Verhandlungen der Eurogruppe

Ihre Meinung zu EU-Sondergipfel abgesagt - Streit in der Eurogruppe

Solange es keine Einigung über weitere Finanzhilfen für Griechenland gibt, ist auch ein EU-Gipfel sinnlos. Das Treffen der 28 am Abend ist daher abgesagt. Das gibt der Eurozone mehr Zeit, eine Einigung zu finden. Davon sind sie noch "meilenweit entfernt", so ARD-Korrespondent Krause.

...mehr ...weniger
Dieser Artikel auf tagesschau.de
Kommentieren beendet
238 Kommentare

Kommentare

rr2015
Lafontaine hat interessanten Vorschlag

"Der Euro ist schon gescheitert, wir dürfen uns da keinen Illusionen hingeben", fügte er hinzu. Er will Euro durch Bandbreite von Wechselkursen der jeweiligen europäischen Währungen ersetzen. Also die alte Währungsschlange . "Wichtig ist, dass Griechenland wieder die Möglichkeit erhält abzuwerten, um mit seinen Produkten wettbewerbsfähig zu werden. Es ist überdeutlich, dass Griechenland unter den gegenwärtigen Bedingungen einer starren Währung keinen wirtschaftlichen Erfolg haben kann." Wenn unserer Politiker jetzt keinen Mut haben ist alles zu spät. Wie will man Anderen etwas verweigern was man Gr gibt? Podemos lässt grüßen. Trotz dieser Geschenke wird Gr. Haß auf die EU haben, weil man Zusammenhänge nicht erkennen will.

AlterSimpel
Streit in der Eurogruppe ?

Was für eine Offenbarung.
Denn schließlich hieß es 5 Jahre lang, die Troika würde nur anhand der Zahlen das jeweils beste für Griechenland entscheiden, die Ökonomie als Naturgesetz lasse keinen Spielraum für Interpretationen.

Und heute streiten die die Minister darum, ob die Vorschläge der Griechen, die sich leicht in Zahlen umrechnen lassen genügen oder nicht.

Diesen Widerspruch versucht man zu umgehen, indem plötzlich jeder von Vertrauen spricht.
Plötzlich soll Gr. die Reformerfolge nachweisen, etwas, was den Weltenrettern der Troika scheinbar 5 Jahre nicht eingefallen ist.
Aber es ist ja eine linke Regierung und denen konnte man noch nie vertrauen.

Aber was soll Gr. jetzt tun? Die letzte Troika-Forderung ist mit den Vorschlägen zum größten Teil erfüllt, teilweise sogar übererfüllt.
Doch das alles genügt jetzt angeblich nicht mehr.
Warum eigentlich? Was hat sich denn effektiv in 2 Wochen verändert, außer daß die EZB gerade die gr. Wirtschaft stranguliert?
Wieder das "Vertrauen"?

Andy65
Danke, Herr Schäuble und weiter so!

Bei allem Verständnis: das griechische Volk hat mit der Wahl dieser Syriza-Regierung sowie im Rahmen des durchgeführten Referendums seinen demokratischen Willen zum Ausdruck gebracht - BASTA! Und nun soll es gemeinsam mit seiner demokratischen Regierung selbst schauen, wie es aus dem Schlamassel rauskommt!

Ganz ehrlich, auch mir tun die älteren, kranken und weniger Betuchten Menschen in Griechenland sehr sehr leid! Und natürlich ist mir auch klar, dass die Mehrheit der griechischen Bevölkerung vermutlich gar nicht wußte, über was sie mit dem Referendum eigentlich abstimmt. ABER... aufgrund des verspielten Vertrauens dieser griechischen Regierung fehlt doch jede Grundlage für erneute Verhandlungen.

Ja, wir müssen der notleidenden Bevölkerung in Griechenland helfen - mit Sachgütern, Spenden, Ärzten vor Ort und vielem mehr - das gebietet der menschliche Anstand. ABER... bitte Herr Schäuble und Frau Merkel: Machen Sie Ihren Job weiter so gut wie bisher! Dafür vielen Dank!

Gelebter Realist
Sehr geehrter Herr Minister Schäuble

Bitte orientieren Sie sich weiter an den Fakten.

Die Scheckbuchdiplomatie von Merkel ist gescheitert.

Deutschlands Bevölkerung verarmt zusehends.

Sie sind der Einzige, der verstanden hat, dass wir so viel Armut in unserem Land haben, dass wir keine weiteren Milliarden zu verschenken haben.

Lassen Sie sich nicht von Merkel zu einem faulen Kompromiss überreden!

dummschwaetzer
Die Nummer wird letztendlich von Merkel....

doch noch zugunsten Griechenlands entschieden. Denn es interessiert sie einen feuchten Kehricht, dass kommende Generationen dann dafür mit ihrem Wohlstand, ihrer Rente und Alterssicherung usw. zahlen müssen.
Das einzige was sie verhindern will ist die Tatsache, dass sie nicht als Kanzlerin in die Geschichtsbücher kommen will, die Griechenland aus den Euro bugsierte. Das ist aber grundlegend falsch.

Wenn sie hart bliebe und die Regeln einfordert, wird sie als Kanzlerin in die Geschichte eingehen, die Europa auf einen regelkonformen Kurs gebracht hat. Die eine weitere Spaltung und die Erstarkung von nationalistischen Gruppen verhindert hat.

BTW: Natürlich stellt sich Herr Renzi nun auf die Seite Griechenlands. Schließlich hat er im Hinterkopf, dass es auch ihn mal treffen könnte. Und niemand kann nun für GR so ein Paket schnüren und es dann für Italien verweigern. Da ist schon ein wenig eigenes Kalkül dabei.

Hille-SH
Auch 100 Mrd. werden nicht reichen,...

...denn in ein paar Monaten werden entweder IWF oder EZB mitteilen müssen, dass man sich erneut "verrechnet habe, man von falschen Annahmen ausging und GR dringend noch einmal ca.50-70 Mrd. Euro benötige".
Spätestens dann würde die Eurozone endgültig zerbrechen und auch die jetzt gehandelten ca. 84 Mrd. Euro gingen verloren.

Griechenland muss raus aus dem Euro, führt die Drachme wieder und die anderen Mitgliedsländer leisten umgehend humanitäre und technische Hilfe.

Die Griechen SELBST haben in den letzten Monaten ca. 300 Mrd. Euro ins Ausland und damit in Sicherheit geschafft.

Auch diese Gelder müssen zur Selbsthilfe der Griechen unbedingt mit eingerechnet werden, BEVOR andere aus Gründen der "Solidarität" helfen müssen, meine ich.

Ich hege keinen Groll gegen Griechen oder Italiener, aber sie müssen endlich Verantwortung für sich selbst und für die Konsequenzen ihres Reformunwillens tragen und nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen.

In der Tat, genug ist genug, Herr Renzi

Manni65
Keine Demütigung

Gerade diese Staaten, die behaupten Deutschland würde Griechenland demütigen sind ebenso Wackelkandidaten in dem Euroland. Diese könnten das Verhalten Griechenlands als Blaupause verwenden.
Deutschland sollte auf jeden Fall die Harte Linie behalten und absolute Sicherheiten verlangen. Die Mehrheit der Deutschen bezahlen das Versagen Europas und sind gegen die Rettung Griechenlands. Ebenso sind wir nicht die Retter Europas. Sollte Italien so interessiert sein an dieser Rettung können sie ja 25 Prozent davon übernehmen.
Grexit jetzt damit dieses Verhalten keine Zukunft hat.

Pleiten Pech und Pannen
Ein Fass ohne Boden

Wieso lassen wir uns von Griechenland mit den verbalen Angriffen so erpressen?
Die Defizite hat Griechenland selbst gemacht und jahrelang der EU falsche Zahlen vorgegaukelt. Griechische Korruption, Misswirtschaft und Steuerhinterziehung haben das Land so weit gebracht.
Aber was soll´s, die EU wird's schon richten.
Beantrage ein paar Millionen Euro - sorry Milliarden - und alles wird gut. Bis das Geld ausgegeben ist - wofür auch immer. Es kontrolliert ja keiner.
Was dann: Die EU schießt wieder Geld nach und wieder und wieder ...

Wer muss für alles aufkommen?
Der (kleine) deutsche Steuerzahler!

Hat uns eigentlich damals jemand gefragt, ob wir die Steuererhöhung von 16 und 19 % wollen?
Und als klar war, dass unser Rentensystem nicht aufging, gab es damals ein Referendum, ob wir mit der Rente ab 67 einverstanden waren?
Die Antwort lautet nein.

Cklaproth
"over isch over"

wenn die Hälfte der EU Finanzminister weitere Verhandlungen mit GR ablehnen und die andere Hälfte große Probleme sieht aber dennoch vermitteln will, dann stellt sich die Frage, ich wie lange und mit welchem Ziel man noch verhandeln will.
Ich kann daher jeden verstehen, der es vermeidet noch Steuern zu zahlen. Leider funktioniert bei uns die Steuerbürokratie so effizient, dass es für den Durchschnittsverdiener nicht so einfach wie in GR ist, der Steuerpflicht zu entgehen. Das schaffen nur die absoluten Spitzenverdiener.
Genau so vergeblich kann man darauf hoffen, dass in Deutschland eine Partei an die Regierung kommte, die eine Frühverrentung mit 50 ohne Abschläge umsetzt.
Wenn man GR in der Währungsunion halten will dann richtet das irreparable Schäden an, die noch viel weitreichender sind, als der garantierte Zahlungsausfall des Schuldners GR.

Melanda
@Laureat 11:14

"UnserSchulden können wir uns leisten" Das sehe ich anders. Auch die Deutschen werden die Schulden niemals zurückzahlen können. Was man sich "aktuel" noch leisten kann ist der "Schuldendienst". Und selbst der wird mit "Neuverschuldung" finanziert. Schäubles "schwaze Null" ist eine Chimäre.

jautaealis
Die sollen Griechenland helfen ...

... und dadurch zugleich Europa retten – anstatt sich fortwährend in Egozentrismen, Ideologemen und Theoremen zu ergehen! Die Griechen haben längst genug geleistet und gelitten, jetzt haben sie auch einmal wieder ein Geschenk ohne jede Vorbedingung verdient...

Dr. Scholz
Herr Schäuble ...

... fährt augenscheinlich Europa an die Wand?

Das darf auch im deutschen Interesse nicht geschehen!

Wann setzt sich Augenmaß und Vernunft endlich durch?

Wann meldet sich Frau Merkel endlich zu Wort?

Gast
Botschaft

Die Botschaft der griech. Regierung und des griech. Volkes mit dem Referendum war und ist eindeutig: Wir wollen in der Euro Zone bleiben und wollen weiter euer Geld, aber bitte ohne Einsparungen und Gegenleistungen unsererseits! Wo auf der Welt gibt es so was?
Das Einzige was linke Regierungen immer schon konnten war das verteilen des Geldes das andere erarbeitet und erspart haben. Wo sind denn jetzt diese Länder?
Wenn kein Geld mehr zu holen ist dann sind sie mit ihren Ideologien ganz schnell am Ende und müssen betteln gehen. Dann kommt der große Jammer wie arm und schuldlos sie doch sind.
Griechenland kann nur ein Schäuble retten.
Vor diesem Mann kann man sich nur verbeugen!

Eines sollte aber klar sein, das weiß Herr Schäuble ganz genau, ein Grexit auch nur teilweise ist nur mit Zustimmung Griechenlands möglich.
Aber der schnelle Niedergang der griech. Wirtschaft wird das in den kommenden Tagen ganz schnell bringen wenn die ersten Massenentlassungen erfolgen.

babohe
Ohne Reformen reichen nicht einmal 150 Milliarden.

Wenn Griechenland keine Reformen durchführt, dann reichen auch 150 Milliarden nicht weit.
Es ist klar, dass sich Italien beschwert, denn auch Italien möchte den Euro aufweichen. Eventuell sollte man den Euro dann in Lira umbenennen.
Griechenland muß schmerzhafte Reformen durchführen um seine Beamten und Rentner selbst bezahlen zu können.
Herr Tsipras hat leider kein Konzept zur Gestaltung seines Landes, denn sonst hätte er nicht die veralteten Vorschläge der "Troika" übernommen. Von einem Linken Politiker fordere ich eine bessere Politik und Visionen für den kleinen Mann.
Würde hat auch damit etwas zu tun für sich selbst sorgen zu können und nicht auf Jahrzehnte auf Almosen angewiesen zu sein.
Herr Schäuble kann Griechenland die Würde zurückgeben indem er auf die Reformen besteht und den unwürdigen Beschimpfungen widersteht.

1goldfinger
Danke Herr Schäuble

Dass sie Rückrat zeigen, sich dem Diktat der verschiedenen Schuldner nicht beugen, aber dadurch auch nicht einen einfachen Weg gehen. Anfeindungen Ihnen gegenüber sind überhaupt nicht angebracht. Sie machen Ihre Arbeit, Differentiert, meine Hochachtung.

Es ist einfacher Geld auszugeben, über den Verhältnissen zu Leben, aber die USA macht es uns ja vor. Das Land der Kreditkarten.

Die Problematik des ganzen, auch in der Eurozone, ist ja auch das Nord Südgefälle,
Im Norden ist eine ganz andere Arbeits und Steuermoral, welche die bessere ist, mag ich nicht zu beurteilen.

na-denn
Das Ende ist Unweigerlich

Es gab auf der Welt schon vor Tausenden von Jahren hochstehende Kulturen die alle, wenn sie auf dem Höchststand waren zugrunde gingen und Verschwanden. Es gab die verschiedensten Epochen mit unterschiedlichsten Weltanschauungen, alles gescheitert alles Vergangenheit. Heute leben wir im Zeitalter des Kapitalismus. Auch diese Epoche wird zu Ende gehen, wir erleben gerade den Anfang vom Ende. Na denn.

Andikah
Spaltung

Der EURO vereint NICHT Eropa. Der Euro SPALTET die Bevölkerung, die Länder, ja ganz Europa. Es würde mich nicht wundern wenn es wegen diesen Dilettanten die bei der Euroeinführung zuständig waren und denjenigen die daran noch weiterwuschteln, mit dem Interesse den Euro Big Bang so weit wie möglich in die Zukunft zu verschieben (möglichst nach der Amtszeit), zum Krieg kommt.

Gast
Die Griechen hatten ihr Referendum...

... und soviel ich weiß waren dies ganz reelle Wahlen mit einem demokratischen Ergebnis! Wenn also heute noch die EU Politiker wegen der Griechenlandhilfen diskutieren, so dürfte es meines Erachtens hier ausschließlich nur noch um die Frage humanitärer hilfen gehen!!! Alle anderen Diskussionen kommen mir seit dem Referendum letztem Sonntag so vor, als sei Europa ein verschmähter Liebhaber, der nicht begreifen will, daß seine Angebetete ihm einen Korb gegeben hat! Halten wir doch fest, nicht Tzipras allein hat zu Sparmaßnahmen NEIN gesagt, es war mehr als 60% Prozent des griechischen Volkes! Wann erkennen wir Resteuropäer dies an? Wann werden Pläne umgesetzt, den Griechen humanitär zu helfen, wann schenken die EU Politiker ihren Bürgern endlich reinen (nicht griechischen ) Wein ein und machen die wirkliche Kostenrechnung auf! Griechenland braucht unsere Unterstützung- ohne Wenn und Aber, aber ganz bestimmt ohne im Euro zu verbeliben; Das wäre ein Faß ohne Boden für anderen EU Länder!!!

Account gelöscht

Wie wäre es mit diesem Vorschlag: Keine weitere Hilfe mit Geldern, die den Bürgern anderer Länder zwangsweise abgenommen werden. Dafür Einrichtung eines Spendenkontos unter "Griechenlandhilfe", auf welches die vielen Sympathisanten ihre Gelder einzahlen können, die hier so lautstark weitere Zahlungen fordern. Das wäre doch der Königsweg !

gman
Zu 10:38 von shanghaikid Was für eine Schmierenkomödie!!!

Zustimmung, die "Schmierenkomödie" findet auch beitragsfinanziert statt. Den Widerspruch zensiert man:
21:33 von spom:"Hier ein richtig guter Kommentar von G. Restle:
https://www.facebook.com/monitor.wdr?fref=nf"

Herr Restle schreibt da von einer Schmierenkomödie und meint den Finanzminister und die Kanzlerin. Wieviel griechische Eurostaatsanleihen hat Herr Restle wohl unmittelbar nach dem Eurobeitritt und jetzt zur Unterstützung von Tsipras gekauft?
Die EZB hat noch ein paar Milliarden im Portfolio. Es gibt auch noch nicht getilgte Papiere vom ersten Schuldenschnitt. Jeder der Geld übrig hat, darf den wertlosen Schrott gerne gegen den Nennwert in € tauschen?
Dass Herr Restle den Finanzminister und die Kanzlerin Blockierer nennt passt, etwas anderes ist von ihm nicht zu erwarten. Wer "Schmierentheater" liebt, sieht sich Monitor an. Seine "Rhetorik" entlarvt ihn auch bei facebook. Er sagt, die Schuldigen sitzen in Berlin, nicht in Athen. Unglaublich! GR-EXIT oder D-EXIT!

Pressley49
Warum eigentlich neue Verhandlungen?

Es lag und liegt überhaupt keine Notwendigkeit vor neue Verhandlungen zu führen. Wer hat denn die Verhandlungen abgebrochen und ist wie ein Sieger vom Platz gegangen.
Doch die Herren Tsipras und Varoufakis und noch 61 % der
Griechen mit Ihnen. Man hat 5 Monate ohne Ergebnis verstreichen lassen, Jetzt soll man auf die Schnelle 53-100
Milliarden Euro einfach durchwinken? Die Staatsmänner- und Frauen, die dem zustimmen, müsste man wegen Veruntreuung von Staatsvermögen in Regress nehmen. Klar, dass ein Herr Renzi aus Italien dafür ist. Er wäre der nächste Kandidat der für sein Land einen EU-Geldregen bräuchte.
Fazit: Beendet diese Posse. Gebt den Griechen die Drachme
zurück, wer fünf Monate lang alle EU-Staaten
an der Nase herumführt hat es einfach verdient.

Seebaer 1
Bleiben Sie bei Ihrer Meinung

Sehr geehrter Herr Schäuble bleiben Sie bei Ihrer Meinung !! Die Griechen haben damals betrogen und jetzt die Quittung bekommen ! Raus mit Ihnen aus dem Euro und keinen Euro mehr als Hilfspaket !!! Aber Hilfe dem Volk der Griechen ( aber nicht den Banken und den Oligarchen ) die können nichts dafür was Ihre Politiker verbockt haben ! Also solidarisch mit dem Volk und Hilfspakete für diese Menschen aber keine Hilfe den Verursachern jagt diese Verbrecher ins Meer dann könnt Ihr Griechen neu anfangen mit einer vernünftigen und soliden Politik holt euch das Vertrauen zurück und Ihr bekommt dann auch Hilfe von uns deutschen da bin ich mir ganz sicher !

Investigator
Bravo Schäuble !

Die neuen Reformvorschläge Griechenlands sind nichts weiter als Absichtserklärungen bzw. Wunschvorstellungen.
Selbst falls sie Ernst gemeint sein sollten werden sie an der Unfähigkeit bzw. Unwilligkeit des bürokratischen Apparates in GR scheitern.
"Griechenland ist eine klientelistische Kleptokratie." Zitat Jorgo Chatzimarkakis, ehemaliger Sonderbotschafter der Tsipras-Regierung im DLF.
Diese Regierung hat die aktuellen Vorschläge noch vor kurzem vehement bekämpft. Jetzt will sie diese verwirklichen !?
Zudem, einem Land mit der internationalen Bonitätseinstufung "Ramschniveau" gibt man keine Milliarden. Das wäre Veruntreuung von Steuergeld.

chacha
EU gespalten - Ziel erreicht !

... das ist doch ein schöner Etappensieg der griechischen Marxisten, die die europäische Werteunion zerstören wollen.

Anderes Thema:
Die nicht-griechischen EU Länder erwerben SteuerCDs in der Schweiz und helfen der griechischen Verwaltung bei der Eintreibung hinterzogener Steuer. EU Amtshilfe sollte doch machbar sein. Die griechische Administration ist ja offenbar allein nicht überlebensfähig und durchsetzungsfähig.

lambogkh
Grexit light "Vorschlag von Herrn Schäuble"

Als erstes möchte Ich Herrn Schäuble als deutscher Staatsbürger der wo brav seine Steuern jedes Jahr zahlt für seinen Vorschlag danken...

Meine Vorschläge an Herrn Schäuble :
1. Kein 3. Hilfspaket an Griechenland!
2. Griechenland in EU lassen, aber eine Parallelwährung einführen nur für Griechenland (G€uro),wo nicht stark abwertet als Drachme und Staatsschulden momentan auslagert in Art" BAD-Bank"sowie sofortige Reformen.(Mehrwertsteuer,Luxussteuer,Reduzierung von allgemeinen Ausgaben in Griechenland).
Steuerversäumnisse von reichen Griechen
ca.50 Milliarden durch Hilfe von EU-Beauftragten,EZB,usw.sofort als erstes..
Sofortige Erstellung von Steuersystem mit Hilfe vonEU .
Luxussteuer 40% auf Luxusgüter,Jachten,Autos,Privatflugzeuge,us.w. wie in Türkei?
Renteneintrittsalter auf 67 Jahre!
Kleine bis mittlere Steuersätze für Bürger ca.17%.
Wenn Wirtschaft in GRie anspringt leichte Steuererhöhungen für GRie
Hilfe für Griechen bei Industriealisierung ohne Subventionen nur durch Investoren?

Unabhaengiger

Griechenland (seine früheren Regierungen, viel mehr noch seine jetzige Regierung, sowie die Mehrheit seines Volkes) will nicht die ganz offensichtlich nötigen Reformen durchführen, die einen Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone auf lange Sicht erfolgreich erscheinen lassen. Wenn trotz dieser Tatsache Italien (oder sein Premier Renzi) Griechenland im Euro halten will, dann wird Griechenland sicher nichts dagegen haben, von Italien die dazu über viele Jahrzehnte nötige finanzielle Unterstützung zu erhalten. Viele andere Euro-Länder sind zu finanzieller Unterstützung grundsätzlich nur bereit, wenn absehbar ist, dass Griechenland sich langfristig selbst finanzieren kann. Dazu braucht es tiefgreifende Reformen in Griechenland. Man kann Griechenland diese Tatsache erklären, aber man kann Griechenland nicht dazu zwingen, diese Tatsache zu begreifen.
Spanien, Portugal und Irland haben ihr Schicksal selbst in die Hand genommen. Das unterstützen wir gern finanziell.

Gast
Am 12. Juli 2015 um 11:22 von eli

Jetzt seien wir mal ganz ehrlich.. würde Griechenland die Eurone verlassen, dann wäre doch der einzig logische Schritt auch ein Austritt aus der EU, die das Land ja schließlich in der Krise im Stich gelassen hat - hart ausgedrückt. Auch ist der Verbleib in der NATO damit gefährdet, da ein überschuldetes Land kaum noch den Bündnispflichten nachkommen kann... und was dann passiert ist eigentlich simpel: Sieht Russland die Möglichkeit Europa ein wenig vorzuführen und die NATO zu destabilisieren werden ganz schnell Hilfsgelder locker gemacht, gegen entsprechende Auflagen, wie Ausweisung der NATO Kräfte oder vergleichbare Nadelstiche...

Es ist, egal was genau passiert, doch utopisch zu glauben, dass ein Land, was aus der Währung hinausgeworfen wird noch ein Teil der EU bleiben wird... so naiv kann keiner sein, sowas zu glauben.

Gast
Solange der Staatsapparat nicht umstrukturiert wird...

... sollte es keine weiteren Hilfen, das Risiko ist viel zu hoch und Griechenland hat mit einer zugesicherten Brückenfinanzierung keinen Anreiz, tiefgreifende und unpopuläre Maßnahmen durchzuführen. Hier geht es auch nicht darum, überall zu sparen wo es geht, sondern mit Restrukturierung die ineffiziente Bürokratie zu ersetzen. Kein Land braucht so viele Beamte wie Griechenland sie hat.

Labrador-Ragnar
11:41 von Manni65

Italien, Portugal und Spanien haften mind. mit Bürgschaften beim ESM! Wenn Griechenland nicht zahlt greifen diese Bürgschaften. (und auch andere bei Italien und Spanien) Sie können sich selber ausrechnen wo das hinführt.

b_m

Zitat: Renzi an Deutschland: "Genug ist genug"

Hat Renzi sich da nicht im Adressaten vertan? Sollte es nicht heißen: Renzi an Griehenland: "Genung ist genug"

Oder will Italien demnächst auch noch Unterstützung?

Warum gründen Italien, Griechenland und Frankreich nicht ihren eigenen SüdEuro? Wäre doch die Lösung. Dann können Italien und Frankreich Griechenland so viel Geld leihen wie sie wollen.

Aber nicht mit uns. Es muß endlich ein Schlußstrich gezogen werden.

Draghi hat schon genug Schaden angerichtet. Illegale Staatsfinazierung wo man nur hinschaut.

Gast
Am 12. Juli 2015 um 11:26 von Gelebter Realist

"Deutschlands Bevölkerung verarmt zusehends.

Sie sind der Einzige, der verstanden hat, dass wir so viel Armut in unserem Land haben, dass wir keine weiteren Milliarden zu verschenken haben."

Lieber "Realist".. bislang verdient Deutschland hervorragend an Griechenland. Das Menschen in Deutschland verarmen ist das Produkt von 10 Jahren verfehlter innenpolitik.

Im übrigen.. wenn es ihnen ums Geld gibt: Deutschland gibt wesentlich mehr Geld für unsinnige Rüstungs- und Sport(!)projekte aus als für die gesamte Griechenlandrettung bisher... und jetzt fragen sie sich bitte einmal, was insgesamt wohl sinvoller ist...

neutron55
Schuldenschnitt

Meines wissens nach bekam GR vor 3 Jahren einen Schuldenschnitt in Höhe von ca. 100Mrd. Euro. Jetzt diskutieren 19 Finanzminister über eine 100Mrd. Euro Finanzierung Griechenlands für die nächsten 3 Jahre. Die Kohle ist dann auch weg. Geht das jetzt im 3-Jahres-Rhythmus so weiter? Wie kann man sicherstellen, daß das Geld bei den griechischen Normalbürgern ankommt und nicht bei Oligarchen oder Politikern?

TSuser2014
Armutszeugnis

Bereits seit 2004 war klar, dass irgendetwas mit den griechischen Zahlen nicht stimmen kann! Nun wäscht man seine Hände in Unschuld und tut so als ob tsipras alles zu verantworten hätte.

Privatisierung!?? Ist dass das Allheilmittel? Kann mir jemand erklären wie aus einem einmaligen Verkauf von Staatsbesitz kontinuierliche einnahmen generiert werden sollen? Es muss doch noch ein "Griechenland" übrig bleiben, für die Zeit nach der Krise...oder sollen die verkauften Güter dann teuer wieder abgenommen werden??

Die EU ist gescheitert, wenn sie es nicht schafft für nur 11 Millionen Menschen Schutz und (rechts-) Sicherheit zu gewährleisten.. Armutszeugnis

b_m
@ 11:45 von jautaealis

Zitat "Die Griechen haben längst genug geleistet und gelitten, jetzt haben sie auch einmal wieder ein Geschenk ohne jede Vorbedingung verdient..."

Warum haben sie sich ein Geschenk verdient? Nach 5 Jahren Brückenfinanzierung hat sich nichts verbessert.

Und warum sollen wir verpflichtet sein etwas zu schenken? Wir Sparer leiden enorm unter den viel zu niedrigen Zinsen.

Die Antwort müßte lauten: Rauf mit den Zinsen und rauf mit den Steuern. Und jeder Staat muß mit dem Auskommen, was ein Steuereinnahmen da ist. Wohltaten gibt's erst danach.

J_F
11:47 von Leatherstocking - bei wem fehlt Vertrauen?

> Wenn sich die von Brüssel und Berlin diktierten Vorgehensweisen wieder als Rohrkrepierer erweisen, weiter den Niedergang der griechischen Wirtschaft befördern, wäre es falsch, weiteres griechisches Vermögen unwiederbringlich in ausländische Hände geraten zu lassen, wie dies Schäuble dies fordert. <
Warum?
Schulden sind Schulden, niemand hatte sie GR aufgezwungen.
Und wenn GR sie nicht abzahlen kann, dann werden halt Pfänder verkauft.
Und das sind keine anonymen ausländischen Hände, das ist das Geld der Steuerzahler auch sehr armer Länder in Europa (ESM) bzw weltweit (IWF).

garden.of.delight..
Verzwickt....

Lässt man Griechenland fallen, entwickelt sich im Südosten Europas in failed State.

Tut man es nicht, hat man im schlimmsten Fall wuf Dauer eine Geldvernichtungsmaschine am Hals.

Und was wäre schlimmer als das frisch gedruckte Geld gleich wieder in den Reißwolf zu geben.

Auf die Kritik von Osteuropäern (Balten) könnte man hier jedoch gut verzichten. Hätten diese nicht die Möglichkeit, ihre hohe Arbeitslosigkeit durch stake Abwanderung in die entwickelten EU Länder halbwegs stabil zu halten und würden diese nicht EU Entwicklungshilfe in beträchtlicher Höhe bekommen, stünde es es um sie nicht viel besser als um Griechenland.

Gelebter Realist
Das spricht ja alles für Minister Schäuble.

@Melanda
Sie sagen es ja selber: man muss ja schon fürchten, dass Deutschland seine eigenen Schulden nicht zurückzahlen kann.

Die werden aber immer höher, wenn wir für die griechischen Schulden bürgen. Die dieses Land nie zurückzahlen wird. Sondern die wir einmal zurückzahlen müssen.

Deshalb muss Minister Schäuble hart bleiben.

Wir haben zu viele Schulden in Deutschland, zu viel Armut. Wir können auch nicht, alle paar Monate, weitere Schulden für Griechenland schultern.

Ein verantwortungsvoller Politiker kann jetzt nur mehr sagen: wir können uns an einem 3. Hilfspaket nicht mehr beteiligen. Weil wir es nicht mehr haben.

WIR HABEN DAS GELD NICHT MEHR.

Wann wird endlich dementsprechend gehandelt!

Izmi
11:42 von Pleiten Pech un...

"...Hat uns eigentlich damals jemand gefragt, ob wir die Steuererhöhung von 16 und 19 % wollen?
Und als klar war, dass unser Rentensystem nicht aufging, gab es damals ein Referendum, ob wir mit der Rente ab 67 einverstanden waren?
Die Antwort lautet nein."

Warum haben wir uns seinerzeit nicht gewehrt? Unsere eigene Dummheit! Wenn die Griechen jetzt gegen solche Missstände aufstehen - sollten wir nicht auch froh sein, dass es überhaupt jemand tut und vor allem, diesem Beispiel f o l g e n ?
Denn das ist die Angst der Köpfe der Euro-Group: Dass sich andere Völker anschließen!

FreeSimon
EU = die Egoisten-Union & das Ende der Titanic

Der EU droht der Zerfall wegen moralischer Insuffizienz. Sowohl bei Griechenland als auch in der Flüchtlingsfrage versagen alle ethischen Sicherungssysteme. Das politische Establishment in Europa erweist sich als Ansammlung von Schreibtischtätern, ohne moralischen Kompass und ohne Sachverstand. Die Titanic hat am Eisberg angeschlagen. Die Besatzung diskutiert über die mangelhaften Baupläne des Schiffs. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Die Wahrheit ist, die Titanic ist nicht mehr zu retten - es ist nur noch eine Frage der Zeit...

wunschkonzert

Hallo jetzt aber!! Letzten Sonntag ein Referendum, mit dem Ausgang 'NEIN', und
jetzt streitet man sich über Hilfspakete?
Ich lach mich tot!!!(wenn's nicht so traurig
wäre). Herr Tsipras ist in meinen Augen der größte Gaukler der Eurozone. Dieser Herr reizt die Geduld der Geldgeber bis zur letzten Minute derart frech aus, und "verlangt" unverfroren immer mehr Milliarden zur Rettung. Fünf Monate sind nutzlos verstrichen, ohne sichtbare Veränderungen. Die Sparvorschläge
umzusetzen wird ihm nicht gelingen, das
einfache Volk kann nicht mehr und die sogenannte "Elite" will nicht mithelfen. Die feiert lieber in England oder wo sie sonst ihre Milliarden hingebracht hat und lacht sich halbtot. Mein Fazit ist: die Rettung
Griechenlands wird nicht funktionieren,
deshalb: Endlich begreifen, dass man den Karren nur mit den eigenen Kräften aus dem Sumpf ziehen kann, notfalls eben ohne Hilfe der EURO-Zone.
Ich befürchte jedoch einen faulen
Kompromiss zu unseren Lasten!!!!

Helmut Baltrusch
@AlterSimpel:"Was hat sich denn effektiv in 2 Wochen verändert?"

Nun, bekanntlich haben die Syriza-Regierung und die Bevölkerung Griechenlands die Reformvorschläge der Gläubiger vehement mehrheitlich abgelehnt. Wenn nun die griechische Regierung gegen ihren und des Volkes Willen ähnliche Reformvorschläge vorlegt, ist dies und deren tatsächliche Umsetzung völlig unglaubwürdig. Ein drittes Hilfsprogramm wäre für GR völlig verfehlt.

Statt mehr, gilt es weniger Schulden zu machen. Und wenn GR weitere Schulden machen will, dann bitte nicht auf Risiko der europäischen Steuerzahler. Die Schuldenkrise ist von GR hausgemacht und muss auch aus eigener Kraft erledigt werden. Dabei kann die EU humanitäre Hilfe leisten. Erst wenn die Spar- und Strukturreformen nachhaltige Wirkung zeigen und Vertrauen zurückgekehrt sein sollte, kann über eine Teilentschuldung verhandelt werden.

Gast
Genug ist genug, finde ich auch

Es ist genug Geld verbrannt worden, um sich auf weitere Risiken einzulassen.

Genug ist genug, das stimmt auch aus Sicht der Steuerzahler. Schluss mit den Bailouts. Jeder Staat muss seine Hausaufgaben selbst machen. - Oder Exit

Gast
Renzi

"Italien will keinen Austritt Griechenlands aus dem Euro, und zu Deutschland sage ich: genug ist genug."

Da hat er Recht, wir sind bereits mit mehr als 100 Mrd. im Risiko; und das ist in der Tat genug. Schon die Alten wußten: ad calendas graecas zahlen die Griechen.

Gast
Schäuble muss weg!

Schäuble will die totale Kapitulation GR´s. Das wird nie gelingen. Stadtessen wird die ganze Eurozone in den Abgrund gerissen. Alleine schon aus dem Grund, dass GR sich nie aufgeben wird! Deutschland hat schon 2 große Kriege verloren. Das jetzt wird unser totaler Untergang sein. Und damit niemand mich missversteht. Mir liegt sehr viel an dem Wohlergehen meines Volkes. Aber auch an dem Wohlergehen der Griechen und der anderen Völker/Menschen. Also an dem Wohlergehen der Menschen insgesamt. Sonst haben, meine Familie und ich, keine Zukunft.
Schäuble muss weg! Der Mann ist untragbar.

Tretschko
@ neutron55

"Wie kann man sicherstellen, daß das Geld bei den griechischen Normalbürgern ankommt und nicht bei Oligarchen oder Politikern?"

Gar nicht! Das Geld bleibt zu über 90% bei deutschen, französischen und britischen Banken und Versicherungen. Keine Sorge, von dem Geld werden Leute richtig reich, aber kein Grieche!

Gast
Wir verlieren Griechenland...

Und das nicht, weil durch einen "Grexit" die Griechen ihre Drachme hätten, sondern weil, wenn die Rest EU noch ein paar Wochen mehr hin und her diskutiert ohne wirklich humanitäre Hilfen für die griechische Bevölkerung anlaufen zu lassen - es durchaus zu einem Militärputsch in Griechenland kommen könnte. Mich wundert es, das diese Option in Brüssel scheinbar noch niemand ernsthaft bedacht haben sollte... Was haben wir dann für ein Szenarioo??? Eine Militärdiktatur von Rechts oder Links in einem EU Mitgliedsstaat ( denn das ist Griechenland ja nach einem Grexit immernoch)? Und wie würde Brüssel darauf reagieren, damit umgehen??? also - 3. Rettungspaket darf es so nicht geben, das ist ohne drastische Reformen in Gr. keinem anderen EU Mitbürger/Land mehr zu vermitteln!!! Aber humanitäre Hilfe, koste es was es wolle müsste schon längst- unabhängig vom ausgang jedweder Verhandlungen schon längst angerollt sein - Sonst werden Fakten geschaffen, die wir alle wohl so nicht wollen...

MSgk1122
Grexit

Ich glaube, dass Griechenland 5 Jahre pausieren sollte, ohne Schuldenschnitt, also Grexit auf Zeit. Dann können Sie beweisen, dass sie Reformen effektiv auf den Weg bringen und wieder dazu gehören können, diesmal aber ohne faule Tricks. Ich glaube, alles Andere schadet Europa. Ich habe keine Angst vor einem Grexit, sondern Angst vor Kompromissen.

Azichan
Grenzenlose Lügen!

Wie viel hat der deutsche Steuerzahler für die Rettung Griechenlands bezahlt???

KEINEN EINZIGEN CENT!

Deutschland hat im Zuge der Griechenlandkrise 200 Millionen Euro Gewinn gemacht. Das ist die Wahrheit. Und so sollte es nach Schäuble und Co. auch noch die nächsten 100 Jahre weitergehen, nämlich am Leid der griechischen Bevölkerung weiter verdienen, genauso wie Banken an der Schuldenspirale von normalen Bürgern verdienen.

Niemand spricht das aus!

Der Schuldenschnitt am Anfang der Krise betraf die privaten Gläubiger, von denen einige natürlich mit deutschem Steuergeld gestützt wurden, da Banken ja "systemrelevant" sind Menschen hingegen nicht!

Erst mit dem Grexit greifen die Bürgschaften und die Kredite können abgeschrieben werden, dh. die harte Haltung Schäubles kostet Deutschland mind. 50 Mrd. €, mit dem Hilfspaket würde Griechenland zumindest die Schulden bedienen, da ja auch Reformen vorgeschlagen wurden.

Interessant wie viel Zuspruch es hier für die schlechteste Lösung gibt

alles Unsinn
kein Reformwille der Griechen?

Ist mir ein Rätsel wie man, nach all den dramatischen Einschnitten bei Renten, Beamtengehältern usw. noch immer so etwas sagen kann. Was Schäuble nicht sehen will: mehr geht nicht, das Referendum war doch eigentlich recht eindeutig! Schlichtweg jede Volkswirtschaft dieser Welt würde unter diesen Maßnahmen zusammen brechen. Das Spardiktat der EU hat alles noch viel, viel schlimmer gemacht und nicht besser, wie gehofft. Das war der Verhandlungsansatz von Varoufakis, aber man hat ihn geschnitten. Und welchen Ausweg aus der Sackgasse gibt es?: Fehler einsehen und korrigieren, schnellstens. Schuldenschnitt und gemeinsam einen realistischen Weg daraus finden, ohne Schäuble, der wird das eh nicht (politisch) überleben.

Unabhaengiger
@eli, 12:00

Sie haben sicher recht, dass das Szenario eines kompletten EU-Austritts und evtl. gar eines NATO-Austritts Griechenlands eine aus Sicht dieser Institutionen und der Bürger Europas extrem unerwünschte Entwicklung wäre, die es in der Tat tunlichst zu vermeiden gilt. Ihre Einschätzung, dass dies die logische Konsequenz eines von Griechenland unerwünschten, aber durch die Ereignisse forcierten Euro-Austritts Griechenlands sein würde, teile ich jedoch nicht. Die Geldtöpfe der EU zur wirtschaftlichen Entwicklung strukturschwacher Regionen garantieren Griechenland langfristig deutlich mehr Einnahmen als kruzfirstige finanzielle Lockungen Russlands es könnten. Zudem ist für den Fall eines Grexit finanzielle Hilfe Europas bereits angedacht worden und wird sicherlich fliessen müssen, um den dann wahrscheinlich eintretenden humanitären Notstand zu lindern. Bei der idelogischen Verblendung der jetzigen griechischen Regierung ist das von Ihnen skizzierte Szenario allerdings nicht auszuschliessen.

Crefeldinjo
Tsipras nicht kreditwürdig!

Der Linke Tsipras hat in seiner noch relativ kurzen Amtszeit schon oft gezeigt, dass er es nicht kann! Keine deutsche Geschäftsbank würde ihm auch nur einen Cent leihen. Und so einer soll Griechenland grundlegend reformieren? Wer das glaubt ist naiv. Tsipras ist nicht glaubwürdig und schon gar nicht kreditwürdig. Die EU sollte sich jetzt vor allem Zeit lassen, denn Tsipras' Stuhl wackelt schon.

b_m
@11:23 von AlterSimpel

Zitat "Die letzte Troika-Forderung ist mit den Vorschlägen zum größten Teil erfüllt, teilweise sogar übererfüllt."

Bedenken sie bitte, daß die Troika oder wie sie auch heißen mag sich bereits viel zu weit auf Griechenland zu bewegt hat und daß es dabei "nur" um 7Mrd Euro ging.

Jetzt geht's um das 10-fache. Das man da die butterweichen Kriterien nicht mehr akzeptieren darf dürfte jedem klar sein.

Im übrigen hätte Griechenland sei Jahren in eigenregie Maßnahmen ergreifen müssen. Die Verantwortung liegt für die Reformen liegt nicht bei uns sondern bei Griechenland selbst.

Der Grexit ist nun mal die beste Option, da damit weitere Schaden minimiert wird.

Helmut Baltrusch
@Izmi:"Wenn die Griechen jetzt gegen solche Missstände (Erhöhung

... der MwSt und Änderung Rentensystem) aufstehen - sollten wir nicht auch froh sein, dass es überhaupt jemand tut und vor allem, diesem Beispiel f o l g e n?"

Das ist wohl eine eher nicht zutreffende vergleichende Betrachtungsweise. Solange GR aus eigener Kraft seinen Haushalt gestaltet, kann es machen, was es will. GR hat aber seit seiner Staatsgründung auf Pump gelebt. Das impliziert, dass die Geldgeber ein Wörtchen mitzureden haben. Das gilt natürlich auch für andere Krisenländer der Eurozone. Wenn das Volk also gegen irgendwelche Missstände aufsteht, darf es sich nicht gleichzeitig abhängig machen von Gläubigern, sondern muss alles aus eigener Tasche finanzieren. So einfach ist das.

deutschersteuerzahler
Herr Schäuble, bleiben Sie hart.

tsipras und seine regierung sind völlig unglaubwürdig:
letzte woche noch noch beim referendum gegen die sparpläne gekämpft, jetzt plötzlich angebilch dafür.
tsipras täuscht nur sparwillen vor, weil er dringend frisches geld benötigt.
in einer woche sagt er dann wieder nein zum sparen und wer kann ihn daran hindern?
das europäische und deutsche steuergeld wäre wieder weg. erst sind es 30 milliarden, dann 50, dann 70, dann 100 milliarden, die griechenland akut benötigt.
jeden tag werden es mehr milliarden.
wenn merkel und schäuble jetzt wieder nachgeben und weiteres deutsches steuergeld in dieses fass ohne boden werfen, knallt es bei der nächsten wahl.
der front national in frankreich ist ein warnendes beispiel.
schon jetzt sind 80 milliarden deutsches steuergeld nach griechenland geflossen und sind weg.

Gast
um 12:16 von simeht

Fehlen Argumente, wird der verlorene Krieg aus der Ecke gekramt. (66 Jahre her).

Wir sind nicht im Krieg mit einem anderen Land! Es geht nicht um Demütigung oder andere banale Befindlichkeiten. Es geht um relative Sicherheit durch Vertrauen und fundiert berechnete zukunftsweisende Konzepte.

Es geht um die Zukunft unserer Kinder, die die Suppe auslöffeln müssen, die wir uns heute einbrocken. Positiv wie negativ. Sachargumente müssen entscheiden. Ideologien, persönliche Befindlichkeiten noch vermeintliche Zeitzwänge haben am Verhandlungstisch nichts zu suchen..

Humanitäre Hilfe jeder Zeit. Weitere Hilfskredite nur, wenn wir 100 % sicher keine zusätzlichen Schulden hinterlassen.

Gast
@12:16 von simeht

"Schäuble will die totale Kapitulation GR´s.
Stadtessen wird die ganze Eurozone in den Abgrund gerissen.
Alleine schon aus dem Grund, dass GR sich nie aufgeben wird!
Das jetzt wird unser totaler Untergang sein. "

Das klingt so ähnlich, als wenn ich meine Bankkredite nicht bedienen könnte oder wollte, morgen meinem Bankdirektor vorwerfen würde, er wolle meinen persönlichen Untergang und der Bank dann drohen würde, ich würde sie mit in den Abgrund ziehen wollen...

Also, wenn ich nicht gerade Bill Gates bin, wird mich meine Bank - zu Recht! - auslachen, günstigstenfalls bloß rausschmeißen - bestenfalls aber zu meinem eigenen Schutz in die Klapse einweisen lassen!

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch - Ich bin für Hilfen an Griechenland - aber ohne Reformen und Sparmaßnahmen geht es nicht! Dies ist allen anderen EU Mitgliedstaaten nicht zu vermitteln! Ja, Solidarität funktioniert nun einmal immer nur auf Gegenseitigkeit! Ob dies hier manche hören wollen oder nicht!!!

aaaa
Es wird immer enger!

Wer hätte das gedacht. Aber die viel beschworene Einheit bröckelt gewaltig im Euroraum. Und worum geht es eigentlich: Ist Griechenland nun systemrelevant oder nicht?! Die einen schimpfen auf die faulen Griechen, die über ihre Verhältnisse leben. Die anderen glauben daran, daß innerhalb des Marktes moralische Verpflichtungen durchsetzbar wären, d. h. den Ärmsten innerhalb unseres gegenwärtigen Systemzusammenhangs immer geholfen werden kann. Und Tsipras und Co. sind am Ende? Welche wirklichen Optionen hatten sie in der gegenwärtigen Situation überhaupt? Denn wir werden nicht erwarten können, daß sich in Griechenland der Grundwiderspruch des Kapitalismus plötzlich in Luft auflöst. Soll Griechenland für uns zum ersten Mal den wahren Sozialismus verwirklichen innerhalb des Welt des Kapitals?? Das würde sie maßlos überfordern. Auch die Griechen können nicht von heut auf morgen einfach mal so die kapitalistische Bewußtseinskonstitution (bürgerliches Warensubjekt etc.) über Bord werfen.

karwandler
re izmi

"Wenn die Griechen jetzt gegen solche Missstände aufstehen ..."

Ich sehe da nix aufstehen, wenn erst ein Referendum mit 61% NEIN kommt und 5 Tage später eine Parlamentsmehrheit mit JA.

Das ist kein Aufstand, das ist Planlosigkeit oder Schlimmeres.

Denn das ist die Angst der Köpfe der Euro-Group: Dass sich andere Völker anschließen!"

Wohl kaum.

b_m

Schäuble ist einer der wenigen Politiker, die aus Fehler gelernt haben. Anstatt im Fehler in der Vergangenheit vorzuhalten müssen wir ihn unterstützen. Er steht auf unserer Seite. Es geht um unser Geld.

Wer Schulden nicht bedienen kann, der soll keine Schulden machen. Wer sie aber dennoch macht, der muß auch bereit sein Anstrengungen zu unternehmen, um seine freiwillig eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Es geht um unsere Ersparnisse und die Altersvorsorge. Wir können uns keine Schuldenerleichterungen leisten.

Gast
Ich kanns nicht mehr hören!

Ich kann die Kommentare der "Wir haben schon genug gezahlt"-Fraktion nicht mehr hören. Sie zeugen von ökonomischem Unverständnis und politischer Kurzsichtigkeit.
Hier mal zwei Punkte zum Nachdenken:
- Der Grexit bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit einen totalen Zahlungsausfall. D.h. die Garantien, die u.a. Deutschland gegeben hat werden erst dann fällig. Grexit=Zahltag!
- Die Troika hat es trotz massiven Eingriffen in alle Bereiche des griech. Staatswesens nicht geschafft innerhalb von 5 Jahren eine wirtschaftliche Verbesserung zu erreichen. - Im Gegenteil die relative Verschuldung ist gestiegen und sämtliche ökonom. Parameter sind schlechter als vor den Eingriffen der Troika. D.h. die Troika, die ja im wesentlichen aus EU-Institutionen besteht sollte Ihrer Verantwortung gerecht werden und GR nun nicht wie eine heisse Kartoffel fallen lassen. Sollte es dennoch zu einem Grexit kommen werden nicht nur die Menschen in GR völlig desillusioniert über die EU sein...

Sosiehtsaus News
EGAL ob GREXIT oder NICHT

Teuer wird es in jedem Falle für die EU.

Die Griechen müssen für sich selber Bereitschaft und Verantwortung übernehmen.
Vorher wird sich mit oder ohne EU-Geld nichts ändern.

Anoniymus
Danke Herr Schäuble

Bleiben Sie weiter Hart... 80 mio stehen hinter Ihnen ... Was SPD und Grüne von sich geben werden wir nicht vergessen .

Druide
Frage

@simeht

Was ist aber mit Finnland, die stimmen mit Sicherheit nicht zu.
Unabhängig von den anderen 9 oder 10 Staaten?
Warum sollte dann Schäuble weg?
Ihr Kommentar läßt mich fragen
cui bono.
Warum sind sie für diesen Pleitestaat? Verlieren sie bei einem Grexit Geld?
Oder verteilen sie wieder das Geld der arbeitenden deutschen Bevölkerung?

nemesis77

@simeht von 12:16 Schäuble ist einer der Wenigen mit Weitblick der auch Rechnen kann und sich nicht von Tsipras und Co. einlullen lässt. Sie hätten also lieber die " wird schon irgendwie gut gehen Fraktion". Mit denen mache ich mir mehr Sorgen um die Zukunft meiner Familie als mit Herrn Schäuble.

Thomas Scherr
Tödliche Sparpolitik

Bei all den Diskussionen werden die Menschen in Griechenland total vergessen. Arm und krank sein ist dort wie ein Todesurteil. Auch durch den Druck der Troika wurde in den letzten Jahren das Gesundheitssystem total kaputt gespart, Mindestens drei Millionen Menschen dort haben keine Krankenversicherung. Experten schätzen, dass schon mehrere tausend Menschen gestorben sind, weil sie sich den Gang zum Arzt nicht mehr leisten konnten. Hier ist zu fordern, dass die EU endlich ihre unsoziale Sparpolitik beendet. Jedem Schuldner steht das Recht auf ein Existenzminimum zu! Das muss auch für Staaten gelten. Wir brauchen endlich ein internationales Konkursrecht, das auch die Interessen des Volkes berücksichtigt. Einen sehr interessanten Beitrag von Panorama gibt es hier: http://tinyurl.com/qe3wm4s. Aber auch hier gibt es interessante Infos über den Gesundheits-Grexit: http://tinyurl.com/nmgadyc./ellinikofreunde?fref=ts.
Wer helfen will, kann dies hier tun:http://tinyurl.com/p9wdsca

Gast
12.24 Azichan

Zitat:"Wie viel hat der deutsche Steuerzahler für die Rettung Griechenlands bezahlt???

KEINEN EINZIGEN CENT!

Deutschland hat im Zuge der Griechenlandkrise 200 Millionen Euro Gewinn gemacht. Das ist die Wahrheit"

Ja, Deutschland hat 200 Millionen Zinsen bekommen. Aber es sind noch 80 Milliarden Kapital zurück zu zahlen. 200 Millionen Gewinn sind nichts gegenüber 80 Milliarden Verlust.
Wenn jetzt nochmals € 50-100 Mrd nach Griechenland geht kommt das Geld auch nicht wieder. Dann kostet es alle Deutsche Steuerzahler mehr als €4000 pro Person.
Die Banken werden gestützt, weil ohne Geld können die Einwohner auch kein Geld abholen, ihr eigenes Geld wäre weg.
Solange Geld aus Europa fließt können die Griechen sich zeit lassen mit Reformen. Wenn kein Geld mehr kommt müssen realistische Lösungen schnell gefunden werden. Zum Beispiel eintreiben von zu viel gezahlte Leistungen und ausstehende Steuern. Da hat auch noch keiner mit begonnen.

Izmi
12:31 von Helmut Baltrusch

"... GR hat aber seit seiner Staatsgründung auf Pump gelebt. Das impliziert, dass die Geldgeber ein Wörtchen mitzureden haben. (...)Wenn das Volk also gegen irgendwelche Missstände aufsteht, darf es sich nicht gleichzeitig abhängig machen von Gläubigern, sondern muss alles aus eigener Tasche finanzieren. So einfach ist das."

Ist das nun Zynismus?
Aber sollte Ihre These stimmen (und ich gehe davon aus!), dass die "Geldgeber" ein Wörtchen mitzureden haben - dann darf ich doch höflich nachfragen, was denn die "Geldgeber" der deutschen Staatsschuld bei den Schröder'schen sog. Reformen mitgeredet haben. Es kann doch kein Zufall sein, dass Unternehmensbesteuerungen gesenkt und der Arbeitsmarkt im Sinne der Unternehmen dereguliert, die Rentengesetzgebung nach Wünschen der Versicherer umgestaltet und manch anderes Gesetz so verändert wurde, dass nur der "kleine" Mann die Kosten trägt. Und trotzdem bleiben wir abhängig von den "Geldgebern"! Dank CDU/SPD/FDP/Grüne. So einfach ist das!

Tretschko
@ Druide

"Warum sind sie für diesen Pleitestaat? Verlieren sie bei einem Grexit Geld?"

Aber sowas von! Die Merkelregierung wird die Gewinner der Griechenlandkrise - sprich deutsche Bank, etc. - niemals im Regen stehen lassen. Die Rettung der "notleidenden Banken" werden Sie und ich übernehmen müssen. Hochfinanz und Großindustrie bleiben aussen vor, der Mittelstand ist eh kaum noch vorhanden - das müssen wir richten.

Und glauben Sie mir bitte eines: Das wird richtig teuer!

ukelisabeth
Soll Griechenland dass dritte Hilfspacket bekommen?

Vielleicht ist es die Aufgabe aller Steuerzahler Europas diese Sache in einem Referendum zu entscheiden und die Politiker werden dass ausfuehren was die Menschen selber entschieden haben.

telemark
@ simeht 12:16 - Kapitulation, totaler Untergang, Abgrund...

Ihre Kriegsrhetorik umschifft wie immer meilenweit die reale Problemstellung.

Es gibt eine Eigenverantwortung Griechenlands, der Ansatz müssen Reformen von innen heraus sein, nicht nur gequält, scheibchenweise und auf den letzten Drücker, wenn die Geberländer das reine Sponsoring einfach nicht mehr weitertreiben wollen.
Griechenland hat sich selber in diese Situation gebracht, das ist einfach Fakt.

Auf die Geberländer einzuprügeln - für die nach Ihrer Lesart bequemerweise Herr Schäuble herhalten darf - ist nur die ideologisch motivierte Umkehrung des Verursacherprinzips.

Helmut Baltrusch
@Izmi: Was haben denn die "Geldgeber" bei den Schröderschen ...

... Reformen mitgeredet?

Das Thema steht zwar jetzt nicht direkt zur Debatte, aber seinerzeit war Hartz als Industrie-Lobbyist der Schrödersche Einflüsterer. Das Thema Staatsverschuldung (seinerzeit ca. 70 % vom BIP) stellte sich nicht wie jetzt in Griechenland (ca. 180 % vom BIP).

Im Ergebnis werden die Reformen in GR auch anders ausfallen, z.B. bei den Steuererhöhungen. Und der Arbeitsmarkt hat in der GR-Wirtschaft bei 9 % Anteil am BIP auch eine wesentlich geringere Bedeutung als in Deutschland. Die Voraussetzungen sind also ganz unterschiedlich.

karwandler
re helmut baltrusch

"Und der Arbeitsmarkt hat in der GR-Wirtschaft bei 9 % Anteil am BIP auch eine wesentlich geringere Bedeutung als in Deutschland"

Sie meinten wohl den industriellen Sektor und nicht den Arbeitsmarkt, der gar keinen Anteil am BIP haben kann.

wiesengrund
@Helmut Baltrusch, 12:14 - Wissensvorsprung?

Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie - indem Sie postulieren "Ein drittes Hilfsprogramm wäre für GR völlig verfehlt. Erst wenn die Spar- und Strukturreformen nachhaltige Wirkung zeigen und Vertrauen zurückgekehrt sein sollte, kann (sic!) über eine Teilentschuldung verhandelt werden." - bereits zu wissen glauben, wie über die weitere Kreditierung des griechischen Staatsapparates zu entscheiden sei, obgleich die mächtigen und weniger mächtigen Staatsfrauen und -männer der Eurozone noch immer heftig über diese staatspolitische Angelegenheit streiten?

goodearth18
@simeht 12:16

Es steht Ihnen frei, griechische Staatsanleihen zu zeichnen. Dadurch helfen Sie den Griechen direkt. Ob Ihrer Familie damit geholfen ist, bezweifle ich.

Helmut Baltrusch
@wiesengrund: 3.Hilfsprogramm für GR völlig verfehlt - ...

... Wissensvorsprung?

Nein, aber meine Meinung. Welchen Sinn soll es machen, die Schuldenlast Griechenlands immer weiter zu erhöhen, obwohl die Schuldentragfähigkeit des Landes nicht vorhanden ist und auch nicht sein wird? Zudem ist unter den gegebenen Voraussetzungen eines unreformierten Landes der Klientelwirtschaft eine weitere Erhöhung des Bürgschaftsrisikos der europäischen Steuerzahler unzumutbar.