Ihre Meinung zu: Boris Johnson ist neuer Chef der britischen Tories

23. Juli 2019 - 14:09 Uhr

Mit 55 Jahren ist Boris Johnson am Ziel: Er siegte bei der Urwahl um den Tory-Parteivorsitz mit 66,4 Prozent gegen Konkurrent Hunt und wird neuer britischer Premier. Nun will er den Brexit liefern.  

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Kommentare

Super Rede

Ich habe gerade die Rede von Johnson angehört. So eine intelligente, witzige und energetische Rede hat man von deutschen Politikern seit langem nicht gehört.

"Mit 55 Jahren ist Boris Johnson am Ziel:

... und wird neuer britischer Premier."

Jetzt die nächste Frage: Wie lange?

Boris Johnson wird...

... den Brexit durchzuziehen (so oder so) und es wird nicht lange dauern und wir werden die Briten beneiden, daß sie nicht mehr in dem Konstrukt namens EU entmündigt werden! Wenn UvdL und Lagarde das Ruder übernommen haben, wird vielleicht auch der Dümmste in Deutschland kapieren, wofür die EU steht und warum sie so ist wie sie ist. Madame wird als Chefin der EZB keine Skrupel haben, Vorhaben, die der int. Finanzwirtschaft am Herzen liegen, durchzusetzen, Abschaffung des Bargeldes, Rettung des EURO um jeden Preis, Negativzinsen, Transferpolitik usw. Aber das Schöne ist, mit Deutschland trifft es den Richtigen.

Das einzige, was mir beider Wahl Johnsons

ein bisschen Mut bereitet, ist seine (wohl scherzhaft) gemachte Aussage nach der Wahl, das er Hunt fuer den Wahlkampf und seine Ideen dankt und er natuerlich die Besten davon nun klauen wird...

...Bin mal gespannt wie lange es dauern wird, bis das wirklich passiert...

...Jetzt muss ja auch ein bisschen mehr kommen, als irgendwelche Busse mit grossen Plakaten mit Falschaussagen zukleistern und sonstige großspurige Sprueche...

Supergau waere, wenn er sich nun als "Der kleine War-Lord" verhaelt...aber da wird ihn das Parlament dann hoffentlich "zurueck-pfeifen"...

Entsetzen

Entsetzen über die Wahl der Parteibasis, die sich wohl eindeutig von den Äußerungen des B.J. hat belenden lassen.
Das wäre die einfachste Erklärung für das Debakel.
Viel schlimmer wäre es, wenn es zu diesem Wahlergebnis gekommen wäre aus Überzeugung für einen neuen "Retter oder Heilsbringer" Great Britains .
Haben wir es hier auch mit einem Selbstdarsteller zu tun wie in USA ?

Oh nein... nicht doch...Die Tories sind so dumm...*fassungslos*

Oh nein... wie zum Teufel konnt das passieren??

https://www.tagesschau.de/ausland/johnson-wahl-101.html

Mit 55 Jahren ist Boris Johnson am Ziel: Er siegte bei der Urwahl um den Tory-Parteivorsitz mit 66,4 Prozent gegen Konkurrent Hunt und wird neuer britischer Premier. Nun will er den Brexit liefern.

Mit großem Vorsprung hat Boris Johnson die Tory-Abstimmung über den Parteivorsitz gewonnen. Der Brexit-Hardliner siegte gegen seinen Mitbewerber Jeremy Hunt. Bei der Urwahl unter den knapp 160.000 Parteimitgliedern stimmten etwa 92.000 für Johnson. Auf Hunt entfielen rund 47.000 Stimmen.

Und der soll noch Premier werden:

https://www.tagesschau.de/ausland/johnson-wahl-101.html

Am Mittwoch wird Johnson von Königin Elizabeth II. zum Premierminister ernannt. Mit Spannung wird erwartet, wen der umstrittene Politiker zu sich ins Kabinett holt.

das meinen die doch jetzt echt nicht ernst... Die Tories haben sich völlig in die Sackgasse verrannt.

Wunderbar

Nun kann er sein Volk in die Freiheit führen. Gratulation.

Kultur

und was sagte ein Parteifreund von Boris in einem Interview: "Für Euch Deutsche wird das ein Kulturschock".
Ja, vielleicht werden wir uns schockiert abwenden (müssen). Und Herr Trump hat jetzt einen Fuß in der europäischen Tür, auch wenn GB den Brexit vollzieht.
Aber Frau von der Leyen hat ja bereits angeboten den Austritt GB´s auf unbestimmte Zeit zu verlängern.

Diesen Neuwahlforderungen schließe ich mich absolut an!

Und dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/johnson-wahl-101.html

Kritik von Corbyn
Oppositionschef Jeremy Corbyn forderte eine Neuwahl. Johnson sei von weniger als 100.000 Parteimitgliedern der Konservativen unterstützt worden und habe nicht das Land hinter sich gebracht, schrieb der Labour-Politiker am Dienstag auf Twitter.

Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan nannte den Brexit eine "katastrophale Bedrohung".

kann ich mich nur absolut anschließen. Exakt genauso ist es. Diesen Neuwahlforderungen schließe ich mich absolut an. Und mit dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/johnson-wahl-101.html

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gratulierte Johnson zur Wahl und erklärte seine Bereitschaft, mit dem künftigen britischen Premierminister "auf bestmögliche Weise" zusammenzuarbeiten.

hat sich Juncker endgueltig disqualifiziert. Damit verrät der die EU. Sowas ist NO-GO!!

Boris

Also Boris wird MP und will auf jeden Fall zum 31.10. austreten. Mit neuem Abkommen oder ohne.

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass in der kurzen Zeit zwischen der Sommerpause in allen Parlamenten und diesem Datum ein neuer Vertrag ausgehandelt wird? Die neue EU-Kommission tritt auch erst im Oktober zusammen.

Aber gut - braucht ja einfach nur keine weitere Verlängerung zu beantragen und schon ist er draußen. Muss er nur noch mit dem Unterhaus klar kommen.

Ich verstehe nicht, was den Zauber von solchen Typen ausmacht.

CONGRATULATION, GB!

So, jetzt aber losgelegt! Wenn witzige Reden helfen, wird der Brexit No Problem.
Ab in die Freiheit...

Erstens lehne ich dass hier entschieden ab - Brexit verhindern!!

Und das hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/johnson-wahl-101.html

Die EU lehnt Veränderungen am Austrittsabkommen ab. Lediglich Modifikationen an der begleitenden politischen Erklärung wurden von Brüssel bisher in Aussicht gestellt.

lehne ich entschieden ab!! Dieser Brexit muss verhindert werden!! und dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/johnson-wahl-101.html

Blair glaubt an zweites Referendum
Ex-Premierminister Tony Blair hält einen EU-Austritt Großbritanniens ohne Abkommen für ausgeschlossen.

ist unter Johnson verdammt naiv!! Denn dass kann durchaus passieren.

Und auch dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/johnson-wahl-101.html

"Ohne die Billigung entweder des Parlaments oder der Wähler wird Johnson den No Deal nicht wagen", sagte Blair der "Welt".

glaube ich nicht, weil Johnson und May partout mit dem Kopf durch die Wand wollen.

Ja, das ist wahre Demokratie!

160000 Briten, alles Angehörige einer Partei, bestimmen den neuen Premierminister. Ja, das ist wahre Demokratie!
Habe ich nicht irgendwann einmal gelernt, dass Demokratie Volksherrschaft heißt? Da werde ich mich wohl verhört haben.
Glückwunsch Mr. Johnson. Wann wird das neue Empire fertig sein?

14:20 von Gundark

Zitat: ...wird vielleicht auch der Dümmste in Deutschland kapieren .... Zitat Ende
Dann muss ich Sie wohl für intelligent, oder zumindest für nicht dumm ansehen. Ist alles Ansichtssache. Aber ich bin froh, dass Sie Ihren Kommentar veröffentlichen konnten. Auch eine der Garantien der EU.

Trauerspiel nächster Akt

Vorerst hat die eine Seite des UK obsiegt.

Die mit den offenbar niemals endenden Phantomschmerzen über ein verflossenes Empire, mit Fuchjagden und Pomp.

Mit Herrenmenschattitüde gegenüber den Wilden deren Nachkommen auf der Insel mit dem Brexit zu Leibe gerückt werden sollte. Dem nach innen gerichteten Blick, der Selbstbeschäftigung darüber den lieben langen Tag während zeitgleich auch noch das letzte bisschen eigene Industrie das Land verlässt. "Made in Britain" ... war da mal was?

Die andere Seite des Briten hat nun erstmal weiter nix zu sagen. Die nach außen über den Tellerrand hinausblickende, nüchtern mit Common Sense ausgestattete Hälfte, die mit Anstand und brit. Understatement allseits respektierte Seite, die 'Fair Play' lebte & nicht Schlangenöl- und Heizdeckenverhökerern mit Namen Farrage o. Johnson auch noch die dreisteste Lüge abkaufte,
Handel und Wandel, internationale Kooperation praktizierte und davon profitierte.

Taking back ... Johnson?

Umtausch ausgeschlossen!

Am 23. Juli 2019 um 14:25 von Sternenkind

"Wunderbar

Nun kann er sein Volk in die Freiheit führen. Gratulation."

Er führt sein "Volk" eher in die Isolation. Meine einzige Hoffnung ist, dass das herumgeeiere nun ein Ende haben wird. Die Insel-Briten hatten schon immer ein komisches Verhältnis zu (Kontinental)Europa.

@ Economist70, um 14:12

“So eine intelligente, witzige und energetische Rede hat man von deutschen Politikern seit langem nicht gehört.“

Kein Wunder, die halten in der Regel im Bundestag auch keine Büttenreden.

Blairs Wort in Gottes Ohr

Was für ein Debakel. Ich setze meine Hoffnung darein, dass Johnson gerne mal einen Rückzieher macht, wenns zu ungemütlich wird. Der Kaas is no ned bissen!

War zu erwarten

Wir werden sehen, ob er so unseriös weiter macht wie bis jetzt. Manchmal kommt es besser als befürchtet und manchmal genauso übel oder schlimmer.
Die gewissenlosen Hetzer sind ja in vielen Ländern auf dem Vormarsch. Also eher wenig Grund zum Optimismus. Am meisten angeschmiert sind aber die Briten selbst.

rer Truman Welt

Genau! Heute ist der 23.7.19 - jetzt schauen wir uns bis 31.10.19 diese Boris Show an.
In Wimbledon war unser Becker Bobbele viele Jahre in seinem "Wohnzimmer" erfolgreich. Ich glaube das schafft Johnson Bobbele nicht!
Reden ist Bronze
Handeln ist Silber
Das richtige tun ist Gold

Ich denke, Bronze kann er vielleicht bei bestimmten Menschen erreichen. Meine Maßstäbe erfüllt er nicht. Für mich zu "dünnpfiffig"

Silber gibt's vielkeicht auch noch bei einigen zu holen.

Aber Gold - sorry Bobbele -> keine Chance!

Weihnachten 19 - so meine Prognose - findet ohne Premiere Minister Bobbele statt!

Man sollte erinnern,......

...das er von 160.000 Engländern älteren Alters gewählt worden ist und das nicht die Meinung der Betroffenen ist.
Jeder Mensch bekommt seine 15 Minuten.....

re walter2929

"Aber Frau von der Leyen hat ja bereits angeboten den Austritt GB´s auf unbestimmte Zeit zu verlängern."

Erstens entscheidet das nicht Frau vdL, zweitens wäre das ein weiterer Punkt in Johnsons Lügenregister.

@ Demokratieschue, um 14:27

Juncker hat sich keineswegs “endgültig disqualifiziert“.
Sie übersehen den feinen Hintersinn in seiner Formulierung.

Außerdem haben Sie sicher einen Vorschlag dafür, wie Juncker hätte reagieren sollen.
Ich bin neugierig.

Demokratieschuelerin, 14:27

Und mit dem hier:
**EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gratulierte Johnson zur Wahl und erklärte seine Bereitschaft, mit dem künftigen britischen Premierminister "auf bestmögliche Weise" zusammenzuarbeiten.**
hat sich Juncker endgueltig disqualifiziert. Damit verrät der die EU. Sowas ist NO-GO!!

Nö, das ist Diplomatie.

@ Economist70, 14:12

Ja, dass er gut reden kann, ist bekannt. Und ja, Schwung, Witz und Energie fehlen mir hierzulande auch.
Johnsons Problem ist aber: mehr als das kann er halt nicht (von Lügen und Blenden mal abgesehen). Ein guter Redner allein macht noch lange keinen guten Premier.

Sobald es konkret wird, rettet er sich in Witzchen und hohle Phrasen. Das reicht aber nicht. Sein Job ist jetzt Prime Minister, nicht Stand up-Comedian.

Aus den Kirchen in den Lebensalltag

Mir ist - besonders durch das Johnson-Foto - etwas klar geworden, was mich unterschwellig lange beschäftigt hat:
diese weit gespreizten Hände, die von Leuten wie Trump, Johnson und Ursula von der Leyen, aber auch von anderen Politikern immer wieder eingesetzt werden.
.
Ich kenne diese Geste aus der Kirche, wo der Pastor auf diese Weise die Gemeinde segnet, sozusagen den Heiligen Geist ausschüttet. Da die Kirchen heute leer sind, haben die Politiker einen Teil der Priesterrolle übernommen, was die Bilder beweisen. Dazu passt die Treugläubigkeit der braven "Lämmchen" gerade gegenüber diesen Predigern. Das hat schon fast etwas rührendes!

@ Demokratieschue... 14:27

Ich finde Junckers Aussage, mit Johnson „auf bestmögliche Weise“ zusammenzuarbeiten, völlig in Ordnung! Damit verrät er mitnichten die EU. Ganz im Gegenteil: Der guten Sitte, dem neugewählten Premier zu gratulieren, gibt er noch einen kleinen ironischen Twist. „Auf bestmögliche Weise“ bedeutet so viel wie „so gut es mit einem Typ wie Ihnen halt geht“.
Mir gefällts.

14:20, Gundark

>>Boris Johnson wird...
... den Brexit durchzuziehen (so oder so) und es wird nicht lange dauern und wir werden die Briten beneiden, daß sie nicht mehr in dem Konstrukt namens EU entmündigt werden! <<

Ärgerlich ist da nur, daß er das britische Parlament nicht entmündigen kann, obwohl er es gewiss gern tun würde.

Und ohne eine Mehrheit dort wird er gar nichts tun können. Er wurde nämlich nicht zum Diktator gewählt.

@ Demokratieschülerin

Viel Dank für Ihre Kommentare. Vor allem Ihre regelmäßig vorgebrachten Forderungen finde ich immer wieder großartig! Ich gehe nämlich, genau wie Sie, davon aus, dass sämtliche Spitzenpolitiker der Welt hier mitlesen und ihre zukünftigen Entscheidungen davon abhängig machen, was hier gefordert wird!

Haushoher Favorit?

Nun ja, die 66,x Prozent hauen mich jetzt nicht vom Hocker, da hätte man den früheren Prognosen entsprechend eher an die 80 % erwartet.

Andererseits ist es beruhigend zu sehen, dass ein Drittel der Wähler Traumtänzer Johnson nicht zutrauen, eine zukunftsträchtige Politik für GB gestalten zu können.

Jrtzt haben

die Briten auch ihren Trump ... Gott oder wer auch immer schütze die Welt ...

Bei der Urwahl

unter den knapp 160.000 Parteimitgliedern stimmten etwa 92.000 für Johnson. Auf Hunt entfielen rund 47.000 Stimmen.

Mit anderen Worten, mindestens 92 000 bzw. ca. 58% der Mitglieder der Tories stehen auf Vollpfosten.
Armes kleines Britanien!

Johnson !

Seit geraumer Zeit verfolge ich dieses Theater in GB und wenn ich jetzt diesen Boris sehe und höre, dann klingeln mir die Ohren. Das klingt doch genauso wie bei Donald, dem Blonden in den USA. Genauso ein Selbstdarsteller und Chaot.
Nun die Torries werden schon sehen, sie haben ihn ja gewählt, nur glaube ich nicht, dass er der blonde Boris dies alles auf die Reihe kriegt.
Nur mit irgend welchen Witzen kann man kein Land führen und zu mehr als zu Witzen ist Boris auch nicht fähig.
Es wäre doch für das britische Volk doch besser, man würde noch einmal ein Referendum ab halten und dann mal schauen, was dabei raus kommt. Sinnvoll wäre dabei dafür zu sorgen, dass es eine zwei drittel Mehrheit für das eine oder andere gibt, dann kann man auch vom Willen des Volkes sprechen.

Entgegen aller Unkenrufe...

Gratulation an den alten Haudegen und immer eine glückliche Hand bei seiner schwierigen Aufgabe. Ich glaube das der Umstand, der ihn in dieses Amt gebracht hat, nämlich der demnächst vollzogene Brexit, ihm langfristig dabei helfen wird, erfolgreich zu sein.

re gundark

"es wird nicht lange dauern und wir werden die Briten beneiden, daß sie nicht mehr in dem Konstrukt namens EU entmündigt werden!"

Wer gehört zu dem "wir" bzw. wieviele sind das?

"160000 Briten, alles

"160000 Briten, alles Angehörige einer Partei, bestimmen den neuen Premierminister. Ja, das ist wahre Demokratie!"
Wenn man sich z.B. die Wahl des Bundespraesidenten anschaut haben Sie voellig recht: Verglichen damit ist das wahre Demokratie!

@14:20 von Gundark

„und es wird nicht lange dauern und wir werden die Briten beneiden“

Was mich angeht glaube ich das nicht.

„...Vorhaben, die der int. Finanzwirtschaft am Herzen liegen, durchzusetzen...“

Und Sie glauben, dass ein Mitglied der britischen Upper Class, Eliteschüler und Freund der City of London schwingt sich zum Kämpfer gegen die Finanzwirtschaft auf?

Auch das glaube ich nicht.

Aber wir werden sehen und ich gönne den Briten ihr Experiment.

Der richtige Mann!

Auch wenn das viele hier nicht wahrhaben möchten, Johnson ist mit Abstand der beliebteste Politiker in UK!
Und hier wird immer alles so vollkommen verklärt. Die eindeutige Medien-Meinung in D ist ja, dass UK von Europa profitiert. Das sehen die Briten ganz anders!
Fast 40% sind der Meinung, dass die EU von UK profitiert! Und immer dieses mantraartige, ja, die wurden aber belogen,.....
Wer sich innerhalb von 3 Jahren noch immer nicht informiert hat ist selber schuld!
Fakt ist: Auch bei Neuwahlen bringen Brexit-Befürworter UKIP, Brexit und Tory gute 45% zusammen (Grundlage: EU-Wahl), egal wer da jetzt zu wem wechselt.
Hier wird immer so getan, als wenn es niemanden in den anderen Parteien geben würde, die auch einen Brexit wollen!
Dem ist nicht so!
Es gibt auch genug bei Labour!
Die streiten sich nur darum, wie dieser erfolgen soll. Hard-Soft.
Ich wünsche Johnson ein gutes Händchen, egal ob der ganzen Polemik hier, und dass er dieses Spektakel beendet.
Egal wie bis zum 31.10.

Jetzt muss Johnson liefern

Boris Johnson hat mit seinen zahlreichen Lügen u. Halbwahrheiten den Brexit voran getrieben. Jetzt muss er auch abliefern u. kann an dem gemessen werden, was er denn vor dem Referendum so alles versprochen hat. Man darf gespannt sein, ob denn die EU ihrer Ansage, keiner Änderung des ausgehandelten Vertrages zuzustimmen, auch wirklich treu bleibt. Angesichts der Drohung, zur Not auch ohne Vertrag auszusteigen, ist leider zu befürchten, dass die Verhandlungspartner auf EU-Seite mal wieder mit fadenscheinigen Argumenten einknicken, in der Hoffnung, so ihre eigene Schwäche u. das eigene Versagen kaschieren zu können.

Es sollte nie vergessen werden das...

Es sollte nie vergessen werden das es sich bei den Briten um Nettozahler handelt. Trotz einige Sonderlocken die Thatcher herausgehandelt hat bleibt ein Loch von 7 Milliarden in der EU-Kasse wenn die Briten uns verlassen. Aber von Sparen in Brüssel keine Spur und schon werden Stimmen laut das Deutschland diese Summe auch noch stemmen soll. Man kann das Brüssel noch nicht mal verdenken hat doch der Martin von der SPD damals während den Koalitionsverhandlungen vor der Presse verlauten lassen das Deutschland freiwillig mehr in die EU-Kasse zahlen wolle.

14:25 von Sternenkind

Zitat:"Nun kann er sein Volk in die Freiheit führen. Gratulation."

Boris Johnson, der neue Moses...

14:27 von Demokratieschuetzerin

Im Artikel: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gratulierte Johnson zur Wahl und erklärte seine Bereitschaft, mit dem künftigen britischen Premierminister "auf bestmögliche Weise" zusammenzuarbeiten.

Sie: «Und mit dem hier [oben] hat sich Juncker endgueltig disqualifiziert.
Damit verrät der die EU. Sowas ist NO-GO!!»

Was "disqualifiziert" denn an dieser Aussage von Junckers? Little Britain "mutierte" nicht zum Feind der EU, wenn Boris J. seine Landsleute in die Irische See führen will.

Sollte Juncker besser sagen:
"Kämm dich mal vernünftig, Boris.
Sonst rede ich gar nicht mit dir!"

Oder noch besser "ohne Vorwarnung".
Dem Johnson den Handelskrieg erklären?
Und alle EU-Bürger zum After Eight Boykott autwiegeln …?

Nun muss der Boris liefern,

Nun muss der Boris liefern, tut er das nicht brennt die Hütte.

RE: Sternenkind um 14:25

***Nun kann er sein Volk in die Freiheit führen. Gratulation.***

Welche Freiheit ???
War das Volk unfrei ?
In wie weit ist es den nach dem Brexit freier ?

Gruß Hador

Jetzt kann man nur noch auf die Königin

hoffen, daß Sie diesen Dumpfbatzen aus dem Amt entfernt

Die Briten bekommen also ihr Unglück als Premierminister

Schon lustig wie dieser Märchenerzähler Johnson von einigen hier auch noch gelobt wird. Schlimm, dass er trotz des Betruges den er am britischen Volk begangen hat die Position als Premierminister bekommt. Wie ich es vorhin auch schon sagte, uns als EU kann es absolut egal sein ob er oder jemand anders Premierminister ist.
Johnson liegt falsch wenn er glaubt die EU wird mit ihm irgendwas verhandeln. Da wird nichts nachverhandelt. Er wird dann wohl ohne Vertrag gehen und dann kann er in 10-15 Jahren schön seinem Volk erklären warum er mit Absicht so viel Schaden zugefügt hat. Irgendwo hat er es auch verdient. Die Funktion als Premierminister wird eine Bestrafung für ihn sein letztendlich. Er wird neben Cameron und Farage als der Hauptschuldige für den wirtschaftlichen Untergang Großbritanniens herhalten müssen.

14:32 von Bayuware

Zitat:"160000 Briten, alles Angehörige einer Partei, bestimmen den neuen Premierminister. "

Tatsächlich haben 95000 Tories B.J. gewählt. 66 Mio Briten müssen zuschauen, weil der neue PM nicht vom Unterhaus gewählt wird und B.J. Neuwahlen wie der Teufel das Weihwasser scheut.

14:25 von Sternenkind

«Wunderbar. Nun kann er sein Volk in die Freiheit führen. Gratulation.»

Dumm nur für Boris J., dass so Pi mal Daumen 50% "seines Volkes" dem Nachtwandler gar nicht ins Nirvana folgen wollen …

@ 14:30 von dr.bashir

"Ich verstehe nicht, was den Zauber von solchen Typen ausmacht."
.
Eindeutige klare Ansagen und das Versprechen, diese umzusetzen.
Egal was Sie persönlich davon halten, aber es ist ein Erfolgsrezept. Sehen Sie sich mal um, wie Europa/Welt gewählt hat und mit welchen Versprechen, wie etwa der Vertretung nationaler Interessen. Und wie diese umgesetzt wurden/werden.
Sie können da jetzt die Populismus-Keule rausholen (Rassismus wird ja bei Johnson nicht ziehen), was auch immer.

@ 14:51 von Spirit of 1492

Danke für diesen Kommentar!

@Gundark 14:20

Tut mir Leid. Mit der Aussage, dass wir die Briten beneiden werden stehen Sie definitiv nicht für eine Mehrheit in Europa und auch nicht in Deutschland. Wenn Sie alles so schlimm finden in der EU steht es Ihnen doch absolut frei nach UK ins Paradies zu gehen. Ich frage mich wirklich was Leute die die EU so hassen hier machen. Es ist ja nicht so, dass man gezwungen wird hier zu bleiben so wie es in der DDR oder der Sowjetunion der Fall war.

Sein Volk in die Freiheit führen....

Wenn ich so etwas lese, fällt mir nicht mehr viel ein.

Zunächst einmal führt er sein Volk in die Gefangenschaft, denn sobald er seinen No-Deal Brexit durchgezogen hat, hat es ein Ende mit der Reisefreiheit.

Dann sind die Briten auf ihrer Insel eingesperrt. Aber gut sie wollen es ja so.
Der nächste Jubel bricht aus, wenn 75% der zur Zeit in GB zugelassenen Medikamente nicht mehr verkauft werden dürfen.
Wenn dann die osteuropäischen Handwerker und Landarbeiter GB verlassen haben, stehen endlich genug Jobs für die Arbeitslosen aus der Mobilindustrie zur Verfügung.
Da heißt es dann vom Band auf's Feld und statt Räder zu montieren, wird dann eben Kohl gepflanzt.

Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, was man am Brexit gut finden kann, aber vielleicht kann ich einfach nicht provinziell genug denken.

Fiasko

..bedenke das Ende!

@Sternenkind 14:25

Sein Volk wird von der "Freiheit" in 10-15 Jahren sicher begeistert sein, wenn man auf dem wirtschaftlichen Niveau von Nigeria und Senegal ist und die Bevölkerung nichts mehr zu essen hat und alle Industrieanlagen brach liegen weil niemand die Produkte aus Großbritannien benötigt. Ich wünsche Johnson und den Briten viel Spaß mit dieser "Freiheit". Die werden in 10 Jahren noch sehr bereuen überhaupt auf die Propagandisten Johnson und Farage gehört zu haben

Bayuware

In Deutschland bestimmen ca. 700 Abgeordnete der verschieden Parteien wer Bundeskanzler wird.

Der Bundespräsident wird von ca. 1260 Wahlleuten gewählt. In der Mehrzahl Parteipolitiker.

Aber der britische Premierminister wird undemokratisch gewählt, weil nicht vom Volk gewählt?

Re neutralewelt

"Fakt ist: Auch bei Neuwahlen bringen Brexit-Befürworter UKIP, Brexit und Tory gute 45% zusammen (Grundlage: EU-Wahl)"

Das ist mal wieder einer aus der Abteilung Äpfel und Birnen.

Für die EU wählt GB nach Verhältniswahlrecht, fürs Unterhaus nach Mehrheitswahlrecht. Und dann wäre da noch die Wahlbeteiligung ...

Johnson ist neuer Chef der britischen Tories

Ist das nicht der zweite Trump? Na ja, die Tories werden schon wissen, ob er der richtige Mann an der Spitze der Regierung in GB ist. Aber ob es die "normalen" Briten wissen, kann man doch bezweifeln. Und die EU sollte jetzt auch keine Zugeständnisse an Johnson machen. Er soll doch jetzt die britischen Bürger selbst vom Brexit überzeugen.

"160000 Briten, alles

"160000 Briten, alles Angehörige einer Partei, bestimmen den neuen Premierminister. Ja, das ist wahre Demokratie!"
<< Wenn man sich z.B. die Wahl des Bundespraesidenten anschaut haben Sie voellig recht: Verglichen damit ist das wahre Demokratie! >>

Sie halten es tatsächlich für demokratischer, wenn Inhaber staatlicher Spitzenpositionen nur von den Mitgliedern einer Partei bestimmt werden als von einer Versammlung von nach einem gewissen Proporz gewählten Repräsentanten aus allen Parteien?

... wird austreten

In einigen Kommentaren scheint die derzeitige Situation nicht klar zu sein: Faktisch haben sie ihren Austritt längst erklärt und die Frist zur Regelung der Modalitäten ist längst abgelaufen. Erst auf Bitten der Briten ist von allen anderen Mitgliedsländern eine Fristverlängerung eingeräumt worden ( ob dies vor dem Hintergrund der Entwicklung die beste Lösung war, bleibt dahingestellt ). Hr. Johnson hat daher gar keine Option den Austritt erneut zu erklären. Seine Option ist lediglich erneut um eine Fristverlängerung zu bitten ( wobei wieder alle Mitglieder zustimmen müssten ) um weiter im Inland Austrittslösungen auszuloten. Die weitere Option für ihn wäre noch den Austrittsantrag zurück zu nehmen.
Er will aber der EU seine Austrittsbedingungen diktieren. Das ist die gemeinte "Freiheit".

@Goldenmischel 15:05

Was soll er denn liefern? Er wird den Brexit bringen ohne Vertrag und dann wird die Hütte brennen weil jeden merken wird was für einen Mist man verzapft hat. Schön ist es letztlich für die Schotten, die werden unter Garantie ein erneutes Unabhängigkeitsreferendum anpeilen und so arrogant wie Johnson daherkommt werden die Schotten sich gegen den Verbleib im Königreich entscheiden. Dies ist dann der Anfang vom Ende für UK. Das United Kingdom wird es in 10 Jahren nicht mehr geben, soviel steht für mich fest. Sowohl Schottland als auch Nordirland werden austreten. Bleiben dann noch England und Wales die den kümmerlichen Rest darstellen.

@15:11 von NeutraleWelt

„Eindeutige klare Ansagen und das Versprechen, diese umzusetzen.“

Eindeutige klare Aussagen sind im Prinzip zu begrüßen, wenn sie nicht in groben Vereinfachungen und platten Lügen bestehen. Aber wie bei Trump scheinen da nicht alle meiner Meinung zu sein.

Das Versprechen ist ja ganz nett. Versprechen tun alle Politiker viel. Ich persönlich urteile nach der tatsächlichen Umsetzung.

Eine erste Boris-Rede, die

Eine erste Boris-Rede, die nichts klärt, die nahtlos weitermacht bei verbaler Kraftmeierei, gepaart mit ein paar Nettigkeiten und Demutsbekundungen aus der Siegerpose heraus.
Hoffentlich behält Toni Blair recht: Gegen die Mehrheit der Bevölkerung und gegen das Parlament wird Boris Johnson keinen no-deal-Brexit hinbekommen - von den gefährlichen Folgen für Irland/Nordirland ganz zu schweigen.
Wenn Johnson sich "treu" bleibt, wird er nicht lange Premier bleiben, denn wenn er vernünftige Politik liefern musste, hat er bisher immer das Weite gesucht.
P.S.: 92000 Tories (von 66,5 Millionen Brit*innen sind das weniger als 0,4%) haben für Johnson gestimmt; es ist ein etwas befremdliches Demokratieverständnis, dass Johnson damit automatisch Premierminister wird ohne parlamentarische Abstimmung/Bestätigung.

re hador goldscheitel

"RE: Sternenkind um 14:25

***Nun kann er sein Volk in die Freiheit führen. Gratulation.***

Welche Freiheit ???
War das Volk unfrei ?
In wie weit ist es den nach dem Brexit freier ?"

Sternenkind meint, dass die Briten jetzt den Rechtsverkehr abschaffen, aus dem Euro austreten und das Unterhaus selbst wählen, statt dass die Abgeordneten von der EU bestimmt werden.

@ 14:25 Sternenkind

Sie scheinen Boris Johnson mit dem alttestamentlichen Mose zu verwechseln: das britische Volk ist frei...

Boris Johnson

Der neue Premier ist ein gebildeter Mensch und ich könnte mir vorstellen, dass er die Öffentlichkeit noch überrascht, indem er einen für GB vorteilhaften Deal mit der EU abschließt. Schröder mit der Agenda und Merkel mit ihrer Flüchtlingspolitik haben ihre Wählerschaft schließlich auch überrascht, ihren sie tragenden Parteien ist das jedoch schlecht bekommen. Dank des britischen Wahlrecht könnte er gleichwohl siegreich aus den nächsten Unterhauswahlen hervorgehen.

Zirkus Britain gibt letzte Vorstellung ?

Seiltänzerin Theresa hat ihre Vorführung nicht hinbekommen, und nun ist Clown Boris dran. Der Vorhang fällt und das gelangweilte europäische Publikum darf endlich nach Hause gehen.

Gruß Hador

15:03 von eine_anmerkung

«Es sollte nie vergessen werden das es sich bei den Briten um Nettozahler handelt … und schon werden Stimmen laut das Deutschland diese Summe auch noch stemmen soll … Man kann das Brüssel noch nicht mal verdenken hat doch der Martin von der SPD damals während den Koalitionsverhandlungen vor der Presse verlauten lassen das Deutschland freiwillig mehr in die EU-Kasse zahlen wolle.»

Tja, ja - der Martin.

Der hat inzwischen in Brüssel "aber nix mehr zu melden", der Martin.
Da können Sie es bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag +1 vermelden, dass der spendable Martin der gierigen EU "gute deutsche" Euro freiwillig in den weit aufgerissenen Rachen werfen wollte. So er dies tatsächlich wollte …

@GeMe 15:14

Es wird in der Tat eine Gefangenschaft. Die Briten brauchen in Zukunft Visa wenn sie nach Südeuropa reisen. Dies wird vor allem die Spanier, Italiener und Griechen freuen. Bei denen sind Britische Urlauber richtig unbeliebt. Auch ich finde es schön, wenn ich in Italien Urlaub mache, dann habe ich mit meiner Familie mehr Ruhe vor den lärmenden Urlaubern aus UK.
Mit den Medikamenten haben Sie auch recht. Bezüglich neuer Arbeitsplätze bezweifel ich, dass die Arbeitslosen aus der Mobilindustrie den Stolz haben und auf dem Land arbeiten, dafür sind die sich zu fein.
Der Brexit wird ein Desaster für die Wirtschaft Großbritanniens werden und daran ändert auch nichts, wenn hier einige uns immer wieder in Kommentaren was anderes verkaufen wollen und das Paradies auf Erden versprechen.

Gibt es keine seriösen

Gibt es keine seriösen Politiker mehr? Gibt es nur noch Populisten, für die Diplomatie ein Fremdwort ist?
Ich hoffe nur, daß die EU Mr. Johnson,
falls nötig, in die Schranken weist.

re mokdo

"Bayuware

In Deutschland bestimmen ca. 700 Abgeordnete der verschieden Parteien wer Bundeskanzler wird.

Der Bundespräsident wird von ca. 1260 Wahlleuten gewählt. In der Mehrzahl Parteipolitiker.

Aber der britische Premierminister wird undemokratisch gewählt, weil nicht vom Volk gewählt?"

Der Bundeskanzler wird vom Parlament gewählt, in dem demokratisch berufene Abgeordnete sitzen.

Merken Sie den Unterschied?

@15:00 von karwandler: Wer gehört zu dem "wir"

"re gundark

"es wird nicht lange dauern und wir werden die Briten beneiden, daß sie nicht mehr in dem Konstrukt namens EU entmündigt werden!"

Wer gehört zu dem "wir" bzw. wieviele sind das?"

Das sind ca. 12,6% der Wähler in Deutschland. Ein laute, aber eine Minderheit, die es lieber proviziell statt weltoffen hat.

re bajuware: Wahre Demokratie?

„Ja, das ist wahre Demokratie!
160000 Briten, alles Angehörige einer Partei, bestimmen den neuen Premierminister. Ja, das ist wahre Demokratie!
Habe ich nicht irgendwann einmal gelernt, dass Demokratie Volksherrschaft heißt? Da werde ich mich wohl verhört haben.“

Nein, Sie haben sich nicht verhört, aber Sie benennen ein Kernproblem „der“ Demokratie. Es gibt sie nämlich in dieser pauschalen Form nicht und sie kann in Form einer „Volksherrschaft“ auch nicht funktionieren. Vielmehr wird mit der Demokratie versucht, das immerexistente Spannungsverhältnis zwischen ausübender Macht (Exekutive) und legitimierender Macht (Legislative) zu gestalten, denn auflösen lässt es sich nicht.

In GB hat eine systemfremde Volksabstimmung das gesamte auf ein Gleichgewicht zielendes parlamentarisches System regelrecht aus den Angeln gehoben und jetzt liegt es am Boden.

Genau dies war von „#Vote leave“ und seinen unterstützenden Netzwerken, Oligarchen und Strippenziehern beabsichtigt.

@jfhds 15:19

Johnson wird der EU gar nichts diktieren. Dies ist ein Wunschdenken seiner Unterstützer. Die EU wird einen Teufel tun sich von diesem Mann irgendwas diktieren zu lassen. Man sollte auch keine Fristverlängerung zulassen und einräumen und endlich Johnson samt seinem Land loswerden. Dies wäre das beste für die EU. Dan kann man in UK schön schauen wie man diese wirtschaftliche Katastrophe bereinigt und ich hoffe auch, dass die EU knallhart bleibt sollte Uk in 5-6 Jahren wieder angedackelt kommen (dies wird sicher passieren) und jeden Versuch zurückzukommen blockiert.

Wir müssen uns nicht um Boris Johnson sorgen.

Er wird schon einen Grund finden, weshalb nicht das Paradies anbricht.
Besser noch, viele werden es ihm glauben.

Boris Johnson wird für seine

Boris Johnson wird für seine Stammtischparolen keine Parlamentsmehrheit bekommen, das ist das einzig tröstliche am heutigen Tories-Wahlergebnis. Und da er eben die hohe politische Kunst des Aushandelns nicht beherrscht und auch gar nicht erst lernen will, wird er dann wohl schon den Christbaum nicht mehr in der Downingstreet No. 10 schmücken können.

15:11, NeutraleWelt

>>@ 14:30 von dr.bashir
"Ich verstehe nicht, was den Zauber von solchen Typen ausmacht."
.
Eindeutige klare Ansagen und das Versprechen, diese umzusetzen.
Egal was Sie persönlich davon halten, aber es ist ein Erfolgsrezept. Sehen Sie sich mal um, wie Europa/Welt gewählt hat und mit welchen Versprechen, wie etwa der Vertretung nationaler Interessen. Und wie diese umgesetzt wurden/werden.
Sie können da jetzt die Populismus-Keule rausholen (Rassismus wird ja bei Johnson nicht ziehen), was auch immer.<<

Starke Männer, die versprechen, nationale Interessen zu vertreten.

Es gibt genügend Beispiele dafür, daß dies regelmäßig in die Katastrophe führt.

Ich kriege jedenfalls ein flaues Gefühl im Magen, wenn ich diese weltweite Schwemme an lauten, starken Männer sehe, die nationale Interessen vertreten.

@Bayuware 14:35

Dito wenn ich überleg wie oft sich hier beschwert wird was angeblich nicht veröffentlicht wird. Gerade dieses Forum ist ein Beleg wie hoch die Meinungsfreiheit in unserem Land gilt. Ich finde es auch gut, weil man so auch sehen kann, dass an den Vorwürfen "Lückenpresse" nichts dran ist.

Eine Frage an die Johnson Follower

Wie geht sein No Deal Brexit Ohne eine Mehrheit im Parlament?

Am 23. Juli 2019 um 14:35 von ZigZag

"Er führt sein "Volk" eher in die Isolation."

Nun ja, es mag ja jeder denken was er will aber Fakt ist nunmal, daß GB wohl bald mit nahezu jedem Staat auf diesem Planeten Verträge abschließen kann wie sie dort lustig sind. In der EU mussten sie erst mal Papa (oder Mama) fragen, ob's denn genehm ist.
Ach ich vergaß, mit den MItgliedern der EU können sie natürlich nicht einzeln verhandeln, die hängen weiterhin am Tropf von Brüssel/Straßburg und habe nur eingeschränkte Selbstbestimmungsrechte.
Isolation wäre dann, wenn sie nicht mit anderen handeln würden so à la Nordkorea z.B. Das traue ich den Briten nicht zu, dämlich sind sie ja nun nicht.

@15:17 von mokdo

"In Deutschland bestimmen ca. 700 Abgeordnete der verschieden Parteien wer Bundeskanzler wird.

Der Bundespräsident wird von ca. 1260 Wahlleuten gewählt. In der Mehrzahl Parteipolitiker."

Nehmen wir mal an, Frau Merkel träte zurück. Dann würde AKK nicht automatisch Kanzlerin, sondern sie müsste vom Parlament gewählt werden und das ist immerhin demokratisch gewählt, während Parteimitglieder eben nur einen Teil des Volkes repräsentieren.

Und ob B.J. eine Mehrheit im Unterhaus bekäme ist nicht ausgemacht, da die irische Partei, auf deren Stimmen er angewiesen wäre wie May, sicherlich keinen harten Brexit mit Grenze in Irland will.

RE: Magfrad um 15:16

Sehr richtig !
Der britischen Wirtschaft steht durch den Brexit der Exodus der internationalen und europäischen Konzerne, welche Töchter im Vereinigten Königreich haben, bevor. Die Wirtschaft droht eine massive Rezession, und daraus resultierend auch Massenarbeitslosigkeit.
Letztlich werden nur in der City of London die Sektkorken knallen, da nun ungehemmt weltweit, "auf Teufel komm raus", gezockt werden kann.

Gruß Hador

re rd1957

"ich könnte mir vorstellen, dass er die Öffentlichkeit noch überrascht, indem er einen für GB vorteilhaften Deal mit der EU abschließt"

Sie wissen aber schon, dass "Deal abschließen" nur geht, wenn beide Seiten mitmachen ...

@ 15:26 hembo

Die Aufgabe, Mr. Johnson in die Schranken zu weisen, wird wohl in allererster Linie das britische Parlament übernehmen.

Schade, nun wird es

kein zweites Referendum - Brexit ja oder nein - mehr geben. Es hatte doch Demonstrationen von Zehntausenden für die EU gegeben - in London selbst, nicht irgendwo in Schottland. Und dass die Konservative Partei nur 160.000 Mitglieder hat, kommt mir wenig vor. CDU/CSU zusammen dürften doch Millionen haben, vermute ich.

die ständigen Trump basher

sind nun auch zu den Johnson basher geworden. Teilweise mit primitiv abwertenden
Äußerungen wird hier der neue Premie schon mal auf teilweise das Übelste diffamiert. Wenn bei den paar " Hanseln " die zu allen Themen (Flüchtlinge, Trump, Putin, Orban und nun auch Johnson) ihr vorgefertigte, populistische Main Stream Meinung nicht mit ihrem Gusto übereinstimmt, wird gleich wild um sich geschlagen. Na ja, es ist halt schon toll immer die Meinung der Partei vertreten zu müssen. Und nur mal zur Erinnerung, warum will GB den Brexit?

Leider wird er bei uns unterschätzt.

So wie damals Trump. Als ob ein Idiot eine große Nation im Alleingang auf den Kopf stellen könnte. Unsere Ignoranz mag die Wähler beruhigen, hilft aber nicht weiter. Wie wäre es, man würde den Inhalt seiner Reden mitteilen? Er galt lange als EU-Befürworter unter den Torries. Seine Wende hat er erklärt. Wäre das nicht mal ein Thema für unsere Medien?

@eine_anmerkung

"Trotz einige Sonderlocken die Thatcher herausgehandelt hat bleibt ein Loch von 7 Milliarden in der EU-Kasse wenn die Briten uns verlassen."

Das könnten wir beim Militäretat kürzen.

Der soll doch eh ansteigen und ich glaube das eine solche Zahlung an die EU, wesentlich mehr friedenstiftend sein wird als unsere Bundeswehr mehr überteuertes unbrauchbares Spielzeug zu geben. Mehr Geld hilft bei der Bundeswehr eben nicht. Der Staat muss nur mal konsequenter eintreten und sich nicht von den privaten Unternehmen ausnehmen lassen bzw beraten lassen.

Zurück auf Erden, Boris.

Auch Boris Johnson wird an Realitäten und Sachzwänge gebunden sein. Spätestens nach der Ernennung werden Wirtschaft und Politik ihm deutlich machen welche die Realitäten sind. Und viel Zeit dies der Bevölkerung deutlich zu machen hat er nicht. Das Pfund befindet sich auf Talfahrt, Wirtschaft und Finanzen sind dabei aus zu wandern und außer Versprechungen gibt es noch keine konkrete Zusagen aus Amerika. Dagegen darf er gleich die EU um Hilfe bitten wenn er eine friedliche Lösung für Iran bittet. Der neue britische Flugzeugträger kann jedoch nicht zum Einsatz kommen, der liegt im Hafen mit einem Loch, in der Reparatur.

@RD1957 15:23

Die EU wird nichts nachverhandeln, wie oft denn bitte noch? Er wird nichts abschließen. Entweder er akzeptiert den Deal so wie er ist oder UK geht ohne Deal!

@15:18 von falsa demonstratio

"Sie halten es tatsächlich für demokratischer, wenn Inhaber staatlicher Spitzenpositionen nur von den Mitgliedern einer Partei bestimmt werden als von einer Versammlung von nach einem gewissen Proporz gewählten Repräsentanten aus allen Parteien?"

Ich halte das für demokratischer, weil sich dieser "gewisse Proporz" aus dem Ergebnis der Bundestagswahl und (beim Bundespräsidenten) der Landtagswahlen ergibt.

dr.bashir

"Ich verstehe nicht, was den Zauber von solchen Typen ausmacht."

Ich auch nicht. Absolut nicht.
Aber unsere Historie zeigt, dass das Abstoßende und Gewalttätige viele zum Niederknien verführt.

Für alle Psychologen war die

Für alle Psychologen war die erste kurze Rede eine reine Selbstoffenbarung - aber wohl ohne dass Boris Johnson selbst das so klar ist: "Wir werden wieder an uns selbst glauben (eine Anmerkung: ein stabiler flexibler und Kritik annehmen könnender Glaube an sich selbst fehlt den Narzissten durch die Verunsicherung der ersten Lebensjahre)... und wie ein schlummernder Riese werden wir aufsteigen und die Stricke der Selbstzweifel durchtrennen (eine Anmerkung: Im Bild "Riese" steckt die typische Selbstüberschätzung, die daraus erwächst, kein realistisches Selbstbild entwickelt zu haben, weshalb man das ganze Leben dem hinterherläuft, die "Stricke der Selbstzweifel" zu durchtrennen)." Das Amt des Premierministers ist der denkbar schlechteste Platz für eine Therapie und verleitet dazu, die eigene narzisstische Kränkung weiter auszuagieren. Für die Brit*innen und für ihn selbst bleibt zu hoffen, dass diese Phase nicht lange dauern wird.

um 15:24 von schabernack

>>"Der hat inzwischen in Brüssel "aber nix mehr zu melden", der Martin.
Da können Sie es bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag +1 vermelden, dass der spendable Martin der gierigen EU "gute deutsche" Euro freiwillig in den weit aufgerissenen Rachen werfen wollte. So er dies tatsächlich wollte …"<<

Der Martin hatte schon während den GroKo-Verhandlungen in Brüssel nichts mehr zu melden, aber Sie haben recht; die Verhandlungen liegen schon eine Weile zurück. Ich wollte aber mit meinen Aussagen zum Ausdruck das der Martin (SPD) damals durch sein Agieren während den Groko-Verhandlungen eine Erwartungshaltung geschürt hat die wir nie mehr eingefangen bekommen.

@15:34 von karwandler

"Wie geht sein No Deal Brexit Ohne eine Mehrheit im Parlament?"

Das hat Johnson in den letzten Tagen ja schon versucht. Man muss nur durch Verfahrenstricks das Parlament an einer Abstimmung hindern und schlicht die Frist für den Brexit verstreichen lassen ohne eine Verlängerung zu beantragen.

Das ist offensichtlich die neue Definition von Freiheit und Demokratie.

15:33 von Magfrad

Gerade dieses Forum ist ein Beleg wie hoch die Meinungsfreiheit in unserem Land gilt.

Davon muß ich mich erst einmal erholen.

@ Magfrad: Denken sie mal

@ Magfrad: Denken sie mal kurz darüber nach was unter dem Deckmäntelchen des Leistungsschutzrechtes (insb Artikel 17) ich glaube im März war es auf den Weg gebracht wurde und was noch so im Köcher ist, u.a.:
https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-10550-2018-INIT/de/pdf
Lesen Sie sich das mal durch. Und dann reden wir wieder über DDR und Sowjetunion, ich würde sagen, die waren auf dem Gebiet Waisenkinder, wir sind in der EU schon weiter. So was finden Sie natürlich nicht im Mainstream...In Frankreich gibt es schon (unter Macron eingeführt) eine Einschränkung der Meinungsfreiheit in Zeiten des Wahlkampfs, Verhinderung von Fake-News, hmmm... wer bestimmt eigentlich was Fake-News sind ?
@ Dr Bashir: ich nehme Sie mit dem "wir" einfach mit ins Boot, als Anhänger der EU haben Sie wahrscheinlich ein etwas distanziertes Verhältnis zu Selbstbestimmung
Trotz der zahlreichen Kritik (bin weder Rentner noch Pensionär) kann ich nicht auf alle antworten, ich werde aber leider Recht behalte

14:25 von Sternenkind

"Wunderbar
Nun kann er sein Volk in die Freiheit führen."

So wie Mose einst sein Volk in die Freiheit führen konnte.
Bzw. fast.

@ 15:34 karwandler

Ein No-deal-Brexit ohne parlamentarische Mehrheit geht nicht; das Scheitern ist vorprogrammiert - genauso wie ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten, Turbulenzen in der Nordirland-Frage, gesellschaftliche Spaltung und leider auch ein Abhängen im Gesundheits- wie Bildungsbereich für die Brit*innen, die nicht viel auf der hohen Kante haben: Die Phase des Premierminister Johnson ist nicht nur eine verlorene Zeit, sie wird etliche Probleme verschärfen und schaffen.

Sagen wir es mal ganz vorsichtig:

Ist es Demographie, dann ist es in Wahrheit Mathematik, und Sie können politische Entscheidungen von irgendwelchen europäischen Regierungen SOGAR mathematisch berechnen!

Der Brexit Großbritanniens zugunsten(!!!) des Staates Polen, dessen Schutz zur absolut obersten(!!) Staatsräson Großbritannien gehört, steht zumindest in mathematischer Hinsicht seit dem Jahre 1990, allerspätestens seit dem Jahre 1991 bereits fest!

Und EGAL, ob Sie nun in England die May, Corbyn, Farage, Johnston oder SOGAR die englische Queen persönlich sind, von der obersten britischen Staatsräson, dem Schutz des Staates Polen durch den BREXIT wird wirklich NIEMAND die Briten letztendlich mehr abbringen können!

Eher friert die Hölle zu!

Die Briten stehen in ihrer Selbstverpflichtung zum Schutz des Staates Polen mit wirklich ALLEN Mitteln, einschließlich des BREXIT!

Ausgenommen hiervon ist lediglich NUR ein Atomkrieg!

15:21 von dr.bashir

«Eindeutige klare Aussagen sind im Prinzip zu begrüßen, wenn sie nicht in groben Vereinfachungen und platten Lügen bestehen.»

Boris J. tingelt doch immer noch über britische Dörfer, treibt Klamauk an Rednerputen, und erzählt den Zuhörern Märchen aus 1001 EU-Nächten, was denn endlich alles besser werde, wenn Little Britain nicht länger "Member of the Club" sein müsse.

Kürzlich mit einem vakuumierten ganzen Fisch in einer durchsichtigen Plastikverpackung in der Hand. Von der Isle of Man komme er, der Kumpan im Plastik. Und die EU habe verfügt, dass man ihn nicht länger mehr einfach in einen Briefumschlag strecken, und von der Isle nach London schicken dürfe.
In Eis gepackt, das müsse er nun sein, der Fisch.

Ob Boris J. tatsächlich nicht wusste, dass die britischen Kanalinseln gar nicht zur EU gehören? Und es rein britische Gesetzgebug ist, die dem Fisch das Leben nach dem Tod vermiest?

Mir kommt Boris J. vor, als wolle er "in Eigenregie" die Werke von Monty Python fortsetzen …

@15:34 von Komplex einfach

"Nun ja, es mag ja jeder denken was er will aber Fakt ist nunmal, daß GB wohl bald mit nahezu jedem Staat auf diesem Planeten Verträge abschließen kann wie sie dort lustig sind."

So komplex einfach ist es leider nicht. Die Briten haben schon seit ihrem Austrittsantrag vor über 2 Jahren eine Kommission, die solche Verträge aushandeln soll. Geschafft haben sie einen mit der Schweiz, der den jetzigen Status so lässt wie er ist und einen mit den Färöer Inseln. Japan hat schon dankend abgelehnt.

Wenn sie in dem Tempo weitermachen wünsche ich der britischen Wirtschaft viel Erfolg.

@Sternenkind, 14:25 Uhr

"Nun kann er sein Volk in die Freiheit führen. Gratulation." Das was Sie schreiben hört sich ein bisschen so an, als würden Sie Johnson für den Messias und Heilsbringer halten. Sie wissen aber schon noch, wie die Volksbefragung zum Brexit ausgegangen ist. Fast 50% waren dagegen. Für diese Wähler ist Johnson eher das Gegenteil von Messias. Aber wahrscheinlich muss man als Anhänger von Populisten glauben, dass die Vorbeter auch Heilsbringer sind, sonst müsste man den Quatsch noch inhaltlich bewerten und zu ganz anderen Schlüssen kommen.
Ich schaue mal in die Zukunft: Johnson wird im Parlament eine Klatsche nach der anderen bekommen. Die Torries verlieren die Mehrheit im Parlament. Schottland verabschiedet Gesetze, die die Abspaltung ermöglichen. Am Schluss steht ein weiteres Referendum zum Brexitvertrag, der von PM May ausgehandelt wurde. Eine Mehrheit stimmt gegen den Brexit und Johnson der Heiland ist Geschichte.

Dass passt schon

Dass passt schon ins Bild - „unterhaltsame“, „gebildete“, „ehrenwerte“ Mitmenschen übernehmen Verantwortung fürs Volk, um sich selbst als Mittelpunkt der Welt darzustellen. Konsequenzen tragen sie nicht sondern andere. Aber vielleicht überrascht BJ mich noch am Ende.
Sollte die EU sich am Ring durch die Manege führen lassen, dann sehe ich die EU mehr als gefährdet.
Auch werden wir sehen wie Frau von der Leyen agiert.
31.10.19 oder oder ....

@ 15:21 von dr.bashir

"Das Versprechen ist ja ganz nett. Versprechen tun alle Politiker viel. Ich persönlich urteile nach der tatsächlichen Umsetzung."
.
Diese werden dann ja zum Großteil umgesetzt (Sie dürfen nicht von unseren Politikern ausgehen!).
Schauen Sie sich an, wie diese ganzen "Populisten" (eine gängige Bezeichnung für Politiker/Regierungen, die nicht so wollen, wie wir das wollen) Mehrheiten in ihren Ländern besitzen. Gut, die Dänen dürfen wir ja nicht als "Populisten" bezeichnen, immerhin regieren da Sozialdemokraten (mit "populistischen Themen").
Tory ist zerstritten. Die Ansage von Johnson ist klar. Nachverhandeln wird es von der EU nicht geben, die böse EU wird an allem Schuld haben.
Aber ich habe die Hoffnung, dass diese Kommödie endlich aufhört.
Bis zum 31.10. sind wir beide schlauer.
Ich hoffe Johnson zieht das durch, da Tory schon die Quittung bei der EU-Wahl bekommen hat.
Unsere beiden Volksparteien werden nach der nächsten BTW auch nur noch Mehrheitsbeschaffer sein.

Der Brexit rückt näher

Ich wünsche Boris Johnson viel Erfolg und Glück bei Englands Austritt aus der EU.

Drollig

Ich finde es richtig drollig wie einige Personen, allen voran die Herren Barnier und Blair, versuchen Politiker der Couleur Johnson und Trump durch kluge Ratschläge, die aus der Appeasement Zeit stammen könnten in die richtige Bahn zu schubsen. Mein Tipp: spart euch die Energie, beratungsresistente Besserwisser interessieren sich weder für selbst in Auftrag gegebene Expertenmeinungen aber erst recht nicht für subtile Hinweise "zwischen den Zeilen". Solche Leute kann man nur bei ihrem Ego (und Vermögen, falls vorhanden) packen.

Wenn nicht noch etwas Gravierendes dazwischen kommt wird Herr Johnson nach Ansage sein Königreich mit lachendem Gesicht in den Abgrund reiten.

14:25, Sternenkind

>>Wunderbar
Nun kann er sein Volk in die Freiheit führen. Gratulation.<<

Immer wieder faszinierend zu sehen, daß es nach über siebzig Jahren Demokratie in Deutschland nach wie vor Zeitgenossen gibt, die das Heil von einem starken Führer erwarten, der mal eben einfach so, im Alleingang, "das Volk" irgendwo hinführt.

Diese Zeitgenossen übersehen allerdings, daß "das Volk" zu einem wesentlichen Teil eher demokratisch gesonnen ist und großen, tollen, starken Führern ziemlich reserviert gegenübersteht.

@ Gundark, 14:20

Was auch immer an der EU auszusetzen sein mag (und das ist viel!), eines hat sie erreicht, was es vorher noch nie gab und was allein schon rechtfertigt, die EU unbedingt erhalten zu wollen:

Seit ihrem Bestehen hat es auf EU-Terrotorium keinen einzigen Krieg gegeben.

Das gab es vorher noch nie in Europa, aber das allein sollte reichen, noch so idiotische EU-Kritiker mundtot zu machen

14:43 von harry_up

>> @ Demokratieschue, um 14:27
Juncker hat sich keineswegs “endgültig disqualifiziert“.
Sie übersehen den feinen Hintersinn in seiner Formulierung. >>

Ganz genau!
Juncker darf man in seiner doppelbödigen Sprechweise nicht unterschätzen.

@ Hador, 15:35 Uhr

Nicht einmal in der City sind sie glücklich über den Brexit (naja, ein paar natürlich schon). Der Finanzplatz London wird danach auch nicht mehr sein, was er mal war , denn es bröckelt ja jetzt schon.

Was für ein bitteres Schauspiel.

Sapere aude!

Erdogan, Orban, Salvini, Trump, Boris Johnson... Wenn man auch nur halbwegs klar im Kopf geblieben ist, kommt man sich vor, als sei man in einer politischen Geisterbahn voller Horrormasken gelandet und es muss einem angst und bange werden angesichts der Großspurigkeit gepaart mit Inkompetenz, Halbwahrheiten, Unwahrheiten und nationalistisch opportunistisch populistischer Attitüde, die sich da unseligerweise überall breit macht. Und man möchte, bevor es zu spät ist, mit Immanuel Kant ausrufen: Sapere aude! Wage es, dich deines Verstandes zu bedienen! Jedenfalls sofern man sich wenigstens einen Rest davon bewahrt hat!

Gratulation Herr Johnson.

Nun haben Sie endlich die große Chance zu beweisen, dass Sie mehr können als nur große Reden zu halten.
Kleine Vorwarnung:
Die für GB so vorteilhaften Regeln der ehemaligen EWG werden auch Sie nicht wieder bekommen.

Ob nicht viele Briten

Ob nicht viele Briten genauso über unsere Kanzlerin denken, wie viele User über Johnson?
Es war die Wahl seiner Partei und ich glaube, wir sollten uns nicht anmaßen, deren Urteil vorschnell zu widersprechen. Wir Deutsche müssen nicht alles besser wissen wollen.

DiePositiveBratwurst, 14:39

Man sollte erinnern, das er von 160.000 Engländern älteren Alters gewählt worden ist

Es waren 92 000 Torie Mitglieder, nicht 160 000 ältere Engländer.

Der einzige Vorteil: Eine

Der einzige Vorteil: Eine weitere Verschiebung des brexit wird es nicht geben. Ich bete inständig, dass die 27 zusammenhalten und nicht auf johnsons Geblöcke eingehen. Dann hat die EU eine Zukunft...

Na mal kucken

Leider haben die bisherigen Torie-Minister so dermaßen Johnson hintertrieben, da sind die seichten Kommentare aus der EU klar. Kurzum, die EU-Leute denken garnicht daran auch nur in irgendeinen Punkt nachzuverhandeln. Wenn Johnson den Brexit umsetzen will muss er stur sein. Die Königin wird sich nicht einmischen. Also bleibt die Entscheidung, ob Brexit und wie, allein in den Händen der Regierung. Wenn er klug ist, dann macht er es in der Sommerpause. Das Parlament hat sich selbst herausgehalten. Erst Zustimmung, dann Ablehnung, dann Akzeptanz, dann Stillstand. Auf das Parlament ist in dieser Sache kein Verlass und eigentlich haben die dort nix zu sagen, weil das Volk bereits abgestimmt hat. In einer Demokratie herrscht nun einmal das Volk. Die Repräsentanten dürfen sich nicht gegen den Willen des Volkes stellen. Das müsste eigentlich selbstverständlich sein für Demokraten. Es ist ja nicht so, dass das Volk Unrecht will! Ganz im Gegenteil. Selbstaatlichkeit ist eine gute Sache!

Nun, da wird Boris Johnson wohl die Briten...

mit einen Crash aus der EU führen. Ohne Vertrag am 31.10.2019. Ich möchte wetten, dass dies aber unserer Wirtschaft weniger schadet und weniger Arbeitsplätze kostet als der Diesel- und Klimawahn sowie die drohende CO2 Steuer.
Der Brexit ist beherrschbar, der Diesel- und Klimawahn wird uns aber auf einer schiefen Ebene in die Rezession befördern, aus der wir die nächste Jahre nicht mehr rauskommen. Und wenn uns dann auch noch die Sozialsysteme um die Ohren fliegen.......Gute Nacht Deutschland

Liebe Briten,..

..zieht einfach euer eigenes Ding durch und lasst euch bloß NIX von irgendwelchen Kontinentaleuropäer vorschreiben, die mangels selbstständigen Denkens selbst nach fünf Jahren immer noch auf diesen durchschaubaren Ersatzenkeltrick dauerhaft hereinfallen!

Denn völlig zurecht heißt es in der EINZIG WAHREN Nationalhymne Großbritanniens:

"..Britons, never, never, never shall be slaves"

Und nicht nur beim Fußball schlagen gleich drei(!) britische "nevers" lediglich ein(!) Kontinentaleuropa immer mit 3:1!

Ja, IMMER!

15:34 von karwandler Eine

15:34 von karwandler
Eine Frage an die Johnson Follower
Wie geht sein No Deal Brexit Ohne eine Mehrheit im Parlament?

----

Immer schön mit dem Kopf durch die Wand...
bis der Scheitel bricht;)

Die Zeit der Gesichtlosen ist um...

... Nun wird's holprig. Une es ist gut so.

15:49, Gundark

>>@ Dr Bashir: ich nehme Sie mit dem "wir" einfach mit ins Boot, als Anhänger der EU haben Sie wahrscheinlich ein etwas distanziertes Verhältnis zu Selbstbestimmung.<<

Kommt darauf an, wie man Selbstbestimmung definiert. Manche scheinen ja zu glauben, es hieße, natürlich total selbstbestimmt, große, starke Führer anzuhimmeln.

wer lacht?

Johnson lacht. Jetzt jedenfalls. Aber auch hier gilt: wer zuletzt lacht, lacht am besten.

@ andererseits, um 15:23

re Sternenkind, 14:25

Ich erkenne in dem Satz von User Sternenkind Ironie. Alles gut :-).

eine_anmerkung, 15:03

... bleibt ein Loch von 7 Milliarden in der EU-Kasse wenn die Briten uns verlassen. Aber von Sparen in Brüssel keine Spur und schon werden Stimmen laut das Deutschland diese Summe auch noch stemmen soll.

Ist doch kein Problem, die paar Kröten können einfach aus der Kriegskasse abgezogen werden.

Was ich interesant finde?

Man kann zu der Person Johnson ja stehen wie man mag, interessant finde ich aber die "Zukunftsprognosen" für GB durch viele "qualifizierte" Kommentatoren hier? Dies gilt umso mehr als dass es sich beim Brexit um eine bisher einmaliges, sehr komplexes Gebilde handelt mit manigfaltigen Interdependenzen und namhafte Wirtschaftsweisen sich nicht zu fundierten Prognosen hinreißen lassen. Warten wir es doch einfach ab? Ich denke nur zwei Aussagen sind zum jetzigen Zeitpunkt valide? 1.) Es wird kein zweites Referendum geben und 2.) Mit Johnson wir der Brexit sicherlich früher als erwartet kommen. Vielleicht kommt alles ganz anders als es in die hiesigen Horrorszenarien beschrieben wird?

14:46 von DeHahn

"diese weit gespreizten Hände, die von Leuten wie Trump, Johnson und Ursula von der Leyen, aber auch von anderen Politikern immer wieder eingesetzt werden.
.
Ich kenne diese Geste aus der Kirche, wo der Pastor auf diese Weise die Gemeinde segnet, sozusagen den Heiligen Geist ausschüttet. Da die Kirchen heute leer sind, haben die Politiker einen Teil der Priesterrolle übernommen"

Ich glaube, da treffen Sie den Nagel ziemlich auf den Kopf.
Mir fällt auch immer mehr auf:
die Sprache vieler AfD-Fans hat pseudoreligiösen Charakter.
Entweder diese Fans sind streng religiös und warten auf die Erfüllung von biblischen Prophezeiungen: die Ankunft von göttllichen Propheten,
oder sie suchen nach einer neuen Ersatzreligion, die sich in der Gegenwart verkörpert.
Die überschwängliche Begeisterung für diese grenzt an die für Heilsbringer.

Austritt

Warum wird von einigen aus dem oberen Management des UK der Brexit gewollt?
Alle Menschen wollen etwas erreichen weil sie sich etwas davon versprechen. Einen wie auch immer gearteten Vorteil. Johnson wollte das weil er sich eine Machtposition erhoffte. Aber die anderen Spitzenpolitiker? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie alle genau so kurzsichtig, vorsichtig ausgedrückt, sind, wie das normale Wahlvolk. Aber ohne Gewinnideen macht niemand etwas

@eine_anmerkung

> Trotz einige Sonderlocken die Thatcher herausgehandelt hat bleibt ein Loch von 7 Milliarden in der EU-Kasse wenn die Briten uns verlassen.

Ja mei, das werden die schon auskasperln. Wenn das Geld nicht da ist kann es nicht ausgegeben werden. Auf der anderen Seite sind 7 Mrd. jetzt auch kein Drama...

Man sollte auch nicht vergessen, dass ein Ende dieses Dramas weitere positive Effekte bedeutet, die nicht auf der Einnahmen/Ausgaben-Rechnung auftauchen:
- Reduzierter Aufwand und Platzbedarf dank weniger Mitarbeitet
- Ende der Brexit-Lähmung
- Effizientere Arbeit der Kommission und des Parlaments ohne die etlichen GB Sonderlocken

Am 23. Juli 2019 um 15:51 von dr.bashir

"Die Briten haben schon seit ihrem Austrittsantrag vor über 2 Jahren eine Kommission, die solche Verträge aushandeln soll. Geschafft haben sie einen mit der Schweiz, der den jetzigen Status so lässt wie er ist und einen mit den Färöer Inseln. Japan hat schon dankend abgelehnt."

Solange der Patient noch Tropf hängt, ist er zwangsläufig noch nicht voll einsatzfähig. Das wissen die Briten, die Japaner und viele andere auch. Ich würde mir als Dritter auch noch nicht die Mühe machen, solange die Entwicklung noch derart in der Schwebe ist.

@14:20 von Gundark - Sie haben weder den Sinn der EU...

...noch die Vorteile der EU verstanden.

---

Sagen Sie mir doch nur 1 Beispiel dafür, daß Deutschland nicht von der EU profitiert?

Denn bilang hatten gerade wir Deutschen große Vorteile und das seit Jahrzehnten.

Der Engländer aber wollte stets seine "Extrawurst".
Nun ja jetzt wird er sie kriegen in der Form des harten Brexit.

Wir sprechen uns noxhmal in 1 Jahr und schauen dann, wie England wieder aufblühen und zu alter Größe waschsen wird.
Satire Ende

@15:54 von NeutraleWelt

„Die Ansage von Johnson ist klar.“

Die Ansage ja - Austritt zum 31.10., egal wie. Die Botschaft hör‘ ich wohl. Allein mir fehlt der Glaube.

„Nachverhandeln wird es von der EU nicht geben“

Hoffentlich nicht.

„die böse EU wird an allem Schuld haben“

Genau so wird es laufen. Wenn nach einem harten Brexit nicht das versprochen Paradies ausbricht wird in bester populistischer Manier selbstverständlich die EU von Johnson die Schuld in die Schuhe geschoben bekommen.

Bei dem Ende der Komödie gebe ich Ihnen recht. Ich finde inzwischen sogar, dass das Geld, das uns das kosten wird gut angelegt ist. Lieber ein Ende mit Schrecken,....

@ 15:47 von Barbarossa 2

"Gerade dieses Forum ist ein Beleg wie hoch die Meinungsfreiheit in unserem Land gilt.

Davon muß ich mich erst einmal erholen."
.
Es kommt nur immer darauf an, über wen Sie sich negativ auslassen.........
Oder wie deuten Sie "Meinungsfreiheit"?

Von der Leyen darf nicht

...der europäischen Verhandlungsdelegation und ihrem ausgehandelten Brexit deal in den Rücken fallen. Das waere der Gau! Tut Sie das nicht, dann wird es um das eloquente aber extrem aufgeblasene, nachweislich inkompetente Windei Johnson schnell wieder sehr leise werden. Tut Sie es, und hält Johnson die Steigbügel, dann legt Sie die Saat fuer den Zerfall Europas. England wird nach dem Austritt alles tun,um es dem eurpäischen Verbund Eurpa schwer zu machen. Wir werden sehen.

@15:34 von Komplex einfach: mit jedem Staat Verträge

"Nun ja, es mag ja jeder denken was er will aber Fakt ist nunmal, daß GB wohl bald mit nahezu jedem Staat auf diesem Planeten Verträge abschließen kann wie sie dort lustig sind."

Das hat ja bisher super funktioniert. GB verhandelt ja schon mit einigen Staaten seit es die Idee vom Brexit hat.

Von den 40 Abkommen die die EU mit Drittstaaten abgeschlossen hat, konnte GB bisher 4 (in Worten vier) übernehmen.

Hier die Staaten, die Verträge für die Zeit nach dem Brexit mit GB abgeschlossen haben:
- Schweiz,
- Chile,
- der ost- und südafrikanische Handelsverbund ESA
- die Färöer-Inseln

Ob man darauf eine erfolgreiche Wirtschaft aufbauen kann? Man wird sehen.

Ich verstehe nicht ganz,.....

warum wir uns den Kopf der Briten zerbrechen sollen? Weder Vorwürfe, noch Mitleid sind letztlich angebracht. Die sogenannte Wirtschaft ist eigentlich unpolitisch und nur erfolgsorientiert. Entsprechend wird sie sich verhalten! Die Folgen haben Brexitiers oder Remainer gemeinsam zu tragen, wobei der Brexitier vermutlich nicht zur Einsicht kommt, daß er eine falsche Wahl getroffen hat, sondern eher noch inbrünstiger God-save-the-Queen singen wird, und außerdem sind die "frogs" oder wie immer die Deutschen schuld. Und die Remainer werden es auch aushalten oder sich damit anfreunden müssen, eventuell Französich oder Deutsch zu lernen und umzuziehen.Ansonsten wird sich nicht viel ändern, man wird die "special relationship" pflegen und es wird wieder zehntausende von Touristen geben -täglich!

re frank von bröckel

"durchschaubaren Ersatzenkeltrick"

Wäre es nicht mal Zeit,sich einen anderen Witz einfallen zu lassen?

15:51 von dr.bashir

«Die Briten haben schon seit ihrem Austrittsantrag vor über 2 Jahren eine Kommission, die solche Verträge aushandeln soll. Geschafft haben sie einen mit der Schweiz, der den jetzigen Status so lässt wie er ist und einen mit den Färöer Inseln. Japan hat schon dankend abgelehnt.»

Abgelehnt hat JAP Verhandlungen mit GB nicht.

Strikt abgelehnt hat JAP das Ansinnen von GB, dass das im April 2019 in Kraft getretene Freihandels-Abkommen auch nach dem Brexit für das NON-EU-GB unverändert gültig bleiben solle.

Raus aus der EU wollen. Aber die Verträge mit "Hinz und Kunz" sollen bitte schön so umfangreich und vorteilhaft für GB bleiben, wie die EU sie einst aushandelte. Der Brexiteers Tagträume und Hirngespinste …

Aber prinzipiell haben Sie schon sehr Recht. Heerscharen an britischen Unterhändlern werden 25 Stunden pro Tag und 367 Tage pro Jahr verhandeln müssen, bis die ganzen ach so tollen neuen Verträge des von quälenden Fesseln befreiten Little Britain dann mal endlich fertig sind …

@Am 23. Juli 2019 um 14:30 von dr.bashir

Das ist wirklich einfach.

Die stehen zu ihren Aussagen/ihrer Politik und wollen keine oder nur wenige Kompromisse eingehen. Das heißt, sie wollen den Stimmen, die sie bekommen haben, gerecht werden. Nicht mit Abstimmung in der Politikerkaste sondern so, wie sie es den Leuten versprochen haben.

In gewisser umgedrehter Weise ist Merkel doch genauso. Sie sagt halt nicht was sie will und so kann jeder in ihre Politik Dinge hereininterpretieren, wie er sie sieht. Merkel schaut immer nur, was gerade die Mehrheit hat und richtet sich danach. So ist die in ganz Deutschland verhasst und gleichzeitig auch geliebt. Lustig wa. Leider ist sie nicht konsequent, sonst wäre der ärmere Teil, der viel größer ist, in ihrem Interesse. Aber die wählen halt nicht oder nur ungern. Das weiß Merkel besser als jeder andere.

Komplex einfach, 15:34

Fakt ist nunmal, daß GB wohl bald mit nahezu jedem Staat auf diesem Planeten Verträge abschließen kann wie sie dort lustig sind.

Klein Britannien muss mit jedem Wirtschaftsraum neue Verträge abschließen - ob sie gute Verträge abschließen können, werden wir erst noch sehen.

@ Sausevind, um 16:07

re 14:46 von DeHahn

Da Sie die AfD erwähnen:
Haben Sie noch die Gestik Höckes vor Augen, als er die Ovationen seiner Anhänger aufsog und heilandgleich seine Arme nach oben ausstreckte?
Mich hat's geschüttelt...

Dagegen konnte ich bei Boris nur schmunzeln, denn bei dem glaube ich, dass er sich selbst nicht ernst nimmt.
Schau in seine Augen... :-)

re eine-anmerkung

"es sich beim Brexit um eine bisher einmaliges, sehr komplexes Gebilde handelt mit manigfaltigen Interdependenzen und namhafte Wirtschaftsweisen sich nicht zu fundierten Prognosen hinreißen lassen"

Dann führen Sie mal einen Wirtschaftsweisen an, der sich zum Brexit mit einem Halb-so-schlimm statement äußert.

Boris geht nach Brüssel und fragt

ob die EU noch was am Vertrag ändern würde.
Nein - wird sie nicht
Boris fährt heim und sagt seinen Landsleuten: ich habe hart verhandelt, aber die anderen wollen nicht.
Und jetzt kommt der harte Brexit - oder doch nicht?
Dann wird in GB neu gewählt und Boris ist wieder raus aus Downing 10.
Das Jahr 2020 ist wieder lang genug, um weiter zu verhandeln - nur über was?
Und wer soll verhandeln? Vielleicht vergisst man so nach und nach den Brexit und macht einfach weiter.

re Paul Puma: Leider?!

„Leider wird er bei uns unterschätzt.
So wie damals Trump. Als ob ein Idiot eine große Nation im Alleingang auf den Kopf stellen könnte.“

Entschuldigung, aber genau in diesem Satz liegt der Schlüssel zum Verständnis der von ihnen angesprochenen Phänomene. Sie schließen von der Macht der Menschen auf deren Kompetenz. Und damit bestätigt sich „die Macht“ immer selber und schafft unsicheren Menschen Sicherheit.
Wohingegen zweifelnde und zögernde Menschen bei den Verunsicherten noch mehr Unsicherheit schaffen.

Kurz: Es können sehr wohl „Idioten im Alleingang die Welt auf den Kopf stellen“. Ich würde sogar die These wagen, dies können nur „Idioten“.

„Seine Wende hat er erklärt. Wäre das nicht mal ein Thema für unsere Medien?“
Sie meinen, Boris Johnson schafft es nicht, seine „Wende“ in den Medien darzustellen? Das passt dann aber wieder nicht zu dem Bild, das Sie offensichtlich von Johnson haben.

Trump-Klon

Na, dann soll der Trump-Klon doch den vertraglosen Brexit vor Ende des Jahres durchziehen und wir Resteuropaeer sind das Thema endlich los. Die Welt wird sich weiter drehen und die Wiedervereinigung Irlands wuerde dadurch wahrscheinlicher, ebenso wie eine Unabhaengigkeit Schottlands. Waer auf lange Sicht gar nicht schlecht wenn die Briten dadurch lernen dass der Brexit auch die allerletzten Empiretraeume endgueltig beerdigt.

Brexit trifft vor allem Mittelschicht

Es ist zum totlachen das es hier Foristen gibt die ihre Freiheit ueber eine EU Mitgliedschaft difinieren. Gleichzeitig aber jedem populistischen Fuehrer in vollkommener Unfreiheit hinterher rennen.

Bevormundung und Unfreiheiten kommen von den Nationalstaaten. Das hat die EU nicht erfunden, sondern wenn nur uebernommen. Die bevormundende Tyrannei zentralistischer Nationalstaaten haben Waliser, Korsen, Katalanan hinreichend erfahren. Aber die bringen natuerlich keine Mehrheiten.

So überraschend ist

ist das jetzt nicht, wie einige tun, hat sich ja die letzten Tage angekündigt.
Hoffen wir lieber das Er den Brexit nun wirklich bis zum Oktober, zu Ende bringt.
Diese Endlos Spiel wird langsam nervig, auch ein harter Brexit macht der EU ja angeblich nichts aus, da hab ich zumindest heute für Deutschland etwas anderes gelesen.
Mit Zahlen und wer dann richtig betroffen ist, vielleicht braucht man das mal, damit keine schlechten Verträge angeboten werden.
Aber wie auch immer, wichtig ist das es im Oktober ein Ende findet.
Also Glückwunsch dem Neuen Herrn an der Spitze.

rer Truman Welt

Ich weiß, die schlichtem Geister lieben laute Töne und einfache Lösungen. Nur bspw. Klimaschutz gibt es nicht (nur) für Deutschland. Wir leben in einer globslisierten Welt mit hoch komplexen Problemstellungen. Entweder bekommen wir sie global gelöst oder wir gehen alle unter.
Daß das manchen und immer mehr zu kompliziert wird und lieber einen PAPA haben, der das schon machen wird, verstehe ich schon. Aber diesen Papa gibt es nicht. Er war nur als Kind für uns da. Dann bleibt noch Prinzip Hoffnung. Aber die Realität wird dieses auch überrollen. Ich bin einmal gespannt, wonach diese Menschen dann verlangen. In der Regel meist immer nach Opfern. Das kennen wir doch. Vielleicht einfach einmal versuchen, sich mit Fakten vertraut zu machen und damit einmal selbst über Lösungen nachdenken bevor man letzteres doch lieber immer anderen überlässt.

Herzlichen Glückwunsch

... zu beachtlichen 66 Prozent. Beachtlich deshalb, weil der Mann für das Amt völlig ungeeignet ist und einige tausend Parteigänger eine doofe Entscheidung über das Schicksal des Landes gefällt haben.

Senfmann, 15:39

Und dass die Konservative Partei nur 160.000 Mitglieder hat, kommt mir wenig vor. CDU/CSU zusammen dürften doch Millionen haben, vermute ich.

Da gibt es nichts zu vermuten, die Mitgliederzahlen sind ja nicht geheim.
Die cdU hat keineswegs Millionen Mitglieder, sondern ca. 415 000, die csU ca. 140 000.

um 16:06 von fathaland slim

>>"Kommt darauf an, wie man Selbstbestimmung definiert. Manche scheinen ja zu glauben, es hieße, natürlich total selbstbestimmt, große, starke Führer anzuhimmeln."<<

.... und andere wiederum brauchen keinerlei Gesetze und Spielregeln eines geordneten Zusammenlebens und denken wir haben uns alle einfach lieb und rauchen den ganzen Tag irgendwelches Zeug.

Geile Rede

@ Economist70:
So eine intelligente, witzige und energetische Rede hat man von deutschen Politikern seit langem nicht gehört.

Genauer gesagt, seit Theodor zu Guttenberg und Gregor Gysi nicht mehr. Ich fand's ein ziemliches Gequatsche.

@Komplex einfach

> Solange der Patient noch Tropf hängt, ist er zwangsläufig noch nicht voll einsatzfähig. Das wissen die Briten, die Japaner und viele andere auch. Ich würde mir als Dritter auch noch nicht die Mühe machen, solange die Entwicklung noch derart in der Schwebe ist.

Jeder vernünftig agierende Mensch trifft Vorsorge für wahrscheinlich eintretende oder katastrophale Ereignisse. Gerade in der Wirtschaft ist es extrem wichtig, erforderliche Übergänge so sanft und unmerklich wie möglich zu gestalten, andernfalls drohen unweigerlich massive finanzielle Einbußen, die sogar zur Pleite führen können.

Von diesen gescheiterten Abkommen höre ich gerade zum Ersten Mal aber sollte das tatsächlich der Fall sein wäre das sehr bezeichnend für den desolaten Zustand der Wirtschaft Großbritanniens.

@ 16:07 harry_up

Ich erkenne sie auch... ;-) Vielleicht hätte ich meine Antwort noch etwas ironischer aufpeppen können; alles gut. herzliche Grüße!

Vom Regen in die Traufe

@ Sternenkind:
Nun kann er sein Volk in die Freiheit führen.

Oder zumindest in den Abgrund.

Auf in die Entmuendigung

Wer so oeberflaechlich ist und glaubt das Bevormundung etwas mit der EU zu tun hat, dem ist nicht zu helfen.

Das die britsiche Nationalregierung sehr wohl dazu in der Lage ist das eigene Volk komplett zu bevormunden ist jedem klar, der mal eine Feuerbelehrung in England durchmachen musste. Das Land ist voller nationaler Ueberregulierung. Laender wie England (oder auch Deutschland) haben die Buerokratie erfunden, nicht die EU. Die hat das nur geerbt.

Thomas Wohlzufrieden, 15:55

... viel Erfolg und Glück bei Englands Austritt aus der EU.

Treten Wales, Schottland und Nord-Irland nicht aus?

Intellektuelles Schlusslicht

Boris Johnson hat zwei relativ intelligente Brüder und eine ebenso kluge Schwester. Alle drei sind übrigens vehement gegen den Brexit.

@16:17 von Jayray

„Das heißt, sie wollen den Stimmen, die sie bekommen haben, gerecht werden“

Das ist das Problem. Ein Politiker, der gewählt wird legt normalerweise einen Amtseid ab und schwört irgendwie „dem Volk“ zu dienen und eben nicht nur seinen Wählern.

Das wird dann gerne als fauler Kompromiss geschmäht.

Das ist natürlich bei so einer so platten ja/nein Frage wie „austreten oder drinbleiben“ nicht möglich.

Interessant

Zumindest ist seit heute Mittag der Goldpreis gestiegen.

@ 16:24 eine_anmerkung

Sie kennen also Leute, die meinen, wir "brauchen keinerlei Gesetze und Spielregeln eines geordneten Zusammenlebens"? Wen meinen Sie denn da? Boris Johnson, der beharrlich übergeht, dass er für einen no-deal-Brexit eine gesetzlich vorgeschriebene Mehrheit nach den Spielregeln des Parlamentes braucht? Oder haben Sie parallel die Meldung über das Schreddern der övp-Festplatten gelesen und sind enttäuscht bis entsetzt über Kurz und co?
Was diese Herren jeweils rauchen und wen sie lieb haben, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

re komplex einfach

"Fakt ist nunmal, daß GB wohl bald mit nahezu jedem Staat auf diesem Planeten Verträge abschließen kann wie sie dort lustig sind"

Was ist Ihr Denkfehler? Dass diese Verträge für GB vorteilhafter sind als die durch die EU abgeschlossenen.

Warum das so sein sollte bleibt rätselhaft. Wer soll einem kleinen Wirtschaftsraum mehr Zugeständnisse machen als einem großen?

karwandler, 16:16

re frank von bröckel:
"durchschaubaren Ersatzenkeltrick"

Wäre es nicht mal Zeit,sich einen anderen Witz einfallen zu lassen?
Wenn der Kalk erst mal bröckelt, hält der Frank den auch nicht mehr auf.

re 16:07 eine_anmerkung: Interdependenzen

„Man kann zu der Person Johnson ja stehen wie man mag, interessant finde ich aber die "Zukunftsprognosen" für GB durch viele "qualifizierte" Kommentatoren hier?“

Moment mal, die „Prognosen“ kommen von den Brexitern, sonst gäbe es ja kein Motiv hierzu.

Und dann beschäftigen sich eben „alle qualifizierten Kommentatoren hier“ genau mit diesen „Prognosen“. Womit sonst?

„Dies gilt umso mehr als dass es sich beim Brexit um eine bisher einmaliges, sehr komplexes Gebilde handelt mit manigfaltigen Interdependenzen und namhafte Wirtschaftsweisen sich nicht zu fundierten Prognosen hinreißen lassen.“

Interessant. Bisher bestreiten doch gerade die Brexiter eben diese Komplexität und diese Interdependenzen.

„Warten wir es doch einfach ab? Ich denke nur zwei Vielleicht kommt alles ganz anders als es in die hiesigen Horrorszenarien beschrieben wird?“
Die „Horrorszenarien“ kommen exakt von dort, wo der Brexit stattfinden soll: Von der Insel.

Die EU versucht nur, zu vermitteln und Zeit zu geben

Ein weiterer politischer Wirrkopf

der Regierungs- oder Staatschef wird.
Einige fallen schon durch ihre Frisur auf.
Einige waren vorher Komiker, oder werden nach Amtsantritt zu Komikern.
Eigenartige Zeiten.

@Karwandler @rd1957

Die EU wird mitmachen, Sie werden es sehen.

Wenn neu gewählt wird

... sind diese Tories samt ihrer strubbeligen Galionsfigur *) weg vom Fenster.

*) Sorry liebe Moderation, das ist durchaus nicht böse gemeint, sondern eher ein bisschen ironisch.

Wars das dann endlich?

Sind die Briten endlich draussen?
Ich will es hoffen, dass die nicht noch weitere Jahre Europa blockieren! Raus!

Diese Rolle des Bremsers haben jetzt zwar Polen, Tschechien und Ungarn übernommen, aber die haben wenigstens keine Sonderrechte und Rabatte.

Also, Tschüss GB!

Interessant oder alltäglich?

@ Graf von Henneberg:
Interessant - Zumindest ist seit heute Mittag der Goldpreis gestiegen.

Lieber Graf, ob Sie es glauben oder nicht, das tut er statistisch gesehen ungefähr jeden zweiten Tag.

um 16:21 von karwandler

>>"Dann führen Sie mal einen Wirtschaftsweisen an, der sich zum Brexit mit einem Halb-so-schlimm statement äußert."<<

Es geht hier nicht um Halb-so-schlimm, sondern um den Begriff fundiert wenn Sie meine Ausführungen gelesen hätten.

15:16 von Magfrad

" wenn man auf dem wirtschaftlichen Niveau von Nigeria und Senegal ist und die Bevölkerung nichts mehr zu essen hat und alle Industrieanlagen brach liegen "
Glauben Sie das wirklich ? Vielleicht ist das die Situation in Deutschland in 10 Jahren. Der Festland-Mainstream sollte sich nicht zu sicher sein.

Brexit from Europe

Das größte Problem was die Wirtschaft mit der EU hat ist die Moral.
-Ob es CO2 Gesetze.
-Verteilung von geretten ertrinkenden Migranten.
-Rüstungsgüter z.B. nach Saudi Arabien sind.
-vielleicht ein Mal Mindestlöhne sein werden.
-wer für was Sanktioniert werden soll.
-oder warum Mann Frau Schulden für andere zu begleichen haben.
Die Eu kann sich, für so manchen Kapitalanleger, zum Alptraum entwickeln.
In der USA macht sich kaum jemand einen Kopf ob gewisse Geschäfte Moralisch sind, ganz im Gegenteil zu europäischen Tendenzen alles regulieren zu wollen.
Wobleibt den da das Geschäft in Great Brittania. In den USA boomen zu Trumps vergnügen die Börsen. In der Eu gibt es verhaltende Gewinnerwartungen.

um 16:36 von karwandler

>>"Warum das so sein sollte bleibt rätselhaft. Wer soll einem kleinen Wirtschaftsraum mehr Zugeständnisse machen als einem großen?"<<

Da muss ich gerade an die Schweiz oder Luxemburg denken?

Ein Gleichnis

Ein Gleichnis: Wer Technik kennt, weiß: Ein sorgfältiger Techniker geht bei komplexen Techniken mit Fingerspitzengefühl vor. Das braucht oft Zeit, ist nicht einfach und gelingt nicht immer zu 100%. Da kommt der ungeduldige Kollege mit "Komm, gib' mal her..." und nutzt brachiale Gewalt. Hernach ist das Objekt total zerstört.

um 16:35 von andererseits

>>"Sie kennen also Leute, die meinen, wir "brauchen keinerlei Gesetze und Spielregeln eines geordneten Zusammenlebens"? Wen meinen Sie denn da? Boris Johnson.."<<

Entschuldigen Sie bitte das ich mich nicht deutlich ausgedrückt haben. Boris Johnson lag nicht in der Intension meiner Ausführungen, eher Linke und Grüne als Gegenpol zu den Ausführungen meines verehrten Vorkommentators.

@Biocreature

Oh, mir ist durchaus klar, warum wir eine EU haben: eine Plattform für größere und (manchmal) kleinere Firmen, damit sie ungehindert Geschäfte machen können. Nur darum geht es, habe selbst längere Zeit in Brüssel für eine amerikanische Softwarefirma gearbeitet und auch einige Zeit in Maastricht. Deutschland würde es genau so gut gehen, wenn es die EU nicht gäbe, bilaterale Verträge, sind für Lobbyisten etwas umständlich. Nur die EU ist ein Konstrukt auf wackligen Beinen, und die wackligen Beinen sind der EURO. Warum, weil es in der EU nur wenn überhaupt eine Handvoll Staaten gibt, die den EURO vertragen. Und jetzt kommt Madame Lagarde ins Spiel, sie wird jedes Gesetz brechen, um den EURO zu retten. Das kann sie, weil Manager der EZB genießen lebenslange Immunität für ihr Handeln, Unabhängigkeit der EZB, damals eine zentrale deutsche Forderung. Was aus den Britten wird, ehrlich ist mir egal, aber sie haben den europäischen Zentralismus überwunden.

Herzlichen Glückwunsch, Boris

Herzlichen Glückwunsch, Boris Johnson!

Sie können die stolzen Briten mit dem Wählerwillen (Brexit) aus der EU-Knechtschaft von Brüssel befreien!

Weiterhin können sie natürlich ihre Wirtschaft mit den EU-Ländern betreiben!

Ich hoffe, sie reden nicht nur, sondern handeln entsprechend.

Ein guter Tag für Großbritannien!

So hoffe/wünsche ich.

Besser wirds wohl eher nicht

@ komplex einfach:
... aber Fakt ist nunmal, daß GB wohl bald mit nahezu jedem Staat auf diesem Planeten Verträge abschließen kann wie sie dort lustig sind.

Fakt ist aber auch, dass GB gegenüber Drittländern vermutlich keine so starke Verhandlungsposition hat, wie die EU.
Und gegenüber der EU wird diese natürlich peinlich genau darauf achten, dass es für GB zumindest ein kein Bisschen ungünstiger wird. Ist ja Ehrensache.

Der Zirkus in GB wird sich auch unter Johnson fortsetzen, denn er hat keine Mehrheit im Parlament, noch nicht mal eine richtige Mehrheit in seiner eigenen Partei.

von Kowalski 16.38

Aber,aber,als Johnson Außenminister war und gegen die Russen polterte,da war doch "gut",oder ?
Und jetzt da mögen ihn die deutschen Eliten und ihr Anhang nicht mehr.Wie kommt´s nur ?

Wie little "Great"-Britain wirklich ist......

....zeigt sich doch heute eindrucksvoll: um ihren Streit mit den Mullahs auszufechten fordern Sie eine "europäische Schutzflotte" für Ihre Tanker in der Straße von Hormus. Braucht es noch mehr Beweise um zu demonstrieren wie schwach das Kleine England wirklich ist, trotz des Geschwätz von BJ?

So sind die Gepflogenheiten

@ Demokratieschue:
... hat sich Juncker endgueltig disqualifiziert. Damit verrät der die EU. Sowas ist NO-GO!!

Nein, das ist schlichte diplomatische Höflichkeit.

Trump II nun in Europa

Na sowas; jetzt haben wir unseren eigenen Trump in Europa. Warum nur setzen so viele Menschen auf Populismus, Fanatismus und wenige Gedanken? Vielleicht hat es ja was mit dem Gebaren der anderen Politiker, der doch recht eingeschränkten Bereitschaft wirkliche Reformen zu erbringen und die Entscheidungen nur nach der Lobby-Meinung zu treffen. Die größte Lobby ist aber doch das Volk. Oder??
Ein Schelm wer böses dabei denkt....

16:36 von karwandler

»Fakt ist nunmal, daß GB wohl bald mit nahezu jedem Staat auf diesem Planeten Verträge abschließen kann wie sie dort lustig sind.»

«Was ist [der] Denkfehler? Dass diese Verträge für GB vorteilhafter sind als die durch die EU abgeschlossenen.

«Warum das so sein sollte bleibt rätselhaft. Wer soll einem kleinen Wirtschaftsraum mehr Zugeständnisse machen als einem großen?»

Das wäre wahrlich mal eine gute Erläuterung mehr als wert.

Vor allem, weil der User, dem Sie erwidern, schrieb:
"… wie sie dort lustig sind."

"So lustig" sind "die anderen da" evtl. auch gar nicht, ca. 60 Mio. Briten die gleichen Handelskonditionen (und andere Vereinbarungen) einzuräumen, wie sie das gegenüber > 400 Mio. EU-Bürgern in bisherigen Abkommen tun.

Ich vermute stark, die ca. 16.000 Briten, die permanent in JAP leben (die größte Gruppe unter allen EU-Bürgern), werden gar nicht erfreut sein, wenn auch ihre kürzlich verbesserten Rechte in JAP durch den Brexit "wieder den Bach runter gehen" …

16:40 von OlliH

die Argumentation für den Brexit war " Merkels Flüchtlingspolitik und die Bevormundung durch de EU". Des weiteren ist Johnson in GB recht beliebt, da können sich die deutschen Regierungspolitiker eine Scheibe abschneiden. Aber Hauptsache laut schreien.

Na,

da wird sich der blonde Twitterkönig über'm Teich aber freuen. Hat er Herrn Johnson schon gratuliert zum ' make Britain great again'? Zusammen werden die echt stark sein und den Rest der Welt ordentlich aufmischen.
Herrn Johnson wünsche ich alles Gute für die Aufgabe, die er sich selbst gewählt hat.

der Ernst und die Lage

Frauen mit Ernst sind nicht daran Schuld, dass Männer immer lustiger werden, gut so?

re eine-anmerkung

"Es geht hier nicht um Halb-so-schlimm, sondern um den Begriff fundiert wenn Sie meine Ausführungen gelesen hätten."

Es geht Ihnen darum, jeder Prognose einfach zu widersprechen, dass sie nicht fundiert wäre.

Denn Prognosen gibt es reichlich, und keine sieht gut aus für GB.

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