Kommentare - London: Bürgermeister fordert neues Brexit-Referendum

16. September 2018 - 09:35 Uhr

Der Bürgermeister von London hat ein neues Brexit-Referendum gefordert. Die Risiken für Arbeitsplätze und die Wirtschaft seien zu groß. Damit nimmt der Druck auf Premierministerin May weiter zu.

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Kommentare

Um es mal

ganz normal auszudrücken, mit normalen Worten ohne Politiker Sprech, 2 Jahre das dauernde gezicke der Briten geht vielen auf den Kessel.
Vorher schon Rosinen gepickt ohne Ende, und jetzt nur dumme Sprüche und ständig in dem Medien.

Sie sollen langsam sehen das Sie austreten damit auch mal ein Thema beendet ist.

Seine Meinung darf man ändern

Ein zweites Referendum würde dem Volk die Chance geben, seine Meinung zu ändern oder ggf. beizubehalten. Ein Verbot eines zweiten Referendums ist nur ein Armutszeugnis für das Demokratieverständnis der Brexitianer.

Wie hätten wir es denn gern, Herr Bürgermeister?

Ja, stimmt nochmal ab, liebe Briten! Und dann nochmal. Und dann wieder.
Man könnte das doch einfach zu einer turnusmäßig durchgeführten Veranstaltung machen. Evtl. parallel zu den Parlamentswahlen?

Möglicherweise ist dieses Commonwealth-Denken

noch im Bewusstsein vieler älterer Briten, was auch mit einem gewissen Dünkel verbunden ist. Das ist eine grobe Fehleinschätzung, wie man an den zu erwartenden Auswirkungen des Brexit sehen kann.

Schlechtes Demokratieverständnis ist

ein Referndum so lange durchzuführen, bis das Ergebenis genehm ist. Herr Bürgermeister: Die Wahl ist durch! Annehmen ist nun die demokratische Pflichtübung.

Schluss mit Abstimmen

Ich bin für den Brexit und gegen ein neues Referendum, weil der Brexit die britische Wirtschaft schwächt und die europäische stärkt.

Nur Mut

Da schaut endlich mal jemand über den Tellerrand. Und man kann dem Londoner Bürgermeister nur viel Glück wünschen, dass es zu einem zweiten Referendum kommt, denn wenn die Briten der Premierministerin May stur wie eine Schafherde folgen, enden sie an der Klippe oder auf dem Schlachthof!

Europa schwächen

Der Brexit schwächt die EU-Bürokratie. Ich möchte, dass die EU geschwächt wird, weil ich sie mitverantwortlich mache für meine eigene schlechte Ausbildung und berufliche Situation.

Was sollte das bringen?

Sogar, wenn sich eine Mehrheit für den Verbleib ergeben würde, hätte das mit Sicherheit mindestens zwei Konsequenzen: 1.) hätte man wieder die britischen Forderungen und Sonderregelungen und 2.) wäre es genau das, was die EU-Gegner kritisieren, nämlich so lange abstimmen zu lassen, bis das Ergebnis passt! Ich glaube, innerlich hat sich die EU und auch ein Großteil der Bevölkerungen schon vor Camerons "Abenteuer" von Großbritannien verabschiedet. Auffallend ist auch, daß von einem Mr. Borris oder Mr. Farage usw. nichts mehr zu hören ist! Mangels Argumente? Auch die Behauptungen und Vorhersagen der EU-Befürworter haben langfristig keine Wirkung! Die britische Landwirtschaft, der Kapitalplatz London, die britische Arbeitslosenbilanz usw. werden die Folgen erst aufzeigen müssen! Ich bezweifle, daß ein "Changing-of-the-Guard" die negativen Folgen ausgleicht! Deshalb: out is out!

Unkenntnis schafft Fakten.

Bürgermeister Khan hat recht. Mehr als Recht. Das was die Politik im United Kingdom veranstaltet ist gegen die Mehrheit der Meinung der Bevölkerung gerichtet. Dazu kommt das die Bevölkerung nicht mal weiß das der Brexit zu einer massiven Verarmung führen wird. Ebenso ist nicht allgemein bekannt das mit dem Brexit einige sehr wohlhabende Personen sehr viel Geld verdienen werden, so auch der frühere Außenminister , der übrigens Amerikaner und Brite ist.

We kommt Herr Khan

jetzt zu dieser Schlussfolgerung ??
Hätten doch die Briten dem Herr Johnson doch mehr geglaubt, der mit Hilfe seiner Freunde den Briten eine rosige Zukunft versprochen hat.
Dass der Bürgermeister von London nun mit "Ergebnissen" aufwartet ist doch für die Briten ein Zeichen, dass der mit populistischen Zeremonien begangene Austritt im Nachhinein ein vorgegaukeltes Szenarium war. Das liegt auch am Verständnis des Bildungsbürgertums. Hätte die Mehrheit sich wirklich gefragt, was es bedeutet hinsichtlich, sozial-ökonomischer und gesellschaftlicher Verwerfungen eine Rolle es spielen werde, und das mit konkreten und nachvollziehbaren Zahlen unterlegt, dann wäre der Breit nie eine Debatte gewesen. Jetzt auf einmal, wo es zu dem Kollaps kommt, steht die Angst bis über dem Kopf.

Khan hat recht und Labour als

Khan hat recht und Labour als Opposition ist eine riesige Enttäuschung.

Kai

Ich wünsche mir sehr, dass England Teil der EU bleibt. Das wünsche ich den Engländern selbst, aber auch uns und der gesamten EU.
Vieles in der EU ärgert mich und gehört auf den Prüftstand. Regionen bluten aus, weil durch europäischen Ausschreibungswahn große Firmen immer größer werden und kleine regionale Betriebe vor der Haustüre das Nachsehen haben. Das muss anders werden.
Aber wir sollten die eigentliche EU als eine aufgeschlossene freie Kommune wertschätzen, in der wir offene Grenzen untereinander haben und uns recht frei bewegen können.
Allerdings versuchen rechtsorientierte Angsthasen quer durch Europa, diese Zusammengehörigkeit der Europäer zu zerstören. Allen voran bei uns die AFD oder die CSU mit der unsäglichen Mautdebatte und dem widerlichen Argument „Ausländer sollen zahlen“. Nein, wir Menschen, die aufgeschlossen und offenen Herzens sind, wollen ein Miteinander. Und eine erneute Abstimmung in England wird die Bindung insgesamt stärken.

Was haben die Briten denn gedacht ?

Was haben die Briten bloss gedacht als Sie den Brexit gewünscht haben . Wir gehen raus ohne Schaden zu nehmen und hinter dem Austritt ist das gelobte Land ?

Wie blind muss ein Volk sein so etwas zu glauben.

Ein weiteres Referendum wird nichts bringen, denn schliesslich sind wir ja nicht in einer Wünsch Dir was Welt.

Dann stimmt mal so lange ab,

Dann stimmt mal so lange ab, bis das Ergebnis stimmt. Das macht dann aber jede weitere Abstimmung zur Lachnummer.
MfG

Kein Abkommen wäre ein Novum

Was die meisten Leute nicht wissen, ist, dass alle Staaten Europas aktuell zugang zum Europäischen Binnenmarkt (und damit auch Europäische Freiheiten) besitzen. Ja, Lichtenstein, Island, Norwegen und die Schweiz sind alle defakto Teil der Europäischen Geminschaft ohne Stimmrecht.

Ein harter Brexit wäre dagegen etwas neues. Ein Land welches keinen Zugang zum Europäischen Binnenmarkt hat, dabei allerdings in diesem geografisch Eingeschlossen ist, dürfte in Zukunft nur sehr schwierige und unvorteilhafte Handelsbeziehungen bekommen.

Andere Nationen wie Russland, China oder die USA wissen natürlich um Großbrittaniens Not und ihren relativ kleinen Absatzmarkt (verglichen mit der EU) und werden dementsprechend für die Briten unvorteilhafte Handelsverträge schließen.

Jetzt durchziehen

Die Briten haben abgestimmt und sollten den Brexit jetzt durchziehen, auch wenn es Nachteile für die Wirtschaft, die Sicherheit und die Arbeitsplätze bringt.
Ich habe im Leben auch Entscheidungen durchgezogen, obwohl sie sich im Nachhinein als fataler Fehler gezeigt haben.

David (Großbritannien) will

David (Großbritannien) will Goliath (EU) piesacken, hat aber seine Waffe noch nicht gefunden. Wegrennen ist keine Option, weil die Füße an der Erde kleben. Es wäre nicht zu spät, Frieden zu schließen. Wenn es bloß den inneren Schweinehund nicht gäbe!

Nein bitte nicht! Bleibt

Nein bitte nicht! Bleibt draußen, wir haben genug und sind mehr als froh Euch Rosinenpicker endlich los zu sein. Dazu kommt, dass die zu erwartenden Zugeständnisse, die unsere maßlosen Europaträumer den Briten zu einer Wiederkehr in die EU bestimmt machen würden, die Briten bestimmt auch nur noch zum bequehmen Subventionsempfänger machen würden und am Ende unsere deutschen Zwangsbeiträge noch mehr angehoben würden, um auch das zu bezahlen. Also dann wieder Rosinenegepicke aber kein wesentlicher Beitrag, sowohl ideell als ökonomisch? Nein, Danke. How does EU survive? First of all no Britania!

neues Brexit-Referendum ...

Das wäre sehr kurzfristig, zumal es nicht nur geplant, sondern auch noch durchgeführt werden müsste. Fachlich komplexe Entscheidungen (bzw. die Verantwortung dafür) auszulagern, setzt immer voraus, das das Wahlvolk willens und in der Lage ist, sich komplexen Themen zu widmen und das diese eben nicht im vorhinein Gegenstand einer wesentlich auf ideologischen Grabenkämpfen beruhenden "populistischen" Auseinandersetzung war, die einer sachlichen Aufarbeitung im Nachhinein wenig zugänglich bleibt.
IM Vorfelde zu Referenden, die grundlegendes regeln, müssten die Betreiber wie ihre Kontrahenten eigentlich für ein Jahr einen Maulkorb bekommen und die ganze Aufarbeitung von Fakten und Problemen müsste einer richterlich kontrollierten Bürokratie obliegen, die die Lasten und Folgen konträrer Entscheidungen schlicht benennt und dem Wahlvolk zur Debatte vorlegt.

Tony Blair hat das in einen

Tony Blair hat das in einen Interview (auf youtube zu finden) gut ausgedrückt. Sinngemäß hat er gesagt, dass die britischen Spitzenpolitiker im Grunde wissen, dass der Brexit eine dumme Idee ist. Es traut sich nur keiner, das auszusprechen.
Meine Vermutung deshalb; es wird bis März keinen Vertrag mit der EU geben und der Brexit wird erst mal verschoben.

Zu spät!

Nö, jetzt muss der Brexit durchgezogen werden. Die lange Ära der britischen Extrawürste ist nun vorbei. Das Land muss für die größte Fehlentscheidung seiner Geschichte geradestehen und mit würde untergehen.
Es ist ja nicht so, dass die Nachbarn dann nicht helfen, aber dieses Hin und Her geht so nicht.

10:07 von CultureFlop .. Annehmen ist nun die ..

Ein solch schlichtes Verständnis der Gegenwart und ihrer medialen Beeinflussungsmöglichkeiten, geht vollständig an der Schwere der Entscheidung vorbei.
Es ist der Kern populistischer Debatten, das sie die wirklichen Probleme der wirklichen Welt ausblenden (zumindest soweit sie nicht in den Kram passen). Bei genügender Reife der Entscheidungsträger muss es natürlich Möglichkeiten geben sich zu korrigieren - die Frage ob das in diesem Fall geschehen müsste, müssen die Bewohner eines der Mutterländer der Demokratie für sich beantworten, wir sind da allemal weit weniger kompetent.

London:Bürgermeister fordert neues Brexit-Referendum....

Zunächst mal ist er ein schlechter Verlierer.Natürlich ist er jetzt der Hoffnungsträger von Brüssel und Berlin.Der Herr vom Blair-Flügel der Labour-Party.
Eine Frage ist ob er sich in der Regierungszeit des neoliberalen Tony Blair so "um Arbeitsplätze gesorgt hat".

Eine Volksabstimmung ist wertlos...

wenn nicht wenigstens die Hälfte der Bevölkerung, nicht nur der Wahlbeteiligten einer Richtung zustimmt.
Alles andere führt nur zu zerstörerischen Polarisierungen.
Dringend aufgearbeitet gehört die Verantwortlichkeit für die Meinungsbildung: seit der Reduzierung der ÖR in Großbritannien hat sich aus meiner Sicht die Informationsqualität deutlich verschlechtert...

Brexit

Ich wäre dafür das die Briten nochmal abstimmen dürften, denn England gehört zu Europa und wir brauchen sie auch. Aber: Die Rosienenpickerei muß dann weg sein und Bedingungen her. Last uns doch mal ehrlich sein, es hängt viel von Europa ab für jedes Land es kommt nur darauf an was man darus macht. Ich meine nicht nur für Lobbyisten, sondern für alle. Mitbestimmungsrecht für die Länder und die Mehrheit muß zählen. Die Engländer brauchen Europa, denn die USA sind unzuverlässig geworden. Ich meine auch: Jeder hat eine Chance verdient.
Gruß

Die Stimme des Bürgermeisters von London wird nur eine Folge

haben. In der Hoffnung auf einen Verbleib der Briten werden die EU-Verhandler hart bleiben und es wird zu einem ungeregelten Ausstieg kommen, weil den Unterhändlern einfach die Zeit davonrennt...

Kein 2. Referendum!

Der Brexit wird DAS Beispiel sein, wenn Bürger Populisten auf den Leim gehen. Es wird doch immer gern über die Politik geschimpft und dass diese den Bürger nicht mehr ernst nimmt. Man selbst würde ja eh alles besser machen. Nun nimmt die Politik den Bürger beim Wort und wird genau das umsetzen wofür die Bürger gestimmt haben - raus aus der EU! Die Ketten dieser bösen EU abwerfen, endlich frei sein!

...nur das mit dem Schlaraffenland, welches mit dem gesparten EU-Beiträgen dann geschaffen werden soll wird wohl nicht ganz sooooo kommen.

Eine gewisse Schadenfreude kann ich mir nicht verkneifen. Seit Jahrzehnten hat GB die EU für eigene Missstände verantwortlich gemacht und die Briten brauchen sich auch nicht danach hinstellen um zu behaupten, dass sie belogen wurden. Jeder hat n Kopf zum Denken!

Volksentscheid

Merkels Politik war es die entschieden hat, dass die Mehrheit gegen den Verbleib ist .London ist nicht England genauso wie Berlin nicht de ist .Man Kann ein Migrations Gegend nicht als das Land darstellen und deren Wünsche für ....würde nur vernebeln .Dazu sehe ich mehr Vorteile für die Bürger ,alleine Bankenhaftung Target 2 und Schutz der Bevölkerung als Nachteile .

10:18 von Vollgas

tja, hier in Deutschland gibt es auch genug Schreihälse die aus der EU wollen ohne darüber nachzudenken, welche Folgen es nach sich trägt. Erst nachher ist man schlauer und niemand will es gewesen sein. Ich bin jeden Falls froh ein Europäer zu sein, nur man könnte mehr daraus machen wenn die Politeliten mal ihr Hirn einschalten würden.
Gruß

10:29 von SteveHH

Wie blind muss ein Volk sein so etwas zu glauben.

Blind muss es nicht sein, nur ungebildet. Um so etwas zu finden, muss man auch nicht weit schauen, da reicht es schon, die hiesigen Populisten der AfD zu betrachten, die praktisch nur mit einem einzigen Thema, das sie ebenfalls nicht differenziert betrachten, fast 20% erreichen.

Das Problem bei komplexen Themen ist, dass Nachteile offensichtlich sind, weil sie als Gängelung empfunden werden, während selbst massive Vorteile einfach als gegeben hingenommen und in der Folge nicht wahrgenommen werden.

Häme unangebracht

Die Häme, die hier in vielen Kommentaren zum Ausdruck gebracht wird, ist unangebracht. Der Brexit schadet auch uns in Deutschland. Wor sollten das mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und Besorgtheit betrachten.

Populistische und fehlgesteuerte Politik gibt es nicht nur im Vereinigten Königreich sondern reichlich auch in Deutschland!

@ Vollgas, um 19:18

Das mit dem “Verständnis des Bildungsbürgertums“ übertrage ich man auf Deutschland, wo wir dabei sind, sehenden Auges in eine Richtung abzudriften, von deren Resultat - im Gegensatz zu den Briten - jedermann aus der Vergangenheit weiß.
Und trotzdem wollen die Betreffenden hier genau das, was im anderen Fall die Briten wollen, die nach wie vor für den Brexit sind:
Sie wollen, dass es “anders“ wird. Wie auch immer, nur: Anders!
Und Boris Johnson, dem ich nicht einen Meter weit traue, will, das ist meine Überzeugung, Frau May beerben.
Und dann “Gute Nacht, Marie!“

10:25 von Weites Land

Sie haben mir aus vollem Herzen gesprochen.
Gruß

Gewonnenes Wissen nutzen

Wir wissen heute mehr über den Brexit, als bei der Durchführung des ersten Referendums.

"So lange wählen, bis das Ergebnis passt" ist die gedankenlose Anwendung eines beliebten Argumentationsmusters gegen das Überdenken vergangener Entscheidungen. In einem zweiten Referendum würden nicht nur Menschen ihre Entscheidung ändern können, sondern es würden sich wahrscheinlich auch Stimberechtigte beteiligen, die das erste Referendum nicht ernst genug genommen hatten.

Allerdings befürchte ich, dass lieber angebliche demokrarische Regeln verteidigt werden, als dass angesichts inzwischen vorliegenden besseren Wissens über die Konsequenzen eines Brexit noch einmal besonnen nachgedacht wird. Im Umgang mit kognitiver Dissonanz hat anscheinend wie bei Individuen auch bei der Masse Gesichtswahrung Vorrang vor Vernunft. Und darum hat Sadiq Khans Vorschlag leider wenig Chancen, umgesetzt zu werden. Schicksalhaftigkeit dank menschlichen Unvermögens ist der Stoff der klassischen Tragödie.

sieht man heute klarer?

Die Brexit Entscheidung erfolgte sicherlich zu einem guten Teil "aus dem Bauch" heraus. Und das Bauchgefühl über die EU ist nicht sehr gut, schließlich ist es regelmäßige Übung aller nationalen Politiker Erfolge zu vereinnahmen und bei Problemen auf Brüssel zu verweisen.
Heute sehen wir und auch die Briten die Lage klarer und emotionsloser. Daher wäre eine erneute Abstimmung, im Idealfall dann, wenn ein Abkommen vorliegt, eine sinnvolle Sache.
Für mich steht fest, alle werden mit einem Brexit verlieren, die Briten etwas mehr, Rest-Europa etwas weniger. Dennoch, UK wird der EU fehlen.

Alle die von "Brexit

Alle die von "Brexit durchziehen" reden, verkennen, dass genau die Mitsprache, die Brexit-Verfechtern damals wichtig war, den Brit*innen nun genommen werden soll: nichts ist konsequenter, als die Bürger*innen über das Ergebnis der Verhandlungen erneut abstimmen zu lassen; fraglich ist eher, wie die EU in Brüssel zu einem möglichen Ausstieg vom Ausstieg steht.

@ SteveHH, um 10:29

“...Wie blind muss ein Volk sein so etwas zu glauben...“
Sie vereinfachen dieses Abstimmungsverhalten “des Volkes“ zu sehr. Schauen Sie doch mal genau hin, wer “das Volk“ ist; es sind die Millionen einfachen Arbeiter, Arbeitslose, mittellose alte Menschen in verkommenen Industriegebieten, oft ohne annähernd mit uns vergleichbarem Gesundheitssystem, ohne HartzIV oder ein sonstiges soziales Auffangnetz.
Erwarten Sie von denen, dass sie sich über die Konsequenzen des Brexit auch nur annähernd klar waren, wo es bei den Politprofis heute erst dämmert, was da auf GB und den Rest der EU zukommt?

Irre ich da, oder...

...spricht aus den zahlreichen ablehnenden Beiträgen nicht auch eine dicke Portion verletzter Eitelkeit?
“Ihr lehnt unsere EU nicht nur ab, ihr habt sie sogar schlecht geredet und sie auch noch abgezockt, wolltet nichts mehr mit ihr zu tun haben, und jetzt besinnt ihr euch eines Besseren.“
Bitte, was soll das?
Ich halte eine solche Einstellung für keinen Deut besser als den Wunsch des Bürgermeisters nach einem erneuten Referendum.
Mr. Johnson und seine Genossen waren diejenigen, die den Brexit vorangetrieben haben und die sind, als es ernst wurde, flugs abgetaucht.

Da kann man sehen, wie leicht

Da kann man sehen, wie leicht das Wahlvolk zu beeinflussen ist. Besonders dann, wenn es keine Ahnung hat, worüber es abstimmt. Hier sind die Medien und vor allem die Politik in der Verantwortung.
MfG

@ andererseits, um 11:23

So wie ich die Äußerungen aus Brüssel verstanden habe, glaube ich, dass man dort den Ausstieg vom Brexit eher begrüßen würde.

Schwäche der Volksabstimmungen

hier zeigt sich die Schwäche der Volksabstimmungen. Direkte Demokratie funktioniert halt nur, wenn nicht alle populistisch indoktrinierte und halbgebildete Dödels abstimmen dürfen.

ich würde mich übrr den Verbleib GB in der EU freuen, aber. ..

So sehr ich mit gewünscht habe, dass GB bleibt, wäre ein zweites Referendum nicht irgendwie inkonsequent und kaum zu erklären?

Es ist ja nicht so, dass Brexit Gegner genau vor den nun drohenden Konsequenzen gewarnt hätten. Nur hat man eben lieber den Lügen von Johnson & Co geglaubt. Oder es war Ihnen egal, weil sie keinen Zuzug von EU Bürgern wollten (über den Zuzug über Bürgern des Commonwealth und damit etwa den Zuzug von ca 50 % der Nichtbriten hatte GB ja ohnehin schon immer die alleinige Entscheidungshoheit).

Eigentlich war doch klar, dass alle Vorteile der EU zu behalten, ohne sich dem EuGH und EU Regeln zu unterwerfen sowie ohne Geld an die EU zu zahlen, nicht geht.

GB hatte die Wahl zwischen "Ausländer raus" und die sicheren Arbeitsplätze, freien Handel, den Frieden an der inneririschen Grenze sowie Teilhabe Friedensprojekt der EU.

Sie haben sich entschieden. Und selbst wenn nun die knappe Mehrheit gegen den Brexit wäre, so wird die Spaltung der Gesellschaft bleiben.

Demokratie ganz unten - Basisdemokratie eben !

Es wird so oft abgestimmt bis das Ergebnis gefällt.
Nicht so kriminell wie Wahlfälschungen in Russland und nicht so diktatorisch wie Wahlen in der DDR als das Ergebnis schon vor der Wahl feststand. Diese Art von Demokratie wird sicher schnell viele Nachahmer finden.

@ Valdepena, um 11:39

Da gebe ich Ihnen absolut Recht, zumal:
Wir haben ja eine Volksabstimmung, die heißt “Wahlen“.
Und allzu Viele von denen, die dieses Recht nicht wahrnehmen, stehen nachher da und blasen die Backen auf.

Nachverhandeln

So langsam wird wohl jedem im GB klar, daß sie die schwächere Position einnehmen. Nicht die Briten bestimmen welchen Brexit sie bekommen, sondern die EU. Alle Versuche einen Keil zwischen einzelne Mitgliedstaaten zu treiben sind fehlgeschlagen und daher geht in London langsam die Erkenntnis auf, daß die EU wohl stärker war als man dachte. Das sollte allen Träumern vom Ende der EU in jeden anderen Mitgliedsland eine Warnung sein.

@Valdepena 11:39

Und wie wollen Sie bewerkstelligen, dass ausschliesslich diejenigen, die gebildet und ausreichend Informiert sind, abstimmen dürfen? Müssen diejenigen, die zur Abstimmung zugelassen werden, einen Wissenstest zur Thematik bestehen?
MfG

Bitte steigt aus, liebe Briten!

Ihr seid in der EU die größten Bremser und Extra-Wurst Besteller. Eines Tages könnt Ihr wieder beitreten, wenn die EU sich ohne Euch stabilisiert hat! Das wäre für uns alle das Beste!

Faszinierend

Bei genauer Überlegung: Das hätte er sich mal etwas früher überlegen sollen - nicht erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist - Hüh und Hott und Hott und Hüh - Ein Hoch auf die Politik - wir wählen so lange, bis das Ergebnis stimmt...

Worum geht es den Briten ?

..Rosinenpickerei mit staendiger Sonderrolle oder wollen sie sich nicht von Merkel bevormunden lassen ?

Das Problem mit der inneririschen Grenze,die gar keine richtige Grenze ist,
bekommen sie nicht geregelt.

Boris Johnson hat das Land an die Grenze des Ruins getrieben und sich dann verdrueckt. Er ist wohl doch nicht der Prophet des Wohlstandes und laesst seine Waehler alleine.

Lass die Briten durch diese Erfahrung gehen bis sie merken, dass UK die EU mehr braucht als umgekehrt.

Falls sie umdenken sollten, spricht das fuer die Briten und nicht gegen sie.

Anytime welcome back ! UK gehoert zu Europa wie Sylt zu Deutschland.

Seit wann...

bestimmen Buergermeister ueber Staatspolitik? Das Ding ist doch laengst gegessen. Jammern nuetzt nix mehr. Die Konsequenzen muessen nun getragen werden. Basta .

Um 11:51 von kleinermuck2012

"Müssen diejenigen, die zur Abstimmung zugelassen werden, einen Wissenstest zur Thematik bestehen?"
Wünschenswert, aber nicht machbar. Solche existenziellen Themen dürfen halt nicht über eine Volksabstimmung geregelt werden. Das ist schließlich keine untergeordnete regional begrenzte Geschichte.

Er hat ja recht, aber sind wir doch einmal ehrlich.

Klar werden massenhaft EU-Bürger, vor allem Bürger des "Vereinigten Königreiches", Arbeitsplätze verlieren und natürlich nimmt die Wirtschaft durch den Brexit Schaden.
Aber alle diese Katastrophen für einzelne Bürger werden doch mit oder ohne Brexit sowieso passieren! Es wird mit an (100%iger) Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder eine Bankenkrise wie vor 10 Jahren geben, nur dieses Mal noch furchtbarer. Es liegt doch in der Natur von Marktwirtschaft/Kapitalismus, dass Rezessionen immer stärker, ausgeprägter und brutaler verlaufen. Und in EU-, West-, Mittel- und ganz Europa leben heute alle in diesem System.
Und dann werden wieder viele hundert Milliarden zur Rettung dieses System aufgewendet (also zur Rettung der Banken).
Zum Vergleich: Wohnungsbau: nur max. 5 Mrd. / Rüstung: ca. 30-50 Mrd. ...

An alle Brexit-Befürworter,

An alle Brexit-Befürworter, die hier das Klagelied anstimmen "Es darf nicht gewählt werden so lange, bis das Ergebnis stimmt...": Das ist nun doch arg durchschaubar; warum sollten die Brit*innen nicht abstimmen, ob Sie einen - sich jetzt so langsam in Details abzeichnenden statt einen mit vielen Unwahrheiten und Angstargrumenten verschleierten - Brexit wollen oder nicht? Das ist kein Hü und Hott, sondern eine klar andere Situation, in der eine Beteiligung der Wähler*innen doch gerade denen, die die Volksabstimmungen als die größte Errungenschaft demokratischer Willensbildung propagieren, recht sein müsste? Oder will man das am Ende gar nicht... Das wäre dann die nächste aufgeflogene Brexit-Lüge.

Demokratie ist ...

Demokratie ist ... wenn die "dummen Bürger" solange abstimmen, bis ein Ergebnis zustande kommt, das der EU genehm ist.

Ja, immer schön Panik

Ja, immer schön Panik verbreiten und so oft abstimmen, bis das Ergebnis den Politikern passt. So kennen wird das.

Ich könnte aus der Haut fahren, wenn ich das lese.

@10:46 von Zahnschmerzen: Brexit wird erst mal verschoben

"Meine Vermutung deshalb; es wird bis März keinen Vertrag mit der EU geben und der Brexit wird erst mal verschoben."

Es braucht keinen Austrittsvertrag mehr. Die Briten haben den Austritt aus der EU mit ihrem Kündigungsbrief festgelegt. Am Stichtag sind sie draußen.

Ein Vertrag der den Übergang regelt, würde ggf. die schlimmsten Folgen etwas abfedern, nötig ist der Vertrag aber nicht. Gibt es keinen Vertrag, dann folgt der sogenannte harte Brexit.

Wie es zur Zeit aussieht, ist das genau das, was die britische Regierung möchte.

10:25 von Weites Land

>Regionen bluten aus, weil durch europäischen Ausschreibungswahn große Firmen immer größer werden und kleine regionale Betriebe vor der Haustüre das Nachsehen haben. <

Geht aber auch anders zu regeln. Ich habe vor Jahren von meiner Hausbank ein günstiges Darlehn für die Hausrenovierung bekommen, mit der Auflage nur Handwerksbetriebe aus der Region zu berücksichtigen (Standort plus 20 Km). Hat jetzt nichts mit dem Brexit zu tun, kann aber den Unmut bremsen den viele EU-Bürger vielleicht habe.

"Seit wann... bestimmen

"Seit wann... bestimmen Buergermeister ueber Staatspolitik?"
.
Bürgermeister Sadiq Khan wird doch wohl in einer Demokratie mal seine Meinung sagen dürfen ?!

10:29 von SteveHH

>….. denn schliesslich sind wir ja nicht in einer Wünsch Dir was Welt.<

Das hat aber Boris Johnson den Briten versprochen. Was für ihn schiefgegangen ist, ist dass der erwartete Hilfskonvoi aus den USA nicht angerollt ist.

@um 11:23 von andererseits

nichts ist konsequenter, als die Bürger*innen über das Ergebnis der Verhandlungen erneut abstimmen zu lassen;

Wenn Sie mit "Ergebnis" die Frage nach den künftigen Beziehungen zur EU meinen, dann haben Sie hier einen Punkt. Denn das ist durchaus eine andere Frage als diejenige, über die beim Brexit entschieden wurde.

Der Austritt an sich ist allerdings durch das Volk so bereits beschlossen worden. Eine Abstimmung zum Ergebnis, also den künftigen Beziehungen GB-EU würde dann so aussehen: Bei Ablehnung gibt's einen Austritt ohne Vereinbarung über die künftigen Beziehungen (kann man natürlich später immer noch regeln), bei Annahme den Austritt mit dem ausgehandelten Abkommen zu den künftigen Beziehungen.

Grüsse aus der Schweiz

Was geht es uns eigentlich an,...

...ob, wann oder wie oft man in GB über einen Brexit abstimmt?
Hat irgendwer dadurch einen persönlichen Nachteil?
Bitte her damit, ich würde es gerne verstehen.

@11:51 von kleinermuck2012: Wissenstest zur Thematik

"Und wie wollen Sie bewerkstelligen, dass ausschliesslich diejenigen, die gebildet und ausreichend Informiert sind, abstimmen dürfen? Müssen diejenigen, die zur Abstimmung zugelassen werden, einen Wissenstest zur Thematik bestehen?"

Volksentscheide sind eine nette Sache, wenn es um einen neuen Radweg, eine Umgehungsstraße oder ein Schwimmbad geht. Das sind alles überschaubare Vorhaben, die die betroffenen Bürger, auch wenn sie nur wenig politisch interessiert und/oder gebildet sind, entscheiden können.

Geht es um große politische Dinge wie den Brexit, dann sind sehr viele Menschen einfach überfordert, weil sie auch bei gutem Willen, gar nicht in der Lage sind, alle Aspekte zu berücksichtigen.
Da schlägt dann die Stunde der Populisten, die einfache Antworten anbieten, wie z.B. Millonenbeträge für das Gesundheitssystem, die nach dem Brexit zur Verfügung stünden.

Belassen wir es besser bei den Radwegen. Das ist für die Masse des Volkes komplex genug.

direkte Demokratie

Diese ist absolut wichtig und richtig. Allerdings mit drei Stufen. Entweder eine klare Mehrheit in eine Richtung. Dann

Dann hat das Volk ein klares Mandat gegeben. Oder ein knapper Ausgang. Dann gehört das Volk auch weiter an diesem Prozess beteiligt. Denn schon allein das Wetter am Referendum hat massiven Einfluss auf das Ergebnis.

Knapp ist für mich bei unter 60%.

Propaganda

Die Elite sieht ihre Lobbys mit weniger Einfluss, das Volk hat sich gegen eine korrupte EU Regierung ausgesprochen und nun versuchen vor allem die Banken und deren Schargen alles um in der EU zu bleiben. Täglich erfinden die Finanzmedien neue szenarios, neulich hiess es, jeder Hausbesitzer müsse mit 35% Wertverlust seines Eigenheims rechnen. Vor Brexit sagten die EU treuen Lemminge, dass GB mehr Geld bekommt als zahlt, nur bei der Scheidung will man auf einmal das ganze Geld haben was GB in 5 Jahren drauflegt. Wer dem Bürgermeister von London glaubt, glaubt den Banken die sich seit 20 Jahren aus Steuergeldern bedienen..

Selbstmarketing

oder purer Populismus. Herr Khan weiß natürlich, dass er in der City bei den zigtausend Bankern damit punktet, mehr Substanz ist da nicht.

Wohin sind denn die Helden

Wohin sind denn die Helden von damals, Farage, Johnson, etc. abgetaucht?
Man sollte jetzt auch von Seiten der EU diesen Brexit durchziehen. Diese ständigen Extrawürste weil wir sind ja das "empire" sind nicht zu ertragen gewesen.
.
Die Briten haben nie einen europäischen Gedanken gehabt.
.
Das was in die Kasse gezahlt wurde, wurde auch durch Subventionen wieder herausgeholt. Trotzdem hat die EU jeden Extrawunsch der Briten toleriert.
Erst mal raus aus der EU. Dann wird vielen vielleicht auffallen, das die Subventionen weg sind.
Und falls die Briten dann wieder in die EU wollen, bitte die gleichen Bedingungen, die auch für alle anderen gelten!
.
Aber Abstimmen bis das Ergebnis stimmt ist keine Lösung.

10:43 von Duzfreund

>Referenden, die grundlegendes regeln, müssten die Betreiber wie ihre Kontrahenten eigentlich für ein Jahr einen Maulkorb bekommen und die ganze Aufarbeitung von Fakten und Problemen müsste einer richterlich kontrollierten Bürokratie obliegen, die die Lasten und Folgen konträrer Entscheidungen schlicht benennt und dem Wahlvolk zur Debatte vorlegt.<

Das würde aber die freie Presse entmündigen die sich fast immer für die eine oder andere Seite festlegt (abhängig vom Verleger). Vorlegen heißt ja auch Kommunizieren und das geht nur über die Medien.

re spirit of 1492

"Ja, stimmt nochmal ab, liebe Briten! Und dann nochmal. Und dann wieder.
Man könnte das doch einfach zu einer turnusmäßig durchgeführten Veranstaltung machen. Evtl. parallel zu den Parlamentswahlen?"

Warum gibt es denn turnusmäßig Paralamentswahlen? Man könnte doch das letzte Wahlergebnis als endgültig und definitiv für die nächsten 50 Jahre festschreiben.

So, wie Sie es für das Brexit-Referendum verlangen ...

Dann aber normale Bedingungen für EU-Mitgliedschaft

Die Briten haben die EU-Verträge gekündigt und das gilt jetzt erst einmal. Wenn sie jetzt doch wieder wollen, dann sollte ihnen das selbstverständlich ermöglicht werden, aber genauso selbstverständlich unter denselben Bedingungen wie sie für alle anderen Mitgliedsstaaten auch gelten: Kein Britenrabatt, dafür Schengen (wodurch auch Irland endlich Schengen beitreten könnte) und Euro. Entweder ganz drin oder ganz draußen.

Es bräuchte kein zweites Referendum

Das Referendum zum Brexit war nicht mehr als eine Meinungsumfrage. Es war nie in irgendeiner Form politisch bindend.

Wäre die britsche Regierung davon überzeugt, dass der Brexit für GB schlecht ist, so könnte sie ihn von heute auf morgen beenden.

Das wäre möglicherweise politischer Selbstmord, vielleicht aber auch nicht.

Wenn PM May eine Regierungserklärung abgäbe, in der sie auch für einfache Leute verständlich erklärte, dass nach genauer Prüfung aus folgenden Gründen der Brexit nicht vollzogen wird, könnte es auch gut für Fram May ausgehen.

Ich persönlich wünsche mir einen harten Brexit. Das wird zwar einen kleinen Dämpfer für die EU-Wirtschaft geben, aber das müssen wir ertragen. Das abschreckende Beispiel für andere Länder zählt aber mehr, wenn die Briten richtig auf die Nase fallen.

schwer gestört, um 10:08 und 10:14

Die EU trägt also die Schuld an ihrer schlechten Ausbildung.
Könnten Sie das einmal nachvollziehbar erklären?
Und den Briten zu wünschen, dass es ihrer Wirtschaft schlecht geht, spricht für mich für eine ziemlich niederträchtige Einstellung; die mag ja mit einer schlechten Ausbildung begründbar sein.

Zur direkten Demokratie

Liebe Mitkommentatoren,
vielleicht darf ich mal eines klarstellen: Direkte Demokratie bedeutet nicht, dass sich die Regierenden aussuchen dürfen, über was sie abstimmen und wann sie das tun. Ein neues von oben verordnetes Referendum ist vom Gesichtspunkt eines souveränen Volkes aus genauso defizitär wie das erste. Wichtig wäre, dass die Rechte, die das Volk hinsichtlich Basisabstimmungen hat, klar definiert werden, wobei z. B. auch ein Mindestabstand zwischen zwei Volksabstimmungen festgelegt werden sollte. In diesem Fall wäre es nicht nur demokratisch legitim, ein Referendum zu wiederholen, sondern geradezu unerlässlich, um Fehlentscheidungen auch korrigieren zu können. Solange Referenden aber, je nach Stimmungslage, von der Regierung verordnet werden, hat das wenig mit souveräner direkter Demokratie zu tun, unabhängig davon, wie oft letztendlich abgestimmt wird.

re schwer gestört

"Die Briten haben abgestimmt und sollten den Brexit jetzt durchziehen, auch wenn es Nachteile für die Wirtschaft, die Sicherheit und die Arbeitsplätze bringt.
Ich habe im Leben auch Entscheidungen durchgezogen, obwohl sie sich im Nachhinein als fataler Fehler gezeigt haben."

Manche nennen das konsequent, andere schlicht dumm.

Und passt zu Ihrem Nick.

Unwissen

Es ist fast unglaublich wie viel Angst von Pro-EU Seite gesäht wurde und wird. Unwahrheiten wie man können nicht mehr in die EU reisen.. auch heute ist GB nicht Teil von Schengen..In die Schweiz und Norwegen kann man auch reisen als nicht EU Länder. Es wäre wirtschaftlich ein Nachteil.. Nicht Teil einer Lobby gesteuerten anti-demokratischen Organisation zu sein deutet eher auf Wachstun für die echte Bevölkerung hin, nicht für mehr Gewinne bei Multi-nationalen Konzernen. Man hat die Freiheit selbst zu bestimmen welche Gesetze, Regelungen und Förderungen man macht, kein ausser Kontrolle geratenes Griechenland und Osterweiterung zu unterstützen. Die EU ist Volksfremd und ein Selbstbedienungsladen für die Megareichen geworden..

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