Ihre Meinung zu: Kramp-Karrenbauer lehnt CO2-Steuer ab

4. Mai 2019 - 16:34 Uhr

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer hält nichts von einer CO2-Steuer. Diese belaste vor allem "kleine Leute", sagte sie und warf Befürwortern gedankliche Faulheit vor.

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Kommentare

grausige Überschrift

"Deswegen ist die Frage, ob wir, weil wir zu faul sind zum Nachdenken, ob es bessere Methoden gibt, einfach mal insbesondere kleine Leute über Gebühr belasten."

Ich bin auf die Methoden gespannt, denn eine nationale CO2 Steuer macht nun klimatechnisch wirklich keinen Sinn.

Ich könnte mir vorstellen, dass man Produkte besteuert,

die durch die halbe Welt transportiert werden, bevor sie im Geschäft landen. Fisch wird zum Verpacken nach Asien gekarrt, Kleidung kommt aus Asien u. s. w. Im Gegenzug sollten regionale Produkte steuerlich begünstigt werden. Es ist nicht einfach hier eine Lösung zu finden.

Nachdenken

Die "gedankliche Faulheit" sehe ich eher bei AKK und der CDU/CSU. Da nach ihrer Logik die "Wirtschaft" ja durch nichts belastet werden darf, bliebe eine CO2-Steuer tatsächlich wieder an den kleinen Leuten hängen. Wenn man aber diese Steuer von ALLEN Produzenten von CO2 erheben würde, auch vom Flugverkehr, den Kraftwerken usw., hätten diese wirklich einen Ansporn, weniger CO2 auszustoßen. Dass der Vorschlag der Umweltministerin vorsieht, die Einnahmen aus der CO2-Steuer an die BürgerInnen zurückzugeben, sodass nicht der Staat mehr einnimmt, sondern die CO2-Produktion teurer wird, ist AKK wohl entgangen. Im Übrigen würde eine CO2-Steuer den Benzinpreis nur unwesentlich anheben, die Preiskapriolen der Ölkonzerne schlagen da viel heftiger zu.

Kann es sein, dass die CO2 Steuer nur thematisiert wurde,

um sie abzulehnen und damit Stimmen zu sammeln? Diese Steuer macht keinen Sinn, weil sie bestraft. Besser ist es ökologisches Verhalten zu belohnen,durch Förderung der Kleinbauern, wenn sie biologische Landwirtschaft betreiben. Bio-Produkte sollten steuerlich begünstigt werden. Im Gegenzug müssen Produkte aus fernen Regionen mit höheren Steuern belegt werden, das schließt Produkte ein, die eine halbe Weltreise hinter sich haben, bis sie im Laden landen.

"gedankliche Faulheit" - bei AKK?

Oder kann sie sich nicht vorstellen, dass man da nicht Umschichtungen vornehmen kann?
Sogar für die unsägliche Maut war die Union in der Lage, einen Ausgleich durch Umschichtungen "vorzustellen".

Ein Rätsel

Mir bleibt es ein Rätsel woher die 20% Stimmen der Grünen kommen? Eine Partei die ihre Ziele nur mit dem „abfressen“der kleinen erreichen will.

Eingeknickt

Sie ist vor den Wirtschaftsdemagogen eingeknickt und versucht nun mit markigen Worten davon abzulenken.
Christlich oder gar lebendserhaltend - keine Spur davon.

Gedankliche Faulheit, das ist

Gedankliche Faulheit, das ist ja wohl die Höhe.
(Gedanklich) faul oder Lobby hörig ist wohl eher der Politiker, der die unbedingte Notwendigkeit der sofortigen drastischen Reduktion von Treibhausgasen noch nicht erkannt hat oder nicht erkennen will.
Sorry, aber die CDU ist für mich gestorben.

Na, wenn die CO2-Steuer von

Na, wenn die CO2-Steuer von "gedanklicher Faulheit" zeugt, freue ich mich schon auf den gedanklichen Fleiss von Frau Kramp-Karrenbauer und den Lösungsvorschlägen.

" warf Befürwortern gedankliche Faulheit vor."

Die hat's gerade nötig!

Wo ist denn die gedankliche Beweglichkeit in ihrer Partei zum Thema? Wo sind denn ihre intelligenten Lösungen?

Gedanklich Faul

ist schon eine schöne Bezeichnung für diejenigen, die bei allem sofort nach verteuern rufen. Hat aber werden beim Strom, Rauchen, Benzin so ziemlich gar nichts gebracht.

Das dann von ausgerechnet den Grünen der Hinweis kommt, darauf zu achten nicht als Verbotspartei zu gelten, ist schon Realtsatire....

ABSURD ...

was als neue "KLIMAIDEOLOGIE" quaireligiös verkauft wird. Wer aus einer Zeit stammt in der man ganz allgemein an seriösen Fakten interessiert war, insbesondere an "wissenschaftlichen" kann sich angesichts der Entwicklungen in den vergangenen Jahren nur die Augen reiben. Das AKK eine weitere teuer Steuer ablehnt ist wohl mit einem Rest an gesunden Menschenverstand zu erklären, der auch bei Ihrer Partei noch vorhanden zu sein scheint. Allen öko-religiösen Irrlichtern und deren blinden Blindenführern zum Trotz!

Richtig so, Frau Kramp-Karrenbauer!

Obwohl ich kein Fan von Kramp-Karrenbauer bin, gebe ich ihr in diesem Punkt völlig recht mit ihrer Aussage von "gedanklicher Faulheit".
Das wäre dann wieder so eine Steuer und zwar wie die Sektsteuer die Wilhelm II sie eingeführt hat zur Finanzierung seiner Kriegsflotte für den 1. Weltkrieg vor weit über einhundert Jahren und die wir heute noch haben, (immerhin Euro 1,10 für jede Flasche, ob teuer oder billig) oder den SOLI, wo unsere Politiker sich inzwischen auch sehr schwer tun, ihn abzuschaffen, obwohl er nur ursprünglich für 25 Jahre angedacht war.
Der CO2-Ausstoß der Deutschen soll sowieso nur ca. 2,5 Prozent gemessen am weltweiten CO2-Ausstoß sein, aber wir Deutschen sollen mal wieder das Weltklima unbedingt retten.

Zu faul zum Denken...

trifft in der Tat die Politik der Grünen und der SPD ... Beim Treibstoff existiert doch bereits eine mehr als hinreichende Steuerbelastung durch die Mineralölsteuer und da die Erzeugung von CO2 durch die Kraftstoffverbrennung unmittelbar proportional ist , sind auch auch die Steuerbeiträge proportional zur CO2 Erzeugung. Wozu weitere Diskussionen um CO2 Steuern . Ökonomisch wird eine weitere Reduktion des CO2 Ausstosses mit unvergleichbar hohen Kosten verbunden sein. Bei der Elektrizitätserzeugung sollten wir dann natürlich die CO2 neutrale Kernenergie aus Frankreich , das genau wegen des Kernenergieanteils wesentlich ehrgeizigere CO2 Einsparung propagieren kann, nutzen . Wie von Frau KK gesagt .. Nicht zum faul zum Denken sein ..

Klimawandel hat es immer schon

gegeben, das dieser Menschgemacht ist ist die Vermutung einiger die glauben als Wissen verkaufen. CO2 mit Steuern belegen... und dann? Waren werden teurer für Menschen die sich das nicht leisten können, den anderen ist es wurscht. Was tun mit den Einnahmen? Die Bauern halten schon jetzt die Hände auf. CO2 wird in Gewächshäuser geblasen um den Wachstum der Pflanzen anzuregen. Dieses wird in Sauerstoff umgewandelt. Prima und das zerstört das Klima? Das Ziel 2% die Temperatur zu senken, im Jahresschnitt ist Blödsinn. Dadurch ändert sich nichts. Gletscher schmelzen, ja und das nicht zum ersten und nicht zum letzten mal. Ging Ötzi über Gletscher als er ermordet wurde? Nein. Die Gegend war Waldreich und grün. Das Eis kam später und ging wieder. Ein Witz das ein kleines Land wie Deutschland das Klima ändern will, die großen aber nicht mitmachen. Der Nutzen? Unsere Wirtschaft geht vor dir Hunde und andere profitieren von der Naivität einiger Besserwisser

Na Klar: Verbote

Klar gibt es andere Und wirksamere Methoden: Strengere Maximalwerte, d.h. Verbote. Anstatt denjenigen am meisten ausstossen zu lassen der sich die Steuer leisten kann, koennten ganz klare Gebote und Verbote geschaffen werden. Nix von wegen Markt, sondern klare Sache. Waere die CDU damit einverstanden?

Darum merket auf,

über den Preis wird es nur teurer. Über die Steuer trifft es die kleinen Leute. Der Unterschied scheint signifikant. Einfach mal nachdenken.

Danke Kevin,

Dass die CDU über die soziale Marktwirtschaft nachdenkt, ist ein massiver Linksruck, immerhin, und der ist Kevin zu verdanken. Danke Kevin
Dass die CDU sich plötzlich um die kleinen Leute kümmern will ist eine Revolution. Danke Kevin, ... aber in diesem Fall der falsche Schluß.
Wir werden mal noch froh sein, wenn wir nur einen CO2-Steuer zahlen müssten. Die Kosten die die geschätzten 200-400-Millionen Klimaflüchtlinge erfordern, die Hundertausende Kilometer Küstenschutz kosten und die Migration der landwirtschaftlichen Produktion kosten, werden um Welten teurer.

Für die Union zählt nur Gewinn!

Das politische Lied der Union kennt man ja zur Genüge.
Die Union wird nur einer CO2 Steuer zustimmen die Milliarden Gewinne für die Wirtschaft generiert und sie gleichzeitig von der CO2 Steuer befreit. Die Verbraucher werden wieder mal die Dummen sein und blechen müssen.
Die Union, wenn sie mal etwas für den Umweltschutz tat, dann musste sie dazu getragen werden.

Da hat AKK mal recht. Diese

Da hat AKK mal recht. Diese Erhöhungen, angeblich zum Schutz der Umwelt, bringen nur mehr Geld in die Staatskasse. Wenn ich mir mal so ansehe, was ich mittlerweile je kWh für meinen Strom bezahlen darf, dann wird mir übel. Das ist eine Steigerung von 2/3= 66,67%) in 15 Jahren. EEG und Netz-Nutzungsentgelte machen 50% des Strompreises aus. Dazu kommt noch die Umsatzsteuer auf die vorgenannten Steuern drauf (Steuern auf die Steuern, sowas gibt es nur im irren D), also fast 60%. Und die Grünen-Vorsitzende Baerbrock redet von der Dagegen-Partei. Typischer Fall bei den Grünen, die haben doch diese Rolle lange akzeptiert. Und Katrin Göring-Eckardt als abgebrochene Theologiestudentin ist natürlich bestens mit der Maxwell-Theorie, der Berechnung von Stromleitungen bei der Verteilung des Stroms vertraut. Im Ernst, kaum einer bei den Grünen ist in der Lage das Ohmsche Gesetz R(=Widerstand)=U(=Spannung)/I(=Stromstärke) zu zitieren.

CO2 Steuer

Ob CO2 Steuer ja oder nein, ändert nichts an den aktuellen, globalen Klimawandel-Problemen. Bereits in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts wussten wir, was auf uns zukommt, wenn wir so weitermachen. Das hat damals nur wenige interessiert und heute ist es auch nicht viel anders. Der Drang etwas zu verändern, lässt schlagartig nach, wenn das mit erheblichen Einschnitten im eigenen Lebensstil verbunden ist. Wie sagte Professor Harald Lesch? Wir (unsere Generation) haben es versaut!

Son Quatsch

Wir leben in einer Marktwirtschaft. Wer von den Unternehmen die Steuern einfach weiterreichen will in Form eines höheren Gewinns vor Steuern, der verliert seine Kundschaft.

Es gibt den CO²-Zertifikatehandel, der minimal der Umwelt zugute kam und eher die Finanzbranche ein "weiteres Feld zum beackern" von der Politik beschert hat.

Kramp-Karrenbauer will also ein erneutes Geschenk für die Finanzbranche? Verrücktes Huhn. Die hat einen Verstand für die Umwelt wie Trump. Es kommt ja auch darauf an, wie man die CO²-Steuer gestalten will! Es macht nur Sinn, wenn sie keine Betriebsausgabe darstellt. Dann würde vielleicht auch im Großindustriellem Denken sich etwas ändern.

Außerdem ist die Steuer das intelligenteste, was dieser Staat nutzen kann. Selber Innovationen machen und betreiben darf oder will er nicht.

Und bessere Methoden als Steuern? Kleine Leute? Na dann, CDU, lass dir mal was einfallen, wie die kleine Leuten keine Steuern mehr bezahlen müssen, damit ihr was zu essen habt!Blöd!

Nachdenken

Wenn AKK sagt, andere waren zu faul zum Nachdenken, dann sollte Sie doch besser selbst nachdenken und konkrete Vorschläge machen!

Mal was vernünftiges von der Frau

Das hätte ich ihr gar nicht zugetraut. Aber es stehen ja Wahlen an ...

Das Problem in Person

Dazu fällt mir der Spruch ein: entweder man ist Teil der Lösung oder Teil des Problems. Leute wie AKK, Linnemann und ein Großteil der CDU sind eindeutig letzteres - weg damit!

Jeder Bürger sollte jedem Politiker und jeder Politikerin mit Skepsis begegnen, die Steuern oder Steuererhöhungen als Problemlöser sehen.

Jede Steuer, Abgabe und Umlage zahlt am Ende immer der Bürger. Es ist schon bemerkenswert, wenn Frau Baerbock meint ihre "Verbots-Partei" könnte mit dem Vorwurf "Dagegen-Partei" punkten. Eine Steuer ist noch lange keine "reale Klimaschutzmaßnahme".

Ob die Grünen-Fraktionschefin die Lage verstanden hat? Den Wohlstand erhalten mit einer Steuer? Sonst fällt Frau Göring-Eckardt nichts ein?!

Von Abwarten kann keine Rede sein. Wieviel Mrd. € sind ausgegeben, mit wieviel wurden die Energieverbraucher belastet? Höchste und ständig steigende Strompreise. Jährlich werden alleine mehr als 20 Mrd.€ mit der EEG-Umlage von Arm nach Reich umverteilt.
KKW+AKW vom Netz. Nichts gewonnen für Klima und Umwelt, im Gegenteil. Unsozial und für die Katz.

Was hätte man damit erreichen können?! Steuerung und Anpassung an die Klimaänderung. Dafür fehlt jetzt das Geld.

na dann ...

mal los würde ich vorschlagen. Ablehnung allein ist ja keine Lösung. Aber mal ganz ehrlich, konservativ bleibt konservativ - weiter wie bisher auf der Suche nach einer Politik, die die Bürger beruhigt und Wählerstimmen erschleicht, um hinterher dem Bürger trotzdem wieder in den Allerwertesten zu treten. Ihr Auftritt "im Osten" ist doch soooo billig und durchschaubar, dass es schon weh tut
Wirkliche Innovation sieht anders aus!

Aha

"Dies würde Berufspendler und Menschen mit geringeren Einkommen besonders treffen"

Dass ich das noch erleben darf. Seit ich mich für Politik interessiere, etwa seit 35 Jahren, hat die CDU sich noch nie für "Menschen mit geringeren Einkommen" eingesetzt. Ganz im Gegenteil und plötzlich schlägt da ein Herz für Einkommensschwache in der Brust eines CDU'lers.
Also wenn ich nicht wüßte, dass diese Aussage an Heuchelei und Verlogenheit kaum zu überbieten ist, wäre ich wirklich beeindruckt.
Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Allerdings nur durch Taten und nicht durch Sprüche.
Frau Karrenbauer, Sie sind die Vorsitzende der Partei die an der Macht ist - machen Sie einfach etwas für die "Menschen mit geringeren Einkommen" und verzichten Sie auf verlogene und zynische Sprüche.

Apropos Sprüche:

"Inhalt und Ziel () kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein"

CDU Ahlener Programm - 1947

Frau Lagarde hat völlig recht

Frau Lagarde hat völlig recht !!! … aber.... dies funktioniert nur Weltweit.
Deutsch Alleingänge bringen nichts !! Der Produktionsstandort "Deutschland "wird teurer und bezahlen muss es der Steuerzahler. Die anderen Länder reiben sich die Hände. Auch EU-weit gedacht bringt dies nichts, solange die USA, China, Russland. Indien Indonesien usw. nicht einbezogen werden. Eine Reduktion unseres CO2 Anteils von 2% bringt für das Weltklima nichts...….außer.... Dem Gedanke der "Grünen":... Am deutschen Wesen soll die Welt genesen...…. Aber dies kenne ich irgend woher?

17:22 von Heidemarie Bayer

Richtig so, Frau Kramp-Karrenbauer!

Obwohl ich kein Fan von Kramp-Karrenbauer bin, gebe ich ihr in diesem Punkt völlig recht mit ihrer Aussage von "gedanklicher Faulheit".
Das wäre dann wieder so eine Steuer und zwar wie die Sektsteuer die Wilhelm II sie eingeführt hat zur Finanzierung seiner Kriegsflotte für den 1. Weltkrieg vor weit über einhundert Jahren und die wir heute noch haben, (..) oder den SOLI, wo unsere Politiker sich inzwischen auch sehr schwer tun, ihn abzuschaffen, obwohl er nur ursprünglich für 25 Jahre angedacht war.
Der CO2-Ausstoß der Deutschen soll sowieso nur ca. 2,5 Prozent gemessen am weltweiten CO2-Ausstoß sein, aber wir Deutschen sollen mal wieder das Weltklima unbedingt retten.
///
*
*
Abr nach Umfragen wollen bis zu 20% die Steuerpartei wählen, egal wie die Abgabe heisst.
*
Klar wenn Schadstoffklassen keine Abzocke mehr hergeben, neue Ideen braucht das Land für Freitags.
*
(4-Tagewoche für Pisajobber könnte ja direkt einsparen)

@Wir (unsere Generation) haben es versaut! 17:32 Rotlicht

Aber bitte schön, weltweit.
Unsere Generation hat es nicht vermocht,
seit dem Vietnam-Krieg übrigens,
die untergehende KrawallMarktwirtschaft a la USA zu zähmen.

Und nun haben wir den Salat, mit solchen Figuren wie Trump, Putin, Bezos und
künftig auch noch einen AKK-Verschnitt.

Gedankliche Faulheit

Verorde ich eher bei dieser Dame.

Es gibt intelligentere Lösungen sagt die Dame. Wer hat sie daran gehindert eine solche intelligente Lösung vor zu stellen?
Ich befürchte das ist Wahllampf angefüllt mit heißer Luft.

Zitat von Frau Kramp-Karrenbauer:

"Deswegen ist die Frage, ob wir, weil wir zu faul sind zum Nachdenken, ob es bessere Methoden gibt, einfach mal insbesondere kleine Leute über Gebühr belasten."

Zu faul zum Nachdenken? Die Alternative von AKK ist "...über einen europaweiten Emissionshandel oder Zertifikate nachzudenken."

Sie vergisst allerdings zu erwähnen, dass es schon seit Jahren einen europäischen Emissionshandel bzw. solche Zertifikate gibt, was sich allerdings nicht als besonders wirksam herausgestellt hat.

Siehe: https://www.cen.uni-hamburg.de/about-cen/news/1-news-2018/2018-04-13-per...

Ich denke, AKK denkt bei ihren Ideen weniger an die kleinen Leute als vielmehr an die Unternehmen (Klientel der CDU/CSU), deren Produkte durch die CO2-Steuer teurer würden, weshalb deren Absatz sinken könnte. Usw. usf., Beschwerden der Lobbyisten, die sich bekanntermaßen ja sehr gerne als "Berater" in die Politik einmischen.

Lustig

Gerade eine neoliberale Anhängerin des Turbokapitalismus und des Sozialdarwinismus kommt mit dem Schutz der kleinen Leute.

Mir wird es regelmäßig schlecht wenn ich die Aussagen solcher angeblich christlichen Politiker höre. Dabei geht es immer nur um die Vermehrung des schnöden Mammons für Reiche und Wohlhabende.

Für mich Unglaubwürdigkeit pur und nahe an einer Lüge.

na dann ...

mal los würde ich vorschlagen. Ablehnung allein ist ja keine Lösung. Aber mal ganz ehrlich, konservativ bleibt konservativ - weiter wie bisher auf der Suche nach einer Politik, die die Bürger beruhigt und Wählerstimmen erschleicht, um hinterher dem Bürger trotzdem wieder in den Allerwertesten zu treten. Ihr Auftritt "im Osten" ist doch soooo billig und durchschaubar, dass es schon weh tut
Wirkliche Innovation sieht anders aus!

Gedanklich faul ist die CDU,

Gedanklich faul ist die CDU, wenn sie nicht etwas wirksames macht und endlich mal was für den Klimaschutz und die Resiurcenschonung zu tun.
Nein, die CDU verhängt im gestern udn den vermeintich einfachen Parolen. Aber das brint uns nur dem Untergang näher..

Der Weg über den Geldbeutel ist ein erprobtes Instrument: Wer CO2 vermeidet wird finanziell belohnt, wer viel erzeugt belastet.
Und ganz wichtig: Flugreisen nicht von der CO2-Steuer ausnehmen.

Egal wie,...

...es zahlt immer der Bürger.

Entweder, indem man ihm direkte Steuern auf Energie ( Strom, Gas, Benzin etc... ) berechnet.

Oder, indem man das "der Wirtschaft" = den Firmen berechnet.
Die schlagen es dann wieder auf den Endpreis auf => der Kunde = Bürger zahlt wieder.

Wäre übrigens genauso, wenn die Kfz-Hersteller für ihre Betrügereien zahlen müsste...=> Neuwagen 5% teurer und schon ist alles im Lot, der Kunde zahlt ja eh.

Wir werden alle bezahlen

Was Frau AKK da von sich gibt, ist die allgemeine Verzögerungstaktik der Wirtschaftshörigen, um sicherzustellen dass auch die eigene Klientel möglichst verschont wird. Die Klimakatastrophenuhr tickt. Aber die meisten denken ja "nach uns die Sintflut" und "zuerst mal merkelmäßig aussitzen" - aber die Rechnung wird kommen - so oder so.

So eine Steuer

auf CO2 würde nur was bringen wenn sie auf der ganzen Welt gleich wäre.
Das die CDU sich jetzt ausgerechnet um die Kleinen Bürger kümmert, ist schon erstaunlich, aber es ist ja vor Wahlen.
Das Grün und Rot dafür sind, und die Kleinen belasten will, ist aber auch erstaunlich, sind doch sonst angeblich immer für die kleinen und armen Leute da.

Die Zahlen was sich verteuert vom IWF sind nur die halbe Wahrheit, denn genau diese Dinge schlagen auch auf alle Produkte durch.
Und das nicht nur beim Transport, sondern auch bei der Herstellung, Deutschland hat schon den Strompreis ganz oben und bei Kraftstoffen und Gas fehlt nicht viel zur Spitze.

Nach den Wahlen wird die CDU auch auf den Zug aufspringen, denn der Staat brauch immer mehr Steuereinnahmen, mal sehen wie lange sich die Bürger das noch ansehen.

Mir fällt jetzt kein Land ein wo der Bürger derartig für den Klimawandel geschröpft wird.

@17:28 von roby

Danke Kevin
...
Dass die CDU sich plötzlich um die kleinen Leute kümmern will ist eine Revolution. Danke Kevin, ... aber in diesem Fall der falsche Schluß.
Wir werden mal noch froh sein, wenn wir nur einen CO2-Steuer zahlen müssten. Die Kosten die die geschätzten 200-400-Millionen Klimaflüchtlinge erfordern, die Hundertausende Kilometer Küstenschutz kosten und die Migration der landwirtschaftlichen Produktion kosten, werden um Welten teurer."

Danke roby, Sie haben es erfasst ;).
Scheinbar können dieser Idee aber nur wenige Foristen folgen.

Zu 17:28 von roby "Danke Kevin"

Dass die CDU über die soziale Marktwirtschaft nachdenkt, ist ein massiver Linksruck, immerhin, und der ist Kevin zu verdanken.
Sorry, Kühnert hat mit seinen Ideen mit der sozialen Marktwirtschaft nichts am Hut.
Die CDU u.a. brauchen von diesem Mini-Marx keine Nachhilfe.

Frau Roth Bundestagsvizepräsidentin u.a. Grüne haben ihrem Parteikollegen Palmer (Oberbürgermeister) empfohlen die Partei zu verlassen oder gar zur AfD zu wechseln.

Warum wird jetzt dem Juso-Chef Kühnert (Mini-Marx) nicht mindestens von der SPD-Chefin Nahles auch empfohlen, die Partei zu verlassen oder zur MLPD zu wechseln. Dort wäre der schwadronierende Mini-Marx mit seinen Verstaatlichungszielen willkommen und in der richtigen Partei. Thilo Sarrazin, den wollte und will man immer noch aus der Partei entfernen.

Ja, man muss die Kühnerts in der SPD und anderswo ernst nehmen!
Sonst ist die soziale Marktwirtschaft wirklich in Gefahr. Nichts ist perfekt, eine ständige Aufgabe, aber es gibt nichts besseres.

Wenn CO,2 Steuer

unbedingt sein muss, ein Vorschlag von mir. Auf unseren Straßen rollt eine Armada von sogenannten SUV Fahrzeugen, viele haben einen CW Wert eines Kleiderschrank, sehen in ihrem Leben nie ein Gelände für welches sie ursprünglich mal konstruiert wurden. Für diese Fahrzeuge würde ich die doppelte Steuer erheben. Im Gegensatz zu den Grünen werden dann nicht die kleinen Leute abkassiert.

@ Heidemarie Bayer

"Der CO2-Ausstoß der Deutschen soll sowieso nur ca. 2,5 Prozent gemessen am weltweiten CO2-Ausstoß sein, aber wir Deutschen sollen mal wieder das Weltklima unbedingt retten."

Ein jeder kehre vor seiner Haustür. Und unsere Haustür ist nunmal Deutschland. Da können wir etwas ändern, im Rest der Welt höchtens indirekt. Und wenn immer alle auf alle warten, bewegt sich nichts. Frei nach RWE: Einer muss vorweg gehen. D. ist doch immer so stolz innovativ zu sein, lasst uns also voranschreiten!

"Beim Treibstoff existiert

"Beim Treibstoff existiert doch bereits eine mehr als hinreichende Steuerbelastung durch die Mineralölsteue"
Wenn ich mir den Verkehr auf Deutschlands Straßen ansehe, ist die Belastung bei weitem nicht hoch genug! Benzin Diesel 5 EUR/Liter, das wäre mal eine Ansage, dann würden diese elenden Luftverpester, Lärmerzeuger, Personengefährder Resourcenverschleuderer mal endlich ihre heiligen Blechles stehen lassen!
Autos sind sehr umweltschädllich (Energieverbrauch, Emissionen, Flächenverbrauch, Lärm, Resourcenverbrauch in der Herstellung) Wir müssen davon endlich wegkommen! Und nein, e-Autos sind da auch nicht viel besser - es sei denn sie sind klein, leicht und windschnittig.

17:22 von Heidemarie Bayer

Kennen sie den Spruch "Kleinvieh macht auch Mist"?
Wenn jeder Staat seinen CO2 Ausstoss, auch nur geringfügig, zurückfährt macht das
eine ganze Menge aus.
Es bringt schon was, so eine CO2 Steuer -
die Schweiz hat das seit gut 10 Jahren bewiesen und ein gutes System gefunden,
den Bürger eben NICHT zu belasten.
AKK ist diejenige, die denkfaul ist, hat sie doch die Lösung für das Problem direkt vor der Haustür im Süden, jenseits des Bodensees.
Aber der CDU geht es doch gar nicht um diese Steuer, die zittern vor Angst, dass mit einer CO2 Steuer ihre Zustimmung beim Wähler noch mehr sinkt. Mit dem Schweizer Modell könnte die Zustimmung sogar steigen.

17:49 von Oldtimer

Wenn CO,2 Steuer

unbedingt sein muss, ein Vorschlag von mir. Auf unseren Straßen rollt eine Armada von sogenannten SUV Fahrzeugen, viele haben einen CW Wert eines Kleiderschrank, sehen in ihrem Leben nie ein Gelände für welches sie ursprünglich mal konstruiert wurden. Für diese Fahrzeuge würde ich die doppelte Steuer erheben. Im Gegensatz zu den Grünen werden dann nicht die kleinen Leute abkassiert.
///
*
*
Das ist aber etwas, was die Grünen begriffen haben.
*
Neiddebatte für die Stimmen.
*
Aber bei der Kohle macht es die Masse.

17:39 schutzbefohlener

"Dass ich das noch erleben darf....."

Ihr Kommentar: Bingo!

17:49 von animo an Heidemarie Bayer

Bravo! Bin begeistert von ihrem Kommentar.
Danke.

Wir zahlen noch Sektsteuer

"Die Schaumweinsteuer wurde 1902 vom Reichstag zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt" Wikipedia

Nun, die kaiserliche Kriegsflotte gibt es nicht mehr, zahlen tun wir trotzdem noch. Wofür wird das Geld ausgegeben?

Ökosteuer gibt es ja auch noch, für den Umweltschutz. Wofür wird das Geld ausgegeben?

Ich bin gegen CO2-Steuer, weil ich absolut nicht erwarte, dass sie für Abmildern der Erwärmungsfolgen (u.a. Küstenschutz) ausgegeben wird, und schon gar nicht für irgendwelchen Klimaschutz. Für Kohleausstieg steht das Geld ja angeblich bereit (laut Altmaier), da braucht es also keins mehr.

Ich habe die Nase voll vom ständigen gemolken zu werden.

Mir reicht es, wenn die Schlaglöcher in Fahrradwegen gestopft werden, das dürfte mit Ökosteuer oder Schaumweinsteuer noch zu finanzieren sein.

Natürlich werden Benzin,

Natürlich werden Benzin, Diesel, Heizöl usw. dann teurer. Das ist ja auch gewollt, denn wir müssen davon weniger verbrauchen, um fossilen CO2-Ausstoss zu vermeiden. Der "kleine Bürger" kann die Steuereinnahmen jedoch zurückbekommen und wird damit nicht belastet. Und wenn er schlau ist, sucht er nach Alternativen aus erneuerbaren Quellen wie z.B: Biomethan für ein CNG-Fahrzeug, welches für jeden erschwinglich ist, der Auto fährt.
Die größte Angst, die jedoch bei der CDU im Raume steht, ist ein signifikanter CO2-Preis von z.B. 40€/t, der dazu führen wird, dass die Kohlestromproduktion relativ schnell von selber eingestellt wird und dann die Grundlage für die geplanten Entschädigungszahlungen der Kohlekomission entfallen. Daher machen die Energieversorger Druck, um Zeit zu gewinnen.

Zu faul zum Dencken?

Die Frau sollte lieber nachdenken, bevor sie ein derartiges Geschwätz von sich gibt. Es war doch ihre Gönnerin Merkel, die in Brüssel, die 95 Gramm/KM-Rgelung der EU zu Fall gebracht hat, und die frühestens nach der EU-wahl erneut auf der Tagesordnung stehen kann. Es war doch ihre Gönnerin Merkel, die den Abgasbetrug der Autoindustrie gemeinsam mit den CSU-Regionalpolitikern Ramsauer, Dobrindt und Scheuer zugelassen hat.

"Mir bleibt es ein Rätsel

"Mir bleibt es ein Rätsel woher die 20% Stimmen der Grünen kommen? Eine Partei die ihre Ziele nur mit dem „abfressen“der kleinen erreichen will."

Die kommen von den Leuten die nicht betroffen sind (Beamte, gut verdienender Mittelstand). Es geht ja keineswegs darum das garnicht mehr geflogen werden soll. Nur ist es fuer die Gruenen unertraeglich das z.Z. auch Geringverdiener fliegen koennen.

wenn kein rezept wirklich greift, ...

dann soll es eine steuer richten.

tatsache ist, daß die durchschnittliche pro kopf verursachung von ca. 8,5 to co2 in deutschland erheblich vermindert werden müsste.

es wird genauso über vorschläge zur
kompensation nachgedacht.

wer viel verursacht -z.b. im flugreisen-, zahlt mehr als bisherige sparfüchse und der co2-aufschlag wird z.b. vorrangig als treibhausgasmindernde investitionen in entwicklungsländern verwendet.

CO2-Steuer

Da hat Frau Kramp-Karrenbauer recht! Das sollte Sie mal der deutschen Autoindustrie sagen.

Wie lange noch?

Wie lange wollen wir noch warten, um endlich etwas zu unternehmen. Wir haben nicht unendlich Zeit . Die Zukunft geht uns alle an und darf nicht dem politischem Kelkuel unterworfen werden. Wer das tut, hat in der Politik nichts verloren. Wacht endlich auf, entwickelt vernuenftige Strategien. Hoert auf, staendig die Kosten als erstes Gegenargument aufzufuehren. Die Fragen sollten vielmehr sein:
- Was muss getan werden?
- Wie koennen wir es realisieren?
- Was kostet es, wenn wir es nicht tun?
Emissionen und Resourcenverbrauch zu besteuern und im Gegenzug fuer die "kleinen Leute" Ausgleich ueber die Einkommensteuer zu schaffen, sollte ein gangbarer Weg sein. Wie sonst wollen fuer zu einem vernuenftigen Umgang mit Emissionen und Resourcen kommen?

AKK

Ausnahmsweise gebe ich der CDU-Vorsitzenden hier einmal Recht. Die Grünen und die SPD treffen mit ihrer CO-2 Steuer nur die kleinen Leute. Aber AKK denkt auch nicht sonderlich weit, wenn sie lediglich den schon seit Jahren existierenden Emissionshandel erwähnt. Warum wird mit der seit Jahren kräftig eingesammelten Ökosteuer nicht wesentlich mehr für die regenerativen Energien getan? Das Geld versackt doch im Bundeshaushalt für alles möglich - nur nicht für die Energiewende.

@17:47 von wenigfahrer

"Das Grün und Rot dafür sind, und die Kleinen belasten will, ist aber auch erstaunlich, sind doch sonst angeblich immer für die kleinen und armen Leute da."

Wieso, die Hersteller sind dann natürlich auch in der CO2-Steuerpflicht. Es sei denn, sie würden aus Wettbewerbsgründen wieder Ausnahmegenehmigungen bekommen, wie bereits bei den Strompreisen (EEG-Umlage) und weiteraasen können.

Ich glaube, einige haben den Ernst der Lage noch gar nicht verstanden und instrumentalisieren ständig "den kleinen armen Bürger" für alles Mögliche. Dabei gibt es den "kleinen Bürger" schon lange nicht mehr, oder sind alle deutschen Verbraucher eine homogene Masse an armen Schluckern und zudem obrigkeitshörig?
Also bitte...

Warum denn nicht die kleinen Leute?

Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist nicht das Allheilmittel. Sie ist ein Baustein in dem Generationenprojekt, das der Menschheit bevorsteht und das die Generation der Greta Thungberg angehen muss - die Vorgänger habens tatsächlich verk..... Frau Kramp-Karrenbauer will ihr Klientel (zweifellos die Wirtschaft) schützen und prophezeit deshalb den Wählern ("die kleinen Leute") Konsequenzen.
Warum, bitte, sollen denn die "kleinen Leute" keine Konsequenzen tragen? Mit Spritverbrauch, Billigkonsum, Stromschluckerei, Urlaubswahnsinn, Kuschelheizung sind sie ja auch ein gewichtiger Bestandteil des Problems.
Die Frage ist, ob im Fall einer Steuererhebung die Kosten unter Gewinnwahrung von den Geldmaschinen an die Verbraucher (auch kleine Leute) weiter gegeben werden können. Ob das geht oder nicht, entscheidet eben die kleine Frau/Mann mit den Beinen und die Politik mit einer mutigen Gesetzgebung. Sicher ist: Das kann nicht alles sein. FfF wird sich vom Fordern aufs Liefern umstellen müssen.

@asimo

"Wenn ich mir den Verkehr auf Deutschlands Straßen ansehe, ist die Belastung bei weitem nicht hoch genug!" Am 04. Mai 2019 um 17:55 von asimo

Prima! Zurück in die Steinzeit, dann sind Sie wohl zufrieden.

Ist Ihnen klar, dass in Zeiten der Pferdekutsche auf 25% der Felder in Deutschland nur Pferdefutter angebaut wurde?

Mal abgesehen davon, dass der Umweltschutz in Ländern, in denen Pferde-/Eselskutschen noch benutzt werden auch nicht besser ist. Da liegt alles überall herum, vom Plastik bis zu giftigen Abfällen.
Da heißt es wieder "die Menschen sind so arm, die können nicht anders".
Warum sind die Menschen da wohl so arm? Weil die Industrie dort so schwach ist. (Es sitzt nicht jeder auf Erdöl und kann / darf es verkaufen.)

co2 steuer ist sinnvoll

die co2 steuer ist sinnvoll, aber die provinznudel akk und die völlig veraltete cdu sind dagegen...
schlimmer konnte es für deutschland nicht kommen, wir sind abgehängt beim klimaschutz, wahrscheinlich endgültig. wir werden in zukunft jedes jahr mit gehörigen milliardenstrafen der eu zu rechnen haben...und das ist auch richtig so.
skandinavien, schweiz - sogar grossbritannien sine da weiter...aber der deutsche michel schläft lieber..

Trotz alledem - Fridays for Future

Der folgende Text ist den Schuelern gewidmet, die jeden Freitag auf die Strasse gehen und ihren Unmut ueber die Ignoranz und Untaetigkeit zu aeussern.

Trotz alledem

Wir hofften auf ‘ne Reaktion
Auf Disaster und alledem
Politiker sind aufgeschreckt,
sie leugnen noch trotz alledem.

Nichts ist geschehen trotz alledem
Trotz GroKo und alledem
Die dreiste, stete Ignoranz
Beaengstigt uns trotz alledem.

Dicke Luft und Katastrophen,
samt Hungersnot und alledem,
sie pfeifen auf Humanitaet,
Recht und Natur und alledem.

Trotz alledem und alledem
Trotz Klimawandel und alledem
Versucht man unsere Stimme
Zu verstummen trotz alledem.

Doch hat der Staat sich nur blamiert
samt Industrie uns alledem
auch wenn die Wirtschaft weiter pennt
Politik haelt still trotz alledem.

Wegen Misstrauen Angst und alledem
Wir Schueler geben nicht auf
Dass sich die Furcht in Widerstand
Verwandeln wird trotz alledem.

Exxon wusste es

Exxon Mobile hat schon 1957 gewußt, dass der menschengemachte CO2-Ausstoß das Klima verändern wird und Exxon hat seine Geschäfte danach ausgerichtet, aber alles abgestritten: Die Ölplattformen um 2 Meter erhöht, die Fundamente der Pipeline tiefer gelegt und Gebiete erschlossen, die erst nach dem Rückgang des Eises ausgebeutet werden können. Alle Klimawandelleugnung sind auf die Lobbyarbeit von Exxon und Co. und deren bezahlter Schreiberlinge zurückzuführen.
Exxon und die Koch-Brüder finanzieren den Donors-Trust, dieser Cfact US, dieser Cfact Europa und dieser das "Klima-Institut" EIKE, auf das sich die AfD gerne beruft.

@17:49 von gman

Sie machen hier gerade ein ganz anderes Fass auf, da Sie sich zum Thema AKK usw. (siehe Artikel) plötzlich auf Kühnert und die SPD einschießen.

Was soll das?

Klare Sache

Die Autounion würde es als Regierende Partei auf den Bürger abwiegeln. Es gibt andere Wege als den welche AKK uns glauben lassen will. Schließlich ist Wahlkampf und die CDU braucht den Konservativen Stammtisch Flügel.

CDU und die "kleinen Leute"

Aus dem Artikel:
Hinter einer CO2-Steuer verberge sich nichts anderes als eine stärkere Belastung für Benzin, Diesel, Heizöl und Gas. Dies würde Berufspendler und Menschen mit geringeren Einkommen besonders treffen, ergänzte Kramp-Karrenbauer.
"Deswegen ist die Frage, ob wir, weil wir zu faul sind zum Nachdenken, ob es bessere Methoden gibt, einfach mal insbesondere kleine Leute über Gebühr belasten."

Tja Annegret - und was ist mit der Belastung bei Strom (EEG + Doppelsteuer) und der absehbaren Verteuerung bei Wasser (Nitrat + Schadstoffe) ?
Kommt da auch noch etwas von der Union oder bleiben wir da wieder denkfaul?

eigene Denkleistung unter Beweis stellen

Bevor AKK Leute, die sich ernsthaft Sorgen über die Zukunft der Menschheit machen, als denkfaul bezeichnet, sollte sie erstmal ihre eigene Denkleistung unter Beweis stellen und Maßnahmen vorschlagen, mit denen wir die Klimaziele erreichen ohne die kleinen Leute zu belasten.

Wer die Union wählt

ist mitverantwortlich dafür, dass die Welt immer weiter in die Klimakatastrophe rutscht.

@gman um 17:28

Ihr Hass gegen Kühnert ist offensichtlich aber unbegründet.
Nicht umsonst hat er sich die Firma BMW zur Zielscheibe seiner Kritik ausgesucht.
Die Mehrheitseignerfamilie Quandt müsste man tatsächlich enteignen. Als Kriegsverbrecher und -gewinnler nie bestraft oder gar aufgearbeitet.
Das zusammengeraffte Vermögen durch KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter ist noch heute ein Schlag ins Gesicht der vielen Opfer.
BWM enteignen als Wiedergutmachung!

Einer der wenigen Ansätze der

CDU die ich ebenfalls so sehe. Eine CO2-Steuer wird die Steuerzahlende Mittelschicht treffen wie eine Bombe. Die Armen können eh nicht mehr bezahlen, und den reichen ist es völlig Schnuppe.
Was ich aber befürchte: Auch die CDU wird keine passende Lösung finden ausser daa Thema nach Merkelscher Art auszusitzen und nichts tun.
Richtige Ansätze wären:
- massiver Ausbau des ÖPNV
- hohe Besteuerung von Kerosin
- Rückbau von Strassen
- Massiver Ausbau von Radwegen
- Entfernen von 90% aller Parkplätze
- 90% des Lkw-Verkehrs auf die Schiene
- echter realer Abgastest und kein lobbyistentest
- Ölheizungen verbieten
- Holzöfen verbieten
- Aufforstung wo es nur geht
- PV und Windanlagen ausbauen
- Wasserstofftechnik fördern
- usw...
So... und was macht davon die CDU?
Ich würde 0% schätzen.

Mal...

sehen ob die CDU beim Nein im Thema CO2 Steuer bleibt. Die CDU ist beim Thema Kohleausstieg auch "umgefallen". Diese Steuer finde ich nicht sozial der starke Mann kann sich ein Elektroauto und moderne Geräte die wenig Energie verbrauchen leisten. Der kleine Mann fährt ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zur Arbeit und hat ältere Geräte die mehr verbrauchen. CO2 Steuer bitte nicht.

um 17:55 von asimo

Ja, das ist die Lösung.
Und die Menschen auf dem Land, die eben nicht über ein paar Millionen auf dem Konto verfügen, sollen sich eben aufhängen oder nach Berlin ziehen.

Guter Plan, Hauptsache der nächste Urlaub der grünen Umwelttruppe in Australien und Südamerika ist gesichert. Eine Bekannte von mir, Mitglied in einem Bundesverband in Berlin, von denen es sehr viele gibt, fliegt wöchentlich 1-3 Mal Frankfurt - Berlin.
Aber dem Rentner auf dem Land das Autofahren nehmen, rettet das Klima, ja klar.

Hat mal jemand ausgerechnet wieviele Einkäufe dieser Rentner mit seinem alten Diesel ins 30 Km entfernte EKZ machen kann, um annähernd an Gretas ökolischen Fußabdruck zu gelangen.

Endlich klare Worte aus der CDU

Mir reicht die unendliche Bevormundung durch "Umweltaktivisten". Angefangen mit den Grünen, mit den Freitag Party Aktivisten: Populisten aus dieser Ecke sind mir absolut suspekt. Und genauso gefährlich, wie Rechtspopulisten, nur das in D Industriezweige von Grünen vor die Wand gefahren werden, und Ideen von den Grünen.....weit gefehlt.

17:39 von Wikreuz

Zitat:"Deutsche Alleingänge bringen nichts !"
Das stimmt natürlich. Aber irgendjemand muss mal anfangen, die größte Reise beginnt mit einem kleinen Schritt (chin. Weisheit). Wenn wir immer darauf warten wollten, dass die ganze Welt im Gleichklang agiert, passiert nie etwas. Was viele hier auch einfach weglassen, ist die Tatsache, dass der Gesetzesvorschlag der Umweltministerin die Rückgabe der CO2-Steuer an die BürgerInnen vorsieht. Niemand will hier nur "die Kleinen belasten", außer der CDU, die für "die Wirtschaft" immer wieder Ausnahmen wünscht.

Steuerirrsinn

In diesem Steuersystem gibt es so viele ungerechte Steuererleichterung, die niemand merkt und der Erhöhung Geld für die Umwelt bringen würden.
Katzenfutter - reduzierte 7 % MWST
Blumen dito
Tafelwasser dito
Profifußballkarten dito
Zeitungen dito
Taxi dito
Flugzeugkerosin??? null

Richtige Darstellung des Verbrauchs

In der Grafik wird behauptet, dass 1 to CO2 etwa 4.900 km Pkw-Fahrt, 80.000 km Bahnfahrt oder 3.800 Flug-km entsprechen. Wer hat sich diese Zahlen ausgedacht? Und dann vermutlich Bahn voll(!) besetzt und mit Solarstrom berechnet?

Richtig sind grob diese Werte: Ein ICE verbraucht etwa 3,5 l/100 km pro Person, ein Nahverkehrszug etwa 2,5 l/100 km pro Person und ein Flugzeug 7 l/100 km je Person bei einer typischen durchschnittlichen Auslastung (ICE 50 %) und nicht bei voller Besetzung. Ein Diesel-Pkw benötigt bei im Schnitt 1,7 Personen etwa 3 l/100 km je Person, ein Benziner etwa 4 l je 100 km.

Aus diesen Benzin/Dieseläquivalenten läßt sich dann auch der CO2-Ausstoß berechnen. Dabei sollte man den deutschen Strommix unterstellen und entweder allen Fahrzeugen eine Vollauslastung oder alternativ allen Fahrzeugen eine durchschnittliche Auslastung unterstellen.
Der Individualverkehr steht dann bei CO2 und Verbrauch garnicht mal schlecht da, zumal er keine extra Gleise und Airports braucht

18:03 von Tarek94

Zitat:"Nur ist es fuer die Gruenen unertraeglich das z.Z. auch Geringverdiener fliegen koennen."
Können Sie Ihre absurde Unterstellung irgendwie belegen?
Wenn die Grünen z.Zt. bei 20% in den Umfragen liegen, können sie nicht nur eine Partei der "Besserverdienenden" sein! Die wählen im Zweifelsfall eher CDU oder FDP.

Dagegen Partei

Frau Annalena Baerbock sagt das die CDU sich zu einer "Dagegen Partei" entwickelt.
Das war und ist ein Markenzeichen der Grüninnen das diese sich nicht nehmen lassen wollen. Alles was bis jetzt von dieser Partei gekommen ist sind Verbote und Belastungen für den "kleinen" Steuerzahler.
Diese rumreiterei auf Umweltschutz und Öko OHNE eine vernünftige Alternative anzubieten ist hart an der Schmerzgrenze.

16:44 von Defender411

>>Ich könnte mir vorstellen, dass man Produkte besteuert, die durch die halbe Welt transportiert werden, bevor sie im Geschäft landen<<

Gilt das dann auch für überteuertes Flüssiggas aus den USA?

AKK CO2 Steuer

Richtig so.
Bevor eine CO2-Steuer kommt, sollen die Politiker , die das Volk als denkfaul beschimpfen, erstmal funktionierende und bezahlbare Alternativen bereitstellen:
- CO2-neutrale Kraftstoffe
- hervorragender Bahn-Nahverkehr
- erstklassiger Bahn-Fernverkehr
- Busrouten, wo die Bahn nicht hinkommt, auch nachts, wenn man wieder nach Hause will, optimal auf die Bahnanschlüsse abgestimmt
- E-Mobilität
Wenn diese Alternativen funktionieren und bezahlbar sind, dann kann über eine CO2-Steuer nachgedacht werden.
Also erstmal die Hausaufgaben machen, bevor die Steuerkeule geschwungen wird.
Dies würde eine konzertierte Aktion aller Ministerien (Forschung, Verkehr) erfordern und einen Plan, den in Berlin offenbar keiner hat.

Wer ist zu faul zum Denken ?

Eine leicht zu beantwortetende Frage: Kramp-Karrenbauer, die Arme hat nicht daran gedacht, daß Gönnerin Merkel in der EU auf Anweisung der Autoindustrie den Kompromiss 92g/Km verhindert hat und Ramsauuer, Dobrindt und Scheuer als Regionalpolitiker und Verkehrs-Lobbyisten in ihrem Kabinett die Abgasbetrügereien zu gelassen hat. Darüber sollte sie mal nachdenken, bevor sie solch ein Unsinn redet. Aber das ist vermutlich zuviel verlangt.

Zitat:"Die

Zitat:"Die SPD-Umweltministerin Svenja Schulze etwa kann sich so ein Instrument gut vorstellen. Es sei eine Möglichkeit, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit miteinander zu verbinden: "Gerade kleine und mittlere Einkommen dürfen dadurch nicht zusätzlich belastet werden", betont die Sozialdemokratin. "Das ist nichts, womit der Staat mehr Geld einnimmt, sondern wir wollen langfristig das Verhalten verändern."
Quelle: tagesschau.de 4.4.19

Lesen bildet!!! Die Schweiz gibt zwei Drittel der CO2-Steuer jedes Jahr direkt in bar an ihre BürgerInnen zurück, der rest fließt in Innovationen zur CO"-Einsparung. Was ist daran falsch?

Warum sagt das nicht einer direkt?

Wenn man tatsächlich den pro Kopf-Verbrauch senken will und es nicht nur bestimmte Gruppen treffen soll, dann hilft nur eine Rationierung wie im Kommunismus (damals für Lebensmittel mit Lebensmittelkarten).

Jeder darf nur einen bestimmten Weg unter CO2-Ausstoß pro Monat zurücklegen, den Rest fährt er mit Fahrrad oder zu geht Fuß. Esel und Pferd kosten auch Energie, schließlich fressen und pupsen die genauso wie Kühe.

Entsprechend gibt es Benzin, Öl, Gas (egal ob für die Fahrt oder zum Heizen) nur auf Energiekarten.
Für jeden Menschen dieselbe Menge, ohne wenn und aber. Keine Sonderbehandlung wegen nichts.
Wenn einer einen Notarzt braucht, dann muss er genug CO2 eingespart haben, damit der Arzt die Strecke fahren kann (in anderen Ländern müssen die Leute den Arzt im Voraus bezahlen).

Die Frage ist:
Wer möchte das wirklich?

Ich lese hier immer, was die anderen sparen müssen, niemand schreibt, worauf er / sie selbst ab sofort verzichtet. (Vollendet, kein "möchte" oder "vorgenommen".)

Hier gebe ich AKK

völlig Recht.
#
"" Hinter einer CO2-Steuer verberge sich nichts anderes als eine stärkere Belastung für Benzin, Diesel, Heizöl und Gas. Dies würde Berufspendler und Menschen mit geringeren Einkommen besonders treffen,""
#
Klare Ansage meine ich !

17:08 von Michi1110

>>Gedankliche Faulheit, das ist ja wohl die Höhe.<<

Sehe ich nicht so. Grüne, Linke und mittlerweile auch die SPD sind so in ihren innerparteilichen Ideologien gefangen das ein Denken über den Tellerrand nicht mehr möglich ist(?).
Leider hat Frau Merkel versäumt in der Vergangenheit dagegen zu steuern.
Einfach mal ´nen Blödsinn ´rauszuhauen nur um zu vermitteln das "manInn" an die Umwelt denkt ist peinlich und... dumm.

@wenigfahrer

"Das Grün und Rot dafür sind, und die Kleinen belasten will, ist aber auch erstaunlich, sind doch sonst angeblich immer für die kleinen und armen Leute da."

Sind sie auch in diesem Fall. Zumindest die Grünen, denn die wollen ja nicht die Kleinen belasten, sondern das CO2 teurer und gleichzeitig andere Dinge (z.B. Ökostrom) billiger machen.

Zu faul zum Handeln!!

Liebe Frau AKK, die Regierungskommission hat für die Klimaziele 2030 keine Lösungen gefunden, keine Diesel-Fahrverbote, keine Geschwindigkeitsbegrenzungen, keine neuen Verkehrskonzepte wie z.B. Umstieg von der Straße auf die Schiene, und, und, und.... wir sind nicht zu faul zum Denken, Ihre Partei ist zu faul zum Handeln !!!

@ DoJo

"Wieso, die Hersteller sind dann natürlich auch in der CO2-Steuerpflicht" Am 04. Mai 2019 um 18:07 von DoJo

Weil Hersteller ihre Ausgaben noch nie von den Kunden zurückgeholt haben? Die Verschenken immer nur alles und achten nicht auf Wirtschaftlichkeit?

Darf ich fragen, wie alt Sie sind?

@neuemeinung

"Die Grünen und die SPD treffen mit ihrer CO-2 Steuer nur die kleinen Leute."

Nicht unbedingt. Je wohlhabender jemand ist, umso größer ist auch sein statistischer ökologischer Fußabdruck. Also müsste eigentlich ein Wohlhabender deutlich mehr CO2-Steuer zahlen als die kleinen Leute.

"Warum wird mit der seit Jahren kräftig eingesammelten Ökosteuer nicht wesentlich mehr für die regenerativen Energien getan?"

Das beste, was man für die regenerativen Energien tun kann, ist eine Besteuerung der fossilen Energieträger.
Sagen inzwischen verschiedene seriöse Studien.

CO2-Steuer...

Auf Kommentar antworten
Am 04. Mai 2019 um 16:57 von Oldtimer
Ein Rätsel
Mir bleibt es ein Rätsel woher die 20% Stimmen der Grünen kommen? Eine Partei die ihre Ziele nur mit dem „abfressen“der kleinen erreichen will.
###
Da Stimme ich Ihnen zu 100% zu. Was nützt es eine CO2 Steuer einzuführen die überwiegend von Steuerzahler finanziert wird. Und Ob diese Steuer für den Klimaschutz eingesetzt wird, denke ich auch nicht. Und ich glaube auch nicht das Grün-Wähler diese gerne zahlen...

@Defender411 - Es ist nicht einfach - das sehe ich

auch so, speziell, weil 30 Jahre überwiegend eine Schonhaltung gegenüber großen Industriebranchen eingenommen wurde.
Und es ist ein Armutszeugnis der Regierung, wenn ihr nur eine neue Steuer einfällt. Kraftstoffe sind schon mehrfach besteuert und auch auf Brennstoffe entfallen verschiedenste Abgaben.

Auch in der EU gibt es Länder, in denen Großverbraucher höhere Energiesteuern bezahlen und Kleinverbraucher begünstigt werden. Zudem muss CO2-entlastet werden, wer Strom aus erneuerbaren Quellen (Windkraft, Wasserkraft) bezieht.

Andererseits müssen Bürger auch selbst wach werden: Äpfel aus China (weil angeblich billiger als Lageräpfel aus D oder EU), Kartoffeln aus Israel und ganzjährig Erdbeeren (aus Nordafrika) usw. einfliegen zu lassen, sollte wirklich mit einer Zusatzabgabe belegt werden, speziell in einem Land und seinen Nachbarländern, die von Äpfeln und Kartoffeln überquellen. Und Früchte in ihrer Saison zu essen, bedeutet auch Vorfreude und Rückkehr zu einem Jahresrhythmus.

auspressen

Der Regierung fällt auch nichts besseres ein, als den Bürger immer mehr mit neuen und höheren Steuern auszupressen.

17:28 von roby

>>Wir werden mal noch froh sein, wenn wir nur einen CO2-Steuer zahlen müssten. Die Kosten die die geschätzten 200-400-Millionen Klimaflüchtlinge erfordern, die Hundertausende Kilometer Küstenschutz kosten und die Migration der landwirtschaftlichen Produktion kosten, werden um Welten teurer.<<

Und das alles können wir kurzfristig mit einer CO2 Steuer verhindern?

17:24 von Elefant

Zitat:"Beim Treibstoff existiert doch bereits eine mehr als hinreichende Steuerbelastung durch die Mineralölsteuer..."
Na ja, wenn Sie sehen würden, wie auf Autobahnen ohne Tempolimit gerast wird und zwar von nicht gerade billigen und sparsamen Autos, dann würden Sie vielleicht meinen, dass Benzin doch nicht so teuer ist wie immer behauptet. Im Übrigen geht es nicht nur um Mineralöl, sondern um alle CO2-Produzenten. Die Reduktion des CO2-Ausstoßes ist nicht nur eine Kosten-, sondern eine Überlebensfrage und ohne entsprechende "Anreize" passiert in unserer Wirtschaft gar nichts!

160 Milliarden Euro pro Jahr an Steuerhinterziehungen!

Auch auf diesem Gebiet würde es reichen, wenn sich die Finanzminister endlich um die Eintreibung der jährlich gestohlenen 160 Steuermilliarden kümmern würde.
Schließlich gehört dieses Geld und allen und muss auch zur Förderung des Klimaschutzes herangezogen werden.

Jetzt handeln

Mittlerweile dürfte wohl allen mehr oder weniger interessierten Bürger/innen die Ernsthaftigkeit des Themas bewusst sein. Wenn sich schon in nicht müder werdenden Freitagsdemos von Schülern ernsthafte Forderungen an unsere Politiker, Unternehmen und alle am Konsum beteiligten Personen richten und das mit Recht, erstaunt es mich umso mehr, dass gerade diejenigen, die die Macht zum handeln in Händen haben auf Zeit spielen und nicht den Mut aufbringen, den unsere jungen Menschen haben. Die CDU/CSU offenbart sich immer mehr zur Klientelpartei und wird vor Angst des Stimmenverlustes getrieben. Handeln erfordert immer Mut. Die Gewinner werden langfristig die authentischen und ehrlichen sein.

Re: Am 04. Mai 2019 um 17:26 von sprachloser

Sehr guter analytischer Kommentar.

Wasch mich aber mach mich nicht naß

Ich habe es satt mit den Politikern, die Lösungen suchen, die nicht die Pendler und die sprichwörtlichen kleinen Leute belasten.

Wenn man die Umweltbilanz verbessern will, geht das nicht, indem man genauso viel wie vorher fährt aber billigere Lebensmittel ißt.

Jegliche Preiserhöhungen, die irgend einen Sinn machen sollen, müssen so ausfallen, daß ein signifikanter Anteil der Bevölkerung sich das Pendeln und andere energetisch unsinnige Lebensweisen nicht mehr leisten kann oder will.

Und selbstverständlich trifft alles, was über das Geld geregelt wird, am härtesten und unumgänglichsten eben die, die am wenigsten Geld haben. Das gilt für alle Stellschrauben jenseits des absoluten Verbotes, die die freie Marktwirtschaft zu bieten hat.

Und das "Abwälzen auf die Verbraucher" geht am besten bei Luxusartikeln, die für Leute ohne Geldsorgen angeboten werden. Vornehmlich bei Artikeln für Normalverdiener führt eine Erhöhung der Preise zu einer Verringerung im Verbrauch.

@Defender411 - Es ist nicht einfach - das sehe ich

auch so, speziell, weil 30 Jahre überwiegend eine Schonhaltung gegenüber großen Industriebranchen eingenommen wurde.
Und es ist ein Armutszeugnis der Regierung, wenn ihr nur eine neue Steuer einfällt. Kraftstoffe sind schon mehrfach besteuert und auch auf Brennstoffe entfallen verschiedenste Abgaben.

Auch in der EU gibt es Länder, in denen Großverbraucher höhere Energiesteuern bezahlen und Kleinverbraucher begünstigt werden. Zudem muss CO2-entlastet werden, wer Strom aus erneuerbaren Quellen (Windkraft, Wasserkraft) bezieht.

Andererseits müssen Bürger auch selbst wach werden: Äpfel aus China (weil angeblich billiger als Lageräpfel aus D oder EU), Kartoffeln aus Israel und ganzjährig Erdbeeren (aus Nordafrika) usw. einfliegen zu lassen, sollte wirklich mit einer Zusatzabgabe belegt werden, speziell in einem Land und seinen Nachbarländern, die von Äpfeln und Kartoffeln überquellen. Und Früchte in ihrer Saison zu essen, bedeutet auch Vorfreude und Rückkehr zu einem Jahresrhythmus.

Ich bin gespannt, wo all die

Ich bin gespannt, wo all die Antiklima Lobbyisten samt Ihre wirtschaftshörigen Politikern am Tag der Sintflut hinrennen würden. Bestimmt nicht zum begehrten Arbeitsplatz oder?

Es haben ja einige Kommentatoren schon geschrieben

zunächst mal eine Methode, um Geld in die Staatskasse zu spülen- für was-auch- immer es dann genommen wird. Lenkungswirkung der Steuer sehr ungewiss, aber es trifft sicher die wenig Begüterten härter und ist damit unsozial dazu. Passt aber zu den Befürwortern, die kümmert das nicht groß. Man kann dann immer noch in Sonntagsreden die "Energiearmut" beklagen und Krokodilstränen vergießen

Lösung muss her

Ob eine Co2-Steuer oder ein funktionierender Zertifikatehandel das bessere Instrument zur Begrenzung der CO2-Emissionen ist, darüber kann diskutiert werden.
Wichtig ist, dass wir uns ein klares Ziel setzen, wieviel CO2 pro Kopf in Deutschland im Jahr 2020 und in den nächsten Jahren produziert werden darf.
Wir müssen handeln, sonst machen wir alles kaputt.
Weil die Auswirkungen auf die ärmere Schicht viel schmerzlicher sind, muss von Anfang an eine Umverteilung der Steuerlast oder des Vermögens eingeführt werden.
Wenn die vielen kleinen Leute nicht CO2-Sparen, wird das alles nichts.
CDU wird das uns Wählern sagen müssen.
Wenn unser Sparziel nicht erreicht wird, sollte Notstand ausgerufen werden und in Anlehnung an die Nachkriegszeiten (Lebensmittelmarken) eine CO2-Scheckkarte eingeführt werden.
Jeder Bürger darf nicht mehr als 2,5 Tonnen CO2 konsumieren.
Basta .... u bitte nur wenig Diskussionen über Arbeitsplätze.

@Tada

"@asimo
>>Wenn ich mir den Verkehr auf Deutschlands Straßen ansehe, ist die Belastung bei weitem nicht hoch genug!<<

Prima! Zurück in die Steinzeit, dann sind Sie wohl zufrieden."

Wann hat der User asimo das denn gesagt? Sie sollten mal entweder Ihre Phantasie oder die Suchmaschine Ihrer Wahl bemühen und werden herausfinden, dass es noch unendlich viele andere Möglichkeiten als Steinzeit und Ölverbrennung gibt!
Die Zukunft liegt jedenfalls in keiner dieser beiden Sachen.

17:43 von JueFie

>>Gerade eine neoliberale Anhängerin des Turbokapitalismus und des Sozialdarwinismus kommt mit dem Schutz der kleinen Leute.<<

Genau diesen "Turbokapitalismus" und "Sozialdarwinismus" verorte ich mittlerweile bei der SPD, angefangen bei unseren beliebten Herrn Schröder (Agenda 2010) und allem was folgt(e). Das reißt der kühne Vorstoss um die CO2 Abgabe und der geforderte Mindestlohn (der auch gerechtfertigt ist) nicht ´raus.

@schiebaer45

"Hier gebe ich AKK völlig Recht.
#
>>Hinter einer CO2-Steuer verberge sich nichts anderes als eine stärkere Belastung für Benzin, Diesel, Heizöl und Gas. Dies würde Berufspendler und Menschen mit geringeren Einkommen besonders treffen,<<
#
Klare Ansage meine ich !"

Ja, eine klare Ansage. Aber leider auch eine völlig falsche, unzutreffende und irreführende Ansage.

Unverantwortliche Blockade von Klimaschutz!

Frau AKK wird dann die Verantwortung übernehmen müssen für die sich jetzt schon abzeichnenden Wahlniederlagen und die Höhenflüge der Grünen.

Eine CO2-Steuer ist durchdacht. Das Umweltministerium und Wissenschaftler* fordern sie.

Wenn die CDU-Vorsitzende eine CO2-Steuer ablehnt, soll sie Alternativen vorlegen. Deutschland muss seine Klimaziele erfüllen und darf nicht wieder versagen (Die 2020-Ziele werden verfehlt!). Sonst wird es verdammt teuer (Klimafolgekosten, Strafen durch EU).

Wie sozial gerecht eine CO2-Steuer sein kann, zeigt die Schweiz.** Die Behauptung "würde Arme treffen" ist deshalb unwahr! Die Steuer würde Klimaverschmutzer treffen und klimafreundliche entlasten, wenn man sie klug gestaltet!

*Quelle: https://www.rbb24.de/panorama/thema/2019/klimawandel/
beitraege/wuensche-ideen-klimawandel-klimaschutz-berlin-brandenburg.html

Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/schweiz-cozwei-101.html

@Tada

"Weil Hersteller ihre Ausgaben noch nie von den Kunden zurückgeholt haben? Die Verschenken immer nur alles und achten nicht auf Wirtschaftlichkeit?

Darf ich fragen, wie alt Sie sind?"

Jeder Hersteller will aber konkurrenzfähig bleiben. Also wird er im Falle einer CO2-Steuer versuchen, möglichst CO2-arm zu produzieren, und zwar zum selben Preis. Ziel erreicht.

Darf ich fragen, wie alt Sie sind?

Kramp-Karrenbauer lehnt ...ab...

Schön, das mal das Wort auf sie kommt, sie braucht ja noch Publizität … ansonsten nichts von Bedeutung - es ist natürlich völlige Blödsinn eine korrigierende Abgabe an das Ende der Wertschöpfungskette zu hängen - ein Zeichen von Hilflosigkeit, mehr ist das nicht.
Die Abgabe gehört an den Anfang von allem, denn es soll ja der Verbrauch gemindert werden - die daraus gezogenen Beträge sollten zur Versiegelung der Quellen genutzt werden, denn nur (fossile) Brennstoffe die nicht genutzt werden nutzen der Umwelt.

@Tada

"Wenn man tatsächlich den pro Kopf-Verbrauch senken will und es nicht nur bestimmte Gruppen treffen soll, dann hilft nur eine Rationierung wie im Kommunismus (damals für Lebensmittel mit Lebensmittelkarten)."

Mit Verlaub: Das ist Unsinn. Es gibt noch sehr viele andere Möglichkeiten. Zum Beispiel wie in der Schweiz.

Bitte informieren Sie sich!

17:49 von Oldtimer

>>Auf unseren Straßen rollt eine Armada von sogenannten SUV Fahrzeugen, viele haben einen CW Wert eines Kleiderschrank...<<

Ich nutze einen BMW X1 (1,8d Euro 6). Der Verbrauch liegt gemittelt (über 76.000 Km) bei unter 6 Liter. Sicher, ein SUV(?) kommt mir aber bei meinem Alter von >65 beim Einsteigen entgegen.
Mein Umweltbewusster Nachbar hat eine kleine "Tröte" mit 1,3 l Benzinmotor, ölt wie die Pest (aber der Kumpel beim privaten TÜV regelt das) und hat einen Verbrauch von >7 Liter Benzin. Ich bin der Verbrecher weil ich einen "SUV" fahre? Bitte sich doch mal über den Stand der Technik vertraut machen und nicht immer alles Glauben was Populisten behaupten.

CO2-Steuer...

Die Grünen kritisierten die Haltung der CDU. 
###
Dagegen Partei ?
Diese Rolle haben ja wohl traditionell die Grünen. Was ist den von den Grünen zu erwarten ? Die waren doch auch schon mal mit in der Regierungsverantwortung und haben nichts erreicht. Fakt ist doch. Ernstzunehmende Alternativen können auch die Grünen nicht liefern, außer ein wir sind dagegen ...

um 18:35 von Tada

70,55% Steuer auf Kerosin wären ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Wenn die Herren und Damen, die mehrmals die Woche auf Steuerkosten durch die Welt fliegen und gleichzeitig 5G fordern um (angeblich) die Digitalmedizin zu fördern, selbst einmal die Vorteile von Videokonferenzen nutzen würden um den Flug zu sparen, wäre der nächste Schritt getan.

Dann könnte man beginnen, anstatt wie im Moment als Pilotprojekt, von Steuergelder finanziert, Autobahnen mit Stromleitungen für den LKW Verkehr mit Strom auf der Straße zu halten, die Güter auf die Bahnlinie zu bringen.

Man könnte auch EU Subventionen streichen, die es ermöglichen, dass europäische Tomaten billiger nach Afrika geschifft werden als dort welche anzubauen - Es gibt soviele Möglichkeiten CO² einzusparen, bevor man die Beweglichkeit der Landbevölkerung einschränkt.

Das Gerede von karrenbauer ist nichts anderes als Nebelkerzen werfen und Bürger gegeneinander aufzuhetzen.

@18:23 von schutzbefohlener

"Guter Plan, Hauptsache der nächste Urlaub der grünen Umwelttruppe in Australien und Südamerika ist gesichert. Eine Bekannte von mir, Mitglied in einem Bundesverband in Berlin, von denen es sehr viele gibt, fliegt wöchentlich 1-3 Mal Frankfurt - Berlin."

Ach ja?
Ein Bekannter von mir, Mitglied bei den Grünen, fährt täglich mit der Bahn, da die Autobahnen eh verstopft sind mit Ein-Personen-Autos und Parkplätze am Arbeitsort rar sind....

Das Narrativ, die meisten Grünen würden ständig per Flieger in den Fernurlaub reisen und sogar zur Arbeit fliegen hält sich seit geraumer Zeit, ohne auch nur einmal durch einen nachvollziehbaren Beleg (Quelle) bewiesen worden zu sein.
Wenn eine Umweltkonferenz natürlich in Australien oder ähnlich stattfindet, dann muss natürlich geflogen werden.

Manche vergessen wohl

dass die Energieträger schon ziemlich stark besteuert sind. Als ich klein war, kostete ein Liter Sprit 0,7 DM. Schon da meinten die Grünen, Sprit sei zu billeg und müsste 5 DM kosten. Der Aufschrei war groß, als es durch Besteuerung dann 1 DM zu zahlen war. Dann kam der Euro, und für kurze Zeit dachte man zumindest, man würde wieder günstig tanken.
Gemessen an der Kaufkraft die mal hinter den 0,7 DM lagen, kostet der Sprit heute soviel, wie die Grünen schon damals gefordert haben, dummerweise hat es wohl nicht viel gebracht.

Wenn man den CO2 Ausstoss senken will, muss man den überwiegenden Teil der Bevölkerung dafür auch begeistern, und nicht mit Steuern oder Verboten bevormunden. Aber bitte, jede Partei darf gerne mit Steuererhöhungen werben. Aber bitte nicht wundern, das die meisten Wähler dann doch etwas anderes wählen.

Übrigens: Jeder Haushalt könnte kurzfristig sich grünen Strom kaufen. Würde sofort Wirkung zeigen, aber Demonstrieren und belehren macht wohl mehr Spass...

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

an Defender411

"Ich könnte mir vorstellen, dass man Produkte besteuert, "

Und ich könnte mir vorstellen, dass man erstmal Kerosin besteuert, und zwar genau wie Kraftstoff an Tankstellen, dass die Billigfliegerei aufhört.
Das ist zu einfach und würde die Aktiengewinne der Fluggesellschaften schmälern.
Der gleiche Grund, weswegen auch der Kohleausstieg zwanzig Jahre aufgeschoben wurde, nur eben dort die der Energiekonzerne.
Viel Spaß bei der Klimakatastrophe!
Wir schaffen das.

CO2 Steuer auf Obst und

CO2 Steuer auf Obst und Gemüse aus Südamerika, Afrika und Asien, auf fossile Brennstoffe, Kerosin etc. Warum wird Kerosin nicht besteuert? Warum gibt es keine Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland? Wir brauchen die Co2 Steuer auf jedes Produkt, welches bei der Produktion Co2 produziert und zwar EU weit, nein Weltweit. Da liegt Frau Lagarde vollkommen richtig.

18:27 von Peter Meffert

>>Wenn die Grünen z.Zt. bei 20% in den Umfragen liegen, können sie nicht nur eine Partei der "Besserverdienenden" sein!<<

wird aber so in allen Umfragen anders dargestellt (Grün = Besserverdiener).
Fakt ist aber, das die Abgeordneten der Grünen Partei im Verhältnis gesehen die "Vielflieger" des BT sind.

Emissionshandel ist eine Mogelpackung!

"Sie warb dafür, über einen europaweiten Emissionshandel oder Zertifikate nachzudenken."

Die SPD macht sich damit zum Sprachrohr der klimaschädlichen Wirtschaft, da der Emissionshandel die Möglichkeit schafft, die Abgase emissionsärmeren Länder zuzuschreiben. Solange sich ein "Entsorger" findet, können die Industrienationen ihren CO2-Ausstoß sogar erhöhen!

Der Vorschlag von Frau Kramp-Karrenbauer könnte kaum klimaschädlicher sein!

Auszahlung der CO2-Steuereinnahmen gleichmäßig an alle Bürger ist die Lösung, mit der man die CO2 Steuer bei Wählern aller Parteien durchbekommen könnte. Die Steuer wird aufwandsminimal und effektiv bei allen Unternehmen, die CO2 Quellen (Kohle, Öl, Gas etc.) ins System einbringen abgeschöpft. Von da aus werden sie bis an den Endkonsumenten weitergegeben so das alle Produkte ihrem CO2 erzeugenden Anteil nach teurer werden. Die kompletten Einnahmen werden ohne Abzug gleichmäßig an alle Bürger verteilt, so dass jeder entscheiden kann, ob er damit die gestiegenen Kosten der Produkte ausgleicht, oder aber CO2 sparende Verhaltensänderung und Investitionen vornimmt. Das Ergebnis hilft den kleinen Leuten die einen geringeren CO2 Fußabdruck haben, es kurbelt die Wirtschaft an weil Investitionen ermöglicht werden und es bewirkt eine marktwirtschaftlich gesteuerte Verhaltensänderung hin zu mehr Umweltbewusstsein. Jede Partei müsste davon begeistert sein...sind wir alle zu Denkfaul????

ICE produziert wirklich sehr wenig CO2

Richtig ist, dass ein ICE viel Strom verbraucht, und dass der irgendwo herkommen muss. Was viele aber nicht wissen, auch AbseitsDesMains offenbar nicht: die Deutsche Bahn nutzt im Fernverkehr seit Jahren Öko-Strom.

Damit sind die Zahlen im Artikel schon plausibler.

19:03 von Der freundliche...

Zitat:"Was ist den von den Grünen zu erwarten ? Die waren doch auch schon mal mit in der Regierungsverantwortung und haben nichts erreicht."
Erstens waren die Grünen von 1998 bis 2005 in der Bundesregierung, die CDU von 1982 - 1998 und von 2005 bis heute. Wer hat da wohl mehr Möglichkeiten gehabt, "etwas zu erreichen"?
Zweitens geht Ihr Kommentar am Thema vorbei. Ohne die Grünen wären Umweltschutz, Klimapolitik usw. in Deutschland immer noch Fremdwörter. Nur versuchen vor allem CDU/CSU und FDP immer wieder, vernünftige Vorschläge auszubremsen oder drehen frühere Erfolge zurück (Atomausstieg).
Drittens stammt der aktuelle Vorschlag einer CO2-Steuer von der Umweltministerin Schulze (SPD), was die mit den Grünen zu tun hat, weiß ich nicht.
Viertens ist die CO2-Steuer (nicht von Grünen!) in der Schweiz und in Schweden seit Jahren eingeführt und die "kleinen Leute" werden eben nicht über Gebühr belastet. Nur ganz ohne Belastung ändert sich nichts, das St.Floriansprinzip lässt sonst grüßen.

18:37 von Theodor Storm

>>...keine Diesel-Fahrverbote...<<

Das Diesel-Fahrverbote aber den CO2 Ausstoß erhöhen ist ihnen schon bewußt, oder? Natürlich vorausgesetzt das für jeden "verbotenen" Diesel ein Benziner oder ein E-Automobil eingesetzt wird.

19:14 von Nachfragerin

Zitat:"Die SPD macht sich damit zum Sprachrohr der klimaschädlichen Wirtschaft."
Seit wann ist Frau AKK SPD-Vorsitzende?

In der Schweiz funktioniert es doch auch:

"Zwei Drittel der Gelder kommen zurück
...
In der Schweiz kann man genau diese Wirkung seit Jahren beobachten: Die mit der CO2-Abgabe eingenommenen Gelder werden zu einem Drittel in Maßnahmen und Förderungen zur Gebäudesanierung gesteckt. Die restlichen zwei Drittel gehen direkt an die Schweizer Bürger zurück. ..."

Heute in der TS,
https://www.tagesschau.de/ausland/schweiz-cozwei-101.html

Wieso sollte das nicht auch bei uns funktionieren?
Von wegen "der kleine Bürger leidet darunter".

Zu 18:55 von DrBeyer -einfach paradox-

@Tada Darf ich fragen, wie alt Sie sind?"

Mit dem Alter hat das hier wenig zu tun.

Sebastian Kurz, Bundeskanzler von Österreich, ist erst 32 Jahre alt.
Er hat mit seiner Regierung gerade mit einer Steuerreform die größte Entlastung vor allem für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen auf die Wege geleitet.
Bürger entlasten und die nationale Wirtschaft fördern!

Die Nachbarn senken Steuern, hier wird die Einführung neuer Steuern und Abgaben gefordert. Wir schaffen es nicht einmal endlich den längst überfälligen Solidarzuschlag zu beerdigen.

Die CO2-Steuer landet wie üblich im Staatsäckel und wird dort im allgemeinen Haushalt verplant. Gut für was?

.. und hier glauben einige, giftgrüne Steuern seien gut für "kleine Leute", für Klima, Umwelt, die Wirtschaft und die Zukunft der Friday for Future-Generation.

Einfach paradox! Freitags sollte das Fach Ökonomie auf dem Stundenplan stehen. Vermutlich ist das schon zu spät, da wird ja gestreikt und es fehlen die Lehrer!

um 19:09 von DoJo

"Wenn eine Umweltkonferenz natürlich in Australien oder ähnlich stattfindet, dann muss natürlich geflogen werden."

Wieso?
Es gibt etwas ganz Neues ... nennt sich Internet (oder Neuland) und ermöglicht es miteinander zu kommunizieren, sich sogar dabei anzusehen und alles ohne im gleichen Raum zu sein. Man muss nicht einmal im gleichen Land sein.
Um Nichtssagende, Nichtbindende und ansonsten von Blabla dominierte Erklärungen zu verfassen genügt diese Technik allemal.
Ich kritisiere auch mitnichten nur die Grünen für ihre unnötige Reiserei. Gerade bei den Grünen, gibt es in der Tat welche die den Zug vorziehen.
Ich kritisiere die Vielfliegerei allgemein, denn wenn man es einmal erlebt hat, und das habe ich, stellt man sehr schnell fest, dass es den Meisten hauptsächlich um die abendlichen Nebenveranstaltungen geht. Die anschliessenden Buffets mit Hummerkrabbenschwänzchen und Alk-Blabla fallen bei Videokonferenzen aus.

18:36 von schiebaer45

AKK hat ein rückwärts gewandtes Denken!

Die Schweiz macht es vor wie eine CO2Steuer funktioniert:
Ein Mix aus Abgabe und Erstattung.
https://www.tagesschau.de/ausland/schweiz-cozwei-101.html

19:16 von schaunmirmal

Zitat:"Auszahlung der CO2-Steuereinnahmen gleichmäßig an alle Bürger ist die Lösung,"

Sie zeigen genau die Lösung auf, die auch die Bundesumweltministerin anstrebt. Aber Frau AKK und einige Foristen hier neigen zum Wegschauen, wenn es um Fakten geht. "Belastung der kleinen Leute" ist ein Totschlagargument, wenn man eigentlich die Interessen großer CO2-produzierender Konzerne schützen will!

18:40 von DrBeyer

>>Je wohlhabender jemand ist, umso größer ist auch sein statistischer ökologischer Fußabdruck.<<

Davon ausgehend das der "wohlhabene" Mitbürger einen erhöhten CO2 Ausstos hat, bedingt durch einen höheren Verbrauch an Kraftstoff.... den begleicht er doch schon durch die exorbitant hohe Kraftstoffsteuer. Nochmal eine CO2 Abgabe zu fordern ist Quasi eine Doppelbesteuerung. Der Hinweis das die CO2 Steuer wieder an den Steuerzahler rückgefüht wird.... spart das doch ein, verursacht nur noch mehr Bürokratie.

@19:14 von Nachfragerin

"Emissionshandel ist eine Mogelpackung!
Die SPD macht sich damit zum Sprachrohr der klimaschädlichen Wirtschaft, da der Emissionshandel die Möglichkeit schafft, die Abgase emissionsärmeren Länder zuzuschreiben. Solange sich ein "Entsorger" findet, können die Industrienationen ihren CO2-Ausstoß sogar erhöhen!
Der Vorschlag von Frau Kramp-Karrenbauer könnte kaum klimaschädlicher sein!"

Sorry, aber AKK ist Parteivorsitzende der CDU ;)

19:24 von schutzbefohlener

Zitat:"Die anschliessenden Buffets mit Hummerkrabbenschwänzchen und Alk-Blabla fallen bei Videokonferenzen aus."
Naja, ein bisschen Neid klingt da schon durch...Ernsthaft: Videokonferenzen sind schön und gut bei Leuten, die sich kennen und ständig miteinander zu tun haben. Andere müssen sich erst kennen lernen, um eine Basis für vernünftige Gespräche zu haben, da sind die "Nebenveranstaltungen" ganz nützlich. Grundsätzlich stimme ich Ihnen aber zu, so manche Geschäfts- oder Politikreise ist überflüssig.

CO2-Steuer: Der Staat braucht Kohle

Toll, dass Frau Kramp-Karrenberger sich für einkommensschwache Bürger*innen stärker macht, als sie ist. Aber die Steuer wird kommen - sonst wird es nichts mit der geplanten schwarzgrünen Bundesregierung. Und es ist ja auch nicht so schlimm: Nachdem wir die Vermögenssteuer abgeschafft haben, ist nach unten ja wieder viel Freiraum zum Sahne schöpfen.

Kurz mal nachdenken...

Warum nicht die Einnahmen der CO2 Steuer nutzen um den Hartz-IV Regelsatz anzuheben, den Mindestlohn erhöhen und den Steuerfreibetrag für geringere Einkommen reduzieren. Dazu noch das Kindergeld erhöhen. Spitzensteuersatz bleibt natürlich unverändert und die Grenze dafür wird auch nicht erhöht. So einfach könnte es sein... Aber anscheinend will man in der CDU nicht nachdenken...

19:18 von Frömmidömmi

>> Was viele aber nicht wissen, auch AbseitsDesMains offenbar nicht: die Deutsche Bahn nutzt im Fernverkehr seit Jahren Öko-Strom.<<

...und der gesamte Güterverkehr, der überwiegend Nachts unterwegs ist fährt mit Solarstrom.

Mit einer CO 2 Steuer

retten wir das Klima nicht wenn Weltweit so weiter CO 2 in die Luft geblasen wird.Da müssten doch schon alle Industrie Nationen ihren Verbrauch senken. Aber hier zu Lande führt so eine Steuer nur zu mehr Bürokratie.Es müssten zusätzlich etliche Steuerbeamte eingestellt werden.M.M.

Zu 19:12 von Witzlos18 "Warum ..."

..... Warum gibt es keine Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland? ...

Wo gibt es die freie Fahrt denn noch? Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem überwiegenden Großteil der Straßen, auch der Autobahnen!
Länder mit genereller Geschwindigkeitsbeschränkung sind weder sicherer noch emittieren die PKWs dort weniger. Ein Problem ist da eher der Transitverkehr mit den manipulierten Abgasanlagen. Deutschland ist das Transitland per se in Europa. Illegal abgeschaltet, man spart Harnstoff und zahlt millionschwer zu wenig Maut. Kontrolle? Das KLimaproblem ist wohl größer als beim gesamten VW-Dieselskandel. Danach kräht kein Hahn!

Hier könnte die CDU und ihre Vorsitzende AKK wirklich für Klima und Umwelt konkret etwas bewirken. Umwelt- und Verkehrsminister in die Pflicht nehmen.
Kontrolle, Anzeige, Fahrverbot für Spedition und Fahrer.
Das bewirkt mehr als jede CO2-Steuer.

Die Grünen haben Recht

Ich sehe es auch so: dir CDU ist dagegen, das ist Programm, hat aber keine Vorschläge außer einem "weiter so". Ob Umwelt, ob Gülle, ob CO2, aber auch EU-Reformen, wo sie alle Partner auflaufen lässt. Schade, aber auch diese Partei hat ihre Wähler und die passen zum Programm.

Zitat:"Auszahlung der CO2-Steuereinnahmen gleichmäßig an alle Bürger ist die Lösung,"
--
Sie zeigen genau die Lösung auf, die auch die Bundesumweltministerin anstrebt. Aber Frau AKK und einige Foristen hier neigen zum Wegschauen, wenn es um Fakten geht. "Belastung der kleinen Leute" ist ein Totschlagargument, wenn man eigentlich die Interessen großer CO2-produzierender Konzerne schützen will!

Was für Fakten? Wann hat das jemals so funktioniert?
Das Geld von den Bürgern kassieren und dann wieder verteilen.
Was bleibt da auf der Strecke, was kommt wieder an?

Der Osterhase versteckt die Eier und der Weihnachtsmann die Geschenke.

Ein schöner Kinderglaube!

Gehupft wie gesprungen!

Steuer oder Verteuerung der Emissionsrechte, was ist der Unterschied?

In beiden Fällen muss der, der emittiert, unmittelbar und persönlich mehr bezahlen. Natürlich auch Unternehmen. Gut, ich streiche "natürlich", "natürlich" dachte ich bei Gabriels Energieumlage damals auch...

Irgenwie habe ich das Gefühl, die Frau taktiert hier und spielt blinde Kuh, weil sie eine solche Abgabe eigentlich gar nicht will. Ich hoffe, ich täusche mich...

Aber dass diese Abgabe (egal, wie sie heißt) die Großen mehr belasten muss als die Kleinen, damit hat Kramp-Karrenbauer vollkommen recht!

19:34 von SB Mann Franke

CO2-Steuer: Der Staat braucht Kohle

Toll, dass Frau Kramp-Karrenberger sich für einkommensschwache Bürger*innen stärker macht, als sie ist. Aber die Steuer wird kommen - sonst wird es nichts mit der geplanten schwarzgrünen Bundesregierung. Und es ist ja auch nicht so schlimm: Nachdem wir die Vermögenssteuer abgeschafft haben, ist nach unten ja wieder viel Freiraum zum Sahne schöpfen.
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Aber die Steuerabzocke klappt eben mit Öko besser.
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Wenn eben nicht mehr mit technisch nicht machbarern Abgasklassenbetrug dan eben mit CO2.
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(auch wenn mal ein Ozonloch verloren geht, aber genau 1 Grad gegen die vorindustrielle Zeit)

@heidemariebayer, 17:22

Sektsteuer?

Inwiefern ist eine "Sektsteuer" eines latent größenwahnsinnigen Kaisers mit der Rettung der Welt zu vergleichen?

@19:24 von schutzbefohlener

"Es gibt etwas ganz Neues ... nennt sich Internet (oder Neuland) und ermöglicht es miteinander zu kommunizieren, sich sogar dabei anzusehen und alles ohne im gleichen Raum zu sein. Man muss nicht einmal im gleichen Land sein."

Das wäre natürlich auch möglich, nur werden am Ende einer Konferenz in der Regel Verträge unterzeichnet.
Es ist etwas anderes, ob man sich über 2-3 Tage direkt gegenüber sitzt und verhandelt, oder ob man evt. sogar mit einem Cyborg redet. Von wg. "Neuland" ;).

Wichtige, weltweite Konferenzen sollten nach wie vor mit realen Personen stattfinden, nicht im Cyberspace.

Empfehlung...

Im Nachbarthread > "CO2-Steuer in der Schweiz = Ein Mix aus Abgabe und Erstattung " könnte Schnüffel sich mal kundig machen, wie eine vernünftige CO-2-Steuer-Umsetzung kostenfairfair und bürgergerecht funktioniert...

@ tada

"Prima! Zurück in die Steinzeit, dann sind Sie wohl zufrieden.

Ist Ihnen klar, dass in Zeiten der Pferdekutsche auf 25% der Felder in Deutschland nur Pferdefutter angebaut wurde?"

Wer spricht von Pferdekutschen? Ich nicht.
ÖPNV, Bahn, Bus, Fahrgemeinschaften, Fahrrad, Videotelefonie statt Meeting.
Das sind gute Bausteine. Weniger Verkehr nicht gar nicht. Allerdings deutlich weniger, das ist das Ziel.

Zu 17:57 von B. Pfluger

die Schweiz hat das seit gut 10 Jahren bewiesen und ein gutes System gefunden

Die Schweiz ist nicht Deutschland und auch dort wird das höchst unterschiedlich gesehen.

Eine Förderung von ungefilderten Holzschnitzelheizungen wäre gerade in Stuttgart kontraproduktiv.

Es gibt nicht nur CO2. Feinstaub ist für die Menschen weit gefährlicher wie erst jüngst Wissenschaftler unisono festgestellt haben.

So gut wie feinstaubfreies Gas wird mit dem höchsten Mehrwertsteuersatz besteuert.
Abfallholz wenn überhaupt nur ermässigt.
Einfach absurd!
Mit der CO2-Steuer wird die Gasheizung sich um rund ein Viertel verteuern wie "Experten" ausgerechnet haben. Einfach paradox!

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