Ihre Meinung zu: Historiker: Gleichsetzung ist Bauernfängerei

2. August 2019 - 13:09 Uhr

Der Berliner Historiker Patrice Poutrus weist die Behauptung zurück, die heutigen Verhältnisse seien ähnlich wie die in der DDR. Gleichsetzungen seien Bauernfängerei, so Poutrus im Interview.

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Kommentare

Ist es nicht die AfD, die sich dafür einsetzt, dass

- Grenzen geschlossen werden

- mehr Polizisten eingestellt

- die Überwachung öffentlicher Räume fordert

- Andersdenkende wegen deren Meinung ausweisen möchte

- Strafen verschärfen will

- und einen antifaschistischen, ach nein antimuslimischen Schutzzaun errichten will?

Für wie doof halten die die Bürger im Osten eigentlich? Ich hoffe sie fallen nicht auf diese Rattenfänger herein.

Die Verhältnisse unterscheiden sich

grundlegend. Wie auf dem einen Foto ersichtlich, war die Rolle der Frau in Unternehmensführungen und Politik ausgeprägter. Kindergärten waren vorhanden. Auch bei geringen Renten konnte jeder seinen etwaigen Heimplatz bezahlen. Wohnungen waren bezahlbar ...

Ja, in der DDR gab es sogar eine Volksabstimmung über eine Verfassung.

Das alles ohne Verherrlichung. Lediglich Feststellungen, Fakten und Tatsachen.

Beteiligungen an militärischen Abenteuern sind auch nicht bekannt.

heutigen Verhältnisse seien ähnlich wie die in der DDR

natürlich ist das Quatsch
trotzdem ist es menschlich das der eine oder andere in Nostalgiegefühlen schwelgt
gewissermaßen über das eine oder andere, begründet oder nicht, unzufrieden ist
Zugegeben, damals wie heute könnte der Eindruck entstehen,
man bevormundet den Bürger von Seiten der Medien wie aus der Politik
War es damals der tolle Sozialismus, den es zu verteidigen galt,
hört der ostdeutsche Bürger eben heutzutage permanent
welche Partei schlecht ist zu wählen ....
wenngleich es keine Konsequenz hat wenn er es doch tut,
was schon ne gewaltige Verbesserung, gegenüber früher bedeutet

Na dafür nicht...

Wer ernsthaft glaubt das heutige Deutschland mit der DDR gleichsetzen zu können, ähnliche unsinnige Versuche gibt es im übrigen auch mit Organisationen aus der Nazizeit wie der SS oder der SA, kann doch gar nicht mehr klar und objektiv unterscheiden. Wer glaubt nur weil seine Meinung nicht gefeiert sondern Kritisiert wird in einer Diktatur zu leben hat anscheinend nicht wirklich verstanden wie eine Diktatur funktioniert, ähnliches gilt mit der Gleichsetzung von Öffentlich-Rechtlichem Rundfunk und "Staatsmedien". Alles was auch nur irgendwie zur Diffamierung dient wird genutzt, vollkommen egal ob komplett abwegig, Realitätsfern, Revisionistisch oder schlicht erlogen. Das es dazu noch ein Interview braucht lässt mich sehr stark an meinen eigenen Glauben von vernunftbegabten Menschen zweifeln...was seit Jahren immer öfter passiert.

Mit freundlichen Grüßen,
ein Mitglied der LINKE.

DDR-BRD.2

Als "Experten" im Vergleich DDR-BRD.2 sind lediglich ehemalige "DDR-Bürger" glaubhaft. Bürger aus dem "Westen" sollten sich besser in dieser Frage zurückhalten.

Kaum zu glauben

***"Es fühlt sich schon wieder so an wie 1989" - das meint beispielsweise AfD-Spitzenpolitiker Höcke.***

Na, der muss es ja wissen. Geboren in NRW, aufgewachsen in Rheinland-Pfalz, und sein Lehramt in Hessen.
Ein typischer Wessi, aber trotzdem einen auf Revoluzzer '89 machen !

Gruß Hador

Man muss sich nur mal anaschauen, was die AfD will ...

... das ist nämlich Nordkorea 2.0

DDR noch immer Opfer

Nach dem AWD (Hallo Herr M.!) nun die AFD, die DDR-Bürger sind noch immer gut für sowas.

Spaltung und soziale Ungrechtigkeiten!

Was die Propagandisten der AFD und auch andere Extreme da vollziehen ist für einen Aussenstehenden und auch für einen der nicht Deutscher ist und der nicht in der DDR gelebt hat aber dessen Familienanghörigen unter dem Regime alter deutscher Zeiten gelitten haben und eben solchen Polarisierern und gegen soche damaligen Propagandisten und Nazis schon angekämpft haben, äusserst besorgniserregend und sehr bedenklich.
Die AFD benutzt die Fehler des Kapitals, des Kapitalismus und nutzt somit die sozialen Ungerechtigkeiten Europas und der Welt, die vor allem in der früheren DDR ihre Spuren hinterlassen aber auch in anderen Ländern des Ostens, um die Menschen gegen kranke oder ungerechte oder deregulierte bestehende Systeme des sogenannten Westens aufzubringen und um auf diese Weise ihr politisches Kapital daraus zu schlagen.
Doch was sind die Antworten einer AFD und was ist die grösste Gefahr die aus der Politik einer AFD resultieren könnte oder wieder wahrhaftig werden könnte.
Ein Alptraum.

Vieles ist gleich, vieles besser und einiges schlechter.

Aber soll das als Ausrede dafür gelten, dass heute alles so gut ist, dass man es nicht mehr ändern braucht?
Folgendes ist doch ersichtlich:
1) seit Jahrzehnten herrscht gesellschaftlicher Stillstand,
2) das kontinuierlich wachsende Auseinanderdriften bei Einkommen und Vermögen, daran ändert sich nichts,
3) radikale Veränderungen sind dringend notwendig (z.B. Bedingungsloses Grundeinkommen), damit unser System nicht kollabiert, weil es so träge ist, sich andauernd selbst zu beweihräuchern und sich im Glanze des Wohlstands und Wachstums zu sonnen.

Jeder darf seine Meinung

Jeder darf seine Meinung haben.
Nur sollte man seine Meinung nicht als einzig zutreffende Meinung deklarieren. Denn das ist antidemokratisch.
MfG

Betrug am Bürger

Was Herr Poutrus als „Bauernfängerei“ bezeichnet, könnte man auch als Betrug am Bürger, vor allem am sogenannten „Normalbürger“, bezeichnen.

Es ist doch überdeutlich, dass in der AfD die Traditionen der Stasi personell, rhetorisch und inhaltlich weitergeführt werden. Ich würde sogar die These wagen, dass hier alle ehemaligen Systemtreuen eine einmalige Chance auf Revanche sahen und sehen.

Das heisst natürlich nicht, dass auch die AfD-Wähler/innen sich wieder eine „DDR“ zurückwünschen. Und genau deshalb wird auch so aggressiv dagegen vorgegangen, sollte man sich noch erdreisten, etwas schlechtes über die „DDR“ zu sagen.

Ein verklärtes Geschichtsbild ist nun einmal die Basis jeder autoritären Bewegung. Irgendwie muss man den Alleinstellungsanspruch ja legitimieren.

Aber gemach: So einfach wie vor 1989 kann man ein Volk nicht mehr am Nasenring durch eine „Volksdemokratie“ führen. Und die Werkzeuge, die den Aufstieg der Revanchisten ermöglicht haben, wirken auch gegen sie. Bald!

Gleichsetzung ist Bauernfängerei

Zumindest ist es bei uns so, dass wir das Recht genießen auf Meinungsfreiheit in Wort und Schrift ! Das trifft allerdings für das Internet nicht immer zu denn, natürlich ohne jemanden zu beschimpfen oder Rechte Äußerungen zu schreiben, man wird für seine eigene Meinung oft gelöscht ! Das ist politisch auch so gewollt und wurde den Konzernen so auferlegt ! Es kommt aber von der Politik allein.

Danke...

... für dieses Interview!

Man liest ja solche Gleichsetzungen immer wieder mal, und jedes Mal könnte ich mich sehr über die Geschichtsvergessenheit der Schreiber aufregen.

Um so mehr freue ich mich über dieses Interview, in dem jemand, der sich intensiv damit beschäftigt hat, so deutliche Worte findet!

Ich gehe mal

davon aus das jetzt alle wie auch der Herr Höcke, oder wie der sich nennt, über die DDR reden und schreiben werden.
Problem dabei ist nur, die haben dort nie gelebt, das finde ich besonders schön.

Aus dem Parallelartikel:

Brandenburgs AfD-Vorsitzender Kalbitz, ein Wessi aus München, schreibt:

"Es gibt weder eine Gleichheit der Lebensverhältnisse in West und Ost noch wirkliche Meinungsfreiheit. Wer heute "anders" denkt, wird genauso unterdrückt, wie es einst die Stasi tat."

Ich gebe ihm Recht, was den ersten Halbsatz betrifft. Der Rest ist ein ungeheurer Schlag ins Gesicht eines jeden Stasi-Opfers. Ich kenne einige. Wenn man diese Schicksale persönlich kennt, dann wird man ungeheuer wütend über das, was die Rechtsradikalen absondert.

Herr Gauland sagt:

"Wie damals besteht das Regime aus einer kleinen Gruppe von Parteifunktionären, einer Art Politbüro, und wieder steht ein breites gesellschaftliches Bündnis aus Blockparteifunktionären, Journalisten, TV-Moderatoren, Kirchenfunktionären, Künstlern, Lehrern, Professoren, Kabarettisten und anderen Engagierten hinter der Staatsführung und bekämpft die Opposition."

Eine glatte Lüge.

Der DDR-Widerstand kam aus genau diesen Gruppen.

AfD-Kader

In einem Punkt hat die AfD recht.
Wie die SED betreiben sie puren Populismus und haben keine Antwort auf die Fragen, die die Menschen bewegen.

Volkskammerwahl 1990

Bemerkenswert ist, daß die Auswahl der zugelassenen Parteien einem Druck von oben unterlagen. Es wurden nur Parteien zugelassen, die dem zugehören, was man heute "das System" nennt. Denn es gab damals eine im Westen sehr erfolgreiche nationale Partei, die Republikaner, die im Osten nicht antreten DURFTEN. Jegliches Propagandamaterial, das bereits vorhanden war, wurde verboten, obwohl sie im Osten bereits viele Anhänger hatte.
Das damals schon das "System" wirkte, überrascht nicht, und so ist es auch heute, wenn man sich das Verhalten der "Etablierten" zur AfD anschaut. Da kommt man an dem Gedanken des Systems und der Blockparteien und der gesteuerten Meinungs- bzw. Waklunterdrückung nicht vorbei.

ohne mich

Habe 1990 zum ersten Mal am Plauer See und der Ostsee, Kühlungsborn etc. Urlaub gemacht. Wenn die AFD in diese Umstände und Bedingungen zurück wollen, ohne mich!

echt typisch

Ein "Wessi" will einen Vergleich ziehen zwischen DDR und BRD wobei er keine AHnung von den damaligen Verhältnissen in der DDR hat. Gäbe es hier, wie von ihm und seinen Parteifreunden behauptet, keine Meinungsfreiheit, dann würde er, ebenso wie Storch oder Gauland schon längst in einem Hochsicherheitsgefängnis einsitzen. Auch gibt es entgegen seinen Behauptungen volle Pressefreiheit oder wieso ist es ihm und seinem Klientel sonst möglich ihre "Postillen" auf den Weg zu bringen. Und und und... In der DDR wurde alles und jedes von der Partei bestimmt und das bis in den kleinsten Winkel des privaten Lebens. Ohne wenn und aber. Hier aber kann jeder so ziemlich alles tun und sagen was er will, er kann wo und was auch immer arbeiten oder lernen und das ohne irgend einen Uniformzwang oder Wehrertüchtigung bereits im Grundschulalter. Also wo und wie leben wir hier in der BRD in einer DDR 2.0. Höcke und Co. wollen uns mit ihrer Hetze und ihren Propagandalügen in ein DR 2.0 treiben. NIE WIEDER!!

Es wäre genau zu fragen...

... auf wen und welche Aussagen der AfD hier Bezug genommen werden soll und auch wann das war, daß die AfD sich nicht an Art. 1 GG messen läßt. Viel problematischer sehe ich hingegen die real stattfindenden Gesetzesbrüche amtierender Regierungen u.a. in Fragen Krieg und Frieden (Jugoslawien, Afghanistan, Syrien)!

Historische Vergleiche

Es ist schon eine Frechheit sondergleichen, was die afd und ihre Funktionäre sich da leisten. Sie verhöhnen damit diejenigen, die mit Riskieren ihrer eigenen Freiheit und körperlichen Unversehrtheit damals auf die Straße gegangen sind. Gleichzeitig stellen sie die Bundesrepublik auf eine Stufe mit den Verbrechern des SED-Regimes. Ich hoffe, es findet sich endlich jemand, der gegen derlei Schmähungen energisch vorgeht.
Und alle, die hier oder anderswo, diese Lügner unterstützen, sei es mit ihrer Stimme bei der Wahl oder ihrer Stimme bei Veranstaltungen und Foren, all die kann man eigentlich nur bemitleiden, daß sie diese angebliche Alternative als solche sehen. Diese Partei (ist es überhaupt eine?) ist nicht konservativ sondern ein Hohn für unsere freiheitliche Grundordnung, die diese Volksverdummer ohne jegliche Scham für ihre Zwecke und Ziele ausnutzen.

Entschuldigung Sachsen aber wenn ich höre, daß ca. 20%...

...dort die AfD wählen wollen und das unter anderem wegen des jetzigen Wahlkampfs DDR 2.0,
dann muß ich sagen das der Großteil dieser 20% einfach nur ungebildet sind.

---

Ich sage nicht dumm, denn das könnte man ja als eine Art von Entschuldigung
für das Wahlverhalten dieser Leute ins Felde führen.
Nein, ungebildet.

Und warum ungebildet?
Na wenn man nach 30 Jahren Wiedervereinigung das vergessen hat was
damals in der DDR wirklich passierte und wie man zu damaligen Zeiten dort zu leben hatte
und dies nun mit den heutigen Verhältnissen in Deutschland von der AfD
gleichgesetzt wird, dann ist das schlicht weg ungebildet.

Inr sächsichen Protest AfD-Wähler, schaut euch einmal ganz genau an,
was die AfD ändern möchte und überlegt ob die Politiker der AfD dann euch auch helfen und vertreten werden.

Aber Vorsicht, denn jetzt könnte der Begriff "dumm"
dann doch zutreffend sein.

Die AFD Spitze hat also die Wende gemacht!

... Im Grunde freu ich mich, diese Analysen über die Rhetorik der AFD und anderen Akteuern der Neuen Rechten, auch mal auf den Seiten der Tagesschau lesen zu dürfen. Leider kommt Sie wohl aber zu spät! ... Den längst hat sich die Position vieler Ostdeutscher zu AFD gefäßtigt. Und noch viel schlimmer ist, daß selbst Leute die am Ende tatsächlich nicht AFD wählen immer mehr auch Positionen der AFD in Diskussion beziehen oder unbemerkt deren Sprachweise kopieren! ... Das wirkt von innen heraus zersetzend gegen unsere Demokratie, gegen unserer Rechtsstaat!

Institutionen wie die Amadeu Antonio Stiftung weisen schon seid Jahren auf diese Taktiken und Zusammenhänge hin. Leider reichte die notwendige Debatte darüber in der Regel nicht sehr weit in den Ebene der etablierten Politik. Erst nach den Vorfällen in Kassel scheint sich das nun vielleicht ein wenig verändert. Schaun wir mal wie lange es anhält! ... Menschen vergessen schnell!

Es ist mir egal...

Es ist mir egal was dieser Herr Historiker von sich gibt. Dies ist schließlich seine Meinung.
Ich kann nur für mich sprechen. Und da muss ich sagen ich habe immer öfter ein Deja vu. Es fühlt sich immer häufiger genau so an.
Natürlich will man das nicht wahrhaben. Weshalb die TS auch jemanden kommentieren lässt der andere Meinung ist Ohne eine Kommentator für die andere Meinung aufzufahren. Dies ist ,wie immer, einseitig.

Das ist aber nicht nett von

Das ist aber nicht nett von der Kanzlerin dem armen Poutrus so in den Rücken zu fallen und sich ausgerechnet eine ehemalige Stasi-Spitzelin auszusuchen um zu bekämpfen was sie gerade als "Hatespeech" definiert.

Die Behauptung, die heutige BRD wäre eine DDR 2.0,

wurde mir auch schon mehrfach gegenüber aufgestellt. Sehr häufig fanden sich darunter Menschen, die die DDR nie wirklich erlebt hatten oder dort noch zur Schule gingen, als die Wende kam. Ich kann nur vermuten, dass diese dann um sich herum gesehen haben, wie Betriebe geschlossen und ihre Eltern und andere Verwandten arbeitslos wurden. Dies könnte den Grundstein für einen Groll und das Misstrauen gegen das "neue" System gelegt haben - zumal einige Regionen im Osten sich 30 Jahre nach dem Fall der Mauer wirtschaftlich noch nicht wieder erholt haben.
Die - in meinen Augen - teilweise falsche Behandlung kritischer Äußerungen zum Zeitpunkt der Flüchtlingskrise seitens "der Regierenden", hat dazu geführt, dass viele Menschen dies als Meinungsdiktatur angesehen haben. Will man mal ehrlich sein, dann dürfte es den meisten Menschen nicht gefallen, wenn ein Kollege oder Verwandter offenbart, dass er die AfD wählt. Daher fühlen sich viele von denen "unterdrückt".

Einigermaßen kühn!

"Das MfS war in seiner Zielsetzung, seiner Zusammensetzung und seinen Methoden nicht an eine festgeschriebene Verfassung und deren Grundsätze gebunden und musste sich weder öffentlicher Kritik aussetzen, noch war es parlamentarischen Gremien gegenüber berichtspflichtig." Wer diesen Satz liest, und sich den aktuellen Beitrag der "Berliner Zeitung" zur Rolle des FBI in der Affäre Amri betrachtet, kann ja sarkastisch zu der Wertung kommen, hier existiert inzwischen ein Staat im Staate. Fragt sich nur noch, was gefährlicher für ein demokratisches Gemeinwesen ist.
Und das ein Historiker die Chuzpe hat, den Begriff "Bauernfängerei" lediglich auf die AfD anzuwenden, spricht für sich.
"Die DDR - die zweite Deutsche Diktatur" Da kommt eben solch ein Vergleich: Wer Sachsenhausen (1. KZ auf deutschem Boden)sagt, muß auch Niederschönhausen, wer Buchenwald sagt, muß auch Bautzen sagen. (Friedbert Pflüger/CDU, auf einem CDU-Parteitag) Die DDR, schuldig an 55 Mio Toten in Europa?

ein überraschendes Forschungsergebnis...

dass der Laie so nicht erwartet hätte

Historiker?....Teil 1

Meiner Meinung nach ist mir als ehemaliger DDR-Bürger und auch noch heute in Dresden lebend und nicht im entferntesten mit der AFD verbandelt alleine schon die Story zutiefst zuwieder!
Warum Tagesschau sich dieser völlig unzutreffenden Diskussion anschließt ist mir schleierhaft!
Die BRD und die DDR waren 2 unterschiedliche Gesellschaftssysteme mit unterschiedlichen Ansätzen.
1. BRD damals
eine Verfassung die Rechte garantieren soll und die einklagbar sind
soziale Marktwirtschaft mit funktionierender sozialer Komponente, eingefordert von Politikern umgesetzt von Gewerkschaften und Parteien
2.DDR damals wars:
Diktatur des Proletariats- so hieß es doch, es war weit mehr!
Einer Doktrin unterliegende Gesellschaft die im Ansatz persönliche Freiheit nach westlichen Werten unterdrückte!
Durch das dichte soziale Netz konnte fast jeder normal leben und hatte genügend Zeit sich um sich und seine Familie zu kümmern. Nachteil war das politische Meinungsäußerungen bei Strafe tabu waren!

Lupenreine Demokratie also?

Es gibt eine reihe von ähnlichkeiten, natürlich kann man sicher bei jeder regierung ähnlichkeiten zu einer anderen finden, denn schon alleine der herrschaftsanspruch ist etwas das alle gemeinsam haben.

Jedoch finde ich es sehr bedenklich was im merkel regime vor sich geht.

Ein wichtiger punkt is das die machthalter die öffenliche meinung gezielt durch artikel und medien insbesondere zensur versuchen zu lenken (wie ich finde auch recht erfolgreich).

Ein anderer wichtiger punkt ist das die bevölkerung fast keine möglichkeit hat die politik zu beeinflussen, nicht direckt mit bürgerinitiativen, nicht indireckt durch abstrafung weil die Agenda der CDU:SPD:GRÜNE:FDP: Und jetzt auch LINKE (wielange es wohl dauert bis man auch die afd in die finger bekommt?)
gleichgeschaltet ist: Die gleichen leute haben im hintergrund die macht über all diese parteien das funktionert zb über geheime und internationale verbindungen oder bestechung/erpressung.
Weswege wir eine einparteien "demokratie" haben

Ein sehr interessantes Interview

und die Historiker Patrice Poutrus hat es gut erklärt.

Besonders folgende Punkte treffen zu:
"Die von namhaften AfD-Kadern aufgestellte Behauptung, wir würden heute in einer Diktatur leben, dient meiner Meinung nach der Legitimierung der antidemokratischen Ziele dieser Leute - und dieser Behauptung muss deshalb deutlich widersprochen werden."

"Dass AfD-Kader aber in dieser Weise gegen vorhandene Regularien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung polemisieren und zugleich sich auch nicht am Normenkatalog des Grundgesetzes, insbesondere Artikel 1, messen lassen wollen, zeigt nach meiner Meinung, wie weit das Personal dieser Partei von einer Anerkennung der Verfassungsordnung der Bundesrepublik entfernt ist...."

Insbesondere der letzte Absatz des Interviews:
"Umgekehrt vertritt die AfD in ihrer Programmatik..."
sollte jedem, der überlegt die AfD zu wählen, etwas zum Nachdenken mit auf den Weg geben.

Vergleiche

Vergleiche funktionien selten Gibt es Parallelen kommen die immer in einer anderen Form und sind schwer mit den dagewessen vergleichbar.
Aber heute werden auch wieder anders denkende ausgerenzt angegriffen oder beruflich benachteiligt und mit der falschen Partei wollen die anderen nicht sprechen. Aber das geschieht auf ganz andere Art wie früher.

die Bauernfänger!

AfD-Politiker (und bei Leserbriefen ihre Anhängerschaft) sprechen im Zusammenhang mit unserer jetzigen politischen Konstellation von DDR 2.0 und Merkel-Diktatur. Gut erkannt von Herrn Poutrus: Das dient nur zur Legitimierung eigener antidemokratischer Ziele. Allein Art. 3 Abs. 3 GG müsste von all denen und vor allem dem Flügel zur eigenen Gesinnungsprüfung herangezogen werden: "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." Die versteckte Rassenideologie des rechten Flügels um Herrn Höcke enthält m. E. Forderungen, die ganz entschieden diesem Artikel des GG widersprechen. Es ist der blanke Hohn, dass solche Menschen unserem System diktatorische Elemente unterstellen. Und die Anhängerschaft plapperts einfach nach.

So wird man die AfD nicht los

Schon die Aufgeregtheit mit der argumentiert wird ist ein schlechtes Zeichen.

Es zeigt dass erkannt wird, die Strategie der AfD wirkt.
Nicht weil die AfD besonders recht hätte, ganz im Gegenteil. Aber zu fast jedem Punkt ist sie in der Position Gegenpunkte vorbringen zu können.

Beispiel Demokratie-Diktatur: in Sachsen Kandidatenliste zusammengestrichen.

Verfassungsschutz (V.)-Stasi:
Kassel, NSU-Mord der V. schaut zu, verschleiert, unbelangt. ( Dieses Beispiel wird kaum die AfD anführen, es zeigt aber den potentiellen linken Wählern dass der V. Staat im Staat wie die Stasi sein könnte)

Medien-DDR Propaganda: es stehen Wahlen an und die Medien gehen auf die AfD, um sie schlecht zu schreiben. Mit undefinierten Wertungen wie 'Rechtsextreme', satt deren Ansichten vorzustellen und die Wertung den Lesern zu überlassen. Abwertung, Diffamierung gegenüber der AfD genau wie es die AfD ihren Gegnern gegenüber macht. Machen was neutrale Medien nicht machen.

Die Strategie der AfD geht auf.

aFd

Wenn die BRD ähnlich ist wie die DDR - wieso hat sich die aFd denn nicht schon vor 1989 gegründet? Vielleicht, weil das nicht ging?!?

Richtung Sozialismus und Kommunismus ist da

Sobald eine Doktrin entsteht, die die Deutungshoheit für sich beansprucht und keine Wiederrede mehr der Gültigkeit zuspricht, haben wir eine Gefahr des Totalitarismus, den man nicht abstreiten kann.
Wer nicht dem Mainstream angehört, läuft Gefahr ausgegrenzt und/ oder diffamiert zu werden. Das haben wir meiner Meinung nach schon längst erreicht.
Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz beinhaltet auch Abhörmöglichkeiten von privaten Computern, etc.
Die vorgeschaltete Stufe der Justiz ließe sich leicht umgehen oder sogar aushebeln, so wie derzeit schon laufend gesetzliche Vorgaben einfach moralisch für obsolet erklärt werden und daher eine andere Verfahrensweise praktiziert und ungestraft bleibt ( Schleppertum).
Natürlich ist die Rede von Enteignungen, Verstaatlichungen, Vergemeinschaftung, etc.
Man baut systematisch eine Spaltung zwischen Armen und Reichen auf und möchte die Reichen gerne belangen.
Die Vorstellung von einer politisch homogenen Bevölkerung ist der Wunsch so manchen Regenten.

Teil 2 Historiker

...
BRD heute
ein schönes Land ohne Plan!
Frau Merkels Groko kann natürlich als gleichgeschaltet gedeutet werden,auch wenn es keine Groko mehr ist!
Die größten Probleme sehen wir heute :
-massenhafte Geldentwertung und Umverteilung des Reichtums
-Schüren von Ängsten durch fehlgelaufene Immigration außerhalb der Normen und Gesetzgebung.
-Verschärfung des Gegensatzes zwichen Arm-und Reich.
durch die Transformation ganzer Industrien
-Die Politik hinkt dem Alltag hinterher, Gesetzgebung ausgeschlossen, parlamentarische Debatte durch die Mehrheiten ausgehebelt
-Postengeschacher
Das einzige was ohne Zweifel keinen Unterschied mehr macht ist die Ignoranz der Politik und der Medien sich den wirklichen Problemen zu stellen! Damit stellt Sie sich kurz-oder mittelfristig selbst aufs Abstellgleis und darin besteht die Gefahr einer gesellschaftlichen Transformation!
Und das möchten wir nicht wirklich erleben!
Das bedeuted zurückrudern und wieder gestalten!

Widerspruch eines Wessis als Zeitzeuge!

Es sind nicht die Aussagen und Erkenntnisse zielführend, welche in einem akademischen Diskurs erarbeitet wurden, sondern die Erfahrungen, die die hier real lebenden Menschen in ihrer eigenen Lebenswirklichkeit sammeln.

Als Wessi war ich ca. 20 Jahre lang jedes Jahr für 4 Wochen auf Verwandtenbesuch in der DDR. Die in dieser Zeit gemachten Erfahrungen in Bezug auf freie Meinungsäußerung, gleichgeschaltete Medien, Vertrauen in staatliche Einrichtungen, Überwachung meines Verhaltens durch mir fremde Nachbarn, permanente Passkontrollen sowie eingeschränkter Bewegungsraum finden im heutigen D auffallend viele Parallelen.

Beispiel: Forderungen zur Einschränkung des persönlichen Freiraums für ein klimagerechtes Verhalten.

Wenn 80 % der in D lebenden Menschen heute Angst haben, in der Öffentlichkeit ihre Meinung frei zu äußern und im Staat niemand in Sinn des GG darauf reagiert, dann befinden wir uns auf dem Weg in eine DDR 2.0!

Wir sind das Volk ...

In diesem Jahr jährt sich die große kapitalistische Novemberrevolution 1989 in der DDR zum dreißigsten Mal. Natürlich muss in Vorbereitung dieses Ereignisses und der anstehenden Wahlen im Osten allen ehemaligen DDR Bürgern klargemacht werden, wie gut und gerne sie in der heutigen BRD zu leben haben. Demonstrationen dürfen gern am Freitag für das Klima und am Donnerstag für mehr Maas'sche Demokratie durchgeführt werden. Der Versuch, am Montag auf allen Merkel-Wegen für mehr Demokratie zu demonstrieren, wurde sehr schnell durch eine "Ihr-seid das-Pack"-Diskussion vereitelt.

So ein bischen ist es aber so.

Auf jedenfalls was die freie Meinungsäußerung anbelangt.

Ist es nicht die Meinung der Regierung, ist es halt Rechtsradikal oder so.

Ich war in der Bürgerbewegung der DDR aktiv

Angst war oft unser Begleiter. Aber Angst macht auch umsichtig.
Wo bitte war da Herr Höcke und co?
Wir wollten die Freiheit des Wortes und der Tat und vor allem unsere Natur schützen.
Die AFD hat nichts mit uns von damals gemein. Allerdings vermisse ich heute in der Presse ein Gespür für den Osten. Beispiel "Dunkeldeutschland" wollte vielfach nicht die "Willkommenskultur" die in diesen Ausmaß, am Ende Unzufriedenheit bei den Migraten und den Einheimischen erzeugt. Vor Ort hätte man mit den Geld mehr erreicht. Sind wir deshalb rechts? Ich verbitte mir solche Vergleiche und lass mir nicht vorschreiben was ich denken soll. Weder in der DDR noch jetzt. Wir haben 2 Systeme erlebt und schauen deshalb oft hinter die Fassade. AFD wählen ist nur eine Aufschrei. Die Wenigsten die ich kenne unddie AFD gewählt haben sind mit denen gemein.

Am 02. August 2019 um 13:25 von Odi.14

"Beteiligungen an militärischen Abenteuern sind auch nicht bekannt."
Offiziell vielleicht nicht. Aber wenn Sie den ein oder anderen NVA Soldaten befragen, der in den 70ern gedient hat, dann werden Sie einen anderen Eindruck bekommen. Mir ist einer bekannt, der einen Abenteuertrip nach Asien "gewonnen" hatte. Er leidet noch heute nicht nur psychisch sondern auch gesundheitlich darunter.

@um 13:25 von lufoerster

"Als "Experten" im Vergleich DDR-BRD.2 sind lediglich ehemalige "DDR-Bürger" glaubhaft. Bürger aus dem "Westen" sollten sich besser in dieser Frage zurückhalten."

Das sehe ich genauso. Es ist wirklich manchmal beschämend, wie wir als alles Besserwissende den ehemaligen DDR-Bürgern gegenüber auftreten.

ein revolvierender Prozess?

Sicher haben viele NBLer ein gutes Gespür dafür, was Ihnen primär wichtig ist (D-Mark, Reisefreiheit, Anerkennung der "Ost-Leistungen", Gleichstellung mit dem "Westen") sich aber wenig Gedanken dazu machen, dass jede Entscheidung auch "Nebenwirkungen" hat und welche das sein könnten.
Vielleicht wurde diese ideologische Eindimensionalität vor 1990 ja auch bewusst gefördert und ist bei den davor Geborenen auch Teil der "Denke" geworden.
Schade finde ich, dass jetzt schon abzusehen ist: NBL wählt zu großen Teilen AfD und ist dann verwundert, dass der Soli schneller als geplant gestrichen oder schneller in klamme Westkommunen umgeleitet wird, Firmen weniger in NBL investieren, uvm.
Und wieder wird diese Verwunderung der NBL im Westen als Jammern postuliert werden, der Osten sich unverstanden und belehrt fühlen und die nächste Stufe der Entfremdung gezündet.

@um 13:59 von grübelgrübel

"Habe 1990 zum ersten Mal am Plauer See und der Ostsee, Kühlungsborn etc. Urlaub gemacht. Wenn die AFD in diese Umstände und Bedingungen zurück wollen, ohne mich!"

Sehr gern, denn diese Gebiete sind bereits heute touristisch völlig überlaufen.

@13:25 von Hrvat: Genau so ist es

Vielen dank für diesen Kommentar. Sie haben es genau auf den Punkt gebracht.

Bauernfängerei?

Mit Bauernfängerei hat das nichts zutun!
Das Feld das durch den Mitteruck der CDU freigeworden ist besetzt die AFD ob es uns gefällt oder nicht!
Eine politische Kultur mit Akzeptanz für andere Meinungen gibt es auch nicht mehr.
Die einzige wirkliche Oppositionspartei (linkspartei) ist in sich zerstritten und driftet mit Wohlwollen der Regierenden ab. Das schadet der Demokratie die ja Teil 2 keine wirkliche mehr ist. Denn vom Volk geht nichts mehr aus. Den Parteien laufen die Mitglieder weg (wenn Sie noch können) , die neu erfundene und ausgelebte Work-Life Balance lässt Betätigung nicht zu.
Der Bürger ist nun nicht mehr bereit sich mit Politik zu befassen. Die EU Wahl hat dazu geführt!
Das nun die AFD oder andere sich damit beschäftigt und die verunsicherten Bürger einsammelt, noch dazu vor den wichtigen Wahlen im Osten führt offensichtlich zu Panik!
deshalb holen wir jetzt zum 30 Mauerfall Tag die DDR Karte raus! Die dazugehörigen Historiker haben diese Zeit nicht aktiv erlebt???

@13:25 von lufoerster

"Experten" sind dann glaubhaft, wenn sie ihre Erfahrung auch glaubhaft darstellen können. Zumeist werden jedoch nur Schlagworte wie DDR 2.0 gestreut, ohne jegliche Beweise. Sollten Sie ein ehemaliger DDR-Bürger sein, dann fangen Sie mal an.

Es ist eben diese

Es ist eben diese Diffamierung Andersdenkender mit Wörtern wie "Bauernfängerei", die an die DDR erinnern. Diese Vergleiche kommen sehr wohl auch von ehemaligen DDR-Bürgern, die damals die DDR kritisch sahen. Schade, dass der Experte Kowalczuk (siehe Artikel "Leben wir in einer DDR 2.0?") anscheinend keine kennt. Aber was seinen Strohmann mit dem Wahlsystem betrifft findet er vielleicht tatsächlich keine, außer es kommt hier in Sachsen wirklich zu einer 4-er Koalition. Dann kann man den Ausdruck Blockparteien ja wohl nicht mehr verübeln.

auch ein Vergleich der Medienlandschaft....

zwischen Dtl. und der DDR wird eventuell zum Schluss kommen, dass kleinere Unterschiede durchaus vorhanden sind könnten - man darf gespannt sein

Ohje, AfD

Ich gehöre zu einer jungen Generation in Sachsen, die die DDR Gott sein Dank nicht mehr miterleben musste. Dementsprechend kann ich natürlich auch nicht aus eigener Erfahrung sprechen, sondern nur mit dem Wissen aus der Schule und aus 4 Jahren des Studiums der Politikwissenschaft im Lehramt den Beitrag beurteilen.

Und ich bin immer wieder erschüttert, wie sich die AfD als Opfer darstellen will. In einer DDR-Welt wäre eine Partei wie die AfD gar nicht möglich, zumindest nicht im oppositionellen Rahmen. Und da stehen sie, als starke und laute Partei in der Opposition, mit allen Freiheiten im Rahmen der demokratischen Grundordnung und schreien, dass sie genau diese Rechte nicht hätten.
Und ich erinnere jeden gerne an den Fall, als die AfD in Hamburg und Sachsen Listen für kritische Lehrer machen wollte.

Die AfD könnte, wenn sie nur wollte, eine vernünftige Partei für ein konservative Position sein. Aber lieber wirft man sich auf den Boden und schreit wie ein rechtes Kleinkind.

@13:25 von lufoerster: Bürger aus dem Westen

"Bürger aus dem "Westen" sollten sich besser in dieser Frage zurückhalten."

Ich bin in der Nähe der Grenze zur DDR in Südniedersachsen aufgewachsen und kann mich noch gut an die Sperranalgen, Wachtürme usw. entlang der innerdeutschen Grenze erinnern. Oder an die Grenzkontrollen, wenn man mal in die DDR fahren wollte. Ebenso an das Propagandafernsehen der DDR, das wir empfangen konnten.

Bitte erlauben Sie mir als Bürger aus dem Westen die Meinung, dass die heutige BRD mit dem System der damaligen DDR nichts gemeinsam hat.

Das eine oder andere aus der DDR wie z.B. KITA Plätze für jedes Kind hätte man aber übernehmen können.

Bauernfängerei 2.0

Das Kopfschütteln fängt schon bei der Überschrift an:
"ähnlich zur DDR" soll "Gleichsetzung" implizieren.
Nein, Vergleiche setzen gerade nicht gleich (ein Wissenschaftler sollte dies wissen), sondern greifen Aspekte heraus, die vergleichbar, aber eben nicht identisch sind.
Vergleiche mit der Nazi-Zeit sind doch inzwischen Legion - will man hier auch "gleichsetzen"?
Nein, von einem Wissenschaftler erwarte ich schon im Sprachgebrauch Präzision, die hier schmerzlich zu vermissen ist.

"Früher war alles besser!"

Ich möchte Herrn Poutrus zustimmen, dass sich der SED-Staat mit dem aktuellen CDU-Staat nicht gleichsetzen lässt. Wohl aber kann man in einigen Punkte Ähnlichkeiten feststellen und auch Dinge benennen, die sich zum Schlechteren gewandt haben.

Das demokratische Mitbestimmungsrecht des Bürgers wurde damals von der SED untergraben und heute von der lobbygesteuerten Politik. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass heute zumindest theoretisch die entsprechenden Parteien abgewählt werden könnten. (Das passiert aber nicht.)

In Sachen Überwachung dürfen wir die DDR inzwischen überholt haben. Früher war ausschließlich die politische Einstellung von Interesse und heute interessieren sich Konzerne für alles, was sich zu Geld machen lässt und der Staat das, was strafrechtlich vielleicht mal relevant werden könnte - also fast alles.

Was heute maßgeblich zur "Früher war alles besser!"-Mentalität beiträgt, ist die soziale Ungleichheit und die daraus resultierenden Zukunftsängste.

@13:30 von linos203: Nordkorea 2.0

Dazu gab es vor der Bundestagswahl eine Studie der Uni Leipzig. In dieser hat man alle Forderungen / das Parteiprogramm der AfD mit den Regierungsformen vieler Länder verglichen und danach gesucht welchem Land Deutschland am ähnlichsten wäre, wenn die AfD regierte.

Das Ergebnis war tatsächlich Nordkorea.

man kann doch von uns allen nicht erwarten..

dass wir schon immer gewußt haben was ein Juniorprofessor in jahrelanger Forschungstätigkeit zu Tage gefördert hat

wie kommen Sie denn auf 20%

Sie liegen nicht ganz richtig, es sind vermutlich weit mehr und das gefällt uns Sachsen auch nicht!
Es zeigt ein Versagen der Politik der letzten Jahre auf!
Das sollte vielmehr zu denken geben!

Und wieder zeigt sich:

Die AfD ist eine populistische, rassistische, zutiefst braune Partei. Spaltung und Hetze sind ihr Programm. Bauernfängerei und andere für dumm verkaufen sind ihre Methoden.
Das wird man doch noch mal sagen dürfen!

Und:
Wir (die Gegner der AfD) sind das Volk!
Einfach mal auf die Wahlergebnisse gucken.

Beispiele

Diese ganze Diskussion wird ja erst seit 2015 wegen der Flüchtlingskrise geführt und auch erst seit dem ist eine gewisse Entwicklung spürbar , deshalb ein paar Beispiele :

Was würde passieren wenn ein prominenter Künstler sich öffentlich kritisch zur Migration und Flüchtlingen äußert , wäre seine Karriere in Deutschland beendet oder nicht ?

Was passiert wenn sich ein Arbeitnehmer öffentlich in seiner Firma als Afd Wähler zu erkennen gibt , also als Wähler einer zugelassenen Partei , müsste er Angst um seinen Arbeitsplatz haben oder nicht ?

Außerdem kann man ja bei den ÖR von Politik bis zur Unterhaltung die Richtung der politischen Botschaften erkennen , sind diese Ausgewogen oder gehen diese nur in eine Richtung ?

Dies ist sicher nicht mit DDR Verhältnissen zu vergleichen geht aber schon in die Richtung von Erziehung des Bürgers und einer Beeinflussung des öffentlichen Diskurses .

13:37 von WM-Kasparov-Fan

3) radikale Veränderungen sind dringend notwendig (z.B. Bedingungsloses Grundeinkommen),
.
widerspricht sich nicht gerade die
Forderung ?
warum soll ich den Hintern bewegen
wenn es sich ohnehin nicht lohnt
ob ich was tue oder auch nicht, es keinen Vorteil für mich bietet

@Emil66

"So ein bischen ist es aber so.

Auf jedenfalls was die freie Meinungsäußerung anbelangt.

Ist es nicht die Meinung der Regierung, ist es halt Rechtsradikal oder so."

Das ist ganz eindeutig einfach Unsinn.

@14:32 von Zeitungs-Ente

Der Versuch, am Montag auf allen Merkel-Wegen für mehr Demokratie zu demonstrieren, wurde sehr schnell durch eine "Ihr-seid das-Pack"-Diskussion vereitelt.

Der Versuch, die montäglichen Zusammenrottungen des Packs in die Tradition der Bürgerrechtsdemos von 1989 zu stellen, ist eine Unverschämtheit.

14:11, Shuusui

>>Das ist aber nicht nett von der Kanzlerin dem armen Poutrus so in den Rücken zu fallen und sich ausgerechnet eine ehemalige Stasi-Spitzelin auszusuchen um zu bekämpfen was sie gerade als "Hatespeech" definiert.<<

Sie meinen Anetta Kahane und die Amadeu-Antonio-Stiftung.

Was Sie hier betreiben, ist die klassische rechtsextreme Rufmord-Strategie, die allerdings nur bei Wessis verfängt. Wer die DDR erlebt hat und mit Anetta Kahanes Biografie vertraut ist, kann sich nur angewidert abwenden.

Ich empfehle allen, sich abseits rechtsextremer Publikationen mit Anetta Kahane zu beschäftigen.

Daß Rechtsextreme sie glühend hassen, ist allerdings nachvollziehbar. Aber wie man in Berlin sagt, "dit adelt".

Wolf oder Schaf?

Es ist doch so, Wölfe und Schafe hat es evolutioniär schon immer gegeben, da spielt ein politisches System eigentlich keine Rolle. Entweder man hat Glück und besitzt Macht - oder eben nicht! Traurige Wahrheit.

DDR 2.0? - Als "Wessi" kann ich diese Ohnmachtsgefühle der Menschen im Osten sogar auch nachvollziehen, denn wirklich frei sind wir im "Westen" nämlich auch nicht! Menschen können mit der Kürzung des Existenzminimuns bedroht werden (ALG II - System), Medienvertreter und Lobbyisten rennen unseren Politikern "die Bude" ein usw. usf...

Es gäbe soviel zu tun, Bekämpfung der Gier, mehr soziale Gerechtigkeit oder der aktuelle Klimawandel, aber nein, wir haben ja andere Sorgen! Vielleicht wäre ein Hybridwesen eine Lösung, sowas wie ein "Schawolf", das könnte helfen!

Ich wäre gespannt wie der "Homo Futuris" diese Epoche bewerten würde, bestimmt nicht so "verblendet" wie wir es jetzt gerade tun!

Grüße aus Pott vom Elucidarium-Dino-Team!

Zweistaatenlösung

Als die Mauer fiel, habe ich mit meinen Eltern als erstes mal die DDR so schnell wie möglich verlassen. Ich war immer für die Wiedervereinigung, aber mittlerweile frage ich mich ob nicht zwei deutsche Staaten besser gewesen wären. Mit Dunkeldeutschland kann ich gedanklich immer weniger anfangen.

@ kleiner muck 2912

"Haben" reicht nicht.

Man muss seine Meinung auch äußern dürfen.

Und da gibt es berechtigte Zweifel, ob dies bei uns derzeit repressionsfrei möglich ist (s. Causa Maaßen).

14:10, crazy-squirrel

>>Es ist mir egal...
Es ist mir egal was dieser Herr Historiker von sich gibt. Dies ist schließlich seine Meinung.
Ich kann nur für mich sprechen. Und da muss ich sagen ich habe immer öfter ein Deja vu. Es fühlt sich immer häufiger genau so an.
Natürlich will man das nicht wahrhaben. Weshalb die TS auch jemanden kommentieren lässt der andere Meinung ist Ohne eine Kommentator für die andere Meinung aufzufahren. Dies ist ,wie immer, einseitig.<<

Es gibt nicht nur zwei Meinungen.

Mehr ist zu Ihren Anwürfen nicht zu sagen.

Da

ich in der BRD auch schon vor 1989 lebte und erwachsen war, kann ich sagen:
Ja das stimmt. Dieses Land war schon erheblich freiheitlicher als heute.
Wir sind in diesen Zeiten schon politisch und gesellschaftlich abgestumpft gegen Dinge die zu anderen Zeiten noch zu gewaltigen Reaktionen geführt hätten. 1980 hätte die Polizei niemand von der Strasse mitgenommen, nur weil dieser Jemand dumm geredet hätte.
Damals wurde auch auf Seiten der Medien noch genau nachgefragt. So wäre ein "Kampf gegen rechts" sofort als das enttarnt worden was er ist, als Kampf gegen weite Teile der Gesellschaft. Eine Enteignung über eine Europ. Zentralbank ? Undenkbar !
Eine Leyen als Verteidigungsminister mit dieser Bilanz, Begründungen wie heute üblich ?? Glatte Fehlanzeige !
Ja, da hat sich viel zum Nachteil verändert und zur unfreiheit. Dieses Dinge festzustellen dazu brauchts keinen Historiker.

@Zitronenkuchen

"Es ist eben diese Diffamierung Andersdenkender mit Wörtern wie "Bauernfängerei", die an die DDR erinnern."

Das ist keine Diffamierung, sondern die Wahrheit!! Es ist sogar wissenschaftlich begründet.
Dass Sie das nicht akzeptieren können, spricht für sich.

" außer es kommt hier in Sachsen wirklich zu einer 4-er Koalition. Dann kann man den Ausdruck Blockparteien ja wohl nicht mehr verübeln."

Doch, das muss man sogar verübeln, weil es einfach nicht im geringsten vergleichbar ist!

@ Weltbürger 2015

Das dürfen Sie hier im Forum sagen. Es entspricht ja auch der redaktionellen Meinung.

Das Gegenteil darf ich hier nicht sagen. Es wird von der Moderation nicht freigeschaltet.

Q.E.D.

Am 02. August 2019 um 14:28 von Fritz der Altweise

"Wenn 80 % der in D lebenden Menschen heute Angst haben, in der Öffentlichkeit ihre Meinung frei zu äußern und im Staat niemand in Sinn des GG darauf reagiert, dann befinden wir uns auf dem Weg in eine DDR 2.0!"

Woher nehmen Sie die 80%? Oder war dies eine reine hypothetische Zahl?

14:16 von DerTroll

es gibt in Deutschland keine Zensur. Artikel, die von der Regierung sind, müssen als solche gekennzeichnet werden. Die Politik wird durch den Wähler beeinflusst. Wenn ein Wähler sich von einer Partei nicht vertreten fühlt, wählt er eine andere. Unglaublich ist die Unterstellung, dass die Parteien irgendwie gleichgeschaltet sind. Das ist reine Phantasie. Der letzte Satz Ihrer Argumentation ist plumpste Verschwörungstheorie und einfach lächerlich. Sie sind wohl den Bauernfängern komplett auf den Leim gegangen. Insofern sind Sie aber bedauerliches Opfer.

Immer diese Vergleiche ...

Zitat: "AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen sprach anlässlich der Überprüfung von Verfassungsschutz-Mitarbeitern von "Stasi-Methoden". Alexander Gauland bezeichnete andere Parteien als "Blockparteien" und "Nationale Front".

Vergleich passt ...

... ich würde noch gerne einen hinzufügen wollen: das neue "Westfernsehen" sind ausländische Medien wie die Neue Züricher Zeitung, die Weltwoche oder Breibart News.

14:33, Emil66

>>So ein bischen ist es aber so.
Auf jedenfalls was die freie Meinungsäußerung anbelangt.

Ist es nicht die Meinung der Regierung, ist es halt Rechtsradikal oder so.<<

Ja klar.

Sämtliche Parteien vertreten ja auch die Meinung der Regierung.

Bis auf die AfD natürlich.

Wer so etwas wirklich glaubt, der ist für die Demokratie verloren.

Schade, aber ist so.

Aber das ist das Gute an der Demokratie: auch diejenigen, die nix mit ihr anfangen können, genießen die vollen Bürgerrechte, inklusive Meinungsfreiheit.

@14:50 von Nachfragerin

Der Unterschied besteht lediglich darin, dass heute zumindest theoretisch die entsprechenden Parteien abgewählt werden könnten. (Das passiert aber nicht.)

Na, dann fragen Sie sich doch mal, warum das so ist.

Mal abgesehen davon, dass es nicht stimmt. Es werden ständig Parteien abgewählt und durch andere ersetzt, in jedem der zahlreichen Parlamente auf allen Ebenen. Ihre Aussage ergibt nur dann Sinn, wenn man pauschal alle demokratischen Parteien von rechts bis links in einen Topf wirft.

Und dann haben Sie natürlich Recht, die Verschiebungen finden weitgehend innerhalb dieser Parteien statt. Anscheinend sind knapp 90% der Menschen mit dem bestehenden demokratischen System doch nicht so unzufrieden. Jedenfalls nicht so sehr, dass sie es durch eine Diktatur ersetzen wollen.

Presse BRD und DDR

in der Demokratie soll die Presse die Regierung kritisieren !Leider tun das die von allen bezahlten Öffentl. ARD und ZDF fast nie ! So war es auch in der DDR !Die AfD wird schlecht behandelt -obwohl 13 bis 15 % Wähler !Erinnert mich auch an die DDR -wo die Opposition nie vorkam !!

@John Koenig

"Was würde passieren wenn ein prominenter Künstler sich öffentlich kritisch zur Migration und Flüchtlingen äußert , wäre seine Karriere in Deutschland beendet oder nicht ?"

Nein, natürlich nicht.

"Was passiert wenn sich ein Arbeitnehmer öffentlich in seiner Firma als Afd Wähler zu erkennen gibt , also als Wähler einer zugelassenen Partei , müsste er Angst um seinen Arbeitsplatz haben oder nicht ?"

Selbstverständlich müsste er keine Angst haben.

" Außerdem kann man ja bei den ÖR von Politik bis zur Unterhaltung die Richtung der politischen Botschaften erkennen , sind diese Ausgewogen oder gehen diese nur in eine Richtung ?"

Ausgewogen, jedenfalls im großen und ganzen.

"Dies ist sicher nicht mit DDR Verhältnissen zu vergleichen"

Dann tun Sie es doch nicht!

"geht aber schon in die Richtung von Erziehung des Bürgers und einer Beeinflussung des öffentlichen Diskurses .

Nein.

Ist zum Teil was dran

Jeder historische Vergleich hinkt.
Was wir allerdings beobachten und zur Kenntnis nehmen müssen ist, das sich der Meinungskorridor gefährlich verengt hat. Nicht von ungefähr haben immer mehr Menschen das Gefühl ihre private und ehrliche Meinung nicht mehr öffentlich äussern zu können ohne das eine Art politisch überkorrekte "Meinungsinquisition" um die Ecke huscht um einen pauschal in eine Ecke stellen zu wollen. Das Ergebnis ist mittel bis langfristig klar die Leute haben keine Lust mehr sich das länger bieten zu lassen. Es wird der gegenteile Effekt von dem erreicht was intendiert ist als Antireaktion fangen Leute tatsächlich an irgendwann radikalere Positionen einzunehmen.

@fathaland slim um 13:53

Absolute Zustimmung in allen Punkten!

Nur gehe ich auf diese gehässigen Absonderungen aus dem rechten Lager gar nicht mehr ein. So viel Müll verträgt ein gut und vernünftig gebildetes Menschhirn nicht.
Es sind ja im Grunde nur einige wenige AfD-Funktionäre, die sich so äussern, warum also die anderen 82 Millionen Bundesbürger diese nicht "links" liegen lassen, verstehe ich nicht. Vielleicht haben Internet und moderne Medien im Allgemeinen doch zu großen Einfluß, das Gehirn zu waschen? Wenn auch nicht so starken wie z.B. Ballerspiele oder Propaganda-Patchwork.
Es nimmt sich heute kaum noch jemand Zeit und Muße, ein paar herkömmliche alte Bücher zu lesen.

@Dr.Dr. Sheldon / 13:22

... leider läuft das Ganze subtieler und deswegen fallen am Ende doch nicht Wenige auf die AFD herein.

Eine gekränkte Sehle greift nach allem was diese streichelt!

Und im Streicheln ist die AFD gut! ... Denn Sie mußte, anders als die Linke als einstige Kümmererpartei, die ja seid langem in vielen ostdeutsch Landers- und Kommunalparlamenten mitregierte, bisher nicht beweisen, daß sie auch nicht liefern kann! ... Angesichts einer westlich dominierten Mehrheit der deutschen Gesellschaft ist da dem Prinzip der demokratischen Mehrheit folgend am Ende wohl auch nicht viel zu erwarten! ... Wir Ossis haben nunmal keine Ossis auf die wir alles schieben können!

...nur getroffene Hunde

...nur getroffene Hunde bellen...das die Meinungsfreiheit von der Merkelregierung eingeschränkt wird hat sich in weiten Kreisen herum gesprochen...ob das Maß der Restriktion wie in der DDR schon erreicht worden ist, darüber läßt sich streiten.

14:57, Einfach Unglaublich

>>@ kleiner muck 2912
"Haben" reicht nicht.

Man muss seine Meinung auch äußern dürfen.

Und da gibt es berechtigte Zweifel, ob dies bei uns derzeit repressionsfrei möglich ist (s. Causa Maaßen).<<

Herr Maaßen äußert seine Meinung nach wie vor und ist wirtschaftlich auf Rosen gebettet.

Der Arme.

Und als er als Beamter seine Kompetenzen überschritt und seinem Arbeitgeber in den Rücken fiel, da bekam er den goldenen, mit Diamanten besetzten Handschlag. Die Diamanten wurden dann allerdings abmontiert, weil der öffentliche Protest doch allzu groß war.

@Einfach unglaublich

"Man muss seine Meinung auch äußern dürfen.

Und da gibt es berechtigte Zweifel, ob dies bei uns derzeit repressionsfrei möglich ist (s. Causa Maaßen)."

Nein, da gibt es überhaupt keine berechtigten Zweifel.
Ihr Vergleich mit Herrn Maaßen ist leider völlig untauglich.

@Wielstadt / TS

"Der Versuch, die montäglichen Zusammenrottungen des Packs in die Tradition der Bürgerrechtsdemos von 1989 zu stellen, ist eine Unverschämtheit."

Pack? Es ist unerträglich, wie hier Menschen pauschal beschimpft und herabgesetzt werden dürfen.
Wer Belege für DDR2.0 sucht, wird bei solchen Veröffentlichungen fündig: politisch vom jeweiligen Medium ungewollte Personen werden öffentlich beschimpft und ausgegrenzt.

13:22 von Dr. Dr. Sheldon...

also wenn sie sich mal das Wahlverhalten so betrachten .....
und überhaupt
ich störe mich nicht an der Überwachung öffentlicher Räume
vielleicht weil ich keine Wände verschmiere Leute in Gleise oder die Treppe runter stoße
und wenn nicht jeder hier reinkommt, vielleicht spart man dann das Abschließen der Wohnung - so wie früher - da ging es ja auch und da gab auch ne Kasse
beim Bauer / Feld wo ich das Geld für mein gekauftes Gemüse reinwarf

@02. August 2019 um 13:22 von Dr. Dr. Sheldon...

"Für wie doof halten die die Bürger im Osten eigentlich? Ich hoffe sie fallen nicht auf diese Rattenfänger herein."

Für wie doof halten Sie die Menschen im Osten, Nazis nicht als solche zu erkennen? Wer dort Nazi der afD sein will, ist es. Wer anständige Menschen im Parlament haben, wählt entsprechend.
Eine Partei, die Ihre schwarzen Gelder nicht erklären kann, ist eine Betrugspartei!

@14:50 von Nachfragerin "Früher war alles besser!"

Und noch was:

Niemals in der Geschichte hatten Sie so viele Mitsprachemöglichkeiten wie heute. Außer den Wahlen auf mindestens vier Ebenen von Kommunal- bis zum Europaparlament können Sie Ihre Meinung auf vielfältige Weise zu Gehör bringen. Es gibt zahllose lokale und überregionale Organisationen. Es gibt abgeordnetenwatch.de. Es gibt Campact und ähnliche Initiativen. Es gibt dieses Forum hier.

Das sind nur einige Beispiele. Und vor allem gibt es die Möglichkeit, sich jederzeit über alle beliebigen Themen ausführlich und (wenn man will) von allen Seiten zu informieren - auch dies ist keine Selbstverständlichkeit. Besonders wenn man an die DDR denkt.

Was es allerdings nicht gibt, ist die Funktion "Die Regierung soll bitteschön alles so machen, wie ich es haben will." Das ist das große Missverständnis bei denen, die immer direkte Demokratie fordern: Sie gehen davon aus, dass alle Menschen ihrer Meinung sind und nur die Politiker nicht.

14:55, Sisyphos3

>>13:37 von WM-Kasparov-Fan
3) radikale Veränderungen sind dringend notwendig (z.B. Bedingungsloses Grundeinkommen),
.
widerspricht sich nicht gerade die
Forderung ?
warum soll ich den Hintern bewegen
wenn es sich ohnehin nicht lohnt
ob ich was tue oder auch nicht, es keinen Vorteil für mich bietet<<

Man merkt, daß Sie sich mit den Ideen zum bedingungslosen Grundeinkommen überhaupt nicht beschäftigt haben.

Sie dürfen nämlich soviel dazu verdienen wie Sie wollen. Wenn das sich nicht lohnt, dann weiß ich nicht, was sich lohnen soll.

"...Was passiert wenn sich

"...Was passiert wenn sich ein Arbeitnehmer öffentlich in seiner Firma als Afd Wähler zu erkennen gibt , also als Wähler einer zugelassenen Partei , müsste er Angst um seinen Arbeitsplatz haben oder nicht?..."

Da der Arbeitgeber und die Kollegen alles freie Menschen sind, könnte es durchaus sein, dass man den AfD-wählenden Kollegen eventuell loswerden möchte, besonders wenn er seine politische Linie in der Firma ständig artikuliert.

Die Ausgewogenheit der Medien hängt ja auch etwas damit zusammen, dass zumindest 85% der Bevölkerung keine AfD-Meinung vertritt und rechtsorientierte Zeitungen wären wohl nicht der Renner und gingen pleite.

14:57 von Karsten Laurisligeti

ob nicht zwei deutsche Staaten besser gewesen wären.
.
da frage ich mich schon, wie man das realisieren soll
die Menschen wurden nicht zur Wiedervereinigung gefragt
viel weniger noch wenn sie eine Souveränität anstreben sollten

14:55 von Sisyphos3

«3) radikale Veränderungen sind dringend notwendig (z.B. Bedingungsloses Grundeinkommen)»

«widerspricht sich nicht gerade die Forderung ?
warum soll ich den Hintern bewegen
wenn es sich ohnehin nicht lohnt
ob ich was tue oder auch nicht, es keinen Vorteil für mich bietet.»

Unabhängig von der Frage der Finanzierung, und der exakten Höhe des BGE. Gäbe es ein solches, betrüge das ganz sicher nicht 5.000 Euro pro Monat.

Und Sie dürften dann schon zu Ihrem eigenen Vorteil weiterhin arbeiten gehen, um (deutlich) mehr Geld zur Verfügung zu haben, als es ein evtl. BGE böte.

Muss man sich aber mal mit dem Grundgedanken hinter dem BGE etwas näher beschäftigen, um dessen Sinn und Möglichkeiten auch zu verstehen …

15:02 von DrBeyer

Das ist keine Diffamierung, sondern die Wahrheit!! Es ist sogar wissenschaftlich begründet.
Dass Sie das nicht akzeptieren können, spricht für sich.
.
machen sie es sich nicht etwas zu einfach ?
jeder der nicht ihrer Meinung ist, hat es nicht kapiert ?

Demokratiedefizite

Es wäre interessanter, die bestehenden Demokratiedefizite herauszuarbeiten. Weshalb gibt es eine 5%-Hürde, die es kleineren, aber interessanten Parteien faktisch unmöglich machen, sich parlamentarisch einzubringen? Warum gibt es nicht zu allen wichtigen Fragen Volksabstimmungen? Weshalb werden wichtige Entscheidungen (Euro-Staatsschulden-Rettungspakete, finanzieller Umfang und Art und Inhalt von Migrantenunterstützungen, außenpolitisches Verhältnis zu den USA und Russland, ...) als "alternativlos" verkauft und im Parlament durchgepeitscht? Weshalb gibt es einen Franktionszwang für Parlamentarier? - Nein, wir leben sicherlich nicht in einer "DDR", aber solange das "Wahlvieh" nur alle vier Jahre lang ein Kreuz machen darf und sich dann alles gefallen lassen muss, was sich vielleicht einige Dutzend Spitzenpolitiker in unserem Lande ausdenken und vielerlei Entscheidungen durch Einflüsterer der Lobbygruppen beeinflusst werden, solange glaube ich nicht an eine hier umgesetzte Demokratie.

@14:28 von Fritz der Altweise: Abwegige Vergleiche

"auffallend viele Parallelen."

Wo werden Sie denn durch Nachbarn bespitzelt und die dabei gemachten Beobachtungen dem Staat gemeldet?

Wo sind die Medien gleichgeschaltet? Sie können sich von ganz links (links-netz) bis rechtsextrem (PI-News) ungehindert informieren.

Permanente Passkontrollen? Meinen Pass habe ich das letzte mal vor 12 Jahren bei der Einreise in die USA vorzeigen müssen. Meinen Personalausweis vor ca. 20 Jahren bei einer Verkehrskontrolle.

Eingeschränker Bewegungsraum? Wann und wo soll das denn sein? Vielleicht bei einem Unfall, wenn man als Gaffer nicht Filmen darf?

80% haben Angst ihre Meinung zu sagen? Woher haben Sie denn diese Zahl? Von einer PEGIDA homepage?

Ich kenne nur einen Bereich wo die Meinungsfreiheit extrem eingeschränkt ist. Die facebookseiten der AfD. Wer dort nicht die Meinung der AfD vertritt, wird umgehend gesperrt. Ausnahme: Die Seite von Prof. Meuthen. Dort führt sachliche Kritik lediglich zu einem Shitstorm der AfDler.

Der Staatsfunk ...

... der DDR wäre seinerzeit selbstverständlich auch zu keinem anderen ERgebnis gekommen.

@Sisyphos3 um 14:55 Uhr

"warum soll ich den Hintern bewegen
wenn es sich ohnehin nicht lohnt
ob ich was tue oder auch nicht, es keinen Vorteil für mich bietet"

weil es sich für Mitmenschen und Gesellschaft lohnt,
alle Bürger, die sich selbst nicht wichtiger sind als alle anderen, würden in vielen Ehrenämtern ganz viel bewegen können, hätten sie erst einmal genug Grundeinkommen. Und ich gehe davon aus, das sollte die absolute Mehrheit sein.
Doch sich selbst vergessen - das ist wohl zu viel verlangt von Ihnen z.Bsp.?

@Hrvat / 13:25

... Ihre Worte in Gottes Gehörgang! Und auch wenn das rational betrachtet alles stimmen mag. Mit Logik und Vernunft hat das Wahlergebnis der AFD herzlich wenig zu tun!

Ohne den Aspekt der gekränkten Ostdeutschen Seele aufzugreifen und daran zu arbeiten, kann wohl nur die AFD selsbt dafür sorgen daß sie wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwindet. Und das ist vor allem ein Auftrag an die westdeutsche Mehrheitsgesellschaft! Denn diese hat nicht nur viel in Bezug auf die integration von Leiharbeitern aus den 60ern und deren Nachkommen aufzuholen sondern auch gegenüber der Integration ihrer ostdeutschen Landsleute viel versäumt! ... Für alle die nicht wissen was gemeint ist:

"Wer wir sind" Buch von Jana Hensel und Wolfgang Engler

Jeder DDR-Nostalgiker ...

... sollte eigentlich mal das ehemalige Stasi-Zuchthaus in Hohenschönhausen besuchen. Danach kennt man den Unterschied zwischen Rechts- und Unrechtsstaat.

"...So wäre ein "Kampf gegen

"...So wäre ein "Kampf gegen rechts" sofort als das enttarnt worden was er ist, als Kampf gegen weite Teile der Gesellschaft...."

Weite Teile der Gesellschaft ist eine starke Übertreibung. Der Slogan "Kampf gegen rechts" ist im übrigen als "Kampf gegen rechtsradikal" gemeint und "Kampf gegen rechtsradikal" unterstützen die allermeisten Bürger oder in Ihrer Sprechweise diesmal wirklich weite Teile der Gesellschaft.

@ "Mir-doch-egal" crazy-squirrel

Nö, ist nicht einseitig, zumal es direkt neben diesem Interview auch den Fakten-Finder gibt, der die Stimmen der AFD zu diesem Thema sogar wortwörtlich zitiert. Was also soll daran bitteschön einseitig sein, zumal die AFD-Rhetorik zum Thema und der ständig bemühte (ohnehin völlig absurde) Vergleich DDR=D 2019 hinlänglich bekannt ist! Zudem haben Sie und andere hier (im Gegensatz zu DDR-Zeiten!) die Möglichkeit, frei Ihre gegenteilige Meinung zu sagen!
Mir genügt es ohnehin, dass es der AFD (leider!) wider besseres Wissen einmal mehr gelungen ist, einen hanebüchenen Vergleich in die Welt zu setzen, mit dem sich die Menschen dieser Republik auseinandersetzen müssen, wenn dieser Quatsch (ähnlich Vogelschiss-Vergleich, Denkmal der Schande etc.) nicht unwidersprochen stehen bleiben soll! Hauptsache ist, man bleibt im Gespräch, und volksverdummende Propaganda, ja, das beherrscht die AFD inzwischen zweifelsohne aus dem Effeff! Was letzteres anbelangt, da habe allerdings ICH ein Déjà-vu!

Es ist schon ein enormer

Es ist schon ein enormer Unterschied, ob man sich "fühlt" wie in der DDR oder es wirklich so ist. Wenn man es nüchtern betrachtet, dann muss man zu dem Ergebnis kommen, dass es nicht vergleichbar ist. Da ist die Redaktion klar im Recht.
Das sich viele so fühlen, kann man ihnen nicht verübeln. Und da hat die Tagesschau auch ihren Anteil daran. Ich kann mich zum Beispiel nicht daran erinnern, dass hier im "faktenfinder" einmal ein linkes Thema kritisch beleuchtet wurde. Falsche Fakten gibt es hier immer nur von rechts! Wie wäre es einmal, die sich hartnäckig haltende Erzählung der Linken, der Kolonialismus sei Schuld am Elend in der Dritten Welt (weswegen man die Grenze öffnen müsse) einmal kritisch zu hinterfragen? Zuletzt war es Carola Rackete, die genau das von sich gegeben hat. Und der "faktenfinder" hat geschwiegen...

Analogien gibt es trotz aller Unterschiede

Und zwar in dem Hang zum Selbstbetrug.

Deutschland gehts so gut wie nie.... und die Leute sammeln Leergut und Essen aus den Muelleimern ein.

Deutschland gehts so gut wie nie... und sehr viele haben kein ausreichendes Gehalt, um privat vorsorgen zu koennen.

Ausserdem eine Migrationspolitik, die kein wirkliches Einwanderungsland so fahren wuerde :
Ohne echte Selektion derer, die kommen und bleiben duerfen.
Ohne wirkungsvolle Sanktionen gegen die, die sich nicht integrieren wollen.
Bewusst darauf ausgelegt, auch in Bereichen ohne Mangel Zuzug zu erlauben.
Und dennoch glaubt man, das Migration sich in jedem fall lohnt.

15:02 von Mein blauer Engel

Dieses Land war schon erheblich freiheitlicher als heute.
.
wie wahr wie wahr !
da konnte die CDU noch so dümmliche Wahlplakate verwenden
"Freiheit oder Sozialismus"
ohne dass die Nazikeule hervorgeholt würde -

Am 02. August 2019 um 14:49 von GeMe

"Das eine oder andere aus der DDR wie z.B. KITA Plätze für jedes Kind hätte man aber übernehmen können."

Aber bitte nicht in der Form, wie sie in der DDR existierten. Das Singen von "Arbeiterkampfliedern" möchte ich meinen zukünftigen Enkeln ersparen.

14:33, Emil66

>>So ein bischen ist es aber so.
Auf jedenfalls was die freie Meinungsäußerung anbelangt.

Ist es nicht die Meinung der Regierung, ist es halt Rechtsradikal oder so.<<

Nicht jeder, der die Meinung der Regierung, wie immer man die definieren mag, nicht teilt, ist ein Rechtsradikaler.

Wobei die Regierung, je nachdem wer sich äußert, oft die eigene Meinung nicht teilt.

Für jemanden, der sich nach eindeutigen, klaren Verhältnissen sehnt, ist das wohl schwer zu begreifen.

13:25 von lufoerster

Zitat:"Als "Experten" im Vergleich DDR-BRD.2 sind lediglich ehemalige "DDR-Bürger" glaubhaft. Bürger aus dem "Westen" sollten sich besser in dieser Frage zurückhalten."

Ihre Forderung widerspricht jeder Art von historischer Wissenschaft. Gerade wer NICHT dabei war, kann die Dinge unvoreingenommener sehen als jemand, der zwar Zeitzeuge war, aber eben doch nur seine notwendigerweise begrenzte Sichtweise kennt. Im Übrigen würde diese Forderung zuallererst H. Höcke treffen, einen lupenreinen "Wessi".

@rr2015

Wenn Ihre Angst vor einer neuen Diktatur aber nicht zu einem Aufschrei sondern zur Wahl für mich undemokratischer Zielsetzung führt, leitet Ihre Angst mE fehl.

Wer wirklich Angst hat, schreit nicht auf, indem er Personen/Parteien unterstützt, deren Ziel nur die Spaltung der Gesellschaft und die eigene wirtschaftliche Absicherung ist, sondern bildet wie in der Bürgerbewegung eigene Kreise, in denen konstruktiv diskutiert und Dinge verändert werden können.

Die Unzufriedenheit nur über Migranten, die einem unliebsam sind, zu definieren, blendet für mich systematisch alles Gute aus, was die BRD hat: Meinungsfreiheit, Reisefreiheit, Demokratie - waren das nicht die Dinge, die die Bürgerbewegung seinerzeit auch wollte?

Aber: die Zeiten ändern sich wie eben auch 1989. Und wenn Krisen auf der Welt dazu führen, daß man sich gegenseitig stützt, so erinnere ich gerne, daß ohne Unterstützung der BRD und Gorbatschow der Mauerfall nicht möglich gewesen wäre (Genscher, Kohl haben aktiv unterstützt

@pfitch

"Sie liegen nicht ganz richtig, es sind vermutlich weit mehr und das gefällt uns Sachsen auch nicht!
Es zeigt ein Versagen der Politik der letzten Jahre auf!"

Nicht nur das. Es zeigt leider auch die völlige Unfähigkeit vieler Mitmenschen zu sinnvoller Reflektion auf, was man bei vielen AFD-Anhängern auch hier im Forum gut sehen kann.

Statt über die Fakten, die im Artikel genannt werden, einfach mal in Ruhe nachzudenken, wird relativiert und mittels haarsträubender Vergleiche genau die Gleichsetzung betrieben, die der Wissenschaftler gut begründet und völlig zu Recht als Bauernfängerei bezeichnet hat.

@ Paule2

Es wurden nur Parteien zugelassen, die dem zugehören, was man heute "das System" nennt. Denn es gab damals eine im Westen sehr erfolgreiche nationale Partei, die Republikaner, die im Osten nicht antreten DURFTEN.

Das ist historisch aber falsch. Die sog. Republikaner haben zur letzten DDR-Volkskammerwahl keine Liste eingereicht. Von" nicht durften" kann keine Rede sein.

@Dr. Dr. Sheldon 15:27

"....Andersdenkende wegen deren Meinung ausweisen möchte"
.
Nein. Das war nicht die AfD. Das war ein CDU Politiker, der jenen die nicht mit der aktuellen Migrationspolitik einverstanden wären eine Ausreise nahelegte.
.
Die AfD hat selbiges nie behauptet.

@14:33 von Emil66: ist es halt rechtsradikal

Eine Meiung kann linksradikal, gemäßigt oder auch rechtsradikal sein. Das hat nichts damit zu tun ob die Meinung, der entspricht, die die Regierung vertritt.

Rechtsextremisten vergessen nur gerne, dass Fremdenfeindlichkeit und Rassismus keine Meinung ist.

Und dass die Regierung die Meinung von Rechtsradikalen nicht teilt, sollte uns alle doch glücklich machen.

das Ergebnis der Leserbriefe hier ist eindeutig...

99 % haben nicht gewußt, dass zwischen der DDR und Dtl gewisse Unterschiede bestehen und wären der AfD fast auf den Leim gegangen - gut dass es Faktenfinder gibt

1000 Jahre auf kurzen Beinen laufen oder mit einem Flügel...?

Lügen, das weiß das Fußvolk, haben kurze Beine, die schaffen keine 1000 Jahre.
Einem toten Huhn, einen Flügel abzureißen und damit, statt nur zu laufen gelegentlich mal zu fliegen, ... das wird wackelig. Beim Fallen: obacht mit der Schnauze!

13:56 von paule2

Zitat:"Das damals schon das "System" wirkte, überrascht nicht, und so ist es auch heute, wenn man sich das Verhalten der "Etablierten" zur AfD anschaut. Da kommt man an dem Gedanken des Systems und der Blockparteien und der gesteuerten Meinungs- bzw. Waklunterdrückung nicht vorbei."

In welcher Blase leben Sie ? Wo wurde die AfD in der Bundesrepublik von Wahlen ausgeschlossen? Wo gibt es "Blockparteien"? Ach so, ich vergaß, alles, was "links" von der AfD ist, ist "System" und "Block"...

@luefoerster / 13:25

"Als "Experten" ... sind lediglich ehemalige "DDR-Bürger" glaubhaft."

Vielleicht sollten Sie das weniger an Abstammung and beruflichen Werdegang festmachen als an Inhalten!

Mal ein krasses Gegenbeispiel für eine in Ihrem Sinne Ost-Expertin: ... Vera Lengsfeld

... Autsch! ... Da ist mir doch Herr Jahn (Ostdeutscher) und auch Herr Poutrus am Ende doch lieber!

Die DDR

ist meine Heimat und mein Heimatland.
In der BRD bin ich nur gestrandet. Ich vermisse die DDR.

Am 02. August 2019 um 14:42 von Zitronenkuchen

"Diese Vergleiche kommen sehr wohl auch von ehemaligen DDR-Bürgern, die damals die DDR kritisch sahen."

Als DDR-Kritiker und von dort Geflohener werden Sie von mir keinen geschichtsverklitternden Vergleich zu lesen bekommen.

"außer es kommt hier in Sachsen wirklich zu einer 4-er Koalition. Dann kann man den Ausdruck Blockparteien ja wohl nicht mehr verübeln."

Ihr Wissen um Politik in Deutschland ist sehr bedenklich. Koalitionen sind kein Ausdruck von der Bildung einer "Blockpartei". Ich komme gerade aus dem ungläubigen Kopfschütteln nicht mehr raus...

Also mit der Meinungsfreiheit ...

... da hat er schon irgendwie recht.

Egal ob man Burkas oder Kopftücher nicht so toll findet, Veggieday nicht mag, Schinken in der Kita für normal hält und genauso gerne in den Urlaub fliegt wie Claudia Roth zu Umweltkonferenzen oder gar Grenzen für eine ganz tolle Sache hält.

Sagen darf man das nicht. Vor allem nicht als Journalist.

@ Odi.14

Ja, in der DDR gab es sogar eine Volksabstimmung über eine Verfassung.

Stimmt, und die musste man nicht mal mühsam auszählen, denn die 98,6% Ja-Stimmen standen schon vorher fest.

@pfitch

Für mich ist das kein Versagen der Politik, sondern das Versagen der Menschen, die die AfD wählen.

Sich immer hinter der AfD zu verstecken, weil man ja so unzufrieden ist, ist für mich einfach nur feige und unklug.

Da war die Bürgerbewegung vor 1989 intellektuell deutlich besser aufgestellt. Wahrscheinlich zogen die meisten dann weg, wurden erfolgreich - anders kann ich mir die Unzufriedenheit nicht erklären.

Jeder ist selbst seines Glückes Schmied - das gilt für jeden. Und ja, dafür muß man auch im Westen mal den Job oder den Wohnort wechseln. Auch im Westen wurden Firmen abgewickelt und deren Mitarbeiter mußten sich neue Jobs suchen, pendeln oder umziehen, sich umschulen (lassen). So what?

Als geborener Wessi kann ich natürlich nicht wirklich mitreden .

..... aber was man so hörte war: pass auf was Du sagst. Handle nicht gegen die Regierung (den Volkswillen)
.
ein Stück weit trifft das doch tatsächlich zu, nicht?

@ fathaland slim

Und genau dies ist die Frage:

Gibt es in den Medien ZWEI Meinungen?

@14:57 von Einfach Unglaublich

Causa Maaßen: Alles hat seine Grenzen. Wenn ich meinen Chef öffentlich scharf kritisiere, wird er mich wohl entlassen (müssen). Herr Maaßen ist halt über das Ziel weit hinausgeschossen.

14:10 von crazy-squirrel

Zitat:"Es ist mir egal was dieser Herr Historiker von sich gibt. Dies ist schließlich seine Meinung."

Dieser "Herr Historiker" (schon mal eine abwertende Bezeichnung) äußert keine Meinung, sondern Fakten, die er mit seiner wissenschaftlichen Tätigkeit erarbeitet hat. Sie dürfen gern anderer Meinung sein (und werden hier ja auch veröffentlicht), aber es ist Unsinn, eine "Meinung" gegen wissenschaftlich abgesicherte Tatsachen stellen zu wollen.

@ Mein blauer Engel, am 02. August 2019 um 15:02 v

"Eine Leyen als Verteidigungsminister mit dieser Bilanz, Begründungen wie heute üblich ?? Glatte Fehlanzeige !
Ja, da hat sich viel zum Nachteil verändert und zur unfreiheit."

Was, bitteschön, soll die (im Übrigen: demokratische!) Wahl Ursula v.d. Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin mit "Unfreiheit" zu tun haben? Auf diese Erklärung von Ihnen wäre ich mal gespannt! Und das Argument mit der vermeintlichen "Enteignung" durch die EZB klingt für mich auch eher nach einem bekannten rechten Narrativ. Wenn man eh schon gegen die EU eingestellt ist (und das scheint mir nach Ihren Äußerungen der Fall zu sein), dann scheinen das natürlich alles Belege für die eigene, zumal sehr einseitige Sichtweise zu sein. Nur mit der objektiven Realität hat das dann eben nicht mehr viel zu tun! Da fokussiert man sich dann eben nur noch auf die Dinge, die das eigene, voreingenommene Weltbild zu bestätigen scheinen, was dadurch sogar in sich völlig schlüssig erscheint. Aber eben nur INNERHALB dieser Welt!

@Fanreisender

"Aber nehmen wir die Mehrheit der "Bürgerrechtler". Was wollten die? Auffallen, Geltung erlangen, egal wie."

Das ist eine so bösartige Diffamierung, dass mir die Spucke wegbleibt und ich mich frage, wie Ihr durch keine Fakten behelligter Kommentar durch die Moderation gekommen ist.

Fakt ist dagegen: Bürgerrechtler wollten nicht auffallen, sondern Bürgerrechte haben, die ihnen in der DDR versagt wurden.
Und die heutzutage selbstverständlich sind.

Ein Körnchen Wahrheit

Nun ja, eine zweite DDR haben wir sicherlich nicht, aber ein Körnchen Wahrheit ist schon noch an den Vorwürfen der AfD. Der „Zwang“ wird heute nicht mehr vonseiten des Staates ausgeübt, sondern ist eine Selbstbeschränkung der Medien. Es gibt in Deutschland drei Tabuthemen, über die man sich öffentlich nur im Sinne eines von linksliberalen Vorbetern ausgehenden Meinungskonformismus äußern darf: Juden, Ausländer und Frauen. Jeder, der nur eine Nuance von der politisch korrekten Linie abweicht, wird von den Medien gnadenlos niedergemacht. Deutschland ein „freies“ Land? Immer mehr Einschränkungen, selbstverständlich zu unser aller Wohl, werden erlassen und seltsamerweise weitgehend ohne Widerspruch akzeptiert, zum Beispiel die CO2-Steuer. Die Parteienlandschaft ähnelt der der DDR durchaus, indem sich die großen Parteien kaum noch unterscheiden und Koalitionen gegen den Willen der Wählermehrheit beschlossen werden, siehe Bremen.

02. August 2019 um 15:02 von Mein blauer Engel

Ihre "Ansichten ":
"Wir sind in diesen Zeiten schon politisch und gesellschaftlich abgestumpft gegen Dinge die zu anderen Zeiten noch zu gewaltigen Reaktionen geführt hätten. 1980 hätte die Polizei niemand von der Strasse mitgenommen, nur weil dieser Jemand dumm geredet hätte.
Damals wurde auch auf Seiten der Medien noch genau nachgefragt. So wäre ein "Kampf gegen rechts" sofort als das enttarnt worden was er ist, als Kampf gegen weite Teile der Gesellschaft."

Offenbar versuchen auch Sie die fremdenfeindlichen Bestrebungen der Nazis der aFD zu verklären. Mir ist es ein Rätsel, wieso die Polizei demonstrierende Nazis nicht einkassiert. Hitlergruss und Hakenkreuz, aFD-Politiker daneben ins Fäustchen lachend!
Und Sie beklagen ein mangelndes Recht auf freie Meinung?
Was ist bei Ihnen eigentlich noch kaputt?
Mangelndes politisches Verständnis sehe ich in solchen Behauptungen. Und tun Sie gefälligst nicht den Widerspruch zu Ihren verqueren Ansichten als Redeverbot ab!
Das ist lächerlich.

14:57 von Einfach Unglaublich: Meinungsfreiheit

"Man muss seine Meinung auch äußern dürfen."

Das erklären Sie mal ihren Freunden von der AfD.

Dort heißt Meinungsfreiheit nämlich, dass man die Freiheit hat der Meinung der AfD zu sein. Alternativ wird man mundtot gemacht.

@14:55 von John Koenig

Sie beginnen Ihren Beitrag bereits mit einer falschen bzw. verharmlosenden Formulierung:
sich öffentlich kritisch zur Migration und Flüchtlingen äußert
Sich kritisch äußern ist was völlig anderes als das, was z.B. die AfD macht. Sogar ich als Links-Außen sehe Teile davon kritisch. Unterbringung, Bildungsmöglichkeiten, etc.
Das kann ich öffentlich sagen und niemand würde mich entlassen oder schneiden.
Ihre Beispiele:
1) Ist im Grunde schon vorher erklärt. Es kommt sowohl auf das Wie als auch auf das Was an.

2) Kann sein. Wäre ich Arbeitgeber, wäre es bei mir auf jeden Fall so.
Das kann aber ganz nachvollziehbare Gründe haben. Nehmen wir Maaßen: Jemand, dessen Hauptaufgabe es ist, die Verfassung zu schützen, sollte nicht ausgerechnet mit denjenigen zusammenarbeiten und die schützen, die jene Verfassung nicht anerkennen und abschaffen wollen ! Hinter einer Gesinnung steht ein Menschenbild. Und so kann es sein, dass jemand mit diesem in manchen Berufen fehl am Platze ist.

@ Dr. Beyer

Lassen Sie doch andere Meinungen einfach mal gelten.

Oder halten Sie nicht viel von Meinungsvielfalt?

Muss es immer die eine, die Ihrige Meinung sein?

DDR Alltag

Ein junger Kerl bei uns im Kombinat wurde von der Stasi mit zwei verbotenen Büchern von George Orwell erwischt: "1984" (Überwachungsstaat) und "Farm der Tiere" (kommunistische Kader-Herrschaft). Er saß dafür mehrere Wochen in Bautzen ein.

@"Haben" reicht nicht. 14:57 Einfach unglaublich

"Man muss seine Meinung auch äußern dürfen."

Und, dürfen Sie das etwa nicht?
Und nur zur Klarstellung: Hetze ist keine Meinung.

Und den Ex-Verfassungsschutzchef hier anzuführen,
der sich im Amt mit den 'Rechtsradikalen ins Bett gelegt hat',
macht ihrem Namen volle Ehre:
Einfach unglaublich.

Deutschlands Grenze sichern

Politischer Vergleich aus der Welt am Sonntag: Die SED wollte mit aller Hingabe die Grenzen sichern und die AfD ist heute auf einem ähnlichen Weg.

14:12 von Bernd39

Einigermaßen kühn, Ihre "Beweisführung"! Gerade was Buchenwald angeht: das ehem. KZ wurde nach 1945 als Speziallager durch die UdSSR weitergeführt, z.T. saßen die gleichen Leute dort ein wie vorher bei den Nazis (Sozialdemokraten z.B.). Als ein Abiturient einer Klasse, mit der ich 1987 (VOR der Wende!) eine Studienfahrt in die DDR machte, diesen Umstand während einer Führung durch die Gedenkstätte Buchenwald ansprechen wollte, wurde er durch den "Führer" massiv beleidigt und mir wurde bedeutet, dass "noch so eine Provokation" das Ende der Studienfahrt bedeuten würde. Dass die DDR "schuldig an 55 Mio Toten in Europa". hat noch nie jemand behauptet, da haben Sie das Erstgeburtsrecht!

Am 02. August 2019 um 15:05 von Bote_der_Wahrheit

"Frage kann also mit ja beantwortet werden."

Sie haben gerade jedem, der unter der Stasi gelitten hat, einen Schlag ins Gesicht versetzt. Danke, dass Sie auch mich damit getroffen haben!

Aber ich bin es ja gewohnt, dass Sie provokant in diesem Kommentarbereich schreiben...

@teachers voice / 13:43

"Es ist doch überdeutlich, dass in der AfD die Traditionen der Stasi personell, rhetorisch und inhaltlich weitergeführt werden. Ich würde sogar die These wagen, dass hier alle ehemaligen Systemtreuen eine einmalige Chance auf Revanche sahen und sehen. "

... leider! ... sonst sind wir ja schonmal einenr Meinung! ... Aber hier: ... Ganz weit daneben!

... und eben diese Unkenntnis ist am Ende ein entscheidender Aspekt der Ostdeutsche in die Arme der AFD treibt! Flüchtlingsangst und Ausländerhass sind nur Vehikel gewesen, die die AFD als Institution aus Bewegungen wie PEGIDA heraus gefestigt haben. Aber der einigende Punkt war am Ende das Antiestablischment - "Merkel muß ...", "LügenP ..." Antirechtsstaat, etc.

@ fathaland slim

Bezweifeln Sie, dass A. Kahane eine Informelle Mitarbeiterin des Ministeriums für Staatssicherheit war?

Was völlig untergeht, ist die Tatsache, dass

Ostdeutschland als einziger Staat des kollabierten Ostblocks von Tag 0 an einen westlichen Partnerstaat zur Seite hatte: Millionen hatten Zugriff auf alle BRD-Sozialsysteme, ohne je eine Mark dort eingezahlt zu haben, die DDR-Mark wurde 1 : 1 getauscht (ein großer Fehler, wie Lafontaine vorhergesagt hatte und er behielt recht: damit war Ostdeutschland in seinen angestammten Ost-Märkten nicht mehr konkurrenzfähig, Folge: hohe Arbeitslosigkeit, die in den Westen überschwappte). Soli und der Kommunen-Solidarbeitrag bis heute.
In den 1. 25 Jahren betrug die Förderung 2 Billionen €.

Es ist einiges bei der Wiedervereinigung schief gegangen - auch für uns Wessies, gesellschaftlich und wirtschaftlich.

Aber statt eines leisen 'Danke schön' hören wir offiziell nur "Ungleichheit/Benachteiligung/Angst im Osten" (daher so viele Rechtsextreme) und 'Wessies = Arroganz/Überheblichkeit/Ausbeutung' (Ramelow, MP Thüringen, in der Neuen Zürcher in diesem Jahr).

Schluss mit dem Anspruchsdenken!

@15:02 von Mein blauer Engel

Wen Sie mit dem meinen, der wegen dumm reden von der Polizei abgeführt worden ist, ist mir nicht klar.
Ein `Kampf gegen Rechts´ ist ´80 schlicht nicht nötig gewesen. Da hat es keine relevanten rechten Kräfte gegeben. Und vor allem hat es das Internet nicht gegeben, das jedem dahergelaufenen Demagogen und Rassisten ein Forum bietet. Aber weder damals gewesen noch heute ist der Kampf gegen Rechts ein Kampf gegen `weite Teile der Bevölkerung´. Das ist wohl eher Wunschdenken...
1993 hat es den gegeben. Und da war er genau das. Also da zumindest ist das schon möglich gewesen.

AFD ohne Mehrheit in Sachsen und Deutschland

Trotz aller Bemühungen hat die AFD weder in Görlitz noch in ganz Sachsen eine Mehrheit. Ohne Mehrheit gibt es aber in einer Demokratie kein Recht auf Regierung.
In ganz Deutschland kommt die AFD auf 15% . Daraus läßt sich nunmal einfach kein Recht auf Regierung ableiten. 85% der Deutschen wollen mit Euch eben nichts zu tun haben. Es gibt gute Gründe unser Deutschland gegen Euch zu verteidigen.
Sorry, wer auf gegen die von uns Deutschen gewählten Poltiker hetzt bis es zu Mordanschlägen kommt, wer Schüler, die sich um unsere Heimat sorgen, als "Gretas Kindersoldaten" bezeichnet (Meuthen), wer Listen seiner politischen Gegner anlegt, um sie zu töten, ist einfach nicht koalitionsfähig. Es wäre auch im Sinne Deutschlands schön, wenn AFD-Politiker nicht auf der Krim den Einmarsch Russlands feiern und gerne mit Russland Today gemeinsame Sache in Hetze machen. Zum Bevölkerungsschwund in Deutschland z.B. in Görlitz ./.35% seit der Wende ruft die AFD "Alle raus".

@ Dr. Beyer

Nie Zweifel zu bekommen ist wohl das Privileg der Anhänger von Ideologien.

@ Fritz der Altweise

Wenn 80 % der in D lebenden Menschen heute Angst haben, in der Öffentlichkeit ihre Meinung frei zu äußern

Im ländlichen Raum im Osten mag das so sein, wo Rechte teils sehr massiv in der Öffentlichkeit auftreten. Hier in Frankfurt am Main ist das öffentliche Klima locker und gelöst. Hier darf man alles sagen.

@14:28 von Fritz der Altweise

also das mit den Einschränkungen wegen Klima ist so wirklich wie die Fahrverbote wegen Gesundheitsschäden. Das Problem ist, dass Verbote natürlich auch dafür da sind, dem menschlichen Zusammenleben Regeln zu geben, auch wenn sich dadurch einige unterdrückt fühlen. Es gibt keine Nation auf der Welt, die keine Verbote hat. Aber Ihr letzter Satz ist einfach lächerlich. Absolut kein Mensch in Deutschland muss Angst haben, seine Meinung frei zu äußern. Die Einschränkung: Die Meinung muss natürlich im Rahmen der Gesetze und des GG sein. Aber das ist Ihnen ja sicher klar. Rechtsradikale Meinungen haben keinen Platz in Deutschland.

14:16 von DerTroll

Nomen est omen! Was Sie hier behaupten, entbehrt jeder Grundlage. Erstens gibt es kein "Merkel-Regime", sondern eine verfassungsmäßig zustandegekommene Regierung auf der Basis allgemeiner und freier Wahlen. Zweitens widerlegt schon die Veröffentlicheng Ihres Posts Ihre Behauptung von der "Zensur" in den Medien. Drittens gibt es kaum ein Land, in dem Bürgerinitiativen mehr Einfluss und Erfolg haben wie die Bundesrepublik usw. Wenn Sie alle Parteien von der CSU bis zur Linkspartei als "gleichgeschaltet" bezeichnen, leiden Sie offensichtlich unter einer verzerrten Wahrnehmung. Der Rest ist Verschwörungstheorie...

Am 02. August 2019 um 15:06

Am 02. August 2019 um 15:06 von fathaland slim
14:33, Emil66
Ist es nicht die Meinung der Regierung, ist es halt Rechtsradikal oder so.<<

Ja klar.

Sämtliche Parteien vertreten ja auch die Meinung der Regierung.

nnnn
tatsächlich haben viele den Eindruck keiner Alternative.
nnnnn

Wer so etwas wirklich glaubt, der ist für die Demokratie verloren.
Aber das ist das Gute an der Demokratie: auch diejenigen, die nix mit ihr anfangen können, genießen die vollen Bürgerrechte, inklusive Meinungsfreiheit

nnnnnn

Dieser postende Mensch passt deshalb gut in die Gesellschaft, weil er hier postet ! Und weil diese Gesellschaft ja uch von ihm lebt, wenn er Steuern bezahlt und sich "einbringt".
Das muß man hier nicht schlechtreden, nur weil einem die Aussage nicht passt. Wenn Demokratie nur das sein soll, was ihnen passt, dann wäre die in der Tat überflüssig, weil keine vorhanden.

Hurra!

Endlich kommt wieder jemand aus dem Westen, der uns sagt, wir in der DDR gelebt haben, was wir alles falsch gemacht haben und und was wir heute alles zu beachten haben!
Hat mir das gefehlt!

Am 02. August 2019 um 15:07 von Demokrat1950

"Leider tun das die von allen bezahlten Öffentl. ARD und ZDF fast nie ! So war es auch in der DDR !"

Definieren Sie Ihre Auffassung von "fast nie". Wenn Sie Beiträge der ÖR nicht lesen / sehen, weil Sie diese vielleicht bewusst ignorieren, dann schieben Sie dies nicht den ÖR zu. Es finden sich alleine hier auf TS viele Artikel, die Merkel, AKK, Dobrindt, Söder, etc. kritisch betrachten.

"Die AfD wird schlecht behandelt -obwohl 13 bis 15 % Wähler !Erinnert mich auch an die DDR -wo die Opposition nie vorkam !!"

Die AfD wird genauso gut behandelt, wie sie andere behandelt.

Umgang der Behörden mit dem Bürger

Sicher ist die Behauptung die Bundesrepublik sei DDR 2.0 Propaganda. Ich selbst bin "Republikflüchtling" und nach der Wende in die Heimat zurückgegangen und bin dort seit vielen Jahren in der Kulturbranche tätig. Der Umgang der Behörden mit dem Bürger ist unverändert schlecht. Es scheint nach wie vor die Auffassung der Verwaltung zu sein, der Bürger sei Befehlsempfänger. Repression gegen unabhängige Jugendkultur bspw. ist hier in Brandenburg allgegenwärtig. Die Behörden verweigern Kommunikation mit den Gewerbetreibenden und versuchen alles zu verhindern was politisch nicht opportun erscheint. Ich könnte hier ein Dutzend Projekte aufzählen die regelrecht fertig gemacht wurden in den vergangenen Jahren. Ich selbst habe mich 2017 einer massiven Belagerung meines privatwirtschaftlich geführten Veranstaltungsorts in "Kiekebusch" gegenüber gesehen. Man kann regelrecht von Versuchen finanzieller Exekution der ungewollten Veranstalter sprechen.

15:02 von Mein blauer Engel

«Da ich in der BRD auch schon vor 1989 lebte und erwachsen war, kann ich sagen:
Ja das stimmt. Dieses Land war schon erheblich freiheitlicher als heute.»

Auch ich war 1989 als 24-jähriger Kölner kein Kind mehr. "Erheblich freiheitlicher" war die damalige BRD vor dem Fall der Mauer nicht.

«1980 hätte die Polizei niemand von der Strasse mitgenommen, nur weil dieser Jemand dumm geredet hätte.»

Was ist "dumm reden" denn für ein schwammiges Kriterium?
Um irgendeinen Begriff von Freiheit zu definieren?

«So wäre ein "Kampf gegen rechts" sofort als das enttarnt worden was er ist, als Kampf gegen weite Teile der Gesellschaft.»

Es gibt auch in 2019 keinen "Kampf gegen rechts". Aber zurecht einen gegen rechts-radikal + rechts-extrem. Den hätte man auch in den 1980-er Jahren mal besser entschiedener geführt, als man es damals tat.

«Eine Enteignung über eine Europ. Zentralbank ? Undenkbar !»

Und Ihre 4,99 € hätte auch kein Bäcker angenommen.
Um Ihre Backwaren zu bezahlen …

@15:05 von Einfach Unglaublich: Das Gegenteil

"Die AfD ist eine populistische, rassistische, zutiefst braune Partei. Spaltung und Hetze sind ihr Programm. "

Das Gegenteil davon wäre, dass die AfD eine an Sachthemen orientierte, multi-kulti Partei aus dem linken Spektrum wäre, deren Interesse es ist, durch sachliche Argumentation die Menschen in diesem Land zu einen.

Das wäre eine glatte Lüge, denn nichts davon trifft zu.

Aber versuchen Sie es doch mal mit dieser Behauptung auf der Facebook-Seite der Tagesschau. Ich wette, dass noch niemand so viele Lach-emojis bekommen hat, wie Sie sie für diesen Kommentar erhielten.

Frage

Hat der Schreiber dieses Artikels denn die DDR erlebt und in ihr gelebt?
Wenn nicht,soll er sich
Zu diesem Thema eher nicht äußern

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden.

Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@15:13 von peter04

Sie müssen jetzt aber die Parallele zur DDR aufzeigen. Ich denke, dass derjenige, den Sie kommentieren sich zu recht aufgeregt hat, dass Pegida Montagsdemo und die Montags-Demos der Zeit um 1989 in einen Topf geworfen werden.

in der Demokratie soll die

in der Demokratie soll die Presse die Regierung kritisieren !Leider tun das die von allen bezahlten Öffentl. ARD und ZDF fast nie !

Ein oberflächlicher Blick in die Schlagzeilen der letzten Tage auf tagesschau.de zeigt schon das Gegenteil. Heute steht dort zum Beispiel ein kritischer Artikel über die Landwirtschaftsministerin. Gestern hieß es "AKK als Ministerin - für viele keine gute Wahl". Vorgestern ein kritischer Kommentar zum Finanzminister.

Ihre Behauptung ist völlig haltlos.

So war es auch in der DDR !Die AfD wird schlecht behandelt -obwohl 13 bis 15 % Wähler !

Die AfD ist ständig und überall in sämtlichen Medien präsent. Ein wahres Trommelfeuer, das sie dort ausübt, und das von den Medien leider bereitwillig unterstützt wird.

Erinnert mich auch an die DDR -wo die Opposition nie vorkam !!

Nur zur Erinnerung: Die AfD ist nur eine von aktuell vier Oppositionsparteien. Wenn auch mit Abstand die lauteste.

14:22 von Marcus2

Zitat:"Beispiel Demokratie-Diktatur: in Sachsen Kandidatenliste zusammengestrichen."
Ein Musterbeispiel, das Ihre Ansicht widerlegt. Der sächsische Landeswahlausschuss war der Auffassung, dass die Kandidatenliste der AfD unzulässig zustandegekommen sei. Dagegen hat die AfD geklagt und teilweise Recht bekommen. Merken Sie den Unterschied zwischen einem Rechtstaat, in dem auch staatliche Maßnahmen durch Gerichte überprüft werden und einer Diktatur, in der es so etwas überhaupt nicht gibt?

Und was lernen wir nun daraus

Und was lernen wir nun daraus ? Je unsinniger die Behauptungen,desto besser kommen die AFD Häuptlinge aus dem Westen bei den rechts Radikalen Indianern im Osten an

@ DrBeyer

Da Prof Lucke als ehemaliges AfD Mitglied massiven Anfeindungen an seinem Arbeitsplatz ausgesetzt ist, kann man Ihre Äußerungen nur als unzutreffend bezeichnen.

@ Nachfragerin

Der Unterschied besteht lediglich darin, dass heute zumindest theoretisch die entsprechenden Parteien abgewählt werden könnten. (Das passiert aber nicht.)

Ja. Weil nämlich nicht alle Menschen so wählen, wie Sie es gern hätten.

Wahlen stehen an

Das so viele Menschen immer noch auf die negativ angehauchte, einseitig herübergebrachte "Berichterstattung" gegenüber der AfD kurz vor einer Wahl hereinfallen, ist schon verwunderlich.
Leute, wählt was ihr wollt. Aber nach eurer Überzeugung und nicht nach der Meinung der Journalisten.

@grübelgrübel / 13:59

"Wenn die AFD in diese Umstände und Bedingungen zurück wollen, ohne mich!"

... Mmh! ... Auch ich wehre mich seid gut zwei Jahren dagegen dem Wunsch meiner Frau auf eine Fahrt nach Sachsen anchzukommen. Aus eben genau diesen Gründen, weil ich nicht weiß mit welchen Leuten ich es dort zu tun haben werde. ... Aber! ... Ist das die alleinige Lösung? ... Immerhin - die Mauer ist nicht mehr da - leben Sie im selben Land und sind deshalb genauso von der AFD im Bundestag betroffen!

Ich immerhin habe mir wenigstens zur Aufgabe gemacht, weiter nicht den Mund zu halten, wenn ich in meiner ostdeutschen Heimat unterwegs bin!

Es ist doch völlig egal,

ob die Gegenwart tatsächlich an die Zustände an die DDR erinnert. Das Entscheidende ist, dass sich viele Menschen in den neuen Bundesländern abgehängt f ü h l e n. Da hat jeder seine eigene Wahrnehmung der Realität. Und da nutzen auch gegenteilige Studien nichts. Viele früheren DDR- Bürger haben mitbekommen, wie die Betriebe (gefühlt immer von "Wessies") abgewickelt wurden und viele Familien einen sozialen Abstieg erleben mussten.
Da hat sich wohl die Meinung verfestigt, dass vom Westen nichts Gutes kommt. Früher haben diese Protestwähler die PDS/Linke als ursprüngliche "Ostpartei" gewählt. Jetzt ist es die AFD.
Viele Ostdeutsche denken, seit der Wende vom Westen bevormundet worden zu sein und ergötzen sich daran, durch ihr Wahlverhalten den oberlehrenden Wessies eine Nase zu drehen. Nach dem Motto: Wenn ihr so sagt, dann erst recht anders. Ich bin Wessie. Deshalb mein Rat an alle Ostdeutschen:
Wählt AFD...Vielleicht kommt dann das "jetzt erst recht nicht"...hoffentlich.

Kopfschütteln ist Pflicht

linos203
" Man muss sich nur mal anschauen, was die AfD will...."
.... das ist nämlich Nordkorea 2.0
Mein Gott, was für ein Argument.
Das man in Deutschland nie und nimmer Nordkorea 2.o haben möchte, das ist der Fakt,weil man in Deutschland keinen Führer will und braucht.
Man hat es in Deutschland schon schwer, wenn man auf solche Kommentare mal eine passende Antwort geben möchte, aber ich lasse es, weil es verlorene Lebenszeit ist hier mit Argumenten entgegen zu steuern.
Kopfschütteln sollte aber man noch über Ihren Kommentar dürfen.

@DrBeyer

Na wenn Sie das sagen dann bin ich ja beruhigt .

RE: Klausewitz um 15:10

***...das die Meinungsfreiheit von der Merkelregierung eingeschränkt wird hat sich in weiten Kreisen herum gesprochen.***

Wohl eher in rechtsextremen Kreisen, aber sie können sicherlich gut begründen, in wie weit die Regierung unter Kanzlerin Merkel die Meinungsfreiheit einschränkt.

Gruß Hador

02. August 2019 um 14:48 von Hinterdiefichte

Prinzipiell können Sie natürlich die eine deutsche Diktatur mit der anderen vergleichen.
Um einen Fakt kommen Sie allerdings nie herum: Die rechtsradikalen Nazis (heute nennen sie sich meiner Meinung nach aFD) haben millionfachen Mord zu verantworten! Ein aFD-Höcke verantwortet das aber nicht, sondern scheint damit zu sympathisieren. Zu Recht werden aFDler deswegen als Nazis angesehen.
Aber verstehen Sie mich nicht falsch: Ich finde es gut, dass es diese rechtsradikale Partei gibt!
Früher gab es Menschen mit solchen kranken, fremdenfeindlichen Ansichten auch in der CDU und manchmal in der SPD. Ich bin froh, dass diese Gestalten nun eine passende rechtsradikale, politische Heimat gefunden haben. Dort kann man sie stellen und Ihren dürftigen, politischen Sachverstand angreifen.

Überlegen

Ja es gibt schon parallelen zur DDR von damals .
1 Medien wurden dort von der Partei die Richtung verordnet .
Hier Google und entscheide ,sind alle ... Ja
2 Es darf nur eine Meinung geben der Partei
wer nicht einer Meinung ist mit grüner Merkel unhcr wird als Nazi denunziert
3. Bevölkerung wird überwacht und über informelle Mitarbeiter denunziert
Hier Google und entscheide na ja nicht so weit aber es wurde schon Aufgerufen Kinder überwachen Eltern und Bürger Nachbarn
OK der Wohlstand ist höher ,30 % Mindestlohn und der Rest Arbeitet härter da gibts Unterscheide. Dort waren alle armer aber das Zusammenleben und Nachbarschaft war besser.
Reisefreiheit war ein großer Unterschied aber vlt ändert sich es noch ,da 1,8 Mill Facharbeiter abgehauen sind die letzte Jahre und nicht ersetzt werden konnten über Wirtschaftsmigranten .
Die Anfänge sind auf jeden Fall da, sonst würde die TS das Thema j a nicht aufgreifen und widersprechen

@ John Koenig, am 02. August 2019

"Was würde passieren wenn ein prominenter Künstler sich öffentlich (…)?"

Davon mal ganz abgesehen, dass es diese kritischen Stimmen vereinzelt (eben weil sie offenbar mit Ihrer Meinung in der Minderheit sind) tatsächlich auch schon gegeben hat, übrigens auch von Politikern anderer Parteien, und keineswegs nur der AFD: Die Frage ist doch immer, wie man diese Kritik formuliert und vorträgt. Und bei der teils aggressiven und rassistisch-diffamierenden Rhetorik der AFD habe ich eben immer häufiger den Eindruck, dass es da nur um plumpe Stimmungsmache und Hetze geht und man gar nicht so sehr an einer konstruktiven Debatte um der Sache willen interessiert ist! Dass die AFD und ihre Mitglieder in weiten Teilen der Bevölkerung eben nicht die gewünschte Akzeptanz erfahren (als "völlig normal" angesehen wird), liegt vermutlich daran, dass diese Partei eben so ist wie sie ist. Die AFD grenzt übrigens selber aus, wenn es um polit. Andersdenkende geht und solche, die nicht in ihr Weltbild passen.

@ Boote_der_Wahrheit

... ich würde noch gerne einen hinzufügen wollen: das neue "Westfernsehen" sind ausländische Medien wie die Neue Züricher Zeitung, die Weltwoche oder Breibart News.

Radio PEGIDA haben Sie noch vergessen.

Nun mal ehrlich!

Sicher ist vieles an der derzeitigen Regierungskonstellation auszusetzen. Aber es steht jedem frei, bei den Wahlen der Partei die Stimme zu geben, die den eigenen Standpunkt am besten vertritt. Jede(r) kann seine Meinung frei äußern und sich kritisch der Medien bedienen, die am ehesten die eigene Einstellung vertreten. Die sind nämlich keineswegs gleichgeschaltet. Jeder kann die Parteiprogramme aller Parteien gründlich studieren und beurteilen, ob er sich darin wiederfindet. Ich bleibe bei der meiner Meinung nach einzigen Partei, die nicht auf Verbote, sondern auf Anreize setzt und dem Einzelnen die größtmögliche Freiheit des Handelns und der Gedanken zugesteht.
- Es ist nicht die AfD!

15:06 von Bote_der_Wahrheit

Zitat: "AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen sprach anlässlich der Überprüfung von Verfassungsschutz-Mitarbeitern von "Stasi-Methoden". Alexander Gauland bezeichnete andere Parteien als "Blockparteien" und "Nationale Front".
Danke, dass Sie die absurden Sprüche der Herren Meuthen und Gauland hier noch einmal präsentieren. Die beiden Herren hätten in der DDR, wenn sie dort Ähnliches geäußert hätten, ganz schnell Erfahrungen mit der richtigen Stasi gemacht.

@15:22 von rroderich

Der Faktenfinder kümmert sich wohl eher um Darstellungen, die nicht auf den ersten Blick als richtig oder falsch erkannt werden können. Kein Mensch würde jedoch ernsthaft bestreiten, dass der Kolonialismus zumindest einen nicht unerheblichen Einfluss auf das Leben der ehem. Kolonien hatte. Das sind sogenannte Binsenweisheiten und die haben doch mit links und rechts nichts zu tun.

@crazy-squirrel / 14:10

Als Ostdeutscher kann ich Ihnen erstmal nur empfehlen unterscheiden zu lernen zwischen Gefühlen, also Dingen "die sich anfüheln wie", und realen Fakten!

Selbst wenn sie heute aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund ein Ohnmachtsgefühl verspühren wie damals im Osten, heißt dies nicht automatisch, daß sie auch genauso onmächtig sind! ... Das menschliche Gehirn ist bei der Erkennung dieser Tatsache manchmal keine wirklich Hilfe! Menschen wie Höcke oder andere Wortführer der AFD, die genau wissen wie man Menschen manipuliert, leider auch nicht! Gehen sie diesen Menschen nicht auf den Leim! Sie könnten mehr verlieren als Sie gerade vielleicht von diesen als Gewinn suggeriert bekommen.

Lesen Sie das Buch: ... "Wer wir sind: die Erfahrung ostdeutsch zu sein" von Jana Hensel und Wolfgang Engler

Der Beitrag hier ist super.

Viele werden sich biegen vor lachen.
Keiner ist gegen das Wahlsystem wie es hier ist.
Viele Dinge des Alltages sind es wie z.B. die homogenen Medien.
Ob "tagesschau.de" oder z.B. "Focus online" teilweise wortwörtlich gleiche Artikel. Ist wie "Neues Deutschland"oder "Freiheit".
Dauerberieselung durch die ÖR mit den politisch "korrekten" Inhalten wie im DDR Fernsehen. Man kann es nicht mehr ansehen. Den ÖR geht es wie Karl Eduard von Schni... Weggezappt bei den Ossis.
Die Sprache. Aus einem feigen,bestialischen Mord wird ein "Schubser"(Frankfurt).
Der Begriff rechts verkommt immer mehr zu Nazi. Wer nicht an den Klimawandel glaubt ist rechts. Der Klimawandel wird ideologisiert wie eine Weltanschauung. Früher hieß das Marxismus/Leninismus. Dafür sind alle Verbote recht und die Einschränkung der persönlichen Freiheit auf breiter Linie in allen Lebensbereichen. Hatten wir im Osten schon mal

15:23 von Sisyphos3

«Dieses Land war schon erheblich freiheitlicher als heute.»

«wie wahr wie wahr !
da konnte die CDU noch so dümmliche Wahlplakate verwenden
"Freiheit oder Sozialismus"
ohne dass die Nazikeule hervorgeholt würde.»

Als ob heutzutage irgendwer "die Nazikeule" hervor holen würde, verwendete die CDU die von Ihnen erwähnten Wahlplakate bei einer heutigen Wahl erneut.

Ich frage mich doch immer wieder, ob sich nicht eine unfreiwillige Satire-Schleife über so manche Aussagen gelegt hat …

"Leben wir in einer "DDR

"Leben wir in einer "DDR 2.0"?"
-
Nun diese Frage lässt sich recht leicht beantworten wenn man sich die Einheitsmeldungen der Medien oder die vereinte Parteienfront anschaut.

@linos203 13:30

" ... nur mal anschauen, was die AfD will ... das ist nämlich Nordkorea 2.0 ..."
.
Na das ist nun genau das was die AfD nicht will. Haben Sie das Parteiprogramm einmal gelesen oder plappern Sie einfach nur irgendwelchen linksextremen Meinungsbildnern hinterher?

RE: Bote_der_Wahrheit um 15:06

***Zitat: "AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen sprach anlässlich der Überprüfung von Verfassungsschutz-Mitarbeitern von "Stasi-Methoden".***

Tja, der Verfassungsschutz beobachtet aber nur Verfassungsfeinde, die sich gegen die verfassungsmäßige Grundordnung stellen. Daran kann man schon sehen, wie weit es mit der AfD gekommen ist.
Das hatten bisher nur die Linken (ehemals PDS, ehemals SED) geschafft, die es ihrerseits aber geschaft haben, keinen Grund zu Beobachtung mehr zu liefern.
Sobald das der AfD gelingen sollte, und sämliche rechtsextremen und rechtsradikalen Kräfte aus ihrer Partei entfernen, dann kann man auch von ihrer Verfassungstreue ausgehen.

Trotzdem sollten die AfD-Funktionäre Art. 1 bis Art. 3 und Art. 16 des Grundgesetzes sich nochmals genauer anschauen.

Gruß Hador

@Peter Meffert & Lufoester

... Eigentlich zeigt doch Ihr Wortgefecht genau, daß nicht Abstammung nach Himmelsrichtung entscheidend ist, sondern unvoreingenommenheit. ... Und die kann aus beiden Richtungen fehlen!

Somit lohnt doch nur ein Austausch über Fakten. Nicht über Abstammung!

15:28 von GeMe

Rechtsextremisten vergessen nur gerne, dass Fremdenfeindlichkeit und Rassismus keine Meinung ist.
.
was ist denn Rechtsradikalismus
wo fängt Fremdenfeindlichkeit an
ist einer schon fremdenfeindlich wenn er in einem Land leben möchte,
mit Menschen derselben Nationalität
Ist Multikulti die einzige Option des menschlichen Zusammenlebens
Warum kann man nicht auch diese Meinung akzeptieren

@15:22 von Autochon

Es ist wohl Aufgabe, dass der Staat Problemen zwischen Arm und reich begegnet, aber diese Aufgabe ist natürlich auch sehr schwierig. Auf der ganzen Welt gibt es arme Menschen. Man kann hoffen, dass es unserer Politik gelingt, Missstände zu mildern oder gar zu beseitigen. Was die Migrationspolitik betrifft, wo sehen Sie da Analogien zur DDR? Ihre Darstellung zeigt, dass Sie voreingenommen sind und kein Vertrauen darauf haben, dass unsere Regierung dieses schwierige Problem zufriedenstellend löst. Kurzum: Die derzeitige Migrationspolitik ist Ihnen nicht radikal genug.

@Analogien gibt es trotz aller Unterschiede 15:22 von Autochon

"Und zwar in dem Hang zum Selbstbetrug."

Abgesehen davon, dass jeder Mensch diesbezüglich in Gefahr ist,
sehe ich den in erster Linie bei den Kommentatoren
'dieser unsäglichen Gleichsetzung' (DDR = BRD)

Ich z.B: käme nie auf die Idee mich 'bevormundet' zu fühlen,
nur weil gerade mein Kommentar nicht freigeschaltet wurde,
der sinngemäss dasselbe aussagte wie der von fathaland slim.

Dazu müsste man das aber erst mal erkennen.
Denn das ist u.a der Sinn einer Moderation.

@ einfach Unglaublich / 15:33

"Und genau dies ist die Frage:
Gibt es in den Medien ZWEI Meinungen?"

... also ich bin mir bei meinem Leben sicher: ... in den Medien gibt es sogar mehr als ZWEI Meinungen!! ... Und das nicht nur beim Wetterbericht, sofern das nun als Einwand kommen sollte. Höhren Sie z.B. die allmorgerntliche Presseschau am Morgen bei Info oder Deutschlandradio! ... Kurz, kompakt und sehr verschieden!

@Einfach Unglaublich

"Sagen darf man das nicht. Vor allem nicht als Journalist."

Was wollen Sie mit dieser Falschaussage erreichen?

15:29 von sagen

«Die DDR ist meine Heimat und mein Heimatland.
In der BRD bin ich nur gestrandet. Ich vermisse die DDR.»

Was genau vermissen Sie (am meisten)?

Ist keine provokative oder abwertende Frage. Ganz ernst gemeint.

Gestellt von einem Kölner. Mit einer familiären Geschichte einer Verwandtschaft in der Ex-DDR, von denen einige in der Stasi waren.
So dass dieser Kölner deswegen vor 1989 nie eine Erlaubnis zur Einreise in die Ex-DDR erhielt …

@15.07 Dr. Beyer

""Was würde passieren wenn ein prominenter Künstler sich öffentlich kritisch zur Migration und Flüchtlingen äußert , wäre seine Karriere in Deutschland beendet oder nicht ?"

Nein, natürlich nicht."

Das können Sie nur ironisch meinen, oder etwa nicht?
Falls Sie das ernsthaft glauben, googeln Sie doch mal "Uwe Steimle" oder "Axel Krause". In beiden Fällen wird versucht, die Künstler wirtschaftlich und gesellschaftlich zu zerstören - nur aufgrund nicht in den Mainstream passender Meinung.

Biocreature .... wissen Sie

Biocreature
.... wissen Sie was dumm ist?
Wenn man Wähler einer Partei als dumm bezeichnet, nur weil die eine andere Meinung von der derzeitigen Politik haben. Mit Ihrer Meinung verunglimpfen Sie Wähler und Wähler sind Menschen. Haben Sie keine Achtung vor Menschen ? Sie wollen also Demokrat sein und beschimpfen Menschen, nur weil die Ihre politische Meinung nicht teilen.
Was Sie hier betreiben ist eigentlich gegen die Richtlinien der TS gerichtet.

@ Heinrich Lübke, 02. August 2019 um 15:19

"Nein, wir leben sicherlich nicht in einer "DDR", aber solange das "Wahlvieh" nur alle vier Jahre lang ein Kreuz machen darf und sich dann alles gefallen lassen muss"

Wer hindert Sie, als Teil des vermeintlichen "Wahlviehs", denn daran, sich in den vier, fünf Jahren dazwischen gesellschaftspolitisch oder sozial für Ihre Mitmenschen oder zu bestimmten Themen zu engagieren? Oder selber in die Politik zu gehen? Sorry, aber eine lebendige Demokratie erschöpft sich nicht nur darin, alle vier, fünf Jahre sein Kreuzchen auf einem Wahlzettel zu machen (wenn überhaupt!). Und wenn Sie sich Ihre rhetorischen Fragen (die teilweise ohnehin nur poemischer Natur sind) selber ehrlich beantworten würden, dann wüssten Sie z.B. auch, warum manches (z.B. die 5%-Klausel) durchaus seinen Sinn hat u. macht. Nicht alles, was in der Theorie erst einmal so wunderbar nach einem Mehr an Demokratie klingt, wäre es in der parlamentarischen Praxis (!) auch wirklich!

Man wird immer

Man wird immer Übereinstimmungen zwischen der ehemaligen DDR und dem heutigem Westen finden. Dies rigoros auszuschließen ist die Leugnung von realen Tatsachen.
Manches mag in der DDR demokratischer, volksnäher abgelaufen zu sein (Kitas, Abtreibungen, Frauenquote in Arbeitswelt). Dafür war die Auswahl bei Wahlen nicht allzu groß, weshalb man wohl eher nicht von wirklich freien Wahlen sprechen konnte.
Im Westen spricht man gern über freie, demokratische Wahlen, was jedoch heutzutage eher einem 4 / 5 jährigem Blankoscheck für die Politik gleich kommt. Dafür kennt der Westen das "Mitregieren" wohl eher nur vom Hörensagen aus anderen Ländern. Der Westen lebt heute auf einem höherem Niveau wie es die DDR aus Devisenmangel nie erreicht hätte.
Kurz gesagt, es ist müssig darüber zu streiten, ob wir in alte DDR-Zeiten zurückfallen oder nicht. Es kommt wohl eher auf die persönliche Empfindung an. Als Anstoß zu einer fairen Diskussion reicht es aber alle mal

"Wir sind das Volk"

hat die AfD auf ihren Plakaten stehen. Lassen wir hier im Osten 25% AfD-Anhänger/Wähler sein.
Was sind dann die anderen 75%?

"Freiheit statt Sozialismus" hat die AfD auf ihren Plakaten stehen. Wenn gerade so ausreichendes H4, immer geringer werdendes Arbeitslosengeld und Renten für die AfD Kennzeichen von Sozialismus sind, wie sieht dann die "freie" Welt der AfD aus?
Etwa so wie in den USA?

"Vollende die Wende" hat die Afd auf ihren Plakaten stehen.
Für mich, für den die Wende vollendet war, bedeutet dies, man will wieder zurück in eine Diktatur.

PS, es gibt hier im Lande viel zu kritisieren. Aber muss man deswegen eine Partei unterstützen/wählen, für die Menschlichkeit, Toleranz, soziale Verantwortung vollkommen unbekannte Begriffe sind? Haben sich insbesondere die AfD-Anhänger, die nicht zu den gut Versorgten gehören, mal z.B. mit dem Wirtschaftsprogramm der AfD befasst?

RE: Peter Meffert um 15:29

***Wo gibt es "Blockparteien"? Ach so, ich vergaß, alles, was "links" von der AfD ist, ist "System" und "Block"...***

Da sprechen sie was an.
Die AfD verortet sich in der Mitte, also müssen sich die restlichen Parteien links ihr stehen. Und da die CDU/CSU, SPD, FDP, Die Grünen und Die Linke alle so böse gegen die, in Teilen menschenverachtende, AfD stänkern, bilden diese den besagten Block, oder Front, oder sonst noch was sich die AfD-Fritzen ausdenken.

Beste Grüße Hador

Na ich weiss nicht

ich war im Oktober 1989 auch in Leipzig bei den demonstrationen und nicht nur einmal ,habe auch im Betrieb immer meine Meinung gesagt und bin fast nie angeeckt wie es manche Bürgerrechtler behaupten und bin auch wenn ich mal was dagegen gesagt habe nie als nazi beschimpft worden wie jetzt ,ich weiss was das bedeutet hatte einen Onkel der 5 Jahre im KZ war.
Aber es kann nicht sein das jetzt sich leute aufschwingen die jeden aber auch jeden aufnehmen wollen egal ob es geht oder nicht ,medien kann mann man nicht mehr hören und sehen,besonders die öffentlichen das erinnert mich zu sehr an DDR1 und DDR2 TV denn wie wurde mal einer grossen tageszeitung angegeben sage nicht welche kennen alle hier das ca. 60 % aller Journalisten Linke und grüne Ansichten haben leider, ja leider ist es so weit gekommen das man gar keine Kritik zulässt ohne Beschimpfungen.
Denn wie sagte schon mein Opa ,Junge wenn Wahlen was ändern würden wäre sie verboten,Recht hat er.

@Karsten Laurisligeti um 15:21 Uhr

"Jeder DDR-Nostalgiker sollte eigentlich mal das ehemalige Stasi-Zuchthaus in Hohenschönhausen besuchen. Danach kennt man den Unterschied zwischen Rechts- und Unrechtsstaat."

Ausser vielleicht einige Aufseher, Drangsalierer, besonders fleissige Staatsdiener und "Folterer" von damals, diese Sadisten fanden es dort gerade sehr gut.
Aber es gab noch einige solcher Anstalten mehr... nicht nur Hohenschönhausen.
Trotzdem reduzieren Sie hier den Unterschied zw. Rechts- und Unrechtsstaat auf dieses winzige Detail, das finde ich unzulässig!
Also hole ich weiter aus, was dieses Thema angeht:
unsere heutigen Partner und "Freunde" - die USA z.B. gelten wohl nicht als Unrechtsstaat? Obwohl es dort nach wie vor Guantanamo gibt, und (mindestens in einigen Bundesstaaten) die Todesstrafe. In der DDR gab es diese spätestens in den 80ern nicht mehr (auch nicht für politische Gefangene/Gegner). Sie wurde komplett abgeschafft.

15:29 von sagen

ist meine Heimat und mein Heimatland.
..... Ich vermisse die DDR.
.
das ist durchaus verständlich
gilt doch der "Heimatbegriff" in den alten Bundesländern
als eher peinlich - schon stark nationalistisch

@ Zauberin / 15:32

"Für mich ist das kein Versagen der Politik, sondern das Versagen der Menschen, die die AfD wählen.

Sich immer hinter der AfD zu verstecken, weil man ja so unzufrieden ist, ist für mich einfach nur feige und unklug."

... leider auch - Uff!!
Die AFD ist für deren Anhänger nichts um sich zu verstecken, sondern sie fühlen sich mit dieser Partei stark und wahrgenommen! ... Das muß man nicht verstehen oder für logisch halten, ist aber nun mal so! ... Und wenn sie AFD-Anhänger jetzt als Versager hinstellen haben Sie damit in meinen Augen weder das Problem, noch die tatsächliche Gefahr dahinter verstanden. ... Sagt Ihnen einer der durchaus keine Sympathien für die AFD hegt!

15:08, calyx

>> Nicht von ungefähr haben immer mehr Menschen das Gefühl ihre private und ehrliche Meinung nicht mehr öffentlich äussern zu können ohne das eine Art politisch überkorrekte "Meinungsinquisition" um die Ecke huscht um einen pauschal in eine Ecke stellen zu wollen. Das Ergebnis ist mittel bis langfristig klar die Leute haben keine Lust mehr sich das länger bieten zu lassen. <<

Jede rechte Bewegung pflegte und pflegt einen Opfermythos, mit dem sie ihre Aggressivität rechtfertigt.

Und diejenigen, die ständig lamentieren, sie würden in irgendwelche Ecken gestellt, befinden sich längst aus eigenem Antrieb darin.

Aber das zuzugeben, das würde den Opfermythos zerstören.

>>Es wird der gegenteile Effekt von dem erreicht was intendiert ist als Antireaktion fangen Leute tatsächlich an irgendwann radikalere Positionen einzunehmen.<<

Siehe oben.

Diese "radikaleren Positionen" kenne ich von meinen Mitmenschen seit Kindertagen. Der Unterschied: früher schämte man sich, heute brüllt man laut.

Einfach unglaublich!!!

Ich bin in Leipzig geboren und dort 2 Jahre zur Schule gegangen. Mit meiner Freundin aus der Schulzeit damals habe ich heute noch Kontakt. Wir konnten uns hin und wieder mal sehen mit besonderen Genehmigungen und da ich noch Oma und Tante dort hatte. Nur unter vorgehaltener Hand und Spaziergängen in freier Natur konnten wir offen miteinander reden. Ich war eigentlich froh, dass mich meine Eltern damals aus der DDR "entführt" hatten. Aber ich war auch gleichzeitig sehr traurig, wenn ich wieder in die BRD zurückfuhr. Denn es war immer in dem Bewusstsein, dass es mir eigentöich gut ging. Ich war glücklich, als die Wende frielidch vollzogen wurde. Aber ich hadere auch mit der jetzigen Politk, dass sie es nicht sch schaffte innerhalb von 30 Jahren gleichwertige Lebensverhältnisse in Ost und West zu schaffen.
Aber es ist eine Frechheit, die BRD heute mit der DDR zu vergleichen. Sorry, das ist politische Ignoranz.

re Lübke: Gute Fragen!

Am 02. August 2019 um 15:19 von Heinrich Lübke
Demokratiedefizite
Es wäre interessanter, die bestehenden Demokratiedefizite herauszuarbeiten. >>Weshalb gibt es eine 5%-Hürde, die es kleineren, aber interessanten Parteien faktisch unmöglich machen, sich parlamentarisch einzubringen? Warum gibt es nicht zu allen wichtigen Fragen Volksabstimmungen? Weshalb werden wichtige Entscheidungen (Euro-Staatsschulden-Rettungspakete, finanzieller Umfang und Art und Inhalt von Migrantenunterstützungen, außenpolitisches Verhältnis zu den USA und Russland, ...) als "alternativlos" verkauft und im Parlament durchgepeitscht? Weshalb gibt es einen Franktionszwang für Parlamentarier?<<

Sehr gute Fragen, die zumindest im „Westen“ seit 70 Jahren im Politik-, Geschichts- oder Sozialkundeunterricht behandelt wurden.
Und übrigens gibt es auf alle diese guten Fragen auch gute Antworten.

Vielleicht ist es eine Antwort auf DDR 2.0, dass man sich in der DDR eben nicht mit diesen Fragen beschäftigen konnte.

re hwnw

"Die Parteienlandschaft ähnelt der der DDR durchaus, indem sich die großen Parteien kaum noch unterscheiden und Koalitionen gegen den Willen der Wählermehrheit beschlossen werden, siehe Bremen."

Großer Unsinn.

Wer meint, dass sich von der CSU bis zur Linken die Parteien "kaum noch unterscheiden", hat einen großen Mangel an Unterscheidungsvermögen. Und bei keiner Wahl gab oder gibt es einen "Willen der Wählermehrheit" für oder gegen eine Koalition.

15:40 von Karsten Laurisligeti

die SED wollte mit aller Hingabe die Grenzen sichern und die AfD ist heute auf einem ähnlichen Weg.
.
mit dem einen aber feinen Unterschied
die einen dass keiner rauskommt -
die anderen dass keiner reinkommen

@15:27 von geselliger misa...

Nein. Das war nicht die AfD. Das war ein CDU Politiker, der jenen die nicht mit der aktuellen Migrationspolitik einverstanden wären eine Ausreise nahelegte.
.
Die AfD hat selbiges nie behauptet.

Da jener Politiker, den Sie hier diffamieren, sich aus bekannten und nachvollziehbaren Gründen sich nicht selbst dazu äußern kann, erlaube ich mir, das zu tun:
Dreiste Lüge. Und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener...? Wie auch immer.

Jener Herr hat hat denjenigen, die Probleme damit haben, in einem Land zu leben, dass Humanität und Toleranz einigermaßen wertschätzt, empfohlen, doch woandershin auszuwandern.
Von Ausweisen kann da keine Rede sein ! Nein, sagen Sie auch nicht, aber Sie schreiben von ausreisen und beziehen sich auf den Begriff `ausweisen´ in dem Beitrag, auf den Sie antworten.
Mal Augen aufmachen: Wem `legt´ denn die AfD so alles eine Ausreise nahe ? Hat u.a. was mit Anatolien und Flugzeugen zu tun.

Sorry ts, ich habe den Hinweis durchaus gelesen...

@geselliger misa...

"Als geborener Wessi kann ich natürlich nicht wirklich mitreden .

..... aber was man so hörte war: pass auf was Du sagst. Handle nicht gegen die Regierung (den Volkswillen)
.
ein Stück weit trifft das doch tatsächlich zu, nicht"

Nein, das trifft tatsächlich nicht mal ein Stück weit zu.

Nein, ungebildet Sachsen

Dumm ist wer von einer Wiedervereinigung spricht,es war ein Beitritt der DDR zum Grundgesetz ! Sonst hätten wir heute eine Verfassung und hätten unsere "Volksvertreter"an die Leine legen können !Denn dann hätte das Volk entscheiden müssen wenn man die Verfassung ändern möchte und die AFD wäre vielleicht nicht so stark !

02. August 2019 um 15:14 von lePecheur

>> Eine Partei, die Ihre schwarzen Gelder nicht erklären kann, ist eine Betrugspartei! <<

Meinen Sie damit die AFD, die CDU, die FDP oder wen sonst?

@ Unglaublich 15:33

Es gibt bei einer Diskussion immer mindestens zwei Meinungen. Ansonsten würde es keine Diskussion sein, sondern eine einträchtige, einvernehmliche Unterhaltung

Ich frage mich warum sich die

Ich frage mich warum sich die AFD so sehr an der DDR abarbeitet, war es nicht eine ihrer ehemaligen Vorsitzende, die gerne wieder den Schießbefehl eingeführt hätte?

15:33 von Einfach Unglaublich

«Und genau dies ist die Frage:
Gibt es in den Medien ZWEI Meinungen?»

Ja aber ganz sicher gibt es die.
Und auch 3 oder 4 … oder 5 …

@Karsten Laurisligeti / 15:40

"Die SED wollte mit aller Hingabe die Grenzen sichern und die AfD ist heute auf einem ähnlichen Weg."

... Was will die AFD daran noch verbessern! ... Die tötlichste Grenze der Welt, mit mehr als 1000 Toten, verläuft bereits um Europa! ... Und die ist auch von unserer Regierung geschaffen worden - "Lupenreine" Demokraten mit Friedensnobellpreis an der Jacke!

AFD verharmlosen indem man nur über Flüchtlinge und Grenzen spricht ist ein durchsuichtiges Manöver. Das was leute wie Höcke wollen ist was ganz anderes!

15:42 von Kopfmensch

Flüchtlingsangst und Ausländerhass
.
Hasse ich Ausländer, nur weil ich keine Multikulti Gesellschaft favorisiere ?
Nur weil ich zurückgezogen leben möchte und nicht an den Straßenfesten
meiner Nachbarn teilnehme, hasse ich diese doch nicht automatisch

15:14, Sisyphos3

>>ich störe mich nicht an der Überwachung öffentlicher Räume
vielleicht weil ich keine Wände verschmiere Leute in Gleise oder die Treppe runter stoße
und wenn nicht jeder hier reinkommt, vielleicht spart man dann das Abschließen der Wohnung - so wie früher - da ging es ja auch und da gab auch ne Kasse
beim Bauer / Feld wo ich das Geld für mein gekauftes Gemüse reinwarf<<

Diese Kasse gibt es bei dem Bauern um die Ecke hier in Hasbergen nach wie vor, und in Neukölln habe ich meine Wohnung 26 Jahre nicht abgeschlossen.

Ganz, ganz viel spielt sich im eigenen Kopf ab.

Hier kam übrigens immer schon jeder rein, der unlautere Absichten hat, wenn er nur wollte.

Warum, meinen Sie, sind "Ausländer" überall auf der Erde in der Kriminalitätsstatistik weit überproportional vertreten? Die kommen, klauen und rauben und gehen dann wieder. Wenn ich Krimineller wäre, würde ich es ganz genau so machen.

sehr einseitige Darstellung ...

Um zu wissen wie die Aussagen von der AfD zu deuten sind und um wirklich die Fakten zu finden, müsste man der AfD die Gelegenheit geben, Stellung zu beziehen, die dann in den Faktenfinder mit einfließt.

Von daher sind die Aussagen gegenüber der AfD recht spekulativ und für mich nicht nachvollziehbar.

Vor allem diese Aussage: " ... wie weit das Personal dieser Partei von einer Anerkennung der Verfassungsordnung der Bundesrepublik entfernt ist und wie wenig ihre Politik auf eine Sicherung beziehungsweise den Ausbau demokratischer Verhältnisse ausgerichtet ist."
Das Gegenteil ist der Fall, die AfD möchte die Demokratie weiter ausbauen, z.B. auch eine Volksabstimmung nach schweitzer Vorbild.

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