Kommentare - Jahresrückblick: Ukraine - der vergessene Konflikt

22. Dezember 2015 - 05:32 Uhr

Ukraine - da war doch was? Der Konflikt zwischen Kiew und Moskau, die Kämpfe in der Ukraine, die gegenseitigen Sanktionen zwischen Russland und EU - all das scheint vergessen. Golineh Atai ist nach Donezk gereist und hat festgestellt, dass der Konflikt noch immer schwelt.

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Kommentare

Diese Frage ist doch wirklich

Diese Frage ist doch wirklich heuchlerisch. Sorry. Da war doch was? Hallo?! Ihr Medien bestimmt ganz und allein was da war und was da ist! Klar dauert der Konflikt an. Wenn ihr Medien darüber nicht mehr täglich berichtet, dann ist dann auch nichts mehr. Ihr bestimmt, um nicht das negativ besetzte Wort manipulieren zu benutzen, die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Nepal Erdbeben, da war doch was? Boko Haram 200 Schülerinnen, da war doch was? Libyen, da war doch was? Also, liebe Medien, wieder täglich über die Ukraine berichten, und dann ist da wieder was im Bewusstsein Eurer Konsumenten!

Am langen Arm verhungert

Seit fast 2 Jahren wird ein Krieg von Russischen Separatisten geschürt, der keinem etwas gebracht hat. Russland sendet alte Panzer und abgelaufene Waffen in die Ost-Ukraine, entsorgt dort radikale Militaristen.
Aber vor der Verantwortung für die Menschen drückt es sich. Weder auf der Krim, noch in der Ostukraine wurde eine funktionierende Versorgung und Wirtschaft aufgebaut. So wie in den besetzten Gebieten Moldaviens und Georgiens verarmen auch hier die Menschen.
Das Resümee nach 2 Jahren Krieg. Russland hat leider genauso wie viele Diktaturen auf der Welt keinen Respekt vor den Individuen, die den Staat ausmachen. Das bleibt wohl den Demokratien vorbehalten. Putin hält sich an Ludwig den 14ten: Der Staat bin ich.
Alle anderen sind egal, ob sie nun leiden oder sterben.
Sind die Taschen des Monarchen voll,
findet er das toll.....

Der Kreml-Chef treibt ...

… seine „Pressesprecher“ in den westlichen Foren zur Verzweiflung.

Monatelang müssen sie den medialen Vorgaben aus Moskau folgen und behaupten, es gäbe keinerlei militärisches Engagement seitens Russlands in der Ukraine und dann räumt der Kreml-Herrscher das in seiner Jahrespressekonferenz nonchalant mit ein paar wenigen Nebensätzen ein.

"Wir haben nie gesagt, dass keine Leute dort seien, die bestimmte Aufgaben ausübten, einschließlich im militärischen Bereich", sagt Wladimir Putin. Das bedeute aber nicht, dass reguläre russische Soldaten in der Ukraine seien. "Achten Sie auf den Unterschied."

Nicht dass die Welt jemals etwas anderes geglaubt hätte. Aber der kreative Umgang mit Wahrheit und die darauf aufbauende Behauptungskultur sind damit offenbar .

Es würde der Debatte in den Foren wie diesem hier gut tun, wenn nicht schon das Offensichtliche in Abrede gestellt wird und dafür Platz für die Diskussion von Inhalten bliebe.

Da blickt ja eh keiner durch

Und seitdem Flüchtlinge zu uns kommen, wird uns erst bewusst das das Problem in der Ukraine auch nicht das wichtigste ist. Man sollte einfach besser mit den Russen zusammenarbeiten dann könnten auch viele Probleme schnell gelöst werden.

Handlungsspielraum ?

"Beobachter sprechen von einem "eingefrorenen Konflikt", und der Donezker Blogger, den ich besuche, von einer "offenen Wunde", die Wladimir Putin unter allen Umständen so offen und entzündet halten wolle, um den politischen Handlungsspielraum der Ukraine einzuschränken."

Wieso hat man den Blogger nicht gefragt, warum er das glaubt?
Der Verweis auf den Handlungsspielraum ist viel zu allgemein, denn nur ein Ziel der neuen Regierung wurde bisher dadurch verhindert: der Nato-Beitritt. Alle anderen Verträge und Abkommen wurden unterschrieben.

Und so beständig wie sich die Politiker in Kiew an dem neuen Feindbild Russland abarbeiten und Putin für jede Unbill verantwortlich machen, könnte man denken, daß auch sie nicht an einer schnellen Lösung interessiert sind.
Denn seinen politischen Handlungsspielraum, etwa für eine Amnestie schränkt sich Kiew mit jeder neuen Tirade gegen Putin oder den Osten auch selbst ein.

Noch de Baustelle, die Obama

Noch de Baustelle, die Obama und die EU eingerichtet haben. Es begann mit dem Putsch auf dem Maidan Platz mit "tausenden" von Demonstranten

Jahresrückblick: Ukraine

Der vergessene Konflikt.
Man kann etwas verzeihen aber nicht vergessen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass das Lagebild von der Ukraine zweckgebunden dargestellt wird. Mal eruieren was die "Guten" in den letzten Monaten so alles vorbereitet und auch durchgeführt haben, nicht nur um den Bösen Putin wegen der Krim kirre zu machen, damit in Bälde es dort so richtig knallt. Nebenbei, die Deutsche Wirtschaft wird fast monatlich auf den neuesten Stand bei ihrer Konfliktforschung gebracht. Und der Wahnsinn nimmt kein (gutes) Ende.

@Monster916 - Medallie mit 2 Seiten

Seit fast 2 Jahren wird ein Krieg von Russischen Separatisten geschürt, der keinem etwas gebracht hat

Das gilt genauso für diverse Söldnertruppen die auf Seite der ukrainischen Armee kämpfen. Überhaupt, so inakzeptabel Putin sein mag, Poroschenko ist nicht besser - so hat er regelrechte Hasstiraden gegen die Bevölkerung im Osten losgelassen.
Dennoch wird er von uns unterstützt.

Bei diesem Krieg haben viele Länder ihre Finger im Spiel - zu viele. Und alle verfolgen eigene Interessen. Die westliche Seite arbeitet mit miesen Tricks, so wird den Einwohnern vorgemacht eine EU-Mitgliedschaft würde das Land wirtschaftlich voran bringen und so zu mehr Wohlstand führen. Den sie aber nicht bekommen werden.
Putin hat dagegen nicht nur versprochen, sondern tatsächlich auch Gas zum Freundschaftspreis geliefert.
Den Ukrainern steht noch eine herbe Enttäuschung bevor.

Bitte immer korrekt

Bitte immer korrekt bleiben.Es waren zuerst die die ukrainischen Machthaber die Panzer gegen das eigene Volok los schickte. Dieser Machthaber hatten sich durch einen Putsch an die Macht gebracht,mit Hilfe der westl.Wertegemeinschaft.
Nur in Sendungen wie "Die Anstalt" oder auch "Extra-3" wurden Wahrheiten genannt.

Das trift auch heute weiter zu.
Die Ukraine zahlt einen Kredit an Russland nicht zurück.
Der IWF ändert seine Richtlinien um so der Ukraine weitere Kredite zuermöglich.

Man gibt Russland die Schuld an allem.
Wo bleibt der Druck auf die Ukraine.
Oder darf sie weiterhin alles machen,vom Westen unter stützt.

Ostukraine - Der vergessene Konflikt

Ein fast vergessener Konflikt, der den Menschen in der Ostukraine nur Hunger, zerstörte Häuser, eine sehr schlechte gesundheitlich Betreuung und Arbeitslosigkeit gebracht hat. Dieser Konflikt, der von Russland massiv unterstützt wurde, hat sich für die Menschen nicht gelohnt. 8000 Tote sind die Bilanz, aber von sichtbaren Verbesserungen kann keine Rede sein. Jetzt muss sich Russland ja auf Syrien konzentrieren und dort seine modernen Waffen testen.

Eiszeit

So schnell wird sich auch nichts an diesem Zustand ändern, fürchte ich. Das Problem ist ja nicht nur die Eiszeit zwischen Kiev und Moskau bzw den Seperatisten, sondern auch die innenpolitische Zerstrittenheit der Ukraine. Erst kürzlich hat es mal wieder im Parlament eine Schlägerei gegeben; und Politiker bewerfen sich auf Konferenzen mit Wassergläsern oder beschuldigen andere öffentlich der Korruption.

Solange ein derartiges politisches Chaos herrscht und dann auch noch der rechte Sektor Kiev bedroht oder Strommasten sprengt, wird es wohl leider keinen Frieden geben können.

Geschürt

Es ist natürlich interessant hier das zu lesen, was seit einigen Jahren uns als zu habende Meinung eingebleut wird: Die bösen Russen (allemal unfähig für irgendetwas) haben da einen Konflikt geschürt und die betroffenen Völker leiden.
Kein Wort mehr davon, dass es auch so etwa wie das Selbstbestimmungsrecht von Völkern gibt. Letztlich haben wahrscheinlich "die Russen" auch den Maidan inszeniert und die ach so lieben Rebellen mit den harmlosen Runen gleich mit erfunden?!
So neu ist es aber eigentlich nicht: Zwei (häufig auch mehr) Völker in einem künstlichen Staatengebilde. In zivilisierteren Gegenden kommt man dann zu Autonomien (Südtirol, Baskenland etc.) oder gar zu Föderalstaaten.
Wer meint, in der Ukraine habe vor allem Russland gezündelt, sollte doch zumindest mal versuchen, globale Interessenlagen zu hinterfragen. Da ist im Moment allerdings die Restukraine tatsächlich etwas ins Hintertreffen geraten.

Medien berichten anders

Vergessen ist die Ukraine nicht. Eher die Medien berichten nichts mehr über Krieg und Konflikte, weil sie keine schnelle Lösung bekommen und die Situation mit Russland nicht verschärfen wollen.

Die Menschen im Separatistengebiet tun mir Leid. Dort wird wenig so sein wie es vor dem Krieg war. Wer nicht zu den Machthabern gehört und noch konnte, wird sich woanders eine neue Zukunft aufbauen.

Das alles nur, weil sich die Ukraine der EU näherte und eine Natomitgliedschaft seitens Russland verhindert werden soll.

Hallo Frau Atai...

welche Frage haben sie eigentlich auf der Jahrespressekonferenz Herrn Putin gestellt? Und wenn welche Antwort haben sie bekommen. das ging irgendwie unter in ihrer Berichterstattung darüber.

Ist nicht vergessen

Das der Konflikt nicht vergessen wurde kann man daraus ersehen das erst kürzlich die Sanktionen gegen Russland verlängert wurden.Nur sind die meiner Meinung nach nicht hart genug, denn der Status ante bellum ist noch nicht wieder hergestellt worden.Ohne das Russland seine Truppen aus der Ukraine und von der Krim abzieht kann Kiew sein Terretorium nicht zurückerobern, Moskaus Militärmaschinerie ist dafür viel zu mächtig.Militärisch kann der Westen hier nicht eingreifen ohne den 3 Weltkrieg zu provozieren.Im Moment wirkt das ganze wie ein unsicheres Patt, es bewegt sich nichts, deshalb ist der Konflikt ein wenig aus dem Fokus der Medien geraten.Fazit: Damit sich das ändert, sollten die Sanktionen gegen Russland deutlich verschärft werden.Nicht wegen der Medien, meine ich, sondern um Putin zum einlenken zu bewegen und das Patt zu beenden, so das die terretoriale Integrität der Ukraine vollständig wiederhergestellt werden kann und die "Separatisten"-Führer vor Gericht gestellt werden.

Mein Fazit !

Ich glaube, dass dieser Krieg, ein bloßer Konflikt ist es schon lange nicht mehr, bereits vor Monaten hätte beendet werden können,...wenn EU und Russland sich der Sache hätten allein annehmen dürfen.

Das dies aber nicht im Interesse anderer liegt, bzw. deren Plänen zuwiderläuft, bleibt dieser Konflikt auf "Wiedervorlage" eingefroren.

Die Zerstrittenheit, Unentschlossenheit und devote Bücklingshaltung vieler Europäer ist der Sache der anderen in der Tat sehr dienlich.

Wie bedauerlich für dieses "ferngelenkte" Europa !

@mhsh

"Wo bleibt der Druck auf die Ukraine.
Oder darf sie weiterhin alles machen,vom Westen unter stützt"
Die Ukraine darf zwar auch nicht alles machen, denn sie muss sich an internationale Gepflogenheiten halten. Aber die westliche Welt sieht eben die Ursachen und die Folgen des Konfliktes etwas anders, als Sie aus Ihrer russischen Sicht.

Das Rätsel von Kiew

Warum nur hat die ukrainische Regierung stets alle Pläne für mehr Regionalverwaltung abgelehnt? Warum darf es keine föderale Verfassung sein, nur eine zentralistische? Es ist doch offensichtlich, dass es in diesem Land große regionale Unterschiede gibt.

Kollateralschaden

nennt man das im militärischen, geheimdienstlichen Bereich.
Da haben ein paar Mächtige Schach gespielt. Was mit den Bauern dann passiert ist nicht egal, aber irgend wie zweitrangig. Die Situation ist ein Patt und damit gehen die Mächtigen vom Tisch und das Chaos was sie angerichtet haben bleibt, weil jede Aufräumaktion ja schaden könnte.

Geschichtlich gesehen war das eher die Regel. Irgend wann wächst Gras über die Sache und es wird wieder besser. Das werden viele die Leiden aber wohl nicht mehr erleben und den Opfern, wenn überhaupt wird mal ein Denkmal gesetzt.
Da lieb ich mir den Stress den wir hier haben. z.Z. eben das man vom vielen energiereichem Essen Sodbrenne bekommt.
Man geht es uns gut! (Auch wenn es persönlich besser laufen könnte)

Dieser Zustand hat viele Väter…..

Ja, Frau Atai, vergessen ist dieser Konflikt wohl nicht, aber es wird in diesem Konflikt schnell vergessen, wer diesen initiiert hat und auch weiterhin schürt- und das ist nun mal nicht Russland, sondern eine andere Macht, die unbedingt ihr Bein in der ukrainischen Tür haben will und ganz wild darauf ist, dass Russland (für was eigentlich?) sanktioniert wird.

Und vergessen ist auch nicht, dass immer wieder einseitige Forderungen an Russland gestellt werden und das Scheitern des Friedensabkommens maßgeblich durch Kiew zu verantworten ist, weil diese sich nicht an die Absprachen halten, man dafür Russland aber sanktioniert- wie praktisch!

In der Tat wird dieser Konflikt in den Köpfen und Seelen der betroffenen Menschen wohl noch über Generationen nicht vergessen sein, denn das was hier an Vertrauen und gegenseitiger Achtung zerstört wurde, dass kann man nicht einfach durch ein Abkommen vergessen machen.

Eingefrorener Konflikt, offene Wunden- dieser Zustand hat viele Väter…..

Die Teilung des Landes.

Das Land ist faktisch geteilt. Warum vollzieht man es nicht auch vertragsmäßig? Teilung des Landes in zwei Hälften; Volksabstimmung und dann soll sich die Russische Föderation um das Separatisten-Territorium kümmern. Die Rest-Ukraine könnte dann näher an Europa heranrücken.

Ukraine - Eine Schande für den Westen

Etwas hat die Bevölkerung der Ukraine/Ostukraine aus diesem Konflikt lernen können. Sie waren nur nützliche Idioten. Die sogenannte Freiheit und der grosse wirtschaftlicher Fortschritt waren nur für einige ganz wenige Potentaten, die ihr Reichtum ins unermessliche vermehrt haben. Dies zu Lasten einer Bevölkerung die ärmer und zerrütter ist als je zuvor. In dieser Ukraine wird es in den nächsten 2 Generationen kaum Fortschritte geben. Schon jetzt lebt ein grossteil der Ukrainer nicht mehr im Lande, sie sind die neue Flüchtlinge in Ost-Europa, deren billige Arbeitskräfte. Die Herren Politiker die ihre Sprüche auf den Maidan geklopft haben sollten mal zur Verantwortung gerufen werden.

Liebes TS Team , gern würde

Liebes TS Team , gern würde ich mal wieder einen aktuellen Artikel über den Ukraine Konflikt lesen . doch sobald ich den Namen : Golineh Atai lese, ignoriere ich die Artikel - da ich aus erfagrung ihrer bisherigen Artikel - mir schon vorher denken kann was in dem Artikel steht bzw aus welchen betrachtungswinkel dieser verfasst wurde .

Medien

"...Wahrscheinlich ist auch das der Grund, warum die meisten Journalisten - außer jene der russischen Staatsmedien - keine Akkreditierungen mehr in Donezk bekommen. Beobachter sind unerwünscht - das musste auch die OSZE, die die Sicherheitslage dokumentiert, einige Male erleben. ..."

Schreibt Frau Atai also für ein russisches Staatsmedium? Ihr ist es doch ganz offensichtlich gelungen, für mehrere Tage in das "Separatisten"-Gebiet zu fahren und dort Menschen zu befragen. Ein weiterer Zwiespalt tut sich auf, wenn sie einerseits behauptet, die Menschen wären mittlerweile "desillusioniert vom russischen Frühling", andererseits aber auch von Kiew.
Was also wollen z.B. die Donezker genau außer Frieden? Danach hat Frau Atai leider nicht gefragt. Und das wäre wohl die wichtigste Frage gewesen.

Da koennte man glatt aus der Haut fahren!

NEIIIIN, das ist nicht der Konflikt zwischen RU und Ukraine! Das ist ein Konflikt zwischen den russisch dominierten Osten der Ukraine und der " demokratisch" gewaehlte Putschregierung in Kiew, den Kiew dann dermassen eskalliert hat, das RU die RU staemmigen Ukrainer schuetzen musste. Bzw. dabei half. Das ist doch nur noch voellig einseitige Propaganda. Wer genau beobachtet, sieht, dass Kiew immer den naechsten Schritt der Eskallation treibt.

Russland hat seinen Teil von Minsk erfüllt

Die Sanktionen könnten langsam weg.

Meine Mitarbeiter stammen zum Teil aus Kiew, die sehen die Sache viel entspannter.

Und die Kiewer "Prügel-Rada" viel kritischer. (Der Ausdruck stammt nicht von mir).

Ich denke die Ost UA wird zur UA zurückkehren sobald Schokoschenko und Jaszenjuk von der Bühne sind.

Alles Gute Ukraine mit Russland und EU zusammen und nicht als Spielball beider.

@Monster916

Woher bitte wissen Sie, das im Donbass alles schlechter geworden ist und auf der Krim? WOHER? Leben Sie dort? Oder BILDen Sie sich taeglich?

@hbacc

"Kein Wort mehr davon, dass es auch so etwa wie das Selbstbestimmungsrecht von Völkern gibt."
Russland tritt das Selbstbestimmungsrecht seiner eigenen Völker mit Füßen - ich errinnere nur an die äußerst brutal geführten Kriege in Tschetschenien.
Oder an die jahrzehnetlange Okkupation der osteuropäischen Länder durch die Sowjetunion, in deren Nachfolge sich Russland noch immer sieht (siehe auch der aufblühende Stalinkult).

@Mehrheitsbuerger

Bei den "Willigen" heissen solche verdeckten Kaempfer eben "Berater". Wo ist der Unterschied? Die gibt es in der Ukraine zu tausenden.

Fragen über Fragen, nämlich an Frau A.

Wenn sich schon abarbeiten. Warum dann nicht an den Punkten von Minsk II. Dann aber sehr konkret, wer was bis wann zu erfüllen hatte.
Ihre Konfusität wird doch schon im Artikel deutlich. Nur russische Medien dürfen in die Ostukraine einreisen? Ist Frau A. jetzt bei RT?
Kontrollen an den Grenzen. Wer kontrolliert?
Ausländische Medien werden deutlicher. Kiew verhindert die Ein- und Ausreise. Personen und Waren!
Werte Frau A, warum muß ich immer erst schweizerische oder britische Medien lesen, um informiert zu sein?
Um unsere Medien und deren Wahrheit muß es schon schlimm stehen, wenn sogar ein Herr Kleber im Heute-Journal und auf FB sich rechtfertigen muß.

@ claireannelage

Sehe ich ebenso.
Dass eine EU-Mitgliedschaft das Land wirtschaftlich voran bringt und so zu mehr Wohlstand führt, sind doch nur leere Versprechungen. Hoffentlich fallen die Ukrainer nicht darauf herein. In erster Linie bekriegen sich hier die russischen und ukrainischen Oligarchen.
Putin ist kein lupenreiner Demokrat, trotzdem ist er mir lieber als unsere sog. westlichen Freunde.

Als Zustandsbeschreibung

Lasse ich Frau Atais Bericht durchgehen. Aber zur Wahrheit gehört eben auch die Darstellung der Vorgeschichte, die Analyse der Ursachen. Der Bürgerkrieg hatte keinen Sieger, da die schwächere Seite von Russland unterstützt wurde. Der Westen hat den Maidan und den Umsturz sowie die Motivation der neuen Kiewer Führung auf fatale Weise falsch eingeschätzt. Dies liest sich nun immerhin in Atais Bericht zwischen den Zeilen. Der Maidan war keine Demokratiebewegung sondern der Versuch einer korrupten Clique - mit westlicher Hilfe - die andere korrupte Clique auszuschalten. Dies ist zum Teil auch gelungen. Wenn man das zuende denkt, sieht man auch das die Menschen auf der Krim alles richtig gemacht haben. Übrigens: so toll ging es den Krimtataren unter ukrainischer Fuchtel auch nicht, aber - aus historischen Gründen (Kollaboration mit dem NS Regime und Deportation) - sind diese strikt antirussisch. Den Protest der Tataren sollte man vor diesem Hintergrund betrachten.

Ukraine

Das Elend liegt ausschließlich bei Putin. Dieser Machtmensch fragt nicht wie es den Menschen geht nur sein Einfluss und seine Macht zählen.Warum wohl hält die EU die Sanktionen aufrecht?

Da war doch noch was?

Ja klar,
genau das, was für euch Medien uninteressant wurde. So wird Vergessen gemacht!

@mhsh

"Dieser Machthaber hatten sich durch einen Putsch an die Macht gebracht".
So wie die friedliche Revolution in der DDR 1989 ein Putsch war?
Oder der Sturz Batistas in Kuba 1959?
Oder die Oktober- bzw. Novemberrevolution in Russland 1917?

blackwater ... @ agent lemon

korrekt. es halten sich hunderte academi-söldnern fürs grobe in der ukraine auf. ex blackwater, die auch schon im irak eskaliert haben.
und ja, sie haben recht! die rebellen in der ostukraine haben die russischstämmigen bürger in der ostukraine vor rassistischen nazi-sympathisanten aus kiew in schutz genommen. auch das wird von frau atai gekonnt ausgeblendet.
.
danke für ihre beiträge!

Leider auch hier wieder wenig

Leider auch hier wieder wenig selbstkritisch.
Wie von einigen anderen schon erwähnt, ist doch die Journaille verantwortlich dafür was berichtet wird und vor allem auch wie.

Mittlerweile bleibt aber immer mehr Qualität auf der Strecke, warum auch immer!? Mich würde z.B. auch weiterhin Griechenland interessieren, da hört man immer nur von der gelungenen Rettung seitens der EU, seltsamerweise sieht es in dem Land aber nicht gerade nach Rettung aus. Wäre vielleicht mal was für die Journalistin des Jahres darüber zu berichten und nicht nur einen Kommentar abzugeben. Frau Atai sollte mMn schnellstmöglich ein neues Aufgabengebiet bekommen, denn ihre einseitige Sicht auf Russland ist inzwischen fast schon unerträglich.

Frozen Conflict

Nach dem politischen Umsturz hat man in Kiew die große Chance gehabt - und verpasst.
Stattdessen geht man dort nach der Devise "business as usual" vor. Genau das war es nicht, was man Ende 2013/Anfang 2014 bezwecken wollte.
Leider beweist sich der östliche Nachbar als "Brudervolk" eben nicht, wie man sich landläufig ein Geschwisterverhältnis vorstellt. Die Menschen in der Ostukraine werden mit tatkräftiger östlicher Hilfe ausgebeutet, desillusioniert und sich eigentlich ihrem Schicksal überlassen. Man verhindert dort jegliche medizinische, soziale und kulturelle Unterstützung durch die Verbarrikadierung. Anschließend zeigt man mit dem Finger nach Kiew und die offizielle russische Medienlandschaft macht mit. Da helfen auch vollmundig gepriesene Hilfstransporte nicht - die Westalliierten haben weit höhere Leistungen während der Blockade Berlins vollbracht und waren ausschließlich auf Lufttransporte angewiesen.

Es ist übrigens nicht so

Das Russland die Korruption des Janukowitsch in der Ukraine unterstützt hat - in Russland selbst ist man seit dem Regierungsantritt Wladimir Putins massiv gegen ähnliche Auswüchse vorgegangen. Nur hat man in Moskau unterschätzt, das nationalistische Kräfte in Kiew mit Hilfe des Westens die Ukraine aus dem russischen Einflussbereich herauslösen könnten. Frau Atai hat schön herausgearbeitet das dies auf dem Rücken der GESAMTEN ukrainischen Bevölkerung geschah, obwohl sie die Opfer dieser Politik nur in den selbsternannten Volksrepubliken ausmacht. Alles andere hätte mich aber von Frau Atai doch sehr überrascht!

Ich glaube nach wie vor dass

Ich glaube nach wie vor dass weder Russland (bzw Putin), noch die EU, noch das ukrainische Volk Interesse an einem eingefrorenen Konflikt haben.

Diejenigen, die immer wieder an den "richtigen" Stellen Druck ausüben oder gezielt und wohl dosiert provozieren, um eine Annäherung EU-Russland mit diesem Konflikt unmöglich zu machen, sind weiter westlich zu suchen.

Ein TS Bericht über den US Einfluss in dem Konflikt, von der Lobbyarbeit gegen Southstream über eingebürgerte ukr Minister/innen bis hin zum trainieren der ukr "Nationalgarde", DAS wäre mal echte Berichterstattung zum Thema.

Der Konflikt geht weiter

nur nicht mehr so offensichtlich mit Waffen. Der Krieg ist jetzt mehr ein Wirtschaftskrieg. Böse Zungen könnten behaupten, dass die Saudis deshalb soviel Öl fördern, um mit einem kaputten Ölpreis Russland und Putin in die Knie zu zwingen.

22. Dezember 2015 um 08:33 von Tonkien

"sobald ich den Namen : Golineh Atai lese, ignoriere ich die Artikel - da ich aus erfagrung ihrer bisherigen Artikel - mir schon vorher denken kann was in dem Artikel steht"

Nun, der Artikel hier ist keineswegs "böses Russland tolle Ukraine", falls Sie das befürchtet haben. Wenn z.B. gesagt wird, dass die Ukraine den Donbass bombardiert hat und dass die korrupten Verhältnisse weiterhin bestehen in der Ukraine, dann weiß ich nicht, was an dem Artikel so dermaßen einseitig sein soll?

@elcondorpasa

Wenn man Ihrer Intention folgt, gibt es offenbar irgendwo humane Kriege?
Je nach Sichtweise sind es eben mal Terroristen und mal Freiheitskämpfer. Die bekanntermaßen lieben Tschetschenen waren eben bestenfalls Rebellen, oder? Und die Leute in der Ostukraine eben Terroristen.

Tatsachen her, nicht unter der Tisch!

Tatsache, Janukowitsch hatte nicht geputscht, sondern war demokratisch gewählt (wie hätte er sonst ohne Putsch an die Regierung kommen sollen).
Tatsache, er wurde nicht durch demokratische Wahl gestürzt, sondern mit Gewalt, und das unterstützt der Westen voll!
Tatsache, die Hälfte des ukrainischen Landes hat bis dahin seine Partei bei allen Wahlen gewählt: die Wahlgeschichte seit 1992 zeigt die Ukraine als zwei verschiedene Länder etwa gleich große Länder unter einem Dach, mit deutlicher Grenze in der Mitte.
Tatsache u.a., am 2.5.2014 wurden in Odessa über hundert Demonstranten kurzerhand umgebracht, und die Justiz blockiert Ermittlungen.
Tatsache, auch wenn es geleugnet wird: diese Umstürzler waren von den USA bezahlt, ausgebildet und ausgestattet.
Konsequenz: In der Ukraine besteht seither eine Diktatur von US-Marionetten und unterdrückt brutal jeden Widerstand. Die BRD unterstützt diesen Terror natürlich mit, ist ja selber strikter US-Marionettenstaat!

@zerocool76

" Frau Atai sollte mMn schnellstmöglich ein neues Aufgabengebiet bekommen, denn ihre einseitige Sicht auf Russland ist inzwischen fast schon unerträglich."
Wenn Journalisten über etwas wahrheitsgemäß berichten, was der eigenen Sicht der Dinge widerspricht, dann wird dies als "unerträglich" bezeichnet.
Ich kann nur Frau Atai und auch die Tagesschau bitten, sich von solchen Kommentaren nicht einschüchtern zu lassen.
Frau Atai berichtet sehr ausgewogen.

@08:43 von elcondorpasa

"Oder an die jahrzehnetlange Okkupation der osteuropäischen Länder durch die Sowjetunion, in deren Nachfolge sich Russland noch immer sieht (siehe auch der aufblühende Stalinkult)."

Sie bezeichnen die Östlichen Gebiete Europas als einst besetzt was auch so war!

Ok mal kurz im Detail : - besetzung durch Militärstützpunkte , Politische führung der Europäischen Länder musste tun was die Sowjetunion wollte, Sowjetunion setzte sich besondere Rechte in die jeweiligen Verfassungen der Länder usw ... .

Mal ehrlich sollten wir diesbezüglich nicht mal über die usa nachdenken?!

"Russland tritt das Selbstbestimmungsrecht seiner eigenen Völker mit Füßen - ich errinnere nur an die äußerst brutal geführten Kriege in Tschetschenien."

Ich weiss nicht warm sie hier Tschetschenien mit Völkerrechtsverstoss in zusammenhang bringen?
Tschetschenien Krieg 1+2 wurde international auch Deutschland+usa (siehe bush Kommentare) als Kriege gegen Terroristen anerkannt.

Ukraine-der vergessene Konflikt.......

Vergessen,vielleicht vergisst Frau Atai da einiges.Was ist denn mit dem kürzlich aufgetauchten Video,daß den ukrainischen Innenminister beim Wasserglaswurf auf den Gouverneur Saakaschwili zeigt ?Saakaschwili,übrigens eingebürgert,ehemaliger georgischer Präsident.Beide Personen bezichtigen sich der Korruption.Was ist mit Renten und Sozialleistungen,zumindest in der Ostukraine werden sie von den Kiewer Behörden nicht mehr gezahlt ?
Und was für groteske Leute regieren in Kiew ?Neben einheimischen Bankern(Jazeniuk)
eingebürgerte Personen aus der US-Finanzbranche(Jarezko,ein Litauer u.s.w.) mit 50% Inflation.
Golineh Atai guckt dran vorbei.

@kommtdaher 1.Beitrag

Bei allem Respekt, Ihr Beitrag ist wirklich ausgesprochen grotesk. Die Medien sind also schuld an einem Konflikt weil Sie darüber berichten. Wie weit ist die Menschheit eigentlich schon gekommen, dass solche Kommentare abgegeben werden? Das macht mich fast traurig. Ich bin beinahe monatlich in der Ukraine und mit einer Ukrainerin verheiratet. Ich glaube also ein wenig mitreden zu können.

Das Unglück der Ukraine ist, dass die Welt aktuell so viele Katastrophen zu verarbeiten hat, dass eben NICHT ausreichend berichtet wird. Nur wenn der Finger immer wieder und wieder in die Wunde gelegt wird und über das Unrecht in der Ukraine dauerhaft berichtet wird kann sich etwas zum besseren ändern. Ich betone "kann". Ohne das Schlaglicht der Öffenlichkeit wird sich garantiert nichts ändern. Guten Tag.

Keineswegs vergessen

Nur weil Merkel schlechte Politik macht, oder besser gesagt gar keine, bedeutet das nicht, das der Konflikt vergessen ist!
Wie man sieht, gesprengte Stromleitungen, Handelsembargo, Gaslieferstopp usw. ist der Konflikt viel, aber nicht vergessen. Das sieht nur immer so aus wenn man Merkels Politik des nichts Tuns betrachtet. Mit der Selben Politik hat sie ja schon Libyen und Syrien in den Abgrund gerissen, in beiden Fällen hätte sie das Schlimmste verhindern können. In Libyen den gesamten Krieg mit einem einfachen Veto, und in Sytrien hätte sie wenigstens die Lager der Flüchtlinge finanziell unterstützen müssen, und zwar vor 3 Jahren mit 6 Mrd. und nicht heute mit, europaweit, 2,4 Mrd. Dann gäbe es das gesamte Flüchtlingsproblem erst gar nicht! Und ohne die schwarze Null stünden Spanien und Griechenland auch viel besser da!

Und Ihre Sicht?

07:59 von pkeszler
"Aber die westliche Welt sieht eben die Ursachen und die Folgen des Konfliktes etwas anders, als Sie aus Ihrer russischen Sicht."
Ihre Sicht unter Berücksichtigung des 22.02.2014 würde sicher die ganze Leserschaft interessieren.
In Dokus zur Ukraine kommt dieses Datum ja nicht mehr vor. So springt eine Chronologie! der Ereignisse bei Phoenix von den ersten Protesten auf dem Maidan sofort zur Besetzung der Krim. Dazwischen ein schwarzes Loch. Und die Macher denken, das dumme Wahlvolk merkt nichts! Selbst Steinmeier ist danach nie wieder auf diesbezügliche Fragen zu diesem Datum eingegangen.
Wie würde also die Ukraine heute aussehen, wenn...

@08:55 von august pichl

"Warum wohl hält die EU die Sanktionen aufrecht?"

Ganz einfach weil die usa es so wünschen!

Allein aus diesem Grund gibt es diese Sanktionen - siehe Joe Bidens Äusserung Sinngemäß: " Obama musste die EU zu den Russlandsanktionen zwingen."

Oder was dachten Sie warum die Sanktionen verlängert wurden - nachdem Russland die ganzen Signale der Entspannung sendete?

Was ist eigentlich mit MH-17?

Würde mich mal interessieren, auch was die australischen Ermittler dazu zu sagen haben. MH-17 wird nie vergessen!

@thuringian

"Sie fußt auf der Russophobie der 30er Jahre."
Ich denke, die meisten Journalisten und Foristen hier wurden nach 1930 geboren.
Wenn einem die Argumente ausgehen (z.B. weil Putin mittlerweile zugegeben hat, den Konflikt in der Ukraine mit Soldaten aktiv zu schüren), dann wird die Keule der "Russophobie" herausgeholt.
Man kann die Verbrechen der gegenwärtigen russischen Machtelite hart kritisieren ohne russophob zu sein!
Im Gegenteil, man leidet mit der russischen Bevölkerung unter dem grassierenden Unrecht in Russland, welches dazu führt, dass immer mehr Russen, die es sich leisten können, ihr Land verlassen (die Immobilienpreise in Moskau und Umgebung sind deshalb rasant gefallen).

Und die EU stichelt weiter

Da hat es neulich still und heimlich ein neues Abkommen mit der Ukraine gegeben. Irgendwie hat sich die EU verselbständigt. Da werden Entscheidungen getroffen die Krieg bedeuten können ohne dass irgend jemand etwas davon weiß. Wir erfahren das alle erst hinterher. Das ist nicht in Ordnung. Die EU darf so nicht arbeiten. Der Souverän das Volk ist da gänzlich ausgeschlossen. So kann das nicht sein!

@09:02 von zerocool76

".... Frau Atai sollte mMn schnellstmöglich ein neues Aufgabengebiet bekommen, denn ihre einseitige Sicht auf Russland ist inzwischen fast schon unerträglich."

Dem stimme ich 100%tig zu.

Am 22. Dezember 2015 um 09:11 von Crefeldinjo

Das bringt es 100% auf den Punkt. Militärisch kann man Russland nicht bezwingen, so wird es eben Wirtschaftlich versucht. Es ist aber ein Schuss ins Knie.
Hier unterschätz man die Leidensfähigkeit der Russen.
Alles Gute nach Russland

Das Fazit

Sollte der Konflikt an diesem Punkt stehenbleiben dann sieht es folgendermaßen aus:
Russland hat ihren Einfluss in der Ukraine verloren. Sollte die Ukraine in die EU und die NATO aufgenommen werden ist Russland der Verlierer. Als kleines Trostgeschenk bekommen sie die Krim.
Der Westen hat durch die "Ukraine-Annektion" ihren wirtschaftlichen und territorialen Raum ausgedehnt. Die Unternehmen und Böden werden in der Ukraine günstig eingekauft. Die Regierung lässt sich mittels der Kredite beeinflussen. Der Westen ist der eindeutige Gewinner der Situation.
Der größte Verlierer ist die Ukraine, wie wir aus dem Beitrag erfahren haben. Der Lebensstandart ist massiv gesunken. 8000 Tote. Die aktuelle Regierung wird es wohl kaum schaffen die Lage zu verbessern, da sie selbst noch Teil der alten Regierung ist. Bleibt nur zu hoffen, dass zukünftige ukrainische Regierungen dem Wohle des Volkes dienen, und nicht der eigenen Tasche.

Die Angst der USA

Von Russland lernen heißt Siegen lernen und davor haben die Amis Angst.
Frohe Weihnachten

@um 09:37 von Tonkien

".... Frau Atai sollte mMn schnellstmöglich ein neues Aufgabengebiet bekommen, denn ihre einseitige Sicht auf Russland ist inzwischen fast schon unerträglich."

Dem stimme ich 100%tig zu."

Ich auch!

@09:19 von Tonkien

Dass in Tschetschenien Terroristen an Boden gewannen, war die Folge des russischen Beschusses von Grossny mit 20 000 Opfern und des nachfolgenden russischen Einmarsches.
So wie der IS die Folge des amerikanischen Einmarsches in den Irak ist.
Es ist halt so, dass ersteres von den Putinverstehern immer verdrängt wird.
Ach ja, und die russischen Separatisten sind natürlich ganz liebe Menschen, die keine Banken ausgeraubt, Geldtransporte überfallen oder Andersdenkende gefoltert und ermordert haben.

Typisch

Die USA hat einen anderen Brandherd, für was soll man in der Ukraine weitermachen. Vielleicht in ein paar Jahren wenn Syrien komplett zerstört wurde.

Aber mal eine Frage!
Warum dürfen Leute aus der Ostukraine nicht ohne Visum als Flüchtling in Europa einreisen???
Die Flüchtlingspolitik sieht wohl nur vor, dass Muslime einreisen sollen oder wie soll man das verstehen? Da stimmt doch wieder was nicht!

Hallo Frau Golineh Atai,

Hallo Frau Golineh Atai, haben sie das Mütterchen auch mal gefragt, ob die Kiewer Regierung wieder die Renten bezahlt oder diese weiterhin einbehält? Eingezahlt wurden die ja, wenn man sie also nicht auszahlt, begeht man Diebstahl, der vielleicht auch eine Ursache für die Situation der Alten ist. Frau Golineh Atai, sie sollten anfangen, die richtigen, tiefer gehenden Fragen zu stellen. Auch ein süßer Mund sollte bei der Wahrheit bleiben.

Aha....

Es gibt als fuer westlich Journalisten keine Akkreditierung mehr im Donbass? Na wie sind denn Sie dann dort hingekommen und CNN und BBC, Frau A.? Waren Sie denn schon in den angenzenden Gebieten unter der Kontrolle Kiews und haben sich dort umgesehen und umgehoert,FrauA.? Ihre absolut einseitigen und klar kiewtreuen "Berichte" nerven mich ungemein , Frau A. und ihre online twitter postings kann man schon getrost als NATO Propaganda abhaken. Nur meine Meinung. Nix neues halt von Frau Atai.

@ 09:14 von dirk_kf

Klar, alles von den USA gesteuert. Wenn sich das Volk nicht so verhält, wie seine selbsternannten Tribunen wünschen, ist es von den USA gesteuert. Wie am 17. Juni 1953 in der DDR. Nur dumm, inzwischen können die Menschen von damals sprechen, ohne mit der Todesstrafe bedroht zu sein, die Akten wurden von den Bürgerrechtlern erobert und sind frei zugänglich. Die Technik, eine US-Steuerung zu erfinden, liegt offen. Auch liegen längst die Finanzierungen der im Westen aktiven linken Gruppen durch die DDR offen. Ohne wirklichen Rückhalt im Volk kann man keine solchen Aufstände machen. Und diesen Rückhalt gab es wohl auch in der Ukraine - dort hat man Angst für Putin, der kein Heilsbringer für die Ukraine ist, sondern er würde das russische System der Korruption und Bereicherung der Speichellecker Putins nur noch expandieren. Klar, die Ukraine ist nicht besser, aber jetzt kann sie selbst entscheiden, es zu ändern, unter Putins russischem Imperialismus und Kolonialismus nicht.

09:44 von spom

"@um 09:37 von Tonkien
".... Frau Atai sollte mMn schnellstmöglich ein neues Aufgabengebiet bekommen, denn ihre einseitige Sicht auf Russland ist inzwischen fast schon unerträglich."

Dem stimme ich 100%tig zu."

Ich auch!"
.
ich auch!

@09:47 von elcondorpasa

Falsch es begann mit Ethnischen Säuberungen (Terrorismus) der Tschetschenen :

"Als die Sowjetunion 1991 zerfiel, bildete sich in Tschetschenien um Dschochar Dudajew eine Bewegung, die die Unabhängigkeit Tschetscheniens forderte. Die unabhängige Tschetschenische Republik Itschkeria wurde noch 1991 ausgerufen, mit Dudajew als erstem Präsidenten. Dies wurde jedoch weder von Russland, auf dessen Staatsgebiet Tschetschenien lag, noch von der internationalen Gemeinschaft anerkannt. Es begann eine „Tschetschenisierung“ sämtlicher Lebensbereiche, die gepaart mit ethnisch gefärbter Gewalt und Kriminalität einen Massenexodus der nicht-tschetschenischen Bevölkerungsgruppen, insbesondere von Russen, Ukrainern und Armeniern, nach sich zog."

Erst dadurch kam es zum Tschetschenien Krieg - da Russland den Massenexodus auf seinem Staatsgebiet nicht zuschauen konnte, in deren Folge Grossny beschossen wurde. Nix mit Völkerrechtverstoss Russlands.

mh17 @ 09:33 von söefid

"Was ist eigentlich mit MH-17?

Würde mich mal interessieren, auch was die australischen Ermittler dazu zu sagen haben. MH-17 wird nie vergessen!"
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erfreulich, dass die moderation wenigstens ihren beitrag zum thema mh17 durchwinkt. danke an sie!

@09:50 von newsreader

"Warum dürfen Leute aus der Ostukraine nicht ohne Visum als Flüchtling in Europa einreisen?"
Es ist geplant, ab 2016 eine Visumfreiheit für die Ukraine einzuführen. Die Ostukraine gehört wie die Krim völkerrechtlich noch immer zur Ukraine, auch wenn es einige im Forum hier anders sehen.
Insofern profitieren auch die Ostukrainer von der Annäherung der Ukraine an die EU.
Im übrigen hat Polen bereits viele Flüchtlinge aus der Ostukraine aufgenommen. Nach meiner Kenntnis zählt Polen zu Europa.

Nein der Konflikt wurde nicht

Nein der Konflikt wurde nicht vergessen - doch fehlen einige Informationen - so wurde z.b. nachdem Minsk beschlossen war- und die Waffen von der Trennlinie zurückgezogen wurden von den usa beschlossen das von den usa nun auch Tödliche Waffen (Angriffswaffen) an die Ukraine geliefert werden und nicht mehr nur nicht tötliche. (Westen ,Transporter).

waren das nicht größen

wahnsinnige EU Politiker die überall Hoffnungen geweckt haben ,um noch mehr Länder an die EU zu binden.
Ohne vorher ihre Hausaufgaben zu machen,und den schwachen EU Ländern auf die Beine zu helfen.
Tja alle ungelösten Probleme fallen tonnenschwer den Beteiligten auf die Füße .
Kein weglächeln möglich.

@MG75

An Ihrem post kann man deutlich ablesen, das Sie keinerlei Ahnung von RU haben. Schaerfere Sanktionen wuerden nur noch mehr Russen hinter Putin stellen. Bringen wuerde das gar nichts. Auch sollte sich JEDER darueber im klaren sein, das RU NIEMALS die Krim raeumen wird ohne einen harten Schlagabtausch bis hin zum Atomkrieg. Die KRIM ist RUs absolute Grenze. Das muessten auch die USA genau wissen. Aber wenn man Trump zuhoert, haelt der ja einen Atomkrieg fuer gewinnbar. Bleibt zu hoffen, das solche Leute schneller wieder verschwinden als sie auftauchten.

08:56 von elcondorpasa

"...'Dieser Machthaber hatten sich durch einen Putsch an die Macht gebracht'.
So wie die friedliche Revolution in der DDR 1989 ein Putsch war?
Oder der Sturz Batistas in Kuba 1959?
Oder die Oktober- bzw. Novemberrevolution in Russland 1917?"

Nein - eher wie Pinochet in Chile, wie die Militärjuntas in Griechenland und Südamerika - oder auch wie Sisi in Ägypten. Wer hat wen warum...

die übliche Meinungsmache...

Es ist schön, wenn sich Frau Atai bemüht, einen halbwegs neutralen Bericht zu verfassen. Noch schöner wäre es allerdings, wenn ihr das auch gelänge.
So findet sie wieder einmal genau den Interviewpartner, der in drei Worten ihre persönliche Meinung reproduziert, ohne auf irgendwelche Hintergründe einzugehen. Kritikpunkte, die an die Regierung in Kiew zu richten sind, nennt sie entweder in einem unscheinbaren Nebensatz oder in der Form, dass es als Vorwurf an die Separatisten verstanden werden kann.

"[...] all das teilen sie mir in schnellen Halbsätzen mit und mit sichtbarer Angst, abgeholt und verhaftet zu werden."

Bei den Schreckensmeldungen, die uns regelmäßig von Frau Atai aus den "Volksrepubliken" erreichen, wundert es mich, dass sie dort seit Monaten frei umherlaufen kann. Irgendwie passt das nicht zusammen.

@09:56 von Autograf

Danke für den gut formulierten Beitrag.
Ich sehe dies genauso.

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