Kommentare - US-Zölle: Macron warnt vor Wirtschaftsnationalismus

01. Juni 2018 - 07:45 Uhr

Nun gelten sie, die US-Zölle auf Stahl und Aluminium aus der EU, aber auch aus Kanada und Mexiko. Die Kritik ist groß. Frankreichs Präsident Macron sieht in dem Schritt gar eine Parallele zu den 1930er-Jahren.

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Kommentare

Strafzölle

Vielleicht konnte man reagieren mit Steuern auf IPhone, Amazon, Facebook, Google...?

Pragmatismus ist angesagt, Punkt.

Trump sitzt eh am längeren Hebel (NATO) und nichts schadet ihm mehr als nicht zu reagieren.
Und um die Autoindustrie würde ich mir wirklich keine Sorgen machen. Wir haben Infrastruktur Defizite im Billionenbereich, gigantische Binnenaufgaben, da müssen wir keine Exportweltmeister sein.
Eigentlich hatten wir mit der Bahn, der Straßenbahn und dem Fahrrad eine umweltfreundliche Technik. Wir müssen den Mut haben auch mal einen Schritt zurück zu machen.

Es ist ein Witz über selbstfahrende Autos nachzudenken, wenn man mit der Bahn/Straßenbahn bereits über ein funktionierendes System verfügt.

Wir erleben gerade wieder mit dem Wetter, dass wir auf die Klimaänderungen kaum vorbereitet sind. Wie sollten wir auch, wenn die Politik predigt, da kann man nichts tun.
Man kann, nur sind wir dann wieder beim Thema marode Infrastruktur.
Wir haben Arbeit genug, wir brauchen den amerikanischen Markt nicht.

Es ist eine billige Show! Man

Es ist eine billige Show!

Man möchte Angst erzeugen und die Bürger verunsichern!

Zölle zerstören keinen Handel, wenn überhaupt, dann erschweren sie ihm ein wenig.

Wir sind es gewohnt Zollgebühren zu entrichten, vielfach auch als Privatkunden (ist mir klar, dass nicht jedermann in China oder USA Sachen bestellt)

Wie war das mit Mathematik? Wenn auf der einen Seite etwas erhöht wird, wird es eben auf der anderen ausgeglichen.

Die Welt geht nicht unter!!!

einfach ignorieren.

einfach ignorieren. Gegenzölle, wenn man damit besser schlafen kann. Ansonsten sollten wir die Gelegenheit nutzen, die USA in ihrer Weltrolle abzubauen. Denn diese Weltrolle hat die USA nur, weil sie genügend willige Partner hat. Europa könnten sie nun verloren haben.

Bin überhaupt dafür, regionaler zu wirtschaften. Kommt doch nicht immer mit den Arbeitsplätzen. Peanuts.

"Macron warnt vor Wirtschaftsnationalismus"

Macron warnt vor "Wirtschaftsnationalismus", will aber mit seinen Macron-Plänen (Eurobonds, EU-Finanzministerium, Bankenunion, etc.) Frankreich auf Kosten von Gläubigerländern - vor allen Deutschland - generalsanieren?

Makes an awful lot of sense!

Wenn wir schon dabei sind, dass "Wirtschaftsnationalismus" zu Kriegen führen kann: am Vorabend zu den Sezessionskriegen in den USA 1861 hatte die USA mehrere Jahrzehnte des ungehemmten Schuldenmachens der einzelnen US-Staaten zum FED-System (bzw. dem Vorgänger davon) hinter sich, sodass der Süden Amerikas massiv ggü. dem Norden verschuldet war.

(sounds familiar ... mit Hinblick auf die Situation im Euroraum)

Ein einfaches Rezept: Die EU

Ein einfaches Rezept: Die EU verträgt sich mit Russland, es entsteht ein riesiger europäisch-asiatischer Binnenmarkt und die USA können auf ihrer großen Insel schön vor sich hin krautern. Es wäre mal wieder Zeit für so etwas.

Zölle

Der einfachste Weg, den Spuk zu beenden, ist keine Rüstungsgüter in den USA einzukaufen. Wir brauchen diese nicht, da niemand versucht Europa anzugreifen, zumindest nicht im konventionellen Sinne. Russland hat in den letzten 200 Jahren, niemals Europa zuerst angegriffen.
Zölle auf Jeans treffen nur die Herstellungsländer (Mittelamerika). Die amerikanischen Autos können auch ohne Zölle nicht mit den europäischen Autos konkurieren - spritfressende Dinosaurier. Moderne Technik kriegen die Amis in Stückzahlen nicht hin - Tesla.
Das einzige, was die US in Stückzahlen produzieren können, sind Waffen.

US-Zölle:Macron warnt vor Wirtschaftsnationalismus....

Bei der Warnung vor Wirtschaftsnationalismus,da könnte er auch ein Land östlich von Frankreich im Blick haben.Das an seinen wachsenden Exportüberschüssen festhält.Und andere Volkswirtschaften,vor allem in der EU niederkonkurriert.Was ist mit der französischen Fleischindustrie ?

Man muss sich eben damit abfinden, dass die

USA momentan von einem Mann regiert wird, der wirklich keine Ahnung von Wirtschaftspolitik hat. Der ist begeistert von sich selbst, wenn er vor einigen Stahlarbeitern in den USA nach einer Rede gefeiert wird. Was danach kommt, ist ihm erst mal schnurz egal. Er ist jetzt noch 2,5 Jahre im Amt, auch diese Zeit geht vorbei. Ich glaube nicht, dass die amerikanischen Bürger noch einmal so dumm sind, ihn wieder zu wählen. Bis dahin sollten die EU-Staaten
die Gelegenheit nutzen, den Handel mit China, Japan, Russland und einigen Schwellenländern weiter zu liberalisieren und Trump damit zu isolieren. Ich weiss nicht, ob man Google, Microsoft, Twitter, McDonalds u.a. mit Zöllen belegen kann, aber die Pharmariesen der USA sehr wohl.
Wenn die EU und die anderen oben erwähnten Länder
an einem Strang ziehen, muss und wird Trump nach kurzer Zeit einknicken, denn dann wird es den US-Bürgern schlecht gehen.

Was nützt es bei Trump ...

noch auf Handels-Konventionen und internationale Umgangsformen zu verweisen? Dinge die Trump selbst als Quelle allen Übels betrachtet!

OK, vielleicht hilft's ein wenig sich selbst aufrecht zu erhalten. ... Der Wahrheit nicht in's Gesicht blicken zu müssen, daß hier trotzdem weiter jeder nur für sich steht und man bisher keine Antworten auf diesen Populismus hat, der sich selbst bei uns in Europa wie ein Geschwür ausbreitet, und mit jedem "Zwischensieg" von Trump weiter an Boden gewinnt!

Nicht zuletzt ist dies die Quittung für die zügellose, neoliberale Politik der vergangenen Jahre, von der man dachte es könne immer so weiter gehen! Eine Politik, die durch die einseitige Umverteilung von Reichtum nach oben den Glauben Vieler an eine gerechte Welt durch Pluralismus und Rechtsstaatlichkeit getötet hat.

Mit Symbolpolitik allein, wird man diesen Glauben nicht wiederbeleben! Vielleicht fehlt’s am Verständnis, daß diesmal nicht nur die unten, sondern auch die Oben verlieren werden.

Die EU wird einknicken

Mit Sicherheit wird Herr Trump sein Ziel erreichen, zumindest was die EU angeht. Man muss sich nur die Aussage von Herrn Altmaier durchlesen. Auch Frau Merkel ist nur eine Untergegebene der USA. Außerdem sitzt sie eh nur jedes Problem aus. Wird es schwierig lässt sie erst Mal andere machen und wartet ab was passiert.

Die USA waren niemals irgendjemanden Freund, nur gut gestimmt wenn ihre Interessen zuerst stehen. Wer mit den USA in den Krieg zieht ist auch im Vorteil.

Die EU kann zeigen das sie den USA die Stirn bieten kann, z.B 25% Zoll auf BMW X Modelle oder einige Mercedes M Modelle. Etliche amerikanische Globalplayer kann man in Europa zahlen lassen. Amazon, Facebook, Google,Apple, Verbot von Monsanto und Verbot auf Patente auf Samen für Lebensmittel.

Kontrolle von amerikanischen Finanztransaktionen , eigene Ratingagentur aufbauen.

China macht sicher mit und noch viele, viele andere Staaten der Welt.

Mit Gegenmaßnahmen belegen,

Mit Gegenmaßnahmen belegen, dass man das unterstützt was man angeblich nicht möchte. So wie die Konzerne bereitwillig schon Vollzug melden, sollte die Bundesregierung um Amtshilfe in USA bitten. Hierzulande sagen die Konzerne der Regierung was sie zu tun hat.

"Oh, Canada..."

Dann treiben wir halt einfach mehr Handel mit den Kanadiern: Ähnlicher Markt wie die U.S.A., aber Einwohner mit gesundem Menschenverstand, die den Prinzipien von Logik sowie Ursache und Wirkung gegenüber aufgeschlossen sind: "...the true strong of the north!".

Gute Idee!

...nur wissen wir alle, was die USA machen, wenn es nicht so läuft wie sie wollen!

@OrwellAG

Ich sehe das ähnlich wie Sie.
Nicht wenige US -Unternehmen werden ebenfalls unter den von Trump eingeführten Strafzölle / Importzölle auf Stahl und Aluminium leiden und weniger Gewinne oder sogar Verluste machen. Das liegt an ihrer Internationalen Vernetzung und Zusammenarbeit. Teilweise können sie auch keinen Ersatz von der einheimischen Industrie bekommen , weil diese nicht in der Lage ist diese herzustellen. Weit über 1000 US - Unternehmen haben schon Protestnoten an die Trumpregierung gerichtet von verlangen weit über 8000 Ausnahnen für Produkte ausländischer Firmen. Wenn Trump die US - Wirtschaft kaputt machen will , kaputter als sie in weiten Teilen schon ist, lasst uns ihn dabei helfen. Wenn die gar nichts mehr können müssen sie alles bei uns und anderen kaufen.

Macron warnt vor

Tja hätte Merkel DE nicht in ein billig Lohnland verarbeitet und nicht geholfen De zum Exportweltmeister von Kapital gemacht ,sondern auch die DE Infastrucktur erhalten und nicht runtergewirtschaftet hätten wir keine Migration gebraucht um uns zu schwächen sondern hätten Schulen und Stassen wo im guten Zustand wären .Hoch lebe die gewinnsucht der Banken und Spekulanten wo mitspielen wollen und nicht können,siehe De Bank aber die bekommt wenn es so weitergeht auch wieder Steuergeld.Dazu es war ja auch nicht absehbar ,dass Trump seine Wahlversprechen einhält oder ?? Da warne ich lieber vor Macron ,Merkel ,Junkers und dem Fachmann Altmaier,Maas ,sie hatte sich stets bemüht.Nur noch eins die EU hat immer noch höhere Zölle und Zölle sind nicht schlimm.Partner unter gleichwertigen wäre angesagt aber am ende haben USA immer noch das Sagen hier.De und Friedensvertrag Google mal wieder.

...leider falsch!

Trump ist beliebter wie je zuvor, und die Wirtschaft boomt.
Zudem wird es unter seiner Amtszeit wohl zum Frieden zwischen Nord- und Südkorea kommen (Wieder-Vereinigung?).
Und das wird er sich, genauso wie damals Kohl, auf seine Fahne schreiben.
Von Trump haben wir noch lange was, im Guten wie im Bösen, da bin ich mir sicher!

Es gibt eine amerikanische

Es gibt eine amerikanische Studie die belegt, dass die US-Bürger ein deutlicher höheres Durchschnittseinkommen haben als z.B. wir. Ich denke US-Bürger wollen gerne deutsche Produkte wie Autos auch wenn sie etwas teurer werden und der Exporteinbruch durch die Zölle wird nicht so dramatisch sein wie angenommen. Wenn Apple und Co. die Preise erhöhen zahlt das hier auch jeder. Es gibt einfach in vielen Bereichen keine gleichwertigen Konkurrenzprodukte.

Siemens beschämend

Für Siemens zum Beispiel kann man sich als deutscher Staatsbürger nur schämen. Der Herr Käser hat doch glatt gesagt er mache alles was die Politik will und deswegen zieht er sich aus dem Irangeschäft zurück. Siemens macht nämlich nicht was die deutsche Politik will , sondern was die US Politik will. Siemens, nie wieder werde ich auch nur noch ein Produkt von dieser Handlangerfirma kaufen.

Ich bin keine Wirtschaftsexperte, aber...

...inwieweit ist die Globalisierung in den USA voran geschritten?
Ich denke es gibt kaum noch rein nationale Unternehmen, und diese denken auch nicht mehr National.
Gefährdet Trump nicht so die komplette Vernetzung und Infrastruktur der US-Unternehmen, weltweit!?

@Duisburg 08:02

Interessant, Sie kommen wohl nicht wirklich aus Duisburg, ansonsten wissen Sie ja wohl was aus einer Stadt wird, wenn man denen einen ganzen Industriezweig kaputtrationalisiert, aufgrund einer Klima-hysterie!
Was glauben Sie, was hier in Deutschland los ist, sollte uns die Automobilindustrie wegbrechen, mit allem was da dran hängt!?
Dann fahren Sie heute schon mal zu einem Baumarkt, und sichern Sie ihre Türen und Fenster!

Arme USA

Es wird Zeit,dass wir uns von den USA abwenden denn die sind im Gange sich sebst zu zerstören sowie den Rest der Welt mit. Treiben wir halt Handel mit Russland,China und dem Rest der Welt.Irgendwann werden die USA wieder angekrochen kommen wenn sie am Boden liegen.

@ nie wieder SPD 8:31

...tiefes Wasser, tiefes Wasser!
...mich wundert es, dass das freigegeben wurde!

Mehr Handel

Mehr Handel mit Kanada , China ,anderen asiatischen Ländern, Südamerika , meinetwegen auch Russland. Die USA kann man in Sachen Handel leicht ersetzen. Die USA sind nur auf den ersten Blick wichtig , auf den zweiten nicht und es gillt wie immer , jeder ist ersetzbar.

einfache frage, einfache antwort

"Wie Trump reagierte, wurde nicht mitgeteilt."

wie soll ein mann reagieren, der intelligenzmässig dermassen überfordert ist, dass er gar nicht versteht, was ihm Macron da am telefon erzählt?

es gibt nur 140.000 arbeitnehmer in der stahl- und aluminiumindustrie in den vereinigten staaten, dafür aber millionen in der verarbeitenden industrie. und bei denen wird schon sehr bald zu spüren sein (NEGATIV), was dieser Trump-zollwahnsinn anrichtet.

ich bin kein freund des aussitzens, aber in dem fall muss die EU nur abwarten, bis sich der erste widerstand gegen Trump formiert. und das wird nicht lange auf sich warten lassen.

Wegen diesen Zöllen habe ich keine Sorgen.

BMW z. B. baut in Amerika schon jetzt mehr Autos als in Deutschland.

Was mir viel mehr Sorgen macht ist, dass die Elektro-Modelle von BMW nicht in Deutschland gebaut werden (i3 in Frankreich, Mini zukünftig in China)!

Dass ist nämlich die Zukunft und die wird ohne Deutschland stattfinden.
Unsere Kinder und Enkel werden merken was das für Deutschland bedeutet.

Amazon, Starbucks, Apple, McDonalds und Intel müssen ran!

Da müssen Steuern, Abgaben und Zölle her! Wer hierzulande über Zölle für Erdnussbutter nachdenkt, der macht sich lächerlich. Herr Trump schlägt sich vor Lachen mit den flachen Händen auf seine Oberschenkel.

@ um 08:18 von blueturtle1898

Russland hat in ca 1000 Jahren seiner Existenz nicht ein einziges Mal ein anderes Land angegriffen.
In den USA dagegen hat sich in 242 Jahren nicht ein einziger Präsident davon abhalten lassen, ein anderes Land in einen Krieg zu verwickeln.
Da sprechen die Tatsachen für sich.

... und man würde ...

... und man würde eine für Europa schädliche Annäherung Rußlands an China verhindern. Denn die meisten Waren, die wir global anbieten, könnten die Russen auch bei ihren südöstlichen Nachbarn kaufen.

@ Bernd K

Nicht schon wieder die tumpe prinzipielle Systemkritik. Ich konnte und kann mich finanziell nicht beschweren und ich habe weder Abitur noch habe ich studiert. Von meiner Hände Arbeit kann ich in Deutschland gut leben und ich bin da nicht alleine. Soviel mal zum Thema die böse Deutschen drücken alle mit Lohndumping , absoluter Blödsinn.

E.Cartmann, 08:23

||Dann treiben wir halt einfach mehr Handel mit den Kanadiern: Ähnlicher Markt wie die U.S.A.||

Einwohner Kanada: 37 Millionen
Einwohner USA: 324 Millionen

re jon schnee

"@Duisburg 08:02

Interessant, Sie kommen wohl nicht wirklich aus Duisburg, ansonsten wissen Sie ja wohl was aus einer Stadt wird, wenn man denen einen ganzen Industriezweig kaputtrationalisiert, aufgrund einer Klima-hysterie!"

Da ist aber wirklich alles falsch!

In Duisburg wurde nichts wegrationalisiert - die Kohle-Stahl-Ökonomie ist im gesamten Ruhrgebiet wegen Unwirtschaftlichkeit zu Ende gegangen. Und zwar schon lange, bevor "Klima" ein Thema geworden ist.

Wenn die USA die Isolation suchen ,sollte man Sie nicht hindern,

aber die sofortige Aufhebung von Sanktionen gegen Länder, die die USA auf Ihrer Liste haben ( SU, Iran etc. ) sollte selbstverständlich sein. Wir sind ja schliesslich ein autonomer Staat.... alles andere währe dummes Reichsbürgergeschwätz... Nur wir sollten auch beginnen im Rahmen der EU autonom zu handeln . Dazu Beadrf auch längst keines Dollarsystems mehr. Iran wird gegen Euro exportieren und mittlerweile haben auch die Chinesen eine international anerkannte Währung .

Europa hat lange genug am

Europa hat lange genug am Rockzipfel der USA verweilt und an deren Völkerrechtbrüchen partizipiert!
Zeit, erwachsen zu werden....

@ 08:02 von Duisburg

Danke! Und volle Zustimmung!

@ 08:18 von blueturtle1898

Zölle auf Jeans treffen nur die Herstellungsländer (Mittelamerika).

Das stimmt so nicht ganz. Die USA ist der grösste Baumwollproduzent der Welt.
Es trifft also auch die amerikanischen Baumwollbauern, die überwiegend Trump gewählt haben.

Für die Umwelt wäre das sogar sehr gut. Ich würde es begrüssen wenn alle Jeansstoffe mit einem grossen Hanfanteil gefertigt würde. Der braucht nämlich ca. ein 100stel des Wassers zum Reifen gegenüber Baumwolle und keine Spritzmittel. Und wächst sogar in Deutschland.

Falsche Zölle

Trumps Einfuhrzölle auf Stahl lassen kurzfristig amerikanische Stahlproduzenten wieder ins Geschäft kommen, obwohl sie eigentlich unrentabel sind. Besser wäre es, solche Unternehmen in Konkurs gehen zu lassen, denn sie haben am freien Weltmarkt eben keine Überlebenschance.

Zölle auf Tomaten und Autos

Gott sei Dank gehören Ketchup, Erdnussbutter und Orangensaft nicht zu den Grundnahrungsmitteln, und auch auf Levis-Jeans kann man zur Not verzichten. Eine 25%ige Preiserhöhung auf Luxuslimousinen und Sportwagen dürfte von den Käufern solcher Pkw in den USA ebenfalls leicht zu verkraften sein. Ergo: keep cool.

Exportsünder Deutschland löst Handelskrieg aus

Das exotische Modell der deutschen Wirtschaft setzt darauf Wachstum und neu Arbeitsplätze aus den Gärten der Nachbarn zu beziehen. Wachstum wird nicht autark erzeugt, die Binnennachfrage stagniert, sondern über ausländisch Nachfrage.

Übrigens wurde uns dies Exportorientierung im Zuge der Agenda 2010 als „alternativlos“ verkauft.

Es war nur eine Frage der Zeit bis jemand fairen Handel einfordert. Nun ist es die letzte verbleibende Supermacht.

Es ist ratsam die nationalen (magische Viereck), europäischen (EU) und internationalen (IWF) Stabilitätsregeln einzuhalten. Dennoch versucht die Bundesregierung und die Lobbyisten der Unternehmer weiter die Stabilitätsregeln zu brechen. Grund: Die Bevölkerung wird von ihren Wachstumsgewinnen ausgeschlossen und gehen komplett an das korrupte Esteblishment.

Diese Konfliktlinie bildet die Grundlage des Konflikts und sollte nicht verschwiegen werden.

um 08:39 von Jon Schnee@

Das auch US-Firmen mit der Naziwirtschaft Geschäfte verrichtet haben ist doch kein Geheimnis.

Überzeugungsarbeit

Bald finden die Menschen Freihandelsabkommen doch noch gut...

@ einBert

Ein einfaches Rezept: Die EU verträgt sich mit Russland, es entsteht ein riesiger europäisch-asiatischer Binnenmarkt ...

Vielleicht nach Putin. Aber Russland hat nur Öl, Gas und Waffen zum Handeln. Das sind alles Auslaufmodelle. Technologisch läuft da unter Putin gar nix, keine Innovationen.

@ jon schnee

Das ist korrekt jon schnee , mit seinen Strafzöllen trifft Trump auch in nicht geringem Ausmaß eigene Unternehmen. Wenn er das will, soll er das tun und wir sollten ihm dabei noch helfen würde ich sagen.

@ 08:19 von Old Lästervogel

Man muss sich eben damit abfinden, dass die
.
USA momentan von einem Mann regiert wird, der wirklich keine Ahnung von Wirtschaftspolitik hat. Der ist begeistert von sich selbst, wenn er vor einigen Stahlarbeitern in den USA nach einer Rede gefeiert wird. Was danach kommt, ist ihm erst mal schnurz egal. Er ist jetzt noch 2,5 Jahre im Amt, auch diese Zeit geht vorbei. Ich glaube nicht, dass die amerikanischen Bürger noch einmal so dumm sind, ihn wieder zu wählen.

Ich befürchte, dass Trump die Wiederwahl schafft. Seine Steuersenkung (oder Schenkung?) wird bei der nächsten Wahl noch in Erinnerung sein.

Abgesehen davon: In Deutschland wurden 100.000 Zukunftsarbeitsplätze bei den Erneuerbaren Energien geopfert um 8.000 Kohlekumpeln ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Wer beschwert sich darüber in Deutschland?

Zollkriege kennen historisch und aktuell nur Verlierer

Am 17. Juni 1930 setze US-Präsident Herbert Hoover den Smoot-Hawley in Kraft und löste damit eine weltweite Spirale der Erhebung von Zöllen und Gegenzöllen aus. Was der Börsenkrach mit dem "Schwarzen Freitag" 1929 nicht geschafft hatte, wurde von diesem Akt der Dummheit dann endgültig in Gang gebracht. Allein zwischen 1930 und 1933 ging der Welthandel um 2/3 zurück. Die Arbeitslosigkeit stieg in allen damals industrialisierten Ländern in astronomische Höhen, kaum bezifferbare Werte an Privatvermögen, Produktivvermögen von Unternehmen und Einkommen breiter Schichten wurden vernichtet. Es dauerte bis in die 50er Jahre, bis die Weltwirtschaft sich von den letzten Auswirkungen erholt hatte. Zollkriege sind nicht zu gewinnen, nur zu verlieren.

Trump handelt aus dem Reflex seines begrenzten Verständnisses der globalen Wirtschaft heraus, anstatt die überschaubaren, fraglos bestehenden Zollungleichgewichte über die bestehenden Gremien der WTO und Verhandlungen zu lösen.

@ einBert

Ein einfaches Rezept: Die EU verträgt sich mit Russland, ...

Die Regierung Putin ist leider in puncto Nationalismus und Populismus wie Trump hoch zehn. In den USA gibt es neben Trump wenigstens noch eine vernünftige Zivilgesellschaft.

Wieso eigentlich?

Was ist denn an einem gewissen Mass an Wirtschaftsnationalismus schlecht?

Alles schwafelt von Umwelt und Klima. Hach da muss was gemacht werden. Hach, wir sind total auf Öko. Blabla.

Nehmen wir einfach mal an: die EU schippern regelmässig Stahl in die USA - obwohl die USA den selbst produzieren könnten - dann ist das natürlich für die EU-Firmen toll.

Aber weder für die US Stahlarbeiter noch für die Umwelt.

Glaubt eigentlich irgendwer - ich meine - ist irgendwer ernsthaft zu naiv zu glauben, dass dafür zu sorgen, dass die Menschen auch in 100 Jahren noch Luft atmen, über Ressourcen verfügen und sauberes Wasser trinken können, ohne dass der Turbo-Kapitalismus (Konsum bis zum Abwinken, alles was Geld bringt ist legitim etc) Einschränkungen hinnehmen muss?

Ohne dass der Konsument Verzicht lernen muss?
Ohne dass die Konzerne auf Gewinne verzichten müssen?

Glaubt das echt wer?

Im Interesse des Erhaltes der Menschheit ist ein gewisser Wirtschaftsnationalismus ökologisch nötig!

Handelsbilanzüberschuss

Also im Vergleich zu den USA sind wir in weiten Teilen ein Hochlohnland. Das Argument mit Lohndumping zieht hier nicht. Deutsche Firmen in den USA gehören mit zu den Firmen die ihre Arbeiter und Angestellten am besten bezahlen. Ein Handelsbilanzüberschuss kann auch schlicht daher rühren , das im Falle der USA , diese kaum Qualitätsprodukte haben die man in Europa braucht. In der Industrie nicht und als privater Konsument schon mal gar nicht. Ich brauche nichts aus den USA also warum sollte ich etwas kaufen?

EU

Ausmanövriert.
Zurück gelassen.
Lächerlich gemacht.

Die EU 2018.

@ nie wieder spd

In meiner Schule wurde das nicht gelehrt Was war denn in den 1930er Jahren?
Haben da US-Konzerne den Nazis zur Macht verholfen?

Klares Nein.
auch Anti-Amerikanismus sollte sich an die Wahrheit gebunden fühlen.

#wearetheworld

Die Vereinigten Staaten von Amerika stellen etwa 4,33 % der Weltbevölkerung mit fallender Tendenz. Der rechtmäßig gewählte Präsident Donald Trump dieses „stärksten“ Landes der Erde strebt mit dem Hinweis „Amerika first“ eine dominante Stellung auf allen wirtschaftlichen, kulturellen und militärischen Ebenen an, ohne dafür jeweils im eigenen Land die Voraussetzungen zu erfüllen. Veraltete und ineffiziente Industriezweige will er mit seiner Ellenbogenmentalität auf Kosten der internationalen Konkurrenz und im Widerspruch zu verhandelten Abkommen und Verträgen zu neuer Blüte bringen. Ein Vergewaltigungsakt des vermeindlich Stärkeren.
Es ist Zeit, Herrn Trump zu zeigen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Verantwortung übernehmen müssen, wenn sie führen wollen. Imperiales Verhalten auf Kosten der übrigen Weltbevölkerung wird sich nicht durchsetzen.
Es ist Zeit für eine Kampagne #wearetheworld, in der weltweit Widerstand gegen Herrn Trump und seine Helfershelfer organisiert wird.

@KowaIski

"Besser wäre es, solche Unternehmen in Konkurs gehen zu lassen, denn sie haben am freien Weltmarkt eben keine Überlebenschance."

Keine Überlebenschance?
Produzieren sie denn eine schlechtere Qualität?
Konkurs gehen lassen?
Was macht man denn mit den Mitarbeitern?
Dann gibt es mehr Arbeitslose und keine Fortschritte mehr in der Stahlindustrie.

Trump gibt der eigenen Industrie die Chance weiter bestehen zu bleiben, denn für die USA lohnt es sich nur die eigenen Resourcen zu benutzen statt Stahl aus Ausland zu importieren.
Man ist auch nicht mehr an die Exportindustrie im Ausland angewiesen. Daß man abhängig ist vom Ausland hat nämlich auch seine Nachteile.
Man ist manipulierbar und so übt auch EU Einfluß auf die USA. Wenn ihr etwas nicht tut, dann liefern auch nicht mehr.

Trump macht die USA auch unabhängig wirtschaftlich sowie politisch. Es wird langsam aber sicher ein souveräner Staat.

USA erheben Zölle auf Stahl und Alu

die EU auf Tomaten und Erdnussbutter. Klingt etwas lächerlich. Und das Rumjammern in Brüssel ist auch nur peinlich. China, Mexico, Japan und Kanada sind viel mehr von Trumps Zöllen betroffen als wir. Mal sehen, wie diese Länder reagieren. "Starke Reaktion" der EU: wenn Erdnussbutter und andere Peanuts starke Druckmittel sind, dann weiss ich auch nicht.

Handelskrieg ist Krieg

Ein Handelskrieg ist keine Vorstufe zum Krieg sondern ist Krieg. Kriege gibt es in vielfältiger Form. Der konventionelle Krieg ist der unzweckmäßigste Form der Kriegsführung und damit auch wohl nur einsetzbar in unterentwickelte Volkswirtschaften. Der bestehende Natovertrag besteht auf Wissens- und Entwicklungsstand der Nachkriegszeit und ist überholt. Sie muss sämtliche Formen der Kriegsführung berücksichtigen. Auch die des Wirtschaftskrieges.

Deswegen befinden wir und in der absurde Situation das wir uns als EU im Handels- Kriegs- Zustand mit den USA befinden und trotzdem gemeinsam Bündnispartner in der Nato sind. Hieraus sind die Konsequenzen zu ziehen , auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Es ist an der Zeit hierüber nachzudenken. Bitte.

@um 08:19 von Old Lästervogel

"USA momentan von einem Mann regiert wird, der wirklich keine Ahnung von Wirtschaftspolitik hat."

Und ich nehme an Sie haben ein konkurrierendes Milliarden Imperium mit diversesten Hintergründen, um Ihre außerordentliche Behauptung zu untermauern?

@ tisiphone

Wieso eigentlich? Was ist denn an einem gewissen Mass an Wirtschaftsnationalismus schlecht?

Dass es der nutzlose Versuch ist, unrentabele heimische Firmen vor der besser arbeitenden Konkurrenz in anderen Ländern zu "schützen". Das ist kurzsichtig und offenbart Verständnisdefizite bei wirtschaftlichen Prozessen.

Leider hat Trump recht.

Die EU hat einen riesigen Handelsüberschuss gegenüber der USA. Der deutsche Anteil daran beträgt über 80%.

Natürlich wären mit TTIP alle Zölle gefallen. Diese Vereinbarung wurde aber von Trump abgelehnt. Er bemängelt also einen Zustand, den er selbst herbeigeführt hat.

Andererseits gibt es in vielen amerikanischen Staaten einen Mindestlohn von 12$. In Deutschland kann man vom Mindestlohn nicht leben sondern muss aufstocken. Deshalb haben deutsche Waren Dumpingpreise.

Aber mal abgesehen davon: In den USA leben ca. 280 Mill. Menschen , in der EU 500 Mill. Menschen.
Warum machen wir uns immer so klein gegenüber den USA?

@tisiphone

Wir lernen doch zu verzichten , deswegen importieren wir doch weniger aus den USA als wir dorthin exportieren :)
Zudem braucht den US - Ramsch niemand

Europa sollte erwachsen werden

und sich endlich vom Rockzipfel der USA lösen.

Wie schon geschrieben stellt Russland und der asiatische Raum einen rießigen Markt da. Auch Südamerika ist noch sehr entwicklungsfähig und von dem Markt Afrika redet noch gar niemand (außer die Chinesen).l

Was das Thema Ausenhandelsüberschuss angeht... ja der ist nicht gesund, aber was soll man machen, sollen wir jetzt sagen liebe Industrie du darfst nicht mehr exportieren und musst ein paar Arbeitsplätze abbauen? Ich meine es gibt ja einen Grund warum die Produkte gekauft werden.

Also weg mit den Sanktionen gegen Russland, Handelsabkommen mit Asien, Australien, Südamerika, Kanada und Mexiko.
Dann wenigstens der Versuch Unternehmen wie Facebook, Twitter, Amazon, Google, Microsoft usw. ernsthaft zu besteuern (und zwar in der gesamten EU) und schon kann Mr. Trump sehen wo er bleibt in seinen abgeschotteten Markt....

Nur leider, alleine nur wenn ich Politiker wie Altmaier höre, dann glaube ich, wird dies nie geschehen.....

@um 08:50 von KowaIski

"Besser wäre es, solche Unternehmen in Konkurs gehen zu lassen, denn sie haben am freien Weltmarkt eben keine Überlebenschance."

Und Sie halten den "freien Weltmarkt" für etwas gutes? Warum sollte ein Volk nicht zueinander und füreinander arbeiten? Warum muss man sich den multinationalen und internationalen Großkonzernen beugen?

@Bernd Kevesligeti

Bei der Warnung vor Wirtschaftsnationalismus,da könnte er auch ein Land östlich von Frankreich im Blick haben.Das an seinen wachsenden Exportüberschüssen festhält

Ich kann das mit den Exportüberschüssen bald nicht mehr hören. In einer Marktwirtschaft entscheidet jeder selber, was er wo kauft. Und wenn es überall auf der Welt Menschen und Firmen gibt, die deutsche Produkte kaufen wollen und andererseits ausländische Hersteller es nicht schaffen, deutsche Kunden von der Qualität ihrer Produkte zu überzeugen, dann ist das doch nicht die Schuld des deutschen Staates.

Alle Verbindlichkeiten,

Verbindungen und Verknüpfungen lösen sich auf - politisch, wirtschaftlich und auch militärisch. Der Wirtschaftsnationalismus ist eigentlich ein Hilfsmittel, um den eigenen Markt zu schützen und zu halten. In unserer heutigen Zeit aber ist er für den sehr eng verwobenen und verknüpften Welthandel Gift und für uns als rohstoffarmes Land ganz besonders, da wir Außenwirtschaftlich gänzlich nur mit Produkten unser Geld verdienen können. Durch die Zölle aber auch die Auflösung von wirtschaftlichen Verbindungen wird unser Export massiv zurück gehen, da auch innereuropäisch die Probleme durch fehlende Kaufkraft massiv zu nehmen. Es wird sich erweisen, wie sich das auch auf den EURO auswirken wird. Ich glaube, das es eine tiefgreifende Rezession geben wird, deren Ausmaß jetzt noch nicht zu ersehen ist.

Alle wollen nur Dtl. bestes - ihr Geld

Macron warnt vor ziemlich viel...
Auch sein Interesse gilt in erster Linie Frankreich. Gerne franz. Schulden über den Euro abwickeln, Dtl. zahlt ja. Die franz. Dominanz in EU-Parlament und EU-Organisationen ist ja schon seit Jahrzehnten auffällig. Aber gut, wenigstens versucht er, für die Franzosen was rauszuschlagen. Diese Kanzlerin dagegen...

08:59 von tisiphone

Dafür werden Sie von der (pseudo-)linken Seite des Forums aber sehr gescholten werden. Aber: Sie haben recht.

@Orfee

Ich war einige male auch Beruflich in den USA , Schwerindustrie, es gibt dort sehr viel schlechte Produkte und obwohl US Arbeiter in der Regel geringe Löhne bei längerern Arbeitszeiten und weitaus weniger Urlaub haben , produzieren die Unternehmen oft nicht günstiger als in anderen Ländern , auch nicht unbedingt gübstiger als deutsche Unternehmen.

Trump hat null Ahnung. Wen

Trump hat null Ahnung.
Wen kratzen denn hier die Zölle? Wir müssen die ja nicht bezahlen. Und wenn europäische Ware mit zollteurer wird, als US Schrott, dann wird der US Schrott auch teurer. Unterm Strich werden nur die Amis mehr bezahlen. Und für den ganzen Kram, den die hier kaufen, gibt es keine US Konkurrenz. Sie stellen selber keine Autos her, die mit jedem Europäischen Wagen vergleichbar wären.
Also, wozu die Aufregung?

@OrwellAG

Bin überhaupt dafür, regionaler zu wirtschaften. Kommt doch nicht immer mit den Arbeitsplätzen.

Völlig richtig, allein schon zur Schonung der endlichen Ressourcen unseres Planeten und damit auch unserer eigenen Lebensgrundlagen, sollte man aufhören, Sachen um die halbe Welt zu transportieren, die man auch hier erzeugen kann.

Und in der Tat: Eine Erde, die uns auch in zweihundert Jahren noch eine lebensfreundliche Umgebung bietet, ist allemal wichtiger, als ein paar tausend Arbeitsplätze.

Randall

Um festzustellen, dass Trump ahnungslos ist, brauche ich
kein Imperium besitzen. Da reicht gesunder Menschenverstand und etwas Ahnung von der Materie.
Falls Sie jedoch ein Fan von Herrn Trump sind: herzlichen Glückwunsch!

@ Silverbird

Das mit den Dumpinglöhnen stimmt so nicht und von 12.50$/Stunde können sie in den USA auch nicht leben.

@ 09:03 von Orfee

"Besser wäre es, solche Unternehmen in Konkurs gehen zu lassen, denn sie haben am freien Weltmarkt eben keine Überlebenschance."
.
Keine Überlebenschance?
Produzieren sie denn eine schlechtere Qualität?
Konkurs gehen lassen?
Was macht man denn mit den Mitarbeitern?
Dann gibt es mehr Arbeitslose und keine Fortschritte mehr in der Stahlindustrie.

Die Werke, die Spezialstähle entwickeln und herstellen werden trotzdem überleben. Nur die mit 0815 Standardstahl bekommen Probleme.
Den kann China und Indien sowieso billiger herstellen. Soviel Subventionen, um das auszugleichen, können wir gar nicht zahlen.

Manchmal ist es von Vorteil neue, innovative Firmen zu fördern anstatt mit dem Geld die alten, ideenlosen künstlich am Leben zu erhalten.

Momentan kann Deutschland sich erlauben in Zukunftstechnologie zu investieren. Wenn wir damit bis zur nächsten Krise warten ist es zu spät.
Und Arbeitsplätze haben wir momentan auch genug.

Zoll USA

Nun sollte die EU endlich verstehen das wir uns um einen neuen wirtschaftlichen Partner uns kümmern und die Sanktionen gegen Russland aufheben ( die eigentlich uns die "Partner" USA diktierten" und mit Russland nun enger wirtschaftlich zusammenarbeiten.
Das ergibt folgende Rechnung : weniger Umsatz Export mit USA aber dafür die fehlenden Export-zahlen mit Russland hochfahren. Später wird durch die Strategie sicher die USA einlenken und der EU ein Angebot unterbreiten. Die EU sollte hart und Einheitlich sich gegen die USA stellen und nicht immer "Bitte"sagen. Herr Trump tut nichts für die EU sondern nur für sein Land.Amerika First Politik.

Planlos populistisch

@ silverbeard:
Leider hat Trump recht. Die EU hat einen riesigen Handelsüberschuss gegenüber der USA.

Und allein deshalb soll Trump recht haben? Wie kurzsichtig.
Trump sollte die Schlussfolgerung ziehen, dass die US-Wirtschaft besser werden muss, attraktivere Produkte, besseren Service entwickeln muss. Zölle zementieren nur veraltete Strukturen. Das ist Planlosigkeit und Populismus.

08:35 von Jon Schnee

...inwieweit ist die Globalisierung in den USA voran geschritten?
Ich denke es gibt kaum noch rein nationale Unternehmen, und diese denken auch nicht mehr National.

Re Richtig aber er stärkt die Infrastruktur und den Lebensstandart der Leute .Was nützt dir diese Unternehmen die von Steuergelder leben ,den Gewinn ins Ausland schaufeln und die daraus entstehende Gewinne auch dort versteuern .Am ende haben sie nur dem eigenen Land Schaden zugeführt und leben im Ausland von den noch fliesenden Subventionen noch besser.

08:19 von Old Lästervogel

USA momentan von einem Mann regiert wird, der wirklich keine Ahnung von Wirtschaftspolitik hat.

Re woher wissen sie das ??

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