Einwanderungsgesetz: "Spurwechsel" - aber nur halbherzig

Kommentare

4 Millionen Arbeitslose

dazu noch diejenigen, welche nicht gerechnet werden,
weil sie in einer Maßnahme stecken, krank sind oder über 58
dazu in einer EU in der vorallem die Südländer eine hohe Arbeitslosigkeit haben
wäre es nicht sinnvoll, erst mal in Deutschland dafür zu sorgen,
dass die Menschen in Lohn und Brot kommen
wie behauptet wird, sehnen die sich ja geradezu danach ?
dann in der EU mal helfen
ob es dann noch einen Bedarf gibt ?

Fairer Umgang mit Fachkräften

Deutschland braucht gute Fachkräfte und wir sollten stolz sein, wenn wir Ausländer für die Arbeit in Deutschland begeistern können. Ich sehe nicht ein, warum gut motivierte ausländische Fachkräfte gegenüber Deutschen im Nachteil sein sollten.

"Spurwechsel"

Und auch dafür, dringend benötigte Arbeitskräfte zu gewinnen.

Der Herr Stalinski möge sich doch mal die Arbeitslosenstatistiken Südeuropas zu Gemüte führen. Damit könnte unser A.K.-Mangel locker gedeckt werden.

@ peace 2018

Die Rücklage ist seit nunmehr vier Jahren das Überlaufbecken für Haushaltsüberschüsse, die den Menschen zurückgegeben werden müssten.

Ich will das Geld gar nicht. Die Deutschen kommen prima aus mit dem was sie verdienen. Ich will, dass der Staat keine neuen Schulden macht und wenn möglich sogar alte zurück zahlt.

unklare Kritik, Herr Brückner

wenn jemand hier erst das Asylverfahren durchläuft, dann 3+2 macht und noch 2 jahre Arbeitsduldung bekommt, kann er nach diesen 8 Jahren ganz regulär seinen unbefristeten Aufenthalt beantragen.

Flüchtlinge ...

... sollen ja auch nicht integriert, sondern nach Kriegsende in ihre Heimat zurückgeschickt werde.

Einfach mal die Genfer Flüchtlingskonvention lesen.

abgelehnter

Asylbewerber bleibt abgelehnter Asylbewerber, und Ausreisepflichtiger bleibt Ausreisepflichtiger.
Dass diese Status nicht die in ihrem Namen implizierten Konsequenzen für den Betroffenen haben, ist an sich schon eine Farce, die dadurch noch vergrößert wird, dass man den Betroffenen nun auch noch einen "Spurwechsel" anbietet. Ob "light" oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Achso, Herr Hruschka

Wer arbeiten geht, hat keine Zeit für einen Sprachkurs [...]

Dann sollten Sie mal überlegen welche Anforderungen an Deutsche gestellt werden, die sich weiterqualifizieren oder beruflich gar umsatteln möchten.

Absoluter Fachkräftemangel

Der Betrieb meines Schwagers würde sofort Energieanlagen-Elektroniker, Elektrotechniker und Elektromonteure einstellen. Es gibt aber keine. An der Bezahlung liegt es nicht, die ist spitze. In den letzten vier Jahren konnten mehrere Aufträge nicht angenommen werden. Deutschland verbummelt seine Wachstumschancen, weil es sich nicht um ausreichend Fachkräfte bemüht.

Spurwechsel-aber nur halbherzig.

"Beschäftigungsduldung"
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Was soll das nun schon wieder sein ?
Interessant wäre vielleicht einmal von den Experten zu erfahren wie viele Migranten diese Vorraussetzung erfüllen und wie viele durch dieses Raster fallen und doch ein Bleiberecht erhalten.

Spurwechsel fördert Integration

Erst hieß es die Menschen sollen sich in Gesellschaft und Arbeitsmarkt integrieren, jetzt macht man es gerade den Menschen schwer, die sich in Arbeit und Ausbildung befinden. Menschen die bereits hier arbeiten sollen abgeschoben werden, um dann andere Leute im Ausland anzuwerben? Wer soll das verstehen? Für mittelständische Unternehmen, die viel in ihre zukünftigen Mitarbeiter investiert haben und den Spurwechsel unterstützen, ist das absurd.

Brucker meint wohl ...

.. die Einwanderung in den Niedruglohnsektor (völlig unqualifiziert) nutzt den Arbeitgebern, maximale Profite einzustreichen.

Wozu ausländische Fachkräfte?

Wir haben mindestens 3,5 Millionen Arbeitslose!
Warum werden die nicht weiterqualifiziert?
Oder wenigstens in eine großzügige Rente geschickt, damit sie sich nicht weiter schikanieren lassen müssen.
Es wird Zeit endlich zu fördern, statt immer nur zu fordern!

Für die Bürger bedeutet das nur ...

... dass die Löhne niedrig bleiben und die Mieten weiter exorbitant steigen.

Ist aber politisch so gewollt.

versteh' ich nicht, Frau Nahles

die SPD setzt sich mal wieder mehr für Menschen ein, die aufgrund offenkundig fehlenden Asylanspruchs von vornherein hier eigentlich nichts zu suchen gehabt haben, als dass z.B. für Menschen mittleren Alters die Voraussetzungen zum Studieren, oder die Anerkennung von Lebensleistung bei Geringqualifizierten verbessert würde. Ob das bei jenen Wählern ankommt, die der SPD wegrennen, ist doch fraglich ...

@ peace 2018

Selbst dann blieben noch reichlich Mittel für die Pflege, für die Rente sowie Investitionen in Schulen, in den Breitbandausbau, in die Straßen und Familien.

Das sind Wunschträume.
Dringende Sanierungsmaßnahmen in Schulen können oft nicht ausgeführt werden, weil Arbeitskräfte fehlen. Es gibt in ganz Baden-Württemberg keine Baufirma, die nicht ausgelastet wäre. Auch im Straßenbau bleibt unglaublich vieles liegen. Wer soll es denn machen. Firmen nehmen oft mangels Kapazitäten gar nicht an Ausschreibungen teil.

Außerdem gibt es im Moment kein Pflegepersonal und die ausgebildeten Arbeitskräfte sind stark überlastet.

20:10 von nie wieder spd

offenbar, weil sich dann die deutschen langzeitarbeitslosen geistig überlegen fühlen können!

Auch demokratische Systeme müssen „upgedatet“ werden

„... aber nur halbherzig“

Das ist das eigentliche Problem: Unser derzeitiges politisches System der parlamentarischen Demokratie mit seinen mittlerweile hoffnungslos verkrusteten Strukturen macht bessere als (bestenfalls) halbherzige Lösungen de facto quasi unmöglich. Es ist heute schlicht nicht mehr „realitätskompatibel“ (*). Und müsste deshalb zügig auf eine digitale Basis gestellt werden.

*“Die Prüfung all dieser Kriterien schaffe zudem neue bürokratische Hürden. "Und das bei einer Personengruppe, die schon zuvor sehr hohe Hürden nehmen musste, um überhaupt eine Arbeit und eine Arbeitserlaubnis zu bekommen", (...) Sowohl Betroffene als auch Arbeitgeber könnten durch diesen langwierigen Prozess abgeschreckt werden. (...) Chance vertan, hier positive Anreize für die Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zu setzen“ / "Das Niveau der Sprachkenntnisse soll auf B1 festgelegt... Völlig unklar, wie die betroffenen Personen in ihrer Situation diese Voraussetzungen erfüllen sollen.“

@ um 20:12 von Hunsrück

Völlig Richtig!
Seit fast 30 Jahren wissen wir vom angeblichen drohenden Fachkräftemangel.
Seit 3 Jahren wissen wir ebenfalls, dass die meist bedauernswerten Flüchtlinge nicht einmal Ansatzweise den Anforderungen entsprechen, trotzdem werden bei den schon vorhandenen Arbeitslosen keinerlei Anstrengungen zur Weiterqualifizierung unternommen.
Wo bleibt die konzertierte Aktion von Wirtschaft und Arbeitsagenturen, um endlich mehr Menschen in den entsprechenden berufen auszubilden?
Der Unternehmer heißt Unternehmer, weil er angeblich etwas unternimmt.
Dann mal los ...

@ Hunsrück

Wie wärs mit ausbilden ?
So kommt man zu Fachkräften.

Mein Schwager hat im Betrieb 12 Ausbildungsplätze, von denen ganze drei derzeit besetzt sind. Für viele ist es ein Problem, etwas leisten zu müssen und flexibel zu sein.

Wenn ich sehe, was einige Betriebe

den Auszubildenden in finanzieller Hinsicht zumuten, kann ich verstehen, dass sich niemand nach solchen Bedingungen sehnt. Viele Betriebe würden am liebsten das "Lehrgeld" wieder einführen.

@hunsrück, 20:12

Ist es etwa keine soziale Verantwortung, ausländische Facharbeiter zu beschäftigen?

Vor allem dann, wenn diese in ihrer Heimat arbeitslos wären!

@ Photomatic

... als dass z.B. für Menschen mittleren Alters die Voraussetzungen zum Studieren, oder die Anerkennung von Lebensleistung bei Geringqualifizierten verbessert würde.

Sorry, welche Lebensleistung sollte denn in geringer Qualifizierung bestehen?

@ 20:06 von Mannemer Bub

// Absoluter Fachkräftemangel \\

Ich weiß noch als ich beworben habe als E-Monteur.Die Antwort war,unser Männer arbeiten nicht mit Frauen.
Und wie wäre es die Betriebe würden endlich mal wieder anfangen selber auszubilden.
Man muß nicht immer nur nach den Noten schaun.Manche haben es auch in den Fingern.

@ Mannemer Bub

Wenn Ihr Schwager besser als die Konkurrenz bezahlen würde, hätte er auch genügend Fachkräfte.

Aber die Arbeitgeber wollen keine höheren Löhne zahlen Sie wollen billige Arbeiter - und da kein Deutscher so blöd ist als Fachkraft zu geringen Löhnen zu arbeiten, schreien die Arbeitgeber nach Einwanderung billiger ausländischer Arbeiter.

Es geht NUR ums Geld!

Integration nutzt der Gesellschaft

Kriege wie in Syrien oder Afghanistan dauern Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte. Natürlich sollen die Menschen sich in dieser Zeit integrieren und wer hier arbeitet oder eine Ausbildung absolviert wird aktiver Teil der Gesellschaft, zahlt Steuern und sollte das Recht haben hier zu bleiben. Das gilt besonders, wenn jemand mit Kindern nach Deutschland geflohen ist, die hier zur Schule gehen.

@mannemerbub, 20:25

Ohne Ihrem Schwager zu nahe zu treten: Das liegt auch daran, wie Auszubildende in deutschen Betrieben oft schikaniert und herumkommandiert werden.

Wer Auszubildende wie Menschen behandelt, bekommt normalerweise auch welche!

@ nie wieder

Wir haben mindestens 3,5 Millionen Arbeitslose!
Warum werden die nicht weiterqualifiziert?
Oder wenigstens in eine großzügige Rente geschickt

Na bravo, der einzige Sinn scheint heute für viele Menschen nur noch darin zu bestehen, möglichst viel von der Gemeinschaft heraus zu holen. Ehrgeiz? Engagement? Fehlanzeige.

Da ist die Haltung vieler Migranten, die ich in den letzten Jahren kennenlernen durfte, wesentlich angenehmer.

Spurwechsel

zu erst Spurwechsel zu Gunsten deutscher Arbeidsloser, Frauen die in den Beruf zurück wollen oder müssen. Dann wären da noch 100.000'nde von arbeidslosen Europäer, speziell Jugendlicher.
Wir sollten selbst auswählen wen und wie viele.
Es gibt keinerlei Gründe, Menschen die nicht eingeladen wurden, Flüchtlinge die zeitweisen Schutz brauchen zu prioritieren. Diesen Menschen sollten auf kurz oder lang nach Hause gesendet werden, auch um evtl. neuen Bedürftigen Platz zu machen.

Motivierte Arbeitskräfte

Ich erlebe die Kinder aus Flüchtlingsfamilien durchweg als sehr aufgeschlossen und motiviert. Ich würde eine gute und freundliche Integration in die deutsche Gesellschaft und das deutsche Berufsleben für die, die gern hier bleiben wollen, sehr begrüßen.

Mehrheit für die Integration

Ich bin mir sicher, dass die breite Mehrheit der Deutschen einer vernünftigen Integration von Migranten in die deutsche Berufswelt sehr aufgeschlossen gegenüber steht. Wir brauchen die Fachkräfte dringend.

Es gibt (noch) kein Mangel

@Mannemer Bub

Es gibt die Fachkräfte aber keine Firma bezahlt richtig.
Ich wollte mich vor kurzem nach einer neuen Firma umsehen aber das was mir als Fachkraft im Handwerk angeboten wird ist einfach lächerlich. Ich kann verstehen das viele lieber vom Amt leben da am ende das selbe rauskommt.
Die Firmenbosse werden immer reicher und geben denen die die Arbeit verrichten nichts vom Kuchen ab. Leider ist dies auch von der Politik so gewollt oder warum sollte der Mindestlohn sonst so unterirdisch sein.
Kein Mensch kann für diesen Hungerlohn in Deutschland leben. Es ist doch ganz klar das wenn körperliche Arbeit nicht richtig bezahlt wird dann wird sie in Zukunft keiner mehr machen. Ich hoffe Ihr Bosse habt dann vielleicht schon Roboter dafür ansonsten gehen die Firmen baden.
Also gutes Geld für gute Arbeit und der Mangel (welcher noch nicht existiert) wird Geschichte sein.

Brauchen wir wirklich?

Fakt: Die Industrie 4.0 wird ca. 30-35% der Arbeitsplätze einsparen, d.h. weniger Arbeitsplätze. In der Zukunft werden hauptsächlich hochqualifizierte Arbeitskräfte benötigt, anstatt Facharbeiter.

Das wird Ihnen jeder Experte und Branchenkenner bestätigen.

@sosprach 20:39

Wo steht denn bitte dass Flüchtlinge priorisiert werden? Nirgendswo! Hauptsache gegen Flüchtlinge schießen die beim besten Willen nicht priorisiert werden. Wer behauptet Flüchtlinge würden bevorteilt der erzählt bewusst eine Unwahrheit die er von Leuten aufgeschnappt hat die keine Ahnung haben (ganz vorne dabei die AfD).

@20:10 von nie wieder spd

"Wir haben mindestens 3,5 Millionen Arbeitslose!
Warum werden die nicht weiterqualifiziert?"

Das wird ja versucht. Aber unter den Arbeitslosen gibt es einen nicht geringen Anteil, der leider nicht einmal das nötige Sozialverhalten mitbringt, um weiterqualifiziert zu werden. Anspruchshaltung gepaart mit Nichtskönnen. Das ist leider auch ein Teil der Wirklichkeit.

Es ist leider schon lange so:

Es ist leider schon lange so: Alle Ausländergesetze sind Flickwerk, nichts ist "aus einem Guss", alles zu kompliziert und mit zu vielen Einzelregelungen versehen.

Chaos totale in Deutschland

Wischiwaschi, keine klaren Regeln oder mangelnde Anwendung.
Anerkanter Asylantrag: Recht zu bleiben, bis Rückkehr in die Heimat wieder vertretbar.
Abgelehnter Asylantrag: unverzüglich Abschiebung, keine Chance hier zu arbeiten.
Interesse an einem Arbeitsplatz in Deutschland nur über offiziellen Antrag.
Alles andere ist nur augenwischerei und führt zu Missbrauch.
Klare Regeln, konsequente Umsetzung, dann wird was zukunftsfähiges daraus.

Dumme Unternehmen?

Menschen kommen und ersuchen Asyl. Für die Unwissenden: Asyl ist ein Schutzrecht, Schutz vor politischer Verfolgung.
Im Asylverfahren wird untersucht, ob die Menschen die Voraussetzungen für Asyl erfüllen, also ob die Menschen tatsächlich politisch verfolgt werden und deshalb geschützt werden müssen.
Nun wird erkannt, dass die Menschen die Voraussetzungen nicht erfüllen und somit das Land wieder verlassen müssen.
Haben die Menschen bewusst oder unbewusst falsche Angaben gemacht, um nach Deutschland zu kommen?
Diese Menschen haben das Asylrecht ausgenutzt.
Wieso sollen nun diese Menschen belohnt werden?

Wieso haben Unternehmen Asylbewerber eingestellt und regen sich nun darüber auf, dass abgelehnte Asylbewerber gehen müssen? War es nicht klar, dass ein Asylbewerber vielleicht wieder gehen muss?

Wie wieviele der Asylbewerber haben denn überhaupt eine Ausbildung? Wieso spricht man dann von Fachkräften, wenn man von Spurwechsel spricht?
Fachkräfte können auch heute schon ins Land.

@0:52 von Googol

"Fakt: Die Industrie 4.0 wird ca. 30-35% der Arbeitsplätze einsparen, d.h. weniger Arbeitsplätze"

Nein, nicht Fakt, sondern Vision. Ob es so kommen wird, werden wir sehen. Und ob das wünschenswert ist, wage ich zu bezweifeln. Denn die jetzige globale Vertrauenskrise ist ja in Wirklichkeit keine Krise der Politik, sondern eine Krise des mehr und mehr entmenschlichten Wirtschaftssystems, in dem der Einzelne nur noch eine austauschbare Funktionseinheit ist (Führungskräfte eingeschlossen). Das wird mit einer Industrie 4.0 nicht besser.

Arbeitgeberinteressen/ Flüchtlingsinteressen

Der Arbeitsmarktexperte Brücker und der Migrationsrechtsexperte Hruschka scheinen mir sehr stark Arbeitgeberinteressen bzw. Flüchtlingsinteressen zu vertreten. Wenn die Zahl der positiv Betroffenen nur 33.000 bzw. weniger betrifft, dann zeigt dies meiner Ansicht nach nur, dass es eben nur sehr wenige betrifft, auf die die positive Wirkung auf den Arbeitsmarkt und der humanitäre Anspruch des Asylrechts gleichermaßen zutrifft. Aus meiner Sicht ist das eher ein Argument für den getroffenen Kompromiss von CDU, CSU und SPD, der eben auch den Interessen der lang ansässigen Bevölkerung Rechnung trägt.

@ Googel

Fakt: Die Industrie 4.0 wird ca. 30-35% der Arbeitsplätze einsparen

Auch Fakt: Dann bin ich ja jetzt schon auf die Version 5.0 gespannt.

Welches Problem können die

Welches Problem können die Zuwanderer lösen, welches die 82 Millionen die schon da sind, nicht lösen können? Und warum haben die Millionen Zuwanderer die wir schon aufgenommen haben, dieses Problem noch nicht gelöst?

Magfrad 20.56

auch hier wieder, wie bei Ihnen ja üblich, faktenfrei und realitätsfern. Natürlich werden Flüchtlinge priorisiert, wenn sie bei einer Anstellung aus speziellen Fördertöpfen mit Lohnzuschüssen gesponsort werden. Das ist für den AG ein Schnäppchen. Auch wenn unkritisch Qualifikationen anerkannt werden, die mit dem deutschen Äquivalent nie vergleichbar sind , ist das eine Ungleichbehandlung oder wenn fragwürdige Sprachzertifikate statt echter Sprachkenntnisse genügen. Aber interessant, wie leicht hier Vorurteile und Ressentiments gegen deutsche Arbeitslose gepflegt werden dürfen...

@!um 20:37 von Mannemer Bub

Wenn es für die schon vorhandenen 3,5 Millionen Arbeitslosen keine Arbeit gibt und sie auch nicht weiterqualifiziert werden können, warum sollten sie dann mit Harz4 schikaniert werden?
Das macht doch dann erst recht überhaupt keinen Sinn.
Es sei denn, sie werden als Drohpotential benötigt, um die Löhne gering zu halten.
Aber auch das muss dann deutlich gesagt werden.
Mir persönlich sind inzwischen Familien bekannt, die schon seit mehreren Generationen arbeitslos sind, und kein einziger Sachbearbeiter der Arbeitsagentur hat sich jemals um diese Menschen gekümmert. Auch nicht um die Jugendlichen in diesen Familien.
Auch ein Sozialarbeiter, der mal nachschaut, was in solchen Fällen falsch läuft, wurde dort nie gesehen.
Keiner wurde nochmals zur Schule geschickt, um bessere Abschlüsse zu machen, keiner wurde jemals weiterqualifiziert. Und das seit ca 40 Jahren!
So lange mindestens besteht die Massenarbeitslosigkeit nämlich schon.
Alle politischen Rezepte dagegen waren bisher Wirkungslos!

@ Hinter der Fichte

Falsche Anreize. Der Spurwechsel sendet das falsche Signal un die Welt: Kommt illegal, arbeitet, bleibt.

Kein Mensch ist illegal.

an nie wieder SPD 20:10Uhr

Vielleicht böten sich zur Weiterbildung auch die freiwerdenden Stellen aus der Braunkohle an, wenns denn jemals soweit kommt?

Aber billiger ist es natürlich fertige Fachkräfte dem Ausland zu entwenden.
Leute, die in anderen Ländern fehlen sind dann unser Wettbewerbsvorteil.
Und junge Leute, die z.B. Syrien wieder aufbauen sollten.

Wenn ein Viertel der Bevölkerung nach dem 2. Weltkrieg unser Land verlassen hätte, wo wären wir dann jetzt?

Feigenblatt

Diese Regelung kann ja nur als Feigenblatt angesehen werden. Denn tatsächlich wird kaum jemand diese Bedingungen erfüllen können. Vor allem der Zusatz, dass diese Personen schon mindestens ein Jahr eine Duldung haben müssen. Viele mit Duldung dürfen gar nicht mehr arbeiten. Es sollte eine Möglichkeit für diejenigen geschaffen werden, die schon während des Asylverfahrens länger und zufriedenstellend arbeiten. Da kenne ich mehrere Fälle, für die der Betrieb gerne etwas tun würde. In manchen Regionen sind nämlich tatsächlich keine anderen willigen Arbeiter zu finden. Aber nach negativem Abschluss des Verfahrens wird ihnen dann die Arbeitserlaubnis entzogen. Somit könnten sie diese Bedingung niemals erfüllen.
Aber auch die anderen Bedingung sind doch extra so gestaltet, dass es nicht funktionieren kann.

@ um 20:57 von phme

Dann müssen sich Sozialarbeiter darum kümmern!
Aber das gibt es ja auch fast nie.
Selbst in Wirtschaftswunderzeiten in den 1960er bis 1970er Jahren hatten wir ca 200.000 Arbeitslose.
Das waren die, die wirklich nicht komnten, weil sie in irgendeiner Weise gehandikapt waren.
Wenn man da hochrechnet und die Schikanen der Arbeitsagentur mit einbezieht, kommen wir heute vielleicht auf die doppelte Anzahl von Nichtarbeitsfähigen, die dann aber auch in Rente geschickt gehören.
Dann haben wir aber immer noch 3 Millionen Arbeitslose, die offensichtlich nicht gebraucht werden.
Denn sonst würde sich die Wirtschaft ja ein Bein ausreißen, um diese Leute weiterzuqualifizieren.
Zu guten Löhnen, versteht sich!
Das will aber weder die Wirtschaft noch die Politik.
Warum sonst wären die Arbeitslos?

21:11 von deutlich

Möchte ihnen in allen Punkten recht geben und bewundere ihre Rhetorik.

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