Ihre Meinung zu: Druck auf die Türkei: EU knüpft Flüchtlingshilfe an Bedingungen

7. März 2020 - 9:56 Uhr

Die EU erhöht im Flüchtlingsstreit den Druck auf die Türkei. Finanzhilfen sollen künftig an Bedingungen geknüpft und reduziert werden. Am Montag wird der türkische Präsident Erdogan in Brüssel erwartet.

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Kommentare

Zunächst sollte man 75% der Hilfen ...

.. nicht als Bar- sondern Sachleistungen direkt an die vor Ort tätigen Hilfsorganisationen senden. Dann hört das "Geschäfte machen" auf dem Rücken der Menschen ein wenig auf.
Erdogan braucht Devisen, am Wohl Fremder im Land ist ihm eben so wenig gelegen wie am Wohl von Kurden und Flüchtlingen in der Umgebung von Idlib.
Die EU finanziert ihm ein Stück weit die Fantasterei vom Osmanischen Reich Vol 2.

"rechtsstaatlich garantiertes Abkommen."

"Grünen-Chefin Baerbock fordert ein neues rechtsstaatlich garantiertes Abkommen."

*

Mit Erdogan?

Auf welchem Planeten hat die gute Frau bis vor kurzem gelebt?
Die Erde kann es nicht gewesen sein.

Die Grünen-Vorsitzende

Die Grünen-Vorsitzende Baerbock ist eine der wenigen, die klar und deutlich das Junktim rechtsstaatlicher und humaner Vorgehensweisen nicht einseitig auflöst und die Zusammenhänge der Blockade in der EU, der unhaltbaren Zustände vor allem in den völlig überfüllten griechischen Lagern, der unbrauchbaren Dublibregegelungen und EU-Türkeideals und der aktuellen Situation an der türkisch-griechischen Grenze aufzeigt: "Statt dieses gescheiterten Deals brauchen wir ein neues, rechtsstaatlich garantiertes Abkommen, das aus den Fehlern der Vergangenheit lernt... Es muss sichergestellt werden, dass Menschen gut versorgt sind und die 27 EU-Staaten nicht wie Dominosteine umfallen, wenn Erdogan einmal pustet... Das Abkommen mit Ankara ist nicht erst in den vergangenen Tagen, sondern in den furchtbaren Lagern von Lesbos gescheitert."
Gut, dass diese Kompetenz in der nächsten Bundesregierung einen aktiv verantwortlichen Platz einnehmen wird.

Wahnsinn kostet.

Erdokan braucht Milliarden um sein Regime am Leben zu erhalten. Waffen und Munition fallen nicht vom Himmel.

Künftig Bedingungen?

"Finanzhilfen sollen künftig an Bedingungen geknüpft und reduziert werden."

Also wurden bisher Finanzhilfen OHNE Bedingungen an die Türkei gezahlt? Das ist aber interessant...

Die Erpressung funktioniert

Erdowahn sagt, er will mehr Geld, sonst bleibt die Grenze offen.
Europa sagt, Erdowahn bekommt mehr Geld, aber dafür muss er die Grenze wieder schließen.
Genau so funktioniert eine Erpressung. Und weil es nicht nach Erpressung aussehen soll, verkaufen uns unsere Politiker diese Erpressung als Forderung an Erdowahn.
Und all die Verbrechen der Erdowahn - Diktatur in der Türkei sind vergessen?
Tausende angebliche Terroristen und Journalisten in türkischen Gefängnissen, komplette Kontrolle der türkischen Medien, willkürliche Verhaftungen, Spionage gegen Erdowahn - Kritiker in der ganzen Welt, Entführungen von Erdowahn - Kritikern durch türkische Geheimdienste.
Alles das ist nun egal?

EU knüpft Hilfe an Bedingungen...

Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis hatte zuvor den Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei als hinfällig bezeichnet. "Lassen Sie uns nun ehrlich sein, die Vereinbarung ist tot".
###
Die Griechen sind realistisch und haben es verstanden. Nur in Brüssel glauben einige immer noch dieses Abkommen retten zu müssen und reden schon wieder von neuen Bedingungen. Sollte es denn wirklich wieder zu einen neuen Abkommen kommen wie es auch die Grünen fordern, zeigt es doch das Erdogan mit seiner Stategie durchkommt. Somit macht sich die EU von diesen Mann erpressbar. Und ja , die Vereinbarung ist tot. Will man wirklich erneut mit so einen Mann erneute Abkommen schließen die er irgendwann dann erneut wieder bricht. Mitsotakis hat völlig Recht und wird seine Grenzen konsequent schützen. Die EU sollte sofort sämtliche Geldmittel einstellen und es den Griechen gleichtun und seine Aussengrenzen sichern...

Da es ja offensichtlich

Da es ja offensichtlich mehrere Journalisten der ARD und anderer deutscher Sender in der Türkei gibt, wäre es schön, wenn diese Journalisten mal eine Dokumentation der Zustände in türkischen Flüchtlingslagern drehen könnten.
Abseits des Vorzeigelagers, in dem europäische Politiker herumgeführt werden um ihnen zu zeigen, wie gut die Betreuung der Flüchtlinge in der Türkei gelingt, sieht es nämlich ähnlich aus, wie auf den griechischen Inseln.
Aber bisher wurde in den 4 Jahren des Flüchtlingsdeals nicht ein einziges Mal darüber berichtet.
Dürfen ausländische Journalisten in der Türkei nicht darüber berichten oder wollen sie das nicht?
Den syrischen Flüchtlingen in der Türkei, die nicht in solchen Lagern wohnen, geht es auch nicht wirklich gut.
Tagelöhner, Kinderarbeit, wohnen in Kellerlöchern oder Ruinen.
Ausbeutung wohin man sehen kann.

Wofür sind Grenzen da?

Wofür gibt es Einreisebestimmungen?
Grenzen dicht und verkauft denen die für diese Ströme sorgen keine Waffen mehr.
Diese Flüchtlinge sind von Politikern und Konzernen geschaffen worden. Und die Normalen Bürger sollen jetzt für die Kosten aufkommen.
Das ist die Politik der EU.

GB ist doch klüger?

Geflohene heimatnah unterbringen

Natürlich ist es richtig und logisch, Geflohene im ersten sicheren Land unterzubringen. Lange und gefährliche Trecks sind unbedingt zu vermeiden.

Daher ist es gut, wenn die Türkei Syrer aufnimmt. Die Kosten sollten vollständig von der internationalen Gemeinschaft übernommen werden.

Um diese Verfahrensweise zu unterstützen und zu etablieren, ist es unbedingt wichtig, dass keine Geflohenen von europäischen Ländern aufgenommen, sondern sofort in eines der sicheren Nachbarländer ihres Herkunftslandes zurückgeführt werden. Das gilt auch und gerade für Frauen, Kinder und unbegleitete Minderjährige. Letztere gehören umgehend in die Obhut ihrer Eltern (in den Herkunfts- oder Nachbarländern).

Damit vermeidet man Tote und Verletzte bei gefährlichen Überfahrten.

Dafür muss man Willens sein, die europäischen Außengrenzen zu schützen.

@ 09:14 von H. Hummel

Vielleicht haben Sie es nicht mitbekommen: der überwiegende Teil der EU-Zahlungen im Rahmen des sog. Flüchtlingsdeals ging an Hilfsorganisationen, nicht an die Regierung.
Und die immer mal wieder erhobene Forderung nach "Sachleistungen" ist in dem Zusammenhang leider logistisch und operativ unsinnig und nicht hilfreich.

@ andererseits

Wieder Nein

Eine Regierungsbeteiligung der Grünen in Deutschland würde nicht nur unser Land, sondern auch Europa destabilisieren.

Außer Schönwetterreden haben die Grünen nichts zu bieten. Ihre Konzepte zu Verkehr, Umwelt und Sozialpolitik sind dilettantisch und nicht umsetzbar. Ihre Ideoligie des Einwanderungsmantras mit unbegrenzter Massenmigration spaltet die Gesellschaft und stärkt die Rechten.

Finanzhilfen

wo fließen die hin
zu den Flüchtlingen oder in den Kauf von Waffen ?

dann
warum überhaupt Geld ?
unser Problem
er soll froh sein dass viele seiner Landsleute hierzulande Arbeit und Brot finden
oder ist das selbstverständlich ?

Die Hilfen werden nicht an Erdogan ausgezahlt.

@09:14 von H. Hummel
Wenn ich das richtig verstanden habe, werden die Gelder direkt an Projekte meist über NGOs gezahlt.

Aber warum diskutiert man nicht die menschlichere, einfachere und außerdem noch billigere Lösung, wie sie ein Bischof von Aleppo vorschlug:
Nämlich die Bevölkerung in den von Islamisten befreiten Gebieten zu unterstützen?

Erdogan ...

... hat immer wieder gezeigt, dass die EU und die Türkei einfach nicht zusammen passen.

Diese unterschiedlichen Kulturen haben einfach keine gemeinsame Grundlage.

Daher ist es nur logisch, sich dies einmal ehrlich einzugestehen und den Beitrittswunsch der Türkei abzulehnen.

warum Hilfsgüter an die Grenze

die Flüchtlinge waren doch bisher ausreichend versorgt - seit Jahren
also teilweise hatten die sogar nen Arbeitsplatz und ne Bleibe definitiv
warum haben sie diese aufgegeben
herrscht Krieg oder Vertreibung in der Türkei

Der Idomeni Moment

Erinnert sich noch jemand an Idomeni, jenen gottverlassenen Ort an der mazedonischen Grenze an dem Tausende von Migranten versuchten die Grenze zu durchbrechen.?Publizistisch kräftig unterstützt von „guten Menschen“ und den öffentlich finanzierten Medien?
Es war der Wendepunkt der Migrationskrise. Es gelang dem „eisernen Visegrad-Bündnis“ unter Führung Österreichs dem rechtsstaatslosen Treiben ein Ende zu setzen.
Die Willkommspolitik war beendet, die Migrationswelle konnte langsam aufgehalten werden.
Dies ist der zweite Idomeni-Moment. Meine Gedanken sind bei den griechischen Grenzschützern.

Das mit den

Bedingungen verstehe ich nicht ganz, wurde nicht vorher schon immer gesagt, das nur Projekte und Hilfsorganisationen das Geld bekommen ?.
Ein gute Bedingung wäre gewesen, die Türkei zieht sich wieder auf Ihr Staatsgebiet zurück, bevor es Geld gibt.
Zu den Grünen Äußerungen sag ich mal lieber nichts, das wird sich dann 21 entscheiden.

Hätte Merkel 2015 ...

... nicht diesen fatalen Fehler begangen, die Grenzen zu öffnen, würde Deutschland und die EU auch nicht mit jährlichen zweistelligen Kosten der Massenmigration belastet.

Dieses Geld wäre viel besser in den Nachbarländern der Herkunftsstaaten angelegt. Deutschland hätte Dutzende Milliarden an die UN überweisen können,sollen und müssen um UN Flüchtlingslager in den Nachbarländern zu finanzieren.

Aber Merkel war ja mehr an pressewirksamen Fotos gelegen, wie sie Hände von Geflohenen in Deutschland schüttelt, statt die gefährliche Mittelmeer-Überfahrt zu verhindern.

@ 09:19 von nie wieder spd

Es geht wie immer nur ums Geld. Die Grenzsicherung in Griechenland kostet viel Geld und die Zustände an der Grenze werden immer schlimmer, dann ist es wohl doch vernünftiger, man gibt das Geld, was die Grenzsicherung kostet den Türken und die kümmern sich darum- hat zwischen den USA und Mexiko auch funktioniert.
Eine Mauer kann man auf dem Wasser schließen auch nicht errichten.
Die Frage ist einfach, was vernünftiger ist, die Türken einbeziehen, oder jahrelang die Grenzen mit viel Personal zu sichern - was letztendlich auch nicht funktionieren kann, denn wenn die Boote bereits griechisches Gewässer erreicht haben, haben die Flüchtlinge schon das Recht Asyl zu beantragen.

@ 09:14 von Tada

Da bin ich aber froh, dass Frau Baerbock auf dem irdischen Boden diplomatischer Notwendigkeiten steht und nicht in den abgehobenen Sphären, wo Stammtisch-Parolen a la "mit Erdogan geht nix rechtsstaatlich garantiertes!" herrschen. Und im übrigen: Die Kritik an rechtsstaatlichen Defiziten und Unzuverlässigkeiten sollten Sie vielleicht Richtung Orban, Morawiecki und andere EU-Regierungschefs richten.

Re andererseits

Gut, dass diese Kompetenz in der nächsten Bundesregierung einen aktiv verantwortlichen Platz einnehmen wird...Ach du meine Güte. Was für ein Quatsch.

Nun ja

Dass aber noch ganz andere im Spiel sein könnten, zeigt die Tatsache, dass derzeit viele Vertreter der bekannten Medien auf Lesbos unterwegs sind. Ihr Ziel: möglichst emotionale Bilder zu schießen, um die Propaganda an der Heimatfront entsprechend füttern zu können.

Erdogan will

Erdogan will erpressen?
Pressen wir zurück. Keine Aufnahme der Reisenden und keine Geld für Irgendwas.
Erdi "produziert" Flüchtlinge, um die wir uns kümmern müssen?
Diese Traumwelt muss dem Spinner genommen werden.

Gewalt nicht akzeptierbar

Wer durch Gewalt seine Einreise in die EU erzwingen will, hat hier absolut nichts verloren. Diese Leute benehmen sich nämlich, wenn sie erstmal hier sind, bei jeder Gelegenheit daneben. So etwas brauche ich hier nicht. Von dieser Klientel haben wir genug im Land

@ 09:19 von nie wieder spd

Die Kritik an Erdogan ist aus mehreren Gründen berechtigt, aber politisch ist der einzige Weg, ihn als Verhandlungspartner im Boot zu behalten. Dazu gehört das diplomatisch nicht einfache Aushandeln zwischen klaren Forderungen incl. Sanktionsandrohungen einerseits und Angeboten und Verhandlungen andererseits, um rechtsstaatlich garantierte Abkommen zu erreichen. Das wird aber schwierig bei der Blockadehaltung der meisten Visegrad-Staaten incl Österreichs auf EU-Seite, die die EU-Position schwachen und Erdogan stärken.

Nun ja

Pakistan, dessen Mobilste momentan die türkisch-griechische Grenze durchbrechen wollen, meldet 2008 erst 6 Prozent Wanderungswillige unter seinen damals 172 Millionen Einwohnern. 2018 bekunden 49 Prozent der jungen Leute aus der 22-Millionen-Stadt Karachi ihre Entschlossenheit, in der Ferne ihr Glück zu suchen. Wollten aus dem ganzen Land nur halb so viele flüchten, ginge es um 55 Millionen Migranten.

Umdenken bitte!

Die westliche Doktrin des Regime-Changes ist katastrophal. Es sollte schnellstens Aufbauhilfe in Syrien geleistet werden, um als Sog Flüchtlinge zurückzuführen.

Bevor die Grünen

wie von ihren Politiker gefordert mehr Flüchtlinge aufnehmen wollen sollen sie sich erstmal um arme Kinder und Rentner in Deutschland kümmern denn das sind Millionen,das sie massgeblich mit verursacht haben mit Schröder durch Hartz4 und andere Gesetze in der Rot-grünen regierungszeit unter Schröder. Wollen sie nochmehr die gesellschaft spalten,denn die Mehrzahl der Deutschen wollen nicht mehr Flüchtlinge .

@nie wieder spd

"Die Erpressung funktioniert" Am 07. März 2020 um 09:19 von nie wieder spd

*

Wenn man den Erpresser nicht schnappt.

Einen Erpresser sollte man wie einen Erpresser behandelt und nicht rechtsstaatlich garantierte Abkommen mit ihm schließen.

Die meisten Personen an der Griechischen Grenze sind keine Syrer.
Da Frage ich mich, warum man die Leute in die Türkei hereingelassen hatte. Womöglich, um ein Druckmittel zu haben? Wurde das länger geplant?

Und wo sind die ganzen Syrer geblieben, die jetzt angeblich in die Türkei geflohen sind? Keine mehr da?

um 09:15 von andererseits

Frau Baerbock fordert ein rechtsstaatlich garantiertes Abkommen. Selbst wenn sich die EU Staaten auf ein Abkommen einigen, mit wem soll dieses Abkommen geschlossen werden, mit Erdogan ?.
Daladier und Chamberlain waren 1938 auch der Ansicht ein rechtsstaatlich anerkanntes Abkommen abgeschlossen zu haben. Die Folgen sind bekannt.

@ andererseits, um 09:15

Ich kann in Ihr Loblied auf Frau Baerbock nicht einstimmen.
Die Frau ist wortreich bis zum Abnerven, ihre wohlklingenden Forderungen sind ebenso realitätsfern wie diverse andere Forderungen der Grünen.
Im Gegensatz zu Ihnen wird mir eher schwumerant bei dem Gedanken, wenn die Dame irgendwann in einer künftigen Bundesregierung sitzen sollte.

Fatale Abhängigkeiten

„Finanzhilfen sollen künftig an Bedingungen geknüpft und reduziert werden“

Und wenn diese Bedingungen nicht eingehalten werden, haben die Bürger (und hier insbesondere die Flüchtlinge) den Schaden. Nicht etwa diejenigen, die die „Kraft ihres Amtes“ die Möglichkeit haben, nach eigenem Ermessen bzw. Gutdünken zu entscheiden (wobei „gut“ für sie natürlich das ist, was ihren persönlichen Interessen dient).

Nun ja

Die Einwanderer, die heute an den Toren der Europäischen Union harren, könnten in wenigen Wochen schon vor den Toren Hamburgs, Berlins und Münchens stehen. Werden die „Wir haben Platz“-Rufer dann eigenverantwortlich handeln? Oder werden sie sich hinter dem ominösen „Wir“ verstecken und die Gesellschaft zur Kasse bitten? Aus Erfahrung lautet die Prognose: Die Heuchelei, sie geht weiter.

Wer sich ...

....
auf die Forderungen eines Erpressers einläßt, wird damit die Erpressung nicht beenden sondern leitet die nächste Forderung ein.
Und alle, die davon sprechen Erdogan unterstützen zu müssen, sollten nicht ganz aus den Augen verlieren, dass sie damit genau jene an der Seite Erdogans unterstützen, die für Anschläge in Paris, London, Madrid und Berlin verantwortlich sind.

Wer mit den Überresten der AlQuaida, AlNusra dem IS und anderen radikalen Islamistengruppen durch die Finanzierung ihres Gönners zusammenarbeit, ist moralisch an einem Punkt angekommen, der es auch ermöglichen sollte mit Assad zu sprechen. Mit ihm sollte man über die Flüchtlinge verhandeln, denn er wird als der Sieger aus diesem dreckigen Krieg hervorgehen. Sicherheitsgarantien für Rückkehrer und im Gegenzug Aufbauhilfen.

@ 09:44 von Einfach Unglaublich

An der syrisch-türkischen Grenze sind etwa eine Millionen geflüchteter Menschen aus der Region Idlib gestrandet unter untragbaren Zuständen, Kinder sterben, erfrieren. An der türkisch-griechischen Grenze sind 15-20.000 Menschen in politischer Geiselhaft Erdogans zum Spielball geworden. Auf den griechischen Inseln leiden Kinder und Familien seit Monaten unter unwürdigsten Bedingungen in zehnfach überfüllten provisorischen Lagern.
Und Sie pseudophilosophieren darüber, dass unterschiedliche Kulturen keine gemeinsame Grundlage haben.
Kann man machen, löst aber bei mir nur Kopfschütteln aus.

Baerbock hat Recht.

Das Abkommen ist nicht erst in den vergangenen Tagen, sondern in den "furchtbaren Lagern von Lesbos" gescheitert. Mit unserem Zutun: Wir haben die Griechen alleine gelassen und es ist niemand in der EU bereit, die Gesamtverantwortung zu übernehmen. Wie beim Corona zeigt sich: Jeder ist sich selbst der nächste. Europa gibt ein schlimmes Bild ab - und zwar schon seit 2015.
Das heute immer wieder wiederholte Mantra von der Unterstützung der Flüchtlinge auf dem Gebiet von Syrien ist nichts als kalter Rauch. Wenn wir dies wollen, müssen wir als Erstes bereit sein, die Flüchtlinge von den Mördern des Assad-Regimes zu schützen. Wer bitte würde sich hierfür militärisch engagieren? Niemand weit und breit.
Also wird das Sterben weiter gehen - und bei uns gibt's nur Worthülsen von Leuten, die statt Menschen lieber Grenzen schützen und denen die Menschenrechte (dazu gehört auch das Recht, in anderen Ländern Asyl zu beantragen) gar nichts gelten. Von solchen Leuten haben wir zu viele.

Alle Welt spricht über Syrer.

Alle Welt spricht über Syrer. Es sind nicht nur Syrer die in Griechenland anlanden wollen. Die Türkei will diese illegal eingereisten Migranten loswerden, anders ist es nicht zu erklären das viele Menschen aus Afghanistan, Pakistan und Iran und Irak sowie einige Afrikaner auf die griechischen Grenzen drücken. Wie kann die EU das lösen, in der Türkei haben sie keinen Aufenthaltstatus.

@ 10:15 von hesta15

Sie können sich aussuchen, ob man Ihren Kommentar einerseits als geschichtsnaiv oder andererseits als missglückte Provokation werten sollte.

Ein neues Rechtsstaatliches

Abkommen wie Frau Baerbock es möchte kann man doch mit Erdogan nicht machen,wenn er sich nicht einmal an das bestehende rechtsstaatliche Abkommen hält.

Finanzhilfen...

...fließen schön an die Türkei und auf Lesbos gibt es nicht einmal genug Toiletten geschweige denn Heizungen!

Erpressung?

"Auch künftig würden EU-Finanzhilfen an die Türkei "ausschließlich zweckgebunden und größtenteils via Hilfsorganisationen ausgezahlt", betonte Hahn."

Endlich wird hier mal erwähnt, dass die Türkei für diesen Deal kein Geld bekam und nach dem Willen der EU auch in Zukunft nicht erhalten soll.

Eine kurze Frage: wie kann man da überhaupt von "Erpressung" durch die Türkei sprechen? Und wenn die Türkei angeblich "erpresst", warum will man einen weiteren Deal? Die Türkei will nicht mehr mitspielen, sie will auch kein Geld und sich ganz aus der Sache verabschieden. Darf sie das nicht? Wieso will man das Land wieder zu einem neuen Deal zwingen?

Nein, nein ich finde es reicht. Die Türkei sollte niemals wieder so einen Deal eingehen u. die Flüchtlinge ziehen lassen. Man ist nur Transitland u. die meisten Flüchtlinge kommen aus Afghanistan, Pakistan, Afrika, Irak, Iran, Jordanien, Libanon usw. Und ohne Deal kann man in Zukunft auch nicht mehr von angeblicher "Erpressung" sprechen. Gut so!

Jeder kann in der Flüchtlingskrise etwas tun

Eine Möglichkeit wäre, keinen Urlaub mehr in der Türkei zu machen. Die "Geiz ist geil" Mentalität muss aufhören, wenn ein Möchtegern-Diktator ganz Europa erpresst. Das türkische Volk muss selbst sehen, dass so ein Diktator nur die eigene Wirtschaft ruiniert.

@andererseits um 09:15Uhr

Die Lobeshymnen für Frau Baerbock in allen Ehren, aber erläutern Sie bitte, was unter "rechtstaatlich garantiert" zu verstehen ist! Ich habe nämlich den Verdacht, daß nicht nur die Grünen Begriffe verwenden, ohne genau zu wissen, was sie bedeuten oder daß sie bedeutungslos sind.

@andererseits

"Und im übrigen: Die Kritik an rechtsstaatlichen Defiziten und Unzuverlässigkeiten sollten Sie vielleicht Richtung [...]" Am 07. März 2020 um 09:51 von andererseits

*

Jaja:
Für Sie ist Rechtsstaatlichkeit, wenn alle das gleiche wollen wie Sie.

Das habe ich schon bei Ihren früheren Kommentaren zum Urteil des EGMRs mitbekommen.

@09:15 von R.Sauer

"Wahnsinn kostet. Erdogan braucht Milliarden um sein Regime am Leben zu erhalten. Waffen und Munition fallen nicht vom Himmel."

Ich vermute mal Sie haben den Bericht nicht gelesen, aber Hauptsache Türkei-Bashing.

Hier zum nachlesen: "Auch künftig würden EU-Finanzhilfen an die Türkei "ausschließlich zweckgebunden und größtenteils via Hilfsorganisationen ausgezahlt", betonte Hahn."

Herr Kurz

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Europäische Union vor einer Aufnahme der Migranten an der türkisch-griechischen Grenze gewarnt. „Wenn diese Menschen, die teilweise auch gewaltbereit sind, am Ende nach Mitteleuropa durchkommen, wird es nicht bei den 13.000 bleiben. Dann werden es bald Hunderttausende und später vielleicht Millionen sein. Wir hätten am Ende dieselben Zustände wie im Jahr 2015“, sagte Kurz in den Freitagsausgaben. Dieser Mann ist ein wirklicher Kanzler. Meinen Respekt hat er.

@ 10:19 von harry_up

Die "Dame", wie Sie und andere Frau Baerbock gerne nennen, hat außenpolitisch mehr auf der Pfanne als viele ihrer (männlichen älteren) Kollegen. Lesen Sie zum Beispiel mal den Hintergrundbericht in der aktuellen Zeit: tinyurl.com/s6gbd5f
Und der Versuch, sie auf Geschlecht, Alter, Stimme oder Äußerlichkeiten zu reduzieren, ist ziemlich durchschaubar.

@ andererseits

"An der syrisch-türkischen Grenze sind etwa eine Millionen geflüchteter Menschen aus der Region Idlib gestrandet unter untragbaren Zuständen" Am 07. März 2020 um 10:21 von andererseits

*

Erstens bitte ich Sie endlich damit aufzuhören diese Unwahrheit zu verbreiten, es würde sich bei diesen Personen um Menschen aus Idlib handeln. Etwa 75% sind Afghanen, wenn diese vorher in Idlib waren, dann sind es Söldner (bestenfalls, schlimmstenfalls Islamisten).

Gestrandet ist dort niemand.

Es stellt sich jedoch die Frage, warum die Migranten nur in eine einzige Richtung laufen.

Didib 57

Wie man seither bereits der Presse entnehmen konnte, sollen es nur 4 Prozent Syrer sein und diese fallen natürlich unter die Genfer Flüchtlingskonvention.
Unter den anderen, also dem Rest wurden sogar Marokkaner genannt, wo Deutsche/Europäer zuhauf in Urlaub hinreisen.

um 10:23 von andererseits

Nennen Sie mir einen in der Region mit dem man ein solches rechtsstaatlich gesichertes Abkommen verlässlich abschließen lässt.

Vernünftige Ausrichtung

Ich finde die Einstellung und Ausrichtung von Herrn Hahn sehr vernünftig.

Druck auf die Türkei?

"Die EU erhöht im Flüchtlingsstreit den Druck auf die Türkei"

So,so man will die Türkei also wieder an den Verhandlungstisch für einen neuen Deal zwingen. Gleichzeitig wird ständig und gebetsmühlenartig behauptet die Türkei würde die EU "erpressen".

Warum akzeptiert man nicht den Rückzieher der Türkei? Eigentlich müßten die Europäer doch froh sein ihren angeblichen "Erpresser" los zu sein? Wenn Sie umgekehrt einen Türken fragen, wird er eine ganz andere Sichtweise zum Thema Erpressung haben.

"dass Menschen gut versorgt

"dass Menschen gut versorgt sind und die 27 EU-Staaten nicht wie Dominosteine umfallen, wenn Erdogan einmal pustet".
.
Frau Baerbock ist absolut weltfremd.
Der einzige "Umfaller" innerhalb der EU ist immer Deutschland.
Die EU besteht aber nicht nur aus Deutschland und dem deutschen Willen.
Vielleicht auch mal auf die anderen hören?
Die Kinder-Kulleraugen-Masche zieht seit 2015 nicht mehr. Außer vielleicht bei ihrem Parteikollegen Günther, den Kirchen oder Pro Asyl.
Nach einer aktuellen Umfrage von Civey sind 51% der Deutschen gegen eine Hilfsaktion ala Baerbock.

@ andererseits

"Die Kritik an Erdogan ist aus mehreren Gründen berechtigt, aber politisch ist der einzige Weg, ihn als Verhandlungspartner im Boot zu behalten" Am 07. März 2020 um 09:58 von andererseits

*

Dieses Boot - symbolisch für die Migrationskrise - ist gesunken und liegt unten im tiefen Meer, weil Erdogan Löcher reingestochen hatte.

Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!”

@ 10:20 schutzbefohlener

Den Forderungen des Erpressers widersteht man am besten, wenn man bei den eigenen Grundsätzen und Rechtsverpflichtungen bleibt und den Menschen an der griechisch-türkischen Grenze ihre Rechte zugesteht und sich an die - eh schon nur rudimentär vorhandenen - eigenen Verpflichtungen hält, Möglichkeiten zur Asylantragstellung zu gewähren.
Was die Einschätzung Assads angeht, sagen nahezu alle, die sich differenziert mit der Lage in Syrien befassen, dass Assad nur noch durch Putins Gnaden im Amt ist und aufgrund der Kriegsverbrechen (Bombardierung von Krankenhäusern durch russisches Militär, Giftgasangriffe Assads gegen das eigene Volk) keine tragende Rolle im Nachkriegs-Syrien spielen kann bzw. spielen wird. Man konnte es auch daran erkennen, dass der (brüchige wie wacklige) Waffenstillstand zwischen Putin und Erdogan verhandelt wurde. Assad spielt schon jetzt politisch keine Rolle mehr.

Warum können die Flüchtlinge

Warum können die Flüchtlinge nicht in eigens für sie neu gebauten Städten in einem sicheren Land und temporär, bis nach der Krise, untergebracht werden? Nicht nur in Afrika gibt es Länder die eine stabile Regierung haben und das Geld von der EU gerne nehmen und die Städte mit aufbauen. In China werden große Komplexe sogar in wenigen Tagen errichtet. So könnte einem zuverlässigen Staat geholfen werden, die Flüchtlinge würden menschengerecht behandelt und versorgt und wir in der EU hätten dieses Problem für uns und die Flüchtlinge gelöst. Sobald alle, wo auch immer an den EU-Grenzen ankommenden Flüchtlinge dorthin geschickt würden, hätten auch die Wirtschaftsflüchtlinge kein Interesse mehr an die EU-Grenzen zu kommen. Es könnten getrennt voneinander zu errichtende Städte gebaut werden um die religiösen Gruppierungen voneinander zu trennen. Aufgenommen würden dort nur Flüchtlinge deren Herkunft geklärt ist und die sich bereit erklären nach der Krise in das eigeneLand zurück zu kehren

@09:18 von Tarek94

"Finanzhilfen sollen künftig an Bedingungen geknüpft und reduziert werden."

"Also wurden bisher Finanzhilfen OHNE Bedingungen an die Türkei gezahlt? Das ist aber interessant..."

Interessant ist, dass Sie offenbar den Artikel nicht gelesen haben. Da steht ganz oben, dass die Türkei bisher kein Geld erhalten hat. Daher kann es auch keine "Bedingungen" gegeben haben.

Hmmm... ...wie wäre es mit

Hmmm...

...wie wäre es mit einer Sicherheitszone für Flüchtlinge entlang der griechisch-türkischen Grenze in türkischem Gebiet ?

Der Name für diese Operation könnte z.B. "Operation Friedensursprung" sein - klingt doch gut oder?

@09:43 von krittkritt

"Aber warum diskutiert man nicht die menschlichere, einfachere und außerdem noch billigere Lösung, wie sie ein Bischof von Aleppo vorschlug:
Nämlich die Bevölkerung in den von Islamisten befreiten Gebieten zu unterstützen?"

In erster Line geht es leider nicht um die Menschen. Schon bisher wäre es möglich gewesen, die Bevölkerung in den vom IS befreiten Gebieten in Nord-Ost-Syrien zu unterstützen. Die Befreier, die sich nicht am Bürgerkrieg beteiligt haben, werden aber vom NATO-"Partner" Türkei als Terroristen bezeichnet.

um 09:15 von andererseits

>>"...Gut, dass diese Kompetenz in der nächsten Bundesregierung einen aktiv verantwortlichen Platz einnehmen wird."<<

Wow, jetzt haben Sie mal wieder aufgetragen. Wir wissen doch alle das der Begriff "Kompetenz" sich bei unseren grünen Freunden nur sehr spärlich besetzt wiederfindet und unsere liebe Frau Barebock zweifelsfrei über ein flottes Mundwerk gepaart mit einem gehörigen Schuss Naivität verfügt was man hier mal wieder (rechtsstaatliches Abkommen mit Erdogan) sehen kann. Diese permanente Naivität der Grüne macht mir in Verbindung mit einer Bndesregierung in spe richtig Angst. Es ist natürlich gutzuheißen das Frau Baerbock es grundsätzlich in dieser Sache gut meint.

@ 10:39 von NeutraleWelt

Wer angesichts der realen Situation von Kindern in den völlig überfüllten griechischen Notcamps und auf freiem Feld an der syrisch-türkischen Grenze von "Kinder-Kulleraugen-Masche" spricht, hat sich in meinen Augen entweder keine zwei Minuten mit der Realität befasst oder jegliche humanitären Grundsätze über Bord geworfen - schlimmstenfalls beides.

Drück auf die Türkei

Am 07. März 2020 um 09:15 von andererseits
Die Grünen-Vorsitzendetatt dieses gescheiterten Deals brauchen wir ein neues, rechtsstaatlich garantiertes Abkommen, das aus den Fehlern der Vergangenheit lernt...
###
Die Grünen Vorsitzende scheint aber nichts aus diesen gescheiterten Abkommen mit der Türkei gelernt zu haben. Ansonsten würde sie nicht so energisch auf ein neues Abkommen mit der Türkei pochen. Sie kann den Vorschlag der Grünen gerne einmal bei den 27 Regierungchefs in der EU vortragen, vielleicht findet sie ja dort Zustimmung was ich stark bezweifele. Auch ihre Forderung Migranten nach Europa zu lassen findet doch bestimmt auch Zustimmung, oder ? Fakt ist doch, ein neues Abkommen mit den derzeitigen Machtinhaber Erdogan ist ein Fass ohne Boden...

um 10:39 von NeutraleWelt

Vielen Dank für Ihren, wie ich finde, sehr guten Kommentar der die Sache unverblümt auf den Punkt bringt.

Zwischen den Stühlen

So sitzen wir jetzt zwischen allen Stühlen. Die EU und D haben seit 2015 verschlafen, eine gemeinsame Lösung für Kontingente zu finden und die Staaten mit EU Aussengrenze wie I und Gr hat man alleine gelassen. Andererseits sprechen gute Gründe gegen einen erneuten Alleingang von D, das gibt einen Sogeffekt, die anderen EU Staaten lehnen sich noch meht zurück und das ganze beschädigt den Zusammenhalt des Landes, aber auch die gute Integration derer die da sind und sich anstrengen. Hilft ein rechtssicheres Abkommen mit der Türkei? Rechtssicher ist eine Illusion. Vielleicht gewinnt man mit ihm noch einmal etwas Zeit, die man aber nutzen muss, die nächste Migrationswelle kommt bestimmt, aus Klima- und Armutsgründen. Mit Asyl hat das bei den meisten allerdings nichts zu tun.

@ um 09:50 von Dr. Dr. Sheldon...

Selbst wenn alle Migranten und Flüchtlinge in der Türkei zumindest einen theoretischen Anspruch auf Asyl in einem europäischen Staat hätten, kommen sie immer noch aus einem sicheren Drittstaat und haben eben keinerlei Anspruch auf Asyl.
So sind die Gesetze, die sich die EU schon lange vor 2015 gegeben hat.
Man könnte der Türkei den Status „sicherer Drittstaat“ aberkennen, Gründe dafür gäbe es ja zu Hauf.
Aber selbst das müsste ja in jedem einzelnen EU - Land diskutiert werden und könnte den Migranten und Flüchtlingen im griechisch/türkischen Grenzgebiet momentan nicht helfen.
Eine Wirtschaftsblockade der Türkei hülfe allerdings sofort und könnte vor allem auch den Krieg der Türkei gegen Syrien und Russland beenden.
Und das wäre ja auch schon was.

@09:19 von nie wieder spd

"Die Erpressung funktioniert
Erdowahn sagt, er will mehr Geld, sonst bleibt die Grenze offen."

Falsch! Erdogan hat Frau Merkel aber 100 Mio Euro angeboten, wenn sie die Flüchtlinge aufnimmt.

Nein, Erdogan will auch nicht "mehr" Geld. Bisher hat die Türkei nichts bekommen u. soll es laut der EU auch in Zukunft nicht. Erdogan wird die nächsten Wahlen verlieren, wenn er die Grenzen nicht offen läßt. Viele vergessen, dass letztes Jahr fast 1 Mio Flüchtlinge über die Irakische und Iranische Grenze illegal in die Türkei gelangt sind. Das geht schon seit mehreren Jahren so und wird auch nicht aufhören. Die wenigsten davon sind Syrer.

Eine Ausweisung gelingt oft nicht, weil die Herkunftsländer die Rücknahme verweigern. Die EU hätte da mehr Chancen, weil mehr Macht. Die können mehr Druck auf die Herkunftsländer ausüben als die Türkei.

Druck auf die Türkei:EU knüpft Flüchtlingshilfe an Bedingungen..

Ob Erdogan mit seiner Erpressung durchkommt ? Menschen als Bauernopfer.
Und Baerbock fordert einen neuen Flüchtlingspakt.Also doch neues Geld für die Türkei ?

um 10:36 von hesta15

>>"um 10:23 von andererseits
Nennen Sie mir einen in der Region mit dem man ein solches rechtsstaatlich gesichertes Abkommen verlässlich abschließen lässt."<<

In dem Denkmuster unseres werten Mitforisten wäre das beispielsweise Norkorea oder China wo alle gleich (und manche gleicher) sind.

@ 10:25 von pxslo

"Endlich wird hier mal erwähnt, dass die Türkei für diesen Deal kein Geld bekam und nach dem Willen der EU auch in Zukunft nicht erhalten soll.

Eine kurze Frage: wie kann man da überhaupt von "Erpressung" durch die Türkei sprechen?"
.
Erkläre ich Ihnen gerne. Sie dürfen nicht nur türkische Medien schauen.
Erdogan will das Geld für sich!
Läuft ja nicht so gut in der Türkei.
Wenn er es nicht bekommt wird er wie ein bockiges Kind Migranten an die griechische Grenze schicken.
Wo kommen alle diese Afghanen, Pakistani, Iraner, Iraker, Afrikaner her? Haben die alle in Syrien gelebt?
Die Türkei hat die doch rein gelassen, oder?
Und das soll jetzt ein Problem der EU sein?

@ pxslo (10:29)

Da haben Sie Recht.

Aber die Verwirrung kommt daher, weil Erdogan behauptet hatte, die EU hätte die zugesagten Gelder an die Türkei nicht gezahlt.

Zumindest habe ich das so im Kopf und lasse mich gerne belehren, wenn ich falsch liege.

@ 10:36 von hesta15

Natürlich muss die türkische Regierung Verhandlungspartner bleiben. Was wäre denn Ihrer Meinung nach die Alternative?
Selbst wenn wir durchspielen, keine rechtlich verbindlichen Abkommen mit dem NATO-Partner (!) Türkei zu schließen, bleibt es für die Rechtsstaatsgemeinschaft EU essentiell, sich an eigene Verpflichtungen geflüchteten Menschen gegenüber zu halten: Die ca 20000 Menschen an der griechisch-türkischen Grenze haben ein Recht auf Asylantragstellung; dass Griechenland die Antragstellung aussetzt, ist rechtswidrig; dass die Visegrad-Staaten und Österreich sich einer gemeinsamen humanen EU-Flüchtlingspolitik verweigern (interessanterweise z.T. genau die Staaten, die es mit Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit nicht so genau nehmen, um es moderat zu formulieren), ist in dem Zusammenhang skandalös.
Mag Ihnen nicht gefallen; aber bisher gibt es keine rechtlich-humanitär gangbaren Alternativen von denen, die kein Abkommen mehr wollen. Haben Sie eine, dann beschreiben Sie sie mal.

Grenzen dicht ! Syrien befreien vom Regime

Es würde dem Steuerzahler der EU und Wder Welt weit weniger kosten, wenn wir mit einer gemeinsamen Schutztruppe der UNO USA und Russland EU gemeinsam Syrien komplett von dem Regime befreien !

Die Rückführung der Flüchtlinge wäre dann kein Problem gerechte Wahlen Sicherheit ohne endlos Flüchtlingsströme mit Wirtschaftshilfen ins Nirgendwo wären dann gelöst !

Es wird Zeit mit einer Stimme der Welt zu sprechen und zu Handeln statt nur zu zahlen ...

@09:28 von nie wieder spd

"Abseits des Vorzeigelagers, in dem europäische Politiker herumgeführt werden um ihnen zu zeigen, wie gut die Betreuung der Flüchtlinge in der Türkei gelingt, sieht es nämlich ähnlich aus, wie auf den griechischen Inseln."

Keines der türkischen Lager sieht so aus wie die griechischen Elendsquartiere (das Wort Lager trifft hier nämlich nicht zu). Und das obwohl die Griechen fast 3 Milliarden Euro für 80.000 (!) Flüchtlinge bekommen haben. Warum hungern die Menschen trotzdem in den griechischen Elendsquartieren? Wo ist das Geld geblieben? Dazu gab es vor kurzem einen interessanten Bericht in der FAZ ("Vier statt zehn Oliven") über Griechenland. Da wurde berichtet, warum das Geld nicht ankommt und wie es "verschwindet".

@10:45 von andererseits - re Neutrale Welt

"Wer angesichts der realen Situation von Kindern in den völlig überfüllten griechischen Notcamps und auf freiem Feld an der syrisch-türkischen Grenze von "Kinder-Kulleraugen-Masche" spricht, hat sich in meinen Augen entweder keine zwei Minuten mit der Realität befasst oder jegliche humanitären Grundsätze über Bord geworfen - schlimmstenfalls beides."

Meine volle Zustimmung!

um 10:45 von andererseits

>>"Wer angesichts der realen Situation von Kindern in den völlig überfüllten griechischen Notcamps und auf freiem Feld an der syrisch-türkischen Grenze von "Kinder-Kulleraugen-Masche" spricht, hat sich in meinen Augen entweder keine zwei Minuten mit der Realität befasst oder jegliche humanitären Grundsätze über Bord geworfen - schlimmstenfalls beides."<<

Es ging unserem werten Mitforisten um einen bildhaften Vergleich der als solcher angebracht war und seine Berechtigung hat. Sie versuchen auch immer alles gleich auf die Herz-Schmerz-Schiene zu ziehen. Uns ist denke ich allen durchaus bewusst das es in der jetzigen Situation an der griechischen Grenze sehr viele arme Menschen gibt, darunter auch Kinder und ich denke auch das jegliche humanitäre Versorgung dieser Menschen auf offene Ohren stößt, aber vor Ort.

@09:42 von Sisyphos3

"Finanzhilfen
wo fließen die hin zu den Flüchtlingen oder in den Kauf von Waffen?"

Zu den westlichen Hilfsorganisationen wie im Text ganz oben steht. Sollte man vielleicht vorher lesen bevor man mit dem Türkei-Bashing loslegt.

@andererseits 09.15

blub, blub… rechtsstatlich...Hauptsache, möglichst viel Schlagworte reingepackt! Ist es nur Naivität? Oder verlässt sich Baerbock darauf, dass bei ihren Anhängern das Denken verlässlich aussetzt, wenn gut klingende Schlagworte reingepackt werden? >Es hat doch nichts mit Rechtsstaatlichkeit zu tun, wenn Grüne ständig Gesetze unterlaufen wollen und an Gesetzen vorbei Ausnahmeregelungen wollen. Stichwort "Seebrücke", um am Asylrecht vorbei zu agieren

kleiner Vorschlag an die EU

Kleiner Hinweis nach Brüssel: Stellen Sie sich einfach mal vor, es würde um Banken gehen. Und jetzt können Sie mit retten anfangen...

um 10:33 von Tada

>>"@ andererseits
"An der syrisch-türkischen Grenze sind etwa eine Millionen geflüchteter Menschen aus der Region Idlib gestrandet unter untragbaren Zuständen" Am 07. März 2020 um 10:21 von andererseits

*

Erstens bitte ich Sie endlich damit aufzuhören diese Unwahrheit zu verbreiten, es würde sich bei diesen Personen um Menschen aus Idlib handeln. Etwa 75% sind Afghanen, wenn diese vorher in Idlib waren, dann sind es Söldner (bestenfalls, schlimmstenfalls Islamisten)."<<
.
.
Ich kann die Aussage des werten Mitforisten Tada bestätigen da ich dies jüngst in einem Focus-Vor-Ort-Bericht gelesen habe.

Assad würde freie Wahlen haushoch gewinnen!

@10:41 von andererseits
Auch aus Natokreisen in Auftrag gegebene Umfragen brachten eine Zustimmung von 70% für Assad.
Vor dem Eingriff mit Bewaffneten "Oppositionellen" aus dem Ausland, galt Syrien innerhalb des Nahen Ostens geradezu als Musterland.
Vgl. Symposion der Universität Heidelberg von 2009: „In keinem anderen Land dieser Region leben so viele verschiedene Völker mit unterschiedlichen Religionen und Sprachen wie in Syrien auf friedliche Weise zusammen."

zynische Welt

Was unterscheidet uns (den Westen) noch von den libyschen Schleppern ?
Ja gut - wir bekommen kein Geld, sondern wir zahlen Kopfgeld, damit man uns diese 'Plage' vom Hals hält.
Dystopische Szenarien nehmen Gestalt an.

@ 10:41 von andererseits

"Den Forderungen des Erpressers widersteht man am besten, wenn man bei den eigenen Grundsätzen und Rechtsverpflichtungen bleibt und den Menschen an der griechisch-türkischen Grenze ihre Rechte zugesteht....."
.
Entschuldigung, aber das sind einfach nur dumme Phrasen, die Sie schreiben, oben vom hohen humanistischen Ross.
Sie beachten nicht die Fakten, sondern fordern permanent "alle rein!".
Ihnen ist offensichtlich nicht das erklärte Ziel dieser Migranten bekannt?
Deutschland, Frankreich, Schweden.
Jetzt gehen Sie mal in sich und erklären mir ganz konkret, welches Recht ein afghanischer Migrant ohne jegliche Qualifikation hat, nach Deutschland, Frankreich oder Schweden gehen zu dürfen.
Ich weiß, Linke und Grüne haben damit ein Verständnisproblem.

@ krittkrit

Zitat: "Nämlich die Bevölkerung in den von Islamisten befreiten Gebieten zu unterstützen?"

Eine gute Idee, aber von Islamisten befreite Gebiete schaffen heißt besetzte Gebiete schaffen. Selbst dann sehe ich solche, "gesäuberten", Gebiete nicht.
Die Probleme schaffen Flüchtlinge an sich, meiner Meinung nach, nicht. Problematisch wird es, wenn sie über den Flüchtlingsstatus hinaus Asyl beantragen. Jeder Flüchtling der nicht zurück geht, hinterlässt ein Stück Vakuum das von denen eingenommen wird, die wir in den Gebieten nicht so gerne sehen ... Wie den IS zum Beispiel.

09:44 von Einfach Unglaublich

"Erdogan ...
... hat immer wieder gezeigt, dass die EU und die Türkei einfach nicht zusammen passen. Diese unterschiedlichen Kulturen haben einfach keine gemeinsame Grundlage"

Das hat mit offenen Grenzen aber wenig zu tun. Weltweit haben 99% (außer Nord-Korea) aller Länder offene Grenzen. Es ist nicht Aufgabe der Türkei den Grenzpolizisten für die EU zu spielen.

Erstens ist das viel zu teuer (die EU zahlt nur an westliche Hilfsorganisationen nicht an den türkischen Staat)

Zweitens ist das nicht zu schaffen, bei der langen Grenze. Außerdem werden die Grenzschützer im Osten des Landes dringend benötigt, da von dort letztes Jahr über 1 Mio Flüchtlinge in die Türkei kamen. Weniger als 1% waren Syrer.

@ NeutraleWelt

"Die Kinder-Kulleraugen-Masche zieht seit 2015 nicht mehr." Am 07. März 2020 um 10:39 von NeutraleWelt

*

Ja, damals habe ich an die Kulleraugen auch geglaubt...

Und in Osteuropa gibt es genug Kinder-Kulleraugen in unterversorgten Waisenhäusern; insbesondere in denen mit behinderten Kindern herrscht Not.

Deshalb auch mein Vorschlag, dass die Flüchtlings-Waisen von Osteuropa in diese Waisenhäuser aufgenommen werden und man diese Waisenhäuser dafür direkt bezuschusst (sonst versickert wieder alles). Der Betreiber wäre dann die EU.

Davon würden alle Beteiligten profitieren: alle Kinder und alle Betreuer.

Ich habe noch nie verstehen können, warum man in der EU nicht erstmal nach den sozialen Standards sieht. Da gibt es enorm große Unterschiede, die sich in der Flüchtlingskrise in der Haltung einzelner Länder spiegeln.

Ungarn zum Beispiel hatte in der Wirtschaftskrise stark gelitten, danach erst kam Orban...

Sie wissen sicherlich als gut

Sie wissen sicherlich als gut informierte Zeitgenossin, dass die Civey-Umfragen nicht repräsentativ sind; sie werden ausschließlich online erhoben, wobei sich die Umfrageteilnehmer selbst rekrutieren. Interessanterweise legt Civey die eigenen Untersuchungsmethoden - im Unterschied zu anderen Instituten - nicht offen. Der Professor für empirische Sozialforschung Kohler resümiert: Civey-Umfragen sind aus fachlicher Sicht ein Unterhaltungsformat.

Das Meinungsforschungsinstituts Kantar erhob, dass 63 Prozent der Befragten dafür sind, dass sich die Bundesrepublik auf die Aufnahme von neuen Flüchtlingen vorbereiten sollte. 31 Prozent finden dagegen, dass Deutschland keine Flüchtlinge mehr aufnehmen kann.

Noch wichtiger ist: Wir haben eine rechtliche wie humanitäre Verpflichtung unabhängig von Meinungsumfragen.

@09:49 von wenigfahrer

"Das mit den Bedingungen verstehe ich nicht ganz, wurde nicht vorher schon immer gesagt, das nur Projekte und Hilfsorganisationen das Geld bekommen ?.Ein gute Bedingung wäre gewesen, die Türkei zieht sich wieder auf Ihr Staatsgebiet zurück, bevor es Geld gibt."

Geld gab es nie für die Türkei und ein "zurückziehen auf ihr Staatsgebiet" interessiert einen Afghanen, Pakistani, Afrikaner usw. herzlich wenig. Die meisten die jetzt in die EU flüchten, sind keine Syrer.

@ 10:51 von eine_anmerkung

Sie verabschieden sich mit diesem Unsinn ("Nordkorea oder China") aus dem Kanon ernstzunehmender Forist*innen.

@ andererseits

Statt hier wohlfeile Reden zu halten, appellieren Sie doch an Ihren Freund Erdogan, die türkische Grenze für die Menschen aus Idlib zu öffnen. Ihr Verhandlungspartner lässt nämlich scharf auf Syrer schießen, die versuchen die Grenze zur Tütkei zu überqueren.

Und geben Sie endlich mal Butter bei die Fische und bürgen persönlich mit Ihrem Einkommen und Vermögen für Syrer, damit die ein Visum für die EU bekommen können.

@pxslo um 10:42Uhr

Wo bitte steht in der TS-Meldung, daß die Türkei keine Mittel erhalten hat? Ich habe nur die Einschränkung gefunden, daß die Mittel zweckgebunden waren und über Hilfsorganisationen geleistet wurden. Lt. anderen Quellen wurden angeblich sogar 4 Milliarden @ gezahlt. Also sind entweder diese Meldungen oder Ihre Erdogan- und Türkeihörigkeit falsch, oder?

09:44 von Einfach Unglaublich

"Erdogan ...
... hat immer wieder gezeigt, dass die EU und die Türkei einfach nicht zusammen passen.

Diese unterschiedlichen Kulturen haben einfach keine gemeinsame Grundlage.

Daher ist es nur logisch, sich dies einmal ehrlich einzugestehen und den Beitrittswunsch der Türkei abzulehnen."

.-.-.-.-

Erdogan vertritt doch keine türkische Kultur!
Er ist einfach ein Despot.

Die türkische Kultur selber passt mühelos mit allen friedlichen Menschen zusammen.

09:14 von H. Hummel

" Zunächst sollte man 75% der Hilfen nicht als Bar- sondern Sachleistungen direkt an die vor Ort tätigen Hilfsorganisationen senden. Dann hört das "Geschäfte machen" auf dem Rücken der Menschen ein wenig auf.
##
Die Hilfen werden nicht an den türkischen Staat geliefert / gezahlt, sondern von den dafür geprüften, zuständigen Hilfsorganisationen direkt an die Flüchtlinge verteilt.
Dass es auch schwarze Schafe unter den Mitabeitern dieser Organisationen gibt, die gegen Geld Hilfslieferungen verkaufen ist ein Übel. Doch im Großen und Ganzen funktioniert die direkte Hilfe, leider ist die Spendenbereitschaft zurückgegangen, dass die Notwendige Hilfe nur spärlich fließt. Dazu kommen leider noch Hindernisse durch politisches Geschacher!

@09:56 von Bender Rodriguez

"Erdogan will erpressen?
Pressen wir zurück. Keine Aufnahme der Reisenden und keine Geld für Irgendwas.
Erdi "produziert" Flüchtlinge, um die wir uns kümmern müssen?"

Nein, die Kriege in Afghanistan und der Hunger in der 3. Welt verursachen Flüchtlingsströme. Wer ist für den Krieg in Afghanistan verantwortlich? Und dass hoch subventionierte EU-Agrarexporte die einheimische Landwirtschaft in Afrika zerstören, ist schon seit Jahren bekannt. Oder europäische Fabrikschiffe, die ganze Meere der 3. Welt abfischen. Umdenken? Fehlanzeige! Aber mit dem Zeigefinger auf die Türkei zeigen geht immer.

EU-Flüchtlingspolitik

Endlich zeigt die EU einmal Stärke und Herrn Erdogan auf, dass es so, mit seinem inakzeptablem Machtspiel auf dem Rücken von Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten an der griechischen Grenze nicht weiter geht. Dafür hier mein ausdrückliches Lob an Herrn Hahn und Herrn Borrell.

Bleibt nur zu hoffen, das sich Deutschland mit seine Flüchtlingspolitik in Zurückhaltung übt und nicht weiterhin querschlägt. Deutschland ist schließlich Teil der EU und mindestens 20 von 27 Länder der EU sind an dieser Politik nicht interessiert!

Erdogans Politik muss gestoppt werden. Sei es an der griechischen Grenze oder auch in Syrien.

@ claudio

Nein

Die syrischen Ordnungskräfte müssen endlich die Gelegenheit bekommen, Zugriff auf die Terroristen und Islamisten in Idlib zu bekommen. Täter müssen festgenommen werden und wegen ihrer Verbrechen vor Gericht gestellt und verurteilt werden.

Die Internationale Gemeinschaft muss dies unterstützen und dafür sorgen, dass Erdogan die Terroristen nicht weiter unterstützen und vor der Verfolgung ihrer Verbrechen beschützen kann.

Die Strafverfolgung muss ausdrücklich auch Frauen einschließen, wie man an der mutmaßlichen Rückkehrerin Carla Josephone S. sieht. Da darf es keine Geschlechterdiskriminierung geben.

@ 10:59 von eine_anmerkung

Angesichts der realen Situation von Kindern in den Camps von "Herz-Schmerz-Schiene" zu reden, sagt viel über Sie aus.

@ um 10:50 von pxslo

Mal angenommen Sie hätten Recht mit der Vermutung, dass Erdowahn die nächsten Wahlen verlieren würde, wenn er die Grenze zu Griechenland nicht offen lässt.
Liegt das dann an der Fremdenfeindlichkeit der Erdowahn - Wähler? Oder am Neid, weil die Syrer in der Türkei so erfolgreich sind? Oder an der Angst, dass freie Arbeitsstellen eher an die billigeren Syrer gehen?
Oder wollen die Erdowahn - Wähler keine konservativen Syrer im Land haben, weil viele von denen Sympathisanten der islamistischen Terrorbanden sind, gegen die Syrien und Russland kämpfen?
Die aber von Erdowahn schon seit Beginn des Syrien - Krieges unterstützt werden, da er glaubt, mit ihrer Hilfe einen großosmanischen Gottesstaat errichten zu können.

Finanzhilfe stoppen!

Für den Kriegstreiber Ergodan, der nicht Frieden im Sinn hat, sondern lediglich die Schwächung der ungeliebten Kurden, sollte es gar keine Finanzhilfen mehr geben.

um 10:56 von andererseits

>>"..ist rechtswidrig; dass die Visegrad-Staaten und Österreich sich einer gemeinsamen humanen EU-Flüchtlingspolitik verweigern (interessanterweise z.T. genau die Staaten, die es mit Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit nicht so genau nehmen, um es moderat zu formulieren.."<<

Bitte werter "anderseits" sagen Sie die ganze Wahrheit. 22 von 27 EU-Staaten weigern sich illegale Migranten aufzunehmen. Neben den von Ihnen genannten kleinen Ausschnitt sind dies beispielsweise auch Dänemark und Schweden und die haben alle Probleme mit der Rechtsstaatlichkeit und Pressefreiheit? Dessen war ich mir bisher nicht bewusst?

@Sternenkind, 10:20

„Oder werden sie sich hinter dem ominösen „Wir“ verstecken und die Gesellschaft zur Kasse bitten?“

Was weg muss, ist nicht das „Wir“, sondern die „Kasse“.

09:49 von Einfach Unglaublich

"Aber Merkel war ja mehr an pressewirksamen Fotos gelegen, wie sie Hände von Geflohenen in Deutschland schüttelt, statt die gefährliche Mittelmeer-Überfahrt zu verhindern."

,.,.,

Sorry - das sind widerliche Anklagen, die Sie überhaupt nicht belegen können, sondern die nur dem Hass entsprungen sein können.

Dieser Hass vergiftet unseren Staat, merken Sie das nicht?

@ um 11:04 von Sachse64

Das ist bisher die beste Idee seit der Eurokrise!

10:21 von claudio_im_osten

"Das Abkommen ist nicht erst in den vergangenen Tagen, sondern in den "furchtbaren Lagern von Lesbos" gescheitert. Mit unserem Zutun: Wir haben die Griechen alleine gelassen und es ist niemand in der EU bereit, die Gesamtverantwortung zu übernehmen."

Irrtum! Die EU hat Griechenland für ihre 80.000 Flüchtlinge (Gesamtzahl) fast 3 Milliarden Euro überwiesen. Vergleich Türkei: 6 Milliarden für 3.7 Millionen (!) Flüchtlinge. Und anders als bei der Türkei bekam der griechische Staat das Geld und keine Hilfsorganisation. Hier liegt meiner Meinung nach auch die Ursache, warum die Menschen in den griechischen Elendsquartieren hungern und frieren. Wo sind die Finanzkontrollen?

@ andererseits

Um die staatliche Ordnung aufrechtzuerhalten, hat Griechenland beschlossen, einen Monat lang keine Asylanträge mehr anzunehmen und stattdessen ankommende Migranten unverzüglich in ihre Heimatländer zurückzuführen.

11:04 von krittkritt

zumindest wurden Christen in Syrien nicht verfolgt ....

10:24 von DB_EMD

"Finanzhilfen...
...und auf Lesbos gibt es nicht einmal genug Toiletten geschweige denn Heizungen!"

Da müssen Sie schon bei den Griechen nachfragen, was die mit den 3 Mrd. Euro gemacht haben, die sie speziell für die 80.0000 Flüchtlinge von der EU erhalten haben.

@10:08 von paule2

"Die westliche Doktrin des Regime-Changes ist katastrophal. Es sollte schnellstens Aufbauhilfe in Syrien geleistet werden ..."

Volle Zustimmung. Es ist unglaublich, wie durch die Türkei und die USA, und - auf dem Wege der Duldung und Untätigkeit - auch durch die EU der Krieg in Syrien mittels Waffenlieferungen an Terrorgruppen künstlich im Gange erhalten und so unnötig verlängert wird. Der Preis, den das syrische Volk für diese Machspielchen des Westens zahlt, ist extrem. Hauptverantwortliche sind Obama für die USA, Merkel als Leitfigur der EU und Erdogan für die Türkei. Wie in totaler Verblendung und absoluter Morallosigkeit sprechen die Medien nach wie vor von "Rebellen", wo deutsche Gerichte mit Fug und Recht von Terrorgruppen und Terroristen sprechen.

11:01 von pxslo

Türkei-Bashing loslegt.
.
?
wie kommen sie denn darauf dass ich Bashing übe
ist es nicht ganz normal in andere Länder einzufallen ?
Beispiele gibt es doch genug
))Polemik aus((

MAn kann es drehen und

MAn kann es drehen und wenden, wie man will. Niemand von den Auswanderern ist Flüchtling und keiner hat einen Asylgrund.
Bürgerkrieg, Krieg, Hunger, Armut, etc gehören nicht dazu. Also geht das nur über die humanitäre Schiene. Und wer sich Einlass mit gewalt verschaffen will, hat sämtlichen Kredit verspielt.
Es gibt also keinen nennenswerten Grund, warum man irgendeinen Fremden einlassen müsste.

TS: >>Das Abkommen mit Ankara

TS: >>Das Abkommen mit Ankara sei nicht erst in den vergangenen Tagen, sondern in den "furchtbaren Lagern von Lesbos" gescheitert, sagte Baerbock mit Blick auf die überfüllten Flüchtlingsunterkünfte auf der griechischen Ägäis-Insel.<<

Was man beim besten (oder schlechtesten) Willen nicht der Türkei anlasten kann. Das liegt in der Verantwortung Europas! Die Zustände sind dort schon seit Jahren katastrophal.
Mir ist nicht nicht in Erinnerung, dass die Grünen mit auch nur vergleichbarer Vehemenz und ähnlich medienwirksamer "Taktung" sich in dieser Sache zu Wort gemeldet hätten.

@ andererseits

Wenn Sie "viele Frauen und Kinder" an der griechisch- türkischen Grenze zu sehen meinen, dann phantasieren Sie.

Es handelt sich fast ausschließlich um junge Männer, zu überwiegendem Teil aus Afghanistan.

Also hören Sie bitte, bitte auf hier weiterhin Unwahrheiten zu verbreiten.

@ pxslo, 10:29

Da nirgendwo nachprüfbar, nachweisbar und nachvollziehbar veröffentlicht wird, wieviel Geld genau wann, wofür und vor allem: an wen gezahlt wird, halte ich seit jeher die Behauptungen “ausschließlich zweckgebunden und größtenteils via Hilfsorganisationen“ für schlicht unglaubwürdig.

Das können Hahn oder wer auch immer noch so laut betonen.
Dass Ihnen diese Aussage gefällt, kann ich natürlich sofort nachvollziehen.

Aber man darf den EU-Bürger diesbezüglich ja keinesfalls irritieren...

09:54 von Sternenkind

"Dass aber noch ganz andere im Spiel sein könnten, zeigt die Tatsache, dass derzeit viele Vertreter der bekannten Medien auf Lesbos unterwegs sind. Ihr Ziel: möglichst emotionale Bilder zu schießen, um die Propaganda an der Heimatfront entsprechend füttern zu können."

,.,.,.

Den Begriff "Heimatfront" kenne ich tatsächlich nur aus einschlägigen Propogandabüchern während des Zweiten Weltkrieges.

Den benutzen Sie, um das Fotografieren der dortigen Verhältnisse für wen oder was zu diffamieren?

Flüchtlingshilfe an Bedingungen ?

man sollte alle bar geld Zahlungen hier Migranten und an die Türkei einstellen und nur noch Sachleistungen und Sammelunterkünfte in den Heimatländern bezahlen.

@Speedyjo

"Es würde dem Steuerzahler der EU und Wder Welt weit weniger kosten, wenn wir mit einer gemeinsamen Schutztruppe der UNO USA und Russland EU gemeinsam Syrien komplett von dem Regime befreien !" Am 07. März 2020 um 10:56 von Speedyjo

*

O mein Gott!
Das ganze Elend hat doch gerade mit einer "Befreiungsaktion" angefangen.

Als Ergebnis hat sich der IS ausgebreitet, da sich die unterstützten Rebellengruppen nicht als besonders demokratieliebend erwiesen haben.

"Fide, sed cui, vide." - "Trau, schau, wem."

@11:04 von krittkritt -

"Assad würde freie Wahlen haushoch gewinnen!"

Da ich nicht andauern hier auf ts,de lese und schreibe, war mir bei meiner Antwort um 10:42 nicht klar, dass Sie ein Anhänger des Assad-Regimes sind.

Da stimme ich eher der Einschätzung bon "andererseits" zu: "Was die Einschätzung Assads angeht, sagen nahezu alle, die sich differenziert mit der Lage in Syrien befassen, dass Assad nur noch durch Putins Gnaden im Amt ist ..."

@pxslo um 10:42Uhr

Wo bitte steht in der TS-Meldung, daß die Türkei keine Mittel erhalten hat? Ich habe nur die Einschränkung gefunden, daß die Mittel zweckgebunden waren und über Hilfsorganisationen geleistet wurden. Lt. anderen Quellen wurden angeblich sogar 4 Milliarden @ gezahlt. Also sind entweder diese Meldungen oder Ihre Erdogan- und Türkeihörigkeit falsch, oder?

Bin nur mal gespannt, wie

Bin nur mal gespannt, wie lange sich Europa und allen voran wir Deutschen, den darum geht‘s diesem durchgeknallten und größenwahnsinnigen Despoten doch, uns noch erpressen lassen.
Man sollte endlich Nägel mit Köpfen machen und die Türken sofort aus der Nato werfen, bevor dieser gefährliche Mensch uns alle mit in seine Schmutztricksereien reinzieht. Putin steht längst dabei und pickt sich seine Vorteile aus dem allem. Mit ewigem angeblich verständißvollem Mitagieren hat sich Europa jetzt lange genug verseifen lassen, nun muss Schluss sein und diesem Türkenregime müssen seine Grenzen gezeigt werden.

@ um 10:57 von pxslo

Mir ist nicht klar, wie weit die von Ihnen erwähnten 3 Milliarden Euro zur Flüchtlingshilfe in Griechenland gereicht hätten.
Aber wie hätte die griechische Regierung es begründen sollen, dass sie für die Flüchtlinge Geld bekommt und ausgibt, während sie die eigene Bevölkerung wegen der Eurokrise bis aufs Blut auspressen muss, weil die europäische Triade das so wollte?
Dass es in den anderen türkischen Flüchtlingslagern besser aussieht, als auf griechischen Inseln, glaube ich erst, wenn ein unabhängiges, ausländisches Journalistenteam darüber berichtet und das bestätigt.
Meine türkischen Bekannten berichten ganz andere Dinge.

@ pxslo

Die "Aufgabe" lässt sich Erdogan von der EU mit Milliarden Euro bezahlen.

rechtliche wie humanitäre

andererseits @
Wir haben keine rechtliche Verpflichtung wirtschaftsflüchtlinge zu alimentieren. Da jetzige System fördert nur Anreize und Schlepper menschen zu gesetztwiedrigen Grenzverletzungen.

Hhumanitäre hilfe darf nur noch in den heimatländern als Sachleistungen erfolgen um den Menschen in Ihren sichern Ländern bei aufbau einer neuen Demokratie zu helfen.

11:12, Einfach Unglaublich

>>@ andererseits
Statt hier wohlfeile Reden zu halten, appellieren Sie doch an Ihren Freund Erdogan, die türkische Grenze für die Menschen aus Idlib zu öffnen. Ihr Verhandlungspartner lässt nämlich scharf auf Syrer schießen, die versuchen die Grenze zur Tütkei zu überqueren.

Und geben Sie endlich mal Butter bei die Fische und bürgen persönlich mit Ihrem Einkommen und Vermögen für Syrer, damit die ein Visum für die EU bekommen können.<<

Dieser Kommentar ist wirklich einfach unglaublich. Nämlich ehrabschneidend ("Ihr Freund Erdogan") und höhnisch ("persönlich bürgen").

Allerunterste Schublade. Sie haben sich offensichtlich längst aus jedem sachlichen Diskurs verabschiedet.

"Interessant ist, dass Sie

"Interessant ist, dass Sie offenbar den Artikel nicht gelesen haben. Da steht ganz oben, dass die Türkei bisher kein Geld erhalten hat."
Im Artikel steht:
"EU-Haushaltskommissar Johannes Hahn hat WEITERE EU-Finanzhilfen für die Türkei im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise an Bedingungen geknüpft."
Vielleicht sollten Sie den Artikel noch einmal lesen bevor Sie hier Fakenews verbreiten?

10:50 von pxslo

Die können mehr Druck auf die Herkunftsländer ausüben als die Türkei.
.
ist das ne reine Machtfrage ?

hierzulande scheitert es doch in der Regel am Humanismus einiger meiner Landsleute
eben am Zeitgeist "Menschenrechte"
wird das in der türkischen Bevölkerung auch so gesehen ?

@ andererseits

Typisch von Ihnen

Umfrageergebnisse, die Ihnen nicht passen, zweifeln Sie an.

Sie glauben ja auch heute noch, dass die Mehrheit der Briten in der EU bleiben wollte.

Ideologen wie Sie lassen sich nicht von Fakten belehren. Das nennt man beratungsresistent.

09:56 von Bender Rodriguez

"Erdogan will erpressen?

Pressen wir zurück. Keine Aufnahme der Reisenden und keine Geld für Irgendwas.
Erdi "produziert" Flüchtlinge, um die wir uns kümmern müssen?
Diese Traumwelt muss dem Spinner genommen werden."

,.,.,

Sicher:
vorsintflutliches "du haust mir? Dann hau ick dir erst recht"
wäre erdogan-like, trump-like.

So kindisch will man auch selber werden, oder?

Und ganz zufällig hält man sich auch gleich die Flüchtlinge vom Leib.

Durchdachte und differenziert die Probleme erfassende Argumentation sieht anders aus.

11:25 von pxslo

Hier liegt meiner Meinung nach auch die Ursache, warum die Menschen in den griechischen Elendsquartieren hungern und frieren
.
vermute mal
da liegen sie 100 % richtig mit ihrer Meinung

@andererseits

In sämtlichen Kommentaren von Ihnen vermisse ich den Bezug zur Realität und den sich daraus ergebenden Problemen.
Was glauben Sie wieviel Migration unsere Gesellschaft sozial und menschlich aushalten kann ?
Wie lange glauben sie hält unser Sozialsystem diese Belastungen aus , ohne Beitragseingang immense Leistungen zu erbringen ( Der Sozialetat jetzt schon der größte Posten im Gesamthaushalt )
Wieviel bei der Integration gescheiterte Generationen von Migranten glauben Sie hält unser Land noch aus ? Die Integration und mit ihr Multikulti ist doch schon seit 40 Jahren gescheitert was sich durch Parallelgesellschaften und Abschottung ganzer Stadteile immer mehr zeigt .

Dies sind nur einige der realen Probleme die wir schon seit Jahren haben und die weiterhin in einem immensen Ausmaß auf unsere Gesellschaft zukommen werden .

Nur mit moralinsauren Forderungen die eins zu eins aus dem grünen Forderungskatalog entstammen und rechtlich fraglich sind sind die realen Probleme nicht zu lösen .

@ um 11:18 von pxslo

Die richtige Frage wäre: Wer ist für die Kriege der Welt verantwortlich?
Eine Liste der US - Umsturzversuche in aller Welt (Googles) gibt darüber Aufschluss.
Für den Krieg, den die Türkei in Syrien kämpft und für den Erdowahn rücksichtslos und eigensüchtig türkische Jugendliche und Männer opfert und zahllose andere Menschen, ist ganz allein Erdowahn verantwortlich.
Der ist aber ebenso unnötig wie alle anderen.

11:23, Sausevind

>>09:49 von Einfach Unglaublich
"Aber Merkel war ja mehr an pressewirksamen Fotos gelegen, wie sie Hände von Geflohenen in Deutschland schüttelt, statt die gefährliche Mittelmeer-Überfahrt zu verhindern."

,.,.,

Sorry - das sind widerliche Anklagen, die Sie überhaupt nicht belegen können, sondern die nur dem Hass entsprungen sein können.

Dieser Hass vergiftet unseren Staat, merken Sie das nicht?<<

Der Forist läuft heute wirklich zu Hochform auf.

Ich bin fast geneigt, seine Kommentare als Parodie auf die grassierende Wut- und Hassbürgerei zu betrachten.

Da es sich

in der umkämpften Region um die "letzte Bastion" der Aufständischen, Rebellen, islamistischen Kämpfer, oder wie immer man diese Menschen nennen will, in einem ansonsten wieder befriedeten Restsyrien handelt, sollte man bedenken, wer sind ein großer Teil dieser Flüchtlinge ? Wo sollen diese "Kämpfer", "Terroristen", oder wie auch immer, hin außer in die Türkei ? In Syrien können sie nicht bleiben. Und will die Türkei diese Hardcore-Islamisten ? Wollen wir sie ?

Wir schimpfen immer auf Erdogan, teilweise sicher auch zu Recht, aber manchmal sollte man auch seine Situation verstehen.

@10:53 von NeutraleWelt

"Erkläre ich Ihnen gerne. Sie dürfen nicht nur türkische Medien schauen."
Und Sie sollten auch mal ausländische Medien konsumieren. Nur um zu vergleichen.

"Erdogan will das Geld für sich!"
Nein, er will die Wahlen gewinnen. Dafür braucht er offene Grenzen.

"Wenn er es nicht bekommt wird er wie ein bockiges Kind Migranten an die griechische Grenze schicken."
Er hat niemanden zur Ausreise gezwungen. Nur die Ausreise von Ausländern gestattet.

"Wo kommen alle diese Afghanen, Pakistani, Iraner, Iraker, Afrikaner her?"
Illegal über den Irak und dem Iran.

"Die Türkei hat die doch rein gelassen, oder?
Und das soll jetzt ein Problem der EU sein?"
Die Türkei hat sie nicht rein gelassen. Ausweisung dauert. Weigerung der Herkunftsländer. Einsperren geht nicht. Die Türkei ist nur Transitland.

11:29, Einfach Unglaublich

>>@ andererseits
Wenn Sie "viele Frauen und Kinder" an der griechisch- türkischen Grenze zu sehen meinen, dann phantasieren Sie.

Es handelt sich fast ausschließlich um junge Männer, zu überwiegendem Teil aus Afghanistan.

Also hören Sie bitte, bitte auf hier weiterhin Unwahrheiten zu verbreiten.<<

Woher haben Sie denn diese Information?

Ich wäre an Ihrer Stelle sehr, sehr vorsichtig damit, Mitforisten das Verbreiten von Unwahrheiten zu unterstellen. Sie balancieren auf einem sehr, sehr schmalen Brett.

Zumutung

um 11:12 von Einfach Unglaublich
@ andererseits
Statt hier wohlfeile Reden zu halten, appellieren Sie doch an Ihren Freund Erdogan, die türkische Grenze für die Menschen aus Idlib zu öffnen. Ihr Verhandlungspartner lässt nämlich scharf auf Syrer schießen, die versuchen die Grenze zur Tütkei zu überqueren.

Und geben Sie endlich mal Butter bei die Fische und bürgen persönlich mit Ihrem Einkommen und Vermögen für Syrer, damit die ein Visum für die EU bekommen können.

Ihre frechen, persönlichen Angriffe, die Sie auch noch mit übermütigen, lächerlichen Aufforderungen verbinden, sind objektiv Übergriffe und eine Zumutung für dieses Leserforum. Die TS sollte so etwas nicht dulden. Danke.

m 10:56 von andererseits

Ich sehe in der türkischen Regierung unter Präsident Erdogan keinen verlässlichen Partner. Erdogan hat Völkerrechtswidrig Truppen nach Syrien entsandt und spielt dort mit dem Feuer, er nimmt Flüchtlinge als Geiseln um Druck auf die EU auszulösen, das ist ein Bruch des EU-Türkei Vertrages. Natürlich kann man mit der Türkei einen neuen Vertrag aushandeln. Bleibt die Frage was ist der Wert. In meinem ersten Kommentar wollte ich lediglich darauf hinweisen das die Herren Chamberlain und Daladier nach besten Gewissen handelten, die NS Diktatoren aber ganz andere Ziele verfolgten, dieses Gefühl habe ich leider auch bei Erdogan.
Was das Versagen der EU in der Flüchtlingspolitik betrifft stehe ich ganz bei Ihnen.

@pxslo 11.12

"interessiert einen Afghanen, Pakistani, Afrikaner usw. herzlich wenig. Die meisten die jetzt in die EU flüchten, sind keine Syrer."
gut, dass Sie als "unverdächtiger" Forist das so klar benennen! Bleibt nur die Frage, unter welchem Vorwand kommen die in die Türkei? Gibt es keine Grenzkontrollen? Und wie kommt Erdogan darauf, die der EU aufbürden zu wollen, ohne die EU zu fragen? Wer entscheidet über die Aufnahme in D? Doch nicht Erdogan oder Baerbock, sondern Gerichte! Und über Ablehnung auch!

"Irrtum! Die EU hat

"Irrtum! Die EU hat Griechenland für ihre 80.000 Flüchtlinge (Gesamtzahl) fast 3 Milliarden Euro überwiesen. Vergleich Türkei: 6 Milliarden für 3.7 Millionen (!) Flüchtlinge."
Weiter oben schreiben Sie die Türkei hätte KEIN Geld bekommen? Ja was denn nun?
Übrigens ist Griechenland EU-Mitglied und die Türkei nicht.

11:31 von Polyfoam

diesem Türkenregime
.
warum so aggressiv ?
der wurde doch von den hier bestens integrierten Türken
mit (Stuttgart) 69 % gewählt
und diejenigen mit deutschem Pass werden den kaum anders sehen

09:14 von Tada

"Grünen-Chefin Baerbock fordert ein neues rechtsstaatlich garantiertes Abkommen."
* Mit Erdogan? Auf welchem Planeten hat die gute Frau bis vor kurzem gelebt?
Die Erde kann es nicht gewesen sein.
##
Die meisten Flüchtlinge kommen über die Türkei in die EU.
Erdogan, auch wenn es Ihnen nicht passt,
kann dabei nicht übergangen werden.
Das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei hat fast vier Jahre funktioniert. Warum sollte denn ein weiters Abkommen nicht auch einige Zeit funktionieren.
Eines der Probleme, warum die Türkei Flüchtlinge wieder Richtung Westen laufen lässt, ist doch, Die EU hat es sich in dieser Zeit sehr bequem gemacht, statt eine Lösung zur Verteilung der Flüchtlinge zu finden, (dass hätte auch Griechenland geholfen)
hat sie es einfach beiseite geschoben, nach dem Motto: "Aus den Augen, aus dem Sinn!"
In Syrien haben alle dort Beteiligten erhebliche Fehler gemacht, den größten Fehler hat Assad gemacht, als er auf die rebellierende, eigene Bevölkerung schießen ließ und lässt.

@ polyfoam

Die Ablehnung des EU Beitrittsgesuchs der Türkei finde ich auch sehr wichtig. Dies könnten im Gegensatz zur Beendigung der NATO Mitgliedschaft die Europäer alleine beschließen- ohne die USA, die ein geo-strategisches Interesse an der Türkei hat.

@10:54 von Tada

"Aber die Verwirrung kommt daher, weil Erdogan behauptet hatte, die EU hätte die zugesagten Gelder an die Türkei nicht gezahlt.
Zumindest habe ich das so im Kopf und lasse mich gerne belehren, wenn ich falsch liege."

Die Türkei hat sich immer darüber beschwert, dass die Gelder entweder zu spät oder zu wenig bei den Menschen ankommen.

Das Geld geht ja zuerst an westliche Hilfsorganisationen. Die haben Fixkosten (Personal, Miete, Kredite, Zinsen, Verwaltung etc.). Das heißt ein Teil des Geldes bleibt in Europa, dazu noch die Umsatzsteuer u. schon ist einiges weg.

Dann werden nur Projekte finanziert. Die EU-Bürokratie ist für die Menschen vor Ort aber viel zu kompliziert (Ausfüllen von Dokumenten usw.). Viele machen das nicht und gehen bspw. sofort in ein türkisches Krankenhaus. Das bezahlt dann der türkische Staat.

@ VfG

Sie verwechseln wohl den Willen der syrischen Bevölkerung mit dem der türkisch-europäischen Assad Gegner.

11:31 von karlheinzfaltermeier

vermute Lokalpatriotismus !
kennt man hierzulande eben nicht in der Form
von daher ne gewisse Nachsicht üben

Erpressung !

Herr Erdogan sollte keinen einzigen Cent mehr kriegen, sondern alle Hilfen direkt vor Ort in Form von Sachleistungen nur an die dort tätigen Hilfsorganisationen gegeben werden.
Und an die Adresse von Erdogan den deutlichen und unmissverständlichen Druck des Abbruchs jeglicher Beziehungen und den Rauswurf aus der NATO, sollte er nicht sofort seine Aggressionen in Syrien einstellen und die Grenzen zu Griechenland wieder schließen.
Er versteht nur diese Sprache, weil er einfach an einem Größenwahn leidet und die EU sowie die NATO ihm zu viel durch gehen ließen.

09:58 von andererseits

Ihr ewiges immergleiches Mantra zieht nicht mehr. Die ach so bösen Visegrad-Staaten incl Österreich. Das sie sich auf Seiten Erdogans stellen war klar. (es geht ja um Einwanderung). interessant fand ich ihre Aussage ".. klaren Forderungen incl. Sanktionsandrohungen einerseits und Angeboten und Verhandlungen andererseits.." Welche Forderungen? Wir nehmen euch alle Menschen ab damit er weiter schön Krieg führen kann? Und was für Sanktionen? Meinen sie die Türkei lässt sich Sanktionieren? Sie und die Grünen sind doch die ersten die Umkippen wenn er wieder Sein Druckmittel einsetzt.

@ 11:12 von pxslo

"Geld gab es nie für die Türkei und ein "zurückziehen auf ihr Staatsgebiet" interessiert einen Afghanen, Pakistani, Afrikaner usw. herzlich wenig. Die meisten die jetzt in die EU flüchten, sind keine Syrer."
.
Danke, das auch Sie das endlich eingesehen haben.
Jetzt nur noch eine kleine Frage: Was haben wir mit in die Türkei Immigrierte zu tun?
Soll das jetzt ein Problem der EU sein?
Diese Migranten befinden sich auf türkischem Boden.
Anscheinend glauben noch viele, es reicht an einer EU-Grenze zu stehen und "Asyl" zu sagen.
Ist in der Türkei eigentlich Krieg? Oder warum wollen alle diese Goldstücke die Türkei verlassen?
Die Türkei ist doch so ein starkes Land, in dem es ja so toll wirtschaftlich boomt.
Verhungern die Menschen dort? Ist die Türkei kein sicherer Drittstaat?
Erläutern Sie mir bitte, warum ich einen Migranten aus der Türkei in die EU lassen muss, nur weil er an der Grenze "Asyl" sagt?
Vielleicht kann anderseits helfen?

11:30, Tada

>>Das ganze Elend hat doch gerade mit einer "Befreiungsaktion" angefangen.

Als Ergebnis hat sich der IS ausgebreitet, da sich die unterstützten Rebellengruppen nicht als besonders demokratieliebend erwiesen haben.

"Fide, sed cui, vide." - "Trau, schau, wem."<<

Das ganze Elend hat mit einem Aufstand weiter Teile der syrischen Zivilgesellschaft angefangen, den Assad brutal zusammenschießen ließ.

Dieser Aufstand wurde vom "Westen" kaum unterstützt, was die syrische Opposition bitterlich beklagte.

Die diversen Rebellengruppen kamen erst später. Sie wurden vorwiegend von regionalen Mächten aufgebaut und unterstützt, die ein Stück vom syrischen Kuchen abhaben wollten. Vorrangig Saudi-Arabien, die Emirate sowie Erdogan.

Die Syrer hatten mit all diesen Islamisten wenig bis nichts am Hut und wurden verraten.Die Millionen Flüchtlinge sind sowohl vor Assad als auch vor den Islamisten geflüchtet.Sie möchten unter beiden nicht leben.

Zum IS empfehle ich Christoph Reuters "Die schwarze Macht"

@ aufgeklärte Welt

Gut, dass Sie das hier so treffend schreiben.

Sie werden damit allerdings keine Ideologen wie "andererseits" oder "Sausevind" erreichen.

Geschweige denn Merkel oder Erdogan.

Trump dagegen hat ja schon den Wunsch geäußert, die amerikanischen Soldaten aus Syrien nach Hause zu holen. Er hält diesen von Obama geerbten Einsatz auch nicht für sinnvoll.

Afghanen in der Türkei

@ 07. März 2020 um 11:29 von Einfach Unglaublich
@ andererseits
Wenn Sie "viele Frauen und Kinder" an der griechisch- türkischen Grenze zu sehen meinen, dann phantasieren Sie.

Es handelt sich fast ausschließlich um junge Männer, zu überwiegendem Teil aus Afghanistan.“

Korrekt. Man schätzt die Zahl der Afghanen in der Türkei auf eine Million (!).
Ein neues Abkommen mit der Türkei sollte auch zwecks dauerhafter Lösung dieses Problems Transportkapazitäten enthalten, mithilfe derer die Türkei diese Afghanen sicher in ihre Heimat bringen kann.
Denn kaum einem EU-Staat gelingt es in nennenswerter Anzahl Afghanen in ihre Heimat zu verbringen.

@ Sausevind

Man kann nicht beweisen dass Frau Merkel „nicht“ an der Beseitigung der gefährlichen Mittelmeerrute gearbeitet hat. Man kann schwerer beweisen, etwas nicht getan zu haben, als zu beweisen dass man etwas getan hat.
Sofern sie der Meinung sind, dass Frau Merkel oder die EU insgesamt irgendetwas glaubwürdiges getan haben um Fluchtursachen zu bekämpfen oder zumindest Gefahren bei der Flucht zu reduzieren, dann lassen Sie mich das bitte wissen. Die gewaltsame Hinderung der Durchquerung der Maghreb-Linie durch afrikanische Militärs gehört sicherlich nicht zu den moralisch korrekten Mitteln.
Was den Dialog vergiftet sind nicht nur emotional geführte Dialoge sondern auch Totschlagphrasen jenseits von Fakten wie andere Kommentatoren des Hasses und der Vergiftung zu beschuldigen. Fakten sind auch in Ihrem Beitrag nicht zu finden und damit auch kein Detox für das vergiftete Klima.

@ 11:10 von andererseits

"Sie wissen sicherlich als gut informierte Zeitgenossin, dass die Civey-Umfragen nicht repräsentativ sind...."
.
Natürlich.
Repräsentativ sind nur Umfragen der Heinrich-Böll-Stiftung oder von Forsa......

09:15 von R.Sauer

Wahnsinn kostet.

Erdokan braucht Milliarden um sein Regime am Leben zu erhalten. Waffen und Munition fallen nicht vom Himmel.
///
*
*
Wenn der Wahnsinn, pardon Ihr Ausdruck, hier stattfindet, kostet er mindesten das Doppelte.

@11:23 von Sausevind

"Sorry - das sind widerliche Anklagen, die Sie überhaupt nicht belegen können, sondern die nur dem Hass entsprungen sein können."

Belegt ist, dass sich Merkel weder mit ihrer Partei, noch mit der CSU, noch mit Regierungspartnern, noch mit EU-Ländern abgestimmt hat. Es war also eine völlig eigenmächtige und - wie mir scheint - äußerst dumme und letztlich sehr schädliche Entscheidung, die allerdings lange propagandistisch bestmöglich ausgewaidet wurde. Das schlimmste jedoch war, wie mit Kritikern dieser Politik verfahren wurde: sie sind als morallos geächtet worden, so dass eine rationale politische Aufarbeitung bis heute nicht stattgefunden hat.

09:19 von nie wieder spd

"Und all die Verbrechen der Erdowahn - Diktatur in der Türkei sind vergessen?"
##
Nicht davon ist vergessen! Überzeugen Sie sich, die Medien, das Internet sind voll davon.
Kein Menschenfeind sollte sich einbilden, dass seine bestialischen Schandtaten vergessen werden.

schade ist nur

das durch das verhgaklten deutschlands , die die einzigen waren und das ganze drame der imigranten seit 2015 anderen aufzwingen wollten, mit dieser dummheit den rechten die macht zuspielt. auf den griechischen inseln fangen rechte schon an aufzuräumen und die bevölkerung unterstüzt sie da sie die nase voll von den herkömmlichen politikern haben und vor allem der unfähigen eu, die einheimische im stich lassen und von ohnen verlangen die terrostenfamilien aufzunehmen da die invssionspolitik der westlichen welt in syrien scheiterte.

@ andererseits

"Noch wichtiger ist: Wir haben eine rechtliche wie humanitäre Verpflichtung unabhängig von Meinungsumfragen." Am 07. März 2020 um 11:10 von andererseits

*

Am wichtigsten jedoch ist, sich an die Gesetze zu halten damit nicht am Ende jeder sein selbstgestricktes Gesetz in die eigene Hand nimmt.

09:18 von Tarek94

Künftig Bedingungen?

"Finanzhilfen sollen künftig an Bedingungen geknüpft und reduziert werden."

Also wurden bisher Finanzhilfen OHNE Bedingungen an die Türkei gezahlt? Das ist aber interessant...
////
*
*
Ohne Bedingungen, aber in unzureichender Höhe, auch ganz interessant?

Ihr Beitrag ist grundsätzlich falsch. Vor allem die

Türkei unter Erdogan, leider auch die Regierungen der NATO Staaten, sind für die heutigen Zustände im Nahen Osten hauptverantwortlich. Wer hat die Terroristen aus vielen Ländern nach Syrien geschickt? Wer hat sie ausgebildet, bewaffnet und zum Töten in Syrien einsickern lassen? Eindeutig die Türkei mit Zustimmung der westlichen Länder, parallel wurden Sanktionen gegen das Assad Regimes verhängt, auch von der deutschen Regierung. Dadurch wurde das syrische Volk getroffen, nicht das Assad Regimes. 1 000 de syrische Kinder starben z.B. weil keine Medikamente für das syrische Volk auf Grund der Sanktionen durch den Westen zur Verfügung standen. Was stellen Menschenrechtler vor Ort fest?Siehe Quelle: "Türkei/Syrien - Offensive: Amnesty wirft Erdogan - Truppen Kriegsverbrechen vor." Wunderbar beschrieben und im Video zu hören siehe Fakt Quelle: "Erdogan, Humanitätsheuchler, neue Flüchtlingskrise/ Bessere Zeiten-Wagenknechts Wochenschau." Vom 05.03.20, Wahrheiten die nicht zu widerlegen sind

@andererseits, 09.15h

Baerbock und Kompetenz?
Kommt mir vor wie Feuer und Wasser

Die Lager auf den griechischen Inseln dürfte es gar nicht .....

... geben. Wenn das Abkommen EU-Türkei jemals funktioniert hätte. Daher ist die Äußerung der Grünen Baerbock einigermaßen Unsinnig:
.
"... Das Abkommen mit Ankara sei nicht erst in den vergangenen Tagen, sondern in den "furchtbaren Lagern von Lesbos" gescheitert, sagte Baerbock mit Blick auf die überfüllten Flüchtlingsunterkünfte auf der griechischen Ägäis-Insel..."
.
All diese Menschen hätten entweder von der Türkei daran gehindert werden müssen nach Griechenland zu kommen oder hätten von Griechenland längst zurück in die Türkei geschickt werden müssen.
.
Beides ist nicht passiert. Der Deal hat nie funktioniert. Die Lager sind lediglich die Folge dieses Scheiterns.
.
Wenn jetzt Flüchtlinge aus diesen Lagern in die EU verteilt werden, wird dieses Scheitern gewürdigt und zementiert.

Hilfen !

Natürlich sollte all den wirklich hilfsbedürftigen Menschen, die sich in großer Not befinden, geholfen werden. Ein guter Weg ist sicher, diese Hilfen direkt an die NGOs vor Ort zu geben, vor allem Kleider, Decken, Zelte und Nahrung.
Es darf aber nicht vergessen werden, endlich auch mal die direkten Verursacher und Kriegstreiber, Assad, Putin und Erdogan an ihre politische und vor allem menschliche Verantwortung nicht nur zu ermahnen, sondern mit viel Druck zu zwingen, ihre unmenschliche, rücksichtslosen Handlungen endlich ein zu stellen.
Mir ist auf gefallen, alle Flüchtlinge wollen nach Europa, aber keiner will nach Russland und Russland nimmt auch keine auf. Das überlässt Putin dem Westen, der EU.
Und die EU macht zum großen Teil dieses schändliche Spiel mit.
Auch Assad tut nichts für seine Landsleute, nachdem er große Teile des Landes in Schutt und Asche gelegt hat. Der wartet auf das Geld der EU und anderen Staaten, die am Aufbau mit verdienen wollen... und lacht.

@der freundliche, 09.24h

Ich habe zwar keine Glaskugel aber für mich ist es fast sicher, wer hinter dem neuen Handeln der EU steckt.
Immer schön aus der Deckung heraus agieren.

@Hinterdiefichte

Man muss die Fragen nur tendenziös stellen, dann kommt auch was „seriöses“ raus! Insa fragte: Grenzen in Griechenland öffnen? Relative Mehrheit war dagegen!

Eine unkontrollierte Grenzöffnung fände ich auch problematisch. Aber für unbegleitete Kinder oder für kinderreiche Familien aus Syrien und Afghanistan, zwei Länder, in denen es nun wirklich mehr als genug Fluchtgründe gibt, sollte Platz in der EU sein.

@11:20 von nie wieder spd

"Mal angenommen Sie hätten Recht mit der Vermutung, dass Erdowahn die nächsten Wahlen verlieren würde, wenn er die Grenze zu Griechenland nicht offen lässt.
Liegt das dann an der Fremdenfeindlichkeit der Erdowahn - Wähler? Oder am Neid, weil die Syrer in der Türkei so erfolgreich sind? Oder an der Angst, dass freie Arbeitsstellen eher an die billigeren Syrer gehen?"

Das liegt daran, dass die Türkei nicht mehr den Grenzpolizisten für die EU spielen will. Grenzsicherung ist Aufgabe der Griechen. Genauso ein ordentliches Asylverfahren. Dazu hat sich Griechenland eigentlich verpflichtet. Genauso wie zu einer humanitären Behandlung von Flüchtlingen. Nur von alledem ist weit und breit nichts zu sehen.

Und ein Asylverfahren für 1 Monat auszusetzen, bei nur 80.000 Flüchtlingen im Land ist der eigentliche Skandal! Dann gehen Europäer nach Afrika, Asien, oder Südamerika und wollen den Menschen etwas über Recht u. Gesetz erzählen? Absurd!

09:15 von andererseits

Die Grünen-Vorsitzende Baerbock ist eine der wenigen, die klar und deutlich das Junktim rechtsstaatlicher und humaner Vorgehensweisen nicht einseitig auflöst und die Zusammenhänge der Blockade in der EU, der unhaltbaren Zustände vor allem in den völlig überfüllten griechischen Lagern, der unbrauchbaren Dublibregegelungen und EU-Türkeideals und der aktuellen Situation an der türkisch-griechischen Grenze aufzeigt: "Statt dieses gescheiterten Deals brauchen wir ein neues, rechtsstaatlich garantiertes Abkommen, das aus den Fehlern der Vergangenheit lernt... Es muss sichergestellt werden, dass Menschen gut versorgt sind und die 27 EU-Staaten nicht wie Dominosteine umfallen, wenn Erdogan einmal pustet...
..
///
*
*
Bis auf 5 liegen die Dominosteine eh schon heute und nur Visionäre können vom Aufstehen träumen.
*
Und die Praktikabilität des Dublinabkommen war doch zuerst ein EUropäischer Riesenerfolg.
*
Aber unsere Koboldexpertinn kann eben auch nur Lesbos zurückdenken.

11:04, krittkritt

>>Assad würde freie Wahlen haushoch gewinnen!
@10:41 von andererseits
Auch aus Natokreisen in Auftrag gegebene Umfragen brachten eine Zustimmung von 70% für Assad.<<

Von dieser angeblichen NATO-Umfrage (wie führt man als NATO eigentlich so etwas in einem Land wie Syrien durch?) schreiben Sie hier seit mindestens sechs Jahren. Ansonsten kennt diese Umfrage, die angeblich 2013, also zu einer Zeit, als Assad das Land abgeschottet und eine komplette Nachrichtensperre verhängt hatte, irgendwie durchgeführt wurde, abseits der üblichen Portale niemand.

um 11:25 von Einfach Unglaublich

>>"@ andererseits

Um die staatliche Ordnung aufrechtzuerhalten, hat Griechenland beschlossen, einen Monat lang keine Asylanträge mehr anzunehmen und stattdessen ankommende Migranten unverzüglich in ihre Heimatländer zurückzuführen."""<<

Rein juristisch betrachtet hat auch niemand von den Migranten ein Anrecht darauf einen Asylantrag zu stellen weil:
1.) Sie dies hätten in der Türkei tun können
und
2.) Die Türkei sicher ist und es sich deshalb um Migranten und nicht um Flüchtlinge handelt.
Man kann nun Dublin gut finden oder nicht, das sei jedem selbst überlassen, Fakt ist aber das dies unsere gültige Gesetzgebung ist an die wir uns (auch bitte unsere Linken und Grünen Freunde) halten sollten.

Aus der Analyse

"Die Türkei darf diese Last nicht allein tragen! Und wir wollen auch nicht, dass sie sich es hier gut gehen lassen, während unsere Soldaten drüben für sie kämpfen und sterben. Es stört uns, dass sie währenddessen auf den Straßen spazieren, ans Meer fahren oder ins Schwimmbad gehen, dass sie sich hier ein schönes Leben machen mit staatlichen Zuschüssen und Sozialhilfe. Sie sollen gehen und für ihr Land kämpfen."

Ich gestehe: diese türkische Dame hat völlig Recht! Diese Leute sollen bitteschön ihre Probleme in ihrem eigenen Land selbst lösen, auch wenn das heißen sollte, zur Waffe zu greifen & zu kämpfen!

Fun-Fact: Man stelle sich vor, Millionen Franzosen wären vor den Nazischergen in die Nachbarländer geflohen: Resistánce? Hätte es so nie gegeben. Amtssprache in Frankreich heute: Deutsch!

Vorschlag: Alte, Kranke, Frauen & Kinder ohne Vorprüfung aufnehmen. Die jungen Männer zurück in die Heimat, um dort den eigenen Saustall auszumisten!

Und jetzt warte ich auf die "Nazi"-Schreie!

@nie wieder spd, 09.28h

Es ist hinreichend bekannt, dass es den Flüchtlingen in einigen, überwiegend von der UN finanzierten, Lagern recht gut geht.
Den Rest haben Sie gerade beschrieben.
Warum das in der deutschen Presse nicht mehr als bisher behandelt wird?
Es könnte die Initiatorin dieses Abkommens beschädigen.
Das macht die deutsche Presse nicht.
Sie ist ja investigativ und neutral.

Grenze !

Natürlich geht es wieder nur ums liebe Geld.
Aber Erdogan darf kein Geld mehr kriegen, auch wenn er noch so viele Flüchtlinge auf den Weg schickt.
Denn Erdogan verwendet dieses geld ja eh nicht für die Flüchtlinge, sondern für seine Aggressionen gegen viele eigene Landsleute, die ihm nicht genehm sind und in Syrien, wo er die Kurden mit seinen islamistischen Schergen jagt. Er hat in Syrien nichts verloren, und dies sollte ihm unmissverständlich klar gemacht werden, notfalls mit einem Rauswurf aus der NATO, mit dem Einfrieren von allen Geldern, die jeden Tag von D nach der Türkei überwiesen werden.
Außerdem sollte der Seeweg für alle Boote durch eine große Operation der Marine unterbunden werden.
Dann dauert es nicht lange und es kommt kein Boot mehr durch und keiner muss mehr ertrinken.

10:29 von pxslo @09:15 von R.Sauer

Es handelt sich um Tatsachen. Dadurch das die EU für die Kosten für die Migranten aufkommt kann ja die Türkei ihre freiwerdenden Ressourcen für den Krieg und für ihren Unterdrückungsapparat nützen. Die vielen Gefängnisse und die Protzbauten der AKP kosten ja Geld.

11:04, krittkritt

>>Vor dem Eingriff mit Bewaffneten "Oppositionellen" aus dem Ausland, galt Syrien innerhalb des Nahen Ostens geradezu als Musterland.
Vgl. Symposion der Universität Heidelberg von 2009: „In keinem anderen Land dieser Region leben so viele verschiedene Völker mit unterschiedlichen Religionen und Sprachen wie in Syrien auf friedliche Weise zusammen."<<

Das Musterland, in dem Bush Jr. foltern ließ.

In dem es einen Volksaufstand gegen den Ihrer Ansicht nach hochverehrten Führer gab, den dieser brutal zusammenschießen ließ.

Sicherlich, die syrische Gesellschaft war säkular geprägt. Deswegen fand ja auch der Aufstand nicht unter religiösen Vorzeichen statt. Die Religiösen kamen später, als u.a. von den Saudis großzügig alimentierte Trittbrettfahrer.

Ich möchte weiterhin darauf hinweisen, daß die iranischen Pasdaran, militante Islamisten, in Syrien eine Schlüsselrolle spielen.

@Emil67, 09.33h

Russland produziert seine Waffen selbst und wenn man dem treuen Gefolgsmann Erdogans, dem User @pxslo glaubt, hat die Türkei eine spitzenmäßige Rüstungsindustrie und braucht nichts mehr zu kaufen.

09:24 von Der freundliche...

"Sollte es denn wirklich wieder zu einen neuen Abkommen kommen wie es auch die Grünen fordern, zeigt es doch das Erdogan mit seiner Stategie durchkommt."
##
Es geht nicht darum wer mit seiner Strategie durchkommt, sonder um die Lösung der Probleme!
Und den Vorschlag der Grünen ist ein vernünftiger Vorschlag, besser als sich die Köpfe weiterhin einzuschlagen.
Alle Beteiligten in Syrien müssen daran arbeiten statt Krieg und Vertreibung, Bombardierung und Flucht, dagegen humane Lösung zu finden. Machen Sie doch mit!

@ Sisyphos3

"Wie kommen sie denn darauf dass ich Bashing übe
ist es nicht ganz normal in andere Länder einzufallen?"

Nunja... Bei 3 Mio. Flüchtlingen im eigenen Land kann man durchaus Verständnis dafür haben, wenn die Türkei einen Gebietsstreifen in Nordsyrien sichern möchte, um die Flüchtlinge dorthin umzusiedeln. Nicht vergessen: die Türkei ist wirtschaftlich und finanziell nicht mit Deutschland zu vergleichen. Man denke einfach mal an den Zustand bei der Krankenversorgung. Und 3 Mio. Flüchtlinge bei diesen Voraussetzungen top zu versorgen, ist für die dortige Gesellschaft schlicht unmöglich! Das würden wir noch nicht einmal hinbekommen! Dass nun aber Syrien diesen Gebietsstreifen einfach so hergibt, das ist eher unwahrscheinlich. Also muss es militärisch sein.

Verwerflich ist einzig in meinen Augen, dass Erdogan diesen sinnvollen & eigentlich nachvollziehbaren Anlass leider lediglich vortäuscht, um mE eine ganz andere Agenda in Nordsyrien zu fahren: seinen Einfluss im Nahen Osten auszuweiten.

09:24 von Der freundliche...

"Sollte es denn wirklich wieder zu einen neuen Abkommen kommen wie es auch die Grünen fordern, zeigt es doch das Erdogan mit seiner Stategie durchkommt."
##
Es geht nicht darum wer mit seiner Strategie durchkommt, sonder um die Lösung der Probleme!
Und den Vorschlag der Grünen ist ein vernünftiger Vorschlag, besser als sich die Köpfe weiterhin einzuschlagen.
Alle Beteiligten in Syrien müssen daran arbeiten statt Krieg und Vertreibung, Bombardierung und Flucht, dagegen humane Lösung zu finden. Machen Sie doch mit!

@anderseits, 09.40h

So kenne ich das auch.
Allerdings ist es ja gerade das, was Erdogan so verärgert.
Er möchte die Hilfsgelder in seinem Haushalt haben und frei darüber verfügen.
Wie es den Flüchtlingen und Migranten, die nicht von Hilfsorganisationen betreut werden, in der Türke geht, ist hinreichend bekannt.

Die Türkei MUSS ihre Grenzen offen lassen

Die Türkei hat keine andere Wahl als ihre Grenzen offen zu lassen. Man ist nur Transitland für Millionen von Flüchtlinge. Sollte man die Grenzen nach Westen dicht machen werden sich mehrere Millionen Menschen in der Türkei ansammeln. Dafür hat das Land weder Unterkünfte noch zukünftig Arbeitsplätze. Auf der anderen Seite liegt die EU mit 500 Millionen Menschen, viel Platz und viel mehr Arbeitsplätzen.

Die Türkei wird diese Menschen niemals im Land halten können, selbst mit der allergrößten Anstrengung nicht. Der Druck wird mit jeder weiteren Million irgendwann so groß sein, dass alle Dämme brechen werden. Deshalb MUSS die Türkei die Ausreise von Ausländern gestatten (was auch internationales Recht ist!). Selbst wenn das die Beziehungen mit der EU völlig zerstört. Dann sucht man sich halt andere Handelspartner. Die Alternative wäre der Untergang des Landes. Das sehen die türkischen Wähler genauso. Man würde jeden Präsidenten abwählen, auch Erdogan. Das weiß er mittlerweile auch.

Umfragen Philosophie von andererseits 11:10

Wer an Umfragen glaubt, gerät schnell aufs Glatteis. Wer und wie viele wurden befragt und mit welcher Fragestellung?! Es ist ein Riesenunterschied, ob Sie fragen, ob der einzelne mehr Flüchtlinge als derzeit aufnehmen oder soll sich 2015 wiederholen? Oder ob sich D auf die Aufnahme von"mehr Flüchtlingen vorbereiten sollte". Die ersten beiden Fragen werden 80% aller Deutschen und 95% aller anderen EU-Bürger mit"nein" beantworten. Da die meisten Personen an der griechischen Grenze aktuell weder politisch verfolgt sind noch einem unsicheren Herkunftsland kommt besteht die rechtliche Aufnahmeverpflichtung natürlich nicht. Auch humanitär, wir haben ab 2015 mehr als 1 mio aufgenommen, wer ist jetzt dann wohl von EI Ländern in der humanitären Pflicht?!

Bemerkenswert

Ist schon bemerkenswert, erst als die Menschen vor den Toren Europas stehen, fängt man an zu handeln. Und immer schön Erdogan dafür verantwortlich machen, dass Europa jetzt seine ach so tollen Werte mit den Füssen tritt. Schön die anderen die Drecksarbeit machen lassen und dann mit erhobenem Zeigefinger sagen es sei nicht gründlich genug. Das muss man sofort vom Lohn abziehen. Ist das Dekadenz oder nur eine manifestierte Feindseeligkeit, die ja sehr gut in den europäschen Rechtsruck mit seinem Rassismus passt? Und die jenigen, die das zugelassen haben, sitzen da und sagen Erdogan was er doch zu tun hat.

2015/2016

Es sind Jahre seit 2015/2016 vergangen und man diskutiert immer noch das Gleiche.
Dabei ist es nicht mal mehr das Gleiche.
Inzwischen sind es fast nur noch Migranten. Von jenen die innerhalb der letzten Woche in Griechenland angekommen sind, waren nur 4% aus Syrien, 64% aus Afghanistan, 4% aus der Türkei selber usw
Wie können wir nach so vielen Jahren nun ernsthaft wieder und wieder das alles durchkauen obwohl es um immer mehr Migranten statt Flüchtlinge geht.
Grenzen komplett zu und fertig!

Es gibt noch andere Probleme.
Wäre mal schön wenn man sich mit so viel Leidenschaft und Zeit dem Thema Rentenreform annehmen würde.

11:35, Sisyphos3 @10:50 von pxslo

>>hierzulande scheitert es doch in der Regel am Humanismus einiger meiner Landsleute
eben am Zeitgeist "Menschenrechte"<<

Was wollen Sie mit diesem rätselhaften Satz aussagen?

Aber egal. Seien Sie mal froh, daß Sie in einem Land leben, in dem es der Zeitgeist derart gut mit Ihnen meint, daß Sie persönlich um Ihre Menschenrechte nicht fürchten müssen. Auch wenn Sie sie hier als "Zeitgeist" verächtlich machen.

>>wird das in der türkischen Bevölkerung auch so gesehen ?<<

Der von Ihnen angesprochene Forist ist wahrscheinlich genau so "das Volk" wie diejenigen, die das hier von sich behaupten. Wenn Sie ihn also fragen, wie die türkische Bevölkerung etwas sieht, so wird er Ihnen seine Sicht als die derselben darstellen.

@ fat slim

Danke für das Kompliment.

Sie dürfen gerne betrachten, was Sie wollen.

An den Fakten ändert das nichts.

pxslo 11.39

Ausweisung dauert. Weigerung der Herkunftsländer. Einsperren geht nicht. Die Türkei ist nur Transitland."
ah-ja. Jetzt kommen wir der Sache näher. Und dann schiebt Erdogan das Problem einfach andern zu. Feiner Partner. Die Türkei will sie nicht haben dann muss man sehen wie man sie nach Europa karrt...

@Sisyhpos, 09.48h

Für mich stellt sich die hier wenig diskutierte Frage, wie die ganzen Afghanen; Iraker; Iraner; Marokkaner; Afrikaner in dIe Türkei kommen.
Die Türkei hat doch gut gesicherte Grenzen.
Steckte da von Anfang an eine Taktik Erdogans dahinter?

Kein neuer Vertrag/Deal

Es braucht kein Vertrag/Deal mit der Türkei!

Der "alte" Deal hat nicht funktioniert!

Mit einem neuen Deal wird nichts besser!

Wo lebt Frau Bearbock?

Euopa sollte in der Lage sein, "seine Tore" selbst auf- oder zuzusperren!

Wenn diese einfache/elementare Regel nicht funktioniert, kann das Projekt EU begraben werden.

Jeder schließt seine eigene Wohnungs-Haustür an oder öffnet sie.
Es ist das völlig Normalste......

PS. Druck auf die Türkei ausüben?

Wer soll das tun - außer Herr Putin?

@ 11:39 von pxslo

"Er hat niemanden zur Ausreise gezwungen. Nur die Ausreise von Ausländern gestattet."
.
Nein, sie mit Bussen an die Grenze gefahren.
.
"Die Türkei hat sie nicht rein gelassen."
.
Wie sind diese Migranten dann in die Türkei gekommen?
.
"Ausweisung dauert. Weigerung der Herkunftsländer. Einsperren geht nicht. Die Türkei ist nur Transitland."
.
Willkommen im Club der Inkompetenten.
Wir sind aber Zielland.
Also: Problem der Türkei, nicht der EU.

11:38 von nie wieder spd

Die richtige Frage wäre: Wer ist für die Kriege der Welt verantwortlich?
Eine Liste der US - Umsturzversuche in aller Welt (Googles) gibt darüber Aufschluss.
Für den Krieg, den die Türkei in Syrien kämpft.."

Die Türkei ist erst 2016 in Syrien einmarschiert. Der Krieg dauert seit 2011. Und die Flüchtlingswelle war 2015

"..und für den Erdowahn rücksichtslos und eigensüchtig türkische Jugendliche und Männer opfert.."
Unsinn! Die Türkei hat eine Berufsarmee. Jugendliche gab es dort noch nie.

"..ist ganz allein Erdowahn verantwortlich."

Hoppla, da haben Sie aber die größten Schlächter in Syrien, nämlich die Russen (Bomben auf Krankenhäuser u. Wohngebiete) und Diktator Assad (Folter, Gewaltherrschaft, Vertreibung) einfach unterschlagen.

Viele NATO-Staaten (auch Deutschland!) sind am Syrien-Krieg beteiligt, nicht nur die Türkei.

10:41 von Boiko von der Fähre ...aber das passiert...

doch hierzulande - die Deutschen werden euch Heuser bauen, das war doch die viel diskutierte Einladung am Anfang, die sich dann prompt bewahrheitet und uns täglich auf die Füße fällt. Wozu in Afrika oder am Nordpol neue Häuser bauen, wenn es die hier schon gibt.
außerdem geht es ja eben nicht nur um Häuser, es geht um eine funktionierende Wirtschaft und Gesellschaft, in der man mit etwas Geschick reich werden kann. Amerika löst das Versprechen and die Welt nur noch begrenzt ein, also muss Europa ran. Am Ende werden die, die ausharrten die doofen gewesen sein.

@ fat slim

Dann beherzigen Sie doch einfach Ihren eigenen Rat und sind vorsichtig.

3 Finger zeigen nämlich auf Sie.

Ihren Versuch die Meinungsfreiheit im Forum einzuschränken, beurteile ich sehr kritisch.

11:52 von fathaland slim

>>Das ganze Elend hat mit einem Aufstand weiter Teile der syrischen Zivilgesellschaft angefangen, den Assad brutal zusammenschießen ließ.<<

Hier muss ich einfach mal rüde werden und ihnen sagen, dass das eine große Lüge ist, die sie hier auftischen!

Warum sollte ein Regierungschef seine eigene Bevölkerung zusammenschießen/bombadieren?

Das ist üble Hetzpropaganda gegen Herrn Assad, die sie sie hier betreiben!

PS. Was irgendjemand in seinem Buch schreibt, muss nicht die Wahrheit sein!

Handeln! Flüchtlingsdeal kündigen...

... Gelder für ankommende Flüchtlinge verwenden und Türkei aus der Nato Mitgleidschaft ausschließen wegen Angriffskrieg in Syrien und Libanon - dafür den Grenzschutz ausbauen!
Und kein erneutes Einwanderungsgesetz Deutschlands im alleingang.

11:42 von hesta15

"Erdogan hat Völkerrechtswidrig Truppen nach Syrien entsandt.."

Alle NATO-Staaten (auch Deutschland) die in Syrien mitmischen sind völkerrechtswidrig dort. Selbst das kleine Dänemark hat dort Bomber im Einsatz.

@11:52 von fathaland slim

"Die Millionen Flüchtlinge sind sowohl vor Assad als auch vor den Islamisten geflüchtet. Sie möchten unter beiden nicht leben."

Sehe ich auch so. Bei Medico Internationals kann man lesen, dass die nordostsyrische Selbstverwaltung den Flüchtlingen aus Idlib Schutz anbietet. Südlich der Stadt Manbij ist laut Medico-International bereits ein Flüchtlingscamp vom Medico-Partner Kurdischer Roter Halbmond errichtet worden, in dem erste Familien untergekommen sind.

Wenn es nicht darum ginge, den "Partner" Erdogan "im Boot" zu halten, hätte man schon lange massiv die Binnenflüchtlinge, die schon in den vergangenen Jahren in den selbstverwalteten Gebieten untergekommen sind (laut medico international insgesamt 1 Million) und die bei der türkischen Invasion zu hunderttausenden Geflohen unterstützen können.

11:55, NeutraleWelt

>>@ 11:10 von andererseits
"Sie wissen sicherlich als gut informierte Zeitgenossin, dass die Civey-Umfragen nicht repräsentativ sind...."
.
Natürlich.
Repräsentativ sind nur Umfragen der Heinrich-Böll-Stiftung oder von Forsa......<<

Nein.

Umfragen sind dann repräsentativ, wenn sie den objektiven, nachprüfbaren, von der Wissenschaft der Statistik festgelegten Kriterien einer repräsentativen Umfrage genügen.

09:28 von nie wieder spd

Zu " Flüchtlingslager in Syrien!"
https://youtu.be/wOEZV87g3Ic

11:57, AufgeklärteWelt

>>@11:23 von Sausevind
"Sorry - das sind widerliche Anklagen, die Sie überhaupt nicht belegen können, sondern die nur dem Hass entsprungen sein können."

Belegt ist, dass sich Merkel weder mit ihrer Partei, noch mit der CSU, noch mit Regierungspartnern, noch mit EU-Ländern abgestimmt hat. Es war also eine völlig eigenmächtige und - wie mir scheint - äußerst dumme und letztlich sehr schädliche Entscheidung, die allerdings lange propagandistisch bestmöglich ausgewaidet wurde. Das schlimmste jedoch war, wie mit Kritikern dieser Politik verfahren wurde: sie sind als morallos geächtet worden, so dass eine rationale politische Aufarbeitung bis heute nicht stattgefunden hat.<<

Was Sie schreiben ist grob unrichtig.

Ich empfehle zu dem, was 2015 geschah, diesen Artikel hier:

"https://www.zeit.de/2016/35/grenzoeffnung-fluechtlinge-september-2015-wochenende-angela-merkel-ungarn-oesterreich/komplettansicht"

@andererseits

Können Sie mir bitte Auskunft darüber geben, dass der Deutsche Staat die Pflicht hätte illegale Migranten, die ihren Zutritt zur EU mit Gewalt erzwingen wollen, vom deutschen Steuerzahler zu alimentieren sind.

Ich meine, dass wir noch nicht so weit sind das Linksgrüne Weltsozialamtsphantasien eine rechtliche Grundlage für Aufnahme illegaler Armutsmigranten darstellt und "Wir schaffen das" anno 2015 ebenfalls keine belastbare Rechtsgrundlage hierfür darstellt. Klären Sie mich bitte hierzu, sofern Ihnen das möglich ist, bitte sachlich und unaufgeregt auf. Gutes Gelingen dabei

11:37 von John Koenig

@andererseits
In sämtlichen Kommentaren von Ihnen vermisse ich den Bezug zur Realität und den sich daraus ergebenden Problemen.
Was glauben Sie wieviel Migration unsere Gesellschaft sozial und menschlich aushalten kann ?
Wie lange glauben sie hält unser Sozialsystem diese Belastungen aus
[...]
Nur mit moralinsauren Forderungen die eins zu eins aus dem grünen Forderungskatalog entstammen und rechtlich fraglich sind sind die realen Probleme nicht zu lösen ."

.-.-.

Mir fällt auf, dass jetzt SIE keine Lösung haben.
Und das ist der entscheidende Punkt.

Flüchtlinge ignorieren, ist noch wahhafter als der Wahn, den Sie hier anprangern.

Natürlich bringt die weltweite Flüchtlingsfrage über uns alle bisher unbekannte Probleme.

Die einen aber sagen: 'Packen wir es an, indem wir human helfen.'
Die anderen sagen: 'Schieben wir sie zurück, egal, was mit denen passiert.'

Und was wird passieren? Sie werden wiederkommen!
Wir müssen unsere Tore öffnen, aber durchdacht.

11:43 von Tarek94

"Irrtum! Die EU hat Griechenland für ihre 80.000 Flüchtlinge (Gesamtzahl) fast 3 Milliarden Euro überwiesen. Vergleich Türkei: 6 Milliarden für 3.7 Millionen (!) Flüchtlinge."
Weiter oben schreiben Sie die Türkei hätte KEIN Geld bekommen? Ja was denn nun?
Übrigens ist Griechenland EU-Mitglied und die Türkei nicht."

Sie müssen schon meinen ganzen Beitrag lesen. Dort steht, dass die 6 Mrd. für die Türkei (1,5 Mrd/Jahr, für 4 Jahre) an westliche Hilfsorganisationen gingen, während bei Griechenland das direkt an den Staat ausgezahlt wurde.

So wird die "Verteilung" von Essen auf den griechischen Inseln bspw. von einer Firma betrieben, die dem griechischen Militär gehört. Dazu empfehle ich den Beitrag in der FAZ ("Vier statt 10 Oliven"). Dann wissen Sie auch, warum das Geld nicht bei den Flüchtlingen auf den griechischen Inseln ankommt.

@ fathaland slim

"Das ganze Elend hat mit einem Aufstand weiter Teile der syrischen Zivilgesellschaft angefangen, den Assad brutal zusammenschießen ließ."

Korrektur: Es waren nicht "weite Teile" der syr. Zivilgesellschaft, denn die hatte weitgehend keine Probleme mit dem System unter Assad. Der Aufstand war der einer frustr. Minderheit, die unter dem illus. Eindruck des "Arabischen Frühlings" u.a. in Tunesien, Ägypten, Algerien & Jordanien stand! "Illusorisch" deshalb, weil wir wissen, wie die Geschichte in den anderen Ländern ausgegangen ist.

Zumal: es gab Angebote, auf die die "Opposition" hätte eingehen sollen, anstatt stupide auf den "Sturz der Regierung" zu pochen. Es wurde sogar ein Verfassungsreferendum durchgeführt, wonach der Zusatz des ewigwährenden Führungsanspruchs der Baarth-Partei ersatzlos gestrichen wurde.

Auch wenn das nur geschickte Schachzüge Assads gewesen wären, wäre es die EXIT-Strategie gewesen, an deren Ende nicht 100.000 das Leben verloren & Mill. heimatlos geworden wären.

10:56 von andererseits @ 10:36 von hesta15

Wie immer von ihnen Polemik und Face News. Die ca 20000 Menschen an der griechisch-türkischen Grenze haben haben eben kein ein Recht auf Asylantragstellung. (neues Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.) „Eigentlich kann man an Grenzübergängen immer Asylanträge stellen. Solange diese geschlossen sind, gibt es faktisch jedoch keine Einreisemöglichkeit mehr“, sagt Jurist Thym. Bei ihnen heißt es immer nur, sie haben ein recht auf dies und das. Von Pflichten ist nie die Rede. Das ein Asylantrag auch negativ ausgehen kann ist für sie ein no go an das man sich nicht halten muß. Was sie wollen ist, das das Recht auf einen Asylantrag absolut gilt, dann hieße das, dass im Extremfall alle 3,6 Millionen syrischen Flüchtlinge in der Türkei zur Grenze kommen und dort Schutz suchen dürften. Da stießen die rechtlichen Regelungen an politische Grenzen.“

@pxslo, 10.25h

Richtig, und wer hat die ganzen Leute aus Afghanistan, Iran, Afrika usw. ins Land gelassen?
Herr Erdogan ist doch sonst nicht so pingelig, wenn es um Ein- oder Ausreisen geht.
Wie viele werden von ihm zurückgehalten, die gerne ausreisen würden?
Ein Herr Erdogan bestimmt doch nicht, wer in die EU weiterreisen darf.
Wenn er seine Grenzen für die Leute öffnet, muss er sich auch darum kümmern, nicht die anderen.

12:00, m.j

>>Ihr Beitrag ist grundsätzlich falsch. Vor allem die
Türkei unter Erdogan, leider auch die Regierungen der NATO Staaten, sind für die heutigen Zustände im Nahen Osten hauptverantwortlich. Wer hat die Terroristen aus vielen Ländern nach Syrien geschickt? Wer hat sie ausgebildet, bewaffnet und zum Töten in Syrien einsickern lassen? Eindeutig die Türkei mit Zustimmung der westlichen Länder, parallel wurden Sanktionen gegen das Assad Regimes verhängt, auch von der deutschen Regierung.<<

Sie wollen jetzt wirklich behaupten, der sogenannte Dschihad-Tourismus, also die Reisen deutscher und anderer europäischer Islamisten nach Syrien, hätte mit Zustimmung der Bundesregierung stattgefunden und die Türkei hätte dies aktiv betrieben?

09:33 von Emil67

Wofür gibt es Grenzen da?
Wofür gibt es Einreisebestimmungen?
Bei Flüchtlingen gilt das UN - Asylrecht, dort ist festgelegt wie mit ihnen zu verfahren ist!

11:51 von NeutraleWelt

"Jetzt nur noch eine kleine Frage: Was haben wir mit in die Türkei Immigrierte zu tun?
Soll das jetzt ein Problem der EU sein?"

Was hat das Transitland Türkei mit Flüchtlingen zu tun, die nach Europa wollen? Wieso soll das jetzt auf einmal ein Problem der Türkei sein, wenn Afrikaner ihr Land verlassen müssen, weil europäische Fabrikschiffe ihre Küsten leer gefischt haben? Oder hochsubventionierte EU-Agrarexporte die einheimische Landwirtschaft zerstört?

um 09:14 von Tada

Am 07. März 2020 um 09:14 von Tada
"rechtsstaatlich garantiertes Abkommen."

"Grünen-Chefin Baerbock fordert ein neues rechtsstaatlich garantiertes Abkommen."

*

Mit Erdogan?

Auf welchem Planeten hat die gute Frau bis vor kurzem gelebt?
Die Erde kann es nicht gewesen sein.

Re Vollversorgung DE ja Erde und sie ist Realist ,möchte Strom im Netz speichern da es so gut in DE ist .sagt alles Grün eben .Was würden wir ohne Grüne machen ?

12:08, DerVaihinger

>>@nie wieder spd, 09.28h
Es ist hinreichend bekannt, dass es den Flüchtlingen in einigen, überwiegend von der UN finanzierten, Lagern recht gut geht.
Den Rest haben Sie gerade beschrieben.
Warum das in der deutschen Presse nicht mehr als bisher behandelt wird?
Es könnte die Initiatorin dieses Abkommens beschädigen.
Das macht die deutsche Presse nicht.
Sie ist ja investigativ und neutral.<<

Die Initiatorin dieses Abkommens war die EU. Angela Merkel handelte in ihrem Auftrag. Weswegen der Begriff "Merkels Flüchtlingsdeal" nicht nur irreführend, sondern falsch ist. Und Ihre ironisch verpackte Unterstellung, die deutsche Presse wäre merkelhörig, ist die nicht gewaltig unter Ihrem Niveau?

@andererseits, 10.31h

Ich höre mir Frau Baerbock regelmäßig an.
Anders kann ich mir kein Urteil bilden.
Wenn sie aber, wie Sie schreiben, außenpolitisch mehr auf der Pfanne hat, als viele ihrer älteren Kollegen, so
konnte sie ihr Talent bisher hervorragend verstecken.
Wenn Sie mit den älteren, männlichen Kollegen Herrn Maas meinen, dann können wir tatsächlich darüber reden.

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