Kommentare

Tja,

... es wird eben unruhig in GB. Sicher nicht nur bei den Fischern.

Hohes Risiko für Johnson

Seine Hardliner verlangen, dass er jeglichen Kompromiss mit der EU verweigert. Dann aber kann er jeden Gedanken an ein Handelsabkommen mit Zugang zum EU Binnenmarkt streichen.

Verstehe ich gar nicht

Wie hat man das geregelt, als GB noch in der EU war? Haben die Länder die Anzahl ihrer Fischerschiffe reduziert und nun wird es mehr davon geben?

Wer hat den gefangenen Fisch wohin verkauft?

Und überhaupt: Arbeiten noch Briten auf britischen Schiffen, oder sollen sie das wieder tun?

Das es so kommt

war doch vorher klar.
Ohne harten Brexit wird nicht viel gehen mit der EU, schon wegen der Fische nicht.

Kein zurückweichen der Briten

Kein zurückweichen der Briten bitte. Es langt, wenn die EU Afrika arm fischt. Will der eurokrat Fisch, soll er ihn gefälligst den Briten abkaufen.

UK rüstet sich Fischereikonflikt

Frau v.d.L. meinte kürzlich noch , dass das UK demnächst den EU-Zusammenhalt vermissen wird ! Da bin ich sehr gespannt weil ich diesen EU-Zusammenhalt auch vermisse und auch nicht sonderlich erlebt habe ! Die sind sich doch in fast allen Punkten immer uneinig.
Außer bei Geldgeschenken da klappt es.

re wenigfahrer

"Das es so kommt

war doch vorher klar.
Ohne harten Brexit wird nicht viel gehen mit der EU, schon wegen der Fische nicht."

Ein rätselhafter Satz.
Wollen Sie sagen: mit hartem Brexit wird mehr gehen zwischen EU und GB?
Wenn ja, warum?

14:23, Bender Rodriguez

>>Kein zurückweichen der Briten bitte. Es langt, wenn die EU Afrika arm fischt. Will der eurokrat Fisch, soll er ihn gefälligst den Briten abkaufen.<<

Machen Sie sich doch bitte mal kundig, wo die britische Fischereiflotte bisher so alles herumfischte.

Dann kaufen wir den Fisch eben von den Norwegern

und Isländern.

UK, das bisher 70% seines Fangs in der EU loswurde, kann dann seinen Fisch in die USA verkaufen. Oder nach Australien.

Ohne Entgegenkommen keinen Handelsvertrag!

14:19, Tada

>>Und überhaupt: Arbeiten noch Briten auf britischen Schiffen, oder sollen sie das wieder tun?<<

Auf den schwimmenden Fischfabriken arbeiten wohl eher wenig Briten. Sollte Bojo das ändern wollen, so müssten entweder Briten zu unakzeptabel niedrigen Löhnen arbeiten, oder aber der Fisch würde teurer.

Eine lose-lose-Situation.

Wieso?

Sollen die Briten anders sein als die vom Festland?

Hier lese ich doch auch immer nur die müssen …..

So ne Münze hat halt 2 Seiten.

das könnte

"interessant" werden...

"Da waren britische und französische Fischer im Streit um Jakobsmuscheln vor der Küste der Normandie aufeinander losgefahren."

was kommt als nächstes? britische fischer, die von korvetten der Royal Navy eskortiert, in der Nordsee rumschippern, jedes "feindliche" fischerboot wird versenkt?

was ich im artikel vermisse ist die menge an fisch, die von GB an andere EU-staaten verkauft wird. von welchen summen reden wir hier? wenn Johnson die "Britain First"-karte spielen will, dann wäre es ein einfaches, einfach keinen britischen fisch mehr abzunehmen. vielleicht einfach nur noch von schottischen fischern. es wird nicht lange dauern, bis ihm die vergammelten fische in der Downing Street vor der tür liegen.

Am 06. Februar 2020 um 14:31 von karwandler

" Ein rätselhafter Satz.
Wollen Sie sagen: mit hartem Brexit wird mehr gehen zwischen EU und GB?
Wenn ja, warum? "

Schön das ich Ihnen ein Rätsel aufgeben konnte, schon mal was von Fischereirechten gehört, dazu muss man keinen Fischereischein haben wie ich.
Die Lösung kann eigentlich nicht so schwer sein, auch für Sie.
Viel Spaß beim lösen.

um es auf den punkt zu

bringen: mir geht dieses nationaltümelnde "America first" oder "Britain first" dermassen auf den senkel. noch mehr die bürger der staaten, die das auch noch abfeiern. sind die alle so dumm und sehen nicht, wohin das führt? sowas mag vor grauen urzeiten mal funktioniert haben. in einer globalisierten welt kann es nur in den abgrund führen...

Wirklich? @Bender Rodriguez

Kein zurückweichen der Briten bitte. Es langt, wenn die EU Afrika arm fischt. Will der eurokrat Fisch, soll er ihn gefälligst den Briten abkaufen.

Bei allem nötigen Respekt.. ich denke nicht das "Der Eurokrat" den Fisch für sich will. Menschen wie Sie und ich wollen den Fisch und "Der Eurokrat" versucht für die Fischer und Konsumenten Europas einen Deal auszuhandeln. Ich kann nicht verstehen wie jemand aus purem Hass oder Unverständnis auf Europäische Institutionen sich lieber selbst ins Bein schießt, nur um Recht haben zu können. Der Einzige dem Sie mit ihrer Wunschliste schaden, sind Sie selbst und ihre Nachbarn.

Ich hoffe, das Brüssel bei

Ich hoffe, das Brüssel bei den Verhandlungen ganz klare Position bezieht: "EU first." _Wir_ (EU) wollten deren Autritt nicht, deshalb erwartet auch keine Geschenke von uns!

Fischereirechte GB

werden eben als "Verhandlungsmasse" für weiteres Vorgehen ggü der EU eingesetzt werden...ein Geben und Nehmen....

14:23 von Bender Rodriguez

wo liegt ihr Problem

die EU zahlt den Afrikanern fuer ihre Fangrechte
warum kann man mit den Briten / die mit uns nicht entsprechendes vereinbaren

Fischerei spielt ...

... wirtschaftlich gesehen heute keine Rolle mehr. Aber emotional gesehen, kann man hier der EU prima eins reinwürgen. Und was ist der Brexit schon außer Emotion?

@ karwandler

Dann aber kann er jeden Gedanken an ein Handelsabkommen mit Zugang zum EU Binnenmarkt streichen.

Ich glaube, dass er das Handelsabkommen auch gar nicht ernsthaft will. Durchsetzen kann er sich nicht und Kompromiss ist nicht die Sache der Populisten.

Britische Fischer befürchten jetzt schon große Probleme

Es sind nicht die Fischer in GB, die auf Krawall mit der EU aus sind. Eine Reportage hat letzte Woche gezeigt, wie sehr gerade die britische Fischindustrie und damit natürlich auch die Fischer einen harten Brexit fürchten, geht doch ein Großteil des Fangs auf den Kontinent.

Bisher kann ich nur eines feststellen: wenn einer auf Krawall und Konfrontation geschaltet ist, dann ist es Boris Johnson. Dieses ewige Büssel-Bashing hier zeigt nur, wie wenig einige Foristen doch Ahnung haben. Hauptsache alles kaputt reden. Wir sind die Bösen, die Briten haben die Weisheit mit Löffeln gefressen. Dieser Wunsch nach Selbstzerstörung ist schon bei manchen Kommentatoren ein Fall für die Couch!

re zundelheimer

"Fischereirechte GB

werden eben als "Verhandlungsmasse" für weiteres Vorgehen ggü der EU eingesetzt werden...ein Geben und Nehmen...."

Die Brexiter gehen aber schon in Stellung, dass das "Geben" bei der Fischerei Landesverrat ist.

Das ist Johnsons Problem.

Also mal ehrlich

liebe TS Redaktion. Bitte nehmen Sie zur Kenntniss das Island kein Militär besitzt und als erstes Mitglied der NATO unter deren militärischem Schutz steht.
In den 70ern hatte Island zum großteil noch Holzboote und die Briten sind in Isländische Gewässer eingedrungen.
Nach der Intervention der USA , die sonst den wichtigen Stützpunkt Keflavik aufgebn hätte müssen ( Airbase im Süden Island`s) wurden die Briten zurückgepfiffen und Island bekam eine , meines Wissens 200 SM Schutzzohne zugesprochen.
Heute hat Island das Küstenschutzschiff THOR mir einer alten Kanone. Die Munition lagert allerdings nicht an Bord ,sondern jeder Schuß muss vom Parlament und dem Präsidenten abgesegnet werden, heisst eigentlich unbewaffnet.
Island hat KEIN eigenes MILITÄR. Ledeglich eine paramilitärische Einheit zur Terrorabwehr in Keflavik, augebildet von der GSG 9 und den Norwegern. Diese sind mit leichten Waffen ausgerüstet, nicht mal die Polzei trägt Waffen.

Fanggründe

Ich habe schon Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wem welche Fanggründe gehören. Wenn man von den üblichen 40 sm oder sogar 200 sm als Fischereizone ausgeht, dann ist klar, dass es Überschneidungen gibt, da das UK ja gar keine 200 sm von Frankreich, Holland oder Irland entfernt ist. Und bisher gab es eben EU-Fischereigründe in denen alle ihre Fangquoten hatten.

Das riecht natürlich nach Streit und ich habe keine Idee, wie man den lösen kann, wenn eine oder beide Seiten stur auf den 200 sm besteht.

Aber BJ ist groß im Stellen von Forderungen und durchaus flexibel bei den Verträgen, wie man bei der Frage der irischen Grenze schon erleben durfte.

Aber wir werden den Rest des Jahres weiter dieses Gestreite erleben. Rote Linien, Timelines, die auf keinen Fall überschritten werden dürfen und die am Ende dann doch nicht
interessieren.

Eigentlich würde es reichen, das Ergebnis im Dezember zu erfahren.

@Kowalski

"Und was ist der Brexit schon außer Emotion?"

sie verstehen es nicht, oder?

Uns zwingt niemand

@ Bender Rodriguez:
Will der eurokrat Fisch, soll er ihn gefälligst den Briten abkaufen.

Nee danke. Der Britokrat kann ihn selber essen.

Es grüßt ein Eurokrat

von Bender Rodriguez

>>"Kein zurückweichen der Briten bitte. Es langt, wenn die EU Afrika arm fischt. Will der eurokrat Fisch, soll er ihn gefälligst den Briten abkaufen"<<

Andere Länder wie China fischen in den nordafrikanischen Gewässern. Die EU ist dabei nahezu bedeutungslos.

Teurer Grenzschutz

Fließt all das durch den Brexit "gesparte" Geld möglicherweise nicht in das NHS sondern in den Grenz- und Küstenschutz? UK hat ne Menge Küste zu schützen. Hat Johnson diese Nebenkosten des Brexit mit eingerechnet in seine tollen Rechnungen über den Geldsegen, der nach dem Brexit über die Briten niederregnen wird?

14:40 von riewekooche

Dann kaufen wir den Fisch eben von den Norwegern
.
warum nicht
wenn die ein Leck auf ner Oelplattform haben
ich stehe ohnehin mehr auf Hering in Oel

Traum vom Empire

Die Fischfabrik erinnet BJ an den Geist der Seefahrer-Nation und dann kommt auch noch die globale Perspektive
Meint der das ernst?

Wo ist das Problem?

Die Briten haben in ihren Hoheitsgewässern künftig die Hand auf ihren Fanggründen. Die EU wird dort auch Fangquoten haben wollen und dafür entsprechende Gegenleistungen bringen müssen. Ein ganz normaler Deal den es auszuhandeln gilt.

Brauchen wir deshalb Theater mit seltsamen Schuldzuweisungen?

Übrigens haben die Norweger 2x einen EU-Beitritt abgelehnt, u.A. weil sie die alleinige Hoheit über ihre Fanggründe behalten wollten. In der EU wird jede Menge norwegischer Fisch gegessen, problemlos.

@Kowalski

„Fischerei spielt wirtschaftlich gesehen heute keine Rolle mehr. Aber emotional gesehen, kann man hier der EU prima eins reinwürgen. Und was ist der Brexit schon außer Emotion?“

Genau! Deswegen gab es ja auch so viel Streit darum. Erzählen sie das mal den Leuten, die damit ihre Brötchen verdienen oder den Kunden, die durchaus gern weiterhin Fisch auf ihrem Teller haben möchten.

Traum vom Empire

Die Fischfabrik erinnet BJ an den Geist der Seefahrer-Nation und dann kommt auch noch die globale Perspektive
Meint der das ernst?

Ich sehe schon wie die Wirtschaft explodiert...

wenn man Fischer mit Militär bewachen muss. Schließlich war es schon immer wirtschaftlich Fischerboote mit Geleitschutz zu versehen.

Aber genug der Ironie. Richtig lustig wird das, wenn Schottland GB verlassen sollte. Dann dürften die Fisher von little Britain wohl endgültig explodieren, während Schottland auf dem Sektor komfortable Konzessionen abgeben kann.

14:40 von riewekooche

«UK, das bisher 70% seines Fangs in der EU loswurde, kann dann seinen Fisch in die USA verkaufen. Oder nach Australien.»

USA + AUS haben ja auch beide sehr lange Küstenlinien inkl. damit verbundenen Fischerei-Hoheitszonen. Eher beides keine Länder, in die sich der Verkauf von Fischen durch GB sooo einfach wird steigern lassen …

«Ohne Entgegenkommen keinen Handelsvertrag!»

JAP ist ein Land (besser: DAS Land), in dem Fisch + Fisch + Fisch + "Was Anderes aus'm Meer" auf heimischen + den Speisekarten in Restaurants steht.

Auch Export von Fisch durch die EU nach JAP ist mit dem Freihandels-Abkommen von 04/2019 einfacher mit weniger Regularien geworden.
"Fisch hat der Japaner nie genug" …

GB würde die Freihandels-Regelungen der EU mit JAP gerne als GB alleine mit JAP unverändert übernehmen.

Aber diesen UK-Wunsch-Trawler hat JAP im Gesellschaftsspiel "Schiffe Versenken" mit einem einzigen Treffer in die Ewigen Jagdgründe der Tiefseefische befördert. Rostet da nun vor sich hin …

rer Truman Welt

Es sollte jetzt nicht jeder einzelne Aspekt eines Verhandlungspaketes herausgegriffen und emotional aufgeladen werden. Das bringt doch nicht weiter.
Es gibt Hochheitsgebiete auf Seiten aller Küstenanlieger und die sind ab nächstes Jahr zu berücksichtigen von allen Seiten. Wer, wann; 'wo fischen darf und seine Ware wohin absetzen kann oder auch nicht mehr, bleibt doch den Verhandlungen überlassen.
Blickwinkel auf die Verhandlungen -> die verbleibenden EU Länder sind von Veränderungen bzgl England, Wales, Nordirland und vielleicht noch Schottland betroffen, also Great Britain.
Die sind von Maßnahmen bzgl. (noch) 25 Ländern in der EU betroffen - z. B. Einreiseformalitäten, etc.
Das werden sie eh ab nächstes Jahr so oder so deutlich spüren. Wir ein bisschen. Also -> keep cool!

Nostalgie

Die Erinnerung an vergangene Größe bringt vielleicht Stimmen von frustrierten Nostalgikern - und davon gibt es in England offenbar noch mehr als bei uns.
Aber weder Johnson noch Höcke haben eine Idee, wie man mit der Realität umgeht.

Komma? Kommt ja nicht drauf an.

"Sie kappten sich gegenseitig die Netze, Kutter und Trawler, rammten sich gegenseitig, gelegentlich kam es sogar zu Schusswechseln. "

Das kommt davon, wenn man jemanden Korrektur lesen lässt, für den "Kutter" und "Trawler" Fremdwörter sind :)

Zu 14,59 Uhr DB_EMD

Sehe ich auch so. Es scheint, dass sich einige auf Fischerei-Nachteile für uns richtig freuen. Kann die ewige Nörgelei gegen unsere EU auch nicht mehr ertragen. Natürlich ist sie nicht perfekt, aber es gibt nichts Besseres !

15:04 von Bernardo87

Zitat:"Die Fischfabrik erinnet BJ an den Geist der Seefahrer-Nation und dann kommt auch noch die globale Perspektive
Meint der das ernst?"
Die glorreiche Seefahrernation, die erst alle Konkurrenten ( Niederlande, Frankreich, Spanien...) militärisch und/oder ökonomisch ausgeschaltet hat, um dann auf globalen Kolonienraubzug zu gehen, ist also das Fernziel des Herrn Johnson. Ich befürchte, der meint das ernst.

15:00 von dr.bashir

«Ich habe schon Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wem welche Fanggründe gehören.»

Der Deutsche-Fischerei-Verband hat zu den evtl. Auswirkungen des Brexit auf die Fanggründe bereits 2017 eine Stellungnahme verfasst:

«https://www.deutscher-fischerei-verband.de/downloads/Brexit-Praesentation.pdf»

Sieht man dort in farbigen Markierungen, welche Gebiete um GB herum andere Regelungen bekommen könnten, als es die bisherigen der EU sind.

@Am 06. Februar 2020 um 15:06 von proehi

Ganz vernünftige Sicht von Ihnen.

Das Problem ist, dass alles um die EU so dermaßen pathetisch und emotional aufgeladen ist. Aber nicht nur EU sondern allgemein Politik, Philosophie und Meinung.

Du kannst doch heute kaum noch was sagen ohne jemanden seelisch zu verletzen. Die Geldmacherei im Internet ist der Grund, denke ich. Mittlerweile ist ja jeder "connected". Ständige Bewertung, Beziehung und Aufforderung machen alle fertig. Und Politiker bekommen immer seltener aus den eigenen Reihen gesagt, das sie sich mal einkriegen sollen, weil die alle selber total drauf sind.

Dieser sich anbahnende Streit ist nur ein Beispiel...

...für die sture Hartleibigkeit, mit der
die Briten sowohl während ihrer
Mitgliedschaft, als auch während
der Brexit-Verhandlungen quasi
noch JEDEN Kompromiss abgelehnt
haben! Ich kann nur hoffen, dass sich
die EU ebenfalls eine ausreichend
große Flotte an Schutzschiffen
zulegt, die die "Insel-Fischer" aus
GB zu maßvollem und fairem
Verhalten zwingt! Boris Johnson
hat die ganze Insel derart auf Streit
gebürstet, dass es einer harten Hand
bedarf, dessen Phantastereien ganz
schnell in reale Bahnen zu lenken!!
Die Angelsachsen verstehen seid
jeher nur Stärke als "Argument",
alles Andere wird als Schwäche
ausgelegt und verleitet nur zu
noch dreisterem Verhalten!!

@KowaIski um 14:55

Natürlich Nordsee-Fischfang noch e. Rolle, aber eben kaum noch in Deutschland.
In Holland + Dänemark ist sie ein wichtiger Wirtschaftszweig, 5% des Weltfischfangs werden aus der Nordsee geholt, obw. sie nur 0,2% der Weltmeere ausmacht.
Da die Nordsee aber deutlich überfischt ist, werden die relevanten Umsätze durch den Betrieb großer Fangflotten z.B. im Nordmeer, vor Kanada oder im Pazifik erzielt.
Gerade in Städten an d. Ostküste Mittelenglands (Fischereihochburgen) haben Wähler teilw. mit überwältig. Mehrheit f. Johnson gestimmt.
Was den Brexitfetischisten in Ostengland aber wohl nicht in den Sinn kommt, ist die Tatsache, dass die EU-Quoten für die Nordsee nicht aus Lust an Bürokratie eingef. wurden, sondern weil d. Fischbestände massiv gefährd. sind.
Lt. d. Schutzstation Wattenmeer sind Garnelen + Miesmuscheln "d. einz. überlebend. Arten, die selbst massive Befischung ertragen."
Gerade hat sich die EU auf d. Absenkung d. Quoten f. Kabeljau (-50%) + Seelachs (-15%) geeinigt.

Schon komisch, dass...

...gerade die englischen Küstenstädte mehrheitlich für den Brexit gestimmt haben. Vielleicht tritt eine Ernüchterung nach dem nationaltrunkenen "Rule Britannia"- Gegröle ein, wenn festgestellt wird, dass sie ihre Fische dann selbst essen müssen, statt in der EU verkaufen zu können?
Seefahrernation? Öhm... sorry, das war einmal. Großbritannien ebenso.
Seit dem Sieg über Nazideutschland und den Musikern der 60er Jahre gelang den Briten nichts mehr.

14:19 von Tada ...Briten auf britischen Schiffen...

Mag ja sein, aber zu vermuten stünde, das ein Austritt Deutschlands aus der EU kaum mehr deutsche Fleischer auf deutschen Schlachthöfe zur Folge hätte - hier dürfte es wohl (auch) um Fischereirechte gehen und um Fangquoten. in Zukunft wird die EU dann vielleicht mehr Fisch in GB einkaufen müssen, oder eben anderswo.

@Am 06. Februar 2020 um 15:00 von nordstern 2

Keiner trägt dort Waffen?

Wie geil ist das denn? Könnten die bitte die EU regieren. Oder besser noch im UN-Sicherheitsrat die Krone bekommen? :D

Es gibt tatsächlich noch vernünftige Gemeinschaften. Leider sind es so wenige.

@proehi 15:06

"Übrigens haben die Norweger 2x einen EU-Beitritt abgelehnt, u.A. weil sie die alleinige Hoheit über ihre Fanggründe behalten wollten. In der EU wird jede Menge norwegischer Fisch gegessen, problemlos."

Das ist Unsinn, denn die Fischereiminister der EU verhandeln mit jeder neuen Quotenänderung auch mit den Ministern Norwegens. Z. B. 2014 verhandelten die Norweger mit den EU-Vertretern in Bergen, 2018 in Brüssel.
Um den Handel mit der EU nicht zu gefährden, blieb Norwegen (genau wie Island und Liechtenstein) 1995 im EWR (Europäischen Wirtschaftsraum), während die anderen EWR-Länder in die EU eintraten.
Die Norweger haben aus anderen Gründen die EU-Mitgliedschaft abgelehnt, denn im Fischerei-Bereich müssen sie sich mindestens bereits seit den späten 90er-Jahren an EU-Quoten halten.

@15:04 von Autograf

"UK hat ne Menge Küste zu schützen." Da UK eine Insel ist, hatten sie das schon immer. Das sind keine zusätzlichen Ausgaben.

Kein Frischfisch aus GB nach hartem Brexit

Sollte es zu einem harten Brexit kommen, dann gibt es nur noch Tiefkühlfisch aus GB.

Den Verkauf von Frischfisch in die EU können die britischen Fischer vergessen, denn aufgrund der langwierigen Zollabwicklungen nach einem harten Brexit, wäre jeder frische Fisch vergammelt bevor er auf einem EU-Teller landet.

“...den Geist einer Seefahrernation wiederbeleben...“

Da greift Boris Johnson aber tief ins Nähkästchen mit dem Seemannsgarn.
Indem er in “eigenen Gewässern“ fischt, wird die Seefahrernation reanimiert?
Da darf man doch sehr gespannt sein.

Natürlich ist er für dieses Jahr auf Krawall gebürstet, schließlich hat er eine Menge zu gewinnen.

Die EU zahlt den

Die EU zahlt den Afrikanern....? Ja, einen Spottpreis. Die EU lebt ausschließlich auf Kosten ärmerer. Liesse man den Afrikanern ihren Fisch, hätten die was zum essen UND was zu verkaufen.

Gb hat das schon richtig gemacht.

@proehi

"Die Briten haben in ihren Hoheitsgewässern künftig die Hand auf ihren Fanggründen. Die EU wird dort auch Fangquoten haben wollen und dafür entsprechende Gegenleistungen bringen müssen."

Umgekehrt wird ein Schuh draus:
Wenn die Briten die Nordsee-Fangquoten für die eigenen Fischer einfach erhöhen, werden sie mit EU-Handelshemmnissen in anderen Bereichen rechnen müssen. Da die teilw. schlechten Zustände der Fischbestände höhere Fangquoten kaum erlauben, ist schon allein biologisch/mengentechnisch keine höhere Quote mehr drin, es sei denn, man will best. Populationen in der Nordsee vernichten.

Die relevanten Fischarten dürften üblicherweise in der zentralen Nordsee zu finden sein + nicht in Küstengewässern, und meist nicht einmal in der Ausschließlichen Wirtschaftszone Englands. In Küstennähe lassen sich nur Garnelen + Muscheln fangen, eben weil die Nordsee jahrzehntelang überfischt wurde. Schon deshalb interessiert sich die EU nicht für Quoten i. britischen Gewässern.

Säbelrasseln!

Da plustert sich der Gockel auf, um größer und beeindruckender zu wirken.

Es bleibt die Frage, wie die EU, bzw. Deutschland darauf reagieren werden.
Es werden so oder so (mit oder ohne Handelsabkommen)
viele Arbeitsplätze in DE auf der Strecke bleiben.
Nur wenn die EU hart, ganz hart bleibt und GB isoliert und alle Handelsbeziehungen
bei einem hartem Brexit abbricht, werden die Briten begreifen,
dass der Brexit in diesem Fall eine schlechte, eine ganz schlechte Idee war.

Wenn die EU nachgibt, entsteht der Eindruck, dass der Austritt auch noch belohnt wird.
Das wäre der Anfang des Endes der EU!

Was dabei....

.... links liegen bleibt:
Den Fischen ist total schnuppe, ob nun britische, franz. oder dt. usw. Fischer den Fischgrund abmähen. Fangquoten gibt und gab es nicht ohne Grund. Sie sind nicht dafür da, den einen oder anderen Fischer Vorteile zu erschaffen. Sondern sie dienten dazu, der Überfischung und damit "Ausrottung" der Fischgründe zuvor zukommen.
Daran ändert auch ein Brexit nichts. Der Natur ist die Politik oder die jeweiligen Landes-/Seegrenzen vollkommen egal.

Die Leidtragenden

werden die Fische sein.

Spaeter die Menschen, wenn die Fischgruende leergefischt sind.

@14:23 von Bender Rodriguez

"Kein zurückweichen der Briten bitte. Es langt, wenn die EU Afrika arm fischt. Will der eurokrat Fisch, soll er ihn gefälligst den Briten abkaufen."

Da stimme ich Ihnen zu. Die EU betreibt eine aggressive Firschereipolitik gerade ausserhalb der EU insbesondere vor Afrika. Sie betreibt auch eine aggressive Aquakulturpolitik insbesondere ausserhalb der EU. Man akzeptiert alles was importiert werden kann, ohne auf die Verluste der Umwelt zu achten.

Beides steht so ganz im Gegensatz zu den Aussagen der EU Kommission zu Umwelt und Klimaschutz.

@proehi Hoheitsgewässer?

...meinen Sie die drei-Meilen Zone?
Hoheitsgewässer Das war ehedem die durchschnittliche Weite eines Kanonenschusses.... äh, im 19 Jahrhundert?

Eine völkerrechtliche Regelung gibts auch, das Seerechtsübereinkommen (SRÜ) der UN vom 10. Dezember 1982; hier wird festgelegt, dass Küstenstaaten das Recht haben, ihre Hoheitsgewässer auf bis zu 12 sm auszudehnen. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass z. B. die USA das SRÜ bisher nicht unterzeichnet haben. (Wikipedia)

Aber Britannien hat ratifiziert. Ansonsten gilt: Die Meere gehören niemand.
Also wäre ein Fischereikrieg aussergalb der 12 Seemeilen, nichts anderes als......Piraterie.

Großbritannien rüstet sich für Fischereikonflikt.......

Aber warum sich darüber aufregen,wenn EU-Schiffe nicht mehr in britischen Gewässern fangen dürfen ?
Dann können die Fangflotten ja noch mehr als bisher vor die afrikanischen oder südamerikanischen Küsten oder ziehen und dort die Menschen und Länder ruinieren.

@karwandler um 14:19Uhr

Und das halten Sie für einen sinnvollen Kommentar?? Anscheinend legen Sie nur bei anderen Foristen einen strengen Maßstab an!

15:41, Nicolaus Busch

>>Komma? Kommt ja nicht drauf an.
"Sie kappten sich gegenseitig die Netze, Kutter und Trawler, rammten sich gegenseitig, gelegentlich kam es sogar zu Schusswechseln. "

Das kommt davon, wenn man jemanden Korrektur lesen lässt, für den "Kutter" und "Trawler" Fremdwörter sind :)<<

Wirklich großartig.

Danke, daß Sie darauf hingewiesen haben. Ich hatte es überlesen.

Und da soll noch mal irgendwer behaupten, Zeichensetzung wäre nicht so wichtig.

Kein Raubbau?

Jetzt sind die Briten dann für das Meer vor ihrer Haustüre selbst verantwortlich. Wenn der Kontinent die Fisch nicht abnimmt, gibt's auch keine Überfischung. Nur wenn die Briten dumpen, dann seh ich schwarz für deren Fanggründe. Und der Profit steht bei den Brexitlern zu vordert. Man darf gespannt sein ...

@15:45 von Peter Meffert

naja, das militärisch/ökonomische "Ausschalten" der genannten Konkurrenten liegt schon etwas länger zurück....später haben sich alle auf den globalen Kolonienraubzug begeben, da waren die genannten ausnahmslos mit voller Wucht dabei....glauben sie, dass BJ das wirklich im von ihnen geschilderten Szenario ernst meint?

"Boris den Seefahrer" auf 'nem Trawler

bei 11 Beaufort in der irischen See (etwa am kommenden Sonntag)....seine Sprüche nochmal würfelfrei kloppen lassen...wär mal eine Variante.

Fisch haben wir Deutschen

Fisch haben wir Deutschen keinen, das ist klar. Aber ich weiß nur eins, das jetzt anstehende London/Brüssel-Theater unterstütze ich so weit es eben geht nicht. Fisch aus England wird eben nicht mehr gekauft. Bei Obst und Gemüse achte ich seit Jahren sehr genau darauf, dass alles aus Deutschland kommt. Bei allem, anderen folgt diese Entscheidung. Darüber kann jeder private Haushalt nachdenken. So schwer ist das nicht.

(Warum Kartoffeln aus Ägypten, Israel oder Neuseeland? Die Besten wachsen hier vor der Tür. Guten Fisch gibt´s nicht nur im UK.)

Ganz ganz schlechte Karten

@ riewekooche:
UK, das bisher 70% seines Fangs in der EU loswurde, kann dann seinen Fisch in die USA verkaufen.

Haha, diese Rechnung haben die Brexiteers aber ohne die amerikanischen Fischer gemacht. Und was war nochmal Donalds Motto? Richtig, "America first". Die Zölle werden gigantisch sein.

Britain first

Hoch lebe der Brexit, weg mit der Bevormundung durch die EU, weg mit den Fangquoten. Jetzt wird die Nordsee endlich leergefischt.

1.Senator

"...für die sture Hartleibigkeit" müßte die EU gewarnt sein. Aber nein - sie WARNT die anderen Mitgliedsländer auszutreten! Reine Erpressung!
"Auf Streit gebürstet" sollten endlich einmal die MITGLIEDSSTAATEN sein und aufwachen, denn a l l e s deutet darauf hin, daß noch mehr Souveränität abgetreten werden soll. (dankv.d. Laien)

Beim Brexit geht es nur um Gefühl, nicht um Fakten

@ Kowalski: "Und was ist der Brexit schon außer Emotion?"
@ suomalainen: "sie verstehen es nicht, oder?"

Oder er versteht es genau richtig.

16:22, Bender Rodriguez

>>Die EU zahlt den Afrikanern....? Ja, einen Spottpreis. Die EU lebt ausschließlich auf Kosten ärmerer. Liesse man den Afrikanern ihren Fisch, hätten die was zum essen UND was zu verkaufen.

Gb hat das schon richtig gemacht.<<

Und wird selbstverständlich nicht vor afrikanischen Küsten fischen, sondern sich ausschließlich auf heimische Gewässerchen konzentrieren, die große Seefahrernation...

Wer hat, der hat

@ Bernd Kevesligeti:
Aber warum sich darüber aufregen,wenn EU-Schiffe nicht mehr in britischen Gewässern fangen dürfen ?

Genau. Die Briten essen künfig eindeutig mehr Fisch (und exportieren Fischmehl nach Afrika).

Ausgleichende Ungerechtigkeit

@ Bernd Kevesligeti:
Dann können die Fangflotten ja noch mehr als bisher vor die afrikanischen oder südamerikanischen Küsten oder ziehen und dort die Menschen und Länder ruinieren.

Das gleicht sich dann ja aus, da die Briten vor Afrika fehlen, weil sie erst die Nordsee leerfischen müssen.

16:11 von Proteus

«Die Norweger haben aus anderen Gründen die EU-Mitgliedschaft abgelehnt, denn im Fischerei-Bereich müssen sie sich mindestens bereits seit den späten 90er-Jahren an EU-Quoten halten.»

Norwegische Fischereischiffe müssen sich in EU-Gewässern an die Regularien der EU halten. Innerhalb der eigenen Fischerei-Hohheitszonen aber kann NOR andere Regeln bestimmen als die der EU.

Die wohl wichtigsten sind die zum sog. "Discard" (Ausschluss, Ausschuss).

Damit wird für jede einzelne der als Fang erlaubten Fischarten festgelegt, welche Mindestgröße (Mindestlänge) für jedes einzelne Exemplar gilt.
So dass es als "fischbar" erklärt ist.

Unterhalb der Minimal-Maße müssen die Fische wieder zurück ins Meer gesetzt werden. Bei fast allen Arten sind die M-M in NOR größer als die in EU-Gewässern gültigen.

"Discard 2nd Degree" regelt in NOR "unerwünschten Beifang".
Dürfte eigentlich gar nicht gefangen werden. "Mogelt sich aber mit rein".

Hier legt NOR strenge Quoten in Relation・Fang vs. D2ndD・fest …

@Jayray

Island ist das friedlichste Lander der Erde, ganz offiziell ;-) Und die isländischen Polizisten sind der Renner auf Twitter.

@1.Senator

Wenn sie hier schon mit Angelsachsen ankommen, bedenken sie bitte, dass das germanische Stämme waren :-D Danach kamen übrigens die Normannen nach England, sind die auch so halsstarrig? ;-)

@ karwandler 14:19 Uhr

"Dann aber kann er jeden Gedanken an ein Handelsabkommen mit Zugang zum EU Binnenmarkt streichen."
Irrtum; dann kennen sie unsere "Knickpolitiker" aber schlecht.

14:11 von Garden.of.Eden

Tja,

... es wird eben unruhig in GB. Sicher nicht nur bei den Fischern.
////
*
*
Sollten nicht Fischer- , -produzenten und -verbraucher in der EU unrihug werden?
*

@Jayray

Sorry, es Instagramm nicht Twitter ;-)

Wir wollen euren Fisch nicht

Die Briten haben ihre Fanggründe jetzt für sich (und bleiben bitte aus unseren auch draußen). Ich wäre schwer dafür, dass sie auch ihren Fisch für sich behalten dürfen. Und wenn sie Fischmehl draus machen.

Ich mag die EU, aber nur eine EU mit klarer Kante. Sorry, liebe Briten, ihr hättet beim Thema Brexit nicht den Verstand abschalten sollen.

15:04 von Sisyphos3

14:40 von riewekooche

Dann kaufen wir den Fisch eben von den Norwegern
.
warum nicht
wenn die ein Leck auf ner Oelplattform haben
ich stehe ohnehin mehr auf Hering in Oel
///
*
*
Island beantragte 2009 den Beitritt zur EU. Die Beitrittsverhandlungen wurden 2010 aufgenommen und 2013 ausgesetzt.
*
Damit ist mit Norwegen mit dem Austritts GBs keinerlei Fischgrund in der Nordsewe EU.
*
Aber typisch, lieber bei Nichteingetretenen kaufen, als bei Ausgetretenen.

14:42 von fathaland slim

14:19, Tada

>>Und überhaupt: Arbeiten noch Briten auf britischen Schiffen, oder sollen sie das wieder tun?<<

Auf den schwimmenden Fischfabriken arbeiten wohl eher wenig Briten. Sollte Bojo das ändern wollen, so müssten entweder Briten zu unakzeptabel niedrigen Löhnen arbeiten, oder aber der Fisch würde teurer.

Eine lose-lose-Situation.
///
*
*
Aber wurden nicht zuerst ausschließlich GB Nachteile prophezeit?
*

Fischers Fritze fischte frische Fische!

@fathaland slim, 06.02.20 um 14:42 Uhr:

"Auf den schwimmenden Fischfabriken arbeiten wohl eher wenig Briten. Sollte Bojo das ändern wollen, so müssten entweder Briten zu unakzeptabel niedrigen Löhnen arbeiten, oder aber der Fisch würde teurer.

Eine lose-lose-Situation."

Das kann doch gar nicht sein! Der Boris Johnson hat allen Briten doch versprochen, dass er sie herrlichen Zeiten entgegenführen würde. Da können Sie doch nicht so erbarmungslos mit Fakten kommen und diese schönen bunten Seifenblasen, die der BoJo in die Luft bläst, einfach so zum Platzen bringen.

Wenn BoJo das sagt, dann werden die Briten wieder als Fischer arbeiten, zu fantastisch hohen Löhnen UND der Fisch wird dabei immer billiger, während die Fischhändler - England ist ja bekanntlich "a nation of shopkeepers" - immer besser daran verdienen werden.

Nun kommen Sie dem BoJo bloß nicht mit Fakten, das ist nämlich unfair! :-)

16:51 von r0lt0

«Aber Britannien hat ratifiziert. Ansonsten gilt: Die Meere gehören niemand.
Also wäre ein Fischereikrieg aussergalb der 12 Seemeilen, nichts anderes als......Piraterie.»

Die Grenze der Hoheitsgewässer liegt bei 12 Seemeilen "ab Küstenlinie".

Darüber hinaus gibt es eine 200 Seemeilen-Zone als: "Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) - Exclusive Economic Zone (EEZ)" nach Art. 55 des Seerechts-Übereinkommens.

Innerhalb dieser Zone können Anrainerstaaten (auch als Gemeinschaft):
"… in begrenztem Umfang souveräne Rechte und Hoheitsbefugnisse wahrnehmen, insbesondere das alleinige Recht zur wirtschaftlichen Ausbeutung einschließlich des Fischfangs …".

So sind die Fischereigewässer definiert, die die EU beansprucht.

Gemäß dieser 200-Meilen-Zone versucht AUS, illegalen Fischfang in den Gewässern der Antarktis zu unterbinden. Es liegen mehrere Inseln nahe der Antarktis, die zum Staat AUS gehören.

2 Schiffe dazu sind der AUS-Army unterstellt.
Mit Quasi-Navy-Seals-Mannschaften darauf.

Am 06. Februar 2020 um 17:58 von Wir Sofa-Revoluzzer

"Beim Brexit geht es nur um Gefühl, nicht um Fakten
@ Kowalski: "Und was ist der Brexit schon außer Emotion?"
@ suomalainen: "sie verstehen es nicht, oder?"

Oder er versteht es genau richtig."

So ist es.

Weder Kutter noch Trawler,
sondern Briten auf britischen Schiffen.

B. John oder Jon B.

Die Antwort hat Brian Wilson, kreative Kopf der Beach Boys,
mit John B. schon erklärt

„ Call for the Captain ashore (EU)
Let me go home, let me go home
I wanna go home, let me go home
Why don't you let me go home
I feel so broke up I wanna go home
Let me go home”
Ruf nach dem Captain an Land
Lass mich nach Hause gehen, lass mich nach Hause gehen!!!“

Der Text des tragischen Songs, handelt von einem mit
2
Passagieren besetzten Schiff, die betrunken in Streit geraten und einen Hafen herbeisehnten.

Könnten heute BJ und N Farage gemeint sein.

...17:44 von Wir Sofa-Revoluzzer ... Die Zölle werden ...

Ach ja, zum Glück werden Rechnungen oft genug ohne den Wirt gemacht - letztlich gilt ohnehin, nur das was zur nachhaltigen Verringerungen der Fangquoten führt ist eine gut Fischereipolitik. Da ändern auch keine nationalen Parolen etwas dran.
Es spielt nicht so eine große Rolle, ob alle in der EU sind, oder ob ein paar fehlen - wichtig ist, das die Durchschnittsproduktivität einerseits und die ökologische Nachhaltigkeit andererseits hinreichend zunehmen. Auch wenn der Kapitalismus seine Kinder frisst, sollten hier die Verhältnisse human und steuerbar bleiben.

Re 14:19 von karwandler

" Seine Hardliner verlangen, dass er jeglichen Kompromiss mit der EU verweigert. Dann aber kann er jeden Gedanken an ein Handelsabkommen mit Zugang zum EU Binnenmarkt streichen."
Kann er das streichen?
100 Milliarden Euro und allein in Deutschland wieviele Arbeitsplätze? 600 000 bis eine Million?
Viel Spaß bei der Verweigerung des Binnenmarktes. Die Briten müssen nicht in Deutschland bzw der EU kaufen.
Da sitzt Johnson wohl am längeren Hebel. Die 15 Milliarden Richtung Deutschland sind verschmerzbar für die Briten.

re mawo

"@ karwandler 14:19 Uhr

"Dann aber kann er jeden Gedanken an ein Handelsabkommen mit Zugang zum EU Binnenmarkt streichen."
Irrtum; dann kennen sie unsere "Knickpolitiker" aber schlecht."

Typisch für EU Basher ist die Behauptung "Knickpolitiker". Als ob die Verhandlungen zum Brexit-Abkommen nicht das Gegenteil bewiesen hätten.

re von Wir Sofa-Revoluzzer 18:02

Sie wissen ja Bescheid darüber,was die Briten alles tun.Oder tun sollen ? Aber ob die sich daran halten ?

Auf Granit

Die Briten werden ihren Markt für EU-Produkte abschotten. Kein Problem, aber wir kaufen dann auch nichts mehr von der Insel. Sollen sie ihr Sauerbier wo anders anbieten.

@suomalainen, 14:47 Uhr

Ihr Zitat: "um es auf den punkt zu bringen: mir geht dieses nationaltümelnde "America first" oder "Britain first" dermassen auf den senkel. noch mehr die bürger der staaten, die das auch noch abfeiern."

Das waren zwei emotionale Sätze, aber damit sprechen Sie auch mir aus dem Herzen.
Danke, das muss mal gesagt sein.

Viele der "neuen Rechten" in all diesen Ländern, Parteien und Gruppierungen, wo solche Sprüche geklopft werden, denken und handeln vor allem als nationale Egoisten.
Immer zunächst mal an sich denken, nur an ihr Land, ihr Volk, ihre Gruppe, etc...

Auch im Verhältnis zwischen Staaten, Völkern, Nationen gilt das gleiche wie im kleinen zwischen Menschen: Egoisten, die immer nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind und sich auf Kosten der Gemeinschaft profilieren wollen, sind keine angenehmen Zeitgenossen.
Wann lernt man, dass sich mit Kooperation und Fairness auch gegenüber anderen viel mehr erreichen lässt, als wenn jeder alleine sich für "the greatest" hält...?

Fisch fangen und Fisch verkaufen

Was viele hier nicht zu beachten scheinen: klar steht es den Britten frei, Fischfangrechte aus dem zukünftigen Handelsvertrag mit der EU auszuschließen – nur werden die Fische dann eben mit Zöllen belegt werden (müssen!) und wenn man dann noch Zollformalitäten aufzieht, die jede Lieferung um 1-2 Tage verzögert, sitzen die Britten eben auf ihren Fischen und können sie selber essen.

Einen Vorgeschmack davon haben die Fischer von Guernsey ja schon in den letzten paar Tagen bekommen: die haben zwar die französischen Fischer aus ihren Fanggründen vertrieben, durften dann aber die Fische nicht in franz. Häfen anlanden. Fisch verrottet… nix gewonnen.

18:31, Boris.1945 @ 14:42 von fathaland slim

Bitte lesen Sie noch einmal das, was ich schrieb.

Ihre Antwort darauf hat damit nämlich nichts zu tun.

@18:21 von Boris.1945

Damit ist mit Norwegen mit dem Austritts GBs keinerlei Fischgrund in der Nordsewe EU.

Könnten Sie diese Aneinanderreihung von Worten bitte in einer für einen durchschnittlich gebildeten Deutschen verständlichen Sprache wiedergeben oder ein Mitleser diesen in selbige übersetzen?

An die Nordsee grenzen die EU-Länder Belgien, Niederlande, Deutschland, Dänemark und, da der/das Skagerrak ein Nebenmeer der Nordsee ist, sogar Schweden.

@karwandler, 14:19

„Seine Hardliner verlangen, dass er jeglichen Kompromiss mit der EU verweigert. Dann aber kann er jeden Gedanken an ein Handelsabkommen mit Zugang zum EU Binnenmarkt streichen“

Ich fürchte, das ist Johnson und seinen Hardlinern schnurzegal. Genauso wie die Konsequenzen, die das für „seine“ Bevölkerung haben wird. Denen dürfte es allein darum gehen, für sich selbst „rauszuholen“, was geht. Genauer: ihre persönlichen Gelüste zu befriedigen.

@schabernack Danke. Gut Zu wissen....

.....na dann ziehen wir mal die 200 Meilen-Zone Irlands auf der Landkarte. Dann fügen wir Deutschland ebenfalls die 200 Meilen hinzu. Und Polen. Wie sieht die Sache denn dann aus?
Nun müssten wir lediglich noch unsere Fischtrawler mit Kanonenbooten gegen die Piraten schützen.

@ 16:18 von Bernburger49

Bisher mussten sie ihre Küsten aber nicht schützen, denn UK war von prosperierenden Ländern umgeben - wer wollte denn nach UK? Wenn jetzt der irrsinnige Aufschwung im UK kommt und in der EU alles zusammenbricht, werden tausende verzweifelte, halb verhungerte Europäer über die irische See und über die Nordsee auf wackeligen Booten nach UK strömen. Aber vielleicht haben die Engländer Glück, und Schottland trennt sich, dann ist man ein riesiges Stück Küste und Fisch- und Ölgründe los. Und kann sich völlig aufs Dartspielen konzentrieren.

19:13 von fathaland slim

das sie jetzt auch experte für fischfang sind, überrascht dann schon. ok, sie sind ja auch vollprofi im finanzwissen (siehe GE im DAX)

@ karwandler um 19:00

"Typisch für EU Basher ist die Behauptung "Knickpolitiker". Als ob die Verhandlungen zum Brexit-Abkommen nicht das Gegenteil bewiesen hätten."

Welche Verhandlungen wurden denn bezüglich des BREXITs geführt? Das würde ich gerne mal von einem verblendeten irregeleiteten EU-Fanatiker lesen wollen. Kennen Sie einen?*

* Ihr Rettungsanker. Immerhin schließt der Thread möglicherweise gleich.

re hallelujah

"Re 14:19 von karwandler

" Seine Hardliner verlangen, dass er jeglichen Kompromiss mit der EU verweigert. Dann aber kann er jeden Gedanken an ein Handelsabkommen mit Zugang zum EU Binnenmarkt streichen."
Kann er das streichen?
100 Milliarden Euro und allein in Deutschland wieviele Arbeitsplätze? 600 000 bis eine Million?
Viel Spaß bei der Verweigerung des Binnenmarktes. Die Briten müssen nicht in Deutschland bzw der EU kaufen."

Und die EU muss nicht in GB kaufen. Ihre Zahlen sind Augenwischerei. Wieviel % der GB Exporte gehen in die EU, wieviel % der EU Exporte gehen nach GB? Das drückt das Verhältnis aus, wer von welchem Marktzugang stärker abhängig ist.

18:35 von CaptainGreybeard

«Fischers Fritze fischt frische Fische!»

Klingt auch auf Englisch gut:

«Fisher"s Fritz fishes fresh fish.»

Müsste als Wortspiel auch Boris The Fisherman gefallen.
Macht er doch selbst gerne welche:

«Bung a bung for Big Ben bong.»

"Lass eine Münze springen für das Läuten der Glocken von Big Ben."

Zum Einläuten der Stunde des Brexit am 31.01.
Wurde ja nix draus. Irgendwie wohl marode in Restauration …
das Geläut im Beg Bin momentan.

Aber das Wortspiel dazu ist top.

Steht Boris The Fisherman Captain Trump an Populär-Anbiederung kaum nach. An Redegewandtheit aber weit vor. Was es zwar sprechlich sehr viel interessanter, politisch aber auch noch unerfreulicher macht …!

Humorlose Europäer

Wenn französische oder niederländische Fischer nicht mehr in britischen Hoheitsgewässern fischen dürfen, dann können französische oder holländische Hafenarbeiter beim Anlanden britischer Handelsschiffe relativ humorlos regieren. Da bleibt eine britische Ladung Fisch schon mal ein paar Tage liegen. Ooops, das riecht ja zum Himmel.

@ fathaland slim um 14:42

"Auf den schwimmenden Fischfabriken arbeiten wohl eher wenig Briten. Sollte Bojo das ändern wollen, so müssten entweder Briten zu unakzeptabel niedrigen Löhnen arbeiten, oder aber der Fisch würde teurer.

Eine lose-lose-Situation."

Das die Arbeitsanforderungen auf diesen Schiffen mehr als miserabel sind, scheinen "Linke" Ihres Schlages mehr als gleichgültig hinzunehmen. Warum sollten denn keine Mindestlöhne auch auf Kuttern angeboten werden, die Fische in dieses Ding importieren? Wo bleibt denn da Ihre mächtige, tolle EU? Warum schafft sie keine Win-win-Situationen für die Bürger???

19:13 von fathaland slim

18:31, Boris.1945 @ 14:42 von fathaland slim

Bitte lesen Sie noch einmal das, was ich schrieb.

Ihre Antwort darauf hat damit nämlich nichts zu tun.
////
*
*
Lose-lose-Stuation, widerspricht also nicht versprochener, einseitiger Belastung?

Ja, ja, diese teuflische EU!

"Kein zurückweichen der Briten bitte. Es langt, wenn die EU Afrika arm fischt. Will der eurokrat Fisch, soll er ihn gefälligst den Briten abkaufen." @Bender Rodriguez
.
Da durften EU-Fischer in "britischen" Gewässern fischen, da durften britische Fischer in Nord- und Ostsee fischen. Ja wer kann denn mit so einem Durcheinander leben? Und Fangquoten gab´s auch noch, verflixt noch mal. Das war ein Tohuwabohu wie beim Turmbau zu Babel. - Nee, ne! Das wird nu alles viel einfacher, sischer doch!

@ Hallelujah

Viel Spaß bei der Verweigerung des Binnenmarktes. Die Briten müssen nicht in Deutschland bzw der EU kaufen.

Niemand muss bei uns kaufen. Wir sind nicht Exportweltmeister, weil wir andere Länder zum Kaufen erpressen. Das tun sie schon freiwillig.
Aber wir müssen natürlich auch nicht in GB kaufen. Ich wüsste auch nicht was.

re pilepale

"@ karwandler um 19:00

"Typisch für EU Basher ist die Behauptung "Knickpolitiker". Als ob die Verhandlungen zum Brexit-Abkommen nicht das Gegenteil bewiesen hätten."

Welche Verhandlungen wurden denn bezüglich des BREXITs geführt?

Lesen Sie erstmal richtig "zum Brexit-Abkommen".
Und noch mehr Nachhilfe gibt's nicht.

19:31 von karwandler

re hallelujah

"Re 14:19 von karwandler

" Seine Hardliner verlangen, dass er jeglichen Kompromiss mit der EU verweigert. Dann aber kann er jeden Gedanken an ein Handelsabkommen mit Zugang zum EU Binnenmarkt streichen."
Kann er das streichen?
100 Milliarden Euro und allein in Deutschland wieviele Arbeitsplätze? 600 000 bis eine Million?
Viel Spaß bei der Verweigerung des Binnenmarktes. Die Briten müssen nicht in Deutschland bzw der EU kaufen."

Und die EU muss nicht in GB kaufen. Ihre Zahlen sind Augenwischerei. Wieviel % der GB Exporte gehen in die EU, wieviel % der EU Exporte gehen nach GB? Das drückt das Verhältnis aus, wer von welchem Marktzugang stärker abhängig ist.
///
*
*
Sicher das die Rest-Eu diese Zahlen begreift, beim Handelsbilanzdefizit der USA hatten sie doch schon Probleme.
*
(Kobolt, Pendlerpauschale selbst bei Co2 haben doch Experten Probleme)

Die EU hat's nicht kapiert

Es ist die EU, die etwas von den Briten will. Daher sind Maximalforderungen und Michel Barnier als Unterhändler völlig fehl am Platz.

Besonders Deutschland will GB nicht als Absatzmarkt verlieren. Den Unternehmen ist eine Arbeitnehmerfreizügigkeit dagegen völlig egal.

VW und Co. werden sich von Brüssel das Geschäft mit dem UK nicht vermiesen lassen - zu Recht.

@ Pilepale

Welche Verhandlungen wurden denn bezüglich des BREXITs geführt?

Johnson war bei Mays Verhandlungen eher unbeteiligter Außenminister ohne Ahnung. Dann hat er die 2. Etappe der Verhandlungen als PM erst ein bisschen verpennt und wollte dann in Nachtverhandlungen alles rausreißen. Hat aber dann doch nicht in seinem Sinne geklappt. Fakten sind ihm zu kompliziert.

Das würde ich gerne mal von einem verblendeten irregeleiteten EU-Fanatiker lesen wollen. Kennen Sie einen?*

Seien Sie getrost, neben dem User karwandler gibt es auch weitere "EU-Fanatiker".

@19:35 von Wir Sofa-Revoluzzer

Da bleibt eine britische Ladung Fisch schon mal ein paar Tage liegen. Ooops, das riecht ja zum Himmel.
Und leider fehlt dann der gallische Fischhändler in einem kleinen, gallischen Dorf die diese Ladung extra mit einem Ochsenkarren aus Lutetia (ups, das heißt ja heute Paris) herankarren lässt.

@ suomaleinen

Aber die EU Tümelei, EU First oder der heilige Binnenmarkt geht Ihnen nicht auf die Nerven?

Mir geht die Arroganz von Brüssel auf die Nerven. Sie ist eben nicht die allein selig machende Union und läuft nationalen Interessen teilweise völlig zuwider.

Go strong, Britain!

@ karwandler 19:00 Uhr

" Als ob die Verhandlungen zum Brexit-Abkommen nicht das Gegenteil bewiesen hätten."
Beinhaltet das Brexit Abkommen nicht auch den aktuellen Status für ein Jahr festzuschreiben und beinhaltet das Thema zu Fischfang nicht genau den Status aktuell zu ändern?!
Von welchem bewiesenem Gegenteil sprechen sie überhaupt?

19:17 von r0lt0 / @schabernack

«Danke. Gut Zu wissen … na dann ziehen wir mal die 200 Meilen-Zone Irlands auf der Landkarte. Dann fügen wir Deutschland ebenfalls die 200 Meilen hinzu. Und Polen. Wie sieht die Sache denn dann aus?»

Die 200-Seemeilen-Zonen der EU-Mitgliedsstaaten "gehen in einander auf". Bspw. "überlappen" sich die 3 derartigen Zonen von POL / FIN / SWE in der Ostsee. Bspw. die 3 von DEU / BEL / NL in der Nordsee.

"Nur von den Außen-Staaten" erstecken sich tatsächlich 200 Seemeilen in die Nicht-EU-Gewässer. Da wieder mit Ausnahme der Länder, die wie NOR zwar nicht in der EU, aber Mitgliedsland im EWR sind. Ist NOR aber bisher das einzige Land, bei dem es so ist.

Mitunter "very tricky", wenn sich 200 Meilen Zonen überlappen. Wie bspw. in der Bucht vor der Stadt "Piran" in Slowenien. Trotz der EU-Mitgliedschaft von SLO + Kroatien überlappen sich dort gar die 12 Meilen Zonen der Hoheitsgewässer.

Streitigkeiten nicht beigelegt.

Zu den EU-Fischerei-Gewässern:
Schauen Sie meinen Beitrag (15:56) …

@ Kowalski

Die Austrittsverhandlungen zeigten doch deutlich, dass die EU überhaupt nicht kompromissbereit war. Sie hat Theresa May mit dem Standpunkt "diesen Vertrag oder keinen" verschlissen

Boris Johnson hat dies früh erkannt und ist als Minister unter May zurückgetreten. Als Premier hat er gezeigt, wie man mit der halsstarrigen EU umgehen muss.

Volle Anerkennung und Respekt!

re autograf

"Bisher mussten sie ihre Küsten aber nicht schützen, denn UK war von prosperierenden Ländern umgeben - wer wollte denn nach UK? Wenn jetzt der irrsinnige Aufschwung im UK kommt und in der EU alles zusammenbricht, werden tausende verzweifelte, halb verhungerte Europäer über die irische See und über die Nordsee auf wackeligen Booten nach UK strömen."

Vorsichtshalber müssten Sie schon das Ironie flag setzen. Hier laufen welche rum, die nehmen das für bare Münze.

19:24, Karl Napf

>>19:13 von fathaland slim
das sie jetzt auch experte für fischfang sind, überrascht dann schon. ok, sie sind ja auch vollprofi im finanzwissen (siehe GE im DAX)<<

Was habe ich mir unter GE im DAX vorzustellen?

@19:45 von Wir Sofa-Revoluzzer

Aber wir müssen natürlich auch nicht in GB kaufen. Ich wüsste auch nicht was.

Nun, ich werde den schottischen Whisky etwas vermissen, allerdings hat da die Republik of Ireland als EU-Mitglied auch trinkbare Whiskeys. Und die Polen brennen einige exzellente Wodkas. Und ob die tapferen Schotten nicht doch ganz schnell wieder an die EU-Tür klopfen werden... Ich halte das Szenario nicht für unwahrscheinlich und damit ist der Nachschub gesichert.

19:45 von Wir Sofa-Revoluzzer

« Aber wir müssen natürlich auch nicht in GB kaufen.
Ich wüsste auch nicht was.»

"After Eight", Fisch mit Pfefferminz-Soße … und Rugby-Bälle …

re einfach unglaublich

"Es ist die EU, die etwas von den Briten will."

Und Johnson will eigentlich gar nichts, nur ungeregelten Zugang zum Binnenmarkt.

Praktisch eine Kleinigkeit.

19:37, Pilepale @ fathaland slim um 14:42

>>Das die Arbeitsanforderungen auf diesen Schiffen mehr als miserabel sind, scheinen "Linke" Ihres Schlages mehr als gleichgültig hinzunehmen.<<

Sie erwarten wirklich, daß ich mit jemandem, der derart wüste, jeglicher Grundlage entbehrende Unterstellungen absondert, diskutiere?

@ karwandler um 20:15

>>Und Johnson will eigentlich gar nichts, nur ungeregelten Zugang zum Binnenmarkt.

Praktisch eine Kleinigkeit.<<

Und das Ding will ebenfalls praktisch gar nichts. Nur das UK die EU formal zwar verlässt, das gleiche UK aber komplett in dem gleichen Binnenmarkt bleibt ohne Stimmrecht.

Praktisch eine Winzigkeit für Fanatiker!

@ Einfach Unglaublich

Die EU hat's nicht kapiert. Es ist die EU, die etwas von den Briten will.

Häääh? Nicht, dass ich wüsste.

@ Kowalski

Sie wissen aber schon dass "Eurokrat" ein Schimpfwort ist, das gerne von Euro-kritischen Bürgern gebraucht wird.

Bei Linken ist das völlig verpönt.

@ karwandler um 19:51

"Lesen Sie erstmal richtig "zum Brexit-Abkommen".
Und noch mehr Nachhilfe gibt's nicht."

Welche Verhandlungen "zum Brexit-Abkommen" gab es denn bitte? Kommen Sie. Bitte! Ich lerne doch so gerne von Ihnen dazu.

@Einfach Unglaublich

wenn ihnen die freizügigkeiten der EU so missfallen, all die vorzüge, von denen sie tagtäglich profitieren, warum leben sie dann noch in der EU? GB kann bestimmt noch den ein oder anderen populisten-abfeirer gebrauchen, der sich von seinem "idol" sagen lässt, was er zu denken hat.

@ Einfach Unglaublich

Die Austrittsverhandlungen zeigten doch deutlich, dass die EU überhaupt nicht kompromissbereit war.

Natürlich war sie das.


Sie hat Theresa May mit dem Standpunkt "diesen Vertrag oder keinen" verschlissen

Den Vertrag haben nicht nur EU Unterhändler verhandelt, es waren auch ebenso viele Briten dabei. Und T. May hat dem Vertrag aus freiem Willen und im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte zugestimmt. Wenn Sie verschlissen wurde, dann sicher nicht von der EU. Die EU darf auch mal standhaft sein.
Oder?

@19:53 von Einfach Unglaublich

Es ist die EU, die etwas von den Briten will. Daher sind Maximalforderungen und Michel Barnier als Unterhändler völlig fehl am Platz.

Nun ja. Es ist nicht nur die EU, die etwas will. Die Briten wollen ja auch weiterhin Zugang zum EU-Binnenmarkt. Und da ist es ähnlich, wie im Deutschen Alpenverein: Entweder, sie sind Mitglied und übernachten inclusive Bergsteigeressen auf deren Berghütten günstig, oder sie sind kein Mitglied, dann kostet die Übernachtung und ggf. das Essen halt etwas mehr.

@ Einfach Unglaublich

Als Premier hat er gezeigt, wie man mit der halsstarrigen EU umgehen muss.

Politisch hat er gar nichts gezeigt. Weil er sich nicht auskennt.
Furore hat er höchstens mit seiner Frisur gemacht.

@ Sofa revol

Was für ein dummes Lachen.

Trump hat längst erklärt, dass er den Briten ein erstklassiges Freihandelsabkommen anbieten wird.

Als Brexit Befürworter wird er seinen Freund nicht im Regen stehen lassen.

@ Einfach Unglaublich

Boris Johnson hat dies früh erkannt und ist als Minister unter May zurückgetreten. Als Premier hat er gezeigt, wie man mit der halsstarrigen EU umgehen muss.

EU-Bashing vom Feinsten?

@20:14 von schabernack

"After Eight", Fisch mit Pfefferminz-Soße … und Rugby-Bälle …

"After Eight" gehört schon längst der schweizerischen Nestlé S.A., bei der Rugby-Weltmeisterschaft siegten im Finale die südafrikanischen "Springboks" mit 32:12 (12:6) gegen die englische Mannschaft. Und Wildschwein (ich nenne mein Wildschwein immer Fisch) mit Pfefferminz-Soße: um einen adipösen Gallier zu zitieren: "Das arme Schwein!"

Das wird eng für die Exporte.

@ suomaleinen

Weil ich gegen Migration bin!

Und mich dafür einsetze, dass die Fehlentwicklungen der EU wieder zurückgenommen werden.

@ Pilepale

Welche Verhandlungen "zum Brexit-Abkommen" gab es denn bitte?

Wo waren Sie denn die letzten beiden Jahre?

@ Sofa

Dass Sie das nicht wissen erstaunt mich nicht.

(Hääh lässt da tief blicken).

20:07 von MKir13

«Nun, ich werde den schottischen Whisky etwas vermissen, allerdings hat da die Republik of Ireland als EU-Mitglied auch trinkbare Whiskeys.»

Ich gehe davon aus, dass sich "Whisley-Dealer" in der EU vor Ablauf der Übergangsfrist Ende 2020 "gut" mit Whiskey-Vorräten eindecken werden, die sie vor dem 31.12.2020 geliefert bekommen.

Wie viele Euro (Prozente) durch Zoll-Aufschläge Scotch Whisley teurer werden könnte, weiß ja auch noch niemand zu sagen.

Und der Import aus dem UK in die EU wird ja auch nicht untersagt werden.

Competely relaxed. Ich als Nicht-Whiskey-Trinker.
Aber auch in Lutetia wird wohl so manches dann teurer …!

@ fathaland slim um 20:20

>>Sie erwarten wirklich, daß ich mit jemandem, der derart wüste, jeglicher Grundlage entbehrende Unterstellungen absondert, diskutiere?<<

Ich habe keinerlei Erwartungen, was Sie angeht!

@ Einfach Unglaublich

@ Kowalski Sie wissen aber schon dass "Eurokrat" ein Schimpfwort ist, das gerne von Euro-kritischen Bürgern gebraucht wird.

Soso, das ist mir jetzt ja ganz neu.
Sorry, dass ich so frei war, das ins Lächerliche zu ziehen.

re von Wir Sofa-Revoluzzer 19:08

Na,denn ist ja alles klar.Aber warum drückt sich aus Ihren Zeilen so eine Wut aus ?

20:47, Einfach Unglaublich

>>
Trump hat längst erklärt, dass er den Briten ein erstklassiges Freihandelsabkommen anbieten wird.

Als Brexit Befürworter wird er seinen Freund nicht im Regen stehen lassen.<<

Sie meinen, er mache auf Freundschaftsgründen eine Ausnahme beim America first?

Wie rührend.

Mir kommen die Tränen.

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