Ihre Meinung zu: Brexit-Verhandlungen: Großbritannien lehnt EU-Regeln ab

27. Februar 2020 - 15:46 Uhr

Am Montag beginnen die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU. Bis Jahresende soll ein Abkommen vorliegen. Doch das wird schwierig, denn London lehnt die EU-Regeln ab und droht mit "No Deal".

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Kommentare

Die Eurokraten ...

... wollen es nicht verstehen.

Das UK ist KEIN besiegtes Land, dem man Bedingungen diktieren kann.

Wollen oder Nichtwollen

Ob die EU erkennt, wann Langmut zu Übervorteilung wird?
Jedenfalls scheint beabsichtigt, dass die fortgesetzte Rosinenpickerei wieder aufleben soll.

Boris Johnson hat den Briten

Boris Johnson hat den Briten einen Chaos- Brexit in Aussicht gestellt. Die EU darf sich seiner narzisstischer Politik nicht beugen. Für die Briten werden schwere Zeiten anbrechen.

Mit den Briten....

.... sind Kompromisse schwierig, weil sich immer noch für DAS Empire halten. Schade.

@ Adeo60

Der Brexit wird ein Erfolg.

Die deutschen Unternehmen wollen auch weiterhin ins UK exportieren. Johnson muss überhaupt keine Zugeständnisse machen.

Brexit

Es ist schon ein starkes Stück welches sich die EU anmasst. Die EU ist ein politisches Gebilde und kein Staat. Diese Gebilde mit seinem aufgeblähten Kropf will einen völkerrechtlich souvveränen Staat vorschreiben, welche Gesetze dieser zu ändern hat.
Johnson bleib hart.

EU

umgekehrt wird ein Schuh draus. GB wird sich mit Recht niemals beugen.

To deal or not to deal, das

To deal or not to deal, das ist die Frage.

Na denn Tschüss, GB!

Deals auf Augenhöhe sind ok, alles andere geht gar nicht.

ja nee, is klar

"Stattdessen wollen die Briten jährlich festsetzen, welchen Zugang sie zu ihren Gewässern erlauben. Mit dem Zugang zum europäischen Markt, wohin der größte Teil des britischen Fischs exportiert wird, soll das nach dem Willen Londons nicht verknüpft werden."

Den Zugang zu den Fischereigewässern wollen sie unter eigener Kontrolle halten. Aber für den Absatz ihrer Fischereiindustrie soll absolut freier Zugang zum EU Binnenmarkt gelten.

Dass das nix wird müssten sie selbst wissen. Aber für's heimische Publikum wird erstmal auf dicke Hose gemacht.

@Einfach Unglaublich 15:54

Es wird ja auch nichts diktiert, es werden Verhandlungspositionen abgesteckt. Und wie es eigentlich überall üblich ist, geht man mit den Maximalforderungen in die Verhandlungen um das für sich beste Ergebnis zu erreichen. Das machen die Briten ja genauso.
Allerdings gibt es einfach Dinge die zu einem Binnenmarkt den die Briten wollen zwingend dazugehören: insbesondere identische Standards. Wer die nicht will hat auch im Binnenmarkt nichts verloren und darf sich hinter Zollschranken anstellen. Ich hoffe sehr die EU bleibt hier hart, man ist in der Nordirland-Frage schon große Schritte auf die Briten zugegangen.
Man darf nicht vergessen, dass niemand die Briten gezwungen hat die EU zu verlassen, sie haben es aber getan und müssen jetzt mit den Konsequenzen leben, sie sind ein Drittstaat dem die EU rein garnichts schuldig ist.

re einfach unglaublich

"Die Eurokraten ...

... wollen es nicht verstehen.

Das UK ist KEIN besiegtes Land, dem man Bedingungen diktieren kann."

Und die EU ist keine verlassene Geliebte, die sich unterwirft, damit sie wieder liebgehabt wird.

EU sollte sofort "No Deal" annehmen

Lieber sofort jetzt als später

Alles andere ist absolut vertane Zeit,
welche man für wichtigere Aufgaben braucht.

Jetzt aber knallhart

Es reicht, GB muss jetzt alles verwehrt werden was ihnen zum Vorteil gereichen würde. Als Erstes müssten alle Bankgeschäfte nur noch unter strengster Überwachung zugelassen werden, Bankgenehmigungen in der EU total gekündigt werden. Visumpflicht ab 1. Januar 2020 zwingend. Zölle auf alle Artikel aus GB im zweistelligen Bereich ab 2020.

GB soll endlich spüren das sich nicht alle EU Bürger am Nasenring herumführen lassen und sich ständig Beleidigungen aussetzen lassen.

Leute wie Johnson und seine Anhänger verstehen halt nur eine Sprache und die ist nicht weichgespült.

Für mich waren und sind die Briten noch nie Freunde gewesen, genauso wenig wie die USA.

Die EU reagiert nur auf Druck von Finanzmärkten und Konzernen so.

Wenn GB wieder fast Alles kriegt können wir die EU auflösen!!!

Wieso noch......

....warten auf das Ende des Jahres. Boris möchte es hart(keine Überflugsrechte, Grenzkontrollen, keine Forschungszusammenarbeit, kein automatisches Aufenthaltsrecht,etc.,etc.)
Einfach jetzt beenden,das spart viel Geld und Nerven!

re hase5048

"umgekehrt wird ein Schuh draus. GB wird sich mit Recht niemals beugen."

Die brauchen sich auch nicht zu beugen. Ohnehin steht es 50:50, dass Johnson ohne Handelsabkommen raus will.

Dann müssen sie zusehen, wo sie bleiben.

@16:02 von Einfach Unglaublich

"Die deutschen Unternehmen wollen auch weiterhin ins UK exportieren."

Na und? Die Briten wollen und müssen auch weiterhin importieren. Die stellen ja selbst kaum was her außer "Finanzprodukten".

Aber vor Beginn der Verhandlungen macht jede Seite auf "starker Mann". Es gibt "rote Linien" und am Ende kommt ein Kompromiss heraus.

Oder ein "No-Deal", wenn Boris das unbedingt will. Dann baut BMW seine Minis eben woanders. Weil das UK am Ende des Jahres dann nicht nur kein Handelsabkommen mit der EU hat, sondern auch mit 40 anderen Ländern, mit denen es bisher auf Basis seine EU-Mitgliedschaft gehandelt hat.

Aber halt - Trump wird mit dem UK natürlich in wenigen Wochen ein total faires Abkommen unterschreiben, das alle Problem löst. Oder was bedeutet "America first" nochmal?

Finde den Fehler...

Lasst sie doch in Gottes Namen gehen!

Offensichtlich geht die Cherry-pickerei schon wieder los, bevor man überhaupt begonnen hat zu verhandeln. Die können offenbar nicht von ihrem hohen Ross herunterkommen und haben immer noch nicht begriffen, dass die Kolonialzeit vorbei ist.
Lasst sie ziehen und an ihrem Fisch verhungern – auch wenn ähnlich reagieren könnten und dabei vermutlich an dem etwas längeren Hebel sitzen; vielleicht nach dem Motto "Wie Du mir, so ich Dir!"

„Bis Jahresende soll ein Abkommen vorliegen. Doch das wird schwierig, denn London lehnt die EU-Regeln ab und droht mit "No Deal"“.

Das dürfte nicht nur „schwierig“, sondern unter den gegebenen Bedingungen und Umständen so gut wie ausgeschlossen sein. Denn „London“ (ich gehe mal davon aus, dass damit Boris Johnson und seine „einflussreichen“ Gesinnungsgenossen gemeint sind) wollen, offensichtlich aus rein „privaten“ Motiven, genau das: den "No Deal".

Dass die (fatalen) Konsequenzen, die den Bürgern dies- und jenseits des Ärmelkanals daraus entstehen - und überhaupt deren Interessen - völlig egal sind, hat Boris Johnson ja jetzt wirklich schon oft genug bewiesen.

GB und die EU

Die Briten haben immer noch nicht gelernt, daß ihr Empire nicht mehr existiert. Sie wollen immer noch bestimmen und übersehen, daß auch die Großmut der EU einmal erschöpft ist. Wir können ohne GB leben. Können die Engländer ohne EU so sorglos leben wie zur Zeit?

VKK

re einfach unglaublich

"Die deutschen Unternehmen wollen auch weiterhin ins UK exportieren."

Was für eine Banalität. Natürlich wollen sie das. Und die britischen Unternehmen wollen auch weiterhin in die EU exportieren. Auch eine Banalität.

Was für Schlüsse soll jetzt der geneigte Leser aus den gesammelten Banalitäten ziehen? Oder endet Ihr Beitrag damit?

Die "lieben" Briten

Na dann sollen sie doch ohne Abkommen auf ihrer Insel bleiben - auch wenn dort kein Pfeffer wächst.

Johnson ist keine Marionette wie wir Deutschen...

... weshalb gibt es eigentlich kein Referendum für uns Deutsche?

@Am 27. Februar 2020 um 16:06 von karwandler

Im Großen und Ganzen wird das entweder auf ein Sonderdeal über Norwegen laufen oder den Briten wird von staatswegen der Konsum der eigenen Fischarten schmackhaft gemacht.

Also eine Art Subvention von Fisch. So ähnlich wie es auch die EU mit ihrer Landwirtschaft macht, nur mit dem Resultat des Eigenverbrauchs und nicht der Auslandsinsolvenz.

Da aber das UK wieder frei mit allen Ländern der Welt handeln kann wie es will, muss die EU sich nicht auf ihre Handelsmasse ausruhen. Die ist so flüchtig wie eine Gewinnidee in der Finanzwirtschaft.

Die EU hat keine Rohstoffe, also ist nie auf der Angebotsseite, wenn man bis zum Schluss denkt. Alles was die EU zu bieten hat ist politische Stabilität und Konsumenten. Beides hat China im Übermaß und viele andere kommen auch dahin. Die EU wird das Armenhaus der Welt, wenn sie nicht langsam mal den Bogen kriegt. Die Bildung sollte das ja mal umreißen...tja, aber möglichst ohne Kosten=Desaster. Und nun verschläft Deutschland Greentech wie Windenergie

@ einfach trollig - BMW baut schon die Minis in den USA

Der Countryman und das Cabrio werden schon der normale demnächst.

Spassig wirds erst wenn nur noch Linkslenker gefertigt werden.

Selbst beim Export würd es England hart treffen, wenn die EU keine Rechtslenker mehr
in Europa zuläßt.

@ Bischdariel

Sie meinen sicher, das UK sei der EU gar nichts schuldig.

Respekt und Anerkennung noch einmal für Boris Johnson, der die demokratische Entscheidung des Brexit gegen alle Widerstände der EU durchgesetzt hat.

Er wird auch dafür sorgen, dass die EU wieder von ihren irrealen Forderungen Abstand nimmt.

@ karwandler

Aber sie geriert sich wie eine verlassene Geliebte.

Man nennt die EU auch "sorry loser", einen schlechten Verlierer.

EU muss hart verhandeln

Wer als außenstehendes Land den riesigen EU-Binnenmarkt nutzen will, hat dafür einen Preis zu zahlen. Die EU ist eine Solidargemeinschaft, in der die wirtschaftlich starken Länder die schwächeren fördern, damit diese in einigen Jahren zu den starken Ländern aufschließen und den Gesamt-Wohlstand in der EU erhöhen.

Die Briten sind aus dieser Solidargemeinschaft ausgeschieden und haben damit keinen Anspruch mehr auf gleichrangige Teilhabe am EU-Markt.

Da der EU-Markt viel größer ist als der GB- Markt, dürften die Briten ein größeres Interesse an der EU haben als umgekehrt. Von daher dürfte klar sein, wer die wesentlichen Bedingungen bestimmt.

Hinzu kommt, dass die Briten mit Steuerdumping EU-Unternehmen auf die Insel locken wollen. Das darf die EU im Interesse ihrer Mitglieder und ihrer Bürger auf keinen Fall hinnehmen.

Und wenn nun hier auf dem Forum einige Forsten GB gegenüber der EU besten Erfolg wünschen, dann müssen sie wohl Briten sein, die hier unter falscher Flagge agieren.

Also....

....keinen Urlaub mehr in England...... aber Schottland und Wales sind ja auch sehr nett! Bei Nordirland schwanke ich noch.....

@ d bashir

Es gibt so viele Länder, die den Briten gerne verkaufen möchten, was sie importieren wollen. Da braucht's keine EU für.

Weder Russland, China, die USA, Asien, Afrika oder Nord- und Südamerika sind in der EU. Und da meinen Sie, das UK sei auf Importe aus der EU angewiesen???

Der erste Krach für Johnson kommt in zwei Wochen.

Am 11. März wird der Schatzkanzler das Budget vorlegen. Dann wird auffallen, dass Johnson
a) seine Wahlkampfversprechen nicht finanzieren kann
b) das Versprechen, keine Steuern zu erhöhen, nicht gehalten wird
c) das Haushaltsdefizit steigen wird.

Das werden Zahlen sein, die gegen hohles Geschwätz bestehen können.

@ VKK

Verwechseln Sie Großmut mit Hochmut?

@16:02 von Hase5048

Diese Gebilde mit seinem aufgeblähten Kropf will einen völkerrechtlich souvveränen Staat vorschreiben, welche Gesetze dieser zu ändern hat.
Johnson bleib hart.

"Dieses Gebilde" kann den Briten selbstverständlich nicht vorschreiben, welche Gesetze dort gelten. Aber es kann festlegen, nach welchen Regeln mit der EU gehandelt wird.

Wer das nicht will, dem steht es frei, diese Konditionen abzulehnen. Das scheint ja Johnsons sehnlichster Wunsch zu sein. Das könnte er auch einfach so sagen und auf Verhandlungen verzichten. Dann hat er seinen No-Deal. Aber dann kann er hinterher der EU nicht die Schuld in die Schuhe schieben, wenn es nicht so paradiesisch wird, wie er seinen Wählern versprochen hat.

Wenn doch, hat er alles richtig gemacht. Wenn man es vorher wüsste könnte man an der Börse entsprechende Wetten platzieren und reich werden. Wie er und seine Kumpels.

wer nicht will, der hat schon....

wenn UK keine absprachen etc will, dann eben nicht.
wenn sie aber wollen, dann müssen sie sich mit der EU schon über ein abkommen unterhalten.
da hilft es auch nicht, mit 'no deal' zu drohen,
bevor man auch nur angefangen hat zu verhandeln.
das könnte nach hinten los gehen für UK,
weil schaue man sich doch mal an wer wohin mehr exportiert, die EU nach UK oder umgekehrt, und wer mit welchem handels-limmit mehr zu kämpfen hätte bzw den handel notwenidger hat(weil ein grossteil des handels mit diesem partner abläuft und was ist wenn man sich diesen partner vergrault und er dann kein partner mehr sein will?!).
kurz dabei nochmal zur erinnerung an die briten: das 'grosse commenwealth' ist lange vorbei, UK ist kein kolonialreich mit entsprechenden ausbeutbaren kolonien mehr.

@Einfach Unglaublich um 15:54Uhr

Bitte erklären Sie doch mal genau, was "Eurokraten" sind, denn entweder sind Sie nur ein Worterfinder oder Nachplapperer von Parolen. Die EU hat keine Bedingungen diktiert, sondern nur die "roten Linien" aufgezeigt, über die nicht verhandelt werden kann.

16:02 von Hase5048

Sie zäumen das Pferd am Schwanz auf,
es war GB, das aus der EU ausgetreten ist und die Briten haben die EU lange genug an der Nase herumgeführt.
Niemand zwingt ihnen irgend etwas auf, sie
können mit der EU weiter Handel treiben, wenn sie die Regeln der EU akzeptieren, und wenn nicht, dann eben der von Johnson ohnehin favorisierte "Hard Brexit".
Wäre vielleicht gar nicht so übel, dann müsste
wenigstens der Urheber des ganzen Desasters
auch für die Folgen gerade stehen.
Ihre Hetze gegen die EU ist völlig daneben.

@Einfach Unglaublich 15:54

..da haben Sie wohl etwas missverstanden: das kleine UK will etwas von der erheblich größeren und stärkeren EU; und wie das im Geschäftsleben so ist: der stärkere hat alle Vorteile auf seiner Seite und bestimmt seine Regeln. Pech für UK, oder?

re einfach unglaublich

"Respekt und Anerkennung noch einmal für Boris Johnson, der die demokratische Entscheidung des Brexit gegen alle Widerstände der EU durchgesetzt hat.

Welche Widerstände? Dass die Briten nicht planmäßig am 29.März 2019 ausgetreten sind?

Ich erinnere mich dunkel, dass die Briten dreimal eine Verlängerung beantragt haben. Die Briten, nicht die EU.

Aber spinnen Sie ruhig weiter den Faden der Brexit-Legenden.

re einfach unglaublich

"Man nennt die EU auch "sorry loser", einen schlechten Verlierer."

Nicht "man".
Höchstens Sie und noch so'n paar EU-Basher aus Prinzip.

Wir wollen nicht wieder...

...zähe Verhandlungen und ständige Verschiebungen beim endgültigen Austritt der Britain erleben.
Auch bei zu erwartenden wirtschaftlichen Einbußen seitens der Eu, sollte endlich ein radikaler Schnitt zwischen Eu und GB vereinbart werden, ohne Ausnahmen, ohne Sonderregelungen, damit GB die Posse ihrer politischen Entscheidungen durch ein kompromissloses Abkommen auch mal spürt...und der Unsinn ein Ende hat.

16:08 von Karl Klammer

Der "No Deal" wird kommen, so sicher wie
das Amen in der Kirche. In der verbleibenden kurzen Zeit wird Johnson so lange rum lavieren bis nur noch der Hard Brexit übrig bleibt. Die EU kann das verkraften, UK nicht,
denn dann kommt wie Frage, wohin mit den bisherigen 46% Export in die EU, wenn sie nicht den EU Standards entsprechen.
Man kann sich auch selbst ins Knie schiessen.

Johnson wollte "No Deal"----

und das kann er jetzt erreichen, ohne dass ihn das Unterhaus blockiert.
Sollte ihm die EU am Ende doch noch (zmindest ein Stück weit) entgegen kommen, wird er das als großartigen Verhandlungserfolg feiern. Für ihn persönlich sind jedenfalls derzeit alle Weichen so gestellt, dass er sich zumindest in England als der große, starke Mann präsentieren kann.
Fraglich ist, wie sich die Stimmung der Schotten, Iren und Waliser entwickeln wird. Aber denen wird er dann Versprechungen machen....

@ 15:54 von Einfach Unglaublich

Die Johnsokraten wollen es nicht verstehen. Die EU ist kein besiegter Staatenbund, dem man Bedingungen diktieren kann....

@ Einfach Unglaublich, um 15:54

Vielleicht denken Sie zwischenzeitlich daran, dass sich besagte “Eurokraten“ nicht für sich alleine, sondern auch für Sie ins Zeug legen.
Es geht hier nicht darum, Besiegten Bedingungen zu diktieren, es geht um knallharte Wirtschaftsverhandlungen, bei denen jede Seite das Maximale für sich herausholen will.

re einfach unglaublich

"Es gibt so viele Länder, die den Briten gerne verkaufen möchten, was sie importieren wollen. Da braucht's keine EU für."

Warum importiert GB denn nicht längst aus diesen Ländern?

Mit "gerne verkaufen möchten" ist gar nichts getan.

Barnier wird's schon richten...

@ einfachunglaublich und Hase5048

Die EU ist eine Staatengemeinschaft, deren Mitglieder sich u.a. auf eine gemeinsame Rechtssprechung und Wirtschaftsordnung geeinigt haben. Niemand hat GB gezwungen sich zu unterwerfen und wird dies auch in Zukunft nicht tun. Etwas anderes zu behaupten ist schlicht abwegig.

Das vereinigte Königreich (das per se schon ein Anachronismus ist) hat sich immer der Maxime des bestmöglichen Vorteils für sich selbst untergeordnet und wird nun das auch in Zukunft versuchen. Das ist legitim; genauso legitim ist, dass die EU als Staatengemeinschaft das gleiche Recht für sich in Anspruch nimmt. Wenn Johnson keinen Deal will - ok, dann müssen er und die Bürger seines Landes auch die Konsequenzen tragen. Tendenziell halte ich die Drohgebärden eher für schlichtes Säbelrasseln, denn am Ende wird es einen Deal für beiden Seiten geben.

Barnier wirds schon richten.

@ Batzi999, um 16:27

Nee, nee, so einfach, wie Sie sich das vorstellen, funktioniert die europäische Wirtschaft leider nicht.

16:41 von Einfach Unglaublich

Respekt und Anerkennung für BJ?
Gegen alle Widerstände der EU?
Wer hat denn die faustdicken Lügen bei der
Volksabstimmung verbreitet? Dafür gebührt BJ weder Respekt noch Anerkennung.
Die Widerstände kamen aus dem UK
Parlament und nicht aus der EU.
Irreale Forderungen?
Die kamen ausschliesslich aus GB.
Offenbar haben sie den Ablauf dieser "Geschichte" total vergessen.

Eigentor

Ein Freund von mir ist Banker in London. Von ihm höre ich ständig, dass die Londoner Wirtschaft schon ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln über Boris J. haben. Da er auch großer Fan von Tottenham ist, spricht er vom größten Eigentor der Geschichte Großbritanniens.

@ Einfach Unglaublich

Die Eurokraten ... wollen es nicht verstehen.

Und die Britokraten? Verstehen die's?

@Unglaublich: Nein, aber England muss festlegen...

...ob Sie die EU als wirtschaftlichen Konkurrenten haben will oder als Wirtschaftspartner.

Anscheinend ist Johnson mehr auf Konfrontation aus, was zu seinem Größenwahn passt.

Durch Leute wie Trump, Johnson, Putin, etc. haben wir inzwischen auch dazu gelernt. Jetzt ist die Zeit gekommen Muskeln spielen zu lassen und davon hat die EU mehr als England. Somit erntet Johnson nur, was er selbst gesät hat.

die EU muss konsequent bleiben ...

die EU muss konsequent bleiben und unbedingt auf die Verpflichtung GB's zur Einhaltung europäischer Sozial-, Umwelt- EU- Recht und Steuerregeln bestehen.

Gibt die EU auch nur leicht nach ist das wie eine Aufforderung an andere Geberstaaten,

die EU ebenfalls zu verlassen und sich nur noch die Goodies dieser Gemeinschaft über ein Freihandelsabkommen heraus zu picken.

Regeln aufzwingen?

Niemand will GB EU-Regeln aufzwingen. Aber es kann nicht sein, dass die Johnsonschen Rosinenpicker alle Vorteile wollen, aber keine Verbindlichkeiten eingehen. Sozial- und Umweltdumping werden wir nicht akzeptieren.
Dann macht eben euren Hard-Brexit. Nicht unser Problem.

Ausserdem:

G-reat ist GB schon lange nicht mehr, nur scheinen die Briten das nicht wahr zu
nehmen.
Innenpolitischer Zwist mit Schottland und auch die Waliser sind nicht begeistert von der
jetzigen Johnson Politik.
UK (United Kingdom)?
Und Kolonien gibt es auch keine mehr.
Geblieben ist ihr Commonwealth, das
mit den Besuchen der Royals so eine Art
Trostpflaster für die vergangenen goldenen Zeiten herhalten muss.
UK ausserhalb der EU: Ein Zwergstaat.

@ Einfach Unglaublich

Es gibt so viele Länder, die den Briten gerne verkaufen möchten, was sie importieren wollen. Da braucht's keine EU für.

Und warum haben die Briten das nicht schon die ganze Zeit gemacht? Hat sie doch niemand dran gehindert.
Für manche Foristen scheint mit dem Brexit eine neue Zeitrechnung anzufangen.

Es ist wichtig, dass die EU

Es ist wichtig, dass die EU eine klare Linie fährt. Die Bedingungen für ein Freihandelsabkommen usw. dürfen sich doch nicht von den Bedingungen unterscheiden, die für alle anderen Partner der EU auch gelten. Dann kommen nach und nach die anderen auch und fordern ihre Ausnahmen. Das höhlt das Konzept EU total aus. Die Briten sind es leider zu lange gewohnt, dass ihnen das Rosinenpicken erlaubt war - viel Entgegenkommen dafür, dass sie bleiben. Jetzt sind sie raus und die Zeit für Bedingungen ihrerseits sind vorbei. Die Regierung Johnson glaubt, dass UK sei wie eine wunderschöne Braut, die meint so attraktivzu sein, dass sie jeden Werber abweisen kann. Am Ende steht sie als einsame alte Jungfer da, die keiner haben will. Die Linie Londons ist offenbar: unsere Regeln oder keine. Der No deal kommt. Darum jetzt Schluß machen und wenn London will, können sie ja wieder das Gespräch suchen. Das erspart uns allen viel Theater.

Kein Steuerdumping

Wir brauchen kein Panama und keine Cayman Islands vor der Haustür. Wenn GB anfängt mit Steuerdumping, dann ist ganz schnell Schluss mit freiem Handel. Wir lassen uns doch nicht ver...

@ 16:47 von Einfach Unglaublich

„ Weder Russland, China, die USA, Asien, Afrika oder Nord- und Südamerika sind in der EU. Und da meinen Sie, das UK sei auf Importe aus der EU angewiesen???“

Na dann viel Spaß dabei. Ich frage mich nur, warum D Exportweltmeister ist, wenn es überall auf der Welt tolle Produkte gibt und wenn ich mir das Lohnniveau dort anschaue, sogar billiger.

Und die kaufen dann sicher auch all die britischen Produkte, die bisher in die EU exportiert werden.

Ich bin da ganz gelassen. Wenn Boris das hinbekommst, dann ist er das Genie, für das er sich selbst hält. Ich werde meinen Fehler eingestehen.

Und Tschüß

Erstaunlich die verquere Weltsicht mancher Foristen. Keiner hat GB gezwungen, der EU beizutreten, kein EU-Mitglied hat GB gezwungen, auszutreten. Man kann prinzipiell nicht die Vorteile eines Clubs genießen wollen (z.B. Freihandel) ohne Mitglied sein zu wollen und/oder sich zumindest an die wesentlichen Club-Regeln zu halten. Wer was will, muss auch was geben - das hat mit "Diktat" nichts zu tun und ist auch nicht undemokratisch. Im Gegenteil: Auch die Regierungen der verbleibenden 27 EU-Staaten sind demokratisch gewählt, wie auch das EU-Parlament.
GB verliert im Zweifel einen Markt von 440 Mio. EU-Bürgern, die EU "nur" einen Markt von 60 Mio. Einwohnern in GB.
GB war in der EU immer der Rosinenpicker: " I want my Money back" (Thatcher). Offenbar will ja Johnson ja nur weiterhin Rosinen picken (freien Marktzugang für Waren, Erhalt der Bankenmacht in London), mit dem Kopf durch die Wand - kann er haben, es ist sein Kopf. Die EU sollte sich nicht erpressen lassen.

16:55 von B. Pfluger

Genau so habe ich es vorhergesehen, dass die Rosinenpickerei wieder beginnt. Die Briten wollten raus, weil ihnen vieles nicht passte, aber Vorteile wollen sie behalten. Ein Kompromiss auf Augenhöhe wäre wünschenswert, wird aber nicht passieren. Im Gegensatz zu den "EU-Hassern" hier (natürlich gefällt mir vieles an der EU auch nicht), stehe ich auf dem Standpunkt, dass, wenn sie nicht wollen, es dann es auf den harten Brexit hinauslaufen muss. Die EU muss nun wirklich nicht vor GB Kniefälle hinlegen. Aber hat die EU sich nicht für einen harten Brexit gewappnet? Davon war doch mal die Rede. Oder irre ich mich.

@ Einfach Unglaublich

Der Brexit wird ein Erfolg.

Und wenn nicht, dann werden es sich die britischen Konservativen schon hinbiegen. Schönfärber.

Maximalforderungen wie üblich

Vor solchen Verhandlungen sind Maximalforderungen von beiden Seiten üblich.

Die EU sitzt zwar noch am längeren Hebel, jedoch bröckelt dieser. Die EU weiß ganz genau wie schlecht es um
die Euro-Wackelwährung steht. Daher kann man davon ausgehen, dass sich die EU in den Verhandlungen
mehr bewegt als Großbritannien.

Aha, brit. Regierung droht

"Die britische Regierung hat mit einem Abbruch der Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zur EU gedroht, sollte sich bis Ende Juni kein Abkommen abzeichnen."

Abbruch now! Get Abbruch done!

Hase5048 um 16:02

Da hat wohl jemand den Vertrag von Lissabon verschlafen...Die EU ist eine Vereinigung von Mitgliedsstaaten, hat eine eigene Rechtspersönlichkeit und ist selbst Völkerrechtssubjekt, also mindestens "auf Augenhöhe" mit jedwedem Drittstaat.

Jährlich festlegen?

Stattdessen wollen die Briten jährlich festsetzen, welchen Zugang sie zu ihren Gewässern erlauben.

Ok. Dann legen wir aber auch jährlich fest, welchen Zugang wir den Briten zu unserem Markt erlauben. Sie können ihren Fisch ja auch in die Dritte Welt verkaufen.

Brexit !

Genau dies will doch Johnson erreichen mit seiner Politik, dass es zu einem harten Brexit kommt. Dann glaubt er sich am Ziel, nur dieser Zug könnte ihn sehr teuer zu stehen kommen, wenn die Briten erkennen, welch übles Spiel er mit ihnen betrieben hat.
Anscheinend hat Boris von DT sehr viel abgeschaut, nur die Folgen sieht er genauso wenig wie DT.
Denn erst in ein paar Jahren wird sich das ganze Dilemma richtig zeigen, wenn die britische Wirtschaft am Abschmieren ist, genauso wie in den USA.
Die EU sollte sich auf keinen Fall erpressen lassen, von so einem durch geknallten und arroganten Politiker, der auch glaubt, er hätte die Weisheit mit dem Löffel gegessen.

Wenn Johnson die gemeinsamen

Wenn Johnson die gemeinsamen roten Linien der 27 EU-Staaten auch im Verlauf von Verhandlungen nicht akzeptieren will, dann wird GB bei einem no deal noch stärker leiden als jetzt schon. Es könnte aber sein, dass das Wohl der GB Bevölkerung bei ihm gar keine oberste Priorität hat, sondern es mehr um sein eigenes Ego geht.

@ Hase5048, um 16:02

Dass Sie die EU nicht mögen verhehlen Sie nicht.
Was wäre denn Ihre Vorstellung?
Das “politische Gebilde“ (das sie ja nicht nur ist) auflösen und jeder macht sein Ding?
An jeder Ecke stehen Zöllner, die Sie Fragen, was Sie da im Kofferraum transportieren, an jeder Grenze die Währung wechseln und umrechnen, was es in DM wäre, Visum beantragen, wenn Sie ins Ausland wollen, brav Spanisch, Italienisch und, und lernen, da Englisch vielleicht nicht mehr Amtssprache ist...
Man sollte vielleicht, trotz aller nicht zu leugnenden Fehler und Schwächen der EU ihre positiven Seiten nicht mit einem Wisch beiseite schieben und begreifen, welche Vorzüge sie hat.
Aber Sie wurden möglicherweise in der Zeit der bestehenden EU geboren und kennen die Zustände von vorher nur vom Hörensagen.
Ich wünsche der EU nicht alles Schlechte.

@16:02 von Hase5048

"Diese Gebilde ... will einen (?) völkerrechtlich souveränen Staat vorschreiben, welche Gesetze dieser zu ändern hat" - dieses Gebilde, wie Sie es nennen, besteht aus 27 "souveränen Staaten", die es mehr oder weniger verstanden haben, daß sie gemeinsam besser bestehen können. Sie haben sich "Regeln u.a. zu Sozial- und Arbeitsstandards, Umweltschutz, Staatsbeihilfen und Steuern" gegeben. Das sind die wichtigsten Punkte, um die es in den Verhandlungen gehen wird.
Als Beispiel fallen mir Waren ein, für die es europäische Vorschriften für Herstellungsbedingungen und Inhaltsstoffe gibt. Wer möchte hier Dinge angeboten bekommen, die gesundheitlich bedenkliche Stoffe enthalten, die in der Form in der EU längst nicht mehr gehandelt werden dürfen, wenn sie aus GB kämen ? Sie vielleicht ?
Die Motivation für Ihr Johnson-Hurra wird mir wohl verschlossen bleiben.

rer Truman Welt

Wie bei jeder Verhandlung stehen sich Interessen gegenüber, welche versucht werden durch Kooperation besser realisieren zu können. Das ist eine normale Ausgangslage. Beide Seiten haben im Vorfeld zu prüfen, ob grundsätzliche Vorgaben i. S. von Bedingungen vorliegen, welche unter allen Umständen - ich betone das hier im Verständnis ohne einer Ausnahme - vorliegen, welche den Rahmen bilden müssen, innerhalb diesem ein Vertragsinhalt liegen muß. Sind die Bedingungen beider Seiten nicht zu einem Vertragsrahmen zu gestalten, brauchen erst keine weiteren inhaltlichen Verhandlungen aufgenommen werden. Das wäre lediglich Zeit und Geld Verschwendung! Also, wenn die EU vorgibt, daß EU Marktbedingungen Bestandteil des Vertrages sein müssen, sich GB diesbezüglich jedoch keine Vorgaben machen lassen wird und das beide ernst meinen, brauchen Verhandlungen erst gar nicht aufgenommen zu werden. Letzteres scheint mir die Ein- und Ansicht der Briten zu sein, welche so korrekt wäre.

17:31, dr.bashir @ 16:47 von Einfach Unglaublich

>>Ich bin da ganz gelassen. Wenn Boris das hinbekommt, dann ist er das Genie, für das er sich selbst hält. Ich werde meinen Fehler eingestehen.<<

Boris Johnson ist ein Spieler. Irgendwie typisch britische Oberklasse. Ganz egal, wie die Sache ausgeht, er persönlich hat seine Schäfchen im Trockenen.

17:35, DeLinksstaat

>>Die EU weiß ganz genau wie schlecht es um
die Euro-Wackelwährung steht.<<

Aha.

Tut sie das?

Ich habe noch nichts davon mitbekommen, daß es schlecht um den Euro stehen würde.

Was habe ich mir denn unter einer Wackelwährung vorzustellen?

So was ähnliches wie einen Wackeldackel?

importieren-exportieren

Ergänzung zu 17:11 von karwandler:

...und vor allem muss GB erst etwas verkaufen, um das Geld zu haben, um importieren zu können...Aber was hat GB denn konkurrenzfähig auf dem Markt anzubieten?
Ich denke, dieses Angebot aus GB dürfte wenig Käufer finden, wenn man auch noch Zölle aufschlagen muss.

@einfach unglaublich

"Das UK ist KEIN besiegtes Land, dem man Bedingungen diktieren kann."

DIE BRITEN wollen Zugang zum Binnenmarkt und ihren Fisch in der EU verkaufen--> die Bedingungen dazu darf die EU selbstverständlich diktieren. Genauso wie die Briten ablehnen dürfen- und dann ihre Fische nicht nur fangen sondern auch mit Chips und Essig veredelt selbst verputzen dürfen...

@16:02 von Einfach Unglaublich: Der Brexit wird ein Erfolg.

Das halte ich für ein Gerücht. Wie heute gemeldet wurde hat Aston Martin seinen Verlust in den letzten 12 Monaten fast verdoppelt. Von 68 Mio Pfund Verlust in 2018 hat sich der Verlust in 2019 auf 104 Mio Pfund erhöht.

Nach bekanntgabe einer Kapitalerhöhung verlor die Aktie heute 14,5%. Quelle: Manager Magazin.

So sehen Brexit Erfolge aus.

@17:39 von Frau Kepetry

„Ok. Dann legen wir aber auch jährlich fest, welchen Zugang wir den Briten zu unserem Markt erlauben. Sie können ihren Fisch ja auch in die Dritte Welt verkaufen.“

Sie glauben also ernsthaft, außer der EU und GB liefe der Rest vom Globus unter „Dritte Welt“?
Ist das jetzt Hybris oder einfach nur Ignoranz?

@ DeLinksstaat

Die EU weiß ganz genau wie schlecht es um die Euro-Wackelwährung steht.

Ja? Kennen Sie eine stabilere Währung? Das Pfund ja jedenfals nicht, das hat seit der Brexit-Diskussion kräftig verloren.

@Einfach Unglaublich

"Der Brexit wird ein Erfolg.

Die deutschen Unternehmen wollen auch weiterhin ins UK exportieren. Johnson muss überhaupt keine Zugeständnisse machen.
"

Selten so gelacht: Die EU die einen Bruchteil exportiert nach GB MUSS Zugeständnisse machen, aber GB dass den Löwenanteil in die EU exportiert bzw. aus der EU importiert (die brauchen die Waren ja) muss gar nichts...

Boris Johnson ... Spieler

@fathaland slim,

Nur leider hat er keine Ahnung von Spieltheorie und leidet an maßloser Selbstüberschätzung.

Die Hängepartie geht also weiter.

Die EU muss nun hart bleiben, auch wenn es zu einem ungeregelten Brexit kommt.

Sorry Boris aber die EU und wir lassen uns nicht erpressen!

Sorry aber ich sage dazu:

https://www.tagesschau.de/ausland/grossbritannien-eu-regeln-101.html

Am Montag beginnen die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU. Bis Jahresende soll ein Abkommen vorliegen. Doch das wird schwierig, denn London lehnt die EU-Regeln ab und droht mit "No Deal".

Boris, auch wenn du glauben solltest die EU und uns als Deutschland erpressen zu können: du bist schief gewickelt! Wir lassen uns von dir nicht auf der Nase und auf den Tischen herumtanzen und wir lassen uns von dir nicht erpressen. Da kannst du mal lange warten.

Entweder du kommst zur Vernunft oder aber es gibt den Harten Brexit von unserer Seite. Und dann werden wir alles unternehmen um dein Dumping, deine unfairen Regeln und so weiter zu stoppen. Ich weiss dass du mir Trump zusammen gegen uns arbeitetst. Aber Trump bekommt von mir genauso Teflon.

RE: dr.bashir um 17:31; @ Einfach Unglaublich

***Ich bin da ganz gelassen. Wenn Boris das hinbekommst, dann ist er das Genie, für das er sich selbst hält. Ich werde meinen Fehler eingestehen.***

Das werden Sie wohl nicht müssen. Mitforist Einfach Unglaublich glaubt offensichtlich, dass der Schwanz mit dem Hund wedelt.
Zum ersten werden jene Unternehmen ihr Bündel packen, die in die EU exportieren, und ihre Zelte dann bspw. in Südosteuropa wieder aufschlagen.
Und die USA, China und Rußland, werden selbstverständlich den Wünschen der Briten nur allzu freudig entgegenkommen, ihre eigenen Forderungen zurückstellen, damit der beste Deal für das UK zustandekommt.

Man wird ja noch träumen dürfen !

Gruß Hador

@ Gandalf21 (16:02): stimmt - aber England ist kein Empire

hi Gandalf21

stimmt aber dadurch das Schottland, die Orkneys, die Shetland-Inseln und ein wiedervereinigtes Irland gehen werden, ist GB Schnee von gestern und England stuerzt in die Bedeutungslosigkeit!

England ist ein kleiner schwacher Zwerg und kein Empire. Darueber kann man nur noch muede lächeln und die Zeiten sind nur noch was fuer das Geschichtsbuch. England mag im 18. und 19. Jahrhundert noch ein Empire gewesen sein. Aber das ist längstens vorbei.

16:47 von Einfach Unglaublich

«Es gibt so viele Länder, die den Briten gerne verkaufen möchten, was sie importieren wollen. Da braucht's keine EU für.

Weder Russland, China, die USA, Asien, Afrika oder Nord- und Südamerika sind in der EU. Und da meinen Sie, das UK sei auf Importe aus der EU angewiesen???»

Und warum kaufen dann "die Briten" nicht längst seit (x) Jahren dort weltweit ein, "wenn's doch überall so'n tolles Zeug zu kaufen gibt" …?

Weil …

@Karwandler

"Was für eine Banalität. Natürlich wollen sie das. Und die britischen Unternehmen wollen auch weiterhin in die EU exportieren. Auch eine Banalität.

Was für Schlüsse soll jetzt der geneigte Leser aus den gesammelten Banalitäten ziehen? Oder endet Ihr Beitrag damit?
"
Ja, so ist das. Und zu den Selbstverständlichkeiten kommt dann die Mathematik: Wenn eine Firma in der EU 5% des Umsatzes mit GB macht tut der Wegfall sicher weh, aber die 5% kann man dann ja in andere Märkte werfen...

Aber die Firma in GB die 90% ihres Umsatzes in die EU liefert, die wäre beim Wegfall in großen Nöten...

Schöne Töchter...

Wer sich mit B.Johnsons Stanpunkten beschäftigt, müsste ihm zustiimen... denn es sind die Intentionen der vormaligen EWG und einer witschaftlich-politischen Gemeinschaft von unterschiedlichen "Vaterländern", mit einer zwar wirtschaftlich und in politischen Grundsätzen zwar konzertierten, aber doch eigenständigen Länderpolitik. Erst das spätere Gleichmachereibestreben der EU führte dann zum "offenen" Arbeitsmarkt und Lohndumping... und nicht etwa zur europäischen Verkerverständigung..!
_
B.Johnson hat nun für GB die Reißleine gezogen, Und freilich steht er im Feuer auch von britischen Unternehmen, die bisher - wie auch immer - von der EU und lukrativen Festlandskontakten profitierten. Doch auch die werden nun neu lernen, daß auch andere Mütter schöne Töchter haben...

Ich wünsche mir eine tektonische Plattenspalte zwischen

dieser Insel und dem Festland-Europa. Und ein auseinanderdriften... Denn GB liegt gedanklich viel näher an den USA, als an Europa. Das war schon immer so. (Allerdings tut mir Schottland leid, denn dieser dünner besiedelte nördliche Teil der Insel war schon immer mehr für "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit", als für reines Finanzwirtschafts-Wachstum, wie es in London existiert)

Russland als Wirtschaftspartner

Für GB? Na da wird Boris aber einen ganz tiefen Kniefall vor Wladimir machen müssen... @Einfach Unglaublich, Sie erinnern sich da an etwas?

@ Einfach Unglaublich (16:02): die EU braucht England nicht

@ Einfach Unglaublich

Sorry aber die Wahrheit ist diese hier:

England braucht die EU, aber die EU braucht England NICHT! Tja... Shit happens fuer Boris.

Denn England hat sehr viel Handel mit der EU. Wenn es den verliert, dann hat England außer der EU keine Handelspartner mehr. Auch die USA werden sich nicht auf ein Handelsabkommen mit Briten einlassen.

Daher muss die EU keinerlei Zugeständnisse machen, Boris dagegen schon.

@ Werner40 (17:40): stimmt - es geht um Rosinenpicken

@ Werner40

Exakt genauso ist es! Boris Johnson ging, geht und wird es immer nur um sein eigenes Ego gehen. Boris geht das Wohl Englands am Allerwertesten vorbei. Mich wundert der Unternehmens-Exodus aus England nicht. England schneidet sich ins eigene Fleisch. Und ja, England wird dann noch stärker leiden als jetzt schon.

Außerdem geht es Boris Johnson - wie vorher bei den EU-Beiträgen ebenfalls - nur um pure Rosinenpickerei. Aber die Zeiten sind fuer Boris Johnson vorbei. Die EU darf sich von dem nicht erpressen lassen und die Bundesregierung erst recht nicht.

britische Innenpoltik

Mehr sehe ich in den Aussagen Johnsons nicht. Das Muster bleibt gleich und der Weg ist nach wie vor der No-Deal-Brexit. Die Auseinandersetzung dient nur dazu um der Bevölkerung eine harte Verhandlung vorzugaukeln und am Ende den schwarzen Peter wieder der EU zuzuschieben.
Das ist inzwischen mehr als Langweilig und geht noch absehbar 10 Monate weiter. Zum Glück will Johnson die Übergangsfrist nicht verlängern. Ich hoffe er hält sich auch daran.

@Jayray

"Die EU hat keine Rohstoffe, also ist nie auf der Angebotsseite, wenn man bis zum Schluss denkt. Alles was die EU zu bieten hat ist politische Stabilität und Konsumenten. Beides hat China im Übermaß und viele andere kommen auch dahin. Die EU wird das Armenhaus der Welt, wenn sie nicht langsam mal den Bogen kriegt. "

Nein, aber die EU ist extrem stark auf der Seite der generierten Wertschöpfung - was zwar ohne Rohstoffe nicht geht, aber eben auch werthaltiger ist...

Nicht umsonst exportieren 80mio Deutsche in der gleichen Größenordnung wie 1,5Mia Chinesen.

Da kann die EU erheblich mehr in die Waagschale werfen als das kleine Britannien wenn es um Handelsverträge mit Dritten geht...

16:43 von Einfach Unglaublich

«Man nennt die EU auch "sorry loser", einen schlechten Verlierer.»

Einige wenige nennen die EU so. Einige ganz wenige …

Andere sagen spaßeshalber:
"Now goes it but loose …".
Und tun so, als sprächen sie Englisch …

@Einfach Unglaublich

"Es gibt so viele Länder, die den Briten gerne verkaufen möchten, was sie importieren wollen. Da braucht's keine EU für."

Warum sollte irgendein Land nach dem Brexit den Briten irgendetwas verkaufen wollen was es den Briten nicht vor dem Brexit bereits verkauft wollen hat? Da braucht es keine EU für- stimmt. Aber die EU hat da auch nicht gestört- im Gegenteil. U.U. HATTE man damals bereits ein Handelsabkommen.

diese Gebilde EU

zu Am 27. Februar 2020 um 17:46 von Karussell:

Ich möchte Ihnen unbedingt zustimmen und bitte viele in meinem Umfeld mal daran zu denken:

die USA wurden immer (jedenfalls vor Trump) wegen ihrer wirtschaftlichen und moralischen Stärke bewundert - warum? Weil sich 50 Staaten zu einer Interessengemeinschaft mit gemeinschaftlichen sozialen, Menschenrechts- und Wirtschaftsinteressen zusammen getan haben.

Wir in Europa haben mit unserer EU hunderte Jahre später auch damit begonnen und es hat jetzt schon Sicherheit, Gesundheit und Wohlstand gebracht.

Diese EU ist unser Gebilde für eine friedliche Zukunft und sollte mit weiteren Ländern erweitert werden (und nicht wegen einem Egoisten auseinander fallen).

bei aller GB-Schelte

sollte man nicht vergessen, dass GB der zweitgrösste Nettozahler war....und das ist und bleibt der Grund weshalb andere Mitglieder tiefer in die Taschen ihrer Steuerzahler greifen müssen, da man ja nicht über ein Sparprogramm zur Kompensation beraten will.
Die Administration in Brüssel wäre gut beraten für künftige Austritte aus dieser „Gemeinschaft“ rechtsverbindliche Statuten zu erlassen um eine weitere Hick-Hack Situation mit langwierigen Verhandlungen zu umgehen. Die Ablehnung von Knebelverträgen aufgrund deren Unkündbarkeit war ja grosses Thema bei der Ablehnung vom Freihandelsabkommen mit USA.....

Re 17:00 von karwandler

"Ich erinnere mich dunkel, dass die Briten dreimal eine Verlängerung beantragt haben. Die Briten, nicht die EU.
Aber spinnen Sie ruhig weiter den Faden der Brexit-Legenden."
Ich kann mich klar erinnern,daß diese Verlängerung nur zustande kam weil Frau May unfähig war und das Parlament in Mehrheit nicht auf den Willen des Volkes gehört hat sondern nur auf seine eigenen Befindlichkeiten.
Das super Wahlergebnis für Johnson bestätigt dieses eindrucksvoll.
Das er das Mandat hat knallhart zu bleiben ist wohl auch klar.
Und nachdem die Schweiz umgekippt ist mit dem Bankgeheimnis tut sich da ein Tor auf, auf welches viele schon warten. Da kommt Geld ins Land aus der EU ohne Ende.
Es war uns ja auch versprochen wurden,daß das Pfund in den Keller geht. Das Gegenteil ist wohl zur Zeit der Fall.

16:02 von Hase5048

>>>Es ist schon ein starkes Stück welches sich die EU anmasst. Die EU ist ein politisches Gebilde und kein Staat. Diese Gebilde mit seinem aufgeblähten Kropf will einen völkerrechtlich souveränen Staat vorschreiben, welche Gesetze dieser zu ändern hat.<<<

1. Eben die EU ist kein Staat. Die EU als solches agiert überhaupt nicht eigenständig. Souveräne Mitgliedstaaten in Kooperation und Abstimmung miteinander agieren und entscheiden.

2. Großbritannien wird nichts vorgeschrieben. Dafür gibt es überhaupt kein Werkzeug. Großbritannien wird ein Verhandlungsangebot gemacht, weil es seinerseits etwas möchte. Großbritannien hat die freie Wahl anzunehmen oder abzulehnen.

3. Die EU hat keinen aufgeblähten Kropf. Es gibt ca 40.000 EU-Beamte für grob 450 Mio
Bürger. Allein Hamburg bringt es auf ca 60.000 Beamte für 1,9 Mio Bürger. Hamburg hat relativ also ca 350 mal mehr Beamte.

Das war doch zu erwarten,

Das war doch zu erwarten, das Boris Johnson gleich dagegen kontert. Er hat seinen Volk mehr versprochen wie er jemals halten wird. Wenn die EU diesbezüglich Zugeständnisse machen solltet, wird sich die EU von selbst auflösen, das wird uns in die Gründerjahre der EG katapultieren.

@Einfach unglaublich

"Man nennt die EU auch "sorry loser", einen schlechten Verlierer."

Tja, leider gibt es diesen Begriff nicht- allenfalls den "sore loser"... aber die EU hat ohne Zweifel was verloren- gegen ihren Wunsch EINEN kleinen Partner. Wohingegen die Briten (teils sicher gewünscht) 26 (zzgl. einiger assoziierter) teils große Partner verloren hat...Es ist eine lose-lose Situation, aber es gibt Konsens bei den Experten dass der Verlust auf britischer Seite mit Abstand größer ist (bzw. sein wird).

"Weder Russland, China, die USA, Asien, Afrika oder Nord- und Südamerika sind in der EU. Und da meinen Sie, das UK sei auf Importe aus der EU angewiesen???"

Dann sollen die Briten demnächst ihr frisches Gemüse statt aus Frankreich aus Russland, China oder den USA importieren.

Wird dann eben alles aufgrund des aufwendigen Transportes um einiges teurer für den britischen Verbraucher.

Aber dank der blühenden Industrie in GB wird das sicher kein Problem.

Größenwahn

Großbritannien fordert? Das soll wohl ein Witz sein! Meint Johnson, es sei schon der 1. April? Sie bekommen nach dem Austritt nur noch das, was übrig bleibt vom großen Kuchen. Und das sind nur die Krümmel"

RE: Zwicke um 18:08

Ja, ja, die schönen Töchter intern. Konzerne werden wohl in Kürze die britische Insel verlassen, um anderswo ihr Glück zu suchen. In der EU warten auch lukrative Geschäfte, und exportieren kann man auch aus der EU in die Welt, da muss man nicht auf der Insel hocken.

Gruß Hador

Wäre ja auch

recht komisch, man tritt aus der EU aus, und soll sich dann bestimmten Standards die nichts mit Handel zu tun haben, unterwerfen.
Dann hätte GB ja auch bleiben können.
Handelsabkommen mit anderen Länder, Japan oder was auch immer, geht ja auch nur um Waren, und nicht um andere Dinge, wie Fischrechte oder Arbeitnehmer oder was noch so gibt.
GB ist jetzt Ausland, und da kann man Handel machen, oder eben nicht, nicht mehr und nicht weniger.

@ Hase 5048 - Haltlose Vorurteile

Was Sie in hier verbreiten, sind nicht belegbare Vorurteile über die EU, wie sie insbesondere Populisten jeglicher Couleur gern verbreiten.
Die EU ist kein "Gebilde mit [...] aufgeblähtem Kropf ", wie Sie schreiben. Die EU hat ca. 60.000 Mitarbeiter, davon arbeitet die Hälfte bei der EU-Kommission (davon allein 5.000 beim Sprachendienst). Wenn man bedenkt, dass die EU jetzt ca. 450 Millionen Einwohner hat, relativiert sich das mit dem "aufgeblähtem Kropf".
So kommen auf einen EU-Beamten ca. 10.000 Einwohner. Im Vergleich dazu kommt bei einer deutschen Großstadt wie München oder Köln ein Beamter auf ca. 60-70 Einwohner. Mir ist natürlich bewusst, dass man die Zahlen nicht eins zu eins vergleichen kann, aber es widerlegt zumindest Ihre Aussage. Auch ist die EU kein "Gebilde", wie Sie das abwertend nennen, sondern eine Vereinigung von 27 Staaten, die ebenso souverän wie das Vereinigte Königreich sind. Hoffen wir, dass die beiden sich einigen, denn der Brexit schadet beiden Seiten.

Bitte, bitte liebe EU bleibt

Bitte, bitte liebe EU bleibt in den Verhandlungen hart!

Ich lebe nun seit 24 Jahren als Deutsche in Schottland und bin untröstlich über den Brexit. Lasst’ uns einfach ohne Deal gehen! Dann muss sich das UK für seine eigene Entscheidungen verantworten und kann sich nicht ständig über die EU lustig machen und die Schuld auf die EU abwälzen!

(Haltet ein Plätzchen für die Schotten frei...)

Der Lauf der Dinge

Johnson ist auf einen "No-Deal" politisch angewiesen. Anders würde es ihm wohl schwer fallen, die EU für den wirtschaftlichen Crash, der sich in spätestens zwei oder drei Jahren einstellen wird, verantwortlich zu machen.

Und egal, ob mit oder ohne eine Vereinbarung mit Brüssel, die englische Volkswirtschaft alleine ist einfach viel zu schwach und abhängig, um den Austritt unbeschadet zu überstehen. Es wird zu einem massiven Abbau an Umweltschutz, sozialer Absicherung und zu einem Verfall des englischen Pfundes kommen.

In wenigen Jahren werden England & Wales die wirtschaftliche Bedeutung von Albanien haben, Irland wird sich endlich wiedervereinigen und Schottland als vollwertiges EU-Mitglied wieder aufgenommen.

No Deal, ...

... No Problem!

Ich bin froh wenn diese Rosinenpicker endlich aus der EU sind! Noch besser fände ich wenn Irland wiedervereint und Schottland unabhängig würden.

Sorry, es reicht!

18:28 von Icke 1

Größenwahn

Großbritannien fordert? Das soll wohl ein Witz sein! Meint Johnson, es sei schon der 1. April? Sie bekommen nach dem Austritt nur noch das, was übrig bleibt vom großen Kuchen. Und das sind nur die Krümmel"
////
*
*
Größenwahn ist doch wohl, wenn man nach Ausscheiden eines Nettozahlers mehr braucht?
*
Wie soll das eigentlich bei Beibehaltung von 1% Bips und fallender Konjunktur fuktionieren?
*
Größenwahn?
*
Nur Träumen, nicht Rechnen, wie zum S.2.

Johnson und das Parlament im Schlepptau

erinnern mich mehr und mehr an Despoten-Regime, und nicht an das ehemalige Mutterland der Demokratie. Nicht von ungefähr plant die britische Regierung auch die Zerschlagung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sprich der BBC.

Mit dem neuerlichen Bekunden des absoluten Konfrontationskurses stellt sich mir die Frage, warum Grossbritannien noch in der NATO sein will? Das kappen aller Beziehungen zu Europa ist für Grossbritannien ein Holzweg, denn es forciert den weiteren Niedergang der Rest-Wirtschaftsleistung, die dem Inselstaat aktuell noch verbleibt. Nicht die reichen Olgarchen-Kumpanen in London werden darunter zu leiden haben - im Gegenteil, sondern die britische Nation in Gänze. Nur berichten und drauf hinweisen wird auf der Insel niemand mehr, denn die BBC wird Johnson zerschlagen haben und die Presse ist bereits fest in nationalistisch-populistischer Privatiers - Händen.

16:06 von karwandler

ja nee, is klar

"Stattdessen wollen die Briten jährlich festsetzen, welchen Zugang sie zu ihren Gewässern erlauben. Mit dem Zugang zum europäischen Markt, wohin der größte Teil des britischen Fischs exportiert wird, soll das nach dem Willen Londons nicht verknüpft werden."

Den Zugang zu den Fischereigewässern wollen sie unter eigener Kontrolle halten. Aber für den Absatz ihrer Fischereiindustrie soll absolut freier Zugang zum EU Binnenmarkt gelten.

Dass das nix wird müssten sie selbst wissen. Aber für's heimische Publikum wird erstmal auf dicke Hose gemacht.
////
*
*
Für die Beurteilung internationaler wirtschaflicher Verflechtungen sind Foristen in etwa so geeignet, wie deutsche Experten für den Coronaverlauf?

Mir drängt sich ein Bild auf...

In schwerer See stampft ein Containerriese Namens "EU" behäbig aber sicher durch den wütenden Sturm und die hohen Wellen, als plötzlich ein zauseliger Lügenbaron Namens Johnson mit einem kleinen Teil der Besatzung das grosse und sichere Schiff "EU" mit einem kleinen Schlauchboot verlassen will und dabei lauthals "Rule Britannia!" ruft.

Alleine und so klein wird dieses kleine Boot trotz allem Stolz und Mut jämmerlich scheitern. Grossbritannien verlässt ohne Not die grösste Freihandelszone, und wird ein kleiner und damit machtloser Spielball der grossen Player werden. Für China, Indien, USA, Korea und Japan ist Grossbritannien allein nur noch ein kleiner Fisch. Ein leichtes Opfer.

19:15 von silvie

"" Lasst’ uns einfach ohne Deal gehen! Dann muss sich das UK für seine eigene Entscheidungen verantworten und kann sich nicht ständig über die EU lustig machen und die Schuld auf die EU abwälzen!

(Haltet ein Plätzchen für die Schotten frei...) ""
#
Ja das sind mahnende Worte.Dem stimme ich zu.

@ 17:46 von Meinung zu unse...

Es war den britischen Experten selbstverständlich klar, dass ein Freihandelsabkommen, egal mit welchem Partner, immer nur möglich ist, wenn für beide Handelspartner was Qualität und Herstellungsbedingungen für die Güter etwa gleiche Wettbewerbsvoraussetzungen herrschen. Sonst muss ein Ausgleich über Zölle hergestellt werden. Dennoch haben Johnson und Co. den Briten in diesem Sinne unvereinbare Versprechungen gemacht, also eine Situation in Aussicht gestellt, unter der einfach keine solchen Abkommen geschlossen werden können. Johnson muss jetzt für diese aufgebaute Erwartungshaltung liefern - er weiß, das ist unmöglich und wird sich jetzt vom Volk, aufgrund dieser Erwartungshaltung - zum hard Brexit (den er natürlich wollte) "zwingen" lassen. Wenn es dann nachher in die Hose geht, ist das Volk schuld. Wie praktisch.

16:06 von karwandler

Den Zugang zu den Fischereigewässern wollen sie unter eigener Kontrolle halten. Aber für den Absatz ihrer Fischereiindustrie soll absolut freier Zugang zum EU Binnenmarkt gelten
.
ich will auch viel .....
das geht wie die jährliche Leistungsbeurteilung/Beurteilungsgespräch bei meinem Chef
ich habe Vorstellungen - er hat Vorstellungen
wer hat die besseren Karten ...
hier ... dort

Schluss mit Extrawürsten

Die Briten haben in der Zeit der EU lange genug Extrwürste in fast unbegrenzter Anzahl bekommen. Damit muss jetzt Schluss sein. Keine Extrawürste an die Briten. Entweder sie akzeptieren einen Deal in der Art wie die EU ihn schon mit anderen Nicht-EU-Ländern (z.B. Norge, Schweiz) hat, oder sie sollten gar nichts bekommen - außer einem harten Brexit!

@ 19:25 von Boris.1945

"Für die Beurteilung internationaler wirtschaflicher Verflechtungen sind Foristen in etwa so geeignet, wie deutsche Experten für den Coronaverlauf?" Och, als international tätiger Wirtschaftsmathematiker mit engen Verbindungen zur britischen Finanzwirtschaft finde ich die Darstellung von Karwandler recht sachgerecht. Da denken ein paar Leute wirklich so - die kleinen und mittleren Unternehmer schlagen allerdings die Hände über dem Kopf zusammen und überlegen, ob es irgendwelche schönen anderen Länder gibt, wo sie hinziehen könnten. Denn es geht Johnson nicht darum, dass es nachher funktioniert. Er möchte das Volk dazu bringen, dass es "Wir wollen den totalen Brexit" ruft - dann ist das Volk nämlich schuld. Und er ist nur der Volkstribun, der den Volkswillen exekutiert. Das kann man ihm dann doch nicht vorwerfen, oder?

Mir tun die Briten leid, …

… denn sie sind viel mehr auf die EU angewiesen als die EU auf die Briten. GB exportiert ~50% seiner Waren in die EU. Alternative Märkte dafür gibt es nicht. Die EU liefert lediglich ~7% ihrer Waren ins (noch) Vereinigte Königreich.
Die Wirtschaft der Briten wird an die Wand fahren und dann behauptet Boris Johnson wieder mal dass es die EU war.
Hoffentlich wachen sie vorher auf und suchen einen neuen PM.

Am 27. Februar 2020 um 16:55 von B. Pfluger

"16:02 von Hase5048
Sie zäumen das Pferd am Schwanz auf,
es war GB, das aus der EU ausgetreten ist und die Briten haben die EU lange genug an der Nase herumgeführt."

Sehr schöner Kommentar.

Entschuldigung, dass ich Ihren treffenden Kommentar aus dem Zusammenhang reiße, war aber zu verlockend.

Es geht um ein Pferd, das gerade von hinten aufgezäumt wird und austritt.

Ist aber normal bei wilden Pferden.

Der Aufzäumer hat laut www. verloren.

A few months later his body was found in
a ditch,
almost unrecognizable, except for his hunchback and Pumuckl hairstyle.

Einige Monate später wurde sein Körper in einem Graben gefunden, der bis auf seinen Buckel und seine Pumuckl-Frisur fast nicht wiederzuerkennen war.

“PM: 'I'd rather be dead in a ditch than delay Brexit'”

Das muss ein Fest für die EU-Bürokraten sein!

aus einer Machtposition heraus Regeln durchdrücken wollen... Nur sollten die bedenken, dass GB raus ist. "Out means out" und sich das perfide Albion jetzt nicht mehr Regeln unterwirft, wegen denen es den Brexit wollte. Wenn Trump so aus einer Position der Stärke seine Regeln durchdrücken will, schreien die in Brüssel laut auf. Scheint doch nicht das Gleiche zu sein, wenn zwei das Gleiche versuchen. Ist der Deal mit Kanada so negativ für die EU? Man könnte es fast meinen

Schluß mit dem Diktat der

Schluß mit dem Diktat der Kommissare

Beispiele

Bei dem Fischereikram geht es um Küstenfischerei. Das war schon zu EU-Zeiten ein Problem – siehe Zusammenstöße in 2019.
Das Problem für UK: der Fisch, der innerhalb der eigenen Grenzen gefangen wird, kann innerhalb von UK nicht verkauft werden - da will ihn keiner. Die Leute dort wollen den Fisch, der in der EU und Norwegen gefangen wird. Das führt zur Preisverschiebung zu Ungunsten der britischen Fischer. Fish & Chips nur für Reiche ;-)

Lamm ist ein anderes nettes Beispiel. UK produziert soviel Lammfleisch, daß exportiert wird. Da aber nur bestimmte Teile der Lämmer in UK überhaupt nachgefragt werden, muss importiert werden, weil die heimischen Lämmer nicht reichen. Sollten die Produktionsbedingungen gelockert werden, bricht der EU Markt weg und Lamm & Minzsoße muss neu definiert werden.

Es gibt noch mehr Beispiele oder auch eine Analyse bei Bloomberg:
Brexit is on course to cost the UK more than its combined total of payments to the European Union budget over the past 47 years…

@silvie um 19:15 Uhr

" liebe EU bleibt in den Verhandlungen hart!
... Ich lebe nun seit 24 Jahren als Deutsche in Schottland und bin untröstlich über den Brexit. "

Ich korrigiere meinen Wunsch, dass GB von Festland-Europa durch eine Plattentektonik dahingehend getrennt werden sollte, als das Schottland für Europa sehr wichtig ist und der Riss (in der Erdkruste) bitte durch England und Schottland gehen soll, jedoch Schottland fest verbunden mit Europa bleibt.

Die anderen vier Nettozahler,

Die anderen vier Nettozahler, die von der Leyen jetzt zur Kasse bittet werden den Briten folgen

@EinfUngl.: »Export«

»Die deutschen Unternehmen wollen auch weiterhin ins UK exportieren.«

Das schwingt eine merkwürdige Deutschlandzentrierung in deiner Argumentation rüber. Sieht man das stattdessen EU-weit, so versucht doch ganz offensichtlich der Schwanz mit dem Hund zu wedeln.

Bezogen auf die Produktionsgüter kann die EU ganz gut ohne das VK, das VK aber nicht ohne die EU. Was auch (wennauch nicht nur) der Deindustrialisierung durch Thatcher zu verdanken ist (die als alte Kaufmannsseele aber eben keineswegs EU-Gegnerin war; die wollte ›innerhalb‹ der EU nur ihre Extrawürste).

In der EU zu verkaufende Waren aus dem VK müssen sehrwohl den EU-Standards genügen.

Nun werden Hersteller im VK jetzt aber kaum, und nur fürs Inland, zusätzlich Waren nach VK-Standards herstellen wollen, das wäre für den kleinen Markt doch viel zu teuer.

Ich erwarte daher, dass die britischen Produzenten dem Boris noch auf die Füße treten.

Vorsicht und tschüss

Die Engländer wollten den Austritt? Johnson möchte Sonderabkommen mit den USA? Alles gut. Nur wer Trump heute zum Freund hat, hat ihn morgen zum Feind! Trump geht seinen Weg und der führt auch mal über Leichen. Johnson sollte bei Problemen mit Trump später besser wie Hans im Glück in die Luft schauen. Nicht, dass plötzlich mal eine Drohne mit freundlichen Grüßen aus dem Weißen Haus umher schwirrt!

nicht mehr automatisch EU-Regeln anpassen.

das sind doch nur Forderungen aus innenpolitschen Gründen

es ist doch albern zu glauben, die Briten diktieren was
denen geht es wie einem Kleinstaat in Zentralafrika
die liefern den Kakao in Jutesäcken zu 43,59 kg und beschriftet in holländisch
3 fache Ausführung DIN A4, 20 mm Schrift lilablassgrau auf umweltfreundlichem Papier
oder sie behalten den

Die EU will also den Briten ...

weniger Freiheiten gewähren als den Kanadiern!
Hier offenbart sich mal wieder die Scheinheiligkeit der EU in Handelsfragen!
Hoffentlich bleiben die Briten hart und vollziehen einen erfolgreichen Austritt ohne Deal, damit diese EU endlich abgewickelt werden kann!

Tja, dann hoffe

ich mal das die Briten verantwortlich mit Ihrem Fischbestand umgehen. Die Fische interressieren sich nicht für die Belange der Fischindustrie. Wenn überfischt, dann weg. Und war da nicht auch ein erbitterter Streit über Jacobsmuscheln mit französischen Fischern, die sich über die britischen Fischkutter vor der französischen Küste empörten?

Der meiste Fische wird eh nicht mehr in Europa gefangen.
Ich glaube nicht, dass sich die Hoffnung der britischen Fischer nach dem Brexit mit oder ohne Deal deutlich verbessern.

Aber zumindest hat das Affentheater im britischen Unterhaus mal Pause, bis die ersten Auswirkungen des Brexit bei der Bevölkerung ankommen. Die jetzigen Verhandlungen sind ja geradezu erschreckend normal.

Chance für die EU

Die Probleme, die Trump durch sein „Deal-Fishing“
weltweit geschaffen hat, sind für die EU wesentlich größer als der Brexit, der nur einige Schrammen hinterlässt. Wenn der wirtschaftliche Schaden für GB groß ist, werden die Schotten sich von GB lösen und wieder in die EU eintreten. Dann regiert Johnson Großengland und der endgültige Abschied aus der Kolonialzeit ist auch in den Köpfen besiegelt.
Die EU muss die Chance nutzen, denn GB stand immer auf der Bremse, eine umfassende, dringend notwendige Reform einzuleiten. Von Deutschland muss das angestoßen werden (Frau Merkel hatte nicht den Mut dazu) und Frankreich/Macron werden hoffentlich mitziehen.

Wer hätte das gedacht?

Wozu verhandeln. No deal-Ok: mit allen Konsequenzen (auch die Lösung des Problems Aussengrenzen der EG im Bereich Irland/Nordirland aufgeben) für die Briten, wie Wartezeiten durch Zollkontrollen.
Die Wirtschaft der EU kann dies schultern.

Die Eurokraten

Ich stimme dem zu, dass UK nicht ein besiegtes Land ist, dem Bedingungen diktiert werden können. Andererseits kann wohl auch niemand, der einen Clup verlässt die Regeln für ein Miteinander im Anschluss diktieren.

@16:40 von KalliBayern

"... weshalb gibt es eigentlich kein Referendum für uns Deutsche?"

Es sind immer genau die, die Basisdemokratie einfordern, die sich ihre politische Meinung über Bildzeitungsparolen zusammenstricken und dann letztendlich die Demokratie abschaffen wollen. Für eine echte Demokratie bräuchte es mehr mündige und gebildete Bürger und davon haben wir leider zuwenig. Ich kann nur sagen: Gottseidank gibt es kein Referendum für uns Deutsche!

 19:22 @Boris.1945, der Träumer

Es hat niemand behauptet, dass das "...
unter Beibehaltung von 1% Bips ..." funktioniert.
Der prozentuale Anteil soll erhöht werden.

Was ist "S.2"?
Ich ahne es, der ist weit und breit nicht zu sehen, also können Sie diese nutz- wie inhaltslosen Bemerkungen eigentlich lassen.

wie naiv muss man sein um zu glauben

die EU wurde gegründet dass es weltweit gerechter zugeht ?
das waren doch rein wirtschaftliche Gründe
einen möglichst grossen Markt mit der entsprechenden Monopolstellung zu haben
und selbstverständlich seine wirtschaftliche Macht auszunutzen
zum Wohle seiner Mitglieder

@ harry up

Nein, die Eurokraten legen sich für mich ganz sicher nicht ins Zeug.

Sie haben alles getan, um das UK aus der EU zu vertreiben.

Ohne dass die Mehrheit der EU Bürger einen Nachteil gehabt hätte, hätte man den Briten eine Ausnahme von der Arbeitnehmerfreizügigkeit gewähren können.

Die Eurokraten tun vieles gegen meine Interessen. Ich will starke Nationalstaaten, mit regionalen Unterschieden, das berühmte "Europa der Regionen". Ich will keinen europäischen Einheitsstaat.

Die EU sollte sich zu einem rein wirtschaftlichen Zusammenschluss im Sinne der EG neu orientieren.

@ um 16:06 von LiNe

"To deal or not to deal, das
To deal or not to deal, das ist die Frage.

Na denn Tschüss, GB!

Deals auf Augenhöhe sind ok, alles andere geht gar nicht."

Die EU und Verhandlungen auf Augenhöhe? Die Umwälzungen in der Ukraine haben mehr als deutlich gezeigt, wie die "Eurokraten" denken und zu handeln versuchen. Der Spruch "mit RF aus der Position der Stärke zu verhandeln" war kein Jux sondern die tatsächliche Sichtweise in Brüssel. Und wenn das Verhandeln aus der Position der Stärke nicht hilft, wird auf altbekanntes Mittel "größtmögliches Chaos hinterlassen" zurückgegriffen und ein schleichender und stiller Rückzug angetreten.

Und was die allermeisten Menschen anscheinend nicht erfassen wollen, jedes Versagen, jeder Absprung eines Mitglieds bedeutet im Endeffekt einen neuen Konkurrenten, der ganz sicher nicht will, dass die EU zu einem Konstrukt wird, das weltweit bestimmend ist.

Auf unseren Seite wächst die Zahl der "Abgehängten", daher tippe ich eher auf weiteren Zerfall der EU.

IQ 10.000 19.59

Für eine echte Demokratie bräuchte es mehr mündige und gebildete Bürger und davon haben wir leider Zuwenig"

aha- und woher wollen Sie das wissen? Eigene Studie? Bauchgefühl? Oder gehen Sie einfach von sich aus?

@ Frau Kepetry

Unsinn - Sie scheinen gar nichts mitbekommen zu haben.

Die EU hat UK daran gehindert, eigene Handelsverträge mit anderen Staaten abzuschließen.

Und das wird Boris Johnson tun - nicht im Interesse französischer Bauern oder spanischer Fischer oder polnischer Gastarbeiter.

Warum, denken Sie, hat das EU Budget ein Finanzloch von 11 Milliarden Euro, nachdem das UK ausgetreten ist?

Re 19:58 von erstaunter bürger

" No deal-Ok: mit allen Konsequenzen (auch die Lösung des Problems Aussengrenzen der EG im Bereich Irland/Nordirland aufgeben) für die Briten, wie Wartezeiten durch Zollkontrollen."
Dumm nur das Johnson keinen Zoll will. Nur die EU will Zoll.
Also werden in GB kaum Wartezeiten durch Zoll entstehen. Die Zolldokumente für die EU gibts meistens beim Verlader in GB mit. Der Stau ist dann auf EU Gebiet.

19:59 von IQ 10.000

jeder sieht es ja anders
aber wie weit weg vom Volk muss man eigentlich sein,
um die Volksherrschaft als Gefahr für die Volksherrschaft (Demokratie) anzusehen?

und wo liegt der Unterschied Zitat :
"ihre politische Meinung über Bildzeitungsparolen zusammenstricken"
oder
denjenigen die über oder durch ihr politisches Amt
an gutdotierte Aufsichtratsposten kommen oder Beraterverträge
klar die wissen was sie tun !!
für sich ob auch für den Wähler sprich Allgemeinheit ?

re hallelujah

"Re 17:00 von karwandler

"Ich erinnere mich dunkel, dass die Briten dreimal eine Verlängerung beantragt haben. Die Briten, nicht die EU.
Aber spinnen Sie ruhig weiter den Faden der Brexit-Legenden."
Ich kann mich klar erinnern,daß diese Verlängerung nur zustande kam weil Frau May unfähig war und das Parlament in Mehrheit nicht auf den Willen des Volkes gehört hat sondern nur auf seine eigenen Befindlichkeiten."

Damit bestätigen Sie, was ich schon geschrieben habe: Am "Widerstand" der EU hat es nicht gelegen.

"Das super Wahlergebnis für Johnson bestätigt dieses eindrucksvoll."

Super ist nur die parlamentarische Mehrheit dank Wahlrecht. Nach Stimmen hat er 43% der britischen Wähler hinter sich.

20:13 von deutlich

Oder gehen Sie einfach von sich aus?
.
üblicherweise geht der Mensch immer von sich selber aus ...

20:08 von Leipzigerin59

19:22 @Boris.1945, der Träumer

Es hat niemand behauptet, dass das "...
unter Beibehaltung von 1% Bips ..." funktioniert.
Der prozentuale Anteil soll erhöht werden.

Was ist "S.2"?
Ich ahne es, der ist weit und breit nicht zu sehen, also können Sie diese nutz- wie inhaltslosen Bemerkungen eigentlich lassen.
///
*
*
Seltsam , bei den belehrenden Texten Ihres MItforisten Karwander, das es eine deutsche Übernahme der Britenkosten überhaupt nicht geben könnte, eben wegen der 1%, da war dem nicht zu widersprechen.
*
Muß ich unter "inhaltslose Bemerkungen eigentlich unterlassen" Ihre Vorstellung von zukünftiger Meinungsfreiheit für Andersdenkende, Rechnende verstehen?

B. J. hat mit Zitronen gehandelt

Eine der vielen Bedeutungenen sagt aus: keinen Erfolg mit etwas haben – mit einer Unternehmung Pech haben – etwas ergebnislos betreiben.

Boris Johnson hat zwar seinen Brexit erreicht, das war es aber auch, sein einziger Erfolg, den er abfeiern kann.

Nun aber wird sein Stern sinken, denn die EU wird sich nicht am Nasenring durch die Manege führen lassen.

Die betroffenden Bürger werden ihn in 2 Jahren verfluchen, weil er im Nachgang dann doch für den wirtschaftlichen Niedergang des UK verantwortlich gemacht werden wird.

Also ich freu mich schon in

Also ich freu mich schon in England Urlaub zu machen, so in vier fünf Jahren. Ich werde für kleines Geld wie ein König umsorgt, einfach weil ich mit ein paar Euroscheinen winke

Finanzindustrie

Es gibt nur eine Konsequenz : Bei hartem Brexit die englische Finanzindustrie konsequent aussperren. Dann schauen Aaron Banks,Farage und Rees-Mogg blöd aus der Wäsche!

Zölle @Halleluja, 20:18

Lesen Sie bitte den Artikel, das steht:

"...Freihandelsabkommen ohne Zölle..."

19:39 von Autograf

@ 19:25 von Boris.1945

"Für die Beurteilung internationaler wirtschaflicher Verflechtungen sind Foristen in etwa so geeignet, wie deutsche Experten für den Coronaverlauf?" Och, als international tätiger Wirtschaftsmathematiker mit engen Verbindungen zur britischen Finanzwirtschaft finde ich die Darstellung von Karwandler recht sachgerecht. Da denken ein paar Leute wirklich so - die kleinen und mittleren Unternehmer schlagen allerdings die Hände über dem Kopf zusammen und überlegen, ob es irgendwelche schönen anderen Länder gibt, wo sie hinziehen könnten. Denn es geht Johnson nicht darum, dass es nachher funktioniert. Er möchte das Volk dazu bringen, dass es "Wir wollen den totalen Brexit" ruft - dann ist das Volk nämlich schuld. Und er ist nur der Volkstribun, der den Volkswillen exekutiert. Das kann man ihm dann doch nicht vorwerfen, oder?
///
*
*
Könnten nicht Wirtschaftmathematiker steinreich sein, wenn Sie wirklich immer alles vorher wüssten?
*
Aber Vorhersagen in D .......

Der Brexit wird kein Erfolg

...die Briten wollen aber auch gerne Ihre Waren und Dienstleistungen in die EU exportieren.

GB hat daher weitaus mehr zu verlieren als Deutschland.

GB tut mir leid.

Wartezeiten

Das müssen sie mir mal erklären, wieso gibt es keine Wartezeiten, die Waren aus der EU die rein sollen,
werden die Briten net ohne Kontrolle durchlassen, genauso wenig wird britische Ware ohne Kontrolle
in die EU einreisen dürfen, könnte ja sonst was drin sein, dies gilt für beide Seiten.
Und zur Fischerei lasst ihnen doch ihren Fisch, mal sehen wem sie den verkaufen, in GB bestimmt net,
bei der Menge die sie jetzt fangen wollen, werden sie auf 2/3 im sitzen bleiben und dann kommen
sie schon angekrochen.

Britisches Ego

GB hat ein Ego-Problem und gehört therapiert.

re einfach unglaublich

"Ohne dass die Mehrheit der EU Bürger einen Nachteil gehabt hätte, hätte man den Briten eine Ausnahme von der Arbeitnehmerfreizügigkeit gewähren können."

Weil eine Mehrheit der EU Bürger ein Recht nicht nutzt kann man es einer Minderheit ruhig wegnehmen?

Sie sind mir ja ein schöner Demokrat.

20:12 von Einfach Unglaublich

Ich will starke Nationalstaaten, mit regionalen Unterschieden, das berühmte "Europa der Regionen". Ich will keinen europäischen Einheitsstaat.
.
das würde ich jetzt auch favorisieren
kein europäischer Einheitsbrei sprich langweiliger Eintopf
sondern europäische Vielfalt
vielleicht wäre es dadurch auch nicht zu einem Brexit gekommen

re einfach unglaublich

"Die Eurokraten tun vieles gegen meine Interessen. Ich will starke Nationalstaaten, mit regionalen Unterschieden, das berühmte "Europa der Regionen". Ich will keinen europäischen Einheitsstaat."

Was Sie wollen bzw. die AfD, deren Parolen Sie hier runterbeten, wird Realität, wenn es dafür demokratische Mehrheiten gibt.

Bis dahin müssen Sie wohl den Mehrheitswillen ertragen.

"@ Bischdariel Sie meinen

"@ Bischdariel

Sie meinen sicher, das UK sei der EU gar nichts schuldig.

Respekt und Anerkennung noch einmal für Boris Johnson, der die demokratische Entscheidung des Brexit gegen alle Widerstände der EU durchgesetzt hat.

Er wird auch dafür sorgen, dass die EU wieder von ihren irrealen Forderungen Abstand nimmt."

...ja ja, immer sind die anderen Schuld...

re einfach unglaublich

"Die EU hat UK daran gehindert, eigene Handelsverträge mit anderen Staaten abzuschließen."

Hä???

Dass man als Mitglied eines Binnenmarkts und einer Zollunion nicht nach eigenem Gusto abweichende Handelsverträge schließen kann -
- ich habe das für so selbstverständlich gehalten, dass man gar nicht auf die Idee kommen kann.
Aber manche können, anscheinend.

Thorben 78 20.31

"GB hat ein Ego-Problem und gehört therapiert"
GB?Außer natürlich die lieben Nordiren, Waliser und Schotten- das sind doch die Guten;-)

re thorben 78

"GB tut mir leid."

Mir nicht - als Staat.

Die jungen Engländer, die Schotten und Nordiren, die gegen Ihren Willen diesen Unfug mit allen negativen Folgen mitmachen müssen, die schon.

20:31 von Thorben 78

Britisches Ego
GB hat ein Ego-Problem und gehört therapiert.

.
einfach mal abwarten
ob ohne der Klotz "EU" am Bein
den Briten der Wiederaufstieg zum Empire gelingt
ich habe auch so meine Bedenken.... aber
man hat schon Pferde kotzen sehen

Irritiert

Wieso haben sich die EU und GB zuletzt jahrelang getroffen und verhandelt, wenn nun schon wieder verhandelt wird?
Warum streiten die monatelang ich über den "Backstop", wenn das nur für eine kurze Übergangszeit ist?
Ich bin fassungslos, was da an Sitzungsgeldern verschwendet wird.

@ um 20:27 von Fenian

Schon im März oder Mai 2017 haben sich britische Banker mit EU - Verantwortlichen in Frankfurt getroffen und sicher alles klar gemacht, dass die Finanz - und Steuerhinterziehungsindustrie keinerlei Nachteile wegen des Brexit erleidet.
Über dieses Treffen wurde sogar hier berichtet, leider nicht über den Inhalt. Deswegen sind meine Vermutungen selbstverständlich reine Spekulation, aber sehr naheliegend.

re hallelujah: Oase oder Wüste?

>>Und nachdem die Schweiz umgekippt ist mit dem Bankgeheimnis tut sich da ein Tor auf, auf welches viele schon warten. Da kommt Geld ins Land aus der EU ohne Ende.<<

Na sicher - england als Steueroase! Eine tolle Zukunftsvision. Da kommt „Geld ohne Ende“! Man fragt sich allen Ernstes, warum sich die Volkswirtschaften überhaupt noch anstrengen. Einfach die Schleusen für alle Steuer- und Geldhinterzieher öffnen und schon ist „man“ reich!

Die sind so schlau, die Engländer - und die blöden „Eu-Eurokraten“ soooo dämlich!

Im Ernst: Das genaue Gegenteil wird eintreten! Nach den Cayman-Inseln kommen auch die Isle of Man und die Jersey-Inseln endlich auf die schwarze Liste und -sofern es Ihrem „Ratschlag“ folgt - England gleich mit. Und exakt dies wird der EU die Kontrolle über viele verlorenen Geldströme wieder zurückbringen.

re sisyphos

"kein europäischer Einheitsbrei sprich langweiliger Eintopf"

Wer Finnland, Portugal, Zypern und Litauen als Eintopf-Zutaten betrachtet, ist vermutlich noch nie weiter als bis zur Stadtgrenze gereist.

20:33 von karwandler

re einfach unglaublich

"Ohne dass die Mehrheit der EU Bürger einen Nachteil gehabt hätte, hätte man den Briten eine Ausnahme von der Arbeitnehmerfreizügigkeit gewähren können."

Weil eine Mehrheit der EU Bürger ein Recht nicht nutzt kann man es einer Minderheit ruhig wegnehmen?

Sie sind mir ja ein schöner Demokrat.
////
*
*
Demokratie ist aber auch, das die Briten gerade wegen der Freizügigkeit der Ost Eu-Länder den Brexit wollten.
*
Da muss man Ihnen also demokratisch das Gegenteil wieder aufzwingen?
*
Klar das man ja auch weiter bei Ihnen Fischen kann.
*
Was wollen die Briten eigentlich.

Hier ist so oft von Pferden....

...die Rede. Ich stelle mir gerade B. Johnson als Richard III. vor
"Mein Pferd, mein Pferd, mein Königreich für mein Pferd."

20:51 von karwandler

re sisyphos

"kein europäischer Einheitsbrei sprich langweiliger Eintopf"

Wer Finnland, Portugal, Zypern und Litauen als Eintopf-Zutaten betrachtet, ist vermutlich noch nie weiter als bis zur Stadtgrenze gereist.
//
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Wegen der Co2-Reisebilanz sollten wir uns auch in Zunkunft nicht alle Nehmerländer ständig ansehen.

re sisyphos3

"einfach mal abwarten
ob ohne der Klotz "EU" am Bein
den Briten der Wiederaufstieg zum Empire gelingt"

Ob die Queen dann wieder den Titel Kaiserin von Indien bekommt?
Sie haben seltsame Phantasien ...

@19:49 von Klausewitz: Sind die Anträge schon gestellt?

"Die anderen vier Nettozahler, die von der Leyen jetzt zur Kasse bittet werden den Briten folgen"

Da wissen Sie vermutlich mehr als wir anderen. Woher haben Sie die Infos? Nennen Sie doch mal eine Quelle für die Austrittswünsche der anderen.

Sollte tatsächlich eine Land über einen Austritt nachdenken und dafür gibt es keinerlei Anzeichen, dann wird sich dieses Land ganz schnell umentscheiden, wenn es die Folgen des Austritts für GB gesehen hat.

Aber GB geht ja angeblich einer großartigen Zukunft entgegen. Für die britischen Eliten wie Johnsond und Farrage mag das Stimmen, für den berühmten "kleinen Mann von der Straße" wird es ein bitteres Erwachen geben.

20:36 von karwandler

mit seiner Kritik sollte man nicht beleidigen

jeder hat so seine politischen Vorstellungen
die sollte man akzeptieren - so wie jeder die Mehrheitsmeinung akzeptieren sollte

wer hätte vor 50 ... 60 Jahren so eine EU gewollt ?
die Zeiten ändern sich eben
aber nicht alle Menschen passen sich diesem Zeitgeist so schnell an
hätte sich damals ein Mensch für eine EU, wie heute real, stark gemacht
wäre er mit Sicherheit auch ans Kreuz genagelt worden
denke beides ist nicht akzeptabel

Fischerei

Der Umgang mit den Fischereirechten und der Forderung nach uneingeschränktem Zugang zum europäischen Markt zeigt mal wieder, dass es den Briten nur um Rosinenpickerei geht!

20:51 von karwandler

ist vermutlich noch nie weiter als bis zur Stadtgrenze gereist.
.
gestern kam ich aus meinem jährlichen Südamerika Trip zurück
.... im Sommer dasselbe jährliche Spiel nur in Asien

vermute mal ich war in Ländern da wissen sie nicht mal wo die liegen ....

@KalliBayern (27. Februar 2020 um 16:40 Uhr)

"... weshalb gibt es eigentlich kein Referendum für uns Deutsche?"

Auch für die Briten gab es kein "Referendum" i. S. v. "verbindlicher Volksentscheid." Es gab eine unverbindliche Volksbefragung, deren Ausgang von den Brexiteers mit Lügen manipuliert und deren Ergebnis dazu missbraucht wurde, um das Land aus der EU zu treiben, wobei es zeitweise am Rande eines Bürgerkriegs zu stehen schien.

Und so etwas wünschen Sie den Deutschen allen Ernstes? Sie müssen dieses Land sehr hassen, wenn Sie den Deutschen derartige "Volksbefragungen" und derartige Ergebnisse wünschen.

@karwandler 20.51

haha, klassisches Eigentor mit Anlauf! Der user Sisyphos ist vermutlich mehr und weiter gereist als 95% der Foristen hier.
Aber das passiert, wenn man aus seinem Elfenbeinturm Beiträge anderer User nur liest, um sie herunterzumachen und sich dann an der eigenen Überlegenheit berauscht;-)

@von Schlotterstein

Wenn Sie glauben, dass Sie als Deutscher in GB in ein paar Jahren wie ein König behandelt werden, dann irren Sie sich. Man wird Sie eher aus dem Land jagen, da die Deutschen speziell in GB traditionell an allem Schuld sind.

20:55 von karwandler

Ob die Queen dann wieder den Titel Kaiserin von Indien bekommt?
Sie haben seltsame Phantasien ...
.
wenn sie Mitforisten hier nur beleidigen wollen,
ein schlechten Stil

nur die Hälfte zu zitieren ... da stand auch Zitat :
"ich habe auch so meine Bedenken.... aber
man hat schon Pferde kotzen sehen"
von daher habe ich mich klar positioniert !
dass ich das was sie mir vorwerfen eben nicht erwarte

20:58 von DB_EMD

Fischerei

Der Umgang mit den Fischereirechten und der Forderung nach uneingeschränktem Zugang zum europäischen Markt zeigt mal wieder, dass es den Briten nur um Rosinenpickerei geht!
///
*
*
Sollen die Briten am Besten weiter Einzahlen, nur auf alle Rechte verzichten?
*
Das könnte man doch fest verankern, für Austrittersuchen aus der EU?
*
Ach nein, das geht ja nicht immer, für Nehmerländer muss man sich ja was Anderes einfallen lassen.

@Einfach Unglaublich (15:54)

Die Eurokraten ...
... wollen es nicht verstehen.
Das UK ist KEIN besiegtes Land, dem man Bedingungen diktieren kann.

_____

Sie wollen es nicht verstehen. Die EU "diktiert" keine Bedingungen. Das UK hann jederzeit Drittland vom Range Aserbaidschan werden, wenn ihnen das lieber ist. Wenn die allerdings mehr wollen, dann sollte man der EU entgegenkommen.

@Gandalf21 (16:02)

Mit den Briten....
.... sind Kompromisse schwierig, weil sich immer noch für DAS Empire halten. Schade.

____

Zeit für sie, durch die harte Schule lernen zu lassen, meinen Sie nicht? Offensichtlich haben sie vergessen, dass der Versuch, den Reichtum, den das Empire beschert hat, durch den Commonwealth zu erhalten, in den 60ern gescheitert ist und man sich deshalb der EWG angeschlossen hat. Ist also Zeit, dass sie durch erfolglose Versuche, mit Indien oder Kanada vorteilhafte Deals zu schließen, daran erinnert werden. Tja, und wenn sie dann merken, dass das Verlassen der EU eine dumme Idee war: sie können ja wieder rein. Diesmal aber ohne Rabatt und zu denselben Konditionen, die für alle gelten.

re deutlich

"@karwandler 20.51

haha, klassisches Eigentor mit Anlauf! Der user Sisyphos ist vermutlich mehr und weiter gereist als 95% der Foristen hier."

Eben deshalb lege ich ihm zur Last, dass "europäische Länder ein Einheitsbrei" gedankenloses Nachplappern rechter Parolen ist.

20:54 von Boris.1945

es wird doch keiner glauben dass die globalisierte Welt interessanter oder vielfältiger wird

habe mich mit nem Kumpel verabredet, auf ein Bier ...
Adresse wusste er nicht genau aber beschrieb mit das Lokal
Bahnhof raus, gegenüber - wo der Mc Donald ist die Straße rein
dann bis zum KFC
beim Bürger King rechts abbiegen
bis zum Starbuck Cafe
100 m weiter kommt der Douglas und der Pizzahut und da dazwischen ist das Lokal
also bis Donnerstag 19:00
wer am Donnerstag nicht kam war mein Kumpel
nach ner viertel Stunde rief ich ihn an - wo er bliebe
er ganz erstaunt er wartet auch auf mich
... in Basel ich wartete in Brüssel
was ich damit sagen will, die Städte ähneln sich immer mehr
und wenn es nur noch Dinge wie Kölner Dom, Eifelturm oder Manneken Pis ist
wo unterschiede bestehen - ich finde es traurig

übrigens Dieter Nuhr mögen es mir nachsehen
es war seine "Geschichte" zu diesem Thema

@Capt.Greybeard: »derartige Ergebnisse«

»Sie müssen dieses Land sehr hassen, wenn Sie den Deutschen derartige ›Volksbefragungen‹ und derartige Ergebnisse wünschen.«

Richtig.
Und vorallem scheinen die Direktdemokraten in diesem Forum Demokratie – ähnlich der britischen Wählgewohnheiten – als eine reine »50% + 1 Stimme«-Sache zu begreifen.
Also ohne Beachtung eines ausreichenden Minderheitenschutzes.
Das kommt nämlich dabei raus, wenn man keine qualifizierte Mehrheit für sowas wie den Brexit fordert.
48,5% (der Gewählthabenden – bei damals geschätzten weit über 50%, wenndenn die lethargischen Jungen zum Referendum gegangen wären) sind bei einer Ja-Nein-Wahl eine signifikante Minderheit, deren Wille so völlig unter den Tische fällt.

Sisyphos3, mit Ihrer

Sisyphos3, mit Ihrer Vielfliegerei verstoßen Sie gegen die guten CO2-Sitten. Sie müssen nicht ständig die Grenzen ausreizen und sich darüber hinweg machen.
Ausserdem ist GB nur gegenüber und kann auch über Wasser schnell erreicht werden. Was reizt Sie noch mehr?

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