Kommentare

Überflutung

Das habe ich schon vor Ewikeiten gehört, das irgendwann Niederlande und Norddeutschland komplett unter Wasser, also wieder zu Meer werden soll, ich hoffe es ja mal nicht.

Wer nicht weichen will, muss deichen.

Ostfriesland und vor allem Holland zeigen, wie Menschen Probleme lösen können.
Deiche dienen nicht nur zum Schutz gegen das Wasser, sondern auch zur Neulandgewinnung.
Hier sind die Niederländer weltweit führend. Durch Eindeichung und anschließende Trockenlegung entstanden landwirtschaftlich nutzbare Flächen.
Heute leben mehr als 300.000 Menschen auf dem einstigen Meeresgrund in der Provinz Flevoland.

Wäre es da nicht sinnvoller, Geld für

Schutzmaßnahmen auszugeben, statt den Menschen vorzugaukeln, sie könnten die durch die ausklingende Eiszeit bedingte Klimaerwärmung aufhalten?

"Hamburg drohen regelmäßige Überflutungen"

so regelmäßig, dass in elbnahen Stadteilen bereits vor vielen Jahrzehnten bauliche Flutschutzmaßnahmen getroffen wurden. Was für eine Neuigkeit.

Verletzlichkeit der Bevölkerung größer?

"Da ist die Verletzlichkeit der Bevölkerung größer"

Was soll das bitte heißen? Vertragen Asiaten weniger Wasser wie Europäer?

Natur veraendert sich

Panikmache veraendert sich nie, bleibt immer Panikmache.

Egal was ist, Loesungen findet man nur mit Kopf, nie ohne.

"Sein oder Nicht-Sein" gleich "Haben oder Nicht-Haben"???

"Viele Länder in Asien oder Afrika haben, anders als die Industrieländer, oft nicht die Mittel, sich anzupassen. Da ist die Verletzlichkeit der Bevölkerung größer, da entscheidet ein halber Meter mehr oder weniger dann tatsächlich über Sein oder Nicht-Sein."

Also gebieten sämtliche in internationalen Statuten (u.a. auch der UN-Menschenrechtskonvention) gemeinsam festgelegten Richtlinien, dass den Menschen in den betroffenen Ländern diese Mittel zur Verfügung gestellt werden. Und angesichts der jetzt schon regelmäßig eintretenden akuten Notsituationen und der allen seriösen wissenschaftlichen Prognosen nach unmittelbaren und immer größeren Bedrohung durch zukünftig zu erwartende Naturkatastrophen heißt das: Unverzüglich.

Wann wird eine Karte

erstellt die darstellt welche Umweltschäden durch die Produktion von E-Autos hervorgerufen werden.
Davon redet kein Mensch auch nicht die besonders aktiven Klimaschützer und schon garnicht die Bundesregierung auch nicht die Presse.
Ausnahmen bestätigen die Regel:
Auszug aus den Nachtrichten von ARD bitte selbst nachlesen.
Zitat:Widerstand der lokalen Bevölkerung
Im Departement Potosi, in dem der Salzsee liegt, war es erst im Oktober zu Protesten gegen das Projekt gekommen. Die Bevölkerung befürchtete, nicht ausreichend von dem Projekt zu profitieren. Außerdem verbraucht der Abbau von Lithium viel Wasser. Das hat Folgen für den Grundwasserspiegel in den betroffenen Regionen und insbesondere für indigene Gemeinschaften, die in einer sowieso trockenen Region rund um die Salzseen Landwirtschaft betreiben.
Ende:
Es wird mal wieder so nach dem Motto gehandelt wasch mir den Pelz mache mich aber nicht nass.
Oder ist es wieder Industriepolitik ala Merkel.

Klimawandel wird (bei uns) nur teuer

Nasse Füße? Deiche bauen. Das macht man in Norddeutschland und den Niederlanden seit Jahrhunderten. So weit keine Neuigkeit.
Aber es wird eben mit steigenden Pegeln und häufigeren, stärkeren Stürmen zunehmend aufwendiger - Küstenschutz wird erheblich teurer werden. Und wenn mal ein Deich nicht standhält, kann es schnell ziemlich unangenehm werden, wenn da küftig so viel mehr Wasser als früher aufläuft.

Das ist aber alles noch technisch beherrschbar. Genauso übrigens wie die zunehmenden Erdrutsche und Gerölllawinen in den Alpen, wenn dort der Permafrost in höheren Lagen taut und dann eben der Berg nicht mehr so zusammenhält wie bisher. In diesen Regionen wird es schon öfter mal "umziehen" heißen, da helfen keine Schutzbauten.

Wegen der hohen Kosten einerseits, vor allem aber wegen der paar Milliarden Menschen weltweit, für die niemand in Schutzbauten investieren wird, andererseits - Priorität sollte sein, die schwersten Wirkungen des Klimawandels zu vermeiden.

meine güte

jede woche ,jeden Monat und jedes jahr die gleiche Mär,man das haben die leute im Mittelalter schon gewusst und wir haben das in den 60iger jahren in der Schule gelernt das das passieren wird . Man kann es gar nicht mehr hören,dann anstatt zu schwatzen und die leute verrückt zu machen dann macht Schutzmassnahmen,meine herrn ist das so schwer anstatt die leute weiter zu verunsichern aber ist als wenn da jeder Experte seinen Senf dazu geben will oder muss.

@Tarek94

"Vertragen Asiaten weniger Wasser wie Europäer?"

Statistisch gesehen sind Asiaten durchschittlich von kleinerer Statur als Europäer, also dauert es statistisch gesehen länger bis den Europäern das Wasser bis zum Hals steht.

Also statistisch gesehen, ja.

@15:43 von ex_Bayerndödel

"...statt den Menschen vorzugaukeln, sie könnten die durch die ausklingende Eiszeit bedingte Klimaerwärmung aufhalten?"

Die letzte Eiszeit endete vor etwa 10000 Jahren. Seitdem "klingt sie aus". Allerdings in den letzten 30 Jahren viel massiver als in den 10000 Jahren davor. Ist das Ihre These? Tut mir leid, aber das kommt mir extrem unglaubwürdig vor.

Ist das die neueste Theorie um den von menschen gemachten Klimawandel zu leugnen? Neben Sonnenflecken oder was weiß ich sonst noch.

Prognosen sind halt schwierig,

vor allem wenn sie die Zukunft betreffen.
Die unkorrigierten / unkommentierten Karten
geistern nun schon geraume Zeit durch die Medienlandschaft. Die innewohnende Dramatik hat sich auch viel besser "verkauft",
als die entschärfte Variante.
Aber heisst das nun Entwarnung für Europa und Attention nur für Asien & Afrika.
Oder liegt, wie so oft, die Wahrheit etwa zwischen den Extremen.
Was meinen die Experten?

re ex-bayerndödel

"Wäre es da nicht sinnvoller, Geld für

Schutzmaßnahmen auszugeben, statt den Menschen vorzugaukeln, sie könnten die durch die ausklingende Eiszeit bedingte Klimaerwärmung aufhalten?"

Wäre es nicht sinnvoller mal nachzudenken, ob das denn mit Entweder-Oder zu lösen ist?

Es ist sicher richtig, darauf

Es ist sicher richtig, darauf hinzuweisen, dass es einen Unterschied macht, ob technische Schutzmassnahmen ergriffen worden sind / werden. Zumal das Meer sehr träge reagiert und wir daher heute das erleben, was wir vor einigen Jahrzehnten verursacht haben und diese Trägheit auch bei Massnahmen wirkt, die weiterer Erwärmung entgegenwirken.
Abgesehen von der durchaus nicht im Voraus beantwortbaren Frage nach der langfristigen Wirksamkeit der Schutzmassnahmen, ergibt sich aus der Darstellung im Artikel, dass reiche Staaten wie Deutschland gut beraten sind, armen massiv beizustehen, da die bei Untätigkeit zu erwartenden sozialen Verwerfungen vor keiner Grenze Halt machen werden.

Was haben wir?

Wir lesen die tolle Studie natürlich und haben erstmal Angst, weil nur im Kleingedruckten der Hinweis auf die überflutungsregulierenden künstlichen Schutzmassnahmen steht.
-> das Problem:
Aha Wo ist die Überschrift, die Zusammenfassung - für wirkliche Inhalte hat leider keiner Zeit, bzw. Das Ergebnis eine von Alarmismus geprägte Meinungsbildung, die bei der zu Fehleinschätzungen führt.

Liebe Deichbaufans

Der Artikel bestreitet ja nicht, dass die schlimmsten Auswirkungen durch Küstenschutzmaßnahmen abgemildert werden könnten. Das steht sogar drin. Da steht auch drin, dass Holland oder Hamburg nicht die Problemgebiete Nummer 1 sind.

Das Problem ist, dass in z.B. Bangladesh oder an den afrikanischen Küsten aber vermutlich niemand Deiche bauen wird.

Aber vermutlich gelingt es Vielen, die Probleme in anderen Teilen der Welt an sich abperlen zu lassen, so lange der Nachschub an Bananen gesichert ist.

In Thailand wird schon gehandelt

Die Regierung Thailands hat bereits zig Milliarden Euro im Haushalt eingeplant, um den Hochwasserschutz zu verbessern und die Staudammkapazitäten für Dürrezeiten zu erweitern.
So sieht asiatische Realpolitik im Gegensatz zur europäischen Moralpolitik aus!

Sehen Sie, für jemanden der sich jeden Tag..

wirklich SEHR intensiv mit der Aufrechterhaltung der Staatsgewalt auch in den kommenden Jahrzehnten beschäftigt, stellt sich für mich persönlich sehr viel eher die Frage, wieviele Leute habe ich in der Realität tatsächlich(!!) auch im Jahre 2050 zum Küstenschutz zur Verfügung!

Und GENAU in diesen Bereich sieht die Zukunft doch eher ziemlich düster aus, weil heutzutage die jungen Leute eher die Küsten verlassen, um anschließend in die Großstädte im Inland zu ziehen!

Gut, die weiterhin boomende Hamburg ist in diesen Bereich ABER erwiesenermaßen NUR die Ausnahme und ausdrücklich NICHT die Regel!

Aber wer kümmert sich dann zukünftig um den Küstenschutz hier im Deutschland?

Eine durchaus berechtigte Frage, finde ich!

"Das Problem ist, dass in

"Das Problem ist, dass in z.B. Bangladesh oder an den afrikanischen Küsten aber vermutlich niemand Deiche bauen wird."

Bangladesh ist eine Demokratie, die Wähler dort bestimmen auf demokratischem Wege selbst, ob Deiche gebaut werden oder nicht. Ratschläge aus Deutschland sind deshalb nicht notwendig.

Wissenschaftler können sich täuschen

"Viele Länder in Asien oder Afrika haben, anders als die Industrieländer, oft nicht die Mittel, sich anzupassen. Da ist die Verletzlichkeit der Bevölkerung größer, da entscheidet ein halber Meter mehr oder weniger dann tatsächlich über Sein oder Nicht-Sein."
Auch wenn Mojib Latif oft richtig liegt, hier fehlt im der Blick in die Geschichte.
Am Euphrat und Tigris unter Sumerern, Assyrern..., in Ägypten der Phraonen, im China der Kaiser, im Jemen der Sabäer, im Reich der Azteken, bei den Römern... wurden riesige Staudamm-, Kanalisierungs- und Bewässerungsprojekte gestemmt. Die Mittel hat jedes Land. Wenn etwas fehlt dann der Wille.

@15.57-da heißt es dann schon mal umziehen

Auftauender Permafrostboden in den Alpen ist sicher fur die Zeit der Umstellung eine Gefahr. Es gibt ja genügend Gebirge, auf denen kein Gletscher ist und da hält der Berg ja auch.

Aber in der Tauphase wird es natürlich extrem gefährlich und man wird sicher auch mal evakuieren/ umsiedeln müssen.

Tja...

Wenn Holland nicht wär, läg Aachen am Meer. Könnte durchaus so kommen, allerdings pumpen die Holländer auch Unsummen in den Hochwasserschutz.

Hamburger Jung

sagt : Wer nicht wicken will muss dieken ( Wer nicht weichen will, muss deichen ) Damit hat Hamburg kein Problem.Seit der schweren Sturmflut 1962 wurden die Deiche heute von 5,20 auf 7,50 mtr. erhöht Und Flutmauern mit Toren im Hafen Gewerbe errichtet.

Was erfahren wir im Artikel?

Karten für die Zukunft sind unzuverlässig, weil sie wichtige Aspekte nicht berücksichtigen und Prognosen ebenso. Aber um Panik zu schüren, sind sie trotzdem tauglich. Wer schlau ist, baut Deiche und lernt schwimmen. Die andern lamentieren und hüpfen.

Anpassung der Wasserwirtschaft

Einerseits niedrige Flusspegel und andererseits ansteigende Meeresspiegel.

Warum zählt da niemand 2+2 zusammen?!?

Das Wasser kommt ja von schmelzenden Gletschern zumeist Über Flüsse ins Meer.

Die Wassermassen müsste man doch aufhalten können.

Renaturierung von Flüssen ist da nur ein Thema. Stauwerke mit kontrolliertem und langsamerem Wasserfluss das andere.

Und nicht zuletzt könnte man bspw in Grönland über große Stauseen nachdenken, wenn die schmelzenden Gletscher dort angeblich die größte Gefahr sind.

Gleichzeitig dann noch mit Wasserkraftwerken kombinieren. Bzw Pumpspeicherwerken.

Hä?

Was soll das? Jeder der aus dieser Region gebürtig kommt, weiß, dass diese Landstriche schon vor 500 Jahren massivst von Sturmfluten und Hochwassern bedroht und überlaufen wurden.
...und deshalb hat der Friese irgendwann den Deich gebaut, was ja offensichtlich in dieser „hochmodernen“ Karte keine Berücksichtigung gefunden hat. Demnach ist diese Karte genauso aktuell wir vor 500 Jahren. Na Bravo!

16:14 von dr.bashir

«Das Problem ist, dass in z.B. Bangladesh oder an den afrikanischen Küsten aber vermutlich niemand Deiche bauen wird.»

Gerade in Bangladesh kommt hinzu, dass man dort gar keine Deiche zum Meer hin bauen kann, selbst wenn genügend Geld dazu vorhanden wäre.

Kann man an der Küstenlinie der "Sunderbans" nicht. Dem weltweit am weitesten ausgedehnten Gebiet an Mangroven-Sümpfen + 1.001 kleinen Flussarmen …

re marcus2

"Auch wenn Mojib Latif oft richtig liegt, hier fehlt im der Blick in die Geschichte.
Am Euphrat und Tigris unter Sumerern, Assyrern..., in Ägypten der Phraonen, im China der Kaiser, im Jemen der Sabäer, im Reich der Azteken, bei den Römern... wurden riesige Staudamm-, Kanalisierungs- und Bewässerungsprojekte gestemmt."

Bewässerung über sinnreich angelegte Kanalisierung ist richtig. Staudammprojekte allerdings ist Unsinn.

Außerdem spricht Herr Latif über den Küstenschutz und der kommt in ihren Beispielen gar nicht vor.

Deiche werden nicht berücksichtigt?

Wundert das jemand? Was würde denn für den verbesserten Küstenschutz beschlossen? Hat irgendjemand etwas von der Politik dazu gehört?

*

Letztens im Mühlenmuseum erfuhr ich, warum in Niederlanden Windmühlen so eine Bedeutung haben:

Die waren nicht hauptsächlich für Mehl da.
Die haben mit Windkraft Wasser (zurück) ins Meer gepumpt - oder wie das Verfahren korrekt heißt.

@Marcus2

"Am Euphrat und Tigris unter Sumerern, Assyrern..., in Ägypten der Phraonen, im China der Kaiser, im Jemen der Sabäer, im Reich der Azteken, bei den Römern... wurden riesige Staudamm-, Kanalisierungs- und Bewässerungsprojekte gestemmt."

Sie vergleichen ernsthaft extreme Blüten der Zivilisation mit dem heutigen Armenhaus der Welt? Der Vergleich scheint mir sehr zu hinken...

"Die Mittel hat jedes Land. Wenn etwas fehlt dann der Wille."

Das ist aber wirklich sehr pauschal. Und dadurch unzutreffend.

"Viele Länder in Asien oder

"Viele Länder in Asien oder Afrika haben, anders als die Industrieländer, oft nicht die Mittel, sich anzupassen."

Was heißt hier: Mittel? Das ist doch totaler Quatsch! Sand gibt es überall, den es zum Deichbau bräuchte. Das wäre schonmal ein Anfang.

Das Problem in Asien und Afrika sind nicht die "fehlenden" Mittel sondern meistens das fehlende Problembewusstsein, dass man sich dagegen schützen kann und muss. Da passiert zu wenig, aber nicht weil das Geld dafür fehlt, sondern weil die lokalen Regierungen lieber ihre Hauptstädte und goldenen Paläste ausbauen und die Menschen vor Ort sich nicht bewusst sind, dass sie auch mit eigener Hände Arbeit gemeinschaftlich etwas erreichen könnten, wenn schon der Staat versagt.

Der gängige Fatalismus ist: wenn der Staat nichts unternimmt, wird es schon nicht so schlimm werden. Oder O-Ton: "Wenn der Staat nichts unternimmt, können wir einfachen Leute noch weniger unternehmen."

Also sitzt man da und wartet auf die Katastrophe...

Rom in der Antike ebenfalls. Nun liegen sie nur noch an Flüssen. Mit steigendem Wasser könnten sie wieder zu Hafenstädten werden. Das alles ist nur ein Kreislauf, an den man sich anpassen muß und das mit Erfolg getan hat.

Überflutungen ...

"Hamburg drohen regelmäßige Überflutungen"
###
Ja. Hamburg drohen in der Tat regelmäßige Überflutungen... Und das warscheinlich schon deutlich früher und Hausgemacht ! Den Hamburg hat lange dafür gekämpft das die Elbe weiter auf 14,50m vertieft wird. Und das nur weil noch größere und noch breitere Containerschiffe in Hamburg ihre Fracht löschen sollen. Das kann zur Folge haben das sich der Tidehub der schon jetzt höher ist verdoppelt. Sollte alles schief laufen, die Elbe auflaufendes Wasser haben und ein schwerer Orkan aus Nord/West noch mehr Wasser in die Elbe drücken, könnte es in Hamburg zu Überflutungen kommen. Ist 1962 schon mal passiert und das kann jederzeit wieder passieren. Der blanke Hans läßt Grüßen...

Deiche sind nicht beliebig erhöhbar

Deichhöhe und -breite müssen in einem gewissen Verhältnis stehen. D.h., wenn man einen Deich um einen Meter erhöhen möchte, muss man die Deichbreite ggf. um ein Vielfaches erhöhen, was eine wesentliche Erhöhung des erforderlichen Baumaterials bedeutet. Dies bedeutet nicht nur wesentlich höhere Kosten sondern auch einen wesentlich höheren Landverbrauch durch die Deiche. Die Niederlande haben daher eine umfassende Erhöhung der Deiche, um die Erhöhung des Meeresspiegels durch die Klimaänderung aufzufangen, von vornherein als unmöglich aufgegeben. Während sich natürliche Klimaänderungen über Jahrhunderte langsam entwickeln, erleben wir hier durch den von Menschen verursachten Klimawandel eine Geschwindigkeit, der wir mit unseren Mitteln nicht beikommen können. Die von uns in durch Überschwemmung, Bergrutsch, Trockenheiten und Stürmen gefährdeten Gebieten angesammelten Güter, von den Menschen ganz zu schweigen, können nicht mal schnell verlegt werden.

@16.53- Latif und wer recht hat

Ich habe Prof Latif auch schon persönlich kennen gelernt. Ganz sicher ein fähiger Mann und ein exzellenter Wissenschaftler.

Wobei ich bei ihm auch einen Hang zur Hysterie glaube erkannt zu haben.

Weniger aus der persönlichen Begegnung, als aus machen Schriften von ihm.

Vielleicht gehört Klappern ja auch zum Handwerk, um vermeintlich mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu bekommen?

Ich jedenfalls finde das Stilmittel Übertreibung und Hysterie für fehl am Platz.

Die Welt wird dadurch nicht gerettet. Das übernehmen andere...

Re 16:11 von oooohhhh

"Wir lesen die tolle Studie natürlich und haben erstmal Angst, weil nur im Kleingedruckten der Hinweis auf die überflutungsregulierenden künstlichen Schutzmassnahmen steht.
-> das Problem:
Aha Wo ist die Überschrift, die Zusammenfassung - für wirkliche Inhalte hat leider keiner Zeit, bzw. Das Ergebnis eine von Alarmismus geprägte Meinungsbildung, die bei der zu Fehleinschätzungen führt."

Es ist natürlich immer gut, wenn man
a) lesen kann, und
b) dies auch tut
Vor Allem, bevor man sich künstlich über irgendwas aufregt. Gelle?
c) es dann auch versteht, bevor man es weiterverbreitet, und die Legende natürlich mit anhängt. Dieser Punkt richtet sich an die Medien.

@karwandler

"Staudammprojekte allerdings ist Unsinn."Am 04. November 2019 um 16:53 von karwandler

Tatsächlich?
Wie nennt man denn das Verfahren, bei dem Schluchten verschlossen werden, um Wasser zu stauuen (Fluss- und Regenwasser), um später genug Wasser für die Trockenzeit zu haben?

Bitte um Antwort.

(Strom hat man damals damit natürlich nicht erzeugt.)

@ 16:38 von vriegel

Das hat erst einmal mit Gletschern nichts zu tun. Alle Berge oberhalb der heutigen Frostgrenze sind mit gefrorenem Wasser durchsetzt. Dessen Auftauen verändert die innere Struktur der Berge und das bedeutet schlichtweg Instabilität. Für die Übergangszeit, rechnen wir ruhig mal mit ein paar Jahrhunderten, werden daher die Hochgebirge und alle unmittelbar darunter liegenden Gebiete, einschließlich der Überflutungsgebiete der ableitenden Flüsse, mit schweren Schäden zu rechnen haben. Das ist schlichtweg unvermeidlich, wenn im Hochgebirge dauerhaftes Tauwetter herrscht.

Wäre es da nicht sinnvoller,

Wäre es da nicht sinnvoller, Geld für Schutzmaßnahmen auszugeben, statt den Menschen vorzugaukeln, sie könnten die durch die ausklingende Eiszeit bedingte Klimaerwärmung aufhalten?
Ebenso könnte man zur Senkung der Zahl der Verkehrstoten auch den theoretischen Teil bei der Führerscheinprüfung wegfallen lassen und stattdessen das Geld in die Weiterentwicklung von Airbags stecken. Das wäre aber ebensowenig zielführend wie eine ausschließliche Konzentration auf die Bekämpfung der Folgen des Klimawandels.
Wie bei jeder ungewünschten Entwicklung ist die einzig sinnvolle Vorgehensweise eine Mischung aus Ursachenbekämpfung und Schadensbegrenzung.

Was für eine Milchmädchenrechnung!

Vermutlich zählt keiner 2 und 2 zusammen, weil es kompletter Unsinn ist.

Gehen sie mal vereinfacht davon aus, dass die Fläche, die vom Meer bedeckt ist, so groß ist wie die Landfläche.

Dann müssen sie für das Vermeiden von einem Meter Meeresspiegelerhöhung auf allen Landflächen einen Meter Wasser stapeln.

Den Rest der "Hochrechnung" kriegen Sie hoffentlich selbst hin ...

16:44 von vriegel

«Anpassung der Wasserwirtschaft
Einerseits niedrige Flusspegel und andererseits ansteigende Meeresspiegel.»

Nicht überall auf der Welt sinken die Pegelstände der Flüsse. Gerade in Süd-Ost-Asien steigen sie. Nicht kontinuierlich über das ganze Jahr verteilt gleichmäßig.

Aber durch vermehrten und häufigeren Starkregen.
Auch außerhalb der bisher dafür bekannten Jahres- / Regenzeiten.

Nur wenige Länder in der Region haben ausreichend Geld wie JAP, um dagegen (in gewissen Grenzen) Vorsorge durch Wasserbau-Maßnahmen zu treffen.

«Das Wasser kommt ja von schmelzenden Gletschern zumeist Über Flüsse ins Meer. Die Wassermassen müsste man doch aufhalten können.»

Wie soll man bspw. in Bangladesh Wassermassen aufhalten, die durch stärker abschmelzende Gletscher im Himalaya in die Flüsse fließen?
Brahmaputra + Ganges münden dort ins Meer.

"Extrembeispiel", aber exemplarisch doch für viele andere.
EUR ist gar nicht vom ansteigenden Meer + schmelzenden Gletschern am stärksten betroffen …

re deutlich

"Was erfahren wir im Artikel?

Karten für die Zukunft sind unzuverlässig, weil sie wichtige Aspekte nicht berücksichtigen und Prognosen ebenso."

Eigentlich sagt der Artikel sehr deutlich, was die Karte kann und was nicht. Unzuverlässig wird Sie nur bei oberflächlicher Betrachtung/Wiedergabe.

@Tarek 94

Bangladesh ist viel zu arm für einen effektiven Küstenschutz, und fast das gesamte Land Bangladesh besteht aus einem einzigen gigantischen Flussdelta mit kaum nennenswerten landschaftlichen Erhebungen im ganzen Land!

Tote im Bangladesh durch Zyklone:

2007: mindestens 3447, mindestens 300.000 Obdachlose!

1991: 138.000 Tote, 10 Millionen Obdachlose!

1970: 300.000 bis 500.000 Tote, ??? Millionen Obdachlose!

Sie lesen hier völlig richtig, 300.000 bis 500.000 bei einer einzigen(!!) Sturmflut in Bangladesh, in deren Gebiet sturmflutbringende Zyklone SOGAR ziemlich häufig vorkommen!

Und die SOWIESO bettelarmen Einwohner von Bangladesh begraben dann wie üblich(!!) ihre hunderttausenden Toten, bauen ihre Häuser wie üblich(!!) wieder neu auf, bis zum nächsten verheerenden Zyklon, der dann wieder fast das gesamte Land verwüsten wird. Und dann beginnt das Ganze halt wieder wie üblich von vorne!

alles korrekt

die berichterstattung mag falsch sein, die karten sind es nicht.

die karten beruhen auf simplen topologischen daten und die roten gebiete werden völlig korrekt als "land in risk" bezeichnet.

dass man die deiche verstärken könnte und somit die niederlande und hamburg sicher eine weile schützen könnte ist zwar richtig - aber die ersteller dieser karten haben auch nie das gegenteil behauptet.

@ DrBeyer

"Sie vergleichen ernsthaft extreme Blüten der Zivilisation mit dem heutigen Armenhaus der Welt?" Am 04. November 2019 um 16:59 von DrBeyer

Interessanter Ansatz.
Was macht aus einer Blüte der Zivilisation ein Armenhaus und umgekehrt?
(Darf man Armenhaus sagen?)

Es wird so kommen

und noch schlimmer. Auffällig ist doch, dass keiner übers Jahr 2100 hinaus denken mag. Grönland schmilzt ab, und der Wasserstand wird um 8 Meter steigen. Das hat wohl noch 150 oder 200 Jahre Zeit, und bis dahin hilft verschärfter Deichbau. Damit machen sich alle Mut, aber ab einem Punkt X ist es damit vorbei. Es geht immer weiter, und wenn die Antarktis abtaut, liegt die deutsche Küste irgendwann an den Mittelgebirgen. Und auf dem Weg dahin wird es keine Verschnaufpause geben, wo man sich mal für 100 Jahre neu einrichten könnte.

Am 04. November 2019 um 16:06 von dr.bashir

"Die letzte Eiszeit endete vor etwa 10000 Jahren. Seitdem "klingt sie aus". Allerdings in den letzten 30 Jahren viel massiver als in den 10000 Jahren davor. Ist das Ihre These? Tut mir leid, aber das kommt mir extrem unglaubwürdig vor.
Ist das die neueste Theorie um den von menschen gemachten Klimawandel zu leugnen? Neben Sonnenflecken oder was weiß ich sonst noch."

Sorry, aber vielleicht sollten Sie sich ganz einfach an Tatsachen halten, statt irgendwelche Phantasien auf mich zu anzuwenden. Tatsache ist nun einmal, dass steigende Temperaturen auch steigenden Gehalt an CO2 in der Luft bewirken. Aber so bekannte Erkenntnisse müssen wohl von bestimmten Menschen geleugnet werden.

16:39 von schiebaer45 ... 1962 wurden die Deiche...

Welche Illusionen Welt weit - Hamburg oder besser die Elbe hatten vor längerem keinen bedeutenden Tidenhub, vor noch längerer Zeit sind die Menschen aus dem Hamburgischen Finkenwerder per Pedes übet die Elbe, (wo sie heut am tiefsten ist), um ihrem Kirchgang nachzugehen... inzwischen ist durch Ausbaggern und sonstigen Unsinn der Tidenhub auf über drei Meter angestiegen - Deiche werden uns auf Dauer nicht retten udn wenn dann mal was erbricht, das werden wir uns Lachhaftigkeiten wie die große Mandränke zurückwünschen.
Nich Deiche bauen, sondern das Flachland höher legen und gründliche Drainieren, das muss die Forderung bei fortschreitendem Klimawandel sein. - mal sehen, wer die Rechnung zahlt.

Das waren damals Hochkulturen

@04. November 2019 um 16:34 von Marcus2
Wissenschaftler können sich täuschen

"Auch wenn Mojib Latif oft richtig liegt, hier fehlt im der Blick in die Geschichte.
Am Euphrat und Tigris unter Sumerern, Assyrern..., in Ägypten der Phraonen, im China der Kaiser, im Jemen der Sabäer, im Reich der Azteken, bei den Römern... wurden riesige Staudamm-, Kanalisierungs- und Bewässerungsprojekte gestemmt. Die Mittel hat jedes Land. Wenn etwas fehlt dann der Wille."
Sie vergessen, dass der heutige Irak, Jemen oder auch Ägypten zu antiker Zeit Hochkulturen waren. Das ist heute sicherlich nicht mehr der Fall. Die Gründe dafür müssten genauer analysiert werden.

15:53, MolkeHP

>>Oder ist es wieder Industriepolitik ala Merkel.<<

Industriepolitik a la Merkel ist Industriepolitik wie immer und überall im Kapitalismus.

Am 04. November 2019 um 17:22 von Möchteauchmalwa...

"Ebenso könnte man zur Senkung der Zahl der Verkehrstoten auch den theoretischen Teil bei der Führerscheinprüfung wegfallen lassen und stattdessen das Geld in die Weiterentwicklung von Airbags stecken. Das wäre aber ebensowenig zielführend wie eine ausschließliche Konzentration auf die Bekämpfung der Folgen des Klimawandels.
Wie bei jeder ungewünschten Entwicklung ist die einzig sinnvolle Vorgehensweise eine Mischung aus Ursachenbekämpfung und Schadensbegrenzung."

Nun, wie bekämpfen Sie einen Temperaturanstieg bedingt durch das Ausklingen einer Eiszeit, der einen Anstieg des CO2-Gehalts in der Luft hervorruft?

16:14, dr.bashir

>>Aber vermutlich gelingt es Vielen, die Probleme in anderen Teilen der Welt an sich abperlen zu lassen, so lange der Nachschub an Bananen gesichert ist.<<

Gut zugespitzt auf den Punkt gebracht. Danke.

@ Frank von Bröckel

Bangladesh ist tatsächlich wohl der Flächenstaat, der am massivsten von den genannten Veränderungen betroffen ist, und die notwendigen Schutzmaßnahmen kaum alleine stämmen wird können. Daher braucht Bangladesh die Hilfe der internationalen Gemeinschaft.

Aber in den meisten mir bekannten betroffenen Ländern sind die natürlichen Gegebenheiten nicht so krass nachteilig wie in BD. Dort könnte man mit einfachen Küstenschutzmaßnahmen schon viel gewinnen. "Arm" ist hierbei kein Argument. Bei uns hat man auch vor über 600 Jahren mit dem Deichbau angefangen, also zu einer Zeit, wo die Mehrheit der Menschen komplett verarmt war. Aber man hat gemeinschaftlich in die Hände gespuckt und hat nicht erst auf den "Staat" (oder damals den Fürsten) gewartet und "internationale Hilfe" gab es noch weniger.

DAS ist mit das Problem in Afrika und Asien! Man sitzt da wartet darauf, dass der Staat was unternimmt, und wenn nicht, soll gefälligst die internationale Gemeinschaft helfen! Das ist die Realität!

@Royal Tramp

Ihre Ausführungen in dieser Angelegenheit klingen eher witzig, aber haben sehr wenig mit der Realität zu tun!

Zwar verfügt das OHNEHIN bettelarme Bangladesh zwar "NUR" über eine offizielle Küstenlinie von 580 km, tatsächlich ist das gesamte Land in der Realität in Wahrheit ein riesiges Flussdelta, das nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegt!

Und bei vergleichbare Zyklone wie dem im Jahre 1970 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 185 km/h und 10(!) Meter hohen Wellen, müssten die dann fast durchgehende Küstenschutzanlagen schon wirklich gigantische Ausmaße besitzen, um dieses OHNEHIN bettelarme Land vor vergleichbaren Sturmfluten auch dauerhaft zu beschützen!

Wirklich gigantische Ausmaße wohlgemerkt!

16:20, smirker

>>In Thailand wird schon gehandelt
Die Regierung Thailands hat bereits zig Milliarden Euro im Haushalt eingeplant, um den Hochwasserschutz zu verbessern und die Staudammkapazitäten für Dürrezeiten zu erweitern.
So sieht asiatische Realpolitik im Gegensatz zur europäischen Moralpolitik aus!<<

Thailand scheint das Paradies zu sein.

Moralfrei natürlich.

Sehen das die "indigenen" Einwohner des Landes eigentlich ebenso, oder ist das eher die Sichtweise dort lebender wohlhabender Europäer, die ja schon lange dort ihr Privilegiertenparadies bewohnen?

re ex-bayerndödel

"Nun, wie bekämpfen Sie einen Temperaturanstieg bedingt durch das Ausklingen einer Eiszeit, der einen Anstieg des CO2-Gehalts in der Luft hervorruft?"

Ach so, am CO2 Anstieg hat nur die ausklingende Eiszeit schuld?

Und ich dachte schon ...

Ob die Karten

jetzt völlig exakt sind oder nicht, Tatsache ist, bei steigendem Meeresspiegel und weiteren Wetterextremen kann sich jeder selbst denken was passieren wird, fragt sich nur wie lange es dauert. Da hilft auf Dauer weder Deichbau noch irgendetwas anderes, mal abgesehen davon, dass das selbst in D nicht mal eben so gewuppt, sondern erst ewig darüber debattiert wird und wenn es mal angeht Jahrzehnte dauert.

16:28, Tarek94

>>"Das Problem ist, dass in z.B. Bangladesh oder an den afrikanischen Küsten aber vermutlich niemand Deiche bauen wird."

Bangladesh ist eine Demokratie, die Wähler dort bestimmen auf demokratischem Wege selbst, ob Deiche gebaut werden oder nicht. Ratschläge aus Deutschland sind deshalb nicht notwendig.<<

Haben Sie sich mal mit den geologischen, meteorologischen und hydrologischen Gegebenheiten in Bangladesh beschäftigt?

Deichbau an der Nordsee ist einfacher und billiger. Und zwar erheblich.

Bangladesh ist ein sehr armes Land. Demokratische Entscheidungen sind gut und schön, aber Kohle braucht man auch.

17:39 von Duzfreund

«Nicht Deiche bauen, sondern das Flachland höher legen und gründliche Drainieren, das muss die Forderung bei fortschreitendem Klimawandel sein. - mal sehen, wer die Rechnung zahlt.»

Sehr wahrscheinlich werden die Rechnung die Bewohner bergiger Regionen zahlen müssen, wenn man ihnen "zum Höher-Legen des Flachlands" die Berge weg baggert, und das Gestein an die Küsten schafft.

Wo nimmt wer sonst das Material zum Auffüllen an den Küsten in DEU her? Wenn nicht aus den Alpen, dem Schwarzwald, dem Harz, …

Man könnte den Brocken abtragen. Der steht eh so dumm vereinzelt rum, und passt auch gar nicht so recht in den Rest der umgebenden Landschaft …

re tada

"@karwandler

"Staudammprojekte allerdings ist Unsinn."Am 04. November 2019 um 16:53 von karwandler

Tatsächlich?
Wie nennt man denn das Verfahren, bei dem Schluchten verschlossen werden, um Wasser zu stauuen (Fluss- und Regenwasser), um später genug Wasser für die Trockenzeit zu haben?"

Damit Sie sich noch mal orientieren können, es ging um diese Behauptung:

"Am Euphrat und Tigris unter Sumerern, Assyrern..., in Ägypten der Phraonen, im China der Kaiser, im Jemen der Sabäer, im Reich der Azteken, bei den Römern... wurden riesige Staudamm-, Kanalisierungs- und Bewässerungsprojekte gestemmt."

Jetzt bitte ein riesiges Staudammprojekt aus dem genannten Bereich. Name genügt und Höhe der Staumauer.

16:06 von dr.bashir

Ist das die neueste Theorie um den von Menschen gemachten Klimawandel zu leugnen? Neben Sonnenflecken oder was weiß ich sonst noch.

100 Punkte !
Tatsächlich gehört die Eiszeit, der plötzlich eingefallen ist, dass sie noch ausklingen muss, zu den `Thesen´ der AfD.
Zusammen mit `Sonne´ und Erdachse. Und diversem anderem esoterisch angehauchten Kram.
https://www.afd-fraktion-lkharburg.de/index.php/klimafrage/

Achtung Ironie!

Wenn wir einfach Prognosen zu Klimaänderungen, Meeresspiegelanstieg, etc. ignorieren, dann passiert auch nichts!
Einfach nicht hinhören, bzw. wegschauen, so hat das die letzten 25 Jahre geklappt, warum nicht noch bis ans eigene Lebensende?

um 17:39 von Duzfreund

"" Nicht Deiche bauen, sondern das Flachland höher legen und gründliche Drainieren, das muss die Forderung bei fortschreitendem Klimawandel sein. - mal sehen, wer die Rechnung zahlt.""
#
Da Hamburg eine Hafenstadt ist und die Wirtschaft mit all den Arbeitsplätzen davon abhängt müssen Deiche gebaut und erhöht werden. Natürlich gebe ich Ihnen Recht das kann nicht immer so weitergehen. Hamburg hätte auch in Cuxhaven noch die Möglichkeit einen Tiefsee Hafen zu bauen. Das Stückgut müsste dann eben mit der Bahn nach Hamburg gefahren werden. Wäre eine Ausweislösung.

Genau das ist das Problem ...

... auch Deiche halten nicht endlos Wassermassen stand, sind enorm aufwendig und teuer im Unterhalt und lasen sich vor allem nicht endlso erhöhen. Auch wenn eine steigender Meeresspiegel die reichen Länder nicht als erstes treffen wird, ist unser Küstenschutz weder technisch, noch finanziell noch sozial endlos machbar. Wenn vielleicht auch nicht 2050, irgendwann heißt es dann eben auch in HH, HB oder Rotterdam Land unter.
Aber bis dahin sind Hunderte Millionen Menschen in ärmeren Ländern längst ertrunken!

7:18, Tada

>>@karwandler
"Staudammprojekte allerdings ist Unsinn."Am 04. November 2019 um 16:53 von karwandler

Tatsächlich?
Wie nennt man denn das Verfahren, bei dem Schluchten verschlossen werden, um Wasser zu stauuen (Fluss- und Regenwasser), um später genug Wasser für die Trockenzeit zu haben?

Bitte um Antwort.<<

Talsperre.

Davon gibt es viele hunderte in Deutschland.

@16:28 von Tarek94

Bangladesh ist eine Demokratie, die Wähler dort bestimmen auf demokratischem Wege selbst, ob Deiche gebaut werden oder nicht.

Genauso, wie die Wähler dort selbst bestimmen, ob die Arbeiterinnen in den Textilfabriken gerecht entlohnt und der Arbeitsschutz eingehalten wird?

Machen wir uns nichts vor. Die Handlungsfreiheit von bitterarmen Staaten wie Bangladesh ist extrem eingeschränkt.

@ DrBeyer

"Sie vergleichen ernsthaft extreme Blüten der Zivilisation mit dem heutigen Armenhaus der Welt? Der Vergleich scheint mir sehr zu hinken... "

Nein, der Vergleich ist völlig zutreffend, denn weder bezogen auf die Menschenkraft noch auf den Stand der Technologie bezogen, können es selbst die blühendsten Hochkulturen mit den ärmsten Ländern der heutigen Welt aufnehmen. Wie denn auch? Inwiefern waren z.B. die 4 Mio. Babylonier 1500 v.Chr. "weiter entwickelt" als die heute 40 Mio. Iraker? Und an Baggern und etlichem technischem Gerät mehr mangelt es im Irak auch nicht. Und das ist jetzt nur auf den Irak bezogen. Gilt praktisch für alle betroffenen armen Länder.

In jeglicher Hinsicht sind die Länder und auch die Menschen besser ausgestattet, um so ein Generationenprojekt in Angriff zu nehmen, als unsere Vorfahren zu jedweder Zeit. Und trotzdem schaffen es die "modernen Menschen" nicht, sowas auf die Beine zu stellen? Man muss halt einfach mal anfangen und die Schippe in die Hand nehmen!

17:18 von Tada

«Wie nennt man denn das Verfahren, bei dem Schluchten verschlossen werden, um Wasser zu stauuen (Fluss- und Regenwasser), um später genug Wasser für die Trockenzeit zu haben?»

"Schluchten verschließen" nennt der Volksmund "Staudämme bauen".

Müssen aber erst einmal Schluchten vorhanden sein.
Bevor wer welche verschließen kann.

Sind bspw. in ÄGY, in den NL, in Bangladesh aber keine Schuchten vorhanden. In vielen weiteren Ländern eben so wenige. Wenige bis gar keine Schluchten zum Verschließen …

"Die Schlucht am Nil" verschließt gegenwärtig im Bau ÄTH. Was ÄGY gar nicht behagt. Sieht man dort doch gravierende Auswirkungen auf den Wasserstand des Nils + die heimische Landwirtschaft auf sich zukommen.

"Schluchten verschließen" wurde erst möglich, nachdem Die Alten Römer mit dem Baustoff "Pozzolan" den Vorläufer des heutigen Betons erfanden, der auch unter Wasser aushärtete + stabil blieb.

Hätten Die Alten Ägypter Schluchten gehabt.
Hätten sie aber gar nicht verschließen können …

17:39, ex_Bayerndödel

>>Am 04. November 2019 um 16:06 von dr.bashir
"Die letzte Eiszeit endete vor etwa 10000 Jahren. Seitdem "klingt sie aus". Allerdings in den letzten 30 Jahren viel massiver als in den 10000 Jahren davor. Ist das Ihre These? Tut mir leid, aber das kommt mir extrem unglaubwürdig vor.
Ist das die neueste Theorie um den von menschen gemachten Klimawandel zu leugnen? Neben Sonnenflecken oder was weiß ich sonst noch."

Sorry, aber vielleicht sollten Sie sich ganz einfach an Tatsachen halten, statt irgendwelche Phantasien auf mich zu anzuwenden. Tatsache ist nun einmal, dass steigende Temperaturen auch steigenden Gehalt an CO2 in der Luft bewirken. Aber so bekannte Erkenntnisse müssen wohl von bestimmten Menschen geleugnet werden.<<

Aha.

Der CO2-Gehalt der Luft steigt wegen der Erwärmung?

Diese bekannte Erkenntnis war mir bisher nicht bekannt.

Ist es auch eine bekannte Erkenntnis, daß durch Verbrennen fossilen Kohlenstoffs der CO2-Gehalt der Luft sinkt?

Wasserniveau ist nicht Menschengemacht

guckt man in sehr alte Karten, so waren vor Jahrmillionen beispielsweise die Philippinen keine Inseln sondern für Mensch und Tiere vom asiatischen Festland begehbar. Der CO2 Gehalt war zu der Zeit über viermal so hoch wie heute.
Mensch glaubst du wirklich dass du die Naturgewalten zähmen kannst?

04. November 2019 um 15:53 von MolkeHP

"Wann wird eine Karte
erstellt die darstellt welche Umweltschäden durch die Produktion von E-Autos hervorgerufen werden."

Wann wird eine Karte erstellt, die die reellen Naturschäden durch die Ölförderung verursacht wird?Davon wird seltener geredet als über die bösen Batterien.Auch ungern wird darüber geredet wieviel Wasser durch Fracking und Ölsandförderung verunreinigt (und unbrauchbar) wird.Dass insbesondere die Braunkohleförderung durch die Offenlegung des Bodens sehr viele Giftstoffe in die freie Natur abgibt. Tiefenförderung bringt übrigens auch immer radioaktives Material nach oben (Öl, Steinkohle).
Bei der Lithiumerzeugung verdampft das Wasser größtenteils was natürlich ein Problem ist in einer Gegend mit wenig Niederschlag ist. Gigantische Kondensatoren über die Anlagen basteln und schon ist dieses Problem kleiner.

Ihr und mein Beitrag hat hier übrigens nichts mit dem Artikel zu tun, aber da die TS schon ihren Beitrag durchgelassen hat, hoffe ich, dass meiner auch durchkommt.

@17:03 von RoyalTramp

Was heißt hier: Mittel? Das ist doch totaler Quatsch! Sand gibt es überall, den es zum Deichbau bräuchte. Das wäre schonmal ein Anfang.

Einfach ein paar Tausend Arbeiter mit Spaten auszustatten und Sand schaufeln lassen? Ich glaube, ein kleines bisschen komplizierter ist Hochwasserschutz dann doch.

Nur zum Vergleich: Das Delta-Projekt in den Niederlanden hat laut Wikipedia 6 Milliarden Gulden gekostet.

@15:36 von Barthelmus

"Hier sind die Niederländer weltweit führend. Durch Eindeichung und anschließende Trockenlegung entstanden landwirtschaftlich nutzbare Flächen.
Heute leben mehr als 300.000 Menschen auf dem einstigen Meeresgrund in der Provinz Flevoland."

Ja, die Aktivitäten der Niederländer haben auch mich schwer beeindruckt. Deutschland ist mir der Elbvertiefung - zumindest teilweise - noch in der Phase der Gefahrenvergrößerung.

Nochmal:wer schlau ist trifft Vorsorge

und baut Deiche u.v.a. Es sei denn, man nimmt die Prognosen nicht ernst. Wer aber meint, die Höhe der CO2-Steuer in D oder der CH sei entscheidend, der hat sich eh schon lang aus dem Kreis der Ernst zu Nehmenden verabschiedet. Oder es geht ihm/ihr um ganz andere Ziele

17:40, zöpfchen

>>Sie vergessen, dass der heutige Irak, Jemen oder auch Ägypten zu antiker Zeit Hochkulturen waren. Das ist heute sicherlich nicht mehr der Fall. Die Gründe dafür müssten genauer analysiert werden.<<

Das wurde schon vor langer Zeit genauer analysiert. Von Historikern.

Was die analysiert haben, das lernt man im Geschichtsunterricht.

Viele haben da aber gepennt oder geschwänzt.

@15:53 von MolkeHP

Wann wird eine Karte
erstellt die darstellt welche Umweltschäden durch die Produktion von E-Autos hervorgerufen werden.
Davon redet kein Mensch auch nicht die besonders aktiven Klimaschützer und schon garnicht die Bundesregierung auch nicht die Presse.
Ausnahmen bestätigen die Regel:
Auszug aus den Nachtrichten von ARD bitte selbst nachlesen.

Das stimmt nicht ganz. Über Umweltschäden, die durch die Produktion von E-Autos hervorgerufen werden, habe ich schon viel (und lange vor der ARD) gelesen. Wer allgemein an Wissenschaft interessiert ist, ist auch diesbezüglich bestens informiert.

@ ex_Bayerndödel

Zum gefühlten 1 millionsten Mal:

Es geht nicht darum, den Temperaturanstieg zu bekämpfen, denn den kann man nicht verhindern, da dem u.a. auch natürliche Ursachen zugrunde liegen, auf die wir keinen Einfluss haben, wohl aber auf den anthropogenen Einfluss.

Darum geht es auch beim Klimaschutz nicht! Sondern es geht darum, den Temperaturanstieg so moderat wie irgend möglich zu halten, dass die Konsequenzen, die sich daraus ergeben noch irgendwie mit unseren gegenwärtigen Mitteln und Ressourcen beherrschbar sind.

Was verstehen Sie daran nicht? Und was stört Sie daran so vehement?

@17:39 von ex_Bayerndödel

Sorry, aber vielleicht sollten Sie sich ganz einfach an Tatsachen halten, statt irgendwelche Phantasien auf mich zu anzuwenden. Tatsache ist nun einmal, dass steigende Temperaturen auch steigenden Gehalt an CO2 in der Luft bewirken. Aber so bekannte Erkenntnisse müssen wohl von bestimmten Menschen geleugnet werden.

Erst wollte ich was zu Ihren Kommentaren hier schreiben, aber ich glaube, das kann ich mir sparen. Die sprechen einfach für sich.

@ex_Bayerndödel

Sie schrieben: "Nun, wie bekämpfen Sie einen Temperaturanstieg bedingt durch das Ausklingen einer Eiszeit, der einen Anstieg des CO2-Gehalts in der Luft hervorruft?"
.
Das sind Ammenmärchen, die Sie hier verbreiten. Es gibt KEINE wissenschaftliche Argumentation, die begründen könnte, warum die Temperatur ca. 10.000 Jahren warten sollte, um anzusteigen.

@17:50 von Frank von Bröckel

Und bei vergleichbare Zyklone wie dem im Jahre 1970 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 185 km/h und 10(!) Meter hohen Wellen, müssten die dann fast durchgehende Küstenschutzanlagen schon wirklich gigantische Ausmaße besitzen,

Und weil es gelegentlich derartige Unwetter gibt, gegen die man mit einfachen Mitteln nichts erreichen kann, macht man gleich gar nichts? Das scheint mir nicht die richtige Einstellung zu sein.

ex_Bayerndödel 17:39 & 17:45

"Tatsache ist nun einmal, dass steigende Temperaturen auch steigenden Gehalt an CO2 in der Luft bewirken. Aber so bekannte Erkenntnisse müssen wohl von bestimmten Menschen geleugnet werden."

Tatsache ist nun einmal, dass es Korrelation und Kausalität gibt. Und eine Kausalität einfach umzudrehen ist natürlich eine einfache Methode, um gesicherte Tatsachen zu ignorieren, aber das machen auch nur bestimmte Menschen. Und als nächstes kommt dann "Auch der Mensch atmet CO2 aus"

@ 17:39 von ex_Bayerndödel

„ Tatsache ist nun einmal, dass steigende Temperaturen auch steigenden Gehalt an CO2 in der Luft bewirken.“

Sie schaffen es erneut, mich zu verblüffen, indem Sie mal eben Ursache und Wirkung vertauschen. Also wenn ich Sie richtig verstehe, dann steigt die Temperatur sowieso, weil die Eiszeit ausklingt und die Erhöhung der CO2-Konzentration ist eine Folge des Temperaturanstiegs. Nicht etwa die Verbrennung fossiler Rohstoffe erhöht den CO2-Gehalt.

Ganz ehrlich - da sind mir die Sonnenflecken als Ursache noch lieber. Die Theorie lässt zumindest nicht mit Schulwissen aus der Mittelstufe widerlegen.

@16:07 von karwandler

Wäre es nicht sinnvoller mal nachzudenken, ob das denn mit Entweder-Oder zu lösen ist?

Die notwendigen Ressourcen sind nur einmal vorhanden. Entweder, sie werden in Vorsorge vor den Folgen des Klimawandels investiert, oder in den Versuch, den Klimawandel aufzuhalten. Oder man teilt sie auf und sie reichen weder für das eine noch für das andere.

Ich persönlich wäre dafür, sie in die Vorsorge zu investieren, denn das scheint mir effektiver zu sein, als den Klimawandel vielleicht möglicherweise fast aufhalten zu wollen - und es dann wahrscheinlich doch nicht zu schaffen.

Am 04. November 2019 um 17:54 von karwandler

"Ach so, am CO2 Anstieg hat nur die ausklingende Eiszeit schuld?
Und ich dachte schon ..."

Nun, die ausklingende Eiszeit ist ein Faktor, der oft geleugnet wird. Also, ein bisschen weiterdenken, ist immer von Vorteil.

18:20, Nebellicht

>>Wasserniveau ist nicht Menschengemacht
guckt man in sehr alte Karten, so waren vor Jahrmillionen beispielsweise die Philippinen keine Inseln sondern für Mensch und Tiere vom asiatischen Festland begehbar. Der CO2 Gehalt war zu der Zeit über viermal so hoch wie heute.
Mensch glaubst du wirklich dass du die Naturgewalten zähmen kannst?<<

Und schaut man in noch ältere Karten, dann waren Afrika, Europa und Amerika ein einziger Kontinent, der den Südpol bedeckte. Da konnten Mensch und Tier zu Fuß von Frankfurt nach Chicago laufen.

Was das aber jetzt genau mit dem Einfluss des Menschen auf die heutige Welt zu tun haben soll, das erschließt sich mir nicht so richtig.

@18:19 von fathaland slim

Der CO2-Gehalt der Luft steigt wegen der Erwärmung?

Die Korrelation funktioniert in beide Richtungen. Ich halte es für eine grobe Vereinfachung, lediglich die Korrelation zwischen Kohlendioxidanteil der Atmosphäre und der Temperatur zu betrachten, dafür sind die Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre und Temperatur viel zu komplex.

Ist es auch eine bekannte Erkenntnis, daß durch Verbrennen fossilen Kohlenstoffs der CO2-Gehalt der Luft sinkt?

Wer hat das jemals behauptet?

Übrigens gab es im Laufe der Zeit auch durchaus Erwärmungen ohne begleitende Kohlendioxidanstiege, und ebenso umgekehrt Änderungen des Kohlendioxidgehalts der Atmosphäre ohne entsprechende Änderungen der Temperatur.

Am 04. November 2019 um 18:19 von fathaland slim

"Der CO2-Gehalt der Luft steigt wegen der Erwärmung?
Diese bekannte Erkenntnis war mir bisher nicht bekannt.
Ist es auch eine bekannte Erkenntnis, daß durch Verbrennen fossilen Kohlenstoffs der CO2-Gehalt der Luft sinkt?"

Leider kann ich mit dieser von Ihnen ins Spiel gebrachten Erkenntnis nicht dienen, aber Sie sollten ein bisschen mehr Literatur nutzen, dann wird auch Ihnen der Zusammenhang zwischen steigender Temperatur und CO2-Gehalt bewusst werden. Durch steigende Temperaturen geht CO2, welches im permanent gefrorenen Boden gebunden ist, in die Atmosphäre über. Ich dachte, dies sei Ihnen bewusst ... aber scheinbar unterliege ich hier einer weiteren Täuschung.

17:56 von fathaland slim

«Haben Sie sich mal mit den geologischen, meteorologischen und hydrologischen Gegebenheiten in Bangladesh beschäftigt?
Deichbau an der Nordsee ist einfacher und billiger. Und zwar erheblich.»

Mit dem weit ausgedehnten Mangroven-Sumpf-Gebiet der "Sunderbans" an der Küste hat Bangladesh den besten denkbaren natürlichen Schutz gegen Flutwellen + Überschwemmungen vom Meer her.

Schutzwälle, Deiche, Dämme kann man da gar nicht errichten. Könnte / täte man es dennoch. Baute man dann andererseits "Wälle" gegen die (Monsun) Fluten, die im Flussdelta von Ganges + Brahmaputra "ins Meer fließen wollen".

Auch "der genialste" Wasserbauer aus den NL oder aus JAP (den beiden führenden Nationen darin, in dieser Reihenfolge) könnte in Bangladesh keinen Küsten-Hochwasser-Schutz verwirklichen. Der in dem Maße schützt, wie manche meinen, dass er schützen könne + müsse. Aber nicht schützt, weil Bangladesh die Hände in den Schoß der Untätigen legt.

Auch nicht mit Gold könnte das irgendwer bezahlen …

Überflutungen: Karten mit eingeschränkter Aussagekraft

Lieber Royal Tramp, Sie schreiben da sehr optimistisch :"Was heißt hier: Mittel? Das ist doch totaler Quatsch! Sand gibt es überall, den es zum Deichbau bräuchte. Das wäre schonmal ein Anfang."
Meine Meinung dazu :
Bitte befragen Sie mal einen (wirklichen!) Fachmann ob beispielsweise der Sand der riesigen afrikanischen Wüsten zum Betonieren =>geeignet<= ist.......
Sie werden erstaunt sein über die Antwort....

Deichbau und Wasserpegel und Eiszeit

Deichbau ist nicht so einfach. Nur irgendwas da hin schaufeln reicht nicht. Dann sind die „Deiche“ bei der ersten Sturmflut dahin. Wie man ein Flussdelta eindeichen soll ist mir eh schleierhaft.
Die angegebenen Flächen sind ja auf noch moderate Pegelstände bezogen. Derzeit werden alle Prognosen der Eisschmelze regelmäßig von der Realität überholt. Wenn alles geschmolzen ist sind wir bei 70 bis 80m.
Also müssen an den Küsten in den nächsten Jahrhunderten Mittelgebirgsketten an Deichen aufgehäuft werden, wenn das Land bewahrt werden soll.
Die einzige Eiszeit die im Moment ausläuft ist die von der Eisdiele. Die machen jetzt zum großen Teil zu. Aber die Saison wird länger. Dass die menschgemachte Erwärmung weitere CO2- und Methanemissionen nach sich zieht ist klar, aber das ist nur eine Folge der massenweisen Verbrennung von fossilen Brennstoffen. Der physikalische Zusammenhang ist nun wirklich nicht kompliziert. Das immer noch so viel Unsinn unterwegs ist, ist ein Armutszeugnis.

@17:59 von karwandler

Jetzt bitte ein riesiges Staudammprojekt aus dem genannten Bereich. Name genügt und Höhe der Staumauer.

So genau kann ich keine nennen, aber die Hauptstadt der Azteken, das heutige Mexico City, lag in einem aufgestauten See (https://bit.ly/2qokc5K). Ansonsten würden mir noch Kambodscha (https://bit.ly/2pwssR4) und Ceylon (https://bit.ly/34pwlFW) als Beispiele für absichtlich aufgestaute Gewässer einfallen.

Immer wieder erstaunlich, was

Immer wieder erstaunlich, was Menschen für einen Aufwand betreiben, um Offenkundiges pauschal abzustreiten. Die Erde ist überraschenderweise ein Ökosystem. Wenn man es fortlaufend zerstört, geht es kaputt. Wenn einer die letzten Bäume in seinem Garten umhaut, damit der Grill nicht ausgeht und in den Pool pullert, weil es zu weit zum Klo ist und sich dann wundert, daß es bei Sonnenschein nicht mehr so ein Flair hat, ist man zu Hause bei Klimaskeptikern und dann verstehe ich das immer noch nicht, was sie davon haben mit ihren die geringste Verantwortung ablehnenden Argumenten

18:52, riewekooche

>>@18:19 von fathaland slim
"Der CO2-Gehalt der Luft steigt wegen der Erwärmung?"

Die Korrelation funktioniert in beide Richtungen. Ich halte es für eine grobe Vereinfachung, lediglich die Korrelation zwischen Kohlendioxidanteil der Atmosphäre und der Temperatur zu betrachten, dafür sind die Wechselwirkungen zwischen Atmosphäre und Temperatur viel zu komplex.<<

Sie erklären einfach eine Kausalität zur Korrelation, und dann passt es. Chapeau!

>>Übrigens gab es im Laufe der Zeit auch durchaus Erwärmungen ohne begleitende Kohlendioxidanstiege, und ebenso umgekehrt Änderungen des Kohlendioxidgehalts der Atmosphäre ohne entsprechende Änderungen der Temperatur.<<

Die Klimageschichte der Erde ist besser erforscht, als Sie denken. Inklusive ihrer Korrelationen und Kausalitäten.

18:52, ex_Bayerndödel

>>Leider kann ich mit dieser von Ihnen ins Spiel gebrachten Erkenntnis nicht dienen, aber Sie sollten ein bisschen mehr Literatur nutzen, dann wird auch Ihnen der Zusammenhang zwischen steigender Temperatur und CO2-Gehalt bewusst werden. Durch steigende Temperaturen geht CO2, welches im permanent gefrorenen Boden gebunden ist, in die Atmosphäre über. Ich dachte, dies sei Ihnen bewusst ... aber scheinbar unterliege ich hier einer weiteren Täuschung.<<

Sie verwechseln CO2 mit Methan.

Ein bestimmter Club prognostizierte das

baldige Massensterben der Menschheit durch Hungersnöten wegen der Klimaerwärmung und die vollständige Erschöpfung des Erdöl und anderen natürlichen Ressourcen.

Aber was ist tatsächlich passiert?

Es sind fast 50 Jahre vergangen und nichts von dem ist eingetreten.
Die Lebensmittelproduktion ist so hoch wie noch nie und wir schwimmen in Erdöl.

Bereits in den 1930er Jahre wurden die gleichen drohenden Katastrophen verkündet, die jahrzehntelang wiederholt wurden, scheinbar unbeeindruckt vom Nichteintreffen dieser.

"Alle Gletscher im Osten Grönlands schmelzen rapide dahin", schrieb man 1939.

Was ist passiert? Nichts!

Ende der 1980er Jahre begann die globale Erwärmung und das Schmelzen des Polareises auf einer katastrophalen Skala vorhergesagt und der damit verbundene Anstieg des Meeresspiegels.

Der Wald stirbt!

Klimakatastrophen stehen heute auf dem Programm

Küste von HH versinkt, aber auch NL.
Ist mir bekannt seit den 70/80er Jahren!

Ach, in 2050 ist es so weit?!

Ja, ja

18:21 von Anna-Elisabeth

@15:36 von Barthelmus: «Hier sind die Niederländer weltweit führend.»

«Ja, die Aktivitäten der Niederländer haben auch mich schwer beeindruckt.»

Die Niederländer waren schon vor Jahrhunderten die weltweit versiertesten "Wasserbauer" bei Entwässerung, Eindeichung, Hochwasserschutz.

Wasserbauer aus den NL waren in der Zeit, als JAP sich selbst gewählt von der Außenwelt abschottete (1603-1850) so gut wie die einzigen Ausländer, die man bewusst ins Land einlud.

Stand + steht man auch dort vor ständigen großen Herausforderungen.
Was den Hochwasserschutz angeht. Der führende WB aus den NL sagte bei seiner 1. Inspektion in den Bergen in JAP zu den geplanten Projekten:

«Das sind keine Flüsse ! Das sind Wasserfälle !»

Gebaut hat man dennoch damals gemeinsam. Heute baut JAP alleine.

Von 2000-2016 das Projekt "Hochwasserschutz Tokyo". Gegen Wellen + Tsunamis + steigenden Meeresspiegel + aus den Bergen zurück laufendes Wasser der Flüsse.

Kostete umgerechnet ca. 20 Mrd. Euro …

Das wäre doch eine sinnvolle Aufgabe

für die UN, den Küstenschutz voranzubringen und armen Staaten bei der Finanzierung beizustehen. Ähnlich wie die großen Impfkampagnen, die ja große Erfolge zeigten. Oder traut sich die UNO praktizierte Hilfe nicht mehr zu und beschränkt sich auf Verbreitung düsterer Szenarien? Geldgeber würden sich bestimmt finden. Angefangen von Rockefeller-Stiftungen über Clinton-Stiftungen und ehemalige Vizepräsidenten

17:22 von rasenheizung

Was für eine Milchmädchenrechnung!

Vermutlich zählt keiner 2 und 2 zusammen, weil es kompletter Unsinn ist.

Gehen sie mal vereinfacht davon aus, dass die Fläche, die vom Meer bedeckt ist, so groß ist wie die Landfläche.

Dann müssen sie für das Vermeiden von einem Meter Meeresspiegelerhöhung auf allen Landflächen einen Meter Wasser stapeln.

Den Rest der "Hochrechnung" kriegen Sie hoffentlich selbst hin ...
///
*
*
Deshalb bezahlt die Rentnergeneration in den norddeutschen Küstenländern neben der Grundsteuer auch schon einigejahre eine darauf basierende Deichabgabe zu deren Ertüchtigung und Erhöhung.
*
Aber das ist wegen der Panikmache wohl nicht zur Veröffentlichung geeignet.

In diesem Artikel der `Zeit´

In diesem Artikel der `Zeit´ wird u.a. dargestellt, was Überflutungen an weiteren Folgen nach sich ziehen. Es stehen ja nicht nur Keller unter Wasser.
Es geht z.B. auch um den steigenden Salzgehalt in den Böden und im Grundwasser.
Überhaupt ist der Artikel recht interessant.
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-
09/sonderbericht-klimawandel-ipcc-report-
ergebnisse-weltklimarat-klimaschutz

@ Tarek94

Zitat: "Bangladesh ist eine Demokratie, die Wähler dort bestimmen auf demokratischem Wege selbst, ob Deiche gebaut werden oder nicht..."

Zunächst mal ist Bangladesh eines der ärmsten Länder der Welt, was Milliardenprojekte wie gross angelegte Deiche ziemlich unmöglich macht. Über welche Deiche sollen die Wähler denn abstimmen, wenn das Geld nicht mal für Schulen und Krankenhäuser reicht.

Dann ist Bangladesh auch noch eine der korruptesten Gesellschaften der Welt. Ich habe das als Seemann mehrmals besucht und konnte mir ein (wenn auch zugegeben oberflächliches) Bild aus erster Hand machen. In dem Land läuft absolut nichts, ohne dass die entsprechenden Stellen vorher gehörig geschmiert werden.

Von wegen Demokratie.

"Ratschläge aus Deutschland sind deshalb nicht notwendig."

Aber Ratschläge, die so tun, als ob Bangladesh genau funktioniert wie Deutschland, sind auch nicht notwendig.

Am 04. November 2019 um 18:59 von ottokar

"Die einzige Eiszeit die im Moment ausläuft ist die von der Eisdiele."

Einfach einmal mit der Erdgeschichte, nicht nur in den letzten 150 Jahren beschäftigen, dann kommt auch die Erkenntnis.

@ dr.bashir

Zitat: "Das Problem ist, dass in z.B. Bangladesh oder an den afrikanischen Küsten aber vermutlich niemand Deiche bauen wird."

Volle Zustimmung! Die erste Klimawandel Diskussion in der UNO fand bereits in den 90er Jahren statt. Damals schwärmte der russische UN-Botschafter noch davon, welch grosse ökonomische Vorteile eine wärmere Welt (vor allem ein esfreies Nordmeer) hätte. Als er sagte: "und wenn der Meeresspiegel zehn Meter steigt, bauen wir die Deiche eben zehn Meter höher", stand der Botschafter der Malediven auf und erwiderte: "Darf ich Sie darauf hinweisen, dass der höchste Berg meines Landes vier Meter hoch ist."

Zitat: "Aber vermutlich gelingt es Vielen, die Probleme in anderen Teilen der Welt an sich abperlen zu lassen, so lange der Nachschub an Bananen gesichert ist."

Da haben Sie leider recht!

Am 04. November 2019 um 17:18 von Tada

"Wie nennt man denn das Verfahren, bei dem Schluchten verschlossen werden, um Wasser zu stauuen (Fluss- und Regenwasser), um später genug Wasser für die Trockenzeit zu haben?
Bitte um Antwort.
(Strom hat man damals damit natürlich nicht erzeugt.)"

Sie haben Recht.

Das kennt man schon lange und nennt sich Talsperre.
Wasserkraftwerk ist das Stichwort.

Talsperren (Plural) und Wasserkraftwerke gibt es sogar auf dem platten Land in Ostfriesland.

RWE betreibt sogar Kundeninformation (Werbung ) damit.

Strom erzeugt man damit auch.
Allerdings erst seit fast 100 Jahren.

@riewekooche

">>Der CO2-Gehalt der Luft steigt wegen der Erwärmung?<<

Die Korrelation funktioniert in beide Richtungen."

Sie verwechseln Korrelation mit Kausalität.

Bei einer Korrelation geht es primär nicht um Ursache-Wirkung, sondern um Statistik.

Bei Kausalität dagegen geht es um Ursache und Wirkung.

@ schabernack

Stimme allem, was sie geschrieben haben zu. Dass ein Deich die Fluten des Ganges und Brahmaputra nur noch schlimmer machen würde ist logisch, aber weitgehend unbekannt. Danke für diese Erklärung!

Und ja, auch das stimmt beinahe: "Mit dem weit ausgedehnten Mangroven-Sumpf-Gebiet der "Sunderbans" an der Küste hat Bangladesh den besten denkbaren natürlichen Schutz gegen Flutwellen + Überschwemmungen vom Meer her."

Leider muss man sagen "HATTE Bangladesh den besten denkbaren natürlichen Schutz..."

Grosse Teile der tausend Jahre alten Mangrovenwälder sind abgeholzt worden und die Küste ist heute flächendeckend mit industriell bewirtschafteten Garnelenfarmen uberwuchert. Garnelen sind DAS Exportgut Bangladeshs, wir haben schon vor 20 Jahren ganze Schiffsladungen von dort abgefahren. Der statistische Zusammenhang zwischen dem zunehmenden Garnelenexport und wachseden Flutschäden ist unübersehbar.

@Royal Tramp

"@ DrBeyer
>>Sie vergleichen ernsthaft extreme Blüten der Zivilisation mit dem heutigen Armenhaus der Welt? Der Vergleich scheint mir sehr zu hinken...<<

Nein, der Vergleich ist völlig zutreffend, denn weder bezogen auf die Menschenkraft noch auf den Stand der Technologie bezogen, können es selbst die blühendsten Hochkulturen mit den ärmsten Ländern der heutigen Welt aufnehmen."

Darum geht es aber nur sekundär. Die Pyramiden von Gizeh wurden vor einigen tausend Jahren gebaut, als die Technologie noch nicht ganz so weit war wie heute.

Das Entscheidende ist das Geld. Die Pyramiden konnten nur gebaut werden, weil genug Geld da war. Und in den von dem User genannten Hochkulturen war (jedenfalls relativ zum damaligen Durchschnitt) viel mehr Geld vorhanden als in heutigen armen Ländern.

Und deshalb hinkt der Vergleich auf allen drei Beinen.

re riewekooche

"So genau kann ich keine nennen, aber die Hauptstadt der Azteken, das heutige Mexico City, lag in einem aufgestauten See (https://bit.ly/2qokc5K)."

Nachdem schon der erste Link Ihre Behauptung vom "aufgestauten See" nicht bestätigen konnte habe ich mir die Zeit geschenkt, den anderen auch noch nachzugehen.

Am 04. November 2019 um 19:21 von fathaland slim

"Sie verwechseln CO2 mit Methan."

Ganz und gar nicht, sondern ich weiß, dass nicht nur Methan im Permafrost gebunden ist. Leider gibt es immer wieder Menschen, die für alles eine einfache Lösung sehen, Populisten eben. Ich wusste nicht, dass Sie zu dieser Spezies gehören.

@ex_Bayerndödel

"Am 04. November 2019 um 17:54 von karwandler
>>Ach so, am CO2 Anstieg hat nur die ausklingende Eiszeit schuld?
Und ich dachte schon ...<<

Nun, die ausklingende Eiszeit ist ein Faktor, der oft geleugnet wird. Also, ein bisschen weiterdenken, ist immer von Vorteil."

Ja, diesen Vorteil würde ich Ihnen auch mal empfehlen.
Sie hatten es so formuliert, als wenn nur die ausklingende Eiszeit schuld wäre. Was natürlich völliger Unsinn ist.

Wie groß der Einfluss der ausklingenden Eiszeit ist, ist übrigens noch nicht ganz klar. Es gibt auch Forscher, die nach den Milankovic-Zyklen inzwischen schon wieder mit der nächsten Eiszeit rechnen würden, wenn der Mensch nicht dazwischengegrätscht hätte.

Und was das Leugnen angeht: Kein seriöser Wissenschaftler leugnet die Möglichkeit, dass die möglicherweise noch ausklingende Eiszeit einen Einfluss auf die Erderwärmung haben könnte.

@ fathaland slim

Tut mir leid zu widrsprechen, aber user ex_Bayerndödel hat recht. Die im Permafrost gebundene Biomasse wir bei Erwärmung als Methan UND Kohlendioxid freigesetzt. Die grössere Gefahr kommt vom Methan, da es als Treibhausgas vier mal effektiver ist, als Kohlendioxid, aber in der reinen Masse steigt der Kohlendioxid-Anteil.

Ich will damit auf gar keinen Fall denen helfen, die den Zusammenhang zwischen Kohlendioxid und Klimawandel generell in Frage stellen, aber es ist wichtig, dass wir, die wir die menschgemachte Erwärmung wissenschaftlich begründen wollen und können uns an die Fakten halten. Sonst kommt gleich wieder jemand und sagt: "Alles Panikmache, Nachts ist es auch heute immer noch kälter, als draussen."

Richtige Karten bitte.

Karten mit eingeschränkter Aussagekraft made in the USA.......Natürlich falsch. Deiche sind nicht berücksichtigt worden. Im übrigen auch nicht die Überschwemmungsgebiete der Flüssen. Bekanntlich hat es da in den Niederlanden vor einigen Jahren am Rhein und an der Maas größere Überschwemmungen gegeben die eine Völkerwanderung verursacht haben.

Danke für die Veröffentlichung liebe Tagesschau, aber gibt es da denn keine richtige Veröffentlichung in der EU.
Bitte.

Am 04. November 2019 um 19:29

Am 04. November 2019 um 19:29 von morgentau19

"Was ist passiert? Nichts!"

Ich habe keine Zeit, Ihnen aufzuzählen, was so alles passiert ist und passiert, aber vielleicht sollten Sie mal ein Fenster öffnen, sinnbildlich natürlich und ein bißchen Sauerstoff um den Kopf kann auch nicht schaden.
Unser Planet hat einiges bis jetzt toleriert und es ist nicht der Verdienst dieser ganzen Durchblicker auf dem Sofa, daß er uns noch nicht komplett gekündigt hat.

18:59 von ottokar

«Wie man ein Flussdelta eindeichen soll ist mir eh schleierhaft.»

Wurde doch bereits erklärt, wie man das macht:

Nicht herum lungern. In die Hände spucken.
Sand aufschaufeln. Den gibt es überall.
"Schlimmstenfalls" unter Wasser auf dem Meeresgrund.
Wohl anschließend in Deichform platt trampeln.
Fertig ist der Deich. Und Bangladesh ist gut geschützt.
Oder Hamburg oder …

«Die einzige Eiszeit die im Moment ausläuft ist die von der Eisdiele.»

Eine außergewöhnlich bestens gelungene Formulierung …

17:27 von Frank von Bröckel

ja Bangla Desh
lebten in diesem Land 1950 noch ca, 42 Mill Menschen
sind es aktuell etwa 167 Mill
irgendwo müssen die natürlich auch wohnen
vermute mal dort wo früher kein Mensch gewohnt hätte
in besonders überflutungsgefährdeten Gebieten
das wäre jetzt für mich ein Beispiel menschengemachter Probleme

Riewekooche

sorry, aber in Mexico war es keine Stausee von Menschen erschaffen. Es war andersrum. Der See war zuerst und darauf gründeten die Azteken Tenochtitlan und legten schwimmende Gärten an, um die Bevölkerung zu versorgen. Daher war die Hauptinsel nur über Brücken oder Boote zu erreichen

Eine Frechheit

Diese Berichte sind geschäftsschädigend. Seit Jahrhunderten leben die Niederländer unterhalb des Meeresspiegels. Die Deiche müssen eben erhöht werden. Wenn die Elbe und die Weser nicht ständig vertieft werde, ist auch die Fließgeschwindigkeit in den Flüssen kleiner, auch bei Flut.

Am 04. November 2019 um 18:52 von ex_Bayerndödel

"Durch steigende Temperaturen geht CO2, welches im permanent gefrorenen Boden gebunden ist, in die Atmosphäre über. Ich dachte, dies sei Ihnen bewusst ... aber scheinbar unterliege ich hier einer weiteren Täuschung."

Nein, Sie unterliegen keiner Täuschung.

Die langsamen Freisetzung von CO2 aus Gestein in Form von CO2, durch Vulkanspalten und heißen Quellen, ist riesig.

Die Emissionen liegt zwischen 65 und 319 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr.

Verfeuern von fossilen Brennstoffen führt zu Emissionen von ca. 30 Milliarden Tonnen p.a.

Also nur das 100 fache seit den letzten 100 Jahren.

19:58, ex_Bayerndödel

>>Am 04. November 2019 um 19:21 von fathaland slim
"Sie verwechseln CO2 mit Methan."

Ganz und gar nicht, sondern ich weiß, dass nicht nur Methan im Permafrost gebunden ist. Leider gibt es immer wieder Menschen, die für alles eine einfache Lösung sehen, Populisten eben. Ich wusste nicht, dass Sie zu dieser Spezies gehören.<<

Das Hauptproblem beim Auftauen der Permafrostböden ist das austretende Methan. Davon können Sie auch nicht mit Ihren sattsam bekannten Versuchen der persönlichen Verächtlichmachung ablenken. Sie gehen nach hinten los. Einfache Lösungen biete ich nun wirklich nicht an.

20:03 von DrBeyer

Es gibt auch Forscher, die nach den Milankovic-Zyklen inzwischen schon wieder mit der nächsten Eiszeit rechnen würden, wenn der Mensch nicht dazwischengegrätscht hätte.
.
toll
haben wir also ne Klimakatastrophe sozusagen verhindert
indem wir Massen von CO2 in die Atmosphäre ausstießen
und so einer neuerlichen Eiszeit entkamen :-)

20:12, Sisyphos3

>>17:27 von Frank von Bröckel
ja Bangla Desh
lebten in diesem Land 1950 noch ca, 42 Mill Menschen
sind es aktuell etwa 167 Mill
irgendwo müssen die natürlich auch wohnen
vermute mal dort wo früher kein Mensch gewohnt hätte
in besonders überflutungsgefährdeten Gebieten
das wäre jetzt für mich ein Beispiel menschengemachter Probleme.<<

Ganz Bangladesh ist überflutungsgefährdet. 90% des Landes liegen höchstens einige Meter über dem Meeresspiegel. Menschen haben dort trotzdem immer gelebt, denn das Schwemmland ist sehr fruchtbar.

@19:32 von schabernack

Danke für den interessanten Kommentar.

Gruß
A-E

Es gibt ja offensichtlich Legionen

gut mit Steuergeldern finanzierter Wissenschaftler, die mit mehr oder minder valider Modelle apokalyptische Szenarien verbreiten. Gibt es denn keine Praktiker, die funktionierende Schutzmaßnahmen für die Küsten realisieren ? Oder ist nur Geld für Panik machen vorhanden, für Lösungen aber nicht?

19:42 von Sasquatch

welch grosse ökonomische Vorteile eine wärmere Welt (vor allem ein esfreies Nordmeer) hätte
.
des einen Freud des anderen Leid

brachte man kürzlich ein Beispiel dass die armen Eisbären verhungern,
weil sie wegen des fehlenden Eises nicht mehr an die Robben rankommen - ihrer Beute
wie das wohl die Robben sehen :-)

ex-Bayerndödel (ausklingende Eiszeit??)

Der globale Temperaturanstieg von aktuell ca. 0,3°C pro Jahrzehnt hat nichts mit ihrer "ausklingenden Eiszeit" zu tun. Diese massive (!) Erwärmung in erdgeschichtlich so kurzer Zeit wurde durch die Emission anthropogener Teibhausgase verursacht. Das bestätigen Ihnen auch gerne 97% der Klimawissenschaftler.
Irgendwie benehmen Sie sich hier wie ein Autofahrer, der in der Einbahnstraße allen entgegenkommenden Fahrern empört den Vogel zeigt.

Da habe ich gerade letzte

Da habe ich gerade letzte Woche auf einer Gemeinderatssitzung darauf hingewiesen, bei der Aufstellung neuer Bebauungspläne zu bedenken, dass wir Küstennah leben, und so mit in naher Zukunft Überschwemmungsgebiet sind. Das sollte man doch berücksichtigen und die Pläne nicht genehmigen. Da gab es nur Kopfschütteln bei den politisch Verantwortlichen. Man solle doch nicht jeden Quatsch glauben, der in den Medien steht.

19:54 von Sasquatch / @schabernack

«Leider muss man sagen "HATTE Bangladesh den besten denkbaren natürlichen Schutz...

Grosse Teile der tausend Jahre alten Mangrovenwälder sind abgeholzt worden und die Küste ist heute flächendeckend mit industriell bewirtschafteten Garnelenfarmen überwuchert. Garnelen sind DAS Exportgut Bangladeshs, wir haben schon vor 20 Jahren ganze Schiffsladungen von dort abgefahren. Der statistische Zusammenhang zwischen dem zunehmenden Garnelenexport und wachseden Flutschäden ist unübersehbar.»

Ja, Sie haben sicher Recht.

"Das mit den Garnelen" in Bangladesh war mir gar nicht so bewusst.

Wahrscheinlich waren meine Gedanken beim Schreiben bildlich noch bei den Abenteuerfilmen, die ich als Kind mit Begeisterung über einen Seeräuber / Freiheitskämpfer in den Sunderbans sah.

Selbst den Namen des Films + des Helden habe ich vergessen
(bzw. fällt mir nicht ein).

Für Bangladesh (andere Länder) tragisch, wenn einst bestehender natürlicher Küstenschutz wegen Profitmaximierung nicht mehr ist …

15:43 von ex_Bayerndödel

Wohl wahr, allerdings kann man damit keine neuen Steuern generieren.

20:20 von fathaland slim

Menschen haben dort trotzdem immer gelebt,
.
bestritt ich das
heute halt 170 Mill in den 50ern eben 40 Millionen
und wenn ein Gebiet überflutet wir wo 100 Leute wohnen
oder eben 1.000
macht sich das auch bei den Opferzahlen bemerkbar
übrigens auch in Überschwemmungsgebiete gibt es Ecken wo die Gefahr groß ist
- oder sehr groß - zu ertrinken

@ Werner Krausss

"Die langsamen Freisetzung von CO2 aus Gestein in Form von CO2, durch Vulkanspalten und heißen Quellen, ist riesig."

Völlig richtig. Das ist der Kohlenstoffzyklus, ein Jahrhunderte langer Kreislauf, mit dem Mutter Natur erstaunlich gut klar kommt.

Ich möchte nur ergänzen (nicht widersprechen), dass dieser Zyklus nur dann funktioniert, wenn das Gleichgewicht erhalten bleibt. Wenn das Gleichgewicht kippt, kommt es zur Katastrophe. Dabei ist es egal, ob die Ursache natürlich ist (wie beim Perm-Trias-Massenaussterben vor 250 Mio Jahren) oder Mensch gemacht, wie heute. Wenn eine Wippe auf beiden Seiten mit einer Tonne Gewicht in der Balance gehalten wird, reicht es, wenn sich ein Spatz auf eine Seite der Wippe setzt, um das Ganze zu kippen. Da ist es völlig egal, ob wir das Gleichgewicht mit einer Million Tonnen oder mit einer Milliarde Tonnen beeinflussen. Ich fürchte, wir können das Kippen nicht mehr vermeiden, wir können nur noch beeinflussen, wie schnell wir in den Abgrund rutschen.

15:21 von Hackonya2

meine Güte was für Aussichten !
dann hätten wir womöglich mit Aachen nen Hochseehafen am Atlantik
und müssten zudem die ganzen Franzosen aufnehmen
was sich auf jeden Fall positiv auf unsere Eßkultur hierzulande auswirkt
.... eine echte Herausforderung allerdings die vielen Stellplätze
der Wohnwagen der Holländer
die dann ja auch kommen :-)

@18:20 von Nebellicht

"Mensch glaubst du wirklich dass du die Naturgewalten zähmen kannst?"

Nee, aber wir können aufhören, sie herauszufordern und lernen, im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten mit ihnen zu leben. Und man kann nach weiteren Möglichkeiten suchen, dieses "Miteinander" von Mensch und Natur lebenswert zu gestalten.

@15:53 von MolkeHP

..."Umweltschäden durch die Produktion von E-Autos hervorgerufen werden.
"..."Zitat:Widerstand der lokalen Bevölkerung"

Ja, solche Artikel sind immer ein gefundenes Fressen für Klimawandelleugner. Aber man muss auch die Verhältnismässigkeiten sehen. Die Bevölkerung um die Lithiumvorkommen ist klein und die Landwirtschaft dort auch heute schon minimal und kaum rentabel. Die meisten Leute dort wären froh, wenn dort Lithiumabbau stattfinden würde und sie etwas vom Kuchen abbekommen könnten, dami sie nicht von dem spärlichen Ackerbau leben müssten. Und da hapert es, dass die lokale Bevölkerung nichts abbekommt. Aber das ist nicht die Schuld der Elektroautos, sondern der politischen Gestaltung des Lithiumabbaus. Die Ökosyteme dort machen geben mir eher zu denken. Aber auch das hat Lösungen wie derselbe Artikel aufzeigt. Und die Folgen des Klimawandels wären für die Leute und die Ökosysteme dort viel katastrophaler als jedes abbaubedingtes Problem.

19:58 von karwandler

@riewekooche: «Nachdem schon der erste Link Ihre Behauptung vom "aufgestauten See" nicht bestätigen konnte habe ich mir die Zeit geschenkt, den anderen auch noch nachzugehen.»

Ein anderer der Links geht um Angkor Wat in Kambodscha.
Da ist es auch kein als Talsperre aufgestauter See.

Aber das Bewässerungssystem der Tempelanlagen, das "in aufgestauter Weise" in Seen und Kanälen das Wasser des Mekong zu den unterschiedlichen Zeiten des Wasserstands in gleich bleibendem Maß kanalisiert …

@15:43 von ex_Bayerndödel

"...Schutzmaßnahmen auszugeben, statt den Menschen vorzugaukeln, sie könnten die durch die ausklingende Eiszeit bedingte Klimaerwärmung aufhalten?"

Es gibt sie immer noch. Die Leute die nicht kapieren, oder kapieren wollen, dass die natürlichen Klimaschwankungen und Zyklen schon in die heutigen Klimamodelle einberechnet sind. Das was wir heute an Erwärmung sehen ist MENSCHGEMACHT. Das sagen praktisch alle Studien zu dem Thema. Und diese Studien sind von Menschen gemacht, die etwas vom Thema verstehen und die tatsächlich auch schon von Klimazyklen gehört haben....
Und irgendwelche Gegenmeinungen wir es zu jedem Thema geben. Es gibt auch noch etliche Menschen die allen Ernstes glauben, die Welt sei flach. Aber von solchen Randmeinungen sollten wir nicht unser Handeln abhängig machen.

20:12 von melancholeriker

Bitte, bitte nennen sie doch mal einige der Klaimakatastrophen, die seit einigen Jahrzehnten vom Club of Rome und den heutigen Grünen vorausgesagt wurden und tatsächlich eingetoffen sind!

Ich verbuche das alles als Panikmache, als Angstmacherei.

Damit kann ein Volk besser regiert werden.

Wo ist denn HH unter Wasser?
So weit ich mich erinnere, sollte es ungefähr bis Höhe Niedersachsen sein....

Das wurde uns in den 70/80er Jahre erzählt!

Also, bitte Butter bei de Fisch, wie es der Hamburger sagt....

@ Frank von Böckel

"Ihre Ausführungen in dieser Angelegenheit klingen eher witzig, aber haben sehr wenig mit der Realität zu tun!"

Ich hatte geschrieben, dass BD der einzige Flächenstaat der Welt sei, dessen Topographie dermaßen ungünstig ist, dass es hier tatsächlich internationaler Hilfe benötigen würde, da BD selbst zu arm ist, das zu stemmen. Aber das Argument "arm" lasse ich in Bezug auf andere Länder nicht gelten.

Wie ich bereits schrieb: Hätten nicht auch unsere Vorväter unter ärmlichsten Bedingungen die Ärmel hochgekrempelt und Deiche gebaut, gäbe es wahrscheinlich die heutigen Küsten nicht. Wie einfach ist es unter gegenwärtigen technischen Bedingungen ähnliches zu leisten? Einen Laster zum Beladen mit Sand und Steinen sowie einen Bagger wird man doch wohl noch organisieren können, oder? Und heute gibt es deutlich mehr Hände, die da anpacken könnten!

DARAN kann es also nicht liegen, warum die betroffenen Regionen in Afrika und Asien beim Hochwasserschutz nicht vorankommen!

@Dr Beyer

Klitzekleine, aber nicht ganz unwichtige Korrektur ihrer Ausführungen:

Zu Zeiten des Pyramidenbau im alten Ägypten war das Geld noch überhaupt NICHT erfunden worden,wirklich ALLES wurde damals noch im Tauschhandel abgewickelt!

Im bettelarmen Bangladesh ist das in großen Teilen des Landes heutzutage immer noch nicht wesentlich anders, sehr häufig werden dort zum Beispiel geleistete Arbeitstunden mit Nahrungsmittel oder anderen Konsumgüter abgegolten!

Die allermeisten Leute dort sind wirklich sehr, sehr arm, großartige Küstenschutzanlagen können sich diese OHNEHIN wirklich extrem armen Länder SOWIESO nicht leisten!

@ deutlich

"Oder ist nur Geld für Panik machen vorhanden, für Lösungen aber nicht?"

Und wieder die Geschichte von den aus dem Staatshaushalt überbezahlten Wissenschaftlern. Ich habe Umweltschutz studiert. Wollen Sie wissen, warum ich nicht Wissenschaftler geworden bin: Weil man mit dem Gehalt keine Familie ernähren kann.

Die Studie stammt von der NASA. Diese bezieht 0,49% des US-Staatshaushaltes.

Die in den 90er Jahren fertiggestellten Deltawerke in Holland haben 2,7 Milliarden Euro gekostet, die Themse-Gates kosteten 1,4 Milliarden. Wollen Sie uns ersthaft erzählen, dass die NASA oder irgende eine andere beliebige staatliche Organisation irgendwo auf der Welt mehr Geld für eine Panikstudie ausgibt, als Holland und England für diese Lösungen ausgegeben haben?

Ach ja: Die für die nächsten zwei Jahrzehnte geplante Erhöhung der Hamburger Deiche ist mit 550 Millionen Euro veranschlagt, fünf Mal mehr, als Deutschland pro Jahr in Forschung und Wissenschaft investiert.

@16:11 von oooohhhh

"Wir lesen die tolle Studie natürlich und haben erstmal Angst, weil nur im Kleingedruckten der Hinweis auf die überflutungsregulierenden künstlichen Schutzmassnahmen steht."

Also dass Sie die Studie gelesen haben, bezweifle ich sehr, denn dann wüssten Sie, dass es da kein "Kleingedrucktes" gibt. Die Studie beschreibt die Ergebnisse einer Methode die besser als vorherige Methoden die wahre Höhe über Null von Landstrichen erfasst. Die Tatsache, dass am oder unter dem Meerespiegel liegen nicht zwangsläufig Überflutung bedeutet wird auch in der Studie wahrgenommen. Dennoch ist die Lösung mit den Deichen wenigen reichen Küsten vorbehalten, das können sich andere Teile der Welt nicht leisten. Deshalb sagt auch die Weltbank ganz klar: Klimaschutz heute ist Dimensionen billiger als Katastrophenmangement morgen.

"Es gibt ja offensichtlich

"Es gibt ja offensichtlich Legionen gut mit Steuergeldern finanzierter Wissenschaftler, die mit mehr oder minder valider Modelle apokalyptische Szenarien verbreiten. Gibt es denn keine Praktiker, die funktionierende Schutzmaßnahmen für die Küsten realisieren ? Oder ist nur Geld für Panik machen vorhanden, für Lösungen aber nicht?"

Gibt es. Die Deiche in Norddeutschland werden schon lange erhöht. Und wissen Sie auch, dass die Deichschützer sich jeweils an den aktuellsten Zahlen des Weltklimarates orientieren?
Der Weltklimarat beurteilt nicht nur den aktuellsten Stand der Forschung und gibt daraus folgende Prognosen heraus, sondern hat auch die Aufgabe, den Regierungen die Grundlagen für ihr Handeln gegen die Gefahren des Wandels zu liefern.
Dazu zählt aber auch, den negativen Einfluss des Menschen zu begrenzen.
Das ist ebenfalls eine Erkenntnis aus den wissenschaftlichen Daten.
Ich weiß, gefällt ihnen nicht.

20:49 von vrenifossi

Und diese Studien sind von Menschen gemacht, die etwas vom Thema verstehen
.
was war hier die Tage zu lesen
1,8 Billionen Euro würde es hierzulande kosten
ein klimaneutrales Deutschland zu schaffen
Wahnsinn was man da Geld scheffeln kann
aber wer ist schon bestechlich ....

@ Wielstadt

"Ich glaube, ein kleines bisschen komplizierter ist Hochwasserschutz dann doch."

Nein, ein hinreichender Hochwasserschutz ist tatsächlich im Prinzip bereits das Auftürmen von Sand & Steinen. Es kommt hierbei allein auf die Breite der Basis und die Höhe des Deichkamms an.

Richtig ist: Langfristiger Hochwasserschutz ist sehr technologisch & damit kostenaufwendig, wie z.B. Flusswehren gegen den ozeanischen Wasserdruck. Aber den muss man auch nicht von heute auf morgen hinbekommen. Ein ganz simples Deich- & Entwässerungssystem könnte hier bereits schon helfen, um die gröbsten Konsequenzen abzumildern, und so den Regionen Zeit zu verschaffen, auch solch deutlich technisierten Projekte über mehrere Generationen hinweg auch finanziell zu stemmen.

Aber dazu müssten die Menschen in den betroffenen Regionen auch einfach mal anfangen, was dafür zu tun. Aber da passiert nüschts! Da verlassen sich alle auf den Staat & der sich auf die internationale Hilfe! Sich selbst helfen ist angesagt!

um 20:41 von Anna-Elisabeth @18:20 von Nebellicht

"Mensch glaubst du wirklich dass du die Naturgewalten zähmen kannst?"

Nee, aber wir können aufhören, sie herauszufordern und lernen, im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten mit ihnen zu leben. Und man kann nach weiteren Möglichkeiten suchen, dieses "Miteinander" von Mensch und Natur lebenswert zu gestalten. ""
#
Genau so ist es,wir müssen lernen mit der Natur im Einklang zu leben.Wir werden sicherlich die Natur nur in sehr kleinen Massen verändern können.Weniger CO2 in die Luft pusten z.B.

Unabhängig vom C02

Manche hier scheinen zu leugnen, dass wir derzeit tatsächlich in einer Eiszeit leben. Eiszeit ist, wenn die Pole der Erde vereist sind. In der Geschichte der Erde ist das Recht selten der Fall gewesen.

Jetzt haben wir das Känozoische Eiszeitalter.
Es hat, wie jedes andere, seine Warmzeiten und Kaltzeiten, wobei wir gerade in einer Warmzeit leben.
In den Kaltzeiten gab es definitiv nicht so viele Menschen auf dem Planeten.

Am 04. November 2019 um 20:20 von fathaland slim

"90% des Landes liegen höchstens einige Meter über dem Meeresspiegel. Menschen haben dort trotzdem immer gelebt, denn das
Schwemmland
ist sehr fruchtbar."

Wirklich passender Kommentar.

Statt

Schwemmland

hatte ich ohne Brille

Schwimmbad

gelesen.

21:03 von Sisyphos3

«was war hier die Tage zu lesen
1,8 Billionen Euro würde es hierzulande kosten
ein klimaneutrales Deutschland zu schaffen
Wahnsinn was man da Geld scheffeln kann
aber wer ist schon bestechlich ....»

Für welchen Zeitraum kosten welche Maßnahmen 1,8 Bio. Euro …?
Wer "scheffelt" wie viel welches Geld von wem …?
Wer ist bestechlich …?

@17:15 von vriegel

"Ich jedenfalls finde das Stilmittel Übertreibung und Hysterie für fehl am Platz."

Ich stimme Ihnen im Prinzip zu. Aber wenn über 97% aller seriösen Studien zu dem Thema ein sehr düsteres Bild aufzeigen, dann würde ich die Aussagen des Herrn Latif kaum als hysterisch, aber definitiv nicht als übertrieben bezeichnen. Tatsächlich sollte man sich wirklich Sorgen machen, denn das was auf uns, aber noch viel mehr auf die nächsten Generationen durch den menschgemachten Klimawandel zukommt wird für viele auf dieser Welt schlicht und ergreifend Tod bedeuten, für noch viel mehr Migration und für die allermeisten Übrigen zumindest massive Einbussen an Lebenqualität. Ich denke eine Gewisse Besorgnis ist das schon wert....

@ Onyeali

"Bitte befragen Sie mal einen (wirklichen!) Fachmann ob beispielsweise der Sand der riesigen afrikanischen Wüsten zum Betonieren =>geeignet<= ist....... Sie werden erstaunt sein über die Antwort...."

Dann haben Sie aber nur wenig Ahnung über die Beschaffenheit der Sahara. Sie sehen da scheinbar nur die oberflächlichen Flugsand- und Wanderdünen, die man auf einer Safari so schön bewundern kann. Aber diese machen a) nur einen kleinen Teil der Sahara und b) schon gar nicht den Untergrund aus. Und c) Steine und Felsen gibt es da, wie Sand am Meer sprichwörtlich. Zur Befestigung 1A und für Mörtel auch super! Das hat exakt genauso auch schon beim antiken Hafenbau funktioniert!

Keiner sagt übrigens, dass das easy peasy wäre. Aber einfach mal anfangen!Weiter die Hände in die Taschen zu stecken und mit den Schultern zu zucken und zu warten, ist einfach nicht! Und wenn es nur ist, dass dadurch mehr Zeit gewonnen wird, einen viel besseren Hochwasserschutz auf die Beine zu stellen!

@Sasquatch

"Ach ja: Die für die nächsten zwei Jahrzehnte geplante Erhöhung der Hamburger Deiche ist mit 550 Millionen Euro veranschlagt, fünf Mal mehr, als Deutschland pro Jahr in Forschung und Wissenschaft investiert." Am 04. November 2019 um 20:57 von Sasquatch

Popelige 550 Millionen?

Sie scheinen über die Baukosten der Elbphilharmonie nicht informiert zu sein:

Rund 866 Millionen Euro - soll jetzt zu den "zehn teuersten Wohlkenkratzer überhaupt" gehören.

(Ich hoffe natürlich, dass die Kosten für die Deicherhöhung sich nicht ebenfalls verelffachen. In dem Fall muss in der Elbphilharmonie nur schrecklich genug gesungen und gespielt werden, damit das Meer sich zurückzieht.)

@Morgentau19

Massensterben wegen Hungersnöten findet in Zentralafrika mittlerweile regelmäßig wegen Dürren statt. 2018 gab es auch bei uns eine Dürre, deren Folge Dank der Getreidevorräte nur einen drastischen Preisanstieg zur Folge hatte.
Das Öl in dem Sie schwimmen wollen stammt aus alten Quellen. Neue Funde sind mager und immer schwieriger zu fördern. Das können Sie nachlesen.
Die Gletscher auf Grönland schmelzen weiterhin rapide dahin. So wie fast alle anderen und das arktische und antarktische Eis.
Ihr Kommentar ist komplett an der Realität vorbei.

@Tada

"Manche hier scheinen zu leugnen, dass wir derzeit tatsächlich in einer Eiszeit leben."

Wer denn?

"Eiszeit ist, wenn die Pole der Erde vereist sind. In der Geschichte der Erde ist das Recht selten der Fall gewesen."

Das hat verschiedene Gründe, die viel mit der Verteilung der Landmassen zu tun haben.

"Jetzt haben wir das Känozoische Eiszeitalter.
Es hat, wie jedes andere, seine Warmzeiten und Kaltzeiten, wobei wir gerade in einer Warmzeit leben.
In den Kaltzeiten gab es definitiv nicht so viele Menschen auf dem Planeten."

Wobei wir alles dafür tun, dass die Eiszeit bald vorbei ist. Das Problem an der Sache:
Die Menschheit wurde während der Eiszeit "erfunden" und ist für Eiszeitbedingungen ausgelegt. Ob sie auch für eine Warmzeit (im Sinne von Nichteiszeit) geeignet ist, wird das größte Experiment, das jemals an Menschen durchgeführt wurde.

@von ex_Bayerndödel

"Nun, wie bekämpfen Sie einen Temperaturanstieg bedingt durch das Ausklingen einer Eiszeit, der einen Anstieg des CO2-Gehalts in der Luft hervorruft?"

Wann hören Sie endlich auf diesen Blödsinn zu wiederholen. Dadurch wir er nicht wahrer. Ich weiss nicht was Sie beruflich machen, aber die Leute, die Klimastudien erstellen haben das gelernt und die Studien werden vor der Veröffentlichung von Leuten beurteil, die ebenfalls vom Fach sind (nennt sich Peer-review). Und die wissen alle von natürlichen Klimazyklen und Mechanismen die diese verursachen. Das ist alles in den Klimamodellen berücksichtigt. Und danach lässt sich der Temperaturanstieg und der CO2-Anstieg eben nicht natürlich erklären, sonder nur, oder zumindest zum allergrössten Teil durch menschgemachte Treibhausgasemissionen.

20:25, deutlich

>>Es gibt ja offensichtlich Legionen
gut mit Steuergeldern finanzierter Wissenschaftler, die mit mehr oder minder valider Modelle apokalyptische Szenarien verbreiten.<<

Wie sollten denn Wissenschaftler Ihrer Ansicht nach bezahlt werden? Industrie-Sponsorship?

Und wer wissenschaftliche Forschungsergebnisse als das Verbreiten von apokalyptischen Szenarien begreift, muss schon eine gewisse Affinität zur Apokalypse aufweisen.

>>Gibt es denn keine Praktiker, die funktionierende Schutzmaßnahmen für die Küsten realisieren ? Oder ist nur Geld für Panik machen vorhanden, für Lösungen aber nicht?<<

Wissenschaftler forschen, Praktiker praktizieren. Wenn sie bei ihrem Praktizieren wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen, dann umso besser.

Panik machen kostet nix. Die Bildzeitung lebt sogar davon.

21:09, Werner Krausss

>>Am 04. November 2019 um 20:20 von fathaland slim
"90% des Landes liegen höchstens einige Meter über dem Meeresspiegel. Menschen haben dort trotzdem immer gelebt, denn das
Schwemmland
ist sehr fruchtbar."

Wirklich passender Kommentar.

Statt

Schwemmland

hatte ich ohne Brille

Schwimmbad

gelesen.<<

Meine Art Humor.

Aber doch etwas frivol angesichts des Themas, meinen Sie nicht?

Mit Entsetzen Spott zu treiben ist aber durchaus ein Stilmittel.

@21:03 von Sisyphos3

"1,8 Billionen Euro würde es hierzulande kosten
ein klimaneutrales Deutschland zu schaffen Wahnsinn was man da Geld scheffeln kann
aber wer ist schon bestechlich ...."
Mal abgesehen davon dass es mir ein Rätsel ist wo sie diese Zahl hernehmen (von der AfD-Webseite?).
Glauben Sie ernsthaft, dass 97% aller tausenden Klimawissenschaftler so gut bestochen sind, dass sie alle Prinzipien über den Haufen werfen. Und die reviewer und die Journals noch dazu. Und das von einer Industrie, die vielleicht in Zukunft damit mal Profit macht und hauptsächlich in China sitzt? Und das ganze ist dazu noch so gut organisiert, dass keiner plaudert? Und die arme Fossile Brennstoff-Industrie und alle die mit dem CO2-Ausstoss jetzt schon ordentlich Kohle machen können dem nichts entgegen setzen?
Klingt für mich sehr überzeugend!

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: