Kommentare

Absage Sondergipfel konsequent

Wie war das noch? Griechenland hätte nie in den Euro gehört. Damals gab es "faule Kompromisse" und "blinde" Befürworter.

Den alten Fehler - politischer einäugiger Entscheidungen - zu wiederholen halte ich für fahrlässig.
Fehler heisst: "Durchrechnung eines hastigen Vorschlages aus Griechenland in einer Nacht kann nicht zu einem seriösen Ergebnis kommen.

Hut ab vor dem Schäuble - Vorschlag.

Und wieso kommen die 19 der Euro-Zone überhaupt?

Am Vormittag setzen sich die Finanzminister zusammen. Unausgeschlafen. Was eine gute Voraussetzung ist, um das Schicksal der ganzen Euro-Zone zu reden (davon kann man ja sprechen, bei den Summen, die den Menschen der Euro-Zone aufgebunden werden soll).

Was also wollen die Regierungschefs am Nachmittag?

Husch, husch eine politische Lösung?

Bevor in ihren Hauptstädten die Leute vor den Regierungssitzen gegen diese enorme Geldverbrennung protestieren?

Schäuble. danke für gestern. denk weiter an die Zukunft unserer Kinder.

Die Regierungschef braucht heute niemand.

Was Griechenland hätte tun können, ohne zu sparen

Für mich ist Tsipras nicht glaubwürdig. Warum? Tsipras hat es leider versäumt,
1. die MILLIONÄRE frühzeitig an der Kapitalflucht zu hindern und
2. die STEUERBETRÜGER konsequent zu verfolgen, die z. B. Milliardenbeträge in der Schweiz geparkt haben. Die Nachforschungen in der Schweiz hat Tsipras schleifen lassen. Fazit: Wer nicht alles tut, im eigenen Land Gelder zu beschaffen, der hat schlechte Karten, wenn er um Schuldenerlaß bittet.

Was für eine Schmierenkomödie!!!

Was für eine Schmierenkomödie!!!Was für eine Schmierenkomödie!!!Man müsste sich nur einmal die Schlagzeilen der letzten Monate/Jahre anschauen, dann wird einem klar, dass die Medien den GEZ-Gebührenzahlern auf den Arm nehmen wollen oder an Naivität und Unwissen nicht zu überbieten sind!

Die Schlagzeilen über die Eurokrise (Gedächtnisprotokoll)
1. "Die Eurokrise ist überwunden" (Schulz und Samaras)
2. "Griechenland erwirtschaftet einen "Primärüberschuss" (muss man für ein Defizit schon ein neues Wort erfinden??)
3. "Verhandlungen auf einem guten Wege"
4. "Reformliste vorgelegt"
5. "Die AfD ist rechtradikal"
6. "Die Eurorettungspolitik ist erfolgreich"
7. "Griechenland hat schon viel erreicht"
8. "Private Investoren stehen in Athen schon Schlange"
9. "D und Europa profitieren vom Euro"
10. "Endspurt in den Euro-Verhandlungen"
.. usw. usf.!

Wird endlich Zeit, dass mand das Schmierentheater beendet und dass die politisch Verantwortlichen endlich die Verantwortung übernehmen und ihren Hut

Reformvorschläge Athens keine Voraussetzung für 3. Hilfspaket

Die Finanzminister der 19 Euroländer konnten sich nicht über Verhandlungen der Institutionen mit der griechischen Regierung zu einem 3. Hilfsprogramm verständigen, weil die vorgelegten griechischen Reformvorschläge von vielen Finanzpolitikern als unzureichend und nicht vertrauenswürdig angesehen werden. So wird der Euroländer-Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs am heutigen Nachmittag nur beraten und kaum bindende Beschlüsse zur künftigen Finanzierung Griechenlands fasen können.

Es sieht so aus, als ob damit die finanzielle Entwicklung Griechenlands ihrem zeitnahen Höhepunkt mit der Staatspleite und einem Austritt aus der Eurozone entgegendriftet. Die Tsipras-Regierung hat aufgrund der prekären Lage mit seit zwei Wochen geschlossenen Banken und verringertem Geldumlauf wohl kaum noch die Möglichkeit, die Reformvorschläge gravierend nachzubessern. Würden die Banken ohne Kapitalverkehrskontrollen und einer Ersatzwährung wieder öffnen, wäre mit einem raschen Kollaps zu rechnen.

Mein Dank geht an die Griechen!

Mein Dank geht an die Griechen!

Auf Argumente und die Vernunft der Eurogegner wie die der AfD will ja keiner hören. Insofern bin ich den Griechen sehr dankbar dafür, wie medienwirksam sie die Inkompetenz der EU-Bürokraten der breiten Masse vor Augen führen.

Verbleibt Griechenland im Euro gibt es nur zwei Optionen:
Option A: die EU setzt ein EU-Spardiktat (zum ersten Mal) durch. Folge: der schwache Rest der griechischen Wirtschaft wird auch noch wegbrechen. Aus eigener Kraft wird sich Gr. nicht retten können, solange es im Euroraum ist. INAKZEPTABEL!

Option B: Gr. wird weiterhin ein nicht verdienter Lebensstandard durch die europ. Steuerzahler finanziert. INAKZEPTABEL!

Gegen die einzige Lösung - Grexit: Wettbewerbssteigerung durch Abwertung - winden sich die EU-kraten wie es nur geht, würde dies ja bedeuten, dass

1. die EU auf der ganzen Linie gescheitert ist (ist ja schon eingetreten)
2. die EU Macht und Kompetenzen wieder zurück an die nationalen Parlamente geben müsste,

Herr Schäuble

Sollte dieses Rettungspaket nicht kommen und Griechenland, was ja ihre Präferenz zu sein scheint, aus dem Euro und konsequenterweise aus der EU fallen, dann haben SIE persönlich eine große Verantwortung zu tragen. Sie persönlich waren dann an der spaltung Europas, dem Schicksal eins ganzen Landes und dem Ende der EU beteiligt - wenn nicht sogar federführend.
Besonders zynisch bei dieser Sache ist, dass sie erst vor wenigen Wochen einen Preis als vorbildlicher Europäer bekommen haben... wenn die Situation nicht so ernst wäre, wäre allein das schon ein riesen Witz..

Hören Sie endlich auf Deutschland zum neuen Führer in der EU heraufzuschwingen - speziell mit unserer Geschichte, nein, nicht dem 2. WK sondern den diversen Schuldenschnitten ist es mehr als unangemessen, wenn "wir" anderen erklären wollen, dass man aus eigener Kraft aus der Misere herauskommen muss! Denken Sie immer daran: Die größten Schuldenschnitte der Geschichte hatten noch immer wir - und die halfen uns!

mit dem Latein am Ende

Menschen gehen in die Politik um damit Geld zu verdienen und/oder um ihre eigenen Interesse durchzusetzen.

Andere wollen die Welt verbessern.

Weil wir alle unsere Situation verbessern wollen fordern wir das auch von der Politik.

Unter denen, die die Welt verbessern wollen, gibt es leider Fantasten, die ihr Ziel durch Umverteilung erreichen wollen. Das geht aber nicht lange gut, denn spätestens wenn ihnen das Geld der anderen ausgeht, sind sie mit ihrem Latein am Ende.

Herr Tsipras ist mit seinem Latein auch am Ende.

Was Schäuble meint...

Die hochgeschätzte Arbeit unseres werten Finanzministers Herrn Wolfgang Schäuble ist auch jetzt lobenswert. Ich persönlich bin voll seiner Meinung und betrachte seine Einstellung als höchst lobenswert - bitte weiter so!

Hardliner

Der Dr. Schäuble soll doch einfach mal sagen was er will... Griechenland um jeden Preis demütigen! Die Renten kürzen, die MWSt erhöhen, aber ja keine Kürzung im Wehretat, denn damit werden ja vor allem deutsche Rüstungsgüter gekauft... Griechenland hat den ersten Schritt gemacht und Varofakis aus dem Rennen genommen um neue Spielräume zu schaffen, jetzt sollten wir auch mal darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoll ist Herrn Schäuble durch einen Ökonomen zu ersetzen, der nicht nur stur auf unsinnigen Forderungen beharrt um sich zu beweisen. Das ganze Thema ist so komplex, das jetzt endlich mal diese Polemisierung durch die Medien aufhören muss... Meiner Meinung nach müßte Herr Krause auch durch einen Unparteiischen Journalisten ersetzt werden.

Was das wieder kostet.

Merkel mit ihrem ganzen Sicherheitsapparat wieder einfliegen zu lassen. Alle verköstigen, ev. Hotelzimmer und dann zurück.

Aber unser Geld spielt bei denen da oben ja keine Rolle mehr.

Was ist das für eine Generation von Staatschefs?

Ihr eigener Bürger darf nur mehr zahlen. Mitreden nur 1x alle 4 Jahre. Das war es dann.

Der Einzige, der noch an die Bürger denkt, ist Herr Dr. Schäuble.

Griechenland

Es gibt kein Vertrauen mehr wie auch wie soll man ein Volk Vertrauen dass nicht Sparen und die Schuld nur bei den Anderen sucht. Ich bemitleide die griechischen Rentner aber es gibt zurzeit keine andere Möglichkeit als einen Grexit. Welche andere Alternative haben wir, entweder eine unendliche Spenden Hilfe aller EU Staaten die so und so nichts bringt. Und man wird ja für die Hilfe noch verspottet weil man angeblich Griechenland in eine Zwangsjacke steckt. Die Bevölkerung hat es noch nicht verstanden das es die Griechen waren die den Haushaltsdefizite gemacht haben. Die Schuld immer bei den anderen zu suchen ist nicht gerecht. Über 60 Prozent haben sich gegen die Sparauflagen des zweiten Hilfspakets entschieden. Woher kommt innerhalb einer Woche der Sinneswandel????
Die Griechen brauchen einen Griechischen Stäuber um ihre Finanzen in Begriff zu bekommen. Humanitäre Hilfe ja aber keine Sponsoren für die griechische Elite.

Bedenken

Die Verhaltensweise der Griechen hat zu einem enormen Vertrauensverlust geführt.
Ich würde mit einem Tsipras auch keine Verträge schließen und Ware nur gegen Vorkasse liefern.
Tsipras mutiert inzwischen zum Zauberlehrling.
Zusammen mit meiner Intelligenz und Fähigkeiten werde ich Wunder vollbringen meinte der Zauberlehrling.
Ach da kommt der Meister
Herr die Not ist groß,
die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los
Es wurden durch die Verhaltensweise mehrere Milliarden zusätzlich verbrannt.
Tsipras ist Varoufakis auf den Leim gegangen.
Der Determinismus des Varoufakis hat nicht funktioniert.
Seine im Stinkefingervortrag geäusserten Zukunftsszenarien entwickeln sich vollkommen anderst.
Scheinbar ist entweder der Determinismus gescheitert oder Herr Varoufakis hatte nicht genug Intelligenz um die Zukunft deuten zu können.

"...etwa die Hälfte der

"...etwa die Hälfte der Euro-Finanzminister weigere sich, mit Griechenland Verhandlungen über ein drittes Rettungspaket aufzunehmen. Sie halten die Maßnahmen Athens für nicht ausreichend."

Und trotzdem werden manche Leute nicht müde, dauernd auf Merkel und Schäuble rumzuhacken, als wären die anderen EU-Mitglieder willenlose Marionetten, die machen und sagen, was die CDU will.

Finnland hat genauso ein Recht darauf, seinen eigenen demokratischen Willen zu haben, wie Griechenland.

Man soll nicht die Hand beißen, die einen füttert... braucht sich wirklich keiner wundern, wenn ein paar der Gebissenen keine Lust mehr haben.
Meinen die Leute etwa, nur die griechische Regierung hätte mit innenpolitischem Druck und Unmut der Wähler zu kämpfen?

Schäuble's Sollbruchstelle nutzen!

Unglaublich, wie ein kleines Ländchen wie Griechenland eine sog. "Weltmacht" wie die EU vor sich hertreiben kann.
Das gleicht einer von einem Dackel aufgescheuchte Hammelherde, die noch bis weit in die Nacht von einem Weideplatz "Meeting" zum Nächsten hetzen.

Das sind doch alles gescheite(rte) Leute!

Vorschlag:
Statt einem GREXIT (der die m.E. zweitbeste Lösung darstellt) könnte man die Dissens und Zwietracht nutzen, die Eurozone an der gerade offenbar gewordenen Sollbruchstelle zu teilen: Ein Nord-Ost Euro und ein Süd-West Euro.

Dann könnten Frankreich und die PIIGS abwerten und Deutschland und die Länder des Nordens und Ostens hätten Geldwertstabilität. Zudem würde Griechenland geschont (da weiter in einem Verbund statt alleine auf sich gestellt) und der Keil, der EU-Europa spaltet würde ins Positive gewandelt werden. Alle hätten sich wieder lieb.

Dann könnte in Europa auch mal wieder etwas anderes als Griechenland diskutiert werden, das ein oder andere Thema ist ja noch übrig.

Griechenland

Varufakis fährt in den Urlaub auf die Insel es schärt in ein Dreck die griechische Bevölkerung sein Urlaub ist wichtiger es wäre interessant ob er für sein Boot Steuern bezahlt hat. Aber danach fragt in Griechenland keiner es sind immer die anderen schuld an der Misere.

Wahrheiten auf den TISCH!

Was soll auch ein weiterer EU-Gipfel stattfinden, wenn nichts zu beschließen ist.

Noch nicht einmal über den tatsächlichen Finanzbedarfs Griechenlands herrscht Klarheit. So kann keine Finanzierung bei einem EU-Land laufen.

Sollten die Griechen irgendwie doch noch Geld aus Deutschland bekommen, dann sollte es keiner mehr KREDIT nennen.

koste es was es

koste es was es wolle
mitunter menschenleben.
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merkel will den euro. die währung mittels derer zinsempfänger europa zum aderlass bringen.
ohne euro keine zinsparties auf kosten welcher europäer auch immer. und wenn griechenland zurück zur drachme dürfte und sich von der währung verabschiedet, die südeuropas wirtschaft vernichtet, wären als nächstes spanien, italien, portugal, frankreich auf der liste.
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der euro hat europa in die schwerste krise seit ww2 gestürzt. und nicht von alledem war ein versehen.
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und nun will schäuble sich bei seiner zielgruppe profilieren. es ist ein offensichtliches schauspiel, um den frust der wählerklientel ein wenig abzufedern.

Tusk sagt Sondergipfel ab.....

Wer ist Tusk ? Ein neoliberaler polnischer Politiker.In seinem Land für zahlreiche sogenannte "Drecks"-Arbeitsverträge verantwortlich.
Was hat er schon zu bieten ?

Weitere Austerität bedeutet weiter eine wirtschaftliche Spirale nach unten und daraus resultierend eine weitere Verschuldung.Die Privatisierung der Häfen und der Telekommunikation bedeutet einen weiteren Ausverkauf.

Selbst aus der Eurozone katapultiert

Das Vertrauen in die griechische Regierung sei in den letzten Monaten auf unfassbare Weise zerstört worden, meinte Herr Schäuble. Recht so! Ich sage: Nicht nur in den letzten Monaten, nein, in den letzten Jahren.

Das Land hat sich selbst aus der Eurozone heraus katapultiert. Es muss dringend reformiert werden, und zwar von innen, nicht durch milde Gaben von außen. Damit würde man nur den unhaltbaren Zustand verfestigen, eine Beleidigung und Verhöhnung all derjenigen Staaten, die sich aus eigener Kraft mühsam berappeln – und der Griechen selbst.

Gerne helfen wir mit Rat und Tat und humanitärer Hilfe, fahren zu ihnen in Urlaub, lassen dort unser Geld, den Euro. Ich werde weiterhin griechischen Feta essen, griechische Weine trinken, griechische Lokale besuchen, mit griechischen Mitbürgern einen freundschaftlichen Umgang pflegen!

Griechenland Management

Die Misere ist komplex und wurde versursacht durch die Hereinnahme eines Staates, dessen Finanzen nicht in Ordnung waren, also steht das Management Europas in Verantwortung. Aber wo bleibt die notwendige Gesamtschau jetzt, es ist doch eine Aufgabe der Schaffung von Rückzahlmöglichkeiten und nicht bloß eine eingeengte politische. Was soll das Gezetér um schlechte Manieren der für Griechenland verantwortlichen Politiker, sondern es ist eine Aufgabe zur Lösung langzeitiger Gesundung der Volkswirtschaft. In der Wirtschaft würde ein solches Management wie im europäischen Leitungs-Konzert wohl keine Perspektive eröffnen.

53 Mrd., 82 Mrd., 100 Mrd.,

53 Mrd., 82 Mrd., 100 Mrd., am Ende ist es vermutlich noch mehr Geld, das in GR benötigt wird.
Und dies bei einer Regierung, der man nicht mal 100 € anvertrauen kann.

GR aus dem Euroraum zu entfernen ist wie eine Operation, bei der ein Geschwulst entfernt wird, zwar schmerzhaft, aber letztendlich notwendig.

Griechenland

Natürlich muß einem Eurostaat in finanzieller Notlage geholfen werden, um deren Wirtschaft wieder in normale Gleise zu bringen, aber nicht auf Kosten Deutscher Steuerzahler.

Absage

Besser wäre man würde auch das Treffen der 19 absagen. Da kann doch mit dalli, dalli nichts Vernünftiges erreicht werden.

Das Thema ist enorm kompliziert, es geht um weitere Mrd. die nach meiner Meinung nichts ändern, sondern nur temporär den Grexit aufhalten.

Der Vorschlag von Schäuble ist sehr gut.

Mit Deutschland ist kein Europa zu machen.

Es war immer klar, dass eine einheitliche Währung ohne einen finanziellen Ausgleich, sei er in Form von Eurobonds oder eines Länderfinanzausgleichs, nicht funktionieren kann. Die Kriterien des Regelwerkes, die das verhindern (sollten), waren eine deutsche Erfindung. Wir hatten immer äußerst starke Gegner des Euro-Projekts, etwa in der Bundesbank.

Da stehen wir nun also am Ende einer Entwicklung, die seit Anbeginn abzusehen war. Wenn die deutsche Deflations- und Lohndumpingspolitik mit Hartz4 etc. - befördert durch Tietmeyers INSM und die Bild - die Aussaat war, dann ist der "Grexit" mitsamt der fraglos folgenden Abspaltung weiterer Südländer unsere deutsche Ernte. Und wer darin deutsche Untugenden wiedererkennt, dem kann man nur sagen, dass diese vom utilitaristischen Menschenbild "der Märkte" ohnehin nie zu unterscheiden waren.

Europa ist tot. Die Griechen sind so wenig schuld wie Spanien, Portugal oder Italien.
Wir sind schuld. Besonders die Grünen, die Hartz4 mitgemacht haben.

vetrauen

Warum eigentlich nicht unterschiedliche Tranchen eines Hilfspakets koppeln mit dem Stand des Reformfortschritts in Griechenland? Beispiel: Auszahlung von Summe A nach Aufbau einer funktionierenden Steuer- und Finanzverwaltung, Summe B nach Aufbau von Katasterverwaltung, Summe C nach Verschärfung der Antikorruptionsgesetze und deren strikter Anwendung, Summe D nach Heimkehr u. Versteuerung/Bestrafung des u.a. in der Schweiz gelagerten Schwarzgeldes, nach erfolgtem Zugriff auf einen Teil des Vermögens des griechischen "Geldadels" usw. usf. Das alles durchaus gekoppelt mit dem einen oder anderen Investitionsprogramm. Bei ausreichendem Fortschritt aller Teile wird dann über einen Schuldenschnitt geredet werden können. aber erst dann. Wichtig wäre eine Verzahnung zwischen realem Fortschritt und realer Hilfe bei minimaler Verzinsung. Das würde wieder Vertrauen schaffen UND Entwicklung UND Effektivität.

Schäuble Papier muss jetzt von allen Fachleuten

durchdacht und geprüft werden. Es gibt sehr viel Arbeit für die EU. Sogar bei einer kleinen Firma ist eine Insolvenz abzuwickeln eine Herausforderung für alle. Ein ganzes Land nicht einfach fallen zu lassen, aber auch nicht für immer und ewig zu unterstützen ist eigentlich die schwierigste Aufgabe in der EU die sich bisher gestellt hat. Jetzt wird sich zeigen wer ernsthaft gewillt ist für alle die Zukunft zu sichern. Griechenland hat vor einer Woche noch "Nein" gesagt. Nicht zu Europa aber zu den Bedingungen. Wenn Griechenland in der EU bleibt und es humanitäre Hilfen gibt - gleichzeitig aber ein eigenes Währungssystem installiert werden muss um aus und mit eigener Kraft wieder lebensfähig zu werden, dann ist das extrem schwer durchzuführen. Um zu beraten braucht es da Fakten. Konsequent erst zu beraten wenn alle Fakten vorliegen.

Wie waren die Aussagen

die gestern gemacht wurden, alle Sorgen der 28 müssen gehört und beachtet werden.

Aber das war ja gestern, heute ist das eben ganz anders ;-).
Danke an unseren Finanzminister das er mal an die Bürger im eigenen Land denkt, wenigstens einer in unserer Regierungsriege.

Jetzt bin ich das erste mal richtig gespannt was unsere Alternativlos Kanzlerin sagt und macht, sonst sind ihre Aussagen ja schon vorher klar.
Diesmal bin ich aber echt gespannt was wichtiger ist, unsere Bürger im Land oder etwas anderes.

Gruß

Die informelle Eurogruppe, kein etwaig demokratisch legitimiertes EU-Organ mit Vertretungsmacht, kann sich auf Finanzministerebene keine einheitliche Meinung bilden, sprich die Schäubles. Nun müssen die 19 Regierungschefs, also nicht die legitimierte EU-Kommission, ohne klare Vorlage ran, wo aber die Griechen auch eine Meinung haben und die haben sie ja vorgetragen.

Kurz: Die Banken bleiben zu, die Wirtschaft kollabiert, die angeblich unabhängige EZB bleibt untätig und wartet erklärtermaßen auf politische Entscheidungen.

Hier kann sich die EU und Eurozone schon mal aufspalten, was sie ja im Grunde ist.
Es sei denn Merkel wird zur rettenden Heldin und widerlegt Gysi.
Dafür fehlt aber nach aller Erfahrung, trotz allem US-Drucks, die Mehrheitsvorlage, nach der sie sich wenden könnte.

Die Griechen sind irgendwie egal geworden, die auch dort massenhaft ohne Primärüberschuss ankommenden Flüchtlinge dort anscheinend dito.

Die EU-28 duckt vorerst ab. Keinigkeit und Rechts und Feigheit?

Vertrauen ?

"Schäuble machte auch klar, dass man sich allein auf Zusagen der griechischen Regierung nicht verlassen könne. "Das Vertrauen ist in den letzten Monaten, bis in die letzten Stunden hinein, auf unfassbare Weise zerstört worden."

Wenn Schäuble hier nur die neue Regierung meint, dann wird klar, daß fehlendes Vertrauen nur ein Vorwand ist, um den ohnehin beabsichtigten Euro-Rausschmiss zu rechtfertigen.
Denn daß die letzten Regierungen keinerlei ernsthafte Reformen angestrengt haben, ist spätestens jetzt für alle offensichtlich, obwohl diese genau Reformverweigerer von den EU-Spitzen noch im Wahlkampf über den grünen Klee gelobt wurden.

"Finanzierungslücken, "die jenseits all dessen sind, womit wir in der Vergangenheit beschäftigt waren"

Aber stattdessen sollen wir nun diesen Ministern vertrauen, die sich 5 Monate lang als unfehlbar definierten und jetzt plötzlich neue Lücken sehen und einen neuen Milliardenbedarf erkannt haben?
Das wirkt alles sehr unglaubwürdig.

Zukunft unserer Kinder?

Zukunft unserer Kinder? Ich kann diese Aussage langsam ich mehr lesen. Als ob neoliberale konservative Politik jemals Gedanken darüber gemacht hat was in den unteren Klassen der Gesellschaft passiert. Im Gegenteil diese Politik vertritt die These des Sozial Darwinismus (Wortschöpfung geistert seit Jahren durch die Gegend).

Meine Aussage trifft gerade jetzt zu, dass meine ich aber ausdrücklich nicht zum Thema Griechenland. Diese Aussage betrifft Europa und wohin die Politik steuern will.

Wer sich wirklich interessiert sollte sich sachlich mit den immer wieder erwähnten Staaten befassen die Sparen, Sparen, Sparen. Vielleicht merkt dann der Eine oder Andere das es den Bürgern dieser Staaten nicht besser geht. Vielleicht merkt dann der Eine oder Andere wer profitiert hat. Es wird herauskommen das die Verteilung von Unten nach Oben verstärkt wurde.

Europa und der Euro sind entweder gescheitert, oder zumindest stark beschädigt. Das zeigt der "kleine" Fall Griechenlands deutlich auf!

Vertrauen

Nur zur Erinnerung: Herr Schäuble weiß nicht mehr,
wo das Geld geblieben ist, das er vom Waffenhändler
Schreiber entgegengenommen hat. Ich vertraue ihm
überhaupt nicht.

Wollen wir ein Geeintes Europa - ja oder nein?

Griechenland hat nicht dieselbe Wirtschaftsleistung pro Kopf wie Deutschland, und kann diese auch nicht mehr erreichen. Die Unternehmen haben keinen Anlass, sich abseits anzusiedeln; es zieht sie in die Wirtschaftszentren. Das Ganze ist ein Selbstläufer.

Wenn die EU nicht bereit ist zu einem Länderfinanzausgleich auf Europaebene, dann ist das Projekt Euro gescheitert.

Schuldenschnitt jetzt, und bessere Regulierung der Verschuldung in der Zukunft. Das ganze ist eine Kinderkrankheit, und man soll bekanntlich nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.

Kein Grexit.

Schäuble hat endlich erkannt

Schäuble hat endlich erkannt dass Gr im Euro nicht gesunden kann ( Leistungsgefälle und Willen). Aber die Andern haben Angst. Besonders Frankreich und Italien. Frankreich ist auch gefährdet durch seine Wirtschaftspolitik. Aber genau durch das Verbleiben von Gr. im Euroraum wird der Euro zerstört. Entweder Alle halten die Verträge ohne Trickserei ein oder das wars Euro. Aber das wollen wohl Einige nicht. Frankreich erkennt nicht das eine Transferunion den Unfrieden in Europa schürt und im Crash enden wird. Die Unwissenheit der Grünen zu fundamentalen ökonomischen Gesetzmäßigkeiten macht mir Angst. Dirk Müller hat es auf den Punkt gebracht." Es gibt nur Grexit oder Transferunion". Das bisherige Geld sehen wir nie wieder bei 60 Jahren ist es auf ewig den Wirschaftskreislauf entzogen und bringt nichts für die Griechen, da das Grundübel nicht angepackt wird.

Und nächte Woche 100 Miliarden

Vor 2 Wochen ging es noch um 40 Mrd im 3. Rettungspaket. Bei jeder "neuen" Meldung wird die "benötigte" Summe nach oben korrigiert. Geld isr nichts weiters als "Vertauen". Die Politiker sind auf dem besten Wege dieses Vertrauen zu zerstören. Bei mir hat das schon geklappt.

Inzwischen haben diese

Inzwischen haben diese Figuren die griechische Wirtschaft und den Euro in Grund und Boden lamentiert und damit die Griechen davon abgehalten, ihre Probleme mal selbst in die Hand und in den Griff zu kriegen.
Solange ihnen immer die Mohrrübe vor die Nase gehalten wird, jemand anderes würde sich um die Lösung ihrer Probleme kümmern, muss man das ja nicht selbst tun.

Die Transferwirtschaft und das Gefühl, für jedes Problem ist die Gesellschaft zuständig, ist der Tod jeder Gesellschaft. Im Großen wie im Kleinen.

Nachfrage

Mehrere Fragen an jene, die auf meine Beiträge im letzten Forum antworteten:
Gibt es auch sachliche Argumente?
Z.B., wie ein "Grexit" auf Zeit konkret (!)aussehen soll? Warum die Schuldenmacherei in Griechenland solange (bis eben Tsipras) von CDU/SPD gedeckt wurde? Und warum nun alles ganz schnell geregelt werden muss? Warum die deutsche Industrie nicht klar Stellung bezieht?
Dazu habe ich leider nichts gelesen.

Vertrauen

Vertrauen ist ein hohes Gut was die griechische Regierung dümmlicherweise total verspielt und zerstört hat. Auch in einer Gemeinschaft gibt es ein Geben und Nehmen - und Vertrauen. Wer finanziele Hilfen nimmt, sollte auch Vertrauen zeigen und einhalten um alles wieder zurück zu zahlen.

Ich kann auch nicht total über meine Verhältnisse leben und dann meine Nachbarn in die Pflicht nehmen meinen weiteren Bedürfnisse zu meinen Konditionen zu zustimmen. Und wenn ich nicht fähig oder Willens bin meine eigene Situation in richtige Bahnen zu lenken, vielleicht auch nicht mehr weiter weiß - dann lasse ich mir helfen.

Deutschland war ja bereit eine vernünftige Verwaltung mit auf zubauen, dies wäre mit Sicherheit in Sachen Steuereintreibung für Griechenland vorteilhaft gewesen.

Ich habe auch nichts dagegen weitere Geldhilfen in Milliardenhöhe nach Griechenland fließen zu lassen, aber dann bitte schön von denjehnigen die meinen es unbedingt zu müssen und zwar auf Risiko der Fürsprecher.

Wolfgang Schäuble ein Experte der diesen Namen verdient

Ist eine wirklich gute Idee seitens Herrn Schäuble von GR Sicherheiten für weitere Hilfen zu verlangen.

Flugplätze/Häfen als Gegenwert für € 50 Mrd. Hilfsgelder minimieren das Ausfallrisiko für die Geber und sollten ein Ansporn dafür sein im eigenen Land bei den eigenen Leuten Geld zu generieren.

Bislang war es einfacher anderen in die Taschen zu greifen anstatt es bei der gr. orth Kirche als zweitgrößtem Grundbesitzer abzuholen oder gar bei den von der Steuer befreiten Reedern/Steuerflüchtigen.

Übrigens noch ein Hinweis an die Freunde der gr. Revolution.

1) Unsere Schulden können wir uns leisten, da wir über eine florierende Wirtschaft verfügen nebst Gegenwerten
2) Der Großteil unserer Schulden entstand aus der Schaffung der blühenden Landschaften im Osten und dem Aufbau bzw. Integration des Rechts- und Wirtschaftssystems in die BRD.
3) Wir liegen beim Korruptions Index auf Platz 12 GR auf Platz 130 somit ist auch der Vergleich von Parteien in GR und bei uns erneut widerlegt

Am 12. Juli 2015 um 10:42 von Nachtwind

Von welchen Schuldenschnitten reden Sie ?

Die Komödie setzt sich damit

Die Komödie setzt sich damit fort, dass ein total verschuldetes Land wie die BRD mit Billionen (!) an Schulden, selbst noch Milliarden an Griechenland wissentlich in den Sand setzt.

Wie kann ein Schuldnerland wie die BRD überhaupt noch Kredite vergeben?

Wie es um unseren angeblich so florierenden Staat tatsächlich aussieht, zeigt das marode Straßensystem und die total verarmten Kommunen, die Schwimmbäder etc. schließen müssen, da Sie diese nicht mehr unterhalten können und die teilweise abbruchreifen Innenstädte.

Wenn ein Staat Unterstützung braucht und zwar in Milliardenhöhe, dann ist dies die BRD mit ihren Hartz IV Empfängern und Pfandflaschensuchern.

Danke Herr Schäuble!

Ich sage OXI zum Verbleib der Griechen in der EU und im Euro sowieso. Vielen Dank Herr Schäuble, dass Sie den Mut besitzen, hier endlich einmal deutlich zu machen, dass es ein "immer weiter so" nicht geben darf. Auf das Geschwätz aus Italien braucht niemand zu hören. Stoppt den Griechenwahnsinn und beendet die Verhandlungen. Schluß! Aus! Feierabend!
Genug ist Genug!!!
Also nochmals: Danke Herr Schäuble und bitte weiter so!!!

Vertrauen

Falls die griechische Regierung nachbessert und das griechische Parlament freigibt, sollten die priorisierten Maßnahmen im Sinne einer Zug um Zug Abwicklung umgesetzt werden; so könnte Vertrauen aufgebaut werden. Das Thema Umschuldung sollte im Moment von der Tagesordnung und später aufgearbeitet werden. Grundsätzlich ist die Position von FM Schäuble und anderer gleichgesinnter Kollegen nur verständlich.
Was nicht passieren darf (vor allem aus aussenpolitischen Zwängen) ist ein "dann halt weiter so", dann stehen wir in 3 Jahren wieder am Ausgangspunkt; im Endeffekt müssen die anderen Euroländer die Last sowieso schultern.

Wieso ist man denn gegen einen Grexit?

Solange Griechenland im Euroraum ist, gibt es nur zwei Optionen:
Option A: die EU setzt ein EU-Spardiktat (zum ersten Mal) durch. Folge: der schwache Rest der griechischen Wirtschaft wird auch noch wegbrechen. Aus eigener Kraft wird sich Gr. nicht retten können, solange es im Euroraum ist. INAKZEPTABEL!

Option B: Gr. wird weiterhin ein nicht verdienter Lebensstandard durch die europ. Steuerzahler finanziert. INAKZEPTABEL!

Wieso ist also Hr. Juncker gegen die einzige Lösung: ein Grexit? Das würde bedeuten, dass
1. die EU auf der ganzen Linie gescheitert ist (ist ja schon eingetreten)
2. die EU Macht und Kompetenzen wieder zurück an die nationalen Parlamente geben müsste

Das ist natürlich inakzeptabel für die EU-Bürokraten. Lieber ein auf realitätsfernen Wunschdenken basierenden Projekt wie den Euro weiterführen, egal, wie viel Billionen Euro Steuergelder aus dem Norden verschwendet, egal, wie hoch die Arbeitslosigkeit und Schulden im Süden sein werden.

Es geht den Institutionen um ihre Schwarzgeldkonten

Denn die Wahrheit ist, dass es diesen Institutionen - zu denen die EU-Kommission, diese - in meinen Augen nicht demokratisch legitimierte - Eurogruppe und auch unsere Bundesregierung gehören - es nur um deren Schwarzgeldkonten in Griechenland, in der Schweiz, in Andorra, in Monaco, auf den Caimans und sonstwo in den Steueroasen geht. Die haben panische Angst davor, dass deren Schwarzgeld-Konten auffliegen.

Warum wohl sonst erpressen die Griechenland derart?? Warum wohl haben die Varoufakis diese neue unabhängige Steuerbehörde unter Aufsicht des Parlaments und unter Supervision der Ägäis gestrichen?? Warum wohl haben die den normalen griechischen Bürgern die Subventionen für das Heizöl gestrichen?? Sowas ist unmenschlich!!

nun liegen die Karten unverfälscht auf dem Tisch

Nun kann jeder, der den eigenen Kopf einsetzt klar sehen, was die "Regeln" dieser EU tatsächlich sind. Die Lage der einfachen Menschen sind nur Jongliermasse. Die Bestimmer sitzen in Berlin und es zählt nur die Peitsche gegenüber anderen Interessen. Die EU-Länder treten nun ganz offen als politische Konkurrenten auf, die nur ihre eigenen Interessen verfolgen.
Ich bin sehr gespannt, was ich in meinem Urlaub in Spanien erleben darf. Verurteile gegenüber Deutschen als die Zuchtmeister Europas sind zu befürchten. Und wir haben es dort nicht mit der dortigen Regierungsbürokratie zu tun, sondern mit dem einfachen Bürger auf der Straße ...

Bewaehrungszeit

Hoffentlich setzen sich Schaeuble und seine Mitstreiter durch. Der 5-Jahresplan klingt vernuenftig. Da kann Griechenland dann zeigen ob es sich bewaehren kann. Eine Wiederaufnahme in den Euro muesste es sich dann erst mal verdienen.

Grexit statt solidarischer Hilfe wie folgt:

1. Errichtung eines zweckgebunden Sozialfonds aus EU Mitteln für bedürftige Menschen (Kinder, kranke, Obdachlose etc.) und Finanzierung von existentiellen Grundbedürfnissen ( Unterkunft, Nahrung, Gesundheit). Unabhängige Buchprüfer überwachen den Mittelabfluss
2. Vermögenssteuer durch Erlass von pfändbaren Verwaltungsakten wenn notwendig mit Schätzung der besteuerungsgrundlagen
3. Verpflichtung aller europäischen Banken unter Aufhebung des Bankengeheimnisses für griechische Staatsbürger zur Mitteilung von Vermögen.
4. EU-weite Pfändung durch Banken der fälligen steuerbeträge
5. zur Verfügungstellung von know-how und Personal ( aus jedem EU-Land nur das effizienteste !) zum Aufbau eines funktionierenden Verwaltungsapparates
6. Verschärfung der Offenlegungregelungen und Buchführungspflichten für Unternemen
Etc etc etc mir fallen noch einige Sachen ein!! Doch statt kreativem Krisenmanagement nur Kindergartenniveau.

@Pannewitz

"den alten Fehler...zu wiederholen, halte ich für fahrlässig"...Konsequent wäre also, den Fehler nicht zu wiederholen und Griechenland nun im Euro zu belassen!

Glaubwürdigkeit?

- ein Problem habe ich damit v.a. bei Schäuble: Erst sagt er, Athen solle liefern. Athen liefert bis an die eigene Schmerzgrenze. Die Experten sind erleichtert und sagen, dass sei nun gut. Dann aber kommt Schäuble, sagt, das sei "bei weitem" nicht genug und sowieso seien die Griechen nicht glaubwürdig - Ja was nun, wieso fordert er sie dann erst auf, zu liefern, wenn von vornherein klar ist, dass man es ihm alten Griesgram nie wird recht machen können. Wenn es sowieso um nichts mehr geht, als die Griechen dafür zu bestrafen, dass sie ein Referendum abgehalten haben, wozu dann noch das ganze EU-Theater. Und auch das Theater darum, ob Gabriel Schäubles Vorschlag kannte oder nicht
... aber die Griechen sind es dann, die nicht glaubwürdig sind!

@ 10:42 von Nachtwind

Wie kommen Sie darauf, wenn Griechenland die Eurozone verlässt, Griechenland gleichzeitig die EU verlassen würde? Es gibt derzeit 19 Mitglieder der Eurozone und weitere neun EU-Mitglieder, die nicht in der Eurozone sind, wie etwa Großbritanien.

Griechenland hat die Option, eine Währung auszugeben, die einseitig an den Euro gebunden ist wie z.Zt, etwa Bulgarien und kann selbst den Wechselkurs ändern, wenn es oportun erscheint. So hat es die Schweiz jüngst gemacht, die als nicht EU-Land bis vor kurzem mit sogenannten Wechselkursgrenzen sich bindeten, dann aber diese Bindung aufhoben.

Es gibt soviele Möglichkeiten - man muss sie bloß denken dürfen.

Lafontaine hat interessanten Vorschlag

"Der Euro ist schon gescheitert, wir dürfen uns da keinen Illusionen hingeben", fügte er hinzu. Er will Euro durch Bandbreite von Wechselkursen der jeweiligen europäischen Währungen ersetzen. Also die alte Währungsschlange . "Wichtig ist, dass Griechenland wieder die Möglichkeit erhält abzuwerten, um mit seinen Produkten wettbewerbsfähig zu werden. Es ist überdeutlich, dass Griechenland unter den gegenwärtigen Bedingungen einer starren Währung keinen wirtschaftlichen Erfolg haben kann." Wenn unserer Politiker jetzt keinen Mut haben ist alles zu spät. Wie will man Anderen etwas verweigern was man Gr gibt? Podemos lässt grüßen. Trotz dieser Geschenke wird Gr. Haß auf die EU haben, weil man Zusammenhänge nicht erkennen will.

Streit in der Eurogruppe ?

Was für eine Offenbarung.
Denn schließlich hieß es 5 Jahre lang, die Troika würde nur anhand der Zahlen das jeweils beste für Griechenland entscheiden, die Ökonomie als Naturgesetz lasse keinen Spielraum für Interpretationen.

Und heute streiten die die Minister darum, ob die Vorschläge der Griechen, die sich leicht in Zahlen umrechnen lassen genügen oder nicht.

Diesen Widerspruch versucht man zu umgehen, indem plötzlich jeder von Vertrauen spricht.
Plötzlich soll Gr. die Reformerfolge nachweisen, etwas, was den Weltenrettern der Troika scheinbar 5 Jahre nicht eingefallen ist.
Aber es ist ja eine linke Regierung und denen konnte man noch nie vertrauen.

Aber was soll Gr. jetzt tun? Die letzte Troika-Forderung ist mit den Vorschlägen zum größten Teil erfüllt, teilweise sogar übererfüllt.
Doch das alles genügt jetzt angeblich nicht mehr.
Warum eigentlich? Was hat sich denn effektiv in 2 Wochen verändert, außer daß die EZB gerade die gr. Wirtschaft stranguliert?
Wieder das "Vertrauen"?

10:38 von Dr. Lienhard Wawrzyn

1. die Millionäre sind schon unter Samaras Regierung abgehauen, spätestens als klar war das eine Linke Regierung an die Macht kommt.
2. Tsipras hat in 6 Monaten 40 große Steuersünder geschnappt, Samaras in 4 Jahren ganze 4! (Tsipras vs. Samaras: 80:1) Die Schweiz sperrt sich nach wie vor Daten heraus zu geben. (Behinderung der griech. Justiz)

Danke, Herr Schäuble und weiter so!

Bei allem Verständnis: das griechische Volk hat mit der Wahl dieser Syriza-Regierung sowie im Rahmen des durchgeführten Referendums seinen demokratischen Willen zum Ausdruck gebracht - BASTA! Und nun soll es gemeinsam mit seiner demokratischen Regierung selbst schauen, wie es aus dem Schlamassel rauskommt!

Ganz ehrlich, auch mir tun die älteren, kranken und weniger Betuchten Menschen in Griechenland sehr sehr leid! Und natürlich ist mir auch klar, dass die Mehrheit der griechischen Bevölkerung vermutlich gar nicht wußte, über was sie mit dem Referendum eigentlich abstimmt. ABER... aufgrund des verspielten Vertrauens dieser griechischen Regierung fehlt doch jede Grundlage für erneute Verhandlungen.

Ja, wir müssen der notleidenden Bevölkerung in Griechenland helfen - mit Sachgütern, Spenden, Ärzten vor Ort und vielem mehr - das gebietet der menschliche Anstand. ABER... bitte Herr Schäuble und Frau Merkel: Machen Sie Ihren Job weiter so gut wie bisher! Dafür vielen Dank!

Sehr geehrter Herr Minister Schäuble

Bitte orientieren Sie sich weiter an den Fakten.

Die Scheckbuchdiplomatie von Merkel ist gescheitert.

Deutschlands Bevölkerung verarmt zusehends.

Sie sind der Einzige, der verstanden hat, dass wir so viel Armut in unserem Land haben, dass wir keine weiteren Milliarden zu verschenken haben.

Lassen Sie sich nicht von Merkel zu einem faulen Kompromiss überreden!

@ Simon2015 - Nach mir die Sin(n)flut

"Varufakis fährt in den Urlaub auf die Insel es schärt in ein Dreck die griechische Bevölkerung sein Urlaub ist wichtiger es wäre interessant ob er für sein Boot Steuern bezahlt hat. Aber danach fragt in Griechenland keiner es sind immer die anderen schuld an der Misere."

Sie haben vergessen das Ende der Geschichte um Varoufakis Urlaub einzufügen. Zwei seiner Leibwächter haben nämlich einen Journalisten verprügelt, der Herr Varoufakis zu seinen außergewöhnlichen Urlaubsplänen befragen wollte.

Aber die Wahrheiten des Herrn Varoufakis sind ja wie bekannt eine der Hauptursachen für die Vertrauenskrise neben der Finanzkrise. Dieser Mann hat mehr Wert auf eine 5 monatige PR Tour im eigenen Interesse gelegt, als das Problem des Landes zu verstehen, einzugestehen und seinen Bürgern wieder Perspektiven zu eröffnen.

Sein einziges Interesse galt ihm selbst und einer Amnestie für Steuerbetrüger.

NAchforschungen?

Am 12. Juli 2015 um 10:38 von Dr. Lienhard Wawrzyn
"Was Griechenland hätte tun können, ohne zu sparen

Für mich ist Tsipras nicht glaubwürdig. Warum? Tsipras hat es leider versäumt,
1. die MILLIONÄRE frühzeitig an der Kapitalflucht zu hindern und
2. die STEUERBETRÜGER konsequent zu verfolgen, die z. B. Milliardenbeträge in der Schweiz geparkt haben. Die Nachforschungen in der Schweiz hat Tsipras schleifen lassen. Fazit: Wer nicht alles tut, im eigenen Land Gelder zu beschaffen, der hat schlechte Karten, wenn er um Schuldenerlaß bittet."

Nachforschungen wären nicht mal nötig gewesen. Die Schweiz hat ANGEBOTEN die Konten reicher Griechen offenzulegen. Die GR Regierung hat abgelehnt. Das sagt doch alles über das Clan System in GR aus.

Das Land ist einfach in der jetzigen Form nicht Reif für Europa

RE - marvin, 11:01 : V e t o !

.
...Wenn ich mir Ihre Ausführungen so
durchlese, dann glaube ich (fast),
daß nicht Griechenland,#
sondern Deutschland :

a) die Staatsbilanzen gefälscht hat,
bzw. durch "US-Fachleute" hat mit-
täterschaftlich fälschen lassen,

b) in betrügerischer Art und Weise
durch Vorlage der unter a) zustan-
degekommenen Falsifikate sich den
anfechtbaren, weil rechtswidrigen
(Pseudo-)Status einer (Schein-)-
Mitgliedschaft als "ordentliches"
Euro-Staatsmitglied der Euro-Grup-
pe erschlichen, ja, ergaunert hat !

Wenn das ein "Privatmann" macht,
wird er (hierzulande) gem. den
§§ 267, 274, 263 StGB bestraft.

Wenn es sich um Regierungskrimi-
nalität in Athen (vor dem Jahre
2002) handelt, dann liest man
weder, daß dort irgendjemand des-
wegen zur (auch strafrechtlichen)
Rechenschaft gezogen worden ist !

Funktioniert in "fleiki-flaki-Steuer-
hinterziehungsland" das Legalitäts-
prinzip nicht ?

Gibt es dort etwa keine Demokratur
mehr, oder was ?

Für Alle zählen nur Fakten -
für Sie - etwa nicht ?

11:06 von milkymaid ... dem könnte ich mich anschließen ..

auch wenn ich eigentlich dafür bin, griechische Auslandsvermögen in Gänze dem griechischen Staat zur Verfügung zu stellen und ausschließlich Geschäftskosten mit einem Schonbetrag von 1 Mio. zu Rasieren. ... Um im zweiten Schritt, alle Eigentumstitel von Auslandsgriechen ebenfalls zu 50 von 100 dem griechischen Staat zu überschreiben ...
Damit wäre ein Scherbenhaufen angerichtet, weil dieser Staat auch kein zuverlässiger Buchhalter ist, den Neidreflexen an deutschen Stammtischen wäre vorübergehend abgeholfen...

Die Nummer wird letztendlich von Merkel....

doch noch zugunsten Griechenlands entschieden. Denn es interessiert sie einen feuchten Kehricht, dass kommende Generationen dann dafür mit ihrem Wohlstand, ihrer Rente und Alterssicherung usw. zahlen müssen.
Das einzige was sie verhindern will ist die Tatsache, dass sie nicht als Kanzlerin in die Geschichtsbücher kommen will, die Griechenland aus den Euro bugsierte. Das ist aber grundlegend falsch.

Wenn sie hart bliebe und die Regeln einfordert, wird sie als Kanzlerin in die Geschichte eingehen, die Europa auf einen regelkonformen Kurs gebracht hat. Die eine weitere Spaltung und die Erstarkung von nationalistischen Gruppen verhindert hat.

BTW: Natürlich stellt sich Herr Renzi nun auf die Seite Griechenlands. Schließlich hat er im Hinterkopf, dass es auch ihn mal treffen könnte. Und niemand kann nun für GR so ein Paket schnüren und es dann für Italien verweigern. Da ist schon ein wenig eigenes Kalkül dabei.

Auch 100 Mrd. werden nicht reichen,...

...denn in ein paar Monaten werden entweder IWF oder EZB mitteilen müssen, dass man sich erneut "verrechnet habe, man von falschen Annahmen ausging und GR dringend noch einmal ca.50-70 Mrd. Euro benötige".
Spätestens dann würde die Eurozone endgültig zerbrechen und auch die jetzt gehandelten ca. 84 Mrd. Euro gingen verloren.

Griechenland muss raus aus dem Euro, führt die Drachme wieder und die anderen Mitgliedsländer leisten umgehend humanitäre und technische Hilfe.

Die Griechen SELBST haben in den letzten Monaten ca. 300 Mrd. Euro ins Ausland und damit in Sicherheit geschafft.

Auch diese Gelder müssen zur Selbsthilfe der Griechen unbedingt mit eingerechnet werden, BEVOR andere aus Gründen der "Solidarität" helfen müssen, meine ich.

Ich hege keinen Groll gegen Griechen oder Italiener, aber sie müssen endlich Verantwortung für sich selbst und für die Konsequenzen ihres Reformunwillens tragen und nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen.

In der Tat, genug ist genug, Herr Renzi

Keine Demütigung

Gerade diese Staaten, die behaupten Deutschland würde Griechenland demütigen sind ebenso Wackelkandidaten in dem Euroland. Diese könnten das Verhalten Griechenlands als Blaupause verwenden.
Deutschland sollte auf jeden Fall die Harte Linie behalten und absolute Sicherheiten verlangen. Die Mehrheit der Deutschen bezahlen das Versagen Europas und sind gegen die Rettung Griechenlands. Ebenso sind wir nicht die Retter Europas. Sollte Italien so interessiert sein an dieser Rettung können sie ja 25 Prozent davon übernehmen.
Grexit jetzt damit dieses Verhalten keine Zukunft hat.

Ein Fass ohne Boden

Wieso lassen wir uns von Griechenland mit den verbalen Angriffen so erpressen?
Die Defizite hat Griechenland selbst gemacht und jahrelang der EU falsche Zahlen vorgegaukelt. Griechische Korruption, Misswirtschaft und Steuerhinterziehung haben das Land so weit gebracht.
Aber was soll´s, die EU wird's schon richten.
Beantrage ein paar Millionen Euro - sorry Milliarden - und alles wird gut. Bis das Geld ausgegeben ist - wofür auch immer. Es kontrolliert ja keiner.
Was dann: Die EU schießt wieder Geld nach und wieder und wieder ...

Wer muss für alles aufkommen?
Der (kleine) deutsche Steuerzahler!

Hat uns eigentlich damals jemand gefragt, ob wir die Steuererhöhung von 16 und 19 % wollen?
Und als klar war, dass unser Rentensystem nicht aufging, gab es damals ein Referendum, ob wir mit der Rente ab 67 einverstanden waren?
Die Antwort lautet nein.

"over isch over"

wenn die Hälfte der EU Finanzminister weitere Verhandlungen mit GR ablehnen und die andere Hälfte große Probleme sieht aber dennoch vermitteln will, dann stellt sich die Frage, ich wie lange und mit welchem Ziel man noch verhandeln will.
Ich kann daher jeden verstehen, der es vermeidet noch Steuern zu zahlen. Leider funktioniert bei uns die Steuerbürokratie so effizient, dass es für den Durchschnittsverdiener nicht so einfach wie in GR ist, der Steuerpflicht zu entgehen. Das schaffen nur die absoluten Spitzenverdiener.
Genau so vergeblich kann man darauf hoffen, dass in Deutschland eine Partei an die Regierung kommte, die eine Frühverrentung mit 50 ohne Abschläge umsetzt.
Wenn man GR in der Währungsunion halten will dann richtet das irreparable Schäden an, die noch viel weitreichender sind, als der garantierte Zahlungsausfall des Schuldners GR.

@Laureat 11:14

"UnserSchulden können wir uns leisten" Das sehe ich anders. Auch die Deutschen werden die Schulden niemals zurückzahlen können. Was man sich "aktuel" noch leisten kann ist der "Schuldendienst". Und selbst der wird mit "Neuverschuldung" finanziert. Schäubles "schwaze Null" ist eine Chimäre.

Die sollen Griechenland helfen ...

... und dadurch zugleich Europa retten – anstatt sich fortwährend in Egozentrismen, Ideologemen und Theoremen zu ergehen! Die Griechen haben längst genug geleistet und gelitten, jetzt haben sie auch einmal wieder ein Geschenk ohne jede Vorbedingung verdient...

Nicht nur das! Trotz fast

Nicht nur das!

Trotz fast Verdoppleung der Touristen sind die Steuereinnahmen zurück gegangen.
Was nützt einem da die Erhöhung der Steuern, wenn sie nicht bezahlt werden.
Es braucht überhaupt ein Finanzamt, welches seinem Namen auch verdient.

Herr Schäuble ...

... fährt augenscheinlich Europa an die Wand?

Das darf auch im deutschen Interesse nicht geschehen!

Wann setzt sich Augenmaß und Vernunft endlich durch?

Wann meldet sich Frau Merkel endlich zu Wort?

Botschaft

Die Botschaft der griech. Regierung und des griech. Volkes mit dem Referendum war und ist eindeutig: Wir wollen in der Euro Zone bleiben und wollen weiter euer Geld, aber bitte ohne Einsparungen und Gegenleistungen unsererseits! Wo auf der Welt gibt es so was?
Das Einzige was linke Regierungen immer schon konnten war das verteilen des Geldes das andere erarbeitet und erspart haben. Wo sind denn jetzt diese Länder?
Wenn kein Geld mehr zu holen ist dann sind sie mit ihren Ideologien ganz schnell am Ende und müssen betteln gehen. Dann kommt der große Jammer wie arm und schuldlos sie doch sind.
Griechenland kann nur ein Schäuble retten.
Vor diesem Mann kann man sich nur verbeugen!

Eines sollte aber klar sein, das weiß Herr Schäuble ganz genau, ein Grexit auch nur teilweise ist nur mit Zustimmung Griechenlands möglich.
Aber der schnelle Niedergang der griech. Wirtschaft wird das in den kommenden Tagen ganz schnell bringen wenn die ersten Massenentlassungen erfolgen.

Ohne Reformen reichen nicht einmal 150 Milliarden.

Wenn Griechenland keine Reformen durchführt, dann reichen auch 150 Milliarden nicht weit.
Es ist klar, dass sich Italien beschwert, denn auch Italien möchte den Euro aufweichen. Eventuell sollte man den Euro dann in Lira umbenennen.
Griechenland muß schmerzhafte Reformen durchführen um seine Beamten und Rentner selbst bezahlen zu können.
Herr Tsipras hat leider kein Konzept zur Gestaltung seines Landes, denn sonst hätte er nicht die veralteten Vorschläge der "Troika" übernommen. Von einem Linken Politiker fordere ich eine bessere Politik und Visionen für den kleinen Mann.
Würde hat auch damit etwas zu tun für sich selbst sorgen zu können und nicht auf Jahrzehnte auf Almosen angewiesen zu sein.
Herr Schäuble kann Griechenland die Würde zurückgeben indem er auf die Reformen besteht und den unwürdigen Beschimpfungen widersteht.

Griechenland

Durch nationale, chauvinistische und egoistische Interessen ist das EU Modell zum scheitern verurteilt. Wer es immer noch nicht begreifen will, die EU ist eine Transfer Union, anders kann eine steuerliche, wirtschaftliche und föderalistische Staaten-Union nicht funktionieren. Das Model der Eidgenossen könnte einer EU Zweckgemeinschaft als Vorbild dienen, man müsste aber seinen nationalstaatlichen Egoismus und Hegemonialanspruch über Board werfen und akzeptieren, dass nur eine Basisdemokratie die wirtschaftlichen und kulturellen Unterschiede ausgleichen kann. Merkel & Co haben keine Vision noch eine Lösung, armes - reiches Europa.

Danke Herr Schäuble

Dass sie Rückrat zeigen, sich dem Diktat der verschiedenen Schuldner nicht beugen, aber dadurch auch nicht einen einfachen Weg gehen. Anfeindungen Ihnen gegenüber sind überhaupt nicht angebracht. Sie machen Ihre Arbeit, Differentiert, meine Hochachtung.

Es ist einfacher Geld auszugeben, über den Verhältnissen zu Leben, aber die USA macht es uns ja vor. Das Land der Kreditkarten.

Die Problematik des ganzen, auch in der Eurozone, ist ja auch das Nord Südgefälle,
Im Norden ist eine ganz andere Arbeits und Steuermoral, welche die bessere ist, mag ich nicht zu beurteilen.

Am 12. Juli 2015 um 11:14 von Laureat

Bitte vergessen Sie bei ihrer Aufzählung aber nicht, dass wir unsere tolle Industrie im Grunde erst Dank eines der größten, wenn nicht dem größten, Schuldenschnittes der Geschichte zu verdanken haben. Des weitereswirtschaftet unser Staat auch nicht so extrem gut: Oder wie könnte es sonst sein, dass wir jetzt erst eine Schwarze 0 haben? Kredite haben wir bislang im übrigen auch noch nicht abgebaut... wir haben nur den Vorteil, dass wir die Zinsen (noch?) bedienen können.

Was die Korruption angeht: Mag sein, dass wir auf dem Index vor Griechenland liegen.. aber vergessen sollten wir hierbei nicht, dass gerade unser FInanzminister in eine entsprechende Affäre verwickelt war und dessen Partei immer wieder mit solchen Dingen in Berührung kommt... Index hin oder her: Korruption gibt es überall.. und ob wir da wirklich "besser" sind ist eigentlich unerheblich... Erster Stein und so...

Das Ende ist Unweigerlich

Es gab auf der Welt schon vor Tausenden von Jahren hochstehende Kulturen die alle, wenn sie auf dem Höchststand waren zugrunde gingen und Verschwanden. Es gab die verschiedensten Epochen mit unterschiedlichsten Weltanschauungen, alles gescheitert alles Vergangenheit. Heute leben wir im Zeitalter des Kapitalismus. Auch diese Epoche wird zu Ende gehen, wir erleben gerade den Anfang vom Ende. Na denn.

Spaltung

Der EURO vereint NICHT Eropa. Der Euro SPALTET die Bevölkerung, die Länder, ja ganz Europa. Es würde mich nicht wundern wenn es wegen diesen Dilettanten die bei der Euroeinführung zuständig waren und denjenigen die daran noch weiterwuschteln, mit dem Interesse den Euro Big Bang so weit wie möglich in die Zukunft zu verschieben (möglichst nach der Amtszeit), zum Krieg kommt.

Die Griechen hatten ihr Referendum...

... und soviel ich weiß waren dies ganz reelle Wahlen mit einem demokratischen Ergebnis! Wenn also heute noch die EU Politiker wegen der Griechenlandhilfen diskutieren, so dürfte es meines Erachtens hier ausschließlich nur noch um die Frage humanitärer hilfen gehen!!! Alle anderen Diskussionen kommen mir seit dem Referendum letztem Sonntag so vor, als sei Europa ein verschmähter Liebhaber, der nicht begreifen will, daß seine Angebetete ihm einen Korb gegeben hat! Halten wir doch fest, nicht Tzipras allein hat zu Sparmaßnahmen NEIN gesagt, es war mehr als 60% Prozent des griechischen Volkes! Wann erkennen wir Resteuropäer dies an? Wann werden Pläne umgesetzt, den Griechen humanitär zu helfen, wann schenken die EU Politiker ihren Bürgern endlich reinen (nicht griechischen ) Wein ein und machen die wirkliche Kostenrechnung auf! Griechenland braucht unsere Unterstützung- ohne Wenn und Aber, aber ganz bestimmt ohne im Euro zu verbeliben; Das wäre ein Faß ohne Boden für anderen EU Länder!!!

Wie wäre es mit diesem

Wie wäre es mit diesem Vorschlag: Keine weitere Hilfe mit Geldern, die den Bürgern anderer Länder zwangsweise abgenommen werden. Dafür Einrichtung eines Spendenkontos unter "Griechenlandhilfe", auf welches die vielen Sympathisanten ihre Gelder einzahlen können, die hier so lautstark weitere Zahlungen fordern. Das wäre doch der Königsweg !

Bitte?

"Am 12. Juli 2015 um 11:01 von marvin
Mit Deutschland ist kein Europa zu machen.
Die Griechen sind so wenig schuld wie Spanien, Portugal oder Italien."

Ein Land, das über seine Kosten gelebt hat (eines der teuersten Rentensysteme in der EU), dessen Strukturen praktisch nicht vorhanden sind (kein Katasteramt) und praktisch einladen zum Missbrauch (wieso Steuerzahlen, wenn selbst der GR Finanzminister zugibt, dass er keine Möglichkeit hat sie einzuziehen).

Dann kommen noch Erlässen wie der berüchtigte Reeder Erlass hinzu, der praktisch die Super-Reichen von Steuern eh entbindet uvm.

Jetzt bitte eine Erklärung von Ihnen, wie Deutschland daran Schuld hat?

Deutschland hat jedoch eine Mitschuld: Wie kann man so einem Land so viel Geld geben? Oder auch: Wie kann man Banken die spekulieren und einfahren wieder und wieder sützen.

Zustimmung, die "Schmierenkomödie" findet auch beitragsfinanziert statt. Den Widerspruch zensiert man:
21:33 von spom:"Hier ein richtig guter Kommentar von G. Restle:
https://www.facebook.com/monitor.wdr?fref=nf"

Herr Restle schreibt da von einer Schmierenkomödie und meint den Finanzminister und die Kanzlerin. Wieviel griechische Eurostaatsanleihen hat Herr Restle wohl unmittelbar nach dem Eurobeitritt und jetzt zur Unterstützung von Tsipras gekauft?
Die EZB hat noch ein paar Milliarden im Portfolio. Es gibt auch noch nicht getilgte Papiere vom ersten Schuldenschnitt. Jeder der Geld übrig hat, darf den wertlosen Schrott gerne gegen den Nennwert in € tauschen?
Dass Herr Restle den Finanzminister und die Kanzlerin Blockierer nennt passt, etwas anderes ist von ihm nicht zu erwarten. Wer "Schmierentheater" liebt, sieht sich Monitor an. Seine "Rhetorik" entlarvt ihn auch bei facebook. Er sagt, die Schuldigen sitzen in Berlin, nicht in Athen. Unglaublich! GR-EXIT oder D-EXIT!

Warum eigentlich neue Verhandlungen?

Es lag und liegt überhaupt keine Notwendigkeit vor neue Verhandlungen zu führen. Wer hat denn die Verhandlungen abgebrochen und ist wie ein Sieger vom Platz gegangen.
Doch die Herren Tsipras und Varoufakis und noch 61 % der
Griechen mit Ihnen. Man hat 5 Monate ohne Ergebnis verstreichen lassen, Jetzt soll man auf die Schnelle 53-100
Milliarden Euro einfach durchwinken? Die Staatsmänner- und Frauen, die dem zustimmen, müsste man wegen Veruntreuung von Staatsvermögen in Regress nehmen. Klar, dass ein Herr Renzi aus Italien dafür ist. Er wäre der nächste Kandidat der für sein Land einen EU-Geldregen bräuchte.
Fazit: Beendet diese Posse. Gebt den Griechen die Drachme
zurück, wer fünf Monate lang alle EU-Staaten
an der Nase herumführt hat es einfach verdient.

Bleiben Sie bei Ihrer Meinung

Sehr geehrter Herr Schäuble bleiben Sie bei Ihrer Meinung !! Die Griechen haben damals betrogen und jetzt die Quittung bekommen ! Raus mit Ihnen aus dem Euro und keinen Euro mehr als Hilfspaket !!! Aber Hilfe dem Volk der Griechen ( aber nicht den Banken und den Oligarchen ) die können nichts dafür was Ihre Politiker verbockt haben ! Also solidarisch mit dem Volk und Hilfspakete für diese Menschen aber keine Hilfe den Verursachern jagt diese Verbrecher ins Meer dann könnt Ihr Griechen neu anfangen mit einer vernünftigen und soliden Politik holt euch das Vertrauen zurück und Ihr bekommt dann auch Hilfe von uns deutschen da bin ich mir ganz sicher !

Bravo Schäuble !

Die neuen Reformvorschläge Griechenlands sind nichts weiter als Absichtserklärungen bzw. Wunschvorstellungen.
Selbst falls sie Ernst gemeint sein sollten werden sie an der Unfähigkeit bzw. Unwilligkeit des bürokratischen Apparates in GR scheitern.
"Griechenland ist eine klientelistische Kleptokratie." Zitat Jorgo Chatzimarkakis, ehemaliger Sonderbotschafter der Tsipras-Regierung im DLF.
Diese Regierung hat die aktuellen Vorschläge noch vor kurzem vehement bekämpft. Jetzt will sie diese verwirklichen !?
Zudem, einem Land mit der internationalen Bonitätseinstufung "Ramschniveau" gibt man keine Milliarden. Das wäre Veruntreuung von Steuergeld.

Helfen Schuldenschnitte?

Die historische Wahrheit ist, dass Schuldenschnitte nur dann helfen, wenn Reformen auch politisch angepackt und umgesetzt werden.
Dies war in Deutschland und anderen Ländern der Fall.
In Griechenland kann ich diesen Reformwillen ( es passiert einfach nichts, egal was versprochen wird) nicht erkennen.

EU gespalten - Ziel erreicht !

... das ist doch ein schöner Etappensieg der griechischen Marxisten, die die europäische Werteunion zerstören wollen.

Anderes Thema:
Die nicht-griechischen EU Länder erwerben SteuerCDs in der Schweiz und helfen der griechischen Verwaltung bei der Eintreibung hinterzogener Steuer. EU Amtshilfe sollte doch machbar sein. Die griechische Administration ist ja offenbar allein nicht überlebensfähig und durchsetzungsfähig.

Grexit light "Vorschlag von Herrn Schäuble"

Als erstes möchte Ich Herrn Schäuble als deutscher Staatsbürger der wo brav seine Steuern jedes Jahr zahlt für seinen Vorschlag danken...

Meine Vorschläge an Herrn Schäuble :
1. Kein 3. Hilfspaket an Griechenland!
2. Griechenland in EU lassen, aber eine Parallelwährung einführen nur für Griechenland (G€uro),wo nicht stark abwertet als Drachme und Staatsschulden momentan auslagert in Art" BAD-Bank"sowie sofortige Reformen.(Mehrwertsteuer,Luxussteuer,Reduzierung von allgemeinen Ausgaben in Griechenland).
Steuerversäumnisse von reichen Griechen
ca.50 Milliarden durch Hilfe von EU-Beauftragten,EZB,usw.sofort als erstes..
Sofortige Erstellung von Steuersystem mit Hilfe vonEU .
Luxussteuer 40% auf Luxusgüter,Jachten,Autos,Privatflugzeuge,us.w. wie in Türkei?
Renteneintrittsalter auf 67 Jahre!
Kleine bis mittlere Steuersätze für Bürger ca.17%.
Wenn Wirtschaft in GRie anspringt leichte Steuererhöhungen für GRie
Hilfe für Griechen bei Industriealisierung ohne Subventionen nur durch Investoren?

Griechenland (seine früheren

Griechenland (seine früheren Regierungen, viel mehr noch seine jetzige Regierung, sowie die Mehrheit seines Volkes) will nicht die ganz offensichtlich nötigen Reformen durchführen, die einen Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone auf lange Sicht erfolgreich erscheinen lassen. Wenn trotz dieser Tatsache Italien (oder sein Premier Renzi) Griechenland im Euro halten will, dann wird Griechenland sicher nichts dagegen haben, von Italien die dazu über viele Jahrzehnte nötige finanzielle Unterstützung zu erhalten. Viele andere Euro-Länder sind zu finanzieller Unterstützung grundsätzlich nur bereit, wenn absehbar ist, dass Griechenland sich langfristig selbst finanzieren kann. Dazu braucht es tiefgreifende Reformen in Griechenland. Man kann Griechenland diese Tatsache erklären, aber man kann Griechenland nicht dazu zwingen, diese Tatsache zu begreifen.
Spanien, Portugal und Irland haben ihr Schicksal selbst in die Hand genommen. Das unterstützen wir gern finanziell.

Am 12. Juli 2015 um 11:22 von eli

Jetzt seien wir mal ganz ehrlich.. würde Griechenland die Eurone verlassen, dann wäre doch der einzig logische Schritt auch ein Austritt aus der EU, die das Land ja schließlich in der Krise im Stich gelassen hat - hart ausgedrückt. Auch ist der Verbleib in der NATO damit gefährdet, da ein überschuldetes Land kaum noch den Bündnispflichten nachkommen kann... und was dann passiert ist eigentlich simpel: Sieht Russland die Möglichkeit Europa ein wenig vorzuführen und die NATO zu destabilisieren werden ganz schnell Hilfsgelder locker gemacht, gegen entsprechende Auflagen, wie Ausweisung der NATO Kräfte oder vergleichbare Nadelstiche...

Es ist, egal was genau passiert, doch utopisch zu glauben, dass ein Land, was aus der Währung hinausgeworfen wird noch ein Teil der EU bleiben wird... so naiv kann keiner sein, sowas zu glauben.

Solange der Staatsapparat nicht umstrukturiert wird...

... sollte es keine weiteren Hilfen, das Risiko ist viel zu hoch und Griechenland hat mit einer zugesicherten Brückenfinanzierung keinen Anreiz, tiefgreifende und unpopuläre Maßnahmen durchzuführen. Hier geht es auch nicht darum, überall zu sparen wo es geht, sondern mit Restrukturierung die ineffiziente Bürokratie zu ersetzen. Kein Land braucht so viele Beamte wie Griechenland sie hat.

11:41 von Manni65

Italien, Portugal und Spanien haften mind. mit Bürgschaften beim ESM! Wenn Griechenland nicht zahlt greifen diese Bürgschaften. (und auch andere bei Italien und Spanien) Sie können sich selber ausrechnen wo das hinführt.

Zitat: Renzi an Deutschland:

Zitat: Renzi an Deutschland: "Genug ist genug"

Hat Renzi sich da nicht im Adressaten vertan? Sollte es nicht heißen: Renzi an Griehenland: "Genung ist genug"

Oder will Italien demnächst auch noch Unterstützung?

Warum gründen Italien, Griechenland und Frankreich nicht ihren eigenen SüdEuro? Wäre doch die Lösung. Dann können Italien und Frankreich Griechenland so viel Geld leihen wie sie wollen.

Aber nicht mit uns. Es muß endlich ein Schlußstrich gezogen werden.

Draghi hat schon genug Schaden angerichtet. Illegale Staatsfinazierung wo man nur hinschaut.

Am 12. Juli 2015 um 11:26 von Gelebter Realist

"Deutschlands Bevölkerung verarmt zusehends.

Sie sind der Einzige, der verstanden hat, dass wir so viel Armut in unserem Land haben, dass wir keine weiteren Milliarden zu verschenken haben."

Lieber "Realist".. bislang verdient Deutschland hervorragend an Griechenland. Das Menschen in Deutschland verarmen ist das Produkt von 10 Jahren verfehlter innenpolitik.

Im übrigen.. wenn es ihnen ums Geld gibt: Deutschland gibt wesentlich mehr Geld für unsinnige Rüstungs- und Sport(!)projekte aus als für die gesamte Griechenlandrettung bisher... und jetzt fragen sie sich bitte einmal, was insgesamt wohl sinvoller ist...

Schuldenschnitt

Meines wissens nach bekam GR vor 3 Jahren einen Schuldenschnitt in Höhe von ca. 100Mrd. Euro. Jetzt diskutieren 19 Finanzminister über eine 100Mrd. Euro Finanzierung Griechenlands für die nächsten 3 Jahre. Die Kohle ist dann auch weg. Geht das jetzt im 3-Jahres-Rhythmus so weiter? Wie kann man sicherstellen, daß das Geld bei den griechischen Normalbürgern ankommt und nicht bei Oligarchen oder Politikern?

Armutszeugnis

Bereits seit 2004 war klar, dass irgendetwas mit den griechischen Zahlen nicht stimmen kann! Nun wäscht man seine Hände in Unschuld und tut so als ob tsipras alles zu verantworten hätte.

Privatisierung!?? Ist dass das Allheilmittel? Kann mir jemand erklären wie aus einem einmaligen Verkauf von Staatsbesitz kontinuierliche einnahmen generiert werden sollen? Es muss doch noch ein "Griechenland" übrig bleiben, für die Zeit nach der Krise...oder sollen die verkauften Güter dann teuer wieder abgenommen werden??

Die EU ist gescheitert, wenn sie es nicht schafft für nur 11 Millionen Menschen Schutz und (rechts-) Sicherheit zu gewährleisten.. Armutszeugnis

@ 11:45 von jautaealis

Zitat "Die Griechen haben längst genug geleistet und gelitten, jetzt haben sie auch einmal wieder ein Geschenk ohne jede Vorbedingung verdient..."

Warum haben sie sich ein Geschenk verdient? Nach 5 Jahren Brückenfinanzierung hat sich nichts verbessert.

Und warum sollen wir verpflichtet sein etwas zu schenken? Wir Sparer leiden enorm unter den viel zu niedrigen Zinsen.

Die Antwort müßte lauten: Rauf mit den Zinsen und rauf mit den Steuern. Und jeder Staat muß mit dem Auskommen, was ein Steuereinnahmen da ist. Wohltaten gibt's erst danach.

11:47 von Leatherstocking - bei wem fehlt Vertrauen?

> Wenn sich die von Brüssel und Berlin diktierten Vorgehensweisen wieder als Rohrkrepierer erweisen, weiter den Niedergang der griechischen Wirtschaft befördern, wäre es falsch, weiteres griechisches Vermögen unwiederbringlich in ausländische Hände geraten zu lassen, wie dies Schäuble dies fordert. <
Warum?
Schulden sind Schulden, niemand hatte sie GR aufgezwungen.
Und wenn GR sie nicht abzahlen kann, dann werden halt Pfänder verkauft.
Und das sind keine anonymen ausländischen Hände, das ist das Geld der Steuerzahler auch sehr armer Länder in Europa (ESM) bzw weltweit (IWF).

Verzwickt....

Lässt man Griechenland fallen, entwickelt sich im Südosten Europas in failed State.

Tut man es nicht, hat man im schlimmsten Fall wuf Dauer eine Geldvernichtungsmaschine am Hals.

Und was wäre schlimmer als das frisch gedruckte Geld gleich wieder in den Reißwolf zu geben.

Auf die Kritik von Osteuropäern (Balten) könnte man hier jedoch gut verzichten. Hätten diese nicht die Möglichkeit, ihre hohe Arbeitslosigkeit durch stake Abwanderung in die entwickelten EU Länder halbwegs stabil zu halten und würden diese nicht EU Entwicklungshilfe in beträchtlicher Höhe bekommen, stünde es es um sie nicht viel besser als um Griechenland.

Das spricht ja alles für Minister Schäuble.

@Melanda
Sie sagen es ja selber: man muss ja schon fürchten, dass Deutschland seine eigenen Schulden nicht zurückzahlen kann.

Die werden aber immer höher, wenn wir für die griechischen Schulden bürgen. Die dieses Land nie zurückzahlen wird. Sondern die wir einmal zurückzahlen müssen.

Deshalb muss Minister Schäuble hart bleiben.

Wir haben zu viele Schulden in Deutschland, zu viel Armut. Wir können auch nicht, alle paar Monate, weitere Schulden für Griechenland schultern.

Ein verantwortungsvoller Politiker kann jetzt nur mehr sagen: wir können uns an einem 3. Hilfspaket nicht mehr beteiligen. Weil wir es nicht mehr haben.

WIR HABEN DAS GELD NICHT MEHR.

Wann wird endlich dementsprechend gehandelt!

11:42 von Pleiten Pech un...

"...Hat uns eigentlich damals jemand gefragt, ob wir die Steuererhöhung von 16 und 19 % wollen?
Und als klar war, dass unser Rentensystem nicht aufging, gab es damals ein Referendum, ob wir mit der Rente ab 67 einverstanden waren?
Die Antwort lautet nein."

Warum haben wir uns seinerzeit nicht gewehrt? Unsere eigene Dummheit! Wenn die Griechen jetzt gegen solche Missstände aufstehen - sollten wir nicht auch froh sein, dass es überhaupt jemand tut und vor allem, diesem Beispiel f o l g e n ?
Denn das ist die Angst der Köpfe der Euro-Group: Dass sich andere Völker anschließen!

EU = die Egoisten-Union & das Ende der Titanic

Der EU droht der Zerfall wegen moralischer Insuffizienz. Sowohl bei Griechenland als auch in der Flüchtlingsfrage versagen alle ethischen Sicherungssysteme. Das politische Establishment in Europa erweist sich als Ansammlung von Schreibtischtätern, ohne moralischen Kompass und ohne Sachverstand. Die Titanic hat am Eisberg angeschlagen. Die Besatzung diskutiert über die mangelhaften Baupläne des Schiffs. Das Unheil nimmt seinen Lauf. Die Wahrheit ist, die Titanic ist nicht mehr zu retten - es ist nur noch eine Frage der Zeit...

Was jetzt noch hilft ist der DExit

Deutschland sollte nun freiwillig aus dem Euro ausscheiden und den anderen 18 Eurostaaten die Rettung Griechenlands überlassen. Laut Mastrichtvertrag dürfte Deutschland ja ohnehin nicht mehr im Euro sein mit über 80 Prozent Verschuldung am BIP. Aber das ist wohl vergebene Mühe. Es wird auch hier wieder bis zur bitteren Neige gehen, weil keiner der Akteure die Blamage zugeben will, daß der Euro ein Fass ohne Boden ist. Also werden sie weiter deutsche Steuergelder dort versenken. Und die deutsche Presse wird die Alternativlosigkeit dieses Dilemmas weiter verkünden, wie von Merkel befohlen.

Hallo jetzt aber!! Letzten

Hallo jetzt aber!! Letzten Sonntag ein Referendum, mit dem Ausgang 'NEIN', und
jetzt streitet man sich über Hilfspakete?
Ich lach mich tot!!!(wenn's nicht so traurig
wäre). Herr Tsipras ist in meinen Augen der größte Gaukler der Eurozone. Dieser Herr reizt die Geduld der Geldgeber bis zur letzten Minute derart frech aus, und "verlangt" unverfroren immer mehr Milliarden zur Rettung. Fünf Monate sind nutzlos verstrichen, ohne sichtbare Veränderungen. Die Sparvorschläge
umzusetzen wird ihm nicht gelingen, das
einfache Volk kann nicht mehr und die sogenannte "Elite" will nicht mithelfen. Die feiert lieber in England oder wo sie sonst ihre Milliarden hingebracht hat und lacht sich halbtot. Mein Fazit ist: die Rettung
Griechenlands wird nicht funktionieren,
deshalb: Endlich begreifen, dass man den Karren nur mit den eigenen Kräften aus dem Sumpf ziehen kann, notfalls eben ohne Hilfe der EURO-Zone.
Ich befürchte jedoch einen faulen
Kompromiss zu unseren Lasten!!!!

@AlterSimpel:"Was hat sich denn effektiv in 2 Wochen verändert?"

Nun, bekanntlich haben die Syriza-Regierung und die Bevölkerung Griechenlands die Reformvorschläge der Gläubiger vehement mehrheitlich abgelehnt. Wenn nun die griechische Regierung gegen ihren und des Volkes Willen ähnliche Reformvorschläge vorlegt, ist dies und deren tatsächliche Umsetzung völlig unglaubwürdig. Ein drittes Hilfsprogramm wäre für GR völlig verfehlt.

Statt mehr, gilt es weniger Schulden zu machen. Und wenn GR weitere Schulden machen will, dann bitte nicht auf Risiko der europäischen Steuerzahler. Die Schuldenkrise ist von GR hausgemacht und muss auch aus eigener Kraft erledigt werden. Dabei kann die EU humanitäre Hilfe leisten. Erst wenn die Spar- und Strukturreformen nachhaltige Wirkung zeigen und Vertrauen zurückgekehrt sein sollte, kann über eine Teilentschuldung verhandelt werden.

Genug ist genug, finde ich auch

Es ist genug Geld verbrannt worden, um sich auf weitere Risiken einzulassen.

Genug ist genug, das stimmt auch aus Sicht der Steuerzahler. Schluss mit den Bailouts. Jeder Staat muss seine Hausaufgaben selbst machen. - Oder Exit

Renzi

"Italien will keinen Austritt Griechenlands aus dem Euro, und zu Deutschland sage ich: genug ist genug."

Da hat er Recht, wir sind bereits mit mehr als 100 Mrd. im Risiko; und das ist in der Tat genug. Schon die Alten wußten: ad calendas graecas zahlen die Griechen.

Schäuble muss weg!

Schäuble will die totale Kapitulation GR´s. Das wird nie gelingen. Stadtessen wird die ganze Eurozone in den Abgrund gerissen. Alleine schon aus dem Grund, dass GR sich nie aufgeben wird! Deutschland hat schon 2 große Kriege verloren. Das jetzt wird unser totaler Untergang sein. Und damit niemand mich missversteht. Mir liegt sehr viel an dem Wohlergehen meines Volkes. Aber auch an dem Wohlergehen der Griechen und der anderen Völker/Menschen. Also an dem Wohlergehen der Menschen insgesamt. Sonst haben, meine Familie und ich, keine Zukunft.
Schäuble muss weg! Der Mann ist untragbar.

@ neutron55

"Wie kann man sicherstellen, daß das Geld bei den griechischen Normalbürgern ankommt und nicht bei Oligarchen oder Politikern?"

Gar nicht! Das Geld bleibt zu über 90% bei deutschen, französischen und britischen Banken und Versicherungen. Keine Sorge, von dem Geld werden Leute richtig reich, aber kein Grieche!

@Am 12. Juli 2015 um 10:38 von shanghaikid

"2. "Griechenland erwirtschaftet einen "Primärüberschuss" (muss man für ein Defizit schon ein neues Wort erfinden??)"

nein muss man nicht, dieses Wort gibt es schon und bezeichnet etwas wichtiges.

Der Haushalt ist positiv (auch ohne Privatisierungseinnahmen), nur die Zinslast der Schulden ist so hoch, dass (im Falle Griechenlands) am Ende doch ein fettes Defizit raus kommt

@ um 10:42 von Nachtwind

Ja, wenn es zum Grexit kommt trägt Herr Schäuble dafür einen großen Anteil an der Verantwortung - und Millionen Steuerzahler der EU werden ihm dankbar zujubeln.

Genug ist genug, aber anders, als es aus Italien hallt.

10.42 @ Nachtwind

Schäuble jetzt für eine mögliche Spaltung der €-Zone verantwortlich zu machen ist wirklich starker Tobak.
Wer veralbert denn schon seit Monaten den Rest Europas? Wer verlangt ständig neue Hilfsgelder ohne erst einmal im eigenen Land für klare Verhältnisse zu sorgen? Wo sind denn alleine die rd. 90 Mrd. Notkredite der EZB hingekommen?
Ich verband mit Tsipras anfangs große Hoffnungen, dass endlich die Verwaltung reformiert, die Vetternwirtschaft glaubhaft beseitigt, ein Kataster und eine Steuerverwaltung aufgebaut werden. OK, Wunder sollte man auch von Tsipras nicht erwarten. Doch glaubwürdige Politik sieht anders aus. Ihm ging es doch ständig nur um einen Schuldenschnitt und weitere finanzielle Hilfen - nach neuesten Erkenntnissen rd. 100 Mrd.
Wenn hier Schäuble ohne genau zu hinterfragen zugestimmt hätte und in 3 Jahren evtl. wieder und wieder, wäre das ok gewesen Nachtwind? Entweder sind Sie Grieche oder ein "Grüner". Denen ist es anscheinend auch egal wo unser Geld bleibt.

Wir verlieren Griechenland...

Und das nicht, weil durch einen "Grexit" die Griechen ihre Drachme hätten, sondern weil, wenn die Rest EU noch ein paar Wochen mehr hin und her diskutiert ohne wirklich humanitäre Hilfen für die griechische Bevölkerung anlaufen zu lassen - es durchaus zu einem Militärputsch in Griechenland kommen könnte. Mich wundert es, das diese Option in Brüssel scheinbar noch niemand ernsthaft bedacht haben sollte... Was haben wir dann für ein Szenarioo??? Eine Militärdiktatur von Rechts oder Links in einem EU Mitgliedsstaat ( denn das ist Griechenland ja nach einem Grexit immernoch)? Und wie würde Brüssel darauf reagieren, damit umgehen??? also - 3. Rettungspaket darf es so nicht geben, das ist ohne drastische Reformen in Gr. keinem anderen EU Mitbürger/Land mehr zu vermitteln!!! Aber humanitäre Hilfe, koste es was es wolle müsste schon längst- unabhängig vom ausgang jedweder Verhandlungen schon längst angerollt sein - Sonst werden Fakten geschaffen, die wir alle wohl so nicht wollen...

Grexit

Ich glaube, dass Griechenland 5 Jahre pausieren sollte, ohne Schuldenschnitt, also Grexit auf Zeit. Dann können Sie beweisen, dass sie Reformen effektiv auf den Weg bringen und wieder dazu gehören können, diesmal aber ohne faule Tricks. Ich glaube, alles Andere schadet Europa. Ich habe keine Angst vor einem Grexit, sondern Angst vor Kompromissen.

Grenzenlose Lügen!

Wie viel hat der deutsche Steuerzahler für die Rettung Griechenlands bezahlt???

KEINEN EINZIGEN CENT!

Deutschland hat im Zuge der Griechenlandkrise 200 Millionen Euro Gewinn gemacht. Das ist die Wahrheit. Und so sollte es nach Schäuble und Co. auch noch die nächsten 100 Jahre weitergehen, nämlich am Leid der griechischen Bevölkerung weiter verdienen, genauso wie Banken an der Schuldenspirale von normalen Bürgern verdienen.

Niemand spricht das aus!

Der Schuldenschnitt am Anfang der Krise betraf die privaten Gläubiger, von denen einige natürlich mit deutschem Steuergeld gestützt wurden, da Banken ja "systemrelevant" sind Menschen hingegen nicht!

Erst mit dem Grexit greifen die Bürgschaften und die Kredite können abgeschrieben werden, dh. die harte Haltung Schäubles kostet Deutschland mind. 50 Mrd. €, mit dem Hilfspaket würde Griechenland zumindest die Schulden bedienen, da ja auch Reformen vorgeschlagen wurden.

Interessant wie viel Zuspruch es hier für die schlechteste Lösung gibt

kein Reformwille der Griechen?

Ist mir ein Rätsel wie man, nach all den dramatischen Einschnitten bei Renten, Beamtengehältern usw. noch immer so etwas sagen kann. Was Schäuble nicht sehen will: mehr geht nicht, das Referendum war doch eigentlich recht eindeutig! Schlichtweg jede Volkswirtschaft dieser Welt würde unter diesen Maßnahmen zusammen brechen. Das Spardiktat der EU hat alles noch viel, viel schlimmer gemacht und nicht besser, wie gehofft. Das war der Verhandlungsansatz von Varoufakis, aber man hat ihn geschnitten. Und welchen Ausweg aus der Sackgasse gibt es?: Fehler einsehen und korrigieren, schnellstens. Schuldenschnitt und gemeinsam einen realistischen Weg daraus finden, ohne Schäuble, der wird das eh nicht (politisch) überleben.

@eli, 12:00

Sie haben sicher recht, dass das Szenario eines kompletten EU-Austritts und evtl. gar eines NATO-Austritts Griechenlands eine aus Sicht dieser Institutionen und der Bürger Europas extrem unerwünschte Entwicklung wäre, die es in der Tat tunlichst zu vermeiden gilt. Ihre Einschätzung, dass dies die logische Konsequenz eines von Griechenland unerwünschten, aber durch die Ereignisse forcierten Euro-Austritts Griechenlands sein würde, teile ich jedoch nicht. Die Geldtöpfe der EU zur wirtschaftlichen Entwicklung strukturschwacher Regionen garantieren Griechenland langfristig deutlich mehr Einnahmen als kruzfirstige finanzielle Lockungen Russlands es könnten. Zudem ist für den Fall eines Grexit finanzielle Hilfe Europas bereits angedacht worden und wird sicherlich fliessen müssen, um den dann wahrscheinlich eintretenden humanitären Notstand zu lindern. Bei der idelogischen Verblendung der jetzigen griechischen Regierung ist das von Ihnen skizzierte Szenario allerdings nicht auszuschliessen.

Tsipras nicht kreditwürdig!

Der Linke Tsipras hat in seiner noch relativ kurzen Amtszeit schon oft gezeigt, dass er es nicht kann! Keine deutsche Geschäftsbank würde ihm auch nur einen Cent leihen. Und so einer soll Griechenland grundlegend reformieren? Wer das glaubt ist naiv. Tsipras ist nicht glaubwürdig und schon gar nicht kreditwürdig. Die EU sollte sich jetzt vor allem Zeit lassen, denn Tsipras' Stuhl wackelt schon.

@11:23 von AlterSimpel

Zitat "Die letzte Troika-Forderung ist mit den Vorschlägen zum größten Teil erfüllt, teilweise sogar übererfüllt."

Bedenken sie bitte, daß die Troika oder wie sie auch heißen mag sich bereits viel zu weit auf Griechenland zu bewegt hat und daß es dabei "nur" um 7Mrd Euro ging.

Jetzt geht's um das 10-fache. Das man da die butterweichen Kriterien nicht mehr akzeptieren darf dürfte jedem klar sein.

Im übrigen hätte Griechenland sei Jahren in eigenregie Maßnahmen ergreifen müssen. Die Verantwortung liegt für die Reformen liegt nicht bei uns sondern bei Griechenland selbst.

Der Grexit ist nun mal die beste Option, da damit weitere Schaden minimiert wird.

@Izmi:"Wenn die Griechen jetzt gegen solche Missstände (Erhöhung

... der MwSt und Änderung Rentensystem) aufstehen - sollten wir nicht auch froh sein, dass es überhaupt jemand tut und vor allem, diesem Beispiel f o l g e n?"

Das ist wohl eine eher nicht zutreffende vergleichende Betrachtungsweise. Solange GR aus eigener Kraft seinen Haushalt gestaltet, kann es machen, was es will. GR hat aber seit seiner Staatsgründung auf Pump gelebt. Das impliziert, dass die Geldgeber ein Wörtchen mitzureden haben. Das gilt natürlich auch für andere Krisenländer der Eurozone. Wenn das Volk also gegen irgendwelche Missstände aufsteht, darf es sich nicht gleichzeitig abhängig machen von Gläubigern, sondern muss alles aus eigener Tasche finanzieren. So einfach ist das.

Herr Schäuble, bleiben Sie hart.

tsipras und seine regierung sind völlig unglaubwürdig:
letzte woche noch noch beim referendum gegen die sparpläne gekämpft, jetzt plötzlich angebilch dafür.
tsipras täuscht nur sparwillen vor, weil er dringend frisches geld benötigt.
in einer woche sagt er dann wieder nein zum sparen und wer kann ihn daran hindern?
das europäische und deutsche steuergeld wäre wieder weg. erst sind es 30 milliarden, dann 50, dann 70, dann 100 milliarden, die griechenland akut benötigt.
jeden tag werden es mehr milliarden.
wenn merkel und schäuble jetzt wieder nachgeben und weiteres deutsches steuergeld in dieses fass ohne boden werfen, knallt es bei der nächsten wahl.
der front national in frankreich ist ein warnendes beispiel.
schon jetzt sind 80 milliarden deutsches steuergeld nach griechenland geflossen und sind weg.

um 12:16 von simeht

Fehlen Argumente, wird der verlorene Krieg aus der Ecke gekramt. (66 Jahre her).

Wir sind nicht im Krieg mit einem anderen Land! Es geht nicht um Demütigung oder andere banale Befindlichkeiten. Es geht um relative Sicherheit durch Vertrauen und fundiert berechnete zukunftsweisende Konzepte.

Es geht um die Zukunft unserer Kinder, die die Suppe auslöffeln müssen, die wir uns heute einbrocken. Positiv wie negativ. Sachargumente müssen entscheiden. Ideologien, persönliche Befindlichkeiten noch vermeintliche Zeitzwänge haben am Verhandlungstisch nichts zu suchen..

Humanitäre Hilfe jeder Zeit. Weitere Hilfskredite nur, wenn wir 100 % sicher keine zusätzlichen Schulden hinterlassen.

@12:16 von simeht

"Schäuble will die totale Kapitulation GR´s.
Stadtessen wird die ganze Eurozone in den Abgrund gerissen.
Alleine schon aus dem Grund, dass GR sich nie aufgeben wird!
Das jetzt wird unser totaler Untergang sein. "

Das klingt so ähnlich, als wenn ich meine Bankkredite nicht bedienen könnte oder wollte, morgen meinem Bankdirektor vorwerfen würde, er wolle meinen persönlichen Untergang und der Bank dann drohen würde, ich würde sie mit in den Abgrund ziehen wollen...

Also, wenn ich nicht gerade Bill Gates bin, wird mich meine Bank - zu Recht! - auslachen, günstigstenfalls bloß rausschmeißen - bestenfalls aber zu meinem eigenen Schutz in die Klapse einweisen lassen!

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch - Ich bin für Hilfen an Griechenland - aber ohne Reformen und Sparmaßnahmen geht es nicht! Dies ist allen anderen EU Mitgliedstaaten nicht zu vermitteln! Ja, Solidarität funktioniert nun einmal immer nur auf Gegenseitigkeit! Ob dies hier manche hören wollen oder nicht!!!

Es wird immer enger!

Wer hätte das gedacht. Aber die viel beschworene Einheit bröckelt gewaltig im Euroraum. Und worum geht es eigentlich: Ist Griechenland nun systemrelevant oder nicht?! Die einen schimpfen auf die faulen Griechen, die über ihre Verhältnisse leben. Die anderen glauben daran, daß innerhalb des Marktes moralische Verpflichtungen durchsetzbar wären, d. h. den Ärmsten innerhalb unseres gegenwärtigen Systemzusammenhangs immer geholfen werden kann. Und Tsipras und Co. sind am Ende? Welche wirklichen Optionen hatten sie in der gegenwärtigen Situation überhaupt? Denn wir werden nicht erwarten können, daß sich in Griechenland der Grundwiderspruch des Kapitalismus plötzlich in Luft auflöst. Soll Griechenland für uns zum ersten Mal den wahren Sozialismus verwirklichen innerhalb des Welt des Kapitals?? Das würde sie maßlos überfordern. Auch die Griechen können nicht von heut auf morgen einfach mal so die kapitalistische Bewußtseinskonstitution (bürgerliches Warensubjekt etc.) über Bord werfen.

re izmi

"Wenn die Griechen jetzt gegen solche Missstände aufstehen ..."

Ich sehe da nix aufstehen, wenn erst ein Referendum mit 61% NEIN kommt und 5 Tage später eine Parlamentsmehrheit mit JA.

Das ist kein Aufstand, das ist Planlosigkeit oder Schlimmeres.

Denn das ist die Angst der Köpfe der Euro-Group: Dass sich andere Völker anschließen!"

Wohl kaum.

Schäuble ist einer der

Schäuble ist einer der wenigen Politiker, die aus Fehler gelernt haben. Anstatt im Fehler in der Vergangenheit vorzuhalten müssen wir ihn unterstützen. Er steht auf unserer Seite. Es geht um unser Geld.

Wer Schulden nicht bedienen kann, der soll keine Schulden machen. Wer sie aber dennoch macht, der muß auch bereit sein Anstrengungen zu unternehmen, um seine freiwillig eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. Es geht um unsere Ersparnisse und die Altersvorsorge. Wir können uns keine Schuldenerleichterungen leisten.

Ich kanns nicht mehr hören!

Ich kann die Kommentare der "Wir haben schon genug gezahlt"-Fraktion nicht mehr hören. Sie zeugen von ökonomischem Unverständnis und politischer Kurzsichtigkeit.
Hier mal zwei Punkte zum Nachdenken:
- Der Grexit bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit einen totalen Zahlungsausfall. D.h. die Garantien, die u.a. Deutschland gegeben hat werden erst dann fällig. Grexit=Zahltag!
- Die Troika hat es trotz massiven Eingriffen in alle Bereiche des griech. Staatswesens nicht geschafft innerhalb von 5 Jahren eine wirtschaftliche Verbesserung zu erreichen. - Im Gegenteil die relative Verschuldung ist gestiegen und sämtliche ökonom. Parameter sind schlechter als vor den Eingriffen der Troika. D.h. die Troika, die ja im wesentlichen aus EU-Institutionen besteht sollte Ihrer Verantwortung gerecht werden und GR nun nicht wie eine heisse Kartoffel fallen lassen. Sollte es dennoch zu einem Grexit kommen werden nicht nur die Menschen in GR völlig desillusioniert über die EU sein...

EGAL ob GREXIT oder NICHT

Teuer wird es in jedem Falle für die EU.

Die Griechen müssen für sich selber Bereitschaft und Verantwortung übernehmen.
Vorher wird sich mit oder ohne EU-Geld nichts ändern.

Danke Herr Schäuble

Bleiben Sie weiter Hart... 80 mio stehen hinter Ihnen ... Was SPD und Grüne von sich geben werden wir nicht vergessen .

Frage

@simeht

Was ist aber mit Finnland, die stimmen mit Sicherheit nicht zu.
Unabhängig von den anderen 9 oder 10 Staaten?
Warum sollte dann Schäuble weg?
Ihr Kommentar läßt mich fragen
cui bono.
Warum sind sie für diesen Pleitestaat? Verlieren sie bei einem Grexit Geld?
Oder verteilen sie wieder das Geld der arbeitenden deutschen Bevölkerung?

@simeht von 12:16 Schäuble

@simeht von 12:16 Schäuble ist einer der Wenigen mit Weitblick der auch Rechnen kann und sich nicht von Tsipras und Co. einlullen lässt. Sie hätten also lieber die " wird schon irgendwie gut gehen Fraktion". Mit denen mache ich mir mehr Sorgen um die Zukunft meiner Familie als mit Herrn Schäuble.

Tödliche Sparpolitik

Bei all den Diskussionen werden die Menschen in Griechenland total vergessen. Arm und krank sein ist dort wie ein Todesurteil. Auch durch den Druck der Troika wurde in den letzten Jahren das Gesundheitssystem total kaputt gespart, Mindestens drei Millionen Menschen dort haben keine Krankenversicherung. Experten schätzen, dass schon mehrere tausend Menschen gestorben sind, weil sie sich den Gang zum Arzt nicht mehr leisten konnten. Hier ist zu fordern, dass die EU endlich ihre unsoziale Sparpolitik beendet. Jedem Schuldner steht das Recht auf ein Existenzminimum zu! Das muss auch für Staaten gelten. Wir brauchen endlich ein internationales Konkursrecht, das auch die Interessen des Volkes berücksichtigt. Einen sehr interessanten Beitrag von Panorama gibt es hier: http://tinyurl.com/qe3wm4s. Aber auch hier gibt es interessante Infos über den Gesundheits-Grexit: http://tinyurl.com/nmgadyc./ellinikofreunde?fref=ts.
Wer helfen will, kann dies hier tun:http://tinyurl.com/p9wdsca

KonsequenteLinie

Herr Schäuble und Frau Merkel machen einen super Job, weiter so, Geld nur gegen sinnvolle Reformen, die Sparen und Wachstum enthalten, die entsprechenden detaillierten Vorschläge und Berechnungen müssen durch Griechenland erfolgen und nicht durch andere Staaten, auch die Überwachung der Umsetzung muss strikt erfolgen: Gesetz wird verabschiedet vom griechischen Parlament, umgesetzt, die Wirksamkeit geprüft und dann gibt es weitere Unterstützung und Maßnahmen, oder auch nicht.
Den Vorschlag eines temporärer Grexit finde ich eine optimale Lösung, sozusagen der Reset von Griechenland, dies ist zwar hart, aber am Ende für Griechenland nachhaltig.

Vorab - mein Eindruck: die

Vorab - mein Eindruck: die diversen Kommentarfunktionen in TV und Presse online erfüllen Ventilfunktion - überall werden lediglich und je nach politischer Couleur Schlagworte ausgetauscht. Im Wesentlichen von den immer gleichen Teilnehmern. Und irrelevante (im Vergleich zur Bevölkerungsgröße) Abstimmungen initiiert. Anstatt in großem Umfang auf die Strasse zu gehen. Die große, bislang schweigende Mehrheit würde es tun, wenn sich denn ein Konsens fände, unter dessen Titel man demonstrieren könnte.
Mr. Draghi z.B. hat seit Jahren immer wieder die europäischen Regierungen gebeten, Lösungen für die Probleme zu erarbeiten, die in die ggw. Situation geführt haben. Sie haben es vorgezogen, sich hinter ihm zu verstecken und ihn anzutreiben, wohl wissend, daß es nicht funktionieren wird, aber um ihre Wählbarkeit fürchtend. Davon wird die Politik heute bestimmt, durch alle Länder. Ich bin sicher er sagt : told you so!

Griechenland wird kaputt diskutiert !

Zu den Fehlern der Geldgebern und der Troika der letzten 5 Jahre kommen immer weitere Fehler der EU dazu.
Jeder Tag Verzögerung bringt Griechenland immer tiefer in den Abgrund ! Die Wirtschaft ist schon zusammengebrochen und der Tourismus (Haupteinnahmequelle) auch.
Das griechische Volk muss nun für die Fehler der Geldgeber und der vorherigen Regierungen bluten.

Meiner Ansicht nach war der EURO sowieso ein grosser Fehler und die EU ein aufgeblähter bürokratischer Haufen. Alles wurde von den Politikern über den Kopf des "kleinen Mannes" entschieden.
Warum wurden die Bürger damals nicht per Volksentscheid gefragt ?
Wir Bürger müssen doch die Zeche bezahlen, egal wie die Entscheidung fällt !

@Quakbüdel

" Dafür Einrichtung eines Spendenkontos unter "Griechenlandhilfe", auf welches die vielen Sympathisanten ihre Gelder einzahlen können, die hier so lautstark weitere Zahlungen fordern. Das wäre doch der Königsweg !"

So ein Crowd-Funding Spendenkonto gibt es schon, aber wie man sich denken kann, ist da nicht viel drauf (im Vergleich zu den benötigten Summen).
Worte sind billig und hier nach bedinglos-selbstaufgeberischer Solidarität zu rufen auch.

Wenn es dann ans Handeln und konsequent sein geht, den Worten auch Taten folgen zu lassen, ist kaum einer in Sicht, der vorher ganz laut war.

Nicht zu vergessen:
So manche der verbittertsten Kapitalismuskritiker gehören naturgemäß nicht gerade zu den Wohlhabenden.
Die rufen danach, daß mit anderer Leute Geld den Griechen wieder geholfen wird und werden obendrein nicht mit der Wimper zucken, in 5 Jahren dann so zu tun, als wäre dieses 3. Hilfspaket Griechenland aufgezwungen worden, um die Zinnsknechtschaft aufrecht zu erhalten.

Schäuble und die Reformskeptiker

Was wollen die Schäuble-Kritiker wie Herr Renzi denn?
Welche Alternative können sie anbieten?
Ein "Weiter so" wie gehabt?
Reine Transfer-Union?

Es ist richtig, dass die Euro-Länder auf die Einhaltung ihrer Rahmenbedingungen pochen, sonst droht Beliebigkeit und Appetit seitens weiterer Nationen.
Der Wille zur Eigeninitiative und -verantwortung aller Euro-Länder ist Voraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen Europa.
Dazu gehört auch Vertrauen.
Das ist bei Griechenland im Verlauf des letzten halben Jahres bei Null angelangt.

Was soll man der Regierung denn noch glauben?
Kehrtwendungen binnen weniger Tage, Pendeln zwischen Demutsbekundungen und Kampfesparolen - welche Sicherheiten will Tsipras für die Umsetzung seiner Reformen denn bieten?

Schäuble's Vorschlag ist ein seriöser Ansatz, nicht einseitig die griechischen Begehrlichkeiten zu befriedigen, sondern auch die legitimen Interessen der EU-Länder nach einem Mindestmass an Sicherheit für ihre Kredithilfen zu berücksichtigen.

Grexit auf Zeit ist eine gute

Grexit auf Zeit ist eine gute Idee. Da können die Griechen zeigen, ob sie Reformwillig und Reformfähig sind. Sonst sind in 3 Jahren die 100 Milliarden verbraten, passiert ist nichts und Gr. verlangt dann wieder weitere Alimentation durch die EU Steuerzahler.

Das griechische Volk will das 3. Hilfspaket nicht.

Das griechische Volk will das 3. Hilfspaket nicht.

Selbst unter den (un-)zureichenden Bedingungen von Tsipras will es das nicht.
Das hat es deutlich mit dem Referendum kundgetan.

Wenn nun schon ein Referendum gemacht wurde, muss das dann auch respektiert werden.
Sonst wird die hochgelobte griechische Demokratie mit Füßen getreten,
von der Regierung Tsipras und den Geldgebern.

Alle EU Staaten sollten mal

Alle EU Staaten sollten mal gemeinsam korregierend ausformulieren was die Philosophie und langfristiges Ziel der EU sind. Geht es um eine Wehrungs und Wirtschaftsgemeinschaft oder um Mehr? Wo für wollen wir stehen? Ergebnisse offen.
Und in Deutschland sollte auch mal überlegt werden was Geld werth ist und was der eigene Ruf werth ist, der ist ob es gefällt oder nicht schon längst Teil der Verhandlungen und ein verdammt hoher Einsatz.
Geld ist wohl immer ein starkes Argument. Und lautstarkes auf seine Meinung pochen scheint auch in ganz Europa on vogue zusein. Ich wünsche mir neben Griechischen Reformen die wie von Frankreich freundschaftlich mit ausgearbeitet werden eine Reform der Europäischen Organe und eine Kultur des Zuhörens und nicht rumschreiens. Von alle Seiten. Auf Druck und Zwang lässt sich keine Partnerschaft aufbauen. Das geht an D wie an Gr. Aber die welt ist ja leider kein Wunschkonzert

Schäuble und Co. wollen keine Einigung

Egal, wie weit sich die Griechen auf Schäuble zubewegen, Schäuble und Co. bewegen sich von den Griechen weg. Das erregt nun auch schon Teile der Eurogruppe. Schäuble will keine Einigung, er will den Grexit. Man habe kein Vertrauen in die griechische Regierung. Die das sagen, sollten sich selbst fragen, welches Vertrauen man in sie selbst eigentlich haben kann, im Hinblick auf ihren Verhandlungsstil, bei dem inzwischen weniger die Fakten zählen, als die Demonstration ihrer eigenen Macht und die Demütigung des 'Verhandlungspartners'.

@ hg1

"Warum wurden die Bürger damals nicht per Volksentscheid gefragt ?
Wir Bürger müssen doch die Zeche bezahlen, egal wie die Entscheidung fällt !"

Nun ja - der Bürger hat eine Regierung die ihn regiert. Wenn der Bürger schlecht regiert wird sollte er eventuell sein Wahlverhalten überdenken.
Aber Volksentscheide zu solch komplexen Themen gehen gar nicht - der "Mündige" Bürger würde dann so entscheiden wie es der Axel Springer Verlag möchte. Was zwar im Sinne der CDU/CSU wäre aber in keinster Weise demokratisch...

Griechenland

Politik ist ein verlogenes Spiel, mit GR wird so getan, als hätte sich seit 2010 bis Anfang 2015 etwas grundlegendes zum Besseren gewendet und nur seit der Tsipras mit seinen Genossen im Spiel ist wäre die ganze 'Rettung' gescheitert. Fakt ist, niemand der sog.Geldgeber will zugeben, dass das Projekt Gemeinschaftswährung ohne Staatsschuldenausgleich gescheitert ist. Und die Zukunft wird zeigen, falls man bei den Phantasien für 'Vereinigte Staaten von Europa', dann wird zwangsläufig nicht nur ein Schuldenausgleich, sondern auch eine Quersubventionierung von Renten-und Krankenkassen kommen.

@citizen13:"Wo sind denn allein rd. 90 Mrd. € Notkredite der EZB

... hingekommen?"

Die ELA-Notkredite der EZB wurden nach Besicherung der gr. Zentralbank aufgrund der starken Entnahmen von den privaten Guthaben-Konten bei den vier großen Banken notwendig. Von den Entnahmen wurden rd. 90 Mrd. € ins Ausland überwiesen und 33 Mrd. € von den Bankkunden unter dem Kopfkissen gebunkert als Reserve für schlechte Zeiten, z.B. ohne Euro. Diese Vorgehensweise der Bankkunden ist Ausdruck des mangelnden Vertrauens in die Syriza-Regierung und die maroden Banken, die etwa 50 % schlechte Kredite im Portfolio haben.

Stabilität der Eurozone

Wenn ein so kleines Griechenland die mächtige EU so durcheinanderwirbeln kann,frage ich mich wie ist es überhaupt um die Stabilität der EU bestellt ist.
Das Fundament der EU waren bisher Gesetze und Verträge die alle aufgeweicht und gebrochen werden.
Über Griechenland sind keine Naturkatastrophen hereingebrochen.
Ihre ureigenste Lebensphilosophie ist ihnen zum Verhängnis geworden.
Die Griechen ernten das was sie gesät haben.
Leider haben die Eurokraten das jahrelang geduldet und zugesehen.
Jetzt wo alles zusammengebrochen ist könnte nur eine schonungslose Transparenz aller Kapitalströme Lösungsansätze aufzeigen.

@12:44 von hg1

"Griechenland wird kaputt diskutiert !"

Ihr Artikel bringt es eigentlich sehr sachlich auf den Punkt - auch wenn den ersten Teil so nicht stehen lassen kann und möchte - Griechenland ist für seine Misere weitestgehend selbst verantwortlich - will man nicht in der Geschichte bis zur osmanischen Besetzung Griechenlands zurückgehen! Was mir in all den Forenbeiträgen allerdings auffällt - und da unterscheidet sich der Ihre wohltuend, ist dieser "Verfolgungswahn", dieses a´la " ...finstere böse Mächte ( meist USA gesteuert...) verfolgen die Demontage der EU (meist werden deren Politiker dann als US Lakaien abgetan)...

Griechenland braucht Hilfe - ohne Wenn und Aber- vor Allem das griechische Volk! Aber nur mit Reformen zum späteren Schuldenabbau! Würde EU weit allerdings jeder Bürger abstimmen dürfen - ich bin mir nicht so sicher, ob die Griechen dann noch weitere Hilfpakete bekämen! Und ich kann mich - gesunder Menschenverstand- auch nicht am allseitigen Schäublebashing beteiligen!!!

Geld für Versprechen

Tsipras ist schon seit 5 Monaten an der Macht. Deutschland hat Reformen wie Hartz4 eigenverantwortlich durchgeführt. (wie jedes normale Land Reformen oder die Sicherung seiner Altersvorsorgen durch Erhöhung von Rentenalter oder zum Beispiel der Lohnprozente) Die Griechenlandregierung hätte längst Gesetze verabschieden können um Reiche mehr zu besteuern, um den Verfassungsartikel der Oligarche zu streichen, um das Angebot der Schweiz auf Amtshilfe bei Steuerflüchtlingen zu diskutieren, um Lohnprozente für die Rente zu erhöhen usw.
Auf Druck von Aussen verspricht man nun etwas das vor einer Woche noch vom Volk abgelehnt wurde und zu dem Hr. Tsipras eine Nein Wahlempfehlung abgegeben hat. Vertrauen gewinnt man durch Taten nicht durch Versprechen.

furiosa Teutonicorum insania

Die Gläubiger haben mit der neuen griechischen Regierung Katz und Maus gespielt, sie mit Pro-forma-Verhandlungen getäuscht, am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Man wollte von Anfang die neue linke griechische Regierung an den Punkt treiben, an dem sie sich jetzt befindet: totale Kapitulation oder Rauswurf.
Aber die Gläubiger greinen über fehlendes "Vertrauen". Das ist nicht zu fassen.

12.24 Azichan

Zitat:"Wie viel hat der deutsche Steuerzahler für die Rettung Griechenlands bezahlt???

KEINEN EINZIGEN CENT!

Deutschland hat im Zuge der Griechenlandkrise 200 Millionen Euro Gewinn gemacht. Das ist die Wahrheit"

Ja, Deutschland hat 200 Millionen Zinsen bekommen. Aber es sind noch 80 Milliarden Kapital zurück zu zahlen. 200 Millionen Gewinn sind nichts gegenüber 80 Milliarden Verlust.
Wenn jetzt nochmals € 50-100 Mrd nach Griechenland geht kommt das Geld auch nicht wieder. Dann kostet es alle Deutsche Steuerzahler mehr als €4000 pro Person.
Die Banken werden gestützt, weil ohne Geld können die Einwohner auch kein Geld abholen, ihr eigenes Geld wäre weg.
Solange Geld aus Europa fließt können die Griechen sich zeit lassen mit Reformen. Wenn kein Geld mehr kommt müssen realistische Lösungen schnell gefunden werden. Zum Beispiel eintreiben von zu viel gezahlte Leistungen und ausstehende Steuern. Da hat auch noch keiner mit begonnen.

12:31 von Helmut Baltrusch

"... GR hat aber seit seiner Staatsgründung auf Pump gelebt. Das impliziert, dass die Geldgeber ein Wörtchen mitzureden haben. (...)Wenn das Volk also gegen irgendwelche Missstände aufsteht, darf es sich nicht gleichzeitig abhängig machen von Gläubigern, sondern muss alles aus eigener Tasche finanzieren. So einfach ist das."

Ist das nun Zynismus?
Aber sollte Ihre These stimmen (und ich gehe davon aus!), dass die "Geldgeber" ein Wörtchen mitzureden haben - dann darf ich doch höflich nachfragen, was denn die "Geldgeber" der deutschen Staatsschuld bei den Schröder'schen sog. Reformen mitgeredet haben. Es kann doch kein Zufall sein, dass Unternehmensbesteuerungen gesenkt und der Arbeitsmarkt im Sinne der Unternehmen dereguliert, die Rentengesetzgebung nach Wünschen der Versicherer umgestaltet und manch anderes Gesetz so verändert wurde, dass nur der "kleine" Mann die Kosten trägt. Und trotzdem bleiben wir abhängig von den "Geldgebern"! Dank CDU/SPD/FDP/Grüne. So einfach ist das!

@ Deutschland 90% Licht, 10% Schatten wer hält da mit?

Auch das sehe ich erneut anders. Was uns immer wieder zum Vorwurf gemacht wird und wurde ist unsere Bürokratie und unsere hyper korrekte Vorgehensweise. Genau darauf aber fußt unser Erfolg. Es sind die Strukturen die wir geschaffen haben die unsere Erfolge erst ermöglicht haben zusammen mit der sozialen Marktwirtschaft und unserer Rechtsstaatlichkeit.

Aktuell läuft gerade ein Bericht über Korruption in Italien und dort wie in Griechenland ist es das selbe Themen, sind es dieselben Ursachen.

Anders als andere Länder befassen wir uns nahezu täglich mit einem Schuldenabbau, wo hingegen andere weitere Schulden aufbauen. Im Vergleich zu anderen Ländern unabhängig zu manch kaputten Straßen etc. geht es uns hier verdammt gut, genau darin liegt auch der Grund dafür, dass so viele Flüchtlinge zu uns kommen.

Wir sind und werden führend sein bei den Standards zur Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen, jeder HartzIV Empfänger kann seinen Arzt frei wählen und erhält jede Operation.

Den Euro zu retten erfordert harte Entscheidungen

Hr. Schäuble hat meine volle Unterstützung. Er ist unser Finanzminister und hat damit eine andere Verantwortung als das Rote Kreuz. Wenn wir den EURO retten wollen, muss Griechenland nach dem eigenen 'Oxi' zu dem Rettungspacket den EURO-Raum verlassen.
Natürlich wird es wieder Bilder geben, wie den verzweifelten, weinenden Rentner vor der Bank.
In die Lage hat ihn aber nicht Hr. Schäuble gebracht, sondern eine unfähige griechische Regierung und eine im Volk weit verbreitete Meinung, dass der, der Steuern zahle selbst schuld sei.
Ich leiste gerne humanitäre Hilfe , meinetwegen auch mehr als durch eine vermeindliche 'Griechenlandrettung'notwendig wäre, aber da weiß ich, dass das Geld auch bei den Bedürftigen ankommt. Das 'Rote Kreuz' macht seinen Job nämlich gut. Hr. Schäuble auch !

Lasst uns den Grexit - auf Raten - endlich durchziehen und damit die Glaubwürdigkeit der EURO-Länder retten und die Diskussionen auf einen "GR-reenter" fokusieren und die Bedingungen dessen.

@ Druide

"Warum sind sie für diesen Pleitestaat? Verlieren sie bei einem Grexit Geld?"

Aber sowas von! Die Merkelregierung wird die Gewinner der Griechenlandkrise - sprich deutsche Bank, etc. - niemals im Regen stehen lassen. Die Rettung der "notleidenden Banken" werden Sie und ich übernehmen müssen. Hochfinanz und Großindustrie bleiben aussen vor, der Mittelstand ist eh kaum noch vorhanden - das müssen wir richten.

Und glauben Sie mir bitte eines: Das wird richtig teuer!

Es wird wirklich spannend

Das Schäuble keine Einigung wolle, glaube ich nicht. Ich verstehe aber das man von der griechischen Seite Signale erwartet die den Reformwillen erkennen lassen. Niemand hindert doch das griechische Parlament jetzt und sofort erste Reformen zu beschließen. Das man dazu - angeblich - nur gegen Vorkasse bereit ist, zeigt das Griechenland (Siehe Referendum Resultat!) gar keinen Reformwillen besitzt. Außerdem entsprechen die Athener Vorschläge exakt denjenigen, die die Gläubiger zur Bedingung für die Auszahlung von noch ausstehenden 8 Milliarden Euro gemacht haben und für deren Ablehnung Athen gekämpft hat. Ich habe mich gewundert, warum Athen nun die vorher selbst abgelehnten Vorschläge einreicht: weil die Situation so prekär geworden ist oder weil es nun um 80 Milliarden Euro (statt 8) geht? Auch die Rolle Frankreichs ist undurchsichtig. Fürchtet Frankreich Einfluss zu verlieren oder gar dem Druck der Märkte zu erliegen? Nicht Griechenland wird "erpresst", sondern Deutschland!

Wenn es nicht so ernst wäre,

Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man nur noch lachen ..

DAS bleibt also übrig von der "europäischen Idee" ?! -;((

Wo sind hier eigentlich die vielen User, die über Jahre hinweg bei jeder kritischen Diskussion zur Euro-,Banken-,Griechenland "Rettungspolitik" STETS betont haben, wie gut doch der deutsche Staatshaushalt bei all den Maßnahmen weg kommt ??
Warum schreibt Ihr das heute nicht mehr ?
Ist nicht mehr genug heraus zu holen aus der Not Griechenlands - und jetzt kann es entsorgt werden ?!

So kann eine gemeinsame Währungsunion eben nicht funktionieren ..

Die EU wäre sehr viel mehr wert, als dieses Geld !!
Frieden ist unbezahlbar ..

Mit Entsetzen stelle ich fest : WIEDER EINMAL steht Deutschland an vorderster Stelle, wenn es beginnt, unfriedlich zu werden in Europa !!

Ich will das nicht !

Reformen sind in Griechenland nötig, aber auch in der EU-Politik !

Lasst den schwachen Ländern Luft zum Atmen!!

Und Schäuble ist untragbar und soll in Rente gehen !!

Warum

Soll Deutschland eigentlich den griechischen Sozialstaat finanzieren wenn die Griechen nicht die Voraussetzung selbst schaffen Wirtschaftskraft und Lebensstandard unter einen Hut zu bringen? Wenn die deutsche Regierung aus "europäischer Staatsräson" einknickt kann Deutschland auch gleich die Agenda 2010 Reformen und die Erhöhung des Renteneintrittsalters zurücknehmen! Unbezahlbar? Wieso, ist doch kein Problem, denn unsere Nachbarn sind sicherlich solidarisch und helfen der deutschen Rentenkasse finanziell mit ein paar Dutzend Milliarden aus, oder? Und eine Frühverrentung a la Griechenland mit 55 Jahren sollte man bei uns auch gleich flächendeckend einführen, die Europäer sollen das bezahlen - oder sind unsere Freunde etwa nicht mit uns solidarisch?

Schäuble

Schäuble manövriert sich mit seiner Haltung anscheinend immer mehr ins Abseits !

Sieht so aus als wolle er keine Einigung und lieber Griechenland (und vielleicht morgen andere Länder?) aus dem EURO verbannen !

Er soll mal nach Griechenland fahren und sich die Situation vor Ort ansehen ... vielleicht ändert er dann seine Haltung und gibt Tsipras eine reelle Chance !

Bilanz von einem halben Jahr

Ein halbes Jahr ist die griechische Regierung im Amt.
Nennenswerte Änderungen sind in diesem halben Jahr in Griechenland nicht umgesetzt worden.
Stattdessen stürzen die griechischen Steuereinnahmen seit einem halben Jahr in sich zusammen.
Alle Energie der Regierung scheint sich bisher auf Geldbeschaffung von außerhalb zu beschränken.

ps.: Das griechische Volk will kein 3. Hilfspaket (siehe Volksentscheid).

Liveblog

Eurogruppe berät über "strikte Konditionen"
12.07.2015 12:52 Uhr
Nach Angaben des finnischen Finanzministers Alexander Stubb berät die Eurogruppe über zehn bis 15 strikte Konditionen, die das griechische Parlament als Gegenleistung für ein neues Hilfsprogramm erfüllen muss. "Wir verhandeln über die Gesetze, die Griechenland sofort umsetzen muss. Diese Gesetze schaffen Vertrauen."

Was ist das für ein Demokratieverständnis?

Wenn ich ein Bundestagsmandat hätte und mir würde Jemand, egal wer, vorschreiben wollen, wie ich abzustimmen habe, ich würde umgehend klagen.

Unsere Verfassung (GG) verbietet eine solche Einflussnahme auf die Abgeordneten und das wird in anderen Demokratien auch nicht anders sein.

Ist es das, was uns die EU bringt? Den Abschied von der Demokratie? Das kann nicht das Ziel gewesen sein.

Au revoir France et Italia und ..... und..... und

Nun diese Entwiclung war schon vor Monaten absehbar, sie hat sich aber wahnsinnig beschleunigt nachdem die Euro-Nord Länder nicht mehr bereit waren ungeprüft weiter Geld für Griechenland zu zahlen. Und für die Euro-Süd Länder war dies die Voraussetzung für weitere Zusammenarbeit. Also Frankreich,Italien, Griechenland und wohl Spanien und Portugal werden ihren eigenen Weg gehen. Letztendgültig wird dies bedeuten die Euro Gruppe wird handlungsunfähig, die EZB und der EURO werden es schwer haben . Griechenland wird drittrangig, weiteres Geld sollte hier nicht mehr ausgegeben werden. Die Nordländer haben die Zusammenarbeit zu prüfen. Der Bruch ist da.

Soll Griechenland dass dritte Hilfspacket bekommen?

Vielleicht ist es die Aufgabe aller Steuerzahler Europas diese Sache in einem Referendum zu entscheiden und die Politiker werden dass ausfuehren was die Menschen selber entschieden haben.

Theater Absurdum

Ich verstehe es einfach nicht
Hier in den Blogs als auch in unseren Medien wird Griechenland schön und unschuldig dargestellt.

ABER,
Einen Wiederholungstäter glaube ich auch nicht. Hier ist es besonders offensichtlich - mit Referendum bestätigt.

Jede Aufführung hat einen bekannten Preis...
Beim Theater steht der Preis vorher fest,
und ich bin nicht mal im Publikum dabei - muss aber zahlen, zahlen...damit bin ich
als Staatsbürger nicht einverstanden.

Hr. Schäubles One Pager ist doch einfach, konkret und realistisch. Die Griechische Regierung als auch Andere schaffen dies seit Monaten/Jahren nicht - oder eher- wollen nicht, und hier ist der Punkt der Wahrheit.
Bitte sofort Grexit Szenario umsetzen. Der Schaden muss nachhaltig begrenzt werden.
@Grünen: pfui - nun habt ihr einen weiteren Wähler verloren.

Ich lebe in Deutschland, zahle sehr viel Steuern. Unsere Schulen, Krankenhäusern, und Strassen werden schlechter. Sollte ich auch zum arbeiten aufhören, oder wo fliesst mein Geld hin?

@ simeht 12:16 - Kapitulation, totaler Untergang, Abgrund...

Ihre Kriegsrhetorik umschifft wie immer meilenweit die reale Problemstellung.

Es gibt eine Eigenverantwortung Griechenlands, der Ansatz müssen Reformen von innen heraus sein, nicht nur gequält, scheibchenweise und auf den letzten Drücker, wenn die Geberländer das reine Sponsoring einfach nicht mehr weitertreiben wollen.
Griechenland hat sich selber in diese Situation gebracht, das ist einfach Fakt.

Auf die Geberländer einzuprügeln - für die nach Ihrer Lesart bequemerweise Herr Schäuble herhalten darf - ist nur die ideologisch motivierte Umkehrung des Verursacherprinzips.

Unfassbar, wie hier auf dem

Unfassbar, wie hier auf dem Rücken eines kleinen Landes das Ende des europäischen Einigungsprozesses eingeleitet wird. Wenn ein Grexit forciert wird ist es aus und vorbei mit der EU. Dann werden mittelfristig auch Kriege in Mitteleuropa wieder wahrscheinlicher. Soll das das Erbe sein? Lieber 100 000 000 000 000 € versenken als das. Frau Merkel, beenden sie das schmierentheater von Schäuble und suchen Sie den Schulterschluss mit Frankreich. Nur so kann der europäische Motor wieder an Fahrt gewinnen.

Vor kurzem lief auf ARTE ein Doku über das Wirken das Troika in den vergangenen 5 Jahren:
http://www.tagesspiegel.de/politik/eurokrise-die-troika-macht-ohne-kontr...
Es zeigt sich ein gänzlich anderes Bild über die Ursachen des aktuellen Zustand von Griechenland und die Verantwortung der Troika dabei.

Am 12. Juli 2015 um 13:25 von Sharkie

"Ist es das, was uns die EU bringt? Den Abschied von der Demokratie? Das kann nicht das Ziel gewesen sein."
Mit Menschen wie Schäuble, Merkel, Juncker, Tusk und anderen... vielleicht nicht das Ziel aber eindeutig die Marschrichtung.
Schlimmer jedoch als, dass diese Leute die Richtungen vorgeben ist, dass nicht-demokratisch-legitimierte Institutionen wir der IWF oder die EZB eben so auf Länder einfluss nehmen...

Wenn man den nationalen Parlamenten bereits vorschriften macht, dann sollte man jetzt auch den Mut haben den nächsten Schritt der europäischen einigung zu vollziehen: Ministerien aus den Nationalstaaten an die EU abzutreten und deren Vertreter demokratisch wählen. Zu der wirtschaftlihen Einigung gehört eine politische Einigung, anders funktioniert es, wie man sieht, nicht... und so, wie es jetzt läuft, darf es nicht weitergehen.

@ Schäuble

Egal was seit dem Athener Regierungswechsel aus GR kommt, für Schäuble ist es immer ungenügend, unausgegoren, nicht durchdacht usw. Da hat mich nun sehr erstaunt, dass er an einem solchen Schicksalstag für GR und den Euro derart improvisiert und einen völlig undurchdachten, dafür aber umso weiterreichenden Vorschlag raushaut, mit dem er alle brüskiert: die Griechen (nicht nur die Regierung, sondern Parlament und Bevölkerung mit), die sich fragen müssen, für was sie sich all diese schmerzhaften Beschlüsse abnötigen; die Franzosen, die ihnen geholfen haben; die Eurozone insgesamt, der auf einmal die Erfüllung der eigenen Forderungen von vor 2 Wochen nicht mehr gut genug sein soll. Und: der Schäuble-Vorschlag ist offenbar nicht Regierungsbeschluss (Gabriel sagte nur, er kenne ihn) und schon gar nicht im Bundestag abgestimmt.

Deutschland hat aufgrund seiner ökonom. Stärke die Verhandlungsführung. In dieser Rolle darf man weder improvisieren, noch spalten. Schäuble hat versagt.

Hut ab vor Herrn Schäuble

Hollande sieht schon eine Lösung wenn nur wie üblich eine verspätete Email mit wenig Substanz aus Athen eintrifft.
Dann soll hastig Substanz in Form von 70- 100 Mrd € (?) in das Fass ohne Boden gepumpt werden.
Neben dem Überblick ist da auch jeder ökonomischer und politischer Verstand auf der Strecke geblieben.
Zum Glück gibt es u.a. Schäuble der abseits von populistischen Unsinn ökonomisch fundamental denkt und kühlen Kopf bewahrt.
Griechenland braucht eine wettbewerbsfähige Wirtschaft.
Ohne eigene Währung die abwerten kann hat es keine Chance.
Schäubles Privatisierungsvorschlag ziehlt auf Eigenverantwortung statt Volksabstimmungswunschkonzert ab dessen Folgen wie immer andere zahlen sollen.
Sein Vorschlag bedeutet weniger Schulden, umfasst zudem einen schlankeren Staat und effizientere Strukturen. Substanzlose Absichtserklärungen von Marxisten und sonstigen Dämagogen zählen nicht.
Tzipras und Co. muss nun Farbe bekennen.

Danke Herr Schäuble, auch im Namen unserer Kinder!

@Hajü

Was hat es mit Demütigung zu tun, wenn die Finanzmininster das tun, wofür sie bezahlt werden; nämlich Zahlen und Konzepte auf ihre Tragfähigkeit prüfen. Hätte man das bei Griechenlands Eintritt in die EU schon getan, wäre uns allen - Griechenland eingeschlossen - viel erspart geblieben.
Und was Herrn Schäuble anbelangt, bin ich heilfroh, dass er vernünftig mit meinen Steuergeldern umgeht und erst mal nachdenkt, ehe er's in ein Fass ohne Boden wirft.

@ Deutschland 90% Licht, 10% Schatten wer hält da mit?

Absolut korrekt!
Es ist schon paradox, genau die Werte die unseren Erfolg ausmachen werden uns als negativ vorgeworfen, aber genau dies sind die Werte die den Erfolg und Wohlstand ausmachen und die Bezahlbarkeit sozialer Marktwirtschaft, denn nichts gibt es umsonst auf dieser Welt.

@Izmi: Was haben denn die "Geldgeber" bei den Schröderschen ...

... Reformen mitgeredet?

Das Thema steht zwar jetzt nicht direkt zur Debatte, aber seinerzeit war Hartz als Industrie-Lobbyist der Schrödersche Einflüsterer. Das Thema Staatsverschuldung (seinerzeit ca. 70 % vom BIP) stellte sich nicht wie jetzt in Griechenland (ca. 180 % vom BIP).

Im Ergebnis werden die Reformen in GR auch anders ausfallen, z.B. bei den Steuererhöhungen. Und der Arbeitsmarkt hat in der GR-Wirtschaft bei 9 % Anteil am BIP auch eine wesentlich geringere Bedeutung als in Deutschland. Die Voraussetzungen sind also ganz unterschiedlich.

An alle EU Finazminister...

lasst euch ein wenig Zeit. Lieber alles in Ruhe überprüfen dann abwägen und dann in einer Woche eine Entscheidung treffen. Es geht garnicht mehr um Griechenland sondern um den Zusammenhalt der restlichen EU-Länder. Vor allem Deutschland zu Frankreich. Ich mag die Griechen habe selbst in meinem Bekanntenkreis einen Deutsch-Griechen als einen meiner besten Freunde, aber der Zusammenhalt zu Frankreich in dieser schwierigen Zeit ist mir wichtiger.
Sollte es zu einem Grexit kommen dann ist das eben so.
Zumal Herr Tsiprias mit seiner Entscheidung eine Volkabstimmung abzuhalten sehr viel Vertrauen verspielt hat und so das gr. Volk schlechter jetzt da steht als zuvor.

re tannenbaum

"Egal was seit dem Athener Regierungswechsel aus GR kommt, für Schäuble ist es immer ungenügend, unausgegoren, nicht durchdacht usw."

Nehmen Sie doch mal bitte zur Kenntnis, dass mehrere Euroländer diese Ansicht teilen.

"Und: der Schäuble-Vorschlag ist offenbar nicht Regierungsbeschluss (Gabriel sagte nur, er kenne ihn) und schon gar nicht im Bundestag abgestimmt."

Die Bundesregierung muss keine Verhandlungsposition mit dem Bundestag abstimmen. Da sind Sie sehr im Irrtum über die jeweiligen Kompetenzen von Legislative und Exekutive.

vor 2 Wochen ging es auch

vor 2 Wochen ging es auch nicht um 80 oder mehr Mrd. EUR, sondern nur um ein Zehntel.
Ist das kein Unterschied?

Wer macht Druck?

Ich sehe das eher umgekehrt: Hier versucht ein kleines Land, den Rest von Europa unter Druck zu setzen und sich auf Kosten der europäischen Steuerzahler zu refinanzieren.

re helmut baltrusch

"Und der Arbeitsmarkt hat in der GR-Wirtschaft bei 9 % Anteil am BIP auch eine wesentlich geringere Bedeutung als in Deutschland"

Sie meinten wohl den industriellen Sektor und nicht den Arbeitsmarkt, der gar keinen Anteil am BIP haben kann.

Dem Kommentar kann ich mich

Dem Kommentar kann ich mich nur anschliessen. Kein Geld für Versprechungen die in der Zukunft liegen. Nicht eingehaltene Zusagen gab es schon genug. Es ist an der Zeit sich messen zu lassen. Hut an vor Herrn Schäuble, er ist einer der wenigen die dieses endlose Drama über die Parteigrenzen hinaus nur über die Zahlen betrachtet. Ich hoffe sehr daß die Regierungschefs nicht zum unverdienten Wohl der griechischen Gemeinschaft alle Bedenken über Bord werfen um das "Beste" zu erreichen.

Am 12. Juli 2015 um 13:40 von telefrosch

"Zum Glück gibt es u.a. Schäuble der abseits von populistischen Unsinn ökonomisch fundamental denkt und kühlen Kopf bewahrt."
Klar... traurig dabei ist doch nur leider, dass Schäuble an einer Desinformationskampagne mitwirkt (um das wort "lügt" zu vermeiden), die stramm der Linie der demagogischen Springerpresse folgt.

Griechenland kostet uns ERST Geld, wenn die Abkommen scheitern - bis dahin verdienen wir sehr gut an der Krise. Das weis allen voran Schäuble. Und ich wage die Vorhersage, dass er zurücktritt sollte der Grexit kommen.. denn an genau dem Tag wird seine Illusion der schwarzen Null platzen und Deutschland in einen Strudel gezogen werden, der entweder das Ende des Euro bedeuten wird oder aber des Sozialstaates... mal sehen, was dann eher passiert.

Aber es ist nunmal unser demagoge, der hier wirklich peinlich agiert. Tsipras und Co haben viel Mist gebaut.. aber die Katastrophe wird Schäubles vermächtnis sein..

Kein Grexit !

Ein GREXIT verbunden mit humanitären Hilfen wird für die EU, den EURO und ihre Steuerzahler teurer als ein Verbleib Griechenlands in der EU !

Ein befristeter GREXIT wird noch teurer, macht die EU unglaubwürdig und forciert den Zusammenbruch des Euros und der EU.

Das sagen führende Wirtschaftsexperten.

Eigentlich muss man Griechenland dankbar sein, da sie durch die Kriese die Schwachstellen in der EU deutlich und öffentlich gemacht haben, wie auch die vorhin angesprochene Arte-Doku über die Hintergründe der Krise in Griechenland zeigt.

Auch muss man einem Politiker dankbar sein der offen Fehler eingesteht, wie es Tsipras vor dem Parlament gemacht hat. Sowas gibt es in der Politik leider sehr sehr selten.

Also sollte die EU Tsipras eine Chance geben .... Das Geld ist so oder so futsch .... aber die Chance es in 100 Jahren wieder zubekommen ist mit dem Hilfspaket grösser

Haltet Euch bitte an das Referendum.

Griechenland hat deutlich gemacht, dass es ein Hilfsprogramm mit diesen Einschnitten nicht will.

Also lasst das mit dem Hilfsprogramm. - Es sei denn die Griechische Bevölkerung entscheidet sich in einem weiteren Referendum anders.

Macht doch einmal ernst mit Demokratie.

Demokratie heisst nicht, dass man immer das bekommt für das sich die Mehrheit entscheidet, denn auch in einer Demokratie dürfen bei Abstimmungen die legitimen Rechte anderer nicht beschnitten werden.

Wenn Griechenland Hilfen der Eurogruppe nicht zu den angebotenen Bedingungen haben will und die Geberländer zu den griechischen Bedingungen nicht geben wollen. Dann gibt es eben keine Hilfen von der Eurogruppe.

Griechenland hat nach wie vor die Möglichkeit seine Probleme alleine oder mit anderen Helfern zu lösen.

@Nachtwind um 13:35

Wenn man den nationalen Parlamenten bereits vorschriften macht, dann sollte man jetzt auch den Mut haben den nächsten Schritt der europäischen einigung zu vollziehen: Ministerien aus den Nationalstaaten an die EU abzutreten und deren Vertreter demokratisch wählen. Zu der wirtschaftlihen Einigung gehört eine politische Einigung, anders funktioniert es, wie man sieht, nicht... und so, wie es jetzt läuft, darf es nicht weitergehen.

Da kann ich nur zustimmen. Die aktuelle Entwicklung läuft aber in die Gegenrichtung. Der Streit um den Euro treibt die EU auseinanderm schafft Konflikte statt mehr Einigkeit.

Der nächste Schritt wäre eine 'Föderative Republik Europa' gewesen. Davon sind wir jetzt viel weiter entfernt als 2002.

Am 12. Juli 2015 um 13:07 von Laureat

"Es sind die Strukturen die wir geschaffen haben die unsere Erfolge erst ermöglicht haben zusammen mit der sozialen Marktwirtschaft und unserer Rechtsstaatlichkeit." Ich würde weniger sagen, dass dies eine Folge ist... vielmehr eine Wechselwirkung. Hätte es keine Reforme nach dem 2. WK gegeben hätten wir keine Schuldenschnitte/weltweite Solidarität erfahren. Ohne die Solidarität hätte es keinen Wirtschatsaufschwung gegeben, der uns den Sozialstaat ermöglicht. Denn hier gebe ich ihnen recht: Sozialstaat geht nur mit entsprechendem Geld.
"Anders als andere Länder befassen wir uns nahezu täglich mit einem Schuldenabbau, wo hingegen andere weitere Schulden aufbauen."
Das ist etwas schhöngeredet... Die schwarze 0 bedeutet nur, dass wir keine neuen Schulden aufnehmen..
Abbezahlt von den 2000Mrd haben wir dann noch keinen Cent...

13:07 von Laureat

"...ist unsere Bürokratie und unsere hyper korrekte Vorgehensweise. (...) Es sind die Strukturen die wir geschaffen haben die unsere Erfolge erst ermöglicht haben zusammen mit der sozialen Marktwirtschaft und unserer Rechtsstaatlichkeit. ..."

Dem kann man sogar zustimmen. Es wurde nach dem Krieg, als auch die deutsche Wirtschaft ökonomisch und politisch (!) am Boden lag, unter der Anerkenntnis, dass diese Wirtschaft gesellschaftlich eingebunden werden musste, unter Mitarbeit und mit Unterstützung von Sozialisten, Sozialdemokraten, christlichen Demokraten und anderen Parteien ein Grundgesetz und darauf aufbauend ein System geschaffen, dass sich "soziale Marktwirtschaft" nannte. Das funktionierte solange gut, wie die geschaffenen Werte einigermaßen gerecht im Land verteilt wurden. Doch seit Längerem ist die Infragestellung dieses Systems durch Kräfte zu beobachten, die ihren Anteil immer weiter erhöhen wollen und deshalb auch die Demokratie nach ihren Bedingungen verändern...

Tsipras schafft es doch noch die EU zu entzweien

Planspiel erfüllt- das Katz und MAusspiel kann weitergehen. Was soll das werden, wenn es später um andere grundlegende politische Fragen geht mit dieser Partei?? Er wird sich jedes "ja" wenn wir Glück haben nur bezahlen lassen. Ganz gleich welche Fehler die EU gemacht hat, jetzt ist over. Griechenland hat die letzten 5 Monate das Land systematisch zerstört und will jetzt Hilfe um genau hier weiterzumachen. Lesen sie mal die englischen Zeitungen- wollen wir GB in der EU halten? Ich denke ja.

Lösung?

Griechenland hat fast 15% so viele Einwohner als Deutschland. Eine Aufnahme als neues "Bundesland auf zeit" wäre fast wie die Aufnahme der DDR vor 25 Jahre.
Einführen von ein "deutsches" Sozial-, Renten-, Krankenkassensystem und das aufbauen einer effiziente Bürokratie müsste in wenige Jahre möglich sein.
Es gibt aber viele Hürden in Griechenland. Korruption, Klüngelei und Vetternwirtschaft und Unproduktivität. Das bekämpfen ist wie das kämpfen gegen die Maffia. Zu viele Politiker, zu viele Amts-und Würdenträger sind betroffen.
Als Syriza die Regierung stellte hatte ich die Hoffnung das die erste Köpfe rollen würden. Aber außer Beschimpfungen der Geldgeber, und Nazi-Vergleiche kam aus Griechenland nichts.
Die Troika und Geldgeber haben viele Fehler gemacht, aber Hauptschuldige ist Griechenland. Und da müssen die Reformen anfangen. Realistische Reformen, keine vage Versprechungen.

@52, 72, 82, 100 Mrd Euro?

Die Zahlen über den benötigten Finanzbedarf in den nächsten Jahren schießen immer höher. Ein Grund für die Unsicherheit der Prognosen: je größer die Rezession, desto mehr Geld muss zugeschossen werden, bzw. umgekehrt, je schneller die Wirtschaft auf die Beine kommt, desto geringer der Bedarf. Der IWF hat längst zugegeben, dass er in den zurückliegenden Jahren die negativen Effekte der "Reformen" auf die gr. Konjunktur drastisch unterschätzt hat. Deshalb ist die gr. Staatsverschuldung NACH 2010 weiter massiv gestiegen, obwohl ihr Abbau das Ziel der Maßnahmen war.

Auch jetzt wäre es eigtl. geboten, keine rezessionsverschärfenden Maßnahmen zu ergreifen, nur ist das diskutierte Paket voll davon. Aber Troika und EU sind offenbar weit davon entfernt, aus Erfahrungen zu lernen. Eine Priorität auf konjunkturstützende Maßnahmen müsste eigtl. im Interesse aller sein. Das hat Varoufakis gewollt und ist an Schäuble und Dijsselblom gescheitert. Sie werden ihr Sturheit noch bereuen.

Alles beschämend besonders der Schäuble..

Griechenland sollte zuerst an den IWF zurückzahlen...um dann weiteres Geld zu bekommen.

Vergleichen Sie das einmal mit einem Verletzten, der dringend eine Bluttransfusion bekommen muß..

Soll der zuerst Blut spenden? Die Theorie des Geldes ....

bei Suchtkranken wird auf Entzug gesetzt... die Banken müssen auch auf Entzug, Vorherrschaftsentzug um die Souveränität von Staaten gewährleisten zu können.

@Thomas Wohlzufrieden: Nicht Europa ist gescheitert!

"Das Experiment Europa ist gescheitert, und steht am Abgrund"
Nicht Europa ist gescheitert, sondern die Politik Griechenlands, die hauptsächlich aus Träumen und Wünschen besteht.
Ich gebe Ihnen aber recht, dass von Anfang fest stand, dass Griechenland die Kriterien für die Aufnahme in die Eurozone niemals erfüllen kann bzw. erfüllen wird. Das wurde bei den anderen Ländern, zum Beispiel den baltischen Staaten, viel besser gemacht. Hinter Ihrer Behauptung stecken nur die Kräfte, die ein Weiterkommen von Europa verhindern wollen, wie zum Beispiel Russland. Oder wie ist es zu erklären, dass selbst ein Russland freundliches Land, wie Serbien, um die Aufnahme in die EU gebeten hat?

die eU...

ist gescheitert...alles zurück wie früher...das ist das beste...aber fehler einzugestehen...das hat ein politiker noch nie gemacht...

Geist der Verträge

Vorneweg: ich möchte wirklich nicht in der Haut irgend eines Beteiligen stecken. Keiner kann gewinnen! (Auch wenn sie Nächte und Wochenenden durcharbeiten.)
Aber was ist wichtig in einer Gemeinschaft, angefangen bei zwei Menschen bis hin zu einer Staatengemeinschaft?

Einhalten von Verträgen und gemeinsamen Regeln! Vertrauen und Verbindlichkeit!
(Gemeinsame Werte sind wünschenswert, aber "Luxus". Die einzelnen Interessen sind sowieso verschieden.) Nur so können wir in Frieden leben, Voraussetzung für Wohlstand und jedes andere Gelingen.

Konsequenterweise müssen wir die Verantwortlichen aller Eurostaaten auffordern, sich an bestehende Verträge zu halten - und zwar an den Geist jeweiliger Verträge - und nicht unsere Zukunft zu gefährden!

@Helmut Baltrusch, 12:14 - Wissensvorsprung?

Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie - indem Sie postulieren "Ein drittes Hilfsprogramm wäre für GR völlig verfehlt. Erst wenn die Spar- und Strukturreformen nachhaltige Wirkung zeigen und Vertrauen zurückgekehrt sein sollte, kann (sic!) über eine Teilentschuldung verhandelt werden." - bereits zu wissen glauben, wie über die weitere Kreditierung des griechischen Staatsapparates zu entscheiden sei, obgleich die mächtigen und weniger mächtigen Staatsfrauen und -männer der Eurozone noch immer heftig über diese staatspolitische Angelegenheit streiten?

Am 12. Juli 2015 um 13:52 von Izmi

Da sprechen Sie ein Grundproblem unserer Gesellschaft an: Demokratie funktioniert NUR in einer sozialen Marktwirtschaft. Eine rein kapitalistische nneoliberale Wirtschaftspolitik widerspricht demokratischen Strukturen komplett.
Während soziale Marktwirtschaft auf die Mehrung des Reichtums für die gesamte Bevölkerung aus ist muss die Politik eben für alle Entscheidungen treffen und für ausgleich sorgen... die neoliberale Ellenbogenwirtschaft hingegen versucht nur noch den maximalen Profit für den einzlnen zu erbringen - und Politik wird entsprechend für interessengruppen gemacht,zum Nachteil anderer Gruppen. Insofern kann die Wirtschaftspolitik seit Schröder einfach nicht mehr weiter gehen, da sie unseren demokratischen Staat massiv gefährdet. Merkel redet ja immer von marktkonformer Demokratie - und das bedeutet nur: Ein Euro eine Stimme, statt einem Bürger eine Stimme.
Die Banken haben ihren Reibach mit Steuergeld gemacht... jetzt soll die Politik die Ausgaben beenden.

Einfach nur verrückt!

Die Abartigkeit mit der unsere Regierungsvertreter da in Brüssel agieren ist langsam nicht mehr zu toppen. Wenn ein exponierter Vertreter der Deutschen Regierung öffentlich über den Tausch Griechenlands gegen Puerto Rico schwadroniert, wäre Burnout als Entschuldigung vielleicht naheliegend. Und jetzt verbündet sich der „glühende Europäer“ Schäuble mit den „Wahren Finnen“, wirklich üblen, rechtspopulistischen Europahassern, geht damit auf Konfrontation mit der zweitgrößte europäische Nation Frankreich und riskiert den Bruch. Und das alles um den „linken Schmuddelkindern“ aus Athen eine Lektion zu erteilen? Alles nur, weil einer vermeidlich die verschüttete Mentalität des „kalten Kriegers“ wieder entdeckt hat und sie jetzt schamlos auslebt? Ja geht´s noch? Mein Gott, hier geht´s ja schon lange nicht mehr um nüchterne Finanz- und Europapolitik. Na dann nur zu: Austritt der Europäer aus dem Euro und Auflösung der EU. Wahnsinn

"Politik kann Wirtschaft

"Politik kann Wirtschaft nicht einfach an die Seite drücken"

Aber umgekehrt darf es sein, Herr Krause?

Nun,

Jetzt steht Deutschland im Zentrum der Kritik. Italien, Frankreich und Luxemburg fordern die Bundesrepublik auf eine Einigung mit Griechenland zu finden, die keinen Grexit enthält. Das Ansehen der Bundesrepublik in Europa und der Welt steht auf dem Spiel. Wieviel Porzellan soll von Schäuble eigentlich noch zerschlagen werden?

@rr2015 um 11:10

Volle Zustimmung. Die Kluft zwischen Nord und Süd entsteht. Schäubles Vorschlag ist vernünftig.

@MartinBlank 11:09

Sie ziehen die falschen Schlüsse aus der aktuellen Situation. Welches Land würde seine Wähler dann noch zu Reformen zwingen? Es würde zu enormen sozialen Verwerfungen kommen. Das kann nur im Unfrieden enden.

Reformliste erweitern

Mir fehlt auf der griechischen Reformliste die Ankündigung das Steuersystem sozial gerechter zu gestalten. Natürlich für alle verbindlich ohne Ausnahmen und Tricks. Ich befürchte den Griechen fehlt der Wille (siehe Referendum) und das Now-How um die nötigen Reformen umzusetzen. Ohne Unterstützung von Verwaltungsfachleuten geht da gar nichts. Die benötigten Gelder sollte Stück für Stück freigegeben werden, sobald die Reformen umgesetzt wurden. Außerdem ist der Treuhandfonds eine gute Sache, indem alle staatlichen Liegenschaften verwaltet werden, deren Verkauf sollte zur Schuldenrückzahlung
genutzt werden. Ohne die Umsetzung der Reformen gibt es
kein Geld.

Zeit arbeitet gegen Griechenland

Die Griechen werden reagieren, wenn das Geld nicht kommt. Dann wird es ganz schnell drastische Reformen oder Enteignungen geben. Der Euro bleibt, aber die Tauschwirtschaft kommt dazu.

Europäer müssen sich vorbereiten.

Deutschland bleibt hart?

Sollte Deutschland wirklich hart bleiben und sich nicht von den "Südländern" über den Tisch ziehen lassen? Kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen. Sollte es doch so kommen, gibt es wohl einen Bruch in der EU. Das wäre natürlich klasse. Vielleicht bricht dann dieses ganze Lügengebilde in sich zusammen und die Nationalstaaten werden wieder stärker. Wenn Deutschland sich doch erweichen lässt, wovon ich eigentlich ausgehe, dann sollte Merkel endgültig an Vertrauen in Deutschland eingebüßt haben. So oder so - herrliche Aussichten für die Eurogegner in allen Ländern.

Realität endlich akzeptieren

Ich bin entsetzt, wenn ich jetzt lese, dass es wohl eine Übergangslösung geben wird, wonach Griechenland formal der Weg zu einer Verhandlungslösung geebnet wird. Danach wird die EZB vermutlich die Notkredite erhöhen. Die Banken in Griechenland werden öffnen und die Menschen werden sofort das Geld abheben, bis die EZB wieder mit Geld nachschiesst usw. Genau das ist unglaublich gefährlich. Warum kann man die Wahrheit nicht einfach akzeptieren, dass Griechenland pleite ist und Ihnen auf einem geordneten Weg aus dem Euro helfen? Es hilft doch nichts, und wenn es noch so schade für die Europäische Idee ist, vor der Realität die Augen zu verschliessen hilft nicht weiter. Dann werden wir das Problem nur noch weitere 5-10 Jahre mit uns herumschleppen. Ich bin wirklich entsetzt, dass unsere Politiker nicht das Stehvermögen haben, auch mal eine wichtige Entscheidung zu fällen.

Am 12. Juli 2015 um 13:53 von tersky

Zitat:
"... die Banken müssen auch auf Entzug, Vorherrschaftsentzug um die Souveränität von Staaten gewährleisten zu können."

Es besteht kein Zweifel darin, dass Tsipras sein Land an den Abgrund brachte.

Aber wenn Griechenland sich tatsächlich bankrott erklärt und die Eurozone verlassen wird, wird Merkel nicht nur Deutschland, sondern auch ganz Europa zum Untergang bringen.

Inter : esse

wenn man mal schaut, welche Länder für (einen faulen?) Kompromiss mit Griechenland sind und welche dagegen, fällt auf:

Für den Kompromiss sind alle, bei denen finanzpolitisch die Hütte brennt (Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, etc).

Ihnen geht es nicht um Griechenland oder die EU als Ganzes, sondern in erster Linie um die eigene Haut - was man ihnen allerdings nicht verdenken kann. Denn wer von uns wollte schon behaupten, er/sie handle ausschließlich altruistisch?

Insofern wird aus dem anfänglichen "Wir" in Europa zunehmend ein "Ich" (England, LePen, Pegida, Podemos, ...).

Das Ende der EU, wie wir sie kannten, ist eingeläutet!

@simeht 12:16

Es steht Ihnen frei, griechische Staatsanleihen zu zeichnen. Dadurch helfen Sie den Griechen direkt. Ob Ihrer Familie damit geholfen ist, bezweifle ich.

Schönen Tag noch!

In den Schulen bröckelt der Putz von den Wänden, Lehrer fehlen, für humanitäre Hilfen fehlt das Geld, THW, RK, Feuerwehren, und die Bundeswehr wird kaputtgespart,
die Polizei hat Personalnotstand und kann teilweise ihren Auftrag nur noch sporadisch leisten,
die Infrastruktur (Straßen, Brücken, etc.) im Ars....!
Steuern hoch, Renten klein, Energiekosten hoch, Gesundheits- und Pflegesystem jämmerlich, für Jugend, Bildung und Kultur fehlt Geld, Geld, Geld, ... usw. usw. ! ! !
Und da wird hier über finanziellen Geldtransfer ins Ausland gesprochen? Und dies für hoffnungslose Fälle (GR)? Gebt das Geld lieber den Ländern, die es zu verwenden wissen; nämlich unseren Bundesländern.
Schönen Tag noch!

re karwandler 13:45

"Die Bundesregierung muss keine Verhandlungsposition mit dem Bundestag abstimmen. Da sind Sie sehr im Irrtum über die jeweiligen Kompetenzen von Legislative und Exekutive."

Na, der grüne haushaltspolitische Sprecher im BT schäumt jedenfalls und wirft Schäuble Verfassungsbruch vor. Tatsächlich ist es so, dass der Bundestag gerade in solchen Fragen vom Verfassungsgericht Beteiligungsrechte zugesprochen bekommen hat. In Griechenland ist es doch genauso: da wurde ja auch Samstag früh um 4 das "Reform"paket verabschiedet. Man darf ja nicht so tun, als ob der Grexit keine Konsequenzen für den deutschen Haushalt hätte.

Aber abgesehen davon zielt mein Beitrag ja darauf ab, dass es politisch unklug ist, seine Partner vor vollendete Tatsachen zu stellen oder gar öffentlich zu brüskieren. Es zeugt davon, dass offenbar auch Schäuble mit seinem Latein fast am Ende ist.

Grexit light "Vorschlag von Herrn Schäuble"

Wenn das mit den Griechen nicht funktioniert, sollte Deutschland selbst überlegen, ob es aus dem Euro austritt, und den anderen Ihre missratenen Staatsaktivitäten (Korruption,Steuerflucht u.s.w.selbst in die Hand zu nehmen.
Für Deutschland ist es ein großer Schlag ins
Gesicht, aber wir Deutschen sind von allen Nationen die innovativsten Bürger und können gemeinsam was erreichen, was viele andere nicht können.Unsere Wirtschaft
ist robust , und die ewigen Zahlungen an andere Länder würden ausbleiben.

Der Euro-Tod(Seensenmann)steht schon vor der Türe?Gute Nacht liebes Griechenland die Lichter gehen bald aus incl.Herr Tsipras??

Am 12. Juli 2015 um 14:37 von OXI

Wenn Sie jetzt noch so nett wären zu zeigen, wie viel Geld nach Griechenland gegangen ist, dann wäre ich ihnen dankbar.
Bisher dürfte weit mehr Geld zu uns geflossen sein als in Griechische Hände..

Das hier das Geld fehlt ist jahrzehntelanger verfehlter Innenpolitik geschuldet.

kontrollierte Insolvenz muss kommen

Ich vermisse eigentlich von sämtlichen Kommentatoren die Bestätigung, daß der € und nicht Griechenland gerettet werden muß.
Nur wenn der € selbst in Gefahr gerät kann es Gelder zur Stabilisierung geben.
Meines Erachtens nach ist die gesamte € Gruppe bislang nicht an die Öffentlichkeit getreten um zu Verkünden :" der € Ernstfall ist eingetreten. Wir müssen den € retten, koste es was es wolle!"
Es geht hier "lediglich" um die Rettung der griechischen Staatsanleihen.
Um aber den € Ernstfall zu bescheinigen müssten aber führende Ökonomen dieses bestätigen. Da fällt aber die Argumentation sehr schwer, da man noch am verg. Freitag eine Gefahr kategorisch ausgeschlossen hat.
Dem ESM sowie der EZB ist es jedoch nicht erlaubt eine Staatsfinanzierung zu bewilligen bzw vorzunehmen.
Keine Frage, Griechenlands Bürger werden hier einen hohen Preis bezahlen, der in € nicht berechnet werden kann.
Die EU sollte schleunigst die notwendige humanitäre Hilfe nach GR senden damit sie Not lindert.

@ Nachtwind

Ich halte die Idee von Schäuble bzgl. einer Euro-Auszeit gut. Wenn die Griechen ihren Finanzladen dann auf Vordermann gebracht haben, können sie ja wieder eintreten, obwohl für die Normalbevölkerung die Drachme viel besser wäre.
Außerdem können sich die Griechen leicht aus eigener Kraft aus dem Schlamassel ziehen. Es müsste nur jeder Bürger seine rechtmässigen Steuern zahlen. Aber darauf haben die Leute keinen Bock und schon gar nicht die superreichen.
Ja, Deutschland hat auch Schuldenerlass bekommen. Aber die Deuschen haben mit viel Kraft und Disziplin die Lage gemeistert. So was nennt man Hilfe zur Selbsthilfe. Und die Steuermoral bei uns ist mit Griechenland niemals zu vergleichen.

um 14:32 von Dr. eg Sak

"Für den Kompromiss sind alle, bei denen finanzpolitisch die Hütte brennt (Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, etc)."

Wie passt dann Luxemburg, das ja an der Seite Frankreichs steht zu ihrer Theorie?

Es geht wohl mehr darum, daß gerade die Länder, die zum Kern und zu den Gründern der europäischen Einigung gehören (Verträge von Rom) mit einem Auseinanderbrechen der EU ein Problem haben. Die Bundesrepublik, für die es immer politisches Selbstverständnis und Staatsraison war die europäische Integration voranzutreiben ist nun dabei, diesen Weg zu verlassen (zumindest wenn es nach Schäuble geht). Der Euro und die noch engere Einbindung Deutschlands in die EU war der Preis für die deutsche Wiedervereinigung. Gerade Schäuble sollte das eigentlich wissen.

Märchenstunde

Bei einigen Kommentaren bin ich nicht sicher, ob sie ernst gemeint sind: es hört sich manchmal fast so an, als wären Schäuble und Merkel die Zuchtmeister des Euroraums. Mindestens die Hälfte der Finanzminister vertreten diesen Standpunkt. Darf ich daran erinnern, dass noch vor wenigen Jahren Deutschland aufgefordert wurde, endlich eine Führungsrolle einzunehmen. Tatsächlich engagiert sich unsere Regierung jetzt mehr.
Schäuble eifersüchtig auf die Einladung französischer Finanzbeamter nach Griechenland? Da fehlen mir die Worte.
Egoismen und Nationalstaaten? Die Bundesregierung hatte eine gemeinsame Finanz- und Fiskalunion vorgeschlagen, was andere Eurostaaten abgelehnt haben. Heute wäre das sehr nützlich.
Was die Südländer wollen, ist spätestens seit der Diskussion über eine Haftungsunion und über Eurobonds klar, bei der effiziente Länder wie Deutschland für Südländer hätten haften müssen.

"Was hat es mit Demütigung zu

"Was hat es mit Demütigung zu tun, wenn die Finanzmininster das tun, wofür sie bezahlt werden; nämlich Zahlen und Konzepte auf ihre Tragfähigkeit prüfen."
Sie müssen nun aber erklären, weshalb die Konzepte, die gestern noch als tragfähig galten, heute im Vorfeld der Entscheidung bei einigen Eurogruppenmitgliedern auf Ablehnung treffen. Sachliche Gründe können da wohl kaum eine Rolle spielen. Die Absicht, dem Verhandlungspartner durch immer neue Forderungen seine eigene Schwäche vor Augen zu führen, darf man wohl auch Demütigung nennen.
"Und was Herrn Schäuble anbelangt, bin ich heilfroh, dass er vernünftig mit meinen Steuergeldern umgeht...."
Schäuble riskiert durch sein Vorgehen einen Totalausfall der gewährten Kredite. Eine Restrukturierung der Kredite wäre dagegen für uns als Steuerzahler wesentlich leichter zu verkraften.
Aber nicht nur 'das liebe Geld' spielt eine Rolle. Fiele Europa auseinander, hätte dies unübersehbare Konsequenzen für das friedlichen Zusammenleben der Völker.

zu einbürgerin

"Was hat es mit Demütigung zu tun, wenn die Finanzmininster das tun, wofür sie bezahlt werden; nämlich Zahlen und Konzepte auf ihre Tragfähigkeit prüfen."
Sie müssen nun aber erklären, weshalb die Konzepte, die gestern noch als tragfähig galten, heute im Vorfeld der Entscheidung bei einigen Eurogruppenmitgliedern auf Ablehnung treffen. Sachliche Gründe können da wohl kaum eine Rolle spielen. Die Absicht, dem Verhandlungspartner durch immer neue Forderungen seine eigene Schwäche vor Augen zu führen, darf man wohl auch Demütigung nennen.
"Und was Herrn Schäuble anbelangt, bin ich heilfroh, dass er vernünftig mit meinen Steuergeldern umgeht...."
Schäuble riskiert durch sein Vorgehen einen Totalausfall der gewährten Kredite. Eine Restrukturierung der Kredite wäre dagegen für uns als Steuerzahler wesentlich leichter zu verkraften.
Aber nicht nur 'das liebe Geld' spielt eine Rolle. Fiele Europa auseinander, hätte dies unübersehbare Konsequenzen für das friedlichen Zusammenleben der Völker.

@11:44 von Melanda

Was man sich "aktuel" noch leisten kann ist der "Schuldendienst". Und selbst der wird mit "Neuverschuldung" finanziert.

Das ist nicht richtig. Der Schuldendienst (Zinsen) ist Teil des Haushalts. Ein ausgeglichender Haushalt beinhaltet daher auch die Zinszahlungen. De facto haben wir die "Schwarze Null" bereits seit 2013, weil die Steuereinnahmen höher waren als erwartet.

13:07 von Laureat – Deutsche Politik nicht nachhaltig

Der deutsche Merkantilismus ist nicht nachhaltig und auch nicht verallgemeinerbar. Der eigenen Bevölkerung den Gürtel enger schnaller, um sich dann die unweigerlich fehlende Nachfrage beim Nachbarn zu besorgen, bezeichnet man im angloamerikanischen Sprachraum als "Beggar-thy-Neighbour-Politik". Darauf sollte man sich nichts einbilden.

Von 1999 bis 2009 sind die Lohnstückkosten in GR um 26 % gewachsen, in D nur um gut 8 %. Die EWU hat sich ein Inflationsziel von etwas unter 2 % gegeben. Dazu passt ein jährlicher Anstieg der Lohnstückkosten von 1,9 %, zehn Jahre kumuliert kommt man auf knapp 21 %. 21 % wäre also die Norm gewesen, an die sich alle hätten halten sollen. Wer hat jetzt stärker gegen die Regeln des Vertrages verstoßen, derjenige, der fünf Prozentpunkte über seinen Verhältnissen gelebt hat, oder der, der dreizehn Prozentpunkte unter seinen Verhältnissen gelebt hat?
12.

@ Nachtwind - Nochmalsovielistimmernochnichtgenug?

"Wenn Sie jetzt noch so nett wären zu zeigen, wie viel Geld nach Griechenland gegangen ist, dann wäre ich ihnen dankbar.
Bisher dürfte weit mehr Geld zu uns geflossen sein als in Griechische Hände.."
.
.
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Seit Jahresbeginn waren es alleine mehr als
€ 40 Milliarden durch die EZB, von denen das meiste Geld nach Abhebung ins Ausland in vor dem gr. Staat in Sicherheit gebracht wurde. Die Gesamtsumme beläuft sich für diese Direkthilfen an die gr. Banken auf € 90 Milliarden. Ohne dieses Geld der EZB hätten Griechen bereits seit Monaten kein Geld mehr an den Automaten oder von ihren Banken bekommen. Die bösen bösen Banken - nicht wahr.

Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Fördergelder und Programme über die hier gar nicht gesprochen wird, es geht um Bildungsmaßnahmen, Infrastrukturhilfen, Landwirtschaftliche Subventionen und vieles mehr.

Wie viel vom EU Geld wollen sie den Griechen denn noch geben?

Übrigens Nettozahler bedeutet, wie geben mehr als wir selbst erhalten!

Renzi und Griechenland

Wenn Herr Renzi Geld nach Griechenland geben will, dann soll er es auch aufbringen.

Eigentlich hilft da nur noch der Insolvenzverwalter...

..., der versucht den "Betrieb" Griechenland fortzuführen und zu sanieren. Es ist ja offensichtlich geworden, dass eine Sanierung von innen heraus nicht funktioniert. Das überrascht eigentlich nicht weiter, da die großen Probleme ja Vetternwirtschaft und Korruption heißen. Denen ist aus dem System heraus sicherlich nur sehr schwer beizukommen.

Ein harter Beruf

Ohne für ein bestimmtes Lager Partei zu ergreifen oder mit allem einverstanden zu sein: In diesem Konflikt zeigt sich, dass Spitzenpolitiker einen der härtesten Berufe der Welt haben. Völlig übermüdet, teilweise mit labiler Gesundheit ohne Erfolgsgarantie immer wieder Akten wälzen und laufend mit Kollegen verhandeln, die in den eigenen Augen gegen die gemeinsame Idee arbeiten. Und selber kritisiert wird man ohne Unterbrechung. In der Wirtschaft würden solche Leute sehr viel bequemer deutlich mehr Geld verdienen. Spätestens seit der Griechenland-Krise sollte man ein anderes Bild vom Politiker haben.

SPD will weiter zahlen...

Soeben laß ich das sich Sigmar Gabriel dafür aussprach das Griechenland weiter in der Eurozone bleiben soll und ich frage mich ob man nun genau dafür weitere zweistellige Milliardenbeträge in das Ungewisse setzen muß.??
Nein, es kann nicht immer so weitergehen
das über die Hintertüre eine Transferunion aufgemacht wird und das man nicht hinreichend gemeinsame Positionen vertritt die im übrigen auch andere Länder vertreten bei Verhandlungen eben nicht weiter zu zahlen anderfalls sollte es auch Neuwahlen
bei uns zum Bundestag geben.

Die EU fliegt auseinander ...

Die EU fliegt auseinander ... "unsere" Politiker und Medienvertreter stehen um den Scherbenhaufen, den die EU und der Euro hinterlässt, und sie fragen sich immer noch, wie das alles möglich ist.

Lassen wir die leeren Phrasen noch einmal Revue passieren, die wir aus der Politik und Medien über die Jahre gehört haben:
1. "Der Euro bringt Wohlstand"
2. "Die EU ist eine Friedensprojekt"
3. "Die EU und D profitiert massiv vom Euro."
4. "Griechenland ist auf einem guten Weg"
5. "Die Eurokrise ist im Grunde überwunden".
6. "Überzeugende Reformvorschläge liegen auf dem Tisch"
7. "Griechenland hat weitreichende Reformen umgesetzt".
8. usw. usf.

... im Grund liegt man statistisch gesehen meist richtig, wenn man komplett vom Gegenteil ausgeht, was Eurokraten und Medienvertreter von sich geben.

... wer immer noch nicht versteht, wieso die Eurokrise nie gelöst werden kann, solange Länder wie Griechenland drin sind, der brauch sich nicht darüber wundern, dass noch 100e Mrden EUR verbraten werden.

Grüne und Linke sind die Wirklichkeitsverdreher

Wer spaltet?
Ursache und Wirkung
Wer benennt die Geldgeber "terroristisch", "verbrecherisch"?
Würden alle nach den politisch vereinbarten Regeln auftreten, gäbe es keine Spaltung. Warum hat Herr Renzi nicht zur rechten Zeit zur griechischen Regierung gesagt "genug ist genug".
Hier suchen sich einige Personen durch Poltern ins Gespräch zu bringen, die müssen im Bundestag keine Mehrheit bilden.
Ich, als Steuerzahler, habe keine Lust mehr Euro in das System Griechenland zu stecken und mich nachher noch beschimpfen zu lassen. Auch Herr Renzi provitiert vom Euro, während in Deutschland die Sparer und die zukünftigen Renten beraubt werden.

Theorie und Praxis liegen fast

immer weit auseinander. Es klappt ja kaum in Deutschland mit den Transferunterstützungen oder Transferunion. Und wir sprechen eine Sprache. Und wir sind eine starke wirtschaftliche Nation. Dieses Modell nun für die Eurozone anzuwenden zu wollen, ist wie das berühmte Kamel durch ein Nadelöhr zu treiben. Die rigorose Reaktion aus Italien kann ich überhaupt nicht verstehen.

Das konstruktive Schäuble-Papier auf griechisch veröffentlichen, also öffentlichkeitswirksam als Anzeige in allen giechischen Tageszeitungen. Denn die Desinformation und Unkenntnis in Griechenland über die deutsche Politik ist extrem, wie wütende Kommentare und Beschimpfungen zeigen.

@wiesengrund: 3.Hilfsprogramm für GR völlig verfehlt - ...

... Wissensvorsprung?

Nein, aber meine Meinung. Welchen Sinn soll es machen, die Schuldenlast Griechenlands immer weiter zu erhöhen, obwohl die Schuldentragfähigkeit des Landes nicht vorhanden ist und auch nicht sein wird? Zudem ist unter den gegebenen Voraussetzungen eines unreformierten Landes der Klientelwirtschaft eine weitere Erhöhung des Bürgschaftsrisikos der europäischen Steuerzahler unzumutbar.

Kluge Taktik

Tsipras sagt lt. TS "Wir können heute eine Einigung erzielen, wenn alle es wollen." Das ist schlau, weil wenn es nicht klappt, haben es die Anderen nicht richtig gewollt. Schwarzer Peter in Reinkultur.

Renzi's weise Ratschläge

Der Herr Renzi sollte zunächst einmal seinen eigenen Staatshaushalt in Ordnung bringen lassen, anstatt denjenigen, die bereits zig Milliarden Steuergelder in ein Fass ohne Boden geschüttet haben belehren zu wollen. Traurig ist, das offensichtlich einige der EU-Vertreter nicht genug Durchblick besitzen, das Kalkül des Pokerspielers Tsipras zu durchschauen oder stattdessen lieber ideologische Politik betreiben.

Die Griechen....

sollten dazu übergehen, den Begriff Antihellenismus ins Spiel zu bringen. Wie bekannte Beispiele zeigen (Antiamerikanismus, Antisemitismus) kann man mit einer solchen Tabuisierungsformel viele Ungereimtheiten des eigenen Tuns verschleiern. Wenn man dem folgt sind die weit überwiegende Zahl von Blogbeiträgen, Leserbriefen, Medienkommentaren etc. sind nämlich schlicht antihellenistisch.

15:13 von Rosbaud

„Wer hat jetzt stärker gegen die Regeln des Vertrages verstoßen, derjenige, der fünf Prozentpunkte über seinen Verhältnissen gelebt hat, oder der, der dreizehn Prozentpunkte unter seinen Verhältnissen gelebt hat? „

Ich bin kein Ökonom, aber der der 13% unter seinen Verhältnissen gelebt hat, ist in der besseren Position zu investieren and die Wirschaft auf Vorderman zu halten. Ist das nicht so? Der Letzter hat noch was zu geben, was anscheinend viele merken.

Warum sind es jetzt wieder

Warum sind es jetzt wieder die bösen Deutsche? Wenn es nur an Schäuble hängen würde, aber sind da nicht noch andere wo nein sagen. Ausserdem haben die Griechen erst letzten Sonntag gefeiert Das sie sich gehen den Euro und seine Reformen entschieden haben. Oder hat Das Volk doch nicht eine solche Macht und die Politiker machen was sie wollen.

"Politik lebe von Vertrauen -

"Politik lebe von Vertrauen - und das sei zerstört."

Ok, so das Vertrauen wurde also in den letzten Monaten von den Griechen verspielt, so und wie genau stellen sich die Eurokraten das nun vor das neues Vertrauen mal auf die schnelle geschoeft wird ?
Die Griechen wollen nicht mehr mit dem Euro, die Damen und Herren in Bruessel wissen das auch nur keiner will dieser Tatsache ins Auge schauen und schon gar nicht seinen Waehlern / Steuerzahlen erklaeren muessen das es bald massive Kuerzungen und Steuererhoehungen geben wird.
Dieses krampfhafte panik-rumgewurschtel zeugt von der Konzeptlosigkeit der Fuehrungselite. Ich warte nicht bis mir mitgeteilt wird das der Euro nicht mehr ist. Ich habe mich von diesem Spielgeld schon lange verabschiedet.

"Wieviel Porzellan soll von Schäuble eigentlich noch zerschlagen werden?"
Es geht nicht um Deutschland oder Schäuble, sondern um Griechenland. Und da haben außer Deutschland auch Finnland, die Niederlande, die Slowakei und die baltischen Staaten. ganz klar den Vorschlag Griechenlands abgelehnt. Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite forderte "tiefgreifende Veränderungen" von Athen. Wir können doch froh darüber sein, dass das andere Länder der Eurozone auch so sehen. Schließlich haben die baltischen Staaten auch mit harten Sparmaßnahmen zu kämpfen gehabt, ohne ständig eine Unterstützung zu bekommen.

re tannenbaum

"Na, der grüne haushaltspolitische Sprecher im BT schäumt jedenfalls und wirft Schäuble Verfassungsbruch vor."

Wahrscheinlich meinen Sie den Herrn im Europaparlament, nicht BT.

Erstens darf der ruhig schäumen, schließlich sitzt seine Partei im BT in der Opposition. Zweitens bekommt man nirgends Auskunft, welcher Verfassungsartikel denn verletzt worden sein soll. Das müßte schon sein, bevor man das Wort vom Verfassungsbruch einfach wiederholt.

"Tatsächlich ist es so, dass der Bundestag gerade in solchen Fragen vom Verfassungsgericht Beteiligungsrechte zugesprochen bekommen hat."

Der Bundestag kann über konkrete Fragen abstimmen, z.B.: Soll die Bundesrgierung über ein Hilfspaket verhandeln, oder ob das Ergebnis solcher Verhandlungen vom BT gebilligt wird. Aber nicht über Positionspapiere in laufenden Gesprächen. Es ist auch rein technisch gar nicht möglich. Der BT müßte ja in Permanenz tagen, um jederzeit solche Beratungen durchzuführen.

re sonnenschein 13:55

"Herr Varoufakis ist nicht mehr Finanzminister. Welchen Grund hätte er also, nicht in den Urlaub zu fahren?"

Herr V. hat auch ein Abgeordnetenmandat. Es wäre vielleicht eine gute Idee, dieses wahrzunehmen.

Macht es einfach so:

Die Länder ,die sich hinter Griechenland stellen,zahlen.
Die Länder,die weiter Hilfen ablehnen,sind außen vor.

Hart aber fair !

"Die Finanzierung fremder

"Die Finanzierung fremder Staaten verletzt das Vermögen der Bürger und ist staatswidrig. Wer einen Staat finanziert, muß auch dessen Politik bestimmen können. Die Politik eines fremden Staates zu bestimmen, ist eine grobe Verletzung der Souveränität des jeweiligen Staatsvolkes. Das betreibt die Eurorettungspolitik. Die Griechen wehren sich dagegen, völlig zu Recht. Die Reformauflagen sind rechts- und sittenwidrig und folglich nichtig. Sie verpflichten die Griechen zu nichts. Die Schulden aus der Rettungspolitik sind „odious“ und müssen daher nicht zurückgezahlt werden." (Prof. Dr. jur. Schachtschneider aus seinem Aufsatz über die Staatsschulden Griechenlands). Ganzen Aufsatz in der Wissensmanufaktur nachlesen!

Welches Problem würde durch einen Grexit gelöst?

Mir müsste mal jemand erklären welches Problem durch einen Grexit gelöst werden würde?

Wenn Griechenland die Drachme wieder einführt, lauten die Schulden immer noch auf Euro und bleiben in der Höhe bestehen und sind die Schulden der selben Gläubiger also auch der Steuerzahler bleibt in der selben Höhe in Haftung. Es bliebe also alles beim alten.

Auch innenpolitisch bleibt alles beim Alten, das Geld der Oligarchen liegt dann als Euros ohne herankommen für die Griechen in der Schweiz, in Luxenburg und auf den Caymans(City of London).

Wenn Griechenland abwertet, werden die Schulden unbezahlbar, zwar würde Griechenland zum Ausland wieder "Konkurrenzfähig", weil Importe zusammenbrechen, also unsere Exporte wegbrechen. Langfristig hätten wir ein Überschuldetes Land was auf Teufel komm raus gezwungen ist zu Exportieren, also eine "GDR" ohne nennenswerte Industrie und doppelt soviel Schulden, was soll das bringen?

Also nochmal die Frage welches Problem würde durch den Grexit gelöst?

Schluss mit Becher und Kritiker

Die Griechenland-Politik der Union ruft in den Reihen des Koalitionspartners SPD und bei den oppositionellen Grünen Unmut hervor. SPD-Fraktionsvize Axel Schäfer forderte ein Ende der Debatte über ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone. Das Gerede um einen Grexit müsse sofort aufhören, verlangte er in der "Welt am Sonntag". "Wer sich monatelang am Grexit besoffen redet, wird bei der Euro-Rettung einen Brummschädel haben." Ein Euro-Austritt Greece stehe nicht zur Debatte. "Der neue Vorschlag aus Athen ist akzeptabel." Dass die Bundesregierung einen Euro-Austritt Griechenlands betreibt, ist ein historischer Fehler", kritisierten die Grünen. Schäuble sabotiere in Brüssel einen Kompromiss mit Griechenland, und das offenbar mit Wissen der Kanzlerin und des Vizekanzlers. Schäubles Vorgehen sei nicht nur inakzeptabel, sondern verfassungswidrig.Der Grünen-Abgeordnete Dieter Janecek nannte den CDU-Kurs (Katastrophenpolitik) und sagt voraus: "Am Ende des Tages gibt es ein Haufen alt Glas.

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