Debatte im Unterhaus: Brexit-Abstimmung auf der Kippe

19. Oktober 2019 - 13:00 Uhr

Das britische Parlament soll heute über den Brexit-Deal von Premier Johnson abstimmen. Der warb um Zustimmung, doch jetzt droht eine weitere Verschiebung. Unterstützung bekam Johnson von seiner Vorgängerin May - die lange seine Widersacherin war.

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Kommentare

Eine weitere Verschiebung

Eine weitere Verschiebung bedeutet zweierlei: Johnson muss qua Gesetz die erneute Verschiebung des Austritts bei der EU beantragen. Es wird keine weiteren Veränderungen am jetzigen Entwurf geben. Dieser Entwurf wird entweder im britischen Parlament abgelehnt, was einerseits die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Referendums erhöht und andererseits Neuwahlen wahrscheinlich macht, oder er kommt durch mithilfe ausgerechnet der Tories, die Johnson aus der Fraktion warf, und mithilfe einiger Labour-Abgeordneter; in letzterem Falle tun mir vor allem die jungen Leute und die sozial Schwächeren jetzt schon leid, dass sie Opfer revanchistischer und separatistischer Strömungen wurden.

Johnson hat längst die

Johnson hat längst die Mehrheit und das Vertrauen des Unterhauses verloren. Auf dieser Basis dürfte es schwierig sein, eine Abstimmung zu gewinnen.

Hoffentlich

tritt GB endlich aus und hoffentlich auch ohne blödes Abkommen. Ich bin entgegen der vielen „Experten“meinungen felsenfest davon überzeugt, dass GB dadurch nur gewinnen wird. Und wenn das so kommen wird, ist dieser Moloch EU mit seiner zentralistischen Einheitsgesetzgebung, die einem auf den Zeiger geht, endlich Geschichte.

Es ist ein Skandal...

Boris Johnsons Idee und der dazugehörige Deal ist für Uk eine Katastrophe!
Wenn es zur Zustimmung durch das Parlament kommt bedeutet das nichts Gutes!
Vor allem das in einer mehr oder weniger Nacht- und Nebelaktion vereinbarte und nicht ausreichend bekannte Vertragswerk gibt hier zu denken!
Wen stört in diesem Theater noch eine Verschiebung?
Der EU natürlich!
Neue Gremien und Verantwortung, die Verhandler sind dann alle weg, sauber gemacht Boris!
Wir sehen das ganze politische System ist so unberechenbar, wie soll der Bürger und Wähler das noch verstehen und gutheißen?
Es geht in Brüssel und London doch in Wirklichkeit nur um Macht
und Geld! Sleep well Europe!

13:17 von drago

Zitat:" Ich bin entgegen der vielen „Experten“meinungen felsenfest davon überzeugt, dass GB dadurch nur gewinnen wird. Und wenn das so kommen wird, ist dieser Moloch EU mit seiner zentralistischen Einheitsgesetzgebung, die einem auf den Zeiger geht, endlich Geschichte."
Eben! Wozu braucht man Experten, wenn man eine Überzeugung hat! Ansonsten haben Sie alle Schlagworte der EU-Gegner schön untergebracht. Die EU ist kein "Moloch", sondern ein Staatenbund, in den alle Mitglieder freiwillig eingetreten sind. Die "zentralistische Einheitsgesetzgebung" ist eine schlichte Notwendigkeit, bei (noch) 28 Mitgliedern Chancengleichheit und faire Handelschancen zu schaffen. MIR geht die EU nicht "auf den Zeiger", ich finde, sie ist das Beste, was Europa seit der französischen Revolution hervorgebracht hat. Und wie das UK nach einem Brexit wirtschaftlich und politisch dastehen wird, warten wir mal ab. Wenn es mit der EU handeln will, muss es eh die EU-Normen einhalten, nix mit "Selbstbestimmung"...

Setze auf Nigel Farage

Ich hoffe, dass der EU-Gegner Nigel Farage am Ende noch ein paar Stimmen auf seine Seite ziehen kann, um für einen harten Brexit zu sorgen.

GB braucht hohe Importzölle, damit die eigene Industrie wiederbelebt wird. Hat man denn nichts von Präsident Trump gelernt? Der hat mit seinen Zöllen für ein Rekordtief bei den Arbeitslosenzahlen gesorgt. Ähnliches könnte auch in GB passieren.

Man kann sie leider nicht mehr ernst nehmen

Niemand traut mehr diesen seltsamen Figuren. Leider will aber auch niemand selbst die politischen Aufgaben übernehmen. Warum? Ist das Geschäft zu schmutzig? Will kein vernünftiger Mensch mit denen etwas zu tun haben?
Das ist wohl nicht nur in GB so.
Quintessenz: man kann das Parlament ruhig abschaffen. Seit mehr als 3 Jahren ging es nur um Brexit. Anscheinend wurde das Parlament sonst auch nirgendwo vermisst.
Vielleicht müssen wir die Monarchie zurück bekommen.....

Der Populist Johnson hat ...

... erst die Hände in den Schoß gelegt, um dann kurz vor knapp die EU noch in nächtelange Verhandlungen zu ziehen. Erreicht hat er substanziell natürlich keinen anderen Vertrag als das, was er selbst und die Brexiteers schon dreimal abgelehnt haben.

Die EU hat vernünftig verhandelt

Die EU hat sich bei den Verhandlungen klug und vernünftig verhalten und sich durchgesetzt. Jetzt muss das brit. Parlament nur noch zustimmen.

Das soll sich ruhig weiter hinziehen

Die EU soll ruhig noch weiter mit dem Brexit ordentlich beschäftigt werden. Fände ich gut. Das bindet Kräfte.

Um 13:33 von pyxlo

Ach...sie meinen die 4 Automobilwerke von GM, die demnächst geschlossen werden. Das Harley Davidson einen Teil seiner Produktion verlagern wird....

Die niedrige Arbeitslosenquote ist ein Ergebnis der Politik Barack Obamas und Bush junior. Die Ergebnisse von Donald Trump werden wir in ca 5 Jahren sehen.

Wollte das Volk ...

... den harten oder den geregelten Brexit?

Wussten sie, was sie tun?

An alle, die die EU für ein „Moloch“ halten: ich musste vor kurzem eine Mustersendung mit geringem Warenwert in die Schweiz schicken, und es war sehr dringend.
Ein kleiner Fehler in den Zollformalitäten reichte, und ich bekam das Ganze wenige Tage später wieder zurück. Erneut senden zwecklos, weil Frist verstrichen. Vier Tage Arbeit, einziger Gewinn: Erfahrung. Auch diese, man lernt in solchen Fällen die EU richtig lieben und verflucht diese rückständigen Zollschranken.
Ergo: Man sollte den Briten zwei Chancen geben: erst die, um ihr Mütchen zu kühlen, welche sie genutzt haben, und dann die, tief darüber nachzudenken, was sie wirklich aufgeben werden; wenn sie dann nach einem zweiten Referendum immer noch austreten wollen, dann wissen sie wenigstens, was sie tun.

Eines ist in der noch laufenden Debatte ...

ganz deutlich geworden:
Die Führung der Labour-Partei will die EU nicht verlassen und damit das demokratische Votum der britischen Bevölkerung nicht umsetzen!
Hoffentlich gibt es unter den "normalen" Abgeordneten der Labour-Partei genügend Demokraten, die die Entscheidung des britischen Volkes akzeptieren!
Die Führung der Labour-Partei hat heute eindeutig gezeigt, dass sie den Wunsch der Mehrheit der Briten nicht achtet!

Die andern sind immer die Dummen

@ pxslo:
GB braucht hohe Importzölle, damit die eigene Industrie wiederbelebt wird.

Nationalisten-Idee. Sie vergessen: Jedes Betroffene Partnerland wird dann aber Zölle in gleicher Höhe einführen. Da beißt sich Ihre schöne Idee dann in den Schwanz und GB hat am Ende doch nix gewonnen.
Der Brexit funktioniert nur, wenn man in GB selber raffiniert ist und der Rest von Europa dumm. Ist das so?

@Peter Meffert

Wir sollten realistisch bleiben und das gilt für alle Seiten.
Die EU hat Vorzüge (wie Freihandel und Personenfreizügigkeit) und Fehler; um ihnen letzteres zu verdeutlichen: Das die Schuldenkrise in Griechenland (und anderswo) überhaupt ein deutsches Problem wurde, liegt allein an der EU (Euro, EZB, Rettungsschirme etc.).
Doch bei allen Argumenten für und wider ist aber eines klar: Eintreten und dann wieder austreten, ist definitiv schlechter als niemals einzutreten oder drinzubleiben.

Weiterhin wäre ich vorsichtig die französische Revolution mit den Massakern Robespierres und den Napoleonischen Kriegen als derartiges Positivbeispiel heranzuziehen.

13:33 von pxslo

«GB braucht hohe Importzölle, damit die eigene Industrie wiederbelebt wird.»

Mit Zöllen scheint ja alles + 1 möglich zu sein.
The higher, the better, the more industry in the UK …

Sind sie nur ausreichend hoch genug.
Ist auch die Quadratur des Kreises nur noch ein Kinderspiel.

Mit aus Kreisen gewonnenen Quadraten hat GB dann bald ein weltweites Monopol. "Dann geht die Post ab …". Die EU wird mit den Ohren schlackern, und mit den Zähnen klappern …

«Hat man denn nichts von Präsident Trump gelernt?»

Kann man von Mr. Trump "was lernen"?
Was über Power-Twittern hinaus ginge …?

/// Am 19. Oktober 2019 um

///
Am 19. Oktober 2019 um 13:17 von drago
Hoffentlich

tritt GB endlich aus und hoffentlich auch ohne blödes Abkommen. Ich bin entgegen der vielen „Experten“meinungen felsenfest davon überzeugt, dass GB dadurch nur gewinnen wird. Und wenn das so kommen wird, ist dieser Moloch EU mit seiner zentralistischen Einheitsgesetzgebung, die einem auf den Zeiger geht, endlich Geschichte.///
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Welche Argumente können Sie zur Begründung Ihrer Meinung nennen, dass Sie " felsenfest davon überzeugt sind ", dass " entgegen der vielen „Experten“meinungen ...GB dadurch nur gewinnen wird " ?
Im übrigen, die EU ist ein Segen für Europa und wird auch ohne GB's Mitgliedschaft weiter existieren.

@pxslo - Setze auf Nigel Farage

Sind Sie sich das sicher das dieser heute im
House of Commons abstimmen darf ?

Mit höheren Importpreisen schafft man keine positive Handelsbilanz.

Wenn ihr Frisör für den Haarschnitt das doppelte nimmt, heißt das er auch nicht dass auch Waren von ihnen kauft :-)

Das eigentliche Brexit-Drama kommt doch erst noch

Wer jetzt schon das Thema "Brexit" nicht mehr hören kann, der darf sollte sich auf das "danach" schon jetzt gefasst machen.

Denn die eigentlichen Zerreißproben beginnen erst dann, wenn der Brexit vollzogen wurde. Großbritannien will wieder die angeblich "volle Kontrolle" über sein Land haben. In Zeiten der Globalisierung, und als dann kleiner und einzeln schwimmender Fisch schwieriger denn je - geschenkt.
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Aber was bedeutet das genau? Es bedeutet: weniger Verbraucherschutz auf GB-Waren, weniger Regulierungen zu unserem Schutz, um Investoren anzulocken.

Der nochmals verschärfte Neoliberalismus also. Wenn aber UK zu einem "Singapur vor unserer Haustür" wird, so wird Europa dieses Großbritannien ganz selbstverständlich als wirtschaftlichen Feind behandeln müssen. Schon in unser aller Interesse. Gen-Manipulierte Lebensmittel, Steueroasen mit übelster krimineller Geldwäsche, kaum Arbeitnehmer-Rechte, Massenarbeitslosigkeit, Armut usw. werden die Folgen sein. Sehr sicher sogar.

Ich glaube nicht.....

das das Johnson durch kommt. Mal sehen ob er dann den No Deal Brexit durchführt.
Ich glaube nicht, aber lügen kann er ja gut, hat er schon als Journalist bewiesen.

/// Am 19. Oktober 2019 um

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Am 19. Oktober 2019 um 13:33 von pxslo
Setze auf Nigel Farage

Ich hoffe, dass der EU-Gegner Nigel Farage am Ende noch ein paar Stimmen auf seine Seite ziehen kann, um für einen harten Brexit zu sorgen.

GB braucht hohe Importzölle, damit die eigene Industrie wiederbelebt wird. Hat man denn nichts von Präsident Trump gelernt? Der hat mit seinen Zöllen für ein Rekordtief bei den Arbeitslosenzahlen gesorgt. Ähnliches könnte auch in GB passieren.///
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Das ist Quatsch. Die Konjunktur in den USA wird durch extrem hohe neue Schuldenaufnahme " befeuert ", nach dem Motto, nach mir die Sintflut. Zölle sind immer kontraproduktiv.

pxslo - Hinweis

Der Vergleich UK und die Trump-USA hinken. Die USA sind eine wirtschaftliche Weltmacht. Das Vereinigte Königreich aber ist jetzt allein und einzeln und damit international kein bedeutender Markt.

Großbritannien darf um Investitionen und Handel höflich bitten und hoffen. Mehr leider nicht mehr, denn der UK-Markt ist international dann nur noch eines: unbedeutend. Für den Handel sind die EU, USA, Fernost von Bedeutung. Aber sicher nicht eine Insel in der Nordsee.

13:33, pxslo

>>GB braucht hohe Importzölle, damit die eigene Industrie wiederbelebt wird.<<

Zölle verteuern Waren. Und zwar für den Endverbraucher.

>>Hat man denn nichts von Präsident Trump gelernt? Der hat mit seinen Zöllen für ein Rekordtief bei den Arbeitslosenzahlen gesorgt. Ähnliches könnte auch in GB passieren.<<

Das Rekordtief gab es nicht wegen, sondern trotz der Zölle. Die US-Wirtschaft befindet sich, genau wie die Weltwirtschaft, seit zehn Jahren im Aufschwung. Der wird aber nicht ewig halten, wie auch die momentanen Weltkonjunkturdaten zeigen. Bisher hat die robuste Weltkonjunktur die Chaosaktionen des stabilen Genies noch einigermaßen abgefedert. Im Abschwung werden Trumps Handelskriege aber noch so einige Wirkungen zeigen. Keine guten, das ist sicher.

/// Am 19. Oktober 2019 um

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Am 19. Oktober 2019 um 13:52 von smirker
Eines ist in der noch laufenden Debatte ...

ganz deutlich geworden:
Die Führung der Labour-Partei will die EU nicht verlassen und damit das demokratische Votum der britischen Bevölkerung nicht umsetzen!
Hoffentlich gibt es unter den "normalen" Abgeordneten der Labour-Partei genügend Demokraten, die die Entscheidung des britischen Volkes akzeptieren!
Die Führung der Labour-Partei hat heute eindeutig gezeigt, dass sie den Wunsch der Mehrheit der Briten nicht achtet!///
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Nicht " das Volk " entscheidet in dieser Frage, sondern dessen gewählte Vertreter. Im übrigen kann sich die " Volksmeinung " in den letzten 3 Jahren schon geändert haben.

@ DayFriend

Quintessenz: man kann das Parlament ruhig abschaffen. Seit mehr als 3 Jahren ging es nur um Brexit. Anscheinend wurde das Parlament sonst auch nirgendwo vermisst.

Was soll das werden? Ein Plädoyer für die Diktatur? Dann möchte ich es aber als ... zurück weisen.

Das Parlament ist ja nicht deshalb überflüssig, weil es sich nicht einigen kann. Es gibt in der Brexitfrage dort eben mehrere Meinungen, das Parlament ist ein treues Abbild der Bevölkerung und es wurde frei und demokratisch gewählt. Die Hälfte der Bevölkerung ist für die andere Hälfte gegen den Brexit, eine Seite hat hauchdünn und fast zufällig gewonnen in der Volksabstimmung.

Dass es in System wie ... nur eine Meinung gibt, hängt ja nicht daran, dass das die beste wäre oder das Volk sich so einig wäre, sondern daran, dass alle anderen Meinungen schlicht unterdrückt werden.

@ drago

Ich bin entgegen der vielen „Experten“meinungen felsenfest davon überzeugt, dass GB dadurch nur gewinnen wird.

Sorry, ich glaube trotzdem den Experten.
So, wie Sie die EU darstellen, kann ich Ihre Meinung nicht mehr als neutral werten.

Wir sollten

einmal darüber nachdenken, was der „deal“ denn für die EU bedeuten würde:

GB hätte volle Zollkontrolle nicht nur über ihre Importe, sondern auch über ihre Exporte in die EU!
Sorry, aber wer kann so etwas wollen?!
Mit der Regelung für Nordirland kann de facto GB die EU mit eigenen Waren fluten. Nicht nur das: auch ausländische Waren, etwa aus den USA, China, etc. könnten gegen eine kleine „Zollgebühr“ an GB in die EU durchgewinkt werden.
Oder glaubt jemand ernsthaft, GB würde fpr die EU Zollkassieren, diesen an die EU abführen und damit ihren eigenen Export behindern?
Klar, daß dieser „deal“ von Johnson - und sicher auch von Trump - gefeiert würde!

@Artikel Eins

Wie GB nach dem Brexit da stehen wird, das kann man nur spekulieren. Das hängt dann von mehreren Faktoren ab:
- Zölle gegen die EU seitens USA würden dann GB eventuell nicht interessieren.
- Wie entwickelt sich die Wirtschaft allgemein von GB und werden richtige Handlungen betrieben, damit es der GB wirtschaftlich gut geht?
- Wie entwickeln sich die Rohstoffpreise?
Ob nun GB in der EU bleiben würde oder nicht, ist aus meiner Sicht nicht allein ausschlaggebend für eine gute Wirtschaft.

Es ist alles zu knapp

Ein Abgeordneter hat sich beschwert, dass ihm gestern Abend der Gesetzestext noch nicht vorlag und die Details noch nicht bekannt waren. Jetzt soll alles heute ohne echte Information und Diskussion schnell, schnell durchgestimmt werden. Das hat doch keinen Sinn.

Boris war einfach vorher zu lahm. Was hat er als Außenminister z.B. den ganzen Tag lang getan? Jetzt muss er eben die Verlängerung in Brüssel beantragen und es wird richtig diskutiert. Basta.

Der Brexit wird wohl nicht

Der Brexit wird wohl nicht vollzogen werden. Ob mit oder ohne Deal, die sind sich zu uneins.
Erschwerend kommt hinzu, wenn der Brexit vollzogen würde, dann geht Schottland in kurzer Zeit. Von Britannien bleibt dann nur England übrig.
Zu klein um Bedeutung zu haben.

Es wird nicht besser gehen

@ Hackonya2:
- Zölle gegen die EU seitens USA würden dann GB eventuell nicht interessieren.

Doch. Glauben Sie Trump ist die Wohlfahrt und macht Boris einen Sondertarif?

@Werner40

Die Volksmeinung kann sich auch nach einem Jahr bereits geändert haben, aber was schlagen Sie vor? Jedes Jahr einen Brexit oder Eintritt abstimmen lassen, ohne diesen erst vollzogen zu haben?

Wer flutet hier?

@ Bigbirl:
Mit der Regelung für Nordirland kann de facto GB die EU mit eigenen Waren fluten.

Welche Waren denn? Was hat GB denn, was die EU will? Fluten heißt nicht gleich, dass es auch jemanden gibt, der dafür auch willens ist zu zahlen.

GB kann übrigens die Zollregeln nicht alleine machen, alle Vorgänge gehen nur im Einvernehmen. Vier Augen also. Das steht übrigens im Vertag.

Eine weitere

Eine weitere Verschiebung...!?...und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet. Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren. Es ist nicht mehr zu fassen.

Welche Behinderung

@ Bigbirl:
Oder glaubt jemand ernsthaft, GB würde fpr die EU Zollkassieren, diesen an die EU abführen und damit ihren eigenen Export behindern?

Exakt. Nur dass das keine Behinderung ist. Wissen Sie nicht, wozu es Zölle gibt?

Wer glaubt, über Zölle die

Wer glaubt, über Zölle die eigene Wirtschaft beleben zu können, glaubt möglicherweise auch, dass der Klapperstorch die Kinder bringt.

13:52, smirker

>>Eines ist in der noch laufenden Debatte ...
ganz deutlich geworden:
Die Führung der Labour-Partei will die EU nicht verlassen und damit das demokratische Votum der britischen Bevölkerung nicht umsetzen!
Hoffentlich gibt es unter den "normalen" Abgeordneten der Labour-Partei genügend Demokraten, die die Entscheidung des britischen Volkes akzeptieren!
Die Führung der Labour-Partei hat heute eindeutig gezeigt, dass sie den Wunsch der Mehrheit der Briten nicht achtet!<<

In Anbetracht der allseits bekannten Tatsachen David Camerons rechtlich nicht bindende Meinungsumfrage betreffend klingt Ihr hoher pathetischer Ton ausgesprochen hohl.

14:26 von Hackonya2

@Werner40

"Die Volksmeinung kann sich auch nach einem Jahr bereits geändert haben, aber was schlagen Sie vor? Jedes Jahr einen Brexit oder Eintritt abstimmen lassen, ohne diesen erst vollzogen zu haben?"

Die meisten schlagen vor, dass man vor einer Abstimmung die Fakten REDLICH darlegt und nicht "das Volk" mit Fakten betrügt.

Andere aber wollen, dass verlogene Fakten durchgehen und das auf dieser Basis erfolgte Referendum gelten soll.

Darum geht hier im Forum der Streit:
Soll das Ergebnis von Unredlichkeit gelten, oder soll man ein neues Referendum auf der Basis von Redlichkeit anleiern.

Hackonya2, 14:26

Die Volksmeinung kann sich auch nach einem Jahr bereits geändert haben, aber was schlagen Sie vor? Jedes Jahr einen Brexit oder Eintritt abstimmen lassen, ohne diesen erst vollzogen zu haben?

1. So etwas wie eine Volksmeinung gibt es nicht.
2. Das Brexit Referendum vor drei Jahren wurde ohne jeglichen Tatsachenbezug durchgeführt, stattdessen wurde gelogen was das Zeug hält. Erst jetzt, wo ein Großteil der Problematik bekannt ist, könnte eine fundierte Abstimmung überhaupt zu belastbaren Ergebnissen führen.

Die Tory sagen, der Souverän ist das Volk.

Und deswegen müsse endlich die Entscheidung der Briten durch das Referendum 2016 für den Brexit (auch vom Unterhaus und allen Parteien darin) anerkannt werden.
Warum will von den Tory jedoch jetzt 2019 niemand anerkennen, dass das britische Volk heute in seiner Mehrheit längst Reue über das Ergebnis von damals zeigt und mehrheitlich sehr gerne ein neues Referendum abhalten würde, weil es erkannt hat, 2016 einen Fehler begangen zu haben. Souveränität beinhaltet auch, sich seine eigenen Fehler einzugestehen und es besser und anders machen zu können - und genau das will jetzt das Volk Großbritanniens tun! Was so offensichtlich auf der Hand liegt, dass es keine Umfragen und derartig anderes dazu braucht.

14:28 von Kölner1

Zitat:"und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet. Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren. Es ist nicht mehr zu fassen."

Es ist wirklich nicht zu fassen, wie jemand nach drei Jahren Brexit-Theater seitens des UK und der Unfähigkeit der britischen Politik, eine gemeinsame Linie dazu zu finden, die Verantwortung dafür immer noch der EU in die Schuhe schieben will?

Kölner1, 14:28

Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren.

Wieso, Sie sind doch gar nicht in der Regierung, oder?

Aus der Luft gegriffen

@ Kölner1:
Eine weitere Verschiebung...!?...und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet.

Welche Billionen? Wie kommen Sie denn darauf?
EU-Bashing, ok. Aber so ganz ohne Zusammenhang?

@ Kölner1

Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren.

Die, die wir frei und demokratisch gewählt haben.
So eine Äußerung ärgert mich. Es erfordert Mut, zum eigenen Team zu stehen, auch wenn es mal nicht so gut gespielt hat oder einfach Pech hatte.

14:28, Kölner1

>>Eine weitere Verschiebung...!?...und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet. Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren. Es ist nicht mehr zu fassen.<<

Die Gestalten, die diesen Kontinent regieren, im vorliegenden Fall also die nationalen Regierungen der Mitgliedsstaaten, wurden von den Bürgern in freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.

Und der Kindergarten tobt eindeutig in London.

@ Hackonya2

Die Volksmeinung kann sich auch nach einem Jahr ...

Die Volksmeinung? Es gibt viele Meinungen im Volk - zu recht. Und Aufgabe der Regierung wäre es, den Dialog zu führen und einen vernünftigen Konsens zu finden, mit dem alle leben können. Statt dessen will Boris das Parlament am liebsten stilllegen und mit seiner Meinung durch die Wand. Populisten eben. Genau so dieser Farage, völlig ungeeignet für die Demokratie.

@ fathaland

In Anbetracht der allseits bekannten Tatsachen David Camerons rechtlich nicht bindende Meinungsumfrage betreffend klingt Ihr hoher pathetischer Ton ausgesprochen hohl....
Referendum (Volksentscheid über eine bestimmte Frage) nicht Meinungsumfrage - sie sind doch sonst der Wiki Experte

um 14:28 von Kölner1

Eine weitere Verschiebung...!?...und dieser unglaubwürdige Kindergarten in Brüssel hat die Steuerzahler schon Billionen gekostet. Mein Gott was für Gestalten massen sich an diesen Kontinent zu regieren. Es ist nicht mehr zu fassen.

Die Brüsseler EU-Verwaltung (der Anzahl nach übrigens noch nicht einmal die Hälfte der Personalstärke einer Stadt wie Braunschweig oder Duisburg) hat die Mitgliedsländer also tausende von Milliarden Euro gekostet?

Entschuldigung, aber das ist deutlich an der Realität vorbei. Die gesamte Brüsseler EU-Verwaltung kostet weniger als 0,5 Promille der Verwaltungen der deutschen Städt über 100.000 Einwohner.

Aber jeder möge an die Märchen glauben, die er sich selbst erzählt.

Mir ist fast alles...

... - einschließlich des zum Mond
schießens sämtlicher Mitglieder des
britischen Parlaments - recht,
wenn nur endlich dieser grobe,
unverhältnismäßige SCHWACHSINN
um den Brexit inkl. der Berichte
darüber aufhört!

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