Kommentare

Besser is das

Nach der peinlichen Erklärung besser so.

 Wenn 2 Herzen in der Brust

 Wenn 2 Herzen in der Brust schlagen und ich keines verletzen und beiden gerecht werden möchte, dann suche ich doch den Kompromiss! Ein Treffen mit Herrn Erdogan hätte die deutsche Seite akzeptiert, aber warum musste es genau zu diesem Zeitpunkt stattfinden??? Als Kind 2er "Eltern" mit unterschiedlichen Ansichten hat Herr Özil eindeutig Partei ergriffen. Und an die Kommentatoren, die Herrn Özils Verhalten auch noch in Ordnung finden, kann ich nur die Frage stellen:  Warum hat Herr Özil nicht Frau Tolu oder Herrn Yücel gefragt, ob sie auch mit "ihrem Präsidenten" ein wenig über Fussball plaudern möchten?! ! Nein, Herr Özil, das war nicht anständig! Nach all den Vorkommnissen der Wochen und Monate davor, war dieses Treffen mit Herrn Erdogan einfach nur taktlos! Sie fordern Respekt ein, aber waren selbst respektlos. Aber Herr Özil: Das deutsche Herz wird ihnen verzeihen, wenn Sie verstanden haben, dass Sie es zu tiefst verletzten!

Meine Meinung

Respekt hätte ich vor ihm, wenn er das Thema Nationalmannschaft von sich aus beenden würde.
Hat er. Gut is.

So ein Unsinn.

Die Kritik war doch kein Rassismus sondern die berechtigte Frage ob es in Ordnung ist wenn ein deutscher Nationalspieler Erdogan als seinen Presidenten nennt. Mit diesem Zeugnis an Unfähigkeit mit Kritik umzugehen scheint da aber tatsächlich mehr Nähe zur Türkei als zur Deutschland zu bestehen.

Mein Respekt und Danke für

Mein Respekt und Danke für die guten Spiele. Der Nächste Bitte.

Bitter!

Ich finde seinen Rücktritt sehr traurig, aber in der jetzigen Stimmung in Deutschland leider notwendig. Alles Gute für die Zukunft, Mesut! Das Deutschland von heute hat es aber nicht besser verdient!

Schade

Er ist und war ein sehr guter Fußballer. Ich hoffe das die Ignoranten hier das auch noch einsehen.
Ich wünsche ihm alles Gute. Nicht alle sind so verbohrt wie einige "Knaller" hier im Forum.

Schade - Chance verpasst

Mit einem ordentlichen Rücktritt aus der Nationalmannschaft hätte Herr Özil erhobenen Hauptes gehen können.

Denn der Misserfolg bei der vergangenen WM und die Sache mit dem Foto sind zwei paar Stiefel. Das möchten bitte auch alle anderen trennen.

Nun spielt Herr Özil aber die Rassismus-Karte. Und das ist unter aller Würde.

In unserer Nationalmannschaft spielt ein Boateng, der sehr gut erkennbar Migrationshintergrund hat, und dessen Bruder für einen anderen Staat antritt. Nie wurde dieser in irgend einer Form verunglimpft.

Auch gab es viel Kritik über die fehlende Nominierung von Sané, der wissentlich auch Migrationshintergrund hat.

Es könnten noch mehr Beispiele angeführt werden.

Erst hüllt sich Herr Özil in Schweigen, wo Worte angebracht wären. Dann bricht er das Schweigen, und tritt in die Fußstapfen des Herrn, mit dem die Diskussion angefangen hat.

Schade, aber so geht es halt nicht.

Wieso Sündenbock?

Einem Sündenbock gibt man zu Unrecht die Schuld. Özil hat aber wirklich mies gespielt und Unruhe in die deutsche Nationalmannschaft gebracht. Also hat er die Schelte absolut verdient. Man hätte Gündogan und ihn schon vor der WM rausschmeißen müssen.

Rücktritt Özil

Özil hat m.E. nichts begriffen. Es ist völlig ok dass er Doppelstaatsbürger ist und dass er mit deutschem Pass in der dt. Nationalmannschaft ist. Aber das
Posieren mit dem Menschenrechtsverächter, der sein eigenes Amt in Respektlosigkeit vor den türkischen unterdrückten Bürgern führt, war
daneben gegriffen und hat überhaupt nichts mit Respekt vor dem Präsidenten zu tun. Noch dazu vor der Präsidentschaftswahl, da ist es völlig unerheblich, über was geredet wurde, die öffentliche Wirkung war klar politisch! Und Erdogan wusste genau, dass er damit Zwietracht in den DFB säen würde - und so erneut in Deutschland lebenden Türken einen Grund geben würde, das Gefühl zu haben, in Deutschland nicht zu Hause zu sein - und deshalb aus
Trotz Erdogan wählten - also war es Wahlkampfhilfe!
Hätte Özil z.B. französischen Pass gehabt und mit Macron, Repräsentant eines die Menschenrechte achtenden Staates, posiert, hätte keiner gemeckert! Aber mit dem türkischen De-facto-Diktator war das absolut daneben!

Das hat überhaupt nichts mit Rassismus zu tun

Man sollte aber vor und während der WM zeigen zu welchem Land man steht. Ich habe auch französische Wurzeln und war (anfangs ) für die Deutschen.ich kann nicht sagen Erdogan mein Präsident wenn die Beziehung zwischen Deutschland und der Türkei schlecht sind aber ich für Deutschland Spiele.

Kluge Entscheidung. Das mit

Kluge Entscheidung.

Das mit dem "Sündenbock" hätte er sich besser verkneifen sollen, weil es darum nicht geht, und die "Klugheit" der Entscheidung leider reduziert und er sich selbst dadurch in ein schlechtes Licht stellt...

Ach Mensch, hättste Dir das mit dem "Sündenbock" bloß verkniffen, Mesut ...

Unsäglich.

"Ein Foto mit Präsident Erdogan zu machen, hatte für mich nichts mit Politik oder Wahlen zu tun, es war aus Respekt vor dem höchsten Amt des Landes meiner Familie."

Mesut Özil hat mit allem, was er schreibt, vollkommen recht!

Die Vermischung von Sport und Politik, die hier (auf einmal) betrieben wird, ist unsäglich, insbesondere, wenn sie nicht nur vom Stammtisch im hinteren Taunus, sondern von höchster operativer Ebene des Deutschen Fußballbundes kommt!

Abgesehen davon weiß Özil wohl, dass er sportlich, wie einige andere, in Russland völlig versagt hat und deshalb in der Nationalmannschaft sowieso keine Zukunft mehr gehabt hätte.

21:36 von Quasi24

Mein Respekt und Danke für die guten Spiele. Der Nächste Bitte.
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Weiter so mit unserer 68-Tradition*?
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Respekt, wer sich unserem Wahnsinn nicht anschließt.
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Armes Deutschland, wie beim DFB.
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(*davor wurde mit vollem Mund in meinem Deutschland nicht geredet, kann es das allein sein?)

Schade...

...hast alles richtig gemacht Mesut. Keiner hat hier das Recht jemanden zu diffamieren, weil er sich zu seinen Wurzeln bekennt. Diejenigen, die hier lästern, haben die großartigen Leistungen, die Mesut vollbracht hat, vergessen. Was für eine jämmerliche Vorstellung derer, die jetzt auf ihn einschlagen und 2014 noch als Held feierten.

Unglaublich wenig Gespür

anders kann ich das nicht einordnen. Bei der Wm hat das ganze WM Kader mehr oder weniger selbstherrlich versagt.
Die Affäre um Özil war davon ein Baustein, aber wegen dem dämlichen Umgang mit seinem Besuch bei Erdogan natürlich ein besonders guter Sündenbock.

Özil hat es geschafft, seine Fans gegen sich aufzubringen. Er trifft sich mit "seinem" Präsidenten, und hat nicht den Mumm oder den Anstand das dann auch zu erklären. Fast jeder außer Ihm hat wohl verstanden, dass er im Wahlkampf geholfen hat. Und das für einen Vertreter seiner 2 Heimat, der gerade nicht wegen seiner demokratischen Umgang mit denjenigen Bekannt ist, die seiner Politik nicht folgen.

Ihm ist nicht bewusst, dass er die Verfolgung der türkischen Opposition oder kritischen türkischen Presse legitimiert. Gut, es betrifft ihn in Deutschland oder GB ja auch nicht. Er tritt die von Ihm eingeforderten Werte selbst mit Füssen, das ist letztendlich das Schlimmste.

Der Austritt kommt einem überfälligen Rauswurf zuvor..

Kein Verlust

Keine Leistung aufm platz und dann auch noch keine Ahnung was der Herr Erdogan für einen (berechtigten) Ruf hat? Respekt hat Erdogan weder verdient, noch die welche ihm diesen entgegenbringen. Und dann immer diese "ich armer Migrant" Karte spielen wenns passt. Es gibt genug "Migranten" in der deutschen Elf und im Sport an sich und keiner hat sich sowas geleistet. Und das er Löws Liebling war, klar wenn man den selben Berater hat. Löw sollte auch zurücktreten.

Auf den Punkt Gebracht

Vielen Dank an Herrn Özil das Thema endlich auf den Punkt gebracht und klare Worte gefunden zu haben, bravo! Es stimmt leider alles was er in seinen Statements hervorgehoben hat, von Anti-Immigrationsstimmung zu Doppelmoral, besonders von Seitens des DFB. Ein Armutszeugnis des letzteren und Zeichen größter Unfähigkeit. Und vielen Dank an Herrn Özil für seinen grossartigen Beitrag zum Erfolg des deutschen Fussballs, leider wird so etwas leider schnell vergessen. Kaum zu glauben wie schwer es heutzutage wohl immer noch ist in dieser Gesellschaft akzeptiert zu werden. Der ewig Unzufriedene und immer Nörgelnde wird heute wohl zufrieden sein, ich hoffe allerdings das ist die Minderheit, leider entspricht das aber wohl nicht der Realität.

Endlich!

Hätte er sich umgehend geäußert, wären Peinlichkeiten, Hohn, Spott, Anfeindungen, Unverständnis, Frust, miese Stimmung etc. wahrscheinlich gar nicht erst aufgetreten. Ein junger offenbar unreifer Mann mit zuviel Geld aber zuwenig Selbstreflektion.

Recht so

Man muss die Aussage von Herrn Özil respektieren. Er hat sich mit seinem Verhalten zur Politik von Herrn Erdogan bekannt. Dies gat nichts mit Respekt für Herrn Erdogan zu tun. Es ist gut und RICHTIG das Herr Özil nicht mehr für Deutschland spielen möchte. Mit dieser Reaktion zeigt Herr Özil das er NICHT kretikfähig ist. Hätte Herr Özil sofort und sachlich reagiert, wäre sicherlich niemals ein solches Tohuwabohu um diesen Fall entstanden. Aber eines sollte Herr Özil bedenken, aufgewachsen ist er in Gelsenkirchen und nicht in der Türkei.

Herr Özil weigerte sich, als

Herr Özil weigerte sich, als Mitglieder der deutschen Nationalmannschaft unsere offizielle Hymne mitzusingen. Und er trifft ein fremdes Staatsoberhaupt und bezeichnet ihn als seinen Präsidenten.

Und wenn es daran Kritik gibt, dann nennt er es Rassismus.

Wessen Nationalhymne hat er denn verweigert mitzusingen?

Das Beste gemacht!!!

Bin auch wie Mesut in Deutschland geboren und meine Eltern kommen auch wie seine aus der Türkei. Ich erwarte auch nicht von jedem Deutschen, das er den Jungen versteht. Aber bei uns ist die Verbindung zum Land der Eltern halt immer noch da. Mesut sagt in der Erklärung das er kein politisches Statement oder Propaganda machen wollte. Sondern das er das einfach aus Respekt dem Amt gegenüber gemacht hat. Und die haben halt nicht über Politik gesprochen seiner Erklärung nach. Aber er hat ein super Beispiel gegeben. Warum werden nur die türkisch Stämmigen als „deutsch-türken“ bezeichnet???? Warum wurde wie Mesut schrieb nicht ein Lukas Podolski oder Miroslav Klose als „deutsch-polen“ bezeichnet? Karim Benzema hatte mal vor paar Jahren das gleiche Problem. Er sagte „Schieße ich Tore bin ich ein super Franzose, schieße ich keine bin ich ein scheiss Araber“. Mesut du hast das beste gemacht, in dem du zurück getreten bist!!! Sollen die sich jetzt einen anderen Sündenbock finden!!!!

Respekt

Respekt mesut özil.... das haben wir nicht anders verdient... danke für die guten spiele für uns... wir sollten uns schämen aber das können wir nicht mal suchen immer die fehler bei anderen....

Özil hat Rückgrat

Das ganze Fotoshooting mit einem x-beliebigen Präsidenten, wobei es dabei um die Vertretung eines Staates geht und nicht um die Person, wurde genußvoll von der seriös genannten Presse ausgeschlachtet. Dem Vorreiter - also den Medien- hetzten dann die öffentlichen Personen hinterher. Özdemir war genauso heischerisch nach Zustimmung, wie etliche DFB Verantwortliche. Erst als drittes mochten die Sponsoren dann nicht ihr Geschäft gegen die künstlich erzeugte öffentliche Meinung von bzw. gegen Özil und Gündogan aufrechterhalten und zogen sich zurück. Alles ein mieses Spiel.

Und im Gegensatz zu sonstigen Kommentarbereinigungen einer Moderation, ließ man häßliche Kommentare zu hauf zu, die eben den Dammbruch lieferten zu noch mehr Steigerungen.
Fußball hat sich von Medienmeinung und Mediengehetze zu distanzieren und dies auch öffentlich kundzutun.

Ich finde es schade aber verständlich, dass Özil bei solchen Bedingungen nicht mehr mitmachen will.

@hut, 21:45

"(…) spielt ein Boateng (…). (…) Nie wurde dieser in irgendeiner Form verunglimpft."

Ein gewisser Herr Gauland ist Ihnen ein Begriff?

Das ist sehr schade.

Mehsut Özil ist ein begnadeter Fußballer und war eine Bereicherung für die Mannschaft.
Aber wenn ihm der DFB so in den Rücken fällt, hätte ich es genauso gemacht. Und ich kann ihn gut verstehen, er hat nicht anderes gemacht als den Präsidenten seinen Respekt zu zollen und hätte dies beim deutschen Präsidenten genauso gemacht. Wäre er Halb-Franzose, Spanier oder Österreicher gewesen hätte auch kein Hahn danach gekräht. Somit hat er vollkommen Recht, dass sich die DFB Offiziellen rassistisch verhalten haben. Danke Mesut, für deinen Beitrag zum Gewinn der WM und viel Glück!

Genauso sehe ich das auch!

Genauso sehe ich das auch!

Doppelmoral

Es ist sehr interessant, dass wenn Lothar Matthäus mit Putin sich fotografieren lässt und er nicht kritisiert wird. Dabei hat er keine russische Wurzeln.

Noch interessanter ist es wenn die Band Böhse Onkelz den Song „Türken raus“ auf den Markt bringt und Jahre später den Echo gewinnt. Wo war denn Westernhagen und der Rest zu diesem Zeitpunkt.

Özil hat türkische Wurzeln, man muss seine Auftreten nicht akzeptieren jedoch hätte man respektieren können, statt Doppelmoral zu führen wie es die deutschen Medien getan haben.

Respekt an Özil!

@ 21:45 von hut

Sie nennen tatsächlich Boateng, als Beispiel, dass es keinen Rassismus gibt? Schon vergessen, dass angeblich niemand ihn zum Nachbarn haben will? Nein Özil hat vollkommen Recht. Der DFB hätte hinter ihm stehen müssen und das was gesagt wurde - auch von vielen „Foristen“ ist rassistisch.

Ein Gedanke der zu kurz gekommen ist.

Ich stelle mir vor ich wäre ein Deutschtürke und spiele erfolgreich Fußball. Meine Familie lebt in der Türkei, in der der Rechtsstaat eine Farce ist, und Despot Erdogan die Fäden der Macht in seinen Händen hält. Nun "bittet" das Präsidialamt um einen Fototermin. Was ich tun würde?
Notfalls eine ganzes Fotoalbum für Erdogan und seine Familie erstellen, mit den besten Empfehlungen. Nur um meine Familie zu schützen !

Gruß Hador

good bye

Sehr gut, alles Gute

der rücktritt war überfällig

jetzt warte ich noch auf herrn yogi uund gründel. dann könnte man einen neuanfang mache. vielleicht sogar mit Hotte als übergang

Özil

An dem Debakel in Rußland ist der Fall Özil sicher nicht schuld. Da besteht kein Zusammenhang.

Das Özil die falschen Berater hat, ist sicher. Das Özil naiv ist, ist wohl auch sicher.

Ein Grund zum Rücktritt gibt es sicher nicht.

um 21:51 von Boris.1945

Es ist wirklich köstlich, wie es Ihnen gelingt, jedes, aber auch wirklich jedes Thema mit 68ern und /oder Sozialismus, der noch nie funktioniert hat, in Verbindung zu bringen.

>>
(*davor wurde mit vollem Mund in meinem Deutschland nicht geredet, kann es das allein sein?)
<<

Ich glaube, hier steckt das Problem: In Wahrheit hat Ihnen Deutschland nie gehört. Und mit vollem Mund wurde vor 68 auch geredet. Im Rückblick verklärt sich vieles.

@ 21:50 von rossundreiter

"Mesut Özil hat mit allem, was er schreibt, vollkommen recht!"
.
Ach so? Dann sind die ganzen Kommentare, besonders auch der von Cem Özdemir, rassistisch motiviert?
Sehr interessante Meinung......
.
Vielleicht trifft sich Herr Özil mal mit Herrn Yücel und Frau Tolu und den ganzen anderen und diskutiert das mal aus?

Tja,

Das ist die " verlorene 3te Generation ".
Sie wissen nicht wo sie hingehoeren.
Als Auswanderer kann ich nur das Eine feststellen!
Man wird immer bei seinen Wurzeln bleiben, eventuell hätte es mit dem b..... Foto keinen solchen Zinnober gegeben aber das Grundproblem hat nicht nur Herr Oezil.
Hr. Loew war in dieser Situation der eigentliche Versager.

Überfällig

Uneinsichtig bis zum Schluss. Immerhin hat Herr Özil nun eine richtige Entscheidung getroffen. Der DFB sollte künftig mehr Loyalität und Respekt gegenüber der Mannschaft von den Spielern einfordern und klare Regeln aufstellen. Schließlich ist es eine Ehre, für die Nationalmannschaft zu spielen und die Spieler haben eine Vorbildfunktion für Jugendliche.

Herr Özil geht jetzt, Gott sei Dank.

Dann hat er mehr Zeit seinen Präsidenten zu huldigen. Ich halte ihn nicht für so komplett dumm, dass er nicht wusste, dass der Mann, dem er sein T-Shirt geschenkt hat, ein Mensch ist, der unschuldige Bürger ins Gefängnis steckte, oder ihnen ihren Arbeitsplatz weggenommen hat und mehrfach Deutsche als Nazis beschimpfte. Ich möchte diesen Spieler, am liebsten, in keiner deutschen Mannschaft mehr spielen sehen! Unsere Presse zu beschimpfen, ist nur das i Tüpfelchen, an Fehltritten.

nein zum Rassismus

Danke Mesut, dass du so lange ausgehalten hast; dafür dass du den institutionellen Rassismus benannt hast; dafür dass du allen Migrant*innen gezeigt hast, dass egal was wir hier tun, wir bleiben immer nur scheiß Ausländer.

Sport und Politik trennen

Fußball interessiert micht nicht - Politik umso mehr. Herr Özil hat als deutscher Staatsbürger das Recht auf Meinungsfreiheit wie jeder. Selbst wenn er Erdogan gut finden sollte, ist das sein persönliches Ding, was jeder respektieren und akzeptieren muss, auch wenn die Person Erdogan mit unseren demokratischen Werten kollidiert. Von daher bitte nicht den Sportler mit der Privatperson vermischen. Der Herr kann tun und lassen was er mag.

Überfällig

Richtige Entscheidung. Wer sich so verhält, gehört nicht in die Nationalmannschaft.

Loyalität

Loyalität ist nicht teilbar.

Man kann auch nicht 2 Frauen gleichzeitig die Treue schwören.

Gibt es für Herrn Özil außer "seinem Präsidenten" noch einen anderen Präsidenten?

Es war wichtig, dass sich Herr Özil entscheidet, ob er Repräsentant der Deutschen sein möchte und dann vielleicht auch mal die offizielle Hymne mitsingt, oder ob Erdogan sein Präsident ist

Konsequent

Herr Özil hat die richtige Entscheidung getroffen. Man könnte nur so auf die Geschehnisse reagieren.

Ich hoffe die Fußballer (mit 2 Herzen) der nächsten Generation berücksichtigen bei der Auswahl der Nat. Mannschaft, was man mit Herrn Özil gemacht hat.

Als Migrant hast du nur richtig zu funktionieren. Bei einem Erfolg (Weltmeister) wird man dich "wenn überhaupt" nur am Rande erwähnen. Bei einem Misserfolg bist du der Hauptfigur.

Dabei hat die DFB ein Wettkampf um die Spieler (mit 2 Herzen) mit türkischen Fußball geführt und Herrn Erdal Keser als böser Feind bezeichnet, der diesen Fußballer umworben hatte.

Der linke Erdogan-Hass und der rechte Hass gegen Türken und Muslime schadet Deutschland enorm. Leider sind die Mehrheit der Deutschen zurzeit nicht Wahrnehmungsfähig. Sie lassen sich von einem Özdemir, von einer Dagdelen und sogar von einem Sektenführer den Weg zeigen, wenn's um die Türkei geht.

@21:43 von LIN-EL

"Nicht alle sind so verbohrt wie einige "Knaller" hier im Forum."

Angenommen Sie wären Fußballstar mit doppelter Staatbürgerschaft im Ausland. Und weiterangenommen, Gauland wäre Präsident oder Bundeskanzler (ich weiß nicht, was schlimmer wäre) und Sie würden sich in Ihrer zweiten Heimat mit einem Foto präsentieren, das Sie mit Gauland als "Ihren" Präsidenten zeigt. Würden Sie sich wundern, wenn Sie dafür heftig kritisiert würden?

Vermutlich nicht. Sind ja alle nur verbohrte Knaller.

Die Kirche im Dorf lassen

Herr Özil ist Profi-Sportler - wahrscheinlich ein sehr guter.
Als Sportler sollte man ihn beurteilen und kritisieren, je nachdem wie seine Leistung ist.
Er steht als Sportler in der Öffentlichkeit. Damit muss er umgehen und sich professionell verhalten.
Er hat sich - wahrscheinlich ohne es zu wollen -auf ein Feld begeben, auf dem er kein Profi ist.
Wenn Sportler in die Politik geraten, sollte man über die Peinlichkeiten, die dabei entstehen können, genauso wohlwollend hinweg sehen, wie bei Politikern, die sich als Sportler in die Öffentlichkeit begeben. Denen hält man auch zu Gute, dass es eben Amateure sind.

Der Rücktritt ist nur konsequent !

Ihre Entscheidung in jungen Jahren für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen war richtig und erfolgreich. Sie haben ihren Beitrag zur zur Weltmeisterschaft 2014 gebracht. Haben sie vielen Dank für ihr Engagement für Deutschland !

Gruß Hador

Endlich

Der DFB hätte gleich nach Veröffentlichung der Fotos mit Erdogan beide Spieler für die deutsche Nationalmannschaft sperren müssen. Es ist die deutsche Nationalmannschaft und nicht die ‚Mannschaft‘. Wer sich mit dem türkischen Präsidenten, der die Menschenrechte verachtet, abbilden lässt, verdient keinen Respekt! Klare Urteile waren von den Entscheidungsträgern gefordert, doch diese haben schändlich versagt.‘ Vive la France‘

Schlechter Stil

Wenn jemand schlecht Fußball spielt, sollte er auch Kritik ertragen, und nicht den Fans und Medien die Schuld zuschieben, indem man sie als Rassisten beschimpft.
Von Trump kann man offenbar viel lernen, was den Umgang mit Kritik betrifft.

@ 21:53 von Norddeutscher22

Dann muss ihrer Meinung nach jeder die Hymne singen? Da kenne ich aber noch ein paar Dutzend Sportler, die das nicht machen. Und es steht hier jedem frei das zu tun oder nicht.
Mesut kann wohl kaum vom deutschen „Vaterland“ singen, denn sein Vaterland ist die Türkei. Oder soll er an den Stellen „Mutterland“ singen?

Ein toller Fußballer,

leider politisch etwas naiv.

Gutes Krisenmanagment beim DFB

;)

Eine Weiterarbeit mit Özil wäre sowieso unwahrscheinlich gewesen. So haben sie aber Özil die Bühne für ein wirkliches politisches Statement gelassen.
Rassismus und Diskriminierung sind jetzt der Grund, dabei hat es weder mit Religion, noch mit Rassismus zu tun.

Erdogan spaltet, hetzt türkische stämmige Deutsche auf und Özil unterstützte ihn dabei. Das ist das Problem.
Nicht Matthäus, nicht Putin und auch kein Rassismus.

Mit Erdogan getroffen aus

Mit Erdogan getroffen aus Respekt vor seiner Land, egal wer da im Amt ist? Sorry, kann ich nicht verstehen. Wenn der Respekt vor dem Herkunftsland wichtiger ist als der Respekt vor Demokratie, dann darf man das zurecht kritisieren. Finde ich merkwürdig, dass er sich jetzt so beleidigt zurück zieht. Özdemir hatte da schon recht.

nein zum Rassismus

Ich finde es schon bedenklich das sich viele auf Özil eingeschossen haben. Traurig das wir in Deutschland wieder so viel Rechtes denken haben. Schade das er auf solche Art gehen muss.

Vielen Dank Mesut

Lieber Mesut Özil,
ich danke Ihnen für die großartigen Leistungen die Sie im Team der deutschen Fußballnationalmannschaft vollbracht haben. Ich bedaure Ihren Rücktritt sehr.
Ob er berechtigt ist, weiß ich nicht,. Ich find aber, dass er Ihnen als ganz persönliche Entscheidung zusteht.
Von den vielen Dingen die man zu Ihrem Rücktritt sagen könnte, möchte ich nur eines anführen: Ich stimme Ihnen in Ihrer Kritik an der Unausgewogen des medialen Echos auf das „Präsidentenfoto“ völlig zu. Unabhängig von der Frage ob einzelne Kommentare rassistisch oder nur dumm und unfair sind sind, halte ich sie im Gesamtkontext der Beschäftigung mit der aktuellen sportlichen Krise der Fußballnationalmannschaft für hoffnungslos überrepräsentiert.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft in diesen schweren Wochen und viel Glück für Ihre Zukunft!

Rassismus?

Rassismus macht einem Menschen Vorwürfe wegen seiner Abstammung. Von einem einzelnen Politiker abgesehen, der Boateng nicht als Nachbar haben wollte, hat das aber kaum jemand gemacht.
Wer sich mit einem Präsidenten fotografieren lässt, der die Menschenrechte mit den Füßen tritt, und das Mitsingen der Nationalhymne verweigert, muss sich schon kritisieren lassen. Das hat mit Rassismus überhaupt nichts zu tun.
Dass Özil und Gündogan die Sündenböcke für die schlechte Leistung der Mannschaft in Russland sein sollen, ist allerdings auch nicht gerecht. Der türkische Mitbürger Mesut Özil mag Defizite in der Identifikation mit Deutschland haben. Absichtlich schlecht wird er aber schon im Hinblick auf die eigene Karriere niemals spielen.

und was sagt jetzt Cem Özdemir?

Cem Özdemir hat die Kritik an M. Özil zum Anlass genommen, den Rücktritt von Bierhoff und Grindel zu fordern. Jetzt bereut M. Özil sein Auftritt mit Erdogan nicht einmal, sondern formuliert einen Rassismusvorwurf. In Sachen Rassismus hat ja C. Özdemir auch klare Vorstellungen, schließlich hat er die AfD im Bundestag als Rassisten bezeichnet.

22:02 von Klärungsbedarf

um 21:51 von Boris.1945

Es ist wirklich köstlich, wie es Ihnen gelingt, jedes, aber auch wirklich jedes Thema mit 68ern und /oder Sozialismus, der noch nie funktioniert hat, in Verbindung zu bringen.

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(*davor wurde mit vollem Mund in meinem Deutschland nicht geredet, kann es das allein sein?)
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Ich glaube, hier steckt das Problem: In Wahrheit hat Ihnen Deutschland nie gehört. Und mit vollem Mund wurde vor 68 auch geredet. Im Rückblick verklärt sich vieles.
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Wer hat da vor 1968 mit vollem Mund geredet, selbst im Fernshen erfolgte das erst nach dem mündigen Bürger!

Özil

Der Rücktritt ist konsequent, nur die Begründung fraglich. Natürlich gibt er nicht offen zu, dass die Türkei sein Heimatland ist. Er kann sagen was er will, mit dem Handschlag mit seinem Präsidenten hat er klar bekundet, wo sein Herz schlägt. Besser wäre ein konsequenter Ausschluss der beiden betreffenden Spieler aus der deutschen Nationalmannschaft gewesen. Trotzdem danke für viele tolle Spiele. Aber die Politik ist halt im internationalen Sport nicht außen vor. Das zu behaupten ist schon sehr naiv.

habe 100% Verständnis....

Özil gehörte zu meinen Lieblingsspielern !!! Wann konnte ein "echter" Deutscher jeh so mit dem Ball umgehen,spielte solch brilliante Pässe und hatte derart geniale Ideen für seine Mitspieler. Er war ein Gewinn für den deutschen Fußball und ich freute mich, das er für den DFB auflief. Das er aus seiner Überzeugung keinen Hehl machte und sich mit dem demokratisch gewählten Erdogan ablichten lies, wo ist das Problem??? Die Empörungs-Journalie sah dies Anders und entfachte eine Kampagne, der sich nun auch Özil beugte, wie zuvor gestandene Typen wie Beckenbauer, Wulff oder zuGutenberg. Denkmäler "Pulverisieren" hat zumindest in Deutschland eine Tradition, wenn auch keine besonders Stolz machende. Jetzt aber Özil auch noch für den frühen WM-KO verantwortlich zu machen, zeigt einmal mehr die Unfähigkeit vieler Deutscher zu einer sauberen Aufarbeitung, selbst gemachter Fehler. Wer analysiert eigentlich die schwachen Spiele weit vor den Erdogan-Fotos ?

Man kann nicht alles haben...

Das ist das Dilemma, dem Menschen ausgesetzt sind, die nicht klar einer - in diesem Fall - Nationalität zugeordnet werden können, weil in ihnen 2 "Herzen schlagen". Ich wünschte mir, dass wir in einer Welt leben, in der mich nicht ständig jemand aufgrund meines Aussehens fragt woher ich denn käme. Und im Anschluss an meine Antwort die Bemerkung fällt wie gut ich doch deutsch sprechen würde.
Aber wir leben nicht in dieser Utopie der Akzeptanz, Empathie und Solidarität. Nach den Regeln und Strukturen , die nun mal vorliegen hat Özil sich falsch verhalten. Und sein pubertäres Verhalten und mangelnde selbstreflexion hake ich mal ab unter: ich armer armer Tropf...

Beschämend für Deutschland

Der Umgang mit Mesut Özil zeigt en Detail wie Braun es hier zu Lande mittlerweile ist.
Beschämend

Mesut Özil hat mit seiner Argumentation absolut Recht.

Er wolle nicht länger .....

Die Fans wollten das schon lange. Gut das es jetzt zuende ist.

Konsequent...

Und ein richtiger Schritt.
Es wäre besser gewesen den Schritt schon vor der WM gemacht worden. Wenn man eben zwei Herzen in der Brust hat.

Ich bin mir 100%ig sicher,

Ich bin mir 100%ig sicher, dass die meisten hier gar nicht wissen, mit wem sich Mesut Özil da hat fotografieren lassen!
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Dieser Präsident saß schon mal wegen Volksverhetzung für 11 Monate im Gefängnis. Das ist der Ort, wo der jetzt jeden einsperrt, der ihm nicht gefällt. Oder eine andere Meinung hat. Oder Journalist ist. Auch deutsche, egal!
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Das ist der Mann, der die vollkommene Kontrolle über deutsche Moscheen hat und dorthin "seine" Imame entsendet, Moscheen als seine "Kasernen" bezeichnet und die "Gläubigen" als seine "Krieger". Und die Menschen auffordert sich gegenseitig zu bespitzeln und anzuzeigen.
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Das ist der Mann, der seine Landsleute auffordert, viele Kinder zu zeugen und sich nicht "Assimilieren" zu lassen.
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Das ist der Mann, der den Völkermord an den Armeniern leugnet, der gerade in Syrien eingefallen ist, der Europa als Nazi-Staat bezeichnet.
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So, wer will jetzt noch alles ein Foto mit diesem Demokraten?

@neutralewelt, 22:04

Was wollen Sie?

Herr Özil ist Sportler.

Es ist unsere Aufgabe, sein Auftreten auf dem Platz zu beurteilen und zu kritisieren.

Es ist nicht unsere Aufgabe, seinen Bekanntenkreis zu definieren.

Als Herr Klinsmann in seiner Funktion als amerikanischer Fußballnationaltrainer Herrn Obama im Weißen Haus besuchte, hat danach auch kein Hahn gekräht. Trotz völkerrechtswidriger Kriege und ungesetzlicher Liquidierungen.

Völlig zurecht natürlich. Denn auch Herr Klinsmann ist: Sportler.

Eine traurige Geschichte

Lieber Herr Özil.
Leider äußern Sie sich sehr spät. Leider auch in ungeschickter Weise, wie das Foto entstand. Sie sind deutscher Staatsbürger. Sie sind volljährig. Sie stehen als Nationalspieler in der Öffentlichkeit. Der Kritik Herrn Erdogan als Präsident die sog. Ehre zu erweisen müssen Sie sich stellen. Dies haben Sie nun getan. Ihre Vorwürfe des Rassismus gegenüber der deutschen Presse kann ich nicht nachvollziehen. Mir ist in diesem Land jeder willkommen, der hier sein Glück finden möchte, unsere Werte des Grundgesetzes annimmt und unser Gemeinwohl positiv gestaltet. Jeder hat das Recht hier in Deutschland sich auf seine Wurzeln zu besinnen. Er kann jedweden Glauben ausüben. Er kann jegliche sexuelle Orientierung leben. Er kann jeglichem Staat angehören. Er ist frei! Sie können hier Ihre Freiheitsrechte in Anspruch nehmen. Denken Sie mal darüber nach, ob Sie das umgekehrt in der Türkei auch genießen könnten.
Sportlich wage ich kein Urteil. Aber die Opferrolle ist sehr typisch.

22:02 von Klärungsbedarf

um 21:51 von Boris.1945

Es ist wirklich köstlich, wie es Ihnen gelingt, jedes, aber auch wirklich jedes Thema mit 68ern und /oder Sozialismus, der noch nie funktioniert hat, in Verbindung zu bringen.

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(*davor wurde mit vollem Mund in meinem Deutschland nicht geredet, kann es das allein sein?)
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Ich glaube, hier steckt das Problem: In Wahrheit hat Ihnen Deutschland nie gehört. Und mit vollem Mund wurde vor 68 auch geredet. Im Rückblick verklärt sich vieles.
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Sorry, bei der ersten Antwort vergessen.
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Welche Verklärung ist es, trotz allem vom irgendwo oder irgendwann funktionierenden Sozialismus zu träumen.
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Das wird sich auch in Ihrem Deutschland nicht verwirklichen lassen?
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Aber Träumen ist erlaubt, es muss nur derart bezeichnet werden.

Respekt Mesut!

Wäre es schön, wenn auch Politikerinnen mal den Anstand haben würden, nach einem gravierenden und nicht wieder gut zu machenden Fehler die zwingend notwendigen Konsequenzen zu ziehen.
Jetzt muss natürlich noch Gündogans Ilkay beweisen, dass er Größe besitzt.

@21:53 von HappyGeoCacher

"Hätte er sich umgehend geäußert, wären Peinlichkeiten, Hohn, Spott, Anfeindungen, Unverständnis, Frust, miese Stimmung etc. wahrscheinlich gar nicht erst aufgetreten."

Ich vermute , dass es bei den meisten Kritikern nur Unverständnis ist. Anfeindungen sind jedenfalls unangemessen.

"Ein junger offenbar unreifer Mann mit zuviel Geld aber zuwenig Selbstreflektion."

Aus meiner Sicht eine sehr treffende Einschätzung.

Kein Respekt verdient

Respekt hätte ich vor ihm, wenn er das Kind beim Namen genannt hätte und zurück getreten wäre, weil er spielerisch nichts mehr bringt.
Ist keine Schande, geht jedem Sportler irgendwann so.
Aber die Schuld auf alle anderen schieben, bei sich aber kein Fehlverhalten sehen, weder auf dem Platz noch außerhalb?
So nicht.

Die Taschen sind voll, die fetten Verträge gesichert.
Da braucht man die Nationalmannschaft als Showbühne nicht mehr.

Und weg isser.

Rücktritt wegen Überschreitung des spielerischen Zenits sollten sich auch ein paar andere aus der elf mal durch den Kopf gehen lassen.

Zwei Herzen...

...die dürfen schon sein, das verstehe ich. Kein Deutscher würde seine Landsleute oder die deutsche Sprache verleugnen, wenn er in ein anders Land auswandern würde. Die Frage ist doch, lasse ich mich mit einem Politiker ablichten, der die Menschenrechte seiner Landleute nicht akzeptiert und gegen sie verstößt? Das ist der einzige Vorwurf den ich Herrn Özil mache. Schade, ist ein guter Fußballspieler.

@ 21:52 von Sarkasmehl

"Ich bin deutscher, aber nur zur Hälfte... Nur den Wenigsten erzähle ich das, denn die Leute reden anders vor einem, wenn sie wissen, dass man auch türkische Wurzeln hat. Ich kann Özil zu 100% verstehen. In Deutschland gibt es wieder (oder noch immer) zu viele Nazis. Weit mehr als AFDler. Nur spricht man nicht darüber, es sei denn man ist unter sich. Öffentlich stellen sie sich meist als moralische Gutmenschen hin. Zum Glück habe ich einen deutschen Namen und bekomm den Rassismus hierzulande aus erster Hand mit."
.
Vielleicht hat das was mit Ihrer politischen Gesinnung zu tun? Oder dem öffentlichen Auftreten? Sowohl dem Ihres Präsidenten, als auch dem undifferenziertem Ja-Sagen Ihrer Landsleute?

Özil und die doppelte Staatsangehörigkeit

Ich weiß nicht einmal, welche Staatsangehörigkeiten Özil hat. Obwohl er in Deutschland aufgewachsen ist, fühlt Özil sich der Türkei verbunden. Damit entspricht er dem Gefühl von 51 Prozent der schon länger hier lebenden Türken. Von ihnen fühlen sich nur 19 Prozent eher Deutschland verbunden. (Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach, 1 400 Befragte). Man kann annehmen, dass diese Verbundenheit zur Türkei nicht durch eine doppelte Staatsangehörigkeit sich verändert. Die Integration in die BRD wird damit nicht unterstützt. Obwohl Özil für die Nationalmannschaft der Bundesrepublik Deutschland spielte, schlägt sein Herz für die Türkei, ja sogar für einen autoritären Herrscher. Gleiches kann bei den deutschen Staatsbürgern mit zugleich türkischer Staatsangehörigkeit vermutet werden.

22:11 von Anna-Elisabeth

@21:43 von LIN-EL

"Nicht alle sind so verbohrt wie einige "Knaller" hier im Forum."

Angenommen Sie wären Fußballstar mit doppelter Staatbürgerschaft im Ausland. Und weiterangenommen, Gauland wäre Präsident oder Bundeskanzler (ich weiß nicht, was schlimmer wäre) und Sie würden sich in Ihrer zweiten Heimat mit einem Foto präsentieren, das Sie mit Gauland als "Ihren" Präsidenten zeigt. Würden Sie sich wundern, wenn Sie dafür heftig kritisiert würden?

Vermutlich nicht. Sind ja alle nur verbohrte Knaller.
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Ohne die AfD könnten Sie das Problem der Zweistaatler also nicht erklären.
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Wie ist es bei den sonstiigen Fehlleistungen unseres Mainstreams, wie z. B Dublin?

re izzinho

"Bin auch wie Mesut in Deutschland geboren und meine Eltern kommen auch wie seine aus der Türkei. Ich erwarte auch nicht von jedem Deutschen, das er den Jungen versteht. Aber bei uns ist die Verbindung zum Land der Eltern halt immer noch da. Mesut sagt in der Erklärung das er kein politisches Statement oder Propaganda machen wollte. Sondern das er das einfach aus Respekt dem Amt gegenüber gemacht hat."

Verbindung zum Land der Eltern haben und sich zum türkischen Präsidenten per Propagandafoto bekennen sind eben noch zwei sehr verschiedene Dinge.

Sehr bedauerlich, wenn Sie das offenbar auch nicht verstehen wollen.

Özils Rücktritt war überfällig

Die heutigen Statements zeigen, wes Geistes Kind Özil ist. Da stilisiert er sich noch zum Opfer von Rassismus und Ethnozentrismus. Tatsächlich ist Özil allein über sein eigenes Verhaltens gestolpert. Seine politische Naivität, medienpolitisch naive Berater und auch nach zwei Monaten die fehlende Einsicht in eine desaströse PR-Aktion für den Autokraten Erdogan. Özil erntet nicht Kritik, weil er türkischstämmig ist, sondern weil er nicht unterscheiden kann zwischen Demokratie und Autokratie. Als deutscher Nationalspieler ist er nicht nur Repräsentant einer überaus renommierten Nationalmannschaft. Er repräsentiert auch gegenüber der Jugend die demokratischen und pluralistischen Werte des Landes. Demonstrativer Wahlkampf für den autoritären Despoten Erdogan, der Bürgerkrieg gegen die Kurden, die freie Presse und die Demokraten der Türkei führt, ist damit nicht vereinbar. Nicht dem türkischen Moslem, sondern dem fragwürdigen Demokraten Özil gilt die anhaltende Kritik.

Das Recht, als Sportler einen Despoten zu Huldigen.

Mir tun die rassistischen Hetzereien gegen ihn unendlich leid, das war wirklich widerlich. Aber sachliche Kritik muss er sich dennoch gefallen lassen, denn sie kam nicht nur aus der Nazi-Ecke - da wollte sich jemand die Sache wohl mit einem hierzulande wirksamen Todschlagargument „Rassismus“ zu einfach machen. Özil hat sich mit seinem Schweigen und dann mit seiner logikentkernter Erklärung von heute selbst keinen Gefallen getan.

Herr Özil mag nur ein Fußballer sein und bloß einen Amtsträger getroffen haben, aber nach seiner Logik hätte jeder deutschstämmige Sportler damals den Diktator treffen dürfen, ihn als „seinen Führer“ bezeichnen dürfen, und wäre mit dem Deckmantel „Fußball“, fein raus - es ist ja keine Politik. Geht’s noch? Außerdem, von welcher Doppelmoral spricht er?

@ Caparzo, 22:08

Ist unvollständig, was Sie sagen:
Herr Özil ist deutscher Staatsbürger, ja.
Und: Er ist oder war Teil der deutschen Nationalmannschaft und nicht ein unbekannter Kicker in einem drittklassigen Fußballverein.
Also ist es kein “persönliches Ding“, was er gemacht hat.

@mündig12

ich stimme Ihnen voll zu. Weiterhin Özils Rassismusvorwurf in der türkischen Community gerne ein Totschlagargument in ihrer bisweilen selbst gepflegten Opferrolle

Es war nicht mehr zu retten

Herr Emre Can hat es abgelehnt, so ein Foto zu machen. Niemand unterstellt ihm nun, seine Wurzeln verraten zu haben.

Jemand wie Erdogan, der 100.000 Menschen aus ihrer Arbeit entlässt, Unschuldige in Haft steckt ohne Anklage und das Volk der Kurden pauschal als Terroristen verurteilt und militärisch angreift, mit dem gehe ich eben nicht auf ein Foto.

So hat er ein Foto mit ihm gemacht, dabei aber eben seine Landsleute verraten, die Ergodan unschuldig zum Opfer gefallen sind. Damit kann man auch seine Wurzeln verraten oder zählt ein Präsident mehr als der einzelne Bürger?

Özil hat jetzt die politische, nicht die sportliche Verantwortung für das Foto übernommen. M.E. war das unumgänglich.

Özil ist in einem Alter,

... wo man sehr genau weiß, welche Auswirkungen bestimmte Bilder haben. Der DFB hätte sofort die Konsequenzen ziehen müssen und ihn aus der Nationalmannschaft ausschließen müssen, wie es mit jedem Spieler passiert wäre, der sich mit Gauland hätte ablichten lassen. Statt dessen erklärt Özil seinen Rücktritt mit der Begründung von Anfeindungen und Rassismus aus der deutschen Bevölkerung und den Medien.

re özdemir-57

" Leider sind die Mehrheit der Deutschen zurzeit nicht Wahrnehmungsfähig. Sie lassen sich von einem Özdemir, von einer Dagdelen und sogar von einem Sektenführer den Weg zeigen, wenn's um die Türkei geht."

Aug jeden Fall lässt sich die Mehrheit der Deutschen nicht von einem autokratischen Faschisten den Weg zeigen.

Auch aus Erfahrung mit solchen Personen.

Die Suche nach dem ...

Bauernopfer.

Sie ist endlich beendet, nun kann man sich wieder wundern warum es dennoch nicht klappt.
Ich glaube kaum dass das frühe Ausscheiden mit dem Besuch bei Herrn Erdogan zutun hat.
Die Mannschaft hat schlecht gespielt und das nicht seit dem Treffen mit dem Präsidenten, sie haben schon vorher schlecht gespielt und das Ausscheiden ist der gerechte Lohn für deren Leistung.
Einiges lag wohl daran das viele Spieler schon "satt" waren und zu wenig junge durchaus talentierte Spieler zum Einsatz kamen.

Jegliche Diskussion über Menschenrechte finde ich mehr als unpassend, solange wir Menschen willendlich im Mittelmeer ersaufen lassen, solange braucht hier keiner mit Menschenrechten ankommen.

Mesut Özil war eine

Mesut Özil war eine Bereicherung für die deutsche Nationalmannschaft und ich finde es schade, dass er jetzt zurückgetreten ist.

Nach dem mir unverständlichen Verhalten von Bierhoff und Grindel, die ihn nach dem WM-Aus noch einmal zu einer Stellungnahme wegen des Fototermins mit Erdogan nötigten, habe ich ein gewisses Maß an Verständnis für seinen Rücktritt.

Allerdings sollte Herr Özil auch Fehler im eigenen Verhalten sehen. Wenn er sich werbewirksam mit Herrn Erdogan fotografieren lässt, der bekanntlich nicht an einer Integration von türkischstämmigen Menschen in Deutschland interessiert ist, und der auch gerne mal unter der Gürtellinie gegen Deutschland wettert, dann sollte ihm klar sein, dass er damit nur denen in die Karten spielt, die nicht an einer Integration von türkischstämmigen Menschen in Deutschland interessiert sind.

da gibt es wichtigeres

Ja, schade, ein Weltmeister tritt zurück und teilt noch einmal aus. Ja, man kann zwei Seelen in sich haben, aber dann muss man trotzdem keine Wahlkampfwerbung für einen umstrittenen Oligarchen machen. Ja, die Kommunikation des DFB war grottig. Aber mehr ist es auch nicht, nur der Rücktritt eines Fußballers. Da gibt es doch in der Weltgeschichte viel wichtigere Dinge,

Mesut Özil spielt nicht mehr für Deutschland

Es wäre sicher besser für Mesut gewesen, wenn er sich direkt geäußert hätte.
Da er kein Dummkopf ist, hätte er eigentlich damit rechnen müssen, dass dies ein riesen Wirbel geben würde. Aber dann stur bleiben und meinen, dies aussitzen zu können, auch das hätte er als erwachsener Mensch erkennen müssen.
Nun ist aber mit seiner Rücktrittserklärung das Schlechteste eingetreten, was kommen konnte.
Vollkommen recht hat er, dass er vom DFB und Anhang enttäuscht ist. Das ist leicht nachzuvollziehen, weil man bei einer solch stümperhaften Führung nichts anderes erwarten konnte.
Wenn man nicht schnellstens reagiert und diesen unfähigen "Herrn" Grindel rausschmeißt, geht der deutsche Fußball dem Ende entgegen. Grindel hat schon mehrfach bewiesen, dass er nicht in der Lage ist, einen solchen Verband zu führen.
Normalerweise müßte er von sich aus den Hut nehmen. Aber diesen Charakter hat er nicht. Er hat dem Ansehen des DFB sehr geschadet.

Nun hat der rechte Mob (was

Nun hat der rechte Mob (was für mich nichts anderes als Nazis in Nadelstreifen sind) sein Ziel erreicht...
..galt noch für "Othello" der Spruch -> der Moor hat seine Schuldigkeit getan der Moor kann gehen...
..waren es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Juden die als Sündenböcke für alles herhalten mussten und letztlich als Volks hier in Europa fast ausgerottet wurden...
..sind jetzt im 21. Jahrhundert die "Türken" an denen jetzt sich die unsägliche deutsche Geschichte wiederholt!

Die Juden half keine Integration - selbst die Assimilation reichte nicht aus um sie aus dem deutschen Volk auszugrenzen und letztlich bestialisch zu vernichten...
..und der deutsche Spiesser hat sich regelrecht um deren zurück gelassene Eigentum geprügelt.
Es war abzusehen schon seit Jahrzehnten das den türkisch stämmigen deutschen Mitbürgern letztlich die gleiche Ablehnung drohen wird - völlig egal was sie auch machen - für den deutschen Nazi dürfen sie nicht dazu gehören - weil "Rassenschande"

Komplettes DFB-Versagen

Empörend!. Der Rücktritt ist kein Rücktritt aus Einsicht, sondern aus Trotz. Der DFB hätte der deutschen Nationalmannschaft diese Peinlichkeit ersparen können, wenn rechtzeitig angemessene Schritte gegen das unangemessene Verhalten von Özil eingeleitet worden wären.

Noch viele Nazis

Hätte nicht gedacht, dass es noch soviele Nazis in Deutschland gibt. Gut gemacht Mesut.

Na darauf habe ich gewartet. Natürlich musste das Beispiel eines Menschen kommen, der mit solchen Äußerungen im Prinzip sein Geld verdient.

Aber das ist nicht Deutschland.

Boateng spielt seit vielen Jahren in München und für die deutsche Mannschaft. Und alle sehen ihn als Fußballer.

Es geht absolut nicht um Rassismus.

Hätten sich die Fußballer mit einem Gauland ablichten lassen, wären sie für mich ebenso wenig als Nationalspieler tragbar.

Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, müssen einfach ihre Handlungen viel genauer überlegen, als ich kleines Licht das tun muss. Die Schuld dann auf andere abzuwälzen ist kleinkariert.

Drehen wir das ganze einmal um. Würde sich ein türkischer Nationalspieler mit deutschen Wurzel mit Frau Merkel ablichten lassen, und dann noch Geschenke machen, auf denen eindeutige Bekundungen stehen, gäbe es in der Türkei keine solche Diskussion. Soviel zum Thema Freiheit der Rede.

Ich bin Deutscher. Ich bin stolz darauf. Und ich bin kein Rassist.

Schade

Schade für Ozil; schade für Deutzschland; schade für die Integration; schade für das Brückenbauen; schade für das Verständnis zwischen den Nationen und den Menschen, die sich nicht klar zuordnen lassen.
Arrogant sind die Kommentare all derer, die nie solche Spannungen aushalten müsen, aber über andere ihr Urteil fällen, und für die Lokalderbys schon spannungsvoll sind.
Und wer weiß schon, was es heißt, prominent und Leistungssportler zu sein.
Wer gobal Geschäfte machen will, sollte auch gobal denken.
Schade, schade, schade. Mehr denken täte not.

Das würde ich mir auch nicht antun

So widerwärtig wie der DFB sich verhält, kann es für niemanden eine Ehre sein, für so einen Verband anzutreten, und für Bürger mit nichtdeutschen Wurzeln schon gar nicht. Wenn man seine Identität beim Pförtner abgeben und sie gegen eine rein deutsche eintauschen muss, dann ist dieser Verband das allerletzte auf was man als Deutscher stolz oder ähnliches sein könnte. Denn deutsch ist bunt ist Vielfalt ist international, der DFB ist das nicht. Herrn Özil muss man größten Respekt zollen, dass er dem Verband den Rücken kehrt. Und noch besser ist, dass er auch gegenüber den systemkonformen superdeutschen nicht klein beigibt und ihnen ihre Scheinheiligkeit öffentlich vor Augen führt.

22:14 von becube

Schlechter Stil

Wenn jemand schlecht Fußball spielt, sollte er auch Kritik ertragen, und nicht den Fans und Medien die Schuld zuschieben, indem man sie als Rassisten beschimpft.
Von Trump kann man offenbar viel lernen, was den Umgang mit Kritik betrifft.
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Schlechter Stil für misslungene Integration einen nominierten Fussballer, wie Trump, für alle Fehlleistungen des DFB s und Deutschland verantwortlich zu machen.
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Aber bisher fällt das ja nicht auf.

Die Verantwortlichen für die Pleite sind noch im Amt !

Herr Özil übernimmt die Verantwortung und zieht die Konsequenz daraus. Das hätte ich mir von den Herren Grindel, Löw und Bierhoff auch gewünscht.

Gruß Hador

@Izzinho - Deutsch-Türken und Deutsch-Polen

Sie setzen zwei Gruppen gleich, die sich letztlich stark unterscheiden. Die Deutsch-Polen zeigen und zeigen eine stärkere Bereitschaft zur Integration, und dies auch schon vor 100 Jahren, als die Deutsch-Türken. Deren Festhalten an ihrer türkischen Identität und Verbundenheit zu ihrer Kultur des Herkunftslandes tritt viel deutlicher zum Vorschein als in der Vergleichsgruppe. Es hat auch mit der Religion zu tun.

Dieser Rücktritt hat ihn in

Dieser Rücktritt hat ihn in vielerlei Hinsicht in eine Position gebracht aus der heraus er in der Lage sein wird mit allen - von denen er geglaubt sie hätten ihm übel mitgespielt - in Ruhe persönlich aber auch öffentlich abzurechnen. Berechtigt oder nicht darüber kann und darf sich kein Außenstehender ein Urteil erlauben.

Glückwunsch zum Rücktritt. Kluge und ehrenrettende Entscheidung.

@21:54 von Izzinho

"Aber bei uns ist die Verbindung zum Land der Eltern halt immer noch da."

Das ist doch auch das Normalste der Welt und wird auch nicht verübelt. Aber dennoch kann ich diese 'Erdogan'-Aktion nicht nachvollziehen. Aber nicht nur Türken haben so ihre Empfindlichkeiten. Daran sollte man immer denken, wenn man in einem anderen Land eine zweite Heimat gefunden hat.

Bashing auf neuem Level

Das Bashing in Deutschland hat einen neuen Level erreicht. Je erfolgreicher man als Migrant ist, desto schlimmer wird es. Insbesondere an der Universität trifft man heutzutage häufiger auf solch diskriminierendes Verhalten und herunterreden von Leistungen. Falls es passt ist man deutsch, falls nicht ein Erdoğan -Anhänger...

Für "Deutschland"?

Was Özdemir57 (22:11) schreibt, möchte ich ausdrücklich bekräftigen.

Nach allem, was einem Herrn Özil in diesem Sommer (abseits des Platzes) auch aus höchsten Kreisen (Bierhoff, Grindel) widerfahren ist, kann man jedem Fußballballspieler mit migrativer Vorgeschichte nur empfehlen, in Zukunft drei-, vier-, fünfmal nachzudenken, ob er sein Können am Ball wirklich dieser deutschen Nationalmannschaft zur Verfügung stellen möchte!

Ergebnisse wie in Russland werden dann wohl häufiger vorkommen...

Jetzt kann ich ruhig schlafen

Super Anfang welche Konsequenzen. Wie beim Effenberg undankbar sind wir Menschen die Medien Ohnehin. Wir vergessen die Vergangenheit sehr schnell. Was haben diese Topspieler getan, Sie haben sich nicht zum erstenmal fotografieren lassen. Diese doppelmoral von uns wird immerwieder von manchen bewusst genutzt. Und da wundert man sich warum wir so vom Ausland schlecht Gestempelt werden.
Nicht nur wir haben einen Gehirn und Meinungsfreiheit.

Niemand sieht die Wahrheit, wie sie ist

Kein Kommentar hier scheint die Wahrheit wirklich zu erfassen, dabei ist sie so einfach:

Özil spielt und lebt doch schon seit Jahren nicht mehr in Deutschland, sondern in England. Er hat also gar nicht so richtig mitbekommen, wie die Menschen in Deutschland im Alltag immer rassistischer und ausländerfeindlicher wurden, darum konnte er solch eine öffentliche Reaktion gar nicht vorhersehen. Aus, basta. Alles andere ist Rumgerede.

Nüchtern betrachtet hatte er ein Foto-Shooting mit einem Präsidenten, der in Deutschland verhasst ist – das ist alles. Stellt euch mal vor, ihr zieht in die USA, bürgert euch dort ein. Merkel wird von Jahr zu Jahr mehr verhasst, weil sie nicht nach den Spielregeln der US-Medien und der Regierung spielt und sie lädt euch zu einem Foto-Shooting ein. Wer würde da ernsthaft ablehnen?

Menschen, die selbst keinen Rassismus erlebt haben, sollten übrigens die Klappe halten – nur die es selbst betrifft können urteilen, ob Özil recht hat. Ich finde, das hat er.

Ich bin kein Fußballfan, aber

Ich bin kein Fußballfan, aber ich finde es schade, dass Mesut Özil nicht mehr in der deutschen Nationalmannschaft spielen wird.
Ich habe keine türkischen Wurzeln, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich viele Mitbürger, die welche haben, ähnlich fühlen wie Özil - ob mit oder ohne deutschen Pass.
Es ist wohl für sehr viele momentan nicht einfach in Deutschland zu leben. Die (aus meiner Sicht sehr berechtigte) Kritik an Erdogan empfinden sicher viele als Kritik an der Türkei. Und nicht jeder interessiert sich für Politik und durchschaut alles, was dort vor sich geht.
Hinzu kommt die - durchaus häufig rassistische - Stimmungsmache gegen Muslime im Allgemeinen, die in der jüngeren Vergangenheit stark zugenommen hat.
Beim "Fall Özil" kam einiges zusammen, auch einiges, das nicht zusammen gehört.
Das Posieren mit Erdogan war auch aus meiner Sicht ein Fehler - die Reaktionen darauf waren allerdings auch nicht fehlerfrei.

Nunja,

so wie die deutsche Nationalmannschaft in dieser WM gespielt hat, war das Ausscheiden vorprogrammiert.
Die Spieler schienen einfach völlig uninteressiert, zu satt und selbstzufrieden.
Özils Fotos haben für mich damit nichts zu tun, obwohl ich von einem Nationalspieler etwas anderes erwartet hätte.

Die Mitgliedschaft in der Nationalmannschaft ist abgesehen vom Können auch eine Ehre. Die Ehre das eigene Land vertreten zu dürfen!
Das ist für mich der Knackpunkt: War Özil wirklich ein überzeugter Nationalspieler Deutschlands oder war dies nur ein Sprungbrett für Geld und Berühmtheit?

Gerade deshalb muss man von unseren Nationalspielern einen Verhaltenskodex erwarten, der keine Fragen offen lässt.
Diesen hat Özil mit diesem Auftritt mit Erdogan absolut verfehlt.

@ populist57, um 22:22

Danke für Ihre sachliche Sicht der Angelegenheit, der ich mich gänzlich anschließe.

Özil hat nicht begriffen

Genauso wenig wie im übrigen Gündogan, Bierhoff, Löw oder Grindel:

Es geht nicht um die Türkei, es geht nur um Erdogan. Ein einfaches Statement nach Veröffentlichung des Fotos, in dem sich beide Spieler von den demokratie-destabilisierenden Machenschaften Erdogans distanzieren, hätte die ganze Sache sofort komplett deeskaliert. Das ist es was die Medien, Sponsoren und Menschen in Deutschland erwartet haben.

Sein Rücktritt ist nun die einzig verbleibende Möglichkeit. Mit seinen Aussagen zu Grindel liegt er im Kern auch richtig. Mit seinen generellen Rassismus-Vorwürfen an die deutsche Gesellschaft liegt er komplett daneben.

@ Özdemir_57

Ach, da ist sie wieder diese stetige Opfermentalität. Die bösen Deutschen, die uns Türken eh rundheraus ablehnen und auf Özil rumprügeln, weil er sich als nützlicher Idiot eignet. Selbstreflexion? Komplett Fehlanzeige. Zu sowas wird man in Ihren Kreisen wohl nicht sozialisiert.

Özil hat einen Fehler gemacht & zeigt - wenn auch viel zu spät - endlich Verantwortungsbewusstsein. Er ist ein Idol für die Jungtürken & hat ein völlig falsches Signal gesetzt: "Ihr seid Türken! Keine Deutschen! Erdogan ist unser Präsident, nicht Steinmeier! & ich habe keine Probleme mit dessen menschenverachtenden Handlungen."

Mit solchen "Vorbildern" ist jedwede Integrationsbemühung bei vielen Jungtürken von Vorneherein zum Scheitern verurteilt.

Gegenbeispiel: Emre Can! Er ist Türke & stolz darauf. Aber er ist der Einladung zum Fotoshooting demonstrativ fern geblieben! Geht also doch, die Heimat seiner Eltern zu ehren, auch ohne Erdogan zu umschwänzeln. Wir bräuchten mehr Cans statt Özils als Vorbilder!

Gut, aber Begründung falsch

... denn für die nächste EM oder WM wäre er zu alt. Die Mannschaft wird erneuert werden. Ich habe sowieso nicht verstanden, warum er und einige andere überhaupt aufgestellt wurden. Schade, so hat er sich selbst um ein schönes Abschiedsspiel gebracht.

Meiner Wahrnehmung nach ging das Unverständnis bzgl. des Fotos quer durch die Gruppe *aller* Fussballfans und war völlig unabhängig von der spielerischen Leistung im Turnier. Aber all diesen Fans eine "rechte" Gesinnung zu unterstellen ist ein weiterer, vermeidbarer Fehler.
Ich finde einige Fussballer reichlich eingebildet. Hier hätte ich das nicht erwartet und mir auch gern erspart.

Boateng nie verunglimpft?

„Nie wurde dieser in irgend einer Form verunglimpft.“
Wenn irgend jemand verunglimpft wurde wegen seiner Hautfarbe, dann der. Der Oppositionsführer im Deutschen Bundestag wollte ihn nicht als Nachbarn haben. Was er sonst mit Dschungelgeräuschen in deutschen Stadien erlebt haben mag, weiß ich nicht. Zum Schämen reicht der Quatsch von Gauland.

@Am 22. Juli 2018 um 21:31 von Kay 523

"Nein, Herr Özil, das war nicht anständig! Nach all den Vorkommnissen der Wochen und Monate davor, war dieses Treffen mit Herrn Erdogan einfach nur taktlos!"
Warum ist es für Merkel OK sich mit Erdogan zu treffen aber für Özil nicht? Erstgenannter hat Erdogan auch kurz vor einer Wahl mit einem Besuch geehrt und Merkel sollte politisch wesentlich korrekter sein als ein Fußballspieler.
Ich wünschte wirklich die Deutschen wären an Politik und Politikern so interessiert wie an Fußball, dann würde es diesem Land besser gehen. Aber solange praktisch jeder Deutsche die Nationalmannschaft auswendig kennt, incl. Alter, Vereine und Größe, aber nicht weiß wer vor 3 Jahren Vizekanzler war oder wenigstens welche Partei ihn gestellt hat, wird das mit diesem Land nichts mehr. Daran scheitert die Demokratie, an Fußballern deren politische Fehltritte mehr Resonanz verursachen als die der Kanzlerin. Armes Deutschland.

Teile Deutschlands benehmen sich recht scheinheilig...

... der Fussballer hat sich lediglich mit seinem amtierenden, demokratisch gewälten Präsidenten seiner Heimat Türkei ablichten lassen.
Mehr war das nicht, deutsche Sportler sieht man auch nicht selten auf Fotos mit Politikern.

Ob nun die türkische Politk oder die deutsche nichts Gutes im Schilde führt, mit seiner jeweiligen Bevölkerung, ist dabei Nebensache.

Empörungskultur

Er ist nicht der erste und wird nicht der letzte sein, der dieser ungezügelten neuen deutschen Lieblingsbeschäftigung geopfert wird. Egal welches Thema es ist, die Medien sind immer ganz vorne dabei. Alles muss bewertet werden: "unglücklich", "taktlos", "zynisch".

Aber Meinungsfreiheit ist für mich nicht die Toleranz von Gegenmeinungen. Sondern der Meinung die sie bekämpfen.
Auch Ösil darf eine persönliche Meinung haben. Wenn er dabei sein englisches Trikot verschenkt, muss man schon ziemlich einfallsreich sein ihn auf seine Funktion als Nationalspieler zu reduzieren.

Özil

Herr Özil teilt aus -dann aber bitte auch an Herrn Erdogan !!!!!! Oder hat er an ihm und seinem Führungsstil und seinen offensichtlichen Menschenrechtsverletzungen nichts zu kritisieren??
Ich warte auf ebenso deutliche Worte und die Forderung auch seines Rücktrittes .

Özils Abgang

Was ist das für eine Integration? Das Gesamtbild entscheidet: Fußball ist eben mehr als nur sehr gut spielen...Özil war eher ein Schweiger- nicht nur beim Abspielen der Nationalhymne - er war kein Führungsspieler, er hätte mehr aus seinem Talent machen müssen...seine Stationen in seinem Fussballerleben waren eher geprägt vom familiären Ehrgeiz, zuletzt blieb er auch spielerisch meist blass... sein gecoachtes Schlussstatement in Englisch passt auch dazu...Abgang mit Paukenschlag ...trotzdem insgesamt traurig sein Verhalten.

22:21 von @ane

und was sagt jetzt Cem Özdemir?

Cem Özdemir hat die Kritik an M. Özil zum Anlass genommen, den Rücktritt von Bierhoff und Grindel zu fordern. Jetzt bereut M. Özil sein Auftritt mit Erdogan nicht einmal, sondern formuliert einen Rassismusvorwurf. In Sachen Rassismus hat ja C. Özdemir auch klare Vorstellungen, schließlich hat er die AfD im Bundestag als Rassisten bezeichnet.
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Wer bei den Spielern Özil und dem Doppelstaatler Gündogan nur einen Präsidenten fordert, der hat das jämmerliche Konstrukt deutscher Zweistaatlerschaft entlarft.

Mobben im Kampf gegen Despoten

Der Zweck heiligt die Mittel. Wäre doch gelacht, wenn wir die türkischen Journalisten und die Opposition nicht befreien könnten, indem wir deutsche Nationalspieler durch den Kakao ziehen. By the way, wie ist nochmal die Wortbedeutung von despotisch?
Kann es sein, dass die Berichterstattung und das empörte Echo vermutlich viel mehr Werbung für den Präsi gemacht haben, als es Özil je mit 1 Millionen bedruckten Stofftrikots geschafft hätte?
Ach ja, da war ja noch die Vorbildfunktion. Fußballer sind so magische Vorbilder und die Geheimwaffe jedes Wahlkampfstrategen. So sehr, dass Erwachsene und Menschen gar nicht in der Lage sind eine andere Wahl zu treffen.

Zu spät

Wer der Rücktritt doch einige Wochen früher geschehen. Ohne dem Streit, den Özil mit seiner Wahlkampfhilfe für den Despoten Erdogan ausgelöst hat, wer die Nationalmanschaft besser aufgestellt gewesen.

Jetzt kann Özil sich ganz auf die Unterstützung „seines Präsidenten“ konzentrieren.

@Serkan52 um 22:26 - bei den Fakten bleiben.

„Wenn er mit einem kurdischen Politiker Bilder gemacht hätte...“

...hat er aber nicht, also was soll dieses hypothetische Gedankenspiel? Bleiben Sie mal bei den Fakten: er hat einen Despoten und Demagogen gehuldigt, der Menschenrechte verachtet, diktatorisch regiert, und Menschen zu Unrecht einsperren lässt - genau dafür wird Özil kritisiert, und nicht „diskriminiert“. Jemanden öffentlich sachlich zu kritisieren gehört eben zur demokratischen Kultur, also packen Sie bitte auch Ihre Rassismus-Keule wieder ein und bleiben Sie sachlich. Das lege ich Ihnen übrigens als ein Mensch mit Migrationsvordergrund wirklich ans Herz.

Eine

gute Entscheidung

@Jihatto um 22:42 - welche „Wahrheit“ denn?

Ich als ein waschechter Migrant mit sichtbarem Migrationsvordergrund habe Rassismus erlebt, und dennoch finde ich es unter alle Sau, dass dieses Thema mit Rassismus vermischt wird. Darf hier also jetzt niemand Kritik äußern, wenn er/sie weiß ist und keinen Rassismus erlebt hat? Fallen Ihnen evt. weitere Kriterien ein? Was ist das jetzt für ein Unsinn? Schränken Sie sich auch im Alltag so ein, so tut es mir für Sie unheimlich leid, muss schwer sein. Meiner Meinung nach und in meiner Welt darf jeder mitreden, der argumentativ sachliche Diskussion führen kann, ganz egal was er erlebt oder nicht erlebt hat.

Zurück zur causa Özil: die Kritik richtet sich vornehmlich an die Tatsache, dass ein Menschenrechtsverächter hofiert wurde, und nicht weil er ein „Fotoshooting mit einem Präsidenten, der in Deutschland verhasst ist“ gemacht hat. Sie nehmen anscheinend nur den kleinen Teil der Diskussion am rechten Rand wahr, die Thematik wird aber sehr wohl in der Mitte und von Demokraten diskutiert.

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