Ihre Meinung zu: May bittet EU um Brexit-Aufschub bis 30. Juni

5. April 2019 - 12:12 Uhr

Es steht ein neuer Termin im Raum: Premierministerin May hat der EU eine Verlängerung der Brexit-Frist bis zum 30. Juni vorgeschlagen. Eine Teilnahme Großbritanniens an der Europawahl werde vorbereitet.

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Kommentare

Weitere Verlängerung

Das sieht nun aber bereits nach Absage vom Brexit aus - sollte die EU dafür stimmen.
Wenn die Briten mit wählen, ist das doch auch in Ordnung - jeder kann sich mal irren.

Der nächste Akt im Kasperletheater

Welch Überraschung. Da will man doch noch eine Verlängerung der Verlängerung. Ja wer hätte das gedacht. Keine Lösung in Sicht, da haut man doch einfach mal einen raus. Schließlich weiß man ja, dass auf der anderen EU-Seite genauso clevere Mitspieler sitzen. Oder muss man "clever" nicht doch durch "unfähig" ersetzen? Es gibt doch nur einen Grund, einer weiteren Verschiebung zuzustimmen: auf diesem Wege hofft man, den fatalen Auswirkungen der eigenen Unzulänglichkeiten entkommen zu können. Mit dieser erbärmlichen Konzeptlosigkeit kann GB gleich die nächsten 3 Verschiebungen mit beantragen. Aber keine Sorge: Tusk und Kollegen werden begeistert in die Hände klatschen. Vorschlag: GB verläßt die EU, bekommt aber vertraglich alle wirtschaftlichen Vorteile zugesichert. Natürlich ohne Zahlungen. Perfekt. Mehr wollen die nicht erzwingen und wenn dieses Theater ohnehin darauf hinausläuft, dann können die "Strategen" in Brüssel das doch auch direkt beschließen. Dann hätten wir alle endlich Ruhe.

Salvini wird es richten

Meine Hoffnung ist Salvini.
Kurz hat für Österreich zwar auch angekündigt, dass sie nicht für eine Verlängerung zustimmen werden, aber er hat nicht so viel Rückgrad wie Salvini oder Orban.

Entweder Italien oder Ungarn werden da nicht mitmachen und hoffentlich kommt es dann auch zu einem harten Brexit.

Logik

Was in zwei Jahren nicht realisiert werden konnte, das kann natürlich(!) in drei Monaten erledigt werden.
Die Linie (wenn der Verlängerung zugestimmt wird) ab der sich die EU der Lächerlichkeit preis gibt dürfte unbestritten sein.
Das Austrittsprocedere ist ein Britisches Problem nicht das der EU.
Daher möchte ich ganz bewusst nichts über den Sinn oder Unsinn eines Austritts sagen.

Hat May auch das Jahr dazu angegeben?

Ich habe nichts dazu gefunden.
Nur das eine Jahr von Tusk als Vorschlag - das wäre 2020.

Nicht dass GB da wieder mit irgendetwas querschießt.
Wie sollen die noch im EU-Parlament mitbestimmen? Durch Sabotage, damit GB nach dem Brexit besser dasteht?

Auf der Suche

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los dass die Briten einfach nur wollen dass man sie endlich rausschmeißt. Dann können sie wenigstens behaupten dass nicht Sie daran schuld sind wenn in Großbritannien alles den Bach runtergeht. Dann war es mal wieder die böse EU , die an allem Schuld ist. Und dann muss auch keine rechtfertigen warum das alles nicht so funktioniert hat wie sie es wollten. Ich beglückwünsche aber Herrn Juncker und Herrn Tusk dafür dass er sich überhaupt nicht unter Druck setzen ließen und konsequent jegliche Art von Versuchen britischer Seite einen Keil zwischen einzelnen Staaten zu platzieren entgegen gewirkt haben

Seit zweieinhalb Jahren

Seit zweieinhalb Jahren wissen die Briten und die EU, daß ein "Brexit" stattfinden soll.

Diese Zeit hat den politischen Herrschaften im britischen Parlament nicht ausgereicht, um diesen Austritt aus der EU zu regeln.

Parlament" beruht auf der Wurzel "parlare", was soviel wie "reden" bedeutet. Im Volksmund wird es aber auch als "quasseln" oder "quatschen" bezeichnet.

Übersetzt heißt das: in der britischen Quasselbude sitzen hochbezahlte Quasselstrippen und eventuell auch Quatschköpfe, die es in der langen Zeit nicht geschafft haben, den Brexit zu vollziehen.

Aber die Parlamentarier aus allen EU-Ländern haben sich selbst ein Zeugnis der Unreife ausgestellt.

PS. Aber vielleicht irre ich und die britischen Politiker wollen den Willen des Volkes, was ja Demokratie ist, gar nicht umsetzen, sondern so lange zögern, bis es zur nächsten Volksabstimmung kommt.

So lange werden politisch u. mediale Horrorszenarien entworfen, was ein Brexit für die Briten bedeuten könnte.

Verschiebung von

Verschiebung von May.

Verschiebung von Brexit um 50 Jahre.

Meine Güte ....

Darf die EU eigentlich auch mal bitten?

Oder darf die nur reagieren?

Oh weia....

>>May warb für einen anderen Weg. Ihr Land würde eine Europawahl vorbereiten, aber versuchen, noch vor dem ersten Wahltag mit einem ratifizierten Austrittsabkommen aus der EU auszuscheiden. In dem Fall würde Großbritannien die Europawahl absagen, schrieb May an Tusk.<<

Micht deucht, spätestens jetzt, nachdem noch weitere "Unbekannte die Gleichung belasten", wird einer der Mitgliedsländer nein sagen, weil die Nerven wohl mittlerweile blank liegen.

Und das wars das, mit einem geregelten Brexit.

Schlag nach bei Shakespeare

Hamlet: "Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode!"

Das könnte übel enden.

Ich denke, wenn die 27 Regierungschefs darauf wirklich eingehen und dem zustimmen, dann wird erstens, das Ergebnis der EU Wahl gerichtlich angefochten werden können. Zweitens werden populistische Parteien die EU-Wahl vielleicht nicht gewinnen, aber zumindest enormen Zulauf erhalten. Und drittens wird ein Herr Farage, falls er denn wiedergewählt werde sollte, mit Sicherheit nicht einfach so seinen gut bezahlten Abgeordneten Posten verlassen wenn GB sich bequemt irgendwann dann doch auszutreten. Von daher bin ich der Meinung, dass die Frist auf keinen Fall verlängert werden darf.

Nein

Offiziell ist GB seit letztem Samstag, den 30.03.2019 kein Mitglied der EU mehr. Zur Zeit ist es nur eine Verlängerung für Gespräche der Briten untereinander in der Politik.

Der Termin 29.03.2019 wurde vor über 2 1/2 Jahren laut Paragraph 50 festgelegt und nicht geändert. Fristen zählen da nicht zum offiziellen Datum. Wenn doch sind Verträge nichts wert.

12:30 von morgentau19

Zitat:"Übersetzt heißt das: in der britischen Quasselbude sitzen hochbezahlte Quasselstrippen und eventuell auch Quatschköpfe, die es in der langen Zeit nicht geschafft haben, den Brexit zu vollziehen.
Aber die Parlamentarier aus allen EU-Ländern haben sich selbst ein Zeugnis der Unreife ausgestellt."

Wie kommen Sie denn auf diese steile Volte? Was haben die Parlamente der 27 mit dem Chaos im Unterhaus zu tun?

Longjogger 12:17 Uhr

"Wenn die Briten mit wählen, ist das doch auch in Ordnung - jeder kann sich mal irren."
Richtig - aber zwei Jahre Chaos produzieren und in drei Wochen so tun als wäre alles in trockene Tücher zu packen?
Wenn die Briten mitwählen, dann für eine ganze Legislatur bei unbeschränkter Mitgliedschaft und Aussetzen des beantragten Austritts bis zum Ende der Legislaturperiode.
Was ist aber mit Beschlüssen die über diese Legislaturperiode hinaus Wirkung haben und maßgeblich von einem Austrittskandidaten mit bestimmt werden?
Ein Schelm wer jetzt Böses denkt.

Brüssel wird den Abweichlern

genügend Angebote unterbreiten (in Hinterzimmern) das der Verlängerung einstimmig zugestimmt wird. Aber ich hoffe, ebenfalls auf Salvini.

Ich bin gespannt

wie die Briten bei der Europa Wahl abschneiden.Insofern kann ich einer Verlängerung nur zustimmen.

Ich denke es gibt nur zwei Wege aus dem Chaos

1. Am 12.04.2019 den harten Brexit, um dann ganz von vorn anzufangen und die Beziehungen GB zur EU neu aufzubauen.
2. Den Rücktritt vom Brexit. Dann bleibt GB in der EU solange wie es nötig ist, um in aller Ruhe neue Austrittsverhandlungen zu führen. Wenn man sich dann einig geworden ist, stellt man einen neunen Austrittsantrag, den man dann ggf. ja auch in kürzerer Zeit umsetzen könnte.

Mir wäre es sehr viel lieber, wenn GB in der EU bliebe, aber mit diesem Brexit-Chaos muss jetzt mal Schluss sein. Keine weitere Verlängerung.

Schade für meinen Kollegen in GB. Er kann dann nicht mehr problemos zu uns nach Deutschland oder zu unseren Kunden in Irland reisen.

@Dirk Michael

"Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los dass die Briten einfach nur wollen dass man sie endlich rausschmeißt."

Tusk oder Juncker werden sie ganz sicher nicht rausschmeissen. Das sind Eurokraten. Die Leben von der EU Bürokratie und würden jede Schwächung der Integrität der EU bekämpfen.
Brexit ist eine Gefahr und deswegen werden sie alle mögliche tun, um die Briten in der EU zu behalten.
Hoffentlich gibt es noch einige vernünftige Nationalstaaten, die das Spiel auf Kosten der europäischen Völker nicht mehr mitmachen werden.

Das wird nix, mit dem

Das wird nix, mit dem Brexit. Und die eu nacht da seit jahren mit. Lasst die Engländer doch hampeln. Die wollen nicht raus und nicht rein.die wollen Aufmerksamkeit. Wie ein klassenkasper.

12:36 von schiebaer45

Die Briten würden genauso abschneiden wie immer, weil jedes Land eine vorher festgelegte Zahl von Abgeordneten ins Europaparlament wählt. Interessant wäre höchstens, wer IN Großbritannien am besten abschneidet...

@morgentau19

"Aber vielleicht irre ich und die britischen Politiker wollen den Willen des Volkes, was ja Demokratie ist, gar nicht umsetzen" Am 05. April 2019 um 12:30 von morgentau19

Den Willen des Volkes hatten wir hier im Forum schon einmal besprochen und zwar nach Landesteilen:

- England und Wales mit Mehrheit für den Brexit

- Schottland, Nordirland, Gibraltar und Stadt London Mehrheit für Verbleib in der EU

Und nun?
Vielleicht wäre eine Zwei-Staaten-Lösung der Wille des Volkes, dann können England und Wales aus der EU raus?

Vote Leave!

Langsam reicht es!

Ich bin gegen eine Teilnahme der Briten an einer Europawahl 2019:
- so holt sich die EU die gleiche Unruhe, die derzeit in Westminster herrscht, nach Straßbourg/Brüssel;
- Entscheidungen, die Europa weiter bringen können (in welche Richtung auch immer), können von Leuten blockiert werden, die es im Prinzip nicht mehr interessiert;
- man würde dem Teil der Europaabgeordneten aus GB Gehalt und Pensionsansprüche verschaffen in einer Institution, die diese wahrscheinlich mit Masse ablehnen.

Liebe Briten, Ihr habt für Leave gestimmt, also geht auch (endlich)!

Bis die Briten vergessen haben ....

... dass sie sich überhaupt jemals für den Brexit entschieden haben.
.
Tusk und Juncker würden das ganze Vorhaben am liebsten vermutlich leise auslaufen lassen.
.

Mal anders gesehen:

Eigentlich gab es in GB keine Mehrheit für den Brexit, sonst würde man sich da damit nicht so schwer tun.

Anders kann ich es mir nicht vorstellen.
Anders wäre GB schon raus sein.

12:43 von mipfel

Eine Teilnahme an der Europawahl wäre nur sinnvoll, wenn GB vorher das Austrittsgesuch zurückzieht. Das würde aber höchstwahrscheinlich in GB zu massiven Unruhen führen. Insofern, so leid es mir tut und so sehr ich es bedaure: Geht mit Gott, aber geht!

12:36 von GeMe Mir gefällt

12:36 von GeMe

Mir gefällt der Gedanke "Europawahl ohne GB" ehrlichgesagt besser ...

von daher lieber Ersteres.

Und aus Schaden wird man klüger, als wenn jemand zum Glück gezwungen wird.

Also noch ein Grund, der für Ersteres spricht.

von MaWo/12:36

Noch werden alle wichtige Beschlüsse von allen EU Mitgliedsstaaten einstimmig beschlossen. Ob nun mit oder ohne die Briten, sollten sie in der EU bleiben.

Und bei aller Sonderbehandlungen der Briten, immer haben sie mehr eingezahlt, als bekommen, waren immer Nettozahler! Und ums Geld geht es doch den Meisten hier?

Und den EU Kritikern mal gesagt - viele neue EU Mitgliedsstaaten wurden damit gelockt, ihr geht in die NATO - dafür kommt ihr auch in die EU. Osterweiterung. Gilt insbesondere für die armen Rumänen und Bulgaren.

Re 12:28 von Orfee

"Meine Hoffnung ist Salvini."
Das habe ich hier auch schon geschrieben vor 2 Wochen,wurde aber enttäuscht.
Ich glaube eher die Italiener lassen es laufen. Besser kann man die EU nicht vorführen.

12:45 von Tada Mal anders

12:45 von Tada
Mal anders gesehen:
Eigentlich gab es in GB keine Mehrheit für den Brexit

----

die gibt es nicht und gab es nie!

Es war wie seinerzeit die Immobilienblase ...

jetzt platzt sie oder eben nicht ...

Wenn man die Luft rauslassen könnte, wäre es toll.

Dieses Brexit-Getue wurde extrem gepusht, wie in Katalonien ...
das absolut gleiche in grün.

Es sind Spaltungskräfte am Werk gewesen.

Nicht aus Mehrheitsverlangen heraus, sondern, um der EU als Gemeinschaftsgebilde empfindlich zu schaden.

DASS aber aus dieser Intension heraus diese Votes als rechtskräftig anerkannt wurden, DAS war mir damals schon zu hoch!

Stellen sie sich vor, es würde gepusht werden, dass Sachsen wieder eine Mauer bekommt. Und einer Minderheit würden Umfragen als rechtskräftige Wahlen anerkannt werden.
Das ist doch irrre !!!

Sieh's mal positiv.

Solange GB noch in der EU ist, zahlt es auch die Beiträge. Und da die nicht unerheblich sind, ist Tusk vielleicht deshalb für einen möglichst späten Ausstieg.
Polen und Ungarn sind wohl kaum betroffen, die sind so oder so Negativzahler.

Berechtigte Zweifel?

Eine Verlängerung bis zum 30. Juni, mit der Option an den EU-Wahlen teilnehmen zu wollen, wenn bis zum 22.05.2019 keine Einigung zustande gekommen ist, wäre nach meiner Ansicht für die EU nicht annehmbar. Denn darin könnten für die EU mehrere politische Nachteile entstehen, mit nicht absehbaren Folgen. Ich kann nur hoffen, dass entweder in GB es zu Neuwahlen kommt, oder ein neues Referendum beschlossen wird und das bis zum 22.05.2019. Wenn es nach mir ginge würde ich als EU-Mitgliedsland für ein NEIN zu einer Verlängerung stimmen. Damit das aber klar ist, ich würde mich über einen Verbleib der Briten in der EU freuen und es begrüßen. Aber die hausgemachten komplizierten Umstände im britischen Parlament haben bis jetzt eine Unfähigkeit der britischen Politik dokumentiert. Sehr zur Freude und Vorteil der nationalistischen Populisten unter Boris Johnson und Nigel Farage. Mein Ultimatum bliebe beim 12.04.2019 und dann raus, mit allen Konsequenzen. Die EU täte gut dran!

Was machen den jetzt die

Was machen den jetzt die Brexit-Hartliner?

Eine gute Wahl

Eine Teilnahme der Briten an der Europawahl würde ja zeigen, wie die Engländer zur EU stehen, in sofern halte ich das für sehr Begrüßenswert.

Richtig wäre: Nein sagen und ....

... so zum ersten mal wirklichen Druck aufbauen.
.
Das Parlament in GB weiss doch, dass es von der EU im Zweifel soviel Zeit bekommt wie es braucht um den Briten den Brexit madig zu machen. Die EU sollte diese Verlängerung möglichst früh, nicht erst am 10. April also 2 Tage vor Austritt, ablehnen.
.
Aber wir alle wissen, dass es so nicht kommen wird.

NEIN! Keinerlei Zugeständnisse mehr!

NEIN! Keinerlei Zugeständnisse mehr! Die Briten sollen das Austrittsgesuch zurückziehen oder mit kaltem Brexit gehen... Dann ist es halt so. Die spinnen, die Briten!

Wie konnte es überhaupt zu

Wie konnte es überhaupt zu einer Rechtskräftigkeit der Brexit-Votes kommen???

WIE und WAS konnte dazu führen, etwas, Unverhandelbares zur Verhandlungssache zu erklären?

Ich denke, es war falsche Rücksicht auf ein pseudo-demokratisches Verhalten.
Aus einem falschen Demokratiegefühl heraus?

Aus einem falschen Demokratieverständnis heraus, kann eine Gesellschaft gepusht von einer Minderhei in die missliche Lage kommen, etwas Zukunftsträchiges durch etwas Destruktives zu ersetzen ...

Die Weimarer Republik lässt grüßen.

Die EU sollte daran arbeiten, dass es nie soweit kommen kann, dass sie sich selbst ihrem Henker überlässt.

Das gilt im Übrigen auch für DE.

Es reicht....

......so langsam mit den Briten.
Ihr wolltet raus, also geht endlich! Was ihr in über zwei Jahren nicht geschafft habt, bekommt ihr bis zum Juni auch nicht hin - auch wenn Frau May noch zig mal abstimmen lässt.(Karl May hätte es vermutlich geschafft- so viel Spott muss sein)
Als Krönung sollen noch Abgeordnete ins EU-Parlament gewählt werden? Die die EU verlassen wollten? Spinnt ihr?

Da kann ich nur hoffen, daß es darüber keine Einstimmigkeit betreff Zustimmung geben wird.
Liebe Briten: Geliefert wie bestellt- IHR wolltet das so! Jetzt kommt damit klar!

Also....

Ich denke, GB hatte Anfang der 70 ger 10 Jahre Verhandlung hinter sich um beizutreten. Also warum soll der Austritt schneller gehen??
Ironie aus.
Ich hoffe Brüssel zeigt die Grenzen auf, sonst ist die EU völlig unglaubwürdig.

@ hessin65, um 13:00

Vielleicht werden in der Zeit aus den Brexit-Hartlinern ja “Brexit-Heartliner“.

Bitte erstmal sich selbst informieren über §50 EUV

um 12:35 von JueFie
" ... Fristen zählen da nicht zum offiziellen Datum. Wenn doch sind Verträge nichts wert."

Also zum einen können zwei Vertragspartner sehr wohl einen Vetragsbestandteil einvernehmlich ändern - so auch hier. Und siehe da, in gesagtem §50 heisst es in Satz (3):

(3) Die Verträge finden auf den betroffenen Staat ab dem Tag des Inkrafttretens des Austrittsabkommens oder andernfalls zwei Jahre nach der in Absatz 2 genannten Mitteilung keine Anwendung mehr, es sei denn, der Europäische Rat beschließt im Einvernehmen mit dem betroffenen Mitgliedstaat einstimmig, diese Frist zu verlängern.

Und einen einstimmigen Beschluss der Ratsmitglieder in Einvernehmen mit dem betroffenen Mitgliedsstaat UK, den gab es wohl. Alles gemäß den Regelungen von §50 EUV, so wenig vorausschauend war man dann doch nicht und jeder Austritt ist ein Einzelfall mit Besonderheiten, so dass es Sinn macht, die Konditionen nicht festzuzurren im EU-Vertrag. Das Chaos dabei haben wir UK zu verdanken.

Ich habe das komplett satt. Hinter einer solchen EU, die einfach nicht ehrlich tut, was sie vorher sagt, stehe ich nicht.

Ich freue mich auf die Wahl am 26 Mai, wo ich den EU-Politikern die Quittung für dieses unsägliche Hickhack und die unverantwortliche Verschwendung meiner Steuergelder geben werde.

Wieviele hundert Millionen Euro an Steuergeldern hat uns dieses erbärmliche Schauspiel inzwischen gekostet?!

Aufschub bis 30. Juni

Aufschub bis 30. Juni Zwotausendundwann? Ach, vielleicht nur so lange, bis sie's geschafft haben, endlich ihren Sir Francis Drake als zuküftig tragendes, weil ja so alt bewährtes Geschäftsmodell ihres Ladens wieder auf zuerwecken? Ja das könnte es sein. Aber egal wie, wichtig ist nur, dass ihnen der Tee und die Gurkensandwiches nicht ausgehen. Ansonsten gilt:The same procedure like five hundred years last.

30 Juni

in welchem Jahr?

Besser ein Ende mit Schrecken...

Aus der Sicht eines Demokraten halte ich die britische Bitte um eine Brexit-Verschiebung für ebenso unsinnig wie die Idee D.Tusks bzgl. eines noch längeren Aufschubs.
_
Abgesichts der bekanntermaßen tiefen Spaltung der britischen Bürgerschaft - die aber vermutlich auch bei den meisten anderen EU-Bürgern bzgl. des Brexit und der EU allgemein vorhanden sind - ist eine politisch klare Lösung nun überfällig und wegen des politischen Friedens zwingend erforderlich... Nämlich die Ablehnung jeder weiteren Verschiebung und Hinnahme eines sog. "harten" Brexit.
_
Nur so bekommen alle Beteiligten klare Verhältnisse und Grundlagen für neue Vereinbarungen. Ein Chaos wäre wohl nicht zu erwarten, immerhin wird längst an entsprechenden Übergangslösungen gearbeitet. Und die großen Investment-Strippenzieher im Hintergrund haben eh Möglichkeiten, sich schadlos zu halten.
_
Ein Ende mit Schrecken ist allemal besser, als Schrecken ohne Ende...

re morgentau19

"Aber die Parlamentarier aus allen EU-Ländern haben sich selbst ein Zeugnis der Unreife ausgestellt."

Reiner Unsinn. Weder das EU Parlament noch die nationalen Parlamente sind am Austrittsprozess beteiligt.

mal wieder

Liebe Politiker in Brüssel, wer soll euch eigentlich noch glauben? Das was Herr Tusk abzieht, deutet eindeutig darauf hin, dass er kein Rückgrat besitzt und selbst zum Teil für diesen Eiertanz mitverantwortlich ist. Er hat einfach keinen A... in der Hose, um mal zu sagen bis hier und nicht weiter.

Mal darüber nachgedacht, warum die Politikverdrossenheit bei den Bürgern steigt und immer mehr nach rechts abdriften? Bei solchen Politikern braucht man sich nicht wundern!

Dann werden die Hälfte der britischen EU Abgeordneten ...

... starke EU Gegner werden.

Zusammen mit den EU Abgeordneten von Salvini, Le Pen, Orban und Kaczynski werden sie die EU wohl neu ausrichten.

Wie widersinnig: die Briten

wollen raus aus der EU und sollen jetzt auch noch an den Wahlen für das EU-Parlament teilnehmen?
Kasperltheater ist noch ein gemässigter Ausdruck für das, was gerade passiert.

Ablenkungsmanöver - Withdrawal Agreement

Ich verstehe die grundsätzliche Logik hinter May taktischem Zug nicht.

Soweit ich mitbekommen habe, geht es seit ein paar tagen um die zukünftige Beziehung zwischen EU und UK.
Quasi um den Anhang vom sog. "Brexit Deal".

Das ist ja schön und gut, aber um die finale Beziehung zu verhandeln sollte doch erst einmal der Brexit-Deal angenommen werden.

Beides ist, nach meinem Verständnis der Lage, unabhängig von einander.

Ich behaupte, das es Th. May nur noch darum geht, so "schuldlos" wie möglich auszusehen.

Für mich ein ganz klarer Versuch, entweder der EU oder Labor die Schuld zu zuschieben.

Paartherapie

Großbritannien, Du willst in die EU rein? Die Tür ist offen.
Großbritannien, Du willst aus der EU raus? Die Tür ist offen.
Aber höre verdammt nochmal auf, in der Tür rumzulungern - Du blockierst den Verkehr.

Frage: Wer würde sich in einer Lebenspartnerschaft ein solches Hin und Her antun?
Antwort: Ein schwaches ICH. Eine schwache EU.

Eine Brexitverschiebung um 1 Jahr ist problemlos

für Britannien.
Der Termin 30.6. wurde abgelehnt schon beim letzten EU-Gipfel zu diesem Thema Brexit und zwar aus guten Gründen. Nur so wird die Integrität der Prozesse der EU gewahrt. Schließlich hat Britannien es nicht fertiggebracht, eine Entscheidung zum 29.3. zustande zu bringen. Die EU hingegen hat den mit Britanniens Regierung vereinbarten Vertrag akzeptiert. Da Tusk angeboten hat, dass bei einer früheren Einigung ein späterer Austrittstermin wieder vorverlegt werden kann, ist auch eine Verschiebung des Austrittsdatums um ein Jahr kein Problem für Britannien.

Genau diese Datum wurde doch

Genau diese Datum wurde doch erst vor ein paar Tagen gefordert und von der EU abgelehnt. Es hat sich nichts verändert - warum geht das jetzt? Es kann doch nicht sein, daß man jemand mitwählen lässt, der dann austritt. Brüssel macht sich völlig unglaubwürdig und bekommt die Quittung bei der Wahl.

Na dann freue ich mich!

Ich seh's positiv und freue mich auf eine weitere Legislaturperiode mit Nigel Farage! 27,5% der abgegebenen Stimmen in GB, 24 von 73 britischen Mandaten für die UKIP damals 2014. Die bekommen dann vermutlich diesmal eine volle Hälfte.

Jetzt noch das Jahr fixieren

und zack fertig.

@ Tada

Die Schotten hatten sich gegen eine Unabhängigkeit vom UK entschieden.

Vielleicht war die Aussicht, damit auch die EU verlassen zu müssen (das hatte die EU vorher klargestellt), einer der Beweggründe.

Ironie, dass sie nun mit dem UK die EU verlassen (sollen).

Harter Brexit

Ein Ausstieg ohne Deal hat massive negative Auswirkungen für die Wirtschaft aller EU-Staaten. Eine Absage, um „Druck aufzubauen“ mag zwar in den Augen mancher ein legitimes Mittel sein, allerdings riskiert man damit sehr viel.
Ganz so einfach ist die Situation also nicht.

Falls die EU es tatsächlich

Falls die EU es tatsächlich GB ermöglicht an der Wahl teilzunehmen, werde ich meinen Schwur getreu die mieseste Farage-freundlichste, EU-zerstörendste, Russland treuste Partei wählen, die ich ausmachen kann. Das wohl.

@ Tada

52 % sind für Sie keine Mehrheit?

Bitte keine Fakes posten!

GB muß raus aus der EU sonst keine Gewissheit

Wenn man die leave- Gemeinde anhört wird man feststellen dass viele glauben dass die EU Großbritannien nicht ziehen lassen will. Es heißt nicht GB kann sich nicht einigen und beantragt eine Verlängerung sondern die EU klammert an Großbritannien fest und lässt uns nicht ziehen. Dieser Irrglaube sitzt tief in der Bevölkerung fest. Auch der Glaube dass die EU nur Geld kostet und man selbst keine Entscheidung hat ist tief eingebrannt. Um ein für alle Mal eine Klarheit zu schaffen ist ein harter Brexit notwendig. Dann wird man sehen was die EU kann oder nicht, auch in GB. Natürlich wird es teuer werden, aber wenn der Unmut über die EU in der britischen Bevölkerung bleibt weil man die Trennung nicht vollzieht, wird’s noch teurer. Auch wird die EU immer mehr erpressbar je näher der Wahltermin kommt. In den letzten Tagen könnte GB damit drohen; „Wenn der Vertrag nicht neu verhandelt wird boykottieren wir die EU-Wahl und machen sie ungültig.“ Soll die EU das Risiko eingehen. Ich denke nein!!

13:21 von Old Lästervogel Wie

13:21 von Old Lästervogel
Wie widersinnig: die Briten
wollen raus aus der EU

----

Die Hardliner wollen raus.

aber auch nur diese Minderheit.

Meiner Meinung nach wird denen zuviel Gewicht beigemessen.

Termin wurde schonmal abgelehnt.

Der30.06. wurde von der EU schon einmal abgelehnt und da waren auch längere Verlängerungen möglich gewesen.
Also ist dieser Termin nicht neu.
Von den Briten müßte substanztiell was ganz Neues und Eindeutiges kommen wenn der Brexit-Deal nicht durch geht in GB.
Das wäre Voraussetzung für die EU und bislang ist diese Voraussetzung nicht da.

Stand heute also
bleibt es der 12.04.2019 totz Tusk und Merkel.

re juefie

"Der Termin 29.03.2019 wurde vor über 2 1/2 Jahren laut Paragraph 50 festgelegt und nicht geändert."

Eigentlich wurde oft genug kommuniziert, dass eine Fristverlängerung mit Zustimmung der EU Länder durchaus möglich ist.

Lesen Sie doch mal den Artikel 50, bevor Sie hier falsche Behauptungen über seinen Inhalt verbreiten.

Ich sags mal so: Wenn die Eu

Ich sags mal so:

Wenn die Eu aber den Hardlinern nachgibt, dann kommt sie halt auch nur denen entgegen.

Allen anderen würde die Eu damit in den Rücken fallen.

Das will sie natürlich nicht. Weil sie denen und sich damit am meisten schaden.

Insofern ist so langes Verschieben wie möglich, Schadesbegrenzung.

Was ist besser: unabsehbar

Was ist besser:

unabsehbar großer Schaden

oder

genervtsein?

Mit genervtsein kann man noch leben ...

@Longjogger: "Das sieht nun

@Longjogger: "Das sieht nun aber bereits nach Absage vom Brexit aus - sollte die EU dafür stimmen.
Wenn die Briten mit wählen, ist das doch auch in Ordnung - jeder kann sich mal irren."

Dann werden Briten ins Europaparlamemnt gewählt, die in der verbleibenden Zeit bis zum Austritt noch die Geschicke Europas beeinflussen können. Das geht gar nicht un könnte Anfechtungen der Wahl nach sich ziehen!
So Leid es mir für die "Pro Europa-Briten" tut: Leave immediately!

re einfach unglaublich

"Dann werden die Hälfte der britischen EU Abgeordneten ...

... starke EU Gegner werden.

Zusammen mit den EU Abgeordneten von Salvini, Le Pen, Orban und Kaczynski werden sie die EU wohl neu ausrichten."

Erstens werden diese EU Gegner nur eine Minderheit im EU Parlament sein und zweitens hat das Parlament überhaupt keine Kompetenz, um die EU "neu auszurichten" (was immer damit gemeint sein sollte).

Schluss und Aus

May führt die EU am Nasenring durch die Arena und die spielt mit. Es wird Zeit, dieses Trauerspiel beenden!

Ich glaube nicht das ein Land sich querstellt

Vor allem Deutschland macht Druck, da seine Wirtschaft relativ viel zu verlieren hätte beim no-Deal. Da die EU künftig bereits kurzfristig dann massiv sparen müsste (die Briten zahlen ja ihre „Vertragsschuld“ von 20 Mrd Euro dann nicht mehr), müsste die EU die Transferleistungen an viele Länder wie Italien oder Ungarn einschränken. Spannend würde es, wenn einer der wenigen anderen Nettozahler sich quer legt.

13:08 von

13:08 von Miezekatze
Also....
Ich denke, GB hatte Anfang der 70 ger 10 Jahre Verhandlung hinter sich um beizutreten. Also warum soll der Austritt schneller gehen??
Ironie aus.
Ich hoffe Brüssel zeigt die Grenzen auf, sonst ist die EU völlig unglaubwürdig.

----

Würden Sie die Kosten für die Grenzen tragen wollen oder können?

Nachtrag...

Ein (vorläufiger) Verbleib der Briten in der EU, möglicherweise sogar mit Noch-Teilnahme an der EU-Wahl, würde wohl von mindestens der Hälfte der Briten als eine Art "Zwangsehe" betrachtet werden, die dann auch weiterhin (und vielleicht noch vehementer) die Vorteile einer Scheidung politisch plakatieren würden. Mit weiterhin unfruchtbaren Streitereien wegen Unklarheiten der Frage, "was wäre wenn...".
_
So etwas kann niemals gut ausgehen... weil der Stachel im Körper latent weiter schmerzt und u.U. zur schlimmen Entzündung werden kann. Spätestens dann, wenn ein nächstes EU-Mitglied "wackelt"...
_
Zwar bedauere ich die britische Ablehnung des "May-EU-Deals" (der bei allen Schwächen aber zumindest weiteres Verhandlungspotenzial hat), bin aber andererseits auch für eine klare Trennungslösung... und zwar jetzt.!

13:23 von

13:23 von Zeitungs-Ente
Paartherapie
Großbritannien, Du willst in die EU rein? Die Tür ist offen.
Großbritannien, Du willst aus der EU raus? Die Tür ist offen.
Aber höre verdammt nochmal auf, in der Tür rumzulungern - Du blockierst den Verkehr.

Frage: Wer würde sich in einer Lebenspartnerschaft ein solches Hin und Her antun?
Antwort: Ein schwaches ICH. Eine schwache EU.

----

es gibt verschiedene Arten von "Beziehung"

auch zwischen Erwachsenen

nicht jede Beziehung ist eine Liebesbeziehung!

Und wenn eine Beziehung nur dazu dient, das wirtschaftliche Überleben von allen Beteiligten zu sichern, dann ist es eine gute Beziehung.

Die muss nur funktionieren.

Liebe hin oder her. Das kommt nur on top dazu, ist aber kein muss...

verstehen Sie ? ...

Es reicht !

Harter Brexit und aus ! die Wirtschaft wird es überleben und die Menschen auch. Die Schreckenszenarien ,welche insbesondere deutsche Politiker aufzeigen,wird es nicht geben . Man hatte lange genug Zeit ,sich auf alle möglichen Szenarien einzustellen ud wird das freilich auch getan haben. Dieses ganze Theater ist nicht mehr zu ertragen. Die Britten haben für den Brexit gestimmt also sollen sie ihn auch bekommen. May sollte endlich zurücktreten !

May bittet um Brexit-Aufschub bis 30.Juni......

Jetzt wird es spannend.Ob alle EU-Länder dem zustimmen.Welche Interessen werden sich durchsetzen ? Werden Brüssel und Berlin die anderen auf Linie bringen können,so daß kein Veto kommt.
Die Teilnahme von Großbritannien an der EU-Wahl wäre de facto eine Verhinderung des Austritts.

um 12:58 von StöRschall

12:45 von Tada Mal anders

Mal anders gesehen:
Eigentlich gab es in GB keine Mehrheit für den Brexit
----
die gibt es nicht und gab es nie!

Antwort:
Die Briten wurden zur Wahl aufgerufen
Knapp 52 % haben sich für den Brexit entschieden
Knapp 48% dagegen.

Nach meiner Rechnung hat sich die Mehrheit für den Brexit entschieden
Falls Ihnen andere Berechnungen vorliegen bitte ich Sie höflich um Veröffentlichung

Brexit - never ending story

Verlängerung der Verlängerung der Verlängerung usw. bis zum Sanktnimmerleinstag.
Es nervt nur noch.
Und es soll, einigen Zeitgenossen zufolge, mal wieder die EU daran Schuld sein. Keineswegs. Die EU ist Schuld daran, dass es soweit gekommen ist und hat nicht wahrhaben wollen wie Herrschaften wie Johnson, Farage, Dyson etc. reagiert und argumentiert haben. Was hat Mr. Cameron in der Zwischenzeit verlauten lassen? Mag sein, dass ich nicht alles mitbekommen habe.
Aber ich persönlich würde es sehr begrüßen, wenn sich Schottland von England lossagen würde. Aber da habe wirklich ganz persönliche Gründe.

13:23 von Zeitungs-Ente Also

13:23 von Zeitungs-Ente

Also es gibt eben auch Wohngemeinschaften und nicht nur Ehen;)

National Populisten in internationaler Zusammenarbeit

Ich hoffe für die EU, dass nicht ausgerechnet von Italien oder Ungarn die Verlängerung des Brexit abgelehnt wird. Denn Salvini und Orban sind rechts nationale Populisten, welche Unterstützung von International agierenden rechten Populisten, wie den ehem. Trump Berater und Vertrauten Steve Bennon erfahren. Sie agieren bei einem NEIN nicht im Sinne der EU, sondern allgemein für die nationalistisch geprägten ökonomischen Interessen der USA unter Herrn Trump. Ihnen geht es nicht um Italien oder Ungarn, es geht Ihnen um ihr Geldbeutel und dessen Zuwachs aus Mitteln woher auch immer. Käme die Ablehnung aus einem Land wie Frankreich, Spanien oder gar Deutschland, kann man sicher sein, dass dies im Sinne der EU erfolgen würde, um hieraus Schlüsse zu ziehen und zu agieren um Europa zu stärken und nicht zu schwächen. Aber wie schon in einem anderen Kommentar zum Thema erwähnt, ich hoffe sehr, dass GB bei einem No-Deal-Brexit hart getroffen wird und das Volk sich gegen die Populisten auflehnt!

Max bittet EU um Aufschub...

Zuvor war bekannt geworden, dass Ratspräsident Tusk sich sogar eine Verlängerung von bis zu einem Jahr vorstellen könnte. Das wolle er den 27 verbleibenden EU-Staaten vorschlagen
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Verlängerung? Kann er machen, aber ich glaube da machen Österreich, Italien und Ungarn nicht mit.

Am 05. April 2019 um 12:28 von Orfee

" Salvini wird es richten

Meine Hoffnung ist Salvini.
Kurz hat für Österreich zwar auch angekündigt, dass sie nicht für eine Verlängerung zustimmen werden, aber er hat nicht so viel Rückgrad wie Salvini oder Orban.

Entweder Italien oder Ungarn werden da nicht mitmachen und hoffentlich kommt es dann auch zu einem harten Brexit. "

Nicht einer wird genau das machen, was er vorher gesagt hat.
Wie immer werden alle brav dem zustimmen.
Träumen Sie ruhig weiter.

Eier in der Hose!

Ich hoffe, dass ein Mitglied der EU die "Eier in der Hose" hat und dem Treiben ein Ende setzt, indem es gegen eine Verlängerung stimmt. Ich kann auch die Umfrage nicht verstehen, dass 74% für einen Verbleib von GB in der EU sind. In meinem Bekanntenkreis sind 99% genervt und möchten, dass sie gehen.

Europawahl

Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle EU-
Staaten der von May gewünschten Verlängerung zustimmen werden. Falls GB jedoch
tatsächlich an den Europawahlen teilneh men sollte, würden die Wahlergebnisse aufschlussreich sein!

@ Einfach Unglaublich

"@ Tada 52 % sind für Sie keine Mehrheit? Bitte keine Fakes posten!"
Am 05. April 2019 um 13:28 von Einfach Unglaublich

Ich habe schon weiter oben geschrieben, dass es nicht überall gleich war und dass nur England (ausgenommen London) und Wales für den Brexit gestimmt haben. Schottland, Nordirland, Gibraltar und Stadt London wollen nicht raus aus der EU. Soviel zu Mehrheit.

In den Naturwissenschaften muss der Unterschied mindestens 5% betragen, sonst ist es keiner. Alles darunter kann Zufall sein.
Auch in der Wirtschaft gelten Grenzen. Türen und Betten werden so hergestellt, dass 95% der Bevölkerung durch-Mann oder reinpasst. Sonst ist es nicht wirtschaftlich.

*
2% (49-51) ist kein signifikanter Unterschied.
Es wird GB zerreißen.

*
Solche Grenzen muss es geben, sonst müsste man mit Ergebnissen wie 49,9999999 zu 50,0000001 arbeiten.

Verlängerung

Ich bin dafür, daß die Frist nur dann verlängert wird, wenn die Engländer endlich zugeben, daß der Ball 1966 NICHT hinter der Linie war.

@Klaus1963

"Nach meiner Rechnung hat sich die Mehrheit für den Brexit entschieden
Falls Ihnen andere Berechnungen vorliegen bitte ich Sie höflich um Veröffentlichung" Am 05. April 2019 um 14:04 von Klaus1963

Dann erklären Sie bitte, warum GB heute, am 05.04.2019, immer noch nicht raus ist, sondern um Verlängerung bittet.
Das zweite Mal.

Wenn ich irgendwo raus will, dann gehe ich raus und bitte nicht noch darum zu bleiben und über meinen Abgang zu sprechen.

12:28 von Orfee

"Meine Hoffnung ist Salvini.
Kurz hat für Österreich zwar auch angekündigt, dass sie nicht für eine Verlängerung zustimmen werden, aber er hat nicht so viel Rückgrad wie Salvini oder Orban."

Populisten mag es um "Rückgrat" oder noch umgangssprachlicher "cojones" gehen, die gezeigt werden müssen.

Aber: Wir sind nicht auf dem Hinterhof oder beim Straßenboxen.

Verantwortungsvolle Politik muss auch die im Blick haben, die bei einem ungeregelten Brexit unverschuldet massiv verlieren würden.

Denen helfen Politiker, die zum Kompromiß fähig sind, nicht die, die Sonntagreden halten und Politik für die Galerie machen.

Vielleicht...

will GB echt nur Rosinen. Hat jemand jemals versucht den Drahtziehern dieser Farce Rosinen zu geben? Ein LKW voller Rosinen. Am 12.April, durch den Eurotunnel, als Akt der Freundschaft. Dann Tschüß.

Verlängerung bis sich die Briten einig sind

Die EU sollte eine Verschiebung des Brexits so lange beschließen, bis es Einigkeit in Großßbrittanien gibt. Natürlich müssen Zahlungen der Briten so lange erfolgen bis es zum Brexit kommt. Vielleicht erledigt sich dann das Problem von allein.

neue Verlängerung

Ich finde, die EU sollte nur einer Verlängerung um 12 Monate, also z.B. bis 31.03.2020 zustimmen. Denn dann hättern sie alle Möglichkeiten, einschließlich Neuwahlen und neuer Volksabstimmung. Dagegen ist das bis 30. Juni schwer möglich. Wenn es GB dann doch eiliger machen will, es ginb ja einen ausgehandelten Vertrag - der nur durch das Parlament in London anzunehmen ist.

Wenn London Zeit braucht, dann richtig, oder eben gar nicht.

Ich finde, die EU macht da bisher einen guten Job, hat einen (übrigens für alle Seiten) guten Vertrag ausgehandelt. Klar Nachverhandlungen ausgeschlossen.

Am Besten wäre es für alle, wenn GB im Binnenmarkt oder der Zollunion bleibt.

Aber wenn das Londoner Chaos jetzt nach Brüssel transportiert wird, dann wäre es ein Fehler. Entweder Lodon nimmt sich in Ruhe Zeit, oder geht mit einem harten Brexit. Aber dieser Antrag dient doch nur dazu, daß May den harten Brexit Flügel unter Druck setzt. Und nur sich in dieses Spiel von May zu hängen wäre ein Fehler.

Die Sache mit der EU und dem

Die Sache mit der EU und dem Brexit ist wohl etwa so, wie die mit dem Roach Motel™, man kann zwar auschecken aber man kann es nie verlassen.

Wir schreiben das Jahr 2867

Die ganze Erde ist der vereinigten Förderation der Planeten beigetreten.
Außer natürlich Großbritannien , das inzwischen seit hunderten von Jahren das einzige EU-Mitglied ist, weil es noch immer über den Austritt verhandelt.

@14.25/ Rosinen oder Kirschen

In England sagt man cherry picking.

Mit Rosinen kommen Sie da nicht weit.

Vielleicht versuchen Sie es ja mal mit Cherries?!

;-)

@Orfee, 12:28

"aber er hat nicht so viel Rückgrad wie Salvini oder Orban"

Sie kennen sich wohl wenig aus. Orban ist gerade in der EVP-Mangel. Ausserdem sagt er ständig, dass es ein Riesenfehler war, die Briten aus der EU rauszulassen.

/// Am 05. April 2019 um

///
Am 05. April 2019 um 14:12 von Alezan
Eier in der Hose!

Ich hoffe, dass ein Mitglied der EU die "Eier in der Hose" hat und dem Treiben ein Ende setzt, indem es gegen eine Verlängerung stimmt. Ich kann auch die Umfrage nicht verstehen, dass 74% für einen Verbleib von GB in der EU sind. In meinem Bekanntenkreis sind 99% genervt und möchten, dass sie gehen.///
.
Ein Austritt GBs mit Vertrag ist im Interesse aller EU Mitglieder inklusive GB. Umfragen sind manchmal schwer verständlich, besonders wenn man sich in einer Filterblase aufhält. Im übrigen, die Wortwahl " Eier in der Hose " ist recht chauvinistisch.

Never ever (fast jedenfalls)

Sollte man sich auf ein Austrittsabkommen einigen, welches als Austrittsdatum den 30. Juni vorsieht, kann man über die Verschiebung nachdenken (meinetwegen sogar ohne Beteiligung an der Europawahl, schließlich wäre dann alles in trockenen Tüchern). Aber ohne Vertrag - der Entwurf liegt auf dem Tisch -: Niemals! Orientieren wir uns doch mal am Fußball: Da gibt es die reguläre Spielzeit (= 29. März), dort gab es keine Entscheidung. Nun sind wir in der Verlängerung (12. April), vielleicht kommt es sogar noch zum Elfmeterschießen (23. Mai) - aber dann muss Schluss sein, zumal das alles ja nur vom Prinzip Hoffnung getragen wäre.
Die Briten wissen, was sie nicht wollen (auch ein No-Deal-Brexit ist nicht gewollt), aber was sie wollen?!? Alles hat seine Zeit und alles hat ein Ende - und hier gilt lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Wir haben so viele Probleme zu lösen, da darf keine weitere Energie für den Brexit verplempert werden.

So langsam gehen der EU auch

So langsam gehen der EU auch die Argumente für eine Verschiebung aus. Vielleicht bereitet ein Staatschef/ -in dem ganzen Spuk am 12. ein Ende?!

@12:36 von GeMe

>> Schade für meinen Kollegen in GB. Er kann dann nicht mehr problemos zu uns nach Deutschland oder zu unseren Kunden in Irland reisen. <<
_
Warum so pessimistisch.? Auch nach einem "harten" Brexit würde GB nicht zum feindlichen Ausland. Zumal es längst unproblematisch ist, auch in nur mit der EU befreundete Staaten zu reisen. Und übrigens... Die Republik Irland bleibt nach wie vor EU-Mitgliedsland, ungeachtet eines Brit-Brexit.

Vom letzten

Über das allerletzte zum allerallerletzten Ultimatum... Erinnert an die Griechenlandrettung durch Deutschland. Ein Kasperltheater der übelsten Sorte

@Einfach unglaublich

52% sind eine Mehrheit - die Mehrheit derjenigen, die abgestimmt haben. Bezogen auf alle Briten haben weniger als ein Drittel für den Brexit gestimmt.

Wie absurd diese Interpretation einer Mehrheit der Briten ist sieht man an einem einfachen Beispiel: Stellen wir uns vor, es wären nur 100 Briten zum Referendum gegangen. Und von denen
hätten 70 für den Brexit gestimmt. Dann hätten Johnson und Co. eine satte Zweidrittel-Mehrheit von 70%.

@12.45 Uhr - Mehrheit für den Brexit ?

Da ist was dran.

Ca 50% waren für remain.

Ca 30% wollen einen weichen Brexit und raus aus der EU, weil sie denken die EU wäre zu marktradikal.

Ca 20 % wollen einen harten Brexit weil sie denken die eu wäre nicht marktradikal genug.

Es kann auch 15-35 sein. Aber grob geht es in die Richtung.

Relativ gesehen gibt es also eine große Mehrheit für remain.

Interessenkonflikt

Wir erleben viele Interessenkonflikte derzeit selbst unter den Parteien in GB.
Tusk und Juncker interessiert nur, dass die EU zusammen bleibt. Selbst ob sie von den sogenannten "Rechtspopulisten" reformiert wird, würde sie nicht unbedingt stören.
Hauptsache die EU bleibt.

Dann gibt es die Globalisten wie Macron, Merkel, Schulz usw. die eine zentralisierte EU sich wünschen. Die wird es schon richtig treffen, wenn GB bei den nächsten EU Wahlen mitmacht.

Bannon (mit der Stiftung "the movement" für Rechts) vermutet, dass bei den nächsten Europawahlen bis zu 50 % die Rechten die Sitze bekommen. Das ohne GB. Wenn die Briten dann auch noch mitmachen, dann wird sich das EU Parliament komplett verändern. Gerade Farage ist ein Verbündeter. Dann sitzen alle Verbündeten Bannon' s im EU Parliament.

Juncker und Tusk interessiert dieser Machtkampf aber wenig. Deswegen werden sie den Termin für Brexit verschieben trotz der Wahlbeteiligung der Briten.

Einfach rausschmeißen

Einfach 12. April und tschüss. Bringt eh nichts. Danach kann man ja einen neuen Deal in Angriff nehmen....jeder Vermieter, Arbeitgeber usw. würde so ein Theater genauso beenden.

@schonvielerlebt

"Sie kennen sich wohl wenig aus. Orban ist gerade in der EVP-Mangel. Ausserdem sagt er ständig, dass es ein Riesenfehler war, die Briten aus der EU rauszulassen."

Das kann auch sein. Aber nur bei Wahlbeteiligung der Briten, weil er da viele Verbündete hat.

Variante 1 oder 2

Ich bin für 1 so ganz neu muss die EU die Beziehungen mit GB nicht aufbauen. man kennt sich ja.
2 hat zudem den Nachteil man hat nen ungewollten "Mitbewohner" in der EU und es verpasst im zu kündigen. Er selbst (GB) hat ja eigentlich schon die WG aufgekündigt. Entscheidet nun aber mit über "Telefonanschluss" "neue Möbel" "Putzplan" "neue Mitbewohner" ... aber eigentlich ist er (GB) ja schon raus will bloss noch vom Rosinenkuchen so lang wie möglich mitessen wollen und selbstverständlich keine weiteren Verpflichtungen mehr eingehen ... weil er (GB) ist ja raus ... eigentlich.
Das sprengt jede echte Wohngemeinschft. ich hoffe mein Bildlicher Vergleich ist verstanden worden.
12.04 ist schon verlängert worden. gnadenfrist bis 22.05 damit der Umzug auch klappt und dann Tschüssikowski.
Wir wissen es ist sehr wahrscheinlich das der ehemalige Mitbewohner (GB) in 2, 3 Jahren wieder vor der Tür steht. "Hallo wie gehts ... könnt ich demnächst für kurz vielleicht wieder einziehen. Nicht für immer"

Chaos

Man stelle sich bor, GB näme noch an der EU - Wahl teil:

Wütende Brexeteers besetzen die Wahllokale, um die Wähler an der Wahlteinahme zu hindern. Durch diese massiven Wahlbehinderungen würden dann die Wahlen für ungültig erklärt werden müssen und müßten neu angesetzt werden.
Wie auch immer: eine Teilnahme GBs an den Wahlen ist völlig unmöglich.
Wenn es nicht zur Zollunion kommt, dann kann es nur noch der harte Brexit sein!

was für eine Welt

was hat denn Europa, was Großbritannien "Groß" gemacht
doch vor allem verbindliches Handeln, Sicherheit für seine Partner
was ist davon geblieben
die Briten eiern seit Wochen im Parlament rum und wir kriegen keinen Flughafen hin
armes Europa uns geht es wie Rom in seinem Niedergang

@ James T. Kirk: Die unendliche Geschichte

soll also unendlich verlängert werden? Ich sage jetzt schon, dass auch ein Jahr viel zu knapp wird. Warum nicht 12 Jahre?
Im Übrigen halte ich es mit James T. Kirk. Das war gar nie nicht ein reguläres Tor! Also, Ihr Fast-Weltmeister, jetzt mal hurtig!

Back to the Roots...

Ernsthafte Praktiker (egal ob privat oder geschäftlich) wissen, daß zu einer sinnvollen Problemlösung vorab immer auch eine ehrliche Ursachenermittlung gehört. Bzgl. des britischen Brexit-Verfahrens wird oft auf populistische Agitationen der Brexiteers verwiesen, obwohl beim Referendum auch die Remainers alle Chancen hatten... Daraus ist abzuleiten, daß - obwohl mit knapper Mehrheit - der mehrheitliche Unwillen gegen die EU-Mitgliedschaft wohl im britischen Bürgertum tiefer verwurzelt ist. Vielleicht auch wegen der Reformunwilligkeit einer Brüsseler EU ... aber ich will hier kein altes Faß neu aufmachen...
_
Die Zerrissenheit in der britischen Bürgerschaft und Politik ist evident... und bedarf einer generellen Bereinigung.! Eine kluge EU-Führung sollte diese Chance nun nutzen in Form eines kurzfristig klaren Schlußpunkts.
_
Als Chance für die Briten, sich auch politisch neu zu sortieren, aber auch als Chance für die EU, nun ernsthaft innere Reformen in Angriff zu nehmen...

Liebe Briten, lasst es doch einfach.

Artikel 50 widerrufen und gut ist.

Dann habt ihr alle Zeit der Welt euch auf was zu einigen.

Dann klappt’s beim nächsten mal Artikel 50 ziehen bestimmt.

;-)

@um 14:38 von berghuette_5

Wie absurd diese Interpretation einer Mehrheit der Briten ist sieht man an einem einfachen Beispiel: Stellen wir uns vor, es wären nur 100 Briten zum Referendum gegangen. Und von denen
hätten 70 für den Brexit gestimmt. Dann hätten Johnson und Co. eine satte Zweidrittel-Mehrheit von 70%.

Es sind aber nicht 100 Briten zum Referendum gegangen, sondern mehr als zu jeder Unterhauswahl. Sollte den Vertretern des Parlamentarismus schwer zu denken geben. Die Beteiligung ist also ein ganz ganz schwaches Argument der Eurokraten. Dieser Volksentscheid war mit Blick auf die Beteiligung hoch legitim.

Ansonsten gilt natürlich wie bei jedem Volksentscheid: Wer nicht zur Urne geht, stimmt stillschweigend mit der Mehrheit. Ich hab auch schon Abstimmungen verpasst und wäre nie auf die Idee gekommen, danach auf das Ergebnis zu schimpfen.

Grüsse aus der Schweiz

ich denke mal

es sind sich eh schon alle lange einig, daß der brexit langsam begraben wird. alle haben sich lieb und machen weiter wie bisher

Wenn wir die Briten rausdrängen,

indem wir die Verschiebung des Austrittstermins verweigern, werden wir den schwarzen Peter haben. Denn die Briten haben ja sogar ein Gesetz gemacht, dass die Regierung vor dem No Deal eine Verlängerung beantragen soll. Damit spielen wir den harten Brexetiers nur den Ball zu, die EU als unfair zu brandmarken. Allerdings können wir mit Recht darauf bestehen, dass die Prozesse der EU durch die Wahl des Termins nicht beschädigt werden dürfen.

4 Möglichkeiten

Nochmal die vier Möglichkeiten:

1. Man bekommt doch noch einen Deal auf die Reihe. Das ist nach derzeitiger Lage der Dinge die unwahrscheinlichste Möglichkeit. Aber ich lasse mich gern positiv überaschen.

2. No-Deal-Brexit. Auch: Ende mit Schrecken. Aber der Weltuntergang wäre es auch nicht und die damit verbundenen Probleme mE durchaus lösbar.

3. Weiter schieben und weiterwursteln. Auch: Schrecken ohne Ende. Ich befürchte, im Moment läuft es genau darauf hinaus.

4. Exit vom Brexit. Auch: Hornberger Schießen 2.0. Wäre wahrscheinlich nach Lage der Dinge das Beste auch wenn's fürchterlich peinlich wäre. Aber mit etwas Glück erinnert sich in ein paar Jahren keiner mehr so richtig daran - schon weil sich keiner daran erinnern will.

@monty 68

Nun ja, nach Ihrem Beispiel her, kann man aber auch jemand nicht einfach auf die Straße setzen. Da man quasi Nachbar auf immer sein wird, wird ein "Hallo, wie gehts?" auch kaum umgänglich sein.

Eine Verhöhnung der Demokratie

Das ist doch eine Farce. Eine Wahl vorbereiten, heißt doch: Parteien erstellen Programme, stellen Kandidaten auf und werben um Zustimmung. Und einen Tag vor der Wahl heißt es dann: April, April, nur ein Theaterstück. Das ist eine Verhöhnung der Demokratie. Das darf die EU nicht zulassen

Nein Nein und nochmals Nein

Ein Land, welches aus der EU austreten will, darf nicht mehr an den EU Wahlen teilnehmen. Es würden viel zu viele EU Skeptiker in das Parlament gewählt werden, die die EU sabotieren und nachhaltig schaden könnten.

Liebe EU-27, beendet dieses EU-schädliche Treiben des Vereinigten Königreichs und lasst sie am 12. April ohne Deal austreten.

um 14:20 von Tada

@Klaus1963

"Nach meiner Rechnung hat sich die Mehrheit für den Brexit entschieden
Falls Ihnen andere Berechnungen vorliegen bitte ich Sie höflich um Veröffentlichung" Am 05. April 2019 um 14:04 von Klaus1963

Dann erklären Sie bitte, warum GB heute, am 05.04.2019, immer noch nicht raus ist, sondern um Verlängerung bittet.
Das zweite Mal.

Wenn ich irgendwo raus will, dann gehe ich raus und bitte nicht noch darum zu bleiben und über meinen Abgang zu sprechen.

Antwort:
GB ist noch in der EU,weil es im britischen Unterhaus keine Mehrheit für den Brexit-Vertrag gibt.
Wer, warum und weshalb dort blockiert ist durch z.Bsp. persönliche oder parteipolitische Ideologien motiviert.
Ob und wann diesem oder einem anderen Brexit Vertrag zugestimmt wird werden wir in der Zukunft erfahren.

Aber das hat alles nichts mit dem Wahlergenis von ca. 52 zu 48% zum Brexit zu tun.
Dort gab es eine Mehrheit und nun haben die verantwortlichen Abgeordneten die Pflicht den Brexit umzusetzen.

so seh ich das auch

Am 05. April 2019 um 13:15 von Zwicke
Besser ein Ende mit Schrecken...

in diesem Beitrag steckt alles was ich auch sagen wollte. Nur besser fomuliert. Danke Zwicke

Briten ohne Wahlkampf

Weniger wie 2 Monate erwägt GB doch noch an der EU Wahl teilzunehmen. Ist das überhaupt legitim? Der Bürger hat kaum die Möglichkeit sich im Wahlkampf zu informieren.

Ja das ist ein klares Demokratiedefizit. Aber auch z.B. in Deutschland halten die Medien und Politiker der Bevölkerung einen Wahlkampf vor. Themen und Personen sind weitgehend unbekannt.

Es wäre ein Armutszeugnis und grotesk...

...wenn die Briten in dieser Situation
noch an der nächsten Europawahl
teilnehmen dürften!!
Seid über zwei Jahren führen die
sturen Briten die EU und deren
Millionen Bürger an der Nase
herum! Und was sollte sich bis
zum 30.06. 2019 ändern?!?
Man wird die "Irland-Frage" nicht
über den Brexit regeln können!
Erst sollte es einen Backstop
geben und dann sollten
die Iren sich in einem eigenen
Referendum Wiedervereinigen
um dann als ein Staat in der EU
zu verbleiben! Basta!!
Ganz gleich wie dieses unwürdige
Gezerre bis jetzt gelaufen ist, am
12. APRIL 2 0 1 9 muß endlich
SCHLUSS sein mit diesem Wahn!!

Am 05. April 2019 um 15:04

Am 05. April 2019 um 15:04 von Karl Napf
ich denke mal
es sind sich eh schon alle lange einig, daß der brexit langsam begraben wird. alle haben sich lieb und machen weiter wie bisher

----

ausgenommen von den ewigen Nörglern.

Aber die wird es immer geben.

Nur muss man sich von denen nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

Liebe Briten! Ihr habt da

Liebe Briten!
Ihr habt da einen Vertrag auf dem Tisch!
Den hat sich nicht die EU ausgedacht, sondern zusammen mit euch!
Wenn ihr den unterschreibt habt ihr noch 2 Jahre Zeit, euch zu überlegen was ihr wie und warum wollt!
.
Und jetzt wollt ihr erstmal mit abstimmen?
Den Weg der EU mitbestimmen?
Um vielleicht einen Monat später auszusteigen?
Ich hoffe irgendein EU-Land erbarmt sich diesem Spiel ein Ende zu machen.
Dann können sich ja die Briten im HoC weiterstreiten wer Schuld war.
Von mir aus auch die EU, wenn ihr zu diesem Schluß kommt.
Mir der Schuld kann ich leben.

Vorteile retten ohne Verpflichtungen

May sitzt mit ihrem Parlament in der Zwickmühle...entweder wird der ausgehandelte Vertrag bis zum 12.4. gebilligt oder es gibt dann einen Brexit ohne Vertrag...wozu sollte es noch einmal eine Verlängerung geben, wenn der Vertrag nicht mehr verändert wird...oder hofft Theresa May auf ein Einknicken der EU und hier besonders von Angela Merkel in letzter Minute. Das Angshasen-Spiel wird noch eine Weile weitergehen, wenn die EU da mitspielt.

Raus mit GB jetzt!

und die EU kann ihr Gesicht wahren. GB wählt mit? EU intern Umut an allen Ecken. Keine Verlängerung mehr! Schluss mit den ewigen NO-GB-Unfug. X-mal was vorlegen abstimmen und doch bloss = NO
Dann ist die EU halt "Schuld" An was eigentlich? Und welchen Festlandseuropäer juckt das nach dem ganzen Britenwirrwar noch?
Drittland, WTO Regeln und ganz ohne Rosinen aufeinander zugehen. Fertig! Die Wahrscheinlichkeit das GB doch wieder mitmachen will ist nicht gering. Einfach mal 2, 3 jahre allein rumwurschteln lassen. Dann sind die Briten auch geheilt was "wir sind ein grosses Land" angeht. Alleine sind wir in der Globalen Welt alle nur kleine Fussnoten. Als EU (die dringend reformiert werden muss-ganz anderes neues Thema) sind wir aber wenigstens halbwegs auf Augenhöhe und kein Spielball der Asiaten, Russen oder USA

Schluss jetzt bitte.

Die Wirtschaft nimmt vor allem deshalb Schaden, weil die Briten so lange herumeiern. Die EU macht sich komplett lächerlich, wenn sie da weiter mitmacht.

Oder anders herum: Die EU hat jetzt die Möglichkeit, sich den Wählern in bestem Licht zu zeigen: Nämlich als handlungsfähiges Parlament, das sich nicht am Nasenring durch die Manege zerren lässt.

Volksbefragung

der Bürger in den verbleibenden EU-Staaten wäre zur Verlängerung der Mitgliedschaft von GB meiner Meinung nach so langsam angebracht.
Kein Politiker in GB und der Rest-EU will den schwarzen Peter, genannt "No Deal" offensichtlich haben, bzw. gibt sich rat- und ahnungslos.
Ich glaube die EU-Bürger könnten hier Klarheit schaffen.

May

will, dass GB an der Europawahl teilnimmt und fast unmittelbar danach aus der EU austritt. Was für ein hanebüchen schwachsinniger Vorschlag.

Exit vom Brexit

Die Chancen für ein zweites Referendum und damit die Absage des Brexit steigen kontinuierlich.

14:04 von Klaus1963 um 12:58

14:04 von Klaus1963
um 12:58 von StöRschall
12:45 von Tada Mal anders

Mal anders gesehen:
Eigentlich gab es in GB keine Mehrheit für den Brexit
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die gibt es nicht und gab es nie!

Antwort:
Die Briten wurden zur Wahl aufgerufen
Knapp 52 % haben sich für den Brexit entschieden
Knapp 48% dagegen.

----

Ja? Von WEM wurden denn die Briten aufgerufen??

Diese Wahlen hatten KEINERLEI rechtliche Legitimation.

Diese Pseudowahlen gingen nicht von der Legislativen aus!

Sie waren rechtlich NULL bindend !

Im Prinzip sind sie es bis auf den heutigen Tag nicht !!!

Sargnagel der EU: Teilnahme der Briten an der Wahl!

Es gibt aktuell nur exakt zwei Optionen:
- Hard Brexit (ohne Deal)
- No Brexit (durch Rückzug Artikel 50)

... was May hier versucht, sind drei Dinge:
- den eigenen Kopf zu retten
- Sündenböcke für ihr Versagen zu finden
- Zeit zu schinden

Was aktuell im Unterhaus in 2-3 Wochen übers Knie gebrochen werden sollte, wurde 2,5 Jahre lang verschlafen - oder sogar verhindert!

GB muss erkennen, dass es nun IHR Problem ist - und nicht das der EU!

Ständig und nach wie vor lässt man keine Gelegenheit aus, um die EU verächtlich zu machen und zu dämonisieren ... aber dann immer und immer wieder um Nachsicht bitten?

EU muss hart bleiben!
Dringend!

Es darf jetzt keine Sekunde weiteren Aufschub geben!

Eine Teilnahme der Briten an der EU-Wahl muss verhindert werden! Das wäre der Sargnagel für ein Zerreißen der kompletten EU!

- hard Brexit
- oder No Brexit!

It's up to you Great Britain ...
... macht es nicht länger zum Problem der EU!

..und ewig grüßt das Murmeltier

May`s Vorliebe und fast schon zwanghafte Taktik, immer wieder den gleichen Vorschlag zur Ab- oder Zustimmung vorzulegen, versucht sie jetzt auch auf dem internationalen Parkett: Für diesen Verlängerungswunsch, exakt so vorgebracht, hat sie schon vor zwei Wochen die passende Antwort bekommen: Verlängerung gerne bei vorheriger Zustimmung zum ausgehandelten Deal.
Die Antwort der 27 kann und darf auf keinen Fall diesmal anders ausfallen: Zustimmung zur Verlängerung nur unter den unveränderten Bedingungen!

14:04 von Klaus1963 um 12:58

14:04 von Klaus1963
um 12:58 von StöRschall

Nach meiner Rechnung hat sich die Mehrheit für den Brexit entschieden
Falls Ihnen andere Berechnungen vorliegen bitte ich Sie höflich um Veröffentlichung

----

"DIE Mehrheit"

hatte sich an diesen "Wahlen" gar nicht beteiligt!

Warum auch?!

WEIL diese "Wahlen" von den EU-gegnerischen Kreisen initiiert wurden.

Und diese Kreise hatten für die Mehrheit keinerlei Bedeutung.

Interessant ist:

Dass in genau diesem Beispiel eine Minderheit es geschafft hat, einer Mehrheit in der Demokratie ihren Willen aufzuzwingen.

klaus

Und dass die Mehrheit der Brexiters für den Brexit votet, ist jetzt nicht besonders ungewöhnlich.

14:42 von zimbomajor Einfach

14:42 von zimbomajor
Einfach rausschmeißen
Einfach 12. April und tschüss. Bringt eh nichts. Danach kann man ja einen neuen Deal in Angriff nehmen....jeder Vermieter, Arbeitgeber usw. würde so ein Theater genauso beenden.

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jeder vermieter, Arbeitgeber ... findet auch hundertfach Ersatz ....

komischer Vergleich

Diesen Zirkus den die Briten

Diesen Zirkus den die Briten aufführen, daran ist einzig und allein die EU Schuld. Wäre Brüssel von Anfang an konsequent gewesen, so wie man es eigentlich erwarten kann, wären wir längst von diesem leidigen Thema erlöst.

Von einfach war nie die Rede

Am 05. April 2019 um 13:27 von Fregel
Harter Brexit
Ein Ausstieg ohne Deal hat massive negative Auswirkungen für die Wirtschaft aller EU-Staaten. Eine Absage, um „Druck aufzubauen“ mag zwar in den Augen mancher ein legitimes Mittel sein, allerdings riskiert man damit sehr viel.
Ganz so einfach ist die Situation also nicht.
Lieber Fregel jeder Brexit ob hart oder weich hat sehr wahrscheinlich (zumindest erstmal) negative Auswirkungen, beiderseits. Es wird also eh schon viel riskiert. Was GB neu hinzubringt sind ewige NOs. Für Unternehmer (die Wirtschaft) nix weiter als drei Fragezeichen ???

Was ist legetim?
Ich sage dir hart und du weisst Bescheid! Kannste Schaden begrenzen.
Ich sage dir weich und du weisst Bescheid. Kannste Schaden vielleicht sogar gegen annähernd plus minus 0 fahren.
Oder ich geb dir, so wie es die Briten tun ??? Auf was willste dich bei ??? einstellen, dein Unternehmen, die Wirtschaft vorbereiten? Ist das GB Verhalten legetim? Ich sage (auf britisch) NO!!!

"Raus mit GB" echt ... das

"Raus mit GB"

echt ... das ist Kindergarten...

Im Zweifel soll sie drinbleiben, mann!

Und das muss man denen klarmachen.

Wie gesagt, es ist eine Minderheit, die raus will ... und ohne-alles in Kauf nimmt.

Das darf man nicht vergessen, wenn man sowas sagt.

Was wollen die Briten denn wählen?

Sie haben sich für den Brexit entschieden. Und Frau May hat immer dafür geworben den Wunsch der Bürger umsetzen zu wollen.
Eine Teilnahme an der Wahl wäre die reinste Farce. Mitzubestimmen, aber anschliessend
mit wehenden Fahnen abzuhauen. Nein und nochmals nein!! Wenn die EU sich darauf einläßt, dann bin ich überzeugt dass Wähler
in den 27 restlichen Ländern die Wahl boykottieren werden. Ich würde dann jedenfalls nicht zur Wahl gehen!! Also, lasst sie am 12. April raus aus der EU!! Ich hoffe mal dass zumindest ein Länderchef den Zirkus beendet. Optimal wäre natürlich, dass sich alle 27 dagegen ausssprechen, dass würde ein Signal der Stärke bzw. der Einheit in der EU bedeuten. Also entweder
Absage des Brexit oder geregelter Austritt,
ansonsten ungeregelt am 12.4. raus und
bye bye! God save the Queen

@14:04 von Klaus1963

Die Briten wurden zur Wahl aufgerufen
Knapp 52 % haben sich für den Brexit entschieden
Knapp 48% dagegen.

Nach meiner Rechnung hat sich die Mehrheit für den Brexit entschieden
Falls Ihnen andere Berechnungen vorliegen bitte ich Sie höflich um Veröffentlichung

Richtig, 52% der Briten haben sich für irgendeine Form des Brexit entschieden. Nur gibt es zwischen hartem Brexit und das UK verlässt die EU, bleibt aber in der Zollunion bzw. dem Schweiz- oder Norwegenmodell noch gut ein Dutzend weitere Brexitmöglichkeiten. Die wurden aber nicht abgefragt, statt dessen wurde dem Volk erzählt, es gäbe einen Teil-Brexit , man könne die Verpflichtungen alle loswerden, die Vorteile der EU aber behalten. Ein Vorschlag, der wahrscheinlich einer Mehrheit der Briten gefällt, den aber andereseits die EU nur ablehnen kann, sonst ist das Projekt mausetot. Deshalb behaupte ich mal frech: Keine realistische (!) Version des Brexit hat eine Mehrheit in der Bevölkerung.

eigentlich ....

was kann es an Gründen geben den Austrittstermin nochmals zu verschieben
Nachverhandelt wird nicht, wie immer wieder behauptet wird
kann also nur Zeit sein, für die Meinung des Parlaments umzustimmen
wenig zielführend

@ Klaus1963

"Aber das hat alles nichts mit dem Wahlergenis von ca. 52 zu 48% zum Brexit zu tun. Dort gab es eine Mehrheit und nun haben die verantwortlichen Abgeordneten die Pflicht den Brexit umzusetzen" Am 05. April 2019 um 15:12 von Klaus1963

Und welche Pflicht wäre das, wo es nicht rechtlich bindend ist?

Wenn es rechtlich bindend wäre, dann müsste man die einzelnen Regionen berücksichtigen und Schottland, Nordirland, Gibraltar und Stadt London auch in der EU belassen. Und GB ist Geschichte.

15:12 von Klaus1963 um 14:20

15:12 von Klaus1963
um 14:20 von Tada
@Klaus1963

"Nach meiner Rechnung hat sich die Mehrheit für den Brexit entschieden
Falls Ihnen andere Berechnungen vorliegen bitte ich Sie höflich um Veröffentlichung" Am 05. April 2019 um 14:04 von Klaus1963

Dann erklären Sie bitte, warum GB heute, am 05.04.2019, immer noch nicht raus ist, sondern um Verlängerung bittet.
Das zweite Mal.

Wenn ich irgendwo raus will, dann gehe ich raus und bitte nicht noch darum zu bleiben und über meinen Abgang zu sprechen.

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Das ist schön für Sie. Das können Sie gern so machen, wenn Sie das für sich allein und NUR FÜR SICH ALLEIN entscheiden!

Brexit-Aufschub bis 30. Juni

Termin ist Termin. Daran hat man sich jedenfalls in der Wirtschaft zu halten. Und nach dem 30. Juni soll dann das Rumgeeiere von GB so weiter gehen? Hoffentlich macht die EU da nicht mit und sagt jetzt endlich, dass ihre Geduld am Ende ist.

Weder die EU noch die Briten

Weder die EU noch die Briten lassen auch nur eine Gelegenheit aus sich voll zum Heini zu machen. Ein super Unterhaltungsprogramm da kommt nicht mal Dschungelcamp ran.

neutrale Welt 15:21

Ich hoffe irgendein EU-Land erbarmt sich diesem Spiel ein Ende zu machen.

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Ich würde es nicht wagen, allen, die drin bleiben wollen, so in den Rücken zu fallen.

Fände ich abgesehen davon nicht nur unfair sondern falsch.

Kann die EU...

... nicht mal die Frist verkürzen? Das wär mir am Liebsten!

15:17 von 1.Senator SCHLUSS

15:17 von 1.Senator

SCHLUSS sein mit diesem Wahn!!

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Sich aber mit einem ungeregelten Raus selbst zu strafen, ist aber der viel größere Wahn.

Vorschlag

Die Briten bekommen eine unbefristete Verlängerung ( bleiben also in der EU) und sagen uns einfach, wenn sie soweit sind. Erstaunlich, dass die EU- Regierungschefs für alle Varianten immer einstimmige Beschlüsse hinbekommen und die Engländern nicht mal einen Mehrheitsbeschluss für irgendwas.

Ein Ehrliches Wort zum Brexit!

Wieso können die Briten nicht mal ihr Wort halten?

Wieso kann die EU mal nicht konsequent sein?

Die Briten hatten Zeit, also will ich jetzt Nägel mit Köpfen sehen und nicht wieder hören:" Ach es tut uns leid, wir können uns nicht einig werden"!

Nein die EU muss jetzt Konsequent bleiben und das bedeutet:" Großbritannien tritt aus oder wird von der EU ausgetreten werden"!

Es gab einen Volksentscheid(Referendum) in Großbritannien und die Entscheidung ist zumindest für eine Zeit gültig und muss umgesetzt werden.

Wo kommen wir alle hin wenn das eigene Wort nix mehr gilt und es nach der Versprechung sowieso wieder anders gemacht wird???

Nein der Wille des Volkes muss erst umgesetzt werden.
Wenn dann eine Zeit vergangen ist-5 Jahre oder so dann kann man ja erneut fragen.

Anscheinend, lassen die Politiker/Wirtschaftsbosse usw. so lange fragen bis das Ergebnis zu ihrem Willen ausfällt.
Sowas nennt man Demokratie-Ich bitte Sie!!!

Demokratie bedeutet das der Mehrheitswillen geachtet wird

Was soll das geeiere?

Ich hoffe, die EU Staaten stimmen einer Verschiebung nicht zu! Ist ja kaum auszuhalten, wie die EU hingehalten wird! Was soll sich ändern? GB ist gespalten, das ist sehr bedauerlich, aber sie haben es selbst verschuldet!

Die Eliten wollen und wollten den Brexit nie

Weder dieseits noch jenseits des Ärmelkanals. Cameron hatte sich einfach verspekuliert, was Merkel wohl - nach dem was man hörte - nicht so witzig fand. Der Brexit ist eigentlich tot. Er ist schlicht nicht durchsetzbar. Das Abstimmverhalten im Unterhaus ist Zeugnis dieses Prozesses. Was Tusk vorschlägt ist das GB sich in einem so lange dauernden Schwebezustand befindet bis sich die demokratischen Mehrheiten geändert haben. Denn irgendwann stehen wieder turnusmäßige Unterhauswahlen an.

Am 05. April 2019 um 15:08

Am 05. April 2019 um 15:08 von Hackonya2
@monty 68

Nun ja, nach Ihrem Beispiel her, kann man aber auch jemand nicht einfach auf die Straße setzen. Da man quasi Nachbar auf immer sein wird, wird ein "Hallo, wie gehts?" auch kaum umgänglich sein.

Sehr geehrter Hackonya2
Die Wohngemeinschaft (EU) hat ihn (GB) doch nicht einfach auf die Strasse gesetzt. Er (GB) hat selber gekündigt und weiss nicht wie er gehen soll. Ausserdem hat die Wohngemeinschaft (EU) verlängert (12.04) und bietet weitere Verlängerung an (Gnadenfrist für Umzug ... bis hoffentlich "nur" 22.05)

Und natürlich bleibt man Nachbar Er (GB) verlässt ja nicht die Stadt (Kontinent), sondern nur die Wohngemeinschaft. Er (GB) glaubt alleine besser da zu stehen. Was hat man (EU) auf ihn (GB) eingeredet. "Überleg dir das. Ja wir haben auch Nachteile aber die ganzen Vorteile und du bekommst immer die meisten Rosinen vom Kuchen ab" "Wenn du unbedingt willst du kannst gerne wiederkommen. Nein die Rosinen sind dann nicht garantiert"

NOCHMAL...

... weil ich nicht erkennen kann, was hier eine "Rötung" rechtfertigt: Mein Text: > Zu @14:32 von Werner40...

>> Im übrigen, die Wortwahl " Eier in der Hose " ist recht chauvinistisch. <<
_
Stimme Ihnen zu. Der Ernsthaftigkeit in der Sache angemessener wäre m.E. eher die Formulierung "graue Zellen im Kopf" zur Geltung zu bringen...

Nein!

Geht! Es reicht. Wenn die EU hier zustimmt, macht sie sich noch mehr zum Kasper. GEHT ENDLICH!

@Initiative Neue... Demokratiedefizit,Briten ohne Wahlkampf

Mit Verlaub, Sie schreiben wieder einmal populistischen Nonsens !

Hat bei uns schon der Wahlkampf begonnen ?
Sehen Sie etwa schon überall Wahlplakate ?

Vielleicht können Sie hier ja mal die Menschen aufklären
wie sie den Dexit / Brexit vollziehen wollen !

Murmeltiertag

...und täglich grüßt das Murmeltier!

Vergleich mit einer Ehe Scheidung

Es läuft doch schon bei einer normalen Ehescheidung zwischen 2 Menschen heftig - also warum soll es in der EU besser funktionieren - dazu keinerlei Erfahrung.
Verlängern, EU - Wahlen wählen lassen, mal sehen, was die Ergebnisse hergeben und dann entweder sich vertragen und bleiben - oder gehen! Klar ist allen wohl geworden - diese Entscheidung ist sehr bedeutend und nachhaltig!

Wenn sie schon wählen...

Also wenn die Briten schon mitwählen bei der Europawahl könnten sie ja auch zeitgleich ein neues Referendum über den Brexit abhalten. Das ginge doch dann in einem Aufwasch.

Es macht einen fassungslos

wie die Britische Regierung mit ihren irrwitzigen Winkelzügen die gesamte Europäische Wirtschaft vor sich her treibt.
Weder Industrie, nach Dienstleister sowie die Finanzwirtschaft kann planen und wird
gewissermassen in Geiselhaft genommen.
Wenn Herr Tusk sogar mit einem Jahr Verlängerung liebäugelt ist das Wasser auf die Mühlen von Frau May. Dann geht das
Gezerre im Unterhaus munter weiter und keiner weiss in dieser langen Zeit was am Ende tatsächlich raus kommt.
Der 22. Mai muss von der EU endgültig
festgesetzt werden - es darf kein weiteres Entgegenkommen mehr geben.

Selbstaufgabe wer die zerlegt EU.

Wenn die Briten an der EU Wahl teilnehmen, können Sie die EU laut Wahlgesetzen, auch noch nach dem Brexit, die EU für 4 Jahre weitere Jahre (1Legislaturperiode) lähmen und Schaden anrichten. Macron kann seine Ideen, (eigene EU Verteidigung usw.) schon mal auf Eis legen.
Aber Mann könnte den Eindruck haben, daß das auch von Merkel so gewollt ist.
Damit zerlegt sich die EU von allein.
Volle Mitspracherechte ohne Beiträge.

@um 15:16 von Initiative Neue...

Weniger wie 2 Monate erwägt GB doch noch an der EU Wahl teilzunehmen. Ist das überhaupt legitim? Der Bürger hat kaum die Möglichkeit sich im Wahlkampf zu informieren.

Besonders grotesk ist das gerade deshalb, weil man den Briten stets vorwirft, der Abstimmungskampf vor dem Referendum wäre nicht fein gewesen, die Menschen irgendwelchen "Populisten" aufgesessen, nicht richtig informiert gewesen, usw..

Dabei ging es da um eine einzelne banale Sachentscheidung dem ein mehrere Monate andauernder und in Medien und Öffentlichkeit breit ausgetragener Abstimmungskampf vorausgegangen ist. Und einer derart hohen Beteiligung von der die Eurokraten bei der Europawahl nur träumen können.

Ich garantiere Ihnen schon jetzt, bei der Europawahl zählt das dann nicht, da ist dann alles ganz in Ordnung...

Grüsse aus der Schweiz

Kein Deal besser als schlechter Deal

Die Engländer sollte lieber einen 'No-Deal' wählen, statt sich einem schlechten Deal zu unterwerfen. Die EU hat mehr zu verlieren

Ja/Nein Frage

Interessant übrigens, die knappe Mehrheit in GB gegen eine neue ja/nein Befragung. Aber fast 70% für eine Befragung, die mehr Optionen hat.

Und genau diese "Brexit" Volksbefragung war ein ganz schlechtes Beispiel für solche Befragungen.

Statt das Volk wirklich zu fragen, was es will, hat man ein Schlagwort postuliert. Und ohne irgendwas konkretes zu fragen, wurde dann noch über Medien usw. die Meinung geschürt.

Echte direkte Volksabstimmungen hätten das Volk nach konkretem gefragt, in der Schweiz stehen ja auch immer konkrete Gesetze und nicht Schlagworte zur Auswahl.

Und da hätte das Volk zu Zollunion oder Binnenmarkt konkret bescheiden müssen. Und... sich schlechter als das Unterhaus dabei anzustellen, das ist absolut unmöglich!

um 15:43 von Tada

Wenn es rechtlich bindend wäre, dann müsste man die einzelnen Regionen berücksichtigen und Schottland, Nordirland, Gibraltar und Stadt London auch in der EU belassen.

So ein quatsch. Nicht Schottland, England oder Nordirland sind Mitglieder der EU, sondern das Vereinigte Königreich. Selbst wenn ein Referendum rechtlich bindend wäre müsste immer noch das ganze Vereinigte Königreich austreten - oder eben nicht austreten.

Es steht den Landesteilen natürlich frei sich aus dem Vereinigten Königreich zu verabschieden und dann den eigenen Weg zu gehen. Nur wollen sie das offensichtlich nicht - wie diverse Volksentscheide in Schottland und Gibraltar aufgezeigt haben.

Grüsse aus der Schweiz

schockierende aussichten

echt jetzt?? und so lässt sich das eu-parlament englische anti-eu-läuse in den pelz setzen??
und diese querulanten wird man die ganze legislaturperiode nicht mehr los? das sind ja schockierende aussichten!!!!

Die EU wäre gut beraten...

…Großbritannien keine Verlängerung zu gewähren. In England sind immer noch knapp 50% der Bevölkerung für einen Brexit. Wenn es durch die Verlängerung zu einem neuen Referendum kommen würde und die Briten doch in der EU blieben, wäre das fatal. Die EU braucht nicht die notorischen Nein-Sager von der Insel. Eine Verlängerung darf aber auch nicht dazu führen, dass der Vertrag neu verhandelt wird, sonst macht sich die EU unglaubwürdig. So wie der Vertrag auf dem Tisch liegt, wird er aber von den Briten nicht angenommen. Es bleibt nur der harte Brexit! Schaden wird entstehen, aber langfristig wird die EU davon profitieren, weil es aufzeigen wird, wie Populisten mit Falschaussagen ein ganzes Land in den Abgrund reißen können. Manchmal muss man auf die harte Tour lernen.

@ StöRschall

"Im Zweifel soll sie drinbleiben" Am 05. April 2019 um 15:40 von StöRschall

Das liegt aber nicht im Entscheidungsbereich der EU, sondern von GB.

Und GB will hauptsächlich raus, aber nicht ohne Deal, nicht mit dem ausgehandelten Deal und erst recht nicht mit irgendeinem der Entwürfe für den Deal.

Stellen Sie sich vor, Sie stehen vor der Eisdiele und wollen auf jeden Fall eine Kugel Eis, aber auf gar keinen Fall eine Kugel von den angebotenen Sorten.

re messi

"Es steht den Landesteilen natürlich frei sich aus dem Vereinigten Königreich zu verabschieden und dann den eigenen Weg zu gehen. Nur wollen sie das offensichtlich nicht - wie diverse Volksentscheide in Schottland und Gibraltar aufgezeigt haben."

ich würde mal abwarten, was sich hierzu in Schottland entwickelt.

Sie haben gegen die Unabhängigkeit gestimmt, weil das den Austritt aus der EU bedeutet hätte. Wenn aber GB austritt entfällt das Argument. Stattdessen heißt dann Unabhängigkeit, dass man der EU wieder beitreten kann.

Es langt!

Die Briten wollten doch so schnell wie möglich raus. Und nun dieses Hin und Her. Kein anderes europäisches Land sollte sich noch diese britischen Eskapaden anhören. Auch Frau Merkel sollte sich ganz eindeutig für den sofortigen Austritt der Briten aussprechen. Keine diplomatischen Schachzüge mehr und nochmal einlullen lassen. Briten geht, so wie ihr es wolltet. Und tragt eure Rangeleien in eurem Land aus. Laßt uns endlich zufrieden mit eurem Gejammer und eurer Uneinigkeit.

um 16:29 von B. Pfluger

"Der 22. Mai muss von der EU endgültig
festgesetzt werden - es darf kein weiteres Entgegenkommen mehr geben."
Wann kommen die Staatschefs der EU-Staaten endlich mal zu Potte und sagen, dass der 22. Mai, also der Tag vor den Europawahlen, endlich der allerletzte Termin für die Entscheidung des britischen Parlaments ist?

@Messi

"So ein quatsch. Nicht Schottland, England oder Nordirland sind Mitglieder der EU, sondern das Vereinigte Königreich" Am 05. April 2019 um 16:46 von Messi

Was nicht ist, kann noch werden. Die EU würde nicht nein sagen.

Und wenn ein Referendum in GB über den Verbleib in der EU entscheidet, dann können weitere Referenden in den Regionen der GB über den Verbleib in GB entscheiden.
Provokant, aber ist so.

Jetztzeit...

... komme soeben - jetzt freitagnachmittags - aus GB zurück uns sehe die künftige Brexit-Situation entspannt...Weil wir (mein Unternehmen) mit allgemein gebräuchlichen Verbrauchswaren (Gewürze) handeln, und - auch - in GB eine kleine Niederlassung betreiben plus einiger günstiger Firmenwohnungen für eigene Mitarbeiter. Künftige Zollerklürungen..? Kein Problem - alle unsere MA können lesen und schreiben. Preissteigerungen wegen Zollformularen und Zollgebühren.? Lächerlich ... weil geringfügig. Und ja - das ist sogar bei Großkonzernen ähnlich ... die längst Strategien in der Schublade haben, um auch im Fall des "harten" Brexit noch gute Geschäfte in und mit GB zu machen... wie übrigens überall außerhalb der EU...
_
Meines Erachtens dient das ganze Getrommel gegen den Brexit nur dazu, gewissen Wirtschaftskreisen einen Hebel zu ermöglichen, wegen angeblich höherer Kosten auch höhere Preise zu generieren. Aber ... gibts auch höheren Nutzen... und für wen...?

@um 16:44 von mikeyaa

Echte direkte Volksabstimmungen hätten das Volk nach konkretem gefragt, in der Schweiz stehen ja auch immer konkrete Gesetze und nicht Schlagworte zur Auswahl. Und da hätte das Volk zu Zollunion oder Binnenmarkt konkret bescheiden müssen.

Ich muss Sie leider enttäuschen, eine Volksabstimmung über den Austritt aus der EU bei uns wäre exakt gleich abgelaufen (mit dem Unterschied dass sie hier auch verbindlich wäre). Man kann schliesslich nicht Teilmitglied der EU sein. Entweder man ist dabei, oder man ist nicht dabei. Diese Frage ist übrigens sehr konkret.

Natürlich hätte es eine/mehrere weitere Abstimmungen gegeben, über den bilateralen Vertrag nach dem Austritt, einem Freihandelsabkommen, einem Beitritt zum EWR, etc.. Das sind dann aber völlig andere Abstimmungsgegenstände über die getrennt zu befinden ist. Und die sowieso erst relevant werden wenn man ausgetreten ist, also eine entsprechende Entscheidung bei der ersten Frage (Austritt) bedürfen.

Grüsse aus der Schweiz

@ Pressley

... dann bin ich überzeugt dass Wähler
in den 27 restlichen Ländern die Wahl boykottieren werden. Ich würde dann jedenfalls nicht zur Wahl gehen!!

Mir recht. Dann zählt meine Stimme eben mehr.

re zwicke

"Meines Erachtens dient das ganze Getrommel gegen den Brexit nur dazu, gewissen Wirtschaftskreisen einen Hebel zu ermöglichen, wegen angeblich höherer Kosten auch höhere Preise zu generieren."

Wer höhere Preise generieren kann, ohne dabei seine Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren, tut es ohnehin und braucht keinen Vorwand.

Und wer es wegen des Wettbewerbs nicht kann, dem ist auch mit dem Vorwand nicht geholfen.

@ 17:19 von Zwicke

Bei Ihrem offenbar eher überschaubar großen Unternehmen wird das sicher kein Problem sein. Aber sehr viele britische Arbeitnehmer würden sich bei einem Brexit sicher sehr wundern, was ohne die EU plötzlich alles möglich ist.
Mindeststandards im Arbeitsrecht werden in der ganzen Debatte gar nicht erwähnt, aber die würden in GB dann nicht mehr gelten. Arbeitsschutz kann und wird aufgrund von Profitmaximierung wohl zurückgefahren werden.

Leider denken die Briten, die für den Brexit gestimmt haben und nicht schon längst im Rentenalter sind (obwohl das ja die meisten derjenigen waren) nicht so weit. Oder informieren sich richtig und außerhalb der Anti-EU-Propaganda-Medien

... Und taeglich gruesst das Murmeltier ...

bzw woechentlich bittet UK um Verlaengerung.
Wie lange will sich die EU da noch zum Affen machen lassen.
Meine Meinung: Keine Verlaengerung. Weder kurz noch lang noch sonst irgendwas. Entweder RAUS per 12. April 2019 oder Exit vom Brexit.
Soll die EU doch den schwarzen Peter haben. Das interessiert niemanden.
Es wuerde allerdings ein Zeichen setzen an die Euroskeptiker, die vielleicht auf die Idee kommen, das gleiche Spiel irgendwann genauso spielen wollen, wenn sie die EU verlassen wollen.
Erpressen lassen sollte sich die EU auf keinen Fall.
Ja, die Irlandfrage und GFA sind ein Problem, aber ich denke, auch das kann langfristig geloest werden. So wie alle anderen Probleme auch.
Dieses Hickhack muss einfach mal ein Ende haben, sonst nehmen wir einfach einen hundertjaehrigen Kalender und kringeln wahlweise irgendwelche Tage ein, an denen UK mal wieder einen Verlaengerungsantrag stellt.

Noch ein Gegner

Der Tory-Hardliner Jacob Rees-Mogg hat angedeutet, was zu erwarten wäre, falls man länger in der EU verbleibe,

"sollten wir so schwierig wie möglich sein", twitterte er. "Wir könnten ein Veto gegen einen höheren EU-Etat einlegen, die Bildung einer möglichen EU-Armee verhindern und Macrons Integrationspläne blockieren."

Ich glaube Macron hat schon das kommen sehen oder hat das gewittert.
Er will den Termin nicht verlängern. Er will nur dann eine Verlängerung der Ausstiegsfrist gewähren, wenn sie dafür einen "klaren Plan" vorlegen oder einen stichhaltigen Grund nennen, etwa eine Neuwahl oder ein zweites Referendum.

@pxslo

Die EU hat mehr zu verlieren als GB? Wenn man eine so absonderliche These in den Raum stellt, dann sollte man sie auch begründen können. Klären Sie uns doch einmal auf.

re messi

" eine Volksabstimmung über den Austritt aus der EU bei uns wäre exakt gleich abgelaufen (mit dem Unterschied dass sie hier auch verbindlich wäre). Man kann schliesslich nicht Teilmitglied der EU sein. Entweder man ist dabei, oder man ist nicht dabei. Diese Frage ist übrigens sehr konkret.

Natürlich hätte es eine/mehrere weitere Abstimmungen gegeben, über den bilateralen Vertrag nach dem Austritt, einem Freihandelsabkommen, einem Beitritt zum EWR, etc."

Damit haben Sie dem von Ihnen so hochgelobten Brexit Referendum erstmals bescheinigt, dass es unvollkommen und unvollständig ist, weil eben über die weiteren Entscheidungen keine Klarheit geschaffen wurde.

@um 17:05 von karwandler

ich würde mal abwarten, was sich hierzu in Schottland entwickelt.
Sie haben gegen die Unabhängigkeit gestimmt, weil das den Austritt aus der EU bedeutet hätte. Wenn aber GB austritt entfällt das Argument. Stattdessen heißt dann Unabhängigkeit, dass man der EU wieder beitreten kann.

Schottland ist übrigens das perfekte Beispiel, dass das Eintreten für zwei relativ nahe aufeinanderfolgende Volksabstimmungen zu demselben Abstimmungsgegenstand von den Menschen sehr kritisch gesehen wird.

Die schottischen Nationalisten sind bei der Unterhauswahl 2017 - also nach Einreichung der Scheidung UK/EU - mit dem Hauptargument eines zweiten Referendums zur schottischen Unabhängigkeit von UK im Wahlkampf angetreten. Und haben damit massiv verloren (minus 21 Sitze).

Mal angenommen...

... GB wäre morgen früh draußen aus der EU... was dann..? Ad hoc würden im geschäftlichen und privaten Grenzverkehr wieder übliche Kontrollmechanismen greifen. Für bisherige innereuropäische Procederes wäre das zwar nachteilig - am ehesten aber für EU-Lohndumper speziell im LKW-Verkehr und anderweitige Verteuerungskünstler... Hingegen hätten wie bisher seriöse Geschäftspartner in GB und in der EU eigentlich kaum praktische Probleme, weil Absprachen und Angleichungen für die im Handel übliche Entspannung sorgen. Das war im normalen Handel immer so, und wird auch immer so bleiben. Niemand in GB oder in der EU muß auf irgendwas verzichten.
_
Verzichten müssen nur Großindustrielle und internationale Finanzkünstler bei einem "harten" Brexit... weil plötzlich "Hinterzimmerabsprachen" nichts mehr gelten, sondern - diesmal - tatsächlich der "Markt" die Realität vorgibt... und tatsächlich auch mal wieder der neue Reichtum auch den "Erarbeitern" konkret durch Lebensmehrwert zugute kommt...

@ Aufmerksamleser 17.09h - don't brexit me

..................Briten geht, so wie ihr es wolltet. Und tragt eure Rangeleien in eurem Land aus. Laßt uns endlich zufrieden mit eurem Gejammer und eurer Uneinigkeit................

Sie und andere sollten den Brexit nicht persönlich nehmen.

@ Longjogger 12:52 Uhr

" Und ums Geld geht es doch den Meisten hier?"
Nein -mir jedenfalls nicht- aber wird der Knacks (Austritt aus einer Gemeinschaft) nicht immer wieder sofort als Negativwillen eines Teil hochkochen?
Was spricht gegen die Realisierung eines Austritts wie von der britischen Regierung mit der EU verhandelt und bei erneutem Wunsch beizutreten dieses zu beantragen?
Damit ist eine unschöne Situation beendet und einem Neuanfang steht nichts im Wege.

@ 15:06 von siigrueblerxyz: Schwarzer Peter

Zitat: "Wenn wir die Briten rausdrängen,

indem wir die Verschiebung des Austrittstermins verweigern, werden wir den schwarzen Peter haben."

Den kriegen wir doch sowieso zugeteilt, egal was passiert.

Für sämtliche negative Folgen eines Brexits, egal ob mit oder ohne Abkommen mit der EU, werden die Hardcore-Brexiteers lautstark die EU verantwortlich machen ... sonst müßte man die Schuld ja bei sich selbst suchen.

Und wenn der Brexit ausbleibt, ist die EU sowieso an allem Schuld was im UK nicht ideal läuft.

Gruß, zopf.

Warum machen wir den Irrsinn nicht perfekt

Könnten die restlichen 27 EU-Staaten nicht die Queen als Monarchin anerkennen und sie um Aufnahme ins UK bitten.

Wenn wir dann erst die Mehrheit im Unterhaus haben geht's rund.

Gruß, zopf.

@ 14:57 von Zwicke

obwohl beim Referendum auch die Remainers alle Chancen hatten... Daraus ist abzuleiten, daß - obwohl mit knapper Mehrheit - der mehrheitliche Unwillen gegen die EU-Mitgliedschaft wohl im britischen Bürgertum tiefer verwurzelt ist.

Nein, das ist daraus nicht abzuleiten. Gerade bei von Populisten gesetzten Themen ist die Mobilisierung ein wichtiger Punkt. Das ermöglicht es auch rechten Parteien, so verhältnismäßig gute Wahlergebnisse zu erzielen.
Deren Anhänger gehen wählen, weil sie ein Ziel haben. Die anderen interessiert das Ganze nicht genug, darum gehen die nicht wählen. Von daher sind solche Ergebnisse meistens irreführend, weil sie die tatsächlichen Einstellungen oder Verhältnisse verfälscht wiedergeben.

@Pressley

"... dann bin ich überzeugt dass Wähler
in den 27 restlichen Ländern die Wahl boykottieren werden. Ich würde dann jedenfalls nicht zur Wahl gehen!!"
Das ist Ihr gutes Recht, so wie Sie hier auch Ihre Meinung schreiben können, wenn Sie die Etikette einhalten.

18:15 von zopf

Daran habe ich noch gar nicht gedacht.
Genial.

Interessant wird dann die Fahne von GB. Sie vereint traditionell aller Fahnen der Mitglieder.

um 16:29 von B. Pfluger

Der 22. Mai war ja NUR unter der Bedingung der letzte Tag, WENN die das britische Parlament den WA abgesegnet haette. Da das aber nicht passiert ist, ist der 12. April der letzte Tag.
Den 22. Mai nun als letzten Tag zu deklarieren ist insofern nicht moeglich, als bis 12. April die Kandidatenlisten fuer die EU Wahlen eingereicht werden muessen.

Also 12. April oder Exit vom Brexit.

Und falls die UK dann irgendwann wieder auf die Idee kommen, DOCH in der EU mitspielen zu wollen, dann aber bitte schoen zu realen Bedingungen, no cherry-picking. Neue Mitglieder koennen ja auch nicht die Rosinen heraussuchen und Sonderbedingungen bekommen

um 17:39 von Silverfuxx

Mindeststandards im Arbeitsrecht werden in der ganzen Debatte gar nicht erwähnt, aber die würden in GB dann nicht mehr gelten. Arbeitsschutz kann und wird aufgrund von Profitmaximierung wohl zurückgefahren werden

Antwort
Nur um mal etwas positives zu sagen
Die Arbeitslosigkeit in GB ist von
4,9% im Jahr 2016 (Brexit Votum) auf
4,4% im Jahr 2018
4.0% aktuel, was den tiefsten Stand seit 43 Jahren bedeutet.

Aber leider ist bei uns eine Nachrichtenkultur so geregelt, das nur schlechte Nachrichten als Nachrichten angesehen werden. Gute Nachrichten werden gerne hinten angestellt.

Mir fehlt seit 2016 eine wirklich fundierte Berichterstattung über das Pro & Contra einens Brexit.
Was betrieben wird ist immer wieder nur Schwarzmalerei und Angst macherei

Ich glaube schon das der Brexit den Briten auch Chancen bieten kann.

Am 05. April 2019 um 17:32 von karwandler

"re zwicke
Wer höhere Preise generieren kann, ohne dabei seine Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren, tut es ohnehin und braucht keinen Vorwand."

Sie haben Recht.

Ich habe mich vor vielen Jahren gewundert, wieso ein älterer Kollege am Telefon Preise sagen kann, ohne in die Preisliste zu schauen.

Er hat mir dann erklärt: " Herr Krausss, das ist ganz einfach, wenn Sie 1 € mehr nehmen, dann bekommen Sie den Auftrag nicht. Wenn Sie 1 € zu wenig nehmen, dann verschenken Sie Geld."

So einfach ist das.

@Zopf 18.15

"Wenn wir dann erst die Mehrheit im Unterhaus haben geht's rund."

Rund geht es doch jetzt schon;-) So ist das in einer lebendigen Demokratie ohne knebelnden Fraktionszwang. Das kennen wir nur so in D nicht. Und dass sich Abgeordnete ihren Wählern in der Region verpflichtet fühlen, damit fremdeln wir eben auch. Wir sind es gewohnt, eine Wundertüte zu wählen und wundern uns hinterher. Siehe Regierungsbildung

um 13:15 von karwandler

re morgentau19

"Aber die Parlamentarier aus allen EU-Ländern haben sich selbst ein Zeugnis der Unreife ausgestellt."

Reiner Unsinn. Weder das EU Parlament noch die nationalen Parlamente sind am Austrittsprozess beteiligt.

Antwort:
Stimmt (Leider)
Das EU Parlament ist wenn man es böse sagen möchte leider irgendwie der best bezahlte Debattierclub der Welt.

Entscheidungen dürfen leider von Staatsoberhäuptern ohne Legitimation ihrer nationalen Parlamente getroffen werden.

re messi

"Die schottischen Nationalisten sind bei der Unterhauswahl 2017 - also nach Einreichung der Scheidung UK/EU - mit dem Hauptargument eines zweiten Referendums zur schottischen Unabhängigkeit von UK im Wahlkampf angetreten. Und haben damit massiv verloren (minus 21 Sitze)."

Ob sie "damit" massiv verloren haben sei mal dahingestellt.

Die Wahl 2017 war gekennzeichnet von Polarisierung mit hohen Stimmengewinnen von Labour und Tories. Die SNP hatte immer noch das zweithöchste Ergebnis aller Unterhauswahlen seit ihrer Gründung.

16:19 von

16:19 von Der_Mahner
Nein!
Geht! Es reicht. Wenn die EU hier zustimmt, macht sie sich noch mehr zum Kasper. GEHT ENDLICH!

---

und wenn sie nicht zustimmt, dann straft sie sich selbst ab...

dann lieber zum Kasper machen ...

GB Wahlbeteiligung

Warum sollen die Populisten nicht gewählt werden? Prof. Meuthen hat es ja schon erklärt, dass sie nicht EU auflösen sondern reformieren wollen.
Man möchte die Souveränität der Nationalstaaten verbessern und die EU auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.
Die EU soll nicht mehr alles von oben diktieren, sondern bleibt auf einigen Feldern beschränkt. Die Entscheidungshoheit bleibt bei Nationalstaaten.

Ausserdem bringt GB wieder Gleichgewicht zu Nord/Süd und kann Macron ggf. blockieren. Für Deutschland wäre es besser, wenn die Briten sich bei der Europawahl mit beteiligen.
Mit den Briten kann auch die EU richtig reformiert werden nicht nach Macron. Sonst entwickelt sich alles zum Nachteil DE zum Vorteil Macron.
Der Brexit sollte lieber verlängert werden und und die Briten sollten an der EU Wahl teilnehmen. Das ist eine richtige Chance für die Europa.

Die Brexiters sind ein brutal

Die Brexiters sind ein brutal rücksichtsloses Grüppchen.

Die Allen Briten, Schotten, Iren ausschließlich ihren Willen gnadenlos rücksichtslos aufzwingen wollen.

Dass deshalb die Kacke am dampfen ist, ist mehr als verständlich.

Die EU sollte zu denen halten, die nicht zu den Brexiters stehen.

@18:18 von Silverfuxx

Werter User @Silverfuxx ... ich bin gerne bereit, Ihren Einwand zu respektieren und sogar in Teilen gelten zu lassen... ABER ... Fakt ist doch auch, daß sogar das britische Parlament bisher keine eindeutige Entscheidung treffen konnte... und dies offenbar vor dem Hintergrund der offenkundigen Meinung einer Mehrheit der britischen Bürger... die schlicht und einfach ein Ende der GB-Mitgliedschaft in der EU wollen...
_
Na klar gibt es in solchen - sich hinziehenden - Fällen immer auch gegenteilige Initiativen = Meinungsumfragen interessierierter Kreise...
_
Als Gartenfan und zum Beginn der Saison will ich es aber mal so sagen: Reißt den alten Mist raus und pflanzt etwas Neues ... das könnte demnächst neue und gesunde Blüten treiben...

@18:15 von zopf

>> Warum machen wir den Irrsinn nicht perfekt > Könnten die restlichen 27 EU-Staaten nicht die Queen als Monarchin anerkennen und sie um Aufnahme ins UK bitten. > Wenn wir dann erst die Mehrheit im Unterhaus haben geht's rund... <<
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Whow und Yeah ... werter User... und dann auch noch von Friesland bis zum Donaudelta english Breakfast mit Salzbutter und Grapefruitmalelade, Pappbrötchen und inklusive Dünnkaffee... (wobei der Tee auch nicht besser ist...).
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Also mal konkret ... was wollen Sie wirklich..?

17:15 von Tada @Messi "So ein

17:15 von Tada
@Messi
"So ein quatsch. Nicht Schottland, England oder Nordirland sind Mitglieder der EU, sondern das Vereinigte Königreich" Am 05. April 2019 um 16:46 von Messi

Was nicht ist, kann noch werden. Die EU würde nicht nein sagen.

Und wenn ein Referendum in GB über den Verbleib in der EU entscheidet, dann können weitere Referenden in den Regionen der GB über den Verbleib in GB entscheiden.
Provokant, aber ist so.

----

Theoretisch könnte Schottland dann aus GB austreten und Eu beitreten.

Ich denk, das wäre dann realistisch.

Und wenn Schottland das vormacht, würde das sicher Nachahmer finden ...

re deutlich

" Wir sind es gewohnt, eine Wundertüte zu wählen und wundern uns hinterher. Siehe Regierungsbildung"

Haben sich die Wähler der Tories hinterher nicht auch gewundert, dass plötzlich die DUP mitbestimmen darf?

"Und dass sich Abgeordnete ihren Wählern in der Region verpflichtet fühlen, damit fremdeln wir eben auch."

Ich wüßte nicht, dass sich die Abgeordneten im Unterhaus streng daran halten, wie in ihrem Wahlkreis zum Brexit abgestimmt wurde. Zumal sie dann wissen müssten, welchen Brexit genau Ihre Wähler haben wollten.

re orfee

"GB Wahlbeteiligung

Warum sollen die Populisten nicht gewählt werden? Prof. Meuthen hat es ja schon erklärt, dass sie nicht EU auflösen sondern reformieren wollen.
Man möchte die Souveränität der Nationalstaaten verbessern und die EU auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.
Die EU soll nicht mehr alles von oben diktieren, sondern bleibt auf einigen Feldern beschränkt. Die Entscheidungshoheit bleibt bei Nationalstaaten."

Nichts davon kann vom EU Parlament bestimmt oder geändert werden.
Insofern ist Ihr Beitrag leider gegenstandslos.

@ 19:23 von Zwicke

Zitat: "Also mal konkret ... was wollen Sie wirklich..?"

Die EU sollte eine weitere Verlängerung ablehnen.

Die Briten können dann den angebotenen Vertrag unterzeichnen oder nicht.

Gruß, zopf.

Am 05. April 2019 um 18:15 von zopf

"Warum machen wir den Irrsinn nicht perfekt"

Sie haben Recht.

Aber die Verschiebung des Brexit ist unausweichlich.

Zu kaum einem anderen Thema gibt es hier jedes Mal so viele Kommentare.

Ihren Kommentar

"Könnten die restlichen 27 EU-Staaten nicht die Queen als Monarchin anerkennen und sie um Aufnahme ins UK bitten."

finde ich besonders bemerkenswert.

Darstellung: