Am Ende - Andrea Nahles und die SPD

02. Juni 2019 - 14:13 Uhr

Die letzte Folge im jüngsten Machtkampf der SPD ist gelaufen - und es bleiben nur Verlierer: Andrea Nahles, die SPD und der menschliche Umgang in der Politik. Und was ist eigentlich mit der GroKo? Von Wenke Börnsen.

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Kommentare

Menschlich tut mir Frau

Menschlich tut mir Frau Nahles leid.
Aber es ist wie es ist: die spd hat fertig.

Politik ist schmutzig

das weiß man doch schon lange. Ihr Rücktritt war richtig denn sie als auch andere SPD Politiker sind nicht mehr glaubhaft. Die SPD muss mit ganz neuen Köpfen antreten, welchen denn man glauben kann das sie echte Sozialdemokraten sind. Dann wird die SPD eine Chance haben, sonst nicht.

Warum?

Nahles sollte sich keinen Kopf machen, an ihr lag es nicht. Schröder hat zu seiner Zeit die SPD verkauft.
Erst alles Soziale abgeschaft und dann die Melonen eingesteckt.
So etwas vergisst man nicht.
Dadurch gibt es in diesen Land nur Harz4 und keine Frührente mehr.
Dafür vielen Dank dafür!!!

Sehr Gut

Gut gemacht, Frau Nahles, Hochachtung!

Rücktritt Nahles Endlich

Ich Frage mich warum diese Entscheidung nicht schon vor der EU-Wahl war. Diese Schritt war unbedingt nötig. Mit ausdrücken wie BÄTSCHI kann ich keine Partei führen. Die SPD ist doch eh schon lange keine Volkspartei mehr. Sie richtet sich nur noch nach der CDU und. Die SPD verliert seit dem Russischen Schröder Kanzler immer mehr an Stimmen, weil die SPD das "S" nicht aus Ihrem Namen nimmt, denn die SPD ist schon lange nicht mehr für die Arbeitnehmer. Die tut was die Lobbisten wollen. Jetzt soll angeblich der Scholz die SPD führen.... Super nochmal so eine SozialePerson Macht nur so weiter, dann stehen die (Sonstigen) mal vor der SPD. Die SPD sollte bei dem bleiben was Willi Brandt oder Helmut Schmid getan hat. SOZIAL das waren mal die Wurzeln der SPD und keine lobbistenfänger. Ich finde es gut das Nahles den Hut nimmt. SPD soll sich erst mal neu finden, bevor sie regieren will.... Uns regieren wollen mit so einem Personal. LÄCHERLICH

Längst überfällig, niemand wird sie vermissen!

Das war längst fällig. Hartz4 ist schlecht, Hartz4 ist richtig dann wieder Hartz 4 ist schlecht.

Wer soll eigentlich Frau Nahles noch was glauben.

Trotzdem die Probleme bei der SPD sind noch viel tiefer!

Eine komplette Generalüberholung wäre nötig, ist aber seitens der SPD wohl nicht gewollt!

Der Rücktritt von Andrea

Der Rücktritt von Andrea Nahles zeigt: Das Ende der einstigen Volkspartei SPD ist unaufhaltsam. Bei der CDU sieht es nur wenig besser aus. Jetzt rutscht das politische System in die Krise. Neue Köpfe und Inhalte sind nicht in Sicht. Vorerst.
„Die altbackene SPD hat völlig den Kompass verloren. Sie engagiert sich für das Schicksal von verurteilten Ladendieben, für die Einrichtung von Gendertoiletten, für Straffreiheit von Schwarzfahrern und das Taschengeld für richtige oder falsche Asylbewerber. August Bebel hätte den Genossen von heute bedeutet: Ein Programm direkt ins politische Nirwana. Aber die Partei-Legende August Bebel («Wer nicht arbeitet, soll nicht essen») ist 105 Jahre tot“, spottete Hans-Herrmann Tiedje in der NZZ. Im Europawahlkampf kämpfte Katarina Barley für noch mehr Zuwanderung. Sind das die Lösungen, die ihre Wähler wollen?

Das ist genau

das Problem.
" Ohne Nahles keine GroKo

Ohne Nahles wäre die SPD heute nicht in der Großen Koalition. Ohne Nahles' leidenschaftliche Kampfesrede beim Parteitag im Januar 2018 hätten die Genossen mehrheitlich Nein gesagt. Schulz war gescheitert, Nahles hatte ihn gerettet. "

Das war Ihr größter Fehler, niemand wollte so richtig, bis auf die Kindereien hat mich die manchmal deutliche Sprache der Straße nicht sonderlich gestört.
Mich stören eher die geschniegelten Wortklauber in Schlips und Kragen, die viel reden aber nichts sagen, und von denen ist unsere Politik leider randvoll.

Aber Sie hat jetzt zwei Tage vor Ihrer Niederlage noch rechtzeitig die Notbremse gezogen, dafür meinen Respekt.
90 Prozent unserer derzeitigen Politiker, bekommen das leider nicht hin.

Und ja, die SPD sollte die GroKo verlassen, und in die Opposition gehen, und sich wirklich erneuern.
Vor allem muss endlich mal der elendige Koalitionszwang weg, gab es vor Tagen einen schönen Artikel mit einem Abgeordneten.

"Endlich", mag man es durch

"Endlich", mag man es durch die Republik raunen hören. "Endlich ist Andrea Nahles zurückgetreten." Kaum eine politische Persönlichkeit wird derart mit dem Abstieg der SPD assoziiert wie sie. Unvergessen sind ihre Auftritte, bei denen sie die Grenzen des guten Humors strapazierte: das "Bätschi" während der Koalitionsverhandlungen und wie sie im Bundestag Pippi Langstrumpf sang. Im März noch machte ein Video von einer Veranstaltung in Thüringen die Runde, auf dem zu sehen ist, wie sie den dortigen SPD-Chef Wolfgang Tiefensee mit Kosenamen belegt: "Schnuffibuffi", "Wollibolli" und schließlich "Mindestlohniiiii". Auch SPD-Politiker bekamen bei solchen Auftritten eine Gänsehaut - vor lauter Fremdscham.

Aus Fehlern

Aus Fehlern lernen!

Die SPD kann die Rückkehr zur Volkspartei gelingen, wenn:

A) Eine charismatische und kämpferische Person an der Spitze steht.
B) Kündigung der desaströsen Migrationspolitik von 2015. Bis jetzt anhaltend.
C) Neue Gesichter und eine technokratische Truppe. Nach Leistung und Lebenslauf soll ausgewählt werden, nicht nach Connections.

Am liebsten würde ich die Führung übernehmen oder gar eine neue Partei SPD Version 2 gründen.

Frauenfeindlichkeit?!

"Frauenfeindlichkeit attestierte Fraktionsvize Karl Lauterbach nun seiner Partei."

Echt jetzt? Wenn man am Stuhl einer unfähige, in jeder Beziehung ungeschickt agierenden weiblichen Parteichefin sägt, die mit ihrem sinnlosen Festhalten an einem Verbleib in der GroKo der SPD den finalen Todesstoss versetzt hat, ist man FRAUENFEINDLICH?! Geschieht ihr letzten Endes recht, sie konnte Martin Schulz nach dem Wahlabend 2017 das Messer ja nicht schnell genug in den Rücken rammen (fand ich übrigens damals sehr, sehr männerfeindlich, Herr Lauterbach!).

Kaum zu glauben

Wenn weiter in der SPD nur die das sagen haben, die Angst die üppige Altersvorsorge als Abgeordnete zu verlieren, stehen die Totengräber namentlich fest die diese alte und verdiente Partei auf dem Gewissen haben.

Frauenfeindlichkeit

Frauenfeindlichkeit attestierte Fraktionsvize Karl Lauterbach nun seiner Partei.
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Das ist ja nun der nächste Beweis schlecht hin, das dieser seltsame SPD Machtkern nicht mehr darüber nachdenkt wie das eigene Verhalten wirkt...

Karl Lauterbach möchte die SPD retten, stabilisieren, den freien Fall aufhalten und verkündet der Gesellschaft: "Liebes Volk, hier bei uns gibt es Frauenfeindlichkeit."

Seltsame Kommunikationspolitik..., oder möchte er gemeinsam mit Anderen den wirklichen Neuanfang, der auch nochmal einen nötigen Schritt nach unten bedeutet???

Chaos pur..., nicht wählbar!!!

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Unser Standort braucht dringend einen Koalitionspartner für die Grünen!!!
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wenn man es einmal schamlos zusammenfassen darf

Nahles hatte schlicht nicht die geistige Größe für das Amt einer Parteiführerin. Keinerlei strategische Begabung. Abgestandene SPD-Rhetorik, keine Akzente, nichts.

Am Ende?

Am Ende war die SPD mit Frau Nahles an der Spitze schon lange, zumindest seit sie die Parteivorsitzende war. Die SPD hat es einfach versäumt, mit den gleichen Leuten an der Spitze für eine Erneuerung der Partei zu sorgen. In einer GroKo ist das nicht zu machen. Das hätten die Genossen eigentlich schon aus den letzten Koalitionen lernen müssen. Wer aber nichts lernen will, muss jetzt mit den Schaden bei den Wählern leben.

Die SPD ist einfach irgentwie

Die SPD ist einfach irgentwie nicht radikal genug, die Delegierten sollten Sawsan Chebli zur Partei- und Fraktionschefin machen, nicht diese Malu Dreyer, denn laut Wiki ist Dreyer auch Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder und Vorsitzende des Verwaltungsrats des ZDF.

In der Wirklichkeit angekommen

Einige SPD Mitglieder haben den Umgang mit Frau Nahles als schändlich und beschämend bezeichnet .... Was ist an einer Meuterei schändlich ?? Es geht ja nicht nur gegen Frau Nahles, sondern auch gegen Scholz, Schulz & Co... und leider haben es die Herren auch noch nicht begriffen und sind auch noch nicht in der Wirklichkeit angekommen. Ich bin vor 10 Jahren aus der SPD ausgetreten weil es keine Aufstiegschancen gab, keine Gleichheit, keine Offenheit für Andersdenkende ! Mittlerweile scheint die SPD in de Wirklichkeit angekommen zu sein und ich kann nur hoffen, dass sie daraus lernt. Die Grünen machen nicht unbedingt alles besser aber es gibt schon viele Jahre Basisdemokratie, verschiedene Führungen, neue Gesichter, Offenheit für Kritik usw. ..... Ich würde mir jederzeit eine Führungsposition in der Partei zutrauen aber es wird ja niemand nach oben gelassen und solange die alten Gesichter da sind, wird sich auch an der SPD nichts ändern. Frau Nahles ist nur der Anfang.

Kritik am Stil

Irgendwie tut mir Frau Nahles auch leid. Andererseits hat sie ja auch nicht schlecht ausgeteilt. Bätschi und so.

Neben den Stilfragen ist es für mich auch wichtig in den Sachfragen weiter zu kommen. Denn wenn es immer nur um den Mindestlohn geht dann werden bildungsferne Schichten niemals in Arbeit kommen. Da brauchen wir neue Ideen. Vielleicht einen Mix aus Sozialhilfe und zusätzlichen Töpfen. So kommt der Mindestlohn auch zusammen!

Nahles hat - man muss es

Nahles hat - man muss es leider sagen - die SPD nicht nach vorne gebracht. Die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte ist zu einem Milliardengrab geworden, weil z.B. auch der Bankdirektor in deren Genuss kommt und eben nicht nur der körperlich gezeichnete Bauarbeiter oder Dachdecker. Ähnlich bei der Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung, bei der das Einkommen und Vermögen des Partners nicht angerechnet werden soll. Die Frau des Bankdirektors, die sich als Geringverdienerin und mit der Erziehung ihrer Kinder qualifiziert hat, bekommt die Grundrente einfach mal so überwiesen. Ein anderer Geringverdiener, der die erforderlichen 35 Arbeitsjahre nicht erreicht, dafür aber mehr Beiträge bezahlt hat, geht leer aus. Geld, das insbesondere für Langzeitsarbeitslose sinnvoll angelegt wäre, wird verplempert. Leider waren viele Gesetzesvorhaben unter Andrea Nahles einfach nicht zu Ende gedacht.

Nahles....

.....war von Anfang an eine Fehlbesetzung die per "Order de Muffti" durchgesetzt wurde. Nun mag ich ein schnöder Norddeutscher sein, aber rheinländischen Humor nach dem Motto "wir singen jetzt mal Pipi Langstrumpf" im Palarment ist mir zuwider! Ein Abgang der nie hätte stattfinden müssen, weil sie nie hätte antreten sollen!

Die viel gepriesene

Die viel gepriesene -Erneuerung- hat also begonnen ? Dann kann es ja gleich weiter gehen mit Scholz, Dreyer, Schwesig, Kohnen, Schäfer-Gümbel, Maas, Kahrs und nicht zu vergessen Stegner.

A. Nahles nicht erst seit heute am Ende

Es blieb ihr wohl nach der Analyse der Wahldebakel der SPD (SIEBEN PROZENT DEMNÄCHST)durch FORSA , die sie als Verantwortliche dafür ermittelt hatte, nichts anderes übrig, als zurückzutreten.
Die Krokodilstränen von R. Stegner sind nichts anderes als der Versuch vom Versagen der Meisten in der Führungsebene dieser abgewirtschafteten Partei abzulenken, bei ihm angefangen, weiter über M. Schulz usw., usw........

Frau Nahles hat wesentlich

Frau Nahles hat wesentlich den Untergang der Partei mitgestaltet.
Aber letztendlich hat Sie mit ihrem Rücktritt ansatzweise Größe und Anstand bewiesen.
Dem Seeheimer Kreis fehlt dieser Anstand völlig.
Das sind die wahren Totengräber dieser einstmals
anständigen Partei.

Personelle & inhaltliche Erneuerung

Vielleicht ist das nun wirklich die allerletzte Chance, das Ruder herumzureißen. Bei aller Häme, die seit Jahren über die SPD ausgegossen wird (meist übrigens von Leuten, die sie sowie nie gewählt haben), ohne die SPD zusammen mit Grün und Linke wird es in diesem Land keine andere politische Konstellation geben, die den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft wiederherstellen kann.

Gerechtigkeitsdefizite (Steuern, Rente), Klimafolgen, Pflegenotstand bekämpfen. Wer soll's sonst machen?

Die einseitig unternehmerhörige CDU, die der Autoindustrie gehörende CSU? Von den marktradikalen FDP u. AfD kann der sprichwörtliche "kleine Mann" schon gar nichts erwarten. Letztere (Meuthen u.a.) wollen gar das Rentensystem privatisieren. Pech gehabt, wer die wählt...

Sozialer Wandel braucht weiterhin auch eine SPD, ohne die gibt's nix (siehe Heils ambitioniertes Grundrentenkonzept).

Sowas allerdings geht nicht in einer Groko nach 2021.

Wo ist das SPD-Personal für diese letzte Chance?

Rücktritt Nahles

Die Große Koalition war eine sinnvolle politische Operation - da kann Kevin Kühnert noch so jungenhaft protestieren - aber jedem mußte klar sein, daß da Kompromißbereitschaft auf der einen Seite - nämlich gegenüber der CDU/CSU - ebenso wie taktische Härte - nämlich in der eigenen Partei - erforderlich sein würden. Vor allem Frau Nahles muß das gewußt haben. Insofern ist ihr Rücktritt ein Versagen in der eigenen Strategie. Das nachträgliche Mitleid bei einigen SPD-Vertretern ist ziemlich unglaubwürdig und auch unangebracht. Die SPD war schon immer so - und alle wußten es. Es gibt eine Zeit des Diskutierens und es gibt eine Zeit des Handelns und wer führen will, der muß beides erkennen ,trennen - und entsprechend zuschlagen können.

Sonst noch was?

Menschlicher Umgang?
Mit Politik?
Wie wäre es wenn die Politiker zur Abwechslung mal Menschlich mit ihrer Bevölkerung umgehen würden?
Wo war und ist denn der menschliche Umgang mit den Opfern der Agenda 2010, Harz4 und 2 Millionen deshalb armen Kindern?
Sämtliche abgesägten SPD - Vorstände haben jahrzehntelang gut verdient, sicherlich ein wenig davon zurückgelegt und alle haben eine lukrative Anschlussverwendung in der freien Wirtschaft gefunden.
Mitleid ist da völlig überflüssig und noch nicht einmal angebracht!
Die SPD muss sich einfach von diesem falschen Spezialdemokraten des rechten Seeheimer Kreises trennen, die vornehmlich Politik für Konzerne machen und denen die Sozialdemokratie nur zum Karrieremachen dient.
Denn die haben die Sozialdemokratie immer schon verraten. Seit 100 Jahren!
Die könnten auch allesamt in die Union eintreten.
Von menschlichem Umgang haben die bestimmt noch nie etwas gehört.

Parentation

An dieser Stelle wollen wir all der großen Errungenschaften gedenken, welche wir der heldenhaften A. Nahles zu verdanken haben. Zum Beispiel ... ähm ... nun ... Bätschi ...

Und so wollen wir sie stets in Erinnerung behalten als das, was sie war, eine weitere Totengräberin der dahinsiechenden SPD.

Diese Partei wird nun durchgereicht, bis der letzte das Licht ausmacht.

Was kommt jetzt?

Die richtige Entscheidung, keine Frage, sie kann es nicht und muss gehen. Die nächste die geht ist AKK, sie kann es auch nicht. Aber die haben wenigstens Merz, der die Interims AKK ablöst.
Malu Dreyer sollte gar nicht erst mit dem Gedanken spielen, sie kann es auch nicht!
Das ist keine Persönlichkeit, mit ihrem ständigen weglächeln kommt sie nicht weit.
Der letzte Quotenkanditat ist M.Schwesig, die Frau die in jedem Satz das Wort Kitas unterbringt, immer, Gott bewahre!
Vielleicht sollte sich die SPD ein Jahr Auszeit nehmen, mit dem Personal kann es nicht besser werden. Die brauchen ein Zugpferd und solange das nicht da ist sollen sie pausieren.

Am Ende...

Schröder hat das Ende der SPD eingeleitet - Nahles hat sie an den Abgrund geführt.
Da helfen jetzt auch keine "Wohltaten" wie Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung etc.
Die Genossinnen und Genossen zeigen uns doch regelmäßig, dass sie einfach unfähig sind, mit sich selbst klar zu kommen, geschweige denn mit einem ganzen Land. Wo sind Leute vom Format von Schumacher, Wehner, Brandt, Bahr, Schmidt...? Es gibt sie schlichtweg nicht mehr in der SPD. Und die Leute, die die SPD hat, werden gnadenlos niedergemacht, ehe sie sich besinnen können: ....Beck, Gabriel, Schulz, Nahles. Und dem oder der Nächsten wird es nicht anders ergehen. Da wundert es einen nicht, wenn dann Parteien gewählt werden, die diese Situation nutzen können für ihr gefährliches Spiel. Traurig. Quo vadis, Deutschland?

Sie war in der Vergangenheit

Sie war in der Vergangenheit im Umgang mit anderen selbst nicht zimperlich. Wie man in den Wald reinruft, so kommt es auch raus. Nur weil Sie eine Frau ist, muss man Sie jetzt nicht nicht in die Opferrolle drängen. Frauen haben es heutzutage doch verdient behandelt zu werden wie Männer auch, oder nicht?

"Unterirdisch" war auch das Verhalten von Frau Nahles

"Unterirdisch", "inakzeptabel": Wer so den Umgang mit Andrea Nahles bezeichnet, sollte aber bedenken, dass diese Attribute auch sehr oft für ihr eigenes Verhalten zutrafen. Und man braucht nur wenig Phantasie, um sich auszumalen, wie sie in Fraktionssitzungen etc. gebrüllt und gewütet haben dürfte. Deshalb hat sie m. E. keinerlei Mitleid verdient. Wer austeilt, muss auch einstecken können.

Die Entdeckung der

Die Entdeckung der Menschlichkeit...
Seit Jahrzehnten werden wir alle zu Zielstrebigen, Geld und Karrieresüchtigen Systemaffen erzogen, um dem Geld der Reichen zu dienen.
Vom Kindergarten an wird gelehrt die Ellenbogen raus zu tun, zu gewinnen, zu besiegen.
Und nun will man für Frau Nahles Mitleid...
Ich fühle das nicht... Sie wird ein materiell sorgenfreies Leben führen. Ganz ohne Stress der Politik. Ihr steht ein gemachtes Leben bevor. Wenige haben das in Ihrem Alter schon so sicher in der Tasche wie Frau Nahles. Rente auch geregelt, da hält sie die Angriffe doch bestens aus, als Vollblutpolitikerin.
Ein Lehrstuhl wird auch bald winken usw.

Keine Sorge um Politiker. Sorgen wir uns im die Menschen die es wirklich brauchen!

Die SPD sollte ganz schnell

Die SPD sollte ganz schnell lernen, dass sie sozialdemokratische Politik für die "kleinen Leute" in Deutschland (!!!) machen sollten, und nicht in Europa oder der Welt.
Die Antworten liegen eben nicht in Europa!
Die SPD hatte gute Ergebnisse, als sie sich um die Belange der eigenen Bevölkerung gekümmert hat, und nur um diese!
Genau wie es allen in Europa besser ging, als die EG/EU noch das "Europa der Vaterländer" war, jedes mit seinen ihm eigenen kulturellen Eigenheiten. Heute merkt man nur noch an Kleinigkeiten, dass man nicht mehr in Deutschland ist...
Die SPD hat diesen falschen Weg mitgetragen, und jetzt ist es an der Zeit, umzukehren.

vielleicht doch noch eine chance für die sozialdemokratie?

ich halte die derzeitige darstellung der sozialdemokratie zwar nicht für "nahles"-gemacht, aber sie trägt doch einen nicht unerheblichen anteil dazu bei, sozialdemokratische pfade verlassen zu haben. jetzt sollte sich die spd wieder auf altes terrain begeben, und die sozialdemokratie wieder zu dem machen, was sie jahrzehntelang war, nämlich als sprachrohr und vertretung des kleinen mannes. umwelt- und wirtschaftspolitik können natürlich nebenher mitbeackert werden, aber das hauptaugenmerk sollte wieder auf sozialdemokratische themen gelenkt werden. für andere bereiche gibt es andere parteien die man für koalitionen gewinnen könnte, denn auf lange sicht wird es wohl keine regierung ohne koalitionen mehr geben. da hat die politik über die letzten rund 3 jahrzehnte zu unglaubwürdig gemacht, als dass da eine partei auch nur annähernd in richtung alleinherrschaft sinnen könnte.

Die Bundesrepublik hat die

Die Bundesrepublik hat die Grundlagen für den wirtschaftlichen Erfolg, die soziale Stabilität und internationale Anerkennung durch ein 3-Parteien System gelegt, bei der jede Gruppierung für eine klare politische Ausrichtung stand: Die FDP für die Wirtschaft, die SPD für die Arbeiter und den Sozialstaat, die CDU/CSU für eine klare Werteordnung, innere Sicherheit und bürgerschaftliches Engagement. Durch die zunehmende Zahl an Parteien innerhalb der politischen Farbenspektrums rechts und links der Mitte ist die Bildung von Koalitionen zunehmend schwieriger geworden. CDU, FDP und AFD sowie SPD,Grüne und Linke tauschen regelmäßig Wählerstimmen. Auf der Suche nach Mehrheiten verlieren die Konturen an Schärfe oder aber gleiten zu den extremen Rändern ab, so dass sie (wie die AFD) für eine Koalitionsbildung nicht in Frage kommen. Andrea Nahles hat nicht den Spagat geschafft, eine pragmatische und zugleich aber soziale Politik vorzuleben. Vieles war, wie nun die Grundrente, nicht durchdacht.

Runtergewirtschaftet

Die SPD hat in der GroKo über mehrere Legislaturzeiten zu folgender Situation beigetragen: Deutsche Bürger und Unternehmen zahlen so viele Steuern und Abgaben wie sonst fast niemand in Europa. Die Strompreise des Landes liegen dank der brachialen «Energiewende» auf Rekordniveau. Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft lassen seit Jahren nach. Auch die Bildung schwächelt. Achtung, liebe Altparteien: 2/3 der jungen Erwachsenen haben im Übrigen auch nicht Grün gewählt, Studenten, Auszubildende, Arbeiter, Angestellte, alles Menschen, die nicht immer weiter belastet werden und eine solide Zukunft planen wollen. Hat eine der großen Parteien hierfür solide ausbalancierte Kernprogramme, die nicht einem einseitigen Öko-Diktat unterliegen oder Menschen den Anreiz nehmen, Leistung zu erbringen!? Natürlich soll der Staat Schwache auffangen, aber nicht in ihrer Situation festbetonieren. Natürlich sollte ein Umweltkonzept stehen, aber kein brutales Öko-Diktat, das die Volkswirtschaft schwächt?

@14:41 von Goldenmichel

"nicht diese Malu Dreyer, denn laut Wiki ist Dreyer auch Vorsitzende der Rundfunkkommission"

Die SPD hat aus den Fehlern NICHTS gelernt.

Unverständnis

Ich frage mich, was das da immer mit der Großen Koalition soll. Die basiert auf dem Koalitionsvertrag und der wird von beiden Seiten eingehalten, selbst wenn die SPD sonst noch wen auf welcher Position auch immer austauscht.

Wenn sich die SPD nicht mehr an den Koalitionsvertrag halten will, dann muss sie die Regierung verlassen. Dann bekommst sie bei den nächsten Wahlen die nächste Quittung. So dumm wie sie sind: Das wissen sie.

@Goldenmichel, 14:29

Aber die Partei-Legende August Bebel («Wer nicht arbeitet, soll nicht essen») ist 105 Jahre tot“, spottete Hans-Herrmann Tiedje in der NZZ.

Entweder Hans-Herrmann Tiedje verbreitet Fake-News oder Sie tun es. Franz Müntefering, dem dieses Unwort (es stammt übrigens aus der Bibel) tatsächlich mal entfahren ist, ist zwar in der SPD, aber kein Sozialdemokrat. Stattdessen war August Bebel ein wahrer solcher und hätte nie so einen menschenverachtenden Unsinn verzapft. Auf diese Weise auch noch der sozialdemokratischen Tradition solche "Werte" anzudichten, ist dreist.
Was wahr ist, muss wahr bleiben, auch unter Leichenfledderern.

14:29, bonaqa79

>>Trotzdem die Probleme bei der SPD sind noch viel tiefer!

Eine komplette Generalüberholung wäre nötig, ist aber seitens der SPD wohl nicht gewollt!<<

Jede Partei ist die Summe ihrer Mitglieder.

Was an der Spitze passiert, ist nur ein Symptom, mehr nicht.

Am Ende-Andrea Nahles und die SPD.......

Am "Ende" wird Nahles nicht sein.Da werden sich für eine auskömmliche Zukunft schon Möglichkeiten finden.Sie wird nicht Kulturbeauftragte in einem Eifeldorf werden.
Irgendwelche Aufsichtsratsmandate werden sich nach einiger Zeit finden.
Wie bei Niebel,Jung,Kraft.

Wird jemand

diese Komödiantin vermissen oder gar nachtrauern? Ich enthalte mich der Stimme und überlasse das Urteil den Foristen hier.

Ende des Parteienstaates

Mit dem Ende der großen Volksparteien hätte die angeschlagene BRD die Chance auf eine völlig neue Form von Politik im Sinne der Mitbestimmung nach Vorbildern wie der Schweiz. Junge Menschen haben es satt, dass Parteien Machtspiele betreiben und letztlich nur am immer größer werden interessiert sind. Wachstum hat seine Grenzen und Frau Nahles' Abgang zeigt eindeutig, dass auch Volksparteien sterblich sind. Die Generation U30 möchte eine volksnahe Regierung, die sich nicht hinter dummen und völlig unpassenden Abkürzungen versteckt. Denn die letzten Jahrzehnte waren weder sozial noch christlich im ganzheitlichen Sinn. Ich spreche für die U30-Generation und wünsche der BRD eine Zukunft ohne ein festzementiertes, nur nach Macht strebendes Parteiensystem.

12:24 von Sisyphos3 12:16 von

12:24 von Sisyphos3
12:16 von StöRschall
Aber für sie bedeutete das Alles
.
ist doch schön
man sollte nur berücksichtigen dass man mit "dieser Arbeit" was für sich tut
nicht für die Allgemeinheit
die vielleicht ganz andere Interessen verfolgt und Wünsche/Vorstellungen hat
wenn irgendwann mal der Frust sagen läßt - ich war doch so selbstlos
und habe"gutes"getan niemand dankt es mir - klar
keiner schätzte es weniger noch hat er darum gebeten (!)

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Wenn ich politische Ziele verfolge,dann tu ich das immer in erster Linie für mich,um meine Ideale zu verwirklichen,mich für meine Lebensbedürfnisse einsetzen.
Dass davon aber noch eine große Gruppe anderer Personen profitiert,vergessen Sie anscheinend.
Zu meinem Vater
Er hat sich direkt FÜR andere Menschen eingesetzt!
Als Gewerkschafter u Personalrat.
Er hat für andere gekämpft.Die haben direkt von Ihm profitiert.
Also wenn Sie keine Ahnung haben,weil Sie die Menschen nicht kennen,dann sollten Sie sich solche pauschalen Urteile verkneifen

Dieser Artikel sticht heraus: Sprachlich und analytisch top

Liebe Anke Börnsen,

Danke für diesen Artikel, der wirklich sprachlich und analytisch heraussticht. Sie vermitteln einen tiefen, sehr differenzierten Blick auf die Geschehnisse. Aus Ihren Worten spricht die Stimme der Vernunft. Warmherzig und mit etwas Distanz bringen Sie die Sorge der Mehrheit in Deutschland auf den Punkt, die den Freien Fall der SPD bzgl. der Stabilität und Reaktionsfähigkeit unserer Demokratie als zumindest beunruhigend erlebt.

Liebe Tagesschau, ich finde, besonders dieser Artikel steht dafür, was der Stil und die Qualität der Marke Tagesschau sein sollte.

Es ist der sog. "Sprechort", die Art des Blicks auf die Welt, von wo aus die Nachricht wahrgenommen und weitererzählt wird, der darüber entscheidet, ob und wie sie beim Publikum ankommt: Vernünftig, reif, erwachsen, menschenfreundlich und solide, ohne spießig zu sein. Ich nenne das den "Daubner-Effekt".

Bitte mehr davon.

Der "Sprechort" entscheidet letztlich über die Wirkung der Nachricht.

SPD

Ich glaube das viele Kommentatoren falsch liegen.

Nahles ist selber schuld. Sie wußte schon bei ihrer Wahl, dass Sie der kleinste gemeinsame Nenner war. Dann holte sie Minister ins Amt von denen ebenfalls bekannt war, dass Sie diesen Aufgaben nicht gewachsen waren. Man betrachte sich Frau Barley und deren Wahlkampf für Europa. Schauderlich!

Mit den Außenminister spricht schon lange keiner mehr. Ohne Ausstrahlung und Kompetens. Olaf Scholz als Finabzminister ergeht sich in Selbstüberschätzung und Aroganz und sieht sich als Kanzler. Lächerlich.

Dies hat alles Nahles zu verantworten.

Wie geht es weiter?

Selbst ein Helmut Schmidt wurde von den eigenen Genossen abgeschossen. Dies wird gerne vergessen.

Aus der Riege der heutigen Abgeordneten haben nur Gabriel und der Mann aus Würselen eine Bedeutung über die SPD hinaus. Der Rest ist schmückendes Beiwerk.

Starke Leute mit Substanz giebt es in der SPD von heute nicht mehr. Jeder der im Verdacht stand etwas zu wissen wurde gnadenlos erl.

Christian 1966

Politik ist nicht schmutzig. Politik ist Interessenvertretung, wobei das Eigeninteresse oftmals an erster Stelle steht.
Ein Politiker ohne Durchsetzungsfähigkeit wird immer nur die 3. und 4. Geige spielen.
Der Rücktritt von Frau Nahles war konsequent.
Solidarität ist leider zu einer Worthülse verkommen, besonders in politischen Parteien. "Das Hemd ist immer näher als der Rock" und ehrlich gesagt, würde das wahrscheinlich auch das Handeln eines jeden Einzelnen bestimmen, mich nicht ausgenommen.
Ob es weiter eine SPD geben wird, ist von untergeordneter Bedeutung.
Die einzige Konstante in unserem Leben ist der Wandel.
Was bleibt ist Nostalgie.

@Goldenmichel

Die Volksparteien sind, entgegen Ihrer Darstellung - nicht tot. Sie werden vielmehr notwendiger gebraucht als sich mancher eingestehen will. Ansonsten droht auch Deutschland über kurz oder lang eine "Unregierbarkeit" oder eine extreme politische Ausrichtung wie wir Sie mit den sattsam bekannten Problemen in Italien erleben. Die SPD wird und muss sich personell wie auch inhaltlich neu positionieren. Im Gegensatz zur CDU verfügt sie allerdings nur über eine überschaubare Zahl an Persönlichkeiten, die
diese Aufgaben stemmen können.

14:29, Goldenmichel

>>„Die altbackene SPD hat völlig den Kompass verloren. Sie engagiert sich für das Schicksal von verurteilten Ladendieben, für die Einrichtung von Gendertoiletten, für Straffreiheit von Schwarzfahrern und das Taschengeld für richtige oder falsche Asylbewerber. August Bebel hätte den Genossen von heute bedeutet: Ein Programm direkt ins politische Nirwana. Aber die Partei-Legende August Bebel («Wer nicht arbeitet, soll nicht essen») ist 105 Jahre tot“, spottete Hans-Herrmann Tiedje in der NZZ.<<

Hans Hermann Tiedje. Ehemals BILD-Chefredakteur, RTL-Mann, Berater Helmut Kohls und ein ungeheurer Gremienhengst und Lobbyist, u.a. für die Marseille-Kliniken.

Daß der August Bebel einen Bibelspruch zuschreibt, liegt vielleicht an seiner Flüchtigkeit, bei all diesen Aufgaben, die er nun mal hat. Zwischen Bebel und Bibel liegt ja auch nur ein Buchstabe.

Na ja, und der Rest seines Kommentares ist eben das übliche wohlfeile reaktionäre Gewäsch, das Herr Tietje immer schon absonderte.

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