Ihre Meinung zu: Grönland und die Chancen des Klimawandels

12. Januar 2020 - 12:59 Uhr

Auf der größten Insel der Welt verändert sich das Klima dramatisch: Allein im Sommer 2019 verlor Grönland 320 Milliarden Tonnen Eis. Doch die Grönländer sehen den Klimawandel durchaus positiv. Von Christian Stichler.

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Kommentare

Kleingeld für Grönland

Klar warum Trump Grönland für Kleingeld kaufen wollte, es weiß nur al zu gut über den Klimawechsel bescheid. Hoffentlich wird Grönland nicht zum nächsten Kriegsgebiet , denn Öl und Gas sollten reichlich vorhanden sein.

Bei Geld hört die

Bei Geld hört die Freundschaft auf. Grönland hat gerne die Subventionen von Dänemark genommen, aber jetzt, da sie zu Geld kommen, wollen sie die Unabhängigkeit.

Anstatt den Dänen einen Teil zurück zu zahlen wollen die Grönländer alles für sich. Typisch für die Gier der Menschen.

Die Einen stöhnen

über die Hitze durch die Klima Erwärmung,den Anderen erfreut es. Für die Grönländer ergeben sich viele neue Einnahmen Quellen wie z.B. an Bodenschätze heran zu kommen. Grönland ist Gewinner der Erderwärmung. Siberien üb rings auch.

typisch Mensch

2017 wurde ein neuer Containerhafen eingeweiht.

Gleich drei Flughäfen werden derzeit erweitert beziehungsweise neu gebaut.

... viele Touristen kommen ...

Hier mal wieder ein Beispiel, dass den Hauptantrieb menschlicher 'Entwicklung' schonungslos offenlegt - Geld.

Und ich dachte schon, Klimaschutz geht durch Verzicht - wie naiv.

"Der Rückgang ist dramatisch"?

Nein, er ist enorm, aber nicht "dramatisch".

Man kann daraus zwar ein Drama machen, die Grönländer machen daraus eben eine Chance durch Anpassung.

so sind wir halt

jede Katastrophe ist uns willkommen, wenn sie uns was einbringt. Die Leute werden dereinst noch Aussichtsplätze vermieten, von denen aus man den Kometen besser sehen kann, der uns ein paar Tage später vernichtet.

Also,...

wenn die Grönländer sich anpassen können und sich freuen, sollten wir das jetzt auch tun und uns nicht mit Diskussionen über die Verhinderung des Unmöglichen aufhalten. Packen wir es an!

Der Mensch...

ist eben gierig und böse. Das einzige was Schlimmeres verhindert, ist die Vernunft, die uns von anderen Lebewesen unterscheidet.

Wandel als Chance

Die Einen sehen die Katastrophe und reden von Notstandsgesetzen, Andere sehen eine Chance.

12:20 von frosthorn

so sind wir halt

jede Katastrophe ist uns willkommen, wenn sie uns was einbringt. Die Leute werden dereinst noch Aussichtsplätze vermieten, von denen aus man den Kometen besser sehen kann, der uns ein paar Tage später vernichtet.
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Und es wird immer noch Leute geben, die ideologich dafür prädestiniert sind, dorthin zu fliegen.

Alles relativ

Auch die Alpennationen haben Ähnliches vor über hundert Jahren erlebt: in den oberen Tal- und vor allem Talschlussregionen war man erleichtert über den Stillstand resp. nachfolgenden Rückzug der Gletscher, die vorher die Lebensgrundlage der Talbewohner bedrohten.
Eine allgemeine Prognose zur Entwicklung des Weltklimas und der Auswirkungen in den verschiedensten Regionen der Welt mag ich mir nicht anmassen, jedoch begrüsse ich jeden Ansatz, der sich mit verändernden Rahmenbedingungen pragmatisch auseinandersetzt.

re tada

"Man kann daraus zwar ein Drama machen, die Grönländer machen daraus eben eine Chance durch Anpassung."

Das ist zwar schön für die Grönländer - aber die Millionen Menschen aus den Gegenden, wo man sich nicht mehr anpassen kann, werden sicher keine neue Heimat in Grönland finden.

Grönland profitiert also von

Grönland profitiert also von der Klimaveränderung, aber lernen sie auch daraus?

Bau-Boom und Ausbeutung der Bodenschätze wird wie immer nur zur schnellen Gewinnmaximierung vorangetrieben. Anstatt sich den bekannten Folgen des schnellen gewissenlosen Wachstums zu beschäftigen, macht man lieber die gleichen Fehler.

Jetzt wird

einiges klarer, warum Trump die Insel gerne hätte, nicht nur aus strategischer Sicht.
"Bodenschätze werden leichter zugänglich. Öl, Gas, Gold, Uran, Seltene Erden - unter dem grönländischen Eis lagern wertvolle Rohstoffe.
100 neue Jobs in Goldmine" titelte kürzlich die "Grönlandsposten", die größte Tageszeitung des Landes. Eine Mine im Süden des Landes soll noch in diesem Jahr wieder in Betrieb gehen."

So hat jeder seine Sicht auf das Klima, in Ländern die wenig bedroht sind, herrscht die größte Aufregung.
Andere freuen sich eben, über mehr Reichtum und träumen von einer Selbständigkeit, ist für jeden was dabei.

re ednew

"Also,...

wenn die Grönländer sich anpassen können und sich freuen, sollten wir das jetzt auch tun und uns nicht mit Diskussionen über die Verhinderung des Unmöglichen aufhalten. Packen wir es an!"

Mehr Cabrios kaufen?

Pragmatischen Sichtweise

"Jensens pragmatische Sichtweise ist typisch für viele Grönländer."

Dieser pragmatischen Sichtweise sollten sich vielleicht einige der allzu aufgeregten Klimaängstlichen anschließen.

In anderen Weltgegenden wird es im Gegensatz zu Grönland und vielen anderen kalten Klimaten keine Gewinner, sondern Verliererer geben.

Unterm Strich und mit ein wenig differenzierendem Abstand betrachtet gibt es - wie bei bisher jeder der unzähligen erdgeschichtlichen Veränderungen - Nutznießer und Betroffene.

Lediglich die Tatsache, dass der aktuelle Klimawandel menschgemacht ist, bringt den Menschen in seiner der modernen Technik geschuldeten Allmachtsphantasie dazu, diesen Wandel rückgängig machen zu wollen.

Wie vermessen.

Wollen wir die Weltbevölkerung auf das Maß vor der Industrialisierung mal eben um 6 Milliarden reduzieren?

Anpassung ist gefragt - nicht Hysterie.
Ein wenig grönländischer Pragmatismus statt KLIMA als neurotischer Ersatzreligion.
Das sollten wir schaffen.

staune immer wieder

hier werden immer nur die gleichen pro Ansichten der Ökos veröffentlicht kaum negative ,staune immer wieder ,aber war ja zu erwarten

Ganz einfach

Schmilzt das gesamte Grönlandeis, dann steigt der Meeresspiegel um 7 Meter. Von Grönland ist dann nicht mehr viel übrig, die Niederlande gibt es nicht mehr und Hannover liegt an der Nordsee.

Bestimmt gibt es Leute die sich darüber auch noch freuen.

Der Klimawandel ist weder gut noch böse...

... es ist einfach eine Tatsache die seit 4 Milliarden Jahren existiert.
Arten die sich anpassen, überleben. Die anderen sterben aus und neue Arten füllen ihren Platz aus.
Der Klimawandel bringt nicht nur in Grönland Gutes sondern auch bei uns.
In strengen Wintern sind in Europa bis zu 100 Obdachlose erfrohren, Tausende starben bei Unfällen durch Schnee und Glatteis.
Schneereiche oder kalte Winter warten eine Belastung für Mensch und Tier, die für Heizung aufgewendete Energie war unglaublich.
Wenn dann endlich der Frühling kam waren alle glücklich darüber.
Auch mal das Positive sehen, nicht immer nur den Weltuntergang herbeireden!

@ 12:34 von karwandler

"Das ist zwar schön für die Grönländer - aber die Millionen Menschen aus den Gegenden, wo man sich nicht mehr anpassen kann, werden sicher keine neue Heimat in Grönland finden."

Ich bitte Sie.

Welch abstruse Polemik im Gegensatz zu Ihren sonstigen Kommentaren.

Die Verlierer des Klimawandels profitierten also lediglich, wenn sie eins zu eins in Grönland angesiedelt würden?

Müssen Sie da nicht selber ein wenig lachen?

Profit machen, Wohlstand mehren

@ YVH:
Grönland profitiert also von der Klimaveränderung, aber lernen sie auch daraus?

Ja, sie versuchen den Wandel wirtschaftlich möglichst profitabel zu gestalten.

Gegenden

Wo sind diese Gegenden, von denen Sie sprechen?

Während es Regionen gibt, die

Während es Regionen gibt, die vom Klimawandel profitieren, gibt es andere Regionen die darunter leiden.
Insgesamt werden mehr Regionen als praktibabler Lebensraum verloren als neuer gewonnen.
D.h. ja, regional gibt es auch Gewinner, in Summe bleibt aber ein Verlust.
Dazu kommt, dass Grönlands ökologische Entwicklung ungewiss ist. Der Auftauprozess der Böden kann sehr eigene Dynamiken entwickeln. Das Ganze geht _viel_ zu schnell!

So etwas nennt man positives Denken

da wird nicht gejammert und überlegt, wie man Rentner und Geringverdiener noch ärmer machen kann. Da werden Ideen umgesetzt und nach vorn geschaut. Für die Menschen öffnen sich neue Chancen und sie werden dort genutzt. In D geht es nur darum, möglichst viele Verbote auszusprechen. Leben ist in Deutschland nur noch für die Oberschicht möglich. Der Rest existiert nur noch.
Und wenn im Süden der Erdkugel immer mehr Gebiete unbewohnbar werden, immer weniger Lebensmittel produziert werden können, sollte man zuerst über eine Eindämmung der Bevölkerungsexplosion nachdenken. Pro Frau 8 - 10 Kinder geht nicht mehr. Da kann man noch so viel Geld in diese Länder schicken. Wenn man dort nicht begreift, wie die Zukunft aussieht, ist es irgendwie sinnlos, in Deutschland die CO2-Schraube unendlich anzuziehen. Wir retten die Welt so nicht. Da ist die internationale Politik gefragt.
Und vor allem sind Ideen gefragt und positives Denken. Man sollt sich ein Vorbild an Grönland nehmen.

Furchtbar kurzsichtige Politik

Die grönländischen Politiker unterscheiden sich nicht von Politikern in anderen Ländern. Maximierung der Einnahmen ist oberste Priorität. Da interessiert Naturschutz nicht. die grönländischen Politiker fragen sich nicht, wer die Bodenschätze abbauen wird und die vielen Gebäude bauen werden. Es sind Zugewanderte, die diese Arbeiten verrichten und nicht die heimische Bevölkerung wie die Nuuks. Grönland wird mit ausländischen Arbeitern überschwemmt und die heimische Bevölkerung (wie die Indianer in den USA) wirtschaftlich an den Rand der Gesellschaft gedrängt.

Am 12. Januar 2020 um 12:41 von karwandler

" Mehr Cabrios kaufen? "
Die Idee ist nicht so abwegig, wird aber eher von der Klientel mit mehr Geld genutzt, für Normal nicht ganz so gut.
Außerdem sind jetzt erst mal die SUVs die großen Rennen, und wer aufmerksam die Presse ließt, hat auch den Artikel gelesen mit den Preisen.
Es lohnt sich also für die Autokonzerne sehr, wie immer hat alles zwei Seiten.

Grönland macht sich

Das deutsche Gerede über einen möglichen Klimawandel ist völlig überzogen. Wir sehen ja Grönland kommt durch das Abschmelzen besser an die zahlreichen Bodenschätze. Dadurch steigt die Lebensqualität und ein bißchen wärmer hat es jeder in nördlichen Regionen.

Deutschland liegt geographisch so gut, dass wir kaum betroffen sind. Bißchen weniger Abgase, mehr Mülltrennung und Deichschutz reicht schon. Unser Boden ist für die Landwirtschaft besonders fruchtbar und viele Menschen leben gerne hier.

12:19 von schiebaer45

des einen Freud
des anderen Leid
scheinbar ne bekannte Sache

Hier sagt man : Wat den een

Hier sagt man : Wat den een sin Uhl - is den annern sien Nachtigall .

Erik der Rote

Als Erik der Rote im jahr 982 Grönland entdeckt hat (obwohl Gunnbjorn Ulfsson es hundert Jahre vorher schonmal gesehen hatte) sind Bäume in Grönland gewachsen, heute wachsen noch nicht mal Büsche. Das klima wandelt sich ...

Anders ausgedrückt:

Wenige Länder profitieren vom Klimawandel.
Aber sehr viel mehr Länder mit sehr viel mehr Einwohnern sehen einer Katastrophe entgegen.
Und das wird sich auch auf die Profiteure des Klimawandels negativ auswirken allerdings erst zeitlich sehr viel später.

@Lutz Jüncke

"Lediglich die Tatsache, dass der aktuelle Klimawandel menschgemacht ist, bringt den Menschen in seiner der modernen Technik geschuldeten Allmachtsphantasie dazu, diesen Wandel rückgängig machen zu wollen.

Wie vermessen."

Das ist nicht vermessen, sondern Realität.
Wenn wir es geschafft haben, den Klimawandel in Gang zu setzen oder massiv zu stärken, sind wir selbstverständlich auch in der Lage, ihn zu stoppen oder massiv zu bremsen.

"Wollen wir die Weltbevölkerung auf das Maß vor der Industrialisierung mal eben um 6 Milliarden reduzieren?"

Sie sitzen anscheinend der vielfach widerlegten Legende auf, dass die vielen Menschen die Ursache für den Klimawandel sind.
Das ist aber erwiesenermaßen falsch.

das ist die wahre natur

menschen profitieren von veränderungen und wenn es nun in grönland wärmer wird ist es gut für die mesnchen die dort unter harte bedingungen leben. jahre lang musste grönland verzichten und die weniogen menschen standen es durch. nun ist es an ihre zeit besser zu leben.die neider hier die alles haben und auf nichts verzichten wollen und das sind vor allem die europäer, lass die grönländer in ruhe ihren weg gehen. die natur kann nichts dafür das der dumme mensch nicht mehr flexible ist und megastädte gebaut hat und seine ölrafinerien an küstenregionen installiert hat und diese nun einmal festsitzten. wer an klimapolitik glaubt ist schon der verlierer. wer aber sich an das klima apasst ist der gewinner! und ja eines tages giebt es uns nicht mehr auf der erde so wie viele andere lebewesen vor uns. ich freue miche sehr auf grönland und das es wärmer wird, die die kälte erlebe ich hier jeden tag canada/quebec und es ist manchmal nicht mehr auszuhalten.

re lutz jüncke

"@ 12:34 von karwandler

"Das ist zwar schön für die Grönländer - aber die Millionen Menschen aus den Gegenden, wo man sich nicht mehr anpassen kann, werden sicher keine neue Heimat in Grönland finden."

Ich bitte Sie.

Welch abstruse Polemik im Gegensatz zu Ihren sonstigen Kommentaren.

Die Verlierer des Klimawandels profitierten also lediglich, wenn sie eins zu eins in Grönland angesiedelt würden?"

Abstrus ist nur, was Sie im letzten Satz unterstellen.

Dass es um den Saldo geht von denen, die gewinnen, zu denen, die verlieren, hätten Sie in meinem Kommentar eigentlich sehen können.

Und wenn wir dann mit Grönland...

Und wenn wir dann mit Grönland durch sind, dann nehmen wir uns den Mond vor.
Wohin grenzen-, schranken- und gewissenlose Gier führt, sieht man auf Bildern auf denen die gute Erde von Weltraumschrott umkreist, ja eingehüllt ist. Der Weltraum war auch mal so etwas wie unberührte Natur - clean room.
Ausbeuten(!) - Investoren wischen sich den Mund ab - den Dreck können andere wegmachen.
Schade um Grönland.

Gewinner und Verlierer

Das ist das Spiel des Lebens, der Mensch muß sich anpassen und tat die immer seit Menschen gedenken.
Das es den Klimawandel gibt und immer gab ist eine Sache, das der Mensch fast nichts dagegen machen kann die andere. Die Gewinner des Klima Wandels sind auch die welche ihr Geld damit verdienen auch wenn es nicht reell dabei zugeht.
Aber man muß sich je Älter man wird wundern wie Naiv und Dumm die Menschen sind.

@ 12:41 von karwandler

"Mehr Cabrios kaufen?"

Faszinierend, wie ein juristisch nicht ungebildeter Anhänger grüner Politik sich durch restringierte Polemik der Stilmittel der verhassten Rechten bedient.

Wie wäre es, statt nun bereits den zweiten albernen Kommentar in diesem Strang zu verfassen, sich konstruktiv an der Diskussion zu beteiligen, dass der Königsweg zur Bewältigung der Probleme durch in Teilen der Welt ansteigende Durchschnittstemperaturen nun einmal nicht in Angst und Hysterie liegt, sondern in intelligenter Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen durch die Emissionen von über sieben Milliarden Menschen?

Mit Ihrer Einstellung wäre Israel heute noch Wüste und Grönländer jammerten vermutlich über die steigenden Stromkosten aufgrund vermehrter Kühlschranknutzung ...

Das Thema ist zu substanziell, es als massenkompatible Ersatzreligion zu missbrauchen.
Und, um den Bogen zurück zu schlagen, auch wenig geeignet für Polemik im Lager der Verharmloser wie im jenigen der Hysteriker.

re beere preis

"Der Klimawandel bringt nicht nur in Grönland Gutes sondern auch bei uns.
In strengen Wintern sind in Europa bis zu 100 Obdachlose erfrohren, Tausende starben bei Unfällen durch Schnee und Glatteis."

Sancta simplicitas.

Tausende sterben bei Extremtemperaturen an Herz-Kreislauf-Versagen.

@ednew

"Der Mensch ist eben gierig und böse. Das einzige was Schlimmeres verhindert, ist die Vernunft, die uns von anderen Lebewesen unterscheidet."

Da muss ich widersprechen.
Die Vernunft hat bisher nicht dazu geführt, dass der Mensch versuchen würde, dass schlimmste Massenaussterben in der Geschichte dieses Planeten, das von ihm in Gang gesetzt wurde, auch nur ansatzweise zu verhindern.

"Also wenn die Grönländer sich anpassen können und sich freuen, sollten wir das jetzt auch tun und uns nicht mit Diskussionen über die Verhinderung des Unmöglichen aufhalten. Packen wir es an!"

Da sind Ihnen einige Fehler unterlaufen.
1. Nicht alles, was für Grönland gut ist, ist auch für uns gut.
2. Den Klimawandel zu begrenzen ist keineswegs unmöglich. Das ist nur für diejenigen unmöglich, die es gar nicht wollen.
3. Der Umgang mit dem Klimawandel wird längst angepackt. Die Begrenzung desselben allerdings bisher kaum.

Der Mensch hat es nicht verdient ...

auf diesem unbeschreiblich schönen, so einzigartigen Planeten sein Dasein fristen zu dürfen. Die Allermeisten sind bedauernswerte Kreaturen ohne einen Funken Verständnis und Respekt vor dem, was die "Schöpfung" (Evolution) an UNzähligen, UNfassbaren Geschöpfen (Pflanzen, Tiere und sonstige unterschätzte Lebenformen) über Jahrmillionen, als es den destruktiven Menschen noch nicht gab, erschaffen hat. Und da die Allermeisten nicht das gewisse Etwas besitzen, überhaupt nur die Dimension des Wunders Erde mit all seiner Schönheit und Vielfalt zu erkennen, fehlt eben auch die Empathie. Tiere und Pflanzen sind die richtigen Bewohner eines solchen Planeten, denn sie leben - WEIL sie nicht berechnend sind und vorausschauend denken können - unbewusst MIT ihrer Umwelt in Einklang. Der Mensch hat diese Ebene verlassen, als er das Steinzeitalter verlassen hat und "modern" wurde. Technischer Fortschritt bedeutete letztlich den Anfang vom Ende seiner selbst.

@frosthorn

"so sind wir halt

jede Katastrophe ist uns willkommen, wenn sie uns was einbringt. Die Leute werden dereinst noch Aussichtsplätze vermieten, von denen aus man den Kometen besser sehen kann, der uns ein paar Tage später vernichtet."

Ja, da haben Sie recht.

Ein ähnliches Szenario hat Douglas Adams übrigens schon vor Jahrzehnten mit seinem "Restaurant am Ende des Universums" beschrieben.
Auch wenn sein Humor vielleicht nicht jedermanns Ding ist - mit vielen Beschreibungen der Spezies Mensch hat er leider erschreckend richtig gelegen.

320 Milliarden Tonnen Eis

Ich mach mal die Feuerzangenbowle.
Stellen wir uns also mal ganz dumm: 320 Milliarden Tonnen Eis, wieviel ist denn das? Das ist also ein Eiswürfel, mit einem Kilometer Kantenlänge, und von diesem Eiswürfel stellen wir 320 hintereinander. Also ein Ritz im bis zu 3 km dicken grönländischen Eispanzer.

Aber 320 Milliarden Tonnen Eis klingt erst mal gut - und vor allem viel.

Mal abgesehen davon ob es stimmt, auch das sind nur Schätzungen.

Und, wie heisst es so schön, wo Licht ist ist auch Schatten. Die Grönländer haben lange genug gefroren, ich gönne ihnen auch eine oder mehrere Sommerperioden mit 20 Grad plus x im Jahr. Für eine Woche oder so, dann wirds eh wieder kalt.

12:32 - Wupeifu

>>>Die Einen sehen die Katastrophe und reden von Notstandsgesetzen, Andere sehen eine Chance.<<<

Wiederum andere betrachten die gesamte Thematik differenziert. Ein Vorteil in einer begrenzten Region geht einher mit massiven Verlusten an Lebensraum in weitaus größerem Maßstab in anderen Weltgegenden. Wie kann man so etwas ausblenden?

@Tada

">>Der Rückgang ist dramatisch"?<<

Nein, er ist enorm, aber nicht "dramatisch"."

Und das können Sie wirklich einschätzen?

Soviel ich mitbekommen habe, ist die Dynamik im Gletscher noch weitaus schlimmer als befürchtet.

12:42 von Lutz Jüncke

"Lediglich die Tatsache, dass der aktuelle Klimawandel menschgemacht ist, bringt den Menschen in seiner der modernen Technik geschuldeten Allmachtsphantasie dazu, diesen Wandel rückgängig machen zu wollen."

.-.-.-.-.-.

Also, ich habe noch von keinem einzigen Menschen gehört oder gelesen, dass er annimmt, dieser Wandel könne rückgängig gemacht werden.

Ich nehme an, dass Sie das auch noch nirgends gehört oder gelesen haben.

12:50 von Beere Preiss

"Der Klimawandel bringt nicht nur in Grönland Gutes sondern auch bei uns.
In strengen Wintern sind in Europa bis zu 100 Obdachlose erfrohren, Tausende starben bei Unfällen durch Schnee und Glatteis.
Schneereiche oder kalte Winter warten eine Belastung für Mensch und Tier, die für Heizung aufgewendete Energie war unglaublich.
Wenn dann endlich der Frühling kam waren alle glücklich darüber.
Auch mal das Positive sehen, nicht immer nur den Weltuntergang herbeireden!"

.-.-.-.-.-.-.-.-

Wer differenziert wahrnehmen und denken kann, sieht ohnehin immer beide Seiten.

Wer immer nur eine Seite sieht, neigt zum Fanatischen.
Und Fanatismus kann unsere Welt ebenfalls zerstören.

12:42 - Lutz Jüncke

>>>Anpassung ist gefragt - nicht Hysterie.
Ein wenig grönländischer Pragmatismus statt KLIMA als neurotischer Ersatzreligion.
Das sollten wir schaffen.<<<

Wie stellen Sie sich in diesem Zusammenhang australischen Pragmatismus vor?

@mikethecat

"Aber 320 Milliarden Tonnen Eis klingt erst mal gut - und vor allem viel.

Mal abgesehen davon ob es stimmt, auch das sind nur Schätzungen."

Das dürfte mehr oder weniger stimmen, da es sich dabei weniger um Schätzungen als vielmehr um Messungen mit Hilfe von Satelliten handelt.
Allerdings steht nicht dabei, ob das ein Brutto- oder Nettowert ist; aufgrund der Formulierung würde ich eher zu Brutto tendieren, so dass der Saldo über Sommer und Winter etwas geringer ist.

"Und, wie heisst es so schön, wo Licht ist ist auch Schatten. Die Grönländer haben lange genug gefroren, ich gönne ihnen auch eine oder mehrere Sommerperioden mit 20 Grad plus x im Jahr."

Sie wissen aber schon, dass das, was Sie den Grönländern gönnen, die Existenz von Millionen Menschen vernichtet?
(Nein, das ist nicht übertrieben!)

@ 12:50 Beere Preiss

Den Weltuntergang redet niemand herbei, er lässt sich auch nicht herbeireden; wer allerdings die dramatischen Boten der menschenverursachte Klimakatastrophe nicht einfach wegzureden versucht, wird nicht nur die verheerenden Brände im Amazonasgebiet und Australien, die beiden Dürresommer bei uns mit immensen Folgen für Böden, Wälder und Landwirtschaft sondern auch die explosiv ansteigenden fatalen Entwicklungen bei weltweiten Versteppungen, Überschwemmungen und dadurch - neben den kriegerischen Auseinandersetzungen - steigenden Flüchtlingszahlen in den Blick nehmen.
Mit Tatsachen, "die seit 4 Milliarden Jahren existieren", lässt sich das alles nicht erklären.

Am 12. Januar 2020 um 13:34 von DrBeyer

" Das ist nicht vermessen, sondern Realität.
Wenn wir es geschafft haben, den Klimawandel in Gang zu setzen oder massiv zu stärken, sind wir selbstverständlich auch in der Lage, ihn zu stoppen oder massiv zu bremsen. "

Ihnen ist aber schon klar, das Sie das ganz sicher nicht mehr erleben, aus mehreren Gründen.
Zum einen läuft ein Klimawandel ja auch bei 0 Emission noch nach, ehe die Kehrtwende kommen wird, das dauert ganz paar Jahre.
Und selbst wenn Deutschland oder die EU in 30-40 Jahren bei Null steht, ist das die Welt sicher nicht, denn nicht alle werden den Eifer entwickeln.
Dazu kommt noch der Bevölkerungszuwachs, die Menschen möchten auch wenn möglich auf hohen Niveau leben, also auch verbrauchen.
Also hängt alles irgendwie zusammen, auch wenn sie das negieren, viele Menschen sind auch viel Verbrauch von allem, Wasser-Energie-Lebensmittel und so weiter.
Das ist sicher nicht der alleinige Grund, aber ein Baustein ist die Menge schon, bei allen Dingen, die Menge macht es.

Einem Parasiten gleich

Die Spezies Mensch verhält sich auch anno 2020 noch genauso, wie es ein klassischer Parasit auf seinem Wirtstier macht. Er labt sich am Planeten Erde (mit all seinen Bewohnern), bis dieser abstirbt. Der traurige Unterschied zu einem Parasiten ist, dass ein Mensch von der Evolution die Befähigung zum Denken, zum vorausschauenden Handeln "geschenkt" bekommen hat. Allein er macht nichts draußen ... Dummheit gepaart mit Selbstüberschätzung und Arro- wie Ignoranz machen diese Spezies zum Unglück für die Tier- und Pflanzenwelt der Erde.

Ich habe zufällig nach der Anzahl der Menschen gegoogelt

Ich brauchte es für etwas anderes.
Ich dachte, es sind 7,5 Milliarden.
Nein, es sind aktuell 7,75 Milliarden.
Pro Jahr werden es die nächsten Jahre 78 Millionen mehr - nicht ganz die Bevölkerung von Deutschland.

Es ist tatsächlich furchtbar kurzsichtig sich nur am CO2 zu verbeißen, auch wenn ich wegen der steigenden Konkurrenz um die Ressourcen absolut für regenerative Energien bin. Nur braucht man dann auch Ressourcen, um die Akkus usw. herzustellen.

Und wie das gehen soll, dass immer mehr Menschen immer weniger verbrauchen ist mir ein Rätsel. Mit Rückkehr in die Steinzeit?

Hier was von Scinexx zu diesen Kaltwasser-Korrallen vor Grönland

Hier was zu den Kaltwasser-Korrallenriffen vor Grönland:

https://tinyurl.com/tv7h7jx
scinexx: Erstes Korallenriff vor Grönland entdeckt (Technische Universität Dänemark (DTU), 31.01.2014 – NPO)

Die Entdeckung war reiner Zufall: Vor der Küste von Südwest-Grönland haben Forscher erstmals ein ganzes Korallenriff entdeckt. Das mehrere Kilometer lange Riff liegt in 900 Metern Tiefe, es ist kalt, dunkel und es herrscht starke Strömung. Dennoch scheint dieses ungewöhnliche Riff zu florieren. Erste Fotos geben bereits erste Eindrücke aus der Tiefe, doch noch wissen die Forscher kaum etwas über diesen neuentdeckten Lebensraum.

Einige von ihnen sind schon mehr als 8.000 Jahre alt – sie begannen nach der letzten Eiszeit zu wachsen. Dass es Kaltwasserkorallen aber sogar vor Grönland gibt, das entdeckten Jørgensbye und ihre kanadischen Kollegen durch puren Zufall.

13:54 - mikethecat

>>>Das ist also ein Eiswürfel, mit einem Kilometer Kantenlänge, und von diesem Eiswürfel stellen wir 320 hintereinander. Also ein Ritz im bis zu 3 km dicken grönländischen Eispanzer.<<<

Ein Eisquader, 320 km lang, 1 km breit und 1 km hoch, und es wird jedes Jahr mehr: Ein „Ritz“??
So ist das nun einmal mit den Zahlen, man kann mit ihnen virtuos jonglieren, aber zu einer Bewertung könnte etwas gesunder Menschenverstand nicht schaden.

Auch Deutschland wird von

Auch Deutschland wird von einem Klimawandel profitieren, z.B. über geringere Heizkosten ( und dadurch geringeren CO² Ausstoss ). Ob per Saldo die Erde dadurch lebenswerter wird ist natürlich eine andere Frage. Letzlich wird es wohl immer Gebiete geben, die für eine Besiedlung nicht besonders geeignet sind, nach dem Motto: was ich an den Polarregionen gewinne verliere ich in Wüstenregionen und umgekehrt. Fazit: nur eine Beschränkung der Anzahl der Menschen und damit die Möglichkeit lediglich " lebenswerte " Räume zu besiedeln erscheint sinnvoll.

Am 12. Januar 2020 um 12:45 von Säbelzahn

Wenn in Grönland Eis schmilzt, kommt es zu einer Druckentlastung des Untergrundes, der sich anschließend (mit Zeitverzögerung) hebt.

Skandinavien war während der Eiszeiten mit einem mächtigen, z.T. mehrere 1000m mächtigen Eispanzer bedeckt - liegt heute aber nicht unter dem Meeresspiegel, weil sich die Kontinentalplatte gehoben hat nachdem das Eis weg war.

@Lutz Jüncke

"Wie wäre es, statt nun bereits den zweiten albernen Kommentar in diesem Strang zu verfassen, sich konstruktiv an der Diskussion zu beteiligen, dass der Königsweg zur Bewältigung der Probleme durch in Teilen der Welt ansteigende Durchschnittstemperaturen nun einmal nicht in Angst und Hysterie liegt, sondern in intelligenter Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen durch die Emissionen von über sieben Milliarden Menschen?"

1. Nicht alles, was Sie nicht verstehen, ist albern. Die Kommentare von karwandler waren jedenfalls nicht albern.

2. Sie haben anscheinend immer noch nicht verstanden, wo die Unterschiede in der Bewohnbarkeit der Erde liegen, falls die Durchschnittstemperatur nicht nur um 2K, sondern um bspw. 4 K steigt. Das sind in der Tat dramatische Unterschiede, die wir selbst noch in der Hand haben könnten.
Und Menschen, die darauf aufmerksam machen, als Ängstliche oder Hysteriker zu diffamieren, ist zynisch, unredlich und verachtenswert.

13:42, Lutz Jüncke @ 12:41 von karwandler

>>Wie wäre es, statt nun bereits den zweiten albernen Kommentar in diesem Strang zu verfassen, sich konstruktiv an der Diskussion zu beteiligen, dass der Königsweg zur Bewältigung der Probleme durch in Teilen der Welt ansteigende Durchschnittstemperaturen nun einmal nicht in Angst und Hysterie liegt, sondern in intelligenter Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen durch die Emissionen von über sieben Milliarden Menschen?<<

Grönland braucht sich nicht intelligent anzupassen, den das Land ist ganz offensichtlich einer der wenigen Gewinner des Klimawandels.

Die Emissionen von sieben Milliarden Menschen sind nicht das Problem, sondern die des reichen Teils der Menschheit.

Der Jubel der "Antiökos" hier im Thread ist bezeichnend. Die klammern sich an jeden Strohhalm, wenn es darum geht, die Auswirkungen des Klimawandels kleinzureden. "Angst" und "Hysterie" gehören zum Lieblingswortschatz dieser Klientel. Viele glauben, daß Reizworte Argumente ersetzen.

"Grönland wird mit

"Grönland wird mit ausländischen Arbeitern überschwemmt und die heimische Bevölkerung (wie die Indianer in den USA) wirtschaftlich an den Rand der Gesellschaft gedrängt."
... und deshalb ist Grönland auch gute beraten sich nicht zu schnell von Dänemark vollends abzuspalten. Dänemark ist zwar auch keine Weltmacht, hat aber insgesamt ein deutlich anderes Standing als Grönland.
Grönland in Eigenverwaltung würde über kurz oder lang von den üblichen Verdächtigen vereinamt werden.

13:47 von Knaus Ogeno

Wundervoll formuliert und genau auf den Punkt gebracht - leider.

Viele Kommentatoren hier ...

zeigen mit ihren Statements respektive Einstellungen zum Thema Grönland bzw. (menschengemachte) Klimaveränderung auf so "wunderbar" traurige Weise das Kernübel dieses Planeten: menschliche Dummheit und Ignoranz. Viel zu viele gestehen weder ein, dass der Mensch mit seiner umweltfeindlichen Lebensweise für all das Dilemma für die "aktuelle" Tier- und Pflanzenwelt verantwortlich ist, noch besteht wirklich die Erkenntnis, dringend vieles an Lebensweisen verändern zu müssen - allein schon aus Respekt und VERANTWORTUNG allen anderen Geschöpfen auf dieser Erde gegenüber!

um 14:06 von DrBeyer

Die Millionen von Menschen, deren Existenz jetzt vermutlich oder tatsächlich bedroht wird, haben sich auch nicht um die Probleme der Grönländer gekümmert. Das war ihnen völlig egal, warum also sollten sich die Grönländer Gedanken über Menschen ausserhalb ihres kalten Siedlungsgebiets machen.
Wir in Deutschland, besser gesagt ein kleiner Teil der Bevölkerung, meint den Stein der Weisen er- oder gefunden zu haben. Wir erklären der ganzen Welt wie sie zu funktionieren habe, selbst kriegen wir aber unsere eigenen Probleme nicht in den Griff.

Ich mag dieses großkotzige, überhebliche Getue von uns Deutschen einfach nicht.

Am deutschen Wesen.......

@DrBeyer

"Sie wissen aber schon, dass das, was Sie den Grönländern gönnen, die Existenz von Millionen Menschen vernichtet?"Am 12. Januar 2020 um 14:06 von DrBeyer

Was die "Existenz von Millionen Menschen vernichtet" ist Korruption, nicht die Klimaerwärmung.

In jedem Land dieser Erde, das keinen Schritt vorwärts kommt und sich beschwert, dass andere es ausbeuten würden, sind es vor allem hausgemachte Probleme, die den Lebensstandard unten halten.
Korruption, Traditionen und Vetternwirtschaft gepaart mit Faulheit etwas zu verändern werden nicht durch das Klima beeinflusst.

Ich habe langsam kein Mitleid mit solchen Ländern. Irgendwann muss so viel Dummheit naturgegebenen lethal sein. Das wäre ein Fall für Darwin Award, wenn nicht Unbeteiligte betroffen wären.

(Das mal abgesehen vom nötigen Umweltschutz, den ich uneingeschränkt befürworte. Ich kenne noch Straßen, auf denen Autos ohne Katalysator fuhren und man in einer Dreckswolke stand, wenn ein LKW anfuhr.)

@ 13:34 von DrBeyer

"Sie sitzen anscheinend der vielfach widerlegten Legende auf, dass die vielen Menschen die Ursache für den Klimawandel sind.
Das ist aber erwiesenermaßen falsch.
"

Interessant.

Sie halten es also für eine Legende, dass die vielen Menschen die Ursache für den Klimawandel sind.

Also doch nicht anthropogen, der ganze Klimawandel? Da wird Sie aber ganz gewiss das falsche Publikum bejubeln ...

Von dieser etwas merkwürdigen Interpretation einmal abgesehen - glauben Sie im Ernst, es gäbe keinen Unterschied bei der Emission klimaschädlicher Stoffe zwischen einer und sieben Milliarden Menschen?
Menschen, die langsam, aber sicher nicht mehr nur klimaneutral dahinvegetieren wollen, sondern durchaus auch ihre klimaschädliche Teilhabe am bei uns etablierten Lebensstandard haben wollen?

Ist das Ihr Ernst?

@DrBeyer (15:46): Enorm versus dramatisch

"Und das können Sie wirklich einschätzen?" Am 12. Januar 2020 um 13:57 von DrBeyer

Sie wissen aber schon, dass in einem Bericht erstmal keiner was einschätzen oder bewerten soll.

@um 14:06 von DrBeyer

"Sie wissen aber schon, dass das, was Sie den Grönländern gönnen, die Existenz von Millionen Menschen vernichtet?"

Das weiß er schon. Da er sich aber auf der sicheren Seite wähnt, ist es ihm egal. Das trifft auch auf den Großteil der Leute zu, die hier immer wieder plakativ den Klimawandel beschönigen, relativieren oder gar negieren.
"Nach uns die Sintflut ...", das ist deren Grundsatz.

@Gerald Muller

Am 12. Januar 2020 um 13:27 von Gerald Muller
"Erik der Rote

Als Erik der Rote im jahr 982 Grönland entdeckt hat (obwohl Gunnbjorn Ulfsson es hundert Jahre vorher schonmal gesehen hatte) sind Bäume in Grönland gewachsen, heute wachsen noch nicht mal Büsche. Das klima wandelt sich ..."

Einen Eisschild gibt es auf Grönland seit dem Pliozän-Pleistozän-Übergang (vor 2,7 bis 2,4 Millionen Jahren). Der aktuelle Eisschild ist 100 000 Jahre alt (Quelle Wiki).
Dort dürfte also schon Erik der Rote Ski gelaufen sein. Daß er das neu entdeckte Land Grönland nannte, war ein Werbe-Gag. Hätte er es Eisland genannt, wäre niemand mit ihm gekommen. Denn ein Eisland gabs ja schon. Warum also sollte man von einem Eisland zu einem anderen übersiedeln.

Im Süden Grönlands gibt es in der Gegend um Tasiusaq einen Birkenwald.

Säbelzahn

Das war auch mein Gedanke. Es weiß ja keiner, was sonst an Kettenreaktionen sich ereignen.

Eins ist sicher, die Erde überlegt so oder so, sie braucht uns Menschen nicht.

Säbelzahn

Das war auch mein Gedanke. Es weiß ja keiner, was sonst an Kettenreaktionen sich ereignen.

Eins ist sicher, die Erde überlegt so oder so, sie braucht uns Menschen nicht.

@ 13:58 von Sausevind

"Also, ich habe noch von keinem einzigen Menschen gehört oder gelesen, dass er annimmt, dieser Wandel könne rückgängig gemacht werden."

Leider gibt es derer viel zu viele.
Unter - beispielsweise - dem Schlagwort 'negative Emissionstechnologien' subsummieren sich Apologeten, die im Grundrauschen der aktuellen Hysterie im Bezug auf den Klimawandel versuchen, mit ihren Technologien genau das zu erreichen.

Und der ohnehin von Flugscham und SUV-Verteufelung geplagte Deutsche glaubt diesen Unsinn genauso, wie er meint, mit einer CO²-Abgabe und neuen Steuern wäre sein Flug, seine Fahrt, sein Heizen, sein Leben an sich schlagartig wieder klimaneutral.

Ersetzen Sie aber gern in meinem Kommentar 'rückgängig' durch 'aufhalten'.

Die Vermessenheit des Menschen, das Klima "mal eben" ändern zu wollen (weil es ja auch anthropogen erwärmt wurde), statt sich anzupassen, ist schon bizarr.

'Survival of the Fittest' heißt nun mal nicht die Fittesten, sondern die am besten Angepassten ...

@ frosthorn

Die Leute werden dereinst noch Aussichtsplätze vermieten, von denen aus man den Kometen besser sehen kann, der uns ein paar Tage später vernichtet.
Und was ist daran falsch? Anfangen kann mit dem Geld zwar keiner mehr etwas, aber die, die es sich geleistet haben hatten in ihren letzten Sekunden sicher nen geilen Ausblick und ihren Spaß und die anderen endlich mal etwas mehr Geld in der Hand. wenn der Komet kommen würde, würd ich auch noch mal so richtig die (Umwelt) Sau raus lassen und den letzten Cent auf den Kopf hauen.

Freue mich jetzt schon auf

den ersten Chianti von einen schönen sonnigen Sündhang aus Grönland.

Ironie wieder an...

@14.09- 4 Milliarden Jahre

Die Erde war zu vielen Zeiten weit unwirtlicher und menschenfeindlicher, als sie das jetzt ist oder in 100 oder 200 Jahren sein wird.

Die Grönländer haben offenbar den Bezug zur Umwelt und zur Natur noch nicht in dem Umfang verloren, wie das hierzulande viele Grünen und andere Klimahysteriker bereits haben...

Das Klima ändert sich und ja, wir Menschen tragen maßgeblich dazu bei. Ob das eine Katastrophe ist..? Das hängt sicher vom Blickwinkel ab. Wir Menschen müssen wieder lernen mit der Natur zu leben. Wir haben sie zu sehr verändert und haben nun Probleme damit, dass die Natur sich nun ebenfalls wieder verändert.

Wir müssen vieles neu denken, anders umgehen und vor allem uns anpassen. Auch mit neuen technischen Errungenschaften.

Die Hysteriker, Verbieter, Blockierer und Rückwärtsgewandten werden uns nicht retten.

*frei nach Dieter Nuhr

12:42 von Lutz Jüncke

«Dieser pragmatischen Sichtweise sollten sich vielleicht einige der allzu aufgeregten Klimaängstlichen anschließen.

In anderen Weltgegenden wird es im Gegensatz zu Grönland und vielen anderen kalten Klimaten keine Gewinner, sondern Verliererer geben.»

Neben Grönland gibt es so gut wie keine anderen kalten Klimaten, denen höhere Temperaturen Vorteile in den Lebensbedingungen der Menschen bescheren.

Die größte kalt-klimatische Region der Erde ist Sibirien.

Stärker tauende Permafrostböden gefährden die Fundamente von Häusern + Straßen + verlegten Pipelines. Die Zuverlässigkeit von Fahrwegen über Eisschichten der im Winter zugefrorenen Seen / Flüsse wird geringer. Die Dauer der Nutzbarkeit kürzer. Zwar wenig thematisiert bisher. Aber auch unabhängig von der vermehrten Emission von Methan "kein Plus für Sibirier + Russland".

Wo Klima-Anders zu noch mehr Regen führt (Südost-Asien).
Welche pragmatischen Anpassungen sollen da möglich sein?
Selbst für JAP mit sehr viel Geld nicht …

re lutz jüncke

"@ 12:41 von karwandler

"Mehr Cabrios kaufen?"

Faszinierend, wie ein juristisch nicht ungebildeter Anhänger grüner Politik sich durch restringierte Polemik der Stilmittel der verhassten Rechten bedient."

Ich würde Ihre Komplimente ja gern erwidern, aber es fällt schwer, passend Positives zu finden, wenn einer stichelnde Ironie mit Polemik verwechselt.

"der Königsweg zur Bewältigung der Probleme ... in intelligenter Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen"

Wo der Boden mangels Regen nix mehr hergibt können Sie noch so viel Intelligenz in die Anpassung stecken, es hilft nichts.

"Mit Ihrer Einstellung wäre Israel heute noch Wüste"

Heute würde auch in Israel keiner mehr kostbares Trinkwasser verwenden, nur damit man Avocados exportieren kann.

12:50 Beere Preiss

"Arten, die sich anpassen, überleben ..."
Nur hatten die Arten Tausende von Jahren Zeit. Inzwischen vollzieht sich der Wandel in Zehnjahresschritten. Da bleibt nicht mehr viel Zeit zur Anpassung. In Grönland führt die Erwärmung zum Besseren, und das ist den Menschen zu gönnen, die früher ein hartes Leben führten. Aber was ist in Afrika, wo die Wüste den Regenwald verdrängt? Soll man das Schmelzwasser der Grönland-Gletscher mit dem neugeförderten Öl in Riesentankern nach Namibia schiffen? Und wer wäre bereit, in mögliche Großprojekte zur Abhilfe zu investieren. Wieviele Menschen leben in Grönland, und wie viele in Afrika. Und wäre Grönland bereit, eine Flut von Klimaflüchtlingen aufzunehmen?
Bitte die Herausforderungen des Klimawandels nicht kleinreden! Wir alle sind gefordert, auch die Grönländer.

Vergänglich

Also werden die Grönländer so viel wie möglich beitragen zur weiteren Erwärmung:
Flugreisen, Industrie, Öl- und Gasförderung.

Wegen der gewaltigen Gewinne: Zuwanderung von Fischen, deren natürlicher Lebensraum zerstört wird (bald auch vor Grönland). Tourismus zum betrachten der schmelzenden Gletscher, bis die Hotels abgesoffen sind. Offener Boden für Agrarproduktion (ohne eine längere Vegetationsphase mangels Sonne im Winter), etc.

Die Fruchtbarsten Böden, die Landschaften mit den meisten Erntemöglichkeiten gehen verloren. Aktuell prognostiziert der Bericht für die UN, dass das BSP für Indien um 100% wegbrechen wird. Auch Deutschland hat mit 2018 einen Vorgeschmack auf kommende Jahre bekommen. In Australien brennen gerade die Obstplantagen. In absehbarer Zeit wird die Menschheit hungern. Das die Ernten in Sibirien dies ausgleichen werden ist nicht realistisch. Nur eine Ernte pro Jahr. Chancen und Möglichkeiten meint vielleicht den steigenden Bedarf nach Katastrophen.

@ wenigfahrer

So hat jeder seine Sicht auf das Klima, Genau, und ich freue mich auch, dass ich an Heizkosten sparen kann und nicht vor der Arbeit noch den Gehweg vom Schnee befreien muß, weil einige Leute zu .... sind vernünftiges Schuhwerk zu tragen und mich dann verklagen könnten. Außerdem find ich es schön auch "außerhalb der Saison" grillen zu können ohne den Terrassenheizstrahler extra befeuern zu müssen.

@12.32-Katastrophen und Notstandsgesetze

Wir müssen in der Tat aufpassen, das wir die, die Notstandsgesetze fordern, rechtzeitig einsperren und damit die Allgemeinheit vor ihnen schützen.

Natürlich alles auf rechtsstaatlichem Wege. Sofern möglich...

@12.36-Folgen gewissenlosen Wachstums..?!

Kann es sein, dass sie da übertreiben? Oder sind sie einer von diesen linken Spinnern, denn alles suspekt ist was mit Wachstum zu tun hat..?!

Möglicher Weise machen die Grönländer alles richtig und sie irren sich? Schon mal darüber nachgedacht, anstatt die immer gleichen alten sozialistischen Platten auf zu legen...?

Welche Folgen hat wirtschaftliche Entwicklung denn noch so außer dem Rückgang von Armut und Wohlstand für alle..?!

Und kommen Sie jetzt nicht mit dem Thema Klima und Ressourcenverbrauch.

13:54 von mikethecat

«Und, wie heisst es so schön, wo Licht ist ist auch Schatten. Die Grönländer haben lange genug gefroren, ich gönne ihnen auch eine oder mehrere Sommerperioden mit 20 Grad plus x im Jahr. Für eine Woche oder so, dann wirds eh wieder kalt.»

Das ist eben so sinnfrei, als gönnten Sie den Anrainern der Sahara für eine Woche oder so pro Jahr "geschlossene Schnneedecke", damit die Menschen dort mal Ski-Slalom auf den Dünen mit Schneemännern als Slalomstangen fahren könnten.

Dann wird's eh wieder warm …

Noch mal für alle Chancen seher

Die Prognosen, die ich gefunden habe, liegen zwischen 70 und 90% weniger Menschen als heute bis 2100. Für mehr Menschen reicht es dann nicht mehr. Wie der Weg dahin sich gestalten wird möge sich jeder selbst ausmalen. Prof. Radermacher, den ich als sehr optimistisch kennen gelernt habe, drückt es so aus:“Es wird sehr häßlich“.
Viele mit dem Klimawandel beruflich Befasste kämpfen mit Depressionen.

In dem Maße wie Grönland an

In dem Maße wie Grönland an Attraktivität gewinnt, wird Dänemark an Einfluß über die Insel verlieren. Wir dürfen gespannt sein, ob schon bald, aus vielen anderen Nationen kommend, Entwicklungshelfer, Investoren, Gebietsanspruchsteller und andere mit speziellen Unterstütungsangeboten nach Grönland aufmachen. Ein weiteres Gebiet für "Ausseinandersetzungen"? So läuft es hier bei uns nun mal. Es sei denn, Dänemark und EU machen allen anderen klar: Das ist mein/unser Grönland. Und erklären auch den nach Unabhängigkeit strebenden vor ort, dass die nicht in Frage kommt.
So dürfte die Klimaänderung in Grönland sich hauptsächlich auf die Menschen und Geschichte auswirken.

@14.04-australischer Pragmatismus

Sie meinen sicher die „verheerenden“ Brände down under..?

Das hat viele Ursachen. Der Klimawandel ist da nur ein Teil des ganzen.

Und wenn wir beim Thema Anpasung sind... das haben die Australier eben verpasst.

Deswegen sind die Auswirkungen auch so heftig. Aber es ist auch kein Drama.

Im nächsten Jahr sind die Aussies bestimmt wieder besser darauf vorbereitet.

Alles hat Vor- und Nachteile

In Grönland standen vor 800.000 bis 450.000 Jahren Nadelwälder, in denen urzeitliche Insekten summten. Das wissen Forscher, weil sie aus dreckigen Eiskernen die bislang älteste DNA herausfischen und analysieren konnten.
So schrieb es der Spiegel online.
Zunächst konnte man nur DNA aus Sibirien sichern. Nun auch aus Grönland.
Dort war es einmal grün...auch wenn das die Klimahysteriker nicht wahr haben wollen.
Für Grönland ist eine erneute warme Phase sicher lukrativ und alles andere als enttäuschend.
Es wäre nicht das erste mal, dass man dort wieder üppigeres Leben ansiedeln könnte.

Tellerrand

[13:56 von Sosiehtsaus News ]

„Deutschland liegt geographisch so gut, dass wir kaum betroffen sind. “

Na dann ist ja alles in Ordnung. Vorsicht! Stolpern Sie nicht über Ihren Tellerrand.

@ Säbelzahn

Bestimmt gibt es Leute die sich darüber auch noch freuen.
Klar, da ich auf ca. 300m ÜNN lebe, ist dann der Weg bis zur Nordsee nicht mehr so weit. Und lieber den Wohnwagen im Garten als ein Beduinenzelt.

13:58 von Sausevind

Sie haben absolut Recht. Und genauso wenig kann der Mensch die Klimaerwärmung stoppen. Gestern war in den Medien vom Ende des Golfstromes die Rede, welches eine gewaltige Abkühlung nach sich zöge. Und auch das hat sich schon mehrfach zugtragen. Es gab und gibt ein immer wieder wechselndes Klima.

Schaun ´mer mal

Äh, nur mal so nebenbei , am 02.01.2020 hatte Grönland einen absoluten Kälterekord zu verzeichnen. Minus 66 Grad Celsius. - Alles ist relativ...

@was Sie den Grönländern gönnen, 14:06 Dr.Beyer

"die Existenz von Millionen Menschen vernichtet?"
zu @@mikethecat
korrigiere: Milliarden (!)

Der Bestsellerautor Frank Schätzing war vorgestern bei Lanz
und kommt gerade von Grönland.
Er sagte, falls die Momentaufnahme der Erwärmung (die liegt bei +3,2 °C)
nicht umgehend bekämpft wird, haben wir in den nächsten 400 Jahren
+65m (in Worten: fünfundsechzig) Meeresspiegelanstieg.

Ich denke, jedes Kleinkind wird wissen, was das heisst.
Auch das wird die Menschheit überleben, allerdings nur 2%.

12:50 von Beere Preiss

«Der Klimawandel ist weder gut noch böse …
es ist einfach eine Tatsache die seit 4 Milliarden Jahren existiert.»

Nennenswerter menschlicher Beitrag zum Klimageschehen aufgrund von CO2-Emissionen in groß-industriellem Maßstab gibt es seit ca. 200 Jahren.
Darum geht es bei der gegenwärtigen Situation der weltweit zunehmenden Wetterextreme.

Es ist nicht um Meteorit + verblichene Dinos.
Nicht um den Krakatau + andere Vulkanausbrüche, die die "Kleine Eiszeit" im Mittelalter in Europa beförderten. Und schon gar nicht um "gekippte Erdachse" oder "besonders aktive Sonne".

Der Klimawandel ist auch nicht satt oder hungrig.
Weder wach noch müde, nicht gut oder mies gelaunt.

Er ist in der Art, wie in 2020 zu beobachten, schlicht + einfach zu sehr entscheidendem Maß durch menschliches Wirken über den Zeitraum der letzten ca. 200 Jahre bedingt.

Wäre nicht anders, gäbe es die Erde seit bereits 8 Mrd. Jahren.
Wenn man 200 Jahre lang "wo was reinkippt".
Dann verpufft das nicht im Nirvana …!

@ Knaus Ogeno (13:47)

"Der Mensch hat es nicht verdient ...
auf diesem unbeschreiblich schönen, so einzigartigen Planeten sein Dasein fristen zu dürfen. Die Allermeisten sind bedauernswerte Kreaturen (...) Und da die Allermeisten nicht das gewisse Etwas besitzen, überhaupt nur die Dimension des Wunders Erde mit all seiner Schönheit und Vielfalt zu erkennen, fehlt eben auch die Empathie. Tiere und Pflanzen sind die richtigen Bewohner eines solchen Planeten, denn sie leben - WEIL sie nicht berechnend sind und vorausschauend denken können - unbewusst MIT ihrer Umwelt in Einklang. Der Mensch hat diese Ebene verlassen, als er das Steinzeitalter verlassen hat und "modern" wurde. Technischer Fortschritt bedeutete letztlich den Anfang vom Ende seiner selbst."
------
... und warum schreiben Sie uns dies, und von wo eigentlich? Sind Sie Teil der "richtigen Bewohner eines solchen Planeten"? Schon schriftkundiger Teil einer lieben Spezie? Womit rechnen Sie bitte, mit diesem, Ihrem (abrechnenden) Brief? Nur mal winken?

Unbegreiflichkeit

[13:41 von MichlPaul]
„der Mensch muß sich anpassen und tat die immer seit Menschen gedenken. Das es den Klimawandel gibt und immer gab ist eine Sache“

Ich kann es bald wirklich nicht mehr verstehen. Wie kann man nur so ignorant sein? So allmählich müsste es doch auch der letzte begriffen haben:

Ja, Klimawandel gab es schon immer.
Nein, das ist nicht das Problem! – noch einmal: DAS ist NICHT das Problem.

Bitte verinnerlichen: Einen Klimawandel, der in Vorzeiten tausend bis zehntausend Jahre gedauert hat, erleben wir jetzt innerhalb von Jahrzehnten oder einem Jahrhundert.

Und DAS ist es, was nicht gott- oder naturgegeben ist, sondern was der Mensch in seiner gedanken- und gewissenlosen Ausbeutungsgier zu verantworten hat.

In der Vergangenheit hatte die Menschheit, hatten die Völker viele Generationen Zeit, sich anzupassen. Jetzt nicht mehr. Dafür sind es jetzt 100-mal so viel Menschen, die sich auf den Weg in andere, lebenswerte Gegenden machen.

Grönland freut sich

Ist doch schön! Wenigstens ein Land, das daran denkt, sich anzupassen! Der Rest glaubt, dass Steuern sie retten werden... in Australien legt man Flüsse trocken um die Gehirnwäsche voranzutreiben!

Dabei sollte man auch anmerken, das Gletscher kommen und gehen! Ob mit, oder ohne Menschen... hier wird mal wieder so getan, als wäre das was neues... das einzige was sich geändert hat, ist die Geschwindigkeit. Aber das liegt m.M.n. nicht ausschließlich am CO2, sondern an der Überbevölkerung!

@DrBeyer

"Sie sitzen anscheinend der vielfach widerlegten Legende auf, dass die vielen Menschen die Ursache für den Klimawandel sind.
Das ist aber erwiesenermaßen falsch."

Die Aussage zeigt das sie kein Doktor sind oder ein ziemlich schlechter.

Viele Menschen sind natürlich eine Ursache für den Klimawandel, denn jeder Mensch mehr bedeutet auch etwas mehr Co 2 Ausstoß, so wie jede Kuh mehr, etwas mehr Methan oder Co 2 bedeutet.

Ansonsten können sie ja gerne mal beweisen das weniger Menschen genauso viel Co 2 ausatmen wie mehr Menschen. Vielleicht revolutionieren sie ja die Biologie und stellen fest das mit steigender Gruppengröße die Individuen weniger atmen ;)

Und die Menschen haben den Klimawandel auch nicht ausgelöst, wir beschleunigen ihn nur. Wie stark ist aber weiterhin nicht zuverlässig geklärt, da können Forscher nur mit Modellen weiter spekulieren. Wenn man sich aufspielen will, dann doch auf die Details achten, sonst ist es peinlich.

Von der Schweiz nach Grönland umziehen?

[13:56 von Sosiehtsaus News ]
„Das deutsche Gerede über einen möglichen Klimawandel ist völlig überzogen. Wir sehen ja Grönland kommt durch das Abschmelzen besser an die zahlreichen Bodenschätze.“

Das ist schon ziemlich kurz gedacht, nicht wahr?

So, wie die Gletscher in Grönland schmelzen, tun sie das auch in den Alpen z.B. (Schweiz, Ö, DE).

Und haben Sie sich überhaupt schon einmal überlegt, wieso, obwohl die Erdkruste ständig in Bewegung ist und das Gestein in den Alpen deshalb jede Menge Risse hat und bekommt, die Häuser und Menschen dort nicht immer wieder von Felsbrocken erschlagen werden? Das liegt daran, dass die Felsstücke durch den Permafrost zusammengehalten werden.

Bisher. Jetzt schmilzt er dahin. Wie die Gletscher in Grönland. Betrifft Sie und andere, denen unser Klima sch...egal zu sein scheint, aber nicht.

Völlig überzogene Angstmache, nicht wahr? Sagen Sie das den Schweizern.

@Beere Preiss 12:50

Dies ist Ihre Meinung und es ist auch Ihr Recht dies so zu sehen.
Bei allem Respekt vor Ihrer Meinung sollten Sie und andere auch die andere Seite respektieren und nicht Dinge behaupten: "Der Weltuntergang wird herbeigeredet" die so nicht korrekt sind.
Es wird vor schlimmen Konsequenzen gewarnt und dies ist auch bitter nötig weil viel zu viele Menschen einfach sorglos und mit einer "Nach mir die Sinnflut" Einstellung mit der Umwelt umgehen und die Natur behandeln. So eine Einstellung wird für kommende Generationen verheerende Folgen haben, wenn man nicht endlich klar gegensteuert!

Rationalität

"Allein im vergangenen Sommer hat die größte Insel der Erde 320 Milliarden Tonnen Eis verloren. Der Rückgang ist dramatisch, ..."

Kann man bitte langsam mal anfangen sachlich über Klimawandel zu berichten. Das ist eine Nullaussage wie "Im Sommer war es heiss, wie dramatisch". Oder "Im Winter kam wieder Eis dazu, Drama angewendet".
Hier fehlt jeglicher Bezug um diese Tatsache einordnen zu können.
Also bitte mehr Rationalität und Plausibilität statt Bauchgefühl und Panik sonst schafft man eher mehr Skeptiker.

@ um 12:27 von ednew

„wenn die Grönländer sich anpassen können und sich freuen, sollten wir das jetzt auch tun und uns nicht mit Diskussionen über die Verhinderung des Unmöglichen aufhalten. Packen wir es an!“

Wir sollten die Fakten akzeptieren und uns auf ein wärmeres Klima einstellen:
So gut es geht, CO2 einsparen mit entspr. Technik und Entwicklung
- Deichsysteme an Küsten verstärken.
- Pflanzen anbauen, die mit mehr Wärme und weniger Wasser auskommen.
- Arbeitsgewohnheiten umstellen (Stichwort "Siesta").
- Häuser entsprechend bauen: Die größere Sonneneinstrahlung nutzen mit Solaranlagen und sie reflektierend verkleiden.
- uvam...
Stattdessen vergeuden wir Energie, Geld und Ressourcen, um gegen etwas zu kämpfen, das wir vermutlich nicht besiegen können.
Der Mensch galt einmal als das anpassungsfähigste Lebewesen auf diesem Planeten, aber offenbar ist diese Fähigkeit vielen verlorengegangen.

Grönland und die Chancen ... fatal, fatal,...

Grönländer strecken sich nach der Decke - sollten ein paar Leute von Glück sagen können, wäre das ja wenigstens etwas - aber selbst das zu glauben, was heißt das schon. Wir wissen nicht was passiert, jedenfalls nicht viel mehr, als das gemeinhin das Wasser nach unten fließt.
Was beim Klimawandel am Ende heraus kommt, das zu wissen, überfordert uns (noch). Es bleibt allemal beim Glauben, bis die nächste Horrormeldung kommt und uns sagt, das es schlimmer, schneller, schockierender kommt als angesagt. Es könnte sehr gut sein, das irgendwer auf und um Grönland herum Rohstoffe und Menschen ausbeutet, aber seit wann ist das was positives - Ausbeutung bleibt was es ist, ein Verbrechen.

Woher hat die Insel ihren Namen?

Dass es Klimawandel schon immer gegeben hat, lässt sich am Namen "Grönland" ablesen.
Auch die Entstehung der Torfmoore in Nord-/Westeuropa lässt sich auf eine - allerdings umhekehrte- Entwicklung zurückführen : Kälteres und feuchteres Klima förderte den Wuchs von Sphagnum und verhinderte das Auskeimen von Sämlingen, was den Baumbestand zerstörte.
Allerdings konnten sich die Menschen an die langsam verlaufende Entwicklung anpassen. Und: es gab keine Bevölkerungsexplosion - aber das ist ja heute ein Tabuthema!

12:29 von ednew

«Der Mensch … ist eben gierig und böse. Das einzige was Schlimmeres verhindert, ist die Vernunft, die uns von anderen Lebewesen unterscheidet.»

Sooo weit her kann es mit kollektiver Vernunft der Menschheit kaum sein.
Sonst hätte Kollektiv-Vernunft bereits vor ca. 50 Jahren ("nach der Öl-Krise Anfang der 1970-er") sehr laut: "Hallo, hallo - geht's noch …!" gerufen.

Und Vernunft hätte das Hallo auch gehört.
Sowie vernünftig-verständig darauf reagiert.

By the way: Ameisenbären im Pantanal in Südost-Brasilien ernähren sich ausschließlich von Ameisen + Termiten. Die Intelligenz des Ameisenbären ist kaum höher als die des besagten Toastbrotes. Aber nie frisst einer ber Nicht-Bären-Bären an einem einzelnen der Termitenhügel derart viele Termiten, dass sein Fressverhalten die Existenz des Termiten-Staates je gefährden könnte.

Der sehr simpel gestrickte Pseudo-Bär will ja nächsten Monat dort nochmal was zu fressen haben, wenn er wieder in der Gegend ist.

Muss wohl "Vernunft" sein …!

Der Klimawandel ist nicht rückführbar....

wir können es höchstens vielleicht schaffen, dass er nicht zu schnell zu drastisch wird.

Schon als Kind habe ich mir gewünscht, ...

... dass dieses grausam-lebensfeindliche Eis die ganze grönländische Insel wieder aus ihrer für menschliche Verhältnisse ewigen Gefangenschaft freigibt! Nun besteht endlich erstmals eine reale Chance – und es ist schön zu erfahren, dass die Grönländer diese ähnlich positiv sehen...

@12:50 von Beere Preiss

"Der Klimawandel bringt nicht nur in Grönland Gutes sondern auch bei uns."

Möglich. Nur sind die Zusammenhänge in einer globalisierten Welt viel komplexer und wirken sich natürlich auch auf uns aus.
Das grösste Problem ist vermutlich die Geschwindigkeit der Veränderungen, die zu grossen Wanderungsbewegungen und möglicherweise Kriegen um Ressourcen wie Wasser und fruchtbaren Boden führen könnte.
Für Afrika wird sowieso das grösste Bevölkerungswachstum für die Zukunft prognostiziert und sie wissen was dies für Europa tendenziell bedeuten könnte.

12:33 von Boris.1945

« Und es wird immer noch Leute geben, die ideologich dafür prädestiniert sind, dorthin zu fliegen [nach Grönland].

Aha, ach so, sieh an.

Und "ideologisch prädestiniert dafür" ist nun wer genau …?

Die Menschen, die in ihrer Kindheit in den Sommerferien immer im Kühlhaus des Schlachthofs spielen mussten? Während die Klassenkameraden mit Förmchen im Sand am Strand von Malle buddeln durften …?

Grönland

Ich muss gestehen, das Grönland so viele wertvolle Schätze unter dem Eis verbirgt habe ich nicht gewusst: Öl, Gas, Gold, Uran, Seltene Erden!!! Damit sind sie selbstverständlich ein sehr reiches und sehr begehrtes Land. Kein Wunder, warum Trump Grönland "kaufen" wollte. Aber diese wunderbare Natur sollte nicht auch noch restlos vom Mensch zerstört werden. Und das wäre beim erweiterten Tourismus vorauszusehen. Ein Hotel nach dem anderen würde schnell hochgezogen, Müll wohin man schaut... und den Tieren würde auch dort der Lebensraum genommen.
Mich erinnert das stark an eine Dokumentation über den Norden Sibiriens, (ARD), wo aus Abtauen vom Permafrost ebenfalls Profit geschlagen wird, in dem sämtliche Mammutknochen und deren Elfenbein vermehrt zum Vorschein kommen. Und immer mehr Einwohner graben nun dort, weil dieses Elfenbein mit Gold zu vergleichen ist was den materiellen Wert betrifft. Traurig!!!

@13:34 von DrBeyer

"Wenn wir es geschafft haben, den Klimawandel in Gang zu setzen oder massiv zu stärken, sind wir selbstverständlich auch in der Lage, ihn zu stoppen oder massiv zu bremsen."

Indem wir in´s Mittelalter zurückkehren und noch nichtmal Holz verfeuern, weil wir zu viele Menschen sind?
Oder findet sich mit Glück doch noch eine praktikable Technologie um CO2 wieder einlagern zu können?
Sie wissen ja, Ziel ist CO2-Neutralität - da machen sich einige nicht klar was das wirklich bedeutet.

13:47 von Knaus Ogeno

«Der Mensch hat diese Ebene verlassen [in Einklang mit der Umwelt leben], als er das Steinzeitalter verlassen hat und "modern" wurde. Technischer Fortschritt bedeutete letztlich den Anfang vom Ende seiner selbst.»

Ich denke eher nicht, dass die Selbstüberschätzung der Menschheit bereits zu dem Zeitpunkt begann, als die sog. "Steinzeit" endete.

"Die Krone der Schöpfung sein" und "Machet Euch die Erde Untertan".
Eben das scheinen mir mehr "die Knackpunkte" der Verblendung der Menschheit gewesen zu sein.

Selbstredend nicht zwangsläufig bei jedem einzelnen Exemplar der Gattung Homo Sapiens. Und "Naturvölker" mit Respekt vor der Natur + allen Mitgeschöpfen darin zeigen ja auch heute noch (an wenigen Orten der Erde), dass anderes Leben "im Spagat" zw. Tradition + Moderne durchaus möglich ist.

Wer als Spezies nun allerdings in wenigen Jahren bspw. ca. 60 Mio. Bisons in Nordamerika aus reiner Schießwut nieder metzelte. Trägt die Krone der Schöpfung als puren Hohn auf dem Kopf daher …!

Wenn das gesamte Eis Grönlands schmilzt, dann

steigt der Meeresspielgel um ca. 7 Meter. Fragen wir doch mal die Menschen in Schleswig-Hollstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen wie sie das sehen.
Und das sind nur ein paar Landstriche in Deutschland.

Was ist mit den Niederlanden, Dänemark, oder den Inseln in der Südsee? Was wird aus den Menschen z.B. in Bangladesh?

Und es gibt noch weitere Gewinner des Klimawandels

In der Sahelzone in Afrika steigen die Niederschlagsmengen an, was dieser unter chronischer Trockenheit leidenden Zone sicherlich nicht schaden wird!
Quelle: spektrum.de

Es waren immer die Warmzeiten...

die eine Blüte in den menschlichen Gesellschaften verursacht haben. Aus diesem Grund ist die Weltuntergangsstimmung der "Klimasekte" völlig fehl am Platz.

Ja, es werden sicherlich einige Landstriche trockener und wärmer werden. Dafür muss man vorsorgen, wie auch in den Küstenregionen gegen einen steigenden Meerwasserspiegel. Die Holländer haben da schon viel Erfahrung mit. Aber dies ist machbar, wie man auch an Jakarta sieht. Da verlagert man die Stadt in höhere Regionen.

Für die nördlichen Länder wird dies aber Bereiche erschließen die aktuell noch unter Permafrost oder einer Eisschicht liegen. Und dort werden blühende Landschaften entstehen. Nebenbei....... über einen Palmenstrand an der Ostsee würde ich mich freuen.

Klimawandel

Der Klimawandel wurde vom Menschen zumindest sehr beschleunigt.

Kann verstehen das sich der kleine Fischer in Grönland drüber freut.

Allerdings ist es so das viele Küstengebiete durch den Klimawandel absaufen werden, da sich der Meeresspiegel durch das abschmelzen der Gletscher erhöht, ist ja auch logisch, irgendwo muss das wasser ja hin.

Also für eine sehr große Anzahl von Menschen wird es Entbehrung bedeuten, da sie ihre Heimat verlassen müssen wegen der steigenden Meeresspiegel.

Da kann man nur hoffen das es in Zukunft besser wird.

Auch ist es wichtig das die Natur nicht aus dem Rhythmus kommt.
Wenn die Bäume schon anfangen ende Januar-Februar mit der Knospenbildung ist definitiv was aus dem Takt geraten.

Der Winter ist dazu da, das sich die Pflanzen erholen können.

Also es wäre schon schön wenn es bisschen kälter als wärmer wird.

Immer weiter kräftig an der Spirale drehen!

Bodenschätze werden leichter zugänglich. Öl, Gas, Gold, Uran, Seltene Erden - unter dem grönländischen Eis lagern wertvolle Rohstoffe.

Lernt die Menschheit eigentlich noch irgendwann etwas dazu, oder sind wir durch unsere maßlose Gier tatsächlich dem Unergang geweiht?

Wir müssen Öl und Gas in der Erde lassen - und nicht noch mehr davon verbrennen und damot die globale Erwämung befeuern!

Was für eine egoistische Weltsicht

Für die eigene Wirtschaft das Elend von hunderten Millionen Menschen auf der anderen Seite der Welt billigend in Kauf nehmen.

Die befragten Grönländer sind mir in höchstem Maße unsysmpatisch. Denn was die zeigen, ist an Egoismus nicht zu überbieten.

@12:19 von HSchmidt

"Hier mal wieder ein Beispiel, dass den Hauptantrieb menschlicher 'Entwicklung' schonungslos offenlegt - Geld" - klares Nein.
Der Hauptantrieb besteht darin, sich um ein angenehmeres Leben zu bemühen, in dem man sich weniger plagen muß. Reisen Sie doch mal nach Grönland, schauen sich die Lebensumstände dort an und vergleichen diese mit denen in Mitteleuropa. Warum sollen die Grönlander nun zurückstehen, da sie nun die Möglichkeit sehen sich zu verbessern ?

@Erich Kästner 16.50

ehe ich nicht so. Die Grönländer machen eben das Beste aus den gewandelten Verhältnissen. Selbst wenn sie es nicht täten und auch nur jammern würden, würde das auf der andern Seite der Welt nichts ändern.

re lutz jüncke

"'Survival of the Fittest' heißt nun mal nicht die Fittesten, sondern die am besten Angepassten ..."

Schlagworte aus der Evolutionstheorie sind hier sowas von überflüssig.

Als ob die Zeiträume für die Anpassung auch nur im Entferntesten vergleichbar wären.

bin kein Klimaforscher

aber als die Wikinger dort ankamen, nannten sie das Land "Grünland"
die Küsten waren eisfrei
ob man Ackerbau betreiben konnte ?
zumindest Viehzucht war möglich
auf der Suche nach einer neuen Heimat waren sie überglücklich
ein paar Generationen später, als die Gletscher wieder wuchsen verhungerten sie ....
Bäume gab es ja keine für neue Schiffe - um sich zu retten

@ um 12:45 von Säbelzahn

"Ganz einfach
Schmilzt das gesamte Grönlandeis, dann steigt der Meeresspiegel um 7 Meter. Von Grönland ist dann nicht mehr viel übrig, die Niederlande gibt es nicht mehr und Hannover liegt an der Nordsee.

Bestimmt gibt es Leute die sich darüber auch noch freuen."

Laut Wikipedia wird Grönland, wenn alles Eis dort geschmolzen ist, etwa 800 m über dem Meeresspiegel liegen. Womit belegen Sie Ihre Behauptung, dass dann von Grönland nicht mehr viel übrig sein wird?

Grönländer sehen den Klimawandel durchaus positiv.

Ich auch.
Viel Politiker sind auch froh darüber mit diesen Thema vom eigenen Versagen ablenken zu können und die Bürger mit neuen Verboten und Steuern weiter Ausbeuten und Bevormunden zu können.

Standard"argumente" der Leugner

Dieser Thread ist ein hell leuchtendes Beispiel für all die Legenden und Halbwahrheiten, die in der Szene der Leugner des CO2-induzierten Klimawandels populär sind.

Zum Beispiel die Legende, daß Grönland so heißt, weil es im frühen Mittelalter grün gewesen sei.

Nein, war es nicht.

Erik der Rote hat dies damals behauptet, um Siedler zu animieren, diese Insel zu kolonisieren. Ein Werbegag, mehr nicht.

Und dann die Sache mit dem Bevölkerungswachstum.

Es ist völlig unerheblich, wie viele Menschen auf der Erde atmen, solange sie nicht Kohle essen und Erdöl trinken.

Denn lediglich das CO2, welches aus der Verbrennung fossiler Energien entsteht, erhöht den CO2-Anteil der Luft.

Ausschließlich dieses.

Und nur, wenn alle Menschen auf der Erde in Zukunft ihren Energiebedarf mittels Kohle und Erdöl decken würden, wäre das ein Problem.

Das müssen sie aber nicht. Und sie müssen auch nicht auf Wohlstand verzichten. Denn technologisch ist es längst möglich, Kohle und Erdöl zu ersetzen.

@Olivia59 15:42

Was ist denn an der Aussage bitte unsachlich? Ein bisschen Eigenintiative kann man schon von einem Leser erwarten. Die Leute die Skeptiker sind wird man so oder so nicht ins Boot holen. Irgendwann werden diese Leute vielleicht auch aufwachen und solange dies nicht passiert reicht es vollkommen aus über die Tatsachen wie den Verlust von 320 Millarden Tonnen Eis in Grönland zu berichten. Daran ist ist auch nichts irrational und nicht plausibel und wer der Meinung ist dies würde Panik fördern, der kann gerne dieser Meinung sein. Aus diesem Grund muss man aber sicher nicht Berichterstattung auf den Kopf stellen und auf Leute anpassen, die sowieso den menschengemachten Klimawandel leugnen.

Klimahysteriker

Jemand, der nüchtern die wissenschaftlich belegten Tatsachen referiert, ist kein Hysteriker.

Jemand, der diesen Begriff im vorliegenden Zusammenhang verwendet, fährt eindeutig eine ideologische Agenda.

@16:45 von facepalm

"Lernt die Menschheit eigentlich noch irgendwann etwas dazu, oder sind wir durch unsere maßlose Gier tatsächlich dem Unergang geweiht?"

"Die Menschheit" gibt es leider als handlungsfähige Entität nicht. Wir schaffen es ja noch nichtmal über die UNO unsere Konflikte einzugrenzen. Über "Menschheit" oder eine globale Lösung zur Klimafrage zu sprechen ist da 2 Schritte zu weit gewünscht.
Meiner Meinung nach haben wir vor allem ein Organisationsproblem und nachgeordnet diverse Zielkonflikte einzelner Länder wie man schön an Grönland als vermeintlicher "Gewinner" sieht.
Den am weitesten entwickelten Organisationsgrad finden wir wohl bei den Grosskonzernen, die Umweltschutz aber maximal als Marketingtool verstehen.

16:35, dummschwaetzer

>>Nebenbei....... über einen Palmenstrand an der Ostsee würde ich mich freuen.<<

Der wäre dann ungefähr da zu finden, wo heute Berlin liegt. Der Kreuz- und Prenzlberg wäre dann wohl die Küste.

16:20 von GeMe

Was wird aus den Menschen z.B. in Bangladesh?
.
sie erinnern sich
Bevölkerung im Jahr 1960 etwa 49 Mill,
aktuell sind es 161 Mill
eigentlich verständlich dass man bei der 3 fachen Bevölkerung mit oder ohne Klimawandel / steigendem Meeresspiegel in Gegenden gezwungen ist zu leben, die eher ungeeignet sind
Indonesien noch extremer von 90 Mill in 1960 jetzt bei 268 Mill
Malediven ....
klar ist es schlecht wenn der Meeresspiegel steigt
aber noch schlechter ist es, die Korallen die als natürliche Wellenbrecher die Inseln schützen, abzubauen und daraus Häuser für die Bevölkerungsexplosion
1960 => 92.000 Menschen aktuell 516.000
und Hotels zu bauen
denke das eine oder andere ist vielleicht auch hausgemacht !

re lila q

"Der Mensch galt einmal als das anpassungsfähigste Lebewesen auf diesem Planeten, aber offenbar ist diese Fähigkeit vielen verlorengegangen."

Der Mensch, von dem Sie schwärmen:

a) hatte unendlich viel Zeit, um sich anzupassen,
b) hatte unendlich viel Platz, um die anpassungsfreundlichste Gegend zu bevölkern
c) war nur von der Technologie abhängig, die er auf serinem Rücken und mit seinen Händen bewältigen konnte.

Kurz: Den Menschen gibt es nicht mehr.

@Wenn das gesamte Eis Grönlands schmilzt 16:20 von GeMe

"steigt der Meeresspielgel um ca. 7 Meter. "

Zunächst ja. Für die nächsten 50-100 Jahre.

Doch durch diese Eventualtatsache an sich sind automatisch
weitere Kippunkte überschritten, wie der von 1995, der uns z.Zt. zu schaffen macht.

Als da wären: Schelfeis Antarctica und Permafrostböden->CH4
Dann kommt es zu den von mir erwähnten 65 Metern Plus.
New York ade, Sydney ade, Hamburg ade, Holland ade usw.

16:10, Olivia59 @13:34 von DrBeyer

>>"Wenn wir es geschafft haben, den Klimawandel in Gang zu setzen oder massiv zu stärken, sind wir selbstverständlich auch in der Lage, ihn zu stoppen oder massiv zu bremsen."

Indem wir in´s Mittelalter zurückkehren und noch nichtmal Holz verfeuern, weil wir zu viele Menschen sind?
Oder findet sich mit Glück doch noch eine praktikable Technologie um CO2 wieder einlagern zu können?
Sie wissen ja, Ziel ist CO2-Neutralität - da machen sich einige nicht klar was das wirklich bedeutet.<<

Sie dürfen so viel Holz verfeuern, wie Sie wollen. Es wächst ja wieder nach. Man darf eben keine Wälder abholzen, die dann nicht wieder nachwachsen oder daran gehindert werden, wie die Regenwälder.

Ansonsten gibt es mittlerweile massenhaft Technologien, um CO2-neutral Energie zu gewinnen.

Die arabischen Ölländer investieren beispielsweise massiv in Sonnenenergie, die es dort ja reichlich gibt. Es wird dann eben nicht mehr Erdöl und Erdgas, sondern Wasserstoff und synthetisches Methan exportiert.

14:11 von Tada

"Es ist tatsächlich furchtbar kurzsichtig sich nur am CO2 zu verbeißen"

.-.-.-.-.-.-

Und wer tut das? Der sich NUR am CO2 verbeißt?
Ich kenne niemanden, und Sie wahrscheinlich auch nicht.
Sie können auch nicht Tag und Nacht alle Menschen, die CO2 thematisieren, beobachten, ob die nicht auch weitere Themen verfolgen.

@ Olivia59

„Indem wir in´s Mittelalter zurückkehren und noch nichtmal Holz verfeuern, weil wir zu viele Menschen sind?
Oder findet sich mit Glück doch noch eine praktikable Technologie um CO2 wieder einlagern zu können?
Sie wissen ja, Ziel ist CO2-Neutralität - da machen sich einige nicht klar was das wirklich bedeutet„

Auch ein erheblicher Teil des Fortschritts den wir zum Beispiel in der Medizin haben, oder auch die Finanzierung eines Sozialstaates basieren auf der Industrialisierung.
Schlicht weil das CO2 „Blutgeld“ in allem steckt.
Die Liste an Beispielen lässt sich über die 1.000 Zeichen hinaus weiter erweitern.
Viele Änderungen auch was Kindersterblichkeitsraten angeht haben zum Beispiel damit zu tun.
Betrachtet man beide Seiten befindet man sich in einem Dilemma. dann liegt die Lösung vielleicht in der Geschwindigkeit der CO2 Reduktion. Nach den 35% Meldungen von vor ein paar Tagen sind wir doch nicht auf einem schlechten Weg.
Vielleicht gehen so einen Weg mehr Länder mit...

16:10 von Olivia59

jeder glaubt ja Gründe zu haben ....
also wenn ich mir überlege dass 1960 gerade mal 3 Mrd Menschen die Welt bevölkerten
es heute 7,6 Mrd sind und bei 9.3 Mrd in 2050 sein werden
und so Länder wie China die Bevölkerung in dem Zeitraum von 0,6 Mrd auf 1,4 Mrd stiegen haben auch einen Co2 Ausstoß vom 6,6 t/Kopf / Jahr im Vergleich dazu hat Frankreich/Schweiz nur 4,8

Merkwürdig!

Als durch die damalige Klimaerwärmung nach der letzten Eiszeit der wirklich gigantische Eisschild hier in Mitteleuropa(!!) SOGAR vollständig(!!!) abgeschmolzen ist, hat das damals die hier lebenden Mitteleuropäer gar nicht besonders gestört!

Woran DAS wohl liegen könnte?

Die meisten User hier, wissen offensichtlich viel zu wenig über das Leben in Grönland. Ich helfe mit Zitaten (Originale aus Märkische Allgemeine, Artikel über das Leben eines ausgewand. Deutschen: "Ausgewandert in die Arktis", anscheinend v. Sept. 2017):

- " Wer sucht sich so einen Platz freiwillig zum Leben aus? Es sind vor allem Männer. "
- "Fischen hat hier nichts mit Angeln zu tun. Das ist Abholen."
- "Wenn du hier die Stadt verlässt, bist du innerhalb von Sekunden in einer anderen Welt."
-"Egal, wo ich war, irgendwie hatte ich immer etwas zu meckern. Und warum nicht hier? Weil hier alles ein bisschen lockerer ist."
-"Hier kannst du nicht einfach so verschwinden."
-"Irgendwo im Fjord, ohne Navigationssystem hätte man schon längst die Orientierung verloren"
-"Ich bin eigentlich wunschlos glücklich. Mir fehlt es hier an nichts.“

Mir ist dabei aber noch nicht ganz klar geworden, was man sich eher in Grönland wünschen sollte. Mehr Wärme oder mehr Kälte, anderer Ansatz könnte helfen.

16:45 von Nemesis87

Der Klimawandel wurde vom Menschen zumindest sehr beschleunigt.

Kann verstehen das sich der kleine Fischer in Grönland drüber freut.Allerdings ist es so ..Küstengebiete durch den Klimawandel absaufen .., da sich der Meeresspiegel durch das abschmelzen der Gletscher erhöht, .. das wasser ja hin.

Also für eine sehr große Anzahl von Menschen wird es Entbehrung bedeuten, da sie ihre Heimat verlassen müssen wegen der steigenden Meeresspiegel.

Da kann man nur hoffen das es in Zukunft besser wird.

Auch ist es wichtig das die Natur nicht aus dem Rhythmus kommt.
Wenn die Bäume schon anfangen ende Januar-Februar mit der Knospenbildung ist definitiv was aus dem Takt geraten.

Der Winter ist dazu da, das sich die Pflanzen erholen können.Also es wäre schon schön wenn es bisschen kälter als wärmer wird.
///
*
*
Dafür können wir den Schwund beim Handel mit Verschmutzungsrechten ja spielend weiter kapitalistisch erwirtschaften, bei den Erfolgen, sogar wöchentlicher fundierte Steigerungen auf 250%

16:35 von dummschwaetzer

über einen Palmenstrand an der Ostsee würde ich mich freuen.
.
über Nilpferde in der Elbe auch oder Krokodile :-)

14:10 von Knaus Ogeno

"Der traurige Unterschied zu einem Parasiten ist, dass ein Mensch von der Evolution die Befähigung zum Denken, zum vorausschauenden Handeln "geschenkt" bekommen hat. Allein er macht nichts draußen ... Dummheit gepaart mit Selbstüberschätzung und Arro- wie Ignoranz machen diese Spezies zum Unglück für die Tier- und Pflanzenwelt der Erde."

.-.-.-.-.-.

Man muss nicht von sich selbst auf andere schließen.
Ihrem Kommentar fehlt tatsächlich das, was den Menschen ausmacht:
Feinfühligkeit, scharfe Differenzierungsfähigkeit und Überblick über die verschiedensten Handlungsformen in den verschiedenen Epochen.

Leere Pauschalisierungen, die an ein fanatisches Dogma erinnern, sind zum Glück noch immer nicht Allgemeingut der Menschen.

16:35 von dummschwaetzer

«Für die nördlichen Länder wird dies aber Bereiche erschließen die aktuell noch unter Permafrost oder einer Eisschicht liegen. Und dort werden blühende Landschaften entstehen.»

Ganz sicher werden weder in Sibirien, noch im Norden von Kanada, noch in Alaska, noch in Nord-Skandinavien "blühende Landschaften" entstehen.

"Nicht alles dort", aber große Teile der jeweiligen Regionen.
Werden sang- & klanglos im Sumpf der aufgetauten Permafrostböden versumpfen. Einiges wird unwiederbringlich im wahren Wortsinn "im Boden versinken".

Leben in klirrend kalten Wintern der Nordpolar-Regionen ist ganz sicher sehr fordernd + "von viel Verzicht gekennzeichnet".

Leben "in Sümpfen des Nordens" bei um die Null Grad Celsius ist schlicht & einfach unerträglich + quasi-unmöglich. Und blühen + wachsen tut bei derartigen Temperaturen auch dort nix & gar nix nimmermehr.

Ja aber … die Schiffs-Passage am Nordmeer wird eisfrei sein!
Ganz tolle Nachricht, super!
Kann man auch dort noch freveln. Prima …!

16:50 von Erich Kästner

Die befragten Grönländer sind mir in höchstem Maße unsysmpatisch. Denn was die zeigen, ist an Egoismus nicht zu überbieten.
.
Egoismus
ist es verantwortungsvoll wenn man sich 20 Kinder anschafft ?
wenngleich man nur 2 ernähren kann
die dann entweder auf die Hilfe anderer angewiesen sind
oder als Glücksritter in Nachbarländern auftauchen und dort die Ressourcen plündern

@16:35 von dummschwaetzer

Palmenstrand an der Ostsee? Wahrscheinlich ist es Ihnen dann auch egal, dass es Amsterdam, Flensburg, Kiel, Lübeck und Rostock nicht mehr gibt.

Herzlichen Dank für die

Herzlichen Dank für die Angabe der Tonnen Eis, die jetzt leider ungenutzt abtauen ( und den Salzgehalt des Atlantiks verdünnen ). Mit den entstehenden Mengen Süßwasser könnte die Sahara erfolgreich bewässert werden. Ein Projekt dieser Art hat bereits existiert vor mehr als 30 Jahren : Man wollte Eisberge von Grönland nach Afrika schippern und dort in großen Schleusen auftauen. Das freiwerdende Süßwasser sollte dann im Landesinneren für Wunder sorgen. Vermutlich standen dem die hohen Kosten entgegen. Ließe sich vielleicht durch eine Pipeline das Tauwasser an die Dürregebiete leiten ?

@ um 13:34 von DrBeyer

"@Lutz Jüncke
...
"Wollen wir die Weltbevölkerung auf das Maß vor der Industrialisierung mal eben um 6 Milliarden reduzieren?"
Sie sitzen anscheinend der vielfach widerlegten Legende auf, dass die vielen Menschen die Ursache für den Klimawandel sind.
Das ist aber erwiesenermaßen falsch."

Falsch ist es die gesamte Menschheit relativ anstatt absolut zu betrachten. Absolut gesehen ist die heutige Weltbevölkerung in ihrer Masse als negativ für die Umwelt zu bewerten. Auch wenn beispielsweise ein Chinese nur etwa 60 % so viel CO2 produziert wie ein Deutscher, so sind es doch mehr als zehnmal mehr Chinesen als Deutsche und jährlich produziert China mehr CO2.
Ganz besonders schlecht ist die Zahl der Menschen für die Umwelt, wenn die Menschen ihre Familie nicht ernähren können. Dann wird der letzte Goliathfrosch geschlachtet und das letzte Nashorn geschossen. Der letzte Baum wird für Feuerholz gefällt und das letzte Reserve – Antibiotikum für die Tierzucht eingesetzt. Die Welt ist übervölkert

18:16 von fathaland slim

Denn technologisch ist es längst möglich, Kohle und Erdöl zu ersetzen.
.
1. durch was
2. auch weltweit
3. zu welchem Preis

16:35 von dummschwaetzer

«Es waren immer die Warmzeiten … die eine Blüte in den menschlichen Gesellschaften verursacht haben. Aus diesem Grund ist die Weltuntergangsstimmung der "Klimasekte" völlig fehl am Platz.»

Seeehr große Sekte im Vergleich zum "jämmerlichen Häuflein" der EIKE & Co. Klima-Verdummer-Sektierer …

"Warm ist gut". Aber nicht am Nordpol, nicht in der Antarktis.

Und "warm" ist ungleich "brüllend heiß" ist ungleich "knochen-trocken" ist ungleich "hechel-hechel". Warme Temperaturen in der Nähe der menschlichen Nicht-Fieber-Körper-Temperatur braucht eh kein einziger Mensch für gedeihliches Leben. Keine Art der Natur für gedeihliches Wachstum.

Warum hielten sich denn bspw. Beduinen in der Sahara schon immer in der Geschichte nicht in praller Sonnen-Mittags-Hitze möglichst wenig im Freien auf? Warum verbringen auch "hitze-beständige" Tiere die Mittagszeit im Schatten …?

1 Hand auf der glühenden Herdplatte + 1 Fuß im Eimer Eiswasser macht keine angenehme Temperatur am Gesäß. Binsenweisheit …

Gerade gehört,

bei uns soll es nächste Wo bis zu 15°C werden. Da ich noch frei habe, wird da doch gleich der Grill an geschmissen. Und dabei spare ich noch Energie/Gas weil der Terassenheitzstrahler überflüssig ist. Sollte es doch nicht so warm werden. (Eigentlich sollte es ja schon laut einigen Wetterberichten mindestens wenn nicht noch mehr Schnee gegeben haben) wird eben auch der Heizstrahler an geschmissen. Sie bekommen die Wettervorhersagen von den nächsten drei Tg nicht hin aber geben globale Voraussagen fürs Weltklima ab.

18:26, Sisyphos3

>>16:20 von GeMe
Was wird aus den Menschen z.B. in Bangladesh?
.
sie erinnern sich
Bevölkerung im Jahr 1960 etwa 49 Mill,
aktuell sind es 161 Mill
eigentlich verständlich dass man bei der 3 fachen Bevölkerung mit oder ohne Klimawandel / steigendem Meeresspiegel in Gegenden gezwungen ist zu leben, die eher ungeeignet sind<<

Die Menschen in Bangla-Desh haben immer in der Tiefebene gelebt, die mehr als 90% des Landes ausmacht. Sie ist nämlich sehr fruchtbar.

Da, wo früher Menschen leben konnten, können aber heute oft keine mehr leben. Die Überschwemmungen sind einfach zu heftig geworden.

Dies mit Hinweis auf das Bevölkerungswachstum einfach zu ignorieren, ist eindeutig ideologisch motiviert.

@fathaland slim: Klimahysteriker

"Klimahysteriker Jemand, der nüchtern die wissenschaftlich belegten Tatsachen referiert, ist kein Hysteriker" Am 12. Januar 2020 um 18:18 von fathaland

Aber jemand, der keine Gegenargumente zulässt ist einer. Da wären Sonneneinstrahlung, Plattentektonik, Vulkanausbrüche, Erdumlaufbahn, die Tatsache, dass wir gerade in einer Warmzeit des Känozoischen Eiszeitalter leben und dass auf der Erde definitiv zu viele Menschen leben, damit wir CO2-neutral leben können und Wüsten auch ohne CO2-Einfluss durch Übernutzung des Bodens entstehen.

Im Übrigen finde ich das Wort "Klimahysteriker" perfekt.
Das passt gut als Gegenpol zu "Klimaleugner".

Klimaleugner gibt es nicht, denn niemand leugnet, dass es ein Klima auf der Erde gibt.
Lediglich der alleinige Einfluss von menschengemachten CO2 auf das Klima wird angezweifelt bis negiert.

18:26 von Sisyphos3

«… denke das eine oder andere ist vielleicht auch hausgemacht !»

"Hausgemacht" ist alles.

Das Haus, in dem die Menschheit wohnt.
Dieses Haus nennt man im Volksmund "Planet Erde" …

es kann noch spannend werden

das Grönlandeis schmilzt ab
der Süsswasseranteil im Nordatlantik nimmt zu
der Golfstrom versiegt
das Klima in Europa wird (extrem) kälter
Europa vergletschert bis zu den Alpen ...

dann kann meine Frau wieder ihren Nerz anziehen
der ja aktuell etwas unpopulär ist zu tragen

@yolo

"
Am 12. Januar 2020 um 15:13 von yolo
Alles hat Vor- und Nachteile

In Grönland standen vor 800.000 bis 450.000 Jahren Nadelwälder, in denen urzeitliche Insekten summten. Das wissen Forscher, weil sie aus dreckigen Eiskernen die bislang älteste DNA herausfischen und analysieren konnten.
So schrieb es der Spiegel online.
Zunächst konnte man nur DNA aus Sibirien sichern. Nun auch aus Grönland.
Dort war es einmal grün...auch wenn das die Klimahysteriker nicht wahr haben wollen.
Für Grönland ist eine erneute warme Phase sicher lukrativ und alles andere als enttäuschend.
Es wäre nicht das erste mal, dass man dort wieder üppigeres Leben ansiedeln könnte."

Es war nicht grüner als heute. Sie haben etwas Entscheidendes übersehen, bei Ihrer Jubelarie gegen den Klimawandel: Die DNA stammt aus Eiskernen. Das heißt, es war grün und Eis war auch da, so wie heute, ein Grüngürtel um den großen Inlandeis-Schild, den es vor 2,4 bis 2,7 Mio. Jahren schon gab. Damals eben anderes Leben als heute.

CO2 ist die falsche Spur

Hauptursache könnte die Magnetpolwanderung sein. Gegen die ist kein Kraut gewachsen.
Auch E-Mobile retten da nichts. Zumal deren Batterien während des Betriebs und beim laden Giftstoffe emittieren. Und irgendwann werden die mit Sicherheit auch wieder illegal in die Umwelt gekippt. Dann gibt es künftig ein zusätzliches Problem.

16:35 von dummschwaetzer

«… Nebenbei....... über einen Palmenstrand an der Ostsee würde ich mich freuen.»

Ein derartiger Palmenstrand wäre dann aber definitiv nicht auf der Insel Rügen. Nicht an den bisherigen Küsten von Darß, Fischland und Zingst.

Läge "wohl so irgendwo" in der Nähe von Nördlich-Berlin.

Ich nehme lieber weiterhin meine schatten-spendende aufblasbare Palme mit Getränkehalter mit, wenn ich an die Ostseeküste reise …

Verschiebungen?

um 16:28 von smirker

"Und es gibt noch weitere Gewinner des Klimawandels
In der Sahelzone in Afrika steigen die Niederschlagsmengen an, was dieser unter chronischer Trockenheit leidenden Zone sicherlich nicht schaden wird!"
Quelle: spektrum.de

Würde ja einer feinen und höheren Ironie so garnicht entbehren. Nun sollte aber keiner glauben, daß - diesem Gedanken folgend - jemand aus dem kaputten Europa dort in Nigeria oder Ghana dann mit Zeugnissen und Geld mit offenen Armen und Vorzügen aufgenommen wird. Das sind i. d. R. sehr wettbewerbsfeste, kluge und fleissige Leute, wenn sie auch nur eine geringe Chance bekommen haben. Die nehmen nicht jeden, schon heute nicht. Die wissen dann vielleicht auch mehr darüber, wie man aus der Wüste, die von Grönland übrig sein wird, wieder Grünland werden lassen kann.

@Sisyphos 18.26

Gutes Beispiel mit den Malediven- die sind beileibe nicht nur die armen Opfer. Da muss alles für den Tourismus importiert werden und die Konservendosen und Plastik landen im Meer. Und so gibt es genügend Beispiele, wie die angeblichen armen Opfer mit der Natur umgehen- von Dynamitfischen über Narkosegiften für den Aquarienfischfang usw. Es sind nicht immer die "Täter" im Norden und die unschuldigen Opfer dort, wie Viele hier es immer darstellen

18:18 von fathaland slim

Klimahysteriker

Jemand, der nüchtern die wissenschaftlich belegten Tatsachen referiert, ist kein Hysteriker.

Jemand, der diesen Begriff im vorliegenden Zusammenhang verwendet, fährt eindeutig eine ideologische Agenda.
////
*
*
Bei der Co2 Hysterie haben sich in einer Woche 10 Ct. ganz logisch auf 250% gesteigert?
*
Keine ideologische Agenda?

14:55 von vriegel

"Das Klima ändert sich und ja, wir Menschen tragen maßgeblich dazu bei. Ob das eine Katastrophe ist..? Das hängt sicher vom Blickwinkel ab. Wir Menschen müssen wieder lernen mit der Natur zu leben. Wir haben sie zu sehr verändert und haben nun Probleme damit, dass die Natur sich nun ebenfalls wieder verändert.

Wir müssen vieles neu denken, anders umgehen und vor allem uns anpassen. Auch mit neuen technischen Errungenschaften."

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Kluge Überlegungen.

.-.-.-.-.-.-

"Die Hysteriker, Verbieter, Blockierer und Rückwärtsgewandten werden uns nicht retten."

.-.-.-.-.

Sie sind zum Glück sehr, sehr in der Minderheit.
Und mit der Zeit werden es noch weniger, erfahrungsgemäß.

@Nettie

“Die Gletscher werden also bald „weg“ sein. Und dann?" Am 12. Januar 2020 um 18:11 von Nettie

Wale und Polarlichter tun es auch.
Und im Winter wird es noch eine Weile kalt genug für Schnee und Eis-Skulpturen oder gar Igloos sein.

18:22 von fathaland slim

16:35, dummschwaetzer

>>Nebenbei....... über einen Palmenstrand an der Ostsee würde ich mich freuen.<<

Der wäre dann ungefähr da zu finden, wo heute Berlin liegt. Der Kreuz- und Prenzlberg wäre dann wohl die Küste.
///
*
*
Und in den Niederlanden hätte die Landgewinnung mit dem diesbezüglichen CO2-Aufwand nicht unwesentlich dazu beigetragen.
*
Oder fällt das bei menschengemacht aus?

@18:17 von Magfrad

"Was ist denn an der Aussage bitte unsachlich? "

Das hatte ich doch bereits erklärt aber falls es nicht offensichtlich genug war, wäre das exakte Pendant zu dieser "Null-Aussage":

"Allein im vergangenen WINTER hat die größte Insel der Erde X Milliarden Tonnen Eis gewonnen. Der Eis-Zuwachs ist dramatisch (positiv konnotiert), ..."

Deshalb bitte plausible Bezüge herstellen. Hier würde sich die vermutliche Netto-Abnahme von Eis über das ganze Jahr oder viel besser weil statistisch relevanter über ein Jahrzehnt anbieten.
Wer "dramatisiert" sollte zumindest vorher argumentieren.

@Ramuthra

"[...] Viele Menschen sind natürlich eine Ursache für den Klimawandel, denn jeder Mensch mehr bedeutet auch etwas mehr Co 2 Ausstoß, [...]

Ansonsten können sie ja gerne mal beweisen das weniger Menschen genauso viel Co 2 ausatmen wie mehr Menschen. Vielleicht revolutionieren sie ja die Biologie und stellen fest das mit steigender Gruppengröße die Individuen weniger atmen ;)

[...] Wenn man sich aufspielen will, dann doch auf die Details achten, sonst ist es peinlich.

Ihren Ratschlag sollten Sie vielleicht selbst beherzigen. Mal nach CO2-Kreislauf auf Wiki nachsehen, dann werden Sie sehen, daß es für den Kreislauf unerheblich ist, ob 1 Mensch atmet, oder 100 Milliarden. Entscheidend ist, das durch verbrennen fossiler Energie zusätzlich CO2 in den Kreislauf kommt. Und das CO2 ein Treibhausgas ist, ist seit 1859 bekannt. Eine Verdoppelung des CO2-Gehalts bewirkt einen Temperaturanstieg von 1,4 Grad.
Nach Ihrer Theorie können Sie genauso gut behaupten, daß es zu viele Tiere gäbe.

Lasst die Grönländer sich freuen

Ja, die Bevölkerungsexplosion in Bangladesh ist schon schlimm und ein steigender Meeresspiegel ist bei dieser Überbevölkerung wirklich schlecht. Ob die Grönländer Bangladeshis aufnehmen wollen? Man weiß es nicht.

Nein, Hannover mit einer Lage von 55m über Normalnull wird nicht am Meer liegen, wenn der Meeresspiegel um 7 m stiege - was ja sowieso nicht absehbar ist.

Die Pole der Erde sind außerhalb einer Eiszeit eisfrei und ja, der Meeresspiegel war in der Erdgeschichte in diesem Fall immer höher als heute.

Ohne die Überbevölkerung wäre ein Anstieg ja auch nichts so gravierend. As das Mittelmeer vor 10.000 Jahren vollgelaufen ist - Ursprung des Sintflutmythos - sind die Menschen damals woanders hingezogen - war ja genug Platz. Mit fast 8.000.000.000 Menschen heute leider nicht mehr.

@ Lutz

Wieso "im Gegensatz zu"?

Das ist doch beim Kollegen immer so.

Stellt Euch vor ...

... wieviel Co2 wir sparen, wenn wir durch die Klimaerwärmung nicht mehr so viel heizen müssen und wegen der traumhaften Sommer Urlaub in Deutschland machen und nicht mehr wegfliegen?

grönland ist und bleibt dänisches staatsgebiet...

allerdings könnte dänemark grönland zur sonderwirtschaftszone erklären und mit entsprechenden steuerprivilegien ausstatten : eine weitere europäische steueroase !.

16:50 von Erich Kästner

"Was für eine egoistische Weltsicht
Für die eigene Wirtschaft das Elend von hunderten Millionen Menschen auf der anderen Seite der Welt billigend in Kauf nehmen.

Die befragten Grönländer sind mir in höchstem Maße unsysmpatisch. Denn was die zeigen, ist an Egoismus nicht zu überbieten."

.-.-.-.-.-.-.-.-.

Überboten wurde dieser Egoismus allerdings von denen, die über Jahrhunderte die Grönländer in ihrer Eiseskälte im Stich gelassen haben und ihnen nicht das gutklimatisierte Deutschland als Wohnstätte angeboten haben.

Außerdem hätten die Deutschen den Grönländern anbieten müssen, selbst dort abwechselnd zu wohnen, damit die Grönländer hier alle Platz haben.

Kurz mal nachgedacht ...

Hier freut sich also mal wieder die übliche Klientel von Klimawandelleugnern und -relativierern darüber, dass in Grönland ein paar Hundert oder Tausend Menschen (mit Sicherheit nicht die ganze Bevölkerung!) von der Erwärmung - vor allem finanziell - profitieren. War zu erwarten.
Leider verlieren aber in anderen Weltgegenden Millionen von Menschen genau durch diese Erwärmung Heimat und Lebensgrundlagen.
Ich bin ja gespannt, ob diese Klientel sich immer noch über die grönländischen Profite freut, wenn diese "Klima-Flüchtlinge" dann zu uns kommen. Grönland wird sie bestimmt nicht aufnehmen (können) und Europa ist auch deutlich leichter zu erreichen.

18:18 von fathaland slim

«Klimahysteriker
Jemand, der nüchtern die wissenschaftlich belegten Tatsachen referiert, ist kein Hysteriker.»

"Hysteriker" ist ja ein sooo wunderbares Wort, um ein beliebiges Argument bereits grün & blau zu prügeln, bevor das Argument auch nur Luft geholt hätte, um überhaupt nur zu sprechen. Was das Argument dann hätte sagen wollen - das interessiert Hysterie-Hysteriker aber sowieso nicht …

«Jemand, der diesen Begriff im vorliegenden Zusammenhang verwendet, fährt eindeutig eine ideologische Agenda.»

Und sei es gar keine tatsächliche "Agenda", die in durchdachter Form den Anspruch stellen könnte, auch so genannt zu werden.

Sei es nur das Ewig-Immer-Gleiche "gegen den Mainstream muss es sein und gehen". Stets nach der dazu geeigneten glorreichen Mantra-Parole der Anti-Mainstream-Hysteriker:

«'Ne Frage musste immer mit ‘ner Gegenfrage beantworten!
Zugestehen musste nie was! Und im Recht bisste immer!»

Alles andere ist Hysterie …

Sisyphos3 <- Global geht es rund

Malediven ....
klar ist es schlecht wenn der Meeresspiegel steigt
aber noch schlechter ist es, die Korallen die als natürliche Wellenbrecher die Inseln schützen, abzubauen und daraus Häuser für die Bevölkerungsexplosion
1960 => 92.000 Menschen aktuell 516.000
und Hotels zu bauen
denke das eine oder andere ist vielleicht auch hausgemacht !

Malediven. Gutes Beispiel.
"Hausgemacht" ist gerade in den Sandhochburgen der Globalisierung nichts. Die Hotels, die Investoren mithilfe lokaler Granden der Korruption auftürmen, werden ja nicht für die 516.001 - stop - 516.002 Insulaner gebaut. Und das ist, genau hochgerechnet auf Grönland das, worauf man sich einzustellen hat, nur öder.

@ Knaus

Sie deuten es durch Ihren Nick ja schon an:

Die Lösung ist freiwillige Geburtenkontrolle. Niemand hat das Recht, mehr Kinder in die Welt zu setzen, als der Planet verträgt.

Die Europäer, Amerikaner und viele Asiaten haben das eingesehen.

Jetzt sind die anderen dran, ihr Verhalten zu ändern.

13:47 Knaus Ogeno

>>Der Mensch hat es nicht verdient...<<

Ein sehr gut beschriebener Kommentar.
Am meisten tun mir die Tiere auf diesem Planeten leid, die so langsam aber sicher nach und nach auszusterben drohen, wenn dem nicht Einhalt geboten wird.
Aber die Zunahme der Bevölkerung nimmt diesen Wesen, egal ob im Norden oder Süden, ob auf der Erde oder in den Tiefen der Meere, den Lebensraum. Die Wasserwelten sind zugemüllt und überfischt, auch in Afrika kommen sich Tier und Mensch (gezwungenermaßen) immer näher, und so wird es auch in Grönland werden.

Wie schön,

60000 Grönländer profitieren vom Klimawandel.
Eine Anpassung an bessere Umweltbedingungen ist ja auch relativ einfach zu bewerkstelligen als beispielsweise an eine Verwüstung oder eine Überschwemmung.
Es sei den paar Tausend Bewohnern der Insel gegönnt. Obwohl, wenn ich den Artikel lese und sehe Flughäfen - Tourismus- Bodenschätze, dann fürchte ich, dass dies bereits der Anfang des Untergangs nach einer kurzen Blühphase ist.

@andererseits

Die Menschheit wird auch diesen Klimawandel überleben, so wie sie die anderen Änderungen des Klimas (man denke nur an die letzte Eiszeit) überlebt hat.
Dass es zu Kriegen, Fluchtbewegungen, etc. kommen wird bestreitet niemand, doch auch diese sind nichts neues in der Menschheitsgeschichte!

Am 12. Januar 2020 um 14:58 von Oldtimerin

"Aber was ist in Afrika, wo die Wüste den Regenwald verdrängt?"

Die Wüste vergrängt keinen Regenwald - die Wüste verdrängt Trockensavanne.

@ fat slim

Ja ja, dass die Erde im Mittelpunkt des Universums steht war auch mal "wissenschaftlich" belegt.

So wie auch Miasmen und der Äther und so weiter und so fort...

@Lutz Jüncke

"Sie halten es also für eine Legende, dass die vielen Menschen die Ursache für den Klimawandel sind."

Das halte nicht nur ich für eine Legende - das IST eine Legende.

"Also doch nicht anthropogen, der ganze Klimawandel?"

Das habe ich niemals behauptet.

Der Mensch in seiner Gesamtheit ist die (Haupt-)Ursache des aktuellen Klimawandels, aber nicht die große Anzahl der Menschen. Der Großteil der Menschheit kann überhaupt nichts für den Klimawandel. Wir Deutschen allerdings schon ...

"Menschen, die langsam, aber sicher nicht mehr nur klimaneutral dahinvegetieren wollen, sondern durchaus auch ihre klimaschädliche Teilhabe am bei uns etablierten Lebensstandard haben wollen?"

An Ihrer Person kann man ein großes (allgemeines) Problem sehen: Sie sind dermaßen festgefahren in der Vorstellung, dass ein schönes Leben mit dem Verbrauch von Erdöl zusammenhängt, dass Sie Alternativen nicht einmal in Erwägung ziehen.

Warum soll ein lebenswertes Leben nicht auch CO2-neutral möglich sein?

18:16 von fathaland slim

«Denn lediglich das CO2, welches aus der Verbrennung fossiler Energien entsteht, erhöht den CO2-Anteil der Luft.

Ausschließlich dieses.»

Nicht als prinzipielle Korrektur Ihrer Aussage.
Aber als ergänzende Information.
Für wenn auch immer, wen es interessiert.
Und wer es bisher nicht wusste, weil wer nicht davon hörte.

Es ist schwierig, zu erfassen, wie viel CO2 durch Vulkanausbrüche frei gesetzt wird. Nicht verwunderlich bei der Gewalttätigkeit derartiger Naturereignisse. Auch ist die Quelle des CO2 bei Vulkanausbrüchen nicht selten … mysteriös.

Mit dennoch erhaltenen Werten nehmen Vulkanologen + Klimaforscher für das Jahr 2015 an, dass es weltweit ca. 100 Mio. Tonnen CO2 waren, die durch Vulkane frei gesetzt wurden.

In Vergleich dazu stellen sie die ca. 7,8 Mrd. Tonnen CO2-Emission im gleichen Zeitraum durch die weltweite Produktion von Zement.

Also ≈ 0,013% des CO2 durch Vulkane verglichen mit Zement.
Zement sind dann wiederum (?) % vom Gesamt CO2-Ausstoß weltweit …

Grönländischer Eisschild

Das schnelle und komplette Abschmelzen des grönländischen Eisschilds würde zu einem Anstieg der Meere um ca 7 Meter führen! Man muss sich die Folgen vorstellen!
Nur eine Folge wäre der dramatische Eintrag an Süßwasser in den Nordatlantik mit der großen Gefahr, dass der Golfstrom abreißt. Wenn dies erfolgt, mag ich mir nicht vorstellen, welche Folgen das für Europa hätte. Ach ja, die Wirtschaft: wir haben dann Hochkonjunktur an neuer Winterkleidung, man könnte mit russischem Gas deutsche Autobahnen beheizen... nein, ich will es nicht weiterdenken. Aber die Grönländer werden zum größten Rohstofflieferanten der Welt. Gut, dass man das Kaufangebot von Trump abgelehnt hat. Er würde nach Möglichkeiten suchen, den Abschmelzungsprozess zu beschleunigen.

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