Ihre Meinung zu: Neue Verkehrsregeln: Gut zu wissen - sonst wird's teuer

15. August 2019 - 15:19 Uhr

Höhere Bußgelder, viele neue Regeln in Bezug aufs Fahrradfahren - das sieht die Reform der Straßenverkehrsordnung vor. Die Bundesländer müssen allerdings noch zustimmen. Ein Überblick über das, was geplant ist. Von Nea Matzen.

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Kommentare

Das wird lustig

Wenn ich so an die zweit-Reihen-Parker in Berlin Sonnenallee denke und die Polizei diskret vorbeifuhren und dabei alle verfügbaren Augen zudrückten, ist diese neue Verkehrsregel ziemlich lustig.

Nett, aber inkonsequent.

Ein Teil der neuen Privilegien für Radfahrer entspricht wohl dem Versuch, die Realität abzubilden. Ich hätte mir gewünscht, dass rote Ampeln für Radfahrer generell als Stoppschild gelten, statt dies nur an ausgewählten Kreuzungen für Rechtsabbieger einzuführen.

Ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit, zum Umweltschutz und zur Parkplatzknappheit wäre übrigens ein Verbot von SUVs. Denn wenn so ein Ding das Sichtfeld blockiert, ist vorausschauendes Fahren nicht mehr möglich.

Es wird garnichts passieren ,

Es wird garnichts passieren , denn mit der superdünnen, klitzekleinen Personaldecke der Polizei und Ordnungsämter, wird es nicht mehr Kontrollen geben. Mal abgesehen davon, dass es mich nicht betrifft. Ich parke nicht zweite reihe, ich blockiere keine Rettungsgasse und ich überrolle auch keine unverantwortliche radfahrer mit dem lkw. Ja, unverantwortlich. Wer fährt rechts an einem lkw mit dem rad vorbei? Das ist kompletter Selbstmord. Mit dem lkw stand ich deshalb so weit rechts, dass kein radler mehr durchpasste. Aber was rede ich? Selbstverantwortung ist heute ja ein Fremdwort. Auf sich selbst aufpassen? Ja wozu denn? Sollen gefälligst die Anderen machen.
Ich verlasse mich weiterhin auf mich. Dann werd ich leicht 100jahre alt, ohne überfahren zu werden.

wer hat das noch nicht mal erlebt

da wird ne Rettungsgasse gebildet (eigentlich regelmäßig)
wer benutzt sie ?
Motorradfahrer gelegentlich auch Autofahrer
die sich besondere Rechte herausnehmen
ebenso die Unsitte, Standstreifen zu benutzen,
für ein schnelleres Fortkommen bei Staus
aber Rücksichtslosigkeit zahlt sich in unserer Gesellschaft aus

Toll...

Wird Rechtüberholen von Kfz's durch Räder bzw. der damit einhergehende zu geringe Sicherheitsabstand auch unter Strafe gestellt?

Befahren der Busspur: Bisher dachte ich, daß die Förderung des ÖPNVs angesagt ist...

Nebeneinanderfahren von Rädern: Der Großteil der Radfahrer hat sich noch nicht mal ansatzweise um ein vorhandenes Verbot gekümmert.

Ich erlebe werktäglich, wie zwei diametral entgegengesetzte Schülerradströme an meinem Habitat mindestens zweimal aufeinander treffen (besser: stoßen); da gibt's nur eine Regel: der Stärkere gewinnt.

In dem Vorgänger-Thread hat es ja schon ein Radfahrer sinngemäß formuliert: Radfahrer dürfen alle Regeln ignorieren, da sie moralisch auf einer höheren Stufe stehen.

Parken auf der Fahrbahn für Elektro-Fahrzeuge: Mit welcher Begründung? Damit expodierende Batterien nicht so einen großen Schaden anrichten?

Jeder Verehrsminister - Populismus

Muss zwingend irgendeine Reform bringen. Einen Stempel aufdrücken. Neue Schilder, höhere Strafen. Egal. Nur darum geht es.

Die Strafen bringen auch erhöht praktisch nichts. Die Fahrer denken ja nicht "hm, ich hab 15 Euro übrig, also verstoße ich mal", sondern weil sie denken "ich werde nicht erwischt". Oder im Falle der Rettungsgasse: Dass tatsächlich nicht überall angekommen ist, wie sie funktioniert. Denn vergessen wir nicht: Bis vor kurzem war dies für mehr als zwei Fahrspuren nicht geregelt und jede Fahrschule brachte es anders bei! Österreich machte es besser: Sie starteten Aufklärungskampagnen, z.b. mit Bannern auf Autobahnen. Statt dümmlichen Sprüchen wie bei uns.

Höhere Strafen sind ein populistisch Instrument, das nachweislich nichts bringt. Übrigens wäre wenn dann Einkommens/vermögensabhängig fair, wie in anderen Ländern: Für einen Student sind 15 Euro viel, für einen Manager selbst 1000 Euro ein Witz. Daran traut sich aber niemand. Egal, Hauptsache ein Denkmal errichtet.

@'weise und klug' (15.08.19): Vollste Zustimmung...

Neben der Zustimmung zur Darstellung der logischen Inkonsequenz der Nebeneinanderfahrregelung insbesondere auch vollste Zustimmung zu "Übrigens bin ich der Auffassung, dass auch Radfahrer, wie E-Scooter-Fahrer, ebenso zwangsversichern sollten mit einer Bestückung eines Kennzeichens auf der Rückseite des Fahrrads. "

Mit anderen Worten: Gleichberechtigte Vekehrsteilnehmer bedeutet nicht, daß Radfahrer nur Rechte haben, sondern auch Pflichen - und diese kann man erfahrungsgemäß auch bei dieser Verkehrsgruppe nur via Identifzierbarkeit der Regelverletzer durchsetzen.

Das ist nich ausgegoren

Fast alle Punkte machen für mich Sinn. Nur das nebeneinander Radfahren ist besonders bei egoistischen Fahrverhalten kontraproduktiv. Als Fahrradfahrer habe ich schon oft völlig rücksichtsloses Fahren bei Fahrradfahrern beobachten müssen. Als Rad- und Autofahrer muss ich, wenn ich im Auto sitze, oft für die Radfahrer mitdenken, die jenseits aller Verkehrsregeln mobil sind. Wenn nun auch verstärkt aus der „falschen“ Richtung aus Einbahnstraßen e-Bikes mit Tempo 30 + mehr Fahrräder oder e-Scooter kommen können, dann nützt auch ein Helm nichts mehr. Negativ für alle Beteiligte. Für den Autofahrer, der juristisch Schuldig zur Rechenschaft gezogen wird und dem Fahrradfahrer, der wenn er Pech hat immobil den Rest seines Lebensfristen darf. Ich sehe hier dringen Verbesserungsbedarf um die Zahl von Verkehrsopfern nicht explodieren zulassen.

Neue Verkehrsregeln: Gut zu wissen ...

Der Verkehr wird dichter und unübersichtlicher - neue Regeln müssen entflechten und ordnen, ansonsten sind sie gefährlich.

Verkehrsminister voll daneben

Was soll das denn bitte schön? Ich selbst fahre Auto und Fahrrad. Man muss sich der Realität stellen: Mit den Privilegien für Fahrradfahrer zieht man sich die nächste Generation von Rowdies an. Schon heute kennt kaum ein Radfahrer die Verkehrsregeln. Manchmal erschrecke ich, wenn ich sehe wie ein Fahrradfahrer links abbiegt. Das da so wenige sterben ist auf die Rücksicht der Autofahrer zurückzuführen und sonst nichts. Schluß damit! Folgender Vorschlag:

- Versicherungs- und Kennzeichenpflicht für JEDEN Teilnehmer im Straßenverkehr
- Kinder (bis 16)erhalten ein Kinderkennzeichen, dessen Kosten die Allgemeinheit trägt.

- Führerschein auch für Fahrradfahrer mit Theorie und Praxis (Sturz, Abbiegen, Rücksichtsvolles fahren etc.) | Schüler erhalten in der 8. Klasse Verkehrsunterricht und können das kostenlos in der Schule erhalten.
- Verkehrsteilnahmesteuer: mit 10- 20 € pro Jahr / Fahrrad zur Finanzierung der Fahrradwege.

Weigerung vom Ordnungsamt

Also in 74931 Lobbach weigert sich das Ordnungsamt und die Polizei , zugeparkte Gehwege und Fußgängerüberwege überhaupt freizumachen, obwohl Parkmöglichkeiten nebenan bestehen. Laut Opportunitätsprinzip müssten sie das nicht, so die schriftliche Erklärung vom Ordnungsamt. Was sollen da die neuen Gesetze gegen Falschparker bringen, wenn es Behörden gibt, die das nicht umsetzen wollen?

Arme Rechtsabbieger.

Wehe dem, der rechts abbiegen muß und vor sich drei LKW mit Anhänger hat, welche auch abbiegen müssen. Schrittempo sei dank, nunmehr 1-2 Stunden Standzeit einplanen.
Das wird den Verkehr immer mehr zum fließen bringen. Aber ist schon ok. Die Versorgung der Städte kann ja auch mit Lastenfahrrädern erfolgen. Die füllen dann täglich die Regale der Supermärkte. Und auch die Kühlkette ist damit auf jeden Fall gesichert.

Was nutzt der Seitenabstand

Was nutzt die Regel, wenn sie nicht mit Strafen verfolgt wird?

Mehrfach werde ich auf dem Rad von einem Auto so knapp überholt, dass der Außenspiegel meine Jacke streift. Natürlich ist es meine Schuld - sagt der Autofahrer, weil ich Abstand zum parkenden Verkehr gehalten habe.

1 h auf der Wache, Anzeige etc.
Es wird eingestellt, weil Aussage gegen Aussage.

Oder ich bekomme eine Anzeige wegen Nötigung und falscher Verdächtigung. Die nicht eingestellt wird und mich einen Anwalt kostet.

Aber alles im allem finde ich es eine gute Idee. Auch wenn es den Schilderwald noch vergrößert.

16:07 von Sisyphos3

Stimme zu .
#
"" ebenso die Unsitte, Standstreifen zu benutzen,
für ein schnelleres Fortkommen bei Staus
aber Rücksichtslosigkeit zahlt sich in unserer Gesellschaft aus""
#
Und wenn du nicht schnell genug fährst wird gleich gehupt. Liegt aber glaube ich auch an der Gesellschaft das der Umgangston rauher geworden ist.

Hauptsache gegen das Auto

Der Punkt: "Nebeneinanderfahren gern gesehen: Wer auf dem Fahrrad nebeneinander fährt, dem ist das zukünftig ausdrücklich erlaubt." in Kombination mit "Mindestens 1,5 Meter innerhalb und zwei Meter außerhalb von Ortschaften - dieser Abstand muss von Kraftfahzeugen beim Überholen von Fußgängern, Radfahrern und Elektrokleinstfahrzeugen eingehalten werden." ist eine super Kombination zum Lahmlegen des Verkehrs.

Ich hätte gerne erstmal eine Durchsetzung bestehender Regeln. Bevor neue erlassen werden, die sowieso jeder ungestraft ignorieren kann / ignoriert.

Habe ich die Maßnahmen zum Schutz der Fußgänger überlesen? Oder waren da keine?

noch ne...

..Idee: An Ortsdurchgangsstrassen sollte überall absolutes Parkverbot gelten.
Orte wo es täglich zu gefährlichen Ausweichsituationen kommt, gibt reichlich.

So ein Schwachsinn

Nebeneinander fahren ist jetzt für Radfahrer erlaubt ? wofür bitte?
Das behindert nur den Straßenverkehr!!
Ebenso wie die Parkflächen auf der Fahrbahn und das Tempolimit von 11 km/h innerorts für LKW‘s.

Unausgegorene Ideen aus dem Hause Scheuer

Es wäre schön zu wissen, ab wie vielen Radfahrern das Nebeneinanderfahren gestattet werden soll. Das wirkt, so wie es jetzt ist, doch reichlich unausgegoren. Sobald man nämlich anfängt das Nebeneinanderfahren für Gruppen ab zwei Radfahrern freizugeben - und nicht mehr, wie aktuell noch üblich eine feste Grenze vorzuschreiben - riskiert man nur Behinderungen des übrigen Verkehrs. Das kann nicht im Sinne des Straßenverkehrs sein.
Vollkommen hirnrissig ist allerdings der Vorstoß, Fahrgemeinschaften das Fahren auf Busspuren zu erlauben. Busspuren sollen eigentlich dazu dienen, dem ÖPNV eine Bevorzugung gegenüber dem Individualverkehr einzuräumen. Den Bussen soll somit ein Einhalten des Fahrplans ermöglicht werden. Dieses Privileg fiele mit Scheuers Plan weg, genauso wie das Einhalten des Fahrplans unmöglich würde. Da heute nicht der 1. April ist und diese Meldung wahr zu sein scheint, kann man diesen Vorstoß höchstens als hirnrissig bezeichnen.

100 % Zustimmung meinerseits

Da stimme ich zu. Ganz besonders die Anhaltepflicht an Zebrastreifen wird von Radfahrern vielfach geflissentlich missachtet. Manchmal glaube ich, ich bin der einzige Radfahrer in ganz Stuttgart, der an Zebrastreifen noch für Fußgänger im 5m-Bereich hält. Auch rote Ampeln werden geflissentlich missachtet, teilweise mit abstrusen Begründungen, nach denen die Straßenverkehrsordnung nur für Autofahrer gelte, nicht aber für Radfahrer. Da stellt sich mir die Frage, mit welcher Berechtigung diese Radfahrer dann auf einer Straße fahren? Gegen solche Rüpel hilft nur noch eine Art Kennzeichen, um die Rüpel auf zwei Rädern eindeutig bestimmen zu können. Dass das dann auch die Anständigen trifft, ist leider nicht vermeidbar, aber im Rahmen der Gleichbehandlung - leider Gottes - unabwendbar.

Frage an die Fahrradfahrer

Das mit dem Nebeneinanderfahren verstehe ich ebenfalls nicht. Welchen Vorteil hat das?

Viele sind meiner Erfahrung nach schon vom Zwiegespräch im Auto abgelenkt; da fährt allerdings nur einer der beiden.

Wenn wie beim Fahrrad beide eigenständig fahren, ist das Unfallrisiko doppelt so hoch; zumal wurde mir von anderer Seite gesagt, dass "Schlenker" relativ häufig sind.

Und wie soll ich den Abstand beim Überholen bemessen? Sag ich dem Beifahrer, er solle bitte das Maßband aus dem Fenster halten?

@morgentau19, 15:45

"Wenn ich so an die zweit-Reihen-Parker in Berlin Sonnenallee denke und die Polizei diskret vorbeifuhren und dabei alle verfügbaren Augen zudrückten, ist diese neue Verkehrsregel ziemlich lustig"

Da die materiellen Mittel, die der Polizei zur Verfügung stehen - Zeit, Personal, technische Ausrüstung usw. - selbst dann, wenn ihre Mitarbeiter es unbedingt wollten nicht ausreichen würden, um „Dienst nach Vorschrift" machen zu können, müssen sie eben immer dann, wenn es nach ihrem (und hoffentlich auch dem allgemeinen!!) Verständnis um „Bagatellen“ geht, nach eigenem Ermessen entscheiden.

Lustig finde ich das alles allerdings nicht. Ganz im Gegenteil. Sondern vielmehr für alle Seiten extrem unbefriedigend. Da in keinster Weise zielführend.

Wenn man das richtig deutet,

geht es hier auch um das Eindämmen von Rüpeleien. Thema Rettungsgasse, parken auf Fahrradwegen und in 2ter Spur.
Es ist sehr fraglich ob man mit der Methode
eine gesellschaftliche Schieflage - die auch von der Politik nach Kräften gefördert und befördert wird - in den Griff bekommt: Den überzogenen Egoismus quasi als Treibstoff der neoliberalen Wirtschafts-ordnung: Das Wohlergehen Einzelner zu Lasten anderer. Jeder sieht nur seinen Vorteil, versucht "Irgendwie" 1 besseres smarteres Cleverle zu sein als sein Nachbar.

Lieber Herr Scheuer,

ich gewinne mehr und mehr den Eindruck, dass Sie mit dem Füllhorn Ideen ausschütten gemäß dem Wunschgedanken, die eine oder andere Idee könnte umgesetzt werden. Damit beschäftigen Sie eine Vielzahl von Personal in Ihrer Behörde und konterkarieren die Produktivität Ihres Ministeriums. Vorschlag von mir: Schaffen Sie schärfere Gesetze mit Bußgeldern, die richtig wehtun. Der Fahrer eines Luxusautos, der auf dem Radweg parkt, wird die vorgeschlagenen 100 Euro locker bezahlen, wenn er direkt vor dem Cafe parken kann. Aber lassen Sie die Finger weg von der Busspur!

Infrastruktur ist wichtiger

Viel wichtiger ist es, eine Fahrradfreundliche Infrastruktur zu schaffen, als neue Regeln zu schaffen, die niemand versteht und an die sich auch niemand hält, weil man es eh nicht kontrollieren kann.

Nebeneinander gern gesehen? Nur auf Fotos!

Ich fahre täglich Rad und bin der Meinung, dass das Hintereinanderfahren eine gute Einrichtung ist, denn:
- Bei Gegenverkehr auf dem Radweg muss nicht erst umständlich Platz gemacht werden. Das gilt insbesondere, wenn zwei Radler zwei anderen begegnen.
- Überholen von Radlern untereinander ist problemlos möglich.
- Bei stärkerem Fahrradverkehr auf Radwegen führen langsam fahrende (z.B. Familien mit Kindern) Radler nicht zu ernsthaften Behinderungen.

Bereits jetzt wird gern mal nebeneinander gefahren (und geratscht). Wenn das zur Regel würde, bräuchten Radfahrer deutlich mehr Straßenanteile.

Nebeneinander auf Straßen einzuführen halte ich ebenfalls für wenig sinnführend, denn damit steigt die Konkurrenz mit den Autofahrern - und damit die Aggressionen. Lieber vernünftige Radwege...

Verkehrsregeln?

Meine Frage ist folgende: Müssen Fahradfahrer eigentlich in einer Art Prüfung die Kenntnis der elementarsten Verkehrsregeln nachweisen? Mir kommt es nicht so vor. Und wie sind die versichert, wenn sie bei Rot über die Ampeln fahren, einem auf der Radfahrerspur entgegenkommen, auf dem Fußweg fahren und dann die Leute umnieten, welche gerade aus ihrer Wohnungstür kommen, als Referenzhipster verkleidet auf einer Kreuzung stehen und ihr Smartfon benutzen, ohne auf die Lichtsignalanlagen (gemeinhin Ampel genannt) zu achten? Oder gilt generell bei Radfahrern: Die anderen sind schlud?
Ich war letztens in Berlin, dem Biotop aller Fahradfahrer. Ganz schlimm. Und zum Schluß: Ich habe nichts gegen Fahradfahrer, aber ich kann doch wohl von jedem Verkehrsteilehmer die Kenntnis der elementarsten Verkehrsregeln erwarten.

Hallo! Mehr Sicherheit!

Liebe Foristen,
also hallo? Seid Ihr alle wach??
Es geht zunächst einmal um MEHR SICHERHEIT
für Radfahrer:
Es liegt doch auf der Hand, wenn zwei ( oder sogar
noch mehr (!) Radfahrer nebeneinander fahren, dass
diese miteinander quatschen.
Und laut Herrn Scheuer führt das zu MEHR SICHERHEIT,
weil die Radfahrer sich mehr auf die Kommunikation und
weniger auf den Straßenverkehr konzentrieren.
Und der grüne Pfeil für Radfahrer? Zumindest im jurisitischen Sinne führt das für die Radler zu MEHR SICHERHEIT: Wer muss es nicht jeden Tag mehrfach beobachten, das Radfahrer mit roten Ampeln nix zu tun haben. Völlig egal, ob sie in eine hierdurch abgesperrte Straßenbahnhaltestelle oder einen Fußgänger-Überweg hineinsausen.
Die Regeln werden sehr oft so ausgelegt, wie es "angenehm" ist: Von andreren wird deren selbstverständliche strikte Einhaltung erwartet und ggf. lautstark eingefordert ...
Ich verstehe das also nicht, aber darum geht es ja auch MIT SICHERHEIT nicht. ;-((

@16:31 von Eron

"Mit den Privilegien für Fahrradfahrer zieht man sich die nächste Generation von Rowdies an"

Dann leben in den Niederlanden also nur Rowdies? Da funktioniert das schon seit Jahrzehnten. Und warum sollte ein Fahrradfahrer Steuern zahlen? Weil er was für die Umwelt tut? Die Kfz-Steuer ist nach CO2 Ausstoß gestaffelt, ein Fahrrad hat keinen und ist ebenso steuerfrei wie ein Elektroauto.

Fahrräder dürfen nebeneinander fahren...

... bedeutet, dass sowohl in der Stadt als auch außerorts diese nicht überholt werden können (siehe neu geregelter Mindestabstand von 1,5 / 2m), da der Platz auf normalen Stadt- und Landstraßen dafür nicht ausreicht - außer vielleicht von schmalen Fahrzeugen (die gab‘s letzmalig in den 70ern). Auf Autobahnen würde es vielleicht gehen, denn die Fahrstreifen sind da breiter.
Insofern hat man mit diesen Neuregelungen viel Gutes getan - Verbesserung der Situation für Fahrradfahrer UND Umweltschutz.

Wer bitte prüft sowas vor Veröffentlichung?

Gute....

Entscheidung es muss ein Umdenken stattfinden. Der Autofahrer muss Rücksicht auf Fahrradfahrer und Fußgänger Rücksicht nehmen der Fahrradfahrer muss auf den Fußgänger Rücksicht nehmen. Der schwächere Verkehrsteilnehmer muss Vorrang gegeben werden. Auch die Ampelschaltungen muss auf dem Fahrradfahrer abgestimmt werden.

Viele Regeln sind zu lernen

Ich bin sowohl Autofahrer als auch Fahrradfahrer.

Grundsätzlich benehmen sich meinen Beobachtungen nach beide "Species" nach dem gleichen Verhaltensmuster. Oder besser gesagt: Je nachdem welche Rolle eingenommen wird, ändert sich auch die Sichtweise. Natürlich verhalten sich viele Fahrradfahrer nicht gemäß der Straßenverkehrsordnung. Andererseits kennen aber auch viele Autofahrer die Regeln für Fahrradfahrer nicht im ganzen Umfang und umgekehrt. Noch mehr Regeln machen es noch komplizierter.

In einer Gesellschaft mit der Tendenz "jeder ist sich selbst der Nächste", bleibt so etwas wie Gegenseite Rücksichtnahme, vor allem im Straßenverkehr, buchstäblich auf der Strecke.

In einer idealen Welt

...bräuchte man einen Großteil der Regeln gar nicht, weil alle vorsichtig und rücksichtsvoll fahren.

Okay, haben wir nicht. Was bringen aber immer neue Regeln, die nicht überwacht werden? Wird die Polizei jetzt Tempokontrollen von abbiegenden LKW machen oder den Seitenabstend beim Überholen messen? Kaum.

Das Ganze ist ein typisches Beispiel für konservative Verkehrspolitik: Die Probleme in den Innenstädten lassen sich nicht mehr wegdiskutieren, also macht man ein paar in der Praxis wenig verändernde Verkehrsregeln. Die Alternative wäre, dass man ernsthaft daran arbeitet, dass weniger Autos in den Innenstädten herumfahren - mehr und besserer ÖPNV, bauliche Maßnahmen, Autofahren und Parken verteuern und so weiter. Letztlich ist es übrigens egal, wie die Autos angetrieben werden - es werden überall zu viele.

@17:15 von lubbert

doch, das bekommt man mit Strafen sehr gut in Griff. Die Strafen müssen aber auch weh tun. Wenn man im Halteverbot parkt und die Strafe nicht teurer ist als ein Parkhaus, dann ist die Hemmschwelle gleich 0. Wenn man aber Falschparker rigoros abschleppt, passt der 100%ig beim nächsten mal besser auf.

Bei der Rettungsgasse würde ich sogar mindestens 3 Monate Fahrverbot verhängen, denn da geht es ggf. um Menschenleben!

Tolle Idee

In einer Staatskarosse mit Chauffeur lässt sich gut darüber nachdenken, wie man den armen Fahrradfahrern das Leben noch schöner machen kann. Die neuen Regeln machen es den Fahrrad-Rowdies (das sind nicht alle Fahrradfahrer) noch leichter, ohne Sinn und Verstand durch den Verkehr zu pflügen, ohne Rücksicht auf Verluste und ohne sich darauf einstellen zu müssen, dass es überhaupt andere Verkehrsteilnehmer gibt. "Neue" Mobilitätskonzepte heisst das dann in Medien und Politik....
Versicherungspflicht und identifizierbare Kennzeichnung jedes Fahrrads sind das Mindeste und hoffentlich im neuen Regelwerk ebenfalls enthalten.

15:45 von morgentau19

Wenn ich so an die zweit-Reihen-Parker in Berlin Sonnenallee denke
.
ja das mit der Art der Verkehrsverstöße scheint mir ne sehr ortsspezifische Sache zu sein
also wenn ich im Kölner Raum unterwegs bin ist in der 2. Reihe Parken der Normalzustand
in Stuttgart kennt man das zum Beispiel überhaupt nicht
keine Angst die Autofahrer dort sind sicherlich keine Engel - nur speziell das sieht man dort seltenst - dafür sicherlich andere Übertretungen

Gut, wenn die Radfahrer soviel Freiräume erhalten dann...

...bin ich für eine Fahrradfahrerlaubnis, die jeder Fahrradfahrer ab 14 Jahren, wie beim Mofa früher (is' lange her bei mir mit der Mofa; 1982).
---
Und warum das Ganze?

Damit ich als Verkehrsteilnehmer mit dem Auto, Motorrad od. auch als Fußgänger von diesen Radrüpeln verschont werde!

Ich sehe es jeden Tag/ Nacht im Straßenverkehr.

Da wird ohne zu gucken mit dem Fahrrad...
- über den Zebrastreifen gefahren

- mit max. Geschwindigkeit >25 km/h auf Radwegen oder gar Fußwegen gefahren

- Slalomfahrten durch die Fußgängerzone, auf Rad- u. auch Fußgängerwegen
- Licht am Fahrrad? wofür? Ohne sieht doch cooler aus.
Am besten noch in dunkler Kleidung nachts fahren.
Das bringt mehr Spannung in den Straßenverkehr.

- Betrunken auf dem Rad fahren
usw.
Die Liste könnte so weiter gehen.

Also Herr Scheuer, is' ja alles schön u. gut aber wer schützt uns vor solchen Radfahrern u. wie hoch sind d. Strafen laut Bußgeldkatalog?

Gleiches Recht für alle!

Eine andere Sicht der Dinge...

Ich schlage eine einmalige Abgabe von 100% auf den Einkaufspreis jedes Fahrrades vor um die Einnahmen dann zweckgebunden für die Erbauung und Instandhaltung von Fahrradwegen zu nutzen. Zudem muss zur Verhinderung von mehr Verkehrstoten zwingen eine Helmpflicht für Fahrradfahrer eingeführt werden und Verkehrsverstöße bei denen Fahrradfahrer trotz vorhandenen Fahrradwegen auf der Straße fahren müssen konsequent und mit deutlich erhöhtem Bußgeld (und im Wiederholungsfall oder bei stark Verkehrgefährdendem Verhalten mit Einziehung des Fahrrades) geahndet werden.

Busspur?!

Dass Autos mit drei oder mehr Insassen die Busspur benutzen dürfen sollen, ist zwar nett, aber Käse. Es ist eine Tatsache, dass viele Verkehrsverstöße begangen werden, weil das Risiko, erwischt zu werden, teils sehr gering ist. Jeder von uns beobachtet mehrere Verstöße tagtäglich oder begeht sie auch selbst. Es werden dann also auch Fahrzeuge mit nur einem oder zwei Insassen die Busspur benutzen, was logischerweise dazu führen wird, dass sie keinen Vorteil mehr hat.

Tödliche Regeln für Fahrradfahrer

Als beruflicher Vielfahrer stehen mir oft die Haare zu Berge wenn ich die Radfahrer beobachte.
Rechts neben LKWs vor die Ampel schleichen.
Für den LKW-Fahrer nicht zu erkennen.
Um den Radfahrer umzubringen reicht eine
enge Rechtskurve im Anschluss und schon
wird der Fahrradfahrer vom Hänger überrollt.

Nebeneinander fahrende Radfahrer können
nicht erwarten, dass LKW oder PKW-Fahrer über viele KM die Nerven behalten.
Irgendjemand wird immer, z.T. aggressiv, überholen. Da gehts oft um wenige cm.
Wenn’s Ernst wird ohne Chance für die egoistische Fahrradgruppe.

Die Gesetze werden zu einer deutlichen
Steigerung der Unfallopfer bei den Fahrradfahrern führen.

Aber ist ja alles gut - Die Fahradfahrer waren ja im Recht.

Populismus ist kein guter Ratgeber für die
Formulierung neuer Gesetze.
Auch dann nicht wenn er grün angestrichen ist.

Vielleicht hat das

Herr Scheuer mit dem Aufforsten zum Klimaschutz ja nur falsch verstanden...

Eine Ausbreitung des Schilderwaldes findet weder Beachtung, noch hilft es gegen CO² oder Feinstaub...

Es sei denn, die neue Regelungen bewirken, das nur noch Schrittgeschwindigkeit in den Städten gefahren werden kann...und einige Autofahrer dann doch eher auf ÖPV umsteigen werden :)

Radwege Zwang?

Scheinbar ändert sich nichts am Zwang als Radfahrer den Radweg zu benutzen. Meiner Meinung nach machen die Radwege das Radfahren in der Stadt so gefährlich. Wenn ich auf der Straße fahre werde ich von den Autofahrern als (hoffentlich) vollwertiger Verkehrsteilnehmer wahrgenommen. Auf dem Radweg verschwinde ich vom Horizont und tauche erst wieder auf, wenn ich eine Straße kreuze. Meistens.

Wieso sollte es teuer werden?

Die ganzen neuen Regelungen enthalten nichts, für das man ein Bußgeld zahlen müsste, was für einen umsichtigen Kraftfahrer nicht selbstverständlich wäre.

Noch eine Bemerkung

Wenn Radfahrer jetzt nebeneinander fahren dürfen, kann ich sie noch überholen? Auf dem Radweg? Werden die Kinder eigentlich noch geschult, daß auch auf dem Radweg das rechtsfahr Gebot gilt? Oder warum weicht jeder 2. Radfahrer den ich durch klingeln darüber informiere, daß ich überholen möchte, nach links aus?

Das hier ist absolut

Das hier ist absolut weltfremd, weil an ganz vielen Stellen technisch nicht einhaltbar - man fragt sich, ob der Verfasser dieses Gesetzes jemals mit dem Auto durch enge Straßen gefahren ist...
"Klarer Mindestabstand beim Überholen: Mindestens 1,5 Meter ..."

....und das ist noch schlimmer, weil es dazu führen wird, daß zwei langsam nebeneinanderfahrende Radfahrer einen längeren Stau verursachen können. Wer formuliert solche Gesetze?!
"Nebeneinanderfahren gern gesehen: Wer auf dem Fahrrad nebeneinander fährt, dem ist das zukünftig ausdrücklich erlaubt. "

Und das hier könnte zwar viele Fahrrad-Unfälle vermeiden, aber auch massenweise Staus und Auffahrunfälle verursachen, weil ja hinter den abbiegenden Lastwagen meist auch andere Fahrzeuge fahren. Die müssen dann alle auf langsam fahrende Radfahrer warten:
"Schritttempo ab 3,5 Tonnen: Beim Rechtsabbiegen ist für Lkw über 3,5 Tonnen in Ortschaften eine Höchstgeschwindigkeit von sieben bis elf Kilometer pro Stunde vorgeschrieben".

Verkehrsausbildung

Kurz:
Reform bezeichnet eine planvolle Umgestaltung bestehender Verhältnisse.
oder: Die Basis ist geregelt, es ist in vielen Bereichen ein Update notwendig.

Jeder ist Teilnehmer - Augen auf im Straßenverkehr. Was haben wir in der Schule gelernt, evtl. noch in der Grundschule eine "Fahrradprüfung" abgelegt (Gibts das noch?). Fahrschule für Motorrad oder Auto etc.

Alkoholisiert Fahrradfahren, da ist auch der Führerschein in Gefahr oder weg. Fußgänger und die rote Ampel, einfach mal rüber, kostet heute wohl nichts mehr oder gabs mal "Weiße Mäuse" (Verkehrspolizei).

Fußgängerzone, Rollerskates, Fahrradfahrer, BMX, Skateboards, Walkman, Kopfhörer, Kinderwagen, Smartphone, E-Scooter.

Brauchen wir einen "7. Sinn"? oder eine Verkehrserziehung/unterricht in der Schule?

Thematisieren, Diskutieren, Ausbilden, Aktivieren, dies meine ich ist für viele Themen die uns aktuell bewegen notwendig, damit wir wissen wie wir Deutsche selber ticken, wir haben alle eine Meinung.

Was soll das ganze? Es ist doch am Ende eh bloß wieder eine leere Drohung - da auch diese Regelungen (wie fast alle) nicht verfolgt werden.
.
Seit knapp 10 Jahren wohne ich in einer Verkehrsberuhigten Zone. Die Stadt sieht keine Veranlassung Geschwindigkeitsbegrenzung oder die Vorgaben beim parken durchzusetzen.
.
Vor einschlägigen Lokalen wird darauf verzichtet bei Falschparkern Strafzettel zu verteilen, oder die gar abzuschleppen.
.
Die Polizei darf nichts mehr machen, es sei denn "Gefahr ist in Verzug".
.
Und selbst wenn: Nach wie vor werden Polizisten doch ausgelacht, wenn sie ein Knöllchen für zu schnelles Fahren verteilen.
.
Mal ernsthaft:
Was haben Rechtsbrüche in Deutschland überhaupt noch für eine Bedeutung, wenn ihre Verfolgung faktisch willkürlich geworden ist?
.
Dabei wäre es wünschenswert, wenn endlich mal im Straßenverkehr durchgegriffen wird - auch auf die Gefahr hin dass ich selbst mal bei einem "Ausrutscher" erwischt werde.
.
Die vielen Opfer sollten uns mahnen!

@Detektor - Rechts überholen

16:11 von Detektor:
"Wird Rechtüberholen von Kfz's durch Räder bzw. der damit einhergehende zu geringe Sicherheitsabstand auch unter Strafe gestellt?"
> Ich überhole gelegentlich Fahrzeuge auf der rechten Seite. Das passiert aber nur vor Ampeln, wenn die Fahrzeuge stehen. Für die Vorbeifahrt an stehenden Hindernissen gibt die StVO keinen Sicherheitsabstand vor. (In meiner Fahrschule wurde ein Richtwert von 50cm genannt.)

Ein Radfahrer, der wesentlich dichter an einem Hindernis vorbeifährt, gefährdet ausschließlich sich selbst. Ich weiß nicht, warum man das bestrafen sollte.

"Nebeneinanderfahren von Rädern: Der Großteil der Radfahrer hat sich noch nicht mal ansatzweise um ein vorhandenes Verbot gekümmert."
> Dieses Verbot gab es nie. Die gegenseitige Rücksichtnahme fordert lediglich ein, mit seinem Fahrverhalten keine anderen Verkehrsteilnehmer zu behindern.

17:33 von MSCHM1972

Auch die Ampelschaltungen muss auf dem Fahrradfahrer abgestimmt werden.#
.
warum
kümmert sich der Durchschnittsradfahrer um ne Ampel
Verkehrszeichen allgemein
wie man nen Zebrastreifen quert ?
nen Radweg - dazu in der richtigen Richtung benutzt
und wenn es um Rücksichtnahme geht
wer steigt denn vom Rad ab in einer Fußgängerzone ?

Bei manchen Ideen...

... fällt mir wieder ein Zitat von Martin Sonneborn ein:
"Wenn Politiker nur noch Satire machen, müssen wir Satiriker wohl Politik machen".
Also wenn ich mir nur die Ideen der Benutzung der Busspur anschaue, hat der Mann sowas von Recht, selbst wenn das Zitat aus einem anderen Zusammenhang stammt.

Am 15. August 2019 um 15:45 von morgentau19

Zitat:
"...Wenn ich so an die zweit-Reihen-Parker in Berlin Sonnenallee denke und die Polizei diskret vorbeifuhren..."

Schauen Sie mal ins Berliner Polizeigesetz was dort zum ruhenden Verkehr geregelt ist. Bei uns in Köln ist das Ordnungsamt mit ihren Politessen zuständig.

Fahrverbot

Ich bin der Auffassung, das ein Mißachten der Rettungsgassen mit Fahrverbot belegt werden sollte. Eine Geldstrafe schreckt hier nicht wirklich ab, und für die Verletzten, die auf dem Rettungswagen angewiesen sind, kann es um Leben und Tod gehen. Die Geldstrafe kann ja in besonderen Härtefällen zusätzlich zum Fahrverbot verhängt werden.

Dürfen Radfahrer auch die Busspur nutzen?

... oder nur Autofahrer?!??

16:11 von styxxx

"Oder im Falle der Rettungsgasse: Dass tatsächlich nicht überall angekommen ist, wie sie funktioniert. Denn vergessen wir nicht: Bis vor kurzem war dies für mehr als zwei Fahrspuren nicht geregelt und jede Fahrschule brachte es anders bei!"

Das ist so nicht korrekt, denn ein kurzer Blick enthüllt:

„Stockt der Verkehr auf Autobahnen und Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung, so müssen Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen in der Mitte der Richtungs­fahrbahn, bei Fahrbahnen mit drei Fahrstreifen für eine Richtung zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen, eine freie Gasse bilden“
– § 11 Abs. 2 StVO 1992

und 1992 ist nicht kürzlich.

Leider ist es so, das wir in einer Gesellschaft leben, die Egoismus und Egozentrik nicht nur fördert und belohnt -
Deshalb interessiert es viele nicht, welche Pflichten sie haben, sondern nur welche Rechte.
Nicht nur im Straßenverkehr - Auch hier LEIDER

Naja, Nebeneinanderfahren!

Man sollte die Regel schon vollständig zitieren:
Nebeneinander fahren von Radfahrern soll dann erlaubt sein (und jetzt kommt der fehlende Teil), wenn der Verkehr nicht behindert wird.

Überregulieren gleicht Entmündigung

Es ist nicht zu fassen, was an unsinnigen Gesetzen eingeführt wird . Wenn der Bürger tatsächlich so rücksichtslos, unverantwortlich ist, wie diese Gesetze es unterstellen, dann müssen wir eine gesellschaftliche Werte-/Verhaltensdiskussion ambesten schon in der Schule aufsetzen. Ich befuerchte, es ist mehr der unstillbare Hunger des Staates nach Geld und Bevormundung! Man fühlt sich gegängelt und schlägt rezibrok vor, ähnlichen Strafenkatalog für die Verschwendung von Steuergeldern durch Politiker einzuführen, Flughafen Berlin, Liste ex Bunderrechnungshofes...

Neue Verkehrsregeln

Ich finde die neuen Regelungen komplett unsinnig. Ich bin Handwerker und täglich mit dem Auto unterwegs.... fahre selbst gern Rad. Ich erlebe täglich, dass sich der größte Teil der Radler ungestraft verkehrswidrig verhält. In Großstädten ganz übel. Die Radfahrer fahren sich selbst und die Fußgänger über den Haufen, ohne Rücksicht! Es müssen erst einmal Voraussetzungen geschaffen werden, um die Regelungen umsetzen zu können. Bessere Fahrbahnmarkierungen und Beschilderungen, Anpassung Rad- und Fußwege an das hohe Verkehrsaufkommen und Kontrolle sowie Durchsetzung der allg. Verkehrsregeln. Da können die Behörden mal so richtig Geld verdienen, da fehlt aber das Personal. Jedenfalls ist die momentane Situation sehr frustrierend für alle Verkehrsteilnehmer.

Keine Frage der Meinung

@ Durchreiser:
Scheinbar ändert sich nichts am Zwang als Radfahrer den Radweg zu benutzen. Meiner Meinung nach machen die Radwege das Radfahren in der Stadt so gefährlich.

Sorry, im Straßenverkehr muss es klare Regeln geben. Wenn wir da mit Ihrer oder meiner Meinung anfangen, endet das sicher im Chaos.

15:45 von morgentau19

Das wird lustig

Wenn ich so an die zweit-Reihen-Parker in Berlin Sonnenallee denke und die Polizei diskret vorbeifuhren und dabei alle verfügbaren Augen zudrückten, ist diese neue Verkehrsregel ziemlich lustig.
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Noch lustiger ist folgende Frage.
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Wenn der PKW-Fahrer den Radfahrer in der richtigen Fahrtrichtung mangels Seitenabstand künftig eventuell nicht überholen darf.
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Wer muß dann bei einem entgegenkommenden Radfahrer anhalten, aussteigen und nachmessen?
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Doch sicher der PKW-Fahrer.
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Denn der Fußgänger macht ja bisher auf dem Gehweg auch Platz.
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(soll doch sicher keine Verschlechterung werden)

Weg von Alibimaßnahmen für Radfahrer

In meiner Stadt sind in den letzten Jahren Fahrradstraßen eingeführt worden. Auf nahezu allen dürfen auch Autos fahren. Und damit ist das nichts anderes als eine normale Straße. Man fühlt sich als Radfahrer da nicht sicherer, eher unsicher. Bei einer Straße war es z.b. so, dass man einen vorhandenen guten und breiten Fahrradweg aufgelöst hat und danach eine Fahrradstraße daraus gemacht. In der Straße gibt es den ganzen Tag Anlieferverkehr, sie ist ständig zugestellt mit Autos, es fahren ständig Autos. Da fühlt man sich als Radfahrer auf einer Autobahn sicherer.

Der Aufwand, dass Autofahrer mehr Radfahrer respektieren sollte erhöht werden. Erst letzten fuhr ein Autofahrern auf einen Fahrradschutzstreifen und schnitt mir da den Weg ab. Diese Fahrradstreifen werden oft mit Parkplatz, Überholspur oder Seitenspur verwechselt. Hier müssen dann auch mal Sanktionen erhoben werden. Dieses Verhalten ist z.T. lebensgefährlich.

Ich freue mich schon auf....

die lange Schlange hinter mir, auf der B8 in Köln Porz Wahn, wenn ich zwei nebeneinander fahrende Radfahrer, wegen dem zu Berufsverkehrzeiten starken Gegenverkehr, sowie dem Mindestabstand von 1.50m zu den zu überholenden, nebeneinander fahrenden Radfahrern, über eine Strecke von insgesamt 3km nicht überholen kann/darf!!!

Zum Teil aberwitzig

wenn jetzt auch offiziell mehrere Radfahrer nebeneinander fahren dürfen ändert sich mal gar nichts außer der offiziellen Genehmigung, das tun sie nämlich jetzt schon- auch wenn es verboten ist, Wie dann aber die Autos mit 1,5 m Abstand noch überholen können, da sollte Scheuer noch mal nachdenken. Das wird dazu führen, dass Radfahrer die Straßen als ihr alleiniges Revier ansehen und mit Freude die Autos ausbremsen- mit politischem Rückenwind. Da wird keine Rücksichtnahme zu erwarten sein

Parken e-autos

Was soll der Quatsch. Parkfläche auf der Fahrbahn für e Autos. Eine Fahrbahn ist zum fahren da.

LKWs im Schritttempo rechts abbiegen

Gilt das grundsätzlich? Also auch, wenn eine Ampel explizit mit einem grünen Pfeil anzeigt, dass eigentlich kein Radfahrer oder Fußgänger auf der Straße sein dürfte?
Was ist mit Bussen?
Ich bin echt gespannt darauf zu lesen, was im Detail in diesem Gesetz stehen wird...

Also gibt es in Zukunft wieder mehr Tote auf Rädern?

Alles was man mit solchen Sachen, wie generell zu erlauben dass Radfahrer nebeneinander fahren dürfen, erreicht ist mehr brenzliche Situationen zu schaffen.

Und das wird nicht einen Radfahrer vor rechts abbiegenden LKWs schützen, auch mit Schrittgeschwindigkeit ist der schlafende Radfahrer platt.

18:35 von Schnittlauch

>>In der Straße gibt es den ganzen Tag Anlieferverkehr, sie ist ständig zugestellt mit Autos, es fahren ständig Autos.<<

Darmstadt, Stadteinwärts, zweispurige Straße, Radfahrweg auf der rechten Seite.
Radfahrer auf der rechten Spur (nicht Radfahrweg, Na ja). Rechte Spur durch haltenden LKW teilweise versperrt.... drei Radfahrer, ohne auf nachfolgenden Verkehr zu achten mit relativ hoher Geschwindigkeit (>30km/h) auf die linke Spur ausgeschert. Durch Vollbremsung gerade noch einen Unfall verhindert und.. bekam den "bösen" Finger gezeigt. Danke, liebe Radfahrer.

Neue Verkehrsregeln...

Am 15. August 2019 um 18:11 von GeKo69
Leere Worthülsen, kraftlose Gesetze...
Was haben Rechtsbrüche in Deutschland überhaupt noch für eine Bedeutung, wenn ihre Verfolgung faktisch willkürlich geworden ist?
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Richtig, wer soll das Kontrolieren und dann Verfolgen...? Da die Polizei schon heute zu wenig Personal hat, wird eine Ahndung willkürlich oder stichprobenartig . Pech gehabt wenn es dann doch erwischt.Und da es heutzutage üblich ist Regelverstöße erst mal zu hinterfragen und notfalls gerichtlich anzufechten sind diese Gesetze wirklich nur lose Drohungen.

Ordnungsämter / Polizei

Was helfen härtere Gesetze, wenn Ordnungsämter und Polizei kein Personal dafür über haben, dass Ordnungswidrigkeiten bestraft werden.

Oftmals deckt das Ordnungsamt nicht mal den Innenstadt Bereich ab, geschweige den Bereich um die Innenstadt.

Wenn Fußgänger Dritte gefährden werden diese oft gar nicht zur Kasse gebeten, hier zu nennen betreten des Fahrradweg ohne sich zu vergewissern ob ein Fahrradfahrer naht.

Muss der Fahrradfahrer dadurch auf Fahrradweg oder Straße ausweichen, kann es sein, dass der Fahrradfahrer die Strafe für den Fußgänger kassiert!

Genug Platz - kein Problem

"Freude am Fahren" hängt nicht von Verkehrsregeln ab, auch nicht von Bußgeldern.
Meine Autos und meine Fahrräder haben zusammen 1176 PS. Mit allen habe ich viel Freude. Dabei lasse ich die anderen Verkehrsteinehmer ziemlich in ruhe und genug Platz - kein Problem.
Die neuen Regeln werden nur für ein bißchen mehr Nervenkitzel sorgen und deshalb auch noch mehr Spass.

Am 15. August 2019 um 20:16 von Walter2929

"drei Radfahrer, ohne auf nachfolgenden Verkehr zu achten mit relativ hoher Geschwindigkeit (>30km/h) auf die linke Spur ausgeschert. Durch Vollbremsung gerade noch einen Unfall verhindert und.. bekam den "bösen" Finger gezeigt. Danke, liebe Radfahrer."
Solche Erzählungen (und andere) bestärken mich darin, dass wir die richtige Wahl trafen, als wir aus dem Stadtzentrum auszogen und uns außerhalb ein Häuschen suchten. Hier kennt man jeden Radfahrer persönlich, man nimmt Rücksicht aufeinander und grüßt freundlich beim Überholen mit dem Auto. Viele der neuen Regelungen sind Unsinn in meiner Ecke. Aber sie scheinen sinnvoll in den Ballungszentren zu sein, wo Rücksicht kein Mindestanspruch an sich selbst ist sondern durch Gesetze geregelt werden muss.

Privilegien für Radfahrer?

Die Verkehrsfläche ist derzeit zu klein für gute Radwege. Überall wird halt etwas "draufgepinselt", was sich dann Radweg nennt - der aber an den kritischen Stellen schnell mal verschwindet ?? Was für ein Witz. Aber auch die Radfahrer sollten endlich in die Pflicht genommen werden: Eine Versicherungs- und Kennzeichnungspflicht. Denn noch immer nehmen sich viele zu viel heraus - besonders gegen die noch Schwächeren, die Fußgänger. Gerade die Pedelecs sind da ein heftiges Risiko. Und viele fahren immer noch ohne Licht? Zu viele - wen wundert's, wenn sie übersehen werden. Nur ganz klar: Parken auf dem Fuß- oder Radweg geht gar nicht. Auch das Halten nimmt überhand - die vielen Lieferdienste nehmen sich recht viel heraus und strapazieren die Geduld anderer - besser: sie stehlen denen die Zeit. Nur wir immer: Wer will das denn durchsetzen??? Wir haben ja jetzt schon zu wenige Polizisten für die übelste Gefahr: die abgelenkten LKW-Fahrer auf der Autobahn.

20:15 von BoMbY

Also gibt es in Zukunft wieder mehr Tote auf Rädern?
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Davon ist auszugehen, bei Radfahrern ist die Quote ja schon leicht gestiegen glaube ich.

Fahrräder, E-Fahrräder, E-Tretroller, E-Mofas, E-Rollstühle (kommt noch) usw...., und alles ohne Schutzkäfig!!!

Und wir wissen auch schon wer die Schuld zu tragen hat...

ps.: Dürfen 2 E-Tretrollerfahrer einen Mähdrescher überholen???

Da blickt ja keiner mehr durch...;-()

@Russendisko - sinnlose Regeln

18:28 von Russendisko:
"Sorry, im Straßenverkehr muss es klare Regeln geben."

Manche der Regeln sind aber schlichtweg veraltet. Ich möchte an das Verbot von batteriebetriebener Fahrradbeleuchtung erinnern, das bis vor wenigen Jahren galt. Was die Trennung von Radwegen und Straßen betrifft, ist es auch längst erwiesen, dass der Radfahrer auf der Straße sicherer fährt als auf einem separaten Radweg (am "besten" noch zwischen parkenden Autos und Fußweg).

Es ist auch schwer nachvollziehbar, warum Einbahnstraßen für Radfahrer gelten sollten.

20:25 von Oliver_0601

Ordnungsämter / Polizei

Was helfen härtere Gesetze, wenn Ordnungsämter und Polizei kein Personal dafür über haben, dass Ordnungswidrigkeiten bestraft werden.

Oftmals deckt das Ordnungsamt nicht mal den Innenstadt Bereich ab, geschweige den Bereich um die Innenstadt.

Wenn Fußgänger Dritte gefährden werden diese oft gar nicht zur Kasse gebeten, hier zu nennen betreten des Fahrradweg ohne sich zu vergewissern ob ein Fahrradfahrer naht.

Muss der Fahrradfahrer dadurch auf Fahrradweg oder Straße ausweichen, kann es sein, dass der Fahrradfahrer die Strafe für den Fußgänger kassiert!
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Aber häufiger passiert, das Fußgänger selbst an den Ampeln Ihrer Fußgängerüberwege nicht vor Rotlicht-Radfahrern sicher sind.
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Die kann doch niemand ohne Rad, bei eigenem Grün, den rot gesperrten Fahrradweg überqueren?
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Reicht doch, wenn die auf dem Fußweg den Treter in der vekehrten Richtung stören?
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Klar den Fußweg müssen sich jetzt auch Radler und E-roller teilen, bis es eventuell mal auffällt.

Ordnungamt kontrolliert nicht...

Liebe Leute: Ihr müsst die Falschparker ANZEIGEN und zwar regelmäßig. Das ist in jeder Stadt möglich. Jeder in seiner eigenen Straße, dann reicht das schon. Ich mache das täglich - z. T. mehrmals. Und in Zukunft dürfte das was bringen, wenn die Tarife ordentlich steigen. Bisher sagen dir manche Falschparker kackfrech ins Gesicht: "ich kanns mir leisten" oder "billiger als Parkhaus". Solche Leute brauchen einfach Druck, bis sie einknicken. Mit Argumenten macht man sich da nur zum Kasper.

20:38 von Gassi

Privilegien für Radfahrer?

Die Verkehrsfläche ist derzeit zu klein für gute Radwege. Überall wird halt etwas "draufgepinselt", was sich dann Radweg nennt - der aber an den kritischen Stellen schnell mal verschwindet ?? Was für ein Witz. Aber auch die Radfahrer sollten endlich in die Pflicht genommen werden: Eine Versicherungs- und Kennzeichnungspflicht. Denn noch immer nehmen sich viele zu viel heraus - besonders gegen die noch Schwächeren, die Fußgänger. Gerade die Pedelecs sind da ein heftiges Risiko. ..iele - wen wundert's, wenn sie übersehen werden. Nur ganz klar: Parken auf dem Fuß- oder Radweg geht gar nicht. Auch das Halten nimmt überhand - die vielen Lieferdienste nehmen sich recht viel heraus und strapazieren die Geduld anderer - besser: sie stehlen denen die Zeit. die abgelenkten LKW-Fahrer auf der Autobahn.
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Ich habe als Fußgänger noch nie die abgelenkten LKW-Fahrer und arbeitenden Lieferanten als die der übelste Gefahr auf Fußwegen empfunden.
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Dr. Sheldon

Und warum sollte ein Fahrradfahrer Steuern zahlen? Weil er was für die Umwelt tut? Die Kfz-Steuer ist nach CO2 Ausstoß gestaffelt, ein Fahrrad hat keinen ."
Ganz einfach, weil er die Infrastruktur nutzt und für die Instandhaltung. Das ist übrigens auch die Begründung zur Kfz-Steuer. Da sprach noch Keiner über CO2. nur über Hubraum. Auch Radwege kosten nämlich Geld

Ich fordere eine

Ich fordere eine Kennzeichenpflicht für Fahrräder und einen Fahrradführerschein.

@Komplex einfach - Einfach vorbeifahren?

17:49 von Komplex einfach:
"Ich kann gar nicht überschauen, wie vielen Radfahrern ich unterwegs zugerufen habe, sie sollen doch bitte dieses asoziale Verhalten unterlassen und hintereinander fahren."

Macht es für Sie als Autofahrer denn einen Unterschied, durch was ihre Spur blockiert ist? Wenn da ein Bagger mit 20 km/h vor Ihnen herkriecht, würden Sie diesen doch einfach überholen, statt den Fahrer mit gut gemeinten Hinweisen zu belästigen, oder?

Da fehlt einiges!

Insgesamt interessante Vorschläge, aber:
Wer soll das kontrollieren, bekommen die Kommunen/Länder mehr Personal?
Helmpflicht für Radfahrer?
Ansonsten gilt dass Verkehrsteilnehmer (egal wer) in D keine Engel sind. Viele Unfälle könnten durch gegenseitige Rücksichtnahme oder "Zurück stecken" verhindert werden. D.h. als Fußgänger oder Radfahrer sollte ich nicht auf mein Recht pochen. Mein Tipp, Blickkontakt zum Fahrer herstellen hilft.

Wer fährt rechts an einem LKW

mit einem Rad vorbei?
Wieso soll man das nicht machen? Wenn ich auf dem Radweg fahre, fahre ich doch nicht am Stau extra langsam, um nicht am LKW vorbeizuziehen. Und was mache ich, wenn ich schon an der Ampel stehe und sich der LKW neben mich stellt? Da bin ich gar nicht an ihm vorbeigefahren, gerate aber dennoch in die Gefahr, beim Anfahren nicht gesehen zu werden.
Ihre Argumentation samt Verurteilung des Radfahrers ist doch sehr kurz gegriffen und pauschalisiert.

Ich erlebe Radfahrer zum großen Teil...

...als Anarchisten und Rowdys für die rote Ampeln, Fußgänger, alte Menschen und und und nur ein Lacher sind. Schön dass diese Chaoten jetzt noch ein paar Sonder-Boni bekommen. Der Verkehr wird noch unübersichtlicher werden, die Opferzahlen werden steigen.

Rücksichtnahme

Generell täte dem Straßenverkehr die in der StVO geforderte Rücksichtnahme sehr gut. So wie einige Radfahrer leider nicht verstanden haben, dass sie nicht König auf geteilten Rad/Fußwegen sind, haben leider aus meiner Erfahrung erst recht nicht alle Autofahrer verstanden, dass sie nicht König auf der Straße sind.
Da wird dann auch mal spontan in den Radschutzstreifen zum Abbiegen vorgefahren ("Ich kann ja sonst nichts sehen") und der Radfahrer muss abspringen oder auf die Straße ausweichen. Ich begrüße das Nebeneinanderfahren der Radfahrer ausdrücklich - insbesondere auf Straßen wo eh nicht mit ausreichendem Sicherheitsabstand überholt werden kann. Ich lernte in meiner Fahrschule, dass zu einspurigen Fahrzeugen ein ähnlich großer Abstand wie zu zweispurigen gehalten werden soll. Aber solange ich mit 10 cm "Sicherheitsabstand" überholt werde, fahre ich zum Eingenschutz entweder nebeneinander oder mittig :-) Aber: eine verpflichtende Verkehrserziehung in der Schule ist definitiv sinnvoll

Schilderwald

Der berühmte Schilderwald wächst also in Deutschland..?

Ich wünsche mir stattdessen lieber dass die Radfahrwege in Deutschland nicht in so miserablen Zuständen sind.

@ Andymania (20:46)

Also, ich weiß nicht. Mehrmals am Tag Leute anzeigen; Wirkt das nicht irgendwie negativ auf die eigene Psyche? Entwickelt man da nicht eine Manie oder sowas (der einsame Jäger, der Rächer am Platz ...?).
Andererseits, besser zu sein als das Ordnungsamt kann auch eine Herausforderung sein. Frage: hat man Anspruch auf eine Provision? Dann könnte man es sich überlegen; Vielleicht ein Vorschlag für den Gestzgeber (wären 25% ok?).
Dann überlege ich es mir - so nebenbei, wäre nicht schecht. Dann hätte ich wenigstens meine eigenen Parkhausgebühren wieder drin - warum nicht!

@deutlich - Einfach mal rechnen.

20:06 von deutlich:
"Wie dann aber die Autos mit 1,5 m Abstand noch überholen können, da sollte Scheuer noch mal nachdenken."
> Lassen Sie uns gemeinsam nachdenken:
Die Spur einer normalen Straße ist mindestens drei Meter breit. Selbst wenn beide Radfahrer mit 1m Abstand zum Rand bzw. zum Nachbarn fahren, bleibt da noch 1m Platz bis zum Mittelstreifen. Ein Auto könnte also unter Nutzung der Gegenspur problem- und gefahrlos beide überholen. (Ein PKW ist übrigens ca. 1,80m breit.)

"Das wird dazu führen, dass Radfahrer die Straßen als ihr alleiniges Revier ansehen und mit Freude die Autos ausbremsen"
> Keine Sorge. Das werden die aggressiven Autofahrer zu verhindern wissen. Außerdem ist es kein gutes Gefühl, wenn man als Radfahrer von einem PKW "geschoben" wird.

Netter erster Schritt

Das was man da so im Artikel liest ist ein netter erster Schritt. Aber es kann eben auch nur ein erster Schritt sein. Wir brauchen endlich eine gescheite Radweginfrastruktur anstatt der lächerlichen Radfahrstreifen und gute durchdachte Lösungen. Und was ein Befahrverbot von Radfahrstreifen betrifft. Ich kenne allein hier im Städtchen zahlreiche Stellen an denen ein mittelbreites Auto die Straßen nicht wirklich nutzen kann ohne zumindest teilweise auf dem Radstreifen zu fahren. Wenn man etwas ändern will, dann muss man das eben konsequent machen. Und das bedeutet dem Autoverkehr Raum wegzunehmen. Und das sehe ich auch als jemand der neben dem Rad und den Fußwegen auch noch ein Auto benutzt so.

@Anita L. 21.12

an jeder roten Ampel schlängeln sich Radfahrer rechts an meinem PKW vorbei, hauptsächlich die sportlichen Rennradfahrer mit ihren quietschbunten Trikots, oft in größerer Gruppe. Dann über die rote Ampel und anschließend in Formation zu dritt, viert nebeneinander, natürlich auf der Straße. Würde mich sehr wundern, wenn das bei LKW anders wäre

@Nachfragerin

Die heutigen PKW sind über 2 Meter in der Breite .Denn da hängen an ihnen Links und Rechts noch Spiegel daran. Auch wenn die meisten Autofahrer sie scheinbar nicht benutzen.Und dann gibt es ja auch noch Busse und LKW,die in der Breite 2,50 Meter erreichen.

Am 15. August 2019 um 20:46 von Andymania

Zitat:
"...Liebe Leute: Ihr müsst die Falschparker ANZEIGEN und zwar regelmäßig..."

Habe ich auch schon gemacht und was kam raus, der Falschparker stand vor meiner Tür und wollte Rechenschaft von mir mir, warum ich ihn angezeigt habe. Habe auf das im GG verbriefte Recht verwiesen. Was mich aber sehr verwundert, im Bescheid der Behörde wird meine Adresse und mein Vor- und Nachname dem Rechtsverletzer mitgeteilt.
Im konkretem Fall wurde mein Pkw zerkratzt...
Man ist doch nur der Blödmann wenn man Zivilcourage zeigt.

@ deutlich, um 21:33

re @Anita L. 21:12

Die Radfahrer dürfen rechts vorbei bis nach vorne fahren.
Und wenn sie auch noch als “Gruppe“ fahren, genießen sie Sonderrechte.

Parkverbot auf Durchgangstraßen?

Dann werden einige Fahrer überhaupt nicht mehr bremsen müssen. Ich dachte, es geht um mehr Sicherheit, nicht um weniger. Gefährliche Situationen gibt es genau dann, wenn mindestens einer sich nicht an die Regeln hält. Ordentlich am Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge sind sicher ärgerlich aber regelrecht und teilweise sogar Sicherheit fördernd. Zumindest werden so nicht selbstverständlich die Gehwege befahren. Dass so mancher Verkehrsteilnehmer sein Weiterkommen erzwingen will, ist der Grund für Gefahren.

@17:45 von CCFelix - Sehe ich genauso. Ja, der Schutz beim...

...Abbiegen von Lkws sollte vorhanden u. m. el. Abbiegeassistenten inkl. Toter-Winkel-Bremse
sollte jeder Lkw europaweit verpflichtend umgerüstet werden.
Und zwar auf Kosten d. Spediteure!

---

So ein System zum erkennen von Gefahren im toten Winkel
inkl. aut. Bremse ist heute kein Problem mehr.
Jedes Fahrzeug od. besser gesagt jedes größere Objekt
im toten Winkel könnte so geschützt werden.

Aber das 2 Radfahrer nun offiziell nebenher tuckern dürfen
is' purer Blödsinn.
Ich freue mich schon wenn Omi&Opi gemütlich ihren Sonntagsausflug
außerhalb einer Ortschaft auf einer engeren Landstraße
m. zusätzl. Überholverbotsschild f. Autofahrer/ Radfahrer fahren.
Das wird spannend.
Vor allem wenn die Straße lang ist u. im Sommer die Temp.
im Auto stetig steigt.
Da werden einige Autofahrer nicht nur ihre Nerven verlieren.

Natürlich ist ein Radfahrer im Verkehr gleichberechtigt keine Frage,
aber bitte neue Regeln mit Vernunft.

Und keinen Nonsens wie hier beschrieben!

abstand

Wer als Verkehrsteilnehmen Seitenabstände und Fahrbahnbreiten beim Überholen nicht einschätzen kann, der sollte sich nicht an ein PKW Steuer setzen und ein KFZ führen.
Verkehrserziehung und Fahrradprüfungen finden bereits in der Grundschule statt. Viele Jahrzehnte ist es hier verpennt worden, Städte fürs Rad attraktiv zu gestalten. Anders in NL. Mindestens der Kurzstrecken Verkehr muß endlich weg vom PKW und aufs Rad mit Muskelkraft. Auch Elektroantriebe brauchen in der Masse zu viel Energie und schaden der Umwelt.

Nebeneinanderfahren

Das Nebeneinanderfahren wie es vor allem von rücksichtslosen "Kampfradlern" praktiziert wird, zu erlauben, ist so ziemlich das Hirnrissigste überhaupt! Aber man muss den grünen Bonzen, die als Großstädter meist keine Ahnung von der Natur haben, ja alles erlauben- auch "Fahrradschnellwege" durch Naturschutzgebiete!

Kann mir mal jemand sagen

wo und wann denn "Abbiegen" beginnt und endet? Die StVO schweigt sich nämlich afaik über konkrete Angaben aus. Und es wird bestimmt lustig, wenn der Lkw die 200m lange Rechtsabbieger-Spur mit 7km/h entlangrollt ...

@Nachfragerin (15:53)

Ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit, zum Umweltschutz und zur Parkplatzknappheit wäre übrigens ein Verbot von SUVs. Denn wenn so ein Ding das Sichtfeld blockiert, ist vorausschauendes Fahren nicht mehr möglich.
____

Auf jeden Fall. Der Kauf von SUVs sollte nur Personenkreisen erlaubt sein, die nachweisen können, dass sie ein Fahrzeug mit Allradantrieb benötigen, also z.B. Landwirte, Förster oder Jäger. Allen anderen, die so eine Spritschleuder nur kaufen, um damit angeben zu können, aber nur auf geteerten Straßen fahren und aufpassen, dass bloß kein Kratzer in den Lack kommt, sollte der Erwerb entsprechend verboten werden.

Was für ein Unsinn

An Handys im Verkehr sterben täglich Menschen und dennoch wird es nicht überwacht. Wie genau soll das denn mit 1m50 Seitenabstand gehen?
Keines dieser Schilder macht Sinn. Sie kosten Geld und bringen nichts. Was die Definition von Politik und Politikern zu sein scheint.

@21:29 von Nachfragerin - Ein Pkw is' also bei Ihnen "nur" 1,8m

...breit? Interessant.

---

Wissen Sie warum ein Großteil der Autofahrer, die in einer Autobahnbaustelle in der linken Spur fahren,
zu einem hohen Prozentsatz falsch nach der StVo. fahren?

Diese linke Spur wird meistens durch eine rundes, rotes Schild mit folgender Aufschritt befahren.
"<2m".

Das beudetet im Umkehrschluß, daß Ihr Pkw entweder ein Kleinwagen, ein Oldtimer oder Trabbi ist.

Mein Auto Bj. 1998 Opel Vectra B ist nämlich >2m.
Denn die beiden Außenspiegel zählen zur Gesamtbreite dazu.

Wollen wir beide nochmal neu rechnen?

Und was ist mit rücksichtsloseb Fahrradfahrern

...z.B. auf Fußwegen?
Grundsätzlich wäre ich dafür die Busgelder auf Schweizer Niveau anzuheben. Da haben sie eine glaubhaft abschreckende Höhe.

So viel

Hass, Neid und Missgunst verpackt in Rechtschaffenheit und gutem Gewissen.
Ah, ich bin in Deutschland.

@ deutlich, um 21:33

Siehe StVO § 5 und §27.
Wird Ihnen nicht gefallen :-).

Freischeler 21.53

Man ist doch nur der Blödmann wenn man Zivilcourage zeigt."
Zivilcourage zeigen? Ist für mich was Anderes-z.B. wenn man in der S-Bahn einem sexuell bedrängten Mädchen zu Hilfe kommt, was aber leider nicht geschieht.
Was Sie schildern ist Blockwartmentalität, davon gibt's in Deutschland schon immer zu viel. Heimlich Jemand anschwärzen hat mit Zivilcourage nichts zu tun

Ja was denn nun....

Autos mit mindestens oder mit mehr als drei Insassen dürfen künftig auf der Busspur fahren?

@Nachfragerin (15.08.19 21:07): Falscher Ansatz

zu "Macht es für Sie als Autofahrer denn einen Unterschied, durch was ihre Spur blockiert ist? Wenn da ein Bagger mit 20 km/h vor Ihnen herkriecht, würden Sie diesen doch einfach überholen, statt den Fahrer mit gut gemeinten Hinweisen zu belästigen, oder?"

Mal abgesehen davon, daß Benutzer 'Komplex einfach' seine Erlebnisse als Fahrradfahrer schilderte ("Ich war ca. 15 Jahre mit dem Fahrrad zur Arbeit unterwegs.."), dürfte die Anzahl der auf den Straßen anzutreffenden Bagger noch nicht mal ansatzweise mit den vielleich bald legalisierten Radpaaren vergleichbar sein.
Ergo verfehlt Ihr Vergleich die Realität.

im verhältnis

Im Verhältnis gesehen, gibt es aus meiner Sicht (als PKW-, Motorrad-, Radfahrer und Fußgänger) wesendlich mehr rücksichtslose PKW als Radfahrer. Der wesendliche Unterschied ist folgender: Wer sich im PKW rücksichtslos verhält, und u.a. nicht vorrausschauend und defensiv unterwegs ist, der gefährdet in erster Linie ANDERE Verkehrsteilnehmer. Als "Rowdy" auf 2 Rädern gefährdet jeder sich SELBER zuerst.
Das wichtigste ist im Paragragh 1 der STVO doch geregelt, Nur hält sich da heute fast keiner mehr dran, weil dazu im Strassenverkehr nun mal 100% Aufmerksamkeit nötig ist.

So ein Unsinn...

@Mehrländer

"Die Radfahrer fahren sich selbst und die Fußgänger über den Haufen, ohne Rücksicht!"

Aha... Ich wüsste nicht das Radfahrer andere Radfahrer oder Fußgänger getötet hätten, geschweige denn jemals einen Autofahrer.
Autofahrer dagegen machen das aber jährlich tausendfach mit sich selbst, Radfahrern, Motoradfahrern und Fußgängern.

Ich glaube das sie nur gegen Radfahrer stänkern wollen und ihre Privilegien als Autofahrer in Gefahr sehen.

Minister Scheuer sollte mal ganz schnell

Schnell alle Berater Verträge kündigen und Versuchen seinen eigenen logischen Verstand zu benutzen

@Nachfragerin, 20:42 "Es ist

@Nachfragerin, 20:42
"Es ist auch schwer nachvollziehbar, warum Einbahnstraßen für Radfahrer gelten sollten."

Was, wenn die Fahrbahn nur 2,5 m breit ist? Bei 1,5 m Sicherheitsabstand müssten sich die Autos in Luft auflösen.

Wenn 1,5 m Sicherheitsabstand von den Autofahrern verlangt wird, sollte dies auch für Radfahrer gelten. Und nicht bei Stop-and-Go Verkehr sich bei 0,5 m Abständen im Zick-Zack zwischen Autos durchzuschlängeln.

Außerdem behaupte ich, dass mindestens 2/3 der Unfälle zwischen Radfahrern und rechtsabbiegenden LKWs auf Fehlverhalten der Radfahrer geht, die sich einen Sch...dreck um rechtsblinkende LKWs kümmern und diese rechts (!) überholen!

@Nachfragerin (15.08.19 18:13): Selektive und ungenaue Verlautba

u "...Das passiert aber nur vor Ampeln, wenn die Fahrzeuge stehen. "

Löblich; nichtsdestotrotz ist aber das von Rädern dürchgeführte Rechtsüberholen von nicht stehendem Kfz-Verkehr weit häufiger.

zu "Dieses Verbot gab es nie. " & "...gegenseitige Rücksichtnahme..."

So - belastbar eruierbar - nicht korrekt:
Außer in Fahrradstraßen, dürfen derzeit unter der Voraussetzung, daß jeglicher andere Verkehr nicht behindert wird (auch andere Radfahrer nicht), maximal 2 Radfahrer nebeneinander fahren (sonst Verwarnungsgeld von 15 Euro).

um 21:07 von Nachfragerin

Wenn ich das richtig verstanden hab, war er als Fahrradfahrer unterwegs.

21:26 von mr.quick

Ich wünsche mir stattdessen lieber dass die Radfahrwege in Deutschland nicht in so miserablen Zuständen sind.
.
sind Straßen in besserem Zustand - und die Autofahrer zahlen dafür
und nicht gerade wenig
im Übrigen werden die doch eigentlich nur dann benutzt
wenn man darauf schneller vorankommt als auf der Straße oder dem Gehweg

Mein Vater ...

...sagte zu mir, als ich anfing mich mit dem Rad am Straßenverkehr zu beteiligen: " achte besonders auch auf die Kraftfahrzeuge, egal, ob du im Recht bist oder nicht, denn es nutzt dir nix, wenn auf deinem Grabstein steht: ER HATTE RECHT." Das ist jetzt 45 Jahre her, und damit bin ich ganz gut durch´s Leben gekommen. DAS sollte man den Radfahrern mal wieder klar machen, die meinen, die Straße ist ihre persönliche Rennstrecke, obwohl es direkt neben der Straße einen breiten asphaltierten Radweg gibt. Und sie nicht noch mit unsinnigen Privilegien auszustatten, die eher noch mehr Risiken bergen, Stichwort: nebeneinander fahren.

21:29 von Nachfragerin

«(Ein PKW ist übrigens ca. 1,80m breit.)»

Entweder fahren Sie weiterhin einen Citroën 2CV, oder haben bei einem moderneren PkW eine ausdrückliche Schmalspur-Variante gewählt, wenn Sie mit einer Breite von 1,80 m auskommen wollen.

Und wenn man irgendwo "durch huschen" will, wo dran steht: → 2 m ←.
Da denke man besser auch an die Außenspiegel, sonst hat es u.U. bald keine mehr dran am Auto.

Schon mein Renault Espace, Baujahr 1989, war mit Außenspiegeln 2,10 m breit. Und wie beim Menschen, nahm Adipositas auch bei PkW seit 1989 deutlich zu …

Hallo Partner, Dankeschön!

... hieß nicht mal eine Kampagne im TV so?
Ich bin Fußgängerin, Auto- und Fahrradfahrerin ... und ich breche keine Lanze für eine der Gruppen!
Ich vermisse bei allen Gruppen, aber nicht allen „Gruppenmitgliedern“, eine gewisse Umsicht und Rücksicht sowie ein Mitdenken.
Die meisten der geplanten Regeln fördern die „Ich bin doch im Recht!“-Haltung, auch wenn es die eigene Gesundheit kosten könnte.
Ich erlebe jeden Tag Verstöße gegen die Regeln/StVO - von jeder dieser Gruppen. Da ist keine besser oder schlechter. Und diejenigen, die sich an die Regeln halten, fallen einfach nicht auf und bleiben damit nicht im Gedächtnis.
Wenn die neuen Regeln kommen, wäre es kein Problem sie zu beachten, wenn denn auch für all die „Anderen“ Gelassenheit und Rücksicht eine Maxime wären.

@17:25 von nochein@Argument

"Es liegt doch auf der Hand, wenn zwei ( oder sogar
noch mehr (!) Radfahrer nebeneinander fahren, dass
diese miteinander quatschen.
Und laut Herrn Scheuer führt das zu MEHR SICHERHEIT,
weil die Radfahrer sich mehr auf die Kommunikation und
weniger auf den Straßenverkehr konzentrieren."

Darf Ihr Beifahrer sie nicht ansprechen? Oder ist es allgemein verboten im Auto mit dem Fahrzeugführer zu sprechen... Ihrer Logik nach müsste man dieses strengstens untersagen!

"Wer muss es nicht jeden Tag mehrfach beobachten, das Radfahrer mit roten Ampeln nix zu tun haben."

Einzelfälle die natürlich extremst auffallen. Finde ich auch nicht okay!
Allerdings gibt es einen Haufen Kreuzungen wo ein Rechtsabbiegen für Radfahrer auch bei einer roten Ampel für den KfZ-Verkehr absolut ungefährlich wäre.

Schrittgeschwindigkeit?

Äh? Welcher Über-3,5-Tonner fährt denn während des Rechtsabbiegens schneller als 7 bis 11 km/h?

Ich dachte, das Problem ist der Tote Winkel – und nicht die Geschwindigkeit, mit der Radfahrer, Kleinelektrofahrzeuglenker und Fußgänger beim Abbiegevorgang niedergewalzt werden.

Bitte keine überflüssige Regeln, die Dinge regeln, die bereits durch die Physik geregelt sind.

20:42 von Nachfragerin

Es ist auch schwer nachvollziehbar, warum Einbahnstraßen für Radfahrer gelten sollten.
.
oder dass man bei Zebrastreifen absteigt
an Roten Ampeln hält
... übrigens ich halte als Autofahrer sogar um Mitternacht vor ner roten Ampel
selbst wenn keiner kommt ...

@17:45 von CCFelix

Nebeneinander fahrende Radfahrer können
nicht erwarten, dass LKW oder PKW-Fahrer über viele KM die Nerven behalten.
Irgendjemand wird immer, z.T. aggressiv, überholen. Da gehts oft um wenige cm.
Wenn’s Ernst wird ohne Chance für die egoistische Fahrradgruppe.

Wer nicht in der Lage ist die Nerven im Straßenverkehr zu behalten, sollte schleunigst den Führerschein abgeben...

Wenn zu wenig Platz ist zwei nebeneinander fahrende Radfahrer zu überholen, ist in den meisten Fällen dafür auch kein Platz für den Fall wenn diese hintereinander fahren...
Ausnahme sind vor allem schmale Straßen, bekannt auch als asphaltierte Feldwege.

Abgesehen davon ist das zu zweit nebeneinander Radfahren, nach meiner Kenntnis in fast allen anderen Ländern schon lange legal...

Das ist ein "Radfahrende"-Vernichtungsprogramm

Schon jetzt überleben zahllose marodierende Radfahrer nur deshalb, weil die Autofahrer für sie mitdenken und in Fahrradbiotopen auf's äußerste konzentriert in jede Richtung sichern.
Diese geplante Privilegierung der Radfahrer wird sie darin bestärken, dass die Straße ihnen allein gehört und sie tun und lassen können, was sie wollen. Dann wird alles Mitdenken nichts mehr nützen, es wird unvermeidlich scheppern.

Außer Autofahren und

Außer Autofahren und Autofahrer kirre zu machen, fällt denen wohl zur Zeit auch nix anderes mehr ein um sich als Grün darzustellen?
Ach wie langweilig. Bin mal gespannt, was denen einfällt, wenn sie den letzten Autofahrer und das letzte Auto endlich in den Orkus geschmissen haben. Dann kommen bestimmt die Radfahrer dran, dann vielleicht, weil die bei der Drehbewegung beim Pedaltreten ja immer mehr induktive Felder erzeugen, die wieder Elektrosmog generieren, von den schlimmen Akkus bei den Pedelecs ganz abgesehen. Also irgend 'was zum Reglementieren wird unseren Supergrünen und all ihren sich nun ständig übertreffen wollenden Nachahmern bestimmt einfallen.
Übrigens sind auch moderne Wasserbüffel, wie sie zur Zeit von den Grünen als zukünftige Transporthilfe so sehr protegiert werden, trotzdem immer auch noch Methanschleudern.

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