Kommentare - Fachkräfteeinwanderung: "Angewandte politische Vernunft"

02. Oktober 2018 - 11:46 Uhr

Drei Minister voller Lob für ihren Kompromiss: Die Ressortchefs Seehofer, Heil und Altmaier haben die Eckpunkte zur Fachkräfteeinwanderung vorgestellt. Die Wirtschaft begrüßt das Vorhaben, aus der Opposition kommt Kritik.

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Kommentare

19:05, eine_anmerkung @18:44, fathaland slim

>>"Es wurde hier tausendmal erklärt, warum eigentlich Ausreisepflichtige nicht abgeschoben werden können. Ignorieren Sie es ruhig weiter."

Das lasse ich nicht gelten! Einfach zurücklehnen wie Schäuble und sagen die Regierung bekommt das nicht auf die Reihe ist mir zuwenig. Ja wofür bezahlen wir denn diese Damen und Herren? Es muss endlich Druck auf die Länder ausgeübt werden die Ihre Mitbürger nicht mehr aufnehmen wollen. Völkerrechtlich sind diese Länder dazu verpflichtet. Druck lässt sich einfach aufbauen indem:
- die Entwicklungshilfe gestrichen wird.
- keine Visa mehr ausgestellt werden
- Handelsembargos eingeführt werden.
Und Sie werden sehen wie schnell diese Länder auf einmal Ihre Mitbürger wieder aufnehmen.<<

Unsere abgehobene, elitäre Fleischtopffuttertrogpolitikerkaste ist auf diese ganz einfache Lösung, mit der sie die AfD im Handumdrehen zum Verschwinden bringen könnte, noch gar nicht gekommen?

Wie kommt das denn?

Könnte es sein, daß Ihr tolles Patentrezept keins ist?

Alte Socken

02. Oktober 2018 um 19:05 von eine_anmerkung

Lieber Teilnehmer, mit Ihrem Beitrag haben Sie bewiesen, dass Sie die Funktionen "Kopieren - Einfügen" beherrschen. Diesen Beitrag haben Sie schon häufiger beigefügt.
Ihr Beitrag offenbart eine gewisse Kurzsichtigkeit in außenpolitischen Angelegenheiten. Denn Außenpolitik dient immer auch innenpolitischen Zielen, allen voran der Wirtschaftsförderung. Diplomatie eben, gleiche Augenhöhe anstatt Eindimensionalität.
Entwicklungszusammenarbeit eröffnet neue Absatzmärkte. Man spricht miteinander und gleicht Standards aus: Berufsqualifikationen, Rechtssicherheit, Fertigungsqualitäten, wachsende Absatzmärkte. Visa- und Handelsabkommen gehen immer zusammen, beide fördern Austausch, beiderseitiges Wirtschaftswachstum und Investitionen. Die Länder des Südens sind die Märkte und Rohstofflieferanten des reichen Nordens. Die Zeit der rüden Kanonenbootdiplomatie hat Europa schon längst überwunden. Ein "Grenzen dicht" widerspricht der Globalisierung.

1.Wer kontrolliert das die

1.Wer kontrolliert das die Arbeit suchenden nach 6 Monaten wieder gehen?
2.Wer kontrolliert wie ob die Ausbildung wirklich für das deutsche voll elektronische Hanfwerk reicht?
3.Was ist wenn die nach der Einreise lieber Asyl beantragen?
4.Was geschieht wenn jemand zum Amt kommt und verkündet er habe sein Geld verloren?
(Wird dann geprüft wohin das Geld verschwunden ist)
5.Was ist bei Erkrankung?
6.Was ist wenn der Betreffende hier jemanden schädigt oder durch Unfall Arbeitsunfähig wird?
All das müsste geklärt werden bevor die ersten auf der Botschaft ihren Antrag stellen.

@Hanno Kuhrt

"Jeder weiß, dass wir Zuwanderung in den Arbeitsmarkt brauchen - nur die AfDler nicht. Sie hetzen in jedem Forum und diese Hetze zeigt sich inzwischen im Auftreten der Rechtsradikalen. Wann wird diesen Leuten endlich das Handwerk gelegt?"

Wofür brauchen wir Zuwanderung in den Arbeitsmarkt?
Wenn Sie uns auch aufklären würden.
In wessen Interesse?

Um China im Handelskrieg die Stirn zu bieten? Dann brauchen Sie aber 1 Milliarde Menschen.
Damit Frau Merkel es Herrn Putin zeigen kann? Vielleicht hat ja Frau Merkel eine Wette abgeschlossen und damit sie diese Wette gewinnt, müssen wir Flüchtlinge aufnehmen.

Wen interessiert der Handelkrieg mit China und Rußland? Mich aufjedenfall nicht. Wir können auch gerne verlieren. Schweiz macht z.B. da überhaupt nicht mit und die Menschen leben dort trotzdem besser mit mehr Wohlstand.

Die Industrie und Banken sind da völlig auf dem Holzweg. Das wird man aber erst dann merken, wenn es zu spät ist.

Einwanderung in unser Sozialsystem?

Ist das keine Einwanderung in unser Sozialsystem, wenn man kostspielig, auf den Schultern der Steuerzahler/innen, arbeitsfähige Menschen in großen Ankerzentren einsperrt, wo Aggressionen wachsen?
Geben wir diesen Menschen eine Chance, sich in die Gesellschaft einzubringen! Verteilen wir sie auf die Kommunen (die dazu unterstützt werden müssen), wo sie nützliche Arbeit verrichten können - auch im Niedriglohnsektor(jetzt schreien die Tarifrechtler - Juristen) , aber Anerkennung und Selbstbewusstsein finden können - mit eigenem Geld in der Tasche. In großen Ankerzentren, von wo manche abgeschoben werden, züchten wir durch Enttäuschung die Feinde Deutschlands in vielen Ländern.
Wir brauchen eine pragmatische Lösung in der Lebenswirklichkeit.

19:02 von fathaland slim

Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich unter diesen 2,256 Millionen Menschen eine nennenswerte Anzahl befindet, die für diesen Job geeignet ist.

Ist doch irgendwie im krassen Gegensatz zu der Art, wie Sie sich in anderen Fragen geben, wie Sie 2,256 Millionen Menschen hier so lapidar abschreiben. Überdenken Sie mal, ob Ihr Kompass da nicht etwas zu extrem ausschlägt.

18:45 von Orfee

«Ich bin ja so froh, daß wir so weise regiert werden. Selbstverständlich reichen die Fachkräfte nicht aus. Wir müssen China überholen und über 1 Milliarde Menschen in unser Land holen, um China zu überholen.»

Mehr, als mit lapidar Kölsch geflügelten Worten zu antworten, fällt mir dazu kaum ein:

«Jo, ävver sicher dat.
Do simmer dobei, dat es prima …»

19:13, Nackigschlaefer

>>Deutsche Fachkräfte fliehen ins Ausland
Deutschland benötigt kein Einwanderungsgesetz, sondern höhere Löhne im eigenen Land, damit nicht weiter Deutsche verführt werden ins Ausland auszuwandern und billige Arbeitsnehmer aus weiter Ferne als Ersatz herhalten müssen.<<

Die Fachkräfte, von denen Sie reden, werden auch in Deutschland gut bezahlt. Sie "fliehen" nicht aus finanziellen Gründen ins Ausland.

19:25 von fathaland slim

Nicht ich muss dafür Lösungen finden, sondern die Politik. Daher ist es auch legitim, die Selbstverständlichkeit zu artikulieren: Ausreisepflichtige sollten abgeschoben werden.

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