Kommentare - Scholz: Schlussspurt bei Finanztransaktionssteuer

10. Dezember 2019 - 13:16 Uhr

In zehn EU-Staaten könnte künftig auf Aktienkäufe eine Steuer anfallen. Nach zähem Ringen kann Finanzminister Scholz nun einen "finalen Vorschlag" vorlegen. Doch dem müssen auch die EU-Partner zustimmen.

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man staunt nur noch

warum nur auf aktien? weis scholz nicht, daß es auch derivate gibt?

13:23 von Karl Napf

man staunt nur noch

warum nur auf aktien? weis scholz nicht, daß es auch derivate gibt?
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Wichtiger ist doch das wenigstens ein Teil der Gewinne sozialisiert wird, bei Verlusten bleibt es sicher bei der Privatisierung.

Nichts ist da wünschenswert

Herr Köhr, da ist auch nichts zu zaghaft, das ist grundsätzlich Unrecht und respektlos gegenüber Menschen, die bei der heutigen Schuldenförder- und Negativzinspolitik versuchen zu Sparen und Eigenvorsorge zu betreiben. Gehen Sie zur Volksbank, Sparkasse etc.pp.egal. Man treibt diese Menschen geradezu zum Aktienkauf. Mit was soll denn genau die Fokusierung auf Aktien großer Unternehmen gerechtfertigt werden? Scholz hat sein Klientel im Auge!

Es ist Unrecht und Unfug, daran ändert auch nichts, dass Scholz damit die "Respektrente" finanzieren will.

Wer hat Respekt vor Menschen, die für ihr Alter vorsorgen und denen von der Politik ständig Steine in den Weg gelegt werden. Schulden machen ist angesagt. Sparen und Eigenvorsorge ist so sinnlos. Früher oder später wird für Dritte abkassiert. Das hat keine Zukunft, nicht für Deutschland, nicht für diese EU und Eurogemeinschaft.

Bei allem Respekt:
Keine neuen Steuern, keine weitere Abzocke der Sparer, keine "Finanztransaktionssteuer" o.ä.!

Das Problem - ein undemokratisches Geldsystem - bleibt ungelöst

Eine echte Finanztransaktionssteuer - und als "echt" würde ich nur eine bezeichnen, die ohne Ausnahme für alle gilt und nicht kleinteiliges Stückwerk ist - könnte zwar ein Schritt in die richtige Richtung sein. Aber so wie es jetzt aussieht, wird das eigentliche Problem - das scheinbar unaufhaltsam steigende Ungleichgewicht bei der Verteilung von "Vermögen" (und damit de facto Lebenschancen) damit ganz offensichtlich auch nicht zu lösen sein:

Und auch der nun offenbar ausgehandelte Kompromiss stößt auf Widerstand. (...) FDP kritisierte, dass die Steuer auch "ganz normale Kleinsparer" treffen könnte, "die Geld etwa für die Altersvorsorge oder ihre Kinder anlegen". Auch (...) Linkspartei bemängelte, dass die Pläne zu kurz griffen, da sie nur Aktiengeschäfte erfassten: "Über 90 Prozent der Transaktionen - darunter Derivate auf Rohstoffe oder Indizes - sind ausgenommen"

An der zügigen Inangriffnahme der Entwicklung eines demokratischen (= transparenten) Geldsystems führt kein Weg vorbei.

...Und die Wall Street reibt sich die Hände.

Unglaublich, was sich Politiker und EZB alles einfallen lassen, um den Geldstrom in die höchst defizitäre US-Wirtschaft aufrecht zu halten!

Etikettenschwindel?

Was hat dieses Konzept noch mit der Finanztransaktionssteuer zu tun, die mal geplant war, um kurzfristige Spekulationen und Hochfrequenzhandel einzudämmen, die normale Anleger kaum getroffen hätte und die in der Bevölkerung weithin akzeptiert und gefordert wird?

Stattdessen scheint es nun auf das genaue Gegenteil hinauszulaufen: Der einfache Sparer wird getroffen und die Profi-Spekulanten können unbeirrt weiter machen und uns auf die nächste Krise zusteuern.

Das war wohl nichts.

"Sozial"

Negative Zinsen auf Sparbuch, nun der nächste Angriff auf meine Altersvorsorge. Immer weiter die Bevölkerung enteignen. Was soll man denn noch machen? Rente 2055 gibts nicht mehr, wird ja alles jetzt rausgehauen und jetzt gehts an die letzte Möglichkeit noch real Vermögen aufzubauen. Lasst uns doch wenigstens irgendeine Möglichkeit. Hauptsache die Zocker dürfen weiter machen. SPD in a Nutshell.

Sparen für Altersvorsorge

Ich sehe das auch wie Florian Toncar von der FDP: das trifft Leute, die monatlich für einen bestimmten Betrag in Aktienfonds etwa für die Altersvorsorge anlegen, um anzusparen. Und dann kommt da eine Steuer drauf? Und dann heißt es "nur Firmen mit Milliardenmsatz" (alle DAX Unternehmen sind Firmen mit Milliardenumsatz!) - ist nicht gut, sorry.

Scholz:Schlussspurt bei Finanztransaktionssteuer....

Das ist ja bescheiden.Derivate sind davon ausgenommen(Futures,Optionen,Sawps).Da will einer den Reichen nicht weh....

Was ist aber daran,daß Ralf Stegner(SPD) ihn im Amt beerben will ?

@man staunt nur noch 13:23 von karl napf

In der Tat.
Man staunt nur noch über weltfremde Kommentare mancher 'Dividendensammler'.

Oder weiss man nicht einmal, was Derivate sind?
Wenn Aktien schon nah am Zocken sind,
aber wenigstens einen gewissen 'Realwert' beinhalten,
so sind 'Derivate' bestenfalls ein Los für eine Wette,
deren Zusammensetzung nicht mal gesichert ist,
vom 'realen' Gegenwert ganz zu schweigen.

Auch das noch!!

Von meinem bereits versteuerten Einkommen kaufe ich Aktien zur Altersvorsorge. Nicht, dass ich nur die Gewinne versteuern muss, nein, selbst der Vorgang des Kaufs/Verkaufs soll besteuert werden. Ich zahle also mehrfach. Und dazu kommt, dass der Soli bei Verkaufserlösen auch zukünftig erhoben wird.
Was lassen sich die von uns gewählten Damen/Herren zukünftig noch einfallen, um an unser Geld zu kommen?
Es werden so noch viel mehr Bürger in die Altersarmut getrieben!!!

Die Kritik von FDP und

Die Kritik von FDP und Linkspartei ist berechtigt. Scholz Vorschlag muss man leider als asozial bezeichnen (wollte die SPD nicht sozial gerecht sein?), da er eben auch viele Kleinanleger trifft, die privat fürs Alter vorsorgen möchten. In Zeiten von Niedrig- oder gar Negativzinsen bringt das Sparbuch nichts mehr, Aktien als Alternative unattraktiver zu machen ist daher der falsche Weg. Und die Finanztranskationssteuer ist nichts anderes als eine Aktiensteuer, da andere Anlageklassen gar nicht berücksichtigt werden.

Wertpapier?

Ist die Aktie ein Wertpapier? Aktien dienen der Ausstattung von Firmen mit Kapital. Und diese Firmen versprechen mit der Aktie eine Gewinnbeteiligung an den Käufer der Aktie.
Was ist bei negativen Gewinnen oder bei Untergang einer solchen Firma - zahlt dann der Staatsmann Scholz dem Aktieninhaber die entstandenen Verluste?
Die Feststellung der Werthaltigkeit einer Aktie ist ein langer Weg. Ein Sachwert ist die Aktie definitiv nicht, auch wenn es dem Bürger hin und wieder so erklärt wird.

wir wollen ja, aber können nicht...

ist das was drinnen im Sack? Oder wieder so eine Forderung die leider, leider am widerstand der anderen scheitert.
Fordern kann man es ja...

Sack zu machen?

BM Scholz meint eher: "einen weiteren Geldsammel-Sack
aufhalten".
Oder meint er es doch ziemlich bösartig?
Geldanlagen in Geld? Uninteressant, Minus-Zins
Geldanlagen in Immobilien? Uninteressant, Mietpreisdeckel
Geldanlagen in Edelmetallen? Weiterlesen unter "zocken",
das gilt auch für Derivate, Futures, Swaps u.ä.m.
Verblieben war noch: "Produktivvermögen in Arbeitnehmerhand", sprich Aktien-Anlagen. Zunächst wird also die Geldanlage in sogenannte "sichere Aktien", z.B. in
DAX-Titel mit einer Strafesteuer belegt. In ein paar Jahren kann man ja die Grenzen senken. Wie seinerzeit, als die Grenze von einer "wesentlichen Beteiligung" von "über 25%
Anteilsbesitz" auf "mindestens 1%" abgesenkt wurde.
Entscheidend wäre nach dem bösartigen Argument, den Bürgern jedwede Geldanlage auszureden...

Peanuts... Devisenhandel besteuern wäre besser

Im Millisekundentakt kaufen/verkaufen Hochleistungsrechner Devisen und machen damit einen Reibach. Ganz genauso im Derivatehandel. Eine Finanztransaktionssteuer sollte jetzt in Europa (nach dem Wegfall der Briten) etwas leichter sein. Das widerum würde der EU (!) Milliarden jährlich in die Kassen spülen. Die Länderhaushalte (Deutschland) könnten entlastet werden. Das Geld sinnvoll in Europa ausgegeben werden.
.
Mag sein, das das alles Träumereien sind, aber irgendwer sollte jetzt langsam anfangen und die Scheu vor der scheinbaren Übermacht der ominösen "Märkte" (die wir nicht wählen oder abwählen können) mal verlieren.

Scholz !

Es sollten auf alle Geschäfte mit Aktien und Derivate, also alle Börsengeschäfte jeglicher Art von allen europäischen Ländern Steuern erhoben werden.
Aber wie üblich machen schon mal nicht alle mit, und dann werden nicht alle Möglichkeiten für eine Besteuerung wahr genommen. Die abtrünnigen Länder wollen ihren Status als Steueroasen nicht verlieren und weiter viele betrügerische Firmen weiter beherbergen. Das ist echt eine Schande für die ganze EU und sollte von der neuen Kommission schleunigst an gegangen werden.
Länder wie Malta und Zypern, wo die Korruption eh schon extrem hoch ist, sollten raus aus der EU und so sanktioniert werden, dass es richtig weh tut, bis sie nach geben und diesem furchtbaren Spiel von Lügen und Betrug endlich ein Ende bereiten.
Das Geld das durch die Steuern ein genommen wird, sollte ausschließlich für den Klimaschutz verpflichtend ein gesetzt werden.

rer Truman Welt

Es ist so lächerlich wir traurig, wie ein "Vogelschiß" als riesen Erfolg "gefeiert" wird. Der administrative Aufwand für alle Beteiligten dagegen aufgerechnet, bleibt wohl nicht mehr allzuviel davon übrig. Aber das müssen ja überwiegend andere Organisationen finaziell tragen.

An die sog. Cum-Ex-Geschäfte, die die Politik mit möglich gemacht hat aufgrund einer entsprechenden "schlüpfrigen" Gesetzgebung, wobei Milliarden an Steuerrückzahlungen auch vom deutschen Staat geleistet wird an Aktionäre, die niemals Steuern, die sie zurückfordern, gezahlt haben, da wird zwar darüber berichtet und sich echauffiert, jedoch nichts wirklich gegen unternommen. Wenn nur der Steuerschaden eines der letzten Jahre vermieden worden wäre, wäre so viel an Steuerrückzahlungen eingespart worden, wie die neue Transaktionssteuer in Jahren überhaupt nicht einbringen kann. Wenn ich mir das, sowas anschaue, dann wird mir persönlich ganz anders. Ich nenne das Heuchelei!

Warum auf 10 ?

" Scholz hofft auf zusätzliche Einnahmen von jährlich rund 1,5 Milliarden Euro. Ein "erheblicher Teil" davon soll die geplante Grundrente finanzieren. Laut der Nachrichtenagentur Reuters soll mindestens eine Milliarde der Einnahmen durch die sogenannte Aktiensteuer für diesen Zweck verwendet werden. "

Erstens, warum nur in 10 Staaten, zweitens, warum auf solche Aktien ?.
An der Börse wer mehr Dinge gehandelt, und Zocker verdienen an einem Tag mehr als Herr Scholz im Jahr einnehmen will.
Die Summe ist doch im Vergleich zu den Gewinnen, nicht mal die berühmte Erdnuss.
Und Steuern sind nie bezogen auf etwas bestimmtes, Er kann das jetzt sagen, halten kann Er das nicht, vielleicht gehen sie Rüstung für die BW.

Geringster Widerstand

Was in Sachen Finanztransaktionssteuer läuft, ist beschämend. Alle spekulativen Geschäfte werden ausgeklammert und das Aktiengeschäft wird ebenfalls lückenhaft behandelt, dass Profis Wege finden werden, selbst die lächerlichen 0,2 % zu umgehen. Sowieso ist die Höhe der Steuer, gemessen an den Sprüngen die die Indizes machen, ein Witz.
So geht man den Weg des geringsten Widerstandes, schont mal wieder die, die einem auf die Füße treten könnten und kassiert von jenen, die weniger Lobbydruck produzieren können. Widerspricht den Prinzipien der Sozialdemokratie hochgradig!!!

Zu kurz gesprungen

Jede Menge Finanzprodukte sind ausgenommen.
Daber fast nutzlos. Der Mikrosekundenhandel wird davon nicht betroffen sein und der ist nur Spekulation und keine Investition (tendenziell langfristig) in ein Unternehmen, was Aktien eigentlich sein sollen.
Und was der FDPler da von sich gibt als Schutz des Kleinanlegers für die Altersversorgung, ist einfach lächerlich.
Wenn jemand jeden Monat für 1000 Euro Aktien kaufte (und wer kann das schon ) zahlt die ungeheure Summer von 2 Euro pro Monat. Da sind die übliche Transaktionskosten ein Mehrfaches.
Wie immer wird nur das "große" Geld geschützt.
Habe übrigens wesentliche Teile meiner Altersversorgung in Aktien/Derivaten angelegt. Bin also mit den Kosten vertraut.
Was mehr gekostet hat, waren die kriminellen Aktionen der Deutschen Bank und Co. und die in Folge der Finanzkrise niedrigen Zinsen.

Arme Politik

Die Politik kann machen, was sie will.

Die Dauernörgler in den einschlägigen Foren wird sie nie zufrieden stellen.

Verstehe nicht, warum beim

Verstehe nicht, warum beim KAUF von Aktien eine Steuer erhoben wird und nicht beim Verkauf?

Die Transaktionssteuer

in der Form trifft natürlich auch Fondssparer und Versicherungsvorsorge, auch wenn der Steuersatz niedrig ist. Warum aber ausgerechnet Derivate und Termingeschäfte nicht berücksichtigt sind verstehe ich nicht, Das sind die wahren Risiken für die Märkte. Köhler sprach mal von finanzwirtschaftlichen "Nuklearbomben". Hier wären aus Gründen der Stabilität Eingriffe nötig

Frechheit

Als Kleinanleger ist man schon seit Jahren der Dumme - Dank der Zinspolitik der EZB. Und jetzt sollen die, die eine Ausweichmöglichkeit suchen, wieder bluten.
Und das verkauft Herr Scholz dann als Erfolg.
Finanzminister, die sich immer nur um Einnahmen und die schwarze Null kümmern braucht man nicht.

Transaktionssteuer !

Herr Scholz denkt mal wieder viel zu kurz und zu umständlich.
Nur Unternehmen mit über zwei Milliarden wert, das ist doch echt ein Witz. All die anderen lachen schon jetzt darüber. Und außerdem sollten alle heute möglichen Börsengeschäfte ein bezogen werden, dafür alle so genannten Kleinanleger, die ihr geld für eine bessere Rente anlegen, aus genommen werden.
Dafür sollten alle Unternehmen über 500 Millionen Euro Wert besteuert werden mit der Finanz Transaktionssteuer und dann gleich mit 0,5 %.
Dieses Geld sollte aber besser für den Klimaschutz ein gesetzt werden und nicht für die Grundrente, denn beim Klimaschutz haben mehr Menschen etwas davon.
Was aber genauso wichtig ist, es sollten endlich die Steueroasen geschlossen werden, um all die betrügerischen Machenschaften von etlichen Investoren einen Riegel vor zu schieben.

Jetzt frag noch einer, warum

Jetzt frag noch einer, warum die Mitglieder der SPD Scholz nicht zum Parteivorsitzenden haben wollte.
Die schädlichen Spekulationen mit Finanzprodukte soll also weiterlaufen. Darunter auch das Wetten auf Lebensmittel, durch die Menschen hungern.

Die Groko hat gar kein Interesse an einer ordnungspolitischen Gesetzgebung. Die Transaktionssteuer soll 1,5 Mrd einbringen, also wird die Grundrente so ausgestaltet, dass nur 1,5 Mrd ausgegeben werden.
Die Maßgabe ist nicht, den Menschen eine würdevolle Rentenzahlung für ein Arbeitsleben zu garantieren, sondern nur einen festgelegten Betrag auszugeben.
Damit ist auch klar, warum unsere Infrastruktur, Schulen und Militär in einem desolaten Zustand sind. Investitionen werden nicht nach Bedarf gemacht, um einen Missstand zu beseitigen.

Und dafür hat Scholz den

Und dafür hat Scholz den ehemaligen Deutschlandchef von Goldman und Sachs als Staatssekretär eingestellt.
Der hat aufgepasst, dass es die Spekulanten und Geschäfteverrichter nicht wirklich trifft.
Ein echter Sozialdemokrat von heute.

um 13:39 von Wolf1905

>>
Ich sehe das auch wie Florian Toncar von der FDP: das trifft Leute, die monatlich für einen bestimmten Betrag in Aktienfonds etwa für die Altersvorsorge anlegen, um anzusparen. Und dann kommt da eine Steuer drauf? Und dann heißt es "nur Firmen mit Milliardenmsatz" (alle DAX Unternehmen sind Firmen mit Milliardenumsatz!) - ist nicht gut, sorry.
<<

Es geht überhaupt nicht um Firmen mit Milliardenumsätzen, sondern um Firmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 1 Mrd. Euro haben.

Wer ein Depot mit Aktien hat, ist von der Steuer überhaupt nicht betroffen, muss also nicht jährlich 0,2 % zahlen. Er könnte aber mal nachsehen, wie hoch seine Depotkosten sind, die ihm die Bank berechnet. Seltsam, dass da noch niemand geschrien hat, wie es jetzt bei der FTS der Fall ist.

Offenbar ist das Ergebnis das, auf das man sich (vielleicht) mit den anderen Staaten einigen kann. Und wer seine Alterssicherung dadurch in Gefahr sieht, braucht dringend einen Berater.

@ 13:43 mispel

Es gehört schon einiges an Wahrnehmungsverzerrung dazu, diese längst überfällige Form der (Mini-)Besteuerung auf Finanzerträge - um nicht "Zockergewinne" zu schreiben - als "asozial" zu bezeichnen und zu glauben, dass dadurch Kleinanleger getroffen werden, die Altersvorsorge betreiben.
Richtig ist: Es ist nur ein kleiner und letztlich unzureichender Schritt, die Eskapaden der globalisierten Finanzwelt politisch wieder in den Griff zu bekommen - da ist viel mehr an gemeinsamer Anstrengung auf EU-Ebene und darüber hinaus notwendig.

re boris.1945

"Wichtiger ist doch das wenigstens ein Teil der Gewinne sozialisiert wird, bei Verlusten bleibt es sicher bei der Privatisierung."

Erstens ist die Steuer auf Transaktionen keine Versteuerung des Gewinns, und zweitens wäre es ja noch schöner, wenn einer seine Verluste bei Aktienspekulationen auch noch steuermindernd absetzen konnte.

Möchten Sie vielleicht auch noch den Verlust im Kasino vom Staat ersetzt bekommen?

re leseratte

"Von meinem bereits versteuerten Einkommen kaufe ich Aktien zur Altersvorsorge. Nicht, dass ich nur die Gewinne versteuern muss"

Mein Gott, Sie müssen Einkommen versteuern. Der Himmel wird uns auf den Kopf fallen!

um 13:45 von Graf von Henneberg

>>
Was ist bei negativen Gewinnen
<<

Bisher hat noch niemand negative Gewinne ausgeschüttet ...

Natürlich werden Verluste z.B. vorgetragen und dann mit gewinnen verrechnet.

Zu einem anderen Kommentar: Warum sind CumEx-Geschäfte nicht betroffen ? Vielleicht weil der Staat keine Steuern auf kriminelle Handlungen erhebt ?

Die FDP und die Sparer....

ich empfinde die Kritik der FDP wie immer leicht weltfremd und frech. Schließlich wird der gemeine Sparer am Hungertuch nagen, wenn er bei einer Aktie 0,2% abgegeben muss. Das sind bei einer Telekom-Aktie die gerade bei 14,84€ steht 0,0296€ oder gerundet drei Cent. Und wir wissen ja das deutsche Rentner und diejenigen die sowas werden wollen ja täglich tausende Aktiengeschäfte tätigen.....
Wir sollten froh sein das es überhaupt mit etwas Glück bald so eine Steuer geben wird, damit die dicken Gewinne auch mal der Allgemeinheit zugute kommen und nicht nur der FDP und den Konzernen.

dieser schlussspurt ist mit genausoviel

unwissen und unfähigkeit ausgestattet, wie die angebl. entlastung von 90% aller steuerzahler von der zwangsabgabe "soli" auch hier soll der fürs alter vorsorgende bürger weiterhin abgezockt werden.
nach dem motto: wer hat uns verraten? Spezialdemokraten

"Sack bald zumachen".

"Bald" heißt im Scholz-Sprech "in sieben bis zehn Jahren".

Die Genossen Glaubwürdig (hier Kühnert) versprachen auch, schon an Nikolaus aus der Koalition auszusteigen ("Nikolaus ist Groko-Aus")

Nun sind sie vermutlich Ostern noch drin.

Also, Ostern 2024.

so

ist das also...festverzinsliche Anlagen bringen keine Zinsen mehr, und die von Draghi und Konsorten als Ersatz-Anlageform und Alterssicherung propagierten Aktienkäufe werden nun besteuert. Der Staat nimmt es sich also wieder mal, wo er es kriegen kann.

um 13:42 von Leseratte28

>>
Es werden so noch viel mehr Bürger in die Altersarmut getrieben!!!
<<

Sie bringen es auf den Punkt. Der Staat will doch Rentnern und Arbeitslosen deren Villen im Tessin wegnehmen.

Wer soll das denn nur bezahlen ? Schon, wenn ich nur für 1 Mio Aktien kaufe, dann kostet mich das satte 2.000,- €. Man muss sich schon mal erkundigen, wo die nächste Tafel ist.

Merken die da eigentlich noch irgend etwas

Wie wäre es mal anders herum.
Der Bürger sagt euch was ihr für eure Arbeit verdient.
Ihr baut erstmal den Schienenverkehr und Busverkehr in Stadt und Land aus.
Ihr baut erstmal das 5 G Netz aus.
Ich zieht endlich die Diesel Sünder zur Kasse.
Ihr baut endlich mal den Berlin Flughafen fertig.
Ihr schafft endlich mal eine gerechte Altersversorung.
Ihr schafft endlich mal den Soli ab 10 Jahre nach Wiedervereinigung sind nun schon seit 20 Jahren rum.
Ihr gleicht endlich mal die renten und Löhne in Ost und West an.
Ihr schafft endlich mal ein gesamtdeutsches Bildungsystem.
Ihr baut endlich mal genug Sozialwohnungen.
Ihr baut endlich mal mehr Schulen und Kindergärten.
Und und und und und und und........
und dann greift ihr uns Bürger vielleicht mal wieder in die Tasche.
Aber erst machen und dann fordern nicht ander herum. Ihr seht doch was mit euch dann passiert. Ich sage da nur SPD und CDU/CSU. Ist schon schlimm aber es wird schlimmer wenn ihr nicht endlich auf uns Bürger hört.

re graf von henneberg

"Aktien dienen der Ausstattung von Firmen mit Kapital. Und diese Firmen versprechen mit der Aktie eine Gewinnbeteiligung an den Käufer der Aktie."

Ausstattung mit Kapital geht nur beim Börsengang. Danach bringt der Handel, egal ob mit Gewinn oder mit Verlust, der Firma gar nichts.

um 13:39 von Wolf1905

>>
Ich sehe das auch wie Florian Toncar von der FDP: das trifft Leute, die monatlich für einen bestimmten Betrag in Aktienfonds etwa für die Altersvorsorge anlegen, um anzusparen.
<<

... wo bei Aktienfonds doch nur Ausgabeaufschläge von schon mal 5 % fällig werden, die für die Altersvorsorge offenbar keine Relevanz zu haben scheinen.

Nettie

An der zügigen Inangriffnahme der Entwicklung eines demokratischen (= transparenten) Geldsystems führt kein Weg vorbei."
Was verstehen Sie darunter? Durch die Niedrigzinsen sind für die breite Masse Sparbuch, Tagesgeld, Anleihen uninteressant genau wie Versicherungsvorsorge unattraktiver wurde. Die Immobilienpreise explodiert mit allen negativen Auswirkungen für Mieter und Käufer. Jetzt noch Fondssparen unattraktiver durch neue Steuern. We sich mal mit Vermögensbildung statt Vermögensverteilung beschäftigt muss sich in D Sorgen machen

re wolf1905

"Ich sehe das auch wie Florian Toncar von der FDP: das trifft Leute, die monatlich für einen bestimmten Betrag in Aktienfonds etwa für die Altersvorsorge anlegen, um anzusparen."

Wen das trifft, wenn einer in einen Aktienfonds einzahlt, kann der gar nicht wissen. Die Steuer fällt ja nur auf den Kauf von Aktien bestimmter Unternehmen an.

um 13:57 von waldbeutler

>>
Verstehe nicht, warum beim KAUF von Aktien eine Steuer erhoben wird und nicht beim Verkauf?
<<

Kein kauf ohne Verkauf. Die Steuer wird für den Vorgang nur einmal erhoben. Der Käufer zahlt sie.

13:52 von hhgoten

Habe übrigens wesentliche Teile meiner Altersversorgung in Aktien/Derivaten angelegt
.
dann hoffe ich sie waren nicht Mitarbeiter bei der Commerzbank
und haben seit 20 Jahren Belegschaftsaktien dort gekauft

Schnellschuss, der viele Fragen offen lässt

Ich habe da ein Verständnisproblem. Wenn es nur für Unternehmen gilt, die mehr als 1 Millarde wert sind, "wer" bewertet diese Unternehmen, "was" fließt in diese Bewertung mit ein, zu welchem Zeitpunkt erfolgt die Wertstellung? Unternehmenswerte sind nie konstant, sondern variieren. In einem Jahr würden dann 0,2% Steuer anfallen, im nächsten Jahr, sofern Verluste eingefahren werden und das Unternehmen unter die 1 Milliarden-Schwelle fällt, dann nicht? Wie sollen Anleger das erkennen? Reports der AGs erfolgen nicht in "Real-Time", sondern Konzernergebnisse werden nachgelagert veröffentlicht. Für Sparer, die ihre Altersvorsorge auf Aktien aufbauen ein Problem. Für die Fondsmanager wird es schwieriger, da sie sich zukünftig darauf konzentrieren müssen, ihren Klienten vor solchen Steuerbelastungen zu befreien und die Depots häufiger umschichten. Anleger werden das umgehen und dann lukrative Aktien der Kleinen kaufen. Dann hat der Finanzminister seine geliebte "0", aber bei den Einnahmen.

13:42 von Leseratte28

Es werden so noch viel mehr Bürger in die Altersarmut getrieben!!!
.
wer wenig Kohle verdient, von Armut im Alter bedroht
macht auch sich ohnehin keine Gedanken über ne Altersversorgung
kauft schon gar keine Aktien etc.

Der kleine Mann?

Vor einigen Jahren hat Schröder die Altersvorsorge an seinen breit grinsenden Freund, den Schneeball-König, verkauft (oder eher verschenkt).

Heute liegt die Priorität nicht auf Cum-Ex oder Steueroasen, sondern darauf, die nächste Möglichkeit der privaten Vorsorge zu schröpfen.

Warum gibt es z.B. keine Ausnahme dieser Steuer bis zu einem gewissen Vermögensstand?

wow

in london ist das so? aber wer will in belgien oder griechenland an der börse spekulieren?

Weltmeister!!

D hat bis jetzt die zweithöchste Steuerbelastung der Welt (nach Belgien).

Aber wir schaffen das! Nummer 1, Nummer 1!

@14:26 von andererseits

Warum ist das Wahrnehmungsverzerrung? Ich bin Kleinanleger und kaufe Aktien als Altersvorsorge, demnach werde ich dadurch getroffen. Es ist also keine Wahrnehmung, sondern ein Fakt. Und würden Sie vielleicht kurz erläutern, warum für Sie Gewinnne aus Aktien "Zockergewinne" sind, denn ich halte mich nicht für einen Zocker? Und warum bin ich als Kleinanleger eine "Eskapade der globalisierten Finanzwelt"? Ich bin gespannt auf Ihre Antworten.

Lieber Himmel....

...hier fallen schon wieder einige auf die neoliberale FDP-Propaganda rein.

Für die Altersvorsorge kaufen sich Leute Aktien und folgen der Empfehlung, diese lange zu halten und nicht hektisch zu kaufen oder verkaufen.

Dann zahlt man also 0,2% Steuer darauf. Da sind die Gebühren, die die Banken dafür berechnen evtl. wesentlich höher.

Man kann nicht dauernd über die Spekulanten und Zocker jammern und dann gleich wieder das jammern anfangen, wenn das mal besteuert wird.

Natürlich könnte man irgendwie Kleinanleger ausnehmen und dafür Derivatehandel auch besteuern. Das wäre eine Idee.

Brandgefährlich und wieder gegen die "kleinen Sparer" ...

... man greift hier den kleinen Sparern in die Tasche, die mit konventionellen Anlagen keine Renditen mehr erwirtschaften können. Und damit greift man auch jenen in die Tasche, die sich auf diese Weise eine Altersvorsorge aufbauen wollen.

Richtig wäre es hingegen, wenn man Finanztransaktionen besteuert. Und zwar jegliche. Das tut den Kleinen nicht weh und es bringt Milliarden in die Kassen. Weh tut es vor allem Hispeed-Tradern, die automatisiert Millionen an Transaktionen pro Tag durchführen und damit Märkte gefährden und mehr Schaden als Nutzen anrichten

Aber da fehlt der Mut und die Unbeeinflussbarkeit durch Finanzlobbyisten.

Scholz macht so die SPD weiterhin unwählbar, weil unsozial, ungerecht und bester Tradition der Agenda und Hartz-Politik...

Aktiensteuer

wurde nicht gerade dazu geraten vom Sparen abzuruecken, da gerade Negativzinsen - mit Gruessen der europaeischen Bank.
Die deutschen Sparweltmeister sollten auf andere Geldanlagen uebergehen z.B. Aktien.. nun werden da Steuern erhoben - wie gesagt bereits verstuerertes Geld, nichte gerade der rechte Augenblick.
Das gleiche Angagement wuensche ich mir auch bei den "grossen" Steuersuendern, Verbrechern Cum Ex, die auf Verjaehrung hoffen duerfen...
Warum muss die EU zustimmen? warum nue eine kleiene Auswahl - was machen die anderen Laender. Sind das Steuerparadise wie Luxemburg, Malta...?

re: 13:53 von Brandmeister 65

Ihr Beitrag ist sinnleer und pauschal. Es gibt nicht "die" Politik, sondern es gibt Politiker, die Bodenhaftung und den Blick für das, wofür die eigene Partei stand, völlig verloren haben. Scholz ist in weiten Zügen ein Neoliberaler, ein Hartz-Mitträger, der mit für den Untergang der SPD verantwortlich ist. Er ist gefangen in den Vorgaben Schäubles und glaubt selbst gar, das Richtige zu tun. Prinzipien sollte man jedoch nicht vor Notwendigkeiten stellen, vor allem, wenn sie so hohl und nichtssagend sind, wie die sog. "Schwarze Null".
Und was Sie mit den "einschlägigen Foren" meinen gleicht ebenfalls einer Pauschalverurteilung. Ergo: Bitte differenzieren!!!

Augenwischerei

Dies ist bloße Symbol- und Schaufensterpolitik. Es ist in etwa so als wenn man Mineralölsteuer einzieht, aber nur auf Normalbenzin, nur wenn Sonntags getankt wird und nur bei Abgabemengen unter 20 Liter. Es ist ein Grundübel kapitalistischen Wirtschaftens das Steuern auf Arbeit höher sind als die auf Kapital. Selbst im Strafrecht schlägt sich dies nieder: während Eigentumsdelikte hart bestraft werden, sind die Strafen für andere Vergehen oft verhältnismäßig milde. Übrigens wird die Steuer zwar keine Spekulationen eindämmen (dafür ist sie zu lächerlich gering), aber sie wird Sparern, die auf Fonds und Versicherungen als Altersvorsorge setzen, die Rendite verringern.

Schlußspurt für die Transaktionssteuer

Des Öfteren standen schon Entscheidungen an ,die alle abnicken sollten ! Beinahe eben so oft klappte das ja nicht ! Verlassen würde ich mich also nicht darauf !

re karl napf

"dieser schlussspurt ist mit genausoviel

unwissen und unfähigkeit ausgestattet, wie die angebl. entlastung von 90% aller steuerzahler von der zwangsabgabe "soli" auch hier soll der fürs alter vorsorgende bürger weiterhin abgezockt werden."

Klar, der fürs Alter vorsorgende Bürger hat ja soviel Aktienvermögen, dass er tausende Euro jährlich als Einkommen aus Dividenden versteuern muss.

Dieses System verfolgt nur noch ein Ziel

nämlich die Enteignung seiner Bürger. Natürlich scheibchenweise, damit keiner aufmuckt. Hat doch bis jetzt wunderbar funktioniert! Der französische Präsident hat es da schon erheblich schwerer, wie man aktuell wieder sieht. Aber dafür sind wir Weltmeister, bei Abgaben und Energiepreisen - Ende nicht in Sicht. Und, den "finalen Vorschlag" hat die SPD schon unter Schröder durchgesetzt.

Das sieht nach Abzocke der

kleinen Sparer aus.
Einfach nur noch irre was die Groko da so produziert.

14:41 von karwandler

mein herr, ein wenig mehr grundwissen im finanzwesen habe ich ihnen schon zugetraut. aber man kann sich irren

@14:32 von Grandloser

"Wir sollten froh sein das es überhaupt mit etwas Glück bald so eine Steuer geben wird, damit die dicken Gewinne auch mal der Allgemeinheit zugute kommen und nicht nur der FDP und den Konzernen."

Was soll dieser Populismus? Inwiefern macht die FDP "dicke Gewinne" mit Aktien und was hindert Sie daran, selbst in Aktien zu investieren? Und warum sollte überhaupt etwas der Allgemeinheit zugute kommen, in das man privat investiert hat?

Steuer gilt nur für Aktien von Milliardenunternehmen

also auf zur Spekulation mit der Altersvorsorge, oder will die SPD so eine Aktienkultur fördern ?
denn nur auf Tippś von Gurus zahlt man keine Steuern, da gab es einmal einen Bäcker !!

Unsozial wie gewohnt

Die SPD weigert sich konsequent dem S in ihrem Kürzel Bedeutung zu geben.
Es ist ein Unterschied ob ein Großanleger Aktien kauft um seine Millionen zu mehren oder ein kleiner Bürger im Rahmen eines Sparplanes für seine Kinder und seine Rente vorsorgen möchte.
2% Steuer ab einer bestimmten Summe ist doch nicht allzu kreativ oder!?

Die Genossen vertun eine Chance nach der anderen. Niemand wird sie dafür vermissen...

Es reicht!

Noch eine Steuer, die nur den Kleinsparer / -anleger trifft.
Und dass damit die Grundrente teilfinanziert werden soll, ist für mich blanker Hohn. Es ist nun mal so, dass nur der etwas vom Staat erhält, der vorher eingezahlt hat. Und wer wenig eingezahlt hat, kann nicht auf Kosten anderer alimentiert werden. Auch ich musste für meinen Ruhestand planen und vorsorgen und habe mich nicht darauf verlassen, dass mich der Staat aufpäppelt. Es wir immer welche geben, die durch das Raster fallen.

Halbgare Lösung

Wieder mal eine halbgare Lösung, die die Richtigen wieder nicht trifft. Da wird ein wenig beim Aktienhandel verlangt, und damit auch wieder den Kleinen in die Tasche gelangt, anstatt das man sich mit den institutionellen Anlegern anlegt.

Kuschelkurs mit den Großen wie immer.

Ertappt ! (nicht als Mitarbeiter, aber...)

@Sisyphos
Das tat und tut noch weh.
But: It's my fault.

Bin dennoch für die Steuern, die hätten mir nicht so geschadet.

Immerhin

So manch einer Genosse versteht ja nichts von Wirtschaft. Viele davon können nur ausgeben. Dagegen ist Scholz einer der wenigen die auf gleicher Augenhöhe mit Wirtschaftsbossen und der Union über Finanzen sprechen können. Dafür wird er bei seinen Genossen auf den Parteitagen und nun auch bei den Mitgliedern regelmäßig abgestraft.

um 14:41 von karwandler

Das stimmt so nicht verehrter "karwandler". Es gibt viele AGs, welche Aktien emittieren und nicht an der Börse sind. Aktien kann man immer emittieren = Kapitalerhhöhung (Stammkapital).
Fakt ist, wenn die AG pleite geht, ist das Geld des Aktionärs in aller Regel auch weg - verbraucht. Oder aber der Insolvenzverwalter lebt von dem was übrig sein sollte.

125 Milliarden Euro jährliche Steuerhinterziehungen

Mit Eintreibung der jährlichen Steuerhinterziehungen könnte Herr Scholz sage und schreibe 125 Milliarden Euro pro Jahr einnehmen.
Das träfe allerdings echte Verbrecher, die ganze Volkswirtschaften in den Ruin treiben.
Doch die will ein Poliker nicht belasten.

Und die Wall Street reibt sich die Hände.

Ja das ist so bei der SPD große Ankündigungen ohne die Folgen zu analysieren Erst denken dann handeln. Die SPD würde gut daran Tun mal ältere Generationen zu befragen bevor im Übereifer irgend welche Gesetze Umgesetzt werden. Dumme populistisch agierende Buben wie Kevin Kühnert können das nicht begreifen. Die sind in sich selber und Ihrer Traumideologie verleibt ohne Zusammenhänge zu begreifen.

@deutlich, 14:46

>> "An der zügigen Inangriffnahme der Entwicklung eines demokratischen (= transparenten) Geldsystems führt kein Weg vorbei."
Was verstehen Sie darunter? <<

Darunter verstehe ich ein transparentes "Leistungsverrechnungssystem" auf IT-Basis, das Niedrigzinsen, Sparbuch, Tagesgeld, Anleihen genauso wie Versicherungsvorsorge nicht nur uninteressant, sondern überflüssig macht. Weil sämtliche Transferleistungen für Güter und erbrachte Leistungen dann „ad hoc“ - und zugleich für jedermann jederzeit einseh- und nachvollziehbar sind. Und Geld somit seine Funktion als „Wertaufbewahrungsmittel“ verliert. Die ohnehin wenig Sinn macht, da wirkliche Werte sich nicht kumulieren, "auf Lager halten" und bei Bedarf "abrufen" lassen.

@ 14:26 andererseits

"...diese längst überfällige Form der (Mini-)Besteuerung auf Finanzerträge ..."

Nein! Bei der vorgeschlagenen Aktiensteuer geht es NICHT um die Besteuerung von Erträgen! Es geht um eine Abgabe beim Kauf einer Aktie. Ob die Aktie später einen Gewinn oder einen Verlust einbringt, spielt dabei keine Rolle. Damit wird Menschen geschadet, die Aktien für ihre Altersvorsorge kaufen.

Warum auch die Schlupflöcher zumachen?

Das ist wieder mal eine Sonderregel – die bald umgangen werden wird – statt einfach die ganzen Schlupflöcher zuzumachen durch die die Kohle bei den Riesen flöten geht…

TransaktionsSteuer - Spekulationsbremse

Steuern sind die Grundlage für ein geordnetes Staatssystem - wobei es erst mal gleichgültig ist, auf was Steuern erhoben werden. Aber Steuern sollen in bestimmtem Umfang auch "Steuerung" sein.
Und hier kommt es auf eine definierte Begründung an. Die Besteuerung von Aktienkäufen soll dem Staat Geld bringen - und folglich Aktienkäufe nicht verhindern. Dabei ist aber ein Aspekt völlig aus dem Blickfeld geraten : die Aktienspekulation. Die ist aber wie alle Spekulationen ein Risikogeschäft (um nicht zu sagen Glücksspiel)- und dies heute in exorbitanter Weise durch die mit digitaler Technik ablaufenden Algorithmen, bei denen in Sekundenbruchteilen Millionenumsätze getätigt werden. Hier sollte steuerlich gegengesteuert werden etwa in der Art, daß ab einer bestimmten Umsatzgeschwindigkeit in [Verkäufe pro Aktie und Tag] eine Steuer erhben wird. Ab welcher Umsatzgeschwindigkeit das geschieht sei dahingestellt. Die Höhe der Steuer soll beträchtlich sein, weil sie eine Bremse sein soll.

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