Kommentare - Am Ende - Andrea Nahles und die SPD

02. Juni 2019 - 14:13 Uhr

Die letzte Folge im jüngsten Machtkampf der SPD ist gelaufen - und es bleiben nur Verlierer: Andrea Nahles, die SPD und der menschliche Umgang in der Politik. Und was ist eigentlich mit der GroKo? Von Wenke Börnsen.

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Kommentare

völlig falsche Analyse

Verlierer sind die Bürger, nicht die Politiker der SPD.

15:28 von AufgeklärteWelt

dann wird sich der ausspruch eines hochverehrten parteiführers doch noch bewahrheiten ; den ox und esel in seinem lauf, hält niemand auf, oder so

Andrea Nahles

Sie wollte Kanzlerin werden. Dafür war Sie bereit alle guten Vorsetze aus Kinderstube aufzugeben. Machtgeil und Machtgierig wurden alle Konkurent angegriffen und aussortiert.

Dies ist gerade bei der SPD ein normales Ritual. Das hat schon bei Ollenhauer angefangen. Auch Helmut Schmidt wurde Opfer. Willy Brandt konnte sich über die internationalen SPD Verwandten gerade so retten.

Vorbild für Nahles war wohl Angela Merkel. Ihre Verfahren waren ähnlich.

Eines hat Nahles allerdings nicht beachtet. Im Gegensatz zu Merkel verfügte Sie über keinerlei Kompetenz. Wesentlicher ist aber, für eine solche Taktik brauche ich Nerven wie Drahtseile. Persönliche Emotionen muss ich vollständig unterdrücken. Eiskalt muss ich meine politischen Ziele verfolgen. Nahles hatte aber nur das Ziel Kanzlerin werden zu wollen. Das ist aber zu wenig. Das reicht alleine nicht.

Deshalb ist sie letztlich an der eigenen Selbstüberschätzung gescheitert. Dafür trägt sie alleine die Verantwortung.

SPD ist nicht mehr zu retten!

Sie frisst ihre eigenen Kinder und Großväter und schaufelt sich so ihr eigenes Grab. Die nächste Umfrage wird sie in der Wählergunst wohl unter 10 % sehen!

14:29 von Goldenmichel

"Der Rücktritt von Andrea Nahles zeigt: Das Ende der einstigen Volkspartei SPD ist unaufhaltsam. Bei der CDU sieht es nur wenig besser aus. Jetzt rutscht das politische System in die Krise."
Bei letzterem gebe ich Ihnen Recht.
Vielleicht auch bei ersterem, je nachdem, wie Sie es meinen.
Bei den Grünen wurde kürzlich gesagt, dass sie eher dazu neigen, nicht mehr parteipolitisch zu arbeiten, sondern sachorientiert.
Was impliziert, dass ein Thema in einer Themengruppe, die von verschiedenen Parteimitgliedern besetzt ist, geklärt und in Handlung umgesetzt wird.
Oder ganz anders ausgedrückt:
Die immer größer werdenden Schwierigkeiten, eine Koalition mit nur zwei Parteien zu bilden, führen praktisch zu Minderheitsregierungen, die dann gezwungenermaßen genau das tun müssen, was die Grünen sagten: Sachgruppen quer durch die Parteien zu bilden.
Vielleicht entwickelt sich da also schon durch Zwang ein System, das nicht mehr primär auf Parteien aufbaut.
Und man muss es nun bewusst anstreben.

14:27 von Knorlo

>>Nahles sollte sich keinen Kopf machen, an ihr lag es nicht. Schröder hat zu seiner Zeit die SPD verkauft.
Erst alles Soziale abgeschaft und dann die Melonen eingesteckt.
So etwas vergisst man nicht.
Dadurch gibt es in diesen Land nur Harz4 und keine Frührente mehr.<<

Wegen Schröders Politik hat die spd bis heute sehr viele Wählerstimmen verloren.

Aber auch Frau Nahles sah keine Veranlassung, Schröders Hartz-4 drastisch zu verändern - die cdu natürlich auch nicht.

Nicht zu vergessen ist, dass auch grüne die Hartz-4 Gesetze befürwortet haben - aber nur die spd hat Prügel bezogen!

Ja, selbst der Name Hartz hat noch immer einen bitteren Beigeschmack.

Und Zeit für Veränderungen hatten sie beide.

Die spd ist ziemlich unten, der cdu steht dieser Weg noch bevor!

Entweder die sogenannten Volksparteien machen wieder Politk fürs Volk, wie es der Amtseid vorsieht und nicht ausschließlich für Industrie und Wirtschaft, oder sie werden beide in der 5-10% Region daherdümpeln.

Vor nicht allzu langer Zeit

Vor nicht allzu langer Zeit meinte Scholz noch das die SPD wieder stärkste Kraft werden würde. Aus heutiger Sicht ein recht bizarres Statement. Aber trotztdem, viel Glück.

Andrea Nahles ist das

Andrea Nahles ist das Bauernopfer.
Die Täter bleiben in Deckung.
Vizekanzler Scholz soll die SPD retten.
Wird aber dessen Grundsteuerentwurf eine Katastrophe, ja dann muß die SPD hoffen, überhaupt noch 5 Prozent in den Ostparlamenten zu erreichen.

Prima

Und nun kommt es drauf an, wer den Posten übernimmt... eventuell gibt es ja in der Partei noch irgendwo einen echten Sozialdemokraten, der auf den Job Bock hat...

Die großen Volksparteien sind

Die großen Volksparteien sind die Interessenvertreter der Bürgerinnen und Bürger. Wollte man stattdessen die Bürger bei jeder passenden Gelegenheit zu einem Votum aufrufen, so wären Zustände wie wir sie aktuell in Sachen Brexit erleben an der Tagesordnung oder populistische Strömungen wie in Italien und den USA würden für Chaos sorgen. Das Parteiensystem hat sich in Deutschland bewährt, wird aber durch die größere Zahl an Parteien auf eine harte Probe gestellt. Extreme Parteien, die als Koalitionspartner nicht zur Verfügung stehen, verhindern bzw. erschweren Koalitionsbildungen. Im übrigen ist Deutschland aber auch mit der GroKo so schlecht nicht gefahren. Wirtschaftlich, sicherheits-, gesundheits-, bildungs- und sozialpolitisch muss unser Land keinen Vergleich mit anderen Ländern scheuen. Die Bürger sind mehrheitlich mit ihrer Situation zufrieden, wie die Umfragen immer wieder belegen.

SPD, CxU, FDP und leider auch Grüne

haben uns da hingeritten, wo wir jetzt sind.

Klar, wir haben die auch gewählt. Schön blöd, nicht wahr?

Der Umgang mit Frau Nahles ist jetzt nicht der feinste, aber genau so ticken die scheinbar alle.

Der Umgang mit dem Wahlvolk ist nämlich von der selben Sorte.

Finanzkrise? Die machen munter weiter und haben straflos Steuergelder geschenkt bekommen.

Rente? Verfehlte Familienpolitik, politisch gewollte Deckelung der Beiträge und wo stehen wir in 10 Jahren?

Atommüll? Für eingezahlte Groschen bekommen wir alle Billionen an Kosten und die Gewinne sind alle privatisiert.

Bildung? H4? Artikel 13? Glyphosat?

Die Liste ist zu lang und Frau Nahles hat bei fast all diesen politischen Verfehlungen die Finger mit im Spiel gehabt.

Es wird Zeit, dass auch andere gehen. Frau Nahles hat meinen Respekt dafür, dass sie es selbst erkannt hat.

Andrea Nahles und die SPD

Auf Kommentar antworten
Am 02. Juni 2019 um 14:34 von Googol...
Aus Fehlern lernen!
Die SPD kann die Rückkehr zur Volkspartei gelingen, wenn...
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Nicht nur die SPD sondern auch die CDU muß aus den Fehlern der Vergangenheit lernen...doch...
Zu A)...leider gibt es momentar weder bei der SPD noch bei der CDU diese Person die beim Wähler ankommt...
Zu B) ...die Ereignisse und Entscheidungen und die daraus folgende Entwicklung werden auch zukünftige Regierungen nicht ändern können...
Zu C) ...Und neue Gesichter die auch von den jungen Wählern gewählt werden, kommen eher von den Grünen...
Zu ihren Wunsch eine neue SPD zu gründen wünsche ich Ihnen viel Erfolg sollten sie für die 3 Punkte auch überzeugende Lösungen parat haben.

Lächerlich

Andrea Nahles hat noch am Abend der Bundestagswahl den Fraktionsvorsitz gegriffen , verkündet am frühen nächsten Morgen..ein Amt , das normalerweise vom Spitzenkandidaten ausgeübt wird- bloß keine Zeit verschwenden ...guter Stil ? Der Umgang mit Martin Schulz und vielen anderen seitdem : guter Stil ?
Selbst interne Kritik übelnehmen und verfolgen : guter Stil ?
Partei und Fraktion in gut und böse teilen und das auch deutlich machen : guter Stil ?
So könnte das weitergehen ( für die plötzlich so reich vorhandenen Stil-Experten in der SPD )
Und : Rücktritt oder Abwahl waren längst überfällig . Wie oft ich mich für meine Partei in den letzten Monaten geschämt habe ist kaum zu zählen.
Hoffentlich wird es jetzt tatsächlich Transparenz und Offenheit nach innen und außen geben und nicht nur Lippenbekenntnisse dazu .

Vor 10-15 Jahren hätte Frau

Vor 10-15 Jahren hätte Frau Nahles der SPD vielleicht gut getan. Doch nach der Abkehr von ihren Idealen hin zum Opportunismus à la Seeheimer war sie eben einfach ein "weiter so" einer längst gescheiterten Politik. In einer Reihe mit Schröder, Steinmeier, Müntefering, Gabriel und Co.

15:37 von Wupeifu

Ich glaube nicht, das die Bürger die Verlierer sind. Für die Bürger ist nur wenig besser geworden. Das stimmt wohl. Allerdings war die SPD und deren Ministerriege nicht mächtig genug um die Bürger wirklich zu schädigen. Einzig Hubertus Heil hat Wirkung gezeigt. Letztlich umgesetzt ist aber fast nichts.

Der Bürger könnte nun aber vielleicht wieder gewinnen.

Viel Spaß für die Wahl im Herbst.

@JUKUK

Sie beklagen, dass der Qualitätsverlust in der Regierung in den letzten 30 Jahren eine "Katastrophe" war...? Nun, dafür geht es den Deutschen dann aber doch noch recht gut, finden Sie nicht auch? Man sollte unser Land nicht immer nur schlecht reden wollen. Dies wäre fernab jeglicher Realität, auch wenn natürlich einige Baustellen offen sind. Schauen Sie sich in der Welt um. Besonders der Blick in die USA, nach Italien, Polen und England ist recht aufschlussreich. Kanzlerin Merkel wird nicht nur in den USA als Leader of the European Union wahrgenommen. Und auch die SPD wird hoffentlich bald wieder zu alter Stärke zurückfinden.

Wie soll eine Partei ein Land

Wie soll eine Partei ein Land regieren, wenn sie nichtmal sich selbst organisieren kann.?Das Problem der SPD ist nicht (nur) Frau Nahles und es ist mit ihrem Abgang genauso wenig gelöst, wie mit allen vorherigen Abgängen der letzten Jahre. Es ist an der Zeit, dass diese Partei als Ganzes einen Abgang macht. Aber das scheint sie nicht zu merken und nicht zu begreifen. Es gibt einfach keine Gründe mehr, die SPD zu wählen. Aber viele, sie nicht zu wählen. Dazu gehören alle, die in der SPD etwas zu sagen haben. Ausnahmslos.
Die Zeiten, in denen jemand in der SPD mal etwas richtiges gesagt hat, sind lange her. Von richtig machen braucht man da garnicht erst anfangen.

Ende der Koalition und Neuwahlen

Die Koalition sollte aufgelöst und Neuwahlen angeordnet werden.

Die SPD will nicht mehr mit CDU, CSU zusammenarbeiten. Dann sollte sie es auch nicht mehr bis 2021 tun, sondern endlich einen Schlussstrich ziehen.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Es geht hier nicht um das Wohl von Parteien, sondern die Parteien sollten doch eigentlich dafür da sein für das Wohl der Menschen in Deutschland und der Welt zu arbeiten. Da können wir uns das, was die große Koalition schon seit langem macht (oder besser gesagt nicht macht), nicht bis 2021 erlauben. Irgendwann ist es auch mal genug, dann haben die Menschen die Schnauze voll. Und diese Zeit ist jetzt gekommen!

Wenn sich eine Ministerin vor die Presse stellt und es als Erfolg feiert, dass es Indizien dafür gibt, dass die Regierung zu einem Arbeitsmodus zurückkehren könnte, dann ist das doch ein Armutszeugnis für diese Koalition. Und es ist megapeinlich. Das muss Konsequenzen haben.

Koalition beenden und Neuwahlen!

Solidatität war früher einmal

wer Parteifreunde wie Gabriel und Stegner hat, benötigt keine Feinde mehr, vor allen Dingen in einer Macho-Partei (Frauen und sonstiges Gedöns) wie der SPD.
Auf einen Brandt (Radikalenerlass und Gesinnungsprüfung im öffentl Dienst),
Schmidt (Nato Doppelbeschluss, Pershings, Cruise Missiles in Deutschland), Schröder (Hartz 1 -4, Niediglöhne, Steuersenkung für Grossverdiener,,,) hätte sich niemand getraut, so einzudreschen.
Da sind die Stegners und Gabriels weit entfernt von den Gründungsvätern der SPD.

Andrea Nahles tritt ab ?

Wann begreifen die Parteien das es nicht auf die Personen sondern auf die Politik für die Bürger und Steuerzahler ankommt. Solange immer nur der Kopf getauscht wird , die falsche Ideologie, Bevormundung und Ausbeutung noch schlimmer wird kann es nicht besser werden. Auch müssen die ganzen Lobbyisten und Speichellecker abgeschafft werden und die Politiker müssen den Mut haben wieder eigene Realität nahe Politik für alle Bürger in diesem Land machen.

re von fathaland slim

Jetzt werfen Sie sich auch noch in die Bresche für die SPD ? Und auch noch für "unsere Politiker?"
Integre Sozialdemokratin" ?
Haben Sie die "Reformen" der 2000er Jahre vergessen ? Wahrscheinlich nicht,die finden Sie gut ?

Und nicht substanzlos ist der Literaturhinweis:"Das kleine Schwarzbuch der deutschen Sozialdemokratie",Verlag Wiljo Heinen,Berlin.

SPD Machtkampf...

Die letzte Folge im jüngsten Machtkampf der SPD ist gelaufen...
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Noch nicht ganz... Der nächste logische Schritt der 12% Partei sollte doch die Beendigung der Groko sein... nur so kann sich die SPD erneuern...die Idee war nach der Wahl 2017 schon gut und ist sie heute noch...

Gleich der erste Kommentar zeigt, wozu

Medien in der Lage sind. Es wird aus Täter ein Opfer gemacht und schon ist Mitleid geschenkt.

Frau Nahles wie auch Schulz und die Top Leute in der SPD haben Millionen Wähler belogen. Es hieß keine GroKo. Und wie haben wir die Top Leute und die SPD mit ihrer Wendehals-Politik nach der Wahl erlebt? Das jetzt die Tops bei der SPD nicht nur beim Wähler unten durch sind, sondern vermehrt auch in den eigenen zweiten und dritten Reihen, ist doch selbst verursacht und mit sehenden Augen provoziert worden. Wie man jetzt noch Mitleid aufbringen kann, für Volksvertreter, die in wirklich grober Art, die Stimmen der Bürger missbraucht haben, kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

Und wenn jemand Mitleid aufbringen sollte, dann eine Volksvertreterin, die bemitleidet wird, die bald im Vorstand Rationalisierungen anordnet, die eben ihre Bemitleider betreffen.

Nahles war eine der Haupcharaktere bei der erneuten GroKo, trotz anders lautender Versprechen. Mitleid? NEIN!

15:59 von Adeo60

Vielen Dank.
So sehe ich das auch.

Toll

Andrea Nahles geht, gibt auch ihr Bundestagsmandat auf, davor kann ich nur den Hut ziehen, weil das im Selbstbedienungsladen Bundestag nicht üblich ist. Obwohl kein Befürworter von ihr, wünsche ich ihr endlich die Ruhe und Ausgeglichenheit, die sie im Hamsterrad der Politik nicht finden konnte.

Konsequent !

Hut ab vor Andrea Nahles.

Vielleicht wacht die SPD jetzt auf.

Viele Vorsitzende waren es nochmal seit 2000 ?

@Symundo

Ich teile in weiten Bereichen Ihre Einschätzung. Zwar hat die SPD bei ihren Gesetzesinitiativen nicht immer eine gute Figur gemacht (die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte hätte auf Bauarbeiter, Dachdecker u.a. Berufsgruppen beschränkt werden müssen, wie die exorbitant gestiegenen Kosten belegen und auch die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung ist nicht zielführend), sie - die SPD - hat aber Verantwortung übernommen, als andere sich aus dieser gestohlen haben. Die Art und Weise, mit der auf die Sozialdemokratie und auf Frau Nahles eingeprügelt wird, ist daher völlig unangemessen. Allerdings sollte die SPD schleunigst darüber nachdenken, ob sie Teil der Schröderschen Reformpolitik sein oder
in der Agenda der LINKEN aufgehen will. Dabei sollte Sie sich am Wohl der Bürger und den Erfordernissen des Staates orientieren und nicht kurzzeitigen Machterhaltungsstrategien - wie durch die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung - erliegen.

Diese Lachnummer Nahles tritt

Diese Lachnummer Nahles tritt ab. Die Vorsitzende einer Partei die nur noch Politik gegen die Arbeitnehmer macht. Nur noch Weltrettung und dumme Phrasen vom Kampf gegen Rechts. Genau so abgewirtschaftet wie die CDU mit ihren beiden drögen Hausmuttis. Dagegen wirken die völlig inkompetenten Grünen richtig frisch und dynamisch.

Als Scharping weggemobbt wurde ....

... hat Nahles auch mitgemacht.

Und beim Martin auch.

Sie war eine Machtpolitikerin, die auf den eigenen Vorteil bedacht war.

Damit hatte sie es bis zur Partei- und Fraktionsvorsitzende gebracht.

Das verrät mehr über die SPD als die Genossen wahr haben wollen.

Ich trauer der SPD keine

Träne nach.
Jemand der sein Wahlversprechen - sprich keine Groko - so dermaßen bricht kann man nicht wählen.
Aber der FDP, jener Drückebergerpartei, die sich nicht an die Regierung getraut hat, die habe ich für immer satt.
Hoffe die Groko zerbröselt jetzt, dann können wir wieder wählen. Auch wenn das der CDU gerade nicht in den Kram(p) passt.

15:02 von Bernd Kevesligeti

«Am "Ende" wird Nahles nicht sein.Da werden sich für eine auskömmliche Zukunft schon Möglichkeiten finden.Sie wird nicht Kulturbeauftragte in einem Eifeldorf werden.
Irgendwelche Aufsichtsratsmandate werden sich nach einiger Zeit finden.
Wie bei Niebel,Jung,Kraft.»

Sehr wahrscheinlich sind es auch derart hämisch-höhnisch-schadenfroh-inhaltsleere Bewertungen und Kommentare über Politiker, die dazu führen, dass immer weniger Menschen bereit sind, sich überhaupt partei-politisch zu engagieren.

Mies, mies, mies sind alle diese Entlein.
Mau, mau, mau ist all ihr wirres Wirken.

Wie beim Fußball. Millionen von Besser-Könnern in Reserve auf den Sofas.
Aber selbst machen will es dann doch niemand.

Obwohl doch überall Pöstchen, und prall gefüllte Näpfe zur freien Verfügung am Wegesrand stehen. Schon sehr erstaunlich das … oder auch nicht.

In einem Land, in dem Miesepetrigkeit im Zusammenwirken mit Lamentiererei das Zepter zu übernehmen scheinen …

RE: Adeo60 um 15:48

***Die großen Volksparteien sind die Interessenvertreter der Bürgerinnen und Bürger. ... Das Parteiensystem hat sich in Deutschland bewährt, wird aber durch die größere Zahl an Parteien auf eine harte Probe gestellt.***

Die Parteien Grüne, Linke und AfD bekamen erst dann Zulauf, als die Politik der etablierten Parteien auf bestimmten Politikbereichen versagten:
Die Entstehung der Grünen --> mangelhafte Umweltpolitik
Die Entstehung der Linken ---> mangelhafte Sozialpolitik
Die Entstehung der AfD --> mangelhafte Krisenpräventions- und Flüchtlingspolitik

Erst die Vernachlässigung bzw. das Versagen in bestimmten Politikfeldern macht das Erstarken neuer Parteien erst möglich.

Gruß Hador

Wo sind sie denn alle?

All die "klugen" Herren wie Scholz, Stegner, Steinmeier, Gabriel, alle auf Tauchstation! Dass die sich nicht schämen. Natürlich soll jetzt Malu Dreyer ran. Mich erinnert das an die Trümmerfrauen nach dem Krieg. Und wenn man sich das Foto mit dem heuchlerischen Klatschen um AKK ansieht, steckt die CDU ebenfalls im Schwanz-Einzieh-Prozess. Und fragt man einen CDU-Politiker nach seinen Visionen, redet er über den Koalitionsvertrag und wie die SPD alles erschwert. Umgekehrt genau das gleiche. Immerhin will man ab sofort (ei verbibbsch!) die Anliegen der Bürger ernst nehmen, und die Klimakommission ist "schon" im Arbeitsmodus, kommt allerdings zu keinen Beschlüssen, was ja mal was ganz neues ist!
.
Nun wird über das Ende der GroKo gemunkelt, aber dafür fehlt allen der Mumm. Es ist einfach jämmerlich! Man glaubt immer noch, den Lezten nach dem Munde reden könne ein ECHTES PROGRAMM ersetzen.

@Rolando 15.21

Aber ich nehme an, dass genau Leute von diesem (erzlinken) Schlag demnächst in der Partei das sagen haben.
Die Klima-Hysterie (die die SPD ebenfalls ständig kräftig mit anheizt) frisst ihre Kinder."

Leider alles richtig, was Sie schreiben. Die SPD hat die arbeitende Bevölkerung längst im Stich gelassen und kümmert sich lieber um alle möglichen Randgruppen, wo mehr medialer Applaus zu erwarten ist. Von Genderdiskussionen über Toiletten für das dritte Geschlecht zum Familiennachzug für Gefährder. Den Gesinnungsjournalisten mags gefallen, den Wählern nicht so sehr. Dann noch ein paar Vorschläge, die die industrielle Basis in D vollends zerstören und die SPD kann sich mit der LINKEN um HartzIV-Bezieher und Armutsrentner balgen, weil die AN ab- oder auswandern

@googol

Wieso?

Völker hört die Signale!

Ein neuer Aufbrauch tut not. Auflösung der Groko ist der erste Schritt. Genosse Kühnert als neuer Vorsitzender der Aufbruch. Die Einrichtung von Arbeiter- und Schülerräten in Betrieben die Notwendigkeit, um gemeinsam befreit von der Knute des Kapitals die CO2-Neutralität des BRD-Territoriums binnen fünf Jahren zu erreichen. Eine linke Einheitsliste bestehend aus Linken, Grünen, SPD, Tierschutzpartei, autonomer veganer Antifa zur nächsten Volkskammerwahl bei gleichzeitigem Verbot der Teilnahme rechter Parteien von CDU bis AFD. Nun ist es an der Zeit, Tante SPD, hilf Dir, den Volxmassen und Mutter Natur.

Unsozialer geht es nicht..

Die SPD ist die unsozialste Partei aller Zeiten und egal wer an der Spitze steht ändert genau.. nix... Über die Agenda 2010 kann man streiten, aber die handwerklichen Fehler die sind niemals von der SPD aufgeräumt worden. Das beginnt mit Harz IV und endet in der Gesundheitsreform. Frau Nahles hat lange genug an den Schalthebeln gesessen und hätte diese soziale ungerechtigkeit ändern können. Die Solzialthemen schlechthin sind einfach ausgesssen worden. Thema Rente.. wie kann es sein das ein in einem so reichen Land es Altersarmut gibt.. mal nachdenken.. die Alten haben uns gegeben, was geben wir Ihnen heute.. die Tafel.. Gratulation Frau Nahles. Kinderarmut, na schlimmer gehts kaum, die zukünftigen Steuer- und Rentenzahler leben in Armut ..gehts noch ??? Parteipolitisches Gerangel muss in den Hintergrund treten.. gehen Sie an die Arbeit und lösen endlich mal Probleme. Diese Wahlklatsche hat sich die SPD aber sowas von verdient...

re von schabernack

Na,Sie regen sich ja auf.
Aber über die Inhalte,die von oben kamen,da regen Sie sich nicht auf(Agenda 2010,Privatisierungen etc.)
Und Schadenfroheit,die darf es nicht von unten gegen oben geben.Nur umgekehrt ?

@Hador Goldscheitel um 16:28Uhr

Genau so ist es ! Oder wie sagt man auch ? "von Nichts kommt Nichts" oder "kein Rauch ohne Feuer" usw.! Entscheidend ist nur, ob man nur auf eine Minderheit und deren Lärm hört oder wirklich das Grummeln der Mehrheit spürt! Allerdings ist man dann auch sofort ein Populist!

@15:03 von Ferkelchen

"Wird jemand diese Komödiantin vermissen oder gar nachtrauern?"

das nennen Sie also Stimmenthaltung...

15:28, Joe_Muc

>>5 FÜNF
5 Berichte von der SPD...
man könnte meinen eine Katastrophe ist eingebrochen ARD...

Erinnert euch mal in die Wahlergebnisse... und die neuesten Umfragen.
Ihr berichtet NICHT mehr von einer Volkspartei...<<

Was für ein geschichtsvergessener Kommentar.

Davon abgesehen ist die SPD nach wie vor Regierungspartei.

Memoiren

Sollte sie die mal schreiben, erklärt sie darin ja dann vielleicht, wie die SPD auf die fatale Idee kommen konnte, 2017 in die GroKo zu gehen. Wirklich jeder hat gewusst und geäußert, dass das für die SPD nur schlecht enden kann.
Zumal sie ja auch die CDU an der Gestaltung des Koalitionsvertrages hat mitwirken lassen. Völlig unnötig und falsch.

Dann diverse andere Zusagen, die kurz darauf nicht eingehalten worden sind oder umgekehrt Versprechen, etwas nicht zu machen und es kurz darauf dann doch zu machen.

Sogar die CDU ist verlässlicher als die SPD !
Zwar nicht positiv, aber immerhin.

Daran muss die SPD dringend arbeiten. Und das ist ja gar nicht so schwer. Etwas sagen und das dann auch einfach einhalten. Mehr verlangt man derzeit gar nicht von ihr.

Umfrage

Schön wäre heute oder morgen noch eine Umfrage unter den Wählern.
Ich wette, die Chancen der SPD sind um 4-5% gestiegen.
Wenn dann die anderen Seeheimer und Transatlantiker noch aus der SPD ausscheiden könnten, ginge es möglicherweise wieder bergauf mit der SPD.

Wahnsinn

man kann nur noch den Kopf schütteln. Was die sPD braucht ist eine innhaltliche Neuaufstellung, d.h. auch Personen an der Spitze die dafür stehen. D.h., weg mit den Seeheimern, den CDUlern in der sPD. Die haben die sPD ruiniert und solange diese Auseinandersetzung nicht rücksichtslos erfolgt kann es nur weiter bergab gehen, geht das nicht in euren Schädel, liebe Genossen??? Schulz, Steinmeier, der Hartz IV Erfinder etc. die müssen alle entsorgt werden. Und man muß weg von der CDU, hin zu rot-rot-grün. Nur so hat die sPD noch eine Zukunft!

16:34 von Jaroslaw P

«Eine linke Einheitsliste bestehend aus Linken, Grünen, SPD, Tierschutzpartei, autonomer veganer Antifa zur nächsten Volkskammerwahl bei gleichzeitigem Verbot der Teilnahme rechter Parteien von CDU bis AFD. Nun ist es an der Zeit, Tante SPD, hilf Dir, den Volxmassen und Mutter Natur.»

Unbedingt dabei sein in der linken Einheitsliste muss die PARTEI sein.

Der könnten Sie auch Ihre Kommentare vorlegen.
Damit diese nicht gar so gequält nach Satireversuch klingen …

Alternativen

Natürlich gibt es eine Alternative zur Groko: Rot/Rosa/Grün. Und schon der Shitstorm der nicht erst nach einer solchen möglichen Ankündigung losbrechen würde, zeigt eigentlich, wem da alles gegen jeden Strich geht.
So unmögliche Dinge wie Mindestlohn (kam mal von den Roten), Steuern für die Reichen wenigstens wieder auf Kohl-Niveau bringen (dito) - ich lass es lieber.
Aber Gründe genug, sich für ein etwas anderes Modell zu entscheiden sind wirklich en masse zu finden.

@15:21 von Rolando

"Gegen Kühnert und Stegner wären früher (unter Brandt, Schmidt und Wehner) schon längst Partei-Ausschlussverfahren (wie damals gegen Jochen Steffen und andere) in Gang gesetzt worden, wegen eindeutig parteischädigendem Verhalten (wie S. Gabriel und andere richtig bemerkt haben).
Aber ich nehme an, dass genau Leute von diesem (erzlinken) Schlag demnächst in der Partei das sagen haben."

Ich nehme eher an, die SPD zerfällt über kurz oder lang in 2 Parteien: eine Linke mit Kühnert, Stegner usw. und eine Rechte mit den ganzen Seeheimern. Beide werden natürlich mit der 5%-Grenze zu kämpfen haben...

"Die Klima-Hysterie (die die SPD ebenfalls ständig kräftig mit anheizt) frisst ihre Kinder."

Das hat überhaupt nichts mit der angeblichen "Klima-Hysterie" zu tun, sondern mit dem derzeitigen Unvermögen der aktuellen GroKo-SPD!

die

Halbwertszeit von Frau Nahles als SPD-Vorsitzende konnte von Beginn an als nur sehr begrenzt eingeschätzt werden. Da liegt aber nicht nur an ihr selbst und ihren zu häufig marktschreierischen Auftritten, sondern an der Struktur ihrer Partei und ihren vielfältigen Strömungen, die nur von absolut herausragenden Politiker-Persönlichkeiten unter Kontrolle zu bringen sind. Und um eine solche handelt es sich bei ihr leider nicht.

@15:29 von Karl Napf

Malu Dreyer absolvierte sowohl 1987 die Erste als auch drei Jahre später die Zweite Juristische Staatsprüfung mit einem Prädikatsexamen, arbeitete als Staatsanwältin und wurde hauptamtliche Bürgermeisterin von Bad Kreuznach sowie Dezernentin in Mainz. Da sie seit 2002 als Ministerin und ab 2013 als Ministerpräsidentin tätig ist, mögen Sie ihr doch bitte nachsehen, dass sie nicht auch noch nebenher anderweitig beruflich tätig war, damit sie von Ihnen, Herr Napf, gnädig in die Gemeinde der verdienten Politiker aufgenommen wird. Ist jedenfalls eine beachtliche Karriere und kein "auf der Oppositionsbank herumlungern".

Politik gegen die eigenen Anhänger !

Wenn Politik gegen das eigene Klientel betrieben wird, so wenden sich die Menschen ab.
Die Grünen sind nur durch die mangelhafte Umwelt- und Friedenspolitik (Nato-Doppelbeschluss) durch die SPD entstanden, genauso wie die Linken durch die Agenda 2010. Beide Politiken hätte man eher der CDU als der SPD zugeschrieben.
Imgekehrt hat die Krisenpräventions- und Flüchtlingspolitik der CDU der AfD erst die Möglichkeit gegeben, ihren heutigen Status zu erlangen. Diese Politik hätte man wiederum wohl eher der SPD als der CDU zugeschrieben.

Gruß Hador

15:46, morgentau19

>>Nicht zu vergessen ist, dass auch grüne die Hartz-4 Gesetze befürwortet haben - aber nur die spd hat Prügel bezogen!<<

Nicht zu vergessen CDU und FDP.

Die hatten nämlich die Mehrheit im Bundesrat, und da die Hartz4-Reformen in ganz wesentlichen Teilen Länderbelange betrafen, ging ohne den gar nichts.

Hartz4 wurde von einer Allparteienkoalition verbrochen. Das wird gern übersehen.

Die einzige Partei, die in der damaligen historischen Situation komplett machtlos war, war die PDS. So hieß die Linke damals.

Neue Köpfe lösen das Problem der sPD nicht!

Ich finde es gut, dass Frau Nahles den Rücktritt erklärt hat. Wenn ich mir die TS-Texte der m.M.n. sPD nahen Autoren und Angestellten bei unseren ör Medien durchlese, bekomme ich nicht das Gefühl, dass die "GenossenInnen" verstanden haben, dass deren Partei keinerlei Vision hat und auch keinen Plan wie sie den Bank'stern und Konzern'stern mächtig entgegen tretten wollen!? Ihnen "in die Fresse hauen", um Frau Nahles zu zitieren.

Die Agenda 2010 und Angriffskriege haben erstarrtes entsetzen und die Spaltung im Linken Block (Lafontaines Abspaltung) hervorgebracht. Der letzte Einstieg in die GroKo hat das Vertrauen der übrig gebliebenen WählerInnen verloren. So sehr das Herr Scholz behaupten kann, was er will.
Kommt von dem Rest an sPD, keine klaren Vorschläge zur Reichensteuer und sozialem Engagement, das unser allen Zukunft sichert, wird diese Partei, spätestens zur übernächsten Wahl in vielen Bundesländern prozentual in der Kategorie "Andere Parteien" zu finden sein.

Die ganze SPD-Führung muss weg...

Machen nicht ein mal Klientelpolitik.

Schon für eine Kro-ko sich zu entscheiden, war doch nur eine Stuhlklebepolitik...
Und was haben die damit erreicht?...

Die Harz4-Gesetze wurden verschärft und seit 2010 der Rentenanteil ersatzlos gestrichen...

Laut aktuellen Rentenbescheid kommt es demnach zur einer Kürzung von 25%, das müsste man mal mit den Pensionen machen..

Auf die Mindestrente können wir auch warten, die bekommt höchstens die Frau eines Zahnarztunternehmers, ansonsten gäbe es doch eine Überprüfung...

usw. usw...

RE:OlliH

***Es sind hauptsächlich die verprellten Nichtwähler, die dafür sorgen.
Es gibt immer noch genug Auswahl an demokratischen Parteien.
Man muss nicht unbedingt durch Wahlverweigerung für ein Erstarken der „Alternativen“ sorgen.***

Naja, die Wahl zum EU-Parlament hat uns eines besseren belehrt. Da ist die Wahlbeteiligung gestiegen, und hoppla, die kleinen Parteien haben ihre Mandate auf Kosten der Großen erhöht. Die Wählerwanderungen waren da sehr aufschlussreich !

Gruß Hador

Es ist natürlich relativ

Es ist natürlich relativ einfach, wenn Parteien, die sich einem bestimmten Themenfeld verschrieben haben, Ihre Klientel bedienen - wobei ich die Bedeutung der Themen Klimaschutz, Sozialpolitik und Zuwanderung nicht schmälern möchte. Wer aber in der Regierungsverantwortung steht, muss sehr komplexe Frage beantworten. So führt z.B. der - aus Klimaschutzgründen notwendige - Kohleausstieg zum Abbau von Arbeitskräften, berührt also sozialpolitische Aspekte. Soziale Wohltaten wiederum müssen finanzierbar und gerecht sein, die Flüchtlingspolitik muss rechtsstaatliche Prinzipien beachten, also insbesondere die Beschreitung des Rechtswegs durch die Betroffenen und das Recht auf Asyl. Außerdem sind arbeitsmarktpolitische Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Man muss also, wenn man Gesamtverantwortung trägt, durchaus auch Kompromisse suchen bzw. Prioritäten setzen. Ich denke die LINKE und AFD würden sich schwer tun,in diesem Sinne Verantwortung für Deutschland zu übernehmen. Anders die GRÜNEN.

ENDLICH!

Es wurde Zeit, dass sie zurücktritt und ich bin froh darüber.

Diese Frau hat sich so einiges geleistet (auf die Fresse hau`n und vieles mehr). So was geht gar nicht. Das hat auch nichts mit Mut zu tun, sondern ist einfach nur Proll.

Hat ihr nichts geholfen, Sigmar Gabriel weg zu mobben.

16:37 von Bernd Kevesligeti / @schabernack, 16:21

«Na,Sie regen sich ja auf.»

Man kann an der Wahl der Worte erkennen, ob es Aufregung ist, die die Feder führt. Man kann … man muss nicht …

«Aber über die Inhalte,die von oben kamen,da regen Sie sich nicht auf(Agenda 2010,Privatisierungen etc.)»

Ich äußere mich hier auch nicht zu 1.001 anderen Sachverhalten, über die ich mich aufregen könnte, so ich denn zu permanentem Aufregungsmodus tendierte.

Die Agenda 2010 hatte wohl in der damaligen Zeit einen nicht gar so schlecht gemeinten Hintergrund, aber desaströs ausformulierte + umgesetzte Auswirkungen. Privatisierungen sind nicht alle per se schlecht. Die z.B. auf dem Wohnungsmarkt hatten längst begonnen, bevor die SPD an Regierungsverantwortung im Bund kam. Hat sie aber nicht davon befreit, auf diesem komplett falschen Weg mitzugehen. Zu aller, und ihrem eigenen großen Schaden …

«Und Schadenfroheit,die darf es nicht von unten gegen oben geben.Nur umgekehrt ?»

Komplett-Nonsens. Der Schadenfreude Vorsicht sei aller Orten …

16:53 von Dabbljuh

für diese hervorragende ausbildung waren aber ihre ersten briefe ans kanzleramt von lausiger qualität, wie man unseren medien entnehmen konnte

16:01, standarddeviation

>>Die Koalition sollte aufgelöst und Neuwahlen angeordnet werden.

Die SPD will nicht mehr mit CDU, CSU zusammenarbeiten. Dann sollte sie es auch nicht mehr bis 2021 tun, sondern endlich einen Schlussstrich ziehen.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.<<

Wir leben in einer parlamentarischen Demokratie.

Die Bürger wählen keine Regierung, sondern ein Parlament.

Dieses Parlament wählt dann eine Regierung.

Fliegt diese Regierung auseinander, so ist es sinnvoll, daß die gewählten Abgeordneten sich auf eine neue einigen.

Erst wenn sie dies nicht schaffen, ist es notwendig, neu zu wählen.

Als letzter Ausweg.

Ansonsten gilt: eine Legislaturperiode dauert vier Jahre.

16:42 von glogos

"Schulz, Steinmeier, der Hartz IV Erfinder etc. die müssen alle entsorgt werden."

Welch ein grauenvoller Wunsch! 'Entsorgt'? Wie schon einmal?

Jetzt bekommt Frau Nahles die

Jetzt bekommt Frau Nahles die Medizin zu schmecken, die sie H. Maaßen verabreichen ließ – also kein Mitleid. Sie hätte nach der BT-Wahl für die GroKo nur 1 Bedingung stellen müssen: Ohne Merkel....
Aber sie konnte es nicht, die vor ihr auch nicht und die nach ihr noch viel weniger. Die SPD ist fertig und das ist mittlerweile wirklich gut so.

@16:56 von erster Realist

"Schon für eine Kro-ko sich zu entscheiden, war doch nur eine Stuhlklebepolitik...
Und was haben die damit erreicht?..."

Sie haben vergessen zu erwähnen, dass vorher Dank der Lindner-FDP die Jamaika-Sondierungen nach Monaten geplatzt sind.
Und die SPD wandt sich, da sie wusste, dass sie viele Wähler verlieren würde...

Übrigens hätte es alternativ sehr wahrscheinlich Neuwahlen gegeben und alles hätte sich weiter hinausgezögert. Politisch hätte also ein Stillstand stattgefunden, obwohl wichtige Dinge anstanden.

Den Bürger entscheiden lassen, wie es weiter gehen soll

Die sPD hatte, m.M.n. befeuert durch die Presse, auch durch die ör Medien, dieser aktuellen GroKo zugestimmt. Und das, obwohl diese Partei in ihrem Wahlkampf, herumposaunte nicht erneut in die GroKo einzusteigen. Dass sich die sPD Spitze gleich nach der Wahl, wieder entschied doch erneut in die GroKo einzusteigen und auf die Wählerstimmen zu pfeifen, wird dieser Partei m.E. noch lange nachhallen. Empörend empfand ich, dass sofort nach der Wahl, die sPD Mitglieder aufgerufen wurden abzustimmen, ob diese sPD, den Wunsch des Wählers in den Wind schießen soll und die Partei-"Basis" wegen der GroKo entschied. Für mich persönlich die schwerste Klatsche für die Demokratie in DE. Das diese Entscheidung über den Köpfen der Bürger und Wähler, falsch war, zeigt der rasante Stimmenverlust dieser Partei, sowie anderer.

1972 und 1982 gab es vorgezogene Neuwahlen. Eine mehr als legitime Sache, dem Bürger erneut die Wahl zu lassen. Auch wenn das Wahlergebnis unappetitlich ausfallen könnte.

Nicht Nahles ist das Problem, sondern

das schonungslos rundgelutschte, weichgespülte, gesichtslose und hoffnungslos anbiedernde Profil derer in der SPD, die leider noch immer das Sagen haben.

Linker, radikaler, progressiver und vor allem absolut geradlinig und schonungslos ehrlich müßt ihr werden dann klappts auch wieder mit 30+x.

@Rolando + deutlich:
Warum regt ihr euch auf?
Für euch wurde schließlich die FDP erfunden.

Andrea Nahles

Man kann es irgendwo verstehen. Der letzte Sonntag war endgültig der Anfang vom Ende der SPD, zumindest als Volkspartei. Konsequent wäre es natürlich, jetzt auch auf Bundesebene einen Neuanfang zu machen. Was leistet denn diese Regierung, hat keine Antworten auf drängende Fragen, wurschtelt sich so durch? Aber was wird kommen, Schwarz/Grün oder Grün/Schwarz? Alle Partner der CDU haben es immer schwer, werden klein gemacht. Wollen das die Grünen wirklich riskieren? Auch die CDU hat Schuld an dem Zustand der SPD, wenn du immer nur mit einem Stillstandsverein unterwegs bist, dann hat da irgendwann keiner mehr Bock drauf. Alles gute, die Eifel ist sehr schön...

16:05, Bernd Kevesligeti

>>re von fathaland slim
Jetzt werfen Sie sich auch noch in die Bresche für die SPD ? Und auch noch für "unsere Politiker?"
Integre Sozialdemokratin" ?
Haben Sie die "Reformen" der 2000er Jahre vergessen ? Wahrscheinlich nicht,die finden Sie gut ?

Und nicht substanzlos ist der Literaturhinweis:"Das kleine Schwarzbuch der deutschen Sozialdemokratie",Verlag Wiljo Heinen,Berlin.<<

Immer, wenn ich "unsere Politiker" lese, rollen sich mir die Zehennägel auf.

Ich bin mit sechzehn in die SPD eingetreten und mit 25 wieder ausgetreten, als damals (1980/81) Linksabweichler en masse aus der Partei flogen. Ich ging deswegen freiwillig und bin seitdem in keine Partei mehr eingetreten.

Trotzdem bin ich im Herzen immer noch Sozialdemokrat.

Trotz aller berechtigter Kritik an dieser Partei.

Aber mit der DKP habe ich noch entschieden weniger am Hut. Ich weiß noch, wie die damals in der Anti-AKW-Bewegung aktiv waren, uns aber einreden wollten, die Kernkraftwerke im Osten seien sicher...

Widerlich ist ...

... ein solcher Umgang der "Genossen" untereinander zweifellos.
Frau Nahles hat "es" meiner Einschätzung nach aber kommen sehen können, und sie steht zeitlich betrachtet bei Weitem nicht derart übel belastet da wie Frau Merkel für "ihre" CDU.

Was ich persönlich aber als weitaus widerlicher und thematisch bezeichnend emfinde, ist die Art und Weise, wie sich unsere "Volksverteter" in den Livestreams der Parlamentsdebatten zeigen:

In unfassbar großen Teilen demonstrativ desinteressiert, polemisch, bloß noch abschätzig bis feindselig argumentierend, in exzessivem Ausmaß an ihren Tablets oder Laptops herumwurstelnd, oder gar nicht anwesend ...

... Wer sollte sich also noch des Eindrucks erwehren können, dass es großen Teilen jener Null-Vertreter überhaupt noch um Volkspolitik, anstelle nur noch obstruktiv um Parteipolitik ginge? Worum geht denn in Berlin, bitte?

Weg von Fraktionszwängen, und dann doch besser noch mehr Parteien, die aber wieder nachvollziehbare Volkspolitik machen!

Die SPD erinnert langsam an die Tories

im Brexit-Modus - einer nach dem anderen wird Partei-Machtkämpfen geopfert und die Partei bleibt dabei auf der Strecke.

Aber was viel schlimmer ist, die GroKo regiert seit Bestehen schaumgebremst, verfranst sich unter immer neuen Querelen im Klein-Klein und traut sich nicht, alte Zöpfe abzuschneiden - vielleicht müssen sich einige der Herrschaften mal wieder klarmachen, dass sie nicht gewählt werden, um ihrem eigenen Affen Zucker zu geben, sondern um eine zukunftssichernde Politik zu machen.

Der Zustand Deutschlands entspricht jedenfalls längst nicht mehr seinem Potential - ob in Klima-, Sozial-, Gesundheits-, Bildungs- oder Europapolitik: überall bestenfalls Mittelmaß. Und daran hat die SPD, die seit Jahren ängstlich für ihren Machterhalt faule Kompromisse schließt und dabei immer schwächer wird, einen erheblichen Anteil. Sie soll sich mal eine Ruhephase gönnen und die Probleme unserer Zeit zu Ende denken - sie kann das ja Sabbatical nennen, wenn's dann besser verdaulich ist.

Nahles hätte nie an die Spitze kommen dürfen.

für die SPD ist dies ein Segen. Mit Nahles ist eine weitere der H4 befürwortenden neoliberalen Gestalten abgetreten, die haupverantwortlich für die Aufspaltung der Gesellschaft sind.

Ihr Auftreten und ihr Verhalten haben zusätzlich dazu beigetragen, wirklich jeden Wähler noch zu vergraulen. Mit ihr an der Spitze, wäre der Fall unter die 5% nicht aufzuhalten gewesen.

Jetzt hat die SPD eine Chance. Die letzte. Aber dafür müssen wahre SOZIALDEMOKRATEN an die Spitze. Vermögenssteuer wieder her, Bekämpfung der prekären Arbeitsverhältnisse, H4 Reform. Beitragsgrenzen weg und jeder muss in Sozialkassen einzahlen.

Dann könnten auch alle mit 60 in Rente und von der Rente leben.

Damit und nur damit wäre die SPD zu retten.

der Anfang vom Abstieg der SPD...

...war im Jahr 1999, als Schröder sich mit dem genialen Kopf der SPD überwarf, besiegelt mit dessen Austritt im Jahr 2005. Ich bin nie soweit links wie Lafontaine gewesen, aber er war es, der für ein "sozialdemokratisches" Profil der Partei gesorgt hat. Ohne echten linken Flügel hat die SPD einen guten Teil ihrer Glaubwürdigkeit als Arbeiterpartei verloren und dümpelt jetzt profillos dahin.

Nun ja

Genosse Kühnert steht zur Übernahme der Macht in der SPD bereit. Und als Kanzlerkandidat. Geht diesen neuen Weg ins Licht liebe SPD

Todesstoß für die SPD

Die SPD hat das Problem, dass ihre gesamten Politikfelder von jungen, aber schon charismatischen Grünen übernommen wurden. Einer Annalena Baerbock, einem Robert Harbeck traut man zu, die Bundesrepublik in das 3. Jahrzehnt unseres Jahrhunderts zu führen, die Antworten auf drängende Fragen zu geben. Sie stehen am Beginn ihrer politischen Karrieren, sind klug und verstehen es, mit alten und neuen Medien umzugehen. Anstatt dies zu realisieren und Gegenentwürfe (Schulze, Schwesig, auch die SPD hat Talente) kontinuierlich aufzubauen, wobei man die Vorsitzende in schweren Zeiten stützen muss, haben alte, verbrauchte Politiker von Gabriel über Stegner bis Schulz und Scholz, am Ende ihrer politischen Karrieren, die einzige Frau gestürzt oder ihren Sturz zugelassen, die wenigstens noch glaubwürdig war. Nahles war die letzte Chance der SPD. Alle, die an ihrer Demontage mitwirkten, haben der deutschen Sozialdemokratie den Todesstoß versetzt.

16:10, heimatplanetmars

>>Gleich der erste Kommentar zeigt, wozu
Medien in der Lage sind. Es wird aus Täter ein Opfer gemacht und schon ist Mitleid geschenkt.

Frau Nahles wie auch Schulz und die Top Leute in der SPD haben Millionen Wähler belogen. Es hieß keine GroKo. Und wie haben wir die Top Leute und die SPD mit ihrer Wendehals-Politik nach der Wahl erlebt?<<

Sehr unpolitisch, Ihr Kommentar.

Fundamentalismus und parlamentarische Demokratie, das geht nicht zusammen.

Man muss nach der Wahl nämlich Mehrheiten organisieren.

Weder Frau Nahles noch Herr Schulz wollten die Groko. Eine andere Regierung war aber nicht mehr möglich, als die FDP sich in die Büsche geschlagen hatte.

Sicherlich, eine Minderheitsregierung unter Merkel wäre eine Möglichkeit gewesen. Aber diesen Mut hatte keiner, und die wollte die Bevölkerung auch mehrheitlich nicht.

Also hat die SPD-Basis abgestimmt und sich mit schweren Bauchschmerzen für die Groko entschieden.

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