Kommentare - Nordsyrien: Kurden suchen Hilfe bei Assad

14. Oktober 2019 - 08:25 Uhr

Angesichts vorrückender türkischer Truppen sind die Kurden in Nordsyrien eine Allianz mit der Assad-Regierung eingegangen. Sie hoffen auf Schutz, doch Assad will das ganze Land kontrollieren. Von Carsten Kühntopp.

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Kommentare

Die Kurden hatten bisher Verhandlungen abgelehnt.

Und sich ziemlich arrogant nur auf die USA verlassen.
Eine partielle Selbstverwaltung hätte ihnen Assad angeboten. Wahrscheinlich liefen die Verhandlungen in diese Richtung.
Moskau ist wohl tatsächlich in einer Zwickmühle. Einerseits als de facto Garantiemacht für die Souveränität Syriens, andererseits will es sicher die neue Annäherung an die Türkei nicht gefährden.

Und Erdogan? Hat sich vermutlich überschätzt it seinem auch innenpolitisch absurden "Krieg" gegen kurdische Mitbürger.

Das Völkerrecht ist jedenfalls auf Seiten Assads.

Es ist doch normal...

...daß Assad die Kontrolle über das syrische Staatsterritorium wiedererlangen will. Er ist der rechtmäßige Präsident, es ist sein Land und nicht das der Kurden, Türken oder der USA.

Türkei als Verlierer

Am Ende werden die Türken und die Amerikaner die Verlierer sein. Die Amerikaner haben inzwischen jede Glaubwürdigkeit verloren , da ihr Präsident bisher noch jeden meistbietend verkauft hat.
Die Türken werden am Ende auch verlieren , denn ihr Versuch , das Assad-Regime zu stürzen ist kläglich gescheitert. Und
mit ihrer Offensive haben sie auch noch den letzen Kredit im Westen verspielt.
Und wenn Russland am Ende entscheiden muss , ob es die Türkei unterstützt oder den von ihr abhängigen Assad , dann ist zu erwarten , das die Russen auch den Abzug der Türken aus Syrien fordern werden und zumindest eine Flugverbotszone einrichten werden , um die syrischen Grenztruppen vor türkischen Luftschlägen zu sichern.

Was nur denkt Herr Trump?

Und was seine Parteigenossen?
Hoffentlich lernt Europa wie wertvoll die Freundschaft mit den Amis ist.
Was für eine Vereinigung ist die NATO?

Schön wäre wenn Putin den Kurden hilft.

Wieviele junge kurdische

Wieviele junge kurdische Mädchen wie auf dem Bild welches das Mädchen hält sind schon im Kampf gegen die von Erdogan unterstützten Islamisten umgekommen?
Die Kurden müssen vom Westen unterstützt werden.

Putin muss jonglieren.

Derzeit scheint die Rolle Putins nicht sonderlich komfortabel, muss er doch den Spagat zwischen seinen “Freunden“ Assad und Erdogan so hinkriegen, dass sich keiner von beiden im Stich gelassen fühlt.
Was die EU oder die NATO zu den türkischen Aktionen auf fremdem Gelände sagen, interessiert Putin wenig (das braucht es auch nicht, er ist ja mit Assads Zustimmung dort) und Erdogan schon mal überhaupt nicht; letzterer muss, wenn es im eigenen Land an Zustimmung fehlt, Stimmen sammeln durch den erfolgreichen Kampf gegen Terroristen; und davon sieht er sich ja ständig allseits umzingelt.
Ich bin der Überzeugung, dass man Erdogan allein durch wirtschaftliche Maßnahmen zum Einlenken bringen kann. Wobei: Der Stop des Exports militärischer Güter in die Türkei ist eher ein Witz.
Es ist immer wieder erschütternd zu sehen, wie die persönlichen Erfolge der Mächtigen auf dem Rücken der ohnmächtigen Zivilbevölkerung errungen werden.

Gott sei dank

endlich Assad und Kurden verbündet. Und das Assad das ganze Land regieren will soll jetzt kein Problem sein da die Kurden vor dem Krieg eh keine Gebiete in Syrien hatten. Nur Türkei und Irak. Aussicht auf Frieden. Jetzt soll der Westen bloß aufhören FSA und Türkei zu finanzieren oder Waffen verkaufen.

08:45, krittkritt

>>Das Völkerrecht ist jedenfalls auf Seiten Assads.<<

Ja, er foltert und mordet völkerrechtskonform. Das macht für seine Opfer einen großen Unterschied.

Freie Bahn für Putin

Die Türkei kann sich nicht mehr auf den Schutz durch die NATO berufen.

Der Merkbefreite Donald Trump
welcher die (Staatenlosen) Kurden nicht schützen möchte das diese nicht beim D-Day
dabei gewesen waren
gibt seine wichtige Luftwaffenbasis in Incirlik auf.

Kurden suchen Hilfe bei Assad

Das Leid der Menschen, Kinder und Frauen tun mir leid. Ich denke mal, so lange wie ein Prasident der Türkei an die Macht ist, wird es keine Ruhe geben. Aber er macht es ja nur den anderen nach. Die USA bombadieren auch und hinterlassen einen Scherbenhaufen, den die anderen aufräumen müssen und schwere Schäden davon tragen. Alles nur noch traurig, und alle schauen wieder zu und keiner hat was gesehen.

lieber unter den Türken als unter den Kurden

Die aramäischen und assyrischen Christen sehen den Einmarsch der Türken als Befreiung vom kurdischen Terror. Unter dem Assad-Regime hatten diese Christen begrenzte Freiheit und Selbstverwaltung. Das fiel unter den Kurden weg. Da gingen Milizen durch die Dörfer und ermordeten wahllos Menschen, nur weil sie Christen sind. Die Ausdünnung in einigen Gebieten beträgt 50 %.
Ich weine diesen Mördern keine Träne nach.

Kurden

Mit wem sollen sich den die Kurden sonst verbünden? Mit den Europäern? Diese haben Erdogan bisher nicht gestoppt und sie mit Waffen hochgerüstet.
Maas will weiter Waffenverkäufe einschränken, aber erst wenn die alten Vereinbarungen abgearbeitet sind. Das ist erbärmlich.
Warum ist die Türkei noch NATO Mitglied? Warum nicht sanktioniert?

08:47 von Winston S. ... sie haben etwas vergessen

Es ist doch normal...daß Assad die Kontrolle über das syrische Staatsterritorium wiedererlangen will. Er ist der rechtmäßige Präsident, es ist sein Land und nicht das der Kurden, Türken oder der USA.

oder der Russen, oder der Iraner, oder oder oder...

09:06, harry_up

>>Es ist immer wieder erschütternd zu sehen, wie die persönlichen Erfolge der Mächtigen auf dem Rücken der ohnmächtigen Zivilbevölkerung errungen werden.<<

Das Wesen des Krieges.

Mal weiter gedacht..

Erdogan sollte nicht vergessen, dass sich seine Truppen auf syrischem Gebiet befinden.

Sollte sich der Konflikt auf türkisches Staatsgebiet ausweiten, wird Erdogan wohl hoffentlich nicht auf die Idee kommen, Hilfe bei Nato-Verbündeten zu suchen.

Schließlich hat Erdogan Syrien überfallen.

Einmischung

Das Syrien-Drama nähert sich seinem Ausgangspunkt, der da zu verorten ist, an dem es Unruhen gegen die syrische Regierung gab, welche dann durch amerikanisch/britische Waffenlieferungen zu diesem Krieg führte, der Menschenrechte und Demokratie bringen sollte. Tatsächlich brachte er unzählige Tote, millionenfache Vertreibung, Flucht nach Europa und die totale Zerstörung des Landes. Die jetzige Aggression der Türkei führt Kurden und syrische Regierung zusammen, sodass absehbar ist, dass auch diese ausländische Einmischung auf Dauer ihr Ziel nicht erreichen wird. Zurück bleiben durch den gewaltsamen Versuch eines Regimewechsels, unsagbares menschliches Leid und ein zerstörtes Land - war das berechtigt, war das zu verantworten, hat sich das gelohnt?

Was passiert wenn russische Soldaten (inoffiziell)...

...gemeinsame Sache mit Assads und Kurden machen und ein militärisches Bündnis gegen Erdogan in Nordsyrien schließen?

Nur erstmal eine These die zwar erstmal nicht schlüssig genug klingt um wahr zu werden
aber in Syrien kann mittlerweile alles passieren.
Dann könnte es wirklich ein Flächenbrand werden.
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Denn sollten Erdogans Truppen zurückgedrängt oder gar zerschlagen werden
und gleichzeitig die Grenze zur Türkei in Bedrängnis geraten, weiß ich nicht wie ein Erdogan darauf reagieren würde.

Vielleicht würde er ja auf die glorreiche Idee kommen und den NATO Bündnisfall ausrufen.
Das wäre dann der Supergau des jungen 21. Jahrhundert.
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Erdogan spielt mit dem Feuer und ich glaube er hat sich schon die Finger verbrannt ohne es aber zu merken.

Denn egal wie dieser Konflikt ausgehen wird, glaube ich nicht das Erdogan als Sieger vom Feld zieht.
Und sei es auch nur, daß die Türkei massive wirtschaftliche Probleme bekommen wird durch Sanktionen.

Russland

Ist rechtmäßig in Syrien. Die USA haben völkerrechtswidrig Teile Syriens besetzt.
Die USA haben zu verschwinden. Was die Kurden von „Freunden“ wie den USA haben, sieht man jetzt.

Komplexe Lage

Natürlich ist es erbärmlich, dass die USA ihre Verbündeten, die Kurden so jämmerlich im Stich lassen. Aber wenn so manche glauben, Russland sei nur ein Stück besser, dann zweifle ich daran.
Russland als Verbündeter Assads könnte natürlich die staatliche Integrität Syriens gegen den türkischen Einmarsch schützen. Ich gehe mal davon aus, dass es durchaus funktionierende russische Luftabwehrsysteme in Syrien gibt. Aber will das Putin? Schließlich gab es offensichtlich auch zwischen den USA bzw. der Nato und den Russen eine Art "Gentleman Agreement".
Eventuell hat sich Erdogan vor seinem Einmarsch sogar hinter den Kulissen mit Putin abgesprochen.
Für die Kurden interessiert sich im Ernst niemand. Auch für die EU ist Erdogan, ob man ihn mag oder nicht, sicher der wichtigere Partner.
Die Kurden sind, allen diplomatischen Krokodilstränen zum Trotz, schlicht Opfer globaler Machtpolitik aller Beteiligten.

09:09, Okabe

>>Und das Assad das ganze Land regieren will soll jetzt kein Problem sein da die Kurden vor dem Krieg eh keine Gebiete in Syrien hatten. Nur Türkei und Irak. <<

Die Kurden hatten Gebiete in der Türkei und im Irak, aber nicht in Syrien?

Wie soll ich das verstehen?

Das Beispiel zeigt wieder

einmal der Opportunismus der Europäer !!!
Auf der einen Seite wollten die Europäer den IS ausgeschaltet wissen und unterstützten die Kurden, wie auch die Amerikaner.
Doch jetzt stehen die Kurden alleine da.
Das ist doch Schizophrenie hoch Zehn !!
Warum gibt man den Kurden nicht die Waffen statt Erdogan zu unterstützen, was mit den Milliarden bezahlt worden ist, um syrische Flüchtlinge zu hindern nach Europa zu kommen.
Politik ist ein schmutziges Geschäft und das in einer Demokratie, wie Deutschland sich in der Welt präsentiert.

Umsonst geblutet

So eine Gemengelage entsteht, wenn die USA und die weiteren Mitglieder der westlichen "Wertegemeinschaft" Frieden und Demokratie in eine Region bringen. Danke dafür! Vor dem Bürgerkrieg lebten die Kurden relativ unbehelligt in Syrien, das ist wohl auch das Maximum, was sie künftig wieder erreichen können. Also fast ein Jahrzehnt umsonst geblutet.

@09:15 von Tiberus19

ich denke, die weit überwiegende Mehrheit der Bewohner des Gebiets sieht das vollkommen anders, sonst würden sie nicht zu hundettausenden fliehen.

09:15, Tiberus19

>>Die aramäischen und assyrischen Christen sehen den Einmarsch der Türken als Befreiung vom kurdischen Terror. Unter dem Assad-Regime hatten diese Christen begrenzte Freiheit und Selbstverwaltung. Das fiel unter den Kurden weg. Da gingen Milizen durch die Dörfer und ermordeten wahllos Menschen, nur weil sie Christen sind. Die Ausdünnung in einigen Gebieten beträgt 50 %.
Ich weine diesen Mördern keine Träne nach.<<

Das mit der christlichen Selbstverwaltung unter Assad ist Quatsch. Und das mit der Freiheit sowieso. Wobei unter diesem Begriff jeder etwas anderes versteht.

Aber daß das Verhältnis zwischen den kurdischen und den aramäischen und assyrischen Volksgruppen angespannt ist, das ist richtig. Und zwar mindestens seit dem Ende des osmanischen Reiches. Seitdem wird "ausgedünnt".

Daß die Vertreter dieser Volksgruppen jetzt allerdings den Einmarsch ausgerechnet Erdogans begrüßen, das verstehe ich nicht so richtig. Der Feind meines Feindes ist mein Freund? Das geht meist schief.

@ Biocreature

„Denn egal wie dieser Konflikt ausgehen wird, glaube ich nicht das Erdogan als Sieger vom Feld zieht.“

Also alle mir bekannten Kriege dieser Welt haben nur Verlierer produziert. Aus meiner Sicht kann es im Krieg überhaupt keinen Gewinner geben und daher gebe ich Ihnen Recht. Weder Erdogan, noch wer anderes, wird das Schlachtfeld als Sieger verlassen

von harry_up

Nein, Putin muss nicht jonglieren, dass war sein Ziel und er hat das Ziel erreicht. Die Kurden mit den USA-Verbündeten hat er rausgedrängt. Deutschland und Frankreich sind schon längst aus dem Spiel raus. Das mag uns nicht gefallen, aber er hat es soweit hinbekommen, dass die NATO mit sich selbst jetzt beschäftig ist. Klever ist er, dass muss man ihm schon lassen. Sein Ziel hat er erreicht. Und dass mit den Händen von NATO Verbündeten. Wie gerissen! Komplett alles umgedreht! Wie gemein.

09:26, Gerhard Apfelbach

>>So eine Gemengelage entsteht, wenn die USA und die weiteren Mitglieder der westlichen "Wertegemeinschaft" Frieden und Demokratie in eine Region bringen. Danke dafür!<<

Mit "Freedom and Democracy" wurde seit Bush Jr. nicht mehr argumentiert.

Beim "westlichen" Militäreinsatz in Syrien ging es um die Zerschlagung des IS. Nicht mehr und nicht weniger. Diesem Ziel hat Trump jetzt einen Bärendienst erwiesen.

Tyran Assad

Vor einem Jahr hat man Assad einen Tyran genannt, jetzt ist es die syrische Regierung. Er war es doch, dass sein eigenes Volk bombadiert hat. Sie denken immer nur wie es ihnen am besten passt.

09:11 von fathaland slim

08:45, krittkritt

>>Das Völkerrecht ist jedenfalls auf Seiten Assads.<<

Ja, er foltert und mordet völkerrechtskonform. Das macht für seine Opfer einen großen Unterschied.
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Das Problem der Staatsverantwortung beim Foltern und Morden haben die Kurden natürlich nicht.

09:29, Dabbljuh

>>@09:15 von Tiberus19
ich denke, die weit überwiegende Mehrheit der Bewohner des Gebiets sieht das vollkommen anders, sonst würden sie nicht zu hundettausenden fliehen.<<

Die Mehrheit der Menschen dort sind ja auch keine Aramäer und Assyrer.

Auf Minderheiten nimmt schon im Frieden kaum jemand Rücksicht, und im Krieg erst recht nicht.

Es kommt wie es kommen musste.

Es war zu befürchten und absehbar, dass Syrien und Russland das durch den amerikanischen Abzug entstandene Vakuum nutzen werden und sich der Türkei entgegenstellen. Die USA sind wohl, nicht nur dort, kein Partner mehr, weder geduldet noch vertraglich. Wer will schon der nächste sein, das nächste innenpolitische Opfer.
In Russland und China werden sie sich hinter verschlossenen Türen auf die Schenkel schlagen: Amerika demontiert sich selbst ...! Ihr weltweiter Einfluss schwindet quasi täglich sichtbar. Europa wird sich Gedanken machen müssen, in der Außenpolitik und über seine Verteidigung. Unverständlich, dass D wieder auf amerikanische Kampfjets statt dem Eurofighter setzen will.
Der IS wird sich neu formieren, und es steht zu befürchten, dass er seine Dankesbotschaften auch über den Atlantik senden wird. Nochmals wird Amerika keine Verbündeten finden, die sich dem IS entgegenstellen, die Welt lernt schnell.

rer Truman Welt

Interessant ist doch einmal generell, wie die USA und Russland miteinander umgehen. Seit Trump kommen sich diese beiden Mächte nicht mehr ernsthaft ins Gehege. Die verbalen Scheinauseinandersetzungen sind vermutlich zuvor zwischen beiden abgesprochen worden - nehme ich einmal an.
Trump hat sich diesmal (auch wieder) verzockt und die inländischen Reaktionen bzgl. seines Abzugs völlig falsch eingeschätzt. Jetzt muß er schauen, wie er da wieder heraus kommt ohne Gesichtsverlust. Die Russen können Assad doch einmal gewähren lassen und ihm ein paar Waffen überlassen und dann mal schauen. Putin ist ein Fuchs und hat Trump in der Hand und die EU nimmt er nicht wirklich ernst. Mit den Chinesen will er es sich nicht verderben, weshalb er die wirklich im Fokus hat. Sie sind politisch militärisch das eigentlich herausfordernde Gegenüber. Ich kann mir vorstellen, daß Erdogan bei diesem Spiel am Ende wieder eine Niederlage einstecken wird und jeden dafür verantwortlich macht - wie üblich!

Der IS kam erst, als der

Der IS kam erst, als der syrische Staat durch den Westen und den arabischen Monarchien bedrängt wurde. Es wurden Waffen völlig ungeniert an alle möglichen terroristische Gruppierungen geliefert. Jetzt ziehen genau diese Gruppierungen mit der FSA Fahnen mordend durch Nordsyrien und machen nicht mal einen Anstand ihre wahre Natur zu verstecken.

der andere

Ein m.E. sehr ordentlicher und neutraler Überblick über die Ereignisse der letzten Jahre. Die Urheber dieser Katastrophe werden wohl - wie immer - im Verborgenen bleiben und können nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Den Kurden ist zu wünschen, daß ihnen ein weitgehender Autonomiestatus eingeräumt wird - zunächst in Syrien, bei gutem Gelingen später auch in angrenzenden Staaten , damit in dieser Weltgegend endlich Ruhe einkehren kann .

Assad ist demokratisch gewählt

Es ist nun mal so, dass Assad demokratisch gewählt ist und eine breite Mehrheit hinter sich hat. Ob es dem Westen passt oder nicht.

Gefoltert und gemordet wird auch anderswo. Es gibt westlichen Demokratien, die unterhalten Foltergefängnisse auf der ganzen Welt.

Und wenn Assad den IS, Al Nusra usw. bekämpft - das geht eben nicht ohne Tote ab.

@ fathaland slim

„Beim "westlichen" Militäreinsatz in Syrien ging es um die Zerschlagung des IS. Nicht mehr und nicht weniger. Diesem Ziel hat Trump jetzt einen Bärendienst erwiesen.“

Das mit dem Bärendienst ist so eine Sache.
Die USA hat völlig fehlgeleitet in den Konflikt eingegriffen und jetzt korrigiert die USA durch den Abzug der Truppen diesen Fehler.
Und für die Befreiung der IS-Soldaten ist ausschließlich die Türkei verantwortlich (auch wenn ich nachvollziehen kann, dass sie gerne ihren „Freund“ DT für alles schlechte auf dieser Welt verantwortlich machen wollen).

Der Bär ist in diesem Fall ausschließlich die Türkei / Erdogan

um 08:47 von Winston S.

[Assad] ist der rechtmäßige Präsident, es ist sein Land und nicht das der Kurden, Türken oder der USA.

Er ist keineswegs der rechtmäßige Präsident, sondern nur der aktuelle Machthaber eines großen Teils von Syrien. "Rechtmäßig" ist an ihm nicht mehr als an anderen Diktatoren.

@fathaland slim um 09:11Uhr

Den letzten Satz in Ihrem Kommentar fasse ich als bitterbösen Zynismus auf, besonders da er leider angebracht ist! Ich habe immer wieder den Eindruck, daß sowohl bei Regierungen, als auch bei Foristen, das sogenannte "Völkerrecht" der letzte Strohhalm ist, an den man sich mangels Argumenten klammert!

09:20, der.andere

>>Das Syrien-Drama nähert sich seinem Ausgangspunkt, der da zu verorten ist, an dem es Unruhen gegen die syrische Regierung gab, welche dann durch amerikanisch/britische Waffenlieferungen zu diesem Krieg führte, der Menschenrechte und Demokratie bringen sollte.<<

Irgendwelche Waffenlieferungen, von wem auch immer, waren nicht ursächlich für diesen Krieg.

Sondern der Einsatz der syrischen Armee gegen die syrische Bevölkerung und der daraus resultierende Machtverlust Assads, u.a. weil syrische Soldaten massenhaft desertierten. Das rief die Regionalmächte der Gegend auf den Plan (der Iran war ja schon im Lande), die was von der Konkursmasse des Landes abhaben wollten und zu diesem Zweck ihnen gewogene Freischärlerbanden unterstützten oder sogar schufen. Von Menschenrechten und Demokratie wurde von denen eher wenig geredet.

Aber dann kam Putin, der Assadretter.

@ Biocreature 09:21 Uhr

"Vielleicht würde er ja auf die glorreiche Idee kommen und den NATO Bündnisfall ausrufen.
Das wäre dann der Supergau des jungen 21. Jahrhundert."
Wieso?
Ein Angriff der Türkei mit folgendem Gegenangriff rechtfertigt wohl kaum ein Hilfeersuchen an das westliche VERTEIDIGUNGSbündnis!

Die Kurden haben keine andere

Die Kurden haben keine andere Option.
Von den Amerikanern und der EU im Stich gelassen. Willkommenes Kanonenfutter gegen den IS gewesen. Insgeheim hat die Türkei gehofft, das der IS das "Kurdenproblem" löst.
Diese Menschen verteidigen ihr Land. Ich wünsche ihnen viel Erfolg gegen Erdogan, damit sich nicht ein Armenien 2.0 wiederholt.

09:40, Boris.1945 @09:11, fathaland slim

>>Das Problem der Staatsverantwortung beim Foltern und Morden haben die Kurden natürlich nicht.<<

Was immer Sie damit sagen wollen.

Aber wenn Sie meinen.

Erdogan und Assad sind doch eineiige Zwillinge

Von Erdogan werden sie als Terroristen ermordet, von Assad, weil er keine Autonomie der Kurden will. Und die Welt guckt zu. Macht mich nicht Nass meint der Bär Europa.

@ harry_up 09:06 Uhr

"Es ist immer wieder erschütternd zu sehen, wie die persönlichen Erfolge der Mächtigen..."
Kein Krieg war bislang "erfolgreich", aber die Verelendung nach einem Krieg ist wohl jedem denkenden Menschen klar.
Die Frage ist doch nur; wo bleibt eigentlich der Verstand der Machtigen" (aller Couleur und weltweit)?

Bei einem

Bei einem Gesamtbevölkerungsanteil von 10%
an Kurden vor dem Krieg haben die YPG/PYD. die selber nicht mal von dort stammen,
1/3 der Landesfläche als "Belohnung" besetzt gehalten. Nun wollen Sie Hilfe von Assad.

Und...Warum hatten die YPG/PYD nochmal die genau von da geflüchteten Kurden und Araber nicht nach Nordsyrien geholt.?

@realist40 09:36

Das er sein Volk Bombardiert wird von den Amerikanischen Medien so berichtet. Russische und ZDF Medien haben den Douma Angriff als inszeniert bewiesen, und die angriffe auf angeblichen "Krankenhäuser" waren "make shift facilities" von den Weisen Helmen, die eigentlich Terroristisch sind und die selben die Douma inszeniert haben. Syrien hat vor UN gesagt das man ihnen vorwürft mehr Krankenhäuser in zu Bombadieren als es überhaupt in Syrien gibt. Das Assad Barrelbombs nutztbestreitet er Ebenso sind unsere Verbündeten schlimmer wie GB, FR und US die die Terroristische FSA finanzieren um Assad zu stürzen. Deutschland hat mit der Unterstützung deren Airstrikes in Syrien auch internationales Recht verstoßen. Oft unterstützen Länder indirekt FSA indem sie Red Cresent Turkey unterstützen das als Proxy für FSA genutzt wird. Auf www.syrianews.cc sind Videos von den Tunneln der Terroristen zwischen deren make shift facilities und die ganzen Waffen und supplies die sie bekommen von zb Red Cresent

RE:um 09:06 von zomil

Bei Ihnen scheint das Bild Wirkung zu haben.
Wie viele zivile Mütter und Kinder müssen von der YPG/PKK noch getötet werden ?

Da Mädchen hat sich für den Kampf entschieden oder auch dazu entführt, wie eben von der YPG/PKK üblich.

Volle Zustimmung

@ der.andere
Brillianter Artikel! Genauso ist es. Der demokratisch gewählte Assad sollte gestürzt werden, weil bestimmten Mächten seine Politik nicht passte. Weil es zu ruhig in der Region wurde.
Ich werde sicher nicht vergessen, wer welche Seite unterstützte.
Übrigens, wenn es wieder mal um Flüchtlinge geht, das hier sind die Fluchtursachen! Wer ist dafür verantwortlich???

Schwierig für die Medien

Die "guten" Kurden suchen Hilfe beim " bösen" Assad.

Das wird schwierig für die veröffentlichte Meinung.

@Winston S.

Ich denke, es ist sogar seine PFLICHT, das gesamte Land zu kontrollieren.
In anderen Staaten erwartet man das.

um 09:49 von Denkerist

Assad ist demokratisch gewählt

Sie meinen, so wie Erich Honnecker demokratisch gewählt war und Kim Jong-Un demokratisch gewählt ist?

Armageddon möglich?

Das in der Bibel genannte Armageddon könnte so bald Wirklichkeit werden,wenn in Syrien sich alle Kriegsnationen versammeln.
Das Syrien wieder ein Staat wird wie vor dem Bürgerkrieg ist sowieso kaum mehr denkbar

Die Kurden machen es

Die Kurden machen es geschickt. Ich nehme an das Bündnis mit Assad wird nur temporär sein, um die türkischen Truppen zurückzudrängen. Da es Assad an Truppenstärke mangelt wird er Nordsyrien nicht langfristig unter seine Kontrolle halten können, so dass die Kurden am Ende wieder die Kontrolle bekommen.

09:53, karlheinzfaltermeier

>>@fathaland slim um 09:11Uhr
Den letzten Satz in Ihrem Kommentar fasse ich als bitterbösen Zynismus auf, besonders da er leider angebracht ist! Ich habe immer wieder den Eindruck, daß sowohl bei Regierungen, als auch bei Foristen, das sogenannte "Völkerrecht" der letzte Strohhalm ist, an den man sich mangels Argumenten klammert!<<

Nicht Zynismus, sondern Sarkasmus. Diese Begriffe werden gern verwechselt.

Was das Völkerrecht betrifft, da gebe ich Ihnen vollumfänglich recht. Es wird instrumentalisiert.

terroristen

sehr komisch das alles so aufgetreten ist was Erdogan vorhergesagt hat. Aber es hat ja niemanden interessiert, bei dieser frau auf dem foto sehe ich keine einzige tränen . Die ypg sind Terroristen.

re:9:55

Es wäre ein Präzedenzfall, wenn das Verteidigungsbündnis die NATO, die Beistandspflicht zu Recht gegenüber der Türkei verweigert!
Denn ein Notstandsrecht für den Angriffskrieg gegen Syrien besteht nicht. Wer sich von den Werten des Bündnisses, dem Völkerrecht entfernt kann steht auch nicht unter dem Schutz des Bündnisses.

09:42 von H. Hummel

«Es war zu befürchten und absehbar, dass Syrien und Russland das durch den amerikanischen Abzug entstandene Vakuum nutzen werden und sich der Türkei entgegenstellen.»

RUS wird sich den türkischen Angriffen nicht entgegen stellen.

Müsste Putin bereit sein, russ. Bodentruppen einzusetzen, und direkte Gefechte mit der TÜR zu riskieren. Wird er aber nicht tun.

Putin hätte sich Erdoǧans Einmarsch im Vorfeld entgegen stellen können, indem er Erdoǧan klar gemacht hätte: "Finger weg von Nord-SYR."

Auch nicht weitsichtig von Putin, zu riskieren, dass viele der gefangen genommenen IS-Kämpfer bereits aus den Gefangenenlagern fliehen konnten. Und es werden nicht die letzten gewesen sein …

Zu einem "Frieden" in SYR kann es nur kommen, wenn der IS nicht wieder sein Unwesen treibt. Wer weiß, wer die ganzen IS-Kämpfer sind, wo sie hin gehen. Auch Putin gewinnt nichts, wenn der Krieg in SYR dauert + dauert. Und auch RUS kostet + kostet.

Das Leben russ. Soldaten setzt Putin nicht aufs Spiel …

Nie Teil der Opposition?

"Die syrischen Kurden hingegen waren nie Teil der Opposition gegen Assad"

Diese Aussage im Artikel widerspricht das der Darstellung auf wikipedia im Artikel "Nationales Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel".

Das Koordinationskomitee für Demokratischen Wandel ist kaut wiki ein syrischer Oppositionsblock, der aus 10 linksgerichteten politischen Parteien und 3 kurdischen Parteien besteht. Er wurde im Zuge des syrischen Bürgerkrieges im September 2011 gegründet und opponiert gegen die Regierung von Baschar al-Assad.

Allerdings:
Im Gegensatz zum Syrischen Nationalrat, der einen Dialog mit der Regierung Assad ablehnt, betreibt das Koordinationskomitee den friedlichen Protest gegen das Regime und befürwortet eine Lösung, in der die syrische Regierung zur Notwendigkeit für Wandel und zum Dialog mit der Opposition überzeugt werden soll.

Tauschgeschäft

Vielleicht ist ja Syrien ein Teil des Preises, den Trump an Putin für dessen uneigennützige Wahlkampfhilfe bei der US-Wahl zu zahlen hat...

@ fat boy slim

Sie begehen wieder mal einen Kategorienfehler.

Souveränität über das Landesterritorium betrifft das Völkerrecht.

Staatlicher Mord und Folter betrifft die Menschenrechte.

Aber so ein bisschen Kategorienvermischung (Sie würden sagen Äpfel und Birnen) ist doch immer gut für populistische Zwecke, gell?.

10:15, Einfach Unglaublich

>>Schwierig für die Medien
Die "guten" Kurden suchen Hilfe beim " bösen" Assad.

Das wird schwierig für die veröffentlichte Meinung.<<

Aber nur für den Teil der veröffentlichten Meinung, der, so wie Sie, die Welt in gut und böse einteilen möchte.

Das ist aber nur ein kleiner Teil der veröffentlichten Meinung.

@10:16 von CarlaDelastella

meine Hochachtung dafür, dass Sie das alles einschätzen können. Oder phantasieren Sie etwa?

@windston.s

Und ich Dummer dachte immer, es wäre das Land der Syrer!? Aber es gibt ja so einige Herrscher,die das jeweilige Land als ihr Eigentum betrachten.

10:18, Feo

>>re:9:55
Es wäre ein Präzedenzfall, wenn das Verteidigungsbündnis die NATO, die Beistandspflicht zu Recht gegenüber der Türkei verweigert!
Denn ein Notstandsrecht für den Angriffskrieg gegen Syrien besteht nicht. Wer sich von den Werten des Bündnisses, dem Völkerrecht entfernt kann steht auch nicht unter dem Schutz des Bündnisses.<<

Diese Diskussion ist sowieso bizarr.

Es gibt keine Beistandspflicht der NATO, wenn eins ihrer Mitglieder einen Angriffskrieg führt. Auch dann nicht, wenn es bei diesem Angriffskrieg in Schwierigkeiten geraten sollte.

Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben...

Tja, was sollen die Kurden schon machen? Erst helfen sie Assad (und an sich der ganzen Welt) indirekt indem sie den IS zurück drängen, dann müssen sie sich an genau diesen Assad wenden von dem sie eigentlich nichts Wissen wollen. Am Ende sind die Kurden wie immer die angeschmierten, für sie wird nichts heraus kommen als noch mehr Elend und Leid. Meine Güte, gebt ihnen doch endlich ihr Kurdistan. Referenden in den Mehrheitlich kurdischen Gebieten, natürlich überwacht durch ausländische Wahlbeobachter (sonst haben sie eh keine Chance), und gut ist. So langsam aber sicher sollten sie es sich doch ernsthaft verdient haben...

Es gibt keine "Guten"

@14. Oktober 2019 um 09:15 von Tiberus19
lieber unter den Türken als unter den Kurden
Die aramäischen und assyrischen Christen sehen den Einmarsch der Türken als Befreiung vom kurdischen Terror.... Da gingen Milizen durch die Dörfer und ermordeten wahllos Menschen, nur weil sie Christen sind. Die Ausdünnung in einigen Gebieten beträgt 50 %.
Ich weine diesen Mördern keine Träne nach."

Wir sollten deshalb vorsichtig mit unseren Verurteilungen im (arabisch-) muslimischen Kulturraum sein. Jede Partei hat irgendwo" Dreck am Stecken). Besser aufmerksam beobachten und dafür sorgen, dass etwaige vertriebene in ihrer Kulturregion verbleiben.
(etwas anderes gilt natürlich für die Aramaer)

10:16 von und-nachts-da-ruft

was folgern sie aus ihrer Feststellung ?
dass wir das Recht gehabt hätten in die DDR einzumarschieren
die mit unserer Freiheit zu beglücken ?

10:18 von Feo

«Es wäre ein Präzedenzfall, wenn das Verteidigungsbündnis die NATO, die Beistandspflicht zu Recht gegenüber der Türkei verweigert!»

Die Beistandspflicht der NATO ergibt sich, wenn ein NATO-Mitgliedsland angegriffen wird. Die TÜR wird aber nicht angegriffen, sie ist der Aggressor. Dafür gibt es keine Beistandspflicht, und also auch keinen Präzedenzfall.

Endlich ...

... finden die richtigen Partner zusammen und befreien Syrien von Schmach der westlichen Welt und Saudi-Arabien und der Türkei und anderen Unterstützern... der Erfolg wird am Ende den Assad, den Kurden, Russland und dem Iran zustehen... wenn Syrien endgültig von den Eingriffen aus dem Ausland befreit ist können die Flüchtlinge aus umliegenden Ländern und Europa wieder zurück in ihr Land... für Erdogan ist das Spiel hoffentlich schon bald zu Ende... es fehlt nur noch eine flugverbotszone geschützt durch die russische luftabwehr mit S-300 und s-400 Einheiten die sehr gut funktionieren und auf alle Fälle erdogans Truppen zu Luft stoppen können, um am Boden die türkischen Truppen wieder hinausdrängen... die türkischen und arabischen Milizen kann Erdogan gerne zu sich in die Türkei aufnehmen... und Europa sollte endlich seine is-Krieger zurücknehmen die in Maßen in syrischen/Kurdischen Gefängnissen ausharren...

HainFk

Wertvoll??? Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde

10:20, Einfach Unglaublich

>>@ fat boy slim
Sie begehen wieder mal einen Kategorienfehler.

Souveränität über das Landesterritorium betrifft das Völkerrecht.

Staatlicher Mord und Folter betrifft die Menschenrechte.

Aber so ein bisschen Kategorienvermischung (Sie würden sagen Äpfel und Birnen) ist doch immer gut für populistische Zwecke, gell?.<<

Sie verstehen mich nicht.

Ich argumentiere hier nicht juristisch. Das überlasse ich den Hobby-Winkeladvokaten. Ich weise lediglich darauf hin, daß es den Massakrierten wohl komplett egal ist, ob Sie völkerrechtswidrig oder völkerrechtskonform massakriert werden.

Das dürfen sie gern populistisch nennen, es ist mir, genau wie Ihre mäßig lustige Verballhornung meines Nicks, relativ egal.

meine Antwort auf:

zu 10:20 von Detektor
"Tauschgeschäft"

Für Sie steht wohl auch Unterstellung vor Beweis.
Was glauben Sie, welchen Vorteil Russland aus dem gegenwärtigen Kämpfen hat, ich sehe keinen.

@10:17 von halb-voll

"sehr komisch das alles so aufgetreten ist was Erdogan vorhergesagt hat."

Kann er auch seine eigene Niederlage vorhersagen?

Hier wird immer wieder

Hier wird immer wieder behauptet, dass „die syrischen Kurden1/3 des Territoriums kontrollieren“.

Militärisch kontrolliert das multiethnische Bündnis SDF (Demokratische Kräfte Syiens) diese Gebiete, wenn auch in diesem Bündnis die kurdischen Kämpfer die stärkste und erfahrenste Kraft sind.

In Gebieten, in denen die Kurden nicht die Mehrheit der Bevölkerung stellen (z.B. Rakka), wurden zivile Verwaltungsorgane geschaffen, in denen alle Volksgruppen vertreten sind.

Wer es nicht glaubt - gestern hat ein User auf einen Artikel des ORF hingewiesen: "Wie ein syrischer Bürgermeister den IS überlebte".
Abid al-Mihbash ist Araber, er hat damals die Befreier kontaktiert, sich ihnen angeschlossen. Anfang 2018 wurde er zum Bürgermeister gekürt - genauer gesagt zum Co-Vorsitzenden des Zivilrats von Raqqa, Co-, weil es im linksgerichteten Nord-Ost Syrien in allen Führungsfunktionen einen Mann und eine Frau gibt - aus unterschiedlichen Volksgruppen.

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