Kommentare - Macron-Gastbeitrag: Verhaltener Applaus aus Berlin

05. März 2019 - 15:19 Uhr

Frankreichs Präsident Macron will mehr Europa wagen. Sein Plädoyer, veröffentlicht in mehreren Tageszeitungen, stößt bei der Bundesregierung grundsätzlich auf positive Resonanz. Konkrete Äußerungen vermeidet sie aber.

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Kommentare

Nachbarländer und Stipendien für Praktika.

Wer solide Partnerschaften anstrebt, sollte auch den Menschen nicht vergessen. Eigentlich wären Stipendien für Praktikas sehr hilfreich. Dabei denke ich vor allem an Grenzorte, die unkompliziert mit Deutschen sind.

Macron hat in vielen seiner

Macron hat in vielen seiner Aussagen recht. Die Welt ist unumkehrbar " global ". Nur starke Gemeinschaften können ihre Interessen gut vertreten. Die Vereinigten Staaten von Europa ( USE ) müssen das Fernziel sein. Kleinstaaterei ist kontraproduktiv. LePens Aussage: "armseliger Verteidiger einer schwindenden EU" wird ihr selbst auf die Füße fallen ( als armselige Verteidigerin einer schwindenden Nationalstaaterei ).

Der Sonnenkönig hat gesprochen

und alle Medien drucken es ab. Zur gleichen Zeit herrscht im Internet eine Riesendebatte um den Artikel 13 der EU-Urheberrechtsrichtlinie, in der unsere EU-Volksvertreter, wie Barley, Voss und Weber ein ziemlich erbärmliches Bild abgeben. Für die TS und andere Leitmedien aber kein Thema, auch wenn tausende demonstrieren, zehtausende Emails an Volksvertreter schicken und Millionen Unterschriften gesammelt werden. Es herrscht dieselbe Arrganz und Heimlichtuerei, wie sie schon bei TTIP und Migrationspakt hatten.

16:35 von karlheinzfaltermeier

Nun, den moralischen Anspruch formulieren doch jeden Tag aufs Neue die Politiker und Journalisten, auch und gerade hier bei der Tagesschau. Welches Problem haben Sie genau damit, dass viele Bürger das jetzt (endlich) einfordern? Die EU lässt sich den Friedensnobelpreis überreichen, beweihräuchert sich andauernd selbst, schwafelt tagein, tagaus von "Werten". Und beteiligt sich dann an Kriegen, Sanktionen und Völkerrechtsbrüchen. Aber Sie haben recht: Anders war das wohl nie gedacht, und da liegt der Hase im Pfeffer.

@eine_anmerkung

Sie verkennen, dass die deutschen Unternehmen auf dem Weltmarkt eine sehr starke Position einnehmen. Wenn Trump keine MB-Fahrzeuge in NY sehen will, dann deshalb, weil die US-Fahrzeuge nicht konkurrenzfähig sind. Zölle beheben dieses Defizit aber nicht, sondern nur innovative Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung. Dies passt aber (leider) nicht in das Trumpsche Weltbild.

Am 05. März 2019 um 17:07 von DerGolem

"Sie haben anscheinend noch nicht kapiert, wie das Diskussionsprinzip hier funktioniert. Wenn jemand eine Behauptung aufstellt, dann sollte man denjenigen nicht zwingen, anhand einer (willkürlich in den Raum geschmissenen) anderen Behauptung sein eigenes Argument zu beweisen sondern Fakten bringen, die in direktem Zusammenhang mit der Ur-Behauptung stehen. Zu schwierig für Sie?"

Sorry, wenn ich eine Behauptung aufstelle, muss ich diese auch beweisen können! Aber dies ist wohl zu einfach für einen Golem.

um 16:57 von Xaver Xerxes

>>"Eigentlich würde es Deutschland als wirtschaftlich grösstem Mitglied der EU obliegen, die europäische Idee und deren nationalstaatliche Grenzen neu zu definieren.
Doch die Merkelregierung beschränkt sich auf realitätsferne Hypermoral, Willkommenskultur, grosszügigen Verteilung von Geldern und natürlich auf Zuwarten und Abwarten...."<<

Absolut korrekt und mit dieser "Verhaltensweise" hat sich Merkeldeutschland in der EU isoliert ohne dass das von den Deutschen unter Ihrer Käseglocke wahrgenommen wird. Die, die anders sind, sind rechts (und merke rechts gleich böse, böse). Aber mittlerweile sind alle anderen EU-Partner in der Migrationsfrage mehr oder weniger rechts und damit sicherlich böse, böse? Wir Deutschen drehen also einfach weiter isoliert unser links/grünes Migrationsding und üben damit sogar eine Sogwirkung zu uns aus.

Makroökonomie

05. März 2019 um 17:04 von eine_anmerkung

Ideologie ersetzt kein Grundwissen in Makroökonomie. Sie dürfen nicht dem Grundfehler erliegen, das Handeln von staatlichen, privatwirtschaftlichen und privaten Akteuren miteinander zu vermengen und als einen geschlossenen Geldkreislauf begreifen. Ihre krude Theorie weitergedacht würde bedeuten, dass das "Unternehmen" Deutschland (nein: hier wohl nicht die BRD AG der Reichsbürger, oder?) schon längst "pleite" währe, denn schließlich erwirtschaftet die deutsche Wirtschaft seit Jahrzehnten kontinuierlich wie beharrlich Exportüberschüsse, ergo Überschüsse im Außenhandel. Ein Teil dieser Überschüsse wird vom Staat durch Steuern abgeschöpft, ein Teil wird zu Gehältern, ein Teil wird im Land oder im Ausland reinvestiert, mal mit Glück, mal ohne. Der verbleibende Teil geht an die Banken, welche die Unternehmensgeschäfte vorfinanzieren.
Merke: gemäß der anerkannten Wirtschaftstheorie können Staaten nicht bankrott gehen.

@ eine_anmerkung 17.01h - Moskau ist nicht "der Russe"

.............Also ich persönlich finde das Moskau sehr wohl zu uns passt und finde die Menschen dort ok. ................

Wenn man von "Moskau" spricht, dann meint man im allgemeinen Sprachgebrauch die Politik der dortigen Regierung. Hat nichts mit der Bevölkerung zu tun.

Macron schläft nicht

Gottseidank legt dieser junge Präsident immet wieder nicht nur den Finger in die Wunden der lasch verwaltenden Mutlosen, er macht auch sinnvolle Vorschläge. Dass die Extremen von Rechts und Links aufheulen zeigt nur, dass er richtig liegt. Allez Macron!

16:07 von ceph13

Europa wird nicht funktionieren

Die eigenen, nationalen Interessen sind dafür einfach zu groß. Statt immer mehr davon wäre es wohl an der Zeit, sich auf weniger aber wirklich Sinnvolles zu beschränken.

Selbst in Deutschland gibt es große regionale Unterschiede und regelmäßig Streit wegen des Länderfinanzausgleichs. Wie soll das in Europa dann binnen weniger Jahre funktionieren?
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Mit der bisher noch nirgendwo funktionierenden, vom gehobenen träumerischen Bildungsschichten favorisierten Politikform könnten wir uns ganz demokratisch, alle* auf niedrigstem Niveau wiederfinden.
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(bis auf die Gleicheren)

Macron sollte erst einmal seine

Hausaufgaben machen. 30% der Franzosen bereichern sich an 70%. Solche Verhältnisse wollen wir sicher nicht in Europa und soviele Gummigeschosse und Tränengas wollen wir auch nicht.

um 17:08 von Adeo60

>>"Die Flüchtlingszahlen sind 2018 deutlich um über 16% zurückgegangen, auch aufgrund der Abkommen mit der Türkei und den nordafrikanischen Staaten, die unter Kanzlerin Merkel ausgehandelt wurden. Die AFD muss sich wohl oder über neue Themenkreise suchen, zumal die (sprachliche und soziale) Integration von Flüchtlingen besser anlief als erwartet. Etwa im Bereich der Pflege haben viele Migranten eine dauerhafte Beschäftigung gefunden."<<

... und das ist gut so und begrüßenswert (viele Migranten im Pflegebereich eine Beschäftigung). 600.000 Migranten die ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis eingegangen sind, stehen aber über eine Millionen Migrationshartzer die wir zusätzlich ab 2015 bekommen haben gegenüber. Die Rechnung geht nicht auf und wenn auch weniger Migranten kommen, kommen diese doch noch oben drauf weil kaum abgeschoben wird. Das ist die Realität und sicherlich keine gute Entwicklung.

Haha@Adeo60

der Rückgang der Flüchtlingszahlen ist nur dank dem eigenmächtigen Handeln Ungarns und Mazedoniens zurück zu führen.und das weiß auch jeder der sich halbwegs mit der Materie beschäftigt,der Schein Pakt der Kanzlerin mit der Türkei dient nur dazu um es nach europäischer Lösung aussehen zu lassen.
diesen gibt es aber nur auf dem Papier und weder die Türken oder ein Flüchtling schert sich darum,der einzig wahre Grund für den Rückgang der Zahlen ist das es dank Mazedoniens und Ungarn deutlich schwieriger und teuer geworden über die Balkanroute ist nach Mitteleuropa(Deutschland) zu gelangen

So nicht

Europa wird nicht funktionieren so lange die Gier gefördert wird.
Die Menschen brauchen wieder Geld in der Tasche! Das Gegenteil haben wir in den letzten 20 Jahren erlebt. Nur Abzockepolitik. Deshalb auch der Rechtsruck und ein schlechtes Wachstum in der Eurozohne.
Hier muss etwas getan werden oder Europa zerfällt!!!

17:19 von eine_anmerkung

Und nicht zu vergessen der Familiennachzug, der nach Angaben der Medien im vollen Umfang genutzt wird.

Besinnung erforderlich

Vielleicht ist Macron durch die Auftritte der Gelbwesten bewusst geworden, wie fragil sich die Zukunft einer europäischen Wirtschaftsmacht entwickelt, wenn die Rückbesinnungstendenzen auf die Nationalstaaten immer weiter in Mode kommen.

Brüssel denkt eben nicht sozial sondern wird wirtschaftlich dominiert.
Und hier liegt das Problem, warum der Gedanke vom "Europa der Völker" kaum Früchte trägt.

Es ist kein Geheimnis, dass Brüssel zum Mekka der Lobbyisten geworden ist, um so die Einflussnahme interessengesteuerter Politik zu realisieren. Und diese Akteure aus Wirtschaft und Politik agieren in einer Blase, denen die Ansätze von Macron Wurscht sein werden.
Man muss nicht auf GB zeigen - auch in Brüssel gibt es Hardliner, die nicht bereit sind, etwas am bisherigen Kurs zu ändern.

Thinktanks für europäische Gesellschaftspolitik unterhält die EU eben nicht. Das wird wohl als Aufgabe der Mitgliedsstaaten gesehen. Und dort verpufft sie am nationalen Eigennutz.

Realitäten sehen, Zukunft gestalten

05. März 2019 um 17:19 von eine_anmerkung

Gewiss schränken Ihre "Migrationshartzer" (was für eine Unterstellung) Ihre persönlichen Freiheiten, Ihre persönliche Lebensqualität sowie Ihr persönliches Glück und Ihr persönliches Einkommen in keinerlei Weise ein. Oder: hat sich Ihr Leben durch die Geflüchteten in irgendeiner Weise auch nur einen Hauch negativ geändert? Also: weshalb die Erregung. Herr Minister Seehofer ist doch völlig bei Ihnen.
Aber: Ihr Hinweis ist eine großartige Bestätigung für die Notwendigkeit des europäischen Einigungs-, Vereinigungsprozesses. Denn solche Herausforderungen, wie der vom September 2015, als die Bundesrepublik Deutschland bereitwillig Ungarn und Österreich angesichts einer drohenden humanitären Katastrophe Hilfe leistete, können zukünftig nur in europäischer Solidarität gerecht, tragfähig und konstruktiv bewältigt werden. Nichts anderes ist die Vision von Herrn Macron, der eben eine größere Perspektive hat als viele andere.

@ Adeo60 um 16:59

Erst einmal Danke für Ihre Antwort.

Ich habe nun nicht erwartet, dass Sie in 1000 Zeichen ein komplettes Programm niederschreiben. Aber im Grunde kommt immer von den Brüssler Unterstützer-Appologeten genau das was Sie Schreiben.

Und zwar, Deutschland profitiert davon und "wir" müssen uns vor den großen Playern (USA,RU & China) schützen. Mehr kann ich aus Ihrem alternativlosen EU Gedanken leider nicht rauslesen. Denn was geht es Bulgarien oder Rumänien an, ob sie von Brüssel, Waschington oder Peking herumkommandiert werden?

Dann schreiben Sie noch zum Schluss dieses Paradoxon
"Gleichwohl braucht Deutschland eine starke EU - wirtschaftlich und sicherheitspolitisch, aber auch unter Wahrung seiner nationalen Identität."

Na was denn nun? SInd Sie EU-Bürger oder ein Deutscher Bürger der deutsche Interessen in dem Ding EU knallhart vertritt?

/// Am 05. März 2019 um 17:13

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Am 05. März 2019 um 17:13 von eine_anmerkung
um 16:57 von Xaver Xerxes///
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Die Migrationsfrage hat doch Priorität " ferner liefen " und ist Schnee von vor 4 Jahren. Viel wichtiger sind strukturelle Veränderungen innerhalb der EU, um schneller dem Fernziel der Vereinigten Staaten von Europa näher zu kommen. China wird nicht auf ein " engeres Europa " warten, ganz im Gegenteil. Es hat zusammen mit den USA und Russland eher Interesse an einem schwachen Europa.

Europa wird das Grab geschaufelt

Was mich dabei ganz besonders verwundert ist, wie viele User hier über Europa und Macron herziehen. Sind etwa die sozialen Gegebenheiten woanders (Amerika, Russland, China) besser, als in Europa? Woher kommt diese Miesmacherei? Und wie kann man glauben, dass die industriefreundlichen nationalistisch-rassistischen Parteien es besser machen würden?
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Mich erinnert das an eine Herde Lemminge, die in wilder Panik auf den Abgrund zuläuft.

Bester Nachfolger

für Juncker in meinen Augen

um 17:18 von Karin Mustermann

>>
Macron sollte erst einmal seine

Hausaufgaben machen. 30% der Franzosen bereichern sich an 70%. Solche Verhältnisse wollen wir sicher nicht in Europa und soviele Gummigeschosse und Tränengas wollen wir auch nicht.
<<

Jetzt wird die vermeintliche Oberschicht aber verdammt breit. Vielleicht können Sie etwas genauer sagen, was Sie mit "bereichern" meinen ?

@Adeo60

Es geht hier doch vornehmlich auch um die wirtschaftliche Absicherung /Stärkung Europas im Globalisierungswettbe-werb.
Und da gilt nicht zuletzt der Grundsatz: Wer die Kapelle bezahlt, bestimmt die Musik!
Macron geht es dagegen darum, von seinen eigenen Problemen abzulenken und die Transferunion und Gemeinschaftsverschuldung der EU voranzutreiben.

Was ein Blender!

Der Mann ist gefährlicher als alle Trumps, Erdogans, Salmans, usw. zusammen.

Er verfolgt die selben Ziele wie ebendiese, nämlich sich selbst und seinen Konsorten die Taschen immer voller zu stopfen. Allerdings macht er das weitaus gewandter und politisch korrekt, um ja nicht anzuecken oder gar seine Ziele offen zu äußern.

Nein danke, da ist mir ein Trump lieber, der sagt was er will und wenn es noch so idiotisch oder offen feindselig wirkt. Da weiß selbst der Dümmste woran er ist.

Und genau das macht Politiker wie Macron so gefährlich. Sie verführen indem sie ganz dem Zeitgeist folgen und inhaltslose Worthülsen zu großen Reden zusammenschwurbeln. Lösungen haben sie noch weniger als die, denen sie ständig vorwerfen keine zu haben. Ihre Lösung lautet immer "Taschen vollmachen".

Und es gibt leider viel zu viele die darauf hereinfallen...

Vergebliche Hoffnung

Emmanuel Macron setzt nur deshalb so stark auf Europa, die EU vielmehr, weil er samt F mit dem Rücken zur Wand steht. Seine Popularitätswerte sinken, seine Politik wird nicht gewertschätzt und ökonomisch sieht es auch düster aus.

Aber Emmanuel Macron setzt auf das falsche Pferd. Die EU ist aus ökonomischen und sozialen Gründen zum Scheitern verurteilt:

Die Währungsunion wird nur funktionieren a) bei einer harten Austeritätspolitik in den Südländern oder b) bei Einführung einer Transferunion. Lösung a wird in den Südländern auf großes Unbehagen stoßen und zu Revolten führen, Lösung b wird in den Nordländern politisch keine Mehrheit finden.

Kulturell und mentalitätsbedingt gibt es und wird es keine europäische Identität und
Einheit geben.

Die EU ist historisch betrachtet ein Produkt des letzten Welt- und des kalten Krieges: Gerade die USA wollten die europäischen Länder der westl. Hemisphäre gegen die europäischen Satellitenstaaten Moskaus in Stellung bringen (Blockbildung).

um 17:13 von Adeo60

>>"Sie verkennen, dass die deutschen Unternehmen auf dem Weltmarkt eine sehr starke Position einnehmen..... will, dann deshalb, weil die US-Fahrzeuge nicht konkurrenzfähig sind. Zölle beheben dieses Defizit aber nicht, sondern nur innovative Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung. Dies passt aber (leider) nicht in das Trumpsche Weltbild."<<

Sie haben natürlich recht. Ich bezog meine Kommentare aber ausschließlich auf die EU. Aber obwohl ich Trump für einen Knallkopf halte (Entschuldigung), gebe ich ihm in Bezug auf die Autozölle recht. Es gibt keine Begründung dafür die Autoimporte nach Deutschland signifikant höher zu besteuern als die Deutschlandexporte nach USA. Auch wenn die Amiautos nicht unbedingt die Deutschen ansprechen, hätten diese ungeachtet Ihrer richtigen Begründungen, sicherlich eine größere Chance? Das Auto mit dem Pferd im Kühlergrill mit 5 Liter V8 kostet hier jetzt schon (nur) 50.000. Die deutsche Konkurrenz liegt bei fast dem Doppeltem.

Macron überzeugt mich wieder nicht

Es ist ziemlich leicht zu durchschauen, dass er in seinem Land existenzielle Probleme nicht gelöst bekommt und deshalb davor ausweicht und den grossen Europäer markiert.Erst mal vor der eigenen Tür kehren wäre sicher überzeugender.

Recht so Macron!

Macron hat mit jeder Aussage Recht. Das was er aufzählt ist Realität, die Lösungen sollten sofort umgesetzt werden. Die Gefahren durch Rechts können sehr anschaulich in dem US Streifen Homeland Nr. 6 angesehen werden. Sehr empfehlenswert, wie Nationalisten arbeiten. Sehr anschaulich erklärt Macron wie Nationalisten beim Brexit die Bevölkerung hereingelegt haben. Endlich eine sinnvolle Ansprache, die jedem der versteht, die Augen öffnet.

@ Xaver Xerxes um 17:29

"Es geht hier doch vornehmlich auch um die wirtschaftliche Absicherung /Stärkung Europas im Globalisierungswettbe-werb.
Und da gilt nicht zuletzt der Grundsatz: Wer die Kapelle bezahlt, bestimmt die Musik!"

Ich finde Sie haben den Berliner Gedankengang der "europäischen Idee" recht gut verinnerlicht. Und deswegen wird das m.M.n. auch nicht klappen mit diesem Ding EU.

Am 05. März 2019 um 17:27 von Werner40

"China wird nicht auf ein " engeres Europa " warten, ganz im Gegenteil. Es hat zusammen mit den USA und Russland eher Interesse an einem schwachen Europa."

Geographie mangelhaft, würde ich sagen, denn ein Teil von Russland gehört zu Europa, und dieser Teil reicht aus, um das größte Land Europas zu sein. Wieso sollte also Russland Interesse daran haben, sich selbst zu schwächen? Manche Menschen begreifen einfach nicht, dass Europa mehr ist als die EU.

@ NB-Horst 17.30h -

........der Rückgang der Flüchtlingszahlen ist nur dank dem eigenmächtigen Handeln Ungarns und Mazedoniens zurück zu führen...........

Ich weiß nicht, wo Sie Ihre Infos hernehmen, aber wenn Sie einem AfD-Propagandablatt entstammen, dann wundert es mich nicht.

Der Rückgang der Migrantenzahlen ist hauptsächlich auf den Sieg über den IS in Syrien u. Irak sowie auf die Definition von "Sicheren Herkunftsländern" zurück zu führen so z.B.
Albanien
Bosnien-Herzegowina
Ghana
Kosovo
Mazedonien
Montenegro
Algerien
und andere

Sie können also Herrn Orban wieder einpacken.

Nationalistische Politik!

Gut erkannt!
Macron verrennt sich, aber das tat er schon von Anfang an.
Die Aufstände in Paris und im ganzen Land sind dafür das beste Beispiel.
Macron ist ein guter Schauspieler aber für politische Entscheidungen, fehlen ihm Erfahrung und das nötige Gespür.
Doch wer konnte dies wissen als er gewählt wurde?
So funktioniert heute Politik.
Da kommen neue, junge, oft Quereinsteiger und dann werden die auch noch sofort gewählt und dann......
Ja die Zeiten haben sich geändert, sind rasanter geworden und gerade deshalb auch gefährlicher und jetzt will Macron das Ganze, er will Europa und wir wollen es ja auch aber wollen wir ihn?
Die aktuelle Politik hat sich in einen Weg und Probleme verstrickt aus denen es schwer ein entrinnen gibt und das Plädoyer ist schon wieder ein Schritt in den Abgrund auch wenn das was darin steht an sich in vielen Bereichen gut klingt und zusätzlich ist das Vertrauen zu den Bürgern, zumindest bei denen aus der Mitte bis ganz Unten gebrochen und missbraucht worden.

um 17:29 von Komplex einfach

>>
Er verfolgt die selben Ziele wie ebendiese, nämlich sich selbst und seinen Konsorten die Taschen immer voller zu stopfen. Allerdings macht er das weitaus gewandter und politisch korrekt, um ja nicht anzuecken oder gar seine Ziele offen zu äußern.
<<

Ich bin da leider nicht so genau im Thema wie Sie. Können Sie mir noch mal erklären, wie genau sich Herr Macron seine Taschen voll stopft ? Welche Gelder fließen da genau ? Und wer sind seine Konsorten ? Und auf welchem Weg werden deren Taschen gestopft ? Dazu gibt es doch sicher genaue Angaben.

Russland

Europa geht nur mit Russland, nicht ohne. Das vergisst Macron leider. Sonst bleibt nur ein Konglomerat verzankter Einzelstaaten - die EU. Die Bildung eines geeinten Europas und die überfällige Abschaffung der Nationalstaaten ist das Ziel - natürlich mit seinem wichtigsten Land: Russland.

/// Am 05. März 2019 um 17:34

///
Am 05. März 2019 um 17:34 von ex_Bayerndödel
Am 05. März 2019 um 17:27 von Werner40

"China wird nicht auf ein " engeres Europa " warten, ganz im Gegenteil. Es hat zusammen mit den USA und Russland eher Interesse an einem schwachen Europa."

Geographie mangelhaft, würde ich sagen, denn ein Teil von Russland gehört zu Europa, und dieser Teil reicht aus, um das größte Land Europas zu sein. Wieso sollte also Russland Interesse daran haben, sich selbst zu schwächen? Manche Menschen begreifen einfach nicht, dass Europa mehr ist als die EU.///
.
Es kommt nicht nur auf die geographische Lage an. Eine Diktatur Russland kann nicht zur Wertegemeinschaft Europas gehören.

16:54 von DerGolem

So viele Vorurteile gegenüber Russland. Schauen Sie sich heute Abend 20:15 (ZDF) Ziemlich beste Nachbarn an. Vielleicht hilft es diese Vorurteile abzubauen.

@ Werner40 um 17:27

Sie schrieben:
"Die Migrationsfrage hat doch Priorität " ferner liefen " und ist Schnee von vor 4 Jahren."
Die "Migrationsfrage" ist vor dem Hintergrund vieler hunderter IS-Terroristen mit doppelter Staatsangehörigkeit aktueller denn je. Denn auch die Nachkommen der aktuell zu uns "geflohenen" sind potenzielle Doppelstaatler.
Abgesehen davon fühlen sich Menschen nunmal unter Ihresgleichen am wohlsten und sichersten. Dazu gibt es zig wissenschaftliche Arbeiten.

Freiheit, Schutz, Fortschritt?

Macron ist Teil des Problems, ganz sicher nicht der Lösung! Freiheit? Sehen wir in Frankreich aktuell an massiven Einschränkungen im Demonstrationsrecht. Egalité? Genau, für die Milliardäre die Vermögenssteuer senken, dafür bei Jean Normalfranzose Abgaben und Gebühren rauf. Fraternité? Wenn er klagende Rentnerinnen, Arbeitslose, protestierende Gelbwesten und Schüler verhöhnt? Dem Jupiter steht der Angstschweiß auf der Stirn, das kann selbst eine gut bezahlte Visagistin nicht mehr überschminken. Er soll zunächst mal Frankreich retten- dann kann er immer noch mit Sprüchen kommen

Sowie der Kommunismus am

Sowie der Kommunismus am Egoismus des Individuums scheiterte, so scheitert die EU am Egoismus der Nationalstaaten.
Versucht doch mal den Menschen in Deutschland plausibel zu machen, das die Idee der EU nur dann funktionieren kann, wenn wir uns solidarisch mit z.B. Griechenland erklären und von unserem Reichtum abgeben. Deutschland ist doch hauptsächlich wirtschaftlich nur desshalb so stark, weil es vielen anderen EU-Ländern schlecht geht.
Die Gründung von EWG und EU ging immer von Deutschland und Frankreich aus, weil diese die großen wirtschaftlichen Nutznießer sind. Die EU ist DER Absatzmarkt.

um 17:15 von DerGolem

>>"Wenn man von "Moskau" spricht, dann meint man im allgemeinen Sprachgebrauch die Politik der dortigen Regierung. Hat nichts mit der Bevölkerung zu tun."<<

Sorry, habe ich falsch verstanden. Aber auch für die Politik von Moskau habe ich bis zu einem gewissen Grad Verständnis (ich sagte bis zu einem gewissen Grad). Man muss sich nur mal versuchen in deren Lage zu versetzen? Für mich wurde Moskau bei der Wiedervereinigung (die ich nach wie vor superklasse fand) übern Tisch gezogen (keine Osterweiterung der Nato). Kann man das nicht bis zu einem gewissen Grad deren Haltung und Handlungen verstehen?

Ungarn - ein schlechtes Beispiel

Sie wissen aber sicherlich auch, dass Ungarn unter der Führung von Orban einige Strafverfahren am Hals hat, weil es massive Übergriffe gegen Flüchtlinge gegeben hat. Die Ursachen für den drastischen Rückgang von Flüchtlingen liegen im übrigen - und hier muss ich Ihnen widersprechen - in dem Abkommen mit der Türkei. Ein teuerer, aber letztlich wirksamer Schachzug von Kanzlerin Merkel. Ich denke, wir alle können zufrieden mit dieser Entwicklung sein, wenngleich die Abschiebepraxis immer noch zu zögerlich erfolgt. Ungarn, das eine Außenseiterrolle verfolgt, sollte man nicht als Vorbild nehmen.

aha@DeHahn

@Woher kommt diese Miesmacherei?

weil der Herr Macron nur große Reden schwingt und sonst nichts oder gar das Gegenteil tut.
er spricht immer von europäischen Werten(Weltoffenheit,Miteinander usw.)aber handelt zum Beispiel in Sachen Migration komplett gegenteilig,er fährt eine knallharte Flüchtlingspolitik und zeigt sich mit Deutschland wenig solidarisch in Sachen Flüchtlingsaufnahme.
nur dieses eine kleine Beispiel zeigt was für für eine große Diskrepanz zwischen seinen schönen Reden und seinem wirklichen Handeln oder nicht Handeln besteht.er lächelt Probleme gerne weg ohne wirklich etwas zu tun !
dieser Mensch hat überhaupt nicht das recht anderen zu erklären was Europa sein soll

17:27 von Werner40

Die Migrationsfrage hat doch Priorität " ferner liefen " und ist Schnee von vor 4 Jahren.

Da irren sie aber gewaltig. Der einfache Wähler, und das ist nun mal die Mehrheit, sieht, was uns finanziell alles abverlangt wird. Es gibt immer mehr finanzielle Probleme in den Städten und Gemeinden. Und jeder weiß, warum.

Re 16:10 von Klärungsbedarf um 15:54 von Bernd Kevesligeti

"Woraus schöpfen Sie den Glauben, dass es ohne die EU anderes und gar besser wäre ?"
Da ich älter als die EU bin ist die Antwort ganz einfach.
Damals war alles besser. Seit der EU geht es straff abwärts.
Souveräne Völker die selbst ihre Zukunft in der EWG bestimmen konnten waren das Non Plus Ultra.Das was daraus wurde unter Juncker und Co ist eine Schande für jeden arbeitenden Menschen.

17:27 von Werner40

"China wird nicht auf ein " engeres Europa " warten, ganz im Gegenteil. Es hat zusammen mit den USA und Russland eher Interesse an einem schwachen Europa."

Das ist völliger Unsinn. Was Russland betrifft, hat Ihnen der ex Bayerndödel schon eine passende Antwort gegeben. Was China betrifft: Erklären Sie doch mal, was China von einem schwachen Europa hätte. Genau das Gegenteil ist richtig. China hat auch nichts von einem schwachen Afrika oder Amerika und engagiert sich deshalb überall. Mit schwachen Ländern und Regionen kann man nicht gut Handel treiben. Schwache Regionen sind instabil und damit gefährlich. Nichts davon ist im Interesse Chinas.

Alleine bezügllich der USA gebe ich Ihnen recht, denn die USA leben seit jeher von Krieg und Chaos und haben das - im Gegensatz zu China - stets befeuert.

..........So viele Vorurteile gegenüber Russland. Schauen Sie sich heute Abend 20:15 (ZDF) Ziemlich beste Nachbarn an. Vielleicht hilft es diese Vorurteile abzubauen..............

Wenn ich Zeit habe gucke ich mal rein. Aber ich erwarte nichts Neues, was ich nicht schon weiß.

Zu Ihrer Information: ich komme aus einem Land, welches jahrelang unter der russischen Diktatur zu leiden hatte und selbst heute noch - Jahre nach der Befreiung - extrem schlecht auf Russland zu sprechen ist. Ausserdem habe ich eine russische Schwägerin, die sich schon früh von Putins "Politik" deutlich distanziert hat.

Am 05. März 2019 um 17:41 von KarlderKühne

"Versucht doch mal den Menschen in Deutschland plausibel zu machen, das die Idee der EU nur dann funktionieren kann, wenn wir uns solidarisch mit z.B. Griechenland erklären und von unserem Reichtum abgeben."

Dann erklären Sie einmal dem deutschen Rentner, der unter dem Existenzminimum lebt, dass er etwas abgeben soll von seinem Reichtum an jemand, der mehr als er besitzt.

Gemeinsame Verantwortung

Viele hier scheinen Angst zu haben, die EU könnte sich überfordern. Und für diese Angst gibt es sicher irrationale, aber eben auch reale Ursachen.

Natürlich kann keine EU garantieren, Herausforderungen zu bestehen, die heute vielleicht noch gar nicht existieren. Da erscheint es manchem sicherer, alles so zu lassen wie es ist.

Tatsächlich aber liegt gerade hier die Konstanz im Wandel. Jeder von uns erlebt doch täglich, wie sich unsere „kleine“ Welt rasant vergrößert, wie Entfernungen durch Technik und Kommunikation zusammenschrumpfen. Und diesem Zusammenwachsen müssen die Institutionen folgen, sonst ist das „Zusammen“ schnell zu Ende.

Wir gestalten die EU. So oder so - gut oder schlecht. Über das „wie“ müssen wir uns mit allen anderen Europäern auseinandersetzen. Und das geht nicht ohne Auseinandersetzung. Aber liegen hier nicht gewaltige Chancen? Für jeden? Wer will seinen Kindern eine abgeschottete Welt hinterlassen? Eine Welt, in der unsere Nachbarn Bedrohung statt Partner sind?

um 17:27 von wie-

>>"Gewiss schränken Ihre "Migrationshartzer" (was für eine Unterstellung) Ihre.."<<

Entschuldigung was hat das mit Unterstellung zu tun? Die eine Millionen sind verbrieft und die Daten können Sie leicht nachprüfen?

@17:14 von wie-

"Merke: gemäß der anerkannten Wirtschaftstheorie können Staaten nicht bankrott gehen." Ach so, dann war der Staat Argentinien vor etlichen Jahren nicht bankrott ? Wie würden Sie denn den damaligen Zustand bezeichnen ?

Gut gemeint - Fehler nicht erkannt

Der aktuelle Zustand Europas gibt zur Sorge Anlass. Macrons Brief soll aufrütteln. Leider wird der Appell verhallen, weil der Umgang mit Fehlern aus der Vergangenheit zu lasch oder Fehlerkritiken als Majestätsbeleidigungen empfunden werden. Europas jüngste Negativentwicklungen sind Ergebnis einer wohlgefälligen, aber törichten Unterbewertung von Nationen einerseits und Überbewertung der Staaten andererseits. Die abwertende Beurteilung von Nationen mit tausendjähriger Kultur ging einher mit dem Ausbau der Staaten. Zwar wurden in unerträglichem Maße nationalstaatliche Aufgaben an die EU übertragen, aber zugleich verfestigen sich Staaten als Konservierungsmittel der nationalstaatlichen Platzhirschparteien. So wird die EU m.E. weitern schweren Schaden nehmen, solange Nationen von dort als Fremdkörper im gemeinsamen Haus behandelt werden. Traditionelle Nationen und Nationalkulturen sind der wirkliche Reichtum der EU.

um 17:36 von MCC1968

>>
Jetzt benötige ich "Klärungsbedarf" denn was hat all dies mit Macron, der EU und der Kirche zu tun?
<<

Gerne. damit fing es an:

===================================
Am 05. März 2019 um 16:10 von Klärungsbedarf
um 15:54 von Bernd Kevesligeti

>>
Die Frage ist da doch angebracht:Wer schubst wen herum ? Griechenland,die Austeritätspolitik,die Außenhandelspolitik mit afrikanischen Ländern(European Partnerships Agreements),die Franc-Afrika-Zone.
<<

Woraus schöpfen Sie den Glauben, dass es ohne die EU anderes und gar besser wäre ?
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Darauf kam das:

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Am 05. März 2019 um 16:28 von eine_anmerkung
um 16:10 von Klärungsbedarf

>>"Woraus schöpfen Sie den Glauben, dass es ohne die EU anderes und gar besser wäre ?"<<

Gegenfrage? Woraus schöpfen Sie den Glauben, dass es mit der EU besser geht? (und wer glauben möchte sollte in die Kirche gehen).
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Jetzt klarer ?

@ DeHahn 17.28h - Destruktivität

................Was mich dabei ganz besonders verwundert ist, wie viele User hier über Europa und Macron herziehen..............

DESTRUKTIVITÄT beschreibt die zerstörerische Eigenschaft von Dingen oder Sachlagen bzw. die zerstörerische Geisteshaltung oder Handlungsweise von Menschen, die nichts zu verlieren haben!

Macron will

EU-Nationalismus. Macht mir mehr Angst "Nationalnationalismus".

Deutscher Präsident mußte zurücktreten, weil er sagte: "Deutschland muß seine Interessen auch in Afghanistan vertreten.".

EU-Nationalisten ungestraft reden von "Durchsetzung europäischer Interessen".

Bitte liebe EU-Bürger und Wähler: Stoppt den EU-Nationalismus! Schade, daß Briten gehen wollen, die waren immer Sand im Getriebe dieser Nationalisten!

Großes Tamtam, da die Pro-EU Fraktionen % verlieren

Meiner Meinung nach geht es in diesm Thema erst einmal vornehmelich um die Europawahl. Die Brüssler EU-Genossen haben Angst, dass der Anteil an Brüssel kritischen, wenn nicht sogar feindlichen Kräften in dem Europaparlament enorm ansteigt und das bisherige Durchwinken von "Gesetzen" nicht mehr so einfach gehen wird.

Solange die Regierung nicht tut, was das Volk will...

ist es mir egal, ob sie sich national oder europäisch nennt.
Ob TTIP, Whistleblowing (vgl.
@16:57 von Demokratieschue...), Lobbycontrol, Sponsoring, Parteispenden, Rüstungsausgaben, Atomenergie - die Mehrheit der Bevölkerung möchte etwas anderes, als die Regierungen tatsächlich tun.

– Macron, in meinen Augen unfähig, oder schlimmer, nur den Reichen verpflichtet, also im tiefsten Sinne gar kein Demokrat.
Er will ja sogar die Diskussion über seine unglaubliche Fehlentscheidung, die Reichen steuerlich zu entlasten, verhindern.
Stattdessen erhöht er die Abgaben der Ärmeren!

Wir sind mit 56% Spitzensteuersatz einmal ganz gut gefahren, jedenfalls besser als heute, was die sozialen Probleme betrifft. Und kein Millionär musste darben...

Auffällig ist, dass einige Male die EU-Kommission oder das EU-Parlament sogar die vernünftigeren und evtl. der Mehrheit verpflichteten Vorschläge vorgelegt hat.
Und sie nationale Regierungen wie Merkel&co. verhindert haben.

Zu "Hintergrund: Was Macron fordert"

"Gefahr drohe durch Populismus, Spaltung und Abschottung, als Maßnahmen dagegen nennt Macron Freiheit, Schutz und Fortschritt."

Ach, soll er mir nicht mit Freiheit kommen!
Für jede Freiheit braucht man das nötige Kleingeld, sonst kann man nicht einmal mit dem Bus in die nächste Innenstadt fahren. Was sollen da die Leute mit grenzenlosen Reisen anfangen?

Und Redefreiheit? Reisen bildet. Dem biometrischen Passbild sei Dank kann man bald auch die Werbung mit passenden Reisezielen erhalten. (Ich staune selbst, dass nicht nur die bösen Geheimdienste sowas gebrauchen können.)

Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

@ Adeo60 um 17:43

Auch hier möchte ich Ihnen widersprechen.

"Die Ursachen für den drastischen Rückgang von Flüchtlingen liegen im übrigen - und hier muss ich Ihnen widersprechen - in dem Abkommen mit der Türkei. Ein teuerer, aber letztlich wirksamer Schachzug von Kanzlerin Merkel."

Ich denke die Ursachen, dass es aus dieser Richtung weniger Migranten gibt (ob wirklich alles Flüchtlinge sind, sei mal dahingestellt), liegt in der Tatsache, dass die Assad Regierung zusammen mit den Iranern und Russen die Terroristennester in Syrien fast alle ausgeschaltet hat. Frau Merkel, hat da m.M.n. leider sehr wenig damit zu tun.

17:43 von Adeo60

Ungarn - ein schlechtes Beispiel

Sie wissen aber sicherlich auch, dass Ungarn unter der Führung von Orban einige Strafverfahren am Hals hat, weil es massive Übergriffe gegen Flüchtlinge gegeben hat. Die Ursachen für den drastischen Rückgang von Flüchtlingen liegen im übrigen - und hier muss ich Ihnen widersprechen - in dem Abkommen mit der Türkei. Ein teuerer, aber letztlich wirksamer Schachzug von Kanzlerin Merkel. Ich denke, wir alle können zufrieden mit dieser Entwicklung sein, wenngleich die Abschiebepraxis immer noch zu zögerlich erfolgt. Ungarn, das eine Außenseiterrolle verfolgt, sollte man nicht als Vorbild nehmen.
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Selbst macht man sich also die Hände nicht dreckig in der EU?
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(dafür Erdi-Abkommen-Böhmermann komme?)

Der neue Herrscher Europas?

Macron will wohl als Napoleon IV. in die Geschichte eingehen.

Deutschland darf solidarisch

Deutschland darf solidarisch sein - muss aber seine Identität behalten. Wir dürfen uns nicht alles von Brüssel diktieren lassen und sind nicht die Melkkuh für andere.

Geht ja wieder

heiß her heute in den Kommentaren.
Von was reden wir eigentlich, von der EU oder von Europa ?.
Ich sage mal, möge Deutschland weise sein und sich erst mal ganz lange Gedanken machen, was der Herr in Frankreich eigentlich will. Hier wäre die Merkelmethode erst mal angebracht, irgendwie wird aus den Zutaten für die Suppe EU kein richtiger Eintopf.
Erst mal die Wahlen vorbei lassen, und nicht mit solchen Reden die Hühner aufscheuchen.
Eine Reform der EU das sie von allen Bürgern geliebt wird, weis nicht ob das geht.
Wie sagt man, einer macht immer den A...... , das Konstrukt muss entflochten werden.

steile These

@DeGolem..Der Rückgang der Migrantenzahlen ist hauptsächlich auf den Sieg über den IS in Syrien u. Irak sowie auf die Definition von "Sicheren Herkunftsländern" zurück zu führen so z.B.

das glauben sie doch selber nicht was sie da schreiben,die Zahlen gingen in dem Moment schlagartig zurück Anfang Mitte 2016 als die Grenzen(Mazedonien,Ungarn) versucht worden sind dicht zu machen.IS Syrienu.Irak und sichere Herkunftsländer usw. haben damit mal Null Koma Null zu tun.dieses Märchen wird in Deutschland nur allzu gerne erzählt um nicht ungeliebten Staaten wie Ungarn recht geben zu müssen.
wenn jetzt die Ungarn oder die Mazedonier einfach wieder jeden ihr Land ohne weiteres durchqueren zu lassen würden,dann würden die Zahlen innerhalb kürzester Zeit auch wieder in die Höhe schnellen.
wer etwas anderes erzählen möchte muss schon ganz schön naiv sein

Am 05. März 2019 um 17:47 von DerGolem

"Zu Ihrer Information: ich komme aus einem Land, welches jahrelang unter der russischen Diktatur zu leiden hatte und selbst heute noch - Jahre nach der Befreiung - extrem schlecht auf Russland zu sprechen ist. Ausserdem habe ich eine russische Schwägerin, die sich schon früh von Putins "Politik" deutlich distanziert hat."

Vielleicht sollten Sie erkennen, dass Stalin tot ist. Ich weiß, viele leben immer noch in Angst vor ihm, die früher berechtigt war. Und Sie werden bestimmt nicht verstehen, dass ich sowohl Befürworter (die deutlich in der Überzahl sind) als auch Gegner der Politik Putins kenne. Ich kenne auch Menschen hier, die sich deutlich von der Politik unserer Kanzlerin distanzieren.

@ Hallelujah 17.46h - Was haben Sie denn für Probleme?

.............Damals war alles besser. Seit der EU geht es straff abwärts. Souveräne Völker die selbst ihre Zukunft in der EWG bestimmen konnten waren das Non Plus Ultra.................

Was haben Sie denn für persönliche Einbußen erleiden müssen, seit es die EU gibt?? Können sie uns mal 3-4 Beispiele nennen oder ist das zu viel verlangt?

Hallo ex_Bayerndödel,

Punkt für dich!
Reichtum ist das falsche Wort, "Habe" wäre ein besseres Wort. Denn selbst der Rentner am Existenzminimum müßte Einbußen hinnehmen und wenn auch nur Lebensmittel teurer werden würden. Unsere Regierenden haben schon immer zuerst den "kleinen Leuten" in die Tasche gegriffen, denn die "Großen" sind Tabu!

@ krittkritt um 17:58

"Solange die Regierung nicht tut, was das Volk will ist es mir egal, ob sie sich national oder europäisch nennt."

Sehr schön geschrieben! Ich bin der Meinung es ist schon schwer genug auf die nationalen Parlamente EInfluss zu nehmen. In dem Ding EU, genauer in brüssel, weiß ich überhaupt nicht wie das gehen soll.
Aus Bürgersicht natürlich! Nicht aus der Sicht der Lobbyisten und "Zivilgesellschaftsmitglieder".

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Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

@wie 17.14

"Merke: gemäß der anerkannten Wirtschaftstheorie können Staaten nicht bankrott gehen."
Vollkommen faktenfrei! Argentinien war bankrott und nicht nur ein Mal. Griechenland wäre es ohne die Milliardenhilfen ebenso gewesen wie Portugal. Das geht ganz schnell. Wenn die laufenden Einnahmen geringer sind als die Ausgaben und sich wegen schlechter Bonität kein Kreditgeber findet, dann ist es so weit. Die nächsten Kandidaten stehen schon am Start. Übrigens unter EU-Staaten, nicht nur in Lateinamerika

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