Kommentare - Viele Flüchtlinge sind zur Untätigkeit verdammt

25. August 2016 - 05:29 Uhr

Ein Job ist wichtig für Flüchtlinge, damit Integration gelingen kann. Doch deren Arbeitslosigkeit wächst derzeit merklich - die Beschäftigung dagegen nur moderat. Viele Firmen zögern weiterhin, Migranten einzustellen. Von Antraud Cordes-Strehle.

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Kommentare

Viele Flüchtlinge sind zur Untätigkeit verdammt

Und viel deutsche Langzeitarbeitslose ebenfalls.
Hier sind die Prioritäten zu setzen denn viele von ihnen haben vorher in die Sozialkassen ein- und Steuern bezahlt.

Schweißer in Eritrea ist nicht Schweißer hier

Wer schon Länder wie Eritrea oder Marokko kennenlernen durfte, kennt vielleicht die Fähigkeiten der dortigen Bewohner, selbst mit einfachsten Mitteln wahre "Kunststücke" zu fabrizieren.
Nur bei uns braucht man keine Schweißer, die mit der alten Sauerstoff/Acetylen-Flamme schweißen.
Da nehmen z. B. die Werften bei uns lieber die Fachleute aus Rumänien, Ungarn usw.
Und zwar über Personaldienstleister.
Billig, jederzeit kündbar und bedarfsgerecht qualifiziert.
Sprachkenntnisse sind weitgehend unwichtig.
Beim Schweißen wird nicht viel geredet.

Was will Deutschland eigentlich?

Hat sich die Frage eigentlich jemals schon einer ernsthaft gestellt? Haben die Menschen jetzt temporären Schutz und gehen anschließend wieder zurück wie es Frau Merkel gesagt hat oder steht jetzt schon fest, dass diese dauerhaft bei uns bleiben werden unabhängig davon wie sich die Lage in Ihrem Herkunftsland entwickelt. Ich finde es schwer zu vermitteln, dass angeblich für längst fällige Steuersenkungen (Deutschland hat mit die höchste Steuer- und Abgabelast aller Industriestaaten lt. OECD) kein Raum ist wir aber auf der anderen Seite zig Milliarden für temporär Schutzbedürftige ausgeben.

Prioritäten

Bin ja gespannt, wann es erfolgreiche Einstellungen von Langzeitarbeitslosen gibt. Diese haben auch einen Anspruch auf Teilhabe und Integration im eigenen Land. Beste Voraussetzungen durch gute Sprachkenntnisse und meist auch abgeschlossene, zertifizierte Berufe. Aber diese werden dann eher auf Schulungen, wie "richtiges bewerben" geschickt, anstatt auf Praktika in den Betrieben. Sollten wir nicht auch für diesen Personenkreis endlich mal sagen: Wir schaffen das! Oder zählt der Bürger im eigenen Land nichts mehr?
Danach kann es auch ausreichende Integrationsmaßnahmen für Migranten geben.

Wow 30.000 Flüchtlinge in Lohn und Brot

Na das ist doch eine Zahl, wenn man bedenkt das über eine Mio Migranten im letzten Jahr kamen. Wo sind jetzt die "dringend" benötigten Facharbeiter welche Deutschland
so nötig braucht. Angeblich haben die Hälfte Abitur, wurde doch zuletzt hier so großspurig berichtet. Also weiterhin leben über eine MIO
Migranten auf Kosten der Sozialkassen bzw.
der Steuerzahler?!

komisch

Ich dachte Sicherheit wäre wichtig für Flüchtlinge.
Arbeit ist dagegen wichtig für Migranten.

Verstehe/lese ich das richtig

Verstehe/lese ich das richtig ? die Post hat 50 (fünfzig) Asylbewerber/Migranten eingestellt zur Packet Sortierung ? Das heißt sie beherrschen die deutsche Schrift und Sprache, so wie viele Tausend Hz.4ler auch schon vorher. Die hat aber niemand eingestellt, warum nicht ? sind/waren die zu unfähig/dumm für den Job? Oder nur zu teuer für DHL ?
Und außerdem was sind 50 Personen gegen ca.1Mio. Neuankömmlinge ? Da bleiben noch 999950 ohne Job ,was ist mit denen ?

So nicht ganz richtig

Für Flüchtlinge, die anerkannt sind, steht der Arbeitsmarkt relativ schnell offen, sofern die anerkannten Asylanten Bildung und Integrationswillen vorweisen können. Die Crux ist: wer ist wirklich Flüchtling, und wer Migrant. Wenn man unkontrolliert eine Million ins Land lässt und über all etwas naiv den Stempel "Refugees welcome" ausdrückt, braucht sich jetzt über schleppende Abarbeitung der Anträge nicht wundern, zumal dann nicht, wenn es rechtsstaatlich zugehen soll.

Artikel wie dieser werden

Artikel wie dieser werden trotzdem keine Akzeptanz für die kommende "Lockerung" des Mindestlohnes herbeiführen.....

Zu den Unis muss ich sagen:

Zu den Unis muss ich sagen: jeder einzelne Studienplatz kostet ohnehin schon enorm viel Steuergelder. Diese investiert man in Menschen, von denen man sich erhofft, dass sie dies mit einem hohen Arbeitseinkommen und entsprechenden Steuern auf viele Jahrzehnte hin amortisieren. Gerade die Flüchtlinge zählen zu der Gruppe, wo dies am unwahrscheinlichsten ist.

So was

Es gib Millionen Arbeitslose hier, Millionen H4-Empfänger.

Die sind auch zur Untätigkeit verdammt, sprechen aber im gegensatz zu den Einwanderern die Sprache hier und sind besser bis erheblich besser ausgebildet

Nur die Schule besucht - keine Ausbildung gemacht

Vielleicht liegt es daran - anders als uns Frau Merkel und die öff.rechtl. uns weismachen wollen, dass die Aussage des Migranten symptomatisch für die ungezügelte Zuwanderung ist.
Es handelt sich eben gerade nicht um Fachkräfte, sondern Menschen ohne oder mit geringer Qualifikation. Und spd Arbeitsministerin Nahles hat schon vor Jahr und Tag darauf hingewiesen, dass nur jeder zehnte der Neumigranten ein Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt habe.

Arbeit für Flüchtlinge?

Hieß es nicht, dass wir sie nur vorübergehend aufnehmen, damit sie in Sicherheit sind? Jetzt werden Arbeitsplätze für sie gesucht, Wohnungen gebaut, Geld ohne Ende bereit gestellt. Hartz IV-Haushalte sollen demnächst stärker auf verstecktes Vermögen geprüft werden, aber Merkel bittet die Wirtschaft um Arbeitsplätze für Flüchtlinge... Irgendetwas läuft hier schief!
Schön, dass die Wirtschaft zögert und nicht alle Merkels unrealistischem Kurs folgen.

Arbeit/Beschäftigung schützt auch....

..es ist nun mal so,dass eingeengte Menschen zu "Boxenkoller" tendieren.Da helfen auch nicht eine Masse von Appellen oder Drohungen!Wer den Report "Mainz" gesehen hat,-der weiß wo es mal wieder hakt und wer uns zu verarschen sucht (BAMF& CDU-Innenministerien)!
Dazu die Katastrophenfall-Kommunikation und Burkha-Verbot als primäre,populistische Wahl-Laberei! Wer migriert...der wird auch Arbeit brauchen und suchen...ansonsten sollten Beschäftigungen "unter Menschen" und Schule dem Miteinander förderlich sein!

Und was ist mit den über

Und was ist mit den über 200.000 Illegal eingereisten Zeitgenossen? Wie bestreiten die ihren Lebensunterhalt?

Großspurig

Jetzt sind doch erstmal diejenigen Unternehmen / Firmenlenker / Manager am Zug, die vor Jahresfrist großspurig von einem neuen Wirtschaftswunder schwadroniert haben.

Zeit, Taten sprechen zu lassen. Aber von den Zetsches dieser Welt hört man jetzt nichts mehr.

Zeit ebenso, dass die Bundesregierung "uns" endlich mal darlegt, was eigentlich das Ziel ist:
Flüchtlinge = Einwanderer?
oder
Flüchtling sein, heißt temporären Schutz genießen?

Immer mehr zeigt sich, dass die handelnden PolitikerInnen (egal welcher Farbe) BLAUäugig und vollkommen naiv und unvorbereitet in ein Abenteuer gerannt sind, das sie erst jetzt ganz langsam zu verstehen beginnen.

Man könnte korrigieren, aber das würde bedeuten, Fehler zuzugeben. Und das vor der Bundestagswahl? Niemals! Also wird wieder auf Nebenschauplätze ausgewichen (Burka-Verbot etc.) und Erfolgsgeschichten erzählt. Peinlich!

Mit welcher Begründung...

... sollen die Unternehmen denn mehr Flüchtlinge einstellen? Haben wir nicht genug deutsche Arbeitslose? Sind Flüchtlinge besser als unsere einheimischen Leute?

Qualifikation der Flüchtlinge

An der Qualifikation der Flüchtlinge kann man sehen, was in den Ländern wo sie herkommen los ist. Keiner hat dort Interesse die Leute richtig auszubilden. Deshalb geht es in diesen Ländern auch nicht voran. Jetzt kommen sie alle nach Deutschland und meinen, sie könnten einen guten Job finden. Man sieht nun, dass dies so nicht funktioniert.

@RatlosinDeutschland

genau so ist es. Hoffentlich weiß der Wähler 2017, was zu tun ist. Merkel muss weg.

@um 07:35 von mac tire

Die DHL hat diese 50 Flüchtlinge nicht eingestellt! Sondern als Praktikanten beschäftigt. Die kosten kein Geld. Insofern haben Sie natürlich Recht damit, dass Arbeitslose zu teuer sind. Fraglich ist in diesem Zusammenhang auch, ob eine wie auch immer Geartete Bevorzugung von Flüchtlingen gegenüber anderen Arbeitslosen nicht gegen den Gleicheitsgrundsatz und damit gegen die Menschenrechte verstößt? Und natürlich auch gegen europäische und bundesdeutsche Gesetze. Aber solange unsere Arbeitslosen dagegen nicht auf die Straße gehen, wird das wohl so weiterlaufen.

temporärer Schutz....

heißt nicht: Häuserbau, 15000 Polizisten, zig tausend Lehrer und sonstige Kräfte einzustellen! Das würde nämlich bedeuten, deren Einstellung wäre ebenfalls temporär! Also, was läuft hier?

Ein Beispiel:

Wir, ein Handwerksbetrieb, haben 3 mal je einen "Flüchtling" vom Arbeitsamt zugewiesen bekommen. 2 waren schon nach dem 2. tag nicht mehr da, der 3. ist 4 Tage zwar unpünktlich aber doch erschienen. Er hat sich aber statt mit Werkzeug fast aussschlieslich mit seinem Handy beschäftigt.
Da nutzt es wenig wenn sie praktisch für die Firma gratis sind.

Man muss zu bedenken geben,

Man muss zu bedenken geben, dass viele Familien 2-4 Kinder haben. Eine Familie mit drei Kindern bekommt ca. 1200 € vom Amt und ca. 800 für eine Wohnung (in meiner Kommune) Das sind 2000 Netto - wo soll der Familienvater so einen Job finden?
Dass die Frau tatsächlich richtig arbeiten gehen muss, das ist für viele mit Fluchthintergund aus den arabischen Ländern unvorstellbar. Und wer soll die ganzen Kopftuchträgerinnen einstellen, wenn sich auch andere auf die Stelle bewerben, die bereit sind ihr Aussehen dem dortigen Maßstäben anzupassen?

....es wird immer deutlicher...

...das scheinbar jeder Migrant, Flüchtling, Schutzsuchende etc. ganz offensichtlich mehr gefördet wird als der deutsche Langzeitarbeitslose. Auf einmal sind Milliarden da für unsere neuen "Mitbürger" aber für die, die diese Milliarden eingezahlt haben wäre nichts da gewesen...das dies einen sozalen unfrieden geben wird ist Frau Merkel und Hr. Schäuble scheinbar nicht klar, mir dagegen wird hier langsam einiges klar, diese Regierung muss schnellst möglich weg und wird am 4 September schon den nächsten herben Dämpfer bekommen!!!

Führerschein...

Wie ich an dieser Stelle schon einige Male geschrieben habe, kann die Qualität der fachlichen Ausbildung der jeweiligen Herkunftsländer meiner Erfahrung nach ganz gut mit der Qualität des jeweiligen Führerscheins verglichen werden. Zumindest in erster Näherung.

So schwierig es im jeweiligen Land ist, einen Führerschein zu erwerben, so schwierig ist es auch, Facharbeiter zu werden.

Das ist meine Einschätzung nach vielen Jahren mit unzähligen Auslandsjobs in allen möglichen Ländern im Kraftwerksbau - weltweit.

Es ist nicht Aufgabe der Industrie und Handelskammern, die Migranten auszubilden oder unpassende Fachkenntnisse passend zu machen. Es ist genauso wenig Aufgabe der (privaten und damit zwangsläufig gewinnorientierten) Betriebe, möglichst viele Arbeitsplätze zu schaffen.

Das klappt mit Langzeitarbeitslosen schon nicht, wie soll das mit Migranten funktionieren, die noch voll im Kulturschock stecken?

Natürlich wird das so für die Mehrheit nichts ...

in den meisten Jobs ist Deutsch Pflicht. Bei hoher Qualifizierung reicht auch Englisch.

Auch ansonsten ist es auch nicht Aufgabe der Wirtschaft die Folgen von Frau Merkels "Flüchtlingspolitik" abzufedern. Es liegt vielmehr an der Politik die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt zu schaffen. Da ist aktuell außer jammern aber nicht viel zu sehen.

Die Grenzen aufreißen und den Mindestlohn für Flüchtlinge zu beschließen ist leicht. Jetzt liegt es an Frau Merkel und Herrn Gabriel zu zeigen wie sie das schaffen wollen.

Was soll das?

Asylanten sollen eigentlich irgendwann wieder nach Hause!
Ausserdem gibts viele Langzeitsarbeitslose Deustche, die scheinen den Medien und der Politik völlig egal zu sein.
Diese Flüchtlinge scheinen wichtiger zu sein als der Rest...
Hier ist ein Hintergedanken, der uns die Pokitik und die Wirtschaft vorenthält! Da ist etwas faul im Staate!
Schlimme Zustände in Deutschland!

Dann sucht man sich eben andere Beschäftigungen!

Jahrelang war Deutschland ein sicheres Land, mittlerweile hat es überall Einbrüche und steigende Kriminalität. Letzte Woche wurde bei uns und in der Nachbarschaft eingebrochen! Aber laut Regierung hat das nichts mit der Zuwanderung zu tun. Wers glaubt wird seelig!

Nachhilfe

Bedenklich erscheint mir die Qualifikation der Politiker und Mitarbeiter des Instituts für Wirtschaft.
Worauf beziehen sich die 3,45 Milliarden? Auf alle nach D gekommenen Flüchtlinge im erwerbsfähigen Alter?
Da wäre Ausbildung ja spottbillig.
Oder weiß man jetzt schon daß nur ein verschwindend geringer Teil jemals einen Job haben wird ? Der genannte Betrag steht übrigens nur für die Qualifizierung, ist also Vorleistung. Ob dann einer tatsächlich Arbeit bekommt ist offen.
Was ist eigentlich mit den Millionen Arbeitslosen und H4 Empfängern? Warum sind die nicht vermittelbar trotz Sprachkenntnissen und anerkannter Ausbildung ?

Oh wie schön. Das freut mich

Oh wie schön. Das freut mich aber wahnsinnig für die armen Flüchtlinge. Natürlich gehe ich davon aus, dass sich partout weder ein Deutscher noch ein anderer EU-Bürger für diese Stellen gefunden hat. Da beschleicht einen doch der Eindruck, dass da gar nicht erst groß gesucht wurde. Wer sich dann noch ersnthaft darüber wundert, dass besonders die "unteren sozialen Schichten" anfällig für AfD und Co. sind, der soll mal die Tomaten von den Augen nehmen.

Integration ist nicht die Aufgabe

Es geht zunächst ausschließlich um temporären Schutz. Die allermeisten Flüchtlinge sollen wieder sicher in ihre Heimatländer zurück, so will es doch auch Frau Merkel.
Es kann nicht die Aufgabe der deutschen Wirtschaft sein, die nach dem Zufallsprinzip beliebig Eingereisten alle in Lohn und Brot zu bekommen und dafür Milliarden und nochmal Milliarden Euro bereit zu stellen.
Würde im Übrigen der Bildungsgrad passen und die Bereitschaft, so garantiere ich, wären auch schon viel mehr Flüchtlinge beschäftigt.
Ich sage, das Vorgehen von Frau Merkel in 2015 war grundfalsch und der Optimismus der "Wirtschaft" völlig daneben. Wo ist eigentlich Herr Grillo?

07:50 von UnabhängigerDenker ... hmm..

Millionen Arbeitslose - die von äußeren oder inneren Hemmnissen abgehalten werden und in vielen Fällen auch einen Migrationshintergrund haben - sprich Sprachprobleme etc. Abgesehen davon, werden Familien doch oft schon deshalb segmentiert, um einen Teil zulasten des Staates durchzubringen während andere die erworbenen Erträge kumulieren können.
Auch heißt H4 bei weitem nicht in allen Fällen "arbeitsfähig/ marktfähig" - das ist eine Ideologie, die propagiert, aber nicht gepflegt wird (werden kann).
Für Flüchtlinge/Migranten, denen man eine Art "Integrationspflicht" "hinter her trägt", muss man zwingend etwas tun, denn wenn schon nicht kulturell, dann muss Integration zu erst zumindest mal funktionell klappen, sonst klappen nur die Türen. Und das reicht unserem Staat auch, integriert ist, wer Einkommenssteuer entrichtet und ne Krankenkassenkarte hat.

Warum werden hier die

Warum werden hier die Begriffe Flüchtling und Migrant wahllos vertauscht? Weil klar ist, dass die meisten wohl nie zurückkehren werden?
30000 von einer Million sind übrigens 3%, was ist mit den restlichen 97% ohne Arbeit?

Was ist mit dem Rest?

Was passiert eigentlich mit den Flüchtlingen, die kein Job finden und die Integration damit voraussichtlich scheitert, wie der Bericht ja schön darauf hinweist?

Wie lange müssen sie von den Steuerzahlern denn geduldet werden?
Gibt es schon eine Frist für die Zurückweisung oder bleiben sie ewig in Deutschland?

Wir wissen immer noch nicht wieviele Flüchtlinge aufgenommen werden sollen. Bleibt es bei der Zahl unendlich?

Integration vermeiden

Die Schutz Suchenden sind aus ihrer Heimat geflüchtet, weil sie dort um Leib und Leben fürchten mussten. Deutschland war das erste sichere Land, das sie außerhalb ihres Heimatlandes betreten haben.
Sie sind also temporär hier, bis sich die Situation in ihrem Heimatland so weit gebessert hat, dass nicht nur ihre Frauen und Alten und Kinder, die sie größtenteils ja dort zurückgelassen haben, weiterhin dort leben können, sondern sie selbst sich als kräftige junge Männer dort auch wieder sicher fühlen können.
Wenn wir diese Schutz Suchenden auf Dauer bei uns integrieren, entziehen wir sie ihren Heimatländern, wo sie dringend gebraucht werden.
Denn sie sind jung, kräftig, arbeitswillig und gut ausgebildete Fachkräfte, wenn man den Beteuerungen der "wir schaffen das"-Politiker und ihrer Bewunderer in den Medien Glauben schenken kann.
Deshalb ist es für die Heimatländer essentiell, dass ihre Jungen zu ihren Familien zurückkehren, um ihr Land aufzubauen. Integration bei uns ist falsch.

..ganz einfach...

...weil Migrante etc. noch vom Staat subventioniert werden, sprich der Arbeitgeber reichlich Zuschüsse erhält was in der Höhe und dem Zeitraum bei deutschen H4 Empfängern nicht der Fall ist! Irgendwann wundert sich die Politik dann über die soziale Schieflage ;-)

Viele Flüchtlinge sind zur Untätigkeit verdammt

Ist ja logisch!

Dr. Marcel Huber, Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben sagte: Die Sprachkompetenz der Flüchtlinge ist so gering, dass es Jahre dauern wird, bis sie genug Deutsch beherrschen, um in den Arbeitsprozess eingegliedert werden zu können.

Und Frau Nahles sagte: Nicht einmal jeder zehnte Flüchtling sei für Arbeit und Ausbildung qualifiziert.

Und so viele Hilfsarbeiterjobs gibt es im computergeprägten und technisierten Deutschland nicht mehr, wie es mal in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab.

Die Neubürger (sollen ja nicht mehr zurück in ihre Heimat, sondern in irgendwas integriert werden) werden auf Jahre/Jahrzehnte zur Untätigkeit verdammt sein....

PS. Was ist eigentlich mit den Millionen deutschen und zum Großteil qualifizierten Menschen in Deuschland?

Die sind doch auch zur Untätigkeit verdammt worden.
Sind die für den Arbeitsmarkt nicht mehr interessant?

Gründe

Firmen im Logistikbereich, Wachdiensten oder der Gebäudereinigung brauchen für die Einstellung von Flüchtlingen keine Zusage der dauerhaften Bleibe. Wer in diesen Bereichen arbeitet, ist meist nach bereits einer Woche produktiv, es gibt keine lange Ausbildungszeit, die amortisiert werden muss. Es ist schlicht weg das ungenügende Beherrschen unserer Sprache das größte Hindernis.
Die IHK "in die Pflicht" nehmen ist ebenso nicht richtig. Auch hier auf der TS wurde bereits über die Anstrengungen der IHK (z.B. München) berichtet mit dem trockenen Fazit meist 'Abbruch', die geforderten Leistungen werden nicht erbracht. Zudem ist für die Arbeit in einer Firma die Anerkennung einer ausländischen Ausbildung nicht notwendig: ein Schweißer darf als Angestellter sofort loslegen - die Gründe sind wohl doch mehr bei den mitgebrachten Fähigkeiten zu suchen. Wenn die Fähigkeit für die Tätigkeit in einer Firma nicht reicht, sollte der Betroffene auch nicht selbstständig diese Tätigkeit ausüben dürfen.

08:55 von Calenberg

"Deutschland war das erste sichere Land, das sie außerhalb ihres Heimatlandes betreten haben."

Ich wüsste nicht, dass in den anderen vorher durchquerten europäischen Ländern Krieg herrscht.

die Dauerlächler

Jeden Tag neues Gemecker über die ach so schlimmen Lebensbedingungen Ihrer ach so geliebten Flüchtlinge. Wem es nicht bei uns passt, kann gerne wieder nach Hause fahren. Die Berichterstattung der TS erinnert mich an "Täglich grüßt das Murmeltier".

Tatsachen sehen

Typisch ist der Beitrag von "schlagfertig" 8.15h. So ergeht es derzeit vielen Betrieben.
Von Ausnahmen abgesehen, lassen sich Migranten nicht in das deutsche System integrieren. Dieses System ist praktisch auf Deutsche abgestimmt und wurde über 200 Jahre aufrecht erhalten. Da prallen Welten aufeinander. Typische Einwanderungsländer, wie die USA sind ganz anders aufgebaut und bieten wesentlich mehr an Möglichkeiten. Man lernt z.B. 6 Wochen, um ein Diplom als Schornsteinfeger zu erlangen und ist dann auf dem Markt. Man macht was draus (Eigeninitiative) oder Ende.
Bekanntlich sind Flüchtlinge nicht alle 16-18 Jahre alt, sondern oft über 30; eine Ausbildung nicht machbar, zumal die Sprachkenntnisse unzureichend sind. Also können wir die BRD umkrempeln oder nur temporären Schutz bieten. Die Rückführung aber würde schwierig, da zu viele bei der Einreise nicht registriert wurden.

Planlosigkeit und Verwirrung von Anfang an

Ich kann vielen Kommentaren nur zustimmen. In der Flüchtlingsdebatte fand ich es von Anfang an völlig unsinnig, dass dort Flüchtlinge, Asylbewerber, Migranten und auch illegal Eingereiste alle in einen Topf geworfen wurden, obwohl es zwischen den verschiedenen Gruppen extreme Unterschiede gibt. Bereits an dieser Stelle hat völlige Planlosigkeit und Verwirrung seitens unserer Politiker geherrscht, die bis heute nicht besser geworden ist. Die Kanzlerin ist das allerbeste Beispiel dafür. In Bezug auf sie kann man nur immer wieder die Frage stellen: "Was will sie eigentlich, was sind ihre Ziele?" Und genau da liegt eines der ursächlichen Probleme. Merkel sagt, dass sie einen Plan hat und diesen konsequent verfolgt, einen Plan B brauche sie nicht. Die große Frage ist nur: Was ist denn ihr Plan? Das hat sie bislang nicht gesagt. Außer ihr weiß es niemand, sie selbst offenbar auch nicht. Der Grund: Sie hat keinen Plan und macht auch keine Anstalten, einen zu entwickeln. Aussitzen, sonst nix.

Flüchtlinge?

Ein Begriff für alle und alles. Dass es aber i. d. R. um illegale Einwanderer sind, sagt man nicht allzu laut.

Ich sage, unser Asylrecht nach den heutigen Maßstäben wird früher oder später an die Wand fahren.

Wenn dann noch "Forderungen" aus diesem Kreis erhoben werden, langt es mir. Ich glaube die Versorgung bei uns ist weltweit einmalig, daher auch die vielen die ausgerechnet zu uns wollen

Beispiel Russlanddeutsche in den 90ern

Ich bin jedes mal seltsam irritiert, mit was für Vorstellungen zur Zeit in Deutschland gehandelt wird.

Als in den 90ern Wellen von Russlanddeutschen (zurück) nach Deutschland kamen, wurden deren Bildungsabschlüsse eher selten anerkannt. So kamen "Hochschulabsolventen" zu Putzstellen.

Gelungene Integration sieht demnach folgendermaßen aus:

- Ingenieur = LKW Fahrer und Schweißer
- Lehrerin = Putzfrau
- ...

Sicher gab es auch Ausnahmen aber das war/ist die Regel.

Die Leute haben sich damals mehr oder weniger damit begnügt und in den entsprechenden Jobs hart gearbeitet. Heute ist die Eigenheimquote unter den Russlanddeutschen deutlich höher als unter den "hiesigen" Deutschen.

Die Neueinwanderer können sicherlich nicht viel für das Versagen der Systeme in ihren Herkunftsländern aber die Lösung kann nicht so aussehen, dass wir unsere Standards senken. Wenn Deutschland nicht wettbewerbsfähig bleibt, ist auch den Neueinwanderern langfristig nicht geholfen.

Egal was sie tun ...

sie können es uns nicht recht machen.

1. Migranten/Flüchtlinge arbeiten

Ausländer nehmen uns die Arbeitplätze weg!

2. Migranten/Flüchtlinge arbeiten nicht

Ausländer sind dumm und faul!

Herzlichen Glückwunsch.

Lol. Für flüchtlinge sollen

Lol. Für flüchtlinge sollen jobs geschaffen werden. Für unsere 6mio Arbeitslosen wurde das nicht gefordert. Da wurde lieber die Statistik geschönt und nun sind Arbeitssuchende und Rest getrennt.
Selbst für eu Bürger ist es unmöglich, ohne sprache einen job zu bekommen.
Wieso glaubt Merkel, dass das bei Asylanten anders wäre?

Zur Untätigkeit verdammt

sind Flüchtlinge aufgrund von staatlicher "Betreuung" und staatlichen Interventionen in den Arbeitsmarkt.

In einer freien Gesellschaft, ohne staatlichen Einfluss auf das Leben der Menschen, wären die Flüchtlinge frei jede Arbeit anzunehmen. Auf einem freien Arbeitsmarkt gäbe es auch keine Arbeitslosigkeit, da Nachfrage und Angebot immer in ein Gleichgewicht kämen.

Da es keine Arbeitslosigkeit gäbe, würde jeder einen Beitrag zum Sozialprodukt leisten, was zu einem höheren allgemeinen Wohlstand führt und die Nachfrage steigen ließ, welches dazu führt, dass die Löhne steigen, da es zum Mangel an Arbeitskräften käme.

Merkel muss weg ???

Kleine Info: Es ist egal, welche Partei regiert, solange die Partei ausführt, was das Kapital befielt. Wir leben im Kapitalismus, also regiert das Kapital. Die Wahl 2017 ändert daran nichts, egal wer gewählt wird.

08:17 von Phonomatic

sehe das bei mir hier ähnlich. Es ist keine Diskriminierung aber für diese arabischen Frauen ist außer Haus arbeiten gehen sehr fremd. Als ich neulich eine für ihr Deutschlernen lobte, und : sie könne dann ja bald ei ne Arbeit finden, hob sie entsetzt abwehrend die Hände, spreizte die Finger, deutete lächelnd auf ihren Mann. Da muß erst einmal der Kulturschock überwunden werden.
Die Familie hat mehrere Kinder. Dieser Vater wird das alleine nicht stemmen können.

Späte Feststellung

Ich wundere mich über solche Artikel oder Beiträge. Das was jeder halbwegs klar denkende Mensch schon vor einem Jahr wusste wird jetzt als überraschende Neuigkeit dargestellt. Wie viele Flüchtlinge hat eigentlich Daimler eingestellt? Ich erinnere mich an Zetsches Worte bei der IAA letztes Jahr, als er den Strom von Flüchtlingen als wahres Wirtschaftswunder für Deutschland bezeichnete - an Lächerlichkeit nicht mehr zu übertreffen....

@Calenberg

Gratulation zu Ihrer hoffnungslos positiven Sichtweise.
Aber: Deutschland war keineswegs das erste sichere Land, das die allermeisten Flüchtlinge außerhalb ihres Heimatlandes betreten haben, denn die wenigsten werden per Flugzeug angereist sein.
Die vielen tatkräftigen jungen Männer, da haben Sie Recht, würden zwar dringend daheim gebraucht, aber sicherer und angenehmer ist es, die Angehörigen nach Deutschland zu holen. Deutschland lässt doch keinen hängen, unser Sozial- und Rechtsstaat wird sich den A... aufreißen, damit das, was er unter “Integration“ versteht, funktioniert - koste es, was es wolle.

Tja, wie lange denn...

...wie lang müssen wir Steuerzahler schon Verschwendung und Mißbrauch von Steuergeldern ertragen, und nun, wo dies wenigstens einmal Menschen zu gute kommt jammert man hier so lautstark rum?

Wo ist das Jammern, wenn man vom Berliner Flughafen oder der Elbphilharmonie spricht, da gehen Milliarden, unserer hart erarbeiteten € unter.

Wo das Gejammer über die ganzen H-4er, welche nicht unsere Brücken modernisieren, weil das osteuropäische Arbeiter machen.

Ich verstehe diese Heuchelei nicht, echt nicht. Ich sehe meine Steuern lieber in Flüchtlingen angelegt, welche damit Schutz bekommen, als in Prestigeprojekten egomanischer Politiker und ihrer Freunde. Und sie können so lange bleiben wie sie diesen Schutz brauchen und wer hier bleiben will kann dies auch gerne beantragen - deutsche Sprache und ein wenig unserer Geschichte ebenso vorrausgesetzt, wie die Akzeptanz des GG als oberstes Recht.

Und das bedeutet nicht einmal das ich für unkontrollierte Einwanderung bin...

Es dauert halt

5-7 Jahre so haben Wirtschaftswissenschaftler die Zeit geschätzt bis die Flüchtlinge sich selber versorgen können. Jährlich sind mindestens 20 Milliarden für diese Kosten einzuplanen. Ob wir das Schaffen wird sich zeigen, z.Zt. haben wir ja angeblich 18Milliarden mehr an Steuer- und Sozialkasseneinahmen, das wird aber nicht immer so sein. Auf jeden Fall können wir nicht nochmal mehr als 1Millionen Flüchtlinge aufnehmen das würde auch Deutschland nicht verkraften. Die Situation muss auch den Neubürgern klar gemacht werden und Geduld verlangt werden und auch für Deutsch und Weiterbildung genutzt werden.

Menschen mit guter Ausbildung und in Deutschland

oder Europa geboren und ausgebildet sind zur Arbeitslosigkeit verdammt und das schon über viele Jahre. Warum erklärt sich unsere demokratisch gewählte Regierung - insbesondere die SPD- dieses existenzielle Problem NICHT zur Chefsache? Temporärer Schutz für Menschen aus Bürgerkriegsgebieten solange er dauert: Ja.
Genau da hat die Regierung n.m.M. den Fokus verschoben.

Größter Fehler der Nachkriegsgeschichte

"Ein Job ist wichtig für Flüchtlinge, damit Integration gelingen kann"

Frau Merkel und ihre weiteren lieben, deutschen Gastgeber möchten am liebsten unbegrenzt und uneingeschränkt - offensichtlich auch gerne ungeprüft und ungesichert - eine Million bis irgendwas unbegrenzt (Kriegs-)Flüchtlinge in die Bundesrepublik aufnehmen und rasch integrieren.

Wie stellen sich die Gastgeber die "Integration in den Arbeitsmarkt" überhaupt vor? Nun, zunächst geht Frau Merkel und Co. generell nicht davon aus, dass man das überhaupt probieren könnte, sondern dass man das ja grundsätzlich schafft!

Die Integration aller Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zuzügl. dem Wohnungsmarkt und der gesellschaftlichen Integration ist für die Freunde und Freundinnen also kein Problem.

Wir hatten ja leider ähnliche heroische Prognosen bereits zum Ende des Zweiten Weltkrieges:

"Der (E...)sieg (der Flüchtlingskrise) steht kurz bevor!" ... usw.

... Es wird der größte deutsche Fehler der Nachkriegsgeschichte.

@Carsten Schröder

"sie können es uns nicht recht machen.
1. Migranten/Flüchtlinge arbeiten
Ausländer nehmen uns die Arbeitplätze weg!
2. Migranten/Flüchtlinge arbeiten nicht
Ausländer sind dumm und faul!
Herzlichen Glückwunsch."

Was haben Sie denn erwartet?
Selbstverständlich haben Flüchtlinge in Deutschland nichts zu suchen. Sie kommen aus einer völlig anderen Welt und Kultur. Selbst wenn sie ihre Arbeit gleichwertig wie Deutsche verrichten, werden die Meisten sich nicht integrieren können.

Ich bin auch nicht der Meinung, daß Arbeitstätige gleich Integrierte sind.
Für die Flüchtlinge ist das auch eine Kulturschock mit der sie selber nicht zurecht kommen können.

Was haben die Flüchtlinge hier in Deutschland zu suchen?
Das ist genauso wie wenn man in eine Elefantenherde Hühner aufnimmt und wartet, daß sie zu einem Elefanten werden oder sich wie Elefanten verhalten.
Irgendwann wird der letzte Politiker das auch merken hoffe ich.

Warum soll die Frau arbeiten gehen ?

In diesem Kulturkreis kümmert sich die Frau um die 2-4 Kinder. Warum soll Sie arbeiten gehen, sie hat doch damit genug arbeit.
Das Problem sind nicht die Flüchtlinge, dass Problem sind wir selber. Wir sind mittlerweile dazu erzogen, dass beide Eltern arbeiten müssen, um eine Familie zu versorgen. Das nehmen wir einfach als gegeben so hin. Kein Protest, kein Aufstand, kein Wiederstand. Wir wurden von den Massenmedien total verblödet und kriegen diesen en Stuss solange eingeredet, bis wir ihn glauben.
Die Löhne in Deutschland muss so weit angehoben werden, dass die Arbeit eines Elternteil für den Unterhalt der Familie ausreicht und man sich davon auch noch die Miete bzw. den Hausbau leisten kann. Wenn ich die Arbeit nicht mehr lohnt, sollte man auch nicht mehr arbeiten gehen, dann bekommt man seine Euros eben vom Staat. Die Flüchtlinge haben das sofort begriffen, wir blöden deutschen können das nicht verstehen.

@ HMaier

Auch ansonsten ist es auch nicht Aufgabe der Wirtschaft die Folgen von Frau Merkels "Flüchtlingspolitik" abzufedern.
Ach nee? Es war doch genau diese Wirtschaft, die nach diesen Flüchtlingen = Fachkräften geschrieen hat weil sie keine ausgebildete Leute bekommt. Aber nun kommt das böse Erwachen, dass diese "Fachkräfte" eben keine sind und deren Ausbildung auch noch aufwändiger ist als bei einem Azubi, der zumindest halbwegs (Hei Alda) der deutschen Sprache mächtig ist. Hier will sich die Wirtschaft (mal) wieder aus der Verantwortung ziehen und die Kosten der Allgemeinheit überlassen.

@Carsten Schröder

Genau das kommt dabei raus, wenn man die Gruppen nicht trennt!
Flüchtlinge sollen hier temporär Schutz finden. Sie sind nicht zum arbeiten hier.
Migranten wollen dauerhaft hier leben. Müssen also Sprache beherrschen und arbeiten.

Zur Untätigkeit verdammt?

Es gibt genügend ehrenamtliche Tätigkeiten, denen nachgegangen werden könnte. Z.B. Unterstützung älterer Mitbürger beim Einkauf etc. Ebenfalls könnten die Kommunen die sog. 1 Euro Jobs auch für Flüchtlinge anbieten. Es gibt genug zu tun. Nebenbei würden solche kleinen Tätigkeiten nicht nur gegen Langeweile und Frust helfen, sondern auch noch Sprache und Integration fördern.

Bei aller Integration sollte aber klar sein, dass Flüchtlinge nicht für ewig hier bleiben können. Es wäre für sie selbst, ihr Heimatland und auch für uns nicht sinnvoll.

Für bestimmte Jobs in der Wirtschaft

benötigt man bestimmte Qualifikationen. Und wenn man die nicht hat, reicht es höchstens zum Politiker in Berlin. Und wenn es dazu auch nicht reicht, fälscht man eben seinen Lebenslauf oder schreibt eine Doktorarbeit ab.

Skilled refugee workers welcome...

Da sind sie nun, die Facharbeiter, die uns von unseren Politikern und den ÖR angepriesen wurden. Diese Klassifizierung war entweder grenzenlos naiv oder einfach gezielt deeskalierend. Jeder halbwegs realistisch und kritisch denkender Mensch konnte sich ausmalen, dass dies bei einer ungesteuerten Zuwanderung absoluter Mumpitz ist.

Auch das ständige Vermengen der Begrifflichkeiten Flüchtling und Migrant und der dadurch gestarteten Versenkung von Milliarden an Steuer- und Sozialgeldern ist unerträglich. Geld, welches zur Reintegration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt und Weiterqualifizierung bereits Beschäftigter hätte eingesetzt werden können.

Aber Flüchtligranten wurden von der Wirtschaft als billige Arbeitskräfte angesehen! Kosten sozialisieren, Gewinne privatisieren, so funktioniert Lobbypolitik für die Wirtschaft, der Mensch steht hintenan! Dumm nur, dass die Rechnung volkswirtschaftlich dauerhaft nicht aufgeht...

@Klabautermann08

"Es war doch genau diese Wirtschaft, die nach diesen Flüchtlingen = Fachkräften geschrieen hat"

Dann muss die Wirtschaft aber sehr leise geschrieen haben,denn den Schrei habe ich nicht gehört. Ich kenne die Rufe nach Fachkräften aus dem Ausland aber ich kenne keine Firma die Flcuhtwellen ausgelöst hat um an Arbeitskräfte zu kommen....

Migranten oder Flüchtlinge?

Die Ausbildung kostet, Ergebnisse sind offen.
Die europäische Binnenwanderung mit bei weitem besser qualifizierten Arbeitskräften läuft auf Hochtouren. Die sind vielleicht Integrierbar bei Bedarf.
Flüchtlinge nach wegfall von Krieg wieder in die Heimat, oder in Länder mit Aufnahmebedarf an ihnen, so wie es vor 20 Jahren mit den Bosniern geschehen ist.

Surprise, surprise...

Ja, wie? Ich habe noch die Lobpreisungen unserer Politiker im Ohr, als die Flüchtlingswelle heranschwappte. Das wird unser demographisches Problem lösen, so viele gut ausgebildete Fachkräfte für unseren Arbeitsmarkt, Segnungen über Segnungen. Und selbst bei leiser Kritik fand man sich schon in der rechten Ecke wieder. Willkommen in der Wirklichkeit, kann man da nur sagen. So schafft man Politik(er)verdrossenheit.

Zu wenig Deutsch ist kein Hindernis

Auch mit wenig Deutsch kann ein Praktikum gemacht werden so lange bis man soweit ist für eine richtige Berufsausbildung. Diese Forderung zuerst müssen sie genügend Deutsch können führt ja zwangsläufig dazu dass nur ganz wenige genommen werden. Und dann muss die Ideologie weg. Der Mindestlohn darf keine Heilige Kuh sein. Zuwanderer mit wenig Deutsch können nun mal nicht den Mindestlohn erwirtschaften. Sonst wird das wieder zu einem Zustand kommen wo keiner eingestellt wir. Und als Drittes brauchen wir wahrscheinlich auch Zwang. Freiwilligkeit für unbezahlte Praktika funktioniert nicht. Da gibt es genügend Beispiele. Es kann nicht immer nur nach dem Lustprinzip gehen. Dann schaffen wir das!

@Klabautermann 08

Menschen sind Menschen sind Menschen.

Da spielt es keine Rolle ob "deutsch" oder Flüchtling oder "Asylant".

Die Prioritäten müssen dort liegen, wo wir ALLEN arbeitslosen Menschen helfen, eine vernünftig bezahlte Arbeit zu finden.

@um 09:27 von Fay

Es ist auch meine Meinung, wenn Sie schreiben, dass die nächste Wahl nichts ändert.

Jedoch gebe ich Ihnen zu Ihrer weiteren Ausführung zu bedenken: Wenn Sie nicht wollen, dass reiche Leute die Regierung beeinflussen, sollten Sie die Regierung dafür verantwortlich machen und nicht den Kapitalismus, denn die Regierung hat ja bekanntlich das Gewaltmonopol.

Wir werden in Deutschland noch lange Jahre sehr viele Arbeitslose unter den Flüchtlingen haben. Verantwortlich dafür ist die Politik.

Das hört sich alles nicht schlecht an und stimmt hoffnungsvoll.

Das Augenmerk auf Arbeit, Ausbildung und deutsche Sprache zu legen, ist logischerweise vernünftig und richtig. Aber vor allem deswegen, weil die Flüchtlinge so schnell in engen Kontakt und in engere Bindungen mit so vielen wie möglich alteingesessenen Deutschen kommen.
Nur so funktioniert Integration, auch ohne Arbeit, Ausbildung und Sprachlehrgänge, richtig gut! Eigentlich ist das Assimilation, die Steigerung/fortgeschrittene Stufe der Integration. Ein richtiger Weltbürger verwischt die Unterschiede in den Kulturen. Wo ist der Unterschied zw. Moschee, Kirche, Standesamt oder Synagoge? Ich sehe keinen wesentlichen, nur unbedeutende.

@10:04 von Hugomauser

Damit alle arbeitslosen Menschen eine vernünftig bezahlte Arbeit finden, braucht es wirtschaftliche Freiheit. Mehr wirtschaftliche Freiheit würde mehr Flüchtlinge und einheimische Arbeitslose zu Arbeit verhelfen.

08:55 von Calenberg

"Deshalb ist es für die Heimatländer essentiell, dass ihre Jungen zu ihren Familien zurückkehren, um ihr Land aufzubauen. Integration bei uns ist falsch."

Wenn wir sie nicht integrieren bedeutet es, dass wir sie aus unserem Alltagsleben ausschließen. Ich weiß nicht, was sie sich von deren Exklusion erhoffen.
Aus meiner Sicht würden wir damit eine Situation erschaffen in der jeder verliert - bis natürlich auf rechte Hetzer, denen wir damit ein gefundenes Fressen servieren würden.

Wir wissen nicht, wie lange die Kriege im mittleren Osten dauern. Wir wissen nicht, wann und ob diese Menschen überhaupt zurückkehren. Sollen wir die Leute im Zweifel 10-20 Jahre nur rumsitzen lassen?
Halten Sie so eine Keimzelle für Kriminalität für sinnvoll?

Nicht alle, aber einige werden hier bleiben. Während ihrer Zeit hier sollten wir das beste aus ihnen machen. Und die Qualifikationen die sie hier erwerben werden ggf. im Heimatland auch nicht schaden.

@Max Richter

Na ja. Ganz so ist das ja nun nicht: Viele der Langzeitarbeitslosen können nur in ganz bestimmte Berufe vermittelt werden, da sie gesundheitlich angeschlagen sind. Viele haben Defizite in Motivation und viele haben zu hohe Ansprüche an ihre zukünftige Arbeit.

Wer intellektuell in der Lage ist, motiviert und auch bereit ist, auch zunächt "niedere Arbeiten" zu verrichten, hat es da deutlich leichter. Ich kenne leider viele Beispiele aus eigener Erfahrung, wo Hopfen und Malz verlohren ist.

Oft ist einigen Arbeitslosen einfach der Abstand vom Lohn zu Harz 4 zu gering. Die sagen dann: "Warum soll ich 8 Stunden täglich arbeiten, wenn ich anschließend nur 50 EURO mehr in der Tasche habe als jetzt?"

Ich spreche bewußt von "vielen" und "einigen". Ich kann das nicht genau abschätzen. Aber das zu differenzieren fällt vielen meist schwer.

Im Übrigen sind auch Flüchtlinge "Bürger in unserem Land".

Ich weiß nicht?

Ich weiß nicht? Macht man sich in Deutschland nichts vor? Viele Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose die keine Arbeit haben oder bekommen werden? Die Frage ist doch, ist die Arbeit überhaupt da? Umsonst arbeiten kann immer und überall aber nicht bei vernünftiger Entlohnung!

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