Kommentare - Experte: Konzepte für Anpassung an den Klimawandel fehlen

29. Juli 2019 - 11:38 Uhr

Deutschland tue nicht genug für den Klimaschutz, sagt Steffen Bender vom Helmholtz-Zentrum im Gespräch mit tagesschau.de. Bei der Anpassung von Städten und Landwirtschaft an den Klimawandel sehe es aber noch schlechter aus.

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Kommentare

Das sehe ich ganz genauso...

die jungen Leute lassen sich in Scharen auf die Straßen treiben ohne eine eingehende Analyse der Fakten.
Auch ich habe damals Jute statt Plastik gefordert, war in Gorleben gegen Atommüll und habe mich von Wasserwerfern durchnässen lassen, kaufe seit 30 Jahren Fair Trade Produkte wo es Sinn macht und habe mich auch sonst für Umweltschutz und Friedensbewegung eingesetzt nicht zu vergessen echte Entwicklungshilfe für arme Länder .
Welchen Hebel haben die 82 Mio Deutschen denn Weltweit gesehen wenn es darum geht wirklich Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen? Oder anders gefragt wenn wir heute CO2 auf Null Ausstoß bringen welchen Einfluss hat es auf die Temperatur Entwicklung? 0,5 °C weniger oder 0,2°C und wie viel Kosten stehen dem gegenüber die dafür aufzuwenden sind.

13:54, Peter Meffert

>>Im Übrigen, könnten Sie mir bitte erklären, wer das ist:"die Links-Grüne-Elite"?<<

Ein wohlfeiles Schlagwort, mit dem Rechte alle Menschen belegen, die ihre Weltsicht nicht teilen.

@ um 13:36 von karwandler

In der faz schrieb man:
"Wie die Forschergruppe schreibt, sind in den älteren Eisschichten des Epica-Kerns nicht nur die Schwankungen schwächer ausgeprägt als in jüngeren Schichten. Offenbar waren auch die Warmzeiten früher länger und stabiler als in den vier Klimazyklen des Wostok-Kernes. Dieses Ergebnis widerspricht der vor zwei Jahren aufgestellten Hypothese, daß das weitgehend stabile Klima des seit etwa 10.000 Jahren andauernden Holozäns außergewöhnlich sei. Offenbar gab es auch schon vor Hundertausenden von Jahren stabile Warmzeiten, die bis zu 30.000 Jahre dauern konnten."
Quelle: www.faz.net/aktuell/wissen/erde-
klima/geologie-klimageschichte-weiter-
zurueckverfolgt-1277684.html

Und noch etwas: Sie waren sogar oftmals wärmer, als es heute ist.
Diese Zyklen, ob nun regelmäßig oder nicht, bezeugen, dass diese Warmzeiten nicht durch die Menschen verursacht wurden.
Der Kern ist 750 000 Jahre alt und datiert bei Weitem Zeiten der vorindustriellen Zeit mit weit weniger Bevölkerung.

Am 29. Juli 2019 um 13:18 von fathaland slim

>> Sie wissen, daß man mit Steuern nicht nur Einnahmen generieren, sondern auch steuern kann? <<

Sie haben recht, mit Steuern steuert der Staat seine Steuereinnahmen.

13:58, AufAchse

>>Wie naiv kann die Allgemeinheit eigentlich noch sein diesen Unsinn vom Menschenhand gemachten Klimawandel zu glauben? Die am Anfang jeglicher Forschung oder Prognosen stehende These unser Klima sei statisch und würde sich ohne den Menschen nicht ändern ist allein schon falsch.<<

Wer vertritt diese These denn?

Ich weiß von niemandem, der so einen Quatsch behauptet.

Sie halten Wissenschaftler für so dumm, daß sie ihre eigenen Forschungsergebnisse ignorieren? Warum machen die denn dann Eiskernbohrungen und all so was?

Mit Plan in den Abgrund...

Hier um die Ecke wurden von einer großen Wohnungsgesellschaft letztes Jahr mehrere Wohnblöcke hoch gezogen. 6 Stockwerke hoch, Concierge, Parkplätze, alles drum und dran.
Dazu musste das letzte Grüngebiet im Umkreis von 1-2 Kilometern dran glauben. Früher konnten wir dort im Sommer auf einer Bank sitzen, abends den Grillen zuhören oder die Ruhe inmitten der Großstadt Berlin genießen. Kühlend wirkte es auch.

Die neuen Gebäude haben selbstverständlich keine Dachbegrünung. Das einzige Grün ist ein penibel gepflegter Rasen drumherum. Ja, ich opfere gerne "mein" Naherholungsgebiet, weil Wohnungen in Berlin knapp sind. Ich habe aber kein Verständnis dafür, dass man dort dann Platten hinstellt, wie man sie seit den 60ern gebaut hat - nur damit es schnell geht und vor allem: nur damit es billig ist.

Wir brauchen ein Umdenken in der Architektur, auch bei Neubauten! Andere Länder sind uns da sogar schon voraus. Wir hinken hinterher, weil immer alles nach Uralt-Plänen gehen muss.

13:20 von Tada

"Schafft alle Hunde und Katzen ab, die nicht als Arbeitstiere gehalten werden, dann reden wir über Fleischkonsum der Menschen.

Polizeihunde, Begleithunde, Rettungshunde usw. sind notwendig, der Rest nicht."

Und nicht mal die Hunde, die in die Krankenhäuser gebracht werden, um Sterbenden Lebensfreude zu verschaffen, dürfen überleben?

Haustiere, die Kindern so viel Glück bereiten, alle sollen verboten werden?

Die menschliche Seele überhaupt mit ihrem Bedürfnis nach Liebe:
alles muss raus? Wegen des Klimawandels?

@um 14:04 von karwandler

Ihr Fluidreaktor hinterlässt natürlich weiteren Müll.
---
Oh weh. Ich kann Ihnen nur raten, sich unvoreingenommen mit dem Thema zu beschäftigen.
Es gibt Studien, die belegen, dass Solaranlagen, wenn sie ausgedient haben, eine erhebliche Altlast hinterlassen.
Das dürfte auch Ihnen bekannt sein, denke ich, denn diese lösen sich auch nicht in Luft auf und deren Lebensdauer dürfte auch noch hinreichend verbesserungswürdig sein.

Nach einer Studie der Umweltschutz-Initiative Environmental Progress verursachen Solarzellen je Einheit produzierter Energie mehr Umweltgift als Kernkraftanlagen, nämlich 300 mal mehr!
Und nun?
Produziere man in einem ungenannten Gebiet 25 Jahre lang gleichviel elektrische Energie aus Solar- und Kernkraft und schichte den entstehenden Abfall auf der Fläche eines Football-Felds auf, würde der Nuklear-Abfall die Höhe des schiefen Turms von Pisa erreichen und der Abfall aus Solarpaneelen die Höhe des Mount Everest.

Gehen Sie in die Tiefe, dann wird es interessant.

re yolo

"Der Kern ist 750 000 Jahre alt und datiert bei Weitem Zeiten der vorindustriellen Zeit mit weit weniger Bevölkerung."

Was denn, früher gab es auch schon Klimaerwärmung?

Wie gut, dass Sie diese Neuigkeit verbreitet haben.

@ Gandalf

"Wir brauchen ein Umdenken in der Architektur, auch bei Neubauten! Andere Länder sind uns da sogar schon voraus. Wir hinken hinterher, weil immer alles nach Uralt-Plänen gehen muss."

Vorallem legen uns Bestandschutz und einheitliches Erscheinungsbilds der Straßenfluchten ein immenses Korsett um, dass quasi jedwede architektonische Innovation unterbindet, uns quasi einschnürt!

Wenn ich mich außerhalb Europas mal durch die Städte Ostasiens bewege, habe ich fast immer Pipi in den Augen, was architektonisch eigentlich möglich wäre. Stattdessen "verkasten" wir uns in diesen unsäglich monotone Neubauvierteln selbst. Dagegen war selbst 60er-Jahre-Platte noch anspruchsvoll!

Anpassungsschwierigkeiten

Darwins Evolutionstheorie basiert auf seiner These des "survival of the fittest", also auf der Selektion der Lebewesen, die sich am besten anzupassen vermögen.

Deutschland hingegen versäumt es, sich an ein sich veränderndes Klima anzupassen und entsprechende Strategien zu entwickeln; geschweige denn - horribile dictu - auch die durchaus vorhandenen Chancen einer Erwärmung zu thematisieren.

Stattdessen wird in leicht skurriler Anmaßung versucht, lieber das Klima zu ändern(!), als sich wie seit tausenden von Jahren an neue Umweltbedingungen anzupassen.

Dieser Größenwahn entspricht dem westlichen Zeitgeist - zu meinen, dass der Mensch alles steuern könne ...

Der Wunsch von vielen Milliarden Indern, Chinesen und Afrikanern, auch einmal unsere Lebensverhältnisse und damit eben auch unsere "Klimaschädlichkeit" zu erreichen, wird dabei offensichtlich ausgeblendet.

Akzeptanz der Erwärmung und Prophylaxe der damit einhergehenden Nachteile sollte Priorität haben.

um 14:04 von Googol

"" Fakt: Die deutschen Autobauer setzen auf schwere und dicke SUV's, bis heute fahren überall schmutzige Diesel herum und die Bahn ist überteuert.... extreme Plastikverbrauch nicht vergessen.""
#
Fakt ist aber auch, die dicken SUV`s werden von vielen Autofahrern nachgefragt ,deshalb werden sie gebaut,da müsste sich erst einmal in den Köpfen dieser Leute etwas ändern.In den anderen Texten Ihres Beitrag bin ich bei Ihnen.

14:16, yolo

>>Nach einer Studie der Umweltschutz-Initiative Environmental Progress verursachen Solarzellen je Einheit produzierter Energie mehr Umweltgift als Kernkraftanlagen, nämlich 300 mal mehr!
Und nun?
Produziere man in einem ungenannten Gebiet 25 Jahre lang gleichviel elektrische Energie aus Solar- und Kernkraft und schichte den entstehenden Abfall auf der Fläche eines Football-Felds auf, würde der Nuklear-Abfall die Höhe des schiefen Turms von Pisa erreichen und der Abfall aus Solarpaneelen die Höhe des Mount Everest.<<

"Environmental Progress" ist keine Umweltschutzinitiative, sondern eine von Michael Shellenberger ins Leben gerufene Industrielobbyorganisation.

re yolo

"Ihr Fluidreaktor hinterlässt natürlich weiteren Müll.
---
Oh weh. Ich kann Ihnen nur raten, sich unvoreingenommen mit dem Thema zu beschäftigen.
Es gibt Studien, die belegen, dass Solaranlagen, wenn sie ausgedient haben, eine erhebliche Altlast hinterlassen."

Ich konstatiere, dass Sie schnell das Thema wechseln.

Vom angeblich wundersam reduzierten Atommüll zu den bösen Altlasten von Solaranlagen.

@ Yolo

"Und noch etwas: Sie waren sogar oftmals wärmer, als es heute ist. Diese Zyklen, ob nun regelmäßig oder nicht, bezeugen, dass diese Warmzeiten nicht durch die Menschen verursacht wurden."

*gähn*

Und wofür oder wogegen soll das ein Argument sein?

Ich kenne im Übrigen niemanden, der behauptet, der Mensch würden den Klimawandel "verursachen". Ich kenne dagegen hinreichend gute wissenschaftliche Studien, die belegen, dass unsere Lebensweise den Verlauf des Klimawandels messbar beschleunigt. Dabei ist nicht der Klimawandel an sich das Problem, sondern die Schnelligkeit, mit der sich dieser vollzieht und an den sich Fauna und Flora so schnell nicht anpassen können! Die rasante Geschwindigkeit, mit der sich der gegenwärtige Klimawandel vollzieht, dürfte wohl in der jüngeren Erdgeschichte, mal von Kometeneinschlägen und Vulkaneruptionen von Supervulkanen abgesehen, einmalig sein.

14:00 von DeHahn

"Genau aus diesem Grunde sind auch alle Bürgersteige mit ausgespuckten Kaugummis gepflastert, während man die früher in das aufgehobene Alupapier einwickelte und in den nächsten Papierkorb warf."

"Früher" - also vor ca. 7 Jahren - waren die Bürgersteige in Hamburg übersät von Zigarettenkippen.
Ich weiß das, weil ich oft unsere auf den Bürgersteigen herumhüpfenden Stadtvögel fotografiere.
Ich hatte immer Angst, dass sie die Stummel mitfressen (tun sie aber nicht).

Meine heutigen Fotos hingegen zeigen fast gar keine Zigarettenstummel mehr auf den Bürgersteigen auf.
Fazit: Der Bürger in Hamburg hat sich positiv verändert.

Die Schnauzerei, dass früher alles besser war, war, seit ich darauf achte, schon vor 40 Jahren in Mode.
Heute zumindest stimmt das nicht mehr.
Heute ist vieles besser.

Anpassung an den Klimawandel ...

"Das Problem ist," das gab es hier nun häufiger … aber so einfach ist es nicht zu fassen, denn wie jedes größere hat "das Problem" eine historische Komponente, nämlich die "Gewohnheiten schaffende". Dann gibt es eine sehr Systematische, die uns immer wieder begegnet, nämlich die, die in dem Umstand liegt, das es einen eklatanten Widerspruch gibt, zwischen unseren individuellen Reproduktionsbedürfnis (möglichst viel, möglichst schnell) und unseren Kollektiven Bedürfnis nach Dauer (möglichst schonend, möglichst gleichgewichtig) - beide widersprechen schon immer tendenziell was nun mal zu Problemen, "Krisen" führt.
Es gibt ein Klimaproblem udn ein Überbevölkerungsproblem, was zu soviel Betroffenheit führt, es gibt aber auch ein ökonomisches Problem, weil ein allgemeines Desaster gibt, will keiner es bezahlen.

@um 14:05 von yolo @um 14:16 von yolo

Richtig, der Neandertaler von ca. 300.000 v.Chr - 30.000 v. Chr. ist mit Sicherheit nicht fuer seine Massentierhaltung bekannt gewesen :-)
Die von Ihnen zitierten Zeilen sagen doch bereits: laengere Warmzeiten und laenger stabil - Vor 30.000 Jahren war der Planet ausserhalb der Pole viel mehr "Gruen"- (Nein, keine gegenwaertigen Parteien:)). Dieses hat fuer eine Stabilitaet gesorgt- CO2 absorbiert.
Wir bewegen uns auf ein Ereignis zu, das riesige Landstriche zur Steppe oder Wueste werden laesst. Ohne Pflanzen haelt der Boden viel weniger Wasser-bzw. nimmt ohne Humus weniger auf. Wir Menschen haben dieses beschleunigt.

Und "Ihr" Herr Schellenberger ist ein "Atomkraft Guru" - der die Loesungen auch zukuenftig in Atomkraft sieht:

http://environmentalprogress.org/founder-president

Ich sehe darin wenig Innovation. Wie schon oft hier erwaehnt- "Die Schubladen sind mit sauberen Alternativen voll". Leider aber auch die Taschen der "alten Blockierer" - die muessen wohl noch voller werden.

@12:47 von Peter Kock

"Der Grund dafür ist auch klar, denn das kommt allein daher, dass die Erde mometan ihre Umlaufbahn als Elypse fliegt und nicht als Kreisbahn. Die Elypse hat es so an sich , dass die Erde daher näher an die Sonne kommt."

Sie sollten aber bedenken, dass die Erde die Ellipse 1x im Jahr umfliegt und nicht 1x in 100000 Jahren. Wir kommen also jedes Jahr im Januar der Sonne mal näher und im Juli sind wir weiter weg.

Das hat also mit dem Klima nix zu tun, noch nicht mal mit den Jahreszeiten.

Wo gibt es denn solche Theorien zu lesen?

@um 14:34 von RoyalTramp

Dabei ist nicht der Klimawandel an sich das Problem, sondern die Schnelligkeit, mit der sich dieser vollzieht und an den sich Fauna und Flora so schnell nicht anpassen können!
---
Auch das ist insoweit normal, als dass es niemals immer exakt gleiche Abläufe gab.
Die Opfer der letzten Warmzeiten sind uns nicht unbedingt bekannt.
Ein Vergleich lässt sich nur schwer herstellen.
Es gab immense Arten, die mit Klimawandlungen ausstarben und es werden wieder welche sein.
Daraus eine Untergangsstimmung zu zaubern, finde ich perfide und dem Intellekt des Menschen nicht würdig.
Der Mensch ist anpassungsfähig, wenn er sich denn anpassen will.
Vulkanismus sprechen Sie an, fein.
Den haben wir heute wieder verstärkt und die Zunahme von Gasen, die als klimabeeinflussend gelten, werden stark vermehrt ausgestoßen.
Plattentektonik und Methan aus Erdspalten nimmt zu. Die Pole wandern stärker als bisher ( derzeit um 55km) und sogen so für Erwärmungen der bisherigen Pole.
Massig Faktoren, alle wichtig.

re lutz jüncke

"Akzeptanz der Erwärmung und Prophylaxe der damit einhergehenden Nachteile sollte Priorität haben."

Wie wollen Sie denn prophylaktisch damit umgehen, wenn irgendwo extrem weniger oder extrem mehr Regen anfällt als bisher?

@@um 14:13 von Gandalf

Dazu musste das letzte Grüngebiet im Umkreis von 1-2 Kilometern dran glauben.
--

Beides geht eben nicht: Bevölkerungszuwachs und Naturschutz stehen sich gegenseitig im Weg, würde ich sagen.
Das beides zu wollen, ist für mich ein Paradoxon.

@um 14:32 von fathaland slim

"Environmental Progress" ist keine Umweltschutzinitiative, sondern eine von Michael Shellenberger ins Leben gerufene Industrielobbyorganisation.
---
Wer A sagt, muss auch B sagen.
Die gesamte Klimakonferenz bezieht sich immer wieder auf Datensätzen der IPCC — Intergovernmental Panel on Climate Change.
Dieser IPCC ist nicht wissenschaftlich, wie viele gar nicht wissen, sondern eine politische Organisation. Er sondiert Forschungsarbeiten nach eigenem Gutdünken und sortiert der eigenen politischen Haltung kritisch gegenüberstehende Arbeiten aus.

Wohl niemand käme auf einem anderen politischen Feld auf die Idee, dass eine Art zwischenstaatl. Ausschuss die alleinige Erkenntnis besitzt, die nicht anzuzweifeln ist.

Das Ausschließen von entgegengesetzten Forschungsarbeiten ist politische Willkür und nicht wissenschaftl. Arbeit.

@um 14:42 von yolo

"Der Mensch ist anpassungsfähig, wenn er sich denn anpassen will."

Da gebe ich Ihnen uneingeschraenkt recht.

Ich verstehe aber Ihre komplett abgeneigte Haltung zu Aenderungsvorschlaegen nicht?!-

Zu warten, bis es zu Weltweiten verheerende Missernten, Duerren und Ueberschwemmungen kommt, dadurch mehr Flucht und noch mehr kriegerische Ausseinandersetzungen entstehen, sehe ich nicht als vorrausschauend denkend...

Diverse Anpassungen und mehr Bewusstsein werden bestimmt zukuenftigen Generationen nicht schaden...

Es muessen diverse Loesungsansaetze ausgearbeitet werden- wie bei allem gibt es kein "Universal-Rezept"...
- Eines ist sicher "Westliche Laender" muessen das "Verzichten Lernen"- das ist die groesste Herausforderung von Allen- selbstverstaendlich auch fuer mich...
Das Pariser Abkommen ist eine "nett gemeinte Idee", hat aber keine (Signal-) Wirkung.

Die Methanhydrate werden uebrigens durch die Ozean-Erwaehrmung aufgebrochen und lassen dadurch das Methan "frei"...

@um 14:40 von Der Couch Kritiker

Ich sehe darin wenig Innovation. Wie schon oft hier erwaehnt- "Die Schubladen sind mit sauberen Alternativen voll". Leider aber auch die Taschen der "alten Blockierer" - die muessen wohl noch voller werden.
---
Ich verstehe nicht, wie man zurecht sich beklagt, was man mit den Altlasten der früheren Energiegewinnung tun sollte, weil man sich damals nicht darum geschert hat.
Gut.
Aber ich verstehe nicht, warum wir wieder diesen eklatanten Fehler machen sollten, weil einige meinen, die Lösung zu haben ( E-Autos, E-Roller, Windenergie ( Wälder werden abgeholzt), etc.
Die Herstellungs- und Entsorgungslasten sind nicht austaxiert und man weiß das.
Dennoch treibt man hier blind etwas voran, was uns wieder auf die Füße fallen wird, weil man ideologisch politisch verblendet diese Problematik ignoriert.
Darum kümmern wir uns erst, wenn wir die kurzlebigen Akkus in der Erde vergraben?
Solarpannels in die Wüste fahren und hoffen, dass der Sand sie bedecken möge?

Das Kurzdenken ärgert mich.

14:51, yolo

>>@um 14:32 von fathaland slim
"Environmental Progress" ist keine Umweltschutzinitiative, sondern eine von Michael Shellenberger ins Leben gerufene Industrielobbyorganisation.
---
Wer A sagt, muss auch B sagen.
Die gesamte Klimakonferenz bezieht sich immer wieder auf Datensätzen der IPCC — Intergovernmental Panel on Climate Change.
Dieser IPCC ist nicht wissenschaftlich, wie viele gar nicht wissen, sondern eine politische Organisation. Er sondiert Forschungsarbeiten nach eigenem Gutdünken und sortiert der eigenen politischen Haltung kritisch gegenüberstehende Arbeiten aus.<<

Wie immer wechseln Sie das Thema, wenn Ihnen Tatsachen nicht passen.

Was der IPCC ist, das lässt sich mit einem einzigen Klick herausfinden.

Niemand behauptet, daß der IPCC eine Forschungseinrichtung wäre.

Die Forschung findet an Universitäten und Instituten statt.

Und da werden keine Ergebnisse unterdrückt. Die werden alle veröffentlicht.

um 14:57 von Der Couch Kritiker

Ich verstehe aber Ihre komplett abgeneigte Haltung zu Aenderungsvorschlaegen nicht?!-
---
Ich bin nicht gegen Änderung, sondern nur für vernünftigere Änderungen.
Nicht Bevölkerungszuwachs in eng besiedeltem Europa.
Nicht Abholzung von Wäldern für Windkraft.
Nicht Mais für Biogasanlagen.
Nicht Palmenölplantagen für Biosprit.

Sondern wirklich umweltverträgliche Mittel.
Der Diesel fährt auch nur mit Wasser, wenn er umgerüstet ist ( Wasserdampf stößt er aus; wenn er gekühlt wird, ist es Wasser).
Fluidreaktoren halten die Luft sauber, vernichten radioaktive Elemente, brauche diese weitgehend auf und entsorgen so Atommüll zum Großteil, stabile Netzlast möglich.
Nicht Flächenversiegelung, sondern Anpassung der Technik ( Statt Parkplätze in riesiger Größe, unterirdische Parkgaragen ( wie z.T. praktiziert.

Entzerrung der Städte durch Förderung der Landbewohner, etc.

Die Liste wäre lang, aber leider hat sich die grüne Partei nun als bürgerlich, statt auf umweltfreundlich eingestellt.

Macht doch bitte erst mal

Macht doch bitte erst mal menschenwürdige Politik, bei der auch Kinder wie Menschen geachtet werden und nicht wie Gegenstände missachtet werden.

Wir reden hier von "Zukunft" aber Kinder gehen in Wirklichkeit den allermeisten Allerwertesten ganz ersichtlich und unverkennbar so am Allerwertesten vorbei.

@um 14:57 von Der Couch Kritiker

Eines ist sicher "Westliche Laender" muessen das "Verzichten Lernen"- das ist die groesste Herausforderung von Allen- selbstverstaendlich auch fuer mich..
---
Lustige Vorstellung:
741 Millionen Europäer sollen Verzicht üben, während in einem einzigen Jahr 7 609 036 Menschen die Bevölkerungszahl in China anwachsen lassen ( Einwohner 1,4 Milliarden Chinesen), welche alle nach Wohlstand streben.

Die Wirkung dürfte verpuffen und Ihren Verzicht wird man gar nicht merken, zumal sie die Bevölkerungsexplosion Afrikas noch nicht auf dem Tablou haben, selbst wenn jeder Europäer sofort Verzicht üben würde.

Merken Sie, was ich meine?
Es ist unsinnig, das Klima retten zu wollen, was ohnehin nicht geht.

Es müssen also andere fortschrittlichere wissenschaftlich ehrliche Ansätze gemacht werden. Dafür braucht es Bildung; eine Mangelware in unserem Land, leider.

@ 13:31 von fathaland slim

Schöner Artikel!
Was wäre wenn........ Und Wann........

@um 15:00 von yolo

Da gebe ich Ihnen recht - kurzfristiges Denken hat viel zu viel Einfluss in saemtliche Lebensbereiche und die Politik.

Unsere Traegheit hat uns (durch unser Bewusstsein) Fortschritt gebracht. Aber eine Spezies, die sagen wir mal nach 10.000 Jahren, an einem Punkt angelangt ist, wo nicht mehr "der Fitteste", sondern der sich den "groessten Damm" leisten kann ueberlebt, befindet sich meiner Meinung nach in einer Sackgasse.
WIr koennen ueber den ganzen Planeten hinweg in Realzeit digital kommunizieren- aber zwischenmenschlich isolieren wir uns voneinander.
"Die (unsrigen) Hoehlen sind so komfortabel, das wir sie eigentlich gar nicht mehr verlassen muessen."-
Der Jaeger und Sammler in uns stirbt immer weiter aus. Dadurch entsteht automatisch eine neue Lebensweise. Wenn diese aber nur noch auf unseren "Wohlstandskonsum" ausgelegt ist, werden wir "nicht mehr viel weiter kommen"...
Unser bisheriges Industrie-Informations-Zeitalter ist viel zu "Gleichbleibend" und fuer ein Gross fatal.

11:51 von Schaefer

Alle wissen wir aber auch, dass es nichts bringt, wenn Deutschland alleine etwas gegen die Klimawandel unternimmt. Wir tuen so, als ob wir was tun aber nur so weit, dass es nicht weh tut. Das einiges dann noch groben Unsinn ist, wie der Ausstieg aus der Kernenergie ist kommt dann noch hinzu.
##
Deutschland ist nicht der einsame Rufer zwecks 1.5-2.00`Grad Begrenzung der Klimakatastrophe! Es sind viele Länder, die sich diesem Ziel angeschlossen haben. Und wenn Sie meinen wir brauchen unbedingt die Atomkraft, dann haben Sie sich geirrt, den die Atomkraft ist nicht zu beherrschen ,dass sieht man an den atomaren Störfällen, den fehlenden Endlagern, der viel zu teuren Entsorgung, der atomaren Verseuchung z.B. in Tschernobyl und anderen Atommeilern. Wenn Sie keinen Strom mehr haben, dann sehen Sie mal nach Ihren Sicherungen!

2° Celsius/Kelvin

@Peter Kock
Die Politik möchte verhindern, dass die Temperatur um mehr als 2°C ansteigt, nicht die Temperatur um 2% senken.

@14:04 von karwandler: Fluid Reaktor

"Dann werden Sie doch mal konkret: was vom gesamten radioaktiven Müll kann Ihr genialer Fluidreaktor reduzieren?"

Der Fluid Reaktor kann Uran und Plutonium aus alten Brennstäben nutzen, wie ich gerade gelesen habe.
Nach der Nutzung bleiben dann Isotope übrig, die nicht mehr mehrere 100.000 Jahre sicher gelagert werden müssen, sondern nur noch mehrere 100 Jahre.
Was für ein Fortschritt bei menschlichen Planungszeiträumen von vielleicht 10 bis 20 Jahren.

Als ich nach einem Versuchsreaktor suchte, musste ich festellen, dass der geniale Reakor nur auf dem Papier existiert und der Bau eines Versuchsreaktors zwischen 10 und 20 Jahre benötigen wird. Die Kosten eines Versuchsreaktors werden auf mehrere Millarden Euro geschätzt.

Fazit: Ich bin jetzt fast 56 Jahre alt und gehe davon aus, dass zu meinen Lebzeiten dieser Reaktor nicht ans Netz gehen wird.

@NeutraleWelt 14:04

Jahr 2100 laut IPCC sollen es 2 Meter sein. Das Eis brauchen wir aber auch um Sonne zu reflektieren und nicht im Sommer abzukratzen. 2 meter ist auch was da viele Städte am Meer gebaut sind und bereits jetzt schon Städte sich zu einer langsamen Evakuierung in den nächsten 10 Jahren vorbereiten.
source: https://en.wikipedia.org/wiki/Sea_level_rise
Ich hoffe doch das wenn ich ein Haus baue es nicht nur 100 Jahre hält?

Klimawandel

Das Klima wandelt sich. Das ist Fakt. Was schon lange fällig ist wäre ein Wandel in unserer Gesellschaft. Mehr Verantwortung von JEDEM EINZELNEN wäre zu fordern. Aber davon sind wir weit entfernt. Gerade sitze ich hier in meinem Büro und für die Kinder gibt es ein Ferienprogramm wo Sie mit dem Hubschrauber fliegen dürfen. Den Kid´s wird also ein Programm geboten wo Sie Spass beim Klimakaputtmachen haben. Des öfteren sehe ich Leute die mit laufenden Motor vor Kaufhäusern stehen die warten bis Ihre Frau oder wer auch immer mit dem Einkauf zurückkommt. Und wenn man Sie bittet doch den Motor auszuschalten dann wird man blöd angeredet. Nicht nur das Klima ist "krank". Noch viel kränker ist unsere Gesellschaft. Den meisten geht Konsum und bequemlichkeit über alles. Meiner Meinung nach ist ein radikales Umdenken in unserer Gesellschaft erforderlich. Aber mit dem Denken ist es in unserer Bevölkerung so eine Sache..............

@Klöabauterman 08

Anpassen müssen wir uns. Wir kehren ihn nicht um. Wir pumpen in den CO2 Zyklus mehr rein der im Zyklus bleibt (also Luft gesäubert von Planzen gegessen von Tieren die sterben gegessen von Mikroben und wieder in die Luft). Wir könnten ihn umkehren wenn wir CO2 in die Erde pumpen und es da lassen für die nächsten 1000 Jahre. Aber momentan sieht das so nicht aus.

14:31 von schiebaer45

"Fakt ist aber auch, die dicken SUV`s werden von vielen Autofahrern nachgefragt ,deshalb werden sie gebaut,da müsste sich erst einmal in den Köpfen dieser Leute etwas ändern."

Und in welchen Koepfen (waere eine Aenderung am effektivsten)? In denen der Autobauer natuerlich. Die wollen auch nicht? Dann muesste eben die Politik regulieren. Die Politiker wollen auch nicht? Dann muessen die, in deren Koepefen schon eine Aenderung eingetreten ist, diese eben zwingen. Logisch.

Sehr guter Gedanke. Aber es

Sehr guter Gedanke. Aber es wird zur Zeit keinen Politiker geben der sowas auch nur ansatzweise in erwägung zieht. Der Wähler will sich nämlich in seiner Freiheit nicht einschränken lassen. Vielleicht sollten unsere Friday for Future Schüler Ihre Demos einfach mal auf den Autobahnen abhalten um diese zu blockieren........ Von seiten der Politik braucht man nämlich auf nichts hoffen was für unser Klima gut wäre.

@das Ding

" Aber angesichts dessen, das um Kriege zu fuehren ganze Industrien ueber Nacht umgestellt wurden ...."

Was für ein Quatsch. Nennen sie mir einen Krieg für den über Nacht die Industrie umgestellt wurde.

Um eine Kriegsindustrie aufzubauen brauchte es immer Jahrzehnte.

Bei Ländern die sich regelmäßig im Krieg befanden oder befinden bleibt die Kriegsindustrie einfach in ständigem Betrieb auf minimaler Leistung und kann so große Produktionskapazitäten vorhalten, für den Fall eines Ernstfalls, aber auch das wurde über Jahrzehnte vorher aufgebaut.

Und Militäruniformen, Fahrzeuge etc. kann man großteils über die zivile Produktion decken, die eh Teil des Marktes ist. Neuer Lack, andere Reifen, ein paar Einbauten und zack, hab ich meinen Truppentransporter, als Beispiel.

@Schaefer

Lesen Sie bitte den Artikel. Es geht hier um Anpassungsmaßnahmen deutscher Städte an veränderte Bedingungen. Was können da andere Länder tun? Mein alter Deutschlehrer hätte mit "Thema verfehlt, setzen sechs" geantwortet....

@ yolo

Woher ziehen Sie eigentlich Ihre wissenschaftliche Unkenntnisse?

"Die Opfer der letzten Warmzeiten sind uns nicht unbedingt bekannt. Ein Vergleich lässt sich nur schwer herstellen."

Doch, ziemlich. Genetische Analysen, Sedimente etc. um nur einige zu nennen.

"Es gab immense Arten, die mit Klimawandlungen ausstarben und es werden wieder welche sein."

Nein, "immens" war ein Aussterben durch Klimawandel nie, denn die Fauna und Flora passte sich weitgehend an, weil sie genug Zeit dazu hatte. Was sie wohl meinen, ist ein Fauna- und Florenschnitt. Aber den gab es meines Wissens "nur" 8 Mal in der Erdgeschichte, und ist mit Sicherheit nichts, was Sie oder ich am eigenen Leib erleben möchten.

"Der Mensch ist anpassungsfähig, wenn er sich denn anpassen will."

Cool! Da sagen Sie sogar mal was richtiges. Aber ach: jedes Mal, wenn man eine Anpassung verlangt (weniger CO2 etc.), gehen Leute wie Sie auf die Barrikaden. Was passt da nicht?

Konzepte fehlen ? . Ja,

Konzepte fehlen ?
.
Ja, richtig. Die Bevölkerungsexplosion, 80 Millionen Menschen zusätzlich jedes Jahr, das Kernproblem, ist nach wie vor Tabuthema.

15:20, NeutraleWelt

>>@ 13:31 von fathaland slim
Schöner Artikel!
Was wäre wenn........ Und Wann........<<

.....die Antarktis abtauen würde.

Darum geht's in dem Artikel.

Ein Szenario, das nicht ganz so weit hergeholt ist, wie Sie unterschwellig glauben machen wollen.

@ yolo

"Den haben wir heute wieder verstärkt und die Zunahme von Gasen, die als klimabeeinflussend gelten, werden stark vermehrt ausgestoßen."

Das ist wissenschaftlich unhaltbar. Wir erleben sogar eine relativ ruhige Phase in der jüngeren Erdgeschichte, also beste Bedingungen für ein stabiles Klima. Dazu passt, dass sich die Sonne just am Minimum entlang bewegt, es also eher kälter werden sollte.

Nur weil es zwei Vulkanausbrüche in die Nachrichten der letzten 3 Monate geschafft haben, darauf zu schließen, dass sich der Vulkanismus verstärken würde, ist absurd!

"Die Pole wandern stärker als bisher ( derzeit um 55km) und sogen so für Erwärmungen der bisherigen Pole."

Ja, soweit richtig. Aber wogegen soll das ein Argument sein? Pole sind schon immer gewandert & sogar schon mehrfach. Trotzdem hat sich nach bisherigem Wissensstand kaum ein Klimawandel so rasant vollzogen, wie der gegenwärtige (von Katastrophen wie Meteoren oder Supervulkanen mal abgesehen... oder habe ich da was verpasst?)

@ 15:23 von artist22

"Die Methanhydrate"
Das Alfred-Wegener-Institut hat da mit den Russen zusammen ein Forschungsprojekt.
Die bohren 60m in die Böden hinein."
.
Ja und was wollen wir damit machen?
Verwerten oder besser in die Atmosphäre entlassen?
Statt dessen lieber mit Erdgas befeuern?
Und allen vom bösen Methan erzählen?
Natürlich, Erdgas macht ja weniger CO2 als Kohle und Atomkraft! Das blöde Methan was da irgenwo verdampft......
.
Wir bekommen die Erde auch bei absolutem Verzicht von jedem nicht von heute auf morgen wieder auf den Stand vor 100 Jahren!

re geme

"Der Fluid Reaktor kann Uran und Plutonium aus alten Brennstäben nutzen, wie ich gerade gelesen habe."

Genau der Punkt, auf dem ich insistiert habe,

Weil immer wieder die Mär hochkommt, da würde "Atommüll" wiederverwendet. Alte Brennstäbe sind nach Volumen aber ein so kleiner Teil davon, dass das Endlagerproblem gar keins wäre.

Immer wieder überraschend ...

... dass Klimawandelleugner mit dem Argument um die Ecke kommen, "den Klimwandel hat es schon immer gegeben, es war immer mal wärmer und kälter und jetzt ist es halt gerade schick, darüber zu diskutieren."

Liebe Leute ... ja, es ist richtig, es hat einen regionalen Klimwandel schon immer gegeben und es war auch durchaus auch schon mal wärmer, als in den jetzigen Hitzeperioden

.. ABER ...

es gab noch NIE!!!!! zuvor einen GLOBALEN Klimawandel der GLEICHZEITIG überall auf der Erde seine verheerende Wirkung entfaltet.

Also hört endlich auf, die Klimaveränderung zu bezweifeln sondern beginnt in Eurem kleinen Leben mit positiven Veränderungen.

Es gibt dazu einen guten Spruch:

"Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern."

Es ist wie so oft im Leben, die schlimmste aller Alternativen ist, gar nichts zu tun, dann ändert sich nämlich auch nichts.
Hirn einschalten und sinnvoll handeln.

Experte:Konzepte für die Anpassung an den Klimawandel fehlen....

Es geht auch um Stadtbelüftung.Doch da gehen manche Städte heute noch hin und holzen Bäume auf ihrer Fläche für Bauprojekte(noch nicht mal für Wohnungsbau) ab.

Oder die Landstromanlage in Hamburg.Hier wird Strom für die Reedereien angeboten.Aber
von der Hansestadt mit Steuermitteln subventioniert.Ein absurdes Geschenk für Dreckschleudern.

@ um 15:06 von fathaland slim

Wie immer wechseln Sie das Thema, wenn Ihnen Tatsachen nicht passen.
---
Falsch.
Ich zeige Ihnen nur auf, dass ich etwas gegen Einseitigkeit habe und daher selbst durchaus auch an anderen Arbeiten und ihren Ergebnissen interessiert bin.
Sie haben die Herkunft meiner Inhalte indirekt kritisiert und angedeutet, dass diese Quelle nicht hinnehmbar wäre, vermute ich mal.
Das kann man anders herum ebenso betreiben, habe ich Ihnen aufgezeigt.
Das ist kein Themenwechsel, sondern bestenfalls eine Bloßstellung der Quellen, auf die sich die Klimakonferenz und ihre Klimaschützer berufen.

Veröffentlichen können Unis heute leider nicht mehr viel, wenn sie noch einen Geldgeber wollen. Die Unabhängigkeit der Unis ist nicht mehr gewährleistet.
Aber das wäre nun wirklich ein anderes Thema, was Sie da ansprechen.

Politische Willkür unterdrückt unliebsame Ergebnisse derjenigen Forscher, die dem politischen Willen gegenüberstehen oder einfach nur im Weg stehen.
Das ist die eigentliche Blamage.

14:43 von karwandler / @lutz jüncke, 14:28

«Akzeptanz der Erwärmung und Prophylaxe der damit einhergehenden Nachteile sollte Priorität haben.»

«Wie wollen Sie denn prophylaktisch damit umgehen, wenn irgendwo extrem weniger oder extrem mehr Regen anfällt als bisher?»

Mit "extrem weniger Regen" kann man auch in hoch entwickelten Staaten mit viel Geld + moderner Technologie so gut wie gar nicht prophylaktisch umgehen. Man kann mittel- / langfristig versuchen, z.B. andere Pflanzenarten in der Landwirtschaft einzusetzen. Wie man es in DEU ja bereits "überdenkt". Da hierzulande eher Dürren das generelle Problem werden.
Stärker als generell zu viel Niederschlag.

Dagegen kann man (punktuell) eher was tun, als gegen Dürren.
Den Aspekt "zu viel Wasser von oben" ist JAP "seit ewig" gewohnt.
Man hat nicht lange gefackelt, als noch mehr absehbar war.

Ca. 20 J. gedauert, > 20 Mrd. Euro gekostet.
Das Regen-Auffang-System in der Bucht von Tokyo zu erweitern.

Die südl. Insel Kyūshū ist kürzlich dennoch "abgesoffen wie nie zuvor" …

@um 15:23 von Der Couch Kritiker

Alles was man im Guten gebrauchen könnte, kann man auch im Schlechten handhaben.
Das liegt in der Hand der Besitzer und ihrer Moral. Da wären wir beim Stichwort Moral.
Davon gibt es mannigfaltige.
Die meisten Menschen, die ich kennenlerne, predigen Wasser und saufen Wein.
Sie haben die besten theoretischen Einfälle, ohne sie jemals in der Praxis überprüft zu haben.
Die rosa rote Brille ist weit verbreitet und es lebt sich so gut damit, wenn sie einem keiner von der Nase reißt. Und wenn das jemand tut, damit klarer gesehen wird, dann ist man ein Spielverderber, ein Mieselaunepeter oder ein viel zu ernster Typ.
Wenn dann ein Tsunami kommt, die Sonne verdunkelt, oder andere plötzliche Geschehnisse, dann sollen die kühnen Denker doch bitte übernehmen, um den Hintern der sich in ihrer Märchenwelt sonnenden zu retten, die Kulissen wieder aufbauen und dafür den Tritt bekommen.

Wenn die Menschen heute gut sind, dann nicht in Leistung oder Problemlösung, eher in Selbstbetrug oder Panik.

Hach ja!

Für @Sausewind:
pars pro toto = ein Teilapekt als Gesamtlösung?
.
Wenn es um die gesamte Welt geht, dann sind saubere Bürgersteige in Hamburg wirklich kein Faktor von Gewicht. Dass Menschen mit teuren Kampagnen auch wieder dazu gebracht werden können, Abfall in den Papierkorb und Kippen in den Ascher zu werfen, bringt uns der Gesamtlösung kaum näher, außer dass die ewigen Pädagogik-Anhänger ob der "Einsicht" jubeln.
.
Nein, ich muss da noch mal schnauzen: früher hat man seine Grillreste wieder mit nach Hause genommen, Kippen im Ascher entsorgt und Kaugummis (s.o.) ..., weil man´s so gelernt hatte. Dafür gab´s andere Ungemach. Das stimmt.
.
Die Zeit für "Einsicht" aber läuft der Erde davon, darum geht es. Und da sind Beiträge wie: "Was nutzt es, wenn wir in Deutschland ...., und unser Anteil nur 3% ist?" kontraproduktiv. Man kann auch fragen: "Was nützt eine saubere Elbe, wenn der Brahmaputra verdreckt und der Baikalsee austrocknet?". Wir müssen alle auf eine Umorientierung hindrängen!

@um 15:15 von yolo

Weltweit natürlich...

"Westlich" war da der falsche Ausdruck von mir...

Deswegen sagte ich ja, das Pariser Abkommen ist "eine nette Idee-Versuch".

Das einzige "Gute" am Klimawandel ist, das dieser nicht vor staatlichen Grenzen und politischen Ideologien halt macht...manche werden(sind) nur schneller Betroffen als andere...
Ehrliche Ansaetze ist richtig- das E-Auto sehe ich auch nicht als zukunftstraechtig..Wasserstoff- wie sie schon schrieben.
Wasserkraft; Wellenenergie; Wind: Solar wo es hinpasst.
Aber auch der Verzicht auf €2,99 pro KG Fleisch ist von Nöten- nur gelegentlich Lokal vom Metzger mit Fleisch Herkunftsnachweis.
Nicht jedes Jahr neue "Ikea Möbel",
Kein neues Smartphone bis das alte auseinander fällt etc... Kaufen Sie mal 2nd Hand einen Vollholzschrank...der hält mind. ein Leben lang- und kann man auch verzieren... ;) sind alles nur persönliche Beispiele...nicht davon schraenkt mich wirklich ein... und einige viele von den 1,4 Milliarden Chinesen haben weniger..

@um 15:23 von artist22

Vielen Dank für den Hinweis und Quelle...

@um 15:38 von GeMe

Ich... gehe davon aus, dass zu meinen Lebzeiten dieser Reaktor nicht ans Netz gehen wird.
---
Polen will ihn bauen. Das Ministerium für Entwicklung setzte ihn auf die Liste vom 10. Juli 2017.
"„Ziel des Projekts ist die Entwicklung der Technologie des Dual Fluid Reaktors mit einer Temperatur von etwa 1000° C, der sehr billig Strom, Prozesswärme für die chemische Industrie, Wasserstoff und schwere Kohlenwasserstoffe produziert, z. B. in dem Kohlevergasungsprozess, so dass eine preiswerte Herstellung von flüssigen Brennstoffen möglich ist. Der DFR können in Bezug auf die Verbindung mit ​​großen Mengen an erneuerbaren Energiequellen ein perfekter Teil der Stromversorgung des Landes sein. Im Rahmen des Projekts werden für den ersten Testreaktor eine thermische Leistung von 100 MW geplant, um seine Eignung auch zur Herstellung von Wasserstoff im industriellen Maßstab aufzuzeigen.”

Der Prototyp-Reaktor ...werde voraussichtlich 370 Millionen PLN kosten.
/ruhrkultour.de/polen-will-den-dual

@yolo

"Auch das ist insoweit normal, als dass es niemals immer exakt gleiche Abläufe gab."

Unsinn. Einen solchen globalen Temperaturanstieg innerhalb weniger Jahrzehnte hat es noch nie gegeben in dem Teil der Erdgeschichte, die für die Existenz des Menschen maßgeblich ist.

"Ein Vergleich lässt sich nur schwer herstellen."
Es gibt keinen, da kann man nichts herstellen. Denn der Mensch hat das Klima noch nie so massiv beeinflusst, wie in den letzten 100-150 Jahren.

"Es gab immense Arten, die mit Klimawandlungen ausstarben"
Nennen Sie mal eine. Und geben Sie dabei die Dauer des "Klimawandels" an. Eine Rundung auf zehntel Millionen Jahre würde mir reichen.

"Daraus eine Untergangsstimmung zu zaubern, finde ich perfide und dem Intellekt des Menschen nicht würdig."

Was glauben Sie, was ich von nuclear greenwashing, Lobbyismus im Namen von Energiekonzernen, leicht zu entzaubernden, aber immer wieder erneuerten Falschbehauptungen ("Weinbau auf Grönland") halte?

Doppeltes Politikversagen!

Versagen bei der Vorsorge (Klimaschutz).
Versagen bei der Anpassung.

Das Zeugnis, das die demonstrierenden Jugendlichen der Politik für den Klimaschutz ausgestellt haben, ist eine Ohrfeige. Nur die Note 6 wurde vergeben (auf den Demoplakaten). Ein waschechtes Armutszeugnis.

Und das wird jetzt noch getoppt von einem weiteren Armutszeugnis. Ausgestellt von Wissenschaftlern.

15:15 von yolo

«Es ist unsinnig, das Klima retten zu wollen, was ohnehin nicht geht.
Es müssen also andere fortschrittlichere wissenschaftlich ehrliche Ansätze gemacht werden. Dafür braucht es Bildung; eine Mangelware in unserem Land, leider.»

"Das Klima" muss auch gar nicht gerettet werden. Es wäre bereits ein sehr großer Erfolg, wenn die Menschheit es nicht weiterhin in eine ihr selbst sehr unbekömmliche Richtung "schädigt" …

Noch so viel, noch so gute, noch so exquisite Bildung irgendwo.
Wird es nicht irgendwo mehr, aber anderswo weniger regnen lassen.

"Das vermehrte Durcheinander" im Klimageschehen, stärkere Extreme …
Hier so … da anders … dort noch anders …
Das ist seit Jahren zu beobachten. Den Einfluss des Menschen darauf kann man versuchen, weg zu reden, weg zu schreiben. Kann man besser auch sein lassen.

Sich wie kleine Kinder die Hände vor die Augen halten:
"Ich sehe nix mehr, und bin für andere auch unsichtbar."

Macht mich jetzt erst mal (sehr) schlau.
Erst dann mache ich was …

alleine geht gar nichts

Deutschland kann im Alleingang gar nichts retten, nur ein globales Handeln könnte eine Veränderung herbeiführen (vorausgesetzt die Klimaerwärmung ist überhaupt menschengemacht).

Warum aber sollen die jetzigen Regierungen dieses Thema in den Griff bekommen? Schafft man es doch noch nicht einmal bei grundlegenden Problemen (Krieg, Bevölkerungsexplosion, Hunger, sauberes Wasser ....). Aufgrund meiner Erfahrung u. mit Blick in die Geschichte, schwindet da die Hoffnung.

Was könnte man da an CO2 einsparen, wenn alleine von heute auf morgen das ganze Militär still steht.

um 14:01 von Kein Einstein "Danke für den Zuspruch"

>>Am 29. Juli 2019 um 13:00 von erster Realist

Danke. Schließe mich Ihrem Beitrag an.

Leider ist es für die meisten Menschen viel leichter zu kritisieren und zu demonstrieren als einen Teil ihrer Lebensmittel im Garten selbst zu erzeugen, um nur ein Beispiel zu nennen.<<

//

eine andere Möglichkeit "das Klima zu verbessern" haben wir leider nicht...

Einfach bei sich selbst anfangen und unsere Nachkommen werden es danken, auch wenn die Wirkung nicht gleich erkennbar ist. Je mehr so vorgehen, um so eher haben wir eine Veränderung zum guten...

Unsere tolle Regierung

Unsere tolle Regierung redet und redet und ...... über das Klima und CO2. Aber sie tut absolut nichts dagegen. Warum müssen Abgeordnete in hoher Zahl zwischen den Ministerien in Bonn und Berlin "hin und her fliegen"? Warum müssen Hunderte von Abgeordneten aus dem Urlaub kommen (für 80 Minuten!) und dafür oft Tausende von Kilometern reisen. Die AKK war ernannt - die Vereidigung hätte ja wohl auch noch ein paar Wochen Zeit gehabt! Wir sind doch auch ein halbes Jahr ohne Regierung ausgekommen. Wenn es der Regierung ernst wäre, sollte sie sich mal langsam Gedanken machen, was sie ändern könnte!!

um 15:09 von StöRschall

>>Macht doch bitte erst mal menschenwürdige Politik, bei der auch Kinder wie Menschen geachtet werden und nicht wie Gegenstände missachtet werden.

Wir reden hier von "Zukunft" aber Kinder gehen in Wirklichkeit den allermeisten Allerwertesten ganz ersichtlich und unverkennbar so am Allerwertesten vorbei.<<

//

Sie haben ja Recht!

Nur nicht immer den Schuldeigen bei der Politik suchen, Wobei das jeder zweite Rentner unter 900€ Rente bekommt ist schon bezeichnend...

Demnächst haben die Schüler eine 4 Tage Woche zum lernen, damit der Rest zum streiken genutzt werden kann, das ist Politik...

@um 15:38 von GeMe

Unter: //dual-fluid-reaktor.de/applications/

ist folgendes zu lesen:
Atommüll — und was man daraus machen kann:
Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung mittels Turbinenabwärme.
Plasmarecycling für alle Abfälle.
Benzinsynthese aus Syngas.
Petrochemie (e.g. Kunststoffe).
Wasserstoff-, Ammoniak- und Hydrazinerzeugung (e.g. für Brennstoffzellenfahrzeuge).
Silanherstellung (Treibstoff für Ram-/Scramjets und Wankelmotoren).
Gewinnung medizinischer Isotope (e.g. Molybdän 99/Technetium 99m).
Radiochemie (e.g. Produktion von Stickoxiden, Ozon, Blausäure, Kohlenmonoxid…)
Eine weitere mögliche Anwendung ist tagtäglich auf den Weltmeeren unterwegs: Große Schiffe können DFRs als kompakten, sauberen Antrieb nutzen.
Grafik zeigt, wie innerhalb von acht Jahren bei einem Kostenaufwand von einer Milliarde Euro zunächst ein Prototyp entwickelt werden könnte und aus diesem dann ein Serienmodell.

Irgendwann sollte man beginnen, diese Wege zu beschreiten, wenn man fossile Brennstoffe nicht mehr nutzt.

Bislang hatten wir nicht die

Bislang hatten wir nicht die passende Regierungen. Selbst Rotgrün hat diesbezüglich auf Landes und Bundesebene kläglich versagt. Ich glaube, das manch ein Bürger in Sachen Umwelt und Emissionsschutz weiter ist, als unsere Regierung denkt. Frische Luft und prima Klima über CO Besteuerung zu steuern, das wird nicht klappen, da sollte unsere Politik mehr auf die Sparsamkeit im Umgang mit fossilen Energien drängen. Eines wird uns bevorstehen, richtiger Klimaschutz wird uns Arbeitsplätze kosten und auch zum Verzichten von liebgewordenen Gewohnheiten und konsumieren bringen.
Konzepte zu entwickeln , um den Energiehunger unseres Landes nachzukommen, das wird Jahrzehnte dauern, da wäre es doch besser die Atomkraft zu nutzen, wenn da nicht die Endlagerfrage wäre. Also weniger Autofahren, weniger LKW Verkehr , weniger fliegen, Ölheizungen gegen Gasheizungen austauschen. Mehr Bäume pflanzen, und mehr Industriebrachen für Neubesiedlung nutzen, anstatt Mutter Natur immer mehr Boden wegzunehmen.

@14:04 hadbang

"Oder anders gefragt wenn wir heute CO2 auf Null Ausstoß bringen welchen Einfluss hat es auf die Temperatur Entwicklung? 0,5 °C weniger oder 0,2°C und wie viel Kosten stehen dem gegenüber die dafür aufzuwenden sind."
Es wird die Temperaturentwicklung um einige °C beeinflussen, da es im Moment darum geht, ob wir die Kipppunkte des Klimas noch vermeiden können, d.h. z.B. das Auftauen der Permafrostböden soweit vermeiden, dass das darin gespeicherte Methan entweicht, das das Klima weiter aufheizt, wodurch mehr Permaforstboden auftaut etc. Link: https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kipppunkte_im_Klim…
Im "Weltspiegel" wurde gerade ein beeindruckender Beitrag zum Thema Permafrost wiederholt.

14:42 von yolo

«Die Opfer der letzten Warmzeiten sind uns nicht unbedingt bekannt.
Ein Vergleich lässt sich nur schwer herstellen.
Es gab immense Arten, die mit Klimawandlungen ausstarben und es werden wieder welche sein.»

"Es war einmal, once upon a time".

Da wandelte sich das Klima, ohne dass es überhaupt, oder sehr viel weniger Menschen auf Erden gab. Die, die es gab, hatten noch keinen "Elektrik-Trick", keine Pferde auf 4 Rädern, die Qualm aus Rohren spien. Sie hatten nicht viele große Hütten aus Beton + Stahl, deren Schlote Rauch + Gase emittierten.

Andere Zeiten, over and gone …

«Vulkanismus sprechen Sie an, fein.
Den haben wir heute wieder verstärkt und die Zunahme von Gasen, die als klimabeeinflussend gelten, werden stark vermehrt ausgestoßen.»

Tagtäglich hört + liest man von den vielen Vulkanen, die exorbitant häufiger ausbrechen als seit ca. 1800. Nur die Klimaforscher haben alle nie davon gehört. Negieren das "mal so".

«Die Pole wandern … 55 km.»

Verglichen zu wann/wo …?

...man müsste... man könnte

die Stadt für sich ist ein Krebsgeschwür im Gewebe der Natur. Das hier krankmachende Faktoren wie Lärm-, Hitze-, Schadstoff und Strahlungsemission eine lebensfeindliche Umgebung darstellen, ist jedem bekannt.
Naturnah zu leben ist die alternative. Leider sind aufgrund vom deutschen Baurecht und dem Anschlusszwang an zentrale Ver- und Entsorgungsnetze eine Natur verträgliche Kreislaufwirtschaft nicht möglich. Da muss man schon auswandern. Man könnte vieles machen. Die ökologischen Technologien gibt es. Der Gesetzgeber will keine unabhängig lebenden Bürger, er will ein zentralistisches System mit abhängigen Bürgern.

@14:28 von Lutz Jüncke

"Deutschland hingegen versäumt es, sich an ein sich veränderndes Klima anzupassen und entsprechende Strategien zu entwickeln; geschweige denn - horribile dictu - auch die durchaus vorhandenen Chancen einer Erwärmung zu thematisieren.

Stattdessen wird in leicht skurriler Anmaßung versucht, lieber das Klima zu ändern(!), als sich wie seit tausenden von Jahren an neue Umweltbedingungen anzupassen.

Dieser Größenwahn entspricht dem westlichen Zeitgeist - zu meinen, dass der Mensch alles steuern könne ..."

Der Größenwahn ist es, das Klima zu ändern, ohne die Folgen richtig verstanden zu haben, und deshalb auch noch angebliche Chancen der Klimakrise zu beschwören. Ja, es mag sie geben, aber sie werden keinem helfen, wenn die Selbstverstärkungseffekte so richtig eingesetzt haben.

Da der Rest der Welt

beim Klimaschutz nicht mitmacht (es befinden sich 1400 Kohlekraftwerke in Bau und Planung) wären Investitionen in Anpassung (Bewässerungsanlagen für Bauern, Klimaanlagen in Gebäuden) erheblich sinnvoller als für hunderte MRD Euro Windräder in die Nordsee zu bauen.

12:50 von micmul

Klimaanlagen nur solarbetrieben........!
##
Gute Idee!

12:24 von OrwellAG

Es gibt keine klare Priorität, auch kein Bewusstsein ausser "Nach uns die Sintflut" - das zählt ganz besonders für die Behörden also Städte, die sind dank Kapitalismus ja gezwungen, die Priorität in den Kosten zu sehen, und die Kosten von MORGEN sind ja nie heute. Es ist ziemlich armseelig.
##
Die bevorstehende Klimakatastrophe ist nicht nur ein Problem des Kapitalismus, es betrifft alle Staatsformen, es betrifft ohne Ausnahme die gesamte Menschheit!

@ 15:45 von Okabe

"Jahr 2100 laut IPCC sollen es 2 Meter sein. Das Eis brauchen wir aber auch um Sonne zu reflektieren und nicht im Sommer abzukratzen. 2 meter ist auch was da viele Städte am Meer gebaut sind und bereits jetzt schon Städte sich zu einer langsamen Evakuierung in den nächsten 10 Jahren vorbereiten."
.
Aha.
Doch keine 80 Meter?
Aber genau darum geht es!
Anstatt sich darauf vor zu bereiten will man uns erzählen, wir zahlen jetzt eine CO2-Steuer, verbrennen Klima-neutrales russisches Erdgas, und alles wird gut!
Von heute auf morgen! Wir?
Nicht mehr fliegen, kein Fleisch mehr essen, kein Auto mehr fahren!
Das ist Stuss!
Anstatt mal mit einem wirklichen Konzept zu kommen, Alternativen, Möglichkeiten......
Alles zu viel verlangt!
Wir machen jetzt erst mal E-Mobilität, Steuer, und alles wird gut!
Glauben SIe daran? Glauben Sie daran, dass wir mit einer CO2-Steuer die Malediven retten werden? Mit Greta?
Oder fühlen Sie sich da auch verar......?
Egal, Hauptsache Grün wählen, dann wird alles gut!

@um 16:21 von Der Couch Kritiker

Richtig.
Wer Verantwortung für Ressourcen trägt, ermöglicht für andere die Chance, sich auch Wohlstand zu leisten und verschmutzt die Umwelt weniger.
Der Modewahn ist auch so ein Thema.
Wir für unseren Beitrag arbeiten für Foodsharing und retten Lebensmittel, die mit viel Energie hergestellt wurden und dazu gedacht sind, Menschen zu ernähren.
Wir versorgen die Obdachlosen damit, damit sie nicht hungrig schlafen gehen müssen.
Die Schränke sind die, die wir von den Großeltern geerbt haben ( inzwischen Raritäten) und gekauft wird nur, was wir wirklich brauchen. Bildung ist oft wichtiger, als ein neues Kleidungsstück, wenn das andere es auch noch tut.
Smartphones werden durch die Kinderreihen durchvererbt, sodass sie nicht im Müll landen.
Wir reinigen nur mit zwei Reinigern ( Zitrone und Orange), welche biologisch abbaubar sind, etc. Man kann viel tun, aber es wird das Klima nicht aufhalten, mit Verlaub.
Wir wollen nur die Umwelt schonen und Mensch,Tier,Dinge wertschätzen.

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