Kommentare - Merkel setzt auf Wohnungsbau - die SPD auf den Mietendeckel

14. Juni 2019 - 17:35 Uhr

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Deutschland ist dramatisch. Während die SPD einen Mietendeckel fordert, setzt Kanzlerin Merkel auf Wohnungsbau. Es müsse attraktiv bleiben, in Wohnraum zu investieren.

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Kommentare

@20.52-25% Niedriglöhner sind 10% zuviek

Grundsätzlich haben Sie ja recht. Aber da die Büchse der Pandora geöffnet wurde und die Agentur für Arbeit fleißig die Leute auch mit Qualifikation in de Niedriglohnsektor gedrängt hat, ist dieser überproportional groß.

Ich würde mal sagen, dass irgendwo zwischen 5-10% eine natürliche Grenze ist. Alles darüber ist künstlich geschaffen.

Und geht letztendlich auf Staatskosten. Erstens über Transferleistungen und zweitens über entgangene Steuereinnahmen und Sozialabgaben. Wer wenig verdient, hat wenig Abzüge.

Ein Instrument wie der Mindestlohn kann helfen, aber das allein genügt nicht. Es braucht einen moralischen Wandel.

Und der Staat muss stärker regulieren, damit höhere Löhne gezahlt werden. Starke Gewerkschaften in Bereichen, in denen es gar keine gibt z. B.

Mieten deckeln

ist noch mehr als die Mietpreisbremse ein gravierender Eingriff in Eigentumsrechte und die Vorstufe von Enteignungen. Das schafft sicher kein Vertrauen und keine Investitionen.
Aber warum nur Mieten? Warum nicht auch Heizkosten und andere Nebenkosten, die z.T. fast eine zweite Miete ausmachen, Heizölpreise, Gas, Müllabfuhr, Stromlosten, GEZ_Gebühren? Spritpreise? Brotpreise? Da wäre noch ein weites Betätigungsfeld für planwirtschaftliche Ideologen. Vorwärts immer, rückwärts nimmer, Kevin, Robert und KollegInnen!

Für 5 Jahre ? Das ist aber

Für 5 Jahre ?
Das ist aber das Minimum, warum nicht mehr ?
Und nicht nur deckeln, also auf aktuellem Stand (jetziger ! Also nicht noch schnell Erhöhungen erlauben, so lange das noch nicht beschlossen ist), sondern ggf. senken, auf einen bundesweit gültigen Maximalwert von z.B. 12€.
Niemand hat das recht, mit Wohnen zu verdienen !
Also damit, dass er aus irgendeinem Grund Land besitzt, das andere nicht besitzen. Grundbesitz gehört grundsätzlich abgeschafft, denn er ist durch nichts zu rechtfertigen.
Für den Eigenbedarf allerdings kann man den beibehalten. Also etwa 100m² Fläche. Alles darüber hinaus besitzt niemand mit wirklichem moralischem und ethischem Recht.

Zu Instandhaltung: Die hat natürlich auch weiterhin zu erfolgen, immerhin bekommen die monatlich ordentlich Miete. Wer das nicht macht, muss von der Stadt oder dem Staat enteignet werden.

@20.35-Wohnungswechsel im Alter

Ältere Menschen in zu großem Wohnraum - ein Problem im mietbereich.

Früher wurde umgezogen, jetzt kann man sich das nicht mehr leisten. Das belastet den Markt zusätzlich.

Es gibt jetzt sozusagen ein Gap. Die Wohnung wird erst frei, wenn der Mieter stirbt oder ins Pflegeheim kommt.

Also im Schnitt 20 Jahre später.

Im Bereich Eigentum sehe ich das Problem weniger. Altes Haus gegen Neubau barrierefrei. Das funktioniert noch.

Höchstens die späteren Erben hätten was dagegen...

20:52 von DerGolem

Schätzungsweise 20% aller Mieter.........

........... könnten sich eine Eigentumswohnung leisten. Sie tun es aber nicht, weil sie entweder
- nicht rechnen können,
- Angst haben, in Zahlungsschwierigkeiten zu kommen,
- Angst haben krank zu werden,
- Angst haben, den Job zu verlieren,
- Angst haben beim Kauf benachteiligt zu werden,
- tausend andere Gründe haben, keine Wohnung zu kaufen.

Würden diese 20% ihre Mietwohnungen räumen und Eigentum erwerben, dann hätten die Vermieter in Deutschland ein Problem.....
///
*
*
Nach der Methode haben die Sozialisten die Blase in Spanien erzeugt.
*
Preise in den Mond geschossen.
*
Anschließend Zwangsversteigerungen und Schilder mit "Se vende"

Die lokalen Baubehörden müssen besser werden

Angeblich bekommen die großen Bauunternehmen von unserer grünen Baubehörde (Bremen) die Auflage, in Zukunft einen Teil der Wohnungen mit Sozialbindung zu vermieten, aber auch diese Bindung läuft einmal aus. Außerdem werden das mit Sicherheit nicht die guten Wohnungen sein. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Die grüne Baubehörde gibt Baugrundstücke günstig an Großunternehmen, erteilt schnelle Baugenehmigungen (auch mal, wenn sie nicht mit der lokalen Bauordnung konform sind, z.B. höhere Geschossanzahl). Außerdem kann man die miesen Lagen (EG, Nordseite) als "Sozialwohnung" anbieten und bekommt dafür im günstigen Fall noch sichere Mietzahlungen durch Wohngeld von der Sozialbehörde (d.h. vom Steuerzahler).
Also eine Win-Win-Situation: Die Baubehörde muss nicht planerisch tätig werden (ist auch schon 100mal gescheitert) und der Baulöwe erzielt sichere Einnahmen. Für alles zahlen die SteuerzahlerInnen. Glückwunsch!
Frau Merkel kann unfähige Baubehörden nicht auch noch coachen

Mieten deckeln

das kann nicht Verfassungskonform sein, denn dann könnte man auch beschließen, das der Einzelhandel oder die Autoindustrie 5 Jahre keine Preiserhöhung vornehmen dürfen.

Merkel setzt auf Privatisierung

Merkt die Frau noch was. Die Privatisierung hat in Deutschland mehr Elend und Not geschaffen und dem organisierten Verbrechen Tür und Tor geöffnet. Die Anführer kennen nur eine Devise: Gestze sind dafür da, um gebrochenzu werden. Wenn es Jemand dahinter kommt, holt mich schon Einer raus. Das ist Privatisierung.

20:15, Einfach Unglaublich

>>Wie wäre es ...
... man würde einfach den Zuzug deckeln?

Würde den Wohnungsmarkt deutlich entspannen.<<

Klar.

Weniger Fremde, und alles wird gut.

Aber schauen Sie sich doch bitte mal die Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland seit der "Wende" an. Da hat sich nicht viel geändert. Es gibt nämlich nicht nur einen Zuzug nach, sondern auch einen Wegzug aus Deutschland. Außerdem sterben mehr Menschen, als geboren werden.

Arbeitsplätze wurden am falschen Ort geschaffen

Warum drücken die Leute in Städte? Weil dort Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Verhältnis von Arbeitsplätzen, Wohnraum und Platz ist in keinem guten Verhältnis mehr.
Ursache ist z. B. der schleppende DSL-Ausbau, den schon längst der Staat in die Hand hätte nehmen müssen, statt ihn der Telekom zu überlassen.
In der Folge konnten sich auf dem Land keine Firmen ansiedeln; fast alle brauchen ein schnelles Internet.
Hohes Pendlertum und viel zu viel Verkehr sind die Folge. Hohe Schadstoffwerte habe in erster Linie mit zu vielen Kfz. zu tun und auch die CO²-Menge steigt.

Auch die dauernd steigende Wasserentnahme Münchens aus dem Loisachtal hat mit zu viel Einwohnern zu tun.

Die Naturreservate für Bienen und andere Insekten waren die großen Gärten auch in der Stadt. Mit Nachverdichtung und Wohnungsbau auf bisherigen Brachflächen werden diese zerstört; die Bauern tragen am wenigsten Schuld.

Bauen statt deckeln

@DrBeyer
""Die Mieten zu deckeln ist der falsche Weg und führt langfristig zu nichts."
Wer redet denn hier von langfristig?! Haben Sie den Artikel nicht gelesen?"

Natürlich habe ich den Artikel gelesen. Nur glaube ich nicht, dass eine Mietdeckelung den erwünschten Effekt haben wird, wie dieser Artikel beschreibt. Darin heißt es: "Es gehe um eine Atempause im Mietmarkt. "Wir gewinnen damit Zeit, um zu bauen, zu bauen und noch einmal zu bauen."" Das Ziel ist nobel, aber wird das wirklich helfen??? Inwiefern hilft eine Deckelung der Miete für künftige Bauprojekte? Deswegen sehe ich es, so wie die Eigentümer, eine mögliche Deckelung als nichts anderes als ein verfassungswidriges Vorhaben.

Das Eine tun, das andere auch.

Auch wenn Merkel im Prinzip Recht hat, aber das sieht so schon wieder nach Aussitzen aus. Die fehlenden Wohnungen werden seit Jahren beklagt und es ist fast Nichts passiert. Im Gegenteil - durch immer neue Bauvorschriften wird das Bauen immer teurer und langwieriger. Also wenn es Merkel ernst meinen würde, müsste neben einem populistischen Lippenbekenntnis ein konkreter Maßnahmen- und Zeitplan für den Wohnungsneubau her.

Da dies leider nicht zu erwarten ist und die Mieten vierlerorts weiter steigen, scheint der von der SPD angeregte Mietendeckel kurzfristig eine echte Hilfe für das gebeutelte Mietvolk zu sein.

Niedriglöhner?

@ vriegel:
25% Niedriglöhner sind 10% zuviek

Also das würde ich schon mal bezweifeln. In meinem Bekanntenkreis gibt es gar keine Niedriglöhner, die verdienen alle relativ normal. Und um dir Rente macht sich da auch keiner Sorgen.

@ Boris.1945 um 21.47 Uhr: "Das wird jetzt alles ...besser?

@ Boris.1945 um 21.47 Uhr: "Das wird jetzt alles mit SPD/Grünen/Linken noch besser?" - Ja, die Bremer Bürger haben diese Parteien abgewählt, aber wenn es darum geht, sich an Posten zu krallen, dann kennt man keine Scham. Rot,Rot,Grün tut sich zusammen und regiert gegen den WählerInnenwillen.

Der grüne Bausenator hat jedenfalls schon vor Wochen seinen Rückzug erklärt. Er hinterlässt eine infrastrukturell vernachlässigte Stadt mit einigen neuen Betonklötzen, die an die schlimmsten Bausünden der Nachkriegszeit/60er Jahre erinnern.
Ich als ehemalige Grün-Wählerin bin sowas von sauer. Ich hätte nie gedacht, dass eine grüne Regierung so eine Spur der Verwüstung im urbanen (Wohn-)bereich hinterlassen kann.

Ohne Deckel

und Eingriff bei den Mieten wird nichts mehr gehen, die müssen drastisch nach unten.

Frau Merkel möchte Bauen, dann soll ihr mal jemand sagen , das die Neubauten für die Meisten bei der Miete nicht bezahlbar sind.
Grund sind die vielen Auflagen wegen Grün und so weiter, was nützt es wenn die neu gebauten mit 10-12 Euro losgehen, dazu kommen noch die Nebenkosten und Heizung plus Wasser ( Warm-Kalt).
Meist ist dann noch Stellplatz für Auto und der Vermieter hat jetzt meist noch TV und Internet von einem Anbieter, also ausweichen nicht möglich.
Hab ich gerade bei einem Freund erlebt, der eine Wohnung brauchte.
Kleinste Wohnung 70 Quadratmeter, Preis etwas über 1000 Euro, und das ist der Preis beim Einzug, wird also regelmäßig dann teurer, man will ja etwas verdienen.

Das können sich viele nicht leisten, und die meisten neu gebauten Wohnungen liegen deutlich über den 12 Euro kalt.

Frau Merkel geht wohl von Ihrem Gehalt aus.

Freier Markt

Die Wohnungskrise kann nur ein freier Markt lösen. Wohnungen bauen muss wieder attraktiv werden. So wie früher.
Staatliche Zwangsregelungen wie Mietpreisbremse bringen gar nichts.

Planwirtschaft - tolle Idee

Klasse Idee von der SPD, die Mietpreisdeckelung. Dann wir nur kein privater Vermieter mehr vermieten, sondern lieber verkaufen. Auch wird kein privater Investor mehr Mietwohnungen bauen, was dazu führen wird, dass der Miet-Wohnraum noch knapper wird.
Im übrigen bin ich auch dafür, dass ein Porsche auch nicht mehr als 10.000 Euro kosten darf. Zeit auch sowas mal gesetzlich zu regeln. Nennt sich übrigens Planwirtschaft. Hat in einem Staat namens DDR prima für 40 Jahre funktioniert.
Vielen Dank also liebe SEDPD für solche innovativen Lösungen!

@dergolem

Die von Ihnen geäußerten Ängste sind teils sehr berechtigt.

Insbesondere die Angst den Job zu verlieren und Zinsen/Tilgung nicht mehr stemmen zu können.

Zwar kann man Wohneigentum geringer Größe im Harz4 Fall theroretisch halten.

In der Praxis wird das aber kaum funktionieren, da man weiterhin die Tilgung aus dem Harz4 Satz stemmen muss.

Das bricht einem dann das Genick und die Zwangsversteigerung folgt.

Will man den Leuten Wohneigentum schmackhaft machen, braucht es deutlich mehr Sicherheiten im Falle einer langen. Arbeitslosigkeit.

Zb eine Verpflichtung der Banken, in Zeiten von Harz4 Bezug auf Tilgung zu verzichten.

Damit das Eigentum in jedem Fall gehalten werden kann.

@ von vriegel um 21.07 Uhr "Der Staat als Bauherr?"

@ von vriegel um 21.07 Uhr "Der Staat als Bauherr? Keine gute Idee. Besser man überträgt das unabhängigen Genossenschaften" - richtig. Funktionierende Genossenschaften, die effektiv und im Sinne ihrer MitgenossInnen und MieterInnen arbeiten, sind einfach klasse.
Wenn man sich in manchen Städten, z.B. Kiel, die Wohnungen in innerstädtischen Lagen anschaut: Dort liegen Blocks der Vonnovia und die einer alteingesessenen Baugenossenschaft (BGM) direkt nebeneinander und gegenüber. Raten Sie mal, welche Häuser niedrigere Mieten haben, welche gepflegter aussehen und eine offensichtlich zufriedene und stabile Bewohnerstruktur aufweisen? Das fängt schon bei den Haustüren, den Fenstern, den Klingelanlagen und Briefkästen an. Obwohl die Gebäude gleich alt sind: Die Baugenossenschaft hält ihre Häuser in Schuss, die sind einfach klasse.

Der Staat sollte bauwillige Menschen unterstützen und ihnen das Bauen ermöglichen, egal ob als Einzelbauherren oder gemeinschaftlich als Genossenschaft.

19:10, DrBeyer @fathaland slim

>>Allerdings vermute ich, dass Sie insbesondere auf bestimmte unsoziale Vermieter abzielen.<<

Und auf die Politik, zum Beispiel das mit heißer Nadel gestrickte Gesetz zur energetischen Sanierung.

Ich lebte in Berlin in einer unsanierten Altbauwohnung, mit Ofenheizung. Die Bruttokaltmiete betrug knapp vier Euro/qm und lag damit am oberen Rand des Mietspiegels. Unser Hauswirt, ein ex-Linker, der durch Erbschaft stinkreich wurde, in der Szene hieß er früher Millionenheinz, wollte nach fast dreißig Jahren dieses Instrument nutzen, was für uns eine Mieterhöhung von ca. 70% bedeutet hätte. Wir wollten mit ihm verhandeln, woraufhin er eine fristlose Kündigung aussprach, wegen illegaler Untervermietung. Wir waren eine WG, und das Personal hatte in 37 Jahren natürlich gewechselt. Das hatte ihn nicht nur nie interessiert, er wollte darauf nicht angesprochen werden. Andere Mieter, die die Sanierung nicht schlucken wollten, flogen auch raus. Ein skrupelloser Anwalt findet immer einen Grund.

@ 19:16 von DrBeyer

Es kann halt nicht jeder ein Penthouse oder das Reihenhaus im Grünen haben.
Im Zweifelsfall ist die Platte ordentlich ausgestattet mit Küche und Bad wohl wesentlich besser als der Schlafplatz unter der Brücke oder im Auto auf dem Parkplatz, weil eine Wohnungsmiete nicht mehr bezahlbar ist.
Einen schönen Abend noch.

20:15 von Einfach Unglaublich

"Wie wäre es ...
... man würde einfach den Zuzug deckeln?

Würde den Wohnungsmarkt deutlich entspannen."

Klar, die unmenschliche Variante geht theoretisch immer. Aber genau die wollen wir hier nicht. ;-)

"Merkel will bauen" ...

... so steht es im TS-Aufmacher.

Frau Merkel "baut" schon seit langem. Seit vielen, vielen Jahren.

Fragt sich eben nur, woran, und vor allem für wen.

re defender411

"18:34 von karwandler

Zehntausende Wohnungssuchende sind da nicht ihrer Meinung"

Es ist keine Meinung, wenn ich die pauschale Behauptung: Die Mieten sind zu hoch, als falsch bezeichne.

Es ist eine Tatsachenfeststellung.

Der typische Vermieter erzielt eine Kapitalrendite von 2-3%, und trägt dabei noch das "unternehmerische Risiko", dass die Mieteinnahme auch teilweise oder ganz ausfällt.

21:39 von globalplayer58

«Mieten deckeln - das kann nicht Verfassungskonform sein, denn dann könnte man auch beschließen, das der Einzelhandel oder die Autoindustrie 5 Jahre keine Preiserhöhung vornehmen dürfen.»

"Wohnen ist ganz etwas anderes", als Autos, Brot, Bananen oder Goldbären zu kaufen.

Gehört zur ureigenen Daseinsvorsorge des Staates.
Wie Krankenvericherung, Renten und andere Arten der sozialen Sicherung der Bevölkerung.

17:57 von kurtimwald

Vielen Dank für Ihren Kommentar.

Habe selten so "einfach" gelacht.

Zu 18:09 von Defender411 "Vernunft"

Ganz einfach, .. keine Gewinne,..! Die Mieten sind, zunächst auf freiwilliger Basis zu senken. Da dies nicht funktioniert, muss die Miete staatlich gedeckelt werden auch unter Berücksichtigung der Nebenkosten und bei Verstößen sind die Wohnobjekte zu enteignen mit einem tatsächlichen Wert und NICHT mit den zur Zeit überhöhten Spekulationswerten. .. und sehen ob Vernunft einkehrt..

@Defender411, nichts ist daran vernünftig? "Staatlich gedeckelt und keine Gewinne"

"Ganz einfach"? Der Staat deckelt nicht und verzichtet nicht auf Gewinne!
Sehen Sie sich Wohnungsunternehmen in öffentlicher Hand an. Welche Stadt verzichtet auf Gewinne für den städtischen Haushalt um Sportarenen, Schwimmbäder, Nahverkehr etc. zu finanzieren. Ausschüttungen werden geradezu vorgegeben und geplant.

Man kann auch Gewinne aus kommunalen Unternehmen nicht mehrfach ausgeben. Bei geringeren Gewinnen sind Prioritäten zu setzen. Wer das will muss auch erklären was zweit- und drittrangig sein soll!

@ Ferkelchen

Frau Merkel selber ist das Problem , da seit gefühlten Jahrhunderten im Amt aber nichts unternommen, obwohl schon seit Jahren bekannt

Ihr Gefühl ist mir egal. Die Vorschläge von Frau Merkel sind jedenfalls gar nicht so verkehrt.

@18:12 von Superschlau

"Dazu kippen wir gleich mal 2/3 der Bauvorschriften in den Müll. Die braucht eh niemand. Dazu gleich diesen ganzen Energiesparblödsinn."

Ein fantastisch differenzierter und gut begründeter Vorschlag (aua-aua). Wirklich super, aber danach folgt dann das Gegenteil von schlau.

re silverfuxx

"Niemand hat das recht, mit Wohnen zu verdienen !"

Und niemand hat die Pflicht, mit eigenem Verlust für andere Wohnraum zu schaffen.

Privatisierung

Die Lösung des Mietproblems kann nur in einer Privatisierung liegen. Dem Staat als Wohnungseigentümer vertraue ich jedenfalls gar nicht mehr.

Silverfuxx 21.35

"Niemand hat das recht, mit Wohnen zu verdienen !" Klar und natürlich auch nicht mit Gesundheit oder Bildung!

"Zu Instandhaltung: Die hat natürlich auch weiterhin zu erfolgen, immerhin bekommen die monatlich ordentlich Miete. Wer das nicht macht, muss von der Stadt oder dem Staat enteignet werden."

klar, dann rechnet sich die Miete noch besser. Am Besten, das Rote Kreuz oder die Caritas treten jetzt noch als Grußvermieter auf oder die katholische Kirche. Nur machen die keine Handreichung umsonst. Ich bezweifle, dass dann irgendwas besser würde- au contraire

@21:01 von schabernack

Danke für Ihren Kommentar. Ich bin immer wieder erstaunt, was alles möglich ist, wenn nur der Wille da ist.
Am Willen unserer Politiker kann man da (ver)zweifeln.

21:39 von Fassungslos

Merkel setzt auf Privatisierung

Merkt die Frau noch was. Die Privatisierung hat in Deutschland mehr Elend und Not geschaffen und dem organisierten Verbrechen Tür und Tor geöffnet. Die Anführer kennen nur eine Devise: Gestze sind dafür da, um gebrochenzu werden. Wenn es Jemand dahinter kommt, holt mich schon Einer raus. Das ist Privatisierung.
////
*
*
Aber das richtige Ganoventum hat nicht der kleine Bäckermeister geschaffen, sondern die gewünschten Manager, sogar in mitbestimmten und staatlichen Betrieben.
*
Wie auch die VEB nur in die Pleite führten.
*
Der R/G/R- Senat in Bremen wird bei S.2 sicher auch den Soli erhalten.
*
(dumm nur wenn alles an die Gleicheren verteilt ist, wer bezahlt die dann aktuell neueste grüne Steuer?)

@beyer

Die sPD trommelt ziemlich stark für den Mietpreisdeckel.

Dabei wird der keinerlei Linderung bringen.

Im Gegenteil.
Investoren werden das Weite suchen.

Mieter mit einem bestehenden Mietverhaeltnis werden profitieren.
Menschen die suchen, werden weniger Chancen haben als zuvor.

Der Staat muss hier in einer Art moderieren, das das Angebot Möglichst stark ausgeweitet wird.
Und zwar für Wohnraum, der der Kaufkraft der suchenden entspricht.

Mag sein, die sPD trommelt auch fürs Bauen.
Aber sie trommelt insbesondere für den unnützen Deckel.

Und der ist Populismus.

@21:32 von deutlich

"Das schafft sicher kein Vertrauen und keine Investitionen."

Wenn heute von 100 Euro Gewinn durchschnittlich nur 4 Euro investiert werden, schafft das auch kein Vertrauen in potentielle Investoren.

(Diese Zahlen habe ich gerade gestern gehört oder gelesen. Vielleicht in dem Interview mit Annalena Baebock.)

es fehlen Wohnungen

das hat doch inzwischen jeder kapiert !
wie gibt's Wohnungen ?
in dem ich den Investoren, die ja Wohnungen bauen sollen, verspreche sie zu enteignen ?
oder ne Mietpreise einführe, dass Wohnungsbau sich finanziell noch weniger rechnet ?
wird dadurch überhaupt ne einzige Wohnung gebaut ?
Oder will man wie vom Mieterbund gefordert, noch mehr Mieterschutz
was soll das, man kann doch schon heute keinem Mieter mehr kündigen,
selbst wenn der die Miete nicht zahlt

Es müssen Wohnungen gebaut werden, preisgünstige,
das ist wenn überhaupt Aufgabe des Staates,
mir ist das als Privatmann zu riskant

Irgendwie fehlen Antworten.

Irgendwie fehlen Antworten. Warum explodieren die Mieten? Warum gibt es Wohnungsknappheit? War ja nicht immer so. Was ist passiert? Was ist anders?

20:52 von DerGolem

Würden diese 20% ihre Mietwohnungen räumen und Eigentum erwerben
.
wo liegt das Problem
wenn diejenigen ihre Mietwohnung kaufen
hätte man vor 30 Jahren schon machen sollen "Neue Heimat" und so
statt an Investoren zu verschenken, den Mietern überlassen
übrigens warum geschah das nicht in der ehemaligen DDR, war doch Volkseigentum -
jeder kriegt die Wohnung die er gerade bewohnt - darf sie eben nicht verkaufen
vielleicht tauschen, wenn er in ne andere Stadt zieht oder so

21:39 von globalplayer58

oder der Staat erhöht die Steuern nicht und Abgaben ... Strom/Müllabfuhr/Wasser/Grundsteuer

@21:39 von globalplayer58

"Mieten deckeln
das kann nicht Verfassungskonform sein, denn dann könnte man auch beschließen, das der Einzelhandel oder die Autoindustrie 5 Jahre keine Preiserhöhung vornehmen dürfen."

Es geht vor allem darum, Mitwucher und Luxussanierungen zu begrenzen, die wegen des Wohnungsmangels schon zu weit um sich gegriffen hat. Anständige Vermieter haben da hoffentlich nichts zu befürchten. Mein Vermieter erhöht regelmäßig die Miete bis zum (erlaubten) Anschlag und kommt aus dem Stöhnen nicht heraus, wenn nach zwanzig Jahren mal ein Fenster repariert werden muss.

von Defender411 um 17:58

Angebot und und Nachfrage wer die Nachfrage erhöht nachdem er jahrelang das Angebot eingeschenkt hat über Gesetze und Gegebenheiten für Gewinne der USA Investoren braucht sich nicht zu wundern jetzt.
Da hilft jetzt nicht zu jammern neue Politiker braucht das Land und keine Enteignen durch zb Öko Populisten .Löhne dem EU Durchschnitt anpassen,Steuererleichterung für Bauen ,können sich die Leute WHG leisten oder neu bauen.Populismus für Hirnlose Ideologien hilft nichts .

21:42 von fathaland slim

wie war das in 2015 ?
dann könnten ja die Single Haushalte zugenommen haben
keiner wohnt mehr in Wohngemeinschaften/Kommunen (?)

@ 19:16 von Ferkelchen

wir haben keine Diktatur. Die GroKo handelt das gemeinsam aus.

20:52 von Hinterdiefichte

Glauben sie mir, eine Mietpreisbremse ist Verfassungskonform, wenn Mieten in Richtung Wucher laufen und leider haben wir dies in vielen Städten! Denn Wohnen gehört zu den existenziellen Grundrechten eines jeden Menschen! Es ist nicht normal, wenn sich Menschen mit mittlerem Einkommen keine Wohnung in der Stadt leisten können.

um 21:38 von vriegel @20.35-Wohnungswechsel im Alter

"" Ältere Menschen in zu großem Wohnraum - ein Problem im mietbereich.

Früher wurde umgezogen, jetzt kann man sich das nicht mehr leisten. Das belastet den Markt zusätzlich.""
#
Ich kenne Nachbarn die in einer 5 Zimmer Wohnung wohnen.Es waren einmal 4 Kinder dort.Heute wohnen sie alleine. An einem Umzug dachten sie schon,nur was ihnen angeboten wurde war viel teurer als ihre Wohnung.Also bleiben sie in der alten Wohnung.

Populismus

wohin man schaut. Es gibt kein Recht auf Wohnen. Entweder man kauft sich eine Wohnung oder baut oder mietet sie. Etwas anderes gibt es nicht. Wer kein Geld hat, muss eben aufs Land ziehen. Wenn der Job zu weit weg ist, muss man sich eben einen anderen suchen. Die sozialistische Mentalität wird genau so enden wie in der DDR. Wenn sich etwas nicht rechnet, wird es nicht gemacht. Kein Mensch kann mich zwingen, anderen etwas zu vermieten. Wenn ich nichts verdiene, bleibt es eben leer stehen. Was unterscheidet den Wohnungsvermieter vom Autovermieter? In einer gesunden Marktwirtschaft nichts. Aber wir sind nicht mehr gesund. Nur Regulierungen, Restriktionen, Bestrafungen. So wird das nichts. Übrigens auch nicht mit den Grünen. Die machen das Bauen ja erst richtig teuer, mit Regulierungen, Restriktionen ....

In was für einer Welt...???

@Silverfux

"Also damit, dass er aus irgendeinem Grund Land besitzt, das andere nicht besitzen. Grundbesitz gehört grundsätzlich abgeschafft, denn er ist durch nichts zu rechtfertigen.
Für den Eigenbedarf allerdings kann man den beibehalten. Also etwa 100m² Fläche. Alles darüber hinaus besitzt niemand mit wirklichem moralischem und ethischem Recht."

Ich bitte um Entschuldigung, aber in was für einer Welt leben Sie??? Grundbesitz ist selbstverständlich ein gutes Recht, das es zu bewahren gilt. Sie meinen also so ganz grundsätzlich, dass der Besitz von mehr als 100m² Fläche unmoralisch und unethisch ist? Mir graut -- und das von Kopf bis Fuß!

@21:48 von leider geil

//Niedriglöhner?
@ vriegel:
25% Niedriglöhner sind 10% zuviek

Also das würde ich schon mal bezweifeln.//

Sie sind offensichtlich schlecht informiert.

"In meinem Bekanntenkreis gibt es gar keine Niedriglöhner, die verdienen alle relativ normal. Und um dir Rente macht sich da auch keiner Sorgen."

Na, dann kann es ja keine Niedriglöhner und auch keine zu niedrigen Renten geben.
Hauptsache mir geht's gut?

22:00 von draufguckerin

welche gepflegter aussehen und eine offensichtlich zufriedene und stabile Bewohnerstruktur aufweisen? Das fängt schon bei den Haustüren, den Fenstern, den Klingelanlagen und Briefkästen an
.
das ist auch eine Sache
wohl aber nur eine Randerscheinug zum Thema
wie oft muß man die Briefkästen, die Haustüre, Klingeln,
Aufzüge in einer von Mietern bewohnten Wohnanlage reparieren,
wie oft wenn ausschließlich die Besitzer drin wohnen

Ich möchte in Deutschland keine amerikanischen

Verhältnisse, wo Menschen, trotz anständigen Beruf, obdachlos werden, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. In New York stehen viele Häuser leer, weil man auf höhere Mieten spekuliert. Este Anzeichen sind auch in Deutschland zu verzeichnen. Muss das sein?

Am 14. Juni 2019 um 21:42 von fathaland slim

" Aber schauen Sie sich doch bitte mal die Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland seit der "Wende" an. Da hat sich nicht viel geändert. Es gibt nämlich nicht nur einen Zuzug nach, sondern auch einen Wegzug aus Deutschland. Außerdem sterben mehr Menschen, als geboren werden."

Das mag ja alles stimmen, nur zur Wende hatten beide Staaten eine Bevölkerung von 79.113 Mio, und jetzt Stichtag 31.12.2018 gibt die Statistik mit 83 Millionen an.
Wo kommen dann die knapp 4 Millionen her, wenn mehr sterben als geboren werden.
Und das Beitrittsgebiet von 16 Millionen auf 13 gefallen ist, wie neulich berichtet wurde.

Irgendwie passt etwas nicht zusammen, die Zahlen sagen etwas anderes.

Am 14. Juni 2019 um 21:35 von Silverfuxx

"Niemand hat das recht, mit Wohnen zu verdienen !
Also damit, dass er aus irgendeinem Grund Land besitzt, das andere nicht besitzen. "

Na ja.

Sie als Mieter besitzen durch Ihren Mietvertrag und Ihre Mietzahlung ein Wohnrecht.

Löhne werden erhöht oder „Hart4“ wird erhöht, die Mietzahlung erhöht sich aber nicht.

Dadurch schaffen Sie sich einen unberechtigten Vorteil anderen gegenüber.

Somit „verdienen“ Sie mit Wohnen.

Bitte nochmal überdenken.

re schabernack

"21:39 von globalplayer58

«Mieten deckeln - das kann nicht Verfassungskonform sein, denn dann könnte man auch beschließen, das der Einzelhandel oder die Autoindustrie 5 Jahre keine Preiserhöhung vornehmen dürfen.»

"Wohnen ist ganz etwas anderes", als Autos, Brot, Bananen oder Goldbären zu kaufen.

Gehört zur ureigenen Daseinsvorsorge des Staates.
Wie Krankenvericherung, Renten und andere Arten der sozialen Sicherung der Bevölkerung."

Dann müssen Sie aber auch "Wohnen" vollständig in die Daseinszuständigkeit des Staates überführen.

Eine Mischform mit Privatbesitz geht nicht.

20:41 von vriegel

Ihr Vorschlag gefällt mir sehr gut. Ich bin dafür, dass die überhöhten Mieten gedeckelt werden müssen, so lange bis genügend Wohnraum neu geschaffen ist. Viele Vermieter sind fair und die sollen nicht bestraft werden. Ich bin gespannt, wie die Regierung das hin bekommt. Allen eine gute Nacht! Viele Beiträge zeigen, dass sich Menschen gedanken machen und das ist gut so!

@rayuel

"Neu
Am 14. Juni 2019 um 21:54 von rayuel
Planwirtschaft - tolle Idee
"

.

Stimmt das wird in der Telekomunikationsbranche auch gerade wieder entdeckt. Beim 5G ausbau will die Bundesregierung eine Bundeseigene Gesellschaft gründen die den Ländlichen Raum mit 5G erschließt und die Masten dann an die Telekommunikationsunternehmen vermietet. Könnte es sein dass es Gebiete gibt wo der "Freie Markt" eben doch nicht funktioniert und deshalb zu "Planwirtschaftlichen" Methoden gegriffen werden muss?

Am 14. Juni 2019 um 22:11 von karwandler

" Und niemand hat die Pflicht, mit eigenem Verlust für andere Wohnraum zu schaffen."

Also Verluste sind bei den jetzigen Mieten wohl nicht zu befürchten, also ich habe Kreis der Freunde einige die Mehrfamilienhäuser besitzen, ich habe bis jetzt noch keine Klagen gehört, und der neue Mercedes fährt auch gut.
Und die Mieten sind nicht mal teuer, also kein Vergleich zu einer Großstadt.
Da ist nichts mit Verlust, man kann davon Leben.

@AfD mit glied, 22:11h

"Die Lösung des Problems kann nur in einer Privatisierung liegen. Dem Staat als Wohnungseigentümer vertraue ich jedenfalls gar nicht mehr"

Einerseits verständlich, aber die Privatisierung von staatlichen Wohnungen in der Vergangenheit, hat uns ja mit in diese Situation gebracht. Auch die Privatisierung von Stromversorgern etc. hatte ja eher den Effekt, dass die Leistungen teurer, aber kaum besser wurden. Die Lösung könnten Wohnungsbaugenossenschaften sein.

@22:34 von Sisyphos3

"übrigens warum geschah das nicht in der ehemaligen DDR, war doch Volkseigentum -
jeder kriegt die Wohnung die er gerade bewohnt - darf sie eben nicht verkaufen
vielleicht tauschen, wenn er in ne andere Stadt zieht oder so"

Ich kann nicht leugnen, dass mir diese Idee richtig gut gefällt.

@DerGolem

"
Am 14. Juni 2019 um 20:52 von DerGolem
Schätzungsweise 20% aller Mieter.........

........... könnten sich eine Eigentumswohnung leisten. Sie tun es aber nicht, weil sie entweder"

.

Können Sie das mit einem Link zu einer Statistik zum Bundesstatistikamt unterlegen? Ich währe Ihnen dafür verbunden!

um 22:05 von karwandler "Das glauben Sie doch selber nicht...

>>Der typische Vermieter erzielt eine Kapitalrendite von 2-3%, und trägt dabei noch das "unternehmerische Risiko", dass die Mieteinnahme auch teilweise oder ganz ausfällt.<<

//

Die Renditen sind wesentlich höher, ansonsten würde niemand im Wohnungsbau investieren...

Und was soll das mit dem Ausfall der Mieteinnahmen, da der Wohnungsmarkt leergefegt ist, finden sich schnell neue Mieter, also nichts mit Leerstand usw.

Im übrigen zahlen die meisten Mieter eine überhöhte Miete, nur weil der Vermieter eine gefühlte Erhöhung möchte und der Mieter zahlt, weil dieser einen Streit aus dem Weg gehen möchte...

Es wird sich meistens erst beklagt, wen die wirtschaftlichen Verhältnisse eine Mieterhörung nicht billigen kann, oder gleich Auszug...

So konnten Mieten ins uferlose steigen...

Früher gab es mal sogenannte

Früher gab es mal sogenannte Werks- bzw. Dienstwohnungen. Wäre schön, wenn die großen Konzerne und auch der Staat sich durchringen könnte, für die eigenen Angestellten wieder günstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Einige Kirchgemeinden tun das noch heute.

Sozialer Wohnungsbau

Nur staatlicher oder kommunaler Wohnungsbau kann den Zustand mildern.
Nur so sind Mieten kontrollierbar. Der Privatbesitzer wird immer das Maximale rausholen.
Man kann natürlich auch wieder paar Milliarden vom Steuerzahler an Immobilienbesitzer vergießen, natürlich ohne Bedürftigkeitsprüfung, und sich dann wundern, dass die Mieten trotzdem steigen und die Wohnungsbesitzer sich totlachen.

@Wahrheit-tut-weh

"
Am 14. Juni 2019 um 22:45 von Wahrheit-tut-weh
Populismus"

.

Sie haben recht. Wahrheit tut weh, denn es gibt ein Grundgesetz und das sagt "Eigentum verpflichtet". Das Grundgesetz fordert bestimmt nicht das als "Halsabschneider" zu interpretieren sondern wer Eigentum hat, der hat auch eine soziale Verpflichtung gegen über denjenigen die kein Eigentum haben.

Wenn die Mieten stärker steigen als die Löhne...

Das ist doch das eigentliche Problem...

Auch die Nebenkosten steigen ins uferlose...

So wollte die Stadt größere Mülltonnen und höhere Müllgebühren einführen, dabei wird die jetzige nicht einmal voll...

Jede Stadt oder Kommune hat zudem ihre eigene Preisvorstellung...

Eine Alheil-lösung wird es nicht geben und Betonwüsten will auch keiner, doch eine vernünftige Mietpreisbremse muss unbedingt her...

17:42 von Bernd Kevesligeti

Klar auch,daß sie nichts von einem Mietstopp hält,Vonovia und Deutsche Wohnen sollen weiter machen können.
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wenn ich es recht in Erinnerung habe
sind 2/3 der Mietwohnungen bei Privatvermietern
damit sichern die ihren Lebensunterhalt im Alter (wie ich) war doch von der Politik auch gefordert
wenn es wirklich stimmt, dass vermieten so ein tolles Geschäft ist
warum kauft sich dann nicht jeder Mieter seine Wohnung und macht damit nen tollen Reibach, statt Vonovia und Deutsche Wohnen das Geschäft machen zu lassen

22:20, Autochon

>>@beyer
Die sPD trommelt ziemlich stark für den Mietpreisdeckel.

Dabei wird der keinerlei Linderung bringen.

Im Gegenteil.
Investoren werden das Weite suchen.

Mieter mit einem bestehenden Mietverhaeltnis werden profitieren.
Menschen die suchen, werden weniger Chancen haben als zuvor.<<

Wenn Mieter, die sich in einem bestehenden Mietverhältnis befinden, profitieren, so heißt das, daß weniger Menschen ihre Wohnungen nicht mehr bezahlen können oder sie aus anderen Gründen verlieren.

Und das wäre doch eigentlich gut, oder?

Oder meinen Sie, daß man Mieter aus bestehenden Mietverhältnissen rauswerfen sollte, um Wohnungen für Wohnungssuchende bereitzustellen?

Nun ja, genau das wird ja gerade gemacht. Die Wohnungssuchenden zahlen dann auch mehr Geld für die freigewordene Wohnung. Vermieter lieben deswegen alte Mietverträge nicht und möchten sie loswerden.

Ich kann mich da durchaus hineinversetzen und das nachvollziehen. Das Sein bestimmt ja bekanntermaßen das Bewusstsein.

@ laurisch_karsten 23.02h - geht doch!

..............Können Sie das mit einem Link zu einer Statistik zum Bundesstatistikamt unterlegen?............

Nein, eine derartige Statistik gibt es vermutlich nicht. Aber wenn sich Menschen wie ich in ihrem Bekanntenkreis umsehen und abschätzen, wieviele sich eine ETW leisten können, es dennoch nicht tun und wenn sie gefragt werden warum nicht, dann kommt man zu dieser Schätzzahl.

Und wenn ich 35 J. zurückblicke und meine hochriskante Haus-Finanzierung (mit 10% Eigenkapital bei 1/2 Mio. DM Kosten u. ziemlich hohen Zinsen) beurteile, dann würde ich es wieder so machen.
Und meinen Kindern habe ich "mit Gewalt" (vielfaches)Wohneigentum vermittelt - andernfalls hätten sie heute noch keines......

23:11 von laurisch._karsten

"Eigentum verpflichtet".
Aus welcher Märchenwelt sind solche Sprüche? Jedenfalls nicht aus dem real existierenden Kapitalismus.
Es passt zur Regierung, die dazu neigt, fast alle prekären Zustände schön zu reden.

23:08 von Anna-Elisabeth

Früher gab es mal sogenannte Werks- bzw. Dienstwohnungen
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bei dem Mieterschutz
vermute mal bis sie einen aus der Betriebswohnung gekündigt haben
weil er gar nicht mehr dort arbeitet vergehen nicht Jahre sondern Jahrzehnte
ansonsten ist das ja ne tolle Sache
hat der Krupp vor 100 Jahren so gemacht oder die Fugger in Augsburg
aber womöglich gibt es da Spezialisten die Klagen sich in so ne Wohnung
weil sie sich benachteiligt fühlen, keinen Anspruch auf so ne Wohnung zu haben

laurisch_karsten 23.11

wer Eigentum hat, der hat auch eine soziale Verpflichtung gegen über denjenigen die kein Eigentum haben."
Nicht nur Sie, viele hier im Forum sehen für Vermieter nur Pflichten und für Mieter nur Rechte. Ich hatte mal eine kleine Wohnung zur Vermietung gekauft. Bereits von der ersten Mieterin kam keine Miete, die verschwand mit dem Schlüssel und ließ den Müll und meterweise unbezahlte Rechnungen zurück. Und ein späterer Mieter zahlte nicht, weil er in den Knast wanderte. Dafür wurde ein solider Mieter durch einen durchgeknallten Sozialhilfeempfänger im Stock drüber vertrieben, der mit lauter Musik die Nacht zum Tag machte. Der "Spaß" hat mich und meine Familie viel Nerven, Zeit und Geld gekostet und nichts gebracht. Und Enteignungsphantasien einiger Ewiggestriger machen es sicher nicht besser.

22:48 von Defender411

«In New York stehen viele Häuser leer, weil man auf höhere Mieten spekuliert. Este Anzeichen sind auch in Deutschland zu verzeichnen. Muss das sein?»

Nein. Das müsste nicht so sein.
Auch dann nicht, wenn man keinen staatlichen Dirigismus betriebe, der dann wieder in Verdacht stünde, "sozialistisch" zu sein.

Erstaunlicherweise böte gerade die gegenwärtige Diskussion um die Neuordnung der Grundsteuer dazu einen (sehr) geeigneten Ansatzpunkt.

Diese Steuer muss auf Entscheidung der BVerfG bis Ende 2019 neu geregelt sein. Sonst fällt sie ersatzlos weg.

Man könnte die Grundsteuer an der Grundfläche der Wohnungen / Grundstücke so bemessen, dass sich bei spekulativen Leerständen (in abgestuften Zeiträumen steigend) derartige Spekulation gar nicht mehr lohnt.

Eine sehr ähnliche Art der Abgabe / Steuer gibt es in JAP (nicht sozialistisch) seit den 1960-ern.

Und die Auflage, nicht bewohnte Gebäude nach spätestens 2 J. den aktuellen Erdbeben-Vorschriften anzupassen. Die sind hier nicht …

22:58 von deutlich

"Interview mit Baerbock und Zahlen?"

Die Frage ist berechtigt. (Grins) Ich werde mich aber kundig machen, ob ich für die genannten Zahlen seriöse Bestätigung finde.

Am 14. Juni 2019 um 22:34 von Sisyphos3

"Neue Heimat" und so
statt an Investoren zu verschenken, den Mietern überlassen"

Sie haben Recht.

Für 1,--€ an einen Bäcker verkauft.

Als Eigentumswohnungen an die Mieter verkauft.

Behilflich bei der Darlehensbeschaffung, das wäre es gewesen.

Sehr gute Idee.

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