Kommentare - Überflutungen: Karten mit eingeschränkter Aussagekraft

04. November 2019 - 15:13 Uhr

"Hamburg drohen regelmäßige Überflutungen", "Wird der Norden 2050 jährlich überflutet?" So und ähnlich lauten Schlagzeilen zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Doch versinkt Norddeutschland tatsächlich im Meer? Von P. Gensing.

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@Morgentau19

Massensterben wegen Hungersnöten findet in Zentralafrika mittlerweile regelmäßig wegen Dürren statt. 2018 gab es auch bei uns eine Dürre, deren Folge Dank der Getreidevorräte nur einen drastischen Preisanstieg zur Folge hatte.
Das Öl in dem Sie schwimmen wollen stammt aus alten Quellen. Neue Funde sind mager und immer schwieriger zu fördern. Das können Sie nachlesen.
Die Gletscher auf Grönland schmelzen weiterhin rapide dahin. So wie fast alle anderen und das arktische und antarktische Eis.
Ihr Kommentar ist komplett an der Realität vorbei.

@Tada

"Manche hier scheinen zu leugnen, dass wir derzeit tatsächlich in einer Eiszeit leben."

Wer denn?

"Eiszeit ist, wenn die Pole der Erde vereist sind. In der Geschichte der Erde ist das Recht selten der Fall gewesen."

Das hat verschiedene Gründe, die viel mit der Verteilung der Landmassen zu tun haben.

"Jetzt haben wir das Känozoische Eiszeitalter.
Es hat, wie jedes andere, seine Warmzeiten und Kaltzeiten, wobei wir gerade in einer Warmzeit leben.
In den Kaltzeiten gab es definitiv nicht so viele Menschen auf dem Planeten."

Wobei wir alles dafür tun, dass die Eiszeit bald vorbei ist. Das Problem an der Sache:
Die Menschheit wurde während der Eiszeit "erfunden" und ist für Eiszeitbedingungen ausgelegt. Ob sie auch für eine Warmzeit (im Sinne von Nichteiszeit) geeignet ist, wird das größte Experiment, das jemals an Menschen durchgeführt wurde.

@von ex_Bayerndödel

"Nun, wie bekämpfen Sie einen Temperaturanstieg bedingt durch das Ausklingen einer Eiszeit, der einen Anstieg des CO2-Gehalts in der Luft hervorruft?"

Wann hören Sie endlich auf diesen Blödsinn zu wiederholen. Dadurch wir er nicht wahrer. Ich weiss nicht was Sie beruflich machen, aber die Leute, die Klimastudien erstellen haben das gelernt und die Studien werden vor der Veröffentlichung von Leuten beurteil, die ebenfalls vom Fach sind (nennt sich Peer-review). Und die wissen alle von natürlichen Klimazyklen und Mechanismen die diese verursachen. Das ist alles in den Klimamodellen berücksichtigt. Und danach lässt sich der Temperaturanstieg und der CO2-Anstieg eben nicht natürlich erklären, sonder nur, oder zumindest zum allergrössten Teil durch menschgemachte Treibhausgasemissionen.

20:25, deutlich

>>Es gibt ja offensichtlich Legionen
gut mit Steuergeldern finanzierter Wissenschaftler, die mit mehr oder minder valider Modelle apokalyptische Szenarien verbreiten.<<

Wie sollten denn Wissenschaftler Ihrer Ansicht nach bezahlt werden? Industrie-Sponsorship?

Und wer wissenschaftliche Forschungsergebnisse als das Verbreiten von apokalyptischen Szenarien begreift, muss schon eine gewisse Affinität zur Apokalypse aufweisen.

>>Gibt es denn keine Praktiker, die funktionierende Schutzmaßnahmen für die Küsten realisieren ? Oder ist nur Geld für Panik machen vorhanden, für Lösungen aber nicht?<<

Wissenschaftler forschen, Praktiker praktizieren. Wenn sie bei ihrem Praktizieren wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen, dann umso besser.

Panik machen kostet nix. Die Bildzeitung lebt sogar davon.

21:09, Werner Krausss

>>Am 04. November 2019 um 20:20 von fathaland slim
"90% des Landes liegen höchstens einige Meter über dem Meeresspiegel. Menschen haben dort trotzdem immer gelebt, denn das
Schwemmland
ist sehr fruchtbar."

Wirklich passender Kommentar.

Statt

Schwemmland

hatte ich ohne Brille

Schwimmbad

gelesen.<<

Meine Art Humor.

Aber doch etwas frivol angesichts des Themas, meinen Sie nicht?

Mit Entsetzen Spott zu treiben ist aber durchaus ein Stilmittel.

@21:03 von Sisyphos3

"1,8 Billionen Euro würde es hierzulande kosten
ein klimaneutrales Deutschland zu schaffen Wahnsinn was man da Geld scheffeln kann
aber wer ist schon bestechlich ...."
Mal abgesehen davon dass es mir ein Rätsel ist wo sie diese Zahl hernehmen (von der AfD-Webseite?).
Glauben Sie ernsthaft, dass 97% aller tausenden Klimawissenschaftler so gut bestochen sind, dass sie alle Prinzipien über den Haufen werfen. Und die reviewer und die Journals noch dazu. Und das von einer Industrie, die vielleicht in Zukunft damit mal Profit macht und hauptsächlich in China sitzt? Und das ganze ist dazu noch so gut organisiert, dass keiner plaudert? Und die arme Fossile Brennstoff-Industrie und alle die mit dem CO2-Ausstoss jetzt schon ordentlich Kohle machen können dem nichts entgegen setzen?
Klingt für mich sehr überzeugend!

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