Berliner Raser wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt

27. Februar 2017 - 11:21 Uhr

Lebenslang wegen Mordes: So lautet das Urteil im Prozess gegen zwei junge Sportwagenfahrer. Sie hatten sich vor einem Jahr in Berlin ein illegales Autorennen nahe dem Ku'damm geliefert. Ein Unbeteiligter kam dabei ums Leben.

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Kommentare

Na endlich

Mal die passende Strafe für solche geistigen Einzeller.

Nicht schlecht

Endlich mal ein adäquates Urteil. Die Strafen für Gesetz-übertretende Autofahrer/KFZ-Fahrer sind in Deutschland sowieso viel zu niedrig. Unsere europäischen Nachbarn schütteln nur ungläubig mit dem Kopf, wie lasch die Konsequenzen für kleine und große Vergehen hinter dem Steuer in Deutschland sind.

Schönes Urteil in Berlin, aber der Gesetzgeber muss auch dringend die Strafen erhöhen. DAS wäre wirklich mal ein großer Fortschritt für die innere Sicherheit.

Ein richtiges Urteil der den Wert eines Lebens..

Rechnung trägt.

Hoffentlich verhindert dieses Urteil als abschreckendes beispiel zukünftige illegale Autorennen und wenn sie stattfinden wissen die teilnehmer was ihnen im schlimmsten fall strafrechtlich drohen könnte.

Na endlich wird hart durchgegriffen

Hat ja lange dauert. Verkehrsregeln missachten kann auch den Tot ihrer Familie, Freunde und Bekannte bedeuten.

Überfällig/Opferschutz vor Täterschutz

Es gibt Rennstrecken da kann man mit dem eigenen Auto Rennen fahren, es gibt Kartbahnen dann kann man Rennen fahren.... aber nicht auf öffentlichen Straßen und das Leben/die Gesundheit anderer Leute riskieren.

Endlich mal ein Urteil in Deutschland bei dem ich nicht mit dem Kopfschütteln muss.

Ein schöner Tag!

Das ist vernünftig

und hat hoffentlich für andere eine abschreckende Wirkung. Denn für zukünftige Verfahren dieser Art kann das Berliner Urteil nun als Präzedenzfall herangezogen werden.

Niedere Beweggründe sehe ich mit der Lust ("Kick" am eigenen Adrenalinrausch) gegeben, zwar ist der Vorsatz schwer nachzuweisen, jedoch ist die "billigende Inkaufnahme" damit gleichzusetzen.

Meine Hochachtung

Meine Hochachtung an den mutige Richterteam! Bleibt zu hoffen, dass andere illegalen Raser durch das Urteil abgeschreckt werden und das Urteil auch wörtlich genommen und vollstreckt wird. Bis zum Lebensende sollen die Mörder zur Rechenschaft gezogen werden! Am besten Einzelhaft in Gummizellen, denn mit "Gummigeben" kennen sie sich ja aus.

In der Sacheh abe ich meine Zweifel ob das Urteil richtig ist

Na ja... ob diese lebenslange Freiheitsstrafe so angemessen ist?? Und ob ein lebenslanger Fuehrerschein-Entzug wirklich so angemessen ist?? Ich habe da so meine Zweifel. Denn ich habe gerade eben eine sehr gute Analyse des Urteils bei heute.de gelesen und die trifft ziemlich gut ins Schwarze:

https://tinyurl.com/zmmf7bo
heute.de: Mord-Anklage: Wie hart werden Raser bestraft?

Die entscheidende Rechtsfrage: Fahrlässigkeit oder Vorsatz? Haben die Raser den Tod von Menschen nicht auf ihrer Rechnung gehabt oder haben sie die Möglichkeit eines tödlichen Unfalls erkannt und sich damit abgefunden?

Die Staatsanwaltschaft plädiert auf Mord, beiden Angeklagten soll zudem auf Lebenszeit der Führerschein entzogen werden. Hartes Geschütz gegen zwei Aufschneider, denen wie so vielen anderen das Auto als Statussymbol über alles geht. Deren Zukunftsaussichten aber damit zunichte sein dürften.

Von daher: ob sowas wirklich richtig sein kann??

wow

endlich mal eine passende strafe für möchtegernmaschos ! jetzt können sie im knast beweisen wie kool sie sind !!

Auch ...

... wenn ich mir fast sicher bin, daß dieses Strafmaß noch kassiert/reduziert wird, ist es dennoch ein richtungsweisendes Urteil. Und gerechtfertigtes Urteil.
Mit diesen illegalen Straßenrennen setzt man vorsätzlich fremder Leben und Gesundheit auf´s Spiel, da gibt es auch keinerlei Ausrede. Somit ist der Strafbestand des Mordes m.M. nach voll erfüllt.
Die sonst für solch Vergehen maximal auf 5 Haftjahre angelegte Strafen, die meist in Bewährungen etc. mündeten, waren/sind wirklich viel zu wenig.
Jetzt wurde mal ein Zeichen gesetzt, ich hoffe es hat Bestand.

Wie müssen sich jetzt...

...die Angehörigen der Getöteten fühlen, wo der oder die Täter mit einer lachhaften Bewährungsstrafe abgefunden wurden...?

Dises Urteil könnte Signalwirkung haben

und Mitahmer vielleicht nachdenklich machen. Wenn jetzt noch an anderen Stellen endlich einmal, dem Spielraum des Gesetzes nach, schmerzhafte Urteile gesprochen werden würden, dann würde dies der Sicherheit in diesem wunderschönen Deutschland sehr gut tun.
Der Respekt anderen gegenüber hat viel zu lange gelitten.

Strafe gerechtfertigt

Auch wenn da noch andere bekannte Mörder in Berlin rumgeistern, die bestraft gehören.
Komisch ist allerdings das Wort Mord.

Ein Autorennen hat ja andere Ziele also denke ich fahrlässige Tötung wäre immer noch angemessen.

Mutig

Ein mutiges, wenn auch aus meiner Sicht richtiges Urteil des Gerichtes, da die Richter von vornherein wissen, dass ihr Urteil wahrscheinlich kein Bestand haben wird, da 100 %ig eine Anfechtung des Urteils durch die Verteidiger erfolgen wird.

Auch diese Frage von heute.de finde ich absolut berechtigt

Darueber hinaus meine ich, dass heute.de in diesem weiteren Absatz eine weitere berechtigte Frage aufwirft:

Wichtig auch die Frage: Wie lässt sich möglichst wirksam verhindern, dass es überhaupt zu solchen Rennen kommt? Der Bundesrat fordert härtere Strafen. Danach soll gelten: Veranstaltern wie Teilnehmern drohen bis zu zwei Jahre Haft, Führerscheinentzug inklusive.

Ja, es sollte lieber was zur Prävention gemacht werden, um solche Rennen in Zukunft zu verhindern. Außerdem bin auch ich mir nicht sicher, ob diese beiden Typen hier wirklich den Tod des Opfers gewollt haben. Das kann niemand wirklich sicher wissen. Von daher: wie kann man hier jemanden bei sowas wegen Mordes verurteilen, wenn man nicht sicher sagen kann ob der Tod des Opfers gewollt war?? Der Staatsanwalt mag eventuell dieser Meinung sein. Aber: was sagen die Täter dazu??

Allerdings ist dieser weitere Punkt:

Auch die geliebten Autos wären weg.

nach Artikel 14 GG verboten!

Sie hätten es wissen müssen!

Ja, finde ich gut. Die Skrupellosigkeit, Rücksichtslosigkeit solcher Nicht-Führerscheintuaglicher Leute, muss entsprechend gehandhabt werden. Zwar klingt Mord in der Sache eines Verkehrstoten durch illegale Autorennen möglicherweise übertrieben, und die Begründung, es sei "billigend in Kauf genommen" setzt Bewusstsein voraus - ich kenne diese PS Proleten nicht, aber wer kann zB als Richter einem in den Kopf schauen?

ALSO geht man aus allgemeinmenschlichen Maßstab von einem gesunden Maß des Menschseins aus, das zumutbar ist. Diese Schuldgesprochenen sind wohl rechtsfähig und mündige Wesen und damit von Verstand beseelt genug, um zu wissen, was passieren kann. Es ist zumutbar, wie dass man die Konsequenz (bzw. Risiko) kennt, wenn man auf einem Weg, der nicht für Rennen geeignet ist, ein damit illegales Rennen fährt. Damit erkläre ich mir die Rechtsgültigkeit einer Mordverurteilung. Sie hätten es als menschliche Wesen wissen müssen!

Das Urteil wird in der nächsten Instanz bestimmt

gekippt werden.
Der Antrag der Verteidigung (2 Jahre auf Bewährung) und das Urteil selbst zeigen auf, wie groß die Rechtsunsicherheit bei solchen Autorennen und deren möglichen Folgen ist.
Hier dürfte somit erstmal der Gesetzgeber gefordert sein.

Kein Bewusstsein für die eigene Schuld?

Jeder fahrtüchtige Autofahrer hat ein Bewusstsein für seine Schuld, wenn er bei rot über die Kreuzung fährt. Jeder!

So langsam kehrt mein Glaube...

...an die Rechtsprechung wieder zurück.
Nun hoffe ich, dass die Richter bei der Berufungsverhandlung ebenso konsequent urteilen, denn ein “weiches Urteil“ käme einer Einladung für weitere derartige Adrenalin-Kickdown-Rasereien gleich.

11.37 Aufseher

In Deutschland gibt es zwar "Lebenslang" als Strafe, die Straftäter werden aber in der Regel spätestens nach 15 Jahren entlassen, wenn sie keine Gefahr für die Allgemeinheit darstellen. Und das ist in dem Fall auch gut so!

kein Bewusstsein für eigene Schuld

Gut, dass hier mal durchgegriffen wird, dass war schon lange überfällig hier ein Zeichen zu setzen. Leider wird dieses Urteil sicher so nicht stehen bleiben.

Rechtskräftig ...

... ist das Urteil noch nicht. Rein juristisch betrachtet, glaube ich nicht, dass das Urteil in letzter Instanz Bestand haben wird. Trotzdem ist es ein richtiges Signal an alle, die mit tödlichen Waffen (Kfz, Lkw, Motorrädern) auf fden Straßen herumfahren. Mitleid mit den Verurteilten habe ich nicht.

raser

ich bin erleichtert
es gibt es doch noch
ein urteil im" namen des volkes"
danke

Einsicht bei Rasern

da habe ich ja nur geringe Hoffnung.

Solche Leute denken leider meist nicht weiter als bis zur Motorhaube, niemand der bei Verstand ist fährt ein Rennen auf einer öffentlichen Straße..

Ich versteh auch nicht so richtig worum es da geht, dümmliches Gas geben kann auch ein Ziegelstein, Gang rein, Stein aufs Gas und ab gehts. Dieser "Wettbewerb" hat ja mal nichts mit Talent oder ähnlichem zu tun.

Aber anscheinend haben manche Leute nichts anderes zu bieten.

Chapeau

Ein Urteil, dessen Signalwirkung vorbildhaft ist, auch wenn das Strafmaß scheinbar sehr hoch angesetzt wurde.
Wünschenswert wäre eine gleichlautende Rechtsprechung und Begründung in ähnlichen Fällen, wenn z.B. verdorbene Lebensmittel umetikettiert oder neu aufbereitet und in Verkehr gebracht werden. Auch das könnte durchaus unter den Begriff des "bedingten Vorsatzes" fallen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das stand hält!

Ich bin mir sicher, dass dieses Urteil in irgendeiner Instanz kassiert wird, denn Mord setzt doch entsprechende Merkmale voraus. Das ist doch aber eher Totschlag.

Darf man ein Rennen mit einem vorsätzlichen Mord gleichsetzen??

Auch dieser Punkt aus der Verteidigung:

https://tinyurl.com/hz8npyr
n-tv.de: Berliner Raser wegen Mordes verurteilt (Montag, 27. Februar 2017)

Sie argumentierten, der Vorsatz, an einem Rennen teilzunehmen, sei nicht mit einem Tötungsvorsatz gleichzusetzen. Ihnen würde "bei so einer Fahrt das Risiko nicht in den Sinn kommen".

Klar muessen solche Rennen hart bestraft werden, wenn dabei Unschuldige zu Schaden kommen. Aber meine Frage ist auch: darf man sowas mit einem vorsätzlichen Mord gleichsetzen?? Denn fuer einen Mord muessen doch die entsprechenden Mordmerkmale vorliegen.

Und ja, ich meine auch dass diese beiden Typen hier an die Hinterbliebenen eine lebenslange Rente zahlen muessen. Denn die hatten sich wirklich absolut nicht im Griff und die beiden haben sich hochgefährlich selbst ueberschätzt und die hätten wissen muessen dass dabei was schiefgehen konnte.

Von daher meine ich auch, dass man den beiden fuer die nächsten drei Jahre den Fuehrerschein abnehmen sollte

Da "lebenslänglich" bei uns

Da "lebenslänglich" bei uns ja leider fast immer nur 15 Jahre bedeutet, hätte ich obendrein noch ein absolutes Fahrverbot für die restliche Lebenszeit dieser als Mörder verurteilten gesetzt.
Ansonsten ist das Urteil ein sehr gutes.

@Demokratieschue...

Wow, Sie legen den Finger in die Wunde!
Aber vielleicht übersehen sie, dass der Unbeteiligte lebenslänglich tot ist.
Und dass er eine Familie hat, deren Leben seither ziemlich auf dem Kopf steht, wenn ich das mal so harmlos ausdrücken darf.

obwohl ich das Urteil gar nicht kritisieren will

komme ich mit meinem Bild von Mord und Körperverletzung ins Schleudern. Zum Mord hat für mich eigentlich immer der Vorsatz dazugehört, also der gefasste und geplant umgesetzte Entschluss, eine ganz bestimmte Person umzubringen. "Billigend in Kauf nehmen" ist für mich was anderes. Und meiner Meinung nach muss die Strafe für den "klassischen" Mord auch einfach höher liegen als für diese beiden Täter jetzt.

Da muss ich mal auf die Bremse treten!

@ 11:37 von Aufseher
Bis zum Lebensende sollen die Mörder zur Rechenschaft gezogen werden!

Anschließende Sicherungsverwahrung wird es bei diesem Urteil ganz sicher nicht geben!

Am besten Einzelhaft in Gummizellen, denn mit "Gummigeben" kennen sie sich ja aus.

Einzelhaft ist der Resozialisierung nicht förderlich, viele nennen das "Folter" und Gummizellen wird im normalen Strafvollzug auch nicht geben. Da der Täter wohl voll schuldfähig ist und nicht psychisch eingeschränkt, wird er nicht in eine Gummizelle kommen.

Steuerbelastung

Das ist die einzig richtige Entscheidung, endlich wird mal ein Exempel statuiert. Lediglich unbefriedigend finde ich, dass die Verurteilten nun vom Steuerzahler "lebenslänglich" durchgefüttert und unterhalten werden müssen. Ich kann nur hoffen, dass sie irgendwie ihren Teil dazu beitragen und sich ihr tägliches Brot durch Arbeit, etc. verdienen. Aber das ist ein eher ein generelles Problem, hat nichts speziell mit diesen Tätern zu tun.

Na also, auf einmal gehts doch!

Welch wundersame Wandlung unser Staat doch in den letzten Monaten durchlebt. Ob das an den Wahlen liegt?
Nur schade, dass man das nicht schon zehn Jahre früher bemerkt hat, dass hier manches in die falsche Richtung läuft. Dann könnten wir weiterhin nur zwischen drei oder vier Parteien wählen und nicht zwischen sechs oder bald sieben.
Früher hätte es für derartige Taten mit etwas Glück Bewährung geben, wegen Unreife oder guter Zukunftsperspektiven oder was weiß ich für einen Quatsch.
Jetzt wurde endlich mal ein Zeichen gesetzt, auch wenn ich befürchte, dass das "lebenslänglich" in der Berufung wohl revidiert werden wird.

Revision abwarten.

"§ 211
Mord

(1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

(2) Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet."

Das die beiden Raser mit lebenslänglich eine gerechte Strafe erhalten haben mag sein. Aber Mord ist das meiner Ansicht nur bei wirklich ungünstiger Interpretation des §211.
Die Tötung war hier ja nicht die Absicht - und auch wenn nach dem Gesetz für einen Mord offenbar nichteinmal Vorsatz erforderlich ist, legt die formulierung doch nahe, dass es Beweggründe für die Tat (und hier würde ich interpretieren, dass die Tat die Tötung als solches meint) gegeben haben muss.
Als gemeingefährliches Mittel gilt dann im übrigen wohl auch alles - Ich erinnere daran, dass John Wick, 3 Menschen mit einem Bleistift töten konnte ;-).

Abseitiges Urteil, dem allesverbietenden Zeitgeist geschuldet

Mord heißt töten mit Vorsatz.
Die beiden haben möglicherweise noch nicht mal eine Abrede für das unterstellte Rennen getroffen.
Beim Verurteilten uneinsichtigen Hamdi H. steht zusätzlich das totale Berliner Integrationsversagen im Hintergrund. Eine Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung ist in seinem Fall angebracht. Der andere ist wegen Verkehrsgefährdenden Verhaltens zu verurteilen.
Der Kurfürstendamm ist für derartige Fahrexperimente völlig ungeeignet.
Auch Richter sind dem Zeitgeist und dem Denken ihres sozialen Großgruppe unterworfen. In diesem Fall der Gruppe der Staatsdiener, die in Zeiten großen Zweifels bezüglich staatlichen Handlungsvermögens im Großen, umso entschlossener im kleinen Agieren.

Auch die Justiz scheint

Auch die Justiz scheint endlich zu begreifen, daß sie ein STRAFgesetz anwenden muß.
Ich halte das Urteil für richtig.

@ Demokratieschue ....(11:37 Uhr)

"Hartes Geschütz gegen zwei Aufschneider, denen wie so vielen anderen das Auto als Statussymbol über alles geht. Deren Zukunftsaussichten aber damit zunichte sein dürften."

Den 69-jährigen Jeepfahrer können Sie zumindest nicht mehr nach dessen Zukunftsaussichten befragen.

Schon mal aus Opfersicht gedacht und nicht aus Tätersicht ?

Gutes Urteil !

@Demokratieschue...

"Denen ihr Auto als Statussymbol über alles geht. Deren Zukunftsaussichten aber damit zunichte sein dürften"

Man glaubt es kaum aber auch die unbeteiligten Toten haben jetzt nichts mehr von ihren Zukunftsaussichten!

Ich habe Null Verständniss für derartig rücksichtloses Verhalten.
Und auch wenn die beiden die Gefahr nicht auf dem Schirm hatten, solche Leute haben dann einfach nicht die nötige geistige Reife um ein Fahrzeug zu führen.

Ein richtiges Urteil !

"" Eine Verkehrspsychologin beschrieb einen der Männer im Prozess als Autofahrer, der "massiv selbstüberschätzend" unterwegs gewesen sei. Bei dem Rennen sei es ihm darum gegangen, "zu gewinnen und dadurch sein Ego aufzuwerten". Der Mann habe kein Bewusstsein für seine eigene Schuld.""
#
Solche " Unreifen " Autofahrer müssen mit aller Härte die der Gesetzgeber dafür hat bestraft werden und dürfen nie wieder eine Fahrerlaubnis bekommen.M.M.

Berliner Raser wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt

... und was ist mit den Autofahrern, die einen Kleinwagen gerade noch so überholen und dann fürchterlich in die Bremsen gehen müssern?
Ich bemerke, dass generell das Miteinander im Verkehr fehlt.

Demokratieschuetzerin2021, 11:37

||Na ja... ob diese lebenslange Freiheitsstrafe so angemessen ist?? Und ob ein lebenslanger Fuehrerschein-Entzug wirklich so angemessen ist?? Ich habe da so meine Zweifel.||

Es ist Ihr gutes Recht Zweifel zu haben. Ernst nehmen würde ich Ihre Zweifel jedoch nur, wenn Sie selbst betroffen wären.

P.S.: Zwei Fragezeichen je Satz machen vor allem Sie selbst fragwürdig.

1. Mörder

... ist auch wer aus niederen Beweggründen und mit gemeingefährlichen Mitteln den Tot eines anderen Menschen in Kauf nimmt (bedingter Vorsatz).

2. Dass innerorts stattfindende Autorennen gemeingefährlich sind, bejahen die Richter offensichtlich.

3. Geltungssucht der Täter ist augenscheinlich ein niederer Beweggrund.

4. Wer dann nicht auch die Lebensgefahr für Passanten gesehen haben will, muss schon auf verminderte Einsichtsfähigkeit plädieren.

5. Dann geht's zum Psychiater und wenn der keinen stark unterdurchschnittlichen IQ feststellt, sind wir wieder bei Punkt 1.

Sehr gut! Nur leider ist die Stadt voll mit weiteren Rasern.

Als Ur-Berliner, Auto- und Radfahrer, kann ich dieses Urteil nur begrüßen. Leider wird die Signalwirkung für andere Fahrer dieses Kalibers eher gering bleiben, denn bei vielen Rasern ist der IQ nur einen Bruchteil so groß, wie die PS-Zahl unter der Haube Ihres Protz-Boliden. Und da insbesondere auch in Berlin das Geld aus diversen illegalen Machenschaften irgendwo unter das Volk gebracht werden muss, nimmt die Dichte der rasenden S-Tonnen, 7er, Q7, RS8 etc., mit Fahrern die nicht mal Ihr Basecap gerade auf den Kopf kriegen, ständig zu.
Am Ende kommen vier Mann im AMG 63 nicht mal zusammen auf soviel IQ, wie PS unter der Haube. Da treffen dann 110 gemeinsame IQ-Punkte auf 510 PS.
Quitessenz, es wird weiter gerast. Denn die beiden heute verurteilten, waren ja nur "Opfa, di nisch fahn konnten"!
Will man künftig diese Unfallzahlen senken, darf solchen Leute garnicht erst eine Fahrerlaubnis erteilt werden. Und (oft wiederholtes) fahren ohne Führerschein, muss mit Gefängnis geahndet werden.

Endlich macht es die deutsche " Justiz " fast" richtig!

Ich finde fast das dieses Urteil für so eine rücksichtslose Tat noch zu wenig ist, da leider nicht die besondere Schwere der Schuld/Vorsatz festgestellt worden ist. Somit heisst Lebenslang in diesem Fall " nur 15 Jahre" ..das ist in meinen Augen immer noch viel zu wenig. Solche Personen gehören wirklich, damit es eine abschreckende Wirkung für dieser Raser-Milieu hat wie in den USA in Isolationshaft so lange hinter Gittern, bis der Bestattungsunternehmer sie aus ihrer Zelle holt!

Juristisch ist das Urteil

Juristisch ist das Urteil sicherlich ein Novum und man wird sehen, wie hoch das Strafmaß in letzter Instanz sein wird.
Ohne Zweifel finde ich es aber richtig, dass die Justiz den billigenden Vorsatz anerkennt.
Ob das Urteil helfen wird, in Zukunft weitere Raser von solchen Rennen abzuhalten, bezweifle ich leider.

@ 11:37 von Demokratieschue...

Es macht nicht den entscheidenden Unterschied, ob vorsätzlich getötet wird, der Tod billigend in Kauf genommen wird oder das Verständnis fehlt, dass von solcher Raserei in Innenstädten Lebensgefahr ausgeht. Es zeigt schlicht, dass die Betreffenden komplett ungeeignet sind, am Verkehr teilzunehmen. Deswegen: Lebenslang Führerscheinentzug: Ja. Ob auch lebenslang Haft, sei mal dahin gestellt. Ob Lebenslang (= 25 Jahre), "nur" 10 Jahre, oder sogar anschließende Sicherheitsverwahrung, das ist auch nicht mehr der entscheidende Unterschied.

Berliner Raser

Gutes Urteil.
Bei der Gelegenheit: Ächtung aller Radiosender, die fröhlich Blitzerwarnungen verbreiten. Das trägt unverantwortlich zum Rasen im Alltag bei.

Berliner Raser wegen Mordes

Berliner Raser wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt
Eine zielführende Maßnahme(Urteilsfindung Min/Max) um den Menschen im öffentlichen Raum die relativ notwendige Sicherheit zu geben. Das sollte die Exekutive auch bei anderen Problemen in der Gesellschaft mit Tötungen adaptieren. Man muss ja nicht unbedingt „AfD“......
Wie könnte auch hier der Wahlspruch lauten:
Wehret den Anfängen.

@Demokratieschue... 27. 02. 2017 um 11:37

"Von daher: ob sowas wirklich richtig sein kann??"
Wenn diese das mit grenzenloser Arroganz und Null Verantwortungsbewußtsein ausgelöschte Leben wiederherstellen, kann darüber nachgedacht werden.
Leben, auch und eben menschliches Leben ist einmalig und unwiederbringlich!
Und kann keinesfalls durch den von diesen beiden verantwortungslosen Wesen angestrebten Adrenalinkick aufgewogen werden.

@Demokratieschue...

Wer bei einem derartigen innerstädtischen Wettrennen nicht den möglichen Tod Unbeteiligter “auf der Rechnung“ hat (dieser Ausdruck tut schon weh...), sollte schon allein wegen Dummheit seinen Lappen für unbegrenzte Zeit abliefern müssen.
Würden Sie sowas machen, ohne sich vorher irgendwann Gedanken über die Möglichkeit zu machen, dass Sie jemanden dabei tödlich verletzen könnten? Ich glaube: Nein.

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