Kommentare

Privatisierungswahn

Ohne die mit Kohl gestartete und mit seinen NachfolgerInnen weitergeführten Privatisierungen müsste man über sowas gar nicht nachdenken. Wohnungen, Post/Telekom, Bahn, Elektrizität, Rente. Probleme, die immer der kleine Mann ausbadet.

Hypo real estate wurde auch

verstaatlicht, weil systemrelevant.

Alle Versuche, die Mietpreise in den Griff

zu bekommen, sind gescheitert. Die großen Wohnungsbau Konzerne stören sich an keiner Maßnahme. Ich finde die Enteignung, mit vorheriger Frist und Androhung, absolut in Ordnung. Wer sich dermaßen an den Menschen bereichert muss gestoppt werden. Kostet zu viel Geld? Wieviel Kaufkraft wird durch vernünftige Mieten freigesetzt? Das generiert wiederum Steuereinnahmen. Dass CDU/CSU sowie FDP dagegen sind ist klar, sie haben die Menschen aus dem Blick verloren und schauen nur noch in Richtung Kapital. Mich wundert dass die CDU noch stärkste Partei ist.

die

Enteignung von "Immobilien-Grosskonzernen" ist erst der Anfang des künftig staatlich gelenkten Immobilienmarktes. Es werden Enteignungen kleinerer Immobiliengesellschaften folgen, bis hin zum Schluss solche von Privatpersonen.
Ganz ähnlich wie bei den Negativzinsen, die schlussendlich auch den kleinsten Bankkunden erreichen werden.

Finde ich super

Wie oft wurden schon Menschen enteignet, oft ganze Dörfer, damit RWE und Co ihren Tagebau weiter vergrößern konnten?

Generell sollte das Wohnen da es ein Grundrecht ist unter wesentlich stärkere Regeln gekoppelt werden.

Da es sehr schwer ist dies im großem Stil zu machen, könnte man zum Beispiel beschließen, dass eine Wohnung nicht mehr an Miete kosten als 40% des mittleren Einkommens der Gegend in der die Wohnung liegt. Natürlich mit echtsprechender Anpassung bezüglich der qm.

immer mehr Menschen

... das ist das Problem. Es gibt zu viele Menschen. Weltweit, aber auch in Deutschland. Das Wirtschaftswunder haben wir mit ca. 65 Millionen Menschen in Deutschland gehabt und mit steigender Bevölkerungszahl ist der Wohlstand immer weiter zurück gegangen. Fällt irgend wem etwas auf?
ok. Ich bin auch dafür, dass der Wohnungsleerstand behoben wird. Man könnte - das sage und schreibe ich schon seit Monaten - z. B. eine Wohnungsleerstandssteuer einführen, die monatlich fällig wird wenn eine Wohnung länger als z. B. 3 - 6 Monate leer steht, ohne dass (tatsächlich) Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Wohnungsleerstand ist nicht nur ein Problem, dass durch Große Immobilienunternehmen betrieben wird. Es stehen zig tausende Wohnungen auch von Privateigentümer leer.

Großer Blödsinn

Die Leute die sich die Miete nicht leisten können sollen gefälligst zum Amt gehen Und sich das Geld holen. Wenn die Politik endlich merkt dass es ihr zu teuer ist das zu bezahlen dann kommen die Politiker schon selber drauf dass sie was tun müssen. Und allen anderen sage ich nur zieht aufs Land da ist es billig genug. Wir haben schon genug Sozialismus gehabt wir brauchen noch mehr davon

09:40 von FritzF

Sehr gute Bemerkung! Wir sehen, dass das Groh der Bevölkerung, für die Politik, nicht systemrelevant ist! Wir steuern mit voller Fahrt in soziale Unruhen, wenn weiter geschlafen wird. Das nennt man auch Kapitalismus in seiner übelsten Form! Wer das Volk aus dem Blick verliert, begibt sich auf ganz dünnes Eis! Was die großen Wohnungsbaukonzerne angeht, wieviel Steuern müssen diese zahlen? Die Mehrwertsteuer bei frei werdender Kaufkraft liegt bei 19%, der verminderten Steuersatz von 7% ist auch schon schön.

Enteignung

So schön die Idee auch sein mag: In unserem Staat wird das nicht passieren. Hier werden nur Bürger zum Wohle der Konzerne enteignet, aber nicht andersherum.

Wie heißt es im Sprichwort...

der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht. Würde hier nicht mit dem vorhandenen Wohnungsmangel an bezahlbaren Wohnungen Kasse gemacht wäre Mietpreise ein kleineres Problem. Nicht jeder Vermieter ist ein Miethai und die Kosten für Renovierung und Modernisierung sind nicht gerade niedrig, aber es sollte doch transparent sein was mit einer Mietwohnung passiert und warum jetzt gerade die Maßnahmen anstehen. Leider hat es die Politik nicht geschafft, eigentlich noch nie wirklich geschafft gegen Spekulation bei Wohnungen und Grundstücken vorzugehen. Also bleibt nur, das wieder in öffentliche Hand oder Verwaltung zu legen wo nur Kostendeckung aber kein Gewinn gefordert ist. Man sollte wirklich mal ernsthaft darüber nachdenken, ob Grundbedürfnisse wie Wohnen, Strom, Wasser inzwischen wohl auch Kommunikation(Internet) unter starke, öffentliche Kontrolle gehören, Gewinne hinterfagt werden sollen. Es läuft auf diesen Gebieten einfach zuviel schief.

@ 09:50 von cari

"Ich bin auch dafür, dass der Wohnungsleerstand behoben wird. Man könnte - das sage und schreibe ich schon seit Monaten - z. B. eine Wohnungsleerstandssteuer einführen, die monatlich fällig wird wenn eine Wohnung länger als z. B. 3 - 6 Monate leer steht,......"
.
Sie brauchen Wohnungen dort, wo Menschen leben, und nicht dort, wo keiner hin will!
In den Ballungsräumen.
Im Ruhrgebiet z.B. stehen zahlreiche Wohnungen leer. Weil dort keiner leben will, z.B. wegen Arbeitsplätzen. Auf leerstehende Wohnungen eine Steuer? Die werden dann abgerissen!
Deswegen gibt es in den Ballungsräumen nicht mehr bezahlbaren Wohnraum.
.
In anderen Ländern klappt das mit dem sozialen Wohnungsbau, siehe Wien.
Aber die haben ja auch nicht alles verscherbelt und "privatisiert".

@Dirk Michael - Gewinnmaximierung mit Steuergeldern

09:52 von Dirk Michael:
"Die Leute die sich die Miete nicht leisten können sollen gefälligst zum Amt gehen Und sich das Geld holen."
> Ist das realistisch? Ich würde vermuten, dass solche Menschen aufgefordert werden, sich eine billigere Wohnung (z.B. an einem sozialen Brennpunkt) zu suchen.

"Wenn die Politik endlich merkt dass es ihr zu teuer ist das zu bezahlen dann kommen die Politiker schon selber drauf dass sie was tun müssen."
> Dank ihrer "Berater" aus der Wirtschaft ist die Politik doch längst darauf gekommen, dass sich mit Steuergeldern die Gewinne der Konzerne maximieren lassen. Welcher Politiker mit weiteren Karriereabsichten sollte daran etwas ändern wollen?

Bödsinn???

Dei Kommunen werden sich freuen wenn die Leute anrücken und Gelder fürs Wohnen verlangen, klar. Aber die Betreffenden müssen den Bittstellergang dann tun, die Vermieter werden öffentlich auch für hohe Mietpreise bezahlt.
Umziehen aufs Land, wunderbar, aber der Arbeitsplatz zieht in den wenigsten Fällen mit um, geschweige denn daß er auf dem Land vorhanden ist. Pendeln macht ja mit dem derzeit oft an den Grenzen agierenden Nahverkehr soviel Spaß. Oft sinken im Umfeld von Städten die Mietpreise so langsam, daß weite Wege und hohe Fahrpreise anfallen. Hier ist schlichtweg über die letzten Jahre sehr vieles so aus dem Ruder gelaufen, daß eben nur noch heftige Maßnahemn zum Gegensteuern helfen

Das Thema ist kompliziert

In meiner Stadt wurden Grundstückeigentümer auch enteignet bzw. deren Besitz fürn Appel + Ei entschädigt, um das grösste Stadtteil-Projekt Deutschlands errichten zu können. Mehrere tausend Wohnungen sind jedoch nur ein Tropfen auf den heissen Stein in dieser Stadt. Auch die Mietpreisbremse hatte von Anfang an fast Null Wirkung.
Die Hälfte der geplanten Neubauten soll "sozial" gebaut werden. Wenn in 5 Jahren der Stadtteil fertig sein wird, dann werden die Mietpreise auch für diese "Sozial"-Wohnungen unerschwinglich für die vorgesehene Bevölkerungsgruppe sein - selbst dann wenn die Bauherren deren Projekte mit Null Gewinn weitergeben würden (was kein Mensch macht).

Es liegt also nicht nur an den Vermietern sondern auch an den Baufirmen, die mit wenigen Projekten zu Millionären und Milliardären werden. Hier sollte der Staat einhaken.

Baukosten und davon abgeleitete Mieten müssen kontrolliert werden. Es soll mir niemand erzählen, dass sich dann kein Investor finde

Warum leben so viele Menschen in Miete?

Das ist doch das eigentliche Problem. Ich glaube europaweit hat Deutschland die wenigsten Wohneigentümer. Warum schaffen es die Menschen in vermeintlich ärmeren Ländern sich Eigentum zuzulegen, im ach so reichen Deutschland aber nicht?
So hält man die Leute eben abhängig...

Enteignung

Ich denke, bei der rasanten Schnelligkeit der deutschen Justiz dürfte das Enteignungsprojekt mindestens 10 Jahre beanspruchen.

Bei diesen mittlerweile

Bei diesen mittlerweile unhaltbaren Zuständen, wäre Enteignung dringend geboten, zumal die prekäre Wohnungsnot das Kernprinzip zu immer weiteren Preistreiberei und immer unverantwortlicheren Gewinnemaximierung der Wohnungsgesellschaften ist. Genauso aber sind für diese Verhältnisse viele der betroffenen Städte und Gemeinden mitverantlich. aus Kurzsichtigkeit haben viele von ihnen dereinst ihre gemeinnützigen Wohnungsbau, also Volkseigentum, an 'Investitoren' , wie Ramsch losgeschlagen, oft gegen obligatorische Verkaufspreise von einer Mark, um sich anstehende Sanierugskosten zu sparen. Das Geld wurde oft in irre Finanzmodelle gesteckt, weil Bürgermeister meinten als Worldplayer am Finanzboom mitspielen zu müssen, bis ihnen die Finanzmodelle um die Ohren flogen und das Geld weg war. So haben viele unmittelbar an der jetzigen Entwicklung mitgearbeitet. Also wären auch manche der Städte und Gemeinden mitverantwortlich und müssen entsprechend mit in die Verantwortung genommen werden.

Auch mal die großen Enteignen!

Denn Einzelhaus-Besitzer wurden nicht nur für den Tageabbau von Kohle, sondern auch für den Hafenausbau in Hamburg schon enteignet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Altenwerder#Geschichte

Letztendlich wird da ja auch immer argumentiert, dass man das Eigentum an Konzerne überträgt um der Gesellschaft zu helfen (Arbeitsplätze, Stromversorgung, ...). Warum dann aber nicht einfach mal direkt an die Gesellschaft enteignen, ohne den Umweg über Konzerne!

09:52 von Dirk Michael

Sie sind also der Meinung, dass Menschen mit mittlerem Einkommen zum Amt gehen sollen? Sind also dafür, dass der Steuerzahler dem Mietwucher mit finanzieren sollen? Mit mir nicht! Die Menschen könnten vielleicht aufs Land ziehen, aber wenn alle Unternehmen so irrsinnig darauf aus sind, ihre Firmen in Ballungsgebiete zu bauen und die Infrastruktur auf dem Land wird vernachlässigt, ist das nicht gerade die Lösung, denn der Verkehr nimmt dadurch zu. Die Reichen in den Städten jammern dann wegen des Verkehrs.

Selbstgelegtes Ei

Es war Rot/Rot die ohne Not fast sämtliche städtische Wohnungsbaugesellschaften in Berlin den "Investoren" für einen Spottpreis in den Rachen geschmissen haben. Teilweise wurden bewohnte Altbauten im Dutzend für einen symbolischen € verschachert.
Ob sich die Lage durch Enteignungen der großen "Abzocker" gravierend verbessert mag fraglich sein allerdings ist es ein Signal, daß das Recht auf Wohnen und Milieuschutz deutlich mehr Gewicht bekommen muß und auch nicht durch "Sondergenehmigungen" wie zuletzt am Potsdamer Platz ausgehebelt werden darf.

@ Mischpoke West 10.07h - hab ich mich auch schon oft gefragt

..................Warum leben so viele Menschen in Miete? Das ist doch das eigentliche Problem. Ich glaube europaweit hat Deutschland die wenigsten Wohneigentümer. ..............

Das ist richtig und war schon immer so. Ich denke, dafür gibt es mehrere Gründe - in folgender Priorität:

1. Angst vor Verschuldung
2. Unterschätzung der eigenen Möglichkeiten
3. Ständige Fluktuation aufgrund beruflicher Erfordernisse
4 . Teuerungsrate

In südeuropäischen Ländern entfallen fast alle diese Gründe.

Jaja, wie immer die gleichen Streitparteien mit den gleichen...

... Antworten.

Die Vertreter der Wirtschaft, darunter auch CDU, FDP und Teile der SPD, halten natürlich gar nichts von Enteignungen, die Vertreter der Zivilgesellschaft, darunter auch die Linke und Teile von SPD und Grünen, sehen das ganz anders.

Und wie so oft bei solchen Themen liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Natürlich darf man etwaige Investoren nicht vertreiben, so lange auf dem Wohnungsmarkt ein System praktiziert wird, welches diese Investoren unabdingbar macht - denn eine volle Verstaatlichung sämtlicher Mietobjekte will denke ich niemand. Aber genau so müssen eben die schwarzen Schafe unter den Investoren knallhart bekämpft werden.

Ein guter Investor denkt langfristig und investiert daher auch die Erhaltung der Wohnungen und die Zufriedenheit der Mieter. Desto größer der Vermieter jedoch ist, desto mehr entscheiden nur die Auswirkungen auf die Bilanz - und schon wird kurzfristig gehandelt, die Interessen der Gesellschaft geraten in Vergessenheit.

#deeskalator

Wenn wegen RWE jemand "enteignet" wird, dann bekommt er richtig viel Geld dafür. Die nehmen nicht einfach ihr Haus, sondern zahlen über Marktwert damit sie freiwillig gehen.
Es gibt kein Grundrecht auf Wohnen, sondern die Möglichkeit für Miete im Eigentum anderer zu wohnen, oder selbst Eigentum zu erwerben. Diese linken Thesen haben in einer Marktwirtschaft nichts verloren.
Ihre 40% Regel hat so viele Schlupflöcher, dass sie gar nichts bringt. Ich halte es für sinnvoller, wenn Leute dort mieten wo es nicht mehr als 40% ihres Einkommens kostet. Wenn ich mir nicht mehr leisten kann, dann wird's halt ungemütlicher.

@Mischpoke West um 10:07

Vllt ist das deutsche Mietrecht, immerhin eines der restriktivsten zugunsten des Mieters, ein weiterer Grund warum hier das Modell Miete sehr beliebt ist. Das hat soziokulturelle und auch historische Gründe in Deutschland im Vergleich mit südlichen Ländern. Kauf lohnt hier halt nicht immer, es gibt viele, mich eingeschlossen, die den Komfort einer Miete und den damit einhergehenden Rechten nicht missen wollen.

Offenbarungseid verfehlter Politik

Abschaffung bzw. Einschränkung des Sozialen Wohnungsbaus, gleichzeitig verscherbeln des Bestands der öffentlichen Hand an Immobilienkonzerne. Für die Firmen war die staatlich geförderte Angebotsverknappung ein Segen. Nun sieht man das erwartbare Ergebnis und denkt panisch über Rückkauf oder gar Enteignung nach. Dies ist auch das späte Eingeständnis das Mietpreisbremsen nur Kokolores sind. Die Stadtplanerin hat recht: Neubau löst das Mietenproblem nicht, da gerade neue Wohnungen besonders teuer sind. Oft wird außerdem Eigentum gebaut. Was heute für eine (sanierte oder selbst nicht sanierte) Altbauwohnung an Mieten in Grossstädten verlangt wird, ist unanständig. Mieter müssen sich außerdem bei den Konzernen „bewerben“ darum den „Zuschlag“ für eine Wohnung zu erhalten. Ein frustrierendes und zeitraubendes Verfahren. Wohnungsgesellschaften kassieren auch bei Nebenkosten inzwischen kräftig ab. Belebung des Sozialen Wohnungsbaus und Behalten der Wohnungen im öffentlichen Bestand muss her!

Wird Zeit

das die Politik langsam mal aufwacht, alles was sie ausgedacht haben ging ins Leere.
Gestern erst gelesen das die Preise weiter um bis zu 15 Prozent steigen.
Nur die Enteignung kann die ganzen Miethaie stoppen, das ist die beste Idee seit langem.
Wohnen ist Menschenrecht, und die halten wir doch besonders in Deutschland hoch, nur nicht immer für die eigenen Bürger.
Wasser und Strom neben Bahn und Post und eben auch wohnen, sind Sachen wo der Staat das sagen haben muss.
Und es kann auch nicht sein das mit Kliniken und Altenheimen Milliarden Gewinne eingefahren werden.

Aber wer der Meinung ist das diese Regierung jetzt wirklich mal eingreift, der hebe die Hand.

Es gibt keine Hände zu sehen, welche Politiker sind in welchen Vorständen, da sollte es mal eine umfassende Liste geben.
Dann würde dem Bürger einiges klarer.

Den Großvermietern gehört die Sprichwörtliche Pistole auf die Brust gesetzt.
Dann die Bauvorschriften sofort entschlacken und entgrünen, damit Wohnungen entstehen.

Heuschrecken

Enteignungen sind ein geeignetes Mittel, um der Heuschreckenmentalität auf dem Wohnungsmarkt Herr zu werden. Das Grundrecht auf ein Heim darf nicht Spekulanten, Marklern, und Wucher- Vermietern zum Opfer fallen.

Entspannung pur!

"Kann das den Wohnungsmarkt entspannen?"

Auf jeden Fall, denn welcher Investor will schon enteignet werden. Da braucht man vermutlich nicht viele zu enteignen um einen riesen positiven Effekt zu erleben. Diese Frage ist daher völlig überflüssig.

Grundsätzlich könnte ich mir aber auch weitere Mittel vorstellen. So könnte man gesetzlich festlegen, dass Wohneigentum nur von Privatpersonen, gemeinnützigen Vereinen und dem Staat besessen werden darf. Das erste Haus einer Privatperson wird nicht besteuert, alle weiteren werden sehr hoch besteuert.

@Den Helder 09:36

"Ohne die mit Kohl gestartete und mit seinen NachfolgerInnen weitergeführten Privatisierungen müsste man über sowas gar nicht nachdenken. Wohnungen, Post/Telekom, Bahn, Elektrizität, Rente. Probleme, die immer der kleine Mann ausbadet."

Das sehe ich genauso. Nur vergessen Sie zu erwähnen, daß die Regierung Kohl vom Volk gewählt und mehrfach bestätigt wurde, und sich so "der kleine Mann" (wie Sie ihn nennen) selbst in diese Lage gebracht hat. Damals wollte er Gelder sparen, die scheinbar unnütz rumlagen, bzw. Eigentum veräußern, um dort Kosten zu sparen, und statt Kosten Erträge zu generieren. Damit hat er selbst diese Entwicklung zu verantworten.
Wie kurzsichtig diese Art der Denke ist, sehen wir heute. Aber in vielen Bereichen, bei denen heute von manchen (vielen?) andere Regelungen gefordert werden, sehe ich dieselben Begründungen: NATO, EU, usw. . Da hört man von vielen auch nur Geldargumente.

@Dirk Michael um 09:52

Einfache Lösung, zu einfach für meinen Geschmack. Vllt gibt es aber auch Mieter, die in Ihrer aktuellen beruflichen oder privaten Situation den Umzug aus einem Stadtzentrum aufs Land nicht so einfach stemmen können. Und vielleicht ist auch die Wohnraumsituation in den meisten Vororten in Großstadtnähe ebenfalls nicht gerade rosig. Danke für den Vorschlag, aber ich verzichte und setzt lieber auf Enteignung.... Und der Hinweis zum Sozialismus ist an dieser Stelle sowas von Fehl am Platz - unglaublich.

Enteignung

Enteignung ist eine ganz tolle Sache. Berlin will jetzt also die Wohnungen zurück, die Sie vor wenigen Jahren billig verramscht haben.
Warum sollen Konzerne noch Wohnungen bauen, wenn diese von Heute auf Morgen enteignet werden können?
Die Parteien die jetzt aufschreien waren doch dafür verantwortlich, das Altbauwohnungen teuer saniert werden mussten.
Macht mal schön RRG, wie immer, wird ein Problem nicht gelöst, sondern nur Flickschusterei betrieben.

Einfach nur pervers!

Schuld an der Misere am Wohnungsmarkt trägt hauptsächlich die Politik.

Wenn man jemand „enteignen“ müsste, dann doch die Politiker von ihren Posten.

Die Entwicklung hat man nicht nur verschlafen, man hat aktiv mit gewirkt daran indem man städtische Wohnungen privatisiert hat.

Man hat städtische Grundstücke meistbietend verkauft. Man profitiert von der gestiegenen Grunderwerbsteuer, es wurde nichts in den sozialen Wohnungsbau investiert usw.

Und dann schiebt man den schwarzen Peter den Investoren zu. Man kann vor dem Wahlvolk ja nicht offen zugeben, dass man versagt hat.

So was kann es auch nur in Berlin geben.

Berlin ist generell die Hauptstadt des politischen Versagens.

Privatisierungswahn

Schuld an allem ist der Privatisierungswahn. Denn was uns diese Privatisierungswelle brachte sieht man ja Heute: Steigende Armut, steigende Wohnungsknappheit, und sinkende Lebensqualität.

Guten Schnitt gemacht! Bravo!

Da man zur Rettung der Banken die 0-Zins-Politik erfand, mussten die Geldleute (wozu die Politiker z.T. auch gehören), deren Fonds und Vermögensverwalter eine Ertragsalternative erfinden: den Immobilienmarkt! Schlau, wie die Sozen nun mal sind, haben sie Sozialwohnungen für´n Appel und´n Ei verschenkt. Dann ging die Mietpreisspirale los, ungebremst durch die wirkungslose Mietpreisbremse. Und nun der Knaller: jetzt will der Staat diese Wohnungen zum inzwischen überhöhten Preis zurück! - Da habt ihr aber einen guten Schnitt gemacht! Bravo!
.
Es ist doch wohl klar, dass die "Enteigneten" vor Gericht eine Entschädigung erstreiten werden.

es geht mehrere Gründe

zum einen wurde billiger Wohnraum der Kommunen der Neuen Heimat an Investoren "verschleudert"
zum anderen sind die Randbedingungen für einen Teil der Vermieter denkbar schlecht
Wenn ich im Bekanntenkreis herumhöre
fast jeder hat eine Immobilie in Form einer Wohnung / Einliegerwohnung leer stehen
Der Grund : O-Ton, warum vermieten, weiß ich was ich für nen Mieter bekomme,
der zahlt die Miete womöglich nicht, ruiniert die Mietsache
Ganz von der Hand zu weisen ist das nicht - grundsätzlich !
Ein kaputter Parkettboden, ne vom Hund zerkratzte Türe, angebohrte Fliesen,
das kostet viele Wohnungsmieten und der Begriff Abnutzung wird gelegentlich
recht locker gesehen, zu mindestens beim Auszug,
beim Einzug mindert es die Attraktivität des Objekts.
Wie sieht es mit dem Mieterrecht aus (dem vermeintlich sozial Schwachen)
- wie mit dem der Vermieter (das Synonym eines Ausbeuter)
Es ist ja schon ein Drama einem "normalen" Mieter zu kündigen,
wie erst bei einer Alleinerziehenden

@ 10:07 von Mischpoke West

"Warum leben so viele Menschen in Miete?
Das ist doch das eigentliche Problem. Ich glaube europaweit hat Deutschland die wenigsten Wohneigentümer. Warum schaffen es die Menschen in vermeintlich ärmeren Ländern sich Eigentum zuzulegen, im ach so reichen Deutschland aber nicht?"
.
Weil auch Grundstücksmakler und Bauunternehmer glauben, das wir alle ach so reich sind.
Ein Kollege hat sich vor 8 Jahren ein Haus gebaut. 250.000€. Fand ich damals teuer. Heute ist es 500.000€ wert.
Oder Eigentumswohnung 200.000€?
.
Nee klar, dann nehme ich mir doch einen Kredit auf! Wir haben doch 0-Zins-Phase!
Wie lange soll jemand 500.000€ + Gebühren abbezahlen? Weil ein Haus kostet dann ja auch nichts im Unterhalt.
.
Oder ich zieh aufs Land! Dann kauf ich noch einen zweiten Diesel, damit wir jeden Tag die 50km zur Arbeit kommen. Sprit kostet ja auch nichts!
Und wenn wir die nicht mehr fahren dürfen nehm ich noch einen neuen Kredit für 2 Tesla auf!
.
Ja, so geht´s! Das mach ich so!

@Nachfragerin um 09:56

2..Hier werden nur Bürger zum Wohle der Konzerne enteignet, aber nicht andersherum" ....kann schon sein. Aktuell mangelt es halt an Unterstützung für die entsprechenden Initiativen wie das Volksbegehren zur Einteignung der 'Deutsche Wohnen' in Berlin. Wenn hier der öffentliche Druck aufrecht erhalten bleibt, könnte es was werden. Ähnliche Aktionen haben gerade in Berlin einiges an Wirkung gezeigt.

Absurde Diskussion!

Es wird über Enteignung diskutiert, na prima.Aber das Problem besteht doch darin, daß es zu wenig Wohnungen gibt. Durch Enteignung vermehren die sich nicht. Es müssen Wohnungen gebaut werden und zwar im grossen Stil. Dazu muss der soziale Wohnungsbau reaktiviert werden. Hat doch lange Zeit ganz gut geklappt, bis dann plötzlich die Geldgier überhand nahm.

Dirk Michael

Ich hab ihren Kommentar gelesen und mich erst mal schlapp gelacht. Die meisten, von denen die sich keine Wohnung leisten können verdienen über dem Förderungsbetrag. Zu viel Gehalt um vom Amt etwas zu bekommen und zu wenig Gehalt um sich die Miete leisten zu können. Aber sie werden sicher noch ein paar nicht sozialistische Ideen haben wie wir mit der Wohnungsnot umgehen. Polizisten, Pflegepersonal, und Konsorten können ja zum Beispiel im öffentlichen Park Zelte aufbauen und darin leben. Im übrigen würde es bestimmt spannend wenn das Amt Luxussanierte Wohnungen zählt, weil es ansonsten keine anderen freien Wohnungen mehr gibt

"jeder" behaupte, durch Vermietung

läßt sich viel Geld verdienen
warum bitteschön gefragt
kauft man sich dann nicht ne Immobilie, wenn sich das so rechnet,
zahlt stattdessen Miete ?

@dermulla, Sehr richtig

"Es war rot/rot, die ohne Not fast sämtliche städtische Wohnungsbaugesellschaften in Berlin den "Investoren" für einen Spottpreis in den Rachen geschmissen haben" - genau so war es. Auch in Bremen sehen wir aller Orten Vonnovia und Konsorten. Zur Zeit wird unsere schöne Innenstadt, wohin durch rot/grüne Verkehrspolitik kaum noch KundeInnen zum Einkaufen kommen können, an einen der größten Bauunternehmer Deutschlands verkauft, man könnte auch sagen: Unsere rot/grüne Regierung "verzecht" die Innenstadt.

Durch den Verkauf kommunaler Wohnungsbaugesellschaften hat sich die Schere zwischen "guten" (in bevorzugter Lage (z.B. in Park-Nähe) und den benachteiligten Gegenden mit hoher Dichte von BewohnerInnen (in prekärer wirtschaftlicher Lage) verschärft.
Im BWLer-Deutsch nennt man das Abstoßen von Betriebsbestandteilen mit schlimmen sozialen Folgen und hohen Folgekosten "schmutzige Sanierung" - genau das haben viele rote und grüne Regierungen mit ihrer Wohnungswirtschaft gemacht.

Grundgesetz beachten

Die Möglichkeiten des GG, den Interessen der Bevölkerung nachzukommen, sollte endlich genutzt werden.

Die Neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte hat nach dem Motto gehandelt: Gewinne privatisieren und Kosten sozialisieren. Bahn, Post, Staatlicher Wohnungsbau, Wasser und Stromversorgung usw. wurde einerseits verramscht und z.B. Bankenschulden und Atommüll wurde verstaatlicht.

Das GG und die Bevölkerungsmehrheit steht auf der Seite der Beführworter der Enteignung. Bis auf die Linke konnten sich bis her keine Partei klar auf die gemeinwohlorientierte Seite durchringen.

Der innovative Weg der Enteignung kann die Kosten für Staat und Mieter deutlich senken. Anderseits werden Investoren die lediglich an der Gewinnmaximierung interisiert sind abgeschreckt und verdrängt. An diese Stelle kann der staatliche Wohnungsbau treten und bezahlbaren Wohnraum schaffen.

Die Sisyphos-Arbeit

"warum bitteschön gefragt
kauft man sich dann nicht ne Immobilie, wenn sich das so rechnet, zahlt stattdessen Miete ?" @Sisyphos3
.
Es soll ja Menschen geben (z.B. HartzIV-Empfänger), die sich das nicht leisten können. Das können nur Leute, die was geerbt oder erhebliche Einnahmen haben. Für die ist es natürlich eine einträgliche Kapitalanlage.

der richtige Weg

Die Geschichte hat ganz klar gezeigt, dass nur der Staat in der Lage ist, preiswerte Wohnungen für alle in einer guten Qualität zur Verfügung zu stellen.

10:25 von NeutraleWelt

Wie lange soll jemand 500.000€ + Gebühren abbezahlen?
.
und wie soll der bei so einem Objekt mit seinen Kosten zurechtkommen
wenn er es sich anschafft um zu vermieten
also irgendwo widerspricht sich das mit die Mieten sind zu teuer weil die Besitzer ausbeuten
übrigens auch das mit der Wohnung hat 2 Seiten
wie groß war diese vor 20 ..... 30 oder gar 50 Jahren
also ich hatte kein eigenes Zimmer, aber wir hatten ein Bad
- was nicht der übliche Standard damals war und auch war das Klo nicht im Treppenhaus
Die Ansprüche was Größe und Ausstattung anbelangt sind gestiegen und wer hatte als alleinstehende Person eine Wohnung ?
Denke auch das sind Dinge die mitspielen

Am 05. April 2019 um 10:28 von Sisyphos3

"jeder" behaupte, durch Vermietung läßt sich viel Geld verdienen
warum bitteschön gefragt
kauft man sich dann nicht ne Immobilie, wenn sich das so rechnet,
zahlt stattdessen Miete ?
#
#
Dann gehen Sie doch mal zur Bank Ihrer Wahl und beantragen Sie einen Kleinkredit von 250.000 Euro aufwärts.
Wie hoch ist die Chance für einen Bürger diesen zu bekommen, wenn er/sie;
Mindestlohn, Harz4, befristeten Arbeitsvertrag oder selbstständiger Kleinunternehmer ist. Richtig, null.
Selbst wer gut verdient wird gerne abgelehnt, da eine Finanzierung zu knapp ist.

Wann eine Enteignung Sinn ergibt

1. Wenn der Anbieter eine Monopolstellung hat und diese ausnutzt, also Mondpreise verlangt.(Wenn die Miethöhe durch die Kosten gerechtfertigt ist, wird sich die Miete nicht senken lassen)

2. Wenn Leerstand/Verknappung des Angebots küstlich herbeigeführt wird um auf höhere Preise zu spekulieren.(Wenn es nur einzelne Ojekte sind z.B. Luxusappartment, dann wäre der Effekt nur gering)

Beides scheint der Fall zu sein. Man müsste mal untersuchen wieviel Leerstand wirklich besteht. Fakt ist, dass die Preise der meisten Mieten nur durch gestiegene Grundsückswerte zustandekommen(nicht Preise, die meisten Objekte wurden ja nicht gehandelt und die Mieten sind trotzdem gestiegen)
An den meisten Wohnungen großer Gesellschaften wird nur das nötigste Investiert oder eben mietpreissteigernd generalüberholt.
Die Mietpreise sind in der Regel durch nichts zu rechtfertigen, das kann jeder bestätigen der Wohnraum seit geraumer Zeit besitzt.

10:27 von crastro

Durch Enteignung vermehren die sich nicht
.
es geht um Leerstände !
wobei man sich fragen muß
1. warum stehen die leer
2. und was kann man tun ohne so rigoros zu verfahren

@ cda12

>>> ... Miete und den damit einhergehenden Rechte ... <<<
.
Mieterrechte, aber auch Abhängigkeit vom Vermieter. Jederzeit kann eine Mieterhöhung oder Kündigung kommen. Oder wie viele haben Streit mit ihrem Vermieter, der seinen Pflichten nicht nachkommt. Mir wäre es das nicht wert. Da habe ich lieber die Eigenverantwortung für mein Eigenheim. Dieses dient auch der Vermögensbildung. Mein Haus ist dank des Immobilienbooms zwischenzeitlich das doppelte Wert wie noch vor ein paar Jahren. Hinzu kommt die Absicherung im Alter. Mit meiner voraussichtlichen Rente könnte ich die Miete für mein Haus im Leben nicht bezahlen. Und die Erben freuen sich auch darüber.
Aber das muss natürlich jeder für sich entscheiden, wenn finanziell möglich. Ich jedenfalls würde mich in Miete nicht wohl fühlen.

"Wie oft wurden schon Menschen enteignet, oft ganze Dörfer, damit RWE und Co ihren Tagebau weiter vergrößern konnten?"

Genau: Warum soll man dann nicht auch Imobilienkonzerne enteignen können, die nicht dem Allgemeinwohl dienen.

Die Überschrift des Artikels ist irreführend, weil es der Berliner Initiative nur um Enteignungen von Imobilienkonzernen und nicht allgemein um Enteignungen.

@ NeutraleWelt

>>> Ja, so geht´s! Das mach ich so! <<<
.
Nur zu. Hält Sie keiner ab davon.
Ansonsten weiß ich jetzt nicht genau, was ich auf ihre Polemik antworten soll.

um 10:28 von Sisyphos3

"jeder" behaupte, durch Vermietung
läßt sich viel Geld verdienen
warum bitteschön gefragt
kauft man sich dann nicht ne Immobilie, wenn sich das so rechnet,
zahlt stattdessen Miete ?

Erstens kann sich nicht jeder Wohneigentum leisten. Es geht hier auch nicht um den kleinen Vermieter. Oder haben Sie 3000 Wohnungen im Angebot? Es gibt genügend anständige Vermieter. Aber es ist nunmal so, daß börsennotierte Unternehmen wie die Deutsche Wohnen vor allem auf die Quartalszahlen und den Aktienkurs blicken und nachhaltiges Wirtschaften auf der Strecke bleibt. Man sieht das im Wohnungsmarkt genauso wie bei den Infrastrukturmaßnahmen der Bahn.

@European Son

Der "kleine Mann" ist halt einer Propagandalüge aufgesessen, die damals mit einem medialen Trommelfeuer verbreitet wurde. Kohl begann seine berufliche Tätigkeit als Lobbyist der BASF und beendete sie als Lobbyist für das Privatfernsehen.

@Paco um 10:16 Uhr

Was zahlt denn RWE wenn der Eigentümer nicht 'gehen' will? Und was waren denn die letzten Beispiele anhand derer Sie Ihre Behauptung RWE zahle über Markt festmachen?
Grundrecht auf Wohnen gibt es leider nicht, Menschenrecht seit 1976 schon.
Und der Gedanke, wer nicht zahlen kann soll gehen ist halt sehr einfach, für den der nicht gehen muss. Ganz tolle Aussage - was das bringt sieht man ja in anderen europäischen Großstädten.

Failed City Berlin

Erst verkauft man die Wohnungen und wenig später wird enteignet. Bezahlen will man das wahrscheinlich über den Länderfinanzausgleich.
Man sollte Berlin endlich den Geldhahn zudrehen und einen hohen Zaun oder eine Mauer drum herum bauen.
Schon die ganze Diskussion ist ein fatales Signal für die Wirtschaft in der Stadt.

10:28 von Sisyphos3

Vielleicht weil die Grundstücks- und Immobilienpreise, durch den Mietwucher immens in die Höhe geschossen sind und sich keiner, mit mittlerem Einkommen, Eigentum leisten kann?

Sisyphos3 um 10:28

Weil nicht jeder sich das leisten kann. Die Menschen von denen wir hier reden verdienen ganz einfach nicht genug Geld.

Aber ich möchte dir Frage einmal umdrehen: Wenn es nur Geld kostet und Stress ist eine Immobilie zu besitzen warum verkauft man diese nicht?

Mietobergrenze einführen.

Mietobergrenze einführen. Völlig losgelöst vom Ort. Warum soll wohnen in München teurer sein, als in Bitterfeld oder Süderbrarup?
Sagen wir mal 4€/m² sollte reichen. Dann bezahlt man für 50m² kalt eben 200€. Schon rechnet sich das für Spekulanten nicht mehr. Dann wollen alle nur noch in München wohnen? Ohne Arbeit wird das eher schwer werden. wenn sich Spekulieren nicht mehr lohnt, dann gibt's auch wieder mehr privaten Bau zum Eigenbedarf.
Wenn jetzt noch die sinnlosen Bauvorschriften (Feuer/Wasser/Wärme/Energie,...) reduziert würden, dann könnte das klappen.

Diese Enteignung

führt natürlich dazu, dass private Unternehmen jetzt noch mehr Wohnungen bauen. Lohnt sich ja ungemein, wenn Sie einem nachher wieder weggenommen werden. Nee, iss klar, finde ich auch logisch. Das Problem der fehlenden Wohnungen ist quasi mit einem Geniestreich gelöst.
Vielleicht sollte man auch die Bahn enteignen, damit danach mehr Sitzplätze vorhanden sind.

Enteignungen sind in D seit 1949 schon oft vorgekommen

ZB beim Bau von Infrastruktur oder beim Tagebau. Jedoch waren es nie Firmen die enteignet wurden, sondern Privatleute. Art 15 GG hat also schon oft Anwendung gefunden. Nur die Begründung der Initiative in Berlin ist ein Novum. Denn sind bezahlbare Mieten für einen individuellen Haushalt von gesamtgesellschaftlichem Interesse (den das müsste so sein, um die Enteignung zu rechtfertigen). Tatsächlich wird wohl eher argumentiert werden, dass es ja Hartz IV gäbe. Wie „Wirtschaftsweise“ bereits forderten, sollte schlichtweg das Wohngeld soweit erhöht werden das sich auch Haushalte mit unteren und mittleren Einkommen die Mondpreise privater Wohnungs(bau)Gesellschaften leisten können! Nebenbei: Vonovia, Deutsche Wohnen etc BAUEN ganz selten, das Kerngeschäft ist die VERWALTUNG von Bestand.

@10:28 von Sisyphos3 - rechnet sich nicht?

"jeder" behaupte, durch Vermietung läßt sich viel Geld verdienen
warum bitteschön gefragt
kauft man sich dann nicht ne Immobilie, wenn sich das so rechnet"

Die Immobilienkonzerne nutzen alle Möglichkeiten, um die Mieteinnahmen zu erhöhen.
Der Wert der Aktie des Patrizia-Konzern stieg in 10 Jahren um 1817 % (Stand heute).

@ 10:28 von Sisyphos3

""jeder" behaupte, durch Vermietung
läßt sich viel Geld verdienen
warum bitteschön gefragt
kauft man sich dann nicht ne Immobilie, wenn sich das so rechnet,
zahlt stattdessen Miete ?"
.
Gehen Sie zur Bank (ist gerade Niedrigzins!) und fragen nach 500.000€.
Können Sie locker bei einer monatlichen Raten von 1.800€ in den nächsten 30 Jahren abbezahlen.
Hoffentlich hält ihr Dach so lange und es ändert sich nichts am Emissionsgesetz, dann brauchen Sie eine neue Heizung.
Oder die Stadt erneuert mal den Gehsteig vor Ihrem Haus.
Viel Erfolg!

April, April

Liebe Tagesschauredaktion, am 1. April habt ihr mich gründlich in den April geschickt mit eurem Namensrechtekauf am Hamburger Fußballstadium, übrigens die ersten, die es in den letzten 20 Jahren geschafft haben - aber heute falle ich nicht drauf rein, oder ist das etwa ernst? Eigentumsenteignung in so einem großen Stil in Deutschland? - Gut, ich kann die Verhältnisse in Berlin nicht beurteilen, aber bei mir in Süddeutschland. Wie es rechtlich ablief, weiß ich nicht mehr, ist auch schon etwas länger her. Ganze Wohnblöcke wechselten von einem Privatmann zu einer behördlichen Wohnungsbauverwaltung. Folge: Zunächst waren die Mieten günstig, es wurde oberflächlich renoviert. 10 Jahre später: Wohnungen runtergewirtschaftet, Leerstände, da nicht mehr bewohnbar, kein Geld für Renovierungen, Verkauf an ein Immobilienunternehmen, Abriß und Neubau: allerdings sind die Mieten wieder höher und ca. 1/3 der Wohneinheiten sind weggefallen. Kosten für den Steuerzahler: der Öffentlichkeit nicht bekannt.

Unfug

An alle die hier jubeln:
Natürlich steht dem Konzern eine angemessene Entschädigung zu und zusammen mit den wohl fälligen Gerichtskosten kommt die Enteignung in der Regel teurer, als wenn man die Wohnungen einfach regulär kaufen würde. Deswegen versucht man auch z.B. beim Straßenbau zunächst die Grundstücke einfach durch Kauf zu erwerben.
Wenn sich die Kommunen die Enteignung leisten könnten und wollten, könnte mehr Wohnraum durch den Ankauf von Immobilien geschaffen werden.

Warum steigen die Mieten?

Weil die Nachfrage nach Wohnraum größer ist als das Angebot.
Das gilt aber nur für die Großstädte und Ballungsgebiete, denn in vielen anderen Gegenden in Deutschland gibt es sogar Leerstand und dementsprechend sehr günstige Mieten. Aber wenige wollen dort leben. Im Gegenteil - die Flucht vom Land in die Städte geht weiter, mit den bekannten negative Folgen.
Was ist zu tun?
Das "Land" muss attraktiver gemacht werden, und zwar durch Ausbau der Infrastruktur, steuerliche Förderung, gezielte Ansiedlung von Unis und FHs usw.
Auf dem "Land" gibt es Wohnungen und die dazugehörigen Strukturen wie Straßen, Läden, Kanalisation etc.
Soll das "Land" weiter entvölkert werden, und soll gleichzeitig die "Stadt" zunehmend verdichtet werden? Welch absurde Verschwendung von Ressourcen, wenn man bestehende Orte "verfallen" lässt und gleichzeitig die Großstädte noch mehr verdichtet.
Das flache Land muss stärker gefördert und attraktiver gemacht werden!

@Sisyphos3

"Es ist ja schon ein Drama einem "normalen" Mieter zu kündigen, wie erst bei einer Alleinerziehenden".

Warum wollen Sie einem Mieter überhaupt kǘndigen? Können Sie sonst die Miete nicht so stark anheben? Wohnungen sind zum wohnen da, und nicht zur Kapitalvermehrung.

"Wenn ich im Bekanntenkreis herumhöre
fast jeder hat eine Immobilie in Form einer Wohnung / Einliegerwohnung leer stehen"

Da gehören Ihre Bekannten genau zu dem Klientel, das schleunigst enteignet werden sollte, da Eigentum verpflichtet. Sie haben wohl viele asoziale Bekannte, denn Wohnungen einfach leer stehen zu lassen, ist bei unserer Wohnungsknappheit verantwortungslos.

"kauft man sich dann nicht ne Immobilie, wenn sich das so rechnet, zahlt stattdessen Miete ?"

Ihre Arroganz ist kaum auszuhalten. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass die meisten nie in Ihrem leben so viel Geld verdienen werden, dass sie sich eine Immobilie leisten könnten?

@10:27 von crastro

"Das Problem besteht doch darin, daß es zu wenig Wohnungen gibt. Durch Enteignung vermehren die sich nicht."

"Das Problem", um das es HIER geht und das von der Berliner Initiative aufgegriffen wurde, ist, dass Immobilienkonzerne die Mieten hochtreiben und ihre Mieter schikanieren.

Die Initiative bestreitet ja nicht, dass es zu wenig Wohnungen gibt und hat sicher nichts gegen Ihre Vorschläge. Man kann nicht das eine gegen das andere stellen.

@10:27 von crastro

"Das Problem besteht doch darin, daß es zu wenig Wohnungen gibt. Durch Enteignung vermehren die sich nicht."

"Das Problem", um das es HIER geht und das von der Berliner Initiative aufgegriffen wurde, ist, dass Immobilienkonzerne die Mieten hochtreiben und ihre Mieter schikanieren.

Die Initiative bestreitet ja nicht, dass es zu wenig Wohnungen gibt und hat sicher nichts gegen Ihre Vorschläge. Man kann nicht das eine gegen das andere stellen.

@ all: es gibt Hilfe von den Ländern und auch vom BGH!!

hey zusammen,

also ich hätte da was fuer euch, was euch im Kampf gegen die Vermieter deutlich helfen kann.

Erstens: in vielen Bundesländern gelten Kuendigungssperren nach Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen zwischen fuenf und zehn Jahren!!

http://tinyurl.com/y5p4jkog
tz.de: Kündigung wegen Eigenbedarf? Sperrfrist schützt Mieter (09.07.18 15:13)

zweitens: es gibt zwei sehr gute BGH-Urteile die euch helfen können

a) Umzugskosten muessen die Vermieter tragen

http://tinyurl.com/y25l957w
rechtslupe.de: Umzugskosten als Kündigungsfolgeschaden (7. Dezember 2016)

b) die Verwaltungskostenpauschale wurde vom BGH gestrichen!!

http://tinyurl.com/y5s39qvb
immowelt.de: BGH-Urteil: Mieter müssen keine Verwaltungskostenpauschale zahlen (24.01.2019)

Von daher: sagt euren Vermietern mal ganz deutlich bye bye... Die können euch nämlich nicht rausschmeißen!! Im Gegenteil!!

Am 05. April 2019 um 10:14 von dermulla Selbstgelegtes Ei

"Es war Rot/Rot die ohne Not fast sämtliche städtische Wohnungsbaugesellschaften in Berlin den "Investoren" für einen Spottpreis in den Rachen geschmissen haben".
Ich meine, das begann schon vorher, nachdem der CDU geführte Senat den Stadthaushalt mit seiner Spielbankaffäre gegen die Wand gefahren hat und dringend schnelles Geld benötigt wurde. Wie einige andere hier wunderts mich ebenfalls, dass CDU immer noch stärkste Kraft in D ist.

Was die Enteignung betrifft, bin ich dafür - Kohle scheffeln, ohne viel dafür zu tun, dabei noch Menschen in existenzielle Not zu bringen ist schlicht unmoralisch und gefährdet den sozialen Frieden im Land - da muss der Staat handeln. Enteignen vermehrt zwar nicht die Wohnungsanzahl, aber schützt vor Wucher und bei Wohnungen reicht es, wenn Mieten die Kosten decken. Von den Gewinnen der Wohngesellschaften hat die Allgemeinheit nix.

@ Defender411 09:42 Uhr

"Wer sich dermaßen an den Menschen bereichert muss gestoppt werden."
Nun denn; Verfahren gegen CumEx Geschäft werden seeehr zögerlich angegangen, wobei wohl die Verjährung das Ziel ist.
Banken werden zusammen gewünscht sind dann systemrelevant (der Bürger haftet bei Problemen) sie bleiben aber im internationalen Vergleich immer noch Zwerge.
Die Politik verpflichtet jeden Pflichtversicherten über die Sozialkassen zu staatlichen Leistungen diese aber nur zum Teil erstattet werden (s. Teufel Tabelle). Sonderabgabe auf höchstem Niveau für einen großen Teil der Bevölkerung.
Wie wollen sie solche Raubzüge denn stoppen?

09:40 von FritzF

Da haben sie das Grundgesetz des Kapitalismus aber missverstanden.
"Verluste" werden sozialisiert "Gewinne" werden privatisiert".
Folglich wird es nur eine "Enteignung" geben, wenn die Deutsche Wohnen 500 Millionen Verlust im Jahr macht (wie seinerzeit die neue Heimat)
Im Augenblick sieht es also nicht danach aus.

@Sisyphos3 - Es soll ja keine dummen Fragen geben...

10:28 von Sisyphos3:
"'jeder' behaupte, durch Vermietung läßt sich viel Geld verdienen warum bitteschön gefragt kauft man sich dann nicht ne Immobilie, wenn sich das so rechnet, zahlt stattdessen Miete ?"

Ich rate mal ins Blaue: Der Verkäufer möchte vom Käufer der Immobilie womöglich einen Betrag sehen, der sich im sechs- bis siebenstelligen Bereich bewegt.

Schätzen Sie doch mal, welcher Anteil aller Mieter solche Summen mal eben zur Hand hat!

um 09:42 von Defender411

"Wer sich dermaßen an den Menschen bereichert muss gestoppt werden."

Dann müsste man doch noch einiges weiter enteignen, die Autoindustie nur als Beispiel - also das kann kein Grund für Enteignung sein!

@cda12 - Rückkauf von Wohnraum

10:26 von cda12:
"Ähnliche Aktionen haben gerade in Berlin einiges an Wirkung gezeigt."

Meinen Sie den Rückkauf von privatisiertem Wohnraum durch den Berliner Senat? In meinen Augen war das auch nichts anderes, als eine unnötige Umverteilung von Steuergeldern.

um 10:07 von Fuchs123

"Kosten für Renovierung und Modernisierung sind nicht gerade niedrig,"
Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Die Bauvorschriften werden immer heftiger, Wärmeschutz, Fahrradabstellplätze, Behindertengerecht (auch wenn keine da wohnen) usw. Vielleicht alles nachvollziehbare Vorschriften, aber das kostet viel Geld und daher steigen die Mieten auch - daher sind ja nicht nur die Wohnungskonzerne verantwortlich für hohe Mieten sondern auch der Staat - und das nicht unerheblich!

@10:07 von Mischpoke West: sich Eigentum zuzulegen

In den letzen 35 Jahren bin ich berufsbedingt 8 mal umgezogen. Ich habe in Schleswig Holstein gewohnt, in Hamburg, in Niedersachsen, in Hessen und jetzt lebe ich im Rheinland.

Wo und wann hätte ich mir denn Wohneigentum anschaffen sollen? Was hätte ich beim nächsten Umzug damit gemacht?

Da bin ich als Mieter doch flexibler.

um 10:21 von cda12

"Und der Hinweis zum Sozialismus ist an dieser Stelle sowas von Fehl am Platz - unglaublich."

Können Sie das noch erklären, denn was anderes wie Sozialismus ist es offensichtlich nicht!
Überall auf der Welt wo es Sozialismus gab oder gibt läuft es so oder ähnlich ab!

@um 10:14 von dermulla

genau so sehe ich es auch..
Warum wird die Umwandlung in unbezahlbare Eigentumswohnungen nicht untersagt..was zahlen die Mieter eigentlich pro qm für die Wohnungen. Rot/Rot hat für Null verkauft und nun soll das Ganze für Milliarden zurück gekauft werden. Wohnungen leer räumen und dann werden es Ferienwohnungen.. verbieten. Durch Enteignung gibt s keine Wohnung mehr.
Enteignung von Eigentum gab es in der DDR..

Deutschland

kann sich bei der EZB geld für 0,000% Zinsen leihen.
Warum gibt es kein zinsloses Darlehen für Familien zum Erwerb von Wohneigentum, welches diesen Namen wirklich verdient?
Als Sicherheit bleibt die Immobilie die Rückzahlung kann völlig flexibel gestaltet werden und über einen langen Zeitraum evtl. auch auf die Kinder ausgedehnt werden.
Dann kann

Warum denkt niemand über solche Modelle nach?
Ist die Lobby der Haus und Wohnungsvermieter so stark?

Es wurden

Kaüfer für staatliche Immobilien anglockt, um die Kassen für mehr Sozialleistungen in der Welt finanzieren zu können. Nun sind die Willkommensgäste da und die Wohnungsnot ist gross und wird immer grösser. Und nun will sich unser Vorzeigestaat das vorher Verscherbelte über Enteignungen zurückholen. Damit werden dann allerdings nur die Eigentumsverhältnisse geändert, mehr Wohn"t" Raum entsteht dadurch nicht. Und es darf dabei auch nicht vergessen werden, dass monatlich ca. 20.000 neue Wohnungssuchende hinzukommen, jeden Monat eine Kleinstadt.
Die "wir schaffen das Befürworter" haben daran anscheinend nicht gedacht. Enteignungen sind blanker Aktionismuss, und Blendgranaten, um den betroffenen Wohnungssuchenden ein Gefühl des Handelns zu vermitteln.
Nein, die Not wird dadurch nicht abgeschafft, sie wird sich noch verschärfen und in D wird es immer ungemütlicher.

09:42 von Sparer

Enteignung von "Immobilien-Grosskonzernen" ist erst der Anfang des künftig staatlich gelenkten Immobilienmarktes. Es werden Enteignungen kleinerer Immobiliengesellschaften folgen, bis hin zum Schluss solche von Privatpersonen.
-------------------------------------------------
Ja Endzeitstimmung
Die Erde verbrennt, wir ersticken alle an Dieselabgasen und der Sozialismus kehrt zurück.
Aber eigentlich brauche ich dann auch keine billige Wohnung mehr, wenn ich den Strom nicht mehr bezahlen kann.

Typisch Berlin

Enteignungen schaffen nicht eine neue Wohnung. Im Gegenteil werden Investoren verschreckt, weil sich Jeder überlegen wird, ob er in Wohnungen investiert. Aber so weit denken die Populisten Linksaußen natürlich nicht. Wohnungsneubau ist durch viele Vorschriften zu Dämmung, Lärmschutz, Stellplätze für Autos und Fahrräder extrem verteuert worden. Hier müsste mal nachgedacht und entrümpelt werden. Und dass eine Stadt, die Pleite ist und nur durch den Länderausgleich existieren kann, Wohnungen erst billig verschleudert und später zum mehrfachen Preis zurückkauft, ist ein Schildbürgerstreich erster Güte. Das ist RRG in Vollendung, geprägt von Ideologie und Rechenschwäche

@um 10:55 von Superschlau

LOL, 4€/m²
also 6€/m² wären OK... besser wäre bei einer geförderten Wohnung die Miete an das Einkommen zu koppeln. Wer viel verdient soll auch entsprechend zahlen.
Viele Häuschen verbraten viel Fläche.. Deutschland zementiert sich langsam zu. Da sollten bessere Lösungen her.

@ Defender411

>>> ... mit mittlerem Einkommen, Eigentum leisten kann? <<<
.
Mit mittlerem Einkommen kann man sich sehr wohl Eigentum leisten. Vor allem bei den aktuellen Minuszinsen.
Dafür muss man allerdings Prioritäten setzen. Zwei mal im Jahr Luxusurlaub und immer den neuesten Elektroschrott ist dann halt nicht mehr drin.
Muss natürlich nicht für Sie gelten, aber meiner Erfahrung nach geben gerade die, die sich "nie was leisten" können, das meiste Geld für unnötigen Dinge aus - Rauchen und Pay-TV inklusive.

09:52 von Dirk Michael

Die Leute die sich die Miete nicht leisten können sollen gefälligst zum Amt gehen Und sich das Geld holen. Wenn die Politik endlich merkt dass es ihr zu teuer ist das zu bezahlen dann kommen die Politiker schon selber drauf dass sie was tun müssen.
----------------------------------------------
Ja genau-aber an diesem Punkt sind wir offensichtlich bereits angekommen.
Deutschland hatte 2018 Sozialausgaben von mehr als einer Billion Euro
(1000.000.000.000.000).

an Defender411

Wieso verkaufen dann Städte und Gemeinde in ihrem Besitz befindliche Mietwohnungen zu Spottpreisen an Investmentgesellschaften?

Und jeder bezahlt im Laufe

Und jeder bezahlt im Laufe seines Lebens ein Haus/Wohnung.

Seine, oder die seines Vermieters

Enteignen

ja, es ist Zeit dafür. Die Wohnungskonzerne müssen verstaatlicht werden sonst sitzen demnächst noch mehr auf der Straße. Nur eine radikale Politikänderung kann hier den armen Menschen helfen, statt immer nur die Interessen der Besserverdienenden im Auge zu haben wie es CDU, spd und Grüne tun.

@Nachfragerin um 11:17 Uhr

Nein, mit ähnlichen Aktion meinte ich eher Volksbegehren in der Vergangenheit die entweder aufgrund zu wenig Anteilnahme knapp gescheitert oder eben doch zu einem so großem Druck (Beispiel TTIP, Tempelhofer Feld etc.) geführt haben, dass die Politik reagieren musste.

@ Defender 411 - @ Sisyphos3 - Die armen Mieter

Sämtliche Mieter, die keine ETW besitzen, werden hier anscheinend als Sozialhilfeempfänger hingestellt. Dem ist nicht so.

Selbst mit dem von Ihnen erwähnten "mittleren Einkommen" kann sich JEDER eine ETW leisten - entweder zum Selbstbewohnen oder zum Vermieten - wobei letzteres auch als Alterssicherung dienen kann und nicht ausschliesslich zur "Ausbeutung".

Ich gehe davon aus, dass die meisten, die ein mittleres Einkommen besitzen, entweder sich nicht trauen zu kaufen oder nicht rechnen können. Bei Doppelverdienern gilt das dann doppelt...!

Enteignung ist das allerletzte Mittel

und rechtlich schwer anzuwenden. Staatlich geförderter Wohnungsbau hilft hier. Wenn das Angebot reichlich vorhanden ist können auch keine Wuchermieten verlangt werden.Klotzen ist hier angesagt.

@10.15/Dennis K. - Enteignung nach gut dünken?

Es ist klar, dass schwarze Schafe mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden müssen.

Auch hier hat die Politik offenbar versagt.

Egal wie man es dreht und wendet. Die links grüne Regierung in Berlin ist ein Alptraum an Versagen.

Um das zu vertuschen soll nun die ganz große Keule ausgepackt werden. Enteignung.

Wie krank ist das denn??

Man müsste die derzeit regierenden Politiker ihres Amtes „enteignen“ und mit fähigerem Personal die Probleme sinnvoll lösen...

Es bewahrheitet sich mal wieder:

Mit Linken kann man keinen Staat machen.

Eine

Enteignungswelle überrollt D. Zuerst die Betriebsrentner, die vom Staat gelockt wurden, um die Rentenlücke zu schliessen. Viele, wie auch ich, sind darauf reingefallen und haben nun vom hart erarbeiteten Geld mal soeben 25 - 30% weniger von dem, was vormals eingezahlt wurde. Finanztest, eine Zeitschrift der Verbraucherzentrale, stuft solche Praktiken als grauen Finanmarkt ein.
Und genauso verhält es sich jetzt mit den Immobilien. Was kommt noch auf uns zu?
Enteignungen fanden schon einmal statt, in einem der dunkelsten Zeitabschnitte unserer Geschichte, wo sich allerdings nur noch wenige daran erinnern können.
Ich hoffe, dass unsere Verantwortlichen bei den nächsten Wahlen , die entsprechende Quittung dafür bekommen.

Strafverfahren als Beginn der Überlegungen

Man könnte doch mal überlegen, die Unternehmen mit Strafverfahren zu überziehen. Mir fällt gerade Mietwucher ein, oder Betrug bei fehlerhaften Nebenkostenabrechnungen etc. . Dann würde alles andere auch einfacher gehen, weil die Firmen die gegen sie bestehenden Ansprüche garnicht mehr substantiiert bei Gericht vortragen könnten, also auch die Entschädigung nicht hinreichend dargelegt werden kann.
Hatte mal bei einem Verein in Berlin gearbeitet. Da war festgestellt worden, daß bei manchen Firmen jede Nebenkostenabrechnung fehlerhaft war

@ GeMe

>>> Was hätte ich beim nächsten Umzug damit gemacht? <<<
.
Verkauft, und ordentlich Gewinn dabei gemacht. Ist klar, wäre natürlich mit viel Stress verbunden. Aber wie gesagt, muss jeder für seine Lebenssituation selbst entscheiden. Ist halt auffällig, dass es in anderen Ländern, die mehr Eigentümer haben, diese Probleme nicht so gibt.

@hammer um 11:23 Uhr

Gerne. Die hier geforderte Enteignung bezieht sich auf die Artikel 13 und auch 15 des deutschen Grundgesetzes - wohlgemerkt das der BRD und nicht das der ehemaligen DDR. Das wir in 2019 in einem nichtsolzialistischen Staat leben dürften ist klar, das vorige Enteignungen nach Art 13 / 15 GG auch aus rein privatwirtschaftlichen Gründen vorgekommen sind bezeugen etliche Familien in Braunkohlegebieten etwa in der Lausitz. Somit ist der Hinweis zum Sozialismus in Bezug auf das Grundgesetz und die Enteingnungen im Energiesektor nicht haltbar und reine Stimmungsmache und hier nicht angebracht.

Mieten

Es ist ein Politikversagen uebelster Art.
Verramschen kommunaler Wohnungen um Geld zu sparen. Fehlender Wille das kommende Problem an zu gehen (aussitzen). Gesetze zu beschliessen die nichts bewirken (was schon vorher klar war) Diese Regierung und Koalition hat versagt und nicht nur in diesem Punkt.
Enteignungwuensche verstehe ich sehr gut weil mit Wohnungen wird spekuliert und der Markt nimmt das was er haben kann, ohne Ruecksicht auf die Beduerfnisse. Private Investoren sind nur an teuren Wohnungen interessiert - guenstiger Wohnraum kann nur von oeffentlichen (kommunal/staatliche Investitonen) geschaffen werden die nicht Gewinn- orientiert sind. Leider ist es dafuer zu spaet. Eine Mietpreisreduzierung ohne Hintertuer, Teilenteignung ist das einzige was schnell Resultate erringen kann.

Was passiert eigentlich nach der Enteignung?

Glaubt tatsächlich jemand, dass Gemeinden und Städte die Wohnungen dann wieder in qualitativen Wohnraum sanieren? Liebe Leute, träumt weiter. Nach der Enteignung wissen die Kommunalpolitiker gar nicht, was sie mit diesen Wohnungen anfangen sollen. Ich habe vor einigen Jahren die leerstehenden DDR-Plattenbauten in Brandenburg gesehen. Es war jetzt Eigentum von Brandenburg und überall sah man nur leere Fensterhöhlen. Da wohnte niemand. Ist das jetzt wenigstens für den sozialen Wohnungsbau saniert worden? Ich glaube nicht, da muss man planen können. Enteignung ist dagegen nur ein Verwaltungsakt nach Vorschriften. Da fühlen sich Politiker wohl.

@ schiebaer45 11.41h - Der Juchtenkäfer

,,,,,,,,,,,,,,,,,Staatlich geförderter Wohnungsbau hilft hier.,,,,,,,,,,,,,

Theoretisch! Praktisch stösst der Soziale Wohnungsbau auf den Juchtenkäfer, dessen Schützer ein ganzes Baugebiet zum Naturschutzgebiet erklären lässt. Unterschätzen Sie den Naturschutz nicht!

hatten wir alles schon

es war 1989 auch für den geneigten Wessi in Halle/Leipzig aber auch in Berlin-Mitte z.B. in der Ackerstr. etc zu besichtigen:

nach 40 Jahren : einsturzgefährdet...

Heute zu besichtigen: z.b. Schulen wie das Schadow Gymnasium in Berlin Zehlendorf.

Ursache?
Na? wem gehört/e es?

Natürlich ist die Neu-Mietenexplosion ein Skandal - liegt aber überhaupt nicht an den Privateigentümern - die gab es doch seit 1990 überall in D.

Fragen Sie doch mal einen SPD/Grünen/Linke - Politiker nach dem Erhebungsstand der Fehlbelegungsabgabe in Berlin:
Fehlanzeige.

In Sozialwohnungen, die wir alle aus gutem Grund mit finanzierten, leben heute meistens Menschen, die gar keinen Anspruch mehr darauf haben Und keine Fehlbelegungsabgabe deswegen zahlen.

Deshalb fehlen am Ende die Wohnungen.

Das Geld wurde stattdessen eben für Autos, Urlaub, FlachbildTV etc ausgegeben....
Andere, vor allem Jüngere, haben das nachsehen und müssen alles doppelt und dreifach in ihrer Lebensarbeitszeit bezahlen.

Danke.

@DerGolem

Was machen Sie, wenn Ihre gekaufte Etagenwohnung als Alterssicherung dann einfach von Vater Staat enteignet wird, wie Berlin das ja wohl im großen Stil vorhat?

@11.11- wer hat soviel Geld? Na die Banken

Oder denken Sie ein Investor bringt das Geld bar mit?

Die meisten, die hier diskutieren, scheinen keinen blassen Schimmer von Wirtschaft zu haben.

Wenn Sie einen ordentlichen Job haben, bei Zeiten was auf die Seite gelegt haben und dann von der Bank einen Kredit wollen, dann klappt das in der Regel auch.

Wenn Sie aber nur von der Hand in den Mund leben, nichts gescheites gelernt haben und von daher darauf angewiesen sind irgend einen Job zu machen um über die Runden zu kommen, dann haben sie sowieso viel falsch gemacht im
Leben.

Der Trend geht heute bei den jüngeren dazu in Miete zu wohnen. Wegen Flexibilität und weil es gerade angesagt ist Sozialismus light zu spielen.

Wer da zu sehr mit spielt gehört zu den Verlierern von morgen.

Und jammert dann und schreit nach Enteignung.

Neue Maschinenstürmerei

Mieten in exponierten Ballungszentren zeigen inakzeptable Steigerungen - insbesondere für Bestandsmieter. Nach den Kostentreibern (z. Bsp. marktwidriger Nachfrageüberhang) wird zu wenig gefragt. Die Frage nach besserer Nutzung des bestehenden Mietpreisgefälles erscheint manchem Eiferer sogar ordinär. So versteigen sich Engstirnige in die Erwartung, dass subventionierter Neubau zur Entspannung führen werde. Im Gegenteil: die Sogwirkung wird erhöht, die Folgeprobleme in hochkonzentrierten Wohnlagen ausgeweitet. Der Ruf nach "Enteignung" kommt erwartungsgemäß von jenen, die schon eigen Staat völlig ruiniert hatten. Da passt es trefflich, dass iranische Verhältnisse als Heilslösung importiert werden sollen.

Meine Eltern bauten sich etwa

Meine Eltern bauten sich etwa 1970 ein Haus. Die Nachbarn (etwa gleicher Verdienst damals) kauften sich ein Auto und fuhren nach Italien in Urlaub. "Miete ist billiger" meinten sie.

Mit welchem Recht jammern die heute über hohe Mieten?

Für diese Selbstverantwortungslosigkeit sollen heute andere enteignet werden?

@ Deeskalator

Was halten Sie davon, wenn der Staat seine Aufgaben im sozialen Wohnungsbau konsequent ausübt und nicht Mietshäuser billig an Investmentgesellschaften verkauft? Die Mietpreise würden dann automatisch von selbst fallen.

@ Hanno Kuhrt 11:32 Uhr

"Deutschland hatte 2018 Sozialausgaben von mehr als einer Billion Euro
(1000.000.000.000.000)."
Sie haben aber nicht den Betrag herausgerechnet der von den Sozialkassen in Vorleistung (an Stelle von Steuergeld) erbracht wurde aber nur zum Teil aus Steuergelder wieder erstattet wurde.

@11.48/ solche Modelle gibt es

Zumindest in BW. Ob in Berlin die Politik genauso klug ist weiß ich nicht. Ich tippe eher mal auf nein.

10:40 von tagesschlau2012

eine Wohnung finanziert man nicht mit nem Kleinkredit - üblicherweise
(noch) nicht alle Menschen in unserem Land gehören zur Gruppe der Mindestlohnempfänger, Harz4, oder hat einen befristeten Arbeitsvertrag
Jeder mögliche Kreditnehmer hat so seine eigene Geschichte ...
warum kommen manche zu ner Immobilie andere nicht
Wer was erreichen will sucht Lösungen
die anderen Gründe

11:23 von GeMe

Da bin ich als Mieter doch flexibler.
.
ich kauf mir doch keine Wohnung
ich will doch auch noch leben ...
so eine Kollegin vor Jahren
scheinbar fand die mieten billiger als kaufen
etwas im Widerspruch zu vielen hier geäußerten Meinungen
aber die wird sich ja auch was dabei gedacht haben, als Mieterin

Wohnungsnot?

Man muss sich im Leben immer Prioritäten setzen. Entweder einen Kredit für ein Haus oder eine Wohnung abzahlen oder mal für einige Jahre auf schöne Reisen verzichten. Und manche Leute investieren ihr Geld lieber in ihre Kinder. Alles zur gleichen Zeit lässt sich meistens nicht finanzieren.

11:11 von Nachfragerin

wer kauft ne Immobilie denn bar ?
und dann sind wir immer noch bei der Frage
wenn es sich lohnt zu vermieten
wie sehr muss es sich dann erst "lohnen"
den Gewinn des "Miethai´s" selber zu nutzen

Recht und Gesetz

Unumstritten dürfte wohl sein, welche Folgen unsere Rechtsprechung auf menschliche Eigenschaften besitzt:
- das Recht auf Privateigentum stärkt ausschließlich den Egoismus,
- Vergesellschaftung und "Eigentum verpflichtet" stärkt dagegen positive soziale Eigenschaften, wie Zusammengehörigkeitsgefühl, Mitgefühl, Zuwendung, Solidarität, Uneigennützigkeit, Bereitschaft zum Teilen ...
Was für das friedliche Zusammenleben und Überleben einer Gesellschaft von größerem Wert ist, dürfte klar sein!

10:28, Sisyphos3

>>"jeder" behaupte, durch Vermietung
läßt sich viel Geld verdienen
warum bitteschön gefragt
kauft man sich dann nicht ne Immobilie, wenn sich das so rechnet,
zahlt stattdessen Miete?<<

Sind Ihnen die heutigen Immobilien- und Grundstückspreise geläufig?

Ein Beispiel:

Mein Vater hat 1968 ein Grundstück gekauft. Der Quadratmeterpreis lag bei zehn Mark, und er hat darauf ein Haus gebaut, in dem ich jetzt, nach meiner Vertreibung aus Berlin, wieder wohne. Das Nachbargrundstück wurde nie bebaut und jetzt wieder verkauft. Und zwar zum Preis von zweihundert Euro für den Quadratmeter.

Hat sich in den letzten fünfzig Jahren denn das durchschnittliche Einkommen vervierzigfacht?

Auf der einen Seite

werden in Duisburg Wohnblöcke mit vielen hundert Wohnungen gesprengt und abgerissen, um eine Parkanlage zu errichten.

Auf der anderen Seite sollen nun sogar schon Enteignungen in Angriff genommen werden, um die Wohnungsnot zu lindern.

Wie paßt das zusammen?

um 11:52 von Stotterfritz

"Was machen Sie, wenn Ihre gekaufte Etagenwohnung als Alterssicherung dann einfach von Vater Staat enteignet wird?
Eigentumswohnungen sind im Gegensatz zu Mietwohnungen persönliches Eigentum und wird auch in Berlin nicht enteignet. Wer Eigentum schafft, ist besser dran als jemand, der nur eine Wohnung mietet.

Endlich Schluß machen mit der dauernden Gier

obwohl ich selbst kein Mieter bin,finde ich die Initiative hervorragend. Es muß endlich Schluß sein mit der politisch geförderten Ausbeutung der Bevölkerung durch Immobilienkonzerne. Statt wirksam zu handeln ,überlegt die Politik, überlegt und überlegt...! Gewinnmaximierung in allen Bereichen ohne Rücksicht auf das Wohl der Menschen , Profitgier zu Lasten der Menschen muß gestoppt werden. Wohnraum sollte bezahlbar sein für jedermann und das auch in allen Gebieten einer Stadt.

Erst verkaufen die Sozen die

Erst verkaufen die Sozen die Wohnungen und jetzt Enteignung?
Was in diesem Land so alles möglich wird habe ich mir nicht mal in der DDR vorstellen können.

11:41 von DerGolem

kann sich JEDER eine ETW leisten
.
denke es ist zum Großteil auch ne Mentalitätsfrage
wie einer glaubt als Arbeiter SPD wählen zu müssen und ebenso kein Kapital in Form von eigengenutztem Wohnraum haben zu dürfen
Ich hatte nen Kumpel aus diesem Milieu der lieber Miete bezahlt für ne öffentliche Wohnbaugesellschaft
Als das Objekt angeboten wurde - günstig an die Mieter zu verkaufen,
lehnte er ab,
dabei war die Hypo Rate kaum höher als die Miete
von der Sicherheit im Alter etc. ganz zu schweigen
was soll man dazu sagen ?

@ 11:47 von Stotterfritz

"Nach der Enteignung wissen die Kommunalpolitiker gar nicht, was sie mit diesen Wohnungen anfangen sollen. Ich habe vor einigen Jahren die leerstehenden DDR-Plattenbauten in Brandenburg gesehen. Es war jetzt Eigentum von Brandenburg und überall sah man nur leere Fensterhöhlen. Da wohnte niemand. Ist das jetzt wenigstens für den sozialen Wohnungsbau saniert worden?"
.
Eben!
Was nutzen Ihnen Wohnungen in Gegenden, wo keiner wohnen will? Weil es dort z.B. keine Arbeit für Sie gibt! Oder Sie jeden Tag 50km fahren müssen?
Was wollen Sie mit solchen Wohnungen? Zwangsumsiedeln? Hartz4, Rentner und Flüchtlinge?
Es muss bezahlbaren Wohnraum dort geben, wo er benötigt wird, und nicht in Buxtehude.
Oder wie es hier ein Mitforist geschrieben hat, quartieren wir unsere Krankenpfleger, Polizisten, Kindergärtner einfach im Stadtpark in Zelten ein.

In Deutschland sind ganze Gemeinden entvölkert.

Wie passt das zusammen? Es gibt viele Gemeinden, die verlieren jedes Jahr Einwohner und die Häuser stehen leer. Es gibt Gemeinden, die Grundstücke sogar für Neuansiedlungen verschenken. Aber es interessiert niemanden. Alle wollen nur in einem eng umgrenzten Ballungsgebiet wohnen und beschweren sich über die hohen Mieten. Angebot und Nachfrage. Was hält so eine Stadt eigentlich davon ab, auf Staatskosten lebende Leute in diese Gebiete einzuquartieren. Für diese Leute ist es doch sowieso egal, ob es dort Arbeitsplätze gibt oder nicht und sie bekommen dort großzügige Wohnungen zu einem Spottpreis und sie sorgen dort von selbst für Umsatz und Arbeitskräfte, allein nur, weil sie dort leben. Der Supermarkt braucht dann neue Verkäufer und die Kindergärten neue Betreuer und die Schulen neue Lehrer und so weiter. Das Leben in diesen Gemeinden kommt dann wieder in Schwung. Aber nein, alle müssen unbedingt in Berlin, München, Stuttgart oder Frankfurt wohnen.

Auch könnte billiger gebaut werden

wenn die Bauvorschriften einmal " entrümpelt "" würden. Denn vieles davon belastet den Geldbeutel des Bauherrn und schreckt ab zu bauen.

@10:15 von DerGolem

Ich denke, dafür gibt es mehrere Gründe - in folgender Priorität:
1. Angst vor Verschuldung
2. Unterschätzung der eigenen Möglichkeiten
3. Ständige Fluktuation aufgrund beruflicher Erfordernisse
4 . Teuerungsrate
In südeuropäischen Ländern entfallen fast alle diese Gründe.

Die Gründe entfallen nicht in südeuropäischen Ländern, die Menschen haben nur nicht so viel Angst davor. Die "German Angst" ist mittlerweile legendär.

RE @ 10:48 von Mischpoke West

"@ NeutraleWelt
>>> Ja, so geht´s! Das mach ich so! <<<
Nur zu. Hält Sie keiner ab davon.
Ansonsten weiß ich jetzt nicht genau, was ich auf ihre Polemik antworten soll."
.
Eben. Sie verstehen es nicht.
.
Ihr Kommentar: 10:43 von Mischpoke West
"Mein Haus ist dank des Immobilienbooms zwischenzeitlich das doppelte Wert wie noch vor ein paar Jahren. Hinzu kommt die Absicherung im Alter."
.
Schön für Sie!
Dann bauen Sie doch jetzt(!) nochmal neu?
Oder kaufen Sie jetzt(!) nochmal Ihre Immobilie?
Wenn man schön als Rentner auf dem Land leben kann, mag das wohl gehen.

10:25 von NeutraleWelt

>>Ja, so geht´s! Das mach ich so!<<

Ja, Sarkasmus verstanden aber... so einfach geht es auch nicht.
Wir (3 Kleinfamilien, verwandt) leben im ländlichen Bereich. Kleines Haus, zwei mal erweitert (aufgestockt) mit kleinem Garten.
Arbeitsweg liegt zwischen 10 - 60 Km (einfach). Die Erweiterungen wurden mit Krediten finanziert; sämtliche Kosten (Müllabfuhr, Steuern, Wasser, Strom etc.) brauchen den Großteil des Verdienstes auf plus... wenn die Hirnis der Stadtverwaltung entscheiden den Straßenbelag zu erneuern(das ist der, den wir "pflegen" dürfen) werde ich zur Kasse gebeten.
Mieten ist da einfacher. Die Politik lässt (auch) den Eigenheimbesitzer im Regen stehen.

12:10 von fathaland slim

ach wissen sie, jeder findet passend Argumente
für diese wie für jene Seite
ich kaufte mir mit 23 ne Immobilie
wie kann man so viel Geld für sowas ausgeben,
der einhellige Tenor aus dem (gleichaltrigen) Bekanntenkreis,
die standen eben auf Disko Urlaub und Autos und Frauen (oder vergleichbares)
bei mir standen dann eben Überstunden auf dem Programm
man kann nicht alles im Leben haben
heute kostet die Hütte noch mehr Geld
es wird geschimpft, kann man sich nicht leisten
und in 20 Jahren wird sie noch mehr kosten und man schreit soooooo teuer ....
die Leute brauchen was zum schimpfen und Argumente
warum sie so und nicht anders handeln

@11:41 von DerGolem

Ich gehe davon aus, dass die meisten, die ein mittleres Einkommen besitzen, entweder sich nicht trauen zu kaufen oder nicht rechnen können.

Da gebe ich Ihnen recht. Ich bezahle für den Kredit und die Umlage meiner ETW nicht mehr, als ich für die Miete einer vergleichbaren Wohnung zahlen müßte.

Allerdings bin ich für ein Vierteljahrhundert gebunden, den Kredit abzutragen. Anfangs war Urlaub nur alle paar Jahre möglich und das Auto mußte 10 Jahre halten. Mittlerweile ist das Gehalt etwas höher, die Zinsen niedriger, und die Aussichten, den Kredit tatsächlich abbezahlen zu können, ganz gut geworden.

Und ich bin nicht so flexibel wie ein Mieter und kann nicht einfach so woanders hin ziehen, um eine neue Stelle anzutreten. Und bei längerer Arbeitslosigkeit bis H4 wäre das eingesetzte Geld vermutlich komplett futsch.

Zu 12:13 von krittkritt "Bayerische Verfassung".

@krittkritt, Sie haben das gründlich und wohl gewollt Missverstanden. Die Bayerische Verfassung ist nicht "sozialistischer". Deutschland ist ein Rechtsstaat, Bayern ist ein Teil davon!

Da ist keine Abweichung zum Grundgesetz, das außerdem Vorrang hat (Art.20).

Enteignungen sind immer der extreme Ausnahmefall und nur gegen Entschädigung möglich.

Das steht auch so in der Bayerischen Verfassung.

Gerne vergessen in der Diskussion, auch hier:

Die Überführung erfolgt auf gesetzlicher Grundlage und gegen angemessene Entschädigung.

Diese Enteignungsdiskussion bewegt sich im Abseits der Rechtsstaatlichkeit und ist außerdem grundsätzlich schädlich und hilft kein Jota weiter, im Gegenteil!

11:55 von orgel69

Für diese Selbstverantwortungslosigkeit sollen heute andere enteignet werden?
.
gilt das nur für Mieten ?
wer zahlt den Altenheimplatz ihrer Eltern
wer den der Nachbarn, die ihr Geld für Auto / im Urlaub ausgaben ?
gelegentlich meine ich das mit unserem Sozialstaat
und der Eigenverantwortung wird übertrieben

@ 12:24 von Wanderfalke

Ebenfalls amüsant ist, dass wir nach Ihrem Empfinden ohne Zuwanderung bezahlbaren Wohnraum hätten

Zumndest hätten wir irgendwas zwischen 1Mio und 2Mio weniger Wohnungssuchende im Niedrigmietensektor. Ich schätze schon, daß sich das auf die Entwicklung der Mieten auswirken würde.

werden sehr hoch besteuert - das bedeutet dann künftig, die Privatperson baut sich ein Haus, in dem sie selbst wohnt, und das war es dann, obwohl Vermieten riesig viel Spaß macht - das kann ich Ihnen versichern. Meine Frau und ich haben eine Zeitlang zwei kleine Häuser der Großeltern vermietet. Alles, was nach Abzug aller Kosten und Steuern übrigblieb, reichte dann gerade wieder für die Renovierung vor der nächsten Vermietung, wobei ich in der Regel auch noch 2 Wochen Jahresurlaub dranhing. Als sich die Gelegenheit bot, die Immobilie abzustoßen, schlugen wir zu. Ehrlich gesagt, reich wurden wir zu keinem Zeitpunkt, aber seit dem Verkauf habe ich zwei Wochen mehr Urlaub.

12:03 von pkeszler

Und manche Leute investieren ihr Geld lieber in ihre Kinder
.
nur eine Frage der Prioritätensetzung
jeder Vogel baut sich ein Nest, bevor er Eier legt
ich schaffte mir ein sicheres Heim, bevor ich heiratete und Kinder in die Welt setzte

@ 12:23 von Walter2929

DANKE für Ihren Beitrag und dass das wenigstens einer mal verstanden hat.
Von wegen "ja dann geh doch mal eben zur Bank und kauf dir eine Immobilie".......
Dann brauchst du auch keine Miete mehr bezahlen!?
Weil, dann lebst du umsonst!

Investmentgesellschaften nützen nur das Versagen der Politk aus.

Kommunalpolitiker verhökern billigst die im Stadteigentum befindlichen Mietwohnungen oder reißen diese Mietshäuser ab für irgendwelche Hirngespinste. Der Anteil an sozialem Mietraum sinkt und jetzt heulen alle über steigende Mieten. Die Privatinvestoren haben nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit gekauft und investiert, sondern weil sie sich Profit erhoffen. Das ist völlig legale Marktwirtschaft. Jeder Arbeitnehmer wird seine Arbeitskraft wenn möglich zum besten Preis anbieten. An der Explosion der Mieten ist die Politik schuld. Hier sind langfristige Planungen nötig. Politiker denken aber nur in kurzfristigen Legislaturperioden.

@ DerGolem

"Ich denke, bei der rasanten Schnelligkeit der deutschen Justiz dürfte das Enteignungsprojekt mindestens 10 Jahre beanspruchen"
Glauben Sie mir, wenn die Links-Grünen das durchsetzen wird das schneller gehen. Und das in nächster Zukunft vielleicht auch durch Gesetze die der Bund noch plant.
Das ist doch in München auch nicht anders. Dort planen heute schon Behörden Wohngebiete, ohne das der entsprechende Grund dafür vorhanden ist. Swf Flächen wenn mal ausgewiesen sind, haben Besitzer erst mal Wirtschaftliche Probleme die nicht gut sind.
Zurück zur Stadt. Wieso müssen alle in die Städte?

#Junus Artmann

Ja ist denn wirtschaftlicher Erfolg einer Firma in Deutschland schon eine Schande? Wenn die Firmen alle "gesetzlichen" Möglichkeiten nutzen, dann ist der Fehler woanders zu suchen, nicht bei Patrizia.
Mit Enteignungen kann man das nicht beheben. Diese Enteignungen wären auch nicht mit RWE und Konsorten zu vergleichen. Die zahlen wenn sie enteignen lassen, Berlin könnte das gar nicht.

@ NeutraleWelt

>>> Eben. Sie verstehen es nicht. <<<
.
Ich glaube schon. Sie hätten gerne Eigenheim, aber können es sich nicht leisten und drücken dies eben mit Sarkasmus aus. Bringt aber nichts. Solange diese Regierung (mit Zustimmung der Wähler) weiterhin Politik betreibt, mit der es immer enger wird in unserem kleinen Land, wird sich daran auch nichts ändern. Der Flächenschwund nimmt zu, der Wohnraum wird teuerer und der "normalo" ohne Lobby bleibt auf der Strecke.

Wie wäre es, anstatt die

Wie wäre es, anstatt die Milliarden in der NATO für alberne 2% von irgendwas zu verbraten, dieses Geld wirklich als zinslose Darlehen zur Verfügung zu stellen. Für Leute, denen der Arbeitgeber eben nicht den richtigen Lohn zahlt. Also so ca 80% der Einwohner in D. Nullzins ist ja nett, aber wie zahlt man selbst den mit Nulllohn zurück?

@ Walter2929 - @ NeutraleWelt

>>> Die Politik lässt (auch) den Eigenheimbesitzer im Regen stehen. <<<
.
So ist es. Eine Neiddebatte zwischen Mietern und Eigentümern ist nicht zielführend.

12:26, Sisyphos3

>>12:10 von fathaland slim
ach wissen sie, jeder findet passend Argumente
für diese wie für jene Seite.<<

Ja sicher.

Aber was hat das jetzt genau mit dem, was ich in meinem Kommentar schrieb, auf den Sie antworten, zu tun?

Berlin war ja bei Miethöhen

lange eine Insel der Seligen und ist es im Vergleich mit süddeutschen Städten heute noch. Wenn aber einerseits immer mehr nach Berlin ziehen und die Wohnungen nicht mehr werden, steigen die Mieten, das ist ganz simpel. Und wenn z.B. für Asylbewerber Wohnungen angemietet werden und jede Miete akzeptiert wird, zieht das die Preise auf breiter Front hoch. Warum ziehen so Viele nach Berlin? Die Jobs können es ja in der HartzIV-Hauptstadt nicht sein.

@Am 05. April 2019 um 12:17 von NeutraleWelt

Wie weit ist Brandenburg von Berlin entfernt? Es gibt Arbeitnehmer, die mit dem ICE von Kassel nach Frankfurt und zurück pendeln, jeden Arbeitstag. Es gibt Arbeitnehmer, die mit dem Auto von Orten hinter Osnabrück bis nach Hannover pendeln und zurück, jeden Arbeitstag. Ich habe es selbst erlebt. Und es gibt genügend Leute, die auf Staatskosten leben und keine Aussicht mehr auf einen Job haben. Es ist doch egal, wo sie wohnen, ob im Ballungszentrum oder auf dem Land.

@Am 05. April 2019 um 12:17 von Stotterfritz

Stimme Ihnen voll und ganz zu. Erschwerend kommt hinzu, dass immer mehr Geld in den sogenannten sozialen Wohnungsbau fließt und so noch mehr Geld vom Land in die Städte fließt. Wer es sich nicht leisten kann in München, Berlin usw. zu wohnen sollte nicht auch noch vom Staat gefördert werden dort zu wohnen. Das Problem Wohnungsnot wird durch die derzeitige Politik nur verschlimmert. Sollen am Ende alle Menschen in Städten wohnen oder wie schaut die Zukunft aus?

12:10 von fathaland slim

Sind Ihnen die heutigen Immobilien- und Grundstückspreise geläufig?
.
Nachtrag dazu !
mir wurde vor 10 Jahren von nem Verwandten ne nette kleine Wohnung in einem Altenwohnheim angeboten
der Preis 70.000 Euro
die Anlage war wohl etwas alt, dennoch und bei der Summe geht man kein Risiko ein.
Ich stehe nicht auf Immobilien und Vermietungen da ärgert man sich nur
- so meine (ganz persönliche) Erfahrung und Einstellung
und wer was hat ist Neid ausgesetzt - das mich jetzt weniger stört
aber auch die Gefahr "enteignet" zu werden und sei es nur in Form von Steuern und sonstigen Abgaben (zus. Krankenkasse etc.)
zu dieser Wohnung,
mein Verwandter hat sie im letzten Jahr wieder zum Verkauf im Angebot gehabt
sie ging für 170.000 Euro weg
auch das ist die Realität, keine Frage
ebenso wie damals in den USA als ne Wohnung nur noch 1/3 Wert war

Wehret den Anfängen

Enteignung ist eines der radikalsten Mittel, zu denen ein Staat greift, wenn es sonst keine Lösung mehr gibt! Und gibt es die wirklich nicht? Kommunale Verwaltungen sind selten für ihren Einfallsreichtum bekannt. Viel mehr herrscht hier der Amtsschimmel. Wer Ideen hat, geht in die Wirtschaft und nicht in den öffentlichen Dienst. Wenn man dann auch noch bedenkt, dass das arme Berlin unter RRG nie wirklich sexy gewesen ist, weil man lieber das Tafelsilber verscherbelt hat, anstatt es zu hegen und zu pflegen, dann kommt einem auch schnell das Sprichtwort "der Fisch stinkt vom Kopf an" ins Bewusstsein.

Für teure Großprojekte wie Flughäfen und Opern ist immer Geld da. Da können sich Bürgermeister drin sonnen und erhalten überregionale als auch internationale Aufmerksamkeit - op peinlich oder nicht. Bürgernahe Projekte wie Wohnungsbau und Co. dagegen sind wohl zu langweilig und spießig, dass sich die Herren damit einmal durchgehend beschäftigen möchten. Lieber schnell und einfach enteignen!

Preistreiber EZB

Der wahre Verursacher für diese Misere ist die EZB mit ihrer Nullzinspolitik. Warum flüchtet denn alles in das Betongold ?

Am 05. April 2019 um 12:39 von Mischpoke West

Es gibt genügend Mietnomaden, die nach dem Ausklagen einen Schweinestall hinterlassen, wenn nicht sogar die Statik des Hauses mit privat angebrachten Mauerdurchbrüchen geschwächt haben. Aber diese Leute sind das Privatvergnügen der Vermieter, das ist dem Gesetzgeber egal. Es ist keine Straftat, wenn Mietnomaden Wohnungseigentum zerstören und monatelang keine Miete zahlen. Wie viele private Vermieter sind in den Ruin deswegen getrieben worden? Wie viel ungenutzter Wohnraum steht deswegen eigentlich leer, weil Vermieter das Risiko mit solchen Mietern nicht mehr eingehen wollen.

11:06 von Junus Artmann

Hat nicht Berlin die Regierung, die es verdient und die gewählt wurde? Genau selbige hat doch eine grosse Anzahl von Wohnungen recht günstig an Konzerne verkauft. Meinen Sie wirklich, der Politik seien die Folgen völlig unbekannt gewesen und ganz überraschend gekommen? Natürlich nicht.
Daher ist die Initiative sinn-zweck-und fruchtlos, dient lediglich dazu, den Bürgern ein Ventil für ihren Ärger zu geben.Warum? Wäre dem nicht so, würde doch in Berlin massiv gebaut- wird das getan?

@Am 05. April 2019 um 09:45 von Deeskalator

welch eine innovative Idee. Wie schauen Wohnungen in Länder aus, die dieses sozialistische Konzept umsetzten? Wollen Sie wirklich in sowas wohnen? Was mit Häusern passiert, die sich nicht rechnen kann man gut in Duisburg u.a. nicht unter Wohnungsmangel leidenden Städten sehen. Und da ist es egal, wer der Wohnungseigentümer ist. Aber es gibt ja auch noch Menschen, die dem DDR-Plattenbau nachtrauern. Wenn das zukünftig der Standard für Wohnung sein soll, dann bin ich froh dass ich auf dem Land gebaut habe. Diese Alternative gibt es übrigens auch. Und bitte keine Belehrungen, das könnte sich nicht jeder leisten, das kommt auf Standort und Eigenleistungen an. Das Recht auf Wohnung sagt übrigens nicht aus, dass man sich den Wohnort selbst aussuchen darf. Trotzdem scheint es so als ob jeder fordern dürfte in die teuren Städte zu ziehen. Das darf vom Steuerzahler nicht weiter gefördert werden.

Erst mal den Mietspiegel senken und festschreiben...

Somit hat man eine Möglichkeit gegen ungerechtfertigte Mieterhöhungen sich zu währen...
Mein Vermieter versucht schon seit Jahren eine Mieterhöhung durchzuboxen und bisher konnte ich mich dagegen währen, doch langsam wird es Grenzwertig, weil der Mietspiegel erreicht wurde...

Saniert wird auch nichts, sondern nur abkassiert...

@ vriegel um 11:52 Uhr

Was hat denn die Entscheidung in Miete zu wohnen mit Sozialismus light zu tun? Wie unqualifiziert ist das denn? Und eine privatfinanzierte Kreditanfrage mit den Möglichkeiten eines Investors zu vergleich, das ist jetzt die große Ahnung von Wirtschaft oder was? Mal raten, vllt. hat der Investor ganz andere Sicherheiten??? Und der Trend geht eher dahin, vllt. auch gezwungenermaßen, sich eine Wohnung zu kaufen. Oder warum haben wir so großen Mietbestand in Deutschland? Weil alle in den 80er, 90er Wohnungen gekauft haben? Wo leben oder wo lebten Sie denn? Und dann erfährt der momentane Arbeitsmarkt doch eher Mobilität vom Arbeitnehmer - das ist dann Ihr Bezug auf den 'ordentlichen Job' oder was?

@Rebel-Lion - Der wahre Verursacher für diese Misere ist die EZB

Und wer ist der Ursacher ?
Denken Sie mal zurück an die Lehmanns & Co

Über dem großen Teich bastelt dein Imobilienhai schon wieder an dieser Blase
und hat alle geschaffenen Schranken wieder eingerissen :-)

12:42, deutlich

>>Und wenn z.B. für Asylbewerber Wohnungen angemietet werden und jede Miete akzeptiert wird, zieht das die Preise auf breiter Front hoch. Warum ziehen so Viele nach Berlin? Die Jobs können es ja in der HartzIV-Hauptstadt nicht sein.<<

Die Stadt ist "hip" und zieht deswegen Kinder reicher Leute an.

Und dies ist genau die Art Zuwanderer, die die Mieten in die Höhe treibt.

Ich wurde aus einem ehemaligen Niedrigmietkiez vertrieben. Die Mieten dort sind mittlerweile mehr als das Doppelte von dem, was ich bezahlte. Die werden von Zuwanderern bezahlt, die keine Schwierigkeiten haben, solche Mieten aus eigener Tasche zu zahlen. Das sind keine Asybewerber.

Ich habe es hautnah erlebt, wie sich die Sozialstruktur in Neukölln-Nord über die letzten zehn, fünfzehn Jahre geändert hat.

@ 12:17 von Stotterfritz

"Alle wollen nur in einem eng umgrenzten Ballungsgebiet wohnen und beschweren sich über die hohen Mieten. Angebot und Nachfrage. Was hält so eine Stadt eigentlich davon ab, auf Staatskosten lebende Leute in diese Gebiete einzuquartieren. Für diese Leute ist es doch sowieso egal, ob es dort Arbeitsplätze gibt oder nicht .........."
.
Ich bin jetzt ein bisschen entsetzt über Ihre Forderungen..........
Schaffen wir uns eine Harzler-Stadt......
.
Falls es Sie interessieren sollte, schauen Sie sich mal das Wiener Modell an.
Es geht auch anders.
Über 30% der Wohnungen in städtischer Hand (sozial!), über 60% der Wohnungen gedeckelt, d.h. Mietpreiskontrolle.
2-Zimmer Wohnung um die 500€ (in Wien!).
Dafür Abzüge vom Gehalt 0,5% (bei unseren ganzen Großverdienern hier von 10.000€ sind das 50€), auch 0,5% für den Arbeitgeber.
Haben unsere Regierungen seit Kohl verpennt!
Hautpsache mit nix mehr was am Hut und den schnellen Reibach gemacht.
Und jetzt ist die Baubranche schuld......

Eine entschädigungslose Enteignung...

Wird es doch sowieso nicht geben. Deswegen das Geld mit dem diese Wohnungen entschädigt werden würden nehmen und neue Sozialwohnungen bauen.
Profitorientierte Eigentümer Gesellschaften über einer Anzahl von Wohnungen (1000?) zerschlagen und zersplittern.

Den Rest regelt der Markt.

Derzeit sieht es doch so aus dass die Kommune Wohneigentum um die Jahrtausendwende billig verscherbelt hat und gerade jetzt wo die Preise Höchststände erreicht haben diese wieder mit Entschädigung enteignen will.

Wenn mit der abkühlenden Konjunktur die Immobilien Preise sinken macht der Staat dann dreimal Verlust.

Bezahlbarer Wohnraum

Kaufen statt Mieten ist in Deutschland sehr teuer, sonst wären die hohen Mieten auch nicht durchsetzbar. Kaufen setzt auch Ersparnisse voraus, die viele nicht haben. Nach einer Studie der EU schafft zur Miete zu wohnen aber kaum Vermögen, deshalb haben vermeintlich ärmere Länder bei Haushaltsdurchschnittsvermögen die Nase vorn. M.a.W.: würde der Staat für preisgünstigen Eigentumserwerb sorgen, dann würden auch die Mieten fallen. Viele wohnen aber auch aus beruflichen Gründen zur Miete: befristete Verträge, aber auch Jobhopping verführt zur Mietwohnung und erhöht die Nachfrage. In vielen Ländern gehört die Eigentumswohnung für viele sozusagen einfach dazu, niedrigen Immobilienpreisen sei Dank, zB Polen, Rumänien oder Russland. Selbst junge Leute wohnen dort oft im Eigentum, nicht in der WG wie in Deutschland. Apropos WG: oft können sich große Mietwohnungen nur WG‘s leisten und nicht mehrköpfige Familien. Auch das ein Unding. Auch hier wäre der Gesetzgeber gefordert!

Enteignung von Leerstand und Verwarlosung

An der Reaktion von Müller, sieht man die politische Seite der Privatisierungspolitiker.
Es währe hilfreich, auch für den Leser. mit welchen Lobbyisten er verkehrt.

Der Staat ist der Preistreiber

In Wahrheit ist die Ausweitung der Geldmenge durch die ständig steigende Staatsverschuldung der Grund für die sinkende Kaufkraft des Geldes, die steigenden Mieten sind Folge davon. Diesen Zusammenhang verstehen die Leute nicht, weil sie über wirtschaftliche Zusammenhänge nicht ausgebildet sind. Alle schreien nach dem Staat, der soll alle ihre Ansprüche befriedigen, der verschuldet sich ständig mehr, weil er wiedergewählt werden will....die Kaufkraft jedes Euro wird dann weniger je mehr davon im Umlauf sind. Deshalb ist die wirkliche Inflation viel höher als die, die das Bundesamt f Statistik veröffentlicht. Letztere muß den Warenkorb anders zusammenstellen, damit daraus ein Schuh wird. Die Wahrheit wird den Leuten einfach verschwiegen! Enteignung ist Blödsinn! Leute lernt wirtschaftliche Zusammenhänge, dann versteht ihr wie ihr an der Nase herumgeführt werdet, von der Politik, den Medien, etc!

Was wird jetzt eigentlich aus der Grundsteuer?

Liebe Mieter und Vermieter, zieht Euch warm man. Laut Gerichtsurteil muss die Grundsteuer neu berechnet werden. Das ist der ultimative Persilschein zum unbegrenzten Gelddrucken für die Städte und Gemeinden. Zählt schon mal Eure Kröten, bevor die Kommunen zuschlagen. Wie viele Leute werden da in den Ruin getrieben? Und das tollste ist, die Vermieter werden wieder schuld sein, wenn sie die Grundsteuer auf die Mieten umlegen.

Zu 12:35 von herbert2 -Enteignung und mehr ..

@ DerGolem
"Ich denke, bei der rasanten Schnelligkeit der deutschen Justiz dürfte das Enteignungsprojekt mindestens 10 Jahre beanspruchen"
Glauben Sie mir, wenn die Links-Grünen das durchsetzen wird das schneller gehen. Und das in nächster Zukunft vielleicht auch durch Gesetze die der Bund noch plant.

Was plant denn "der Bund"?. Wer ist das genau? Das was Sie da andeuten wäre extrem verfassungwidrig. Der neue Verfassungsschutz-Chef müsste das sofort unter "Beobachtung" stellen.
...
Zurück zur Stadt. Wieso müssen alle in die Städte?

@herbert2, wo ist das Problem, das könnten "die Links-Grünen" ja ebenso schnell durchsetzen und den Wohnort per ordre de mufti bestimmen. Riecht gewaltig nach Nordkorea -siehe Wikipedia:
"Die Bürger Nordkoreas sind nicht berechtigt, ihren Wohnort ohne behördliche Erlaubnis zu verlassen. Darüber hinaus bestimmen die Behörden über den Wohnort der Bürger...."

Wo sind denn die ganzen

Wo sind denn die ganzen Baupläne der DDR Plattenbauten?
So schlecht sind die gar nicht gewesen. Nicht unbedingt Luxus, aber den braucht man eh nicht. Guten, billigen Wohnraum, mit einer gesunden Durchmischung des Klientels, so daß keine Ghettos entstehen. Und schon hat sich die Spekulation eh überholt. Wer will dann noch innenstadtnah zur 6fachen Miete in der Altbauwohnung leben? Die, die sich das leisten könnten, wollen nicht in der Stadt sein. dann doch lieber billig am Stadtrand. Und das beste an der Sache ist, man muß die sich verspekulierenden Spekulanten nicht enteignen und entschädigen. Fluten wir den Markt mit Billigstplattenbauten. Das Geld dazu zwacken wir beim Militär ab. für 40mrd € kann man eine Menge Platte hochziehen. Sagen wir mal 10% der Wohnungen pro Stadt, ab 20000Einwohner. Dann sollte sich das erledigt haben

@Sisyphos3 - Welcher Mieter kann sich eine Immobilie leisten?

12:06 von Sisyphos3:
"wer kauft ne Immobilie denn bar ?"
> Meine Frage war, welcher Mieter sich den Kauf einer Immobilie leisten kann. Können Sie das beantworten?

"wenn es sich lohnt zu vermieten wie sehr muss es sich dann erst 'lohnen' den Gewinn des 'Miethai´s' selber zu nutzen"
> An Standorten mit Wohnraummangel lohnt es sich definitiv, ein "Miethai" zu sein. Sie scheinen sich aber nicht vorstellen zu können, dass dem durchschnittlichen Mieter das nötige Startkapital fehlt.

um 13:02 von Korell

>>"In Wahrheit ist die Ausweitung der Geldmenge durch die ständig steigende Staatsverschuldung der Grund für die sinkende Kaufkraft des Geldes, die steigenden Mieten sind Folge davon. Diesen Zusammenhang verstehen die Leute nicht, weil sie über wirtschaftliche Zusammenhänge nicht ausgebildet sind..."<<

Was Sie schreiben ist vollkommen richtig, aber eine diesbezügliche Kompetenz um diese Zusammenhänge bewerten zu können ist besonders bei den Grünen nicht vorhanden.

@ Stotterfritz 11.52h - komische Frage

........................Was machen Sie, wenn Ihre gekaufte Etagenwohnung als Alterssicherung dann einfach von Vater Staat enteignet wird, wie Berlin das ja wohl im großen Stil vorhat?............................

Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Es geht hier um Immobilien-Haie, die ihre Wohnsilos verkommen lassen und teuer vermieten. ETW sind davon überhaupt nicht betroffen.

ZU 12:58 von Axtos "Verluste"

..Wenn mit der abkühlenden Konjunktur die Immobilien Preise sinken macht der Staat dann dreimal Verlust.

Nicht nur der Staat! Die "Verluste" treffen die Bürger, als Steuerzahler, Rentner, Verbraucher, Sparer etc..pp...

Die verantwortlichen Politiker tun ja aktuell viel, dass sich die "Konkunktur" abkühlt. Vielleicht haben wir in wenigen Jahren hier ganz andere Themen, das ist mindestens zu befürchten.

Manche glauben es geht immer so weiter, dabei zeigen alle Erfahrungen, dass früher oder später jede Übertreibung und jede Blase platzt.

Investitionen, Geld- und Kapitalanlagen enthalten Chancen, aber auch Risiken. Ohne Chance keine Investition, so einfach ist das.
Das wird gerne vergessen. Das hier auch schon wieder:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/boerse/
australien-immobilienblase-101.html

@ herbert2 12.35h - ein Heer von Anwälten

..............Glauben Sie mir, wenn die Links-Grünen das durchsetzen wird das schneller gehen. Und das in nächster Zukunft vielleicht auch durch Gesetze die der Bund noch plant...........

So einfach wird etwas nicht funktionieren. Es gibt auch keinen Präzedenzfall.
Bis Gesetze durch sind vergeht viel Zeit und bis sie realisiert sind blockiert ein Heer von Anwälten die Umsetzung, indem sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft werden - auch wenn sie aussichtslos sind - lediglich um die Anwälte zu alimentieren.

Es ist der Staat selber welcher die Mieten hochtreibt

Wie viele Leute werden da in den Ruin getrieben? Und das tollste ist, die Vermieter werden wieder schuld sein, wenn sie die Grundsteuer auf die Mieten umlegen.

So werden sinnlose Steuereinnahmen regeneriert...

Die Bayer. Verfassung geht weiter als das GG.

@12:27 von gman
Sie gibt Möglichkeiten explizit vor, die in der öffentlichen Diskussion oft den "Sozialisten" zugeschrieben werden.
z.B. Art. 160 (2) Für die Allgemeinheit lebenswichtige Produktionsmittel, Großbanken und Versicherungsunternehmen können in Gemeineigentum übergeführt werden, wenn die Rücksicht auf die Gesamtheit es erfordert. ...
Und sehr detailliert in Abs. 1.

Die CSU hat sich in Bayern bisher wenig um die bayerische Verfassung gekümmert, was den Abschnitt Wirtschaft und Arbeit betrifft.

Die Enteignungsdiskussion ist also keinesfalls "Abseits der Rechtsstaatlichkeit". Im Gegenteil.

@Am 05. April 2019 um 12:58 von NeutraleWelt

Sind die Leute alle Hartzer, die in diesen preiswerten Gemeinden leben? Sind Hartzer etwas Besseres? Was hindert sie , in solchen Gemeinden zu leben? Etwa fehlende Arbeitsplätze? Arbeit haben sie auch jetzt nicht. Vielleicht haben sie dort sogar mehr Chancen auf Arbeit, wenn sich diese Gemeinden wieder mit Leben füllen. Dort sind hauptsächlich bäuerliche Betriebe, die nicht vollautomatisiert sind. Dort wird jede Hand gebraucht. Bis zu 100 Euro monatlich kann man bei Hartz IV dazuverdienen ohne Beeinflussung der staatlichen Stütze. Darüber ist der Abzug bei HARTZ IV gestaffelt. In so einer Gegend sind die Lebenshaltungskosten geringer. Zumindest sind die Wohnungen dort größer bei geringerer Miete. Die eigene Lebensqualität wird bei gleichem Einkommen höher sein.

Enteignung löst das Problem nicht!

Das Problem ist die Wohnungsknappheit! Es wollen mehr Leute in der Stadt leben, als Wohnungen da sind! Wie kann die Städteplanerin das bestreiten? Der Nachfrageüberhang ist doch genau das, was die Mietpreise so in die Höhe treibt!

Und genau hier liegt das Problem! Auch wenn es ausschließlich staatliche Wohnungen in Berling gäbe, stellt sich noch immer die Frage, wer diese Wohnungen bekommt? Es wollen mehr Leute in Berlin wohnen, als es dort Wohnungen gibt. Heute regelt das der Mietpreis. Und künftig entscheidet dann eine staatliche Instanz darüber??? Auch total super!

Und vorallem: Es bleiben noch immer genauso viele Leute auf der Strecke, die keine Wohnung bekommen. Und neue Wohnungen? Der Staat hat dank Entschädigungen keine Geld mehr dafür und private Investoren werden nach der Aktion keinen Finger mehr krumm machen.

Und wer weis? Bleibt es bei der 3.000er-Grenze? Ich habe schon gehört, einige fordern die Absenkung auf 20 Wohnungen!

Na klasse!

@ riewekooche 12.26h - nee

..............Und ich bin nicht so flexibel wie ein Mieter und kann nicht einfach so woanders hin ziehen, um eine neue Stelle anzutreten. Und bei längerer Arbeitslosigkeit bis H4 wäre das eingesetzte Geld vermutlich komplett futsch.................

Beides ist nicht ausschlaggebend bzw. falsch.

1. Eine selbstbewohnte ETW kann man jederzeit vermieten - egal wo man arbeitet und egal, ob man (zeitweise) H4 bezieht.

2. Wenn der Extremfall eintritt (z.B. durch Explosion der Kapitalmarktzinsen) dann kann man immer noch verkaufen. Normalerweise entsteht dabei so gut wie nie ein Verlust - im Gegenteil.

... und auf dem Land verrotten die Häuser

Wenn ich mir das Wohnen in der Großstadt, und dort am liebsten im gerade angesagtem Szene Viertel nicht leisten kann, dann muss ich mir etwas auf dem Land suchen, wo teilweise Häuser lange leerstehen, und sogar abgerissen werden. Aber mit dieser Flexibilität sind einige Stadtmenschen überfordert. Entsprechend werden Parteien mit der typischen Neid-Politik gewählt, die im Sozialismus das Heil sehen.
Diese Politiker sind es auch, die durch übertriebene Forderungen die Preise & Abgaben in die Höhe treiben - Hauptsache einen netten Beauftragten Posten haben, ohne Verantwortung übernehmen zu müssen, und in dieses Horn blasen.

arteien zu fordern,

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