EU-Sondergipfel abgesagt - Streit in der Eurogruppe

12. Juli 2015 - 10:17 Uhr

Solange es keine Einigung über weitere Finanzhilfen für Griechenland gibt, ist auch ein EU-Gipfel sinnlos. Das Treffen der 28 am Abend ist daher abgesagt. Das gibt der Eurozone mehr Zeit, eine Einigung zu finden. Davon sind sie noch "meilenweit entfernt", so ARD-Korrespondent Krause.

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Kommentare

Wie war das noch? Griechenland hätte nie in den Euro gehört. Damals gab es "faule Kompromisse" und "blinde" Befürworter.

Den alten Fehler - politischer einäugiger Entscheidungen - zu wiederholen halte ich für fahrlässig.
Fehler heisst: "Durchrechnung eines hastigen Vorschlages aus Griechenland in einer Nacht kann nicht zu einem seriösen Ergebnis kommen.

Hut ab vor dem Schäuble - Vorschlag.

Am Vormittag setzen sich die Finanzminister zusammen. Unausgeschlafen. Was eine gute Voraussetzung ist, um das Schicksal der ganzen Euro-Zone zu reden (davon kann man ja sprechen, bei den Summen, die den Menschen der Euro-Zone aufgebunden werden soll).

Was also wollen die Regierungschefs am Nachmittag?

Husch, husch eine politische Lösung?

Bevor in ihren Hauptstädten die Leute vor den Regierungssitzen gegen diese enorme Geldverbrennung protestieren?

Schäuble. danke für gestern. denk weiter an die Zukunft unserer Kinder.

Die Regierungschef braucht heute niemand.

Für mich ist Tsipras nicht glaubwürdig. Warum? Tsipras hat es leider versäumt,
1. die MILLIONÄRE frühzeitig an der Kapitalflucht zu hindern und
2. die STEUERBETRÜGER konsequent zu verfolgen, die z. B. Milliardenbeträge in der Schweiz geparkt haben. Die Nachforschungen in der Schweiz hat Tsipras schleifen lassen. Fazit: Wer nicht alles tut, im eigenen Land Gelder zu beschaffen, der hat schlechte Karten, wenn er um Schuldenerlaß bittet.

Was für eine Schmierenkomödie!!!Was für eine Schmierenkomödie!!!Man müsste sich nur einmal die Schlagzeilen der letzten Monate/Jahre anschauen, dann wird einem klar, dass die Medien den GEZ-Gebührenzahlern auf den Arm nehmen wollen oder an Naivität und Unwissen nicht zu überbieten sind!

Die Schlagzeilen über die Eurokrise (Gedächtnisprotokoll)
1. "Die Eurokrise ist überwunden" (Schulz und Samaras)
2. "Griechenland erwirtschaftet einen "Primärüberschuss" (muss man für ein Defizit schon ein neues Wort erfinden??)
3. "Verhandlungen auf einem guten Wege"
4. "Reformliste vorgelegt"
5. "Die AfD ist rechtradikal"
6. "Die Eurorettungspolitik ist erfolgreich"
7. "Griechenland hat schon viel erreicht"
8. "Private Investoren stehen in Athen schon Schlange"
9. "D und Europa profitieren vom Euro"
10. "Endspurt in den Euro-Verhandlungen"
.. usw. usf.!

Wird endlich Zeit, dass mand das Schmierentheater beendet und dass die politisch Verantwortlichen endlich die Verantwortung übernehmen und ihren Hut

Die Finanzminister der 19 Euroländer konnten sich nicht über Verhandlungen der Institutionen mit der griechischen Regierung zu einem 3. Hilfsprogramm verständigen, weil die vorgelegten griechischen Reformvorschläge von vielen Finanzpolitikern als unzureichend und nicht vertrauenswürdig angesehen werden. So wird der Euroländer-Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs am heutigen Nachmittag nur beraten und kaum bindende Beschlüsse zur künftigen Finanzierung Griechenlands fasen können.

Es sieht so aus, als ob damit die finanzielle Entwicklung Griechenlands ihrem zeitnahen Höhepunkt mit der Staatspleite und einem Austritt aus der Eurozone entgegendriftet. Die Tsipras-Regierung hat aufgrund der prekären Lage mit seit zwei Wochen geschlossenen Banken und verringertem Geldumlauf wohl kaum noch die Möglichkeit, die Reformvorschläge gravierend nachzubessern. Würden die Banken ohne Kapitalverkehrskontrollen und einer Ersatzwährung wieder öffnen, wäre mit einem raschen Kollaps zu rechnen.

Mein Dank geht an die Griechen!

Auf Argumente und die Vernunft der Eurogegner wie die der AfD will ja keiner hören. Insofern bin ich den Griechen sehr dankbar dafür, wie medienwirksam sie die Inkompetenz der EU-Bürokraten der breiten Masse vor Augen führen.

Verbleibt Griechenland im Euro gibt es nur zwei Optionen:
Option A: die EU setzt ein EU-Spardiktat (zum ersten Mal) durch. Folge: der schwache Rest der griechischen Wirtschaft wird auch noch wegbrechen. Aus eigener Kraft wird sich Gr. nicht retten können, solange es im Euroraum ist. INAKZEPTABEL!

Option B: Gr. wird weiterhin ein nicht verdienter Lebensstandard durch die europ. Steuerzahler finanziert. INAKZEPTABEL!

Gegen die einzige Lösung - Grexit: Wettbewerbssteigerung durch Abwertung - winden sich die EU-kraten wie es nur geht, würde dies ja bedeuten, dass

1. die EU auf der ganzen Linie gescheitert ist (ist ja schon eingetreten)
2. die EU Macht und Kompetenzen wieder zurück an die nationalen Parlamente geben müsste,

Sollte dieses Rettungspaket nicht kommen und Griechenland, was ja ihre Präferenz zu sein scheint, aus dem Euro und konsequenterweise aus der EU fallen, dann haben SIE persönlich eine große Verantwortung zu tragen. Sie persönlich waren dann an der spaltung Europas, dem Schicksal eins ganzen Landes und dem Ende der EU beteiligt - wenn nicht sogar federführend.
Besonders zynisch bei dieser Sache ist, dass sie erst vor wenigen Wochen einen Preis als vorbildlicher Europäer bekommen haben... wenn die Situation nicht so ernst wäre, wäre allein das schon ein riesen Witz..

Hören Sie endlich auf Deutschland zum neuen Führer in der EU heraufzuschwingen - speziell mit unserer Geschichte, nein, nicht dem 2. WK sondern den diversen Schuldenschnitten ist es mehr als unangemessen, wenn "wir" anderen erklären wollen, dass man aus eigener Kraft aus der Misere herauskommen muss! Denken Sie immer daran: Die größten Schuldenschnitte der Geschichte hatten noch immer wir - und die halfen uns!

Menschen gehen in die Politik um damit Geld zu verdienen und/oder um ihre eigenen Interesse durchzusetzen.

Andere wollen die Welt verbessern.

Weil wir alle unsere Situation verbessern wollen fordern wir das auch von der Politik.

Unter denen, die die Welt verbessern wollen, gibt es leider Fantasten, die ihr Ziel durch Umverteilung erreichen wollen. Das geht aber nicht lange gut, denn spätestens wenn ihnen das Geld der anderen ausgeht, sind sie mit ihrem Latein am Ende.

Herr Tsipras ist mit seinem Latein auch am Ende.

Die hochgeschätzte Arbeit unseres werten Finanzministers Herrn Wolfgang Schäuble ist auch jetzt lobenswert. Ich persönlich bin voll seiner Meinung und betrachte seine Einstellung als höchst lobenswert - bitte weiter so!

Der Dr. Schäuble soll doch einfach mal sagen was er will... Griechenland um jeden Preis demütigen! Die Renten kürzen, die MWSt erhöhen, aber ja keine Kürzung im Wehretat, denn damit werden ja vor allem deutsche Rüstungsgüter gekauft... Griechenland hat den ersten Schritt gemacht und Varofakis aus dem Rennen genommen um neue Spielräume zu schaffen, jetzt sollten wir auch mal darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoll ist Herrn Schäuble durch einen Ökonomen zu ersetzen, der nicht nur stur auf unsinnigen Forderungen beharrt um sich zu beweisen. Das ganze Thema ist so komplex, das jetzt endlich mal diese Polemisierung durch die Medien aufhören muss... Meiner Meinung nach müßte Herr Krause auch durch einen Unparteiischen Journalisten ersetzt werden.

Merkel mit ihrem ganzen Sicherheitsapparat wieder einfliegen zu lassen. Alle verköstigen, ev. Hotelzimmer und dann zurück.

Aber unser Geld spielt bei denen da oben ja keine Rolle mehr.

Was ist das für eine Generation von Staatschefs?

Ihr eigener Bürger darf nur mehr zahlen. Mitreden nur 1x alle 4 Jahre. Das war es dann.

Der Einzige, der noch an die Bürger denkt, ist Herr Dr. Schäuble.

Es gibt kein Vertrauen mehr wie auch wie soll man ein Volk Vertrauen dass nicht Sparen und die Schuld nur bei den Anderen sucht. Ich bemitleide die griechischen Rentner aber es gibt zurzeit keine andere Möglichkeit als einen Grexit. Welche andere Alternative haben wir, entweder eine unendliche Spenden Hilfe aller EU Staaten die so und so nichts bringt. Und man wird ja für die Hilfe noch verspottet weil man angeblich Griechenland in eine Zwangsjacke steckt. Die Bevölkerung hat es noch nicht verstanden das es die Griechen waren die den Haushaltsdefizite gemacht haben. Die Schuld immer bei den anderen zu suchen ist nicht gerecht. Über 60 Prozent haben sich gegen die Sparauflagen des zweiten Hilfspakets entschieden. Woher kommt innerhalb einer Woche der Sinneswandel????
Die Griechen brauchen einen Griechischen Stäuber um ihre Finanzen in Begriff zu bekommen. Humanitäre Hilfe ja aber keine Sponsoren für die griechische Elite.

Die Verhaltensweise der Griechen hat zu einem enormen Vertrauensverlust geführt.
Ich würde mit einem Tsipras auch keine Verträge schließen und Ware nur gegen Vorkasse liefern.
Tsipras mutiert inzwischen zum Zauberlehrling.
Zusammen mit meiner Intelligenz und Fähigkeiten werde ich Wunder vollbringen meinte der Zauberlehrling.
Ach da kommt der Meister
Herr die Not ist groß,
die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los
Es wurden durch die Verhaltensweise mehrere Milliarden zusätzlich verbrannt.
Tsipras ist Varoufakis auf den Leim gegangen.
Der Determinismus des Varoufakis hat nicht funktioniert.
Seine im Stinkefingervortrag geäusserten Zukunftsszenarien entwickeln sich vollkommen anderst.
Scheinbar ist entweder der Determinismus gescheitert oder Herr Varoufakis hatte nicht genug Intelligenz um die Zukunft deuten zu können.

"...etwa die Hälfte der Euro-Finanzminister weigere sich, mit Griechenland Verhandlungen über ein drittes Rettungspaket aufzunehmen. Sie halten die Maßnahmen Athens für nicht ausreichend."

Und trotzdem werden manche Leute nicht müde, dauernd auf Merkel und Schäuble rumzuhacken, als wären die anderen EU-Mitglieder willenlose Marionetten, die machen und sagen, was die CDU will.

Finnland hat genauso ein Recht darauf, seinen eigenen demokratischen Willen zu haben, wie Griechenland.

Man soll nicht die Hand beißen, die einen füttert... braucht sich wirklich keiner wundern, wenn ein paar der Gebissenen keine Lust mehr haben.
Meinen die Leute etwa, nur die griechische Regierung hätte mit innenpolitischem Druck und Unmut der Wähler zu kämpfen?

Unglaublich, wie ein kleines Ländchen wie Griechenland eine sog. "Weltmacht" wie die EU vor sich hertreiben kann.
Das gleicht einer von einem Dackel aufgescheuchte Hammelherde, die noch bis weit in die Nacht von einem Weideplatz "Meeting" zum Nächsten hetzen.

Das sind doch alles gescheite(rte) Leute!

Vorschlag:
Statt einem GREXIT (der die m.E. zweitbeste Lösung darstellt) könnte man die Dissens und Zwietracht nutzen, die Eurozone an der gerade offenbar gewordenen Sollbruchstelle zu teilen: Ein Nord-Ost Euro und ein Süd-West Euro.

Dann könnten Frankreich und die PIIGS abwerten und Deutschland und die Länder des Nordens und Ostens hätten Geldwertstabilität. Zudem würde Griechenland geschont (da weiter in einem Verbund statt alleine auf sich gestellt) und der Keil, der EU-Europa spaltet würde ins Positive gewandelt werden. Alle hätten sich wieder lieb.

Dann könnte in Europa auch mal wieder etwas anderes als Griechenland diskutiert werden, das ein oder andere Thema ist ja noch übrig.

Varufakis fährt in den Urlaub auf die Insel es schärt in ein Dreck die griechische Bevölkerung sein Urlaub ist wichtiger es wäre interessant ob er für sein Boot Steuern bezahlt hat. Aber danach fragt in Griechenland keiner es sind immer die anderen schuld an der Misere.

Was soll auch ein weiterer EU-Gipfel stattfinden, wenn nichts zu beschließen ist.

Noch nicht einmal über den tatsächlichen Finanzbedarfs Griechenlands herrscht Klarheit. So kann keine Finanzierung bei einem EU-Land laufen.

Sollten die Griechen irgendwie doch noch Geld aus Deutschland bekommen, dann sollte es keiner mehr KREDIT nennen.

koste es was es wolle
mitunter menschenleben.
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merkel will den euro. die währung mittels derer zinsempfänger europa zum aderlass bringen.
ohne euro keine zinsparties auf kosten welcher europäer auch immer. und wenn griechenland zurück zur drachme dürfte und sich von der währung verabschiedet, die südeuropas wirtschaft vernichtet, wären als nächstes spanien, italien, portugal, frankreich auf der liste.
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der euro hat europa in die schwerste krise seit ww2 gestürzt. und nicht von alledem war ein versehen.
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und nun will schäuble sich bei seiner zielgruppe profilieren. es ist ein offensichtliches schauspiel, um den frust der wählerklientel ein wenig abzufedern.

Wer ist Tusk ? Ein neoliberaler polnischer Politiker.In seinem Land für zahlreiche sogenannte "Drecks"-Arbeitsverträge verantwortlich.
Was hat er schon zu bieten ?

Weitere Austerität bedeutet weiter eine wirtschaftliche Spirale nach unten und daraus resultierend eine weitere Verschuldung.Die Privatisierung der Häfen und der Telekommunikation bedeutet einen weiteren Ausverkauf.

Das Vertrauen in die griechische Regierung sei in den letzten Monaten auf unfassbare Weise zerstört worden, meinte Herr Schäuble. Recht so! Ich sage: Nicht nur in den letzten Monaten, nein, in den letzten Jahren.

Das Land hat sich selbst aus der Eurozone heraus katapultiert. Es muss dringend reformiert werden, und zwar von innen, nicht durch milde Gaben von außen. Damit würde man nur den unhaltbaren Zustand verfestigen, eine Beleidigung und Verhöhnung all derjenigen Staaten, die sich aus eigener Kraft mühsam berappeln – und der Griechen selbst.

Gerne helfen wir mit Rat und Tat und humanitärer Hilfe, fahren zu ihnen in Urlaub, lassen dort unser Geld, den Euro. Ich werde weiterhin griechischen Feta essen, griechische Weine trinken, griechische Lokale besuchen, mit griechischen Mitbürgern einen freundschaftlichen Umgang pflegen!

Die Misere ist komplex und wurde versursacht durch die Hereinnahme eines Staates, dessen Finanzen nicht in Ordnung waren, also steht das Management Europas in Verantwortung. Aber wo bleibt die notwendige Gesamtschau jetzt, es ist doch eine Aufgabe der Schaffung von Rückzahlmöglichkeiten und nicht bloß eine eingeengte politische. Was soll das Gezetér um schlechte Manieren der für Griechenland verantwortlichen Politiker, sondern es ist eine Aufgabe zur Lösung langzeitiger Gesundung der Volkswirtschaft. In der Wirtschaft würde ein solches Management wie im europäischen Leitungs-Konzert wohl keine Perspektive eröffnen.

53 Mrd., 82 Mrd., 100 Mrd., am Ende ist es vermutlich noch mehr Geld, das in GR benötigt wird.
Und dies bei einer Regierung, der man nicht mal 100 € anvertrauen kann.

GR aus dem Euroraum zu entfernen ist wie eine Operation, bei der ein Geschwulst entfernt wird, zwar schmerzhaft, aber letztendlich notwendig.

Natürlich muß einem Eurostaat in finanzieller Notlage geholfen werden, um deren Wirtschaft wieder in normale Gleise zu bringen, aber nicht auf Kosten Deutscher Steuerzahler.

Besser wäre man würde auch das Treffen der 19 absagen. Da kann doch mit dalli, dalli nichts Vernünftiges erreicht werden.

Das Thema ist enorm kompliziert, es geht um weitere Mrd. die nach meiner Meinung nichts ändern, sondern nur temporär den Grexit aufhalten.

Der Vorschlag von Schäuble ist sehr gut.

Es war immer klar, dass eine einheitliche Währung ohne einen finanziellen Ausgleich, sei er in Form von Eurobonds oder eines Länderfinanzausgleichs, nicht funktionieren kann. Die Kriterien des Regelwerkes, die das verhindern (sollten), waren eine deutsche Erfindung. Wir hatten immer äußerst starke Gegner des Euro-Projekts, etwa in der Bundesbank.

Da stehen wir nun also am Ende einer Entwicklung, die seit Anbeginn abzusehen war. Wenn die deutsche Deflations- und Lohndumpingspolitik mit Hartz4 etc. - befördert durch Tietmeyers INSM und die Bild - die Aussaat war, dann ist der "Grexit" mitsamt der fraglos folgenden Abspaltung weiterer Südländer unsere deutsche Ernte. Und wer darin deutsche Untugenden wiedererkennt, dem kann man nur sagen, dass diese vom utilitaristischen Menschenbild "der Märkte" ohnehin nie zu unterscheiden waren.

Europa ist tot. Die Griechen sind so wenig schuld wie Spanien, Portugal oder Italien.
Wir sind schuld. Besonders die Grünen, die Hartz4 mitgemacht haben.

Warum eigentlich nicht unterschiedliche Tranchen eines Hilfspakets koppeln mit dem Stand des Reformfortschritts in Griechenland? Beispiel: Auszahlung von Summe A nach Aufbau einer funktionierenden Steuer- und Finanzverwaltung, Summe B nach Aufbau von Katasterverwaltung, Summe C nach Verschärfung der Antikorruptionsgesetze und deren strikter Anwendung, Summe D nach Heimkehr u. Versteuerung/Bestrafung des u.a. in der Schweiz gelagerten Schwarzgeldes, nach erfolgtem Zugriff auf einen Teil des Vermögens des griechischen "Geldadels" usw. usf. Das alles durchaus gekoppelt mit dem einen oder anderen Investitionsprogramm. Bei ausreichendem Fortschritt aller Teile wird dann über einen Schuldenschnitt geredet werden können. aber erst dann. Wichtig wäre eine Verzahnung zwischen realem Fortschritt und realer Hilfe bei minimaler Verzinsung. Das würde wieder Vertrauen schaffen UND Entwicklung UND Effektivität.

durchdacht und geprüft werden. Es gibt sehr viel Arbeit für die EU. Sogar bei einer kleinen Firma ist eine Insolvenz abzuwickeln eine Herausforderung für alle. Ein ganzes Land nicht einfach fallen zu lassen, aber auch nicht für immer und ewig zu unterstützen ist eigentlich die schwierigste Aufgabe in der EU die sich bisher gestellt hat. Jetzt wird sich zeigen wer ernsthaft gewillt ist für alle die Zukunft zu sichern. Griechenland hat vor einer Woche noch "Nein" gesagt. Nicht zu Europa aber zu den Bedingungen. Wenn Griechenland in der EU bleibt und es humanitäre Hilfen gibt - gleichzeitig aber ein eigenes Währungssystem installiert werden muss um aus und mit eigener Kraft wieder lebensfähig zu werden, dann ist das extrem schwer durchzuführen. Um zu beraten braucht es da Fakten. Konsequent erst zu beraten wenn alle Fakten vorliegen.

die gestern gemacht wurden, alle Sorgen der 28 müssen gehört und beachtet werden.

Aber das war ja gestern, heute ist das eben ganz anders ;-).
Danke an unseren Finanzminister das er mal an die Bürger im eigenen Land denkt, wenigstens einer in unserer Regierungsriege.

Jetzt bin ich das erste mal richtig gespannt was unsere Alternativlos Kanzlerin sagt und macht, sonst sind ihre Aussagen ja schon vorher klar.
Diesmal bin ich aber echt gespannt was wichtiger ist, unsere Bürger im Land oder etwas anderes.

Gruß

Die informelle Eurogruppe, kein etwaig demokratisch legitimiertes EU-Organ mit Vertretungsmacht, kann sich auf Finanzministerebene keine einheitliche Meinung bilden, sprich die Schäubles. Nun müssen die 19 Regierungschefs, also nicht die legitimierte EU-Kommission, ohne klare Vorlage ran, wo aber die Griechen auch eine Meinung haben und die haben sie ja vorgetragen.

Kurz: Die Banken bleiben zu, die Wirtschaft kollabiert, die angeblich unabhängige EZB bleibt untätig und wartet erklärtermaßen auf politische Entscheidungen.

Hier kann sich die EU und Eurozone schon mal aufspalten, was sie ja im Grunde ist.
Es sei denn Merkel wird zur rettenden Heldin und widerlegt Gysi.
Dafür fehlt aber nach aller Erfahrung, trotz allem US-Drucks, die Mehrheitsvorlage, nach der sie sich wenden könnte.

Die Griechen sind irgendwie egal geworden, die auch dort massenhaft ohne Primärüberschuss ankommenden Flüchtlinge dort anscheinend dito.

Die EU-28 duckt vorerst ab. Keinigkeit und Rechts und Feigheit?

"Schäuble machte auch klar, dass man sich allein auf Zusagen der griechischen Regierung nicht verlassen könne. "Das Vertrauen ist in den letzten Monaten, bis in die letzten Stunden hinein, auf unfassbare Weise zerstört worden."

Wenn Schäuble hier nur die neue Regierung meint, dann wird klar, daß fehlendes Vertrauen nur ein Vorwand ist, um den ohnehin beabsichtigten Euro-Rausschmiss zu rechtfertigen.
Denn daß die letzten Regierungen keinerlei ernsthafte Reformen angestrengt haben, ist spätestens jetzt für alle offensichtlich, obwohl diese genau Reformverweigerer von den EU-Spitzen noch im Wahlkampf über den grünen Klee gelobt wurden.

"Finanzierungslücken, "die jenseits all dessen sind, womit wir in der Vergangenheit beschäftigt waren"

Aber stattdessen sollen wir nun diesen Ministern vertrauen, die sich 5 Monate lang als unfehlbar definierten und jetzt plötzlich neue Lücken sehen und einen neuen Milliardenbedarf erkannt haben?
Das wirkt alles sehr unglaubwürdig.

Zukunft unserer Kinder? Ich kann diese Aussage langsam ich mehr lesen. Als ob neoliberale konservative Politik jemals Gedanken darüber gemacht hat was in den unteren Klassen der Gesellschaft passiert. Im Gegenteil diese Politik vertritt die These des Sozial Darwinismus (Wortschöpfung geistert seit Jahren durch die Gegend).

Meine Aussage trifft gerade jetzt zu, dass meine ich aber ausdrücklich nicht zum Thema Griechenland. Diese Aussage betrifft Europa und wohin die Politik steuern will.

Wer sich wirklich interessiert sollte sich sachlich mit den immer wieder erwähnten Staaten befassen die Sparen, Sparen, Sparen. Vielleicht merkt dann der Eine oder Andere das es den Bürgern dieser Staaten nicht besser geht. Vielleicht merkt dann der Eine oder Andere wer profitiert hat. Es wird herauskommen das die Verteilung von Unten nach Oben verstärkt wurde.

Europa und der Euro sind entweder gescheitert, oder zumindest stark beschädigt. Das zeigt der "kleine" Fall Griechenlands deutlich auf!

Nur zur Erinnerung: Herr Schäuble weiß nicht mehr,
wo das Geld geblieben ist, das er vom Waffenhändler
Schreiber entgegengenommen hat. Ich vertraue ihm
überhaupt nicht.

Griechenland hat nicht dieselbe Wirtschaftsleistung pro Kopf wie Deutschland, und kann diese auch nicht mehr erreichen. Die Unternehmen haben keinen Anlass, sich abseits anzusiedeln; es zieht sie in die Wirtschaftszentren. Das Ganze ist ein Selbstläufer.

Wenn die EU nicht bereit ist zu einem Länderfinanzausgleich auf Europaebene, dann ist das Projekt Euro gescheitert.

Schuldenschnitt jetzt, und bessere Regulierung der Verschuldung in der Zukunft. Das ganze ist eine Kinderkrankheit, und man soll bekanntlich nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.

Kein Grexit.

Schäuble hat endlich erkannt dass Gr im Euro nicht gesunden kann ( Leistungsgefälle und Willen). Aber die Andern haben Angst. Besonders Frankreich und Italien. Frankreich ist auch gefährdet durch seine Wirtschaftspolitik. Aber genau durch das Verbleiben von Gr. im Euroraum wird der Euro zerstört. Entweder Alle halten die Verträge ohne Trickserei ein oder das wars Euro. Aber das wollen wohl Einige nicht. Frankreich erkennt nicht das eine Transferunion den Unfrieden in Europa schürt und im Crash enden wird. Die Unwissenheit der Grünen zu fundamentalen ökonomischen Gesetzmäßigkeiten macht mir Angst. Dirk Müller hat es auf den Punkt gebracht." Es gibt nur Grexit oder Transferunion". Das bisherige Geld sehen wir nie wieder bei 60 Jahren ist es auf ewig den Wirschaftskreislauf entzogen und bringt nichts für die Griechen, da das Grundübel nicht angepackt wird.

Vor 2 Wochen ging es noch um 40 Mrd im 3. Rettungspaket. Bei jeder "neuen" Meldung wird die "benötigte" Summe nach oben korrigiert. Geld isr nichts weiters als "Vertauen". Die Politiker sind auf dem besten Wege dieses Vertrauen zu zerstören. Bei mir hat das schon geklappt.

Inzwischen haben diese Figuren die griechische Wirtschaft und den Euro in Grund und Boden lamentiert und damit die Griechen davon abgehalten, ihre Probleme mal selbst in die Hand und in den Griff zu kriegen.
Solange ihnen immer die Mohrrübe vor die Nase gehalten wird, jemand anderes würde sich um die Lösung ihrer Probleme kümmern, muss man das ja nicht selbst tun.

Die Transferwirtschaft und das Gefühl, für jedes Problem ist die Gesellschaft zuständig, ist der Tod jeder Gesellschaft. Im Großen wie im Kleinen.

Mehrere Fragen an jene, die auf meine Beiträge im letzten Forum antworteten:
Gibt es auch sachliche Argumente?
Z.B., wie ein "Grexit" auf Zeit konkret (!)aussehen soll? Warum die Schuldenmacherei in Griechenland solange (bis eben Tsipras) von CDU/SPD gedeckt wurde? Und warum nun alles ganz schnell geregelt werden muss? Warum die deutsche Industrie nicht klar Stellung bezieht?
Dazu habe ich leider nichts gelesen.

Vertrauen ist ein hohes Gut was die griechische Regierung dümmlicherweise total verspielt und zerstört hat. Auch in einer Gemeinschaft gibt es ein Geben und Nehmen - und Vertrauen. Wer finanziele Hilfen nimmt, sollte auch Vertrauen zeigen und einhalten um alles wieder zurück zu zahlen.

Ich kann auch nicht total über meine Verhältnisse leben und dann meine Nachbarn in die Pflicht nehmen meinen weiteren Bedürfnisse zu meinen Konditionen zu zustimmen. Und wenn ich nicht fähig oder Willens bin meine eigene Situation in richtige Bahnen zu lenken, vielleicht auch nicht mehr weiter weiß - dann lasse ich mir helfen.

Deutschland war ja bereit eine vernünftige Verwaltung mit auf zubauen, dies wäre mit Sicherheit in Sachen Steuereintreibung für Griechenland vorteilhaft gewesen.

Ich habe auch nichts dagegen weitere Geldhilfen in Milliardenhöhe nach Griechenland fließen zu lassen, aber dann bitte schön von denjehnigen die meinen es unbedingt zu müssen und zwar auf Risiko der Fürsprecher.

Ist eine wirklich gute Idee seitens Herrn Schäuble von GR Sicherheiten für weitere Hilfen zu verlangen.

Flugplätze/Häfen als Gegenwert für € 50 Mrd. Hilfsgelder minimieren das Ausfallrisiko für die Geber und sollten ein Ansporn dafür sein im eigenen Land bei den eigenen Leuten Geld zu generieren.

Bislang war es einfacher anderen in die Taschen zu greifen anstatt es bei der gr. orth Kirche als zweitgrößtem Grundbesitzer abzuholen oder gar bei den von der Steuer befreiten Reedern/Steuerflüchtigen.

Übrigens noch ein Hinweis an die Freunde der gr. Revolution.

1) Unsere Schulden können wir uns leisten, da wir über eine florierende Wirtschaft verfügen nebst Gegenwerten
2) Der Großteil unserer Schulden entstand aus der Schaffung der blühenden Landschaften im Osten und dem Aufbau bzw. Integration des Rechts- und Wirtschaftssystems in die BRD.
3) Wir liegen beim Korruptions Index auf Platz 12 GR auf Platz 130 somit ist auch der Vergleich von Parteien in GR und bei uns erneut widerlegt

Die Komödie setzt sich damit fort, dass ein total verschuldetes Land wie die BRD mit Billionen (!) an Schulden, selbst noch Milliarden an Griechenland wissentlich in den Sand setzt.

Wie kann ein Schuldnerland wie die BRD überhaupt noch Kredite vergeben?

Wie es um unseren angeblich so florierenden Staat tatsächlich aussieht, zeigt das marode Straßensystem und die total verarmten Kommunen, die Schwimmbäder etc. schließen müssen, da Sie diese nicht mehr unterhalten können und die teilweise abbruchreifen Innenstädte.

Wenn ein Staat Unterstützung braucht und zwar in Milliardenhöhe, dann ist dies die BRD mit ihren Hartz IV Empfängern und Pfandflaschensuchern.

Ich sage OXI zum Verbleib der Griechen in der EU und im Euro sowieso. Vielen Dank Herr Schäuble, dass Sie den Mut besitzen, hier endlich einmal deutlich zu machen, dass es ein "immer weiter so" nicht geben darf. Auf das Geschwätz aus Italien braucht niemand zu hören. Stoppt den Griechenwahnsinn und beendet die Verhandlungen. Schluß! Aus! Feierabend!
Genug ist Genug!!!
Also nochmals: Danke Herr Schäuble und bitte weiter so!!!

Falls die griechische Regierung nachbessert und das griechische Parlament freigibt, sollten die priorisierten Maßnahmen im Sinne einer Zug um Zug Abwicklung umgesetzt werden; so könnte Vertrauen aufgebaut werden. Das Thema Umschuldung sollte im Moment von der Tagesordnung und später aufgearbeitet werden. Grundsätzlich ist die Position von FM Schäuble und anderer gleichgesinnter Kollegen nur verständlich.
Was nicht passieren darf (vor allem aus aussenpolitischen Zwängen) ist ein "dann halt weiter so", dann stehen wir in 3 Jahren wieder am Ausgangspunkt; im Endeffekt müssen die anderen Euroländer die Last sowieso schultern.

Solange Griechenland im Euroraum ist, gibt es nur zwei Optionen:
Option A: die EU setzt ein EU-Spardiktat (zum ersten Mal) durch. Folge: der schwache Rest der griechischen Wirtschaft wird auch noch wegbrechen. Aus eigener Kraft wird sich Gr. nicht retten können, solange es im Euroraum ist. INAKZEPTABEL!

Option B: Gr. wird weiterhin ein nicht verdienter Lebensstandard durch die europ. Steuerzahler finanziert. INAKZEPTABEL!

Wieso ist also Hr. Juncker gegen die einzige Lösung: ein Grexit? Das würde bedeuten, dass
1. die EU auf der ganzen Linie gescheitert ist (ist ja schon eingetreten)
2. die EU Macht und Kompetenzen wieder zurück an die nationalen Parlamente geben müsste

Das ist natürlich inakzeptabel für die EU-Bürokraten. Lieber ein auf realitätsfernen Wunschdenken basierenden Projekt wie den Euro weiterführen, egal, wie viel Billionen Euro Steuergelder aus dem Norden verschwendet, egal, wie hoch die Arbeitslosigkeit und Schulden im Süden sein werden.

Denn die Wahrheit ist, dass es diesen Institutionen - zu denen die EU-Kommission, diese - in meinen Augen nicht demokratisch legitimierte - Eurogruppe und auch unsere Bundesregierung gehören - es nur um deren Schwarzgeldkonten in Griechenland, in der Schweiz, in Andorra, in Monaco, auf den Caimans und sonstwo in den Steueroasen geht. Die haben panische Angst davor, dass deren Schwarzgeld-Konten auffliegen.

Warum wohl sonst erpressen die Griechenland derart?? Warum wohl haben die Varoufakis diese neue unabhängige Steuerbehörde unter Aufsicht des Parlaments und unter Supervision der Ägäis gestrichen?? Warum wohl haben die den normalen griechischen Bürgern die Subventionen für das Heizöl gestrichen?? Sowas ist unmenschlich!!

Nun kann jeder, der den eigenen Kopf einsetzt klar sehen, was die "Regeln" dieser EU tatsächlich sind. Die Lage der einfachen Menschen sind nur Jongliermasse. Die Bestimmer sitzen in Berlin und es zählt nur die Peitsche gegenüber anderen Interessen. Die EU-Länder treten nun ganz offen als politische Konkurrenten auf, die nur ihre eigenen Interessen verfolgen.
Ich bin sehr gespannt, was ich in meinem Urlaub in Spanien erleben darf. Verurteile gegenüber Deutschen als die Zuchtmeister Europas sind zu befürchten. Und wir haben es dort nicht mit der dortigen Regierungsbürokratie zu tun, sondern mit dem einfachen Bürger auf der Straße ...

Hoffentlich setzen sich Schaeuble und seine Mitstreiter durch. Der 5-Jahresplan klingt vernuenftig. Da kann Griechenland dann zeigen ob es sich bewaehren kann. Eine Wiederaufnahme in den Euro muesste es sich dann erst mal verdienen.

1. Errichtung eines zweckgebunden Sozialfonds aus EU Mitteln für bedürftige Menschen (Kinder, kranke, Obdachlose etc.) und Finanzierung von existentiellen Grundbedürfnissen ( Unterkunft, Nahrung, Gesundheit). Unabhängige Buchprüfer überwachen den Mittelabfluss
2. Vermögenssteuer durch Erlass von pfändbaren Verwaltungsakten wenn notwendig mit Schätzung der besteuerungsgrundlagen
3. Verpflichtung aller europäischen Banken unter Aufhebung des Bankengeheimnisses für griechische Staatsbürger zur Mitteilung von Vermögen.
4. EU-weite Pfändung durch Banken der fälligen steuerbeträge
5. zur Verfügungstellung von know-how und Personal ( aus jedem EU-Land nur das effizienteste !) zum Aufbau eines funktionierenden Verwaltungsapparates
6. Verschärfung der Offenlegungregelungen und Buchführungspflichten für Unternemen
Etc etc etc mir fallen noch einige Sachen ein!! Doch statt kreativem Krisenmanagement nur Kindergartenniveau.

"den alten Fehler...zu wiederholen, halte ich für fahrlässig"...Konsequent wäre also, den Fehler nicht zu wiederholen und Griechenland nun im Euro zu belassen!

- ein Problem habe ich damit v.a. bei Schäuble: Erst sagt er, Athen solle liefern. Athen liefert bis an die eigene Schmerzgrenze. Die Experten sind erleichtert und sagen, dass sei nun gut. Dann aber kommt Schäuble, sagt, das sei "bei weitem" nicht genug und sowieso seien die Griechen nicht glaubwürdig - Ja was nun, wieso fordert er sie dann erst auf, zu liefern, wenn von vornherein klar ist, dass man es ihm alten Griesgram nie wird recht machen können. Wenn es sowieso um nichts mehr geht, als die Griechen dafür zu bestrafen, dass sie ein Referendum abgehalten haben, wozu dann noch das ganze EU-Theater. Und auch das Theater darum, ob Gabriel Schäubles Vorschlag kannte oder nicht
... aber die Griechen sind es dann, die nicht glaubwürdig sind!

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