Kommentare - "Charlie Hebdo": Wie der Terror Frankreich veränderte

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Der Messerangriff vor einigen

Der Messerangriff vor einigen Tagen wurde von einem psychisch kranken jungen Mann ausgeübt, dessen Hinwendung zu islamistischem Fundamentalismus wohl nicht politisch sondern psychisch zu erklären war. Und die Attentäter von 2015 waren allesamt junge Franzosen, in Frankreich geboren, aufgewachsen und ausgebildet - das Thema eignet sich also nicht für die von etlichen hier in pawlowscher Manier präsentierten Verknüpfung zur Flüchtlingsdebatte. Das zentrale Thema ist die Frage der gesellschaftlichen Teilhabe, der Chance auf Zugehörigkeit und auf Bildung und Arbeit. Wer die Biographie deutscher Täter z.B. aus Dinslaken anschaut, stößt auf die gleichen Themen. Es gilt für Frankreich wie für Deutschland: Das Thema islamistisch motivierter Anschläge ist im Kern weder ein religiöses Thema noch ein Kulturkampfthema (das hätte die Chrefideologen des Islamismus gerne, und dem gehen ausgerechnet die ganz rechten hüben wie drüben auf den Leim!), sondern ein soziales Thema.

Kepel

Dieser Kepel ist echt toll. Meinungsfreiheit nicht vertretbar falls es sich um die der Linken und Moslems handelt?
Komisch?
Wahrscheinlich sind die Vorfälle der letzten Jahre nicht unbedingt Religiös zu erklären, ich denke sie liegen eher in der kolonialen Geschichte und der Unterdrückung bis hin dem Alltagsrassismus gegenüber den besagten ex Kolonien. Hier sollte man ansetzen und nicht Leute verteufeln die man Jahre lang als Kolonie ausgebeutet hat. Die einseitige Schuld Zuweisung ist zu einfach.

Arme Opfer?

Es sollte sich eigentlich unter Linken mittlerweile herumgesprochen haben, daß es sich beim Islamismus um eine rechte Bewegung handelt. Keine rechte Bewegung kommt ohne Opferlegende aus, und die französische Linke sollte dem doch bitte nicht auf den Leim gehen.

Die wachsende Islamfeindlichkeit freut die Islamisten, denn sie hätten gern Bürgerkrieg.

nicht nur Frankreich

Die ganze Welt ist seitdem nicht mehr wie sie war.

Im Oktober in Strassburg bis auf die Zähne bewaffnete Polizisten vor der Kathedrale, in den Gässchen und meine 15j Tochter war anfangs entsetzt und sagte plötzlich: kein Wunder, bei dem was damals in Paris passiert ist.
Sie war 10 und doch hat sie es nicht "vergessen".
Traurige Realität.

wer hätte das gedacht

es ist halt wie hier auch. die linken haben die meinungshoheit in den medien und unis übernommen. alle andersdenkenden werden niedergeschrien oder geblockt. war so ähnlich vor ein paar tagen in einem kommentar des chefs zu lesen

interessantes Buch

Das Buch "Terror" von Gilles Kepel kann ich uneingeschränkt empfehlen. Es zeigt die Besonderheiten und den Werdegang speziell der französischen Dschihadisten unter Berücksichtigung der Entwicklungen mehrerer Jahrzehnte. Sehr sachlich und aufschlussreich geschrieben.

Fokussierung forciert Kulturkampf.

Vor allem auch in Frankreich fokussiert man "den Terror" über alle Maßen. De facto aber sind die Zahlen der Terroropfer in F. und Rest-EU marginal gemessen an den üblichen Todesarten. Man stilisiert es nun zum Kampf des Guten gegen das Böse, wie es Trump nicht besser könnte. Dies nährt den Kulturkampf in F., aber auch in D. und anderswo (siehe AfD, PiS etc.) Auch dürfte F.s massive Kriegseinsätze die Gefahr erhöhen.

Zu spät

Die Vernetzung der Islamanhänger mit den gewaltbereiten Clans ist in Europa bereits verfestigt. Man wird diese Strukturen niemals wieder loswerden können.

Wir sind noch nicht mal in der Lage Kriminelle in ihre Heimat abzuschieben. Alles zu spät erkannt und mittlerweile irreversibel.

ein Kulturkampf, okay

ich habe Frankreich immer als Blick in die Zukunft Deutschlands gesehen und es sieht nun so aus, als wäre das tatsächlich der Fall.

Radikaler Islam auf dem Vormarsch, immer mehr Parallelgesellschaften, die Regierung erkennt Probleme welche vorher ignoriert wurden, der Islam wird mehrheitlich nicht mit den Werten Frankreichs übereinstimmend angesehen, Rechte nutzen jeden Anlass um misstrauen zu schüren, und vieles mehr.

Hierzulande sind wir noch im Stadium des Leugnens und Relativierens und unsere öffentlich-rechtlichen sehen es als Bildungsauftrag, die sog. Islamophobie (= Kritik am Islam) in der Bevölkerung zu bekämpfen. Seltsam, dass über unser Nachbarland Artikel geschrieben werden können, die in Deutschland so nie erscheinen würden (noch nicht?)

Charlie Hebdo veränderte

Seit diesem schrecklichen Anschlag auf die Redaktion"Charlie Hebdo," habe ich mir die Zeitschrift auf deutsch gekauft. Leider wurde diese wegen zu geringer Auflage, eingestellt. Es macht mich immer noch tief traurig und wütend, wenn ich an diese schrecklichen, unsinnigen Anschläge denke. Die Menschen die davon betroffen sind,
haben mein tiefes Mitgefühl.

12:11 von fathaland slim

Arme Opfer?

Es sollte sich eigentlich unter Linken mittlerweile herumgesprochen haben, daß es sich beim Islamismus um eine rechte Bewegung handelt. Keine rechte Bewegung kommt ohne Opferlegende aus, und die französische Linke sollte dem doch bitte nicht auf den Leim gehen.

Die wachsende Islamfeindlichkeit freut die Islamisten, denn sie hätten gern Bürgerkrieg.
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Jetzt auch noch die französische Linke zu einzunorden, das hat doch was deutsches.
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Aber wer die traditionelle gute Gewalt nur im Sinne der der nirgendwo funktionierenden guten Sache akzeptiert, der muss eben alles Andere wegreden.

11:28 von andererseits

Und die Attentäter von 2015 waren allesamt junge Franzosen, in Frankreich geboren, aufgewachsen und ausgebildet
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In ihrer Welt ist auch nur das wahr, was zu ihrer Haltung passt-da kann man allgemein bekannte Tatsachen schon mal ignorieren-klar macht das Leben auch viel einfacher.

https://www.faz.net/aktuell/politik/kampf-gegen-den-terror/bataclan-ter…

@ Karl Napf

... die linken haben die meinungshoheit in den medien und unis übernommen.

Ja,aber das ist einfach eine Frage der Ausbildung, der Fähigkeiten und Begabung.


... alle andersdenkenden werden niedergeschrien oder geblockt.

Das ist doch gar nicht richtig. Wenn man keine Argumente hat, soll man die Schuld nicht bei anderen suchen.

12:49 von baku

das von ihnen benannte konnte man hier ja schon am allerersten veröffentlichten beitrag erkennen

Wunderbar geschrieben

Besser und zutreffender kann man es nicht in Worte fassen.
Ich bin froh, gerade hier noch von Menschen zu lesen die anderer Meinung sind als die Vorgefertigte von Merkel&Co.

@ andererseits

Was wollen Sie mit Ihrem Kommentae bezwecken?

Den Islamismus in Schutz nehmen? Behaupten, dass Islamisten ganz friedlich wären und nur psychisch Kranke im Namen des Islams morden würden?

Diese Attitüde von Verharmlosung der Gefahren des Islamismus ist widerwärtig und nicht hinnehmbar. Sie sollten sich angesichts der vielen tausend Toten des Islamismus schämen!

@andererseits

Ihre Traumwelt hat wie immer nichts mit der Realität zu tun!
Es gibt in Deutschland und Frankreich genügend abgehängte Jugendliche mit schlechter Bildung und somit schlechten Berufsaussichten, die keine Anschläge verüben!
Die islamistische Radikalisierung ist dagegen ein wachsendes Problem und da spielt es keine Rolle, ob diese jungen Menschen in Deutschland oder Frankreich aufgewachsen sind oder als Migranten nach Europa gekommen sind!

Gehirnwäsche überall

... ich sehe keinen Unterschied zwischen der „Gehirnwäsche“ religiöser Fanatiker und derjenigen, der rechten Hetzer ...

... leere, sozialverkümmerte Hirne werden mit hasserfülltem Verbalmist gefüllt ...

... früher oder später brennen den hirnlosen Kreaturen die Sicherungen durch ...

... das Internet verkommt zum rechtsfreien „Ballerspiel“ der hasserfüllten Extremisten!

Wann endlich wird die Gesellschaft wach und macht diesem rechtsfreien Treiben ein Ende?

„Wird man ja wohl mal sagen dürfen“ gehört geächtet, bestraft, geblockt!

In allen Kulturen und Regionen!

Ein Präsident, der mit Vernichtung droht im Internet, ist nur einer dieser Hassprediger - auch da gehört der Stecker gezogen!

Meinungsfreiheit bedeutet genau das: Dass es sich um Meinungen handelt!

Ob Charly Hebdo oder Lübke: Wohin Hassbozschaften führen, ist unübersehbar!

@baku, 12:49

Hierzulande sind wir noch im Stadium des Leugnens und Relativierens und unsere öffentlich-rechtlichen sehen es als Bildungsauftrag, die sog. Islamophobie (= Kritik am Islam) in der Bevölkerung zu bekämpfen.

"Ein Stadium des Leugnens", soso. "Sogenannte Islamophobie". Sie finden, Islamhass sollte endlich auch bei uns zur offiziellen Staatsraison werden? Weil Sie und andere im Gegenteil zur Mehrheit unserer Gesellschaft allüberall bedrohliche Parallelgesellschaften sehen (wie definieren Sie die eigentlich)?
Solche Kriegserklärungen (besonders wenn sie als "Kritik" euphemisiert werden) machen mir mindestens genau so viel Angst wie die psychopathischen Jihadisten.

11:28 von andererseits

Der Messerangriff vor einigen Tagen wurde von einem psychisch kranken jungen Mann ausgeübt, dessen Hinwendung zu islamistischem Fundamentalismus wohl nicht politisch sondern psychisch zu erklären war.
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Was soll das sein-eine Rechtfertigung?
Jeder Mensch, der einer Ideologie anhängt, die menschenfeindlich oder rassistisch ist und aus diesem Grund wahllos andere Menschen ermordet ist psychisch krank.

12:11 von fathaland slim

Wer sind die Linken? Frau Wagenknecht? Herr Ramelow? Sie? Die Französischen? Es scheint doch erhebliche Unterschiede zu geben. Bei den Rechten ist es genauso. Im Islam auch. Sie können mich gern verbessern.

@andererseits um 11:28Uhr

WOW! Endlich jemand, der den totalen Durchblick hat und ich rechne fest damit, daß der Forist baldigst zumindest als Berater des Innenministers tätig wird. Problematisch wird es aber, wenn sich herausstellt, daß eben nicht nur der soziale Aspekt den Hintergrund bildet, sondern eine allgemeine Unzufriedenheit ihr Ventil im religiösen Extremismus findet.Eigenartigerweise gibt es nämlich auch in islamischen Kulturen erhebliche soziale Unterschiede! Dort werden sie aber scheinbar widerspruchsloser ertragen, weil kein anderer Gesellschaftsteil vorhanden ist, dem man die Schuld geben kann!

Danke

Das die TS mit einem Artikel an die Opfer von Charlie Hebdo erinnert.
Und es sollten sich auch alle daran erinnern, dass sie ermordet wurden, weil sie unser Recht auf freie Meinung und gelebt haben.

12:40 von Quereinwerfer

Fokussierung forciert Kulturkampf.
Vor allem auch in Frankreich fokussiert man "den Terror" über alle Maßen. De facto aber sind die Zahlen der Terroropfer in F. und Rest-EU marginal gemessen an den üblichen Todesarten.
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Ach so-na dann brauchen wir uns über Terroropfer jedweder Art ja gar nicht mehr aufregen, weil die Opfer sich ja nur im 1/0000000 der üblichen Todesarten bewegen.
Ist es das, was sie uns mitteilen wollen?

Frankreich hat einen gefährlichen Kulturkampf,

wir lernen nicht daraus, sondern arbeiten daraufhin.
Ich weiß, dass es andere Meinungen gibt und ich würde mich freuen, wenn ich mich irre, aber ich versuche es realistisch ohne die rosarote Brille zu beurteilen.

@andererseits

"Das Thema islamistisch motivierter Anschläge ist im Kern weder ein religiöses Thema noch ein Kulturkampfthema (das hätte die Chrefideologen des Islamismus gerne, und dem gehen ausgerechnet die ganz rechten hüben wie drüben auf den Leim!), sondern ein soziales Thema."

Manchmal beneide ich Sie um Ihre Erkenntnis-Resistenz. Sogar die Attentäter selbst begründen ihre Taten anders, als Sie.
Aber woher sollen die auch ihre eigene Motivation kennen ?

@fathaland slim um 12:11Uhr

Wollen Sie mit Ihrem Kommentar wirklich behaupten, daß es bei den Linken keine "Opferlegenden" gibt oder benötigt werden, weil alle ideologisch so gefestigt sind? ROFL!

sehr reflektiert

ich freue mich sehr, dass in diesem Artikel tatsächlich graustufen zu erkennen sind.

Denn wenn man unserer Regierung so zuhört versuchen die einem das alte Märchen von Schwarz und Weiß aufzutischen.

Keine Bevölkerungsgruppe ist nur gut oder nur schlecht, denn sie besteht aus Individuen.
Es gibt gute Christen, die sich in Favelas in Brasilien ein Bein ausreissen um das Leben der armen zu verbessern, es gibt schlechte, die Kindesmissbrauch seit Jahren vertuschen.

Das gleiche gilt für Juden, Moslems, Buddhisten oder Altnordische.

Mit Verallgemeinerung, auch positiver Diskriminierung, wird am Ende nur Extremisten welcher Couleur auch immer in die Hände gespielt.

Für mich sind alle Menschen erst mal einfach Menschen. Ob ich sie mag mache ich an ihrem Verhalten fest, da lasse ich mich durch ihre Herkunft nicht beeinflussen.
Ich muss allerdings zugeben, dass Hundebesitzer bei mir Boni genießen.

@andererseits

"Das zentrale Thema ist die Frage der gesellschaftlichen Teilhabe, der Chance auf Zugehörigkeit und auf Bildung und Arbeit." Am 07. Januar 2020 um 11:28 von andererseits

Mir kommendie Tränen.

Da müssten wir Frauen ja alle Gefährder sein und Alleinerziehende nur noch Amok laufen, weil da von Chancengleichheit noch nicht die Rede sein kann.

Sie verzeihen, dass ich da mit den meist jungen und männlichen Islamisten so gar kein Mitleid wegen ihrer Situation habe.

Ich habe eher den Verdacht, dass ie mit ihrem Islamisnmus etwas anderes zu kompensieren versuchen. Da trifft man sich doch gerne mit Gleichgesinnten, die im Leben den Kürzeren gezogen haben.
Ist ja auch eine Schande dass die Welt sie nicht als das anerkennt, wofür sie sich selber halten.

*

Ich kann auch nicht verstehen, warum ich immer noch keinen Nobelpreis für meine Beiträge hier im Forum bekommen habe. (Grins)

13:29 von frosthorn

Weil Sie und andere im Gegenteil zur Mehrheit unserer Gesellschaft allüberall bedrohliche Parallelgesellschaften sehen (wie definieren Sie die eigentlich)?
_____________________________
Etwa die Hälfte der Bundesbürger nimmt einer Studie zufolge den Islam als Bedrohung wahr; nur ein Drittel der Bevölkerung nimmt ihn als Bereicherung wahr.

Originaltext aus der SZ, die ja nun nicht gerade für rechte Verschwörungstheorien bekannt ist
So viel zu ihren Mehrheiten.

https://www.sueddeutsche.de/politik/islam-christentum-demokratie-studie…

13:35, rainer4528 @12:11 von fathaland slim

>>Wer sind die Linken? Frau Wagenknecht? Herr Ramelow? Sie? Die Französischen? Es scheint doch erhebliche Unterschiede zu geben. Bei den Rechten ist es genauso. Im Islam auch. Sie können mich gern verbessern.<<

Ihre Fragen lassen sich sämtlichst sowohl mit ja als auch mit nein beantworten, und Ihrem Statement über den Islam pflichte ich bei, dem über die Rechten nicht wirklich, obwohl es da auch Unterschiede gibt. Es gibt die antiislamische und die antisemitische Rechte. Diese beiden Gruppen überschneiden sich teilweise. Und dann gibt es die antiamerikanische und die proamerikanische Rechte. Unter letzterer finden Sie eher wenig Antisemiten.

Was die Linke betrifft, da können Sie die unterschiedlichen, sich teils erbittert gegenseitig bekämpfenden Fraktionen gar nicht zählen. Eins haben sie aber alle gemeinsam: die Wurzel in den Idealen der Aufklärung, also Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Auch wenn diese Ideale leider oft bis zur Unkenntlichkeit verbogen wurden.

@baku

>>Hierzulande sind wir noch im Stadium des Leugnens und Relativierens und unsere öffentlich-rechtlichen sehen es als Bildungsauftrag, die sog. Islamophobie (= Kritik am Islam) in der Bevölkerung zu bekämpfen.<<

Darf ich sie Fragen, wann sie zuletzt von einem Muslimen auf offener Straße angegriffen wurden?

Die Wahrscheinlichkeit tendiert zu nie.
Denn ob sie es glauben oder nicht die Wahrscheinlichkeit 2 mal vom Blitz getroffen zu werden und dann im Lotto zu gewinnen ist höher als die Opfer eines islamistischen Terrorangriffs in Deutschland zu werden.

Hierbei gebe ich den Medien aber eine gehörige Mitschuld an Einstellungen wie der Ihrigen.

Würden diese nämlich im tatsächlichen Verhältnis über Muslime mit positiven Einfluss auf die Gesellschaft gegenüber den Terrorgefährdern berichten, dann würde es bald anders aussehen.

Leider wird in den Medien (vor allem der Bildzeitung) viel zu viel Geld mit der Angst vor allem Fremden verdient.

@karlheinzfaltermeier

"Eigenartigerweise gibt es nämlich auch in islamischen Kulturen erhebliche soziale Unterschiede! Dort werden sie aber scheinbar widerspruchsloser ertragen,"
Am 07. Januar 2020 um 13:39 von karlheinzfaltermeier

In einigen "islamischen Kulturen" muss man einfach zufrieden sein.

Und wenn doch nicht, dann behält man das lieber für sich wenn man sich nicht plötzlich in Luft auflösen möchte.

Es gibt "islamische Kulturen", die solchen Wert auf die Zufriedenheit ihrer Angehöriger legen, dass sie sie selbst aus dem Ausland entführen, um ihnen ans Herz zu legen, über das Problem genauer zu diskutieren und es gemeinsam zu ... lösen.

Dieser Einsatz garantiert 100%-ige Zufriedenheit it allen Umständen der Kultur.

"Ein Wendepunkt für Frankreich" [sagt der Islamwissenschaftler Gilles Kepel]: "Das Attentat auf "Charlie Hebdo" hat die französische Gesellschaft schwer traumatisiert, trotz der gewaltigen Solidaritätskundgebungen mit mehreren Millionen (...). Das Trauma ist auch so groß, weil die Attentäter junge Franzosen waren, hier geboren, aufgewachsen und ausgebildet.
>>> Durch salafistische Gehirnwäsche wurden die aber zu Kämpfern gegen das eigene Land, im Dienste des 'Islamischen Staates'. Das hat zu einem Bruch in der Gesellschaft geführt"

Worauf beruht denn diese „Gehirnwäsche“? Im Prinzip doch darauf, dass es möglich ist, Menschen „erfolgreich“ das Selberdenken (und -machen) „auszutreiben“ (und damit zugleich ihr Selbstvertrauen und -Bewusstsein) und sie zum Gehorsam zu zwingen. Es wäre für alle - ganz besonders für die Angehörigen der Opfer - besser, wenn dieses grauenhafte Attentat Anlass zu einem „Umdenken“ statt zu einem „Wendepunkt“ hin zu einem „gefährlichen Kulturkampf“ gewesen wäre.

13:03 von Boris.1945

man muss es ihm nachsehen. rechts- und linksextremisten sind sich näher, als sie vermuten

14:14 von fathaland slim

Dann sind wir doch fast mal einer Meinung!
Kommen Sie doch Bitte mal nach Dresden. Ich würde zu Ihrem Auftritt kommen. Obwohl es eigentlich nicht meine Musikrichtung ist. Ich habe mir einiges von Ihnen im Internet angehört. Live ist aber immer noch anders.
Mit freundlichen Grüßen.

um 12:11 von fathaland slim

>>"Es sollte sich eigentlich unter Linken mittlerweile herumgesprochen haben, daß es sich beim Islamismus um eine rechte Bewegung handelt."<<

Das ist mit neu? Salafisten sollen eine rechte Bewegung sein? Wo doch aber die Rechten die Salafisten bis aufs Blut bekämpfen?

Der "führende französische Islamkenner"

Gilles Kepel wird sehr viele Einsichten und Kenntnisse über den Islam haben.

Extreme Ängste vor bestimmten Erscheinungen und Situationen - eine Phobie – hat es aber schon vor dem Auftreten der Islamisten gegeben. Ihnen die Schöpfung des Wortes Islamophobie zuzuschreiben erscheint mir da sehr weit hergeholt. Islamisten mögen das für ihre Zwecke umwidmen, aber sollten wir deshalb eine Islamophobie unter den „Index“ stellen?

Zudem scheint mir das Ausmachen einer "linksislamischen Bewegung" doch sehr ungenau. Es gibt religiöse Bewegungen mit sozialem Anspruch und einem Glauben nachgehende Linke.

Eine linke – also politisch links orientierte – Bewegung in Verbindung mit einer bestimmten (ausschliessenden) Religion kann es demnach nicht geben, da sie per Definition politisch – die Gleichheit der Menschen eint alle Linken - und deshalb eben nicht religiös orientiert ist.

Da sollte der Kenner vielleicht noch etwas nachschärfen oder seinen eigenen Standpunkt besser reflektieren.

Interessant ist hier zu

Interessant ist hier zu lesen, wie sich Islamisten in Frankreich der Diskussion entziehen, indem sie, um Kritiker mundtot machen, diesen einfach eine Islamphobie unterstellen, denn das erinnert doch stark, wie ähnlich man in Deutschland so sehr ähnlich Kritiker einfach als Nazis bezeichnet, um sie mundtot zu machen. Ob diese gleiche Art der Diskussionsführung bzw. -abwürgung hier nicht sogar Seelen gleichen Geistes verrät? Arme Gesellschaften, die sich so immer weiter ein X für ein U vormachen lassen.

Dieser Kulturkampf

zwischen den archaischen Vorstellungen von Islamisten und der freiheitlichen Kultur
Europas tobt seit 1440 Jahren. Wir sind nur zum ersten Mal im Herzen Europas damit konfrontiert.

14:13, Hanno Kuhrt

>>Etwa die Hälfte der Bundesbürger nimmt einer Studie zufolge den Islam als Bedrohung wahr; nur ein Drittel der Bevölkerung nimmt ihn als Bereicherung wahr.<<

Daß Menschen anderen Menschen, die einer anderen Religion anhängen als sie selbst, mit Mißtrauen begegnen, ist eine historische Konstante.

@14:07 von peter04

>>@andererseits
Manchmal beneide ich Sie um Ihre Erkenntnis-Resistenz. Sogar die Attentäter selbst begründen ihre Taten anders, als Sie.
Aber woher sollen die auch ihre eigene Motivation kennen ?<<

Die Attentäter begründen das mit ihren religiösen Überzeugungen, nehme ich an?
Diese Überzeugungen fallen allerdings nicht vom Himmel.
Die Personen müssen ihre radikalen Überzeugungen irgendwo herbekommen und entsprechend dafür empfänglich sind.
Die Frage ist nun: Was macht diese Menschen für diese radikalen Überzeugungen empfänglich?

Die Lösung wäre es daher, dafür zu sorgen, dass Menschen nicht in Situationen geraten, in denen sie für solche Ideologien empfänglich werden. Die Begründungen der einzelnen Attentäter sind dann nur noch am Rande interessant, da man aus ihnen keine vernünftigen Schlussfolgerungen und Lösungsansätze herausziehen kann.

@karlheinzfaltermeier, 13:39 re @andererseits

Ich sag's mal so, wenn Sie so tief hinabsteigen müssen, den Foristen zu verhöhnen, dann müssen Sie wohl Probleme damit haben, ihm inhaltlich etwas entgegenzusetzen …

Dass es in allen Gesellschaften soziale Ungleichheiten gibt, das wissen auch außer Ihnen so gut wie alle, darauf brauchen Sie @andererseits gewiss nicht hinzuweisen. Ich wüsste auch nicht, dass er jemals etwas anderes behauptet hätte.
Dass diese allerdings irrelevant sind für gesamtgesellschaftliche Entwicklungen, oder gar, wie Sie anführen, auf den "normalen Menschen" keinen Einfluss haben, sondern nur auf bestimmte Gruppen, die man klar nach Herkunft und Hautfarbe benennen könnte, mit dieser These treten Sie schon auf ein sehr dünnes Brett.

um 14:16 von Deeskalator

>>"Leider wird in den Medien (vor allem der Bildzeitung) viel zu viel Geld mit der Angst vor allem Fremden verdient."<<

Es geht hier nicht um eine "Angst vor allem Fremden", sondern eine berechtigte Angst der Bevölkerung vor extremislamistisch motivierten Anschlägen wie beispielsweise am Berliner Breitscheidplatz. Ich selbst bin immer froh wenn unsere Polizei kurz vor Zwölf gelingt solche Straftäter zu neutralisieren. Angesichts der vielen Opfer die bisher zu beklagen sind finde ich Ihre Relativierungsversuche unangebracht und ekelerregend.

Arabische Wörterbücher kennen das Wort "islamistisch" nicht

Zitat: "Es ist der 7. Januar 2015: Zwei Brüder verüben ein Massaker in der Redaktion der Pariser Satirezeitschrift Charlie Hebdo, zwei Tage später macht ein Bekannter der Brüder gezielt Jagd auf Juden in einem Pariser Supermarkt. Insgesamt 17 Menschen sterben in jenen Tagen durch den islamistischen Terror."

Arabische Wörterbücher kennen das Wort "islamistisch" nicht.

Ebenso werden herausragende muslimische Führer wie z.B. Erdogan nicht müde, darauf hinzuweisen, dass es nur "einen Islam" gibt.

Wieso verwendet man also dieses Wort "islamistisch", das es in der arabischen Sprache gar nicht gibt?

mein Gedanke

Mit dieser Erfahrung ist es mir bis heute unverständlich, wieso Charlie Hebdo bei einem Bombenanschlag 2015 auf ein russisches Verkehrsflugzeug auf dem Sinai mit Belustigung der Opfer reagierte.

@ Ronny12487

... als die Vorgefertigte von Merkel&Co.

Unsere Kanzlerin vertritt klar und deutlich ihre Meinung und das ist richtig so, das darf sie wie jeder andere auch. Was soll daran "vorgefertigt" sein?

Im Land tobe ein gefährlicher

Im Land tobe ein gefährlicher Kulturkampf, sagen Beobachter.

Würden die Beobachter ihren Blick EU weit führen, würden sie feststellen, dass der Kulturkampf überall stattfindet und die Kämpfe überall gleich sind.

Aber wir dürfen den rosa Elefant nicht namentlich nennen.....

um 11:28 von andererseits

>>"... Das zentrale Thema ist die Frage der gesellschaftlichen Teilhabe, der Chance auf Zugehörigkeit und auf Bildung und Arbeit..."<<

Junger Mann. Ihre dauerhaften linken Relativierungsversuche wirken auf mich sehr befremdlich. Die Gesellschaft ist natürlich schuld das solche Verbrecher herangezüchtet werden? Obwohl Verbrecher, nein, es sind ja Opfer Ihrer Meinung nach; ich vergaß.

@14:10 von Tada

"Sie verzeihen, dass ich da mit den meist jungen und männlichen Islamisten so gar kein Mitleid wegen ihrer Situation habe."

Das verlangt auch keiner. Erklärungen über die Ursachen von Extremismus sollen keine Entschuldigung sein oder gar Mitleid hervorrufen. Sie versuchen nur erklären, warum z.B. aus sozialen Problemvierteln mehr Kriminelle und Extremisten kommen, als aus einem Villenvorort. Und natürlich gibt es zu jeder Regel Ausnahmen. Nie sind alle gleich.

"Ich habe eher den Verdacht, dass ie mit ihrem Islamisnmus etwas anderes zu kompensieren versuchen. Da trifft man sich doch gerne mit Gleichgesinnten, die im Leben den Kürzeren gezogen haben."

Das kann schon sein. Die Typen sind frustriert und jemand erzählt ihnen, dass andere an ihrem Unglück schuld sind. Steigere die Unzufriedenheit, mach´ die Leute wütend und präsentiere einen Schuldigen.

Und ein paar fallen darauf rein und die sind schlimm. Andere gehen brav arbeiten, einige schaffen sogar den sozialen Aufstieg.

@11:28 von andererseits

"Das zentrale Thema ist die Frage der gesellschaftlichen Teilhabe, der Chance auf Zugehörigkeit und auf Bildung und Arbeit. "

Sie irren sich gewaltig. Offensichtlich kennen Sie Islamisten und ihre Ideologie schlecht. Das zentrale Thema der Salafisten ist die Errichtung eines Gottesstaates ohne Abstriche. Auch islamische Laender werden durch diese Ideologie gespalten. IS ist eine der Auspraegungen des Gottestaates, welche diese Leute anstreben.

Es ist eine Auseinandersetzung einer freiheitlichen Kultur, die ein selbstbestimmtes Laban vorsieht mit einer Lebensgestaltung, wie man sie z.b. in Saudi Aerabien verwirklichen kann. Nicht Umsonst werden Salafisten von dort unterstuetzt.

Der "hier geboren & aufgewachsen"-Mythos

Zitat: "Das Trauma ist auch so groß, weil die Attentäter junge Franzosen waren, hier geboren, aufgewachsen und ausgebildet. Durch salafistische Gehirnwäsche wurden die aber zu Kämpfern gegen das eigene Land, im Dienste des 'Islamischen Staates'. "

Wie oft will man mit dem "hier geboren & aufgewachsen"-Mythos eigentlich noch den Blick auf die Realitäten verschleiern?

Es ist völlig irrelevant, ob man in Oberammergau, in Biaritz, in Kabul, in Damaskus oder Teheran geboren und aufgewachsen ist.

Entscheidend ist die kulturell-religiöse Prägung, die eine Person in einem bestimmten Kulturkreis erfährt. Und das ist genau der Punkt.

Islam

Da ist es doch kein Wunder wenn sich die Vorbehalte auf den Islam schlechthin ausdehnen. Die Menschen fragen sich ob die den Nachbarskindern noch trauen koennen wenn deren Familie muslimisch ist. Mit deren Eltern moegen sie befreundet sein, aber die Kinder koennten von einem Jahr zum naechsten zu radikalen Islamisten werden denen eine Stimme aus dem Internet einfluestert sie sollen Unglaeubige toeten.
Das ist traurig aber nicht erstaunlich.

Hintergrundinformationen?

Wie so häufig mangelt es auch in diesem Bericht an Hintergrundinformationen.
Unter Sarkozy haben viele Unruhen der arabischenstämmigen Bevölkerungsteile in französischen Städten stattgefunden. Damals sollte nicht nur hart durchgegriffen werden, sondern es sollten sich auch die Lebensumstände dieser Menschen verbessern.
Was ist denn dahingehend seitdem in Frankreich passiert?
In der BRD ist es oft so, dass selbst die Migranten, die schon in der 2. oder 3. Generation hier leben, immer noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache und damit ein Integrationshindernis haben.
Das fällt für die arabische Bevölkerung in Frankreich völlg weg. Die sprechen alle genauso gut Französisch wir der Rest der Franzosen.
Trotzdem ist Frankreich offensichtlich Fremdenfeindlich genug, diesen Menschen nur geringe Chancen zu geben.
Wie sehen die Bildungs - und Berufschancen für diese Menschen in Frankreich aus?
Inwieweit kommen diese Menschen auf den Staat zu, um ihre Chancen zu verbessern?

@Am 07. Januar 2020 um 12:11 von fathaland slim

@Am 07. Januar 2020 um 12:11 von fathaland slim
Zitat: "Es sollte sich eigentlich unter Linken mittlerweile herumgesprochen haben, daß es sich beim Islamismus um eine rechte Bewegung handelt. Keine rechte Bewegung kommt ohne Opferlegende aus, und die französische Linke sollte dem doch bitte nicht auf den Leim gehen."

Echt?

Wieso schreien Linke wie Sie immer gaaaanz laut "Rassismus" oder "Islamophobie", wenn ich als "Rechter" genau diesen islamischen Terrorismus kritisiere und auf die Allianz mit den Linken hinweise, die hier nicht zum ersten Mal besteht?

um 15:57 von WiPoEthik

>>"Diese Überzeugungen fallen allerdings nicht vom Himmel.
Die Personen müssen ihre radikalen Überzeugungen irgendwo herbekommen und entsprechend dafür empfänglich sind.
Die Frage ist nun: Was macht diese Menschen für diese radikalen Überzeugungen empfänglich?"<<

Eine Brutstätte sind nachweislich Moscheen in denen Salafisten als Imame predigen und die neuerdings (teilweise) von Herrn Seehofer gefördert werden. Meiner Meinung nach dürften nur in Deutschland ausgebildete Imame in den hiesigen Moscheen predigen?

Na, so was ...

Zitat: "Die große Mehrheit der Moslems in Frankreich steht natürlich nicht hinter dieser dschihadistischen Vision, aber der radikale Islam ist auf dem Vormarsch. Alle Studien zeigen, dass immer mehr junge Moslems zum Beispiel die Homosexualität ablehnen und wollen, dass die Frauen sich verschleiern. Den salafistischen Predigern gelingt es, besonders in den Vorstädten von Paris eine Art Parallelgesellschaft zu etablieren, regelrechte Enklaven in der Gesellschaft."

Na, so was ... und so etwas zu kritisieren, ist dann mal wieder bubu-böser "islamphober Rassismus", wie?

Ich dachte, "Parallelgesellschaften" gibt es nicht, das seien "rechte Hetze" von der bubub-bösen AfD?

Kann man die Zahl derer, die einen radikalen Islam befürworten, einmal quantifizieren?
Die Angabe "große Mehrheit der Moslems in Frankreich natürlich nicht" bedeutet, dass der Anteil der Befürworter radikalen Islams unter den frz. Moslems zw. 1 und 49 % rangieren kann.

Genauere Zahlen wären hier hilfreich!

13:29 von frosthorn

Weil Sie und andere im Gegenteil zur Mehrheit unserer Gesellschaft allüberall bedrohliche Parallelgesellschaften sehen (wie definieren Sie die eigentlich)?
.
gibt es hierzulande eine aggressive "Schwulenkritische Haltung"
und bitte konkret !
meines Wissens dürfen die hierzulande sogar heiraten
wird das bei islamischen Mitbürgern auch so gesehen ?
und wer sich zuhängt mit schwarzen Tüchern um jedem zu zeigen,
dass er was anderes ist (was besseres ?) will der doch spalten ?
ganz zu schweigen von Toleranz
hierzulande ist Satire eben Teil des Lebens, da gehört eben Gott auch dazu
der eigene und der Fremde
mir scheint nicht dass dies akzeptiert wird

Hintergrundinformationen 2

Warum wird nicht mal über den Umgang, die Situation für Migranten und die Integrationsbemühungen des französischen Staates mit alten und neuen Migranten berichtet? Ab wann bekommt ein neuer Migrant eine französische Staatsbürgerschaft? Ab wann darf ein neuer Migrant dort legal arbeiten?
Viele Franzosen sind doch genauso Feindlich gegen Migranten eingestellt, wie in der BRD die rechtsradikalen Terrorbanden und die AfD.
Eine „Integrationspolitik“ wie es sie, wenn auch nur sehr mangelhaft, in Deutschland gibt, wäre doch bisher in Frankreich gar nicht vorstellbar.
Obwohl das größte Integrationshemmnis, die fehlenden Sprachkenntnisse, gar nicht vorhanden ist.
Oder liegt es daran, dass sich alle Menschen verstehen können und genau deshalb nichts miteinander zu tun haben wollen?

Ich bin erschüttert!

Zitat: "In der Tat deuten Umfragen auf eine verringerte Toleranz gegenüber den Moslems in Frankreich hin. So halten mittlerweile 60 Prozent den Islam für unvereinbar mit den Werten der französischen Gesellschaft. Und die extreme Rechte nutzt jeden Vorfall, um das Misstrauen gegen den Islam zu schüren."

Ich bin erschüttert!

Wieso haben noch immer so viele Franzosen einen verschleierten Blick auf die Realität? Also ca. 40 % der Franzosen?

Franzosen, die derartige Entwicklungen kritisch sehen oder ablehnen, als "extreme Rechte" zu bezeichnen, macht die Sache keinen Deut besser, zumal diese kein "Misstrauen gegen den Islam schüren" brauchen. Die Fakten sprechen schließlich eine deutliche Sprache, dass eine gehörige Portion Skepsis und Kritik mehr als berechtigt ist.

15:54 von fathaland slim

Daß Menschen anderen Menschen, die einer anderen Religion anhängen als sie selbst,
mit Mißtrauen begegnen, ist eine historische Konstante
..
nur Religionen ?
vielleicht, wenn man das weiß,
sollte man seine Konsequenzen daraus ziehen

Alt gegen Jung?

"Junger Mann. Ihre dauerhaften linken Relativierungsversuche wirken auf mich sehr befremdlich." @eine_anmerkung
.
Alter Mann: Es waren zwei Mal die Rechten, die Deutschland in den Ruin getrieben haben. Allerdings haben Ludendorff und Konsorten es erfolgreich geschafft, dafür die "Roten" verantwortlich zu machen.
.
Das alte China und das Osmanische Reich haben der Welt gezeigt, dass man es mit Integration und Gleichbehandlung enorm weit bringen, ja führend in der Welt sein kann.

um 16:05 von tirilei

>>"Da ist es doch kein Wunder wenn sich die Vorbehalte auf den Islam schlechthin ausdehnen."<<

Ich denke ein Grund liegt darin das wenn man den Islam und damit den Koran konsequent anwendet, dieser (Koran) nicht kompatibel zu unserem GG ist. Der IS beispielsweise legt die Suren wörtlich aus. Gemäßigte Imame sagen das man diese im Zusammenhang deuten müsse. Je weniger gläubig ein Muslime ist, umso eher passt er in unsere abendländischen Wertvorstellungen die in unserem GG münden.

um 15:53 von IBELIN

>>
Dieser Kulturkampf
zwischen den archaischen Vorstellungen von Islamisten und der freiheitlichen Kultur
Europas tobt seit 1440 Jahren. Wir sind nur zum ersten Mal im Herzen Europas damit konfrontiert.
<<

Nur zur Richtigstellung: Dass es im 7. Jahrhundert, also zur zeit der Islam-Stiftung eine freiheitliche europäische Kultur gegeben haben soll, kann man wohl nur als Scherz einstufen. Sowohl kulturell als auch wissenschaftlich waren die Araber da wohl weiter. Das gilt bis in das 15. Jahrhundert hinein, wenn Sie sich den maurischen Einfluss in Spanien betrachten, der übrigens eine gleichzeitige christliche Existenz ermöglicht hat. Ein Überlegenheitsgefühl, von wem auch immer, wird niemals in einem befriedigenden und befriedeten zustand enden können.

Ist heute Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen?

Zitat: "Der Begriff Islamophobie wurde von militanten Islamisten erfunden, um jede Kritik an ihrer Auslegung des Islams zu unterbinden. So wird auch die Meinungsfreiheit torpediert. Eine linksislamische Bewegung wird an Universitäten immer einflussreicher und stört Vorträge von Wissenschaftlern, die sich kritisch mit dem Islam auseinandersetzen. Ich habe das selbst erfahren müssen.""

Ist heute Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen?

Dass sich solche Tatsachen einmal hier in der Aktuellen Kamera lese:

1. mit dem Begriff "Islamophobie" wurden - genauer gesagt - von Khomeini "sündige" Frauen belegt, die sich im Iran weigerten ein Kopftuch anzulegen.

2. dass die Linken hier eine unheilige Allianzen mit dem radikalen Islam schmieden und dabei gleich erst einmal die Meinungs- und Redefreiheit zum Fenster rauswerfen. Es sind - lustigerweise - die gleichen Leute, die andere Menschen als "böse, böse Faschisten" bezeichnen, nur weil sie diese Islamkritik teilen.

15:51 von eine_anmerkung: Rechte Bewegung

"Das ist mit neu? Salafisten sollen eine rechte Bewegung sein? Wo doch aber die Rechten die Salafisten bis aufs Blut bekämpfen?"

So ist das nun mal bei rechten Bewegungen. Die eigene Gruppe ist alles, der Rest ist nichts. Ob die eigene Gruppe nun den Islamismus (die Religion) oder den Nationalismus (das Vaterland) glorifiziert, spielt keine Rolle.

Daraus resultiert, dass alle anderen Gruppen zum Feind werden und bekämpft werden müssen.

@‚ um 16:12 von Bote_der_Wahrheit

Weil die Rechten den Islam als Ganzes diffamieren.
Die Linken dagegen haben durchaus begriffen, dass nur Teile der Islamgläubigen gefährlich sind.
Es sind ja auch nicht alle Deutschen Rechtsradikal, sondern nur ein kleinerer Teil von ihnen.

fundamentaler Islam

Wir kommen nicht darum herum, den Islam nicht nur ernst zu nehmen, sondern uns auch mit wesentlichen Aussagen des Korans zu beschäftigen. Es gibt leider einen Islam, der definitiv nicht zum christlichen Abendland gehört, auch nicht zu Deutschland. Jeder, der aufrichtig und offen mit Muslimen spricht, wird an die kommunikative Problemzone herankommen, ab der das Gespräch äußerst schwierig wird. Es ist nun mal so, dass das Ziel des Islams die Weltherrschaft ist. Ein fundamentaler Muslim will dieses Ziel unbedingt erreichen, also Salafisten und die Muslimbrüder, und zwar mit allen Mitteln. Diese Fundamentalisten leben auch unter uns und lehnen uns als "Ungläubige" ab. Es ist spannend, wie diese Entwicklung in Europa weitergeht.

@Bote der Wahrheit

Sie haben den ABSOLUT(!!) entscheidenden Punkt in dieser Angelegenheit auch völlig korrekt erkannt!

Diese Trennung zwischen Islam und Islamismus ist ein reiner politischer Kunstgriff(!!) der westlichen Staaten, den die Muslime aber selbst überhaupt NICHT kennen, und in der Realität selbst auch NICHT praktizieren!

Als hätten vergleichbar die Innenminister der arabischen(!!) Staaten einvernehmlich festgelegt, welche Religionsinhalte nun zum christlichen Katholizismus gehören oder auch nicht gehören!

Nach der Devise:
Der katholische Papst auch JEDEN Fall, aber die Jungfrauengeburt und Maria Himmelfahrt wohl eher nicht!

NUR lassen sich AUSNAHMSLOS SÄMTLICHE(!!) Anhänger von Religionsgemeinschaften weltweit sich eben NICHT von Innenminister fremder Staaten irgendwie vorschreiben, welche Inhalte zu einer bestimmten Religion gehören oder nicht gehören!

Das entscheiden immer NUR die Mitglieder dieser Religionsgemeinschaften selbst!

@15:58 von Bote_der_Wahrheit

>>Arabische Wörterbücher kennen das Wort "islamistisch" nicht.

Ebenso werden herausragende muslimische Führer wie z.B. Erdogan nicht müde, darauf hinzuweisen, dass es nur "einen Islam" gibt.<<

Der Papst mag in der Geschichte auch behauptet haben, dass es nur ein wahres Christentum gäbe; das heißt jedoch nicht, dass es wirklich nur 'ein Christentum' gibt.

>>Wieso verwendet man also dieses Wort "islamistisch", das es in der arabischen Sprache gar nicht gibt?<<

Weil die Diskussionen hier generell auf Deutsch stattfinden. Wir haben dieses Wort und es ist für eine differenziert geführte Diskussion ein sinnvoller Begriff, da es unabhängig von großen Islamgelehrten wie Herrn Erdogan durchaus unterschiedliche Islamische Strömungen gibt. Der Islam ist alles andere als homogen.

@ um 16:12 von Bote_der_Wahrheit

Davon abgesehen ist Götzen - und Abergläubigkeit aber insgesamt gefährlich, egal ob in christlicher, islamischer oder sonstwelcher Form

16:11/16:16 von eine_anmerkung

"Ich würde mich auch als Rechts bezeichnen und bekomme seit Jahreswechsel kaum noch einen Kommentar freigeschaltet. Ich denke nicht dass das alles "böse" Kommentare sind und Meinungsfreiheit sind m.M. nach anders aus?"

Was Sie aus nachvollziehbaren Gründen nicht belegen können. Allerdings dürfen Sie die Behauptung in den Raum stellen. Wieso?

"Eine Brutstätte sind nachweislich Moscheen in denen Salafisten als Imame predigen und die neuerdings (teilweise) von Herrn Seehofer gefördert werden. Meiner Meinung nach dürften nur in Deutschland ausgebildete Imame in den hiesigen Moscheen predigen?"

Salafisten werden von Seehofer gefördert? Ihre übernommene Idee der hier ausgebildeten Imame stützt der Heimatminister um auswärtigen Einfluss einzudämmen.

Da kann man mal sehen, was Sie hier so alles "Vermeinungsäußern" dürfen.

Gibt es dazu keine genauen Zahlen?

Zitat: "Die große Mehrheit der Moslems in Frankreich steht natürlich nicht hinter dieser dschihadistischen Vision, aber der radikale Islam ist auf dem Vormarsch."

Gibt es dazu keine genauen Zahlen?
Es gibt hierzu doch bereits umfangreiche Studien bspw. des Pew Research Institute oder durch das Gallup Poll-Institute, beides Institute, die nicht im Verdacht stehen, bubu-böse "Rechtspopulisten" zu sein.

Lt. Gallup Poll:

Sehen Muslime in
den USA, 50% Gewalt als nie zu rechtfertigen, 47% manchmal zu gerechtfertigen und 2% sagen "es hängt davon ab";
in Europa: 69 %, 12 % und 11 %

Ähnliche Zahlen liefert das Pew-Research Institut.

Q:

"https://news.gallup.com/poll/157067/views-violence.aspx"

"https://www.csmonitor.com/USA/Society/2013/0501/How-US-Muslims-are-diff…"

Also es sind in der Tat nicht die "große Mehrheit", die Terrorismus befürworten, aber alles andere als beruhigen Zahlen.

@16:11 von nie wieder spd

"Das fällt für die arabische Bevölkerung in Frankreich völlg weg. Die sprechen alle genauso gut Französisch wir der Rest der Franzosen."

Trotzdem leben viele der Franzosen mit Migrationshintergrund in Ghettos, beteiligen sich kaum am Aufbau eines Gemeinwesens und haben Probleme Pluralitaet zu akzeptieren.

Warum ist das so? Und warum ist das fast nur so bei arabischstaemmigen Einwanderern? Wer verbietet den Leuten die Freiheit in Frankreich zu akzeptieren und zu leben und ganz normal teilzunehnmen?

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