Ihre Meinung zu: Klima-Demos - von Berlin bis Sydney

15. März 2019 - 13:14 Uhr

Weltweit demonstrieren Schüler für mehr Klimaschutz. In Deutschland gingen Hunderttausende auf die Straße. Die "Fridays for Future"-Bewegung macht Druck - und die Bundesregierung Klimaschutz zur Chefsache.

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Kommentare

Handwerker und Ingeneure

braucht das Land und keine Schulschwänzer. Durch Schule schwänzen wird weder Feinstaub, CO2 oder sonstwas eingespart, sondern durch kluge Köpfe und geschickte Handwerker die entsprechende Technologien entwickeln und zusammen bauen. Also holt die Kinder von den Straßen und steckt sie dorthin wonach sie gemäß der Schulpflicht hin gehören, damit sie etwas für die Umwelt TUN können statt zu demonstrieren und dadurch (NOCH MEHR) wertvolle Unterrichtsstunden zu versäumen.

Politiker

die fordern, Demos auf die Freizeit zu verlegen haben nichts begriffen von diesem Werkzeug der Demokratie. Schade. Es muss weh tun um bemerkt zu werden.

Was jetzt noch fehlt: für weltweite Umweltziele braucht es eine globale Politik. Eine, die nicht immer von China und Russland oder auch Trump geblockt wird. Dazu raucht es dort erst einen Umbruch....

Schon prima die Demos für's

Schon prima die Demos für's Klima, vor allem, wenn man damit auffallen, sein anders sein beweißen und alle Schuld immer auf die anderen schieben kann. Nur eine Lösung bringt das nicht, aber das ist ja eh sekundär. Hauptsache man kann sich glauben, dass man zu allem auch noch mitgedacht hat. Zumindest so weit, wie man will oder kann ...

Scheinheilig

Nichts gegen Klima-Demos, aber bitte sachlich, also keine Dieselfahrverbots-Phantasien sondern Probleme offen ansprechen und nicht verschweigen, dass die 16 größten Containerschiffe der Welt so viele Schadstoffe ausstoßen, wie ALLE Pkw der Welt zusammen.

Aber das will ja keiner, Welthandel, Wirtschafts- und Geldsystem sind ja heilig, wir wollen doch nicht unseren maßlosen Lebensstil hinterfragen, der den Planeten Erde 3x bräuchte.

na ja. ???

Die Klimapolitik fängt im kleinen an.
Diese weitestgehend von Ihren Zalandomüttern betreuten Schüler sollten sich auch einmal Gedanken über IHREN täglichen Wegwerfkonsum machen, dann sind wir ein ganzes Stück weiter.

Streik heißt doch

unter Druck setzen
wer wird denn unter Druck gesetzt ?
mir entsteht durch den Streik kein Nachteil
und ein Lehrer freut sich auch hat doch keinen Unterricht Zeit für nen Kaffee
sind doch die Schüler die nicht lernen und sich dadurch selber schaden

12:25 von Hepheistos

Erst einmal Zustimmung. Möchte aber dazu noch etwas loswerden. Alle Eltern sind doch bestrebt, für ihre Kinder alles zu tun, damit es ihnen besser geht. Mit diesen Demos unterstellen die Kinder und Jugendlichen, daß uns deren Zukunft egal ist. Oder aber das Ganze hat andere Gründe. Wir in der DDR waren in den Herbstferien 2 Tage auf dem Kartoffelacker. War uns aber immer noch lieber, als die Schulbank zu drücken.

Staune mit offenem Mund...

@Klabautermann und Hepheistos:
Selbst wenn einige der Demonstrierenden mitlaufen weil sich dadurch dem Unterreicht fernbleiben lässt, wird dadurch die Masse größer und mehr Masse erzeugt mehr Druck. Es lässt sich darüber streiten ob das jeden Freitag und immer zur Schulzeit sein muss, aber "kluge Köpfe" werden durch ein paar versäumte Stunden nicht weniger klug und Demos haben durchaus eine bildende Komponente.
'Schuld auf die anderen schieben? Die Jugend und wir alle können nur bis zu einem gewissen Grad umweltfreundlich agieren. Dass was wirklich nachhaltig helfen würde, muss leider von der Politik verändert werden.
Vielleicht selbst erstmal nachdenken...

Wieviele meinen das ernst?

Und wieviele machen da mit, weil es gerade hip ist, oder noch besser, weil man nicht in die Schule muss?
Und wieviele davon arbeiten irgendwann in lukrativen Berufen die der Umwelt schaden? Oder lassen sich nachher von Mama im SUV abholen?
Fragen über Fragen, und keine Antworten. Aber hauptsache mal das Fähnchen in den Wind hängen.

Wenn man mit seiner ...

... Klimaagenda nicht weiter kommt, instrumentalisiert man die Jüngsten. Wer meint, die Mädels und Jungen wären von allein darauf gekommen, glaubt sicher auch an den Weihnachtsmann. Ich finde es unterirdisch, wie jugendliche Begeisterungsfähigkeit förmlich mißbraucht wird. Wenn die erst einmal die Konsequenzen begriffen haben, nämlich auf die Annehmlichkeiten der modernen Zivilisation im Interesse des Klimas verzichteten zu müssen, gibts schnell den Kater danach. Demonstrieren tut nicht weh und den Erwachsenen zu widersprechen, war schon immer ein Vorrecht der Jugend. Oh weh, wenn die Party erst mal vorbei ist.

Scheinheilig: Hin oder her Klima-Demos von Schulkinder super!...

Es betrifft vor allem die nachwachsende Generation und haben vollkommen Recht zu demonstrieren. Es werden doch die einst angestrebten Klima-Ziehle immer weiter nach hinten verschoben, als gäbe es kein Morgen mehr...

Allein schon das Wort "Klima" enthält so viele Zusammenhänge, welche erst einmal verstanden werden müssen. Eine Klima-Demo kann da nur der Untersicht-Anfang sein und muss den Jugendlichen zugebilligt werden...

Unsere Politik hat doch (meines Erachten) längst versagt und wir haben nur diese Welt, zu-mindestens vorerst...

@Hepheistos 12:25

@Hepheistos 12:25
"Schon prima die Demos für's Klima, vor allem, wenn man damit auffallen, sein anders sein beweißen und alle Schuld immer auf die anderen schieben kann."

Der Argumentation kann ich nicht folgen, die Kinder können wirklich am wenigsten dafür und sind am stärksten betroffen. Als einzige wirklich schnell genug etwas ändern können Politiker, das ist nun mal so - wenn das für Sie "die anderen" sind, sei's drum. Es geht nicht um Schuld, sondern um eine Rettung. Wenn Sie meinen, es muss jeder für sich selbst anfangen, um eine globale Katastrophe abzuwenden, dann ist das sehr idealistisch, wird aber realistisch nicht passieren.

@Barbarossa 2 13:33:
Mit diesen Demos unterstellen die Kinder und Jugendlichen, daß uns deren Zukunft egal ist.

Ja, ist sie doch für die Masse der Leute auch - zumindest deren Zukunft über die eigene hinaus. Zuerst mal muss man sich davon frei machen, die Fakten wegleugnen zu wollen, weil sie nicht ins bequem zurechtgelogene Selbstbild passen.

@Klabautermann 08 - 12:19

"Durch Schule schwänzen wird weder Feinstaub, CO2 oder sonstwas eingespart, sondern durch kluge Köpfe und geschickte Handwerker die entsprechende Technologien entwickeln und zusammen bauen."

Die von Ihnen geforderten Handwerker, Ingenieure und Wissenschaftler zu diesem Komplex sind bereits da - und zwar schon ziemlich lange.
Nur so richtig Ernst genommen wurden die bisher nicht.

Gegen diese Ignoranz richten sich diese Proteste.

Wann nehmen die Schulbehörden endlich ihren

gsetzlichen Auftrag ernst.

Da können vereinzelte Eltern, deren Kinder 2 Tage vorm Ende des Schuljahres mit ihren Eltern bereits in den Urlaub fliegen (weil es preiswerter ist und an den letzten beiden Tagen in der Schule nichts mehr passiert), auf dem Flugplatz abgefangen und zu Bußgeldern verurteilt werden.
Wenn inzwischen aber seit 13 Wochen jeden Freitag die Schule geschwänzt wird, dann finden die Politiker und auch die Beamten der Schulbehörden dies nicht wert es zu ahnden.

In welchem Irrenhaus leben wir eigentlich? Rechtfertigt der gute Wille jegliche Rechtsbeugung?

@comet

Danke für den treffenden Kommentar!

um 12:19 von Klabautermann 08

>>Handwerker und Ingeneure braucht das Land und keine Schulschwänzer. Durch Schule schwänzen wird weder Feinstaub, CO2 oder sonstwas eingespart, sondern durch kluge Köpfe und geschickte Handwerker die entsprechende Technologien entwickeln und zusammen bauen. Also holt die Kinder von den Straßen und steckt sie dorthin wonach sie gemäß der Schulpflicht hin gehören, damit sie etwas für die Umwelt TUN können statt zu demonstrieren und dadurch (NOCH MEHR) wertvolle Unterrichtsstunden zu versäumen.<<

Der galte Seneca sagte mal folgendes: ".....Lebensweisheit liegt offener zu Tage als Schulweisheit; ja sagen wir’s doch gerade heraus: Es wäre besser, wir könnten unserer gelehrten Schulbildung einen gesunden Menschenverstand abgewinnen. ....Wie an der unmäßigen Sucht nach allem anderen, so leiden wir an einer unmäßigen Sucht auch nach Gelehrsamkeit: Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir. "
siehe Dr.Wiki

Die jungen Menschen beherzigen das und lernen für das Leben. Gut so.

Inkonsequent und instrumentalisiert

Während des Unterrichts einer cooleren Beschäftigung nachgehen zu können, als dem Lernen im Klassenzimmer, trägt natürlich zur Popularität solcher Demos bei. Ebenso das "Dabeisein" bei egal was, das dann auf Youtube zu sehen ist.
.
Ich würde mir aber wünschen, dass man das Klassenzimmer nicht ganz vergisst, denn vom Demonstrieren wird das Klima nicht gerettet.
.
Das rettet man, indem man mit dem Fahrrad und nicht mit Papas SUV zur Schule kommt. Indem man zuhause Strom zu 100% aus regenerativen Quellen bestellt und nicht den Billigstrom aus den AKWs. Das rettet man durch Verzicht auf das neueste Handy und andere Gadgets. Das rettet man, wenn man keine Wegwerfklamotten mehr kauft, die die Iren aus Asien nach Europa karren. Wenn man im Urlaub daheim bleibt, anstatt an eine angesagte Location zu jetten.
.
Wenn nur das die Voraussetzungen für die Teilnahme an den Demos wären, dann würde es freitags recht einsam auf den Demos werden.

Schule-Schwänzer

Warum demonstrieren die Kids nicht nach Schulschluss? Müssen sie dann dringen am Computer spielen (und Strom verbrauchen) oder zu einer Party fahren (und Strom oder Benzin verbrauchen), oder was?
Friedenmärsche und Protestmärsche für Erwachsen gehen auch an freien Tagen. Wer die Schule schwänzt, um aus sich aufmerksam zu machen hat mir nur gezeigt, dass es mit dem Verantwortungsbewusstsein noch hapert. Erst was lernen, dann was leisten, dann meckern.
Ich finde Schülerproteste während der Schulzeit zu Themen, die nicht unmittelbar dass Schulleben der Schule betreffen, die der/die protestierende Schüler/in besucht, sind Heuchelei. Die Schüler/innen zeigen noch nicht mal so viel Einsatz, dass sie zwei oder drei Stunden ihrer Freizeit opfern würden. Nein, gemeckert wird nur, wenn man etwas dafür bekommt; z. B. Schulfrei durch Schwänzen. Für mich ist das hier verspäteter Karneval.

Keine künstliche Aufregung bitte

wegen ein paar geschwänzter Schultage! Wie Jakob Blasel es schon bei Plasberg sagte: „Natürlich hätten wir auch ausserhalb der Schulzeit demonstrieren können . Aber dann hätte es ja niemand zur Kenntnis genommen.“

Und damit hat er recht. Und auch inhaltlich hat die Jugend recht : was nützt die beste Bildung , wenn wir weiter unseren Planeten zerstören .
Jetzt heisst es , die Komfortzone zu verlassen und auch im persönlichen Umfeld die eine oder andere Unbequemlichkeit in Kauf zu nehmen .
Wer sich da hinter Sätzen wie : „die sollen lieber in die Schule gehen „ versteckt , um seine Faulheit zu rechtfertigen , der hat den Sinn der Demos nicht verstanden . Oder will ihn lieber nicht verstehen .
Zuhören , Umdenken , aktiv werden . Das fordern unsere Kinder von uns und sie haben verdammt recht damit .
Jeder kann zum Klimaschutz beitragen .

Weiter so , liebe Schüler !

Meine Unterstützung , argumentativ und auch in der alltäglichen Praxis , habt ihr !

Es ist ein Hype dabei gewesen zu sein

Diese jungen Leute wissen gar nicht wofür sie demonstrieren, außer das sie die Schule für unsinnige Veranstaltungen schwänzen. Gerade sie sind es, denen alles in Saus und Braus zu Verfügung steht. Im T Shirt in einer 23 Grad beheizten Wohnung sitzen, Duschen solange bis sie letztendlich wach sind, meist mehr als 15 Minuten, Latte aus dem Pappbecher, Burger und Pizza aus den Karton. Und wenn Opa oder Oma zum 18.ten ein Auto spendieren, gieren sie nur nach Leistung, da ist es egal ob Benziner oder E Auto. Ihr jungen Leute mit eurer Greta, ihr seid gewaltig auf dem Holzweg. Fordert in der Schule einen zusätzlichen Unterricht , das wäre mal was, wie man sein ökologisches Verhalten langfristig ändern kann, anstatt auf den Straßen zu demonstrieren.

Wissen die Schüler

Wissen die Schüler eigentlich, gegen wieviele Aspekte ihrer eigenen Lebensführung sie protestieren?

Es fängt ja schon mit ihrer Kleidung an...

Unterstellungen

13:38 von Mischpoke West

"Wieviele meinen das ernst?
Und wieviele machen da mit, weil es gerade hip ist, oder noch besser, weil man nicht in die Schule muss?
Und wieviele davon arbeiten irgendwann in lukrativen Berufen die der Umwelt schaden? Oder lassen sich nachher von Mama im SUV abholen?
Fragen über Fragen, und keine Antworten. Aber hauptsache mal das Fähnchen in den Wind hängen."

Was ist das denn für ein unlogischer Beitrag, Hilfe.
Erst eine Unterstellung nach der nächsten machen und dann auf der Basis der Unterstellungen die Schüler diffamieren.

Mir wird immer deutlicher, dass die hochgelobte Schulpflicht den Kritikern dann offenbar doch nicht so die notwendige Bildung hat verschaffen können.
Sooo unlogisch argumentieren die heutigen Schüer echt nicht.

Bitte distanzierter

"... und die Bundesregierung Klimaschutz zur Chefsache" - mit derartigen Untertiteln kann m.E. keine objektive Berichterstattung erfolgen. Schaut man sich die deutsche Umweltpolitik der letzten Jahre und Jahrzehnte an, ist ja gerade das Gegenteil der Fall. Von der Förderung deutscher Spritschleuder-Karossen über die wiederholten Versuche, bei der (Braun-)Kohle-Energie zu bleiben, billigstem Flugverkehr, der Verunstaltung der Bahn, Billigstfleisch uvm. Ich bitte darum, die Bundesregierung anhand ihrer Taten zu bewerten, nicht anhand ihrer Worte!

„Nach Ansicht des CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor sollten die Proteste erst nach dem Unterrichtsende beginnen. "Politisches Interesse der Schüler finde ich immer gut. Dem können sie aber auch in ihrer Freizeit nachgehen", sagte der 26-Jährige (…)“

Warum sagt er nicht gleich: „Da habt Ihr aber fein aufgepasst. Aber bei uns gilt: Erst die „Pflicht“, dann das Vergnügen. Danach könnt Ihr in Eurer Freizeit so viel spielen wie Ihr wollt, dann stört es keinen“.

„Mahnungen von Politikern, die Schüler sollten lieber lernen und den Kampf gegen den Klimawandel den Profis überlassen, kommen bei ihnen nicht gut an.“

Was die meisten Politiker unter "professionellem Kampf“ gegen den verstehen, haben die ja inzwischen gemerkt.

Und dass sie nicht die Zeit haben, abzuwarten, ob sich nicht doch noch "wirksam"(!) etwas tut, auch.

„(…) im Mai müsse sich jeder überlegen, ob er noch für eine Partei stimmen könne, die keinen Plan für die Zukunft und das Klima habe“.

Sonst hat er nämlich keine.

@ Klabautermann

@ Klabautermann 08

"Handwerker und Ingeneure
braucht das Land ... ", meinen Sie ganz richtig.
Besonders Ingeneure brauchen wir!
Wenn ich nur wüsste, was das sind?

Wann wird endlich aufgehört, der Jugend nicht mit dem nötigen Respekt und der Anerkennung für ihr Engagement zu begegnen, die ihr tatsächlich zukommt?

Diese entweder von wenig Sicht über den Teller hinaus zeugende oder grundsätzlich alles falsch findende Verhaltensweise der unklugen Bestandsbewahrer ist nicht sehr schlau und geht mir persönlich ziemlich auf den Keks.
Aber es gibt ja überall die Kommentarfunktion, über welche ganz wunderbar die eigene Frustation befriedigt werden kann.

liegt das Problem wirklich immer bei der Poltik ?

Wenn im Sektor Energie die CO2 Bilanz sinken soll brauchen wir halt neue Stromtrassen solange aber Hinz und Kunz gegen die Trassen klagen, liegt das Problem nicht nur bei der Poltik.
Viele Lösungansätze scheitern auch an anderen Ursachen oder Dauern zumindest länger.

@ Sausevind

>>> Was ist das denn für ein unlogischer Beitrag, Hilfe. <<<
.
Solche Anworten liebe ich. Diffamierungen unterstellen, in Form von Diffamierungen, ohne selbst etwas zum Thema beizutragen. Ganz stark!

Alle wollen Klimaschutz, aber

Alle wollen Klimaschutz, aber niemand will aufs Smartphone verzichten.

um 13:55 von Digitaler Fußabdruck

>>Das rettet man, indem man mit dem Fahrrad und nicht mit Papas SUV zur Schule kommt. Indem man zuhause Strom zu 100% aus regenerativen Quellen bestellt und nicht den Billigstrom aus den AKWs. Das rettet man durch Verzicht auf das neueste Handy und andere Gadgets. Das rettet man, wenn man keine Wegwerfklamotten mehr kauft, die die Iren aus Asien nach Europa karren. Wenn man im Urlaub daheim bleibt, anstatt an eine angesagte Location zu jetten.<<

Argumente sind das nicht. Sie unterstellen einfach Ihre Vermutungen.

Der Freitag der seinem Namen als solcher dann alle Ehre macht

Schulpflicht war gestern, wir haben etwas Neues gefunden mit dem wir eigentlich klare Regeln aushebeln können, machen worauf wir Bock haben.

Vielleicht auch schon ein Fingerzeig in die Vier-Tage-Woche dann im späteren Arbeitsleben.

Unsere Bildungsstatistiken sind grottenschlecht, vier Tage weniger Bildungsschikane im Monat - Hurraaaa.

Umwelt und Tierschutz absolut auch in einem Sinn, aber bitte nicht als Freischärler und mit der Anbetung immer neuer goldener Kälber.

Insektensterben bewegt mich denn ich wurde zu einer Zeit geboren, da waren die Autoscheiben noch mega voll mit Fliegenleichen im Sommer (kennen Greta Co. so gar nicht).

Schmetterlinge im Sommer heute eine Seltenheit, früher eine bunte Welt selbst in den Innenstädten an jedem Tag.

Kückenschreddern einfach abartig,
lebend Tiertransporte eine Qual für die Tiere

Insektizide/Pestizide mit der Gießkanne und Scheiße auf das Feld so lange der Vorrat reicht und eine Landwirtschaft ohne Verantwortung (aber gerne Bio).

13:56 von Shuusui

richtiger Kommentar.
Es ist kaum nach vollziehbar was die eigentliche wollen. Die Schüler sind das Produkt von Ihren Eltern geschaffenen Wohlstands Staat. Wollen wir zurück in die Steinzeit?
Nur durch brutalen Verzicht und eine Reduktion unseres Konsums kann ich das Klima beeinflussen.
Das heißt in der Konsequenz sich vom industriellen Wohlstandsgefüge abkoppeln.
Da liegen Autofahren und Flugreisen an erster Stelle.
b.k.

Laßt es krachen !

Natürlich muß während d- Schulzeit d. DEMOS ablaufen , es geht um d. Druck u. d. Nachhaltigkeit
d. DEMO !
Abends nach Feierabend
interessiert das nur noch Wenige !
Stehe VOLL hinter d. KIDS !
Jeden Freitag morgan 8 h- d. DEMOS starten, dann ommt auch Bewegung in Berlin/merkel, wie man sieht !.
Ich wünsche d. Kids viel Erfolg !.
Noch besser wäre, das Kanzleramt zu belagern .
Mit Presse, TV usw. !
Es muß richtig krachen !

Mich würde mal

Mich würde einmal interessieren wie viel Müll die "besorgten" Kiddies so nach einer Demo hinterlassen.

Darüber berichtet die TS leider nicht. Warum eigentlich?

in künftigen Geschichtsbüchern wird hoffentlich stehen ...

in künftigen Geschichtsbüchern wird hoffentlich stehen ...

... es hat den Aufstand der Jugend gebraucht, um die Erwachsenen und Wahlberechtigten aus Ihren SUVs und Urlaubsfliegern herauszulocken

und mit für einen sauberen Planeten beizutragen.

Weltweite Demos zum Klimaschutz sind wichtig!

Wenn Schüler gegen Inhalte der Schulpolitik
protestieren würden, wäre Schuleschwänzen ggf. nachvollziehbar. Aber Demos zum Klimaschutz kämen viel überzeugender rüber, wenn die jungen Aktivisten in ihrer Freizeit protestierten. Gerade Schüler in den USA sollten darauf achten, sofern sie wirklich etwas
bewirken möchten!
Die Idee, dass junge Menschen sich weltweit für den Klimaschutz engagie ren, finde ich sehr gut. Es sollte Preise für konkrete Schülervor schläge geben, die im
Alltag von jungen Leuten umgesetzt werden.

Interessant

In diesem Zusammenhang finde ich es interessant als hier in den Rheinland-Pfälzischen Schulen "Winterferien" stattfanden KEINE Demos in der Städten veranstaltet wurden.
Aber flux heute, die "Winterferien" sind vorbei, werden wieder diese ach so tollen "Demos fürs Klima" in Koblenz, Trier, Ludwigshafen usw durchgezogen.

Es macht schon nachdenklich und zeigt IMHO nur dass es den Schüler und Schülerinnen weniger um DAS Klima und DIE Erwärmung genau dieses, sondern mehr um Action, Abenteuer, Nicht zur Schule gehen und "Randale", leider auch noch unterstützt von fehlgeleiteten Lehrkräften, geht.

Meinung junger Menschen ernstnehmen

Ich finde es höchst fragwürdig, pauschal das Schulschwänzen als Haupt- oder gar einzige Motivation zu unterstellen.
Mir ist jedenfalls noch nie aufgefallen, dass erwachsenen Streikenden vorgeworfen wird, dass sie ja nur frei haben wollen. Auch habe ich noch keinen Politiker sagen hören, dass er es zwar gut findet, wenn z.B. Bahnmitarbeiter sich für Ihre Belange einsetzen, aber das sollten sie doch bitte außerhalb ihres Dienstes tun. Eine gradezu lächerliche Vorstellung.
Genauso lächerlich ist es nun, den aktuellen Demonstrationen der Schüler/innen derartiges vorzuschreiben.

Diese Haltung zeigt für mich, dass die jungen Menschen nicht ernstgenommen werden. Vielleicht, weil die Konsequenz dessen zu unbequem wäre?

Auch den jungen Menschen einen eigenen Antrieb abzusprechen und sie als fremdgesteuert hinzustellen, ist meiner Meinung nach nur ein Versuch, sich nicht mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Die außerdem von zahlreichen anerkannten Wissenschaftlern unterstützt werden.

Klimastreik

Freitagsdemo bis ? Bis sich das Klima verbessert hat?
Interresant das unsere Kanzlerin Sympatie geaeussert hat. Gleichzeitig hat Sie und ihre Partei die Stickoxidbelastung per Dekret, ohne die EU zu beachten zu erhoehen um Fahrverbote zu vermeiden.
Beim neuen Skandal um untaugliche Katalsatoren fuer Benziner hingegen ist die EU nicht willig etwas zu veraendern - und Deutschland/Kanzlerin - wir muessen uns an die Regel der EU halten, muessen auf international Loesungen warten..
Also wie nun?
Klima- und Luftverunreinigung per Gesetz aber Verstaendnis fuer die Jungentlichen die gegen Klimawandel und Umweltverschmutzung protestieren.
Wiederspruch?

Was soll erreicht werden?

Wäre es nicht besser das die Bürger Politik und Industrie sich gleichberechtigt am runden Tisch trifft,und klimafreundliche Projekte (Verkehr, Energie, Freizeit, usw) erarbeiten und durchführen.

Für mich nur ein

Für mich nur ein Medienfüller, der von ganz anderen Problemen ablenken soll.
Interessant, wie die Kanzlerin das Wort Schulpflicht umschifft hat.

Verbieten!

Diese (von den üblichen Lagern) instrumentalisierten "Demonstrationen" sollte man sofort verbieten und die Rädelsführer unabhängig von Alter und Herkunft hart verurteilen! (Zu sozialer ARBEIT)
Schule ist ein Privileg, sollen sie doch mal in der echten Welt leben wie ihre Altersgenossen in anderen Ländern, dann wäre schnell Schluss mit dem Unfug.
Die Kinder und Jugendlichen im goldenen Westen von heute haben alle zu viel Freizeit für Indoktrination durch Videospiele, Fernsehen und weitere sog. "Unterhaltungsmedien" die eigentlich nur der Gehirnwäsche dienen um unbewiesene und zweifelhafte Meinungen wie eben auch zum Beispiel den sog. von Menschen verursachten "Klimawandel" einzutrichtern.
Harte Arbeit schafft da Abhilfe!

Ach ja!

Heute ist wieder Freitag.
Auf zum kollektiven Schule-schwänzen für die kollektiv-moralische Satisfaktion.

13:55 von Frau Amsel

Das fordern unsere Kinder von uns
.
ist das so
fordern das "die Kinder"
oder sind das nicht nur die mißbrauchten Opfer ihrer Eltern
von denen sie nur benutzt werden, wie auf nem Plakat
wo ein unschuldiges Kind sich auch immer gut macht

14:08 von Jan Sensibelius

Natürlich ist es schlimm weil dort wieder Ebola ausgebrochen ist.

Aber auf der anderen Seite, wenn ich mir vor Augen führe dass ein großer Teil der Landbevölkerung den armen Berggorillas ihre mit primitivstem Gerät selbst angepflanzten Kartoffeln stiehlt, ich muss es so nennen denn es ist Diebstahl, kann ich nur feststellen noch viel mehr im argen in Kinshasa Kongo liegt.

Also sage ich, nicht entmutigen lassen und endlich handeln.

Liebe Schüler/innen

Ich gönne es Euch ja, dass Ihr auch mal ein wenig Freizeit bekommt und quasi freiwillig an die frische Luft kommt. Aber hört auf Dinge zu fordern, die Ihr selber nicht besser macht und auch gar nicht ändern wollt. Wie sieht es denn aus mit Eurem eigenen täglichen Energiekonsum? Habt Ihr auch schon mal die Frage gestellt mit was für einem Strom Eure Billigklamotte von Pr...rk oder N.. Yo...r hergestellt wird und vor allem mit welchen Chemikalien? Ihr lebt hier auf der Insel der Glückseligkeit... Denkt Ihr! Wenn Ihr was besser machen wollt, dann spart Energie, kauft keine Sachen aus Übersee, nein auch nicht die Weintrauben aus Chile. Kauft Euch endlich wieder große Grundstücke und schafft im Garten (was ein Garten ist, findet man im Internet) Platz für Tiere, Pflanzen und Insekten. Oder holt Euch einen Schrebergarten. Verzichtet auf ständig neue Elektronikgeräte. Oh, das wollt Ihr nicht... Dann wird es wohl eng. Die Menschen müssen sich anpassen. Der Wandel geht weiter, auch ohne uns.

Liebe Leute, macht auf Euren

Liebe Leute, macht auf Euren Transparenten ein „wir“ aus dem „ihr“, ballert nächstes Sylvester nicht mehr, und *dann* kann man die konsumorientierteste Generation vielleicht in der Sache ernst nehmen.

zunehmend verblüfft

bin ich mittlerweile von der Engstirnigkeit und Realitätsverweigerung einiger Kommentatoren hier.
Diesen Kindern ist ihr Anliegen wichtig, sie haben Angst vor einer unbewohnbaren Zukunft und gehen dafür auf die Strasse, sie sprechen das Politikversagen diesbezüglich konkret an und das ziemlich unverblümt.
Genau richtig so!
Natürlich werden Sie die Folgen für sich nur unzureichend abschätzen können, und in Konsequenz ihr eigenes Konsumverhalten in Frage stellen müssen.
Und, sie werden es nicht glauben, im Gegensatz zu den allgegenwärtigen von Neid und Missgunst zerfressenen Besitzstandswahrern traue ich es den Kindern tatsächlich zu.
Das ist ganz sicher kein aus Moskau und Pjöngjang gesteuerter Meckermob, sondern eine reale Bewegung, die in der Politik Nervosität, aber in der Bevölkerung eine an gemeinsamen Handeln erstarkte Generation von jungen Menschen hinterlässt, die sich auch als zukünftiges Wahlvieh differenzierter verhalten wird, als wir das bisher gewohnt sind.
HUT AB!

Verzicht

Sehen wir uns doch den Verzicht mal an.
Smartphones, SUVs, Flugreisen beliebig fortsetztbar.
Das alles generiert aber auch Geld für z.B.
Forschung,Entwicklung Krankenversicherung etc.
Also wollen wirklich alle darauf verzichten?
Ich denke wenn man alles im großen Zusammenhang sieht wollen viele vermutlich nicht mehr verzichten...

12:19 von Klabautermann 08

Meione Unterstützung dazu ist sicher.20.000 Wissenschaftler warnen vor dem Klimwandel seit Jahren-wie es scheint müssen erst die Jungen kommen damit das breiten Umfang in der Politik-aber besonders in der Wirtschaft annimmt.

14:14 von Uviuk

Ich finde es höchst fragwürdig, pauschal das Schulschwänzen als Haupt- oder gar einzige Motivation zu unterstellen
.
hatte mit meiner Tochter (Schülersprecherin) vor ner halben Stunde
über dieses Thema einen kurzen Gedankenaustausch
da gingen auch 4 Leute früher aus der Schule
meine Tochter hegte starke Zweifel ob deren Weg zu ner Demo führte ....

Philipp Amthor

Da der 26 Jahre alte CDU-Politiker scheinbar nicht verstanden hat, dass diese Demos auch gleichzeitig einen Streik darstellen sollen - wieso auch für eine Zukunft lernen, die die ältere Generation ja scheinbar gerade gegen die Wand fährt - finde ich die Aktionen gerade jetzt richtig.

Vermutlich fehlt dem jungen Mann, der im Bundestag immer so gerne mit seinem hocherhobenen Zeigefinger spricht, einfach auch die Erfahrung und das Feingefühl, welches Menschen mit Klimasorgen so um sich treibt. Vielleicht sollte er selber noch einmal die Schulbank drücken, damit auch begreift, dass die Klimafrage jetzt und nicht erst 2035 gelöst werden kann.

Ich mache mit meinen 40 Jahren und als Unions-Anhänger jedenfalls keinen Hehl daraus, wie erschreckend es für mich ist, dass die CDU solche Grünschnäbel überhaupt stellvertretend für sich reden lässt. Da hat die Bundeskanzlerin aber den besseren Ton getroffen! Setzen, 6, Herr Amthor!

Tag des Müllsuchens

Zweimal im Jahr staatlich vorgegeben, einmal im Mai und einmal im September, raus mit den kleinen Rackern in die Wälder und Felder. Bewaffnet mit einer Mülltüte und dem Bewusstsein beim Müllsammeln real und wirklich persönlich die Umwelt zu entlasten.

Herkunft der Klamotten (Textilien) und ihre Produktionsmittel/Arbeitsbedingungen für unsere nachwachsenden Markenfetischisten in den Unterricht einbinden.

Fach- und Sachkundeprüfung für jeden zur Pflicht machen, der sich in ein politisches Amt wählen lässt. Lobbyismus rechtlich ahnden.

Werbung in eigener Sache (Hust):
Biete meine Emissionsrechte Grünen Vielfliegern als Nichtflieger günstig an, damit sich solche abstrakten Ideen auch durchsetzen lassen.

Mülltrennung in Deutschland war ein riesen Flopp, mittlerweile nimmt auch das Ausland unseren Plastikmüll nicht mehr. Auch das Pfandsystem bei dem Pfandpflichtige Dosen und Flaschen neben jenen ohne Pfand im Regal stehen waren eine Luftnummer. Früher gabs die Coke in Glasflaschen.

Am 15. März 2019 um 14:18 von Marc19 "ist zu befürchten..."

>>Für mich nur ein Medienfüller, der von ganz anderen Problemen ablenken soll.
Interessant, wie die Kanzlerin das Wort Schulpflicht umschifft hat.
Für mich nur ein

Für mich nur ein Medienfüller, der von ganz anderen Problemen ablenken soll.
Interessant, wie die Kanzlerin das Wort Schulpflicht umschifft hat.<<

//

Möchte nicht wissen, was unsere Politik derzeit so alles durchwinkt...

Mit Ihren Beitrag könnten Sie durch aus richtig liegen...

Früh übt sich was ein

Früh übt sich was ein Berufsempörer werden will. Wir haben März, aber die Frau (wohl eher Mädchen) des Jahres ist schon gewählt.
Eine Jeanne d'Arc der linken Klimaconnection, die aber auch gar nichts bewirkt.
In China, Indien und USA wird weiter das Klima verbrannt.
Aber schreien und spalten ist ja Mode heute.

Pauschalisieren Schulschwaenzer = Sippenhaft

Allen Demonstranten eine Intention (Schuleschwaenzen) zu unterstellen ohne dies zu beweisen ist ein Mittel diese Menschen Mundtot zu machen. Vielen geht es nicht ums Schwaenzen, sie beschaeftigen sich mit complexer Materie und diskutieren sogar mit Forschern. Keiner der die Schueler hier in Sippenhaft nimmt und als Schulschwaenzer abstempelt regt sich ueber den von Lehrermangel gemachten Schulausfall auf.

14:14 von Uviuk

"Mir ist jedenfalls noch nie aufgefallen, dass erwachsenen Streikenden vorgeworfen wird, dass sie ja nur frei haben wollen. Auch habe ich noch keinen Politiker sagen hören, dass er es zwar gut findet, wenn z.B. Bahnmitarbeiter sich für Ihre Belange einsetzen, aber das sollten sie doch bitte außerhalb ihres Dienstes tun."

Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Wenn gewerkschaftlich organisierte Werktätige für mehr Geld und/oder Verbesserungen am Arbeitsplatz/Bedingungen zur Unterstreichung ihrer Forderungen in einem gewerkschaftlich geführten Arbeitsaufstand treten so ist dies in keiner Weise mit diesem von den schwänzenden Schüler und Schülerinnen veranstalteten Aufruhr zu vergleichen.

Ich hoffe die Kids reisen wenigstens Klimaneutral an und ab und nehmen ihren Müll wieder mit nach Hause um ihn selbstverständlich arten-rein getrennt der fachgerechten Entsorgung zu kommen zu lassen.
So wie es bei der "smarten" Greta im vollgemüllten Zugabteil aussah plagen mich allerdings Zweifel.

um 13:51 von dummschwaetzer

>>
In welchem Irrenhaus leben wir eigentlich? Rechtfertigt der gute Wille jegliche Rechtsbeugung?
<<

Die Frage nach dem Irrenhaus und der Rechtsbeugung ist durchaus berechtigt. Allerdings genau im entgegengesetzten Sinne, wie Sie denken.

Ich empfehle Ihnen, sich einmal den Artikel 2 des Grundgesetzes anzusehen. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit steht über der lächerlichen Schulpflicht.

@Frau Amsel 13.55

„Natürlich hätten wir auch ausserhalb der Schulzeit demonstrieren können . Aber dann hätte es ja niemand zur Kenntnis genommen.“
Und damit hat er Recht."

Nein, hat er nicht. Wir waren in der Friedensbewegung auf der Straße. An Wochenenden, an Ostern usw. Und es wurde wohl zur Kenntnis genommen. Hat aber Freizeitverzicht und mehr Anstrengung und wohl auch mehr wirkliche Überzeugung gefordert, so eine Million auf und an die Straßen zu bringen. Wären die Demos an Samstagen oder sonntags, wäre die Beteiligung wahrscheinlich recht mau. Da würde ich Wetten drauf eingehen

Die Profis der Politik

"Die Schüler sollten lieber lernen und den Kampf gegen den Klimawandel den Profis überlassen."

Darauf haben wir alle vertraut, dass die "Politik-Profis" Lösungen für dieses Problem erarbeiten. Getan hat sich leider nichts. Wir sollten daher stolz auf die Jugend sein. Denn die jungen Menschen setzen sich wenigstens für einen Planeten ein, der eine bewohnbare Zukunft haben soll. Dieses Engagement kann ich bei den Profis nicht erkennen.

@Mischpoke West: Diskreditierungs Angenda

Bei der Demonstration in Berlin hat sich niemand vom SUV abholen lassen, da kommst man garnicht ran. Schueler koennen im uebrigen nichts dafuer wenn ihre Eltern SUVs fahren.

Ernstzunehmendes Anliegen unterstützen!

Die jungen Demonstranten haben mit dem Schutz des Klimas m.E. ein elementar ernst zu nehmendes Anliegen, dem sich die Politiker und wir Erwachsenen nicht verschließen sollten. Denn es ist unsere einzige Erde.
Schließlich sind wir es bzw. die Politiker und Lobbyisten, die den Klimaschutz bisher nicht auf die Reihe kriegen (wollen).
Wann wird das endlich auch von den vielen Kritikern, die ihnen nur ignorant "Schwänzen" unterstellen begriffen?
Die Schüler riskieren auch was, wenn sie dem Unterricht fern bleiben, aufstehen, selbstständig denken und sich exponieren.
Und, nur der Regelbruch erregt Aufsehen.
Auch dass die 20.000 Wissenschaftler ihnen argumentativ zur Seite stehen (gegen Lindner u.a.) finde ich große Klasse.
Bewegt euch endlich, Politiker!
Weiter so, junge Leute!

beschämend

es ist einfach beschämend, wie hier teilweise auf diese phantastische Bewegung reagiert wird. Diese Jugendlichen sind unsere Zukunft und sorgen sich auch um das Klima dass ich, meine Kinder und Enkelkinder erleben müssen. Ebenso auch Sie und Ihre Angehörigen. Diese Jugendlichen wollen Verantwortung übernehmen für die Versäumnisse und Fehler meiner Generation und für ein rascheres und Konsequenteres Handeln einstehen. Dem gebührt Respekt und Achtung. Durch brave Schulteilnahme wird kein Politiker sein Denken und Handeln ändern. Demonstrationen sind genauso wie Streik ein Grundrecht in einer Demokratie (zum Glück). Auch für Schüler. Dieses Thema ist einfach Lebensentscheidend für uns, alle Tiere und Pflanzen auf dieser Welt. Jetzt und nicht erst in 10 oder 20 Jahren. Wie kann man da so kleinkarriert "zur Ordnung" aufrufen. Einfach beschämend.

Das ist vordergründig mal ein gutes Argument....

Aber selbst wenn Sie recht haben, die Jugendlichen beschäftigen sich mit dem Thema und viele werden ihre eigenen Verhaltensweisen hinterfragen und wieder einige werden Verhaltensänderungen herbeiführen. Allein das bewirkt schon mehr, als sie freitags im Unterricht für ihr Leben lernen würden. Nebenbei lernen sie noch Verantwortung zu übernehmen.

zu den sog. wissenschaffenden

wenn diese wissenschaftler alle vom kaliber hirschsausen sind, dann gute nacht. der ist doch nur ein peinlicher humorist im ÖR

@Sisyphos3 - Unwissenschaftliche Verschwoehrungstheorie

Oh, sie kommen mit einem ausgedachten Einzelbeispiel ihrer Tochter. Solche politische motivierten Verallgemeinerungen, deren einziger Zweck es ist die Schueler in Sippenhaft zu nehmen und ohne Beweise zu diskreditieren, braucht man nur wenn man keine Argumente hat. Alle von ihren Eltern manipuliert (Beweis?). Auch bei den Wissenschaftlern versuchen konservative Medien wie die Welt alle 23000 Wissenschaftler als Teil eine grünen Geheimnetzwerks zu diskreditieren. Man koennte umgekehrt vermuten das auch Sie von politischen Dogmatismus Manipuliert wurden.

Primitiv-Kritik

Die werden alle mit nem SUV zur Demo gefahren, daddeln auf dem Smartphone, und manche rauchen sogar.

Daher völlig unglaubwürdig, und überhaupt.

Es ist ja schon ein Witz,

Es ist ja schon ein Witz, dass ausgerechnet die Generationen, die für das ganze Schlamassel verantwortlich sind - ich zähle mich auch dazu - hier über diejenigen herziehen, die ja nicht einmal die Fehler der Vergangenheit beklagen, sondern lediglich eine ambitionierte Veränderung in der Zukunft verlangen.

Ja , Sisyphos 3 , das tun sie ...

seit mehreren Wochen fordern sie !!!
Hören Sie doch einfach mal hin .
Auch wenn das unbequem werden könnte .......nur Mut !

Scheinheilig

Hab es selbst gesehen: Da wird bei der Kundgebung sofortiges Umdenken gefördert, zwischendurch kann man aber zu den Fast-Food-Ketten und Imbissbuden springen und sich seinen hippen Smoothie im Einwegplastikbecher gönnen. Die Musikanlage zur Kundgebung läuft mit Dieselaggregat und es stört keinen, dass dazu alle "No emissions" rufen. Neuwertige Smartphones in der Hand und viel vermeidbare Synthetiktextilien und allgemein neueste topaktuelle Mode am Körper runden das Bild ab. Ein groteskes Bild, deren zweifelhafter Künstler unsere verwöhnte Jugend ist.

Vielleicht die Demo einfach zeitlich begrenzen und Anschlißend U

Vielleicht die Demo einfach zeitlich begrenzen und Anschließend Schul-Unterricht...

Es liegt am richtigen Eingreifen einer Schulbehörde, die Schüler-Demo in die richtige Unterrichtsplanung einzubeziehen, damit der Vorwurf "einer Schule-fernbleiben" beseitigt werden kann...

@ 14:14 von Uviuk

Ihr Kommentar hat meine volle Zustimmung!

Jugendliche kämpfen für Klimaverbesserung

Man meint immer, Jugendliche haben für ihre Umwelt kein Interesse. Teilweise stimmt das vielleicht auch. Aber durch die jetzigen Demonstrationen können sich sicherlich auch viele besser informieren über den Klimawandel und die Umweltverschmu-tzung. Viele der heutigen Kommentare mei-nen, dass die Kinder und Jugendlichen dies nur als Ausrede nutzen, um die Schule zu "schwänzen". Es gibt genug Gründe, diesen jungen Menschen zu applaudieren. Ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden, halte ich einfach für feige. Wer von uns Erwachsenen ist denn so motiviert, dass er wegen der Klima- und Umweltverschmutzung demonstriert - und zwar möglichst oft? Im Gegenteil - immer wird nur auf die Anderen gezeigt, statt dass man selbst umweltbewusster lebt und somit anderen Menschen ein Beispiel gibt. Die Politiker veranstalten seit Jahrzehnten Umweltgipfel mit großem Pomp (und zusätzlicher Umweltverschmutzung), und haben praktisch nichts erreicht. Nur Lippenbekenntnisse - eine Schande!

Deutlich zu erkennen

Sieht man doch auch hier. Da wird teilweise sogar so getan, als ob die "demonstrierenden" Schüler und ihre Tutoren eine reine Weste hätte und man den Erwachsenen aufgesessen ist. Frei nach dem Motto "ich mach die Welt wie sie mir gefällt".....

@tagonist - Gulags fuer Demonstranten?

Also wenn einem die Argumente ausgehen, dann wegsperren? Zum Menschen gemachten Kilmawanderl haben gerade 23000 Wissenschaftler was gesagt. Wieviele WIssenschaftler haben die These "es gibt keinen antropogene Einfluesse auf das Klima bewiesen"? Niemand, es wird noch nichtmal versucht. Man glaubt durch Diskreditierung einzelner wäre irgendwas bewiesen.

Ich begrüße uns..

...zu dieser mutigen Jugend. Sie demonstriert zu Recht gegen die sitzgewaltigen Erwachsenen, die außer leeren Schwafelhülsen immer unseren Komfort von heute hervorheben. Wir sind in 40 Jahren tot und sie und unsere Kindeskinder müssen es ausbaden, dass uns unser Angeber-SUV zum Eier-Holen wichtiger war. Wir sollten uns schämen !

14:40 von deutlich

Volle Zustimmung von meiner Seite.

In diesem Zusammenhang finde ich es interessant als hier in den Rheinland-Pfälzischen Schulen "Winterferien" stattfanden KEINE Demos in der Städten veranstaltet wurden.
Aber flux heute, die "Winterferien" sind vorbei, werden wieder diese ach so tollen "Demos fürs Klima" in Koblenz, Trier, Ludwigshafen usw durchgezogen.

Es macht schon nachdenklich und zeigt IMHO nur dass es den Schüler und Schülerinnen weniger um DAS Klima und DIE Erwärmung genau dieses, sondern mehr um Action, Abenteuer, Nicht zur Schule gehen und "Randale", leider auch noch unterstützt von fehlgeleiteten Lehrkräften, geht.

Man man man

wenn man hier einige Kommentare liest fällt mir nur das Lied "Boote der Jugend" von den Puhdys ein....

Da war man ja selbst im Osten schon weiter.

Seit froh, dass sich die Jugend endlich mal für ihre ideale einsetzt. Sie hält einfach der Elterngeneration den Spiegel vor und macht deutlich das die wohl bei dem Thema völlig versagt hat.

Man kann verstehen, dass das Einige das nicht hören wollen.

Und Protest muss weh tun. Oder glaubt hier auch nur einer das es einen Arbeitgeber jucken würde die Streiks nur in der Freizeit erfolgen würden...

Also einfach mal ein gutes Lied Made in GDR hören und darüber nachdenken....

Den Kindern zu unterstellen,

Den Kindern zu unterstellen, sie würden sich durch den Einsatz für den Klimaschutz vor dem Schulunterricht drücken ist echt traurig. Damit unterstellt man ihnen automatisch kein Gefühl dafür zu haben was in und mit ihrer Umwelt passiert. Seien wir doch froh, dass sie noch was merken - und handeln! Und natürlich muss es auch ein bisschen unbequem sein, ansonsten bleibt es unbemerkt.

Die Kinder setzen ein Zeichen und das ist gut so!

By the way, wer fährt eigentlich die Kids im SUV durch die Gegend und sponsort das Entertainment-Equipment?...

Unterrichtsausfall im Promillebereich

Die Kinder, Jugendlichen und Studenten haben meinen vollen Respekt. Sie tun das Richtige. Wer glaubt, dass die Kinder ungebildet bleiben, nur weil sie Unterrichtszeit im Promillebereich(*1) verpassen, unterschätzt die Realität.

Sicherlich gibt es im Hintergrund Organisationen und Erwachsene, die bei der Organisation der Proteste helfen. Aber der Antrieb kommt von den Schülern selber. Die Demos sind ein Lehrstück in gelebter Demokratie.

*1) Gemessen an ihrer Lebensschulzeit.

14:43 von nachdenken66

CO2 ist mit derzeit 0,04 % (!!!) in der Atmosphäre enthalten. Und das soll DER Klimakiller sein?

Einfach mal Augen aufmachen und nachdenken.

Das Lügengebäude stürzt zusammen

"Ein Beweis dafür, dass CO2 nicht der Hauptantrieb für die Erwärmung auf unserem Planeten ist, wird durch die zeitgleiche Erwärmung anderer Planeten und Monde in unserem Sonnensystem geliefert, obwohl diese offenkundig keine menschlichen Emissionen von Treibhausgasen aufweisen. Mars, Triton, Pluto und Jupiter zeigen Spuren von globaler Erwärmung und weisen dadurch auf die Sonne als dem dominierenden Einfluss auf das Klima im ganzen Sonnensystem." (Ian McClintock)

@Brutus

Das ist ungeheuerlich!
Woher wollen Sie wissen, dass diese Jugendlichen "Zalandomütter" haben - und wie viele gibt es davon überhaupt? Noch dazu demonstrieren vermutlich nicht viele Jugendliche, die sich über ihren eigenen Konsum keine Gedanken machen.

Sie müssen jetzt vielleicht sehr tapfer sein und erkennen, dass viele Jugendliche uns Großen weit voraus sind. Die Werbung und Fernseh-Serien/-Comedy sind da keine guten Spiegel der Gesellschaft, weil konsumkritische Jugendliche (und Erwachsene) weniger profitträchtig sind/weniger Unterhaltungswert haben.

Schlagworte wie das Ihre lenken nur davon ab, dass die Politik im Umwelt-/Klimaschutz seit Jahrzehnten auf der Stelle tritt und wir älteren Generationen sie durch Bequemlichkeit darin bestärken, obwohl wir auch seit Jahrzehnten alle Fakten auf dem Tisch haben.

14:47 von tettigonia

das "Einzelbeispiel" war übrigens nicht erfunden !

und ich diskreditiere nichts
frage mich nur warum gerade dieses Thema
und nicht der weltweiten Waffenexport dessen Opfer doch vorallem Kinder sind
(wie immer behauptet wird) oder die Ausbeutung von Kindern
in den Textilfabriken Indiens oder Bangladeshs wegen mir Kindersoldaten in Afrika
passt halt so toll zum Zeitgeist - das macht mich stutzig

Peinlich , wie hier einige ihr selbst versagen zugeben

Wenn hier ihre nachfolgende Generation
ihre eigenen Eltern und Großeltern den Spiegel ihrer Untätigkeit vorhält.
Offenbar hat unsere Jugend mehr Verantwortung als wir selber und will sich selbst ihre Zukunft gestalten.

@ 14:50 von Weltmensch

Diese Jugendlichen sitzen nun mal in einem Korsett, das ihnen Erwachsene übergeholfen haben. Was sollen denn die Schüler machen, wenn der Schulbus (Diesel) kommt? Laufen? Die Schüler setzen sich wenigstens für einen Wandel ein, während die Erwachsenen nur wenig Interesse an der Zukunft ihrer Kinder zeigen.

Sollen lieber lernen

Nutzt ja nichts zu lernen wenn die Welt untergeht, merkt man ja aktuell wieder am Wetter, da nutzen auch die die besten Noten nichts, wenn es bald keinen Planeten mehr gibt auf dem man leben kann.

14:40 von deutlich

ich war damals auch auf Demos
ok ich war damals 20+
mir waren die Dinge auch wichtig
wovon die heutige Jugend keine Vorstellungen mehr hat
von Atomwaffen, allgemein dem Ostblock (oder Nato) bedroht zu sein
.
wobei wenn ich mich erinnere "gebt dem Hahn ein Huhn, dann hat er was zu tun"
so eine Parole / Spruch
das muß ein schulisches Thema gewesen sein, weshalb ich auf die Straße ging
Hahn => damals Kultusminister in BW

um 14:50 von Weltmensch

>>
Hab es selbst gesehen: Da wird bei der Kundgebung sofortiges Umdenken gefördert, zwischendurch kann man aber zu den Fast-Food-Ketten und Imbissbuden springen und sich seinen hippen Smoothie im Einwegplastikbecher gönnen. Die Musikanlage zur Kundgebung läuft mit Dieselaggregat und es stört keinen, dass dazu alle "No emissions" rufen. Neuwertige Smartphones in der Hand und viel vermeidbare Synthetiktextilien und allgemein neueste topaktuelle Mode am Körper runden das Bild ab. Ein groteskes Bild, deren zweifelhafter Künstler unsere verwöhnte Jugend ist.
<<

Ja, genau ... die Jugendliche haben Plastikbecher erfunden. Und sie haben Fastfood-Ketten gegründet und und und. Und sie hätten ja eine andere Partei wählen können - ach nein, sie dürfen ja nicht wählen. Das machen Sie und ich.

Lasst sie demonstrieren...

Ich freue mich, dass junge Menschen offensichtlich noch mehr im Kopf haben als Instagram und Germanys Next Top Model. Die engagieren sich und das ist gut.
Und ja, es fallen Schulstunden aus. Aber wenn die am Samstag demonstrieren schreibt die TS kein Wort darüber. Und ich möchte nicht wissen, wie viele Schulstunden pro Jahr in D ausfallen, weil wir zu wenig Lehrer haben, weil der Urlaubsflug 3 Tage vor den Ferien billiger ist oder schlicht, weil die Party am Abend vorher zu hart war. Da ist ne Demo ein deutlich besserer Grund.
Und ja, die Kids sind nicht perfekt. Die tragen mit ihrem heutigen Lebensstil auch zum Klima bei. Aber wenigstens denken sie nach und wenn jeder ein bisschen macht kommen in der Summe auch ein paar Tonnen CO2-Einsparung raus. Jedenfalls mehr, als wenn man immer sagt "aber die anderen machen noch viel schlimmer, deswegen muss ich auch nichts tun".
Ich hätte das als Schüler auch gemacht und auch brav die allfällige Strafarbeit erledigt ohne zu murren.

Die heutige Jugend ist besser alas ihr Ruf

Bei all den negativen Kommentaren in diesem Forum frage ich mich, woher so viel Verbitterung kommt. Diese sagt m. E. wenig über unsere Jugend, dafür umso mehr über die Schreiber aus.
Ja, es gibt sicherlich Jugendliche, die diese Demos ausnutzen, um Schule zu schwänzen.
Ja, es gibt auch Jugendliche, die inkonsequent sind und nicht genug zum Schutz der Umwelt tun.
Ja, manche von ihnen täten besser daran, in die Schule zu gehen und etwas zu lernen.
Aber daraus eine derart pauschale, z. T. diffamierende Kritik abzuleiten, halte ich für völlig unangebracht .
Und seien wir doch ehrlich: Sind wir Erwachsene denn besser? Sind wir nicht die Vorbilder für die Inkonsequenz unserer Kinder? Ich müsste diese Frage für mich zumindest teilweise bejahen.
Daher sollten wir vielmehr froh sein, dass junge Menschen sich heutzutage wieder engagieren und auf die Straße gehen, auch wenn es während der Schulzeit ist. Dort kann man manchmal mehr fürs Leben lernen als in der Schule. Und das sage ich als Lehrer.

Verantwortungslos gegen zukunftsorientiert

Gut, die jungen Menschen wollen eine Zukunft und mahnen die Klimaverbrecher.
Das ist mehr als legitim.
Viele in der Generation der Eltern und Großeltern misshandeln seit Jahrzehnten die Natur durch Profitgier, Ausbeutung und rücksichtslose Ressourcenverschwendung.
Es ist höchste Zeit, denn die Schädigung der Natur durch den Menschen wirkt noch lange nach.
Wer es jetzt noch nicht verstanden hat ist stark suizidgefährdet.
Die Spezies der Verursacher könnte bald zu den vom Aussterben bedrohten Arten gehören.

14:43 von nachdenken66

ein Grundrecht in einer Demokratie
.
jetzt machen sie es mal halblang
wenn ich meinen Betrieb bestreike zwinge ich den Arbeitgeber zu was
- und wenn nur an den Verhandlungstisch
zu was zwingt ein streikender Schüler
dass er sich dem Lernen verweigert da schneidet er sich ins eigene Fleisch
oder lernt man für den Lehrer - der in der Zeit gemütlich nen Kaffee trinkt
und sich mit ner Kollegin austauscht und amüsiert

Es war fantastisch...

...bei den 25.000 in Berlin dabeigewesen zu sein. Ich habe eher 50.000 gesehen - aber egal.
Es gibt neue Hoffnung. Seit 40 Jahren wissen wir, dass wir mit der Anreicherung unserer Atmosphäre mit CO2 einen Klimawandel bewirken. Bis jetzt hat sich nur die Partei der Grünen für Klimaschutz eingesetzt in unseren Parlamenten. Wenn wir uns jetzt mit aller Energie auf die Energiewende konzentrieren, können wir vielleicht die ganz große Katastrophe noch verhindern. Michael Streibel

Die Diskredditierungen nerven

Zum nächsten REWE City sind es 1,2km; zum nächsten Alnatura 6km hinter Diesel-Autos-Radeln; die Klimaziele 2020 werden verfehlt; mit dem ÖPNV geht's nur 1 mal die Stunde auf's "Land" (eigentlich eine 25.000-Einwohner Stadt); gegen Hambacher-Forst Demonstranten werden die neuen Anti-Terror-Polizeigesetze angewendet;

Und wenn dann die einzigen, die nicht einfach so von Polizisten in Verwahrung genommen werden können, streiken (Schüler), wird die Schulpflicht über das Streikrecht gestellt?

Schulpflicht verpflichtet nur entschuldigt zu fehlen! "Ich muss noch kurz die Welt retten"

@SydB 14:40

Nein es ist kein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Es ist sehr wohl zu vergleichen, auch wenn hier viele Foristen jedem Schüler und jeder Schülerinnen es verbieten wollen zu demonstrieren und den Mund aufzumachen, die haben die genau gleichen Rechte was Demonstrationen angeht wie Arbeitende.
Diese Jugendlichen sind unsere Zukunft und anstatt so respektlos zu reden sollten Sie mal Respekt haben vor dieser Generation die eben sich nicht mehr einlullen lässt und auf die Kritik pfeifft. Diese jungen Leute haben ein Recht für Ihre Zukunft und ihre Welt zu kämpfen, so sehr es Ihnen misfällt! Diesen Aufruf mehr Respekt vor Jungen Menschen und Jugendlichen zu haben gilt auch für den Rest der Klimawandelleugner, die jeden der nicht ihrem Verschwendungswahn und ihrem rücksichtslosen Lebensstil entspricht verteufeln.

@Sisyphos3 13:32

Klar entsteht Ihnen und dem Rest der Kritiker ein Nachteil. Man sieht doch die Keiferei hier und wie man die Jugendlichen verachtet und verspottet.
Sie und der Rest der Kritiker haben offensichtlich Angst, dass Ihnen jemand einen Strich durch den verschwendeten und umweltfeindlichen Lebensstil macht, anders ist diese Panikreaktion nicht zu erklären.
Die Schüler lernen für ihr Leben indem sie demonstrieren. Eine der wichtigsten Formeln im Leben ist, sich niemals von irgendwem unterdrücken zu lassen und für seine Rechte zu kämpfen. Genau dies wollen hier viele Foristen den jungen Demonstranten nicht zugestehen. Einen Schaden bei allem Respekt haben hier vor allem einige Foristen mit ihren Tiraden gegen die friedlich demonstrierenden Jugendlichen! Wacht mal auf! Die sind unsere Zukunft, wenn ihr nichts an eurem Verhalten ändert haut diese Zukunft ab aus Deutschland. Dann könnt ihr es euch auf die Fahne schreiben, dass dieses Land sich noch mehr spaltet!

@Klärungsbedarf 14:48

Absolut richtig. Ich schäme mich auch für meine Generation. Ausgerechnet wir die den ganzen Mist zugelassen haben meinen über eine Generation herzuziehen die dazu verflucht ist unseren Mist den wir mit verursacht haben auszubaden. So sieht Fairness(Unfairness) aus.

Ich finde es gut..

Endlich kommen die Kinder mal an die frische Luft, anstatt im Zimmer vor dem PC zu versauern.

Demonstrieren können die bis zum jüngsten Tag. Ändern wird sich nichts.
Wirtschaft und Politik arbeiten Hand-in-Hand.
Denen ist das Klima egal.
Es geht um Gewinnmaximierung.
Somit wird die "Weissagung der Cree" sich zu 100% erfüllen.
Leider.

@Weltmensch 14:50

"Da wird bei der Kundgebung sofortiges Umdenken gefördert, zwischendurch kann man aber zu den Fast-Food-Ketten und Imbissbuden springen und sich seinen hippen Smoothie im Einwegplastikbecher gönnen. Die Musikanlage zur Kundgebung läuft mit Dieselaggregat und es stört keinen, dass dazu alle "No emissions" rufen. Neuwertige Smartphones in der Hand und viel vermeidbare Synthetiktextilien und allgemein neueste topaktuelle Mode am Körper runden das Bild ab."

Man kann das kritisieren, aber es führt am Kernpunkt vorbei. Individuelles Verhalten ist bei dieser Problematik schlicht unbedeutend in Bezug auf eine Lösung des Problems. Solange z.B. Einwegplastikbecher überhaupt angeboten werden, ist es leider völlig egal, ob einige wenige darauf verzichten, es macht keinen ausschlaggebenden Unterschied. Entweder wir einigen uns politisch darauf, es alle zu tun, oder wir können es auch bleiben lassen.

Nur ein Vorschlag

Die Kultusminister sollten in den nächsten großen Ferien jeden Freitag zu einem verpflichtenden Umwelttag in den Schulen aufrufen.

Dann würde man sehr schnell erkennen wer sich von den Schülern, Eltern und sonstigen selbst ernannten "Umweltschützern" wirklich für den Umweltschutz interessiert.

Aus meiner Sicht sollte man nicht nach Umweltschutz schreien sondern ihn aktiv vorleben, denn dann wird man bei den Menschen erst glaubwürdig.

@Weltmensch - Scheinheilig

War auch dort - und ihre Darstellung ist in der Tat scheinheilig. Die eindeutige Mehrheit war nicht bei Fast-Food-Ketten, trugen keine Markenklamotten oder tippten auf Smartphones. Sicher kann man sich ganz einzelne rausgreifen die solches Verhalten zeigen. Aber das auf alle auszuweiten ist eine scheinheilig Luege.

FFF

Gerne würde ich verstehen, weshalb immer alles verallgemeinert werden muss....und egal was die Jugend macht...die "Alten"haben Schwierigkeiten das zu verstehen, dass war doch schon immer so!

Meine Tochter wollte nicht "blaumachen" und hat mit vielen Anderen ihrer Schule einen Antrag auf Unterrichtsbefreiung gestellt. Wurde vom Schulleiter abgelehnt, obwohl von den Eltern unterschrieben.

Urlaubsanträge (vor dem Ferienbeginn in den Urlaub!) -das wird problemlos genehmigt!!

Meine Tochter ist nicht zur Demo(pflichtbewusst, ehrlich, zielstrebig) und hat vor Enttäuschung und Wut geweint.
Nächste Woche bekommt sie eine Entschuldigung von mir und ich komme gleich noch mit!

Meine Unterstützung habt ihr!!!

14:50 von Weltmensch

Musikanlage mit Dieselaggregat, Synthetiktextilien, neueste Mode?

Sind das verzweifelte Versuche, diese Demonstrationen platt zu reden, während Sie vermutlich nichts gegen den Klimawandeln unternehmen? Dazu sollte Ihnen dann aber was besseres einfallen als das! Erstens wissen Sie gar nicht, wer da was an Textilien trägt und zweitens hat das auch erstmal nicht wirklich etwas damit zu tun, dass wir weiterhin Kohle verbrennen, die Meere zumüllen, umweltverpestende Kreuzfahrtschiffe über die Ozeane jagen, unzählige Flugzeuge den Dreck direkt in den Himmel blasen und selbst die Strecke zum Bäcker in 250 m Entfernung lieber mit dem Auto anstatt mit dem Fahrrad oder zu Fuss zurückgelegt wird.

Ich denke, Sie sollten da Ihre Behauptungen noch einmal überdenken!

Am 15. März 2019 um 14:39 von tettigonia

Sich mit komplexer Materie heißt nicht sie auch zu verstehen. Und wenn ich sie verstanden habe, dann muß ich sie auch anwenden können, was offensichtlich eben nicht der Fall ist.

In Sachen Umweltschutz ist nicht die Politik der Ansprechpartner der Wahl. Diese kann maximal eine Verbotsschiene durchdrücken, die nachhaltig auf das eigentliche Problem - das Konsumverhalten - keinen oder gar einen gegensätzlichen Einfluß hat.
Was die dekadente Wohlstandsgeneration inklusive der Schulschwänzer in der achso aufgeklärten modernen Welt nämlich verlernt hat ist Demut, Respekt und Maßhalten. Scheint aber ja nicht mehr im heutigen Wertekanon enthalten zu sein im Gegensatz zu rücksichtsloser Selbstverwirklichung und überzogenem Anspruchsdenken.
Ja die Welt ist krank, sehr krank aber die Verschmutzung ist nur ein Symptom eines schleichenden Werteverfalls.

Von wegen Scheinheilig...

Wir sehen hier Kinder, die in einer Welt großwerden, die von immer mehr Konsum berauscht ist... nur durch immer mehr (unnötigen) Konsum, immer neuere, schneller Trends kann es noch Wachstum geben... bloss keinen Rückschritt im Wachstum, es muss immer weiter voran gehen... dass dies ressourcentechnisch nicht möglich ist, es an die Substanz der Erde, ja eventuell um die Existenz der Menschheit geht scheinen die Verantwortlichen in Kauf zu nehmen...

Wir sehen Kinder, die eben genau das nachleben, was wir ihnen vorleben... kein Mensch ändert mal eben sein Verhalten. Aber es ist ein Anfang. Und solange wir den Kindern vermitteln, dass immer mehr Konsum, immer mehr Güter, immer größere Autos, immer weiter entfernt liegende Urlaube eben "dazugehören" zum guten Leben, umso schwerer werden sich diese Kinder auch wieder davon lösen können...

Immerhin machen sie sich auf den Weg. Das lässt mich hoffen!

Demonstrieren genügt nicht

jeder sollte nach Möglichkeit auch umweltbewusst handeln und seinen ökologischen Footprint minimieren.

Ich befolge z.B. folgende Regeln:
- zu Fuß gehen, Radfahren oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen statt mit dem Auto zu fahren
- auf Einwegbecher verzichten
- auf Getränke in Plastikbehältern oder Alu-Dosen verzichten
- keinen Müll in der Umwelt entsorgen (insbesondere auch keine Zigarettenkippen wegschnippen)
- keine Klamotten oder Schuhe anhäufen
- wenig genutzte Geräte/Gegenstände leihen statt kaufen
- nur Gegenstände kaufen/aufbewahren, die regelmäßig genutzt werden
- nur soviel Lebensmittel einkaufen, dass nichts verdirbt und weggeworfen werden muss
- mit seinen Sachen ordentlich umgehen, um die Lebensdauer zu maximieren
- Content (Musik/Filme/Bilder) nur digital in der Cloud oder Netzwerkspeicher speichern bzw. Streaming-Dienste nutzen d.h. Verzicht auf physische Datenträger wie z.B. Schallplatten, CDs, gedruckte Fotoalben
- keine Gratisproben annehmen, die man nicht braucht

Verwirrung bei den Alten

Was hier alles als Argument gegen Demos gegen Klimawandel angeführt wird: SUV, Smartphone, Müll, Fast Food,...

Ist noch jemand der Meinung dass Arbeitnehmer nur während ihrer Freizeit streiken sollten und ansonsten brav zur Arbeit gehen? Ist sicher sehr effektiv um seinen Forderungen Gehör zu verschaffen.

wenn man sich den

wenn man sich den Lebenswandel der jungen Generation mal genauer ansieht, dann weiß man wieso es um den Lebensraum so schlecht bestellt ist ...gerade diese Generation lebt wohlbehütet mit allen Errungenschaften der Technik und machen sich keine Gedanken, dass sie damit genau das fördern, wogegen sie auf der Straße "rumplärren". Genau diese Generation muss sich ändern und ihren Lebesnsraum schützen und erhalten.

Also, eins ist positiv

Am Freitag liegen weniger Zigarettenkippen, To-Go-Becher oder leere Brötchentüten vor den Schulen bzw. auf dem Schulweg. Und möglicherweise sind dort auch die -wenn überhaupt vorhandenen- Fußgängerschutzstreifen weniger zugeparkt, weil die Ellis ihre lieben Kleinen gleich zur zentralen Demosammelstelle fahren.
Ihr lieben Demonstranten, wenn ihr was besser machen wollt, bringt gleich -realisierbare- Vorschläge mit, fahrt -wie wir früher- mit dem Fahrrad zur Schule, mit dem Zug in den Urlaub und bringt euch euer Frühstück in der Blechbüchse und den Tee in der Thermoskanne mit. Das wäre doch schon mal ein ganz kleiner Anfang. Und auch Eure schicken Smartphones sind alles andere als umweltfreundlich, die müssen nämlich irgendwo irgendwie auch -natürlich billig muss es sein- alles andere als umweltfreunbdlich produziert werden...

Das war abner bisher nicht von Erfolg gekrönt

*Handwerker und Ingeneure

braucht das Land und keine Schulschwänzer. Durch Schule schwänzen wird weder Feinstaub, CO2 oder sonstwas eingespart, sondern durch kluge Köpfe und geschickte Handwerker die entsprechende Technologien entwickeln und zusammen bauen. *

Tja da müssen die wohl ne Schippe zulegen, denn bisher war das ja nicht von Erfolg gekrönt - im Gegenteil.

@SyDB: 23000 Wissenschaftler sehen das anders

23000 Wissenschafler sehen das etwas anders als Herr Ian McClintock

https://www.mpg.de/12827465/scientists-for-future

Wie C02 als Treibhausgas funktioniert lernt man uebrigens in der Schule

@Komplex einfach - Konsum

Sie haben ganz sicher recht. Und genau gegen diese Konsumgeselschaft richteten sich viele Plakate der Demonstranten. Von Recycling bis zu 2nd-Hand Aufrufen, alles dabei. Die foerderung von Kohleverstrohmung ist allerdings schon eine politische Entscheidung. Dabei geht es nicht um Verbote, sondern um den Abbau von Subventionen, die etwas unpraktische Steuerwirkung haben.

Es gibt ganz sicher Konsumgefangene Jugendliche. Nicht aber alle und sie haben diese Welt auch so nicht gemacht. Das waren schon wir.

Klimaschutz

Fängt be iedem an.
Demonstrieren in der Freizeit wäre ehrlicher.
Wir haben in der Stadt eine Internationale Schule, eine Montessori- und eine Waldorfschule. Da werden ein Großteil der Schüler jeden Tag mit dem Auto gebracht und abgeholt, auch aus anderen Städten. Bei den Kindergärten sieht es ähnlich aus. Wir durften noch selber laufen oder wurden mit dem Fahrrad in den Kindergarten gebracht.
Internet und Handykonsum benötigen weltweit sehr viel Energie.
Fastfood, coffee to Go, Versandhandel...

Machen statt Reden!

So steht's nicht nur auf einem der hochgehaltenen Schilder.

Dann mögen diese jungen Menschen bitte
- ihre Smartphones abgeben, bei deren Herstellung (einschließlich der Herstellung der dafür benötigten Rohstoffe) unzählige Tonnen von Giftstoffen, Abgasen erzeugt und Unmengen von Energie verschwendet wurden
- ihre Bekleidung ablegen, deren Fasern zum größten Teil aus fossilen Rohstoffen erzeugt wurden, deren Gewebe auf Maschinen mit hohem Energieverbrauch gefertigt wurden, deren Farben in Prozessen erzeugt wurden, bei denen große Mengen von Giftstoffen anfallen
- zu Fuß oder auf Reittieren zu den Demonstationen kommen (selbst Fahrräder hinterlassen bei der Produktion des erforderlichen Metalls, Kunststoffs und Reifenmaterials große ökologische Fußabdrücke)
- ...
ließe sich beliebig fortsetzen.
Wenn diese jungen Menschen so ein großes Vorbild sein wollen, dann mögen sie mit den Verzichtsleistungen anfangen, aber nein, auf sie trifft das ja nicht zu, die bösen Alten sind an allem Schuld

Nicht diejenigen,

die erst in den letzten Jahren geboren wurden, sind verantwortlich für den Zustand, in dem sie diese Erde vorfinden.
50 Jahre nach den " Grenzen des Wachstums" und 40 Jahre nach der ersten Weltklimakonferenz sind jene, die sich hier am meisten echauffieren, diejenigen, die mal einen Blick in den Spiegel werfen sollten.
Geht's noch? Sie verlangen echt zu allererst von den jungen Leuten, dass diese ihre Gewohnheiten ändern sollen?
Bitte: das haben sie von euch gelernt, von euch vorgesetzt bekommen.
Bisher hatten sie kaum Gelegenheit, eigene Entscheidungen zu treffen.
Die Eltern und die Älteren waren es.
Aber: sie merken, hier stimmt was nicht und das schmeckt uns nicht.
Sie müssen jetzt einen Ausweg aus dem Schlamassel finden, das wir ihnen hinterlassen haben.
Statt ihnen Steine in den Weg zu legen, haben sie unsere Unterstützung verdient.

Hm, ...

... dass die öffentlich rechtlichen ein Loblied auf Schulschwänzer singen, passt ins derzeitige politische Umfeld.

Man hat den Eindruck in Deutschland macht sowieso jeder was er will. Ob Abgaswerte, Einreisesperren oder Schulpflicht - heutzutage scheinen dies alles unverbindliche Empfehlungen zu sein.

Klima-Demos - von Berlin bis Sydney

Chapeau, Greta Thunberg und den Schülerinnen und Schülern und Erwachsenen, die heute für "Fridays for Future" in über 100 Ländern weltweit auf die Straßen gegangen sind! Macht weiter so und habt einen langen Atem! Es überrascht mich doch, wie viele Nörgler und Besserwisser sich den Bericht über den Klima-Protest ansehen, um dann ihren Defätismus und ihre Ordnungsrufe abzusondern. Die berufsmäßigen Trolle und Leugner der Klimaänderung lasse ich mal außen vor – die Hunde bellen aber die Karawane zieht weiter. Alle, denen die die Klimaveränderungen als Gefahr für die Menschheit wahrnehmen und aber Bedenken habe, ob der Schülerstreik die richtige Methode ist, sollten fragen sich selbst fragen, welchen Beitrag sie gegen drohende Katastrophe geleistet haben oder tun. Dazu braucht es Mut, Leidenschaft und Verantwortungsbewusstsein, und das sehe ich bei den Schülern gegenwärtig weit mehr als bei unserer Politiker- und Wirtschaftselite. Mein Dank geht an "Fridays for Future"!

Wie scheinheilig hier viele

Wie scheinheilig hier viele sind: Wasser predigen, Wein saufen. Ich mache hohe Wetten, dass die Meisten Auto fahren und kein kleines, am Computer sind sie auch viel und Fliegen werden sie auch, die Musterumweltbewegten. Alleine, was die Großserver für Foren, Facebook oder Twitter Strom verbrauchen, ist vergleichbar einer großen Stadt. Und dann noch Hunderte Bilder vom Mittagessen und Selfies in die Cloud. Dann aber das nicht sehen und umstellen, aber jederzeit von Andern verlangen- das ist genau die Scheinheiligkeit, die hier von Manchen kritisiert wird, auch von mir. Ich würde z.B. gerne mal Bilder der Städte unmittelbar nach den Freitagsdemos sehen, was da die Stadtreinigung so Alles entsorgen darf

Die Politik muss Bürger zum Handeln animieren

Wenn die Schüler bald wieder in die Schule gehen sollen, muss die Politik besseren Klimaschutz betreiben: Solarpflicht bei Neubauten, weniger Behinderungen beim Windradausbau und mehr Investitionen in langfristige Stromspeicher. Die aktuellen Gesetze haben da noch einiges Potential für Verbesserungen. Jeder Einzelne sollte etwas tun, doch die Politiker sind besonders zum Handeln aufgerufen. Die Erfahrung hat nämlich leider gezeigt, dass Eigeninitiative in diesem Land eher spärlich ist. Viele Bürger scheinen sich nur dann zu mehr Umweltschutz aufzuraffen, wenn es ihnen gesetzlich vorgeschrieben oder vergütet wird. Dies zeigen etwa Glühbirnenverbot und EEG-Umlage.

was soll das bringen?

In den letzten 30 Jahren hat sich die Politik nicht ums Klima geschert. Die Demonstrationen werden leider gar nichts bringen. Warum? Weil die Menschen einfach zu faul sind um aufs Auto zu verzichten und das Rad nehmen, zu verwöhnt die Temperatur um einige Grad in der Wohung zu senken oder auf die Klimaanlage verzichten usw...
Unsere Politiker haben es nicht verstanden, man muss sich nur das rumgeeiere bei den Fahrverboten ansehen.
Sorry liebe Kinder, demnächst gibts dann die Abreibung durch schlechte Noten durch die verbeamtete Lehrerschaft und kleinr Erfolge beim Klimaschutz.

Die Enttäuschung der "Kinder"

Die Enttäuschung der "Kinder" wird sehr groß sein, wenn sie merken, dass sie gegen die wahre Macht nichts ausrichten können.

Zur Not gibt es den Friedensnobelpreis und einige weitere Symbole, aber ändern wird sich nichts!

Eigentor oder Schuß ins Knie??

Kann es nicht sein das diese Schüler Demos ein Eigentor oder Schuß ins eigen Knie sind, denn diese Schüler werden auch daran gemessen werden was sie selbst dazu tun das Klima zu verbessern, den retten ist schon sehr Provokant.
Heute im Rundfunkt wurde eine Schülerin interviewt, sie ist zwar heute nicht bei den Demos dabei, doch sie erklärte im Winter zum Skifahren zu gehen, dann in den Schulferien eine Europa Reise zumachen danach mit ihrer Freundin nach London und dann noch mit ihren Eltern nach Südafrika zu fliegen.So werden diese Leute nicht das Klima verbessern, Wasser predigen und Wein saufen nennt man das. Ich habe wahrscheinlich als Landwirt mit meine 60 Jahren noch nicht soviel Flugreisen gemacht wie manche Abiturienten.

@Klärungsbedarf @tomcat

Doch genau darum geht es!!! Es gibt hier bei den genannten Beispielen ganz konkret leicht verfügbare Alternativen. Niemand muss den Smoothie kaufen, in meiner Kindheit konnte ich bis zu Hause warten oder hatte eine selbst befüllte Flasche dabei. Ich kann doch nicht mit dem Einwegplastikbecher in der Hand gegen zu viel Plastikmüll demonstrieren und dann bequem sagen, es sei Sache der Großen, das zu verbieten! Das kommt dazu, nimmt den Einzelnen aber nicht aus der Verantwortung. Da verrecken wir ja schon an unserer Bequemlichkeit. Und ja: das tun nicht alle, aber eben Einige, ich habe es gesehen.

Warum

ist es so schwer einzugestehen, dass wir versagt haben?
Warum versuchen wir, der jungen Generation die Verantwortung aufzuladen für das, was wir verbockt haben?

@Frank_Furter

Eben! Der Lebensstil wird immer extravaganter. Strecken, die ich in den Neunzigern als Kind zu Fuß ging, finden Kinder herutzutage schon mit dem Fahrrad zu beschwerlich. Und ich bin gut bürgerlich - nicht bäuerlich arm- groß geworden!

@Heinrich von Franken 17:44

Wie oft wollen Sie und der Rest der Kritiker noch diese peinlichen Diffamierungsversuche ala Fastfood, Coffe to Go, Versandhandel, Handykonsum raushauen. Internetkonsum? Im ernst jetzt? Vielleicht schauen Sie mal in den Spiegel! Das beste was junge Menschen in Deutschland tun können ist das Land zu verlassen. Dieses Forum ist ein weiteres Beispiel dafür wie die Generation der Mittelalten und Alten die Jugendlichen und die Junge Generation verscheucht, abschreckt und damit eine Mitschuld trägt, dass diese Jugendlichen nach dem Abi oder nach dem Studium aus Deutschland abhauen. Herzlichen Glückwunsch an die Kritiker, macht ihr großartig. Ein Segen für die Entwicklung unseres Landes wenn man die Zukunft des Land vergrault!

Gut gemacht!

5000 Schüler in Bremen und 4000 Schülerin Bremerhaven haben heute für eine bessere Zukunft demonstriert. Darunter auch mein 16- jähriges Enkelkind, der bisher kaum politisch aktiv war. Auf meine Frage, was er wohl einem Reporter geantwortet hätte nach der Frage, warum er demonstriert: es folgte ein umfassender Vortag über die Ursachen und Folgen der Erwärmung der Erde; und das Gefühl, gemeinsam ist man stärker, etwas zu verändern.
Also : nicht nur viel gelernt, sondern geübt, wie man ein Anliegen medienwirksam darstellen kann. Auch der Spass kam nicht zu kurz mit der Forderung "kaltes Bier soll länger kalt bleiben!"

Handelt!

Was nutzen uns Arbeitsplätze in der Kohleindustrie, wenn sie die Lebensgrundlage für alle auf dem Planeten zerstören. Wie kurzfristig wollt ihr noch denken? Handelt Politiker! Man kann euch nicht mehr ernst nehmen und nicht mehr wählen! Denkt an eure Kinder.
Danke allen jungen Menschen, die auf die Straße gehen. Gott sei dank. Es ist höchste Zeit.

zu Am 15. März 2019 um 17:47

zu Am 15. März 2019 um 17:47 von harpdart :

"... 50 Jahre nach den " Grenzen des Wachstums" und 40 Jahre nach der ersten Weltklimakonferenz sind jene, die sich hier am meisten echauffieren, diejenigen, die mal einen Blick in den Spiegel werfen sollten ... Die Eltern und die Älteren waren es..."

Genau: das was Sie da sagen ist richtig.

re frank-furter

"Wenn diese jungen Menschen so ein großes Vorbild sein wollen, dann mögen sie mit den Verzichtsleistungen anfangen, aber nein, auf sie trifft das ja nicht zu, die bösen Alten sind an allem Schuld"

Wer keine Lust hat, selbst was zu tun, zeigt mit dem Finger auf andere: Ihr zuerst.

@DB_EMD

Vorsicht! Ich vermeide das alles selbst fahre kein Auto mehr. Jeden Tag aber mindestens 15 km Fahrrad.

@Frank_Furter 17:46

Es ist nunmal die Generation 30+ die für den Zustand unseres Planeten verantwortlich ist. Sie erwarten Verzichtsleistungen von einer Generation die den Mist ausbaden muss den wir die 30+ sind und hier schreiben verursachen! Die bösen Alten sind nunmal Schuld, ich gehöre selber zu denen mit über 50. Vielleicht akzeptieren Sie mal Realitäten und verstehen, dass wir den jungen Menschen nur Steine in den Weg legen. Kein Wunder, dass meine zwei Töchter und mein Sohn mit Ende 20 und kurz vor Ende des Studiums nach dem Studienende Deutschland verlassen wollen. Die haben schlicht keinen Bock darauf benachteiligt und wie Naivlinge behandelt zu werden.

Nee nee @ Blue Jet

Ich weiß nicht wie alt Sie sind - ich bin 67 Jahre alt und komme aus der Wirtschaftswundergeneration, der sog. Moderne nach dem schrecklichen Krieg.
In meiner Kindheit, wir lebten auf dem Land, wurden die Wälder noch als Müllhalden bei vielen in Gebrauch.
Altöl in Fässern wurde einfach in die Fichtenschonung gestellt, Autos mit den Betriebsstoffen allerdings ohne Kennzeichen und entfernter Nr. ausgeschliffen standen nicht allein da herum, keinen hats interessiert.
Und schrecklich die kleinen Blechbüchsen mit üblem Sound, Kofferradio genannt konnten einem den Nerv rauben , ich steh nun mal auf Klassik.
Nein die heutige und zukünftige Jugend sind
die Leittragenden und w i r die Verursacher.
Ich finde es klasse und beschämend zugleich das die Jugend auf die Straße gehen muß um für eine bessere Welt zu demonstrieren die wir kaputt gemacht haben und immer noch kaputt machen.

@digitaler Fußabdruck 13:55

Alles, was Sie anführen und was man nicht tun sollte, um damit die Umwelt zu retten , haben leider Erwachsene zu verantworten! Habe noch keinen Schüler einen SUV kaufen oder am Steuer eines solchen gesehen! Stromrechnungen? Urlaubsplanungen?..

Ich sag mal so ...

Alle die sich hier aufregen über die "bösen" Jugendlichen haben entweder keine Kinder und/oder waren/sind keine verantwortungsvollen Eltern.
Sich hinter der "Schulpflicht" zu verstecken zeugt von eigener Bequemlichkeit, Egoismus , einem Mangel an Verantwortung nicht nur gegenüber den Jugendlichen/Kindern - dem Weiterschieben von Verantwortung.
Es ja sind immer die anderen!

Die Jugendlichen müssen ja trotzdem den Lehrstoff bewältigen - Prüfungen kümmern sich nicht um Anwesenheit.

Wir haben Anfang der 70er auch jeden 2. Freitag "blau" gemacht - auf unsere 40 Std sind wir trotzdem gekommen.
Unser Film über Ökosysteme gehörte eine zeitlang sogar in einigen Bundesländern zum Lehrstoff.

@Frau Amsel 13:55

Volle Zustimmung!!

hier tun viele so, als ob die

hier tun viele so, als ob die Kinder das nicht wirklich wollen können, weil der derzeitige Lebensstil doch sehr bequem ist.

Doch sie wollen das, denn ist besser für sie als eine weitere Kopf-in-denSand-Steck-Politik. Denn die Folgen sind nicht sehr bequem. Das Haus brennt!

Wir haben als Jugendliche für Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 100 demonstriert. Wieviel CO2 hätten wir jetzt schon eingespart, wenn wir es damals eingeführt hätten?
Das hätten wir schon mal gut.

Wir haben auch für weniger Plastik gekämpft. Uns wurde vorgegaukelt der Grüne Punkt und der freie Markt regelt das alles. Recycling wäre super. Stattdessen tragen nun alle Klamotten aus recycelten Getränkeverpackung und die Mikrofasern landen im Meer.

Wir haben für bessere Luft geworben.
Stattdessen betrügen die Autobauer.

Wir haben gegen neue Startbahnen demonstriert. Stattdessen hat der inländische Flugverkehr zugenommen. Lauter kleine Flughäfen werden gebaut. Ballermann kann man doch auch zuhause haben.

doch ...

an vweh ..."Weil die Menschen einfach zu faul sind um aufs Auto zu verzichten und das Rad nehmen, zu verwöhnt die Temperatur um einige Grad in der Wohung zu senken oder auf die Klimaanlage verzichten usw..."

Es soll bringen, nicht ganz auf alles zu verzichten, aber doch mal den Kopf einschalten: Klimaanlagen um von 40 Grad auf 30 Grad zu kühlen reicht auch, wozu einen Allrad- Geländewagen wenn man kein Gelände zum Befahren hat, wozu 200 PS und 200 km/h wenn wegen Staus und Vernunft 80 PS und Tempo 100 reichen?
Und warum betrügerische VW-Manager schützen statt ins Gefängnis zu stecken?

Gut so

Seid fast 40 Jahren verdichten sich die Anzeichen und Erkenntnisse zu den Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels. Klimaziele wurden vereinbart, Klimaschutzprogramme erarbeitet. Die Lösungen sind bekannt, umsetzbar fast alles.
Die Schüler fordern im Wesentlichen das ein, was uns seid Jahren versprochen wurde und nun werden sie für ihre Forderungen ins Lächerliche gezogen.
Die Politik setzt die Rahmenbedingungen: z.B. Privatisierung der Bahn (mit erheblichem Rückbau bestehender Bahninfrsdtruktur) und Ausbau und Förderung des LKW Verkehrs, Subventionierung von Kerosin, beständige Veränderungen am EEG zugunsten von klimaschädlichen Grossverbrauchern und Behinderung des Ausbaus lokaler Stromerzeugung, Ausspielen von Arbeitnehmern im Bergbau gegen Anwohner und zukunftgerichteter Energieversorgung ...
Wie wichtig diese Proteste sind, machten die heutigen Redebeiträge im Bundestag von AfD, CDU/CSU und FDP zu den fridays for future Demos deutlich.

Was wollen Sie mir damit sagen?

Sie greifen einen Satz auf und reden von Spiegel schauen. Lesen sie meinen ersten Satz, da haben sie den Spiegel.
Deutschland mit etwas mehr als einem Prozent an der Weltbevölkerung wird das Klima nicht retten.
Wo kommen die Güter her, aus der ganzen Welt, wie werden Rohstoffe gewonnen, man denke nur an Brasilien. Güter müssen auch entsorgt werden.
Einfach mal dem Konsum reflektieren, ohne Ideologie.

@ 14:48 von Klärungsbedarf

"Es ist ja schon ein Witz, dass ausgerechnet die Generationen, die für das ganze Schlamassel verantwortlich sind - ich zähle mich auch dazu - hier über diejenigen herziehen, die ja nicht einmal die Fehler der Vergangenheit beklagen, sondern lediglich eine in der Zukunft verlangen."
.
Ich zähle mich zu der Generation, die eine Menge verändert hat.
Saubere Flüsse, Katalysator und bleifreies Benzin, Rauchgasentschwefelung (saurer Regen), Renaturierung, Atom- und Kohleausstieg, sauberere Luft, Pestizidverbote, Solarstrom und Windkraft, Bio-Landwirtschaft, Null-Energie-Haus, klimaeffizientere Systeme, ........
.
"ambitionierte Veränderung" werden nicht dadurch erreicht, dass ich sage ich will.
Sondern durch Wissen!
Nicht durch Fleece-Pullis aus China, Peelings mit Microlastik, Coffee-to-go, nachher noch zu Mäckes und der Strohhalm in der Cola darf ja nicht fehlen.
.
Wir wurden damals auch von unseren grünen Lehrern zu Demos aufgefordert.
Für mich ist das Schule schwäntzen.

Die hier vollkommen unterschlagenen Erfolge der"Alten"

Schon mal Bilder aus den 50er Jahren von deutschen Großstädten und Industriegebieten gesehen?
Schon mal was vom Thriller "Smog" von Wolfgang Menge gehört?
Schon mal davon gehört, dass in deutschen Flüssen keine Fische mehr existieren konnten?
Schon mal darüber nachgedacht, warum in Deutschland praktisch alle Fahrzeuge Abgasreinigungssysteme haben?
Schon mal versucht, sich zu erinnern, wann man den letzten RAUCHenden Schornstein gesehen hat?

Eben!

Die großartigen Erfolge, die in den letzten 50 Jahren (von den bösen alten weißen Männern) im Umweltschutz erreicht wurden, werden einfach unterschlagen bzw. als nicht existent bezeichnet.

Warum?
Wer hat daran ein Interesse?

Von wegen "SCHULSCHWÄNZER"!

Haben sich die Kritiker der um ihre Zukunft ernsthaft besorgten Schüler/innen sich mal kundig gemacht, wann die Demos überhaupt stattfinden? Die meisten beginnen am späten Vormittag oder um die Mittagszeit, in Hannover z.B. heute um 12:30 Uhr. - Die Kids können nämlich durchaus denken. Die absurde Auseinandersetzung um den versäumten Unterricht findet in der Öffentlichkeit ganz sicher mit viel größerer verbaler Härte und Ignoranz statt als in den Schulen. Dort finden sich sicherlich vernünftige Regelungen fürs Nachholen der paar versäumten Stunden.
Die externen Kritiker tragen was die Auswirkungen des sich nun doch sehr rasant ändernden Klimas angeht, meist ein sehr kleines Risiko - im Gegensatz zu den Schülern. - Diese 'Alten' sind es die nur kluge Sprüche klopfen....

Erst denken, dann handeln

Was nützt Vollbeschäftigung und alle Jugendlichen in der Schule, wenn die Fachkräfte und Politiker dieser Welt die Erde ungebremst an die Wand fahren?
Allerdings war ich vorhin schon etwas genervt, als Schüler auch die Busspuren blockierten und für Umstieg auf ÖPNV vom Individualverkehr geworben haben; ich hatte schon vor Jahren meinen PKW verkauft, um Umwelt und Nerven zu schonen.

glaubwürdig ?

Die Reaktion vieler Kommentatoren hier ist der beste Beweis dafür, wie richtig die Aktionen und die Vorgehensweise der Schüler ist.
Der hilflose Hinweis auf die Regelverletzung "Schulpflicht" kommt genau von denen, die die jahrelangen Gesetzesverstöße unserer Regierung gegen die Luftreinhalterichtlinien gutheißen und in diesen Fällen die Umsetzung gesetzlicher Pflichten als Zumutung einstufen, Schließlich richten sich diese gegen die eigene Bequemlichkeit und Ignoranz.

18:14 von Weltmensch

Sehr löblich! Aber dann erwarten Sie bitte dennoch nicht die Wende um 180 Grad und das sofort! Keiner von uns kann leider derzeit auf Kunststoffe komplett verzichten! Aber das sollte und nicht davon abhalten, die Demos zu begrüssen! Verteufelt wird im Land so schön genug! Der Deutsche gilt nicht ohne Grund als Miesepeter!

Werden die Herrschenden in diesem Land...

...sich beeindrucken lassen von einem Personenkreis, der noch lange die Minderheit in diesem Land sein werden ?

Nein
Weder Wirtschaft noch Politik

Werden die Eltern ernst machen, wenn es beim Klimaschutz um ihrern Wohlstand, ihr Auto und ihren Komfort geht ?

Nein

Und die junge Leute ?
Was werden sie machen, wenn sie nach von Papa finanziertem Studium ihren Platz in der zunehmend gnadenlosen neoliberalen Gesellschaft finden muessen ?

Sie werden wie ihre Eltern.
Und so, wie der Markt es verlangt.

Das war immer so.
Und wird auch so bleiben, wenn das Leben auf Teilen der Erde durch den Klimawandel extrem hart wird.

Und so wird dieses Fruehjahrsmaerchen so enden wie einige andere in den letzten Jahren.
Ausgenüchtert.

18:51 von Frank_Furter

Vom Feinsten, danke.

@dummschwaetzer " Rechtsbeugung...

Wir leben mittlerweile in einer Demokratie wo nicht nur Sie sich einbringen können.
Man sollte diese Kinder genauso unterstützen, wie man Lehrer mit Fördergeldern zu weniger Unterricht animiert hat. Was für eine Doppelmoral, sich jetzt an die Schulpflicht zu erinnern, wenn ebendiese, vorher ausgehebelt wird in dem kein Lehrer Unterricht gibt. Für Unterrichtsausfälle waren Schüler nicht verantwortlich. Auch für den Mangel an Lehrern sind die Schüler nicht verantwortlich. Es steht auch Ihnen zu, sich Gehör zu verschaffen und das umsomehr, wenn von seiten der Politik nicht gehandelt wird! Darum Hut ab liebe Schüler! Weiter so.

Endlich mal echte Retter des christlichen Abendlandes

Friedlich ohne Lügenpresse Rufe
und sonstigen Parolen gegen andere.

Auf diese Jugend kann man mächtig Stolz sein !

Friedensnobelpreis für Klimaschutz - aber klar

Mir ist unverständlich wie mann oder frau auf die Idee kommt, Klimaschutz hätte nichts mit dem Frieden zu tun.
Natürlich hat es das. Der Kampf um die Ressource Wasser hat längst begonnen. In ein paar Jahren wird die Temperaturveränderung Fluchtursache Nummer eins sein, entweder unmittelbar wegen Unfruchtbarkeit des Bodens oder Mittelbar wegen Kriege um eben diese Ressourcen.
Die Menschheit wird ums Überleben kämpfen. Jetzt können wir noch miteinander kämpfen, wie Fridaysforfuture aufzeigt. Ist das Klima erstmal menschenfeindlich werden wir gegeneinander kämpfen.

Der Friedensnobelpreis passt genau. Nicht für Greta Thunberg, sondern für die ganze Bewegung (siehe EU).

@SchülerInnen: Ich habe in meiner Jugend auch an Demos während der Schulzeit teilgenommen, damals waren das die sogenannte "DieIns" gegen die Atomrüstung. Auch damals ist einem Teil der Bevölkerung nicht anderes als Schuleschwänzen eingefallen. Pfeift drauf, die haben nur Angst aus ihrer Bequemlichkeit gerissen zu werden.

Handwerker etc.

Das Anliegen der jungen Menschen ist berechtigt. Ihr Art des Vorgehens intelligent und friedlich. Ihnen herablassend zu begegnen, sie zu ignorieren, sie mit falschem Lob zum Verzweifeln zu bringen kann gefährlich werden. Wohin sollen sie mit ihrer Enttäuschung über die Erwachsenenwelt, wenn diese mit Falschheit reagiert. Haben wir nicht schon viel zu oft erlebt, dass Ignoranz den von Ignoranz Betroffenen in eine nicht mehr friedlich Haltung getrieben hat?

Immer schön auf dem Teppich bleiben...

Die Demos finde ich generell gut - auch wir haben in den 68igern oft und gern gestreikt. Hat es was genutzt? Eher wenig!
Wenn hier weltweit die Aufmerksamkeit für den Klimaschutz erregt wird, ist das sehr zu begrüssen, aber bitte über allem nicht vergessen, wer die größten Klimasünder sind. Und das ist nicht Deutschland - wir tragen zum weltweiten Kohlendioxid-Ausstoß weniger als 2% bei...wenn wir mit einem irrsinnigen Milliardenaufwand und Einbußen an Lebensqualität 30 bis 40 % einsparen, dann sind das insgesamt nur maginale Größen hinter dem Komma. So traurig das ist - so ist es aber!

@ 18:30 von kurtimwald

"Es soll bringen, nicht ganz auf alles zu verzichten, aber doch mal den Kopf einschalten: Klimaanlagen um von 40 Grad auf 30 Grad zu kühlen reicht auch, wozu einen Allrad- Geländewagen wenn man kein Gelände zum Befahren hat, wozu 200 PS und 200 km/h wenn wegen Staus und Vernunft 80 PS und Tempo 100 reichen?
Und warum betrügerische VW-Manager schützen statt ins Gefängnis zu stecken?"
.
Warum ein Pedelec, wenn man zu fett ist?
Warum jedes Jahr das neue Smartphone?
Warum Wasser aus Italien oder Norwegen aus der PET-Flasche?
Warum T-Shirts aus Indien von Primark, die man nach 2* waschen wegwirft?
Warum Smoothies mit Mango oder Papaya?
Warum McDonnalds, Burger King oder Lieferando?
Warum Zalando oder Amazon?
Warum im Hambacher Forst Bäume fällen, um sich ein Baumhaus zu bauen?
.
Nicht wir sind gescheitert.
Außer bei den kleinen Prinzen und Prinzessinen, die wir heranziehen.

18:51 von Frank_Furter

Wo wird was von wem unterschlagen ?

Ansonsten aber haben Sie Recht. Das Problem dabei ist nur, dass niemals niemand etwas davon einfach von sich aus geändert hat.
Greenpeace, die Grünen, diverse Bürgerinitiativen (also so wie derzeit die Schüler) haben was dagegen unternommen.
Oder es mussten erst wirklich aufsehenerregende Dinge passieren (Sandoz)
Oder glauben Sie wirklich, dass sonst auch nur das allergeringste passiert wäre ?

Wir müssen uns JETZT ändern.

Machen wir uns doch nichts vor: Nichts kann endlos wachsen, weder Gemüse noch die Weltwirtschaft. Und wir werden alle verzichten müssen auf liebgewonnenen Luxus.
Wir werden aber auch alle gewinnen durch eine gesündere Umwelt, eine lebenswerte Gesellschaft.
Jede / jeder wird etwas finden, was es ihm / ihr scheinbar unmöglich macht, jetzt zu handeln. Aber seien wir ehrlich: Das sind Ausreden, weil wir uns allzu behaglich eingerichtet haben in unserem Leben. Ja, wir Alten haben viel erreicht, saurer Regen, Fischsterben, Smog - viel viel weniger geworden.
Aber ebenso wahr ist, dass es nicht reichen wird. Und wir Alten werden das nicht mehr erleben - aber unseren Kindern und Enkeln fliegt die Welt um die Ohren.
Wir haben die Welt nur geliehen - und so geht man nicht mit einer Leihgabe um.
Wer hier über Schülerinnen und Schüler herzieht, soll das von mir aus tun. Wir anderen: Bitte heute anfangen, das Klima zu schützen und zur nächsten Demo kommen.

diese kinder sind zu bewundern!

wie schlimm steht es um die gesellschaft, in der kinder auf die zerstörung der umwelt und damit ihrer zukunft hinweisen müssen??
warum sind politiker und bürger nicht in der lage, sinnvolle und dringend notwendige änderungen in der wirtschafts-klima und gesellschaftspolitik vorzunehmen?
was nützen denn kommentare, die schüler sollten lieber was lernen, wenn das lernen sinnlos ist in einer verwüsteten und vergifteten welt??
diese kinder muss ich bewundern und hoffe, dass sie noch lange die politik vor sich hertreiben, und vor allem, dass ihre bewegung vielleicht doch noch für veränderungen sorgen!

Super was da passiert! Ich

Super was da passiert! Ich wünschte ich wäre nochmal Schüler und könnte mich beteiligen auch wenn ich damals die Schule gehasst habe. Aber vielleicht auch genau deswegen, weil mir damals so viel vom Inhalt so sinnlos vorkam.. Das was diese Schüler machen ist mal ein richtig sinnvoller Inhalt und Beitrag für unser aller Zukunft, bitte weiter so und mehr davon!
Sind wir stolz auf unsere Jugend, die Verantwortung übernimmt und sich engagiert.

@DB_EMD

Ich erwarte keine unmögliche sofortige Kehrtwende um 180 Grad. Ich sehe nur, dass etliche der Demonstranten sich in vielen Dingen aus Bequemlichkeit in gar keine andere Richtung bewegen, wo es leicht möglich wäre! Das, nichts anderes, kritisiere ich! Wer Wasser predigt, sollte nicht noch ganz öffentlich Wein trinken.

18:08 von Weltmensch

Strecken, die ich in den Neunzigern als Kind zu Fuß ging, finden Kinder herutzutage schon mit dem Fahrrad zu beschwerlich.

Genau das zeichnet die angst- und hasserfüllten Kritiker hier aus: Sie behaupten etwas, was sie sich ausgedacht oder von anderen aus ihrer Gedankenliga gehört haben und übertragen das dann auf alle.
Fällt einem sowas nicht selbst auf ? Ist man echt so blind und taub ?
Kennen Sie auch nur ein Kind ? (rhetorische Frage)

Eigentlich zu bedauern, wenn ich der Typ für sowas wäre...

Wenn die Kinder wirklich etwas für die Umwelt

tun wollen, dann sollten sie einiges in ihrem Konsumverhalten ändern. Allerdings wären die meisten wohl nicht bereit, auf gewisse Standardsymbole zu verzichten, wie das neueste Smartphone, den Spielecomputer, etc....

@ NeutraleWelt

Aber was haben SIE gemacht?

@ Magfrad

„Kein Wunder, dass meine zwei Töchter und mein Sohn mit Ende 20 und kurz vor Ende des Studiums nach dem Studienende Deutschland verlassen wollen. Die haben schlicht keinen Bock darauf benachteiligt und wie Naivlinge behandelt zu werden.“

So schlimm kann es in Deutschland dann ja nicht sein, wenn ihre zwei Töchter und ihr Sohn mit Ende 20 noch hier sind. Zum Studium in Deutschland hat sie ja hoffentlich niemand gezwungen?!?

Nicht nur auf der Demo

Wollte mir heute in Köln mal die Schüler/innen und anschauen wie diese jungen Menschen in Köln demonstrieren. Es waren 3000 angekündigt.
Auf dem Bahnhofsvorplatz wo sie sich sammelten und dann durch die Innenstadt zu ziehen. Nach meiner Einschätzung waren es (wahrscheinlich wetterbedingt) ca. 1000 junge Menschen. Genau so viele habe ich aber auch abseits der Demo gesehen und das in den Fussgängerzonen und Flaniermeilen der Stadt.
Also für viele war der Anlass der Demo nur ein Alibi um blau zu machen. Das sollte vielleicht auch mal von unseren Medien erwähnt werden.

@ 19:05 von Andi123

"Die Reaktion vieler Kommentatoren hier ist der beste Beweis dafür, wie richtig die Aktionen und die Vorgehensweise der Schüler ist.
Der hilflose Hinweis auf die Regelverletzung "Schulpflicht" kommt genau von denen, die die jahrelangen Gesetzesverstöße unserer Regierung gegen die Luftreinhalterichtlinien gutheißen und in diesen Fällen die Umsetzung gesetzlicher Pflichten als Zumutung einstufen, Schließlich richten sich diese gegen die eigene Bequemlichkeit und Ignoranz."
.
Wer heißt die gut? Vielleicht die Auto-Lobby in unserer Regierung!
Erzählen Sie das mal den ganzen geprellten Dieselfahrern (Fahrverbot, Wertverlust, Betrug, ...)!
Da könnten Ihre Schüler ja auch mal gegen klagen?
Ach so geht ja noch nicht........
Hier ist weder jemand ignorant noch bequem.
Warum? Weil alle beschissen wurden!
Oder war das hier der "Geheimbund Deutschland"?
Alle wußten es und haben den Kopf in den Sand gesteckt?

Am 15. März 2019 um 19:04 von Allahkadabra

"Allerdings war ich vorhin schon etwas genervt, als Schüler auch die Busspuren blockierten und für Umstieg auf ÖPNV vom Individualverkehr geworben haben; ich hatte schon vor Jahren meinen PKW verkauft, um Umwelt und Nerven zu schonen."

Schön für Sie, wenn Sie problemlos auf den Pkw verzichten können, denn dies heißt wohl, dass er für Sie Luxus war, Sie ihn gar nicht benötigten. Hier sieht es allerdings anders aus, man ist auf das Auto angewiesen.

Soviel zum Thema "Schwänzen"

Was die streikenden SchülerInnen alles lernen:

- Organisieren
- Mobilisieren
- Diskutieren (auch mit Politikern in den Kommunen, da nahezu jede Demo vor dem örtlichen Rathaus endet)
- Vernetzen
- Digitales UND analoges Lernen in sinnvoller Verknüpfung
- Pressearbeit / Umgang mit Medien
- Kreatives Gestalten (Plakate, Flyer, Slogans etc.)
- Reden schreiben / Ansprachen halten
- Internationaler Austausch (siehe 15. März)
- Politisches Denken und Bewusstsein
- Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern (Profis!)

"Die sollen erst mal ihren eigenen Konsum reduzieren"

Dieses billige Argument verkennt eines:
Die Schüler demonstrieren, damit die Pariser Klimavereinbarungsziele eingehalten werden.
Unsere ältere Generation ist nämlich längst dabei, diese um Jahre zu verfehlen.

Darstellung: