Ihre Meinung zu: Stuttgart 21 verteuert sich auf bis zu 8,2 Milliarden Euro

26. Januar 2018 - 14:41 Uhr

Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 verteuert sich erneut. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn erhöhte den Finanzierungsrahmen von 6,5 auf 8,2 Milliarden Euro. Und auch die Eröffnung verschiebt sich.

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Kommentare

Verteuert sich.... 8,2 Milliarden

Eilmeldung ?

Das hat doch jeder geahnt.
Wird genau so eine Baustelle wie der BER werden.
Der Steuerzahler wird`s schon richten (müssn).

bitte zur Kasse bitten

Alle Entscheidungsträger des Bauprojektes geben 40 % ihrer Bezüge als Wiedergutmachung ab. Falls nix überbleiben sollte, gibt`s HartzIV, wie fürs Fussvolk aus!

Es läuft eine Wette zwischen dem BER und S21

Es läuft eine Wette zwischen dem BER und S21, wie das auf "absolute Fakten" basierende Magazin "Der Postillon" zu berichten weiß: "Das erklärt einiges: Wie der Postillon herausfand, haben die Deutsche Bahn und die Flughafengesellschaft BER eine gigantische Wette am Laufen. Gewonnen hat derjenige, dem es gelingt für die Realisierung seines Bauvorhabens länger zu brauchen und mehr Steuergelder zu verschlingen als der andere."

http://www.der-postillon.com/2018/01/s21-ber-wette.html

Ob es das wert ist?

8,2 Milliarden ... wenn das denn überhaupt schon das Ende der Fahnenstange ist.

Ich sehe schon, wie die Bahnpreise kräftig steigen werden, um das wieder reinzuholen - und das ohne jeglichen Gegenwert für uns als Bahnreisende.

Flughafen "Stuttgart 21"

Nachdem man die Vorgehensweisen beim BER kennt, darf man realistisch erwarten: 10Mrd und Eröffnung 2029. Wieviel darf hier der Bürger (Steuerzahler) wieder "spenden"?

Bahnprojekt Stuttgart

...ein Narr der etwas Anderes erwartet hätte. Ob Bahnhof oder Flughafen - augenscheinlich ist Unfähigkeit die Regel. Aber hier in Deutschland wird ja so gründlich geplant....
Ein normaler Arbeitnehmer würde bei soviel geballte r Unfähigkeit seinen Job verlieren - hier werden Abfindungen gezahlt-siehe BER....

Hat das in Deutschland

schon mal mit dem Geld geklappt ?, wohl eher nicht und Zeiten wurden bei allen Projekten der letzten Jahre auch nie gehalten.
Wir sollten das den Chinesen oder Japanern über zum Bauen dann stimmen auch kosten und Zeitplan.
Deutschland kann das nicht mehr.

Gruß

Ist das nicht genau das, ...

... was die Kritiker von Anfang an prophezeiht haben?
Offenbar waren die damals doch nicht so weltfremd...

STR21 = BER

Ist doch im Prinzip egal: Wenn man sich in fremden Portemonnaies bedienen kann spielt Geld doch keine Rolle, dachten die (Ver)Planer und danken dem Steuerzahler schon im Voraus.

Wen wundert das

Dies war doch von Anfang an abzusehen. Bis 2026 vergehen noch 7 Jahre. Glaubt einer, dass es dabei bleibt.

... das kann doch nicht ein Versehen sein .... ?

Es kann doch nicht angehen, dass es schon wieder ein Bau-Projekt gibt, welches sowohl in den Kosten als auch in der Zeitplanung daneben geht. Ist irgend jemand vielleicht mal darauf gekommen, dass die, die diese Projekte zu verantworten haben, nichts können außer Geld zu verbrennen?
Ich habe tagtäglich mir Baugewerken zu tun, nicht in dieser Größenordnung, aber würden wir dem Auftraggeber mitteilen, dass wir uns um 30 % verrechnet haben und nachfordern, oder dass wir einfach mal den Termin um ein paar Monate verschieben müssen, wir hätten Konventionalstrafen am Hals, Folgekosten zu tragen bis hin zu Rücknahme des Auftrages mit allem was an Schadensersatzforderungen möglich wäre. Ich verstehe einfach nicht, wie solches Missmanagement ohne Konsequenzen akzeptiert wird. Es sei denn, dies ist von vorn hinein so beabsichtigt ?

Gähn. Und was soll daran jetzt spektakulär sein???

Wer sich ein bisschen mit der Materie auseinandersetzt hatte, der wusste das auch schon vor mehr als 5 Jahren, dass es so kommen würde. Bzw. das ist ja noch nicht endgültig das Ende der Fahnenstange.

Aber egal. Für bessere Lösungen ist es jetzt wohl leider zu spät. Ein weiteres Beispiel, wie man von der Politik belogen und betrogen wurde. Kein Wunder, dass die Leute wider besseren Wissens die AfD wählen.

"unterirdischer durchgangsbahnhof"

stimmt. unterirdisch.

steht schon fest, wann der finanzierungsrahmen fuer den berliner flughafen erhoeht wird?

ROFL. Wer ist überrascht?

Niemand. Außer den Verantwortlichen bei Bahn und Politik.

8,2 Milliarden Euro

Von dem Geld könnte man jedem Stuttgarter (Minderjährige eingeschlossen) einen neuen VW Polo kaufen. Das hätte die Lage am Bahnhof bestimmt auch merklich entspannt.

wer damals die Für-& Wieder Diskussion

verfolgt hat sollte mir beipflichten, all die Dagegen_Argumente haben sich bis jetzt bewahrheitet............
& wie auch beim BER sind es hauptsächlich Steuermilliarden die hier verblasen werden.......es ist zum heulen weil man demokratisch dagegen keine erfolgversprechende Handhabe hat..........

ach ja Hallelujah

Hallelujah nach Monatelanger offentlicher Darlegung und alles in politisch richtige Richtung gebogen für ... Jetzt das ? Darf man fragen wer kommt jetzt dafür auf ?

Verantwortung = mir Egal

Was ist Verantwortung? Politiker kennen dieses Wort nicht.
Geld spielt keine Rolle mehr, wir haben’s doch.
Man muss die Politikerhaftung einführen.
Ich glaube wir müssen mehr Gefängnisse bauen.

Wer stoppt endlich diesen Wahnsinn ?

Auch die 8,2 Milliarden sind doch jetzt schon wieder gelogen!
Es werden über 10 Milliarden werden.
Und das für einen Bahnhof !
Wieviel Prozent muss eigentlich die AFD bekommen,damit die etablierten Parteien aufhören,unser Steuergeld so sinnlos zu verbrennen ?

Absurdistan

"Made in germany"! Sagt alles über den Fachkräftemangel in Führungsebenen aus. Deutschland kann nur noch peinlich!

Und? Wo ist der Nachrichtenwert?

Gibt es hier eigentlich irgendjemanden, der auch nur im mindesten von dieser Nachricht überrascht ist?

Ich behaupte jetzt einfach mal, daß das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. Damit bin ich auf der sicheren Seite.

Das Hauptproblem, nämlich daß der Tunnel zweigleisig konzipiert ist, ist damit noch gar nicht eingepreist. Da reicht dann ein liegengebliebener Zug, und der gesamte Verkehr bricht zusammen.

Ein milliardenteurer Schildbürgerstreich.

Stuttgart 21

Genau wie BER. Wie vorhersehbar! Wird also 2030 und 17 Milliarden €.

Alles nichts Neues!

Ich kann jedem nur empfehlen, sich mal die S21 Schlichtungen aus 2010 unter Heiner Geißler auf YouTube anzuschauen. Alle diese dort von den Gegnern aufgezeigten Prognosen bzgl. Mehrkosten, Probleme mit Anhydrid, der Bauzeit oder der Leistungsstärke sind nun scheibchenweise von der Bahn eingeräumt worden. Mehr als 7 Jahre akzeptiert man diesen Betrug am Steuerzahler. Als Privatperson kommt man schon wegen weitaus kleineren Delikten in den Knast.

Einige DB-Architekten auf der

Einige DB-Architekten auf der ICE-Neubaustrecke haben mir schon letztes Jahr mitgeteilt, dass der Kostenrahmen nicht realistisch ist und dass sich die Fertigstellung verzögert.
Man sagte mir zudem, dass man die Katze erst nach der Bundestagswahl aus dem Sack lässt......

Steuergeldverschwendung

Wann werden die Verantwortlichen endlich zur Rechenschaft herangezogen?

Volksabstimmung

Die Volksabstimmung war nicht für oder gegen das Projekt, sondern es wurde lediglich über den beschränkten Finanzierungsrahmen des Landes abgestimmt.
Wären nicht die Grünen bis heute an der Regierung, wäre die CDU sicherlich schon längst gegenüber der Bahn eingeknickt. Darauf hatten doch eigentlich alle bei der Bahn spekuliert.

Wider die Steuerverschwendung!

ALLEN Politikern möchte ich, wenn diese irgendwelche wahnwitzigen Großbauprojekte in Auftrag geben, hiermit ins Gesicht schreien:

Nehmt die günstigsten Anbieter und multipliziert die von diesen unterbreiteten Preise immer mit einem Faktor 4! Dann habt ihr eine reellere Basis, auf der sich die Wirtschaftlichkeit eines solchen Projekts berechnen lässt, damit ihr vor solch unerwünschten Überraschungen in Zukunft gewappnet seid, und mit den Steuern der Bürger endlich gut und verantwortlich umgegangen wird!

Ob ein Rückbau dieses von

Ob ein Rückbau dieses von Wahnsinnigen beschlossenen Projekts noch teurer wird ist doch albern.
Bis 2025 werden doch die Kosten für die Fertigstellung noch mehrfach nach oben korrigiert und sind jetzt wohl noch unüberschaubar.
Hilfreich wäre es vielleicht, wenn schon jetzt die zuständige Staatsanwaltschaft intensive Ermittlungen aufnehmen würde.

Lieber mehr Geld für

Lieber mehr Geld für Stuttgart21 oder den Berliner Flughafen als für die Bundeswehr!
Wir brauchen mehr solcher Endlosbaustellen!

Da will man nicht meckern

Gute Qualität zahlt sich bekanntlich aus. Gut dass hier nicht an der falschen Stelle gespart wird.

Ich bin überzeugt der Bahnhof wird ein Kleinod in Süddeutschland werden, ein Vorzeigeobjekt der Deutschen Bahn AG, ein Traum für jeden Bahnreisenden.

Wenn die 21 mal nicht die

Wenn die 21 mal nicht die Endsumme wird :(

Offensichtlich werden bei

Offensichtlich werden bei dieser ganzen Angelegenheit, die, wie alle wissen, verkehrstechnisch nur einen sehr überschaubaren Sinn macht, Milliarden aus dem Fenster geschmissen. Niemand da, der bereit ist, die Notbremse zu ziehen. Aber gut, warum nicht mal für die Bahn Unsummen versenken, statt immer nur fürs Militär...

Die Verlogenheit des Bahn-Vorstandes

Ich erinnere mich noch sehr genau: Phoenix übertrug damals die Schlichtung unter Vorsitz von Heiner Geißler. Das verlogene Lächeln der Bahn AG, wie wichtig dieses Nonsensprojekt sei.
.
Dieses Geld wird verbraten für NICHTS und wieder NICHTS!
.
Aber überall fehlt das Geld für die Sanierung von verrotteten Bahnhöfen überall im Lande.
.
Der gesamte Vorstand der Bahn AG sollte strafrechtliche Konsequenzen spüren, wenn irgend möglich. Es ist wirklich zum wütend werden

runder Tisch 2010

Die Warnungen die von den Gegner zu Stuttgart 21 am runden Tisch 2010 geäußert wurden, wurden von den Verantwortlichen der Bahn belächelt.
In der Live Übertragung im TV konnten die Zuschauern sehen, mit welcher Überheblichkeit auf die Argumente der Gegner reagiert wurde.

Wo sind jetzt die, die Stuttgart 21 wollten?
Sind alle schon mit ihren hohen Pensionen
in ihren Ferienhäusern?
Wer trägt jetzt die Verantwortung, für die hohen Kosten vom Staat, Land, Stadt und Bahn?

Es will wieder keiner gewesen sein!

Also ich finde ja,...

...dass jeder seinen BER haben sollte.

Stuttgart 21 verteuert sich auf bis zu 8,2 Milliarden Euro

Der Aufsichtsrat der Bahn erhöhte den Finanzierungsrahmen von 6,5 auf 8,2 Milliarden Euro.
Und mehr zahlen muß jetzt doch das Land.
An Lohnsteigerungen für die Bauarbeiter wird es nicht liegen.
Im übrigen könnte jetzt beanstandet werden,daß die Volksabstimmung über Stuttgart 21 ja auf einer anderen Geschäftsgrundlage erfolgte,die Zahlen die damals vorgelegt wurden,stimmen heute nicht mehr.

Ein Armutszeugnis für Deutschland

5 Milliarden hier, 5 Milliarden da, macht ja nichts. Aber wenn es um den Bürger geht kommt es plötzlich auf jeden Cent an. So langsam bin ich mir nicht mehr sicher ob das einfach nur Inkompetenz oder schon Korruption ist. Dabei sollte man erwähnen, dass die Kritiker ja schon im Vorhinein vor der Undurchführbarkeit des Projekts gewarnt haben bzw. eine Kostenexplosion befürchteten. Hier stellt sich die Frage ob die Politik wider besseren Wissens agierte und den Wähler darüber hinaus im Zuge der Volksabstimmung bewusst getäuscht hat. Erfüllt das schon den Strafbestand der Untreue? Vielleicht. Auf jeden Fall sollte so ein Versagen für einige Rücktritte reichen.

Meisterwerk der Fachleute

Stuttgart 21 entwickelt sich immer mehr zu einem Musterbeispiel und einem Jahrhundert-Meisterwerk von ausgewählten Fachleuten.

Viele beteiligte Politiker, Verkehrsfachleute, Bauspezialisten, Diplom-Ingenieure und Bahn-Manager beweisen hier, was Sie können und was sie konnten.

Egal, - am Ende werden einfach die Fahrpreise erhöht.

Aber, ich muss oft schmunzeln, wenn ich des öfteren stolz genannte politische, akademische oder technische Titel höre.

Mancher 10-jährige Bengel hat mehr Ahnung von seiner 100 Lokomotiven-Modelleisenbahn ... als diese "erwachsenen Fachleute" des Projektes "Stuttgart 21".

"Erhebliche Baupreissteigerungen"?

Erhebliche Baupreissteigerungen? Woher eigentlich? Eine der vielen Behauptungen, die die Bahn im Verlauf dieses Milliardenverschwendungsprojekts getätigt hat, war doch - und dies bezeichnenderweise noch kurz vor der Volksabstimmung - nahezu alle Verträge mit den Baufirmen seien längst unter Dach und Fach, es könne also gar keine weiteren Preissteigerungen mehr geben. Damals war noch von 4,5 Milliarden als "absoluter Reißleine" die Rede. Jenseits dieser Grenze rechne sich das Ganze nicht mehr. Nun sind es offizielle zugegebene 8 Milliarden. Und immer noch macht der Aufsichtsrat der Bahn das verlogene Spiel weiter mit. Es sind ja nur die Steuergelder von uns Bürgern, und eine strafrechtliche Verfolgung müssen die Herrschaften ja nicht befürchten, auch wenn es demnächst um 9 Milliarden, 10 Milliarden undsoweiterundsoweiter gehen wird.

Stuttgart 21 verteuert sich ... nun, wer hätte denn..

anderes erwartet? s dauert länger und kostet mehr, das ist doch schon fast Tradition hier.
Wenn das mal die letzte "Hiobsbotschaft" in diesem Zusammenhang bleibt können sich die treibenden Kräfte ja noch glücklich schätzen. (10 Mrd. und noch 1,5 Jahre Bauzeit oben drauf, das trifft es vermutlich eher)

Stuttgart 21 verteuert sich

Stuttgart 21 verteuert sich auf bis zu 8,2 Milliarden Euro
„Außerdem wird die Eröffnung des unterirdischen Durchgangsbahnhofs um vier Jahre von 2021 auf 2025 verschoben. Hintergrund sind unter anderem gestiegene Baupreise sowie Probleme mit dem Baugrund. „
Na, es Funtioniert doch!! Lastenheft und Pflichtenheft sind im Plan!! Das Claim Management zeigt Wirkungen!! Die kalkulierten Lohn-,Materialkosten sind nun mal dem zeitlichen Projektfortschritt unterworfen. Eins ist aber sicher, bei diesem (Staats) Projekt wird es wie bei vergleichbaren Projekten keine politische Konsequenzen geben.

Wen wundert's?

Es überrascht mich nicht, dass dieses unsinnige Projekt noch teurer und später fertig wird. (Wenn überhaupt) Um diesen Wahnsinnsbau überhaupt politisch durchzubringen, sind die Kosten schöngerechnet worden. Dies ist nicht nur ein Milliardengrab, sondern ein Massenmilliardengrab!!

Was wurde aus Volker Kefer?

Sein ewiges Lächeln ist mir noch gut in Erinnerung. Lügen, täuschen, geballte Inkompetenz. Das macht die Pofalla-Truppe heute aus.
.
Das schlimme ist nur, das wir diese Quatsch AG auch noch mitfinanzieren müssen. Bei aller Kritik am Beamtentum: so dämlich wie jetzt diese alberne Bahn "AG" als polit-Selbstbedienungsladen für abgehalfterte Ex-Politiker und Möchtegern-Manager war die Deutsche Bundesbahn jedenfalls nicht

Usprüngliche Kosten

Liebe Tagesschau-Redaktion, ursprüngliche Kosten betrugen nicht 4,5 Mrd Euro, sondern damals DM. Bitte korrigieren.

Ursprünglich...

"Ursprünglich sollten der neue Stuttgarter Hauptbahnhof und seine Anschlussstrecken 4,5 Milliarden Euro kosten." Falsch, verehrte TS-Redaktion! Die ersten Pläne lauteten, S21 finanziere sich von selbst, und zwar durch den Verkauf der frei werdenden Immobilienflächen. Ein Ende der Fahnenstange ist auch jetzt nicht abzusehen. Zehn Milliarden? Fünfzehn? Wer bietet nehr? S21 wird jedenfalls die größte finanzielle und infrastrukturelle Katastrophe in der Geschichte der Bundesrepublik.

Pofalla-Truppe abwickeln

und wieder eine Bundesbahn. Alle wären zufrieden.

Keine Angst, das Geld ist nicht weg...

es hat nur jemand anderes.

Stuttgart 21 verteuert sich auf bis zu 8,2 Milliarden Euro

" Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn erhöhte den Finanzierungsrahmen von 6,5 auf 8,2 Milliarden Euro. Und auch die Eröffnung verschiebt sich."
Das haben doch viele Bürger Stuttgarts vor einigen Jahren zumindest geahnt, dass es viel teurer wird als geplant. Aber das wollte die damalige Landesregierung nicht wissen und auch der Oberbürgermeister war für das Bauvorhaben, egal was es kostet. Und dafür wurde auch noch die Polizei mit Wasserwerfern eingesetzt. Und einige Bürger erlitten bleibende Schäden. Wozu das Ganze? In einigen Jahren haben sie einen supermodernen, unterirdischen Bahnhof, der nicht mehr Fahrgäste befördern kann, als der alte Bahnhof.

nein 90 %

Nein, sie sollten 90 % als Schadensersatz,
dann müssten die Verantwortlichen noch über ALG 2 Satz liegen.

Warnung an Hanburg

Die Verlegung des Bahnhofs Altona zum neu zu bauenden Bahnhof Diebsteich wir uns ein Milliardengrab und ist genauso umstritten.

@wolf2

Wieviel Prozent muss eigentlich die AFD bekommen,damit die etablierten Parteien aufhören,unser Steuergeld so sinnlos zu verbrennen ?

Warum gerade die?

Ein Glück

Haben die Hamburger/innen die Olympiade abgelehnt. Deutschland kann keine Großprojekte mehr.

15:17 von nie wieder spd- Grundfalsch

Das Gegenteil ist der Fall. Dort fehlen dringend die Milliarden, die in Stuttgart und anderswo verbraten werden.

@ nie wieder spd

"Lieber mehr Geld für Stuttgart21 oder den Berliner Flughafen als für die Bundeswehr!
Wir brauchen mehr solcher Endlosbaustellen!"

Gerne! Dann aber auch 100.000 weniger Jobs in der Privatwirtschaft und Zuliefererindustrie, ein Rückgang der deutschen Innovationsfähigkeit um 20% und nicht zu vergessen: Wer hilft dann bei Naturkatastrophen in Deutschland (z.B. Oderhochwasser) und logistischen Versorgung von Opfern von Katastrophen & Kriegen weltweit? Sie etwa?

von 6,5 auf 8,2 Milliarden Euro...

Als ich noch ein Kind war, sagte mein Pate einmal: "Die da oben rechnen nich' mit Mark unn' Fennich. Da geht's immer gleich um Millionen..."

Stimmt aber leider auch nicht mehr: Heute reichen nicht mal mehr Millionen. Schöne, neue Welt.

Sttgt. 21 ist, wie die bekannten anderen Großprojekte,

auf einer Lüge aufgebaut. Der Preis wurde gegen jede Vernunft niedrig gehalten, um eine Zustimmung zu bekommen. Die Gegner haben schon beim Start 10 - 11 Milliarden "aufgerufen", und dieser Preis wird auch erreicht werden. Die Gründe für die Verteuerung werden verharmlosend in der falschen Reihenfolge aufgeführt. Der größte Unsicherheitsfaktor ist der unterirdische Bauraum, der wohl erst angekratzt ist. Der Weg unten durch die "Schäbsche Alb", wird noch teurer werden, wenn sich erst einmal die Karsthöhlen auftun. (Cassandra)

@FockelHofmann

Wann werden die Verantwortlichen endlich zur Rechenschaft herangezogen?

Wenn der Verbraucher endlich mal seine Macht ausspielt. Als Shell damals die BrentSpar in der Nordsee versenken wollte und von den Verbrauchern wochenlang boykottiert wurde, haben sie den Quatsch ganz schnell gelassen. Hätte es eine ähnliche Aktion gegen die Bahn gegeben, als Stuttgart 21 damals wochenlang in den Medien war, gäbe es heute kein Bauprojekt.

Auf die Politiker zu schimpfen zieht hier jedenfalls nur teilweise. Es gab in BaWü einen Volksentscheid, und der ging Pro S21 aus. Und dass es nicht bei den damals kalkulierten Kosten bleiben würde, dürften die meisten Bürger dabei geahnt haben - Das BER-Desaster war damals schon bekannt.

Warum soll da

etwas schlechtes sehen. Die Bauarbeiter stehen in Lohn und Brot. Es gibt wenige arbeitslose Bauarbeiter auch wenn die bestimmt zum größten Teil aus Alt-Jugoslawien kommen. Die Baufirmen und ihre Subunternehmen verdienen auch daran. MwSt. wird abgeführt, bei Vergehen steigt der Zoll auf's Dach und schon haben wir alles im Griff. Noch Fragen ??`Das ist eben der Neoliberalismus, der speckt nicht ab, sondern setzt an!!

Ein gutes hat S21

Je schlimmer es wird, je mehr Geld für je weniger nutzbaren Bahnhof verballert wird, umso weniger peinlich muss einem als Berliner der BER sein.

Das ist aber auch das einzig gute daran.

Nicht unerwartet! Ich denke

Nicht unerwartet! Ich denke auch es müssen endlich Verantwortung übernehmen, von Geldbußen bis Gefängnis.
Mir fällt dabei die HH-oder, Berliner Flughafen, Berlin Air, Bundeswehr Beschaffung+++.
Wenn nicht bald ein Exempel statuiert wird wird das ewig so weitergehen.
Man bedenke das die schwarze Null durch fehlende Investitionen in Infrastruktur, Bildung, öffentliche Einrichtungen bereit eingeholt wurde. Der Eimer hat aber ein Loch.
Eine andere Frage: Haben die Deutschen die Fähigkeit Großprojekte zu planen und durchzuführen verlohren?

8,2 Milliarden bedeutet, man

8,2 Milliarden bedeutet, man kann 12.000 Arbeiter bei einem Arbeitgeberbrutto von 5000 EUR monatlich 10 Jahre lang bezahlen.
Mit 12.000 chinesischen Arbeitern hat die Central Pacific Railroad in 7 Jahren (1863-1869) die Bahnstrecke vom Pazifik über die Rocky Mountains bis nach Utah gebaut. Mit Hammer und Meißel.
https://en.wikipedia.org/wiki/Central_Pacific_Railroad

Projekte

So lange alles in diese Projekte fließt und nicht irgendwie in Taschen von welchen die da was vorgaukeln, was nicht stimmt, so lange ist das in Ordnung. Es muss allerdings alles strengstens überprüft und beaufsichtigt werden, nicht das da welche anderen Aufträge geben mit einem viel höherem Preis, als wie es reel ist in Wirklichkeit.

ha ha ha

die 10 mrd. und eröffnung 2029 ist auch nicht haltbar. da muß der steuerzahler noch viel bluten !! leider, und jedesmal fällt er wieder darauf rein !!

wie war das in der Schlichtung?

Zeit sich die Aufzeichnungen der damaligen Schlichtung rauszusuchen (Internet, youtube, und auf meiner Festplatte). Ich bin mir sicher, dass einiges was aktuell mit S21 passiert damals schon kritisiert UND angekündigt wurde -von den Gegnern! Wurde aber damals vom Hr Kefer von der DB weggelächelt. Wiedereinmal werden Unsummen verschleudert und die Verantwortlichen kommen ungeschoren davon....

Damals beim Volksentscheid

habe ich schon vorgeschlagen: zwei Möglichkeiten für JA anzubieten:

- ein bedingungsloses
- eins mit Junktim an die prognostizierten Baukosten.

Dann alle 6 Monate prüfen, ob die Mehrheit für JA noch gegeben ist.

4.102.051 ElektroRoller für Deutschland

Wenn ich diese gewahltige Summe von 8,2 Milliarden mal durch 1999 € teile und wir mal davon ausgehen würden, das man für 1999 einen Elektroroller herstellen können. Dann könnte die Bahn 4,1 Millionen Menschen so ein Gerät zur Verfügung stellen. man könnte in den Innenstädten 4,1x von Bahn / Bus / Auto direkt auf E-Roller umstellen.

Oder man könnte jedem Bundesbürger 101 € in die hand drücken.

Was wird das für ein Bahnhof - wird er das dritte Weltwunder?

Der Name ist schon noch richtig.

Aber nicht weil der Bahnhof 2021 eröffnet wird, sondern weil er am Ende 21 Milliarden kostet.
Aber das war alles von vornerein bekannt, keiner ist Schuld und wird zur Rechenschaft gezogen und die Steuerzahler kommen für dieses Versagen auf.

Wähler haben entschieden: CDU/FDP-Verantwortung

Dieses Fiasko geht doch eindeutig auf alle CDU-FDP-Wähler (Bundestagswahl 2009 und Landtagswahl in Baden-Württemberg 2006) zurück, die diese Entscheidungsträger gewählt haben. Kritiker wurden überhört, Kosten extrem schöngeredet.
Und es wird doch so weitergehen.
Dasselbe Fiasko haben wir der Bundes-CDU bezüglich BER zu verdanken mit 100-prozentiger Bürgschaft des Bundes und Berlin/Brandenburg für BER. Die Kostensteigerung von 2,4 Milliarden auf bisher 5,2 Milliarden.
Dagegen sind die 200 Millionen, die die große Koalition (wieder CDU!) mit Air Berlin in den Sand gesetzt hat, schon fast lächerlich.
Gut, man kann jetzt auch die Elphi mit 800 Millionen statt knapp 186 Millionen als Baufiasko bezeichnen (SPD). Doch allein ihr Baupreis liegt weit unter diesen Mehrkosten für Stuttgart 21 oder gar BER.
.
Was sollte jeder Wähler daraus lernen?
Politiker können gut reden, besonders die von der CDU. Von Finanzen und guter Planung (und guten Verträgen) haben viele von ihnen eher wenig Ahnung.

@15:16 von fraka

"Hilfreich wäre es vielleicht, wenn schon jetzt die zuständige Staatsanwaltschaft intensive Ermittlungen aufnehmen würde."
welchen Straftatbestand sehen sie denn erfüllt?

Alles Neid!!!

Liebe Stuttgarter,
freut euch doch. Die verlängerten Baumaßnahmen sichern euch den Titel als Stauhauptstadt auf Jahre hinaus :-).
Die Anderen sind doch nur neidisch!

So langsam sollte mal fragen

Warum immer gleich eine Eilmeldung.Das weiß doch jeder wie sowas abläuft.Beispiele haben wir ja nun mehr als genung.

Der damalige Bahnchef Grube

hat eindeutig erklärt, dass die Kosten nicht die kalkulierten Kosten in Höhe von ca. 4,5 Mrd übersteigen und die Aussage des Bundesrechnungshofes falsch seien. Das Vertrauen in unsere Führungsriege der Wirtschaft und auch Politik ist weiterhin ungebrochen. LOL

Weiterbau endgegen der Volksabstimmung

Die Summe der Koschtengrenze war schon mehrfach festgesetzt.
Wie sagte Grube , ab 4,5 MRD wird es unwirtschaftlich.
Selbst der Architekt hält die Koschten für Unkalkulierbar.

Abspecken geht gar nicht mehr, denn die 8
Gleise der Haltestelle sind unterdimensioniert.

Man ist noch nicht einmal in der Lage einen
S-Bahn Fahrplan zu erstellen, da der unpünktliche Fernverkehr
ständig alle Verbindungen unmöglich macht.

Die Bauherrin

###Die Bauherrin Deutsche Bahn wurde mit 1,7 Milliarden Euro der größte Finanzier. Für den 2013 festgelegten Aufschlag um zwei Milliarden Euro wollte die Bahn die übrigen Projektbeteiligten in die Pflicht nehmen. Doch die lehnen das ab.####Wenn ich ein Haus baue bin ich der Bauherr und ratet einmal wer die Kostensteigerung in dem Fall zahlen soll.Das muss in Deutschland noch gelernt werden ,dass man mit realen Zahlen plant und rechnen muß. Wer das nicht kann hat in einem Bauausschuß nichts verloren. Laiendarsteller sind vielleicht in einem Theater vertretbar ,aber nicht wenn es um Steuergelder geht.Jeder sollte für seine Arbeit zur Rechenschaft gezogen werden ,wenn ein Arbeiter so arbeiten würde würde er mit Recht fristlos gekündigt. Der Arbeiter muß für seine Arbeit gerade stehen ,diese Leute werden nicht belangt sondern erhalten noch Bonis und vielleicht auch noch eine Pension die nicht bei 48% liegt.

um 14:59 von

um 14:59 von imalipusram
"
ROFL. Wer ist überrascht?
Niemand. Außer den Verantwortlichen bei Bahn und Politik.
"

Die auch nicht,die tun nur so...

...BND-Gebäude,Stuttgart-21,Elbphilharmonie,BER - alle Projekte wurden immer teurer & zogen sich immer mehr hin (bzw. sind bis dato nicht fertigstellt)...

...kann es sein,dass in Deutschland die Korruption immer mehr zunimmt ?

Also wenn im Ausland genau das gleiche "Phänomen" zu beobachten war,lag es stets an Korruption...
...wieso sollte es ausgerechnet in Deutschland eine Ausnahme sein & ausschließlich an Inkompetenz liegen ?

Ach die ewig gestrigen Nörgler...

... als man in Stuttgart die U-Bahn gebaut hat hat genau der gleiche Schlag Leute geschrien, was für Kosten! die lange Zeit! Braucht doch keiner! Und jetzt stelle man sich Stuttgart ohne U-Bahn vor... Infrastrukturprojekte in Deutschland können nicht in den angegebenen Kosten gebaut werden, das ist jedem von vorneherein klar, denn wenn man die realen Kosten auf den Tisch legt, wird KEIN Projekt in Deutschland je begonnen/bewilligt, also wird halbiert oder gedrittelt... Infrastruktur kostet nunmal GEld aber es ist eine Investition in die Zukunft, wenn es mal fertig ist wird kein Hahn mehr danach krähen ob es 10 oder 15 Milliarden waren!

Verlogen !

Gebt euch nen Ruck und schreibt die 10 Mrd endlich hin (so wie der Bundesrechnungshof das bereits benennt). Diese dilettantischen Salami-Scheibchen zeigen doch nur Unvermögen der Protagonisten auf. Sicher ist, dass die BW-Bevölkerung nach Strich und Faden besch... wurde, als über 4,6Mrd als oberstem Deckel abgestimmt wurde. Ihr Wähler, vergesst nicht, wer euch so hinter die Fichte geführt hat.

@imalipusram

"Niemand. Außer den Verantwortlichen bei Bahn und Politik."
Nein, die sind am allerwenigsten überrascht. Hätten sie von Anfang an die Wahrheit gesagt, wäre der Widerstand vielleicht noch größer gewesen.... Gewarnt wurde lange und laut genug, dass die Kosten vermutlich explodieren werden. Und 8,2 Milliarden werden - da wette ich - nie und nimmer zu halten sein!!!!

als Stuttgarter .... beschäftigt das

11/1995 :
Bahn, Bund, Land und die Stadt Stuttgart unterzeichnen eine Rahmenvereinbarung.
Das Projekt soll rund fünf Mrd Mark (knapp 2,6 Mrd Euro) kosten.

07/2004:
Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung der Bahn gibt die neuen Kosten von Stuttgart 21
mit 2,8 Mrd Euro an.

08/08: Die Landesregierung räumt Mehrkosten bei Stuttgart 21 ein.
Das Vorhaben soll jetzt 3,076 Mrd Euro kosten.

11/08: Der Bundesrechnungshof prophezeit Mehrkosten.
Die Prognose des Finanzkontrolleure für Stuttgart 21 lautet auf mehr als 5 Mrd Euro.
Februar 2010: Die Bauarbeiten beginnen.

07/10: Bahnchef Grube gibt für die Schnellbahntrasse nach Ulm eine Kostensteigerung
um 865 Mill Euro auf 2,9 Mrd Euro bekannt.

03/12: Die Bahn gibt bekannt, Inbetriebnahme 1 Jahr später ( 2020 )
Bausumme erhöht sich auf 4,3 Mrd Euro.

12/12 : Neukalkulation der Bahn
Jetzt 5,6 Mrd Euro.
dazu Risiken in Höhe von 1,2 Milliarden

meiner Nerven wegen, habe ich dann mit meinem Notizenschreiben aufgehört
- noch - Fragen ?

Solidaritätszuschlag

Das probate Mittel, das weder Bahn noch normale Kunden belastet, wäre die Erhöhung des Erste-Klasse-Fahrpreises um einen Solidaritätszuschlag für das Projekt. Wer glaubt, sich durch die Luxudklasse abheben zu müssen, soll auch ordentlich dafür zahlen.

Erkläre der Vorstand doch bitte die Angelegenheit für beendet

Der Herr Pofalla,

man erinnert sich?

Im Beenden von Dingen ist er doch gut.
Also, lass gut sein.

Wählertäuschung aller Orten

Stuttgart 21

ist gleich BER. Es wird immer mehr kosten, dafür aber auch länger dauern. Bis BER fertig ist, wird er nicht mehr gebraucht. Bereits jetzt ist schon klar, dass der Flughafen zu klein sein wird - falls er jemals in Betrieb gehen sollte.

Stuttgart 21 wird wahrscheinlich erst fertig, wenn es keine Züge mehr gibt. Oder nach Fertigstellung wird er saniert werden müssen wegen Wassereintritt. Quo vadis Germania?

@15:21 von SydB

" bin überzeugt der Bahnhof wird ein Kleinod in Süddeutschland werden" - Ihren Optimismus möchte ich haben.

Wer soll das bezahlen?

Keine Ahnung, aber eins ist sicher:
die, die da ungeniert die Gelder raushauen, Misswirtschaft und Kungelei betreiben, die gegen die fundierten Argumente von Ingenieueren und Geologen dieses Projekt wider besseres Wissen durchgesetzt haben, bekommen einst fette Pensionen und Ruhestandsgehälter im 5-stelligen Bereich - pro Monat versteht sich.
Die sollten ihre Verantwortung ernstnehmen und ihr Privatvermögen, das natürlich nicht ausreicht, abgeben und dann Hartz IV beantragen.

Aber das wird nie passieren, dafür sind die "Verantwortlichen" viel zu gut "vernetzt"...

Lanze für Zukunftsprojekte brechen

Wenn man bei dem Bau der ersten U-und S-Bahnnetze in Großstädten nur an die Kosten gedacht hätte, gäbe es sie nicht.

Bei Bauleistungen für die Allgemeinheit zählen nicht die Kosten, sondern das Ziel. Geld ist auch so mal schnell entwertet, Infrastruktur bleibt, oder wie war das mit Stuttgard und seinem Smog??
Teuer macht das Projekt auch eineHorde Wutbürger und bereitwilliger Anwälte, Biologen und Institute, die für horrende Summen Gutachten erstellen und sehr gut vom Wahnsinn des Vogelschützers und Baumhüters leben. Das Abwägen von Nutzen und Schutz ist in eine wahnwitzige Schieflage geraten. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird wieder neu gepflanzt und Räume für Wildvögel geschaffen.

Kosten verursachen die Fanatiker mit ihrem ständigen Knüppelgewerfe in den Baubetrieb (von dem ja nun auch nicht wenige gut leben....).

Bad Cannstadt

Stuttgart 21 ist eines der unsinnigsten Projekte der Deutschen Bahn ( wo ist doch gleich wieder die Zentrale? ).
Die ICE s fahren über Bad Cannstadt ein und aus. Wäre es nicht möglich gewesen, den ICE Bahnhof dort zu bauen und für die kurze Strecke in die Stadtmitte die S-Bahn zu nehmen. So wäre auch die Riesenschleife nach STR nicht nötig bzw durch eine kleinere Südschleife ersetzbar.

@ Redaktion - Kosten ; Ursprünglich 2,4 Mrd

dann folgte 4,2 Mrd . Bitte nachtragen :-)

@Frankfurter Helden - Verlogenheit des Bahn-Vorstandes

Selbst die Ausstiegskosten stimmen nicht,
da die Neubaustrecke nicht zurückgebaut wird.
Ebenso wird auch nicht alles bis hin zum Wiederaufbau der Flügel
und Park renaturierung geschehen.
Aber so vorgerechnet :-)

@um 15:23 von Frankfurter Helden

"Dieses Geld wird verbraten für NICHTS und wieder NICHTS!"

Nein, wird es nicht. Es landet auf den Konten beteiligter Firmen und Privatpersonen. So einige vergolden sich da absichtlich und vorsätzlich ihren Lebensabend und den ihrer Angehörigen und Freunde. Größere Gefahr durch Aufdeckung droht nicht, da mehr oder weniger alle Verantwortlichen mit drin hocken und mitverdienen. Der Staat als unerschöpfliche Melkkuh war und ist stets eine große Verlockung für unsere "Leistungsträger".
Wo anders würde man Korruption dazu sagen ...
Ist beim BER übrigens genau das Gleiche, von wegen gestiegene Kosten, Sicherheitsvorschriften und und und...
Alles nur Augenwischerei, während hintenrum kräftig abkassiert wird und/oder Firmenkassen saniert werden.

Karstgebiet

"rund für die Kostensteigerungen seien "erhebliche Baupreissteigerungen" wegen deutlich aufwendigerer Verfahren beim Tunnelbau, erklärte der Aufsichtsrat."

Das hat nichts mit mangelndem Sachwissen zu tun sondern mit mangelnder Ehrlichkeit.

Das die Tunnel alle durch Karstgestein gehen war jedem klar. Der Aufwand ist bei sowas schlicht nicht im Vorfeld zu beziffern da einfach niemand sagen kann wie die Verhältnisse im Untergrund am Ende sind. Diese können sich zudem alle paar Meter vollständig ändern.
Da von diesen KM Tunnelstrecke noch kein einziger wirklich fertigestellt wurde, sind die tatsächlichen Kosten auch nach wie vor völlig unbekannt.

@16:15 von NieWiederCDU

"Politiker können gut reden, besonders die von der CDU. Von Finanzen und guter Planung (und guten Verträgen) haben viele von ihnen eher wenig Ahnung."
Im Gegenteil, diese wissen sehr genau was sie da tun. Man braucht eigtl. nur zu schauen welche Personen/Firmen involviert sind und wie diese netzwerklich (z.B. familiär oder Freundeskreis) verbunden sind. Das ist alles wohl durchdacht und geplant.

Stuttgart 21 verteuert sich auf bis zu 82 Milliarden Euro

Wenn es wirklich stimmen sollte, dass sich der Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs vom Kopfbahnhof zum unterirdischen Durchgangsbahnhof bzw. "unterirdischem Luxushotel" sich auf bis zu 82 Milliarden Euro verteuern wird, dann klingeln wieder in meinen Ohren Zitate wie Merkels "Deutschland ist ein starkes Land" und besonders gilt dies für die riesigen Haushaltsüberschüsse wie schon bei der Elbphilharmonie und dem Berliner FLUCHhafen.
Als Stuttgart 21 gegen Ende der 1990er Jahre noch unter Ministerpräsident Teufel geplant wurde, hätte niemand gedacht, dass 20 Jahre später es immer noch ein Zukunftsprojekt sein werde.
Doch 2005 wurde der Papst ein Deutscher und der Teufel musste abtreten. Oettinger und vor allem Mappus haben mit der Fällung der Bäume 2010, wo viele Demonstranten verletzt wurden, sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Doch dass der neu gewählte grüne Ministerpräsident Kretschmann neben Geißler-Schlichtung den Weg dafür frei macht per Volksabstimmung, lässt das Blut frieren

Wenn man bedenkt

daß man für das Kollosseum mit all seiner Technik, in Handarbeit errichtet, 8 Jahre brauchte, und für die gesamte Strecke der Transsibirischen Eisenbahn, fast 9300km durch unwegsames Gelände, auch vergleichsweise kurze 25 Jahre, dann sind Stuttgart 21 mit voraussichtlich 15 Jahren und BER mit mindestens ebensolanger Bauzeit im "Hightech-Standort Deutschland" ein absoluter Witz.

Die Bürger im Ländle

haben per Entscheid dafür Gestimmt. Damit sollte klar sein wer bezahlt.

13,5 Mrd: zum Ersten, zum Zweiten.....

Die Fertigstellung werden ich wohl nicht mehr erleben - eine Wettangebot wäre daher nicht sittlich. Heute mit der Bodenbeschaffenheit zu argumentieren! Morgen kommt das Argument: Das Vorhaben liegt in Stadtmitte - aha! Und der Artenschutz: das sind ja aus Südamerika eingeschleppte Läuse die Probleme machen: kannte man zu Projektbeginn ja nicht.... Zum Ernst der Dinge: bei einer ordentlich geführen (und beaufsichtigten) AG müssen da Stühle geräumt werden. Man überlege: Wir setzen uns in die Züge der Bahn AG und erwarten sicher ans Ziel gebracht zu werden: die reine Dummheit! Und: wer nennt jetzt eine höhere Endzahl?

Palermo liegt nicht in

Palermo liegt nicht in Sizilien... Es liegt in Deutschland, wo die Kosten für Mega Projekte zuerst kleingeredet werden, um dann daraus endlose Geldquellen für Bauunternehmen und ihre Lobbyisten in Bund und Ländern zu machen. Wen wundert es, wenn das Vertrauen in die Politik schwindet, und Protest Parteien an Boden gewinnen?

@15:46 von BotschafterSarek

Warum gerade die?

Weil alle anderen Parteien fröhlich dabei sein wollen beim Geld ins Feuer schmeißen?

Mal wieder ein paar Milliarden verballert

die man so viel besser für Schulen und Bildung hätte nutzen können. Politiker können gut Propaganda und zwar alle, BER war mehrheitlich ein SPD-Projekt, S21 mehrheitlich eines der CDU. BER ist komplett unverständlich, da es hier nur hausgemachte Probleme gibt. S21 liegt etwas anders, da Tunnel immer ihre eigenen Risiken haben. Die Propaganda gegen PPPs, öffentlich private Projektpartnerschaften, sollte aufhören, denn vom Bauen verstehen Politik und Behörden wirklich zu wenig. Und Staatsanwaltschaften sollten auch gegen Politiker ermitteln, die ihren Pflichten als Vorstand oder Aufsichtsrat nicht angemessen nachkommen. Aber hier scheint es über die Justizministerien Interessenskonflikte zu geben. Warum kritisieren wir eigentlich die polnische Justizreform?

14:49 Peter650

"....augenscheinlich ist Unfähigkeit die Regel.."

Das stinkt doch alles zum Himmel !! --- und ich gebe Ihnen Recht zu Ihrem Urteil!!

Hinter der "Unfähigkeit" muss ein System stecken: .... die Bundeswehr: -Beinahe wehrunfähig!-. Die Bahn (DB AG) nahezu betriebsunfähig. Der Flughafen BER nahezu abflugunfähig ...

Irgendwie scheint das neue Jahrtausend mit "technischen Unfähigkeiten" in die Geschichte einzugehen.

Das -ist- aber weiter nicht schlimm.))

Alles lässt sich -finanziell- doch wieder irgendwie ausgleichen.

Der dumme Bürger, wird's schon bezahlen.

Es sind zur Zeit geradezu fas tschon "Barock-Projekte" in Arbeit. ... -im Grunde unbezahlbar-, aber der "Bauer" wird dafür büßen, und ganz gewiß nicht die feinen Herren "Bauherr".

S21...

...war immer ein gieriges, unmäßiges Immobilien- und Bereicherungsprojekt für eine Stuttgarter Clique, der man einen mafiösen Charakter unterstellen könnte, wenn man sich der wahren Hintergründe für S21 bewusst wird. Insgesamt einer der größten Nachkriegsskandale in der BRD und eine große Dummheit der Schwaben, die von sich selbst behaupten, alles richtig zu machen. Wenn es nicht so ein immenses Geldgrab für Steuer- und Bahnkundengelder wäre, könnte man sich noch darüber amüsieren - aber so bleibt einem nur die blanke Wut im Bauch.

Das triffts auf den.

Das triffts auf den.

Binsenwesisheiten

Eine Fortführung sei dennoch wirtschaftlicher als ein Abbruch.
.
deshalb bringt man die Kostensteigerungen auch Häppchenweise
Zu beginn zu sagen, das Ding kostet nicht 2,6 Mrd wie in der Planung sondern aktuell
(übrigens bis 2025 ist ja noch viel Zeit für weitere Erhöhungen)
8,2 Mrd, wäre dann das Interesse auch so hoch gewesen zu bauen ?
.... und jeder Tag den man wartet den Bau einzustellen,
macht es doch dieses Baueinstellen noch teurer
also es schafft doch den Bauverantwortlichen und Gewinnern in die Hände

So viel Geld ?

Da wurden die schlimmsten Albträume der S21 Gegner ja noch bei weitem übertroffen. Da baut man nen unterirdischen Bahnhof für die ganze Kohle und hinterher stinkt der auch nur nach altem Urin, wie man es von den DB Bahnhöfen überwiegend doch gewohnt ist.

15:46 von BotschafterSarek

Warum gerade die?
.
mir egal
Hauptsache ne Alternative zu den Etablierten

Stuttgart21 wird teurer? Na

Stuttgart21 wird teurer? Na wer hätte das denn gedacht? Der Vergleich mit dem BER drängt sich doch mittlerweile sehr auf. Dieser Unsinn muss endlich gestoppt werden.
Man könnte in dem Zusammenhang, nicht ganz ernst gemeint, postulieren, es sei möglicherweise die günstigste Lösung Stuttgart einfach in Gänze zu vergraben. Einfach ein bisschen Erde drauf und schon hat man ein paar Hektar bestes Ackerland, die innerstädtischen Abgasprobleme sind endgültig gelöst und Deutschland ist endlich eine Stadt los, deren politische Führung sich schon seit Jahren im Wachkoma befindet. Im Erfolgsfalle könnte dieses Modell dann auch als Beispiel für die Zukunft Berlins dienen.

Wirtschaftliches Denken

Jeder Manager wäre doch verrückt wenn er nicht alle Mittel einsacken würden. Solange die Politik jede Preiserhöhung, wie beim BER, schluckt, macht die Wirtschaft alles so wie man es erwartet.
Die einzige Hoffnung ist, das die Landeregierung dabei bleibt keinen Cent mehr als ursprünglich veranschlagt zu zahlen.

Das war schon bei den Schlichtungsverhandlungen klar

dass diese Geschichte finanziell in´s schier bodenlose abdriften würde.
Die Stuuttgart 21 Gegner haben es seinerzeit klar belegt und die Verantwortlichen Bahnvorstände und die Politik haben gelogen, dass sich die Balken bogen.
Jetzt die Bestätigung.
Wer das zahlt?
Natürlich wie immer die Steuerzahler oder Bahnkunden durch Fahrpreiserhöhungen.

@eli 16:37 Faktenresistenz

Absolute Faktenresistenz kennt man zur Genüge von denen, die dieses Katastrophenprojekt mit allen Mitteln und gegen jede Vernunft durchgedrückt haben. "Horrende Kosten" für Gutachten? Wirklich? Vergleichen Sie damit einfach einmal die Kostensteigerungen des Projekts, die kritische Bürger seit Jahren vorausgesagt haben - keine "Horde Wutbürger" übrigens, wie Sie sie bezeichnen, sondern Menschen, die Realisten sind und sich nicht von den von Anfang an unwahren Behauptungen der Projektbefürworter über den Tisch ziehen lassen wollten und wollen. Heute erkennt selbst eine große Zahl ursprünglicher Projektverfechter den Schlamassel, der da angerichtet wird. Und nicht einmal die Bahn selbst behauptet noch, dass die horrenden Kostensteigerungen und Verzögerungen im Ablauf etwa auf exzessiven Artenschutz zurückzuführen sind.

Es wird doch immer erzählt,

daß so mancher Manager ein so hohe Einkommen hat wegen der großen Verantwortung.
Würde ja eigentlich auch heißen, daß man Haftbar gemacht werden könnte.

17:26, Sisyphos3

>>15:46 von BotschafterSarek
Warum gerade die?
.
mir egal
Hauptsache ne Alternative zu den Etablierten.<<

Es würde mich nicht wundern, wenn Sie sogar noch glauben, das wäre politisch gedacht.

Politmuffel

Für mich ist das nur ein weiteres Indiz dafür, dass Deutschland keine „Soziale Marktwirtschaft“ hat, sondern einen Sozialismus für die Industrie betreibt. Siehe Bauindustrie, Energiewirtschaft, Waffenindustrie, Autoindustrie und so weiter.
Über die gestiegenen Kosten wundert sich doch niemand! Wann haben jemals die veranschlagten Kosten mit der Realität übereingestimmt? Im Endeffekt wird der gemeine Steuerzahler zur Kasse gebeten, das Prestige für abenteuerliche Projekte kassiert letztlich die Industrie.
Der Steuerzahler bekommt als Entschädigung Niedriglöhne, befristete Arbeitsverträge und eine Rente nahe Hartz 4. Dagegen wird z.B. die Atomindustrie billigst aus ihrer Verantwortung für den radioaktiven Abfall entlassen. Macht nur weiter so.

ha noi,

jedem Stuttgarter sein Polo taugt nix. Bei dem Verkehr !

Es gab mal ein Zeit

da hat sich der Deutsche noch über Millionenbeträge erregt.
In den letzten Jahren wird nur noch in Milliarden verbrannt und kann nur noch lachen wenn mal eine Gemeinte 30.000€ versenkt haben.

Der Bahnvorstand - Mit volldampf gegen den Prellbock

Europäische Schienenverträge sind unterzeichnet. In Deutschland tut sich nix.
Überall Brücken, Schienen,Weichen marode, Geld fehlt, Personal fehlt
Angekündigter ETCS Ausbau mit Führerlosen Zügen, Geld fehlt,Personal fehlt

Falls jemand das Geld und Personal sucht,
der sollte nach Stuttgart und sich das um
6,50m fallende schräge Haltestellendenkmal
der deutschen Zukunftsfähigkeit ansehen.

um 16:15 von

um 16:15 von NieWiederCDU:
"
Was sollte jeder Wähler daraus lernen?
Politiker können gut reden, besonders die von der CDU. Von Finanzen und guter Planung (und guten Verträgen) haben viele von ihnen eher wenig Ahnung.
"

Das würde ich nicht unterschreiben...
...in der Politik sind einige Studierte - von Naturwissenschaftlern bis Rechtsanwälte.

Die verstehen schon was von der Materie...

& selbst wenn die alle inkompetent wären - die kaufen sich Berater von Firmen ein,die sonst ziemlich häufig in der Privatwirtschaft tätig sind - & dass nicht gerade mäßig erfolgreich...

...nein.
"Die haben keine Ahnung" ist ein wenig blauäugig...
...die können so gut reden & haben so viel Ahnung,dass die mit genau den angestrebten Zielen durchkommen - & dies gleich mehrfach...

@wolfes74

exakt das gleiche habe ich bei baubeginn gedacht. berlin, stuttgart, sowie hamburg.... herr meh(r)dorn hat sich in viele projekte, wie flughafen berlin, air berlin u.a. eingebracht. ich glaube nicht, dass er sein bestes gegeben hat um die bauprojekte voranzubringen. das war sicherlich nicht das ziel mehdorns u.v.a

und so geht es weiter, und weiter, und weiter...

die grossprojekte sind zum selbstbedienungsladen vieler beteiligter geworden. davon bin ich ueberzeugt.

ich verstehe nicht, dass soviel geballte, ganz offensichtlich voellig inkompetente verantwortliche, verantwortungen in dem umfang uebernehmen duerfen.

da muss ich gerade an den lieben herrn wowereit denken ;-)

insofern gehoert konsequenterweise auch dazu, einmal die einstellenden, auftraggebenden verantwortlichen zu befragen.

Wo bleibt die Frage zur Leistung?

Vor zwei Jahren war man der offiziellen Eröffnung näher dran als heute später. Leider kein Witz. - Das größte Risiko von S21 wird aber immer ausgeklammert, die angebliche Leistung. Es genügt nicht, dass die Bahn behauptet, sie wisse alles besser, da sie die Zahlen habe, denn auch bei den Kosten und Terminen hatte die Bahn die Zahlen und es hat NICHTS genützt. Die Kritiker ohne Zahlen lagen immer näher an der Realität! Und das schon zum wiederholten male. Wieso sollte es also bei der Leistung anders sein, auch vor dem Hintergrund, dass unabhängige Gutachter auf den Fildern zu einen von der Bahn abweichenden Ergebnis kamen oder dass ein holländischer Professor u.a. für Leistung von Bahninfrastruktur mit den ihm vorliegenden Zahlen und Untersuchungen dem Stresstest ein vernichtendes Urteil ausgestellt hat. - Aber klar, die Bahn und Herr Pofalle wissen immer alles besser, Besserwisser eben. - Und in 3 Jahren das gleiche Spielchen wieder?

KLEINod

da könnten Sie völlig Recht haben. Ein KLEINod, aber sehr wahrscheinlich einfach ZU klein für Stuttgart. - Und der Traum wird sein, wenn der Zug in einem der vielen Tunnels mal liegenbleiben sollte. Dann kommen die Reisenden ins träumen, wie schön es gewesen wäre, ... -- Und es ist heute schon ein Vorzeigeobjekt der DB AG, wie man durch Intranzparenz, mangelnde Planungstiefe, Lügen, ... ein Projekt am Leben erhält, welches weder sein Geld wert sein wird noch die in es gesetzte Hoffnungen erfüllen wird - das negative Vorzeigeobjekt der Bahn-Verantwortlichen.

Stuttgart 21 sollte man umbenennen

...etwa in Stuttgart 35, wenn es dann nochmal länger dauert und statt 25 zum Beispiel 2028 eröffnet wird, weiß zum einen niemand mehr, wofür die 35 steht oder man vermeldet dann die vorfristige Eröffnung.
Vielleicht habe ich das auch irgendwie verwechselt und die 21 steht für den Preis in Mrd.Euro?

15:04 von fathaland slim

«Gibt es hier eigentlich irgendjemanden, der auch nur im mindesten von dieser Nachricht überrascht ist?
Ich behaupte jetzt einfach mal, daß das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. Damit bin ich auf der sicheren Seite.»

Ich habe durch meine berufliche Tätigkeit stets die (kostenlose) Möglichkeit, das "Deutsche Ingenieursblatt" zu lesen. Meist nicht all zu attraktiv.

Äußerst interessant war (und ist) aber ein Artikel aus 06/2014 mit dem Titel "London 2012: Olympic Legacy".

Da geht es darum, warum die Planung, Realisation und nachfolgende Verwendbarkeit der Olympiabauten in London ein richtungsweisender Erfolg bzgl. umfangreicher struktureller Großprojekte war (und ist).
Realisiert unter Federführung eines Deutschen, einem der renommiertesten Bauplaner weltweit.

Und darum, woran die Bauplanung in Deutschland vor allem krankt.
Wenn man 1992 ein (bahnpolitisches) Projekt mit "Kostenvoranschlag" plant, das 2021 fertiggestellt sein soll - worüber wundert man sich?

1+1 = 2>~...

Vielleicht legt sich (zumindest teilweise) die Erregung, wenn man "hintenherum" (also quasi politisch) denkt. Denn allgemein bekannt und also auffällig ist doch, daß seit jeher alle öffentlichen Bauvorhaben sich in deren Verlauf am Ende erheblich verteuerten. Warum soll das beim BER oder bei S-21 anders sein? Die Gründe dafür sind m.E. leicht verständlich, und zwar: 1. = Zunächst eine absichtliche Unterkalkulation zwecks pol. Durchsetzbarkeit. 2.) = Später im Bauverlauf zwingend nötige (und erhebliche) "Nachkalkulationen", um die projektierte Objektgüte zu erreichen. 3.) = Und (ganz wichtig!) die Förderung der örtl. oder regionalen Bauwirtschaft, Zulieferer und sonstiger (steuerpflichtiger) Nutznießer (Arbeitsplätze!). Da dürfen - aus politischer Absicht - große Bauvorhaben gerne mal 10 Jahre länger dauern und am Ende die Gesamtkosten sich verdoppeln (aus sich revolvierenden Steuermitteln)... ERGO: Aus dieser Sicht sind große Dauerbaustellen volkswirtschaftlich sogar sinnvoll...

16:35 von Karussell

"Ihren Optimismus möchte ich haben"

Warum denn nicht? Stichwort Elbphilharmonie. Auch eine Milliardenbaustelle.
Und heute, 1 Jahr nach der Eröffnung, ein Schmuckstück, eine Perle, das neue Wahrzeichen von Hamburg.
Das Opernhaus wird mit Sydney, New York, London in einem Satz genannt. Und, sie macht GEWINN. Ja, die Elbphilharmonie schreibt schwarze Zahlen.

Entschädigung, bitte!

Man muss für diese exorbitanten Steuermehrkosten auch bitte dem Steuerzahler anschließend eine Entschädigung geben. MeinVorschlag wäre, falls der Bahnhof dann irgendwann auch wirklich fertig sein sollte:
Freie Fahrt für alle Deutschen auf allen DB-Strecken für die kommenden zehn Jahre plus freie Fahrt für alle öffentlichen Verkehrsmittel.
Freie Fahrt auf allen Öffentlichen geht in manchen Gegend eh schon auch ohne das Verbrennen von Milliarden! Außerdem wäre es eine tolle Alternative zum ausufernden Auto-Individualverkehr.

Baukosten

Jeder private (Häusle)Bauer bekommt einen Kostenvoranschlag. Im Vertrag steht dann im Kleingedruckten was passiert, wenn die Firma nicht liefert wie vereinbart. Sollte allen Ernstes so etwas nicht für S21 existieren?!
Und wenn doch lohnt sich ja die Aufregung "des gemeinen" Bürgers nicht, denn dann müsste der nicht liefernde Vertragspartner zahlen...
Unabhängig davon: wer (privat) so unfassbar schlecht plant wäre wohl insolvent.

NACHTRAG # 1

Die bürgerliche Verärgerung wegen der oft extremen Verteuerungen u. Zeitverzögerungen bei großen, öffentlichen Bauvorhaben entsteht m.E. aus der normalen bürgerlichen Denkweise (und Privaterfahrungen), wonach vertraglich offiziell "vereinbarte" Bauprojekte vereinbarungsgemäß (Zeitplan, Kosten) abzuwickeln sind (mit ggfls. mäßigen Mehrkosten wegen unvorhersehbarer Umstände). Diese Denkweise ist m.E. bei öffentlichen Bauvorhaben grundsätzlich falsch. Weil bei großen öffentl. Bauvorhaben - von Brückenbauten über die Elbphilharmonie und aktuell BER oder S-21 - die sog. "Politik" als Initiator involviert ist, also Kommunen, Land, Bund, und in Abhängigkeit davon oft teilstaatliche Bauauftraggeber (bei S-21 die Deutsche Bahn AG) und deshalb nicht der projektierte Zeit- u. Kostenplan wichtig sind, sondern der pol. Nutzen z.B. für das Bundesland während der Gesamtbauphase.
_
Die beworbenen "Vorteile" für künftige Reisende jedenfalls rechtfertigen niemals eine Verteuerung um weitere 4-6 Mrd€.

@Zwicke 2018 um 18:51

Könnte man so sehen, wenn Bauaufträge nicht europaweit ausgeschrieben und an den billigsten Anbieter vermittelt werden müssten. Die lokale Wirtschaft wird von solchen Projekten wohl nur bedingt profitieren. Meiner Meinung nach erinnern solche Projekte mehr an den Turmbau zu Babel und sind ein Testament deutscher Hybris.

um 19:25 von MuschelnundMeer

"Jeder private (Häusle)Bauer bekommt einen Kostenvoranschlag. Im Vertrag steht dann im Kleingedruckten was passiert, wenn die Firma nicht liefert wie vereinbart. Sollte allen Ernstes so etwas nicht für S21 existieren?!"
Ja das ist im privaten so allgemein üblich. Wenn aber eine Landesregierung oder Partei dahinter steht (ich meine natürlich zur damaligen Zeit!), dann scheinen die gesetzlichen Bestimmungen wahrscheinlich nicht zu gelten. Es kommt also darauf an, wie der Vertrag mit der Bahn und den Bauträgern zum damaligen Zeitpunkt ausgehandelt wurde.

Stuttgart

Stuttgart 21 heißt bei mir nur noch Stuttgart 29 - und dass, obwohl ich ein Eisenbahnfan bin! Dieses wahnsinnige Bauvorhaben ist einfach zu komplex: vom Bauuntergrund, von der Anbindung an das Schienennetz, von der Steuerung der Zugfolgen usw. und da wird man buddeln und buddeln und probieren mindestens bis 2029. Die Kopfbahnhöfe in Frankfurt a.M., München und Leipzig funktionieren seit über 150 Jahren noch genauso gut in unserer Zeit, obwohl auch hier eine aufwändige und Zeit kostende Zu- und Abfahrt erforderlich ist, die aber durch die Wendezugeinrichtung aller ICE, IC und Regiozüge mit je einem Steuerstand vorn und hinten wieder relativiert wird, denn es ist kein umständlicher Lokwechsel in einem Kopfbahnhof mehr erforderlich wie früher.

18:55 von SydB

«Stichwort Elbphilharmonie. Auch eine Milliardenbaustelle.
Und heute, 1 Jahr nach der Eröffnung, ein Schmuckstück, eine Perle, das neue Wahrzeichen von Hamburg. […] Ja, die Elbphilharmonie schreibt schwarze Zahlen.»

"Schmuckstück, Perle, Wahrzeichen, schwarze Zahlen" - da gebe ich Ihnen ohne Einschränkung Recht. Schön zu sehen, dass das Projekt trotz aller Widrigkeiten ein Erfolg geworden ist. Und nicht nur für "hochsubventionierte" klassische Musik, sondern auch als Touristenmagnet und Treffpunkt für "ganz normale Menschen".

Dennoch war die Kostenkalkukation sowie die Bauplanung, -vergabe und -kontrolle alles andere als ein Ruhmesblatt.

Nach den gleichen dysfunktionalen Mechanismen, die beim BER und bei S21 wirken. Als da vor allem wären:

- viel zu lange Zeiträume zwischen Erstplanung, "Kostenvoranschlag" und Fertigstellung,
- viel zu viel unqualfiziertes "Kontroll-Gemurkse" durch "ambitionierte" Politiker.

Bei hochtechnischen Projekten wie BER & S21 noch gravierender …

Stuttgart 21 verteuert sich auf bis zu 82 Milliarden Euro

Ich habe verstanden: Stuttgart 21 heißt Stuttgart 21, weil die Bauer an diesem Riesenprojekt genau 2021 pünktlich zu den Wahlen in Baden-Württemberg und im Bund fertig werden wollen.

Wer bestellt, der bezahlt

hahahahaha ...
2011 stimmten die Baden-Wurttemberger im einem Volksentscheid sehenden Auges bewußt FÜR dieses irre Bauvorhaben. Nun sollen sie es bitte auch bezahlen. Inklusive aller erwartbaren Preiserhöhungen. Die jüngste: 1.700 Mio EUR mehr. Und ein Ende des Schreckens ist weder geplant noch in Sicht.

NACHTRAG # 2...

Bekanntlich wurde die bürgerliche Opposition gegen "S-21" in der Ba-Wü-Landeshauptstadt Stuttgart seinerzeit von der "Regierung Mappus / CDU" mit Polizei und Wasserwerfern "befriedet". Dummerweise ist Mappus selbst nun inzwischen im Politikerruhestand, und die GRÜNEN (mit CDU-Anteil) übernahmen federführend das Szepter im Schwabenland... und müssen nun aufgrund Bürgerentscheid pflichtgemäß das unsinnige Projekt "S-21" durchziehen.
_
Wer die eh verkehrstechnisch angespannte Stuttgarter "Kessellage" kennt, wird sich nicht wundern, daß nun - infolge weiträumiger Innenstadtsperrungen und Verkehrsstaus wegen der S-21-Bauarbeiten - die Stadt mit ständigen "Feinstaubalarmen" geschlagen ist...
_
Aber sieheda... genau daraus wird nun erneut "politisches Kapital" generiert... denn die "Daimler-Hauptstadt Deutschlands" wird nun zur Vorreiterin für "Elektro-Mobilität"... Bürgerinteressen und Individualkosten? - egal - es wird "politisch gemacht"... wie das Milliardengrab "S-21"...

S21 steht für und wie

S21 steht für und wie Merkel....alternativlos und bis zum bitteren Ende!

Nein, tatsächlich?

Mal im Ernst, hat denn wirklich jemand etwas anderes erwartet?
Nach dem BER-Fiasko haben doch wohl nur die allergrößten Optimisten geglaubt, daß dieses Projekt nicht die veranschlagten Kosten und den Zeitrahmen sprengen würde.
Kosten bisher fast verdoppelt, Bauzeit mindestens vier Jahre länger als geplant.
Eigentlich schlimm, daß man diese Entwicklungen mittlerweile nur noch schulterzuckend zur Kenntnis nimmt, und sich denkt "War ja eh klar".
Und ich bin sicher, dies ist noch nicht das Ende der Fahnenstange.
Wenn es nicht so traurig wäre, dann könnte ich mich kugeln vor Lachen.

Teil des Problems: Dauer des Projekts

Nunja. Überraschend kommt die abermalige Preissteigerung nicht.

Ein Faktor (von vielen) wird aber auch immer verdrängt: Die ohnehin lange Zeit bis zur Realisierung. Woher etwa soll ein Kalkulator des Jahres 2004 wissen, dass 2005 die MwSt. angehoben würde? Wie soll er 2008 wissen, wie 15 Jahre später die Nettopreise der Baumittel ausfallen?

Kommt der dann auf die Idee, die Kosten von vorneherein um 100% höher anzusetzen, würde der öffentliche oder halböffentliche Auftraggeber den Kalkulator teeren und federn, weil er das kaum der Öffentlichkeit verkaufen kann.

Dass zumindest wesentliche Teile der Steigerungen gar nicht wirklich vermieden werden können, wird zum Zeitpunkt der Entscheidung für oder gegen das Projekt einfach ausgeblendet (ganz unabhängig von der Sinn- oder Unsinnhaftigkeit von S21).

NACHTRAG # 4...

Ich lese hier von Kritiken an Politikern oder Beharrung auf kaufmännisch Grundsätzlichem (pacta sunt servanda). Beides hat wohl seine Berechtigung, aber zumindest Letzteres ist m.E. auf "S-21" nicht anwendbar. Weil es sich eben nicht um eine formaljuristisch normale Vertragsabwicklung handelt, sondern um eine staatsrechtlich "offene" und zudem "politisch betreute Abwicklung" handelt... Soll heißen: Alle Beteiligten (Auftraggeber, Bauträger, Finanziers etc) sind abhängig vom Initiator (Politik) und dessen Intentionen. Wobei der Seite der "Finanziers" eine besondere Bedeutung zukommt. So stehen für "S-21" auch erhebliche EU-Fördermittel zur Verfügung, die man hier (seitens DE und Bahn AG) gerne nutzen möchte. So weit - so gut... aber: auch dabei handelt es sich um Steuermittel aus der gesamten EU. Ob diese Mittelverschwendung aber die eher marginalen Wirtschaftlichkeitsvorteile von S-21 (10 Min. Zeitersparnis von Stgt bis Ulm) rechtfertigen, ist gewiß mehr als fraglich...

Nachschüsse & Subventionen nur noch gegen Aktienpakete

Subventionen und Nachschüsse solcher Art nur noch gegen Aktienpakete vergeben: Der Bund kauft also einen Anteil des Unternehmens, mit dem Geld kann das Unternehmen dann Stuttgart 21 bauen oder die A1 sanieren oder was auch immer.

Ich bin wahrlich kein Kommunist. Aber ich bin gegen eine Privatisierung, bei der Gewinne immer eingestrichen, aber Verluste und aus dem Ruder laufende Kosten dem Staat aufgebürdet werden. Wenn Unternehmen also nicht wirtschaftlich arbeiten können, werden sie halt nach und nach verstaatlicht. Der Staat kann dann gern prüfen, ob eine erneute Privatisierung seiner Anteile sinnvoll ist (bei der Bahn: bitte nicht!)...

Achja, und wer mit staatlichen Geldern schlecht plant, darf persönlich zur Rechenschaft gezogen werden. Bitte von vornherin Arbeitsverträge aushandeln, die entsprechende (zu streichende) Boni und Konventionalstrafen enthalten, falls Kosten aus dem Ruder laufen. Das sollte natürlich (ehrlich) geprüft werden (keine populistischen Bauernopfer!)...

PS: Verstaatlichen

Das war eben irreführend. Also:
Ja, die Bahn ist 100% in Staatseigentum. Trotzdem arbeitet sie gewinnorientiert und "eigennützig". Und auch so etwas sollte eben Scheibchen für Scheibchen mit jeder Subvention wieder abgebaut werden...

fa66

merkwürdig nur, wenn man ihrer argumentation folgt, dass es durchaus langzeit-bauprojekte gibt, die im endeffekt noch nicht mal den veranschlagten betrag erreichen, also im endeffekt billiger sind wie angenommen.

Volksabstimmung...

In der Volksabstimmung wurde keineswegs über einen Projektabbruch entschieden. Vielmehr lautete die Frage, ob das Land Baden-Württemberg eine weitere Mitfinanzierung des Projekts prüfen und wenn möglich einstellen solle. Dies wurde bekanntlich abgelehnt. Im Faltblatt zur Volksabstimmung wurde unter anderem auf Kosten für den Projektabbruch in Höhe von etwas mehr als 1 Mia. EUR hingewiesen. Ein Projektabbruch wäre möglicherweise die Folge gewesen, wenn das Land B.-W. keine weiteren Gelder mehr bereitgestellt hätte. Übrigens wurde S21 und die Neubaustrecke immer als "Doppelpack" verkauft; es wurde behauptet, daß letztere ohne S21 keinen Sinn mache und unbedingt gleichzeitig in Betrieb gehen müsse. Inzwischen ist man wohl davon abgerückt - ebenso wie von der Anbindung des Landesflughafens an das ICE-Netz.

S21 - Cui Bono?

Wer sich mit dem Projekt und den Argumenten der Gegner ein bisschen beschäftigt hat und/oder ein bisschen technischen Sachverstand besitzt, könnte zu folgenden Schlüssen kommen:
1. Der Tiefbahnhof ist nicht nur teuer, sondern bereits im neu fertiggestellten Zustand (!) ein betriebliches und brandschutztechnisches Risiko.
2. Vor diesem Hintergrund kann ein Abriss oder Kompromiss aus Hoch/Tiefbahnhof nur günstiger sein als S21 wie geplant knallhart durchzuziehen.
3. Wenn das trotzdem so durchgeführt werden soll, muss irgendwer davon profitieren, denn es können nicht hunderte Planer, Ingenieure, ... so irren.

Die Fläche, auf denen noch die oberirdischen Gleise liegen, ist übrigens sehr groß und in bester Innenstadtlage -- und wird nach Abriss des Hochbahnhofs wohl meistbietend an private Investoren zur Nachnutzung verkauft. Vielleicht ist der Verkauf sogar schon längst eingefädelt...

@RoyalTramp 15:47

Wollen Sie wirklich Geld für die Bundeswehr
- um Jobs zu erhalten? (Und woher die Zahl 100.000? Klingt sehr spekulativ.)
- um für Naturkatastrophen gerüstet zu sein? (Neue Panzer und Gewehre helfen dafür wie genau - ?)

Da kann man das Geld besser direkt ausgeben!!
Die Bundeswehr soll das Land verteidigen und dafür ausreichend gerüstet sein... aber bitte nicht mehr als das! So viel Geld & Personal wie nötig, aber so wenig wie möglich...

Den Rest des Geldes bitte anderweitig für Subventionen (oder staatliche Beteiligungen, s.o. :-)) nutzen!

14:58 von higher

"steht schon fest, wann der finanzierungsrahmen fuer den berliner flughafen erhoeht wird?"

Klar! Schon erledigt.
"BER-Ausbau Bis 2030 werden knapp 3 Milliarden Euro zusätzlich benötigt"

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/ber-ausbau--bis-2030-
werden-knapp-3-milliarden-euro-zusaetzlich-benoetigt-29470462

Auch das ist ganz sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange!

um 19:59 von Stefanqwer

"2011 stimmten die Baden-Wurttemberger im einem Volksentscheid sehenden Auges bewußt FÜR dieses irre Bauvorhaben."
Ja, und nun bekommen sie ihren modernen, unterirdischen Bahnhof. Etwas teurer zwar und viel später als geplant, aber immerhin hat ihn die Mehrheit gewollt. Für das Geld hätte man viele andere Strecken sanieren und elektrifizieren können. Ich dachte bis jetzt immer, dass die Baden-Württenberger sparsam sind und gut mit Geld umgehen können?

NACHTRAG # 5 ...

Eine Familienangehörige (Tante) in Stuttgart (Jahrgang 1939), zu deren Gepflogenheiten seit jeher der allwöchentliche Gang durch die Einkaufsstraßen und Geschäfte und Cafés im "Städtle" gehört, ist nun schwer betrübt von der weiteren Verzögerung der Fertigstellung des neuen Super-Tiefbahnfofs. Sie hatte zwar in der Bürgerbefragung dagegen abgestimmt, sich aber der Mehrheit gebeugt, und sodann darauf gehofft, dieses "tolle Ding" noch zu Lebzeiten sehen und erleben zu können...
_
Nun - im Alter von 78 - und einer avisierten Eröffnung von S-21 in 2025/26 erscheint es ihr fraglich, noch zu Lebzeiten den neuen Tiefbahnhof in Augenschein nehmen zu können... Zumal eine örtliche Nichte (28) eine Zeitersparnis von 10 Min. bis Ulm auch nicht interessiert, weil die bei Bedarf lieber direkt mit einem Billigflieger nach Budapest oder Paris fliegt (beides Start- / Endpunkte von S-21). FAZIT: Die über 8 Mrd€ werden nicht für Bürger, sondern für die Bauwirtschaft politisch investiert.

Ein Land das 22 Milliarden pro Jahr...

... für illegale Zuwanderung ausgiebt, wird auch die 8,2 Milliarden für einen hübschen Bahnhof aufbringen können.
Der Bahnhof kostet Peanuts im Vergleich zu dem anderen politischen Fehlverhalten.

21:14 von pkeszler "Ich

21:14 von pkeszler

"Ich dachte bis jetzt immer, dass die Baden-Württenberger sparsam sind und gut mit Geld umgehen können?"

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Liegt vielleicht daran, dass man damals genauso dreist gelogen hat wie heute!
Damals wie heute behauptet man, dass die "Fortführung dennoch wirtschaftlicher als ein Abbruch" sei.....
Wielange wird es wohl dauern, bis man die Profiteure und Lobbyisten des Bahnhofs der erneuten Lüge überführt?

Der Bahnhof wird extrem viel teurer als geplant?

Das wusste doch jeder, der sich die Sauerstoffversorgung seines Hirns nicht mit einer Krawatte beschränkt.

um 21:24 von Australitis

Sie schrieben: "Der Bahnhof kostet Peanuts im Vergleich zu dem anderen politischen Fehlverhalten."

Interessante Argumentation. Wir schmeißen also wider jeden Verstand Geld zum Fenster raus, mit der Begründung wo anders würde AUCH Geld zum Fenster raus geschmissen?

Sehen sie es mal aus meiner Warte. Bei den damaligen "Schlichtungsgesprächen", die Gott sei Dank live im Fernsehen übertragen wurden, hat der damalige Verantwortliche der Bahn seine "Gegner" auf das übelste beschimpft und beleidigt ... weil ... sie genau DIESES Szenario voraussagten. Zu einem Zeitpunkt, als man noch ohne Probleme die Untertunnelung stoppen konnte.

Aber ... da müssen wir "Verständnis" aufbringen, immerhin waren die Grundstücke des Geländes schon für über eine Milliarde verkauft worden. Sie sehen also, die Untertunnelung war "Alternativlos", da durch den Verkauf der Liegenschaften, keine andere Wahl mehr bestand.

Hätten sie SO argumentiert, hätte ich es vielleicht sogar akzeptiert.

NACHTRAG # 5...

Im Gegensatz zuR"Elbphilharmonie" (= Imagegewinn für die Weltstadt Hamburg) oder den BER (projektierte Drehscheibe für einen leistungsfähigen europäischen Luftverkehr) war und ist das Projekt "Tiefbahnhof S-21" von Beginn an eine Totgeburt! Weil Stuttgart selbst zu keiner Zeit eine wirtschaftlich ausbaubare Hochburg war und ist... da macht auch die bahntechnische Magistrale zwischen Paris und Budapest den Kohl nicht fett. Denn dagegen stehen schon topographisch die Kessellage Stuttgarts und die Überwindung der Schwäbischen Alb. Beides baulich höchst anspruchsvolle (und sehr teure) Hindernisse.
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Intelligente (und kostengünstig vernünftige) Alternativplanungen hatten mal vorgesehen, einen völlig neuen, internationalen Durchgangsbahnhof (mit Anbindung an Stuttgart) modern und außerstädtisch z.B. in Kornwestheim (20km von Stgt) und einer weiteren Trassenführung nach Osten durch das Donautal (abseits der Alb) zu realisieren. Leider waren damals noch politische CDU-Interessen stärker...

NACHTRAG # 6 ...

"Stuttgart 21"... quo vadis..? Was sehen wir heute... (ungeachtet politischer Beckmessereien)...
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Wir sehen konkret eine durch langjährige innerstädtische Bauarbeiten und infolge ständiger Verkehrsstaus dem Feinstaubkollaps nahe Stadt Stuttgart - mit inzwischen restriktiven Maßnahmen gegen die Bürger als Autofahrer... die allerdings auch nötig sind, um die Wirtschaftlichkeit der Stadt "irgendwie" aufrecht zu erhalten... Zugleich sind aber die Stuttgarter S-u.U-Bahnen auch keine Alternativen mehr für friedliche Arbeitsheimkehrer - wegen ständiger Belästigungen oder gar Bedrohungen durch aggressive Gruppen unterschiedlicher Art...
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Will die Stadt (hier Stuttgart) für Abhilfe sorgen, wären wiederum finanzielle Mittel für Sicherheitsdienste erforderlich...
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FRAGE: Wie will Stuttgart mehr Bürger zur Nutzung des ÖPNV motivieren, wenn dort keine Sicherheit geschaffen wird... aber gleichzeitig Milliarden in "S-21" versenkt werden..?

21:24 von Australitis - vergessen Sie's

hier geht's um Stuttgart 21 und diese ewige Tour, aber auch wirklich alles und aus jedem Thema wieder irgend einen Rechtsextremismus Klimbim unterbringen zu wollen, schlägt fehl.

Wenn ich bei den

Wenn ich bei den Baukostenindex über die letzten 25 Jahre anschaue, dann ist ein Faktor 1,85-2 realistisch (~+2,5 - 2,8% pro Jahr). Insofern entsprechen die ersten 2,4 Mrd indexiert maximal 4,8 Mrd.

Es sind also nicht die "explodierten" Baupreise schuld, sondern es wurde insgesamt zu günstig geplant. Meine Vermutung: An jeder versuchen die entsprechenden Unternehmen abzuzocken, weil sie wissen, dass sowieso der Staat einspringt.

Achja: Zum Interview mit Schmidt. "Oder die Bahn muss es alleine tragen und kann dann deutlich weniger Gewinn an den Bund abwerfen."

Die Bahn macht keinen Gewinn. Also schon, so ca. 500 Mio, aber sie bekommt Subventionen in Mrd-Höhe und bezahlt nicht für den Erhalt des Schienennetzes. Gewinn gibt es da keinen. Ja schließlich kein echtes Privatunternehmen.

Investitionen in Infrastruktur

ist bei der Bahn dringend notwendig. In der Schweiz werden ca.360€ je Bürger im Jahr in die Bahn investiert, in Deutschland nur 60€. Nah-, Fern- und Güterverkehr sind in desolatem Zustand.
Einwende der Bürger gegen die Fehlinvestition Stuttgart 21 wurden von Mappus "niedergeschlagen"!!!
Leider werden die Verantwortlichen nie zu Rechenschaft gezogen.

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