Kommentare - Kostenloser Nahverkehr gegen Luftverschmutzung?

Kommentare

Alle privaten Holzöfen..

... mal eine Woche stillegen und dann nochmal messen, dann sieht das Bild schon anders aus. Will aber niemand in der Politik wissen...

das muß sofort...

Bundesweit sein...alles andere bringt nur Unruhe...

Gesetze gelten Bundesweit...

wenn ich z.B. in Essen nicht mehr schwarz fahren kann...darf das gleiche in Hamburg z.B. keine Straftat mehr sein...

Kostenloser Nahverkehr

Klasse.
Das hätte ich dann auch gerne in meiner ländlichen Gegend, und zwar im Umkreis von 100 km. Damit wären die Besuche aller Fachärzte abgedeckt.
Danke!

(Man wird doch träumen dürfen.....)

Bin ich strickt dagegen

das wäre eine Ungleichbehandlung aller Bürger die irgendwo in einer kleinen Stadt wohnen oder auf dem Land.
Und das ist eine Mehrheit auch wenn das nur jetzt vielleicht 5 Städte betrifft, dann werden es vielleicht 100 und der gesamte Rest des Landes zahlt das mit seinen Steuern.
Ich hoffe der Große Teil der Bevölkerung sieht das auch, das ist eine Sache die so nicht geht.
Die erste Partei die sich auf die Seite der Restbürger stellt wird Zulauf bekommen, völlig unausgegorener Vorschlag.
Entweder freie Fahrt für Alle Bürger oder jeder muss wie immer bezahlen.

Mich würde mal interessieren was das Bundesweit kosten würde, die Zahl wird riesig.

Gruß

Kostenloser Nahverkehr

Bin gespannt, was der Autolobby noch alles einfällt um eigene Kosten für die Verfehlungen der Deutschen Betrugs-Autoproduzenten zu vermeiden.
Und Merkel macht wie immer mit.

Kostenlos

Weiß nicht, ob man diesem nur mit 5 Städten gerecht werden kann. Ich würde es definitiv nutzen, wenn es kostenlos wäre, aber bei den Preisen ist es für uns günstiger mit paar Kollegen immer zusammen unterwegs zu sein. Denke das es viele geben würde, welche das nutzen würden und sicherlich würde das dann auch was dazu beitragen, wenn das in mehr als 5 Städten angeboten werden würde.

Eine gefährliche Versuchung

Klar, wer denkt nicht daran, eben mal schnell in den Bus zu hüpfen, wenn es nichts kostet. Doch die Alternative ist meist Laufen, nicht Auto fahren. Wer heute noch Auto fährt, tut dies meist aus zwei Gründen: Entweder wegen des Komforts oder wegen mangenlder öffentlicher Alternative. Erstere interessiert Geld weniger, dafür sind die Tickets nicht teuer genug im Vergleich zum Auto. Hier ist eher Bequemlichkeit relevant - in London hält man einfach seine Kreditkarte ans Lesegerät und steigt ein. Schon das Ticket über das Handy ist zu umständlich. Die Zweiten werden aber durch kostenlose Fahrten eher noch mehr werden: Denn ähnlich wie beim völlig kostenlosen, steuerfinanzierten Gesundheitswesen in England, wird dann auch hier totgespart. Denn was keinen Ertrag bringt, ist als erstes bei Sparmaßnahmen dran. An eine Ausdehnung ist mangels klammer Kassen dann gar nicht zu denken.

leid stinkt nicht

wenn also die vernichtung von millionen jobs infolge der digitalisierung (intelligente software, siehe banken/versicherungen und andere) sowie der ächtung des verbrennungsmotors (die motoren waren nie effizienter/sauberer als heute) vorangetrieben wird, stellt sich die frage wie lange es dauern wird, bis wir suizidraten auf griechischem niveau haben. ein land in dem mit der drachme hervorragend gelebt wurde.
.
sind millionen vernichtete jobs kollateralschaden oder der eigentliche hintergrund der hysterischen kampagnen?

Kostenloser Nahverkehr .. Man kann alles machen..

nur sollte man eines nach dem anderen tun.
Hierzu gehört, das der Nahverkehr in Umfang, Mitteln und Möglichkeiten den zusätzlichen Belastungen gerade zu den "Hauptverkehrszeiten" gewachsen ist.
(also bleibt die Frage ausreichender Investitionen)
Es bleibt die Frage nach ausreichender Flexibilität - hierzu hätten schon vor Jahren Mittel aus der Pappnasen Forschung der Automobil Hersteller in die Forschung zugunsten neuer Verkehrskonzepte für den ÖPNV geleitet werden können.
Begleitet werden könnte das Ganze auch durch eine wieder enger werdende Verknüpfung von Wohnen und Arbeit + Nahversorgung etc. Die Bildung reiner Schlafstädte und konzentrierter Gewerbezonen ist bei weiter abklingender "schmutziger Industrie" vielleicht auch nicht mehr ganz im Sinne der Erfinder.

aber selbstverständlich ..

.. sollte der Nahverkehr kostenfrei sein, daher nennt man ihn eigentlich auch 'öffentlicher' Nahverkehr, oder steht das nur dafür, dass jeder mitfahren könnte?

Man muss sich bei der Preisgestaltung und oft auch Anbindung nicht wundern, wenn viele trotz Luftverpestung, Stau und ewiger Parkplatzsuche weiter mit dem Auto zur Arbeit und zum Shoppen fahren.

Attraktiv geht halt anders ..

Ablenkungsmanöver

Solche Versuche und Tests gabe es schon genug um daraus Schlussfolgerungen zu ziehen. (freepublictransport.info)
In Hasselt in Belgien, 1997 eingeführt, Steigerung der Benutzer um 1300%. In rund 15 Jahren verdreifachten sich der Umsatz und die Arbeitsplätze in der Innenstadt von Hasselt. (Wikipedia)
War der Region, die es haupsächlich finanzierte, (und der neuen konservativen Stadtverwaltung) zu wenig. Heute pro Fahrt wieder 60 Cent.
In Deutschland die alte eingespielte beliebte Methode nichts tun zu müssen. Kommissionen einsetzen, jahrzehntelang 'wissenschaftlich' abklären, nochmal eine neue Statistik erstellen lassen, vorsichtshalber nochmal evaluieren und wenn nichts mehr hilft von McKinsey ein Gutachten erstellen lassen, das dauert dann auch nochmal. Danach die Autoindustrie um Erlaubnis fragen. Die kann an dem System überhaupt nichts Gutes finden und erwähnt drohenden Verlust vieler Arbeitsplätze.
Ja dann, gehts nicht.

Jahrelang hatten wir es mit

Jahrelang hatten wir es mit untätigen CSU Verkehrsministern zu tun, aber kaum steht eine Klage bevor, überschlägt sich die Bundesregierung mit Ideen.

Immerhin kommt etwas Bewegung in das Thema und aktuell kan es helfen.
Langfristig müssen aber die Automobilhersteller verpflichtet werden, die Abgasreinigung zu verbessern oder bessere Antriebssysteme entwickeln.

Wie löst man die damit einhergehenden Probleme?

Das ist keine ganz neue Idee, aber erst die Not macht's möglich. Immerhin, das klingt erst mal gut!
Aber:
Wer außerhalb wohnt, muss sein Auto dann “vor der Stadt“ parken. Also braucht es außerhalb Parkplätze.
In Bonn z. B. wüsste ich nicht, wo die anzulegen wären. Parkplätze bräuchte es mehrere, da eine Stadt gewöhnlich aus verschiedenen Richtungen angefahren wird.
Niemand will seine Einkäufe weit schleppen, es braucht also Haltestellen in der Nähe der Einkaufszentren.

Die nicht geringen Kosten des Projektes könnten durch drastisch erhöhte Parkgebühren, zumindest teilweise, aufgefangen werden.

Ein guter Schritt

Vielleicht wäre ein kostenloser Großparkplatz, der auch seinen Namen verdient außerhalb der Stadt mit z.B. Bussanschluss eine gute Idee. Hier könnte vieles gemacht werden, wenn die Politik die Gelder einmal sinnvoll anlegen würde, und nicht alles dem allgemeinen Altruismus in den Hals wirft. !!!

Kostenloser ÖPNV?

Wenn dieses Vorhaben nicht genau beobachtet wird, dann kann das schnell teuer für den Steuerzahler werden.
Aber ich bin gespannt zu sehen, wie viele zusätzliche Menschen sich in volle Busse quetschen und mehrfaches Umsteigen in Kauf nehmen werden.

Total klasse. Jeder

Total klasse.
Jeder Arbeitnehmer zahlt, wie gez, einen grundbetrag. Dazu 2/3 für Rentner, 1/3 für Schüler. Dann kommen bei ca 20€/monat um die 12 mrd im jahr zusammen. Das sollte wohl langen.
ich würde für alles unter 50km die kiste stehen lassen.

Einfach ausprobieren!

Also ich finde die Idee eines Pilotprojekts für kostenlosen ÖPNV ein sehr gute Idee. Sicherlich gibts hier die Kostenfrage, aber mir fallen spontan ne Menge Gründe dafür ein:
- höhere (Aus-)Nutzung des ÖPNV macht diesen effektiver und senkt die Kosten pro Fahrgast.
- Verminderung im Straßenverkehr, welcher die Infrastruktur nicht so belastet
- Wenns tatsächlich für bessere Luft sorgt, sparen wir uns die Klagen der EU.
- Und nicht zu vergessen die sozialen, immateriellen Aspekte: Einkommensschwache Familien werden entlastet, wenn die Kinder frei die Busse zur Schule nutzen könnten; Renter, die kein Auto mehr fahren oder sich leisten können, könnten wieder mobiler werden usw.

Gegen ein Pilotprojekt sollte eigentlich nichts sprechen, solange es wichtige Ergebnisse liefert. Und selbst wenn die Ergebnisse nicht die Erwartungen erfüllen, bringt man vielleicht doch den einen oder anderen Autofahrer dazu künftig lieber einen kostenpflichtigen ÖPNV zu nutzen.

Ähhh ja, nee, iss klar.......

... wieso wird denn der Test nicht in Stuttgart durchgeführt. Die haben die dicke Luft und da wäre das Ergebnis auch entsprechend......

Nur eins bleibt ein frommer Wunsch:

Dass sich die Leute selbst bei 8.000,- EUR Prämie auf die E-Autos stürzen werden. Nicht, solange die notwendige Infrastruktur fehlt; und die wird man (s. schnelles Internet) nicht innerhalb der nächsten 5-10 Jahre hinbekommen.
Abgesehen von etlichen anderen Hemmnissen.

Gute Idee!

Solange Autofahren billiger ist als ÖPNV, wird sich wenig ändern.

Kostenloser Nahverkehr

Die Piratenpartei hat es damals u.a. im Berliner Landtag bereits gefordert und wurde dafür belächelt und als naiv abgestempelt. Jetzt droht die EU-Klage und auf einmal ist das Projekt eine gute Idee. Soso.

Dass gute Ideen erst unter Zwang angenommen werden, ist ein Beleg dafür, warum Union und SPD ihre Abstürze in der Wählergunst redlich verdient haben. Außerdem hat es anscheinend zur Folge, dass nur ideenlose Anti-Bewegungen in Europa stärker werden.

Wow

Da wird die Bundesregierung - in ihrem dringenden Bemühen, die Autoindustrie auf keinen Fall mit den Folgen ihrer jahrzehntealten und zum Teil mit betrügerischen Mitteln durchgehaltenen Politik des Ignorierens des Luftverschmutzungsproblems zu konfrontieren - noch kreativ. Diesen Vorschlag würde ich unterstützen. Die Massnahme sollte sich einerseits auf den innerstädtischen ÖV beschränken, andererseits alle deutschen Städte umfassen.

An der Ursache vorbei!!

Als allererstes sollte man im Kampf gegen die städtische Luftverschmuztzung durch Feinstaub und NOxe sämtliche Komfort-Kaminöfen in den Städten (und tw. auch auf dem Land) verbieten!
Jeder einzelne schmeißt das Tausendfache an Feinstaub, klimaschädlichen NOx, SO2 und Dioxin raus, was ein Diesel überhaupt schaffen kann!
Da dies aber in D-Land - weil lobbyistenbehindert - wohl nicht so schnell der Fall sein wird, soll die EU Deutschland doch verklagen!! Höchste Zeit, vielleicht wachen unsere korrupten Politiker DANN endlich auf, und tun etwas für saubere Luft zum Atmen für die Bürger!!
Die ganze Dieseldiskussion ist dagegen völlig am Thema vorbei - vielleicht sollte auch die Autolobby sich für Abschaffung dieser Stinkeöfen stark machen, daher ...!

Dann aber bitte mit E-Bussen

Wenn man schon durch Stärkung des ÖN die Städte umweltbewusst entlasten will sollte man aber auch so konsequent sein und die alten Dieselbusse schnell durch umweltfreundlichere Fahrzeuge ersetzen.
Nur dann macht das ganze wirklich Sinn!
Das kostet aber relativ viel Geld, wer finanziert das alles?

Kostenloser Nahverkehr...Endlich!

Erfreulich, daß solche Vorschläge nach über 20 Jahren endlich mal auf dem Tisch der Bundes- und Europa-Politik landen. Daß dieses Konzept funktionieren kann, ist schon länger bekannt. Man muss nur wollen!

Beispiele und Infos:
http://www.zukunft-mobilitaet.net/9011/analyse/kostenloser-oepnv-vortei…

https://schlaubus.wordpress.com/

http://buergerbuero-borna.de/uploads/media/20100129_Nulltarif.pdf

Realistisch gesehen täte dieses Konzept uns allen und der Umwelt nur gut.

Interessante Städte

Ich frage mich wie man auf diese vier Pilotstädte kam. Ich glaube zB Berlin selbst oder Stuttgart wären hier sinnvoller. Logischerweise wäre dies auch teurer und damit politisch nicht vorgeschlagen.
Ansonsten unterstütze ich einen kostenlosen ÖPNV für alle... Oder Reduzierung der Kitagebühren. Oder eine wirksame Mietbremse. Ich schweife ab ;-)

Kostenloser Nahverkehr ?

...wir lieben keine einfachen Lösungen. Es könnte so schön sein. Keine Kontrollen mehr notwendig, keine Ticketautomaten u.s.w.
Aber es werden dann weniger Autos verkauft, es müssen weniger gewartet werden...das wollen nicht alle in diesem Land.
Busse mit Gyro oder Wasserstoffantrieb, das macht die Städte sauberer.

Wieder viel heiße Luft!

Da ist dann wieder die Systemfrage.
-
Das System ist inzwischen so ausgelegt, das über die Spritpreise Unsummen vom Staat und sonstigem privatem Kapital verdient werden.
-
Das Volk darf sich aber insofern einbringen, das es das Gefühl haben soll, es sei eigebunden beim Staatskapital einer kostengünstigen Nahverkehrslösung usw..

Nahverkehr kostenlos

Wird nicht funktionieren.
Da sind Ruck-Zuck die Kapazitäten überlastet.

Das ist doch nur wieder heiße Luft.

Kostenloser Nahverkehr

Gute Idee, aber nicht neu, Piraten und Linkspartei fordern das schon seit Ewigkeiten,
aber das sind ja auch weltfremde Utopisten.

Liebe Politiker! Wie wollt

Liebe Politiker!

Wie wollt ihr in die jetzt schon überfüllten Busse und Bahnen noch die "zusätzlichen" Fahrgäste reinbekommen?

Oder ist das gar der Trick und hinterher wird einfach behauptet: Es habe kaum mehr Leute das Angebot angenommen.

Was soll das,

wer den größten Dreck macht, kann kostenlos fahren.
Super Idee, ich verbrenne jetzt Gummi an statt Holz.
Entweder alle oder keiner.

Gut!

Völlig egal, welche Begründung dafür herhalten soll.
Es wäre eine der wenigen richtigen Entscheidungen der letzten 70 Jahre!
Um diese noch etwas Besser zu machen, müsste natürlich das Strecken - und Haltestellennetz mindestens auf den Stand der 1960er Jahre ausgedehnt werden.

Gibts für Studenten schon seit 20 Jahren - voller Erfolg!

In vielen Universitätsstädten und ganzen Regionen wie dem Rhein-Main-Gebiet gibt es schon seit Mitte der 90er Jahre einen (fast) kostenlosen Nahverkehr. Die Studis zahlen dafür einen höheren Semesterbeitrag, der aber nur einen Bruchteil einer normalen Dauerkarte kostet.

Damals wurde -wie auch heute- vor einer "Zwangsgebühr" gewarnt. Manche Studis hatten nämlich ein Auto und keine Lust, für den Nahverkehr mitzuzahlen.

Doch sehr bald waren (fast) alle überzeugt: Es ist einfach prima, spontan in irgendeinen Bus steigen zu können, man kommt nach der Party auch angeschickert zurück, und nicht zuletzt: Es schont die Umwelt!

Wenn das als "Bürgerticket" jetzt auch noch steuerfinanziert wird, dann zahlen Gutverdiener im Verhältnis mehr dafür. Es gibt also auch einen sozialen Ausgleich.

Fazit: Super Idee- her mit dem Bürgerticket!

Weiter so mit Vollgas

Die paar Busse und Taxis sollen jetzt ein paar Prozent Kosmetik bringen. Die ÖPNV-Systeme der Großstädte sind eh am Limit. Wohl deshalb sind die Tests in eher kleinen Städten geplant.Übergeordnetes politisches Ziel der Bundesregierung ist offenbar , Fahrverbote und eine wirksame, verkehrspolitische Wende zu verhindern. Es geht in der Debatte immer um Fahrverbote, nie um saubere Luft und die Gesundheit der Bevölkerung.

Pilotprojekt?

Wieso startet das Pilotprojekt dann nicht in den am stärksten belasteten Städten?

Was hätten wir uns Dreck ersparen können!

Als wenn dies nicht schon ein Ziel der 68er war, die dieses es, als sie selbst in die Schlüsselpositionen gelangt waren, ebenso verraten haben, wie so viele andere vorbildlichen Ziele.

Wieviel kostet uns das wirklich?

Wird ein kostenloser Nahverkehr wirklich so teuer? Dem Einnahmenausfall durch fehlenden Ticketverkauf stehen doch auch ernorme Ersparnisse gegenüber:

- kein Kauf und Wartung von Ticketautomaten
- keine Verkaufsstellen mehr notwendig
- kein Kontrollpersonal mehr notwendig
- kein Versand von Dauertickets
- weniger Abnutzung von Straßen und Brücken durch Individualverkehr
- keine / weniger Maßnahmen zur Feinstaubreduzierung notwendig

Fänd ich

Eine abzulotsende gute Idee. Die Finanzierung ist sicherlich eine zweite Sache.Dieses Kand hat schon soviel in andere Sachen gesteckt, so dass ich mir über die Finanzierbarkeit keine großen Sorgen machen würde.

Gute Idee!

Endlich mal ein überzeugender Ansatz. Im Grunde ist das doch genau das, was schon in den 70er-Jahren die „Aktion Nulltarif“ mit guten Gründen forderte: Da ein Großteil des ÖPNV ohnehin über Subventionen von allen Bürgern bezahlt wird, macht der Rest die Kuh auch nicht mehr fett, es überwiegen eindeutig die Vorteile.

Ich bin optimistisch, dass ein kostenloses Angebot auch genutzt wird. Und wenn dadurch tatsächlich die Straßen leerer werden, kann das auch wirtschaftlich eine sinnvolle Sache werden.

Die angedachten Feldversuche werden es zeigen. Und wenn es dort funktioniert, dann sollte man die Idee ohne langes Zögern bundesweit ausdehnen.

Kostenlosen Nahverkehr ....

im Innenstadtbereich gibt es schon anderswo und wäre m.E. eine gute Möglichkeit mehr Leute von Autofahren in der Stadtmitte abzuhalten. Wenns denn der Bund auch bezahlt. Denn der hätte den Schummeldieseln ja schon längst der ABE (allg. Betriebserlaubnis) entziehen können. Aber da fehlt der politische Wille zu. Lieber ablenken mit ständig neuen Vorschlägen, statt das primär Sinnvolle zu tun.

Kostenloser Unsinn!

Was soll der Unsinn? Den Nahverkehr umsonst? Und wer soll das finanzieren? Das ist doch kompletter Blödsinn!

Es würde schon reichen, würde man wieder zum Kosten-Leistungs-Prinzip zurückkehren. Beispiel Stuttgart. Für eine theoretische Fahrtstrecke von 600 Metern muss man als Pendler 2,50 € berappen! Selbst im Monatsabo ist der Ticketpreis immer noch wahnsinnig hoch! Würden endlich rationalere Preise verlangt werden, wäre der Umstieg vom PKW auf den ÖVNP gar kein Problem. Aber das scheint politisch nicht gewollt. Wie will man sonst die ganzen schönen Prestigeprojekte finanzieren?

Also bleibt mir als Pendler nur, weiterhin mit meinem Dödel in die Stadt einzufahren und die Luft dort zu verpesten. Tut mir leid für die Anwohner, aber ich kann mir die Preise für den ÖVNP schlicht nicht erlauben.

Dann sollte man

für Kinder den Schulbus separat fahren lassen und nicht die Schulkinder in Linienbussen fahren lassen.
Diese sind heute schon so überfüllt, dass man sie eigentlich polizeilich stilllegen müsste.
In Kiel drängen die Kinder, wie Sardinen gequetscht, in die Linienbusse, die gleichzeitig den Schulbus abdecken sollen. Oft kommen Kinder heute schon nicht mehr mit, weil der Fahrer irgendwann zugeben muss, dass auch nach chinesischem Pressprinzip niemand mehr zusteigen kann.
Für Kinder auf dem Land heißt das dann:
1,5 Stunden auf den nächsten Bus warten!

Wenn die Linienbusse nun noch für alle kostenlos genutzt werden können, sollte man massiv die Busse aufstocken; ansonsten kommt dennoch niemand dorthin, wo er hin sollte.
Das dürfte dann für alle wirtschaftliche Folgen haben.
Und wo die Busfahrer dann herkommen sollen, ist fraglich.
Wir haben heute schon viel zu wenige, die geeignet sind.

ÖPNV

Wenn alle Pendler auf den kostenlosen ÖPNV ausweichen sollen, brauchen die Städte mehr Busse. Und die fahren natürlich mit Dieselmotoren.

Schlechte Luft

"Die Luft in deutschen Großstädten muss sauberer werden,..."
Da ist Herrenberg als "Großstadt" wirklich gut gewählt.
Wie ist es mit Stuttgart, Köln, oder andere wirkliche Großstädte?

@ 16:19 von odindonar

Das dürfte ein Denkfehler sein.
Schwarz fahren geht nur dort wo man normal etwas bezahllen muss.
Wenn der ÖN in Essen umsonst transportiert kann man dort nicht mehr schwarz fahren.
Wenn gleichzeitig in Hamburg weiterhin bezahlt werden muss wäre dort schwarz fahren möglich und somit auch strafbar!

Sinnvoll - unter gewissen Bedingungen

Ich denke es ist definitiv sinnvoll dies zu Testen und bei positivem Ergebnis schnell bundesweit umzusetzen. Jedoch gilt es dabei einiges zu beachten:
1. Finanzierung muss gesichert sein, der Bund sollte dies mitfinanzieren
2. der Nahverkehr muss ausreichend gut ausgebaut/getaktet sein, sonst kann er kostenlos sein wie er will (wenn keine Bahn kommt, fahre ich trotzdem Auto)
3. weitere Kapazitäten schaffen, wo heute schon Engpässe vorliegen, gerade in den Zentren

Positiv ist dabei zu sagen, dass dies vor allem den Ärmeren und Jüngeren (Unterschicht, Ältere, Kinder, Studenten) zugute kommt, denn gerade diese haben kein Auto und sind auf den Nahverkehr angewiesen.
Gut für die Umwelt ist es vermutlich auch, wie viele umsteigen, hängt aber mehr von Punkt 2 ab.

@Sparer

"Bin gespannt, was der Autolobby noch alles einfällt um eigene Kosten für die Verfehlungen der Deutschen Betrugs-Autoproduzenten zu vermeiden."

So ein Unsinn, die "Autolobby" dürfte herzlich wenig Interesse daran haben ein Instrument einzuführen, was für viele Menschen die Entscheidung erleichtert KEIN eigenes Auto mehr zu haben...

@ 16:42 von YVH

Sie schreiben:
"Jahrelang hatten wir es mit untätigen CSU Verkehrsministern zu tun, aber kaum steht eine Klage bevor, überschlägt sich die Bundesregierung mit Ideen."
*
Solche Ideen sind doch nicht neu.
Das Problem ist nur dass die Bundesregierung kein Recht hat über den ÖN zu bestimmen. Der liegt in der Hand der Kommunen!
Die Bundesregierung kann dort also nur Vorschläge machen und wie schon gesagt ist dieser nicht neu!

@wenigfahrer

"das wäre eine Ungleichbehandlung aller Bürger die irgendwo in einer kleinen Stadt wohnen oder auf dem Land."

Typisch deutsch: es darf keinem besser gehen, wenn irgendwo eine Vergünstigung dann bin ich nur dafür wenn ich selbst auch profitiere...

Wer soll die vielen Busse fahren?

Kostenloser Nahverkehr bedeutet im Umkehrschluss ein größeres Angebot an öffentlichem Nahverkehr.
Aber:
„Es fehlen akut 2000 Busfahrer“, heißt es seitens des Bundesverbandes Deutscher Omnibusfahrer (BDO). In den nächsten Jahren gebe es sogar 10.000 Busfahrer zu wenig. „Die Situation war absehbar, da viele ältere Busfahrer in den Ruhestand gehen“, bestätigt ein Sprecher. Auch im Bereich des Güterverkehrs gibt es zu wenig Bewerber.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neue-mobilitaet/deutschen-verkehr…

Als es diese Meldung gab, war der Dieselskandal noch nicht so hoch gekocht und von kostenlosen Diensten noch kaum gesprochen worden.
Der Mehrbedarf dürfte also dann noch sehr viel höher liegen und kann damit gar nicht gedeckt werden.

Man spricht hier derzeit von Utopia.

Vielleicht es den Niederlanden nachmachen?

Und auch mal Fahrrad-Fernstraßen bauen??
Im Köln-Bonner Raum immer wieder abgelehnt, vielleicht aus Angst, daß dann die entsprechenden Straßenbahnen weniger benutzt werden.
Wäre aber für die Volksgesundheit ein guter Beitrag, die Gefahren des Radfahrens würden minimiert, es würden viel mehr Menschen aufs Fahrrad umsteigen - und umweltfreundlicher geht es nicht mehr!
(Denn auch öffentliche Verkehrsmittel fahren schließlich mit umweltschädlicher Energie!)

@Hackonya2

"Weiß nicht, ob man diesem nur mit 5 Städten gerecht werden kann."

Es ist eine PILOTPHASE. Es macht immer Sinn solche Dinge vorerst auszuprobieren. Man hat kleinere und größere Städte ausgewählt. Klingt sinnvoll.

Ich bin immer ein Verfechter des Modells gewesen freien ÖPNV anzubieten. Ich finde das darf man auch als Zwangsabgabe mit einer Art GEZ für alle Haushalte verbinden, mit Freistellung niedriger Haushaltseinkommen...

Gut..

..erkannt, will aber (noch)niemand in der Politik wissen.

17:24 von RoyalTramp

Also wer für ne Strecke von 600 Metern auf den Bus angewiesen ist, der tut mir echt leid...
Und wer dafür das Auto anwirft, der hängt nicht wirklich an dem Fahrzeug, auf Dauer macht das doch nur das Auto kaputt.

@dog marley

".. sollte der Nahverkehr kostenfrei sein, daher nennt man ihn eigentlich auch 'öffentlicher' Nahverkehr, oder steht das nur dafür, dass jeder mitfahren könnte?"

Warum fragen Sie wenn Sie es doch selbst beantworten?

Öffentliche Parkplätze sind ja auch nicht zwangsläufig kostenlos, genauso wie öffentliche Toiletten oder öffentliche Veranstaltungen (z.B. Sport oder Konzerte)...

Die Bahntarife

sollten vielleicht ebenfalls vereinfacht werden!
Mein Vorschlag wäre z.B. nach Kosten pro Kilometer; egal ob Bus oder Bahn.
Wenn dieser Kilometer dann noch etwas günstiger wäre als ein eigener Benzin-Kilometer, könnte es evtl. ein weiterer Anreiz sein.
Kostenlos braucht dagegen gar nicht - jeder in D-Land könnte es sich dann öff. Verkehrsmittel leisten!

Gut gemeint - aber völlig realitätsfern

Auf meinem Arbeitsweg sind die benötigten öffentlichen Verkehrsmittel im Berufs- und Schülerverkehr schon jetzt hoffnungslos überlastet. Regionalbahn und Stadtbahn fahren bereits mit den längsten möglichen Zugeinheiten im dichtesten möglichen Takt. Am Bahnhof angekommen, steigen etliche Menschen zunächst in die Stadtbahn in Gegenrichtung, um dann, nach 2 oder 3 Haltestellen wieder die Richtung zu wechseln, weil sie in Zielrichtung am Bahnhof nicht mehr in die Bahnen hineinkommen. Ein Ausbau (Regionalbahn eingleisig, Stadtbahn unterirdisch) würde Jahrzehnte dauern und Unsummen kosten. Vor dem Bahnhof ist längst kein Platz mehr, um dort noch Busse in größerer Zahl halten zu lassen.

@harry_up

"Wer außerhalb wohnt, muss sein Auto dann “vor der Stadt“ parken. Also braucht es außerhalb Parkplätze."

Warum muss er? Er kann doch genau dahin fahren wo er auch heute hin fahren würde und dort parken? Vermutlich dürfte er dort sogar einfacher einen Parkplatz finden...

Ablenkungsmanöver!

Die Probleme sind: Dreckige Kohlekraftwerke, private Holzöfen, Dieselfahrzeuge ohne (getürkten) Ad Blue Einsatz.
Die Lösung der Groko: Kostenloser Bus. Gehts noch??? Das erinnert an die Grosspender der CDU. Die Familie ist nämlich BMW Grossaktionär und sagt wohl der Merkel, sie wollen nicht für die Ad Blue Nachrüstung bezahlen.

Was nützt kostenlos?

Nahverkehr, der auch funktioniert wäre für mich ein Anreiz. Am Wochenende morgens oder abends zur Arbeit/nach Hause kommen. Bei Regen nicht ungeschützt am Straßenrand stehen müssen und sich durch Raser vollspritzen lassen müssen. Und was wirklich wichtig wäre, sind Busfahrer, die nicht mit über 50 km/h in eine 30er Stelle einfahren, um dann innerhalb 30 Meter auf Null an der Haltestelle zum Stehen zu kommen, die dann auch noch so zugeparkt ist, dass ich mit dem Kinderwagen nicht rauskomme. Und wenn man was sagt, wird man noch beleidigt. Nein danke Nahverkehr, da fahre ich lieber Auto.

@pitcher

"Alle privaten Holzöfen mal eine Woche stillegen und dann nochmal messen, dann sieht das Bild schon anders aus."

Da es um Nox und Feinstaub IN großen Städten geht bezweifele ich Ihre Aussage. In den Innenstädten sind solche Öfen kaum verbreitet.

Immer extrem überreagieren

Es muss nicht gleich kostenlos sein, aber flexible und kostengünstigere Angebote im Nahverkehr wären schon ein großer Erfolg für den Nutzer. Solange Fahrten mit dem eigenen Pkw billiger sind, wird der Nahverkehr den kürzeren ziehen.

Nur Deutschland?

Droht die EU eigentlich auch anderen Ländern?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Luft in italienischen, brittischen oder französischen Städten saubere Luft herrscht. Oder messen die nur kreativer?

Wird das Ziel verfehlen

Wer glaubt, dass die meisten Menschen, die nicht den OePNV nutzen, das nur des Geldes wegen machen, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.

Das wird so gut wie nichts an der Luftqualitaet aendern. Es werden nur ein paar Leute entlassen und ein wenig Geld wird umverteilt werden.

Der einzige Vorteil fuer Otto Musterfrau, er muss nicht mehr raetseln wie der Fahrscheinkauf und das entwerten funktioniert, wenn er/sie/es in eine andere Stadt kommt.

Kostenlos

ist schön für die betroffenen Städte, aber wenn die Kosten auf alle Bürger umgelegt werden, ist es ungerecht.
Schon vor über dreißig Jahren habe ich in Stockholm erleben müssen, dass wer in die Innenenstadt fahren will, auch eine ÖPNV-Fahrkarte haben muss. Da überlegt man schon.
Schon vor über 40 Jahren gab es eine Forderung der (damaligen) ÖTV, die Tarife einzufrieren, um die Fahrpreise durch schleichende Inflation abzusenken.
Vor mindestens 20 Jahren hat der ADAC vorgeschlagen, an den Stadträndern Großparkplätze zu schaffen und gut an den ÖPNV anzubinden. Da sollten auch Geschäfte für den täglichen Bedarf einen Platz haben. Die Städteplaner haben das nie aufgegriffen.
Zwei CSU-Verkehrsminister haben sich jahrelang mit der Durchsetzung der PKW-Maut beschäftigt. Genau diese 8 Jahre werden die Grenzwerte schon überschritten.
Was also hat die Regierung in dieser gesamten Zeit gemacht, außer die Automobilindustrie zu schützen?

@birdycatdog

"Wenn dieses Vorhaben nicht genau beobachtet wird, dann kann das schnell teuer für den Steuerzahler werden.
Aber ich bin gespannt zu sehen, wie viele zusätzliche Menschen sich in volle Busse quetschen und mehrfaches Umsteigen in Kauf nehmen werden."

Der ÖPNV IST bereits teuer für den Steuerzahler. Für ein Angebot was in vielen Städten wenig genutzt wird. Volle Busse kosten nicht viel mehr als leere Busse.

Zudem bin ich dafür, tatsächlich durchaus ein paar EUR monatlich als Zwangsabgabe vorzusehen. Das kann man aber auch als im Rahmen der Grundsteuer abgegolten sehen- die zahlt ja auch jeder- egal ob Mieter oder Eigentümer.

Wenn nun wesentlich weniger Autos in den Städten wären ist der Verschleiss der Strassen auch geringer und der Unterhalt wesentlich günstiger...

Klasse! Aber nur mit viel mehr Zügen und Bussen möglich

Das ist ein genialer Vorschlag, der längst überfällig ist. Das würde aber ein "Umrüsten" bedeuten. Bestimmt ist sind hier 10mal so viele Verbindungen nötig. Ich erinnere an die Anfangszeit des Wochenendtickets für 15 DM Sa+So. Die Züge waren so voll, dass viele zum Aussteigen aus dem Fenster gelassen werden mussten. Darauf müssen wir uns einstellen, sonst ist ein Fahren besonders für Ältere Menschen gar nicht mehr möglich.

Bei uns im Wohngebiet, wurden

Bei uns im Wohngebiet, wurden in den letzten zehn Jahren auf einem Areal von ca. 4000 m2 ca 30 offene Kamine genehmigt und eingebaut. In manchen Nächten ist seither je nach Wetterlage kein Schlafen mit geöffneten Fenster mehr möglich. Komischerweise wurde ich aber bei der zur Umweltproblemen gehörendem Amt mit meiner Anmerkung da etwas zu tun abgewiesen, weil dies ja genehmigt sei. Also sind Gesunsdheitsprobleme in der Sache kein Thema, gleichzeitig will man aber Fahrverbote bei Dieselfahrzeugen von Anwohnern in der gleichen Siedlung aussprechen. Seit ich das erlebt habe, weiß ich, dass es da einigen nicht wirklich um Umwelt und Gesundheitsaspekte geht, sondern um ihre einmal eingenommenen Positionen durchzudrücken und um nichts anderes, schon gar nicht am Interesse besserer Luft, dazu fehlt denen einfach die Empathie. Es kann natürlich auch sein, dass für die 150 mg CO aus Autos weit giftiger sind als 5000 mg CO aus Hauskaminen, die man nachts viel tiefer inhaliert, gelle?

Gute Idee!

Ein kostenloser Öffentlicher Nahverkehr ist nicht nur aus Umweltschutzgründen wichtig, sondern auch aus sozialen. Die daraus entstehenden Mehrkosten sollte zu allererst die Autoindustrie tragen, sozusagen eine "Luftreinhaltungsabgabe" als Ausgleich für die Schadstoffe, die ihre Fahrzeuge produzieren.

Warum

... denn gleich kostenlos? Eine drastische Preissenkung/Subventierung - z.B. 1 € egal wohin - würde doch auch genügen. Ohnehin ist die Nutzung von ÖPNV und alternativen emissionsarmen Verkehrsmitteln nicht allein eine Frage des Preises. Vielleicht mal einen Blick über Grenze wagen: Holland macht vor, wie's geht.

Nächstes Ablenkungsmannöver

Es ist schlicht unerträglich wie man den Bürgern und der EU weitere Bären aufbinden will. Gerade in Ballungsgebieten ist der Nahverkehr derart schlecht ausgestattet, das er nicht zur Nutzung anregt. Ein Beispiel ist Köln. Mit Speckgürtel rund 4,5 Mio. Einwohner. Innenstadt zentral ausgelegt. Man versuche aus den Vororten aus dem Rhein-Sieg-Kreis, aus dem Rhein-Erft-Kreis oder dem Bergischen Land nach Köln zu gelangen. 7 km hinter Köln benötigt man mit den ÖPNV über eine Stunde bis in die Innenstadt. Daran wird das kostenlose Angebot nichts ändern, dass System ist das Problem. Es ist veraltet, stehen geblieben irgendwann in den 70-er Jahren.

Möglich als Test, aber keine Lösung

Interessant wäre es schon, zu erleben, dass kostenloser ÖPNV einer Stadt mehr bringt, als der MIV (motorisierte Individualverkehr) sie kostet, ABER: Ursächlich macht nur Sinn, die Dieselhersteller zu sofortiger technischer Nachrüstung zu verfplichten und nötigenfalls Fahrverbote auszusprechen für Fahrzeuge, deren reale Emissionen auf der Straße über dem Grenzwert liegt. Oder bundesweit die blaue Plakette einzuführen. So oder so ist massiver Druck auf die Dieselmotorhersteller notwendig, endlich auf einen Ausstieg aus dieser Sackgassentechnologie hinzuarbeiten. Deutlich befördert würde das auf Käuferseite durch die sofortige Angleichung der Dieselbesteuerung an das Benzin. Dann wäre der Hauptgrund für die Kaufentscheidung ausgeräumt.

Warum gleich kostenlos?

Warum die öffentlichen Verkehrsmittel nicht erstmal wesentlich billiger machen und die Frequenz erhöhen?
Hier in Los Angeles fahre ich als Rentner für 35 Cent außerhalb der Rushhour (sonst 75 Cent) in einem riesigen Einzugsgebiet aus U-Bahn, S-Bahn und Bussen. Der normale Fahrpreis beträgt $1.75. Klar, die Freeways sind trotzdem voll von Autos hier, aber das wäre noch viel schlimmer ohne die günstige Pendelei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

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