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Eine weitere Verschiebung

Eine weitere Verschiebung bedeutet zweierlei: Johnson muss qua Gesetz die erneute Verschiebung des Austritts bei der EU beantragen. Es wird keine weiteren Veränderungen am jetzigen Entwurf geben. Dieser Entwurf wird entweder im britischen Parlament abgelehnt, was einerseits die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Referendums erhöht und andererseits Neuwahlen wahrscheinlich macht, oder er kommt durch mithilfe ausgerechnet der Tories, die Johnson aus der Fraktion warf, und mithilfe einiger Labour-Abgeordneter; in letzterem Falle tun mir vor allem die jungen Leute und die sozial Schwächeren jetzt schon leid, dass sie Opfer revanchistischer und separatistischer Strömungen wurden.

Johnson hat längst die

Johnson hat längst die Mehrheit und das Vertrauen des Unterhauses verloren. Auf dieser Basis dürfte es schwierig sein, eine Abstimmung zu gewinnen.

Hoffentlich

tritt GB endlich aus und hoffentlich auch ohne blödes Abkommen. Ich bin entgegen der vielen „Experten“meinungen felsenfest davon überzeugt, dass GB dadurch nur gewinnen wird. Und wenn das so kommen wird, ist dieser Moloch EU mit seiner zentralistischen Einheitsgesetzgebung, die einem auf den Zeiger geht, endlich Geschichte.

Es ist ein Skandal...

Boris Johnsons Idee und der dazugehörige Deal ist für Uk eine Katastrophe!
Wenn es zur Zustimmung durch das Parlament kommt bedeutet das nichts Gutes!
Vor allem das in einer mehr oder weniger Nacht- und Nebelaktion vereinbarte und nicht ausreichend bekannte Vertragswerk gibt hier zu denken!
Wen stört in diesem Theater noch eine Verschiebung?
Der EU natürlich!
Neue Gremien und Verantwortung, die Verhandler sind dann alle weg, sauber gemacht Boris!
Wir sehen das ganze politische System ist so unberechenbar, wie soll der Bürger und Wähler das noch verstehen und gutheißen?
Es geht in Brüssel und London doch in Wirklichkeit nur um Macht
und Geld! Sleep well Europe!

13:17 von drago

Zitat:" Ich bin entgegen der vielen „Experten“meinungen felsenfest davon überzeugt, dass GB dadurch nur gewinnen wird. Und wenn das so kommen wird, ist dieser Moloch EU mit seiner zentralistischen Einheitsgesetzgebung, die einem auf den Zeiger geht, endlich Geschichte."
Eben! Wozu braucht man Experten, wenn man eine Überzeugung hat! Ansonsten haben Sie alle Schlagworte der EU-Gegner schön untergebracht. Die EU ist kein "Moloch", sondern ein Staatenbund, in den alle Mitglieder freiwillig eingetreten sind. Die "zentralistische Einheitsgesetzgebung" ist eine schlichte Notwendigkeit, bei (noch) 28 Mitgliedern Chancengleichheit und faire Handelschancen zu schaffen. MIR geht die EU nicht "auf den Zeiger", ich finde, sie ist das Beste, was Europa seit der französischen Revolution hervorgebracht hat. Und wie das UK nach einem Brexit wirtschaftlich und politisch dastehen wird, warten wir mal ab. Wenn es mit der EU handeln will, muss es eh die EU-Normen einhalten, nix mit "Selbstbestimmung"...

Setze auf Nigel Farage

Ich hoffe, dass der EU-Gegner Nigel Farage am Ende noch ein paar Stimmen auf seine Seite ziehen kann, um für einen harten Brexit zu sorgen.

GB braucht hohe Importzölle, damit die eigene Industrie wiederbelebt wird. Hat man denn nichts von Präsident Trump gelernt? Der hat mit seinen Zöllen für ein Rekordtief bei den Arbeitslosenzahlen gesorgt. Ähnliches könnte auch in GB passieren.

Man kann sie leider nicht mehr ernst nehmen

Niemand traut mehr diesen seltsamen Figuren. Leider will aber auch niemand selbst die politischen Aufgaben übernehmen. Warum? Ist das Geschäft zu schmutzig? Will kein vernünftiger Mensch mit denen etwas zu tun haben?
Das ist wohl nicht nur in GB so.
Quintessenz: man kann das Parlament ruhig abschaffen. Seit mehr als 3 Jahren ging es nur um Brexit. Anscheinend wurde das Parlament sonst auch nirgendwo vermisst.
Vielleicht müssen wir die Monarchie zurück bekommen.....

Der Populist Johnson hat ...

... erst die Hände in den Schoß gelegt, um dann kurz vor knapp die EU noch in nächtelange Verhandlungen zu ziehen. Erreicht hat er substanziell natürlich keinen anderen Vertrag als das, was er selbst und die Brexiteers schon dreimal abgelehnt haben.

Die EU hat vernünftig verhandelt

Die EU hat sich bei den Verhandlungen klug und vernünftig verhalten und sich durchgesetzt. Jetzt muss das brit. Parlament nur noch zustimmen.

Das soll sich ruhig weiter hinziehen

Die EU soll ruhig noch weiter mit dem Brexit ordentlich beschäftigt werden. Fände ich gut. Das bindet Kräfte.

Um 13:33 von pyxlo

Ach...sie meinen die 4 Automobilwerke von GM, die demnächst geschlossen werden. Das Harley Davidson einen Teil seiner Produktion verlagern wird....

Die niedrige Arbeitslosenquote ist ein Ergebnis der Politik Barack Obamas und Bush junior. Die Ergebnisse von Donald Trump werden wir in ca 5 Jahren sehen.

Wollte das Volk ...

... den harten oder den geregelten Brexit?

Wussten sie, was sie tun?

An alle, die die EU für ein „Moloch“ halten: ich musste vor kurzem eine Mustersendung mit geringem Warenwert in die Schweiz schicken, und es war sehr dringend.
Ein kleiner Fehler in den Zollformalitäten reichte, und ich bekam das Ganze wenige Tage später wieder zurück. Erneut senden zwecklos, weil Frist verstrichen. Vier Tage Arbeit, einziger Gewinn: Erfahrung. Auch diese, man lernt in solchen Fällen die EU richtig lieben und verflucht diese rückständigen Zollschranken.
Ergo: Man sollte den Briten zwei Chancen geben: erst die, um ihr Mütchen zu kühlen, welche sie genutzt haben, und dann die, tief darüber nachzudenken, was sie wirklich aufgeben werden; wenn sie dann nach einem zweiten Referendum immer noch austreten wollen, dann wissen sie wenigstens, was sie tun.

Eines ist in der noch laufenden Debatte ...

ganz deutlich geworden:
Die Führung der Labour-Partei will die EU nicht verlassen und damit das demokratische Votum der britischen Bevölkerung nicht umsetzen!
Hoffentlich gibt es unter den "normalen" Abgeordneten der Labour-Partei genügend Demokraten, die die Entscheidung des britischen Volkes akzeptieren!
Die Führung der Labour-Partei hat heute eindeutig gezeigt, dass sie den Wunsch der Mehrheit der Briten nicht achtet!

Die andern sind immer die Dummen

@ pxslo:
GB braucht hohe Importzölle, damit die eigene Industrie wiederbelebt wird.

Nationalisten-Idee. Sie vergessen: Jedes Betroffene Partnerland wird dann aber Zölle in gleicher Höhe einführen. Da beißt sich Ihre schöne Idee dann in den Schwanz und GB hat am Ende doch nix gewonnen.
Der Brexit funktioniert nur, wenn man in GB selber raffiniert ist und der Rest von Europa dumm. Ist das so?

@Peter Meffert

Wir sollten realistisch bleiben und das gilt für alle Seiten.
Die EU hat Vorzüge (wie Freihandel und Personenfreizügigkeit) und Fehler; um ihnen letzteres zu verdeutlichen: Das die Schuldenkrise in Griechenland (und anderswo) überhaupt ein deutsches Problem wurde, liegt allein an der EU (Euro, EZB, Rettungsschirme etc.).
Doch bei allen Argumenten für und wider ist aber eines klar: Eintreten und dann wieder austreten, ist definitiv schlechter als niemals einzutreten oder drinzubleiben.

Weiterhin wäre ich vorsichtig die französische Revolution mit den Massakern Robespierres und den Napoleonischen Kriegen als derartiges Positivbeispiel heranzuziehen.

13:33 von pxslo

«GB braucht hohe Importzölle, damit die eigene Industrie wiederbelebt wird.»

Mit Zöllen scheint ja alles + 1 möglich zu sein.
The higher, the better, the more industry in the UK …

Sind sie nur ausreichend hoch genug.
Ist auch die Quadratur des Kreises nur noch ein Kinderspiel.

Mit aus Kreisen gewonnenen Quadraten hat GB dann bald ein weltweites Monopol. "Dann geht die Post ab …". Die EU wird mit den Ohren schlackern, und mit den Zähnen klappern …

«Hat man denn nichts von Präsident Trump gelernt?»

Kann man von Mr. Trump "was lernen"?
Was über Power-Twittern hinaus ginge …?

/// Am 19. Oktober 2019 um

///
Am 19. Oktober 2019 um 13:17 von drago
Hoffentlich

tritt GB endlich aus und hoffentlich auch ohne blödes Abkommen. Ich bin entgegen der vielen „Experten“meinungen felsenfest davon überzeugt, dass GB dadurch nur gewinnen wird. Und wenn das so kommen wird, ist dieser Moloch EU mit seiner zentralistischen Einheitsgesetzgebung, die einem auf den Zeiger geht, endlich Geschichte.///
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Welche Argumente können Sie zur Begründung Ihrer Meinung nennen, dass Sie " felsenfest davon überzeugt sind ", dass " entgegen der vielen „Experten“meinungen ...GB dadurch nur gewinnen wird " ?
Im übrigen, die EU ist ein Segen für Europa und wird auch ohne GB's Mitgliedschaft weiter existieren.

@pxslo - Setze auf Nigel Farage

Sind Sie sich das sicher das dieser heute im
House of Commons abstimmen darf ?

Mit höheren Importpreisen schafft man keine positive Handelsbilanz.

Wenn ihr Frisör für den Haarschnitt das doppelte nimmt, heißt das er auch nicht dass auch Waren von ihnen kauft :-)

Das eigentliche Brexit-Drama kommt doch erst noch

Wer jetzt schon das Thema "Brexit" nicht mehr hören kann, der darf sollte sich auf das "danach" schon jetzt gefasst machen.

Denn die eigentlichen Zerreißproben beginnen erst dann, wenn der Brexit vollzogen wurde. Großbritannien will wieder die angeblich "volle Kontrolle" über sein Land haben. In Zeiten der Globalisierung, und als dann kleiner und einzeln schwimmender Fisch schwieriger denn je - geschenkt.
.
Aber was bedeutet das genau? Es bedeutet: weniger Verbraucherschutz auf GB-Waren, weniger Regulierungen zu unserem Schutz, um Investoren anzulocken.

Der nochmals verschärfte Neoliberalismus also. Wenn aber UK zu einem "Singapur vor unserer Haustür" wird, so wird Europa dieses Großbritannien ganz selbstverständlich als wirtschaftlichen Feind behandeln müssen. Schon in unser aller Interesse. Gen-Manipulierte Lebensmittel, Steueroasen mit übelster krimineller Geldwäsche, kaum Arbeitnehmer-Rechte, Massenarbeitslosigkeit, Armut usw. werden die Folgen sein. Sehr sicher sogar.

Ich glaube nicht.....

das das Johnson durch kommt. Mal sehen ob er dann den No Deal Brexit durchführt.
Ich glaube nicht, aber lügen kann er ja gut, hat er schon als Journalist bewiesen.

/// Am 19. Oktober 2019 um

///
Am 19. Oktober 2019 um 13:33 von pxslo
Setze auf Nigel Farage

Ich hoffe, dass der EU-Gegner Nigel Farage am Ende noch ein paar Stimmen auf seine Seite ziehen kann, um für einen harten Brexit zu sorgen.

GB braucht hohe Importzölle, damit die eigene Industrie wiederbelebt wird. Hat man denn nichts von Präsident Trump gelernt? Der hat mit seinen Zöllen für ein Rekordtief bei den Arbeitslosenzahlen gesorgt. Ähnliches könnte auch in GB passieren.///
.
Das ist Quatsch. Die Konjunktur in den USA wird durch extrem hohe neue Schuldenaufnahme " befeuert ", nach dem Motto, nach mir die Sintflut. Zölle sind immer kontraproduktiv.

pxslo - Hinweis

Der Vergleich UK und die Trump-USA hinken. Die USA sind eine wirtschaftliche Weltmacht. Das Vereinigte Königreich aber ist jetzt allein und einzeln und damit international kein bedeutender Markt.

Großbritannien darf um Investitionen und Handel höflich bitten und hoffen. Mehr leider nicht mehr, denn der UK-Markt ist international dann nur noch eines: unbedeutend. Für den Handel sind die EU, USA, Fernost von Bedeutung. Aber sicher nicht eine Insel in der Nordsee.

13:33, pxslo

>>GB braucht hohe Importzölle, damit die eigene Industrie wiederbelebt wird.<<

Zölle verteuern Waren. Und zwar für den Endverbraucher.

>>Hat man denn nichts von Präsident Trump gelernt? Der hat mit seinen Zöllen für ein Rekordtief bei den Arbeitslosenzahlen gesorgt. Ähnliches könnte auch in GB passieren.<<

Das Rekordtief gab es nicht wegen, sondern trotz der Zölle. Die US-Wirtschaft befindet sich, genau wie die Weltwirtschaft, seit zehn Jahren im Aufschwung. Der wird aber nicht ewig halten, wie auch die momentanen Weltkonjunkturdaten zeigen. Bisher hat die robuste Weltkonjunktur die Chaosaktionen des stabilen Genies noch einigermaßen abgefedert. Im Abschwung werden Trumps Handelskriege aber noch so einige Wirkungen zeigen. Keine guten, das ist sicher.

/// Am 19. Oktober 2019 um

///
Am 19. Oktober 2019 um 13:52 von smirker
Eines ist in der noch laufenden Debatte ...

ganz deutlich geworden:
Die Führung der Labour-Partei will die EU nicht verlassen und damit das demokratische Votum der britischen Bevölkerung nicht umsetzen!
Hoffentlich gibt es unter den "normalen" Abgeordneten der Labour-Partei genügend Demokraten, die die Entscheidung des britischen Volkes akzeptieren!
Die Führung der Labour-Partei hat heute eindeutig gezeigt, dass sie den Wunsch der Mehrheit der Briten nicht achtet!///
.
Nicht " das Volk " entscheidet in dieser Frage, sondern dessen gewählte Vertreter. Im übrigen kann sich die " Volksmeinung " in den letzten 3 Jahren schon geändert haben.

@ DayFriend

Quintessenz: man kann das Parlament ruhig abschaffen. Seit mehr als 3 Jahren ging es nur um Brexit. Anscheinend wurde das Parlament sonst auch nirgendwo vermisst.

Was soll das werden? Ein Plädoyer für die Diktatur? Dann möchte ich es aber als ... zurück weisen.

Das Parlament ist ja nicht deshalb überflüssig, weil es sich nicht einigen kann. Es gibt in der Brexitfrage dort eben mehrere Meinungen, das Parlament ist ein treues Abbild der Bevölkerung und es wurde frei und demokratisch gewählt. Die Hälfte der Bevölkerung ist für die andere Hälfte gegen den Brexit, eine Seite hat hauchdünn und fast zufällig gewonnen in der Volksabstimmung.

Dass es in System wie ... nur eine Meinung gibt, hängt ja nicht daran, dass das die beste wäre oder das Volk sich so einig wäre, sondern daran, dass alle anderen Meinungen schlicht unterdrückt werden.

@ drago

Ich bin entgegen der vielen „Experten“meinungen felsenfest davon überzeugt, dass GB dadurch nur gewinnen wird.

Sorry, ich glaube trotzdem den Experten.
So, wie Sie die EU darstellen, kann ich Ihre Meinung nicht mehr als neutral werten.

Wir sollten

einmal darüber nachdenken, was der „deal“ denn für die EU bedeuten würde:

GB hätte volle Zollkontrolle nicht nur über ihre Importe, sondern auch über ihre Exporte in die EU!
Sorry, aber wer kann so etwas wollen?!
Mit der Regelung für Nordirland kann de facto GB die EU mit eigenen Waren fluten. Nicht nur das: auch ausländische Waren, etwa aus den USA, China, etc. könnten gegen eine kleine „Zollgebühr“ an GB in die EU durchgewinkt werden.
Oder glaubt jemand ernsthaft, GB würde fpr die EU Zollkassieren, diesen an die EU abführen und damit ihren eigenen Export behindern?
Klar, daß dieser „deal“ von Johnson - und sicher auch von Trump - gefeiert würde!

@Artikel Eins

Wie GB nach dem Brexit da stehen wird, das kann man nur spekulieren. Das hängt dann von mehreren Faktoren ab:
- Zölle gegen die EU seitens USA würden dann GB eventuell nicht interessieren.
- Wie entwickelt sich die Wirtschaft allgemein von GB und werden richtige Handlungen betrieben, damit es der GB wirtschaftlich gut geht?
- Wie entwickeln sich die Rohstoffpreise?
Ob nun GB in der EU bleiben würde oder nicht, ist aus meiner Sicht nicht allein ausschlaggebend für eine gute Wirtschaft.

Es ist alles zu knapp

Ein Abgeordneter hat sich beschwert, dass ihm gestern Abend der Gesetzestext noch nicht vorlag und die Details noch nicht bekannt waren. Jetzt soll alles heute ohne echte Information und Diskussion schnell, schnell durchgestimmt werden. Das hat doch keinen Sinn.

Boris war einfach vorher zu lahm. Was hat er als Außenminister z.B. den ganzen Tag lang getan? Jetzt muss er eben die Verlängerung in Brüssel beantragen und es wird richtig diskutiert. Basta.

Der Brexit wird wohl nicht

Der Brexit wird wohl nicht vollzogen werden. Ob mit oder ohne Deal, die sind sich zu uneins.
Erschwerend kommt hinzu, wenn der Brexit vollzogen würde, dann geht Schottland in kurzer Zeit. Von Britannien bleibt dann nur England übrig.
Zu klein um Bedeutung zu haben.

Es wird nicht besser gehen

@ Hackonya2:
- Zölle gegen die EU seitens USA würden dann GB eventuell nicht interessieren.

Doch. Glauben Sie Trump ist die Wohlfahrt und macht Boris einen Sondertarif?

@Werner40

Die Volksmeinung kann sich auch nach einem Jahr bereits geändert haben, aber was schlagen Sie vor? Jedes Jahr einen Brexit oder Eintritt abstimmen lassen, ohne diesen erst vollzogen zu haben?

Wer flutet hier?

@ Bigbirl:
Mit der Regelung für Nordirland kann de facto GB die EU mit eigenen Waren fluten.

Welche Waren denn? Was hat GB denn, was die EU will? Fluten heißt nicht gleich, dass es auch jemanden gibt, der dafür auch willens ist zu zahlen.

GB kann übrigens die Zollregeln nicht alleine machen, alle Vorgänge gehen nur im Einvernehmen. Vier Augen also. Das steht übrigens im Vertag.

Eine weitere

Eine weitere Verschiebung...!?...und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet. Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren. Es ist nicht mehr zu fassen.

Welche Behinderung

@ Bigbirl:
Oder glaubt jemand ernsthaft, GB würde fpr die EU Zollkassieren, diesen an die EU abführen und damit ihren eigenen Export behindern?

Exakt. Nur dass das keine Behinderung ist. Wissen Sie nicht, wozu es Zölle gibt?

Wer glaubt, über Zölle die

Wer glaubt, über Zölle die eigene Wirtschaft beleben zu können, glaubt möglicherweise auch, dass der Klapperstorch die Kinder bringt.

13:52, smirker

>>Eines ist in der noch laufenden Debatte ...
ganz deutlich geworden:
Die Führung der Labour-Partei will die EU nicht verlassen und damit das demokratische Votum der britischen Bevölkerung nicht umsetzen!
Hoffentlich gibt es unter den "normalen" Abgeordneten der Labour-Partei genügend Demokraten, die die Entscheidung des britischen Volkes akzeptieren!
Die Führung der Labour-Partei hat heute eindeutig gezeigt, dass sie den Wunsch der Mehrheit der Briten nicht achtet!<<

In Anbetracht der allseits bekannten Tatsachen David Camerons rechtlich nicht bindende Meinungsumfrage betreffend klingt Ihr hoher pathetischer Ton ausgesprochen hohl.

14:26 von Hackonya2

@Werner40

"Die Volksmeinung kann sich auch nach einem Jahr bereits geändert haben, aber was schlagen Sie vor? Jedes Jahr einen Brexit oder Eintritt abstimmen lassen, ohne diesen erst vollzogen zu haben?"

Die meisten schlagen vor, dass man vor einer Abstimmung die Fakten REDLICH darlegt und nicht "das Volk" mit Fakten betrügt.

Andere aber wollen, dass verlogene Fakten durchgehen und das auf dieser Basis erfolgte Referendum gelten soll.

Darum geht hier im Forum der Streit:
Soll das Ergebnis von Unredlichkeit gelten, oder soll man ein neues Referendum auf der Basis von Redlichkeit anleiern.

Hackonya2, 14:26

Die Volksmeinung kann sich auch nach einem Jahr bereits geändert haben, aber was schlagen Sie vor? Jedes Jahr einen Brexit oder Eintritt abstimmen lassen, ohne diesen erst vollzogen zu haben?

1. So etwas wie eine Volksmeinung gibt es nicht.
2. Das Brexit Referendum vor drei Jahren wurde ohne jeglichen Tatsachenbezug durchgeführt, stattdessen wurde gelogen was das Zeug hält. Erst jetzt, wo ein Großteil der Problematik bekannt ist, könnte eine fundierte Abstimmung überhaupt zu belastbaren Ergebnissen führen.

Die Tory sagen, der Souverän ist das Volk.

Und deswegen müsse endlich die Entscheidung der Briten durch das Referendum 2016 für den Brexit (auch vom Unterhaus und allen Parteien darin) anerkannt werden.
Warum will von den Tory jedoch jetzt 2019 niemand anerkennen, dass das britische Volk heute in seiner Mehrheit längst Reue über das Ergebnis von damals zeigt und mehrheitlich sehr gerne ein neues Referendum abhalten würde, weil es erkannt hat, 2016 einen Fehler begangen zu haben. Souveränität beinhaltet auch, sich seine eigenen Fehler einzugestehen und es besser und anders machen zu können - und genau das will jetzt das Volk Großbritanniens tun! Was so offensichtlich auf der Hand liegt, dass es keine Umfragen und derartig anderes dazu braucht.

14:28 von Kölner1

Zitat:"und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet. Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren. Es ist nicht mehr zu fassen."

Es ist wirklich nicht zu fassen, wie jemand nach drei Jahren Brexit-Theater seitens des UK und der Unfähigkeit der britischen Politik, eine gemeinsame Linie dazu zu finden, die Verantwortung dafür immer noch der EU in die Schuhe schieben will?

Kölner1, 14:28

Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren.

Wieso, Sie sind doch gar nicht in der Regierung, oder?

Aus der Luft gegriffen

@ Kölner1:
Eine weitere Verschiebung...!?...und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet.

Welche Billionen? Wie kommen Sie denn darauf?
EU-Bashing, ok. Aber so ganz ohne Zusammenhang?

Geht es noch um den Brex it?

Nein, es geht nur noch darum, ob sich ein narzisstische Egoman mit Oxford- Examen als Sieger im Spiel Parlament gegen BJ alias DT2 darstellen kann.
Wenn er als Sieger vom Platz geht, wird er es anderen überlassen, seine Sprechblasen mit Inhalten zu füllen. Dass so ein Typ über längere Zeit harte Regierungsarbeit leistet, kann ich mir nicht vorstellen.

@ Kölner1

Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren.

Die, die wir frei und demokratisch gewählt haben.
So eine Äußerung ärgert mich. Es erfordert Mut, zum eigenen Team zu stehen, auch wenn es mal nicht so gut gespielt hat oder einfach Pech hatte.

14:28, Kölner1

>>Eine weitere Verschiebung...!?...und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet. Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren. Es ist nicht mehr zu fassen.<<

Die Gestalten, die diesen Kontinent regieren, im vorliegenden Fall also die nationalen Regierungen der Mitgliedsstaaten, wurden von den Bürgern in freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.

Und der Kindergarten tobt eindeutig in London.

@ Hackonya2

Die Volksmeinung kann sich auch nach einem Jahr ...

Die Volksmeinung? Es gibt viele Meinungen im Volk - zu recht. Und Aufgabe der Regierung wäre es, den Dialog zu führen und einen vernünftigen Konsens zu finden, mit dem alle leben können. Statt dessen will Boris das Parlament am liebsten stilllegen und mit seiner Meinung durch die Wand. Populisten eben. Genau so dieser Farage, völlig ungeeignet für die Demokratie.

@ fathaland

In Anbetracht der allseits bekannten Tatsachen David Camerons rechtlich nicht bindende Meinungsumfrage betreffend klingt Ihr hoher pathetischer Ton ausgesprochen hohl....
Referendum (Volksentscheid über eine bestimmte Frage) nicht Meinungsumfrage - sie sind doch sonst der Wiki Experte

um 14:28 von Kölner1

Eine weitere Verschiebung...!?...und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet. Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren. Es ist nicht mehr zu fassen.

Die Brüsseler EU-Verwaltung (der Anzahl nach übrigens noch nicht einmal die Hälfte der Personalstärke einer Stadt wie Braunschweig oder Duisburg) hat die Mitgliedsländer also tausende von Milliarden Euro gekostet?

Entschuldigung, aber das ist deutlich an der Realität vorbei. Die gesamte Brüsseler EU-Verwaltung kostet weniger als 0,5 Promille der Verwaltungen der deutschen Städt über 100.000 Einwohner.

Aber jeder möge an die Märchen glauben, die er sich selbst erzählt.

Mir ist fast alles...

... - einschließlich des zum Mond
schießens sämtlicher Mitglieder des
britischen Parlaments - recht,
wenn nur endlich dieser grobe,
unverhältnismäßige SCHWACHSINN
um den Brexit inkl. der Berichte
darüber aufhört!

Standards senken

Nach dem Brexit und ohne die Bevormundung aus Brüssel sollen in den Augen vieler konservativer Tories einige wichtige Standards im Umweltschutz und bei den Arbeitnehmerrechten gesenkt werden. Davon verspricht man sich viele wirtschaftliche Vorteile, sprich Profit.

GB auch am 01. Nov noch in EU

Bei der gegenwärtigen Sitzverteilung im Unterhaus und dem mittlerweile (auch innerhalb) des UK umstrittenen Themas BREXIT wird keine Mehrheit für das erzielte Verhandlungsergebnis zustande kommen.

Tatsächlich wären ein paar Schritte zurück sinnvoll.

@14:28 von Kölner1: Was für ein Kommentar, vielen Dank!

Weder klug, noch souverän oder in irgendeiner Weise richtig; dennoch ist dem nichts hinzuzufügen, vielen Dank für dieses all zu offensichtliches Anti-EU-Getrolle!!

14:20 von Hackonya2

«Wie GB nach dem Brexit da stehen wird, das kann man nur spekulieren.»

Das kann man weit mehr, als nur spekulieren …

Man kann bspw. überlegen, wie Unternehmen aus Nicht-EU-Staaten nach dem Brexit reagieren. Nicht-EU-Unternehmen, die in GB produzieren, und von dort aus ihre Produkte in die EU liefern.

Geht bisher ohne Zölle + Zoll-Formalitäten. Diese Firmen konnten bisher ohne formelle Probleme Mitarbeiter aus der ganzen EU gewinnen + beschäftigen.

Sind nicht eben wenige solche Unternehmen. Die Englische Sprache ist in dieser Beziehung ein großer prinzipieller Standort-Vorteil für GB gegenüber fast allen anderen Ländern in der EU.

War ein Vorteil, der nicht selten entschied. Nach dem Brexit gibt es dann die großen Nachteile der Formalitäten für den Export in die EU von GB aus. Und schon sind Entscheidungen für GB als Standort weit weniger eindeutig.

Weniger Industrie-Produktion wird GB nicht besser machen.
Für die Arbeitnehmer erst recht nicht. Brexit ist "unattraktiv" …

Sleep well, Engeland

na, in erster Linie ist es mir Angst und Bange um die englische Bevölkerung. Es wird alles
teurer werden.
Also endlich weg von dem bösen Europa!!
Man wird spätestens in 3 Jahren wieder die Mitgliedschaft zur EU beantragen und bis dahin ist das Land heruntergewirtschaftet.

@14:28 Kölner1

Sie haben sich in der Landkartenorientierung leicht vertan: Der "unglaubwürdige Kindergarten" findet in London statt; er begann mit dem von Cameron aus ganz anderen innenpolitischen Gründen übers Knie gebrochenen Referendum, setzte sich fort mit dem über Nacht um 180 Grad den Kurs von remain auf leave ändernden Johnson, der in den Monaten vor dem Referendum mit gefälschten Zahlen und Szenarien die Brit*innen betrog, sich nach dem Referendum aus dem Staub machte, dreimal einen von May ausgehandelten Deal torpedierte, um sie zu stürzen, dann das Parlament auszubooten versuchte mit einer rechtswidrig langen Prorogation und jetzt einen schlechteren Deal als unter May als historisch verkaufen will. In der Tat: unglaubwürdiger Kindergarten - allerdings in London; Brüssel hat einem Abkommen bereits 4 x zugestimmt. Schon vergessen?

Debatte im Unterhaus:Brexit-Abstimmung auf der Kippe...

Was dabei deutlich wird:Labour verabschiedet sich gerade in Riesenschritten von den Interessen jener,die sie gewählt haben.Der rechte Flügel der Partei hat den Kurs auf soziale Transformation
erfolgreich geschreddert.
Das wird Labour bei Wahlen auf die Füße fallen und der Brexit-Partei eine Riesenchance eröffnen.Farage könnte sich zum Sprecher der durch die Sabotage des Remain-Lagers im Unterhaus verratenen Volksmassen aufschwingen.Und Labour würde zu diesem Remain-Lager gehören.

keine sorge, die bleiben uns erhalten,

die schaffen das noch

14:28 von Kölner1

«Eine weitere Verschiebung...!?...und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet.»

Als ob Ausgaben für bspw. Landwirtschaft, Fischerei, Infrastruktur für die einzelnen Staaten ganz plötzlich ersatzlos weg fielen, gäbe es keine EU, und keinen gemeinsamen EU-Haushalt mehr.

Würde dann stark vermutlich jeder eine versuchen, hier und da "noch ein wenig mehr zu subventionieren", um gegen die anderen irgendwie zu konkurrieren, sich Vorteile … hier und da … zu verschaffen.
Gewinnt gar nix, und kostet letztlich noch mehr Geld …

Alleine die Verwaltung + die Strukturen in Brüssel kosten so was von ganz sicher nicht "Billionen" …

«Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren …»

"Solche Gestalten", die nicht in einem einzigen Land der EU vom Himmel fielen, oder aus der Hölle kamen. Sie alle wurden von den Wählern in den Mitgliedsländern in der einen, oder in der anderen Art & Weise gewählt …

14:28 von Kölner1

«Eine weitere Verschiebung...!?...und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet.»

Als ob Ausgaben für bspw. Landwirtschaft, Fischerei, Infrastruktur für die einzelnen Staaten ganz plötzlich ersatzlos weg fielen, gäbe es keine EU, und keinen gemeinsamen EU-Haushalt mehr.

Würde dann stark vermutlich jeder eine versuchen, hier und da "noch ein wenig mehr zu subventionieren", um gegen die anderen irgendwie zu konkurrieren, sich Vorteile … hier und da … zu verschaffen.
Gewinnt gar nix, und kostet letztlich noch mehr Geld …

Alleine die Verwaltung + die Strukturen in Brüssel kosten so was von ganz sicher nicht "Billionen" …

«Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren …»

"Solche Gestalten", die nicht in einem einzigen Land der EU vom Himmel fielen, oder aus der Hölle kamen. Sie alle wurden von den Wählern in den Mitgliedsländern in der einen, oder in der anderen Art & Weise gewählt …

Nordirland profitiert

Nordirland profitiert möglicherweise von dieser Sonderrolle zwischen den Welten GB und EU. Es ist völlig klar, dass Schottland das nicht mitmacht ohne seinerseits ähnliche Vorteile zu bekommen; das schürt den Zerfall GB.
Die nordirischen Protestanten fürchten den Deal trotzdem, weil natürlich ein Sog in Richtung Wiedervereinigung der grünen Insel entsteht. Also: wenn der Deal durchgeht, gibt es zwei starke Kräfte, die GB zerreißen werden.

Die EU, GB, China oder USA

Die EU, GB, China oder USA sind nur Teile von vom Ganzen. Mache nennen das Globalisierung, aber dahinter steckt, dass es gegenseitige Abhängigkeiten gibt. Ein Statenbund erfüllt die Aufgabe, einen Ausgleich zwischen den Mitgliedern zu schaffen, um so Benachteiligungen zu verringern. Es steht im Mittelpunkt Kompromisse zu finden, der fuer alle Seiten akzeptabel sind. Dies ist ein komplexer Prozess, der eine Vielzahl von Aspekten hat und wir nennen die Personen, die sich mit dem balancieren beschäftigen, Experten.

Ob GB in der EU bleibt, einen Vertrag hat oder es keinen Vertrag gibt, ändert nichts daran. Es muss weiterhin an Kompromissen gearbeitet werden. Das Herauspicken von dem einen oder anderen Punkt, und ihn als absolut hinzustellen, bleibt eine populistische Strategie. Dies führt zu einem Verachten von der Idee des findens eines Kompromisses, der zentral in einer Demokratie stehen sollte.

@Hackonya2

Es ist die Frage der Macht und des Einflusses. Den Hardlinern schwebt übrigens ein starker "Finanzplatz" vor, nicht eine starke mittelständische Wirtschaft, die seit Margret Thatcher bereits ein Stiefkind der Insel ist.

Großbritannien allein ist nur ein kleiner Fisch. Kein wichtiger Markt, global betrachtet. China, die USA oder die Bricks Staaten interessieren und achten nur die großen und damit wichtigen und auch mächtigeren Wirtschaftsblöcke. Innerhalb der EU konnte GB seine Interessen weit eher weltweit durchsetzen, als alleine.
.
Ich behaupte:
Das stolze Großbritannien zelebrierten gerade seinen eigenen Untergang. Wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich. Schottland droht sich abzuspalten, Irland könnte eine Wiedervereinigung vollziehen.
.

@Günther Scholl Latour

Sagen wir halt nicht „fluten“, sondern „fördern“ oder „steuern“. Ich mache mich nicht an einem Wort fest.
Was ich meine ist, daß grundsätzlich das Importland über die Höhe von Zöllen entscheidet.
Das wird bei der jetzigen „Lösung“ aber nicht gewährleistet sein.
Da nicht die EU die Zölle erhebt, sondern GB für die EU ist die EU letztendlich von britischem Goodwill abhängig.
Damit ist künftiger Streit jetzt schon vorprogrammiert. Wer kontrolliert denn, was in die EU tatsächlich über Nordirland eingeführt wird, wenn es eben keine harte Grenze gibt?
Wer kassiert denn den Zoll bei den Briten ein und welche - robusten - juristischen Machtmittel bleiben der EU? Ich fürchte, daß der Streit eher zunimmt als abnimmt, vor allen Dingen, wenn sich zeigt, daß Nordirland sich zum Schmuggelparadies Richtung EU entwickelt.

Verlängerung?

Müssen !!! (wir), respektive natürlich die EU Vertreter, einer weiteren Verlängerung zustimmen, oder wovon gehen nun die hohen Abgeordneten des Unterhauses aus? Wenn eine weitere Verlängerung der EU abgelehnt wird, kommt dann automaisch der No Deal Brexit zum 31.10.2019 und dieses mitlerweile wenig unterhaltsaeme Theater geht weiter und weiter? Möchten die UK Abgeordneten also Ihre Verantwortung der EU überlassen und dann den schwarzen Peter den Bösen in der EU zu stecken?

Die Verschiebung der

Die Verschiebung der Abstimmung über den Deal ist beschlossen. Und schon kündigt Johnson an, dem vom Parlament verabschiedeten Gesetz, das einen No-Deal-Brexit verbietet, nicht zu folgen und keine Verlängerung in Brüssel zu beantragen: welch ein neuerlicher Affront des Premierministers gegen das britische Parlament!

@ Hackonya2

"Die Volksmeinung kann sich auch nach einem Jahr bereits geändert haben" Am 19. Oktober 2019 um 14:26 von Hackonya2

Muss es gar nicht.

Schon beim Referendum wollten Wales und England (außer der Stadt London) raus aus der EU.
Die Stadt London, Schottland, Nordirland uns Gibraltar wollten in der EU bleiben.

Schottland wollte in GB auch nur unter der Voraussetzung bleiben, dass GB in der EU bleibt. (Ja, da gab es auch ein Referendum.) Jetzt überlegt man dort ein neues Referendum durchzuführen.

Nun ja, wenn Wales und England raus aus der EU kann, dann kann auch Schottland raus aus der GB.

Am einfachsten wäre es vermutlich, wenn Wales und England aus GB und damit auch aus der EU austreten. GB bleibt in der EU. London kann dann aus England austreten und in GB eintreten.

UK zelebriert seinen eigenen Untergang

So sehe ich es auch. Und für alle Europäer gutes Anschauungsmaterial dafür, was passiert, wenn man populistischen Schreihälsen in den Parlamenten Glauben schenkt: ein Scherbenhaufen, basierend auf Lügen, Hetze und verlogenem Nationalismus.
.
Kein Europa war historisch besser für die Menschen, als das vereinte. Nie zuvor ging es den Menschen besser, als heute. Über 70 Jahre Frieden!
.
Aber gehts dem Esel zu gut, geht er aufs Eis.

/// Am 19. Oktober 2019 um

///
Am 19. Oktober 2019 um 14:26 von Hackonya2
@Werner40

Die Volksmeinung kann sich auch nach einem Jahr bereits geändert haben, aber was schlagen Sie vor? Jedes Jahr einen Brexit oder Eintritt abstimmen lassen, ohne diesen erst vollzogen zu haben?///
.
Deswegen keine Volksabstimmung über komplexe Fragen. Es ist Sache der Parlamentarier zu einer mehrheitsfähigen Lösung zu kommen.

May Deal die zweite

Die Unterschiede muss man nach meinem Eindruck mit der Lupe suchen. Überraschend zeigt sich Rees-Mogg, der mit der ERG die früheren Abstimmungen sabotiert hat, diesmal hell begeistert. Also scheinbar alles ein Machtkampf, der hoffentlich heute (mit dem Sieg der ERG) zu Ende geht. Ist der jetzige Deal schlechter als der May Deal? In gewissem Sinne ja, weil in einem Jahr die Diskussion um den Ausstieg aus der EU Zollunion von vorne losgeht und das ist Gift für die Wirtschaft.

Zölle sind nicht alles...

Mit erwas Glück wird man noch heute Abend in Nachrichten lesen, ob Hase, Fuchs und Igel weiter Zickzack laufen, oder erlegt wurden. Und ... so wichtig eine florierende Wirtschaft für jeden Staat ist, sollte man das Thema Brexit nicht nur auf Zölle und Wirtschaftsfragen verkürzen. Denn die Briten (im Referendum) reklamieren auch andere, für sie gewichtige Austrittsgründe. Nämlich die Wiedererlangung ihrer ureigenen staatlichen Selbstbestimmung. Ohne ständige Rücksichtnahme auf EU-Bestimmungen für Mitgliedsstaaten.
_
Freilich wird GB durch weiteren Handel mit der EU weiterhin teilweise davon tangiert sein... aber eben von Fall zu Fall freiwillig. Und weil Briten gewiß keine Dummlinge sind, werden sie ihre Vorteile zu nutzen wissen. Zumal vor den Hintergrund eines neuen Selbstbewusstseins als Nation mit einer stolzen, eigenen Tradition.

@Kölner1 14:28

Wie man nach dem Kindergarten den die Britischen Politiker und allen voran die Tories und Johnson veranstalten noch auf der EU rumtreten und diese schlecht machen kann ist mir ein Rätsel. Es ist schon schlimm wie viel Hass einige hier auf die EU haben und jede Bühne nutzen um die EU in den Dreck zu ziehen. Die EU ist nicht für die britischen Politiker zuständig!

14:28, Kölner1

>>Eine weitere Verschiebung...!?...und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet<<

Wieso?

Tagt das britische Parlament, das gerade die Abstimmung über Boris Johnsons Vertrag abgelehnt bzw. verschoben hat, neuerdings in Brüssel?

Ich lach mir scheckig.

dass er jetzt das nach empfinden muss, was Frau may jahrelang passiert ist, das ist schon wirklich bitter. Gerade für so einen Bulli wie BJ.
am lächerlichsten machen sich allerdings diejenigen, die dieses britische kasperletheater immer noch als Grundlage für EU bashing heranziehen wollen. Völlig abstruß angesicht der tatsächlichen Verhältnisse...

Die Furcht der

Die Furcht der Labour-Opposition vor einer Senkung von Umwelt- und Sozialstandards versuchte Johnson zu entkräften - daran habe niemand ein Interesse.

Von diesem Aspekt liest man ja sehr selten. Dabei ist das ein ganz wesentliches Problem, welches die Arbeiter und Angestellten in GB nach einem Brexit hätten. EU-Regelungen diesbezüglich würden nicht mehr gelten.

Niemand habe ein Interesse daran, soso. Ich glaube, viele britische Unternehmen werden sehr froh darüber sein, wenn Regelungen zum Arbeitnehmerschutz ungültig werden. Sicher wird man das dann mit `nach dem Brexit müssen wir uns besonders anstrengen´ oder so rechtfertigen.
GB wird zum Schwellenland auf den Niveau von Vietnam oder ähnlichen Ländern.

@smirker Labour undemokratisch?

Labour hat seinen Wählern, die um ihren Arbeitsplatz und ihre Zukunft fürchten, versprochen gegen den Brexit zu kämpfen. Und dieses Versprechen zu halten ist nicht nur demokratisch legitim, sondern auch ihre moralische Pflicht.

"Die Führung der Labour-Partei will die EU nicht verlassen und damit das demokratische Votum der britischen Bevölkerung nicht umsetzen!"

Bei der Meinungsumfrage (Referendum) gab es nur ein knappe Mehrheit für den Brexit. Alle Meinungsumfragen seit Mitte 2017 haben eine Mehrheit für den Verbleib in der EU ergeben.

Somit ist Labour sehr wohl dabei das demokratische Votum der britischen Bevölkerung umzusetzen.

Allerdings kann auch Labour keinen Verbleib in der EU erzwingen, denn es geht ja nicht um den Brexit oder den Verbleib in der EU, sondern darum ob man mit oder ohne Vertrag die EU verläßt.

Sollte es heute zu einer Ablehung des Vertrages kommen, bleibt die Frage ob sich BJ an das Gesetz hält und eine Verschiebung des Brexits beantragt oder ob er gesetzeswidrig am 31.10. die EU ohne Vertrag verläßt.

Eine Verschiebung mit folgenden Neuwahlen könnte allerdings dazu führen, dass der Brexit abgesagt wird.

Das wäre für GB und die EU die beste Lösung.

@pxslo, 13.33 Uhr

"Hat man denn nichts von Präsident Trump gelernt? Der hat mit seinen Zöllen für ein Rekordtief bei den Arbeitslosenzahlen gesorgt. Ähnliches könnte auch in GB passieren".
Von Trump kann man in der Tat allerhand lernen: wie man den Staat mit über 23 Billionen Dollar verschuldet, die Welt mit Handelskriegen überzieht und Wirtschaftskrisen hervorruft, sich aus dem Klimaschutz verabschiedet, eine Gesellschaft spaltet, sich mit Diktatoren anfreundet und mit Bündnispartnern bricht, Wahrheit und Lüge austauschbar macht, die Waffenlobby hofiert und damit Gewaltexzesse prvoziert... Nein, dieser Präsident kann nun wirklich nicht als Vorbild dienen, zumal er den Brexit als Hebel nutzen wollte, um Europa zu schaden.

Johnson erneut im Parlament gescheitert

Nächste Runde: Hält er sich an das Gesetz (Benn Act) oder bricht er es?

Ein zweites Referendum wäre

Ein zweites Referendum wäre die einzig richtige Lösung gewesen, nachdem das erste Votum die Nordirlandfrage und die Folgen eines Brexit völlig ausgeklammert hatte. Nun wurde einmal mehr wertvolle Zeit verloren. Dies ist aber nicht nur Boris Johnson, sondern auch Theresa May anzulasten. Beide haben sich reichlich dilettantisch verhalten.

15:00, Sternenkind

>>@ fathaland
"In Anbetracht der allseits bekannten Tatsachen David Camerons rechtlich nicht bindende Meinungsumfrage betreffend klingt Ihr hoher pathetischer Ton ausgesprochen hohl...."
Referendum (Volksentscheid über eine bestimmte Frage) nicht Meinungsumfrage - sie sind doch sonst der Wiki Experte<<

Es handelte sich nicht um einen Volksentscheid, sondern um eine Volksbefragung, die nicht verbindlicher als eine x-beliebige Meinungsumfrage war.

Ein Volksentscheid ist eine ganz andere Hausnummer. Schlagen Sie den Begriff bitte mal nach. Nicht nur Wikipedia erklärt ihn.

Natürlich.

Vor der Brexitabstimmung müssen noch die Kaninchen gefüttert werden, Oma Gerda einen Milchreis kochen und Klein Hänschen noch dreimal auf Klo.

Interessante Vorstellung von Volkssouvernänität und Demokratie haben diese Herrschaften.

Wenn man so gern …

… in GB noch einmal das Volk befragen möchte, wäre es doch sinnvoll gewesen, dem Wunsch Johnsons folgend den Weg für Neuwahlen frei zu machen. Das will man aber auch nicht. Warum dürfte klar sein: Demokratie ist nur dann toll, wenn das Volk gefälligst so stimmt, wie ich das haben möchte.

Sie sprechen von der EU als

Sie sprechen von der EU als "Kindergarten"...?
Ein Billionen-Defizit weist allenfalls der Haushalt des US-Präsidenten Trump aus! Wie kommen Sie zu derart abstrusen Zahlen? Und was Brüssel angeht, so hat man dem UK in Sachen Brexit immer wieder Entgegenkommen signalisiert. Der Dilettantismus von Theresa May und Boris Johnson kann der EU schwerlich angelastet werden. Immerhin dürfte das chaotische Auftreten der britischen Regierung mit all den Negativfolgen für die Wirtschaft und Gesellschaft die EU noch stärker zusammenschweißen.

15:00 von Sternenkind

es ist halt so, daß er fast allen hier geistig haushoch überlegen ist. das muss man anerkennen

Johnson will das Land nicht

Johnson will das Land nicht "heilen"

Er will es teilen.

Klingt so ähnlich. Bedeutet aber das Gegenteil.

Damit hat Johnson endgueltig verloren - der wandert ins Gefängni

Sodele nachdem jetzt dise rechten Sektierer verloren haben und Johnson sich nicht ans Gesetz halten will:

https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-1057.html

Glaubt man den Worten Johnsons, ist dieses Datum aber noch nicht vom Tisch. Laut Gesetz muss er nun zwar bei der EU noch heute einen erneuten Aufschub des Brexit beantragen. Unmittelbar nach der Parlamentsentscheidung sagte er aber, er werde nicht mit der Europäischen Union über eine Verlängerung der Frist verhandeln.<7cite>

fliegt er jetzt per einstweiliger Verfuegung ab in den Knast:

https://tinyurl.com/y6qsa68h
Tagesanzeiger.ch: Experten: Johnson droht Gefängnis (07.09.2019)

«Wenn er sich nicht daran (an das Gesetz) hält, kann er vor Gericht verklagt werden. Das Gericht würde nötigenfalls eine Verfügung erlassen, die ihn dazu verpflichtet (...) hält er sich nicht an die Verfügung, könnte er ins Gefängnis geschickt werden.»

Und damit gibt es vorgezogene Neuwahl + ein neues Referendum.

Tja das nennt man dumm gelaufen feur Johnson! :-D

Das nennt man dumm gelaufen, Johnson! Viel Spaß im Knast... Und damit haben wir das Spiel gewonnen, es wird vorgezogene Neuwahlen + ein neues Referendum geben und damit ist es AUS und VORBEI mit dem Brexit!! *unverschämt breit grins*

@15:00 Sternenkind

Ein Referendum ist eine Volksbefragung ohne rechtliche Bindung - egal was Wikipedia sagt.

@15:00 von Sternenkind

"Referendum (Volksentscheid über eine bestimmte Frage) nicht Meinungsumfrage - sie sind doch sonst der Wiki Experte"

Wie bereits 2016 vom Supreme Court in GB entschieden wurde, hat das Referendum über den Brexit keinerlei rechtliche Bindung. Das Parlament entscheidet in GB über den Brexit.

Das Referendum hatte den Wert einer Meinungsumfrage.

"https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/brexit-votum-ist-fuer-das-parlament-rechtlich-nicht-bindend-14530128.html"

@Niemand 16.01

Die gesamte Brüsseler EU-Verwaltung kostet weniger als 0,5 Promille der Verwaltungen der deutschen Städt über 100.000 Einwohner.
Aber jeder möge an die Märchen glauben, die er sich selbst erzählt."
Bei über 50.000 hoch bezahlten Beamten, den Kommissaren, den Gebäuden, Sicherheitsvorkehrungen, Fuhrpark, Flühen, 2 Parlamentssitzen und den Reisen zw. Brüssel und Strasbourg? Ihr letzter Satz trifft vor Allem auf Sie selbst zu!

@Günther Schallatur

Im Grunde hat die Mehrheit des Volkes entschieden, nun heißt es, es umzusetzen. Es hackt aber an dem wie.

Wie es scheint

geht Jeremy Corbins Kalkül diesmal für Ihn klar. BoJo scheitert zunächst mal wieder an sich selbst.
Wer von beiden denn am Ende am besten lacht wird sich noch zeigen.
Die Leidtragenden Briten und Europäer haben jedenfalls die Nase gestrichen voll vom Schmierentheater.Während die Brexiteers im Parlament ihre Lügenmärchen verbreiten gehen Tausende für die Rücknahme es Austritts aus der EU auf die Strasse.
Hätten Sie besser schon beim Referendum getan und das irrwitzige Schauspiel für Brittens Superreiche zu verhindern.
Mal schauen, ob wir Bojo jetzt Dead in a Ditch
oder hinter Schwedischen Gardinen für seinen fabelhaften NO-Deal wiedersehen werden.
Sehen Sie Folge 33/3: der ewige Austritt,
Sie werden begeistert sein!

@sausevind, 14:38

"Die meisten schlagen vor, dass man vor einer Abstimmung die Fakten redlich darlegt und nicht "das Volk" mit Fakten betrügt."

Wie bitte?

Dass Wahlen (und Referenden) auf Grundlage von Falschbehauptungen und "vorgetäuschten Fakten" entschieden werden, ist in westlichen Demokratien seit Jahrzehnten gängige Praxis.

Und in diesem einen Fall soll auf einmal wiederholt werden?

Ich glaube, es zieht.

@ 13:55 von Günter Schollatur

„Der Brexit funktioniert nur, wenn man in GB selber raffiniert ist und der Rest von Europa dumm.“ Genau das glauben leider viel zu viele Engländer und haben daher sich für den Brexit ausgesprochen. In den Beziehungen zur EU wurde dies scheinbar aucg bestätigt: Während die meisten kontinentales Staaten an Prinzipien wie Frieden, Zusammenarbeit und Gerechtigkeit dachten, dachte UK immer nur an seinen kurzfristigen wirtschaftlichen Vorteil und konnte daher mit seinen unterschwelligen Austrittsdrohungen Vorteile erpressen. Das ist mit dem Austritt aber vorbei.

Kein vernünftiger Politiker

Kein vernünftiger Politiker prescht eine derart gravierende, schwer umkehrbare Änderung des Status Quo durch, ohne Rückhalt, bei nicht vorhandener bzw negativer Mehrheit. Vernünftige Politiker, denen es um die Sache geht, würden ihr Anliegen aufschieben und versuchen stabile Mehrheiten zu gewinnen.

Aufrechte Befürworter eines Brexit sind dagegen diesen unter den jetzigen Meinungsverhältnissen und lediglich auf Grundlagen eines manipulierten und mit Lügen gefütterten Referendums mit hauchdünner Mehrheit, an dem nicht alle Wahlberechtigten teilnehmen durften, kriegsartig durchzukämpfen.

Der größte Schaden sind nicht die vermeintlichen Folgen eines Brexit, sondern die Aufgabe des common sense. Das wird GB an den Rande des Zusammenbruchs bringen, ob mit oder ohne Brexit, wenn die sogenannten "Konservativen" aka Rechsradikalen, nicht zur Besinnung kommen und anfangen Patrioten zu werden.

@ straight, um 15:16

Das wurde, wie man sieht, tatsächlich nichts, man hat erst gar nicht darüber abgestimmt, denn es gibt immer was, das noch vorher erledigt werden muss.

Es wird in absehbarer Zeit keinen Brexit geben...

Grober Schwachsinn?

@ 1.Senator:
... wenn nur endlich dieser grobe, unverhältnismäßige SCHWACHSINN um den Brexit inkl. der Berichte darüber aufhört!

Niemand ist verpflichtet, Tagesschau-Berichte zu lesen. Auch Sie nicht.

Neues Referendum ?

Natürlich kann Großbritannien auch außerhalb der EU existieren - und in mancher Hinsicht vielleicht auch einfacher. Denn die Konsensfindung in der EU ist ja kein KInderspiel, man denke nur an Polen. Vielleicht sollte man sich vergegenwärtigen, daß Europa zu allererst ein ideelles Projekt war und ist und das könnten ja die Briten eher anders sehen. So gesehen macht ein erneutes Referendum unter den gegebenen Verhältnissen noch am meisten Sinn. ABER :Nur mit 2/3-Mehrheit .

@OlliH

Das Volk wurde ja bereits gefragt, gut es sind drei Jahre vergangen, aber es wurde nicht umgesetzt. Nun sollte man erneut fragen, dann ändert sich die Meinung vielleicht wieder und dann müsste man wieder nachfragen? Wie oft gedenkt man den das Volk zu fragen? Jedes Jahr, alle drei Jahre oder öfter gar?

@Günther Schaollatur

Dann wählen die halt jemand anderes bei nächsten Wahlen, wenn diese Profitvorschläge oder gar Umsetzungen dann nicht gefallen?

@ Sternenkind

Referendum (Volksentscheid über eine bestimmte Frage) nicht Meinungsumfrage

Es stimmt aber, dass das Ergebnis des Referendums rechtlich nicht bindend ist. Es gibt kein Gesetz in GB, das die rechtlichen Folgen eines solchen Referendums festschreibt.

Zudem war das Referendum schlecht vorbereitet und hat das Land tief gespalten. Es wurde nicht einmal über eine konkrete Form des Austritts abgestimmt. Ob mit oder ohne Vertrag, falls mit, mit welchem Vertrag usw. Wenn in der Schweiz z.B. ein Referendum abgehalten wird, muss ein konkreter Gesetzestext die Grundlage sein. Das fehlt hier in GB und sorgt für eine Lähmung der gesamten Politik.

Zweites Referendum

Seit dem ersten Referendum ist so viel passiert, wurde so viel verhandelt, erforscht, prognostiziert und diskutiert. Demokratisch vernünftig wäre ein zweites Referendum, in dem die Bevölkerung für den No-Deal, für den Johnson-Deal oder für eine Absage des Brexit stimmen kann.

Die Brexiteers sind dagegen. Wovor haben sie Angst?

15:16 von tagonist

Wer in den letzten Tagen die eine oder andere Talkrunde gesehen hat, dem ist nicht entgangen, daß die EU in bestimmten Angelegenheiten erpressbar und handlungsunfähig geworden ist. Was soll daran gut sein. Diese sehr kostspieligen Problemgebiete hat G.B. erst mal hinter sich gebracht.

@schabernack

GB hatte eigentlich schon immer eine gute Wirtschaft, nun ist das ja nicht so das es nur für GB unaktrativ wird, sondern auch für die EU. Ein Zahler wirds dann auf jedenfall weniger in die EU Kasse. Vielleicht hat auch USA ein Nutznießen davon, das die EU zusammenbricht und hat GB was in Aussicht gestellt?

@Pressley49

Ich wäre zwar auch dafür das GB in der EU bleibt, den zusammen ist man eigentlich stärker, aber das es in Zukunft GB schlechter gehen wird und muss als der EU kann niemand vorraussehen. Es bräuchte eigentlich nur Deutschland oder Frankreich aus der EU austreten, dann warst das mit der EU und dann bräuchte auch GB kein Eintrittsantrag mehr stellen. Alles wäre möglich, nichts muss so sein wie Sie oder ich es mir vorstelle.

@Bernd Kevesligeti 15:23

Sie tun ja gerade so als hätten nur Leave Leute Labour gewählt. Dies ist zum einen ziemlicher Unsinn. Die Brexit Partei wird vor allem von den Tories massiv stimmen wegnehmen, weil die versuchen die Brexit Partei zu kopieren. Die Leute wählen am Ende immer das Original. Die Tories scheinen zu blöd zu sein um dies zu begreifen. Labour agiert derzeit richtig. Dieser Deal von Johnson schadet UK und ein No-Deal schadet auch UK. Man ist weder für den schlechten Brexit Deal Johnsons noch für den No-Deal verantwortlich, die komplette Verantwortung tragen die Tories. Labour ist da in einer sehr komfortablen Rolle.

@DayFred 13:34

Auch wenn Sie vielleicht gerne eine Diktatur in Großbritannien hätten. Diese Leute sind dort zurecht und man hat die Demokratie zu respektieren, auch Sie! Wenn einem nicht passt, dass eine Mehrheit nicht das abstimmt was man gerne hätte, dann muss man eben anders wählen und selbst besser überzeugen.

von Schabernack 15:17

Kaum zu glauben:Sie sind für die "Arbeitnehmer".Noch dazu für die Britischen.
Dann schreiben Sie vom Export GB´s auf den Kontinent.Aber sehen Sie sich doch mal die Trade-Bilanz an:Seit 2000 sinkt der Anteil der Ausfuhren auf den Kontinent am britischen Gesamtexport(früher 55 % auf etwa 45 %) .
Und überhaupt ist diese Handelsbilanz negativ,daß heißt es wird wesentlich mehr nach GB exportiert,als von dort importiert.

von Magfrad 18:27

Labour in einer komfortablen Situation ? Warum sperren die sich dann gegen Neuwahlen(Umfragen) ?
Der rechte Flügel bei Labour triumphiert.Bei eventuellen Neuwahlen gehören die zum Remain-Lager,zusammen mit den Liberaldemokraten.

Mehrheit der Briten will in EU bleiben

Begreift jetzt dann auch der Letzte dass ein neues Referendum sinnvoll ist.

Für den nächsten Premier in England - versuche die Bevölkerung zu verstehen und Du bist erfolgreich.

Neuerliche Niederlage von Boris Johnson

Nach der neuerliche Niederlage von Boris Johnson am heutigen Samstagnachmittag, wobei morgen wiederum die EU zusammenkommt, muss man sich nun wirklich abfragen wie oft lässt sich die EU, 27 Staaten, noch auf den Arm nehmen. Es gibt Grenzen der Zumutbarkeit. Die sind überschritten. Mit solchen Partnern kann man keine Verträge abschließen. Sie sind nicht man das Papier wert.

@schabernack 15:39 „ Solche

@schabernack 15:39
„ Solche Gestalten", die nicht in einem einzigen Land der EU vom Himmel fielen, oder aus der Hölle kamen. Sie alle wurden von den Wählern in den Mitgliedsländern in der einen, oder in der anderen Art & Weise gewählt …“
NEIN. Das ist falsch. Diese Gestalten wurden nicht gewählt. Wir hier in Deutschland wählen Parteien und diese setzen die „Gestalten“ dann auf ihre Positionen. Das ist ein himmelweiter Unterschied! Hätten wir sie gewählt, könnten wir sie ja irgendwie absetzen. Das ist aber leider nicht möglich.
Es sind die Parteien die eigentlich Schuld sind.

14:52 von fathaland slim

14:28, Kölner1

>>Eine weitere Verschiebung...!?...und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet. Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren. Es ist nicht mehr zu fassen.<<

Die Gestalten, die diesen Kontinent regieren, im vorliegenden Fall also die nationalen Regierungen der Mitgliedsstaaten, wurden von den Bürgern in freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.

Und der Kindergarten tobt eindeutig in London.
///
*
*
Sie meinen also das Herr Corbin irrt, wenn er glaubt die Deals von Junker werden immer schlechter?

13:48 von Günter Schollatur

Wollte das Volk ...

... den harten oder den geregelten Brexit?
///
*
*
Aber die vom Volk gewählten Abgeordneten wollen doch augenscheinlich beide Versionen nicht ausführen?

18:13 von Hackonya2 / @schabernack

«GB hatte eigentlich schon immer eine gute Wirtschaft, nun ist das ja nicht so das es nur für GB unaktrativ wird, sondern auch für die EU.»

An der Attraktivität der EU für Unternehmen aus Nicht-EU-Ländern ändert sich durch den Brexit gar nichts. Standorte im beliebigen Land … in der EU bleiben so sehr (oder so wenig) attraktiv wie vor dem Brexit auch.

«Vielleicht hat auch USA ein Nutznießen davon, das die EU zusammenbricht und hat GB was in Aussicht gestellt?»

Die EU bricht durch den Brexit doch nicht zusammen … keine Rede davon.

Was soll Trump denn in Aussicht gestellt haben? "Zu verschenken" an GB haben die USA gar nichts. Vorzugs-Zölle für After Eight wären nicht der Rede wert. Und für Scotch Whiskey wird es keine solchen geben, da es dämlich wäre, so einheimischem Kentucky Bourbon zusätzliche Konkurrenz zu machen.

In den USA hat es ≈ 330 Mio. potentielle Konsumenten. In der EU (ohne GB) deutlich mehr als 400 Mio. Als ob der US-Markt alles sei, und alles machen könnte …

Tada, 16:05

Am einfachsten wäre es vermutlich, wenn Wales und England aus GB und damit auch aus der EU austreten. GB bleibt in der EU. London kann dann aus England austreten und in GB eintreten.

Großartig! YMMD!

Wenn dann noch Nordirland aus dem UK austreten würde, sein Staatsgebiet auf der irischen Insel aufgäbe und anstelle Londons in England eintreten würde ...

13:17 von drago Meinungen sind etwas ...

begrenzt schönes, selbst dann, wenn sie denn hinreichend fundiert sind.

18:19 von Hackonya2

«Es bräuchte eigentlich nur Deutschland oder Frankreich aus der EU austreten, dann warst das mit der EU und dann bräuchte auch GB kein Eintrittsantrag mehr stellen.»

Weder in DEU, noch in FRA gibt es weder in der Politik, noch in der Bevölkerung, auch nur ansatzweise eine Mehrheit, die würde aus der EU austreten wollen …

Und Totgesagte leben nicht nur in Märchen, sondern auch im realen Leben erst recht desto länger, je töter man sie sagt …

Ich bin davon Überzeug

der Brexit wird kommen,so oder so. Johnson hat jetzt auch die Unterstützung von May. Ob es für GB die beste Lösung sich von der EU abzukoppeln,wird man erst in einigen Jahren sehen.

18:03 von Günter Schollatur

«Demokratisch vernünftig wäre ein zweites Referendum, in dem die Bevölkerung für den No-Deal, für den Johnson-Deal oder für eine Absage des Brexit stimmen kann.

Die Brexiteers sind dagegen. Wovor haben sie Angst?»

Ganz schlicht haben sie Angst davor, dass die Bevölkerung für einen Deal statt des No-Deals stimmen könnte.

Oder dann gar für "Remain" votiert. In diesem Fall hätte es sich erst mal für viele Jahre "aus gebrexitiert". Die eigene politische "Daseins-Berechtigung" geht die Themse runter …

Und auch den Deal-Brexit wollen die Brexiteers nicht tatsächlich. Und auch damit lässt sich viel weniger "Control Back" - Getöse veranstalten.

Boris J., Nigel F., Mr. Reese-Mogg & Co. wollen No-Deal … und die alleinigen Helden sein, die im Namen "des Volkes Willens" sind und handeln.

Und sonst wollen sie gar nix …

@Esche999

Angenommen es würde ein erneutes Referendum geben, nehmen wir an es ginge so aus: 1/3 ist für den Brexit, 1/3 für den Verbleib in der EU und 1/3 enthält sich, was wäre dann?

@andererseits

Ob ein Referendum gesetzlich bindend ist weiß ich nicht wirklich, aber warum führt man erst sowas erst durch, wenns am Ende doch "Latte" ist? Ob und nun gesetzlich bindend oder nicht, es zeigt aber wohl zumindest was das Volk mehrheitlich will?

ich denke,

irgendwann muss mal Schluss sein
so macht man sich doch zum Affen vor der ganzen Welt
als Vereinigtes Königreich
wie als EU

18:19 von Hackonya2

Es bräuchte eigentlich nur Deutschland oder Frankreich aus der EU austreten,
.
denke mit dieser Einschätzung liegen sie richtig
dann war´s das
wenn die Briten ihren eigenen Weg gehen wollen .... traurig irgendwo,
aber ich würde denen keinen Vorwurf machen oder sie gar deshalb "schneiden"
wenngleich es der EU schadet sie an politischem Gewicht verliert
Aber was da gerade geboten wird .... erbärmlich

17:29 von rossundreiter

«Dass Wahlen (und Referenden) auf Grundlage von Falschbehauptungen und "vorgetäuschten Fakten" entschieden werden, ist in westlichen Demokratien seit Jahrzehnten gängige Praxis.»

Und in der CH, wo es tatsächlich gut vorbereitete verbindliche Referenden gibt. Dort stellt man präzise Fragen zu definierten Sachverhalten + Möglichkeiten.

Nicht solche: "Frag doch mal die Maus …" - Fragen, wie im UK in 2016. Zusätzlich sind die Maus-Fragen präziser + durchdachter als die nach "Remain or Leave". Dass "so'n Gefrage" zu langem Tohuwabohu + Streiterei führen wird, war schon 2016 klar.

Wer von irgendwo weg will.
Der überlege vorher, wohin er will.

«Und in diesem einen Fall soll auf einmal wiederholt werden?
Ich glaube, es zieht.»

Ist überhaupt keine Rede von, irgendwas 1:1 "zu wiederholen".
Jetzt 2019 ist viel klarer als 2016, wie der Brexit-Weg aussehen kann.
Klarer den Betrachtern aus der Ferne, klarer den Briten selbst.

Kann man die Tür auch wieder schließen. Zieht's nicht mehr …

@18:13 von Hackonya2

"Vielleicht hat auch USA ein Nutznießen davon, das die EU zusammenbricht und hat GB was in Aussicht gestellt?"

Ob USA, China, Russland - sie alle wollen ein schwaches Europa. Das ist einer von mehreren Gründen, warum ich für ein einiges Europa bin bzw. für eine starke EU bin. Bis zu dieser Einigkeit ist es sicher ein steiniger Weg, aber diesen Weg zu verlassen ist aus meiner Sicht die schlechtere Lösung.

Gruß
A-E

16:57, Karl Napf

>>15:00 von Sternenkind
es ist halt so, daß er fast allen hier geistig haushoch überlegen ist. das muss man anerkennen<<

Dieser trügerische Eindruck mag entstehen, da ich mir Mühe gebe, kohärent zu argumentieren.

Andere fahren hier eine deutlich andere Strategie.

@Napf, 16.57 Uhr - genial daneben

"Es ist halt so, daß er fast allen hier geistig haushoch überlegen ist. Das muss man anerkennen".
Sie meinen damit aber doch sicherlich nicht Boris Johnson, oder...? Von "stabilen Genies" hat die Welt mittlerweile genug. Sie sind kläglich gescheitert, haben die Welt nicht vorangebracht, sondern in ein Chaos gestürzt.

@'Magfrad 18.32

Man ist weder für den schlechten Brexit Deal Johnsons noch für den No-Deal verantwortlich, die komplette Verantwortung tragen die Tories. Labour ist da in einer sehr komfortablen Rolle."

Das beschreibt leider das typische Politikdenken. Hauptsache, man hat einen Schuldigen und selbst keine Verantwortung für nichts, Was aus dem Land und den Leuten wird ist zweitrangig. Und dann wundert man sich über Politikverdrossenheit bei den vergessenen Wählern

Dieser Tagesschau-Kommentar ist in diesem Absatz zutreffend

Deswegen ist der Tagesschau-Kommentar

https://www.tagesschau.de/kommentar/kommentar-brexit-johnson-101.html

in diesem Absatz zutreffend:

Die EU sollte lieber auf die Zigtausenden schauen, die - während sich die britische Politik weiter in den Schlamassel hinein manövrierte - auf Londons Straßen in einer friedlichen Demonstration eine ganz schlichte Botschaft aussandten: Lasst das Volk noch einmal entscheiden! Gebt uns eine zweite Chance! Und gebt uns die Chance, vielleicht doch noch das einzig Vernünftige zu tun: Mitglied der EU zu bleiben.

Genauso ist es. Die Mehrheit in England will ueberhaupt keinen Brexit sondern in der EU bleiben. Und auch dass hier ist absolut richtig:

Eine erneute Verschiebung des Austritts eröffnet diese Chance und gibt die Zeit, ein zweites Referendum zu organisieren. Die EU darf nicht mitschuldig daran werden, den Briten diese Chance verwehrt zu haben.

und ergänzend dazu braucht es NEUWAHLEN in England!!

@16:08 von Zwicke: Rücksichtnahme auf EU-Bestimmungen

"Freilich wird GB durch weiteren Handel mit der EU weiterhin teilweise davon tangiert sein... aber eben von Fall zu Fall freiwillig."

Sicher wird GB nach dem Brexit nur freiwillig von EU Bestimmungen betroffen sein.
Ein Unternehmen in GB hat dann die Wahl:
1. Es hält sich an die EU-Bestimmungen und kann seine Waren in die EU verkaufen.
2. Es hält sich nicht an die EU-Bestimmungen und muss seine Waren in GB verkaufen.

Wenn z.B. ein britischer Leuchtenhersteller meint, er müsse sich nicht an die EU-Bestimmungen bzgl. des Glühlampenverbotes halten, dann darf er gerne die gute alte 60W E27 wieder produzieren. Allerdings wird er nicht eine davon in der EU verkaufen.

Das Schlimmste in der

Das Schlimmste in der aktuellen Situation um den Brexit ist, dass das UK alles andere als "united" ist. Hass und z.T. auch Gewalt begleiten die politische Auseinandersetzung. Freundschaften und familiäre Bindungen enden häufig in Feindseligkeit. Die Situation erinnert fatal an die politische Auseinandersetzung in den USA. Die EU dürfte indes an Bindungskraft gewonnen haben. Die Mitgliedsstaaten erkennen, wohin blinder Separatismus führen kann. Für das UK würde man sich ein zweites Referendum wünschen, welches dann selbstverständlich bindend wäre. Die erste Befragung war, da wichtige Themen ausgeklammert waren, eine Farce.

um 17:18 von deutlich @Niemand 16.01

Bei über 50.000 hoch bezahlten Beamten, den Kommissaren, den Gebäuden, Sicherheitsvorkehrungen, Fuhrpark, Flühen, 2 Parlamentssitzen und den Reisen zw. Brüssel und Strasbourg?

Die Gesamte EU-Verwaltung einschließlich Parlament, Gerichten, Kommission,Sicherheitskräften, Kraftfahrern u.a.m. hat ca. 60.000 Mitarbeiter.

Bitte zählen Sie die Anzahl der Mitarbeiter der deutschen Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern zusammen (die Millionenstädte wie München, Hamburg, Köln,München mit ca. 8 Millionen Einwohnern inbegriffen). Das sind ein Mehrfaches von 60.000 Mitarbeitern. Diese Mitarbeiter kosten zusammengenommen ein Mehrfaches des EU-Personals.

17:18, deutlich

>>@Niemand 16.01
Die gesamte Brüsseler EU-Verwaltung kostet weniger als 0,5 Promille der Verwaltungen der deutschen Städt über 100.000 Einwohner.
Aber jeder möge an die Märchen glauben, die er sich selbst erzählt."
Bei über 50.000 hoch bezahlten Beamten, den Kommissaren, den Gebäuden, Sicherheitsvorkehrungen, Fuhrpark, Flühen, 2 Parlamentssitzen und den Reisen zw. Brüssel und Strasbourg? Ihr letzter Satz trifft vor Allem auf Sie selbst zu!<<

Was nennen Sie hoch bezahlt?

Und wie viele Beamte, meinen Sie, arbeiten für die Verwaltungen der deutschen Städte mit über 100.000 Einwohnern? Wie viele Gebäude besitzen diese Städte? Wie viele Kraftfahrzeuge? Und wie viele Reisen unternehmen deutsche Kommunalpolitiker und Beamte?

Ich glaube, Ihnen ist gar nicht klar, wie riesig die deutschen Verwaltungen sind und was die kosten.

15:23, Bernd Kevesligeti

>>Was dabei deutlich wird:Labour verabschiedet sich gerade in Riesenschritten von den Interessen jener,die sie gewählt haben.Der rechte Flügel der Partei hat den Kurs auf soziale Transformation
erfolgreich geschreddert.<<

Der Brexit ist ein neoliberales Projekt der Finanzmarkteliten.

Das erkennen Sie wirklich nicht?

>>Farage könnte sich zum Sprecher der durch die Sabotage des Remain-Lagers im Unterhaus verratenen Volksmassen aufschwingen.<<

Ja sicher.

Der Hedgefondsmilliardär als Führer der Volksmassen.

Klasse.

18:51 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 15:17

«Kaum zu glauben:Sie sind für die "Arbeitnehmer".Noch dazu für die Britischen.»

"Machten Sie sich mal die Mühe", vor dem Lesen meiner Beiträge "mal die Brille abzunehmen". Wären Sie auch in der Lage, zu erfassen, dass meine Sicht (meine Worte) nie die eines Gegners der Arbeiter ist (sind).

Welche Art von Brille das allerdings ist, die Sie da stets tragen, kann ich mir nicht zusammenreimen. Es muss eine sein, die aus dem gesamten Spektrum des sichtbaren Licht nur eine fesr definierte Wellenlänge passieren lässt. Strahlen Worte anderer nicht exakt auf dieser Welenlänge. Dann sind sie eben "auf der Seite der Falschen" … wer auch immer das bei Ihnen sein mag …

«Dann schreiben Sie vom Export GB´s auf den Kontinent.Aber sehen Sie sich doch mal die Trade-Bilanz an:Seit 2000 sinkt der Anteil der Ausfuhren auf den Kontinent am britischen Gesamtexport(früher 55 % auf etwa 45 %) .»

"Ja ist es denn ein Wunder", wenn GB die produzierende Industrie im Land seit langem reduziert? Warum …?

@16:57 Karl Napf

Da muss ich Ihnen mal recht geben: in seiner Argumentation und seinem Hintergrundwissen ist der User manch anderem überlegen -
...auch wenn ich das nicht in so schöne Worte kleiden kann.

Es ist schon spannend. Das britische Unterhaus

hat in Europa genau so viel direktes Mitspracherecht wie alle restlichen Parlamente der EU- Mitgliedsstaaten.
Der Premier Minister ist der Vertreter seines Landes.
Wird das britische Parlament mehr Rechte haben als die Parlamente aller restlichen EU-Mitgliedsstaaten?
Nur weil das britische Parlament keine Entscheidung treffen will muss der Rest der EU kuschen?
Steht das so im EU-Vertrag?

@20:51 von Niemand

"Bitte zählen Sie die Anzahl der Mitarbeiter der deutschen Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern zusammen (die Millionenstädte wie München, Hamburg, Köln,München mit ca. 8 Millionen Einwohnern inbegriffen). Das sind ein Mehrfaches von 60.000 Mitarbeitern. Diese Mitarbeiter kosten zusammengenommen ein Mehrfaches des EU-Personals."

Deutschland hat ca 1.6 Millionen Beamte und Richter (statista.com). Die sind auch notwendig um den oeffentlichen Aufgaben angemessen begegnen zu koennen.

Man kann Aepfel nicht mit Birnen vergleichen.

re bernd kevesligeti

"Seit 2000 sinkt der Anteil der Ausfuhren auf den Kontinent am britischen Gesamtexport(früher 55 % auf etwa 45 %) .
Und überhaupt ist diese Handelsbilanz negativ,daß heißt es wird wesentlich mehr nach GB exportiert,als von dort importiert."

Das erste heißt nur, dass sich der britische Außenhandel verändert hat. Und das zweite, dass GB so wie viele andere Länder, auch welche in der EU, eine negative Handelsbilanz hat.

Was hat beides mit den Brexit zu tun? Weder das eine noch das andere wird sich dadurch wesentlich ändern.

@20:45 von Demokratieschue...

"Genauso ist es. Die Mehrheit in England will ueberhaupt keinen Brexit sondern in der EU bleiben"

Was macht Sie da so sicher? Die Tatsache, dass man sich über das WIE nicht einigen kann, sagt noch nichts über Mehrheitsverhältnisse aus. Während die Einen aufgewacht sind und gegen den Brexit demonstrieren, sagen die Anderen: Jetzt erst recht - egal wie. Eine 2/3-Mehrheit für einen Verbleib in der EU würde vermutlich nicht zustande kommen. Schön wäre es natürlich - aus EU-Sicht.

re zwicke

"Freilich wird GB durch weiteren Handel mit der EU weiterhin teilweise davon tangiert sein... aber eben von Fall zu Fall freiwillig."

So kann man freiwillig natürlich auch beschreiben: Es ist freier Wille, mit der EU Handel zu treiben oder eben nicht.

Ob aber einer seinen freien Willen dadurch demonstrieren wird, dass er darauf verzichtet ...

von fathaland slim 21:22

Die Mehrheit der Arbeiter hat für den Brexit gestimmt.
Und es ging in dem Beitrag um die Labour Partei,welche zu den liberalen Remainern gestoßen ist.Letztere als Führer der Volksmassen ?
Letztlich ist der Brexit auch,daß Projekt jener Teile des Establishments,daß ökonomisch weniger auf den Kontinent fixiert ist,als eben der pro-EU-Teil des Establishments(Lib).
Das sollten Sie erkennen ?

@schabernack

Nun wenn man vor 10 Jahren gesagt hätte, das GB aus der EU austreten wird, dann würde man vielleicht auch zum Märchenerzähler erklärt werden. Niemand kann in die Zukunft sehen, also weiß auch niemand über die Zukunft der EU und GB wirklich, wie es sich entwickeln wird.

von schabernack 21:34

Sie psychologisieren jetzt aber.Und warum die Übung ? Weil es mit ihrer EU bergab geht.Inzwischen sind auch Beitrittsverhandlungen gestoppt(Albanien,Nordmazedonien).
Und "Wellenlänge oder Brille abnehmen",ja daß wäre besser als EU-Apologie.

re deutlich

"@'Magfrad 18.32

Man ist weder für den schlechten Brexit Deal Johnsons noch für den No-Deal verantwortlich, die komplette Verantwortung tragen die Tories. Labour ist da in einer sehr komfortablen Rolle."

Das beschreibt leider das typische Politikdenken. Hauptsache, man hat einen Schuldigen und selbst keine Verantwortung für nichts, Was aus dem Land und den Leuten wird ist zweitrangig. Und dann wundert man sich über Politikverdrossenheit bei den vergessenen Wählern"

Welche Verantwortung soll denn eine Partei übernehmen, die am Regierungsprojekt nicht beteiligt ist, deren Vorstellungen dazu nicht gehört werden?

Ihr "Appellieren an Verantwortung" ist eine durchschaubare Taktik, die Opposition in eine Zwickmühle zu drängen: Entweder den Steigbügelhalter für die Regierung zu geben oder sich als vaterlandslose Gesellen beschimpfen zu lassen.

20:46 von Adeo60

Die Mitgliedsstaaten erkennen, wohin blinder Separatismus führen kann
.
und das Gegenteil dazu
oder wie würden sie hier einige Beiträge denn sonst betrachten
kann man denn nicht einfach akzeptieren, dass es in Europa Staaten gibt,
die friedlich mit ihren Nachbarn leben wollen, ohne sich mit denen gleich zu verbrüdern
Also ich akzeptiere auch einen Nachbarn wenn er nicht aufs Straßenfest kommt,
freundlich grüßt ansonsten niemanden duzt, einfach seine Ruhe haben will

16:51 von fathaland slim

15:00, Sternenkind

>>@ fathaland
"In Anbetracht der allseits bekannten Tatsachen David Camerons rechtlich nicht bindende Meinungsumfrage betreffend klingt Ihr hoher pathetischer Ton ausgesprochen hohl...."
Referendum (Volksentscheid über eine bestimmte Frage) nicht Meinungsumfrage - sie sind doch sonst der Wiki Experte<<

Es handelte sich nicht um einen Volksentscheid, sondern um eine Volksbefragung, die nicht verbindlicher als eine x-beliebige Meinungsumfrage war.

Ein Volksentscheid ist eine ganz andere Hausnummer. Schlagen Sie den Begriff bitte mal nach. Nicht nur Wikipedia erklärt ihn.
///
*
*
Aber nicht nur Labour allein glaubt, das man mit Verzögerungen allein einen zweiten Bürgerwillen erzeugen kann.
*
DennDeren Theorie ist ja auch nur mit Visionen weiterzuverfolgen?

re collie4711

"Es ist schon spannend. Das britische Unterhaus

hat in Europa genau so viel direktes Mitspracherecht wie alle restlichen Parlamente der EU- Mitgliedsstaaten."

Weder das britische noch sonst ein europäisches Parlament hat ein *direktes* Mitspracherecht in der EU.

Wie kommen Sie auf diesen Satz?

20:55 von fathaland slim

"Und wie viele Beamte, meinen Sie, arbeiten für die Verwaltungen der deutschen Städte mit über 100.000 Einwohnern? Wie viele Gebäude besitzen diese Städte? Wie viele Kraftfahrzeuge? Und wie viele Reisen unternehmen deutsche Kommunalpolitiker und Beamte?
Ich glaube, Ihnen ist gar nicht klar, wie riesig die deutschen Verwaltungen sind und was die kosten."

Deutschland hat Stand 2018 81 Städte über 100.000 Einwohner. Nach den Zahlen des Foristen "Niemand" würde das bedeuten, dass im Durchschnitt jede einzelne Verwaltung dieser Städte knapp das 25fache der EU-Verwaltung kosten würde. Das halte ich tatsächlich für ein Märchen.

@21:34 von schabernack 18:51 von Bernd Kevesligeti

"Welche Art von Brille das allerdings ist, die Sie da stets tragen, kann ich mir nicht zusammenreimen. Es muss eine sein, die aus dem gesamten Spektrum des sichtbaren Licht nur eine fesr definierte Wellenlänge passieren lässt. Strahlen Worte anderer nicht exakt auf dieser Welenlänge. Dann sind sie eben "auf der Seite der Falschen" … wer auch immer das bei Ihnen sein mag …"

Veehrter 'schabernack', auch wenn mir Ihre Metapher gut gefällt, gestatten Sie mir die Anmerkung, dass niemand von uns in der Lage ist, zu beurteilen, ob die eigenen Augen (ob mit oder ohne Brille ist wurscht) das gesamte Spektrum des sichbaren Lichts empfangen und wieviel davon auf dem Weg zum visuellen Cortex 'hängen bleibt'.
Davon unabhängig: Immer gleiche Längenwelle wäre extrem eintönig.

Hackonya2, 20:10

Ob ein Referendum gesetzlich bindend ist weiß ich nicht wirklich, aber warum führt man erst sowas erst durch, wenns am Ende doch "Latte" ist?

Es wurde von Cameron inszeniert, weil er sich davon einen Vorteil versprach. Ging dann voll in die Hose. Und nein, es gibt im UK keine bindende Volksabstimmung, es war also nur eine Befragung, ähnlich wie eine gigantische Meinungsumfrage.

Ob und nun gesetzlich bindend oder nicht, es zeigt aber wohl zumindest was das Volk mehrheitlich will?

Nein, auch das nicht. Erstens war die Mehrheit marginal, zweitens war ja bekannt dass das Ergebnis eh nicht bindend ist, und drittens wurde von den Brexitbetreibern gelogen, dass sich die Balken bogen. Und viertens, der wichtigste Punkt: Keine(r) der Wähler wusste vor drei Jahren, was der Austritt aus der EU alles nach sich zieht.

re boris.1945

"Sie meinen also das Herr Corbin irrt, wenn er glaubt die Deals von Junker werden immer schlechter?"

Meines Wissens hat Johnson dem Unterhaus den Vertragsentwurf vorgelegt (bzw. wollte vorlegen), den seine Unterhändler mit den Unterhändlern der EU vereinbart haben.

Wie kommen Sie dabei auf Herrn Juncker?

20:55 von fathaland slim

17:18, deutlich
>>@Niemand 16.01
Die gesamte Brüsseler EU-Verwaltung kostet weniger als 0,5 Promille der Verwaltungen der deutschen Städt e...r.
Aber jeder möge an die Märchen glauben, die er sich selbst erzählt."
Bei über 50.000 hoch bezahlten Beamten, den Kommissaren, den Gebäuden, Sicherheitsvorkehrungen, Fuhrpark, Flühen, 2 Parlamentssitzen .. zw. Brüssel und Strasbourg? Ihr letzter Satz trifft vor Allem auf Sie selbst zu!<<

Was nennen Sie hoch bezahlt?

Und wie viele Beamte, meinen Sie, arbeiten für die Verwaltungen der deutschen Städte mit über 100.000 Einwohnern? Wie viele Gebäude besitzen diese Städte? Wie viele Kraftfahrzeuge? Und wie viele Reisen unternehmen deutsche Kommunalpolitiker und Beamte?

Ich glaube, Ihnen ist gar nicht klar, wie riesig die deutschen Verwaltungen sind und was die kosten.
///
*
*
Schlimm nur, wenn die Hälfte arbeiten würde, wären alle Anderen entbehrlich.
*
Wenn nur im Raum der Kasse Mittag ist, können die Anderen eh nichts tun, aber ganz normal!

um 17:18 von deutlich @Niemand 16.01

Nachtrag

Zusätzlich zu den erwähnten Stadtverwaltungen existieren in Deutschland noch die Bundesregierung mit Parlament und Ministerien sowie den nachgeordneten Behörden und die Landesregierungen mit den jeweiligen nachgeordneten Behörden. Dazu gehören auch die diversen Gebäude sowie die personelle und materielle Ausstattung.

Leider habe ich die Zahlen nicht (so schnell) gefunden, aber der gesamte Aufwand für die Verwaltung auch nur Deutschlands mit ca. 83 Millionen Einwohnern kostet mit Sicherheit mindestens ein Tausendfaches der EU-Verwaltung mit Nebenbetrieben.

Mein Vergleich war durchaus richtig.

21:22 von fathaland slim

15:23, Bernd Kevesligeti

>>Was dabei deutlich wird:Labour verabschiedet sich gerade in Riesenschritten von den Interessen jener,die sie gewählt haben.Der rechte Flügel der Partei hat den Kurs auf soziale Transformation
erfolgreich geschreddert.<<

Der Brexit ist ein neoliberales Projekt der Finanzmarkteliten.

Das erkennen Sie wirklich nicht?

>>Farage könnte sich zum Sprecher der durch die Sabotage des Remain-Lagers im Unterhaus verratenen Volksmassen aufschwingen.<<

Ja sicher.

Der Hedgefondsmilliardär als Führer der Volksmassen.

Klasse.
///
*
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Besser ist sicher einer, der nach dem Teilstudium seine Berufung erkannt hat und noch nie arbeitete.

Adeo60, 20:46

Für das UK würde man sich ein zweites Referendum wünschen, welches dann selbstverständlich bindend wäre.

Ja zum ersten Satzteil. Eine zweite Volksbefragung, bestens vorbereitet nach Schweizer Vorbild. Dauert vermutlich mehr als 3 Monate.

Nein zum zweiten Satzteil, denn die Rechtslage im UK lässt eine Volksabstimmung mit bindendem Ergebnis nicht zu.

21:53 von andererseits

@16:57 Karl Napf

Da muss ich Ihnen mal recht geben: in seiner Argumentation und seinem Hintergrundwissen ist der User manch anderem überlegen -
...auch wenn ich das nicht in so schöne Worte kleiden kann.
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Und darüber ist sicherlich vernachlässigbar, das auch heute mit Lügen gearbeitetet wird.
*
Wie groß war der Vorsprung der heute Verschiebunngsmehrheit?
*
Größer als die Brexitabstimmung von 62%?

Theresa May hat es klar auf den Punkt gebracht ...

... wollen wir den Wählerwillen beachten, oder nicht.
.
Dieses britishe Parlament will das ganz offensichtlich nicht.

19:07 von th711 / @schabernack, 15:39

«NEIN. Das ist falsch. Diese Gestalten wurden nicht gewählt. Wir hier in Deutschland wählen Parteien und diese setzen die „Gestalten“ dann auf ihre Positionen. Das ist ein himmelweiter Unterschied! Hätten wir sie gewählt, könnten wir sie ja irgendwie absetzen. Das ist aber leider nicht möglich.»

Auch in DEU (in anderen Ländern der EU) können Wähler direkt gewählte Politiker nicht "irgendwie absetzen". Bei den nächsten Wahlen können sie diejenigen nicht noch einmal wählen (= die Erststimme jemand anders geben), die in der abgelaufenen Wahlperiode "nicht gut waren".

Darüber hinaus sind alle Funktionsträger in der EU auf entscheidenden Positionen in verschiedener Art & Weise von Wählern gewählt worden.

Nicht zwangsläufig direkt für die Position, die sie in der EU bekleiden.
Ist aber in den einzelnen Mitgliedsländern intern im Land auch nicht anders …

@22:00 von IBELIN

"Man kann Aepfel nicht mit Birnen vergleichen."

Doch kann man - und dann die Unterschiede herausarbeiten. Ich behaupte sogar, dass man genau deshalb um solche Vergleiche nicht immer herumkommt.
Aber das haben Sie ja gerade gemacht.

@20:10 Hackonya2

Wer nicht weiß, ob ein Referendum rechtlich bindend ist oder nicht: einfach mal informieren.
Und zum zweiten: Glauben Sie, dass nach den manipulativen Fake-Stories vor dem letzten Referendum und nach dreieinhalb Jahren hin und her ohne politisches Ergebnis eine 51,x % Mehrheit von 2016 noch den Willen des Volkes 2019 ausdrückt? Ich nicht; und die Demonstrationen heute in London sprechen da auch eine klare Sprache.

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