Analyse: "Auch Kim ist kein Verrückter"

09. August 2017 - 08:23 Uhr

Was ist von den neuen Drohungen aus Pjöngjang zu halten? Und was von den angeblichen entscheidenden Fortschritten im Atomprogramm? Diktator Kim will ernst genommen werden, meint ARD-Korrespondent Schwering. Vielleicht sei es sogar eine Art Hilferuf.

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Kommentare

Natürlich ist der Mensch verrückt

Man könnte sagen er sei nicht naiv. Denn die Konsequenzen eines Erstschlages dürften auch ihm klar sein.

Aber die Drohungen gegen diesen mächtigen Gegner auszusprechen ist verrückt.

Ein Volk so zu knechten und auszuhungern während man Atomwaffen baut ist verrückt.

Es ist verrückt, keine Deeskalation anzustreben und rhetorisch Öl ins Feuer zu gießen.

meine meinung, schon seit jahren:

redet endlich auf augenhöhe miteinander!

Obama hätte das geschafft, bei Trump habe ich leider meine zweifel, der ist zu beschränkt in seinen kommunikativen mitteln.

mehr als Säbelrasseln

Nordkorea bedroht die USA. Wenn Kim bestückte Raketen nach Guam schickt, sind wir als Nato-verbündete mit dran. Die Langstreckenraketen mit einer Reichweite von 10 000 Km sind eine reale Bedrohung, auch wenn deren Präzision u.a. technischen Möglichkeiten noch nicht getestet und somit nicht abschätzbar sind. Sollte sich Nordkorea durch diplomatische Verhandlungen besänftigen lassen, wäre das für uns alle ein Segen, aber im Moment sieht es leider nicht danach aus. Gut ist, dass jetzt auch die Chinesen sehen, wie nah ihnen Nordkorea durch die Langstreckenraketen gekommen ist. Evtl. hat China mehr Einfluss auf Kim als der von ihm gehasste Westen.

Nordkorea reagiert

auf die Provokationen von den USA und in der Vergangenheit auf die aus dem Süden.
Man kann nur hoffen das die neue Regierung in Südkorea mit Nordkorea einen Weg finden endlich in Frieden nebeneinander zu leben.
Die gefährlichste Partei in dem Konflikt sind die USA.

Es ist eine Frage der Definition

ob man Führer wie Kim, Erdogan, Trump und weitere verrückt nennt. Normal sind sie in meinen Augen jedenfalls nicht.

Diplomatie? Schön wärs. Das

Diplomatie?

Schön wärs. Das trau ich beiden nicht zu.
Dann eher "gemeinsam in den Abgrund"

Was heisst hier "auch" :-)

Analyse: "Auch Kim ist kein Verrückter"
Seit Trump muss man sich sowieso fragen: wer ist verrückter, Kim oder Trump. Ich denke Trump liegt in Führung.....und wird uns noch in große Gefahr bringen....

Komisch

"Vielleicht sei es sogar eine Art Hilferuf"

Einen Krieg anzudrohen ist eine komische Art von Hilferuf - und auch eine komische Art ernst genommen werden wollen - was Korrespondenten nicht alles analysieren!
Sollen wir diesen Despoten jetzt hofieren, ernst und für voll nehmen und ....?

Die Stunde der Diplomaten

oder nennen wir es klar: Die Stunde der Erpressung. Kim ist nicht verrückt, er will 1) am Leben bleiben und 2) an der Macht bleiben, in der Reihenfolge. Und er wird die Atomwaffen dazu nutzen, dies zu erreichen. Wenn er sie einsetzt, ist er tot, das weiß er. Er hat also nichts gewonnen, es sei denn, er weiß, er ist auch tot, wenn er sie nicht einsetzt. Das Drohen mit dem Einsatz kann seine Lebenserwartung erhöhen, oder gar seine Aussicht an der Macht zu bleiben. Also werden wir demnächst in Geiselhaft genommen, dafür zu sorgen, dass Kim an der Macht bleibt. Mit anderen Worten, wir sind in einer ähnlichen Situation wie damals bei Stalin, ebenso ein blutrünstiger Gewaltherrscher. Auch da musste an alles tolerieren, was er tat, um seine Macht zu sichern, als er die Atombombe hatte. Also: Wenn ein Aufstand des Volkes Nordkoreas wegen Ausbeutung und Misswirtschaft droht, wird uns Kim zwingen, als kleineres Übel, ihm Waren zu liefern, was immer er möchte. Auch für ihn persönlich natürlich.

Grundgütiger, das soll ein Hilferuf sein?

Und schon wieder eine dieser verständnisvollen pseudo-psychologischen Interpretationen über einen größenwahnsinnigen Despoten und Mörder mit dem Motto "Er will ja nur spielen / habt ihn doch lieb.". Unerträglich.

Kim Jong-Un ist

Kim Jong-Un ist selbstverständlich sehr berechenbar. An seinem Verhalten (so unmoralisch und schlecht es auch sein mag) ist nicht irrationales.
-
Er hat mit Sicherheit die Nachrichten verfolgt und gesehen, was mit Staaten/Regimes passiert, die auf ihr "nukleares Potential" verzichten und auf "Garantien" vertrauen:
Ukraine und Libyen (Gaddafi) sind mahnende Beispiele. Und auch Saddam wurde "entfernt", obwohl er überwiegend kooperativ war.
-
Die "nukleare Option" ist das Einzige, was das Regime in Pyeongyang dauerhaft am Leben halten kann.

Kim ist brandgefährlich

Gerade das er mit den Mächtigen der Welt mitmischen will macht ihn so gefährlich.
Ein in die Ecke gedrückter Hund beisst schneller als ein Ausgeglichener um es mal als Hundebesitzer auszudrücken.

Wieso eigentlich : Das " kommunistische" Nordkorea..?

Das ist eine reine Diktatur und hat mit Kommunismus wenig oder gar nichts gemein. Den reinen Kommunismus nach Marx und Engels hat es nach meinem Verständniss noch nie gegeben..

Wahnsinn

Was ist nur los mit unserer Welt? Es wundert mich zunehmend, wie leichtfertig mittlerweile von einem Atomschlag gesprochen wird. Gelernt hat man anscheinend gar nichts aus der Geschichte. Am 6. August 1945 ist die erste Atombombe von den Amerikanern auf Hiroshima abgeworfen worden und hat unendliches Leid und Verwüstung mit sich gebracht. Nicht ausmalen will man sich, was für eine Zerstörungskraft eine Atombombe heute, 72 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki, hätte. Die Amerikaner sollten endlich aufhören allen anderen vorzuschreiben, was richtig und was falsch ist und wenn sie es tun, dann bitte auch mit gutem Beispiel voran gehen.

War da nicht ein Vorschlag?

Wie ist eigentlich die Reaktion von Nord- und Südkorea sowie den USA auf die Vorschläge aus China und Russland das nordkoreanische Atomprogramm bei gleichzeitigem Aussetzen der amerikanisch-südkoreanischen Militärmanöver einzufrieren?

Gefangen

Na ist doch klasse, Nord-Korea wird beweisen wollen, dass sie sich auch weiterhin nicht unter Druck setzen lassen. Die USA will ihren Anspruch als Übermacht wahren. Also sind beide in dieser Spirale aus Provokationen und Sanktionen gefangen. Da auf beiden Seiten Betonköpfe sitzen wird es wohl kräftig knallen müssen damit sich was bewegen kann.

Trump und Kim

sind beide mental auf der Stufe eines Kleinkindes. Beide haben Anhänger, die Ihnen blind folgen und alles anbeten, was diese Clowns verbal äußern. Der Unterschied ist nur, dass Trump bewusst gewählt wurde.

Verrückt ist relativ

Man muss bedenken, Kim ist in diese Militär-/Herrscher-Dynastie hinein geboren worden, bekam von Kindheit an eingetrichtert der "Westen" bzw. der "Süden" ist böse, und wir können uns nur durch unserer militärische Macht vor dem Eingriff von außen schützen. Und viel herumgekommen in der Welt ist er offenbar auch noch nicht.
Also ob man ihn jetzt deshalb als einen klassischen Verrückten bezeichnen kann, bezweifle ich daher. Weltfremd hingegen allemal.
Deshalb denke ich, dass die Nordkorea-Strategie des "Westens" (Auflagen und Sanktionen) der falsche Weg ist. Somit sieht er sich nämlich im Recht und er schottet sein Land nur noch mehr ab. Leiden tut nur die Bevölkerung darunter.
Offene Diplomatie, Einladungen zu Staatsbesuchen, Beteiligungen am Welthandel, würden seinem Regime eher die Grundlagen nehmen als weitere Sanktionen und Säbelrasseln.

Achso...

Die USA wollen auf Fortgesetztes Drohen (!) NK mit "Feuer und Zorn wie sie die Welt noch nicht gesehen hat" reagieren... und das ist dann eine Warnung? NK sagt das sie bei einem Präventivschlag (!) der USA mit allem was sie haben zurück schlagen und das ist dann wiederum eine Drohung?

Könnte man nicht beides als das bezeichnen was ist? Martialisches Säbel Rasseln? Und da nimmt sich wahrlich keine Seite zurück.

ich pflichte bei..

eine aggressionsdrohung in ein gespraechs"angebot" oder gar einen "hilferuf" umzudeuten bedarf schon einer bemerkenswerten analytischen begabung.

dieser mann hat schon waehrend seiner schulzeit in der schweiz bewiesen, wes geistes kind er ist. er ist gefaehrlich, und das muss international weiterhin begriffen werden.

sein gegenueber ist heute donald trump, doch haette ich mir hier lieber obama vorgestellt, der jetzt in der haengematte liegt und gluecklich ist, mit diesem problem nicht umgehen zu muessen.

es bleibt lediglich, trump eine glueckliche hand zu wuenschen...

Kim will ernst genommen werden

Das will jeder, ist auch verständlich. Ich nehme ihn und sein politisches System in Nordkorea sehr ernst. In meinen Augen eine ideologisch verblendete pseudo-kommunistische Erbmonarchie des Kim-Clans, der die Bevölkerung seit mehr als 60 Jahren gegen "den äußeren Feind" indoktriniert, für dumm verkauft und in Armut und Elend versklavt.

Sein Verhalten "ist vielleicht sogar eine Art Hilferuf". Und wer soll ihm jetzt wobei und womit helfen? Jemandem, der durch die Drohung mit Atomwaffen um Hilfe ruft, dem kann wohl nur noch ein Psychiater helfen.

Und die Reaktion von Trump, weitere Drohungen "werden begegnet mit Feuer, Wut und Macht, wie die Welt es so noch nicht gesehen hat", ist keinen Deut besser. Auch ein Fall für den Psychiater.

Mir gefällt der Ansatz: "Tritt leise auf, aber hab' einen großen Knüppel dabei".

Gibt es in der US-Administration noch erfahrene Diplomaten, die leise und geschickt verhanden können? Hat es die in Nordkorea je gegeben?

Ich rufe auch um Hife !!!

Kim Jong Un lässt sich wie

Kim Jong Un lässt sich wie schon sein Vater und Großvater als Gottheit verehren. Wer dies nicht tut, der wird ins Arbeitslager gesteckt und bitterlich gequält. Ich denke nicht, dass seine Drohung ein Hilferuf ist, sondern sehr ernst gemeint ist, weil er sich für unbesiegbar hält. Das ganze Regime ist auf Militärpomp aufgebaut, einem Ausdruck von vermeintlicher Stärke, die nach außen hin präsentiert wird. Das Land schottet sich komplett von der Außenwelt ab, woher soll dann (außer Spionen und Augenzeugen) jemand wissen, wie weit irgendwelche Programme etc. entwickelt sind?

Nur eine Art Hilferuf?

Meine Güte, wie weit kann man gehen, krankes Verhalten zu entschuldigen!

09:04 von hammer

"Vielleicht sei es sogar eine Art Hilferuf"

Einen Krieg anzudrohen ist eine komische Art von Hilferuf - und auch eine komische Art ernst genommen werden wollen - was Korrespondenten nicht alles analysieren!
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Sie meinen also wenn man sich schwach darstellt respektieren die Wahnsinnigen dieser Welt einen?

Selbstverständlich kann darin eingebettet der Versuch sein, China oder Putin zu deeskalierenden Einschätzungen zu animieren...

Eigentlich dürfte es kein Land geben das diesen Krieg möchte..., hier muss jetzt schnell verbal runter gefahren werden...

Der medial dargestellte Herr Tillerson kann einem leid tun...?

Feuer und Wut

Kim hat ja auf die jüngsten Sanktonen hin mit "Tausendfacher Vergeltung" gedroht. Wahrscheinlich ist es tatsächlich so, dass man sich Kim gegenüber ähnlich übertrieben blumig ausdrücken muss, damit überhaupt irgendwas ankommt.

Trump ist in die Falle gegangen

die China aufgestellt hat. Denn es wurde verlangt dass USA die gemeinsamen Manöver mit Südkorea beendet und angebliche Verteidigungswaffen ( Boden Luft Raketen) aus Südkorea abzieht. Das hat Trump barsch abgelehnt.
Nun muss er sich aus der Falle twittern.
Wie immer schaut man zuerst darauf was "das Geld" macht. Wenn etwas dran wäre an Trumps verbalem Gebell würde der US Dollar Index steigen und ebenso die yields der USA Schulden ( 10- und 30- jährige) das geschieht aber nicht.
Eine weitere diplomatische Niederlage für Trump

Gefährlich

Es ist bedauerlich, dass Trump so eine mieserable Innenpolitik macht. Dadurch hat Trump im Zweifelsfall durchaus ein großes Interesse an einem Krieg, um von seiner mieserablen (Innen-)Politik abzulenken. Das dürfte für den Nordkorea-Konflikt nicht gerade friedensfördernd sein.

@08:49 von c.schroeder

Nordkorea grenzt an China, viel näher geht wohl nicht.

08:46, suomalainen

>>meine meinung, schon seit jahren:
redet endlich auf augenhöhe miteinander!

Obama hätte das geschafft, bei Trump habe ich leider meine zweifel, der ist zu beschränkt in seinen kommunikativen mitteln.<<

Da hat sich Ihre Meinung zu Obama aber doch ein wenig gedreht:=}

Ich sehe das übrigens bei vielen Linken, die Obama früher als Verräter gesehen haben. Aber jetzt erkennt man eben doch, im direkten Vergleich mit dem heutigen Amtsinhaber, was man damals an ihm gehabt hat.

@ Wobber1000 um 9:42 Uhr

Was von Geheimdienstberichten zu halten ist, haben wir ja bereits zu genüge im Irak gesehen, Stichwort "Giftgasfabriken".

Der Unterschied ist nur der, dass diese Giftgasfabriken nie von Saddam Hussein stolz den Medien vorgeführt wurden und auch keine Testtötungen mit dem Giftgas bekannt wurden bzw. tatsächlich stattfanden. Kim schießt aber Raketen ab, die er medial als Show inszeniert, um innen- wie außenpolitisch sich als unangreifbar aufzustellen. Das hat Hussein nie gemacht.

Wenn die erste Rakete, egal ob atomar bestückt oder nicht, selbst aus Versehen in Tokyo einschlägt, ist da Krieg in diesem Teil der Welt, ob mit oder ohne Trump.

Vielleicht sei es sogar eine Art Hilferuf.

so der ARD-Korrespondent Schwering.
.
oder schlechte Kindheit .......
man sollte vielleicht Beiträge als Satire oder Polemik kennzeichnen,
sonst nimmt das jemand ernst

Patt-Situation

Es ist die traurige Lehre aus den Kriegen der letzten Jahrzehnte, dass sich die nordkoreanische Regierung den US-Militärapparat nur mit Atomwaffen fernhalten kann.

Das Problem des Westens: Man fährt gegen Nordkorea seit Jahren die härteste, vom Völkerrecht noch abgedeckte Linie. Es wäre ein Zeichen von Schwäche, sich nun auf Verhandlungen einzulassen, zumal man in diesen Verhandlungen nicht viel anbieten könnte. Mehr als eine Lockerungen der Sanktionen sind nicht drin, da die USA ihre Interessen im asiatischen Raum nicht aufgeben werden und eher fern der Heimat einen Atomkrieg riskieren, als dort eine der zahlreichen Militärbasen zu schließen.

Insofern wird sich an der Situation so schnell nichts ändern.

Mein Vorschlag

Alle direkt Beteiligten ( Kim aus Nordkorea, Donald Duck, pardon Trump aus den USA), sowie die indirekt Beteiligten (die Chefs von Südkorea, Japan, China, Russland) und eventuelle Freiwillige aus anderen Staaten mieten ein großes Stadion. Dort können sie, wie in römischer Zeit der Gladiatoren üblich, ihre Waffen (Speer, Schwert, usw.) auswählen und die Sache auskämpfen. Ich behaupte, das Stadion ist nach 10 Minuten ausverkauft. Das Ganze wird dann live weltweit per TV übertragen mit sagenhaften Einschaltquoten. Ich glaube, das wäre eine gute Lösung.
Ironie aus.

Hilferuf?

Wenn Kim Drohungen der übelsten Art ausstößt, dann kann das für den Kommentator der TS einen Hilferuf bedeuten? So eine "interessante" Auslegung habe ich noch nirgends gelesen oder gehört.
Wenn jetzt jemand auf den Gedanken käme, auch Trumps Gegendrohungen seien ein Hiferuf, was würden die TS und manche Leserkommentatoren darauf antworten?

Es fehlt noch

eine Analyse bzw. ein Ergebnis - Kim ist Kommunistischer Koreaner, ein Asiat, dem seine Diktaroren Allüren in den Kopf gestiegen sind. Sein Verhalten ist daher unberechenbar und was sein Volk angeht, das ist ihm egal, es spurt oder es geht unter. Schicksale interessieren ihn nicht. Die beste Lösung ist, das dass Volk seine Unterdrückung erkennt und sich seiner Verbrecher selber entledigt. Aber das ist so gut wie undenkbar. Wenn, dann löst eine Diktatur die Andere ab, mehr ist da nicht möglich, zu erwarten. Auf jedenfall ist die Situation branntgefährlich. Sollte eine Rakete statt ins Meer aufs Festland fallen, dann gibt es kein Halten mehr. Der am schnellsten reagiert, wird den Krieg gewinnen aber der große Verlierer ist die Menschheit.

@suomalainen

Auf Augenhöhe miteinander reden?

Wie hoch legen Sie diese Augenhöhe an? Es tut mir leid, ich kann diese Pro-Kim-Stellungnahmen nicht nachvollziehen! Es handelt sich um ein Unrechtsregime! Ein ganzes Volk wird unterdrückt und regelrecht mit täglicher Gehirnwäsche vollgenudelt! Unliebsame "Bürger" werden in Lagern ähnlich den KZs weggesperrt und auf grausamste Weise behandelt!

Wer die Doku "Inside Nordkorea" im ARD gesehen hat, sollte endlich aufgewacht sein und erkennen, was sich in dem Land abspielt! Unterdrückung, Einschüchterungen, Lügen! Ein Volk hungert, damit der Machthaber und seine Gesellen einen völlig aufgeblähten Militärapparat erhalten können, der über das notwendige Maß von Selbstverteidigungskräften deutlich hinaus geht! Immerhin ist auch noch China der Garant für Nordkorea!

Kim ist und bleibt ein Verrückter! Seine Unerfahrenheit machen ihn dazu noch gefährlicher für die Welt!

@Frank_Furter

09:33 von Frank_Furter:
"Nur eine Art Hilferuf? Meine Güte, wie weit kann man gehen, krankes Verhalten zu entschuldigen!"

Was sie als "krankes Verhalten" bezeichnen, ist nichts anderes als eiskalte Machtpolitik, die wir immer wieder erleben müssen (sie wird allerdings nur selten als solche dargestellt).

Können Sie erahnen, welche Ziele Kim Jong-Uns verfolgt und welche Möglichkeiten ihm bleiben, diese zu erreichen?

Teile und herrsche!

Die Frages Kalter Krieg und des Wettrüsten interessierte mich. Es gibt dazu keine verlässlichen Angaben. Immer geht es um Geheimdienstberichte. Die Russissche Übermacht bei konventioneller Rüstung sei der Grund dafür, dass die USA Nuklearwaffen forcieren "mussten". So kam es Anfang der 50ger dazu, dass die Amerikaner 300, die Russen 6 Atomsprengköpfe hatten. Ich erinnere (Wiederbewaffnung der Bundeswehr) noch die Grafiken mit den Russischen Panzern gegenüber unseren. Man hat einfach unterstellt, dass Russland den "Westen" überfallen wolle.
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Der Irakkrieg beruhte wiederum auf Geheimdienstberichten über rollende Chemielabore und Urankäufe in Kenia, die es nie gegeben hatte.
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Und nun berichtet der US-Geheimdienst über rasante Fortschritte mit Atomwaffen und Raketen in Nord-Korea.
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Mit anderen Worten: TEILE UND HERRSCHE! - Man stelle sich mal vor, EU+Russland und China+Korea würden friedlich kooperieren. Wozu bräuchte es da noch die Amerikaner? Was machen sie da mit ihrem Flüssiggas?

Nun nach den

Worten oder besser Drohung von Trump.

" Die USA würden darauf "mit Feuer und Wut" reagieren "wie sie die Welt noch nicht gesehen hat", sagte er in New Jersey."

Hatte ich gestern schon geschrieben das es Kim nicht beeindrucken wird, und schon ist Antwort da.

Wenn dort unten was passiert sind die Anliegerstaaten betroffen und nicht die 10 000 Kilometer entfernte USA, sollte Kim wirklich die A-Bombe haben wäre das verheerend für die Region.

Mag sein das Kim verrückt ist, aber wir haben eine Menge Verrückte auf dieser Welt mit denen wir gut Beziehungen haben.
Ein Hilferuf sehe ich jetzt nicht, wer ständig bedroht wird und in die Enge getrieben, der reagiert je nach Mensch auf zwei Arten.
Entweder geht er auf die Sklavenseite und unterwirft sich, oder wehrt sich einmal mit schlimmen Folgen für beide Seiten.

Gut das es in den USA neben Trump noch paar andere Stimmen gibt.

Gruß

Guter Beitrag

...genau so,wie der Korrespondent sehe ich die Sache auch.
Und trotzdem-auch wenn NK nicht wirklich eine Atommacht wie RU oder CHN oder USA ist,kann es doch Ziele treffen.
Das sollte man nie vergessen.
Einen Atomkrieg gegen die USA können sie nie gewinnen aber trotzdem empfindlich zurückschlagen

@ beamtenfreund um 9:45 Uhr

Wie immer schaut man zuerst darauf was "das Geld" macht. Wenn etwas dran wäre an Trumps verbalem Gebell würde der US Dollar Index steigen und ebenso die yields der USA Schulden ( 10- und 30- jährige) das geschieht aber nicht.
Eine weitere diplomatische Niederlage für Trump.

Bei manchen Leuten bilden Antiamerkanismus plus Hass gegen Trump inzwischen eine so unheilige Allianz, dass Argumente angeführt werden, die jeder Logik widersprechen. Wenn es wirklich zum Knall kommen sollte, wird der Dollar steigen, egal, ob da Trump an der Macht ist oder wer auch immer.

suomalainen

Da scheinen die kommunikativen Mittel des Hr.Obama doch auch deutlich eingeschränkt gewesen sein! Er hatte immerhin 8 Jahre Zeit, zum Dialog!

Kim ist sicher nicht verrückt

Der Mann ist nicht dumm und versucht, das Beste aus der Situation rauszuholen und sein eigenes Überleben zu sichern.

Über die Art mag man streiten, wer ihn aber pauschal für verrückt erklärt, macht sich die Situation doch etwas zu einfach.

Analyse: "Kim ist kein Verrückter"

Das was wir im Augenblick mal wieder zu sehen bekommen, ist diese übertriebene Showveranstaltung zwischen den USA und Nordkorea, die man auch als Volksverschaukelung bezeichnen kann. Die Weltmächte würden nie so weit gehen, dass die Entfesselung eines neuen Weltkriegs der freie Lauf gelassen werden könnte. In beiden Ländern sind zwei unberechenbare Gestalten an der Macht, die sich hoffentlich bewusst sind, dass bei aktiven Angriffen das eigene Land selbst getroffen werden kann.
Wieso nehmen die USA, das einzige Land der Welt, das aktiv Atombomben eingesetzt hat, wie am 9. August vor 72 Jahren auch, immer wieder das alleinige Entscheidungsrecht in Anspruch, wer Atombomben besitzen darf und wer nicht?
Nach der UdSSR 1948, China 1964 sowie Frankreich (Hirochirac), Indien, Pakistan hat auch im Dezember 2006 Ehud Olmert für Israel ausgeplaudert, dass sein Land Atombomben habe.
Bei Ländern wie dem Iran und Nordkorea wird ein endloser Zirkus um Atomwaffen veranstaltet?
Warum eigentlich nicht?

Die Gefahr heißt Trump

In solchen Situationen brauchen wir Staatsmänner und -Frauen die einen kühlen Kopf bewahren, keine Vollidioten wie Trump. Es gilt dann zu deeskalieren. Sprüche wie "Fire and fury" gehören an einem Kinderspielplatz.

Manche Journalisten....

und leider auch manche User schwafeln von "miteinander auf Augenhöhe verhandeln"! Über was soll denn verhandelt werden? Über die Erpressungsversuche aus Pjöngjang? Über die Drohungen? Ich fürchte, Kim Jong Un würde weder der amerikanischen Zusicherung glauben, keine Invasion zu planen, noch der schützenden chinesischen Hand. Ich frage mich schon die ganze Zeit, was an Nordkorea eine Invasion, d.h. einen Krieg "wert" wäre. Mag ja sein, daß vielleicht gaaaanz seltene Erden zu finden sind-aber sonst? Es ist nur schade, daß es auch hier viele Leute gibt, die einfaches Ignorieren bereits wie Kim Jong Un schon als Provokation auffassen! Wer hat denn dann skurile Ansichten?

Interessante Analyse// S/O-asiatische Uhren ticken anders

Kim Yong-Un ist sicherlich grausam, egozentrisch und größenwahnsinnnig, doch was unterscheidet ihn da von anderen Despoten? Sicherlich spielt da auch die Mentalität der Menschen eine große Rolle, die seit jeher nichts anderes kennen und ihren Führern gottähnliche Macht zugestehen. Das hat sicherlich auch mit der gnadenlosen Grausamkeit zu tun, mit der Widerstand bestraft wird. Aber es nutzt alles nichts: Der Westen MUSS mit Kim reden, muss ihn ins Boot holen, bevor er völlig austickt. Das würde ihm schmeicheln und befriedigen und zur De-Eskalation beitragen. Ob allerdings von Nordkorea, mit uraltem Militärgerät und abstürzenden Raketen eine globale Gefahr ausgeht, zweifele ich sehr an. Das ist IMO Angstmacherei. Die westlichen Abwehrsysteme sind derart weit entwickelt, dass Kims Raketen nicht mal ein paar hundert Kilometer weit kämen, wenn sie nicht gleich bei Start expoldieren. Zu uns oder den USA werden sie es auch in 10 Jahren nicht schaffen. Außerdem wäre dies das Ende Kims.

"Hilferuf"

Den Hilferuf nehme ich nicht ab! Kim hat durchaus die Möglichkeit, ohne Gesichtsverlust in Kontakt zu den USA zu treten! Alleine schon die Allianz mit China könnte helfen und zu vertraulichen Gesprächen führen!

Stattdessen wird lautstark mit dem Säbel gerasselt! Die Frage ist hier eher, in wie weit Kims Machtposition gesichert ist und bleiben wird, wenn es zu einer Entspannung kommen könnte! Der Machtapparat baut alleine auf das Militär auf! Ob Kim die Hardliner innerhalb dieses Kreises im Griff hat, würde sich dann wohl zeigen!

Leider ist auch die Rolle Chinas sehr undurchsichtig! Das Land kann Unruhen gar nicht gebrauchen! Dennoch steigert Peking den Druck nicht auf Pjöngjang! Es sei denn, die Gerüchte stimmen und Peking hat selber längst die Kontrolle verloren!

@um 09:47 von Auf eine Frage

Was ist denn von einem Machthaber zu halten, der engste Familienangehörige im Ausland ermorden lässt? Von den unzähligen Morden in seinem Heimatland gar nicht erst zu reden. Bedauerlich, dass man nur Trump protestieren hört und von den großen russischen und chinesischen Staatsführern so gut wie nichts.

Leider ist es so,

daß die Diplomatie am Versagen ist. Drohungen und Unbeherrschtheit sind hier fehl am Platze. Nordkorea einfach mal so wegbombardieren wäre fatal. Das hätte garantiert Konsequenzen.

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