Kommentare - "Harter Brexit" oder alles ganz anders?

15. Januar 2017 - 08:02 Uhr

Brexit - aber wie? Auch ein gutes halbes Jahr nach dem Votum der Briten ist alles unklar. Finanzminister Hammond denkt laut über ein neues Wirtschaftsmodell nach. Für einen "harten Brexit" plädiert Premierministerin May. Dienstag stellt sie ihre Pläne vor.

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Kommentare

anderes Wirtschaftsmodell

...was soll diese Drohung und warum jetzt?Austritt heißt Austritt.
Es war doch die Entscheidung der Briten.Sie wurden ja nicht rausgeworfen.

Brexit: Austritt aus der EU nicht aus Europa!

Brexit: Austritt aus der EU nicht aus Europa!

Zwei komplett unterschiedliche Dinge. Es kann nicht sein, dass die EU-Bürokratur Europa und seine Bürger in Geiselhaft nimmt, um seine politische Macht durchzusetzen.

@Am 15. Januar 2017 um 08:08 von skydiver-sr

Zitat: "
anderes Wirtschaftsmodell
...was soll diese Drohung und warum jetzt?Austritt heißt Austritt.
Es war doch die Entscheidung der Briten.Sie wurden ja nicht rausgeworfen.
"

Was Sie offensichtlich nicht verstehen: GB tritt aus der EU aus, nicht aus Europa.

Einen freien Handel zwischen dem europäischen Kontinent und GB kann die EU niemals ermöglichen, nur behindern.

London droht der EU?

Zitat: "Der britische Finanzminister Hammond hat in einem Zeitungsinterview ein anderes Wirtschaftsmodell angekündigt, sollte in den Brexit-Verhandlungen kein freier EU-Marktzugang vereinbart werden."

Damit soll London angeblich der EU drohen?

Ne, ne, die Taktik der Einschüchterung und andere Mobbing-Taktiken sind eher bei der EU zu verordnen.

Ich denke da nur an das Irland-Referendum, daran, dass man verhindert hat, dass Papandreou in Griechenland ein Referendum durchführt, zur Frage, ob GR im Euro verbleiben soll.

es ist das gute Recht....

der Briten aus der EU auszutreten!
Ob das gut oder schlecht ist ist eine andere Frage!
Die wirtschaftlichen und finanzökonomischen Verbindungen zwischen der EU und UK sind vielfältig. Die Drohung der britischen Seite im Vorfeld der Austrittsverhandlungen sind ein Fingerzeig.
Es gibt keinen wirklichen Grund!
Im übrigen sitzen die Verursacher auch in Brüssel!
Mit Verordnungen und Restriktionen haben Sie den Brexit befeuert!

Für einen Freihandel brauch man die EU 5 Mal nicht!

Zitat: ""Wenn wir keinen Zugang haben zum europäischen Markt, wenn wir ausgesperrt werden, wenn Großbritannien die Europäische Union verließe ohne eine Übereinkunft über einen Marktzugang, dann könnten wir zumindest kurzfristig wirtschaftlichen Schaden erleiden."

Fakt ist, dass wohl beide Seiten einen massiven Schaden erleiden würden, würde der Handel zwischen der EU und GB erschwert.

In der verarbeitenden Industrie - insbesondere Auto-industrie - würden deutsche Arbeitnehmer stark darunter leidern, exportiert die dt. Auto-industrie netto 1 Millionen Fahrzeuge nach GB pro Jahr.

Es liegt also an der EU, ob sie - wie so oft - der europäischen Wirtschaft und somit seinen Bürgern schaden möchte oder nicht.

Um einen Freihandel zu bewerkstelligen, brauchen die Europäer die EU fünf Mal nicht. Die EU kann nur den Freihandel erschweren/verhindern, um ihre nicht durch Referenden gedeckte Vision der politischen Integration Europas durchzusetzen. Erpressung nennt man so etwas.

@Aragon der Schlaue

...ich hab es schon verstanden-keine Angst.
Ich habe aber den Eindruck,daß GB sich mit dieser Androhung eine bessere Verhandlungsposition erkämpfen will-und das finde ich eben komisch.
Wir haben sie nicht aus der EU geworfen-sondern sie haben sich für einen Austritt entschieden.

Wieso "Rosinenpickerei"?

Zitat: "Zwischen der EU und Großbritannien wird bereits vor der offiziellen Anfrage für den britischen Austritt über die Zukunft des Binnenmarktes - also den freien Verkehr von Waren, Kapital, Menschen und Serviceleistungen - gestritten. Die Regierung in London würde gern mehr Kontrolle über die Migration erhalten, gleichzeitig aber den freien Marktzugang beibehalten. In der EU wird deshalb bereits vor "Rosinenpickerei" gewarnt."

Wieso "Rosinenpickerei"??

Die EU ist die einzige Freihandelszone der Welt, in der es zwangsläufige eine gemeinsame Regierung und eine gemeinsame Währung geben soll.

Schreibt denn eine NAFTA-Regierung den USA oder Canada vor, wie sie ihre Einwanderungspolitik gestalten soll? Gibt es in Mexiko, USA oder Canada eine gemeinsame Währung?

Liebe Briten, lasst euch doch nicht einreden, dass ihr euch auf irgendwelche politischen Zugeständnisse einlassen müssen, nur um das zu tun, was jedem freien Europäer zusteht: Handel zu treiben, mit wem und wo, es einem beliebt

@Am 15. Januar 2017 um 08:21 von pfitch

Zitat: "Die wirtschaftlichen und finanzökonomischen Verbindungen zwischen der EU und UK sind vielfältig"

Kurze inhaltliche Berichtigung: die wirtschaftlichen und finanzökonomischen Verbindungen zwischen der EUROPA (nicht der EU) und UK sind vielfältig.

Wäre mir neu, dass die EU oder seine Vertreter erfolgreich Unternehmen aufbauen, sie leiten und zum Erfolg bringen.

schade auch

Man kann es auf die einfache Formel bringen, GB möchte sich die Rosinen herauspicken, so wie sie es als EU-Mitglied schon in manchen Belangen getan haben. EU-Vorteile: ja, EU-Verpflichtungen: bloß nicht!

Ich würde mir von Junker und

Ich würde mir von Junker und Seinesgleichen auch nicht auf der Nase herum tanzen lassen...Gut so.

Ich raff nix!

...kann mal jemanden dem Otto-normal-Verbraucher erklären, wo, wie und was der Austritt aus der EU dann bedeutet, wenn die Briten eh weiter die Vorteile dieser Gemeinschaft nutzen?
Darf ich raten?... bei Beiträgen und Unannehmlichkeiten wie der Flüchtlingspolitik, auf den Austritt verweisen, und beim exportieren und importieren, sowie Finanzhandel in der ersten Reihe stehen!?
Dann vordere ich den sofortigen Austritt Deutschlands aus der EU, das könnte nämlich sehr angenehm werden;-)

@Am 15. Januar 2017 um 08:36 von einBert

Zitat: "EU-Vorteile: ja, EU-Verpflichtungen: bloß nicht!"

Erzählen Sie einmal: worin bestehen die "EU-Vorteile"? Ein freier Handel zwischen europäischen Ländern ist kein "EU-Vorteil", sondern ein Selbstbestimmungsrecht europäischer Länder, das die EU nun als Erpressungspotenzial für seine politisch-strategischen Interessen missbrauchen möchte.

"EU-Pflichten"? --- Wieso sollte sich GB auf so einen Blödsinn einlassen? Wieso sollte GB sich also z.B. vorschreiben lassen, wie viele Einwanderer aus welchen Ländern sie ins Land lassen?

Rosinenpickerei

Es ist interessant zu sehen, wie hier einige meinen Großbritannien könnte der EU (nicht Europa) diktieren welche Regeln hier zu gelten haben und welche nicht. Großbritannien kann das eben nicht. Es gibt Verträge, die zwischen den Mitgliedsländern ausgehandelt wurden und es gibt Regeln innerhalb des Wirtschaftsraums. Ich kann auch nicht aus einem Verein austreten, weil mir die Regeln nicht passen und dann durch Drohungen versuchen mir Vorteile rauszupicken, die die anderen Mitglieder nicht haben können, weil die Verträge das nicht erlauben.

Es ist das eine gegen die gelebte Bürokratie in der EU zu sein und auch die Regeln, die sich die Mitgliedsländer gegeben haben, kann man durchaus kritisieren, aber so wie die Briten es versuchen, geht es eben nicht. Entweder man einigt sich auf Änderungen der Verträge und schafft diese Regeln für alle ab oder aber man muss sich an bestehende Verträge halten. Alles andere führt ins Chaos und wem soll das nützen?

Das würde mir für Deutschland

Das würde mir für Deutschland auch gefallen: Wir wollen alle Vorteile aber keine Nachteile!

Aber wie die Engländer das gewohnt sind werden sie auch weiterhin bestimmen können was sie wollen und was nicht. Das ist zwar nicht in Ordnung, aber was ist in der EU schon in Ordnung?
Kein Wunder dass sie auseinander bricht, denn halten würde sie wirklich nur mit gleichen Rechten und auch gleichen Pflichten für ALLE!

EU soll Stärke zeigen

EU ist der Garant dafür, das Jahrhunderte von Kriegen in Europa vorbei sind. Die Einführung der Nationalstaaten und Rückfall in das 19. Jahrhundert wird wieder Kriege bedeuten. Beispiel: Zerfall von Jugoslawien.
Daher ist es die Pflicht eines jeden EU Mitglieds die EU zu stärken und konstruktiv an Reformen mitzuarbeiten. Brexit ist ein Verrat an Europa. EU soll zur Abschreckung Stärke und Härte zeigen, aber auch endlich die überfälligen tiefgreifenden Reformen durchführen. Es bleibt nur zu hoffen, dass UK irgendwann der reformierten EU wieder beitritt.

GB könnte es zumindest versuchen

Hammond gibt zunächst einmal zu, dass der Austritt ohne Marktzugang (der ja nur folgerichtig ist) der britischen Wirtschaft schaden würde.

Darauf kann GB natürlich mit reduzierten Steuern reagieren, um Unternehmen im Land zu halten.

Allerdings ist der Ausgang ziemlich unsicher. Würde das reichen, den gewaltigen Wettbewerbsnachteil des fehlenden Zugangs auszugleichen? Auf jeden Fall würde es die Steuereinnahmen reduzieren und das britische Sozialsystem noch stärker als bisher unter Druck setzen.

Ein Bißchen klingt es danach, dass Hammond der EU den schwarzen Peter zuschieben möchte, wenn der Brexit - wie zu erwarten ist - nach hinten losgeht.

Ändern....

Na was für eine grandiose Überraschung....

Wenn GB austritt, VERLÄßT es die EU. Damit ist zwangsläufig verbunden, dass GB nicht mehr dazu gehört. Änderungen für das britische Wirtschaftsmodell sollte man da schon mal erwarten, da sich ja etwas GEÄNDERT hat.

Was für eine "Drohung" ?!?! Natürlich wird GB nach dem Austritt versuchen wirtschaftlich alleine klar zu kommen. Wäre auch ziemlich dumm, das Land einfach abstürzen zu lassen, oder?

Die Tagesschau sollte derartig leeren "Drohungen" etwas weniger dramatisieren. GB wird einem Wirtschaftsraum von der Größe der EU kaum mehr entgegensetzen können als jedes andere Land außerhalb der EU. Da sollte man derartige Äußerungen nicht als "Drohung" überhöhen. Schließlich besitzt GB kaum Drohpotential. Vielmehr versucht GB die ganze Zeit verzweifelt Zugang zum EU-Binnenmarkt zu behalten, was ihnen hoffentlich nicht gelingen wird, weil ansonsten ein wesentlicher Punkt zur Mitgliedschaft in der EU obsolet werden würde.

Irrtum darüber, was die EU ist

Mir scheint es, dass derzeit gerne das Ziel der EU vergessen wird, die Vereinigten Staaten von Europa. Der Binnennarkt, die europäischen Grundrechte etc. orientieren sich genau an diesem Ziel. Bisher war das Projekt auch ein Riesenerfolg. Das Problem ist nur, dass man viele Errungenschaften nicht als Errungenschaftenvder EU sieht, aber viele Probleme als von der EU verursacht. Dabei fungiert die EU und deren Bürokratie gerne als Sündenbock.

Zu den Briten: Die EU verlangt auch von den nicht EU-Mitgliedern die Freizügigkeit etc., wenn sie am Binnenmarkt teilnehmen wollen. Bisher ist nicht erkennbar, wieso man gerade bei den Briten eine Ausnahme machen sollte. Jedes besondere Zugeständnis ist abzulehnen, da es Extrawünschen anderer die Tür öffnet.

Steuererleichterungen und Zölle

Damit Steuererleichterungen eine Wirkung haben, müssen sie größer sein, als die Kosten der Zölle. Das kann sich UK aber wirtschaftlich gar nicht erlauben, auf soviele Steuereinnahmen zu verzichten. In bestimmten Bereichen, z.B. Bank- und Versicherungswesen, nützt auch das gar nichts, weil hier der Marktzugang von einem Passport abhängt. Daher verlegen diese Institutionen jetzt nach und nach ihren Sitz in die EU, selbst die altehrwürdige Lloyd's of London plant einen Sitz auf Malta. UK versucht gerade krampfhaft nach seinem unglücklichen Verhalten innerhalb der EU (die oft vermisste demokratische Legitimation und viel von der EU-Bürokratie geht auf das Konto vom UK) einen Platz an der Sonne außerhabl zu erreichen. Damit hat es aber jetzt seine Möglichkeiten überschätzt.

Es

gibt genug Staaten auf der Welt die nicht Mitglied der EU sind und genau so muß mit GB verfahren werden ,sie sind dann nicht Mitglied der EU und als solches zu behandeln.
Dazu braucht es kein langwieriges Austrittsverfahren ,das will uns Brüssel doch nur einreden um ihre Berechtigung dar zu stellen, und uns weismachen dass man sie ganz dringend braucht. Typisch EU einfache Sachen unnötig zu komplizieren nur zum Zweck der Selbstdarstellung. Sobald GB aus der EU ausgetreten ist kann man über Handelsabkommen nachdenken und verhandeln ,aber alles der Reihe nach , das heißt ,der Austritt kommt zuerst und dann sieht man weiter.

Wie wäre es mal mit Infos im Artikel?

Norwegen und die Schweiz sind auch nicht in der EU, haben aber Marktzugang, müssen sich an EU Standards halten, dürfen nicht politisch in der EU mitbestimmen und müssen Beiträge an die EU zahlen.
Was wollen die Briten denn nun? Das selbe ohne zu zahlen? Oder wollen sie das selbe inkl. zahlen nur man will sie nicht lassen?
Die Briten müssen deutlich für alle sichtbar durch den EU Austritt schaden nehmen, alles andere wäre für die EU fatal.

'wenn wir ausgesperrt werden . . .'

Vollkommener Realitätsverlust und Verdrehung der Tatsachen:
Wer sich selbst aussperrt und die Schlüssel wegwirft kann nicht darüber jammern, daß er jetzt draußen ist und nicht mehr reinkommt. Die Brexit-Politiker scheinen alle in einer Parallelwelt zu leben.

Wieso Drohung? Logische Konsequenz.

Das ist doch kein Drohung. Das Referendum zu Austritt aus der EU war ein politisch-demokratischer Prozess und jetzt müssen die Briten sehen, wie sie damit umgehen. Alles im Grünen Bereich! Wir Deutsche würden genau das gleiche machen: Optionen prüfen, verhandeln und die beste Lösung umsetzen. Wer keine Alternativlösung hat, der braucht nicht verhandeln, der steht mit dem Rücken zur Wand. Und genau das tun die Briten nicht (und wir auch nicht).

Das war klar

Es wird sein wie immer.Die Engländer drohen mit unregulierten Finanzmärkten (außer der Finanzindustrie haben sie ja nichts vorzuweisen )und die EU gibt ihnen was sie wollen .Im Endefekt werden die Engländer kaum Nachteile wegen des Brexits haben und die EU hat einen weiteren Nagel in ihren Sarg eingeschlagen!!

Scheinbar kehrten die Briten wieder zu

den bisher erfolgreichen Erpressungsversuchen, wie zuvor unter David Cameron, zurück. Weitere Zugeständnisse EU, sonst machen wir mit dem Brexit ernst!?!

@Am 15. Januar 2017 um 08:48 von nonconform

Zitat: "Schließlich besitzt GB kaum Drohpotential. Vielmehr versucht GB die ganze Zeit verzweifelt Zugang zum EU-Binnenmarkt zu behalten, was ihnen hoffentlich nicht gelingen wird, weil ansonsten ein wesentlicher Punkt zur Mitgliedschaft in der EU obsolet werden würde."

Ohjemine ...

1. Ein Handelsüberschuss der EU ggü. GB von mehr als 70 Mrd. Pfund, GB als wichtigster Handelspartner der EU in der Welt, 1 Millionen Autos, die die deutsche Wirtschaft pro Jahr Netto dorthin exportiert ... ist also nichts, was man in Brüssel überdenken sollte?

2. Sie wollen GB also den Zugang zum europäischen Markt erschweren/verunmöglichen und damit Hundertausende Arbeitsplätze alleine in der Autoindustrie gefährden?

3. Was hat der europäische Binnenmarkt mit der EU zu tun? Außer dass die EU diesen als "bargaining chip" missbraucht, um ihre politischen Interessen durchzusetzen?

Wo ist die "Drohung"?

GB ist ein freies Land und kann tun und lassen was es will. Ich erkenne keine Drohung, nur eine Ankündigung. Das ist deren gutes Recht, ja sogar Pflicht, den britischen Bürgern gegenüber, das Beste für ihr Land rauszuholen.

Selbstmord als Drohung ?

Verstehe ich das richtig ?
Wenn sie durch den Brexit Nachteile haben schaffen sie ihren Rest-Sozialstaat ab, vergraulen ihre Intelligenz-Elite und bauen auf WildWest-Kapitalismus pur ?
Wenn sie sich dann nicht nur von der EU sondern auch vom Rest der Welt abgekoppelt haben und untergehen sind wir ganz traurig, daß es die ehemals weltoffenen Briten nicht mehr gibt ?
Hach - solche Gedankengänge kenne ich sonst nur von vor-pubertären 11-jährigen.

@Am 15. Januar 2017 um 08:46 von humanist_deu

Zitat: "EU ist der Garant dafür, das Jahrhunderte von Kriegen in Europa vorbei sind. "

Und welchen Beweis/Beleg führen Sie dazu an, dass 80 Jahre Frieden angeblich auf die EU zurückzuführen ist?
Adenauer hat gerade einmal 7 Polizisten 1954 bei seinem Besuch in Athen benötigt, Merkel benötigte 2014 in Athen 70.000 Polizisten, um sie vor wütenden Griechen zu schützen.

"Die Einführung der Nationalstaaten und Rückfall in das 19. Jahrhundert wird wieder Kriege bedeuten. Beispiel: Zerfall von Jugoslawien."

Verdrehung von Tatsachen!

Jugoslawien ist ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn man künstlich per politischen Druck ein Staatenbund unterschiedlicher Mentalitäten, Völker, Ethnien und Religionen partout zusammenhalten möchte.

"Brexit ist ein Verrat an Europa"

Brexit ist höchsten ein "Verrat" an der EU. Die Briten sind 1973 jedoch lediglich einer Freihandelszone beigetreten nicht eine Union, die eine politische Integration vorantreiben möchte.

@ Aragorn-der-Schlaue

Sie operieren da mit einem sehr schwammigen Begriff, nähmlich EUROPA!
Bei allen Kommentaren differenzieren sie nicht zwischen wirtschaftlicher, geographischer, politischer oder historisch-kultureller Definition, was also meinen Sie davon?.
Woraus das UK austreten will, ist die durch unzählige multilaterale Verträge definierte Europäische Union, und wenn das UK Teilaspekte davon nicht möchte, ist es doch genauso legitim, dass die EU ebenfalls Aspekte nicht möchte. Und eine Legitimierung durch Referenden mag wünschenswert sein, ist so aber nicht in den nationalen Regelwerken verankert.
Ach so und übrigens - die EU ist eben gerade KEINE Freihandelszone; obwohl es vielleicht besser wäre, sie wäre nur das!
Insofern sind Ihre Einlassungennur bedingt sachdienlich und substanziell!

es wird immer deutlicher:

die EU-gegner in GB haben und hatten keinerlei plan, wie es nach dem referendum weitergehen soll. hauptsache, wir waren "dagegen", nach uns die sintflut. das war populismus pur!

Nigel Farage kommt mir im nachinein vor wie ein busfahrer, Boris Johnson der reiseleiter, die mit verbundenen augen, dazu im dicksten nebel, eine busladung voller ahnungsloser (die EU-gegner) über einen verwinkelten, eng abgesteckten korridor, durchs minenfeld fahren wollen.

@Am 15. Januar 2017 um 08:45 von AusFurchtDeutscher

Zitat; "Es ist interessant zu sehen, wie hier einige meinen Großbritannien könnte der EU (nicht Europa) diktieren welche Regeln hier zu gelten haben und welche nicht. Großbritannien kann das eben nicht. Es gibt Verträge, die zwischen den Mitgliedsländern ausgehandelt wurden und es gibt Regeln innerhalb des Wirtschaftsraums."

Aha.

Und was hält GB/europäischen Länder davon ab, eigene, neue Verträge auszuhandeln?

Hören Sie mit jeglichem Sport auf, wenn ihnen die Vereinsatzung ihres Sportvereins nicht mehr zusagt?

Und by the way ... sie sprechen von Regeln und Verträgen? Wer hält sich denn noch an die Verträge von Maastricht, Schengen, Dublin ... das ist doch Verfügungsmasse in den Händen von immer willkürlicheren Regierungen.

Großbritannien droht EU

Was soll denn ein anderes Wirtschaftsmodell mit einer Drohung? Deutschland ist Exportweltmeister und das beruht auf einem sehr erfolgreichen Wirtschaftsmodell. Das muss GB erstmal schaffen, wenn es auf diesen Stand kommen will. Der britische Zugang zum europäischen Binnenmarkt ist nun mal nicht fürn Appel und ein Ei zu erreichen. Das haben die Briten mit dem Brexit selbst verspielt.

Spaltpilz

Kein Plan, nur Drohungen. Wenn die EU auf diese eingehen würde, wäre das ihr Ende. GB der ewige Spaltpilz.

Rosinenpickerei

Dem Festland mit günstigeren Steuern zu drohen (oder mit dem Verteilen von Subventionen) ist nun kein geniales Wirtschaftsmodell - das machen ja Irland, Luxemburg, die Niederlande u.a. schon lange. Frau May betonte immer wieder:
"Brexit meint Brexit!!!"
Die EU-Granden (einschl. Frau Merkel) betonen immer wieder "Es wird keine Rosinenpickerei geben!!!"
Nach guter alter Politikertradition wird man sich in der Mitte treffen - und wir werden uns verwundert darüber die Augen reiben mit wie vielen Rosinen im Gepäck die Engländer am Ende des Tages nach Hause fahren.

McWade

Nett....Steuererleichterungen, Änderung des Wirtschaftsmodels....frage mich wen das UK damit beeindrucken möchte ?
Dieses Vorhaben verschlingt eine Unmenge an Geld, Geld das sie nur mit neuen Schulden kompensieren könnten. Der Erfolg dieses Models ist mehr als zweifelhaft.
Was soll das Gerede von EU und Europa ?
Zur Verdeutlichung : Die EU ist eine Werte und Wirtschaftsgemeinschaft
Die Zugehörigkeit zu Europa Is nichts als eine geographische Lage und berechtigt UK zu nix !
Die Schweiz u Norwegen
gehören auch zu Europa und haben sich den wirtschaftlichen Zugang zur EU unter anderem mit der Freizügigkeit der Menschen ermöglichen können.
Was hat May noch gesagt ?
Brexit mean Brexit
Also denn man tau....,

Was wird da verhandelt?

Alles was künftig zur Debatte stehen kann, sind doch Regelungen über Freihandel nach den Maßgaben eines TTIP/TISA, die in irgend einer Weise ja abgeschlossen werden, da braucht es doch keine "Sonderverhandlungen", die Blaupausen gibt es doch seit Jahren. Warum und worüber also streiten?

@ einBert

Woher nehmen Sie Ihre zweifelhafte, selbstgestrickte Behauptung, ein freier Handel der europäischen Länder (nicht der EU-Länder!) sei ein Selbstbestimmungsrecht? Wo steht das geschrieben? Es gibt immer noch Verträge, die alle EU-Länder akzeptiert und unterschrieben haben - und daran haben sie sich gefälligst zu halten............

@Am 15. Januar 2017 um 08:46 von humanist_deu

Zitat: "Brexit ist ein Verrat an Europa"

Wenn, dann ist das höchstens "Verrat" an der EU, nicht an Europa!

Interessant, dass sie ein demokratisches Referendum eines anderen Landes als "Verrat" bezeichnen.

Wie man die massiven Vertragsverletzungen durch EU/europäische Staaten bezeichnen sollte (Maastricht, Schengen, Dublin ...), überlasse ich jedem selber.

Zitat: "EU soll zur Abschreckung Stärke und Härte zeigen, aber auch endlich die überfälligen tiefgreifenden Reformen durchführen. Es bleibt nur zu hoffen, dass UK irgendwann der reformierten EU wieder beitritt."

Yep, but don't hold your breath!

Wie "reformfähig" die EU tatsächlich ist, sieht man ja an der katastrophalen Euro"rettungs"politik, wo man nicht einmal in der Lage/willens ist, eine klar erkennbare Fehlkonstruktion in der Währung Euro und deren damit verbundenden Geldpolitik anzuerkennen.

@ Aragorn-der-Schlaue, um 08:16 Uhr

"...dass die EU-Bürokratur Europa und seine Bürger in Geiselhaft nimmt, um seine politische Macht durchzusetzen."
Warum nicht?
Recht hat immer "der Mächtigere", "der Gewinner", "der Clevere", usw. Recht hat längst nichts mehr mit Gerechtigkeit zu tun und wer ein solches Recht durchsetzen kann, der wird das auch tun - ohne Skrupel.

Planwirtschaft ??

Ha haha ... was für ein Lacher.
Womit will denn das Great Britain drohen - mit Planwirtschaft oder wie? Das hatten wir schon, mit katastrophalen Ergebnis. ;-))

Unnötig

Es ist unnötig, auf solche 'Drohungen' zu reagieren bzw. diese Äusserungen als Drohung zu bezeichnen. Ein EU-Austritt ist zwangsläufig mit einer Änderung eigener Strategien in Wirtschaft und Handel verbunden. Ansonsten wäre ja der EU-Austritt absolut unsinnig, geht es ja zuletzt darin um den wirtschaftlichen Austausch. Diese Meldung zeigt nur, dass nicht jeder Satz eines Politikers sofort publik gemacht werden muss. EU-Befürwortern war immer klar, dass ein Austritt aus der EU auch wirtschaftliche Konsequenzen für das Austrittsland haben wird. GB kann nicht erwarten, ohne EU-Mitgliedschaft auch die Handelsfreizügigkeit weiter zu besitzen.

Wenn ihr uns nicht Rosinen gebt, dann bringen wir uns um!

Oder wie soll man diese "Drohung" verstehen? Uns in der EU kann es doch völlig wurscht sein, welches Wirtschaftsmodell Großbritannien einführt, wir sind davon dann nicht mehr betroffen. Gleich, ob sie den Sozialismus einführen oder ihren vorhandenen Kapitalismus noch ein wenig freizügiger gestalten wollen.

Wir reden ja auch China oder Bangla Desh nicht rein in ihre Wirtschaftsmodelle.

Mir fehlt im Artikel die Aussage, was sie denn gerne hätten. Vielleicht steht es ja im genannten Artikel, aber ein Link dorthin fehlt leider ebenfalls.

Verstehe ich nicht

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, inwiefern das jetzt eine Drohung sein soll, oder eher: Weshalb sollten wir uns davon bedroht fühlen?

1. Wenn GB seine Steuern massiv senkt, führt das zu einer britischen Staatskrise, weil kein Geld mehr in der Kasse ist. Des weiteren werden die (ärmeren) Briten die Einschnitte zu spüren bekommen, wenn deren Sozialleistungen und Transferprogramme (Ausbildung zum neuen Job) wegfallen...

2. Wenn GB also aus dem Binnenmarkt raus ist, sind sie nicht mehr unser Problem. Die können ja gerne versuchen uns in der EU Konkurrenz zu machen, aber angesichts des Rückgangs ihrer eigenen Wirtschaftsleistung pro Kopf und dem fehlenden Zugang zum Markt mit 450 Millionen EUropäern erscheint mir dieses Vorhaben recht hoffnungslos.

Ich glaube, dass es in dieser Angelegenheit fast unerheblich ist, was die Briten letztlich entscheiden: Sie schießen sich eh in beide Beine.

Rosinenpicken!?

Nach wie vor, will London nur die Rosinen.
Wenn London den freien Zugang zum europäischen Markt bekommen sollte, dann muss man sich noch die Frage stellen, welche Zukunft die EU haben wird. Es kann und wird schnell Nachahmer finden.
Eigentlich sollte man zumindest dahin gehend froh sein, das UK austrat, als dass die britischenSonderlocken ein Ende haben.
Weil London wahrscheinlich wird nicht das Modell Norwegen nachbauen will, weil dann müssten sie Gelder an die EU zahlen.
Ein M. Farage wird dies für seine Bühnenshow nutzen wollen, auch wenn er sich aktuell von dieser verabschiedet hat.
Nein, der freie Zugang darf den Briten so nicht geschenkt werden.

Mr.Hammond.....

verdrängt mit der "glorreichen, britischen Vergangenheit" im Rücken die Tatsache, daß eine wirtschaftliche Abhängigkeit immer beiderseitig gegeben ist! Natürlich ist das UK für die deutsche Exportwirtschaft wichtig! Aber kann es sich das UK leisten auf Importe aus Germany zu verzichten? Und wenn Mr. Hammond meint, daß er mit günstigen Steuersätzen Köder auswirft, sollte er daran denken, daß die Manager von einem bestimmten Zeitrahmen ausgehen und dann die Frage auftaucht, womit Mr. Hammond die geringeren Steuereinnahmen ausgleichen will? Denn, auch wenn die Wirtschaft die Köder schluckt, wird es eine Zeit dauern, bis überhaupt etwas spürbar ist! Ich liebe zwar britische Orangenmarmelade, aber ich werde auch ohne sie überleben!

rest-europa und deren medien...

... und zuvorderst die tagesschau ist also immer noch ueber den 6 monate zurueckliegenden schritt britischer direkter demokratie beleidigt, die EU zu verlassen.

aus diesem grund werden ueberlegungen, die die briten mit gutem recht nun anstellen muessen, um das "danach" zu planen, unverholen zu drohungen gegen die EU uminterpretiert.

liebe TS, halten sie sich doch einfach einmal zurueck mit dieser tendenzioesen berichterstattung. die fakten haben sie nun einmal ueberholt, nun gilt es, die wirklichkeit zur kenntnis zu nehmen und fuer ihre leser korrekt abzubilden.

@Am 15. Januar 2017 um 09:13 von JohnD03

Zitat: "Die vergünstigungen die jedes EUmitglied automatisch hat - worin ja auch der sinn&zweck der "staatenübergreifenden handelsgemeinschaft" besteht - bringen halt auch pflichten mit.

Wer da nicht mit spielt ist RAUS!"

Interessant.

1. Nennen Sie mir doch bitte nur eine Freihandelszone der Welt, bei der die Übertragung der Selbstbestimmungsrechte eines Staates einhergeht. Gibt es etwa eine gemeinsame NAFTA- oder Mercorsur-Regierung, die den Mitgliedstaaten die nationale Politik vorschreibt?

2. Sie sind also der Meinung, dass die Staaten, die sich nicht an EU-Verträge halten, aus der EU geworfen werden sollen?

Da muss ich schmunzeln: es gibt keinen EU-Staat, der sich an wesentliche EU-Verträge gehalten hat (Maastricht, Schengen, Dublin ...). Demnach müssten GR, Spa, Ita, F, D, NL ... schon längst aus der EU rausgeworfen werden!

:-)

Ich liebe Ihren skurrilen Humor! .-)

Grossbritanien

Das Land Grossbritanien braucht weder Deutschland noch denn rest der EU, Grossbritanien solle sich endlich lossen von der EU und Deutschland, ich finde Grossbritanien solle sich zu ihren alten Freunden USA, AUSTRALIEN, NEUSEELAND, KANADA, INDIEN etc etc mehr konzentrieren da die EU und Deutschland Wirtschaftlich und Politisch am Ende ist

Die EU ist

wie ein Kindergarten, nein mit dir spiele ich nicht mehr im Sandkasten.
Einem Verein kann man beitreten und auch wieder austreten, so ist normal in Leben.
Nicht so die EU die immer gerne ganz Europa ist, nein es gibt Europa und es gibt die EU und das sind 2 verschiedene Schuhe.
Sonst würde ja Russland auch zum Teil noch dazu gehören.

Und so schlecht ist Position gar nicht, Deutschland liefert doch für ganz paar Milliarden in das Land.
Meint jemand das die Deutsch Wirtschaft auch wenn es gut läuft zur Zeit auf diesen Batzen verzichten will.

Die Briten haben schon paar Hebel die Sie auch gut ansetzten können, und mit Steuersenkung auch noch Firmen ins Land holen können.

Viel Kommentare zeigen hier Frust wegen des Austritts, glaub jemand das Deutschland auf die 90 Milliarden Export im Jahr 2015 nach GB verzichten will.

Ich denke nicht das D dieses möchte ;-).
Frust ist in der Wirtschaft ein schlechter Ratgeber, genauso wie Sanktionen nicht sehr förderlich sind.

Gruß

Das ist doch wohl ein Witz!

London dürfte kaum in der Position sein, jetzt zu drohen.

Der Brexit ist doch ein selbstgemachtes Leiden. Und wer sich selbst schadet, der muss eben aus den Konsequenzen lernen und kann wohl kaum davon ausgehen, dass alles bleibt wie vorher. Wäre ja auch Blödsinn, schließlich hätte man dann gar nicht über "für oder gegeneinander" (den Brexit) abstimmen brauchen.

Ich glaube inzwischen, dass den Engländern in der letzten Zeit sehr genau bewusst geworden ist, wie schlecht diese Entscheidung für sie ist. Nun versuchen sie auf diversen Wegen nach ein paar Strohhalmen zu greifen, in der Hoffnung, dass einer da ist.

M.M.n. werden harte Zeiten auf GB zukommen, aber ein Teil des Volkes hat ja so entschieden ... und für Reue ist es nun zu spät.

Finanzmarkt

Was Herr Hammond meint, ist der Finanzmarkt. Sonst haben die Briten doch gar nicht viel was sie anbieten könnten. Und die Drohung läuft darauf hinaus, als Wirtschaftsmodell ein Steuerparadies zu bauen - also genau das, was London sowieso schon seit Jahrzehnten tut, nur noch unkontrollierter. Mein lieber Herr Hammond... Angst ist ein schlechter Ratgeber. Es ist nicht die EU die Angst vor diesen Drohungen haben muss, es ist die britische Finanzwirtschaft, die seit Monaten Angst vor diesem törichten Brexit hat.

Um's mal zu illustrieren ...

...Falls ich meinem Chef sagte, ich möchte gerne meine Arbeitszeit halbieren, alles andere, vor allem mein Gehalt solle davon aber nicht berührt werden - wie lange würde dieser -bilaterale - Vertrag noch fortbestehen ;-))
So siehts auch mit der EU und dem UK aus, eigentlich ja nur mit EU und England (ohne London)/ Wales auf der anderen Seite.
Der Rest will ja garnicht raus!

@Am 15. Januar 2017 um 09:13 von JohnD03

Zitat: "und wenn den Leuten auf der Insel erstmal der normal-wirtschaftlich-kalte wind ins gesicht weht... werden sie schon aufwachen"

Ist Drohen, Ängste schüren und Stimmungsmache betreiben, das einzige "Argument" für einen Verbleib in der EU?

Komisch, die gleichen Untergangsszenarien hatte man damals an die Wand gemalt, als GB sich dazu entschieden hatte, dem Euro NICHT beizutreten. Wie "prima" das mit em Euro läuft, wissen wir ja ... :-)

Und ja ... während die Lage in Südeuropa einem Desaster gleicht (Schulden, Arbeitslosigkeit, ...), der Euroraum durchschnittlich mit 0,3-0,4 % dahinkrebst, wächst GB im Durchschnitt mit 2,0-2,4 % ... Look it up! :-)

Ich glaube die Briten sollten kleinere Brötchen backen !

Das Empire zerfällt und man stellt Forderungen , Grossbritannien ist bald ausserhalb von G7 oder G8 und wenn Schottland und Nordirland das Empire verlassen haben wir es mir einer kleinen Mittelmacht zu tuen , hinter Spanien und Polen. jahrelang haben die Briten die EU und die Solidargemeinschaft mit ihrem Finanzstandort London untergraben, sind mit verantwortlich fuer das griechische Desaster weil griechische Milliadaere extra Konditionen in England bekommen. Nein die Briten sollten kleinlaut ihren Fehler eingestehen und durch eine Parlamentsabstimmung den Brexit aufheben das wäre das Beste fuer beide Seiten. Rechtspopulisten und Rechtsextrem politische Richtungen in GB haben der britischen Jugend die Zukunft verbaut. Man darf gerne auf rechtsextreme und rechtspopulisten Strömungen in Deutschland sehen . Diese Tendenzen muss man bekämpfen.

Es ist immer wieder lustig

Es ist immer wieder lustig hier im Forum zu lesen, wie mehere Mitforisten sich über Großbritannien beschweren.
Neidisch? Weil unsere Regierung nicht den Mumm hat aus dieser EU auszutreten? Würden Sie nicht versuchen das Beste rauszuholen für Ihr Land? Rosinenpickerei, das ich nicht lache. Jeder einzelne von Ihnen würde mit aller Kraft versuchen IMMER das Beste rauszuholen, andernfalls wären Sie NICHT die beste Wahl für eine Regierung Ihres Landes, wenn Sie sich mit weniger zufrieden geben würden.

Bedarf es noch eines Beleges,

Bedarf es noch eines Beleges, dass das heutige Wirtschaftsmodell diktaktorisch und ausbeuterisch ist und es nur aufs Geld d.h. unirdischen Wachstum ankommt?

Irgendetwas kann da nicht stimmen, wenn es heisst: NUr wenn alle gemeinsam KONKURRENT sind, überleben alle. Das ist so unsinnig wie zu sagen, nur wenn alle krank sind, sind sie gesund.-

Ein Freies und Stoltzes Land

Grossbritanien auf dieses Land kann man Neidisch werden die Politiker dort versuchen das Beste für ihr Volk und Land raus zu hollen, und das Land hat ihre eigene Währung und eigene Grenzen wo gibt es denn so was noch in Europa ?

@Aragorn-der-Schlaue

Ihre Kommentare beruhen auf einigen offensichtlichen Irrtümern.
Der Normalzustand des Handels zwischen Staaten ist nicht der Freihandel sondern ein durch Zölle und andere Restriktionen eingeschränkter Warenverkehr. Die Erhebung von Zöllen und die Gestaltung von Assenhandelsregularien sind anerkannte Rechte souveräner Staaten.
Im Rahmen der EU haben alle Mitgliedsstaaten auf diese Rechte verzichtet um einen gemeinsamen Binnenmarkt zu ermöglichen. Selbstverständlich benötigt ein solcher Markt Regeln und diese werden von den Mitgliedsstaaten im Rahmen der EU bestimmt.
Mit dem Austritt GBs aus der EU entfällt natürlich die Grundlage für die Teilnahme am Binnenmarkt. Durch die Anerkennung der Binnenmarktregeln zu denen auch die Arbeitnehmerfreizügigkeit gehört könnte GB aber in einem Status ähnlich dem der Schweiz weiterhin am Binnenmarkt teilhaben. Es ist die souveräne Entscheidung GBs, ob es dies will oder nicht. Mit der Demonstration irgendeiner Macht hat dies nichts zu tun.

@Am 15. Januar 2017 um 09:24 von indertat

Zitat: "Womit will denn das Great Britain drohen - mit Planwirtschaft oder wie? Das hatten wir schon, mit katastrophalen Ergebnis. ;-))"

Stimmt!

Beispielsweise in der EU, wo man seit fünf Jahren durch zentralistische Rezepte versucht eine Wirtschaftskrise in Südeuropa zu "lösen", die durch die eigene Währungspolitik verursacht wurde.

Das wollen die Briten natürlich nicht!

Gemeinsames Verständnis

Beim Lesen der Kommentare beschlich mich der Eindruck, dass wir alle ein unterschiedliches Verständnis davon haben, welche Auswirkungen die Mitgliedschaft der EU mit sich bringt, und zwar sowohl auf der Makroebene des einzelnen Mitgliedstaates als auch auf der Mikroebene des individuellen Bürgers. Deshalb bewerten wir die Folgen des Brexit unterschiedlich. Mich würde Eure/ Ihre Perspektive interessieren:
Wann und in welcher Form hattest Du/ hatten Sie das letzte Mal
- einen konkreten Nachteil durch die Mitgliedschaft Deutschlands in der EU?
- eine Erleichterung des Lebens?
- das Erlebnis eines (wirtschaftlichen oder privaten) Austauschs mit staatlichen Institutionen, die nicht zur EU und den assoziierten Ländern (Norwegen, Schweiz etc) gehörten, sondern einem anderen Rechtsraum angehörten?
- Wie unterschied sich dieses Erlebnis von dem eines Austauschs mit der EU?
Vielen Dank fürs Lesen bis hierher :-)

@Aragorn-der-Schlaue

Ich persönlich möchte Ihnen hiermit bescheinigen, das Ihre Kommentare zu diesem Thema die durchdachtesten sind und bedanke mich bei Ihnen dafür.

Alles nur wegen der Freizügigkeit

Solange die Verhältnisse in der EU so unterschiedlich sind, macht die Freizügigkeit keinen Sinn. Die Rumänen werden quasi nach England und Deutschland getrieben. Wieso ist die Freizügigkeit die zentrale Bedingung für die EU? Wieso darf ein EU Land alles selbst regeln ausser wer dort wohnt? Lasst die Briten den Zuzug selbst regeln, und schickt lieber Geld nach Griechenland und Rumänien.

genau darum geht es doch!

Die Briten wollten raus aus den EU-verpflichtungen, OK.
Und nu jammern se weil sie eigendlich genau die gleichen vergünstigungen wie EU-Mitglieder haben wollen?!?
ROFL!
Das dieses "Länderübergreifendes Handelssystem" überhaupt nur funzt weil nicht nur möglichst viele sondern auch noch ALLE Beteiligten an einem strang ziehen, sich gegenseitig bezuschussen usw. ...
Genau DAS hat der "dumme engländer von der strasse" wohl vergessen...

Ich bin mal gespannt wann die allgemeine versorgungslage dort so knapp wird... das nicht nur der Lieblingsbrotaufstrich fehlt...

und BTW: ICH würde sie dann nicht zurück nehmen... sondern überrennen und unter EU-staatliche zwangs.regierung stellen.

DIE meinen sie sind was besseres, können wirtschaftlich alleine?
Lasse machen!!!

...aber falls die demnächst ankommen und irgendwas wollen: Die EU hat sicher keine gelder für sowas... :P

??? Mit was will GB der EU bitte drohen ???

Wenn sie auf eigenen wunsch austreten wollen, bitte sehr. Aber dann sind sie halt außen vor. Wer Droht sollte dann gleich mal mit Strafzöllen belegt werden und dann kann man ja mal wieder reden wenn die gegriffen haben. Mal schauen wie kleinlaut GB dann ist.

Brexit

Vollkommen klar, dass die Britten letztlich alle Wünsche erfüllt bekommen werden.

@08:17 von Aragorn-der-Schlaue

GB tritt aus der EU aus, nicht aus Europa.

Aus Europa kann man nicht austreten, man kann ja auch nicht eintreten.

Einen freien Handel zwischen dem europäischen Kontinent und GB kann die EU niemals ermöglichen, nur behindern.

Freier Handel zwischen Staaten ist nichts was automatisch von alleine entsteht, wenn nur die böse EU nicht alle daran hindern würde, es wird in handelsrechtlich hochkomplexen zwischenstaatlichen Verträgen geregelt. Freier Handel war in der Geschichte der Menschheit eher die Ausnahme.

Die EU-Mitglieder haben jedoch die Kompetenz der Handelspolitik zur Stärkung der eigenen Gesamtinteressen nach Brüssel verlagert, damit man im Konzert der großen Wirtschaftsmächte überhaupt noch Ernst genommen wird.

Niemand hindert GB daran nach Austritt aus der EU Handelsverträge abzuschließen. Handelsverträge mit EU-Mitgliedern schließt man jedoch mit der EU ab.

GB kann jederzeit dann noch mit der Ukraine, Weissrussland, Russland Freihandel verhandeln.

Lachnummer

Guten morgen,
erst haben die Briten mit Ihrem neoliberalen Wirtschaftssystem die Eg-Bürokratie von innen ruiniert,und jetzt stellen sie Forderungen.
Seit Jacques Delors gibt es nur noch Direktiven von Lobbyisten-und Konzernen aus Europas Hauptstadt.
Meine Familie kennt den Betrieb seit über 50 zig Jahren.
Es gibt kein politisches Europa mehr,und auf Dauer kann man nicht gegen die Interessen der Mehrheit der Völker und Bürger Europas regieren.
Es ist alles nur furchtbar.
Ohne Perspektive.

@Friedrich Spee

Direkte Demokratie in GB? Na schön. Aber May will nicht zulassen, daß auch das Parlament über den Austritt befinden soll! Das ist für mich keine Demokratie! Im übrigen haben sich die Briten von schrecklichen Lügenmärchen der Brexit- Parlamentarier +über den Tisch ziehen lassen !

@Am 15. Januar 2017 um 09:42 von LifeGoesOn

Zitat: "Das ist doch wohl ein Witz!
London dürfte kaum in der Position sein, jetzt zu drohen. "

Nicht in der Position, eigene Interessen geltend zu machen?

1. GB ist der wichtigstes Handelspartner der EU

2. GB ist die fünftgrößte Volkswirtschaft der Erde

3. Während der Euroraum - insbesondere der Süden - dahinsiecht, wächst GB im Durchschnitt mit 2,0 - 2,4 %

4. Alleine Deutschland exportiert netto 1 Millionen Autos, F extrem viele Luxusgüter, Weine, etc.

5. GB war/ist der drittgrößte Nettozahler in der EU

6. ...

... bis auf diese "unwesentlichen Punkte" ist GB natürlich nicht in der Position, eigene Interessen zu vertreten.

Genau :)

Genau, deshalb finde ich es ebenso toll, dass die EU ihre Interessen verteidigt :) Warum soll ein Land eine Ausnahme bekommen und die anderen nicht ?

08:25 von Aragorn-der-Schlaue

"...Vision der politischen Integration Europas..."
Das also ist des Pudels Kern aller Ihrer Beiträge. Es geht weniger um Handel und/oder Soziologie - es geht um die Nationen Europas, die wieder alle in ihre Kleinstaaterei zurück sollen.
Ein geeintes Europa aber ist notwendig für Frieden untereinander, für ausgleichende soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit und nicht zuletzt auch für Gewicht in der Weltpolitik. Dass die EU-Regierung bzw. deren Kommissionen demokratisch zu wenig legitimiert sind, spielt dabei eine nebensächliche Rolle, denn das können wir alle, alle Bürger der EU, verändern.
Eine Spaltung in eigennützig denkende "Nationen" dagegen bringt nur neuen Unfrieden. Siehe auch das Beispiel GB. Schon geht es los mit "Drohungen"...

GB

Immer wieder Großbritannien. Ich frage mich allerdings was da noch groß ist. Ein Klientelstaat der USA, mehr sind sie nicht.

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