Ihre Meinung zu: US-Zölle: Macron warnt vor Wirtschaftsnationalismus

1. Juni 2018 - 7:45 Uhr

Nun gelten sie, die US-Zölle auf Stahl und Aluminium aus der EU, aber auch aus Kanada und Mexiko. Die Kritik ist groß. Frankreichs Präsident Macron sieht in dem Schritt gar eine Parallele zu den 1930er-Jahren.

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Kommentare

Strafzölle

Vielleicht konnte man reagieren mit Steuern auf IPhone, Amazon, Facebook, Google...?

Pragmatismus ist angesagt, Punkt.

Trump sitzt eh am längeren Hebel (NATO) und nichts schadet ihm mehr als nicht zu reagieren.
Und um die Autoindustrie würde ich mir wirklich keine Sorgen machen. Wir haben Infrastruktur Defizite im Billionenbereich, gigantische Binnenaufgaben, da müssen wir keine Exportweltmeister sein.
Eigentlich hatten wir mit der Bahn, der Straßenbahn und dem Fahrrad eine umweltfreundliche Technik. Wir müssen den Mut haben auch mal einen Schritt zurück zu machen.

Es ist ein Witz über selbstfahrende Autos nachzudenken, wenn man mit der Bahn/Straßenbahn bereits über ein funktionierendes System verfügt.

Wir erleben gerade wieder mit dem Wetter, dass wir auf die Klimaänderungen kaum vorbereitet sind. Wie sollten wir auch, wenn die Politik predigt, da kann man nichts tun.
Man kann, nur sind wir dann wieder beim Thema marode Infrastruktur.
Wir haben Arbeit genug, wir brauchen den amerikanischen Markt nicht.

Es ist eine billige Show! Man

Es ist eine billige Show!

Man möchte Angst erzeugen und die Bürger verunsichern!

Zölle zerstören keinen Handel, wenn überhaupt, dann erschweren sie ihm ein wenig.

Wir sind es gewohnt Zollgebühren zu entrichten, vielfach auch als Privatkunden (ist mir klar, dass nicht jedermann in China oder USA Sachen bestellt)

Wie war das mit Mathematik? Wenn auf der einen Seite etwas erhöht wird, wird es eben auf der anderen ausgeglichen.

Die Welt geht nicht unter!!!

einfach ignorieren.

einfach ignorieren. Gegenzölle, wenn man damit besser schlafen kann. Ansonsten sollten wir die Gelegenheit nutzen, die USA in ihrer Weltrolle abzubauen. Denn diese Weltrolle hat die USA nur, weil sie genügend willige Partner hat. Europa könnten sie nun verloren haben.

Bin überhaupt dafür, regionaler zu wirtschaften. Kommt doch nicht immer mit den Arbeitsplätzen. Peanuts.

"Macron warnt vor Wirtschaftsnationalismus"

Macron warnt vor "Wirtschaftsnationalismus", will aber mit seinen Macron-Plänen (Eurobonds, EU-Finanzministerium, Bankenunion, etc.) Frankreich auf Kosten von Gläubigerländern - vor allen Deutschland - generalsanieren?

Makes an awful lot of sense!

Wenn wir schon dabei sind, dass "Wirtschaftsnationalismus" zu Kriegen führen kann: am Vorabend zu den Sezessionskriegen in den USA 1861 hatte die USA mehrere Jahrzehnte des ungehemmten Schuldenmachens der einzelnen US-Staaten zum FED-System (bzw. dem Vorgänger davon) hinter sich, sodass der Süden Amerikas massiv ggü. dem Norden verschuldet war.

(sounds familiar ... mit Hinblick auf die Situation im Euroraum)

Ein einfaches Rezept: Die EU

Ein einfaches Rezept: Die EU verträgt sich mit Russland, es entsteht ein riesiger europäisch-asiatischer Binnenmarkt und die USA können auf ihrer großen Insel schön vor sich hin krautern. Es wäre mal wieder Zeit für so etwas.

Zölle

Der einfachste Weg, den Spuk zu beenden, ist keine Rüstungsgüter in den USA einzukaufen. Wir brauchen diese nicht, da niemand versucht Europa anzugreifen, zumindest nicht im konventionellen Sinne. Russland hat in den letzten 200 Jahren, niemals Europa zuerst angegriffen.
Zölle auf Jeans treffen nur die Herstellungsländer (Mittelamerika). Die amerikanischen Autos können auch ohne Zölle nicht mit den europäischen Autos konkurieren - spritfressende Dinosaurier. Moderne Technik kriegen die Amis in Stückzahlen nicht hin - Tesla.
Das einzige, was die US in Stückzahlen produzieren können, sind Waffen.

US-Zölle:Macron warnt vor Wirtschaftsnationalismus....

Bei der Warnung vor Wirtschaftsnationalismus,da könnte er auch ein Land östlich von Frankreich im Blick haben.Das an seinen wachsenden Exportüberschüssen festhält.Und andere Volkswirtschaften,vor allem in der EU niederkonkurriert.Was ist mit der französischen Fleischindustrie ?

Man muss sich eben damit abfinden, dass die

USA momentan von einem Mann regiert wird, der wirklich keine Ahnung von Wirtschaftspolitik hat. Der ist begeistert von sich selbst, wenn er vor einigen Stahlarbeitern in den USA nach einer Rede gefeiert wird. Was danach kommt, ist ihm erst mal schnurz egal. Er ist jetzt noch 2,5 Jahre im Amt, auch diese Zeit geht vorbei. Ich glaube nicht, dass die amerikanischen Bürger noch einmal so dumm sind, ihn wieder zu wählen. Bis dahin sollten die EU-Staaten
die Gelegenheit nutzen, den Handel mit China, Japan, Russland und einigen Schwellenländern weiter zu liberalisieren und Trump damit zu isolieren. Ich weiss nicht, ob man Google, Microsoft, Twitter, McDonalds u.a. mit Zöllen belegen kann, aber die Pharmariesen der USA sehr wohl.
Wenn die EU und die anderen oben erwähnten Länder
an einem Strang ziehen, muss und wird Trump nach kurzer Zeit einknicken, denn dann wird es den US-Bürgern schlecht gehen.

Was nützt es bei Trump ...

noch auf Handels-Konventionen und internationale Umgangsformen zu verweisen? Dinge die Trump selbst als Quelle allen Übels betrachtet!

OK, vielleicht hilft's ein wenig sich selbst aufrecht zu erhalten. ... Der Wahrheit nicht in's Gesicht blicken zu müssen, daß hier trotzdem weiter jeder nur für sich steht und man bisher keine Antworten auf diesen Populismus hat, der sich selbst bei uns in Europa wie ein Geschwür ausbreitet, und mit jedem "Zwischensieg" von Trump weiter an Boden gewinnt!

Nicht zuletzt ist dies die Quittung für die zügellose, neoliberale Politik der vergangenen Jahre, von der man dachte es könne immer so weiter gehen! Eine Politik, die durch die einseitige Umverteilung von Reichtum nach oben den Glauben Vieler an eine gerechte Welt durch Pluralismus und Rechtsstaatlichkeit getötet hat.

Mit Symbolpolitik allein, wird man diesen Glauben nicht wiederbeleben! Vielleicht fehlt’s am Verständnis, daß diesmal nicht nur die unten, sondern auch die Oben verlieren werden.

Neuorientierung

Neuorientierung - Lt Ex-VWChef Müller drohen 45 Milliarden Strafe für den Konzern in den USA. Die drohenden Strafzölle für die Autoindustrie sind ein weiterer Beweis - Deutsche Autos/ Produkte sind in Trumperika nicht erwünscht. Warum orientieren wir Europäer uns nicht nach Osten. Auf dem Landwege zu erreichen und ein Absatzmarkt ohne Ende. In Amerika ist nicht nur die Amtszeit des Präsidenten beschränkt.

Die EU wird einknicken

Mit Sicherheit wird Herr Trump sein Ziel erreichen, zumindest was die EU angeht. Man muss sich nur die Aussage von Herrn Altmaier durchlesen. Auch Frau Merkel ist nur eine Untergegebene der USA. Außerdem sitzt sie eh nur jedes Problem aus. Wird es schwierig lässt sie erst Mal andere machen und wartet ab was passiert.

Die USA waren niemals irgendjemanden Freund, nur gut gestimmt wenn ihre Interessen zuerst stehen. Wer mit den USA in den Krieg zieht ist auch im Vorteil.

Die EU kann zeigen das sie den USA die Stirn bieten kann, z.B 25% Zoll auf BMW X Modelle oder einige Mercedes M Modelle. Etliche amerikanische Globalplayer kann man in Europa zahlen lassen. Amazon, Facebook, Google,Apple, Verbot von Monsanto und Verbot auf Patente auf Samen für Lebensmittel.

Kontrolle von amerikanischen Finanztransaktionen , eigene Ratingagentur aufbauen.

China macht sicher mit und noch viele, viele andere Staaten der Welt.

Die EU braucht Politiker, keine Handpuppen der Industrie

Nun zeigt sich, dass die "eigentliche Regierung" Europas - die Auto- und anderen Wirtschaftskonzerne - eben nicht in der Lage sind, auf politische Unruhen wie Trump zu reagieren.
Außenpolitik darf nicht (nur) davon abhängen, ob VW auch in Zukunft Autos in den USA verkauft. Die EU braucht Politiker, die nicht am Ohr der Konzerne hängen, sondern intelligent und unabhängig das politische Ganze in den Blick nehmen, um adäquate Entscheidungen für die BÜRGER der EU zu treffen. Diese dürfen temporär auch unangenehm für Konzerne sein.
Das setzt natürlich voraus, dass sich in Europa nun - nach einer gesunden Schrumpfung, um Staaten, die die europäischen Werte mit Füßen treten - eine wirkliche EU-Gemeinschaft bildet, die auch von gewitzten Populisten wie Trump ernstgenommen wird.
Bis dahin ist allerdings ein langer Weg, denn bis auf Macron, stehen nur die wenigsten europäischen Politiker ernsthaft hinter der EU-Idee. Zur Zeit verhungert Macron am langen Arm von Merkel ...

Mit Gegenmaßnahmen belegen,

Mit Gegenmaßnahmen belegen, dass man das unterstützt was man angeblich nicht möchte. So wie die Konzerne bereitwillig schon Vollzug melden, sollte die Bundesregierung um Amtshilfe in USA bitten. Hierzulande sagen die Konzerne der Regierung was sie zu tun hat.

"Oh, Canada..."

Dann treiben wir halt einfach mehr Handel mit den Kanadiern: Ähnlicher Markt wie die U.S.A., aber Einwohner mit gesundem Menschenverstand, die den Prinzipien von Logik sowie Ursache und Wirkung gegenüber aufgeschlossen sind: "...the true strong of the north!".

Gute Idee!

...nur wissen wir alle, was die USA machen, wenn es nicht so läuft wie sie wollen!

@OrwellAG

Ich sehe das ähnlich wie Sie.
Nicht wenige US -Unternehmen werden ebenfalls unter den von Trump eingeführten Strafzölle / Importzölle auf Stahl und Aluminium leiden und weniger Gewinne oder sogar Verluste machen. Das liegt an ihrer Internationalen Vernetzung und Zusammenarbeit. Teilweise können sie auch keinen Ersatz von der einheimischen Industrie bekommen , weil diese nicht in der Lage ist diese herzustellen. Weit über 1000 US - Unternehmen haben schon Protestnoten an die Trumpregierung gerichtet von verlangen weit über 8000 Ausnahnen für Produkte ausländischer Firmen. Wenn Trump die US - Wirtschaft kaputt machen will , kaputter als sie in weiten Teilen schon ist, lasst uns ihn dabei helfen. Wenn die gar nichts mehr können müssen sie alles bei uns und anderen kaufen.

Macron warnt vor

Tja hätte Merkel DE nicht in ein billig Lohnland verarbeitet und nicht geholfen De zum Exportweltmeister von Kapital gemacht ,sondern auch die DE Infastrucktur erhalten und nicht runtergewirtschaftet hätten wir keine Migration gebraucht um uns zu schwächen sondern hätten Schulen und Stassen wo im guten Zustand wären .Hoch lebe die gewinnsucht der Banken und Spekulanten wo mitspielen wollen und nicht können,siehe De Bank aber die bekommt wenn es so weitergeht auch wieder Steuergeld.Dazu es war ja auch nicht absehbar ,dass Trump seine Wahlversprechen einhält oder ?? Da warne ich lieber vor Macron ,Merkel ,Junkers und dem Fachmann Altmaier,Maas ,sie hatte sich stets bemüht.Nur noch eins die EU hat immer noch höhere Zölle und Zölle sind nicht schlimm.Partner unter gleichwertigen wäre angesagt aber am ende haben USA immer noch das Sagen hier.De und Friedensvertrag Google mal wieder.

...leider falsch!

Trump ist beliebter wie je zuvor, und die Wirtschaft boomt.
Zudem wird es unter seiner Amtszeit wohl zum Frieden zwischen Nord- und Südkorea kommen (Wieder-Vereinigung?).
Und das wird er sich, genauso wie damals Kohl, auf seine Fahne schreiben.
Von Trump haben wir noch lange was, im Guten wie im Bösen, da bin ich mir sicher!

Es gibt eine amerikanische

Es gibt eine amerikanische Studie die belegt, dass die US-Bürger ein deutlicher höheres Durchschnittseinkommen haben als z.B. wir. Ich denke US-Bürger wollen gerne deutsche Produkte wie Autos auch wenn sie etwas teurer werden und der Exporteinbruch durch die Zölle wird nicht so dramatisch sein wie angenommen. Wenn Apple und Co. die Preise erhöhen zahlt das hier auch jeder. Es gibt einfach in vielen Bereichen keine gleichwertigen Konkurrenzprodukte.

In meiner Schule wurde das nicht gelehrt

Was war denn in den 1930er Jahren?
Haben da US-Konzerne den Nazis zur Macht verholfen?

Siemens beschämend

Für Siemens zum Beispiel kann man sich als deutscher Staatsbürger nur schämen. Der Herr Käser hat doch glatt gesagt er mache alles was die Politik will und deswegen zieht er sich aus dem Irangeschäft zurück. Siemens macht nämlich nicht was die deutsche Politik will , sondern was die US Politik will. Siemens, nie wieder werde ich auch nur noch ein Produkt von dieser Handlangerfirma kaufen.

08:19 von SchorschHh

Warum orientieren wir Europäer uns nicht nach Osten. Auf dem Landwege zu erreichen und ein Absatzmarkt ohne Ende. In Amerika ist nicht nur die Amtszeit des Präsidenten beschränkt.

Re können wir nicht haben keinen Friedensvertrag und sind immer noch besetzt .Wäre mir auch lieber aber dazu bräuchten wir Politiker ohne Ja sager Gene zu den USA wie Maas Altmaier ZB. Brüllen aber erst wenn sie die USA genemigung haben mehr ist es nicht.Neue Politiker braucht das Land mit Rückrad und Sachverstand da fehlts bei den jetzigen .Lobbygelder und Posten verteilen ist ihr Fachgebiet.

Ich bin keine Wirtschaftsexperte, aber...

...inwieweit ist die Globalisierung in den USA voran geschritten?
Ich denke es gibt kaum noch rein nationale Unternehmen, und diese denken auch nicht mehr National.
Gefährdet Trump nicht so die komplette Vernetzung und Infrastruktur der US-Unternehmen, weltweit!?

@Duisburg 08:02

Interessant, Sie kommen wohl nicht wirklich aus Duisburg, ansonsten wissen Sie ja wohl was aus einer Stadt wird, wenn man denen einen ganzen Industriezweig kaputtrationalisiert, aufgrund einer Klima-hysterie!
Was glauben Sie, was hier in Deutschland los ist, sollte uns die Automobilindustrie wegbrechen, mit allem was da dran hängt!?
Dann fahren Sie heute schon mal zu einem Baumarkt, und sichern Sie ihre Türen und Fenster!

Arme USA

Es wird Zeit,dass wir uns von den USA abwenden denn die sind im Gange sich sebst zu zerstören sowie den Rest der Welt mit. Treiben wir halt Handel mit Russland,China und dem Rest der Welt.Irgendwann werden die USA wieder angekrochen kommen wenn sie am Boden liegen.

@ nie wieder SPD 8:31

...tiefes Wasser, tiefes Wasser!
...mich wundert es, dass das freigegeben wurde!

Mehr Handel

Mehr Handel mit Kanada , China ,anderen asiatischen Ländern, Südamerika , meinetwegen auch Russland. Die USA kann man in Sachen Handel leicht ersetzen. Die USA sind nur auf den ersten Blick wichtig , auf den zweiten nicht und es gillt wie immer , jeder ist ersetzbar.

einfache frage, einfache antwort

"Wie Trump reagierte, wurde nicht mitgeteilt."

wie soll ein mann reagieren, der intelligenzmässig dermassen überfordert ist, dass er gar nicht versteht, was ihm Macron da am telefon erzählt?

es gibt nur 140.000 arbeitnehmer in der stahl- und aluminiumindustrie in den vereinigten staaten, dafür aber millionen in der verarbeitenden industrie. und bei denen wird schon sehr bald zu spüren sein (NEGATIV), was dieser Trump-zollwahnsinn anrichtet.

ich bin kein freund des aussitzens, aber in dem fall muss die EU nur abwarten, bis sich der erste widerstand gegen Trump formiert. und das wird nicht lange auf sich warten lassen.

Wegen diesen Zöllen habe ich keine Sorgen.

BMW z. B. baut in Amerika schon jetzt mehr Autos als in Deutschland.

Was mir viel mehr Sorgen macht ist, dass die Elektro-Modelle von BMW nicht in Deutschland gebaut werden (i3 in Frankreich, Mini zukünftig in China)!

Dass ist nämlich die Zukunft und die wird ohne Deutschland stattfinden.
Unsere Kinder und Enkel werden merken was das für Deutschland bedeutet.

Amazon, Starbucks, Apple, McDonalds und Intel müssen ran!

Da müssen Steuern, Abgaben und Zölle her! Wer hierzulande über Zölle für Erdnussbutter nachdenkt, der macht sich lächerlich. Herr Trump schlägt sich vor Lachen mit den flachen Händen auf seine Oberschenkel.

@ um 08:18 von blueturtle1898

Russland hat in ca 1000 Jahren seiner Existenz nicht ein einziges Mal ein anderes Land angegriffen.
In den USA dagegen hat sich in 242 Jahren nicht ein einziger Präsident davon abhalten lassen, ein anderes Land in einen Krieg zu verwickeln.
Da sprechen die Tatsachen für sich.

... und man würde ...

... und man würde eine für Europa schädliche Annäherung Rußlands an China verhindern. Denn die meisten Waren, die wir global anbieten, könnten die Russen auch bei ihren südöstlichen Nachbarn kaufen.

@ Bernd K

Nicht schon wieder die tumpe prinzipielle Systemkritik. Ich konnte und kann mich finanziell nicht beschweren und ich habe weder Abitur noch habe ich studiert. Von meiner Hände Arbeit kann ich in Deutschland gut leben und ich bin da nicht alleine. Soviel mal zum Thema die böse Deutschen drücken alle mit Lohndumping , absoluter Blödsinn.

E.Cartmann, 08:23

||Dann treiben wir halt einfach mehr Handel mit den Kanadiern: Ähnlicher Markt wie die U.S.A.||

Einwohner Kanada: 37 Millionen
Einwohner USA: 324 Millionen

re jon schnee

"@Duisburg 08:02

Interessant, Sie kommen wohl nicht wirklich aus Duisburg, ansonsten wissen Sie ja wohl was aus einer Stadt wird, wenn man denen einen ganzen Industriezweig kaputtrationalisiert, aufgrund einer Klima-hysterie!"

Da ist aber wirklich alles falsch!

In Duisburg wurde nichts wegrationalisiert - die Kohle-Stahl-Ökonomie ist im gesamten Ruhrgebiet wegen Unwirtschaftlichkeit zu Ende gegangen. Und zwar schon lange, bevor "Klima" ein Thema geworden ist.

aber die sofortige Aufhebung von Sanktionen gegen Länder, die die USA auf Ihrer Liste haben ( SU, Iran etc. ) sollte selbstverständlich sein. Wir sind ja schliesslich ein autonomer Staat.... alles andere währe dummes Reichsbürgergeschwätz... Nur wir sollten auch beginnen im Rahmen der EU autonom zu handeln . Dazu Beadrf auch längst keines Dollarsystems mehr. Iran wird gegen Euro exportieren und mittlerweile haben auch die Chinesen eine international anerkannte Währung .

Europa hat lange genug am

Europa hat lange genug am Rockzipfel der USA verweilt und an deren Völkerrechtbrüchen partizipiert!
Zeit, erwachsen zu werden....

@ 08:02 von Duisburg

Danke! Und volle Zustimmung!

@ 08:18 von blueturtle1898

Zölle auf Jeans treffen nur die Herstellungsländer (Mittelamerika).

Das stimmt so nicht ganz. Die USA ist der grösste Baumwollproduzent der Welt.
Es trifft also auch die amerikanischen Baumwollbauern, die überwiegend Trump gewählt haben.

Für die Umwelt wäre das sogar sehr gut. Ich würde es begrüssen wenn alle Jeansstoffe mit einem grossen Hanfanteil gefertigt würde. Der braucht nämlich ca. ein 100stel des Wassers zum Reifen gegenüber Baumwolle und keine Spritzmittel. Und wächst sogar in Deutschland.

Falsche Zölle

Trumps Einfuhrzölle auf Stahl lassen kurzfristig amerikanische Stahlproduzenten wieder ins Geschäft kommen, obwohl sie eigentlich unrentabel sind. Besser wäre es, solche Unternehmen in Konkurs gehen zu lassen, denn sie haben am freien Weltmarkt eben keine Überlebenschance.

Zölle auf Tomaten und Autos

Gott sei Dank gehören Ketchup, Erdnussbutter und Orangensaft nicht zu den Grundnahrungsmitteln, und auch auf Levis-Jeans kann man zur Not verzichten. Eine 25%ige Preiserhöhung auf Luxuslimousinen und Sportwagen dürfte von den Käufern solcher Pkw in den USA ebenfalls leicht zu verkraften sein. Ergo: keep cool.

Exportsünder Deutschland löst Handelskrieg aus

Das exotische Modell der deutschen Wirtschaft setzt darauf Wachstum und neu Arbeitsplätze aus den Gärten der Nachbarn zu beziehen. Wachstum wird nicht autark erzeugt, die Binnennachfrage stagniert, sondern über ausländisch Nachfrage.

Übrigens wurde uns dies Exportorientierung im Zuge der Agenda 2010 als „alternativlos“ verkauft.

Es war nur eine Frage der Zeit bis jemand fairen Handel einfordert. Nun ist es die letzte verbleibende Supermacht.

Es ist ratsam die nationalen (magische Viereck), europäischen (EU) und internationalen (IWF) Stabilitätsregeln einzuhalten. Dennoch versucht die Bundesregierung und die Lobbyisten der Unternehmer weiter die Stabilitätsregeln zu brechen. Grund: Die Bevölkerung wird von ihren Wachstumsgewinnen ausgeschlossen und gehen komplett an das korrupte Esteblishment.

Diese Konfliktlinie bildet die Grundlage des Konflikts und sollte nicht verschwiegen werden.

um 08:39 von Jon Schnee@

Das auch US-Firmen mit der Naziwirtschaft Geschäfte verrichtet haben ist doch kein Geheimnis.

Überzeugungsarbeit

Bald finden die Menschen Freihandelsabkommen doch noch gut...

@ einBert

Ein einfaches Rezept: Die EU verträgt sich mit Russland, es entsteht ein riesiger europäisch-asiatischer Binnenmarkt ...

Vielleicht nach Putin. Aber Russland hat nur Öl, Gas und Waffen zum Handeln. Das sind alles Auslaufmodelle. Technologisch läuft da unter Putin gar nix, keine Innovationen.

@ jon schnee

Das ist korrekt jon schnee , mit seinen Strafzöllen trifft Trump auch in nicht geringem Ausmaß eigene Unternehmen. Wenn er das will, soll er das tun und wir sollten ihm dabei noch helfen würde ich sagen.

@ 08:19 von Old Lästervogel

Man muss sich eben damit abfinden, dass die
.
USA momentan von einem Mann regiert wird, der wirklich keine Ahnung von Wirtschaftspolitik hat. Der ist begeistert von sich selbst, wenn er vor einigen Stahlarbeitern in den USA nach einer Rede gefeiert wird. Was danach kommt, ist ihm erst mal schnurz egal. Er ist jetzt noch 2,5 Jahre im Amt, auch diese Zeit geht vorbei. Ich glaube nicht, dass die amerikanischen Bürger noch einmal so dumm sind, ihn wieder zu wählen.

Ich befürchte, dass Trump die Wiederwahl schafft. Seine Steuersenkung (oder Schenkung?) wird bei der nächsten Wahl noch in Erinnerung sein.

Abgesehen davon: In Deutschland wurden 100.000 Zukunftsarbeitsplätze bei den Erneuerbaren Energien geopfert um 8.000 Kohlekumpeln ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Wer beschwert sich darüber in Deutschland?

Zollkriege kennen historisch und aktuell nur Verlierer

Am 17. Juni 1930 setze US-Präsident Herbert Hoover den Smoot-Hawley in Kraft und löste damit eine weltweite Spirale der Erhebung von Zöllen und Gegenzöllen aus. Was der Börsenkrach mit dem "Schwarzen Freitag" 1929 nicht geschafft hatte, wurde von diesem Akt der Dummheit dann endgültig in Gang gebracht. Allein zwischen 1930 und 1933 ging der Welthandel um 2/3 zurück. Die Arbeitslosigkeit stieg in allen damals industrialisierten Ländern in astronomische Höhen, kaum bezifferbare Werte an Privatvermögen, Produktivvermögen von Unternehmen und Einkommen breiter Schichten wurden vernichtet. Es dauerte bis in die 50er Jahre, bis die Weltwirtschaft sich von den letzten Auswirkungen erholt hatte. Zollkriege sind nicht zu gewinnen, nur zu verlieren.

Trump handelt aus dem Reflex seines begrenzten Verständnisses der globalen Wirtschaft heraus, anstatt die überschaubaren, fraglos bestehenden Zollungleichgewichte über die bestehenden Gremien der WTO und Verhandlungen zu lösen.

@ einBert

Ein einfaches Rezept: Die EU verträgt sich mit Russland, ...

Die Regierung Putin ist leider in puncto Nationalismus und Populismus wie Trump hoch zehn. In den USA gibt es neben Trump wenigstens noch eine vernünftige Zivilgesellschaft.

Wieso eigentlich?

Was ist denn an einem gewissen Mass an Wirtschaftsnationalismus schlecht?

Alles schwafelt von Umwelt und Klima. Hach da muss was gemacht werden. Hach, wir sind total auf Öko. Blabla.

Nehmen wir einfach mal an: die EU schippern regelmässig Stahl in die USA - obwohl die USA den selbst produzieren könnten - dann ist das natürlich für die EU-Firmen toll.

Aber weder für die US Stahlarbeiter noch für die Umwelt.

Glaubt eigentlich irgendwer - ich meine - ist irgendwer ernsthaft zu naiv zu glauben, dass dafür zu sorgen, dass die Menschen auch in 100 Jahren noch Luft atmen, über Ressourcen verfügen und sauberes Wasser trinken können, ohne dass der Turbo-Kapitalismus (Konsum bis zum Abwinken, alles was Geld bringt ist legitim etc) Einschränkungen hinnehmen muss?

Ohne dass der Konsument Verzicht lernen muss?
Ohne dass die Konzerne auf Gewinne verzichten müssen?

Glaubt das echt wer?

Im Interesse des Erhaltes der Menschheit ist ein gewisser Wirtschaftsnationalismus ökologisch nötig!

Handelsbilanzüberschuss

Also im Vergleich zu den USA sind wir in weiten Teilen ein Hochlohnland. Das Argument mit Lohndumping zieht hier nicht. Deutsche Firmen in den USA gehören mit zu den Firmen die ihre Arbeiter und Angestellten am besten bezahlen. Ein Handelsbilanzüberschuss kann auch schlicht daher rühren , das im Falle der USA , diese kaum Qualitätsprodukte haben die man in Europa braucht. In der Industrie nicht und als privater Konsument schon mal gar nicht. Ich brauche nichts aus den USA also warum sollte ich etwas kaufen?

EU

Ausmanövriert.
Zurück gelassen.
Lächerlich gemacht.

Die EU 2018.

@ nie wieder spd

In meiner Schule wurde das nicht gelehrt Was war denn in den 1930er Jahren?
Haben da US-Konzerne den Nazis zur Macht verholfen?

Klares Nein.
auch Anti-Amerikanismus sollte sich an die Wahrheit gebunden fühlen.

#wearetheworld

Die Vereinigten Staaten von Amerika stellen etwa 4,33 % der Weltbevölkerung mit fallender Tendenz. Der rechtmäßig gewählte Präsident Donald Trump dieses „stärksten“ Landes der Erde strebt mit dem Hinweis „Amerika first“ eine dominante Stellung auf allen wirtschaftlichen, kulturellen und militärischen Ebenen an, ohne dafür jeweils im eigenen Land die Voraussetzungen zu erfüllen. Veraltete und ineffiziente Industriezweige will er mit seiner Ellenbogenmentalität auf Kosten der internationalen Konkurrenz und im Widerspruch zu verhandelten Abkommen und Verträgen zu neuer Blüte bringen. Ein Vergewaltigungsakt des vermeindlich Stärkeren.
Es ist Zeit, Herrn Trump zu zeigen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Verantwortung übernehmen müssen, wenn sie führen wollen. Imperiales Verhalten auf Kosten der übrigen Weltbevölkerung wird sich nicht durchsetzen.
Es ist Zeit für eine Kampagne #wearetheworld, in der weltweit Widerstand gegen Herrn Trump und seine Helfershelfer organisiert wird.

@KowaIski

"Besser wäre es, solche Unternehmen in Konkurs gehen zu lassen, denn sie haben am freien Weltmarkt eben keine Überlebenschance."

Keine Überlebenschance?
Produzieren sie denn eine schlechtere Qualität?
Konkurs gehen lassen?
Was macht man denn mit den Mitarbeitern?
Dann gibt es mehr Arbeitslose und keine Fortschritte mehr in der Stahlindustrie.

Trump gibt der eigenen Industrie die Chance weiter bestehen zu bleiben, denn für die USA lohnt es sich nur die eigenen Resourcen zu benutzen statt Stahl aus Ausland zu importieren.
Man ist auch nicht mehr an die Exportindustrie im Ausland angewiesen. Daß man abhängig ist vom Ausland hat nämlich auch seine Nachteile.
Man ist manipulierbar und so übt auch EU Einfluß auf die USA. Wenn ihr etwas nicht tut, dann liefern auch nicht mehr.

Trump macht die USA auch unabhängig wirtschaftlich sowie politisch. Es wird langsam aber sicher ein souveräner Staat.

USA erheben Zölle auf Stahl und Alu

die EU auf Tomaten und Erdnussbutter. Klingt etwas lächerlich. Und das Rumjammern in Brüssel ist auch nur peinlich. China, Mexico, Japan und Kanada sind viel mehr von Trumps Zöllen betroffen als wir. Mal sehen, wie diese Länder reagieren. "Starke Reaktion" der EU: wenn Erdnussbutter und andere Peanuts starke Druckmittel sind, dann weiss ich auch nicht.

Handelskrieg ist Krieg

Ein Handelskrieg ist keine Vorstufe zum Krieg sondern ist Krieg. Kriege gibt es in vielfältiger Form. Der konventionelle Krieg ist der unzweckmäßigste Form der Kriegsführung und damit auch wohl nur einsetzbar in unterentwickelte Volkswirtschaften. Der bestehende Natovertrag besteht auf Wissens- und Entwicklungsstand der Nachkriegszeit und ist überholt. Sie muss sämtliche Formen der Kriegsführung berücksichtigen. Auch die des Wirtschaftskrieges.

Deswegen befinden wir und in der absurde Situation das wir uns als EU im Handels- Kriegs- Zustand mit den USA befinden und trotzdem gemeinsam Bündnispartner in der Nato sind. Hieraus sind die Konsequenzen zu ziehen , auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Es ist an der Zeit hierüber nachzudenken. Bitte.

@um 08:19 von Old Lästervogel

"USA momentan von einem Mann regiert wird, der wirklich keine Ahnung von Wirtschaftspolitik hat."

Und ich nehme an Sie haben ein konkurrierendes Milliarden Imperium mit diversesten Hintergründen, um Ihre außerordentliche Behauptung zu untermauern?

@ tisiphone

Wieso eigentlich? Was ist denn an einem gewissen Mass an Wirtschaftsnationalismus schlecht?

Dass es der nutzlose Versuch ist, unrentabele heimische Firmen vor der besser arbeitenden Konkurrenz in anderen Ländern zu "schützen". Das ist kurzsichtig und offenbart Verständnisdefizite bei wirtschaftlichen Prozessen.

Leider hat Trump recht.

Die EU hat einen riesigen Handelsüberschuss gegenüber der USA. Der deutsche Anteil daran beträgt über 80%.

Natürlich wären mit TTIP alle Zölle gefallen. Diese Vereinbarung wurde aber von Trump abgelehnt. Er bemängelt also einen Zustand, den er selbst herbeigeführt hat.

Andererseits gibt es in vielen amerikanischen Staaten einen Mindestlohn von 12$. In Deutschland kann man vom Mindestlohn nicht leben sondern muss aufstocken. Deshalb haben deutsche Waren Dumpingpreise.

Aber mal abgesehen davon: In den USA leben ca. 280 Mill. Menschen , in der EU 500 Mill. Menschen.
Warum machen wir uns immer so klein gegenüber den USA?

@tisiphone

Wir lernen doch zu verzichten , deswegen importieren wir doch weniger aus den USA als wir dorthin exportieren :)
Zudem braucht den US - Ramsch niemand

Europa sollte erwachsen werden

und sich endlich vom Rockzipfel der USA lösen.

Wie schon geschrieben stellt Russland und der asiatische Raum einen rießigen Markt da. Auch Südamerika ist noch sehr entwicklungsfähig und von dem Markt Afrika redet noch gar niemand (außer die Chinesen).l

Was das Thema Ausenhandelsüberschuss angeht... ja der ist nicht gesund, aber was soll man machen, sollen wir jetzt sagen liebe Industrie du darfst nicht mehr exportieren und musst ein paar Arbeitsplätze abbauen? Ich meine es gibt ja einen Grund warum die Produkte gekauft werden.

Also weg mit den Sanktionen gegen Russland, Handelsabkommen mit Asien, Australien, Südamerika, Kanada und Mexiko.
Dann wenigstens der Versuch Unternehmen wie Facebook, Twitter, Amazon, Google, Microsoft usw. ernsthaft zu besteuern (und zwar in der gesamten EU) und schon kann Mr. Trump sehen wo er bleibt in seinen abgeschotteten Markt....

Nur leider, alleine nur wenn ich Politiker wie Altmaier höre, dann glaube ich, wird dies nie geschehen.....

@um 08:50 von KowaIski

"Besser wäre es, solche Unternehmen in Konkurs gehen zu lassen, denn sie haben am freien Weltmarkt eben keine Überlebenschance."

Und Sie halten den "freien Weltmarkt" für etwas gutes? Warum sollte ein Volk nicht zueinander und füreinander arbeiten? Warum muss man sich den multinationalen und internationalen Großkonzernen beugen?

@Bernd Kevesligeti

Bei der Warnung vor Wirtschaftsnationalismus,da könnte er auch ein Land östlich von Frankreich im Blick haben.Das an seinen wachsenden Exportüberschüssen festhält

Ich kann das mit den Exportüberschüssen bald nicht mehr hören. In einer Marktwirtschaft entscheidet jeder selber, was er wo kauft. Und wenn es überall auf der Welt Menschen und Firmen gibt, die deutsche Produkte kaufen wollen und andererseits ausländische Hersteller es nicht schaffen, deutsche Kunden von der Qualität ihrer Produkte zu überzeugen, dann ist das doch nicht die Schuld des deutschen Staates.

Alle Verbindlichkeiten,

Verbindungen und Verknüpfungen lösen sich auf - politisch, wirtschaftlich und auch militärisch. Der Wirtschaftsnationalismus ist eigentlich ein Hilfsmittel, um den eigenen Markt zu schützen und zu halten. In unserer heutigen Zeit aber ist er für den sehr eng verwobenen und verknüpften Welthandel Gift und für uns als rohstoffarmes Land ganz besonders, da wir Außenwirtschaftlich gänzlich nur mit Produkten unser Geld verdienen können. Durch die Zölle aber auch die Auflösung von wirtschaftlichen Verbindungen wird unser Export massiv zurück gehen, da auch innereuropäisch die Probleme durch fehlende Kaufkraft massiv zu nehmen. Es wird sich erweisen, wie sich das auch auf den EURO auswirken wird. Ich glaube, das es eine tiefgreifende Rezession geben wird, deren Ausmaß jetzt noch nicht zu ersehen ist.

Alle wollen nur Dtl. bestes - ihr Geld

Macron warnt vor ziemlich viel...
Auch sein Interesse gilt in erster Linie Frankreich. Gerne franz. Schulden über den Euro abwickeln, Dtl. zahlt ja. Die franz. Dominanz in EU-Parlament und EU-Organisationen ist ja schon seit Jahrzehnten auffällig. Aber gut, wenigstens versucht er, für die Franzosen was rauszuschlagen. Diese Kanzlerin dagegen...

08:59 von tisiphone

Dafür werden Sie von der (pseudo-)linken Seite des Forums aber sehr gescholten werden. Aber: Sie haben recht.

@Orfee

Ich war einige male auch Beruflich in den USA , Schwerindustrie, es gibt dort sehr viel schlechte Produkte und obwohl US Arbeiter in der Regel geringe Löhne bei längerern Arbeitszeiten und weitaus weniger Urlaub haben , produzieren die Unternehmen oft nicht günstiger als in anderen Ländern , auch nicht unbedingt gübstiger als deutsche Unternehmen.

Trump hat null Ahnung. Wen

Trump hat null Ahnung.
Wen kratzen denn hier die Zölle? Wir müssen die ja nicht bezahlen. Und wenn europäische Ware mit zollteurer wird, als US Schrott, dann wird der US Schrott auch teurer. Unterm Strich werden nur die Amis mehr bezahlen. Und für den ganzen Kram, den die hier kaufen, gibt es keine US Konkurrenz. Sie stellen selber keine Autos her, die mit jedem Europäischen Wagen vergleichbar wären.
Also, wozu die Aufregung?

@OrwellAG

Bin überhaupt dafür, regionaler zu wirtschaften. Kommt doch nicht immer mit den Arbeitsplätzen.

Völlig richtig, allein schon zur Schonung der endlichen Ressourcen unseres Planeten und damit auch unserer eigenen Lebensgrundlagen, sollte man aufhören, Sachen um die halbe Welt zu transportieren, die man auch hier erzeugen kann.

Und in der Tat: Eine Erde, die uns auch in zweihundert Jahren noch eine lebensfreundliche Umgebung bietet, ist allemal wichtiger, als ein paar tausend Arbeitsplätze.

Randall

Um festzustellen, dass Trump ahnungslos ist, brauche ich
kein Imperium besitzen. Da reicht gesunder Menschenverstand und etwas Ahnung von der Materie.
Falls Sie jedoch ein Fan von Herrn Trump sind: herzlichen Glückwunsch!

@ Silverbird

Das mit den Dumpinglöhnen stimmt so nicht und von 12.50$/Stunde können sie in den USA auch nicht leben.

@ 09:03 von Orfee

"Besser wäre es, solche Unternehmen in Konkurs gehen zu lassen, denn sie haben am freien Weltmarkt eben keine Überlebenschance."
.
Keine Überlebenschance?
Produzieren sie denn eine schlechtere Qualität?
Konkurs gehen lassen?
Was macht man denn mit den Mitarbeitern?
Dann gibt es mehr Arbeitslose und keine Fortschritte mehr in der Stahlindustrie.

Die Werke, die Spezialstähle entwickeln und herstellen werden trotzdem überleben. Nur die mit 0815 Standardstahl bekommen Probleme.
Den kann China und Indien sowieso billiger herstellen. Soviel Subventionen, um das auszugleichen, können wir gar nicht zahlen.

Manchmal ist es von Vorteil neue, innovative Firmen zu fördern anstatt mit dem Geld die alten, ideenlosen künstlich am Leben zu erhalten.

Momentan kann Deutschland sich erlauben in Zukunftstechnologie zu investieren. Wenn wir damit bis zur nächsten Krise warten ist es zu spät.
Und Arbeitsplätze haben wir momentan auch genug.

Zoll USA

Nun sollte die EU endlich verstehen das wir uns um einen neuen wirtschaftlichen Partner uns kümmern und die Sanktionen gegen Russland aufheben ( die eigentlich uns die "Partner" USA diktierten" und mit Russland nun enger wirtschaftlich zusammenarbeiten.
Das ergibt folgende Rechnung : weniger Umsatz Export mit USA aber dafür die fehlenden Export-zahlen mit Russland hochfahren. Später wird durch die Strategie sicher die USA einlenken und der EU ein Angebot unterbreiten. Die EU sollte hart und Einheitlich sich gegen die USA stellen und nicht immer "Bitte"sagen. Herr Trump tut nichts für die EU sondern nur für sein Land.Amerika First Politik.

Planlos populistisch

@ silverbeard:
Leider hat Trump recht. Die EU hat einen riesigen Handelsüberschuss gegenüber der USA.

Und allein deshalb soll Trump recht haben? Wie kurzsichtig.
Trump sollte die Schlussfolgerung ziehen, dass die US-Wirtschaft besser werden muss, attraktivere Produkte, besseren Service entwickeln muss. Zölle zementieren nur veraltete Strukturen. Das ist Planlosigkeit und Populismus.

08:35 von Jon Schnee

...inwieweit ist die Globalisierung in den USA voran geschritten?
Ich denke es gibt kaum noch rein nationale Unternehmen, und diese denken auch nicht mehr National.

Re Richtig aber er stärkt die Infrastruktur und den Lebensstandart der Leute .Was nützt dir diese Unternehmen die von Steuergelder leben ,den Gewinn ins Ausland schaufeln und die daraus entstehende Gewinne auch dort versteuern .Am ende haben sie nur dem eigenen Land Schaden zugeführt und leben im Ausland von den noch fliesenden Subventionen noch besser.

08:19 von Old Lästervogel

USA momentan von einem Mann regiert wird, der wirklich keine Ahnung von Wirtschaftspolitik hat.

Re woher wissen sie das ??

NATO?

So nun also die EU, Kanada und diverse Andere als "nationale Sicherheitsbedrohung für die vereinigten Staaten" von eben diesen angesehen werden, stellt sich doch die Frage, wann die usa uns denn zu "Feinden" erklären wird.
"Sicherheitsbedrohung" klingt ja schon recht merkwürdig, fast schon wie Feind...
Nicht das dieser "Mensch" noch weiter geht, Hauptsache in die Geschichtsbücher,
...egal wie

Auch Banken sollten ohne USA auskommen koennen.

Die EU sollte endlich fuer eigene Belange aufkommen+endlich unabhaengig+selbsstaendig werden,eigene Defenz organisieren.
Dann kann man viele Milliarden ersparen durch unnoetige USA-Kriege zu vermeiden.Auch ist die EU ganz gut im stande eigene Waffen zu produzieren.Dann kann man auch auf Augenhoehe verhandeln mit China,Russland,USA,Indien,usw.Braucht man keine Zustimmung mehr in Washington zu fragen.Zukunft fuer die EU ist ihre eigenen schwachen Laender entwickeln und ganz Afrika.Alle Probleme werden so geloest,Fluechtlinge,Einkommenungleichheit in der EU,Handel mit der ganzen Welt.In EU-Grossanlagen,Maschinen,Flugzeugen,Waffen sollen US-Teile durch EU-Teile ersetzt werden,dann kann man in die ganze Welt liefern,ohne von USA sanktioniert zu werden.Auch Banken sollten ohne USA auskommen koennen.

@ tias

Wenn Macron meint, man koenne dennoch weiter machen wie bisher, soll er sagen, wie man die Verlierer von Freihandel und Globalisierung an deren Gewinnen partizipieren lässt.

Gar nicht.
Entweder sie werden rentabel und innovativer, oder sie verschwinden. Anders kann es nicht gehen.

Mindestlohn

Zudem ist auch gerade D. Trump nicht allen aber auch nicht gerade wenigen Arbeitnehmern die für ihn in seinen Unternehmen tätig sind nur den Mindestlohn und in einigen Fällen wird ihnen davon wieder etwas abgezogen, sodass sie mit 9 oder 10 € nach Hause gehen. Also so ein toller Arbeitgeber ist Trump auch nicht gerade

Leider falsch

@Jon Schnee, Sie schrieben:
"Trump ist beliebter wie je zuvor," das mag bei der ungebildeten Mittelschicht so sein,
"und die Wirtschaft boomt."
Was aber nicht Trumps verdienst ist, sondern auf Grund der Politik seiner Vorgänger.

Und bevor es in seiner Amtszeit zum Frieden zwischen Nord- und Südkorea kommen wird, wage ich zu bezweifeln - jedenfalls nicht auf Grund seiner Politik.

wie wäre es, dass diese Unternehmen überhaupt Zölle

und auch Steuer zahlen....!!!

Das gefährliche ist: Trump hat Erfolg - manchmal.

Die Geschäftspartner aus einer starken Position erpressen, das ist Trumps Erfolgsgeheimnis. Das klappt fast immer. Wenn nicht geht man halt Konkurs, aber ohne eigenen Schaden.

Wenn sich Trump verschätzt, dann gehen halt die USA in Konkurs und die restliche Welt gleich mit. Das ist ihm egal, Hauptsache er hat wenig eigenen Schaden.

Evenuell möchte Trump ja deshalb einen so hohen Militäretat bei seinen Verbündeten, weil er damit rechnet im Konkursfall zur Ablenkung einen Krieg zu beginnen.

@ Peter Plauert

Amerika ist kein Partner sondern der größte Gegner von Europa und vor allem der Deutschen.

Völlig falsch.
In den USA und China sehe ich mehr unsere Konkurrenten, in Russland mehr unseren Gegner.

Es war nicht anders zu

Es war nicht anders zu erwarten, die EU befindet sich in der Zwickmühle. Wenn man den Sachverhalt genauer betrachtet, verfolgt Herr Trump vielleicht auch das Einlenken der EU, In Sachen Ukraine, Russland, Iran bis hin zu Nordstream 2. Das ist zwar Erpressung der fiesesten Art , aber die Rechnung konnte auf Druck der europäischen Multikonzerne aufgehen. Anzeichen sind schon auf den unter US Einfluss gesetzten Saudi Arabien zu sehen, manch ein europäischer Konzern steht unter Druck. Warten wir mal ab, wie sich die US Zölle in der dortigen Wirtschaft auswirken.
Sie müssten es erst einmal besser machen.

Die US-Bürger

haben in einer freien Wahl ihren Präsidenten gewählt. D.h., sie wollen den Protektionismus. Wenn sich alle übrigen Staaten einig wären, was sie leider nicht sind, könnten sie alle amerikanischen Waren und Dienstleistungsangebote (auch facebook, google, twitter und wie sie alle heißen) boykottieren. Dann wären die USA sehr schnell pleite und der Päsident Geschichte.
Da wir das aber natürlich nicht hinbekommen und uns lieber mit Russland anlegen, werden alle Maßnahmen verpuffen.

"Zum Krieg geführt ..."

Zitat: "Ökonomischer Nationalismus führt zu Krieg. Das ist genau das, was in den 1930er-Jahren passiert ist."

Völliger Unsinn!

Es waren keine Zölle, die zum Krieg geführt haben.

Wenn es einen Beitrag aus dem WIrtschaftssystem zum 2. Weltkrieg gegeben hat, dannn den, dass die amerikanische FED in den 1920ern eine ungebremste Politik des billigen Geldes betrieben hat, um einen künstlichen (Börsen-)Boom herbeizuführen, der dann zum Platzen der Blase am sog. "schwarzen Freitag" 1929 und dann nachfolgend zur "Great Depression" in den 1930ern, die die Weltwirtschaft aus den Angeln gehoben hatte.

Nur einmal nebenbei: genau diese Politik des billigen Geldes betreiben die FED und ebenso die EZB seit 5 Jahren. Die Blase, die Hr. Draghi begierig dabei ist aufzublasen, ist weitaus größer als die vor 1929!

Man beschränkt schon wieder die Politik

der USA auf die Wirtschaft. Dabei ist es einfach so nach amerikanischem Verständnis, dass sich der Rest der Welt den USA unterzuordnen hat - in jeder Beziehung. Wo sonst ist es möglich, dass ein Präsident national Beschränkungen unterliegt, international aber allein bestimmen kann? Unter diesen Gesichtspunkten sollte man das Verhältnis der USA zu allen anderen Staaten der Erde betrachten. Wie man besonders bei Trump sieht: Je mehr er im Land unter Druck gerät, desto mehr Druck macht er auf die anderen Länder.

@ um 09:20 von Deutschland_im_

Und gerade bei digitaker Technologie, die es woanders nicht gibt, ist die EU und die BRD schon lange gefordert, eigene Systeme zu entwickeln.
Bisher verlassen wir uns auf ausländische Produkte, die schon bei der Herstellung verwanzt werden und sind so seit Jahrzehnten Opfer von Wirtschaftsspionage in nie dagewesenem Ausmaß.
Ohne jede Gegenwehr.

@ Jon Schnee 08:35 Uhr

"Gefährdet Trump nicht so die komplette Vernetzung und Infrastruktur der US-Unternehmen, weltweit!?"
Nein!
In gewohnter Manier wird, naher Osten (Irak) als Beispiel aus der Jetztzeit, das Militär tätig werden und US Interessen gegen jeden Widerstand wahren.

@07:59 von Hackonya2

Vielleicht konnte man reagieren mit Steuern auf IPhone, Amazon, Facebook, Google...?

Es geht hier um Zölle auf gehandelte Waren, nicht um Steuern.

Außerdem: Die Dinge, die Sie meinen, stammen fast ausschließlich aus Kalifornien. Kalifornien ist schon gegen Trump. Gezielt Kalifornien zu schädigen, wäre überaus dumm.

@BotschafterSarek

In Punkto Exportüberschuss stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Gerade auch im Bezug auf die USA liegt unser und der EU Exportüberschuss schlicht daran , das US - Unternehmen in den meisten Bereichen vergleichbare Qualitätsprodukte herzustellen. Das hat nichts mit Lohndumping oder angeblichen Subventionen zu tun.

@ 09:11 von BotschafterSarek

Ich kann das mit den Exportüberschüssen bald nicht mehr hören. In einer Marktwirtschaft entscheidet jeder selber, was er wo kauft. Und wenn es überall auf der Welt Menschen und Firmen gibt, die deutsche Produkte kaufen wollen und andererseits ausländische Hersteller es nicht schaffen, deutsche Kunden von der Qualität ihrer Produkte zu überzeugen, dann ist das doch nicht die Schuld des deutschen Staates.

Leider doch.
Deutsche Produkte sind eben nicht nur besser als andere. Sie sind vor allem billiger.

Die deutsche Bevölkerung zahlt das mit niedrigen Löhnen, kaputter Infrastruktur, kaputter Rente...

Gewinner sind einige wenige Aktienbesitzer, die von den Divivenden leben können. Z.B. Familie Quandt (BMW) bekam 2017 1.000.000.000€ (eine Milliarde Euro) Dividende.
(Dividende wird übrigens pauschal mit 25% versteuert.)

Glauben Sie ernsthaft, dass wird in Konsum angelegt oder in Arbeitsplätze investiert? Und wenn ja, dann in Deutschland?
Nein, dafür werden neue Aktien gekauft.

Trump wird ganz sicher erneut gewählt

Trump ist der erfolgreichste Präsident aller Zeiten und wird mit Sicherheit erneut gewält!
Die meisten US Bürger denken einfach und Trump gibt ihnen was sie suchen. Bestätigung und Beweise. Ob er langfristig mit seiner "America first" Politik Erfolg hat, interessiert dabei niemand. Ebenso wenn der Rest der Welt vor die Hunde geht. Eins muss man ihm lassen, Trump ist bisher der erfolgreichste Präsident aller Zeiten. Er hat die Emotionen des Volkes für seine Wahl benutzt. Ebenso seinen Status als durchsetzungsstarker Geschäftsmann der sich nichts gefallen lässt. So ticken nun mal die meisten Amerikaner. Nicht ohne Grund kommen fast alle Actionhelden aus Amerika!
Er macht nichts anderes um sein Wahlversprechen 1:1 umzusetzen. Und das in Rekordzeit während seiner Amtsperiode. Der Kerl macht seine Hausaufgaben und wird vom Volk bei der Wiederwahl dafür belohnt!
Welche deutsche Partei setzt so regulös und erfolgreich Ihre Wahlversprechen in feste Tatsachen so erfolgreich wie Trump um?

Am 01. Juni 2018 um 09:27 von babohe

"Evenuell möchte Trump ja deshalb einen so hohen Militäretat bei seinen Verbündeten, weil er damit rechnet im Konkursfall zur Ablenkung einen Krieg zu beginnen."

Die USA lenken schon seit Jahrzehnten durch Kriege von eigenen Fehlleistungen ab und schwächen damit die anderen Staaten, sei es durch den dadurch entstandenen Terror oder die zerbombten Staatsgebiete, Millionen Toten und Flüchtlinge. Man kann durch Zerstörung andere Länder als wirtschaftliche Konkurrenz ausschalten.

09:11 von BotschafterSarek

Man muß nicht Marx gelesen haben, um den Zusammenhang von Lohngrößen (Maxi-Größen) und Preisen zu erkennen. Ausländische Hersteller haben durchschnittlich höhere Löhne, weil da noch relativ schlagstarke Gewerkschaften existieren. Die Leute aus der damaligen DDR
können ein Lied davon singen, was es heißt, nur für den Export zu arbeiten.

@ um 08:43 von nie wieder spd

"Russland hat in ca 1000 Jahren seiner Existenz nicht ein einziges Mal ein anderes Land angegriffen.
In den USA dagegen hat sich in 242 Jahren nicht ein einziger Präsident davon abhalten lassen, ein anderes Land in einen Krieg zu verwickeln.
Da sprechen die Tatsachen für sich."

Da stimmt leider Ihr Geschichtswissen nicht ganz.... erinnert sei an den großen Nordischen Krieg unter Zar Peter den Großen gegen Schweden zum Beispiel......

Aber richtig ist, mit dem Kriegstreiben der USA kann Russland (einschl. der ehem. Sowjetunion) nicht mithalten....

@ Kritische Stimme 09:24 Uhr

"Dann kann man auch auf Augenhoehe verhandeln mit China, Russland, USA, Indien, usw."
Es müssen keine Waffen produziert werden, wenn Internationale Gespräche mit mehr Intelligenz geführt würden (warum sitzt eine Firma die in D "Griechischen Joghurt" verkauft in Neuseeland und nicht in Griechenland um damit als Nation wirtschaftlich auf die Beine zu kommen)? Nur ein Beispiel!
Waffen, also Krieg, hat noch nie ein Problem gelöst, aber neue geschaffen und direkt zur Verelendung auf jeder Seite beigetragen.
Das sehe nicht nicht als einen intelligenten Weg an.

Wunderbar!

Nun soll sich mal entwickeln, was aus dieser egozentrischen Denke resultiert: Mehrkosten im US- amerikanischen Inland, per Saldo größere Arbeitsplatzverluste als -gewinne, Exporteinbußen in Landwirtschaft und "Verdedelung" (Jim Beam) und außerdem fördert das stabile Genie damit auch noch das Handelsbilanzdefizit in ungeahnte Höhen.

Wirtschaftsnationalismus?

Nur eine Nachricht sagt schon alles.

"Die EU-Kommission hat die im Januar vorläufig verhängten Zölle gegen China endgültig festgelegt. Von den neuen Antidumping-Maßnahmen betroffen sind chinesische Bewehrungsstäbe, die im Baugewerbe verwendet werden. Die Strafzölle reichen von 18,4 bis 22,4 %. Laut Reuters kritisierte das chinesische Handelsministerium die Entscheidung als „ungerechtfertigtem Schutz der EU-Stahlindustrie“"

Das ist kein Wirtschaftsnationalismus, weil .... - hier muß man schon erfinderisch sein, damit es irgendwie paßt.

Keine Ahnung. Vielleicht weil es eben Trump ist? Es war klein gedruckt mit der EU Kommission und damals war nicht von Handelskrieg die Rede.

Aufjedenfall muß es einen Grund haben, daß es bei der EU kein Wirtschaftsnationalismus ist. Eventuell auch weil EU kein Nationalstaat ist. Man kann schon Macron vertrauen, wenn er das sagt.

@ Bayerndödel

Die USA lenken schon seit Jahrzehnten durch Kriege von eigenen Fehlleistungen ab und schwächen damit die anderen Staaten, sei es durch den dadurch entstandenen Terror oder die zerbombten Staatsgebiete,

Das tun offensichtlich beide Supermächte.

@ 08:43 von nie wieder spd

Noch ein altes Geschichtsbuch aus den Zeiten des Arbeiter- und Bauernstaates gefunden? Schaun Sie doch einfach mal ins 16., 17. und 18. Jahrhundert ins Baltikum.

@ 09:18 von Sick71

Das mit den Dumpinglöhnen stimmt so nicht

Wirklich?

Deutschland hat die Fleischereien aller umliegenden EU-Länder kaputtgemacht weil hier billiger geschlachtet wird.

Der Mindestohn in Vollzeit ist weniger als Hartz4.

17% der deutschen Arbeitnehmer verdienen weniger als 2000€ Brutto

Auch gutbezahlte Arbeitnehmer profitieren von den Jobs mit Mindestlohn. Sonst wären Friseure, Bäcker, Putzleute usw. viel teuerer.

Trump hat Ahnung

Und seit Bannon weg ist, ist die Situation deutlich entspannter was das Thema Totalitarismus betrifft. Immerhin. Ansonsten hat er schon Ahnung, bzw. eine Vorstellung von dem was er macht. Es sind simple Methoden, aber mit der mit dem Amt verbundenen Machtfülle sind sie durchaus wirkungsvoll. Btw. US-amerikanische Unternehmen haben oft auch nur quartalsweise ausgerichtete Strategien. Und sind sie deswegen alle unprofitabel? Nein, weil sie einem Raubtierkapitalismus frönen und dabei jeden, der zu schwach ist gnadenlos ausnehmen. So funktioniert auch Trump. Das muss man verstehen, im ihm Paroli bieten zu können. In dem Bereich sollten halbwegs clevere Politker und vor allem Diplomaten ihm das Wasser abgraben können. Er hat aber zwei Vorteile: 1. die militärische Macht. 2. einen der größten Märkte der Welt.

@08:19 von SchorschHh

Lt Ex-VWChef Müller drohen 45 Milliarden Strafe für den Konzern in den USA. Die drohenden Strafzölle für die Autoindustrie sind ein weiterer Beweis - Deutsche Autos/ Produkte sind in Trumperika nicht erwünscht. Warum orientieren wir Europäer uns nicht nach Osten. [?]

Weil VW natürlich nicht so dumm ist, einen 300-Mio Einwohner-Markt einfach aufzugeben. Wenn, dann orientiert sich der Konzern ZUSÄTZLICH nach Osten. Wieso muss man sich da zwischen Osten und Westen entscheiden?

Die Strafen hat VW ganz alleine zu verantworten.

@ medow

Trump wird ganz sicher erneut gewählt. Trump ist der erfolgreichste Präsident aller Zeiten

Also der GröPräZ?
Auf so viel Untertanengeist wäre sicherlich jeder populistische Potentat stolz.

Handelskrieg ohne Not vom Zaun gebrochen

Dieser Handelskrieg ist ohne Not eröffnet. Die am. Unternehmen werden nicht wettbewerbsfähiger, T saniert den Staatshaushalt auf Kosten anderer. Steuergeschenke an die Reichen und dann Zölle von außen einfordern. Es ist eine Forderung wie mit der Mauer nach Mexiko, wofür M auch nich zahlen sollte??! Es wird der am. Ökonomie nicht wohl ergehen dabei. Die EU wird nachziehen und ebenfalls Zölle einstreichen - auch das nutzt dem EU-Haushalt - nicht den Bürgern! Für die wird alles teurer werden - das sind letztlich (wieder einmal) die Dummen. Frage: Ist Amerika denn schon so pleite, dass T nach solch drakonischen Maßnahmen greifen muss? Warum dann die Rüstungsausgaben auf 4% vom BIP gesteigert? Welche Günstlingswirtschaft steckt da dahinter?

Wahr ist.......

(Guten Morgen),....................folgendes:
a)das die USA von Europas Schwaeche leben;
b)dass Macron ein wirtschaftsliberaler ist,und Europa auf genau dem Kurs halten will,der Millionen Menschen in Europa in Arbeitslosigkeit und Armut gedrängt hat!!!
c)das Einstimmigkeitsprinzip die Europäische Union zum Abnickverein der Lobbyisten und Großkonzerne gemacht hat.
d)weder Frankreich noch Deutschland Kompromiss faehig scheinen(Exportueberschuss und Arbeitsimmigration die einen;restriktivste Einbuergerungspolitik und Subventionspolitik die anderen)!!

d)der Sueden bitter alleine gelassen wurde!!
Entscheidend sind zwei Dinge :Europa muss ein europäischer Sozialstaat werden und ein Motor des Umweltschutzes!Das waere ein Kontra Punkt.
Die Maer vom Protektionismus als Hauptursache des Erstarkens der Rechtsradikalen ist historischer Nonsens.
Und der Kontext auch ein voellig anderer.

Zölle sind Steuern. Jeder

Zölle sind Steuern. Jeder Bürger zahlt 19% MehrwertSteuer ohne einen Mehrwert zu erhalten. Befindet sich ein Bürger damit im Krieg?

Aufregung

Ich versteh die Aufregung nicht es wird vom sogenannten Westen permanent Internationale Regeln und Verträge gebrochen (Folter Verbot, Angriffskriege usw) aber wenn es um Wirtschaft und Wohlergehen der Konzerne geht ist die Aufregung groß.

@Pustefix

Ausländische Hersteller haben durchschnittlich höhere Löhne, weil da noch relativ schlagstarke Gewerkschaften existieren.

Also gerade die USA, von denen wir hier ja sprechen, ist nicht gerade als Hochlohnland bekannt. Zusammen mit der fehlenden sozialen Absicherung dort würde ich sogar sagen, dass es normalen Industriearbeitnehmern dort schlechter geht als bei uns.

Und klar, die deutsche Wirtschaft zahlt nicht sonderlich gut - aber immer noch besser als die Unternehmen in den meisten anderen Ländern - auch in Relation zu den jeweiligen Lebenshaltungskosten. Von Dumpinglöhnen kann man in Bangladesh sprechen oder vielleicht in Polen (wo Lebenshaltung inzwischen auch recht teuer ist, die Löhne aber weiterhin niedrig), aber nicht hier ...

@ silverbeard

17% der deutschen Arbeitnehmer verdienen weniger als 2000€ Brutto

Na und? Das ist noch lange kein Grund für Strafzölle auf Stahl. Zumal die Zölle an den Bruttolöhnen überhaupt nichts ändern.

@nie wieder spd

"Russland hat in ca 1000 Jahren seiner Existenz nicht ein einziges Mal ein anderes Land angegriffen."

Russisch-Schwedische Krieg von 1495–1497
Russisch-Polnische Krieg 1654–1667
Russisch-Persische Krieg von 1722 bis 1723
Russisch-Österreichische Türkenkrieg 1736–1739
Ukrainisch-Sowjetische Krieg 1917-1918

Nur eine sehr kleine Auswahl.

Es wäre ganz gut wenn Sie sich bevor sie darauf los schreiben wenigstens oberflächlich die Fakten anschauen würden. Es gibt dazu Wikipedia mit einer Liste von Kriegen an denen Russland beteiligt war.

lustich, dieser präsident

das betreibt frankreich doch seit jahrzehnten. der staat hat seine finger überall drin und die franz. landwirtschaft wird auch vom rest europas gepampert

@08:35 von tias

Re können wir nicht haben keinen Friedensvertrag und sind immer noch besetzt .

Unsinn. Wir einen Friedensvertrag. Seit 1990. Was genau vermissen Sie denn darin, dass Sie glauben, Deutschland wäre nicht souverän?

Und wo bitte sind wir denn besetzt?

@ nie wieder spd

Russland hat in ca 1000 Jahren seiner Existenz nicht ein einziges Mal ein anderes Land angegriffen.

Allein Polen wurde mindestens viermal angegriffen. Aber Sorry, das war ja auch in einem Fall gar nicht Russland, sondern die Sowjetunion.

@9:34 von silverbeard

Ihre Meinung mag in links(nicht)intellektuellen Kreisen en vogue sein, richtig oder auch nur nachvollziehbar ist sie nicht. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Die Bevölkerung in Deutschland zahlt nicht für Exporterfolge, sondern verdankt diesen ihren Wohlstand. Im übrigen wird Dividende deshalb "nur" mit 25% (plus Soli) besteuert, weil das Unternehmen auf die selben Gewinne zuvor bereits reichlich Steuern bezahlt hat. BotschafterSarek hat im übrigen vollkommen Recht!

Natürlich warnt er davor,

Natürlich warnt er davor, Frankreich käme allein auch kaum noch klar. Da muss es Deutschland binden und die USA beruhigen. Nur ist das nicht unser Problem !

@ silverbeard

Wenn Sie glauben, dass Trumps Strafzölle auch nur zu einen Cent mehr Lohn in der US-Stahlindustrie führen werden, muss ich das als reichlich naiv bezeichnen.

Am 01. Juni 2018 um 09:29 von KowaIski

"In den USA und China sehe ich mehr unsere Konkurrenten, in Russland mehr unseren Gegner."

Sie gestatten, dass andere Menschen dies ein bisschen anders sehen? Ohne die Ausdehnung von NATO und EU an die russische Grenze, ohne Russland mit einzubeziehen, wäre das Verhältnis zu Russland wohl hervorragend. Wir werden Russlands Freundschaft noch benötigen, wenn die USA erst richtig Druck machen. Sonst könnte es nämlich sein, dass ein Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, der innenpolitisch unter Druck steht, seine Vorstellung von Demokratie in Europa durch militärischen Druck durchzusetzen versucht. So etwas nennt man dann Druckausgleich zur Beruhigung des Überdrucks im Inland.

Der Herr Macron

sollte erst mal vor seiner Türe kehren und nachsehen was Er so im Land macht.
Ich finde es nicht gut was Trump macht oder das es Ihn überhaupt gibt.
Aber mit Reden und eigene Dinge überdecken wird man nichts ändern, da benötigt man einen Hintern in der Hose und und keine Spielzeug Maßnahmen als Gegenwehr.
Alles ein großes Schauspiel, mehr nicht.

@08:42 von Harald Friedrich

Wer hierzulande über Zölle für Erdnussbutter nachdenkt, der macht sich lächerlich.

Warum? Weil Erdnussbutter unwichtiger klingt als Stahl? Wahrscheinlich kaufen Sie keine Erdnussbutter und rechnen Ihren Verbrauch auf die EU hoch.

@ um 08:59 von tisiphone

na ich hoffe Ihr Bekleidung ist zu 100% von Trigema und Südfrüchte stehen sicher auch nicht auf Ihren Speiseplan....

Das Thema Umwelt- und Klima eignet sich gerade nicht als Beispiel.
Denn letztlich muss dabei beachtet werden, wie die jeweiligen Umweltstandarts bei der Herstellung und Verarbeitung der Produkte in den jeweiligen Ländern aussehen. Und das z. B. die US-Autos nun gerade keine klimafreundlichen Kraftfahrzeuge sind weis eigentlich jeder. Also man kann vermuten dass selbst der über den Atlantik geschipperte PKW aus europäischer Produktion bezogen auf seine Lebens-Zykluskosten umweltfreundlicher ist als der SUV von General Motors Made in US.

globalismus

am besten im sinne der neoliberalen ist es doch immer noch, wenn der deutsche oder italienische, englische oder französische arbeitnehmer sich mit den mitbewerbern in bangladesch, china oder indien um die jobs bemüht. am besten natürlich ohne jegliche barrieren und mit geringstmöglicher sozialer absicherung. erst dann fühlen sich die eigenen milliönchen doch so richtig schön an oder?

@8.0 Uhr - Weltrolle der USA abbauen?

Ich kann Sie beruhigen. Das macht Trump mit seiner Politik schon selbst. Mir ist nur noch nicht ganz klar ob er das selber schon bemerkt hat. Oder ob er es bewusst so macht. Amerika First implementiert ja auch, dass die USA sich weltweit zurückzieht und sich mehr um sich selber kümmert. Auf jeden Fall wird es Veränderungen geben, aber das ist auch nichts neues. Nichts ist so beständig wie die Veränderung. So what’s the problem?

Krieg steht also davor

""Ökonomischer Nationalismus führt zu Krieg. Das ist genau das, was in den 1930er-Jahren passiert ist." Die US-Strafzölle stünden nicht im Einklang mit dem internationalen Handelsrecht, dem sich die Vereinigten Staaten, Frankreich und Europa verschrieben hätten."

Wenn die EU aber Strafzölle gegen China's Stahl von 18,4 - 22,4 % verhängt, dann paßt das schon dem internationalen Handelsrecht ohne daß ein Krieg droht.

Das ist eben nicht genau das was 1930 er Jahren passiert ist, weil der Krieg nur entsteht, wenn Trump die Strafzölle verhängt.

Tja wie kann man das nur erklären?
Eventuell ist es genetisch bedingt? Keine Ahnung. Aufjedenfall wird nach Macron' s Berechnungen nun ein Krieg ausbrechen wie in den 1930 er Jahren. Das ist doch klar, wenn Macron es sagt.

@08:53 von KaiausderKiste

Gott sei Dank gehören Ketchup, Erdnussbutter und Orangensaft nicht zu den Grundnahrungsmitteln, und auch auf Levis-Jeans kann man zur Not verzichten.

Das ist ja gerade die Idee dahinter: Dass die Verbraucher eher ausweichen, als die höheren Preise zu bezahlen.

Eine 25%ige Preiserhöhung auf Luxuslimousinen und Sportwagen dürfte von den Käufern solcher Pkw in den USA ebenfalls leicht zu verkraften sein.

Die Mittelschicht wird es nicht verkraften können. Wahrscheinlich regt sich Trump so auf, weil sich z.Zt. zu viele Amerikaner einen Mercedes leisten können. Bin gespannt was er sagt, wenn mal jemand seinen eigenen Fuhrpark und den seiner Famile in Frage stellt.

Paul Ryan hat mit dem hier in der Sache recht

In der Sache kann ich Paul Ryan mit dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/us-zoelle-stahl-aluminium-105.html

Auch in den Reihen der Republikaner im US-Kongress regte sich Kritik an Trumps Kurs. Das Vorgehen der Regierung "nimmt Amerikas Verbündete ins Visier, während wir mit ihnen zusammenarbeiten sollten, um die unfairen Handelspraktiken von Ländern wie China anzugehen", rügte der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan. Es gebe bessere Wege als Strafzölle, um amerikanischen Arbeitern und Verbrauchern zu helfen. Er wolle mit Trump auf "diese besseren Optionen" hinarbeiten. Welche Alternativmaßnahmen ihm vorschweben, sagte Ryan nicht.

Mit solchen Zöllen verhärtet Trump nur die Fronten und Trump geht es nur mal wieder um dieses "America First" und darum, dass nur die USA Vorteile haben duerfen und andere nicht. Aber sowas ist nicht fair. Globaler Handel muss fair und mit Vorteilen fuer alle sein. Ich fordere die USA zur Ruecknahme der Zölle auf!

@ um 09:53 von Marcus2

Auch Sie haben recht.
Sorry, ich hatte mich falsch ausgedrückt.
Allerdings hatte ich nicht von „Beteiligung“ geschrieben, ich meinte „Begonnen“
Die Liste der von den USA angezettelten Kriege ist übrigens auch bei Wikipedia zu finden.
Und auch da hat die USA die Längere.:)

9.34 Sarek - Deutsche Produkte sind billiger.....

`` Deutsche Produkte sind nicht nur besser, sie sind vor allem billiger ``.
Dieses Märchen ist zu widersprechen. Es ist falsch. Vergleichbare Produkte aus Deutschland sind deutlich teurer. Gebrauchs-Verbrauchsgüter als auch einfache Konsumgüter. Trotzdem werden sie bevorzugt. Da sie länger haltbar sind, besser in der Qualität, mehr Sicherheit bieten, besser schmecken. Darauf basiert der Konkurrenzvorsprung und unser auch Ihren Wohlstand.

@ Old Lästervogel um 08:19

>> Ich glaube nicht, dass die amerikanischen Bürger noch einmal so dumm sind, ihn wieder zu wählen.<<

Ich empfinde es nicht als Zeichen für Intelligenz, Trump zum Präsidenten eines Landes zu wählen. Ich kenne eine ganze Reihe von sehr intelligenten US-Amerikanern, aber auf die Klugheit des Durchschnitts-US-Amerikaners würde ich nicht vertrauen. Da bin ich doch recht ernüchtert.

Damals als Bush gewählt wurde, habe ich mich fassungslos gefragt, warum man aus einer Gruppe den Dümmsten zum Chef wählt. Letztens sah ich ein Bild von G.W. Bush und in mir wallte das Gefühl auf: Der war doch noch echt verhältnismäßig vernünftig. Ich hoffe ich habe in ein paar Jahren nicht ein ähnliches Erlebnis mit Trump. Ich fürchte manchmal, dass in den USA noch viel abgefahrnere Typen gewählt werden können.

Es ist Zeit für Europa. Nur gemeinsam sind wir Europäer in der Lage uns weder von der Chaostruppe in den USA, noch von den Autokraten in Russland, Türkei, China und Co. die Welt diktieren zu lassen.

Auch dass hier von Trump stimmt ueberhaupt nicht

Außerdem stimmt auch dass hier von Trump:

https://www.tagesschau.de/ausland/us-zoelle-stahl-aluminium-105.html

Trump erklärte indes gerade mit Blick auf Trudeaus Kritik: Die Tage, in denen die USA bei Handelsdeals übervorteilt würden, seien vorbei. Unnachgiebig zeigte sich der US-Präsident auch mit Blick auf das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA), das er neu verhandeln möchte. An Trudeau gerichtet sagte er, "die Vereinigten Staaten werden einem fairen Deal zustimmen, oder es wird gar keinen Deal geben".

absolut nicht, weil die USA ueberall weltweit die Märkte ueberschwämmen und andere am Marktzutritt hindern! Das ist nicht in Ordnung von den USA! Und Kanada wird hier geknebelt von den USA sowie die anderen auch. Was soll dass, USA?? Und ich sage auch ganz klar an die Adresse von Trump, dass der bei mir auf Granit beißt! Von meiner Familie und von mir gibt es - nach gestriger Beratung - Einkaufsboykotte und Reisboykott!

Auch Macron hat mit dem hier recht

Weiterhin hat auch Macron mit dem hier auf n-tv.de:

https://tinyurl.com/y9af9v8h
n-tv.de: Macron spricht Klartext mit Trump (Freitag, 01. Juni 2018)

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Verhängung der US-Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte aus der EU in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump scharf kritisiert. Diese seien "illegal" und "ein Fehler", sagte Macron am Donnerstagabend in dem Telefongespräch, wie der Elysée-Palast mitteilte. "Wirtschaftlicher Nationalismus" bestrafe alle, auch die USA.

Macron kündigte an, dass die EU "entschlossen und angemessen" reagieren werde. Macron, der sich bislang für eine gute Beziehung zu Trump eingesetzt hat, rief den US-Präsidenten auf, an Verhandlungen mit der EU, China und Japan zur Stärkung der Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) teilzunehmen. Wie Trump reagierte, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

genauso recht. Die WTO muss gestärkt werden. Zölle sind der falsche Weg!

Recht hat er:

Am schlimsten ist der deutsche Export-Nationalsimus. Vor 10 jahren hätten wir die Binnennachfrage erhöhen müssen. Leider ist die deutsche Wirtschaftspolitik von Machtgier, nichtvon Vernunft geprägt.

"Spritfressende Dinosaurier"?

Die amerikanischen Autos können auch ohne Zölle nicht mit den europäischen Autos konkurieren - spritfressende Dinosaurier.

Da liegen Sie aber völlig falsch. Nachdem der einzige Diesel-Wettbewerber auf dem amerikanischen Markt aus dem Feld geschlagen wurde (VW), bietet GM unter der Marke Chevrolet jetzt neuerdings auch sparsame Turbodiesel in den USA an.

Und da die Amerikaner ja soviel Wert auf NOX-Emissionen legen, sind diese GM/Chevrolet Turbodiesel den europäischen TDI's offensichtlich technologisch weit überlegen. Sonst würde GM/Chevrolet ja riskieren eine Milliardenstrafe zahlen zu müssen?

@Auf eine Frage

"Es ist Zeit für Europa. Nur gemeinsam sind wir Europäer in der Lage uns weder von der Chaostruppe in den USA, noch von den Autokraten in Russland, Türkei, China und Co. die Welt diktieren zu lassen."

Sie meinen aber doch sicherlich mit "Europa" die Exportindustrie, die Banken und die Politiker, die sich davon ernähren.

Die Bürger, die in Deutschland leben, interessiert es aber wenig, ob Deutschland demnächst wieder Exportweltmeister wird.
Uns geht es mehr darum, ob wir noch eine Rente bekommen, wenn es so weit ist.

Aber ich fürchte, daß der normale Deutsche oder Rentner nicht zu dieser Gruppe der "Europäer" gehört sondern eher zu diesem sogenannten "Pack" von Herrn Gabriel.

@09:02 von Sick71

"Das Argument mit Lohndumping zieht hier nicht."
.
Doch, es zieht. Denn am Ende spielen Ihre Argumente überhaupt keine Rolle. Denn woher sollen denn die USA das Geld nehmen um deutsche Waren abzunehmen, wenn sie selber nichts verkaufen können? Und darüber zu streiten ist müssig, denn hätte Deutschland (wie China) nicht diesen absurden Handelsbilanzüberschuss, wären wir gar nicht ins Visier von Trump geraten.
.
Die Handelsbilanzen müssen ausgeglichen sein. Ein Mittel sind höhere Löhne, und zwar so hohe, bis zb die "nicht-so-guten-US-Produkte" preislich so attraktiv sind, dass sie wieder mehr Abnehmer finden.
.
Im übrigen profitiert Deutschland von einer einmaligen Situation. Normalerweise würde bei solchen Überschüssen die Währung härter werden, sprich unsere Produkte würden teurer. Wegen des Euro und der schwachen anderen Staaten bleibt der Euro küntlich niedrig.

Gut berechnet

Trump weiß, was er tut. Nicht-amerikanische Firmen werden die Produktion in den USA stärken.
Illegal? Wen interessiert es?

@8.19 Uhr - Trump wird nie einknicken

Einer wie Trump wird nie verlieren. Solange er etwas als verlieren empfindet, wird er immer weiter eskalieren. Er fühlt sich als der stärkste und wichtigste Mann der Welt. Ob er das ist? Zumindest sind die USA das militärisch und und wirtschaftlich stärkste Land der Welt.

Und was die Wähler dort betrifft. Wie wir gemerkt haben gibt es offenbar sehr viele einfach gestrickte Menschen dort, auch viele Verzweifelte. Dumm würde ich das nicht nennen. Es ist also keinesfalls sicher, dass er nicht nochmal gewählt wird. Und ein Mann in seinem Alter, was hält ihn davon ab den Rausch der Macht noch länger zu genießen? Und Wähler manipulieren, das kann er ja offensichtlich.

Und wer sagt er hätte keine Shnung von Wirtschaftspolitik? Er hat eben eine ganz andere Vorstellung davon als wir das gewohnt sind. Wobei er eigentlich nichts anders macht als andere vor ihm. Nur offener, radikaler und ganz ohne Feigenblätter. Er will den Deal diktieren, nicht verhandeln.

Eigentlich ging es doch darum Zölle abzuschaffen

Solche Handelskriege nutzen niemandem etwas sondern schaden nur allen! Und die USA werden diesen Handelskrieg nicht gewinnen sondern schneiden sich ins eigene Fleisch.

Weiterhin erwarte ich, dass es verboten ist Zölle auf Grundnahrungsmitel und Bekleidung zu erheben, weil das Dinge des täglichen Bedarfs (Grundbedarf) sind und auf Grundbedarf sollten keine Zölle erhoben werden duerfen! Von daher erwarte ich, dass die Zölle fuer Lebensmittel und Jeanshosen und fuer andere Bekleidung gestrichen werden.

Außerdem: ihr hattet uns doch bei TTIP und Co versprochen, dass es um die Wegstreichung von Zöllen gehen sollte. Aber jetzt baut ihr - werte USA - ständig neue Zölle auf. Von daher fuehle ich mich von euch schon in gewissermaßen verarscht, werte USA um es mal auf gut Deutsch zu sagen.

@Auf eine Frage

"Ich empfinde es nicht als Zeichen für Intelligenz, Trump zum Präsidenten eines Landes zu wählen. Ich kenne eine ganze Reihe von sehr intelligenten US-Amerikanern, aber auf die Klugheit des Durchschnitts-US-Amerikaners würde ich nicht vertrauen." Am 01. Juni 2018 um 10:17 von Auf eine Frage

Tut mir leid, aber der Durchschnittsamerikaner war ganz sicher schlau genug, um zu merken, dass er die Wirtschaftskrise von 2008 nicht Trump zu verdanken hat.
Das waren andere vor ihm. Besonders schlau waren die wohl auch nicht, oder aber sie haben sich die eigenen Taschen gefüllt.

(Und ich nehme es der Welt jetzt übel, dass ausgerechnet ich nun Trump verteidigt habe...)

@traurigerdemokrat

Meine Zustimmung haben Sie!

Sehe ich wie Sie: davon geht die Welt nicht unter!!!

@09:23 von tias

Re woher wissen sie das ??
[dass Trump keine Ahnung von Wirtschaftspolitik hat.]

1. Alleine schon, dass er einen Staat führen will, wie ein Unternehmen, sagt doch schon alles (BWL =/= VWL).

2. Trump kennt nur "Verhandlung mit maximalem Druck" (nennt man auch Erpressung) - zumindest ist das das einzige Mittel, das er bisher angewendet hat.

3. Wo solls denn herkommen? Studiert hat er es nicht und lesen will er auch nichts.

4. Wenn man kompetent ist, dann kennt man seine Zahlen und muss nicht bei einem Treffen mit Trudeau ein Handelsdefizit erfinden, das gar nicht existiert.

Es ist eine Mär

das Deutschland ein Niedriglohnland ist und das dies zu dem Exportüberschuss führt...

Wer sich alleinen die Verdienstmöglichkeiten bei BMW, VW, Merceds usw ansieht, einschl. der Jahresprämien für die Mitarbeiter erkennt, dass das keine Geringverdiener sind. Auch im Maschinenbau sind wir davon weit entfernt, nicht ohne Grund erziehlt die IGMetall teilweise Tarifabschlüsse von um die 5%.

Ja Deutschland hat auch ein Problem mit niedrigen Löhnen, gerade im Sozialwesen (Gesundheit, Pflege, Kinderbetreuung) oder im Dienstleistungsbereich. Aber in diesen Branchen exportieren wir nicht.

Wer mal nicht als Pauschaltourist im Ausland war und sich mal wirklich auf Land und Leute eingelassen hat (Achtung nicht für 2 Std. mit Busausflug) der merkt welchem Nimbus "Made in Germany" anhaftet.
Ja wir müssten mehr in unsere Infastruktur investieren oder in Zukunftstechnologie, aber da müssen wir wohl noch auf die nach Merkel-Ära warten und auf neue junge Leute in der Politik.

Mercedes scheint in den USA beliebt zu sein

Außerdem werter Herr Trump:

warum bestrafen Sie Ihre eigenen Buerger dafuer, wenn denen ein Mercedes Benz besser gefällt als diese us-Fahrzeuge?? Denn die us-Fahrzeuge sehen zum Teil echt aus wie aus den anno 1950ger Jahren. Wer braucht sowas?? Und ueber Geschmack lässt sich bekanntlich trefflichst streiten. Von daher haben Sie - werter Trump - ihren Buergern keine Vorschriften darueber zu machen, welche Fahrzeuge sie zu fahren haben. Das ist das ureigenste Entscheidungsrecht der us-Buerger und nicht von Ihnen!

08:34 von Sick71

Siemens zieht sich aus dem Irangeschäft zurück, weil dann dee deutsche Steuerzahler dank Gabriel den Verlust durch die "höhere Gewalt, sprich Santionen, fürstlich entlohnt wird.
Bei Gabriel hat sich Siemens durch die Postenvergabe bedankt.
Der Steuerzahler wird dafür mit höheren Preisen beschenkt.

Die Deutschen bekommen nicht was sie verdienen...

@ Initiative Neue... um 08:54

Ich stimme Ihnen völlig zu: Die Deutschen bekommen nicht, was sie verdienen mit ihrer Arbeit, weil sie es weitgehend exportieren. In Deutschland und Europa gibt es viel zu bauen, nicht nur Häuser usw., sondern auch eigene Kinder. Das würde mehr Zukunft und sicherlich mehr Freude geben.

Am 01. Juni 2018 um 10:26 von Mitleser97

"Und da die Amerikaner ja soviel Wert auf NOX-Emissionen legen, sind diese GM/Chevrolet Turbodiesel den europäischen TDI's offensichtlich technologisch weit überlegen. Sonst würde GM/Chevrolet ja riskieren eine Milliardenstrafe zahlen zu müssen?"

Es ging nicht um die NOX-Emissionen, sondern um die Betrugssoftware ... und darum, dass VW ein ausländischer Hersteller und Konkurrent für die US-Hersteller ist.

@09:35 von medow

Er macht nichts anderes um sein Wahlversprechen 1:1 umzusetzen.

Hat Mexiko schon was für die Mauer angezahlt?

Der Kerl macht seine Hausaufgaben und wird vom Volk bei der Wiederwahl dafür belohnt!

Warten wir mit solchen Mutmaßungen doch wenigstens mal die Wahlen im November ab.

re von BotschafterSarek

Eine sehr oberflächliche Darstellung.Sie sollten sich mal über Handelsbilanzübreschüsse und Handelsbilanzdefizite informieren.Hier wurde alles getan,von der Ausweitung des Niedriglohnsektors und auch der zurückhaltenden Tarif-und Streikpolitik der Gewerkschaften(DGB).Die Volkswirtschaften in Südeuropa werden weggedrückt.In einer gemeinsamen Währungszone können sich die Länder eben nicht wehren.Auch eine Ursache für die Widersprüche in der EU.

@8.19 Uhr - Neuorientierung???

Deutsche Autos und vieles mehr ist bei den US-Amerikanern, die es sich leisten können, hoch erwünscht. Der „Absatzmarkt“ im Osten, Sie meinen sicher Russland, ist hingegen sehr beschränkt. Russland ist zwar groß, aber in weiten Teilen ein Entwicklungsland und die Kaufkraft der Bevölkerung dort ist sehr limitiert. Ohne sein Atomwaffenarsenal wäre Russland eher unbedeutend. Lediglich als Rohstoffproduzent international bekannt. OK. Zugegeben. Auch die konventionellen Streitkräfte sind zumindest quantitativ hochgerüstet und auch im cyberkrieg ist Russland wohl vorne mit dabei. Hmm... und was bringt uns das als Deutsche?

Die Rohstoffe fördern und kaufen wir ja schon. Maschinen, Fahrzeuge usw. liefern wir ja auch schon lange. Ohne die Sanktionen wäre es auch nicht so wahnsinnig viel mehr.

Aber es spricht nichts dagegen mit den Russen über ein Ende der Sanktionen zu sprechen. Die wissen was die dafür tun müssen!

@ Paul Puma (10:24): auch dass hier stimmt so nicht

@ Paul Puma

Am schlimsten ist der deutsche Export-Nationalsimus.

Stimmt doch gar nicht. In Wahrheit sind die USA die schlimmsten, die ueberall die Märkte ueberschwämmen mit ihren Sachen und anderen den Marktzutritt wegnehmen. Man schaue sich nur die IT-Branche an oder die Lebensmittelbranche oder die Fossildinos (Fluessiggas LNG mit dem Gaskrieg gegen Qatar)...

Und von daher kann man auch zu dem hier:

Leider ist die deutsche Wirtschaftspolitik von Machtgier, nichtvon Vernunft geprägt.

auch den Spieß umdrehen und das Gleiche in Bezug auf die USA sagen.

Einen wirtschaftskrieg gegen

Einen wirtschaftskrieg gegen den Rest der welt würde die USa dann verliren, wenn die angegriffenen sich zur Wehr setzen. Wenn ich Altmeier und Macron höre scheint das aber nicht der Fall zu sein.

Macron übersieht etwas

Die große Krise Anfang des 20 Jhds war eine Absatzkrise. Steigende Produktivität dank Fliessbänder etc, stagnierende Löhne -> stagnierende Kaufkraft -> stagnierende Wirtschaft wegen ausbleibender Renditeerwartungen in der Realwirtschaft -> keine Investitionen -> Abwärtsspirale.
.
Das ganze explodierte 1929, ERST DANACH begann der Handelskrieg.
.
Damals wie heute scheint man vergessen zu haben, was überhaupt zur Situation geführt hat. Wie kann man denn jetzt ernsthaft die Amerikaner davor warnen, dass die Zölle der Wirtschaft schaden? Bei einem Defizit von jetzt schon 600 Mrd Dollar pro Jahr?! Wieso reden wir nicht mehr über ausgegleichene Handelsbilanzen? Laut Masstricher Vertrag sind Überschüsse/Defizite ab 6% stabilitätsgefährdend. Wir haben einen Überschuss von 8-9%. Wieso fragt sich niemand warum das da so steht?

@ Orfee um 10:27

>>Sie meinen aber doch sicherlich mit "Europa" die Exportindustrie, die Banken und die Politiker, die sich davon ernähren.<<

Nein, alle Menschen Europas.

>>Die Bürger, die in Deutschland leben, interessiert es aber wenig, ob Deutschland demnächst wieder Exportweltmeister wird.
Uns geht es mehr darum, ob wir noch eine Rente bekommen, wenn es so weit ist.<<

Sie verstehen aber schon, dass Wirtschaft und Zivilgesellschaft teil eines gemeinsamen Systems sind?

>>Aber ich fürchte, daß der normale Deutsche oder Rentner nicht zu dieser Gruppe der "Europäer" gehört sondern eher zu diesem sogenannten "Pack" von Herrn Gabriel.<<

Für Menschen, die Frust und Gewalt an den Schwächsten in der Gesellschaft auslassen, empfinde ich "Pack" als durchaus zutreffend, während mir der Begriff "normal" da eher unpassend erscheint. Der "normale" Deutsche, wie Sie ihn nennen, ist mit Gabriels "Pack" nicht angesprochen. "Normale" Deutsche belagern ja auch keine Asylbewerberheime oder zünden sie an, oder?

@8.23 Uhr Kanada?! Ähnlich groß wie die USA?

Sie haben Recht. Die Kanadier sind uns Europäern in vielen Dingen viel ähnlicher als die USA. Kanada ist ein fortschrittliches Land. Aber wirtschaftlich ist Kanada deutlich kleiner als die USA. Und es hindert uns ja sich niemand daran. Kanada wär übrigens ein gutes Sprungbrett, um US-Zölle zu umgehen. Wir liefern einfach an kanadische Firmen und die liefern dann in die USA. Oder man verlegt die Fabriken gleich nach Kanada. Mit Industrie 4.0 braucht man weniger, aber dafür höher Qualifizierte AN. In Trumps USA findet eine Auswanderung qualifizierter Ausländer statt. Das hatte die USA immer stark gemacht. Die genialen Köpfe aus anderen Ländern abgreifen, dafür zu Hause 100 Mio. schlecht ausgebildete Unterschicht. Mindestens, wenn nicht noch mehr. Das sind die Wähler von Trump. Ich sehe aber nicht, dass seine Politik denen hilft. Bildung wäre das Zauberwort. Obama hatte das erkannt, aber in den USA gibt es große Widerstände gegen eine gebildete Unter- und Mittelschicht.

Zölle sind schlecht für den Welthandel

Das ist mit Sicherheit so.
Aber das Zölle insgesamt schlecht sind, ist die Sprache unseres und des weltweiten Establishments.
Ich denke, dass sehr viele US-Amerikaner von Trumps Politik sehr stark profitieren werden.
Letztendlich arbeitet Trump für die, die ihn gewählt haben.
Das kann man ihm schwerlich vorwerfen.

@ Tada um 10:32

>>Tut mir leid, aber der Durchschnittsamerikaner war ganz sicher schlau genug, um zu merken, dass er die Wirtschaftskrise von 2008 nicht Trump zu verdanken hat.<<

Ja, Sie haben sehr Recht, wenn Sie darauf hinweisen, dass nicht allein Trump für alle Doofheit verantwortlich ist.

Bezüglich der Wirtschaftskrisen sei aber bemerkt, dass Trump gerade die Bankenregulierung in den USA massiv zurückgefahren hat - den Mechanismus, der als Lehre aus dem letzten Crash von der Obama-Regierung installiert worden ist. Trump hat damit den Weg frei gemacht für die nächste große Blase und den folgenden Crash.

jetzt haben die amis gerade einen warnschuss

auf die Deutsche Bank abgefeuert, und in berlin begreift absolut niemand den ernst der lage. der minister für wirtschaften fabuliert weiter rum in ausgesuchten medien

08:31, nie wieder spd

>>In meiner Schule wurde das nicht gelehrt
Was war denn in den 1930er Jahren?
Haben da US-Konzerne den Nazis zur Macht verholfen?<<

Googeln Sie mal "Prescott Bush Nazis".

Dann wird Ihre Frage beantwortet, obwohl sie mit Macrons Aussage eigentlich wenig zu tun hat.

@friedrich peter...

`` Deutsche Produkte sind nicht nur besser, sie sind vor allem billiger ``.
Dieses Märchen ist zu widersprechen.

Habe ich auch nie behauptet. Sie zitieren aus einem Beitrag von silverbeard, der auf einen meiner Beiträge geantwortet hatte.

@10:35 von To_LE

"Es ist eine Mär

das Deutschland ein Niedriglohnland ist und das dies zu dem Exportüberschuss führt..."
.
Nein, ist es nicht. Die Höhe eines Lohnes ist nämlich relativ. Wenn deutsche Produkte so gefragt sind, dann müssen sie teurer werden. Warum? Damit noch jemand die Produkte anderer kauft, weil sie dann verhältnismässig billig sind. Passiert das nicht, dann haben die anderen bald kein Geld mehr die "tollen" deutschen Produkte zu kaufen. Die USA haben kein Geld mehr, kaufen trotzdem. Handelsdefizit seid zig Jahren im Schnitt 600 Mrd Dollar PRO Jahr. Was dann irgendwann folgen muss ist das was wir jetzt beobachten.
.
Das kann man natürlich irgnorieren, wird in den deutschen Medien grad gemacht. Wir sind ja auch augenscheinlich die "Gewinner", wir feiern uns als die Besten. Im Ausland ist das Bild aber differenzierter. Siehe Trump, siehe Italien - und falls Macron keinen Erfolg hat - und wie soll er angesichts der deutschen Wirtschaftspolitik - folgt Le Pen und der Euro ist tot.

Weltwirtschaft

Das hier nur über Produkte geredet wird entlarvt die Unfähigkeit die Zusammenhänge einer Weltwirtschaft zu erkennen. Dazu das Deutschland in der historisch einmaligen Situation des Euro, der durch die schwachen Wirtschaften der anderen Eurostaaten künstlich niedrig bleibt, diese Übeschüsse überhaupt folgenlos Jahr für Jahr anhäufen kann. Hätten wir die D-Mark, dann würden diese Überschüsse dazu führen das die Währung enorm aufwertet was deutsche Produkte auf dem Weltmarkt deutlich teurer machen würde. Ob Mercedes und BMW dann die gleichen Umsätze machen würden darf bezweifelt werden.
.
Es ist beschämend wie konsquent diese Seite der Medaille ausgeblendet wird!

Warum hebt Deutschland die

Warum hebt Deutschland die Zölle für Fahräder aus China nicht auf? Dieser Wirtschaftsnationalismus ,der von Macron propagiert wird,gehört dann wohl abgeschafft.

Für mich ...

... ist das nicht primär Wirtschaftsnationalismus, was sich in der entwickedlten Welt des Wertewestens seit geraumer Zeit abspielt.
Der ist es auch, jedoch nur an der Oberfläche.
Im Kern sehe ich den Zerfall einer Profit-Werteordnung des Wertewestens, deren Zenit dieser überschritten hat und seine Werte und Visionen seit geraumer Zeit mit Füßen tritt.
Ich sehe es im Kern als Zerfallsprozeß einer ehemaligen Weltordnung, in der der Westen als Imperium über den Rest der Welt das Sagen hatte.
Andere Länder und Ländergruppen werden eine neue Weltordnung formen, in der der Wertewesten nicht mehr vorherrscht.

Unsinnige Debatte.

Es würde mich interessieren, wie viele Leser, deren mehr oder weniger aufgeregte Kommentare hier lesen kann, über die aktuelle Höhe der Einfuhrzölle informiert sind:

PKW aus der EU in die USA:
Die USA erheben 2,5 % Einfuhrzoll.

PKW aus den USA in die EU:
Die EU-Staaten erheben 10 % Einfuhrzoll.

Es ist etwas merkwürdig, auch von der Politik, sich aufzuregen, dass ein viermal höherer Zoll nun etwas in Richtung fairem Verhältnis angeglichen wird ...

US-Zölle schlecht, EU-Zölle gut?

Stellen nur US Zölle Protektionismus dar und EU-Zölle etwa nicht? Trump ist keine weltfremde Pfarrerstochter.

es ist mir fremd . . .

. . . dieses Vokabular und mediale Theater zu den Zöllen zu lesen.
Die USA haben mit dem Rest der Welt ein Handelsminus. Wenn sie das in den Griff bekommen wollen sind die Zölle ein Mittel unter sicher noch anderen. Aber ein legitimes. Hier ständig von Strafzöllen oder Handelskrieg zu reden ist vollkommen falsch. Sollen doch die deutschen Arbeitgeber ein wenig mehr Lohn in die Tüten geben, damit erhöhen sich die Kosten der Produkte und die anderen wären wieder konkurrenzfähig. Vom übermächtigen Handelsdefizit mit De kann auch Frankreich ein Leid klagen. Die deutschen jammern mal wieder auf hohem Niveau.
b.k.

so lange wir wie Bittsteller agieren.....

wird ein Mann wie Trump sich auf der Siegerstraße wähnen. Und das fatale daran, seine Fans und Anhänger auch. Das bedeutet, Trump wird uns vermutlich weitere 4 Jahre "erhalten"bleiben. Und mit ihm seine Politik der Launen und Stimmungen, also unberechenbar. Im Angesicht dieser Perspektiven wird ein zusammenrücken der EU-Europäer genau so Notwendig, wie ein verbessertes Verhältnis zu Rußland und China. Denn eines ist Fakt und wurde auch schon von Peter Scholl Latour dargestellt : nichts fürchtet der US-Amerikanische Imperialismus mehr, als eine Eurasische Allianz. Wie viele Kriege, Putsche oder Umstürzversuche durch die CIA inszeniert, würden damit at Absurdon geführt.Doch fürchte ich die britischen Stadthalter der Amis, die bisher noch immer Mittel fanden, ein Annähern des Westens an Rußland zu verhindern, und sei es mit so simplen Dingen wie Gift-"Anschlägen".....

@To_LE

"Es ist eine Mär, das Deutschland ein Niedriglohnland ist."

Nicht niedrig genug. Für die Exportindustrie (die regiert Deutschland) reicht das nicht.

Sie schielen zu China und sehen das Problem an den Arbeitskräften. Die Deutschen sind zu anspruchsvoll und luxuriös. Sie sind auch nicht kinderfreundlich. Das haben die Großkonzerne, die ihre Filiaele im Ausland gegründet haben in Erfahrung gebracht.

Für sie sind die Deutschen anspruchsvolle und aussterbende Gesellschaft auf die man nicht in Zukunft bauen kann.

Deswegen müssen sie ausgetauscht werden, damit die Exportindustrie und Großkonzerne ihren Rang als Exportmeister behalten sowie China überbieten können.
Außerdem sind die Einwanderer die Garantie für die politische Sicherheit insbesondere wenn es ihnen gut geht. Dann werden sie nämlich auch Frau Merkel wählen.
Man schaut sich die Türkei an. Wachstum mehr als in EU auch in der Bevölkerungszahl. Das ist ein gutes Volk mit Zukunftsperspektive, weil sie sich vermehren.

@nach-denken

Die USA haben mit dem Rest der Welt ein Handelsminus. Wenn sie das in den Griff bekommen wollen sind die Zölle ein Mittel unter sicher noch anderen.

Ich hoffe, zu den "anderen" Mitteln gehört auch eine Qualitätsoffensive und ein Hinhören auf die Bedürfnisse des Marktes. Bleiben wir beim Beispiel der Automobilindustrie: Die Autos, die in den USA vorwiegend produziert werden, sind nun mal nicht das, was europäische Kunden suchen. Sicher ist das, andere Kommentatoren weisen darauf hin, nur ein Grund für die deutschen Exportüberschüsse. Aber eben doch ein wesentlicher ...

Kurios

Wenn Emmanuel Macron - der Mann, der sich im französischen Präsidentschaftswahlkampf mit libertär-nationalistischen Sätzen wie "Ich bin für ein Europa, das Frankreich nützt." den Ruf eines Pro-Europäers erworben hat - gegen "Wirtschaftsnationalismus" wettert, entbehrt das nicht einer gewissen, tragischen Komik.

Denn in gewissem Sinne hat er mit seiner 30er-Jahre-Analogie recht:
In den 1930er-Jahren haben ökonomische Rechtsextremisten, indem sie ihre jeweiligen Länder zu Tode "gespart" (sprich: gekürzt) haben, einen Teil der Bevölkerung in die Arme von gesellschaftspolitischen Rechtsextremisten getrieben.
Dasselbe passiert derzeit in der westlichen Welt: die Schäubles, Macrons und Trumps bereiten durch ihre rechtsgerichtete Wirtschafts- und Finanzpolitik den Boden für weltanschaulich Rechtsgerichtete wie die AfD, Madame Le Pen und die Neue Rechte in den USA.

Macron ist in dieser Hinsicht nur ein Trump für Hipster.

@10:48 von Tassert

T-Shirts, Jeanshosen, Tomaten oder Orangensaft produzieren wir selber, was hat denn die USA bitte, was wir nicht haben?

Eben. Es würde ja auch nichts bringen, wenn es anders wäre. Die Idee dahinter ist ja nicht, dass Sie mehr bezahlen, sondern dass die Amis weniger verkaufen.

Und wer kauft täglich Bourbon und eine Harley?

Genauso könnte man fragen, wer denn in den USA täglich einen Mercedes kauft. Vermutlich niemand. Und trotzdem - oh Wunder - verkauft Mercedes Autos in den USA.

@11:06 von Lutz Jüncke

Danke für die Zahlen!

@8.54 - Exportsünder Deutschland ?!?

In den USA würde man das wohl Bulls... nennen. Wissen Sie nicht, dass ein großer Teil von made in Germany gar nicht aus Deutschland kommt? Vor allem Zulieferung, aber auch Vorproduktion kommt aus aller Herren Länder. Die ganze Weltwirtschaft ist internationalisiert und das ist auch gut so. Noch nie ging es (weltweit gesehen) so vielen Menschen so gut wie in den letzten zwei Jahrzehnten. Das heißt nicht, dass es allen in Deutschland besser geht. Verlierer gibt es immer und überall. Früher galt: „wer nix isch und wer nix kah, geht zu Poscht und Bundesbah“. Diese Jobs sind heute keine Beamtenjobs mehr. Aber es sind teilweise noch dieselben Leute dort. Und die neu dazu gekommenen aus dieser Kategorie? Die sind heute im Billiglohnsektor angestellt, oder leben von Hartz IV.

Zugegeben. Es gibt da auch Missbrauch. Manche wurden da hinein gedrängt trotz Qualifikation. Da muss man was gegen tun. Aber das Gros der Deutschen profitiert von den Wachstumsgewinnen.

Das Problem liegt bei unserer

Das Problem liegt bei unserer Regirung.
Vor lauter Wirtschfts / Exportwahn hat man den eigenen Markt vernachlässigt.
Das kann passiren wenn man seine Bevölkerung auf Billiglohn trimmt.
Man begibt sich in die Hand anderer.

08:54 von Initiative Neue...

"""Exportsünder Deutschland löst Handelskrieg aus"""
Freue mich immer wieder über gute Kommentare.
b.k.

10:27, Orfee

>>Sie meinen aber doch sicherlich mit "Europa" die Exportindustrie, die Banken und die Politiker, die sich davon ernähren.<<

Die Politiker ernähren sich von den Banken und der Exportindustrie?

Nicht vielleicht die Arbeitnehmer, die beispielsweise bei VW arbeiten?

>>Die Bürger, die in Deutschland leben, interessiert es aber wenig, ob Deutschland demnächst wieder Exportweltmeister wird.
Uns geht es mehr darum, ob wir noch eine Rente bekommen, wenn es so weit ist.

Aber ich fürchte, daß der normale Deutsche oder Rentner nicht zu dieser Gruppe der "Europäer" gehört sondern eher zu diesem sogenannten "Pack" von Herrn Gabriel.<<

Der normale Deutsche pöbelt sturzbesoffen herum, beschimpft die Kanzlerin als Nutte und grölt Naziparolen?

Was haben Sie denn für ein katatrophales Bild von unserem Land?

Europa sollte...

.... den USA die kalte Schulter zeigen und sich auf den Handel mit Russland und China konzentrieren.... wer brauch schon die USA ???

Zölle auf Grundnahrungsmitel und Bekleidung

"Weiterhin erwarte ich, dass es verboten ist Zölle auf Grundnahrungsmitel und Bekleidung zu erheben, weil das Dinge des täglichen Bedarfs (Grundbedarf) sind und auf Grundbedarf sollten keine Zölle erhoben werden duerfen!"

Indien hat den Import von gebrauchter Kleidung verboten, da die einheimischen Schneider der Billigkonkurenz aus dem Ausland nichts entgegenzusetzen hatten.

Gebrauchtkleidung aus Altkleidersammlungen wird keineswegs an Bedürftige verschenkt, sondern an Großhändlern verkauft und in Asien und Afrika vermarktet.

Zölle auf Kleidung sind deshalb meiner Meinung nach völlig okay.

@11:18 von BotschafterSarek

"Ich hoffe, zu den "anderen" Mitteln gehört auch eine Qualitätsoffensive und ein Hinhören auf die Bedürfnisse des Marktes. "
.
Genau das spielt einfach keine Rolle. Es ist nahezu EGAL. Die Preisbildung deutscher Produkte auf dem Weltmarkt ist durch den Euro verzerrt. Und Qualität allein war noch nie ausschlaggend, wichtig ist das PREIS-Leistungsverhältnis. Sonst würde sich niemand mehr einen BMW, Benz oder VW kaufen. Dann wären auf den Strassen dieser Welt sehr viel mehr Ferraris und Maseratis unterwegs. Obwohls keine deutschen Marken sind...verrückt, oder?

@8.59 - tisiphone - konsumentenmüssen verzichten?

Ihre Kritik am Turbokaputalismus ist ja berechtigt. Alles ausbeuten ohne Rücksicht auf Verluste geht natürlich nicht. Die Welt muss nachhaltiger werden. Vieles muss und wird sich ändern. Aber deswegen muss der Konsument doch nicht Verzicht lernen. Wozu und auf was? Wir entwickeln uns weiter und es wird noch Millionen neue Erfindungen und Errungenschaften geben. Niemand muss verzichten, höchstens substituieren. ÖPNV z. B. ist dann eine Alternative, wenn das eine Mischung zwischen autonom fahrendem Taxi und Bus ist. Also keine Einschränkung der Individualität, sondern eher eine Erweiterung derselben.

@sick71

"Mehr Handel mit Kanada, China..."
So einfach ist das nicht mit den Chinesen mit ihren Einfuhrbeschränkungen, da ist Trump mit seinen Zöllen human dagegen.

@11:41 von Peter Plauert

Trump möchte alle Deutschen Produkte und die Technologie aus Deutschland verbieten.

Ach ja? Dann soll er mal mit seinem eigenen Fuhrpark anfangen.

um 11:06 von Lutz Jüncke

>> Es würde mich interessieren, wie viele Leser, deren mehr oder weniger aufgeregte Kommentare hier lesen kann, über die aktuelle Höhe der Einfuhrzölle informiert sind:

PKW aus der EU in die USA:
Die USA erheben 2,5 % Einfuhrzoll.

PKW aus den USA in die EU:
Die EU-Staaten erheben 10 % Einfuhrzoll.

Es ist etwas merkwürdig, auch von der Politik, sich aufzuregen, dass ein viermal höherer Zoll nun etwas in Richtung fairem Verhältnis angeglichen wird ... <<

Das sind ausgehandelte Zölle, keine Strafzölle. Das wurde hier schon gefühlte 100 mal erklärt. In anderen Warenbereichen sieht es umgekehrt aus. Mit den realen Warenströmen gewichtet, verschiebt sich das Zoll-Gesamtsystem von Tag zu Tag.

Jeder Staat sollte soviel

Jeder Staat sollte soviel Zölle auf die importierten Produkte erheben,wie es zum Vorteil seiner Bevölkerung ist.

@ Mitleser97 (11:29):Sie verwechseln da was

hi Mitleser97

Sie verwechseln da was

1. zu dem hier:

Indien hat den Import von gebrauchter Kleidung verboten, da die einheimischen Schneider der Billigkonkurenz aus dem Ausland nichts entgegenzusetzen hatten.

Wir rede hier nicht von gebrauchter Kleidung, sondern von neu hergestellter Kleidung fuer den Export zum Beispiel aus Indien und fuer den Import aus anderen Ländern.

2. gebrauchte Kleidung wird bei uns schon längst als Second-Hand verkauft. Dafuer gibt es bereits Second-Hand-Läden bei uns.

3. betreffend Altkleidersammlungen:

Gebrauchtkleidung aus Altkleidersammlungen wird keineswegs an Bedürftige verschenkt, sondern an Großhändlern verkauft und in Asien und Afrika vermarktet.

Nicht mehr unbedingt, weil zum Beispiel auch Ruanda die Einfuhrt verboten hat wegen der eigenen Textil-Industrie und bei uns kommt sowas sehr wohl zum Roten Kreuz oder zu solchen Fluechtlingsunterkuenften.

@ Klärunsbedarf (11:46): Welchen Zweck die EU verfolgt

hi Klärungsbedarf

Bei den Zöllen auf Autos:

PKW aus der EU in die USA:
Die USA erheben 2,5 % Einfuhrzoll.

PKW aus den USA in die EU:
Die EU-Staaten erheben 10 % Einfuhrzoll.

haben Sie im Prinzip ja recht. Nur: es geht hier darum, den USA klarzumachen dass wir keine Dieselfahrzeuge und auch keine Benzinfahrzeuge mehr wollen sondern Elektrofahrzeuge. Der Diesel hat keine Zukunft mehr, gerade wegen der Luftverbesserung. Es muss darum gehen, die USA dazu zu bringen, die Produktion auf Elektroautos, Elektro-Vans, Elektro-Lkws und sowas umzustellen.

Und von daher sage ich zu dem hier:

Es ist etwas merkwürdig, auch von der Politik, sich aufzuregen, dass ein viermal höherer Zoll nun etwas in Richtung fairem Verhältnis angeglichen wird ...

Dieser Zoll auf Dieselfahrzeuge soll hier eine Steuerungswirkung haben. Deswegen ist der Zoll höher.

09:45 von vriegel

" Er hat aber zwei Vorteile: 1. die militärische Macht. 2. einen der größten Märkte der Welt."
… und den Dollar

@9.09 - US Ramsch? Und was ist mit Silicon Valley?

Die USA haben in dem Bereich ( man könnte es auch den 5. Kondratjew Zyklus nennen) quasi fast ein weltweites Monopol erzielt. Hinsichtlich der Zahlungsbilanz wird das oft vergessen. Die Handelsbilanz ist Teil der Leistungsibilant und diese Teil der Zahlungsbilanz. Was wir mehr an Waren exportieren, exportieren die USA als Dienstleistung. Und es fließt ja auch Geld als Investution in die USA.

Und wenn wir den 6. Zyklus nehmen, also Gesundheit und Biotechnologie, dann sind die USA auch da nicht gerade bei den Verlierern. Manche Innovation kommt da auch aus Deutschland, wird aber mangels politischer Unterstützung hierzulande in die USA oder nach China verscherbelt. Hier ist unsere Politik wirklich kurzsichtig.

Also nur Ramsch aus den USA, das würde ich nicht unterschreiben.

@Carlsand

Jeder Staat sollte soviel Zölle auf die importierten Produkte erheben,wie es zum Vorteil seiner Bevölkerung ist.

Wenn jeder an sich denkt, ist auch an alle gedacht ... oder wie?

Doch. Nur Ramsch aus den

Doch. Nur Ramsch aus den USA.
Außer Waffen und Flugzegen ist alles Murks.
Ein wenig sinnfreie IT, wie Facebook und Google. Blödprodukte, wie Apple kommen aus China.
Elektronik aus Fernost.
Was bleibt da noch, außer Burbon, den die Schotten auch besser können?

Eine Frage der Globalisierung

"Ökonomischer Nationalismus führt zu Krieg. Das ist genau das, was in den 1930er-Jahren passiert ist."
Vielleicht ist es ganau das, das Trump will und als stärkste Militärmacht on earth und der kontinentalen Lage der USA, hat er wenig zu fürchten.
Die Überbevölkerung, gepaart mit dem bestrittenem Klimawandel bringt viele Probleme mit sich, die sich jetzt schon anzuzeichen beginnen. Eine starke Reduktion der Erdbevölkerung auf "natürlichem Wege"- also auf dem Weg dessen, was Menschen am besten können, nämlich Kriege führen, wäre ein möglicher Ansatz die Erdverträglichkeit der Menschheitheit wieder etwas ins Gleichgewicht zu bringen und die Globalsierung übersichtlich zu halten.
Trump hat sicher erkannt, dass Europa in sich völlig zerstritten ist und man es los werden muss. Es reicht wenn zwei Weltmächte USA und China die Welt unter sich aufteilen, denn - Briten aufgepasst - die "Kolonialzeit und Vormachtstellung der Europäer" ist vorbei!

@Klärungsbedarf

"Das sind ausgehandelte Zölle, keine Strafzölle. Das wurde hier schon gefühlte 100 mal erklärt. "

Das sind Zölle, die mit den Vorgängern von Trump verhandelt worden waren.
Strafzölle gibt es z.B. für den Stahl von China beim Import zu EU von 18,4 % - 22,4 %.

Das sind Strafzölle von der EU, die mit China nicht verhandelt sondern gegen China's Wunsch oder Willen eingesetzt wurden.

Ich müßte das auch schon gefühlt 100 mal erklärt haben.

Strafzölle

Peter Altmaier hat mich gestern in den Tagesthemen schwer enttäuscht. So viel heiße Luft mit so wenig Informationsgehalt dient nicht gerade der Vertrauensbildung bei den Bürgern. Auf jede Frage der Nachrichtensprecherin kamen von ihm nur sinnlose Floskeln. Wenn sein Geschwafel die Antwort der EU auf Trumps Strafzölle sein soll, dann gute Nacht. Hat die EU überhaupt einen Plan?

Sehr geehrter Herr Trump,

wissen Sie eigentlich, dass amerikanische Pensionsfonds aus den in Deutschland gezahlten Dividenden der Unternehmen die Betriebsrenten ihrer Stahlarbeiter finanzieren? Ja, so kompliziert ist die Welt inzischen geworden...

Transnationale Verbundenheit ...

zum Quadrat !
...
Löst Herr Altmaier oder Frau Merkel dieses Puzzle mit Herrn Trump - ein Stein gegen den anderen ??
...
FreierWelthandel - fragt mal Putin, ob er "die Bresche" schließen möchte !
...
Was ist mit Europa los - alles nur kleinlaute und undurchdachte "US höfische" Bemerkungen.
...
Wartet noch ein Weilchen, dann zieht euch Herr Trump euren bunten Frack aus - oder ihr macht beim Fracking mit - was für Aussichten !!!

Zoll auf Dieselfahrzeuge als Steuerungsmöglichkeit

Ich verstehe Ihr Aussage nicht wirklich.
Deutschland und meines Wissens fast alle EU Staaten subventionieren den Diesel übr die Steuer auf den Kraftstoff. Durch den höheren Wirkungsgrad der Dieselmotoren wird ein geringerer Verbrauch erzielt, den man unter Berücksichtigung des Flottenverbrauchs als Hersteller bitter nötig hatte. Zudem produzieren Diesel weitaus weniger CO2, was ebenfalls wünschenswert seitens der Euroregierungen war. Beim Diesel geht es ausschließlich um den Ausstoß von Stickoxiden, die sich in den Lungen von Menschen ablagern und gesundheitliche Schäden hervorrufen. Der Zoll auf amerikanische Autos hat mit alledem aus meiner Sicht nichts zu tun. Die Steuerung erolgt ausschließlich über die Steuer auf den Kraftstoff. Auch sind die Amis nicht dafür bekannt, besonders Diesel Fahrzeuge zu produzieren.

12:16 von oli_p1974

Deutschland und meines Wissens fast alle EU Staaten subventionieren den Diesel übr die Steuer auf den Kraftstoff.
,
echt habe ich noch gar nicht mitgekriegt

nur dass mein KFZ Steuer ein mehrfaches eines Benziners ausmacht ....

08:17 von einBert

warum hetzen die USA auf Russland, versuchen die mit Sanktionen in die Knie zu zwingen und Drohungen gegenüber Länder die da nicht mitmachen
vielleicht ist denen dieses Szenario auch schon in den Sinn gekommen

Es ist jetzt Zeit sich von

Es ist jetzt Zeit sich von den USA zu lösen. Von ihren ewigen Kriegen, Politik- und Wirtschaftshakeleien, von ihrer Bevormundung und dem Opportunismus.
Es gibt auch andere Handelspartner wie Russland, in Asien und Südamerika.
Das wird diese Kanzlerin nicht tun. Bis zum letzten Tag im Kanzleramt wird sie sich an Amerika anbiedern und nach deren Pfeife tanze. Ein erbärmliches Schauspiel!

@Stotterfritz

Die Frage ist nicht nur ob die EU einen Plan , den denk ich hat sie, die Frage auf die es wirklich ankommt ist , ob die EU und gerade auch Deutschland genug Rückrad hat oder wie so oft in der Vergangenheit sich wieder vor den USA in den Staub wirft.

@12:06 von Einerer

Nur für den Fall, das irgendwer tatsächlich geneigt ist in Ihrer Aussage einen wahren Kern zu vermuten: die USA sind mit einem Bruttosozialprodukt von 18,57 Billionen Dollar die mit Abstand größte Volkswirtschaft der Welt.

"Auch sind die Amis nicht

"Auch sind die Amis nicht dafür bekannt, besonders Diesel Fahrzeuge zu produzieren."

Da sind Sie völlig falsch informiert. Googlen Sie mal nach Chevrolet Cruze, Equinox oder GMC Terrain. Diese Fahrzeuge werden seit 2017/2018 mit einem 1.6l Turbodiesel in den USA angeboten.

Forbes überschlägt sich in seinen Artikeln geradezu vor Begeisterung darüber, dass VW aus dem Markt der Dieselfahrzeuge geworfen wurde und GM nun in die Lücke springt.

@Schutzbefohlener

Das hat der Joe Kaeser aber nicht gesagt, gesagt hat er , das er macht was die Politik von ihm verlangt und das hat er direkt auf die Ankündigung der USA bezüglich neuer Sanktionen gegen den Iran gesagt. Also macht Joe Kaeser was Donald Trump von ihm verlangt. Traurig,. Da braucht man sich über das Verhalten des US Botschafters in Deutschland nicht zu Wundern. Trump denkt , das wenn er sagt "spring Deutschland" das Deutschland dann auch springt, danit muss Schluß sein.

@ 11:19 von Top Taupe

Dasselbe passiert derzeit in der westlichen Welt: die Schäubles, Macrons und Trumps bereiten durch ihre rechtsgerichtete Wirtschafts- und Finanzpolitik den Boden für weltanschaulich Rechtsgerichtete wie die AfD, Madame Le Pen und die Neue Rechte in den USA.
.
Macron ist in dieser Hinsicht nur ein Trump für Hipster.

Macron würde sich sehr gerne anders verhalten. Aber die deutsche Regierung lässt ihn am ausgestreckten Arm verhungern.
Frankreich bleibt nichts anderes übrig als ebenfalls Reformen ala Agenda 2010 aufzulegen um wirtschaftlich zu überleben.

Wo ist da der Sinn wenn sich Länder gegenseitig, auf Kosten ihrer Bevölkerung, ständig im Preis unterbieten?

Schäuble würde ich übrigens nicht als rechts bezeichnen sondern einfach als unfähig.

Analysebedarf...

Nach rd. 70 Jahren sog. "Atlantischer Allianz" wäre es für Europa und für Deutschland wohl an der Zeit für eine nüchterne Analyse, mit möglichst breiter Bürgerdiskussion über Vorteile > Nachteile > Aussichten... und Alternativen. Als Ergebnis unterm Strich stünde dann eine vernünftige Positionierung.
_
Dafür wäre es nun höchste Zeit - angesichts der US-amerikanischen "New-Deal-Politik" und dringend nötiger EU-Reformen.

@11:53 von Demokratieschue...

Nur: es geht hier darum, den USA klarzumachen dass wir keine Dieselfahrzeuge und auch keine Benzinfahrzeuge mehr wollen sondern Elektrofahrzeuge. (...) Es muss darum gehen, die USA dazu zu bringen, die Produktion auf Elektroautos, Elektro-Vans, Elektro-Lkws und sowas umzustellen.

Das dürfte argumentativ schwierig werden, wo wir doch selbst hauptsächlich Autos mit Verbrennungsmotor herstellen, kaufen und fahren. Dass wir keine solchen Autos mehr wollen, kann ich in Europa nicht erkennen.

@9.30- zum Krieg geführt?

Ich finde das schon fast hanebüchen die Politk der 30 er Jahre mit der der FED und der EZB zu vergleichen.

Wo fangen wir an? Die EZB hat den Ausstieg quasi schon fast angefangen und die FED hat ihn quasi schon fast vollzogen.

Was noch nicht geklappt hat ist, dass Italien die notwendigen Reformen angeht. Dort hat man den Zeitgewinn, den Draghi erkauft hat, nicht genutzt. Sollte es zu ähnlichen Problemen wie in den 30 er Jahren kommen, dann sicher nicht wegen FED und EZB. Trump hat da schon mehr Potential dazu.

@lamusica

"die USA sind mit einem Bruttosozialprodukt von 18,57 Billionen Dollar die mit Abstand größte Volkswirtschaft der Welt" Am 01. Juni 2018 um 12:28 von lamusica

Ich habe das mit "Volkswirtschaft" noch nie ganz verstanden.
Zählt da alles zusammen? Das auf Pump und das, was man hat?
Wir werden Sachen wie Immobilienblasen da einberechnet oder herausgerechnet?
Wie die Militärausgaben, die ja zwar notwendig sind, aber ab bestimmen Obergrenzen (z.B. Anzahl der Atomwaffen, deren Lagerung und Wartung) reiner Selbstbedienungsladen sind.

Wieso muss man in den USA Soziales zusammensparen, wenn es "die größte Volkswirtschaft der Welt" ist?

@ 11:06 von Lutz Jüncke

Es würde mich interessieren, wie viele Leser, deren mehr oder weniger aufgeregte Kommentare hier lesen kann, über die aktuelle Höhe der Einfuhrzölle informiert sind:
.
PKW aus der EU in die USA:
Die USA erheben 2,5 % Einfuhrzoll.
.
PKW aus den USA in die EU:
Die EU-Staaten erheben 10 % Einfuhrzoll.
.
Es ist etwas merkwürdig, auch von der Politik, sich aufzuregen, dass ein viermal höherer Zoll nun etwas in Richtung fairem Verhältnis angeglichen wird ...

Meines Wissens wurden die hohen Zölle nach Deutschland ausgehandelt um zu verhindern, dass z.B. BMW seine komplette Produktion in die USA verlegt. Schon die Fertigung aller SUV's dürften einige Arbeitsplätze in Deutschland gekostet haben.

Lamusica Auch mit ramsch kann

Lamusica
Auch mit ramsch kann man ein bip haben.

Super: Besetzt und noch mit Zöllen belegt.

Ami go Home und nimm die Soldaten aus Europa mit.

Frage mich, warum die amerikanischen Soldaten 70Jahre nach dem Krieg immer noch in Europa sind?

Tolle freunde

Hier in der EU werden

die einzelnen Staaten reihenweise umfallen, die jetzt groß beschworene Einigkeit in Europa hat es noch nie gegeben und wird es auch nie nicht geben, dafür sind die Interessen viel zu unterschiedlich. Eine Trotzreaktion wie bei kleinen Kindern.

Europa zuerst

Gemäß Amerika first muss Europa reagieren. Europa muss alle US-amerikanischen Produkte boykottieren oder zumindest mit sehr hohen Zöllen belegen, ganz nach Zahn um Zahn, Zoll um Zoll, Jeans um Metall, Whisky um Auto. Und falls erforderlich sollte die EU die transatlantischen Beziehungen zu den USA solange auf Eis legen, solange der Idiot namens Trump im Weißen Haus wohnt.

warum nur

werden hier kaum US PKWs gefahren, kaum Harleys ?
Weil Deutschland in dieser Sache immer schon Germany First sagt und mit hohen Einfuhrzöllen kassiert. Es ist ja noch nicht mal einem Bürger möglich, etwas in den USA zu kaufen/zu bestellen, ohne dass das Deutsche Finanzamt nicht gleich beide Hände aufhält.
Wer im Glashaus sitzt, sollte jetzt nicht mit Steinen schmeißen.
Denn DAS ist es, was Trump stinkt.
Für mich völlig nachvollziehbar.

"Straf"-Zölle USA

Abwarten und Tee trinken, es wird nicht lange dauern, bis die negativen Auswirkungen auf
die USA zurückschlagen - und dann wollen wir mal sehen wie die Midterm-Wahlen im
November ausfallen.
Dieser ganze Affenzirkus den Trump hier veranstaltet wird den Republikanern in Zukunft wie ein Klotz am Bein hängen -
sie werden nach der "Trump-Area" keinen Fuss mehr auf den Boden bekommen.
Das Motto heisst:Ruhe bewahren und nach
2 1/2 Jahren Trump (falls er so lange noch
"Präsident" sein darf) die Lage neu beurteilen.

@ 09:59 von Peter Heller

Im übrigen wird Dividende deshalb "nur" mit 25% (plus Soli) besteuert, weil das Unternehmen auf die selben Gewinne zuvor bereits reichlich Steuern bezahlt hat.

Es sind trotzdem Einnahmen, die weniger stark besteuert werden als Arbeit.

Egal wie die Unternehmen vorher versteuert haben. Wer von Dividende leben kann und das nicht von eigener Arbeit tun muss ist stark bevorteilt.

Meiner Meinung nach ist das ungerecht. Inzwischen sind diese Vermögen so gross, dass Erben (die bei so grossen Vermögen so gut wie gar keine Erbschaftssteuer zahlen) ihr ganzes Leben lang davon bequem bestreiten können ohne es aufzubrauchen. Im Gegenteil, es wird sogar noch grösser ohne das sie etwas dafür tun müssen.

Nun last den USA doch ihren

Nun last den USA doch ihren "Spaß" mit den Zöllen auf Alu & Stahl ,da sie selber nicht genug von dem Zeug haben müssen sie es bei anderen kaufen und zahlen den Zoll im Prinzip doch selber. Alles aus Stahl & Alu wird in USA teurerer für den US-Verbraucher . Ich würde sogar ,in Absprache mit China und Kanada usw., den/die Preise für diese Produckte stark anheben damit sie noch teurer für die US-Bevölkerung würden.Viel Spaß Mr. Präsident

um 11:22 von vriegel

„Wissen Sie nicht, dass ein großer Teil von made in Germany gar nicht aus Deutschland kommt?“

Da nimmt Deutschland keine Sonderrolle ein. Das ist z.B. auch in den USA der Fall. Dennoch bricht Deutschland die Stabilitätsregeln des GG, der EU und des IWF.

Grund ist die Unterdrückung der Kaufkraft und Binnennachfrage. Würde auch die USA, China und alle anderen Länder die Bevölkerung von ihren Wachstumsgewinnen ausschießen, dann ist Wachstum schlicht nicht möglich. Nur weil Deutschland eine Sonderrolle als Exportsünder einnimmt funktioniert die Strategie Wachstum über ausländische Verschuldung zu erzeugen.

Langfristig kann die Weltgemeinschaft aber die Superreichen und Unternehmer in Deutschland nicht beim Aufbau ihrer riesigen Vermögen unterstützen. Deutschland muss selbst die Grundlage für Wachstum legen.

@ um 10:58 von lamusica

"Nein, ist es nicht. Die Höhe eines Lohnes ist nämlich relativ. Wenn deutsche Produkte so gefragt sind, dann müssen sie teurer werden. Warum? Damit noch jemand die Produkte anderer kauft, weil sie dann verhältnismässig billig sind. Passiert das nicht, dann haben die anderen bald kein Geld mehr die "tollen" deutschen Produkte zu kaufen. Die USA haben kein Geld mehr, kaufen trotzdem. Handelsdefizit seid zig Jahren im Schnitt 600 Mrd Dollar PRO Jahr. Was dann irgendwann folgen muss ist das was wir jetzt beobachten."

Vielleicht verabschiedet man sich mal von der Geiz ist Geil sichtweise. Vielleicht kauft ja das Ausland die Produkte weil sie gut und besser sind und vielleicht auch noch dann wenn sie teurer sind.
Und wenn parallel dazu der US Dollar teuerer wird wird das dt. Produkt halt billiger weil der Euro schwächer ist. Die Preisbildung in einem Exportmarkt ist sehr komplex. Und wie gesagt, für viele zählt nicht zwingend der Preis sondern die Qualität und der Nimbus Made in Germany

Zollschranken

Mal sehen wie Europa zurueckschlaegt, wenn ueberhaupt - symbolisch, devot? Man will es sich nicht mit der Schutzmacht verderben..
Marcon har einige Verbesserungen und sieht das Europa auseinander faellt wenn es nicht zu einer "Schuldenunion" kommt. Die Frage ist, machen da die Deutschen mit?
Also mit Deutschland faellt der Euro und Europa ohne Deutschland (Schulden Union) ist es auch nicht ueberlebensfaehig.
Ein Dilemma, das nicht leicht zu loesen ist. Leider hat sich Europa von seine Buergen geloest, die Hausaufgaben nicht gemacht, einziger Fokus: neue Absatztmaerkte und Erweiterung. Nun scheint das ganze zu impoldieren. Wie weit die Solidaritaet reicht ? So weit wie bei der Fluechtlingskrise?

Wirtschaftsprotektionismus

Die Frage sei erlaubt ob Deutschland mit seinem konstanten Handelsüberschuss nicht
dazu beigetragen hat, dass die USA zu diesen unsinnigen Mitteln greifen!!!
Die angekündigten höheren US-Zölle auf
D-Autos könnten dafür ein Indiz sein.
Kann es sein, dass dieser
D-Handelsüberschuss auch eine Form von
Protektionismus darstellt?
Deutschland sollte endlich von seinem
Autoindustrie "Protektionismus"
Abschied nehmen.

Das Thema wird doch zu sehr hochgekocht...

Lebensmittel stammen doch vorwigend innerhalb der EU. und wer braucht eine Harley-Davidson...

@12:23 von Caligula19

Es gibt auch andere Handelspartner wie Russland, in Asien und Südamerika.
Das wird diese Kanzlerin nicht tun.

Mit welchen Waren handelt denn Frau Merkel? Es ist immernoch so, dass die Unternehmen selbst entscheiden, wohin sie ihre Waren verkaufen wollen, wobei natürlich jeder überall hin verkaufen will.

Mit der bahnbrechenden Erkenntnis, es gäbe ja auch noch andere Handelspartner, erschließt man sich i.d.R. neue Märkte, aber man müsste schon ziemlich dumm sein, wenn man deswegen bereits etablierte aufgibt.

@12:40 von Tada

Das Bruttosozialprodukt ergibt sich aus Dienstleistungen, Warenverkäufen und teilweise Kapitalerträgen. Sie brauchen übrigens "größte Volkswirtschaft der Welt" nicht in Anführungszeichen setzen. Ich hab mir das nicht ausgedacht, haben Sie in 5 Sekunden gegoogelt.
.
Ich habe das extra erwähnt, weil hier die Unart immer mehr um sich greift, zu glauben, die Deutschen wären überall die Besten, wir wären von niemandem abhängig und alle anderen würdens einfach nicht hinkriegen, nur Schrott produzieren etc.
.
Das von Ihnen angesprochene "zusammensparen im Sozialen": trotz des hohen BIP haben importieren die USA mehr als sie exportieren. Deutlich mehr. Eine Folge der Globalisierung und einer sehr neoliberalen Wirtschaftspolitik. Da dürften wir übrigens froh sein, immerhin ermöglichen die USA uns einen großen Teil unseres Überschusses. Denn - einen Überschuss kann es nur geben, wenn jemand Schulden macht. Die Salden aller Länder dieser Welt addiert ergeben Null.

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