Kommentare - Am Ende - Andrea Nahles und die SPD

02. Juni 2019 - 14:13 Uhr

Die letzte Folge im jüngsten Machtkampf der SPD ist gelaufen - und es bleiben nur Verlierer: Andrea Nahles, die SPD und der menschliche Umgang in der Politik. Und was ist eigentlich mit der GroKo? Von Wenke Börnsen.

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Kommentare

Nahles ist auch auf eine Weise Gewinnerin

So doof es kling, Andrea Nahles ist in meinen Augen sogar eine Gewinnerin auf eine bestimme Weise. Sie muss sich den Job nicht mehr antun und kann in Ruhe ihre Arbeit als Bundestagsabgeordnete machen. Verlierer ist doch der oder die Nachfolgerin. Der Job als Fraktionsvorsitzender/de und SPD Chef/in kann doch niemand freiwillig gerne machen wollen beim Zustand der Partei.

Andrea Nahles, die SPD und ihre Folgen

Eine GroKo ist immer nur eine Übergangslösung und keine Dauerlösung. Der Niedergang der SPD und das Ende von Nahles ist auch auch eine Folge der Schwäche und der Wahlniederlagen der Union und wir brauchen auch keine weiteren Streitereien zwischen CDU und CSU. Dann wäre ein Niedergang der Union nicht so fern.

@th711 14:26

Frau Nahles wird es schon überstehen. Sie kann doch froh sein den Job los zu sein. Sollen sich doch andere rumärgern.

Das entschiedene Jein

Diese entschiedene SPD-immanente Jein-Haltung führte überproportional häufig zu, in der Politik allgemein geläufigem, parteriternem Gemetzel. Wer da führend mitmischt, wird sich nicht mit Unschuld besudelt haben und kann häufig auch eigene Niederschläge mit Haltung ertragen. Das wünsche ich auch Frau Nahles.

Für mich, der diese Jein-Haltung als "politisches Programm" (fast alle gesellschaftlichen Strömungen in einer Partei vereinen zu wollen) nie teilen konnte, wünsche ich der in diesem schweren Fahrwasser orientierungslosen SPD eine erfolgreiche Neuorientierung links der Mitte. Denn genau da - und nicht als staatstragend Verantwortung übernehmende Partei für irgendwas - wird sie gebraucht.

Vor genau dem Problem werden auch die Grünen stehen, wenn ausserhalb ihrer Ökokompetenz richtungweisende Entscheidungen her müssen. Da könnte ein aufrechtes, glaubwürdiges und entschiedenes SPD-Fähnchen durchaus Signalcharakter haben.

Der Phyrussieg der sPD "Strategen"

Es liegt in den Händen der CDSU ob die aktuelle sPD, noch eine Regierungspartei in der aktuellen Legislaturperiode bleibt.

Sollte die CDSU das Ende der GroKo beschließen, rutscht der Rest an sPD bei der nächsten anstehenden Wahl in die einstelligen Prozentbereich.
Damit könnte die CDSU m.E. einen gehörigen Druck-Hebel in der Groko bekommen. Treu nach dem Motto, wenn ihr aus der sPD unseren elitären Bonzen nicht gebt was wir aus der CDSU für die verlangen seid ihr raus. Denn eure elitären Bonzen werden sich schon neue politische Fürsprecher im Parlament suchen (und finden).

Man kann es drehen und wenden wie man möchte. An dem Beispiel der sPD werden sehr viele Menschen nachvollziehen können, wie man politischen und parteilichen Selbstmord unternimmt, in dem man auf die Wünsche der eigenen Wählerschaft pfeift. Die Parteistrategen, haben wirklich historisches geleistet.

Boris Pistorius, Carola Reimann

und Malu Dreyer sollten sich zur Wahl stellen. Aber bitte keine Kandidaten aus der jetzigen Regierung.

@glogos 16:42

Vielleicht gucken Sie mal auf die Umfragen auf Rot Rot Grün im Bund hat die Mehrheit der Bevölkerung keinen Bock! Die SPD rafft einfach nicht, dass ihre Zeit abgelaufen ist. Sie verliert Stimme um Stimme an die Grünen und merkt es nicht einmal.

RE:um 16:37 von Bernd Kevesligeti re von schabernack

***Und Schadenfroheit,die darf es nicht von unten gegen oben geben.Nur umgekehrt ?***

Schadenfreude würde ich mal als Charakterschwäche deuten !
Wieso nachtreten, wenn die Person schon am Boden ist ???
Damit zeigt man eigentlich nur, wie klein man selber ist !

Gruß Hador

Fragt mal junge Leute wofür

die SPD eigentlich steht. Die meisten werden sagen: Keine Ahnung. Der linke Teil ist jetzt die Linke, den rechten Teil der SPD hat Fr. Merkel okkupiert (und dabei ein Vakuum hinterlassen, das jetzt von der AFD ausgefüllt wird.)

Kriegt die SPD die Kurve

Ich glaube nicht so recht daran. Dafür ist die Inkompetenz zu groß, die Themenwahl (damals größtes Thema: Doppelte Staatsbürgerschaft) völlig daneben.

Die Frage ist jetzt aber: Wie geht es in Deutschland weiter?

Eigentlich muß man hoffen dass die SPD so weit unten bleibt um R2G audzuschließen

Die SPD ist fertig!

Nicht die Art und Weise, wie die SPD ihre Parteichefs entsorgt ist bedenklich, sondern die Tatsache, dass alle wie ein Erlöser gefeiert werden und dann - wie dem Nubbel in Köln - alle Schuld aufgeladen bekommen und "verbrannt" werden. Und die in der zweiten Reihe ducken sich wieder weg - in der Hoffnung einen neuen Dummen zu finden, der ihnen den Chef auf Abruf gibt.

Die SPD ist am Ende - sie sollte sich selbst auflösen.

Lobhudelei

alles "Verlierer". Sogar "der menschliche Umgang in der Politik".
Das ist doch eine Schüppe zuviel Pathos.
Frau Nahles hatte eine Aufgabe. Als ein Jahr nach der Wahl noch nicht klar war, ob sie diese ernst nahm, hielten alle die Füße still. Warum eigentlich?
Jetzt jährte sich sogar die GroKo und immer noch stellte niemand aus den Spitzenpositionen die Frage nach der Neuausrichtung. Warum eigentlich?
Klar, auf die Regierungsarbeit war man selbst stolz. Es sollte doch aber ein parallel ein Profil geschärft werden, welches die Partei retten sollte. Auch vor dem Schaden, den die Groko der Partei zufügen würde. Aber niemand hakt nach. Warum nur?
Und da war niemandem klar, dass es irgendwann knallen würde? Trotz der Prognosen? Und auch nicht wer dann ins Zielfeuer geraten würde? Wo waren bisher die treuen Fürsprecher? Warum kamen die nicht schon vorher aus der Deckung und sprangen der Neuausrichterin bei? Keine Mahnung? Keine Appelle an die Basis? Kein Ultimatum an den Vorstand?
Nichts!

14:27 von Knorlo

Das wird zwar immer wieder vorgeschoben, ist aber nur bedingt richtig.

Immerhin ist die SPD lange nach Schröder immer weiter abgerutscht, auch wegen den falschen Themen.

Und die Grünen, mitschuldig an H4, werden heute dafür belohnt?

@nie wieder spd 16:41

Das bezweifel ich. Der Ofen ist aus für die SPD und ehrlich, es ist auch gut so. Die Menschen vertrauen dieser Partei nicht mehr und dies wird nicht umkehrbar sein. Die SPD wird sich bald mit der Linken darum streiten wer noch im Bundestag bleibt. Die Zukunft in Deutschland wird Rechts (CDU/CSU, AfD, FDP) gegen Links (Bündnis 90 die Grünen).
Die Linke und die SPD braucht man nicht mehr zu wählen. Deren Stammwähler wandern entweder in den Protest ab oder wählen grün.
Hat ein Grund warum die Grünen stärkste Partei sind in der neuen Forsa Umfrage

14:34 von Googol

Also nie?

Punkt B wird bleiben, da die SPD bei dieser Klientel auf Stimmenjagd gehen will, man denke an Erleichterung der doppelten Staatsbürgerschaft

16:36, Ökonomister

>>Die SPD ist die unsozialste Partei aller Zeiten und egal wer an der Spitze steht ändert genau.. nix... Über die Agenda 2010 kann man streiten, aber die handwerklichen Fehler die sind niemals von der SPD aufgeräumt worden. Das beginnt mit Harz IV und endet in der Gesundheitsreform. Frau Nahles hat lange genug an den Schalthebeln gesessen und hätte diese soziale ungerechtigkeit ändern können.<<

Andrea Nahles war eine der schärfsten Kritiker der so genannten Agenda 2010.

An welchen Schalthebeln hat sie gesessen, die sie in die Lage versetzt hätten, hier große Änderungen vorzunehmen?

Ich stelle fest

Frau Nahles ist gescheitert. Wie viele andere Regenten in der EU die in den letzten Jahren abgewählt wurden weil sie sich nicht genug von Frau Merkel und ihrer Politik distanziert haben.

Die SPD steht nicht am Abgrund

sie ist „im“ Abgrund angekommen...
Manchmal müssen wir den Dingen auf den Grund gehen, um dann neu anzufangen...
Zugrunde gehen... Ja, das muss die SPD u auch die Union, um wieder bei den Menschen anzukommen.
U sich dabei nicht mit dem Gift des Nationalismus zu infizieren...
AKK ist schon heftig dabei, diese Welle zu reiten, u das kann diese Dame garnicht!
Ich bin gespannt, wer dieser SPD wieder Selbstvertrauen gibt u sie aufbaut.
Frau Nahles hat recht, warum sollte sie so einem Verein ihre Zeit widmen?!

16:41, Silverfuxx

>>Memoiren
Sollte sie die mal schreiben, erklärt sie darin ja dann vielleicht, wie die SPD auf die fatale Idee kommen konnte, 2017 in die GroKo zu gehen. Wirklich jeder hat gewusst und geäußert, dass das für die SPD nur schlecht enden kann.<<

Die einzige Alternative wären Neuwahlen gewesen, und das Ergebnis wäre nach sämtlichen Umfragen damals nicht wesentlich anders ausgefallen.

>>Zumal sie ja auch die CDU an der Gestaltung des Koalitionsvertrages hat mitwirken lassen. Völlig unnötig und falsch.<<

Wie bitte?

Die SPD hätte einen Koalitionsvertrag aufsetzen sollen, den dann die CDU hätte unterschreiben sollen?

Das meinen Sie jetzt nicht ernst, oder?

Sie war ein -feiner

Sie war ein -feiner Character-, genauso werden wir sie in Erinnerung behalten.

Konsequent weiter jetzt: 'raus aus der GroKo & Neuwahlen

Ich verstehe die SPD nicht - es gibt massenweise Themen zu besetzen, mit denen man die CDU/CSU vor sich herjagen und Wahlerfolge holen kann.

Weshalb Frau Nahles dies nicht getan hat resp. nicht konnte, ist mir unverständlich. Sigmar Gabriel hatte es ja nicht verstanden, dem musste ja die Putzfrau sagen, was er anders machen soll (was er aber dann doch nicht ungesetzt hat). Aber von Andrea Nahles hätte ich mir schon gedacht, dass sie als ehemalige stramm-soziale Juso-Chefin die sozialen Themen anpackt.

Ich hoffe immer noch auf die thematisch-inhaltliche Erneuerung der SPD, jetzt bietet sich mal wieder eine große Chance dafür.

Meine Empfehlung: Schulz kommt zurück, alle außer Maas und Heil werden rigoros ausgewechselt, Gabriel bleibt weg. Programmatische Erneuerung in einem vorgezogenen Bundesparteitag. Und natürlich 'raus aus der GroKo und Neuwahlen, dies so schnell wie möglich.

Dann könnte es doch nochmal was werden mit der ollen Tante SPD...

Zitat Nahles"Jetzt gibts was in die..."

So begann Sie, Frau Nahles, ihre Amtszeit. Und so hat es offensichtlich auch geendet. Der Partei interne Klassenkampf hat ein erstes Opfer gefunden und weitere werden Folgen. Diese Partei ist weit entfernt von dem Niveau und der Kompetenz, die wir von einer Regierungsverantwortung übernehmenden verlangen dürfen. Wir brauchen Neuwahlen.

@Paco 14:55

Merz hat einmal eine Klatsche bekommen. Der wird sich dies nicht wieder antun. Wenn ich mir eines sicher bin, dann dass man Friedrich Merz nie mehr um ein großes Amt in der CDU wird kämpfen sehen. Da können seine Fans noch so lange drauf hoffen.

Die SPD ist tot. Das Sterben

Die SPD ist tot.
Das Sterben begann mit Harz4 hat siech mit der Zuwanderungspolitik verstärkt und ist jetzt eigentlich zu Ende.

Wo ist Ralf Stegner, wenn man ihn einmal wirklich braucht!?

Denn mit einen Ralf Stegner als SPD Parteichef und zukünftiger Kanzlerkandidat der SPD wäre man zumindest ratzfatz unter der 5 Prozent Marke und verkürzt somit wenigstens das schier endlose Leiden der SPD!

Denn lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

So einfach ist das!

@Rolando 15:21

Solange Leute wie Sie von "Klima Hysterie" sprechen und solche Worte raushauen werden die Parteien die nicht mitziehen wollen (FDP, CDU/CSU, AfD, Teile der SPD, Teile der Linke) abgewatscht. Soll man ruhig so weiterdenken und sich über die "Klima Hysterie" beschweren, davon profitieren dann die Grünen. Eine Mehrheit der Bevölkerung sieht es nicht als Hysterie an sondern hat begriffen und Diejenigen die stur sich querstellen, sollten begreifen, dass sie mit ihrer Argumentation nicht für eine Mehrheit im Land stehen.

Rot Rot Grün

Ist der Tod Deutschlands. Als Arbeiter habe ich immer die SPD gewählt. Jetzt schon lange nicht mehr, weil:
Die Migrationsfrage der ehrlich arbeitenden deutschen Mittelklasse mit der SPD in die falsche Richtung läuft. Nur echte Schutzsuchende, keine Wirtschaftsflüchtlinge und vor allem keine Straftäter. Dazu die unsägliche Klimahysterie, die nur unsere subventionsfreien Arbeitsplätze ruiniert und die nicht wirtschaftlichen subventioniert. Solange sich das nicht ändert, spielt es keine Rolle wer die Partei führt. Sie wird untergehen, denn die echten Linken wählen links und die echten Grünen eben grün und der denkende Rest dann AfD, wie sich zeigt. Wozu brauche ich noch die SPD?

@ Adeo60 der Parteibot um 17:02

"Es ist natürlich relativ einfach, wenn Parteien, die sich einem bestimmten Themenfeld verschrieben haben, Ihre Klientel bedienen [...]. Wer aber in der Regierungsverantwortung steht, muss sehr komplexe Frage beantworten.
[...]
Ich denke die LINKE und AFD würden sich schwer tun,in diesem Sinne Verantwortung für Deutschland zu übernehmen. Anders die GRÜNEN."

Dass die Lieblingspartei des Herrn Soros, die Grünen, an die Macht wollen. koste es was es wolle, dürfte kein Geheimnis sein, so häufig, wie sich diese Partei selbst verleugnet hat. Deshalb begrüße ich persönlich es ausdrücklich, dass sich die Grünen mit einer GroKo aus CDSU, FDP und dem Rest an sPD abstrampelt und zeigt, dass die nichts drauf haben. In der zwischenzeit, kann sich die Linke von den Fakelefies trennen um eine Politik für die Massen zu formulieren, um die restlichen Fraktionen vor sich herzutreiben. Das geht ganz ohne Regierungsverantwortung. Siehe bsp. AfD. Und die schaffen es sogar mit dieser Taktik zu wachsen.

@Goldenmichel 17:07

Es war nicht Frau Nahles die Maaßen stürzte, dies hat Maaßen schon selber gemacht, auch wenn immer noch Vereinzelte hier diesen Mann mit seiner AfD-Nähe wie einen Gott verehren.

Alle Achtung, Frau Nahles,

Sie ziehen die Konsequenzen. Leider gibt es in jeder Partei Mitglieder mit Führungsverantwortung, die nicht so handeln. Das beste Beispiel ist die ehem. Vorsitzende der CDU.

Die SPD hat jetzt allerdings ein Problem damit, eine/n geeignete/n Nachfolger/in zu finden. Alle, die bisher nichts anderes zu tun hatten, als an Frau Nahles herumzumäkeln, selbst aber keine Verantwortung übernehmen wollen, sind sicherlich nicht die geeignetsten Kandidaten. Auch Frau Dreyer, die von den Medien bevorzugt wird (weil die Dame in hohen Gremien bei ARD und ZDF sitzt?), wird sehr schnell auf den Erdboden zurückgeholt, - wenn sie denn gewählt wird.

Wenn die Verantwortlichen in SPD und CDU/CSU sich nicht sehr schnell wieder darauf besinnen, wofür sie in das Parlament gewählt worden sind (zum Wohle des deutschen Volkes, s. GG), dann wird sich beider Niedergang beschleunigen.

Wie einige User......

richtig angedeutet haben, das Problem der SPD besteht nicht nur in Personen, sondern grundsätzlich in den Inhalten. Keiner der bisherigen Führungspersonen sollte man die besten Absichten absprechen! Es ist nur so, daß die Inhalte eines "Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins" nicht mehr ins 21.Jahrhundert passen und die soziologisch-wirtschaftlichen Zusammenhänge so komplex sind, daß meistens einfache Forderungen sich selbst widersprechen. Die Zeiten von "Am Samstag gehört Vati mir" sind vorbei und auch ein größerer Teil der "Arbeiterschaft" hat ihr Häuschen und macht Urlaub auf Malle oder in der Türkei und fühlt sich nicht mehr zu der Schicht gehörig, für welche die LINKE oder linken Teile der SPD meinen sich engagieren zu müssen. Wenn die konservativen Kräfte berechtigte Forderungen nicht einfach zurückweisen, sondern, auch abgeschwächt, nachgeben, ist das Gift für die SPD. Die Wahlergebnisse der LINKEN sollten Stegner und Kühnert zu denken geben.

@Goldenmichel

Herr Maaßen wurde zu Recht - auch auf Druck aus der Bevölkerung - abberufen und der SPD als Juniorpartner der GroKo hätte es natürlich nicht zugestanden, die bei den Bürgern außerordentlich beliebte Kanzlerin abzulösen. Deutschland braucht durchaus eine starke Sozialdemokratie wie überhaupt starke Volksparteien, zu denen ich auch die GRÜNEN zähle. Kleine Splitter- bzw. Klientelparteien werden sich schwer tun, Gesamtverantwortung im Rahmen einer Regierungsbildung zu übernehmen. Zudem sind die politischen Ränder nicht mehrheitsfähig.

Juhu! Neuwahlen!

Das freut mich Grün-Wähler! Die/der nächste Kanzler-in wird grü-ün! Und zwar noch dieses Jahr!

@fathaland slim, 17:04 re @standarddeviation

Wir leben in einer parlamentarischen Demokratie. Die Bürger wählen keine Regierung, sondern ein Parlament. Dieses Parlament wählt dann eine Regierung.

Bürger dieses Landes, zumal solche, die gern betonen, dass sie "schon länger hier wohnen", offenbaren erschreckende Kenntnislücken in den Grundlagen unseres parlamentarischen Systems. An anderer Stelle beschweren sich die selben über unser mangelhaftes Bildungswesen.

Ich frage mich bisweilen, wo Sie die Geduld hernehmen, an der Schließung dieser Lücken zu arbeiten, und ich beneide Sie auch darum. Mir gelingt das immer weniger.

Am Ende

Die Politik in ihrer jetzigen Form ist am Ende und muss neu gedacht werden. Immer mehr Politiker (Juristen) sind die Vasallen der Insdustie und Banken, arbeiten gegen ihren Arbeitgeber, das Volk. Ein Paradigmenwechsel auf gesellschaftlicher Ebene scheint unabdingbar, soll diesem Verrat Einhalt geboten werden.

Am 02. Juni 2019 um 16:42 von glogos

Und man muß weg von der CDU, hin zu rot-rot-grün. Nur so hat die sPD noch eine Zukunft!
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Dann hat Dtl. aber keine Zukunft mehr.
Nur Klimapopulisten und Antifafreunde reichen eben nicht.

Die SPD hat ihr Profil

Die SPD hat ihr Profil verloren, es gab und gibt zu viele Polit-Karrieristen, Mitläufer, Postenhascher (wie auch in anderen Parteien). Wenige brennen noch für ihre Sache, sind überzeugt und wirklich engagiert. Für die Interessen der Bevölkerung, den Arbeitnehmern, den sozial Abgehängten kämpfen, sich für diese Masse einsetzen ist das Hauptanliegen dieser Partei.
Frau Nahles hat mit ihren Methoden versucht zu retten, was nicht mehr zu retten ist, sich auf die Wurzeln der Partei zu besinnen, diese der heutigen Zeit anpassen, neu umsetzen, auch die Jugend ansprechen, eigene Wege finden ohne Erfüllungsgehilfen der CDU, in die Opposition gehen und das wieder werden was die SPD einmal war, eine streitbare Partei. Unter Schröder kam Hartz4, doch Frau Merkel profitiert davon, sie hätte doch die Möglichkeit gehabt neu Konzepte und Ideen umzusetzen, also ist die CDU genau so unsozial nur scheint sich keiner darüber aufzuregen.

SPD zwischen allen Stühlen

Ich denke auch, dass die SPD mit Andrea Nahles keine Wahlen mehr gewinnen konnte. Das liegt weniger an den Inhalten, sondern eher an ihrer persönlichen Ausstrahlung („Bätschi“, „auf die Fresse“ oder Pipi-Langstrumpf-Liedchen im Bundestag).
Inhaltlich sitzt die SPD wie die CDU zwischen allen Stühlen. Auch in diesem Forum beklagen viele die mangelnde soziale Kompetenz der SPD, z.B. bei der Alterssicherung. Ich kenne fast nur Leute, die meinen, dass sich die SPD zu viel um Rentner und zu wenig um andere Zukunftsthemen kümmere.
Wir sind auf dem Weg in eine neue Polarisierung Deutschlands, die am ehesten durch die Grünen und die AFD symbolisiert wird. Auf der einen Seite die akademische Intelligenz, gut ausgebildet, globalisiert, und wissenschaftlich fundierter Rationalität verpflichtet, auf der anderen Seite rückwärts-gewandter Nationalismus und irrationale Verschwörungstheorien. Es wird eine Entwicklung wie bei Demokraten und Republikanern in den USA. Dazwischen gehen Altparteien kaputt

@ um 17:09 von DoJo

Sie haben recht!
Nun, da die Grünen evt den Kanzler stellen können, sind Neuwahlen viel sinnvoller.

Kretschmann könnte auch Kanzler!

Er hat Erfahrung als Ministerpräsident in Baden-Württemberg. Neuwahlen noch dieses Jahr! Endlich grüne Politik, angesichts Klimanotstand dringend erforderlich! Die CDU kann sich warm machen als Koalitionspartner einer grün-schwarzen Koalition, dessen Aufgabe sein wird, dass die grüne Politik auch anderen Erfordernissen gerecht wird z.B. Wirtschaft.

Der SPD keine Träne

Der SPD keine Träne nachweinen. Nahles ist doch eine attraktive junge Frau und kann wieder in ihrem erlernten Beruf arbeiten!

Wahlkampf statt sommerloch!

In diesem Sommer bitte Wahlkampf.

Die sPD ist am Ende, somit auch die GROKO.

Meinungsmache soll Verboten werden.

Der Wähler muß die Politik regulieren!

Kompletter Rückzug.

Sie hat als Arbeitsministerin und sonstige Großkoalitionärin ja nun auch genug kaputt gemacht.

Die Sozialdemokraten wird das natürlich inhaltlich nicht weiter jucken.

Die nächsten Seeheimer stehen ja schon bereit.

fathaland slim um 17:04 Uhr

Ich stimme Ihnen in jeder Hinsicht grundsätzlich zu. Manchmal ist es aber vielleicht besser, eine Koalition zu beenden, die sie, übertrieben gesagt, nur noch auf dem Papier ist.

Was auch immer geschieht: Vorgezogene Neuwahlen müssen Ausnahmen bleiben, auch wenn es sowohl den politisch Verantwortlichen, als auch der Bevölkerung noch so schwer fällt. Im GG sind bewußt hohe Hürden für Neuwahlen eingebaut. Diese dürfen nicht nach Lust und Laune, nur weil eine Regierung oder Parteien miteinander Probleme haben, in Frage gestellt werden.

um 17:09 von DoJo2 Re

>>Übrigens hätte es alternativ sehr wahrscheinlich Neuwahlen gegeben und alles hätte sich weiter hinausgezögert. Politisch hätte also ein Stillstand stattgefunden, obwohl wichtige Dinge anstanden.<<

Einen kurzzeitigen Stillstand wäre doch Ok gewesen, wenn sich dadurch die SPD erneuern würde...

Aber in der Partei regieren die Alten und die Jungen lässt man nicht vorrücken...

So kann sich keine Partei erneuern und geht wie jetzt zu sehen ist ihren Untergang entgegen...

Eigentlich schade, weil das Soziale dabei immer weiter auf der Strecke bleibt, bleibt doch Alternativ nur noch die Linke...

Was sollen die Krokodilstränen?

Nahles ist ihren eigenen Methoden zum Opfer gefallen. Im Beitrag ist ja schon angeklungen, wie sie selbst gegen ihre Parteikollegen intrigierte. Wie war das mit dem äußerst peinlichen Postengeschacher nach der Bundestagswahl, wo man auf keinen Fall in eine große Koalition eintreten werde...

Nein, Mitleid hat diese Frau wahrlich nicht verdient!

Bin mal gespannt, wen die SPD aus dem Hut zaubern wird:

Gabriel hat sich selbst disqualifiziert, Münte ist wohl nicht bereit und alle anderen bekannten Führungsleute in der SPD
haben nicht den Rückhalt der Genossen im Land.
Wenn man jetzt per Schnellschuss jemanden auf den Chefstuhl hievt, kann die "Beliebtheit" der SPD noch weiter sinken.
Früher war die SPD mal für mich durchaus wählbar. Aber seit Schröder ist das vorbei.
Eigentlich schade um die Partei, die früher mal durchaus eine Alternative zu den Unionsparten war.

Wenn aktuelle Umfragen der Trend für dieses Jahr zeigen

dann reicht es beim zu erwartenden Ausstieg der SPD aus der zermürbenden Grössen Koalition einer bei Neuwahl für eine grün-schwarze Koalition z.B. mit Kanzler Kretschmann. Er ist konservativ genug für die CDU. Die CSU sollte mal ganz schnell veraltete Feindbilder aufgeben und nach vorne schauen!

@17:07 von Goldenmichel

Maaßen ist kein Opfer von Frau Nahles, er ist ein Opfer der eigenen Unfähigkeit. Das sieht man ja auch deutlich, wie er sich jetzt erst recht nach Rechtsaußen begibt. Ein Chef des Verfassungsschutzes muss voll und ganz in der Mitte stehen. Das ist aber bei ihm nicht der Fall.

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