Ihre Meinung zu: Merkel setzt auf Wohnungsbau - die SPD auf den Mietendeckel

14. Juni 2019 - 17:35 Uhr

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt in Deutschland ist dramatisch. Während die SPD einen Mietendeckel fordert, setzt Kanzlerin Merkel auf Wohnungsbau. Es müsse attraktiv bleiben, in Wohnraum zu investieren.

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Kommentare

Merkel setzt auf Wohnungsbau-die SPD auf den Mietend...

Und außerdem setzt Merkel auf Allgemeinplätze.Und wo setzt sie auf Wohnungsbau ? Wenn überhaupt dann aber auf einen,den viele nicht bezahlen können.

Klar auch,daß sie nichts von einem Mietstopp hält,Vonovia und Deutsche Wohnen sollen weiter machen können.

Und wenn dann gebaut wurde, werden die Wohnungen

nach wenigen Jahren wieder an die Privaten Geldmacher verscherbelt. Wenn die Kassen mal wieder leer sind.

Selbstverständlich bauen

Selbstverständlich ist bauen bzw. Eigentum schaffen bevorzugt zu unterstützen!!!

Wir Deutschen haben EU-weit die mit Abstand die geringste Eigentumsquote weil wir lieber schnelle und schwere Autos fahren und obendrein Reiseweltmeister sein wollen.

Die Regierung muss helfen und die Baunebenkosten gering halten.

Einfach die Faulheit überwinden, ein paar Jahrzehnte sparen und dann bauen.

Die Mieten müssen vom Staat geregelt werden!

Diese sind definitiv zu hoch und mit NICHTS zu rechtfertigen! Dies heißt nicht, dass es auch vernünftige Vermieter gibt. Vermieten ist nicht dazu da, Menschen reich zu machen, sondern das verwohnen zu entschädigen mit einem kleinen Aufschlag für die zur Verfügungstellung!

Die Parteien werden unterscheidbar.

Das ist gut so.
Man kann schon wieder Lager erkennen.
Auch gut.
Die Wahl in Bremen gab schon Hinweise.

Weiß doch jeder, daß

Weiß doch jeder, daß Investoren und Wohnungsbauunternehmen um so mehr Häuser bauen, je weniger Einnahmen sie damit erzielen.
Blöde Idee von Merkel, stattdessen einfach mehr Häuser zu bauen und abzuwarten, bis die Mieten wieder ein vernünftiges Maß annehmen, sobald genug Wohnungen für jeden da sind.

Streit, Streit, Streit und keine Hilfe

Was bekommt diese GroKo auf die Reihe? Etwa die Stromversorgung? Den Klimawandel? Die Digitalisierung? Die WLAN-Versorgung auf dem Land? Wielange wissen unsere Führungskräfte über den Mietnotstand? Diese Starpolitiker sind nicht konsequent genug. Die Investoren und Hausbesitzer lachen sich über diese Inkonsequent kaputt. Was kommt von den anderen Parteien? Bei den Grünen ist da sicherlich keine Not. Sie kampieren eben dann im Grünen.

Ich mach es ungern

aber hier muss ich Merkel Recht geben. Die hat zumindest begriffen, dass die Mieten steigen, weil Wohnungen zu knapp sind, auch wenn man dazu kein Genie sein muss. Aber Preisstopp schafft nicht eine zusätzliche Wohnung und pubertäre Verstaatlichungsphantasien motivieren Niemand, Wohnungen zu bauen

Ganz einfach, mit Grundbedürfnissen macht man keine

Gewinne, die andere in Not bringt! Die Mieten sind, zunächst auf freiwilliger Basis zu senken. Da dies nicht funktioniert, muss die Miete staatlich gedeckelt werden auch unter Berücksichtigung der Nebenkosten und bei Verstößen sind die Wohnobjekte zu enteignen mit einem tatsächlichen Wert und NICHT mit den zur Zeit überhöhten Spekulationswerten. Also erst mit entsprechenden Gesetzen ankündigen und sehen ob Vernunft einkehrt. Immer noch besser als soziale Unruhen!!

Wozu gab es in der Tätärä

Wozu gab es in der Tätärä denn wohl die Plattenbauten? weil die die so schön fanden? Bestimmt nicht. Auch der Kommunist hats gerne schön. Aber schnell und billig musste es gehen. Diese Baupläne kann man wieder rauskramen und ganz schnell mal eben 50000 Wohnungen in jeder völlig überlaufenen Stadt neu bauen. Und sobald die Leute die Wahl haben, zwischen billig Platte oder Superteuer, dann bekommen die Miethaie ganz schnell ein Problem. Dazu kippen wir gleich mal 2/3 der Bauvorschriften in den Müll. Die braucht eh niemand. Dazu gleich diesen ganzen Energiesparblödsinn. Und schon kann man günstigtst Wohnraum schaffen.

Merkel hat recht. SPD

Merkel hat recht. SPD Deckelung der Mieten schafft keinerlei neuen Wohnraum.

@17:42 von Bernd Kevesligeti

"Und außerdem setzt Merkel auf Allgemeinplätze."

Wie gewohnt.

"Und wo setzt sie auf Wohnungsbau ? Wenn überhaupt dann aber auf einen,den viele nicht bezahlen können."

Vor allem haben wir das Wohnraumproblem ja erst seit gestern? Tatsächlich könnte ich in dem Stadtteil, in dem ich seit über 40 Jahren wohne, für keine einzige neue Wohnung die geforderte Miete bezahlen. Wenn für das Grundstück, auf dem unser kleines beschauliches Häuschen (3 Mietwohnungen) steht, nicht noch so genannter Bestandsschutz bestünde, hätte die Stadt uns Mieter schon auf die Straße gesetzt, da sie den Abriss für neue (unbezahlbare) Wohnungen geplant hat. So etwas erfährt man hier in Hamburg aus der Lokal-Zeitung.

Hier wird mal wieder so getan, als würde die SPD wegen der Mietpreisdeckelung automatisch gegen Wohnungsbau sein. Das ist Unsinn. Beides gehört zusammen.

18:02 von deutlich

so isses. leider kann ich das nicht in so schöne worte kleiden, die man versteht!

Nur Bauen hilft

Aber es muss halt auch das richtige gebaut werden.

Wenn 25% der Menschen im Niedriglohnsektor arbeiten müssen macht es keinen Sinn, Luxussanierungen, den Bau grosser Wohneinheiten oder Wohneigentum zu foerdern.

Die Foerderung sollte sich also am tatsächlichen Bedarf und nicht etwa dem dicksten Geldbeutel orientieren.

Die mit dem dicken Geldbeutel sind schon genug über die niedrigen Zinsen beschenkt.

Was die sPD da abzieht....
...ist reiner Populismus.

Geboren aus der schieren Angst, als Partei bald nicht mehr existent zu sein.

Wieso entweder oder?

Ist es denn unmöglich, auf sozialen Wohnungsbau UND Deckelung der Mieten zu setzen?

Wenn Merkel die Mieten nicht deckeln möchte spricht das schon wieder Bände. Vonovia und Co. werden sich die Hände reiben, denn sie renovieren (nicht bauen) gerade aufwändig um später die Mieten zu verdoppeln. Was sagt Frau Merkel dazu?

In Bochum z.B. sind ganze Stadtviertel in Vonovia-Besitz, sogar das Stadion heißt seit geraumer Zeit "Vonovia-Stadion".

Dies Thema zeigt erneut, dass die GroKo nicht mit-, sondern gegeneinander regiert und am Ende verbucht Merkel das Ergebnis für sich.

@17:57 von kurtimwald

"Einfach die Faulheit überwinden, ein paar Jahrzehnte sparen und dann bauen."

Können Sie den inzwischen mehr als 25% Niedriglöhnern erklären, wie die das mit dem Sparen machen sollen? Sollen die sich Aktien kaufen?
Die fahren übrigens keine schweren Autos und machen, wenn überhaupt, Urlaub auf dem nahegelegenen Camping-Platz.

Wieviele Jahrzehnte Sparen schweben Ihnen denn da so vor?
Baubeginn im Rentenalter? Und wenn man dann Pech hat und krank wird, holt sich der Staat das Ersparte, bevor Sie sich sich als HartzIV-ler verachten lassen dürfen.

18:02 von deutlich

Über Jahre hat sich nichtes getan, da werden die haltlosen Versprechen von Frau Dr. Merkel nichts ändern. Insofern muss der Staat nun eingreifen. Und wenn es den Mietheien nicht passt, können sie gerne ihre Objekte an den Staat verkaufen. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass es für Bauunternehmen lukrativer ist Sozialwohnungen zu bauen. Die bedienen die, die mehr zahlen. Nein, der Staat hat dem Treiben auf dem Wohnungsmarkt viel zu lange zugesehen. Schauen sie nach den USA z. B. New York, dann sehen sie wo dies hinführt.

Wie begegnet man einem Bankräuber,

damit er nicht noch mehr Banken überfällt? Man deckelt ihn nicht, sondern gibt ihm noch mehr Geld, damit er nicht mehr tragen kann.

@18:00 von Zuschauer49

"Blöde Idee von Merkel, stattdessen einfach mehr Häuser zu bauen und abzuwarten, bis die Mieten wieder ein vernünftiges Maß annehmen, sobald genug Wohnungen für jeden da sind."

Dass sie erst jetzt auf die Idee kommt, ist tatsächlich blöde.
Wie lange besteht das Wohnungsproblem? Wie lange ist Frau Merkel im Amt?

Merkel hat Recht

"" Skeptisch äußerte sich Merkel zu Forderungen nach einem Mietendeckel. Zwar sei es richtig, Mietwucher zu begegnen, doch "wir müssen auch ein Klima schaffen, in dem gerne gebaut wird", hob die Kanzlerin hervor.""
#
Ein Mietendeckel schafft keine zusätzliche Wohnung.Bauen,Bauen und nochmal Bauen und dazu Förderung der öffentlichen Hand damit ein Anreiz zur Wohnraum Erstellung geschaffen wird.Dann regelt der Markt auch das Mieten Problem.

re defender411

"Die Mieten müssen vom Staat geregelt werden!

Diese sind definitiv zu hoch und mit NICHTS zu rechtfertigen!"

Als globale Behauptung völliger Unsinn.

@18:02 von deutlich

"Die hat zumindest begriffen, dass die Mieten steigen, weil Wohnungen zu knapp sind..."

Etwas spät, oder?

In einem Neubau in unserer Straße zahlen Sie für eine Zweizimmer-Wohnung zweitausend Euro Miete (kalt).
Wer aber braucht denn bitte ein Mamor-Treppenhaus?
(Ist übrigens bei Nässe gefährlich glatt.)

Wie tief bin ich gesunken ...

… aber auch ich muss der Kanzlerin zustimmen. Ein Mietendeckel sorgt zwar (vielleicht) dafür, dass die Mieten nicht steigen, schafft aber keine einzige neue Wohnung. Was nutzt es, wenn die, die eine Wohnung haben, günstig(er) wohnen, aber die, die eine suchen, keine finden? Die Lösung kann tatsächlich nur die Schaffung neuer Wohnungen sein - und die drücken dann auch nachhaltig durch ihr Angebot auf die Mieten.

Sollte der Staat dann auch noch auf seine Kostentreiber wie die Grunderwerbsteuer oder sinnlose Sachen wie die Ausgleichsabgabe für fehlende Parkplätze verzichten, könnte man sogar günstiger bauen ...

Merkel zündet eine Nebelkerze ...

Natürlich muss Neubau gefördert werden, aber ausschließlich Neubau, der zu sozialverträglichen Mieten führt! Aber das sagt sie nicht einmal!

Im Übrigen wird es nicht gelingen, derart viele (bezahlbare) Wohnungen zu bauen, dass dadurch die Mieten nicht mehr steigen oder gar sinken. Das ist eine Unsinnsstrategie, weil man dafür planen müsste, deutlichen Leerstand durch Neubau zu erzielen, um durch dieses Überangebot den Markt zu entspannen (wo sollen diese massenhaften Wohnungen in den Ballungszentren eigentlich entstehen?). Wer würde das denn machen?
Und selbst wenn das gehen würde, wie lange würde es denn nach den "Experten" der Union dauern, bis dieser Neubau die Mietenexplosion wirksam dämpft? Und was will man bis dahin tun?
Genau: Wir brauchen einen Mietendeckel für die Bestandsmieten! Den bräuchten wir also selbst dann, wenn irgendwann in ferner Zukunft die gigantische Menge an bezahlbaren Wohnungen tatsächlich entstanden sein sollte!

Bauen statt deckeln

Die Mieten zu deckeln ist der falsche Weg und führt langfristig zu nichts. Wie schon von anderen angemerkt wurde, steigen die Mieten wegen Wohnungsknappheit. Merkels Betonung auf Investoren aus dem privaten Sektor der bessere Weg, da wir vor allem NEUE Wohnungen brauchen. Zu viel staatliches Eingreifen durch Mietpreisbremsen oder Mietpreisdeckelungen (von Enteignungen ganz zu schweigen) ist da kontraproduktiv.

Es ist ja nicht unbedingt so,

Es ist ja nicht unbedingt so, dass zu wenige Wohnungen gebaut werden. In meiner Region entstehen auf jedem noch so kleinen Fleck neue Eigentumswohnungen. Dass die sich nur noch eine bestimmte Gesellschaftsschicht leisten kann, sei mal dahingestellt. Ich suche z.B. auf längere Sicht nach einem Baugrundstück. Gar nicht so einfach, wenn selbst im ländlichen Raum mittlerweile so gut wie alles in der Hand von Bauträgern und Spekulanten ist. Da kann die Politik noch so klug daherreden. Die Situation ist in Deutschland doch total verfahren.

Typisch

Frau Merkel schlägt sich wieder auf die Seite der Unternehmer und die wollen doch nur eine hohe Rendite erzielen, denen ist doch Gemeinwohl vollkommen egal. Auch wenn mehr Wohnungen gebaut werden, sollte man doch nicht wie Frau Merkel so blauäugig sein, daß der Investor/Vermieter nicht die höchstmögliche Miete aus den Wohnungen zieht. Deswegen ist das Thema Deckelung genau der richtige Weg. Und gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaften, die viel günstiger und wenig protziger bauen können. Eine weitere Alternative wären kommunale Wohnungsbaugesellschaften, die bei richtigem Engagement sogar trotz niedriger Mietangebote Gewinne erzielen. Ein Beispiel liefert da die Gemeinde Sylt. Es gibt also genug Alternativen zum Thema Abzocke durch Miethaie.

Sozialer Wohnungsbau ist uninteressant

Der Staat baut keine Wohnungen. Das machen private Unternehmen. Der Staat stellt lediglich günstige Kredite zur Verfügung, die dann aber dazu zwingen die Miete niedrig zu halten.

An einer niedrigen Miete haben Investoren aber kein Interesse, sie wollen möglichst schnell Rendite erzielen.

Da Kredite auf dem freien Markt genauso günstg sind wie staatliche Kredite, nehmen die Investoren natürlich keine staatlichen Kredite und sind dann auch nicht an eine soziale Miete gebunden.

Zu lösen wäre das nur, wenn der Staat selber ein Wohnungsbauunternehmen gründet und Wohnungen baut.

Allerdings befürchte ich, dass diese, siehe Kosten für BER, Elbphilharmonie usw., noch viel teurer würden als privat gebaute Wohnungen.

Bauen und Bauen um den

Bauen und Bauen um den sogenannten Mängel an Wohnungen zu beseitigen. 1. gibt es nicht genug baureife Grundstücke. In meiner Heimatstadt Trier soll ein neues Baugebiet erschlossen werden. Prompt bildet Sich eine Bürgeriniative aus Anwohnern und Bund Naturschutz. 2. Baugenehmigungen werden sehr lange bearbeitet und beinhalten fast zusätzliche Auflagen, was die Herstellung nochmals verteuert. 3. Die AfA mit 2 % ist viel zu gering. Als die degressive AfA abgeschafft wurde, brachen die Baugenehmigungen ein, weil es sich nicht mehr rechnete. 4. Die Baupreissteigerungen sind exorbitant. Ich habe vor 4 Jahren für eine Maisonette Wohnung 400.000 € bezahlt. Die gleiche Wohnung kostet über 525.000 €. Ichhabe das Projekt gestoppt. 5. Gute Handwerker sind selten und rar und ausgelastet. Fazit: Merkel hat keine Ahnung, was machbar ist.

Dann muss ich meiner Mieterin

schnell noch die Miete erhöhen, damit ich die Erhöhung meiner eigenen Miete kompensieren kann. Wenigstens zur Hälfte, denn von meinen Mieteinnahmen gehen ca. 50% ans Finanzamt.

18:02, deutlich

>>Ich mach es ungern
aber hier muss ich Merkel Recht geben. Die hat zumindest begriffen, dass die Mieten steigen, weil Wohnungen zu knapp sind, auch wenn man dazu kein Genie sein muss.<<

Warum sind Wohnungen denn knapp?

Verstehe ich nicht.

Vor zwanzig Jahren waren Wohnungen nicht knapp, und Deutschland hatte nicht weniger Einwohner als heute. Trotz der Zuwanderer.

Nein, die Mieten steigen aus anderen Gründen.

@Autochon

"Was die sPD da abzieht....
...ist reiner Populismus."

Dass die SPD "bauen, bauen und noch einmal bauen" will (Zitat aus dem Artikel), ist reiner Populismus? Wieso das denn?

Warum verkürzen Sie das, was die SPD will, auf den Mietpreisdeckel?
Der auf jeden Fall in vielen Städten ein sehr gutes Mittel wäre, den Bürgern ein wenig Luft zu verschaffen.

18:12 von Superschlau

Sie haben Recht, man muss viele neue Mietobjekte schaffen. Sicherlich gibtves Möglichkeiten, gut und günstig Wohnraum zu schaffen und das muss nicht mal die Platte sein. Das Problem, das ich hier sehe, wo will der Staat denn die ganzen Bauarbeiter her bekommen?? Das Problem lässt sich nicht so schnell wie nötig lösen. Für die Übergangszeit sind Mieten zu deckeln. An die Vernunft wurde immer wieder appelliert, jedoch setzt diese aus, wenn der Raff sein Unwesen treibt!

Bauen

Und Bauen zu vernünftigen Preisen möglich machen.
Unnötige Vorschriften einstampfen.
Und Bürokratie ABBAUEN.
Dann können mehr Leute bauen oder zu humanen Preisen, die den Einkommen gerecht werden, zur Miete wohnen.

An anderer Stelle wurden schon die "Karnickelbauten" der DDR erwähnt....das war noch gar nichts. Fahren Sie mal durch Shanghai, das sind richtige Schluchten, aber die Leute können alle wohnen.

Die Renditen sind sehr niedrig

Die Debatte hier im Forum missachtet die niedrigen Renditen. Grundstücke und Bau sind exorbitant teuer. Insofern Mietendeckel gerne, aber dann auch einen Kaufpreisdeckel.

Warum haben Spitzenbeamte,

Politiker und Richter die ein anständiges Gehalt haben ihr Geld nicht in Wohnungen angelegt? Die sind doch nicht bescheuert und lassen sich vorschreiben wie Viel sie verdienen dürfen. Die wollen auch keine 10.000€ dem Anwalt und Gerichten überweisen um einen Mieter der nicht zahlt vor die Tür zu setzen. In aller Regel sind die Wohnungen auch verwüstet und vermüllt. Die sind dem Gemeinwohl verpflichtet? Denkste. Da geht das Geld in die eigene Immobilie, in teure Klamotten, teure Urlaube und in Wertpapiere. Was die meisten nicht wahrhaben wollen ist das eklatante Risiko anstatt Geld zu verdienen in den Konkurs getrieben zu werden, selbstverständlich voll Staatsgefördert. Wenn der Staat heute mehr Wohnungsbau fordert dann muss man auch fragen warum wurden Millionen von Wohnungen verscherbelt? Warum hat die Post die Wohnungen fast verschenkt und Deutschlands Telefonanbieter Hunderttausende von Wohnungen verkauft und der Erlös ging an die Aktionäre. Geschützt werden die Betrüger.

@Superschlau

"Dazu kippen wir gleich mal 2/3 der Bauvorschriften in den Müll. Die braucht eh niemand."

Doch, ich zum Beispiel. Ich bin froh darüber, in einem Land zu leben, wo ich mich (jedenfalls im großen und ganzen) darauf verlassen kann, dass ich mich nicht in Lebensgefahr begebe, wenn ich ein Gebäude betrete. Das ist in vielen Ländern anders.
Insofern kann man von mir aus die Bauvorschriften gerne entmüllen und aufräumen, aber in Ruhe und mit viiiiel Augenmaß, denn viele dieser Vorschriften haben einen mehr als sinnvollen (lebensrettenden) Hintergrund.

"Dazu gleich diesen ganzen Energiesparblödsinn. Und schon kann man günstigtst Wohnraum schaffen."

Es ist verblüffend, wie einfach sich manche Mitmenschen die Welt zurechtstricken ...
Oh heilige Einfalt ...

18:34 von karwandler

Zehntausende Wohnungssuchende sind da nicht ihrer Meinung. Nur weil ihnen meine Meinung nicht passt, diese als blödsinn zu bezeichnen finde ich nicht gerade fein:-) Das Wohnungsproblem besteht schon seit Jahren, die Regierung zeigt, dass sie kein Interesse hat, die Situation wirklich anzugehen. Zeit hatte sie genug! Es gibt viele Vermieter die vernünftige Mieten verlangen, diese sollen auch nicht bestraft werden. Fest steht, so viele Wohnungen, wie es nötig wäre, um den Mietpreis zu beeinflussen, können auf absehbare Zeit nicht gebaut werden! Einfach mal, in Ruhe, drüber nachdenken, bevor man andere angreift!

Und schwupp diwupp

"Merkel ermahnte allerdings die Länder, das für den sozialen Wohnungsbau vorgesehene Geld auch tatsächlich für diesen Zweck einzusetzen."
Genau. Heute werden "Sozialwohnungen" gebaut und in 20 Jahren stopft sich ein Politiker die Taschen voll indem er sie dann unter Wert und vor allem unter der Hand verkauft und luxussaniert.
Wäre ja nicht das erste mal dass der Steuerzahler betrogen wird. Stadtwerke, Bahn, Telefonnetz, die Post. Alles wurde mit Steuergeldern aufgebaut und dann privatisiert. Wie übrigens auch die Letzte Generation von Sozialwohnungen!

Über den Tellerrand kucken

Unsere Österreichischen Nachbarn werden zwar oft belächelt sind uns aber in Punkto Mietwohnungen um Lichtjahre voraus.50% der Wohnungen in Österreich sind in Kommunaler oder Genossenschaftlicher Hand.Bei uns fallen Sozialwohnungen nach 30 Jahren aus der Sozialbindung, Dank Jahrzehntelanger SPD und auch CDU, CSU und FDP Regierungen.Es braucht sich niemand wundern wenn die Wähler zu den Grünen überlaufen

18:02 deutlich

"Preisstopp schafft nicht eine zusätzliche Wohnung....."

Bisher gab es gar keinen Preisstopp und die Wohnungen sind trotzdem knapp und es wurden nicht genug gebaut.
Also ein Mietpreisstopp und neue Wohnungen bauen schließen sich nicht aus. Vielleicht wäre es wichtiger und sinnvoller mal die tausenfachen Bauvorschriften und Anträg zu durchforsten und auszumisten die das Bauen enorm verteuern. Und auch das Mieterrecht ist zum Teil mit unverständliche Vorschriften und Regelungen bar jeglicher Realitiät überfrachtet so dass mancher lieber nicht vermietet.

18:38 von Maxa

Sie sprechen mir aus der Seele und haben, vor Allem, das Problem erkannt! Danke, es freut mich solche Beiträge zu lesen:-)

@texdan

"Die Mieten zu deckeln ist der falsche Weg und führt langfristig zu nichts."

Wer redet denn hier von langfristig?! Haben Sie den Artikel nicht gelesen?

"Wie schon von anderen angemerkt wurde, steigen die Mieten wegen Wohnungsknappheit."

Dazu würden mich mal wirklich belastbare Zahlen interessieren. In welchen Städten gibt es wie viele fehlende Wohnungen bei wie viel gleichzeitigem Leerstand. Dazu eine genaue Aufschlüsselung in bewohnt, mittels AirBNB etc. bewohnt, verkauft, aber nicht bewohnt (weil Eigentümer bspw. irgendein reicher Chinese ist) usw.

Ich könnte mir vorstellen (und habe darüber irgendwo auch einmal einen Bericht gesehen), dass ein signifikanter Anteil des Wohnraummangels der Spekulation geschuldet ist, und würde das gerne mit Zahlen begründet oder widerlegt sehen ...

Anfang v Ende?!

Enteignung in Deutschland? Das geht ja gar nicht! Der Mieterschutz ist so massiv verschärft worden, dass keiner mehr baut bzw kauft und die Oeffentliche Hand hat selbst aus Profitgier seit Jahrzehnten durch Verkauf von Land und Häusern dazu beigetragen, dass nun kein Sozialer Wohnungsbau mehr umgesetzt werden kann. Ferner, und das ganz massiv, hat einerseits die tatsächliche Inflation dramatisch zugenommen ( weit über 2%) und andererseits durch die staatl. Schuldenpolitik und die Niedrigzinspolitik der Bürger keine Chance, Vermögen zu bilden. Die Sparkonten werden durch die Niedrigzinspolitik enteignet! Das sind die Fakten. Und Frau Merkel, Herr Steinbrueck etc pp treten heute auf, als hätten Sie Deutschland gerettet. Beide sind inkompetent was Professionalitaet in der Wirtschaftspolitik betrifft!

Merkel setzt auf Wohnungsbau - die SPD auf den Mietendeckel

Frau Merkel hat doch keine Ahnung vom Bauen. Natürlich müssen immer neue Wohnungen gebaut werden, aber das geht eben nicht so schnell, wie die Groß- und Mittelstädte benötigen. Deshalb müssen auch die bisherigen Wohnungen zu günstigen Preisen vermietbar bleiben. Daher ist eine Mietdeckelung von 5 bis 10 Jahren unbedingt notwendig, bis die neuen Wohnungen stehen. Da muss sich die Koalition erst auf einen Nenner einigen.

18:13 Werner 40

"Merkel hat recht die Deckelung der Mieten schafft keinen Wohnraum......."

Aber die nicht Deckelung und der freie Markt offensichtlich auch nicht sonst wären wir jetzt nicht in so einer prekären Situation. Ach übrigens seit 14 Jahren Kanzlerin und jetzt auf einmal das Problem bemerkt? wo war sie all die Jahre?

um 18:15 von Anna-Elisabeth

>>Hier wird mal wieder so getan, als würde die SPD wegen der Mietpreisdeckelung automatisch gegen Wohnungsbau sein. Das ist Unsinn. Beides gehört zusammen.<<

Das stimmt.

Wohnung, Kleidung, Nahrung sind nämlich DIE Grundbedürfnisse menschlichen Lebens. Deshalb kann/darf es bezüglich bezahlbarem Wohnraums für ALLE auch gar nicht um ein Entweder-oder, sondern nur um eine Und in dieser Sache zwischen den StreitParteien gehen. Punkt.

@fathaland slim

"Vor zwanzig Jahren waren Wohnungen nicht knapp, und Deutschland hatte nicht weniger Einwohner als heute.
Nein, die Mieten steigen aus anderen Gründen."

Naja, ich glaube, ich muss Ihnen nicht erzählen, dass es sich um keine monokausale Angelegenheit handelt. Allerdings vermute ich, dass Sie insbesondere auf bestimmte unsoziale Vermieter abzielen.
Ein großer Grund dafür, dass es einen Wohnraummangel gibt, ist auf jeden Fall auch darin zu sehen, dass die Haushalte immer kleiner geworden sind.

Aber wie ich eben in einem anderen Beitrag geschrieben habe, würden mich dazu wirklich einmal Zahlen interessieren.

@fathaland slim

Die Wohnungen sind nicht überall knapp. In vielen Regionen sind sie spottbilig. Im Bayrischen Wald bekommen sie die schönsten Häuser nachgeschmissen. Nur Arbeit finden Sie da keine. Es ist die Konzentration auf die Ballungszentren, die dort die Preise hochtreiben. In München z.B. waren die Wohnungen auch schon vor 20 Jahren knapp.

Umdenken nötig

Auch in einer sozialen Marktwirtschaft sollte man eher wenig in die Marktmechanismen eingreifen, sondern besser die Auswirkungen sozial abfedern. Ansonsten kommt man schnell in das Fahrwasser einer staatsgelenkten Wirtschaft.

Konkret könnte der Vorschlag hier lauten: Die höheren Mieten mit Wohngeld sozial verträglich machen und das dazu benötigte Geld durch eine Erhöhung der Gewerbesteuer refinanzieren. Die Unternehmen merken dann sehr schnell, dass dort kein bezahlbarer Produktionsstandort mehr möglich ist und investieren dann in anderen Gegenden. In der Folge gehen die Mieten in Ballungsgebieten zurück.

Es kann z.B. nicht sein, dass sich Unternehmen im immer teurer werdenden München nur deshalb ansiedeln, weil es dort für das Management die angesagtesten Nachtclubs gibt.

Frau Merkel

selber ist das Problem , da seit gefühlten Jahrhunderten im Amt aber nichts unternommen, obwohl schon seit Jahren bekannt

@Lyn

"Fahren Sie mal durch Shanghai, das sind richtige Schluchten, aber die Leute können alle wohnen."

Das kommt darauf an, wie man "Wohnen" definiert.
Für mich wäre in solchen Schluchten nur der Überlebensanteil von "Wohnen" gedeckt.
Aber "Wohnen" beinhaltet ja auch noch einen Lebens-Aspekt.

@fathaland slim 18.50

Warum sind Wohnungen denn knapp?"
Nicht überall, aber in den großen Städten und Ballungsräumen, weil alle dahin wollen. Da nützen die leerstehenden Plattenbauten in Meck-Pomm oder Brandenburg nichts, deshalb fehlen trotzdem in Berlin, München, Stgt. Wohnungen, was die Mieten treibt.
"Vor zwanzig Jahren waren Wohnungen nicht knapp"

Stimmt so nicht. Anfang der 90er gab es zumindest hier in BW auch schon gravierenden Wohnungsmangel und dann auch entsprechende Neubautätigkeit. Da sahen Sie im Ländle überall Baukräne

19:01 von Kessl

Sie sprechen ein weiteres Problem an. Bevor die Zahl an Sozialwohnungen erreicht ist, die notwendig ist, um die Mieten zu beeinflussen, können die ersten Wohnungen schon wieder verkauft werden, weil wieder Geld benötigt wird. Einige Mieten in Ballungsräumen müssen nicht eingefroren sondern gesenkt werden. Entweder freiwillig, oder durch gesetzliche Maßnahmen.

@Defender411

"Zehntausende Wohnungssuchende sind da nicht ihrer Meinung. Nur weil ihnen meine Meinung nicht passt, diese als blödsinn zu bezeichnen finde ich nicht gerade fein:-)"

User karwandler hat aber recht!
Alles, was er sagen wollte, war, dass Sie viel zu pauschal geredet haben. Seine Replik auf Sie war lediglich eine freundliche Bitte um Differenzierung ...

Wie wäre es ...

... man würde einfach den Zuzug deckeln?

Würde den Wohnungsmarkt deutlich entspannen.

19:13 von Säbelzahn

Auch in einer sozialen Marktwirtschaft sollte man eher wenig in die Marktmechanismen eingreifen, sondern besser die Auswirkungen sozial abfedern. Ansonsten kommt man schnell in das Fahrwasser einer staatsgelenkten Wirtschaft.
------------------------------------------
Sorry, aber so können sie langfristig nicht erfolgreich managen..., sie brauchen hier nur die Anzahl der überteuerten Produkte/Leistungen nach oben zu schrauben und kein Staat der Welt könnte noch eine relevante soziale Abfederungs Agenda umsetzen!!!

Diese Gesellschaft, diese Politik ist ein Bestandteil eines Marktmechanismus, die Regierung ist die wichtigste Management Abteilung des Landes und hat selbstverständlich klug und professionell Einfluss zu nehmen!!!

Oder wie oder was???

Es herrsche der Marktmechanismus Wille???

Den Konsumbürger mit einem teilweise, extrem überteuerten Mietzins zu belasten ist unlogisch und gesellschaftlich gesehen ein Minus Geschäft!!!

Sorry, is nich böse gemeint...;-)

19:21 von DrBeyer

Es war nicht meine Absicht, zu pauschalisieren. Hätte karwandler alle posts gelesen, hätte er auch bemerkt, dass ich faire Vermieter auch sehe. Und, na ja, wenn sie das als freundlichen Bitte sehen, dann muss ich schon mit dem Kopf schütteln. Ich glaube niemand will alle Vermieter bestrafen, nur weil einige Großunternehmen den Hals nicht voll genug bekommen. Ich bin mir sicher, dass staatliche Mietregelungen die fairen Vermieter nicht treffen werden. Zu denken, man könnte in kurzer Zeit, durch Neubauten, das Problem lösen, ist fehlerhaft, da Bauunternehmen jetzt schon ausgebucht sind. Jeder kennt das Problem, kurzfristig einen Handwerker zu bekommen. Diesen Sachverhalt klammert Frau Dr. Merkel leider aus.

Länder und Gemeinden verscherbeln an Bauträger und Baulöwen

Frau Merkel setzt auf Wohnungsbau - ja, gut, aber die Länder und Gemeinden müssen die potentiellen Häuslebauer auch lassen.
Wenn man bei uns in Bremen in der grünen Baubehörde nach Grundstücken fragen will, kommt man nicht einmal am Pförtner vorbei.
Alles geht an Baulöwen und Großunternehmer. Ich frage mich inzwischen, wem Bremen gehört: Den Bremer Bürgerinnen und Bürgern oder den Baulöwen, Baunternehmen und Bau- und Grundstücksverwaltungsgesellschaften Zech, Grosse, Kathmann?

Normale HäuslebauerInnen haben keine Chance. Wir müssen ins Umland abwandern.

@Defender411

>>"Diese sind definitiv zu hoch und mit NICHTS zu rechtfertigen! Dies heißt nicht, dass es auch vernünftige Vermieter gibt. Vermieten ist nicht dazu da, Menschen reich zu machen, sondern das verwohnen zu entschädigen mit einem kleinen Aufschlag für die zur Verfügungstellung!<<"

Das die Mieten derzeit zu hoch sind, da stimme ich Ihnen zu 100% zu. Aber der zweite Satz ist Unsinn. Wer bitte wird denn Wohnungen bauen, wenn er dafür lediglich entschädigt wird und einen "kleinen"Aufschlag zur Verfügungstellung" erhält?

Was würden Sie sagen, wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen keinen Lohn mehr zahlt, sondern lediglich einen "kleinen Aufschlag für Ihre Arbeitskraft"? Würden Sie dann noch arbeiten gehen?

um 18:40 von perplexer Leser

"Gar nicht so einfach", eine Eigentumswohnung zu kaufen oder ein Baugrundstück zu erwerben, "wenn selbst im ländlichen Raum mittlerweile so gut wie alles in der Hand von Bauträgern und Spekulanten ist."
Da müssen die Politiker eben eine andere Politik zu Gunsten der "kleinen Leute" machen, die sich Wohneigentum anschaffen oder eine Familie gründen wollen. Das war doch früher mit dem Sozialen Wohnungsbau völlig anders. Ein bestimmter Prozentsatz des Wohnungsbaus muss eben beim Staat/Land bleiben

Für alle, die immer auf den Vermietern rumhacken...

Wenn ein Vermieter Mieten verlangt, die deutlich unter der durchschnittlich erzielbaren Miete liegt, wird ihm seitens des Finanzamts Liebhaberei unterstellt und kann nicht mehr Ausgaben für Instandhaltungs- und Renovierungsmaßnahmen steuerlich geltend machen. So geschehen vor kurzem einem Münchener Ehepaar, das statt der möglichen € 12 nur € 8 verlangt hat. Und das gleiche Problem hat aktuell eine öffentlich rechtliche Anstalt, die jeder kennt und ebenfalls in München beheimatet ist. Aus datenschutzrechtlichen Gründen kann ich es nicht nennen. Ergo, ist ein Vermieter sozial, wird er vom Staat bestraft.

19:10 von DrBeyer

«Aber wie ich eben in einem anderen Beitrag geschrieben habe, würden mich … Zahlen interessieren.»

Wohnraumsituation + Bevölkerungsverteilung in DEU hat viele Zahlen.

Eine Gruppe davon beleuchtet die Zahl derer, die in Großstädten leben
(> 100.000 Ew.). Es gibt 80 davon in DEU (in JAP hat es 265).

"Mega-Cities" (> 10 Mio.) hat DEU nicht (JAP hat 3, Tokyo mit 38 Mio.).
In keinem Land in EUR sind so viele Städt zw. 500.000 / 650.000 Ew. wie in DEU (10 an der Zahl). Kein anderes Land in EUR "hatte Wieder-Vereinigung" + in den letzten 30 Jahren eine so starke Binnen-Migration wie DEU.

Der Zuzug in Städte (auch in kleinere) übersteigt alle Prognosen, und steigt stetig weiter an. "Wo die Arbeit ist, da wollen (müssen) die Menschen hin.
Kein Ende in Sicht."

Welchen Anteil Wohnraum-Spekulation an der Wohnungs-Misere hat?
Weiß ich nicht (das fragten Sie ja weiter oben).

Noch lebt man in DEU auch in den großen Städten "wenig beengt".
Ich in Köln. Einst lebte ich in 6 Monate in Tokyo …

@19:10 von DrBeyer

"Ein großer Grund dafür, dass es einen Wohnraummangel gibt, ist auf jeden Fall auch darin zu sehen, dass die Haushalte immer kleiner geworden sind."

Ja, aber auch Familien werden irgendwann kleiner. Die abstruse Wohnraumsituation führt dazu, dass viele ältere Menschen in ihren inzwischen zu großen (Eigentums-) Wohnungen bleiben, weil sich der Kauf einer kleineren Wohnung bzw. das Wohnen zur Miete nicht rechnet. Eine Bekannte von mir bewohnt allein 120 qm.

19:21 von DrBeyer

Die großen Wohnungsbaugesellschaften haben durch ihre marktbeherrschende Position in Ballungsgebieten, den Mietpreis in die Höhe getrieben. Private Vermieter haben natürlich insofern profitiert, das sie auch höhere Mieten erzielen konnten, was ihnen nicht zum Vorwurf gemacht werden kann. Wir sind aber jetzt an einem Punkt, wo es in manchen Städten sittenwidrig hohe Mietpreise gibt und das darf nicht geduldet werden. Alle große Unternehmen zieht es leider auch noch in solche Städte, somit wandern die Arbeitsplätze dort hin, wo Wohnungsnot herrscht. Auf dem Land ist die Infrastruktur so schlecht, dass man es den Unternehmen nicht verdenken kann. Ich würde es begrüßen, wenn diese Strukturdefizite abgebaut würden, dass es für Konzerne lukrativ wird in die Fläche zu gehen. Kann mir einer erklären, warum zum Beispiel der Frankfurter Flughafen immer größer wird, obwohl alle Anwohner leiden? Ich komme ja nicht mal schnell zu diesem Flughafen weil die Straßen überfüllt sind.

Die Baubehörden müssen kompetenter sein

Wer sich und seine Familie vor Abhängigkeit und Willkür durch raffgierige Wohnungbauunternehmen schützen will, hat in Bremen keine Chance. Fast alle landeseigenen und städtischen Grundstücke gehen an Großunternehmen. Diese bauen quadratische Kästen dicht an dicht, teils ohne ausreichende Infrastruktur (Straßen, Zuwegungen, Geschäfte, ÖPNV) und nennen das urbanes Wohnen.

Unabhängigkeit von Wohnungsverwaltungen und Eigentümergemeinschaften - kann man vergessen. Selbst Reihenhaus Ensembles werden von Bauunternehmen samt verbandelter Bau- und Grundstücksverwaltung so angeboten, dass man in eine WEG(WohnEigentümerGemeinschaft) gezwungen wird und dementsprechend jeden Monat zusätzlich für die Verwaltung zahlen muss. So lohnt sich das Bauen für Bauunternehmen zweifach: Einmal WHG oder Haus verkaufen und dann auf Jahre abkassieren. Die Grünen kriegen die Projektentwicklung für normale Häuslebauer einfach nicht hin - also lassen sie die Großunternehmer machen - und die machen, was sie wollen

Deckelungen ja, aber nur für spitzenmieten

Man kann ja für 5 Jahre nur eine Erhöhung um die Inflation zulassen.

Aber das muss dann an der ortsüblichen Vergleichsmiete fest gemacht werden.

Es gibt durchaus noch viele niedrige Mieten. Hier quasi die Erhöhung zu verbieten kommt einer Enteignung gleich.

Bspw. Ortsübliche Vergleichsmiete liegt bei 10-12€/qm, dann darf man von diesem Preis ausgehend für fünf Jahre nur um die Inflation erhöhen.

Wer bislang billiger vermietet, der darf natürlich innerhalb der gesetzlichen Grenzen auch mehr erhöhen.

So könnte das auch juristisch funktionieren.

19:08 von pkeszler

Merkel setzt auf Wohnungsbau - die SPD auf den Mietendeckel

Frau Merkel hat doch keine Ahnung vom Bauen. Natürlich müssen immer neue Wohnungen gebaut werden, aber das geht eben nicht so schnell, wie die Groß- und Mittelstädte benötigen. Deshalb müssen auch die bisherigen Wohnungen zu günstigen Preisen vermietbar bleiben. Daher ist eine Mietdeckelung von 5 bis 10 Jahren unbedingt notwendig, bis die neuen Wohnungen stehen. Da muss sich die Koalition erst auf einen Nenner einigen.
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*
Dann können wir in 10 Jahren den völlig unerwarteten Instandhaltungsstau beklagen, der bei EU-gewünschter 2% Inflation so sicher eintritt, wie bisher das Amen in der Kirche.

Gewohnt wird immer - aber wer zahlt?

Grundsätzlich sollte jeder in seinem Eigentum leben. Aber davon sind wir weit weg.

Zudem ist es Aufgabe des Staates einen zweiten Wohnungsmarkt zu schaffen und zu halten für die, die sich Eigentum nicht leisten können.

Ob über sozialen Wohnungsbau, oder aber über Genossenschaften oder noch was anderes ist erst mal sekundär.

Die Mittelschicht ist in der Lage sich entweder Eigentum zu leisten, oder aber bewusst nur zu mieten. Man weiß was ein Neubau kostet und kann sich also ausrechnen, was dann die Miete bringen muss.

Für die hohen Baukosten kann der Staat was - er hat die Preise ja durch Auflagen und Gesetze so teuer gemacht. Dafür, dass viele im Niedriglohnsektor arbeiten, dafür kann der Staat auch was. Der hat diesen Sektor geschaffen und über die Agentur für Arbeit mit Millionen Menschen versorgt, die eigentlich oft besser qualifiziert waren.

Und der Staat hat die Sozialwohnungen privatisiert.

Man fragt sich schon ob der Staat überhaupt etwas richtig machen kann.

Schätzungsweise 20% aller Mieter.........

........... könnten sich eine Eigentumswohnung leisten. Sie tun es aber nicht, weil sie entweder
- nicht rechnen können,
- Angst haben, in Zahlungsschwierigkeiten zu kommen,
- Angst haben krank zu werden,
- Angst haben, den Job zu verlieren,
- Angst haben beim Kauf benachteiligt zu werden,
- tausend andere Gründe haben, keine Wohnung zu kaufen.

Würden diese 20% ihre Mietwohnungen räumen und Eigentum erwerben, dann hätten die Vermieter in Deutschland ein Problem.....

Von anderen und aus Erfahrung lernen

Man sollte sozialen Wohnungsbau auf Genossenschaften übertragen. Hauptsache nicht in die Hand von Politikern legen.

Dann bleiben die Wohnungen auch das was sie sind.

Es gibt einen ersten Wohnungsmarkt und es gibt einen zweiten. Den ersten muss man nicht besonders regulieren. Da reguliert der Markt. Den zweiten darf man nicht den Markt preis geben.

Leider hat die Politik in der Vergangenheit so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.

Ganz vorne mit dabei rote und Grüne in Berlin.

Und das sind die, die heute am lautesten schreien nach Enteignung, obwohl sie doch die Hauptschuld an der Misere tragen...

Ganz schön unverfroren.

Bis vor kurzem dachte ich, dass in Österreich …

nur die Stadt Wien seit mehr als 100 Jahren mit konsequentem städtisch-genossenschaftlichen Wohnungsbau "für eine gemischte Wohnstruktur" mit bezahlbaren Mieten für weite Kreise der Bevölkerung sorgte und sorgt.

Nun lernte ich, dass auch (fast ? / so gut wie ?) alle anderen großen Städte in ÖST immer mehr diesen Weg gehen. Am Beispiel von Salzburg.

Als dort vor (?) Jahren der Fußball-Verein "Red Bull Salzburg" ein neues Stadion bezog (das "der Brause-Mogul" auf seine Kosten erbaute). Wurde "das alte" Stadion inmmitten städtischer Wohnbebauung "frei" (gehörte der Stadt).
Was nun damit tun?

Man gründete mit Interessenten des Stadtteils eine Genossenschaft, die sich "Non-Profit" verpflichtete, der über Instandhaltung hinaus ginge. Bauunternehmer (die nur am Bauen, nicht an Vermietung verdienen) bauten das Stadion so um, dass unter / um die Tribünen ca. 100 Mietwohnungen entstanden. Zu qm-Preisen von 6 bis 9 Euro vermietet.

"Kleine Oase" mit Nutzung der Rasenflächen für Amateur-Sport …

@18.44-der Staat als Bauherr? Keine gute isee

Besser man überträgt das unabhängigen Genossenschaften.

Die stehen nicht im Verdacht inkompetent zu sein und auch nicht Wohnungen zu günstigen Preisen ab zu verkaufen.

Einmal Genossenschaft immer Genossenschaft.

Wien zeigt wie es geht

Erster und zweiter Wohnungsmarkt nebeneinander.

Wer auf Grund seines Einkommens berechtigt ist, der darf sich um eine solche Wohnung bewerben.

Der Staat muss nur genügend Grundstücke zum fairen Preis abgeben und dann balanciert sich das wieder ein.

Am 14. Juni 2019 um 17:57 von kurtimwald

Einfach die Faulheit überwinden, ein paar Jahrzehnte sparen und dann bauen.

Sie haben Recht.

Aber wo 2 Normal-Verdiener
Geld verdienen, kann man zur Bank gehen, eine Hypothek aufnehmen und eine Wohnung oder ein Haus kaufen.

Da die Miet- und Immobilienpreise fast immer steigen, ist das Risiko sehr gering.

Selbst Scheidung, vorzeitiges Ableben, … kein Problem.

Die Mieten steigen, die Wohnungspreise auch, aber die

Hypothek bleit über die gesamte Laufzeit immer gleich.

Nach 20 bis 30 Jahren, wenn man in Rente geht ist die Wohnung bezahlt.

Keine Miete, kein Eigenbedarf.

Einziges Problem, als Alleinverdiener wird man unter 30% Eigenkapital kaum ein Darlehen bekommen.

20:37 von draufguckerin

Die Baubehörden müssen kompetenter sein
Wer sich und seine Familie vor Abhängigkeit und Willkür durch raffgierige Wohnungbauunternehmen schützen will, hat in Bremen keine Chance. F..landeseigenen und städtischen Grundstücke gehen an Großunternehmen. Diese bauen quadratische Kästen dicht an dicht, teils ohne ausreichende Infrastruktur (Straßen, Zuwegungen, Geschäfte, ÖPNV) und nennen das urbanes Wohnen.

Unabhängigkeit von Wohnungsverwaltungen und Eigentümergemeinschaften - kann man ..WEG(WohnEigentümerGemeinschaft) gezwungen wird und dementsprechend jeden Monat zusätzlich für die Verwaltung zahlen muss. So lohnt sich das Bauen für Bauunternehmen zweifach: Einmal WHG oder Haus verkaufen und dann auf Jahre abkassieren. Die Grünen kriegen die Projektentwicklung für normale Häuslebauer einfach nicht hin - also lassen sie die Großunternehmer machen - und die machen, was sie wollen.
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Das wird doch jetzt alles mit den SPD/Grünen/ Linken noch bessser?
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Der Sieling-Verlierer vorneweg.

19:16 von DrBeyer

«Fahren Sie mal durch Shanghai, das sind richtige Schluchten, aber die Leute können alle wohnen.»

«Das kommt darauf an, wie man "Wohnen" definiert.
Für mich wäre in solchen Schluchten nur der Überlebensanteil von "Wohnen" gedeckt. Aber "Wohnen" beinhaltet ja auch noch einen Lebens-Aspekt.»

Shanghai kenne ich nicht. In China war ich nie.
Aber ich lebte in Tokyo, der größten Stadt der Erde.

Die einem in (sehr) vielen Aspekten vorkommt, als sei sie nicht von dieser Welt. Kein erstrebenswertes Ziel, in derart großen Städten zu leben. Schwierig, voll, laut (!), (sehr) anstrengend.

Aber dort ist mehr als nur "Wohnen". Kein Wohnen, das ich ewig würde wohnen wollen. Aber doch eines, das ich mit einer Träne im Auge wieder verließ.

Eine sehr eigene Eigenart in JAP ist, dass dort Wohnraumspekulation wg. des begrenzten besiedelbaren Raums sehr rar ist (25% der Fläche von DEU / 128 Mio. Ew.). "Nicht-Wohntürme" werden alle 30 bis 50 Jahre neu erbaut.

"Haus erben" ist eher eine Pein …

@20.52-25% Niedriglöhner sind 10% zuviek

Grundsätzlich haben Sie ja recht. Aber da die Büchse der Pandora geöffnet wurde und die Agentur für Arbeit fleißig die Leute auch mit Qualifikation in de Niedriglohnsektor gedrängt hat, ist dieser überproportional groß.

Ich würde mal sagen, dass irgendwo zwischen 5-10% eine natürliche Grenze ist. Alles darüber ist künstlich geschaffen.

Und geht letztendlich auf Staatskosten. Erstens über Transferleistungen und zweitens über entgangene Steuereinnahmen und Sozialabgaben. Wer wenig verdient, hat wenig Abzüge.

Ein Instrument wie der Mindestlohn kann helfen, aber das allein genügt nicht. Es braucht einen moralischen Wandel.

Und der Staat muss stärker regulieren, damit höhere Löhne gezahlt werden. Starke Gewerkschaften in Bereichen, in denen es gar keine gibt z. B.

Mieten deckeln

ist noch mehr als die Mietpreisbremse ein gravierender Eingriff in Eigentumsrechte und die Vorstufe von Enteignungen. Das schafft sicher kein Vertrauen und keine Investitionen.
Aber warum nur Mieten? Warum nicht auch Heizkosten und andere Nebenkosten, die z.T. fast eine zweite Miete ausmachen, Heizölpreise, Gas, Müllabfuhr, Stromlosten, GEZ_Gebühren? Spritpreise? Brotpreise? Da wäre noch ein weites Betätigungsfeld für planwirtschaftliche Ideologen. Vorwärts immer, rückwärts nimmer, Kevin, Robert und KollegInnen!

Für 5 Jahre ? Das ist aber

Für 5 Jahre ?
Das ist aber das Minimum, warum nicht mehr ?
Und nicht nur deckeln, also auf aktuellem Stand (jetziger ! Also nicht noch schnell Erhöhungen erlauben, so lange das noch nicht beschlossen ist), sondern ggf. senken, auf einen bundesweit gültigen Maximalwert von z.B. 12€.
Niemand hat das recht, mit Wohnen zu verdienen !
Also damit, dass er aus irgendeinem Grund Land besitzt, das andere nicht besitzen. Grundbesitz gehört grundsätzlich abgeschafft, denn er ist durch nichts zu rechtfertigen.
Für den Eigenbedarf allerdings kann man den beibehalten. Also etwa 100m² Fläche. Alles darüber hinaus besitzt niemand mit wirklichem moralischem und ethischem Recht.

Zu Instandhaltung: Die hat natürlich auch weiterhin zu erfolgen, immerhin bekommen die monatlich ordentlich Miete. Wer das nicht macht, muss von der Stadt oder dem Staat enteignet werden.

@20.35-Wohnungswechsel im Alter

Ältere Menschen in zu großem Wohnraum - ein Problem im mietbereich.

Früher wurde umgezogen, jetzt kann man sich das nicht mehr leisten. Das belastet den Markt zusätzlich.

Es gibt jetzt sozusagen ein Gap. Die Wohnung wird erst frei, wenn der Mieter stirbt oder ins Pflegeheim kommt.

Also im Schnitt 20 Jahre später.

Im Bereich Eigentum sehe ich das Problem weniger. Altes Haus gegen Neubau barrierefrei. Das funktioniert noch.

Höchstens die späteren Erben hätten was dagegen...

20:52 von DerGolem

Schätzungsweise 20% aller Mieter.........

........... könnten sich eine Eigentumswohnung leisten. Sie tun es aber nicht, weil sie entweder
- nicht rechnen können,
- Angst haben, in Zahlungsschwierigkeiten zu kommen,
- Angst haben krank zu werden,
- Angst haben, den Job zu verlieren,
- Angst haben beim Kauf benachteiligt zu werden,
- tausend andere Gründe haben, keine Wohnung zu kaufen.

Würden diese 20% ihre Mietwohnungen räumen und Eigentum erwerben, dann hätten die Vermieter in Deutschland ein Problem.....
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Nach der Methode haben die Sozialisten die Blase in Spanien erzeugt.
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Preise in den Mond geschossen.
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Anschließend Zwangsversteigerungen und Schilder mit "Se vende"

Die lokalen Baubehörden müssen besser werden

Angeblich bekommen die großen Bauunternehmen von unserer grünen Baubehörde (Bremen) die Auflage, in Zukunft einen Teil der Wohnungen mit Sozialbindung zu vermieten, aber auch diese Bindung läuft einmal aus. Außerdem werden das mit Sicherheit nicht die guten Wohnungen sein. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Die grüne Baubehörde gibt Baugrundstücke günstig an Großunternehmen, erteilt schnelle Baugenehmigungen (auch mal, wenn sie nicht mit der lokalen Bauordnung konform sind, z.B. höhere Geschossanzahl). Außerdem kann man die miesen Lagen (EG, Nordseite) als "Sozialwohnung" anbieten und bekommt dafür im günstigen Fall noch sichere Mietzahlungen durch Wohngeld von der Sozialbehörde (d.h. vom Steuerzahler).
Also eine Win-Win-Situation: Die Baubehörde muss nicht planerisch tätig werden (ist auch schon 100mal gescheitert) und der Baulöwe erzielt sichere Einnahmen. Für alles zahlen die SteuerzahlerInnen. Glückwunsch!
Frau Merkel kann unfähige Baubehörden nicht auch noch coachen

Mieten deckeln

das kann nicht Verfassungskonform sein, denn dann könnte man auch beschließen, das der Einzelhandel oder die Autoindustrie 5 Jahre keine Preiserhöhung vornehmen dürfen.

Merkel setzt auf Privatisierung

Merkt die Frau noch was. Die Privatisierung hat in Deutschland mehr Elend und Not geschaffen und dem organisierten Verbrechen Tür und Tor geöffnet. Die Anführer kennen nur eine Devise: Gestze sind dafür da, um gebrochenzu werden. Wenn es Jemand dahinter kommt, holt mich schon Einer raus. Das ist Privatisierung.

20:15, Einfach Unglaublich

>>Wie wäre es ...
... man würde einfach den Zuzug deckeln?

Würde den Wohnungsmarkt deutlich entspannen.<<

Klar.

Weniger Fremde, und alles wird gut.

Aber schauen Sie sich doch bitte mal die Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland seit der "Wende" an. Da hat sich nicht viel geändert. Es gibt nämlich nicht nur einen Zuzug nach, sondern auch einen Wegzug aus Deutschland. Außerdem sterben mehr Menschen, als geboren werden.

Arbeitsplätze wurden am falschen Ort geschaffen

Warum drücken die Leute in Städte? Weil dort Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Verhältnis von Arbeitsplätzen, Wohnraum und Platz ist in keinem guten Verhältnis mehr.
Ursache ist z. B. der schleppende DSL-Ausbau, den schon längst der Staat in die Hand hätte nehmen müssen, statt ihn der Telekom zu überlassen.
In der Folge konnten sich auf dem Land keine Firmen ansiedeln; fast alle brauchen ein schnelles Internet.
Hohes Pendlertum und viel zu viel Verkehr sind die Folge. Hohe Schadstoffwerte habe in erster Linie mit zu vielen Kfz. zu tun und auch die CO²-Menge steigt.

Auch die dauernd steigende Wasserentnahme Münchens aus dem Loisachtal hat mit zu viel Einwohnern zu tun.

Die Naturreservate für Bienen und andere Insekten waren die großen Gärten auch in der Stadt. Mit Nachverdichtung und Wohnungsbau auf bisherigen Brachflächen werden diese zerstört; die Bauern tragen am wenigsten Schuld.

Bauen statt deckeln

@DrBeyer
""Die Mieten zu deckeln ist der falsche Weg und führt langfristig zu nichts."
Wer redet denn hier von langfristig?! Haben Sie den Artikel nicht gelesen?"

Natürlich habe ich den Artikel gelesen. Nur glaube ich nicht, dass eine Mietdeckelung den erwünschten Effekt haben wird, wie dieser Artikel beschreibt. Darin heißt es: "Es gehe um eine Atempause im Mietmarkt. "Wir gewinnen damit Zeit, um zu bauen, zu bauen und noch einmal zu bauen."" Das Ziel ist nobel, aber wird das wirklich helfen??? Inwiefern hilft eine Deckelung der Miete für künftige Bauprojekte? Deswegen sehe ich es, so wie die Eigentümer, eine mögliche Deckelung als nichts anderes als ein verfassungswidriges Vorhaben.

Das Eine tun, das andere auch.

Auch wenn Merkel im Prinzip Recht hat, aber das sieht so schon wieder nach Aussitzen aus. Die fehlenden Wohnungen werden seit Jahren beklagt und es ist fast Nichts passiert. Im Gegenteil - durch immer neue Bauvorschriften wird das Bauen immer teurer und langwieriger. Also wenn es Merkel ernst meinen würde, müsste neben einem populistischen Lippenbekenntnis ein konkreter Maßnahmen- und Zeitplan für den Wohnungsneubau her.

Da dies leider nicht zu erwarten ist und die Mieten vierlerorts weiter steigen, scheint der von der SPD angeregte Mietendeckel kurzfristig eine echte Hilfe für das gebeutelte Mietvolk zu sein.

Niedriglöhner?

@ vriegel:
25% Niedriglöhner sind 10% zuviek

Also das würde ich schon mal bezweifeln. In meinem Bekanntenkreis gibt es gar keine Niedriglöhner, die verdienen alle relativ normal. Und um dir Rente macht sich da auch keiner Sorgen.

@ Boris.1945 um 21.47 Uhr: "Das wird jetzt alles ...besser?

@ Boris.1945 um 21.47 Uhr: "Das wird jetzt alles mit SPD/Grünen/Linken noch besser?" - Ja, die Bremer Bürger haben diese Parteien abgewählt, aber wenn es darum geht, sich an Posten zu krallen, dann kennt man keine Scham. Rot,Rot,Grün tut sich zusammen und regiert gegen den WählerInnenwillen.

Der grüne Bausenator hat jedenfalls schon vor Wochen seinen Rückzug erklärt. Er hinterlässt eine infrastrukturell vernachlässigte Stadt mit einigen neuen Betonklötzen, die an die schlimmsten Bausünden der Nachkriegszeit/60er Jahre erinnern.
Ich als ehemalige Grün-Wählerin bin sowas von sauer. Ich hätte nie gedacht, dass eine grüne Regierung so eine Spur der Verwüstung im urbanen (Wohn-)bereich hinterlassen kann.

Ohne Deckel

und Eingriff bei den Mieten wird nichts mehr gehen, die müssen drastisch nach unten.

Frau Merkel möchte Bauen, dann soll ihr mal jemand sagen , das die Neubauten für die Meisten bei der Miete nicht bezahlbar sind.
Grund sind die vielen Auflagen wegen Grün und so weiter, was nützt es wenn die neu gebauten mit 10-12 Euro losgehen, dazu kommen noch die Nebenkosten und Heizung plus Wasser ( Warm-Kalt).
Meist ist dann noch Stellplatz für Auto und der Vermieter hat jetzt meist noch TV und Internet von einem Anbieter, also ausweichen nicht möglich.
Hab ich gerade bei einem Freund erlebt, der eine Wohnung brauchte.
Kleinste Wohnung 70 Quadratmeter, Preis etwas über 1000 Euro, und das ist der Preis beim Einzug, wird also regelmäßig dann teurer, man will ja etwas verdienen.

Das können sich viele nicht leisten, und die meisten neu gebauten Wohnungen liegen deutlich über den 12 Euro kalt.

Frau Merkel geht wohl von Ihrem Gehalt aus.

Freier Markt

Die Wohnungskrise kann nur ein freier Markt lösen. Wohnungen bauen muss wieder attraktiv werden. So wie früher.
Staatliche Zwangsregelungen wie Mietpreisbremse bringen gar nichts.

Planwirtschaft - tolle Idee

Klasse Idee von der SPD, die Mietpreisdeckelung. Dann wir nur kein privater Vermieter mehr vermieten, sondern lieber verkaufen. Auch wird kein privater Investor mehr Mietwohnungen bauen, was dazu führen wird, dass der Miet-Wohnraum noch knapper wird.
Im übrigen bin ich auch dafür, dass ein Porsche auch nicht mehr als 10.000 Euro kosten darf. Zeit auch sowas mal gesetzlich zu regeln. Nennt sich übrigens Planwirtschaft. Hat in einem Staat namens DDR prima für 40 Jahre funktioniert.
Vielen Dank also liebe SEDPD für solche innovativen Lösungen!

@dergolem

Die von Ihnen geäußerten Ängste sind teils sehr berechtigt.

Insbesondere die Angst den Job zu verlieren und Zinsen/Tilgung nicht mehr stemmen zu können.

Zwar kann man Wohneigentum geringer Größe im Harz4 Fall theroretisch halten.

In der Praxis wird das aber kaum funktionieren, da man weiterhin die Tilgung aus dem Harz4 Satz stemmen muss.

Das bricht einem dann das Genick und die Zwangsversteigerung folgt.

Will man den Leuten Wohneigentum schmackhaft machen, braucht es deutlich mehr Sicherheiten im Falle einer langen. Arbeitslosigkeit.

Zb eine Verpflichtung der Banken, in Zeiten von Harz4 Bezug auf Tilgung zu verzichten.

Damit das Eigentum in jedem Fall gehalten werden kann.

@ von vriegel um 21.07 Uhr "Der Staat als Bauherr?"

@ von vriegel um 21.07 Uhr "Der Staat als Bauherr? Keine gute Idee. Besser man überträgt das unabhängigen Genossenschaften" - richtig. Funktionierende Genossenschaften, die effektiv und im Sinne ihrer MitgenossInnen und MieterInnen arbeiten, sind einfach klasse.
Wenn man sich in manchen Städten, z.B. Kiel, die Wohnungen in innerstädtischen Lagen anschaut: Dort liegen Blocks der Vonnovia und die einer alteingesessenen Baugenossenschaft (BGM) direkt nebeneinander und gegenüber. Raten Sie mal, welche Häuser niedrigere Mieten haben, welche gepflegter aussehen und eine offensichtlich zufriedene und stabile Bewohnerstruktur aufweisen? Das fängt schon bei den Haustüren, den Fenstern, den Klingelanlagen und Briefkästen an. Obwohl die Gebäude gleich alt sind: Die Baugenossenschaft hält ihre Häuser in Schuss, die sind einfach klasse.

Der Staat sollte bauwillige Menschen unterstützen und ihnen das Bauen ermöglichen, egal ob als Einzelbauherren oder gemeinschaftlich als Genossenschaft.

19:10, DrBeyer @fathaland slim

>>Allerdings vermute ich, dass Sie insbesondere auf bestimmte unsoziale Vermieter abzielen.<<

Und auf die Politik, zum Beispiel das mit heißer Nadel gestrickte Gesetz zur energetischen Sanierung.

Ich lebte in Berlin in einer unsanierten Altbauwohnung, mit Ofenheizung. Die Bruttokaltmiete betrug knapp vier Euro/qm und lag damit am oberen Rand des Mietspiegels. Unser Hauswirt, ein ex-Linker, der durch Erbschaft stinkreich wurde, in der Szene hieß er früher Millionenheinz, wollte nach fast dreißig Jahren dieses Instrument nutzen, was für uns eine Mieterhöhung von ca. 70% bedeutet hätte. Wir wollten mit ihm verhandeln, woraufhin er eine fristlose Kündigung aussprach, wegen illegaler Untervermietung. Wir waren eine WG, und das Personal hatte in 37 Jahren natürlich gewechselt. Das hatte ihn nicht nur nie interessiert, er wollte darauf nicht angesprochen werden. Andere Mieter, die die Sanierung nicht schlucken wollten, flogen auch raus. Ein skrupelloser Anwalt findet immer einen Grund.

@ 19:16 von DrBeyer

Es kann halt nicht jeder ein Penthouse oder das Reihenhaus im Grünen haben.
Im Zweifelsfall ist die Platte ordentlich ausgestattet mit Küche und Bad wohl wesentlich besser als der Schlafplatz unter der Brücke oder im Auto auf dem Parkplatz, weil eine Wohnungsmiete nicht mehr bezahlbar ist.
Einen schönen Abend noch.

20:15 von Einfach Unglaublich

"Wie wäre es ...
... man würde einfach den Zuzug deckeln?

Würde den Wohnungsmarkt deutlich entspannen."

Klar, die unmenschliche Variante geht theoretisch immer. Aber genau die wollen wir hier nicht. ;-)

"Merkel will bauen" ...

... so steht es im TS-Aufmacher.

Frau Merkel "baut" schon seit langem. Seit vielen, vielen Jahren.

Fragt sich eben nur, woran, und vor allem für wen.

re defender411

"18:34 von karwandler

Zehntausende Wohnungssuchende sind da nicht ihrer Meinung"

Es ist keine Meinung, wenn ich die pauschale Behauptung: Die Mieten sind zu hoch, als falsch bezeichne.

Es ist eine Tatsachenfeststellung.

Der typische Vermieter erzielt eine Kapitalrendite von 2-3%, und trägt dabei noch das "unternehmerische Risiko", dass die Mieteinnahme auch teilweise oder ganz ausfällt.

21:39 von globalplayer58

«Mieten deckeln - das kann nicht Verfassungskonform sein, denn dann könnte man auch beschließen, das der Einzelhandel oder die Autoindustrie 5 Jahre keine Preiserhöhung vornehmen dürfen.»

"Wohnen ist ganz etwas anderes", als Autos, Brot, Bananen oder Goldbären zu kaufen.

Gehört zur ureigenen Daseinsvorsorge des Staates.
Wie Krankenvericherung, Renten und andere Arten der sozialen Sicherung der Bevölkerung.

17:57 von kurtimwald

Vielen Dank für Ihren Kommentar.

Habe selten so "einfach" gelacht.

Zu 18:09 von Defender411 "Vernunft"

Ganz einfach, .. keine Gewinne,..! Die Mieten sind, zunächst auf freiwilliger Basis zu senken. Da dies nicht funktioniert, muss die Miete staatlich gedeckelt werden auch unter Berücksichtigung der Nebenkosten und bei Verstößen sind die Wohnobjekte zu enteignen mit einem tatsächlichen Wert und NICHT mit den zur Zeit überhöhten Spekulationswerten. .. und sehen ob Vernunft einkehrt..

@Defender411, nichts ist daran vernünftig? "Staatlich gedeckelt und keine Gewinne"

"Ganz einfach"? Der Staat deckelt nicht und verzichtet nicht auf Gewinne!
Sehen Sie sich Wohnungsunternehmen in öffentlicher Hand an. Welche Stadt verzichtet auf Gewinne für den städtischen Haushalt um Sportarenen, Schwimmbäder, Nahverkehr etc. zu finanzieren. Ausschüttungen werden geradezu vorgegeben und geplant.

Man kann auch Gewinne aus kommunalen Unternehmen nicht mehrfach ausgeben. Bei geringeren Gewinnen sind Prioritäten zu setzen. Wer das will muss auch erklären was zweit- und drittrangig sein soll!

@ Ferkelchen

Frau Merkel selber ist das Problem , da seit gefühlten Jahrhunderten im Amt aber nichts unternommen, obwohl schon seit Jahren bekannt

Ihr Gefühl ist mir egal. Die Vorschläge von Frau Merkel sind jedenfalls gar nicht so verkehrt.

@18:12 von Superschlau

"Dazu kippen wir gleich mal 2/3 der Bauvorschriften in den Müll. Die braucht eh niemand. Dazu gleich diesen ganzen Energiesparblödsinn."

Ein fantastisch differenzierter und gut begründeter Vorschlag (aua-aua). Wirklich super, aber danach folgt dann das Gegenteil von schlau.

re silverfuxx

"Niemand hat das recht, mit Wohnen zu verdienen !"

Und niemand hat die Pflicht, mit eigenem Verlust für andere Wohnraum zu schaffen.

Privatisierung

Die Lösung des Mietproblems kann nur in einer Privatisierung liegen. Dem Staat als Wohnungseigentümer vertraue ich jedenfalls gar nicht mehr.

Silverfuxx 21.35

"Niemand hat das recht, mit Wohnen zu verdienen !" Klar und natürlich auch nicht mit Gesundheit oder Bildung!

"Zu Instandhaltung: Die hat natürlich auch weiterhin zu erfolgen, immerhin bekommen die monatlich ordentlich Miete. Wer das nicht macht, muss von der Stadt oder dem Staat enteignet werden."

klar, dann rechnet sich die Miete noch besser. Am Besten, das Rote Kreuz oder die Caritas treten jetzt noch als Grußvermieter auf oder die katholische Kirche. Nur machen die keine Handreichung umsonst. Ich bezweifle, dass dann irgendwas besser würde- au contraire

@21:01 von schabernack

Danke für Ihren Kommentar. Ich bin immer wieder erstaunt, was alles möglich ist, wenn nur der Wille da ist.
Am Willen unserer Politiker kann man da (ver)zweifeln.

21:39 von Fassungslos

Merkel setzt auf Privatisierung

Merkt die Frau noch was. Die Privatisierung hat in Deutschland mehr Elend und Not geschaffen und dem organisierten Verbrechen Tür und Tor geöffnet. Die Anführer kennen nur eine Devise: Gestze sind dafür da, um gebrochenzu werden. Wenn es Jemand dahinter kommt, holt mich schon Einer raus. Das ist Privatisierung.
////
*
*
Aber das richtige Ganoventum hat nicht der kleine Bäckermeister geschaffen, sondern die gewünschten Manager, sogar in mitbestimmten und staatlichen Betrieben.
*
Wie auch die VEB nur in die Pleite führten.
*
Der R/G/R- Senat in Bremen wird bei S.2 sicher auch den Soli erhalten.
*
(dumm nur wenn alles an die Gleicheren verteilt ist, wer bezahlt die dann aktuell neueste grüne Steuer?)

@beyer

Die sPD trommelt ziemlich stark für den Mietpreisdeckel.

Dabei wird der keinerlei Linderung bringen.

Im Gegenteil.
Investoren werden das Weite suchen.

Mieter mit einem bestehenden Mietverhaeltnis werden profitieren.
Menschen die suchen, werden weniger Chancen haben als zuvor.

Der Staat muss hier in einer Art moderieren, das das Angebot Möglichst stark ausgeweitet wird.
Und zwar für Wohnraum, der der Kaufkraft der suchenden entspricht.

Mag sein, die sPD trommelt auch fürs Bauen.
Aber sie trommelt insbesondere für den unnützen Deckel.

Und der ist Populismus.

@21:32 von deutlich

"Das schafft sicher kein Vertrauen und keine Investitionen."

Wenn heute von 100 Euro Gewinn durchschnittlich nur 4 Euro investiert werden, schafft das auch kein Vertrauen in potentielle Investoren.

(Diese Zahlen habe ich gerade gestern gehört oder gelesen. Vielleicht in dem Interview mit Annalena Baebock.)

es fehlen Wohnungen

das hat doch inzwischen jeder kapiert !
wie gibt's Wohnungen ?
in dem ich den Investoren, die ja Wohnungen bauen sollen, verspreche sie zu enteignen ?
oder ne Mietpreise einführe, dass Wohnungsbau sich finanziell noch weniger rechnet ?
wird dadurch überhaupt ne einzige Wohnung gebaut ?
Oder will man wie vom Mieterbund gefordert, noch mehr Mieterschutz
was soll das, man kann doch schon heute keinem Mieter mehr kündigen,
selbst wenn der die Miete nicht zahlt

Es müssen Wohnungen gebaut werden, preisgünstige,
das ist wenn überhaupt Aufgabe des Staates,
mir ist das als Privatmann zu riskant

Irgendwie fehlen Antworten.

Irgendwie fehlen Antworten. Warum explodieren die Mieten? Warum gibt es Wohnungsknappheit? War ja nicht immer so. Was ist passiert? Was ist anders?

20:52 von DerGolem

Würden diese 20% ihre Mietwohnungen räumen und Eigentum erwerben
.
wo liegt das Problem
wenn diejenigen ihre Mietwohnung kaufen
hätte man vor 30 Jahren schon machen sollen "Neue Heimat" und so
statt an Investoren zu verschenken, den Mietern überlassen
übrigens warum geschah das nicht in der ehemaligen DDR, war doch Volkseigentum -
jeder kriegt die Wohnung die er gerade bewohnt - darf sie eben nicht verkaufen
vielleicht tauschen, wenn er in ne andere Stadt zieht oder so

21:39 von globalplayer58

oder der Staat erhöht die Steuern nicht und Abgaben ... Strom/Müllabfuhr/Wasser/Grundsteuer

@21:39 von globalplayer58

"Mieten deckeln
das kann nicht Verfassungskonform sein, denn dann könnte man auch beschließen, das der Einzelhandel oder die Autoindustrie 5 Jahre keine Preiserhöhung vornehmen dürfen."

Es geht vor allem darum, Mitwucher und Luxussanierungen zu begrenzen, die wegen des Wohnungsmangels schon zu weit um sich gegriffen hat. Anständige Vermieter haben da hoffentlich nichts zu befürchten. Mein Vermieter erhöht regelmäßig die Miete bis zum (erlaubten) Anschlag und kommt aus dem Stöhnen nicht heraus, wenn nach zwanzig Jahren mal ein Fenster repariert werden muss.

von Defender411 um 17:58

Angebot und und Nachfrage wer die Nachfrage erhöht nachdem er jahrelang das Angebot eingeschenkt hat über Gesetze und Gegebenheiten für Gewinne der USA Investoren braucht sich nicht zu wundern jetzt.
Da hilft jetzt nicht zu jammern neue Politiker braucht das Land und keine Enteignen durch zb Öko Populisten .Löhne dem EU Durchschnitt anpassen,Steuererleichterung für Bauen ,können sich die Leute WHG leisten oder neu bauen.Populismus für Hirnlose Ideologien hilft nichts .

21:42 von fathaland slim

wie war das in 2015 ?
dann könnten ja die Single Haushalte zugenommen haben
keiner wohnt mehr in Wohngemeinschaften/Kommunen (?)

@ 19:16 von Ferkelchen

wir haben keine Diktatur. Die GroKo handelt das gemeinsam aus.

20:52 von Hinterdiefichte

Glauben sie mir, eine Mietpreisbremse ist Verfassungskonform, wenn Mieten in Richtung Wucher laufen und leider haben wir dies in vielen Städten! Denn Wohnen gehört zu den existenziellen Grundrechten eines jeden Menschen! Es ist nicht normal, wenn sich Menschen mit mittlerem Einkommen keine Wohnung in der Stadt leisten können.

um 21:38 von vriegel @20.35-Wohnungswechsel im Alter

"" Ältere Menschen in zu großem Wohnraum - ein Problem im mietbereich.

Früher wurde umgezogen, jetzt kann man sich das nicht mehr leisten. Das belastet den Markt zusätzlich.""
#
Ich kenne Nachbarn die in einer 5 Zimmer Wohnung wohnen.Es waren einmal 4 Kinder dort.Heute wohnen sie alleine. An einem Umzug dachten sie schon,nur was ihnen angeboten wurde war viel teurer als ihre Wohnung.Also bleiben sie in der alten Wohnung.

Populismus

wohin man schaut. Es gibt kein Recht auf Wohnen. Entweder man kauft sich eine Wohnung oder baut oder mietet sie. Etwas anderes gibt es nicht. Wer kein Geld hat, muss eben aufs Land ziehen. Wenn der Job zu weit weg ist, muss man sich eben einen anderen suchen. Die sozialistische Mentalität wird genau so enden wie in der DDR. Wenn sich etwas nicht rechnet, wird es nicht gemacht. Kein Mensch kann mich zwingen, anderen etwas zu vermieten. Wenn ich nichts verdiene, bleibt es eben leer stehen. Was unterscheidet den Wohnungsvermieter vom Autovermieter? In einer gesunden Marktwirtschaft nichts. Aber wir sind nicht mehr gesund. Nur Regulierungen, Restriktionen, Bestrafungen. So wird das nichts. Übrigens auch nicht mit den Grünen. Die machen das Bauen ja erst richtig teuer, mit Regulierungen, Restriktionen ....

In was für einer Welt...???

@Silverfux

"Also damit, dass er aus irgendeinem Grund Land besitzt, das andere nicht besitzen. Grundbesitz gehört grundsätzlich abgeschafft, denn er ist durch nichts zu rechtfertigen.
Für den Eigenbedarf allerdings kann man den beibehalten. Also etwa 100m² Fläche. Alles darüber hinaus besitzt niemand mit wirklichem moralischem und ethischem Recht."

Ich bitte um Entschuldigung, aber in was für einer Welt leben Sie??? Grundbesitz ist selbstverständlich ein gutes Recht, das es zu bewahren gilt. Sie meinen also so ganz grundsätzlich, dass der Besitz von mehr als 100m² Fläche unmoralisch und unethisch ist? Mir graut -- und das von Kopf bis Fuß!

@21:48 von leider geil

//Niedriglöhner?
@ vriegel:
25% Niedriglöhner sind 10% zuviek

Also das würde ich schon mal bezweifeln.//

Sie sind offensichtlich schlecht informiert.

"In meinem Bekanntenkreis gibt es gar keine Niedriglöhner, die verdienen alle relativ normal. Und um dir Rente macht sich da auch keiner Sorgen."

Na, dann kann es ja keine Niedriglöhner und auch keine zu niedrigen Renten geben.
Hauptsache mir geht's gut?

22:00 von draufguckerin

welche gepflegter aussehen und eine offensichtlich zufriedene und stabile Bewohnerstruktur aufweisen? Das fängt schon bei den Haustüren, den Fenstern, den Klingelanlagen und Briefkästen an
.
das ist auch eine Sache
wohl aber nur eine Randerscheinug zum Thema
wie oft muß man die Briefkästen, die Haustüre, Klingeln,
Aufzüge in einer von Mietern bewohnten Wohnanlage reparieren,
wie oft wenn ausschließlich die Besitzer drin wohnen

Ich möchte in Deutschland keine amerikanischen

Verhältnisse, wo Menschen, trotz anständigen Beruf, obdachlos werden, weil sie sich die Mieten nicht mehr leisten können. In New York stehen viele Häuser leer, weil man auf höhere Mieten spekuliert. Este Anzeichen sind auch in Deutschland zu verzeichnen. Muss das sein?

Am 14. Juni 2019 um 21:42 von fathaland slim

" Aber schauen Sie sich doch bitte mal die Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland seit der "Wende" an. Da hat sich nicht viel geändert. Es gibt nämlich nicht nur einen Zuzug nach, sondern auch einen Wegzug aus Deutschland. Außerdem sterben mehr Menschen, als geboren werden."

Das mag ja alles stimmen, nur zur Wende hatten beide Staaten eine Bevölkerung von 79.113 Mio, und jetzt Stichtag 31.12.2018 gibt die Statistik mit 83 Millionen an.
Wo kommen dann die knapp 4 Millionen her, wenn mehr sterben als geboren werden.
Und das Beitrittsgebiet von 16 Millionen auf 13 gefallen ist, wie neulich berichtet wurde.

Irgendwie passt etwas nicht zusammen, die Zahlen sagen etwas anderes.

Am 14. Juni 2019 um 21:35 von Silverfuxx

"Niemand hat das recht, mit Wohnen zu verdienen !
Also damit, dass er aus irgendeinem Grund Land besitzt, das andere nicht besitzen. "

Na ja.

Sie als Mieter besitzen durch Ihren Mietvertrag und Ihre Mietzahlung ein Wohnrecht.

Löhne werden erhöht oder „Hart4“ wird erhöht, die Mietzahlung erhöht sich aber nicht.

Dadurch schaffen Sie sich einen unberechtigten Vorteil anderen gegenüber.

Somit „verdienen“ Sie mit Wohnen.

Bitte nochmal überdenken.

re schabernack

"21:39 von globalplayer58

«Mieten deckeln - das kann nicht Verfassungskonform sein, denn dann könnte man auch beschließen, das der Einzelhandel oder die Autoindustrie 5 Jahre keine Preiserhöhung vornehmen dürfen.»

"Wohnen ist ganz etwas anderes", als Autos, Brot, Bananen oder Goldbären zu kaufen.

Gehört zur ureigenen Daseinsvorsorge des Staates.
Wie Krankenvericherung, Renten und andere Arten der sozialen Sicherung der Bevölkerung."

Dann müssen Sie aber auch "Wohnen" vollständig in die Daseinszuständigkeit des Staates überführen.

Eine Mischform mit Privatbesitz geht nicht.

20:41 von vriegel

Ihr Vorschlag gefällt mir sehr gut. Ich bin dafür, dass die überhöhten Mieten gedeckelt werden müssen, so lange bis genügend Wohnraum neu geschaffen ist. Viele Vermieter sind fair und die sollen nicht bestraft werden. Ich bin gespannt, wie die Regierung das hin bekommt. Allen eine gute Nacht! Viele Beiträge zeigen, dass sich Menschen gedanken machen und das ist gut so!

Anna-Elisabeth 22.23

Interview mit Baerbock und Zahlen?

@rayuel

"Neu
Am 14. Juni 2019 um 21:54 von rayuel
Planwirtschaft - tolle Idee
"

.

Stimmt das wird in der Telekomunikationsbranche auch gerade wieder entdeckt. Beim 5G ausbau will die Bundesregierung eine Bundeseigene Gesellschaft gründen die den Ländlichen Raum mit 5G erschließt und die Masten dann an die Telekommunikationsunternehmen vermietet. Könnte es sein dass es Gebiete gibt wo der "Freie Markt" eben doch nicht funktioniert und deshalb zu "Planwirtschaftlichen" Methoden gegriffen werden muss?

Am 14. Juni 2019 um 22:11 von karwandler

" Und niemand hat die Pflicht, mit eigenem Verlust für andere Wohnraum zu schaffen."

Also Verluste sind bei den jetzigen Mieten wohl nicht zu befürchten, also ich habe Kreis der Freunde einige die Mehrfamilienhäuser besitzen, ich habe bis jetzt noch keine Klagen gehört, und der neue Mercedes fährt auch gut.
Und die Mieten sind nicht mal teuer, also kein Vergleich zu einer Großstadt.
Da ist nichts mit Verlust, man kann davon Leben.

@AfD mit glied, 22:11h

"Die Lösung des Problems kann nur in einer Privatisierung liegen. Dem Staat als Wohnungseigentümer vertraue ich jedenfalls gar nicht mehr"

Einerseits verständlich, aber die Privatisierung von staatlichen Wohnungen in der Vergangenheit, hat uns ja mit in diese Situation gebracht. Auch die Privatisierung von Stromversorgern etc. hatte ja eher den Effekt, dass die Leistungen teurer, aber kaum besser wurden. Die Lösung könnten Wohnungsbaugenossenschaften sein.

@22:34 von Sisyphos3

"übrigens warum geschah das nicht in der ehemaligen DDR, war doch Volkseigentum -
jeder kriegt die Wohnung die er gerade bewohnt - darf sie eben nicht verkaufen
vielleicht tauschen, wenn er in ne andere Stadt zieht oder so"

Ich kann nicht leugnen, dass mir diese Idee richtig gut gefällt.

@DerGolem

"
Am 14. Juni 2019 um 20:52 von DerGolem
Schätzungsweise 20% aller Mieter.........

........... könnten sich eine Eigentumswohnung leisten. Sie tun es aber nicht, weil sie entweder"

.

Können Sie das mit einem Link zu einer Statistik zum Bundesstatistikamt unterlegen? Ich währe Ihnen dafür verbunden!

um 22:05 von karwandler "Das glauben Sie doch selber nicht...

>>Der typische Vermieter erzielt eine Kapitalrendite von 2-3%, und trägt dabei noch das "unternehmerische Risiko", dass die Mieteinnahme auch teilweise oder ganz ausfällt.<<

//

Die Renditen sind wesentlich höher, ansonsten würde niemand im Wohnungsbau investieren...

Und was soll das mit dem Ausfall der Mieteinnahmen, da der Wohnungsmarkt leergefegt ist, finden sich schnell neue Mieter, also nichts mit Leerstand usw.

Im übrigen zahlen die meisten Mieter eine überhöhte Miete, nur weil der Vermieter eine gefühlte Erhöhung möchte und der Mieter zahlt, weil dieser einen Streit aus dem Weg gehen möchte...

Es wird sich meistens erst beklagt, wen die wirtschaftlichen Verhältnisse eine Mieterhörung nicht billigen kann, oder gleich Auszug...

So konnten Mieten ins uferlose steigen...

Früher gab es mal sogenannte

Früher gab es mal sogenannte Werks- bzw. Dienstwohnungen. Wäre schön, wenn die großen Konzerne und auch der Staat sich durchringen könnte, für die eigenen Angestellten wieder günstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Einige Kirchgemeinden tun das noch heute.

Sozialer Wohnungsbau

Nur staatlicher oder kommunaler Wohnungsbau kann den Zustand mildern.
Nur so sind Mieten kontrollierbar. Der Privatbesitzer wird immer das Maximale rausholen.
Man kann natürlich auch wieder paar Milliarden vom Steuerzahler an Immobilienbesitzer vergießen, natürlich ohne Bedürftigkeitsprüfung, und sich dann wundern, dass die Mieten trotzdem steigen und die Wohnungsbesitzer sich totlachen.

@Wahrheit-tut-weh

"
Am 14. Juni 2019 um 22:45 von Wahrheit-tut-weh
Populismus"

.

Sie haben recht. Wahrheit tut weh, denn es gibt ein Grundgesetz und das sagt "Eigentum verpflichtet". Das Grundgesetz fordert bestimmt nicht das als "Halsabschneider" zu interpretieren sondern wer Eigentum hat, der hat auch eine soziale Verpflichtung gegen über denjenigen die kein Eigentum haben.

Wenn die Mieten stärker steigen als die Löhne...

Das ist doch das eigentliche Problem...

Auch die Nebenkosten steigen ins uferlose...

So wollte die Stadt größere Mülltonnen und höhere Müllgebühren einführen, dabei wird die jetzige nicht einmal voll...

Jede Stadt oder Kommune hat zudem ihre eigene Preisvorstellung...

Eine Alheil-lösung wird es nicht geben und Betonwüsten will auch keiner, doch eine vernünftige Mietpreisbremse muss unbedingt her...

17:42 von Bernd Kevesligeti

Klar auch,daß sie nichts von einem Mietstopp hält,Vonovia und Deutsche Wohnen sollen weiter machen können.
.
wenn ich es recht in Erinnerung habe
sind 2/3 der Mietwohnungen bei Privatvermietern
damit sichern die ihren Lebensunterhalt im Alter (wie ich) war doch von der Politik auch gefordert
wenn es wirklich stimmt, dass vermieten so ein tolles Geschäft ist
warum kauft sich dann nicht jeder Mieter seine Wohnung und macht damit nen tollen Reibach, statt Vonovia und Deutsche Wohnen das Geschäft machen zu lassen

22:20, Autochon

>>@beyer
Die sPD trommelt ziemlich stark für den Mietpreisdeckel.

Dabei wird der keinerlei Linderung bringen.

Im Gegenteil.
Investoren werden das Weite suchen.

Mieter mit einem bestehenden Mietverhaeltnis werden profitieren.
Menschen die suchen, werden weniger Chancen haben als zuvor.<<

Wenn Mieter, die sich in einem bestehenden Mietverhältnis befinden, profitieren, so heißt das, daß weniger Menschen ihre Wohnungen nicht mehr bezahlen können oder sie aus anderen Gründen verlieren.

Und das wäre doch eigentlich gut, oder?

Oder meinen Sie, daß man Mieter aus bestehenden Mietverhältnissen rauswerfen sollte, um Wohnungen für Wohnungssuchende bereitzustellen?

Nun ja, genau das wird ja gerade gemacht. Die Wohnungssuchenden zahlen dann auch mehr Geld für die freigewordene Wohnung. Vermieter lieben deswegen alte Mietverträge nicht und möchten sie loswerden.

Ich kann mich da durchaus hineinversetzen und das nachvollziehen. Das Sein bestimmt ja bekanntermaßen das Bewusstsein.

@ laurisch_karsten 23.02h - geht doch!

..............Können Sie das mit einem Link zu einer Statistik zum Bundesstatistikamt unterlegen?............

Nein, eine derartige Statistik gibt es vermutlich nicht. Aber wenn sich Menschen wie ich in ihrem Bekanntenkreis umsehen und abschätzen, wieviele sich eine ETW leisten können, es dennoch nicht tun und wenn sie gefragt werden warum nicht, dann kommt man zu dieser Schätzzahl.

Und wenn ich 35 J. zurückblicke und meine hochriskante Haus-Finanzierung (mit 10% Eigenkapital bei 1/2 Mio. DM Kosten u. ziemlich hohen Zinsen) beurteile, dann würde ich es wieder so machen.
Und meinen Kindern habe ich "mit Gewalt" (vielfaches)Wohneigentum vermittelt - andernfalls hätten sie heute noch keines......

23:11 von laurisch._karsten

"Eigentum verpflichtet".
Aus welcher Märchenwelt sind solche Sprüche? Jedenfalls nicht aus dem real existierenden Kapitalismus.
Es passt zur Regierung, die dazu neigt, fast alle prekären Zustände schön zu reden.

23:08 von Anna-Elisabeth

Früher gab es mal sogenannte Werks- bzw. Dienstwohnungen
.
bei dem Mieterschutz
vermute mal bis sie einen aus der Betriebswohnung gekündigt haben
weil er gar nicht mehr dort arbeitet vergehen nicht Jahre sondern Jahrzehnte
ansonsten ist das ja ne tolle Sache
hat der Krupp vor 100 Jahren so gemacht oder die Fugger in Augsburg
aber womöglich gibt es da Spezialisten die Klagen sich in so ne Wohnung
weil sie sich benachteiligt fühlen, keinen Anspruch auf so ne Wohnung zu haben

laurisch_karsten 23.11

wer Eigentum hat, der hat auch eine soziale Verpflichtung gegen über denjenigen die kein Eigentum haben."
Nicht nur Sie, viele hier im Forum sehen für Vermieter nur Pflichten und für Mieter nur Rechte. Ich hatte mal eine kleine Wohnung zur Vermietung gekauft. Bereits von der ersten Mieterin kam keine Miete, die verschwand mit dem Schlüssel und ließ den Müll und meterweise unbezahlte Rechnungen zurück. Und ein späterer Mieter zahlte nicht, weil er in den Knast wanderte. Dafür wurde ein solider Mieter durch einen durchgeknallten Sozialhilfeempfänger im Stock drüber vertrieben, der mit lauter Musik die Nacht zum Tag machte. Der "Spaß" hat mich und meine Familie viel Nerven, Zeit und Geld gekostet und nichts gebracht. Und Enteignungsphantasien einiger Ewiggestriger machen es sicher nicht besser.

22:48 von Defender411

«In New York stehen viele Häuser leer, weil man auf höhere Mieten spekuliert. Este Anzeichen sind auch in Deutschland zu verzeichnen. Muss das sein?»

Nein. Das müsste nicht so sein.
Auch dann nicht, wenn man keinen staatlichen Dirigismus betriebe, der dann wieder in Verdacht stünde, "sozialistisch" zu sein.

Erstaunlicherweise böte gerade die gegenwärtige Diskussion um die Neuordnung der Grundsteuer dazu einen (sehr) geeigneten Ansatzpunkt.

Diese Steuer muss auf Entscheidung der BVerfG bis Ende 2019 neu geregelt sein. Sonst fällt sie ersatzlos weg.

Man könnte die Grundsteuer an der Grundfläche der Wohnungen / Grundstücke so bemessen, dass sich bei spekulativen Leerständen (in abgestuften Zeiträumen steigend) derartige Spekulation gar nicht mehr lohnt.

Eine sehr ähnliche Art der Abgabe / Steuer gibt es in JAP (nicht sozialistisch) seit den 1960-ern.

Und die Auflage, nicht bewohnte Gebäude nach spätestens 2 J. den aktuellen Erdbeben-Vorschriften anzupassen. Die sind hier nicht …

22:58 von deutlich

"Interview mit Baerbock und Zahlen?"

Die Frage ist berechtigt. (Grins) Ich werde mich aber kundig machen, ob ich für die genannten Zahlen seriöse Bestätigung finde.

Am 14. Juni 2019 um 22:34 von Sisyphos3

"Neue Heimat" und so
statt an Investoren zu verschenken, den Mietern überlassen"

Sie haben Recht.

Für 1,--€ an einen Bäcker verkauft.

Als Eigentumswohnungen an die Mieter verkauft.

Behilflich bei der Darlehensbeschaffung, das wäre es gewesen.

Sehr gute Idee.

22:59 von wenigfahrer Am 14.

22:59 von wenigfahrer
Am 14. Juni 2019 um 22:11 von karwandler
" Und niemand hat die Pflicht, mit eigenem Verlust für andere Wohnraum zu schaffen."

Also Verluste sind bei den jetzigen Mieten wohl nicht zu befürchten, also ich habe Kreis der Freunde einige die Mehrfamilienhäuser besitzen, ich habe bis jetzt noch keine Klagen gehört, und der neue Mercedes fährt auch gut.
Und die Mieten sind nicht mal teuer, also kein Vergleich zu einer Großstadt.
Da ist nichts mit Verlust, man kann davon Leben.

---

Wieso soll man vom Häuser verwalten nicht leben können dürfen?

Haben Sie auch eine Ahnung, was da an Arbeit drin steckt?

Dass Sie Rücklagen bilden müssen in nicht geringer?

Sich um jeden Furz, der jedem Mieter quersteckt kümmern müssen, wenn Sie Sonntags um 22:00 Uhr angerufen werden?

Also nennen Sie mir einen Grund, warum man vom Häuser verwalten nicht leben können soll?

@DerGolem

"Neu
Am 14. Juni 2019 um 23:25 von DerGolem
@ laurisch_karsten 23.02h - geht doch!

..............Können Sie das mit einem Link zu einer Statistik zum Bundesstatistikamt unterlegen?............"

.

Dann frage ich mich wie Sie zu solch einer Aussage als "Fakt" kommen. Sie sollten es dann in meinen Augen eher als Ihre "Meinung" bezeichnen!

22:55, karwandler re schabernack

>>Dann müssen Sie aber auch "Wohnen" vollständig in die Daseinszuständigkeit des Staates überführen.

Eine Mischform mit Privatbesitz geht nicht.<<

Sie meinen also, den Satz "Eigentum verpflichtet" könne man streichen?

Da bin ich, gerade wenn es um die fundamentalen menschlichen Grundbedürfnisse geht, und Wohnen ist ein solches, anderer Meinung.

17:58 von Defender411 Die

17:58 von Defender411
Die Mieten müssen vom Staat geregelt werden!
Diese sind definitiv zu hoch und mit NICHTS zu rechtfertigen!

---

Hören Sie bitte auf, zu pauschalieren.

Die Mieten müssen hoch genug

Die Mieten müssen hoch genug sein, um ein Haus in Stand zu halten und bestenfalls modernisieren zu können!

Wer glaubt, dass Handwerker für umme arbeiten, und einem Baumaterial und Arbeitszeiten nachgeschmissen werden, der lebt anscheinend auf dem Mars.

23:25 von DerGolem

Wohneigentum schaffen

am Geld kann es nicht nur liegen, an der Einstellung wohl eher
wenn im Saarland 63 % im eigenen Wohnen in Berlin aber nur 14 %
und ein Kumpel von mir in Köln, hat in so nem Mehrfamilienhaus ne Wohnung,
zahlt ne Miete da könnte der bald 2 x das Ding kaufen
- das man ihm auch von der Genossenschaft zum Kauf angeboten hat
Warum er das nicht tat ??

re erster realist

"Und was soll das mit dem Ausfall der Mieteinnahmen, da der Wohnungsmarkt leergefegt ist, finden sich schnell neue Mieter, also nichts mit Leerstand usw."

Einen Mieter haben heißt nicht in jedem Fall, dass Miete gezahlt wird.

@Joe70

"Am 14. Juni 2019 um 23:26 von joe70
23:11 von laurisch._karsten
"Eigentum verpflichtet".
Aus welcher Märchenwelt sind solche Sprüche? Jedenfalls nicht aus dem real existierenden Kapitalismus.
Es passt zur Regierung, die dazu neigt, fast alle prekären Zustände schön zu reden."
Einfach nur mal im Bundesdeutschen Grundgesetz lesen!
https://www.bundestag.de/parlament/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz...
http://tinyurl.com/y4utn26b
Artikel 14
"Artikel 14
(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.
(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

Mieten müssen bezahlbar sein,

Mieten müssen bezahlbar sein, keine Frage.

Dann muss man aber auch so fair sein, und die Wohnung entsprechend dem eigenen Geldbeutel auszusuchen.
Damit meine ich die Ansprüche, die man an eine Wohnung stellt.

Denn die Verhältnismäßigkeit geht da nicht wenigen Mieter ab.

Ansprüche haben alle, aber bitte geschenkt.

Und so funktioniert es leider nicht.

23:26 von joe70

"Eigentum verpflichtet".
.
Gerade bei Mietwohnungen ist das so
oder erklären sie mir mal wie man nem Mieter kündigen kann

18:09 von Defender411 Ganz

18:09 von Defender411
Ganz einfach, mit Grundbedürfnissen macht man keine
Gewinne, die andere in Not bringt! Die Mieten sind, zunächst auf freiwilliger Basis zu senken.

---

Aber die Ausstattung soll bitte hochpreistig sein.

re wenigfahrer

"Am 14. Juni 2019 um 22:11 von karwandler

" Und niemand hat die Pflicht, mit eigenem Verlust für andere Wohnraum zu schaffen."

Also Verluste sind bei den jetzigen Mieten wohl nicht zu befürchten"

Diverse Kommentare laufen darauf hinaus, dass die Miete sich am Einkommen der Mieter oder einfach nur an deren Bedürfnissen zu orientieren habe, nicht daran, ob sie für den Vermieter auch kostendeckend sein müsste.

@23:26 von Sisyphos3

"bei dem Mieterschutz
vermute mal bis sie einen aus der Betriebswohnung gekündigt haben
weil er gar nicht mehr dort arbeitet vergehen nicht Jahre sondern Jahrzehnte"

Das Wohnrecht galt nur für die Beschäftigungsdauer. Das war vertraglich festgelegt.

Die Krichengemeinde, für die mein Schwager lange gearbeitet hatte, hat übrigens für die Mitarbeiter auch eine Ferienwohnung an der Ostsee angemietet.
Und die relativ niedrige Miete für die Dienstwohnung hatte ihm tatsächlich das Sparen für ein inzwischen abbezahltes Reihenhaus ermöglicht.

22:51, wenigfahrer

>>Das mag ja alles stimmen, nur zur Wende hatten beide Staaten eine Bevölkerung von 79.113 Mio, und jetzt Stichtag 31.12.2018 gibt die Statistik mit 83 Millionen an.
Wo kommen dann die knapp 4 Millionen her, wenn mehr sterben als geboren werden.
Und das Beitrittsgebiet von 16 Millionen auf 13 gefallen ist, wie neulich berichtet wurde.

Irgendwie passt etwas nicht zusammen, die Zahlen sagen etwas anderes.<<

Wenn Sie sich die Bevölkerungszahlen Deutschlands seit der Wende ansehen, dann erkennen Sie, daß die 80 Millionen schon 1991 überschritten wurden. Seitdem pendelt die Zahl um die 82 Millionen herum. Die 83 Millionen, die Sie erwähnen, sind übrigens eine Schätzung. Statistisch ist die nicht gesichert.

18:38 von Hustensaft Wie tief

18:38 von Hustensaft
Wie tief bin ich gesunken ...
… aber auch ich muss der Kanzlerin zustimmen. Ein Mietendeckel sorgt zwar (vielleicht) dafür, dass die Mieten nicht steigen, schafft aber keine einzige neue Wohnung.

----

In der DDR gabs doch einen Mietdeckel.

So wollte freiwillig heute auch keiner mehr wohnen.

Keine Frage, was Wohnungbaugesellschaften an Perversion in die eine Richtung betreiben, kann natürlich auch in die entgegengesetzte Richtung betrieben werden.

23:11 von joe70

Der Privatbesitzer wird immer das Maximale rausholen.
.
wo kaufen sie denn ein
wo es am teuersten ist ?
wenn die Zeiten lausiger werden, würden sie ihrem Vermieter - mehr zahlen
wenn es mal schlecht läuft am Wohnungsmarkt,
wenn der sich aktuell korrekt mit der Miete verhält
vermute mal sie kündigen und suchen sich was attraktiveres
unabhängig davon ob der seine Hypozinsen zahlen kann oder nicht

22:55 von karwandler

«Dann müssen Sie aber auch "Wohnen" vollständig in die Daseinszuständigkeit des Staates überführen.

Eine Mischform mit Privatbesitz geht nicht.»

Mit "Daseinsvorsorge" wählte ich ein Wort, für das ich hätte ein besseres finden können, um das auszudrücken, was ich sagen will.

Es ist eher "eine Lenkungswirkug", die dem Staat im Hinblick auf den Wohnraumbedarf im Land obliegt.

Auch Krankenversicherung und / oder Rente können prinzipiell "in einer Mischform" aus staatlich + privat so organisiert sein, dass der Staat seiner "Lenkungswirkung" bestmöglich nachkommt.

Mag auch "Lenkungswirkung" nicht 100% treffend sein.
Ich denke, Sie verstehen, was ich ausdrücken will.

Ist doch "das Recht auf bezahlbares Wohnen" auch ein ganz entscheidender Bestandteil aller Bemühungen des Staates, "um sozialen Ausgleich und Frieden zu fördern".

"Das mit den Mieten" ist in meinen Augen der brisanteste soziale Sprengstoff, der in DEU seit den 1990-ern äußerst gefährlich glimmt …

Am 14. Juni 2019 um 23:02 von laurisch._karsten

"@DerGolem
Schätzungsweise 20% aller Mieter.........
........... könnten sich eine Eigentumswohnung leisten. Sie tun es aber nicht, weil sie entweder"
Können Sie das mit einem Link zu einer Statistik zum Bundesstatistikamt unterlegen? Ich währe Ihnen dafür verbunden!"

Ich helfe gerne.

„Die Einwohnerzahl Deutschlands hat einen neuen Höchststand erreicht. Ende vergangenen Jahres habe sie 82,8 Millionen betragen,

schätzt

das Statistische Bundesamt.

Allerdings räumt das Statistikamt ein, dass

seine Schätzung

in diesem Jahr unsicherer sei als in den vergangenen.“

etc. ...

Die gekennzeichneten Sätze finden Sie mit der Suchmaschine Ihres Vertrauens.

Ich hätte nie gedacht, dass das Statistische Bundesamt Schätzungen bekannt gibt.

fatha

Nun ja, genau das wird ja gerade gemacht. Die Wohnungssuchenden zahlen dann auch mehr Geld für die freigewordene Wohnung. Vermieter lieben deswegen alte Mietverträge nicht und möchten sie loswerden.

---

Die gibt es sicher. Aber so ticken beileibe nicht alle.

Ich kenne eine über 80 jährige Mieterin, die in ihrem Leben noch keine Mieterhöhung bekommen hat. Die Frau zahlt die selbe Miete wie bei Einzug vor 50 Jahren.

Zum 50jährigen Jubiläum hat sie eine Monatsmiete geschenkt bekommen vom Vermieter.

Also das gibts auch!
Vermieter mit sehr sozialer Ader.

23:38 von karwandler re

23:38 von karwandler
re erster realist
"Und was soll das mit dem Ausfall der Mieteinnahmen, da der Wohnungsmarkt leergefegt ist, finden sich schnell neue Mieter, also nichts mit Leerstand usw."

Einen Mieter haben heißt nicht in jedem Fall, dass Miete gezahlt wird.

---

Und Sie wissen vorher NIE, was für einen Tyrannen sie sich in eine Wohnung setzen.

Und wenn erst mal einer drin ist ... dann Prost Mahlzeit.

@deutlich

"
Am 14. Juni 2019 um 23:28 von deutlich
laurisch_karsten 23.11

wer Eigentum hat, der hat auch eine soziale Verpflichtung gegen über denjenigen die kein Eigentum haben.""

.

Das kann ich nachvollziehen. Ich habe eine Eigentumswohnung und mein "Nachbar" war ein Mietnomade. Sowohl der Vermieter, wie Sie, und auch ich hatte ein Problem. Das Problem ist hier die Gestalltung der Gesetze. Ausserdem ist nicht gefordert dass "kleine" Vermieter und Eigentümer wie Sie und ich "enteignet" werden sondern die "Heuschrecken" die sich an der Börse Tummeln und das Grundgesetz missachten.

Privatisierung und freie Marktwirtschaft

Die Lösung der Mietpreiskrise liegt im freien Markt begründet. Der Bau von Mietwohnungen muss sich wieder lohnen. Alle staatlichen Regelversuche enden nur in Chaos, Bürokratie und Korruption. Siehe Russland.

soziale Mieten

Der soziale Wohnungsbau muss mit Subventionen gefördert werden. Die Kommunen sollen sich wieder um den sozialen Wohnungsbau und die Verwaltung der Sozialwohnungen kümmern und eigene Investitionsprogramme entwickeln.
Die Gesetzgebung für solche investiven, sozialen Programme ist gefordert.

@Sisyphos3

"
Am 14. Juni 2019 um 23:40 von Sisyphos3
23:26 von joe70

"Eigentum verpflichtet".
.
Gerade bei Mietwohnungen ist das so
oder erklären sie mir mal wie man nem Mieter kündigen kann"

.

3 nicht gezahlte Mieten reichen aus. Das Problem ist dann der "Gesetzliche" Wust den Mietnomaden rauszu bekommen.

Lebenstandard kostet. Auch

Lebenstandard kostet.

Auch Minimumstandard.

Nur Verfall kriegt jeder umsonst.

Das betrifft die Privatwirtschaft, das betrifft die staatliche Infrastruktur.

re fatahland slim

"Sie meinen also, den Satz "Eigentum verpflichtet" könne man streichen?

Da bin ich, gerade wenn es um die fundamentalen menschlichen Grundbedürfnisse geht, und Wohnen ist ein solches, anderer Meinung."

Der Satz ist ziemlich vage formuliert.

Wie weit soll denn Eigentum dazu verpflichten, dass Eigentum gar nicht mehr Eigentum ist?

Von der Miete zum Eigentum

Die meisten Mieter könnten sich auch was eigenes leisten, wenn sie sich nur ein Herz fassen würden. Dann redet kein Vermieter und kein Staat mehr rein. Die Deutschen sind zu unse ständig und denken zu wenig unternehmerisch.

23:25, DerGolem

>>Und wenn ich 35 J. zurückblicke und meine hochriskante Haus-Finanzierung (mit 10% Eigenkapital bei 1/2 Mio. DM Kosten u. ziemlich hohen Zinsen) beurteile, dann würde ich es wieder so machen.<<

Vor fünfunddreißig Jahren?

Das waren definitiv andere Zeiten.

Ich habe vor dreiunddreißig Jahren 250 DM Miete für eine Dreizimmerwohnung in einer mittleren Großstadt gezahlt, und das war damals ein üblicher Preis, den ich mir auch noch mit ner Freundin geteilt habe. Für einen Auftritt in einem Jugendzentrum oder ähnlichem kriegte man damals nen Hunni, ich musste also drei, vier Mal im Monat irgendwo Klavier spielen und konnte Miete, Essen und Auto bezahlen.

Das kann man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen.

Die Zeiten haben sich definitiv geändert.

Darstellung: