Kommentare

Dann wird der homeoffice typ

Dann wird der homeoffice typ eben zeitig abstechen und noch 2h weiter telefonieren. Wer nicht weiter kostenlos schuftet, wird ruckzuck ersetzt. Ob mit oder ohne zeiterfassung.

In meinem Betrieb gibt es

In meinem Betrieb gibt es Stechuhren, aber die Zeit, die ich an Mehrarbeit über 8 Stunden hinaus leiste, wird gar nicht erfasst. Nur wenn ich weniger arbeite, weil ich mal zu ein paar Minuten zu spät komme oder mal eher gehen muss, schreibt die Stechuhr das genauestens auf.
Insofern wüsste ich nicht, was die Zeiterfassung an Vorteilen für die Arbeitnehmer bringt?

„Firmen in der EU müssen die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter erfassen“

Wäre grundsätzlich besser, wenn sich dieser bürokratische Aufwand erübrigen würde.

Weil die Arbeitnehmer ihre Arbeit gerne machen.

Und das, weil sie sie als sinnvoll - und nicht als „Fron“ empfinden. Und vor allem, weil sie das Gefühl haben, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird. Was sich nicht zuletzt darin ausdrückt, dass sie vernünftig davon leben können.

Danke EU

Ich sehe schon die Anti-EU-Schmutzkampagne losrollen, sponsored by Arbeitgeberverband.
Ich hoffe, dass wenigstens ein paar der vehementen EU-Gegner hier im Forum mal darüber nachdenken, dass die EU-Gerichte wirklich sehr oft sozialfeindliche Tendenzen der deutschen Regierung entweder dämpfen oder sogar ganz absägen.

Von daher Danke an die EU für die lange Friedensperiode und dafür dass ihr sobald Profis am Werk sind (also nicht EU-Parlamentarier) auch mal an die Bürger denkt.

Harr, harr, harr!

Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei, wie jeder weiß! Wir wissen doch aus zahlreichen Berichten, dass Mitarbeiter kostenlose Überstunden (also nicht dokumentiert) ableisten müssen aus Angst, ihren Job zu verlieren. Hier müßte also regelmäßig und großflächig vom Staat geprüft werden. - Beispiel: ganz stolz wurde verkündigt, dass das Finanzamt dies Jahr 2% der Unternehmen geprüft hat. Also muss ein Unternehmen alle 50 Jahre mit einer Prüfung rechnen. Da kann man von dem eingesparten Geld locker eine eventuelle Strafgebühr abdrücken. Also, nicht zu früh jubeln, denn dass unser Staat derlei ernsthaft durchzusetzen bemüht ist, ist nicht zu befürchten!

das wird lustig werden

wie das auf nem kleinen Bauernhof in Bulgarien oder Rumänien funktioniert
mit der Melkerin
die EU macht sich mit ihren Vorschriften wirklich zum Gespött der Welt

Leistungsgesellschaft

Unter anderem wegen solcher kleingeistigen bis ins kleinste Detail regulierten Verhältnisse, war ich schon immer für
1) komplettes Abschaffen von Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnissen,
2) Vergesellschaftung und Aufteilung allen privaten Eigentums auf jeden einzelnen Bürger, keine Verstaatlichung - sondern echtes Volks(Bürger-)vermögen!!
3) EInführung des BGE,
4) Verpflichtung aller Bürger, ehrenamtlichen Tätigkeiten nachzugehen, bestenfalls jeden Tag in der Woche.
Ohne radikalen Wandel jedoch wird unsere Gesellschaft immer ungerechter/unsozialer - soviel steht fest.

12:19 von nie wieder spd

über 8 Stunden hinaus leiste, wird gar nicht erfasst.
.
sie arbeiten in einem merkwürdigen Betrieb
bei mir wurde die Zeit auf die Sekunde genau erfasst
die 8 Stunden Regelung penibel eingehalten
es gab mal 2 Abteilungsleiter die haben das "lockerer" gesehen
das Arbeitsgericht hat sie zu einer 30.000 Euro Geldstrafe verurteilt
das Geld mussten die persönlich bringen - nicht der Betrieb
wer sich übrigens nicht an die Arbeitszeit hält riskiert eine Abmahnung
- aus obigem Grund verstehen Vorgesetzte da wenig Spass
was nicht heißt, dass ich und andere einfach abstempelten
und dann weiter arbeiteten wenn es "nötig" war

Sisyphos3

Und was ist mit de Menschen aus Osteuropa, die in ihren Heimatländern als Billiglöhner heute schon ausgebeutet werden. Dt. Fleischmafia, Spediteure, die nur noch Osteuropäer durch die Welt hetzen...
Vergessen Sie nicht, dass durch die Digitaliserung da sicher auch der Kleinbauer in Bulgarien und Rumänien bald überwacht werden kann.
Der Mensch muß irgendwie gläsern gemacht werden, da kommt noch mehr.

Immer mehr Bürokratie.

Schon wieder so eine weltfremde Entscheidung aus Luxemburg, die für kleine und mittelständische Betriebe zusätzliche Kosten und Bürokratie mit sich bringt.
Ich kann gut verstehen, warum sich die Schweiz nicht der EuGH-Rechtsprechung unterwerfen will!

Fiskale Datenkrake

Hintergrund sind leider nicht die Rechte der Arbeitnehmer, sondern die totale Kontrolle über Steuern und Abgaben. Es geht den Staaten also ums liebe Geld und nicht um den geschundenen Arbeitnehmer. Natürlich kann man das den Bürgern so nicht sagen, also erfindet man schnell ein paar Gründe, die jeder wohlwollend abnicken kann.
.
Wenn auch im kleinsten Familien-Betrieb jeder Mitarbeiter eingeloggt werden muss, dann ist das nicht nur ein ungemeiner Verwaltungsaufwand, sondern steht jeglicher unternehmerischer Flexibilität entgegen.
.
Es werden endlos Daten erfasst, und irgendwann gibt es niemanden mehr, der bereit ist, ein kleines Unternehmen unter diesen Bedingungen überhaupt noch zu führen, geschweige denn, Mitarbeiter einzustellen.

nie wieder spd

Das liegt aber am Erfassungssystem, bei uns wird jede Sekunde erfasst und wenn ich die 10 Stunden drohe zu überschreiten, werde ich und der Vorgesetzte per Mail informiert.
Sicher nicht in jedem Betrieb so, aber durch diese neue Vorschrift sollte doch mehr Gerechtigkeit für Arbeitnehmer durchgesetzt werden.

Entscheidung des EuGH: Arbeitszeit muss erfasst werden

Hurra, noch eine Eu-Vorschrift mehr. Und so realistisch wir die Krümmung von Gurken.
Oder wieder ein Schritt mehr in Richtung
Big Brother w......

Gut so!

Arbeitgeber sehen ja gerne in den Arbeitnehmern unnötige Kostenfaktoren und scheinen, was die Arbeitszeiten angeht, die Dinge gerne mal nicht so genau zu nehmen... Hier geht es nicht um Kleingeisterei und die EU macht sich nicht zum Gespött in der Welt.

Vielmehr zeigt das Urteil, dass anständiger Umgang miteinander leider keine Selbstverständlichkeit mehr ist und dass Fairness wohl doch einer gewissen Regulierung bedarf.

Wer angesichts eines solchen Urteils noch immer planlos und blind auf der EU herumhacken möchte, dem ist nicht mehr zu helfen.

Die kleinen Firmen sind unser Rückgrad

sagen zumindestens die Politiker.

Jetzt müssen Firmen mit 1-2 Angestellten für ein paar tausend Euro ein Zeiterfassungssystem kaufen und warten lassen. Da ist es billiger sich von den Mitarbeitern zu trennen oder den Laden gleich zuzumachen.

Nach dem Datenschutz Moloch das nächste Geschenk von der EU-Bürokratie.

@12:31 von Sisyphos3

die 8 Stunden Regelung penibel eingehalten

In so einem Betrieb war ich auch mal. Keine Gleitzeit, man hatte pünktlich anzufangen und pünktlich aufzuhören.

Für einen Programmierer die Hölle, denn er muß mitten in der Arbeit, mitten in einem Gedankengang aufhören.

Das andere Extrem hatte ich auch schon - gar keine Zeiterfassung, aber Deadlines, die gehalten werden mußten - auch wenn die letzten Tage davor 20 Stunden am Stück gearbeitet werden mußte. Dafür dann zwischendurch auch mal Zeiten, wo praktisch gar nichts zu tun war.

Jetzt habe ich Gleitzeit mit Zeitausgleich, kann an einem Tag etwas länger arbeiten und dafür an einem anderen früher gehen oder länger schlafen, aber alles im tragbaren Rahmen, auf täglich minimal 7, maximal 10 Stunden Arbeitszeit begrenzt. Das ist optimal.

EU-Gegner

Das ist wieder mal Wasser auf den Mühlen der EU-Gegner. Man greift sich an den Kopf, warum eine neue Regelung hier sein muss, wenn wir 70 Jahre in der Bundesrepublik auch ohne hingekommen sind. Klar, es gibt wieder ein paar schwarze Schafe, aber die gibt es auch beim Mindestlohn. Es ist wieder ein linker Irrglaube, mit immer neuen Gesetzen alle Ungerechtigkeit (hier das "Ausnehmen" von Arbeitnehmern) in den Griff bekommen zu können. Früher waren Unternehmer noch der katholischen Soziallehre ideell verpflichtet. In einer Zeit, in der sich jeder selbst der Nächste ist, meint man nun, mit immer neuen Regelungen das Fehlen verlorengegangener ideeller Werte kompensieren zu können. Ein falscher Weg!

So eine Zeiterfassung kann

So eine Zeiterfassung kann man am Monatsende kreativ gestalten. Das bedeutet, keine Wirkung, ausser höhere Kosten. Gut gemeint? Zumindest Realitätsfern. EU eben.
MfG

EU: Keine Ahnung von der Lebenswirklichkeit

Und wieder einmal zeigt sich, dass diese sog. „EU“ von der Lebenswirklichkeit keine Ahnung hat.
Ein Arbeitgeber kann i.a. doch die ARBEITSzeit gar nicht erfassen – die Stechuhren dokumentieren allenfalls eine ANWESENHEITSzeit. Und ob ich während dieser arbeite, träume, mit Kollegen tratsche, surfe, whatsappe oder wie im Moment eine TS-Nachricht kommentiere, kann ein AG in den meisten Fällen überhaupt nicht erfassen. Auch wenn ich nach dem „ausstempeln“ im „Homeoffice“ weiter schufte, freiwillig oder auf Druck meines Chefs, entzieht sich auch dies jeglicher systematischer Erfassung.

Dieser Gerichtsprozess war somit reine Geldverschwendung!

Glauben versetzt Berge- aber die Wahrheit bleibt

ich möchte auf den Umstand aufmerksam machen, daß ich im öffentl. Dienst bei einer großen Stadtverwaltung arbeite mit einer Zeiterfassung/ Stechuhr, welche die Zeiten wie gefordert erfaßt und Korrektheit ausdrückt. Dies bedeutet ich arbeite sagen wir mal 10 Std. - dann steht am Ende: 8 Stunden gearbeitet und 45 Min. Mittagspause gemacht- der Rest existiert nicht- dies erfolgt völlig automatisch. Also in welchem Betrieb arbeiten Sie "Sisyphos3". Ihr Betrieb ist dann wohl der einzigste Vorzeigebetrieb. Die Wahrheit will doch niemand hören, lesen oder gar bestätigen.

Arbeiszeit

Meine Arbeitszeit an der Hochschule wird nicht erfassst und das ist auch ganz schwer möglich. Viele Sachen mache ich auch von zu Hause aus.

12:41 von lh

der "gläserne" Bürger
da könnten sie Recht haben
das kommt in allen Bereichen

Wie definiert man Arbeit denn?

Die EU sägt immer weiter am eigenen Ast, bis der Bürokratiemoloch zusammenbricht. Vielleicht könnte sich die EU mal bemühen Schlagzeilen zu liefern mit denen man Referenda gewinnt!

@nie wieder spd - 12:19

"In meinem Betrieb gibt es Stechuhren, aber die Zeit, die ich an Mehrarbeit über 8 Stunden hinaus leiste, wird gar nicht erfasst. Nur wenn ich weniger arbeite, weil ich mal zu ein paar Minuten zu spät komme oder mal eher gehen muss, schreibt die Stechuhr das genauestens auf. Insofern wüsste ich nicht, was die Zeiterfassung an Vorteilen für die Arbeitnehmer bringt?"

Weil Sie die Entscheidung offenbar nicht verstanden haben.

Nach diesem EuGH-Urteil ist in "Ihrem Betrieb" auch die Zeit über die 8 Stunden hinaus zu erfassen, damit sie entsprechend vergütet werden kann. Es sei denn, Sie haben sich an unbezahlte Mehrarbeit so gewöhnt, dass ihr Arbeitgeber die Zeiterfassung so lassen kann.

Freiheit ade

ich hatte schon mal die sekundengenaue Erfassung der Arbeitszeit mit Führung eines Überstundenkontos. Derzeit wird gar nichts erfasst und ich arbeite wie ein Selbstständiger , kann kommen, wann ich möchte und gehen wann ich möchte. Wer das erste will hat einen Job zum Geldverdienen, wer das zweite lebt, lebt seine Berufung und ist frei, glücklich und dadurch sicher produktiver.

Das sollte eigentl. eine Grundlage sein;

seit wieviel Jahrzehnten schon?So auch das immer wenn es nützlich ist das Informationen bzw. Grundlegendes zum Betriebsgeheimniss oder Herrschaftswissen wird ;erklärt wird um letztendlich eine Besweisführung von kausalen Zusammenhängen zu verhindern. Und das wird dann nie erklärt sondern besondere Schutzbedürfnisse u. Rechtfertigungen zum Schutze der Herrscher;Bestimmer;Politiker;Firmen usw. gegenüber ihren Angestellten;Mitarbeitern der Öffentlichkeit usw. nach der Devise :liebe Leut kümmert euch nicht wir wissen es eher besser als ihr ,wir können nur nicht sagen warum denn das Warum geht euch gar nix an weil ist nur für uns gedacht?!Ich könnte noch viele solcher Grundlagen-Versäumnisse nennen aber das würde zu weit führen u. wenn es bisher über solche Zeiträume sich nicht gezeigt hätte das es gar nicht wahrgenommen wird so ist es dennoch ein Zeichen des Totalversagens so mancher viel gelobten Systeme u. Akteuren die es nicht schaffen das mind. die die es betrifft auch wissen müßten.

weder realitätsfern noch bürokratisch -

- einfach notwendig.
In vielen mittleren und größeren Firmen gehört es zum Standard, bei den sog. "außertariflich Angestellten" auf die Zeiterfassung zu verzichten, um genau zwei Dinge zu erreichen: mehr unbezahlte Arbeit und auch die Grenze von 10h pro Tag systematisch zu umgehen.
In der Firma, in der ich arbeite, würde so eine Zeiterfassung (einfach und schnell am Laptop) dazu führen, dass ein paar mehr Menschen eingestellt werden müssten und im Gegenzug die üppige Umsatzrendite ein paar Zehntelprozentpunkte niedriger wäre - was spricht dagegen??
Wenn es die große Koalition nicht hinkriegt bin ich dankbar, dass von der EU was kommt.

weder realitätsfern noch bürokratisch -

- einfach notwendig.
In vielen mittleren und größeren Firmen gehört es zum Standard, bei den sog. "außertariflich Angestellten" auf die Zeiterfassung zu verzichten, um genau zwei Dinge zu erreichen: mehr unbezahlte Arbeit und auch die Grenze von 10h pro Tag systematisch zu umgehen.
In der Firma, in der ich arbeite, würde so eine Zeiterfassung (einfach und schnell am Laptop) dazu führen, dass ein paar mehr Menschen eingestellt werden müssten und im Gegenzug die üppige Umsatzrendite ein paar Zehntelprozentpunkte niedriger wäre - was spricht dagegen??
Wenn es die große Koalition nicht hinkriegt bin ich dankbar, dass von der EU was kommt.

Immer die Pöse EU : -)

Die Kommentare sind wieder lustig.
Offenbar bekommen hier einige schon ihr Flat-Rate Gehalt von den Nürnberger Hammerwerken.
Selbst die gute alte Stempeluhr ist unbekannt,
oder sogar die Lohn & Stundenzettel.
Selbst das zeitliche Einloggen am Workstadion Arbeitsplatzrechner ist unbekannt.

Fakt ist: Das mittlerweile länger gearbeitet
werden muß, da der Fachkräftemangel schon in vielen Bereichen eklatant geworden sind. Sicherheitstechnische Ruhe /Regenerationsphasen können gar nicht mehr eingehalten werden.

Nur Kosten und mehr

Bürokratie...
Jeder Arbeitgeber der es darauf anlegt zu Betrügen wird das auch weiterhin können. Für die ehrlichen Arbeitnehmer und Arbeitgeber wird das nur zu Mehrkosten führen.
Ein Papiertiger in Reinform. Ich hoffe die Richter und vor allem Politiker werden sich auch daran halten müssen.
Das könnte bei Politikern spassig werden wenn sie nach 8h Verhandlung abbrechen müssen und dann illegal - ohne Aufzeichnung - weiterarbeiten.
Aber für die gilt dann ja wahrscheinlich eine Ausnahme. Könnte mir auch bei Vorständen das nicht so recht vorstellen.

Geht´s noch??

Wenn der Europäische Gerichtshof (EUGH) geäussert hätte, die Arbeitgeber könnten ihre Arbeitnehmer ruhig ohne Grenzen ausbeuten, hätte das den Kommentatoren hier besser gefallen? Der EUGH hat richtigerweise daruf hingewiesen, dass zur Einhaltung der Arbeitszeiten auch eine Erfassung derselben notwendig ist. Die Details haben die Länder zu regeln. Was ist daran jetzt genau falsch? Dass zumindest der Versuch unternommen wird, die AN zu schützen und der AG nachweisen muss, wie Arbeitszeiten erfasst werden?
Redet Europa nur schlecht und geht einfach in die USA, nach China oder nach Russland, da ist wohl alles besser? Der Chef der Handelsplattform ALIBABA findet 60 Stunden Wochen normal...

Super Idee, man gibt sich

Super Idee, man gibt sich schon sehr viel Mühe die Arbeitsabläufe mit allen Mitteln zu verkomplizieren. Mit dieser Zeitüberwachung werden in einigen Berufen, Mißverhältnisse vielleicht etwas korigiert werden, aber genauso in anderen echte Probleme kreiert. Oder glaubt jemand, dass z.B. Anwälte ab nun mit der Stechuhr arbeiten könnten, besonders wenn man für solchen Jobs überall in der Weltgeschichte herumreißen muss? Am Ende wird das ganze zu einem Verwaltungaufwand, der dem in den medizinischen Berufen in keiner Weise mehr nachstehen wird und die ein Großteil der Arbeitszeit wird in entsprechende Verwaltungsarbeiten stecken, was wieder, um sein Arbeitsziel zu erreichen, erweiterte Arbeitszeiten, die als solche aber nicht anerkannt werden, verlangen werden. Der Schuss geht in vielen Jobs bestimmt nach hinten los.

@um 12:46 von skimble69

unser Sohn hat eine Angestellt. Sehr nett und alles super.
Er wird sie entlassen.. so etwas kann er sich nicht leisten und lohnt sich auch nicht.
Sie hat Gleitzeit, kommt und geht wenn sie es mit ihrem Kind vereinbaren kann. Wochenarbeitszeit, mit viel gegenseitigem vertrauen.

Nicht weitergedacht !!!

Das EUGH hat es zwar gut gemeint mit dem Urteil, aber jetzt bricht wieder über die Betriebe ein Datenmoloch her. Wer muss was erfassen ? Wie lange aufbewahren ? Welches System ist richtig ? Im Endeffekt kan jede Datenerfassung gefälscht werden. Und geprüft wird es nachher auch wieder nicht.
Das ist typisch für Europa. Es werden Urteile gesprochen, Gesetze gemacht und keiner weis wie die befolgt werden sollen.

Soll sich ein kleiner Betrieb mit 5 Mitarbeitern in riesige Kosten stürzen um eine Datenerfassung der Arbeitsstunden durchzuführen, die er im Zweifelsfall nie nachweisen muss.

Siehe Stundennachweis bei Gehaltsempfängern zum Nachweis des Mindestlohns.

@Martinus - 12:42

"Schon wieder so eine weltfremde Entscheidung aus Luxemburg, die für kleine und mittelständische Betriebe zusätzliche Kosten und Bürokratie mit sich bringt."

Ja Logo, wegen Kosten und Bürokratie melden die schwarzen Schafe der kleinen und mittelständischen Unternehmen ihre Billiglöhner auch nicht bei der Sozialversicherung an und bekommen - wie im Falle der Zusteller - noch Zuspruch vom CDU-Wirtschaftsminister.

Über die entgangenen Kosten der Beschäftigten, die regelmäßig wegen fehlender Zeiterfassung bei ihrem Verdienst betrogen werden, machen Sie sich natürlich keine Sorgen - ist ja völlig weltfremd.

"Ich kann gut verstehen, warum sich die Schweiz nicht der EuGH-Rechtsprechung unterwerfen will!"

Klar, in der Schweiz baut man die besten Uhren für andere, weil da grundsätzlich ohne Zeiterfassung gearbeitet wird.

Viel sinnvoller wäre eine

Zeit- und vor allem Leistungserfassung sogenannter "Leistungsträger". Angesichts des Zustands der Welt scheinen da so einige dieser Bezeichnung nicht gerecht zu werden.

Arbeitszeit muss erfasst werden !

typisch für diese Bevormundung EU.

Eigenverantwortung und Selbstbestimmung werden durch Ausbeuten und Bevormundung durch ideologische alt Politik ersetzt.

Hoffentlich müssen dann auch alle Politiker Ihre Arbeitszeit nachweißen und sich an gesetzte und Regeln halten.

sozialfeindliche Tendenzen

Das was Sie persönlich als sozialfeindliche Tendenzen
ist für mich die Ausbeutung von Bürger zu Lasten von leistungslosen und Alimentierten.

Urteil gut aber wenn es nicht geprüft wird

Urteile sind ja schön und vor allem RECHT. Aber wenn es keiner prüft. Früher wurden die Arbeitsbedingungen in den Betrieben bis in die 90er Jahre überwacht. Heute lässt sich keiner mehr blicken. Man hat die Stellen einfach eingespart und wo nix geprüft wird gibt es auch keine Probleme. Typisch deutsch eben.

Leistungsgesellschaft

Ihnen ist hoffentlich klar das es gerade diese "Leistungsgesellschaft" ist die Ihnen die Sicherheit und die Möglichkeit gibt solchen unsinnn zu verbreiten.

Und die Verfplichtung zum Ehrenamt werden alle in "Ihre" Gesellschaft freudig und ohne bedürftigkeitsprüfung erfüllen?

Das wird Entlassungen geben im Bereich...

...z.B. der kleinen Handwerksbetriebe mit AN <3.

---

Wenn z.B. ein AG nur einen Mitarbeiter hat wird der sich kaum ein teures System anschaffen nur um die genaue Zeit des AN erfassen zu können.

P.S.:
Die Paketdienstleister werden sich freuen, denn deren Arbeitstag wird nun noch stressiger.
Oder glaubt hier auch nur einer, daß die Pakete in Zukunft anderers ausgetragen werden wie es heute der Fall ist?
Nein, das ändert sich erst, wenn diese Dienstleister für ihre (ganze) Arbeitszeit vernüftig entlohnt werden und nicht durch eine elektronische Stechuhr.

Was sitzen da nur für Leute auf Posten, die über das Leben anderer Menschen entscheiden?

Auf Ebene EU gibt es kein Volk, keine Verfassung und keine Gesetze. Was es gibt sind Verträge.

Damit ist der EUGH ein Gericht, das über Fälle über Vertragsrecht urteilt. Dieses liegt weit unterhalb von Verfassungs- und Gesetzesrecht.

Der EUGH darf damit sagen, "liebe Deutsche Bank, du hast Unrecht", indem er ein Urteil gegen die Beklagte spricht.
Was er nicht darf ist zu sagen: "alle Arbeitgeber der EU haben ..." weil andere Arbeitgeber keine Beklagten sind.

Der EUGH überschreitet damit rigoros seine Grenzen, weil er das Recht dazu nicht hat.
Im Strafrecht nennt es sich Amtsmissbrauch. Vorsätzlich, weil ein Richter seine Recht kennen muss.

Statt dauernd nur auf die Politik zu schauen, würde ich das Augenmerk vermehrt auf die Justiz richten. Denn ein Putsch kann es nicht nur durch das Militär geben. Alle müssten doch das Interesse haben, dass es rechmässig zu und her geht. Ich melde meine Zweifel an.

Wieso wird hier denn so viel gemeckert?

1.) In kleineren Firmen, mit ner Hand voll Mitarbeiter, muss sicherlich kein exorbitant teures System installiert werden - sofern AG und AN sich einig sind, wie das mit den Zeiten handgehabt wird. Wenn sie sich uneins sind, dann können mit so nem Gesetz die AN darauf bestehen, dass der AG so ein System implementiert/implementieren lässt.
2.) Die Arbeitszeiten sind personenbezogene Daten und sind dementsprechend besonders geschützt - der AG kann sie sich anschauen, aber darf sie nicht auswerten(/verwenden). Der Staat hat daran mal gleich garkeine Aktien.

Mit der Entscheidung wird die Position der AN beim Thema "Zeiterfassung Arbeitszeit" gestärkt. Keine Ahnung, wieso hier soviel gemeckert wird. Offensichtlich entwickelt sich etwas in die falsche Richtung (oder hat sich schon entwickelt) und die EU versucht regulierend einzugreifen.

Was für ein Quatsch. Völlig

Was für ein Quatsch. Völlig kontraproduktiv für die Arbeitnehmer. Es wird heutzutage ja meistens nach Leistung bezahlt und nicht nach “ abgesessener “ Arbeitszeit. Ich möchte mir die Arbeitszeit frei einteilen, ohne jedesmal eine Uhr ein- und ausschalten zu müssen und irgendwelche Sonderregelungen beachten zu müssen.

Überwachung

Für mich nur ein weiterer Schritt zur totalen Überwachung. Wahrscheinlich fließen die Daten dann irgendwann auch in den Social Score ein, welchen China ja schon in Anwendung hat. Stimmt der Score nicht, wird man abgeschaltet. In China kann man dann beispielsweise keine Flüge mehr buchen, bekommt keine Kredite usw. Zudem ist es ein weiterer Schritt zur Zerstörung von kleineren Unternehmen. Willkommen im EU- Sozialismus.

diese neue Vorschrift

wird man Verbrecher nicht von Ihren taten abhalten können.

Aber der selbstbewußte , leistungsfähige Bürger wird wieder in seiner persönlichen Freiheit gefährdet und bevormundet.

EUGH

Die Frage ist, ob diesem Gerichtsurteil ein konkreter Fall zugrunde lag oder ob die Richter hier etwas bestimmt haben, weil sie meinen, dass es notwendig ist. Es sieht so aus als wären die Richter aus eigener Initiative tätig geworden. Wenn dem so wäre, dann ist anzunehmen, dass die Richter nicht ausgelastet sind. Die Frage ist wirklich, wie das umgesetzt werden soll. Etwa 50 % unserer deutschen Betriebe sind klein oder mittelständisch mit maximal 5 Mitarbeitern (dazu gehören auch die Freiberufler). Wenn also der Handwerksmeister mit seinem Gesellen und Lehrling auf die Baustelle geht, dann muss immer das Zeit-Messgerät dabei sein. Und das hier schon genannte Beispiel vom Bauernhof ist wohl kaum bedacht worden. Ganz ehrlich, wem außer dem Hersteller der Zeiterfassungsgeräte nützt ein derartiger richterlicher Beschluss? Wie hat die Arbeitswelt die vergangenen Jahrtausenden überhaupt überleben können?

auf der EU herumhacken möchte

Das sind eigenverantwortlich und leistungsfähige Bürger die diese ständigen Bvormundungen satt haben.

Ich kann die Briten so langsam verstehen

Man kann nur noch den Kopf schütteln was die EU im Augenblick macht, A1Verträge und nun das. Hat irgend jemand mal nachgedacht dass die EU ein perpetuum mobile ist wo die Beamten ständig neue Erfindungen machen die die Welt 1. nicht braucht und 2. ständig Sand ins Wirtschaftsgetriebe bringt.
Deshalb ich verstehe die Briten..auch wenn der Austritt chaotisch ist, egal wie aber raus aus dem Irrenhaus.

Realität

Es mag einem Armutszeugnis gleichkommen, dass weitere Bürokratie nötig ist, um geltendes Recht umzusetzen. Aber es ist und bleibt (wegen Ausnahmeregelungen und Schlupflöchern) leider Realität, dass viele Arbeitnehmer mehr arbeiten, als sie müssten bzw. dürften.
Die Zeiterfassung muss (in kleinen Betrieben) nicht zwangsläufig sehr teuer sein, mit Mehrkosten und einem Mehraufwand muss man natürlich rechnen.
Penibel die Arbeitszeit abbilden... Nun ja, dann bin ich mal gespannt, wie die Umsetzung in unserem Betrieb bezüglich Arbeit im Bereitschaftsdienst sein wird. Ich gehe davon aus, dass sich nichts ändern wird, womit wir weiter bei "Arbeit für lau" sind, da die darin pauschal vergütete Arbeitszeit nur einen Bruchteil der Realität abbildet...
Mit scheint, dass Kritiker der Entscheidung selbst nicht betroffen sind oder aber um ihren Arbeitsplatz fürchten. Bezüglich letzteren Bedenken: wenn alle Arbeitgeber verpflichtet sind, die Arbeitszeit zu erfassen, dann wird das weniger brisant.

Sehr gut, EuGH !

Was hier in vielen Kommentaren als EU-Bürokratismus, Kleingeistigkeit oder Datensammelwut bezeichnet wird, ist ein ganz wichtiger Schritt zu mehr Gerechtigkeit und Sozialverhalten in der Arbeitswelt. Ausbeutung durch nicht, oder falsch berechnete Arbeitszeit nimmt zu. Nicht nur bei Minijobbern oder Angestellten, die gerade den Mindestlohn verdienen, sondern auch bei Ärzten und Angestellten in Kliniken. Auch weil immer weniger Menschen in tariflich geregelten Arbeitsverhältnissen beschäftigt sind. Die derzeitige Bundesregierung hat kein Interesse daran, hier einzugreifen; schließlich schadet ein bisschen Ausbeutung nicht dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Jetzt muss sie handeln. Es wird noch etwas dauern bis sie "zu Potte" kommt, und es wird auch nicht gleich eine "wasserdichte" Regelung kommen, doch der Anfang ist gemacht. Danke EuGH und Europa!

Grundsätzlich vielleicht nicht verkehrt,...

aber dann muss auch der Staat von Amts wegen kontrollieren. Wenn jetzt jemand ohne Erfassung ausgebeutet wird, dann zeigt er seinen Arbeitgeber bestimmt nicht deswegen nicht an, weil ihm die Beweise einer Zeiterfassung fehlen, sondern weil er gerne weiterhin arbeiten möchte, weil er Geld verdienen muss. Nach der neuen Regelung hat man zwar die Beweise, aber der Konflikt zwischen Recht haben oder Arbeit haben bleibt bestehen. Nur eine staatliche Kontrolle, die verdachtsunabhängig (nicht, dass man schlußendlich doch noch als Zeuge "die Hosen runterlassen" muss) und flächendeckend kontrolliert, würde Arbeitnehmer tatsächlich schützen. Die Verwendung der erhobenen Daten muss auch streng geregelt werden, so dass einem Vollzeitangestellten nicht aus einem 6-Stunden-Tag ein Strick gedreht werden kann, wenn darauf ein 10-Stunden-Tag folgt.

Weltfremd

Das ist doch kompletter Unsinn, wie Weltfremd kann man nur sein. Kontrlle ist manchmal gut aber man sollte es nicht übertreiben. Solche Urteile können nur Beamte fällen !

Verteilte Verantwortung

@WM-Kasparov-Fan: "Vergesellschaftung und Aufteilung allen privaten Eigentums auf jeden einzelnen Bürger"
Nicht nur der Besitz würde aufgeteilt, sondern auch die Verantwortung.
Und ganz egal, ob im DDR-Sozialismus oder in Multinationalen Firmen, je mehr Menschen beteiligt sind und je mehr damit auch die Verantwortung aufgeteilt ist, desto schlechter läuft es. Arbeitsmittel gehen kaputt, weil sie ja niemandem Speziellen gehören, Material verschwindet oder wird verschwendet.
Ich bin auch für ein bedingungsloses Grundeinkommen, weil dann jeder Mensch die Freiheit hat, zu kündigen, wenn er zu Überstunden gezwungen ist. Statt für eine Vergesellschaftung ohne Eigentum bin ich aber für eine starke Vergenossenschaftung mit Eigentum, da so die Verantwortung für den eigenen Arbeitsplatz steigt und dadurch im besten Fall kein Arbeitszwang von außen ausgeübt werden müsste, weil der Mensch sich dann eigenverantwortlich diszipiniert.
Mit beidem zusammen dürften sich Arbeitszeitkontrollen erübrigen

Nicht nur erfassen, bitte auch kontrollieren.

In extrem vielen Betrieben wird gegen die gesetzlichen Arbeitszeitbestimmungen verstoßen. Wenn das mal ein Ende finden würde könnten wir uns möglicherweise sogar der Vollbeschäftigung annähern.

Ein neues Bürokratiemonster

erschafft der EUGH mit links mit verheerenden Folgen und maximalem unproduktiven Zusatzaufwand für Kleinbetriebe. Aber so weit denken die beamteten Richter fernab jeder Berührung mit der Arbeitswirklichkeit nicht. Gibt es den obersten Bürokratieabschaffer Stoiber Edmund noch?

12:44 von lh

wenn ich die 10 Stunden drohe zu überschreiten, werde ich und der Vorgesetzte per Mail informiert.
Sicher nicht in jedem Betrieb so,
.
das Arbeitszeitgesetz gilt in jedem Betrieb !

Man kann nur noch den Kopf schütteln.. [..]
Deshalb ich verstehe die Briten..auch wenn der Austritt chaotisch ist, egal wie aber raus aus dem Irrenhaus.

Ja, es gibt Gründe für den Niedergang dieser EU und für den Brexit. Die EuGH-Richter leben offensichtlich noch in Akkord- und Fließbandzeiten.

..ohne grundlegende Reform und die Besinnung auf die vereinbarte Gemeinschaft freier demokratischer Rechtsstaaten wird das nichts mehr.

Die Zuständigkeit für solche Regelungen, diese hier ist ohnehin Nonsens, hat nichts in Brüssel zu suchen. Weder executiv noch judikativ.

@Ih

Und auch dafür gesorgt werden, das nicht welche 12 Stunden und mehr arbeiten, aber andere keinen Job haben.

12:50 von MaLuKing

Also in welchem Betrieb arbeiten Sie "Sisyphos3". Ihr Betrieb ist dann wohl der einzigste Vorzeigebetrieb
.
ein Unternehmen der Automobilbranche mit 300.000 Mitarbeitern und Sitz in Stuttgart

Mein Gleitzeitrahmen geht von 6:00 bis 19:00 und die Kernarbeitszeit von 9:00 bis 15:00
Davor und danach zählt die Arbeitszeit nicht - logisch weil es da nichts zum Arbeiten gibt
(für die meisten Mitarbeiter)
Wenn ich mehr als 10 Stunden arbeite verstoße ich (und mein Chef) gegen geltendes Recht ich riskiere ne Abmahnung er ne Anzeige/Strafe
Mich hat noch nie jemand "gezwungen" unentgeldlich zu arbeiten,
wenn ich gelegentlich abstempelte weil ich mehr als 10 Stunden habe, ist das meine Sache
die Arbeit macht mir Spass, eine gewisse Einstellung zu meiner Tätigkeit ist natürlich auch da (wie der entsprechende Gehalt)

15:10 von Hackonya2

das nicht welche 12 Stunden und mehr arbeiten, aber andere keinen Job haben.
.
als der damalige OB von Stuttgart Manfred Rommel so nen Vorschlag machte
wenn beide Ehepartner im öffentlichen Dienst wären, könnten sie ja eine geringere Arbeitszeit nehmen, dafür hätte dann ein anderer auch Arbeit
da hat man ihn "zerfleischt"

Was für ein

anachronistischer Unfug. EU eben. Da wundere ich mich nicht mehr über zunehmende Ablehnung der EU-Bürokratur. Wer schreibt, der bleibt.

mit dem BGE...

wären diese ganzen Dinge egal...weil der Arbeitnehmer nicht mehr erpressbar ist...

Wie lange noch

muss sich der "mündige" Bürger von der EU bevormunden lassen.
Die EU soll sich um die Außengrenzen, Umweltschutz etc. kümmern, so wie es der österreichische Kanzler sagte. Aber die EU soll, verdammt noch mal, die Länderspezifischen Eigenheiten nicht zerpflücken.
Arbeitnehmerrechte wahren ja, alles beherrschen und bevormunden nein.
Das ist nicht die EU, wie sie sein wollte und auch sein sollte. Nein zu dieser EU!

Wäre schön, wenn ...

... die EU berücksichtigt hätte, dass Arbeitszeit die Zeit ist, während der man arbeitet. Egal, ob ich also künftig stempeln muss oder Excel-Listen führen: Wenn ich zum Klo gehe - ausstempeln. Danach wieder einstempeln. Auf dem Weg zum Kopierer vom Kollegen auf mein Wochenende angesprochen - ausstempeln. Danach wieder einstempeln. Wenn ich mir im Homeoffice eben ein Tässchen Warmes mache: ausstempeln. Danach wieder einstempeln. Mache ich dabei auch nur einmal einen Fehler, kann der Arbeitgeber mich wegen Arbeitszeitbetrugs drankriegen und mir fristlos kündigen. Noch Fragen?

@Sepp2003 - EU: Keine Ahnung von der Lebenswirklichkeit

Sehen sie sich mal die Realität der Rollenden Zeitbomben genauer an
LKWfahrer,Paketdienste,Lokführer,Anlagenüberwacher von Atomkraftwerken
oder ähnlichen mit 12 Std Schichten + Arbeitswegen etc.
Das Homeoffice , wo nur der Bildschirmschoner läuft fliegt innerhalb kürzester Zeit auf :-)

Macht ja nix, das es in Deutschland sogar Betriebe mit über 11Millionen Überstunden gibt

In meinem Betrieb gibt es

In meinem Betrieb gibt es Stechuhren, aber die Zeit, die ich an Mehrarbeit über 8 Stunden hinaus leiste, wird gar nicht erfasst. Nur wenn ich weniger arbeite, weil ich mal zu ein paar Minuten zu spät komme oder mal eher gehen muss, schreibt die Stechuhr das genauestens auf.
Insofern wüsste ich nicht, was die Zeiterfassung an Vorteilen für die Arbeitnehmer bringt?

Äh, genau darum geht es. Schönes Beispiel: Ihr Arbeitgeber betrügt offenbar. Durch korrekte Zeiterfassung wäre die Mehrheit künftig auch erfasst. Natürlich muss es richtig gemacht werden. Dass Ihr Arbeitgeber bescheißt ist kein Argument dagegen - im Gegenteil. Die Frage "Was bringt es?" ist ja völlig absurd.
Schade, dass das Gericht es überhaupt als nötig ansieht. Das spricht nicht für die Arbeitgeber in der EU.

Derzeit wird gar nichts

Derzeit wird gar nichts erfasst und ich arbeite wie ein Selbstständiger , kann kommen, wann ich möchte und gehen wann ich möchte. Wer das erste will hat einen Job zum Geldverdienen, wer das zweite lebt, lebt seine Berufung und ist frei, glücklich und dadurch sicher produktiver.

Als Selbständiger erfasst man die Zeit oder hat pauschale Abrechnung nach Projekt. Das ganze muss ja nicht dadurch geschehen, dass man eine Stechuhr hat.

Es wäre schön, wenn es immer so locker wäre. Leider ist der Hintergrund des Urteils und die Realität anders: Oft läuft es darauf hinaus, dass man deutlich mehr arbeiten muss, als vereinbart - ohne zusätzliches Gehalt oder die Möglichkeit, dafür an anderen Tagen früher zu gehen. Nicht alle Arbeitgeber sind fair. Da heißt es nicht "ich kann kommen und gehen, wann ich möchte", sondern "ich muss pünktlich kommen und darf erst gehen, wenn es mir erlaubt wird".

Wie immer

Mein Arbeitgeber hat auch nicht eine Sekunde mehr bezahlt, wir haben für die Zeiterfassung einen Chip und für das blöde Rauchen mussten wir Chip drüber ziehen und uns stand nur 2 Zigaretten während der Arbeit zu,in der Pause auch mit dem Chip.So kommt man wenigstens zu was.Wer so wenig Vertrauen in seine Mitarbeiter hat verstehe ich nicht.

Superdemokrat 15.30

wären diese ganzen Dinge egal...weil der Arbeitnehmer nicht mehr erpressbar ist..."
erpressbar- die Welt kann so unkompliziert sein, wenn man simple Feindbilder hat, das nennt man auch Populismus. Und die Forderung nach BGE zeigt dann die Anstrengungs- und Leistungsbereitschaft , die wohl recht überschaubar ist. Woher kommt nur die verbreitete Forderung nach leistungsloser Existenz?

nötig ist's wohl!

Wenn ich als Berufsschullehrer sehe, wie Auszubildende und einfache Angestellte inzwischen behandelt werden, kann ich so ein Gesetz nur begrüßen. Da werden die Leute von ihren Chefs an ihren freien Tagen angerufen und zur Arbeit zitiert. Wer dann nicht sofort verfügbar ist, bekommt Ärger. Wird diese "Bereitschaft", wie bei Ärzten oder Feuerwehrleuten, auf die Arbeitszeit angerechnet? Nein! Das ist natürlich nicht überall so, aber nach meinem Eindruck immer häufiger.
Bei Richtern, die ja hier auch angesprochen wurden, wird die absolute Arbeitszeit übrigens auch nicht erfasst. Meterweise Prozessakten wälzen passiert ja auch nicht im zeitlosen Raum.
Und auch bei den Lehrern wäre es ja mal ganz interessant zu erfahren, wie wenig diese faulen Säcke wirklich arbeiten.
Aber das wollen sicher viele nicht, weil das ihre schönen Klischees kaputtmachen könnte.

Katastrophe

Dieses urteil ist eine Katastrophe. Es gibt sicher Berufe wo die Zeiterfassung notwendig ist, aber in vielen bedeutet es mehr Stress, Burn out und die Verschwendung der Denkzeit damit wie man diese Systeme umgehen kann. Es ist ein Angriff auf die körperliche Unversehrtheit und in Zeiten der steigenden psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft ein fatales Signal an alle. Arbeitszeiterfassung heisst Misstrauen gegenüber den Arbeitnehmern, und wenn es nun staatlich Verordnete Arbeitszeiterfassung gibt ist das eine Bankrotterklärung von Einigungen von Tarifpartnern und Vertrauensverhältnissen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

15:30 von Kritikunerwünscht

Etwas unlogisch, Ihr Beitrag! Das Gerichtsurteil schützt genau die Arbeitnehmer, die Sie offensichtlich auch schützen wollen, Inwieweit das "beherrschen und bevormunden" ist, erschließt sich mir nicht. Im Übrigen, gehören zu den "länderspezifischen Eigenheiten" auch Ausbeutung und Brechen von Arbeitnehmerrechten?

Ich lache Tränen

nämlich bei der Vorstellung, dass mein Chef Zeiterfassung betreiben soll.
Mein Chef ist Künstler. Bildhauer, um es genau zu nehmen.
Ich bin seine einzige Mitarbeiterin.

Der Mann hat es so gar nicht mit Formalien

Als ich krank war und sagte, meine Mutter gibt die Krankmeldung ab, war seine Antwort: wozu das denn. Ich brauch das nicht. Wenn du krank bist, dann bist du krank.

Irgendwann war er dienstlich unterwegs und meinte - ach weisste, gestern hab ich dich genervt - wenn du morgen keinen Bock hast, mach einfach langes Wochenende.

Wenn was anliegt bleib ich länger, wenn nix ist, schickt er mich heim, um das zu kompensieren.

Für große Unternehmen undenkbar.

Aber in Kleinunternehmen essentiell. Denn: das gesamte Arbeitsverhältnis basiert vor allem auf Vertrauen.

Ich mach das Büro. Was ich da Privates mitkriege (ob ich will oder nicht). Ich hab die Kontrolle über seine Konten, seine Buchhaltung, seine Verträge - wenn wir uns bei der Arbeitszeit misstrauen - das war es dann

@Werner40 - 13:44

"Was für ein Quatsch. Völlig kontraproduktiv für die Arbeitnehmer. Es wird heutzutage ja meistens nach Leistung bezahlt und nicht nach “ abgesessener “ Arbeitszeit."

Dann zählen Sie mal die Berufe auf, wo Arbeitszeit abgesessen wird und stellen diese ins Verhältnis zu den Berufen wo Leistung verlangt wird.

"Ich möchte mir die Arbeitszeit frei einteilen, ohne jedesmal eine Uhr ein- und ausschalten zu müssen und irgendwelche Sonderregelungen beachten zu müssen."

Sind Sie Förster oder gerade im Urlaub?
Offenbar haben Sie noch nie einen Arbeitsvertrag gesehen, wo Arbeitszeiten und Aufgaben nicht nach eigenem Gusto festgelegt werden können.

Es

wird doch kaum kontrolliert. Wenn im Sicherheitsgewerbe 12 Std. Schichten anfallen, dann kommt es häufig vor, daß eben diese Stunden ohne Abzug bezahlt werden. Soweit so lukrativ.
Der Mitarbeiter hat dann (halb)offizell keinen Anspruch auf Pausen.
Der Arbeitgeber kann dies ganz normal verkünden, denn fast niemand wird zum "Whistleblower", und Kontrollen der Gewerbeaufsicht braucht man nicht zu fürchten. Denn erstens prüfen die nicht so genau die anfallenden Dienste, zweitens haben die nicht so viel Personal um überall zu sein.
Aber das macht nicht soviel. Irgendwann ist man das gewohnt, und wenn Mitarbeiter bei 300 Std im Monat nicht mehr können, ja dann.....!

was lernen wir?

1. das urteil sagt im subtext, dass die richter davon ausgehen, dass die gegenwaertige praxis der arbeitszeiterfassung geradezu eine einladung dafuer ist, dass in den staaten des geltungsbereiches des eugh offenbar regelmaessig lebenszeit von abhaengig beschaeftigten, die eigentlich arbeitszeit ist, unentgeltlich von arbeitgebern genutzt wird.

2. sobald in dieser eu etwas im interesse von abhaengig beschaeftigten arbeitnehmern geregelt werden soll, ist das gelaerme von unternehmensverbaenden gewaltig.

3. auf einmal stellen wir dann fest, dass unternehmensverbaende offenbar grundlegend andere vorstellungen von einer europaeischen union haben als die mehrzahl ihrer bewohnerinnen und bewohner, die als abhaengig beschaeftigte arbeiten.

Warum?

Warum reden hier eigentlich 90% der Kommentatoren nur Blödsinn.
Ich kann es mir nur so erklären, dass sie den Artikel nicht gelesen haben. Nur dass Stichwort EU und schütten ihre gesammelte Wut über die EU aus. Sicher gibt es Dinge die zu bürokratisch geregelt werden, aber sicher nicht in dem Bereich AN Rechte.
Auch kann man sicherlich mit Fug und Recht behaupten, das Deutschland sicherlich im Bereich Bürokratie mit an der Spitze steht. Da brauchen wir die EU nicht für.
Also ist die Motivation für diese fast schon Hasserfüllten Artikel sicherlich eher der EU Wahlkampf und wem nutzt das?
Die Antwort kann sich jeder selbst geben.
Ich kann eigentlich nur sagen, dass ich im großen und ganzen dankbar bin in einer Region zu leben, die es (auch und besonders durch die EU und ihre Vorgängerorganisationen) seit 70 Jahren keine Kriege stattfinden.
Ich bin auch nicht sicher, ob es tatsächlich immer mehrere Kommentatoren sind, die sich so unqualifiziert äußern.

Hochgradig Tendenziös

Warum muss man immer mit negativ konnotierten Seitenhieben ein wichtiges Thema anreißen?
.
" EuGH zu Arbeitszeiterfassung
Flexibilität adé?"
.
Was hat denn Zeiterfassung mit "Flexibilität" (vermute der Arbeitsleistung) zu tun? Es geht doch lediglich darum, die Arbeitszeiten korrekt zu erfassen. Oder sollen Rechnungen künftig keine Mengen/Stückpreise + MWST-Nachweis enthalten, weil das die Flexibilität einschränkt? Motto: wird schon stimmen.

Richtiger Schritt

Ich kann die weitesgehende Kritik am Urteil als aktuell Arbeitnehmer ebenfalls nicht verstehen. Ich schließe mich dem User HappyTogether an und erkläre das mit dem roten Tuch 'EU' und ggf. noch die Tatsache, dass die meisten User Ihre aktive Teilnahme am Arbeitsmarkt bereits hinter sich haben. Generell sehe ich hier mehr Vor- als Nachteile für Arbeitnehmer. Aufwand für die Arbeitgeber in der Umsetzung ist ja wohl mit einem Stundenzettel in Papierform ebenfalls abgetan. Insgesamt ein Fortschritt meiner Meinung nach.

@Peter Meffert - 16:07

"Das Gerichtsurteil schützt genau die Arbeitnehmer, die Sie offensichtlich auch schützen wollen, Inwieweit das "beherrschen und bevormunden" ist, erschließt sich mir nicht."

Der DGB beklagt die jährlich wachsende Zahl nicht ausgeglichener Überstunden in Millionenhöhe und hier wird ein Arbeitnehmeranspruch zur arbeitszeitlichen Vergütungspflicht als Quatsch abgetan.

Solche, vom EuGH bevormundeten Zeitgenossen, wird sich jeder Arbeitgeber mit vorsätzlichem Ausbeutungspotential gerne annehmen, damit sie - von der Bürde der Arbeitszeiterfassung befreit - Leistung zum Schnäppchen-Tarif liefern dürfen.

Unglaublich ... wie weltfremd !

Ich arbeite im pädagogischen Bereich und bin oft als " Krisenmanger " unterwegs.
Man stelle sich vor, dass ich gerade in einem hochbrisanten Krisengespräch stecke, auf die Uhr schaue und feststelle, dass die Arbeitszeit überschritten ist. Dann sage ich tschüss und das wars dann... Also, geht noch was .... ?!!!

Dann sage ich tschüss und das

Dann sage ich tschüss und das wars dann

Entweder der Kommentar bezieht sich auf einen anderen Kommentar oder der Artikel wurde rein gar nicht verstanden.

Obwohl es mehrfach gesagt wurde: Erfassung heißt NICHT, dass man pünktlich ein- und auschecken soll. Sondern, dass die geleistete Zeit erfasst wird. Wenn Sie als Krisenmanager unterwegs sind müssen Sie nicht sofort heim gehen. Im Gegenteil: Eine Erfassung ermöglicht es dann, die Arbeitszeit zu überziehen, dafür jedoch bezahlt zu werden (statt ohne Lohn für die Zeit später heim zu gehen).
Ob Arbeitspausen, Raucherpausen, etc. erfasst werden hat damit auch nichts zu tun und ist noch immer eine Sache der Arbeitgeber und Kulanz. Auch ob es sekundengenau über Kartenlesegerät oder grob über eine Tabelle gemacht wird. Es geht nur darum, dass der Arbeitnehmer(!) nicht verarscht wird und Überstunden protokolliert und vor allem vergütet werden. Der Arbeitgeber darf gerne weiterhin Flexibilität anbieten.

Längst überfällig - Kontrollen nötig!

Das war längst überfällig. Die Tatsache, dass sich die Arbeitgeber jetzt schon so massiv aufregen, zeigt einfach nur, dass die gesetzlich vorgeschriebenen 40h Wochen bisher flächendeckend und branchenübergreifend nicht eingehalten werden.
Bei ca. 75% meiner Bürojobs wurden die vertraglich vereinbarten 40h NICHT eingehalten. Regelmässig 10% und 20% mehr zu arbeiten war bei denen Standard, ohne Ausgleich und unbezahlt natürlich. Wer nach 40 h ging wurde früher oder später rausgeschmissen und ersetzt. Arbeitsverträge sind für machen Arbeitgeber offensichtlich nur da um nach außen gegenüber dem Arbeitsgericht den Schein zu wahren. Die Realität sieht anders aus. Ich hoffe nur Herr Heil macht das Gesetz für Deutschland so wasserfest, dass die Unternehmen nicht gleich wieder Umgehungsmöglichkeiten finden. Das Gesetz muss regelmässig nachgebessert werden. Wie wäre es auch mit stichprobenartige Kontrollen? Praktikanten, die ins Unternehmen geschleust werden um die Umsetzung zu überprüfen.

Am 14. Mai 2019 um 18:16 von

Am 14. Mai 2019 um 18:16 von styxxx
Dann sage ich tschüss und das

Dann sage ich tschüss und das wars dann

Entweder der Kommentar bezieht sich auf einen anderen Kommentar oder der Artikel wurde rein gar nicht verstanden.

nnnnn

Ich behaupte einmal das der Artikel schon von der Mehrzahl der Lesenden verstanden wurde.

Die Kommentatoren (ich auch) werden wohl meinen, daß derartige Papierregelungen ähnliche Duchschlagskraft besitzen wie z.B :
Männer gegen Bierpreiserhöhungen und
Frauen gegen Vergewaltigungen.

Was haben wir für Regeln und Gesetze. Ginge es danach, wäre alles in bester Ordung.
Das ist es aber oft nicht. Keine Kontrollmöglichkeit, keine Sanktionen/oder nur geringfügige. Was soll man also von solchen Plänen erstnehmen ? Die Frage des Achtstundentages zieht sich schon seit 100 Jahren durch die Geschichte und wurde trotzdem für viele AN nicht gelöst. Man wollte die Frage nicht lösen, man wollte vorspiegeln.

Am 14. Mai 2019 um 18:03 von hajuko

"Ich arbeite im pädagogischen Bereich und bin oft als " Krisenmanger " unterwegs.
Man stelle sich vor, dass ich gerade in einem hochbrisanten Krisengespräch stecke, auf die Uhr schaue und feststelle, dass die Arbeitszeit überschritten ist. Dann sage ich tschüss und das wars dann... Also, geht noch was .... ?!!!"

Sie haben das Gesetz nicht verstanden, für Sie müsste dann eigentlich jemand anderes eintreten und weiter machen.
Sie können natürlich auch gerne länger als 48 Stunden die Woche arbeiten, von mir aus auch für umsonst, wenn Sie das so toll finden...

Am 14. Mai 2019 um 18:56 von anna4

"Bei ca. 75% meiner Bürojobs wurden die vertraglich vereinbarten 40h NICHT eingehalten. Regelmässig 10% und 20% mehr zu arbeiten war bei denen Standard, ohne Ausgleich und unbezahlt natürlich."

Das habe ich noch nie verstanden, warum das im Büro so komisch ist.
Ich bin im Handwerk tätig, unbezahlte Überstunden gibts da gar nicht. Dann würde keiner länger machen.
Warum soll ich denn nur eine Sekunde länger bleiben für umsonst?
Begreife ich nicht.

mit dem BGE...

gäbe es keine Arbeitnehmer mehr. Sondern nur noch hochmotivierte Ehrenamtlich. Besonders bei Polizei, Justiz, Feuerwehr usw.

Ein Urteil mit Vorurteilen

Durch dieses Urteil wird jeder Arbeitgeber als krimineller abgetan, da jeder Arbeitgeber ohne Zeiterfassung seine Arbeitnehmer verarscht und ausbeutet.
Jeder Arbeitgeber verdient auch so unendlich viel Geld das er solche Systeme einfach mal kaufen, pflegen und warten kann, da ja auch jeder Arbeitgeber einen dicken Mercedes fährt, teure Klamotten trägt und eine dicke Yacht hat.

Hier werden Vorurteile aus Arbeitnehmer-Sicht bedient!!!

Das Urteil erinnert mich auch an einen alten Witz:
Bei der Behörden-/Firmenführung und der Frage wieviele arbeiten hier?
Antwort: mindestens die Hälfte.

Wie kann dann das (Arbeiten, Toilettengang, Handy-Nutzung, Internet, Kaffe- und Zigarettenpausen, schwätzen usw.) differenziert gerecht (egal für welche Seite) erfasst, ausgewertet und kontrolliert werden?

Hier werden wieder "neue Jobs" und Kosten geschaffen die keiner braucht und die nicht bezahlt werden.

Ich bin im Handwerk tätig,

das ist ja auch eine bereich wo Eigenverantwortung gelehrnt und gelebt wird. Genau so ist es. Gut so.

Was die in den Büros machen ????? Wie will man den dem Richter erklären, das isch zu spät aufgewacht bin ????

Noch ohne Zeiterfassung???

Ich verstehe! In der Zukunft dürfen dann Arbeitnehmer erst weiterarbeiten, sobald sie sich ausgedingstabumsta haben? Na ja, wenigstens einigen Herstellern von Zeiterfassungsgeräten wird dieses Gesetz ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Arbeitszeiterfassung

Grundsätzlich ist eine Erfassung okay und in einigen Berufszweigen dringend notwendig - doch wo keine regelmäßige und unangemeldete Kontrolle ist , wird alles so weiterlaufen wie bisher - nur eben , daß man sich etwas kontrollierter vorkommt .
Und wie in Deutschland so üblich : KEIN GESETZ ohne 1000 Ausnahmeregelungen

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