Kommentare

Was haben denn die grünen für

Was haben denn die grünen für ein Problem ?
Wenn ein Asylantrag abgelehnt wird, dann ist er abgelehnt. Fertig.
Wann wächst bei dieser Partei das Verständnis, das nur so, der in der Welt aufgekommene Gedanke jeder könnte nach Deutschland kommen, wieder korrigiert werden kann.
In den letzten Tagen mehren sich auch die Polizeiberichte, das Personen aufgegriffen werden aus anderen EU Staaten, die dort einen negativen Asylbescheid erhielten und nun einen neuen in Deutschland stellen. Das kann doch auch nicht der Sinn der freiwilligen Ausreise aus diesen EU Ländern sein.
Meine Frage dazu, ist dies rechtlich überhaupt möglich und warum, wenn nicht, werden diese Menschen nicht unverzüglich wieder in das EU Land zurückgebracht, das Ihren Antrag abgelehnt hat ?
So macht sich dann eine Art Asyltourismus breit, bekommst du es hier nicht versuchst du es halt woanders.
Das ehemals wichtige Instrument Pol. Asyl bekommt so für mich einen negativen Touch und wird zunehmend verharmlost.

Ein Unding

Das ist wieder ein Beispiel für die Heuchelei und Lügen. Afghanistan ist nicht sicher, um dort zu leben. Weitaus unsicherer als Syrien oder der Irak.

Der Hammer!

Jetzt muss man Regierungen mit Milliarden schmieren damit diese ihre eigene Bevölkerung wieder aufnimmt. Ich möchte nicht wissen in welche Taschen oder ausländische Konten dieses Geld (unsere Steuern) wandert. Es wird mit Sicherheit nicht in den Aufbau von Schulen etc. gesteckt. Am Ende werden sich die Abgeschobenen wieder hinten anstellen und wir werden bis zum Sanktnimmerleinstag zur Kasse gebeten. Einfach großartig!

Preisfrage:

Wie bekommt man 80.000 Afghanen zurück nach Kabul, die gar nicht zurück wollen?

Das Abkommen kostet wieder nur unser Geld, wird aber in der Praxis nicht funktionieren.

Völlig pervers

In den letzten Monaten hat sich die Sicherheitslage in Afghanistan erheblich verschlechtert. Die Taliban sind mal wieder ins Stadtzentrum von Kunduz vorgerückt. Auch in vielen anderen Regionen kämpft die afghanische Armee unterstützt von amerikanischen Bombern gegen die Taliban. Ständig kommt es zu Terroranschlägen, auch in der Hauptstadt Kabul. Der Begriff Kriegszustand wäre völlig passend.Um Kabul herum gibt es riesige Flüchtlingslager; die Flüchtlinge dort sind weitgehend unversorgt. Afghanistan ist weiterhin ein bettelarmes Land.
Ausgerechnet wir, als reichste Region der Welt, schieben Flüchtlinge in ein bettelarmes Land ab in dem Krieg herrscht, und klopfen uns auf die Schultern dafür dies vertraglich festgehalten zu haben? Das widert mich an

Frau Merkel schickt mit einem

Frau Merkel schickt mit einem freundlichen Lächeln Menschen in ein Kriegsgebiet zurück, und klatscht auf der Kölner Domplatte zum Tanz der Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika.
So ist humane Politik Made in Berlin.

@DidiB57

"Afghanistan ist nicht sicher, um dort zu leben. Weitaus unsicherer als Syrien oder der Irak"

Auch dort gibt es sichere Regionen, vielleicht sogar noch sichere als in Berlin Wedding.
Es wird halt immer nur verallgemeinert.
Grundsätzlich ist an der Aussage von Innenminister Herrmann: "Man muss deutlich machen: Wer nicht in der EU anerkannt wird, der kehrt wieder zurück." nichts zu rütteln.
Die Lufznummer dabei ist nur dass fast alle anerkannt werden bzw subsidiärer Schutz bei Ablehnung gewährt wird. Damit verbleiben sie dann dennoch im Land. Genauso wie die abgelehnten 500.000 Asylbewerber vor August 2015. Damit ist diese Aktion in meinen Augen nur Wahlkampf. Allerdings ein sehr teurer, wenn man bedenkt was man Afghanistan dafür bezahlt.

@ didib57

" Ein Unding
Das ist wieder ein Beispiel für die Heuchelei und Lügen. Afghanistan ist nicht sicher, um dort zu leben. Weitaus unsicherer als Syrien oder der Irak. "

Was würden Sie denn vorschlagen ?
Es gibt zig Länder weltweit die nicht sicher sind, dürfen diese Menschen alle kommen, weil es nicht sicher ist ?
Man sollte diese Länder unterstützen, aber nicht damit das ihre Bürger fliehen, damit ändert man gar nichts.
Ausserdem müssen wir auch mal einen Blick in die Zukunft werfen, in den nächsten 20 Jahren wird es zu vielen politischen Unruhen in demografisch überlasteten Ländern kommen, ich fühle mich nicht verantwortlich dafür, daß müssen diese Länder schon selber regeln, und ja aus meiner Sicht sind auch die Eltern dafür verantwortlich.
Wir sagen hier ja auch Eltern haften für ihre Kinder, das sollte auch weltweit gelten.

@DidiB57

"Afghanistan ist nicht sicher, um dort zu leben. Weitaus unsicherer als Syrien oder der Irak"

Auch dort gibt es sichere Regionen, vielleicht sogar noch sichere als in Berlin Wedding.
Es wird halt immer nur verallgemeinert.
Grundsätzlich ist an der Aussage von Innenminister Herrmann: "Man muss deutlich machen: Wer nicht in der EU anerkannt wird, der kehrt wieder zurück." nichts zu rütteln.
Die Lufznummer dabei ist nur dass fast alle anerkannt werden bzw subsidiärer Schutz bei Ablehnung gewährt wird. Damit verbleiben sie dann dennoch im Land. Genauso wie die abgelehnten 500.000 Asylbewerber vor August 2015. Damit ist diese Aktion in meinen Augen nur Wahlkampf. Allerdings ein sehr teurer, wenn man bedenkt was man Afghanistan dafür bezahlt.

Guter Ansatz mit Einschränkungen

Ich finde dieser Deal geht schon mal in die richtige Richtung. Auch wenn es bitter ist, dass wir unser ureigenstes Recht, Menschen ohne Bleiberecht zurückzuschicken, wohl teuer erkaufen müssen. Aber wir werden damit unser humanitären Verantwortung gerecht. Und ich finde schon, dass wir auch irgendwann - nach jahrelangen Hilfszahlungen ind diese Entwicklungsländer
von diesen auch fordern dürfen,dass sie dann auch mal ihre Hausaufgaben machen und Ordnung in ihre Länder bringen. Genauso in Afrika - da versacken Milliarden von Hilfsgeldern und die Menschen dort gewöhnen sich daran, dass schon eine Hilfsorganisation kommt, die den Karren aus dem Dreck zieht. Ich finde, dass wir Geld nur zahlen sollten, wenn die Menschen und die dazugehörigen Regierung dafür auch eine Gegenleistung erbringen und nachhaltig ihr Land nach vorne bringen.

Der Ruf des Strauchdiebs:

"Geld oder Leben!"
.
Unsere Regierung zahlt Geld, damit Afghanen zurück in den tobenden Bürgerkrieg müssen.

RE-integration?

Über welche Flüchtlinge aus Afghanistan wird hier nachgedacht? Wie lange sind die schon hier und wie "belastend" sind die denn noch?

Mal abgesehen davon, dass die Flüchtlingsdeals und Fachkräftedeals einfach nur ganz klar politisch geförderter Menschenhandel geworden sind, scheinen die Gründe für Asyl komplett zu verwaschen. Es geht hier nicht um Menschenleben, sonst würde man sich um Menschen kümmern anstatt sie zu verwalten und von einen Land ins nächste zu schieben. Es geht nur um Geopolitik, Ressourcenpolitik und private Wirtschaftsinteressen.

Anstatt nachhaltig an der Bildung zu arbeiten, zieht man die Gebildeten in sein Land (besonders in westlichen Ländern) und hofft dass man die Ungebildeten los wird oder sie zumindest gute Konsumenten werden.

Jedes Unternehmen, welches gebildete Fachkräfte benötigt, sich aber gleichzeitig um Steuern drückt, ist mit für diese Zustände verantwortlich. Jeder Staat, der solche Unternehmen unterstützt ist nicht wirklich demokratisch.

um 09:50 von Sulz

"Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld."

Na der europäische Steuerzahler, wer sonst? Etwas Politiker? Nee, nee.
Aber es wird auch Zeit, daß mal deutliche Signale gesendet werden. Einen Regierungschange, oder "Demokratisierung" kann nur von innen heraus erfolgen, niemals von außen. Das bedeutet natürlich: alle Söldner raus aus Afghanistan. Egal welcher Nation sie angehören, denn es sind nicht nur deutsche oder amerikanische Soldaten dort, die sich da tummeln. Das Heer der Willigen ist groß.

Die EU hat Angst

vor jungen Männern, die aus Kriegsgebieten kommen. Deshalb hält sie sich diese für viel Geld vom Hals.
Ich denke, das ist ein nicht unverwerfliches, aber durchaus menschliches Verhalten.

@stephi um 10:07 Uhr

"Ausgerechnet wir, als reichste Region der Welt, schieben Flüchtlinge in ein bettelarmes Land ab in dem Krieg herrscht, und klopfen uns auf die Schultern dafür dies vertraglich festgehalten zu haben? Das widert mich an"

Man sollte in dieser Debatte etwas die Emotionen raus nehmen.
Erst einmal geht es um Einhaltung von Gesetzen und Regularien. Es gibt gewisse Bedingungen welche an die Erteilung von Asyl geknüpft sind. Diesbezüglich spielt es keine Rolle ob wir ein reiches Land sind oder nicht. Abgelehnt ist abgelehnt. Und das muss dann auch zum Ende gebracht werden.
Der nächste, ganz rational betrachtete Punkt ist folgender : wenn man ihren Gedankengängen folgen würde, dann müssten wir Dutzende von Millionen aufnehmen. Die Konsequenzen sollten klar sein.

Steuergelder

Wir bezahlen den afghanischen Staat, damit der seine eigenen Leute wieder einreisen lässt???
Unsere Regierung gehört dringend abgelöst.

Es gibt heute in Afghanistan keinen sicheren Ort vor den Angriffen der Taliban mehr. Nachweisbar ist die Hälfte des Landes bereits unter der Taliban Herrschaft, ein Teil wurde auch vom IS besetzt. In den "sicheren Gebieten" wie in der Hauptstadt Kabul werden die Menschen ebenfalls von den Taliban drangsaliert. Denken Sie an die Angriffe direkt in Kabul. Auch das Militär und die Polizei sind mit Taliban Kämpfer gespickt, vor kurzem wurden 13 Soldaten von 2 Taliban in Uniform beim Schlaf getötet. Die abgeschobenen Afghanen werden in ein unsicheres Land geschickt, viele von denen sind gefährdet. Aus sicherer Quelle, von ehemaligen Dolmetscher der Deutschen in Kundus, weiß ich, dass jeder der mit Ausländer zusammen gearbeitet hat, als Ungläubiger behandelt wird. Auch die Familienangehörigen, sie werden von den Taliban getötet. Es ist unverantwortlich diese Menschen, die geflüchtet sind, dieser Gefahr auszusetzen.

@DeHahn

Das ist kein Bürgerkrieg, denn die Taliban kommen aus Pakistan.

Menschen sind Menschen, keine Schachfiguren

Das Flüchtlingsabkommen mit Afghanistan ist Menschenschacherei, nichts sonst. Wie kann es sein, dass ein Land mit Geld dazu gebracht werden soll, seine eigenen Leute wieder aufzunehmen statt froh zu sein, wenn und falls es Gründe gibt, das Land Afghanistan wieder von eigenen Leuten aufbauen zu können und aufbauen zu sollen. Wie kann es sein, dass sich Europa in eine finanziell erpressbare Rolle drängen lässt, wo doch genug Arbeit auf uns wartet, welche ebenfalls eine Stange Geld kostet.

Wer bekommt eigentlich wirklich das Geld in Afghanistan, das hier rumgeschoben wird, was bekommen die zurückkehrenden Menschen, mit denen hier auf einem unsichtbaren Schachbrett Katz und Maus gespielt wird? Was soll das ganze politische Geschiebe, was soll das ganze taktieren, will nicht endlich mal jemand anfangen, die Bürgerkriege, Gemetzel und Kämpfe weltweit abzuschaffen, indem die Waffen reduziert werden und Pflugscharen statt Schwerter gebaut werden?

Sicher - nicht sicher

Dass Afghanistan nicht das Urlaubsland Nr. 1 ist, ist wohl klar. Aber dass man dort nicht leben kann, möchte ich bezweifeln. Dort wird es nie überall sicher sein. Wenn man sich die Geschichte Afghanistans anschaut, dann hat es dort schon immer Konflikte und Kriege gegeben, kein Wunder bei sovielen unterschiedlichen Stämmen und Clans. Deshalb ist es auch nicht möglich, dieses Land zu befrieden. Solange die es nicht selber schaffen, ihre religiösen und ethnischen Konflikte (ohne Einmischung von außen) zu lösen, solange gibt es auch keinen Frieden. Ich finde es überhaupt nicht gut, denen Geld zu zahlen für die Rücknahme ihrer Landsleute. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Wer kann diese Welt retten

Wer kann diese Welt retten und alle aufnehmen die es gerne bequemer hätten?

Dem meisten dieser geht es schlecht weil die Mehrheit in diesen Ländern falschen Idealen hinterherrennt.
Wenn wir es könnten, also dem Rest der Welt unsere Werte aufzuzwingen, dann hätten wir auch kein Problem mit der Übervölkerung dieser Welt und auch nicht das es vielen so schlecht geht, also wirtschaftlich.
Aus meiner Sicht sind wir nicht in der Lage, alle aufzunehmen denen es woanders nicht gefällt und die nicht bereit sind wo sie herkommen was zu ändern.
Aber anscheinend merken hier einige viele nicht das sich hier vieles ändern wird wenn immer mehr auf unsere einheimischen Ressourcen drängen.
Und das was sich z.Z. ändert gefällt denen am allerwenigsten.

Dieses Gejammer

Langsam kann ich dieses völlig absurde Gejammer darüber dass es hierzulande zuviele Flüchtlinge geben würde echt nicht mehr mit anhören. Die Zahlen geben das schlichtweg nicht her.
Es gibt da ein kleines, armes Land namens Libanon - da kann man dies vielleicht beklagen dass es dort viele Flüchtlinge (ca. 1,5Mio) gibt. Würden wir prozentual genauso vielen Menschen Schutz gewären könnten wir über die Hälfte der gesamten afghanischen Bevölkerung aufnehmen und würden dann immer noch deutlich weniger leisten als die Bürger Libanons. Also hört bitte mit dem Gejammer auf.

aha

"Afghanistans politische Führung braucht Geld, um Stabilität in das eigene Land zu bringen."

Wie soll das denn gehen? Wie schafft man mit Geld Stabilität?

Bitter

Für jede/n der die weite Reise nach Europa auf sich genommen hat, den Träumen nach einem besseren Leben gefolgt ist,
ist eine Abschiebung ins Heimatland bitter.
Aber ausreisepflichtig heisst ausreisepflichtig.
Migration ist kein Menschenrecht.
Deutschland/Europa kann die Welt nicht durch Zuwanderung retten.
Die Fluchtursachen lassen sich nur, vor Ort, in den Herkunftsländern bekämpfen.
Da fehlen noch nachhaltige Konzepte.

Unverantwortlich !

Jetzt werden hilfebedürftige Menschen in ein Krisengebiet zurück geschickt . Wo ist die Willkommens-Kultur der Frau Merkel geblieben . Wir sind mitverantwortlich für diesen Krieg in Afghanistan und jetzt drücken wir uns um unsere Verantwortung . In Syrien wo endlich nach sechs Jahren Krieg , den wir auch mit zu verantworten haben ein Frieden in Aussicht ist ,kritisieren wir die russischen Befreier . Diese Politik unsere verantwortlichen Politiker sollten schnellsten überdacht werden und korrigiert werden .
Macht endlich Schluss mit diesen weltweiten Kriegen .

Endlich

...werden wenigstens die Afghanen zurückgeschickt. An alle Weltretter: Wir können die Welt nicht retten. Nur die wirklichen Kriegsflüchtlinge haben den Schutz zu bekommen. Abkommen mit Afrika sind auch schon auf einem guten weg. So macht das Flüchtlinstransitland Sudan, die Grenzen für Flüchtlinge bereits dicht. Nur so kann diese unsägliche Flüchtlingswelle und Schleuserkriminalität gestoppt werden.

@Pantelis

Sie müssen sich wieder in die Zeit des Mittelalters zurückversetzen. Damals gab es einen Ablasshandel der Kirche, um sein schlechtes Gewissen zu erleichtern. Heutzutage MÜSSTEN wir diesen Menschen eigentlich Schutz gewähren, aber unsere Regierung will mit diesem Ablasshandel eben den Stimmenzuwachs für die "bösen Rechtspopulisten" eindämmen und gleichzeitig es als "einvernehmlichen Vertrag zwischen zwei Ländern" aussehen lassen, um das eigene Gewissen zu beruhigen.

Dass man mit ein paar Milliarden die Taliban nicht wird stoppen können, sollte jedem klar sein. Dazu ist das Land viel zu groß und die Verteidigung gegen Guerillas braucht ein Vielfaches an Truppen.

@m.g. 10:28 Uhr

"Nachweisbar ist die Hälfte des Landes bereits unter der Taliban Herrschaft, ein Teil wurde auch vom IS besetzt. "

Nun, es gibt auch noch eine andere Hälfte.
Allerdings muss man auch folgendes klarstellen: 80.000 Afghanen sind in der EU. Lassen sie mal davon mind. die Hälfte im wehrfähigen Alter sein.
Ist es nicht deren Pflicht ihr eigenes Land zu verteidigen? Der IS hat unter anderem deswegen ein so leichtes Spiel weil man die eigene Heimat einfach Aggressoren überlässt. Wenn das nun jeder täte, würde es bald keine Staaten mehr geben.

Ein Fehler nach dem anderen...

In der EU-Flüchtlingspolitik, die effektiv wohl Merkels Flüchtlingspolitik ist, wird ein Fehler nach dem anderen produziert. Diese Fehler kosten zudem jede Menge Geld, mit dem man so vielen Menschen in vernünftiger Art und Weise vor Ort helfen könnte und mit dem darüber hinaus noch viele andere sinnvolle Dinge getan werden könnten. Die EU-Politiker, allen vor voran Merkel, sollten sich mal die Vorschläge des österreichischen Außenministers Kurz anhören, die er wiederholt bei Anne Will gemacht hat. Das, was er sagt, hört sich sehr vernünftig an, und ist zudem auch ein bisschen weitergedacht als all das, was derzeit in der Flüchtlingspolitik läuft. Das gerade auch die deutsche Regierung nicht ind er Lage ist, ein einigermaßen klares Bild der Lage zu gewinnen, daraus einige vernünftige Erkenntnisse zu gewinnen und entsprechende Konsequenzen abzuleiten, ist einfach nur erschreckend. Nachhaltigkeit ist ohnehin nicht vorhanden, hier wird nur auf Sicht gefahren mit dem Ziel des Machterhalts.

@Neu

Wieso denn die Emotionen rausnehmen? Ich habe die Tatsache geschildert dass wir als reichste Region Menschen in ein bettelarmes Land in dem Krieg herrscht abschieben wollen - das ist völlig emotionsfrei. Darum geht es in diesen Abkommen.
Die Gesetze und Regularien von denen du sprichst sind auch nur allesamt Regeln die mal so und mal so ausgelegt werden, und immer geändert werden können. - das ist Politik. Letztlich spricht daraus nur die Angst oder die Ablehnung von Menschen - Die Ablehnung von Geflüchteteten ist eine zutiefst emotionale Angelegenheit. Die Gesetze und Regularien sind nur vorgeschoben (Der Psychoanalytiker spricht hier vom Begriff der Rationalisierung) .

Es bleibt die Tatsache dass wir als reichstes Land der Erde Menschen in ein bettelarmes Land in dem Krieg herrscht abschieben wollen, in dem wir übrigens auch Krieg geführt haben. Aus dem Maßstab des ersten Artikels unserer Verfassung ist dies nicht zu vertreten: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Abschiebeabkommen mit Afghanistan

Und wieder eine Beruhigungspille für das europäische Wahlvolk. Unsere Kanzlerin musste wohl zähneknirschend zustimmen; denn 2017 stehen Wahlen ins Haus.
80000 Menschen über den halben Globus zurückzuführen klappt bestimmt genauso gut wie Durchsetzung des Abkommens über die Verteilung der Migranten in Griechenland und Italien auf die anderen EU-Mitgliedsländer.
Wie hat Rudi Carrell gesungen: "Lass Dich überraschen...."

10:28 von m.g

"Es ist unverantwortlich diese Menschen, die geflüchtet sind, dieser Gefahr auszusetzen."

Es ist wesentlich unverantwortlicher diese alle hierher zu holen.
Denn wenn wir das tun wird es auf kurz oder lang hier ähnliche Verhältnisse geben.
Es geht doch schon los, siehe Pegida, siehe Kurden und Türken bei uns, siehe Türken untereinander (Gülen Anhänger und Erdogan Anhänger), und vieles andere.
Wenn das so weitergeht haben unser Gutmenschen den Bürgerkrieg bald hierhin importiert.

Helfen ohne Verstand geht nach hinten los.

Kein Wunder

Wer die Unsicherheit in Teilen von Afghanistan beklagt, sollte sich auch vor Augen halten, daß es den Taliban leicht gemacht wird, ihren Einflußbereich auszudehnen, wenn man jeden, der ihnen Widerstand leisten könnte, in Deutschland aufnimmt.

richtiger Ansatz ...

Der richtige Ansatz ist das schon mal ... wirtschaftliche/finazielle Hilfe darf es nur gegen Rücknahme von Flüchtlingen geben.

um 10:25 von 321gast123

"Es gibt gewisse Bedingungen welche an die Erteilung von Asyl geknüpft sind."

Richtig. Der lautet entsprechend Art. 16a GG: (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.

Der Antragsteller müßte schon nachweisen können, daß er in Afghanistan von seiner Regierung politisch verfolgt wird. Da spielen Taliban oder IS keine Rolle, da sie nicht Teil der Regierung sind.

Es ist schon schlimm genug,

Es ist schon schlimm genug, dass so ein Land wie Afghanistan existiert mit z.b. einer langen Tradition von Bacha Bazi. Jetzt auch noch Geld dahin für etwas, was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte..

Trumps Anklage an die USA kann man auch an die EU richten: Unsere Politiker sind dumm und lassen sich von anderen Ländern über den Tisch ziehen.

@ toto96

Wenn ein Asylantrag abgelehnt wird, dann ist er abgelehnt. Fertig.

Das heißt aber noch lange nicht, dass dann nach internationalem Recht auch abgeschoben werden kann. Dazu sind u. a. Abkommen notwendig.

@10:38 von calpe1

"Endlich werden wenigstens die Afghanen zurückgeschickt. An alle Weltretter: Wir können die Welt nicht retten. Nur die wirklichen Kriegsflüchtlinge haben den Schutz zu bekommen."
#
#
Die Taliban führen nach Ihrer Ansicht Folkloretänze in Afghanistan auf?
Wenn wir den Schutz für wirkliche Kriegsflüchtlinge begrenzen würden, wäre die akzeptanz in der Bevölkerung größer.

Top Ten

Deutschland ist keineswegs unter den zehn Ländern mit den meisten Flüchtlingen (kein Land der EU ist dabei). Aber Deutschland ist klar in den Top Ten, wenn es ums Schimpfen über Flüchtlinge geht.

@10:34 von schulzfrg

"Die Fluchtursachen lassen sich nur, vor Ort, in den Herkunftsländern bekämpfen.
Da fehlen noch nachhaltige Konzepte."

Konzepte gibt es viele, aber was nützt es wenn diese nicht mit den dort lebenden Menschen umsetzbar sind.
Dort ist eine andere Welt und somit auch eine andere Ordnung.
Familienklans, eine Regierung die nur wenig zu sagen hat, der Koran, der IS, die Taliban, Frauen zählen nicht, eine uns fremde Rechtsauffassung, usw.
Die müssen sich dort einig werden, werden sie aber nie, das versteht hier keiner.

Und sie können sich nur einig werden wenn sich alle raushalten.
Zur Zeit wollen die alle nur Geld von uns um sich zu bereichern…..

10:33 von stephie Dieses Gejammer

Es gibt da ein kleines, armes Land namens Libanon - da kann man dies vielleicht beklagen dass es dort viele Flüchtlinge (ca. 1,5Mio) gibt. Würden wir prozentual genauso vielen Menschen Schutz gewären könnten wir über die Hälfte der gesamten afghanischen Bevölkerung aufnehmen und würden dann immer noch deutlich weniger leisten als die Bürger Libanons. Also hört bitte mit dem Gejammer auf.
----------------------------------------------------------
Und ich kann diese verblendeten Falschmeldungen nicht mehr hören.
Der Libanon bzw. seine Bürger zahlen keinen
einzigen Cent für die Flüchtlinge. Im Gegenteil der Libanon bekommt für jeden Flüchtling Geld von der UN.
Tausende Libanesen verdienen zusätzlich mit von den UN bezahlten Jobs bei Versorgung und Ausbildung der Flüchtlinge.
DAS ist der Unterschied zwischen Dem Libanon und Deutschland!

10:09 von 321gast123

"Auch dort gibt es sichere Regionen, vielleicht sogar noch sichere als in Berlin Wedding.
Es wird halt immer nur verallgemeinert."

Ihr Beitrag ist an Zynismus kaum zu überbieten!
Gestern konnten Sie dem Kommentar von Herrn Webermann
https://www.tagesschau.de/kommentar/afghanistan-509.html
entnehmen, dass in 31(!) von 34 Provinzen gekämpft wird.
Und Sie sind der Menung, es würde "halt immer nur verallgemeinert"?
Nicht zu fassen...

09:55 von Didib57

Das ist wieder ein Beispiel für die Heuchelei und Lügen. Afghanistan ist nicht sicher, um dort zu leben. Weitaus unsicherer als Syrien oder der Irak.
---------------------------------------------------------
Warum sind das Lügen? In fast jedem zentral und südamerikanischen Land sterben durch Kriminelle oder bürgerkriegsähnliche Zustände ähnlich viele Menschen wie in Afghanistan. Brasilien gehört z.B. auch dazu.
Dort fanden erst die olympischen Spiele statt wenn ich nicht irre.
Afghanische Männer sollten zu Hause dafür kämpfen ein besseres Leben zu haben.

Sollen wir alle Armen dieser Welt aufnehmen ?

Das geht natürlich nicht. Die Grünen meinen zwar, man sollte Migration als Menschenrecht anerkennen. Dann würden sich Millionen auf den Weg nach Europa machen.
Afghanistan und viele andere Länder haben auch ein ganz anderes Problem, das von den meisten nicht beachtet wird. Es werden dort viel zu viele Kinder in die Welt gesetzt. Wenn eine Familie im Durchschnitt zwischen 4 und 6 Kinder hat - das heißt doch, wenn die Eltern gestorben sind, gibt es jeweils 2 - 4 Menschen MEHR in diesem Land - stellt sich doch die Frage, wo sollen diese Menschen denn einmal Arbeit finden ?? Da ist Armut schon von Anfang an vorprogrammiert! Die Weltbevölkerung wird so in den nächsten 15 Jahren auf über 10 Milliarden Menschen wachsen - mit allen damit verbundenen Problemen !
Mit ständig steigender Tendenz.

10:38, calpe1

>>An alle Weltretter: Wir können die Welt nicht retten.<<

Dann gibt es also keine Hoffnung.

Glücklich ist, wer vergisst, daß er nicht zu retten ist.

>>Abkommen mit Afrika sind auch schon auf einem guten weg. So macht das Flüchtlinstransitland Sudan, die Grenzen für Flüchtlinge bereits dicht.<<

Der Sudan ist kein Flüchtlingstransitland, sondern Fluchtland. Gegen seinen Regierungschef, Umar al-Bashir, hat der internationale Strafgerichtshof in Den Haag Haftbefehl wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen erlassen.

Sind natürlich alles Wirtschaftsmigranten, die aus dem Sudan kommen...

An321gast123, Ihre Aufrechnung ist grundsätzlich falsch

Es handelt sich um Familien die auch in unserer Gegend jetzt wohnen. In der Regel 2 Kinder, Frau und Mann, nur 25 % sind Männer, nicht mehr. Diese Menschen, die aus Kundus geflohen sind, wissen was vor ca 12 Monaten in Kundus geschah. 2 Wochen lang war Kundus von den Taliban besetzt, sie gingen von Haus zu Haus, jeder der für die Ausländer tätig war wurde auf die Straße geholt, oftmals mit Frau und Kinder. Sämtliche Personen wurden getötet, weit über 300 Zivilisten in Kundus. Genau so gehen die Taliban Dorf für Dorf oder Stadt für Stadt durch. Sie können sich vorstellen was dort abläuft. Die Familien, die ich kennen gelernt habe, hatten Glück, weil sie sich gut versteckt hatten. Unterhalten Sie sich mit diesen Menschen und sie denken anders als jetzt. Es ist eine Schande, dass Afghanistan als sicheres Herkunftsland auch von unserer Regierung gesehen wir. Die geflohenen Menschen berichten genau das Gegenteil. Unsicher und nicht sicher was glaubhafter ist.

um 10:43 von stephie

Werte Stephie,
erstens haben wir keine Verfassung sondern nur ein Grundgesetz und zweitens ist Deutschland so hoch verschuldet, daß noch unsere Ururururur-Enkel daran zu kauen haben werden.
Trennen wir uns also von dem Gedanken, wir wären das reichste Land dieser Erde. Das trifft eher auf China zu.

@ stephie

" Es bleibt die Tatsache dass wir als reichstes Land der Erde Menschen in ein bettelarmes Land in dem Krieg herrscht abschieben wollen, in dem wir übrigens auch Krieg geführt haben. Aus dem Maßstab des ersten Artikels unserer Verfassung ist dies nicht zu vertreten: Die Würde des Menschen ist unantastbar. "

das reichste land der welt sind wir bestimmt nicht, bitte bleiben sie bei tatsachen, sonst gefährden sie ihre glaubwürdigkeit, die liste der reichsten länder der welt:
1. katar
2. luxemburg
3. singapur
4. brunei
5. kuwait
6. norwegen
7. v.a.e.
etc... wir kommen auf platz 18, vorher sind noch usa und saudi-arabien, und nun frage ich sie, warum nehmen arabische länder nicht ihre glaubensbrüder auf, gilt da die menschenwürde nicht ?

und verteidigen wir nicht in afghanistan ? führen wir da krieg ? bitte erklären sie mir das...

Das ist ja interessant

Es ist nicht lange her, da haben wir hier auf TS gelesen, Kundus von Taliban angegriffen, Menschen als Schutzschilde benutzt etc etc.

Ich finde, jedem Afghanen, den man in dieses Chaos abschiebt, sollte man einen "richtig-es muss-abgeschoben-werden-egal-wohin-Anhänger" an die Seite stellen.

Ein bisschen Urlaub machen. In diesem sicheren Land.
Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie auf Knien betteln aus dem Kriegsgebiet wieder ins sichere Reihenhäuschen zu dürfen.

Deutschland trägt ebenso Verantwortung für die Zustände in
Afghanistan wie die USA.

Immerhin hat man den Kurs der Amerikaner mit Truppen unterstützt. Und der Kurs lautete: es spricht nix gegen Deals mit Warlords oder Drogendealer, so lange man Islamisten jagt.

Aber da auch nicht alle. Es gibt da welche, mit denen kann man sich einigen, damit sie Infos liefern. Etc etc.

Ich hab jetzt noch eine Frage:
Wenn jemand, der abgeschoben wird, dort total unerwartet durch Taliban abgemurkst wird.... haftet wer?

Irgendwie seltsam

Da kommen Menschen, die wir nicht wollen und wir bezahle dafür, dass wir sie dahin zurückschicken können, woher sie gekommen sind.

Warum muss man so etwas machen?

@stephie 10:33

"...Würden wir prozentual genauso vielen Menschen Schutz gewären könnten wir über die Hälfte der gesamten afghanischen Bevölkerung aufnehmen und würden dann immer noch deutlich weniger leisten als die Bürger Libanons. Also hört bitte mit dem Gejammer auf...."
.
Der Vergleich hinkt gewaltig. Flüchtlinge im Libanon erhalten keinerlei staatliche Unterstützung. Wer arbeiten kann darf zu Hungerlöhnen schwarz arbeiten (wird meist geduldet). Wer das nicht kann wird von Hilfsorganisationen versorgt.
.
In Deutschland kostet ein alleinreisender jugendlicher Flüchtling ca. 5000 Euro im Monat.

Wie viele von denen,die Dank

Wie viele von denen,die Dank diesem Abkommen dann aus der EU abgeschoben werden sollen,haben denn für die Staaten in Afghanistan gearbeitet,in denen sie sich aktuell aufhalten?

-als Dolmetscher
-als Späher
-Verwaltungskraft
-etc...

& damit direkt mit dem ausländischen Feind der ehemaligen Regierung Afghanistans kooperiert?

Werden diese Menschen wie Gebrauchsgüter benutzt?
Benutzt in Afghanistan,solange wie man sie brauchte & dann links liegen gelassen wie ein Stück Müll.
Dieser "Müll" sind aber Menschen,machten sich auf den Weg in Staaten,für die sie gearbeitet haben & diese Staaten wollen diesen "Müll" offenbar nicht Zuhause haben,sondern lieber weit Weg auf der "Müllkippe" Afghanistan.

Als "Kollaborateure mit dem Feind" dürfen sie in ihrem Heimatland um ihr Leben fürchten - auch deren Familienangehörige & nächsten Bekannten.

Soviel zum "sichereren Herkunftsland".

...immerhin sind in Afghanistan "blühende Landschaften" in einem noch nie da gewesenen Ausmaß:
die Mohnfelder

09:52 von toto96

Was haben denn die grünen für ein Problem ?
Wenn ein Asylantrag abgelehnt wird, dann ist er abgelehnt. Fertig
.
das scheint ein allgemeines Problem bei einigen Gruppen hierzulande zu geben
"Rechtsstaatlichkeit"
aber so lange man anderen versucht dies abzusprechen
selber aber ne recht persönliche Auslegung von Rechtsstaatlichkeit hat

Afghanistan ist ein Fass ohne Boden

Afghanistan (und seine Regierung) gehört zu den "korruptesten" Ländern auf der Welt.
Warum geben wir überhaupt noch Geld bei solchen Rahmenbedingungen?
Änderungen können nur durch "junge" Menschen erstritten werden, die leider zu viel nach Europa kommen.
Allein in 2015 waren dies knapp 50.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Kosten je Flüchtling pro Jahr in Deutschland werden auf 60.000 bis 120.000€ geschätzt.
Bedingungen für die Regierenden in Afghanistab müssen m. E. noch deutlich strenger formuliert und kontrolliert werden.

machen wir mal eine Zahl draus

1,7 Millarden Euro Bonus von Deutschland für den Deal an Afghanistan
/
80 Tausend Flüchtlinge in Europa ohne Aufenthaltserlaubnis
=
21250 Euro/Flüchtling (auf 4 Jahre)

10:55, BWilaschek

>>nach Aufenthaltsgesetz (AufenthG) §23 und §68 können all jene Foristen, die meinen, wir wären so reich, dass wir weltweit alle bedrohten Menschen aufnehmen müssten, gemäß §68 eine Vepflichtungserklärung unterschreiben, dass sie persönlich für alle anstehenden Kosten aufkommen. Nur wer glaubhaft versichert, dass er/sie das tatsächlich gemacht hat, kann ernst genommen werden. Alle anderen schwätzen nur und verteilen das Geld anderer Leute.<<

Dann würden erst mal die wirtschaftlichen Verhältnisse der Unterschreiber überprüft, und es würde offensichtlich, daß die meisten dazu finanziell gar nicht in der Lage wären.

Ihr "Argument" habe ich hier übrigens lange nicht mehr gelesen. Ist etwas aus der Mode, wohl weil die immense private Hilfsbereitschaft hier im Lande die meisten Zyniker dann doch beschämt.

Wenn auch nicht alle.

@10:27 von Pantelis

"Wir bezahlen den afghanischen Staat, damit der seine eigenen Leute wieder einreisen lässt???" - das wird nicht nur dort so sein. Ich erinnere an die Maghreb-Staaten.
"Unsere Regierung gehört dringend abgelöst" - und dann sind alle Flüchtlingsprobleme gelöst ?

Was hat man eigentlich gegen die AfD?

Wo ist denn bitte noch der Unterschied zwischen dem, was die AfD fordert und dem was Deutschland und die EU tut?

Ach so... einen gibt es: die AfD macht keine Lächel-Photos mit Flüchtlingen zur Selbstinszenierung.

Statt sich sinnvoll um die Leute zu bemühen, die sich von der Politik abwenden, die wählen auch nicht AfD sondern einfach gar nicht mehr, rennt man der AfD hinter her und versucht die paar Prozent abzugreifen.

Eine Schande ist das. Ein Armutszeugnis. Aber vermutlich das Ehrlichste das die deutsche Politik seit langem abliefert.

Die AfD hat eine gute Sache bewirkt: sie entlockt den Politikern ihr wahres Gesicht.

Sei es die Flüchtlinge aus den Ostgebieten am Ende des Krieges, die Aussiedler, die Spätaussiedler und ... und das mutet heute fast komisch an... die ehemaligen DDR Bürger.... allen begegnete man in der Angst sie wollen einem was weg nehmen.

Ja, die Wessis waren nicht begeistert vom Mauerfall. Die meinten nämlich: die Ossis wollen nur Geld.

Vergessen?

10:33 von stephie

... dass es hierzulande zuviele Flüchtlinge geben würde echt nicht mehr mit anhören. ...
Es gibt da ein kleines, armes Land namens Libanon -
.
dann machen wir es doch wie der Libanon oder Jordanien
ein großes Zelt für je 50 Leute, 2 mal am Tag Wasser, Strom gar nicht,
ein großer Zaun ums Lager und fertig
Wollen Sie das ? läßt sich das durchsetzen ?

11:03, Hanno Kuhrt

>>Der Libanon bzw. seine Bürger zahlen keinen
einzigen Cent für die Flüchtlinge. Im Gegenteil der Libanon bekommt für jeden Flüchtling Geld von der UN.
Tausende Libanesen verdienen zusätzlich mit von den UN bezahlten Jobs bei Versorgung und Ausbildung der Flüchtlinge.
DAS ist der Unterschied zwischen Dem Libanon und Deutschland!<<

Sie meinen, wenn es hier so gehandhabt würde wie im Libanon, dann könnten Sie damit leben?

Dann müssten wir ca. 50 Millionen Flüchtlinge aufnehmen und das von der UN bezahlen lassen. Um ungefähr auf die Relation Flüchtlinge-Einheimische zu kommen, wie sie im Libanon herrscht.

Ihrer Meinung nach ist das ja nichts als ein finanzielles Problem.

10.33 @ stephie

Mit Libanon gebe ich Ihnen recht. Es ist wirklich zu bewundern, was dieses Land für die Flüchtlinge leistet. Da ist es vollkommen klar, dass bei so vielen Flüchtlingen dem Einzelnen nicht die Hilfe gewährt werden kann, wie sie die bei uns Angekommenen erhalten.

Ich denke auch, dass wir uns nicht schämen müssen nicht alle Schutzsuchenden und Notleidenden aufzunehmen. Es sind ja nicht nur die Menschen der Dritten Welt, die DE als ihr Wunschland sehen sondern auch immer mehr aus den Armenvierteln Osteuropas. GB fällt wg. des Brexit künftig als Zielland aus. Daher erwarte ich einen 100tausend fachen Zuzug in nächster Zeit zu uns nach DE.

Auch das stärkste Land hat sich irgendwann einmal überhoben. Braucht nur unsere Wirtschaft nicht mehr so zu brummen wie aktuell. Ober glauben unsere politisch Verantwortlichen, das geht die nächsten 20J. so weiter?

Noch eine Frage zu DE ist stark und reich. Wo kommen die vielen Mio., die am Rande unserer Gesellschaft leben, dann her?

Völlig pervers?

Hallo Stephanie,
ich finde es pervers das Mädchen und Frauen in Afghanistan gesteinigt werden und die Männer aus Afghanistan flüchten um bei uns "Schutz" zu suchen. Wenn ihnen unsere Zivilisation so gut gefällt sollten sie doch in Afghanistan dafür kämpfen. Deutsche Soldaten wäre zur Unterstützung schon mal vor Ort.
Auch wenn du es pervers findest; wie sieht denn dein Vorschlag aus. Entwicklungshilfe, Hilfe zur Selbsthilfe etc. hat noch nie wirklich funktioniert. Wenn deine Lösung so aussieht das Deutschland alle notleidenden Menschen der Welt aufnimmt solltest du das hier auch deutlich sagen, anstelle sich über diejenigen aufzuregen, die hier versuchen mit Augenmass etwas zu korrigieren, was sich nach humanen Gesichtspunkten eigentlich nicht korrigieren lässt.

@derkleineBürger 11:17

"...als Dolmetscher
-als Späher
-Verwaltungskraft
-etc...
& damit direkt mit dem ausländischen Feind der ehemaligen Regierung Afghanistans kooperiert?...
.
Wer für fremdes Militär etc. gearbeitet hat und deshalb -persönlich gefährdet- ist wird auch als Asylbewerber anerkannt. Der ist also von dieser Rückführung überhaupt nicht betroffen

11:12, Max Richter

>>erstens haben wir keine Verfassung sondern nur ein Grundgesetz und zweitens ist Deutschland so hoch verschuldet, daß noch unsere Ururururur-Enkel daran zu kauen haben werden.
Trennen wir uns also von dem Gedanken, wir wären das reichste Land dieser Erde. Das trifft eher auf China zu.<<

Das Grundgesetz IST unsere Verfassung, und was die Verschuldung angeht, so stehen zwei Billionen Schulden ungefähr das achtfache an Privatvermögen gegenüber, sowie ein Pro Kopf-Bruttoinlandsprodukt, von dem China meilenweit entfernt ist.

Was die Ururur.....enkel angeht: kauen Sie noch an den Schulden der Generation Ihrer Urgroßeltern?

Nein, denn die sind alle weg. Und nicht weil sie abbezahlt wurden.

Woran unsere Nachfahren allerdings kauen werden, ist die verrottende Infrastruktur, von wegen schwarzer Null. Dieses Problem geht nämlich nicht einfach weg, so wie Geld das gern öfters mal tut. Im Gegensatz zu Geld ist dieses Problem nämlich real.

Im ersten Kommentar las ich...

...Die EU kann doch nicht das Auffanglager und Finanzdienstleister für die ganze Welt sein und vor allem, "Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld."
Die Politiker haben die Antwort! Der Steuerzahler. Begründung: Uns gehts doch gut. Ausgenommen die 20 Mio. arbeitenden Geringverdiener und die 7 Mio. an der Armutsgrenze lebenden Rentner.

EU & Deutschland erpressbar

Deutschland die Melkkuh der EU wird als größter Nettozahler der EU nun zur Melkkuh weiterer Länder und die EU bzw. Deutschland noch dazu erpressbar. Zahlst du nicht wie ich will, lass ich die "Flüchtlinge" los, bzw. nimm sie selbst nach einem Asylverfahren, das mit einer Nichtanerkennung endet, nicht zurück. Es werden bald weitere solche Abkommen mit allen nordafrikanischen Staaten folgen aber wir habens ja.
Dabei wäre Deutschland weder nach der GFK, die gilt nur für angrenzende Länder in denen Krieg herrscht oder unserem Asylrecht, noch europäischem Recht, Dublin 3, verpflichtet auch nur einen "Flüchtling" hier überhaupt zum Asylverfahren zuzulassen. Ausgerechnet das Land was sich weder am Libyenkrieg noch am Irakkrieg beteiligt und davor gewarnt hat, soll jetzt für die Folgen am meisten bluten und stellt sich auch noch schön freiwillig in die erste Reihe. Unfassbar diese Politik.

11:37, citizen13

>>Noch eine Frage zu DE ist stark und reich. Wo kommen die vielen Mio., die am Rande unserer Gesellschaft leben, denn her?<<

Können Sie sich noch an die 90er erinnern? Da gab es mal eine Ideologie, die nannte sich Neoliberalismus. Eines der Mantren dieser Ideologie war die wünschenswerte Spreizung der Einkommen. Und dann gab es die Hartz4-Reformen und so weiter.

All das hat zur Folge, daß paradoxerweise sowohl die Summe der Privatvermögen als auch die Armut der Abgehängten in Deutschland wächst.

Daran sind natürlich die Flüchtlinge schuld.

@stephie

"Es gibt da ein kleines, armes Land namens Libanon - da kann man dies vielleicht beklagen dass es dort viele Flüchtlinge (ca. 1,5Mio) gibt. Würden wir prozentual genauso vielen Menschen Schutz gewären könnten wir über die Hälfte der gesamten afghanischen Bevölkerung aufnehmen und würden dann immer noch deutlich weniger leisten als die Bürger Libanons. Also hört bitte mit dem Gejammer auf."

Dann beschreiben Sie doch bitte einmal was der libanesische Staat für diese Menschen tut.
Die Flüchtlingslager dort und in der Türkei werden fast alle von internationalen Hilfsorganisationen betrieben. Der Staat Libanon tut fast nichts für diese Menschen (kann er sich finanziell auch gar nicht leisten), außer sie eben dort wohnen zu lassen.
In Deutschland gibt es hingegen eine Rundumversorgung für Asylsuchende.

Würde Deutschland prozentual gesehen genausoviele Flüchtlinge wie der Libanon aufnehmen, wäre der deutsche Sozialstaat längst pleite...
Ist Ihnen das eigentlich klar?

Umdrehung

Werte stephie,

ich erlaube mir, Ihren Spieß von 10:43 umzudrehen:

"Die [Aufnahme] (statt "Ablehnung") von Geflüchteteten ist eine zutiefst emotionale Angelegenheit. Die Gesetze und Regularien sind nur vorgeschoben (Der Psychoanalytiker spricht hier vom Begriff der Rationalisierung) ."

Klingt in meinen Ohren richtiger.

MfG A.

um 11:21 von

um 11:21 von Kongo96:

"Afghanistan (und seine Regierung) gehört zu den "korruptesten" Ländern auf der Welt.
Warum geben wir überhaupt noch Geld bei solchen Rahmenbedingungen?"

...weil es "unsere",also eine pro-westliche/pro-NATO afghanische Regierung ist, die nur mit US-Gnaden an die Macht in Afghanistan kam.

-> da ist Korruption zweitrangig,oder sogar gewünscht.Denn wenn die sich persönlich bereichern können,werden die die Interessen des Westens dort über die Afghanistans stellen:

Bsp.:
US-Soldaten können Kriegsverbrechen begehen ohne Angst vor der afghanischen Justiz.
Ins Amt kam dort zuletzt,wer dies befürwortete.

Kriegen die Abgeschobenen denn einen Leitfaden über Verhaltensregeln mit,oder geht man davon aus,dass es Allgemeinwissen ist,sich nicht auf Hochzeiten & Familienfeiern aufzuhalten,es sei denn,man möchte ein Drohnenopfer werden?

Fluchtursachen endlich begreifen

Gerne wird in der EU von der Bekämpfung der Fluchtursachen geredet. Besonders gerne macht das unsere Kanzlerin, die immer wieder behauptet, dass bereits jede Menge in diese Richtung getan wurde. Allerdings ist völlig unklar, worauf sie denn da verweist. Was wurde denn getan und vor allem, was wurde erreicht? Schaut man sich Afghanistan, den Irak oder Syrien an, so stellt man doch immer wieder genau zwei Fluchtursachen fest: Einerseits ist es die Politik des Westens, vor allem die der USA, die in den Ländern zusätzliches Chaos angerichtet hat, andererseits sind es zu einem extrem großen Teil eben auch innere Konflikte, die niemand von außen lösen. Und diese inneren Konflikte haben letztlich wiederum weitgehend etwas mit der Religion zu tun. Dies wird zwar oft relativiert, aber es ist eine Tatsache. Vieles läuft dort nach der Formel Auge um Auge, Zahn um Zahn. Bspw. gibt es in Syrien über 100 Rebellengruppen. Das kann man von außen nicht lösen. Das ist traurig, aber leider die Realität.

11:38, Nico123

>>Hallo Stephanie,
ich finde es pervers das Mädchen und Frauen in Afghanistan gesteinigt werden und die Männer aus Afghanistan flüchten um bei uns "Schutz" zu suchen.<<

Suchen nur die Männer bei uns Schutz?

Da habe ich andere Informationen.

@stephie

"Es bleibt die Tatsache dass wir als reichstes Land der Erde Menschen in ein bettelarmes Land in dem Krieg herrscht abschieben wollen, in dem wir übrigens auch Krieg geführt haben."

Der Staat Afghanistan besteht glaube ich seit 250 Jahren. Die ansässigen Stämme haben es in keiner Zeit geschafft, sich nicht irgendwie zu bekriegen. Ein failed state durch und durch also.
Das ist aber jetzt allein unsere Schuld? Ein Land ist auch immer für sich selbst verantwortlich.

Der Einsatz der Bundeswehr war in erster Linie humanitär und sollte der Bevölkerung helfen.
Krieg führen? Woher haben Sie diese kruden Behauptungen?

@fathaland slim

"All das hat zur Folge, daß paradoxerweise sowohl die Summe der Privatvermögen als auch die Armut der Abgehängten in Deutschland wächst.

Daran sind natürlich die Flüchtlinge schuld."

Nein, nicht die Flüchtlinge.
Nur SPD & Grüne, denn die haben die Agenda 2010 & die Hartz-Reformen ja beschlossen.

wir können nun mal nicht ganz AFghanistan aufnehmen

Deutschland kann nicht Millliarden Menschen aufnehmen, nur weil wir angeblich reich sind

12:02, Realist80

>>Der Staat Afghanistan besteht glaube ich seit 250 Jahren. Die ansässigen Stämme haben es in keiner Zeit geschafft, sich nicht irgendwie zu bekriegen. Ein failed state durch und durch also.
Das ist aber jetzt allein unsere Schuld? Ein Land ist auch immer für sich selbst verantwortlich.<<

Afghanistan war ein Königreich, welches sich in den 60er Jahren bei europäischen Hippies großer Beliebtheit erfreute, wegen der ungeheuren Gastfreundschaft der Menschen.

Das Elend begann, als es zwischen die Mühlsteine des kalten Krieges geriet und von der UdSSR besetzt wurde.

Kriege waren früher in Europa auch an der Tagesordnung. Was diesen Aspekt betrifft, haben wir keinen Grund, überheblich naserümpfend auf die afghanische Geschichte zu blicken.

Was die Geschichte des Landes über die letzten paar tausend Jahre angeht, so empfehle ich als Einstieg den historischen Abriss bei Wikipedia.

Ihre Darstellung wird den Tatsachen nicht ansatzweise gerecht.

"Rund vier Milliarden Dollar

"Rund vier Milliarden Dollar bekommt das Land derzeit jährlich von der internationalen Gemeinschaft - auf der Geberkonferenz wird ein Betrag von bis zu 14 Milliarden Euro für die kommenden vier Jahre angepeilt, heißt es von Markus Preiß weiter."

Also die Sicherheitslage spitzt sich in Afghanistan zu & die Hilfe der internationalen Gemeinschaft wird zurückgefahren.

aktuell: 4 Mia. $ p.a
zukünftig:
max 3,5 Mia. & p.a

- bei 30,5 Mio. Einwohner sind dies 114,75 $ pro Kopf pro Jahr.

als Vergleich:

Israel erhält von den USA 3,8 Mia. & p.a. NUR für militärische Unterstützung - dies sind 475 $ pro Kopf pro Jahr.

Ein afghanischer Polizist verdient ca. 1,3 € am Tag (oftmals weniger) ,wenn er denn überhaupt Gehalt kriegt.
Davon muss er aber auch noch seine eigene Ausrüstung bezahlen - also jede Kugel,die er im Kampf gegen Taliban verschießt,jegliche medizinische Ausrüstung & darf jobbedingt mehr als andere Taliban-Hinterhalte fürchten.

<-...Das steigert die Kampfbereitschaft ungemein..

12:18, Realist80

>>@fathaland slim
"All das hat zur Folge, daß paradoxerweise sowohl die Summe der Privatvermögen als auch die Armut der Abgehängten in Deutschland wächst.

Daran sind natürlich die Flüchtlinge schuld."

Nein, nicht die Flüchtlinge.
Nur SPD & Grüne, denn die haben die Agenda 2010 & die Hartz-Reformen ja beschlossen.<<

Ich möchte darauf hinweisen, daß Deutschland während des größten Teils der Schröderjahre von einer informellen ganz großen Koalition regiert wurde, da SPD und Grüne keine Mehrheit im Bundesrat hatten.

Das ist jetzt übrigens nicht anders.

Und so wie die SPD die Hartz4-"Reformen" durchsetzen musste, so musste die CDU die Abschaffung der Wehrpflicht betreiben.

Jede Partei muß die "alternativlosen" Grausamkeiten an die eigene Klientel verkaufen.

Stellen Sie sich mal vor, Hartz4 wäre von einer CDU-Regierung beschlossen worden. Dann wäre hier aber was losgewesen!

Vor zwei, drei Tagen erst las ich von einem Paar aus

Afghanistan. Die beiden leben seit einiger Zeit als Flüchtlinge in Deutschland, sind nicht verheiratet und erwarten ihr erstes Kind.

Ihr Asylantrag wurde abgelehnt. Demnächst folgt der Abschiebebescheid.

Wenn sie nach hause kommen, droht ihnen (weil unverheiratet und schwanger / uneheliches Kind) die Steinigung. Ob daraus eine Duldung resultiert, muss noch entschieden werden.

@321gast123

"Es gibt gewisse Bedingungen welche an die Erteilung von Asyl geknüpft sind."

Diese "Bedingungen" wurden aber gerade im Fall Afganistan geändert, damit man eben abschieben kann. DAS ist verwerflich. Nicht jedes Gesetz ist per se gut und muss dann eingehalten werden. Es gab so manche Gesetze in der deutschen Vergangenheit bei denen sich die Haare sträuben und man sich nur angewidert abwenden kann.

An sich schlimm,

dass sich eine Regierung dafür zahlen lässt, die eigenen Bürger zurückzunehmen, wenn sie nach abgelehntem Asylantrag berechtigterweise abgeschoben werden. Ich bin ein Verfechter des Asylparagraphen, der berechtigt und wichtig ist, aber so, wie es seit gut einem Jahr läuft, wird er ad absurdum geführt. Wenn Hunderttausende ohne Asylgründe hier Asyl beantragen, abgelehnt werden und nachher doch bleiben, dann ist das Asylrecht nur noch ein Ticket für illegale Migration. Und die jungen Männer sind doch am ehesten diejenigen, die ihr Land zu einer besseren Zukunft verändern könnten, nicht die Greise oder Frauen, die bleiben müssen.

@Pantelis

Was wollen Sie denn machen? Wollen Sie die Leute mit Fallschirmen über Afganistan abwerfen?

Wollen Sie die Leute, die alles verloren haben, mit ihren Kindern in das sichere Elend schicken?

um 12:31 von

um 12:31 von derkleineBürger:

"Ein afghanischer Polizist verdient ca. 1,3 € am Tag (oftmals weniger) ,wenn er denn überhaupt Gehalt kriegt."

Eigene Korrektur - 1,3€ pro Tag war in der Anfangszeit kurz nach dem Einmarsch der Westmächte - aktuell sind es ca. 165€ pro Monat.

Die Zahlungsmoral ist weiterhin schlecht -
Die Polizisten müssen nach wie vor ihr eigenes Equipment von ihrem Lohn finanzieren.

Polizisten auf dem Land nehmen auch gerne Spenden von der Bevölkerung an...allein schon um selbst über den Monat zu kommen,wenn man in Gefechten verwickelt war & Munitionsnachschub braucht...da wundert man sich über Korruption?

Ein Taliban-Kämpfer verdient ca. das 5-fache gegenüber einem solchen Streifenpolizisten.
Ein IS-Kämpfer noch mehr als ein Taliban-Kämpfer.

Da wundert man sich,warum es so viele Taliban-Kämpfer gibt & sich der IS dort ausbreitet ?

Flüchtlinge dorthin

Flüchtlinge dorthin abschieben, wo sich nicht mal schwerbewaffnete Bundeswehr nicht auf die Straße traut? Da hat jemand die Logik vergessen...

walter1234dd

" In Syrien wo endlich nach sechs Jahren Krieg , den wir auch mit zu verantworten haben ein Frieden in Aussicht ist ,kritisieren wir die russischen Befreier ."

Inwieweit sind wir für den Bürgerkrieg in Syrien verantwortlich? Und: Befreit man eine Bevölkerung indem man Bomben auf deren Köpfe wirft und einem schlimmen Diktator hilft, weiter seine Bevölkerung zu drangsalieren? Sie haben eine merkwürdige Auffassung von Befreiung.

@Wupeifu

Gegenfrage: Wie wollen Sie Stabilität schaffen ohne Geld?

@calpe1

Ich kann nur für Sie hoffen, das Sie niemals in einem Kriegsgebiet leben müssen. Sie würden vermutlich auch mit Ihrer Familie die Beine in die Hand nehmen.

Das sind Menschen, Schiksale. Einfache Leute, die es nach 30 (!) Jahren Krieg einfach nicht mehr aushalten. Ich finde das sehr verständlich, das man da das Weite sucht.

@321gast123

"Ist es nicht deren Pflicht ihr eigenes Land zu verteidigen?"

Aus welcher Denkrichtung kommen Sie denn? Auch in Deutschland war es mal "Pflicht", sein heimatland zu verteidigen. Zuletzt mussten alle zwischen 16 und 60 ran...

12:31 von derkleineBürger

"Davon muss er aber auch noch seine eigene Ausrüstung bezahlen - also jede Kugel,die er im Kampf gegen Taliban verschießt,jegliche medizinische Ausrüstung"

Können Sie das belegen?
Ich habe da nämlich andere Informationen.
Soweit mir bekannt ist werden Gehälter, Ausrüstung und Infrastruktur der Polizei aus dem UN-geführten "Law and Order Trust Fund Afghanistan (­LOTFA)" finanziert.

@Emil66

"Es ist wesentlich unverantwortlicher diese alle hierher zu holen."

kein Mensch holt diese alle hier her. Das ist doch nun wirklich Unsinn. Wir reden von 80.000 Menschen in ganz Europa. Das macht pro Land weniger als 3500 Menschen. Afganistan hat über 32 Mio Einwohner.

@11:54 Komentator77: Bezüglich der Religion

Islamischer Extremismus gewinnt erst als Folge auf Unterdrückung an Zustrom in den jeweiligen Ländern. Zum Beispiel Afghanistan: Das Land war relativ gemäßigt, bis die Sowjetunion dort eimarschierte, mit 10-jährigem Krieg als Folge.

Auch Syrien war bis vor wenigen Jahren noch ein gemäßigter Staat - weit entfernt von religiösem Extremismus. Heute agieren dort zahlreiche islamistische Rebellen, als berühmteste der IS und Al-Quaida-Ableger Al-Nusra.
Dafür pauschal den Islam zu beschuldigen, halte ich für vereinfacht.

@Max Richter

"Trennen wir uns also von dem Gedanken, wir wären das reichste Land dieser Erde. Das trifft eher auf China zu"

So ein Unsinn. Zeigen Sie mir mal ein Land außerhalb von Europa, wo es den Menschen besser geht, als in deutschland. China ist da ein ganz schlechtes beispiel. Schauen Sie sich mal die großen ländlichen gebiete in China an oder nehmen sie die Tagelöhner, die mit 30 Mann in einem Zimmer auf dem Werksgelände pennen müssen. Wahrlich eine Freude, als einfacher Mensch in China in Saus und Braus zu leben.

Übrigens: China ist prozentual weitaus höher verschuldet als Deutschland. Die meisten vergessen den hohen Verschuldungsgrad der Provinzen, der Städte und der großen Staatsbetriebe.

@lenamarie

Sie übertreiben maßlos. In Deutschland leben gerade mal 18.000 Afganen, nicht Milliarden. (Es gibt überhaupt nur 32 Mio Afganen)

@fathaland slim

"Stellen Sie sich mal vor, Hartz4 wäre von einer CDU-Regierung beschlossen worden. Dann wäre hier aber was losgewesen!"

Nein, eben nicht. Die CDU war schon immer neoliberal, genauso wie die FDP. Von daher hätte ich es eben von diesen Parteien erwartet.

Viel scheinheiliger ist es, wenn Parteien wie eben SPD & Grüne, die angeblich soziale Interessen vertreten, solche Gesetze beschließen.
Unsozial gegenüber der eigenen Bevölkerung, aber nun den humanitären Weltretter spielen wollen?

@Hugomauser 13:13

Die Frage war aber die nach dem reichsten LAND, nicht nach dem Land in dem Menschen (eine kleine Gruppe oder eine große) im größtmöglichen Luxus leben.
.
Die Devisenreserven der Volksrepublik China würden immerhin genügen einige Länder zu kaufen in denen die Mitte/Mehrheit der Bevölkerung weit besser lebt als der durchschnittliche Chinesische Wanderarbeiter.
.
Der Wohlstand in Deutschland basiert weitgehend auf Pump, direkt, und betrachtet man die in die Zukunft auf unsere Kinder abgewälzten Kosten (Atommüll, Rentenversprechen, ..... ) auch indirekt. Er kann nur aufrecht erhalten werden weil wir -noch- in der Lage sind die Zinsen für das geliehene Geld aufzubringen.

@ 13:08 Kritikbuero

Ich kritisiere nicht pauschal den Islam. Allerdings denke ich, dass die innereligiösen Konflikte ebenfalls eine sehr große Rolle spielen und vielfach wesentlich dazu beitragen, dass die Situation in der Ländern so ist wie sie ist. Wie gesagt, sicher spielt die Politik des Westens, speziell der USA, oder auch die sowjetische Politik bzgl. Afghanistans ebenfalls eine große Rolle. Das steht außer Frage. Aber die Außenpolitik anderer Staaten ist nicht die alleinige Ursache für die Situation in den besagten Ländern. Bspw. ist der Krieg in Syrien zunächst mal durch innere Konflikte ausgelöst worden.

lenamarie, 12:19

||wir können nun mal nicht ganz AFghanistan aufnehmen
Deutschland kann nicht Millliarden Menschen aufnehmen||

Sie meinen, dass in Afghanistan Milliarden Menschen leben? Oder wie sind Ihre zwei Sätze gemeint?

fathaland slim, 12:27

||Das Elend begann, als es zwischen die Mühlsteine des kalten Krieges geriet und von der UdSSR besetzt wurde.||

War es nicht so, dass die USA die Islamisten (damals Mudschahedin genannt) aufrüsteten (um der UdSSR ihr eigenes "Vietnam" zu spendieren), und daraufhin die afghanische Regierung die UdSSR um militärische Hilfe bat?

13:26, Realist80

>>@fathaland slim
"Stellen Sie sich mal vor, Hartz4 wäre von einer CDU-Regierung beschlossen worden. Dann wäre hier aber was losgewesen!"

Nein, eben nicht. Die CDU war schon immer neoliberal, genauso wie die FDP. Von daher hätte ich es eben von diesen Parteien erwartet.

Viel scheinheiliger ist es, wenn Parteien wie eben SPD & Grüne, die angeblich soziale Interessen vertreten, solche Gesetze beschließen.
Unsozial gegenüber der eigenen Bevölkerung, aber nun den humanitären Weltretter spielen wollen?<<

Ich glaube, Sie verstehen das Prinzip nicht, was ich deutlich machen wollte.

Im real existierenden Kapitalismus sind die Parteien u.a. dafür zuständig, die sich aus den für ihn typischen "alternativlosen Sachzwängen" ergebenden Grausamkeiten der eigenen Klientel zu verkaufen. Also die SPD den Sozialabbau, die CDU die Anschaffung der Wehrpflicht, die Grünen den Krieg.

Menschen, die bei uns stranden, menschenwürdig zu behandeln, hat nichts mit "humanitärer Weltretter spielen" zu tun.

13:41, kommentator77

>>Ich kritisiere nicht pauschal den Islam. Allerdings denke ich, dass die innereligiösen Konflikte ebenfalls eine sehr große Rolle spielen und vielfach wesentlich dazu beitragen, dass die Situation in der Ländern so ist wie sie ist.<<

Ich möchte mal Bill Clinton zitieren:

"It's the economy, stupid!"

Religion ist nur Tarnung für ganz handfeste weltliche Interessen. Das war immer schon so.

>>Bspw. ist der Krieg in Syrien zunächst mal durch innere Konflikte ausgelöst worden.<<

Der Aufstand in Syrien war auf die neoliberalen "Reformen" Assad Juniors zurückzuführen und entwickelte sich zu einem Stellvertreterkrieg zwischen Saudi-Arabien und dem Iran um Macht und Einfluss in einer Region, in der sich die nachkoloniale Ordnung auflöst.

Die orientalische Kernschmelze.

@kommentator_02 13:49

"... Sie meinen, dass in Afghanistan Milliarden Menschen leben? Oder wie sind Ihre zwei Sätze gemeint?"
.
In Afghanistan leben etwa 30 Millionen Menschen. Insofern ist es müsig auf Zahlen herumzureiten. Ob man nun von "Milliarden" oder irgendeiner anderen Zahl spricht ... wahr ist und bleibt: wir können nicht alle aufnhemen.

um 13:03 von Idefix™

um 13:03 von Idefix™ :

"Können Sie das belegen?
Ich habe da nämlich andere Informationen.
Soweit mir bekannt ist werden Gehälter, Ausrüstung und Infrastruktur der Polizei aus dem UN-geführten "Law and Order Trust Fund Afghanistan (­LOTFA)" finanziert."

Bisher habe ich die Doku nur auf Englisch gefunden:
Frontline ISIS in Afghanistan"

-> habe selbige allerdings erst vor kurzem auf deutsch gesehen (Arte?)
O-Ton stammt von einfachen Polizisten,die sich über mangelnde Unterstützung seitens des Staates Afghanistan beschweren.

Ihre Info & die Aussagen der afghanischen Polizisten schließen sich nicht aus:

1.
­LOTFA zahlt Pauschale an afghanische Regierung (gebunden an "Law and Order"-Aufgaben)

2.
afghanische Regierung zahlt eine Monatspauschale an afghanische Polizisten (Gehalt + Equipmentpauschale)

...andernfalls müsste die UN alle Arbeitsverträge/Bankverbindungen aller afghanischen Polizisten haben & Personal haben,dass denen Bargeld gibt,die kein Konto haben...

13:37, rig2016

>>@Hugomauser 13:13
Die Frage war aber die nach dem reichsten LAND, nicht nach dem Land in dem Menschen (eine kleine Gruppe oder eine große) im größtmöglichen Luxus leben.<<

Wie würden Sie denn den Reichtum eines Landes definieren?

Über den Staatshaushalt?

Oder nicht vielleicht doch über Privatvermögen und Wirtschaftsleistung?

Die Staatsverschuldung Deutschlands beläuft sich auf einen Bruchteil der Privatvermögen des Landes.

Hinter jeder Schuld steckt ein gleich großes Vermögen. Irgend wer hat Deutschland ja all das Geld geliehen, und zwar in Erwartung einer Rendite.

Wir haben kein Wohlstands- sondern ein Verteilungsproblem.

Und zwar sowohl in Deutschland als auch der Welt.

An alle die gegen Rückführung

An alle die gegen Rückführung und für weiter Aufnahme von Immigranten sind.
Was glaubt ihr was das Volk macht wenn das so weiter geht?
Also mit dieser grenzenlosen Hilfe und dem Sozialabbau bei den Eigenen?
Drohende Altersarmut, Kinderarmut (jedes fünfte Kind), reale 5Mio. +/- ohne Arbeit, Aufstocker die nicht von ihrem Vollzeitjob leben können, Superreiche die von Gesetzeswegen kaum Steuern zahlen müssen, hunderttausende die ohne registriert zu sein sich hier auf dem Schwarzarbeiter Strich verdingen…….
Wenn bei den vorgenannten Themen nicht immens gegengesteuert wird sehe ich düster in unsere Zukunft, und die realen Verbesserungen müssen auch veröffentlicht werden.
Der Slogan sollte lauten wir haben und nicht wir würden gerne!

14:01, kommentator_02

>>fathaland slim, 12:27
||Das Elend begann, als es zwischen die Mühlsteine des kalten Krieges geriet und von der UdSSR besetzt wurde.||

War es nicht so, dass die USA die Islamisten (damals Mudschahedin genannt) aufrüsteten (um der UdSSR ihr eigenes "Vietnam" zu spendieren), und daraufhin die afghanische Regierung die UdSSR um militärische Hilfe bat?<<

Ja, die Regierung, die vorher von der UdSSR installiert worden war.

Hier sind wir also wieder mal bei der Henne-Ei-Frage gelandet.

Der gesamte kalte Krieg war eine Abfolge von actio und reactio. Je nachdem, auf welcher Seite man sich in diesem Konflikt verortet, schreibt man die Schuld gern entweder der einen oder der anderen Seite zu.

Das geht aber in die Irre.

Die Mudschaheddin waren übrigens noch keine Ialamisten. Dieses Phänomen entwickelte sich erst später. Damals waren das noch ganz normale Räuber, Wegelagerer und "Warlords".

14:18, rig2016

>>In Afghanistan leben etwa 30 Millionen Menschen. Insofern ist es müsig auf Zahlen herumzureiten. Ob man nun von "Milliarden" oder irgendeiner anderen Zahl spricht ... wahr ist und bleibt: wir können nicht alle aufnhemen.<<

Was auch niemand fordert.

Was ich und viele andere allerdings fordern, ist, das Problem endlich so zu lösen, daß die Menschen nicht mehr zur Flucht gezwungen werden, denn sonst werden sie weiterhin flüchten und zu uns kommen, egal ob wir sie aufnehmen können oder nicht.

Diese Frage stellt sich nämlich angesichts der weltweiten Flüchtlingskatastrophe gar nicht.

@ 10:08 321gast123

Ehrlich gesagt widert mich diese Verharmlosung von Kriegsgebieten an: Was soll dieser zynische Vergleich mit Berlin-Wedding? Das ist nichts als Stimmungsmache, und die Betroffenen sind Menschen, die nicht mehr und nicht weniger wollen, als der Kriegshölle zu entfliehen und ein rundimentär menschenwürdiges Leben zu führen.

Wieder mal einfach nur Geld

Es sieht natürlich immer gut aus, wenn man Geld gibt, besonders, wenn es um Beträge geht, die Deutschland für die Rücknahme abgeschobener Asylbewerber und deren Reintegration ausgibt.
Aber mal abgesehen davon, dass die politischen Verhältnisse in Afghanistan nicht wirklich als stabil angesehen werden können: Wie sicher sind wir eigentlich, dass die dortige Regierung nicht gleich ein neues Geschäftsmodell wittert: Die Leute dürfen ruhig das Land verlassen und sich um Asyl bewerben; anschließend gibt es jede Menge Geld für deren Rücknahme.

14:36, andererseits

>>@ 10:08 321gast123
Ehrlich gesagt widert mich diese Verharmlosung von Kriegsgebieten an: Was soll dieser zynische Vergleich mit Berlin-Wedding? Das ist nichts als Stimmungsmache, und die Betroffenen sind Menschen, die nicht mehr und nicht weniger wollen, als der Kriegshölle zu entfliehen und ein rundimentär menschenwürdiges Leben zu führen.<<

Wer den Wedding mit einem Land im Kriegszustand vergleicht, offenbart damit, daß ihm beides sehr fremd ist.

@14:32 von fathaland slim

"Was ich und viele andere allerdings fordern, ist, das Problem endlich so zu lösen, daß die Menschen nicht mehr zur Flucht gezwungen werden, denn sonst werden sie weiterhin flüchten und zu uns kommen, egal ob wir sie aufnehmen können oder nicht."

Das kann keiner.
Es wird wohl darauf hinauslaufen das sich die EU abschotten muss.
Wer diese Realität nicht wahrhaben will, darf gerne in die Länder reisen und da alles zum besseren ändern.
Ich wünsche diesen den größtmöglichen Erfolg.
Und falls sie scheitern bedaure ich diese auch ehrlich.

@ 14:32 von fathaland slim

>>Was ich und viele andere allerdings fordern, ist, das Problem endlich so zu lösen, daß die Menschen nicht mehr zur Flucht gezwungen werden, denn sonst werden sie weiterhin flüchten und zu uns kommen, egal ob wir sie aufnehmen können oder nicht.<<

Wie kann das Problem aus Ihrer Sicht gelöst werden? Welche Ansätze und Möglichkeiten sehen Sie?

@14:36 von andererseits

"Das ist nichts als Stimmungsmache, und die Betroffenen sind Menschen, die nicht mehr und nicht weniger wollen, als der Kriegshölle zu entfliehen und ein rundimentär menschenwürdiges Leben zu führen."

Und die hier lebenden die ihr Leben lang gearbeitet haben wollen im Alter nicht verarmen weil die Politik sich um fremde kümmert und nicht um die eigenen Leute.
Wenn man seine Hausaufgaben gemacht hat darf man anderen helfen, war so, ist so, bleibt so.
Also erst eigene Hausaufgaben machen bevor man Nachhilfe gibt.

@stephie"Reiches Land schiebt Flüchtlinge in ein bettelarmes ab.

Süd Korea war vor ca 50 Jahren vollständig am Boden. Durch Fleiß, Mühe und die richtige ideologische Ausrichtung sind sie an die Weltspitze des Wohlstandes aufgestiegen.
Das kann Afghanistan auch, wenn es alle Kräfte zusammennimmt. Es wäre also falsch, wir behielten die jungen und beweglichen bei uns, wo sie eigentlich nichts bewegen können.

Ich verstehe

das "wir können nicht alle aufnehmen"-Argument überhauptnicht:
Wenn z.b. aus Afghanistan alle die nicht in den dortigen Zuständen leben wollen hierher fliehen könnten würden zwar nicht alle gehen aber genug um die Bürgerkriegsgebiete, und damit die Basis der Talibanversorgung, ökonomisch kollabieren zu lassen und ja, auch die Regierung wenn sie es nicht schafft Zuversicht zu sähen.
Die meisten Diktaturen und Gewaltherrschaften würden wie die DDR kollabieren wenn ihnen die Bevölkerung wegliefe; aber dafür muss sie irgendwo hinkönnen
Das währe effektive Beseitigung von Fluchtgründen, im Gegensatz zum Finanzieren von Grenztruppen dieser Regime, und dann könnten die Leute irgendwann zurück um wiederaufzubauen.

@fathaland

"Was ich und viele andere allerdings fordern, ist, das Problem endlich so zu lösen, daß die Menschen nicht mehr zur Flucht gezwungen werden"

Dann wäre es nett, mal kurz Ihr Patenrezept für die Befriedung Afghanistans zu umreißen. An Afghanistan beißen sich bekanntlich seit Jahrzehnten alle die Zähne aus. Da zu fordern man solle eben mal dafür sorgen das alles besser wird, ist höchlich hilfreich und von großem Realitätssinn getragen.

um 14:27 von fathaland slim

um 14:27 von fathaland slim :

"Ja, die Regierung, die vorher von der UdSSR installiert worden war."

Ausgangszustand: Afghanistan ein Königreich
-> Putsch
Regierung ermordet einen kommunistischen Ideologen des Partschamflügels
-> dies war Auslöser für einen erneuten Putsch (Beteiligung der Sowjetunion dabei bis heute nicht abschließend geklärt)
- Bürgerkrieg

"Der gesamte kalte Krieg war eine Abfolge von actio und reactio."
Insgesamt ja,im Falle Afghanistans griffen aber USA (inkl. Pakistan & Saudi-Arabien) in diesen Bürgerkrieg auf Seiten der islamistischen "Aufständischen" ein.
-> Sowjetunion kam daraufhin auf Wunsch der afghanischen Regierung nach Afghanistan.

"Die Mudschaheddin waren übrigens noch keine Ialamisten. Dieses Phänomen entwickelte sich erst später. "

Ein Mudschahed ist einer, der den "Heiligen Kampf" - den „Dschihad“ betreibt. <- Was das bedeutet,sollte klar sein.

Den Namen haben die Mudschaheddin sich selbst nicht ohne Bedeutung gegeben

Religion alks"Tarnung"

@fathaland:
"Religion ist nur Tarnung für ganz handfeste weltliche Interessen. Das war immer schon so."

Ein gebetmühlenartig wiederholtes Argument derer, die den Islam als am Islamismus völlig unbeteiligt darstellen wollen. Leider ebenso falsch wie abgedroschen. Sicher mag es auch politische und wirtschaftliche Interessen geben. Aber der Islamismus ist zumindest mittlerweile sehr wohl bei den einzelnen Muslimen und deren Überzeugungen angekommen. Sie sollten bemerkt haben, dass Anschläge zunehmend von Einzelpersonen verübt werden und nicht mehr von Organisationen. Und die konfessionellen innerislamischen Kriege der Sunniten gegen Schiiten und Aleviten sind sehr wohl religiös gemeint und nicht rein wirtschaftlich motiviert.

@andererseits (14:36 Uhr)

Ehrlich gesagt widert mich dieser Druck auf die Tränendrüse an. Es ist jedem freigestellt, einer Kriegshölle zu entfliehen und ein rudimentär menschenwürdiges Leben führen zu wollen. Ich weigere mich aber zu glauben, daß dies für alle Menschen dieses Planeten ausschließlich in Deutschland möglich sein soll.

fathaland slim, 14:27

||Die Mudschaheddin waren übrigens noch keine Ialamisten. Dieses Phänomen entwickelte sich erst später.||

Das Phänomen extremistischer Auslebung der Scharia war längst "entwickelt", lediglich die Begriffe "Islamismus / Islamisten" wurden erst später benutzt.

||Der gesamte kalte Krieg war eine Abfolge von actio und reactio. Je nachdem, auf welcher Seite man sich in diesem Konflikt verortet, schreibt man die Schuld gern entweder der einen oder der anderen Seite zu.
Das geht aber in die Irre.||

Da sind wir einer Meinung. Allerdings wundert es mich dann, weshalb Sie in Ihrem ursprünglichen Beitrag eben doch eine Seite (UdSSR) für den Beginn des Elends verantwortlich machen.

P.S.: Immerhin konnten zu Zeiten der "von der UdSSR installierten" Regierung auch Mädchen zur Schule gehen.

Asyl

Ich möchte hier nur mal auf den "Asylgedanken" und seine historischen Hintergründe verweisen:
Asyl- asylberechtigt ist nur wer die Statuten es Artikel 16/16a Grundgesetz erfüllt, das heißt wer ethnisch, politisch oder religiös verfolgt wird und wer NICHT über ein sicheres Land in die Bundesrepublik einreist.
So zu mindestens der sinngemäße Wortlaut.
Nun geopolitisch gesehen und geographisch betrachtet hat Afghanistan keine direkte Grenze mit der EU. Dank Hr. Struck hat sich die damalige Bundesregierung, durch unsere westlichen "Freunde" n das Abenteuer Hindukusch ziehen lassen.
Das Resultat aus dem ist ein Afghane kann (im eigentlichen Sinne) keinen erfolgversprechenden Asylantrag stellen und die Folgen haben eigentlich die Verursacher zu tragen. Da der damalige US Präsident (HR. Bush) den Krieg als beendet erklärt. Also warum sollten wir Menschen nicht zurückführen?? Gruß

um 14:27 von fathaland slim

"Die Mudschaheddin waren übrigens noch keine Ialamisten. Dieses Phänomen entwickelte sich erst später. Damals waren das noch ganz normale Räuber, Wegelagerer und "Warlords"."

Was sie waren entspricht aber nicht ihrer Mobilisierungspropaganda die bei den Meisten Fundamentalistischer Antimodernismus mit religiöser Begründung war weshalb ihre Organisationen meist "irgendwas mit Partei Gottes" hiesen.
Das die Machtgrundlage meist die Gefolgschaften der Stammesführer waren ändert nichts daran das sie nicht nur Waffen sondern auch Geld zur Mobilisierung weiterer Kräfte erhielten.
Einige der Organisationsgründer waren auch wirklich vorher Religionsgelehrte und konnten daher Stammesübergreifend mehr Mobilisieren als andere (z.b. Masud:siehe Nordalianz).
Diese sitzen Jetzt in einer Antimodernistischen Regierung.

Zitat Artikel: "...ebenso

Zitat Artikel: "...ebenso verpflichtet sich die Union die Re-Integrationsprogramme für die zurückgeschickten Afghanen zu finanzieren. "

Re-Integrationsprogramm, was ist darunter zu verstehen? Haben die Menschen ihre eigene Sprache und Kultur "verlernt"? Oder ist das einfach nur ein schöneres Wort als Bestechung der Regierung damit diese Ihre eigene Bevölkerung wieder zurücknimmt. Der ganze Deal ist eine Schande.

12:19 von lenamarie

"Deutschland kann nicht Millliarden Menschen aufnehmen" - Davon hat auch nie jemand geredet, auch wenn es in solchen Plattformen immer wieder gerne behauptet wird.

@Der Lenz

Bitte träumen Sie weiter.

14:01 von kommentator_02

War es nicht so, dass die USA die Islamisten (damals Mudschahedin genannt) aufrüsteten (um der UdSSR ihr eigenes "Vietnam" zu spendieren), und daraufhin die afghanische Regierung die UdSSR um militärische Hilfe bat?

So habe ich es auch in Erinnerung. Aber man kanns ja mal versuchen, die Geschichte in seine eigene Sichtweise zu verdrehen.

@ andererseits

" Ehrlich gesagt widert mich diese Verharmlosung von Kriegsgebieten an: Was soll dieser zynische Vergleich mit Berlin-Wedding? Das ist nichts als Stimmungsmache, und die Betroffenen sind Menschen, die nicht mehr und nicht weniger wollen, als der Kriegshölle zu entfliehen und ein rundimentär menschenwürdiges Leben zu führen."

wenn das so stimmen würde, was sie da schreiben, ein rudimentär menschenwürdiges leben führen und der kriegshölle entkommen, muss man dann 5000km nach deutschland fliehen ? oder würden angrenzende länder wie pakistan, usbekistan, tadschikistan, turkmenistan, iran oder china nicht auch reichen ?
ich denke wir wissen beide warum diese menschen 5000km zurücklegen und auch nicht in griechenland, serbien, kroatien, ungarn oder einem anderem transitland bleiben. hier und in schweden gibt es die besten voraussetzungen und die größe afghanische community innerhalb der eu. es sind unsere leistungen, die diese menschen anziehen, nicht das schöne klima oder der humor.

14:43, Emil66

>>ch und viele andere allerdings fordern, ist, das Problem endlich so zu lösen, daß die Menschen nicht mehr zur Flucht gezwungen werden, denn sonst werden sie weiterhin flüchten und zu uns kommen, egal ob wir sie aufnehmen können oder nicht."

Das kann keiner.
Es wird wohl darauf hinauslaufen das sich die EU abschotten muss.
Wer diese Realität nicht wahrhaben will, darf gerne in die Länder reisen und da alles zum besseren ändern.<<

Wenn sich die Reichen gegen die Armen abschotten, um ihren Reichtum zu behalten, so führt das zwangsläufig zum Krieg.

Es geht gar nicht anders.

Es war schon Willy Brandt, Olof Palme und anderen klar, daß der dritte Weltkrieg ein Verteilungskrieg zwischen der ersten und der dritten Welt sein würde. Den es natürlich zu vermeiden gilt. Deswegen damals die Nord-Süd-Kommission.

@Der Lenz

"Wenn z.b. aus Afghanistan alle die nicht in den dortigen Zuständen leben wollen hierher fliehen könnten würden..."

"Die meisten Diktaturen und Gewaltherrschaften würden wie die DDR kollabieren wenn ihnen die Bevölkerung wegliefe; aber dafür muss sie irgendwo hinkönnen"

Soll das jetzt ernsthaft ihr Plan sein? Die Mehrheit der afghanischen Bevölkerung (20-25 Millionen oder wieviel?) in Deutschland ansiedeln?
Ich glaube die Folgen für unseren Staat könnten Sie sich nicht einmal ausmalen.

Außerdem halte ich Ihr Argument für falsch. Herrn Assad läuft auch die Bevölkerung zu einem großen Teil davon, interessiert ihn aber herzlich wenig.....

15:06, derkleineBürger

>>"Die Mudschaheddin waren übrigens noch keine Ialamisten. Dieses Phänomen entwickelte sich erst später. "

Ein Mudschahed ist einer, der den "Heiligen Kampf" - den „Dschihad“ betreibt. <- Was das bedeutet,sollte klar sein.

Den Namen haben die Mudschaheddin sich selbst nicht ohne Bedeutung gegeben.<<

Sämtliche Kämpfer gegen die sowjetische Besatzung nannten sich Mudschaheddin. Übrigens auch die Linke im Iran, die gegen den Schah kämpfte und dann von Komeini ausgebootet wurde. Das waren die Volksmudschaheddin. Es waren eben alles Moslems, und sie glaubten als solche, einen gottgefälligen Kampfk zu führen. Deswegen der Name. Die islamistische Radikalisierung ist auf US-finanzierte Propaganda zurückzuführen, mit der die Religion instrumentalisiert wurde, um die Kampfmoral zu erhöhen.

Der Wikipedia-Artikel ist hier aufschlussreich.

Wir haben es hier mit Folgen des kalten Krieges zu tun.

15:19, kommentator_02

>>Allerdings wundert es mich dann, weshalb Sie in Ihrem ursprünglichen Beitrag eben doch eine Seite (UdSSR) für den Beginn des Elends verantwortlich machen.<<

Aus den gleichen Gründen, aus denen ich den Vietnamkrieg erst mal den USA zuschreibe, auch wenn die ganze Wahrheit komplizierter ist.

Afghanistan war das Vietnam der Sowjetunion. Auch dieser Vergleich hinkt natürlich, kann aber noch laufen.

15:05, derdickewisser

>>@fathaland
"Was ich und viele andere allerdings fordern, ist, das Problem endlich so zu lösen, daß die Menschen nicht mehr zur Flucht gezwungen werden"

Dann wäre es nett, mal kurz Ihr Patenrezept für die Befriedung Afghanistans zu umreißen. An Afghanistan beißen sich bekanntlich seit Jahrzehnten alle die Zähne aus. Da zu fordern man solle eben mal dafür sorgen das alles besser wird, ist höchlich hilfreich und von großem Realitätssinn getragen.<<

Ich habe keine Patentrezepte. Die haben die Rechten. Insofern fragen Sie den falschen Mann.

Politik ist das Bohren dicker Bretter, und dieses Brett hier ist extrem dick und aus Eisenholz.

Afghanistan ein sichers Land???

So sieht es aus, mit Geld soll das Land sicher werden? Das hat nirgendwo funktioniert und es ist beschämend welch primitiven, menschen verachtenden Lösungen uns angeboten werden. Es graut mir vor dir du Europa der Banken, Konzerne und der feisten Politiker. Nur deren Egoismus zählt, wir sind egal, weniger als egal. Das Abkommen muss bekämpft werden, es ist illegal.

@ Diabolo2704 15.17

" Ehrlich gesagt widert mich dieser Druck auf die Tränendrüse an. Es ist jedem freigestellt, einer Kriegshölle zu entfliehen und ein rudimentär menschenwürdiges Leben führen zu wollen. Ich weigere mich aber zu glauben, daß dies für alle Menschen dieses Planeten ausschließlich in Deutschland möglich sein soll.
****

Sagen Sie, wo leben Sie denn eigentlich ?!

Nach Europa (und damit auch Deutschland) kommt nur ein Bruchteil der aus Kriegsgebieten Vertriebenen ! Die meisten suchen in den Nachbarstaaten Schutz.. Z.Zt. sind dort 87% dieser Flüchtlinge aufgenommen worden!

Die meisten Syrer in der Türkei (2,5 Millionen), im Libanon (1,1 Millionen) und Irak (630.000),
die meisten Afghanen in Pakistan (1,6 Millionen) und Iran (950.000).

Da können "wir" uns in Europa mit 736.000 Flüchtlingen aus diesen beiden Ländern mal noch ne Scheibe abschneiden !

Diese Arroganz, die hier zu lesen ist, ist ehrlich gesagt kaum noch auszuhalten ..

@HugoMauser um 12:48 Uhr

"Nicht jedes Gesetz ist per se gut und muss dann eingehalten werden. Es gab so manche Gesetze in der deutschen Vergangenheit bei denen sich die Haare sträuben und man sich nur angewidert abwenden kann"

Wie soll man das bitte verstehen? Sind wir hier im Zirkus?
Nicht jedes Gesetz muss eingehalten werden? Das ist doch kein Wunschkonzert bei dem man nach Gutdünken anwendet oder nicht.
So wie sie argumentieren kann man Gesetze also anwenden oder nicht?
Dann gute Nacht Rechtsstaat. ..

@14:27 von fathaland slim

Pardon, wenn ich mich einmische:... Zitat aus Ihrem Posting: >Die Mudschaheddin waren übrigens noch keine Ialamisten. Dieses Phänomen entwickelte sich erst später. Damals waren das noch ganz normale Räuber, Wegelagerer und "Warlords".<
_
Und das wissen Sie genau, als polyglotter Kiez´er? Hier an anderer Stelle empfahlen Sie einem User Info´s aus Wikipedia... empfehle ich Ihnen hier auch. Lies!: >Mudschahidin (arabisch مجاهد Mudschahid, DMG Muǧāhid ‚derjenige, der Heiligen Kampf betreibt‘, Pl. -ūn und -īn), ist von „Dschihad“ abgeleitet und bezeichnet allgemein jemanden, der sich um die Verbreitung oder Verteidigung des Islam bemüht.<
_
Übrigens habe ich meine Info´s aus erster Hand, von einem hiesigen Afghanen und ehem. Muǧāhid, nun alt gewordener Freund und Restaurantbesitzer. Und ich war in Afghanistan Anfang der 1970er, nicht wegen der Kultur, sondern wegen der betörenden Grünpflanzen...
_
Mein Tipp an Sie: Weniger süffisante Belehrung, stattdessen Lösungsvorschläge wäre mehr...

@ 14:47 Emil66

Ihre Sprüche von "Hausaufgaben und Nachhilfe" sind fad und bieten keinerlei Hilfe: Es bringt nichts, Hilfsbedürftigkeit von Menschen gegeneinander auszuspielen. Es gibt genug Beispiele von Menschen, denen vor der sog. "Flüchtlingskrise" die HartzIV-Empfänger und die Altersarmut wurscht waren und die sich nun als Fürsprecher aufspielen. In Deutschland haben Altersarmut und Flüchtlingshilfe rein gar nichts miteinander zu tun.

werden nur halbherzig bekämpft, auch in Afghanistan. Die Masse der Taliban Kämpfer werden in Pakistan geschult, ausgerüstet und werden nach Afghanistan eingeschleust. Es sind Pakistaner u.a., nur wenige Afghanen. Bisher sind es 10 000de, die in Afghanistan auf dem Vormarsch sind. Die Ausbildungslager der Taliban in Pakistan werden leider nicht bekämpft, so dass Jahr für Jahr neue Taliban Kämpfer nach Afghanistan einsickern werden. Sie haben Recht, so lange wie man die Taliban gewähren lässt, so lange wird es kein Frieden in Afghanistan geben. Die Masse der Afghanen haben sich diesem Schicksal ergeben, denn sie wollen nur eines. Nach Jahrzehnten Krieg endlich Frieden. Die Menschen, die Afghanistan verlassen haben, wollen nur in Frieden leben und arbeiten. Bisher hat die UNO versagt, auch die Allianz der Staaten, die in den letzten Jahren versucht haben die Taliban zu besiegen. So lange, wie die Wurzel des Übels besteht, die Ausbildungslager in Pakistan, wird es keinen Frieden geben.

@fathaland

"Es waren eben alles Moslems, und sie glaubten als solche, einen gottgefälligen Kampfk zu führen."

Perfekt. Genau das ist eben die Definition für die Relation von Gewalt und Religion, um die es geht. Völlig unabhängig von der Frage, wann wir die Begriffe "Islam" oder "Islamismus" verwenden.

meint Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland. Jeder Afghane, der Kontakt zu Ungläubigen hatte, ob Europäer, Amerikaner u.a. schwebt in Lebensgefahr. Trotzdem wird abgeschoben. Eindeutig eine Parallele zum Abschiebeverfahren für Syrer. Siehe Quelle: "Neuer Amnesty-Bericht beweist: EU finanziert türkische Haftzentren." Was geschieht in diesen Haftzentren. Die türkischen Behörden stellen 2 Alternativen jedem Flüchtling. 1. Unbegrenzte Haftdauer oder 2. Sofortige Abschiebung nach Syrien. Bereits 10 000de Syrer wurden so ins Kriegsgebiet nach Syrien verfrachtet, siehe Quelle: "Türkei handelt auf Ansage der EU."
Zeugenaussagen und Bilder bestätigen diese Praxis. Genau ähnliches geschieht jetzt mit den Afghanen, Amnesty International stellte fest Zitat: "Bei den türkischen Flüchtlingslagern handelt es sich in Wahrheit um Haftzentren. Wenn sich EU und Bundesregierung nun schockiert zeigen sollten, dann verhalten sie sich heuchlerisch." Zitatende

@16:20 von fathaland slim

> An Afghanistan beißen sich bekanntlich seit Jahrzehnten alle die Zähne aus. [...] Politik ist das Bohren dicker Bretter, und dieses Brett hier ist extrem dick und aus Eisenholz. <
_
Falsch. Die Holzart ist eher weich (heißt Euro), die Bretter sind so dünn wie die Gründe für Militäreinsätze und Waffenexporte, und die Bohrwerkzeuge entstammen (auch) aus dem Werkzeugkasten der Medien.
_
Die Betrachtung der Frage, WER sich gerade heute noch die Zähne an Afghanistan (Nachbarstaat zur "Atommacht" Pakistan) ausbeißt, dürfte einiges klarer machen (Motive und Ziele). Russen sind übrigens nicht mehr dabei.

Darstellung: