Kommentare

Referendum in Griechenland

Griechenland ist immer noch Mitglied der EU (sprich: des "geeinten Europas").
Wird Zeit, dass wir uns daran erinnern, dass es dabei nicht um Geld geht, sondern um ECHTE Solidarität.
Seit dem durch Betrug erschlichenen Euro-Beitritt ist völlig klar: Bei der griechischen Politikerkaste – JEGLICHER COULEUR!!! – handelt es sich um einen durch und durch korrupten Sumpf, in den nicht ein einziger Euro mehr versenkt werden darf. Übrigens zähle ich zu den Politikern ausdrücklich nicht die Bürgermeister, namentlich nicht den von Athen (die sind ja meist auch auf einigermaßen "saubere", d.h. tatsächlich demokratische Weise in ihr Amt gekommen).
Dass ich jeden weiteren Cent, der über den korrupten Regierungsapparat fließt kategorisch ablehne, heißt aber noch lange nicht, dass ich es für legitim hielte, jetzt die gebeutelte griechische Bevölkerung einfach im Stich zu lassen.
Da muss irgendwie - ganz unbürokratisch!! - ein Weg gefunden werden, für Griechenland essentielle (= überlebensnotwendige...

Volkes Stimme

Tsiapras: "Man kann den Willen einer Regierung ignorieren, aber nicht den Willen eines Volkes"

Gut gesagt. Das sollte all den Berufs-Demokraten ins Mitteilungsheft geschrieben stehen.

Unser Horror kommt erst später. Nämlich morgen

SPD, Linke, Grüne wollen um jeden Preis weitere Milliarden nach Athen senden.

Nur bei der Bundestagsfraktion der CDU/CSU regt sich Widerstand.

Reichen 90 Milliarden nicht?

Es muss Schluss sein, ohne Ziel und Sinn weitere Milliarden nach Griechenland zu senden. Wie es die Kanzlerin schon sagte.

Egal, wie das Referendum ausgeht.

kann man oder kann man nicht...

Immer wieder schön das Zitat: "Man kann den Willen einer Regierung ignorieren aber nicht den Willen eines Volkes". Tsipras übersieht dabei dass ein Volksentscheid nur die Regierung, nämlich seine Regierung verpflichten kann. Der EU kann es egal sein was das Volk entscheidet. Ihr gegenüber hat dieses Referendum keinerlei bindende Wirkung. Im übrigen ist nicht das Volk der Vertragspartner der Gläubiger sondern die jeweilig Regierung.

Vorbildlich und nachahmenswert

Ich finds super, dass die Griechen direkt an Demokratie beteiligt werden.
Solche Volksabstimmungen sollte es auch bei uns geben.

Egal wie dieses Referendum...

.... ausgehen wird, es muss gespart werden. Veränderungen in der Wirtschaft wird es geben, der aufgeblähte Staatsapparat wird schmelzen müssen. Führt GR den Drachme wieder ein sind sie raus aus der Eurozone. Deshalb geht Europa nicht unter.

Viel Erfolg

Ich hätte für NEIN gestimmt.

Raus aus dem sinkenden EU Schiff.

Vielleicht sollten die Gläubiger darauf hoffen ,

dass sie(die Wähler) dem Aufruf Tsipras folgen !Denn dann wär eines klar, die Griechen wollen kein Geld, und das was jetzt kommt können nur Verhandlungen sein die sich lange, vielleicht zu lange hinziehen und die Griechen würden in wirkliche Schwierigkeiten kommen was wiederum allerbeste Voraussetzungen für Neuwahlen in Griechenland darstellt .
Die Welt zeigt mit dem Finger auf die Sozialisten die das Land ins Chaos stürzten , das Ergebnis dieser Wahlen würde eine Regierung hervorbringen mit denen man (der Westen) wieder vernünftig verhandeln kann.
Also so oder so , es wird schwer für Griechenland ...

Ich spekuliere mal über den

Ich spekuliere mal über den Ausgang. Die Griechen werden Heute mit ja stimmen - Die sind ja nicht doof! Daraufhin tritt die aktuelle Regierung zurück und eine Übergangsregierung vereinbart ein neues Hilfsprogramm. Bei den anschließenden Neuwahlen gewinnt die Linke und Varoufakis wird neuer Finanzminister und zeigt der restlichen EU den Mittelfinger.Bnm

Was für eine Entscheidung?

Wovon wird hier geredet? Die demokratisch gewählte griechische Regierung, hat im Streit mit den Organen der EU, eine Volks-
abstimmung , die im gesetzlichen Rahmen der griechischen Verfassung steht, angeordnet, was von einem griechischen Gericht bestätigt wurde!
Über die Rechtsamkeit dieser Volksabstimmung hat kein dritter Staat,
sowie die EU zu befinden! Die unsachgemäs-
sen Publizierungen in fremden Staaten
- ( z.B.: "Die unrechtsame Abstimmung in Griechenland.....") - ist, gelinde gesagt, eine Ungezogenheit besonderer Klasse! Wie wollen wir denn morgen mit
diesen griechischen Bürgern umgehen?
Eine äusserst seriöse Frage! Wenn jemand mir mir - Deutscher - so reden würde, dann
würde ich mich von dieser Person verab-
schieden! Für immer! Die "Entscheidung"
trifft das griechische Volk, und alle Dritten
haben das Resultat zu respektieren.

Wollen wir ein UN-Notstandsgebiet mit dann Albanienersatz?

"... aufgerufen, in einem Referendum über Reform- und Sparvorschläge der internationalen Geldgeber zu entscheiden".

Reformen? Vorschläge? Geldgeber?

Es geht nicht um eine Verfassungsänderung wie bei einem Referendum. Also eher um ein Plebiszit oder Meinungsumfrage zu einem wichtigen nationalen Thema.

Es geht nur darum, welche Bedingungen des Investitions- und Konsumverzichts gelten sollen, damit die Gläubigerstaaten, die im Wesentlichen nur bürgten aber fast kein Geld gaben

(denn das gaben die zuvor geretteten Banken unter den Bürgschaften und werden nicht nochmal verzichten = schlecht für hiesige Steuerzahler und Koalitionen wenn man GRE vor der BuTa-Wahl 2017 crashen lässt)

nicht 350 Mia. abschreiben müssen. Und da ist noch nicht mal das EZB-System mit ELA

(Schulden der gr. ZB nicht des Staates)

und Target2 (Handelsdefizit und Kapitalflucht) drin im "Vorschlag"

(es hieß friss oder stirb trotz weitgehender Zugeständnisse Tsipras' in seinem Angebot).

Hoffnung auf den Lerneffekt

Die Griechen lernen gerade, dass mit den Hilfsmillarden eben nicht nur die Banken, welche die Gläubiger Griechenlands waren gerettet wurden.

Es ist ja nicht falsch, dass die ihre Papiere ausbezahlt bekommen haben aber nur weil man dies getan hat konnte Griechenland überhaupt neues Geld bekommen. Ohne die Hilfe wären die Renten schon vor Jahren nicht um 30-40% gesunken sondern direkt um 100%.

Und wenn die Griechen jetzt nicht einsehen, dass man eben nicht per Wahl beschließen kann, dass einem andere Länder und internationale Organisationen Bedinungslos Geld geben.

Faktisch gesehen hatte Griechenland doch schon einen zweiten Schuldenschnitt, da Schuldendienst und Zinszahlungen für einen ganz großen Teil der Schulden auf sehr lange Zeit gestundet sind (und zudem sind die Zinsen enorm niedrig). Faktisch gesehen kommen all diese Vorteile einem Schuldenschnitt gleich.

Tja und Herr Varufakis lernt, dass Europa eben doch was machen kann, wenn Griechenland nicht zahlt.

Was erwartet Hr. Tsipras eigentlich

Also wenn man das ganze Geschrei und die Rethorik mal ausblendet, dann frage ich mich, was die griech. Regierung eigentlich will.
Kein Geld von Europa ist keine Lösung und Geld gegen Auflagen nicht gewünscht.

Die eig. Finanzquellen(sprich Steuereinnahmen) werden vernachlässigt und den Gläubigern wird Terrorismus vorgeworfen.
Wenn jetzt noch so eine knappe Wahlentscheidung dabei raus kommt (egal ob ja oder nein) dann ist die Karre doch endgültig im Dreck.
Im Grunde wäre eine sog. Strukturreform des Staates angebracht. Verwaltungsfachleute aus allen EG- Staaten die ein funktionierendes Staatswesen aufbauen und nicht in alte Strukturen eingebunden sind.

Damit eine Verwaltung läuft und die Steuern fließen. Und dann kann man doch erst die tatsächliche Unterdeckung erkennen.

Dann notwendige Ausgabenkürzungen (MWSt ?, Renten?, Staatsbeamte?) einführen nach Kassenlage.

Alles andere ist doch ein Rumgestochere im Nebel und hat nur Verlierer auf allen Seiten.

Aber das geht ja leider nicht.

Man sollte dabei aber nicht

Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass die von Professor Varoufakis als Terroristen ins Amt gewählten Regierungen der übrigen EURO-Länder auch durch den Willen eines Volkes mittels demokratischen Wahlen ins Amt gekommen sind.
Glaubt dieser Herr Professor wirklich, dass alleine der Wille des griechischen Volkes zählt? Wenn ja, sollte er schnell aus seinem Elfenbeinturm der Wissenschaft herabsteigen und zur Kenntnis nehmen, dass auch der Wille der Völker der EURO-Staaten da ist, der nun mal nicht bereit ist, Geld ohne jede Gegenleistung nach Hellas zu pumpen.

Warum sollen eigentlich die Bürger der Länder Osteuropas, denen es noch deutlich schlechter geht als den Griechen, auf eigenen Wohlstand verzichten, nur damit Griechenland weiterhin Geld verteilen kann, was von Griechenland nicht erarbeitet wurde. Das hieße ja die Solidarität ins perverse zu verkehren.

Weniger die Entscheidung zählt als, wie es mit GR weiter geht

Egal, ob die Befürworter oder Gegner des Austeritätskurses beim Referendum die Mehrheit bekommen: Niemand der Beteiligten sagt den Menschen und den Institutionen in Griechenland, wie es weitergeht. Die Beobachter gehen wohl davon aus, dass sich die finanzielle und humanitäre Lage im Land erst einmal weiter verschlechtern wird.

Eine schnelle Einigung zwischen der gr. Regierung und den Geldgebern wird es wohl nicht geben. Auch beim bisherigen relativen Misserfolg der Hilfspakete wird es von Gläubigerseite kein Aufweichung der Austeritätspolitik geben. Hat die EU ggf. Hilfsmöglichkeiten?

Es ist nicht absehbar, ob und wie z.B. die EZB kurzfristig in die Entscheidung versetzt werden könnte, den gr. Banken einen größeren Rahmen für ELA-Notkredite zu Verfügung zu stellen. Geschähe dies nicht, würden die ersten Banken bald pleite gehen und den Zahlungsverkehr zum Erliegen bringen. Auch der staatliche Zahlungsverkehr käme dann zum Erliegen. Eine Ersatzwährung wäre dann kaum zu verhindern.

Griechenland

Ich habe mich gefragt wieso es eine ultralinke Regierung nicht schafft an die Millarden der Reichen heranzukommen. Nun - etwas was bisher nicht öffentlich thematisiert wurde: Vielleicht wird der griechische Regierungschef auch erpresst? Die Millardäre drohen möglicherweise damit seiner Familie etwas anzutun, wenn er es wagen würde das Geld der Reichen anzutasten! Warum braucht Griechenland eine derart kostenintensive Streitmacht? Vielleicht drohen die Militärs mit einem Putsch, wenn die Verteidigungsausgaben gekürzt werden?
Oftmals können Erklärungen ziemlich simpel sein. "Manitou möge mich davor bewahren einen anderen Menschen zu beurteilen, bevor ich nicht 100 Meilen in seinen Moccasins gelaufen bin"

Referendum

Egal wie es ausgeht oder wie man es nennt, es ist irrelevant.
Es wird abgestimmt über etwas was es nicht mehr gibt. Die Verhandlungen sind abgeschlossen, das Rettungspaket gibt es seit eine Woche nicht mehr. Was wichtig ist, ist die Abstimmung für die griechische Regierung. Will die Bevölkerung uns noch, oder nicht.
Die letzte Wochen waren beherrscht von Propaganda gegen die EU und Unstimmigkeiten über wie die Angebote/Auflagen zu bewerten sind.
Fest steht:
-Griechenland hat immer noch 50% zu viel Beamte
- Eine funktionierende Behörde gibt es immer noch nicht
- Viele Griechen zahlen immer noch keine/zu wenig Steuern. 70 Milliarden stehen noch aus.
- Ohne "Trinkgelder" weigern viele Dienstleister, Ärzte, Beamte,... die Arbeit.
Die EU wollte nicht nur Kürzungen, wichtig waren Reformen. Auch Tsipras hat, wie die Vorgängerregierungen, nicht mal damit angefangen.
Ich wünsche die Griechen eine neue Regierung, die endlich die Probleme und Korruption angeht statt auf die EU zu schimpfen.

Griechenland: Herr Ober, die Rechnung bitte !

Hallo zusammen,
ist Ihnen eigentlich schon mal aufgefallen,
dass die Haftungssummen seit der Verlängerung des Hilfsprogramms Ende Februar 2015 geradezu explodiert sind ?
Und diese hübsche Wortkreation ELA der EZB nichts anderes als das Drucken von Banknoten für einen insolventen Schuldner ist ? Das Thema TARGET-Salden scheint sich mittlerweile auch wieder aus dem öffentlichen Bewusstsein herauszuschleichen ...
Aus meiner Sicht ist es wirklich Zeit für das Ende der Party:
Herr Ober, die Rechnung bitte ! Und im gleichen Atemzug bitte humanitäre Hilfe, die dringend notwendig ist bzw. wird!!

Griechenland

Ich habe mich gefragt wieso es eine ultralinke Regierung nicht schafft an die Millarden der Reichen heranzukommen. Nun - etwas was bisher nicht öffentlich thematisiert wurde: Vielleicht wird der griechische Regierungschef auch erpresst? Die Millardäre drohen möglicherweise damit seiner Familie etwas anzutun, wenn er es wagen würde das Geld der Reichen anzutasten! Warum braucht Griechenland eine derart kostenintensive Streitmacht? Vielleicht drohen die Militärs mit einem Putsch, wenn die Verteidigungsausgaben gekürzt werden?
Oftmals können Erklärungen ziemlich simpel sein. "Manitou möge mich davor bewahren einen anderen Menschen zu beurteilen, bevor ich nicht 100 Meilen in seinen Moccasins gelaufen bin"

Ja oder Nein wofür?

Ob Ja oder Nein - so oder so wird es zu neuen Verhandlungen über ein 3. Rettungsprogramm kommen, so oder so werden die Positionen der beiden Seiten sich nicht geändert haben.

Die europäischen Länder werden auch bei einem Nein keine weiteren Zugeständnisse machen (können), denn die Regierungen der anderen EU-Länder müssen sich gegenüber ihren eigenen Völkern rechtfertigen und sind nicht gebunden an ein griechisches Referendum, das über etwas abstimmt das es gar nicht mehr gibt!

Kommt es also zu einem Nein und Herr Tsipras fühlt sich gestärkt und bleibt bei seinen Positionen - wir sind genau da wo wir vor einer Woche aufgehört haben. Nur mit dem Unterschied, dass sich die Lage für die Menschen in Griechenland dramatisch verschlechter hat.

Nur ein Ja und ein damit verbundener Rücktritt von Tsipras würde Bewegung in die Sache bringen, wobei seine Partei bei Neuwahlen gute Chancen hätte wieder stärkste Partei zu werden. Und alles ginge wieder von vorne los!

Wie der Herr so auch 's Gescherr...

So wie vor allem deutsche Print- Social- TV und Digitalmedien seit Monaten in konzertierter Abstimmung Tatsachen verdrehen, Fakten unterschlagen, hetzen, verunglimpfen und verunsichern, manipulieren sie als Gehilfe ihrer Herren massenhaft die öffentliche Meinung in zumindest teilweise volksverhetzender Art und Weise.
Beispiel1: Nirgendwo wird erwähnt, dass Griechenland mit seinem Finanzminister Yanis Varoufakis einen hoch geachteten, fachlich ausserordentlich kompetenten Ökonomen gewählt hat, der in einer seiner Veröffentlichungen "Der globale Minotaurus" praktisch all diese Vorgehensweisen und deren Absicht beschreibt.
Schimpfwörter, abfällige und herablassende, spottende und beleidigende Äusserungen deutscher Politiker über Herrn Varoufakis sind nicht nur beschämend, sondern mangels eigener Qualifikation völlig unangebracht.
Beispiel2: Der "Grexit"
Einen Grexit gibt es nicht. Und wird es nicht geben. Das Kunstwort ist eine reine Erfindung. Siehe EU-Verträge.
BILDUNG statt BILD!!!

oxi ?

Liebes tagesschau-team,
die entsprechende Umschrift für das griechische Wort für Nein sollte "ochi" lauten statt "oxi". Der entsprechende gr. Buchstabe ist ein Chi und kein x.
In der Regel schreiben wir ja auch Christen und nicht Xristen. :-)

Dieses Referendum

bewegt sich ganz im Rahmen der griechischen Verfassung.
Auch wenn es manchen EU-Politikern nicht passt, das ist eine rein interne Angelegenheit Griechenlands.
Wenn die Griechen mit Nein stimmen, wird der EU, deren Gremien weiß Gott nicht von den EU-Bürgern ihre Macht erhalten haben, endlich deutlich gemacht, dass Maßnahmen an den Menschen vorbei nicht geduldet werden.

Sicherlich wird es danach erhebliche wirtschaftliche und politische Verwerfungen geben, das wird uns alle treffen. Aber die Freiheit der Entscheidung ist ein hohes Gut, das wir nicht so schnell aufgeben sollten.

In dieser Abstimmung geht es nicht nur um die griechischen Finanzen, sondern um die grundsätzliche Mitbestimmung durch die Bürger. Das hat Tsipras verstanden. Leider scheint der Rest der EU noch nicht so weit auf diesem demokratischen Weg zu sein, denn man rettet lieber die Banken, als die Menschen!

Wirtschafts-, Rechts- und Sozialunion zuerst

Gregor Gysi hat es schon 1998 vorausgesehen, was passiert, wenn man mit einer Währungsunion als bindendes Glied zwischen Völkern und Staaten beginnt: es kann nicht klappen! Erst muss eine Sozialunion und Angleichungen im Rechtssystem, dem Finanzsystem und der Wirtschaftspolitik geschaffen werden, bevor als Sahnehäubchen darauf die Währungsunion folgt. Er hat mal wieder Recht gehabt (schade, dass er in der falschen Partei ist!). Vielleicht öffnet sich jetzt durch die Griechen eine Chance, die EU wieder auf die Füße zu stellen, was deren Akzeptanz erheblich vergrößern würde.

@Shantuma: "Die Tsipras-Griechen wollen ihre Souveränität ....

... wieder haben."

Bekanntlich werden in der EU und Eurozone auch Souveränitätsrechte zu Gunsten der Gemeinschaft übertragen. Wer als Staat 100 % Souveränität realisieren will, darf nicht Mitglied eine Völkergemeinschaft sein. Die radikalen Syriza-Gruppen streben ja schon lange aus der EU dem Euro.

Auch Tsipras betonte heute wieder, dass durch das Referendum u.a. die Souveränität und die Demokratie des Landes als Sieg errungen würde. Das ist auch Grund der Gegenposition der Tsipras-Regierung zu den Geldgebern. In Wirklichkeit will die Syriza-Regierung GR aus der EU, der Eurozone und die Kreditprogramme herauslösen.
Damit wäre in den nächsten Jahren eine zunehmende Verarmung, ja Verelendung des Landes und seiner Menschen verbunden.

Bliebe die Tsipras-Regierung an der Macht und ihren Überzeugungen treu, könnten die ideologischen Syriza-Träume Wirklichkeit werden. Es steht aber zu befürchten, dass die Mehrheit der Griechen anders entscheiden wird. Die Entwicklung bleibt spannend.

Egal, wie die Griechen entscheiden...

Kein Rauswurf aus der EU. Kein Rauswurf aus dem Euro. Kein neues Geld mehr. Ganz einfach!
.
Die Griechen sind alt genug, sich selbst zu helfen. Das Hätscheln durch die EU ist auf Dauer nur schädlich!
.
Helfen wir nicht alten Omas über die Straße, die gar nicht rüber wollen!
.
Gruß Harald Friedrich

re WL

"Tsiapras: "Man kann den Willen einer Regierung ignorieren, aber nicht den Willen eines Volkes"

Gut gesagt. Das sollte all den Berufs-Demokraten ins Mitteilungsheft geschrieben stehen."

Und wenn Frau Merkel den Volkswillen bzgl. weiterer Finanzierung Griechenlands beachtet - wären Sie dann auch noch so freudig Demokratie-erregt?

Wenn sich Europa nicht ändern lässt.

Gegen Union und SPD sind die AFDler echt harmlos: Während die AFD sich auf ihr popeliges Deutschland zurückziehen will, lutschen diejenigen, die in Deutschland an der Macht sind, den Kontinent (und übrigens auch die Kommunen in Deutschland) seit Jahren aus. Wer weiß, wenn Griechenland ein paar ordentliche Schutzzölle gegen Billigimporte aus Deutschland einführt, kommt ihm ein Austritt aus dem Euroraum vielleicht sogar zugute.

Eine Sternstunde der Demokratie

Griechenland erteilt der EU gerade mit diesem Referendum Nachhilfeunterricht in Sachen Demokratie. Ich hoffe, das sich viele andere Länder in der EU Griechenland als Beispiel nehmen, und diese Art von EU-Politik in die Wüste geschickt wird. Heute könnte der Anfang vom Ende einer Politik eingeläutet werden, welche die Kleinen auspresst, und die Reichen immer noch reicher macht.

re rimitimo

"Die "Entscheidung"
trifft das griechische Volk, und alle Dritten
haben das Resultat zu respektieren."

Von wegen. Mit dem Resultat mus die griechische Regierung was anfangen. Dritte haben nichts zur Abstimmung gestellt und haben daher auch nichts zu respektieren.

um 13:36 von Moneyfornothing

Exzellenter Kommentar. Absolut genau auf den Punkt gebracht. Gruß.

Griechenland ist der letze Anker der Demokratie..

in der EU ,alle anderen sind mitläufer des Neoliberalen system das politik für Konzerne und reiche macht gegen die Natur und gegen die Kleinen leute.
Politik in dem das " normale" heute "Bio "genannt immer teuerer wird weil alles verunreinigt wird für eine es sich leistende elite.
Eine Annahme der Vorschläge bedeutet eine Kapitulation vor diesem immer mehr undemokratisch werden system in dem Leute die nicht gewählt worden sind mit kompetenzen ausgestattet werden undemokratisch sind und keine rücksicht auf die Menschen nimmt.
Jedes Volk hat das recht in der EU so zu leben wie es möchte aber auf eigene verantwortung auch wenn es einigen Geopolitischen Strategen nicht in den Kram passt.

13:36 Moneyfornothing

Weil Herr Varoufakis ein "außerordentlicher kompetenter Ökonom "ist heißt das nicht das er das Recht hat Resteuropa seinen Willen auf zu zwingen! Ganz abgesehen von den absurden Beschuldigungen die er von sich gibt.
Interessanterweise wissen scheinbar diejenigen welche andere als Bildleser beschimpfen immer am Besten was in der Bild steht. Woher bloß?

Fehlende Fakten manipulieren Volkes Meinung

Wer Meinung manipulieren will, der hat zahlreiche Möglichkeiten. Kinder die ihren Willen durchsetzen wollen, quengeln dafür ganz gezielt...
Wer aber andere Meinungen, Standpunkte oder Fakten unterschlägt, manipuliert ebenfalls.
So musste sich der ARD Brennpunkt des BR schon mal den Kollegen-Hinweis von "Monitor" gefallen lassen, dass eine solche Sendungen eben NICHT neutral berichtet, wenn nur die Befürworter weiterer so genannter "Hilfs"-Programme bzw. "Grexit"-Massnahmen zu Wort kommen.
Und auch die "Heute"-Sendung im ZDF ist natürlich einseitig, wenn sie in ihrem Beitrag zu den Demos in Athen lediglich die Vertreter einer Seite zu Wort kommen lässt.
Auch die Zusammensetzung und "Moderation" deutscher Talk-Shows zeigt teilweise klar, wer hier wie oft zu Wort kommen und welcher Eindruck erreicht werden soll.
So gibt der Finanzminister eines EU-Landes im TV Auskunft über seine Pläne - dies kommentiert dann die ARD-Sendung Jauch mit "Varoufakis stellt sich" - widerwärtig und unfair!!

Wörüber wird abgestimmt? Es gibt kein Angebot!

Über was stimmen die Griechen denn überhaupt ab?? Das Angebot der EU existiert doch gar nicht mehr. Was ich auch nicht verstehen kann, angeblich sollte Griechenland doch pleite sein seit dem 1.7.2015. Denn die EU hat den Geldhahn doch zugedreht. Ist Griechenland seit Montag letzter Woche pleite? Nein! Und selbst wenn die Griechen heute mit nein stimmen, das Geld wird Brüssel weiter zahlen, es wird vielleicht nicht mehr Rettungsschirm heißen, aber Gelder werden fließen!

@Simpel

"Dann notwendige Ausgabenkürzungen (MWSt ?, Renten?, Staatsbeamte?) einführen nach Kassenlage."

Um mal die Folgen aufzuzeigen:

MWSt: verringert die Kaufkraft und somit werden die Steuereinnahmen dadurch nicht steigen, sondern in etwa gleich bleiben. Es kann sogar passieren das die Steuereinnahmen rückgängig werden, da weniger gekauft wird und somit weniger Produkte benötigt werden, also mehr Arbeitslose.

Rente: Die Rente in Griechenland wurde schon um über 30% gekürzt, eine ähnliche Situation in Deutschland würde hier Millionen auf die Straße treiben, zur Not mir Rollator.

Staatsbeamte: Wurden mal entlassen, brachte aber nichts. Bestes Beispiel waren die Putzkräfte für die Ministerien. Das Unternehmen, welches dann den Job übernommen hat, war genauso teuer und die Angestellten des Unternehmens haben weniger verdient.

"Verwaltungsfachleute aus allen EG- Staaten die ein funktionierendes Staatswesen aufbauen ..."
Dann keine aus Deutschland, die Erfolgreichen werden hier entlassen.

Europa wird heute...

...gewinnen und das griechische Volk wird der große Verlierer heute abend sein.

Stimmen die Griechen mit Nein, bleibt alles in der Sackgasse, da zu erwarten ist, dass unsere Politiker nicht weiter mit Leuten verhandeln, von denen sie sich trotz aller konstruktiver Bemühungen als Terroristen bezeichnen lassen müssen. Darüber hinaus kann kaum einer realistisch behaupten, Europa hätte nicht genug Milliarden nach Griechenland geschoben. Das kann man allenfalls verneinen, wenn man als Grieche das durch dilletantische Politik verursachte Fass ohne Boden leugnet, in das man gar nicht genug schütten kann, damit am Ende mehr reinkommt als abfließt.

Stimmen die Griechen mit Ja tritt die Regierung zurück, es gibt Neuwahlen mit langwierigen Koalitionsverhandlungen und 1-2 Monate später tritt jemand an, um erneut mit der EU zu verhandeln. Nur leider leben bis dahin 80% der Griechen schon unter der Brücke, wenn nicht Europa Care-Pakete schickt.

Pest oder Cholera... es bleibt spannend...

Referendum läuft reibungslos

Allen Unkenrufen, Griechenland würde es nicht schaffen das Referendum zu organisieren, genug Wahlzettel zu drucken und genug Helfer zu finden, zum Trotz.

In Griechenland steckt eben viel mehr Potential, als durch unsere Medien vermittelt wird.

Urlaub 2015 auf Kreta

Taxifahrt zum Hotel - Pauschalpreis. Taxameter? Quatsch.
Belege von Bars, Restaurants ? Zu 95% handgeschrieben.
Irgendwie witzig, wenn nicht so viele Foristen hier immer noch der Meinung wären, dass die Pleite des gr. Staats die Schuld von Merkel, Schäuble, Juncker, den Institutionen und überhaupt von der ganzen bösen Welt wäre.

re christophe

"Wer weiß, wenn Griechenland ein paar ordentliche Schutzzölle gegen Billigimporte aus Deutschland einführt, kommt ihm ein Austritt aus dem Euroraum vielleicht sogar zugute."

Jawoll. Schutzzölle gegen billige deutsche Autos, damit die Griechen wieder griechische Autos kaufen.

Wie heißt doch gleich dieser große griechische Automobilkonzern?

re thomas wohlzufrieden

"Griechenland erteilt der EU gerade mit diesem Referendum Nachhilfeunterricht in Sachen Demokratie."

Richtig. Die Griechen dürfen endlich selbst entscheiden, ob sie in eine Einbahnstraße abbiegen oder in eine Einbahnstraße abbiegen wollen.

So muss Demokratie gehen.

@ ustdigital

Der größte Nutznießer der Krise sind die USA. Dort ließ man etliche Banken pleite gehen und die Hilfsgelder mussten den Steuerzahlern zurückgezahlt werden. Ganz im Gegensatz zu uns in Deutschland. Der normale deutsche Arbeiter und Steuerzahler zählt sicherlich nicht zu den Gewinnern.
Ausserdem hat Deutschland den Griechen immer wieder humanitäre Hilfen und Aufbauhilfen angeboten. Aber Regeln müssen nun mal eingehalten und Kredite zurückgezahlt werden.
Es müsste in Griechenland kein Mensch leiden, wenn Alle ihre Steuern rechtmäßig abführen würden. Die Hauptschuldigen sind immer noch die vorherigen griechischen Regierungsplünderer.

13:50 von Thomas Wohlzufrieden

Eine Sternstunde der Demokratie

Griechenland erteilt der EU gerade mit diesem Referendum Nachhilfeunterricht in Sachen Demokratie. Ich hoffe, das sich viele andere Länder in der EU Griechenland als Beispiel nehmen, und diese Art von EU-Politik in die Wüste geschickt wird. Heute könnte der Anfang vom Ende einer Politik eingeläutet werden, welche die Kleinen auspresst, und die Reichen immer noch reicher macht.
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Zechprellerei ist Demokratie?
*
Wenn das Geld der Reichen verteilt ist, haben es die Gleicheren und die Staatsdiener, nicht das Volk!
*
Und dann kommt?

@Thomas Wohl zufrieden - Sternstunde der Demokratie

Ich find's auch gut, dass die griechischen Bürger abstimmen. Für eine Sternstunde der Demokratie fehlen allerdings die Abstimmungen in allen anderen Euro-Ländern. Wenn sich auch dort Politiker öfter mit dem Willen der Menschen auseinandersetzen müßten, anstatt lediglich nach guter Presse zu schielen, dann wäre das tatsächlich eine Sternstunde der Demokratie. Davon sind wir aber weit entfernt, denn zumindest über unsere Köpfe wird bei diesem Thema altrrnativlos hinwegregiert!

13:36 von Moneyfornothing – Chapeau!

Sie treffen mit Ihrem Beitrag voll ins Schwarze! Was sich europäische und besonders deutsche Politiker und die diese "betreuenden" (Habermas) Medien bei Griechenland herausnehmen, macht einen fassungslos. Auch im Medienalltag macht sich dieser verächtliche Umgang bemerkbar. Beim Sonntagsstammtisch des BR durfte heute die Kabarettistin Monika Gruber von Tsipras und Varoufakis als den "Bürscherl" reden. Der ebenfalls anwesende "Vater des Euros", Herr Waigel, fand die Ausführungen von Frau Gruber gut.
Generell kann man sagen, dass Tsipras und Varoufakis zu Hassfiguren wurden, weil sie das konservativ-neoliberale Weltbild in Frage stellen. Dadurch könnte der vorgezeichnete Weg in "marktkonforme Demokratien" gefährdet werden, und das geht gar nicht.

Noch ein Verschwörungstheoretiker,...

der vielleicht zur Kenntnis nehmen sollte, dass es viele andere "hoch geachtete, ... kompetente Ökonomen" gibt, die das spieltheoretisch fundierte Vorgehen von Varoufakis nicht teilen. Und es ist entlarvend, die beleidigenden Äußerungen des Finanzministers zu verschweigen, sich aber über solche deutscher Politiker aufzuregen.
Und natürlich kann es ein "Grexit" geben, wenn Griechenland die EU verlässt, was natürlich durchaus möglich ist. Grönland ist ein Beispiel dafür.

Die Griechen dürfen abstimmen, über was sie wollen

Das ist ihr verfassungsmäßiges Recht.

Das sie über etwas abstimmen, dass es eigentlich nicht mehr gibt, spielt dabei keine Rolle. Die Abstimmung wird nur eines zeigen: Tsipras ja oder nein, wobei ein Ja letztendlich ein Nein bedeutet.

Da mögen manche in fernen Welten schweben, und Varoufakis als hochgeachteten Heilsbringer stilisieren.

Nach momentanen Stand der Dinge ist Griechenland pleite. Und diese Pleite haben sich die Griechen selbst zuzuschreiben. Niemand hat sie gezwungen, sich am Finanzmarkt Geld zu leihen. Und niemand hat sie gezwungen, in den letzten Jahren diese Darlehen durch Europa ablösen zu lassen, weil sie es selbst nicht konnten. Niemand.

Wenn ein Varoufakis die Helfer als Terroristen bezeichnet, dann verdreht er damit die Fakten. Eigentlich terrorisiert die derzeitige griechische Regierung den Rest Europas.

Ich hoffe, dass sich die Griechen dessen bewusst sind, und ein deutliches Ja zu Europa aussprechen. Und die Betonung liegt auf deutlich.

@christophe

"wenn Griechenland ein paar ordentliche Schutzzölle gegen Billigimporte aus Deutschland einführt, kommt ihm ein Austritt aus dem Euroraum vielleicht sogar zugute."

Welche griechischen Produkte gedenken Sie denn durch Schutzzölle vor Billigimporten schützen zu wollen?
Die berühmte Industrie, die es dort noch nie gab?
Griechenland hat sich irgendwann entschieden auf Tourismus und Landwirtschaft statt auf Modernisierung und Ausbau der produzierenden Gewerbe zu setzen.

Abgesehen davon bin ich mir relativ sicher, daß auf den tatsächlichen Billigprodukten in Griechenland wie quasi überall auf der Welt steht: Made in China.

Absurd ist nur die Berichterstattung...

ich empfehle eine Monitor Sendung: http://www.youtube.com/watch?v=7EmLArOHCZI
um mehr zu verstehen und Mythen zu entlarven von den s.g. "großzügigen Angeboten" der Gläubiger, oder der "Unterstützung" Griechenlands. Unterstützen tut Schäuble nur sich selbst oder Deutschland, und hinter allem steht der Sturzversuch der Griechischen Regierung. Ich schäme mich meiner Deutschen Politiker

Schaun wir mal

Hoffentlich bestätigen die Griechen Ihre gewählte Regierung mit dem gewünschten NEIN .
*
Dann hat die erste kommunistische Demokratie die Möglichkeit Ihr neues seeligmachendes System aus eigener Kraft zu verwirklichen.
*
Können die begeisterten Foristen ja neidvoll begleiten.
*
Wenn es funktioniert, für die nächste Wahl in Deutschland merken!
*
Wenn?

13:27 von Wanderstein

Dass sich gewählte Regierungen gegenüber anderen Ländern diktatorisch/ verbrecherisch verhalten, schließt sich doch nicht aus.
Das präsenteste Beispiel dafür ist sicherlich der Irakkrieg.

Und Varoufakis hat recht, da die Äußerungen/ Drohungen sich gegen die Bevölkerung richten, dies als das zu bezeichnen, was eS ist.

Egal wie das Referendum ausfällt.

Man hat gegenseitige Gehässigkeiten ausgetauscht.
Wenn der Pulverdampf verraucht ist,wird man sich notgedrungen wieder treffen müssen und zur Sachlichkeit zurück kehren müssen. ist Griechenland muss sich klar darüber sein, eine wirtschaftliche Gesundung, geht nur, eine funktionierende effizente Staatsverwaltung herzustellen.

Darüber nachdenken, wie soll es weitergehen?
Souverinität gibt es nur,bei wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Das wird zunächst weitere
Opfer verlangen.
Aber auch Europa wird sich reformieren müssen. Die Möglichkeit der Flucht in Steuersparländer muss unterbunden werden.
Wie ist es mit den Unternehmenssteuern? Irland 14% Griechenland 40% passt nicht zusammen. Da kann man sich dann gegenseitig unterbieten.
Griechenland wird zum Lackmus Test werden,wie es mit der Solidarität Europas tatsächlich bestellt ist.
Aber eines ist klar:Jeder muss sich erst mal selbst anstrengen.

@ Thomas Wohlzufrieden

"Griechenland erteilt der EU gerade mit diesem Referendum Nachhilfeunterricht in Sachen Demokratie. Ich hoffe, das sich viele andere Länder in der EU Griechenland als Beispiel nehmen, und diese Art von EU-Politik in die Wüste geschickt wird. Heute könnte der Anfang vom Ende einer Politik eingeläutet werden, welche die Kleinen auspresst, und die Reichen immer noch reicher macht."

Glauben Sie eigentlich wirklich, wenn die Bevölkerung der Euroländer die Möglichkeit zur Abstimmung gehabt hätte, überhaupt ein müder Cent nach Griechenland als Hilfszahlung gewandert wäre? Das Bezweifel ich sehr stark und dann hätte es schon 2009 die Zustände gegeben, welche Heute in Griechenland ersichtlich sind.
So far...

Mit Terroristen verhandelt man nicht!

Mir ist es ja mittlerweile ziemlich Egal ob und in welchem Maße, die Griechen und/oder einige ihrer demokratisch gewählten Volksvertreter gegen alle Regeln des normalen Miteinanders, des Austausches unterschiedlicher Sichtweisen und Meinungen, gegen den gesunden Menschenverstand, gegen die Vernunft, gegen Anstand, gegen Verträge, Vereinbarungen und gegen was sonst noch alles weiterhin verstoßen. Die Hauptsache dass, die derzeitige Regierung sich an den Rechtsstaatlichen Grundsatz hält, dass man nicht mit Terroristen verhandelt. Wie sonst wollen sie ihrem eigenen Volk denn auch ein Ergebnis, wie auch immer das dann aussehen mag, verkaufen, dass sie den Terroristen abgerungen haben, von denen die meisten wohl längst froh wären, wenn die Terrorisierten sie endlich einfach in Ruhe lassen würden und ihr eigenes Ding drehen würden, und zwar genau so wie sie es für richtig halten um der ganzen Welt zu beweisen wie man sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zieht und das ganz ohne Anstrengungen.

Absurd, für den Referendum

Absurd, für den Referendum 100 Millionen ausgeben, während in den Krankenhäusern Medikamente fehlen. Und egal wie entschieden wird, sparen und Kürzungen sind sowieso an der Tagesordnung.

Thomas Wohlzufrieden - ehrlos, stillos und ohne Moral

"Eine Sternstunde der Demokratie
Griechenland erteilt der EU gerade mit diesem Referendum Nachhilfeunterricht in Sachen Demokratie. Ich hoffe, das sich viele andere Länder in der EU Griechenland als Beispiel nehmen, und diese Art von EU-Politik in die Wüste geschickt wird."

Erläutern sie mir bitte den Zusammenhang von Demokratie und den Transferleistungen der Troika an Griechenland. Demokratisch sind wir alle und was sie meinten nennt sich dann Solidarität, die aber wird von den Griechen einseitig gelebt. Sie hauen wirklich immer Sachen raus, da kann ich nur den Kopf schütteln. Wenn noch greifbar einfach mal aus der ARD von heute das Europamagazin ansehen, dort äußert sich ein wirklich kluger Kopf (gr. Schriftsteller und Philosoph) zum Thema Griechenland. Er sagt richtig, sobald es nicht läuft wie es sich die Griechen vorstellen, kommen sofort die wildesten Verschwörungstheorienauf.

Wir (anderen) sind doch nicht blöd man.......

Ich nenne es Unverschämtheit vs. Solidarität

man muss genau hinschauen

Die Lage in Griechenland kann nur von den Griechen auf die Dauer gelöst werden. Mag sein das viel Geld in das Ausland abgeflossen ist und das Grossverdiener nicht genug besteuert worden sind. Dennoch, die in Griechenland verbliebenen Griechen müssen die Zügel selber in die Hand nehmen und die Ursachen bekämpfen: Steuerhinterziehung, Korruption, und tragbares Gleichgewicht zwischen Forderungen an den Staat und notwendige Unterstützung für den Staat. Man muss einsehen, dass der Staat wohl nicht alles leisten kann was man sich wünscht, ohne ihn auch dazu in die Lage zu versetzen. Die Griechen und IHR Staat müssen sich neu arrangieren. Jede Lösung, die auf diesen Grunderkenntnissen aufbaut, sollte unterstützt warden, ganz gleich wie die Wahl ausgeht.

@12:21 von GanzLaut

>>
Nachdem Herr Varoufakis...
...den Gläubigern gestern "Terrorismus" vorgeworfen und damit den beteiligten Politiker der Euroländer und Institutionen unterstellt hat, sie seien Terroristen bzw. terroristische Organisationen, spielt es im Grunde heute gar keine Rolle mehr, wie die sogen. Volksabstimmung in Griechenland ausgeht. Denn die amtierende Regierung hat sich als weiterer Gesprächspartner für die Gläubiger disqualifiziert und sofern sich nicht eine sehr deutliche Mehrheit der griechischen Wähler für ein "Ja" ausspricht, ist damit allen weiteren Gesprächen die Grundlage entzogen.
<<

Absolut korrekt.

>>
Dann bleibt nur noch eins: eine rudimentäre Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten sicherstellen, damit die Menschen dort nicht dank ihrer ideologisch verbohrten Regierung verhungern und an den einfachsten Krankheiten sterben müssen, und es ansonsten den Griechen überlassen, ob sie ihr Land freiwillig wiederaufbauen und reformieren wollen.
<<

Ebenfalls absolut korrekt.

@Thomas Wohlzufrieden Fakten zum Referendum

Die Papiere die Gegenstand des Referendums sind, gibt es seit dem 25.6. Am 28.6. kommt Tsipras mit dem Referendum am 5.7., aus der Böschung gehüpft.
Sie liegen auf Englisch vor und sind in Juristensprache verfasst, welcher durchschnittliche Wähler soll das in einer Woche verstehen? Man muss sich die Papiere auch selbst im Internet besorgen!

Das ist kein Referendum im Zeichen der Aufklärung und Demokratie. Hat es überhaupt eine Erklärung des komplexen Inhalts in den griechischen Medien gegeben?

Solche Wahlen erinnern eher an die Wahlen im ehemaligen Ostblock. Nur hier will jemand einfach keine politische Verantwortung für sein Handeln übernehmen.

Egal, wie das Referendum

Egal, wie das Referendum ausgeht.
Solange in einem Fass der Boden fehlt, solange schüttet man nicht kostbares Medium nach, welches andere als der Empfänger schöpfen muss. Sprich solange GR nicht dafür sorgt, dass der Boden ihres Fasses repariert wird, brauchen sie nicht denken auf Kosten anderer zu leben. Ich kann nicht erwarten, dass ich ewig auf Kosten anderer leben kann. Ich muss dem Geber auch zeigen, dass ich selber etwas tu. Demokratisch "nein" kann dann auch bedeuten, dass der Geber ebenfalls ein demokratisches "nein" abgibt.
In einer Gemeinschaft gehört ein gewisser Anstand untereinander. Den vermisst man bei Tsipras und Varoufakis. Darunter werden aber nicht die Großkopferten zu leiden haben, sondern das gemeine, das kleine Volk.

Egal wie das Referendum ausfällt

Es ist völlig egal wie das Referendum ausfällt - unsere Politiker werden die Griechen im Euro behalten, koste es was es wolle.

Dafür gibt es einige Gründe. Zwei davon sind:

- Kein Politiker will die verbratenen Milliarden nun wirklich abschreiben. Lieber die Rückzahlung um 2000 Jahre verschieben, dann kann es auch keiner den jetzigen Politikern anlasten, dass das Geld futsch ist.

- Der Druck der US Amerikaner ist einfach zu groß. Aus geostrategischen Gründen will die USA, dass Griechenland im Euro bleibt. Eine Annäherung an Russland oder China wird gefürchtet. Daher sollen die Europäer den Griechen den Aufenthalt im Euro finanzieren. Als Schutzmacht haben die Amis bei den Europäern ja eh noch einen gut.

Klar, dass die Linkspopulisten dies nicht hören wollen. Die tun ja so, als sei es eine links-moralische Frage die Griechen im Euro zu halten. So ein Unfug!

@12:26 von WL

>>
Volkes Stimme

Tsiapras: "Man kann den Willen einer Regierung ignorieren, aber nicht den Willen eines Volkes"

Gut gesagt. Das sollte all den Berufs-Demokraten ins Mitteilungsheft geschrieben stehen.
<<

Genau das macht die Kanzlerin auch. Sie vertritt den Willen der deutlichen Bevoelkerungsmehrheit (oder genauer gesagt, die Mehrheit derer die zur Wahl gegangen sind. Aber da hat Griechenland im Moment ja auch eine Regierung die gerademal 22% der Griechen haben wollten, so ist das nunmal in einer Demokratie).

Egal ob ja oder nein.

"Egal ob ja oder nein, bei jeder Milliarde ohne Bedingungen geht das meiste an die Oligarchen, die Banken oder ins Ausland nicht das Volk."
In der Vergangenheit wurde mit den vielen Milliarden reichlich Geschenke gemacht, jedoch kam im Verhältnis beim `normalen´ Griechen zu wenig an.
1 Milliarde sind 1000 Millionen. Bei 11 Millionen Einwohnern insgesamt wurde das Geld doch irgendwie ungleichmäßig verteilt.
Die Rente ersetzt doch keine soziale Absicherung. Kein Harz IV statt dessen eine höhere Rente für Oma? Macht kein Sinn.
Bei der Rente ging Tsipras und Co auf Konfrontation mit der Troika. Warum bitte nicht bei den Steuern und den Oligarchen.

Mit großzügige Hilfen für die Menschen sofort und mit vielen Milliarden das Volk aus der Geiselhaft nehmen.

Geld für die Regierung, die Oligarchen und die Banken - keinen Cent.

Nicht wie bisher nur mit Versprechen abspeisen lassen - egal von welcher Regierung auch immer.

Manche Dinge werden durch Wiederholung weder besser noch schlechter.

So viele Missverständnisse

1. Schulden müssen zurückgezahlt werden
Was für die Schwäbische Hausfrau gilt, gilt für einen Staat nicht, das ist nicht übertragbar von klein auf ganz groß.

2. Jeder Staat der kein Geld mehr auf den Finanzmärkten bekäme wäre auf der Stelle pleite.
Schulden werden nicht zurückgezahlt, sondern laufend mit neuen Krediten ersetzt, auch in Deutschland. Sollten die Gläubiger jemals die Daumen senken kämen wir genau in die selbe Lage und da würde alles Sparen, Entlassen und Fleißig sein nix helfen das Resultat wäre dasselbe wie in Griechenland

3. Wir haben keine Steuergelder gegeben
Kredite von der KfW, EZB und IWF schlagen indirekt auf den Haushalt und zwar nicht sofort und bis jetzt noch nicht.

4. Kredite an einen der Bankrott ist, sind keine "Hilfpakete" sondern "ein Angebot das man nicht Ablehnen kann"(Corleone)

5. An den Krediten für Griechenland hat allein der Deutsche Fiskus bisher 300 Mill. € an Zinsen "verdient"...
Man könnte auch sagen abgepresst.

Ich schäme mich für dieses Europa!

Es ist wirklich beschämend, wie seitens der ach so freiheitlichen EU Druck auf die griechischen Wähler ausgeübt wird:

Den Gipfel der beschämenden Äußerungen bildet Herr Schulz, der jede Einigung mit der gewählten griechischen Regierung ablehnt, und nur noch mit einer Nachfolgeregierung nach SEINEM Geschmack verhandeln möchte.

Das ist wiederlich und hat mit Demokratie nicht das geringste zu tun. Würden wir uns etwa vorschreiben lassen, wie wir zu wählen haben? Würden wir nicht.

Griechen: stimmt bitte deutlich mit NEIN! Denn so geht das alles nicht!

Griechen stoppen die EU

Egal, ob Ja oder Nein. Europa und EURO wird noch nicht von uns Bürgern verstanden wie sich unsere Politiker es sich wünschen. Das tritt nun durch Griechenlands Referendum klar zu Tage. Fast alle bekommen es mit. Sollte es mal bei uns eine Abstimmung geben, wo es um die EU und den EURO geht, dann zeigt sich auch unsere Abneigung zu dieser Form.

Der EURO als gemeinsame Währung kam halt für viele Länder zu früh, insbesondere für Griechenland. Ohne eine gemeinsame Steuer- Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik funktioniert der EURO nicht auf Dauer.

Der GREXIT kann nur noch mit fremder Hilfe abgefedert werden. Zu verhindern ist er nicht mehr.

@ Th. Wohlzufrieden

Wenn die Griechen darüber abstimmen dürfen, ob sie von uns ein besseres Angebot ohne Gegenleistung bekommen müssen, dann sollten wir aber auch abstimmen dürfen, ob wir es ihnen überhaupt geben wollen.

@13:50 von Thomas Wohlzufrieden

>>
Eine Sternstunde der Demokratie

Griechenland erteilt der EU gerade mit diesem Referendum Nachhilfeunterricht in Sachen Demokratie. Ich hoffe, das sich viele andere Länder in der EU Griechenland als Beispiel nehmen, und diese Art von EU-Politik in die Wüste geschickt wird. Heute könnte der Anfang vom Ende einer Politik eingeläutet werden, welche die Kleinen auspresst, und die Reichen immer noch reicher macht.
<<

Sie scheinen hier einiges nicht verstanden zu haben. Eine Volksabstimmung ist ohne Frage ein demokratischen Instrument. Ob das Ergebnis der Abstimmung heisst, die EU in die Wueste schicken zu wollen werden wir nach der Auszaehlung wissen. Jedes Land muss fuer sich selbst ausmachen ob sie ohne dem Geld der anderen auskommen wollen und koennen. Ich finde es gelinde gesagt eine ziemliche Schweinerei dass Sie hier daherkommen und 70% der Bundesbuerger als 'Erpresser' bezeichnen. Weil 70% der Bundesbuerger unterstuetzen den Kurs der Bundesregierung.

Fass ohne Boden

Sachlich ist es eigentlich gar nicht wichtig, wie das #Greferendum ausgeht. Die Syriza-Regierung sollte jedenfalls keine weiteren Forderungen mehr aufstellen.

Dass Tsipras und Varoufakis

Dass Tsipras und Varoufakis sich gelassen und fröhlich zeigen ist doch kein Wunder. Die derzeitige griechische Regierung hat einfach absolut keine Vorstellung, was ihnen bei einem Nein bevorsteht. Die letzten Wochen haben doch gezeigt, dass sie komplett den Bezug zur Realität verloren haben. Wie eine Ablehnung eines schon nicht mehr zur Diskussion stehenden guten Angebotes ihre Situation verbessern soll, wissen sie allein.
Die Opposition dagegen zeigt sich geknickt, weil ihnen klar ist was für eine Katastrophe ein Nein wäre, und das selbst ein Ja die derzeitige Situation bestenfalls geringfügig verbessern würde.

Nein heißt Nein

Auf ein "OXI" der Nehmer folgt hoffentlich das Nein der Geber.

@15:07 von Bill Hicks

Wie erklären Sie das mit dem Steuersystem in GR?
Und wie rechtfertigen Sie dies vor jedem "Rest-EU-Bürger"?

Schäuble ist doch bei der C-DU

Vielleicht sollten die Christlichen Parteien sich mal mit dem Gleichnis vom Hartherzigen Schuldner befassen. Während uns nach dem Krieg eine Unbezahlbare Schuld, auch jene die man in Geld nicht bemessen kann vergeben wurde, sind wir nun unbarmherzig unseren Schuldnern gegenüber.

Matthäus 18:23-35

Wo sind die viel beschworenen Christlichen Werte wenn es mal darauf ankommt. "Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern". Für viele ist das offensichtlich nur ein Lippenbekenntnis.

@Thomas Wohlzufrieden

"Heute könnte der Anfang vom Ende einer Politik eingeläutet werden, welche die Kleinen auspresst, und die Reichen immer noch reicher macht."
Ob das mit dem Referendum erreicht wird, bezweifle ich, denn dann hätte die jetzige griechische Regierung als erstes das Steuersystem ändern müssen. Sie hat aber nicht vor, in dieser Richtung etwas zu unternehmen und die Reichen stärker zu besteuern. Woher soll also Griechenland das Geld herbekommen, wenn es nicht weiter auf Pump leben will? Ein Referendum ist zwar immer ein Zeichen von Demokratie, aber dieses überstürzt angesetzte Referendum in Griechenland nicht. Anders verhielt es sich bei einem Referendum um ein Steuersystem u.a.

Ökonom Fuest

Wieso werden eigentlich dauerheft neoliberale Ökonomen" interviewt?
Deren Politik hat fünf Jahre Niedergang in Griechenland verursacht.
Es ist ein wenig bedauerlich, dass man sich die Daten des Niedergangs im Netz und nicht auf der größten Nachrichten Seite besorgen muss.
Auch die auf Troika veranlassung umgesetzten Reformen werden nicht dargestellt

@um 12:58 von HLKING

>>>Ich hätte für NEIN gestimmt.
Raus aus dem sinkenden EU Schiff.<<<
Stimme ich total zu: Das Bundesland, in dem ich lebe, zahlt auch reichlich für die ärmeren Bundesländer, daher: Aus dem Bund ausscheiden und neuen Staat gründen.
Und ja, auch das Viertel der Kommune, in welcher ich wohne, bezuschusst dank bessergestellter Bevölkerung die ärmeren Teile der Kommune. Also: Sofort unser Viertel abtrennen, eigenen Zwergstaat als Steueroase einrichten. Dann geht's uns hier VIEEEL besser.
< Ironie aus >

@15:07 von Bill Hicks

"5. An den Krediten für Griechenland hat allein der Deutsche Fiskus bisher 300 Mill. € an Zinsen "verdient"..."

Wie verhält es sich, wenn jemand Kredite nur noch zu Wolkenkratzerzinsen bekommt, ein anderer, kreditwürdigerer Kollege greift ihm unter die Arme und verlangt vom Nehmer den Zins, den er als Geber zahlen muss? Ich verdiene daran nichts, aber habe auch keinen Verlust. Viele von Euch "sozialen Finanzgenies" verwechseln scheinbar immer noch Umsatz und Gewinn. Wenn Sie der Meinung sind D hat an dem "Kreditgeschäft" verdient, dann bitte nennen Sie verlässliche Quellen.

@tick tack tick tack

"Welche griechischen Produkte gedenken Sie denn durch Schutzzölle vor Billigimporten schützen zu wollen?
Die berühmte Industrie, die es dort noch nie gab?"

Natürlichgab es dort auch Industrieproduktion, aber sie ist nicht so sehr auf den Export fixiert, wie zB in D.
Genau der bisher bediente Binnenmarkt ist aber durch die Spardiktate zusammengebrochen.

Griechenland musste den EU-Verträgen gehorchen und konnte deshalb zB seine Textilindustrie nicht gegen die Dumpinglöhne aus Fernost schützen.

Und die überlebenden Spezialanbieter konnten den Arbeitsplatzabbau nicht kompensieren.

"Griechenland hat sich irgendwann entschieden auf Tourismus und Landwirtschaft statt auf Modernisierung und Ausbau der produzierenden Gewerbe zu setzen"

Die gr. Regierungen der letzten 40 Jahre haben es versäumt, Gr. für Investoren interessant zu machen.
Und die Troika, die alle 6 Monate die Steuer- und Arbeitsgesetzgebung ändert hat ebenfalls Investoren eher verschreckt als angezogen.

Griechenland hat schon verloren

Egal wie die Abstimmung ausgeht, Griechenland selbst ist der Verlierer der ganzen Geschichte. Und es läuft einfach die Zeit davon....
Die Regierung unter Tsipras hat hoch gepokert, dabei den Bogen überspannt und sich zu dem noch mehr als ungebührlich verhalten. Welcher Gläubiger soll denn mit dieser Regierung noch ernsthaft verhandeln wollen?
Meine Bereitschaft zur Solidarität ist mittlerweile mehr als erschöpft...

Der Gipfel der rhetorischen

Der Gipfel der rhetorischen Bemerkungen kommt nicht von Vertretern der Gläubiger/EU sondern von denen die seit mehr als 6 Monaten auf alles verbal einprügeln was nicht ihrer politisch /wirtschaftlichen Meinung ist.
Der Höhepunkt der Eskalation liegt in der Behauptung die Gläubiger seien Terroristen oder und Kriminell !

Absurd und gefährlich

Ich hätte gern eine Übersicht darüber, wie viel

- Waffen wir den Griechen seit 2008 "verkauft" haben, und welche genau
- Zins und Zinseszins Griechenland seit 2008 für sämtliche Verbindlichkeiten gezahlt hat
- der Gesamtüberschuss in der Handelsbilanz Deutschland-GR und EU-GR in Euro seit 2008 pro Jahr betragen hat.

Und ich würde gern wissen, warum NATO-Chef Stoltenberg Griechenland vor einer Kürzung seines Militäretats warnt, während die Heuchler wie Schäuble und Co. auch in diesem Punkt wider besseren Wissens behaupten, die Regierung sei zu Einsparungen nicht bereit...

re: Karwandler

"Tsiapras: "Man kann den Willen einer Regierung ignorieren, aber nicht den Willen eines Volkes"

Gut gesagt. Das sollte all den Berufs-Demokraten ins Mitteilungsheft geschrieben stehen."

> "Und wenn Frau Merkel den Volkswillen bzgl. weiterer Finanzierung Griechenlands beachtet - wären Sie dann auch noch so freudig Demokratie-erregt?"

Die Erregtheit mal beiseite, Frau Merkel und ihre Berufs-Demokraten kennt sicherlich die Meinung aller Deutschen, deshalb fragt sie sie gar nicht erst.
Sie kenne also offensichtlich den Volkswillen ebenso genau wie die Frau Doktor, doch beneide ich Sie deshalb? - OXI.

@15:20 von Bill Hicks

Wie lange, wie oft sollen wir unserem Schuldigern sein nicht Erbringen einer Gegenleistung vergeben? Ewig?
Arbeiten Sie ab sofort für zwei und geben die Hälfte nach GR, damit sich dort nichts ändern braucht?

@Simpel

"Im Grunde wäre eine sog. Strukturreform des Staates angebracht. Verwaltungsfachleute aus allen EG- Staaten die ein funktionierendes Staatswesen aufbauen und nicht in alte Strukturen eingebunden sind."

Solange damit nicht nur dröges Kürzen von Löhnen und Renten gemeint ist, wird sich Syriza dagegen nicht wehren.
Auch die meisten normalen Bürger würden das eher begrüßen.

Dagegen sein werden dabei aber die bisherigen Profiteure des korrupten Systems: die Oligarchen und eine kleine Oberschicht.
Und es scheint, daß genau diese Kräfte sich bisher mit den alten politischen Parteien ganz prima verstanden haben und alle sinnvollen Reformen erfolgreich verhindern konnten.

Aber alles was die Troika und die EU bisher gemacht haben, spielt genau diesen alten, reformunwilligen Kräften in die Hände.

Syriza wird nicht geschnitten, weil sie versagt hätte, sondern weil mit ihr zum ersten Mal die "Gefahr" besteht, daß tatsächlich solche Reformen angegangen werden.

erst Fehleinschätzung, dann Komplettversagen

Das Ergebnis dieser Volksabstimmung, egal wie sie ausgeht, wird ein Symbol von äußerst geringem Wert sein. Die unterlegenen Seite wird überdies sehr bemüht sein, es in seiner Bedeutung noch weiter zu schmälern.

Und selbst wenn es eine überwältigende Mehrheit für die griechische Regierung gäbe, warum wäre das Votum des griechischen Wahlvolks mehr wert, als das, was vorhersehbar das Wahlvolk der anderen EURO-Länder dazu sagen würde?

Die Abstimmung zeigt nur das Versagen der griechischen Regierung in den Verhandlungen.

Wenn ich die Politik Europas ändern will, wofür man wahrhaftig gute Gründe anführen kann, dann suche ich mir Verbündete und stoße nicht auch noch all diejenigen vor den Kopf, die mir eher wohlgesonnen waren.

@15:19 von Häberle

Müssen wir nach griechischer Pfeife tanzen oder GR nach Resteuropäischer?
Oder sollten bei so einem Thema alle zu einem Kompromis gelangen?
Soll es darauf hinaus laufen, dass der Rest Europas dem griechischen Unwillen zur Selbsthilfe auf alle Zeit das Geld für deren Wohlstand zuschießt?

Seid froh das euch Europa nicht mehr will.

Ich lese immer von Demokratie... Glaubt ihr wirklich das wir noch eine solche Gesellschaftsform noch haben?
Schon lange nicht mehr.
Leider ist das geschaffene System so perfekt, dass es keinen Wechsel zu lässt...

Zu Griechenland:
Mir tut es schon leid, was den Griechen gerade passiert. In ihrer Haut möchte ich nicht stecken.
Andererseits hatten sie so viele Jahre ein unbeschwertes Leben, mit guten Gehältern, niedrigen Renteneintritt bei hoher Rente.... All das haben wir vor gut 20 Jahren hinter uns gelassen.
In Deutschland herrscht Kapitalismus in seiner Reinform.
Dieses aufzwingen werden noch viele andere europäische Länder in den nächsten Jahren erleben werden und ihr/wir können dagegen nichts machen.

Was nützt uns ein Griechenland in der EU, wenn es nicht konkurenzfähig ist?
Die EU kann sich nicht erpressen lassen, wenn das die Runde macht, komme andere Länder auch auf die Idee dies so zu regeln.

Seid froh ihr Griechen, wenn euch Europa nicht mehr will!!!

@häberle 15.19

Ich finde moralisierende Argumentationen nicht hilfreich. Niemand schreibt in diesem Fall anderen vor, was sie wählen sollen. Die Syriza-Regierung bekennt sich schlicht nicht zu den Optionen, die sie gestalten will. Unabhängig davon, wie man zu ihrer Politik steht: wie kann man permanent wie Herr Varoufakis davon sprechen, dass man sich am Montag ganz schnell einigen werde? Zum Einigen gehören in diesem Fall weit mehr als zwei. Das Referendum, so wie es hier ausgeführt wird, trägt zu mehr Konfusion bei und sicher nicht zur Bearbeitung der Probleme.

@bumblebee

"Wie erklären Sie das mit dem Steuersystem in GR?"

Sie gehen also davon aus dass das Griechische Steuersystem nicht in der Lage sei genug Steuern einzutreiben um den Staat zu finanzieren.
Dem ist nicht so, GR hat einen Primärüberschuss, d.h. das einzige was den Haushalt ins Minus drückt sind die Altschulden und die Zinszahlungen darauf. Wir sollten uns mal eher an die eigene Nase fassen, wir haben einen Finanzminister der sich an große Summen Bargeld nicht errinnern kann und einen Junker der alle Staaten in der EU um Steuern besch...t ist unser Mann in Brüssel.

"Und wie rechtfertigen Sie dies vor jedem "Rest-EU-Bürger"?"

Was haben die denn damit zu tun? Sie gehen davon aus das im Falle einer Pleite Kosten auf alle zukommen in Höhe der Kredite. Das stimmt so nicht. Wenn Kreditverträge platzen werden diese Bankintern abgeschrieben und solange die Bank nicht pleite geht und die EZB als "lender of last resort" kann das gar nicht, werden diese Kosten nicht auf die Haushalte schlagen.

re bill hicks

"An den Krediten für Griechenland hat allein der Deutsche Fiskus bisher 300 Mill. € an Zinsen "verdient"..."

300 Millionen sind 1 Promille vom Bundeshaushalt. Muss man allerdings noch auf 5 Jahre verteilen.

Jeder, der sich einen Taschenrechner leisten kannt, sieht gleich, was für eine Bauernfängerei mit diesen Zahlen zum deutschen "Profitieren an der Krise" getrieben wird.

12:47 von staakener .. selbst das könnte passiern ..

das Griechenland nur ein erster Schritt in die falsche Richtung ist - egal, was das Referendum denn am Ende sagt.

Ein mehr an Unterstützung könnte die Eu(-ro) Kritischen Kreise so aktivieren, dass eine Beschädigung der Substanz möglich wird und ein zu wenig an Solidarität mit der Folge eines Grexit, könnte von den Rändern her ähnliches bewirken... nichts ist sicher, wenn das Problem noch weite Kreise zieht.

Aber ja, das wirkliche Problem fängt zumindest für Griechenland nach der Abstimmung erst an ... wie geht's weiter, auf dem Weg in ein Zusammenleben mit einem Staat, der wieder von seinen Einnahmen "atmen" kann, wie die Vorbilder in Portugal, Irland oder Argentinien.

warum sollten EU Steuerzahler

warum sollten EU Steuerzahler weiterhin Griechenland alimentieren, wenn dort keine Bereitschaft besteht, wettbewerbsfähig zu werden ? Griechen können gerne ohne Bedingungen von ihrem Eigen Erwirtschafteten leben.

14:21 von kajot

Sie sollten eher darauf hinweisen, wer dieses Chaos verursacht hat. Staatsschulden mit immer weiteren Krediten zu begleichen,da hat die EU insgesamt nicht hingesehen,die Vorgängeregierungen schon gar nicht.
Syriza versucht nun diesen Teufelskreis zu durchbrechen.
Verschüttete Milch, Schnee von vorgestern.
Wie das beendet wird,kein Mensch weiss es.
Dutzende verschiedene Ansichten gibt es. Welches ist die Richtige?Weiter alenmentieren, oder durch ein noch tieferes Tal der Tränen gehen um dann selbstbestimmt zu leben.
Ich habe die Geisterfahrer eher auf der Seite der EU gesehen.

@AlterSimpel:"Syriza wird nicht geschnitten, weil sie versagt ..

... hätte, sondern weil mit ihr zum ersten Mal die "Gefahr" besteht, dass tatsächlich solche Reformen angegangen werden."

Das ist aber eine sehr gewagte These. wenn dem so wäre, müsste die Syriza-Regierung nach dem gewonnenen Referendum schnell mal die meisten Beamter, Angestellten und "Berater" als Kostgänger der Altparteien in den völlig übersetzten Verwaltungen des Landes freisetzen. Von den griechischen Beschäftigten sind 25 % statt max. 10 % Benötigten in der Bürokratie tätig.

Was übrigens das Kürzen von Renten und Löhnen angeht, waren sich die Verhandler in Brüssel schon bis auf den Beginn der Maßnahmen einig. Dann kam jedoch die Abberufung der gr. Delegation zwecks Ansetzung des Referendums. Auch nach der Abstimmung werden die Geldgeber nicht von ihrer Austeritätspolitik ablassen. Das werden also schwierige, wenn nicht unmögliche, neue Verhandlungen von vorne an. Angesichts der prekären Lage der Banken, des Staates und der Verbraucher wäre jedoch ein schnelles Ergebnis nötig.

15:40 von AlterSimpel

"Syriza wird nicht geschnitten, weil sie versagt hätte, sondern weil mit ihr zum ersten Mal die "Gefahr" besteht, daß tatsächlich solche Reformen angegangen werden."

Leider hat die derzeitige griechische Regierung bisher Nichts an Reformen selber gemacht. Ihre Verwaltung zu verbessern und Steuern einzunehmen, müssen sie uns in der Praxis beweisen. Auf dem Papier glauben wir Ihnen ohne Pfand (wie es die Finnen machten) nicht mehr. Die Reichen dürften doch bei Ihnen bekannt sein, um diese zu besteuern. NEIN, diese Regierung setzt Nichts von alleine um, weil sie es auch anders versprochen haben. Die Kapitalflucht ins Ausland haben sie auch zugelassen, was ihre Verhandlungsschwäche stärkte und ihren eigenen Staat durch Einnahmeausfälle schädigte.

W.B.

Die allermeisten Kritiker der augenblicklichen griechischen Regierung bedienen lediglich ein zwanghaftes "Dagegen-Sein", das alles trifft, was auch nur entfernt mit dem Etikett "links" behaftet werden kann. Es geht dabei nicht mehr um eine Diskussion über Schulden (die nicht-linke Regierungen machten), um Demokratie (wobei das befragen eines ganzen Volkes nicht respektiert wird), um richtige oder falsche Wege aus der allgemeinen europäischen Schuldenkrise (alles wird fokussiert auf Hellas) oder vielleicht um humanistische Überlegungen (manch einer versteift sich sogar auf ein "Sollen-die-doch-sehen-wo-sie-Bleiben") - sehr viele Foristen hier trifft die Möglichkeit einer erfolgreichen "Links"-Regierung ins rechtsliberale Herz. Dabei ist die Tsipras-Regierung bestenfalls eine konsequent sozialdemokratisch handelnde.
Da wir in der BRD eine solche SPD nur noch aus der Zeit Brandts kennen, wird sofort jeder politische Kurs, der ähnlich ist, als dogmatisch links verschrien. Wacht mal auf!

@Bumblebee

Ich hoffe die Welt ist seriös genug für sie. Aber das haben etliche Nachrichten vermeldet.

http://www.welt.de/wirtschaft/article138085446/Deutschland-verdient-mit-...

Es ist richtig die Südländer hätten Zinsaufschläge von bis zu 12% am Kapitalmarkt leisten müssen, was für keinen Staat der Welt möglich ist.
Die Frage war nun ob man der EZB gestatten soll direkte Staatsfinanzierung zu betreiben, wie es beispielsweise die USA mit der Fed betreiben, oder jedes andere Land mit Zentralbank und eigener Währung. Das wurde von Deutschland abgelehnt auch die Verträge der EU verbieten das.
Die Banken bekommen das Geld für 0,25% von der EZB, Wir bekommen bei einen Zins von 0,78% auf 10 Jährige Anleihen das Geld von den Banken, verleihen es aber zu einem höheren Preis an die Griechen. Also ja wir haben in 4 Jahren 360 Mill. € an der Griechenland"krise" verdient.

12:43 von Gertrud Baltrusch

Ich finds super, dass die Griechen direkt an Demokratie beteiligt werden.
Solche Volksabstimmungen sollte es auch bei uns geben.

Stimmt, es wäre sicher lustig wenn die 18 anderen beteiligten Finanzminister Varoufakis am Montag sagen "Ob wir überhaupt nochmal Hilfen anbieten müssen wir erst in Referenden in unseren eigenen Ländern abklären lassen, solange müssen sie sich gedulden."

re WL

"Frau Merkel und ihre Berufs-Demokraten kennt sicherlich die Meinung aller Deutschen, deshalb fragt sie sie gar nicht erst."

Sie fragt nicht, weil es in der Verfassung gar keine Handhabe zum Fragen gibt.

Wie die Meinungslage dazu ist kann man allerdings den Umfragen entnehmen - gucken Sie mal hier auf den ARD Deutschlandtrend.

Was spart sich Deutschland und der deutsche Fiskus?

Der deutsche Fiskus hat an dem niedrigen Zinsniveau aufgrund der Eurokrise Vorteile erhalten. Andererseits hat er durch die Abschreibungsverluste der privaten deutschen Gläubiger aufgrund des Schuldenschnitts 2013 Steuern verloren. Weiterhin verliert der dt. Staat Einnahmen aus der stark gesunkenen Kapitalertragssteuer. Für die privaten Anleger in Deutschland, die für ihren Lebensabend sparen, war die EZB-Politik aufgrund der Eurokrise (u. a. Griechenlandkrise) einfach fatal. Nur linke Umverteiler wollen die Nachteile für Deutschland nicht erkennen.

Griechenland Referendum

Die Griechen stimmen ueber etwas ab, was gar nicht mehr aktuell ist.
Sie haben diese Regierung Tsipras gewaehlt und muessen mit den Konsequenzen leben.
So wie wir mit unserer Regierung leben muessen, auch wenn die koste es was es wolle
Milliarden in Athen versenken will.
Warum weiss ich nicht, aber ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass es aufhoert.

re bill hicks

"Wenn Kreditverträge platzen werden diese Bankintern abgeschrieben"

Erstmal wird geguckt, wieviel bei den Bürgen noch einzutreiben ist.

Dass die Syriza-Versteher selbst diese sehr simple Tatsache ignorieren zeigt deutlich, auf welchem Niveau die Diskussion geführt wird.

16:09 von und-nachts-da-ruft

Wenn Sie eine Referendum-Politik wünschen, müssen Sie wohl die Grünen oder die Linke wählen.

@ AK74 @ Bill Hicks

Sollte man wirklich ein ineffizientes Staatssystem, das es nicht mal schafft, gerecht Steuern einzutreiben und Korruption zu bekämpfen, einem deutschen Wirtschaftsprofessor anlasten?

Neoliberal ist wohl das Synonym für "die Anderen sind schuld"?

Referenden

Gute Idee.
Das waere ein ganz demokratisches Ende des Wahnsinns.

13:51 von Helmut Baltrusch

Wie geht es weiter mit Griechenland?
Ein Aspekt fällt mir da als Kriegskind ein.
Deutschland war zerstört,die die darunter
gelitten hatten und verloren hatten, wurden von denen entschädigt die nicht betroffen waren. Nannte sich glaube ich, Lastenausgleich.Es wurde eine Art Zwangsanleihe verhängt, die dann über Jahrzehnte eingetrieben wurde. Es tat eigentlich nicht weh.
Warum sollten reiche Griechen sich nicht daran beteiligen,zumindest eine Teil der Staatsschulden abzutragen?
Unter diesem Aspekt sollten sich doch Gläubiger dazu bewegen lassen,auf einen Teil ihrer Forderungen,,freiwillig" zu verzichten.

Kruder Gedankengang?

@16:09 von Bill Hicks

Die Banken bekommen das Geld für 0,25% von der EZB, Wir bekommen bei einen Zins von 0,78% auf 10 Jährige Anleihen das Geld von den Banken, verleihen es aber zu einem höheren Preis an die Griechen. Also ja wir haben in 4 Jahren 360 Mill. € an der Griechenland"krise" verdient.

Falls die Griechen sich weigern, die weitergereichten Kredite zurückzuzahlen, wird aus den 360 Mill. € plus schnell ein -(360 Mill. € +X)...
Die Zinsaufschläge von bis zu 12% am Kapitalmarkt erscheinen mir bei einem momentanen Ausfallrisiko von >90% aüßerst moderat...

@BillHicks

"Sie gehen also davon aus dass das Griechische Steuersystem nicht in der Lage sei genug Steuern einzutreiben um den Staat zu finanzieren.
Dem ist nicht so, GR hat einen Primärüberschuss"

Griechenland hatte einen Primärüberschuss!
Dann kam Syriza und die Steuereinahmen brachen ein.

Varoufakis sagte selbst Griechenland sei nicht in der Lage Steuern einzutreiben.

"Zugleich räumte er massive Probleme in der staatlichen Finanzverwaltung ein, etwa bei der Mehrwertsteuer: "Wissen Sie, was unser wirkliches Problem mit der Mehrwertsteuer ist? Wir sind nicht in der Lage, sie zu kassieren", sagte Varoufakis."
Spon

@ Bill Hicks

In dem Gleichnis vom "gutherzigen Schuldner" steht nix von einem Fass ohne Boden.

Umverteilung

An alle Umverteilungstheoretiker:
Umzuverteilende Masse muss auch auf Dauer da sein bzw. erwirtschaftet werden. Wer soll das bitte schön leisten? Sie und ich etwa?
Wollen wir noch eine Art zusätzlichen Europa-Soli für alle ärmeren und bedürftigen Staaten in Europa in unserem Steuerrecht einführen? Vielleicht so um die 10%??? Oder darf es etwas mehr sein???

Was wissen wir denn ?

Setzen wir mal voraus, wir, die wir hier unsere Beiträge schreiben sind gebildet und intelligent und informieren uns etwas umfangreicher, als nur über die Nachrichten der Tagesschau. Was wissen wir den über das, was bisher verhandelt, abgelehnt oder korrigiert wurde ? Und zwar konkret, damit man sich seine objektive Meinung bilden kann ? Mich interessieren nicht die Meinungen von Schäuble, Schulz und Junker und all den anderen, die angeblich alles wissen und die Talkshows füllen. Mich interessieren nicht die Kommentare von Journalisten, von denen ich nicht weiß, welcher Ideologie sie wirklich angehören. Ich möchte mir meine eigene Meinung auf Basis von Fakten bilden, ohne dass ich Tagelang im Netz danach forschen muss. Das erwarte ich von Journalisten, dieses für uns objektiv aufzubereiten. Bei manchen Politmagazinen (Monitor) gibt es da richtige Ansätze. Ich bin gespannt, ob ich heute Abend im 35.000 Griechenland-Spezial, endlich mal ein gutes Gefühl haben werde.

@Bumblebee

Ich kann jeden Nachvollziehen der meint wir arbeiten uns hier den allerwertesten ab während die in der Sonne lägen.

Was ich nicht nachvollziehen kann das man diesen Stereotyp glaubt.
GR war bis zur Währungsunion Konkurrenzfähig, wegen der Abwertungsmöglichkeiten der Drachme, mit dem Euro ging das nicht mehr. Zuerst wuchs die GR Wirtschaft schneller als die Deutsche und GR wurde als Musterbeispiel gefeiert. Deutschland war damals der Kranke Mann Europas und dann kam die Agendapolitik.
Da in Deutschland die Löhne seit Jahrzehnten nicht mehr mit der Produktivität steigen, können wir auf Kosten deutscher Arbeitnehmer andere zu Boden konkurrieren.
Das dabei Handelsbilanzüberschüsse entstehen und auf der anderen Seite Schulden war abzusehen.

Oder anders ausgedrückt wir lassen es nicht zu das wir uns die Gegenleistungen der anderen Leisten mögen.

GR war schon vor Jahren Pleite aber das wollte UNSERE Regierung auf Druck UNSERER Banken nicht zulassen.

Hoffentlich kommt ein "NEIN"

Hoffentlich kommt ein "NEIN" beim Ergebnis raus, shit auf das Geld das schon geflossen ist, es kommt eh NIE WIEDER zurück.
Oder gibt es tatsächlich Traumtänzer die noch glauben das GR jemals die Schulden bezahlen kann?
Wenn GR dann tatsächlich von "null" anfangen sollte, vielleicht haben die ja dann mal aus der Vergangenheit gelernt und restrukturieren erst mal ihr Steuersystem, ansonsten wird GR wieder an die Wand fahren, dann aber mit einen anderen Währung.....

Terrorist

Die Meldung, dass Varoufakis die Geldgeber als Terrorist bezeichnete, ist ein weiteres Beispiel, wie die Medien Meinung schaffen und Diskreditieren helfen.
Varoufakis sagte: "Warum haben sie uns gezwungen, die Banken zu schließen? Um Angst unter den Leuten zu schüren. Und wenn es darum geht, Angst zu verbreiten, dann nennt man dieses Phänomen Terrorismus." (www.euractiv.de)

Schade, dass so viele Foristen die Bildzeitung-Schlagzeile übernehmen.

Volksabstimmung bei uns.

Wir haben unsere Politiker gewählt um uns unangenehme Fragen abzunehmen und um das Richtige zu tun.

Eine Volksabstimmung darüber, ob noch mehr Flüchtlinge aufgenommen werden, Moscheen gebaut werden, ob Griechenland geholfen werden soll etc. mag ja ganz sinnvoll sein, wenn diese Entscheidung innerhalb einer Woche getroffen werden soll ist dies doch sehr fraglich. Jeder mag zu den Themen eine Meinung haben, jedoch denke ich wird das Ergebnis vielen nicht gefallen, besonders wenn die Frage noch ganz anders gestellt wird.

einfach nur laut gedacht

hat sich keiner der sogenannte investigativen Journalisten aufgemacht und mal bei dem Herren Tsipras und Varoufakis rumgeschnüffelt?
Zahlt Herr Varoufakis vielleicht seine Steuern gar nicht in Griechenland oder hat sich die Familie Tspiras nicht auch am griechischen System bereichert? Keine Auslandkonten?

Immer dann, wenn mit Schlagworten und einfachen Antworten auf komplexe Fragen argumentiert wird und Floskeln wie "Für das Volk" oder "Würde" oder "Ehre" gebraucht werden, dann bekomme ich Bauchgrimmen und frage mich - wem nutzt das?
So sehr die griechische Regierung uns glauben machen möchte :
den wenigsten Nutzen wird das griechische Volk haben ( wie bisher auch )

@asmodis666

Wer ist denn die EU? Hat die kein Volk? Ist die EU nur dieser Bürokratische Moloch, den Wirtschaftsbosse und naive oder korrupte Politiker z.Zt. als alternativlose Ersatzregierung des Kontinents installieren? Das ist nicht und war nie gemeint, wenn von der Europäischen Union die Rede war. Das ist nur ein Irrtum der Evolution, der keine Zukunft hat. Hoffentlich.
In Demokratien gibt es keinen Unterschied zwischen Volk, Staat und Repräsentant.

Varoufakis zu CNBC: Deal in 24 Stunden ...

... wenn das Referendum eine Mehrheit für Oxi erbringt.

Bei Poker wäre das ein "All in".

Entweder er rechnet fest mit einem JA
(um die Wette nicht einlösen zu müssen)
oder er glaubt an seinen Royal flush.

Wäre das Ganze nicht ein grausames Spiel zu Lasten vieler einfacher Menschen könnte man dem Ganzen einen höheren Unterhaltungswert beimessen als einem Sport-Event.

Mit Syriza wird es jedenfalls keine Lösung geben, die Griechen brauchen eine Regierung der nationalen Einheit.

Wissen sie, was sie tun?

In den meisten Medien wird bemängelt, dass die überwiegende Mehrheit der Griechen die Tragweite des Referendum und sogar den schwierigen Text nicht verstehen würden.
In diesem Zusammenhang bemängele ich generell die abgehobene "Sprache" von z.B. Juristen, Politiker und Gesetzeswerke. Damit es niemand liest, werden bücherstarke Schriftsätze erstellt (z.B. TTIP) die in einem undurchdringlichen englisch verfasst werden.

Es kann mir niemand erzählen, dass man Schriftstücke nicht derart verfassen kann, dass es auch ein Durchschnittsbürger versteht.
Da steht m.E. System dahinter, denn es wäre für die Elite ggf unangenehm, wenn Texte allgemeinverständlich sind. Dann könnte ja jede Oma Politik betreiben oder sich vor Gericht selbst verteidigen.

@Karwandler 15:50

Das ist richtig aus Deutscher Sicht sind die 300 Mill. ein Klacks. Für Griechenland mit einem Haushalt von ca. 82 Mrd. € sind das schon 0,37% des Haushalts und das ist nur das was an Deutschland geht.

Was mich aufregt ist nicht die Höhe, sondern das Prinzip. Wir geben Kredite und nennen sie Hilfspakete, davon werden zu 70-80% Alte Kredite bedient die wir noch in den Büchern stehen haben. Bei der Bevölkerung kommt nichts an. Die Forderungen der Gläubiger sind genau das Gegenteil, dessen was bei uns 2009 funktioniert hat(Abfrackprämie, Kurzarbeitergeld usw.) und unsere Krise beendet hat.

Zu allem Überfluss regen wir uns über eine ganze Bevölkerung auf, wenn hier irgendjemand meint den geht es doch so gut und die Leben da in der Hängematte, dann bitte Fragen sie doch einen Griechen ob sie nicht vielleicht tauschen möchten. Wenn es hier im Forum einen Privatchat gäbe und Profile würde ich das sogar vermitteln können. Nationalitätentausch zum Abbau von Vorurteilen sozusagen.

und genau das sollten wir jetzt tun.

ganz "demokratisch" abstimmen lassen.

Frage:
Muessen wir weiter Milliarden nach Griechenland ohne Gegenleistung ueberweisen ?

Laut Umfragen muesste da jetzt so 80% Nein raus kommen.

"Trotzdem sind sich fast alle Deutschen einig: 80 Prozent sagen, dass Griechenland keine weiteren Finanzhilfen bekommen soll, wenn es die vertraglich vereinbarten Reformmaßnahmen nicht einhält. Lediglich 15 Prozent wollen auch dann zahlen." Quelle: ZDF Politik Barometer

Das macht ggf. das Dilemma klar.

Am 05. Juli 2015 um 16:25 von Gizmonot

So lange es noch Sondersteuern gibt, wie die für die Kaiserliche Marine, so lange bin ich bereit all diese Steuern jederzeit für einen Europasoli einzutauschen. Also: Ja.

Eine wirkliche "Sternstunde" der Demokratie.

Ein großartiges Beispiel wie man sein Volk unter Druck setzt, Fakten schafft, Fristen verstreichen läßt, ein Feindbild aufbaut, seine Anhänger mobilisiert etc.

In Europa wird alles viel zu genau diskutiert und das für und wieder abgewägt, Kompromisse werden geschlossen.

Ja oder Nein - keine Alternative. Schnell, schnell, keine Zeit zur Information. Eine unklare Frage stellen, die Antwort bedeutet etwas anderes.
Das sollte Brüssel lernen?

Eventuell liegt dieses Demokratieverständnis daran, dass seine Partei als links Außen eingeordnet wird, aber dann sollte er auch eine linke Politik machen und nicht eine für die Oligarchen, eventuell liegt dies auch an seinem Koalitionspartner.

Ich denke die Demokratie wird siegen, aber ich glaube nicht, dass diese Demokratie griechisch ist.

verhandlungen

die grichischen banken muss man so oder so weiter mit geld versorgen,da hängen ja schließlich die meissten banken der übrigen balkanstaaten dran,da kann man sich keinen schneeballeffekt leisten, das hätte fatale folgen.
es wird also noch lange verhandlungen mit unklarem ausgang geben, bevor irgend eine lösung gefunden werden kann, die alle beteiligten für akzeptabel aber wohl nicht für gut befinden werden

Zweierlei Maß

Während der Bankenkrise wurde in einer Nacht- und Nebelaktion beschlossen, die betroffenen Zockerbuden mit Milliardenbürgschaften am Leben zu erhalten, da systemrelevant. So weit so gut. Doch sind mir keine besonders strengen Auflagen bekannt, die die Banken davon abhalten, weiterhin in altbewährter Casinomanier auf rot oder schwarz zu setzen und das ihnen von Sparern, Anlegern usw. zur Verfügung gestellte Geld zu vermehren, oder aber auch zu vernichten. Bei den Griechen werden aber solche Auflagen zur Bedingung gemacht, Hilfsgelder zu erhalten. Diese treffen jedoch nicht die Großkapitalisten oder Banken dort, sondern das einfache Volk. Wieso werden die Bedingungen zum Erhalt der Hilfsgelder nicht dahingehend formuliert, dass in Griechenland u.a. eine effektive Besteuerung von Vermögenden und auch (selbstverständlich) nichtzahlenden Steuerpflichtigen gefordert wird. Nur Kürzungen im Sozialbereich sind M.E. der falsche Weg.
Gruß rambospike

Geld Vernichtung an den Börsen

Letzte Woche wurde berichtet, dass ca. 300Millionen Dollar an den Börsen durch das Verhalten von Griechenland vernichtet wurde....hallo.... das Geld an der Börse gibt es nicht...es hat nie existiert und kann daher auch nicht vernichtet werden...die Börse braucht kein Mensch...real besitzen 4% der Deutschen Aktien....

Warnungen von Gysi und Lafontaine

@ 13:44 von menschenskind001 -Wirtschafts-, Rechts- und Sozialunion zuerst

"Gregor Gysi hat es schon 1998 vorausgesehen, was passiert, wenn man mit einer Währungsunion als bindendes Glied zwischen Völkern und Staaten beginnt: es kann nicht klappen! Erst muss eine Sozialunion und Angleichungen im Rechtssystem, dem Finanzsystem und der Wirtschaftspolitik geschaffen werden, bevor als Sahnehäubchen darauf die Währungsunion folgt. Er hat mal wieder Recht gehabt (schade, dass er in der falschen Partei ist!)."

Warum soll Gregor Gysi, Vorsitzender der Bundestagsfraktion der LINKEN, in der falschen Partei sein?

Übrigens, neben Gysi hat auch sein Parteifreund Lafontaine, ehemals SPD-Vorsitzender und Bundesfinanzminister, stets auf die Geburtsfehler des EURO hingewiesen und vor den Folgen gewarnt.

Eichel, nach Lafontaine Bundesfinanzminister, war in seinem Amt überfordert und hat die Gefahren nicht erkannt. Gemeinsam mit Schröder hat Eichel Griechenland mit in das (sinkende) EURO-Boot geholt!

um 16:09 von

um 16:09 von und-nachts-da-ruft:
"
Stimmt, es wäre sicher lustig wenn die 18 anderen beteiligten Finanzminister Varoufakis am Montag sagen "Ob wir überhaupt nochmal Hilfen anbieten müssen wir erst in Referenden in unseren eigenen Ländern abklären lassen, solange müssen sie sich gedulden."

LOL.
Als ob in DE jemals durch Referenden,also Bürgerentscheidungen,relevante nationale (in diesem Falle sogar außenpolitische) Themen entschieden werden.

Zumal dann auch einer EU-weiten Bürgerbefragung wegen TTIP Tür & Tor geebnet wären...
...träumt jemand ernsthaft, dass so viel Demokratie von den (Rechts)-Konservativen Machthabern zugelassen wird ?

25. Juni 2015 wird einen Platz in den Geschichtsbüchern

finden. Die Konsequenz aus den unbedienten Krediten ergibt wie in einem Schneeball - oder besser Lawinenprinzip bestimmt sogar die Summe von 1 Billion oder größer, wenn man alles zusammen rechnet. Entscheidend wird es sein, wie man damit umgeht. Es geht hier doch um viel mehr als Geld. Die Frage ist, was will man für die Zukunft? Frieden, Fortschritt und Wohlstand? Wenn Griechenland Europa so sehr verachtet, ja dann, ja dann leider, muss es gehen.

@Helmut Baltrusch

"wenn dem so wäre, müsste die Syriza-Regierung nach dem gewonnenen Referendum schnell mal die meisten Beamter, Angestellten und "Berater" als Kostgänger der Altparteien in den völlig übersetzten Verwaltungen des Landes freisetzen.
Von den griechischen Beschäftigten sind 25 % statt max. 10 % Benötigten in der Bürokratie tätig."

Sie haben sicher gute Tipps für Syriza, wie man von heute auf morgen das Beamtenrecht aushebeln kann.

Und Sie wissen sicher auch, wie man eine Reform der Steuerverwaltung umsetzt, wenn man vorher genau dieses Ministerium personell ausdünnt.

Und auch die "prekäre Lage der Verbraucher", die Sie so plakativ bedauern wird nicht besser, wenn Sie 15% der Beschäftigten entlassen und so das Heer der Arbeitslosen auf über 30% ausweiten.

Wer von "Modernisierung" und "Reformen" schwadroniert, sollte sich auch trauen zu sagen, was er genau damit meint: daß die Griechen die nächsten 10+ Jahre auf der Strasse leben sollen.
Darauf läuft ein "Weiter-so" nämlich hinaus.

@Frau Kepetry

Richtig da steht geschrieben das man jemanden der Pleite ist nicht "würgen" sollte, sondern die Schulden nur erlassen kann, da es ohnehin nicht möglich ist von dem Geld etwas wieder zu bekommen.

Damals war Geld aber tatsächlich eine Ware also ein echter Verlust, heute sind es Buchungssätze welche Geschöpft und Getilgt werden. Alle Kredite zu Tilgen würde bedeuten alles Geld aus dem Verkehr zu nehmen und das geht nicht.

Schuldenerlasse sind nichts unübliches, vor kurzem wurde das erst in der Ukraine diskutiert, in Argentinien gab es das, auch Deutschland nach dem Krieg. Ich möchte nicht wissen wieviele Deutsche in Privatinsolvenz leben. Ohne regelmäßige Schuldenerlasse würde die Wirtschaft nicht funktionieren. Das hat man schon vor 2000 Jahren gewusst.

Kontiniuerlicher Betrug

Die Griechen sind nur als Betrüger, durch gefälschte Bilanzen, in den Euro-Raum gekommen.

Von da an wurde in exkzessiver Weise über Jahre hin Kreditbetrug an den Tag gelegt.

Auch die jüngsten Verhandlungen waren im Kern betrügerisch, denn die Griechern wollten wohl, wie auch Schulz gesagt hat, gar keine Einigung.

Frau Merkel und Herr Schäuble sollen intern gesagt haben: Wir sind belogen worden (Quelle R.D. Krause)

Mit Betrügern kann man nicht verhandeln, egal was heute rauskommt.

Es geht nicht gegen das griechische Volk

Wer sich offen für den Grexit ausspricht, landet unvermeidlich in der Schublade "Unsozialer Neoliberalist". Dabei geht es nicht darum, Griechenland fallen zu lassen, sondern um Maßnahmen dafür, den Griechen helfen, damit die sich selbst helfen können. Den anderen Euro-Bürgern ist schließlich nicht zuzumuten, die Griechen dauerhaft mit Geld-nicht-zurück-Garantie zu unterstützen. Daher muss Griechenland einen Weg finden, aus eigenen Mittel den Staatshaushalt zu finanzieren. Ohne entsprechende Reformen darf es keine weitere Finanzierung geben. Und bei einem Nein im heutigen Referendum sollte Griechenland trotzdem unsere Solidarität spüren, etwa mit gezielter Unterstützung sozial Schwacher und von vielversprechenden Geschäftsideen. Also gezielte Hilfsgelder statt Eurovernichtung mit dem Gießkannenprinzip.
Varoufakis und Tsipras haben alles Vertrauen zerstört, weshalb es neues Führungspersonal geben muss, gerne auch von Syriza.

In diesem Forum gibt es

In diesem Forum gibt es viele, die glauben, das Referendum entscheide darüber, ob von Brüssel noch mehr Geld nach Athen gepumpt wird. Das ist eine irrige Annahme. Die usa wollen Griechenland halten, also wird den Europäern nichts anderes übrigbleiben, als den Scherbenhaufen, den sie angerichtet haben, notdürftig zu kitten und weitere 50 bis 100 Milliarden aufzuwerfen. Bedanken darf man sich bei Herrn Dr. Schäuble.

Würde mir mehr differenzierter wünchen

Nehemen wir zb Herrn Varoufakis. ER ist ein brillanter Theoretiker und Ökonom. Das schließt weder ein noch aus das er auch praktisch geschickt ist.
er ist ein großartiger Redner und auch guter Lehrer, aber das schließt nicht ein oder aus, dass er auch ein guter Zuhörer und damit Kommunikator ist.
Er kämpft für sein Volk, dass schließt nicht ein oder aus, dass er auch für seine eigenen privaten Interessen kämpft.
er ist scharfsinnig in der Analyse von Fehlern anderer, das schließt weder ein noch aus das er er eigene macht oder zu diesen stehen kann.

@ Tastenquäler, 13:33

"Ich habe mich gefragt wieso es eine ultralinke Regierung nicht schafft an die Millarden der Reichen heranzukommen."

Ich darf an Gysi's Rede erinnern und daran, dass es die Troika-Auflagen waren, die eine Zusatzabgabe für Einkommen über 500.000 € verhindert haben. An einer Sonderabgabe für Reiche scheint die Troika also nicht interessiert zu sein, wohl aber daran, dass das Ausbleiben einer solchen der griechischen Regierung unterstellt wird. Und das funktioniert ja sehr gut.

re klausi4711

"die grichischen banken muss man so oder so weiter mit geld versorgen"

Muss man nicht. Man kann sie auch zur zypriotischen Lösung zwingen.

Referendum live im TV sehen!!

Ohne deutsches Gequatsche, ohne Heuchelei oder Manipulation - Referendum Griechenland live im Web-TV von ERT

http://webtv.ert.gr/ert1-live/

@karwandler

>Wenn Kreditverträge platzen werden diese Bankintern abgeschrieben<

"Erstmal wird geguckt, wieviel bei den Bürgen noch einzutreiben ist.
Dass die Syriza-Versteher selbst diese sehr simple Tatsache ignorieren zeigt deutlich, auf welchem Niveau die Diskussion geführt wird."
..
Schätze mal, die "Syriza-Versteher" würden fragen, warum diese "simple Tatsache" nicht vor 5 Jahren bei deutschen und französischen Bürgern umgesetzt wurde, als deren Banken eine "Abschreibung" drohte.

Zinsgewinne

Die Zinsgewinne schickt Herr Schäuble meistens wieder nach Griechenland, also haben wir nichts verdient. Nebenbei werden die 80 Milliarden wohl weg sein, Rückzahlung gestreckt bis in alle Ewigkeit, faktischer versteckter Schuldenschnitt damit unsere Politiker nicht noch schlechter Aussehen und ihre ach so geliebte Macht nicht verlieren.

@rambospike

Wie wahr, wie wahr... aber leider haben zu viele Deutsche offenbar inzwischen wieder einen neuen Sündenbock gefunden: wie immer sind es die Schwächsten, also hier das gemeine griechische Volk. Was "die Griechen" doch für ach so faule Betrüger wären usw... sorry, aber ich kann's nicht mehr hören.

Helfen sieht anders aus, liebe Landsleute!

re bill hicks

" Ich möchte nicht wissen wieviele Deutsche in Privatinsolvenz leben."

Die leben aber auch 6 Jahre lang unter den Auflagen, welche für die Gläubiger noch das Maximum herausholen sollen.

Also genau das, was die "stolzen Griechen" nicht akzeptieren.

Jaja

Leider ging es uns vor dem EU Wahnsinn und dem Euro wirklich viel Besser. Und den Südländern erst, damals hatten die nicht solche gigantischen Probleme. Bisher hat in der Geschichte noch keine einzige Finanzunion gehalten , und es gab reichlich Versuche.

@Bill Hicks um 17:55

Verstehe ich das gerade richtig? Schuldenerlass wird zur selbstverständlichen Pflicht der Geldgeber erhoben? Na, dann mal auf, auf zum fröhlichen Schulden machen, liebe Kreditbetrüger... Nette Einstellung ist das!

@17:05 von merlyn

die Börse braucht kein Mensch...real besitzen 4% der Deutschen Aktien....
Und real besitzen wieviel Prozent der Deutschen eine Lebensversicherung oder Rentenversicherung?! Raten sie mal, in welchen Papieren diese Institutionen das Geld ihrer Kunden (also im Zweifel auch Ihr Geld...) angelegt hat.
Falls sie Ihre Lebens_/Rentenversicherung nicht brauchen, spenden Sie diese doch dem griechischen Staat. Aber erwarten Sie in dem Fall nicht, daß irgendein deutscher Steuerzahler Ihre Mindestsicherung im Alter unterstützt.

zinseintreiber @ 17:21 von Demokratie-Jetzt

diejenigen, die kredite vergeben, um mittels des billigen geldes zinsen und zinseszinsen zu generieren, haben korrupte politiker dazu "animiert", diese kredite zu nehmen, davon mitunter panzer – wiederum gegen schmiergeldzahlung – zu kaufen und de facto die bürger griechenlands zu verraten. und indem es den euro gibt, müssen eben alle steuerzahler und sparer europas die party bezahlen.
.
wenn also hier jemand pauschal den griechen vorwürfe machen möchte, greift dies zu kurz.
der betrug hat system und die initiatoren sind nicht die büger!

Achso!?

Irgendwie witzig das sie immer noch nicht Kapiert haben dass das Sparprogramm die Wirtschaft getötet hat. Einbruch um 25 %, die Arbeitsloigkeit stieg auf Rekordhöhen usw. Und wer war verantwortlich hierfür, Merkel und CO.

Niemand beisst die Hand

Nur wenige beissen die Hand, die Sie füttert. Es wird also ein knappes Ja geben und weitere Hilfsmilliarden werden auf nicht absehbare Zeit fliessen. Das der Euro die eigentliche Ursache ist, weil die Griechen dadurch an billigste Kredite kamen u. so unzählige Staatsangestellte einstellen konnten, Tomaten aus Holland importierten o. einen Bauboom auslösten u. dies nicht durch die nötigen Steuererhebungen bezahlten, das wird von den meisten Griechen sicherlich nicht verstanden. Es wäre also eine Rückkehr zur Drachme dringend empfohlen. Der Euro hat vor allem auch der Volkswirtschaft in D unendlich geschadet, da das Geld 50% an Kaufkraft verlor. Und eine Währung, die man seit 6 Jahren ständig rettet, das ist doch keine Währung. Um Macht über einen Staat zu bekommen, muss man Ihn zum Schuldner machen.

Am 05. Juli 2015 um 17:21 von Demokratie-Jetzt

Noch ein "Experte."
http://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/irre-griechen-100.html

17:21 von Demokratie-Jetzt – Informationsdefizite

Sowohl Italien als auch Belgien lagen weit über der Staatsverschuldungsgrenze von 60 Prozent. Frankreich übernahm 1997 die Pensionsverpflichtungen der privatisierten France Télécom und erhielt dafür eine Einmalsumme, die das Defizit auf das notwendige Maß senkte. Selbst Musterknabe Deutschland versuchte durch eine Neubewertung der Goldreserven der Bundesbank die Nettoneuverschuldung zu senken. Aktien der Deutschen Telekom und der Deutschen Post wurden an die staatseigene Bank KfW verkauft, um den Schuldenstand zu verringern. Griechenland steht also nicht allein mit der vielbeklagten und dokumentierten Trickserei.
02.

@MKir13 und viele andere

"Falls die Griechen sich weigern, die weitergereichten Kredite zurückzuzahlen, wird aus den 360 Mill. € plus schnell ein -(360 Mill. € +X)..."

Genau das ist ein Trugschluss. Der Laie geht davon aus die Bank nimmt das Geld der Sparer und verleiht es 1:1. Die Bank könnte also nur Geld verleihen was schon da ist, dann könnte die Geldmenge aber nie steigen oder sinken, was sie aber muss um mit der Warenproduktion Schritt zu halten.

Das dem nicht so nicht sein kann, kann jeder auf dem eigenen Konto sehen, denn keinem wird Geld abgebucht nur weil eine Bank Geld verleiht.

Wie das Funktioniert ist ein Thema für sich(siehe Geldschöpfung, Bankbilanz, Jedes allg. VWL-Lehrbuch), aber es entsteht nur ein Bruchteil an Verlust für die Bank wenn ein Kredit ausfällt. Für den Haushalt hat das kaum einen Einfluss. Selbst wenn wir 100 Mrd. Schulden einfach übernehmen würden, was wir nicht machen, macht das 0,78 Mrd. Belastung im Staatshaushalt(bei einem Zinssatz von 0,78%).

@Frau Kepetry

"Sollte man wirklich ein ineffizientes Staatssystem, das es nicht mal schafft, gerecht Steuern einzutreiben und Korruption zu bekämpfen, einem deutschen Wirtschaftsprofessor anlasten?"

Nein, aber man sollte mal die EU und die Eurogruppe fragen, wie ein Land mit solch einem "ineffizienten Staatssystem" überhaupt in die EU und den Euro aufgenommen werden konnte.

Die, die heute am lautesten schreien, haben spätestens seit 2004, als alles offen zutage trat, Augen und Ohren verschlossen.
Auf Vertragseinhaltung hat keiner gepocht, weil man selbst die Verträge (zB Stabilistätspakt) ungestört brechen wollte.

Das jetzige Chaos war seit über 10 Jahren absehbar, und seit spätestens dieser Zeit war auch klar, daß die alten politischen Kräfte nicht willens oder nicht in der Lage sind, das Land zu reformieren.

Und jetzt sollen genau diese alten Kräfte wieder die bessere Option sein?
Das ist absurd und lächerlich.

Ist das hier...

... der "European Fortuneteller Contest" ..??? Kann niemand mehr das Ergebnis des Plebiszit abwarten, ohne schon vorher sein Wunschdenken zu artikulieren? Und wozu eigentlich, wenn man selbst nichts als Wähler mitbeeinflussen kann..?!

Es wird nicht besser vom Wiederholen

Herr Tsipras saß nicht in der Regierung, als die geschönten Zahlen zum Beitritt vorgelegt wurden.
Er versucht, die griechische Politik zu ändern.
In einem halben Jahr die Fehler von mindestens 41 Jahren zu beheben ist nicht möglich. Er sucht mit dem Referendum die Zustimmung der Bürger.
Was kann daran falsch sein? Und wenn er sich mit den Zinshaien anlegt, tut er das für sein Volk.
Das ist sein Auftrag.

Last Euch nicht hinters Licht führen...

Unser Wirtschaft und Finanzsystem liegt in den letzten Zügen. Wer sich mit dem Schuldgeldsystem näher befasst hat weiß dieses. Übrigens wenn alle ihre Schulden morgen bezahlen würden, würde übermorgen das System ebenfalls zusammenbrechen... weil Vermögen und Schuld sich immer die Waage halten...es ist nicht vorgesehen dass irgendjemand seine Schuld tilgt.
Nur hat sich durch den Zinseszinseffekt das Kapital bei ganz wenigen angehäuft und die Schulden bei vielen. Dieses wissen aber die Akteure aus Wirtschaft, Finanzwelt und Politik, wobei letztere das Ruder schon lange abgegeben haben....Griechenland ist nur der Sündenbock und in großes Ablenckungsmanöver.......

17:21 von Demokratie-Jetzt

"Die Griechen sind nur als Betrüger, durch gefälschte Bilanzen, in den Euro-Raum gekommen.
Von da an wurde in exkzessiver Weise über Jahre hin Kreditbetrug an den Tag gelegt.
Auch die jüngsten Verhandlungen waren im Kern betrügerisch, denn die Griechern wollten wohl, wie auch Schulz gesagt hat, gar keine Einigung.
Frau Merkel und Herr Schäuble sollen intern gesagt haben: Wir sind belogen worden (Quelle R.D. Krause)
Mit Betrügern kann man nicht verhandeln, egal was heute rauskommt."

Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass seinerzeit die ganze EU mit ihrem Apparat, die einzelnen EU-Mitgliedstaaten mit ihren Apparaten, die Banken - alle entscheidenden Politiker, Ökonomen, Bankiers und Industrielle betrogen werden konnten von dem kleinen Griechenland?
Wenn das so wäre, sollte man die Verantwortlichen für den EU- sowie den Euroraum-Beitritt in allen diesen Institutionen nicht nur zur Rechenschaft ziehen, sondern sie wegen totaler Unfähigkeit einweisen.
Die wussten alle (!) alles (!) vorher

Gleiches Recht. ..

Für alle!
Ich bin mir sicher das, egal wie es ausgeht, unsere Politiker dennoch den Griechen Geld pumpen wollen.
Daher fordere ich, dass wir, das Volk ebenso dazu befragt werden, also das deutsche Volk abstimmen darf ob man weitere finanzielle Hilfen an Griechenland sendet.
Sollte dem nicht so sein, dann ist Griechenland tatsächlich im Recht da scheinbar dort noch Demokratie herscht aber nicht im Rest der EU.

@19ikarus43: Lastenausgleich und Gläubigerverzicht

Die Situation Griechenlands ist in keiner Weise vergleichbar mit der deutschen Nachkriegsgeschichte. So wäre ein Lastenausgleich und ein teilweiser freiwilliger Schuldenschnitt zwar für GR vorteilhaft, ist aber sehr unwahrscheinlich. Übrigens haben reiche Griechen schon geäußert, dass sie sich nicht an Lösung der Schuldenkrise beteiligen wollen und werden.

Auch nach dem gerade abgelaufenen Referendum wird es unabhängig von dessen Ausgang sehr schwer sein, eine -angesichts der geschlossenen Banken und der drohenden Staatspleite- notwendige schnelle Lösung mit den Gläubigern zu finden und zu vereinbaren.

Am ehesten wäre m.E. eine rasche Lösung wohl möglich bei einem Verzicht Griechenlands auf weitere Kredite und Bedienung der Altkredite auf längere Zeit. Das würden die Kreditgeber zwar nur zähneknirschend akzeptieren wollen, dürfte aber die einzige schnelle Lösung sein bei Erhöhung des Rahmens für ELA-Notkredite der EZB. Nur so kann wohl ein Austritt aus dem Euro verhindert werden.

@13:29 von Tastenquäler

"Ich habe mich gefragt wieso es eine ultralinke Regierung nicht schafft an die Millarden der Reichen heranzukommen."
_
!!! >>> Das hat ähnliche Gründe wie in allen anderen Ländern, so auch in "D": Die sog. "Reichen" haben durch Lobbyismus dafür gesorgt, daß entsprechende Gesetze zu ihren Gunsten verfasst wurden = kein Zugriff. Und weil auch GR trotz Syriza keine allmächtige Diktatur, sondern nach wie vor ein Rechtsstaat ist, gilt auch dort = kein Zugriff. Außerdem wurde "clever" vorgesorgt: Viele große Steuerschuldner (Firmen) existieren heute nicht mehr oder sind selbst "pleite".
_
In der Lage könnte die GR-Regierung nur noch die "Kavallerie" losschicken, um in Steueroasen Oligarchengeld zu konfiszieren ... stünde aber z.B. in der Karibik vor der US- bzw. UK-Kriegsflotte, die dort zum Schutz des "Wirtschaftsraumes" patroulieren...

17:33 von species 521

Ich darf an Gysi's Rede erinnern und daran, dass es die Troika-Auflagen waren, die eine Zusatzabgabe für Einkommen über 500.000 € verhindert haben.

Nun war es auch gegen den Willen der Troika, das heutige Referendum durchzuführen. Offenbar ist Syriza zwar in der Lage, ein Referendum gegen den Willen der Troika durchzuführen, bis aber zur Einführung einer "Reichensteuer" reicht der Wille offensichtlich nicht...

@15:50 von Bill Hicks

"Wenn Kreditverträge platzen werden diese Bankintern abgeschrieben"

Meines Wissens sind die Kredite in Form von Bürgschaften erbracht.
Bürgschaften werden nicht abgeschrieben, der Bürge wird zur Kasse gebeten, sollte der Schuldner ausfallen. Und das sind die Steuerzahler der restlichen EU.
Sollte dem nicht so sein, lass ich mich gerne eines Besseren belehren.

Sie sind sicher, dass jeder in GR seine Steuerschuld brav begleicht, abgesehen von einigen schwarzen Schafen?
Was machen die Großen GR's wie z.B. Onassis? Haben die noch ihr Geld in GR oder sind die alle schon außerhalb?

@alterSimpel/Helmut Baltrusch: Arbeiten ...

"Sie haben sicher gute Tipps für Syriza, wie man von heute auf morgen das Beamtenrecht aushebeln kann".

Mein Tipp: einfach schon mal anfangen, statt lamentieren und Ausreden suchen.

"Und Sie wissen sicher auch, wie man eine Reform der Steuerverwaltung umsetzt ...."

Steuerfach-Experten von außerhalb dazu holen. Ärmel hochkrempeln und angfangen.

Für beiden Maßnahmen wäre in 5 Monaten genügend Zeit gewesen, um zumindest damit zu beginnen. Wie viele Gesetze wurden hierzu vom griechischen Parlament in dieser Zeit verabschiedet ?

Von öffentlich Beschäftigten, die nur von außen finanziert werden und keine mehrwertige Leistung bringen, kommt keine nachhaltiger Nachfrage-Effekt.
Ich weiß, Staatsgläubigkeit ist in der LINKen DNA verfestigt. Griechenland kann aber nur nachhaltig gerettet werden, wenn die Rahmenbedingungen für viele private Unternehmen und Investoren geschaffen werden.

Erste Prognosen sehen "Nein" vorne

Das könnte noch ein schöner Abend werden. Vielleicht erleben wir heute den Anfang vom Ende der Brüning-Festspiele.

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