Kommentare - Russisch-türkische Einheiten patrouillieren in Nordsyrien

23. Oktober 2019 - 08:35 Uhr

Die Türkei hat sich einen neuen Partner im Streit um die geplante Sicherheitszone in Nordsyrien geholt: Russland. Sie wollen gemeinsam die Grenzregion kontrollieren. Die russische Militärpolizei ist bereits vorgerückt.

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Kommentare

11:45 von Spiegel55

Es gibt keine Kurdenverfolgung in der Tr.
.
wird wohl auch der Grund sein, dass man sie abschätzend "Bergtürken" nennt
und deren Sprache vor einigen Jahren noch verboten war (in öffentlichen Gebäuden)

@Glucke1952

Sie beziehen sich auf eine sog. Expertenmeinung aus dem Jahre 2009...die militärische Auseinandersetzung der syrischen Opposition mit dem Diktator Assad begann aber erst 2011/12 und zwar Schritt für Schritt bis zur Rettung Assads durch die russische Luftwaffe...im übrigen, warum benötigen sie Experten und verstecken ihre persönliche Ansicht zu diesem syrischen Desaster....? Sog. Expertenmeinungen gibt es viele...

Fataland slim

Demonstrationsrecht in einem totalitären System?
Also bitte. Nach drei tagen war absehbar, daß die Rebellion erfolglos sein wird. Dann muss man mit dem Quatsch auch wieder aufhören.
Würde merkel zurücktreten, nur weil 20000 leute vorm reichstag " merkel muss weg" skandierten?
Aha. Warum erwarten sie das dann von Assad?

Trügerische Hoffnung

"Pences Büro teilte mit: (...) Nach der Einigung mit Russland gebe es derzeit jedenfalls keinen Anlass, "außerhalb des derzeitigen Offensiven-Gebiets" eine neue Operation zu beginnen"

Ganz abgesehen davon, dass solche "Anlässe" allein dem Weltbild von Machtpolitikern entspringen, finden Despoten IMMER einen Anlass für irgendwelche "Operationen" gegen die Bürger, wenn die Dinge nicht genau nach ihren Vorstellungen laufen.

Dann lesen Sie mal. 11:04 derkleine Bürger

Lesen Sie mal, bevor Sie behaupten, jemand habe etwa Falsches geschrieben:

Im folgenden Jahr schlossen Israel und Syrien ein Waffenstillstandsabkommen, außerdem wurde eine Pufferzone unter Beobachtung durch UN-Blauhelme (UNDOF) eingerichtet. Die 1967 von den Israelis besetzte Stadt Quneitra liegt in dieser Pufferzone.

@ber kraus

Die Türkei vertreibt und kämpft nicht Kurden allgemein, sondern die YPG hat nichts entlang der türk. Grenze verloren. Es sind gar einige hunderttausend Kurden vor der YPG in die Türkei geflüchtet. Wenn die Türkei vom osmanischen Reich träumen würde, dann würde man nicht schon vorher die Idee von Sicherheitszone geben und hier auch nicht Einigung suchen, sondern einfach weiter kämpfen. Dieses Land heißt immer noch Syrien und nicht YPG Land.

Konfrontationskurs

Ich habe vorhin ein Bericht auf Inforadio gehört, dass die EU-Mitgliedsstaaten überlegen, wie sie die Russen und die Türken aus Nordsyrien zurückdrängen könnten. Viel beunruhigender finde ich aber, dass die Interessen der EU wohl derzeit nicht Frieden ist, sondern Konfrontation, jetzt wo der Verlust des Einflussgebiets dort von den EU Staaten und der NATO realisiert wird.

Es kann ja wohl nicht sein, dass die Kurden sich dem "Schlächter von Damaskus" und den "bösen Russen" anbiedern...

von fathaland slim 11:50

Das säkulare Syrien Geschichte ? Das Land war vor dem Krieg säkular und ist es auch jetzt,außer da wo noch Dschihadisten sind.

Natürlich-Regimechange und Aufteilung des Landes wird es jetzt nicht geben,was bei manchen zu Unzufriedenheit führt.

fathaland slim ...... wenn

fathaland slim
...... wenn man überall mitreden möchte , dann sollte man auch davon etwas wissen , worüber man mitreden möchte.
Das Sie immer für einen Seitenhieb auf andere User gut sind , das haben wir hier schon mitbekommen.Wie wäre es denn , wenn Sie Ihre Überlegungen mal in eine andere Richtung lenken würden und mit Fakten aufwarten würden , anstatt mit tgl. Seitenhiebe auf User , welche eben nicht Ihr Weltbild teilen? Ich bin da der vollen Überzeugung, dass dann Fakten durchaus nicht in Ihrem Interesse liegen.

Merkwürdig?

So wo nun Erdogan ernst gemacht hat. Er hat die 6 jährige Vorbereitungen für einen YPG/ PKK Defacto Staat in N.Syrien in 6 Tagen zunichte gemacht. Nun bekommen vorallem Frankreich und Deutschland Schnappatmung. Zuerst die Antiterroroperation der TR als völkerechtswidrig erklären, um im Anschluss eine internationale Sicherheitszone ins Gespräch zu bringen. Deutschland macht sich absolut unglaubwürdig damit. Möchte man allen ernstes auf dem Boden, einer zuvor als illegal bezeichneten Aktion, eine neue Aktion starten?
So einen Vorschlag hatte Erdogan vor Jahren ins Gespräch gebracht, niemand hat darauf reagiert. Erdogan und Putin werden sicherlich nicht mehr zulassen, dass die EU sich auch noch in Syrien nieder lässt. Der grösste politische und diplomatischer Verliere ist der zahnlose Tiger EU. Sie hat mit mit der YPG/PKK auf das falsche Pferd gesetzt,nun schwimmen ihr die Felle davon.

@proehi

In der Tat ist den Kurden in der Vergangenheit viel Unrecht zugekommen, das streite ich nicht ab, aber das ist nun auch sehr lange her. Kurdisch ist in der Türkei schon lange nicht mehr verboten. Und nicht nur Kurden mussten Unrechts hinnehmen, selbst Frauen mit normalen Kopftuch (die Rede ist nicht von Vollverschleierung) durften in der Türkei in der Vergangenheit nicht studieren oder im öffentlichem Dienst arbeiten, aber deswegen muss man nicht eine Terror Organisation gründen, welche sich mit Drogen- und Waffenhandel finanziert und Kinder rekrutiert. Desweiteren gehört auch nicht das Land hinter der türk. Grenze der YPG, der Kampf gegen IS berechtigt nicht zum einbehalten. Die Türkei betont jedes mal das man Syrien als ganzes Land erhalten will und akzeptiert. Ihre tolle YPG ist dafür verantwortlich das gar um die 700.000 syr. Kurden in die Türkei geflüchtet sind. Es geht hier nicht um Ethnie sondern um Ideologie, als man die IS bekämpfte war auch nie die Rede von stumpf Araber.

Genau!

Vorallem die 350tsd. Kurden, welche aus diesem Gebiet in die TR geflohen sind, sollten zuerst wieder angesiedelt werden.Diese Kurden sind vorallem von den Represalien der YPG in den Schoß der TR geflohen. Weitere 750 tsd Araber teilen das gleiche Schicksal. Ich bin voll bei Ihnen.

Was will denn AKK?

Russland hat - als größtes und wichtigstes Land Europas - mäßigend eingegriffen. Vor allen Dingen mit Billigung der syrischen Regierung - ganz im Gegensatz zu den USA, die schlichtweg das Völkerrecht brachen.
Natürlich wird es eine internationale Lösung geben, durch Syrien, Russland und eventuell Iran. Die EU braucht niemand.

@Hackonya2, 09.39h

Und vor allem darauf, dass die gefährlichsten Rivalen nicht vor der Wahl im Gefängnis landen.

Kurdenhass in der TR!

Einige Beispiele dazu.
-Der Chef des türk. Geheimdienstes Hakan Fidan ist Kurde.
- 50 kurdische Abgeornete sitzen im türk. Parlament, das sind keine HDP Mitglieder, sondern AKP Abgeornete.
- Kurden dienen in der türk. Armee, auch hochrangige Offiziere.
- Erdogans Ehefrau hat kurdische Wurzeln.

etc. etc.
Der Staat muss die Kurden wirklich abgrundtief hassen.

12:01 von ber kaus

«Die Türkei träumt vom Osmanischem Reich .
Der Sicherheitsrat sollte eingreifen .»

RUS greift nicht als eine der 5 Veto-Mächte im UN-Sicherheisrat ein.

Herr Putin greift in SYR (in vielen Aspekten) im eigenen russischen Interesse ein, das nicht mit dem von RUS im Sicherheitsrat deckungsgleich ist. Der wird auch von RUS dann bemüht, wenn es gilt, etwas zu verurteilen (abzustellen), was den Interessen der russ. Führung zuwider läuft.

In SYR läuft momentan aber gar nicht zuwider der Interessen von Putin.
Aber so gut wie alles zugunsten.

"Osmanisches Reich Revival" sind Wunschträume der Herrn Erdoǧan, die ihm Putin im Fall von SYR schneller austreiben wird, als man "Osmanisches Reich" nur buchstabieren könnte.

Das ist nämlich auch so gar nicht im Interesse von RUS. Und hier auch gar nicht nur zu der Meinung, die Putin vertritt. Erdoǧan ist nicht "Marionette oder Vasall" von Putin. Aber "ein kleines Licht" verglichen mit ihm.

Machte ihm Putin nach dem Flugzeugabschuss sehr klar …

Peter Hamburg .... haben Sie

Peter Hamburg

.... haben Sie , außer unhaltbare Äusserungen auch noch Argumente vorzubringen ?
Wir können froh sein , dass es dort unten kein sinnlosen Blutvergießen gibt und dass der gewählte Präsident noch an der Macht ist. Wenn Sie sich mal mit Syrien beschäftigen würden und mal die Hintergründe beleuchten würden , welche zu diesem Krieg geführt haben , dann kommen Sie bei einer realistischen Analyse zu einem anderen Schluss. Ich bin froh , dass die Diplomatie zwischen Erdogan und Putin
eine friedvolle Lösung finden wollen und schon allein dieser Wille zeugt doch davon , dass man mit Diplomatie mehr erreicht, als mit Waffengewalt , Hass und Hetze.
Europa sollte sich in diesem Konflikt heraushalten , denn es war Europa, welches auf's falsche Pferd gesetzt hat.
Assad ist heute noch da und wird auch morgen noch da sein und deshalb wäre es besser für Europa, dass man der Realität ins Auge blickt und hier nicht schon wieder mit unausgegarenen Vorschlägen etwas anheizt.

Die Kurden in diesen Gebiet gehören dorthin

ber klaus schrieb:

"Die Kurden in diesen Gebiet gehören dorthin"

vollkommen richtig.

die amerikaner, die franzosen, die deutschen, die isrealis, die russen, die türken, und die IS-spinner aus aller herren länder haben dort nichts zu suchen.

die einzigen, die da etwas zu suchen haben, sind die kurden - die WOHNEN nämlich da.

@Sisyphos3

"wird wohl auch der Grund sein, dass man sie abschätzend "Bergtürken" nennt"
Diesen Begriff gibt es im türkischen nicht, das ist ein deutscher Begriff den man hier in Deutschland benutzt. Ist wirklich unglaublich mit welchem gefährlichen Halbwissen hier kommentiert wird #handandiestirn

11:17 1. Senator

"Ich vermisse objektive und sachliche Berichterstattung....."

Ich kann ihrem Beitrag folgen bis auf den letzten Satz "die USA hauen einfach ab" ist nicht ganz richtig.
Der Abzug wurde mehrmals angekündigt und die Bitte dafür sollen andere Bündnispartner diese Rolle übernehmen wurde überhört. Desweiteren war die USA genauso völkerrechtswidrig in Syrien unterwegs wie die Türkei. Die Kurden sind weder Helden noch Opfer sie haben gegen den IS gekämpft wie viele andere Syrer auch die ihre Heimat verteidigten. Auch konnte ich nirgends eine Abmachung finden die festlegt, dass die USA als Schutzmacht für die Kurden angetreten ist. Im Gegenteil die Kurden wurden auch von den USA als Terroristen eingestuft (siehe Frau Clinton).

Das , was in Sotschi erzielt

Das , was in Sotschi erzielt wurde, dies ist erst einmal der Anfang. Natürlich müssen sich die Kurden zurückziehen , aber das ist nicht der Untergang dieser Volksgruppe. Putin hat mit seiner diplomatischen Initiative erst einmal die Weichen für eine vernünftige Lösung der Syrienfrage gestellt und die Grenze wird dann auch zur gegebenen Zeit von den syrischen Truppen kontrolliert werden. Jetzt ist erst einmal die Militärpolizei der Russen am Zug und Erdogan wird sich nicht gegen die Russen stellen. Früher oder später wird es auch in Syrien und der Türkei zu respektvollen Umgang zwischen Assad und Erdogan kommen. Jetzt sollten wir aber erst einmal sämtliche Abmachungen , welche gestern getätigt wurden abwarten und nicht schon wieder auf Teufel komm raus hier diese Übereinkunft verteufeln. Es können nur diejenigen diese Übereinkunft verteufeln , welche immer noch Assad weghaben wollen und welche immer noch in Russland den Agressor in Syrien sehen. Diese Leute leben im Nirvana.

@11:16 Eddi K.

Merkwürdig: Beim Lesen Ihres Kommentars beschleicht mich das Gefühl, dass Sie selbst sich gerade in die Rolle eines Moralapostels manövrieren.
Wo es um Krieg und ethnische Konflikte geht, habe ich mir längst abgewöhnt, moralisch zu argumentieren; allerdings sind und bleiben die Menschenrechte und ihre Einhaltung ein wichtiges Kriterium. Vielleicht differenziert sich Ihr Blick, wenn Sie diese Perspektive berücksichtigen?

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