Kommentare - Absolute Mehrheit für Konservative bei Wahl in Großbritannien

13. Dezember 2019 - 08:26 Uhr

Die absolute Mehrheit für die Tories, die Labour-Partei abgeschlagen: Das Wahlergebnis ist ein Triumph für Johnson. Dem Brexit dürfte nun kaum noch etwas im Weg stehen - er werde ihn "fristgerecht erledigen", so der Premier.

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Kommentare

How dare you

Da haben jetzt die Briten anders entschieden als wir politisch korrekten Europäer es uns wünschten. Demokratie kann so schwer sein.

In Wählerstimmen - Remain-Parteien: 52,1 % vs. Brexit: 46,5 %

Boris Johnson hat aufgrund der Systematik des britischen Wahlsystems eine deutliche Mehrheit der Mandate gewonnen, aber kein „mächtiges Mandat“ für den Brexit.

Im Gegenteil. Die Parteien die für Remain und/oder für ein zweites Referendum stehen, haben in Wählerstimmen eine deutliche Mehrheit hinter sich.

Die Tories haben in Prozenten im Vergleich kaum mehr eingefahren als in 2017, werden damit aber aufgrund der geographischen Verteilung der Stimmen mit einer absoluten Mehrheit der Unterhaus-Sitze belohnt.

Das „first-past the post“ Wahlsystem verzerrt mit seiner Überbetonung von relativen Mehrheiten den tatsächlichen Wählerwillen ins Unkenntliche. Im Großteil der 650 Wahlkreise werden Abgeordnete mit nur relativen Mehrheiten gewählt. Die Stimmen, die für andere Kandidaten abgegeben wurden, verfallen komplett. Nur die Mandate zu zählen sagt folglich über den „Wählerwillen“ der Briten nicht viel aus.

Grosser Sieg für Boris

Johnson ist über alle sozialen Schichten hinweg sehr beliebt, selbst bei vielen Labour-Anhängern. Im Gegensatz zu dem was regelmässig in der deutschen Presse impliziert wird ist der zudem hochintelligent - aber auch unberechenbar. Der Brexit kommt jetzt und womöglich wird er am Ende sogar ohne Deal erfolgen, bzw. Boris sich nicht an den Deal halten.

Vielleicht haben sie ja Recht

Raus aus diesem inkompetenten und unfähigen Europa, das oft nur noch von Korruption zusammen gehalten wird. Wir werden uns noch grün ärgern.

Absolute Mehrheit für Tories?

„Es ist vollbracht“-
Das leidige Thema „Brexit“ hat nunmehr ein festes Datum für den Austritt aus der EU. Die Unsicherheit, ob wie und wann ein Brexit stattfindet hat nun ein Ende gefunden. Am 31.01.2020 ist es geschafft!
Eine große Erleichterung auch darüber, dass Mr. Corbyn deutlich eine Absage für seine Vorstellungen von Politik und Wirtschaft für Großbritannien erlitten hat.

Man darf gespannt auf den Weg Englands sein.

Boris Johnson hat tatsächlich keinen Wahlgegner gehabt. Und sich selbst hat er im Griff gehabt. Sein ehemaliger Gegner Corbyn is dieser Typus von Politiker der sich meilenweit vom Wähler entfernt hat und nicht mehr weiß was die Nöte und Sorgen seiner Wähler sind. Eine dringende Warnung für die deutsche Politik. Johnson wird jetzt freie Hand haben in seiner Partei und in England, weniger aber in Großbritannien. Man darf gespannt sein war er und Amerika aus England machen.

good bye Great Britain

Jetzt ist gut. Die Briten wollten den Brexit, damals, heute und keiner wollte es glauben.
Bitte nun zügig den letzten Akt dieses Dramas durchziehen.

Einst rief die baumelde Dame mit der ihr zu großen Tasche

die sie zu tragen hatte, Neuwahlen aus, um ihre Mehrheit im Parlament zu vergrößern. Und reduzierte die genau dadurch.

Manche können sich bemühen, so sehr sie wollen. Ihnen geht alles schief. Und als der überforderten Dame zum Abschied ihrer inferioren Kanzlerschaft, Tränen des Selbstmitleides über dieWangen liefen – war nicht nur sie gescheitert. Sie hatte es geschafft, GB in eine veritable Krise zu manövrieren.

Nicht ihre Schuld alleine. Auch die der Torries, die diese Dame zur Kanzlerin machten.

Und dann kommt einer mit burleskem Auftreten. Aber klarer Kante. Und macht alles richtig. Denn nun kann er liefern, was er versprach.

Faszinierend, wie der Wechsel einer einzige Person an der Spitze eines Staates, die Richtung eines ganzen Kontinentes verändert!

Ein einziger Wechsel an der richtigen Stelle, den Unterschied zwischen zersetzender Lähmung oder Ordnung & Zukunft macht.

So geht Geschichte.

Gut, dass Corbyn, der unsympathische Antisemit, abstürzte. Auch eine schöne Sache.

Wahl in UK

Es ist geschehen vor dem die Eurokraten in Brüssel vehement gewarnt haben. Der/ die britische Wähler/in hat sich eindeutig entschieden. Für die Partei der Brexit Unterstützer. Nun gleich ein Kommentar der aussagt: Nicht Johnson hat gewonnen, sondern Corbyn hat verloren. Sinngemäß: Der Sieg der Konservativen ist unverdient da laut Umfragen angeblich die Brexit Gegner eine Mehrheit in der Bevölkerung haben. Dies mag stimmen ist aber pure Spekulation, kann nicht bewiesen werden. Frage: Wenn dem so wäre warum ist das Ergebnis der Wahl nicht knapper ausgefallen? Mein Fazit: Bestimmten Kreisen, Personen, auch in den Medien, passt dies klare, unbestreitbare Ergebnis der Wahl nicht in ihr Weltbild. Also muss dagegen argumentiert werden. Ob mit oder ohne Fakten, egal. Die Briten haben gewählt. Ihr gutes Recht. Ob falsch oder richtig ist, bleibt offen. Eine Einmischung von außen ist nicht zielführend. Eine einseitige lächerlich.

Season greetings,

Karlpeter Ahrens
Kapitän i.R.

Hat eigentlich Frau Merkel

schon gratuliert zu dem Sieg der Tories, ach nein, es hat ja der falsche gewonnen!!

GB verlässt die EU - Schottland das GB

Es kommt Bewegung in die Sache.

:-))

Irgendwann muss das „Empire“ ja auch vollständig abgewickelt werden.

Und ich kann mir gut vorstellen, wenn das Gezerfe um die Grenze zwischen Irland und Nordirland wieder los geht, dann kommt es auch zu einem Austritt der Nordiren aus dem UK.

Johnson strebt ja das Singapur an der Themse an - was die Größe und die Zahl der Einwohner betrifft, hat er jedenfalls einen großen Schritt in diese Richtung geschafft...

;-))

Die Zeichen stehen auf Sturm

ja, Johnson mag aufgrund eines eher undemokratischen Wahlsystems (welches schon seit Jahrzehnten scharf in der Kritik steht) die absolute Mehrheit gewonnen haben... Jetzt das große Aber in Nordirland und Schottland haben die Parteien gewonnen, die für eine Abspaltung von England stehen. Zu mindestens in Nordirland ist das eine Sensation.

Vielleicht steckt ja doch mehr in der Idee von Herrn Sonneborn als ein Seitenhieb zu sein.

Vielleicht sehen wir wirklich bald eine Art "Union keltischer Nationen", denn Schottland will in der EU bleiben und wie ginge dies einfacher als England zu verlassen und sich mit der Republik Irland (und vielleicht Nordirland) zu vereinigen?

Die Situation beinhaltet noch jede Menge Sprengstoff

...endlich...

Endlich ein klares Voting hin zum Brexit.
Ich bin wirklich gespannt wie sich GB danach entwickelt. Es gibt ja zwei sehr unterschiedliche Meinungen darin.
Fakt ist auch, das in der EU vieles nicht richtig läuft, deshalb werden ja auch die rechten und linken Ströhmungen immer größer.
Und nun kommt noch das Klimapack. Keiner weiß woher das Geld dazu kommen soll. Ob das die EU aushält, da habe ich meine Zweifel.
Deshalb ist GB vielleicht nur der Vorreiter.

Nun muss Johnson liefern - der Brexit ist dabei noch der ....

... kleinste Teil der Aufgabe.

Mit 363 (2 noch offen) sitzen kann er das Brexit-Gesetz bequem verabschieden und das wird in Kürze geschehen.

Aber die Groß-Aufgabe besteht darin,

(1) ein Land zu einen, dessen eine - und mittlerweile etwas größere - Hälfte er mit dem Brexit vor den Kopf stößt

(2) die politischen Versprechungen einzulösen, mit denen er im Land hausieren ging.

Die Erwartungen in den Wahlkreisen, die er von Labour zunächst gewonnen hat, sind groß.

Das betrifft das Gesundheitswesen des NHS und die Re-Industrialisierung mit Industrien, die nicht aufgrund der Zugehörigkeit zur EU sondern aufgrund des technologischen Wandels und der Digitalisierung zurück gegangen sind.

Die Ironie des britischen Brexit-Dramas ist, dass die Wachstums-Branchen in Bereichen liegen, welche Remain zuneigen und die de-industrialisierten im Brexit-Lager. Am Ende werden erstere auch in Zukunft also weniger von negativen Aspekten betroffen sein als letztere.

Koennte knapp ausgehen

war die Prognose, die man dierzulande lessen konnte.

Glaube nicht, dass Umfargen vor der Wahl diesen Trend nicht prognostizieren konnten.

Endlich Brexit und endlich Bewegung. Das tut GB und der EU gut. Wo weniger Geld ist muss man erfinderisch werden und Reformieren. Da wirds der EU nicht anders gehen als Saudi Arabien.

Freut mich, dass man jetzt ueber die Verkrustung hinausdenken muss.

Corbyn hätte vor der Wahl zurücktreten müssen

So hat er BoJo zum Wahlsieg verholfen.

Labour hatte einfach keine klaren Aussagen geliefert.

Das Wahlvolk will es nun mal einfach haben.

Ja. Oder nein.

Aber kein vielleicht. Kein entweder oder.

Und ich denke nach den lähmenden letzten 3 Jahren ist ein Brexit - gerne auch ohne Abkommen, das beste.

Jede Seite kann dann aus dem was passiert seine Lehren ziehen.

Ich persönlich sehe die Briten in spätestens 20 Jahren wieder ante Portas.

Dann aber natürlich zu ganz neuen Bedingungen.

Mehrheitswahlrecht

Johnsons Mehrheit im Unterhaus heißt nicht, dass eine Mehrheit der Wähler hinter ihm steht. Die vernünftigen Menschen verteilen sich nur auf mehrere Partien und beim Mehrheitswahlrecht gewinnt die größte Gruppierung, auch wenn sie von einer Mehrheit der Stimmen weit entfernt ist.
Wer so etwas für besonders demokratisch hält - das ist eben Meinungsfreiheit

@Cosmopolitan_Citizen

Die Mehrheit der britischen Wähler hat bereits vor Jahren für den Brexit gestimmt!
Die Führung der Labour-Partei hat diese demokratische Entscheidung nie akzeptiert und dafür die verdiente Quittung bekommen.
Ihre Rechnung ist eine Milchmädchenrechnung, da es in den Wählergruppen aller Parteien Menschen gibt, die den Brexit befürworten bzw. ablehnen.

Ein Ergebnis von Chaos

Das Wahlergebnis spiegelt nicht die ursprüngliche Haltung der Briten zum Brexit wider. Aber es zeigt deutlich, dass die Mehrheit der Wähler endlich Klarheit über den Brexit und stabile politische Verhältnisse will.

Corbyn hat mit seiner obstruktiven Haltung in den letzten Monaten gemeinsam mit Johnson zunächst May gestürzt und dann wohl gehofft, er könnte BoJo ebenso weich klopfen, handlungsunfähig erscheinen lassen und dann mit sozialen Themen den Wahlkampf gewinnen. Dabei hat er zum Brexit eine butterweiche, unentschiedene Haltung eingenommen. Als Sieger wollte er ein weiteres Referendum, ohne dabei selbst Stellung zu beziehen und neue Verhandlungen mit der EU. Die Brexit-Frage hätte das Land und die EU mindestens noch ein weiteres Jahr im Unklaren belassen.

Das wollen die Briten wohl nicht. Sie haben "Let's Brexit get done" gewählt und Corbyn mit seinen Themen in die Wüste geschickt. Und dennoch wird der Brexit alle noch lange beschäftigen. Das hat BoJo ihnen aber nicht gesagt.

Finde ich nicht gut

Hätte ich nicht gedacht, dass es so ausgeht, aber dann sollen die Briten mal sehen, was sie davon haben.

Jetzt nach vorne gucken und ranklotzen

Trotz allen Unkens, trotz aller Miesmacherei von Seiten der hiesigen Medien und der EU-Politiker: Die Briten haben sich entschieden.
Weshalb der Austritt Großbritanniens so ein Thema ist: Die EU verliert damit einen der wenigen Zahler-Staaten, d.h. für die anderen ZahlerInnen-Staaten wird es teurer oder man muss sich einschränken. Vielleicht nicht mehr Gurkenkrümmungen und Wattzahl von Haushaltsgeräten monatelang diskutieren. Für diese Diskussionen kassiert jeder Abgeordnete jeden Tag sein Gehalt, bei körperlicher Anwesenheit üppige Zuschläge, manche sogar bei Nichtanwesenheit ...
Einen strafferen Betrieb der EU mit Beschränkung auf das Wesentliche würde ich mir wünschen, dabei sollten die Grenzsicherung und Energieversorgung an vorderster Stelle stehen. Weiterhin braucht die Lebensmittelversorgung (Landwirtschaft und Verarbeitung) Unterstützung, die französischen und spanischen Bauern machen jedes Jahr auf ihre prekäre Lage angesichts von Billigimporten aus Fernost darauf aufmerksam.

Nationale Stimme

Brexit! Johnson! Jetzt!

Natürlich sagt die Wahl etwas über den Wählerwillen aus! Jeder hat gewählt mit dem Wissen über das Mehrheitswahlsystem. Es gibt offenbar auch keine Mehrheit dafür, es zu ändern. Auch das ist demokratisch. Das gleiche gilt auch für das Wahlsystem in den USA.
Ob es uns passt oder nicht, der "Wählerwille" hat mit Johnson den Brexit gewählt, genauso, wie er in den USA Trump gewählt hat.

Junge Junge

Da hat dieses unwürdige Theater endlich ein Ende und es gibt trotzdem Leute, die weiter darüber diskutieren wollen, wie die Briten eigentlich gewählt haben. Es können einem nur die Schotten leidtun, weil sie ihren GB-Austritt damals nicht vollzogen haben. Sie konnten sich einen Brexit nicht vorstellen und ein Weiteres Referendum werden sie nicht bekommen.
Nun hat die Tagesschau endlich auch Zeit sich mit wichtigeren Themen zu beschäftigen als diesem unsäglichen Oordeeer-Unterhaus der Briten. Das war echt nicht mehr lustig.

um 08:41 von Cosmopolitan_Citizen:
Dieses brit. Wahlsystem ist aber nicht verfassungswidrig, wie das unsrige, an dem seit vielen Jahren gebastelt wird, ohne das unsere Politikfachkräfte da irgendwas hinbekommen. Aber so ist das eben mit dem Fachkräftemangel (und jetzt komm mir keiner mit Bierdeckel/BlackRock- Merz)

Labour in Agonie

Vieles ist politisch in GB anders, nicht zuletzt das Mehrheitswahlrecht, welches parteigesteuerten Politikerkarrieren ebenso eine Grenze setzt, wie es Kleinparteien zweifelsfrei benachteiligt. Dennoch, Boris Johnsons Erdrutschsieg resultiert aus zwei Faktoren mit unterschiedlichem Gewicht. Der hierzulande oft falsch interpretierten Rolle des alten Parlaments während der qualvollen Jahre seit Juni 2016 und dem strategischen Versagen der Labourführung sowohl 2016 VOR dem Referendum, als seither. Alte Wählerbindungen zerfielen und Wahlkreise mit jahrzehtelanger Labourmehrheit wurden „blau“. Corbyns verkrampfter „Altsozialismus“ zog nicht. Die EU-freundliche Libdempartei überzeugte kaum. Die Tories gewannen radikale und frustrierte Stimmen zurück. Ob die „ neue SPD“ bei uns etwas davon lernen wird? Vielleicht auch die CDU? Britannien hat mehr Soziallücken als wir!! Dennoch solch ein Ergebnis!

Es ist traurig zu sehen, wie sich ein ganzes Volk

von billigen Slogans beweihrauchen lassen. Die Troy's haben ganz klar auf das falsche Pferd gesetzt. Es freut mich, wenn Schottland und Nordirland darüber nachdenken GB, wegen des Brexit, zu verlassen. Sind halt echte Europäer!!

Am 13. Dezember 2019 um 08:56 von Deeskalator

"ja, Johnson mag aufgrund eines eher undemokratischen Wahlsystems (welches schon seit Jahrzehnten scharf in der Kritik steht) die absolute Mehrheit gewonnen haben..."
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Nur schlechte Wahlverlierer beschweren sich über ein Wahlsystem das seit Urzeiten in einem Land benutzt wird.
Wer es schafft sich aus seiner eigenen medialen Blase zu befreien und das Internet nutzt um andere Zeitungen zu lesen, ist über den Wahlausgang nicht verwundert.
Die ts berichtet bei einigen Themen sehr einseitig, gefangen in der eigenen Blase.

Die wahren Relationen zeigen sich nur in Wählerstimmen...

... nicht in Unterhaussitzen.

Mit 43.6% der Stimmen, also + 1.1% der Stimmen mehr als in 2017 gewinnen die Tories etwa 56 % der Mandate.

Die mit + 4,1 % größten Zugewinner an Stimmen, die Liberaldemokraten, müssen Sitze abgeben. Das ist grenzwertig.

Vor dem Hintergund der Wähleranteile sieht der Sieg von Johnson anders aus.

Endlich

In meinen Augen ist das britische Wahlsystem nicht besonders demokratisch. Trotzdem halte ich den Wahlsieg der Tories für eine deutliche Entscheidung für den Brexit. Und ich freue mich sehr darüber, selbst wenn es zu wirtschaftlichen Schäden kommen sollte. Denn endlich wurde in der EU eine Volksbefragung durchgeführt und das Ergebnis wird jetzt, nach über drei Jahren, endlich realisiert. Natürlich wäre es besser, wenn GB in der EU bleiben würde, aber die Politik der EU ist so schlecht für uns Bürger und die EU ist so undemokratisch, das es so drastischer Ereignisse braucht, um daran etwas zu ändern.

und nun

Frau Koehler ( ARD )
Johnson hat noch zugelegt und in seinem Wahlkreis ca 7000 Stimmen Vorsprung.
Ich habe ,, den Grund " vor ein paar Tage schon geschrieben .
Es ist aber nicht nur die ARD ( hier gibt es ein paar Ausnahmen) die Ihr Wunschdenken als Realitaet verkaufen.
der Gipfel war der Wunsch
......Co koennte eine Buendnis gegen Johnson schmieden.......
Bitte nicht den selben Fehler machen und hoffen die Schotten verlassen UK !

Gestern, als die Wahl bereits

Gestern, als die Wahl bereits fast vorüber war, titelte tagesschau.de noch, die Wahl könne sehr knapp werden. Das war mal wieder ein Realitätsverlust wie so oft.
Nun gucken die Brüssel-Journalisten wieder bedröppelt. Man kann es langsam nicht mehr nachvollziehen, wie hier Journalismus am wirklichen Zustand der politischen Welt vorbei betrieben wird.

Good bye then and farewell

Good bye then and farewell - die gewonnen Klarheit ist das einzig wirklich Positive...

Schade, dass GB nun die EU verlässt. Und mindestens genauso schade, dass der Oberpopupulist Johnson nun "demolratisch legitimiert" ist.

Mal sehen, ob Schottland nun GB verlässt. Die EU sollte Schottland dabei unterstützen und mit weiten Armen willkommen heißen!

Eine Niederlage der EU und Merkels

Die EU hat mit ihrer, ganz besonders von Angela Merkel mit betriebenen, windelweichen Politik und den wiederholten Aufschüben des Brexits gründlichst Schiffbruch erlitten.

Indem man immer noch gehofft hat, den Brexit doch noch irgendwie verhindern zu können und dabei auf Corbyn gesetzt hat, dessen Ziel das nie wirklich war, haben EU und Merkel dazu beigetragen, dass nun ein rücksichtsloser Populist das Rennen gemacht hat. Jemand, der die Lüge offen praktizieren kann, ohne dass sich seine Wähler daran stören.

Es hätte jeder sehen können: Corbyn hat die Brexit-Frage nur benutzt, um die Tories zu schwächen. Er wollte ihr Fundament so lange untergraben, bis die Briten bereit wären, ihn und seine linke Agenda zu wählen. Der Mann war nie ein Freund der EU. Er war nie klar gegen den Brexit. Er hatte nicht die passende Antwort auf die Geister, die er selbst aus der Flasche gelassen hat. Corbyn, der Scheinriese.

Nun wird eine von den Moderaten gesäuberte Tory-Partei regieren.

Amüsant

Da wurden gestern schon die ersten Stimmen eingesammelt und da sieht man britische Bürger die sich ihrer eigenen Meinung entgegenstellen, weil ihnen das Ergebnis eines Referendums wichtiger ist als ihre eigene Meinung.
Verstehen muss man das nicht.

08:41 von Cosmopolitan_Citizen

«Das „first-past the post“ Wahlsystem verzerrt mit seiner Überbetonung von relativen Mehrheiten den tatsächlichen Wählerwillen ins Unkenntliche. Im Großteil der 650 Wahlkreise werden Abgeordnete mit nur relativen Mehrheiten gewählt. Die Stimmen, die für andere Kandidaten abgegeben wurden, verfallen komplett. Nur die Mandate zu zählen sagt folglich über den „Wählerwillen“ der Briten nicht viel aus.»

Nun scheint Boris J. aber eine derart weit überwiegende absolute Mehrheit der Tories im House of Commons erreicht zu haben. Dass er sogar recht unabhängig von den "Very Hard Brexiteers" in der eigenen Fraktion agieren kann.

Es ist ein seltsames Wahlsystem in GB.
Letztlich führte das Erscheinen der "Liberal Democrats" auf der politischen Bühne im UK dazu, dass die Tories noch mehr Sitze gewannen, als in einem reinen 2 Parteien-System. Verquer …

Ich hatte allerdings ähnliches erwartet. Zu sehr scheinen mir die Wähler das ewige "Hung" doch satt gewesen zu sein. SCOT ist nun interessant …

Unglaubwürdigkeit wird bestraft, überall

Corbyn hat die Quittung für seine jahrelange Rumeierei bekommen. Mal Opposition ein bisschen, mal kleine Zugeständnisse an die ehemalige PM. Sehr ähnlich der dt. Schwesterpartei, die auch mal in der Groko bleiben mal aus der Groko will.
Und es wird ihr bei den nächsten Wahlen genauso ergehen. Da kann man noch so viel Sozialpolitik für Minderheiten fordern.

Am 13. Dezember 2019 um 08:58 von krypto

"Brexit ist meiner Meinung nach das Resultat einer schlechten Bildung. "
#
#
Dann hat das Land versagt, oder die geistige Elite will nur unwissende Mitbürger.

Absolut unbegreiflich ist für

Absolut unbegreiflich ist für mich der Wahlkampf Labours gewesen. Das war eine Niederlage, um die förmlich gebettelt wurde. Gut, dass die politische Karriere Jeremy Corbyns nun vorbei ist. Auch wenn er das selbst offenbar noch nicht richtig realisiert hat. Der Mann ist einfach vollkommen unfähig.

Gratulation Johnson

nun kann der Brexit in die Zielgrade einbiegen. Und die Hängepartie hat ein Ende.

Das

Wahlergebnis lässt erahnen, wie ein weiteres Brexit-Referendum möglicherweise ausgehen würde.
Das Wahlvolk hatte offenbar genug von dem ständigen Rumgeeiere von Corbyn's Labour Party, um den Brexit doch noch irgendwie zu verhindern und somit das 2016er Referendum zu ignorieren.
Alle, die aus der Ferne so vehement ein zweites Referendum gefordert haben, hatten sich wohl Illusionen um den Zustand der britischen -und speziell der englischen- Volksseele gemacht.

Meinen

Meinen Glückwunsch!
Erschreckend ist jedoch, wie weit sich Wunschträume von Journalisten (in Form haltloser Prognosen) bereits von der Realität entfernt haben....

Die Tagesschau hatte Recht

"es könnte knapp werden" "Labour holt mächtig auf":-) überhaupt haben die ÖR-Medien und auch die deutschen Printmedien wieder das Ohr ganz nah an der Stimmungslage gehabt:-)
Gefühlte Wahrheiten und Mehrheiten sind halt doch was Anderes als demokratische Abstimmung.
England hat mal wieder gezeigt, dass Demokratie mehr ist als laute "Aktivisten" und dass das Volk an der Urne entscheidet, sehr zum Frust der ewigen Besserwisser. Eine Lektion in Demokratie für Manche

Entscheidung gefallen

Man darf den Engländern und Walisern nur gratulieren. Sie habens geschafft, endlich raus aus dieser fürchterlichen EU zu kommen.
Schottland und Nordirland dagegen hoffen immer noch auf fette Fördertöpfe der EU.
Bin gespannt, ob es ein freies Kleinbritannien und zwei EU-Anhängsel geben wird.

@ Knorlo

Zitat:"Und nun kommt noch das Klimapack. Keiner weiß woher das Geld dazu kommen soll. Ob das die EU aushält, da habe ich meine Zweifel."
Ich kann ihnen sagen woher das Geld kommt: von uns allen. Den Autofahrern, den Mietern und Haus/Wohnungseigentümern, den Flugreisenden und Bahnfahrern, den Konsumenten ... zusammengefasst von allen Menschen, die durch ihr Leben in dieser Welt, durch ihren direkten und indirekten Beitrag zum Klima auch zu dessen Wandel beitragen. Beispiel? Für die Herstellung eines T-Shirts werden über 1500 L sauberes Wasser benötigt, ein Flug Hannover-Malle u. zur. bläst pro P. 600 kg Co2 in die Luft, Handys, TV-Geräte, Sportschuhe-und Kleidung, Hosen Jacken und Pollover kommen per Schweröl betriebenen Schiffen zu uns ... und am Ende produzieren wir eine Mülllawine, die erst in Entwicklungsländern (oder im Meer) zum stehen kommt.
Und dafür werden wir nach dem Verursacherprinzip zahlen, und zwar alle.

Das Theater geht weiter...

Mal sehen, ob die Engländer und Waliser damit den Bruch UKs verursacht haben.

@tagesard09 vom 13. Dezember 2019 um 08:43

> Vielleicht haben sie ja Recht

> Raus aus diesem inkompetenten und unfähigen Europa, das oft nur noch von
> Korruption zusammen gehalten wird. Wir werden uns noch grün ärgern.

Die Zeit wird zeigen ob es nicht die britischen Bürger sind die sich, nach einem (möglicherweise NoDeal) Brexit, so richtig Braun ärgern werden.

@smirker 9:03 - Die Positionen zum Brexit waren bei ...

... dieser Wahl glasklar:

- Anhänger des Brexit stimmten für die Tories oder die Brexit-Party.
Remainer gab es dieses mal bei den Tories keine mehr

- Wer für Remain oder ein neues Referendum war, stimmte für Labour, Libdems, SNP, Greens, Plaid und andere. Das addiert sich auf über 52 % der Wähler.

Mit den Veränderungen, die sich seit 2016 ergeben haben, wäre ein neues Referendum die ehrlichste und der Demokratie am besten Rechnung tragende Option gewesen.

@Cosmopolitan_Citizen

Die einzige Partei, die sich vorbehaltlos "Remain" ausgesprochen hat, war die britische FDP (Liberaldemokraten).

Man koennte ggf auch die schottischen Nationalisten hinzuzahlen.

"Labour" jedoch war prinzipiell pro Brexit, war jedoch in Detailfragen anderer Meinung als die Cons.

Und hat sich jedoch nie wirklich klar geaeussert zu dem, was man so alles vorhat.

Ihre Aussage, das Remainer Eine Mehrheit der Stimmen haetten, ist recht sicher falsch.

Sie entspringt wohl am ehesten dem persoenlichen Wunsch, die Dinge so zu sehen, wie sie einem am besten in den Kram passen.

Schon wieder ein Satz mit “Doch”, ...

... mit welchem eine Artikelvorspann beginnt: journalistisch ein absolutes No go! Zumal das darin Beschriebene zu dem Besten gehört, was Europa überhaupt widerfahren kann: eine Wiedervereinigung Irlands und die volle Unabhängigkeit Schottlands...

rer Truman Welt

Es ist für mich entsetzlich zur Kenntnis nehmen zu müssen, für welchen Premierminister sich das englische Volk entschieden hat. Es hat mich sehr enttäuscht, dachte ich doch, dass sich am Ende die englische Kultur, welche für mich gekennzeichnet ist durch Reflektion, Geist und Intelligenz, durchsetzen würde. Nun aber sind auch die Engländer auf dem politischen Niveau der westlichen Demokratien angekommen. Eine schlimme Vorstellung für mich. Nun müssen sie mit diesem Menschen als Premier leben, der wohl nun auch den Brexit durchziehen und aus meiner Sicht die Briten in ein wirtschaftliches Dilemma führen wird. Zudem wird der Preis noch höher den sie werden zahlen müssen: aus der Gemeinschaft Großbritanniens wird sich nun sicher Schottland lösen und es wird nicht das einzige Land bleiben. Mein tiefes Bedauern in Richtung England! Sie werden einmal B. J. als Premier des Untergangs und Zerfalls GB in die Geschichtsbücher aufnehmen. Aber . . . . die Mehrheit wollte es ja so.

Absolute Mehrheit für Konservative in Grossbritannien....

Wenn man vorher die deutschen Medien gesehen hat,dann ist daß eine absolute Überraschung.Warum hat man sich so geirrt ?
Und für die pro EU (neo)Liberaldemokraten nur 11 % !
Labour verlor vor allem im Norden Englands in den Arbeiterbezirken,traditionell Hochburgen für Labour.Hier hatte 2016 die Mehrheit für den Brexit gestimmt.
Für die deutschen Eliten wird es enger.

freut mich für die Briten

Entgegen aller Unkenrufen und entgegen dem Wunschdenken einiger linkslastigen Medien ein klarer Sieg für Johnson. Ein klares Votum für den Brexit, dies zeigt auch, dass ein erneuter Bürgerentscheid bzgl. Brexit unnötig gewesen wäre (diesen Umweg kann man sich also sparen).

Endlich hat das hin- und her ein Ende, was für beide Seiten ein Gewinn ist. Stand doch die jahrelange Frage im Raum, wie geht es weiter? Jetzt wo es klar ist, kann positiv darauf aufgebaut werden.

Fehldarstellung de deutschen Politik und Medien

Ich hatte es schon öfters von Freunden aus UK gehört, die Stimmung sei massiv gegen EU. Allein die deutschen Medien zeichneten ein anderes Bild.
Ganz offensichtlich steht tatsächlich eine große Mehrheit der Briten gegen die EU. Es wird ihnen ohne die EU nicht schlechter gehen, allerdings wird Großbritannien zerfallen.
Der EU werden die Rosinenpicker von der Insel auch nicht fehlen, der US-Einfluss wird damit auch zurückgehen.
Endlich!

@ 09:09 von dr.bashir

"Nicht auf die TS schimpfen. Die hat nur berichtet, was die Umfragen sagten und die sind dank des britischen Wahlsystems eher schwierig."
.
Ist es gar nicht. Anscheinend berichtet man lieber, was man sich wünscht!
YouGov hat 100.000 Briten innerhalb einer Woche bis zum 10.12. befragt.
Die Prognosen mit einem ganz klaren Sieg von Johnson waren eindeutig (329+ Sitze).
Hat wohl einigen nicht gefallen. Gott sei Dank interessiert sich in GB niemand für die deutsche Presse. Ich frage mich jedoch, was ich von solch einer "Objektivität" halten soll.
Hier geht ja auch schon wieder das rummäkeln los. Nein, das stimmt so nicht, die Briten wollen gar keinen Brexit......
Was kommt jetzt? Wieder nicht genug Jungwähler zur Wahl gegangen? Muss wieder ein neues Referendum gemacht werden?
Leute kapiert es endlich: GB hat keinen Bock auf eure EU!

Auch eine Folge des Mehrheitswahlrechts

Das britische Wahlrecht hat Boris Johnson zum Sieg verholfen. Die Mehrheit der Wähler hat nicht die Parteien gewählt, die für den Brexit oder Johnsons Weg in den Brexit kämpfen. Johnsons Tories haben die absolute Mehrheit der Sitze, nicht aber die absolute Mehrheit der Stimmen errungen.

Wenn in Großbritannien das Verhältniswahlrecht angewendet würde, hätte Johnson im Parlament keine Mehrheit. In den britischen Wahlkreisen gilt: "The winner takes it all". Die Stimmen für die Verlierer in einem Wahlkreis finden sich im Parlament nicht wieder.

Davon profitierte Johnson, der in vielen Labour-Hochburgen siegen konnte, weil er ein klar wirkendes Programm für den Brexit versprochen hat, das tatsächlich nur sehr verkürzt ist und viele Fragen gar nicht behandelt. Aber "Let's get the Brexit done" kam besser an als "Wählt eine linke Labour -Agenda, dann stimmen wir nochmal ab und verhandeln nochmal mit der EU und irgendwie geht es dann schon weiter. Und ich bin neutral.". Corbyn hat versagt.

Johnson hat gewonnen und die....

@Economist 70- Johnson hat gewonnen, jedoch die Wähler haben jetzt schon verloren. Woher wissen Sie, das Johnson hochintelligent
Ist? Kennen Sie ihn persönlich? Der Mann ist von Hause aus elitär, mehr nicht, das ist nicht sein Verdienst, sondern der Eltern. Er wird England umbauen, die Menschen tuen mir jetzt schon leid . Das krude Wahlsystem hat Johnson gewinnen lassen, nicht seine Beliebtheit. Die EU muss knallhart bleiben in seinen Forderungen.

Ende mit Schrecken

Nun sind definitiv alle Hoffnungen dahin, ein trauriger Tag für alle Remainer und EU-Freunde. Bis zuletzt hofften sie auf ein Wunder. Nun ist es besiegelt. Wir dürfen gespannt sein, welches Kaninchen Johnson als nächstes aus dem Hut zaubert. Ihm traue ich auch zu, dass er nun versuchen wird, die EU weiter über den Tisch zu ziehen. Und was die Schotten machen, bleibt ebenso fraglich, denn die wollen ja definitiv bleiben. Absolutes Unikum, ein Ende mit Schrecken...

Man merkt

Sie hadern mit dem Ergebnis.

Traurig

Wie einige User dies exemplarisch hier schon vorführen, ist bei Verlusten heute oft der Reflex gegeben, das "System" sei schuld; der Sieger ist von vorneherein keiner, da er oder sie sich dem Wahlrecht nach ausgerichtet hat und nicht den eigenen Befindlichkeiten entgegenkam.

Dieses Phänomen war schon vor langer Zeit im soziologischen Fokus und hat sich seither wohl eher noch verstärkt; man kann dies ebenfalls an der Kritik des Electoral College sehen, die von Leuten vorgebracht wird, die nicht verstehen wollen, warum der Rest der Bevölkerung nicht unter die Knute der US-Metropolen fallen möchte, die mit Drogen-, Verschmutzungs- und Kriminalitätsraten aufwarten, bei denen hiesigen Befürwortern die Haare zu Berge stehen würden.

Ich empfehle dann immer, sich mehr über das Konzept der Tyrannei der Mehrheit zu informieren, über das es, meine ich, genug philosophische Abhandlungen gibt.

Seltsam

Eigenartig, dass alle, die hier in den letzten Wochen und Monaten gebetsmühlenartig ein zweites Referendum einforderten, schon im Weihnachtsurlaub zu sein scheinen.

Ja unsere Glaskugelleser

Die Meinungsmacher in Deutschland können halt in England keine Meinung machen. Waren wieder mal alle auf den Euro-Dampfer.
FORSA, die Forschungsgruppe Wahlen, infas, infratest dimap, Institut für Demoskopie Allensbach (IfD), Ipsos, TNS Emnid alle mal wieder auf dem falschen Dampfer. Unsere Kanzlerin war an dem ganzen Theater nicht ganz Unschuldig.

Wie Sie es finden

ist weniger wichtig, als ws die Briten wählten.

Nun wird ganz klar

was die Presse in Deutschland uns versucht hat zu erklären.
Die für den Brexit gestimmt hatten waren die altes bildungsferne Bürger.
Während die jungen weltoffenen Bürger nicht zur Wahl gegangen sind da sie meinten die Abstimmung über den Brexit wäre keine Abstimmung.
Liebe Presse wo waren jetzt die jungen dynamischen weltoffenen Gebildeten wo waren sie hatten sie diese Wahl auch nicht ernst genommen.´????
Wo bleibt jetzt ihre Häme über Johnson kann nur sagen dumm gelaufen.
Oder wie man jetzt schon wieder hört es waren die aus den Arbeiterviertel die Johnson gewählt haben also auch wieder die Bildungsfernen oder wie sagte ein Journalist dass Bildungsbürger nicht zur Abstimmung gegangen sind.
Jetzt auch nicht Frage an die Jounalisten????
Ich gratuliere Johnson und den Briten zu dieser Entscheidung wir dürfen ja nicht abstimmen da wir Deutschen "Normalos" nicht absehen können was das bedeutet wenn wir nein sagen. Da wir ja zu doof sind.
Ich denke Brüssel ist das Lachen vergangen.

Es wäre wichtig,

Das sich unsere Politiker in Deutschland und die in Frankreich mal an die eigene Nase fassen und erkennen, dass sich in diesen beiden Ländern eine ähnliche Bewegung entwickelt. Anstatt zuzuhören und seine eigenen Ideen zu entwickeln, wird jede Andeutung von Kenntnis der Themen der AfD als rechtsradikal und doof abgestempelt. Das wird man wohl auch in D erst begreifen, wenn die Unpartei mit 50% die absolute Mehrheit im Bundestag besitzt. Für Frankreich gilt das gleiche im Bezug auf FN.

08:49 von Joes daily World
"Gut, dass Corbyn, der unsympathische Antisemit, abstürzte. Auch eine schöne Sache."
Ich will doch stark hoffen, das sie diese Behauptung gerichtsfest untermauern können, es wäre sonst Verleumdung (zum Beispiel wäre ein Kritik am derzeitigen Kurs des israelischen Regierungsoberhauptes nicht geeignet, den Kritiker als Antisemit zu bezeichnen).

Glückwunsch!

Liebe Briten,

bleibt einfach das, was ihr schon immer wart, und lasst euch bloß NIX von irgendwelchen Kontinentaleuropäer vorschreiben, die mangels selbstständiges Denken selbst nach vier Jahren immer NOCH auf alles durchschaubare SELBST persönlich dauerhaft hereinfallen!

Denn wie heisst es bereits völlig korrekt in der EINZIG WAHREN britischen Nationalhymne:

"Rule, Britannia!
Britannia rule the waves!
Britons never, never, never shall be slaves!"

Und drei Never schlagen ein Kontinentaleuropa IMMER mit 3:1!

Ja, Immer!

Wahl in Großbritannien

Boris Johnson und seine Tories gehen als klare Sieger aus der Parlamentswahl in Großbritannien hervor.
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Damit sollte nun jeden klar sein das England aus der EU Austreten wird. Auch wenn das Ergebniss des Referendums vor 3 Jahren denkbar knapp war und die Brexisgegner immer wieder ein Verbleib in der EU fordern. Nun gibt es ein ein noch eindeutigere Ergebnis bei den Wahlen... So sieht es nun mal aus...

8:49 my comment

"Jetzt ist gut....."

so ist es.
Hatte man noch die knappe "für Brexit" Entscheidung die Schuld bei den "alten, nicht Gebildeteten" gesucht und den "jungen Gebildeteten" die nicht Teilnahme am Referentum bescheinigt, gibt es jetzt die Klarheit, dass der Brexit mit großer Mehrheit gewollt ist. (Ich persönlich finde ihn doof aber es ist wie es ist).

@Cosmopolitan_Citizen

Sehr richtig. Aber das nützt nichts. Und es ist auch nicht ganz richtig.

Labour ist nicht so klar eine Remainer-Partei wie es viele denken. Auch diese Partei ist, wie die Tories bis zu den Johnsonschen Säuberungen, gespalten. Corbyn hat die Brexit-Frage genutzt, um May zu stürzen und ein Chaos anzurichten, von dem er gehofft hatte, dass es ihn und seine linke politische Agenda in die Downing Street bringen würde. Für den Brexit hatte er selbst nie ein klares Programm und auch nicht für den Verbleib in der EU. Tatsächlich hatten die Briten auch diesmal nur eine Partei, die geschlossen für "Remain" war: Die Liberaldemokraten, die aber seit ihrem neoliberalen Kurs in der Koalition mit Cameron für viele Briten keine wählbare Alternative zu Labour sind.

Johnson hat klar erkannt, dass nur eine Partei siegen kann, die geschlossen auftritt und ein Programm zur Beendigung des Ringens um den Brexit anbietet. Daher hat er die Tories in eine andere Partei verwandelt und seine Gegner besiegt.

Prophezeihung nicht eingetroffen

Meine Prophezeihung das es keinen Brexit gibt ist nicht eingetroffen.
Anscheinend wird der Brexit nun doch Wirklichkeit werden. Bin gespannt wie die EU damit umgeht.
GB hat gewählt und das Ergebnis zählt egal ob uns das Wahlsystem passt oder nicht.
Es wird sicher in den nächsten Jahren nicht langweilig, zumindest nicht für unsere Steuerzahler.
Bin gespannt welche neuen Steuern jetzt erfunden werden.
Kreative Köpfe sind ja genügend im Parlament.

re economist

" Der Brexit kommt jetzt und womöglich wird er am Ende sogar ohne Deal erfolgen, bzw. Boris sich nicht an den Deal halten."

Was sollte Johnson sich denn davon versprechen?

Das UK war das trojanische Pferd in der EU

Die Amerikaner müssen nun umdenken und überlegen, wozu ihnen die Briten noch nützlich sein könnten..

Ich ahne bereits, dass dies nicht zum Vorteil der Briten sein wird..

Jedenfalls werden im UK große Umwälzungen statt finden. Die Briten machen sich jetzt auf den Weg ein Billiglohnland zu werden.

Und die Schotten werden alles daran setzen das UK zu verlassen.

Das wird interessant werden. Vor allem wegen den Atom-U-Booten und wegen dem schottischen Öl.

re kapt. ahrens

" Der Sieg der Konservativen ist unverdient da laut Umfragen angeblich die Brexit Gegner eine Mehrheit in der Bevölkerung haben. Dies mag stimmen ist aber pure Spekulation, kann nicht bewiesen werden."

Da ist nix Spekulation. Weniger als die Hälfte der Wähler haben Tories oder Brexit Party gewählt.

War so klar.

Das war klar.

Auch, wenn die deutschen Qualitätsmedien auf Biegen und Brechen versucht haben, den Willen der britischen Bevölkerung wegzuphilosophieren.

An der Wahlurne kommt dann eben doch die Wahrheit ans Licht.

Bin gespannt, welches Kaninchen als nächstes aus dem Hut gezaubert wird, um uns weiszumachen, dass die Stimmung in GB eigentlich voll anti-brexit ist...

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