Kommentare - Interview zu Johnson: "Vieles ist möglich - auch Chaos"

23. Juli 2019 - 19:16 Uhr

Auf dem Weg zum Brexit hat Boris Johnson nur riskante Optionen, sagt Politikwissenschaftler Clarkson im NDR-Interview. Für Neuwahlen sieht er die Tories unzureichend gerüstet. Außerdem lauere dann eine noch größere Gefahr.

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"Vieles ist möglich - auch

"Vieles ist möglich - auch Chaos"
-
Chaos, scheint ja genau das was diese Politiker in Europa wollen.

Bisher hat mir noch niemand

Bisher hat mir noch niemand erklären können, wie Boris Johnson seine vollmundigen populistischen Reden in Politik umsetzen will, denn eines ist sonnenklar - da braucht er nur seine Vorgängerin Theresa May zu fragen: Mit dem Parlament wird es keinen no-deal-Brexit geben; selbst in seiner eigenen Partei gibt es eine beachtliche Anzahl von Gegner*innen für den ungeregelten Austritt. Sollte Johnson auf die Idee kommen, auf diese Fraktion zuzugehen, werden ihn die Hardliner hart angehen und ihm Wortbruch vorhalten; das alles hält Boris Johnson nicht bis zum Jahreswechsel durch. Dann wird es Neuwahlen geben - und der Brexit modert weiter vor sich hin...

19:28, Goldenmichel

>>"Vieles ist möglich - auch Chaos"
-
Chaos, scheint ja genau das was diese Politiker in Europa wollen.<<

Diese Politiker?

Welche denn?

SF

Wenn die sieben MPs von Sinn Fein, das eher ideologische als Irische Interessen vertritt, ihre Sitze im House of Commons einnehmen würden und sich Corbyn endlich davon lossagte, die Marionette der Wirtstochter aus Glasgow, Murphy, und ihres Freundes Sameus(!) zu sein, wäre für die Briten viel gewonnen.
Aber Ideologie ist nicht nur in GB wichtiger als die Interessen der Wähler!

GB wird sich bis zum 31.10.19

GB wird sich bis zum 31.10.19 zu überhaupt nix einigen können. Was steht dann an? Richtig, der Brexit ohne Vertrag, aber da kommt dann wieder die EU um die Ecke und verlängert die Frist dann zum dritten und diesmal wirklich zum aller aller letzten Mal...

19:28 von Goldenmichel

Zitat:"Chaos, scheint ja genau das was diese Politiker in Europa wollen."

Falsch, richtig lautet der Satz: Chaos scheint ja genau das zu sein, was dieser Politiker in GB will.
Nicht immer alle über eine Kamm scheren, wenn nur einer gemeint ist.

"Vieles ist möglich - auch Chaos"

Das Chaos geht ja schon von Anfang an, ich hab da auch keine Hoffnung das sich das jetzt ändern wird. Das endet erst wenn GB endlich raus ist, erst dann gibt es wirklich einen Neuanfang, und der geht mit dem jetzigen Vertrag nicht.

19:40 von berelsbub

Zitat:"da kommt dann wieder die EU um die Ecke und verlängert die Frist dann zum dritten und diesmal wirklich zum aller aller letzten Mal..."

Wie oft muss man Ihnen erklären, dass die Verschiebungen des Brexit auf dringenden Wunsch der Briten stattfanden? Manchmal muss man verwirrten Menschen einfach mehr Zeit geben. Wenn es die britische Regierung wirklich so eilig gehabt hätte mit dem Brexit, würde hier seit dem 31.März kein Hahn mehr danach krähen. Vielmehr könnten wir endlich sehen, welche Prognosen zutrafen und welche nicht.

19:41 von Peter Meffert

>>19:28 von Goldenmichel

Zitat:"Chaos, scheint ja genau das was diese Politiker in Europa wollen."

Falsch, richtig lautet der Satz: Chaos scheint ja genau das zu sein, was dieser Politiker in GB will.
Nicht immer alle über eine Kamm scheren, wenn nur einer gemeint ist.<<

Nicht nur einer!
Da ist noch der famose Herr Farage. Auch er will Chaos in great Britain und am liebsten gleich in der ganzen EU - zumindest liegt das im Interesse seiner Finanziers im Kreml ...

19:29 von andererseits

«Bisher hat mir noch niemand erklären können, wie Boris Johnson seine vollmundigen populistischen Reden in Politik umsetzen will, denn eines ist sonnenklar - da braucht er nur seine Vorgängerin Theresa May zu fragen: Mit dem Parlament wird es keinen no-deal-Brexit geben …»

Ich nehme mal sehr stark an, es wird auch niemand versuchen, Ihnen (und allen anderen) das ernsthaft erklären zu wollen.

Boris J. ist der Messias, "der sein Volk in die Freiheit führt".
Flapsig ausgedrückt: "So eine Art Moses 2.0".

"Wenn alle Stricke reißen", wird er Wasser teilen, und seine Schäfchen gen Westen in das Gelobte Land des Großen Blonden jenseits des Großen Teichs führen.

Ansonsten ist der Brexit "ein großes Versuchslabor", in dem man seit mehr als drei Jahren beobachten kann, "welche Lawine" die unüberlegt-konfuse Volksbefragung von Juni 2016 auch außerhalb bergiger Gebiete auslösen konnte.

Realitätssinn ist längst unter Wortgetöse endgültig begraben.
Auf der Lawine surft nun Heldenverehrung …

Vorschlag zur Güte.

“Vieles ist möglich - Chaos ist wahrscheinlich, auch in Europa.“

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein wie auch immer gearteter und wann auch immer erfolgender Brexit spurlos an der EU vorbeigeht; GB mag dabei mehr Federn lassen - ungeschoren wird die “Rest-EU“ auch nicht davongekommen.

Am 23. Juli 2019 um 19:37 von fathaland slim

" Welche denn? "

So rein nach Gefühl, Alle ;-).
Ich würde das nicht mal auf Europa begrenzen, sondern über dem Teich anfangen und jetzt bei Ö aufhören.
Täglich nette Meldungen, von EU Wahl bis BW Besetzung, die Liste wäre lang, was so täglich zu lesen gibt in den Deutschen Medien.

Boris Johnson ist ein

Boris Johnson ist ein Blender, der bewusst Lügen streut und spaltet - ein Typ wie Trump, der sich mächtig freut, mit Johnson einen Keil durch Europa treiben zu können. Diesen Briten ist wirklich nicht mehr zu helfen.

re peter meffert

"19:40 von berelsbub

Zitat:"da kommt dann wieder die EU um die Ecke und verlängert die Frist dann zum dritten und diesmal wirklich zum aller aller letzten Mal..."

Wie oft muss man Ihnen erklären, dass die Verschiebungen des Brexit auf dringenden Wunsch der Briten stattfanden?"

Das ganze Erklären nützt nichts, weil manche einfach faktenresistent sind.

Macht hine, aber macht endlich

Ich hoffe einfach, dass dieses britische Kasperle-Theater endlich zu Ende geführt wird. Wenn die Briten vor die Wand gefahren werden wollen, haben sie dafür einen sau-mäßig schlechten Chauffeur mit Namen Johnson!

Soll ein Chaos herbei geredet werden?

"Vieles ist möglich-auch Chaos." Es ist auch möglich Chaos herbeizureden, und ich habe den Eindruck, das genau das von Seiten der EU aus geschieht, um Nachahmer abzuschrecken. Aber das wird nicht funktionieren. Der Brexit bedeutet nämlich nicht mehr und weniger als eine Zeitenwende in Europa.

Vielleicht braucht es ja

Vielleicht braucht es ja einen Premier Boris Johnson, um den Brexit endgültig... ad absurdum zu führen, Neuwahlen und/oder ein neues Referendum auf Grundlage seriöser differenzierter Modelle anzusetzen. Und dann würde indirekt Boris Johnson zum Grabschaufler des Brexit-Wahnsinns. Geschichte schreibt manchmal verrückte Geschichten; warum nicht auch auf den britischen Inseln?

Vieles ist möglich ?

Leider aber erst nachdem die EU und GB der wählerwillen schon im März nicht gefolgt sind. Alles das sind die Ursachen, nicht Jonson.

um 19:28 von Goldenmichel

Ja, genau den gleichen Eindruck habe ich auch, Gruß.

Wiedermal so ein "Experte"...

Demographisch gesehen, sind in den vergangenen drei bis vier Jahren mehr Menschen 18 Jahre alt geworden, die zum pro-EU-Lager tendieren. Das Ergebnis könnte also noch knapper ausgehen.

Allzu viel Erfahrung mit direkter Demokratie scheint euer Experte nicht zu haben. Den Bürgern geht es nämlich - sorry für die Ausdrucksweise - so ziemlich auf den Sack wenn sie über dieselbe Frage noch mal abstimmen müssen. Da spielt dann nicht mehr die Frage Brexit ja/nein sondern Demokratie und Respekt vor dem Volk ja/nein eine Rolle. Es gibt wohl keinen einfacheren Abstimmungskampf als über eine Frage die vom Volk bereits entschieden wurde.

Ich glaube, Johnson ist es egal, ob es ein Problem für die Demokratie ist oder nicht. Aber es ist durchaus ein Legitimationsproblem, ein Problem für die Demokratie und den Staat.

Das Parlament macht seine Arbeit nicht, missachtet das Volk. Er will den Volksentscheid umsetzen. Ein Legitimationsproblem hat eher das Parlament, nicht Boris

@ Bernd Kevesligeti

Aber warum ist Ihnen der (Anti-) Brexit so wichtig ? Erzählen Sie mal.

Ich finde ihn falsch, eine fixe Idee von konservativen Populisten, gegen Ausländer und gegen Arbeitnehmerrechte gerichtet. Geboren nicht aus kreativem Gestaltungswillen, sondern aus Enttäuschung und Frust.


Wahrscheinlich doch aus dem gleichen Grund wie den deutschen Eliten.

Eliten? Ich war mal Schachmeister in der Schule, das war noch in der DDR. Aber zur Elite zähle ich mich nicht. Ich denke nur nach Möglichkeit selbständig.

Danke für Ihre Entgegnung und viele Grüße

@ Peter Meffert

„Wie oft muss man Ihnen erklären, dass die Verschiebungen des Brexit auf dringenden Wunsch der Briten stattfanden?“

Sie brauchen mir überhaupt nix erklären. Die EU lässt sich am Nasenring durch die Manege ziehen.

Kleines Beispiel. Die Briten einigen sich in den nächsten 30 Jahren auf nix konkretes mehr, was den Brexit angeht und bittet deshalb immer die EU um eine Verlängerung um 6 Monate...

Na, sollte die EU vielleicht nicht besser den Nasenring entfernen? Die EU ist durch den drohenden Brexit absolut abgelenkt, weil das Thema alles überlagert. Und wer hat den Mumm, als erster zu sagen...

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Die EU könnte GB die Entscheidung zum Brexit abnehmen, nur wird sich da in den nächsten 30 Jahren keiner zu durchringen - daher sollten in der EU alle nicht all zu sehr stöhnen, denn die EU könnte dieses Kasperle-Theater beenden, nur möchte sie das überhaupt nicht

@um 19:41 von Peter Meffert

Falsch, richtig lautet der Satz: Chaos scheint ja genau das zu sein, was dieser Politiker in GB will.
Nicht immer alle über eine Kamm scheren, wenn nur einer gemeint ist.

Chaos hat bisher nur die unfähige Theresa May und das seine Arbeit verweigernde Parlament angerichtet. Das waren drei verlorene Jahre, aber nicht wegen Boris, sondern wegen May und dem Parlament.

Boris Johnson war viele Jahre erfolgreicher Bürgermeister der Weltstadt London, jetzt startet er als Premierminister bei null. Der muss jetzt das Desaster aufräumen und in vier Monaten das hinbekommen, was May in drei Jahren nicht geschafft hat.

No Deal, so kommt es

Lassen wir uns überraschen, was der Boris hinbekommt. Ob er mehr wird als eine Fußnote der britischen Regierungsgeschichte.

Eines wird ihm aber mit Sicherheit genau so wenig gelingen wie es May gelungen ist, nämlich einen Brexit mit Austrittsvertrag. Und dass die Briten am 30. Oktober wirklich draußen sind, dafür lege ich die Hand maximal in lauwarmes Wasser.

Vieles ist möglich,

aber alles hat auch mal eine Ende.. nur sie Wurst hat zwei.

@ Karwandler

„Das ganze Erklären nützt nichts, weil manche einfach faktenresistent sind.“

Auch sie verkennen elegant, dass die EU schon lange hätte Fakten schaffen können. Chance vertan und dann sollte man sich auch nicht beschweren, wenn GB sein Spiel weiter spielt. Die EU als zahnloser Tiger ist ja ein super Spielpartner

@19:40 berelsbub

Der ungeregelte Brexit scheitert am britischen Parlament. Soviel sollte man eigentlich wissen, wenn man darüber diskutieren will.

May hat eher das britische Parlament beschimpft als die EU.

Die Ursache ist wohl, daß sie ursprünglich gar keinen Brexit wollte und nur halbseiden in die EU-Verhandlungen gegangen ist. Wenn sie wirklich den Brexit gewollt hätte, wäre sie sofort ohne Vertrag aus der EU ausgeschieden.
Nun muß Johnson das ausbaden, was May eingebrockt hat. Er hatte das rechtzeitig erkannt und deshalb seinen Außenministerposten hingeschmissen. May war nie dazu bereit, den Fehler bei sich zu suchen und zu bekennen.
Ich wünsche Johnson, daß er bei den Briten den Nerv und Wunsch nach Freiheit anfacht. Diese EU-Gängelei ist unerträglich!

@Thomas Wohlzufrieden

Mag ja sein, dass ein Brexit eine Zeitenwende herbeiführen würde - aber eine recht kommode Mehrheit der Europäer will das gar nicht, nicht mal in Großbritannien.

Insofern wäre es schon ganz schön zu sehen, wenn Johnson an dieser Thematik ebenso zerbräche wie seine Vorgängerin. Besser ein machtgeiler Spinner zerbricht als eine sehr erfolgreiche Volkswirtschaft wie die Europäische Union.

Wählerwillen 1 : 1

@ werner1955:
Leider aber erst nachdem die EU und GB der wählerwillen schon im März nicht gefolgt sind.

Die EU ist dem Wählerwillen gefolgt, das Parlament ist genau so zusammen gesetzt, wie wir es wollten. Mehr stand zumindest auf meinem Wahlzettel nicht.

20:07 von berelsbub

Genau.

Faktenresistent ist man nicht nur auf einer Seite, sondern auf beiden.

Das übersehen hier manche User aber gerne, andere Meinungen zählen nicht, erinnert mich an die Politik in D.

Keine weiteren Zugeständnisse der EU

Angesichts der deutlichen Positionierung der neuen Regierung sollte die EU keine Zugeständnisse machen. Wer aus der EU raus will, kann dies tun, muss aber auch die Konsequenzen tragen.
Die EU ist eine starke Union und muss keinen Schmusekurs mit ihren Gegner fahren. Die Stärke der EU wird vielfach unterschätzt. Die EU ist ein Vielvölkerstaatenbund, der ohne einen Schuß abzugeben allein durch viele Diskussionen entstanden ist. Von Finnland bis Griechenland, von Portugal bis Polen ist ein nie dagewesenes Reich entstanden, dass vor Wirtschaftskraft, Freiheit und Demokratie nur so strotzt. Wir Deutsche können stolz darauf sein ein wesentlicher Teil dieses mächtigen Reiches zu sein. Die Strahlkraft der EU von Demokratie und Wohlstand wurde gerade in der Ukraine vorgeführt. Teile der Briten meinen noch besser zu sein, dabei sollte der Zusammenbruch des British Empires ihnen zu denken geben. Beim Iran zeigt sich, was Trumps Unterstützung wert ist:Nichst. Welcome back in the future - united!

@ andererseits

„Der ungeregelte Brexit scheitert am britischen Parlament. Soviel sollte man eigentlich wissen, wenn man darüber diskutieren will.“

Sie sollten wissen, dass der ungeregelte Brexit automatisch kommt, wenn GB sich auf nichts einigt und die EU am 31.10 die Schotten zu macht...
Die EU hat alle Trümpfe in der Hand, kennt aber entweder nicht die Spielregeln oder möchte GB trotz aller Trümpfe gewinnen lassen

Der Worst Case wäre, wenn sich Schottland

und evtl. Wales, Nordirland durch Referenden aus GB verabschieden würden. Diese 3 Länder würden dann in der EU bleiben, nur England nicht. Dann gäbe es auf der Insel 3 Grenzen. Eigentlich unvorstellbar, aber s.o.
Das ergäbe dann eine völlig neue Situation, nämlich, dass auch England wieder in die EU eintreten müsste, weil ansonsten chancenlos im Wirtschaftsbereich.
Warum Boris unbedingt Premier werden wollte erschliesst sich mir sowieso nicht. Bei den Problemen!

Keine weiteren Zugeständnisse der EU

Angesichts der deutlichen Positionierung der neuen Regierung sollte die EU keine Zugeständnisse machen. Wer aus der EU raus will, kann dies tun, muss aber auch die Konsequenzen tragen.
Die EU ist eine starke Union und muss keinen Schmusekurs mit ihren Gegner fahren. Die Stärke der EU wird vielfach unterschätzt. Die EU ist ein Vielvölkerstaatenbund, der ohne einen Schuß abzugeben allein durch viele Diskussionen entstanden ist. Von Finnland bis Griechenland, von Portugal bis Polen ist ein nie dagewesenes Reich entstanden, dass vor Wirtschaftskraft, Freiheit und Demokratie nur so strotzt. Wir Deutsche können stolz darauf sein ein wesentlicher Teil dieses mächtigen Reiches zu sein. Die Strahlkraft der EU -mit Demokratie+Wohlstand- wurde gerade in der Ukraine vorgeführt. Teile der Briten meinen noch besser zu sein, dabei sollte der Zusammenbruch des British Empires ihnen zu denken geben. Beim Iran zeigt sich, was Trumps Unterstützung wert ist:Nichst. Welcome back in the future - united !

@ andererseits

„Der ungeregelte Brexit scheitert am britischen Parlament. Soviel sollte man eigentlich wissen, wenn man darüber diskutieren will.“

Wenn GB zu keinem Ergebnis kommt, ist am 31.10 ungeregelte Brexit-Time, falls die EU nicht wieder einknickt. Soviel sollte man eigentlich wissen, wenn man seriös darüber diskutieren will

19:58, Messi

>>Das Parlament macht seine Arbeit nicht, missachtet das Volk. Er will den Volksentscheid umsetzen. Ein Legitimationsproblem hat eher das Parlament, nicht Boris.<<

Wozu braucht man auch ein Parlament, wenn man so einen starken Führer hat?

@ Messi

"Allzu viel Erfahrung mit direkter Demokratie scheint euer Experte nicht zu haben. Den Bürgern geht es nämlich - sorry für die Ausdrucksweise - so ziemlich auf den Sack wenn sie über dieselbe Frage noch mal abstimmen müssen..."

Mit Verlaub, aber mit diesen Selbstverständlichkeiten hantieren Politikwissenschaftler so selbstverständlich wie ein Kfz-Mechaniker mit einem 17er Maul. Das muss der nicht mehr extra erwähnen. Das ist sein tägliches Werkzeug.

Oder erklärt Ihnen Ihr Automechaniker, welche Schraubenschlüssel er beim Wechsel Ihrer letzten Bremsscheiben verwendet hat?

Da haben Sie jetzt Ihre eigenes "Expertentum" nicht unbedingt ruhmreich unterstrichen, wenn ich das mal so formulieren darf.

@ Messi

"Allzu viel Erfahrung mit direkter Demokratie scheint euer Experte nicht zu haben. Den Bürgern geht es nämlich - sorry für die Ausdrucksweise - so ziemlich auf den Sack wenn sie über dieselbe Frage noch mal abstimmen müssen..."

Mit Verlaub, aber mit diesen Selbstverständlichkeiten hantieren Politikwissenschaftler so selbstverständlich wie ein Kfz-Mechaniker mit einem 17er Maul. Das muss der nicht mehr extra erwähnen. Das ist sein tägliches Werkzeug.

Oder erklärt Ihnen Ihr Automechaniker, welche Schraubenschlüssel er beim Wechsel Ihrer letzten Bremsscheiben verwendet hat?

Da haben Sie jetzt Ihre eigenes "Expertentum" nicht unbedingt ruhmreich unterstrichen, wenn ich das mal so formulieren darf.

Mal sehen was der Boris "DUMBson" so hinbekommt....

Chaos kann er nach seinem großen US-Vorbild
Donald "DUMB" in jedem Fall stiften. Im ganz kleinen Maßstab.
Zu mehr fehlt ihm in "Small Britain" (was die Wirtschaftskraft und Finanzstärke nach dem BREXIT betrifft = sehr small)
auch die Möglichkeiten und die militärische Stärke.

Ansonsten kenne ich noch einen weiteren prominenten Boris - wobei der britische sich sicher nicht in eine dunke Besenkammer verirren wird. Nicht weil er intelligenter ist, sondern weil er BRITE ist. Dort bringt tatsächlich noch der Storch die Kinder....

von Kowalski 20.00

Wenn Sie wüßten,daß vor allem Arbeiter für Leave gestimmt haben.Von den Gewerkschaften sind die kämpferische Unite und eine Kommunikationsgewerkschaft für den Brexit.Bündnis Gewerkschafter gegen die EU.

re werner1955

"Vieles ist möglich ?

Leider aber erst nachdem die EU und GB der wählerwillen schon im März nicht gefolgt sind."

Welchem Wählerwillen sollte die EU denn folgen?

Langsam wird's schizophren ...

Die EU (Vermieter) bekommt

Die EU (Vermieter) bekommt die Kündigung von GB (Mieter). Am 31.10 ist Auszugszeit. Od der Mieter seinen Umzug geregelt hat, oder nicht, kann dem Vermieter egal sein. Notfalls stellt man am letzten Tag des Monats die Möbel an die Straße und gut is‘

@20:14 von Old Lästervogel: Ist so bei untergehenden Nationen...

Das war bei untergehenden Nationen schon immer so, dass die größten Kasper, die gerade greifbar waren für die letzten paar Jahre an die Macht durften. Ganz großes Kabarett am Ende. Und sehr viel Alkohol, so lässt sich das alles noch ertragen.

Boris Johnson: Vieles ist möglich, auch Chaos...

Es gibt keine Mehrheit für einen Austritt ohne Abkommen im Parlament. Damit steht wieder die Frage einer Vertrauensabstimmung im Raum. 
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Vorrausgesetzt Johnson schaft es nicht mit der EU einen neuen Vertrag auszuhandeln. Man darf gespannt sein was die EU dazu sagt. Anfang des Jahres hat die EU ausdrücklich ausgeschlossen, es wird keine Nachbesserung geben ! Meiner Meinung auch zu Recht. Ich befürchte aber das die neuen, die nun in Brüssel was zu sagen haben sich von einen Johnson über den Tisch ziehen läßt. Drohungen von Johnson wurden ja schon zur Genüge gemacht...

re berelsbub

"@ Karwandler

„Das ganze Erklären nützt nichts, weil manche einfach faktenresistent sind.“

Auch sie verkennen elegant, dass die EU schon lange hätte Fakten schaffen können"

Die Fakten, von denen Sie träumen, bedeuten wirtschaftlichen Schaden für die gesamte EU.

Warum soll sie sich das antun? Freiwillig?

Leider völliger Unsinn!

Das Referendujm war sehr knapp, dann davon zu reden, dass das VOLK als EINHEIT sicht dafür entschieden hätte, ist kompletter Unsinn! Nicht DAS VOLK stimmt ab, sondern die Abstimmungsberechtigten! DIE GLEICHSETZUNG DER EIGENEN MEINUNG MIT DEM VOLK - das - ich nehme ihre Ausdrucksweise mal an - geht einem an den Rechtspopulisten und ihren Geldgebern im Kreml so richtig auf den Sack. Wieviel Prozent braucht man für DAS VOLK. Bei der AFD sind es gerade mal 10% um DAS VOLK zu sein. Beim Brexit hat die Mehrheit knapp entschieden. Dann hätte man sich mal zusammensetzen sollen und in GB einigen, wie man denn zu einem Kompromiss kommt, der die Abstimmung respektiert und die Interessen von den restlichen 48% nicht komplett abbügelt. The Winner takes all ist in so einer Frage ein Chaos. Und das sieht man ja. Auch die Brexit-Befürworter sind sich ja nicht einig über das was kommen soll!
Das die EU ihre Interessen wahrt, also unsere, das erwarte ich. Sie machen alles richtig.

man muss doch nur sehen,

wer als allererstes aus dem ausland gratuliert hat, nämlich Trump. das sagt doch schon alles....

@ Thomas Wohlzufrieden

Der Brexit bedeutet nämlich nicht mehr und weniger als eine Zeitenwende in Europa.

Ja, das Ende des Kasperl-Theaters.

Neuwahlen?

Das ist das letzte, was Johnson anstrebt..... Nach dem Erstarken der UKIP zur 30% Partei ist Johnson das letzte Aufgebot der Tories, um einen (zur Not) gewaltsamen Brexit zu liefern. Laut aktueller Umfragen haben die Tories aufgrund der permanenten Blokade im Parlament massiv an Zustimmung verloren. Die Angst geht um, dass Labour das Heft in die Hand nehmen könnte.

Boris Johnson wird daher einen gefährlichen Eiertanz beginnen müssen. Die Rücktrittsankündigungen von Hunt und anderen Ministern sind ja ultimative Warnschüsse. Johnson darf als Erstes auf Knien durchs Parlament rutschen, um intern um Unterstützung zu betteln. Die Freude am Amt wird also nicht lange andauern.

Sowohl ein harter als auch

ein weicher Brexit wäre für die EU sehr bitter, da Grossbritannien nach Deutschland und noch vor Frankreich der größte Nettozahler in den EU - Haushalt ist. Für die EU ist es daher ääüwichtig, hart zu bleiben und alle ausstehende Forderungen an GB einzutreiben.

@ Karwandler

„Die Fakten, von denen Sie träumen, bedeuten wirtschaftlichen Schaden für die gesamte EU.

Warum soll sie sich das antun? Freiwillig?“

Na dann lieber 30 Jahre lang hü und hott. Hoffe, ihre Kindererziehung war etwas konsequenter

Sowohl ein harter als auch

ein weicher Brexit wäre für die EU sehr bitter, da Grossbritannien nach Deutschland und noch vor Frankreich der größte Nettozahler in den EU - Haushalt ist. Für die EU ist es daher wichtig, hart zu bleiben und alle ausstehende Forderungen an GB einzutreiben.

@ Karwandler

„Die Fakten, von denen Sie träumen, bedeuten wirtschaftlichen Schaden für die gesamte EU.

Warum soll sie sich das antun? Freiwillig?“

Auch eine Scheidung bedeutet immer einen wirtschaftlichen Schaden für beide Parteien.
Warum sollte man sich das antun?
Weil es manchmal nicht mehr zusammen passt und dann getrennte Wege besser sind. Zwangsehen sind kein guter Ratgeber

...ich es nicht...

So wie sich die EU darstellt finde einen Austritt richtig. Denn die EU ist nicht für die Menschen gemacht. Wäre sie das, gäbe es eine andere Poltik.
Aber, ich glaube nicht das ein unabhängiges GB viel erreichen wird, die Globaliesierung wird das verhindern.

re bernd kevesligeti

"Von den Gewerkschaften sind die kämpferische Unite und eine Kommunikationsgewerkschaft für den Brexit.Bündnis Gewerkschafter gegen die EU."

Für die britischen Gewerkschaften spricht der TUC. Und zwar gegen den Brexit.

Stecken Sie ihre 2 von über 50 Gewerkschaften mal schön dahin, wo Sie sie ausgegraben haben.

@ Bernd Kevesligeti

Auch Gewerkschafter sind nicht frei von Fehlern und irrationalen Entscheidungen.
Tatsache aber ist, dass die große Mehrheit der gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmer für stay gestimmt hat. Tatsache ist auch, dass die große Mehrheit der Labour-Mitglieder für stay ist.

Am 23. Juli 2019 um 19:47 von Peter Meffert

Manchmal muss man verwirrten Menschen einfach mehr Zeit geben. Wenn es die britische Regierung wirklich so eilig gehabt hätte mit dem Brexit, würde hier seit dem 31.März kein Hahn mehr danach krähen.

Was sie von sich geben, hört sich an wie " lasst den Kewin doch machen, Verbote bringen doch nichts, er muss lernen, dass ein Fall aus 200 m besten falls wehtut "
Aber so ist das eben wenn 92000 ihren Helden benennen, die interessieren die andern 66 mio nicht.
Bin gespannt wie das weiter geht, Popcorn und Bier schon parat.

19:58 von Messi

«Es gibt wohl keinen einfacheren Abstimmungskampf als über eine Frage die vom Volk bereits entschieden wurde.»

Niemals wurde die Bevölkerung in GB befragt.
In welcher Art sie denn wünsche, der EU den Rücken zu kehren.

Gefragt wurde "so was à la":
«Sollen wir nach der Party noch wo anders hin gehen ?»

Und so stehen sie seit mehr als drei Jahren in der Kälte vor der Tür im Regen, die Briten. Stehen sich die Beine in den Bauch, weil kein Mensch weiß, wo man denn nun hin gehen solle.

Da wird man sich dann auch nicht einig drüber. Selbstredend nicht.
Wenn man das: "Wir wollen aber wo anders hin !"
Mit einer derart dämlich-unpräzise-undifferenzierten Frage begann …

Am 23. Juli 2019 um 19:55 von Thomas Wohlzufrieden

<< Es ist auch möglich Chaos herbeizureden, und ich habe den Eindruck, das genau das von Seiten der EU aus geschieht, um Nachahmer abzuschrecken. Aber das wird nicht funktionieren. Der Brexit bedeutet nämlich nicht mehr und weniger als eine Zeitenwende in Europa.>>

Warum sollte die derzeitige Diskussion um Chaos oder nicht irgendwelche Nachahmer abschrecken?

Wenn GB austritt haben wir doch das Beispiel in der einen oder anderen Richtung.

Vieles ist möglich, auch Chaos...

Dieser Vertrag steht und das wird in Großbritannien einfach akzeptieren müssen. 
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So sieht das aus ! Am Ende steht Johnson genau wie May da. Wieder keine Zustimmung... Und was macht dann die EU ? Warscheinlich eine erneute Verlängerung der Frist...also doch ein Chaos das weiter geht...

re berelsbub

"@ Karwandler

„Die Fakten, von denen Sie träumen, bedeuten wirtschaftlichen Schaden für die gesamte EU.

Warum soll sie sich das antun? Freiwillig?“

Auch eine Scheidung bedeutet immer einen wirtschaftlichen Schaden für beide Parteien.
Warum sollte man sich das antun?"

Es spricht für höchst simplifiziertes Denken, die Beziehungen zwischen GB und der EU wie die Beziehung zwischen Privatpersonen darzustellen.

Als ob mit "du kriegst das Haus, dafür nimmst du auch die Kinder" die "Scheidung" verflochtener Volkswirtschaften beschrieben wären.

@ suomalainen

man muss doch nur sehen, wer als allererstes aus dem ausland gratuliert hat, nämlich Trump. das sagt doch schon alles....

Bingo. Die Brexiteers erhoffen sich ja demnächst nach dem Austritt tolle Handelsverträge mit den USA. Und Trump pusht die Hoffnungen natürlich noch. Allerdings, es könnte sein, dass die Brexiteers eines der beiden Wörter "America first" nicht richtig verstanden haben. Oder beide.

<<Vieles ist möglich ? Leider

<<Vieles ist möglich ? Leider aber erst nachdem die EU und GB der wählerwillen schon im März nicht gefolgt sind.>>

Warum sollte die EU den britschen Wählerwillen umsetzen (wenn denn der BREXIT überhaupt Wählerwille ist). Die Umsetzung des britschen Wählerwillens ist allein Sache der Briten. Wenn diese meinten, mit der Verlängerung ihrem Wählerauftrag am besten nachzukommen, was sollte dann die EU tun?

Am 23. Juli 2019 um 19:54 von karwandler

Wie oft muss man Ihnen erklären, dass die Verschiebungen des Brexit auf dringenden Wunsch der Briten stattfanden?"

Ich brauche dringendst ein Konto bei der EU/EZB, denn meine Bank macht auch auf dringenstes Bitten meinerseits auf Stur und sperrt mein Konto wenn es leer ist.
Bei der EU scheint die Vertragsflexibilität weitaus grösser, wenn nicht sogar unendlich zu sein. Mit UvdL Bekommt der Boris noch feuchte Träume einer Neuverhandlung mit unendlich Hinauszögereffekt.

Viele verkennen hier aus

Viele verkennen hier aus Unwissenheit oder Fakten-Resistenz das die EU zum 31.10.19 eine Entscheidung erzwingen kann, falls GB sich inhaltlich über den Brexit nicht einigen kann.

1. Entweder nimmt GB den Austrittsantrag zurück und GB bleibt Mitglied der EU

2. Die EU lässt GB am 31.10.19 aus der EU ausscheiden und der Vorhang für das Kasperle-Theater wäre gefallen.

Egal ob Variante 1 oder 2. Am 31.10.19 muss eine klare Entscheidung her!

Es..

spielt überhaupt keine Rolle, wer jetzt Premierminister ist, die Mehrheitsverhältnisse sind immer noch die gleichen. Nach wie vor gilt : Wir sind gegen alles, aber wir wissen nicht, was wir wollen.

@ Karwandler

„Als ob mit "du kriegst das Haus, dafür nimmst du auch die Kinder" die "Scheidung" verflochtener Volkswirtschaften beschrieben wären.“

Es ist damit besser beschrieben, als mit ihrem Motto...

Notfalls bis in alle Ewigkeit

von Kowalski 20.32

Also für Sie sind Gewerkschafter irrational wenn sie sich nach Brüssel wenden.Und natürlich-Sie loben die geschmeidigen Gewerkschaften.

Aber letztlich ist es gut,daß Sie und einige andere Kommentatoren keinen Einfluß auf der
Insel nehmen können.

@20:40 von KowaIski: Die Erfahrung werden sie machen müssen.

Was ich allerdings insgesamt viel alarmierender finde:
Europa und die ganze Welt ist wieder voll auf dem Weg zurück in die Kleinstaaterei, kombiniert mit viel Nationalismus.

Diese explosive Mischung hat die ersten beiden Weltkriege möglich gemacht - und überhaupt die meisten Kriege, die es gab.

Eine starke Gemeinschaft mit vielen bilateralen Verträgen, die gut ausbalanciert für alle von großem Nutzen sind und Wohlstand überall bringen - machen solche Kriege völlig unmöglich.
Dem zuvor müssen solche Gemeinschaften und Verträge erst zerfallen und die Fronten wie früher sehr verhärten....
Und genau diesen Trend haben wir gerade!
Ich glaube, das wird nicht gut enden.

Mal ganz ehrlich,

Geordneter Brexit, nicht geordneter Brexit, ist mir ganz ehrlich absolut egal!
Hauptsache er kommt endlich, damit dieses "Gewese" um dieses Thema endlich ein Ende hat.
Ich glaube, es gibt wichtigere Baustellen auf dieser Welt, um die man sich intensiv kümmern muss.

re messi

"Es gibt wohl keinen einfacheren Abstimmungskampf als über eine Frage die vom Volk bereits entschieden wurde."

Sie schießen damit schön regelmäßig ein Eigentor.

Denn Ihre ganze Schweizer Volksabstimmungsdemokratie funktioniert nur, wenn die Fragestellung eine eindeutige Handlungsanweisung beinhaltet.

Z.B.: F-18 Kampfflugzeuge für die Flugwaffe beschaffen, ja oder nein.

Wie nicht gefragt wurde: Soll die Flugwaffe demnächst irgendwie modernisiert werden?

Bei der Frage kann sich nämlich jeder irgendwas vorstellen Wie bei Leave oder Remain.

@ Schabernack

„Und so stehen sie seit mehr als drei Jahren in der Kälte vor der Tür im Regen, die Briten. Stehen sich die Beine in den Bauch, weil kein Mensch weiß, wo man denn nun hin gehen solle.“

Und sinnvoll wäre es, dann mal nach Hause zu gehen, falls keine Entscheidung fällt. Diese Posse erinnert eher an:

Und wenn sie nicht gestorben sind, stehen sie noch immer vor der Tür

@um 20:18 von JolietJake

Mit Verlaub, aber mit diesen Selbstverständlichkeiten hantieren Politikwissenschaftler so selbstverständlich wie ein Kfz-Mechaniker mit einem 17er Maul. Das muss der nicht mehr extra erwähnen. Das ist sein tägliches Werkzeug.

Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Wenn der Herr Politikwissenschaftler einen noch knapperen Ausgang deshalb prognostiziert weil sich die Demographie innerhalb der letzten drei Jahre verändert hat, dann greift das viel zu kurz. Ich versteh ihn ja, die Demographie und das Stimmverhalten der Altersgruppen kann er relativ easy messen, das kann der Theoretiker. Dass aber eine erneute Abstimmung zu demselben Abstimmungsgegenstand innerhalb kurzer Zeit ohne Umsetzung des ersten Entscheids eine völlig andere Dynamik entwickelt lässt er völlig ausser acht.

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