Frauenhauskoordinatorin rechnet mit Zunahme häuslicher Gewalt

Kommentare

Wie nach Weihnachten

Traurig, aber wahr. Ich fürchte, dass die Frauenhauskoordinatorin recht hat.
Als ich gestern einen Herrn fragte, warum er mit seinen 5 Kindern den abgesperrten (!) Spielplatz aufsuche, drohte er mir Prügel an.

Die Sorge ist Nachvollziehbar

Allein wenn ich an mein Elternhaus denke oder daran, was ich von der Familie meiner Frau weiß, kann ich mir gut vorstellen, dass auch hierzulande zu massiven Problemen kommen wird. Eltern, die ihren Frust am Nachwuchs auslassen sind zwar an Erbärmlichkeit kaum zu übertreffen, aber dennoch leider keine Seltenheit. Und ohne die Möglichkeit Abstand zu gewinnen, indem man zur Schule geht oder sich mit Freunden trifft, werden viele Kinder und Jugendliche eine extrem schwere Zeit vor sich haben...

der richtige Artikel zur richtigen Zeit

Es ist gut und wichtig, auf dieses Problem hinzuweisen. Die Erfahrungen, unter welchen Umständen die - ohnehin große - Gefahr häuslicher Gewalt zunimmt, sind umfangreich und überall verfügbar. Die Ausgangsbeschränkungen sind ein klarer Faktor für eine Verschlimmerung dieses Phänomens, das ist nicht nur unseren Sozialarbeitern und Familienhelfern, sondern sogar unserer Polizei bekannt.
Erfreulicherweise lässt sich diesem Problem mit genau den Veränderungen in der sozialen Interaktion begegnen, die wir jetzt sowieso brauchen: hinschauen, aufmerksam sein und jedermann seine Hilfe anbieten, der / die sie braucht.

@Schuhplattler

Sie sollten mal ein Wörterbuch zu Rate ziehen, um sich über die Bedeutung des Worts "Anarchie" zu informieren. Sie verwenden den Begriff immer wieder falsch.

Wir stehen erst am Anfang der

Wir stehen erst am Anfang der Krise. Ganz am Anfang. Und schon wird hier darüber berichtet, wieviel Unglück und Leid (außer der Tod) eine häusliche Quarantäne mit sich bringen könnte. Anstatt hier einige gute Tipps an die Bevölkerung zu bringen, wie der Alltag ansonsten gut zu bewältigen wäre...
In Familien, wo häusliche Gewalt herrscht, ist mit Sicherheit nicht nur ein Kontaktverbot schuld. Die herrscht auch dann dort an üblichen Tagen, wenn man/frau vielleicht von der Arbeit überfordert und genervt ist.
Ich finde dieser Bericht schürt unnötig Panik und Angst. Wir müssen jetzt alle in den sauren Apfel beissen und dadurch, da trägt dieser Bericht nicht grade zur Ermutigung bei.

Einseitig

Also sind Frauen permanent friedlich und immer die Opfer und nur die Männer sind die bösen? - Ich gebe gerne zu, dass es mehr physische Gewalt von Männern gegen Frauen gibt. Aber es gibt auch häusliche Gewalt - eher psychische, aber macht das einen Unterschied? - von Frauen gegen Männer. Es wäre in Zeiten von metoo durchaus wünschenswert, objektiver zu sein, und auch anzuerkennen, dass es einfach nur um häusliche Gewalt geht - und nicht darum, von welchem Geschlecht sie ausgeht.
Dass zudem auch eher Frauen Hilfe suchen, als Männer, kommt ja auch noch dazu.

Frauenhauskoordinatorin rechnet ...

Dergleichen Behauptungen hatten wir hier doch schon - komisch, sonst heißt es doch immer Druck von außen schweißt zusammen.
Für häusliche (und auch sonstige) Gewalttäter, egal welchen Geschlechts, sollte das Polizeigewahrsam auf sechs Wochen verlängert werden, das würde vielen das Mütchen kühlen. Außerdem sollten die zahlreichen Frauenhäuser dann doch lieber durch geschlossene Einrichtungen in Form von Männerhäusern ersetzt werden, das wäre besser für die Kinder und den Rest der Gesellschaft.

16:11 von DerVolli

mal ehrlich
welcher Mann würde zugeben dass ihn seine Frau schlägt ?
dann würde er sich ja zusätzlich noch der Lächerlichkeit preisgeben

Sicherlich möglich

Gehen die Angehörigen aber raus, sterben sie vielleicht selber - oder andere.

Gewalt von Männer gegen Frauen kennen wir, mir als Mann sind aber auch schon zuhause die Messer nachgeflogen. Trau schau wem.

@morgentau19, 16:00

"Frauenhauskoordinatorin rechnet mit Zunahme häuslicher Gewalt

Ich rechne mit mehr Unfälle in Haushalte.

Und in 9 Monaten mit mehr Geburten...."

Wenn Menschen mehr zu Hause sind, wird es dort zwangsläufig zu mehr Unfällen kommen.
Auch die Erfahrungen mit massiven Stromausfällen im Winter zeigen, dass es dabei wohl zu mehr intimen Begegnungen gekommen ist, weil in betroffenen Regionen neun Monate später mehr Geburten registriert wurden.

Alles richtig. Nur so, wie Sie es schreiben, könnte man es auch als Verharmlosung von Gewalt verstehen, vielleicht unabsichtlich, vielleicht provokativ.
Es wäre schön, wenn aus Ihrem Kommentar mehr Anerkennung für die Aussagen der Fachleute und etwas mehr Mitgefühl für von Gewalt Betroffene herauszulesen wäre.
Da kann man niemand zu zwingen, das weiß ich. Sagen kann ich das ja aber trotzdem - ist auch Meinungsfreiheit.

Aggressionen verhindern

Dass viele Leute unter Stress leiden und Aggressionen entwickeln, ist hinlänglich bekannt. Ich wette, allein schon dieser Artikel (ganz zu schweigen von einigen Kommentaren) hat in vielen Haushalten zu Stress und Aggressionen geführt. Jacko hat natürlich recht: jedes Ding hat seine Zeit. Für diesen Artikel war es hier eine Unzeit.

Ausreden!

Wer braucht den ein Fitnessstudio, um "Dampf abzulassen"???
Kniebeugen und Liegestützen kann jeder Mensch überall machen.

*
"Das ungewohnte verstärkte Zusammensein in der Familie kann ein großer Stressfaktor sein. Das kann Aggressionen fördern."

Holla, die Waldfee!
Dass es Gewalt in Familien gibt, ist leider Fakt, aber sicher wird das nicht durch die aktuellen Umstände ausgelöst.
Wie hat die Menschheit zehntausende von Jahren überlebt, als sie nur im Familienverband gelebt hat? Und die hatten noch nicht mal einen Kühlschrank!

Aktuell sieht es so aus:
Die vielen Nudeln wurden gekauft, jetzt müssen sie nur noch gekocht werden, damit alle satt, zufrieden und träge sind.

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen.

Es wird

bestimmt zu mehr Streitigkeiten kommen. Ich kann da aus Erfahrung sprechen. Mein Mann kam heute vom Einkaufen zurück, desinfizierte sich vor der Tür die Hände. Fasste dann der Korbgriff an und dann die Türklinke. Überängstlicher Hase, wie ich eben bin, sagte ich vorwurfsvoll, was denn das jetzt gebracht haben sollte... und schon schepperte es. Naja, wir beruhigen uns schnell wieder, aber ich denke diese oder andere Situationen wird es jetzt gehäufter geben. Ist aber normal, denn diese Situation, wie jetzt, hatte man noch nie und ich für mich muss zugeben, dass ich noch nicht gelernt habe, wie ich damit richtig umgehen soll. Und ich glauben da geht’s manch anderen auch so...

@ Rumpelstielz

"Außerdem sollten die zahlreichen Frauenhäuser dann doch lieber durch geschlossene Einrichtungen in Form von Männerhäusern ersetzt werden, das wäre besser für die Kinder und den Rest der Gesellschaft." Am 23. März 2020 um 16:14 von Rumpelstielz

Das ist (unabhängig von Corona-Maßbahmen) die beste Idee, die ich je gelesen habe!

Stellen Sie sich vor, wie viel Platz man in solchen Unterkünften sparen würde: statt Platz, Schreibtische usw. für Mutter mit Kindern braucht man dann nur noch einen einzigen Platz in einer Zelle.

@ EMS (15:51)

Die Spielplätze wurden abgesperrt, damit die Kinder aus verschiedenen Familien nicht miteinander spielen.
Eine Familie unter sich ist kein Problem.

Wir gehen selbst nicht drauf, aber paar Straßen weiter haben wir hier einen Waldrand.
In der Stadt ist es schon sicher etwas schwerer Kinder zu beschäftigen.

Experten – Respekt: ja, Öffentlichkeit: nein

(16:21 von YinYangFish:)

“Es wäre schön, wenn aus Ihrem Kommentar mehr Anerkennung für die Aussagen der Fachleute und etwas mehr Mitgefühl für von Gewalt Betroffene herauszulesen wäre.”

Wer immerzu nur mit Experten argumentiert, argumentiert doch immer im Extremen. Selbstverständlich ist es ratsam, sich Meinungen von Experten einzuholen, doch meistens ist es nicht zielführend, sie ungefiltert auf die Gesellschaft loszulassen. Auch läßt sich wohl ein Experte für jede gewünschte Tendenz finden.

16:21 von YinYangFish

Sie sehen das natürlich vollkommen richtig!!!

Ich will das überhaupt nicht verharmlosen.

Häusliche Gewalt gibt es leider immer.

Ob nun gegen den Ehepartner oder Kinder - beides ist zum ko..en!

Aber wenn Experten/Fachleute rechnen.....zu oft wird sich verrechnet (ifo-Institut)

Es würde mich freuen, wenn die Fachleute sich in diesem Fall verrechnen würden. ....

Das es durch die Ausnahmesituation zu mehr Gewalt kommt, muss mir kein Experte oder Fachleute sagen.

Es ist leider logisch.

Das Interview verschweigt,

dass es auch häusliche Gewalt von Frauen gegen Männer gibt.
Das nimmt dem Artikel jegliche Seriosität.

16:16 von Sisyphos3 ..der Lächerlichkeit preisgeben

Gewalt muss ja nicht immer physischer Natur sein, es gibt ganz schlichte formen Struktureller Gewalt denen man sich schwer entziehen kann. Das ändert aber nichts daran, das Gewalt solche Probleme nicht löst, sondern nur neue schafft - dann lieber mal zurücknehmen und wenn die Leute wieder arbeiten eine begleitete Familienkonferenz einberufen

Japan war schnell???

Dass Japan schneller als die Bundesregierung gehandelt hat, ist wohl ein Irrtum. In Japan sind gerade am Wochenende noch ca. 50.000 Leute zusammen gekommen, um das Olympische Feuer zu bestaunen. Die japanische Regierung tut alles, um das Problem klein zu reden und die Absage / Verschiebung der Spiele zu verzögern.

Unzeit?

@16:24 von WL
Aggressionen verhindern
"Für diesen Artikel war es hier eine Unzeit."

Stimmt. Der Artikel kommt viel zu spät. Wer Ausgangssperre fordert und der Politik vorwirft zu spät gehandelt zu haben, muss sich auch bewusst machen, dass diese Forderungen auch Opfer und Tote fordern werden (es bereits getan haben). Es wird Zeit, dass neben den Virologen auch Psychologen und Sozialwissenschaftler zu Wort geben.
Denn Depressionen und Suizide werden zunehmen. Kinder und Frauen sind häuslicher Gewalt und Missbrauch hilflos ausgeliefert. Menschen werden durchdrehen, es wird zu außerhäuslichen Gewalttaten kommen. Der wirtschaftliche Abschwung bedroht Existenzen, die Suizidrate wird steige

Besorgniserregend

Schon als Kind wußte ich dass man Mädchen nicht schlägt (sorry, Jungs, aber mit Jungs habe ich mich damals auch ab und zu geprügelt).

Auch im Erwachsenenalter habe ich nie eine Frau geschlagen, es will mir nicht in den Kopf dass jemand so etwas tut.

Da frage ich mich doch warum man mit solch einen Mann zusammenlebt? Oder wird dann jede Frau mit dem Tode im Fall einer Trennung bedroht.

Tatsache ist zumindest, dass manche Beziehungen nur funktionieren wenn man sich nicht rund um die Uhr sieht. Aber schlägt ständiges Zusammensein immer in Gewalt um? Das kann ich nicht ganz glauben.

Allein Daheim!

Als 1943 und 44 und 45 auf meine Heimatstadt Bremerhaven englische und amerikanische Bomben hagelten, war ich allein im Hause und meine Mutter beim Roten kreuz und arbeitete! Das, was ich heute als Alter erlebe ist ein Sonnenurlaub dagegen, denn alles wird vom Staat gelenkt, zu meiner Zeit leider nicht.

16:40 von foren

Zitat:"Das Interview verschweigt, dass es auch häusliche Gewalt von Frauen gegen Männer gibt."
Da es ein Interview mit der Koordinatorin für FRAUENhäuser ist, ist es wohl selbstverständlich, dass hier Gewalt gegen Frauen im Vordergrund steht, die ja auch den größten Teil der häuslichen Gewalt ausmacht. Natürlich gibt es auch Gewalt von Frauen gegen Männer, das wird ja auch in keiner Weise geleugnet. Aber mit dem Thema des Interviews hat das außer der "die aber auch"-Pose nichts zu tun.

16:19 von Jim456

>>Gewalt von Männer gegen Frauen kennen wir, mir als Mann sind aber auch schon zuhause die Messer nachgeflogen. Trau schau wem.<<

Auweia! Bei Ihnen herrscht aber ein rauhes Klima. In vielen Jahren Ehe haben wir natürlich auch schon oft genug gestritten.
Aber fliegende Messer, sonstige Gegenstände, oder gar irgendeine Form von Gewalt gab es glücklicherweise nie.

@foren, 16:40

Das Interview verschweigt, dass es auch häusliche Gewalt von Frauen gegen Männer gibt.
Das nimmt dem Artikel jegliche Seriosität

Sie und die anderen "Gegner der Männerdiskriminierung" sollten zur Kenntnis nehmen, dass die Dame, die interviewt wird, "Frauenhauskoordinatorin" ist. Die meisten Mitbürger wissen, was ein Frauenhaus ist, und würden nicht erwarten, dass jemand in einer solchen Funktion die Gewalt gegen Männer beklagt. Und ein Interviewer würde auch nicht auf die Idee kommen, die offizielle Frauenhauskoordinatorin ausgerechnet nach männlichen Opfern zu befragen. Ich würde es jedenfalls nicht.

Warum mehr Geburten?

Hat doch jeder nen Fernseher zuhause...

@WL, 16:37

"Wer immerzu nur mit Experten argumentiert, argumentiert doch immer im Extremen. Selbstverständlich ist es ratsam, sich Meinungen von Experten einzuholen, doch meistens ist es nicht zielführend, sie ungefiltert auf die Gesellschaft loszulassen. Auch läßt sich wohl ein Experte für jede gewünschte Tendenz finden."

Ich stimme Ihnen zu, dass Fachleute oft verschiedene Positionen diskutieren. Wer mag, kann sich dann natürlich die herauspicken, die ihm oder ihr am besten gefällt.
Nur würde ich mir (gerade von der Politik) wünschen, nein, eigentlich erwarten, hier die verschiedenen Positionen anzusehen und dann angemessen zu berücksichtigen.
Wer das tut, landet nach meiner Einschätzung auch eher nicht im Extremen.

@ÄhJaNöKlar, 16:49

"[...] Wer Ausgangssperre fordert und der Politik vorwirft zu spät gehandelt zu haben, muss sich auch bewusst machen, dass diese Forderungen auch Opfer und Tote fordern werden (es bereits getan haben). Es wird Zeit, dass neben den Virologen auch Psychologen und Sozialwissenschaftler zu Wort geben.
Denn Depressionen und Suizide werden zunehmen. Kinder und Frauen sind häuslicher Gewalt und Missbrauch hilflos ausgeliefert. Menschen werden durchdrehen, es wird zu außerhäuslichen Gewalttaten kommen. Der wirtschaftliche Abschwung bedroht Existenzen, die Suizidrate wird steigen.
Je länger der Ausnahmezustand anhält, desto mehr.
Ich möchte derzeit kein Politiker sein. Dieses Abwägen, Menschenleben gegen Menschenleben, ist eine der schlimmsten Führungsaufgabe, die ich mir vorstellen kann. [...]"

Danke für Ihre Überlegungen!
Ihre Sorgen teile ich durchaus.
Wir brauchen deswegen auch einen Blick auf das viele, was derzeit klappt. Das kann Hoffnung und Zuversicht geben.

@ Jim456

"Warum mehr Geburten?
Hat doch jeder nen Fernseher zuhause..." Am 23. März 2020 um 16:59 von Jim456

Kommt bei Ihnen was im TV, was man gucken könnte?
Bei mir nicht.

16:41 von ihoecken

Obwohl ich ein Mann bin denke ich schon dass Frauen deutlich eher die Opfer sind, schon allein weil sie körperlich meist unterlegen sind.

Ich kenne auch eine Frau, die Männer geschlagen hat, aber Mitleid wäre fehl am Platz. Sie hat das bei auch bei Männern getan mit der sie nicht zusammenlebte.

Aber niemand war gezwungen mit ihr zu verkehren. Den Grund, weshalb sich die Männer das angetan haben muß ich wohl nicht nennen...

Nichtsdestotrotz sollte man die Gewalt von Frauen gegen Männer nicht unterschlagen, aber das Hauptaugenmerk auf die WAHRSCHEINLICH deutlich größere Zahl der Opfer, Frauen, richten.

Das mit der sexuellen Belästigung stimmt schon, da wird ein Mann als Opfer nicht ernstgenommen. Umgekehrt wird aber eine Frau, die mit vielen Männern verkehrt verachtet, ein Mann der mit vielen Frauen verkehrt, bewundert.

Jede Medaille hat zwei Seiten

16:40 von foren ...Das Interview verschweigt,...

Im Ernst? Das hieße ja theoretisch, das die Beiträge der neuen Rechten, in denen es immer gleichlautend so schön heißt, ...ja, die rechte Gewalt die ist ja auch nicht so schön, aber die böse linke Gewalt, die ist doch viel schlimmer und zersetzender etc. pp, für die Seriosität dieser in aller Regel absurden Bekundungen steht - das aber kann doch mit Fug niemand zu behaupten suchen.
Natürlich gäbe es zu dem Thema treffliches zu äußern, aber dazu müsste eben der Koordinator der Männerhäuser befragt werden. Vielleicht muss es für Männer derzeit auch mehr Gewalt geben weil die einschlägigen Bordellbetriebe geschlossen haben - oder eben weniger, weil eben dies die Abstinenz fördert - oder die Hinterhaus Prostitution.

um 16:11 von Schuhplattler

Ich gebe ihnen recht - es gibt sicher auch häusliche Gewalt gegen Männer und auch für sie sollte es genügend Angebote geben.

ABER:
1. Ist das ein Interview mit der Frauenhauskoordinatorin, das heißt die Interviewpartnerin hat Fr. Herold hat eine bestimmte Aufgabe und Rolle.
2. Sind es trotzdem in den allermeisten Fällen Frauen und Kinder, die Opfer von häuslicher Gewalt sind.
3. Haben sie das doch nur geschrieben und rot-grün Bashing machen zu können. Sehr "Platt" und durchschaubar meiner Meinung nach.

#Sei lieber Teil der Lösung als Teil des Problems#

Gewalt in der "Familie"

Jacko08:
"Ich finde dieser Bericht schürt unnötig Panik und Angst. Wir müssen jetzt alle in den sauren Apfel beissen und dadurch, da trägt dieser Bericht nicht grade zur Ermutigung bei."

Das finde ich auch.
Und wenn in gewissen "Familien" das Zusammensein keine Freude sondern Gewalt auslöst, dann ist dieses ein guter Zeitpunkt sich endlich zu trennen.
Das ist dann für alle das Beste.
Und die Betroffenen sollten Corona dankbar sein.

Kleinreden?

Sie machen es sich aber einfach. Frau Herolds Aufgabe ist es, sich um die Belange der Frauen zu kümmern. Frauen vor häuslicher Gewalt zu schützen und aufzuzeigen, dass die jetzige Situation diese Gewalt steigern wird.
Frau Herold behauptet nirgends, dass es keine Gewalt gegen Männer gibt und nur weil sie es nicht erwähnt, ändert es nichts an der Tatsache, dass es vielen Frauen jetzt schlimm ergehen wird.
Andersherum gesagt: Sie werden das Problem nicht wegreden oder kleinreden können indem Sie "unseriös" rufen.

@ UnabhängigerDenker

"Tatsache ist zumindest, dass manche Beziehungen nur funktionieren wenn man sich nicht rund um die Uhr sieht" Am 23. März 2020 um 16:50 von UnabhängigerDenker

Licht aus, Ohropax rein, fertig.

Ein durchaus nachvollziebares

Ein durchaus nachvollziebares Szenario.
Schatz, wir stylen dich mal ein wenig um, räum doch mal deinen Arbeitsplatz auf, jetzt haben wir genug Zeit vegan zu kochen, sollen wir nicht "mal schnell" die Wohnung streichen, hast du heute Bier getrunken? (du hattest doch erst vor zwei Wochen), ich habe die erste Staffel von "Sex in the City" besorgt....
Man denkt ein böser Traum....
Und dann wacht man auf und blickt in das Gesicht von Heike Herold.....

16:59 von Jim456

Ja, aber das Programm ...

Stromausfälle sind eher für Geburten verantwortlich.

Das Problem der steigenden

Das Problem der steigenden häuslichen Gewalt in diesen Zeiten der Bewegungseinschränkungen haben wir bereits die Tage mit unserer Tochter - Sozialpädagogin - besprochen. Nicht weniger beunruhigend ist die Sorge um die Kinder in den sozialschwachen Familien. Ohne die Wohnung ohne weiteres verlassen zu dürfen, werden sie Tag für Tag in verrauchten Räumen verbringen müssen, oft angemeckert oder angeschrien, hin und her gejagt und kaum ein freundliches, aufmunterndes Wort bekommen sie zu hören. Da fühlen wir stark mit.

Informations-Politik

In Extremsituationen wie zum Beispiel in einem aktiven Krieg muss darauf Wert gelegt werden, dass kluge Informations-Politik betrieben wird. Man muss sich darauf verlassen können, dass Medien “dem Feind” keinen Raum erlaubt, der dazu geeignet wäre, Schaden für die eigene Partei zu verursachen.
In der Tat hätte dieser Artikel vor einiger Zeit gebracht werden können oder müssen. Ihn heute zu bringen, war kurzsichtig und ist zu bedauern.

16:11 von Schuhplattler

>>Häuslicher Gewalt gibt es auch oft gegen Männer.
Aber die bleiben wie immer unerwähnt.
Halloooo Ihr Links-Grüne habt Ihr schon einmal etwas von diskriminierung gehört.
Oder hat Euch euer Genderproblem durcheinander gebracht ?<<

Plattler gehts nimmer. Volle Punktzahl.

@ 17:15 von Margareta K.

"Oder werden neuerdings auch Männer in FRAUENhäusern untergebracht?"
.
Ne, Männer dürfen nur bis zum Ende ihres Lebens bluten, da man Frauen (in neuer Partnerschaft) ja keine Vollzeitbeschäftigung zumuten kann.
Eher wird der Mann verknackt, wenn er seine Beschäftigung kündigt.
Von den Rentenpunkten ganz zu schweigen.
Und Besuchsrecht für die Kinder können Sie knicken, da Sie ja ein potentielles Schwein sind!
So sieht die Realität aus.

Deutscher Kinderverein warnt ebenfalls

Denn die Schule als „Wächter“ fällt aus. So werden Nachbarn, Postboten oder die Kassiererin im Supermarkt ausdrücklich aufgerufen, „wachsam“ zu sein und ggfls. (angeblich „überforderte“) Eltern auffällig sich verhaltender Kinder (auch anonym) an das Jugendamt zu melden.

Nun gibt es natürlich durchaus Missbrauchs- und Misshandlungsfälle. Doch ob die Instrumentarien der Jugendämter (in Bayern als „systemrelevant“ auch in der Corona Krise erklärt) tatsächlich geeignet sind, Gefahren abzuwenden, darf zumindest seit Lügde (auch in normalen Zeiten) bezweifelt werden.

Die Krux ist, dass es im Auge des Betrachters liegt, was „auffällig“ ist, und was nicht. In die Mühlen des Jugendamtes zu geraten wegen angeblicher „Beobachtungen“ oder Vermutungen Unbeteiligter, ist allerdings ganz sicher für die betroffenen Familien eine enorme Belastung - undzwar eine ganz reale!

@tremiro, 16:55

"Bei Ihnen herrscht aber ein rauhes Klima. In vielen Jahren Ehe haben wir natürlich auch schon oft genug gestritten."

Ich bestreite nicht, dass die Opfer häuslicher Gewalt mehrheitlich Frauen sind. Das liegt aufgrund der häufigen körperlichen Unterlegenheit von Frauen nahe.

Aber "raues Klima" für etwas, was sich nach schwerer Körperverletzung, wenn nicht wie ein Mordversuch anhört, ist doch etwas verharmlosend... finden Sie nicht?

und alles wegen einer Grippewelle!

Leute, kommt zur Vernunft.
Verklagt die Politiker auf Schadenersatz, die mit ihrer unverantwortlichen Panikmache aus einer Grippewelle eine Wirtschaftskrise machen.
In der Grippesaison 2017/2018 gab es alleine in Deutschland über 25.000 Grippetote, aber niemand wurde eingesperrt und keine Firmen wurden in die Pleite getrieben.
Jeden Tag sterben in Deutschland 80.000 Menschen, da stehen die Corona-Toten - auch wenn natürlich jeder Tote einer zuviel ist - in keinem Verhältnis zu der sozialen Katastrophe, die hier gerade mutwillig von den Politikern herauf beschworen wird.

17:11 von Tada

Gute Tipps, Danke ;)

Wobei Licht aus reicht um sich nicht zu sehen

17:26 von WL

Zitat:"In der Tat hätte dieser Artikel vor einiger Zeit gebracht werden können oder müssen. Ihn heute zu bringen, war kurzsichtig und ist zu bedauern."
Verstehe ich nicht. "Vor einiger Zeit" gab es keine Ausgangsbeschränkungen oder Kontaktverbote. Und wer ist "der Feind"?

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