Ihre Meinung zu: Europawahl: Sorgen wegen Nationalismus und Populismus

25. Mai 2019 - 9:24 Uhr

Am dritten Tag der Europawahl haben mehrere Politiker ihre Sorge angesichts des wachsenden Populismus und Nationalismus in der EU geäußert. Bundespräsident Steinmeier rief die Deutschen auf, ihre Stimme abzugeben.

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Kommentare

Berechtigte Sorgen.

Wer vernachlässigt denn die Demokratie?
Haupsächlich die Realpolitik.

Die Bürger werden zu Grundanliegen nicht befragt, machen vor der Wahl Koalitionsaussagen, die nicht gehalten werden (s. SPD), falsche Wahlversprechen.
Die unkontrollierte Zuwanderung zieht Wähler nach rechts und unsoziale Rentenpolitik und fragliche Rüstungsexporte nach links.

Jede Kritik an den s.g. etablierten Parteien wird als Populismus abgetan.

Zum Jammern ist es einen Tag vor der Wahl zu spät.

Wer nur von Werten spricht,

aber nicht danach handelt, sollte sich immer Sorgen machen. Menschenrechte sind nicht verhandelbar.

Sorge wegen des wachsenden Populismus und Nationalismus

dann sollen sie mal ihre Bürger von den "besseren" Alternativen
zur aktuellen Politik überzeugen
grad war doch hier im Thread das Thema Asyl und deren Kosten
der Bund überweist dafür an die Länder 23 Mrd
für Forschung gibt er 18 Mrd aus und an 5 Mrd scheitert diese Mindestrente
vielleicht liegt es an so Sachen, dass der Bürger zweifelt

Wer noch Fragen zum Thema

Wer noch Fragen zum Thema "Rechtspopulismus" hat, schaut einfach nach Österreich, wo Strache & Co auch vor Ibiza schon den unabhängigen Journalismus bekämpft haben und ihre Verbindungen in Neonazi- und rechtsradikalen-Szene nur notdürftig versteckten, oder nach Italien, wo Salvini in seiner menschenverachtenden Art der Flüchtlingshetze oft nur von Gerichten gestoppt wird, weshalb seine Gesinnungsgenoss*innen von Ungarn bis Frankreich, von Polen bis zu den Niederlanden auch gerne die unabhängige Justiz abschaffen würden. Und wer noch Fragen zur Integrität hat, schaut einfach auf die vielen "Einzelfälle" von Weidel bis Strache. Über die unglaubliche Relativierung der Nazigreuel (von "Schandmal" bis "Vogelschiss") hab ich dabei noch gar nicht gesprochen. Wer rechtspopulistisch wählt, wählt nicht Protest, sondern Gegner von Humanität und Demokratie.

Sorgen

Mir machen die Globalisierer am meisten Sorgen. Sie wollen keine Grenzen. Das kann nicht gut gehen.

Meine größte Sorge ist, dass

Meine größte Sorge ist, dass alles bleibt wie bisher und die Verantwortlichen der aktuellen Situation weiterhin mit ihrer desaströsen Politik fortfahren können....

Anders als die überwiegend einseitig und nahezu hilflos erscheinenden Berichterstattung zur EU-Wahl ist der Focus-Artikel
"Mittelstand wird abkassiert: Nach der EU-Wahl kommt bei uns das große Beben" eine herausstechende Wohltat....

Ich sorge mich um

Europalismus und das verdeckte Handeln der EU-Politiker durch die indirekte Demokratie. Ich kann diesem Politikerkreis nach den letzten Entscheidungen keinen Persilschein mehr ausstellen. Ich bin direkt vom Handeln dieser Politiker betroffen um muss das durch meine Stimme stoppen. Ich bin gegen ein United Staates of Europe das sich zu einer neuen Weltmacht aufschwingt.

Was ist denn neu an dieser Nachricht / dem Artikel

Welchen Erkenntnisszuwachs bekomme ich? Wer sorgt sich denn NEU vor dem sogenannten "Rechtspopulismus"? Und wenn ich keinen Erkenntniszuwachs erhalten - weshalb kommt dieser Artikel heute auf tagesschau.de? Wem schadet / wem nutzt er? Warum einen Tag vor der EU-Wahl? Und was würde denn konkret passieren, wenn alternative Poltitik an die mehr Macht bekommen würde? Würde sich dann zum Beispiel das Bauende des Berliner Hauptstadtflughafens verzögern? Oder würden uns eine Altersarmut drohen? Würden wir dann einen Mietnotstand bekommen und unbezahlbare Mietpreise in den Wirtschaftszentren existieren? Würde sich unser Bildungs- und unsere Familienpolitik verschlechtern? Was ist denn so schlimm an Nationalismus? Unsere Kanzlerin hat doch den Amtseid darauf geschworen, sich für das Wohl des deutschen Volkes - sich also nationalistisch - einzusetzen. Und sich nach dem Interessen des Volkes zu orientieren, also pupuläre Meinungen zu vertreten ist doch auch nicht ganz so falsch - oder :-) ?

Warum diese Angst?

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum es derzeit zu einer derartigen Entwicklung mit dem Schub nach rechts kommt.

Sind wir denn in den vergangenen Jahren soviel "dümmer" geworden, dass wir uns derart leicht von außen beeinflussen lassen?

Wir sind doch ein Land, in dem es uns richtig gut geht im Vergleich zu vielen anderen Ländern. Warum wollen wir das durch ein paar fehlgeleitete Populisten kaputt machen lassen?

Vielleicht schenken wir diesen "Stimmungsmachern" auch einfach zu viel Aufmerksamkeit. Viele Dinge erledigen sich nach meiner Erfahrung einfach auch durch Nichtbeachtung. Das war schon früher in der Schule so und auch heute funktioniert das bei Personen, die sich gerne im Mittelpunkt sehen, sehr gut, wenn man sie einfach links liegen lässt.

Morgen sollten wir jedenfalls wirklich alle wählen gehen, um zu zeigen, dass die Demokratie mehr denn je lebt :-)

"Wir werden dieses Europa verteidigen"

Ja, man fragt sich: WELCHES Europa soll den hier "verteidigt" werden? Eine inhaltliche Debatte und Auseinandersetzung darüber, was die Vision wie Europa oder die EU z.B. in 30 Jahren aussieht, wird ja noch nicht mal ansatzweise geführt. Stattdessen wird inhaltslos permanent moralisiert und dämonisiert. Die "Rechtspopulisten" haben sich auf ein "Europa der Vaterländer" festgelegt und bringen somit ansatzweise ein bißchen Inhalt in die Debatte, auch wenn es hier auch noch zu schärfen gilt, was man besser gemeinsam macht, und was zukünftig nur noch national geregelt werden soll. Aber wo bitteschön ist der Gegenentwurf dazu von den "etablierten" Parteien. Ihr einziges Programm scheint zu sein, gegen die "Rechtspopulisten" zu schießen, anstatt selbst mal zu sagen, wie das Europa der Zukunft aus ihrer Sicht aussehen soll. So beschleicht mich der Gedanke, dass man hierüber überhaupt keine Diskussion möchte, oder gibts wirklich kein Konzept von SchwarzRotGrünGelb?

Mal ganz provokant gefragt:......

Vielleicht wäre es garnicht so schlecht, wenn sich innerhalb der EU "die Spreu vom Weizen" trennen würde? Großbritannien ist nicht der einzige Staat, in dem die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung nicht von der EU überzeugt ist. Es spielt auch keine Rolle mit welchen Lügen, Versprechungen o.ä. Bevökerungen beeinflusst werden. Wenn die EU eine Glaubwürdigkeitskrise hat, dann gehen die Wurzeln auf die römischen Verträge und spätere EWG zurück. Denn unisono wurde allen EU-Bürgern vorgelogen, daß nur die Wirtschaft ein Thema sei und alle profitieren! Und alle Regierungen haben gelogen und krampfhaft verschwiegen, daß es nicht möglich ist, daß es nur "Gewinner" gibt! Auch z.B. in den USA gibt es Bundesstaaten, die in jeder Hinsicht "ärmer" sind, als der Durchschnitt - aber die USA besteht immer noch! Wenn Populisten in manchen Ländern erfolgreich sind, dann sollte man sie mit Ehrlichkeit und Tatsachen bekämpfen!

Die Tagesschau hat sich doch überschlagen....

... und gefühlt tausend - das mag nicht einmal reichen - Beiträge gemacht, die zur Wahl der angeblichen Nicht-Populisten wie Weber und seiner angeblich nicht-populistischen CSU (oder den anderen angeblich nicht-populistischen Parteien CDUSPDFDPGRÜNE) aufgerufen - da kann jetzt doch nichts mehr schiefgehen, oder? Die ARD will ja auf gar keinen Fall mit einem Staatssender verwechselt werden, ist aber staatstragender als man es sich vorstellen kann.

Also Leute - geht zur "Europawahl" (wo ihr nicht Europa wählen könnt, sondern nur das relativ bedeutungslose EU-Parlament, trotzdem ist diese Wahl wie alle in den letzten Jahren und alle, die noch folgen werden, die allerlebenswichtigste Wahl aller Zeiten und aller, die noch kommen) und wählt die "Nicht-Populisten". Dann ändert sich für euch zwar gar nichts, aber für die Geld- und Machtelite auch nicht, und darauf kommt es an! Als jemand, der es eher mit Marx hält und das alles weiß, bleibe ich lieber zuhause, als dieses System zu stützen.

Tja....

...der böse Trump auf der einen mit seinem Intimus Bannon.

Der teuflische Putin auf der anderen und die von ihm gesteuerten rechtpopulistischen Handpuppen.

Dem gegenueber das rührige und menschenfreundliche „Europaeische Projekt“.

So einfach ist das nicht :
- Die EU war und ist tatkräftig dabei, Europa an Konzerne auszuverkaufen. Siehe CETA und JEFTA. Siehe das gerade noch abgewürgte TTIP.
- Die EU ist im Rahmen der Afrika mehr und mehr aufgezwungenen Freihandelsabkommen mitverantwortlich fuer die Flucht der Menschen von dort.
- Die EU bzw ihre supporter haben durch die Arbeitnehmerfreizuegigkeit fuer ein Absinken des Lebensstandards weiter kreise der Bevoelkerung der weiter entwickelten EU Staaten gesorgt.

Bei sehr nüchterner Betrachtung begeistert mich dieses neoliberale Projekt nicht im geringsten.

Das eigentlich böse ist :
Es steht morgen nichts Erfolg versprechendes zur Wahl, was tatsaechlich fuer die Menschen eintritt.
So bleibt nur die Wahl des geringsten Uebels.

Traurig.

Wählen macht wieder Spaß!

Ich bin jetzt 42 Jahre alt und habe keine Wahl ausgelassen, noch nicht einmal die Stichwahl zum Oberbürgermeister. Von all den vielen Malen die ich wählen war habe ich nur zwei mal mit voller Überzeugung mein Kreuz gemacht. Bei der letzten Bundestagswahl hätte ich mich fast übergeben weil ich zwischen Not und Elend wählen musste. Nicht erst seit der Urheberrechtsreform die ihr durchgedrückt habt ist das Ziel meiner Stimmabgabe klar: Wenn ganz Europa brennt, brennt die Bundesregierung wenigstens auch!

Solange von den Altparteien

Solange von den Altparteien vorgegeben wird, in welchem politischen Spektrum öffentlich diskutiert werden darf, besteht in unserer Demokratie noch viel Luft nach oben.
Wer mich dann auch noch vor politischen Gegnern warnt, hat keine anderen Argumente und sollte die politische Bühne verlassen.
MfG

wegen Nationalismus und Populismus ..

Wie sollten die weltbestimmenden Putinieden und Trumpisten, Xiisten, Erdoganesen nicht abfärben? Natürlich tun sie das.
Wer mit dem geringsten Recht am meisten auf sich hält, der macht sich mit besonderer Sorgfalt zu Epigonen der zweifelhaftesten Figuren... Abgesehen davon wirken die diversen Fauxpas der politischen Krisenbewältiger offenbar ewig nach. Allein das unmöglich zu glauben vermögen, dass die Krisen der letzten Jahrzehnte irgendwie produktiv abgearbeitet wurden, statt sie nur mit viel Geld ein wenig zu deckeln, bis der Druck beim nächsten Mal wieder zu groß wird, verunsichert das Publikum - der Anspruch auf ewig währendes Glück blüht halt noch immer.

Das fällt denen aber sehr früh ein.

Dann können sie es nicht ernst meinen, sonst hätten sie sich schon in den letzten Jahren deswegen Sorgen gemacht und entsprechende Politik gefordert, um das einzudämmen.

Aber seit dem geplant Brexit ist mir bewusst geworden, dass Politiker am liebsten Dornröschenschlaf halten und sich dann beschweren, dass der Wähler falsch wählt.

Europawahl:Sorgen wegen Nationalismus und Populis...

Da äußern welche "Sorge".Aber um ihre Posten und ihre Pfründe.
Weber und Brok warnen vor Nationalismus. Aber wofür stehen sie ? Nicht auch für die Germany first Politik der Exportüberschüsse,die bekannte negative Folgen für andere Volkswirtschaften haben ?
Und Elmar Brok mit seinen Skandalen....

Europa der Vaterländern

Hallo liebe Foristen, liebe Olginos,

ich habe hier eine Frage, die mir die Nationalisten unter Euch sicherlich beantworten könnten.

Es wird ja sehr von rechtsradikaler Seite ein Europa der Vaterländer propagandiert und durchzusetzen versucht (schön gefördert, von der Regierung in RF).

Es handelt sich hier um einen Traum eines Zusammenschluss von Staaten, die sich selbst als an erster Stelle ansehen ("Ich-first", ähm "wir-first"). Ich sehe in Nationalismus vor allem Egoismus. Wenn nationalistische Staaten beim Sommerschluss-Verkauf antreten würden, würden sich sie die Waren doch gegenseitig aus den Händen reißen. Wie soll da eine Zusammenarbeit aussehen? Wenn jeder der Größte sein will und nur das Beste haben will, wie geht das?

Danke im Voraus!

Wahlen

Nach etlichen Artikeln über die Bedrohung von Populisten, Nationalisten sollte doch mal die Fragregestellt werden, warum ist das so gekommen?
Kann es sein das die EU auch einiges falsch gemacht hat, nicht alle profitieren oder zufrieden sind?
Es reicht nicht zu jammern. Den politischen Gegner zu diffamieren macht in noch stärker und entschlossener.
Möglich es reicht nicht für diese Wahl, was ist mit der nächsten? Wie steht es im eigenen Land?
Mittlerweile zittern die Knie vor jeder Wahl ob in Frankreich, Deutschland, Italien...wie wäre es mit Reformen? mit der Frage wo drückt der Schuh? anstatt weiter zu wursteln.
Die Menschen die den etablierten Parteien misstrauen und sie nicht wählen sind nicht dumm, nicht Rechts keine Nazis. Es fehlt Vertrauen, es fehlt an Alternativen.

....selbst Schuld...

Mich wundern immer die Sorgen der Politiker. Sind sie es doch die für die Spaltung unserer Gesellschaft und der in Europa verantwortlich sind.
Ein ehrlicher Blick nach Ostdeutschland hätte gereicht um die Schwachstellen im System zu erkennen. Stattdessen hat man die Fehler immer auf das alte System abgewälzt.
Nun laufen den Altparteien die Wähler weg und sie wundern sich warum. Jahrelange verarsche und eine Abzoggepolitik sind die Gründe. Das sollten sich die Altparteien endlich mal akzeptieren.

10:45 von FritzF

Menschenrechte sind nicht verhandelbar.
.
sind halt Schlagworte .... das sagt sich leicht
ebenso wie "für das Gesundheitswesen muß Geld vorhanden sein" ...
wenn die Kohle eben alle ist, was tun oder etwas drastischer,
wenn beim Arzt 20 Leute vor der Türe stehen
er ab nur 2 Hände hat und der Tag 24 Stunden
dann nützen keine schlauen Sprüche - holt ihn eben die Realität ein

Fragwürdige Aktivitäten vor Wahlen!
Politische Neutralität von Staatsorganen?
Chancengleichheit GG!
"Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit."
Alle gleich!?

Zu cor ruptly ru -
Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht, etwas über diese antidemokratischen Äußerungen und die Bereitschaft zur Korruption zu erfahren. Das Video ist authentisch und der Spiegel und die SZ haber richtig gehandelt, es zu veröffentlichen.

Nein, die Veröffentlichung des VIDEOS und das Anrecht auf Information der Öffentlichkeit sind zwei verschiedene Schuhe.
Dr. Stefan Brink, Datenschutzbeauftragter von Baden-Württemberg hat das deutlich gemacht:
„Wenn wir politische Gegner hintergehen, ihre Privatsphäre verletzen und sogar kriminelles Unrecht begehen, schaden wir letzten Endes unserer politischen Kultur und damit uns allen“

www.welt.de/politik/ausland/article193769335/Strache-Video-Datenschuetzer-
kritisiert-Veroeffentlichung-durch-Medien.html

10:37, Weiß-mehr-als Sie

>>Ich kann dieses Papperlapapp von Politiker zu ihren Sorgen wegen Nationalismus und Populismus schon nicht mehr hören.Es liegt doch an ihnen selbst, eine Politik zu machen, mit der das Volk zufrieden ist.Mit Steuervergünstigung für das Großkapital, Subventionierung von Großunternehmen, Lobbyismus, jrl. ca. 45 Mrd. für Flüchtlingshilfe (aber für Rentner kein Geld übrig - Mindestrente) usw. kommt man nicht weit.

Also, liebe Regierungsmitglieder, macht eine Politik für das Volk und nicht für einzelne Sparten, denn ihr seid vom Volk gewählt und nicht von der Industrie.Nur mit echter Überzeugungsarbeit und einer entsprechender Umsetzung kommt ihr beim Volk an; dann braucht das Volk auch keine "Alternative" mehr und ihr braucht euch keine Sorgen mehr zu machen.<<

Die CDU war immer eine Partei der Wirtschaft und des Finanzkapitals.

Nicht heimlich, sondern ganz offen.

Trotzdem wurde sie in der Geschichte der Bundesrepublik vom Wähler meist mit komfortabler Mehrheit ausgestattet.

Warum?

Abgestraft, wo sie versagt haben

Die etablierten Parteien werden abgestraft, wo sie total versagt haben. Nicht mehr und nicht weniger.
Und zwar:
1. beim Thema Umweltschutz/umweltfeindlicher Industrielobbyismus
2. beim Thema Flüchtlinge/Islam/Messerkriminalität/muslimische kriminelle Klanbildung und musliminische Antisimitismus
3. extreme Ungleichverteilung des Reichtums

Bei den Politikfeldern wenden sich die Leute ab.
Das ist die logische Folge der Politik von SPD, CDU/CSU, FDP, Linken und den seichten Grünen.

@Joe70, 0:44

Jede Kritik an den s.g. etablierten Parteien wird als Populismus abgetan.

Ich kritisiere die "s.g. etablierten Parteien" ununterbrochen, auch hier in diesem Forum. Den Vorwurf des Populismus habe ich deswegen noch nicht gelesen.
Übrigens, darum geht's ja wohl: auch "in die rechte Ecke" hat mich hier noch nie jemand gestellt.
Ersetzen Sie "jede" durch "manche", dann bin ich bei Ihnen.

am Ende

sind immer die Russen schuld. Das ist auch immer noch die Ausrede der Demokraten in den USA warum sie die Wahl verloren haben.

Die EU ist schuld am wachsenden Wähleranteil der EU feindlichen Parteien nicht die Amerikaner und nicht die Russen.

11:22, paule2

>>Das auf Seiten der Etablierten und Medien stattfindende Trommelfeuer gegen Andersdenkende, hier die National Denkenden, entlarvt den etablierten Einheitsbrei als Einheitsfront gegen "Aussätzige". Noch nie hat sich diese "öffentliche" penetrante Kampfansage dermaßen unausgewogen, ausgrenzend und als undemokratisch entlarvt wie es in Deutschland stattfindet.<<

Ja, gegen Faschisten sind sich alle Demokraten einig.

Da kann dann schon mal bei einigen der Eindruck entstehen, es gäbe eine Einheitsfront, von der Linken bis zur CSU, und nur die Faschisten seien anders.

Sind sie ja auch...

Also ich persönlich teile ja

Also ich persönlich teile ja durchaus die Sorge wegen der rechtsgerichteten Nationalisten!
Sollten die eines Tages tatsächlich die Oberhand in der EU gewinnen, könnte man nur noch schnellstens diesen Kontinent verlassen.

Trotzdem kann ich dieses "Finger zeigen" auf die bösen, bösen "Anderen", die uns angeblich die bestehenden Probleme bescheren, nicht mehr lesen!! Was will der Herr Brok eigentlich machen, sollte es "den Putin" nicht mehr geben? Wie wäre es mal, auf die eigenen Fehler zu schauen - und dann nicht nur reden, sondern wirklich verändern??

Ich werde die großen Parteien allesamt nicht mehr wählen. Weder national und erst recht nicht EU weit.
Es gibt durchaus sinnvolle Alternativen zur Nicht-Alternative!
Für mich wird das eine junge, EU länderübergreifende, sehr europafreundliche Partei sein, die sich für wichtige Veränderungen einsetzen will.

10.37 Weiß-mehr-als- Sie

Sie haben mit ihrem Kommentar voll ins Schwarze getroffen. Wenn man den Lebensweg der sogenannten Populisten verfolgt, stellt man fest das viele zum Teil über Jahrzehnte in der CDU oder in anderen Parteien gearbeitet haben

Poltiker-Lobbyisten

wie ein Herr Brok sind die Ursache und nicht die Lösung für das Problem mit den Rechten.

10:48 von andererseits

den unabhängigen Journalismus bekämpft haben
.
dann brauchen wir uns ja hierzulande eher keine Sorgen machen ....

und was tun, wenn einer mit seiner Rente kaum über die Runden kommt
(sein ganzes Leben gearbeitet und nie arbeitslos war) ,
für Schulen und Straßen kein Geld da ist, auch bei den Wohnungen es Engpässe gibt,
aber für Dinge für die nicht jeder gleichermaßen Verständnis aufbringt, dafür schon

Unseriöse Praktiken

Bezeichnend für den Zustand der EU, dass diese Institution nicht einmal in der Lage ist, einen einheitlichen Tag als Wahltermin festzusetzen. Wenn schon solche Nebensächlichkeiten nicht klappen, wie soll es dann bei wirklichen Problemen funktionieren....

Nachdem es nun aber ist wie es ist, halte ich es für unseriös, dass nun während der laufenden Wahl noch Wahlkampf betrieben wird und Umfragen veröffentlicht.

Im Übrigen: Für viele Parteien scheint das Hauptargument - wenn nicht sogar das einzige schlagkräftige Argument - zu sein, dass "Rechtspopulisten" und "Nationalisten" keine Mehrheit bekommen.....und das ist als Daseinsberechtigung für Parteien auf lange Sicht schon arg wenig.

@ LifeGoesOn

"Wir sind doch ein Land, in dem es uns richtig gut geht im Vergleich zu vielen anderen Ländern" Am 25. Mai 2019 um 11:03 von LifeGoesOn

Das ist kein Argument, denn nach unten ist immer Luft, auch in den Ländern der 3. Welt.
Da hilft es auch nicht, den Leuten zu erzählen, dass in der Steinzeit die Menschen es viel schlechter hatten und sie glücklich über ihre Situation sein sollten.

Jeder, der ein wenig Verstand besitzt wird versuchen es besser zu haben und nicht schlechter.

Entwarnung

Die übergroße Mehrheit der Menschen in ganz Europa wählt eben nicht Rechtsextrem oder Linksextrem.
Die überwiegende Mehrheit pöbelt und schreit oder plärrt nur nicht so aggressiv und voller Hass herum, wie solches Gelichter um Meuthen, Stracke, LePen, Wilder und Co.
.
Europa wird also weder untergehen, noch sind die Demokratie und Freiheit inklusive der Rechtstaatlichkeit in Gefahr - mit der ausdrücklichen Ausnahme Osteuropa (Polen, Ungarn, und weitere)
.
Wenn ethablierte Parteien aber ständig mit Warnungen und "Angst vor" zitiert werden wollen, so erreichen sie damit überhaupt nichts. Denn man wählt nicht die Mahner und Angsthasen, sondern diejenigen mit Ideen. Die Fehler, die Angela Merkel und Gerhard Schröder in der EU anrichteten sind Vergangenheit. Jetzt aber geht es um die Zukunft. Und Populisten können nur Hassen, Schreien und mit Lügen Pöbeln, echte Ideen oder Alternativen zeigen sie nicht auf. Und mit "mahnen" stimmt man niemanden um, wohl aber mit Ideen

Auch ich habe große Sorge um

Auch ich habe große Sorge um die Demokratie in der EU. Ein Standbein hierfür ist eine freie und objektive Berichterstattung in den Medien. Hier besteht die Gefahr, dass diese von Regierungen systematisch verändert und für ihre Ziele benutzt wird. Umgekehrt ist es aber auch möglich, dass Medien systematisch durch eine politische Richtung unterwandert werden und dieses für eine ideologische Indoktrination benutzt wird.
Dies ist besonders bei einer Monopolbildung in der Medienlandschaft gefährlich, da oft auch die Kontrolle diese Medien fest in einer "ideologischen Hand" liegt.

Ich habe keineswegs den

Ich habe keineswegs den Eindruck, dass die Presse manipuliert und ausgrenzt. Die Medien haben vielmehr immer eine recht kritische Haltung gerade gegenüber den aktuell Regierenden eingenommen, so auch gegenüber Kanzlerin Merkel. Allerdings haben populistische Strömungen durch Hass- und Hetzbotschaften in den sozialen Medien, durch die Vermengung von Wahrheit und Lüge und das Schlechtreden von Deutschland und Europa selbst die von Ihnen angeprangerte Ausgrenzung betrieben. Die Bürger sind mehrheitlich mit der Bundesregierung und der Kanzlerin zufrieden. Eine Abkehr von Europa ist - trotz manch berechtigter Kritik - nicht in Ansätzen erkennbar und die Flüchtlingswelle hat deutlich an Dramatik verloren. Patriotismus und bürgerschaftliches Engagement sind gefragt, um das Erreichte zu sichern und die noch vorhandenen Baustellen zu schließen. Tumber Nationalismus ist in einer globalisierten Welt die falsche Denkweise und nicht mehrheitsfähig.

Die SPD kämpfe für ein weltoffenes und soziales Europa

ebenso die CDU/CSU und die GRÜNEN ohnehin

sind doch klare Worte
machen eine Entscheidung einfach
besser als jeder Wahl O Mat

@10:49 Paul Puma

Die"Globalisierer", die keine Grenzen wollen, sitzen in den Chefetagen von Amazon & Co: Die nutzen die hervorragenden Infrastrukturen und stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus, ohne sich substantiell an den Kosten zu beteiligen. Wer das ändern will, vergleiche die Programme der Parteien zur EU-Wahl, und er/sie wird 3 seriöse demokratische Parteien finden, die dieser globalisierten Ausbeutung Grenzen setzen wollen und die notwendigen Schritte klar aufzeigen. Der humanitären Verpflichtung Europas darf man keine Grenzen setzen, da braucht es faire solidarische Regeln jenseits der nicht praktikablen Dublin-Verordnungen. Auch da ist für jeden kritisch prüfenden Geist klar, wer das vertritt und wer nicht.

Apropos Nationalismus: Warum

Apropos Nationalismus: Warum wird hier nicht davon berichtet, dass Frau Merkel und Herr Weber am letzten Samstag in Zagreb eine Veranstaltung zur Europawahl besucht haben und dort mit üblen Rechtsradikalen, Neonazis und Nationalisten aufgetreten sind.
Also genau den Leuten, um die es hier geht und die ja angeblich auch von den Unionsparteien bekämpft werden.
Wie passt das zusammen und warum wird diese Tatsache hier nicht berichtet?

@LifeGoesOn

Ein sehr guter Kommentar.
Politik ist eine komplexe Angelegenheit und ist für viele nicht sofort zugänglich.
Darum wenden sich ganze Bevölkerungsschichten den Politikern zu die einfache aber falsche Antworten geben.
Jeder kann sich informieren z.B. darüber auf welchen theoretischen Grundlagen die AfD agiert.
Dem Einen oder Anderen würden bei dieser Lektüre andere Gedanken kommen.
Wer aber nur nach dem Grundsatz "Die da oben..." vorgeht und alles andere aussen vorlässt, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

Ich kann Ihnen nur voll zustimmen!

Man vermisst eine inhaltliche Auseinandersetzung, wie das Europa der Zukunft aussehen soll - und wie nicht. Nur moralisch überhöhtes Draufhauen auf die "Rechtspopulisten" ist zu wenig!

Sorgen wegen Nationalismus und Populismus

In der Demokratie geht die Macht vom Volk aus. Also ist Demokratie per se Populismus. Die Demokratie in Deutschland krankt ja nicht am Populismus, sondern - im Gegenteil - am Mangel an Populismus. Praktisch geht die Macht längst nicht mehr vom Volk aus, sondern von nationalen und internationalen Lobbygruppen und Interessengruppen. Laut Grundgesetz ist die Regierung den Interessen des deutschen Volks verpflichtet. Ihr ist also Nationalismus vorgegeben. Nationalismus ist notwendig der Kern der Demokratie, da Demokratie nur national ausgeübt wird (die EU zum Beispiel ist nicht demokratisch, sondern nationalistisch). Der Feldzug gegen Nationalismus und Populismus ist ein Feldzug der Regierenden und "ihrer" Medien gegen die Interessen der Bevölkerung, der vom eigenen politischen Versagen ablenken soll.

11:26 von Sergej.Kharlamorov

was ist schlecht daran
gelegentlich nach seinem Vorteil zu schauen
machen sie das nicht ?!
ist das nicht das Abbild unserer Welt
und solange man seinen Gegenüber nicht übervorteilen will
soziale Aspekte mitspielen - ist es doch im grünen Bereich
und ihr "Sommerschluss-Verkauf" Beispiel
waren sie mal beim Sommerschlußverkauf oder bei der Tafel
so ist das Leben - genau so läuft es dort ab

10:44 von joe70

"Zum Jammern ist es einen Tag vor der Wahl zu spät."
Richtig so - herrschende Politik und herrschende Medien hören nicht auf zu Jammern.
Selbst bis kurz vor der Eröffnung der Wahllokale in Dtl.
Nur dieses Jammern über Populisten und Nationalisten geht ja jetzt schon Monate und das täglich und das in den letzten Wochen mehrfach am Tage.
Noch dazu - man schaue sich diesen Vorzeigepolitiker der ÖR mit Namen Weber mal an:
Ständig wiederholende Sprech-Blasen aus seinem Munde - ein Populist wie er im Buche steht.
Mir geht dieser Kampagnenjournalismus in Verbandelung mit herrschender Politik sowas auf die Nerven.
Und die Verantwortlichen in den Redaktionsstuben wundern sich dann, daß ihnen immer mehr Leser und Zuschauer davon laufen und ihre Infos immer mehr aus dem Internet holen.
Auch die können die Sprich-Sprech-Blasen rauf und runter nicht mehr hören.

Bitte etwas Selbstkritik

Liebe Politiker/innen,
„Nationalismus“ und „Populismus“ sind heute – fast – Leerformeln. Populismus gibt es in allen politischen Varianten, auch in der Mitte und links (siehe Slogans auf Wahlplakaten). Europa ist die Antwort ... auf was im Einzelnen, bitte? Und wenn unter Nationalismus eine Haltung verstanden wird, nationale Identität und Kultur gegenüber Globalisierung in allen Bereichen und einer zentralisierten quasi „europäischen Republik“ zu verteidigen, ist das nicht unanständig.
Sie sorgen sich um die Demokratie? Die Demokratie wird nicht nur durch politische Ränder gefährdet, sondern auch dadurch (und vielleicht sogar zuvorderst?), dass die breite politische Mitte der Parteienlandschaft Wähler nicht zu überzeugen weiß und teilweise an ihnen und ihren Problemen/Wünschen vorbeiregiert.

Sollen....

....die etablierten Parteien doch erstmal vor den eigenen Haustüren kehren und die Dinge anpacken, die die Wähler zu den Populisten und Nationalisten treiben, anstatt immer nur über das Erstarken letztgenannter zu schimpfen!

11:22 Hinterdiefichte

Habe das Bedürfnis mich bei Ihnen für Ihren Beitrag zu bedanken.

Danke für die Kommentarfunktion

ich kann mich den meisten Kommentatoren nur anschließen, sie haben ja so Recht.

von Hinterdiefichte Ja, ihr

von Hinterdiefichte
Ja, ihr Beitrag macht mir Angst .
Angst davor, dass politische Entscheidungen nur nach "Links-grüner Ideologien" und nicht mehr auf Grund von wissenschaftlicher Fakten getroffen werden.

11:32 von gman

Recht oder Unrecht
wenn es den eigenen Zielen nützt vergessen auch "demokratische" Parteien
oder die Medien jede Zurückhaltung
aber man sieht es ja an den Beiträgen
bei allem Verständnis dafür, dass man rechtswidrige Dinge finden und bestrafen muß
aber zu welchem Preis - dass man seine eigene Ideale verrät ?

Mi mi mi

Das linke Volk bekommt Sorge - gut. Bin auf dir Ergebnisse in Italien und Frankreich gespannt. Dann wird den linken schwindelig werden.

@Palma

Es sollte Ihnen aber nicht entgangen sein, dass die Rechtspopulisten in Österreich, Italien und Deutschland z.T. sehr fragwürdige Kontakte nach Russland pflegen (SPIEGEL vom 06.04. "Putins Puppen"). Natürlich ist es wichtig, gute Beziehungen nach Russland wie auch in die USA aufzubauen und zu unterhalten, aber die geistige und ideologische Nähe sorgt bisweilen doch für Unverständnis und Ablehnung. Im übrigen würde ich in der Wortwahl einen Unterschied zwischen EU-kritischen und EU-feindlichen Parteien machen. Ersteres ist völlig in Ordnung, aber "Feinde" sollte es innerhalb einer gemeinsamen Werteordnung eigentlich nicht geben.

Was ist eigentlich das Gegenteil von Nationalismus?

Ich male mal ein Bild davon: Ein bunter verständnisvoller beliebiger Mulit-Kulti-verfasster unegoistischer toleranter Staat mit Regeln, mit denen die gesamte Vielfalt der hier lebende Bevölkung einverstanden ist und zurecht kommt. Aber: Wie soll das konkret praktisch funktionieren können? Das löst keine praktischene Probleme und macht das zudem heute schon komplizierte Leben noch komplizierter bis hin zur Unmöglichkeit. Wer sowas möchte, der muss auch Antworten finden und geben können und realistische Vorschläge vortragen, wie sowas umgesetzt werden kann und soll!!!

11:39 von Oldtimer

über Jahrzehnte in der CDU oder in anderen Parteien gearbeitet haben
.
und immer noch dort arbeiten !
oder will einer behaupten, dass nur eine Partei im Land sich des Populismus bedient
- in gar erfunden hat ?

Populismus und Nationalismus

Populismus und Nationalismus - die Totschlagwörter unserer Zeit.
Wenn Nationalismus so etwas schlechtes für die Demokratie ist, dann sind die USA eines der undemokratischten Länder, denn fast jeder Amerikaner ist der Überzeugung, das die USA das von Gott gelobte Land ist und über jedes andere Land steht.
Und ist Populismus etwas so schlechtes? Kommt das Wort nicht von "populär", also von etwas, was der große Masse der Bevölkerung entgegenkommt? Und machen nicht alle Parteien Versprechungen an das Volk, welche sie meist garnicht umsetzen wollen bzw. können? "War halt mit dem Koalitionspartner nicht zu machen!", heißt es dann.

11:46 von Thomas Mainthal

Die übergroße Mehrheit der Menschen in ganz Europa wählt eben nicht Rechtsextrem oder Linksextrem.
.
Ungarn, dieser Orban, wo würden sie den politisch einordnen
CDU mässig ?
der kriegte 49 %
und sein Spezi von weiter rechts 19 %
gibt zusammen 2/3 des Wahlvolks
.
übrigens wo verhält sich ein Meuthen wie von ihnen beschrieben
Hasserfüllt und pöbelnd ?

Der liebe Herr Weber...

... Hat also Angst um Europa? Ich glaube er hat eher Angst um seinen hoch bezahlten Posten. Hier möchte ich mal einen meiner Professoren zitieren, der einst sagte "Wer gute Arbeit abliefert, der muss keine Angst um seinen Job haben". Daraus könnte man nun schließen, dass die Arbeit von Herrn Weber und Co. bei seinen Chefs also den Wählern nicht sonderlich gut ankommt. Ob es daran liegt, dass er eben dem falschen Herren dient, nämlich den Lobbyisten und nicht dem Bürger fragt er sich offenbar nicht. Dieses bzw sein Europa der Eurokraten und Apparatschicks kommt beim Wähler offenbar nicht so gut an. Dies liegt aber nicht an den vermeintlichen Populisten sondern einzig und allein an seinesgleichen. Merke: wer konsequent den Bürger ignoriert und die Schuld woanders sucht stärkt eben nur die Extremen Ränder

Europawahl

Wir wählen mit dem Europaparlament einen zahnlosen Tiger, die Wahl soll uns suggerieren wir hätten eine Wahl. Die wahren Staatslenker sind diese:
"Der European Round Table of Industrialists (Europäischer Runder Tisch Industrieller) ist eine Lobbyorganisation von rund 50 Wirtschaftsführern großer europäischer multinationaler Unternehmen mit Sitz in Brüssel.[1] Ziele des Forums sind das Entwickeln langfristiger wirtschaftsfreundlicher Strategien und die Organisation von Treffen mit Mitgliedern der Europäischen Kommission, einzelnen Kommissaren oder dem Kommissionspräsidenten, um die Richtung des Integrationsprozesses innerhalb der EU zu gestalten." Wikipedia
Insofern können wir rücken wohin wir wollen, oder wählen was wir wollen, es ändert eh nix.
Ich habe übrigens das BGE/Bündnis Grundeinkommen gewählt, die haben wenigstens ein Ziel!

11:58 von AufgeklärteWelt

Laut Grundgesetz ist die Regierung den Interessen des deutschen Volks verpflichtet
.
da haben sie aber ne alte - sehr alte Version genommen
dann ist, wenn man hier so liest, bei vielen Mitstreitern
ne sehr unpopuläre Betrachtungsweise

Weber und Brok warnen vor Nationalismus. Aber wofür stehen sie ? Nicht auch für die Germany first Politik der Exportüberschüsse,die bekannte negative Folgen für andere Volkswirtschaften haben ?
Und Elmar Brok mit seinen Skandalen....

Mit Exportüberschüssen hat Nationalismus kein Jota zu tun! Niemand wird zum Import gezwungen. Wer dauerhaft mehr konsumiert als er hat oder erwirtschaftet, der verschuldet sich im Übermaß. Er ist verantwortlich!

Exportiert wird zum Großteil gegen zweifelhafte Forderungen u.a. bei der BUBA. Die Exportwirtschaft mit Umfeld profitieren. Die Folgen trägt der Sparer und Steuerzahler. Siehe €-Staatschuldenkrise, EZB-Geld-Politik etc.pp.

"Keiner haftete für Dritte" stand auf dem Reklameplakate 1999 der CDU für den Euro. Überschuldung vetraglich ausgeschlossen, unmöglich wegen Kriterien etc.pp.

Tarnen, täuschen von Beginn an, Griechen den € gemogelt, u.a. da sind die Skandale. Wer für sich vorsorgt ist der Dumme. Diese EU hat so keine Zukunft!

11:33, Harald Schulze

>>Die etablierten Parteien werden abgestraft, wo sie total versagt haben. Nicht mehr und nicht weniger.
Und zwar:
1. beim Thema Umweltschutz/umweltfeindlicher Industrielobbyismus
2. beim Thema Flüchtlinge/Islam/Messerkriminalität/muslimische kriminelle Klanbildung und musliminische Antisimitismus
3. extreme Ungleichverteilung des Reichtums

Bei den Politikfeldern wenden sich die Leute ab.
Das ist die logische Folge der Politik von SPD, CDU/CSU, FDP, Linken und den seichten Grünen.<<

Und die AfD ist natürlich DIE Umweltschutzpartei und aber auch so was von antikapitalistisch, nicht wahr?

Aber eigentlich geht es nur um Punkt zwei Ihrer Aufzählung. Dort liegt der Kern der Rechten. Das ganze pseudosozialistische "national-soziale" Geschwurbel ist eine Nebelkerze, mit der von den wahren Intentionen dieser sauberen Herrschaften abgelenkt werden soll.

Oder glauben Sie wirklich, die Rechten wollten eine gerechtere Verteilung des Reichtums?

Nehmen Sie doch mal ein Geschichtsbuch zur Hand.

@stellt man fest das viele 11:39 von Oldtimer

" zum Teil über Jahrzehnte in der CDU oder in anderen Parteien gearbeitet haben"

Und dort meist nicht sehr erfolgreich.
Daher ist so eine Partei wie 'Altertum für Deutschland' doch geradezu einladend ;)

@11:42 Sisyphos3

Was Sie da tun können? Parteien aus dem demokratischen Spektrum wählen, die eine stärkere soziale Orientierung haben, wirklich in Bildung und Infrastruktur investieren und dafür auch politische Steuerungsmechanismen offen vorschlagen. Da hätten Sie sich selbst drauf kommen können.

Die, die dem Andersdenkenden

Die, die dem Andersdenkenden Populismus vorwerfen, sind selbst die größten Populisten, denn anstatt sich sachlich mit dem politischen Gegner auseinanderzusetzen, wird er nur mittels eines Totschlagbegriffs verunglimpft.

12:13, mcintyre

>>Der liebe Herr Weber...
... Hat also Angst um Europa? Ich glaube er hat eher Angst um seinen hoch bezahlten Posten.<<

Jeder Sparkassenfilialleiter verdient mehr.

Wenn man keine radikalen

Wenn man keine radikalen ränder, links wie rechts haben will, darf man eben nicht bur klientelpolitik für wenige reiche machen. Man darf sich nicht über wirtschaft und arbeitsplätze erpressen lassen. Man muss vernünftige ziele wählen und die dann auch mal durchsetzen. Da aber jeder, der schengen durchsetzen will und aussengrenzen schützt, als intoleranter nazi abgekanzelt wird, weis man doch digort. Dass such nichts ändern soll. Weiter so. Was anderes können unsere politiker nicht mehr.

12:15, Sisyphos3

>>11:58 von AufgeklärteWelt
Laut Grundgesetz ist die Regierung den Interessen des deutschen Volks verpflichtet
.
da haben sie aber ne alte - sehr alte Version genommen
dann ist, wenn man hier so liest, bei vielen Mitstreitern
ne sehr unpopuläre Betrachtungsweise.<<

Nein.

Lediglich die Meinungen darüber, was die Interessen des deutschen Volks seien, gehen weit auseinander.

Wir beiden sind das beste Beispiel.

Und wir sind unbestreitbar beide deutsches Volk.

Lobbyisten und Rechtspopulisten

Die Verantwortung für den Aufstieg der Rechtspopulisten tragen die Lobbyistenverbände und deren Marionetten, die Alt-Parteien.
Es wurde massiv Axt an den erkämpften sozialen Errungenschaften angesetzt.
Bsp. HartzI; Leistungskürzung und Plünderung bei der gesetzl. Sozialversicherung (Rente, KV, AV; PV etc.) z. B. Wiedervereinigung; Ermöglichung prekärer Jobs; Wohnungsverkäufe ....
Darüber wurde die Vermögensungleichheit gefördert und die Armutsgefährdung auf immer größere Teile der Gesellschaft ausgeweitet.

Dies ist aber kein Grund Rechtspopulisten zu wählen. Denen geht es nicht um die Bürger oder das "Vater"land und schon gar nicht um christliche Werte, sondern nur um die eigene Macht. Dazu ist Ihnen jedes Mittel recht, auch die Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten anderer Länder die per Definition unser Land über den Tisch ziehen wollen.
Und wenn Sie die Regierung stellen, wird man wissen was Lügenpresse und Meinungsverbot wirklich bedeutet.

Politik und Kirche haben Sorge

Nennen wir es Sorge und mir wird warm ums Herz. Wahlen sind Machtkampf. Da muss sich niemand wundern, dass es Politikern der Altparteien die Sorgenfalten auf die Stirn treibt, wenn die enttäuschten Bürger die Konkurrenz wählen. Das ist aber kein Weltuntergang, sondern die natürliche Folge einer abgehobenen und einseitigen Europapolitik welche in den letzten Jahrzehnten am Bürger vorbei betrieben worden ist. Ach, und die Kirchen. Diese fürchten um ihre Privilegien. Es machen wieder einmal die Verlierer gegen die Bürger mobil, dabei realisiert sich nur unsere Demokratie, Gott sei Dank. Der Bürger hat eben auch Sorge, dass alles so bleibt, wie es ist.

Ich habe eher Sorgen wegen mehr EU Bürokrarie

Während hierzulande kurz vor der Wahl überall Sorge vor "Populisten" geäussert wird ist eine andere Sorge viel berechtigter:
Die von denen, die bei der EU das Sagen haben.
Nach der Wahl wird es nämlich um deutlich mehr Geld aus Deutschland in die EU-KJasse, um noch mehr Haftungsrisiko, um noch mehr Souveränitatsverscheibung nach Brüssel, und um noch mehr Geldtöpfe (EU-Arbeitslosenversicherung, EU-Armee, usw, usw) gehen.

Das ist es was uns Sorge bereiten sollte.

Das deutsche Wahlvolk ist eine träge Masse,

so dass es schon erheblicher Fehler der Standard-Parteien bedarf, bevor sich am Wahlergebnis etwas Grundlegendes ändert. Wenn jetzt dazu Bedenken bestehen, ist an an der Zeit, dass die Mitglieder der "renommierten" Parteien endlich aus ihrer Selbstherrlichkeit erwachen und sich fragen sollten, für wen sie eigentlich Politik machen.

@11:19 kleinermuck2012

In welchem "öffentlichen Spektrum", wie Sie es nennen, bei uns diskutiert werden darf, bestimmt allenfalls das Grundgesetz und unser hervorragendes Rechtssystem. Das geht sogar soweit, dass die Gruppierung "Die Rechte" zur Europawahl mit einer verurteilen Holocaust-Leugnerin als Spitzenkandidat antreten darf. Wenn Sie meinen, wer Sie vor bestimmten politischen Gegnern warnt, müsse die politische Bühne verlassen, offenbaren Sie ein erschreckendes Verständnis von Demokratie, Meinungsfreiheit und Diskussionskultur. Meinen Sie wirklich, das sei eine gute Basis, von der Sie unserer Demokratie "noch viel Luft nach oben" attestieren sollten?

um 11:58 von AufgeklärteWelt

>>
Praktisch geht die Macht längst nicht mehr vom Volk aus, sondern von nationalen und internationalen Lobbygruppen und Interessengruppen.
<<

Ihr kompletter Beitrag basiert auf der Unkenntnis des Grundgesetzes. Man werfe einen Blick auf Artikel 20 GG:

"Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt."

Es fängt schon mit der Begrifflichkeit an. Es lautet "Staatsgewalt" und nicht " Macht". Und den zweiten Satz unterschlagen Sie, weil er nicht in Ihre Argumentation passt. Die Staatsgewalt wird vom Volk in Wahlen und Abstimmungen ausgeübt. Und die Wahlen und Abstimmungen finden ja wohl unzweifelhaft statt - ich wähle jedenfalls. Was Sie sonst dazu geschrieben haben, hat mit dem Grundgesetz nichts zu tun.

Zu um 12:14 von krissnixmit "zahnloser Tiger"

Wir wählen mit dem Europaparlament einen zahnlosen Tiger, die Wahl soll uns suggerieren wir hätten eine Wahl.

@krissnixmit, richtig erkannt, auch hier ist eine Reform zur Demkokratie unausweichlich.
Entweder reformieren oder das Parlament abschaffen.

Wer die Fakten berücksichtigt, kann nur zu dem Schluß kommen, dass die Forderung so falsch nicht ist, auch wenn das angeblich wieder die falsche Partei ist.
Auf Dauer werden die Defizite dieser EU aber nicht unterm Teppich gehalten werden können.

Wer Kommissionspräsident wird entscheiden nicht die Wähler, nicht die in Bayern oder anderswo. Letztendlich Macron, Kollegen und Kolleginnen im Hinterzimmer.

Sehr geehrter Herr Steinmeier,

ich werde auf jeden Fall meine Stimme abgeben.
Die Politik, wie sie mittlerweile von den gewählten Volksvertretern gemacht wird geht mir gegen den Strich. Ich möchte weiterhin in einem Land leben, in dem christliche und deutsche Regeln bestand haben.
Aus diesem Grund muss ich leider anders wählen, als sie es sich wünschen.

Etikettierung

Ich finde auch, dass die Etikettierung als "populistisch" etwas abgedroschen ist. Im übrigen gibt es entsprechende Tendenzen im links- wie auch im rechtsextremen Lager. Auf gesellschaftliche Ablehnung stossen sicherlich Hass- und Hetzbotschaften, sprachliche Verrohung bis hin zur Gewalt auf der Strasse, Aktivitäten zur Spaltung der Gesellschaft, die Austauschbarkeit von Wahrheit und Lüge, die Negierung von Werten und tumber Nationalismus. Die Liebe zur Heimat (Patriotismus) darf mit einer feindseligen Haltung gegen andere Länder korrespondieren. Allerdings haben die genannten Negativmerkmale überhand genommen und stossen zu Recht auf die Ablehnung der Bürger.

12:08, KarlderKühne

>>Und ist Populismus etwas so schlechtes? Kommt das Wort nicht von "populär", also von etwas, was der große Masse der Bevölkerung entgegenkommt?<<

Nein, es kommt von Populus tremula, der Zitterpappel.

Diese Ableitung ist natürlich bescheuert, aber nicht mehr als Ihre.

Schlagen Sie den Begriff doch bitte nach, er ist eindeutig definiert. Etymologisch können Sie seinen Sinn jedenfalls nicht ableiten.

11:32 von gman

Nein, die Veröffentlichung des VIDEOS und das Anrecht auf Information der Öffentlichkeit sind zwei verschiedene Schuhe.
Dr. Stefan Brink, Datenschutzbeauftragter von Baden-Württemberg hat das deutlich gemacht:
„Wenn wir politische Gegner hintergehen, ihre Privatsphäre verletzen und sogar kriminelles Unrecht begehen, schaden wir letzten Endes unserer politischen Kultur und damit uns allen“

Re Richtig erkannt aber der Zweck heiligt die Mittel ist in der Mitte angekommen scheint mir .Mitte Grüne CDU und die sterbende SPD .
Denke wird interessant ,Grüne, CDU müssen jetzt damit rechnen ,dass ihre Filme auch veröffentlicht werden und dann vergeht ihnen das ? lachen,dass so kommt ist sicher aber es ist zu spät es zu stoppen ,haben jetzt schon viele eine Kamera gekauft und Eingeladen ? ... wird Interessant.

Überraschung!

"Am dritten Tag der Europawahl haben mehrere Politiker ihre Sorge angesichts des wachsenden Populismus und Nationalismus in der EU geäußert."

Ich finde diesen Satz deswegen so klasse, weil es für den beklagten Populismus / Nationalismus schon wahrlich genug deutliche Anzeichen gab, die bis in den Zeitraum der letzten Europawahl zurück reichen. Dass nun drei Tage vor der Wahl die Sorge darüber ausbricht kann nur bedeuten, wie wenig man sich mit dieser Entwicklung ernsthaft befasst hat.

Und wenn Elmar Brok für diesen Zustand die Zangenbewegung zwischen Russland und den USA bemüht, übergeht er damit bewusst die hausgemachten Versäumnisse auf diesem Gebiet. Hier müssen sich gerade die Volksparteien an die eigene Nase fassen, weshalb die Demokratie unter ihrer Regierungsverantwortung so unter Druck geraten konnte.

11:33 von Harald Schulze

"Die etablierten Parteien werden abgestraft, wo sie total versagt haben. Nicht mehr und nicht weniger.
Und zwar:
1. beim Thema Umweltschutz/umweltfeindlicher Industrielobbyismus
2. beim Thema Flüchtlinge/Islam/Messerkriminalität/muslimische kriminelle Klanbildung und musliminische Antisimitismus
3. extreme Ungleichverteilung des Reichtums"

Um nur mal Punkt 1 herauszugreifen:
Die Populisten werden also gewählt, weil sie eine Lösung für den Umweltschutz anbieten, die Grünen z.B. hingegen nicht???

Da kann ja wohl was nicht stimmen.
Ich bin überzeugt davon, dass die wahren Gründen woanders liegen.

Das so häufig diskutierte

Das so häufig diskutierte Youtube-Video hat auch ein anderes Problem offenbart, nämlich eine zu große Nähe der Presse zu den etablierten Parteien. Es gibt nämlich sehr viele Kritikpunkte, aber bei den Medien ist ja immer alles wölkchen. Man hat den Eindruck, dass kritische Journalisten umgehend nach Russland verschickt werden. Da stehen sie dann auf dem roten Platz und finden alles Mist. Alle sollen sich ein Bsp. an dem ach so vorbildlichen Deutschland nehmen. Dabei sind gerade hier sehr viele überhaupt nicht zufrieden. Blos nicht mit den eigenen Problemen beschäftigen. Immer schön auf andere zeigen. Es wird Zeit, dass dieses hochnotpeinliche Verhalten endlich Konsequenzen hat. CDU uund SPD sehen meine Stimme nicht mehr. Das haben sie sich mühsam erarbeitet.

"Sorgen wegen Nationalismus

"Sorgen wegen Nationalismus und Populismus"
-
Wieso Sorgen ? Diese und den Populismus hat doch diese Junker EU selber beigebracht.

Nationalismus und Populismus....

... verzeichnen seit längerer Zeit Wachtumsraten und jetzt , 3 Tage vor der Wahl , kommt die Politik etwas in Schwung !
Hat die Politik denn auch hier, wie bei vielen anderen Themen, jeglichen Überblick verloren? Gegen solche Dinge muss einfach intensiver gekämpft werden und nicht nur kurz vor der Wahl.

@12:31 naiver positivdenker

Sie leben in einem Land, in dem das Grundgesetz und die Gesetzgebung von Bund und Ländern aber auch internationales Recht gilt, genauso wie Religionsfreiheit, so dass Sie gerne - wie ich - nach christlichen Regeln leben können, ohne sie anderen aufzuzwingen - wobei ich vermute, dass schon wir beide wahrscheinlich keine deckungsgleiche Auffassung von "christlichen Regeln" haben.

Liebe Politeliten...

... und die, die sich dafür halten.

An der aktuellen Lage seid ausnahmlos ihr selbst und niemand anders Schuld.

Wer das Volk dauerhaft betrügt, belügt und hintergeht, der muss eben auch mit den Konsequenzen leben oder eben fähig sein entsprechend gegenzusteuern.

Spätestens seit dem "Wir-schaffen-das"-Tag müsste eigentlich dem naivsten Politiker klar, dass die altbewährte Allzweckwaffe in Form der Populisten- und Nazikeule, keine sonderlich große Wirkung mehr auf die Bürger entfaltet.

@ hinterdiefichte 11.22 Uhr

Super Post , danke.

11:23 von Bernd Kevesligeti

"Da äußern welche "Sorge".Aber um ihre Posten und ihre Pfründe."

Dass da in Wirklichkeit Angst vor einem Wiedererstarken des Nationalsozialismus formuliert wird - auf diese Idee kommen Sie nicht?
Wenn er denn wieder da ist, ist diese Blindheit zu spät.

@fathaland slim

dann belegen Sie das doch mal bitte!

Damit meine ich wirkliche Belege und nicht ihre üblichen "eigenen Erfahrungen"

@12:22 von fathaland slim

„Jeder Sparkassenfilialleiter verdient mehr.“

Falls dem wirklich so ist (btw.: ist es nicht; machen Sie sich mal sachkundig): Vielleicht hat ja Herr Weber nicht das Zeug zum Sparkassenfilialleiter?

Europawahl...Sorgen vor National und Populismus.

Auf Kommentar antworten
Am 25. Mai 2019 um 11:33 von Harald Schulze
Abgestraft, wo sie versagt haben. Das ist die logische Folge der Politik von SPD, CDU/CSU, FDP, Linken und den seichten Grünen.
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Sie haben ja so was von Recht ! Die etablierten Parteien haben bei so vielen Problemen versagt.

Lieber Herr fathaland slim, Sie schreiben in einem Kommentar oben, man möge den Begriff "Populismus" doch einfach nachschlagen, er sei schließlich eindeutig definiert. Dem ist aber in keiner Weise so: Man findet beim Nachschlagen zahlreiche Definitionen, je nach politischer Haltung der jeweiligen Politologen/Politiker. Etwas vereinfacht könnte man diese Definitionen so zusammenfassen: Populismus ist immer das Merkmal der Anderen - man selbst ist niemals ein Populist! Und vor allem die Rechten sind Populisten - die Linken und Grünen niemals!

re von gman

Warum trommeln das deutsche Kapital und die DGB-Gewerkschaften denn so für "Europa" ? Die wissen genau,wem ein Währungsraum,in dem einzelne Staaten eben nicht ihre Währung abwerten können und ein zollfreier Binnenmarkt nützt.
Welche ökonomischen und sozialen Folgen die Strategie der Handelsbilanzüberschüsse hat,darüber steht einiges im "Memorandum 2019",herausgegeben vom Pappyrossa-Verlag

11:58 von

11:58 von AufgeklärteWelt
Sorgen wegen Nationalismus und Populismus
In der Demokratie geht die Macht vom Volk aus.Also ist Demokratie per se Populismus. Die Demokratie in Deutschland krankt ja nicht am Populismus, sondern - im Gegenteil-am Mangel an Populismus. Praktisch geht die Macht längst nicht mehr vom Volk aus,sondern von nationalen und internationalen Lobbygruppen und Interessengruppen.

---

Oh jehmine ....

Und was glauben Sie,von was oder wem die Macht ausgeht,wenn Regime wie fpö/afd regieren?

Das will ich mir gar nicht ausmalen!

"Macht",die Sie meinen muss außerdem in erster Linie mit unserer Verfassung kongruent sein.

Insofern ist"Macht"nie absolut zu verstehen.
Kann es auch gar nicht,weil sich "Macht" immer auf einen anderen Menschen bezieht!

Insofern haben Machtverhältnisse in unserem System ausgeglichen zu sein.

Und dass das möglich sein kann,liegt an unserem Kontrollsystem,das auf Gewaltenteilung beruht!

Zusammenhänge, die Leute wie Strache/fpö/afd korrumpieren

Stimme abgeben?

Garantiert nicht! Ich werde den Schein einer Wahl ausfüllen, zum Glück darf ich 2 ausfüllen (Kommunal und Europa) und mich dann über die erreichten Ergebnisse freuen.

Bisher glaube ich nicht das diese Wahl irgendwas ändern wird. Die Verstrickung zwischen Geld und Politik ist zu stark. Umwelt wird erst interessant wenn es um Geld geht, bis man bemerkt das Geld nicht schwimmt.

Nichtsdestotrotz, danke Herr Steinmeier, endlich haben Sie sich geoutet.

um 11:14 von Autochon

>>
Bei sehr nüchterner Betrachtung begeistert mich dieses neoliberale Projekt nicht im geringsten.
<<

Es ist in Wahrheit ja kein Projekt, sondern Ergebnis einer in weiten Kreisen unaufgeklärten Bevölkerung, die ihre eigenen Interessen nicht zu vertreten weiß. Dazu hat übrigens die Bildungspolitik der vergangenen Jahre beigetragen, bei der die Entwicklung sozialer Kompetenz praktisch keine Rolle mehr gespielt hat.
Ich nehme Ihr Argument "Absinken des Lebensstandards durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit": Das ist nicht die wahre Kausalität. Ursache ist die mangelnde Interessenvertretung durch die betroffenen, hier also Organisation in Gewerkschaften und das natürlich dann europaweit. Die BRD hatte ihre beste Entwicklung zu Zeiten eines hohen Organisationsgrads der Arbeitnehmer. Der Osten Deutschlands hinkt bei den Löhnen hinterher und hat einen sehr niedrigen Organisationsgrad. Man könnte ja mal darüber nachdenken.

Sorgen....

mache ich mich auch. Aber warum bekommen die Populisten so viel Zulauf? Das Projekt Europas hat die Menschen vergessen. Die Generation Adenauer und de Gaulle haben zwei Weltkriege erlebt die beiden haben erkannt das ohne eine Freundschaft zwischen Paris und Bonn es keinen Frieden geben kann. Europa ist doch eine Garantie das der Rhein niemals wieder Frontlinie werden darf. Aber liebe EU vergesst bitte die Menschen nicht.

Schublade gesteckt. Das kennt man ja bereits beim Thema Asylbewerber/Flüchtlinge/Migranten. Es gibt doch einen gravierenden Unterschied zwischen Nationalstolz, Patriotismus und aggressivem Nationalismus dort. Hier wird wieder Alles in einen Sack gesteckt und drauf geschlagen. Und "Populismus"? Was ist so schlecht daran, auf die Bevölkerung und ihre Sorgen zu hören und einzugehen? Ist es besser, dem Volk zu sagen, wie es zu denken und zu fühlen hat?

tias (12:33), DLGPDMKR (12:34)

tias (12:33)

Welche Filme?

DLGPDMKR (12:34)

"Denn die Europäer wollen und brauchen keine E-U."

Bedaure, Sie sprechen nur für sich selbst. Es sollte Leuten eigentlich nicht schwer fallen, eine Nachricht wie diese aus der Ich-Form zu halten.
___

Dass ausländische Regierungen die Politik der EU zu ihren Gunsten beeinflussen möchten, ist keine neue Nachricht. Dass EU-Politiker sie dagegen verteidigen möchten, eine verständliche Reaktion.

Es wäre sinnvoll, EU-Bürgern mehr Transparenz hinsichtlich der Strukturen, Vorgänge, Errungenschaften und auch Fehler des EU-Apparats zu bieten. Das mag bereits dazu beitragen, die Skepsis einiger zu verringern.

Demokratie verteidigen , Mit Verlaub Herr Weber

Das hätten Sie mal früher drauf kommen müssen , als die kleine CSU Deutschland
wegen einer unsinns Maut erpresst hatte
und diese mittels Länderfinanzausgleichs
drohung im Bundesrat durchpresste.
Die Demokratie habt ihr selbst in den Schmutz gezogen und mit eueren Seehofer Groko Theater doch noch auf den Gipfel getrieben.

Kids for Friday , oder ein Youtube Rezo
zeigen doch euer Versagen auf !
Selbst die CDU Wunderwaffe Philipp Amthor
könnt ihr vergessen, da diese nur zum wegklicken oder umschalten sorgt :-)

@fathaland slim

Sie werden nie verstehen, dass es ohne einen Nationalstaat auch keinen Sozialstaat geben wird!
Denn weder die Mehrheit der Deutschen, noch die Mehrheiten in den Bevölkerungen der anderen EU-Staaten sind für europäische Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungen!
National und Sozial wäre das Erfolgsrezept für eine Partei, die auch das Parteiengefüge in Deutschland auf den Kopf stellen würde, doch leider ist die AfD nur national, wie Sie richtigerweise feststellen!

@12:40 von andererseits

"Sie leben in einem Land, in dem das Grundgesetz und die Gesetzgebung von Bund und Ländern aber auch internationales Recht gilt, genauso wie Religionsfreiheit, so dass Sie gerne - wie ich - nach christlichen Regeln leben können, ohne sie anderen aufzuzwingen ..."

Leider ist das nicht ganz richtig, die christlichen Kirchen Deutschlands sind Meister im Aufzwingen Ihres Glaubens: denken sie nur einmal an die vielen rein staatlich oder versicherungsgemeinschaftlich finanzierten Institutionen in der Hand der Kirchen: es leuchtet überhaupt nicht ein, warum Angestellte, die nicht kirchlich finanziert werden, Mitglieder der christlichen Kirchen sein sollten. Das ist einfach nur widerlich und das Gegenteil von Religionsfreiheit.

Politiker müssen die Menschen ernst nehmen, Herr Steinmeier

Was heißt hier "Sorgen wegen Nationalismus und Populismus"? Die Politik sollte sich nach dem Willen des Volkes richten, die Politiker repräsentieren ihre Wähler und agieren dem Wählerwillen entsprechend..
Nicht umgekehrt: Die WählerInnen verhalten sich so, wie die PolitikerInnen es sich wünschen - Herr Steinmeier, da wird nix draus.

Wenn die SPD und ihre PolitikerInnen weiterhin gewählt werden wollen, müssen sie die Probleme und Wünsche ihrer WählerInnen ernst nehmen und sie nicht als "Pack" (zit. Gabriel) beschimpfen.

Die Menschen brauchen PolitikerInnen, die ihnen zur Seite stehen, die für gute Bildung, Wohnraum, materielles Auskommen, Arbeitsplätze, Schutz vor Kriminalität, für das Einhalten der gesellschaftlichen Regeln und für Sicherheit sorgen.

Herr Steinmeier, wenn Sie sich darum kümmern würden, müssten Sie sich keine Sorgen um Nationalismus und Populismus machen.

11:29 von Sisyphos3

>> 10:45 von FritzF
Menschenrechte sind nicht verhandelbar.

".
sind halt Schlagworte">>

Ich reibe mir die Augen, um erfassen zu können, dass da wirklich steht.

Das seien nur Schlagworte?
Wer schützt uns denn vor der Folter, nur mal als Beispiel?

Da, wo die Menschenrechte verhandelbar SIND: das kann man nicht mehr als Unterschied zu unserem Rechtsstaat erkennen?
Mich erinnert das an Werner Herzogs Film "Das kalte Herz", wo Hypnotisierte Richtung Abgrund taumeln und man sie nicht zurückreißen kann.

12:31, naiver Positivdenker

>>Sehr geehrter Herr Steinmeier,
ich werde auf jeden Fall meine Stimme abgeben.
Die Politik, wie sie mittlerweile von den gewählten Volksvertretern gemacht wird geht mir gegen den Strich. Ich möchte weiterhin in einem Land leben, in dem christliche und deutsche Regeln bestand haben.
Aus diesem Grund muss ich leider anders wählen, als sie es sich wünschen.<<

Sie wünschen sich einen christlichen Gottesstaat?

O.k., so weit kann ich Ihnen ja noch folgen.

Aber was habe ich mir denn unter "deutschen Regeln" vorzustellen?

Übrigens liegt der Rezo m. M. n. mit seinem Video richtig.

Wer für CDU, SPD, FDP und AFD stimmt, gibt seine Stimme vermutlich gegen seine eigenen Interssen ab (es sei denn, er gehört zu den 5 % der reichsten Deutschen ) und er handelt unverantwortlich bezüglich Klimawandel und völkerrechtswidrigen Kriegen.
Bei letzten Punkt hat er allerdings vergessen, die Grünen auch zu brandmarken, denn deren Joschka Fischer war es, der 1999 die einstigen Ideale bezüglich Frieden seiner Partei verraten hat.

@ Tada am 25. Mai 2019 um 11:45 Uhr

Der war gut ^^

Natürlich ist nach unten immer Luft, besonders dann, wenn man so weit "oben" steht, wie wir in Deutschland.

Natürlich haben wie Baustellen in unserem Land, allen voran die Themen Klima/Umwelt sowie Renten und soziale Gerechtigkeit. Und genau darauf sollten wir uns aktuell auch konzentrieren.

Dieser ganze Nationalismus und Populismus sind selbst gemachte Leiden, und zwar von denen, die letztendlich immer etwas zu Meckern finden werden, egal, wie gut es ihnen geht ... Personen, die eben nie zufrieden sind und sein werden.

Nur ist das Thema Populismus eben so überflüssig wie nur was. Es bringt nämlich niemanden weiter, nur zu meckern ohne realistische Lösungen präsentieren zu können und/oder zu wollen.

Und wenn Sie sagen "Jeder, der ein wenig Verstand besitzt, wird versuchen, es besser zu haben und nicht schlechter." dann tun sie was dafür, aber konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche ... und das sind nicht die in der Artikelüberschrift genannten Themen.

Das ancien regime trommelt zum vorletzten Gefecht

Dieses Mal wird es den EU-Sytemparteien noch gelingen den Freiheits- und Souveränitätswillen der europäischen Nationen klein zu halten.

Der mediale Dauerbeschuss, den E-U-ropäer betrieben sucht in der Geschichte der diversen "E"-Organisationen seinesgleichen.
Er ist wohl notwendig. Denn die Europäer wollen und brauchen keine E-U. Die herrschende Politlandschaft muss sie dauernd "überzeugen".
Demokratie, die auf dem Kopf steht.

Die allerletzte Geheimwaffe sind die Kreuzableger vom Tempelberg, Bedford-Strohm und Marx. Sie sind das Symbol abgehalfterten Christentum.

Großbritannien ist das Licht der Hoffnung für ein freies und vielfältiges Europa.

Die "Sorgen" der Gleichmacher, Kollektivisten, Hinterzimmerdealschmieder, Volksabstimmungsignoranten und Anti-Populisten mögen sich erfüllen.
Je schneller desto besser. RiP EU.

12:47, shangrila

>>Lieber Herr fathaland slim, Sie schreiben in einem Kommentar oben, man möge den Begriff "Populismus" doch einfach nachschlagen, er sei schließlich eindeutig definiert. Dem ist aber in keiner Weise so: Man findet beim Nachschlagen zahlreiche Definitionen, je nach politischer Haltung der jeweiligen Politologen/Politiker. Etwas vereinfacht könnte man diese Definitionen so zusammenfassen: Populismus ist immer das Merkmal der Anderen - man selbst ist niemals ein Populist! Und vor allem die Rechten sind Populisten - die Linken und Grünen niemals!<<

Ich weiß ja nicht, wo Sie nachschlagen, aber bei "Wikipedia" finden Sie solcherart Definitionen nicht.

Wenn ich es vielleicht einmal für Sie zusammenfassen darf:

Populismus ist eine von der ideologischen Ausrichtung unabhängige politische Technik, mittels der Leuten suggeriert wird, es gäbe einfache, patente Lösungen für komplizierte Probleme.

Populismus ist keine Ideologie, sondern eine Methode zur Machterlangung.

mcintyre (12:44)

"An der aktuellen Lage seid ausnahmlos ihr selbst und niemand anders Schuld."

Am Erstarken von Nationalismus und Populismus? Nein, da gibt es viele einflussnehmende Faktoren.
Im Übrigen gibt es nicht-etablierte Parteien, die ohne Populismus und Nationalismus auskommen. Bleibt die Frage, weshalb Bürger sich nicht denen zuwenden, wenn es lediglich ums "Abstrafen der Altparteien" geht.

"Populisten- und Nazikeule..."

Hängt davon ab, wen sie trifft. Unter den so bezeichneten werden sich zweifelsohne überzeugte Neonazis befinden und solche, die zumindest deren Einstellungen gutheißen, um der eigenen politischen Gesinnung Auftrieb zu verschaffen.

Ich fürchte allerdings, Politiker und politische Parteien werden viel zu oft undifferenziert als homogene Masse ("die da oben") wahrgenommen.
Es ist nicht nur Aufgabe der Politik, Bürger politisch zu bilden, auch Bürger haben die Aufgabe, sich selbst politisch zu bilden und angemessen zu beteiligen.

re harald schulze

"Die etablierten Parteien werden abgestraft, wo sie total versagt haben. Nicht mehr und nicht weniger.

Das ist die logische Folge der Politik von SPD, CDU/CSU, FDP, Linken und den seichten Grünen."

Definieren Sie mal "abgestraft"

Wenn diese Parteien ca. 85% der Stimmen bekommen nennen Sie es abgestraft?

12:50, deutlich

>>Und "Populismus"? Was ist so schlecht daran, auf die Bevölkerung und ihre Sorgen zu hören und einzugehen?<<

Das hat mit Populismus nichts zu tun, und das wissen Sie auch.

Am 25. Mai 2019 um 12:49 von

Am 25. Mai 2019 um 12:49 von StöRschall
11:58 von
Zusammenhänge, die Leute wie Strache/fpö/afd korrumpieren

nnnn
Ja glauben Sie im Ernst, daß das bei den anderen Parteien nicht auch so ist ?
Da wären Sie aber naiv.

Ein Beispiel:

Der VV Präsident wird ausgetauscht, gegen seinen Stelv.
Danach sind die Verlautbarungen des neuen Leiters um 180° anders als beim alten Leiter.

Hat sich da dann im Amt etwas geändert, oder hat es da zwischen den Entscheidungsträgern Gespräche gegeben ?

@ stupid - first 12.54 Uhr

Ein sehr berechtigte Frage

Zu 12:48 von Bernd Kevesligeti "Buchempfehlung"

"Warum trommeln das deutsche Kapital und die DGB-Gewerkschaften denn so für "Europa" ? Die wissen genau,wem ein Währungsraum,in dem einzelne Staaten eben nicht ihre Währung abwerten können und ein zollfreier Binnenmarkt nützt.
Welche ökonomischen und sozialen Folgen die Strategie der Handelsbilanzüberschüsse hat,darüber steht einiges im "Memorandum 2019",herausgegeben vom Pappyrossa-Verlag"

Dazu gibt es Bücher und Schriften ohne Ende.
Wollen Sie damit sagen, dass der Euro ein Fehler war und ist?
Richtig, die einzelnen Staaten haben mit dem € das Korrektiv der Ab- und Aufwertung nicht mehr. Sie sollten sich Fragen welche Folgen das hatte und noch hat und daraus nicht eine deutsche Schuld oder Nationalismus an die Wand malen.
Der EU-Abgeordnete Ökonom Prof. Bernd Lucke hat mit anderen u.a. wegen diesem €-Dilemma die alte AfD gegründet. Von Migration, Populismus und Nationalismus war da nicht die Rede. Alle haben diese "Alternative" mit nachvollziehbarer Begründung verlassen.

Wenn etablierte Politiker mich in die Populistenecke drängen

Aber auf der anderen Seite meinen politischen begründeten Bedürfnissen aber nicht mehr nachkommen / erfüllen. Ja, dann ist es für mich ein Kompliment Populist zu sein!!!

@12:49 von StöRschall

"Und was glauben Sie, von was oder wem die Macht ausgeht,wenn Regime wie fpö/afd regieren?"

Ich sehe das Problem zur Zeit überhaupt nicht bei FPÖ oder AFD, sondern bei den nationalen und teils internationalen Lobbyisten, die die Regierenden geradezu fernsteuern, also überwiegend bei Partialinteressen in Wirtschaft und vermögender Gesellschaft, die der Bevölkerung aufgezwungen werden. Seit ca. 30 Jahren geht die Schwere zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter auf. Man muss schon blind sein, um die Interessen, die diesen Prozess steuern, in Deutschland zu übersehen. Sind finden sich in den listen der Parteispender, in wohlhabenden Stiftungen, unter den Nebenverdienst- und Folge-Arbeitgebern von C- und SPD-Politkern etc.. Der Staat dient nicht mehr seinen Bürgern, sondern nur verhältnismäßig wenigen Bürgern und ausländischen Interessengruppen. Phänomene wie die AfD sind lediglich sekundär. Vornehmlich nur sie zu bekämpfen, löst keine Probleme, sondern verdeckt sie.

Ich gebe meine Stimme ab

Ja,ich gebe meine Stimme ab.Allerdings geht meine Stmme nicht an eine der etablierten Dampfplauder- Parteien. "Wacht auf,wachet auf........"

@fathaland slim um 12:22Uhr

Soso, jeder Sparkassenfilialleiter verdient mehr (Ihr Zitat)! Ist das wieder eine Ihrer nass-forschen Behauptungen ohne Quellenangabe oder sind Sie ein verkappter Finanzbeamter, der über die Brutto-Einkommen weltweit genau informiert ist?

@ 12:47 shangrila

Für Populismus gibt es klare Kritierien: Der Duden definiert Populismus als eine "von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen zu gewinnen". eine Kurzformel ist: Populisten geben vor, einfache Antworten auf schwierige Fragen geben zu können. Natürlich ist der Begriff nicht ganz eindeutig, und zwischen Links- u. Rechtspopulismus gibt es inhaltlich natürlich Unterschiede, strukturell nicht unbedingt: die Behauptung, für "das Volk" zu sprechen, die demagogische Ablehnung aller anderen und plakative Schuldzuschreibungen für Probleme ohne selbst differenzierte Lösungen zu haben: das dürfte eine Schnittmenge aller populistischen Bewegungen sein.
Andere sagen, es kommen vier Elemente zusammen: die Berufung auf "das Volk"; Gemeinschaft durch feindlich-reflexhafte Abgrenzung; autoritäre Führungspersonen; Abgrenzung von allen anderen Parteien und deren Verunglimpfung als "Einheitsbrei" etc.

@ 12:56 Aufgeklärte Welt

Da geht aber ganz schön der Gaul mit Ihnen durch: Was sie da echauffiert beklagen, ist schlicht und ergreifend das Subsidiaritätsprinzip unserer Gesellschaft. Und kein Angestellter wird gezwungen, Mitglied einer Kirche oder Religionsgemeinschaft zu sein. Es mag ja sein, dass Sie schlechte Erfahrungen gemacht haben, wie viele übrigens, und ich nehme mich nicht aus. Aber in der argumentativen Auseinandersetzung hier sollte man doch bei den Tatsachen bleiben.

@StöRschall

"Zusammenhänge, die Leute wie Strache/fpö/afd korrumpieren"

Das waren doch nicht die Ersten!
Um ihre Sicherheit mal etwas zu stören; wissen Sie eigentlich das ein Schwarzkontenliebhaber mal unser Innenminister, mal Finanzminister und nun Bundestagspräsident ist?
Wahrscheinlich haben viele Leute die Spendenaffäre in der CDU damals Ende der 90er vergessen. Es gab ja ein Ehrenwort, welches ins Grab genommen wurde. Und der nette Rollstuhlfahrer ist weiterhin im Geschäft ... was wohl mit dem Strache dann passieren wird?

12:56, smirker

>>@fathaland slim
Sie werden nie verstehen, dass es ohne einen Nationalstaat auch keinen Sozialstaat geben wird!<<

Da haben Sie Recht.

>>Denn weder die Mehrheit der Deutschen, noch die Mehrheiten in den Bevölkerungen der anderen EU-Staaten sind für europäische Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungen!<<

Anders geht es aber nicht, wenn man nicht in einen Sozialdumping-Wettbewerb eintreten möchte.

>>National und Sozial wäre das Erfolgsrezept für eine Partei, die auch das Parteiengefüge in Deutschland auf den Kopf stellen würde, doch leider ist die AfD nur national, wie Sie richtigerweise feststellen!<<

Das hatten wir schon mal. Es stellte Deutschland sehr auf den Kopf.

re von Sausewind

Auf die Idee,daß da die Angst vor der Niederlage der politischen Klasse formuliert wird,da kommen Sie nicht ?

@ draufguckerin am 25. Mai 2019 um 12:56 Uhr

"Die Menschen brauchen PolitikerInnen, die ihnen zur Seite stehen, die für gute Bildung, Wohnraum, materielles Auskommen, Arbeitsplätze, Schutz vor Kriminalität, für das Einhalten der gesellschaftlichen Regeln und für Sicherheit sorgen."

Sorry, wenn ich nachfrage: An was bzw. welchen von den genannten Punkten fehlt es Ihnen?

O.k., Wohnraum ist an manchen Stellen knapp, aber für alle anderen Punkte ist doch eigentlich (relativ) gut gesorgt. Natürlich muss man auch selbst ein wenig dafür tun ...

Die wirklichen Populisten

sind die , die aktuell an der Macht sind. Diese Vorzeigedemokraten bezeichnen alles, was nicht ihren alten kruden und völlig von der Realität und den Bürgern entfremdeten Gedanken entspricht, als Populisten und Rechtspopulisten. Auch auf den öffentlichen medienkanälen bekommt man eingehämmert, das alles, was vom Mainstream abweicht , Populismus ist oder gar Rechtspopulismuss. Es kommt einer Gehirnwäsche gleich. Und genau diese Polit-Marktschreier merken nicht, dass sie selbst das Prolem sind, von denen sich viele Bürger abwenden. Abwenden deshalb, weil immer über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden mwird. Als ich gestern die Frau Nahles bei ihrem Auftritt in Bremen gesehen habe, musste ich angewidert abschalten, weil Sie sich wie eine Fischmarktfrau dargeboten hat, nach dem Motto, wer am Lautesten schreit, ist im Recht. Und solch eine Verhaltensweise sieht man bei der AFD eben nicht. Immer sachlich und besonnen und auf Fakten basierende Politik. Das ist der Unterschied.

smirker (12:56)

Das Problem ist eher die ideologische Aufladung des Konstrukts "Nationalstaat" und dessen Missbrauch durch verschiedene Parteien zum eigenen Vorteil.

Und entgegen Ihrer Annahmen kann es passieren, dass wir uns in einigen Jahren von rigiden Staatsgebilden entfernen. Die Zustimmung zu solchen Vorhaben kann bei den jungen bestehenden und den künftigen Generationen völlig anders aussehen.

"National-" ist kein zwingendes Zukunftskonzept. Personen, die primär solche engen Staatskonstrukte kennen, werden bald überlebt sein.

Nationalismus und Populismus soll das

Eine Buergerschelte sein?

Erstens besteht die EU aus verschiedenen Nationen, die alle berechtigte Interessen haben und mit Recht auf eine eigene Stimme hinweisen. Sehr undurchsichtige EU Organe und Verfahren haben den Nationalismus sicher gestaerkt. Also an die eigene Nase fassen.

Zweitens begann der Populismus in Europa so richtig nach Frau Merkels uebermuetiger Migrationspolitik: alle herzlich willkommen , ohne Obergrenze. Die EU hat nicht auf die Einhaltung der eigenen Regeln bestanden. Das hat die Skepsis gefoerdert.

11:22 von paule2 ...Ein breiiger Schwulst,...

Taubgrüner Ginst im … sich auf die Seite von Nationalisten und Demokratieverächtern zu stellen, was heißt denn das und wie kann man das aus einer anderen, als aus einer absolut Menschen- und Fortschrittsfeindlichen Haltung heraus begründen. Doch nicht in einer "Anti-Haltung" gegen die Besorgten.
Vor Populisten und Nationalisten zu warnen, die offensichtlich dabei sind die Moderne in allen ihren formgebenden Punkten anzugreifen und zu deformieren- nein, das findet seine Rechtfertigung nicht in irgendeiner "Stimmung". Das was derzeit läuft findet seien Rechtfertigung nur in einer, sich an was auch immer orientierenden Feindschaft gegenüber die freie Welt und ihre Erzeugnisse.

Na wenn

Herrn Präsidenten der Aufruf zur Wahl zu gehen am Mo mal nicht leid tut.

12:22 von Superschlau

"Wenn man keine radikalen ränder, links wie rechts haben will, darf man eben nicht bur klientelpolitik für wenige reiche machen."

Dann sollte man also Leute wie Strache wählen?

An solchen 'Argumentationen' meine ich zu erkennen, dass die ganz Rechten in Wirklichkeit genau diese wirklichen und echten Wirtschaftsverbrecher in der Regierung haben wollen.
Sie sagen das Gegenteil von dem, was sie wollen.

Diese Sorgen teil ich nicht

Viel größere Sorgen mache ich mir um die "weiter so" Politik von CDU/CSU, FDP und SPD in der EU und Deutschland.
Rein ins Umweltverderben, Bankenrettung, Geldgeschenke an die Wirtschaft, sich von der Lobby kaufen lassen.
Keine dieser Parteien wird meine Stimme bekommen, nicht morgen und nicht in den nächsten 50 Jahren, nicht National und nicht zu einer EU-Wahl.
Das gleiche gilt auch für die AFD!

Europawahl...Sorgen vor National und Populismus.

Das Erstarken der Populisten in Europa ist doch eine logische folgerung des Versagens der EU-Politik in Europa und den Mitgliedsländern. Sei es bei der Finanz u.Bankenkrise ( die Ursache hierfür lag übrigens in den USA) , die Eurorettung,die Griechenlandrettung und bei der Flüchtlingskrise hat die EU versagt. Auch der strikte Sparkurs von Finanzminister Schäuble zb.bei der Griechenlandrettung zeugte auf ein Versagen der etablierten Politik und hat nicht den Menschen sondern nur den Populisten geholfen. Auch die Medien haben da eine Mitschuld in den das Versagen dieser Politik tagtäglich immerwieder aufgezeigt wird. Die Populisten brauchten da gar nichts mehr weiter tun, den Erfolg verdanken sie den Versagen der Etablierten.

@ 12:58 von Hartmut der Lästige

"Wer für CDU, SPD, FDP und AFD stimmt, gibt seine Stimme vermutlich gegen seine eigenen Interssen ab (es sei denn, er gehört zu den 5 % der reichsten Deutschen ) und er handelt unverantwortlich bezüglich Klimawandel und völkerrechtswidrigen Kriegen."

Ich stimme hier völlig zu. Die vorgenannten Parteien, allen voran die CDU/CSU, sind schlimme Beispiele für den Wähler-täuschenden Moral-Populismus einer ziemlich korrumpierten Parteipolitikerelite. Ich empfinde die berechnend aufgesetzte, verlogene Scheinheiligkeit einer Merkel als tausendmal schlimmer und schädlicher als das durchsichtige Spiel der AfD, die faktisch kaum Macht ausübt.

@Zusammenhänge, die Leute wie Strache/fpö/afd korrumpieren

"schön gefördert, von der Regierung in RF"

Vielleicht können Sie mir im Gegenzug erklären warum auch linke Parteien in Interviews mit den staatlichen Nachrichtensendern auftauchen? Wiederspricht sich der Gedanke Rechts und Links nicht etwas? Oder übernehmen Sie einfach nur die Worthülsen, die Sie irgendwo mal aufgenommen haben?

Aber um auf ihre Frage zurück zukommen.
Nunja, wer internationale Zusammenarbeit mit einem SSV vergleicht auch Äpfel mit Birnen.
Zum einem gehöre ich nicht zum rechten Spektrum an, auch wenn die Medien dieses Spektrum schon sehr weit ausgedehnt haben. Ich gehöre dem Spektrum an, welches ein Europa als Staat anstrebt.
Aber ich kann mich in die anderen Phantasien auch hinein versetzen.
Was die Nationalisten wollen ist eine stärkere Kontrolle über das eigene Land. Gründe dafür sind genügend da, z.B. Sozialpolitik. Aber auf großer internationaler Ebene kann man dennoch zusammenarbeiten. Der Staatenbund wäre nicht mehr eng verflechtet.

am Volk vorbei regiert

Das Erstarken nationalistischer und populistischer Kräfte ist ein Ergebnis der Politik der politischen Eliten. Wer ständig am Volk vorbei regiert, muss sich nicht wundern, wenn sich das Volk von ihnen abwendet und aus Wut oder aus Leichtgläubigkeit ihr Kreuz woandes macht. Da hilft auch keine Wählerbeschimpfung.

fathaland slim 13:4 Populismus-Definition

Lieber Herr fathaland slim, hier eine weitere Definition:
Interview-Frage an Renate Köcher, Chefin von „Allensbach“
(„Welt“ vom 13.12.2016):

Welt: Hilft der Begriff Populismus wirklich, die Realität wahrzunehmen?

Köcher: Ich verwende ihn so gut wie nicht. Er wird als Schlagetot-Vokabel benutzt. Immer wenn man etwas diskreditieren will, nennt man es populistisch. Was aber wird damit gesagt? Ich halte es für die Pflicht eines Politikers, Sorgen oder Anliegen der Bevölkerung ernst zu nehmen. Kritisch wird es erst dann, wenn sich Politiker gegen ihre Überzeugungen aus rein taktischen Erwägungen an die Spitze von gesellschaftlichen Strömungen setzen, um dadurch Stimmen zu gewinnen. Das ist für mich dann populistisch.
(Gleich noch eine Defintion...)

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