Kommentare

Kreditsteuer für die Griechen

Was haltet ihr von einer KREDITSTEUER die alle Griechischen Banken abgeben müssen?
Und so funktioniert es:
JEDER Kredit der bei einer griechischen Bank vergeben wird prinzipiell mit sagen wir 0,1% auf den KREDITZINS BESTEUERT. Wenn der Kredit zurückgezahlt wird, Fließt die Steuer AN den griechischen STAAT zurück. Dabei ist wichtig das wirklich jeder Kredit besteuert wird aber die Steuer nicht vor der Rückzahlung des Kredites fällig wird.
Das wär dann sozusagen eine Art Mehrwertsteuer für Banken.
Was glaubt ihr ist diese Perspektive Langfristig?

Klare Mehrheit?

Wie kann man denn bei 8 % Unterschied von einer "klaren Mehrheit" für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone sprechen?
Knappe oder kaum existente Mehrheit währe wohl angebrachter, immerhin sind 44 % dagegen!
Über ein wenig mehr Realismus von Seiten der ARD würde ich mich freuen.

Undifferenzierte Frage

Ich bin auch für den Verbleib Griechenlands in der Eurozone. Allerdings bin ich mit den Auflagen und dem Konzept, wie es ermöglicht werden soll, nicht einverstanden. Und wer sich mit der Materie auskennt und nicht ideologisch eingefärbt ist, muss zu dem Ergebnis kommen, dass noch mehr Schulden nicht die Lösung für Griechenland sein können. Hier wird seitens der Tagesschau das Bild erzeugt, die "grosse" Mehrheit der Deutschen sei mit dem Verhandlungsergebnis einverstanden. Das glaube ich nicht.
MfG

OjeOjeOje

52 Prozent sind für weitere Finanzhilfen nach Griechenland aber nur 18% glauben an einen Erfolg der Reformvorschläge. Wen bitte habt Ihr da befragt? Sorry, aber ich investiere doch nicht in eine Investition an deren Erfolg ich nicht glaube. Das ist ziemlicher Müll! Müll ist auch das unsere liebe Frau Merkel so verblendet ist und weiterhin durch Finanzhilfen an Griechenland unsere eigene Exportwirtschaft subventioniert. Das hilft auf dauer weder den Griechen noch den Deutschen. Wir müssen einsehen das Deutschl. und Österr. Jahrelang dafür gesorgt haben das unsere Produkte auf dem Europäischen Markt schön billig sind. Die diviese lautete Löhne niedrig halten und Steuern für Unternehmen möglichst gering und das über 20 Jahre lang. Die Konsequenz die Südeuropäer konnten Ihre Produkte in Europa nicht mehr verkaufen damit sie aber weiter konsumieren konnten haben wir schön Kredite nach Südeuropa geschaufelt und ihre Wirtschaft ausbluten lassen und gleichzeitig die eigene damit subventioniert

Votum

Liebe Tagesschau,
wurde die Umfrage in Griechenland gemacht? In Deutschland ganz gewiss nicht!

"Von der Mitgliedschaft in

"Von der Mitgliedschaft in der EU hat Deutschland ... Vorteile" ... ABER GENAU DARUM SOLLTE ES NICHT GEHEN! Die EU entstand aus der Freundschaft zwischen Adenauer und de Gaulle und sollte eine Völkerverständigung sein.

Was ist daraus geworden? Ein Ramschladen in dem jeder zuerst den Grabbeltisch erreichen will, um sich selber die besten Stücke zu sichern. Einfach ekelerregend diese Brüsseler Eurokratie ... wenn man einem "Freund" "hilft" indem man ihn vor eine Kanone schnallt und dann vor die Wahl stellt: Friß oder stirb!

Man könnte ja auch ECHT HELFEN ... z.B. beim Eintreiben der Steuern von griechischen Superreichen oder beim Aufbau eines Katasteramtes ... aber nein ... stattdessen soll an griechischen Rentnern gespart werden (genau wie hier) ... und die Deutschen klatschen Beifall. Da wird mir gleich doppelt schlecht.

was du nicht willst, daß man dir tut

wie wäre es, wenn sich jeder mal über die Angemessenheit der "Reformen" mal Gedanken machen würde, wenn sie ihn selber betreffen würden? Wie bei den Flüchtlingen, in der Ukraine, Afghanistan, man kann von diesseits des Zauns wunderbar große Töne spucken, aber wenn man plötzlich auf der anderen steht, sieht die Welt völlig anders aus.

Murmeltiertag

Und wieder die Frage, wie repräsentativ ist eine solche Umfrage? Wenn 64% dem Verhandlungsstil von Herrn Schäuble und 62% dem der Kanzlerin zustimmen, kommt der Verdacht auf, dass nur bayrische Telefone angerufen werden.

@21:27 von Die Autodestruktive
Der griechische Staat würde von einer Finanztransaktionssteuer sehr viel mehr profitieren.

Warten wir erstmal ab

Leider ist es so, das es ein fauler Kompromiss ist, über die Köpfe der EU Bürger hinweg entschieden, eine desaströse knappe Abstimmung der EU, das ist das allerletzte.

Ich zweifle an der Repräsentativen Auswahl der Befragten

Es ist zwar so, daß die Bevölkerung in ihrer Mehrheit sich hinter den Kanzler stellt, wenn aber in meiner kleinen Welt, die doch alle Klassen umfasst, sich von ~50 äußernden, spontan kein Fürsprecher für Griechenland findet, darunter sogar alle Griechen, ( Ich besuche täglich ein griechisches Lokal), ebenso ein grüner Landtagsabgeordneter, mehrere Linksparteianhänger, dann werde ich skeptisch.
Denn im sonstigen haben alle gerne eine von meiner Meinung abweichende Position vertreten.

irreführende Überschrift

Die Headline ist leider etwas irreführend - "für den Verbleib im Euro" wurde nicht gefragt, es wurde nach der Zustimmung zum Hilfspaket gefragt. Das sind zwei vollkommen verschiedene Dinge, ökonomisch betrachtet. Ich z.B. würde die Frage nach dem Hilfspaket mit "ja" beantworten, den Verbleib im Euro allerdings mit "nein". Weil dieser sowohl den Griechen schadet als auch weiteres Steuergeld für Bankschulden versenken wird. Die Eurowährung ist für Griechenland zu "hart". Bei dem geringen %-Wert Unterschied kann man auch nicht von einer "klaren" Mehrheit sprechen. Ich habe den Eindruck, es soll gute Stimmung gemacht werden, damit die deutschen Volksvertreter für das Hilfspaket stimmen. Insgesamt bin ich über den erzielten "Kompromiss" nicht begeistert. Es hat den Anschein, als ob die EU-Begeisterten den Griechen das Ganze aufgedrückt haben, damit bloß die Euro-Wirtschaftszone erhalten bleibt. Den Griechen nutzt das überhaupt nichts - ganz im Gegenteil.

Komisches Ergebnis

Man ist dafür das jemand Geld bekommt obwohl man weiß das damit nicht erreicht wird was es soll.

Irgendwie etwas unlogisch, ich weiß ja nicht wer und was gefragt wurde, aber ich hätte zumindest nicht so unklar geantwortet.

Wir werden sehen was passiert, die jetzigen Summen reichen nicht.
Und der Treuhandfont wird auch die Summen nicht erreichen sagen die ersten Deutschen Medien.

Es ist noch nicht zu Ende das Drama.

Gruß

Und die Welt ist eine Scheibe...

Isklar. Klares Votum für den Verbleib Athens im Euro. Jetzt mal ehrlich...und wer genau soll das glauben? Nicht nur das Vertrauen im Griechenland ist mittlerweile verloren gegangen.

A b r e g e n - bitte !

Vorentscheidungen sind ja bereits gefallen, doch die Zustimmung des griechischen Parlaments steht noch aus. Dasselbe gilt für die anderen Parlamente der EU-Länder. Es wäre durchaus möglich, daß die Angelegenheit noch einen ganz anderen Verlauf nimmt. Also: Es bleibt auch weiterhin spannend.

Merkel und Schäuble haben

Merkel und Schäuble haben gesiegt, Verlierer bleibt der Steuerzahler.

Es wird wie bisher weiterhin dieselbe Politik gemacht, es müssen aus militärischen Gründen solche Länder erhalten bleiben und neue werden dazu kommen (Ukraine, Serbien).

Das hat eben seinen Preis den wir dafür bezahlen, die Oberschicht ist davon natürlich nicht betroffen.

Also lieber Steuerzahler: verzichte auf höhere Löhne, bezahl höhere Abgaben, verzichte auf deine Rente dann wird alles gut.
Gute Nacht Europa!

Blitzumfrage repräsentativ ? mind. 1000 ? -Angaben fehlen -

Prozentangaben sagen so gar nichts aus, wenn die Anzahl der Befragten nicht genannt wird.
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Das ist keine objektive u. seriöse Berichterstattung die man aber erwarten darf, sofern man diesen Anspruch hat.
Die Anzahl der Befragten zu nennen ist daher selbstverständlich.

@Autodestruktive

Interessanter Vorschlag.
Interessant finde ich auch die follow up crowed sourcing campanie die sich aus 'baile out Fond for greece' auf indiegogo ergeben hat.

Zeit für Dexit

Deutschland ist einfach zu schön für den EURO.

Es ist Zeit, dass das Land wieder von selbstdenkenden Menschen regiert wird.

@ AlterHamburger um 20:47 (alter Thread) - Schuldenschnitt

Was Sie schreiben, ist korrekt - da erhebe ich keinen Widerspruch.

Mir ist aber schleierhaft, auf welchen Beitrag Sie sich beziehen. Der von Ihnen angeführte meine war's jedenfalls nicht...

80%

Nach der Anzahl der negativen Kommentare in verschiedenen Foren in den letzten Wochen hatte ich eher das Gefuehl, dass 80% oder mehr der Deutschen einen Grexit befuerworteten. Das wurde auch hier und da als Zahl genannt. Woher kommt der Umschwung?

Ergebnis passt irgend wie nicht zu meiner Beobachtung

Ich bin immer mehr über die Diskrepanz zwischen den Erhebungen und die Gesprächsergebnisse im Umfeld. In meinem privaten Umfeld, Kunden oder Geschäftsfreunde höre ich eigentlich nur "es reicht". Das Risiko ist zu groß und das Vertrauen ist zerstört. Auch die Diskrepanz zwischen kein Vertrauen zur Zustimmung für das Hilfspaket passt absolut nicht. Nur 18% haben noch vertrauen und trotzdem stimmt die Mehrheit für ein zusätzliches Hilfspaket?
Vielleicht ist das Denken an der Küste zu den anderen Regionen doch ganz anders??!!!!

Studie

Ich fände es nicht schlecht bei so einer Studie zu wissen, welche Schichtzugehörigkeiten die Grundgesamtheit der Befragten aufweisen. Oder zumindest darauf zu verweisen, so und so viele Leute wurden überhaupt befragt. Es gibt viele Kriterien und Hintergrundinformationen die bei der Bewertung einer Studie von Interesse sind. An dieser Stelle konnte ich leider ´nichts ´ dergleichen finden. Die Informationen die hier angeboten wurden sind für mich wertlos! Mit Prozenten um sich zu werfen ohne auf die Rahmendaten ein zu gehen finde ich persönlich dem Leser gegenüber unangemessen und zweifelhaft, um nicht zu sagen unprofessionell populistisch.

Klares Votum

wer wurde den da befragt? Und wieso klares Votum? Ist doch gar nicht so..Warum stellt die ARD nicht mal für 2 Tage eine Umfrage auf ihre Seite, so wie bei T-online ? Das ganze wird dann vom Morgenmagazin bis zur Tagesschau angekündigt..und dann schaun wir mal.

Frage zu den Zahlen

Wurde diese Zahlen von der Redaktion erfunden oder hat sie irgendjemand für die Redaktion erdacht?

Überprüft die Redaktion überhaupt, was sie hier publiziert?

Ich habe übrigens 88% für einen Grexit in Hinterkopf.

Wer wurde da gefragt?

Hätte man nicht auch schreiben können, dass nur eine knappe Mehrheit für die Griechenlandhilfen ist? Und wann wurde die Umfrage durchgeführt? Das kann ja eigentlich nur im Laufe des Montags gewesen sein, als der überwiegende Teil der Steuerzahler arbeitete und nicht telefonisch erreichbar war...

Für mich ist diese Umfrage reine Stimmungsmache pro Griechenland. Alle Leute, mit denen ich heute über das Verhandlungsergebnis gesprochen habe, waren strikt gegen weitere Hilfen...

Vertrauen?

Ich befürchte, dass Herr Tsipras erstmal zu allen Dingen ja gesagt hat, nur um einen Bankenzusammenbruch abzuwehren. Die Reformen werden dann zwar beschlossen, aber im Anschluss bei der Umsetzung arg verwässert, hingezogen und zurück gefahren. Hauptsache, das Geld fließt wieder.
Besonders wichtig wäre auch der Aufbau einer effektiven Verwaltung, die die Gesetze dann auch umsetzt (Steuern).
Das Thema Katasterämter und Eintreiben von Grundsteuern wäre hier ebenfalls von Bedeutung - da sperrt wohl auch die Kirche, denn solange nicht klar ist, wem was gehört, findet man ja auch keinen Steuerpflichtigen. Im Übrigen würde dieses aber auch mehr Rechtssicherheit für Unternehmen und damit verbundene Investitionen bringen.
Ein weiter so, wir leben mit niedrigen Steuern, machen immer mehr Schulden, Europa bezahlt es, darf es nicht mehr geben. Ich würde auch gerne Schulden machen und meine Nachbarn dafür dann zur Kasse bitten. In 5 Jahren fange ich mal an, 1,5 % Zinsen zu zahlen, Tilgung in 15 J.

Ein Grexit nützt niemanden !

Deutschland ist ein Exportland und profitiert vom Euro am meisten.
Für Griechenland wäre ein Grexit katastrophal und was dies für die Eurozone bedeuten würde das sollen wir besser nicht versuchen hersuszufinden.

Klare Mehrheit?

@itishim, wieso 8%? Es sind 30% Differenz, also eine klare Mehrheit! Die Frage über den Euroverbleib ist nicht die auf der ersten Seite, sondern weiter hinten!

Deutschland-Trend manipuliert?

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Umfrage des "Deutschland-Trend" zu einem aktuellen und heiklen Thema überraschenderweise eine "politisch korrekte" Mehrheitsmeinung ergibt.

Letztens erst war das so bei der Umfrage zur Aufnahme von mehr Flüchtlingen. Das war dann Anlass für die Redaktion der "T-Online" Seite, eine Umfrage "ist das auch Ihre Meinung" zu starten. Das Ergebnis: etwa 90% der mehr als 20000 Teilnehmer sagten "nein".

Seitdem traue ich dem Deutschland-Trend nicht mehr.

87% der Deutschen sind laut

87% der Deutschen sind laut Focus-Umfrage gegen weitere Hilfen für Griechenland. Da fragt man sich doch, wie die ARD-Umfrage zustande kam und wie dass zusammenpasst.

Genau so falsch wie diese Aussage !

CDU Wahlplakat aus dem Jahr 1999

Muss Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen?

Ein ganz klares Nein! Der Maastrichter Vertrag verbietet ausdrücklich, dass die Europäische Union oder die anderen EU-Partner für die Schulden eines Mitgliedstaates haften. Mit den Stabilitätskritärien des Vertrags und dem Stabilitätspakt wird von vornherein sichergestellt, dass die nettoneuverschuldung auf unter 3% des Bruttoinlandsproduktes begrenzt wird. Die Euro-Teilnehmerstaaten werden daher auf Dauer ohne Probleme ihren Schuldendienst leisten können. Eine Überschuldung eines Euro-Teilnehmerstaates kann daher von vornherein ausgeschlossen werden.

Ach so, jetzt eine

Ach so, jetzt eine Blitzumfrage.
Wieviele Teilnehmer waren denn da dabei ?
Nach welchem Prinzip wurden sie ausgesucht?
Diese Umfrage ist niemals repräsentativ!
Mich hat keiner gefragt!
Ich kenne aber die größer angelegten Umfragen bis vor einer Woche in der sich über 80 % der Deutschen gegen weiterer Griechenlandhilfen ausgesprochen haben.
So einen Wandel kann es niemals geben.

@21:41 von marciaroni

wie wäre es, wenn sich jeder mal über die Angemessenheit der "Reformen" mal Gedanken machen würde, wenn sie ihn selber betreffen würden?

Der Punkt ist, dass wir in einer vergleichbaren Situation gar keine Wahl hätten, weil unseren Staat die EU (dann ohne Deutschland als größten Beitragszahler) nicht finanzieren könnte.

Gerade wir müssten Sozialleistungen drastisch kürzen, weil diese Position die mit Abstand größte im Haushalt ist.

Klares Votum für Verbleib Athens im Euro

Die Reformen, die beschlossen wurden, waren auf jeden Fall notwendig. Mir fehlt aber ein konkretes Investitionsprogramm, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen und um mehr Steuern einnehmen zu können. Außerdem muss die Arbeitslosigkeit, insbesondere die Jugendarbeitslosigkeit, mit einem Programm gesenkt werden.

Ich wurde zwar nicht gefragt

aber gebe hiermit meine Meinung ab. Ich bin
auch für den Verbleib Griechenland in der Eurozone ,lehne aber die Reformen die die griechische Regierung in so kurzer Zeit umsetzen soll ab. Dazu braucht man eindeutig längere Zeit.

@ Joachims

Das kann ich dir erkären.
Sie stellen sich vor das der Grexit eine Abwertung der Währung mit sich bringen würde was bei nahezu gleichbleibenden Lebenserhaltungskosten eine Stärkung des Exports herbeiführen würde, was wiederum mehr geld ins Land bringt.
Durchdacht hat das wahrscheinlich noch niemand.

Wen wundert das...

nach jahrelanger vermeintlich alternativloser Politik, nach den vielen Berichten über die faulen Griechen, bei Berichterstattern aus Brüssel, die von einem "Mistkerl" sprechen, den man rauswerfen müsse, ....?

erst monatelanges Griechenland Bashing

auf allen Sendern, vorneweg ARD und ZDF und dann scheinheiliges Trend abfragen, schämt Euch. Ein Wunder, dass noch eine kleine Mehrheit für den Verbleib Griechenlands im Euro ist.

Diese sogenannten Reformen

Diese sogenannten Reformen sind eine Austeritätspolitik der schlimmsten Art wie man sie sich nur vorstellen kann und das auch noch zu feiern,dass ist ein Hohn sondergleichen.
Man hat die Griechen vor die Wahl zwischen Pest und Cholera gestellt,ja Deutschland hat sich durchgesetzt aber zu einem sehr hohen Preis,ich würde es als einen Pyrrhussieg bezeichnen.
Für den gesamten Süden gelten wir jetzt als eine kritikresistente,wirtschaftliche Großmacht,die vor nichts zurück schreckt, um seine Eigenen,nationalen Interessen auf Kosten anderer durchzusetzen.
Mein Fazit sieht folgendermaßen aus,die europäische Union ist am Ende,sie ist gespalten,zwischen Deutschland als Anführer der zentral gelegenen Länder und Frankreich als Interessensvertreter der Südeuropäer und warum,weil unsere Regierung und die Technokraten in Brüssel sich nicht einzugestehen wollen,dass ihre "Reformen" gescheitert sind und man dringend andere Wege finden muss,um den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

@ 21:50 von Schmarotzer

SIe schreiben:
"Blitzumfrage und was davon zu halten ist.
Eine klare Mehrheit der Deutschen spricht sich auch für den Verbleib von Angie im Kanzleramt aus.
Die Wahrheit ist aber, das Merkel die letzten Monate masiv an Wähler verloren.
CDU nein Danke."
*
Das mag ja Ihr persönlicher Eindruck sein aber die Fakten widersprechen Ihnen ziemlich deutlich. Wie gut die Umfrageergebnisse im Allgemeinen sind zeigt sich jedes mal direkt vor den Wahlen wenn deren Ergebnisse immer ziemlich genau vorher gesagt werden.
Und sowohl Merkel persönlich wie auch die CDU liegen seit Jahren sehr stabil in den Umfragen UND Wahlergebnissen!
Ich finde es relativ gut dass es weiterhin eine Mehheit in der Bevölkerung gibt die für die Griechenlandhilfen sind auch wenn das Vertrauen in die griechische Regierung für die Umsetzung relativ gering ist. Aber dieses Misstrauen hat sich Tsipras auch in den letzten Monaten erarbeitet!

@22:00 von meela & @22:06 von EinMündigerBürger

Die T-Online- Umfragen können aber sehr leicht manipuliert werden. Bspw. kann ich von der gleichen IP mehrmals abstimmen. Repräsentativ ist da was anderes.

medienwirksamkeit

Die Umfrage bestätigt nur die Medienwirksamkeit. Politiker (Schäuble) können den größten Unsinn verzapfen, solange die Außendarstellung paßt. Und die Deutschen fallen darauf rein.

wenn schon Stimmungsmache

dann doch wohl für unsere eiserne Kanzlerin.... 300 Mrd. verpulvert und den Griechen geht es immer noch dreckig - das ist mal ein Erfolg fürs Geschichtsbuch!

Ich kann mich an eine Umfrage erinnern:

70% finden Merkel toll,
70% sind mit der Regierung unzufrieden!

Wahrscheinlich wurden für die Umfrage wieder die gleichen Leute gefragt.....

Egal wie die Umfrage ausfällt...

die andere Seite wird stets nicht daran glauben.

Wie wäre es denn in Deutschland mit einem referendum... ach sorry... Herr Gauck traut uns dies intellektuell nicht zu (und die Politiker wissen um das zu erwartende Ergebnis).

Ein erbärmliches Trauerspiel.

@ 22:07 von joregy57

Sie schreiben:
"Ach so, jetzt eine Blitzumfrage.
Wieviele Teilnehmer waren denn da dabei ?
Nach welchem Prinzip wurden sie ausgesucht?
Diese Umfrage ist niemals repräsentativ!
Mich hat keiner gefragt!
Ich kenne aber die größer angelegten Umfragen bis vor einer Woche in der sich über 80 % der Deutschen gegen weiterer Griechenlandhilfen ausgesprochen haben.
So einen Wandel kann es niemals geben."
*
Können Sie zu diesen "größer angelegten Umfragen" auch Beispiele bzw. Links nennen?
Das können jedenfalls keine repräsentativen Umfragen gewesen sein, im Gegensatz zu den Umfragen von ARD und ZDF, die sind repräsentativ von professionellen Instituten durchgeführt!

Trend

Bei Umfragen kommt es immer sehr auf die befragten Personengruppen an. Sie sind nie zu 100% representativ.

11 miljonen griechen

Es gibt insgesamt ca. 11 miljonen Griechen wovon vielleicht und höchstens nur die Hälfte noch arbeitet.
Frage: Wie und wann werden die paar noch arbeitende Griechen diese Miljarden Euros zurückzahlen?
(Pro Kopf: Euro 40000,00)
Antwort: Nie!
Es werden noch Wetten angenommen...........

Ich sehe das ähnlich wie Ralf283

Nur weil Gesetze verabschiedet werden ist das Ganze sicher?? Bei uns ist es auch per Gesetz verboten alkoholisiert KFZ zu fahren, oder beim Fahren zu telefonieren, etc. Nur... hält sich jeder daran? Nein! Weil es an Überprüfung mangelt. So wird es auch in GR sein, die Struktur zum Umsetzen ist unvollkommen und wir logischer Weise auch nicht von jetzt auf gleich auf eine optimal Bahn zu bringen sein. Wenn das überhaupt gewollt ist. Ich sehe es wie viele andere, ein Pflaster auf die Wunde, der Schaden ist verdeckt, und alles fast normal. Nach einer Weile fällt es ab und alles ist wie vorher.

@Auto destruktive und @ranie

Eine Kreditsteuer hört sich vielleicht nett an, führt aber nicht zum Ziel. Die griechischen Banken haben knapp 300 Mrd. Euro an den privaten Sektor ausgegeben, 100 Mrd. davon sind im Moment notleidend. Macht bei 0,1% Steuer bescheidene 200 Mio. Euro p.a. Staatseinnahmen. Zudem sollten private Investitionen gefördert und nicht behindert werden.

Die deutschen Jäger haben Griechenland erlegt

Jetzt ist Griechenland erlegt, die griechische
Regierung hängt das Wild auf und die Nordeuropäischen Schlächter ganz vorn voran Deutschland zerlegt das Wild und nimmt sich die besten Filetstücke. Achtung ihr Spanier und Portugiesen ihr kommt auch noch dran.. Griechenland demnächst das 17. Bundesland der BRD?
Und ihr armen Griechen sterbt weiter ohne Krankenversorgung zeigt uns armen Deutschen wie es für uns eines Tages sein soll und nehmt gefälligst alle Afrikaner auf und schickt sie nicht zu uns!

Meinungsumfrage zu Griechenland

Kaum zu glauben,dass 62% der Deutschen dafür sind den Griechen
nochmal 85 Mrd.€ zu schenken.
(Damit hätten sie dann alles in allem ca. eine habe Billion € kassiert.)
Gleichzeitig glaubt die Mehrheit,dass
es keine Strukturreformen geben wird,weil das Geld wieder nutzlos
versickert.
Welch ein Widerspruch.

Am 13. Juli 2015 um 22:12 von schiebaer45

Griechenland, hatte Jahre Zeit Reformen durchzuführen.
Wer Jahrzehntelang über seine Verhätnisse lebt, muß nun mit den Konsequenzen leben.

die frage, ob GR den Eur behalten soll,

ist an sich nicht wichtig, denn dass es für das Gesamtsystem besser wäre, ist ja unstrittig, da antwortet man schnell mal mit ja.

die frage ist doch, was damit verbunden ist. und da ist die gestellte frage: "Weitere finanzielle Hilfen (3. Hilfspaket) für GR finde ich..." erheblich aufschlussreicher. das sind dann nur noch 52% für "richtig" und 44% für "nicht richtig".

Dass GR den Eur nur behalten kann, wenn es weitere fin. Hilfen gibt, dürfte den Befraten eigentlich klar sein. Insofern ist die Diskrepanz zwischen 62% / 32% "GR soll Eur behalten / nicht behalten" zu 52% / 44% "Weitere fin. Unterstützung für GR finde ich richtig / falsch" unlogisch.

aber selbst wenn man den 52% ja anteil für weitere unterstützung nimmt, ist es völlig unverständlich, dass 78% nicht an eine umsetzung der reformen glauben. das kann ja nur bedeuten, dass ein erheblicher anteil der finanzierbefürworter, die finanzierung ohne entsprechende reformen gutheißen. ich hoffe, dem ist nicht so...

80 Mrd. -- das wird 1, 2 Jahre schon reichen ...

80 Mrd. -- das wird 1, 2 Jahre schon reichen ...
... und selbst wenn Griechenland diese "Reformen" umsetzen würden. Was würde sich ändern? Würde die Wettbewerbsfähigkeit Griechenland sich in irgendeiner Weise dergestalt verbessern, das Griechenlands Grundproblem - die mangelhafte Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft - verbessern oder gar lösen würde??

... aber zum Glück hat die EU - in persona Hr. Schulz - die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zur "Chefsache" vor 5 Jahren erklärt. Mit dem "Erfolg", dass die Arbeitslosigkeit auf 30 % gestiegen ist.

... aber zum Glück stellt die EU jetzt noch einen Investitionsfonds bereit. Das wird bestimmt helfen, genauso wie die 40 Mrd. aus dem EU-Strukturfonds, die bisher per annum ausgezahlt wurden, geschweige von den 324 Mrd. die in den letzten 5 Jahren überwiesen wurden, oder von den 120 Mrd. die Griechenland sich selber gedruckt hat.

See you in two years again. Same topic, same "discussion". Thank you, EU!!

@ tagesschau

sorry, ich kann mir nicht vorstellen, das es bei der umfrage mit rechten dingen zugegangen ist. das alles passt auch zu den kommentaren der letzten tage: alles schön pro-euro, gegenteilige meinungen: fehlanzeige.

War das nicht längst beschlossene Sache

dass man sich am ende immer in die Arme nimmt und das Scheitern einträchtig als Erfolg feiert. Vorgestern war die Rede von 54 Millarden, gestern von70-80 Milliarden, heute nahe bei 90 Millarden. Auch dass die Kanzlerin am Ende die Verpflichtungen der Griechen und die Zugeständnisse Eruopas mal wieder selbst geregelt hat. Fast schon alltag. Wir wissen alle, dass die Schulden nichrt rückzahlbar sind, dass als Kompromiss verkauft wurde, weiter 80Mialliarden zum Fenster rauszumscheisse, dass das swohl den Griechen schadet als auch Eruopa. Da aber der Untergang alternativlos ist, wollen wir Miss Merkel auch den Miss-Erfolg überlassen. Je mehr Luft wir in Schein-Rettungenn blasen, desto grösser der Knall. Ich hätte als Tsipras Angst nach Hause zurückzukehren. Die Hälfte der Griechen müsste ihn lynchen. Wortbrüchiger war selten eine Grieche. Ist das die neue gr. Olxmpiade, 17-stunden nächtlich Marathonsitzungen in Brüssel oder ist das eine neue Form des Schattenboxens, beides ohne Ergebnisse

@ 22:06 von EinMündigerBürger

Sie schreiben:
"Deutschland-Trend manipuliert?
Es ist nicht das erste Mal, dass eine Umfrage des "Deutschland-Trend" zu einem aktuellen und heiklen Thema überraschenderweise eine "politisch korrekte" Mehrheitsmeinung ergibt.
Letztens erst war das so bei der Umfrage zur Aufnahme von mehr Flüchtlingen. Das war dann Anlass für die Redaktion der "T-Online" Seite, eine Umfrage "ist das auch Ihre Meinung" zu starten. Das Ergebnis: etwa 90% der mehr als 20000 Teilnehmer sagten "nein".
Seitdem traue ich dem Deutschland-Trend nicht mehr."
*
Vielleicht kennen Sie den Unterschied zwischen einer reporäsentativen Umfrage (wie bei ARD und ZDF) und Umfragen bei denen man auf Internetseiten oder am Telefon seine Stimme abgeben kann(wie bei T-Online)?
Als mündiger Wähler verlasse ich mich gerne auf seriöse Institute wie Infratest dimap die für die ARD den DeutschlandTrend durchführen.
Bei Internet-Umfragen nehmen nur die teil die interessiert sind sich zu äußern, das kann nicht repräsentativ sein!

Traue nur den Umfragen,

die Du selbst in Auftrag gegeben und
propagandistisch vorbereitet hast.

Statistik

Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast ...

Liebe Tagesschau, erst einmal Danke für den Versuch - ABER:
Warum werden keine Angaben gemacht wo die Befragung stattgefunden hat und vor allem wieviel Probanden befragt wurden. Es wurden keinerlei Angaben gemacht inwieweit diese Umfragen repräsentativ sind. Schade, denn unter diesen Umständen ist das Ergebnis belanglos ...

@ 22:16 von samwine

Sie schreiben:
"Ich nehme nicht mehr
an solchen "repräsentativen" Umfragen teil.
Nach dem ich beim letzten mal gefragt wurde: Ob ich nicht mal für eine viertel Stunde (Zeitdauer der Befragung), 3 Jahre jünger sein könnte."
*
An einer solchen Umfrage hätte ich auch nicht teilgenommen.
Sie können sicher sein dass die seriösen Institute wie Infratest dimap (ARD DeutschlandTrend) oder die Forschungsgruppe Wahlen (ZDF Politbarometer) nicht mit solchen Tricks arbeiten.

Die Stimmung macht's...

... oder halt Stimmung machen?

Im ZDF-"Politbarometer" sah das Mitte Juni noch anders aus. Demnach befürworteten 51 Prozent den sogenannten "Grexit" sowie eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent der Befragten weitere Zugeständnisse der EU-Partner an Griechenland ablehnte.

Vor dem Griechenland-Referendum sahen die ARD-Korrespondenten eine knappe Mehrheit für die "Ja-Stimmen". Und jetzt haben wir - dank Blitzumfrage - eine "klare Mehrheit der Deutschen", die sich für den Verbleib Griechenlands im Euro ausspricht. Der sonst so herbeigesehnte "Grexit" gerät zur Mindermeinung und rutscht auf 32% ab.
Das wird auch den Unionspolitikern im Parlament helfen, ihre so laut verkündeten Grexit-Ambitionen nun wieder auf das Verhandlungsergebnis ihrer Chefin einzugewöhnen.

Vielleicht bleibt ihnen die 180°-Kehre auch erspart, denn Fakt ist, dass die Griechen inhaltlich gegen das, was jetzt als "Einigung" vorliegt, vorletzten Sonntag noch mit 61% deutlich abgelehnt hatten.

Ausquetschen?

@ Autodestruktive:
"Was haltet ihr von einer KREDITSTEUER die alle Griechischen Banken abgeben müssen?"

Das wäre schlicht sittenwidrig.

22:05 von Andreas Kujat

Ich würde die Bedeutung des Euro für die deutsche Exportwirtschaft nicht zu hoch hängen. Rund 35% der Exporte gehen in den Euroraum.

Warum profitiert Deutschland vom Euro? Weil für Länder wie Griechenland, aufgrund ihrer geringen Produktivität und der relativ hohen Löhne und somit hohen Lohnstückkosten, der Euro zu "teuer" ist.

Wieso wäre ein Grexit für Griechenland katastrophal? M. E. bietet er eine Chance aus dem Dilemma heraus zukommen. Im Euro steht Griechenland wie die neuen Bundesländer da. Allerdings fehlen hunderte Mrd. an Transferzahlungen.

Die Ausplünderung

Griechenlands durch die internationalen Kredithaie soll also weitergehen? Ich schäme mich für Deutschland und seine verbohrte mitleidlose Politik. Wenn sich die Welt uns gegenüber nach dem zweiten Weltkrieg so verhalten hätte, würden wir heute alle in Armut leben. Griechenland sollte seine Auslandschulden streichen und einen eigenen Weg ohne Euro gehen. Dessen Tage sind ohnehin vermutlich gezählt.

echt jetzt?

Nee, glaube ich nicht. Das passt einfach nicht zusammen. Wie immer dürfte die Umfrage nicht repräsentativ sein. (Wenn man weiß, wie die arbeiten, kann das auch nicht so sein).

Aber es sollen etwas mehr als die Hälfte (klare Mehrheit? Bitte?) für den Verbleib im Euro sein, aber kaum wer glaubt, dass das Geld wiederkommt? Das ist einfach absolut unglaubwürdig, selbst beim deutschen Stimmvieh.

Verdrehte Wahrnehmung

@ gaddafifan:
"erst monatelanges Griechenland Bashing auf allen Sendern, vorneweg ARD und ZDF ..."

Dann wird bei Ihnen vermutlich eine andere ARD und ein anderes ZDF gesendet, als bei uns.

@ 22:05 von Andreas Kujat

" Für Griechenland wäre ein Grexit katastrophal und was dies für die Eurozone bedeuten würde das sollen wir besser nicht versuchen hersuszufinden."

wir werden es aber herausfinden.
Staatsverschuldung 2008-2014
Italien von 102% auf 132%
Spanien 39% - 98%
Belgien 92% -107%
Finnland 32% - 59%
Frankreich 68% - 95%
Holland 55% - 69%
Österreich 69% - 85%
Portugal 72% - 130%
Slowenien 22% - 81%
Lettland 8% - 40%
Litauen 15% - 41%
Luxemburg 14% - 24%
Malta 63% - 68%
Slowakei 29% - 54%
Zypern 44% 108%
Estland 5% - 10%

Griechenland 109% - 177% Tendenz 200+

Irland hatte in 2013 / 124% in 2014 aber nur noch 109%
Deutschland da gehts mal auf mal ab bei 2008-64% und 2014 - 74%

Wenn sie nun nur die Entwicklung in den Ländern von Italien bis Estland betrachten können sie schnell erkennen wer der nächste ESM Fall wird.
Mein Tip: Spanien u Portugal werden nachbessern müssen.
Später folgen in dieser Reihenfolge:
Italien - Belgien - Frankreich

Dann werden wir herausfinden was ein _exit bedeutet

Um es mal

"nettiquettengerecht" auszudrücken: Das ist der Kulminationspunkt der Spiegelfechterei und Gleisnerei.

Jetzt gehts los.

Ich gelte hier im Ort und Freundeskreis als ziemlich schlampig und unzuverlässig. Und habe bisher immer geglaubt, dass mir kaum jemand eine müde Mark leihen würde. Aber da habe ich mich wohl getäuscht. Obwohl 78 Prozent meiner Mitmenschen glauben, dass sie ihr Geld nicht wiederbekommen werden, wollen mir doch 52 Prozent welches geben. Sind die denn blöd? Oder sind nur die Macher dieser Umfrage so blöd zu denken, dieser Unsinn wird ihnen geglaubt?

Taktieren

@ schiebaer45:
"Ich bin auch für den Verbleib Griechenland in der Eurozone ,lehne aber die Reformen die die griechische Regierung in so kurzer Zeit umsetzen soll ab. Dazu braucht man eindeutig längere Zeit."

Tsipras hat sich als Meister im Hinhalten generiert. Ich kann nicht verstehen, wie man jetzt noch Bock auf Hängepartie haben kann.

na ...

... da liege ich ja mal richtig im Trend ... ;-)

Meine Umfrage

ergab im Familien- und Bekanntenkreis beinahe 100% gegen weitere Hilfen für Griechenland. Jeder fühlte sich durch die Beschimpfungen der Griechen aber auch der Amerikaner und Südeuropäer beleidigt und gedemütigt. Die Deutschen tragen die Hauptlast der Hilfen und wenn der Tag an dem Griechenland endgültig seine Schulden nicht zahlen kann kommt, sind die Milliarden eben doch von uns zu bezahlen. Ein Land wie Grl. das Jahrelang gegen alle Gepflogenheiten einer anständigen Staatsführung verstoßen hat und dabei nicht einen Moment an die Folgen gedacht hat, wird nun mit astronomischen Mengen an Krediten unterstützt, und das wird wieder von,einigen Foristen als Demütigung Griechenland s verunglimpft und sie schämen sich Deutsche zu sein. Das will mir nicht in den Kopf. Wenn man für dieses hohe Risiko der Unterstützung Grl. Irgendwann konkrete Maßnahmen der Griechen fordert und nicht nur Versprechungen ist das bei Weitem keine Unverschämtheit unserer Regierenden.

mag ich auch nicht glauben

Also ich kann mir dieses Ergebnis der Blitzumfrage ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, denke aber, durch die ewig lange Szenerie sind mehr und wertvollere Informationen über die Hintergründe zu den Leuten gelangt, dass man das heute anders sieht als man es vor einigen Wochen noch tat. Ich denke schon, dass viele erkannt haben, dass nicht das "kleine" Volk in Griechenland die Ursache für die Krise ist sondern vielmehr ein paar wenige Reiche und jede Menge Politiker, die über Jahre und Jahrzehnte Lücken ausgenutzt haben bzw. nichts dagegen getan haben.

Glaube

Gab es bei der Umfrage auch die Antwort:
Eigentlich hab ich keine Ahnung wie es mit Griechenland und Europa weitergeht?
Bei den oberflächlichen Informationen, die man so bekommt......

@22:16 von gaddafifan

>>
erst monatelanges Griechenland Bashing

auf allen Sendern, vorneweg ARD und ZDF und dann scheinheiliges Trend abfragen, schämt Euch. Ein Wunder, dass noch eine kleine Mehrheit für den Verbleib Griechenlands im Euro ist.
<<

Das eine schließt das andere nicht aus. Griechenland gehört zu Europa und nach Möglichkeit auch zur EU und zum Euro. Das stand niemals zur Debatte. Die Frage ist gewesen ob man dies auch durchziehen will wenn irgendwelche Linken in Athen Ihre Wahlversprechen von den restlichen EU Steuerzahlern finanziert haben wollen. Und die Antwort war nein. Am Ende des Tages haben die Griechen jetzt nochmal drei Jahre die Chance ihre Gesellschaft umzukrempeln und die Basis für Erfolg zu schaffen, unabhaengig von der Regierung in Athen. An erster Stelle kommt da die schonungslose Verdammung jeglicher Korruption auf allen Ebenen.

common sense

40 jahre Misswirtschaft in Griechenland, meist unter der Ägide Karamanlisclan/Papadopoulosclan. Aber in der langen Zeit hat in Griechenland sich auch keine nenneswerte Opposition gebildet, es hat sich jeder gern als Staatsbediensteter oder mit "Briefchen= Bestechungsgeld" arrangiert. Jetzt kommt eine Marxistenregierung und will mit all dem nix zu tun haben ( übrigens gehört das Großmaul Varufakis zu einem dieser Clans, sitzt sicher im trockenen mit Blick auf Akropolis und Staatsknete als Angestellter, früher nannte man so jemanden Salonkommunist).
De Bürger des Staates haben von dem Nepotismus der Reichenelite nie was gehabt. ABER: wie sieht es in den anderen Eurostaaten aus? Mächtige Anstrengungen, bei Irland/Baltikum/Portugal/Spanien.... etc. und auch bei den sog. reichen Staaten(Beispiel Agenda 2010) haben alle was getan. Es ist leider nicht zu erwarten, daß diese alle den Karren, der in den Dreck gefahren wurde, für das verschuldete Griechenland allein aus dem Schlamm ziehen.

Was passiert hier?

Letzten Sonntag lässt Tsiprass das Volk befragen. Das Volk sagt Nein zu den geforderten Reformen und den Privatisierungsplänen und doch erfüllt er diese Forderungen und verhöckert dazu noch Griechenlands Häfen, Wasser und E-Versorgung.
In Deutschland waren gestern noch alle sauer, weil man begriffen hat, dass die Bürgschaften, die Merkel gegeben hat verloren sind und heute bejubeln alle, dass Merkel auf die bereits verlorenen Bürgschaften noch 'ne Schippe drauf legt.
Es gibt keine Gewinner?
Frau Merkel, Sie wissen das dies gelogen ist. Gewinner sind die, die sich jetzt über das Silberbesteck der griechen hermachen.
Die Bürgschaften sind weg. Das wissen Sie so sicher wie sie nicht wissen womit sie diese zahlen sollen.

pseudo-demoskopie-demokratie

Anstatt dass nach ordentlicher diskussion und versendung eines stimmbüchleins mit pro und contra argumentationen die bürger WIRKLICH ABSTIMMEN "dürfen", gibt es in deutschland nur hingerotzte meinungsumfragen als pseudolegitimation.

Zwischen tür und angel am telefon befragt...vollkommen unreflektiert und vollkommen unverbindlich.

Polit-Medien-dämonskopie vom feinsten...schnell noch die gewünschten
umfrageergebnisse mit der richtigen frage generiert und dann im schnellverfahren durch den bundestag was mutti serviert.

So geht demokratie heute !

Natürlich will man das

Natürlich will man das Griechenland in der EU bleibt. Das Finanzwesen will das Geld ja nicht abschreiben. Varoufakis zu entlassen war ein Fehler. Allein die Forderung das Rentenalter anzuheben bei 50% Jugenarbeitslosigkeit zeigt was für ein Schmarrn das ganze ist.
Jetzt soll der Ausverkauf Griechenlands erfolgen ? Sagt lieber Gameover zum Kapitalismus und macht aus Griechenland das neue Cuba der EU.

Hier mal ein paar ganz ernsthafte Punkte zur Umfrage

Zu dieser Umfrage sage ich zu den Fragen ganz ernsthaft:

1. Ja, ich bin FÜR einen Verbleib Griechenlands in der EU und im Euro. Denn für mich war, ist und wird Griechenland immer Teil der EU sein, egal was auch immer geschehen wird.

2. Schäuble hat sich bei diesen Verhandlungen in den letzten Tagen mit diesem Grexit-Papier - welches laut FAZ weder mit der Basis der SPD noch mit der Basis der CDU abgesprochen war - ins Aus manövriert. Hier hat Schäuble in der Tat verdammt viel Vertrauen zerstört und es hätte nicht viel gefehlt und er hätte in der Tat die gesamte EU zerstört!! So kann und darf es nicht mehr weitergehen!!

3. zu der Frage ob diese Forderungen der Institutionen nicht sogar zu weit gehen: ja, diese gehen deutlich zu weit und sind in meinen Augen in etlichen Teilbereichen sogar ins Unmenschliche gegangen. Da wäre als erstes diese Streichung der Subventionen für Heizöl im nächsten Winter. Hier frage ich mal: sollen die erfrieren oder was?? Was geht hier ab??!!

Focus als Maßstab für Repräsentativität???

Die 1.000 - 50.000 (irgendwas in der Größenordnung) Leser, die beim FOCUS abstimmen sind meines Erachtens per se nicht repräsentativ - deshalb sind auch die genannten 87% - nichts wert.

Bei der ARD bzw. Tagesschau möchte ich mir das Einhalten erhebungsmäßiger Mindeststandards zumindest vorstellen, auch wenn Details dazu bisher leider ausblieben.

Also liebe ARD, beantworte bitte die Fragen zur Quelle oder wenigstens zu Details die Repräsentativität betreffend!

Danke schön!

Ja zum dritten Hilfspaket unter erträglichen Bedingungen

Dann sage ich zu der Frage, ob ein drittes Hilfspaket richtig ist: eindeutiges Ja von mir.

Klar sehe ich ein, dass gewisse Bedinungen sein müssen, keine Frage. Aber: die Grenzen setzen da an wo die Forderungen ins Unmenschliche und ins Unzivilisierte gehen.

Außerdem habe ich den starken Eindruck, dass es hier Schäuble und den anderen Institutionen um einen Regime-Change geht, damit die keine Angst davor haben müssen dass deren Schwarzgeldkonten in Griechenland, in Andorra, in Monaco, auf den Caimans, in der Schweiz und sonstwo auffliegen. Um ernsthaft zu sein: ich fordere im Gegenzug für diese überharten Bedingungen an Griechenland, dass all diese Schwarzgeldkonten unserer deutschen und europäischen Politiker offenzulegen und diese Schwarzgelder einzuziehen sind!!

Darüber hinaus fordere ich auch, dass europaweit endlich im Bereich Banken Schluss gemacht wird mit dem "too big to fail". Auch eine systemrelevante Bank muss pleite gehen können.

völlig ihrer Meinung...

...ein "mea culpa" von Seiten ARD sollte dies wohl sein! Nie nur ein bisschen von der Kanzlerin abrücken und kritisieren- und nun so, da bleibt nur ein Kopfschütteln übrig!

22:09 von cowboy8

"Gerade wir müssten Sozialleistungen drastisch kürzen, weil diese Position die mit Abstand größte im Haushalt ist."
-
Rechnen wir mal hoch, wieviel der deutsche Staat seit 1998 in die Kellern einiger Weniger, zum Nachteil des deutschen Gemeinwesens umleitete, wenn man die Einkommenssteuer der wirklich Reichen, bei Kohlscher Steuerquote von 53%, belassen hätte, statt sie auf 42% zu senken.
-
Und mehr noch, sie um 5% Punkte angehoben hätte!
-
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/debatte-um-den-spitzensteuersatz-
ein-bisschen-wirken-wie-robin-hood-1.1781008

@ CE 21:40 Uhr

Das seh ich ganz genau so.
Noch mehr Geld für Griechenland ist nicht die Lösung. Die Schulden können jetzt schon nicht zurückgezahlt werden.
Ein Schuldenschnitt, eine Rückkehr zu einer Währung die der wirtschaftlichen Leistung entspricht und Investitionen in die griechische Wirtschaft wären hilfreicher.
Ein Land zu nötigen, die letzten staatlichen Einnahmequellen (zbs. Häfen, Flughäfen, oder Banken) zu privatisieren, ist völlig unsinnig. Mit diesen Einnahmen müssen auch Schulden zurückgezahlt und ein Staat am laufen gehalten werden. Wenn das Tafelsilber erst einmal verkauft ist, haben die Griechen nichts mehr. Lasst ihnen die wirtschaftlichen Grundlagen und ihre Würde. Seit 2010 hat sich der griechische Schuldenberg vervierfacht. 180 Milliarden Euro die den Griechen nichts gebracht, dafür aber deutsche Banken und deutsche Interessen "gerettet" haben. Schade das wir nicht gefragt wurden, ob wir mit Steuergeldern die faulen Kredite der Banken kaufen wollen.

Unsichere Umfrage; Studenten?, tagsüber bei der Arbeit?

Da muss ich mal fragen, wer ist denn hier befragt worden. Bei einem Grexit würde die EU ja auch helfen. Griechen können sogar Mitglied bleiben in der EU.

Da ist einfach zu wenig Information über die EU und die wirtschaftlichen Zusammenhänge im Umlauf. Wer weiss denn schon, was die im EU-Parlament machen. Jedenfalls sind die nicht für FINANZEN zuständig und Herr Schulz gibt wenig Aufklärung.

Heiner Flassbeck auf n-tv.de hat teilweise recht

Darüber hinaus habe ich heute auf n-tv.de einen sehr guten Ökonomen-Kommentar von Heiner Flassbeck gelesen, der ebenfalls aufzeigt, dass nicht unbedingt Griechenland das Problem ist, sondern die EU an sich und etliche Geburtsfehler im Euro an sich.

http://tinyurl.com/palbk28
n-tv.de: Maßnahmenpaket für Griechenland

Hier gefällt mir dass hier am Besten:

Abgesehen davon, dass Sie das Gesamtpaket ablehnen: Wo sehen Sie die größten Fallstricke in der jetzt gefundenen Einigung?

Ich möchte hier nicht auf die Einzelheiten eingehen, aber das ganze Paket beinhaltet die üblichen Restriktionsmaßnahmen. Das ist Neoliberalismus pur. Genau das Gegenteil dessen, was das griechische Volk wollte. Zudem ist es auch ökonomisch falsch. Es ist ein Restriktionspaket in einer Situation, in der das Land dringend ein Expansionspaket bräuchte.

waren das vorige Woche nicht 80%

die nach den Umfragen gegen ein neues Hilfspaket waren? Und heute jetzt dieses Ergebnis? Wie kann das sein?

@Bernd1

"Wie gut die Umfrageergebnisse im Allgemeinen sind zeigt sich jedes mal direkt vor den Wahlen wenn deren Ergebnisse immer ziemlich genau vorher gesagt werden."
Entweder das oder es zeigt sich wie manipulativ Umfragenergebnisse wirklich sind.
Ich wette, wenn in den Umfragen vor einer Wahl eine Partei Namens XYZ auf zwischen 8% und 10% kommt, wird diese auch bei den Wahlen annähernd soviele % bekommen.
Der Mensch ist ein scheues Herdentier.
:)

@Richard Bülow

Umfragen sollte man dahingehend verstehen dass damit auch Meinung gemacht wird. Das hängt damit zusammen das der Mensch ein soziales Wesen ist und sich gesellschaftlichen Verlautbarungen und der Mehrheit anschließt. In der Sozialpsychologie spricht man von Konformitätsdruck, oder allgemeinverständlich Gruppenzwang. Da hilft nur mit möglichst vielen zu Reden und sich eine eigene Meinung unabhängig von Umfragen zu bilden.

Bei der zitierten Focus-Umfrage ist schon mal das Problem ob es eine Leserumfrage war oder eine Studie eines bestimmten instituts und wenn ja von welchem.

Als die Zeitung DNN vor der Wahl in Dresden Umfragen im Netz und auch mit Abonnenten machte kamen zwei völlig unterschiedliche Ergebnisse raus.(Online war die Pegida Frau mit 30% vorne, real waren es 9,6%)

Ohne Veröffentlichung der Statistischen Fehlertoleranzen, befragten Menge und auch dem Medium ist so eine Umfrage eigentlich Undurchsichtig. Gerade was Onlineerhebungen angeht kann man die in die Tonne kloppen.

Außerdem hat Heiner Flassbeck auch hiermit recht

Außerdem hat Heiner Flassbeck auf n-tv.de auch hiermit recht:

http://tinyurl.com/palbk28
n-tv.de: Maßnahmenpaket für Griechenland

Mit solchen Maßnahmen wird Griechenland nicht wie Phönix aus der Asche steigen, es wird weiter schrumpfen. Und wenn das Land weiter schrumpft, werden seine Schulden noch größer, das hatten wir ja alles schon. Vor fünf Jahren haben die Gläubiger ein Programm beschlossen und das Ergebnis war eine schlichte Katastrophe.

Aber wir sind völlig unfähig, zu lernen. Stattdessen sagen wir, die Griechen sind schuld, die Griechen haben nichts umgesetzt, die Griechen haben keine Reformen gemacht. Das ist eine glatte Lüge. Griechenland hat reformiert, Griechenland hat seine Löhne dramatisch gekürzt, es hat aber alles nichts geholfen, sondern direkt in die Katastrophe hineingeführt.

Genauso ist es und diese zusätzliche Rentenkürzung um weitere 10% wird alles schlimmer machen als es ist!!

Bite macht Euch nicht lächerlich!

Diese Blitzumfragen sind so was von doof, ich finde ein seriöser Nachrichtensender sollte sich mit nicht damit lächerlich machen. Geschieht natürlich alles zum Whole der Regierung, die bezahlt ARD und ZDF schleißlich.
Wie viele Leute hat man denn befragt, 1000 von 82 Millionen?

1.Platz f. die unpräziseste Berichterstattung

1.) 80 Mrd. falsch; es geht um min. 83-86 Mrd.
2.) klares Votum bei 52 : 44
3.) Befragte od. Prozent der Befragten
4.) wo ist die 1. Nach-Komma-Stelle (bei%)
so klar ist das ja nun wirklich nicht od. waren es
51,5% zu 44,4% die dann so gerundet wurden.
5.) Einigung ? völlig falsch. Fr. Merkel hat derzeit noch gar kein Mandat für Verhandlungen, geschweige denn für Zusagen. Über beides muss der Bundestag erst noch abstimmen.
----------

Nicht nachvollziehbar

Ich kann es nicht nachvollziehen, daß 62 Prozent der im Deutschlandtrend Befragten dafür sind, daß Griechenland in der Eurozone bleibt! Im letzten Deutschlandtrend, der am 02.07.2015 veröffentlicht wurde, waren die Deutschen in dieser Frage noch geteilter Meinung (45 : 45). Woher kommt dieser Stimmungswandel? Ich hätte verstanden, wenn sich die Mehrheit GEGEN einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone ausgesprochen hätten!

Dennoch hoffe ich, daß am Freitag die Mehrheit der im Bundestag vertretenen Abgeordneten das Hilfspaket für Griechenland ablehnen. Die Linke und Teile der Union haben schon signalisiert, daß sie dagegenstimmen und da wird Frau Merkel auch keine Überzeugungsarbeit mehr leisten können, diese Abgeordneten noch umzustimmen.

Danke Bernd1

Danke für Ihre sich wohltuend abhebende Stellungnahme!
Viele verwechseln offenkundig ihre eigene Meinung mit den Fakten. Sie haben das wie ich finde sehr schön klargestellt.

Ihr muesst ja der TS nicht glauben

http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/umfrage-mehrheit-fue...
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War schon damals zur Bundestagswahl so. Da wurde hier in den Foren eine Niederlage der CDU/Merkel vorausgesagt - Ergebnis = 42% = Zweitbestes Ergebnis ueberhaupt !!!
Merkt euch eins--Ihr seit hier nur eine sehr,sehr geringe Anzahl von der einen, wie auch von der anderen Seite !!!!!!!!!!!!

Die Umfragen sind ja schon interessant, aber ..

1.nicht repräsentativ, oder doch?
Dies muss i.ü. laut Rundfunkstaatsvertrag angeben werden! Aber damit nimmt es ja zur Zeit der ÖRTV nicht so genau s. §10(1) Berichterstattung, §25(2) Ein einzelnes Programm darf die Bildung der öffentlichen Meinung nicht in hohem Maße ungleichgewichtig beeinflussen

2.Die Zahlen sind in sich völlig widersprüchlich, 62% gegen Grexit, aber 64/62% für Schäuble/Merkel d.GR rauswerfen wollten, aber 78% Misstrauen d. Griechen, da sie die „Reformen“ nicht umsetzen werden

3.die Meinung d.Autorin drückt sich hier aus: „und 13% gehen die Auflagen für Athen sogar(!) zu weit“, sowas gehört in Keine wissenschaftl. Studie!

Ich sehe die Zahlen als ein Indiz für die Verwirrtheit der Bevölkerung, welche immerhin – trotz massiven GR-Bashing i.d. Medien – doch menschlich überwiegend zu unsern gr. Nachbarn halten, denen aber Dank 1000facher Medienschelte nicht mehr trauen.

Ich persönlich seh das so:
mein Vertrauen gegenüber den dt. Medien ist zerstört! Nachhaltig!

Wer wurde da eigentlich befragt ...

... denn ich kenne niemanden der für einen Verbleib Griechenlands in der EU ist.
.

Auch dieser Treuhandfonds bringt nichts laut Flassbeck

Außerdem zeigt Heiner Flassbeck auf, dass diese geplante Treuhand in die griechisches Staatsvermögen überführt werden soll, ein Raub an griechischem Volksvermögen ist, der nach Artikel 17 der UN-Menschenrechts-Charta sogar verboten ist!!

http://tinyurl.com/palbk28
n-tv.de: Maßnahmenpaket für Griechenland

Um doch noch mal einen Punkt aus dem Maßnahmenpaket herauszugreifen: Wie beurteilen Sie die Idee des Privatisierungsfonds?

Das ist das deutsche Treuhandmodell. Man nimmt Griechenland sein Volksvermögen weg, um es vielleicht zu verschleudern. Wer hat denn da Kontrolle darüber, zu welchem Preis verkauft wird? Das ist ungeheuerlich, dass die Griechen das mit sich machen lassen. Aber wenn einer eine Pistole am Kopf hat, lässt er vieles mit sich machen. Ob das irgendwie zu einem Erfolg führt, weiß keiner. Denn man kann nicht schnell privatisieren, ohne große Verluste zu machen. Das hätten wir auch lernen können aus der deutschen Treuhand.

Wer die Fragen stellt, der bestimmt auch das Ergebnis

Die Umfrage zeigt mal wieder: wer die Fragen stellt, der bestimmt auch das Ergebnis. Das liegt daran, dass die Formulierung der Frage sehr verschiedene Antworten zum ähnlichen Sachverhalt herausfordern kann. Die Überschrift kann der Fragensteller oder Auftraggeber sich dann dazu ausdenken, die muss nur grob das selbe Thema treffen.

Kein Wunder, dass unsere CDU Spitzen noch so hohe Beliebtheitswerte bekommen, wenn dem Wähler doch immer wieder passend unter die Nase gerieben wird, dass über die Hälfte seiner 80 Mio Mitbürger irgendwelche Gurkenkurse unterstützen.

Verhältnis

Nur mal so am Rande:
Griechenland hat aktuell ca. 315 Milliarden EUR Schulden - Deutschland hat 2200 Milliarden = 2,2 Billionen EUR Schulden - Tendenz in beiden Fällen steigend!
Worüber soll ich mich als deutscher Bürger aufregen?

Da stimmt doch was nicht !

Da stimmt doch was nicht ! Angeblich ist die Mehrheit für einen Verbleib im Euro und weitere Finanzhilfen, die überwältigende Mehrheit der Befragten ist aber davon überzeugt, daß es beim alten Schlendrian bleibt, d.h. in kurzer Zeit stehen wir vor demselben Problem . Und wenn es genauso kommt, wird uns eben diese Umfrage vor die Nasen gehalten nach dem Motto "Ihr habt das ja so gewollt". Tja, mit solchen Mini-Umfragen wird Politik gemacht, wobei klar ist, daß mit einem großen Referendum ganz genauso gemogelt werden kann.

@ Der Hohe Rat de...

hier scheint es wirklich viele Leute zu geben, die nicht lesen können. " gegenteilige meinungen: fehlanzeige" in welchen Kommentar-Blogs waren Sie denn unterwegs?
Sport? Ich kann Ihnen unzählige Meinungen zeigen, in den die Meinung vertreten ist man solle aus dem Euro austreten.
Auch war mehrmals von "Dexit" die Rede. Also hören Sie auf die öffentlich rechtlichen Medien zu diffamieren.

@joachims: 80 %

80 % und mehr ist, wie Sie richtig schreiben, nur Ihr Gefühl. "Gefühl" kann sehr täuschen. Und Forenbeiträge sind auch nicht repräsentativ. Aber man biegt (fühlt) es sich ja gerne zurecht wie man es selber gerne hätte.
Wenn man Fr. Wagenknechts Presseerklärung von heute liest könnte man auch glauben, dass 70 bis 90 % der Wähler die Linke wählen. War aber bislang immer weit ab davon.

oachims - 80%

Foren sind nicht repräsentativ. Tendenziell werden unter Nachrichten Kritiken und negative Kommentare geschrieben. In der Anonymität des Internet traut man sich das leichter.

Viele Rentner und Berufstätige, die zum CDU-Klientel gehören, verirren sich deutlich seltener in Online-Foren.

Es sei doch wirklich die

Es sei doch wirklich die Frage erlaubt in welchen Kreisen diese Umfrage stattfand. Meiner Meinung ist das Ergebnis höchst unglaubwürdig und auf jeden Fall ist der Ausgang dieser "Angelegenheit" keine win-win sondern vielmehr eine win-lose Situation. Die EU ist also erpressbar. Herzlichen Glückwunsch!

@CE

ich stimme ihrem ersten Satz, gepostet um 21:40 uneingeschränkt zu, aber das Eintreiben (bezw. die Begleitung der Reform) der Steuergesetzgebung und der Aufbau eines Katasteramtes in Griechenland wurde mehrfach den Griechen von der EU und auch von Deutschland angeboten. Leider aber sehen das die Griechen (oder besser: dessen Regierungen) als ungehörige Einmischung an. Insofern ist ihr weiterer Post leider ein Rohrkrepierer, wenngleich das ein guter Beitrag zur Lösung in Griechenland sein könnte.

@ joshui

wenn Sie alles besser wissen, dann bewerben Sie sich doch für das Amt des Finanzministers. Woher nehmen Sie das Recht zu behaupten, dass das Geld weg ist?
Uns ging es noch nie besser als heute (auch mit dem Euro).
Wie gesagt treten Sie in die Afd ein und bewrben Sie sich bei der nächsten Bundestagswahl für den Ministerposten.

Eher lustig

Vor Tagen war der mediale Tenor, dass ein Volksentscheid völlig fehl am Platz ist, das die Politik entscheiden muss. Nun wird uns eine Umfrage präsentiert, das wir helfen wollen. Wozu? - wenn das doch die Politik entscheiden muss?---Also Falls mal Butter knapp wird, lesen wir dann in einer Umfrage, dass eine klare Mehrheit (52%) lieber Margarine isst??

@marciaroni

"wie wäre es, wenn sich jeder mal über die Angemessenheit der "Reformen" mal Gedanken machen würde, wenn sie ihn selber betreffen würden? "

Sicher sehr bitter. Aber: Was ist die Alternative? keine Reformen? Glauben sie ernsthaft, alle anderen EU-Länder zahlen weiter für Griechenland, ohne das diese Anstrengungen unternehmen, das Übeö bei der Wurzel zu packen?

Wie lautet ihre Alternative? Glauben sie wirklich, mit einer eigenen Währung wären dort alle Probleme beseitigt? Die menschen hätten noch viel größere Einschränkungen zu verkraften.

Was also tun?

@ Didib57

"eine desaströse knappe Abstimmung der EU, das ist das allerletzte."

Naja, so knapp war es dann wohl doch nicht: 19:0 für den Kompromiss ist nicht gerade knapp.

@Gnom

"Und wieder die Frage, wie repräsentativ ist eine solche Umfrage? Wenn 64% dem Verhandlungsstil von Herrn Schäuble und 62% dem der Kanzlerin zustimmen, kommt der Verdacht auf, dass nur bayrische Telefone angerufen werden."

So ein Unsinn. Bei repräsentativen Befragungen gibt es - je nach Methode und je nach Grundgesammtheit und Befragten- Schwankungsbreiten, die bei 2-5% liegen können.

Eine repräsentative Umfrage sagt nichts weiter aus, als das mit einer Wahrscheinlichkeit von X/Y% das Ergebnis mit dem der Meinung Grundgesamtheit übereinstimmt oder eben nicht.

Vielleicht sollten sie sich vor einem solchen post ein wenig mit Statistik auseinandersetzen? ;-)

Sind die Deutschen so

Sind die Deutschen so wankelmütig wie die eigenen Politiker? Vor drei Tagen waren laut Emnid Umfrage 9% für einen Verbleib Griechenlands in der Eurozone und 91 dagegen.

@Theodortugendreich

"Ich zweifle an der Repräsentativen Auswahl der Befragten"

vermutlich haben sie keinerlei Ahnung, wie -wissenschaftlich gesehen- repräsentative Umfragen zustande kommen-

Soviel kann ich Ihnen mitgeben- auch in 1000 Zeichen-

Es ist ganz sicher NICHT repräsentativ, wenn sie ihr Umfeld befragen, sei dies auch noch so gemischt.

22:35 von Struwwelpeter

Und woher weis der einfache kleine Mann / Frau das es nicht richtig ist wie Er / Sie schon seit Generationen lebt ? Keine Regierung hat
dem " Kleinen Mann / Frau " je gesagt das seine Lebensweise verkehrt ist. Wenn mir plötzlich eine Regierung sagt: Was du machst ist verkehrt,obwohl meine Eltern und Großeltern auch so gelebt haben. Denken Sie darüber einmal nach. Das Reformen durchgeführt werden müssen ist keine Frage! M.M.

viel Spass beim Zurückzahlen

Mal abgesehen davon, dass Tsipras seinen eigenen "Nein Sager" jetzt ganz schön hinter die Fichte geführt hat, kann man den Griechen nur viel Spass wünsche beim Abbezahlen der nun aufgelaufenen 400 Mrd. Ich denke diese Schulden sind nicht zu bewältigen oder man möchte die nächsten 500 Jahre Zins und Tilgung abstottern. Glaut da jemand dran?
Zum Vergleich, die eigentlichen reinen Investitions- und Aufbaukosten der deutschen Einheit liegen bei etwa 300 Mrd. Euro laut Wikipedia. Die findet man in unseren 2000 Mrd Staatsverschuldung noch heute. Wer also glaubt, dass Griechenland so jemals wieder auf die Beine kommt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann oder hält die eigenen Bürger für total deppert.

G.

Privatisierung = Treuhand 2.0

Anstatt blind und gegen den Rat nahezu aller angesehenen Ökonomen eine gescheiterte Politik in Griechenland fortzusetzen, hätten Merkel und Schäuble mit einem Kurswechsel das Leiden der Griechen und den Schaden für uns alle zumindest begrenzen können. Griechenland braucht keine neuen Milliardenpakete, sondern einen Schuldenschnitt und außerdem eine höherer Besteuerung der reichen Oligarchen. Nur wenn die Wirtschaft dank neuer Investitionen wieder auf die Beine kommt, können auch wir davon ausgehen, dass wenigstens ein Teil des in der Vergangenheit bereit gestellten Steuergeldes zurückgezahlt werden kann.

@joachims

"Nach der Anzahl der negativen Kommentare in verschiedenen Foren in den letzten Wochen hatte ich eher das Gefuehl, dass 80% oder mehr der Deutschen einen Grexit befuerworteten. Das wurde auch hier und da als Zahl genannt. Woher kommt der Umschwung?"

DieTeilnehmer und Kommentatoren sind NICHT repräsentativ für die deutsche Bevölkerung.

Und ein "Eindruck" - wie sie ihn beschreiben- ist es erst recht nicht. So einfach ist das manchmal ;-)

@kuestenfuchs

"Vielleicht ist das Denken an der Küste zu den anderen Regionen doch ganz anders??!!!!"

Wie kommen Sie darauf, das eine Repräsentative Umfrage nur an der Küste stattfinden kann? - Dann wäre sie ja schließlich nicht mehr repräsentativ.

Unsinn

Die Überschrift passt nicht zur gestellten Frage. Es wird nach gefragt nach einem Hilfspaket für Griechenland - soweit so gut. Ich wette aber mein letztes Hemd darauf, dass kaum allen Befragten klar ist, dass kein Hilfspaket automatisch zum Grexit führt oder umgekehrt, trotz Paket ein Grexident nicht auszuschließen ist. Genauso die Griechen, sie wurden zu den Sparauflagen befragt. Ihnen war auch nicht klar, dass eine Ablahnung fast unweigerlich zum Grexit führt.

Man darf eben keine einfachen Fragen stellen und dann allerhand hineindichten. Deshalb sind Volksbefragungen zu so komplexen Themen m.E. auch abzulehnen. Dafür wähle ich meinen Abgeordneten, dass der sich in meinem Sinne mit der Materie beschäftigt und in meinem Sinne abstimmt/tätig wird.

@ Bernd1

endlich mal einer der mir aus der Seele spricht.

@Lipper

"Das kann ja eigentlich nur im Laufe des Montags gewesen sein, als der überwiegende Teil der Steuerzahler arbeitete und nicht telefonisch erreichbar war..."

Nicht erreichbar war? - Mich haben schon mehrfach auch meinungsforschungsinstitute während der Arbeit innerhalb der Arbeitszeit angerufren. Wieso soll man da nicht erreichbar sein?

Privatisierung = Treuhand 2.0

Anstatt blind und gegen den Rat nahezu aller angesehenen Ökonomen eine gescheiterte Politik in Griechenland fortzusetzen, hätten Merkel und Schäuble mit einem Kurswechsel das Leiden der Griechen und den Schaden für uns alle zumindest begrenzen können. Griechenland braucht keine neuen Milliardenpakete, sondern einen Schuldenschnitt und außerdem eine höherer Besteuerung der reichen Oligarchen. Nur wenn die Wirtschaft dank neuer Investitionen wieder auf die Beine kommt, können auch wir davon ausgehen, dass wenigstens ein Teil des in der Vergangenheit bereit gestellten Steuergeldes zurückgezahlt werden kann.

Es gab eine Chance für Frau Merkel

Nach der Ankündigung der Abstimmung in
Griechenland war der Schlusspunkt zu setzen.
Nach tagelangen Diskussionen war kein anderes Ergebnis zu erwarten.Wohin führt Frau Merkel das zukünftige Europa und Deutschland.Sie hat versagt.Wieder werden die Ersparnisse zum Fenster herausgeworfen.

@EinMündigerBürger

"Letztens erst war das so bei der Umfrage zur Aufnahme von mehr Flüchtlingen. Das war dann Anlass für die Redaktion der "T-Online" Seite, eine Umfrage "ist das auch Ihre Meinung" zu starten. Das Ergebnis: etwa 90% der mehr als 20000 Teilnehmer sagten "nein"."

So ein unwissenschaftlicher Unsinn. Eine Umfrage einer einzigen Webseite bei noch so vielen Menschen kann gar nicht repräsentativ sein. Genausowenig, wie irgendwelche Umfragen in irgendwelchen Fernsehsendern.

Sie sollten sich vielleicht mal mit der Methodik einer repräsentativen Befragung vertraut machen, bevor sie sich hier von dubiosen "Umfragen" auf irgendwelchen Webseiten einlullen lassen.

@Blinker123 - Kein Wunder

00 Mrd. verpulvert und den Griechen geht es immer noch dreckig - das ist mal ein Erfolg fürs Geschichtsbuch!

Das Geld liegt ja auch zum größten Teil bei Banken die sich daran eine goldene Nase verdient haben. Und das war für keinen 'Experten' vorhersehbar ?

Was die Reformen des Steuerwesens angeht - da mischt man sich nicht ein weil Griechenland das dankend abgelehnt hat ? Bei allen anderen Dingen ist man auch nicht so zimperlich - und eine funktionierende Verwaltung ist das was die Griechen unbedingt brauchen. Hätte man das nicht zur Bedingung machen können ? Aus eigener Kraft werden die Griechen die Korruption nicht besiegen - aber es wäre durchaus in ihrem Interesse wenn man ihnen dabei hilft. Die die es abgelehnt haben sind wohl eher die die schon ausgesorgt haben oder ein Interesse daran dass das bestehende System weiterexistiert.

@pkeszler

"Die Reformen, die beschlossen wurden, waren auf jeden Fall notwendig. Mir fehlt aber ein konkretes Investitionsprogramm, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen und um mehr Steuern einnehmen zu können. "

Zusätzliche 35 Mrd werden explizit für Investitionen bereitgestellt. Hinzu kommen 17 mrd aus einem Fond.

Es werden also in den nächsten 3 jahren ZUSÄTZLICH zu den Haushaltshilfen insgesamt 52 Mrd. aus verschiedenen Töpfen der Eu für Investitionshilfen bereitgestellt.

Wenn das kein Investitionsprogramm für ein so kleines Land ist, dann weis ich auch nicht...

@Die Autodestruktive

"Sie stellen sich vor das der Grexit eine Abwertung der Währung mit sich bringen würde was bei nahezu gleichbleibenden Lebenserhaltungskosten eine Stärkung des Exports herbeiführen würde, was wiederum mehr geld ins Land bringt."

dazu muss man ja erst mal substantiell Waren haben, die man exportieren könnte. Tatsache aber ist, das der größte Teil aller Waren nach Griechenland eingeführt werden muss. Die unweigerliche Abwertung einer eigenen Währung für die Griechen käme für die sehr teuer:

Alle eingeführten waren (fast alle) würden auf einen Schlag um mindestens 50% teurer. das käme -volkswirtschaftlich gesehen- einer gehaltskürzung um mindestens 40% gleich.

ob die dann damit wirklich glücklich wären, wage ich zu bezweifeln.

23:04 von Wir Sofa-Revoluzzer

Bock auf eine Hängepartie hat das griechische Volk sicherlich auch nicht. Den einfachen kleinen Mann / Frau ist es bestimmt nicht egal wenn aus dem Geldautomaten nichts mehr heraus kommt. Was Tsipras seit Monaten gemacht hat ist ganz einfach dem Volk ,das ihn nun mal mit seinen Versprechen gewählt hat, zu sagen ich kann euch auch nicht helfen habe alles versucht aber meine Rechnung ist nicht aufgegangen.

@Südwestpfalz19..

"Diese sogenannten Reformen sind eine Austeritätspolitik der schlimmsten Art wie man sie sich nur vorstellen kann und das auch noch zu feiern,dass ist ein Hohn sondergleichen."

Ist ja alles gut und schön. Aber wie sieht denn ihre Alternative aus? Weiter so und über die eigenen verhältnisse leben und die anderen Eurostaaten bezahlen das?

Ich vermisse bei aller kritik immer wieder die gangbaren Alternativen. Nur zu! Vielleicht haben Sie ja eine Idee?

Geldwert Was nichts kostet,

Geldwert

Was nichts kostet, ist nichts wert... Wie hoch nochmal, sind Guthabenzinsen im Moment?
Das lässt das neue Hilfspaket vielleicht verstehen. Wertloses Zeug eben...

In Sachen Blitzumfrage - Wer suchet der findet!

infratest-dimap macht das für die Tagesschau und "Die Welt".
Beispiel:
Von Wahlberechtigten ab 18 Jahren werden stichprobenartig in einem repräsentativen Zufallsauswahlverfahren (Dual-Frame (Festnetz-/Mobilfunk 70:30)) durch computergestützte Telefoninterviews (CATI)
1.001 (Sonntags: 1.501) Personen befragt.
-
Zum Thema:
Die Vertreter aller Lager, von den Linken bis zu den Griechen-raus-Rufern müssten dem Schlipsgegener Tsipras dankbar sein.
Seine Beharrlichkeit hat das Thema Europa bzw. Europa-Krise wieder auf den Tisch gebracht, wo es hingehört.
Denn unterm Tisch brodelt und zündelt es nämlich schon wieder und das finde ich unerträglich.
Selbst die eurokritische AfD wurde (leider) schon nach kurzer Zeit zum Auffangbecken für "RepublikanerInnen" aller Art.
In deutschen Medien und selbst hier in diesem Forum wird offen gegen "DEN GRIECHEN" gehetzt!
DER DEUTSCHE - DER GRIECHE... ist es wieder so weit? Das kann doch nicht wahr sein!
Souveränes Handeln & Denken sieht anders aus!

@kritischer Leser

ganz einfach, Menschen ändern ihre Meinung.
Das ist auch möglich in einer freien Gesellschaft.
Oder ist Ihre Frage eher dahin gerichtet, dass dieses Ergebnis manipuliert worden ist?

d. Fragen waren nicht neutral, d.Hintergrund war die dt. Austeritäts-Perspektive, neutraler wäre:

Glauben Sie, dass GR diese Reformen helfen, Probleme zu lösen und zu wachsen?

Hier wurde nur nach der Quantität, nicht nach der Qualität! d.Reformen gefragt, da letzteres im neoliberal-dogmatischen Weltbild dt.Medien & Politik gar nicht hinterfragt, sondern a priori gesetzt wird!

aus GR-Perspektive wären solche Fragen interessant :

Hat D/Schäuble GR erpresst?
Kann GR ohne Schuldenschnitt wieder wachsen
Kann GR unter der Troika genesen
Sind wir jetzt noch ein souveräner Staat
Sollen wir unser Land privatisieren, unser Erbe verkaufen

meine Resümee:

GR hatte wohl keine andere Wahl, hat sich würdig geschlagen, obwohl Tsipras sich wohl verkalkuliert hat.

Zumindest einmal den Versuch zu starten, sich gegen D/EU zu wehren, war richtig, auch f.d. gr. Seele, vermutlich wird GR trotzdem weiter durch das falsche Diktat a la Schäuble i.d. Untergang getrieben, ..

das stimmt mich sehr traurig!

@ andreasottovoge...

Ihr Postvon 22:34 strotzt vor Polemik.

Haben sie vielleicht auch eien Lösungsansatz, bei dem nicht andere für die Fehler der griechischen Regierungen zahlen müssen?

Jaja, Klar

52 % Finden das Hilfspaket gut , aber nur 18 % glauben das es Helfen wird und wir das Geld wiedersehen. Alles Klar , logisch ich steck mein Geld auch immer in Investments an die ich nicht Glaube.

@ Paco

Wie bitte wer bezahlt die ARD und das ZDF die Politik?
Oh man die öffentlich rechtlichen Sender erhalten ihre Gelder aus den Einnahmen der GEZ. Also allen Menschen die Radio und Fernsehen zu Hause habe. Hören Sie auf so einen Blödsinn zu äußern.
Und natürlich ist eine Umfrage immer eine Stichprobe aus der Gesellschaft. Oder glauben Sie man fragt jeden Deutschen immer bei Umfragen? Wie leichtgläugig und naiv muss man sein.

Siege machen sexy

Ich glaube nicht, dass die Zahlen des deutschlandtrends von der Tagesschau gefälscht sind. Das wird die Mehrheit der Befragten schon so empfinden: Merkel und Schäuble haben vordergründig beim Gipfel gewonnen und sich nahezu komplett durchgesetzt. Die Geldsumme ist dabei nebensächlich, da die EZB unbegrenzt Geldscheine drucken kann. Es ist psychologisch verständlich, dass die meisten zu den Siegern gehören möchten und dann entsprechende Antworten geben. Zumal diese Antworten auch sozial erwünscht sind und in den Nachrichten als alternativlos hingestellt werden. Immerhin hat eine beachtliche Minderheit Mitleid mit den Griechen...

Noch ein Referendum?

Tsipras könnte sich das Hilfspaket doch durch ein zweites Referendum absegnen lassen. Nächsten Sonntag.

@colonia

"M. E. bietet er (Anm.: eine eigene Währung für die Griechen) eine Chance aus dem Dilemma heraus zukommen. "

Dumm nur, das weitaus die meisten Wahren in Griechenland eingeführt werden müssen. Sie können es drehen und wenden wie sie wollen: Eine eigene Währung würde sofort massiv abwerten. Das führt zu enormen Preissteigerungen bei den Einfuhren und unmittelbar zu einer entsprechenden (rechneridschen) Lohnkürzung der Arbeitnehmer in Griechenland.

Die Fachleute schätzen hier, das die (durch die Inflation) Lohnkürzung hier 40-50% beträgt.

Glauben Sie wirklich, dann ginge es den Griechen besser?

Ob mit oder ohne eigene Währung: Es sind tiefe Einschnitte unausweichlich.

@Resistance1405

"Mit solchen Maßnahmen wird Griechenland nicht wie Phönix aus der Asche steigen, es wird weiter schrumpfen. Und wenn das Land weiter schrumpft, werden seine Schulden noch größer, das hatten wir ja alles schon. Vor fünf Jahren haben die Gläubiger ein Programm beschlossen und das Ergebnis war eine schlichte Katastrophe."

Und warum? Weil eben die Reformen (Katasteramt, effektive Finanzverwaltung, ...) NICHT angegangen wurden. Ohne Strukturreformen wird es nicht gehen. Es ist schlicht unmöglich, ständig über seine verhältnisse zu leben.

zum Umgang von Herrn Schäuble mit Untergebenen

Von 2-3 Jahren kursierte mal ein Mitschnitt einer Pressekonferenz, bei der Herr Schäuble einen Untergebenen seines Ministeriums öffentlich fertig gemacht hat, weil der ein falsches Papier ausgeteilt hatte, glaube ich. Es war ein harmloser, kleiner Fehler, den Herr Schäuble aber zu einer gnadenlos öffentlichen Demütigung nutzte. Vielleicht kann jemand den Vorfall noch auf YouTube finden? Etwas ähnliches ist Herrn tsipras gestern Nacht durch Herrn Schäuble widerfahren, nur dass das Papier diesmal bewußt gestreut wurde und die Demütigung halb-öffentlich erfolgte. Das mag furchteinflößend sein, diplomatisch ist es keinesfalls. Eine erfolgreiche Verhandlungsführung im Kreis von Partnern, die noch einige Zeit aufeinander angewiesen sein werden, kann ich so ein rücksichtsloses auftreten auch nicht nennen.

@Resistance1405

Sie kommen da immer mit Flassbeck, als wenn der die Weisheit mit Löffeln gefressen hätte. Könnte Ihnen auch zig andere Wirtschaftswissenschaftler nennen, die seiner Meinung widersprechen.

Wenn Merkel die Realität negieren darf,

dass nämlich ein Griechenland im Euro nicht überlebensfähig ist (guter Bericht um 18 Uhr vom NDR):

dann darf man doch noch eine Umfrage veröffentlichen, bei der es zumindest sehr fraglich ist, ob sie der Realität entspricht.

Jetzt greifen die vielen Helferlein der Kanzlerin ein.

Und werden uns einreden, dass die 80 zusätzlichen Milliarden für Griechenland, auf unsere Kosten, aber so ein tolles Stück der Frau Merkel war....

Gibt es genügend politisch desinteressierte Deutsche, dass die Merkel damit wirklich durchkommt?

Ein Glanzstück gelebter Demokratie

Denn Vertrauen ist der gemeinsame Nenner von Demokratie, Geld, Bank, Europa, Wissenschaft, Partei, Politik, Babysitter, "was verleihen" aber auch "selbst Kredit aufnehmen", Bausparkasse, Mondflug, zum Doktor gehen, Tageszeitung, heiraten, sich scheiden lassen, eine Partei wählen, eine andere Partei wählen, Windows nehmen, auf Apple wechseln, oder doch zu Linux, Montags aufstehen, Freitags Feierabend weil danach die Sportschau
- von David und Goliath mal ganz zu schweigen!
-
Aber David und Goliath stehen beide noch und das ist wirklich geschichtsträchtig!
-
Und ist einer, der dem Schäuble mit der Merkel im Rücken (oder umgekehrt?) bis zum allerallerletzten Moment die breite griechische Stirn bot, weil er seine Wahlversprechen partout nicht brechen wollte etwa nicht wert, ernst genommen zu werden - so mal ganz prinzipiell gefragt?

Abgesehen von Populismus und Schulden-Bilanzen war das für mich nichts anderes als ein Glanzstück gelebter Demokratie!

Das muß man doch auch mal sehen!

@00:13 von Hugomauser

Vielleicht sollten sie sich vor einem solchen post ein wenig mit Statistik auseinandersetzen? ;-)

Da ich meine Brötchen mit Wirtschaft und Statistiken verdiene... Die Schwankungsbreiten liegen höher, Stichproben unter etwa 1.000 Befragten sind nicht repräsentativ, da Kreuzungspunkte fehlen und man nur erahnen kann, was und wie gefragt wurde.
Die deutsche Sprache ist viel genauer als andere. Man kann alles sehr genau abfragen, aber Suggestivfragen bringen halt gewünschte Antworten.

Beschämend.

"Dagegen glauben 78 Prozent der Befragten, dass die Regierung in Athen die vereinbarten Zusagen, etwa die Erhöhung der Mehrwertsteuer oder eine Rentenreform, nicht beschließen wird."
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DAS - ist doch die eigentliche Aussage dieses "DeutschlandTrend" ... der sich nach meinem Eindruck immer mehr den "BILD-Umfragen" annähert. Motto: Richtig gefragt, ist halb gewonnen. Dabei erinnere ich mich an frühere "BILD-Kampagnen" zu "Hippies" und zum "Minirock", die auch immer "gesellschaftlich wunschgemäße" Ergebnisse lieferten (obwohl gerade den männlichen "typischen" BILD-Lesern im Alltag die Miniröcke gar nicht kurz genug sein konnten...).
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Die gleiche Bigotterie offenbart sich heute im "DeutschlandTrend". Immer wieder werden angeblich "starke" Deutsche wie Schäuble und Merkel hochgejubelt, Bösewichter (GR) abgestraft, aber gleichzeitig sich selbst innere Absolution erteilt durch vermeintliche Empathie mit den Verlierern (Mehrheit für den Verbleib von GR im €uro und in EU).

Beschämend !

Dieses Votum ist ebenso nicht

Dieses Votum ist ebenso nicht zutreffend wie das damalige zum Verlassen der D-Mark. Ich kenne nicht eine Person, die hier mit abgestimmt hat.

Na super...

Ein kleiner Staat in Bedrängnis und die ganze EU steht Kopf... und die ganze restliche Welt lacht und reibt sich die Hände.

Eine 17-Stunden-Konferenz in Brüssel, um einem kommunistischen Populisten all das aufzuzwingen, was er und sein Volk ohnehin nicht möchten, geschweige denn annähernd schaffen werden.

Glaubt denn bitte irgend jemand ernsthaft, dass die Griechen das, was sie in Jahrzehnten vorher verbummelt haben, nun in kurzer Zeit auf die Reihe kriegen?

Da braucht man doch keine Glaskugel, um vorherzusagen, dass das nix wird. Ein weiteres Hilfspaket, hurra... und vermutlich noch viele weitere Zugeständnisse.

Onkel Juncker wird in ein paar Tagen sagen, man solle doch bitte nicht kleinlich sein und unsere Bundesangela wird großzügig abnicken. Vorteile, die Nachteile überwiegen u. s. w. u. s. f.

Mann, was hab ich während der 17 brüssler Tagungsstunden gehofft, dass irgendeiner der Eurochefs aufspringen würde und sagt: aus! Vorbei! Euro no more!

:-)))))

Ein phantastischer Vorschlag :D

ich schließe mich der Einschatzung von "Zwicke" an.

Es mutet an, wie die Prüf-Frage nach einem gelungenen Medien-Coup, wenn 78 Prozent
der Befragten "der griechischen Regierung" die Fähigkeit und den Willen zur Reform abspricht.
Es ist das Ergebnis, das nach wochenlangem MEDIALEN EINDRESCHEN AUF DIE GEWÄHLTE GRIECHISCHE Regierung zu erwarten war.

Bei den Regierungen vorher, von PASOK und ND war das nicht so spürbar.

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