Ihre Meinung zu: Wirtschaftsweise raten: Verkehr und Heizen verteuern

12. Juli 2019 - 12:30 Uhr

Nach Umweltministerin Schulze haben nun auch die Wirtschaftsweisen ein Gutachten zum Klimaschutz vorgelegt. Sie empfehlen eine CO2- Steuer - und eine Ausweitung des Emissionshandels.

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Kommentare

Toller Vorschlag...nicht!

Diese CO2 Steuer wird alle die hart treffen die ohnehin wenig haben. Unglaublich unsozial das ganze. Über die Stromsteuer? Also wer viel Strom verbraucht wird sparen, wer es sich nicht leisten kann zahlt drauf. Eine Pauschale ist auch unsozial.
Der Richtige Ansatz wäre Kohleausstieg, das verringert wirklich den CO2 Ausstoß. Das gepaart mit einer Zulassungsperre von Neuwagen über einem bestimmten CO2 Ausstoß. Wer dann was Leistungsstarkes fahren will muss Elektro fahren.
So geht sozialverträglich Umweltpolitik.

.... Heizen sollen teurer werden

wie lässt sich das zum Beispiel bei "sozial Schwachen" realisieren
da gibt es bestimmt Stimmen die das anprangern
die Ungerechtigkein das "Arme" frieren

Sowohl als auch...

da soll wohl jedermanns Gesicht gewahrt bleiben, deshalb also CO2-Steuer und zusätzlich der Zertifikatehandel.
Immerhin könnte ich mir vorstellen, dass man über die CO2-Steuer die privaten Haushalte in eine Mitverantwortung für die Klimaeffekte nimmt, und in der Industrie den Zertifikatehandel ausdehnt, der ja für den privaten Bereich eher unpraktikabel ist.
Aber macht nun endlich und palavert nicht länger!

Den Kleinen trifft es

Und wieder soll es den kleinen Mann treffen.

Anstatt dass die Regierungsverantwortlichen der Industrie und dem Großkapital eine umweltveträgliche und verantwortungsvolle Herstellung von Produkten gesetzlich auferlegen, wird immer wieder an der Steuerschraube des kleinen Mannes gedreht mit dem "Versprechen", das staatlich vereinnahmte Geld fließt wieder an den kleinen Mann zurück. Und da die CO2-Steuer eine Steuer ist, mit der man in der Bevölkerung aufgrund eines prophezeiten Klimawandels gut ankommt, hat es die Regierung leicht, Steuern in dieser Form zu erhöhen, denn es soll ja schließlich dem Umweltschutz dienen (ist ja auch nicht verachtlich).

Wie wäre es denn, wenn man meinetwegen eine CO2-Steuer mit 10 Ct. pro Liter Benzin einführt, und im Gegenzug die Mineralölsteuer um 10 Ct. mindert?! Das Geld soll doch wieder zurück gegeben werden!!!

In Irsching in Oberbayern steht ein umweltfreundliches Gaskraftwerk, etliche Mitarbeiter beschäftigt, aber kaum benutzt wird.

Was soll das alles?

Dieser CO2-Lobbyismus ist doch blödsinn: Hier mal die Fakten, die jeder ermitteln und auch selber nachrechnen kann: Aktuell sind etwa 0,038 % CO2 in der Luft. Dieser kommt (Emission!!) zu 96 % aus der Natur und zu 4 % vom Menschen! Also steuern die Menschen 0,00152 % bei! Wir in Deutschland sogar noch weniger: Hier kann man davon ausgehen, dass wir 3,1 % des Menschgemachten CO2 emittieren, also in etwa 0,0000471 %!! Worüber wird hier diskutiert?? Es geht nur um das Finden von Geldquellen (meine Meinung!). Leute, bitte informiert euch richtig! Es gibt viele Gase, die deutlich klimawirksamer sind, aber mit denen hat keiner von und so richtig zu tun, daher sind sie nicht "werbewirksam" genug. Denkt mal drüber nach!

Verzockt?

CO2-Steuer für das Erreichen der Klimaziele ... schon und gut. Damit verringern wir geschätzt 0,02% des CO2-Ausstoßes auf dieser Erde. Zudem ... wozu dient die sogenannte "Ökosteuer" auf Kraftstoff? War da im Jahre 1999 nicht etwas? Wie ist das mit der "Ökosteuer" beim Strompreis?
Wie "Öko" darf der deutsche Michel noch zahlen? Ich finde, wir zahlen genug für die Ökologie, man müsste das Geld nur zielgerichtet einsetzen. Hier hat sich die Politik schon jahrelang "verzockt".

Verkehr und das Heizen werden teurer

Und das wegen der CO2-Steuer ! Wenn diese Steuer erhoben wird , und das ist ja ganz einfach, heißt es noch lange nicht , dass das Geld da entsprechend eingesetzt würde. Dafür kennen wir doch die Politik bei uns ! Aber es gibt noch etwas Bedenkliches dabei und das ist , dass Treibstoff ohnehin schon mit 70 % Steuern belegt wurde! Ist denn der einfachste Weg , also Steuern erhöhen ,das Einzige was denen noch einfällt ? Außer der Mautpleite natürlich .... die auch nur der Bürger ausbaden muss !

Misstrauen

Wieso sollte die Steuer eingeführt werden, wenn das Geld dem Bürger zurückgegeben werden soll? Das ergibt wenig Sinn

Wirtschaftsweise fordern höhere Steuern?

Aber nur, wenn es ausschließlich Verbraucher trifft. Industrie und Landwirtschaft, die größten CO2 Erzeuger vor dem Herrn, sollen außen vor bleiben. Ist den „Weisen“ eigentlich bewusst, dass deutsche Arbeitnehmer bereits heute die größte Abgabenlast (Steuer + Sozialabgaben) aller OECD Staaten haben? Das die Sparquote ohnehin schon historisch verdächtig niedrig ist ? Das das Median Vermögen deutscher Haushalte niedriger ist als das der Griechen ? Und das eine Steuer an Verbraucher über andere Kanäle wieder „zurückgegeben“ würde, hat zumindest in Deutschland noch nie geklappt. Man denke nur an die „Ökosteuer“ für Benzin (Stichwort: „Rasen für die Rente“), der Soli, der „eigentlich“ bereits seit 20 Jahren abgeschafft sein müsste. Sogar die Glühbirnensteuer gibts noch (aber fast keine Glühbirnen mehr). Die Wirtschaftsweisen sollten mal lieber höhere Reallöhne fordern um die trotz Niedrigzinsen vor sich hindümpelnde Binnennachfrage zu stärken, bevor Handelsbeschränkungen den Export drücken!

Trugschluss

Das ist auch wieder so eine Trugschluss Aktion unserer Rot-Grünen Bundesregierung. Im normalen Geschäftlichen Alltag will man eine steuernde Wirkung erzielen. Wer ist in der Regierung der Meinung, das deswegen weniger Verbrauch da ist?
Hier geht es einzig und alleine um Mehreinahnen für die Regierung.
Die leidtragenden werden wieder die Leute sein die auf das Auto angewiesen sind. Kommunen die ihre ganzen Gebäude Beheizten müssen usw. Bin mal auf die Ausnahmen gespannt.

Carsten Linnemann

Man muss nur hinschauen, wer sich in der CDU äußert, und dann ist schon klar, in wessen Interesse er spricht. Ich erinnere mich noch an Verkehrsminister Wissmann. Man musste gar nichts lesen, um zu wissen, dass er im Sinne der Autoindustrie argumentiert. Später war er dann ja auch deren oberster Lobbyist. Ist Herr Linnemann auch schon auf dem Weg zur Interessenvertretung eines Wirtschaftsverbandes?

Manchmal denk‘ ich...

... wann hört dieser Ökoterror endlich auf.

Die SUV Fahrer/innen (m/w/d) werden sich dadurch von der Einkaufsfahrt zum Ökobäcker und Tierwohlmetzger nicht abhalten lassen, Geringverdiener, Mindestrentner und sonstige Tagelöhner laufen schon zu Fuß und werden mit ihrem Kleinstbeitrag an Eurocents sicherlich gerne die ideologische Planerfüllung der Klimahysteriker unterstützen.

Heizen und Verkehr sollen also teurer werden. Genau aus diesen Gründen haben in der Vergangenheit auf der Champs-Élysées schon Fensterscheiben dran glauben müssen. Der Strompreis hat sich übrigens seit der Jahrtausendwende schon verdoppelt. Steuern, Abgaben und Umlagen betrachtet haben sich verdreifacht.

Man muss das Ganze ja nicht verstehen, wieso auf der einen Seite das Loch gebohrt wird, um es hinterher wieder notdürftig zu flicken. Also, wir nehmen es dem Bürger aus der einen und geben ihm etwas in die andere Tasche zurück.

Das funktioniert so wie beim Soli...

Die weise Antwort auf explodierende Mieten!

Politik wird in Deutschland jetzt anscheinend von einem siebzehnjährigen Mädchen aus Schweden gemacht. Die Politiker setzen das dann nur um. Und verdienen glänzend dabei. Denen machen die Mehrkosten zuhause nichts aus.

Und die von Links und Medien verführten Wohlstands-Hüpfekinder wissen nicht, was sie da tun.

Mit wehenden Fahnen ab in den Totalitarismus und natürlich weltoffen, bunt und im Einheitssprech gegen Rechts!

Lache, wenn's zum Weinen nicht reicht!

"Die Einnahmen solle der Staat an die Bürger zurückgeben: entweder pauschal oder durch eine Senkung der Stromsteuer. "
Wer das glaubt, der glaubt auch noch ganz andere Sachen!

Baby Schritte

Endlich ein erster Minischritt in die richtige Richtung. Weiter so.

wird die Entfernungspauschale dann auch angehoben,
in der Steuererklärung ?
oder der Anteil der Heizkostenpauschale beim Hartz4

perfekte Lösung

Als Bürger mit etwas weniger Geld fahre ich ein altes Auto, heize mit einem Kohleofen und verbrauche möglichst wenig Strom (neben anderen Sparmaßnahmen).

Der Vorschlag schlägt ja dann voll zu meinen Gunsten durch: für alles, was ich benutze, zahle ich mehr und bei dem, an dem ich spare, bekommen Andere das Geld, das ich mehr zahle.

Das nenne ich perfekt für alle, die ohnehin schon Geld haben.

Alles wie immer der kleine

Alles wie immer der kleine Mann wird zahlen ( Heizung und Verkehr sollen teurer werden ), die Industrie legt jeden Cent an Steuer ( + einen kleinen Aufschlag) auf die Preise um. Kennen wir doch alles schon vom EEG Gesetz. Warum nicht mal bei den Nachbarn schauen, es wird immer nur erklärt Schweden hat die höchste CO2 Steuer. Stimmt, aber die geben auch jeden Cent an die Bürger in Form von Förderung für klimaneutrale Heizung oder die Anschaffung umweltfreundlicher Autos zurück. Jede Wette in Deutschland wird's einfach nur teuer fürs Volk.

...keine Ahnung...

Wer eine Besteuerung von CO2 verlangt, den spreche ich jede Wirtschaftskompetenz ab.
Mit einer Steuer wird weder weniger gefahren noch weniger geheizt.
Siehe Ökosteuer. Es wird eine neue Lohnrunde eingeleitet, wo die unteren Einkommen auf der Strecke bleiben. Es wird an anderer Stelle gepart, aber nicht weniger gefahren. Das bedeutet nach dem Kneipensterben kommt das nächste Sterben. Und dann wundern sich diese Fachleute das es kein Wachstum in Europa gibt. Lächerlich!

klimafreundliches Verhalten...

...soll belohnt werden?

Ich habe eine PV-Anlage mit Batteriespeicher und bin damit, über das Jahr gesehen, zu fast 80% autark. Zudem heize ich auch mit Strom. Eine Senkung des Strompreises wirkt für mich wie eine Ohrfeige.

Andererseits habe ich eine Fahrstrecke zur Arbeit von knapp 23 km (einfach). Auf dieser Ebene trifft es mich wieder.

Und nein...öffentliche Verkehrsmittel sind in meinem Fall keine Option, das würde die Fahrtzeit um ca. eine Stunde verlängern.

Da habe ich große Zweifel

"" Die Einnahmen solle der Staat an die Bürger zurückgeben: entweder pauschal oder durch eine Senkung der Stromsteuer. Das Geld müsse zudem auch wirklich für die Klimapolitik genutzt werden.""
#
Geld was der Staat einmal einkassiert hat wird so schnell nicht zurück gegeben werden. Ich denke da nur an den Soli.

Wie überraschend...

die Wirtschaftsweisen haben eine Idee, wie man die Wirtschaft möglichst wenig belastet und das ganze in möglichst großen Ausmaß Privathaushalte trifft. Echt innovativ, Danke.

Merkt eigentlich

niemand das der Bürger mal wieder abgezockt werden soll, Heizen und Verkehr, sind zwei Dinge die nur den Bürgertreffen.
Und zwar Doppelt, weil sich das auf alle Artikel des Lebens niederschlägt.
Alles was durch unser Land fährt, tankt in den Billigländer, der Dreck bleibt bei uns.
Die meisten haben Maut, nur Deutschland darf keine einführen, passt doch.
Die Industrie wird gleich ganz raus genommen, beim Strom haben wir es doch schon erlebt, der ist mit der höchste in der EU.
Hunderte Milliarden haben die Bürger dort schon gezahlt, und was hat die Kugel Eis für jeden gekostet.

Und natürlich will erst nach den Wahlen im Beitrittsgebiet die Katze aus dem Sack lassen, der Vorstoß für das Weltklima kostet Geld des Bürgers.
Ändern wird sich das nur, wenn alle mitmachen, sonst läuft das ins Leere, will das niemand begreifen.
Klima kann nur Weltweit geändert werden, nicht von 83 Millionen Menschen.
Wer mal auf die Autobahn fährt, sollte sich mal die LKW Nummern ansehen, wo die herkommen.

...wo bleibt der Sachverstand?

Es gibt kein gnadenloses Wachstum und Umweltschutz.
Wir haben mit der Globalisierung alles überzogen, und nun gibt es keinen Ausweg aus dem Kreislauf. Daruber sollten unsere schlauen Wirtschaftsweisen mal nachdenken bevor sie eine neue, wirkungslose Steuer vorschlagen.

Den kleinen mann noch mehr belasten

Und wieder wird der kleine mann als Autofahrer zu kasse gebeten. Anstatt mal an die grossen zu gehen. Den Autofahrer kann man wieder mal melken. Ich brauche mein Auto im täglichen bedarf. Um es in der stromsteuer wiederzubekommen? Damit ich mir ein " Umweltfreundliches" Elektroauto kaufen muss? Was ja auch seeeehr co2 freundlich ist. Alles Augenwischerrei.

Mehrwertsteuer ?

@Tagesschau.de
Einen wichtigen Punkt bei der CO2 Steuer habe ich in den journalistischen Berichten bisher nie gelesen.
Die zusätzlichen Mehrwertsteuereinnahmen im Falle einer CO2 Steuer.
Auf der Mineralölsteuer (Energiesteuer) kommt aktuell immer noch zusätzlich die Merhwertsteuer hinzu.
Dies war auch bei der Ökosteuer seinerzeit so.

Das bedeutet bei einem Zuschlag von 10 Cent zusätzlich noch knapp 2 Cent Mehrwertsteuer.

Jetzt die Frage: Ist dem so und wenn ja, wird diese Mehrwertsteuer auch wieder aufkommensneutral zurückgezahlt oder landet die im großen Steuereinnahmeloch?

P.S.: Bei der Vorstellung des CO2 Konzeptes von S.Schulze hat u.a. Frau Prof. Kempfert die Mehreinnahmen der Mehrwertsteuer erwähnt!

Wenn wirklich CO2 eingespart

Wenn wirklich CO2 eingespart werden müsste und die Politik wirklich Macht hätte, würde der maschinelle CO2 Ausstoß schlicht schrittweise verboten werden.

Moderner Ablaßhandel

Es wird wie immer werden und alles bleibt beim Alten: Die Großen und die ganz Großen kaufen sich frei und die kleinen Verbraucher zahlen die Zeche. - Und der Strom kommt aus der Steckdose.

Wie jetzt

"Die Einnahmen solle der Staat an die Bürger zurückgeben: entweder pauschal oder durch eine Senkung der Stromsteuer. Das Geld müsse zudem auch wirklich für die Klimapolitik genutzt werden."
Wie soll man das verstehen? Der Bürger kriegt es zurück und muss es dann für Klimapolitik nutzen? Oder wird es zwischenzeitlich für Klimapolitik genutzt? Oder soll der Staat doch einen kleinen oder großen Teil behalten?
Bitte um Aufklärung.

hoffe, das sind noch nicht alle Maßnahmen

Das wird nicht ausreichen. Denn wohlhabende werden weiterhin fliegen, SUV fahren, große Häuser heizen u. a. m.. Und die Industrie wird die durch Emissionszertifikate entstehenden Mehrkosten an die Verbraucher weitergeben.
M. E. müssen auch Verbote her.

Eine schöne Gelegenheit.....

.....den Bürgern einmal mehr Steuern aus der Tasche zu ziehen. Wer daran glaubt, dass wie gefordert dann auch Geld an die Bürger zurückfließt, glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann.

Die KFZ-Steuer wird schon seit über 10 Jahren auf den CO2-Ausstoß abgestellt - und jetzt soll nochmal zusätzlich der Kraftstoff dafür herhalten? Unverschämt ist das.

In diesem Land stimmt langsam das Gesamtbild nicht mehr. Wohnen in Städten ist unerschwinglich, dafür pendeln nun alle täglich (aber auch, weil in Zeiten hoher Arbeitslosenzahlen vor >10 Jahren die Leute von den Arbeitsämtern gezwungen wurden, Jobs in bis zu 100 km Entfernung anzunehmen - und dafür soll man jetzt wieder durch höhere Steuern bestraft werden?

Verkehr und Heizen

Und wie sollen die Bürger das bezahlen?

Schon heute sind viel Arbeiter auf eine Auto angerissen weil selbst in Großstätten Sie nicht um 6:00 Uhr zum Schichtbeginn vom ÖPNV befördert werden.

Bei Heizen haben sehr viele keinen Einfluss auf Heizungsart und Dämmungen. Auch sitzen viel selbst Zahler der Heizungskosten schon im Pullover.

Weise oder Narren?

Wer angesichts der aktuellen Meldungen der Medien und Veröffentlichungen diverser wissenschaftlicher Fachleute immer noch meint, die Klima- und Emissionsproblematik mit "Märkten", Steuern oder dem Handeln von irgendwelchen Zertifikaten zu lösen, hat m.M.n. nichts begriffen.
Das führt, wie bisher, nur zu einem Geschacher und Betrügereien um Profite, senkt jedoch den Ausstoß von CO2 um kein einziges Milligramm.
Wir sind längst über den Stand, noch etwas kanalisieren oder über Steuern etwas lenken zu können hinaus. Jetzt muß endlich etwas GETAN werden! Genau, wie es die Kinder jeden Freitag fordern.
Es ist ja auch nicht nur mit dem CO2 allein getan. Wollte man wirklich etwas bewegen, könnte man z.B. endlich die Dieselautos via Hardware nachrüsten. Oder den Betrug beim Emissionshandel ernstlich verfolgen. Oder oder oder...
Doch es beißt wohl niemand die Hand, die einen füttert.

Wirtschaftsweise?

"Wirtschaftsweise" Menschen können nicht für die Einführung von gebühren sein, die steuerlich hoch belasteten Bürger noch weiter schröpfen und das leben in diesem Land in allen Bereichen teurer machen werden.
Das ist ein Widerspruch in sich selbst.
Die Umwelt wird nicht geschützt, nur weil die Tonne Co2 mehr kostet.
Das Geld wird wieder wie die Ökosteuer, die 1999 schon auf Kraftstoff und Heizöl aufgeschlagen wurde, wieder im Staatshaushalt versenkt.
Es geht ausschließlich um neue Einnahmequellen für den Staat und um nichts anderes.

Skepsis ist angebracht

Aufgrund meiner Erfahrung zweifle ich daran, dass der Steuerzahler oder Konsument bei einer CO2 Steuer auf der anderen Seite entlastet wird.
Ich finde es auch interessant, dass die Wirtschaftsweisen der Bundeskanzlerin den Weg aufzeigen müssen. Auf die Idee hätte sie auch selbst kommen können. Wobei, jetzt kann sie sich "politisch" hinter den Wirtschaftsweisen verstecken.

13:07 von Sisyphos3

wird die Entfernungspauschale dann auch angehoben,
in der Steuererklärung ?
oder der Anteil der Heizkostenpauschale beim Hartz4
------------------------------------------------------
Es geht doch schließlich darum, zusätzliche Einnahmen für den Staat zu generieren, und nicht darum, das Geld den Bürgern zurückzugeben. Oder haben sie in den letzten 12 Jahren ununterbrochenen Aufschwungs und sprudelnder Steuereinnahmen irgend etwas zurück bekommen?

Politiker wollen Wohnen (Heizen) mal wieder teurer machen ...

Mittlerweile sollte es bei allen Politikern aller Parteien angekommen sein, dass Wohnen (Miete/Darlehenstilgung, Heizung, Steuerabgaben) in Deutschland irrsinnig teuer ist, es sich viele einfach nicht mehr leisten können und ein sehr großer Anteil des Durchschnittseinkommens für Wohnen draufgeht. Wieso bitte soll genau diese Situation noch verschärft werden? Sind unsere Politiker so sehr auf ein Problem fokussiert, dass sie bei der Lösungsfindung wichtige andere außer acht lassen (=engstirnig). Wen soll man noch wählen, denn das Phänomen sehe ich bei allen Parteien. CO2-Reduktion ist ein wichtiges Thema, nur beim schwächsten Glied anzufangen, weil dort der Effekt am größten ist (betrifft viele) halte ich für mindestens unangemessen und kurzsichtig.

Unsere Regierung

lebt offensichtlich in einer Blase-weit entfernt von Realität und Vernunft.
Anstatt den Bürger mit zusätzlichen Steuern zu belasten sollte sie lieber die 400 Mrd Subventionen einsparen, die jedes Jahr für umweltschädigende Industrie und Landwirtschaft ausgeschüttet werden.

12:54 von weise und klug

>>>Den Kleinen trifft es

Und wieder soll es den kleinen Mann treffen. <<<

Klar, wenn das SUV-Fahren teurer wird, trifft das den 'kleinen Mann' schon hart.
Aber Sarkasmus beiseite:
Ist es nicht so, dass immer dann, wenn etwas verhindert werden soll, von den Gutsituierten der 'kleine Mann' vorgeschoben wird?
Und immer dann, wenn eine höhere Belastung für Reiche gefordert wird, heißt es 'bitte keine Neidkomplexe'.

Heizen noch teurer?

Beheizt wird im Winter ein Raum, das Wohnzimmer. Küche und Schlafzimmer nur dann, wenn es sehr kalt wird, so ab -5°.
Im Wohnzimmer habe ich dann im Winter regulär 17-18°. Wozu gibt es schließlich Pullover und Strickjacken. Darunter wird es doch etwas eklig, so ab 16°.

Wo genau soll ich also beim Heizen noch sparen?

Ein Auto habe ich zum Glück nicht.....

@wissen macht ah, 12:55

Wir in Deutschland sogar noch weniger: Hier kann man davon ausgehen, dass wir 3,1 % des Menschgemachten CO2 emittieren

Dafür, dass "wir" nur ca. 1% der Menschen stellen, sind aber 3,1% schon ganz ordentlich, ne?

Wissen macht ah ...

klingt ja wundervoll....

... sofern es bei der Berechnung fair und gerecht zugeht, d.h. ALLE einzahlen müssten. Ich fürchte nur daß sich, wie bei der EEG-Umlage, etliche Verursacher wieder aus der Verantwortung ziehen werden mit den Argumenten: Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit (das geht immer). Das führt dann wieder dazu, daß der Endverbraucher die komplette Zeche zahlen wird und die Wirtschaft (als Hauptproduzent von CO2) sicher der Nummer wieder elegent entzieht.
Nebenbei tut sich die Bundesregierung mit Belastungen immer relativ leicht, anders als mit den ENTlastungen, die versprochen werden, aber da bin ich leider überaus skeptisch

12:59 von herbert2

Zitat:"Das ist auch wieder so eine Trugschluss Aktion unserer Rot-Grünen Bundesregierung"

Wo leben Sie denn? Rot-Grüne Bundesregierung? Die gibt es seit 2005 nicht mehr!

Am 12. Juli 2019 um 13:07 von Sisyphos3

" den Ausstoß von Kohlendioxid beim Heizen und im Verkehr teurer

wird die Entfernungspauschale dann auch angehoben,
in der Steuererklärung ?
oder der Anteil der Heizkostenpauschale beim Hartz4 "

Dazu muss man erst mal Steuern zahlen, ehe man etwas absetzen kann.
H4 wird doch auch von Steuergeldern bezahlt, mehr oder weniger, warum sollte das dann geändert werden ?.

Rückgabe an den Bürger, glaubt wohl niemand, 500 zahlen und 50 wieder zurück bekommen, das wäre schon ein guter Deal.
Bis jetzt hat der Bürger noch nie etwas zurück bekommen, Osterhasen und Weihnachtsmänner soll es ja auch geben.

Was ein Lachen in der restlichen Welt!

Das kleine Deutschland was schon seit Jahrzehnten ÖKO Steuer, gelbe Säcke, Filteranlagen auf Fabriken, den saubersten Dieselmotor, und und und, zu verzeichnen hat, will mit seinen 2% Anteil an der weltweiten Emission, wieder den Vorreiter spielen!?
Irrsinn und nichts anderes wie eine Abzocke, mit neuem Namen!
Ich weiß auch wie diese Steuer in Wahrheit heißen sollte! ;-)

13:14 von bürgerschreck

Jetzt die Frage: Ist dem so und wenn ja, wird diese Mehrwertsteuer auch wieder aufkommensneutral zurückgezahlt oder landet die im großen Steuereinnahmeloch?
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Ich beantworte ihnen gerne diese Frage.
Natürlich wird die Mehrwertsteuer auch auf die CO2 Steuer aufgeschlagen, wie seinerzeit auf die Ökosteuer. Sie stellen aber auch komische Fragen :-)

Erst Alternativen, dann neue Steuer

Alle rufen nach einer CO2-Steuer, da wird es nicht lange dauern bis das Regierung und Parlament dem Wunsche nachkommt. Die verkorkste Maut muss runderneuert werden, zusätzlich.

Vor diesen zweiten Schritten sollte erstmal der erste Schritt getan werden vor der Steuereinführung: funktionierende Alternativen bereitsstellen. D.h.
1. ein gut ausgebauter ÖPV im Nah- und Fernbereich zu Preisen, die einem Massenverkehrsmittel gerecht werden, also max. angemessen bis sehr günstig. Nicht so exorbitant teuer wie die Normalpreise der Bahn. Wo man auch abends/nachts wieder zurück kommt mit guten Fahrtzeiten und Anschlüssen mit Bus und Bahn.
2. massive Reaktivierungswelle stillgelegter Bahnstrecken
3. C02 neutrale Treibstoffe, alles kann der ÖPV nicht leisten. Raffinerie Heide arbeitet bereits dran. Diese sind dann von der CO2-Steuer auszunehmen.
4. Rücknahme Öko-Steuer
5. Programm zur Wärmedämmung von Gebäuden

Finanzierung: Statt mehr Rüstung (Trump-Wunsch) mehr Klimaschutz-Invest!

Wirtschaftsweise raten:Verkehr und Heizen verteuern....

Die Wirtschaftsweisen raten etwas.Sie haben sich in der Vergangenheit immer durch wirtschaftsliberale Positionen hervorgetan.
Ihre heutigen Vorschläge werden bedeuten,daß Mieter und Berufspendler(nicht freiwillig) belastet werden.
Es wird nach unten getreten.Nicht wo anders hin.

Absolut Steuer diese Last

Die Regierung will durch diese lineare Regelung halt verhindern, daß man bei dieser Steuer nicht das Gleiche möglich macht wie bei den cum-cum "Geschäften". Diese Leute könnten versucht sein, sich da was doppelt zurückzuholen. Deshalb besser die Besteuerung auf ganze Breite legen. Man will ja was erreichen. Gerechtigkeit ist, wenn alle gleich sind.

Statistik

Habe gehört, dass in Tegel die Anzahl der Reisenden dieses erste Halbjahr um 12% gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Die Berliner Z. berichtet, dass der Verkauf von SUVs um 6% gegenüber dem Vorjahr angestiegen ist. Gefühlt geht irgendwie die öffentlich geheuchelte Klimabesorgnis privat einer großen Mehrheit glatt am A... vorbei. CO2 kann man nicht so ohne Weiteres einsparen. CO2-Steuer = Freikaufen für die, die es sich leisten können. Elektroautos statt Verbrennerwagen = netter Blödsinn, ökologisch ebenso eine Katastrophe. Wasch mich, aber mach mich nicht nass...
So wird det nüscht mit Klimaschutz. Iss sowieso Blödsinn. Klima jibt det imma. Warum solls denn ewig so bleiben, wie et mal war?
Intelligenter Umweltschutz ist Verkehrsvermeidung und nachhaltiger Konsum. Passt nur nicht zum Kapitalismus :-/

>>Die Wirtschaftsweisen haben

>>Die Wirtschaftsweisen haben der Bundesregierung empfohlen, den Ausstoß von Kohlendioxid beim Heizen und im Verkehr teurer zu machen. Dabei halten sie sowohl einen neuen Emissionshandel als auch eine CO2-Steuer für möglich.<<

Wenn fossile Brennstoffe teurer werden, wird das Klima gerettet. (Sinngemäß)

Wie simpel das doch ist, wäre ich nie darauf gekommen. Oder noch besser: einfach weniger oder gar nicht mehr heizen.

>>Die Einnahmen solle der Staat an die Bürger zurückgeben: entweder pauschal oder durch eine Senkung der Stromsteuer.<<

Eins muss ich den Wirtschaftsweisen bestätigen: Humor haben sie!

PS. Das Klima verändert sich in der Tat.

Aber das hat nichts mit dem Wetter zu tun....

Die Einnahmen solle der Staat

Die Einnahmen solle der Staat an die Bürger zurückgeben:
entweder pauschal oder durch eine Senkung der Stromsteuer.
.
verstehe ich jetzt nicht
wenn ich die Kohle ohnehin wieder zurückbekomme,
warum nimmt man sie mir dann vorher überhaupt weg

"sozial Schwachen"

Das ist bei denen meiner persönlichen Meinung nach nicht so schwierig weil die Alimentierten ja die Kosten erstattet bekommen.

Wird doch wieder nichts!

Ich gebe nur mal ein paar Anstöße, die garantiert wieder mit dem Totschlagargument "Arbeitsplätze" begraben werden. Tatsächlich geht es AUCH um riesige Wählergruppen.
1. Das Anlegen von Kreuzfahrschiffen, die noch mit Schweröl fahren, in deutsche Häfen verbieten.
2. Umweltabgabe für LKW verdoppeln, für Gütertransport auf der Schiene halbieren. Gleichzeitig Zugreisen 7% MwSt (bisher ja nur der Nahverkehr), ÖPNV kostenlos.
3. Flugverkehr voll mit einbeziehen.
Ich fahre selbst PKW (1Liter) und fliege alle 3-4 Jahre mal in Urlaub. Würde aber alles oben begrüßen. Sage aber vorher, daß davon nichts kommen würde.

Was das wohl wieder kostet?

Natürlich Heizen und Fahren verteuern, denn das muss jeder.

Aber ein Freihandelsabkommen mkit südamerikanischen Staaten abschließen um von dort Lebensmittel, Getränke und Tabak zu importieren - wahrscheinlich fahren die Schiffe völlig CO2-neutral.

(Und man hat wohl auch schon eine Milliarde € zurückgelegt um den Verdienstausfall europäischer Bauern zu kompensieren).

Wirtschaftsweisen

Wenn ich von Äußerungen von Wirtschaftsweisen höre sträuben sich mir alle Haare. Bei einem Einkommen von x tausend Euros im Monat interessieren ein "paar" Euros mehr für Heizung und Verkehr nicht. Doch geschätzt 80% der Arbeitnehmer sind Pendler. Viele hiervon benötigen dazu das Auto und Heizen müssen Millionäre genau so wie auch H4-Bezieher. Miete, Heizung und Verkehr zehren immer mehr am Einkommen, vor allem bei den immer mehr werdenden Geringverdienern und H4-Beziehern. Von was soll man dann noch leben? Wirkliche Umweltverschmutzer werden noch mit Steuergeschenken gefördert, der "kleine Mann" soll bezahlen. Und seit wann gibt es für diesen einen Steuerausgleich? Wer daran glaubt, glaubt letztlich auch an den Weihnachtsmann.

12:44 von Donidon

Diese CO2 Steuer wird alle die hart treffen die ohnehin wenig haben
.
meinen sie der Klimawandel nimmt Rücksicht darauf,
ob er von Armen oder Reichen verursacht wurde

Geringverdiener ist ein vorgeschobenes Argument

Ich behaupte mal, das mit den Geringverdienern und den Autos ist ein vorgeschobenes Argument.

Der Betrieb und der Unterhalt eines Autos ist teuer. Wer auf ALG2-Niveau lebt, kann sich normalerweise keines leisten.

Auch diejenigen, die wenig Geld haben und dennoch ein Auto unterhalten, haben häufig keine sparsamen Kleinwagen, die sie spritsparend fahren, sondern irgend etwas, das gebraucht billig war. Und natürlich muss das Auto groß genug sein für die Familie. Und spritsparend wird auch nicht gefahren.

Noch ist das Benzin viel zu billig, sonst würde sich das auf das Verhalten der Bevölkerung auswirken.

Umweltschonen..

..kann man auch mit einfacheren Methoden..

auf Flugreisen verzichten
kleinere Autos fahren
unnötige Autofahrten vermeiden
Autos nicht im Stand laufen lassen
usw..

Wenn diese CO2-Steuer kommt,dürfte es für Denkmalbewohner und Pendler wie mich noch teurer werden..

Gott sei Dank geh ich innerhalb der nächsten 10 Jahre in Rente..

Hauptsache, es wirkt

Welcher Ansatz - oder welche Kombination davon - sich nun als der effektivste und in wirtschaftlicher Hinsicht effizienteste erweist, kann sich nur in der Praxis zeigen. Und um das herausfinden zu können, müssen sie auch in die Praxis umgesetzt werden. Und zwar zügig.

Die "Kosten" sollten dabei keine Rolle spielen. Es geht um unsere Zukunft, und von einer Umwelt, in der in Zukunft jeder vernünftig leben kann, profitieren schließlich alle.

„Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und andere Unionspolitiker lehnen Schulzes Pläne für einen CO2-Preis ab“

Die lehnen grundsätzlich alles ab, was irgendjemanden am Geldverdienen hindert (egal womit). Und „Klima- und Umweltschutz“ zählt für die definitiv zu diesen "Hindernissen".

Sollten wir allmählich gemerkt haben.

Eine Steuer...

... wird niemals das CO² Problem lösen. Mit dieser Steuer kauft man sich nur von der Luftverschmutzung frei, und nichts anderes. Die, die es sich sowieso nicht keisten können, werden wieder die Gestraften sein.

Einzig richtig wäre nachhaltige Umstellung bei der Automobilindustrie, Luftfahrt, Erneuerbare Energien. Aber so lang es noch Erdgas und -öl gibt, werden die Weltkonzerne mit aller Macht verhindern, irgendetwas umzustellen, denn das würde Geld kosten und die Gewinne schmälern.

Richtige Ansätze von der Politik wären z. B. Verbote von Benzin- und Dieselmotoren ab meinetwegen 2025 oder früher. Kohlekraftwerke sofort abschalten, Wind- und Solarenergie zur Pflicht machen.

Aber nein, die Politik rechnet ja jetzt schon mit diesen wohl kommenden zusätzlichen Steuereinnahmen.

Und eine CO² Steuer für die Infrastruktur zu verwenden, sorry, da beisst sich doch die Katze in den Schwanz.

Wofür wird denn eigentlich die existierende Ökosteuer verwendet?

13:03 von Euro-Made

"Manchmal denk‘ ich...
... wann hört dieser Ökoterror endlich auf."

Lustig wie der halbherzige und sinnlose Kampf der Politiker kein so schoenes Wort mit "Terror" am Ende bekommt, hingegen der Erzfeind der Umweltvernichtungs-Industrien, die Oekologie, mit dem schwammigen Rundumschlag "Oekoterror" ausgebremst wird. Manchmal glaube ich, das ist gesteuert. Es zeigt sich schon, dass wir mehr Staat brauchen, aber nicht den, den wir haben. Und dass globaler und ungefaehr so konsequent wie man Kriege fuehrt, gegen die Ursachen der Klimakatastrophe angegangen werden muss.

offene Fragen

Wenn einer Hartz4-Empfänger bis 2000 Heizungseinheiten ohne Zuzahlung bekommt, wer zahlt dann die Steuer und den Mehrverbrauch?
Wie will man den Verbrauch von Eigenheimen mit eigenem Gas oder Öl überprüfen?
Was ist mit Firmen mit besonders großen Energieverbrauch und entsprechenden CO2-Ausstoß?
Werden die wieder bevorteilt?

eine CO2-Steuer ist eine Umverteilung "von Unten nach Oben"..

Die geplante Rückvergütung funktioniert ebenfalls nicht und von der logistischen Aufgabe ganz zu schweigen. Heizen teurer machen und im Gegenzug Strom billiger, wer soll den da über Tisch gezogen werden?

Sozialempfänger bekommen zudem die Heizkosten von der Arge bezahlt und dann in Strom vergüten, wie soll das gehen...

Das landet dann schnell beim Bundesverfassungsgericht...

Das ist ein Bürokratie-Monster hoch drei, wolle man es allen gerecht machen und kostet nur...

Zudem lässt es sich EU-Weit nicht übertragen, weil Frankreich schon eine eigene Umweltsteuer beschlossen hat...

Sollen die Regierenden

und die grünen Ideologen die Steuern einführen.
Es wird unseren Wirtschaftsstandort nachhaltig "stärken". Die sich abzeichnenden Entlassungen werden ein übriges tun um Co2 zu sparen. Es brauchen dann ja viele nicht mehr zur Arbeit zu fahren.
Co2 Steuer betrifft die Speditionen,die Post,das Paketwesen,die Bahn,den Nah-und Fernverkehr im Bus,die Autoindustrie,den Schiffsverkehr,jeden Handwerker,die kommunalen Fahrzeuge,die Vertreter,Umzugsunternehmen,den Rettungsdienst,das THW,die Polizei,die Feuerwehren usw.
Das alles um wieviel Prozent von 0,0000471 % Co2 zu sparen?
Tut mir leid,aber diesem Land ist nicht mehr zu helfen wenn all dieser grün,umweltverbrämte Wahnsinn hier Wirklichkeit wird.

rer Truman Welt

Also ein Gutachten von besagten "Wirtschaftswaisen", die von der Bundesregierung beauftragt werden und deshalb natürlich daß schnattern was der Auftraggeber hören will - uso in der freien Wirtschaft - deren Vorhersagen stets unzutreffend sind, weshalb sie jedes Quartal korrigiert werden müssen und deshalb so überflüssig wie unnütz sind, und wahnsinnig vorausschauend wie weise vorhersehen, daß ein Land allein das Klima nicht wird retten können - wow; Hammär! - braucht nun wirklich niemand!
Das Geld kann ohne negative Auswirkung eingespart werden.
Daß dabei ihrer Meinung nach die dadurch zusätzlich erzielten Einnahmen an die Bürger zurückfliessen soll und gleichzeitig der Begrenzung des Klimawandels dienen soll, ist die Quadratur des Kreises.
Geschenkt! Einfach abhaken und anderen innovativen Geistern zuhören.

Genial!! Noch mehr Steuern!!

Genial!! Noch mehr Steuern!!

Deutschland hat bereits die höchsten Steuern- und Abgabenbelastung in der Welt.

Jetzt will man aus fadenscheinigen Gründe die Abgabenbelastung noch weiter in die Höhe treiben, dafür das dt. Steuergeld noch hemmungsloser für sog. "Flüchtlinge", Euro-"Rettung", Afrika usw. usf aus dem Fenster schmeißen.

Wieso zahl ich in Deutschland überhaupt noch Steuern?!

@Jon Schnee

Wissen Sie denn nicht, dass andere europäische Länder (z.B. die Schweiz) schon seit vielen Jahren eine solche CO2-Steuer haben und sehr gut damit fahren?

Bei unseren eidgenössischen Nachbarn beträgt die Steuer 80 € pro Tonne, bei uns sind gerade mal 20 € in der Diskussion, obwohl das UBA schon Anfang des Jahres Folgekosten in Höhe von 180 € je Tonne CO2 ermittelt hat. Folgekosten, die Sie jetzt schon bezahlen.

Würde man diese 180 € je Tonne CO2 erheben, käme man bei rund 800 Mill. Tonnen, die in Deutschland jährlich produziert werden, auf 144 Mrd. €. Davon könnte man z. B. sofort die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel und Trinkwasser (ca 12,3 Mrd. € pro Jahr laut DIW), für die ersten 600 kWh je Haushalt und Jahr (ca. 20 Mrd. €) und auf den kompletten Nah- und Fernverkehr der Bahn (rund 2 Mrd. €) ersatzlos streichen.

Die Wirtschaftsweisen raten

Die Wirtschaftsweisen raten immer sich das Geld bei den Arbeitenden zu holen statt bei den reichen Leistungsträgern unserer Gesellschaft, die über Nacht so viel Geld "verdienen" wie eine Krankenschwester in ihrem 40 jährigen Arbeitsleben.

@12:57 von Weltmensch

Das macht sogar eine Menge Sinn. Das Individuum soll ja nicht seine eingezahlte Steuer zurückerhalten, sondern insgesamt sollen die Menschen nicht mehr Steuern zahlen als jetzt.

Die Idee ist, dass Menschen die viel CO2 emittieren viel zahlen und am Ende alle in etwa eine gleichhohe Erstattung bekommen.
Damit kann man bei sparsamen Verhalten sogar besser bei wegkommen als es zurzeit der Fall ist.

unsozial

CO2-Steuer und Emissionshandel treffen zwar den Zeitgeist, sind aber zutiefst unsozial, wie der Zeitgeist heutzutage nunmal ist. Wer genug Geld hat, kann die Umwelt weiter verpesten und wer kein Geld hat muss dann die Welt retten! Effektivere Heizung installieren? Von welchem Geld denn wenn man keins hat? So retten wir nicht die Welt sondern nur die Pfründe (zumindest die, die genug davon haben) eine schändliche politische Offenbarung!

Am 12. Juli 2019 um 12:57 von Weltmensch

<< Wieso sollte die Steuer eingeführt werden, wenn das Geld dem Bürger zurückgegeben werden soll? Das ergibt wenig Sinn >>

Sie sollten sich einmal mit dem Sinn von Lenkungssteuern beschäftigen.

Man wird das Geld ja nicht für denselben Sachverhalt zurück bekommen, für den man es vorher bezahlt hat.

Wer in den Angelegenheiten, die die Besteurerungsgrundlagen bilden spart, wird mehr in der Tasche haben.

Ich wette mein ganzes Vermögen, daß sich diese CO2 Steuer...

...arme Leute, wie mich, nicht leisten können.

...

Umweltschutz muß vereinbar mit dem Leben der Menschen sein.
Wenn bestimmte Gruppen, die z.B. von Grundsicherung leben, nochmehr geschröfft werden könnte eines Tages das Faß überlaufen.

@12:57 weltmensch

Natürlich macht das Sinn, denn die CO2-Emissionen müssen im Preis endlich realistisch berechnet werden, damit die Folgekosten eben nicht mehr von der Allgemeinheit getragen werden sondern vom Verursacher. Eigentlich leicht zu verstehen, wenn man sich ein wenig mit der Materie beschäftigt. Und dass es für Einkommensschwache eine Kompensierung braucht, ist eine Selbstverständlichkeit, sofern man denn soziale Komponenten bei einer notwendigen ökologischen Steuerung nicht außen vor lassen will - was 2-3 Parteien ja durchaus wollen...

Lüge Klimaschutz

Die Bundesregierung hat kainerlei Interesse das Klima zu schützen, sonst hätte sie es schon lange tun können.
Grund: Die Natur hat in Berlin keine Lobby, wohl aber die Energiewirtschaft, die Mineralwirtschaft und die Automobilindustrie. Es ist alles erlaubt, was Reich noch reicher macht. Umweltschutz kostet aber Geld, das den Reichen dann fehlt.
Beispiel: Seit der Kohl-Ära zahlen wir mit der Mineralölsteuer das Bahnopfer. Davon wurde kein Cent für die Bahn verwendet. Stattdessen wurden Strecken und Ausbesserungswerke geschlossen. Dabei könnte ein Güterzug ca. 30 Lastzüge von der Strasse bringen. Wir zahlen auch seit einigen Jahren die EEG-Umlage, von der die Geldheie und grossen Umweltverschmutzer natürlich befreit sind.
Die Versprechen von Steuererleichterungen waren bisher immer Lügen. Selbst wenn an einer Stelle die Steuer verringert wurde, hat man das Eingesparte an anderer Stelle doppelt aufgeschlagen.
Schlimm ist natürlich, das selbst die Grünen nur abzocken wollen.

@Sysyphos3

"wie lässt sich das zum Beispiel bei "sozial Schwachen" realisieren"

... grad haben wir uns noch zu einem anderen Beitragunterhalten (vielleicht war's auch Sysyphos 1 oder 2) aber Ihre Position ist noch die Gleiche!

Um's Ihnen mal etwas leichter um's Herz zu machen: ... krahmen Sie sich mal Ihre letzten, sagen wir 5 Heizkostenabrechnungen heraus. Über ihren dort gelisteten Verbrauch (kWh) können Sie sich aus folgenden Kenndaten mal gegenrechnen, wieviel CO2 sie durch's Heizen emitieren:

Heizöl ... 0,28 kgCo2/kWh
Gas ... 0,20 kgCo2/kWh

Bei einem Preis zwischen 25 und 120€ pro 1000kg CO2 (genauer geht noch nicht) ergiben sich daraus Ihre Mehrkosten aus der CO2-Steuer. Dem entgegen steht die diskutierte Erstattungspauschale die natürlich so hoch liegen muß, daß Geringverdiener keine Mehrbelastung erfahren. Wohl aber für vielverbrauchende Gutverdiener mit 280m², beheiztem Außenpool und SUV's für Vater, Tochter und Sohn (ps. ... die Frau ist bescheiden und fährt einen Smart!)

Ich hoffe...

... das die Deutschen endlich mal auf die Straße gehen und sich wehren! Das ist nur wieder eine neue Methode, um die Leute abzuzocken, und treffen wird sie die Mittel- und Geringverdiener - den Reichen ist eine weitere Steuer egal, sie haben ja genug.

Ich muss seit einigen Jahren zur Arbeit pendeln, tue das mit den Öffentlichen. Obwohl ich das nie vorher in Betracht gezogen habe, mache ich jetzt den Führerschein, da mir einfach zuviel Zeit in den Öffis verlorengeht, mit dem Auto brauche ich die Hälfte der Zeit. Die Öffentlichen sind unpünktlich, dreckig, langsam, ständig überfüllt, es ist kaum zu ertragen, ich kann jeden verstehen, der lieber mit dem Auto fährt.

Und nein, umziehen ist nicht, denn dann müsste mein Lebensgefährte pendeln (er arbeitet am Wohnort), außerdem sind auch die Wohnungen an meinem Arbeitsort teurer. Andere Arbeit suchen? Utopisch mit fast 60...

13:46 von E.P.

Richtige Ansätze von der Politik wären z. B. Verbote von Benzin- und Dieselmotoren ab meinetwegen 2025 oder früher. Kohlekraftwerke sofort abschalten, Wind- und Solarenergie zur Pflicht machen.
.
alternativen
statt Diesel/Benzinmotor
laufen ?
statt Kohle und AKW´s
kein Strom - auch nicht für E Autos ?
Also auf meinem Dach ist ne Solaranlage
die produzierte schon mal 67 KWh und auch mal nur 2 KWh
ne tolle Sache was die Versorgungs Sicherheit anbelangt !

Warum so viel Herumgemosere?

Endlich passiert mal was und geht in die richtige Richtung. Man schaue sich doch mal die sonst so konservative Schweiz an. Da funktioniert das sehr gut, es heißt nur anders, Lenkungsabgabe glaube ich. Also: nicht rumjammern. Das muss jetzt!

Nun ja

Die Einnahmen solle der Staat an die Bürger zurückgeben:
entweder pauschal oder durch eine Senkung der Stromsteuer.
.
verstehe ich jetzt nicht
wenn ich die Kohle ohnehin wieder zurückbekomme,
warum nimmt man sie mir dann vorher überhaupt weg?...

Wer glaubt etwas zurück zu bekommen glaubt auch an den grünen Weihnachsmann

@12:59 von herbert2

“Die leidtragenden werden wieder die Leute sein die auf das Auto angewiesen sind.”

Das kommt darauf an wie die Steuer ausgestaltet wird. Ich brauche mein Auto ebenfalls für den Job, habe mich allerdings für ein sehr kleines und recht sparsames Modell entschieden.
Wenn Leute die eine große Spritschleuder für nötig halten stärker belastet werden kann ich damit leben.

@Wissen macht ah

Es sind NICHT 4 % durch den Menschen und 96 % durch die Natur! Der neu hinzukommende Anteil ist zu nahezu 100 % vom Menschen - die Natur ist in einem jährlichen Auf und Ab (neue Blätter im Frühjahr und verwelkte Blätter im Herbst...). Warum informieren Sie sich nicht richtig? Quellen wären: Fridays for Future, Parents for Future, Science for Future, LecturesForFuture... Michael Streibel

@Carlos12

Vor allem ist die Wirksamkeit der Verteuereung von Heizung und Verkehr in Deutschland bezogen auf den weltweiten CO2-Ausstoß, und nur der ist relevant, ein vorgeschobenes Argument.

Aber Sie gehören wohl zu den oberen 20 Prozent der Einkommens- und Vermögensskala in Deutschland, da interessieren Sie die unteren 80 Prozent wohl erst, wenn sie mit Fackeln und Mistgabeln vor Ihrer Tür stehen.

Steuern statt Sauerstoff fürs Volk

Eine Preiserhöhung als Folge der Belastung von Produktionsprozessen auf ganzer Breite wird Unternehmen nicht daran hindern ihre Gewinnziele zu erreichen und ihre Produktionsweise zu erhalten (diese Absicht steckt ja auch schliesslich hinter diesen Vorschlägen).
Wenn man wirklich meint, mit der Belastung unserer Umwelt und unserer Gesundheit nicht weiter so zu verfahren, sind Maßnahmen in der Sache erforderlich. Mehr Steuern, höhere Preise befördern nicht unsere Gesundheit und auch nicht unseren Planeten.
Es handelt sich schlichtweg um Ablenkung, Lobbyismus und Verdrängung.

Es wird dadurch kein CO2 gespart.

An die Rückgabe der Einnahmen an die Bürger glaube ich sofort, und die Erde ist ja auch eine Scheibe.
Wir werden jetzt anscheinend von einer minderjährigen Schwedin regiert.
Unsere Nachbarn werden sich freuen, wenn sie von Deutschland wieder einmal über moralisch richtiges Verhalten belehrt werden.
Bei der nächsten Wahl werde ich eine Partei wählen, die diesen Irrsinn nicht mitmacht.

14:01 von JJ54

genau das schrieb ich um 12:50
es dauert nicht lange dann meldet sich der 1. es ist unsozial
.
als ob es was am "Klimawandel" ausmacht, ob das CO2 von nem Reichen oder Armen verursacht wird

14:05 von Kopfmensch

die natürlich so hoch liegen muß, daß Geringverdiener keine Mehrbelastung erfahren
.
warum ?
hat das erzeugte CO2 von nem Geringverdienenden weniger Einfluß auf die "Klimaänderung" als von nem anderen

Gerade gelesen

" Am Frankfurter Flughafen ist ein neuer Tagesrekord abgefertigter Passagiere erreicht worden. Am 30. Juni, dem letzten Schultag vor den Sommerferien in Hessen und Rheinland-Pfalz, haben 241.228 Menschen den größten deutschen Flughafen genutzt und damit die bisherige Bestmarke von knapp 238.000 vom 29. Juli 2018 übertroffen. "

Wie wäre es mal mit Kerosinsteuer, und einen Ticketzuschlag von 50 Euro pro Stück, bevor wir bei beim Heizen sparen, und einen kalten Hintern bekommen.

Dringend notwendiger

Dringend notwendiger Schritt.
Weiter nichts gegen den Klimawandel zu tun, würde uns alle viel teuerer kommen.
Hoffentlich wird jetzt nicht mehr viel Zeit verschwendet, sonder so rasch wie möglich ein Gesetz beschlossen.

14:07 von kemalata2

Richtig sehe ich auch so. Man sollte nicht vergessen, Hauseigentümer einzubeziehen: vermietet dieser, zahlt momentan allenfalls der Mieter die Kosten, die durch schlechte Isolierung entstehen. In Form von Verbrauch, zu dem dann Steuer käme. Denn machen wir uns nichts vor, in der Praxis haben viele Vermieter einen Architekten oä an der Hand, der "beweist", daß Dämmung nicht lohnt. Den Preis hierfür zahlt zunächst der Bewohner, am Ende dann aber wir alle. Emission von Kohlenstoffdioxid, Dreck und nicht zuletzt Wärme in die Umwelt.

Gerechtigkeit?

Die Rückerstattung soll über die Stromsteuer erfolgen. Beispiel: Bei einem Jahresverbrauch von 3000 Kilowattstunden zahle ich 61,50 Euro Stromsteuer. Dann ist die Rückzahlung, bei einer jährlichen Fahrleistung von 15000 Kilometer, ein Witz. Rechne ich noch die teueren Heizkosten dazu, dann bleibt mir das Lachen im Hals stecken.

Das kann ich Ihnen

Das kann ich Ihnen erklären:
Die, die umweltbewusster leben, sollen nach der Einführung der Steuer mehr haben als vorher.
Die, die viel CO² verbrauchen, haben am Ende weniger.
Aus meiner Sicht gerecht und führt in die richtige Richtung.
VG

Es koennte so einfach sein

Man koennte einfach mal die typisch deutsche Hysterie ablegen und wieder auf Vernunft umschalten.

Dann koennte man neue Kernkraftwerke und danach in kurzer Zeit die CO2-Emissionen erheblich senken.

Selbst wenn die Gefahr bestuende, dass der Unfall in Fukushima noch zehn mal passieren wuerde, waere das immer noch weitaus weniger schlimm fuer Mensch und Natur als ein einziger Klimawandel.

Im uebrigen sind die Werte fuer die Hintergrundstrahlung in Fukushima schon wieder auf Normalwerte gesunken: https://www.pref.fukushima.lg.jp/site/portal-english/en02-01.html

nicht sozial oder asozial...

sondern gut oder schlecht für das Klima ist die relevante Frage

Diese Steuer trifft nur die einfachen Menschen

Der Staat braucht Geld,um es an anderer Stelle auszugeben. An welcher Stelle können sich doch alle vorstellen, welche sich noch nicht manipuliert lassen haben. Wir wollen das Klima in der Welt retten und in verschiedenen Ländern werden die Urwälder abgeholzt, nur aus einem Grund zur Bereicherung einiger Wenigen.
Die Heuchelei der Grünen wird spätestens dann offen werden, wenn die in Regierungsverantwortung sind.
Gott bewahre uns davor, aber es kann nur dann besser werden, wenn es vorher schlecht war.

Die Steigerung

der Heizkosten trifft natürlich besonders die Arbeitslosen, Geringverdiener und Kleinrentner. Denn diese Leute sind es vorwiegend, die in alten, schlecht isolierten Wohnungen leben, die Heizkosten fressen. Den Gutverdiener im neuen, energetisch optimierten Eigenheim trifft es wenig.

Verteuerung des Verkehrs bedeutet steigende Preise von allem. Auch Grundnahrungsmittel.

Eine zutiefst unsoziale Politik, gegen die die OECD aber schon den passenden Ratschlag hat, wie ich im Nachbarartikel lese: Frauen sollen mehr arbeiten!
Und in Städten soll dichter und kompakter bebaut werden, damit die Unterschichtler von einem Betonklotz in den anderen starren.

Fürs Klima bringt das nichts. Das ist ein Alibi. Die vollen Staatskassen werden dann für andere Projekte geplündert (Wachstum, der nur die Reichen reicher macht; Migration).

es braucht nicht viel

Ich bin für weltweite Aufforstung, Verbot von PKWs, Benachteiligung des Tourismus, Begrenzung des Luftverkehrs, keine Produktion ohne wirksames Recyclinckonzept oder günstige Umweltbilanz, Verbot von Fleischproduktion für den Export und dergleichen mehr.
Der Staat ist verpflichtet, sich um Gesundheit und Zukunft seiner Bürger auf diesem Planeten zu kümmern und zwar (darf ichs sagen?) dalli dalli. Die Wirtschaftsinteressen privater Unternehmungen haben dem nachzustehen. Gute Unternehmer und Politiker werden damit auch nicht wirklich Probleme haben.

CO2 Steuer.....

Es werden auch die Lebensmittel teurer.
Vom Feld/Produktion, Transport, Lagerung Verkauf... diese Kette betrifft es auch
Man kann das Klima nicht schützen. Es gibt kein Weltklima! Es gibt Klimazonen.
Wir kommen aus einer kleinen Eiszeit, natürlich wird es dann anschließend wärmer auf der Erde...und es erwärmt sich ja auch nicht gleichmäßig
Und "Klimaschutz" hat nix mit Umweltschutz zu tun. Es widerspricht sich doch das es plötzlich O.K. ist, für Windräder Wald zu roden und somit Lebensräume zerstört werden.
Mit diesen vermeintlichen "Klimaschutz" Maßnahmen machen wir mehr kaputt als wir der Welt helfen. Auch mit Müll Beseitigung und vor allem der Vermeidung sollte man innovative Lösungen finden. Das das Zeug nicht nach Afrika oder Asien verschifft wird. Das macht mehr Sinn. Und einiges mehr.
Es ist halt eine pfiffige Linke Idee der Klimawandel, damit man alle ruinieren und somit gleich machen kann.
Wenn man genug gegängelt wurde und man es sich nicht mehr leisten kann. Das Leben.

ein hervorragender Vorschlag....

um das Thema CO2-Steuer ein für allemal zu begraben - daran wird sich jetzt kein machtbewußter Politiker mehr die Hände schmutzig machen

Als Mieter kann ich nicht mal eben das Gebäude dämmen, um Heizko

Um Heizkosten zu sparen, wie soll dass dann funktionieren?...

Darum ist eine CO2-Steuer sinnvoll

Ich habe hier von Foristen gelesen, dass eine CO2-Steuer den Ausstoß ohnehin nicht verhindern/senken könne.
Man sollte aber bedenken, dass es ohne CO2-Steuer keinerlei finanzielle Anreize gibt zwischen zwei Alternativen die co2-freundlichere zu wählen. Das bedeutet auch, dass Technologien und Lösungen, die CO2 einsparen ökonomisch völlig uninteressant sind, es sich für niemanden finanziell lohnt in sie zu investieren und sie auf dem Markt keine Chance haben sich durchzusetzen.

Die co2-freundlichen Lösungen werden sich erst auf dem Massenmarkt durchsetzen, wenn sie günstiger sind als die Alternativen.
Eine CO2-Steuer kann daher eine massive Hebelwirkung entwickeln.

eine

CO2-Steuer wird dazu führen, dass viele sich das Autofahren nicht mehr leisten können, auch absolut notwendige Fahrten. Das ist wohl auch der Plan dahinter, sonst hätte die Steuer ja gar keinen Effekt auf die Gesamtmenge des CO2-Ausstosses. Dafür gibt es dann freiere Straßen für Monster-SUVs und 2,5-Tonnen-E-Fahrzeuge von denjenigen, die sich das dann noch leisten können und wollen.

Jetzt aber zur Kasse!

Die Weichen waren jahrzehntelang auf Mobilitätsgesellschaft unter Vorzeichen "Auto darf Alles" gestellt. Ergebnis: Verpestete Luft in den Grosstädten, ein Zehntel der Bevölkerung Allergiker. Klimawandel lässt sich hach, leider ebenfalls nicht mehr leugnen.
Zu den Kosten der Mobilitätsgesellschaft gehört auch das zunehmend verlotternde Strassennetz, plus der gewaltige Schrottberg aus Altfahrzeugen den die Republik vor sich herschiebt. Work-Life Balance? Viele Leute verbringen ein Drittel ihres Lebens 'unterwegs'. Statt einer Abkehr vom alten Kurs jetzt also - Verteuerung. Ach ja und heizen müssen die Deutschen ja auch noch..... Anstatt die Quelle des Übels anzugehen, werden mal wieder die Bürger geschröpft. Was genau wird nun teurer? Na Alles, was auf der Strasse bewegt wird, dh alle Verbrauchsgüter, plus Gas, Elektrizität, Benzin. Danke liebe Wirtschaftsweisen für die geniale Idee mit der CO2 Steuer! Die Elektromobilität kann man wohl nun auch weiterhin verschlafen.

Traurig

Heizen und Verkehr. Nee klar, trifft dann wieder den kleinen Mann. Kriegen wir aber wieder. So wie der Soli auf zwei Jahre begrenzt war? Trau, schau, wem. Abner niemals einem Politiker!

ist Deutschland so schlecht?

Ist Deutschland so schlecht im Vergleich zu anderen europäischen Staaten?

Wie wird das gemessen? Verbrauch Heizöl, Kraftstoff, Strom?
Wer ermittelt das? Jedes Land für sich?
Wer kontrolliert das? Jedes Land für sich?
Wie werden die Länder untereinander verglichen? Pro Kopf/ Pro m²?

Ich frage mich, ob das alles so vergleichbar ist und mit rechten dingen zu geht?

Und überhaupt, wer bittet die Staaten, deren Emissionen auf hohem Niveau bleiben, um Beteiligung?

Denken und recherchieren kann helfen

Die Wirtschaftsweisen sollten damit anfangen weiter zu denken als bis zur nächsten Ecke.

Die wahren Umweltsünder sollten sanktioniert werden.
Da fallen mir Großkonzerne wie das Agrarkonzern Cargill ein, welches weltweit Regenwaldrodung und sklaverei betreibt um ihre Produkte an Konzerne wie Nestlé, Unilever und co weiter zu verkaufen, die Lebensmittel herstellen.

Hier wäre der richtige Ansatz. Stattdessen hört man überall die selbe Leier: „DIESEL, ABGAS“ Klimaschutz ist kein nationales Problem sondern ein globales.

um 12:58 von Möbius "Wir werden verprellt wo wir daneben stehen.

>>Wirtschaftsweise fordern höhere Steuern?

Aber nur, wenn es ausschließlich Verbraucher trifft. Industrie und Landwirtschaft, die größten CO2 Erzeuger vor dem Herrn, sollen außen vor bleiben. Ist den „Weisen“ eigentlich bewusst, dass deutsche Arbeitnehmer bereits heute die größte Abgabenlast (Steuer + Sozialabgaben) aller OECD Staaten haben? Das die Sparquote ohnehin schon historisch verdächtig niedrig ist ? Das das Median Vermögen deutscher Haushalte niedriger ist als das der Griechen ? Und das eine Steuer an Verbraucher über andere Kanäle wieder „zurückgegeben“ würde, hat zumindest in Deutschland noch nie geklappt. <<

//

Wir werden verprellt wo wir daneben stehen...

Die amtierenden Parteien schaffen sich nur weiter ab... Der Vorschlag "von den Weisen" ist nicht Nachvollziehbar und überhaupt bei solch katastrophalen Vorschläge???

Wenn ich die Löhne ...

in Afrika und Asien zum dortigen Preis für Benzin von ca. 1 Euro pro Liter in Relation setze, dann müsste der Liter Benzin in Deutschland mindestens 3 Euro kosten!
Ob wohl die Grünen oder andere Klimaretter wohl den Mut haben, dies der deutschen Bevölkerung zu vermitteln?

Sehr zu beführworten!

Auto fahren sollte endlich zum Luxus werden!
Autofahrer sollten endlich nicht länger hoch subventioniert werden, während der öffentliche Nahverkehr vergleichweise wenig subventioniert und Fahrradfahrer nahezu gar nicht subventioniert werden.

Ein Harz-4- Empfänger sollte sich definitiv kein Auto leisten können aber kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren dürfen.

Es wäre auch wesentlich gesünder, wenn im Winter weniger geheizt (z.B. in Kaufhäusern, Schulen und öffentlichen Einrichtungen) würde und stattdessen wärmere Kleidung getragen würde.

@Am 12. Juli 2019 um 14:19 von wenigfahrer

50€ ist lächerlich! Für Fliegen muss endlich das bezahlt werden, was es kostet, damit es weniger wird - ja, ich weiß, das Bedürfnis nach Mobilität muss befriedigt weden und schließlich will man ja auch die Flughäfen ausbauen.

BTW: In Sibirien taut der Permafrost. Man geht davon aus, dass pro Quadratmeter 40g Methan - weitaus (~25mal) klimaschädlicher als CO2 - freigesetzt werden. Das macht 40t pro Quadratkilometer und Sibirien hat viele Quadratkilometer.

Ich denke, das System ist bereits gekippt. Wir haben es nur noch nicht gemerkt.

Fangt doch erst mal mit der Schißung der Kohlekrftwerke an

Und das ohne Ausgleichszahlung.

Geld kann man bekanntlich nur einmal ausgeben...

Und wie soll dann bei der CO2 Steuer in dem Umweltschutz investiert werden???

An alle"Buh rufer"

Es ist kein Fehler die co2 Steuer einzuführen, tatsächlich ist es ein marktwirtschfatlicher Fehler, dass die Belastung der Umwelt nicht bepreist ist. Keine co2 Bepreisung zu haben ist eine Konsumsubvention, die wir weder nötig haben, noch haben sollten. Wer Dinge konsumiert, die die Umwelt verschmutzen, muss auch den entsprechenenden Preis dafür zahlen. Sonst häufen wir immer größer werdende "Schulden" gegenüber unserer Umwelt an. Diese müssen wir oder spätestens unserere Kinder dann bezahlen.

Ich frage euch also:
Lieber jetzt anfangen und beständig einen teil der Schulden tilgen oder warten und drauf hoffen das nicht wir sondern erst unsere Nachkommen massenweise durch Umweltkatastrophen,Hungersnöten und ressourcen Kriege dahingerafft werden ?

Den richtigen Hebel wählen

Man muss die größten Immissionen reduzieren. Das sind die Immissionen der Industrie, der Kraftwerke und der Containerschiffe.Diese müssten verteuert werden. Beim Heizen und dem Autofahren die Bürger abzocken, die nicht ausweichen können, führt nicht zu einer Reduzierung, sondern nur zu erhöhter Belastung für die Bürger. Wenn man erst Geld abnimmt, um es dann wieder zurück zu geben, erhöht das den Aufwand für Bürokratie. Wie wäre es denn, wenn man die Fahrzeuge mit dem höchsten Verbrauch drastisch höher besteuern würde ? Der geliebte SUV wäre dann wohl seltener auf den Straßen unterwegs.

Die Versprechen sind mal wieder typisch und wer es glaubt ...

Erst kassieren und später auszahlen, das ich nicht lache, wie soll das funktionieren?...

Von der gigantischen Bearbeitungsgebühr /Aufwand ganz zu schweigen...

Warum meckern so viele Foristen über die CO2 Abgabe?

Und immer mit dem Verweis auf den "Armen kleinen Mann"?!?
Ganz ehrlich, ich bin dafür, dass wir, der Staat die letztlich endlichen fossilen Energieträger teurer machen!
Denn Klimawandel hin oder her ist deshalb vollkommen egal, da mindestens Öl bis 2040 bei weiter steigendem Verbrauch unbezahlt teurer wird!
Stichwort: Peak Oil!

Außerdem verstehe ich auch nicht, warum soviele Bundesbürger klaglos akzeptieren, dass die BRD Milliarden an die Erdölförderer Zahlen.

Ja, es ist teuer eine 100%ige Regenerative Energieversorgung aufzubauen, aber danach schickt uns die Sonne keine Rechnung mehr!

Was für ein ausgemachter Unsinn.....

Da wird mal wieder mit heißer Nadel, etwas zusammengestrickt, was weder Hand noch Fuß hat.
Eine „Bepreisung“, (Memo an den Duden: Bitte im selbigen aufnehmen!) von CO2 verringert den Ausstoß vom selbigen um null Komma gar nichts. Gleiches gilt für den sogenannten Immissionshandel! Was für ein Unfug! Die Wirtschaftsweisen haben also ein Papier vorgelegt. Seit wann sind denn die WW auch noch Klimaforscher? Hier geht es nicht um das Klima, hier geht ausschließlich um das Generieren neuer Steuern und Abgaben und somit noch mehr Spielmasse für unsere Damen und Herren auf der Regierungsbank!
Für wie dumm will man die Menschen denn verkaufen?

Immer die gleiche Leier, ich kann es nicht mehr hören.

Lernen die Leute eigentlich nie etwas dazu? Etwas teurer zu machen reduziert gar nichts, es fehlt den Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, nur Geld für andere Sachen. Aber fahren müssen sie ja, um Geld zu verdienen und heizen müssen sie auch. Oder wird eine warme Wohnung jetzt auch zum Luxusgut, welches sich nur noch wenige leisten können? Es ist schon richtig peinlich!

Nun ja

Zahlt er 1300€ Heizung mehr und bekommt 35€ Stromsteuer zurück. So wird das laufen

Wie bitte ? Auto fahren soll

Wie bitte ? Auto fahren soll Luxus werden ? Guter Mann/Frau vielleicht wohnen Sie direkt neben einer U-Bahn Station in einer Deutschen Metropole. Ich muss jeden Tag 60 km fahren um zur Arbeit zu kommen also nicht weil ich gerne fahre sondern weil ich muss. Mit Öffentlichen Nahverkehr müsste ich morgens um 4 Uhr raus um dann um 8 Uhr vor Ort zu sein und dreimal umsteigen. Und sie verteufeln hier Autofahren. Ich fühle mich beleidigt auf Grund eines solchen Kommentares von Ihnen.

Zu 14:45 von erster Realist "Fangt doch erst mal ..."

...mit der Schließung von Kohlekraftwerken an....

Wir schalten demnächst mit Neckarwestheim das letzte AKW ab.
usw...
Rücksichtlos! Es sind immer Menschen betroffen. CO2 ist nicht alles. Man kann Deutschland so auch in den Ruin treiben.

Diese extreme deutsche Politik hat Folgen. Das erfolglose EEG ist weltweit einmalig. Hunderte Milliarden weg. Nichts erreicht für Klima und Umwelt.
Wie lautete das Ziel im Gesetz -EnWG:
..eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität und Gas,..

Höchste und ständig steigene Strom-und Energiepreise. Sichere Versorgung zunehmend gefährdet. etc..
Deutschland rettet so nicht die Welt, im Gegenteil, schadet sich und seinen Bürgern selbst und erreicht das Gegenteil.

Suchen Sie mal hier Deutschland (schmaler dunkelblauer Streifen).
Wegdenken, was ändert sich?

https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/
sondergutachten-2019.html#abb1

was soll das?

Irgendwann sind die Einsparmöglichkeiten erschöpft! Im Winter sitze ich schon unter der Decke, so dass der Heizkörper noch ein Grad abgesenkt werden kann, zur Arbeit kann ich nicht laufen u. mit öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich 4x solange unterwegs u. LED-Birnen haben die Glühlampe schon lange ersetzt.
Im Grunde also eine reine Abzocke.
Soll man vielleicht noch auf sein warmes Essen verzichten (Herd benötigt eine Menge Energie) oder welchen Tribut verlangen die Regierenden noch für Ihre Unfähigkeit.

Anstatt Kerosin zu versteuern oder die wirklichen Klimakiller anzugehen (wurden ja einige von Mitforisten genannt), betreibt man hier Makulatur und zockt ab.

12:44 von Donidon

Wer dann was Leistungsstarkes fahren will muss Elektro fahren.
.
toll
wo ja bekannterweise Strom aus der Steckdose kommt
total Umweltneutral

Gespart werden muss halt da wo es vernünftig ist

Deswegen ist es richtig so unsinnigen Luxus wie heizen ordentlich zu verteuern. Auch der täglichen Reise zum Arbeitsplatz gilt es ein Ende zu setzen!

In Zeiten wo selbst Geringverdiener und Harz4 Empfänger heizen, muss diesem Trend ein Ende gesetzt werden.

Wir müssen immerhin auch mal an die Menschen denken, die müssen doch vor dem Klimawandel beschützt werden.

PS.
Wäre es nicht irgendwie möglich 1 Tonne CO2, welche ich auf dem Weg zur Arbeit ausstoße für weniger schlimm zu erklären als 1 Tonne CO2, die mein Kreuzfahrtschiff für mein Vergnügen ausstößt und diese Einschätzung dann auch finanziell irgendwie weiterzureichen?

@ Carbage - Teuer hilft!

Falsch. Etwas zu verteuern reduziert den Konsum. Durch die Bank nachweisbar! Das klappt sogar bei Zigaretten! Und ich glaube kaum, dass niemand mehr Heizöl und Benzin sparen kann. Leute mit weniger müssen anders entlastet werden...

WiPoEthik14.33

Nicht ganz daneben, was Sie schreiben- allerdings, und das sollten insbesondere die Wirtschaftsweisen wissen:
die Substitutionstheorie funktioniert nur insoweit, wie man vernünftige Alternativen hat.
Konkret: So lange auf dem Land schlechte Busverbindungen und kaum Bahnverbindungen existieren, werden die Bürger nicht vom Auto umsteigen. Und E-Autos sind zu teuer und haben nicht die nötigen Reichweiten. Also wird es keine Substitutionseffekte geben. Was bleibt ist zusätzliches Abkassieren unter grünem Mäntelchen. Genau wie beim Heizen. Was wäre gewonnen, wenn auf Holzöfen umgestiegen würde?

um 14:12 von meff

Ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen, dass die minderjährige Schwedin recht haben könnte?
VG

@Russischer Hack..., 15:52

Ich frage euch also:
Lieber jetzt anfangen und beständig einen teil der Schulden tilgen oder warten und drauf hoffen das nicht wir sondern erst unsere Nachkommen massenweise durch Umweltkatastrophen,Hungersnöten und ressourcen Kriege dahingerafft werden ?

Nun, die klare Antwort haben Sie doch in diesem Forum bekommen: die Kinder bluten lassen.

Abgesehen davon: vielen Dank für diesen eindringlichen Beitrag, auch wenn ihn viele nicht mal ein zweites mal lesen werden.

ZU 15:54 von bürgerschreck "Stichwort: Peak Oil!"

Warum meckern so viele Foristen über die CO2 Abgabe?
Und immer mit dem Verweis auf den "Armen kleinen Mann"?!?
Ganz ehrlich, ich bin dafür, dass wir, der Staat die letztlich endlichen fossilen Energieträger teurer machen!
Denn Klimawandel hin oder her ist deshalb vollkommen egal, da mindestens Öl bis 2040 bei weiter steigendem Verbrauch unbezahlt teurer wird!
Stichwort: Peak Oil!

Falsch, die Peak Oil-Theorie und die deutsche CO2-Steuer hilft hier überhaupt nicht weiter. Es ist dem Klima und der Umwelt völlig egal wie teuer das Öl in Deutschland war und ist was da verheizt wird. Man müsste dann schon global auf die Öl-Förderung endgültig verzichten und CO2-freien Ersatz dafür finden. Das geht nur mit Wissenschaft, Technik, Ingenieure ....
Diese CO2-Steuer verteuert nur und ja, es trifft zuerst den "Armen kleinen Mann" + Kindern und Frauen ;).
Diese Steuer ist und bleibt eine Schnapsidee. Sie schadet zuerst Deutschland und seinen Bürgern und hilft global gesehen so kein Jota.

"German Angst",

so nennt das anglophile Ausland "Diskussionen" wie die in diesem Thread. Menschen, die weder ihren CO2-Ausstoß kennen, noch die Auswirkungen einer solchen Abgabe auf ihren Alltag, oder die Chancen, die sich für sie daraus ergeben können, malen ein wirres Bild vom ultimativen Armageddon, dem Untergang des Abendlandes, und Weltenende schlechthin.

NUR KEINE VERÄNDERUNG!
Und wenn es denn unbedingt sein muss, dann aber KEINESFALLS BEI MIR!
Die ANDEREN sind ja immer die Schlimmsten. Nur ich selbst will mich AUF GAR KEINEN FALL ändern. Nicht mal dann, wenn es vernünftig, billiger für mich und vorteilhaft für alle nachkommenden Generationen wäre.

Da kann man dann eigentlich nur hoffen, dass ein bisschen was übrig bleibt für ein wenig Bildung der Allgemeinheit. Diese Hysterie wäre wirklich besorgniserregend, wenn sie nicht so lächerlich und "typisch deutsch" wäre.

You're nearly a laugh,
You're nearly a laugh,
But you're REALLY A CRY
(Pink Floyd, Pigs, 1977)

14:26 von Trampelchen

“Diese Steuer trifft nur die einfachen Menschen“

Falsch. Es trifft im Prinzip alle. Verringern Sie Ihren CO2 Ausstoß, und Sie haben am Ende möglicherweise mehr in der Tasche.
Voraussetzung ist, Politiker lassen sich von der Wirtschaft nicht über den Tisch ziehen. Damit meine ich “die Ausnahme von der Ausnahme von der Ausnahme“ (siehe Mindestlohn, EEG...).

16:18 von MDew

Wäre es nicht irgendwie möglich 1 Tonne CO2, welche ich auf dem Weg zur Arbeit ausstoße für weniger schlimm zu erklären als 1 Tonne CO2, die mein Kreuzfahrtschiff für mein Vergnügen ausstößt
.
wenigstens mal eine sinnvolle Betrachtung
Prioritätensetzung

Ich bin dafür, der Industrie

Ich bin dafür, der Industrie und Wirtschaft eine Steuer mit der Verpflichtung aufzuhalsen, die Mehrkosten nicht an den Verbraucher weiterzuleiten......

eines ist wohl vielen hier nicht klar

Wer glaubt, er tue sich einen Gefallen, wenn er jetzt mit allen Mitteln verhindert, dass was fürs Klima getan wird, der irrt sich. Jeder Euro, den jeder von uns heute nicht ausgibt (ausgeben will), wird später auf uns zurück kommen, nur multipliziert mit ein paar Zehnerpotenzen.

Aber es drängt sich ja geradezu die "Lösung" auf, lieber später die anderen bezahlen zu lassen.

16:19 von DemokraSte

Etwas zu verteuern reduziert den Konsum.
.
grundsätzlich betrachtet schon
allerdings wenn sich die Verteuerung bei mir nicht bemerkbar macht
weil ich als Hartz4ler ne Pauschale krieg
egal was ich verbrauche oder nicht verbrauche
oder als "Reicher" mir das ohnehin egal ist ob der Sprit 1,50 Euro kostet
oder 150 Euro der Liter

ZU um 16:16 von Giselbert "Was soll das?

"Irgendwann sind die Einsparmöglichkeiten erschöpft! Im Winter sitze ich schon unter der Decke,..

Vielleicht gibt es ja aus den CO2-Steuereinnahmen subventionierte lange warme Unterhosen und verbilligte Schafwolle zum Sockenstricken.

Für alle Regierungsgebäude reichen maximal 18 Grad im Winter.
Klimanlagen im Sommer verbieten.
Verschrottung funktioniernder Geräte und Fahrzeuge bei Strafe verbieten.
Mehr Energie und Ressourcen wie bei dieser Batterie-E-Hype kann man nicht verschwenden. Die globalen Unweltschäden kommen noch dazu!

13:31 von Weltbürger2015

Klar, wenn das SUV-Fahren teurer wird, trifft das den 'kleinen Mann' schon hart.

Es fährt nicht jeder einen SUV.

Nach meiner Einschätzung ist es so, dass aufgrund dessen, dass zumindest von den Parteien der prophezeite Klimawandel zum Dauerthema gemacht wird, lässt sich eine weitere Steuer (hier CO2-Steuer) auch beim Steuerzahler gut verkaufen. Im übrigen hat die Industrie mit dem Klimawandel auch eine Marktlücke entdeckt.

Man will die Mehreinnahmen aus der CO2-Steuer in irgend einer Weise wieder an das Volk zurück geben, heisst es. Für mich eine Propagandafeldzug: Warum führt man den nicht eine CO2-Steuer ein und senkt zugleich in gleicher Höhe die Umsatzsteuer, die als Verbrauchssteuer jedem Bürger zu Gute kommt?!

Fazit: Nach meiner Auffassung wird mit der CO2-Steuer eine weitere Steuer eingeführt, die im Hinblick auf den Umweltschutz nichts bewirkt. Die Schweiz hat seit 12 Jahren die CO2-Steuer und diese ist mit der Umweltbelastung genauso betroffen, als vorher.

Wie viele Steuerbeamte

müssen zusätzlich für diese CO 2 Steuer eingestellt werden ? Wird dadurch nicht auch wieder ein bürokratischer Aufwand entstehen ? Sollte auch einmal in Betracht gezogen werden.

14:39 von Andoni

“Da fallen mir Großkonzerne wie das Agrarkonzern Cargill ein, welches weltweit Regenwaldrodung und sklaverei betreibt um ihre Produkte an Konzerne wie Nestlé, Unilever und co weiter zu verkaufen, die Lebensmittel herstellen.“

Den Bericht habe ich mir heute auch schon gegeben. Scheint aber niemand großartig zu interessieren.
Im Grunde fände ich diese CO2 Steuer und die Rückzahlungen an Einsparer gut. Leider befürchte ich, dass wieder so ein Murks (Ausnahme von der Ausnahme von der Ausnahme siehe EEG, Mindestlohn usw) herauskommen wird. Politiker, die sich “überzeugen“lassen, dass das ganz schlecht für den Standort Deutschland ist. Und am Ende schaut der Bürger in die Röhre.

Schritt in die richtige Richtung

Ich muss mich wundern, dass so viele Leute hier im Forum sich so aufregen müssen. "Das zahlt alles der kleine Mann"? Es wird doch begründet, wie es sozialverträglich zurückfließen soll. "Klimahysterie"? - Wenn sogar die IHK das allmählich befürwortet, könnte doch sogar aus Sicht der Wirtschaft was dran sein.

Einfache Überlegung: Kostet Benzin das Doppelte, steigt der Druck auf die Autoindustrie, verbrauchsarme Autos attraktiv auf den Markt zu bringen. Wenn ich Autopendeln muss und 4 Liter statt 8 Liter verbrauche, zahle ich unterm Strich nicht mehr als vorher. Klar gibt es Härten und Probleme im Übergang, aber das lässt sich doch auffangen.

Zu 16:18 von MDew "Kreuzfahrtschiffe"

Wäre es nicht irgendwie möglich 1 Tonne CO2, welche ich auf dem Weg zur Arbeit ausstoße für weniger schlimm zu erklären als 1 Tonne CO2, die mein Kreuzfahrtschiff für mein Vergnügen ausstößt und diese Einschätzung dann auch finanziell irgendwie weiterzureichen?

Die Kreuzfahrtschiffe im Fokus.
Was ist mit den Massen an lärmenden Motorrädern, die zum Vergnügen durch die Landschaften fahren und die Anwohner und Erholungsuchenden krank machen?
Die stört keine Kreuzfahrtschiff, lärmende und stinkende Motorräder schon. Die ersten Kreuzfahrtschiffe werden schon auf umweltfreundliches LNG umgestellt. Da tut sich etwas.

Wo bleibt die Industrie???

Ich hab eigentlich nichts dagegen. Doch es sieht mal wieder so aus, als würde man die Steuerzahler heranziehen, und die Industrie davon kommen lassen.

Die Industrie ist der grösste Verursacher von CO2. Wann kommt das endlich bei den Politikern an? Die Mobilität ist für viele Leute ein "Anti-Obdachlosen-Zyklus", das geht für viele nicht anders, sonst jagd sie das Arbeitsamt aus der Existenz. Ich finde es sehr obskur, dass man die Industrie nicht deutlicher heranzieht. Es hängt ja - wenn man es analysieren will - an dem Grund-Gesellschaftsmodell: man will künstlich Arbeit erzeugen, wo es eigentlich keine Nachfrage gibt (Kapitalismus), und es bringt nur Probleme, nur Probleme! Man sollte deshalb an diesem obskuren Grundmodell Hand anlegen, aber das will ja keiner, weil alle Angst haben, es ginge ihnen schlechter. Genau durch diese Politik, die wir hier erleben. Diese Politik betrachtet den Menschen als Spielball, sie schert sich nicht wirklich um die Bedürfnisse der Menschen.

Aufstehen

Aufstehen gegen diese Klimahysterie. Auf die Straße gegen das immerwährende Abkassieren. Bereits jetzt ist der Steuerzahlergedenktag 2018 der 18. Juli. Mehr als die Hälfte des Jahres arbeitet man für Steuern und Sozialabgaben!

Antwort auf Ökösteuer von 1999

@Am 12. Juli 2019 um 12:56 von HannesM

Die Ökösteuer 1999 wurde damals von der rot/grünen Regierung eingeführt mit dem Argument die Lohnnebenkosten zu senken. Im ersten Jahr nach der Einführung schaffte es man den Rentenbeitrag konstant auf 18,5 % zu halten und im Jahr danach stieg dieser auf 18,9%. Das Kind wurde nur Öko genannt, diente lediglich aber nur um Finanzlöcher in der Staatskasse zu stopfen. Das Ganze ist einfach nachlesbar. Nur soll damit hier die Möchtegern-Öko-Grün-Roten Mal sehen wie sozial und umweltfreundlich sie sind.

@ 15:59 Carbage

Peinlich ist hier eigentlich nur, wieviele Leute sich mit dem Vorschlag nicht beschäftigt haben und so unsinnige Antworten posten wie "etwas teurer zu machen reduziert gar nichts": Natürlich regelt man über die Verteuerung, die endlich auch das Verursacherprinzip bei den Folgekosten berücksichtigt, den Verbrauch; das ist natürlich kein Automatismus, sondern einer über die Geldbörse.
Und dass es für die Normalverbraucher*innen Ausgleichszahlungen gibt, um keine soziale Schieflage zu erzeugen, ist sinnvoll und wird von den meisten Parteien (außer afd und fdp) auch klar propagiert; insofern ist auch Ihr Schreckensszenario, ob die "warme Wohnung jetzt auch zum Luxusgut" wird, richtig peinlich...

Wirtschaftsweise...

Am 12. Juli 2019 um 16:16 von Sisyphos3
12:44 von Donidon
Wer dann was Leistungsstarkes fahren will muss Elektro fahren.
toll
wo ja bekannterweise Strom aus der Steckdose kommt
total Umweltneutral...
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Schön wär's...der wird dann natürlich aus den veralteten Kohlekraftwerken aus Osteuropa geliefert. Oder aus den ach so modernen Atomkraftwerken in Frankreich und Belgien...

Furchtbar fehlt-formulierte Überschrift!

Tut mir leid, aber es ist ja fast schon populistisch, wie Sie hier die CO2-Abgabe auf "Heizen und Verkehr soll teurer werden" reduzieren!

Es geht bei der CO2-Abgabe nicht um das "was", sondern um das "wie"!

"Heizen" soll nicht generell teurer werden, sondern Heizen mit Heizöl, das im Vergleich zum klimafreundlicheren Erdgas viel zu günstig ist.

Selbiges beim "Verkehr". Benzin und Diesel werden vermutlich teurer, ja. Strom wird allerdings endlich günstiger. Das bedeutet, dass Elekromobilität güstiger wird.

Langfristig gutes Steuerungsinstrument!

Eine Verteuerung der hier zu Recht beklagten "täglichen Reise zum Arbeitsplatz" macht langfristig Sinn. Wohn- und Arbeitsort haben sich in den letzten Jahrzehnten rapide voneinander entfernt. Das ist nur möglich, weil es durch das relativ billige Pendeln möglich ist, seinen Wohnort weit entfernt vom Arbeitsort zu wählen. Eine CO2-Steuer kann helfen, das wieder "einzufangen".
Natürlich bringt uns das zu Problemen der Mietpreise in Ballungsräumen. Hier hängen also verschiedenste Dinge untrennbar zusammen. Einfache, monokausale Lösungen gibt es nicht. Aber Energie zu verteuern gibt die richtige Richtung vor.

@Russischer Hack... - 15:52

"Wer Dinge konsumiert, die die Umwelt verschmutzen, muss auch den entsprechenden Preis dafür zahlen. Sonst häufen wir immer größer werdende "Schulden" gegenüber unserer Umwelt an. Diese müssen wir oder spätestens unsere Kinder dann bezahlen."

Grundsätzlich richtig.
Aber es kann nicht wie gewohnt laufen, dass die Allgemeinheit die Suppe auslöffelt während sich Hauptverursacher aus Wettbewerbsgründen aus der Nummer herausziehen können. So geschehen bei der EEG-Umlage, bei den AKW-Rückbaukosten, bei Dieselgate, etc.

Sich hinzustellen und uns zu erklären "Wenn ihr in Zukunft noch sauberes Trinkwasser wollt, müsst ihr für höhere Aufbereitungskosten aufkommen", während die Gülle-Barone den Mist weiter auf unsere Böden verteilen dürfen. Das muss endlich aufhören!

Svenja Schulze oder den Wirtschaftsweisen wurde auch noch nie der Strom abgestellt oder atmeten im Winter zuhause Nebel aus, weil die Bude kalt war. Und ich fürchte, dass sich die Lobbyisten da wieder einen schlanken Fuß machen.

Die Wähler müssen finanziell bluten

Die Wähler müssen spürbar finanziell bluten, damit sie endlich anfangen nachzudenken und diese Klimahysterie zu hinterfragen. Grün wählen muss richtig teuer werden, die Arbeitslosenzahlen hochtreiben, die private Rentenvorsorge verunmöglichen etc.. Erst dann wird ein Ruck durch Deutschland gehen!

@DemokraSte @ Carbage - Teuer hilft!

Richtig, teurer hilft. Wenn der Konsum von Benzin sinkt, erreichen wir gleich mehrere Klima-Verbesserungen. Ich bin gerade erst wieder mal Autobahn gefahren. Man kann noch sehr viel Benzin über die Fahrweise sparen. Solange aber das Benzin so billig ist, wird aggressiv und schnell gefahren.
Dem Klima kommt deutlich teures Benzin auch doppeldeutig entgegen - und die ganzen SUV-Fahrer (in den Städten) sind mit Sicherheit auch nicht zu arm, den Mehrpreis zu bezahlen.
Wenn man dann das Geld noch in einen funktionierenden und preiswerten ÖPNV steckt, kann man sich überlegen, ob man Klima-positiv sparen möchte oder als Umweltsau argumentiert, daß man sich seine Freiheit nicht nehmen lassen möchte...

@WB0815 15:53, SUVs

Warum müssen wir, was beispielsweise die schweren SUVs betrifft, auf die Lenkungswirkung durch Besteuerung warten (sowieso ungewiß)? Wenn der Staat feststellt, dass gewisse Drogen und Produkte gesundheitschädlich sind, verbietet er diese doch gleich, und versucht nicht erst durch Besteuerung den Markt für solche Produkte zu lenken. Welchen Nutzen haben SUVs für Menschen und Natur, dass wir sie unter "Artenschutz" stellen müssen? Wird jemand krank, wenn man da nach Verbot ruft? Welche Probleme haben Staat und Gesellschaft hierbei?

Eine Frage: wofür ist dann

Eine Frage: wofür ist dann die Öko-Steuer, die seit 2002 die Mineralölsteuer ergänzt. Und was wurde mit diesen Mehreinnahmen gemacht?

Die verschiedenen Öko-Steuern bei uns sind nach der DIHK nicht zweckgebunden:
"Die Einnahmen der deutschen Ökosteuer fließen in den allgemeinen Haushalt. Eine Zweckbindung (z. B. für die Rentenversicherung oder die Förderung erneuerbarer Energien) gibt es nicht."

Ein guter Teil der inzwischen jährlich ca. 17 Milliarden floss in die Rentenversicherungen - das löst aber keine Umweltprobleme.

Ich bin dafür, dass die Bundesregierung erst einmal darlegt, was sie mit unseren vielen Steuern und Abgaben für die Umwelt macht, bevor sie neue Steuern/Zertifikate/Maut für Bürger einführt - und schließlich doch wieder die Autokonzerne mit Milliarden Steuergeldern subventioniert - denn man kann eine Kuh maximal 2 x täglich melken.

Wirtschaftsweise...

Nach Umweltministerin Schulze haben nun auch die Wirtschaftsweisen: Sie empfehlen eine CO2- Steuer - und eine Ausweitung des Emissionshandels.
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Die Wirtschaftsweisen empfehlen also... Und die Industrie kann sich freikaufen wie im Vorherigen Tweet zu lesen ist ? Naja, die Hauptlast soll wie bei der Energiewende wieder mal die breite Bevölkerung stemmen. Tolle Empfehlung die sich die Regierung gerne anschließt...

Ausgleich für die Pendler?

Was ist mit denen, die mit dem Auto zur Arbeit fahren MÜSSEN? Es gibt häufig Strecken, zu fahren, auf denen zwar völlig überstopfte Schulbusse fahren, aber keine, in denen sich ein erschöpfter Arbeiter mal hinsetzen könnte. Und es gibt um so mehr Strecken, für die es gar keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, wenn man z. B. innerhalb einer Stadt während der Arbeitszeit in kurzer Zeit flexibel von A nach B pendeln muss? Da gibt es in aller Regel kein geeignetes öffentliches Verkehrsmittel, nicht mal dann, wenn der öffentliche Nahverkehr noch kräftig ausgebaut würde.

16:45 von schiebaer45

Wie viele Steuerbeamte
.
schafft Arbeitsplätze :-)

16:51 von gman

Die ersten Kreuzfahrtschiffe werden schon auf umweltfreundliches LNG umgestellt
.
Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling
und was nützt LNG, wenn ein Tanker mit Schweröl das extra ran bringt
und dann Prioritätensetzung
Die 15 größten Seeschiffe der Welt stoßen mehr schädliche Schwefeloxide aus
als alle 760 Millionen Autos weltweit

Nur über den Preis lösbar

Diese Steuer muss kommen, um fossile Energie teurer und damit weniger rentabel zu machen. Dann werden die Alternativen von selbst angeboten.
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Wenn's denn über Zertifikate sein soll, OK. Aber dann gibt es bestimmt wieder ein paar Industrien, die davon ausgenommen werden - so a la EEG. Da würden mir dann Hotels, div. Golfplätze oder die Alu-Industrie einfallen?
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Und was wird der Staat mit den Geldern machen? Zweckgebunden in Forschung gesteckt? Oder verpresst man das CO2 unsinnigerweise mit der Qualität des Atommülls in der Asse? Solange kein Masterplan vorhanden ist, wie man klimaneutral werden will, ist diese Steuer nur eine Quersubvention für ungehemmtes Verprassen und miese Ökonomie. Mein Vorschlag: Eine konzertierte Aktion, wie man Energie optimal speichern kann: Beste Batterie-Technologie, recyclebar, hohe Ladezyklen und hohe Packungsdichte, ohne seltene Erden. Gute Ansätze gibt es schon, allerdings nicht im Wahlkreis der Ministerin, in Münster.

Zurück zum billigen Atomstrom

Wieso nicht wie die Franzosen billigen Atomstrom anbieten? Wäre auf jeden Fall für den franz. Weg. Die haben dort auch eine wesentlich saubere Luft (ohne Ruß), da die mit sauberem Strom auch heizen. Von Frankreich lernen heißt Atmen lernen!

Und über das nötig Uran braucht man sich auch keine Sorgen machen. Ist die Bundeswehr nicht gerade unten in Mali und unterstützt die Franzosen bei der Bewachung der Uran-Minen? Da wäre man sich sicherlich schnell einig.

eines würde mich aber schon brennend interessieren

warum erzeugt man hierzulande fast 9 tonnen CO2/Kopf
in Luxemburg 15,5 Tonnen
in der Schweiz oder Frankreich aber nur 4,5 Tonnen ?
an den franz. AKW´s kann es ja nicht nur liegen

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