Ihre Meinung zu: Zehn Prozent auf alles? Welche Bahntickets günstiger werden

1. Januar 2020 - 10:32 Uhr

Seit Neujahr können Bahnkunden günstigere Tickets für den Fernverkehr buchen. Der Konzern senkt die Preise um zehn Prozent. Für alle Tickets? Und was hat das Klimapaket damit zu tun - hier die Antworten.

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Kommentare

Nach höflicher Bitte ...,

der Politik, doch die Mwst-Senkung an die Kunden weiterzugeben?
"Im Nahverkehr hingegen sind die Preise zum Fahrplanwechsel um durchschnittlich 1,7 Prozent gestiegen, Verbundtarife erhöhten sich teils noch stärker. "... na bitte! Ich muss mir eben einen längeren Arbeitsweg suchen.

Bahntickets !

Diese Absenkung begrüße ich in vollem Umfang !
Nur leider dürfte es der DB sehr schwer fallen, noch mehr Kunden zu befördern, denn es fehlt ja sehr oft an einsetzbaren Zügen, an Personal und die Infrastruktur ist teils ziemlich marode.
Viele Züge kommen immer wieder zu spät und keiner weiß, warum.
Insgesamt sehr ich eine durch Gewinnsucht veraltete DB, die etliche Jahre alleine dafür benötigt, mal auf den aktuellen Stand zu kommen.
Das Umsteuern zu neuen Ufern hätte schon vor etlichen Jahren eingeläutet werden müssen. Hinzu kommt ein nicht wirklich aus gereiftes und immer wieder verschlepptes Konzept der Politik, die auch nicht schafft, die Bürger rechtzeitig und umfassend auf zu klären und zu über zeugen.

Mathematik als Meinungssache

Da streicht die Bahn gleich mal 2% der Mehrwertsteuerreduktion für sich ein.
Das Rechenbeispiel ist für die Tonne, denn 119€ - 12% = 104.72€
Für wie blöd hält die Bahn die Bevölkerung eigentlich?

Preissenkungen?

Im Endeffekt muss der Steuerzahler den Staatsbetrieb "Bahn" nur höher subventionieren. Sprich: linke Tasche rechte Tasche.

DB !

Günstigere Bahntickets ist ein Anfang, aber mehr auch nicht.
Die DB und die Politik sollten sich aber endlich mal beeilen mit ihren Zukunftsplänen, denn so wie es zur Zeit läuft, kann es nicht weiter gehen.
Wenn ich nur mal die Rheinebene nehme, da wird seit Jahren daran rum gebastelt, um die Nord-Süd- Achse zu entzerren.
Nur ein kleiner Teil von KA bis Basel ist nur für die ICE`s extra reserviert. Der Rest der Strecke fahren alle Züge auf zwei Gleisen mit ein paar wenigen Ausweichgleisen zum Überholen.
Wenn die DB wirklich mehr Passagiere befördern will, muss sich schnell etwas ändern in diesem Konzept, genügend Gleise für ICE, Regionalzüge und Güterzüge.
dann kommen aber natürlich auch die Bürger, die wie immer gegen alles und jeden Protestieren und klagen noch dazu und jede Verbesserung damit aus bremsen und mit ihren teils abstrusen Ideen sich keinen Gedanken darüber machen, wer ihre Ideen bezahlen soll.

Angaben können nicht stimmen (Korrektur)

Bisher (2019) kostete eine Rückfahrkarte (BC 50, 2.Kl.,Flex) Rostock - Berlin 45.40€. Künftig zeigt mir die Bahn-App z.B. für den 23.1.20 sogar 49.50€ an. Entweder ist die App noch nicht umgestellt, oder die Angaben zur Preissenkung sind unvollständig.

Tja, und der Nahverkehr wird auch weiterhin teurer...

... jedes Jahr 10% oder mehr.

Re Morlem !

Gut und richtig gerechnet !
Die fehlenden 2% sind für all die Aktionäre, sonst fällt ja trauriger weise deren Gewinn !!!
Heul, Heul !!!!!

Und der Nahverkehr?

Wenn die Bahn künftig zuverlässige Verbindungen anbietet, kann das ein Einstieg sein. Wenn auch die Pendler umsteigen sollen, muss der Nahverkehr ausgebaut , zuverlässiger und günstig er werden. Das Ticket ist zB in der Metropolregion Hamburg sehr teuer und unattraktiv (SPD und Grüne regieren in HH). Da sind aus ideologischen Gründen Fahrradwege auf den Straßen offenbar wichtiger. Die helfen aber keinem Pendler. Das verstehe wer will.

Die Wirkung

ist marginal, alles andere wird ja teurer.
Nahverkehr entlastet Straßen, und der Wird teurer. Auch die Fahrt 1 Stunde und mehr zum Bahnhof wird teurer, weil alle die Preise anziehen, dazu noch die Erhöhung der Energiepreise für Strom.
Also am Ende ist mehr Augenwischerei und zieht Geld ab, was für andere Dinge nicht mehr zur Verfügung steht.
Gestern gab es eine schöne Karte mit den Orten, wer wie viel Minuten zum nächsten Fernbahnhof benötigt, leider ohne die Kosten zu nennen.
Ich liege im 80 Minuten Bereich, das fahr ich doch lieber mit dem Fernbus, der kostet die Hälfte und ich hab nur 5 Kilometer zur Haltestelle.
Das ist genauso naiv wie mit den E-Autos, keine Ladestationen und hoher Preis, und nicht Hänger oder Urlaubs tauglich.
Jeden Tag paar Artikel, aber die wirklichen Probleme dabei, werden ausgeblendet.
Ohne eigene Ladestation und eine am Urlaubsort und so weiter, wird das nicht funktionieren, nur bei eigenem Haus und Garage mit Anschluss sinnvoll für den Nahverkehr.

@ Morlem 11:01 Uhr

"(Nach Rechenbeispiel) Für wie blöd hält die Bahn die Bevölkerung eigentlich?"
Die Frage stellt sich etwas anders:
Welche "Leistungsträger" aus der Politik sind bei der Bahn untergekommen?
So wird gleichzeitig deutlich zu was die vormaligen "Leistungsträger" wirklich befähigt sind!
Im Übrigen; eine Entlastung der Innenstädte ist mit Anreize den Nahverkehr zu nutzen verbunden. Eine Verteuerung will aber genau das Gegenteil.

@Morlem

Das Rechenbeispiel ist völlig korrekt, SIE rechnen FALSCH !

100€ ist der NETTO-Preis.

Auf diesen kamen bisher 19% MwSt drauf ( = 19€ ).

Macht BRUTTO 119€

Jetzt kommen auf die 100€ 7% MwSt ( = 7€ ) drauf, macht dann 107€.

Bezogen auf die 119€ macht das :

100/119*107 = 0,8992 = 89,92%.

Ergibt also eine Vergünstigung um genau 10,08 %

Bezogen auf die 107€ ( thematisch falsch, nur der Vollständigkeit halber hier erwähnt ! ) war das vorher :

100/107*119=111,21 = 11,21% teurer

Das über 50% der Deutschen angeblich keine Prozentrechnung beherrschen und BRUTTO und NETTO auseinanderhalten können haben Sie gerade bewiesen...

Augenwischerei

dies nützt lediglich den regelmäßigen Bahnfahrern und wird kaum einen neuen Nutzer anlocken. Z.B. jetzt 90 EUR anstatt 100 EUR für ein Ticket klingt völlig unattraktiv ... wenn schon dann 20%-30% billiger um wirklich eine Wirkung zu erzielen. Aber so viel ist das Klima unserer Regierung nun auch nicht wert! Das Geld für diese nutzlose Maßnahme holt man sich wieder mit der Erhöhung im Nahverkehr. Gerade hier müsste endlich mal die Schiene oder der Bus billiger werden als mit dem eigenen PKW zu Fahren. Das hätte Wirkung! Aber nein ... es bleibt bei Placebo ... erschreckend hilflos was unsere Groko an den Tag legt!

„Zum 1. Januar hat der Konzern die Preise im Fernverkehr um zehn Prozent gesenkt“

Das für sich genommen ist nicht nur eine gute Nachricht, sondern auch mehr als überfällig. Allerdings: Wenn das Ziel - „Auf diese Weise sollen mehr Menschen mit der Bahn reisen und das Klima geschont werden“ - auch in der Realität erreicht werden soll, müssen sich die Kunden der Bahn darauf verlassen können, dass sie ihr Ziel innerhalb der vorgesehenen Zeit auch tatsächlich erreichen. Was wiederum voraussetzt, dass die für die Schaffung der dafür nötigen materiellen und personellen „Kapazitäten“ Verantwortlichen bei der Bahn ihrer Aufgabe tatsächlich gerecht werden (können).

Bislang sieht es leider nicht unbedingt danach aus.

Öffentlicher Nahverkehr

"Im Nahverkehr hingegen sind die Preise zum Fahrplanwechsel um durchschnittlich 1,7 Prozent gestiegen, Verbundtarife erhöhten sich teils noch stärker."
In München bzw. S-Bahn Bereich nicht, denn da wurden durch eine umfangreiche Tarifänderung auch viele Strecken mehr als 10 % günstiger... vermutlich von einem hohen Niveau ausgehend...
Aber da der Ausbau der Strecken einige Jahre dauern wird, bedeutet dies für die Berufspendler vermutlich noch vollere S-Bahnen - für manche ein Grund, auf's Auto umzusteigen, v. a. wenn es weiterhin so viele Störungen im Fahrplanablauf gibt (Stammstreckenstörungen v. a. wg. techn. Problemen, vermutlich hausgemacht wg. "Kostensenkungsmaßnahmen").
Dann mal ein gutes gesundes neues Jahr!

Na ja

Ok dafür wird der Strom teurer .Ein System muss fuktionieren und dann bei wirtschaftlicher Struktur sinkt der Preis .
Marodes System ,mit Umverteilung wirtschaftlich zu machen klappt nicht da wird nur Geld vergeudet. Jetzt werden die fehler der Politik der letzten 30 Jahre vom Steuerzahler bezahlt .Verursacher Haftung muss her auch für Politiker nicht nur für den Facharbeiter ! Zurück zum Strom soll die EEG Umlage nicht sinken durch die neue CO2 Steuer ? Nein sie Steigt habe das gefühl ich werde wieder Angelogen .Am Ende ist es das Versagen der Politik wo jetzt weitergeführt wird und wieder in Versagen endet.Nicht der Preis muss sinken für alle sondern die Infrstrucktur muss funktionieren .Werde dadurch nicht auf die Bahn umsteigen ,3 mal versucht 3 mal auf der Nase gelandet .Gebt mir die Sicherheit ,dass ich zu 95 %Pünktlich am richtigem Fleck ankomme nicht mehr trotz bestelltem Platz auf dem Boden im Dreck 4 H hocken muss ,erst dann redern wir mal darüber wieder Bahn zu fahren .

da lob ich mir Luxemburg

da gibt es bei der Bahn seit Neujahr 100 % Rabatt

versteckte Preiserhöhung!

Im Grunde ist das eine versteckte Preiserhöhung! Wenn die Bahn 12% weniger Steuern zahlt, der Endkunde aber nur 10% weniger für die Karte berappen muss, liegt effektiv eine Preiserhöhung von 2% vor! Also sind auch in diesem Jahr die Preise der Bahn gestiegen!

Augenwischerei, tatsächlich + 39%

Für mich als Nettozahler steigt für "meine" Strecke (Reutlinger Alb - Mannheim) der Nettopreis um satte 39%!
Zunächst belibt der Bruttopreis gleich. Die Mehrwertsteuerdifferenz behält die Bahn offensichtlich für sich. Für mich als Nettozahler schon mal der erste satte Preiszuschlag. Noch heftiger wird es weil der Zubringerbus (Betreiber: Deutsch Bahn) jetzt extra gezahlt werden muss. Allein schon das ist etwa 1/3 der Gesamtkosten.
Konsquenz: Ich fahre wieder mit dem Auto, danke Deutsche Bahn für den Werbegag!

10:48 von joe70

"Im Nahverkehr hingegen sind die Preise zum Fahrplanwechsel um durchschnittlich 1,7 Prozent gestiegen, Verbundtarife erhöhten sich teils noch stärker. "... na bitte! Ich muss mir eben einen längeren Arbeitsweg suchen.

Re Der wo auf die Bahn täglich angewiesen ist wird wieder benachteiligt Arbeiter ,Studenten usw .Es gewinnen kurzreisende Privat ,Geschäftseisende nehmen die jetzt höhere Kilometerpauschale mit .Der Schwachsinn unserer Ökopopulisten geht weiter und geht wie üblich der letzten 30 Jahre nahtlos in versagen der Politik über.

Prozentrechnung

Die Bahn gibt die Steuersenkung schon ganz weiter. Man muss von 119% ausgehen. Dies wird auf 107% reduziert, weil noch 7% statt der 19% Mehrwertsteuer fällig werden. Das ist eine Preisreduktion um

(1-107/119)*100% = 10%

Rechenfehler

Sorry Morlem, aber IHRE Rechnung ist falsch. Sie berechnen 12% von 119€; der Grundwert, auf den sich der Mehrwertsteuersatz bezieht, ist im Rechenbeispiel aber 100€. Natürlich wären 12% von 119€ mehr als 12% von 100€. Mathematikunterricht Klasse 7.

@Morlem: Prozentrechnung...

Der Preis reduziert sich nicht um zwölf Prozent, wie Sie es berechnen, sondern um zwölf Prozentpunkte. Das ist nicht Dasselbe. Die richtige Beispielrechnung finden Sie im Artikel. Mit Meinungssache hat das nicht viel zu tun, sondern mit der richtigen Anwendung der Prozentrechnung.

auf dem Land

Wo bleiben die Preissenkungen für Fahrten auf dem Land?
Alles nur für die Stadtbevölkerung und Reisen großer Strecken.
Die Landbevölkerung ist von allem ausgeschlossen, man fühlt sich nur noch als Mensch 2. Klasse.

Dann vergleichen wir mal

Hin- und Rückreise

1) Bahn. 2 Klasse, Flextarif, Bahncard 25. Macht rund 178€ zzgl Sitzplatz und Kaffee. Reisezeit etwa 4h pro Fahrt.

2) Flugzeug. Inkl. 23kg Gepäck, Flextarif und etwa 2x1h Reisezeitzzgl 2x40min checkin: 147€ - Kaffee und Sitzplatz inkl.

3) PKW. Oberklasse Kombi Diesel. 510km einfach. 19ct/km inkl. Diesel, Steuer, Versicherung, Wartung und Verbrauch. Reisezeit 2x5h. Dafür aber voll flexibel.

Ratet mal, mit was ich in Zukunft die Strecken zurücklegen werde. PS: Vor 2 Jahren waren fast alle Mietwagen am Flughafen in Hannover weg, weil wegen einem Sturm die Bahn nicht mehr gefahren ist (mein Flugzeug ist aber schon geflogen).

11:26 von Sisyphos3

«da lob ich mir Luxemburg
da gibt es bei der Bahn seit Neujahr 100 % Rabatt»

Diese 100% Rabatt gibt es - wie lange?
Gibt es - auf welche Leistungen der Bahn?
Gibt es - auf allen Strecken in LUX?
Gibt es - auf alle Croissants im Bord-Restaurant?

Zehn Prozent auf alles ? Welche Bahntickets....

Ganz wurde die Mehrwertsteuersenkung damit nicht an die Bahnkunden weitergegeben(von 19% auf 7% sind 12% weniger).

Und dann muß die Bahn auch weiter Mineralölsteuer bezahlen.Ganz im Gegensatz zum Flugverkehr und den Binnenschiffen.

Seriöser Journalismus

Warum steht als Überschrift dieses Artikels reißerisch „Zehn Prozent auf alles?“? Möchte die Tagesschau sich mit der Bildzeitung und mit den Kommentaren auf Facebook messen? Wäre es nicht seriöser, diesen Artikel mit der Überschrift „Die Bahn senkt im neuen Jahr die Preise“ zu titulieren? Wenn die Journalisten die Kommunikation im Internet kritisieren sollten sie auch mit gutem Vorbild vorangehen. Ich habe den Eindruck, dass die Journalisten selbst die Hauptverantwortung für den Hass im Internet tragen!!! Diese Überschrift ist ein gutes Beispiel dafür!!!

@miomio

Ihre Vermutung stimmt so nicht ganz, da es sich nicht um zwölf Prozent weniger handelt, sondern um zwölf Prozentpunkte. Das ist nicht Dasselbe. Die Beispielrechnung finden Sie im Artikel:
Bisher 19 Prozent auf 100 Euro Nettofahrpreis = 119 Euro brutto.
Neu 7 Prozent auf 100 Euro Nettofahrpreis = 107 Euro brutto.
Ersparnis für den Endverbraucher: 12 Euro, was eine Winzigkeit mehr als zehn Prozent des bisherigen Bruttopreises von 119 Euro sind.
Solange sich der Nettofahrpreis nicht ändert, was er ja laut Artikel bei den Fernfahrten nicht macht, findet keine versteckte Preiserhöhung statt.

völlig falsche Zeichen ...

"Im Nahverkehr hingegen sind die Preise zum Fahrplanwechsel um durchschnittlich 1,7 Prozent gestiegen, Verbundtarife erhöhten sich teils noch stärker."
Da werden Klimapäckchen beschlossen. Der Bürger soll vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen!
Und alle erhöhen die Preise!
Ist der öffentliche Nahverkehr von der Mehrwertsteuersenkung ausgeschlossen? Oder habe ich da was nicht mitgekriegt!
Also liebe Mitbürger, die ganzen Kosten für Maßnahmen gegen den Klimawandel zahlen wir! Da ist nichts mit Umverteilung oder sozialem Ausgleich!
Wir werden uns noch die Augen reiben und diejenigen die bisher bei allem Profit gemacht haben, werden sich am "Klimawandel" eine goldene Nase verdienen!

Einfach Traurig...

Die Bahn erhofft sich 5 Millionen mehr Kunden....naja, im Nahverkehr schon mal nicht... Denn dort steigen die Preise. Anscheinend bewegen wir zurück zu Fahrrädern und Pferdekutschen, wobei wohl da der Tierschutz auf die Palme geht. Aber wenn man sich im Nahverkehr weder Benzin noch Zugticket leisten kann, aber darauf angewiesen ist und dann auf verspäteten oder nicht vorhandenen öffentlichen Verkehr angewiesen ist, ich aber nur 19 km täglich fahre und so von der Erhöhung der Pendlerpauschale nichts hab....Dann ist es einfach Traurig. Ich glaube die Erfinder von Eisenbahn, Flugzeug und Auto können froh sein , dass nicht mehr erleben zu müssen. Und ein Batterie Auto schaff ich mir nicht an, bin nämlich gegen Kinderarbeit.

Augenwischerei

Die Bahn ist meistens weder pünktlich noch mit Bahnhöfen in der Fläche vertreten. Was nützt mir der günstigere Preis, wenn ich 1 bis 2 Stunden mehr Zeit einplanen muss und es auch nicht in meiner Hand liegt pünktlich anzukommen. Hygienische Aspekte usw. lasse ich mal Außen vor. Die Bahn hat zu wenig Personal, mangelhaftes Material und eine größtenteils marode Infrastruktur um die vollmundigen Versprechen der Politik umzusetzen. Entweder die (der) Aktionäre verzichten mal längere Zeit auf Dividenden etc. und die Manager auf Boni, oder das ganze wird nicht als Alternative zum Individualverkehr anerkannt.

@ joe70

Zitat:" Im Nahverkehr hingegen sind die Preise zum Fahrplanwechsel um durchschnittlich 1,7 Prozent gestiegen"
Hier muss man die Bahnen einmal in Schutz nehmen. Für den Nahverkehr sind die Länder zuständig. Die bestellen und bezahlen die Anzahl der Zugleistungen bei den ausführenden Verkehrsunternehmen. Und ... sie bestimmen den Fahrpreis, den Zugtakt, die Länge der Züge, wieviel Personal neben dem Lokführer an Bord ist...

MWST ganz weg

Wenn der Personenverkehr ernsthaft von der Straße auf die Schiene verlagert werden soll, dann muss die MWST ganz weg, denn der Autofahrer zahlt auch keine. Er rechnet nicht einmal einen Lohn für seine Arbeit. Um Wettbewerbsgleichheit herzustellen, müssten die gesamten Lohnkosten der Bahn steuerfinanziert sein. Außerdem muss der Fernbusverkehr auf Strecken mit Zuganbindung wieder verboten werden. Der Kostenvorteil des Busverkehrs auf diesen Strecken ist nicht Energie, Material oder Personaleinsparung, sondern Rosinenpickerei und Lohndumping.

@ Traumfahrer

Zitat: "Die fehlenden 2% sind für all die Aktionäre, sonst fällt ja trauriger weise deren Gewinn !!!
Heul, Heul !!!!!..."

Der einzige Aktionär der DB AG ist der Bund, also wir alle ...

@Morlem

Mich wundert, dass ihr Kommentar durchging, obwohl er einerseits polemisch und andererseits auch noch falsch ist. Die Rechnung, wie sie im Artikel steht ist korrekt. Um genauer zu sein verdient die Bahn an den Tickets 0,084% mehr, wenn sie die Tickets um 10% ermäßigen.

Erstattung ist doch möglich,

Im Artikel steht: Wer letztes Jahr schon ein Ticket für 2020 gekauft hat, zahlte noch den vollen Preis, Erstattung der Differenz nicht möglich. Das stimmt so nicht ganz. Wer ein Flexpreis Ticket gebucht hat (die Variante ohne Zugbindung) kann das bis vor dem ersten Geltungstag der Hinfahrt kostenlos stornieren. Und dann das neue, günstigere Ticket kaufen. Das geht online und über die DB App. Bei am Schalter gekauften Fahrkarten nur am Schalter.

@Sascha Müller

Wofür entscheiden Sie sich denn? Und von wo nach wo reisen Sie in Ihrer Vergleichsrechnung?

Ob die Bahn durch die

Ob die Bahn durch die "Preissenkung" mehr Kunden bekommt, wage ich sehr stark zu bezweifeln.

Ich fahre im Jahr 4-6x mit der Bahn.

Davon gibt es ca. 50% Probleme.

Entweder hat die Bahn Verspätung oder Züge fallen aus oder technische Probleme lassen mich Anschlusszüge verpassen.

Auf Toiletten traue ich mich als Frau nur im Notfall, weil die in der Regel verdreckt sind, Toilettenpapier fehlt, keine Seife ........

Und der allgemeine Zustand lässt oftmals zu Wünschen übrig.

Das Personal empfinde ich als höflich - ja, sie geben wirklich ihr Bestes.

Wenn ich aber zwischen Ulm und Stuttgart jedes mal in nur einem (1) vollen Fahrradabteil sitze, könnte ich erbrechen.
Aber sie fangen langsam an zu lernen und setzen weitere Fahrradabteile ein.

Seitdem Herr Mehdorn unter der Schröder/Fischer Regierung im Sparrausch eine Schneise der Verwüstung hinterlassen hat, wofür er Mio. bekam, fahre ich nur mit Widerwillen!

Die paar "gesparten" Cent bringen mir jedenfalls nichts!

Naja...

ich fahre seit Jahren nur mit der Bahn, wenn ich längere Strecken fahren muss, mit Bahncard + Supersparpreis ist das immer relativ günstig, nicht bequem, aber das ist man ja mittlerweile gewohnt. Die Preissenkung bringt jetzt was für Spontanfahrten, aber mehrere 100km fährt man ja eher geplant...besser wäre es gewesen, sich um den Nahverkehr zu kümmern, den würde ich nämlich tatsächlich spontan nutzen, wenn er nicht so verdammt teuer wäre.
Das Schülerticket für meinen Sohn kostet ab diesem Jahr 136€, letztes Jahr waren es noch 97€, für 11km! Da lohnt es sich jetzt, wenn er demnächst mit dem Auto zur Schule fährt, hurra!

Ein Stück weit Augenwischerei.....

....denn es gilt wirklich nur dann, wenn ausschließlich Fernzüge genutzt werden. Ist ein Nahverkehrsanteil dabei, wird es oftmals schon gleich wieder teurer!

@ Bernd Kevesligeti

Ganz wurde die Mehrwertsteuersenkung damit nicht an die Bahnkunden weitergegeben(von 19% auf 7% sind 12% weniger).

Das stimmt so nicht. Die Bahn hat in diesem Falle die Mathematik auf ihrer Seite. Da 107/119 = 0,899 sind, müsste der Preis um 10,1 % fallen.

@Tagesschau

Ihr habt da nen Fehler:
Überschrift: 10% auf alles.
Text: Im Nahverkehr hingegen sind die Preise zum Fahrplanwechsel um durchschnittlich 1,7 Prozent gestiegen, Verbundtarife erhöhten sich teils noch stärker.

Gern geschehen.

Also Planwirtschaft ...

Zitat: "Damit mehr Menschen mit der Bahn fahren statt mit dem klimaschädlicheren Auto oder dem Flugzeug reisen, hat die Bundesregierung eine reduzierte Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent für Fernverkehrstickets beschlossen"

Also Planwirtschaft ...

... die Regierung setzt nicht auf den Wettbewerb, sondern bevorteilt den einen Verkehrsträger zu Lasten des Wettbewerbs.

In einer Marktwirtschaft versucht man die Produkte besser oder günstiger machen, um mehr Kundschaft zu bekommen.

Im Sozialismus und in der Planwirtschaft ist das alles nicht notwendig.

Die Kosten für die Subventionen zahlt der Steuerzahler, Konsument sowieso an anderer Stelle.

Leider hilft das wenig.

Denn in den Verkehrsverbünden steigen die Preise oft kräftig, selbst 3% sind da nicht selten und das schon seit über 10 Jahren jährlich.

@nein nein

Der Autofahrer zahlt keine Mehrwertsteuer? Wow! Wo leben Sie bitte, dass ich dorthin ziehen kann? Autokauf, Wartung, Pflege, Treibstoff, Reparaturen - alles ohne Mehrwertsteuer?

@ nein nein

... dann muss die MWST ganz weg, denn der Autofahrer zahlt auch keine.

Das ist doch nicht richtig. Der Autofahrer zahlt für alle Betriebsstoffe und alle Dienstleistungen rund ums Auto die MWSt.

@ nemesis77

Entweder die (der) Aktionäre verzichten mal längere Zeit auf Dividenden etc. und die Manager auf Boni, oder das ganze wird nicht als Alternative zum Individualverkehr anerkannt.

Die Blockade von Dividenden/Boni kühlt zwar das Mütchen, bringt aber darüber hinaus auch nix. Wer lieber Auto fährt, wird das auch künftig tun. Bis wir zu einer durchgreifenden Klimapolitik bereit sind.

Die anderen zahlen

Das Credo linker Politik.
Wie wäre es, einfach einmal die Bahnpreise so zu gestalten, dass sich der Laden trägt?

Inklusive "Regionalisierungsmittel", "Altlasten der Bahn-Privatisierung" und die Zuschüsse des Bundes für die Schienenwege.

Hoffnung besteht freilich nicht.

Verkehrspolitik in Deutschland dürfte nach der sogenannten Umweltpolitik und dem Energiesektor der durchideologisierteste Wirtschaftsbereich sein.
Es geht eben (auch) um Pöstchen, "Beraterverträge", Studien und Macht für Personen die fachlich nichts beizutragen in der Lage sind.

Luxemburg

@Sisyphos3
@schabernack

Luxemburg

Der gesamte öffentliche Nahverkehr (es gibt keinen Fernverkehr, das gilt also für das gesamte Land) wird in Luxemburg gratis ab dem 1.3.2020.

Und das ist auch für Deutschland machbare, politisch nur nicht gewollt. Man bräuchte nur aufzuhören das Geld aus dem Fenster zu schmeißen oder sich ständig von der Wirtschaft/Industrie über den Tisch ziehen zu lassen!

Am Limit

Die Bahn erhofft sich 5 Mio. zusätzliche Kunden. Da kann man nur beten, dass der Wunsch nicht in Erfüllung geht, denn die Bahn fährt derzeit schon am Limit oder knapp darüber hinaus. Wir brauchen dringend neue Verkehrsknoten und einen Ausbau des Netzes. Deutschland 21 und nicht nur Stuttgart 21.

Mal genauer hingesehen

Wenn man mal genauer hinsieht, hat unser kontroverser Verkehrsminister Scheuer gerade jährlich 1.8 Mrd. Euro für eine einmalige Imagekampagne für ihn selbst investiert:

1) Geringere Steuereinnahmen von 12% auf > 15 Mrd. EUR, d.h. > 1.8 Mrd. EUR.

2) Bisherige Reisegäste der DB innerhalb von Deutschland: > 2,000 Millionen, Erhöhung der Reisenden um nur 5 Millionen (wenn überhaupt), d.h. < 0.25%

3) Beispiel für eine alternative Verwendung von jährlich 1.8 Mrd. EUR:
> 50% des Stromverbrauchs der DB durch Errichtung und Betrieb erneuerbare Energieerzeuger decken.

Ich könnte schreien vor Wut!

Mehrwertsteuer?

Soweit ich mich erinnere, ist der volle Mehrwertsteuersatz 19%, der ermäßigte Satz 7%.
19 minus 7 ist 12.
Also ist das eine versteckte Preiserhöhung von zirka 2 Prozent.

Fernverkehr(!!) wohlgemerkt!

Einige Urlauber mögen ja dann vielleicht auch eher vom Auto auf die deutsche Bahn umsteigen, ABER wirkliche Vorteile haben dadurch eigentlich hauptsächlich(!!) NUR die Geschäftsreisenden, und somit letztendlich die deutschen Firmen!

Denn Arbeitnehmer, die als Fernpendler täglich zur ihrer Arbeitsstätte mit der Bahn fahren, sind heutzutage immer noch die Ausnahme!

Daher mein Fazit:
Ganz nett, aber der große Wurf ist das Ganze ausdrücklich NICHT!

10% auf alles

Ich wohne in Mecklenburg Vorpommern und arbeite in Emden (Niedersachsen).
Die einfache Fahrt mit der Bahn 1.Klasse kostet 148,-Euro, ich fahre 8,5h und muss 3 oder 4x umsteigen. Beruflich muss ich viel Ausrüstung transportieren (3 Koffer).
Mit Flatrate bei Sixt kostet ein A6 oder BMW 5`er 39 Euro /Tag + ca. 40 Euro für Diesel.
Die Fahrzeit (ohne Stau) beträgt 4h und selbst am Freitag Nachmittag bei der Rückfahrt selten mehr als 6h.
Ich spare so im Monat mehr als 400 Euro und mindestens 2h meiner Freizeit, wenn ich einen großen Kombi PKW miete.
So lange das so ist, werde ich ganz sicher nicht die Bahn nutzen.

falsches signal

Wann schnallt es die Politik und Bahn endlich mal das es nicht Fernverkehr ist der subventioniert werden sollte. Der tägliche Pendelverkehr im Städtischen Ballungszentren, wo jeden Tag Millionen Menschen unterwegs sind, die Katastrophen im Stau, Baustellen.Wannn wachen die alle mal auf das nur Nahverkehr Entlastung bringt , wenn hier massiv die Preise gesenkt und die nötigen Park und Ride Plätze endlich mal gebaut und ausgebaut würden.Fernreisende sind prozentual viel zu wenige, als das es sich da lohnt , da diese ja meist als Geschäftsreisende sind gibts da oft schon durch die Unternehmen bezahlte Fahrten erhalten. oder die Leute die in Urlaub fahren, Nahverkehr ist das Zauberwort , was keine verstehen will.....

Die Bahn senkt die Preise

der Staat erhöht die Steuern und dann haben die Bürger gespart?
Die Vorstände des Staatsunternehmens DB genehmigen sich durchweg Einkommen zwischen 1-2 Millionen Euro /Jahr. Vor 10 Jahren waren es noch ca. 200.000 Euro.
Ein Verzehnfachung der Bezüge für diese Versager kann ich als Bürger nicht nachvollziehen-wer genehmigt so etwas?

11:26 von Sisyphos3

ja, gratis fahren ist toll, nur dürfen sie den ÖPNV in Luxemburg nicht mit dem Fernverkehr der DB vergleichen....

@12:08 von morgentau19

"Auf Toiletten traue ich mich als Frau nur im Notfall, weil die in der Regel verdreckt sind, Toilettenpapier fehlt, keine Seife ........"
ach, sie glauben, dass würde Männer nicht stören?

@ Herr Gesangsverein

@Tagesschau
Ihr habt da nen Fehler:
Überschrift: 10% auf alles.
Text: Im Nahverkehr hingegen sind die Preise zum Fahrplanwechsel um durchschnittlich 1,7 Prozent gestiegen, Verbundtarife erhöhten sich teils noch stärker.
Gern geschehen.

Die 10% beziehen sich nur auf die Bahn, nicht auf den Nahverkehr. Steht im Text erklärt. Ebenfalls gern geschehen.

Zehn Prozent auf alles

Ich habe vor 16 Jahren mein Auto abgeschafft und bin 60km mit dem ÖPNV zur Arbeit und zurück gependelt. War bis auf den täglichen Kick ob der Zug kommt oder nicht ganz okay. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember wurde der Fahrplan im VRR ausgedünnt und manche Haltestellen zurückgebaut so das ich nochmal ca. 60 Minuten mehr Zeit brauche. Durch die Erhöhung der Fahrpreise des VRR lohnt sich das Pendeln mit dem Nahverkehr in meiner Heimatstadt mit fast 1/2 Mill. Bürgern nicht mehr. Ich fahre ab Februar wieder mit dem PKW.

Könnte eher teurer werden.

Ich wünschte mir mehr Service, vor allem die Restaurants in den ICE sind entweder wegen irgendwelcher Defekte geschlossen oder Ware ist nicht da. Da mangelt es an der Logistik drastisch.
Hier sollte die Bahn mehr investieren oder gleich eher die Preise erhöhen, insbesondere die Qualität der Speisen hat abgenommen.
Übrigens verführt ein sinkender Preis beweisbar zum mehr Reisen und damit zu größerer Umweltbelastung, da man sich das eben wieder leisten kann.
Ich plädiere deshalb eher für eine Preiserhöhung.
Außerdem wäre die Einführung einer dritten Klasse mit sehr enger Bestuhlung aus Holz für Billigkunden überlegenswert.

Mehrmals im Monat nutze ich

Mehrmals im Monat nutze ich die Bahn und werde es weiter tun. Allerdings war der Service und die Zuverlässigkeit noch nie so schlecht wie im vergangenen Jahr. Öfters habe ich erlebt, das ganze Zugteile einfach fehlten, in denen ich eine Platzreservierung hatte; die Bahn hat natürlich meine Kundendaten: Info? Fehlanzeige. Service? Fehlanzeige. Professioneller Umgang mit solchen Situationen? Fehlanzeige.
Die B-Variante: Züge haben eine neue Nummer incl. neuer Wagennummerierung: Info? Fehlanzeige... usw.

@ Bote_der_?

Also Planwirtschaft ... die Regierung setzt nicht auf den Wettbewerb, sondern bevorteilt den einen Verkehrsträger zu Lasten des Wettbewerbs.
In einer Marktwirtschaft versucht man die Produkte besser oder günstiger machen, um mehr Kundschaft zu bekommen.

Hier macht man es günstiger, das geht kurzfristig. Besser werden muss es natürlich auch, das ist eine langfristige Aufgabe. Also macht der Bundesgesetzgeber es doch auch aus marktwirtschaftlicher Sicht durchaus völlig richtig.

Drei Erwachsene sind noch

Drei Erwachsene sind noch immer günstiger in einem Auto zu fahren, wie mit der Bahn und anschließend per Taxi zum Bestimmungsort zu kommen. Wer will schon mit 3 Koffern und Handgepäck im Bus oder U-Bahn einsteigen. Für alle die bestimmen können, heisst es Wasser predigen und Wein trinken.

Warum wird der Nahverkehr teurer?

Also verstehe ich das richtig: dichte Entfernungen soll ich mit meinen PKW zurücklegen und weite Strecken mit einer teilweise unpünktlichen Bahn?
Klar, ich fahre eben täglich mehr weite Strecken als nahe...
Quatsch!
Aber Politik ist bezüglich des Klimawandels ohnehin nicht immer logisch.
.
Übrigens: 50€ mehr für Flugtickets bei billigen Airlines schrecken mich wenig ab, wenn ich dafür 5h Zeit in der Bahn spare und nicht noch 5h Kinderlärm im sogenannten Ruhebereich ertragen muss.

@ Sebastian15

Ein Stück weit Augenwischerei ... denn es gilt wirklich nur dann, wenn ausschließlich Fernzüge genutzt werden. Ist ein Nahverkehrsanteil dabei, wird es oftmals schon gleich wieder teurer!

Augenwischerei? Das, was Sie sich erhofft haben, hat in Wirklichkeit niemand versprochen. Es geht nur um den Fernverkehr. Wer sich richtig informiert, erspart sich in diesem konkreten Fall das Gefühl, betrogen worden zu sein.

Am 01. Januar 2020 um 11:52 von nein nein

Sind Sie es, Herr Habeck?
Da ist so viel verkehrtes drin, angefangen bei der MwSt-Behauptung für Autofahrer, bis hin zum Fernbusverbot, dass man eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln kann.

@ Symundo

19 minus 7 ist 12.
Also ist das eine versteckte Preiserhöhung von zirka 2 Prozent.

Falsch gerechnet. Die richtige Rechnung steht in meinem Post von 12:10 Uhr weiter oben.

re von Wohlstandsbäuchlein 12:10

Also Mathematik,wenn auf Bahnfahrkarten früher 19% Mehrwertsteuer erhoben wurden und jetzt 7%,dann sind das nach Adam Riese 12% weniger.

@ DLGPDMKR

Die anderen zahlen. Das Credo linker Politik.

Klingt fast so, als wäre das bei den Rechten anders.

Politikerziele

Glaubt jemand ernsthaft die Ziele der entscheidenden Politiker sind mit denen von Klimaschützern gleichzusetzen? Ein Politiker lernt sehr früh in seiner Laufbahn, das es wichtig ist parteipolitisch auf Linie zu sein. Und Parteiziele sind bei allen politischen Parteien Machterhalt oder Machtergreifung. Dazu werden Mittel wie Halbwahrheiten, Verschleierung oft auch Lügen gezielt eingesetzt. Das ist nur eine andere Sichtweise auf die Realität. Wobei einiges ausgeblendet wird oder als weniger wichtig eingestuft wird. Anders ist es für mich nicht zu erklären, dass Pendler z. B. so benachteiligt bzw geradezu dazu angehalten werden mit dem Auto zu fahren. Oder Unfähigkeit in normalen wirtschaftlichen Zusammenhängen zu bewegen

Asche auf mein Haupt

Ja, ich habe die 12% auf den ganzen Preis gerechnet, und nicht nur auf den MwSt. Satz.
Mein Fehler, war wahrscheinlich noch nicht ganz Wach.

Alles nur Augenwischerei

warten wir mal ab, wann die Fahrten wieder teurer werden, indem einfach weniger preiswerte Tickets angeboten werden. Dazu fallen viele Spartarife weg (kontrollieren kann den Preisdschungel eh niemand mehr) und die Bahn nimmt noch mehr ein als vorher und es ändert sich nichts.
Ausserdem - wenn ich vorher nicht weiß, ob ich pünktlich zum Geschäftstermin erscheinen kann, da die Bahn durch die vier größten Feinde der Bahn immer Probleme hat (Frühling, Sommer, Herbst und Winter), ist ein Auto oder Flieger einfach sicherer.
Und was passiert mit den ÖPNV? Nicht nur, dass es ihn in vielen Regionen nicht mehr gibt oder nur zwei Busse pro Tag in vielen Orten fahren, werden dort die Preise heftig erhöht. Kommt dann die CO2-Steuer-Diesel-Verteuerung dazu, wird ÖPNV zum Luxus, so wie das Wohnen.

Arbeitsweg

Drei mal zu spät auf der Arbeit erscheinen = Kündigung

Wie realistisch ist es also, mit der Bahn zu pendeln?
Ich bitte um ernstgemeinte Antworten, gerne von Bahnbeführwortern.

@ christerix

Warum wird der Nahverkehr teurer?
Also verstehe ich das richtig: dichte Entfernungen soll ich mit meinen PKW zurücklegen und weite Strecken mit einer teilweise unpünktlichen Bahn?

Nein, das verstehen Sie nicht richtig. Der Nahrverkehr wird teilweise teurer. Dennoch will Sie damit niemand zum Autofahren überreden. Sie haben die freie Wahl.

Stuttgart-Hannover

Ist irgendwie untergegangen.

Kurzfristig PKW - 190€ dafür flexibel. Langfristig immer noch Flugzeug. Einfach mal eine Beispielrechnung für 1 Woche (Mo-Fr) Geschäftreise im April.

Ökobilanz der Bahn

Die DB schönt ihre Ökobilanz in ihren Werbeaussagen fast so unverschämt wie ihre Aussagen zu Service und Pünktlichkeit. Bei Benutzung des Diesel-PKW zahle ich zwar auf alles 19% MwSt. bin aber in der Regel pünktlicher, reise dtl. komfortabler und muss nicht mit unangenehmen Gerüchen leben. Das ist es mir einfach wert. Die Feinstaubbelastung bei modernen Dieseln kommt i. d. R. nur noch durch Reifen- und Bremsensbrieb sowie Straßenstaub zusammen. Der Antrieb emittiert keinen Feinstaub mehr.

Auto ist billiger

Was einige schreiben stimmt. Autofahren ist in vielen Situationen nach wie vor deutlich billiger und bequemer. Das betrifft auch mich.
Da die Bahnpreise natürlich nicht beliebig weit gesenkt werden können, muss das Autofahren - z.B. durch CO2-Abgaben - deutlich teurer werden.
Klar wäre es schön und bequem, wenn wir einfach so weitermachen könnten, wie bisher ... geht aber nicht auf Dauer.

Die Mittelschicht/Steuerzahler übernehmen Alles

Ja, schön die Mittelschicht (Steuerzahler) darf Alles wieder übernehmen , was die Aktionäre (Reiche) und die Alg2 Empfänger (Linke) verbockt haben. Wie wollen den die Reichen ihren Beitrag leisten? Und was machen die Sozis dafür?

Die Bahn verfügt heutzutage immer NOCH..

..über viel zu viele schwach frequentierte Nebenstrecken, wo der Einsatz von Fernbusse sehr viel günstiger und auch praktischer wären!

Denn die Aufrechterhaltung dieser eigentlich überflüssigen Nebenstrecken verursacht letztendlich wirklich hohe Kosten für die Bahn, die letztendlich von ALLEN Bahnreisenden zu zahlen sind!

Daher mein Fazit:
Der große Wurf in Sachen Verkehrspolitik ist das Ganze jedenfalls ausdrücklich NICHT!

Kostenfrei = Reduzierung der Verwaltungskosten

Am sinnvollsten wäre ein kostenfreier, steuerfinanzierter ÖPNV und ÖPFV wie es seinerzeit die Piratenpartei vorgeschlagen hat und die Bundesregierung aufgegriffen hat. Leider gab es eine kurze Welle der Entrüstung und man hat davon nie wieder was gehört. Was sich da allein an Verwaltungskosten und Bürokratie einsparen ließe... Bis hin zu Ticketautomaten und vermindertem Personal, was anderweitig sinnvoller eingesetzt würde.

Dazu ein Bedingungsloses Grundeinkommen, welches steuer- und sich selbst finanziert und welches Alg 1, Alg 2, Bafög, Wohngeld, Steuervorteile und mittelfristig auch die Rente ersetzt. Ist alles machbar und viel günstiger als unser bisheriger aufgeblähter Sozialismusstaat.

@Am 01. Januar 2020 um 12:52 von Wohlstandsbäuchlein

Zitat: "Hier macht man es günstiger, das geht kurzfristig. Besser werden muss es natürlich auch, das ist eine langfristige Aufgabe. Also macht der Bundesgesetzgeber es doch auch aus marktwirtschaftlicher Sicht durchaus völlig richtig."

Unsinn.

Wo genau sollen die Kosten denn gesunken sein?

Man hat künstlich den staatlichen Diebesanteil - sprich MwSt - reduziert, den andere Verkehrsträger im vollen Umfang zahlen müssen.

In der Überschrift steht doch

In der Überschrift steht doch ein Fragezeichen, und wenn man den Text liest, wird alles erklärt.

Was noch niemand hier erwähnt hat ist, dass im Nahverkehr auch bisher schon der ermäßigte MWSt-Satz von 7% galt, d. h. eine Steuersenkung gibt es da schon lange. Die Preiserhöhung dient u. a. dazu, die steigenden Gehälter der Mitarbeitenden zu zahlen. Sie wollen doch auch nicht auf Ihre Gehaltserhöhung verzichten, oder?

So klappt die Verkehrswende nicht

Ich würde gern auf den PKW verzichten, wenn ich eine günstigere Alternative für meine 18 km Fahrweg (1 Strecke) fände. Es war bisher zu teuer und wird jetzt noch teurer. Meine BahnCard 25 gilt im Nahverkehr ebenfalls nicht, war also ein völliger Fehlkauf. An den Ländergrenzen stößt die gutwillige Bahnreisende mit ihrem Länderticket an mittelalterliche (Schlagbaum) Grenzen, wo neue Tarife gelten... Ich habe nicht den Eindruck, als ob hier jemand wirklich an einer (klimafreudlichen) Verkehrswende interessiert ist.

ÖPNV

Stadt Wien (1,9 MioE) 365€/Jahr
Stadt Schwäbisch Hall (40.000E) 12x 47€/Jahr

noch Fragen? Was doch woanders alles geht!

Deutsche Bahn...

Der Konzern senkt die Preise. Auf diese Weise sollen mehr Menschen mit der Bahn reisen und das Klima geschont werden...
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Glaub ich nicht. Denn was macht ein Pendler ? Man müßte dann von der Wohnung zum Bahnhof. Mit den Bus... Dann weiter zum Zielbahnhof... Dann wieder mit den Bus...entweder zur Arbeit oder sonstwohin...Und Bus fahren wird auch ab heute wieder überall teurer... Und vor allen müssen die Busfahrzeiten und Verbindungen auch Stimmen. Von daher bin ich nicht geneigt zu glauben, dass ein Pendler zugunsten von Bahn u. Bus auf sein Auto verzichten wird...

@Sascha Müller, Dann vergleichen wir mal

Sehr geehrter Herr Müller,

Ihre Berechnungen zum Pkw Oberklasse haben das Komma zu weit vorne.
Ein Oberklasse Pkw kostet mit Abschreibung, Kfz-Steuer, Haftpflicht- und Vollkasko-Versicherung, Wartung, Reifenverschleiß, Reparaturen und Verbrauch (Diesel, AdBlue, Motoröl, Scheibenwischwasser) eher 1,90 € anstatt 0,19 € pro km.

@symundo

Die Differenz zwischen 19 Prozent und 7 Prozent Mehrwertsteuer sind nicht 12 Prozent, sondern 12 Prozentpunkte! Worin der Unterschied besteht, wurde hier im Forum bereits mehrfach vorgerechnet. Also können wir bitte diese falsche Unterstellung jetzt zu den Akten legen?

Was hat das bei der Bahn

Was hat das bei der Bahn alles mit Klima zu tun? Diese gute Frage stelle ich mir schon lange. Ob die Bahn auch weiterhin als so klima-und umweltfreundlich durchgeht wenn man denn den Energieverbrauch ihrer Sekundäreinrichtungen mit in die CO2-Berechnungen miteinbezieht ist mehr als fraglich. Es fahren nicht nur Züge durch deutsche Landschaften. Gerne wird unterschlagen, dass die Bahn immerhin 5700 Bahnhöfe unterält, die allesamt Tag und Nacht mit Energie versorgt werden müssen. Legen wir doch einmal den jährlichen Kilowattstunden-Verbauch von tausenden Bahnhöfen auf jedes Ticket um und lassen uns von dem neuen Ergebnis zum Klimabeitrag überraschen. Bleibt noch zu erwähnen, dass täglich halbvolle Züge zwischen Flensburg und Konstanz hin- und herfahren, die ebenfalls kaum Erwähnung finden wenn es darum geht die Bahn als umweltfreundliches Verkehrsmittel einzustufen.

Schön.

Und was hat man davon, wenn der nächste Fernverkehrsbahnhof 100km entfernt liegt?

Richtig: Mehrkosten (denn man sponsort die günstigeren Tickets durch die Kohlendioxidabgabe, ohne dafür einen Gegenwert erhalten zu können).

So klappt die Verkehrswende nicht,

wenn alle nur nach der billigsten Variante gucken. Wir müssen weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, der hier immer noch zu viele Menschen anhängen.

@13:18 von butalive76

„Am sinnvollsten wäre ein kostenfreier, steuerfinanzierter ÖPNV und ÖPFV wie es seinerzeit die Piratenpartei vorgeschlagen hat …“

Sie widersprechen sich innerhalb eines Satzes: steuerfinanziert ist nicht kostenfrei!
Es gibt weder einen kostenfreien ÖPNV noch ÖPFV: das alles muss letztlich vom Bürger bezahlt werden. Und wenn das Eine günstiger (oder gar kostenlos) angeboten wird, muss zwangsläufig etwas Anderes teurer werden.
Einziges Argument wären dann noch uralte Klassenkampfparolen, wo man es - wie weiland Robin Hood - mal wieder „den Reichen“ fortnimmt. Und Robin Hood ist bekanntlich eine Legende.

Wieder eine Mogelpackung!!!

Ich höre von Fernverkehr. Und gilt die Preisermässigung nich auch im Nahverkehr? 10% also, das ist echt ne Nummer. Ich bezahle für eine "einfache" Fahrt im Nahverkehr 7,50 EUR. Künftig also nur noch 6,75, da lohnt sich echt auf den Wagen zu verzichten und umzusteigen auf die Bahn. Für wie doof halten die Politiker die Bahnkunden? Für das Geld fahre ich die Strecke 4 mal mit dem Wagen. Aber der Michel will weiter verdummt werden wie mir scheint..

5 Millionen mehr Fahrgäste???

Wie sollen die transportiert werden? Als ich die letzten Male mit einem Zug gefahren bin, hätte nicht einmal ein einziger zusätzlicher Fahrgast in den Zug gepasst - so voll war es darin!!

@11:52 von nein nein

dann muss die MWST ganz weg, denn der Autofahrer zahlt auch keine.

Der Autofahrer zahlt Mehrwertsteuer auf die Betriebsmittel (hier wird sogar die Öko- und die Mineralölsteuer nochmals mit Mehrwertsteuer belegt), Ersatzteile und Arbeitszeit in der Werkstatt.

Um Wettbewerbsgleichheit herzustellen, müssten die gesamten Lohnkosten der Bahn steuerfinanziert sein.

Allenfalls dann, wenn es auch Bahnverbindungen bis in den hinterletzten Weiler gibt. Ansonsten ist das lediglich eine Geldverlagerung vom Land in die Stadt - so wie jetzt die Senkung der MwSt für Ferntickets.

@Bernd Kevesligeti

"Also Mathematik,wenn auf Bahnfahrkarten früher 19% Mehrwertsteuer erhoben wurden und jetzt 7%,dann sind das nach Adam Riese 12% weniger."

Nein, es sind nicht zwölf Prozent, sondern zwölf Prozentpunkte! Das ist ein Unterschied und der arme Herr Ries würde sich angesichts der konsequenten Falschbehauptungen in diesem Forum vor Schmerzen im Grabe umdrehen.

Zitat von Bernd Kevesligeti, 13:01

"...Also Mathematik,wenn auf Bahnfahrkarten früher 19% Mehrwertsteuer erhoben wurden und jetzt 7%,dann sind das nach Adam Riese 12% weniger..."

12 ProzentPUNKTE ( bezogen auf 100€ NETTO also 12% weniger an STEUERN ), aber bezogen auf 119€ BRUTTO halt nur 10,08%

Das wusste auch Adam Riese schon ;)

@13:18 von butalive76

Am sinnvollsten wäre ein kostenfreier, steuerfinanzierter ÖPNV und ÖPFV

Schon als Student mußte ich ein Semesterticket kaufen, das ich mangels passender ÖPNV-Verbindungen von meinem Wohnort zut Uni nie nutzen konnte. Ich habe also die Tickets anderer finanziert, während ich selbst doppelt bezahlen mußte - für das Ticket und für den eigenen PKW.

Jetzt habe ich einen Arbeitsplatz, der 25km entfernt liegt, und vom ÖPNV nicht angefahren wird. Wie so ziemlich alle Industriegebiete in der näheren und weiteren Umgebung. Wohnen kann man dort nicht, und den Arbeitsplatz mit fast 60 wechseln wird auch schwierig, trotz "Fachkräftemangels".

In meiner Stadt komme ich zu Fuß überall hin. Da brauche ich keinen ÖPNV.

Vor einem derartigen Schritt muß also zunächst mal der Ausbau des ÖPNV zu einem zuverlässigen und schnellen Transportmittel an jedem (!!!) Ort des Landes erfolgen. Und bis das verwirklicht ist, wird noch viel Wasser den Rhein runter fließen.

Die Deutsche Bahn ist gut - warum wird nur gelästert ?

Ich fahre sehr häufig mit der Bahn und kann das ewige Genörgele und Gemeckere überhaupt nicht verstehen. Die Deutsche Bahn ist gut ! Die deutliche Preissenkung zeigt, dass auch die Groko als Vertreter des Eigentümers eine vernünftige Politik betreibt. Es gibt nicht viele Länder dieser Erde, wo man so günstig, oft und schnell befördert wird.
Es gibt Mängel keine Frage, aber läuft es bei anderen Verkehrsmitteln wie zu 100% so wie man es sich wünscht ? Beim Auto kommen rund 2500 Leute pro Jahr gar nicht an, weil sie auf der schönen Fahrt den Unfalltod sterben, tausende erleiden Verletzungen. Da sitze ich doch lieber gemütlich im Zug und bekomme auch keinen Herzinfarkt, wenn es mal 1 Stunde länger als geplant dauert.
Warum nur wird unser schönes Deutschland hier unsere gute Bahn im Internet so schlecht gemacht ?
Es können ja nicht nur die Deutschland Hasser in Russland sein und ihre innerdeutschen Kumpane von der AFD sein. Es sind auch die Medien, die nur Negatives zu Geld machen.

13:49, glogos

>>Wieder eine Mogelpackung!!!
Ich höre von Fernverkehr. Und gilt die Preisermässigung nich auch im Nahverkehr? 10% also, das ist echt ne Nummer. Ich bezahle für eine "einfache" Fahrt im Nahverkehr 7,50 EUR. Künftig also nur noch 6,75, da lohnt sich echt auf den Wagen zu verzichten und umzusteigen auf die Bahn. Für wie doof halten die Politiker die Bahnkunden? Für das Geld fahre ich die Strecke 4 mal mit dem Wagen. Aber der Michel will weiter verdummt werden wie mir scheint..<<

"Der Michel", "Die Politiker". Und ganz viele Ausrufezeichen.

Alles klar.

Wie oft fahren Sie die von Ihnen angeführte Strecke?

Was kostet eigentlich ne Monatskarte in Ihrem Tarifbereich?

@BerndKevesligeti: »mehr – weniger«

»Also Mathematik,wenn auf Bahnfahrkarten früher 19% Mehrwertsteuer erhoben wurden und jetzt 7%,dann sind das nach Adam Riese 12% weniger.«

Nein Bernd. Es sind 12 Prozentpunkte weniger, nicht 12 Prozent weniger. Diese 12 Prozentpunkte entsprechen rund 10 Prozent real.

Die dazugehörigen Berechnungsmuster findest du an bereits mehreren Stellen oberhalb in diesem Thread.

(So nebenbei scheinen gleich mehrere Beiträger die bereits bzw. längst gegebenen Hinweise zur Prozentrechnung entweder ignoriert, nicht gelesen oder nicht verstanden zu haben, bevor sie selber ihre Vorstellung zur Prozentrechnung zum Besten gaben.)

Am 01. Januar 2020 um 12:57 von zerocool76

"Da ist so viel verkehrtes drin, angefangen bei der MwSt-Behauptung für Autofahrer, bis hin zum Fernbusverbot, dass man eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln kann."
Meine Kernaussage, dass beim Kostenvergleich Bahn vs. PKW kein Autofahrer (auch nicht in den Kommentaren hierzu) für sich einen Stundenlohn + Lohnsteuer + Sozialabgaben rechnet, ist richtig. Die Bahn wollte ja diesen Wettbewerbsnachteil mit der Mehrwertsteuersenkung etwas korrigieren, hat aber damit diesen Systemfehler noch lange nicht beseitigt. Ihre Kritik am Fernbusverbot bitte nicht allgemein und verächtlich, sondern konkret, sonst ist es unfair.

@ 13:19 Bote_der_Wahrheit

"MWSteuer" ist also für Sie "staatlicher Diebesanteil". Sie brillieren mal wieder mit einer - gelinde gesagt - sehr eigenen Definition von Wahrheit.

@Symundo und andere bezuüglich der Mehrwertsteuer

Sie liegen mit ihrer Rechnung falsch. Mehrwertsteuer wird auf den Nettopreis erhoben, nicht auf den Bruttopreis. Das heißt, auf 100% kommen 19% oben drauf. Als Kunde zahlte man dann diese 119%, also zum Beispiel 119 Euro bei einem Nettopreis von 100 Euro bei 7% Mehrwertsteuer wäre der entsprechende Bruttopreis 107 Euro. Sinkt der Bruttopreis um 10%, so zahlt man statt der 119 Euro nur 107,1 Euro, was einer "versteckten Preiserhöhung" von nicht 2% sondern nur 0,084% entspricht.

13:14, Sascha Müller

>>Stuttgart-Hannover
Ist irgendwie untergegangen.

Kurzfristig PKW - 190€ dafür flexibel. Langfristig immer noch Flugzeug. Einfach mal eine Beispielrechnung für 1 Woche (Mo-Fr) Geschäftreise im April.<<

Kaufen Sie sich ne BahnCard 100. Kostet Sie etwa zehn Euro am Tag, und Sie können nach Herzenslust jederzeit überall hinfahren.

Sie fahren nicht viel?

Dann rechnen Sie mal aus, was das Auto Sie pro Jahr kostet, ohne daß Sie einen Meter gefahren sind.

um 13:49 von Egleichhmalf

>>
Sie widersprechen sich innerhalb eines Satzes: steuerfinanziert ist nicht kostenfrei!
Es gibt weder einen kostenfreien ÖPNV noch ÖPFV: das alles muss letztlich vom Bürger bezahlt werden. Und wenn das Eine günstiger (oder gar kostenlos) angeboten wird, muss zwangsläufig etwas Anderes teurer werden.
<<

Teilweise richtig. Man muss differenzieren. Es geht um für Nutzer kostenfreie Systeme. Beim Anbieter fallen selbstverständlich Kosten an. Es ist aber nicht linke Tasche, rechte Tasche, wie hier schon geschrieben wurde. Jede Steuerfinanzierung unterliegt der Progression der Lohn- und Einkommensteuer. Das ist Basis unserer gesellschaftlichen Verfassung - von mir aus können Sie es Robin-Hood-Prinzip nennen.

Tatsächlich gibt es - wie hier schon genannt - auch echte Kostenreduktionen. Bis hin zu Richtern (Beförderungserschleichung).

Und Planwirtschaft ist wichtig. Besonders bei den Fahrplänen. Sie darf sogar zentral sein.

Die Entwicklung geht in die richtige Richtung

Man kann ja nicht von einem Tag auf den anderen die Bahnpreise halbieren und den Sprit um 2,50 € anheben. Dafür fehlt vielerorts die Infrastruktur und zu viele Menschen sind noch vom Auto abhängig. Die Verkehrswende kann nicht an einem Tag erreicht werden, aber Bahn muss billiger und Auto teurer werden (gilt insbesondere auch für den Güterverkehr).
Die Politik steuert also m.E. in die richtige Richtung. Durch jede Preissenkung bei der Bahn und jede CO2-Abgabe beim Auto wird die Schere zwischen Bahn- und Autokosten kleiner und es gibt wieder einige (hundert-?) tausend Menschen mehr, für die sich das Auto nicht mehr rechnet.

Luxemburg

1. Handelt es sich um einen Versuch, der bis September laufen soll. Also warten wir doch mal ab, wie er ausgeht.
2. Lösungen für 600.000 Personen lassen sich nicht einfach so auf 80 Millionen übertragen. Zumal der ÖPNV keine Angelegenheit des Bundes ist.
3. Sind die Verkehrsmittel deswegen immer noch nicht kostenlos zu haben, sondern die anfallenden Kosten werden durch Steuern beglichen (also auch durch die Mehrwertsteuer, die hier gerade als "Diebstahl" beschimpft wird).
4. Wird der Versuch in Luxemburg selbst nicht unkritisch gesehen, da die eigentlichen Probleme angeblich nicht im eh schon günstigen Nahverkehr lägen, sondern auf ganz anderen Gebieten.

Fazit: Man kann es halt ganz offensichtlich nicht allen recht machen und irgendjemand hat doch immer etwas zu meckern....

@christerix: »Warum wird der Nahverkehr teuerer?«

1. Die Senkung des MwSt/USt-Satzes von 19% auf 7% betrifft den Nahverkehr nicht, da dort eh schon nur 7% erhoben werden.

2. Die Preisbildung im Nahverkehr obliegt in den meisten (wennauch nicht allen) Regionen nicht der »Bahn«, sondern den jeweiligen Zweckverbänden (bspw. einem Verkehrsverbund). Dort haben die mittlerweile verschiedensten Eisenbahnverkehrsunternehmen (eben nicht nur »Die Bahn«) nur eine Stimme; bisweilen werde sie für vom Zweckverband bestellte Leistungen nur pauschal abgegolten; etwa nachdem sie ein Streckenpaket nach einer Ausschreibung zugewiesen bekommen haben.

Hier ist also nicht der DB, sondern ggf. den Zweckverbänden auf die Finger zu klopfen.

Mein Wunsch für dieses Jahr:

mehr Gelassenheit, Gleichmut, Bescheidenheit, Herzlichkeit und Freundlichkeit.
Das ist ein guter Anfang mit dem Preisnachlass - bei der Bahn. Allerdings gibt es in Europa auch Städte, in denen komplett kostenfrei alle öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden dürfen, und das funktioniert auch gut! Warum unser Staat (Kommunen, Bund, Landkreise, Dörfer ...) jedoch immer noch so weit von so viel positivem Sozialverhalten entfernt ist, fragt man sich nur. Alles muss etwas kosten - was soll das?

@ Bernd Kevesligeti

Also Mathematik,wenn auf Bahnfahrkarten früher 19% Mehrwertsteuer erhoben wurden und jetzt 7%,dann sind das nach Adam Riese 12% weniger.

Also 19 minus 7 sind tatsächlich 12. So dürfen Sie hier aber nicht rechnen, Adam Ries konnte die Prozentrechnung besser.

100 ist Bezugsgröße

100€ +19% =119€ alter Preis
100€ + 7% = 107€. neuer Preis
= 12€ günstiger

oder alter Preis 119€ - 10% = 107,10€
Mathe halt!

Im Land der Reichen

"Ein Rechenbeispiel: Eine 100-Euro-Fahrkarte kostet mit 19 Prozent Mehrwertsteuer 119 Euro. Mit sieben Prozent Steuer werden es 107 Euro sein. "(Bericht)

Man muss weiterhin reich sein, um Bahn fahren zu koennen.

@formiculus

Und als ich das letzte mal mit dem Zug gefahren bin,war der zu zwei Drittel leer. Das ist wie auf den Straßen in der Stadt und den Autobahnen.Zu bestimmten Zeiten sind die auch voll.

Zehn Prozent auf alles? Welche Bahntickets günstiger werden

Was soll uns allen das Kommentieren bringen? Neue Erkenntnisse in Bezug auf den Sachverhalt und die Umsetzung. Also muss die ARD eine wichtige Sendung machen und diese auch entspr. deklarieren. Es betrifft uns doch alle irgendwie. Vernünftig kann Politik über diese Politiker nicht handeln, denn die wollen über Mehrheiten wiedergewählt werden. Die meisten Wähler kennen sich aber nicht aus und werden darüber getäuscht. Wichtig wäre die Gesamtbilanz allen Handelns. Dafür bedarf es Darstellungsformen und Prioritäten hinsichtlich der Ergebnisse. Eine Kanzlerin, die einfach sagt: "Deutschland geht es gut", "Wir schaffen das", "Die 20er Jahre können gute Jahre werden".....denkt nur an den eigenen Erfolg und den ihrer Stützen. Altersarmut, Kinderarmut, Mindestlohn, Not und Elend weltweit sind für sie kein Thema. Reale Politik überlässt sie dem freien Spiel der Kräfte, ihrem eiskalten, selbstsüchtig wissenschaftlichen Kalkül und dem Rat eines mächtigen Ehemanns. Leider geht´s noch schlimmer

@ 14:09 von Herd

"Die Deutsche Bahn ist gut - warum wird nur gelästert ?

Ich fahre sehr häufig mit der Bahn und kann das ewige Genörgele und Gemeckere überhaupt nicht verstehen. Die Deutsche Bahn ist gut !"

.-.-.-

Ich denke, das Meckern hat mit dem Thema gar nichts zu tun.
Es wird grundsätzlich täglich gemeckert, egal worüber.

Es ist aber sinnvoll, wenn man dagegen hält, damit nicht NUR noch Gift verbreitet wird.

Die Deutsche Bahn hat sich entschieden - wohl auch unter Druck der Politiker - jetzt jedes Jahr nicht mehr teurer, sondern in diesem Jahr billiger zu werden, damit die Flugzeuge - aus klimatechnischen Gründen - entlastet werden.

Ich denke, das macht Sinn.
Und abgesehen von den Dauermeckerern wird das wohl auch anerkannt werden von der Bevölkerung, und man wird dann auch mehr auf die Bahn umsteigen.

Wir haben gestern bei den Feuerwerken in Deutschland gesehen, dass die Bevölkerung klimabewusster geworden ist. Es gab längst nicht mehr so viel Feuerwerk und Böllerei wie vordem.

13:01, Bernd Kevesligeti

>>re von Wohlstandsbäuchlein 12:10
Also Mathematik,wenn auf Bahnfahrkarten früher 19% Mehrwertsteuer erhoben wurden und jetzt 7%,dann sind das nach Adam Riese 12% weniger.<<

Meine Güte. Sie sind aber wirklich komplett argumentresistent.

Beschäftigen Sie sich doch bitte ein wenig mit Prozentrechnung. Nicht alles ist so, wie es sich auf den ersten Blick darstellt. Vor allem, wenn diesem ersten Blick ein Denkfehler zugrunde liegt.

Welcher Denkfehler?

Den haben hier im Thread zahlreiche Foristen aufgezeigt. Es ist ein sehr populärer Denkfehler. Der erste Schritt, um ihn zu vermeiden ist, sich über den Unterschied zwischen Prozent und Prozentpunkten klarzuwerden.

Beispiel:

Wenn ich auf 100€ zehn Prozent aufschlage, habe ich 110 Euro.

Ziehe ich von 110 Euro zehn Prozent ab, dann habe ich 99 Euro.

Merkwürdig?

Nee.

Mathematik.

Ein Schritt nach vorn

Das ist eine gute Nachricht! Ich denke auch nicht, dass das die Probleme bzgl. vollen Zügen verschärft.
Anders als im Nahverkehrstarif gibt es im Fernverkehrstarif eben die Möglichkeit, für besonders volle Züge besonders teure Tarife anzubieten.
Weiterhin führt es auch zu einer Entschärfung entsprechender Probleme im Nahverkehr. In NRW gehört z. B. der RE 1 zu den vollsten Zügen überhaupt, die stündliche fahrende Linie ist der einzige schnelle Nahverkehrszug von Dortmund und Essen nach Köln und die wohl meistgenutzte RE-Linie Deutschlands.
Und solche RE werden entlastet, weil nun für noch mehr Fahrgäste als zuvor das IC- oder ICE- Ticket für die entsprechende Strecke preisgünstiger ist. Es profitieren indirekt also auch einige Nahverkehrs-Fahrgäste davon.

@Bernd Kevesligeti

Also Mathematik,wenn auf Bahnfahrkarten früher 19% Mehrwertsteuer erhoben wurden und jetzt 7%,dann sind das nach Adam Riese 12% weniger.

Der arme Adam Ries rotiert warscheinlich im Grab. Es sind übrigens gemäß Arithmetik gerundet 10,08% weniger. Das können Sie mit einem vernünftigem Taschenrechner leicht überprüfen, indem Sie 119 mit 0,8992 (also 89,92%) multiplizieren. Falls ihnen das kompliziert ist, geht es auch so: 119 - 119 * 10,08% = 107,00(48).

Mich würde mal der Vergleich

der CO2-Einsparungen bei einer Senkung des Nahverkehrspreis zu der Senkung des Fernverkehrs inzeressieren.
Beim Fernverkehr werden evtl. Kurzstreckenflüge eingespart, beim Nahverkehr eher das Auto.
Meine Vermutung wäre das beim Nahverkehr viel mehr CO2 eingespart werden könnte da es viel mehr Passagiere sind und Autos auf kürzerer Strecke am unwirtschaftlichsten sind.
Für mich kommt Bahn im Fernverkehr nicht in Frage da ich 55min Fahrtstrecke + 30min Umsteigezeit bis zu einem ICE-Bahnhof habe und die Fernbahnkarte nicht für den Nahverkehr gilt.
Alles in allem bleibt die 1.5% Erhöhung im Nahverkehr übrig.
Die spare ich mir durch Radfahren ein.

re von Anita L. 14:03

Entscheidend ist doch:Wenn die Steuer sinkt und zwar von 19 auf 7 Prozent,dann müßte doch auch der Preis der Fahrkarte entsprechend sinken ?

Aber wie auch immer,zu einer Verkehrswende würde auch mehr gehören:Nämlich wieder Interregios fahren zu lassen.Kleinere Orte würden wieder mehr Anbindung erhalten.Ebenso die Befreiung von der Mineralölsteuer,so wie die Konkurrenz im Luftverkehr.

@ Egleichhmalf

"steuerfinanziert ist nicht kostenfrei !"
Ja, aber das gilt natürlich auch für das Straßennetz, das scheinbar kostenfrei jedem Autofahrer (auch aus dem Ausland) zur Verfügung steht. Es gilt auch für die ständige Erneuerung der Fahrbahndecken, die von den schweren LKWs kaputtgefahren werden. Und es gilt für die Kosten der Verkehrsunfälle, auch Polizei- und Feuerwehreinsatz. Und es gilt für den Ausstoß an Abgasen und dessen Folgen ebenso. Alles verursacht letztlich Kosten, die der Steuerzahler dann tragen muss.

@ um 13:18 von butalive76

Ein kostenloser ÖPNV wäre natürlich das Beste für alle und alles.
Leider ist es mittlerweile so, dass eine Kostenlosigkeit zum totalen Zusammenbruch des ÖPNV führen würde, da gar nicht genug Fahrzeuge vorhanden sind, um auch nur einen Bruchteil der interessierten Bevölkerung damit zu transportieren.
Und sicher können die fehlenden Kapazitäten auch nicht in kurzer Zeit hergestellt werden.
Auch hier zeigt sich ein weiteres Mal das Drama unfähiger Politiker, die seit Jahrzehnten den Individualverkehr gefördert und den ÖPNV heruntergewirtschaftet haben.

Nur über die Ticketpreise

Nur über die Ticketpreise wird das nicht gehen. Die Bahn wurde von Mehdorn komplett zerstört. Dafür gehört er eigentlich nachträglich noch eingesperrt. Die Bahn hatte schon ca 200 Jahre Wartungsstau.
Gleise alt
Züge alt
Bahnhöfe alt
Manager alt
Wa soll billiger Fernverkehr denn bringen? Weiß die Bahn nicht, daß die meisten Kunden im Nahverkehr fahren? Wozu sinnbefreite ICE Strecken? Und das noch im Halbstundentakt? Fleigt die Lufthana auch alle halbe Stunde? Wer weit weg will, soll sich besser organisieren. Da spielt es keine Rolle, ob man 3h später ankommt. Aber 6h täglich am Arbeitsweg? Unannehmbar.

re von Wohlstandsbäuchlein 14:29

Nicht 19 minus 7 gleich 12.

Nach dem Artikel 19% gesenkt auf 7%,daß sind 12% wenige,heutige Mehrwertsteuer.

MWST Senkung = keine Preissenkung der DB

Die DB senkt doch ihren Preis gar nicht! Der Nettopreis bleibt doch der selbe.
Der Staat erhebt weniger Mehrwertsteuer.

Die Überschrift ist also eine Falschmeldung, ein Fall für den Faktenfinder!

@ um 14:49 von Superschlau

Völlig Richtig!
Zumal auch gar nicht erklärbar ist, warum Reisen schnell passieren muss.
Ein funktionierender ÖPNV an 24 Stunden pro Tag bis zur letzten Milchkanne ist das einzig Nötige.
Für alles andere reicht, bei den relativ kurzen Entfernungen innerhalb der BRD, auf den ICE - Strecken 1 Zug am Tag völlig aus.
Und Geschäftsreisen dürften mit Internet und Telefon sowieso obsolet sein.
Auch aus Klimaschutzgründen.

@Egleichhmalf

Der Autofahrer hat seinen PKW hoffentlich rechtmäßig erworben und zahlt seinen Treibstoff. Haben Sie einen Stadtbus, eine Straßenbahn oder einen Zug in Ihrem Eigentum? Wenn nicht, werden Sie diese Mittel samt allen anderen Kosten weiterhin durch Ihre Fahrkarte begleichen, wenn Sie sie nutzen möchten. Übrigens zahlen LKW zusätzlich für die Belastung, man nennt es LKW-Maut.

"Zehn Prozent" - Wieso nur

"Zehn Prozent"
-
Wieso nur 10%, ist der Bundesbahn der Klimaschutz nur so wenig wert, oder meinen die es nicht ernst damit ?

Die letzte Bastion

Bei der Bahn laeuft sovieles falsch, das man als Gutmeinender mit der Politik & Bahn die ueberwaeltigende Menge an realen Kritikpunkten nur noch als Meckerei abtun kann, um weltbildmaessig nicht vollends heimatlos zu werden. Die letzte Bastion ist Realitaetsverweigerung - und da die Poltik aus dem letzten Loch pfeift und bezueglich Klima gerade mal ein asthmatiches Pfeifen hoeren laesst, ergaenzt sich das ganz gut.

@Superschlau, 14:49

"Die Bahn hatte schon ca 200 Jahre Wartungsstau." -
Erste offizielle Eisenbahnstrecke in Deutschland = 1835. Heute = 2020. Differenz = ?.

"Wer weit weg will, soll sich besser organisieren. Da spielt es keine Rolle, ob man 3h später ankommt." -
Wenn das wirklich so wäre, dann würden ja nicht immer noch so viel Menschen selbst für innerdeutsche Strecken den Flieger nehmen, nur um eine Stunde einzusparen. (Oder gegen eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen sein, weil das ja so viel ihrer Zeit kostet.) Zeit ist durchaus en Faktor für die Wahl des Verkehrsmittels, auch wenn man weiter weg will.

Wieso nur für den Fernverkehr?

wieso nicht auch für Pendler? Es sollen doch wegen des hohen co2 Ausstoßes mehr Menschen auf die Schiene gebracht werden. Da sollte man doch wohl als Erstes die Pendler im Blick haben.

14:50, Bernd Kevesligeti

>>re von Wohlstandsbäuchlein 14:29
Nicht 19 minus 7 gleich 12.

Nach dem Artikel 19% gesenkt auf 7%,daß sind 12% wenige,heutige Mehrwertsteuer<<

Zwölf Prozentpunkte weniger, nicht zwölf Prozent.

Machen Sie sich doch bitte den Unterschied deutlich. Genügend Foristen haben Ihnen da Hilfestellung gegeben.

Am 01. Januar 2020 um 14:16 von nein nein

Ihre Kernaussage wird mit dem jetzigen Zusatz nicht besser. Ein Autofahrer zahlt schon bei der Anschaffung des PKW Stundenlöhne, Lohnsteuer, etc.pp. mit oder was glauben Sie wie Preise entstehen und Kalkulationen stattfinden, ebenso ist es dann bei nötigen Werkstattbesuchen, sowie Sprit, Öl oder sonstige Verbrauchsmaterialien. Jeder Preis, egal ob ein Päckchen Butter, eine Bahnfahrt oder Sprit beinhaltet von der Kalkulation Löhne usw.

Zum Fernbus: da fordern Sie die Abschaffung eines Mitbewerbers der Bahn von stattlicher Seite. Was in etwa so wäre als solle man Aldi verbieten, damit Rewe mehr Kunden bekommt.

@ 11:52 von nein nein

"Wenn der Personenverkehr ernsthaft von der Straße auf die Schiene verlagert werden soll, dann muss die MWST ganz weg, denn der Autofahrer zahlt auch keine."

Autofahrer zahlen sehr wohl MWSt: 19 % auf Autokauf, Benzin/Diesel, Versicherung (Versicherungssteuer) etc. Lediglich die Kfz-Steuer ist MWSt-frei.

"Außerdem muss der Fernbusverkehr auf Strecken mit Zuganbindung wieder verboten werden."

Fernbusse haben einen CO²-Ausstoß von 32 g/Personenkilometer, die Bahn jedoch von 38 g/Pkm (Quelle: Bundesumweltamt). Fernbusse sollten deswegen nicht verboten, sondern ebenfalls MWSt-begünstigt werden.

re von und -nachts-da-ruft 14:38

Nein,da braucht man keinen Taschenrechner:
Ein Produkt kostet 100 Euro.Ohne die Mehrwertsteuer von 19% wäre der Preis 81 Euro.Bei einer Steuer von 7%,wie jetzt wäre der Preis 88 Euro.12 Euro oder 12% weniger.

@BerndKevesligeti: »sinken«

»Entscheidend ist doch:Wenn die Steuer sinkt und zwar von 19 auf 7 Prozent,dann müßte doch auch der Preis der Fahrkarte entsprechend sinken ?«

Ja, tut er doch.

––––––––––––––––––––––––––––––
»Nämlich wieder Interregios fahren zu lassen.«

Nicht falsch, aber, Stichwort »Whataboutism«, hat mit der in diesem Thread behandelten MwSt/USt-Reduzierung nix zu tun.
Übrigens haben in etlichen Regionen die Regionalexpresse bisweilen im Verband mit neugeschaffenen Intercity-Verbindungen die Funktion der alten Interregios übernommen.
Leider individuell wie immer: mal hat es sich für den Einen dadurch verbessert, für den Anderen verschlechtert.

Wenns denn so wäre

Ich habe gestern nach Verbindungen Ende März geschaut, fast den ganzen Tag 107,— €
Heute: fast immer 107,60 €, teilweise mehr
Ist schon irgendwie komisch, dass bei ALLEN Verbindungen das Kontingent zurückging, so dass es keine einzige Preissenkung gab!?!
Mir erscheint hier eher, die Bahn steckt die 10,08% selbst ein und gibt NIX weiter.

15:13, dreikäsehoch

>>Wieso nur für den Fernverkehr?
wieso nicht auch für Pendler? Es sollen doch wegen des hohen co2 Ausstoßes mehr Menschen auf die Schiene gebracht werden. Da sollte man doch wohl als Erstes die Pendler im Blick haben.<<

Weil der Mehrwertsteuersatz im Fernverkehr von 19 auf 7 Prozent gesenkt wurde.

Im Nahverkehr lag er immer schon bei 7 Prozent.

Ich gebe Ihnen Recht, daß der Nahverkehr zu teuer ist, aber mit dem Instrument, das im Fernverkehr zur Anwendung kommt, ließe der Preis sich nicht senken.

Zwei grundverschiedene Baustellen.

Problem erkannt...

Warum gibt es bei der Bahn so viele Probleme, die hier ja so vielfältig angemerkt werden? Nun, da arbeiten Menschen. Und die arbeiten nun mal nicht perfekt. Man stelle sich z.b. vor, die Fahrpläne der Bahn würden von den Kommentatoren hier erstellt. Wenn der mathematische Offenbarungseid in einigen Kommentaren repräsentativ wäre, würde die Bahn wahrscheinlich sogar 60 Minuten Verspätung statt 6 Minuten als pünktlich deklarieren müssen...

?

81€ + 19% = 96.39€
Ihr Rechnung stimmt nicht
Doch lieber nen Taschenrechner nehmen.

Spannend

Wie hier Leute auf den Zug aufspringen und eine falsche Prozentrechnung zur Grundlage von Empörung und Attacken gegen Bahn und Politik machen.
Da sollte sich mancher nicht nur mit Mathematik sondern auch mit Selbstkritik beschäftigen. Auch Aktionäre gibt es natürlich nicht bei der Bahn, die von angeblichen Prozenten profitieren.
Ich bitte also die Entsprechenden Foristen darum: erst lesen, dann denken, dann schreiben.

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Die Moderation

@ 15:13 von dreikäsehoch

"Wieso nur für den Fernverkehr? wieso nicht auch für Pendler? Es sollen doch wegen des hohen co2 Ausstoßes mehr Menschen auf die Schiene gebracht werden. Da sollte man doch wohl als Erstes die Pendler im Blick haben."

Im Nahverkehr galt bisher schon der ermäßigte MWSt-Satz von 7 % - der konnte eben nicht mehr reduziert werden.

Ansonsten gebe ich Ihnen vollkommen recht. Mich stören insbesondere die massiven Preissteigerungen im Nahverkehr. Ein Beispiel, meine regelmäßig gefahrenen Strecke im Freistaat Bayern - 70 km Bahntarif einfach (kein Verbundtarif): 2016 noch 13,60 €, dann Preise von 14,70 €, 15,80 €, 16,50 € auf jetzt 17,30 € - also Preiserhöhung 2x 1,10 €, dann 70 Cent, jetzt 80 Cent.

Das waren in der Spitze 8 % Erhöhung, die letzte noch exakt 4,85 %. Die DB gibt aber immer als durchschittliche Preiserhöhung 2 - 3 %, dieses mal gar nur 1,7 % bekannt.

@Bernd Kevesligeti, 15:20

Falsch. Bei einem Preis von 100 Euro (inkl. MwSt) und einer Mehrwertsteuer von 19% wäre der Preis 84,03 Euro. Bei einem Preis von 100 Euro (inkl. MwSt) und einer Mehrwertsteuer von 7% wäre der Preis 93,46 Euro. Den Unterschied können sie leicht (ohne oder mit Taschenrechner) selbst ausrechnen. (Noch mal zur Deutlichkeit: der Mehrwertsteuersatz bezieht sich auf den Nettopreis einer Ware oder Dienstleistung, nicht auf den Bruttopreis.)

@ Marmolada

ÖPNV
Stadt Wien (1,9 MioE) 365€/Jahr
Stadt Schwäbisch Hall (40.000E) 12x 47€/Jahr
noch Fragen? Was doch woanders alles geht!

Ja, noch ein paar Fragen hätte ich? Wer zahlt den günstigen ÖPNV in den paradiesisch anmutenden Orten? Kostet dort der Strom nichts? Arbeiten die Schaffner umsonst? Besitzt Wien ein "Tischlein deck dich"? Oder zahlen es doch die Bürger am Ende verdeckt über ihre Steuern?

15:20 von Bernd Kevesligeti

«Nein,da braucht man keinen Taschenrechner:
Ein Produkt kostet 100 Euro. Ohne die Mehrwertsteuer von 19%
wäre der Preis 81 Euro.»

Nein - wäre er nicht.

Sei der Netto-Preis ohne MwSt. 81 €.
Rechnet man 19% MwSt. hinzu.

0,19 x 81 = 15,36.

Der Preis für das Produkt inkl. MwSt. wäre 96,36 €. Nicht 100 €.

Der Satz der MwSt. (19% / 7%) wird im Prozentsatz dem Netto-Preis zugeschlagen. Nicht der Prozentsatz vom Brutto-Preis abgezogen.

Das alles ist wie fast immer nur unausgegorenes Stückwerk!

Über die frech eingestrichenen 2%
haben sich ja hier schon genug
ausgelassen! Allerdings ist diese
ganze Regelung auch sonst ohne
wirkliches Gesamtkonzept, um den
Verkehr von der Straße generell
mehr auf die Schiene zu verlagern!!
In einem so kleinen Land wie
Luxemburg kann man sehr gut
beobachten wie man es ohne jeden
Zweifel weit besser machen kann!
https://www.tagesspiegel.de/
gesellschaft/bezahlen-nur-noch-in-
der-1-klasse-erstes-land-der-welt-
macht-bus-und-bahn-
kostenlos/25372696.html
Was ist bloß los mit unserem Land,
dass in nahezu allen Ressorts
scheinbar nur noch Amateure und
völlig ahnungslose... Layen am Werk
sind...?!?

Lieber Bernd!

Versuchen wir es noch mal:
Ihre 100 Euro sind 100% Nettopreis plus 19% Mehrwertsteuer. Also "119%", wenn ich es mal so formulieren darf.
100 durch 119 teilen, dann mit 100 multiplizieren ergibt 84. Das wäre bei ihrem Beispiel der Nettopreis, nicht 100 - 19(%), nicht 81.

Kann natürlich auch sein, dass ich falsch liege. Man sollte immer zuerst die eigene Fehlbarkeit in Betracht ziehen...

Nur für Reiche?

@ das ding:
Man muss weiterhin reich sein, um Bahn fahren zu koennen.

Reich? Liebes Ding, wenn eine Fahrkarte von Frankfurt nach München nur 128 Euro kostet, muss man ja nicht reich sein, um sich das leisten zu können. Ich würde mich selbst nicht als reich einstufen, fahre aber häufig Bahn.

re bernd kevesligeti

"Ein Produkt kostet 100 Euro.Ohne die Mehrwertsteuer von 19% wäre der Preis 81 Euro.Bei einer Steuer von 7%,wie jetzt wäre der Preis 88 Euro.12 Euro oder 12% weniger."

Es ist ja nicht so schlimm, eine Rechenschwäche zu haben. Aber damit öffentlich aufzutreten, das ist ein anderes Kaliber.

@ um 13:07 von Morlem

"Asche auf mein Haupt
Ja, ich habe die 12% auf den ganzen Preis gerechnet, und nicht nur auf den MwSt. Satz.
Mein Fehler, war wahrscheinlich noch nicht ganz Wach."
.
Ganz ehrlich, dieser Post ist einer der schönsten hier. Das was Sie können, können leider nicht viele.

15:20, Bernd Kevesligeti

>>re von und -nachts-da-ruft 14:38
Nein,da braucht man keinen Taschenrechner:
Ein Produkt kostet 100 Euro.Ohne die Mehrwertsteuer von 19% wäre der Preis 81 Euro.Bei einer Steuer von 7%,wie jetzt wäre der Preis 88 Euro.12 Euro oder 12% weniger.<<

Doch, Sie brauchen ganz offensichtlich einen Taschenrechner.

Ein Produkt, das ohne Steuer 81 € kostet, kostet nach Aufschlag von 19% nicht 100 €, sondern 81 + 15,39 €, also 96,39 Euro.

19% von 81 sind nämlich 15,39.

Sie machen wirklich einen ganz simplen Denkfehler.

Um herauszufinden, was der Nettopreis eines Produktes, welches mit 19% Mehrwertsteuer 100 € kostet, ist, müssen Sie 100 durch 119 teilen und dann mit 100 multiplizieren.

Die 100€ setzen sich nämlich aus dem Nettopreis, also 100%, plus 19% Steuer darauf zusammen, dies ergibt addiert 119%. Um daraus die 100% zu berechnen geht man vor wie oben.

Und dazu brauche zumindest ich einen Taschenrechner. 100 durch 119 kriege ich im Kopf nicht hin.

re von fa66 15:20

Bedenken Sie doch mal,daß nach 1994 mit der Bahnreform auch die D-Züge abgeschafft wurden.Viele Orte wurden dadurch abgehängt und sind heute nur noch mit RE/RB-Zügen oder S-Bahnen erreichbar.Das führte auch dazu,daß die Bahn für Berufspendler unattraktiver wurde.
Im Sinne einer Verkehrswende ist das auch nicht.

@ einervonhier

MWST Senkung = keine Preissenkung der DB
Die DB senkt doch ihren Preis gar nicht! Der Nettopreis bleibt doch der selbe.
Der Staat erhebt weniger Mehrwertsteuer.

Die Bahn gibt die MWSt-Senkung aber voll an die Kunden weiter. Der "Preis" einer Fahrkarte ist eben der Brutto-Preis (das was nachher in meinem Portmonnaie weniger drin ist), nicht der Netto-Preis. Nichts anderes behauptet der Artikel. Ein Faktenfinder ist also nicht von Nöten.

Das Land wird hier benachteiligt

Merken den viele Bewohner vom Land noch nicht das sie bestraft werden das sie nicht in der Stadt oder am Bahnhof wohnen?
Wie kommen wir den zum nächsten Bahnhof wenn nicht mit unserem Auto, dann können wir ja gleich direkt mit dem Auto zum Ziel fahren. Wir sollen mit unseren Steuernabgaben beim Autofahren die Bahn mitfinanzieren.

10%

Wer soll den wegen 10% nun auf Fahrt mit Bahn umsteigen und aufs Auto verzichten? Unter 50% Senkung kann ich mir das nicht vorstellen.

@ Bernd Kevesligeti

Nicht 19 minus 7 gleich 12.
Nach dem Artikel 19% gesenkt auf 7%,daß sind 12% wenige,heutige Mehrwertsteuer.

Ich geb's auf. Zum Abschluss gebe ich Ihnen trotzdem hier vier Rechnungen an, alle sind mathematisch richtig. suchen Sie sich die aussagekräftigste aus:

1) 19 Prozent sind 12 Prozentpunkte mehr als 7 Prozent.
2) 19 sind 171,4 Prozent mehr als 7.
3) 7 sind 63,2 Prozent weniger als 19.
4) Wenn die MWST von 19% auf 7% sinkt, sinkt der Fahrkartenpreis um 10,09%.

14:49 von Superschlau

«Die Bahn hatte schon ca 200 Jahre Wartungsstau.»

Als in den 1830-er Jahren in DEU die Eisenbahn als Verkehrsmittel begann, zu existieren. Hatte sie einen Strecken-Neubau-Stau. Keinen Wartungsstau.

Wann genau der Wartungsstau begann. Ist wohl nicht exakt zu definieren. Aber definitiv nicht im 19. Jahrhundert …

@ Sascha Müller

"3) PKW. Oberklasse Kombi Diesel. 510km einfach. 19ct/km inkl. Diesel, Steuer, Versicherung, Wartung und Verbrauch. Reisezeit 2x5h. Dafür aber voll flexibel."

Können Sie mir diese Rechnung mal aufschlüsseln? 19ct/km zweifle ich bei einem Oberklassenkombi unter Einbezug aller Faktoren (Abschreibung,Wartung, Verbrauch) doch stark an...

14:32 von das ding

"Man muss weiterhin reich sein, um Bahn fahren zu koennen."

.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Wenn man rechtzeitig bucht, kostet eine Bahnfahrt durch Deutschland - egal, von wo nach wo - 19 Euro, allerdings mit Zugbindung.
Zurück noch mal 19 Euro.

Das kann der Allerärmste hinkriegen.

15:42 von Wohlstandsbäuchlein

Auf: "Nur für Reiche?
@ das ding:
Man muss weiterhin reich sein, um Bahn fahren zu koennen."

"Reich? Liebes Ding, wenn eine Fahrkarte von Frankfurt nach München nur 128 Euro kostet, muss man ja nicht reich sein, um sich das leisten zu können. "

Liebes Wohlstandsbaeuchlein, ihr Name ist wohl gut gewaehlt, und vom Leben jenseits der gedeckten Tafeln wissen Sie nicht viel.

@ Hanno Kuhrt

"Ich wohne in Mecklenburg Vorpommern und arbeite in Emden (Niedersachsen)."

Finde den Fehler...

14:16 von andererseits

"MWSteuer" ist also für Sie "staatlicher Diebesanteil". Sie brillieren mal wieder mit einer - gelinde gesagt - sehr eigenen Definition von Wahrheit.
---------------------------------------------
Was ist es denn für sie? Die Mehrwertsteuer ist wie das Wort schon aussagt für Waren gedacht, bei deren Weiterverkauf oder Nutzung ein "Mehrwert" erzielt werden kann. Dieser "Gewinn" wird damit pauschal besteuert.
Erklären sie doch bitte mal mit einfachen Worten welcher sozialversicherungspflichtig Beschäftigte dann eigentlich Mehrwertsteuer bezahlen müsste.

@ Bernd Kevesligeti

... daß nach 1994 mit der Bahnreform auch die D-Züge abgeschafft wurden.Viele Orte wurden dadurch abgehängt und sind heute nur noch mit RE/RB-Zügen oder S-Bahnen erreichbar.

In der Praxist macht das aber oftmals keinen Unterschied. Einige Strecken wurden stillgelegt, das war häufig nicht klug. In diesem Punkt stimme ich Ihrer Kritik zu. Insgesamt ist sie mir aber zu pauschal.


Das führte auch dazu,daß die Bahn für Berufspendler unattraktiver wurde.

Das würde ich so generell nicht sagen, die Passagier-Zahlen sprechen eine andere Sprache.

um 15:56 von MichlPaul

>>
Merken den viele Bewohner vom Land noch nicht das sie bestraft werden das sie nicht in der Stadt oder am Bahnhof wohnen?
Wie kommen wir den zum nächsten Bahnhof wenn nicht mit unserem Auto, dann können wir ja gleich direkt mit dem Auto zum Ziel fahren. Wir sollen mit unseren Steuernabgaben beim Autofahren die Bahn mitfinanzieren.
<<

Wie oft müssen Sie denn zum Bahnhof, wenn Sie nicht Pendler sind ? Wie weit ist denn Ihr nächster Bahnhof entfernt ? Und was spricht dagegen, nur bis zum nächsten Bahnhof zu fahren und den Rest einzusparen ?

15:20 von Bernd Kevesligeti

>> Ein Produkt kostet 100 Euro.Ohne die Mehrwertsteuer von 19% wäre der Preis 81 Euro.

Ihre Prozentrechnung ist falsch. Die Mehrwertsteuer bezieht sich auf den Nettopreis, nicht auf den Bruttopreis. Ein Produkt, das mit 19 % MWSt 100 € kostet, kostet ohne MWSt 84 €, da 19 % von 84 € 16 € sind.

@ butalive76

Die Piratenpartei verfolgt diese Pläne (fahrscheinloser ÖP(N)V, bedingungsloses Grundeinkommen) nach wie vor. Leider ist die PP etwas aus dem Fokus geraten. Aber die Partei hat in den vergangenen Jahren gute Arbeit (programmatisch und berüglich ihrer eigenen Struktur) geleistet, vielleicht wird sie ja wieder mehr Beachtung erfahren...

um 15:19 von Werner Hartmann

>>
Fernbusse haben einen CO²-Ausstoß von 32 g/Personenkilometer, die Bahn jedoch von 38 g/Pkm (Quelle: Bundesumweltamt). Fernbusse sollten deswegen nicht verboten, sondern ebenfalls MWSt-begünstigt werden.
<<

Das ist abhängig von der Auslastung und vom Strommix. Die Bahn wäre unschlagbar bei nur grünem Strom. Fernbusse könnten allerdings auch auf Wasserstoffbasis fahren, dann sind sie ebenso sauber.

@ das ding

Liebes Wohlstandsbaeuchlein, ihr Name ist wohl gut gewaehlt, und vom Leben jenseits der gedeckten Tafeln wissen Sie nicht viel.

Liebes Ding,
es ging aber um den Begriff "reich". Ihre Behauptung war, dass man zum Bahnfahren reich sein müsse und ich habe das widerlegt. Beim Begriff "arm" hätte ich nie gewagt, mich einzumischen.

@ riewekooche

"Und was hat man davon, wenn der nächste Fernverkehrsbahnhof 100km entfernt liegt?"

Um ein Fernverkehrsticket zu nutzen, müssen Sie nicht an einem IC/ICE-Bhaf ein oder aussteigen. Allerdings muss die Reisestrecke über Verbundgrenzen hinausgehen.
Manchmal muss man mal ein paar km zu weit buchen (über den Verbund hinaus), macht es trotzdem günstiger.
Bei Sparpreisen mit Zugbindung muss eine Teilstrecke mit IC/ICE zurückgelegt werden.

15:43 von fathaland slim

«Die 100€ setzen sich nämlich aus dem Nettopreis, also 100%, plus 19% Steuer darauf zusammen, dies ergibt addiert 119%. Um daraus die 100% zu berechnen geht man vor wie oben.

Und dazu brauche zumindest ich einen Taschenrechner.
100 durch 119 kriege ich im Kopf nicht hin.»

Prozentrechnung am Neujahrstag. Anspruchsvolle Thematik.
Gut, dass es nicht noch Promillerechnung ist.
Mit der die DB ihre Preise ermäßigt.

Bei meinem Rechenbeispiel wollte ich nicht 100 durch 119 für die Kopfrechnung mit 100 durch 120 = 0,83 annähern. Ist mir so'n Ingenieurs-Standard-Wert fest im Kopf.

Nein - da biste jetzt genau …!
Taschenrechner des Mac-OS X genommen. Richtig eingetippt.
Dann aber mit Resultat 15,36 statt 15,39 falsch abgeschrieben. Eijei …

Dabei habe ich gestern / heute gar nix Alkohlisches mit 3, oder 7,
oder 19, oder mehr Prozenten getrunken.

Wie viel sind 7‰ von nicht 19% vom Brutto subtrahiert …?

19-7=12

oh, preisschilder umzuschreiben is ja soo teuer, ganze 2%. für wie dämlich hält die bahn eigentlich die bevölkerung?

re von Wohlstandsbäuchlein 16:24

Aber mal ehrlich:Mit den Problemen von Berufspendlern haben Sie doch wenig zu tun.Eher mit denen,die pendeln lassen.

um 16:28 von Hagix

>>
Ein Produkt, das mit 19 % MWSt 100 € kostet, kostet ohne MWSt 84 €, da 19 % von 84 € 16 € sind.
<<

Genau genommen nett 84,03 €, oder darf man im neuen Jahr alles auf volle Euro abrunden ?

@1. Senator

1. Über die angeblich frech einbehaltenen zwei Prozent haben sich tatsächlich schon genügend Leute hier ausgelassen - es gibt sie schlichtweg nicht.
2. In Luxemburg startet im März ein Versuch, mehr Menschen in den ÖPNV zu bekommen. Die entstehenden Kosten werden über die Steuereinnahmen des Landes beglichen. Bisher können wir dort also noch gar nichts sehen. Der Versuch soll bis September laufen. Und selbst dann kann diese Lösung für Luxemburg nicht einfach so auf Deutschland übertragen werden, denn darauf wurde hier ebenfalls schon mehrfach hingewiesen: Der ÖPNV in Deutschland ist keine Bundesangelegenheit, die Entscheidungen müssen auf den kommunalen Ebenen getroffen werden.

Bevor Sie also pauschal mit Beleidigungen um sich werfen, bitte ich Sie darum, sich zuvor zu belesen. Das ist nämlich in unserem Land los, dass zu viele Menschen mit Falsch- und gefährlichem Halbwissen denken, alles besser zu wissen und zu können.

re von fathaland slim 15:43

Das ist ein Salat.
Also,noch ein Versuch:Die Mehrwertsteuer,früher 19%,jetzt 7%.Die Differenz beträgt 12%.Also müßten doch Produkte,falls die Steuersenkung weitergegeben wird,um 12% in ihrem Preis sinken. Oder nicht ?

@Am 01. Januar 2020 um 11:18 von Gerd Hansen

thema verfehlt.

vorher zahlt man 119 jetzt 107 (laut gesetz). thematisch kann die db die mwst garnicht als preisminderung verkaufen, da durchgehender posten für ein unternehmen.

und selbst wenn, die bahn gibt trotzdem nicht die mwst-senkung vollständig weiter. und unter anderem, genau darum gehts!

vollständiger weise müsste man noch erwähnen, das die tickets schon im dezember 2019 mit 7% ausgewiesen waren (im regio zumindest) ohne das der preis gesenkt wurde.

oder sie regen sich weiter über 1+1=3 auf ohne zu wissen, für was diese zahlen stehen. (und kommen sie nicht mit dieser hilfswissenschaft der physik an)

um 14:07 von riewekooche

>>
Jetzt habe ich einen Arbeitsplatz, der 25km entfernt liegt, und vom ÖPNV nicht angefahren wird. Wie so ziemlich alle Industriegebiete in der näheren und weiteren Umgebung. Wohnen kann man dort nicht, und den Arbeitsplatz mit fast 60 wechseln wird auch schwierig, trotz "Fachkräftemangels".
<<

Abgesehen davon, dass es nie Regelungen geben wird, die im Einzelfall nicht optimal passen:

Wenn es so ist, wie Sie schreiben, dann fahren Sie doch bis zur Rente mit Ihrem Auto zur Arbeit. Die Pendlerpauschale wird doch sogar erhöht. Wo ist eigentlich Ihr Problem ?

Ist es nicht so daß unsere

Ist es nicht so daß unsere lieben Politker Bahncards 100 erhalten?
Wen wundert es daß die 25 und 50 noch nicht in der Mehrwertsteuerpivilegierung stehen?

@ Bernd Kevesligeti

Stimmt, ich muss zur Arbeit nicht pendeln, benutze aber dennoch oft die Bahn.

@Am 01. Januar 2020 um 11:34 von hppiepho

so grob runden würde ich bei meinen zahlungen auch gerne mal .D

@ Bernd Kevesligeti

!Nein,da braucht man keinen Taschenrechner:
Ein Produkt kostet 100 Euro.Ohne die Mehrwertsteuer von 19% wäre der Preis 81 Euro.Bei einer Steuer von 7%,wie jetzt wäre der Preis 88 Euro.12 Euro oder 12% weniger."

Nein. Sie beharren aber wirklich hartnäckig auf ihrem Denkfehler.

Ein Proukt mit Bruttoverkaufspreis von 100 EUR setzt sich bei 19% MwSt zusammen aus 84,03 EUR Nettopreis pus 19% MwSt auf den Nettopreis (Tara).
Selbiges Prosukt zum Steursatz von 7% würde
84.03+5,88 =89.92 EUR kosten. also 10,08% weniger.

@ Bernd Kevesligeti

Das ist ein Salat.
Also,noch ein Versuch:Die Mehrwertsteuer,früher 19%,jetzt 7%.Die Differenz beträgt 12%.Also müßten doch Produkte,falls die Steuersenkung weitergegeben wird,um 12% in ihrem Preis sinken. Oder nicht ?

In dem Fall trifft das oder nicht zu. Wenn die Bahn die Senkung vollständig weiter geben würde, müssten die Preise um 10,1 Prozent sinken.

Angenommen der Nettopreis für das Ticket wäre: 100 Euro
Alter Bruttopreis: 119 Euro
Neuer Bruttopreis: 107 Euro
107 ist 10,1 % weniger als 119 Euro. Dabei müssen Sie beachten, dass die 119 Euro den 100% entsprechen.

@Morlem

"
Das Rechenbeispiel ist für die Tonne, denn 119€ - 12% = 104.72€"

Stimmt, ihr Rechenbeispiel ist für die Tonne. Sie können nämlich keine Prozentrechnung. Da die Mehrwertsteuer auf den Grundwert aufgeschlagen wird muss ich erst auf den Grundwert kommen.

Dazu teile ich in diesem Fall die 119:1,19, weil 119%:100=1,19 ist.

Kommt als Grundwert 100€.

Und dann wird der Grundwert mit den aktuellen 7% Mehrwertsteuer addiert.

Macht 100+ 100/100*7=107

Da steckt sich keiner was ein.

@Traumfahrer
"Re Morlem !
Gut und richtig gerechnet !
Die fehlenden 2% sind für all die Aktionäre, sonst fällt ja trauriger weise deren Gewinn !!!
Heul, Heul !!!!!"

Auch sie scheinen die Grundrechenarten nicht zu beherrschen. Hier ist nirgendwo eine kapitalistische Verschwörung gegen die Arbeiterschaft. Die Preiskalkulation ist absolut korrekt.

re bernd kevesligeti

"Also,noch ein Versuch:Die Mehrwertsteuer,früher 19%,jetzt 7%.Die Differenz beträgt 12%.Also müßten doch Produkte,falls die Steuersenkung weitergegeben wird,um 12% in ihrem Preis sinken. Oder nicht ?"

Nein.

Warum lesen Sie nicht einfach die Beiträge, wo richtige Prozentrechnung vorgeführt wird?

@Am 01. Januar 2020 um 13:07 von Morlem

ganz ehrlich, wofür entschuldigen sie sich?

die bahn wirbt nicht mit einer preissenkung der mwst. ! natürlich wirbt sie für eine preissenkung des ganzen preises. scheuer hält da ein schild "preise!" aber ist auch völlig egal, da wie gesagt ein unternehmen nichts mit der mwst. zu tun hat und sie nur für den staat eintreibt. die bahn wird nicht billiger. durch das "etwa", wie im artikel zu schön geschrieben steht, sogar teurer.

aber solange man sich an einer formalie aufreiben kann ist ja alles in bester butter...

@16:38 von asimo

Um ein Fernverkehrsticket zu nutzen, müssen Sie nicht an einem IC/ICE-Bhaf ein oder aussteigen.

Es rechnet sich aber zeitlich kaum, wenn ich erstmal 100km Bummelzug fahren muß, um an einen ICE-Bahnhof zu gelangen, wie es bei uns der Fall ist. Womöglich sogar in eine andere Richtung.

Zudem ist Umsteigen nach meinen Erfahrungen oft ausgesprochen unbequem: Wenn man mangels funktionierender Gepäckbänder oder Rolltreppen seinen 20kg-Koffer erst 40 Stufen runter- und dann wieder 40 Stufen raufwuchten muß, wie es an vielen Bahnhöfen nötig ist, und das innerhalb weniger Minuten im Gedränge, dann macht das, besonders mit Kindern, sehr wenig Spaß. Warum kann ich bei einer Zugreise nicht, wie bei einem Flug, mein Gepäck problemlos bei der Abfahrt aufgeben und am Zielort wieder abholen?

um 16:55 von th711

>>
Ist es nicht so daß unsere

Ist es nicht so daß unsere lieben Politker Bahncards 100 erhalten?
Wen wundert es daß die 25 und 50 noch nicht in der Mehrwertsteuerpivilegierung stehen?
<<

Die übergroße Mehrzahl der lieben Politiker erhält keine Bahncard 100. Wie wundern Sie sich jetzt ?

16:49, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim 15:43
Das ist ein Salat.
Also,noch ein Versuch:Die Mehrwertsteuer,früher 19%,jetzt 7%.Die Differenz beträgt 12%.Also müßten doch Produkte,falls die Steuersenkung weitergegeben wird,um 12% in ihrem Preis sinken. Oder nicht ?<<

Nein.

Letzter Versuch:

Das Beispiel aus dem Artikel:

Eine Fahrkarte kostet netto 100€. Brutto 119€ bei 19% Mehrwertsteuer, 107€ bei 7% Mehrwertsteuer. Ein Preisunterschied von 12€.

Wieviel Prozent sind 12 von 119?

Bemühen Sie mal Ihren Taschenrechner.

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