Kommentare - Wirtschaftsweise raten: Verkehr und Heizen verteuern

12. Juli 2019 - 12:30 Uhr

Nach Umweltministerin Schulze haben nun auch die Wirtschaftsweisen ein Gutachten zum Klimaschutz vorgelegt. Sie empfehlen eine CO2- Steuer - und eine Ausweitung des Emissionshandels.

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Kommentare

Toller Vorschlag...nicht!

Diese CO2 Steuer wird alle die hart treffen die ohnehin wenig haben. Unglaublich unsozial das ganze. Über die Stromsteuer? Also wer viel Strom verbraucht wird sparen, wer es sich nicht leisten kann zahlt drauf. Eine Pauschale ist auch unsozial.
Der Richtige Ansatz wäre Kohleausstieg, das verringert wirklich den CO2 Ausstoß. Das gepaart mit einer Zulassungsperre von Neuwagen über einem bestimmten CO2 Ausstoß. Wer dann was Leistungsstarkes fahren will muss Elektro fahren.
So geht sozialverträglich Umweltpolitik.

.... Heizen sollen teurer werden

wie lässt sich das zum Beispiel bei "sozial Schwachen" realisieren
da gibt es bestimmt Stimmen die das anprangern
die Ungerechtigkein das "Arme" frieren

Verzockt?

CO2-Steuer für das Erreichen der Klimaziele ... schon und gut. Damit verringern wir geschätzt 0,02% des CO2-Ausstoßes auf dieser Erde. Zudem ... wozu dient die sogenannte "Ökosteuer" auf Kraftstoff? War da im Jahre 1999 nicht etwas? Wie ist das mit der "Ökosteuer" beim Strompreis?
Wie "Öko" darf der deutsche Michel noch zahlen? Ich finde, wir zahlen genug für die Ökologie, man müsste das Geld nur zielgerichtet einsetzen. Hier hat sich die Politik schon jahrelang "verzockt".

Verkehr und das Heizen werden teurer

Und das wegen der CO2-Steuer ! Wenn diese Steuer erhoben wird , und das ist ja ganz einfach, heißt es noch lange nicht , dass das Geld da entsprechend eingesetzt würde. Dafür kennen wir doch die Politik bei uns ! Aber es gibt noch etwas Bedenkliches dabei und das ist , dass Treibstoff ohnehin schon mit 70 % Steuern belegt wurde! Ist denn der einfachste Weg , also Steuern erhöhen ,das Einzige was denen noch einfällt ? Außer der Mautpleite natürlich .... die auch nur der Bürger ausbaden muss !

Misstrauen

Wieso sollte die Steuer eingeführt werden, wenn das Geld dem Bürger zurückgegeben werden soll? Das ergibt wenig Sinn

Wirtschaftsweise fordern höhere Steuern?

Aber nur, wenn es ausschließlich Verbraucher trifft. Industrie und Landwirtschaft, die größten CO2 Erzeuger vor dem Herrn, sollen außen vor bleiben. Ist den „Weisen“ eigentlich bewusst, dass deutsche Arbeitnehmer bereits heute die größte Abgabenlast (Steuer + Sozialabgaben) aller OECD Staaten haben? Das die Sparquote ohnehin schon historisch verdächtig niedrig ist ? Das das Median Vermögen deutscher Haushalte niedriger ist als das der Griechen ? Und das eine Steuer an Verbraucher über andere Kanäle wieder „zurückgegeben“ würde, hat zumindest in Deutschland noch nie geklappt. Man denke nur an die „Ökosteuer“ für Benzin (Stichwort: „Rasen für die Rente“), der Soli, der „eigentlich“ bereits seit 20 Jahren abgeschafft sein müsste. Sogar die Glühbirnensteuer gibts noch (aber fast keine Glühbirnen mehr). Die Wirtschaftsweisen sollten mal lieber höhere Reallöhne fordern um die trotz Niedrigzinsen vor sich hindümpelnde Binnennachfrage zu stärken, bevor Handelsbeschränkungen den Export drücken!

Trugschluss

Das ist auch wieder so eine Trugschluss Aktion unserer Rot-Grünen Bundesregierung. Im normalen Geschäftlichen Alltag will man eine steuernde Wirkung erzielen. Wer ist in der Regierung der Meinung, das deswegen weniger Verbrauch da ist?
Hier geht es einzig und alleine um Mehreinahnen für die Regierung.
Die leidtragenden werden wieder die Leute sein die auf das Auto angewiesen sind. Kommunen die ihre ganzen Gebäude Beheizten müssen usw. Bin mal auf die Ausnahmen gespannt.

Carsten Linnemann

Man muss nur hinschauen, wer sich in der CDU äußert, und dann ist schon klar, in wessen Interesse er spricht. Ich erinnere mich noch an Verkehrsminister Wissmann. Man musste gar nichts lesen, um zu wissen, dass er im Sinne der Autoindustrie argumentiert. Später war er dann ja auch deren oberster Lobbyist. Ist Herr Linnemann auch schon auf dem Weg zur Interessenvertretung eines Wirtschaftsverbandes?

Manchmal denk‘ ich...

... wann hört dieser Ökoterror endlich auf.

Die SUV Fahrer/innen (m/w/d) werden sich dadurch von der Einkaufsfahrt zum Ökobäcker und Tierwohlmetzger nicht abhalten lassen, Geringverdiener, Mindestrentner und sonstige Tagelöhner laufen schon zu Fuß und werden mit ihrem Kleinstbeitrag an Eurocents sicherlich gerne die ideologische Planerfüllung der Klimahysteriker unterstützen.

Heizen und Verkehr sollen also teurer werden. Genau aus diesen Gründen haben in der Vergangenheit auf der Champs-Élysées schon Fensterscheiben dran glauben müssen. Der Strompreis hat sich übrigens seit der Jahrtausendwende schon verdoppelt. Steuern, Abgaben und Umlagen betrachtet haben sich verdreifacht.

Man muss das Ganze ja nicht verstehen, wieso auf der einen Seite das Loch gebohrt wird, um es hinterher wieder notdürftig zu flicken. Also, wir nehmen es dem Bürger aus der einen und geben ihm etwas in die andere Tasche zurück.

Das funktioniert so wie beim Soli...

Lache, wenn's zum Weinen nicht reicht!

"Die Einnahmen solle der Staat an die Bürger zurückgeben: entweder pauschal oder durch eine Senkung der Stromsteuer. "
Wer das glaubt, der glaubt auch noch ganz andere Sachen!

Baby Schritte

Endlich ein erster Minischritt in die richtige Richtung. Weiter so.

perfekte Lösung

Als Bürger mit etwas weniger Geld fahre ich ein altes Auto, heize mit einem Kohleofen und verbrauche möglichst wenig Strom (neben anderen Sparmaßnahmen).

Der Vorschlag schlägt ja dann voll zu meinen Gunsten durch: für alles, was ich benutze, zahle ich mehr und bei dem, an dem ich spare, bekommen Andere das Geld, das ich mehr zahle.

Das nenne ich perfekt für alle, die ohnehin schon Geld haben.

Alles wie immer der kleine

Alles wie immer der kleine Mann wird zahlen ( Heizung und Verkehr sollen teurer werden ), die Industrie legt jeden Cent an Steuer ( + einen kleinen Aufschlag) auf die Preise um. Kennen wir doch alles schon vom EEG Gesetz. Warum nicht mal bei den Nachbarn schauen, es wird immer nur erklärt Schweden hat die höchste CO2 Steuer. Stimmt, aber die geben auch jeden Cent an die Bürger in Form von Förderung für klimaneutrale Heizung oder die Anschaffung umweltfreundlicher Autos zurück. Jede Wette in Deutschland wird's einfach nur teuer fürs Volk.

...keine Ahnung...

Wer eine Besteuerung von CO2 verlangt, den spreche ich jede Wirtschaftskompetenz ab.
Mit einer Steuer wird weder weniger gefahren noch weniger geheizt.
Siehe Ökosteuer. Es wird eine neue Lohnrunde eingeleitet, wo die unteren Einkommen auf der Strecke bleiben. Es wird an anderer Stelle gepart, aber nicht weniger gefahren. Das bedeutet nach dem Kneipensterben kommt das nächste Sterben. Und dann wundern sich diese Fachleute das es kein Wachstum in Europa gibt. Lächerlich!

klimafreundliches Verhalten...

...soll belohnt werden?

Ich habe eine PV-Anlage mit Batteriespeicher und bin damit, über das Jahr gesehen, zu fast 80% autark. Zudem heize ich auch mit Strom. Eine Senkung des Strompreises wirkt für mich wie eine Ohrfeige.

Andererseits habe ich eine Fahrstrecke zur Arbeit von knapp 23 km (einfach). Auf dieser Ebene trifft es mich wieder.

Und nein...öffentliche Verkehrsmittel sind in meinem Fall keine Option, das würde die Fahrtzeit um ca. eine Stunde verlängern.

Da habe ich große Zweifel

"" Die Einnahmen solle der Staat an die Bürger zurückgeben: entweder pauschal oder durch eine Senkung der Stromsteuer. Das Geld müsse zudem auch wirklich für die Klimapolitik genutzt werden.""
#
Geld was der Staat einmal einkassiert hat wird so schnell nicht zurück gegeben werden. Ich denke da nur an den Soli.

Wie überraschend...

die Wirtschaftsweisen haben eine Idee, wie man die Wirtschaft möglichst wenig belastet und das ganze in möglichst großen Ausmaß Privathaushalte trifft. Echt innovativ, Danke.

Merkt eigentlich

niemand das der Bürger mal wieder abgezockt werden soll, Heizen und Verkehr, sind zwei Dinge die nur den Bürgertreffen.
Und zwar Doppelt, weil sich das auf alle Artikel des Lebens niederschlägt.
Alles was durch unser Land fährt, tankt in den Billigländer, der Dreck bleibt bei uns.
Die meisten haben Maut, nur Deutschland darf keine einführen, passt doch.
Die Industrie wird gleich ganz raus genommen, beim Strom haben wir es doch schon erlebt, der ist mit der höchste in der EU.
Hunderte Milliarden haben die Bürger dort schon gezahlt, und was hat die Kugel Eis für jeden gekostet.

Und natürlich will erst nach den Wahlen im Beitrittsgebiet die Katze aus dem Sack lassen, der Vorstoß für das Weltklima kostet Geld des Bürgers.
Ändern wird sich das nur, wenn alle mitmachen, sonst läuft das ins Leere, will das niemand begreifen.
Klima kann nur Weltweit geändert werden, nicht von 83 Millionen Menschen.
Wer mal auf die Autobahn fährt, sollte sich mal die LKW Nummern ansehen, wo die herkommen.

...wo bleibt der Sachverstand?

Es gibt kein gnadenloses Wachstum und Umweltschutz.
Wir haben mit der Globalisierung alles überzogen, und nun gibt es keinen Ausweg aus dem Kreislauf. Daruber sollten unsere schlauen Wirtschaftsweisen mal nachdenken bevor sie eine neue, wirkungslose Steuer vorschlagen.

Den kleinen mann noch mehr belasten

Und wieder wird der kleine mann als Autofahrer zu kasse gebeten. Anstatt mal an die grossen zu gehen. Den Autofahrer kann man wieder mal melken. Ich brauche mein Auto im täglichen bedarf. Um es in der stromsteuer wiederzubekommen? Damit ich mir ein " Umweltfreundliches" Elektroauto kaufen muss? Was ja auch seeeehr co2 freundlich ist. Alles Augenwischerrei.

Mehrwertsteuer ?

@Tagesschau.de
Einen wichtigen Punkt bei der CO2 Steuer habe ich in den journalistischen Berichten bisher nie gelesen.
Die zusätzlichen Mehrwertsteuereinnahmen im Falle einer CO2 Steuer.
Auf der Mineralölsteuer (Energiesteuer) kommt aktuell immer noch zusätzlich die Merhwertsteuer hinzu.
Dies war auch bei der Ökosteuer seinerzeit so.

Das bedeutet bei einem Zuschlag von 10 Cent zusätzlich noch knapp 2 Cent Mehrwertsteuer.

Jetzt die Frage: Ist dem so und wenn ja, wird diese Mehrwertsteuer auch wieder aufkommensneutral zurückgezahlt oder landet die im großen Steuereinnahmeloch?

P.S.: Bei der Vorstellung des CO2 Konzeptes von S.Schulze hat u.a. Frau Prof. Kempfert die Mehreinnahmen der Mehrwertsteuer erwähnt!

Wenn wirklich CO2 eingespart

Wenn wirklich CO2 eingespart werden müsste und die Politik wirklich Macht hätte, würde der maschinelle CO2 Ausstoß schlicht schrittweise verboten werden.

Moderner Ablaßhandel

Es wird wie immer werden und alles bleibt beim Alten: Die Großen und die ganz Großen kaufen sich frei und die kleinen Verbraucher zahlen die Zeche. - Und der Strom kommt aus der Steckdose.

Wie jetzt

"Die Einnahmen solle der Staat an die Bürger zurückgeben: entweder pauschal oder durch eine Senkung der Stromsteuer. Das Geld müsse zudem auch wirklich für die Klimapolitik genutzt werden."
Wie soll man das verstehen? Der Bürger kriegt es zurück und muss es dann für Klimapolitik nutzen? Oder wird es zwischenzeitlich für Klimapolitik genutzt? Oder soll der Staat doch einen kleinen oder großen Teil behalten?
Bitte um Aufklärung.

hoffe, das sind noch nicht alle Maßnahmen

Das wird nicht ausreichen. Denn wohlhabende werden weiterhin fliegen, SUV fahren, große Häuser heizen u. a. m.. Und die Industrie wird die durch Emissionszertifikate entstehenden Mehrkosten an die Verbraucher weitergeben.
M. E. müssen auch Verbote her.

Eine schöne Gelegenheit.....

.....den Bürgern einmal mehr Steuern aus der Tasche zu ziehen. Wer daran glaubt, dass wie gefordert dann auch Geld an die Bürger zurückfließt, glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann.

Die KFZ-Steuer wird schon seit über 10 Jahren auf den CO2-Ausstoß abgestellt - und jetzt soll nochmal zusätzlich der Kraftstoff dafür herhalten? Unverschämt ist das.

In diesem Land stimmt langsam das Gesamtbild nicht mehr. Wohnen in Städten ist unerschwinglich, dafür pendeln nun alle täglich (aber auch, weil in Zeiten hoher Arbeitslosenzahlen vor >10 Jahren die Leute von den Arbeitsämtern gezwungen wurden, Jobs in bis zu 100 km Entfernung anzunehmen - und dafür soll man jetzt wieder durch höhere Steuern bestraft werden?

Verkehr und Heizen

Und wie sollen die Bürger das bezahlen?

Schon heute sind viel Arbeiter auf eine Auto angerissen weil selbst in Großstätten Sie nicht um 6:00 Uhr zum Schichtbeginn vom ÖPNV befördert werden.

Bei Heizen haben sehr viele keinen Einfluss auf Heizungsart und Dämmungen. Auch sitzen viel selbst Zahler der Heizungskosten schon im Pullover.

Weise oder Narren?

Wer angesichts der aktuellen Meldungen der Medien und Veröffentlichungen diverser wissenschaftlicher Fachleute immer noch meint, die Klima- und Emissionsproblematik mit "Märkten", Steuern oder dem Handeln von irgendwelchen Zertifikaten zu lösen, hat m.M.n. nichts begriffen.
Das führt, wie bisher, nur zu einem Geschacher und Betrügereien um Profite, senkt jedoch den Ausstoß von CO2 um kein einziges Milligramm.
Wir sind längst über den Stand, noch etwas kanalisieren oder über Steuern etwas lenken zu können hinaus. Jetzt muß endlich etwas GETAN werden! Genau, wie es die Kinder jeden Freitag fordern.
Es ist ja auch nicht nur mit dem CO2 allein getan. Wollte man wirklich etwas bewegen, könnte man z.B. endlich die Dieselautos via Hardware nachrüsten. Oder den Betrug beim Emissionshandel ernstlich verfolgen. Oder oder oder...
Doch es beißt wohl niemand die Hand, die einen füttert.

Wirtschaftsweise?

"Wirtschaftsweise" Menschen können nicht für die Einführung von gebühren sein, die steuerlich hoch belasteten Bürger noch weiter schröpfen und das leben in diesem Land in allen Bereichen teurer machen werden.
Das ist ein Widerspruch in sich selbst.
Die Umwelt wird nicht geschützt, nur weil die Tonne Co2 mehr kostet.
Das Geld wird wieder wie die Ökosteuer, die 1999 schon auf Kraftstoff und Heizöl aufgeschlagen wurde, wieder im Staatshaushalt versenkt.
Es geht ausschließlich um neue Einnahmequellen für den Staat und um nichts anderes.

Skepsis ist angebracht

Aufgrund meiner Erfahrung zweifle ich daran, dass der Steuerzahler oder Konsument bei einer CO2 Steuer auf der anderen Seite entlastet wird.
Ich finde es auch interessant, dass die Wirtschaftsweisen der Bundeskanzlerin den Weg aufzeigen müssen. Auf die Idee hätte sie auch selbst kommen können. Wobei, jetzt kann sie sich "politisch" hinter den Wirtschaftsweisen verstecken.

13:07 von Sisyphos3

wird die Entfernungspauschale dann auch angehoben,
in der Steuererklärung ?
oder der Anteil der Heizkostenpauschale beim Hartz4
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Es geht doch schließlich darum, zusätzliche Einnahmen für den Staat zu generieren, und nicht darum, das Geld den Bürgern zurückzugeben. Oder haben sie in den letzten 12 Jahren ununterbrochenen Aufschwungs und sprudelnder Steuereinnahmen irgend etwas zurück bekommen?

Politiker wollen Wohnen (Heizen) mal wieder teurer machen ...

Mittlerweile sollte es bei allen Politikern aller Parteien angekommen sein, dass Wohnen (Miete/Darlehenstilgung, Heizung, Steuerabgaben) in Deutschland irrsinnig teuer ist, es sich viele einfach nicht mehr leisten können und ein sehr großer Anteil des Durchschnittseinkommens für Wohnen draufgeht. Wieso bitte soll genau diese Situation noch verschärft werden? Sind unsere Politiker so sehr auf ein Problem fokussiert, dass sie bei der Lösungsfindung wichtige andere außer acht lassen (=engstirnig). Wen soll man noch wählen, denn das Phänomen sehe ich bei allen Parteien. CO2-Reduktion ist ein wichtiges Thema, nur beim schwächsten Glied anzufangen, weil dort der Effekt am größten ist (betrifft viele) halte ich für mindestens unangemessen und kurzsichtig.

Unsere Regierung

lebt offensichtlich in einer Blase-weit entfernt von Realität und Vernunft.
Anstatt den Bürger mit zusätzlichen Steuern zu belasten sollte sie lieber die 400 Mrd Subventionen einsparen, die jedes Jahr für umweltschädigende Industrie und Landwirtschaft ausgeschüttet werden.

Heizen noch teurer?

Beheizt wird im Winter ein Raum, das Wohnzimmer. Küche und Schlafzimmer nur dann, wenn es sehr kalt wird, so ab -5°.
Im Wohnzimmer habe ich dann im Winter regulär 17-18°. Wozu gibt es schließlich Pullover und Strickjacken. Darunter wird es doch etwas eklig, so ab 16°.

Wo genau soll ich also beim Heizen noch sparen?

Ein Auto habe ich zum Glück nicht.....

@wissen macht ah, 12:55

Wir in Deutschland sogar noch weniger: Hier kann man davon ausgehen, dass wir 3,1 % des Menschgemachten CO2 emittieren

Dafür, dass "wir" nur ca. 1% der Menschen stellen, sind aber 3,1% schon ganz ordentlich, ne?

Wissen macht ah ...

klingt ja wundervoll....

... sofern es bei der Berechnung fair und gerecht zugeht, d.h. ALLE einzahlen müssten. Ich fürchte nur daß sich, wie bei der EEG-Umlage, etliche Verursacher wieder aus der Verantwortung ziehen werden mit den Argumenten: Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit (das geht immer). Das führt dann wieder dazu, daß der Endverbraucher die komplette Zeche zahlen wird und die Wirtschaft (als Hauptproduzent von CO2) sicher der Nummer wieder elegent entzieht.
Nebenbei tut sich die Bundesregierung mit Belastungen immer relativ leicht, anders als mit den ENTlastungen, die versprochen werden, aber da bin ich leider überaus skeptisch

12:59 von herbert2

Zitat:"Das ist auch wieder so eine Trugschluss Aktion unserer Rot-Grünen Bundesregierung"

Wo leben Sie denn? Rot-Grüne Bundesregierung? Die gibt es seit 2005 nicht mehr!

Am 12. Juli 2019 um 13:07 von Sisyphos3

" den Ausstoß von Kohlendioxid beim Heizen und im Verkehr teurer

wird die Entfernungspauschale dann auch angehoben,
in der Steuererklärung ?
oder der Anteil der Heizkostenpauschale beim Hartz4 "

Dazu muss man erst mal Steuern zahlen, ehe man etwas absetzen kann.
H4 wird doch auch von Steuergeldern bezahlt, mehr oder weniger, warum sollte das dann geändert werden ?.

Rückgabe an den Bürger, glaubt wohl niemand, 500 zahlen und 50 wieder zurück bekommen, das wäre schon ein guter Deal.
Bis jetzt hat der Bürger noch nie etwas zurück bekommen, Osterhasen und Weihnachtsmänner soll es ja auch geben.

Was ein Lachen in der restlichen Welt!

Das kleine Deutschland was schon seit Jahrzehnten ÖKO Steuer, gelbe Säcke, Filteranlagen auf Fabriken, den saubersten Dieselmotor, und und und, zu verzeichnen hat, will mit seinen 2% Anteil an der weltweiten Emission, wieder den Vorreiter spielen!?
Irrsinn und nichts anderes wie eine Abzocke, mit neuem Namen!
Ich weiß auch wie diese Steuer in Wahrheit heißen sollte! ;-)

13:14 von bürgerschreck

Jetzt die Frage: Ist dem so und wenn ja, wird diese Mehrwertsteuer auch wieder aufkommensneutral zurückgezahlt oder landet die im großen Steuereinnahmeloch?
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Ich beantworte ihnen gerne diese Frage.
Natürlich wird die Mehrwertsteuer auch auf die CO2 Steuer aufgeschlagen, wie seinerzeit auf die Ökosteuer. Sie stellen aber auch komische Fragen :-)

Erst Alternativen, dann neue Steuer

Alle rufen nach einer CO2-Steuer, da wird es nicht lange dauern bis das Regierung und Parlament dem Wunsche nachkommt. Die verkorkste Maut muss runderneuert werden, zusätzlich.

Vor diesen zweiten Schritten sollte erstmal der erste Schritt getan werden vor der Steuereinführung: funktionierende Alternativen bereitsstellen. D.h.
1. ein gut ausgebauter ÖPV im Nah- und Fernbereich zu Preisen, die einem Massenverkehrsmittel gerecht werden, also max. angemessen bis sehr günstig. Nicht so exorbitant teuer wie die Normalpreise der Bahn. Wo man auch abends/nachts wieder zurück kommt mit guten Fahrtzeiten und Anschlüssen mit Bus und Bahn.
2. massive Reaktivierungswelle stillgelegter Bahnstrecken
3. C02 neutrale Treibstoffe, alles kann der ÖPV nicht leisten. Raffinerie Heide arbeitet bereits dran. Diese sind dann von der CO2-Steuer auszunehmen.
4. Rücknahme Öko-Steuer
5. Programm zur Wärmedämmung von Gebäuden

Finanzierung: Statt mehr Rüstung (Trump-Wunsch) mehr Klimaschutz-Invest!

Wirtschaftsweise raten:Verkehr und Heizen verteuern....

Die Wirtschaftsweisen raten etwas.Sie haben sich in der Vergangenheit immer durch wirtschaftsliberale Positionen hervorgetan.
Ihre heutigen Vorschläge werden bedeuten,daß Mieter und Berufspendler(nicht freiwillig) belastet werden.
Es wird nach unten getreten.Nicht wo anders hin.

Statistik

Habe gehört, dass in Tegel die Anzahl der Reisenden dieses erste Halbjahr um 12% gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Die Berliner Z. berichtet, dass der Verkauf von SUVs um 6% gegenüber dem Vorjahr angestiegen ist. Gefühlt geht irgendwie die öffentlich geheuchelte Klimabesorgnis privat einer großen Mehrheit glatt am A... vorbei. CO2 kann man nicht so ohne Weiteres einsparen. CO2-Steuer = Freikaufen für die, die es sich leisten können. Elektroautos statt Verbrennerwagen = netter Blödsinn, ökologisch ebenso eine Katastrophe. Wasch mich, aber mach mich nicht nass...
So wird det nüscht mit Klimaschutz. Iss sowieso Blödsinn. Klima jibt det imma. Warum solls denn ewig so bleiben, wie et mal war?
Intelligenter Umweltschutz ist Verkehrsvermeidung und nachhaltiger Konsum. Passt nur nicht zum Kapitalismus :-/

>>Die Wirtschaftsweisen haben

>>Die Wirtschaftsweisen haben der Bundesregierung empfohlen, den Ausstoß von Kohlendioxid beim Heizen und im Verkehr teurer zu machen. Dabei halten sie sowohl einen neuen Emissionshandel als auch eine CO2-Steuer für möglich.<<

Wenn fossile Brennstoffe teurer werden, wird das Klima gerettet. (Sinngemäß)

Wie simpel das doch ist, wäre ich nie darauf gekommen. Oder noch besser: einfach weniger oder gar nicht mehr heizen.

>>Die Einnahmen solle der Staat an die Bürger zurückgeben: entweder pauschal oder durch eine Senkung der Stromsteuer.<<

Eins muss ich den Wirtschaftsweisen bestätigen: Humor haben sie!

PS. Das Klima verändert sich in der Tat.

Aber das hat nichts mit dem Wetter zu tun....

Die Einnahmen solle der Staat

Die Einnahmen solle der Staat an die Bürger zurückgeben:
entweder pauschal oder durch eine Senkung der Stromsteuer.
.
verstehe ich jetzt nicht
wenn ich die Kohle ohnehin wieder zurückbekomme,
warum nimmt man sie mir dann vorher überhaupt weg

"sozial Schwachen"

Das ist bei denen meiner persönlichen Meinung nach nicht so schwierig weil die Alimentierten ja die Kosten erstattet bekommen.

Wird doch wieder nichts!

Ich gebe nur mal ein paar Anstöße, die garantiert wieder mit dem Totschlagargument "Arbeitsplätze" begraben werden. Tatsächlich geht es AUCH um riesige Wählergruppen.
1. Das Anlegen von Kreuzfahrschiffen, die noch mit Schweröl fahren, in deutsche Häfen verbieten.
2. Umweltabgabe für LKW verdoppeln, für Gütertransport auf der Schiene halbieren. Gleichzeitig Zugreisen 7% MwSt (bisher ja nur der Nahverkehr), ÖPNV kostenlos.
3. Flugverkehr voll mit einbeziehen.
Ich fahre selbst PKW (1Liter) und fliege alle 3-4 Jahre mal in Urlaub. Würde aber alles oben begrüßen. Sage aber vorher, daß davon nichts kommen würde.

Was das wohl wieder kostet?

Natürlich Heizen und Fahren verteuern, denn das muss jeder.

Aber ein Freihandelsabkommen mkit südamerikanischen Staaten abschließen um von dort Lebensmittel, Getränke und Tabak zu importieren - wahrscheinlich fahren die Schiffe völlig CO2-neutral.

(Und man hat wohl auch schon eine Milliarde € zurückgelegt um den Verdienstausfall europäischer Bauern zu kompensieren).

Wirtschaftsweisen

Wenn ich von Äußerungen von Wirtschaftsweisen höre sträuben sich mir alle Haare. Bei einem Einkommen von x tausend Euros im Monat interessieren ein "paar" Euros mehr für Heizung und Verkehr nicht. Doch geschätzt 80% der Arbeitnehmer sind Pendler. Viele hiervon benötigen dazu das Auto und Heizen müssen Millionäre genau so wie auch H4-Bezieher. Miete, Heizung und Verkehr zehren immer mehr am Einkommen, vor allem bei den immer mehr werdenden Geringverdienern und H4-Beziehern. Von was soll man dann noch leben? Wirkliche Umweltverschmutzer werden noch mit Steuergeschenken gefördert, der "kleine Mann" soll bezahlen. Und seit wann gibt es für diesen einen Steuerausgleich? Wer daran glaubt, glaubt letztlich auch an den Weihnachtsmann.

12:44 von Donidon

Diese CO2 Steuer wird alle die hart treffen die ohnehin wenig haben
.
meinen sie der Klimawandel nimmt Rücksicht darauf,
ob er von Armen oder Reichen verursacht wurde

Geringverdiener ist ein vorgeschobenes Argument

Ich behaupte mal, das mit den Geringverdienern und den Autos ist ein vorgeschobenes Argument.

Der Betrieb und der Unterhalt eines Autos ist teuer. Wer auf ALG2-Niveau lebt, kann sich normalerweise keines leisten.

Auch diejenigen, die wenig Geld haben und dennoch ein Auto unterhalten, haben häufig keine sparsamen Kleinwagen, die sie spritsparend fahren, sondern irgend etwas, das gebraucht billig war. Und natürlich muss das Auto groß genug sein für die Familie. Und spritsparend wird auch nicht gefahren.

Noch ist das Benzin viel zu billig, sonst würde sich das auf das Verhalten der Bevölkerung auswirken.

Umweltschonen..

..kann man auch mit einfacheren Methoden..

auf Flugreisen verzichten
kleinere Autos fahren
unnötige Autofahrten vermeiden
Autos nicht im Stand laufen lassen
usw..

Wenn diese CO2-Steuer kommt,dürfte es für Denkmalbewohner und Pendler wie mich noch teurer werden..

Gott sei Dank geh ich innerhalb der nächsten 10 Jahre in Rente..

Hauptsache, es wirkt

Welcher Ansatz - oder welche Kombination davon - sich nun als der effektivste und in wirtschaftlicher Hinsicht effizienteste erweist, kann sich nur in der Praxis zeigen. Und um das herausfinden zu können, müssen sie auch in die Praxis umgesetzt werden. Und zwar zügig.

Die "Kosten" sollten dabei keine Rolle spielen. Es geht um unsere Zukunft, und von einer Umwelt, in der in Zukunft jeder vernünftig leben kann, profitieren schließlich alle.

„Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und andere Unionspolitiker lehnen Schulzes Pläne für einen CO2-Preis ab“

Die lehnen grundsätzlich alles ab, was irgendjemanden am Geldverdienen hindert (egal womit). Und „Klima- und Umweltschutz“ zählt für die definitiv zu diesen "Hindernissen".

Sollten wir allmählich gemerkt haben.

Eine Steuer...

... wird niemals das CO² Problem lösen. Mit dieser Steuer kauft man sich nur von der Luftverschmutzung frei, und nichts anderes. Die, die es sich sowieso nicht keisten können, werden wieder die Gestraften sein.

Einzig richtig wäre nachhaltige Umstellung bei der Automobilindustrie, Luftfahrt, Erneuerbare Energien. Aber so lang es noch Erdgas und -öl gibt, werden die Weltkonzerne mit aller Macht verhindern, irgendetwas umzustellen, denn das würde Geld kosten und die Gewinne schmälern.

Richtige Ansätze von der Politik wären z. B. Verbote von Benzin- und Dieselmotoren ab meinetwegen 2025 oder früher. Kohlekraftwerke sofort abschalten, Wind- und Solarenergie zur Pflicht machen.

Aber nein, die Politik rechnet ja jetzt schon mit diesen wohl kommenden zusätzlichen Steuereinnahmen.

Und eine CO² Steuer für die Infrastruktur zu verwenden, sorry, da beisst sich doch die Katze in den Schwanz.

Wofür wird denn eigentlich die existierende Ökosteuer verwendet?

13:03 von Euro-Made

"Manchmal denk‘ ich...
... wann hört dieser Ökoterror endlich auf."

Lustig wie der halbherzige und sinnlose Kampf der Politiker kein so schoenes Wort mit "Terror" am Ende bekommt, hingegen der Erzfeind der Umweltvernichtungs-Industrien, die Oekologie, mit dem schwammigen Rundumschlag "Oekoterror" ausgebremst wird. Manchmal glaube ich, das ist gesteuert. Es zeigt sich schon, dass wir mehr Staat brauchen, aber nicht den, den wir haben. Und dass globaler und ungefaehr so konsequent wie man Kriege fuehrt, gegen die Ursachen der Klimakatastrophe angegangen werden muss.

offene Fragen

Wenn einer Hartz4-Empfänger bis 2000 Heizungseinheiten ohne Zuzahlung bekommt, wer zahlt dann die Steuer und den Mehrverbrauch?
Wie will man den Verbrauch von Eigenheimen mit eigenem Gas oder Öl überprüfen?
Was ist mit Firmen mit besonders großen Energieverbrauch und entsprechenden CO2-Ausstoß?
Werden die wieder bevorteilt?

eine CO2-Steuer ist eine Umverteilung "von Unten nach Oben"..

Die geplante Rückvergütung funktioniert ebenfalls nicht und von der logistischen Aufgabe ganz zu schweigen. Heizen teurer machen und im Gegenzug Strom billiger, wer soll den da über Tisch gezogen werden?

Sozialempfänger bekommen zudem die Heizkosten von der Arge bezahlt und dann in Strom vergüten, wie soll das gehen...

Das landet dann schnell beim Bundesverfassungsgericht...

Das ist ein Bürokratie-Monster hoch drei, wolle man es allen gerecht machen und kostet nur...

Zudem lässt es sich EU-Weit nicht übertragen, weil Frankreich schon eine eigene Umweltsteuer beschlossen hat...

Sollen die Regierenden

und die grünen Ideologen die Steuern einführen.
Es wird unseren Wirtschaftsstandort nachhaltig "stärken". Die sich abzeichnenden Entlassungen werden ein übriges tun um Co2 zu sparen. Es brauchen dann ja viele nicht mehr zur Arbeit zu fahren.
Co2 Steuer betrifft die Speditionen,die Post,das Paketwesen,die Bahn,den Nah-und Fernverkehr im Bus,die Autoindustrie,den Schiffsverkehr,jeden Handwerker,die kommunalen Fahrzeuge,die Vertreter,Umzugsunternehmen,den Rettungsdienst,das THW,die Polizei,die Feuerwehren usw.
Das alles um wieviel Prozent von 0,0000471 % Co2 zu sparen?
Tut mir leid,aber diesem Land ist nicht mehr zu helfen wenn all dieser grün,umweltverbrämte Wahnsinn hier Wirklichkeit wird.

rer Truman Welt

Also ein Gutachten von besagten "Wirtschaftswaisen", die von der Bundesregierung beauftragt werden und deshalb natürlich daß schnattern was der Auftraggeber hören will - uso in der freien Wirtschaft - deren Vorhersagen stets unzutreffend sind, weshalb sie jedes Quartal korrigiert werden müssen und deshalb so überflüssig wie unnütz sind, und wahnsinnig vorausschauend wie weise vorhersehen, daß ein Land allein das Klima nicht wird retten können - wow; Hammär! - braucht nun wirklich niemand!
Das Geld kann ohne negative Auswirkung eingespart werden.
Daß dabei ihrer Meinung nach die dadurch zusätzlich erzielten Einnahmen an die Bürger zurückfliessen soll und gleichzeitig der Begrenzung des Klimawandels dienen soll, ist die Quadratur des Kreises.
Geschenkt! Einfach abhaken und anderen innovativen Geistern zuhören.

Genial!! Noch mehr Steuern!!

Genial!! Noch mehr Steuern!!

Deutschland hat bereits die höchsten Steuern- und Abgabenbelastung in der Welt.

Jetzt will man aus fadenscheinigen Gründe die Abgabenbelastung noch weiter in die Höhe treiben, dafür das dt. Steuergeld noch hemmungsloser für sog. "Flüchtlinge", Euro-"Rettung", Afrika usw. usf aus dem Fenster schmeißen.

Wieso zahl ich in Deutschland überhaupt noch Steuern?!

@Jon Schnee

Wissen Sie denn nicht, dass andere europäische Länder (z.B. die Schweiz) schon seit vielen Jahren eine solche CO2-Steuer haben und sehr gut damit fahren?

Bei unseren eidgenössischen Nachbarn beträgt die Steuer 80 € pro Tonne, bei uns sind gerade mal 20 € in der Diskussion, obwohl das UBA schon Anfang des Jahres Folgekosten in Höhe von 180 € je Tonne CO2 ermittelt hat. Folgekosten, die Sie jetzt schon bezahlen.

Würde man diese 180 € je Tonne CO2 erheben, käme man bei rund 800 Mill. Tonnen, die in Deutschland jährlich produziert werden, auf 144 Mrd. €. Davon könnte man z. B. sofort die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel und Trinkwasser (ca 12,3 Mrd. € pro Jahr laut DIW), für die ersten 600 kWh je Haushalt und Jahr (ca. 20 Mrd. €) und auf den kompletten Nah- und Fernverkehr der Bahn (rund 2 Mrd. €) ersatzlos streichen.

Die Wirtschaftsweisen raten

Die Wirtschaftsweisen raten immer sich das Geld bei den Arbeitenden zu holen statt bei den reichen Leistungsträgern unserer Gesellschaft, die über Nacht so viel Geld "verdienen" wie eine Krankenschwester in ihrem 40 jährigen Arbeitsleben.

@12:57 von Weltmensch

Das macht sogar eine Menge Sinn. Das Individuum soll ja nicht seine eingezahlte Steuer zurückerhalten, sondern insgesamt sollen die Menschen nicht mehr Steuern zahlen als jetzt.

Die Idee ist, dass Menschen die viel CO2 emittieren viel zahlen und am Ende alle in etwa eine gleichhohe Erstattung bekommen.
Damit kann man bei sparsamen Verhalten sogar besser bei wegkommen als es zurzeit der Fall ist.

unsozial

CO2-Steuer und Emissionshandel treffen zwar den Zeitgeist, sind aber zutiefst unsozial, wie der Zeitgeist heutzutage nunmal ist. Wer genug Geld hat, kann die Umwelt weiter verpesten und wer kein Geld hat muss dann die Welt retten! Effektivere Heizung installieren? Von welchem Geld denn wenn man keins hat? So retten wir nicht die Welt sondern nur die Pfründe (zumindest die, die genug davon haben) eine schändliche politische Offenbarung!

Am 12. Juli 2019 um 12:57 von Weltmensch

<< Wieso sollte die Steuer eingeführt werden, wenn das Geld dem Bürger zurückgegeben werden soll? Das ergibt wenig Sinn >>

Sie sollten sich einmal mit dem Sinn von Lenkungssteuern beschäftigen.

Man wird das Geld ja nicht für denselben Sachverhalt zurück bekommen, für den man es vorher bezahlt hat.

Wer in den Angelegenheiten, die die Besteurerungsgrundlagen bilden spart, wird mehr in der Tasche haben.

Ich wette mein ganzes Vermögen, daß sich diese CO2 Steuer...

...arme Leute, wie mich, nicht leisten können.

...

Umweltschutz muß vereinbar mit dem Leben der Menschen sein.
Wenn bestimmte Gruppen, die z.B. von Grundsicherung leben, nochmehr geschröfft werden könnte eines Tages das Faß überlaufen.

@12:57 weltmensch

Natürlich macht das Sinn, denn die CO2-Emissionen müssen im Preis endlich realistisch berechnet werden, damit die Folgekosten eben nicht mehr von der Allgemeinheit getragen werden sondern vom Verursacher. Eigentlich leicht zu verstehen, wenn man sich ein wenig mit der Materie beschäftigt. Und dass es für Einkommensschwache eine Kompensierung braucht, ist eine Selbstverständlichkeit, sofern man denn soziale Komponenten bei einer notwendigen ökologischen Steuerung nicht außen vor lassen will - was 2-3 Parteien ja durchaus wollen...

Lüge Klimaschutz

Die Bundesregierung hat kainerlei Interesse das Klima zu schützen, sonst hätte sie es schon lange tun können.
Grund: Die Natur hat in Berlin keine Lobby, wohl aber die Energiewirtschaft, die Mineralwirtschaft und die Automobilindustrie. Es ist alles erlaubt, was Reich noch reicher macht. Umweltschutz kostet aber Geld, das den Reichen dann fehlt.
Beispiel: Seit der Kohl-Ära zahlen wir mit der Mineralölsteuer das Bahnopfer. Davon wurde kein Cent für die Bahn verwendet. Stattdessen wurden Strecken und Ausbesserungswerke geschlossen. Dabei könnte ein Güterzug ca. 30 Lastzüge von der Strasse bringen. Wir zahlen auch seit einigen Jahren die EEG-Umlage, von der die Geldheie und grossen Umweltverschmutzer natürlich befreit sind.
Die Versprechen von Steuererleichterungen waren bisher immer Lügen. Selbst wenn an einer Stelle die Steuer verringert wurde, hat man das Eingesparte an anderer Stelle doppelt aufgeschlagen.
Schlimm ist natürlich, das selbst die Grünen nur abzocken wollen.

@Sysyphos3

"wie lässt sich das zum Beispiel bei "sozial Schwachen" realisieren"

... grad haben wir uns noch zu einem anderen Beitragunterhalten (vielleicht war's auch Sysyphos 1 oder 2) aber Ihre Position ist noch die Gleiche!

Um's Ihnen mal etwas leichter um's Herz zu machen: ... krahmen Sie sich mal Ihre letzten, sagen wir 5 Heizkostenabrechnungen heraus. Über ihren dort gelisteten Verbrauch (kWh) können Sie sich aus folgenden Kenndaten mal gegenrechnen, wieviel CO2 sie durch's Heizen emitieren:

Heizöl ... 0,28 kgCo2/kWh
Gas ... 0,20 kgCo2/kWh

Bei einem Preis zwischen 25 und 120€ pro 1000kg CO2 (genauer geht noch nicht) ergiben sich daraus Ihre Mehrkosten aus der CO2-Steuer. Dem entgegen steht die diskutierte Erstattungspauschale die natürlich so hoch liegen muß, daß Geringverdiener keine Mehrbelastung erfahren. Wohl aber für vielverbrauchende Gutverdiener mit 280m², beheiztem Außenpool und SUV's für Vater, Tochter und Sohn (ps. ... die Frau ist bescheiden und fährt einen Smart!)

Ich hoffe...

... das die Deutschen endlich mal auf die Straße gehen und sich wehren! Das ist nur wieder eine neue Methode, um die Leute abzuzocken, und treffen wird sie die Mittel- und Geringverdiener - den Reichen ist eine weitere Steuer egal, sie haben ja genug.

Ich muss seit einigen Jahren zur Arbeit pendeln, tue das mit den Öffentlichen. Obwohl ich das nie vorher in Betracht gezogen habe, mache ich jetzt den Führerschein, da mir einfach zuviel Zeit in den Öffis verlorengeht, mit dem Auto brauche ich die Hälfte der Zeit. Die Öffentlichen sind unpünktlich, dreckig, langsam, ständig überfüllt, es ist kaum zu ertragen, ich kann jeden verstehen, der lieber mit dem Auto fährt.

Und nein, umziehen ist nicht, denn dann müsste mein Lebensgefährte pendeln (er arbeitet am Wohnort), außerdem sind auch die Wohnungen an meinem Arbeitsort teurer. Andere Arbeit suchen? Utopisch mit fast 60...

13:46 von E.P.

Richtige Ansätze von der Politik wären z. B. Verbote von Benzin- und Dieselmotoren ab meinetwegen 2025 oder früher. Kohlekraftwerke sofort abschalten, Wind- und Solarenergie zur Pflicht machen.
.
alternativen
statt Diesel/Benzinmotor
laufen ?
statt Kohle und AKW´s
kein Strom - auch nicht für E Autos ?
Also auf meinem Dach ist ne Solaranlage
die produzierte schon mal 67 KWh und auch mal nur 2 KWh
ne tolle Sache was die Versorgungs Sicherheit anbelangt !

Warum so viel Herumgemosere?

Endlich passiert mal was und geht in die richtige Richtung. Man schaue sich doch mal die sonst so konservative Schweiz an. Da funktioniert das sehr gut, es heißt nur anders, Lenkungsabgabe glaube ich. Also: nicht rumjammern. Das muss jetzt!

Nun ja

Die Einnahmen solle der Staat an die Bürger zurückgeben:
entweder pauschal oder durch eine Senkung der Stromsteuer.
.
verstehe ich jetzt nicht
wenn ich die Kohle ohnehin wieder zurückbekomme,
warum nimmt man sie mir dann vorher überhaupt weg?...

Wer glaubt etwas zurück zu bekommen glaubt auch an den grünen Weihnachsmann

@12:59 von herbert2

“Die leidtragenden werden wieder die Leute sein die auf das Auto angewiesen sind.”

Das kommt darauf an wie die Steuer ausgestaltet wird. Ich brauche mein Auto ebenfalls für den Job, habe mich allerdings für ein sehr kleines und recht sparsames Modell entschieden.
Wenn Leute die eine große Spritschleuder für nötig halten stärker belastet werden kann ich damit leben.

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