Kommentare - Die Griechen sagen beim Referendum "Nein"

05. Juli 2015 - 20:07 Uhr

Noch gibt es kein Endergebnis - aber nachdem beim griechischen Referendum fast alle Stimmen ausgezählt sind, steht fest: Das "Nein"-Lager um Regierungschef Tsipras wird rund 61 Prozent bekommen. Tsipras sprach sich für neue Verhandlungen aus - in die werde er gestärkt gehen.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Abstimmung in Deutschland

Gleiches Recht für alle Europäer. Wollen wir Griechenland noch einen Euro zusätzlich geben ? Ja oder Nein.

Klare sache!

"Reaktionen aus Brüssel sind erst zu erwarten, wenn ein Endergebnis zum Referendum in Griechenland vorliegt."
Und Warum?
Ist nicht schon seit der ankündigung dieses referendums klar was es bedeutet...was es nur bedeuten(wenn die Griechen glück haben)kann.
?
"Ja" bedeutet das der letzte vertrag den die EU vorlegte von den Griechen angenommen(und umgesetzt) wird!
Und"nein" bedeutet das es kein geld und keine hilfe mehr von der EU gibt!

Wenn ich von meiner bank einen kredit will, muss ich die bedingungen DIE, DIE BANK stellt damit ich von ihr geld bekomme annehmen, wenn ich das nicht tue gibt es schlicht und einfach kein geld.
Und wenn ich selbst bedingungen stelle werde ich ausgelacht!
Und ich erwarte von der Deutschen und den anderen EU regierungen das sie sich endlich auch so verhalten...das ist längst überfällig!!!

19:21 hat TS uns noch erzählen wollen, es sei sehr knapp.

Das ist nur eine Hochrechnung, aber ... irgendwie habe ich den Eindruck, TS beteiligt sich an einer psychologischen Kriegführung gegen Griechenland, die Griechen und seine vor allem die griechische Regierung.

Ich möchte das nicht weiter kommentieren.

EU Länder sollten Referendum machen zur Griechenland Hilfe

Wenn es Fair ist das Tsipras sin Volk befragt, dann wäre es doch nur Fair wenn jedes EU Land seine Bürger auch befragt, zum Beispiel mit folgendem Wortlaut:

Möchten Sie dass ein EU-Mitgliedsland das nicht willens ist Reformen durchzuführen, weiterhin Ihr Geld bekommt um über seine Verhältnisse zu leben?

Ich glaube da könnte man das Ja oben schreiben und das Nein unten, ich tippe auf 85% Nein.

Was hat Griechenland wirtschaftlich zu bieten,

das nach Wegfall von GR nicht innerhalb überschaubarer Zeit in der EU kompensiert werden kann? Die Griechen tun mir ja leid, aber sie haben ihr weiteres Schicksal selbst gewählt. Ohne tiefgreifende Reformen und Abbau der Misswirtschaft kommt das Land nie wieder auf die Beine. Die Gemeinschaft der Geber haben diese notwendigen Veränderungen als Grundlage der weiteren Finanzhilfe festgeschrieben. Die Griechen wollen keine Reformen, also wollen sie auch keine weiteren Hilfen. Die Befürchtungen, die EU würde durch das Ausscheiden GR aus dem Euro in ihren Grundfesten erschüttert sehe ich nicht. Wenn die EU gerade kränkelt und man befürchtet, aus der lokalen Infektion könne sich eine globale Sepsis entwickeln muss man eben vorausschauend und konsequent handeln. In der Medizin hilft es in den meisten Fällen, das infizierte Gewebe zu entfernen. Der geschwächte Organismus kann wieder gesunden.

Das nenne ich Patriotismus

Das Volk hat sich zu seinem Präsidenten gestellt.
Das nenne ich Vertrauen in seine Politik und ich würde mir solche Abstimmungen für weitreichende Entscheidungen auch in Deutschland wünschen.

Muss dieser Brennpunkt...

...wirklich der Gottlieb moderiert werden? Das wäre beinahe als würde man Lutz Bachmann einen Brennpunkt zum Thema Asyl moderieren lassen... Egal was bei der ganzen Geschichte rauskommt: Die ARD hat sich mit dieser Wahl SEHR Eindeutig festgelegt... und das ist weder journalismus noch irgendwie neutrale berichterstattung..

Also ich bin der Meinung...

herzlichen Glückwunsch unseren griechischen Helden!

"Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf.

Der erste Stein im Domino ist gekippt, andere werden folgen.

Übrigens, "Europa" ist ein Kontinent, die EU ist nur ein Teil davon, von der Fläche sogar der Kleinere.

Wann fragt man uns?

Die Griechen werden gefragt, ob sie sich weiter finanziell helfen lassen möchten. Wann werden wir Deutschen endlich gefragt, ob wir weiterhin unser Geld geben möchten?

EU-Politiker ohne eine Chance gegen Athen!

Das Volk hat gesprochen! Anders als in anderen Staaten, wo das Volk nichts zu
bestimmen hat, hat das griechische Volk
bewiesen, dass es lebt! Der Kampf um
Athen hat begonnen, die einen sind schon
an der Front, die ganz anderen warten in
den Startlöchern. Wenn nun die EU mit
humanen Hilfen in Millionenbeträgen
Athen hilft, dann hilft auch, und selbstver-
ständlich, die Russ.Föderation! Und auch
China schickt sicherlich Reis in verschiedenen Sorten und Angeboten. Die
EU ist also gehalten sich irgendwo her Geld
zu besorgen, um die Griechen bei der Stange
zu halten. Wenn es nicht zum Lachen wäre,
müsste man weinen. Auf jeden Fall, gratuliere ich Berlin zu diesen Start in ein
neues Europa!

Eine schallende Ohrfeige für Schäuble und Merkel

aber auch für Schulz und Gabriel, die sich allesamt nicht zu blöd waren, das Interesse der Banken über das der Menschen zu stellen. Aber nicht das Ende für Europa! Ganz im Gegenteil, es könnte eine neue Chance sein, ein Europa für Menschen zu bauen, und nicht bloß eins für Konzerne und Banken. Ob das mit dem vorhandenen Personal gelingen kann ist allerdings fraglich.

Griechen behandeln wie Freunde

Was würden wir Freunde sagen, die sich bei uns Geld leihen und dann sagen, dass sie nicht alles zurück zahlen wollen?
Ich würde dem Freund sagen: Bei Aller Liebe, aber bring erst mal dein Leben in Ordnung und dann sehen wir weiter...
Was ich dem Freund sagen würde, wenn er mich auch noch als Erpresser und Terrorist bezeichnen würde, weiß ich nicht.
Aber das waren für mich nicht " die Griechen".

wenn man bedenkt, wie die

wenn man bedenkt, wie die Regierung betrogen hat, um das Ergebniss zu erreichen - von Extrasendezeit für Tsipras bis hin zu falschen Übersetzungen - dann darf man sich nicht wundern.

Europa hat jetzt nur noch eine Wahl: Grenzen dicht, kein Cent mehr nach Griechenland und raus aus der EU.

Sehr gut

Nun sind alle Versuche Tsipras zu stürzen gescheitert. Jetzt kann die EU Tsipras und Varoufakis nicht mehr viel verteufeln.

Das bedeutet Syriza Regierung bleibt. Da bin ich mal gespannt, wie Frau Merkel damit umgehen möchte.

Es ist schon sehr sinnvoll nicht zu sparen

Denn dadurch kommt die Wirtschaft nicht in Schwung. Insofern haben die Griechen bei dieser Abstimmung schon teilweise Recht. Allerdings dürfen Kredite nur für Zukunftsinvestitionen verwendet werden. Niemals für den laufenden Konsum. Das ruiniert sonst jede Volkswirtschaft. Das ist das Problem in Griechenland dass die Kredite für den laufenden Konsum verwendet werden.
Wie man leicht sieht geht das gleiche Lied in der Ukraine schon weiter. Kredite dürfen nur für Zukunftsinvestitionen verwendet werden. Niemals zum Bezahlen der laufenden Gasrechnung!

Damit hat sich Griechenland

Damit hat sich Griechenland die Basis für weitere Verhandlungen mit den Geldgebern genommen und harte Konsequenzen für das öffentliche Leben ohne frisches EZB Geld drohen. Tragisch jedoch, dass ein Großteil der griechischen Wähler sich der Tragweite dieses Votums scheinbar nicht bewusst sind.

@AWACS

Ich teile Ihren Eindruck!! Hier wird massiv gegen GR Stimmung gemacht. Ist das die sog. Demokratie, wie sie die TS versteht?!
Ich wünsche den Griechen alles Gute!

AVTIO Griechenland

Das wars wohl erstmal. Die Idee, Unterhändler schon morgen nach Brüssel zu senden ist zwar nett gemeint und soll das griechische Volk erstmal beruhigen, aber:
Man wird wohl in Brüssel vor verschlossenen Türen stehen.
Glauben die wirklich, dass sie am Montag von irgend jemandem empfangen oder gar erwartet werden?
Tsipras will seinen Wählern wohl erst mal einen schönen Festabend gönnen. Dann, morgen Früh, stehen alle mit einem Kater auf und merken gar nicht, dass sie sich
evtl. ihr eigenes Grab geschaufelt haben.
Die 18 anderen Euro-Länder werden einen Teufel tun und mit Tsipras eine schnelle Einigung treffen. Die lassen GR erst mal weiter zappeln (leider für die Menschen dort).
Man lässt sich nicht gerne als Terrorist bezeichnen, da ist man in GR zu weit gegangen.
Schade für die Menschen, aber teilweise sind sie selbst Schuld!

Nein zu Europa

Dies ist ein klares NEIN zu Europa, denn man will nicht die Lasten tragen , sondern nur die Vorteile geniessen und zwar ohne Verantwortung eingehen zu wollen.

Ich erwarte von Europa und meiner Regierung dass keine Gelder mehr nach Griechenland überwiesen werden und auch sonst keinerlei Verpflichtungen mehr übernommen werden. Weiter sollten umgehend Gespräche mit Griechenland geführt werden zwecks Rückzahlung der eingegangenen Verpflichtungen und sonstiger Verpflichtungen.

Das Ergebnis wird in meinem Wahlverhalten für die Zukunft eine entscheidende Rolle spielen.

Super - 60% für Nein!

Prima, keine weiteren Griechenlandhilfen mehr. Kein weiterer Griff in die Taschen slowakischer, finnischer, italienischer, deutscher Arbeitnehmer und Rentner! Ein Sieg für Europa - außer Griechenland.

Die Idee von Tsirpas, dass morgen ein Abkommen in seinem Sinne unterschrieben wird ist völlig realitätsfremd. Und wieso ist eigentlich seine Verhandlungsposition gestärkt? Entscheidend ist ja die demokratische Abstimmung in den Geberländern! Viel Spaß beim Extremsparen!

20:18 von schweizer-buerger

"...Wenn es Fair ist das Tsipras sin Volk befragt, dann wäre es doch nur Fair wenn jedes EU Land seine Bürger auch befragt, zum Beispiel mit folgendem Wortlaut:
Möchten Sie dass ein EU-Mitgliedsland das nicht willens ist Reformen durchzuführen, weiterhin Ihr Geld bekommt um über seine Verhältnisse zu leben?
Ich glaube da könnte man das Ja oben schreiben und das Nein unten, ich tippe auf 85% Nein."

Ich schlage einen anderen Wortlaut vor:
Wollen Sie, dass in Zukunft europäische Menschen in Griechenland unter Not und Hunger leiden?
Mal sehen, wie dann die Abstimmung ausgeht. Vor allem, wenn die ersten Nachfragen kommen, warum das so sein soll, und die Erklärungen einleuchten, dass man Menschen nicht die Margarine vom Brot sparen kann...

Gestärkt und bestätigt

Das griechische Volk hat seine Regierung gestärkt und bestätigt.
Das ist demokratisch und ich gratuliere allen Griechen zu diesem Volkentscheid.
Indirekt hat das griechische Volk damit auch der EZB eine Ohrfeige gegeben, die ohne Unterlass Milliarden um Milliarden Euro nach Griechenland verschoben hat.
Und das griechische volk hat ebenso klar gestellt, dass es die von superreichen Griechen nach Großbritannien und die Schweiz und andere EU Länder verschobenen Milliarden, die man den Griechen jetzt vorenthält (!) nicht zu bezahlen bereit ist.
Wir sollten uns ebenso klar dazu bekennen, die superreichen griechischen Reeder nicht mehr zu schützen.
Nur so kommen wir in Europa voran.

Egal, wer gewinnt...

In Griechenland haben alle (armen) Wähler ihre Erwartungen, dass es ihnen durch diese Wahl "endlich" einmal wieder besser geht. Egal, wer wie stimmt.
Und alle zusammen werden leider bald nach der Wahl wieder in der "Wirklichkeit" aufwachen.
Deshalb gönne ich den "Wahlgewinnern" das Feiern und die freudigen Gefühle. Und den anderen Wählern kann man sagen: "Nehmt es Euch nicht zu Herzen, denn eigentlich hatte das Referendum sowieso keinen Sinn."

Wir "restlichen" Europäer haben allerdings ebenfalls keinerlei Grund zum Feiern. Denn
die "unendliche Geschichte" wird so lange weiter gehen, wie es die Politiker aushalten, sich von GR verspotten, beschimpfen und an der Nase herumführen zu lassen.

hoffentlich erhalten die

hoffentlich erhalten die Griechen keinen Cent mehr an deutschem Steuergeld!

Respekt vor den Griechen

Ein "Nein" ist jetzt eine Chance, die sie hoffentlich nutzen.
Das war für Brüssel und Merkel mal überfällig!

Demokratie nur in Griechenland?

Die Griechen haben mehrheitlich mit "Nein" abgestimmt. Mit einem Nein zu den Auflagen der Geldgeber. Nun wäre es an der Zeit in den Ländern der Geldgeber abzustimmen, in wie weit die dortige Bevölkerung bereit ist ihre Steuern nach Griechenland zu senden. Ich möchte mal sehen, was meine Bank sagt, wenn ich nicht mehr die von ihr gestellten Bedingungen für meine Hypothek erfüllen will.
Die derzeitige Regierung, auch mit einem Ja zu ihrer Politik, hat nicht nur bei anderen Politikern, sondern mit Sicherheit auch bei privaten Investoren jegliches Vertrauen verspielt.
Eine humanitäre Katastrophe muss verhindert werden, aber warum mit Geld, dass sich sowieso nur wieder Banken, Millionäre und Politiker aufteilen.

verzockt

Da haben sich unsere Politiker gründlich verzockt, hatten sie sich doch schon darauf eingestellt, nicht mehr mit Herrn Tsipras und Herrn Varoufakis verhandeln zu müssen. Aber das legen zum Ärger einiger noch immer die Wähler fest.

Jetzt wäre Ehrlichkeit von allen Seiten angesagt. Wenn selbst der IWF schon für einen Schuldenschnitt ist, sollte man langsam wirklich über Lösungen und nicht Verschiebungen von Problemen nachdenken.

Griechenland braucht Hilfe und wird sie (hoffentlich) auch bekommen. Ich bin nur auf die Begründungen derer bekannt, die diese bisher verweigert haben. Alternativlos wird wohl nicht mehr reichen.

20:39 von higi2104 Demokratie nur in Griechenland?

>"Die Griechen haben mehrheitlich mit "Nein" abgestimmt. Mit einem Nein zu den Auflagen der Geldgeber. Nun wäre es an der Zeit in den Ländern der Geldgeber abzustimmen, in wie weit die dortige Bevölkerung bereit ist ihre Steuern nach Griechenland zu senden. Ich möchte mal sehen, was meine Bank sagt, wenn ich nicht mehr die von ihr gestellten Bedingungen für meine Hypothek erfüllen will.">
-
Diese Forderung hätten Sie schon vor Europäischer Bankenrettung und Einführung des ESM und ESF an ihre Regierung stellen sollen!
-
Es wären den ärmsten Griechen und den ärmsten Europäern, jetzt, so manch unglaubliches Opfer erspart geblieben!
-
>"Eine humanitäre Katastrophe muss verhindert werden, aber warum mit Geld, dass sich sowieso nur wieder Banken, Millionäre und Politiker aufteilen.">
-
Das wäre dann gleich die nächste Frage, an die europäischen Restregierungen!

Gleiches Recht für alle!!!!

Ich hoffe, das sich nun die andern Entscheidungsträger in Europa auch darauf besinnen einmal Ihre Bevölkerung zu diesem Thema zu befragen.
Wäre sehr interessant wie dann die Anwort aussieht und wäre auch gerecht gegenüber uns.

erster schritt vollbracht!

... griechenland muss endlich einen schuldenschnitt aushandeln und dann zurück zur (weicheren) eigenen währung. den übergang – den aufstieg aus der eurogenerierten rezession – müssen wir alle ihnen ermöglichen. und ich bin auch gerne dazu bereit.
.
mit euro werden griechenlands bürger ihre wohnverdiente ehre nicht wieder zurückerlangen. denn mit euro werden sie im besten fall eine alimentierung erfahren so wie heute die schwächsten regionen deutschlands, die ohne soli- und länderfinanzausgleich nicht ansatzweise über die runden kämen.
.
griechenland sollte vorbild für uns effizienzjunkies werden, so wie es das früher einmal war! und wenn ein land in der lage ist mit relativ wenig ressourcenverschwendung und mit relativ viel menschlichkeit sein dasein zu fristen – so wie es vor der euroeinführung war – dann sollten wir alle dieses land unterstützen. als teil europas, der mindestens so wichtig ist wie der industrielle und ressourcenvernichtende teil europas!
.
befreit euch vom euro!

Wer entscheidet da was? Demokratiemissbrauch!

Welche Entscheidung?!
u.a. zu 19:25 von Chriskt
"...es ist nicht mehr nachzuvollziehen, dass von vielen Politikern und Kommentatoren die gr. Volksabstimmung als Demokratievorbild gefeiert wird, aber das ablehnende Mehrheitsbild in Umfragen in Deutschland als populistische Stimmungsmache abgetan wird."
So ist es! Die historischen Vorbilder sind keine und sie würden diese "Demokratie" ablehnen:
Aristoteles kritisierte sie, wenn die Herrschaft der Unvermögenden die Besitzenden enteignet. Was hätte er erst gesagt, wenn dazu noch die eigenen Geldgeber als Terroristen bezeichnet werden?

Den Armen muss man helfen, direkt und selektiert, nicht alle Griechen sind arm! Jeder deutsche Politiker hat seinem Amtseid zu folgen und sicherzustellen, dass kein Sparer und Steuerzahler direkt oder indirekt diesen "Staatsapparat" und die steuergeschonten Reichen noch mit einem Cent subventioniert. Es ist Sabbat!
https://de.wikipedia.org/wiki/
Politik_%28Aristoteles%29#Zweite_Staatsformenlehre

Man kann nicht einfach sagen:

Man kann nicht einfach sagen: "Griechenland braucht Hilfe"

Es ist niemandem Zumutbar ständig für andere Mitzuarbeiten. Ohne massive Reformen, die aber nicht nur beschlossen werden sondern auch umgesetzt werden müssen darf da überhaupt nichts mehr laufen.

Im übrigen wäre die beste Hilfe für Griechenland der Grexit. Und in 50 oder 100 Jahren kann Griechenland dann nochmal die Aufnahme in den Euro beantragen. Bis dahin kann sich Griechenland mit der Drachme sanieren und dafür sorgen, daß das Geld im Lande bleibt.

Frau Merkel macht das schon

Frau Merkel fliegt zu Hollande, der ja schon vorher weitere Verhandlungen mit Griechenland im Falle eines "Nein" angekündigt hat.

USA und Hollande werden schon dafür sorgen, daß die Verhandlungen weiter gehen. Frankreich hat mehr zu verlieren als Deutschland. USA will auch nicht das Griechenland als NATO Partner austritt.

Die Verlierer sind Merkel und Schäuble.
Das steht schonmal fest.

@21:51 von spom

>>
Da haben sich unsere Politiker gründlich verzockt, hatten sie sich doch schon darauf eingestellt, nicht mehr mit Herrn Tsipras und Herrn Varoufakis verhandeln zu müssen.
<<

Muessen Sie auch nicht. Zuallererst wird sich der Herr Varoufakis oeffentlich fuer seine Beleidigungen entschuldigen. Dann wird er von Tsipras unehrenhaft, sprich ohne Pensionsansprueche entlassen und erst DANN werden die hoffentlich hoeflichen Bitten der griechische Delegation ueberhaupt angehoert. So laeuft das.

>>
Aber das legen zum Ärger einiger noch immer die Wähler fest.
<<

Dann fragen Sie mal die anderen 97% der EU Bevoelkerung. Kleine Wette dass mehr als 70% davon bereit sind, den Griechen den Laufpass zu geben ?

>>
Griechenland braucht Hilfe und wird sie (hoffentlich) auch bekommen. Ich bin nur auf die Begründungen derer bekannt, die diese bisher verweigert haben.
<<

Es wird kein Paket geben dass auch nur einen deut lascher als das was die Griechen gerade abgelehnt haben.

Wenn man aber die Notlage

Was würden wir Freunde sagen, die sich bei uns Geld leihen und dann sagen, dass sie nicht alles zurück zahlen wollen?
Ich würde dem Freund sagen: Bei Aller Liebe, aber bring erst mal dein Leben in Ordnung und dann sehen wir weiter...
Was ich dem Freund sagen würde, wenn er mich auch noch als Erpresser und Terrorist bezeichnen würde, weiß ich nicht.
Aber das waren für mich nicht " die Griechen".

und momentane Abhängigkeit des Freundes ausnutzt, ihm in Gutsherrenart Bedingungen zu diktieren (Schäuble, Merkel, Schulz etc etc.), ihm sein Hab und Gut unter Wert abzupressen (Privatisierungen zugunsten europ. Unternehmen) und noch dazu daran hindere, wieder auf die Beine zu kommen (Troika), dann bin ich ein mieser Gauner und nie ein Freund gewesen.
Merke: Wer solche Freunde wie Kom2010 oder EU-Politiker hat, braucht keine Feinde.

Herr Gottlieb hat in der ARD

allen ernstens gefragt:
Wissen die überhaupt, worüber sie abstimmen?

Bei solcher Frage muss er den Griechen doch unterstellen, das sie unmündig sind.
Damit stellt ersich doch klar auf die Seite von Junkers , Schäuble usw.
Erstaunt hat mich das allerdings nicht.

Tendenziös

Die Stimmung welche selbst von den ÖR Medien verbreitet wird, ist in höchstem Maße bedenklich. Die Brennpunkt Sendung der ARD ist unerträglich tendenziös in ihrer Berichterstattung. Warum erhalten wir keine neutrale Bericherstattung für unsere GEZ Gebühren?

"Jeder deutsche Politiker hat seinem Amtseid zu folgen "

@ 21:56 von gman

Tja, dass hätten wir schon vor Jahren deutlicher einfordern sollen. Aber wir waren schön ruhig, haben uns zurückgelehnt weil uns geht es ja gut und haben alles geglaubt was uns alternativlos erklärt wurde. Lesen Sie mal, wieviele kritische Stimmen es bereits vor Jahren gegeben hat. Man könnte denken, einige Beiträge von vor Jahren sind erst von heute.

Nochmal: wir sollten den Griechen dankbar sein. Wenn die gr. Regierung die neuen Spardiktate vor einer Woche unterschrieben hätte, wäre es auch nur eine Lösung für ein paar Monate gewesen. Das Problem wäre wieder nur hinausgeschoben worden.

Und für alle die auf ein Referendum in Deutschland warten: ich fürchte, dass werden wir nicht erleben. So ein Beispiel darf mit Sicherheit keine Schule machen.

21:59 von montideluxe @21:51 von spom

">>Aber das legen zum Ärger einiger noch immer die Wähler fest.<<
-
montideluxe
"Dann fragen Sie mal die anderen 97% der EU Bevoelkerung. Kleine Wette dass mehr als 70% davon bereit sind, den Griechen den Laufpass zu geben?"
-
Diese Forderung mal die anderen 97% der EU Bevoelkerung zu fragen, hätten Sie schon vor Europäischer Bankenrettung und Einführung des ESM und ESF an ihre Regierung stellen sollen!
-
Es wären den ärmsten Griechen und den ärmsten Europäern, jetzt, so manch unglaubliches Opfer erspart geblieben!

Die Griechen haben abgestimmt

Die Griechen haben abgestimmt. Nur wofür haben sie gestimmt. Sie haben dafür gestimmt, dass sie sich ihren Lebensstandard von den Europäern finanzieren lassen. Denn sparen wollen sie nicht! Das haben die Griechen den Europäern heute abend deutlich gesagt.

Und es wird genügend Linkspopulisten geben, die den Griechen recht geben.

@20:27 von trauriger Bürger - Patriotismus? Nein Verzweiflung!

"Das nenne ich Patriotismus....
Das nenne ich Vertrauen in seine Politik und ich würde mir solche Abstimmungen für weitreichende Entscheidungen auch in Deutschland wünschen."

Mit Vertrauen hat das wohl eher weniger zu tun:
Es ist wohl eher wie in der Weimarer Republik, in der alle Parteien aus Verzweiflung durchprobiert wurden.

Die Griechen verbinden mit einem Ja zu den Sparmaßnahmen die negativen Erfahrungen der Vergangenheit. Also hoffen sie, dass ein Nein etwas in einer positvere Richtung bewirkt.

Ich fürchte nur, wer pleite ist, nichts anzubieten hat, nichts vernünftiges produziert und sich nicht ändern will, der wird mit einem "ja" und "nein" Schiffbruch erleiden.

Solche populistischen Abstimmungen ohne Vorbereitung und Meinungsbildung sind nichts, was ich mir in Deutschland wünsche!

klares nein

Sehr schoen.
Dann koennen die Griechen jetzt von dem was sie erwirtschaften leben... und zwar wie sie wollen.
Aber ich will dafuer keine Steuern zahlen!
Keinen Cent!
Das ist die einzige Loesung!
Mal sehen was eine Drachme wert ist.
Fuer Europa ist das egal.
Irgendwann muessen die Griechen erkennen,
dass sie nicht wichtig genug sind umd die Welt zu erpressen

Super!

Vielen Dank an Griechenland! Zu einer richtigen Demokratie!
Wann werden wir Deutsche gefragt?
Sehts endlich ein, keiner will so ein Europa!
Hoffe diese EU mit dem Euro ist bald Geschichte!
Aber ich bin sicher die EU wird alles weiterhin tun um Griechenland nicht gehen zu lassen. Und das kanns nicht sein!

Herzlichen Glückwunsch...

...allen Griechen für diese Entscheidung! Ich hoffe, dass dort auch weiterhin mit so viel Umsicht und Entschlossenheit gehandelt wird.

Ja wo kommen wir denn da hin

wenn sich das Volk jetzt schon per Abstimmung in die Politik einmischen darf?
Den Griechen wird ja nachgesagt die Demokratie erfunden zu haben, aber etwas Erfinden und etwas in der Praxis anzuwenden sind doch zwei völlig verschiedene Dinge.

Höhepunkte des Tages!

Der Beitrag von BR-/ARD-Korrespondent Dalheimer und das Interview mit EP-Präsident Schulz in den Tagesthemen waren in der Tat die Höhepunkte des Tages.

Unwahrscheinlich!

Unglaublich!

Bedingungen

Ganz genau!

Pest oder Cholera?

Im Grunde hatten die Griechen heute die Wahl, welchen Tod sie sterben wollen. Sie haben sich entschieden, standhaft zu bleiben statt auf die Knie zu rutschen. Dazu kann man sie nur beglückwünschen, auch wenn das Ergebnis das gleiche und genauso schrecklich sein ein wird.

@montideluxe

"Es wird kein Paket geben dass auch nur einen deut lascher als das was die Griechen gerade abgelehnt haben."
.
Nun wenn die "Troika" bei Griechenland, weil eine linke Regierung und das untragbar für unsere Eliten ist, mit macht mit dem Kopf durch die Wand will und wie bisher das Spiel "Alles oder nichts" weiter spielt, dann droht der aus des Euros und der EU. Damit ist dann das Projekt der "Deutschen EU" von Frau Merkel gescheitert. Damit ist sie dann endgültig gescheitert in allen Politikfeldern die sie beackert.

Erpressung

Wir dürfen uns jetzt nicht von der griechischen Regierung erpressen lassen und Schutzgeld an Herrn Varoufakis zahlen!

Lassen wir Griechenland nun in "Würde" ihren eigenen Weg gehen, damit wir in Würde unseren gehen können. (Wir könnten auch gerne eine Volksabstimmung darüber machen, ob GR noch Hilfe von uns bekommen soll)

Da kann man nur darauf hoffen, dass die EZB morgen nicht entgegen aller Vernunft und Rechtslagen wieder Geld für griechische Banken freigibt.

Ich bedaure die Griechen die nun noch weiter leiden müssen, aber das ist das Ende Griechenlands im Euro. Bon voyage. Ich wünsche euch viel Glück!

@ 21:56 von gman "Wer

@ 21:56 von gman
"Wer entscheidet da was? Demokratiemissbrauch!"

Dies ist ein exemplarischer Fall von BILDung!

...

Prima. Damit ist Griechenland im Club der Entwicklungsländer! In China oder Russland gibt es vielleicht neues Geld, aber dann verkaufen die Griechen zuerst ihren Stolz und dann alles andere!

@ 21:59 von montideluxe

" Zuallererst wird sich der Herr Varoufakis oeffentlich fuer seine Beleidigungen entschuldigen. Dann wird er von Tsipras unehrenhaft, sprich ohne Pensionsansprueche entlassen und erst DANN werden die hoffentlich hoeflichen Bitten der griechische Delegation ueberhaupt angehoert. So laeuft das."
Ach ja? Wir werden sehen.

"Dann fragen Sie mal die anderen 97% der EU Bevoelkerung. Kleine Wette dass mehr als 70% davon bereit sind, den Griechen den Laufpass zu geben ?" Das mag sein. Aber nicht unsere Politiker. Und im Unterschied zu Griechenland entscheiden die bei uns.

"Es wird kein Paket geben dass auch nur einen deut lascher als das was die Griechen gerade abgelehnt haben." Mit Sicherheit wird es Hilfe geben. Wie es letztendlich genannt wird, sei dahin gestellt. Selbst der IWF fordert einen Schuldenschnitt. Früher oder später werden wir das auch als alternativlos präsentiert bekommen.

@19ikarus43: Wenn man sich

@19ikarus43: Wenn man sich den Text auf dem Abstimmungszettel mal ansieht,kann ich die Frage schon verstehen.

Ergebnis ist total egal!

Die Griechen denken offenbar ernsthaft, dass sie hier irgendetwas entscheiden hätten.

Irrtum! Es war lediglich die Aufforderung einer Meinungsäußerung!

Das Ergebnis ist irrelevant.

Heute feiern die Griechen! Morgen werden sie leider vor Trümmern stehen!

Mut der Griechen

Die Deutschen haben sich die Agenda 2010, die von Nichtdemokraten ausgearbeitet wurde, einfach überstülpen lassen. Die Folge war eine Verarmung der Leistungsträger und die Bereicherung von Zockern und Betrügern.
Herzlichen Glückwunsch Griechenland.

froh sein

die eurokraten können doch im endeffekt froh sein das es bis jetzt nur bei einem nein sagen zu ihrem willen geblieben ist.

Am 05. Juli 2015 um 20:13 von Rinnstein

Bald weigern sich meine Finger dies wieder und immer wieder zu fragen... aber scheinbar wird es nötig:

Wie viel Geld wurde denn bislang Griechenland gegeben? Nichts.
Wie viel Geld erhält Deutschland von Griechenland? Genügend.
Sind unsere Staatsanleihen derzeit so günstig, weil (auch) wir Griechenland in einem ewigen Zustand der Agonie halten: Ja
Funktioniert die schwarze Null nur wegen dieser günstigen Staatsanleihen?: Ja
Muss Deutschland 80Mrd bezahlen, wenn es zum Grexit kommt?: Ja
Muss Deutschland 80Mrd bezahlen, wenn es nicht zum Grexit kommt: Nein.

Referendum Griechenland

Damit hat Griechenland die Entscheidung getroffen. Die Hilfszahlungen an Griechenland müssen sofort eingestellt werden. Sollte es zu neuen Verhandlungen mit der EU kommen, müssen vor neuen Zugeständnissen an die griechische Regierung nicht nur die nationalen Parlamente, sondern alle Bürger durch ein Referendum zur Zustimmung befragt werden.

Vorerst hat die Vernunft gesiegt

und nicht die EU mit ihrer erpress. Politik, für welche Griechenland nur ein Test war, wie weit man gehen kann mit der aussichtslosen Sparpolitik eines Schäuble.
Ob die Griechen allerdings auf Dauer gewonnen haben, hängt mit von uns ab. Wenn wir weiter CDU o. SPD oder ihre europäischen Gesinnungsgenossen wählen oder auf die Straße gehen.

Ich fürchte...

es spielt keine Rolle ob die Griechen hier mit Nein oder Ja
abstimmen. Was soll denn passieren. Tsipras und seine Kumpanen werden ihr Spiel weiter spielen und zwar jetzt mit dem Willen ihres Volkes. Es weiß nur nicht worüber er in Brüssel verhandeln will und vor allem mit welchen Druckmittel.
Gr. hat 1% BIP, 3% der Bevölkerung der EU u.180 % Staatsverschuldung und keinerlei Großindustrie außer dem Tourismus vielleicht. Und der dürfte sich erstmal auch erledigt haben. Die Börsen werden einen Grexit verkraften, dass haben die Zahlen vom letzten Montag gezeigt.
Geld wird sowieso weiter fließen, dann heißen die Gelder nicht mehr Kredite (ups Entschuldigung Schreibfehler ich meinte Geschenke) sondern humanitäre Hilfsgelder. Also was soll's.
Vielleicht sollte man mal eine Volksabstimmung in den Ländern machen, die sich bei dem Crash 2008/9 auf Reformen und Sparmaßnahmen eingelassen haben. Ich tippe dort auf ein Eindeutiges Nein zu weiteren Hilfen unter solchen Bedingungen.

Die EU wird an die Wand fahren !

Wie lange wollen den die neoliberalen Ideologen, wie Merkel, Juckers und Schulz noch so weiter manche ?
In GB wächst die Stimmung gegen die EU, in Österreich gab es vor kurzem eine Petition für einen EU-Austritt welche innerhalb von 2 Wochen 4,5% der Wahlberechtigen unterschrieben haben - eine der erfolgreichsten Petition in der Geschichte Österreich (von unseren Medien komplett verschwiegen). In Spanien Massenproteste seit Monaten (nichts davon in unserer Presse).
Jetzt ein mehr als deutliches Signal der Griechen !
Die EU war einst eine großartige Idee, aber statt eine Gemeinschaft der Völker zu werden, ist es ein Interessensclub der Banken und der Großkonzerne geworden. Und dazu noch undemokratische Strukturen wohin man blickt und Lobbyisten als Stammgäste in der Büros von Brüssel und Straßburg.
Diese Politik muss sich ändern, oder die EU wird an die Wand fahren.

@grobio

"Am 05. Juli 2015 um 22:16 von grobio
...
Prima. Damit ist Griechenland im Club der Entwicklungsländer! In China oder Russland gibt es vielleicht neues Geld, aber dann verkaufen die Griechen zuerst ihren Stolz und dann alles andere!"
.

Hier muss ich Sie etwas korrigieren. Weil die Griechen ihren Stolz nicht verkaufen haben sie so abgestimmt.

22:01 von 19ikarus43

"Herr Gottlieb hat in der ARD allen ernstens gefragt:
Wissen die überhaupt, worüber sie abstimmen?
Bei solcher Frage muss er den Griechen doch unterstellen, das sie unmündig sind.
Damit stellt ersich doch klar auf die Seite von Junkers , Schäuble usw.
Erstaunt hat mich das allerdings nicht."
-
Die meisten Griechen wissen nach 5 Jahren härtester Entbehrung, sehr wohl, worüber sie abgestimmt haben!
-
Ich denke es besteht mehr Nachholebedarf ,besonders bei den Deutschen bei der Beurteilung und Konsequenzen der letzten 5 Jahre!
-
ESM und weitere verfehlte Europapolitik der Rettung europäischer privater Gläubiger, stehen seit langem, mit, für den Verfall Griechenlands und Europas!

Warum ist Zipras so zuversichtlich?

Ich gehe davon aus, das weder Merkel, noch Hollande, noch Junkers, noch Dijsselbloem und schon gar nicht Herr Schulz,... wirklich etwas zu melden haben, sondern das die Entscheidung in Washinton gefallen sein könnte.
Wenn Griechenland und die ebenfalls seit Jahren von der EU brüskierte Türkei aus der NATO austreten hat die NATO keine Südflanke mehr und das gefällt den USA gar nicht. WENN Griechenland und die Türkei ihre Territorial- Gewässer für die NATO SPERREN, kann die US Navy weder im Schwarzen Meer operieren, noch die Häfen der Ukraine benutzen.
Varoufakis hat viele Freunde in den USA und seit der vergangenen Woche sagten diverse Wirtschaftswissenschaftler in den USA das die Austeritatspolitik der EU Humbug sei... Mal sehen, ob Obama Merkel nach Washington zitiert, oder das mit ihr am Handy ausmacht. NR. hat er ja.

Griechisches Nein bricht Brücken zu Europa ab-ohne neue zu bauen

Bei allem Verständnis zum griechischen Nein nach den negativen Erfahrungen mit 5 Jahren Austeritätspolitik und den bis zur Vorwoche verhandelten neuen Vorschläge der Geldgeber. Deren Ablehnung durch die Mehrheit der Griechen sagt nur, was man nicht will, bietet aber keine Lösungsperspektive für die drängende Schuldenkrise infolge geschlossener Banken und einem de facto bankrotten Staat.

Es bleibt das Geheimnis von Tsiras und der Syriza, wie sie aus diesem Teufelskreis auf die Schnelle herauskommen wollen. Tsipras wollte ja, innerhalb von 2 Tagen einen neuen Vertrag schließen. Die nunmehr verstärkten einseitigen Bedingungen der Syriza-Regierung werden die "Terroristen" und "Erpresser" von der Brüssel-Gruppe aber kaum zu Zugeständnissen bringen können, schon gar nicht mit der jetzt erneuerten Forderung nach einem Teilschuldenschnitt. So wird es auf die Haltung der anderen 18 Staats- und Regierungschefs der Eurogruppe ankommen. Es wird wohl bei der humanitären EU-Hilfe bleiben.

Tschüss, Hellas

"...Varoufakis kündigte rasche Gespräche mit den Gläubigern an..."

Noch rascher wird das Ende dieser Gespräche kommen (falls es überhaupt zu einem Gespräch kommt). Ein deutliches Nein, der EFSF stellt seine 145 Mrd fällig und das war es dann.

Mein Beileid der vernüftigeren griechischen Minderheit. Der Rest wird spätestens am Dienstag schlauer sein, wenn die Banken vielleicht aufmachen, und es dort nichts mehr gibt.

Nein heißt Nein

Die Griechen haben sich allen Anschein nach für ihre Regierung und gegen Europa entschieden. Damit muss nun Europa seine restlichen Bürger vor Griechenland schützen.

Ein Nein zu Europa heißt auch ein Nein zur maßlosen und ungezügelten Ausgabenpolitik der Griechen.

Gut, wenn sich die Griechen zum Stiefelknecht Dritter machen, deren Interesse an einer Uneinigkeit in Europa sehr groß ist, dann sollen diese auch dafür bezahlen. Wir haben genug nach Griechenland überwiesen, und sehen das Geld auch nie wieder.

Ein Nein der Griechen heißt auch, dass wir als Gemeinschaft Nein sagen zu Ausnutzen und Egoismus. Ich habe genug Geduld mit den Griechen gehabt, und ich war der festen Überzeugung, dass die Griechen sich eines besseren besinnen, mit Blick auf die anderen Länder, die durch Sparen wieder auf die Zielgerade gekommen sind.

Ein Nein heißt auch ein Nein zu Schengen, ein Nein zum Euro und ein Nein zu jedweden Mitspracherecht.

Referendum in Griechenland

Aus meiner Sicht haben die Griechen eine legitime Entscheidung getroffen. Genauso legitim ist es aber für alle anderen Länder, die Verhandlungen weiterhin auszusetzen und alle Hilfszahlungen einzustellen. Und - sollten die politischen Instanzen die Verhandlungen doch weiterführen und weitere Zugeständnisse aussprechen, muss die Entscheidung der politischen Instanzen durch ein Referendum in den jeweiligen Ländern legitimiert werden. Gleiches Recht für alle!

Darstellung: